Detmolder Kurier 186

kurierredaktion

Detmolder Kurier

Heimatliches Informations- und Anzeigenblatt für Detmold und Stadtteile

4. April 2018 15. Jahrgang Nr. 186 Auflage: 32.400 Verteilung an die Haushalte

Kurier-Verlag Kampstraße 10 32805 Horn-Bad Meinberg Redaktion 05234-2028-25 Anzeigen 05234-2028-11 Telefax 05234-2028-29

info@kurier-verlag.de www.detmolder-kurier.de www.kurier-verlag.de

Frühlingsfest mit Kirmes vom 6. bis 9. April 2018 / Verkaufsoffener Sonntag am 8. April

2018 mit Skoda-Roadshow, Clown und Puppenspieler / Samstag startet Flohmarktsaison

Bequem per Bus zum Einkaufen

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Frühaufsteher werden belohnt - am Samstag startet die Flohmarktsaison. Die Stände stehen wegen der

Kirmes nur zwischen Cosmo-Lounge und Oberer Mühle. Am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet.

Ein neuer Service wartet am

Sonntag auf die Besucher des

Frühlingsfestes: An allen verkaufsoffenen

Sonntagen in Detmold

rollen die Busse der DetCon für die

Bürger kostenlos. Für diesen Service

setzte sich die Werbegemeinschaft

Detmold ein. Vorsitzender Heinz

Holey begrüßt dieses Angebot und

weist auf das Programm am Samstag

und verkaufsoffenen Sonntag

hin (siehe Seite 3 und 4). Einen Tag

früher am Samstag startet in Detmold

die Flohmarktsaison. Noch bis zum

3. November besteht in Detmold ab

sofort an jedem ersten Samstag im

Monat an der Ameide die Möglichkeit

„Überflüssiges“ loszuwerden.

Verkauft werden dürfen gebrauchte

Waren aller Art und/oder aus eigener

handwerklichen Fertigung. Neu- und

Massenware sowie artfremde Artikel

sind auf dem Flohmarkt der Detmolder

Werbegemeinschaft e.V. nicht

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zugelassen. Das ist die Gelegenheit,

den Keller zu entrümpeln oder sich

von ungeliebten „Schätzchen“ zu

trennen. Von Freitag bis Montag

laden die Schausteller zudem zur

Frühjahrskirmes ein. Mehr Infos

gibt es auf der Homepage www.

werbegemeinschaft-detmold.de.

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Weitere Termine: 09.06.2018

01.09.2018 / 22.09.2018 / 06.10.2018

Oberhausen-Gasometer

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Mit der neuen Ausstellung „Der

Berg ruft“, Busfahrt, Eintritt und

Führung im Gasometer € 45,00

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Feuerwerk um 21.45 Uhr;

Sonntag mit großer Auslaufparade

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Sonntagsausflug zum

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12.05.2018 + 19.05.2018

Busfahrt, Spargel „satt“ vom Buffet,

Betriebsbesichtigung; Aufenthalt

am Steinhuder Meer € 54,00

Obstbaumblüte im

Alten Land

Zur Landesgartenschau

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24.05.-27.05.2018

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28.06.2018-01.07.2018

30.09.-03.10.2018

Bremen und

Bremerhaven

25.05.-27.05.2018

Busfahrt, 2 Ü/Fr.-Buffet, 1x 3-Gang-

Abendessen im Bremer Ratskeller,

1 Abendessen im Hotel, Stadtführungen

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Potsdam - Nächtliche

Schlösser-Impressionen

25.05.-27.05.2018

Busfahrt, 2 Ü/Fr.-Buffet,

Stadtführung Potsdam, Eintritt und

Führung Schloss Sanssouci, Havel-

13.05.2018

Schifffahrt „Schlösser-Impressionen“

Busfahrt, Stadtführung in Stade,

Mittagessen, Obsthofbesichtigung mit Begrüßungsgetränk und

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 2

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Hallo Hermann! Es ist wieder Frühlingsfest! Und dieses Mal ist zum

verkaufsoffenen Sonntag nicht nur das Parken in Detmold kostenlos,

auch die Busse fahren gratis! Haben wir beide uns nicht letzten Herbst

an gleicher Stelle darüber unterhalten, dass es nicht sein kann, dass mit

kostenlosem Parken in Detmold geworben wird, aber die Busfahrer die

Fahrgäste ganz normal zur Kasse bitten müssen?

Ja, Karl, das stimmt! Aber meinst Du, das Umdenken liegt daran, dass

wir beide uns darüber mokiert haben? Meinst Du, wir werden hier am

Tresen abgehört?? Oder hast Du das etwa auf facebook gepostet, und

das ist über das Datenleck und die USA nach Detmold zurückgekommen?

Das glaube ich kaum. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben, Hermann:

Vielleicht hört uns ja doch die ein‘ oder der andere zu, wenn wir

hier so gemütlich am Tresen sitzen! Auf jeden Fall möchten die Linken

das jetzt noch ausweiten: sie fordern, dass sonntags generell alle Busse

in Detmold gratis genutzt werden dürfen. Was meinst Du dazu?

Eine interessante Idee, finde ich! Es ist doch allemal besser, volle Busse

und weniger Autos in der Innenstadt zu haben, als klimatisierte Luft in

kaum ausgelasteten Bussen durch die Gegend zu fahren!

A pro pos Luft, Hermann – da gab es ja echt dicke Luft in der Politik

beim Thema Kaiser-Wilhelm-Platz. Die Grünen meinten sogar, man

hätte sie ver...schaukelt, um mal nicht in die verwendete Gossensprache

abzurutschen. Das war schon harter Tobak.

Hab‘s mitbekommen, Karl. Da hätte es aus meiner Sicht ruhig einen

Ordnungsruf des Vorsitzenden geben sollen. Solche Vokabeln gehören

doch nicht in eine politische Debatte!

Sei‘s d‘rum, Hermann – sie haben sich letztendlich geeinigt, mit ganz

vielen Kompromissen herrschte eine Woche d‘rauf Friede, Freude, Eierkuchen.

Mal schauen, wie lange uns dieses Thema noch begleitet ...

Mensch, Karl, wo Du‘s sagst: was mich begleitet, ist schon wieder

ein kleines, aber feines Durstgefühl. Was meinst Du: auch noch ein

Naturtrübes?

Aber sicher! Konny, machst Du uns noch zwei?

Denn man‘t jümmer mant sehr teom Segen, Hermann! khN

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Vorstellungen der Politik gehen auseinander – Sondersitzung bringt vorübergehend Einigung

Kaiser-Wilhelm-Platz wird zum Dauerthema

Gleich zwei Mal innerhalb einer

Woche befasste sich die Detmolder

Politik erneut mit der Umgestaltung

des Kaiser-Wilhelm-Platzes. Da

beim ersten Sitzungstermin aufgrund

unterschiedlicher Vorstellungen der

Parteien eine Einigung in weiter

Ferne schien, meldete die SPD-

Fraktion Beratungsbedarf an. Um

mögliche Förderungen nicht zu

gefährden, tagte der Ausschuss für

Stadtentwicklung eine Woche später

erneut – mit einem breiten Konsens,

aber etlichen Prüfaufträgen an die

Verwaltung.

Doch der Reihe nach. Bereits in

der November-Sitzung hatte sich

abgezeichnet, dass die aus der

monatelangen Bürgerbeteiligung

entstandenen Vorschläge keine politische

Mehrheit finden würden (wir

berichteten). Damals bemängelten

die Grünen insbesondere, dass die

Verwaltungsvorlage keine Kosten für

das sogenannte „Aktivitätsband“ mit

Spiel- und Freizeitangeboten beziffern

würde. Die Verwaltung gelobte

Besserung, das Thema wurde auf

„Anfang nächsten Jahres“ vertagt.

In seiner März-Sitzung legte die

Verwaltung dann dem Ausschuss

eine neue Aufstellung vor – und

wiederum zeichnete sich ab, dass

keine Einigung zu erzielen ist, zu

unterschiedlich waren die Vorstellungen:

Die CDU lehnte das Aktivitätsband

komplett ab (Friedrich-

Wilhelm-Sundhoff: „Das ist so nicht

akzeptabel, insbesondere durch die

wegfallenden Parkräume“), und stellte

kurzfristig einen Antrag, auch die

Möglichkeit einer Tiefgarage zu prüfen.

Die SPD hingegen befürwortete

die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung

(Kai Kottmann: „Das Aktivitätsband

ist für uns entscheidend, es hat einen

großen Wert für mehrere Generationen!“),

stellte aber ihrerseits einen

kurzfristigen Antrag, die Stellplätze

in der Hermannstraße anders zu planen,

und meldete für seine Fraktion

erneut Beratungsbedarf an.

Grüne: „Verarschung

und Betrug“

In die Fäkalsprache glitt gar die

Fraktion der Grünen (Wulf-Dieter

Hermann) ab: man sei damals von

180.000 Euro Kosten für die Stadt

ausgegangen, jetzt liege „eine grauenvolle

Vorlage“ der Verwaltung

mit Kosten in zehnfacher Höhe von

rund 1,75 Millionen Euro vor – „das

ist eine Verarschung und ein Betrug

an der Politik“, derart immense

Mehrkosten einfach nachzuschieben.

„Wir fühlen uns von der Verwaltung

betrogen, da ist nicht mit offenen

Karten gespielt worden.“ Deshalb

würden die Grünen der Vorlage nicht

zustimmen können, gerade in Hinsicht

auf die schwierige Finanzlage

der Stadt, so Hermann.

Zeitdruck durch

Fördermittel

Der technische Beigeordnete der

Stadtverwaltung, Thomas Lammering,

wies die Anschuldigungen der

Grünen zurück: „Wir haben in dieser

Hier wünschen die Parteien Änderungen: Die SPD bei den Parkstreifen und Gehwegen an den umliegenden

Straßen (rote Flächen), die CDU will 15 Parkplätze an der Christuskirche erhalten (blaue Fläche) und eine

Tiefgarade (grau) prüfen lassen. Die Grünen wollen den Parkplatz an der Heinrich-Drake-Straße (grün)

nur ausbessern, und die Freien Wähler (gelb) wünschen sich eine Einbahnstraße und mehr Parkplätze

ebendort.

Zeichnung: Stadt Detmold / Bearbeitung: Niederkrüger

Vorlage alle Kosten sehr transparent

dargestellt.“ Und man habe zwar

seinerzeit die Parkgestaltung als Ausgangsbasis

genommen, in der offenen

Bürgerbeteiligung seien aber Wünsche

entstanden, die Mehrkosten verursacht

hätten. Und seine Verwaltung

habe immer darauf hingewiesen, dass

Parkplatzkosten, Nebenanlagen und

Bürgersteige nicht förderungsfähig

seien. Der Förderbescheid für den

ersten Bauabschnitt liege vor, um

die zeitlichen Vorgaben einhalten

zu können, brauche die Verwaltung

jetzt kurzfristig einen politischen

Beschluss.

Sondersitzung mit

Kompromissen

Durch den Beratungsbedarf der

SPD-Fraktion einigte sich der

Ausschuss darauf, im Rahmen einer

Sondersitzung eine Woche später

erneut zu beraten, und die Zeit

für interfraktionelle Absprachen

zu nutzen. Was offensichtlich

erfolgreich war: In der Sondersitzung

signalisierten alle Parteien – außer

der FDP – ihre grundsätzliche

Zustimmung, aber verbunden mit

Planänderungen und Prüfaufträgen

an die Verwaltung. „Solch ein

Projekt solle mit großer Mehrheit

beschlossen werden“ so Werner

Meise (SPD). Man habe in diversen

Gesprächen Kompromisse gefunden,

damit eine breite Mehrheit der

Vorlage zustimmen könne. Für seine

Fraktion bedeute dies, dass sie die

von der Oberen Denkmalbehörde

vorgeschlagene Tieferlegung des

Parkplatzes an der Heinrich-Drake-

Straße nicht mittragen werde, und

die Anpassung der Parkplätze und

Gehwege an Hermann-, Bismarckund

Paulinenstraße entfallen müsse,

was zur Einsparung von 770.000

Euro führen würde. Somit läge der

Eigenanteil der Stadt bei unter einer

Million Euro.

„Seit 25 Jahren doktern wir am

Kaiser-Wilhelm-Platz ‚rum. Jetzt

bietet sich eine einmalige Chance

zur Neugestaltung“, so Friedrich-

Wilhelm Sundhoff (CDU). Wenn

das Aktivitätsband verkleinert und so

15 Stellplätze an der Christuskriche

erhalten blieben, könne seine Fraktion

der Verwaltungsvorlage folgen.

Gleichzeitig bleibe der Auftrag, eine

Tiefgarage zu prüfen, erhalten. „Die

immensen Kosten waren der Hauptgrund

für meine harsche Kritik“, so

Wulf-Dieter Hermann (Grüne). Wenn

jetzt aber nach dem Vorschlag der

SPD die Kosten reduziert würden,

könnte auch seine Fraktion zustimmen,

wenn darüber hinaus geprüft

werde, ob die rund 500.000 Euro für

die Neugestaltung des Parkplatzes am

Gericht eingespart werden könnten,

wenn die Parkflächen nur ausgebessert

statt neu gestaltet würden. „Es

gibt noch zu viele ‚Wenn und Abers‘

– wir halten die Vorlage nicht für

abstimmungsfähig“ erklärte Guido

Wendt für die FDP. Eine persönliche

Erklärung gab Wilfried Mellies

ab, warum er nicht mit seiner Partei

stimmen werde: „Für mich ist die

ganze Parkplatzsituation noch viel zu

unklar. Schließlich gab der Ausschuss

– bei einzelnen Gegenstimmen – der

Verwaltung den Auftrag, unter den genannten

Änderungen und Prüfungen

die Planungen voranzutreiben. khN

Der aktuelle Kommentar von Karl-Heinz Niederkrüger

Bürgerbeteiligung – und was

Politik daraus macht

Die politischen Debatten um den Kaiser-

Wilhelm-Platz kann man nur mit einer

erhöhten Frustrationsgrenze ertragen. So

schwer, wie sich die Politik mit dem Thema

tut, um so effektiver und zielgerichteter waren

im letzten Jahr die Bauwagengespräche,

und umso beeindruckender einfach waren

die Ergebnisse der Planungswerkstätten:

Hunderte Bürgerinnen und Bürger, die sich

freiwillig eingebracht haben, einigten sich

auf klare Ziele: Weniger, besser sogar gar

keine Parkplätze! Der Erhalt möglichst aller

Bäume. Und viele Angebote für Menschen

jeden Alters. Beispielsweise eine Boule-Bahn. Chill-Zonen für

Jugendliche. Weniger Angsträume. Einen dringend benötigten,

attraktiven Kleinkinderspielplatz. Behindertengerechte, öffentliche

Toiletten. Und eine Einbindung der örtlichen Gastronomie. Das war

es im Wesentlichen.

Dann kam die Politik. Die einen entwickelten sich zur schwarzen

Autofahrer-Lobby (Parkplätze!!!). Die anderen zur grünen

Kostenbremse (zu teuer!). Relativ profillos blieb die rote Fraktion, allein

die Gelben blieben sich treu: sie waren von Anfang an dagegen. In der

letzten Sondersitzung wurde dann das bürgerschaftliche Gesamtkonzept

durch diverse „Alibi-Komprömisschen“ verwässert: Ein klein bisschen

Parkplatz da, ein bisschen weniger Gemeinschaftsraum hier, und etwas

weniger Gehweg dort. Und die Pflastersteine, die sind doch auch noch

gut, kann man die nicht noch weiter nutzen?

Selbstverständlich, liebe Politiker/innen, Sie sind die demokratisch

gewählten Vertreter und entscheiden letztendlich. Aber wieso dann

erst die Bürgerinnen und Bürger mit dem Versprechen einladen, sie

könnten einen tollen neuen Stadtpark mitgestalten, wenn dann so

vieles zerredet wird? Wieso Erwartungen schüren, um dann alles

kleinzureden und zu verwässern? Und auch die Bäume haben wieder

keine Lobby. In der neuen Verwaltungsvorlage ist das Eichenrondell

in der Mitte des Parks nur noch gestrichelt eingezeichnet. Auf meine

Nachfrage im Pressegespräch, das Baumgutachten betreffend, erklärte

Inga Müller vom Team Freiraumplanung der Stadt, dass die Eichen

„eine verminderte Vitalität“ aufweisen würden. Frau Müller, ich habe

mit meinen 47 Lenzen auch schon eine verminderte Vitalität gegenüber

20-jährigen Menschen. Trotzdem würde ich gern noch ein bisschen

weiterleben. Die alten Eichen auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz sicher

auch!

khN

Ihr Kommentar zum Kommentar? Schreiben Sie uns an

info@kurier-verlag.de!


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 3

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Wie hier im Rosental beginnt am Freitag die Kirmes. Am Montag kostet eine Karussellfahrt nur 1 Euro.

Mitgliedsbetriebe der

Werbegemeinschaft

verschenken ihren

Kunden Gutscheine

für Frühlingsblumen.

Sie werden gegen Vorlage

der Gutscheine

am verkaufsoffenen

Sonntag auf einem

Stand am Marktplatz

ausgegeben.

Save the Date:

26. Mai

ab 14 Uhr offizielle

Shoperöffnung

in Detmold!

Lassen Sie sich überraschen,

weitere Infos in Kürze.

Detmolder Frühlingsfest mit Kirmes vom 6. bis 9. April 2018 / Kaufleute mit

Frühlingsblumen für die Kunden

Die ganze Stadt ist auf den Beinen

Eigentlich sind es gleich mehrere

Veranstaltungen, die die

Besucher am Wochenende in

Detmold erwarten. Sie sind das

Ergebnis einer Zusammenarbeit

der Stadt Detmold mit der

Werbegemeinschaft Detmold.

Bereits zum dritten Mal finden

Kirmes und Frühlingsfest am

gleichen Wochenende statt.

Vier Tage

Biene Maja & Co.

Von Freitag, 6. April, bis Montag,

9. April, dürfen sich die Besucherinnen

und Besucher im Rosental auf

die Fahrgeschäfte Auto-Skooter,

Musik-Express und den Twister

freuen. Im Bereich der Ameide

und auf dem Bruchberg werden die

Kinderfahrgeschäfte Biene-Maya

und das Kindersportkarussell aufgebaut.

Verschiedene Imbissstände

und Getränkestände versorgen

den kleinen und großen Appetit.

Geschickte können ihr Glück an

der Verlosung, beim Schießen,

Ball- und Pfeilwerfen, Entenangeln

oder am Automatenwagen

herausfordern. Ambulante Händler

bieten Artikel des täglichen Bedarfs

an. Insgesamt werden ca. 60

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

die Veranstaltung beschicken. Am

Sonntag, 8. April, werden in der

Innenstadt zudem die Geschäfte von

13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein.

An allen Fahrgeschäften zahlt der

Besucher der Kirmes am Montag

für jede Karussellfahrt nur 1 Euro.

Zwei Tage Frühlingsfest

Am Samstag, 7. April und Sonntag,

8. April laden die Mitglieder

der Werbegemeinschaft Detmold

herzlich zum „Frühlingsfest“ in

die Detmolder Innenstadt ein.

3.000 Blumentöpfchen sollen die

Kunden erfreuen. Sie werden am

Sonntag, 8. April am Marktplatz,

sowie in den Mitgliedsgeschäften

verteilt. Gutscheine erhalten die

Besucher bei den Mitgliedern der

Werbegemeinschaft Detmold e.V..

Am Samstag, 7. April beginnt die

„Flohmarktsaison 2018“, über den

Wall, entlang der Allee (Ameide

Kirmesmeile). Der Staatlich Bad

Meinberger Mineralbrunnen verwöhnt

die Gäste an beiden Tagen

kostenfrei mit neuen Produkten. Am

Sonntag, 8. April stellt das Stegelmann-Team

auf dem Marktplatz die

Autogala mit Skoda Roadshow vor.

Uwe Natus und sein Kaspertheater,

sowie Papa Clowni mit seinem

Kinderjahrmarkt, Karussells und

die Kindereisenbahn werden die

kleinen Besucher erfreuen. Ihre

neuen Frühjahrsmodelle präsentieren

Autohäuser in der gesamten

Innenstadt. Außerdem bieten

die Geschäfte in der Innenstadt

am verkaufsoffenen Sonntag ihr

vielseitiges Warenangebot an. Für

das leibliche Wohl ist wie immer

bestens gesorgt. „Damit bietet

Detmold an diesem Wochenende

ein ausgewogenes Programm für

die ganze Familie“, so Heinz Holey

von der Werbegemeinschaft.

Sperrungen und

Empfehlungen

Aus Anlass der Frühjahrskirmes

ist das Rosental in der Zeit von Mittwoch,

4. April 2018, ab 19:00 Uhr

bis Dienstag, 10. April 2018, um

10:00 Uhr im Bereich Doktorweg

bis Leopoldstraße für den Verkehr

gesperrt. Die Bushaltestelle Rosental

wird für diesen Zeitraum sowohl

für den stadteinwärts fahrenden als

auch für den stadtauswärtsfahrenden

Busverkehr in den Doktorweg

verlegt. Aus Richtung Leopoldstraße

sind der Anliegerverkehr und die

Zufahrt zum Geschäftshaus Lange

Str. 73 sichergestellt. Autofahrern

wird empfohlen, außerhalb der Innenstadt

zu parken. Ausweichparkplätze

stehen am Lustgarten (P1),

Kronenplatz (P7) und im Parkhaus

Lemgoer Tor (P8) zur Verfügung.

Außerdem bietet die Stadtverkehr

Detmold GmbH zum ersten Mal

einen kostenlosen Busverkehr für

den verkaufsoffenen Sonntag innerhalb

Detmolds an. Auf der Seite

www.stadtverkehr-detmold.de ist

zu lesen: „Fahren Sie am verkaufsoffenen

Sonntag zum Nulltarif mit

dem Bus in die Innenstadt Detmold.

Die Linien 701 bis 709 fahren von

13 bis 18 Uhr nach dem Montag- bis

Freitag-Fahrplan“.

Freitag, 06. April

von 14 - 18 Uhr

Samstag, 07. April

von 10 - 13 Uhr

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 4


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 5

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

SPD Heidenoldendorf-Hiddesen wählt neuen Vorstand

Maelzer bestätigt, Tiemann verabschiedet

Die Wahl eines neuen Vorstandes

stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung

der SPD Heidenoldendorf-Hiddesen.

Dr. Dennis Maelzer

steht seit 13 Jahren an der Spitze des

Ortsvereins. Dies soll auch in den

nächsten zwei Jahren der Fall sein.

Die Genossen bestätigten Maelzer

einstimmig. Auf anderen Positionen

gab es jedoch Veränderungen.

Neue stellvertretende Vorsitzende

sind die Kreistagsabgeordnete Ilka

Kottmann und Marius Roll. Beide

gehörten zuvor bereits dem Vorstand

Neuer Vorstand: Die SPD Heidenoldendorf-Hiddesen wird von Dennis Maelzer (4. v. l.) sowie von Heinz-

Joachim Köhne, Ulrike Capelle, Jason Jochem, Hans-Peter von der Ahe, Helmut Pieper, Ilka Kottmann

und Wolfgang Schriegel (v. l.) geführt. Es fehlt Marius Roll.

Informationsveranstaltung am 5. April zum Thema

Große Koalition

Auswirkungen und Veränderungen

Der Seniorenbeirat der Stadt Detmold lädt Interessierte zu einer Informationsveranstaltung

zum Thema „Große Koalition: Auswirkungen und

Veränderungen“ ein. Informiert werden soll darüber, welche Auswirkungen

und Veränderungen sich aufgrund der Vereinbarungen zur Großen Koalition

im Sozialen Bereich ergeben werden. Die Veranstaltung richtet der

Seniorenbeirat am Donnerstag, 5. April von 10:00 bis 12:00 Uhr im großen

Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Detmold aus. Als Referenten konnte

der Seniorenbeirat Christian Haase (MdB) sowie Dennis Maelzer (MdL)

gewinnen. Um telefonische Anmeldung bei der Stadt Detmold unter Tel.:

977-580 wird gebeten.

an. Marius Roll wird dabei insbesondere

die Interessen Hiddesens

vertreten. Er beerbt Gisela Tiemann,

die aus familiären Gründen ihren

Lebensmittelpunkt ins Ruhrgebiet

verlagern wird. Ihre langjährige

Vize-Vorsitzende verabschiedeten

die SPD-Mitglieder mit Applaus,

Blumen und einem silbernen „Hermann“.

Als Vize-Ortsvereinschef wurde zudem

Heinz-Joachim Köhne bestätigt.

Kassierer bleibt Ortsbürgermeister

Wolfgang Schriegel. Zwei neue Beisitzer

sind ebenfalls dazu gekommen.

Mit Jason Jochem rückt ein junges

Gesicht in den Vorstand auf. Auf

einige Erfahrungen in der Kreisund

Landesverbandspolitik kann

hingegen Hans-Peter von der Ahe

verweisen. Er ist vor einiger Zeit von

Augustdorf nach Heidenoldendorf

umgezogen. Dem Vorstand gehören

zudem Ulrike Capelle als Ratsfrau

für Hiddesen und Helmut Pieper

an. „Das ist eine gute Mischung aus

Erfahrung und frischen Ideen“, findet

SPD-Ortschef Dennis Maelzer und

verweist darauf, dass vier von neun

Vorstandsmitgliedern unter 40 Jahre

alt seien.

Für das Jahr 2018 sind einige

Veranstaltungen bereits terminiert.

Über die Regionale 2022 wird sich

der Ortsverein am Mittwoch, 18.

April, in Hiddesen informieren. Dann

wird Rainer Brinkmann als Referent

erwartet. Das Seniorencafé wird am

Samstag, 12. Mai, in Heidenoldendorf

stattfinden. Der Termin für den

Roten Grill in Hiddesen wird noch

bekannt gegeben. Das Fußballturnier

ist für Sonntag, 2. September, vorgesehen.

Grünkohl essen wollen die

Genossen am Freitag, 23. November,

in Hiddesen.

Eindrucksvolles gemeinsames Konzert des königlichen Acapella Chores aus Hasselt

und des Meisterchores nota bene in der Detmolder Heilig Kreuz Kirche

Stille nach dem „Erlkönig“

Absolute Stille, nachdem der letzte

Ton des Klassikers „Erlkönig“ verklungen

ist. Der moderne, schnelle,

manchmal fast stakkato-artige Satz

aus der Feder von Olli Gies beeindruckt

das Publikum.

Vor allem, wenn er so perfekt dargeboten

wird wie vom Detmolder

Meisterchor nota bene. Dann aber

braust der Beifall auf, mehrere Zuhörer

stehen auf und geben stehende

Ovationen. Die ersten Bravo-Rufe

sind zu hören.

In der katholischen Kirche am Schubertplatz

erlebt das Publikum ein

Konzert der Extraklasse. Nota bene

beindruckt in drei Musikblöcken

mit Klassikern wie dem „Es waren

zwei Königkinder“ von Max Reger

und dem „Wiegenlied“ von Brahms

ebenso wie mit dem amerikanischsten

aller Folksongs - „Shennandoah“

- und dem wunderbaren „Hallelujah“

von Leonard Cohen im Satz von Vocalline.

Nota bene, die gerade einmal

zwölf Jahre bestehen, haben 2017

bereits zum zweiten Mal den Titel

Meisterchor im Chorverband NRW

ersungen. Das Konzert beginnt daher

passend auch mit dem wunderbaren

Der königliche Acapella Chor aus Hasselt und des Meisterchores nota bene singen gemeinsam in der

Detmolder Heilig Kreuz Kirche.

„Cantate Domine“ des litauischen

Komponisten Mikitas, welches zu

den vier Prüfungsstücken gehörte,

die nota bene alle mit der Note „sehr

gut“ meisterte.

Nach dem ersten Block werden die

Gäste aus Belgien mit auf die Bühne

geholt. Gemeinsam singen sie das

flämische Liebeslied „Het wasser de

nacht“. Danach trägt der Koninklijk

Hasselts A Capellakoor aus seinem

Repertoire unter anderem den Kanon

„Dongi“ und den Elvis Presley-Song

„Can´t help falling in love“ vor.

Seit mehr als 70 Jahren besteht

dieser renommierte Chor, seit 1993

unter der Leitung von Isabella Blikkenbergs.

Die Hasselter sind nur in kleiner

Besetzung angereist, denn auch in

Belgien geht die Grippe um. Aber

was die 25 Sängerinnen und Sänger

abliefern, ist immer noch beeindruckend.

Zweimal noch stehen die beiden

Chöre gemeinsam auf der Bühne.

Das „Irish Blessing“ passt gut zum St.

Patricks Day, der am Vorabend war.

Zum Schluss gibt es das ergreifende

„We are one“ von Alan Pote, das nicht

nur dem Konzert seinen Titel gab:

Die Sänger von nota bene gehen mit

gutem Beispiel voran und spenden

einen Teil der Einnahmen des Abends

für ein Musikschulprojekt im afrikanischen

Burkina Faso. Der Chor

ermöglicht auf diese Weise Kindern,

denen das sonst nicht möglich wäre,

ein Instrument zu erlernen.

Schülerstr. 2 · 32756 Detmold · Tel. 0 52 31 - 30 17 140

Verkehrsregelung während der Baumaßnahme

Röntgenstraße

Einrichtung der Einbahnstraße

in der Röntgenstraße

Die Baumaßnahme in der Röntgenstraße geht in die nächste Phase: In

der Woche ab Montag, 9. April 2018, beginnen die Kanalbauarbeiten

im vorderen Bauabschnitt der Röntgenstraße. Dafür wird eine Einbahnstraße

von der Kreuzung „Lemgoer Tor“ in Richtung Klinikum

eingerichtet. Die Ausfahrt aus der Röntgenstraße ist nur vorbei am

Haupteingang des Klinikums und dann durch die Hedwigstraße zur

Marienstraße möglich. Das Medicum und Klinikum sowie die Notaufnahme

sind weiterhin erreichbar. Auch das Parkhaus Finanzamt ist

von der Röntgenstraße weiterhin anfahrbar.

Vor dem Start der neuen Bauphase müssen noch vorbereitende Arbeiten

in der Freyastraße und Marienstraße erfolgen. Dafür wird die

Freyastraße im Bereich der Wendeanlage ab nächster Woche Montag,

26. März, für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Alle Geschäfte in diesem

Teil sind fußläufig weiter erreichbar. In der Woche nach Ostern, ab

dem 3. April 2018, finden dann die vorbereitenden Arbeiten in der

Marienstraße statt. Hierfür muss die Marienstraße im Bereich zwischen

der Lemgoer Straße und der Bergstraße für den Kraftfahrzeugverkehr

komplett gesperrt werden. Umleitungen werden eingerichtet. Die

Stadt Detmold bittet um Verständnis für die Maßnahmen. Rückfragen

beantwortet Projektleiter Detlef Wehrmann unter Tel. 05231/977-497

oder per Mail an d.wehrmann@detmold.de.

Lassen Sie sich verwöhnen

in unserem Cafe

in der Lange Straße 13


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 6

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Licht und Bewegung im Kunstraum Detmold

Mario Krohnen zeigt filigrane

Installationen

Der Detmolder Künstler Mario Krohnen erschafft faszinierende

Kunst-Installationen, die aus Licht oder Bewegung, oft sogar aus beidem

bestehen. Elektronikschrott und Fundstücke aus seiner Umwelt

bilden den Ausgangspunkt, eine Ausbildung als Anlagenelektroniker

die technischen Grundlagen.

„Ich mag es, Elemente aus Natur und Technik in Objekten miteinander

zu verbinden und dabei zu versuchen, keines von beiden dominant

wirken zu lassen. Beide sollen idealerweise harmonisch in Resonanz

kommen“, so der Künstler, der 2014 für seine Installation „Mars“ in St.

Andreasberg in der 20. Nationalpark-Kunstausstellung „NaturMensch“

mit dem Andreas-Kunstpreis ausgezeichnet wurde. Sein Mars-Roboter,

der bei der Jury so übereinstimmend Anklang gefunden hatte, wird

seine eigenwillige Faszination auch im Detmolder Kunstraum ausüben.

In Zusammenarbeit mit dem Klang-Künstler Marcus Beuter entstand

die Installation „panta rhei“, in der sich Mario Krohnens Lichtobjekte

mit den Klangcollagen Marcus Beuters zu einem komplexen, audiovisuellen

Universum verbinden. Diese Installation wird als Film zu

sehen sein. Die Ausstellung ist bis zum 22. April jeden Sonntag von

14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.

Ensemblemitglieder

des Landestheaters

präsentieren

ganz persönliche

Hausliteratur

Das

Wohnzimmer

wird zur Bühne

Die Hausmusik hat eine lange Tradition

- doch was ist mit der Literatur?

Das Landestheater Detmold hat sich

in den letzten Wochen und Monaten

auf die Suche nach Gastgeberinnen

und Gastgebern begeben und bringt

nun die ganz persönlichen Lieblingstexte

des Schauspiel-Ensembles in

die Wohnzimmer des Publikums. Das

exklusive kleine Format „Literatur

unter den Dächern Detmolds“ findet

am Sonntag, 29. April, um 16 und 18

Uhr, am Samstag, 5. Mai um 18 Uhr

sowie am Sonntag, 27. Mai um 14

und 16 Uhr an verschiedenen Orten

in Detmold statt. Karten zum Preis

von 10 Euro sind nur im Vorverkauf

an der Theaterkasse erhältlich. Dort

wird dann auch verraten, wo die

Lesungen stattfinden werden.

Der nächste

Detmolder

Kurier

erscheint am

25. April 2018!

Fassade und Fenster des denkmalgeschützten Gebäudes an der Ameide

werden erneuert

Facelifting fürs Kornhaus

Das in die Jahre gekommene

Kornhaus des Lippischen Landesmuseums

wird saniert. Fassade und

Fenster an der Südseite werden bis

zum Sommer denkmalpflegerisch

instandgesetzt. Der langgestreckte,

dreigeschossige Fachwerkbau diente

ursprünglich als Kornhaus der Meierei

Schieder. Erbaut im Jahr 1587,

wurde das Gebäude 1955 wegen

Baufälligkeit in Schieder abgetragen

und in den Jahren bis 1958 fachgerecht

an seinem heutigen Platz in

Detmold wiederhergestellt. Seitdem

ist es Teil des Landesmuseums und

beherbergt überwiegend heimatkundliche

Schaustücke. Vor allem

an der südlichen Fassade nagte der

Zahn der Zeit.

Wind und Wetter haben der markanten

Stirnseite des Fachwerkbaus

in den Jahren arg zugesetzt. „Es

war zu erkennen, dass geschädigte

Holzbalken saniert und Zierschnitzereien

gereinigt und instandgesetzt

werden müssen. Wichtig ist es vor

allem, Risse zu beseitigen und das

Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern“,

erklärt der Museumsleiter

Dr. Michael Zelle. Die Immobilienabteilung

des Landesverbandes

Lippe hat das Projekt im vergangenen

Jahr planerisch vorbereitet und

setzt es nun um. Die Baumaßnahme

wird mit Fördergeldern aus dem

Denkmalschutz-Sonderprogramm

VI finanziell unterstützt. Ohne diese

Förderung wäre die Sanierung nicht

leistbar. Die Instandsetzung soll Ende

Die markante Stirnseite des Kornhauses wird denkmalpflegerisch

instandgesetzt.

Juni abgeschlossen werden. Während

der Arbeiten an der Fassade sind

die Schausammlungen im größten

und ältesten Regionalmuseum in

Ostwestfalen-Lippe nach wie vor

zu besichtigen.

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Frühlingsfest

starten wir in unserer

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Detmolder Kurier Nr. 186 - Anzeigen -

4. April 2018 Seite 7

Da ist das Ding: Tilo Hölscher (Tilos Pizzabox)

gewann mit der Eigenkreation

„One Love“ den Wettbewerb und darf

sich „Lippischer Pizzameister 2018“

nennen. Die Hanfpizza mit Pesto und

Ruccola schmeckte der Jury am besten.

Foto: Manfred Hütte

Wir danken für die gute

Zusammenarbeit und

wünschen weiterhin

viel Erfolg!

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(Reggae-Künstler aus Bielefeld)

BAD TEMPER JOE

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Man kann es schon eine kleine

Sensation nennen. Tilo Hölscher

(Tilos Pizzabox) aus Detmold

setzte sich im Finale gegen drei

italienische Pizzabäcker durch und

darf sich nunmehr „Lippischer

Zum einjährigen Bestehen von „Tilos Pizzabox“ am 12. Mai 2018 sorgt

Reggae-Künstler Uwe Banton für Move und Groove. Foto: privat

Mit Reggaemusik und Hanfpizza zum Meistertitel / Tilos Pizzabox ist Lippischer Pizzameister

„One Love“ überzeugte die Jury

Pizzameister 2018“ nennen. Die

drei konkurrierenden italienischen

„Mafiatortenhersteller“ zeigten

sich überrascht und gratulierten

fair. Die Jury aus Holger Lemke

(Dehoga), Küchenmeister Jürgen

Rabe (Berufsschule) und Anja

Limberg (Dehoga) werteten die

„One Love“ von Tilo zur besten

Pizza Lippes. Moderator Toni

Cucchiara (Handelshof Kanne)

übergab dem Kreissieger den

blinkenden Wanderpokal, der

seitdem den Tresen der Pizzabox

in der Bruchstraße 3 schmückt.

Relaxt zum Titel

Tilo Hölscher und sein Kollege Philipp

Strohmeier gingen relaxt an die

Arbeit. „Wir haben das gemacht, was

wir jeden Tag machen“, sagt Tilo dem

Detmolder Kurier selbstbewusst.

Will heißen: Gutes Essen muss nicht

immer kompliziert sein – einfach,

gut und fair soll es sein. Ins Rennen

schickte Tilo seine Standardpizza.

Die „One Love“ mit Hanfteig wird als

Margarita mit Tomatensauce, Knoblauchöl,

Parmesan, Basilikum-Pesto

und Ruccola kreiert. Zum Schluss

gibt es aus der Mühle noch etwas

bunten Pfeffer obendrauf, während

im Hintergrund relaxte Reggaemusik

zu hören war. Bei den Zutaten setzt

Tilo auf Hanf aus Steinheim und

Mehl aus Lippe (Lippequalität) und

weitere regionale Zulieferer. Die

Jury war jedenfalls begeistert und

wer Tilo kennt, weiß, dass er schon

weiterdenkt. 2019 will Tilo an den

Deutschen Meisterschaften auf der

Internorga in Hamburg teilnehmen.

Tilos Hanfpizza als Deutscher Meister?

Das klingt gut.

1 Jahr Tilo im Mai

Zurück in Detmold begrüßte Tilo

zunächst einmal das Team der WDR

Wer weiter denkt, kauft näher ein!

Lokalzeit, die der jamaikanischen

Pizzeria einen Besuch abstattete.

Jetzt hat er auch das Musikprogramm

2018 unter Dach und Fach. An jedem

zweiten Samstag im Monat ab 19 Uhr

gibt’s Musik und Party. Am 14. April

geht es mit Jonas Pütz, Singer and

Songwriter aus Lemgo los. Dann folgen

zur Feier „1 Jahr Tilos Pizzabox

in Detmold“ der Reggae-Künstler

Uwe Banton (12. Mai), zum Bluesund

Whiskeyabend Bad Temper Joe

(11. August) und der Singer and

Songwriter Phil Solo (8. September).

An den anderen Terminen legt ein

DJ Scheiben auf. Wie immer gibt es

bei freiem Eintritt selbstgemachten

Rumpunsch. Lecker.

Pizza jetzt auch

glutenfrei

Seit einigen Monaten gibt es sie,

die glutenfreie Pizza bei Tilo. Der

aus glutenfreiem Reismehl aus der

Detmolder Firma Haneforth hergestellte

Teig ist „fluffig und lecker“,

findet Tilo und auch immer mehr

Detmolder.

Jetzt auch montags

geöffnet

Passend zum Frühlingsfest am Wochenende

öffnet Tilo den Biergarten

und weitet die Öffnungszeiten aus.

Ab sofort ist auch wieder montags

geöffnet. Montags bis donnerstags

hat Tilos Pizzabox von 12 bis 20

Uhr geöffnet, freitags und samstags

von 12 bis 22 Uhr und sonntags und

feiertags von 13 bis 20 Uhr. M.H.

Mehr im Internet unter

www.tilos-pizzabox.de

An jedem zweiten Samstag im Monat gibt es in der Pizzabox in der Innenstadt Livemusik oder Musik vom

DJ. Und auch das ist ein tolles Angebot von Tilo: „Für Feste, Geburtstage o. ä. bieten wir große Pizzableche

an. Oder du bringst dein Blech mit und wir belegen es nach Wunsch, dann kannst du es zu Hause fertigbacken“.

Foto: Manfred Hütte

Voßheider Str. 140, 32657 Lemgo-Voßheide


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 8

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Viel Spaß auf dem Frühlingsfest!

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Auswahl!

Neue Themenführung des Vereins Die Falkenburg

Unterwegssein im Mittelalter

Die Menschen des Mittelalters reisten viel und oft über weite Strecken.

Herrscher zogen von Burg zu Burg, Händler von Stadt zu Stadt. Auf

den Straßen traf man Gaukler und Sänger, Pilger, Söldner und natürlich

Bauern und Handwerker. Da die meisten Menschen zu Fuß unterwegs

waren, war die Reisegeschwindigkeit niedrig, aber das hielt viele nicht

davon ab, auch bis ins Heilige Land und zurück zu ziehen.

Der Verein Die Falkenburg lädt zu einer neuen, besonderen

Themenführung rund ums Unterwegssein ein, bei der auf dem Weg zur

Burg und auf der Burg selbst über die unterschiedlichsten Gruppen von

Reisenden informiert wird. Gleichzeitig wird natürlich die Burg besichtigt

und es werden die Verbindungen der ehemaligen Burgbesatzungen zu

Wallfahrten, Kreuzfahrten usw. erläutert. Dazu gehört entsprechend der

Thematik ein gemeinsames Picknick – für Essen und Trinken ist also

gesorgt. Fachkundiger Begleiter ist der Historiker Frank Huismann.

Der Preis beträgt für Erwachsene 18 Euro, für Kinder bis 14 Jahren 15

Euro inklusive Verpflegung. Die Führung dauert etwa drei bis dreieinhalb

Stunden. Nächster Termin ist Samstag, 1. September, Treffpunkt ist der

Parkplatz am Landhaus Hirschsprung, Paderborner Straße 212, in Detmold.

Es geht los um 15 Uhr. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich

unter mobil 0151-61225769 oder per E-Mail unter falkenburg.jr@

gmail.com. Teilnehmer sollten an an festes Schuhwerk und wetterfeste

Kleidung denken.

DetCon beschließt kostenfreies Busfahren an den verkaufsoffenen Sonntagen

„Die Linke“ fordert jeden Sonntag Gratis-Busverkehr

„Wir fordern den Nulltarif an allen

Sonntagen und möglichst bald einen

Einstieg in kostenlose Busse auch

an allen Samstagen“, so die Vorsitzende

der Fraktion „Die Linke“

im Detmolder Rat, Evelin Menne.

In ihrem Antrag, der in der letzten

Aufsichtsratssitzung der Detmolder

Beteiligungsgesellschaft DetCon

kurz diskutiert und aus formellen

Gründen auf die nächste Sitzung

vertagt wurde, sprach sie sich

dagegen aus, nur an verkaufsoffenen

Sonntagen einen kostenlosen

Busverkehr auf den Stadtbuslinien

anzubieten. Dies hat der Aufsichtsrat

in der Sitzung dennoch mehrheitlich

beschlossen: Am 8. April, 7. Oktober

und 16. Dezember fahren die Busse

des Stadtverkehrs nicht nur nach

dem Montags-bis-freitags-Fahrplan,

sondern zudem kostenlos.

„Mit dem Nulltarif soll insbesondere

den Detmolder Bürgerinnen und

Bürgern das Nahverkehrsangebot

nahegelegt werden, die bisher das

Auto nutzen, um in die Stadt zu

kommen“ schreibt Wolfgang Janz,

Geschäftsführer der Stadtverkehr

Detmold GmbH (SVD) in seiner

Beschlussvorlage. Während das

Parken im öffentlichen Raum an den

verkaufsoffenen Sonntagen in Detmold

kostenfrei sei – und so auch von

In der Detmolder Gastronomielandschaft

tut sich was.

Das „Burrico“ von Rico Falk

zog Anfang März 2018 in die

Fahren künftig an den verkaufsoffenen Sonntagen in Detmold kostenlos:

Die Busse der Stadtverkehr Detmold GmbH. Der überwiegende Teil

der Fahrgäste nutzt aber Zeitkarten wie das „Detmold-ABO“. Nach

dem Wunsch der Linken im Detmolder Stadtrat sollen künftig alle

Sonntage kostenfrei sein.

Foto&Montage: Niederkrüger

der Werbegemeinschaft beworben

werde –, seien die Einzelfahrpreise

gerade für Familien eine Hürde,

auf den Bus umzusteigen. „Mit

dem Nulltarif wird der Öffentliche

Personennahverkehr (ÖPNV) somit

dem Parken im öffentlichen Raum in

Detmold gleichgestellt“, so Janz. Die

Einnahmeausfälle für alle drei Sonntage

beziffert die SVD auf rund 2.000

Euro. Wie hoch die Kosten für einen

generell kostenlosen Busverkehr an

Sonntagen sein würden, könne er

derzeit noch nicht beziffern, so Janz

auf Nachfrage des Detmolder Kurier:

„Wir haben sonntags Einnahmen aus

Einzelfahrscheinen und 4er-Tickets

von rund 20.000 Euro jährlich.“

Dabei müsse aber berücksichtigt

werden, dass rund 80 Prozent der

Fahrgäste von der DetCon bezuschusste

Zeitkarten nutzen. „Und

Neueröffnungen und Umzüge in Detmold

Räume von „Vera Veggie“ am

Bruchberg. Laut Homepage ist

„Liebhart“s Steakhouse“ ein

paar Schritte weiter Richtung

Marktplatz das neue Lokal von

Vera Veggie. Und auch das

Steakhouse wird umziehen.

Wie Geschäftsführer Kenan

diesen Zeitkarteninhabern würde

dann ja ein Siebtel ihrer bezahlten

Leistungen wegfallen, wenn wir

sonntags generell kostenlos fahren

würden, was anders kompensiert

werden müsste.“ Er sehe die kostenlosen

Fahrten an den verkaufsoffenen

Sonntagen als reine „Werbeaktion“

mit dem Anreizeffekt, den komfortablen

ÖPNV kennenzulernen und

ihn auch innerhalb der Woche zu

nutzen, und auf das Autofahren zu

verzichten.

Dies sehen die Linken in ihrem

Antrag anders: Die Maßnahme sei

nichts weiter als eine Unterstützung

der verkaufsoffenen Sonntage – „die

wir aus ganz grundsätzlichen Erwägungen

ablehnen“, so Menne. Detmold

stelle sich nicht zuletzt in ihrem

Logo als Kulturstadt, nicht etwa als

Einkaufsstadt dar. „Die SVD möchte

aber ausschließlich kostenlose Fahrten

an verkaufsoffenen Sonntagen

anbieten.“ Bei Kulturveranstaltungen

wie dem Straßentheaterfestival

werde weiterhin eine Bezahlung

gefordert. „Um die Akzeptanz des

Stadtverkehrs zu erhöhen, ist es bei

weitem nicht ausreichend, an einigen

wenigen verkaufsoffenen Sonntagen

kostenlose Busse fahren zu lassen“,

so die Fraktionsvorsitzende.

khN

Yildiz dem Detmolder Kurier

bestätigte, ist demnächst das

Plantagen-Eck in Pivitsheide

die neue Adresse.

wünscht ein schönes Frühlingsfest

Täglich von 12 -24 Uhr

durchgehend geöffnet

VHS-Kurs „English for E-Mails“

E-Mails sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden und

eine der häufigsten Kommunikationsformen im heutigen Berufsleben.

Ob innerhalb des Unternehmens oder extern, mit Geschäftspartnern oder

Kunden sind bestimmte Kenntnisse für das Schreiben von englischen

E-Mails unverzichtbar. In diesem Kompaktkurs lernen die Teilnehmer,

sich diese Kenntnisse anzueignen und das so Erlernte sicher anzuwenden.

Teilnahmevoraussetzung sind gute Grundkenntnisse in Englisch. Der Kurs

(1718-D4326) beginnt am 13. April um 9 Uhr und findet in der VHS, Raum

17, statt. Nähere Informationen und Anmeldungen unter Telefon (0 52 31)

977-232 oder im Internet unter www.vhs-detmold-lemgo.de.


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 9

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Weltwassertag in Lippe fordert zum Nachdenken

und Diskutieren auf / Diskussionsveranstaltung

am 16. Mai

Wasser für alle?!

Sei es zum Kochen, Putzen, Blumen gießen oder einfach zum Trinken:

Wasser ist in unserer Region eine Selbstverständlichkeit. Um die große

Bedeutung, die das Thema für die Menschheit einnimmt, in Erinnerung

zu rufen, hat die UN den 22. März zum Weltwassertag ernannt. In diesem

Zusammenhang steht auch die Diskussionsveranstaltung „Die Welt im

Wasserstress“ am 16. Mai, die von der Lippischen Landeskirche, dem

Kreis Lippe und dem Eine-Welt-Laden Alavanyo organisiert wird.

„Die Themen Wasser und Wasserqualität gehen uns alle etwas an,

auch wenn wir hier in Lippe gut versorgt sind. Das ist aber keine

Selbstverständlichkeit. Deshalb müssen wir uns dafür einsetzen, dass

das so bleibt. Nicht umsonst ist Umweltschutz ein fester Bestandteil

des Zukunftskonzeptes Lippe 2025“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Dr. Ute Röder, Fachbereichsleiterin Umwelt und Energie beim

Kreis Lippe ergänzt: „Wir möchten hier eine Sensibilität erwirken.

Grundwasserschutz und damit der Schutz unseres Trinkwassers muss

vor Ort beginnen.“

In der gemeinsamen Veranstaltung werden drei Experten in kurzen

Referaten die verschiedenen Aspekte der weltweiten Wasserkrise

vorstellen. Beginnend mit der globalen Problematik über die Auswirkungen

des Wassermangels auf den fairen Handel soll auch die

lippische Situation dargestellt werden. Diese wird hier durch einen

örtlichen Experten vertreten: Der Diplomgeologe Dr. Michael Kerth

wird anschaulich erläutern, wie sich die Aktivitäten der Lipper nicht

nur auf das regionale Wasservorkommen auswirken.

Dass gerade das Thema Wasser so unterschiedliche Akteure wie Kreis,

Kirche und Eine-Welt-Laden zusammenbringt, wird man auf den ersten

Blick nicht vermuten. Die Hilfsorganisation Brot für die Welt hat sich

des Themas Wasser ebenfalls angenommen und das Jahr 2018 unter

das Motto „Wasser für alle!“ gesetzt. „Zu diesem Jahresmotto können

wirklich alle etwas beitragen. Die Auswirkungen, welche wir hier durch

unseren Lebenswandel hervorrufen, spiegeln sich ja weltweit wider“,

erläutert Sabine Hartmann, Referentin für ökumenisches Lernen bei

der Lippischen Landeskirche. Und daher plant die Lippische Landeskirche

in diesem Jahr verschiedene Aktionen in Lippe, zu der auch die

Veranstaltung am 16. Mai gehört. Die Diskussionsveranstaltung „Die

Welt im Wasserstress“ findet am Mittwoch, 16. Mai um 19.30 Uhr im

Paulinensaal des Lippischen Landeskirchenamtes, Leopoldstraße 27

in Detmold, statt.

Lastenräder brauchen Anlaufstellen

„Dela“-Initiatoren wollen weitere Räder anschaffen

Seit einem Dreivierteljahr kann

man sich in Detmold ein Lastenrad

für Einkäufe ausleihen. Dieses erste

Lastenrad der Organisation „DELA“

ist vor dem Bioladen „Petersilchen“

stationiert. Die Idee komme gut an, so

die Organisatoren, aus diesem Grund

werde das Angebot des Lastenrades

demnächst ausgeweitet. „Die Bilanz

der ersten 30 Testfahrer fällt durchweg

positiv aus“, berichtet Bernd

Friesel vom Allgemeinen Deutschen-

Fahrrad-Club (ADAC) Kreis Lippe.

Die Auslastung habe in den Sommermonaten

bei rund 50 Prozent

gelegen. Verbesserungsvorschläge

seien mehrfach gekommen, so

wünschten sich viele die Möglichkeit

ihre Kinder auf dem Rad mitzunehmen,

erläutert Friesel. Diesen

Wunsch werden die Organisatoren

berücksichtigen, wenn sie nach

Ostern ihr zweites Rad in Betrieb

nehmen.

Rund 5.000 Euro soll es kosten.

Eventuell komme sogar noch ein

drittes Lastenrad dazu, verrät Birgit

Reher vom „BUND“ Detmold.

Finanziert werden die Lastenräder

über das Förderprogramm „Kurze

Wege für den Klimaschutz“ des

Bundesumweltministeriums, welches

dem Projekt für die kommenden

zwei Jahre insgesamt 20.000 Euro

Startkapital zugesichert hat. Die Finanzierung

steht, es fehlen allerdings

noch weitere Ausleihstationen für

die neuen Räder, die auch künftig

kostenlos nutzbar bleiben sollen.

Ausleihstationen können zum Beispiel

Geschäfte, Kitas Tankstellen

oder Restaurants in der Detmolder

Die Initiatoren von „DELA“ (v.l.) Birgit Reher (BUND) und Benjamin Dally (Hochschule OWL) machen

schon mal „Probesitzen“. Im Hintergrund schauen Bernd Friesel (ADFC Kreis Lippe) und Paul Hagemeister

(Inhaber des „Petersilchens“) zu. Foto: Peter Radszuweit

Innenstadt oder den Vororten sein,

informiert Benjamin Dall, von der

Hochschule OWL. Wichtig seien

nur regelmäßige Öffnungszeiten,

sowie die Möglichkeit das Rad über

Nacht unterzustellen. Da die Räder

auch online gebucht werden können,

entstehe kein größerer Aufwand,

so Benjamin Dally. Informationen

hierzu gibt es im Internet unter www.

dela.bike oder auf E-Mail-Anfrage

an info@dela.bike.

PR


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 10

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Neuerscheinung: Wissenschaftlicher Tagungsband zu den Externsteinen ist Geheimnissen und Mythen auf der Spur

Kraftort und Treffpunkt der Schwarmgeister

Die Externsteine sind Gegenstand

zahlreicher Deutungsversuche und

Diskussionen und werden von

Gruppen instrumentalisiert und

vereinnahmt. Kein Wunder, handelt

es sich um eines der bekanntesten

und umstrittensten Natur- und Kulturdenkmäler

in Westfalen-Lippe.

Es handelt sich nicht nur um eine

ungewöhnliche, von der Natur geschaffene

Formation, sondern vor

allem durch die von Menschenhand

hinzugefügten Anlagen wie ein

offenes Nischengrab, eine Höhenkammer,

eine Grottenanlage und

nicht zuletzt das monumentale Relief

der Kreuzabnahme Christi.

Tagung gab den Anstoß

Was bisher fehlte, war ein wissenschaftliches

Werk, das den Stand

der Forschungen zusammenfasst

und bewertet. Ein erster Schritt war

eine interdisziplinäre Externsteine-

Tagung, die im März 2015 im Lippischen

Landesmuseum stattgefunden

hat und den ersten Impuls setzte. Vorausgegangen

waren Überlegungen,

eine Bewerbung für die Externsteine

als Weltkulturerbestätte einzureichen.

Die Tagungsbeiträge wurden

zusammengefasst und um weitere

Beiträge erweitert und nach dreijähriger

Arbeit als Buch vorgestellt. 600

Seiten und rund 200 Abbildungen

geben einen guten Überblick über

den heutigen Stand der Forschung.

Herausgegeben wird das Werk von

der Historischen Kommission für

Westfalen, dem Lippischen Landesmuseum

Detmold und dem Naturwissenschaftlichen

und Historischen

Verein für das Land Lippe. Ergänzt

wird der Band durch zahlreiche

aktuelle und historische, zum Teil

noch nie publizierte Abbildungen.

Das Standardwerk für

die Externsteine

Es ist die erste umfassende Dokumentation

zu den Externsteinen

seit dem vierbändigen Werk von

Johannes Mundhenk, das 1980 bis

1983 erschienen ist, und dokumentiert

einen enormen Erkenntniszuwachs.

Erstmals haben sich nun

zahlreiche Wissenschaftlerinnen und

Wissenschaftler unterschiedlichster

Fachgebiete zusammengetan, um

dem einmaligen Kulturdenkmal

Externsteine gerecht zu werden. Die

geistigen Väter für das Entstehen dieses

Buches sieht Dr. Burkhard Beyer

von der Historischen Kommission für

Westfalen des Landschaftsverbands

Westfalen-Lippe bei der Schutzgemeinschaft

Externsteine. Initiator

Roland Linde von der Schutzgemeinschaft

Externsteine und Mitherausgeber

sprach von dem neuen

Standardwerk für die Externsteine.

Linde war es auch, der sich für den

interdisziplinären Ansatz des Buches

einsetzte.

War das Relief

einst bunt?

Nach einleitenden Überlegungen

über „Wissenschaft als Herausforderung“

und einem Rundgang in

Das Haus der Bücher

im Herzen Detmolds

Bildern umfasst der erste Teil des

Bandes Beiträge zur urkundlichen

Überlieferung des Mittelalters, zur

Inschrift der unteren Felsengrotte,

zur Deutung des Gesamtensembles

aus kunstgeschichtlicher Sicht, zur

neuzeitlichen Bautätigkeit und zur

Archäo-Astronomie der Externsteine.

Den ersten Teil beschließt

ein Beitrag, der den Stand der

Forschung zu den Externsteine-

Anlagen zusammenfasst und neue

Thesen zum Auftraggeber des

Kreuzabnahmereliefs formuliert.

So sei das Relief wahrscheinlich

farbig gefasst gewesen und von

einem „potenten Auftraggeber“

bestellt worden. Vielleicht sind hier

auch zu Ostern geistige Spiele und

Vorführungen veranstaltet worden.

Alles Hypothesen, die die Wissenschaftler

schnell an die Grenzen zur

Spekulation brachten. Auch für die

Behauptung, bei der Weiheinschrift

aus dem Jahre 1145 handele es sich

um eine Fälschung, sei kein Beleg

gefunden worden.

Nazis und

Schwarmgeister

Der zweite Teil des Bandes befasst

sich mit der öffentlichen Wahrnehmung

und völkischen Deutung der

Externsteine im 20. und frühen 21.

Jahrhundert. Nach einer allgemeinen

Einführung zur völkischen

Bewegung folgen Beiträge über

den völkischen Laienforscher

Wilhelm Teudt, die Ausgrabungen

1934/35, die Externsteine-Stiftung

Sie stellten das neue Standardwerk vor (von links): Roland Linde, Dr.

Burkhard Beyer, Dr. Michael Zelle, Larissa Eikermann und Stefanie

Haupt.

Foto: Manfred Hütte

V E R A N STA LT U N G E N

in der NS-Zeit, die Diskussionen

der Nachkriegszeit, die Forscher

Herman Wirth und Walter Machalett

sowie die Bedeutung der Externsteine

für die extreme Rechte nach

1945. Von der Weimarer Republik

über den Nationalsozialismus und

die Nachkriegszeit lassen sich dabei

Kontinuitätslinien bis in die Gegenwart

ziehen. Damit bietet das Werk

erstmals einen umfassenden Überblick

über die wechselvolle Nutzungs-

und Rezeptionsgeschichte

der Externsteine. Der Band schließt

mit einer wissenschaftshistorischen

Annäherung an die Archäo-Astronomie

und einem Interview mit der

Künstlerin Karen Russo über ihren

Film „Externsteine“.

Forschung geht weiter

Und die Erkenntnisse werfen neue

Fragen auf. Nach den Ausgrabungen

an der Falkenburg sei nicht bekannt,

ob die beiden Bauwerke in irgendeinem

Zusammenhang standen.

Kreuzabnahmerelief und Falkenburg

dürften zur gleichen Zeit entstanden

sein, so Dr. Michael Zelle.

Bibliographische Daten

Die Externsteine. Zwischen wissenschaftlicher Forschung und völkischer Deutung. Beiträge der Tagung

am 6. und 7. März 2015 in Detmold. Hg. von Larissa Eikermann, Stefanie Haupt, Roland Linde und

Michael Zelle. Münster 2018, 608 Seiten, Festeinband, zahlreiche, teils farbige Abbildungen (Veröffentlichungen

der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 31; Schriftenreihe des Lippischen

Landesmuseums Detmold, Band X; Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen

Vereins für das Land Lippe, Band 92). Aschendorff, ISBN 978-3-402-15122-8, 59 Euro.

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Miwoch, 18. April 2018

um 19:30 Uhr

Anja Birne vermi elt in

einem Bildvortrag ihre

Eindrücke von den schönsten

Gartenreisen in England

Stadtbibliothek Detmold

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Montag, 23. April 2018

um 19:30 Uhr

Vortrag Josef Braml, USA-Experte

bei der Deutschen Gesellscha für

Auswärge Polik (DGAP) referiert

über:„Donald Trump und das

Ende der liberalen Weltordnung“

Kleiner Saal Stadthalle Detmold

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Miwoch, 25. April 2018

um 19:30 Uhr

Alexander Oetker, langjähriger

Frankreichkorrespondent für RTL

und n-tv und profunder Kenner

von Polik und Gesellscha der

Grande Naon liest aus seinem

neuen Aquitaine Krimi mit Luc

Verlaine und erzählt von seinen

Recherchen und seiner Arbeit

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Ca. 300 S., € 20,00

Dienstag, 29. Mai 2018

um 20:00 Uhr

Thomas Schulz, Wirtschaskorrespondent

für den Spiegel

in den USA berichtet, wie das

Silicon Valley Krankheiten

besiegen und unser Leben

verlängern will.

Vortrag und Gespräch

In der Hauptstelle der

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8. April 2018

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 11

06. bis 09. April 2018

mit verkaufsoffenem

Sonntag von 13-18 Uhr

Größte Nachfrage am Leopoldinum – nur 21 neue Schüler für die Hauptschule

633 Neuzugänge an weiterführenden Schulen

Insgesamt 633 Schülerinnen und

Schüler werden im kommenden

Schuljahr die fünften Klassen an den

städtischen weiterführenden Schulen

bilden. Darüber informierte Ilona

Oesterhaus, Fachbereichsleiterin

Jugend, Schule, Soziales und Sport

der Stadtverwaltung, die Mitglieder

des Schulausschusses in der jüngsten

Sitzung. Die Spitzenposition

der Neuaufnahmen nimmt dabei

das Gymnasium Leopoldinum ein,

hier werden voraussichtlich fünf

Eingangsklassen gebildet. Einen

Antrag hierzu hat die Schule gestellt,

der noch von der Bezirksregierung

Nimmt den Spitzenplatz in der Gunst aller städtischen weiterführenden

Schulen ein: das Gymnasium Leopoldinum. Foto: Niederkrüger

genehmigt werden muss.

Nur 21 Schüler werden von den

Grundschulen auf die Hauptschule

in Heidenoldendorf wechseln.

An der Realschule I (Hornsche

Straße) werden 110 Schüler in

vier Klassen neu aufgenommen,

an die Heinrich-Drake-Realschule

(Schulzentrum Sprottauer Straße)

gehen 81 Schülerinnen und Schüler

in drei Parallelklassen. Insgesamt

313 Neuankömmlinge können die

Detmolder Gymnasien begrüßen: am

Stadtgymnasium 68 (drei Klassen),

am Grabbe-Gymnasium 99 (vier

Klassen) und am Leopoldinum 146

(voraussichtlich fünf Klassen). An

die Geschwister-Scholl-Gesamtschule

(Schulzentrum) gehen 108

ehemalige Grundschulkinder in

fünf Parallelklassen. In die dann

insgesamt 25 Eingangsklassen aller

weiterführenden städtischen Schulen

werden 572 Schülerinnen aus

Detmold gehen, 61 kommen aus den

umliegenden Kommunen. khN

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Wir beraten

Sie gerne!

Buen apetito: Rico Falk eröffnet das „Burrico“ am Detmolder Bruchberg

Kein Bedien- sondern ein Schnellrestaurant (von links): Rico Falk, Timo Hoge, Ugur Turan

und Inga Meuß bieten schnelle und frische mexikanische Küche.

Wir danken für die gute

Zusammenarbeit und

wünschen weiterhin

viel Erfolg!

Burritos (spanisch „Eselchen“) sind gefüllte Tortillas

aus Weizenmehl. Burricos heißt das neue mexikanische

Streetfood-Schnellrestaurant am Bruchberg. Hinter dem

Namen verbirgt sich Rico Falk (34), nach eigenen Angaben

„Hobby-Mexikaner“, Vertriebsprofi und Foodtrucker. In den

ehemaligen Räumen von „Vera Veggie“ am Bruchberg

hat er seinen Traum verwirklicht: Nach Jahren mit dem

„Freightliner, einem als rollende Borritoschmiede umgebauten

UPS-Fahrzeug, hat er endlich ein eigenes mexikanisches

Restaurant eröffnet. Als Konzept legt er seinen

Foodtruck zugrunde. Die Schnelligkeit des Foodtrucks,

das leckere leichte Essen, gesunde, frische Produkte und

nettem Service an einem festen Standort zu bringen. Sein

Foodtruck fährt übrigens weiter auf Märkte und Festvals,

zum Beispiel zum Foodtruck-Festival vom 15. bis 17. Juni

2018 an der Ameide. Und auch das Außer-Haus-Geschäft

wird weiter ausgebaut – Rico ist als Caterer seit vielen

Jahren erfolgreich.

Die leckeren Burritos, Tacos oder Quesadillas (mit Käse

überbackene Tortillas) kann man sich wie in einem Baukasten

zusammenstellen. Zur Auswahl stehen Reis, Bohnen,

Mais, Salate sowie Hühnchen und das besonders zarte

Rindfleisch. Hier liegt eines der Geheimnisse, verrät Rico:

„Unser “Slow cooked” Fleisch, wie Barbacoa (Rindfleisch),

wird bereits am Abend zuvor eingelegt und auf niedriger

Temperatur mindestens zehn Stunden lang schonend geschmort,

so daß es zart und saftig bleibt. Ebenso werden

die schwarzen mexikanischen Bohnen über Nacht eingelegt

und anschließend mehrere Stunden auf niedriger Temperatur

geköchelt“. Viel Zeit, Leidenschaft und Frische, die

man schmeckt. Und die Soßen wie Mango, Sweet Chilli

oder Habernero geben mit ihrer Schärfe den letzten Kick.

Und natürlich gibt es auch leckere Salate bei „Burrico“.

Rico schwirrte seit Jahren die Idee im Kopf herum, in

seiner Heimatstadt Detmold ein mexikanisches Schnellrestaurant

zu eröffnen. Von Streetfood-Festivals kannte er

Vera Veggie, so dass er letztlich die Chance nutzte, hier zu

eröffnen. Eine Entscheidung, die richtig war, denn gleich

nach der Eröffnung Anfang März strömten die Detmolder

ins „Burrico“. „Ich bin megaglücklich mit dieser Location“,

sagt Rico dem Detmolder Kurier und blickt in die Zukunft.

Anfang April will er die Sommerbestuhlung rausstellen und

den mexikanischen Biergarten eröffnen. Und immer wieder

will er den Gästen durch Aktionen die schnelle mexikanische

Küche näherbringen. Aber davon später mehr… M.H.

Der Mann mit Sombrero und Sonnenbrille ist Rico aus

Detmold. Er öffnete kürzlich das „Burrico“ am Bruchberg.

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und schonende Garmethode) zu. Aber auch eine vegetarische und vegane Zubereitung sind für uns kein Problem.

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 12

Landesversammlung des ADFC NRW in Detmold

Radverkehrs-Infrastruktur auf der Agenda

Am Samstag, 14. April, beginnt um

10.30 Uhr die Landesversammlung

des ADFC Nordrhein-Westfalen in

der Detmolder Stadthalle. Der Landesvorstand

wird bereits am Freitag

anreisen. Die Landesversammlung

ist das höchste Organ des ADFC

NRW und setzt sich aus Abgeordneten

aller Kreis- und Ortsgruppen

Nordrhein-Westfalens sowie den

Mitgliedern des Landesvorstandes

zusammen. In Detmold wird unter

anderem der neue Landesvorstand

gewählt. Angesprochen werden

soll unter anderem die zögerliche

Entwicklung der Radverkehrsinfrastruktur

in Detmold.

„Man macht zwar gern für viel

Geld Klimaschutz-, Mobilitäts oder

gar Radroutenpläne, aber offenbar

ohne ernsthafte Absicht, die dortigen

Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

Wo sich doch Umweltziele, soweit sie

den Verkehr betreffen, mit dem Fahrrad

problemlos erreichen ließen. Wir

sind gespannt, ob sich Bürgermeister

Der nächste

DETMOLDER KURIER erscheint

am 25.04.2018 - Platzieren Sie Ihre

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Mitgliederversammlung des Fördervereins

Adlerwarte Berlebeck

Adlerwarte befürchtet finanzielles

Desaster durch Bauarbeiten

Heller in seinem Grußwort dazu

äußern wird. Für ihn hat der ADFC

auch eine kleine Überraschung auf

Lager“, so die Organisatoren in ihrer

Einladung.

In Sichtweite und im Zusammenhang

mit dieser erstmals in Detmold

stattfindenden Versammlung wird

der BUND gemeinsam mit weiteren

Fahrradinteressierten am Eingang

zur Ameide eine Aktion zum Thema

durchführen: Die Ameide, auf der

mehrere überregionale Themen- und

Fernradrouten verlaufen, sei wegen

verschiedener Veranstaltungen rund

35 Tage im Jahr gesperrt und das

ohne Umleitung. Fahrradtourismus,

das am schnellsten wachsende Urlaubssegment

in Deutschland, sei

in Detmold ein Fremdwort. „Wir

hoffen, an diesem Tag ein wenig

Wind in die müde Detmolder Radverkehrspolitik

bringen zu können“,

so die Verantwortlichen vom ADFC.

Jahreshauptversammlung des TV Heidenoldendorf

Sportler zeichnen langjährige Mitglieder aus

Wie in jedem Jahr wurden zu Beginn

der Jahreshauptversammlung des TV

Heidenoldendorf die Sportabzeichen

vergeben. Im Jahr 2017 haben 20

Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen

für das Sportabzeichen erfüllt.

Besonders hervorzuheben sind

Christel Begemann, Ute Krumme,

Erika Smolich und Gisela Reineke,

die das Sportabzeichen zum 49. Mal

absolviert haben und mit einem großen

Applaus bedacht wurden.

Natürlich standen auch wieder

Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit

auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Albert Lehmann zeichnete

für 20 Jahre Mitgliedschaft

Till Petry, Irene Rodewald und Tim

Rottschäfer und für 35 Jahre Franz-

Joachim Kuhs aus. Geehrt wurden

auch Heinrich Becker, Ursula Monczinski

und Erika Smolich für 50

Jahre. Auf stolze 60 Jahre im Verein

Erstmalig in diesem Jahr: ALTgegen NEU!

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können Horst Berkemeier, Martin

Diekmann, Wolfgang Mellies und

Ursula Wilkenloh zurückblicken.

Leider konnte der Abwärtstrend bei

den Mitgliederzahlen nicht gestoppt

werden.

Wenn man das mit den letzten

Jahren vergleicht, gab es immer

ein Auf und Ab, allerdings ist die

Mitgliederzahl früherer Jahre nicht

in Sicht und das ist nicht nur beim

TV so. Im gesamten Bereich des

Stadtsportverbandes Detmold sind

die Mitgliederzahlen ebenfalls stark

gesunken.

Ein großes Problem ist die Suche

nach Übungsleiterinnen und Leitern.

Zurzeit sucht der TV Heidenoldendorf

Leiter für das Kinderturnen

und besonders dringend benötigt

der Verein eine Übungsleiterin für

die Damenriege am Montag.

Erfolgreich waren wieder die Turnerinnen,

die unter der Leitung von

Sabine Gruhl im Landesleistungszentrum

trainieren. Lia Feline Mass

erreichte in der AK 9 den zweiten

Platz bei den WTB-Nachwuchsmeisterschaften.

Die Turnerinnen des

Vereins belegten in vier WK-Klassen

den ersten Platz, in drei WK-Klassen

standen sie mit auf dem Treppchen.

Neben dem Sport standen weitere

Unternehmungen auf dem Plan,

wie zum Beispiel die alljährliche

Himmelfahrtswanderung, die vom

2. Vorsitzenden Udo Haushalter

organisiert wurde.

Natürlich beteiligte sich der TV

auch am Nikolausmarkt in Arnims

Park. Ob es in diesem Jahr eine

Vereinsfahrt gibt, ist noch nicht

endgültig geklärt.

Weitere Informationen zum Verein

und zum Übungsangebot gibt es unter

www.tv-heidenoldendorf.de.

1973-2018

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Falkner Martin Brinker mit dem „Gaukler“ sowie der 1. Vorsitzende

Peter-Uwe Witt und die 2. Vorsitzende Stefanie Schwabe.

Zum Beginn der Saison auf der Adlerwarte Berlebeck trafen sich auch die

Mitglieder des Fördervereins zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung.

Nach einem vom Falkner Benny Aschmann geführten Rundgang mit der

Besichtigung einiger Arbeiten während der Winter-Ruhepause, bewies

auch der Weißkopf-Seeadler „Diva“, dass er/sie den Freiflug nicht verlernt

hat. Innerhalb der dann folgenden Sitzung bedankte sich der Vorsitzende

Peter-Uwe Witt bei allen Mitgliedern, „Ehrenamtlichen“; Falkner, Freunden

und Sponsoren für ihr Engagement um die Adlerwarte. Er hob hervor, dass

Vieles nur durch selbstlosen Freizeiteinsatz möglich war.

Weiterhin berichtete Witt über den derzeitigen Stand und die Vorbereitungen

zum Bau des „Artenschutzzentrums OWL“. Der Förderverein bemüht sich

nun endlich auch die schriftlichen Zusagen für die mündlich zugesagten

Förderungen und Spendengelder zu bekommen, um dann Mitte dieses Jahres

auch die notwendige Bauerlaubnis bei der Stadt zu beantragen. Desweiteren

wurde berichtet, dass auch während er nun beginnenden Saison durch ein

Transparent optisch auf den beabsichtigten Bau hingewiesen werden soll, um

damit auch die Besucher zur Unterstützung dieses Projektes zu animieren.

Auch ein sogenanntes „Fliegendes Klassenzimmer“ möchte der Förderverein

im Jubiläums-Jahr 2019 (80 Jahre Adlerwarte Berlebeck) realisieren, in

dem Schulklassen ihren Besuch auf der Adlerwarte „nachbereiten“ können.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Peter-Uwe Witt als 1. Vorsitzender

bestätigt und Stefanie Schwabe als 2. Vorsitzende gewählt. Der

Schatzmeister Karl-Heinz Welge stellte sich nicht zur Wiederwahl und so

beschloss die Mitgliederversammlung, in Anbetracht des großen Projektes

Artenschutzzentrum, sich professioneller Unterstützung zu bedienen. Auch

in der Mitgliederbetreuung und Akquise von Fördertöpfen will sich der

Verein neu aufstellen.

Ein besonderes Thema waren auch die anstehenden Baumaßnahmen in

der Paderborner Straße in den Jahren 2018 und 2019. Hierdurch wird die

Erreichbarkeit der Adlerwarte stark behindert werden und es wurde die

Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass seitens der Detmolder städtischen

Bauabteilung noch Lösungen gefunden werden, die die Adlerwarte vor

einem finanziellen Desaster in der Saison 2018 und 2019 bewahren. In

der begonnenen Freiflug-Saison wird der Förderverein sich bei mehreren

Sonderaktionen auf der Adlerwarte präsentieren und werben.

Heimatverein Hiddesen lädt am 9. April ein

Vogelkundliche Exkursionen

Der Heimatverein Hiddesen lädt auch in diesem Jahr wieder zu ornithologischen

Exkursionen unter der Leitung von Eckhard Müller ein. Die erste

Führung findet am Montag, 9. April rund um den Norderteich statt. Start

ab Entenkrug um 18.00 Uhr. Am 22. April geht es zum Rethlagerbach und

zu den angrenzenden Baggerseen, Start ist um 9.00 Uhr am Parkplatz am

Friedhof Weberstraße, Pivitsheide. Diese Gebiete beheimaten artenreiche

Vogelwelten, die sich sicherlich beobachten und belauschen lassen werden.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und dauern ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Nichtmitglieder sind willkommen.

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 13

- Anzeige - Adelheid Wienkenjohann lädt ein:

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Experten geben am 19. April Tipps zu Themen wie Patientenverfügung und Steuern im Alter

Keine Angst vor dem Alter

Muss ich auch als Rentner Steuern

zahlen? Was kann ich tun, um auch

am Ende meines Lebens selbst

über mich bestimmen zu können?

Wann ist der richtige Zeitpunkt,

um sich von einer Immobilie zu

trennen? Gleich zwei Experten lädt

die Detmolder Immobilienfachfrau

und Volljuristin Adelheid Wienkenjohann

ins „Haus des Gastes“ nach

Hiddesen ein. Am Donnerstag, dem

19. April 2018 um 19.00 Uhr geht

es um spannende Themen rund um

Recht, Steuern, Altersvorsorge und

Immobilien. Es referieren Wolf-

Dieter Tölle (Rechtsanwalt, Notar

und Steuerberater) aus Detmold und

Dr. Florian Hobbeling (Richter am

Amtsgericht Lemgo).

Mit dem Vortragsabend will Adelheid

Wienkenjohann Interessierte

für wichtige Themen sensibilisieren.

Denn noch immer gibt es viel

Unsicherheit bei wichtigen Fragen

im Alter. Außerdem hat sich die

Gesetzeslage in den letzten Jahren

geändert. Steuerberater Wolf-Dieter

Tölle macht

im Gespräch

mit dem Detmolder

Kurier

deutlich, dass

seit 2005 der

Freibetrag für

Rentner und

Pensionäre

schmilzt und

bis 2040 nicht

mehr existiert.

Das heißt:

Adelheid Wienkenjohann (Mitte) lädt ein zu einem Vortragsabend mit den Experten Dr.

Florian Hobbeling (links, Richter am Amtsgericht Lemgo) und Wolf-Dieter Tölle (rechts,

Rechtsanwalt, Notar und Steuerberater).

Auch für

Rentner sollte

die Steuervermeidung

ein Thema

sein. „Damit

wird die oft

vorhandene

Versorgungslücke

im Alter

noch größer“, warnt Tölle. Hier liegt

auch das Thema von Adelheid Wienkenjohann,

der Initiatorin dieses

kostenlosen Infoabends. Sie regt an,

gemeinsam mit dem Immobilienbüro

den richtigen Zeitpunkt für einen

Verkauf oder Kauf zu finden. Sie

referiert über das Thema Immobilienverkauf.

Vorsorge im Alter; da darf

auch das Thema Patientenverfügung

nicht fehlen. Dr. Florian Hobbeling

war lange Jahre Betreuungsrichter

und hatte nach eigenen Angaben

tagtäglich mit Rechtsfragen zu

tun, die sich aus einer fehlenden

Patientenverfügung ergeben haben.

„Im Notfall sollte man keine Angst

haben müssen, dass man fremden

Menschen ausgeliefert ist“, sagt er

dem Detmolder Kurier. Der Lemgoer

Richter klärt auf und gibt praktische

Hilfestellung zum Thema.

Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige

Spende für den Ambulanten Hospiz-

und Palliativ Beratungsdienst

Lippe e. V. wird gebeten. Parkplätze

gibt es direkt vor der Haustür in

der Hindenburgstraße 58. Infos zur

Veranstaltung unter Wienkenjohann

Immobilien, Denkmalstraße 11,

32760 Detmold, Telefon: 05231/46

95 46, www.haus-im-blick.de.

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20 Jahren...

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Herren 65 gewinnen westfälische Mannschaftsmeisterschaft der Winterrunde

Tennis-Oldies des TC GW Hiddesen auf Erfolgskurs

Allen Grund zur Freude hatten die

Senioren 65+ des TC GW Hiddesen

nach dem letzten Rundenspiel

Comedian Dennis Grund im Salon Herbert:

Geschichten aus dem Leben

Herzhaft lachen und dabei etwas Gutes tun? Im

Salon Herbert in Heiligenkirchen ist beides möglich

– zur Veranstaltung „Comedy meets charity“

mit Dennis Grund, Comedian aus Hamburg und

„in seinem früheren Leben“ Friseur. Einlass ist am

14. April 2018 im Salon ab 19 Uhr, das Programm

startet ab 20 Uhr. Der Eintritt von 17 Euro geht zu 5

Euro an die Barber Angels Brotherhood e.V. Dieser

Verein besteht aus Friseuren die deutschlandweit

Hilfebedürftigen und Obdachlosen umsonst die

Haare schneiden.

Dennis Grundt war über 16 Jahre im Friseurhandwerk

tätig. Sein Fazit: „Ich glaube ich muss jetzt mal

gegen Herten. Die Sportfreunde aus

der ehemaligen Bergbaumetropole

haben sich von Spieltag zu Spieltag

Die siegreichen „Heroes vom WTV“ (wie es in einer Glückwunsch-

Nachricht aus Lage hieß): Oben (v.l.): Peter Platz, Ulrich Windmöller,

Wilhelm Michael, Michael Merk, Slavko Djuranovic. Unten (v.l.):

Bernhard Hartmann, Jürgen Rühle, Detlev Worm.

zum Favoritenschreck entwickelt und

auch den Gegner aus OWL mit einem

Zwischenstand von 2:2 nach den Einzeln

in große Verlegenheit gebracht.

Zum Glück ist es den Hiddeser Erfolgsgaranten

Bernhard Hartmann

und Michael Merk nach teilweise

spannendem Kampf gelungen, die

Begegnung offen zu halten. Beide

Doppel konnten schließlich die Hiddeser

Peter Platz/Wilhelm Michael

und Bernhard Hartmann/Slavko

Djuranovic für sich entscheiden.

Dass dieses 4:2 für den Titelgewinn

reichte, verdanken die Grünweißen

dem TC Mauritz (Münster), der

gegen den Mitfavoriten Eiserfeld

(Siegen) mit einem klaren 5:1 die

Oberhand behielt.

Verantwortlich für diesen Titel, den

der TC GW Hiddesen erstmalig in

einer Winterrunde errang, waren einmal

mehr neben der entsprechenden

Spielstärke eines jeden Einzelnen

mannschaftliche Geschlossenheit

und eine sportliche Einstellung, die

immer wieder die Belange des Teams

gegenüber persönlichen Interessen

vorrangig in den Blick nimmt.

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mit euch reden, also mit euch allen!“ Unter diesem

Motto ist Dennis Grundt seit Januar 2015 auf diversen

Stand-Up-Comedy-Bühnen in ganz Deutschland unterwegs.

Dennis stellt die Fragen die manchmal weh

tun, aber immer mit einem zwinkerndem Auge. Mit

viel Wortwitz, nicht immer charmant aber eigentlich

immer doch ganz lieb, balanciert er zwischen informativen

und absurden Geschichten. Dazu Denise

Herbert-Rathmann vom Salon Herbert: „Lasst euch

verwöhnen, diesmal aber die Lachmuskeln. Bis zum

14.4.2018! Wir freuen uns auf euch“.

Karten gibt es im Salon Herbert, Telefon 05231/

469204.

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Fahrradexperte Thorsten Hahn: Beratung macht den Unterschied

E-Bikes – leistungsfähig und bequem

Ein Blick auf den Birkendamm

verrät: Die Fahrradsaison

hat begonnen. Experte

Thorsten Hahn aus Heidenoldendorf

gibt die richtigen Tipps

zum Start. Der Fahrradexperte

führt seit über 20 Jahren eine

Fahrradreparaturwerkstatt mit

Verkauf. Seit über 90 Jahren ist

das Geschäft in Familienhand.

Heute verkauft er auch Werkzeuge

und Gase.

Hahn bietet das, was viele

Menschen heutzutage vermissen:

Einen ehrlichen Service

und eine fundierte Meinung.

„Wir sind verschrien als Leute,

die sich noch um etwas kümmern“,

sagt er dem Detmolder

Kurier. Ein Beispiel kommt

gerade durch die Tür hinein.

Eine Dame sucht ein passendes

Gebrauchtfahrrad. Hahn berät

kompetent und hat innerhalb

von Minuten das passende

Fahrrad für 80 Euro parat.

Perfekt. Oder beim Zubehör.

Oft werden Fahrräder von der

Stange verkauft, ob im Baumarkt

oder im Internet. Hahn

sucht das passende Fahrrad,

mit genau dem richtigen Rahmen,

dem richtigen Sattel und

Lenker. In dieser Beratung

liegt seine Stärke. Und er gibt

kaputte Fahrräder nicht gleich

verloren. „Wir verkaufen zwar

gerne, reparieren aber auch“, so

sein Statement. Dieser Service

hat sich herumgesprochen.

Aus der weiten Umgebung

pilgern Fahrradfreunde zur

Werkstatt an der Bielefelder

Straße. Hahn war auch einer

der ersten, der elektrisch betriebene

Fahrräder, sogenannte

E-Bikes, verkaufte. Er setzt

auf Bosch-Motoren und bietet

den kompletten Service für den

Hersteller an. Und auch hier ist

seine Meinung klar: „Nicht für

jeden ist ein E-Bike geeignet“.

Außerdem werde das E-Bike oft

überlastet und auf Verschleiß

gefahren. Deshalb gibt Hahn

auch wertvolle Pflege- und

Gebrauchstipps. Dann kann ein

E-Bike auch eine echte Alternative

zum Kleinwagen sein.

E-Bikes bieten mittlerweile Reichweiten bis 100 Kilometern (je

nach Körpergewicht und Aktivität). Beim Fahrrad-Experten

Thorsten Hahn in Heidenoldendorf gibt es eine passende

Auswahl.

Thorsten Hahn

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 14

Werke des Detmolder Malers Heinrich Hopmeier

im Lippischen Landesmuseum

Heiter bis wolkig

Der Künstler und Pädagoge Heinrich Hopmeier ist in Detmold vor allem

aufgrund seiner Verdienste im pädagogischen Bereich, als Schulleiter des

heutigen Grabbe-Gymnasiums, bekannt. Er legte den Grundstein für das erste

von drei durchgängig musischen Gymnasien in NRW. Heinrich Hopmeier

wurde am 28. September 1911 in Herford geboren. 1931 bis 1936 studierte

er in München und Berlin die Fächer Kunsterziehung und Deutsch. 1936

war er Studienreferendar in Detmold, 1937 Studienreferendar in Bielefeld.

Von 1938 bis 1952 Lehrer in Detmold am Leopoldinum, 1952 bis 1964

Direktor des Aufbaugymnasiums (heute Grabbe-Gymnasium Detmold).

Ab 1958 baute er dort den ersten musischen Zweig einer höheren Schule

in ganz Nordrhein-Westfalen auf. Heinrich Hopmeier verstarb nach langer

schwerer Krankheit am 22. Oktober 1964 in Detmold. Die Sonderausstellung

„Heiter bis wolkig - Der Detmolder Maler Heinrich Hopmeier (1911-1964)“

ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag sowie an

Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

36-Jähriger wagt Umschulung

Vom coolen DJ zum Mechatroniker für Kältetechnik

„Wir haben einen DJ der gerne

Mechatroniker für Kältetechnik

werden möchte“, so die Kurzfassung

des Anrufs von Dirk von Zastrow,

Vermittler im Arbeitgeber-Service

der Detmolder Arbeitsagentur, bei

Stefanie Klaas, Ausbildungsleiterin

bei Firma Remko in Lage. Stefanie

Klaas schmunzelt heute darüber, dass

sie zugegebenermaßen zunächst ein

wenig perplex war. „Wir erhalten

immer tolle Vermittlungsvorschläge

von der Arbeitsagentur, aber diesen

fand ich spontan doch etwas kühn.

Dabei war der Vorschlag – wie sich

schnell zeigen sollte – goldrichtig!“

Sascha Mulder ist inzwischen seit

Oktober 2017 Umschüler im Betrieb

und schon schwer im Einsatz,

sei es in der Werkstatt oder bei

Remko-Kunden im Außendienst. Der

36-Jährige schwärmt „Der Bereich

Kältetechnik lässt mich natürliche

physikalische Phänomene verstehen

und fordert mein ganzes handwerkliches

Geschick. Ich bin im richtigen

Beruf angekommen.“

Sascha Mulder, der in seinen Zwanzigern

als Musikproduzent und DJ

unter dem Künstlernamen „Adam

von Garrel“ Elektro-Pop unter die

feiernden Massen brachte und vor

allem durch Russland und Japan

tourte, merkte mit Anfang 30, dass

die Euphorie für den eigenen Lebensstil

nachließ. „Du lebst einfach

asynchron zu deiner Familie und

deinen Freunden, die ihren „nineto-five“-Job

haben. Ich fing an, mich

auch danach zu sehnen: Geregelte

Arbeitszeiten, festes Gehalt, die

Basis, um vielleicht einmal eine

Familie gründen zu können.“

Also wurde die Musik in die Freizeit

verbannt und ein Job gesucht.

Bei einem Bekannten in der Industrielackierung

ging es los. „Für den

Einstieg in das geregelte Berufsleben

mit festen Arbeitszeiten war das sehr

hilfreich“, so Sascha Mulder, der

auf jeden Fall eine Ausbildung im

Handwerk anstrebte. „Was genau,

konnte ich noch nicht sagen, weshalb

Der stellvertretende Vorsitzende

Wolfgang Richter gab bei der Jahreshauptversammlung

des Vereins

„Unser Diestelbruch e.V.“ zunächst

einen Rückblick auf das Jahr 2016.

Die vielfältigen Veranstaltungen

und Aktionen waren wieder gut

nachgefragt. Auch aus den verschiedenen

Abteilungen wurde eine rege

Teilnahme an den verschiedenen

Aktionen gemeldet. Die Mitgliederzahl

hat sich in den letzten Jahren auf

über 200 Mitglieder stabilisiert. Neue

Mitglieder mit frischen neuen Ideen

sind gerne gesehen. Besonderer

Dank ging an die Vereinsmitglieder

für das tatkräftige Engagement,

dass diese Aktionen erst möglich

gemacht hatte. Auch konnte der

Vereinsvorsitzende einige Mitglieder

für ihre langjährige Mitgliedschaft

ehren. Für 25-jährige Mitgliedschaft

wurden Helmut Sturhahn, Fritz Wieneke

und Werner Bahms geehrte. An

Karl-Heinz Fischer ging eine Ehrung

zur 50-jährigen Mitgliedschaft.

Wobei Helmut Sturhahn, Werner

Bahms und Karl-Heinz Fischer

krankheitsbedingt nicht an der

Versammlung teilnehmen konnten.

Gelungene Umschulung: (v.l.) Thorsten Schomacher, Dirk von Zastrow (beide Agentur für Arbeit Detmold;

Stefanie Klaas und Sascha Mulder (beide Firma Remko).

ich zur Detmolder Arbeitsagentur

gegangen bin. Von da an lief alles

wie am Schnürchen.“

Vermittler Thorsten Schomacher

weiß, dass manche Berufe einfach

gar nicht im Blickfeld sind, weil man

sie schlechtweg nicht kennt. „So ein

Schattendasein führt auch der Beruf

Mechatroniker für Kältetechnik, weil

es nur wenige Betriebe in Lippe gibt,

die in diesem Bereich ausbilden.

Kennenlernen lässt sich ein Beruf

natürlich in einem Praktikum.“ Nach

acht Wochen finanziell von der Arbeitsagentur

geförderter Probearbeit

stand für Remko und Mulder fest,

dass man die gemeinsame zweieinhalbjährige

Umschulung angehen

wollte. Sascha Mulder: „Der Weg

von den Vermittlern ist super bereitet

worden, er war logisch, fühlte sich

gut an und bietet extrem gute Perspektiven

für die berufliche Zukunft.“

Vorstand des Vereins „Unser Diestelbruch e.V.“ einstimmig wiedergewählt

Jugendraum wurde wieder belebt

Weiterhin wurde Fritz Wieneke der

Mitgliederversammlung als neues

Ehrenmitglied vorgeschlagen und

einstimmig gewählt. Fritz Wieneke

hat sich über den Zeitraum seiner

Mitgliedschaft als über die Maßen

engagiertes Mitglied gezeigt. Er war

nicht nur zur Stelle wenn seine Hilfe

gebraucht wurde, sondern hat auch

durch Eigeninitiative, zum Beispiel

beim Aufbau der Wandergruppen viel

auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt

der Jahreshauptversammlung

stand die Wahl des Vorstandes. Der

alte Vorstand mit Gerd Hansmeier

als Vorsitzenden, Wolfgang Richter

Die Branche boomt in der Tat und

fragt unablässig nach ausgebildeten

Fachkräften insbesondere der Kältetechnik

nach. Stefanie Klaas betont

deshalb, dass die eigene Ausbildung

im Unternehmen sehr wichtig ist.

„Wir sind ständig auf der Suche

nach interessierten und geeigneten

Auszubildenden und freuen uns, mit

der ersten von der Arbeitsagentur

geförderten Umschulung neue Wege

gegangen zu sein.“ Dass seine Umschulung

am Anfang auch spöttisch

beurteilt wurde, amüsiert Sascha

Mulder. „Damals hast du die Hallen

vollgemacht, heute fegst du sie“, war

nur ein Kommentar, den der Musiker

zu hören bekam. Mulder: „Jeder sollte

einfach seinen eigenen beruflichen

Plan umsetzen, unabhängig von allen

Unkenrufen.“ Übrigens, auch Remko

profitiert von der Vorkarriere des

„Adam von Garrel“. Ausbildungsleiterin

Stefanie Klaas: „Sascha ist

schon jetzt als DJ für das nächste

Betriebsfest eingeplant.“

Hintergrund zur

Entwicklung der

Ausbildung:

1978 Anerkennung des Kälteanlagenbauer-Handwerks

als Vollhandwerk

2007 Ausbildungsordnung nach

dem Berufsbildungsgesetz für den

Beruf Mechatroniker/in für Kältetechnik

tritt in Kraft. Ausbildung

auch in der Industrie: Einbeziehung

von Weiterentwicklungen der Mess-,

Steuerungs- und Regelungstechnik

sowie steigender Anforderungen an

Kundenorientierung, Qualitätsmanagement

und Umweltschutz.

Aufhebung des Vorläuferberufs

Kälteanlagenbauer (w/m).

als stellvertretenden Vorsitzender,

Edith Romberg als Schriftführerin

und Anja Korczykowski als Kassenführerin

wurde einstimmig wiedergewählt.

Dem erweiterten Vorstand

gehören noch Ingelore Meierjohann,

Elke Olschewski. Roswitha Nolte,

Bernd Steinhage und Dieter Romberg

Ehrungen beim Vorstand des Vereins „Unser Diestelbruch e.V.“ (v.l.) Fritz Wieneke (25-jährige Mitgliedschaft,

Ehrenmitglied), Gisela Wieneke (ausscheidende Beisitzerin), Wolfgang Richter (stellv. Vorsitzender), Willi

Prasse (ausscheidender Beisitzer), Anja Korczykowski (Kassenwartin) und Edith Romberg (Schriftführerin).

als Beisitzer. Gisela Wienke und

Willi Prasse sind nach langjähriger

Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch

ausgeschieden. Für das kommende

Jahr gibt es auch wieder viele Aktionen.

Am Samstag, 14. April 2018

startet der Frühjahrsputz in Dielstelbruch,

am Freitag, 27. April treten die

Mindener Stichlinge in Diestelbruch

auf, es folgen im Juni das Dinner in

Dorf, im Juli der Tageswandertag, im

August, im Rahmen des Deutschen

Wandertages, ein Viertagesmarsch

rund um Detmold und die jährliche

Vereinsfahrt, im September der

Kinder- und Jugendtag, im Oktober

das traditionelle Pickertessen und am

1. Adventswochenende der Diestelbrucher

Weihnachtsmarkt. Erfreulich

ist es auch, dass der Verein seinen

Jugendraum wieder beleben konnte.

Seit einigen Wochen treffen sich dort

zweimal in der Woche (Mittwoch und

Freitag) Jugendliche ab 12 Jahre,

um dort gemeinsam einen Teil ihrer

Freizeit zu verbringen.


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 15

Normenkontrollverfahren erklärt den

Bebauungsplan für ungültig / Revision unzulässig

Gericht kippt

Gewerbegebiet

Balbrede

Bildlich gesprochen „Für die Tonne“: der Bebauungsplan Balbrede I

der Stadt Detmold.

Foto: Niederkrüger

„Der Bebauungsplan 23-06/I ‚Balbrede

I‘ der Stadt Detmold ist unwirksam.

Die Antragsgegnerin (gemeint

ist die Stadt Detmold, d. Red.) trägt

die Kosten des Verfahrens. Die Revision

wird nicht zugelassen.“ Mit

diesen knappen Sätzen und einer 32

Seiten starken Urteilsbegründung hat

das Oberverwaltungsgericht für das

Land Nordrhein-Westfalen (OVG)

einen Schlussstrich unter die juristische

Auseinandersetzung um das

Gewerbegebiet Balbrede gezogen.

Da eine Revision nicht zulässig ist,

bliebe der Stadt Detmold lediglich

der schwierige Weg einer Beschwerde

gegen das Urteil. In der Sache folgte

der zweite Senat der Begründung

zur vorläufigen Außerkraftsetzung

Ende Dezember: Vor allem beim

Lärmschutz der Anwohner, bei der

verkehrlichen Erschließung, durch

fehlende Höhenfestsetzungen im

Plan selbst und durch eine fehlende

artenschutzrechtliche Beurteilung

des angrenzenden Naturschutzgebietes

Oetternbach sei der Plan

„insgesamt unwirksam“.

„Experten, aber auch Bürgerinnen

und Bürger haben dies bereits vorausgesehen“

schreibt das „Aktionsbündnis

schützt Menschen und Tiere im

Detmolder Westen“ in einer Pressemitteilung.

„Nicht umsonst machen

sich die Richterinnen und Richter

derart umfangreiche Gedanken,

wenn sie ihnen im Hauptverfahren

nicht folgen wollten“, so Helmut

Krüger, Vorsitzender des Aktionsbündnisses

zu dem Urteil und zur

Meinung vieler Politiker. „Ich kann

die Einschätzung der verantwortlichen

Politiker nicht verstehen, das

ist realitätsfern und zeugt nicht von

vorausschauenden Volksvertretern.“

Es bleibe ihm, zu hoffen, dass den

„Ungläubigen“ jetzt die Augen geöffnet

würden und sie auf den Boden der

Tatsachen kämen. „Anwohner- und

Naturschutz erfordern es, über Alternativen

nachzudenken“, so Krüger.

Anders sieht die Stadt Detmold

die Lage: „Das Urteil ist noch

nicht rechtskräftig. Die Stadt prüft

derzeit die Erfolgsaussichten eines

Rechtsmittels“ so der technische

Beigeordnete Thomas Lammering

in einer schriftlichen Stellungnahme.

Die Politik werde im kommenden

Haupt- und Finanzausschuss am

Donnerstag, 26. April 2018, über das

weitere Vorgehen informiert. „Die

Stadt Detmold beauftragt externe

Gutachter, die weitere Varianten im

Plangebiet prüfen und analysieren

sollen“, so Lammering. khN

Der nächste Detmolder

Kurier erscheint

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Singen gemeinsam auf der Bühne: JAM aus Detmold und „Chorcolores“

aus Schleswig.

Sie singen alles, was ihnen gefällt. Weil sie die Musik lieben. Weil sie

wissen: Musik verbindet, Musik öffnet Herzen, Musik macht gute Stimmung.

Und darum haben sie sich verabredet, zwei Chöre, die sich bisher noch

nicht begegnet sind: JAM aus Detmold und „Chorcolores“ aus Schleswig.

Weil es gemeinsam einfach noch schöner ist. Das Farbenspiel noch bunter,

die Klangfarben noch vielschichtiger, die Performance energiegeladen.

Ob a cappella oder mit Begleitung, die Sängerinnen und Sänger wollen

sich ergänzen in ihrer Freude am Singen, mit einem Repertoire aus allen

Stilen der modernen Jazz-, Rock- und Popmusik sowie klassischen Stücken

und auch Schlagern. Und diese Begeisterung soll ausstrahlen auf das

Publikum. Damit gute Unterhaltung wieder einmal mehr die Freundschaft

und Zugewandtheit untereinander zeigen kann, die sich im Laufe der Zeit

beim Singen entwickelt. Die beiden Chöre laden daher am Freitag, 6. April,

ab 19.30 Uhr unter der Leitung von Volker Kukulenz und Björn Mummert

zu einem gemeinsamen Benefizkonzert unter dem Motto „Klangfarben“

in die Martin-Luther-Kirche in Detmold ein. Auf dem Programm stehten

Jazz, Pop und Rock. Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten der Kita

„Senfkorn“ wird gebeten. Ein weiteres Konzert findet am Samstag, 7.

April, um 19.30 Uhr in der Kulturwerkstatt Paderborn im Programm des

1. Paderborner Chor-Kult-Festivals statt.

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4. April 2018 Seite 16

Das Grundstück ist vermessen und noch vor Ostern beginnen auf dem Dreiecksgrundstück

am Kreisel „Wilberger Straße“ die Bauarbeiten. Patrick (35) und Natascha

Köhler (37) mit Jemain (7) und Jayden (4) blicken optimistisch in die Zukunft. Nach

den Sommerferien soll hier der „Waschpark Köhler“ entstehen.

Am Kreisel an der Wilberger Straße entsteht Horn-Bad Meinbergs modernster Waschpark / Noch vor Ostern ist Baubeginn

„Waschpark Köhler“ eröffnet nach den Sommerferien

Die Horn-Bad Meinberger dürfen sich freuen. Nach

den Sommerferien öffnet der neue Waschpark Köhler

am Kreisel an der Horner Biogasanlage. Hier an der

Wilberger Straße 68 wird dann das Feinste in Sachen Fahrzeugpflege

geboten, was der Markt heute hergibt. Noch vor Ostern

war Baubeginn. Bis zur Eröffnung nach den Sommerferien

läuft der Betrieb an der Bahnhofstraße wie gewohnt weiter.

Sauberer, größer, schneller und moderner, so wird die neue

Anlage. Und weil alles neu ist, wird die Firma umgetauft:

Aus „Köhler’s Wash- and Clean Center“ wird schlicht und

einfach der „Waschpark Köhler“. Auf einer Zeichnung sieht

man, wie das Dreiecksgrundstück zwischen dem Kreisel an

der Wilberger Straße und der Biogasanlage bebaut wird. Im

von der Wilberger Straße aus betrachtet linken Teil entsteht

die neue Waschstraße mit mehr Aggregaten des deutschen

Herstellers Schleicher.

Die Waschstraße wird länger als die bisherige am Kreuzenstein.

Diese neue Anlage wird ein noch besseres Waschergebnis

erzielen, ist sich der Chef Patrick Köhler (35) sicher. Die

Waschstraße wird nach Köhlers Wünschen zusammengestellt

und zeichnet sich durch Umweltfreundlichkeit und gute

Waschergebnisse aus. Eben eine Waschanlage der neuesten

Generation. 80 Autos können hier in der Stunde gewaschen

werden. Die Vorwäsche durch das Köhler-Team bleibt. Unter

der Waschanlage werden Behälter mit 60.000 Litern Fassungsvermögen

platziert. Das genutzte Wasser wird zu fast 100

Prozent aufbereitet und wieder benutzt. Dann wird eine 8 mal

35 Meter große Halle für die Fahrzeugaufbereitung gebaut.

Auf dem Gelände entstehen zudem vier SB-Waschboxen zum

Selberwaschen und zwölf Plätze mit SB-Saugern. Das ist ein

für Horn-Bad Meinberg völlig neues Angebot.

Auf dem Weg zum Waschpark mussten Natascha und

Patrick Köhler viele Hindernisse überwinden. Drei

Jahre hat es gedauert, bis endlich das geeignete

Grundstück gefunden und der Bauantrag genehmigt war.

Jahre, die das Unternehmen beim Wachstum bremsten und

Geld und Nerven kosteten. Zweimal musste in dieser Zeit

ein neuer Standort gesucht werden, drei Bauanträge wurden

So etwas hat Horn-Bad Meinberg noch nicht gesehen. An der Wilberger Straße nahe

der Biogasanlage entsteht der modernste Waschpark der Stadt. Natascha und Patrick

Köhler schlagen damit ein neues Kapitel in der Firmengeschichte auf.

von Köhlers gestellt. „Der Bürgermeister und die Verwaltung

haben sich sehr für das Projekt eingesetzt“, lobt Köhler, der

das 4.750 Quadratmeter große Grundstück schließlich von der

Stadt kaufte und mehr als eine Millionen Euro investieren will.

Mit dem Neubau schlagen Natascha und Patrick

Köhler ein neues Kapitel in der Firmengeschichte

auf, denn schon sein Großvater betrieb seit 1978

unter dem Namen „Esso-Kemper“ eine Waschstraße. Patrick

Köhler wuchs hier auf und lernte die Waschstraße von Kindesbeinen

auf kennen. Das hat ihn geprägt. „Köhler’s Washand

Clean Center“ gibt es übrigens seit 15 Jahren, erzählt

der gelernte Industriemechaniker. Am alten Standort an der

Bahnhofstraße soll übrigens der Smart-Repair-Bereich weiter

ausgebaut werden. Für Natascha und Patrick Köhler geht ein

Traum in Erfüllung. „Jetzt kann ich meine Leistungen noch

weiter ausbauen“, freut sich Köhler. So ist der Neubau eine

Investition in die Zukunft.

Infos unter www.washandclencenter.de

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 17

Förderung von Strom aus Photovoltaik in Deutschland durch das EEG (Einspeisevergütung)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG

Im Jahr 2000 wurde vom deutschen

Gesetzgeber das „Gesetz zur Förderung

der erneuerbaren Energien

(EEG) verabschiedet, das durch die

Ermöglichung einer nachhaltigen

Entwicklung der Stromversorgung

unter anderem zum Ziel hat, die

Neu- und Weiterentwicklung von

Stromerzeugungstechnologien aus

erneuerbaren Energien wie die

Photovoltaik zu fördern und dadurch

auch die volkswirtschaftlichen Kosten

durch Energieimport zu senken

und gleichzeitig den Klimaschutz

voranzutreiben.

Die Einspeisevergütung

für Solarstrom

Im Rahmen des EEG wird u.a. die

Erzeugung von Solarstrom durch

eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung

für die Einspeisung von Strom

ins öffentliche Stromnetz gefördert.

Dabei wird nach Zeitpunkt der

Inbetriebnahme, Größe der Anlage

(je kleiner, desto mehr) sowie nach

Typ (Freifläche oder Gebäude) unterschieden.

Dieser Vergütungssatz

bleibt dann für 20 Jahre lang konstant.

Da die Einspeisevergütung tendenziell

sinkt, sind entsprechend früher

aktive Anlagen in dieser Hinsicht

rentabler. Wenn Sie daher mit dem

Gedanken einer PV-Anlage spielen,

keine Zeit mehr verschenken!

Außerdem wird der Selbstverbrauch

für Anlagen auf Gebäuden

(Stichwort Eigenverbrauch) unterstützt.

Aktuell wird unterschieden

zwischen Einfamilienhäuser,

Zweifamilienhäuser (bis 10 kWp),

Anlagen auf Nichtwohngebäuden

(bis 100 kWp) und Verwaltungen,

Schulen, Hallen, Überdachungen

(10-40 kWp und 40-100 kWp).

Aktuelle EEG-

Fördersätze

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht

jedes Quartal die Fördersätze,

die sich auf die Summe der installierten

Leistung aller geförderten

Photovoltaik-Anlagen bezieht. Die

aktuellen Fördersätze 2018 für das

aktuelle Quartal bzw. Folgequartal

finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de.

Dort können Sie sich die

aktuelle Excel-Tabellen kostenfrei

downloaden und so erfahren, wie

hoch Ihre Einspeisevergütung je

nach Inbetriebnahme ausfallen wird.

Da die Einspeisevergütung von

Strom aus Photovoltaik durch das

EEG für 20 Jahre gleichbleibend

festgeschrieben wird, gab es schon

seit der Einführung des Gesetzes

Kritik an der hohen Kostenbelastung

des Steuerzahlers (Umlage) über

einen langen Zeitraum. Aus diesem

Grunde hat schon in den vergangenen

Jahren eine schrittweise Absenkung

der Fördersätze stattgefunden.

Insbesondere wurde mit der EEG-

Novelle 2016 eine Deckelung der

Fördersätze beschlossen. Das bedeutet,

dass die Fördersätze unterschiedlich

schnell zurückgehen können, je

nachdem, ob viele neu zu fördernde

Musterhaus der Solartekt GmbH in Fromhausen

Energiebilanz und Wirtschaftlichkeit

Das Musterhaus ist ein „HybridSolarhaus

mit 1,85-fachem

Primärenergieüberschuss“ und

verbindet einen höchst möglichen

Ertrag mit geringem Mehrpreis für

den Einbau, ansprechenden Design

und hoher Qualität.

Beim Fromhausener Solarhaus

wurde ein jährlicher Energieüberschuss

für Heizung und Warmwasser

von 3746 kWh prognostiziert.

Tatsächlich wurde mit 7250 kWh

Überschuss (mittel 2014-2017)

jährlich fast das Doppelte in das

Netz eingespeist. Der Grund für

diese „ungünstige“ Prognose sind

die vorgeschriebenen Rechenregeln,

die den Sonnenenergiegewinn

großer Südglasflächen zu

gering bewerten.

Hermännchen meint:

Alles Übel kommt aus „Wolfsburg“

Hermännchen meint nicht nur, er

stellt auch fest: Dass Wolf und Co

ein heißes Thema sind. Und auch

das, was Hermännchen beim letzten

Mal über Meister Isegrim gesagt hat,

wurde gern für Diskussionen zum

Anlass genommen. Einige würden

ja wahrscheinlich Hermännchen

jetzt gern auch letal entnehmen.

Tjaja, vor diesem Thema verblassen

selbst Klimawandel, Gesundheitsmisere

und Altersarmut. Schon

der Name „Isegrim“ sagt ja alles

– wie die Menschen über den Wolf

denken. Und nein, liebe Freunde,

Hermännchen ist kein romantisch

verklärter, gutmenschlicher Naturfanatiker,

der den Wolf indianisch

trommelnd und Mantragesänge

runterrasselnd begrüßt. Aber Fakt

ist: Man schätzt die jährlichen

Bissverletzungen durch Hunde und

Katzen auf 30000 bis 50000. Auch

wenn die ja nur spielen wollen. Im

vergangenen Jahr gab es in Deutschland

sage und schreibe genau Null

(das ist die runde Zahl, die aussieht

wie ein o, und die bedeutet nix, nada,

niente) Wolfsbisse. Man sagt ihm

Das Musterhaus der Solartekt GmbH in Fromhausen.

nach, er vermehre sich ungezügelt.

Wenn man es gut meint und aufrundet,

liegt die Vermehrungsrate im Moment

noch recht konstant bei 1,3. Also

aus zehn Wölfen werden 13. Davon

werden die meisten überfahren. Oder

von Krankheiten dahin gerafft. Oder

von Kollegen gebissen. Streunende

Katzen vermehren sich stärker. Genug

Fakten? Von denen kann man

eigentlich nicht genug haben. Vor

allem, wenn beispielsweise sogar

Minister, das sind fachlich durchaus

sehr kompetente und hoch gebildete

Politiker, behaupten, Wölfe könnten

Deiche schädigen und Natur und

Menschen so in Gefahr bringen. Gut

ausgedacht, findet Hermännchen.

Wahrscheinlich beim abendlichen

Bier, oder den morgendlichen

Schnaps. (Da liegen allerdings keine

Zahlen vor). Diese Herren denken,

der Wolf frisst bekanntlich Schafe.

Die weiden auf den Deichen. Ohne

Schafe gehen die Deiche kaputt

und deswegen wird das Land von

der nächsten Flut verschlungen.

Hermännchen schlägt vor, dass der

gute Mann vielleicht mal die Schafe

auf den Deichen zählt. Und dann

auch die Wölfe, welche die Deiche

heimsuchen. Kann er sogar tagsüber

und amtlich machen, andere dürfen ja

nur nachts Schafe zählen. Vielleicht

hat der Mensch aber auch an die

Chaostheorie gedacht. Dass der Pups

eines Wolfes in Sachsen vielleicht

sogar über der Nordsee einen Sturm

auslöst – Schmetterlinge sollen das ja

auch können. Dieser Sturm sucht dann

die Deiche heim, die der Wolf vorher

leer gefressen hat. Aber so sind die

Menschen. Hermännchen hat gleich

noch ein anderes Beispiel parat. Wenn

jemand jetzt noch seine Gartenhecke

schneidet, und das sieht zufällig ein

böser Nachbar, dann petzt der. Und

dann wird der Gartenbesitzer bestraft.

Denn nur bis zum 1. März dürfen

Hecken geschnitten werden. Weil

dann die Vögel gern mal in Ruhe

brüten. Klar, es gibt Ausnahmen,

und das ist auch gut so.

Aber ein wenig befremdlich findet

es Hermännchen, dass beispielsweise

an den Straßen teilweise

immer noch gerodet wird. Sind das

alles solche Ausnahmen? Teilweise

bekommen die fleißigen Menschen

in ihren auffälligen Monturen auch

nicht alles Gezweig weg.

Das liegt wochenlang in den

Gräben. Ob die Vögel auch wissen,

dass sie da nicht drin brüten dürfen?

Früher, zu Papas Zeiten, da wären

die Menschen auf die Barrikaden

gegangen.

Bei den Römern hat‘s ja geklappt.

Heute ist da nur eine träge, amorphe

Masse, welche die Herrn und

Damen Politiker und Entscheidungsträger

am Boden umfließt.

Der Sturm war ja für viele eine

wunderbare Gelegenheit, im Weg

stehendes Grünzeug radikal zu

entfernen. Sozusagen letal zu entnehmen.

Und da wundert sich noch

jemand, dass die Luft schlechter

wird ? Eine 100 Jahre alte Buche

produziert Luft

für neun Menschen,

jahraus,

jahrein. Oder

verarbeitet das

Kohlendioxyd

von 10 Litern

verfahrenem Sprit in etwa 20

Stunden. Nee, da wird lieber der,

ach, so böse Diesel verboten.

Komischerweise liegen in Büros

die Grenzwerte der Schadstoffbelastung

teilweise deutlich höher als

draußen. Und wo ist bitte die saubere

Energie für die Elektroautos?

Wo teilweise Braunkohle per

schwerölbetriebenem Frachtschiff

aus Brasilien herbei geschafft wird,

um Strom draus zu machen?

Es gibt Technik, die es möglich

macht, sauber auch mit Diesel zu

fahren.

Aber Hermännchen will sich ja

nicht aufregen. Vielleicht ist ja

auch der Wolf dran schuld. Ganz

sicher sogar.

Denn wo kam das Übel zu Anfang

her? Aus Wolfsburg. Na bitte.

Projekte noch hinzukommen oder

nicht. Noch lohnt es sich in vielen

Fällen, in Photovoltaik zu investieren.

Aber man sollte und muss genau

rechnen und planen.

Sobald die Strompreise höher sind

als die erhaltene Einspeisevergütung,

macht es wirtschaftlich Sinn, den

produzierten Strom selbst zu verbrauchen

(Eigenverbrauch) und diesen

nicht einzuspeisen. Dies stellt eher

ein praktisches Problem dar, dem

derzeit mit neuen Solarstrompeicher-

Systemen begegnet wird.

Denn häufig benötigt man den

Strom nicht gerade zu dem Zeitpunkt,

in dem dieser von der Photovoltaik-

Anlage generiert wird. Die Neuerung

des EEG von 2014 bestimmt,

dass Betreiber größerer (über 10

kWp) PV-Anlagen auf den eigenverbrauchten

Strom zusätzlich eine

EEG-Umlage entrichten müssen.

„Normale“ Photovoltaik-Anlagen

betrifft das aber nicht.

Im Jahr 2016 zahlte man für den

Strom der vom Netz bezogen wird

105 Euro/Monat (brutto 27,63 ct/

kWh) und erhielt für den eingespeisten

Strom 97,41 Euro/Monat

(netto 15,55 ct/kWh) = 7,59 Euro/

Monat Kosten für Energie. Zuvor

zahlte die Bauherrin in einem

kleineren Haus alleine für Haushaltsstrom

165,56 Euro im Monat

und musste 3000 Liter Öl/Jahr

kaufen. Die Kühlung im Sommer

gibt es kostenlos. Die Baukosten

betrugen 2013 ca. 365.000 Euro

ab Oberkante Keller. Auf 246

Quadratmetern Wohnfläche umgelegt

1.484 Euro/Quadratmeter.

Für Zins-und Tilgung fallen 1.065

Euro im Monat an. Das entspricht

4,33 Euro/Quadratmeter im Monat.

Seit diesem Frühjahr kooperiert

die Firma Solartekt mit

einem Fertighaushersteller der

Plus-Energie-Ausbau-Häuser aus

tschechischer Fertigung ab einem

Preis von 1000 Euro/Quadratmeter

anbieten kann. „Das ist etwa

der halbe Preis herkömmlicher

Passiv-Häuser, aber mit noch

besserer Energieeffizienz“, verspricht

Franz Marschall von der

Solartekt GmbH. Damit kann auf

vorhandenem Baugrund mit ca.

500 Euro monatlicher Belastung

ein kleineres Plus-Energie-Haus

ohne 2. Miete finanziert werden.

16


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 18

Auch 500 Jahre nach der Reformation

sind Religion und Glaube

ein Thema. Die Glaubenswelt in

Deutschland verändert sich; sie wird

bunter. Beide großen christlichen

Kirchen sind überaltert, es fehlt ihnen

an Nachwuchs. Neue Nachbarn zieht

es in Moscheen. Viele Menschen

gehören keiner Konfession mehr an.

Diese Entwicklung wirft Fragen auf.

Monika Korbach und Landespfarrer

Dieter Bökemeier (Lippischen

Landeskirche) konnten im Rahmen

der Detmolder Marktplatzgespräche

vor 100 Zuhörern kompetente Gesprächspartner

begrüßen: Prof. Dr.

Marc Breuer von der Katholischen

Hochschule Paderborn, Dr. Cemil

Sahinöz vom Bündnis Islamischer

Gemeinden in Bielefeld e.V. und

Landespfarrer Andreas Mattke,

Schulreferent der Lippischen Landeskirche.

Angesichts von Globalisierung

und Migration sind inzwischen auch

andere Religionen als die christlichen

Kirchen in Deutschland vertreten.

Infolge der Vielfalt an Weltanschauungen

und Lebenskonzepten hat Dr.

Cemli Sahinz eine gewisse Besorgnis

vor allem Fremden ausgemacht.

Detmolder Markplatzgespräche: Wie viel Religion verträgt beziehungsweise braucht eine Gesellschaft?

Deutschlands Glaubenswelt wird bunter

Solche Vorbehalte müssten aber nicht

sein. Im Koran steht geschrieben:

„Gott hat euch bewusst unterschiedlich

geschaffen. Nicht damit ihr euch

bekriegt, sondern Freunde werdet“.

Nach Einschätzung des Soziologen

Prof. Dr. Marc Breuer hat das Thema

Religion im gesellschaftlichen

Diskurs an Bedeutung gewonnen.

Sieben unterschiedlichen Glaubensrichtungen

begegnet Andreas

Mattke im Schulalltag. „Wenn ich

mit Schülern unterwegs bin, bleibt

jede Glaubensrichtung bei ihrem

Profil. Aber jeder bringst sich in

seine Gruppe ein. Das ermöglicht

ein gegenseitiges Verstehen. Es stärkt

auch das Gemeinsame im Hinblick

auf den evangelisch-katholischen

Religionsunterricht“.

Zur Frage nach der Struktur des

Islam in Deutschland verweist Dr.

Sahinöz darauf, dass Moscheen

zwar Orte des Glaubens sind. Daraus

folgt aber nicht zwingend, dass jeder

Moslem Mitglied einer Gemeinde

sein muss. Mit den türkischen

Gastarbeitern in den 1960er Jahren,

dem Familiennachzug ab 1974 und

den inzwischen in Deutschland

geborenen und hier sozialisierten

türkischen Kindern hat sich die

Von Arnold Pöhlker

Teilnehmer am Marktplatzgespräch (v.l.). Andreas Mattke, Prof. Dr. Mark Breuer, Dr. Emil Sahinöz sowie

die Moderatoren Dieter Bökemeier und Monika Korbach von der Landeskirche. Foto: Arnold Pöhlker

Glaubenslandschaft aber gewandelt.

„Inzwischen ist ein deutscher Islam

entstanden mit einer eigenen Kultur“.

Dringend brauche es deshalb

Imame (Geistliche), die an deutschen

Hochschulen ausgebildet wurden,

betont Dr. Sahinöz. Eine Anerkennung

islamischer Gemeinden als

Religionsgemeinschaften nach dem

Grundgesetz hält der praktizierende

Diplom-Soziologe wegen der fehlenden

mitgliedschaftsrechtlichen

Voraussetzungen für ausgeschlossen.

Selten wird das Fach

„Reli“ abgewählt

Den Religionsunterricht in den

Schulen hält Mattke für wichtiger

denn je. Bietet er doch den Schülern

die Möglichkeit, ihrem eigenen evangelischen

und katholischen Glauben

zu begegnen. „Kinder sind wie kleine

Theologen, aber mit ganz großen Fragen:

Was ist, wenn mein Opa stirbt?

Wer hat die Welt erschaffen?“, so der

Schulreferent. „Reli“ sei auch wichtig

für das Schulleben und verweist

dazu auf eine EDK-Denkschrift zur

religiösen Orientierung. Dass der Religionsunterricht

unter den allermeisten

Schülerinnen und Schülern auf

Interesse stößt, beweist die geringe

Abwahlquote dieses Faches, die bei

unter einem Prozent liegt. Der konfessionsgebundene

Unterricht zeigt

sich dabei auch entwicklungsfähig in

Richtung Pluralität. Schüler lernen,

nicht nur sich selbst zu erkennen,

sondern auch Kinder mit anderen

Religionen. Zum Dialog kommt es

anlässlich von Begegnungstagen.

Kirchliche Feiertage und

Gebäude ein Reizthema?

Die einen sind für den Beibehalt

gesetzlicher kirchlicher Feiertage,

andere für ihre Abschaffung. Der

Islam kennt nur den Fastenmonat

Ramadan und das Opferfest. Für

Dr. Sahinöz bedarf es dafür keiner

offiziellen staatlichen Anerkennung.

Im Übrigen regelt sich das in der Regel

einvernehmlich im Arbeitsleben.

Dagegen halten die beiden Vertreter

der Kirchen christliche Feiertage in

einer pluralen religiösen Gesellschaft

für wichtig. Denn nicht nur für praktizierende

Christenmenschen seien

sie von Bedeutung, sondern auch für

den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mattke hält nichts davon, sich

von eigenen kulturellen Errungenschaften

zu verabschieden, „nur um

niemanden weh zu tun“. Stattdessen

solle man herauszustellen, was den

Menschen hier wichtig ist und jedem

Raum geben für seine eigene Kultur.

Zu den hochrangigen Kulturgütern

Deutschlands gehören Kirchengebäude,

die das Stadtbild prägen. „Sie

machen Religion sichtbar“ (Breuer)

und „entsprechen dem Spiegelbild

der Gesellschaft“ (Mattke). Doch

was ist, wenn das Minarett (Turm

einer Moschee) plötzlich höher sein

soll als der benachbarte Kirchturm?

Statt dies zu problematisieren, sollten

Christengemeinden nach Meinung

von Prof. Breuer vielmehr überlegen,

wie sie ihre Kirchen wieder mit

Menschen und Leben füllen.

In diese Richtung zielt auch der Rat

von Mattke, danach zu fragen, was

uns in unserer Kultur wichtig ist.

Viel wichtiger sei doch, Antworten

auf Glaubens- und Zukunftsfragen

zu geben, und dabei Zuversicht zu

vermitteln. Da zumeist Moscheen

in den Hinterhöfen kaum sichtbar

sind, folgert Dr. Sahinöz daraus,

dass sich diese Gemeinden nicht so

richtig als Teil einer Stadt fühlen.

Angesichts einer größeren Vielfalt

von Religionen und der gegenläufig

dazu wachsenden Zahl Konfessionsloser

erhebt sich die Frage nach einer

weitergehenden Trennung von Staat

und Kirche, als sie ohnehin nach

Grundgesetz besteht.

Für die Zukunft hofft Dr. Sahinöz

auf ein einheitliches Modell zur Anerkennung

aller Religionen. Breuer

und Mattke halten Veränderungen

am bestehenden Verhältnis von

Staat und Kirche für nicht geboten.

Der freiheitlich-säkulare Staat lebe

von Voraussetzungen, die er sich

nicht selbst geben könne. Besonders

in den „letzten Fragen“ von Staat

und Gesellschaft seien die Kirchen

wichtige Kooperationspartner. Beide

Kirchenvertreter plädieren jedoch für

eine größere Freiheit der Religionsausübung.

Eine bunte

Glaubenswelt:

Von rund 80 Millionen

Deutschen…

…sind 29 Millionen

konfessionslos

…gehören 48 Millionen einer

christlichen Kirche oder

Gemeinde an,

darunter:

23 Millionen Katholiken

21 Millionen Evangelische

4 Millionen Freikirchliche

Gemeinden

…zählen sich 4,5 Millionen zum

Islam

…entfallen 800.000 auf andere

Religionen, unter ihnen sind

300.000 jüdischen Glaubens bzw.

gehören einer Jüdischen Gemeinde

an.

Freibadinitiative Hiddesen wählt neuen Vorstand

„Bei uns schwimmen Sie richtig“

Der neue Vorstand: Andrea Burmeier, Hannelore Bartel, Ute Gretenkord, Horst J.W. Grumich und Fabian

Kück.

„Bei uns schwimmen Sie richtig“

Das ist der neue Slogan und

auch gleichzeitiges Versprechen

des neu gewählten Vorstandes der

Freibadinitiative Hiddesen (FBI).

Nachdem in der turnusmäßigen

Jahreshauptversammlung kein neuer

Vorstand gefunden werden konnte,

wählten die FBI-Mitglieder in einer

außerordentlichen Mitgliederversammlung

eine neue tatendurstige

Führungsmannschaft.

In einem aus allen Nähten platzenden

Raum von Interessierten, es waren

keine freien Stühle mehr vorhanden,

wurde Horst J.W. Grumich fast

einstimmig zum neuen Vorsitzenden

gewählt. Dieser setzt eigenen Angaben

zufolge auf eine Fortsetzung der

bislang sehr guten Vorstandsarbeit.

„Um dieses zu gewährleisten brauche

ich nun ein gutes Team“, mit diesen

Worten leitete Grumich die weiteren

Vorstandswahlen ein.

Es wurde Fabian Kück zum stellvertretenden

Vorsitzenden und Ute

Gretenkord zur neuen Schriftführerin

gewählt. Diese drei Funktionsträger

sind zunächst für ein Jahr im

Amt. Im kommenden Jahr soll der

komplette Vorstand gleichzeitig

neu gewählt werden. Als Beisitzer

bestätigt wurden Cem Herold, Markus

Brinkmann, Fabian Brüning und

Kerstin Frey.

Wie Kassiererin Hannelore Bartel

ankündigte, wird der Vorverkauf

der Saisonkarten ab sofort zu

vergünstigten Preisen in den fünf

bekannten Verkaufsstellen beginnen.

„Das Freibad Hiddesen bekommt

ab Saisonanfang auch kostenloses

WLAN durch den „Freifunk Lippe“.

Dies ist noch ein Grund mehr diese

Lokalitäten aufzusuchen. Dazu noch

unser neues T-Shirt mit dem Slogan

‚Bei uns schwimmen Sie richtig‘

und der Sommer kann kommen“,

freute sich der neue Vorsitzende

und beendete die außerordentliche

Mitgliederversammlung.


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 19

Der „Gästeführerverein Detmold“

veranstaltete im Landesarchiv Detmold

eine Fortbildung in Kommunikationstechniken.

Engagierte Mitlieder

des Vereins sind der Einladung zur

Fortbildung gefolgt und haben somit

eine weitere Qualifikation für ihre

Tätigkeit als Gästeführer erhalten.

Inhaltlich wurde der pädagogische

Aufbau einer Führung, die Besucherorientierung

in der Vermittlung,

Vermittlungskonzepte, Zeitmanagement

und Strategien zur Vermittlung

historischer Orte und Ereignisse

vorgestellt.

In praktischen Übungseinheiten

erarbeiteten die Teilnehmer

eigenständig Lösungsansätze der

einzelnen Themen. Ziel der Veranstaltung

war, jede Gästeführerin,

jeden Gästeführer in die Lage zu

versetzen noch reflektierter als bisher

an Gästeführungen heran zu gehen.

Die Fortbildung führte Sonja Voss,

M.A. durch.

Dr. Bärbel Sunderbrink, Leiterin

des Detmolder Stadtarchivs referierte

über Aufgaben, Sinn und Arbeitsweise

eines Archivs. Sie erläuterte

anhand von Dokumenten aus der

Passend zur Passionszeit hat sich

die Lippische Landeskirche in Kooperation

mit dem Bestattungsinstitut

wegezumabschied dem Thema

„Sterben, Tod und Weiterleben im

Märchen“ gewidmet. Die Bielefelder

Märchenerzählerin Simone Warken

nahm rund 70 Gäste in der „Werk-

Halle“, Kreativ-Ort des Bestatters

Hanno Ramrath in Detmold-Heidenoldendorf,

durch Erzählungen und

Harfenmusik mit auf eine Reise in die

Mystik der Märchenwelt. Internationale

Erzählungen verarbeiten uralte

Volksweisheiten in magischen Bildern

und vermitteln tiefe Einsichten.

Sie erzählen von der letzten Reise

des Lebens in unterschiedlicher

Weise, spiegeln die eigene Innenwelt

und ermutigen, sich mit dem Thema

auseinanderzusetzen.

Sabine Hartmann, Referentin für

ökumenisches Lernen der Lippischen

Landeskirche, betonte, dass es auch

für Jesus in Gethsemane nicht leicht

gewesen sei, seinen Tod vor Augen

zu haben. Letztlich aber habe er sein

Sterben akzeptiert. „Christinnen und

Christen können darauf vertrauen, in

der Todesstunde von Gott getröstet

zu werden und dürfen auf die Auferstehung

hoffen.“

Mit zarten Klängen der keltischen

Im Mittelpunkt der Reihe „Vis-à-Vis“ stehen Aufführungen im Landestheater und Gottesdienste, die sich darauf beziehen

Ein gerechter Weg für Schuld und Sühne

Mit dem Schauspiel „Das Fest“

nach dem gleichnamigen Film von

Thomas Winterberg und Morgens

Rukow hat sich das Landestheater

einem brisanten Thema gestellt: dem

Kindesmissbrauch. Solche Straftaten

werden inzwischen häufiger

bekannt. Dabei stammen die Täter

nicht selten aus den oberen Schichten

der Gesellschaft und nicht, wie vor

Jahren geglaubt, nur aus einem sozial

benachteiligten Milieu. Im Vis-á-Vis-

Gottesdienst in der Martin-Luther-

Kirche in Detmold zeigte Pfarrerin

Christa Willwacher-Bahr einen Weg

auf, wie den Opfern Gerechtigkeit

widerfahren kann.

In „Das Fest“ geht es um eine

Familienfeier aus Anlass des 60. Geburtstags

des erfolgreichen Hoteliers

und Patriarchen Helge Klingenfeldt-

Hansen. Freunde und Verwandte,

darunter seine Ehefrau und die drei

Kinder, finden sich zu dem Ehrentag

ein. Obwohl sich gerade erst die ältere

Tochter Linda das Leben genommen

hatte, wollen die Anwesenden den Jubilar

gebührend feiern. Dann hält der

ältere Sohn Christian eine Tischrede.

Darin beschuldigt er seinen Vater,

ihn und seine Zwillingsschwester

Linda als Kinder jahrelang sexuell

missbraucht zu haben. Die Festgesellschaft

ignoriert erst einmal das

Geschehene und feiert weiter. Bis

Lindas Abschiedsbrief auftaucht und

die Demontage des Familienoberhaupts

seinen Lauf nimmt. Chefdramaturg

Dr. Christian Katzschmann

sieht hier die Fassade einer gutbürgerlichen

Familie demontiert. Sohn

Christian decke Verschwiegenes auf

und dringe auf schmerzvolle Weise in

verstörende familiäre Abgründe vor.

Ab Ende gebe es für den zynischen

Kinderschänder keine Verzeihung,

sondern nur die Ächtung.

Mitten im Geschehen,

wie es sein kann

In kurzen Anspielszenen beziehen

die Schauspieler Kerstin Klinder

(„Mutter“), Markus Hottgenroth

(„Christian“) und Marie Luisa Kerkhoff

(„Schwester“, die aus Lindas

Abschiedsbrief liest) die Gottesdienstbesucher

in das Bühnengeschehen

ein. Ergänzt durch Beiträge

von Friderike Miketic mit Gedanken

zur Familie, Margarethe Kelm zu

familiären Strukturen und Pauline

Heuwinkel mit ihren praktischen

Erfahrungen aus der Kinderpsychiatrie.

Angesichts solch schlimmer

Verbrechen lasse sich „Liebe Deinen

Nächsten“ und „Halt auch die andere

Wange hin“ schwerlich durchhalten,

so Pfarrerin Willwacher-Bahr.

Also dann doch lieber wegschauen,

Geschehenes unter den Teppich

kehren? Und überhaupt: Darf ein

Christenmensch schlecht über einen

anderen reden? Wenn Leidende Rache

als Vergeltung fordern, sei das

nachvollziehbar – so wie es im Psalm

58 von Gott als gerechten Richter

gefordert wird. Für die Menschen

im Alten Testament bedeutete allein

die Rache, geschehenes Unrecht

wiedergutzumachen. Auch heute

verlangen Opfer und die Gesellschaft

nach einem Ausgleich von Schuld

Von Arnold Pöhlker

Detmolder Gästeführer erhalten weitere Qualifikation

„Gemeinsam unterwegs“

Detmolder Geschichte wie man als

interessierter Gästeführer an gewünschte

historische Informationen

gelangen kann um die Vermittlung,

insbesondere historischer Orte und

Ereignisse, korrekt weiter geben

zu können.

durch Sühne. Aber Rache sei kein

geeigneter Weg. Besser sei es, „das

Gebiss des jungen Löwen zu zerschlagen“,

wie es in der alten Sprache

von Psalm 58 zum Ausdruck kommt.

Ihn unfähig zu machen, aber nicht zu

töten. Für Christian im Schauspiel

habe es Genugtuung gebracht, das

Verbrechen seines Vaters öffentlich

zu machen. So habe er erreicht, dass

sich dieser seiner Tat stellen und

Verantwortung dafür übernehmen

Widmen sich in der Martin-Luther-Kirche dem brisanten Thema Kindesmissbrauch (v.l.) Friederike Miketic, Pfarrerin Christa Willwacher-

Bahr, Margarethe Kelm, Pauline Heuwinkel sowie die Schauspieler Kerstin Klinder, Marie Luisa Kerkhoff und Markus Hottenroth.

Foto: Arnold Pöhlker

Alle Teilnehmer waren mit großem

Engagement und viel Freude

bei Sache und erhielten nach der

siebenstündigen Fortbildung ein

weiteres Zertifikat. Die nächste

Fortbildungsveranstaltung des Vereins,

der dem Bundesverband der

Detmolder Gästeführer: (v.l.) Hermann-F. Janssen, Sonja Voss, Ingrid Niehaus, Ursula Hoffmann-Kuhfuß,

Elke-Busch-Borsdorf, Gesa Schuddeboom, Regina Schild, Andreas Linde, Claudia Diekmann, Henning

Diekmann, Susanne Kersting, Ulrike Knappstein-Zimmerhof, Jürgen Rubart, Dr. Bärbel Sunderbrink

und Gunther Ahlers.

Erzählabend mit Harfenmusik in Detmold mit 70 Gästen

Sterben und Tod im Märchen

An der keltischen Harfe: Simone Warken.

Gästeführer in Deutschland (BVGD)

angehört, ist für November 2018

geplant. „Gemeinsam unterwegs“

sind Detmolder Gästeführer mit

vielen interessierten Gästen, ganz

besonders natürlich auch beim 118.

Deutschen Wandertag in Detmold.

Harfe stimmte Simone Warken die

Besucher auf fabelhafte Geschichten

ein, die sie auswendig und mit

vitalem Ausdruck vortrug. Ihre

spannende Erzählweise, die Intonation,

Mimik und Gestik einbezieht,

verzauberte die Hörer.

Bei den Gebrüdern Grimm erhält

der Tod ein lebendiges Gesicht. Als

„Gevatter Tod“ macht er alle Menschen

gleich und wird ein Freund

des armen Mannes. Akzeptiert dieser

die Spielregeln des Todes, erzielt er

kurzfristig Erfolg und Reichtum.

Versucht er den Tod hinters Licht

zu führen, muss er sterben. Alte Erzählungen

aus Rumänien allgemein,

Transsylvanien insbesondere und aus

Bulgarien brachten verschiedene

Lebenssituationen, Landschaften

und Kulturen nahe. Oft erhält der

Tod hier eine positive Wendung. In

dem Zigeunermärchen „Der Tod als

Geliebter“ verliert der Tod seine Bedrohlichkeit,

indem sich eine junge

einsame Frau in ihn verliebt, als er

als attraktiver Mann bei ihr einkehrt.

Aus Liebe folgt sie ihm freiwillig und

stirbt. „Sie reichte ihm lächelnd die

Hand und folgte ihm“.

Viele Hörer schlossen die Augen

und ließen sich von den Geschichten

einfangen. Meditative Zwischenspiele

der Harfe sensibilisierten für eine

jenseitige Märchenwelt. Die Harfe,

eines der ältesten Instrumente der

Menschheit, öffnet mit sphärischen

Klängen transzendente Ebenen, gilt

sie doch als Instrument der Engel.

Wein und Informationsstände vom

Eine-Welt-Laden Alavanyo und vom

Buchhaus am Markt in Detmold

bereicherten den Abend.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um mit dem

Motorrad-Führerschein zu beginnen

Der beste Vorsatz für 2018

lautet „Freiheit“!

Weniger Stress, mehr Sport und keine

Zigaretten mehr: An jedem ersten Januar

fassen wir die gleichen guten Vorsätze,

um sie dann spätestens Ende Februar

vergessen oder resigniert aufgegeben zu

haben. Was fehlt, ist meist die richtige

Motivation – und die ist umso stärker, je

positiver die Vorstellungen sind, die man

mit dem Ziel verbindet, und je überzeugter

man von seiner Erreichbarkeit ist.

Warum also das Jahr nicht einmal mit einem

Vorsatz beginnen, der konkret genug

ist, um ihn umzusetzen, der einen großen

Spaß- und Freiheitsgewinn bedeutet und

gleichzeitig zu mehr Bewegung an der

frischen Luft führt? Die Rede ist vom

Motorradführerschein. „Viele hätten ihn

gern“, weiß Rainer Münchgesang, Inhaber

der Fahrschule Winkler. „Aber den meisten

fällt das erst im Frühling ein, wenn mit

den ersten warmen Sonnenstrahlen die

Biker wieder auf den Straßen unterwegs

sind. Oft ist das Jahr dann schon verplant,

oder die Leute rechnen sich aus, dass die

Motorrad-Saison schon wieder zu Ende

ist, bis sie mit den Prüfungen durch sind

– und verschieben den Spaß aufs nächste

Jahr.“ Woran viele nicht denken: April

und Mai sind perfekt geeignet, um schon

muss. Hierdurch sei sein Empfinden

nach Vergeltung befriedigt worden.

„Dabei ist man dann vielleicht nicht

so weit entfernt von der christlichen

Nächstenliebe“, so die Pfarrerin.

einmal die Theorie zu machen

und im Frühling dann

mit der Praxis zu starten. „12

Sonderfahrten sind nötig,

die Zahl der Übungsfahrten

ist nicht festgelegt und

variiert je nach Begabung

und Vorkenntnissen“, so

Rainer Münchgesang. Auch

eine gute Ausbildung trägt

dazu bei, Übungsfahrten

zu reduzieren. „Fahrlehrer,

die im Auto den Motorrad-

Schülern hinterherfahren,

gibt es bei der Fahrschule

Winkler nicht“, erklärt

der engagierte Fahrschulinhaber.

„Biker werden bei uns

nur von leidenschaftlichen

Bikern ausgebildet, die bei

den Fahrstunden live dabei

sind und wichtige Tipps und

Tricks aus der Praxis vermitteln

können.“ Wer jetzt

bei einer guten, auf Biker

spezialisierten Fahrschule

in die Theorie einsteigt,

hat also beste Chancen,

spätestens im Sommer auf

zwei Rädern durchzustarten

– und das gute Gefühl,

endlich mal einen Neujahrs-

Vorsatz verwirklicht zu

haben, gibt es noch dazu.

Fragen zum Motorrad-

Führerschein beantwortet

Rainer Münchgesang gern

unter der Durchwahl 05231-

23315 oder direkt in der

Fahrschule: Fahrschule

Winkler, Lemgoer Straße

53, 32756 Detmold.

01 60 / 539 08 52


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 20

Da die Teilnehmerzahl

begrenzt ist, wird um

Voranmeldung gebeten:

0 52 31 - 99 250

oder

shop@lippisches-landesmuseum.de

Fortbildung „Sicherheit

im Sport“ am 21. April

Noch

Plätze frei

Das SportBildungswerk im Kreissportbund

Lippe bietet am Samstag,

21. April die Fortbildung „Sicherheit

im Sport“ in Detmold an. Bei der

Fortbildung wird den Teilnehmern

Sicherheit in ihrem Handeln im Sport

vermittelt. Sie lernen Gefahrenherde

in der Sporthalle zu erkennen und zu

vermeiden, die Grundregeln beim

Geräteaufbau und das Verhalten

bei Sportunfällen und Notfällen.

Mit dieser Fortbildung kann die

Übungsleiter-C Lizenz verlängert

werden. Weitere Informationen beim

KSB Lippe unter der Telefonnummer

05231-627908 oder im Internet unter

www.sportangebote-lippe.de.

April 2018

Osterferien - Workshop für Schulkinder:

Wir töpfern Tiere

Samstag, 7. April, 11-13 Uhr

Leitung: Annette Zyros - Kosten: 8,-€ incl. Material

Wir töpfern im Museum

Samstag, 7. April, 14-16 Uhr

Leitung: Annette Zyros - Kosten: 8,-€ incl. Material

Wie Kasper ins Museum kam

Sonntag, 15. April 2018, 15.00 Uhr

Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahren

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost

Eintritt: 3,00 €

Pechnasen und

der Ritter am Kranhaken

Mittelalterbild und Wirklichkeit

Donnerstag, 19. April 2018, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Expedition Landesmuseum!

Auf den Spuren alter Kulturen

Samstag, 21. April 2018, 16.30 Uhr

Taschenlampenführung für Familien

Kosten: 3,00 € zzgl. Museumseintritt

Der Brunnen am Ende der Welt

Sonntag, 29. April 2018, 15.00 Uhr

Märchen für Kinder ab 4 Jahren

Märchenerzählerin: Ursula Schlink de Company

Kosten: 3,00 €

Sandsation am 11. April im Kurtheater Bad Meinberg

In 80 Bildern um die Welt

Irina Titova aus Moskau hat einen

ungewöhnlichen Beruf. Sie ist Sandmalerin

und zaubert mit ihren Fingern

Bilder in den Sand. Die Bilder, so

demonstrierte sie es Dienstag beim

Pressetermin im Kurgastzentrum,

entstehen mit den Fingern in einem

Leuchtkasten. Via Kamera wird das Ergebnis

an die große Leinwand projiziert.

Phantastische Kunstwerke entstehen in

Sekundenschnelle.

Irina Titova reist in ihrer neuen Show

gemeinsam mit dem Publikum frei

nach Jules Verne „In 80 Bildern um

die Welt“. Die russische Künstlerin

gehört zur absoluten Königsklasse der

Sandkunst, die Bezeichnung „Queen

of Sand“ trifft es ziemlich genau.

Es ist atemberaubend, in welcher

Geschwindigkeit und mit welcher

faszinierenden Leichtigkeit sie Bilder

entstehen und wieder vergehen lässt,

um gleich darauf Neues zu erschaffen.

Eine untergeleuchtete Glasplatte, eine

große Leinwand und Sand – das ist alles,

was die junge Russin benötigt, um bewegende

Geschichten zu erzählen, die

unter die Haut gehen. In Sandsation lädt

uns Titova zu einer nostalgischen Erdumrundung

ein, immer humorvoll und

mit einem Augenzwinkern. Wir erleben

Abenteuer, besuchen Wahrzeichen,

Weltwunder und Traumwelten, die aus

Millionen von tanzenden Sandkörnern

zum Leben erwachen. Der fließende

Animationseffekt symbolisiert die

Schönheit der Vergänglichkeit, die

Magie und Einzigartigkeit eines je-

den Moments. Für den besonderen

Rahmen werden Irinas sagenhafte

Sandbilder von dem gefragten

Synchronsprecher Joachim Kerzel

als Erzähler begleitet. Für seine

Synchronisation von Jack Nicholson

in dem Film „About Schmidt“ wurde

Kerzel 2003 mit dem Deutschen Preis

für Synchron ausgezeichnet. Seine

markante, tiefe Stimme verlieh er u.a.

auch Hollywoodgrößen, wie Robert

De Niro, Sir Anthony Hopkins und

Dustin Hoffman. Karten gibt es unter

anderem in der Tourist-Information

Horn-Bad Meinberg Tel. 05234

20597-0 und an allen bekannten

VVK-Stellen mit www.reservix.de.

M.H./Paulis

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Rudy Giovannini am 5. Mai zu Gast im Kurtheater Bad Meinberg

„Musik kennt keine Grenzen“

Der in Bozen geborene Südtiroler Tenor und Sänger Rudy Giovannini ist ein sehr volksnaher Sänger,

für den seine Fans einen großen Stellenwert haben. Starallüren sind Rudy Giovannini fremd. Er hat einen

Künstlernamen, der sich nur durch einen einzigen Buchstaben von seinem richtigen Namen Rudi Giovannini

unterscheidet. Studiert hat er beim Maestro Arrigo Pola, bei dem schon Luciano Pavarotti seine Stimme

fperfektionierte und erfreut sein Publikum mit romantischen und volkstümlichen Liedern in verschiedenen

Sprachen. Sein Motto ist „Musik kennt keine Grenzen“ Der aus Funk und Fernsehen bekannte Sänger kommt

am Samstag, 5. Mai ab 19.30 Uhr wieder zu einem Frühlingskonzert ins Kurtheater Bad Meinberg. Er begeisterte

bereits viele Mal mit den schönsten Liedern aus Oper, Operette, Schlager und Volksmusik seine Fans.

Zum 24. Mal wird Rudy seine Fans mit seinen Liedern und seiner wunderbaren Stimme erfreuen. Rudy

Giovannini hat eine einzigartige Stimme, gestaltet seine Auftritte mit viel Humor und findet immer eine

Möglichkeit, die Zuschauer ins Programm mit einzubeziehen. Rudy Giovannini gilt als einer der beliebtesten

Südtiroler Schlagermusiker und er kann einige Preise sein Eigen nennen. Einlass ist um 18.30 Uhr. Der

Kartenverkauf läuft über Ilona Gärtner, Telefon 05235/994733 oder 05265/7828. Der Eintritt kostet 29, 27

und 25 Euro. Natürlich darf der Höhepunkt seiner Laufbahn nicht vergessen werden. Im Jahr 2006 gewann

er mit „Belsy“ den „Grand Prix der Volksmusik“ mit den Lied „Salve Regina“. Da Rudy seit Jahren viele

Lieder selber komponiert, war er besonders glücklich, dass gerade sein Lied von den Zuschauern auf Platz

1 gewählt wurde. Mehrfach lud ihn der Vatikan nach Rom ein. Bereits vier Mal hatte Rudy die Ehre, vor

einem Papst zu singen. Welcher Künstler kann das schon von sich behaupten? Einen zusätzlichen Höhepunkt

bilden jedes Mal seine „A-Capella“-Gesangseinlagen, wo Rudys perfekt, ausgebildete Stimme besonders

gut zur Geltung kommt, und vom Publikum meistens mit „Standing Ovations“ belohnt wird. „Freuen Sie

sich auf einen schönen Abend!“

Irina Titova kam bei der Betreuung von autistischen Kindern mit dem

Thema Sand in Berührung. Sie spielte mit den Kindern mit Sand,

malte Dinge in den Sand und entdeckte die besonderen Eigenschaften.

Jetzt geht sie mit ihrer Show „Sandsation“ auf Europatour und macht

am 11. April 2018 Station in Bad Meinberg. Foto: Manfred Hütte

Ein Abend mit

Rudy

Giovannini

Am 5. Mai 2018

wieder in Bad Meinberg!

Erleben Sie Rudy Giovannini

live im Kurtheater Bad Meinberg

und verbringen Sie mit dem Gewinner

des "Grand Prix der Volksmusik"

einen unvergesslichen Abend!

Kurtheater Bad Meinberg,

Einlass: 18.30 Uhr - Beginn: 19.30 Uhr

Kartenverkauf bei Ilona Gärtner (0 52 35 / 99 47 33)

oder bei Gitta Pautsch (0 52 65 / 78 28)

Eintritt: € 29,-; € 27,-; € 25,-

Sandsation

In 80 Bildern um die Welt

Kurtheater Bad Meinberg

Die russische Künstlerin Irina Titova gehört

zur absoluten Königsklasse der Sandkunst.

Sie erleben Abenteuer, besuchen Wahrzeichen,

Weltwunder und Traumwelten, die

aus Millionen von tanzenden Sandkörnern

zum Leben erwachen. Der fließende

Animationseffekt symbolisiert die Schönheit

der Vergänglichkeit, die Magie und Einzigartigkeit

eines jeden Moments.

11.04. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Mi

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH

Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark)

32805 Horn-Bad Meinberg · Fon 05234 20597-0 und -10

Di - Fr, 10:00 - 17:30 Uhr und Sa, 10:00 - 13:00 Uhr

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Detmold*, Lippische Landes-Zeitung und www.ADticket.de

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Baumann & Clausen

Die Schoff

Kurtheater Bad Meinberg

Radio Lippe präsentiert

Baumann und Clausen wird 25!!!

Dieses unglaubliche Käffchen-Jubiläum wird

gefeiert – mit der bisher größten Schoff von

Baumann & Clausen (Anm. der Redaktion:

Show). Oberamtsrat Alfred Clausen sagt dazu

auf der offiziellen Pressekonferenz im Haus

des Schlafes in Berlin: „Es ist die erste Schoff

der Welt mit Doppel-f: fiel Freude“.

14.04. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

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mit Gästekarte *

Schilddrüse - das vergessene Organ

10.04. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Burgen in Lippe

17.04. / Di / 19:30 Vortrag mit Andreas Linde / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Reisen mit Herzerkrankungen

24.04. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Pflege als Beruf und / oder familiäre Leistung

08.05. / Di / 19:30 Vortrag mit Benjamin Jäger / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Musical- und

Operettengala

Kurtheater Bad Meinberg

Das Beste aus über 15 der

beliebtesten Musicals und Operetten

Das Publikum darf eintauchen in die großen

Höhepunkte aus Elisabeth, Phantom der Oper,

Tanz der Vampire, Die lustige Witwe, Evita,

Die Csárdásfürstin, Elvis-Das Musical und

viele mehr. Freuen Sie sich auf historische

Kostüme, ein opulentes Bühnenbild und

erstklassigen Livegesang.

20.04. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Fr

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mit Gästekarte *

Komm, sing mit!

08.04. / So / 11:00 Das große Mitsing-Konzert mit Gerd Helfmeier / Kurgastzentrum

Oldies und Evergreens

15.04. / So / 11:00 Frühschoppen mit The Black Diamonds / Kurgastzentrum

Swingender Frühling

22.04. / So / 11:00 Frühschoppen mit Dr. Martin‘s Swing-Quartett / Kurgastzentrum

Tango, Chansons und Klezmer

29.04. / So / 11:00 Frühschoppen mit Trio Estate / Kurgastzentrum


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 21

Mittwoch,

4. April

Ausstellung „Detmold und das Warschauer Ghetto“, Landesarchiv

(bis Freitag, 27. April)

Ausstellung „BLOCK 44 – Bauen im Bestand, Rathaus am

Markt (bis Freitag, 27. April)

Ausstellung „Heiter bis wolkig – der Detmolder Maler

Heinrich Hopmeier“, Lippisches Landesmuseum (bis

Sonntag, 10. Juni)

Ausstellung „Zwischen Schönheit und Verfall“, produzentengalerie

13.14 (bis Sonntag, 14. April)

Ausstellung „e-motion light“ mit Werken von Mario Krohnen,

Kunstraum (bis Sonntag, 22. April)

16:00 Uhr Treffpunkt Bibliothek, Gesprächskreis für alle

erwachsenen Deutsch-Lerner, Stadtbibliothek (- 17:30

Uhr). Weitere Termine: Mittwoch, 18. April: 16:00 Uhr.

Donnerstag, 10:00 Uhr Workshop: Holzrücken mit Kaltblutpferd,

5. April Workshop für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren, LWL-

Freilichtmuseum (- 13:00 Uhr)

18:00 Uhr Öffentliche Bühnenorchesterprobe, Landestheater

19:30 Uhr Auf ein Glas Wein mit Silke Dubilier und Andreas

Jören, Weinhandlung „In Vino Veritas“

Freitag,

6. April

Samstag,

7. April

Sonntag,

8. April

Dienstag,

10. April

Mittwoch,

11. April

Frühlingsfest / Frühjahrskirmes, Innenstadt (9. April).

Infos: www.werbegemeinschaft-detmold.de

19:00 Uhr Vortrag Ravenna, VHS

19:30 Uhr Märchen-Ballett Schneewittchen und die sieben

Zwerge, Landestheater

19:30 Uhr Chortreffen Klangfarben, Martin-Luther-Kirche

Flohmarkt, Ameide / Wall / Allee

10:00 Uhr Kreatives Schreiben, Stadtbibliothek (- 12:00

Uhr)

10:30 Uhr Spieletag für Familien, Stadtbibliothek (- 14:00

Uhr)

19:30 Uhr Kammeroper Powder Her Face, Landestheater.

Weitere Termine: Samstag, 07. April: 19:30 Uhr

19:30 Uhr Schauspiel Dreier, Grabbe-Haus. Weitere Termine:

Samstag, 07. April: 19:30 Uhr. Sonntag, 08. April:

18:00 Uhr. Donnerstag, 12. April: 19:30 Uhr.

19:30 Uhr Lions-Benefizkonzert Heiteres und Musikalisches,

Hochschule für Musik

14:15 Uhr Märchen-Ballett Schneewittchen und die sieben

Zwerge, Landestheater)

18:00 Uhr Dämmerungsspaziergang: Fotowalk, LWL-

Freilichtmuseum (- 21:00 Uhr)

19:30 Uhr Rudelsingen mit Tobias Sudhoff und Gereon

Homann, Stadthalle

19:30 Uhr 4. Meisterkonzert VOCES8, Hochschule für

Musik

19:00 Uhr Abendworkshop 7 GENERATIONEN - Klärung

der Ahnenreihe, Aula der Alten Schule am Wall

19:30 Uhr Abendworkshop Arnold Schönberg: „Ein Überlebender

aus Warschau“, Haus Münsterberg

Donnerstag, 19:30 Uhr Lions-Benefizkonzert Heiteres und Musikalisches,

Hochschule für 12. April

Musik

Freitag, 13.

April

Seminar: Frühlingskräuterpower, Rolfscher Hof (- Sonntag,

15. April)

Eintrittsfreier Tag, LWL-Freilichtmuseum

16:00 Uhr „Lesen macht Spaß“, Vorlesestunde für Kinder

von 4 bis 6 Jahren, Stadtbibliothek (- 17:00 Uhr)

19:00 Uhr Vortrag und Diskussion, Kernideen der Freien

Waldorfschulen, Freie Waldorfschule

19:30 Uhr Melodrama Tosca, Landestheater

20:00 Uhr Klangkosmos Weltmusik - Ananuri (Georgien),

Hangar 21 (- 21:30 Uhr)

20:00 Uhr LIPPE LACHT - Comedy Show, Sommertheater

(- 22:00 Uhr)

Konzert des Orchesters Vahlhausen „Von Classic

bis Pop im Frühling“ am 28. April

Oscargewinner, Weltstars und

Premieren

Wer während der letzten Wochen dienstags oder donnerstags abends an den

Gemeinderäumen der Kirche Vahlhausen vorbeigeschlendert ist, kann es bezeugen:

Die Vorbereitungen für das große Frühjahrskonzert des Orchesters gehen

in die heiße Phase. Der ein oder andere Musikfetzen klingt nach draußen und

ungewöhnlich viele bekannte Melodien und Hits liegen in der Luft, die ihre

Zuhörer besonders mitreißen und berühren werden. Das diesjährige Programm

steht ganz im Zeichen großer Musikmomente: Oscarprämierte Filmmusiken

wie „Selections from Aladdin“, „James Bond“ und „Schindlers Liste“, dieses

Mal als ganz besondere Version, erhalten neben Weltstars wie Eric Clapton,

Abba und Queen Einzug in die Stadthalle. Bei den „Blues Brothers“ können

sich Musiker und Zuhörer richtig austoben, um danach gemeinsam auf eine

„80-er Kulttour“ zu gehen und „Im weißen Rössl“ Urlaub zu machen.

Aber „Von Classic bis Pop im Frühling“ hält noch mehr Überraschungen

für die Besucher bereit: Das Orchester hat gleich drei Gäste eingeladen, die

das Programm besonders ergänzen. Sopranistin Laura Ullrich wird mit ihrer

warmen und gefühlvollen Stimme unter anderem das „Gold von den Sternen“

holen und Sie zum Träumen einladen. Tenor Julius Meder ermutigt Sie, auch

„Gegen den Wind“ „Über sieben Brücken“ zu gehen. Eine besondere Premiere:

Nachdem in den letzten Jahren immer mal wieder ungewöhnliche Soloinstrumente

wie Waschbrett, Alphorn oder E-Gitarre präsentiert wurden, lässt

Tetsuro Kanai, Student an der Musikhochschule, nun erstmals eine Violine

zu unserem Orchester erklingen. Das Thema aus „Schindlers Liste“ und die

„Serenata Sentimetale“ werden so zu besonderen Gänsehautmomenten des

klassischen Teils an diesem Abend. Das Orchester rund um Lothar Tarnow

freut sich auf einen unvergesslichen Abend. Karten für das Konzert am 28.

April um 19.30 Uhr in der Stadthalle sind wie gewohnt unter anderem bei

der Tourist Info am Marktplatz oder auch online erhältlich.

Samstag,

14. April

Sonntag,

15. April

Montag,

16. April

Dienstag,

17. April

11:00 Uhr Ausstellung ZwischenWelten mit Fotografien

von Karin Hattenkerl, Schülerstr. 28 / Eingang Leo (- 18:00

Uhr)

19:30 Uhr Monolog Asche, Grabbe-Haus. Weitere Termine:

Dienstag, 17. April: 19:30 Uhr

Kreiskönigsschießen Detmolder Schützengesellschaft,

Blomberger Sraße 52

10:00 Uhr Eröffnungsfeier der Entdeckertour, Kompetenzzentrum

Wandern WALK (- 17:00 Uhr)

11:00 Uhr Vis-à-vis, Theater und Kirche im Dialog, Gemeindehaus

Heilig Kreuz

11:30 Uhr Ausstellungseröffnung Laura Eckert. Bildhauerei,

Fürstliches Residenzschloss (Ausstellung bis Sonntag, 20.

Mai)

15:00 Uhr Wie Kasper ins Museum kam, Puppenspiel für

Kinder ab 3 Jahren, Lippisches Landesmuseum (- 16:00 Uhr)

16:00 Uhr Konzert der Musikschule Arancibia, Diakonissenhauskirche

(- 17:00 Uhr)

18:00 Uhr Orchesterkonzert, Hochschule für Musik

19:30 Uhr Vortrag Dr. Bärbel Sundermann „Detmold und das

Warschauer Ghetto“, Landesarchiv

09:00 Uhr Junges Konzert: Mozart auf Reisen, Landestheater.

Weitere Termine. Dienstag, 17. April: 10.30 Uhr.

Mittwoch, 19:30 Uhr Ballettabend Romeo und Julia, Landestheater

18. April

Donnerstag, 19:00 Uhr Vortrag „Den Sprachlosen eine Stimme geben“,

19. April Mutterhauskirche von diakonis

19:00 Uhr Abendführung: Feuersalamander, LWL-Freilichtmuseum

19:30 Uhr Pechnasen und der Ritter am Kranhaken, Lippisches

Landesmuseum

19:30 Uhr Schauspiel Raus aus dem Swimmingpool, rein

in mein Haifischbecken, Grabbe-Haus. Weitere Termine:

Sonntag, 22. April: 18:00 Uhr

Freitag, 20.

April

19:30 Uhr Eröffnungskonzert Orgelfrühling, Martin-Luther-

Kirche.

Samstag, 21. Talentastic 2.0, Jugendbildungsstätte Kupferberg (- Sonntag,

April 22. April)

13:00 Uhr Kinderbasar Apple Kid, Stadthalle (- 16:00 Uhr)

14:00 Uhr Repair-Café, AWO Begegnungszentrum (- 18:00

Uhr)

16:30 Uhr Taschenlampenführung: Expedition Landesmuseum!

Auf den Spuren alter Kulturen, Lippisches Landesmuseum

(- 17:30 Uhr)

16:30 Uhr Klang/Zeit/Reise. Ein moderiertes Konzert, Hochschule

für Musik, Brahms

Sonntag, 22. 09:00 Uhr Vogelkundliche Exkursion, Treffpunkt: Parkplatz

April Friedhof Weberstraße

11:30 Uhr Faszination Himmel, produzentengalerie 13.14

(- Samstag, 26. Mai 15:00 Uhr)

15:00 Uhr Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahren, Die Bremer

Stadtmusikanten, Märchenbühne

Mittwoch,

25. April:

19:30 Uhr Von Klassik bis Spätromantk - Sinfonischer Abend,

Martin-Luther-Kirche

19:30 Uhr Wort-Reich - Die Lesereihe, Buchhandlung Kafka

19:30 Uhr Musical Dracula, Landestheater

Konzert für Grundschüler am 17. April

Mozart auf Reisen

Am Dienstag, 17. April, um 9 Uhr widmet sich im Landestheater Detmold

die Reihe „Junges Konzert“ dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart

(1756-1791), der ab seinem fünften Lebensjahr mehr als ein Viertel seines

Lebens auf Reisen verbrachte. Das Symphonische Orchester des Landestheaters

wird unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters György

Mészáros die Musik Mozarts in einem abwechslungsreichen Konzert für

Kinder zwischen acht und zehn Jahren (3./4. Grundschulklasse) präsentieren.

Beteiligt sind außerdem die Sopranistin Katharina Ajyba und Bass Haeyeol

Han. Tickets sind für 8 bis 20 Euro an der Theaterkasse und unter www.

landestheater-detmold.de erhältlich.

Comic-Workshop in Hiddesen

Für Comic-Interessierte zwischen zehn und 16 Jahren bietet der Heimatverein

Hiddesen einen Comic-Workshop an. Zu einem vorgegebenen

Thema werden eigene Ideen entwickelt und unter fachkundiger Anleitung

des Cartoonisten André Sedlaczek in eine kurze Comicsequenz umgesetzt.

Der Workshop umfasst drei Tage und findet am 14., 21. und 28. April jeweils

von 10 bis 13 Uhr statt. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro. Anmeldungen

werden unter info@hv-hiddesen.de oder unter Telefon (0 52 31) 89 33 3

angenommen.

MGV „Eintracht“ Pivitsheide V.H. freut sich auf Auftritt

Frühjahrskonzert am 15. April

Der Männergesangverein „Eintracht“ Pivitsheide V.H. kündigt sein Frühjahrskonzert

für den 15. April an. Es beginnt um 15 Uhr in der evangelischreformierten

Kirche an der Albert-Schweitzer Straße in Pivitsheide. Der

Chor hat fleißig geprobt und bietet unter der Leitung von Carola Müller-

Schmidt ein schwungvolles Programm an. Amerikanische und russische

Volksweisen, Musical-Melodien aus „Tarzan“ und „König der Löwen“ und

bekannte Evergreens werden das Publikum begeistern. Als Gäste sind wieder

Monika Rey, Gesang und Eva Schüttler, Klavier mit ihren begeisternden

Liedern und Melodien dabei. Karten gibt es beim Ehrenvorsitzenden Gerhard

Henken-Mellies unter der Telefonnummer 05232/8441, beim Vorsitzenden

Günther Röhler unter der Nummer 01607851786 und bei allen aktiven

Mitgliedern. Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro.

19. Literatur- und Musikfest „Wege durch das

Land“ in Ostwestfalen-Lippe

Mut und Widerstand

„Mut und Widerstand“ – diesem Thema

widmet sich das 19. Literatur- und

Musikfest „Wege durch das Land“,

das vom 10. Mai bis zum 5. August

2018 mit 26 Veranstaltungen wieder

durch ganz Ostwestfalen-Lippe zieht.

Mit den Jahren 1848, 1918 und 1968

runden sich drei große deutsche Revolutionsereignisse,

die das diesjährige

Motto inspirierten und dessen Spuren

im Programm des Literatur- und Musikfestes

zu finden sind. Das Interesse

am Literatur- und Musikfest „Wege

durch das Land“ ist auch in diesem

Jahr wieder sehr groß. Von den 7.600

zur Verfügung stehenden Karten

wurden am ersten Tag des Vorverkaufs

bereits 6.200 Karten verkauft, aber für

einige Veranstaltungen, unter anderem

mit Benno Fürmann, Katja Riemann

und Jochen Distelmeyer, gibt es noch

freie Plätze.

Der Widerstand gegen das Unrecht

und die Unterdrückung ist seit jeher

eine Triebfeder für Künstler. Das

diesjährige Programm zeichnet sich

durch Kunstschaffende aus, die in

ihren Werken und Kompositionen

keine Konsequenzen scheuen und

sich verpflichtet fühlen, an der Beseitigung

eines Unrechts mitzuwirken.

Der Blick ist gleichermaßen auf die

Gegenwart wie auf die Vergangenheit

gerichtet. „Wege durch das Land“

ist an den schönen Künsten genauso

interessiert wie an einer Haltung

gegenüber der Welt. Eine Haltung,

die zuallererst der Freiheit der Kunst

gilt, und an deren aufrührerische Kraft

das Literatur- und Musikfest glaubt.

Helene Grass, künstlerische Leiterin,

und Albrecht Simons von Bockum

Dolffs, leitender Dramaturg, blicken

der Saison mit Spannung entgegen:

„Im Austausch mit den eingeladenen

Künstlerinnen und Künstlern

entstehen vielfältige literarische und

musikalische Interpretationen unseres

Themas und wir freuen uns sehr,

diese unserem Festivalpublikum zu

präsentieren.“

Die zeitgenössische Literatur ist

in diesem Jahr mit herausragenden

Autorinnen und Autoren wie Doğan

Akhanlı, Ilija Trojanow und Margriet

de Moor vertreten. Renommierte

Schauspielerinnen und Schauspieler,

darunter Katja Riemann, Birgit Minichmayr

und Dietmar Bär, die die

deutschsprachige Theater- und Filmszene

prägen, gehören ebenso zu den

diesjährigen Gästen wie Musikerinnen

und Musiker, die sich international

einen bemerkenswerten Ruf erworben

haben – unter ihnen Till Brönner und

Jochen Distelmeyer. Insgesamt treten

147 Künstlerinnen und Künstler aus 22

Nationen in Schlössern und Mühlen,

auf Gutshöfen, in Industriehallen,

Termin

unter freiem Himmel und erstmalig

in einem Kino auf.

An einer Reihe von Veranstaltungsorten

ist das Literatur- und Musikfest

zum ersten Mal zu Gast, darunter das

Rittergut Meinbrexen, die im Teutoburger

Wald gelegene Falkenburg, die

Schlösser Hamborn und Ippenburg,

das Gut Langert sowie die Unternehmen

Reitz, Mohn Media und Wemhöner.

In die Tat umgesetzt haben Helene

Grass und Albrecht Simons von Bockum

Dolffs ihr Vorhaben, bestehende

Kooperationen auszubauen und neue

zu schaffen. In dieser Saison konnten

u. a. erstmalig Zusammenarbeiten

mit dem PEN-Zentrum Deutschland,

dem Musik Kontor Herford und dem

Kompetenzzentrum Wandern WALK

realisiert werden. Auch das Angebot

der Studentenkarte wurde noch einmal

ausgeweitet, rund 80 Prozent der Veranstaltungen

können nun von jungen

Menschen für 15 Euro besucht werden.

Eröffnet wird „Wege durch das

Land“ wieder mit der „Rede an die

Sprache“; der Schriftsteller Ilija

Trojanow schreibt die seit 2012

bestehende Tradition in der Abtei

Marienmünster fort. Für die 2017

geschaffene Auftragsarbeit „Rede an

die Musik“ konnte in diesem Jahr Jochen

Distelmeyer gewonnen werden,

der Texter und Sänger gibt auf Gut

Holzhausen singend und sprechend

Auskunft über sein Verständnis von

Musik. Eine literarisch-musikalische

Wanderung schlägt eine Brücke zwischen

ehemaligem und derzeitigem

lippischen Herrschaftssitz und zum

ersten Mal ist das Publikum des

Literatur- und Musikfestes mit dem

Fahrrad unterwegs.

An vier Mühlen hören sie in Lesungen

und Konzerten von bekannten

und weniger bekannten Fahrradfahrerinnen

und Fahrradfahrern und treten

dazwischen selbst in die Pedale. Das

Finale von „Wege durch das Land“

gestaltet Birgit Minichmayr als Schauspielerin

in Residence auf Schloss

Ippenburg; solistisch und gemeinsam

mit weiteren Künstlerinnen und

Künstlern verwandelt sie die Remise

an drei Abenden zur Theaterbühne.

Das diesjährige Programm wird

vom Ministerium für Kultur und

Wissenschaft des Landes Nordrhein-

Westfalen, der Kunststiftung NRW

sowie durch die jährlichen Beiträge

der acht Gesellschafter gefördert

und durch zahlreiche Sponsoren und

Spender unterstützt. Kartenbestellung

en sind möglich im Internet unter

www.wege-durch-das-land.de sowie

telefonisch unter 05231-30 80 210.

Eintrittspreise zwischen 15 und 50

Euro. Mehr unter www.wege-durchdas-land.de.

Samstag, 9. Juni:

13:00 Uhr Schloss Detmold, Schlossplatz 1, Detmold. Es lesen

und konzertieren Friedrich Christian Delius, Judith

Rosmair, Andreas Dobberkau, Antares Quintett und

Amabile Quartett

Anmeldestart zum 8. Museumswalk am 23. Juni

Sportlich durch Lippe

Für Freunde des Nordic Walkings

geht es am Samstag, 23. Juni, im

LWL-Freilichtmuseum buchstäblich

rund: Um 17 Uhr startet der Museumswalk

im Eingangsbereich. Die

7,5 Kilometer lange Strecke durch

das Museum des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe (LWL) endet

nach erstmals an gleicher Stelle. Ab

sofort können sich Sportbegeisterte

anmelden.

Bereits zum achten Mal bieten die

„Freunde des LWL-Freilichtmuseums

Detmold“ den „Walk durch

Westfalen“ an, zum zweiten Mal unter

dem Motto „Mittsommerwalk“.

Der Museumswalk hat sich als beliebte

Veranstaltung etabliert. „Durch

die Zusammenarbeit mit dem VfL

Hiddesen ist es auch möglich, dass

sich die Teilnehmer die 7,5 Kilometer

lange Strecke für das Sportabzeichen

anrechnen lassen“, erklärt Günter

Vogt, Vorsitzender der „Freunde des

LWL-Freilichtmuseums Detmold“.

Nach dem professionell angeleiteten

Aufwärmtraining führt die

Tour durch die im Freilichtmuseum

präsentierten Regionen Westfalens.

Erstmals starten die Hobbysportler

in Richtung Westmünsterländer Hof,

passieren den Westhellweghof und

gelangen über die Dörfer zurück zum

Eingang. Dort wird eine Getränkestation

eingerichtet. Über die östlichen

Bereiche mit Osnabrücker und

Mindener Hof geht es anschließend

ins Paderborner Dorf und über das

Lipperland zurück zum Ausgangspunkt

des Rundkurses im Museumseingang.

„Die anspruchsvolle und

abwechslungsreiche Strecke vereint

sportliche Aktivität mit Kulturgenuss,

das macht den Museumswalk

zu einem einzigartigen Erlebnis“, ergänzt

LWL-Museumsdirektor Prof.

Dr. Jan Carstensen. Im Ziel warten

eine Bratwurst vom Grill und kalte

Getränke auf die Sportler. Außerdem

gibt es eine Tombola mit attraktiven

Preisen. Dass die Veranstaltung jedes

Jahr so gut gelingt, sei unter anderem

ein Verdienst der zahlreichen Förderer,

so Günter Vogt.

Wer Lust bekommen hat, kann

sich ab sofort bis zum 10. Juni

anmelden. „Schnell zu sein lohnt

sich, denn bei 600 Teilnehmern ist

Anmeldeschluss“, berichtet Henning

Stiegmann, Vorsitzender des VfL

Hiddesen. Die Startgebühr beträgt

12,50 Euro. Die Anmeldung erfolgt

online über die Homepage der Freunde

(www.freunde-freilichtmuseumdetmold.de).

Weitere Informationen

gibt es telefonisch unter 05231/706-0

oder per E-Mail: freunde-detmold@

lwl.org.


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 22

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ERSCHEINUNGS-TERMINE 2018

Nr. 187 Mittwoch, 25. April 2018

Nr. 188 Mittwoch, 16. Mai 2018

Nr. 189 Mittwoch, 6. Juni 2018

Nr. 190 Mittwoch, 27. Juni 2018

Nr. 191 Mittwoch, 18. Juli 2018

Nr. 192 Mittwoch, 22. August 2018

Nr. 193 Mittwoch, 12. September 2018

Nr. 194 Donnerstag,4. Oktober 2018

Nr. 195 Mittwoch, 24. Oktober 2018

Nr. 196 Mittwoch, 21. November 2018

Nr. 197 Mittwoch, 12. Dezember 2018

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Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 1/2018.

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Kommunaler Energieversorger erhält Label für Integration des Klimaschutzes in die Unternehmensstrategie

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH)

überreichte den Stadtwerken Detmold

das Label „KlimaStadtWerk“

für den Zeitraum 2018 bis 2020. Mit

dieser Auszeichnung möchte die

DUH Bestrebungen kommunaler

Energieversorger im Bereich Klimaschutz

würdigen und aufzeigen, wie

klimarelevante CO2-Einsparungen

in der Praxis umgesetzt werden

können.

Die Stadtwerke Detmold versorgen

in ihrem Gebiet 78.000 Einwohner.

Der Energieversorger punktet vor

allem in den Geschäftsfeldern

Deutsche Umwelthilfe zeichnet

Stadtwerke Detmold aus

Strom und Wärme, aber auch im

Bereich Energieeffizienz sowie in der

Trinkwasserversorgung und in der

Mobilität finden sich gute Ansätze.

„Mit der strategischen Herangehensweise,

den Klimaschutz in allen

relevanten Geschäftsbereichen seit

vielen Jahren zu integrieren, beweisen

die Stadtwerke eindrucksvoll ihre

Vorreiterrolle. Die damit verbundene

hohe Priorität des Klimaschutzes

innerhalb des Unternehmens hat nach

unserer Ansicht Vorbildcharakter“,

lobt DUH-Geschäftsführer Sascha

Müller-Kraenner das Engagement

Zum Weltwassertag stellten die

Stadtwerke Detmold ihre geplanten

umfangreichen Investitionen in das

Wassernetzwerk vor. Im laufenden

Jahr nämlich die Trinkwasserversorgung

den Schwerpunkt der Investitionen.

120 Liter pro Tag verbraucht

jeder Detmolder Bürger, insgesamt

3 Millionen Kubikmeter setzen die

Stadtwerke pro Jahr ab. Zwei große

Investitionen sind der Neubau

der Wasseraufbereitungsanlage in

Berlebeck, sowie des Trinkwasserhochbehälters

„Meierberg“.

WAA Berlebeck

Um die erforderliche Trinkwasserkapazität

für den Detmolder

Ortsteil Berlebeck auf lange Sicht

in optimaler Qualität bereitstellen

zu können, wird in eine vollkommen

neue Trinkwasseraufbereitungsanlage

nach neuestem technischen

Standard investiert. Diese ersetzt die

bisherige, aufgrund ihres Alters nicht

mehr länger effektiv zu betreibende,

Wasseraufbereitungsanlage an der

Paderborner Straße. Die Errichtung

der neuen Anlage erfolgt nahe der

Altanlage auf der gegenüberliegenden

Seite des Parkplatzes „An der

Pyramideneiche“. Dabei wird die

Anlage mehr als 5 Meter in den Boden

eingelassen, so dass ein flaches

Gebäude mit einer Höhe von gut 5

der Detmolder.

Jörg Karlikowski, Geschäftsführer

der Stadtwerke Detmold, freut sich

über die Auszeichnung: „Wir haben

als Stadtwerke bereits im Jahr 2008

eine eigenständige Klimaschutzstrategie

erarbeitet und damit frühzeitig

ein klares Bekenntnis zum

Klimaschutz und zur Energiewende

abgegeben. Die Verleihung des Labels

zeigt uns, dass wir hier auf dem

richtigen Weg sind.“

Der Energieversorger hat auf

dem Stadtgebiet den Ausbau der

Photovoltaik nicht nur mit eigenen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) überreichte den Stadtwerken Detmold das Label „KlimaStadtWerk“

für den Zeitraum 2018 bis 2020.

Stadtwerke Detmold setzen auf hohe Trinkwasserqualität

Bessere Qualität für weniger Geld

Metern zu sehen ist. Integriert in

das Gebäude wird die Trafostation.

Nach Fertigstellung der Anlage

erfolgt der Abriss des alten Gebäudes,

wodurch zukünftig ein direkter

Zugang zur Berlebecke im Rahmen

der geplanten Renaturierung ermöglicht

wird. Für rund 3.000 Haushalte

werden dann Ende des Jahres nach

neuesten Standards täglich rund

400.000 Liter des Trinkwassers in

bester Qualität aufbereitet. Mit dem

Einsatz der neuen Anlage wird neben

der hervorragenden Produktqualität

auch die Wirtschaftlichkeit gesteigert.

Eine innovative und intelligente

Technik garantiert des Weiteren

einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Die Gesamtinvestitionen (Gebäude

plus Anlagentechnik) betragen rund

1,1 Millionen Euro. Die Fertigstellung

ist Anfang 2019 geplant.

Erneuerung

„Meierberg“

In diesem Jahr planen die Stadtwerke

darüber hinaus die Erneuerung

des Trinkwasserhochbehälters „Meierberg“.

Auch hier ist die Entscheidung

zugunsten einer vollkommen

neuen Anlage gefallen, anstatt den

bestehenden, baufälligen Beton-

Hochbehälter einer umfangreichen

Sanierung zu unterziehen. So erfolgt

Förderpreis des Lions Clubs Detmold

Bis zum 1. Mai bewerben

Engagierte Lipper aufgepasst: Der Lions Club Detmold startet die Bewerbungsphase

für seinen Förderpreis 2018, der mit insgesamt 10.000

Euro dotiert ist. Bis zum 1. Mai können sich Träger von Institutionen,

Gruppen und Einzelpersonen bewerben, die sich für soziale, kulturelle und

nachhaltige Projekte einsetzen. „Jeden Tag aufs Neue setzen sich Lipper

für ihre Mitmenschen, für Kultur und Nachhaltigkeit in unserer Region

ein“, erklärt Lions-Präsident Wilfried Westphal. „Dieses Engagement ist

für unsere Gesellschaft und das Miteinander in Lippe von unschätzbarem

Wert, und das wollen wir würdigen.“ Mit seinem Förderpreis, der zuvor

zehn Jahre „Sozialpreis“ hieß, möchte der Lions Club Detmold Mut

machen für neue Ideen des Engagements.

Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro kommt jedes Jahr durch

Spenden und das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder zusammen.

Es kann auf mehrere Preisträger verteilt werden. Unterstützt wird der

Preis außerdem durch die Jurymitglieder Prinzessin Maria zur Lippe,

Bürgermeister Rainer Heller, Christa Willwacher-Bahr, Pfarrerin der

Lutherischen Kirchengemeinde Detmold, und den Diplom-Theologen

und Stiftungsmanager Christian Ritterbach. Die festliche Preisverleihung

findet am 13. Juni in der Loge der Sparkasse-Paderborn-Detmold statt.

Die Bewerbung für den Förderpreis des Lions Clubs Detmold muss in

Schriftform eingereicht werden. Alle dazu nötigen Unterlagen stehen auf

der Webseite zum Download bereit unter www.lions-club-detmold.de.

Anlagen, sondern auch durch finanzielle

Beteiligungsmöglichkeiten für

Bürger sowie über ein Pachtmodell

vorangebracht. Darüber hinaus

haben die Stadtwerke anteilig in die

großflächige Stromproduktion aus

Photovoltaik auf Deponiestandorten

investiert. Zum Anteil von über

92 Prozent erneuerbare Energien

in eigenen Stromerzeugungsanlagen

tragen außerdem eine eigene

Windkraftanlage und Biomasse, vor

allem Industrie- und Altholz, sowie

in eigenen Anlagen aufbereitetes

und ins Erdgasnetz eingespeistes

Biomethan bei.

Die zu einem kleinen Anteil vorhandene

fossile Stromerzeugung

findet bei den Stadtwerken Detmold

vollständig erdgasbasiert und sehr

effizient in gekoppelter Erzeugung

von Strom und Wärme statt. Im

Strombereich realisieren die Stadtwerke

allein damit im Jahr 2016

eine Treibhausgasminderung von

rund 20.000 Tonnen CO2-Äquivalent

pro Jahr, bezogen auf den deutschen

Strommix.

Im Wärmebereich verfolgen die

Stadtwerke eine klar festgelegte

Fernwärmestrategie auf Basis

von Biomethan, fester Biomasse

sowie Erdgas und erreichen so

einen Anteil von über 75 Prozent

erneuerbare Energien an der eigenen

Bruttowärmeerzeugung. Bezogen

auf die gesamte Stadt liegen die

Stadtwerke bereits bei 19 Prozent

erneuerbarer Wärme. Damit haben

die Detmolder die Meseberger

Beschlüsse der Bundesregierung, mit

der Zielsetzung bis zum Jahr 2020

14 Prozent erneuerbare Wärme zu

erreichen, bereits heute übererfüllt.

der Neubau in Form zweier oberirdischer

Edelstahlbehälter mit je 500

Kubikmeter Fassungsvermögen. Der

Edelstahlhochbehälter wird vor Ort

aus Edelstahlblech mit einem Durchmesser

von 13,5 Meter bis zur Höhe

von 3,5 Meter geschweißt. Nach

Fertigstellung des neuen Speichers

erfolgt der Rückbau des Altbehälters

mit anschließender Renaturierung

(Wiederaufforstung) der freigewordenen

Flächen. Die Investitionen

liegen hier bei 1,8 Millionen Euro.

Sanierung des

Trinkwassernetzes

Ein weiteres Projekt der Trinkwasserversorgung

ist die Fortsetzung der

Sanierung einer Trinkwasserhauptleitung

im Verlauf der Paderborner

Straße. Wie bereits im letzten Jahr

setzen die Stadtwerke Detmold bei

der Erneuerung der leitungen auf

das sogenannte „Inliner-Verfahren“,

bei dem eine grabenlose Sanierung

der bestehenden Trinkwasserleitung

erfolgt. Dabei wird ein flexibler

Hochdruckschlauch in die bestehende

Trinkwasserleitung eingezogen.

Diese neuartige Technik birgt

den großen Vorteil, dass für die

Durchführung der Sanierung keine

Erdarbeiten erforderlich sind und

diese Baumaßnahme damit so gut

Entenrennen mit Mausveranstaltung am 28. April

Enten-Vorverkauf startet

am 3. April

Bild mit der Hermann-Ente: Laden ein zum Entenrennen am 28. April

nach Detmold (v.l.) Eva Ellminger, Andreas Schlichting (Technischer

Leiter) und der Geschäftsführer Jörg Karlikowski.

Foto: Holger Fretzer

Am Samstag, 28. April ab 12.30 Uhr

wird der Burggraben an der Ameide

zur Turnierarena für bis zu 5.000

Hermann-Enten. Begleitet von einem

vielseitigen Unterhaltungsprogramm

schicken die Stadtwerke Detmold die

eigens von den Stadtwerken entwickelte

Hermannente ins Rennen und

verwandeln anschließend ab ca. 14

Uhr den Detmolder Schlosspark mit

den „Lach und Sachgeschichten“ der

bekannten WDR Maus in eine bunte

Eventmeile.

Von dem Verkaufspreis der Ente in

Höhe von 3,50 Euro geht ein Euro

wie keine Verkehrsbehinderungen

verursacht.

Investitionen im

Strombereich

Neben dem Schwerpunkt im

Wasserbereich sind weitere Investitionen

im Strombereich nötig. Für

rund 1 Millionen Euro erhalten die

Umspannwerke in Heiligenkirchen

und Pinneichen neue Leistungstransformatoren,

zudem wird die durch

den Sturm „Friederike“ beschädigte

Stromleitung zum Hermannsdenkmal

noch in diesem Sommer

erneuert. Um die Energie aus den

Detmolder Blockheizkraftwerken

zu speichern, bauen die Stadtwerke

im kommenden Jahr am Bahnhof

einen Wärmespeicher. Auch das

Netz der Ladestationen für Elektrofahrzeuge

wird durch fünf weitere

Säulen an den Standorten Detmolder

Wohnbau (Grünstraße/Herberhauserstraße),

Lippische Landeskirche

(Leopoldstraße), Aqualip (Georg-

Werth-Straße), Parkplatz Sporthalle

Dietrich-Bonhoeffer-Kolleg und

evangelisch-lutherische Kirchengemeinde

Hiddesen erweitert. Auch an

den neuen Ladestationen wird der

Strom bis auf weiteres kostenlos zur

Verfügung gestellt.

hf

Frühjahrskonzert des

Frauenchors Bentrup-Loßbruch am 8. April

Wünsche, Hoffnung

und Lebensfreude

Wie jedes Jahr lädt der Frauenchor Bentrup-Loßbruch zu seinem

jährlichen Frühjahrskonzert am 1. Sonntag nach Ostern ein, diesmal

am 8. April um 15 Uhr in der Turnhalle Bentrup-Loßbruch. Und wie

jedes Jahr bietet der Chor ein vielfältiges Programm. Die Sängerinnen

wollen singen über Wünsche, Träume, den Glauben an Wunder und

Liebe, Hoffnung und Lebensfreude.

Der Frauenchor Bentrup-Loßbruch tritt auf unter der Leitung von

Maren Schlundt sowie mit Unterstützung von Mareike Deppermann

am Klavier und Mareen Knoop an der Violine. Aber auch die musikalischen

Gäste haben sich einiges einfallen lassen. So singen der

„Ü60-Chor“ aus Lemgo unter der Leitung von Rolf Hamman und

der Männer- und Frauenchor Wahnbeckerheide, geleitet von Michael

Bock. „Wir freuen uns auch, dass unsere Chorleiterin ein Solo mit

Begleitung am Klavier und Violine darbieten wird“, so der Frauenchor

Bentrup-Loßbruch. Der Eintritt kostet an der Tageskasse 7 Euro. Für

das leibliches Wohl der Gäste wird auch in diesem Jahr wieder mit

Kaffee und Kuchen gesorgt sein.

zu Gunsten des Detmolder Klinik

Clowns.

Der Vorverkauf startet ab dem

3. April. 2018 an folgenden Stellen:

Kundenzentrum Stadtwerke

Detmold, Aqualip, Touristinfo,

Lippische Landeszeitung Paulinenstraße,

Kompetenzzentrum Wandern

WALK, am Hermann, und Klinikum

Lippe. Gewinnen können die

Besitzer der besten Renn-Enten ein

I-Phone, eine Ballonfahrt und einen

Geschenkgutschein. Also, schnell

eine Renn-Ente sichern und ab zum

Entenrennen.


Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 23

Apothekenbereitschaft

für Detmold bis zum 25. April

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 9.00

Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „32756 Detmold unter

www.akwl.de angezeigt“. Der Detmolder Kurier druckt hier die erste der

angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.

Notdienste in Detmold und Umgebung

4. 4. Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100

5. 4. LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615

6. 4. Stern-Apotheke, Mittelstr. 72, Lemgo, 05261/3455

7. 4. Hof-Apotheke, Lange Str. 55, Detmold, 05231/23255

8. 4. Lortzing-Apotheke, Lange Str. 79, Detmold, 05231/22200

9. 4. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625

10. 4. Flora-Apotheke, Obere Str. 24, 32791 Lage, 05232/65657

11. 4. Einhorn-Apotheke, Hornscher Weg 104, Brake, 05261/87370

12. 4. Bach-Apotheke, Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606

13. 4. Medicum Apo., Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000

14. 4. Südholz-Apotheke, Lagesche Str. 31, Detmold, 05231/22882

15. 4. Elisabeth-Apotheke, Elisabethstr. 4, Detmold, 05231/28282

16. 4. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700

17. 4. Hasselbach-Apo., In den Benten 10 F, Pivitsheide, 05232/87836

18. 4. Apotheke an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300

19. 4. Markt-Apotheke, Lange Str. 38, Detmold, 05231/25300

20. 4. Sonnen-Apo., Bielefelder Str. 264, Heidenoldend., 05231/66355

21. 4. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444

22. 4. Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100

23. 4. Kronen-Apotheke, Mittelstr. 33, Horn, 05234/2538

24. 4. Apotheke zur Rose, Benekestr. 9, Detmold, 05231/974900

25. 4. Apo. am Leo., Hornsche Straße 47, Detmold, 05231/3080380

Notdienste in

Detmold

Tierärztlicher Notdienst: kann

unter der Nummer des Tierarztes

erfragt werden. Zahnärztlicher

Notdienst: Die bundeseinheitliche

Nummer ist unter 01805/986700

zu erreichen. Behandlung von 10

bis12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr.

Krisentelefon Lippe: 05231/3 33

77 sonntags bis donnerstags von 18

bis 22 Uhr, freitags und samstags

von 18 bis 6 Uhr des Folgetages,

montags und donnerstags von 10 bis

12 Uhr. Kinder- und Jugendtelefon:

Montag, Mittwoch und Freitag

von 15 bis 18 Uhr. Giftnotruf: Tel.

0228/1924-0, Krankentransport:

Tel. 0 52 31 / 1 92 22, Feuerwache-

Rettungsdienst: 112, Polizei: 110.

Kinderärztlicher Notdienst: Die

kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis

für den Kreis Lippe im

Medicum Detmold, Röntgenstraße

16, 32756 Detmold (Eingang gegenüber

der Klinik-Notaufnahme).

Öffnungszeiten der Notfallpraxis

sind montags, dienstags und donnerstags

von 18 bis 21 Uhr, freitags

und mittwochs von 13 bis 21 Uhr, an

Wochenenden und Feiertagen von 9

Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr sollen

sich Patienten an die Notfallannahme

des Klinikums Lippe wenden, so die

Bezirksstelle Detmold der KVWL.

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Unterstützung von pflegenden Angehörigen

Die Zukunft

Menschen mit Demenz hilft es, Demenzerkrankung ist mit vielen vielfältige Fragestellungen, mit

wenn alle, die ihnen im Alltag Belastungen verbunden, die mit denen diese sich auseinandersetzen

begegnen, etwas über diese Erkrankung

dem Fortschreiten der Krankheit müssen. Aus diesem Grund hat die

wissen. Die Betreuung zunehmen. Es ergeben sich für Kreissenioreneinrichtungen Lippe

und Pflege von Menschen mit einer pflegende Angehörige oftmals GmbH (KSE) eine Selbsthilfegruppe

für Angehörige von Menschen

mit Demenz initiiert.

„Ziel des Angebots ist die Beratung

und Unterstützung von pflegenden

Angehörigen. In den gemeinsamen

Gesprächen können Informationen

zur Krankheit, ihrem Verlauf und

über die praktischen Erfahrungen

Zwischenverkauf, Druckfehler und Irrtümer vorbehalten!

aus dem Pflegealltag ausgetauscht

werden“, erklärt Dorothea Ruthe,

Prokuristin bei der KSE GmbH.

Sie leitet gemeinsam mit ihrer

Kollegin Michaela Schröder die

Selbsthilfegruppe.

„Gerne vermitteln wir auf Wunsch

die Methode der ,Integrativen Validation‘,

mit deren Hilfe oftmals

die Kommunikation im Alltag mit

dementen Menschen erleichtert

werden kann.“

Die Termine der Selbsthilfegruppe

finden am 23. April, 25. Juni,

24. September und 5. November

jeweils um 19 Uhr in der KSE Am Samstag, 7. April, ist es wieder

Detmold, Friedrich-Richter-Straße soweit: Von 10.30 bis 14 Uhr findet für

17 (2. Obergeschoss links – Familien mit Kindern ab vier Jahren

„Treffpunkt“), statt. Anmeldungen

und Spielbegeisterte jeglichen Alters

werden telefonisch unter der in der Leopoldstraße 5 der nächste

Nummer 05231-991367 entgegen kostenlose Spieletag der Stadtbibliothek

genommen.

Detmold statt. Vorgestellt

Stellen- und Kleinanzeigen

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Spieletag am 7. April in der Stadtbibliothek

werden dieses Mal unter anderem

Reaktionsspiele, einfache Würfelspiele,

ein Escape-Room-Spiel für

Kinder, Memoryspiele und das in

der Schweiz beliebte Dog-Spiel, das

an das bei uns bekannte „Mensch-ärgere-dich-nicht“

angelehnt ist. Wie

beim Spieletag der Stadtbibliothek

üblich, müssen von den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern keine

Spielregeln gelesen werden. Dies

wird wieder von den Spielerklärern

übernommen, sodass man direkt mit

dem Spielen loslegen kann.

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14:30 Uhr - 18:00 Uhr

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Detmolder Kurier Nr. 186 4. April 2018 Seite 24

Entenrennen

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* Solange der Vorrat reicht.

• Entenrennen am Wall 13:00 Uhr – Hauptgewinn iPhone X

• Maus-Show im Schlosspark 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

• Vorstellung des neuen Appmold-TreueClub

• Kinderschminken, Klinik-Clown, Hüpfburg u.v.m.

DIE GEWINNE BEIM ENTENRENNEN:

1. Preis: iPhone X

2. Preis: Ballonfahrt

3. Preis: Geschenkgutschein Schönlau

4. bis 10. Preis: je ein Aqualip-Sauna-Badetuch

28.04.2018 in Detmold

Wall und Schlosspark von 12:30 bis 17:00 Uhr

Vorverkaufsstellen Hermannente: Kundenzentrum im Rosental, Aqualip,

LZ-Geschäftsstelle Paulinenstraße, Touristinfo, Klinikum Lippe Detmold

und am Veranstaltungstag ab 10:00 Uhr am Wall*.

Kosten 3,50 (davon 1,00 Spende für den Klinik-Clown).

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmebedingungen unter www.stadtwerke-detmold.de

Mitarbeiter und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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