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Keiner-trennt-uns-Versuch-Leseprobe-13.04.

Haustür jemand »Fuck

Haustür jemand »Fuck You« gesprayt ha&e. Davor parkten zwei silberne Mercedes S-Klassen mit blauen Polizei-Klebefolien auf den Türen. Ein Kollege schob gerade den Junkie, der lautstark Puchte, auf die Rückbank. Im anderen Wagen saß bereits der zweite Dealer in Handschellen. »Du musst zugeben, wir haben hier auch ziemlich viel Action.« Kevin lächelte, doch in seinen Augen blitzte kurz so etwas wie Verletzlichkeit auf. »Langweilst du dich wirklich so bei uns, dass du deswegen zum Sondereinsatzkommando willst?« Mark schü&elte den Kopf. Wie sollte er seinem Freund auch die Ruhelosigkeit erklären, die ihn antrieb? Das Ge)ühl, nie genug zu tun, immer noch mehr geben zu müssen. Auch wenn nichts davon je die Vergangenheit ändern würde. Sta&dessen bemühte er sich um einen lockeren Tonfall. »Beim SEK haben sie bloß bessere Action und die heikleren Fälle.« »Apropos heikel.« Kevins Ton klang plötzlich angespannt. »So wie Birgit uns ansieht, überbringt sie schlechte Nachrichten.« Tatsächlich presste ihre Che@n die Lippen fest zusammen und runzelte die Stirn, als sie ihnen mit eiligen Schri&en entgegenkam. Unwillkürlich schwei1e Marks Blick noch einmal zur Hose des Mannes, den er auf der Steintreppe niedergeworfen ha&e. War die Verletzung doch schlimmer als zunächst angenommen? »Gerade kam ein Anruf von der Zentrale rein. Ihr beide habt noch einen Einsatz. Wir übernehmen ab hier.« Sie winkte zwei junge Kollegen herbei, die nach den Armen des Dealers gri

letzung rein.« Er hasste es, Berichte zu schreiben, aber in diesem Fall gab er sich wohl besser Mühe. »Das hat Zeit.« Birgit winkte ab. Sie nickte Kevin zu. »Solange Stefanie Urlaub hat, machst du ihre Vertretung. Unsere Notfallseelsorger sind anderweitig beschä1igt, deshalb müssen wir einen zweiten Polizisten hinschicken.« So ein Fall also. Mark schluckte. Sein Hals )ühlte sich trocken an und sein Magen verkramp1e sich. »Aber nicht mich. Ich überbringe keine Todesnachrichten, das weißt du genau, Birgit.« Sie seufzte. Beinahe klang es so, als hä&e sie Mitleid, was natürlich lächerlich war. So etwas brauchte er nicht. Er ha&e gerade einen Hulk zu Boden gerungen. »Es ist sonst niemand frei. Die Jungspunde da …« Sie nickte in Richtung der Kollegen, die den Dealer auf die Rückbank verfrachteten. »… kann ich unmöglich schicken. Ich würde es selbst machen, aber ich muss mich erst mal um diesen Fall kümmern. Und wir können die Familie doch nicht warten lassen.« Ein eisiger Schauer rann seinen Rücken hinab. »Tu mir das nicht an.« Birgit wich seinem Blick aus. Kevin klop1e ihm aufmunternd auf die Schulter. »Wir kriegen das schon hin. Ich ha&e die Schulung und übernehme das Reden. Du brauchst nur als Reserve mitzukommen und drückst kurz dein Beileid aus. Für jemanden wie dich doch ein Klacks.« Sein Freund ha&e nicht die geringste Ahnung. >

Wo trennt sich das System
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