BMP Broschüre 04.2017

bmpbaumanagement

BMP Unternehmensbroschüre 04.2017
Seit 20 Jahren gemeinsam vorne.

Projekte und Prozesse

04.2017

Seit 20 Jahren

gemeinsam vorne.


Projekte und Prozesse

04.2017

Seit 20 Jahren

gemeinsam vorne.

1


Editorial / Editorial

Die Zeit verwandelt uns nicht,

sie entfaltet uns nur.

Max Frisch

In diesem Jahr werden wir 20 Jahre alt -

ein Grund zu feiern. Am 02. November

1996 haben wir es gewagt – wir sind in

die Selbstständigkeit gestartet. Anfangs

zu zweit ohne Mitarbeiter, dafür mit viel

Zuversicht und Selbstvertrauen, das

Richtige zu tun.

Aber 1996 war überhaupt ein ereignisreiches

Jahr:

––

Russland wird Mitglied im Europarat.

––

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet,

dass die in den Jahren 1945

bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone

durchgeführten Enteignungen

von Grundbesitz im Sinne des

Einigungsvertrages von 1990 nicht

rückgängig zu machen sind.

––

Bill Clinton wird als Präsident der

Vereinigten Staaten wiedergewählt.

––

Der Immobilienspekulant Jürgen

Schneider wird von den USA an

Deutschland ausgeliefert.

––

Der arabische Nachrichtensender

Al Jazeera beginnt mit den Sendungen

aus Doha in Katar über Satellit.

––

Die Deutsche Telekom geht an

die Börse.

––

Die beiden Basler Chemiekonzerne

Ciba-Geigy & Sandoz fusionieren zur

Novartis. Es ist die damals größte

Firmenfusion der Welt.

––

Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung

in Darmstadt gelingt die

Entdeckung des Elements Copernicium

––

Mit Deep Blue bezwingt erstmals ein

Computer einen Schachweltmeister in

einer Partie unter Turnierbedingungen.

––

Das Schaf Dolly, erstes geklontes

Säugetier der Welt, wird geboren.

––

Bei einer Brandkatastrophe im Düsseldorfer

Flughafen starben 17 Menschen.

––

Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto

vor: Einen umgebauten Serienwagen,

den Twingo Smile.

––

Take That lösen sich auf.

––

Gründung der Band Coldplay.

––

Deutschland wird im Wembley-Stadion

von London durch das erste Golden

Goal in der Geschichte, erzielt von

Oliver Bierhoff, zum dritten Mal

Europameister.

––

XXVI. Olympische Sommerspiele

in Atlanta/USA.

––

In Köln wurde BMP Baumanagement

gegründet.

Auch Kaltakquise kann man lernen und

schon bald wurden aus ersten Kontakten

erste Aufträge. Und natürlich kamen

auch erste Mitarbeiter und Partner hinzu,

die sich durch hohe fachliche und persönliche

Qualifikation mit Methoden- und

Sozialkompetenz auszeichnen und die

Entwicklung und Philosophie des Unternehmens

mitprägten.

Heute sind an vier Standorten deutschlandweit

55 Mitarbeiter für unser Büro

tätig. Wir durften seitdem über 300 Projekte

unterschiedlichster Art und Größe

verwirklichen. Für mehr als 160 Bauherrn

und mit einem Investitionsvolumen von

rund €13 Mrd. à S. 36

Zahlen sind sicher ein gutes Mittel, um

sich Entwicklungen greifbar zu machen.

Zahlen können allerdings nichts darüber

sagen, wie wir dahin gekommen sind.

Gerade das „wie“ scheint uns jedoch entscheidend.

Ja, wir wollten und wollen bei

anspruchsvollen Projekten mitwirken und

als Projektmanager an entscheidender

Stelle die Realisierung begleiten.

Jeder Bauherr hat seine eigenen Vorstellungen

und Ziele. Für jeden gleich

ist aber der Anspruch – individuell und

hochwertig. Genau da setzen wir an. Um

dies zu erreichen, führen wir einen intensiven

Dialog mit unseren Bauherrn. Wir

hören Ihnen zu, gehen mit Ihnen in die

Prozesse, suchen den besten Weg, finden

gemeinsam Lösungen, unterstützen bei

schwierigen Bedingungen, steuern über

Jahre durch Höhen und Tiefen, managen

Projekte auf fachlich höchstem Stand

und dabei stets menschlich angemessen.

Diese Mischung ist unsere Formel für den

Erfolg.

In dieser Broschüre zum Jubiläum zeigen

wir, wie auch in den letzten Jahren,

wieder aktuelle Projekte. Noch stärker

als früher stellen wir Ihnen Menschen aus

dem Büro vor und geben Einblicke ins

Büroleben. à S. 32, 38, 48 Anhand ausgewählter

Themen illustrieren wir unsere

Art, neue Leistungen für unsere Kunden

zu erschließen. à S. 28, 42, 52

20 Jahre, Tag für Tag, durften wir uns im

eingangs zitierten Sinne mit Ihnen und

Ihren Projekten entwickeln. Nicht immer

einfach für uns, aber immer orientiert

an optimalen Ergebnissen. Und natürlich

wird das so weitergehen; unser gesamtes

Team und wir als Inhaber tragen die

Leistungsbereitschaft und den BMP-Spirit

noch lange weiter.

2


Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen

und die gute Zeit!

20 Jahre, eine gute Zeit!

„Time doesn’t change us, it just unfolds us.“

Max Frisch

This year will see our 20th anniversary – a

good reason to celebrate. November 2nd,

1996 was the day we went for it – we

started our own company. At At At the

beginning there were two of us, no staff,

but a lot of confidence and self-esteem to

do things right.

Moreover, 1996 was a year of some public

milestones -

- Russia became a member of the

European Council

- The Federal Constitutional Court decided

that the expropriation of property in the

Soviet occupation zone in the years from

1945 to 1949 was irreversible. Bill Clinton

was elected as the President of the

United States again

- Jürgen Schneider, a property speculator,

was extradited from US to Germany.

- The Arabian News Channel Al Jazeera

started broadcasting via satellite form

Dohar, Quatar

- Deutsche Telekom went on the stock

exchange

- The two Basel chemistry giants Ciba-

Geigy & Sandoz merged to Novartis. It

was the biggest company merger of its

time.

- Researchers from the Darmstadt

Gesellschaft für Schwerionenforschung

(Research Association for Heavy Ions)

discovered Copernicum, a chemical

element.

- For the first time in history, a computer

called Deep Blue won an official

competition against a world champion in

chess.

- The sheep clone Dolly was born.

- Following a fire in the Düsseldorf airport,

17 persons lost their lives.

- Greenpeace presented the first three

litre car - a modified Twingo Smile series

model.

- Take That broke up.

- Coldplay was founded.

- Germany became European Champion

in the London Wembley stadium for the

third time thanks to the first "Golden

Goal" in history scored by Oliver Bierhoff.

- The XXVI. Olympic summer games took

place in Atlanta/USA.

- and our personal milestone: BMP

Baumanagement was established in

Cologne.

Following a great number of cold calls, first

contacts were established and first orders

were placed. A couple of employees and

partners were brought in, all showing high

personal and professional qualification

and social competency. They shaped

the company policy and influenced its

development.

Today, the company has 55 employees

working in four locations. Until now, we

have realised more than 300 projects of

different kinds and sizes - for more than

160 constructors and with a volume of

around 13 Billion Euros. à P. 36

Figures are to be an adequate mean to

present a result, but they say nothing

about the way taken to get there. à P. 36.

However, the way is crucial to us. We

want to manage challenging projects in a

decisive manner.

Each contractor has his own ideas

and goals. But they all have the same

requirements – an individual and highquality

building. That’s where we start.

We keep up an intensive dialogue. We

listen to the contractor, analyse the

processes, look for the best way and

find solutions together, giving support

in difficult questions. Our engagement

sometimes lasts for several years with

plenty of ups and downs. We offer high

quality professional and personal project

management. This ensures our success.

This anniversary brochure shows some

more actual projects. The focus is, other

than in previous issues, people and daily

life in office. à P. 32, 38, 48. Some topics

were chosen to show the way we develop

new services. à P. 28, 42, 52.

The last 20 years have been shaped by

the above spirit which has influenced our

projects and the contact to our customers.

Despite all difficulties, we have always

strived for optimum results. We, the team

and the owners of BMP, will continue to do

our best to keep this spirit alive for many

more years.

Thank you for your confidence and for the

good times together.

20 years, and we have come a far and

successful way!

3


Zentralklinikum

Zusammenlegung von

zwei Klinikstandorten

in Darmstadt à S. 21


HDR TMK Planungsgesellschaft MBH


Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

BMP Geschichte(n)

TWP

TGA

Inhalt

BM

Projekte und Prozesse

General Projektmanagement

Interview

Familie

und Beruf

Interview

Standortentwicklung

02 06 10 14 28 32 36 38

Berater

GF

Kongress

Editorial

BMP

General-

Projektmanagement

Ausstellung

Nutzer

TPS

TPS

Projekt

Management

TPS

TPS

Beratung

Nutzer

Begleitung

Bau

Management

Leistungsbilder

6


BMP

Projekt-

Steuerer

+

Architekt

Bauherr

Behörden

Nutzer

Daten

Generalplaner

Management

Interview

Junioren

TGA-

Controlling

Projekte und Prozesse

Referenzen

42 46 48 52 58

72 74 82 88

BMP Events

Projektnachweise

Leistungsportfolio

Architekten

Brandschutz

Gutachter

Auftraggeber

TGA

Controlling

BMP

Projektsteuerung

Fachplaner

TGA

Nutzer

Fachplaner

TWP

7


Bayer

Pharmaceuticals

Laborgebäude CEB-QU, Wirkstoff-

Technikum in Wuppertal à S. 15


Labotech / Bayer Pharmaceuticals


BMP Leistungsbilder / BMP Scope of work

General-Projektmanagement

Generalplaner-

Management

Projekt

Leitung

gem. § 206 AHO

Projekt

Controlling

Projekt

Management

Projekt

Organisation

Vertrags

Management

Projekt

Steuerung

gem. § 205 AHO

Konflikt

Management

Termin

Management

Kosten

Management

TGA

Controlling

Qualitäts

Management

Bedarfsplanung

Nutzer

Begleitung

Sonderwunschmanagement

Inbetriebnahme

Interessenvertretung

10


Beratung

Technisches Due

Diligence

Wettbewerbe

VgV

Verfahren

Außer Architekturplanung und

Bauen machen wir eigentlich alles.

Die Systematisierung unseres

Leistungsspektrums schafft eine

kundenfreundliche Übersicht und

eine gute Orientierung für die projektspezifische

Auswahl. In der Praxis

können sich Leistungsbilder überschneiden;

in jedem Fall werden

sie individuell auf den persönlichen

Bedarf angepasst.

Apart from architectural planning and

building we actually do everything. The

systematization of our range of services

creates a customer-friendly overview

and good orientation for the projectspecific

selection. Service profiles can

overlap in practice; they are adapted

individually in each case to personal

needs.

Bau

Management

Leistungsphasen 6

– 8 HOAI § 33

Claimabwehr

Kostenermittlung

gem. DIN 276

11


Koelnmesse

Umbau und Erweiterung

Masterplan „Koelnmesse 3.0“

in Köln à S. 67

JSWD Architekten


NGP², RWTH Aachen

Neubau

KSG Architekten

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen II bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Im Center for Next Generation Processes and Products, kurz

NGP², einem Labor- und Institutsgebäude, sind künftig alle

sieben Lehrstühle der Aachener Verfahrenstechnik (AVT) der

RWTH Aachen unter einem Dach vereint.

Interessen verstehen, Ideen und Menschen zusammenbringen

– bei der Nutzerbetreuung schaffen wir passende virtuelle

Räume, um gemeinsam Potenziale zu erkennen und innovative

Konzepte zu ermöglichen.

NGP², RWTH Aachen University

New construction

In the Center for Next Generation

Processes and Products (NGP²), a

laboratory and institutional building,

the seven chairs of the Aachener

Verfahrenstechnik (AVT) will be brought

together in one location.

User support means for us to create

adequate virtual rooms for identifying

common potentials and enabling new

concepts – in an understanding and

embracing manner.


Labotech / Bayer Pharmaceuticals

Bayer

Pharmaceuticals,

Wuppertal

Neubau

Bayer Pharmaceuticals,

Wuppertal

New construction

Laborgebäude QA/QC, Wirkstoff-Qualitätskontrolle mit

modernster Analysen-Technologie von der Forschung

über Tablettenentwicklung bis zur Qualitätsprüfung.

Fokus Contract- and Claimmanagement. Bei hoch

komplexen Bauaufgaben steht die Kostensicherheit

ganz oben – gut gerüstet sichern wir uns schon im

Vorfeld konsequent gegen Unvorhergesehenes und

ungebetene Überraschungen ab.

The laboratory building shall comprise QA/

QC facilities, ingredients quality control

using most advanced analytical technology

– suitable for research, tablet development

and quality control.

Architekt: Bauart Architekten / Fotos: Kopczynski

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

Contract- und Claimmanagement

Focus Contract and Claim Management:.

Reliable costing is one of the uppermost

topics regarding highly complex building

tasks, so we ensure that we encounter

no unplanned and unwanted surprises in

advance.

15


GAG Immobilien

AG, Köln

Neubau

JSWD Architekten

Verwaltungszentrale mit Büroflächen, Geschosswohnungsbau

mit170 Wohneinheiten und Tiefgarage

in Köln-Kalk, ein Drittel öffentlich gefördert.

Projektsteuerung von Büro- und Wohnungsbau in Einem.

Die Gesetzmäßigkeiten am Bau sind in beiden Bereichen

ähnlich. Dort setzten wir an. Gerne unterstützen wir

dabei die besondere Zielrichtung des Projekts: ein

Stück neue Stadt im Rechtsrheinischen. Das kann sich

sehen lassen.

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

Baumanagement LP 6 bis 8

GAG Immobilien AG, Cologne

New construction

Headquarter building comprising offices,

170 apartments and underground parking,

one third publicly funded.

Project controlling for commercial and

residential construction: The building

principles are similiar for both areas. That’s

where we start. The aim of the project is to

create a new building complex on the right

embankment of the Rhine. This is in line

with our intentions.


Wohnsiedlung

Ossendorfer

Gartenhöfe, Köln

Neubau

Molestina Architekten Büro Köln Madrid

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

Baumanagement LP 6 bis 8

Abriss und Neugestaltung einer ganzen Siedlung an

der Gerhard-Bruders-Straße in Ossendorf mit 350

Wohneinheiten (Ein- bis Fünfzimmerwohnungen). Ein

Drittel davon wird öffentlich gefördert.

Für eine Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft gelten

bei allen sozialen Belangen auch die Gesetze des Marktes.

Entsprechend steuern wir das Projekt – denn natürlich

können wir auch Kostengünstigen Wohnungsbau.

Ossendorfer Gartenhöfe residential

areas, Cologne

New construction

Demolition and refurbishment of a whole

residential area in the Gerhard-Bruders-

Straße in Ossendorf, comprising 350

apartments (one to five rooms). One third

of the project is publicly funded.

For a non-profit residential cooperative,

market principles apply besides all social

issues. We control the project accordingly

– the aim is cost-effective residential

construction.

17


Stadtarchiv, Köln

Neubau

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

planungs- und baubegleitende

Qualitätssicherung

Neubau des Zentralmagazins mit Mantelbebauung

aus Büros, Werkstätten, Verwaltungs-, Ausstellungsund

Veranstaltungsräumen für das Historische Archiv

und das Rheinische Bildarchiv.

Ein Meilenstein im Archivbau. Und eine einzigartige

Aufgabe – spezielle Erfahrungen hat der Auftraggeber

kaum. Mit dem Know-how aus einem breiten Fundus

von Projekten steuern wir sicher das anspruchsvolle

Vorhaben.

Municipal archive, Cologne

New construction

18

New central archive building surrounded by offices,

commercial and administrative spaces, exhibition

and event rooms for the municipal archive and the

Rhineland image archive.

The project is a milestone in archive construction

and a very special task. Therefore, the client has

no prior specialist experience. Using our know-how

from a broad range of the most different projects, we

manage this sophisticated project in a safe manner.

Waechter + Waechter Architekten BDA


Eurotheum,

Frankfurt/Main

Revitalisierung

Umbau eines Hochhauses (110m) zu einer

zeitgemäßen und modernen Arbeitswelt

bestehend aus Foyer, 21 Geschossen mit

kleinteiliger Bürostruktur, Boardinghouse

und Sky-Bar im laufenden Betrieb.

Aus alt mach neu. Wir setzen auf langjährige

Erfahrung im Umgang mit Konstruktion und

Technik – vor allem aber auf ein erprobtes und

sensibles Schnittstellenmanagement zwischen

Bauherr, Nutzern, Planern und den beim Ausbau

beteiligten Unternehmen.

Eurotheum, Frankfurt/Main

Revitalisation

Reconstruction of a 110m high multi-storey building

with extension to a modern working environment

comprising foyer, 21 floors with small offices,

boarding house and sky-bar during normal office

activities.

Of old make new. We rely on long years of experience

in handling building processes and technique and on

a proven, sensible interface management regarding

constructor, users, planners and companies involved

in reconstruction.

Commerz Real

Leistungen

Projekt Management

Leistungen

Nutzer Begleitung

Peter Kulka Architektur

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

inkl. Mieterausbaubetreuung

19


Unfallklinikum/

Universitätsklinikum

Bergmannsheil, Bochum

Neubau

Gebäudeensemble, realisiert in zwei Bauabschnitten:

1. BA: Notfallaufnahme, Zentral-OP, Intensivstation; Abriss des alten

Untersuchungs- und Behandlungstrakts und des alten Bettenhauses;

2. BA: Funktionstrakt mit OP-Sälen und Bettenhaus auf der neu

geschaffenen Freifläche; nach Fertigstellung Neustrukturierung der

Stationen und Abteilungen.

Ein Stück aus einer Klinik „herausoperieren“ und ein Stück „neu

einpflanzen“ – all das im normalen Krankenhausalltag. Hier wurde

unsere Kernaufgabe sehr deutlich: abstimmen, abstimmen,

abstimmen … Klinikprozesse, Planungs- und Bauprozesse,

Inbetriebnahme.

Emergency / University hospital Bergmannsheil,

Bochum

New construction

The building ensemble will be realised in two

construction phases. During the first phase, the central

operating theatre and the intensive care unit will be

built, the old examination and treatment wing and the

old ward block will be demolished. During the second

phase, a new functional wing with operating theatres

and ward block will be erected in the new open space.

When finished, the wards and departments will undergo

a reconstruction.

The task is to demolish existing buildings and to build

new ones during normal hospital activities. We have

one core task – process coordination between hospital,

planning, building and commissioning.

20

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Nutzer Begleitung

Nutzerabstimmungen


Kompetent und

fundiert, umgänglich und

sympathisch – auch in stressigen

Projektphasen zeichnen sich die Mitarbeiter

von BMP durch fachliches Standing und

Menschlichkeit aus. Dienstleistungen außerhalb

des Vertrages werden unbürokratisch,

pragmatisch und flexibel in unserem Sinne

ausgeführt.

Dr. Helmut Andreas Schmelz, Leiter Geschäftsbereich Technik, Bau, IT,

Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum

Ludes Architekten / Fotos: Mark Wohlrab


HDR TMK Planungsgesellschaft mbH


Die Mitarbeiter von BMP sind professionelle

Kümmerer – haben stets ihre Aufgaben im Blick

und beachten zusätzlich auch Aufgaben links und

rechts ihres Leistungspakets. Die Identifikation mit

unserem Projekt war extrem hoch. Im Umgang waren

sie hart, wenn es galt hart zu sein und herzlich,

wenn es eben galt, herzlich zu sein. Auf der Projektebene

hatten wir von Architekt zu Architekt stets

einen großen gemeinsamen Nenner, aufbauend auf

einer ausgeprägten Vertrauensbasis.

Clemens Maurer, Geschäftsführer, Prof. Dr. med. Steffen Gramminger, Geschäftsführer

und Franz Kraft, KDA Leiter Abteilung BAU, Klinikum Darmstadt

Zentralklinikum,

Darmstadt

Neubau

Zusammenlegung zweier Klinikstandorte, ein Zentraler

Neubau (ZNB) für Unfallchirurgie, Augen, Anästhesie,

Haut, HNO, Gynäkologie, Geburtshilfe, Neonatologie,

Gefäßklinik, Stroke Unit/Neuro-Intensiv, Neurologie,

Pathologie und Strahlentherapie, Abriss von sechs

Bestandsgebäuden.

So ein Gesamtorganismus Klinik ist sehr komplex.

Mit bewährtem Prozess-Know-how und professionellem

Projektmanagement haben wir trotz schwieriger

Phasen ein gelungenes Projekt abgeliefert.

Central hospital, Darmstadt

New construction

Consolidation of two hospital locations, one central new building

for trauma surgery, ophthalmology, anaesthesia, dermatology,

ENT, gynaecology, obstetrics, neonatology, vascular surgery,

stroke unit/neurological intensive care, neurology, pathology and

radiotherapy, demolition of six existing buildings.

Such a general hospital is very complex. Thanks our proven

process know how and our professional project management the

project was a great success despite some difficulties.

HDR TMK Planungsgesellschaft mbH

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

21


Ratsgymnasium,

Wolfsburg

Neubau und

Modernisierung

Neubau eines 4-geschossigen Naturwissenschaftstraktes mit

integrierter Sport- und Gymnastikhalle, Ganztagesbereich mit

Mensa, Anbindung an den Bestand und neuem Hauptzugang

über eine Multifunktionszone, Passivhausstandard.

Bei Schulen haben wir, wie bei allen öffentlichen Bauten,

besondere Treuhänderpflichten bezüglich Funktionalität und

Wirtschaftlichkeit, selbstverständlich alles bei laufendem

Betrieb.

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen III bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Ratsgymnasium secondary school,

Wolfsburg

New construction and modernization

New construction of a 4 tier natural

science building with integrated indoor

sports and gymnastics facilities, full-day

area with canteen, connection to existing

facilities and new main entrance via

a multifunctional zone. Passive house

standard.

As with all public buildings, schools require

us to take on trustee duties regarding

functionality and economics, and of course

everything needs to take place during

everyday school activities.

22


Alexander-von-

Humboldt-Schule,

Rüsselsheim

Umbau und Erweiterung

Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes sowie

Neubau einer Sporthalle.

Bekannt, erprobt und doch immer wieder neu: Organisation und

Überwachung von Bauprozessen mitten im Schulalltag sind eine

unserer Spezialitäten. Unser Hauptaugenmerk liegt daher vor allem

in der Projektvorbereitung und Begleitung der Nutzer. Für diese ist

es meist das erste Bauvorhaben. Wir stehen dabei an ihrer Seite.

Alexander-von-Humboldt school, Rüsselsheim

Reconstruction and expansion

Renovation of the school building, expansion and new

construction of indoor sports facilities.

Kresings Architektur GmbH Kresings Architektur

Although we are well accustomed to it and have plenty

of experience, it is still a new challenge every time:

organisation and supervision of construction processes

during everyday school activities are one of our

specialties. Our main focus is particularly on the project

preparation and on supporting the users. For them, it

is usually the first building project. We therefore stand

firmly at their side.

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Beratung

Begleitung VOF-Verfahren

23


Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

baubegleitende Qualitätssicherung


Die Menschen von

BMP gehören zu uns, sind im

wahrsten Sinne unser Team

vor Ort. Wir haben sie schon richtig ins Herz

geschlossen. Da wir ja wohl nur einmal im Leben

bauen werden, agiert BMP als verlängerte

Bauabteilung auf Zeit: pragmatisch, präzise,

praxisorientiert. Wir sind sehr froh, dass wir

uns gefunden haben.

Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer VDZ e.V., Düsseldorf

Hauptsitz VDZ,

Düsseldorf

Neubau

Verwaltungs- und Forschungsgebäude für den Verein

Deutscher Zementwerke e.V..

Qualität steht für den VDZ an erster Stelle – bei

Baustoffen und auch bei der Gebäudearchitektur und

Wirtschaftlichkeit. Identifikation mit einem klaren

Arbeitsauftrag, die konsequente Einbindung und

Entscheidungsbereitschaft des Bauherrn – so macht

Projektsteuerung allen Beteiligten Spaß und bringt

beste Ergebnisse.

Head office VDZ, Düsseldorf

New construction

Administration and research building for the Verein

Deutscher Zementwerke (association of German Cement

Works).

Quality comes first for VDZ – both in their building

materials and also in terms of building architecture

and economics. Identification with a clear work order,

consistent inclusion and decision confidence of the builder

– this makes project leadership fun for everyone involved

and creates the best possible results.

PBR Planungsbüro Rohling AG

24


Bundesamt für

Strahlenschutz,

Berlin

Neubau K12

Ersatz eines bestehenden Verwaltungsgebäudes durch

einen Neubau mit Büro-, Multifunktions- und Laborräumen,

Werkstätten, Technikzentrale und dem Service-Center-

Dosimetrie. Ausführung gemäß „Silber“ Zertifizierung des

BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes).

Eine klassische Projektsteuerungsaufgabe – mit gewohnt

hohen Standards und natürlich individuell zugeschnitten auf

den Kunden. Besonderheit hier: BIM (Building Information

Modeling) – Planen und Bauen mit der 3D-Technik der Zukunft.

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Bundesamt für Strahlenschutz

(Federal Agency for Radiation

Protection), Berlin

New construction K12

Replacement of an existing

administrative building by a

new construction with office,

multifunctional and laboratory spaces,

workshops, the central technical

resources and the service centre

for dosimetry. Execution according

to “silver” certificate of the BNB

(Bewertungssystem Nachhaltiges

Bauen des Bundes; German evaluation

system for sustainable construction).

A classic project controlling task –

with expected high standards and,

of course, individually catered to our

customer. The special feature here:

BIM (Building Information Modeling) –

planning and constructing with the 3D

technology of the future.

HKS Architekten

25


Alte Oper

Brandschutztechnische

Gesamtsanierung in

Frankfurt/Main à S. 63


djama/Fotolia.com


BMP Fachthema: General-Projektmanagement / BMP topic: project management for planners

Be

Berater

Berater

GF

Kongress

Berater

BMP

General-

Projektmanagement

Aus-

stellung

Nutzer

TPS

TPS

TPS

TPS

28


General-Projektmanagement –

kreative Koordination mit Weitblick

für die großen Zukunftsprojekte

Mit dem Masterplan Koelnmesse 3.0 soll das attraktivste

innerstädtische Messegelände der Welt entstehen – wir

koordinieren und steuern mit.

Zukunftsfähigkeit braucht Innovation, kreative,

kalkulierende und kontrollierende Köpfe. So auch

bei einem der bedeutendsten Entwicklungsprojekte

der Domstadt. Die Koelnmesse plant für den

Zeitraum 2015 bis 2030 ein umfassendes Sanierungs-

und Modernisierungsprogramm. Damit ist

eine hohe Investition verbunden: über 600 Mio.

Euro sind veranschlagt. Als Gesamt-Projektsteuerer

dürfen wir für das Zukunftsprojekt all unsere

Kreativität einsetzen. Wir sind wichtiger Ansprechpartner

der Gesamt-Projektleitung und für die

Geschäftsführung der Messe.

Expertise und Kreativität in der

Gestaltung parallel verlaufender

Prozesse

Koordination, Beratung, Empfehlung, Risikoüberwachung,

Dokumentation – Kernaufgabe ist die

verbesserte Transparenz und Kommunikation für

alle Projektbeteiligten, nicht nur für den Bauherrn,

sondern auch für die weiteren Teilprojektsteuerer.

Dazu gehören die Begleitung und Unterstützung

der Kommunikation innerhalb des Projekts, ein

übergreifendes Berichtswesen, die übergreifende

Qualitätssicherung sowie die übergreifende

Termin- und Kostensteuerung. Mit projektbezogenen

Statusberichten und Risikochecklisten der

Teilprojektsteuerer monitoren wir die definierten

Ziele des Masterplans. Als persönlicher Ansprechpartner

stets auf dem aktuellen Stand sein und in

jeder Projektphase über die laufenden Aktivitäten

verlässlich Auskunft geben können, das ist unser

Ziel. Wir betreuen alle projektübergreifenden und in

einigen Bereichen teilprojektbezogene Planungs-,

29


Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse und

schlagen bei Bedarf Korrekturen der Abläufe vor.

Durch Früherkennung können wir potenzielle

Probleme gleich vermeiden, charakterisiert Mario

Zavagno sein Verständnis der in der Branche recht

neuen Position des Gesamt-Projektsteuerers.

Zugleich unterstützen wir die Gesamtprojektleitung

des Auftraggebers bei den klassischen

Aufgaben der Projektleitung wie z.B. im Konfliktmanagement,

der Berichterstattung gegenüber der

Geschäftsführung und bei politischen Gremien.

Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 umfasst

eine Reihe von Baumaßnahmen, vom Neubau

bis zur Sanierung und Weiterentwicklung des

Bestands. Im Einzelnen sind dies die künftige Halle

1plus, das CONFEX® als multifunktionales Kongress-,

Messe- und Event-Zentrum und das zentrale

Terminal. Dieses fungiert, neben seiner Funktion

als repräsentatives Entree, als Verbindungsbauwerk

der Südhallen und der Neubaumaßnahmen.

Die bestehenden Südhallen werden modernisiert.

Durch den Bau eines großen Parkhauses soll die

Verkehrs- und Parkraumsituation erheblich verbessert

werden. In dem Zusammenhang werden auch

Verkehrswege und Freiräume neugestaltet.

JSWD Architekten

3 + 1 macht mehr als 4 – das

Zusammenführen von Teil- und

Gesamtprojektsteurer optimiert

den Output

Die eng aufeinander abgestimmte Taktung von

Baumaßnahmen und Messezeiten ermöglicht die

Umsetzung aller Baumaßnahmen bei laufendem

Betrieb, und zwar in mehreren Realisierungsabschnitten

/ Teilprojekten. Der Start- und die

Fertigstellung der Abschnitte erfolgt zeitversetzt,

einige werden sich zeitlich überlappen. Die Verantwortung

für die Teilprojekte liegt bei den drei

separaten Teilprojektsteuerern. Das klappt sehr

gut. Wir arbeiten natürlich alle nach den gleichen

Rahmenbedingungen, die der Auftraggeber vorgibt,

haben dabei jedoch etwas unterschiedliche

Arbeitsweisen. Die Optimierung des Gesamtprojektes

während aller Leistungsphasen ist unser

gemeinsames Ziel und macht die Gesamt-Projektsteuerung

für alle Beteiligten interessant.

Das Zwischenresümme von Mario Zavagno

stimmt zuversichtlich für den langen Zeitraum

des Projekts und treibt uns an, die von der

Koelnmesse initiierten Leistungsbilder immer

wieder neu umzusetzen.

30


Cons.

Cons.

Consultant

Consultant

Ceo

Cons.

Congress

Consultant

BMP

Overall

project

management

Exhibition

Structural

planning (SP)

User

Project management for planners –

standing side by side with the planner

During the redevelopment of the WDR (West German

Broadcasting) film house we were responsible for

coordinating the international main planner team – a

professional organisational approach paying off for all

partners.

SP

SP

SP

As there is only one contact person for all

planning issues, general planning is very

attractive for the constructor. However, for

the architect it may become very stressful and

tricky. In large-scale projects, the coordination

of the different specialist planners requires

great effort. Moreover, there are special

contractual duties as, for example, time and

interface management, cost control and

reporting to the constructor and his project

controller.

Everything but planning – a

high degree of freedom for

architects and engineers

We took over central management tasks for

six specialist planners in the WDR film house

project. This working method has proven itself

to be effective for the constructional project

control.

Planning services as per HOAI (German

fee structure for architects and engineers)

completely remain with the specialist planners.

Our tasks in the general planning team

comprise:

- Internal contracting and cost monitoring

- Calling in the jobs the constructor is

responsible for, i.e. as-built drawings and (very

important) decisions in a timely manner

- Review of the contractual duties and the

service completion

- Ensuring a transparent and coordinated

working method

- Adherence to the overall working time and

economy

- Chairing and reporting of internal meetings

- Strategy development for the planning process

and the handling of modifications

What does this look like for this special project?

The architects’ competition for the WDR film

house in 2015 saw three award winners. One

of them was the architect’s office Buchner

Bründler from Basel. We prepared and organised

the subsequent winners’ competition for the

general planning together with the architect’s

office. We gave advice to the positioning,

compiled the building costing and the feasibility

studies and prepared the general planning

team and the presentation. The project started

in December 2015 after having won the

competition. Since then, two BMP employees

have been accompanying the general planning

team.

It has been a really exciting task for us. Matthias

Belke, senior project manager at BMP with

experience in supporting general planners has

been telling us about daily business. We have

been members of a team with special tasks, not

the leader. That’s quite different to the project

control for constructors. One of the tasks was to

prepare a detailed, comprehensible costing.

The planners were happy that there is someone

who knows the comprehensive customer and

project controller requirements, as I can follow

them and have them correctly fulfilled.

We aim to speak for and to assist the

planners. Despite their expert know-how in

project management, we can implement the

redevelopment processes with more structure,

more efficiently and more securely, as we

can integrate all the sophisticated structuraltechnical

details. The planners can focus on

their core task – building design. Apart from

this, agreed processes and communication

with the planners ensure that we can provide

adequate communication with the constructor

and his representatives. Sometimes all parties

need to agree on methods and workflows. That

can be a difficult job, but it makes daily business

a lot easier for all participants when proceeding

in this manner.

Optimising project management

from within the inner

circle, normally not the position

of an external consultant

Mathias Belke’s resume in July 2016:

The architect’s project manager, I as

the management’s project manager, the

constructor’s project controller and the

constructor act as one team on the same level.

We speak one language and can arbitrate

between different points of view. It is a very

effective working method enabling optimum

results in short time.

31


Britta Noack

Architektin, seit 2008

bei BMP Köln, 1Tochter,

1 Sohn

Matthias Belke

Architekt, seit 2011 bei

BMP Köln, 1 Tochter

32


BMP Köpfe: Interview Familie und Beruf / BMP heads: Interview family and job

Familienmanager bringen

einen ganz besonderen Spirit

ins Projekt

Britta Noack und Matthias Belke sprechen

über zeitgemäßes Arbeiten und Familie

Frau Noack, mit Ihnen hat es ja angefangen. Sie

waren die erste Teilzeitmanagerin im Büro BMP.

BN: Ja, ich bin hier wohl so eine Art Vorreiter für

neue Arbeitsmodelle. Auch Homeoffice habe ich

recht früh, bedingt durch meinen eigenen Bedarf,

ausprobiert, anfangs mit leichter Skepsis, mittlerweile

ist es ganz normal im Büroalltag integriert,

und wird von allen Kollegen gern genutzt.

Vielleicht bin ich einfach die, die den Bedarf hat

und solche Dinge ausprobiert. Und nach meiner

Elternzeit war es eben am sinnvollsten, mit Teilzeit

wieder einzusteigen.

MB: Für mich geht es ja gerade erst los. Meine

Tochter ist drei Monate alt. Im August nehme ich

den ersten Monat, im April den zweiten Monat

Elternzeit. Meine Frau möchte absehbar wieder

zurück in den Beruf; jetzt habe ich eine gute Gelegenheit,

Erfahrungen zu sammeln, wie das für uns

künftig funktionieren könnte.

Sicher sind reduzierte Arbeitszeiten sehr förderlich

für das Familienleben, doch wie vertragen die sich

in der Zusammenarbeit mit dem Team und mit den

Anforderungen der Bauherren. Teilzeit auf dem Bau,

geht denn das?

Wir leben uns ein – Büro und

Bauherren lernen Neues.

BN: Chefs und Kollegen, Fachplaner und Bauherren

haben ja auch Kinder – die Akzeptanz ist also

da, wenn die Leistung stimmt. Allerdings kann

es schon mal stressig werden, wenn ein Kind

morgens plötzlich krank ist. So was schmeißt alle

Termine. Andererseits, der Satz „Ich muss mein

Kind abholen“ kann eine Besprechung durchaus

sehr effektiv machen, weil jeder weiß, die Zeit ist

ohne wenn und aber begrenzt, wir müssen auf den

Punkt kommen. Ich finde es prima, dass unser

33


Büro sich darauf einlässt, flexible Arbeitsweisen in

unserer Branche auszuprobieren.

MB: Man muss da schon gut aufeinander achten.

Als Kollege kann ich manches auffangen, Termine

wahrnehmen, Aufgaben verteilen – und lernen,

was tatsächlich geht. Das nutzt uns allen, da mittlerweile

auch vermehrt Männer in Teilzeit gehen

wollen, so wie ich als Vater, aber auch zur Pflege

von Angehörigen …

Frauen, und auch Männer, mit

Familie sind einfach gut organisiert.

BN: Teilzeit macht bei uns sicher keiner aus Bequemlichkeit.

Es ist ein zeitgemäßes Mittel, private

Lebenssituationen mit einer Erwerbstätigkeit zu

verbinden. Einer, die Spaß machen soll und qualitatives

Arbeiten ermöglicht. Auch in Teilzeit habe

ich den Anspruch, fachlich auf der Höhe zu bleiben,

muss mich gut einteilen und darf mich nicht

verheizen, etwa zu viel wollen. Es gibt halt einen

festen Rahmen, in dem ich meine Arbeit organisiere,

mich mit den Kollegen austausche und meine

Außenkontakte souverän handlen kann.

Stimmt also die weit verbreitete Behauptung, dass

Frauen mit Familie die besten Manager seien?

BN: Soweit möchte ich keineswegs gehen. Das

wäre vermessen. Was stimmt: Es gibt einfach kein

danach, also irgendeine Zeit zusätzlich. Teilzeit

verlangt genauso wie Familie ein exzellentes Zeitmanagement

von mir. Bei unterschiedlichsten Anforderungen

auf vielen Ebenen richtig und schnell

zu entscheiden, spontan neue Lösungen zu finden,

bei Stress die Nerven zu behalten, das sind Dinge,

von denen ich als Projektmanagerin und Mutter

einfach mehr als Andere habe. Mit der Zeit bin ich

daraus gelassener und sicherer geworden.

Welche Arbeitszeitmodelle halten Sie nützlich für

Arbeitnehmer und effektiv für den Arbeitgeber?

MB: Ich glaube, 30 Stunden sind für Teilzeit ein

ideales Maß. Das kriegt man als Projektleiter

sehr gut geschafft, kann über die Woche intern

und extern Präsenz zeigen, vielleicht auch noch

weiter Karriere machen. Ein Seniormanager auf

Teilzeit und ein Juniormanager auf Vollzeit – das

könnte auch für mich ein gutes Modell der Zukunft

sein. So halten wir die Erfahrung im Projekt und

vermehren das Wissen im Büro. Zwei Gesichter im

Projekt sind für Bauherren durchaus akzeptabel.

BN: Für den Kunden zählt natürlich, was rauskommt.

Wir machen also in erster Linie einen normalen,

professionellen Job. Zugleich erleben wir

jedoch täglich, wie wichtig in den oft langjährigen

Projekten der menschlich angenehme Umgang

ist – Verständnis und Entgegenkommen, die Bereitschaft,

auf neue Situationen beim Gegenüber

einzugehen. Ein bisschen Familie tut uns da sicher

in vielerlei Hinsicht gut.

34


Family managers introduce a special

spirit to a project

Britta Noack and Matthias Belke talk about contemporary

work and family life

Ms Noack, it all started with you. You were

the first part time manager in the BMP

office.

BN: Yes, it seems that I am some kind of

pioneer for new models of working. Due to

my personal situation, I also tried out home

office early on. I was somewhat sceptical

at first, but it is now fully integrated into

everyday office life and is popular with all

colleagues. Maybe I am just the one who

has the need for such models and tries out

different options. And after my parental

leave it made most sense to start with a

part time position.

MB: I am only just starting with this

venture. My daughter is now three months

old. In August, I will take my first month of

parental leave and in April the second. My

wife also wants to go back to work fairly

soon and I now have the opportunity to

gain some experience on how this could

work for us in the future.

Reduced working hours are surely beneficial

for family life, but how does this agree with

working in a team and with the demands of

the construction companies? Part-time on a

building site, does that work?

We are adjusting – Office

and constructors are also

learning new ways of working

together.

BN: Supervisors and colleagues, specialist

planners and constructors also have

children – so we find that they accept it,

as long as the performance and results

are of high quality. However, it can be

quite stressful if your child is suddenly

ill in the morning, as this disturbs your

entire schedule. On the other hand, the

statement I need to pick up my child

can make a meeting very effective, as

everybody knows that time is limited – no

ifs, no buts – and we must get to the point

quickly. I think it is great that our office is

willing to try flexible ways of working in our

industry.

MB: You have to watch out for each other.

As a colleague, I can step in to take care of

urgent matters, go to meetings, delegate

tasks – and I learn what is possible at

the same time. This benefits all of us, as

more and more men also want to go into

part-time work, to take care of children (as

I do), but also to care for elderly relatives,

for example.

BN: Nobody in this office goes into

part-time employment for reasons

of complacency or laziness. It is a

contemporary method to combine your

private life with your job. And this job

should still be fun and ensure that you

can work to a high qualitative standard. In

part-time employment, I also demand of

myself that I stay tuned in to developments

in my profession, I have to make sure that I

schedule my time really well and don’t burn

out, because I am trying to juggle too many

things at the same time. There is a fixed

timeframe, in which I organize my work,

exchange with colleagues and can handle

my external contacts confidently.

So is it true, that women with families are

the best managers?

BN: I wouldn’t go that far, that would be

presumptuous. What is true, however:

there is no afterwards, as you don’t have

any spare time. Working part-time requires

excellent time management, just as

managing a family does. To decide quickly

and correctly on different requirements

at a multitude of levels, to spontaneously

find new solutions, to keep calm in times

of stress, these are the things that my

combined roles as project manager and

mother possibly equip me more with than

other people. This has made me more

relaxed and confident over time.

Which working hour models do you consider

useful for the employee and effective for the

employer?

MB: I believe that 30 hours are an ideal

timeframe for part-time staff. A project

leader can handle this easily, can be

present in the office and externally,

possibly even advance his or her career.

I also believe that possible future models

could include senior managers or junior

managers working part-time. This allows

us to keep the experience on the project

and to multiply the knowledge in the office.

Building owners are quite comfortable with

having two persons of contact during a

project.

Women – and also men –

with families are well

organised.

BN: For the customer, it is the output

which counts. First and foremost, we

are doing a normal, professional job.

At the same time, we are noticing how

important friendly human interaction is

in the projects, which often span several

years. It requires understanding and a

certain willingness to accommodate the

new situation of the other person. A bit

of family life can be very beneficial in

different ways here.

35


BMP Geschichte(n) / BMP stories

19

BMP Kinder seit 1996 / BMP employees’

children since 1996

2 23.000.000 €

1996

2006

13 1.139.400.000 €

2016

60 2.679.375.000 €

Mitarbeiter Investitionsvolumen / Employees Investment volume

Köln: 2

Berlin: 2

Köln: 11

1996 2009 2016

Standorte / Locations

Köln: 40

Frankfurt: 7

Stuttgart: 4

Berlin: 9

28% Büro/Verwaltung/Administration

14% Wohnen/Hotel

14% Bildung/Lehre/Forschung

12% Industrie/Logistik

57

12% Gesundheitsbereich

10% Gewerbe/Handel

Neubauprojekte

43% Sanierungs-,

4357%

Modernisierungs-,

Refurbishment- oder Umbauprojekte

Nutzung / Usage

10% Kultur/Veranstaltung

36


22 Fitness Studio

19 Fahrradfahren

17 Joggen

9 Schwimmen

5 Fußball

5 Tennis

5 Golfen

3 Ski fahren

3 Vereinssport in der Halle

1 Badminton

1 Couchsurfen

1 Feldhockey

1 Handball

1 Mountain Bike

1 Pilates

1 Rasen mähen

1 Rudern

1 Surfen

1 Volleyball

1 Yoga

2 Beachvolleyball

2 Boxen

2 Inliner fahren

2 Motorradfahren

2 Reiten

2 Tanzen

809

VOF Verfahren teilgenommen / Participation in VOF tender

BMP treibt Sport / BMP working out

33 BMP Events

seit / since 1996

15 mal zusammen

kochen / Cooked

together 15 times

73

VOF gewonnen /VOF won

45

VOF durchgeführt / executed

3 mal Skifahren / Skiing together 3 times

37


Alf Gericke

Architekt, Leiter Niederlassung

Berlin seit 2009

Sebastian Göb

Wirtschaftsingenieur,

Leiter Niederlassung

Frankfurt seit 2016

38


BMP Köpfe: Interview Standortentwicklung / BMP heads: Interview site development

Arbeiten statt Reisen – als

Person vor Ort sein und mit

dem Kunden was bewegen

Alf Gericke und Sebastian Göb sprechen über Ihr Wirken

in den Niederlassungen Berlin und Frankfurt

Direkt beim Kunden sein – das ist in Zeiten der Digitalisierung

doch wohl in erster Linie ein Schlagwort

fürs Marketing, oder?

AG: Effektive und wertschätzende Kommunikation

ist das A und O der Projektsteuerung – ja, das

klingt wie aus dem Lehrbuch für Kundenpflege,

so einfach und richtig ist das aber nach wie vor.

Sicher kommunizieren wir mit Medien, wie etwa

Skype, doch es zählt der persönliche Kontakt.

Nicht nur im geregelten Arbeitsturnus, auch zwischendrin

muss ich flexibel Treffen durchführen

können.

SG: Klar, Reisen gehört dazu. Im Zug und Flieger

arbeiten hat aber seine Grenzen. Und das ewige

auf-die-Uhr-gucken im Termin kann die Beteiligten

schon mal hektisch werden lassen. Meine Erfahrung

zeigt, dass Gelassenheit und Zeithaben sehr

hohe Qualitäten im Umgang mit allen Beteiligten

sind. Tatsache: die Effektivität pro Zeiteinheit

steigt.

AG: Viele engagierte Bauherren kommen außerdem

nicht aus unserer Branche. Die brauchen

unsere Präsenz, fachlich und auch menschlich.

Den-Rücken-stärken meint ja nicht nur wasserfeste

Verträge zu machen, sondern auch mentale

Unterstützung zu geben bei großen Investitionen

und mutigen Entscheidungen, gegenüber versierten

Geschäftspartnern und bei unvorhersehbaren

Problemen.

SG: Das ist ja das Prickelnde an unserem Job: mitten

im Geschehen sein, einen Anteil haben, wenn

Wichtiges geschieht. Wir wollen mit unserer Arbeit

für das Projekt was erreichen. Das heißt für mich,

einen guten Job machen.

Bei aller Begeisterungsfähigkeit, verlangt der Kunde

doch wohl in erster Linie Gewissheit und souveräne

Prozessgestaltung. Wie bewerkstelligen Sie das

denn?

SG: BMP Köln hat über die Jahre ein ausgefeiltes

und bewährtes Qualitätsmanagement entwickelt.

Das bietet uns sehr gute Hilfen vor Ort.

Dienstleister sein und

nach vorne wollen

AG: Ja, wir haben viel von Köln. Unsere Standards

sind hoch und erprobt. Andererseits ticken die

Menschen woanders eben auch anders. In vielen

Kommunen gibt es Unterschiede in den Abläufen

und Verfahren. Da braucht es neben Regelprozessen

Einfühlungsvermögen und einen eigenen

Führungsstil. Mir hilft es ungeheuer, aus der

39


Region zu sein, eine Sprache mit den Entscheidern

zu sprechen. Die berühmt-berüchtigte Berliner

Schnauze ist für Außenstehende schon mal gewöhnungsbedürftig,

doch im Grunde herzlich gemeint

und klar in der Sache. Das macht Spaß.

SG: Als Eigengewächs aus dem Büro BMP Köln bin

ich natürlich im besten Sinne auf Linie. Zugleich

pflegen wir in Frankfurt ebenfalls unsere eigene

Art. Motto: Rahmen stecken, Ergebnisse definieren

und dann die Leute machen lassen, und zwar die

eigenen wie auch die Planer und die Bauherren.

Wir müssen alle Interessen angemessen moderieren.

Am liebsten arbeiten wir daher in Projektteams,

die sich wirklich als Team verstehen und

auch bei schwierigen Fragestellungen an einem

Strang ziehen.

In Berlin haben Sie sich mit renommierten Projekten

und mittlerweile zehn Mitarbeitern etabliert, in

Frankfurt sind Sie gerade gestartet. Wo sollen Ihre

Reisen denn hingehen?

AG: Als Architekt habe ich immer noch eine große

Leidenschaft für anspruchsvolle Architektur. Solche

Projekte zu gewinnen, ist mein Ansporn für die

Zukunft. Und dann das internationale Geschäft.

Wir haben mit den Botschaften in Rom und Neu

Dehli erste erfolgreiche Schritte über die Landesgrenzen

getan. Eine spannende Zielgruppe sind

für mich die internationalen Startup-Unternehmen

in Berlin. Denn innovative Inhaber sind genau die

Leute, die unsere Expertise brauchen und mit denen

wir gemeinsam richtig was bewegen können.

Gutes mit guten Leuten machen

SG: Natürlich müssen wir dafür auch immer wieder

reisen. Vor-Ort-sein ist jedoch ein wichtiges Signal:

Wir sind als Projektmanager und Menschen da. Mit

uns kann man reden, wir verstehen Euch.

SG: Tim Zawada und ich sind Anfang 2016 als Doppelspitze

der Niederlassung Rhein-Main losgegangen.

In wenigen Monaten konnten wir auf sieben

Mitarbeiter aufstocken. Das macht uns stolz und

motiviert, den Weg weiterzugehen. Meine Ziele

für die nächste Zeit: uns konsolidieren und einen

guten Ruf schaffen. Das heißt insbesondere beweisen

können, was wir als BMP im Projekt anders

machen und wie wir erlebbar nahe am Kunden

arbeiten.

40


Working instead of travelling –

being personally available for the

customer

Alf Gericke and Sebastian Göb talk about their

work in the Berlin and Frankfurt offices

Being personally available for the customer – isn’t

that just a marketing slogan in times of digital

media?

AG: Good communication is the most important

thing in project controlling – that sounds trivial,

but it’s still true. The personal contact is what

counts, not a call or video conference via Skype

or other media. I need to be on short call for a

meeting outside the regular schedule.

SG: Of course I need to travel regularly, but

working on the train or the airplane is not that

effective. And no one can focus on a topic when

regularly checking one’s watch. From my experience,

being relaxed and having a reasonable

amount of time is valued by customers. And in

fact: It increases effectivity.

AG: Many of the constructors are not from our

industry. They need us to be there, both as a

specialist and in person. Having someone’s back

not only means finalising airtight contracts but

also encouraging large-scale investments and

(un)popular decisions – against experienced

partners and in case of unexpected problems.

SG: That’s what makes our job so interesting:

Being right there in the action, taking part in

important decisions. Our aim is to advance the

project. That’s what doing a good job means to

me.

Moving ahead as a

service provider

Apart from all the enthusiasm the customer

expects us to be calm and in control at all times.

How can you ensure this?

SG: Sophisticated and reliable quality management

procedures have been developed with

BMP Cologne over the years. These help us on

site.

AG: We stick with what we developed in

Cologne. Our high-level standards are proven.

People are very different, depending on where

they come from. Many municipalities have their

own procedures. Besides legislation, you need

to apply a lot of empathy and self-confidence

here. It helps me a lot that I am from the region

and that I speak the same language as the

decision-makers. The mentality is quite different

from the Berlin, where people get down to business

straight away. It’s a great job.

SG: I am a Cologne-bred staff member and as

such in line with the company policy. But in

Frankfurt we do things a little bit differently:

setting a frame, defining a goal and then giving

people their freedom, both planners and own

staff. Our job is to mediate between interests.

We prefer to work in real teams who act cooperatively,

also with difficult questions.

The Berlin branch with its 10 members of staff is

established due to its excellent references. The

Frankfurt branch has just been opened. What are

your goals?

SG: Tim Zawada and I have been working in dual

leadership for the Rhein-Main branch since the

beginning of 2016. We have employed seven

staff members in the course of a few months.

Due to this we are encouraged to proceed in

this manner. My goals for the next months are

to consolidate and to gain a good reputation.

Therefore we need to stand out from our competitors

and to work really close to the customer.

Good service with good people

AG: As an architect, I like sophisticated design

structures. My intention is to find such projects.

Another field are international projects.

The embassy buildings in Rome and New Delhi

have been our first successful steps abroad.

The international start-ups in Berlin are another

interesting target group. They can benefit from

our expertise and together with their innovative

owners we can make things happen.

SG: We periodically need to travel, that’s clear.

But being personally available is a clear signal:

We are there, as project managers and in person.

You can talk to us, we understand you.

41


BMP Fachthema: Generalplaner Management / BMP topic: project management for planners

TWP

TGA

BMP

+

Projekt-

Steuerer

Architekt

Bauherr

Behörden

BM

Nutzer

42


Generalplaner-Management –

an der Seite des Planers stehen

Bei der Sanierung des WDR Filmhauses koordinieren wir

ein internationales Generalplaner-Team – die professionelle

Organisation auf Augenhöhe zahlt sich für alle aus.

Generalplanung (GP) ist für den Bauherrn sehr

attraktiv, da er nur einen verantwortlichen Ansprechpartner

für alle Planungsbelange hat. Für

den Architekten kann diese jedoch, salopp gesagt,

sehr stressig und rechtlich knifflig werden. Die

Koordination der Fachplaner bei Großprojekten

erfordert intern einen erheblichen Aufwand.

Gegenüber dem Bauherrn und dessen Projektsteuerer

existieren zudem neben den eigentlichen

Planungspflichten noch dezidierte vertragliche

Pflichten, wie Zeit- und Schnittstellenmanagement,

Kostensteuerung, Berichtswesen …

Alles außer Planen – Freiräume

für Architekt und Fachingenieure

- interne Vertragsgestaltung und Kostenverfolgung

- Einfordern der Mitwirkungspflichten des

Auftraggebers, wie Bestandspläne und (ganz

wichtig!) zeitgerechte Entscheidungen

- Überprüfung der vertraglichen Verpflichtungen

und der Leistungserfüllung

- Sicherstellen einer transparenten und

abgestimmten Arbeitsweise

- Einhaltung der Gesamtbearbeitungszeit und

Wirtschaftlichkeit

- Leiten und Protokollieren der internen

Besprechungen

- Strategieentwicklung des Planungsprozesses

und Umgang mit Änderungen

Wie in der Projektsteuerung für Bauherrn bereits

bewährt übernehmen wir beim WDR Filmhaus

für insgesamt sechs Fachplanungsbüros zentrale

Managementaufgaben. Die Planungsleistungen

nach den HOAI-Leistungsbildern verbleiben dabei

uneingeschränkt bei den Planern. Unser Job im

und für das GP-Team umfasst demnach:

43


Wie sieht das nun konkret beim Projekt aus? Aus

dem Architektenwettbewerb für das WDR Filmhaus

2015 gingen drei erste Preisträger hervor, einer

davon war das Basler Architekturbüro Buchner

Bründler. Den anschließenden Wettbewerb der

Preisträger um den GP-Auftrag haben wir gemeinsam

mit dem Architekten vorbereitet und begleitet.

Wir haben die Schweizer zu ihrer Positionierung

beraten, die Baukostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen

erstellt, das GP-Team und

die Präsentation zusammengestellt. Nach dem

Gewinn des Wettbewerbs ging es dann im Dezember

2015 los; zwei Mitarbeiter von uns begleiten

seitdem das GP-Team.

Das ist eine wirklich spannende Aufgabe für uns.

Matthias Belke, leitender Projektmanager bei BMP

und erfahren in der Betreuung von Generalplanern,

erzählt aus dem Alltag. Wir sind hier nicht die

Chefs, sondern Teil des Teams. Anders als in der

Projektsteuerung für den Bauherrn, müssen wir

auch liefern. Gemeint sind zum Beispiel einheitliche

und detailliert nachvollziehbare Kostenaufstellungen.

Die Planer sind schon froh, dass es so

einen wie mich gibt, der die umfangreichen Anforderungen

des Bauherrn und seines Projektsteuerers

bis ins Kleingedruckte nachverfolgt, und dafür

sorgt, diese korrekt zu bedienen.

Buchner Bründler AG

Projektmanagement dort optimieren,

wo Externe sonst nie hinkommen

Ziel unseres PlanerProjektmanagements ist es in

der Tat, Fürsprecher der Planer zu sein und diese

zu entlasten. Sicher verfügen sie über professionelles

Know-how im Projektmanagement, doch

es wird durch unser Zusammenführen der baulich

und technisch sehr komplexe Sanierungsprozess

strukturierter, effizienter und sicherer.

Die Planer können sich ganz auf

ihre Kernaufgaben bei der Gebäudeplanung

konzentrieren. Konsequent

abgestimmte Verfahren und einvernehmliche

Kommunikationsweisen

auf Seiten der Planer sorgen zudem

für eine adäquate Ansprache des

Bauherrn und seiner Vertreter. Mitunter

muss man sich zusammenraufen

und Vorstellungen über Methoden

und Abläufe abstimmen, doch

insgesamt ist der Projektalltag so für

alle Beteiligten erheblich leichter.

Zwischenfazit von Matthias Belke

im Juli 2016: Der Projektleiter des

Architekten und ich als Projektleiter

des Managements agieren als Leitungsteam

mit dem Projektsteuerer

und dem Bauherrn auf Augenhöhe

– eine fachlich adäquat besetzte Viererrunde,

die eine Sprache spricht

und zwischen den unterschiedlichen

Denkweisen vermittelt. Das ist sehr

konstruktiv und bringt recht schnell

die richtigen Ergebnisse.

44


Structural

planning

Technical

building

equipment

BMP

+

Architect

Project

controller

Constructor

Authorities

Building

management

User

Project management for planners -

standing side by side with the planner

During the redevelopment of the WDR (West German

Broadcasting) film house we were responsible for

coordinating the international main planner team – a

professional organisational approach paying off for all

partners.

As there is only one contact person for all

planning issues, general planning is very

attractive for the constructor. However, for

the architect it may become very stressful and

tricky. In large-scale projects, the coordination

of the different specialist planners requires

great effort. Moreover, there are special

contractual duties as, for example, time and

interface management, cost control and

reporting to the constructor and his project

controller.

Everything but planning – a

high degree of freedom for

architects and engineers

We took over central management tasks for

six specialist planners in the WDR film house

project. This working method has proven itself

to be effective for the constructional project

control.

Planning services as per HOAI (German

fee structure for architects and engineers)

completely remain with the specialist planners.

Our tasks in the general planning team

comprise:

- Internal contracting and cost monitoring

- Calling in the jobs the constructor is

responsible for, i.e. as-built drawings and (very

important) decisions in a timely manner

- Review of the contractual duties and the

service completion

- Ensuring a transparent and coordinated

working method

- Adherence to the overall working time and

economy

- Chairing and reporting of internal meetings

- Strategy development for the planning process

and the handling of modifications

What does this look like for this special project?

The architects’ competition for the WDR film

house in 2015 saw three award winners. One

of them was the architect’s office Buchner

Bründler from Basel. We prepared and organised

the subsequent winners’ competition for the

general planning together with the architect’s

office. We gave advice to the positioning,

compiled the building costing and the feasibility

studies and prepared the general planning

team and the presentation. The project started

in December 2015 after having won the

competition. Since then, two BMP employees

have been accompanying the general planning

team.

It has been a really exciting task for us. Matthias

Belke, senior project manager at BMP with

experience in supporting general planners has

been telling us about daily business. We have

been members of a team with special tasks, not

the leader. That’s quite different to the project

control for constructors. One of the tasks was to

prepare a detailed, comprehensible costing.

The planners were happy that there is someone

who knows the comprehensive customer and

project controller requirements, as I can follow

them and have them correctly fulfilled.

We aim to speak for and to assist the

planners. Despite their expert know-how in

project management, we can implement the

redevelopment processes with more structure,

more efficiently and more securely, as we

can integrate all the sophisticated structuraltechnical

details. The planners can focus on

their core task – building design. Apart from

this, agreed processes and communication

with the planners ensure that we can provide

adequate communication with the constructor

and his representatives. Sometimes all parties

need to agree on methods and workflows. That

can be a difficult job, but it makes daily business

a lot easier for all participants when proceeding

in this manner.

Optimising project management

from within the inner

circle, normally not the position

of an external consultant

Mathias Belke’s resume in July 2016:

The architect’s project manager, I as

the management’s project manager, the

constructor’s project controller and the

constructor act as one team on the same level.

We speak one language and can arbitrate

between different points of view. It is a very

effective working method enabling optimum

results in short time.

45


BMP Events

46


47


Elektra Burazi

Architektin, seit 2013

bei BMP Berlin

Jens Zerwes

Bau-Ing. Infrastruktur-

Management, seit 2016

bei BMP Frankfurt

48


BMP Köpfe: Interview Junioren / BMP heads: Interview juniors

Von Anfang an das Ganze im

Blick – sich als Berufseinsteiger

probieren und bewähren können

Elektra Burazi und Jens Zerwes sprechen über ihre Arbeit

und ihre Ambitionen als Junior Projektmanager

Um mal mit einem Vorurteil zu starten: Muss ein

guter Projektmanager grau an Haaren und Jahren,

vielleicht sogar männlich sein?

EB: Das erste werde ich wahrscheinlich einmal

erreichen, das zweite sicher nicht. Braucht es aber

auch nicht. Und ja, als junge Frau wird man schon

mal von älteren Projektbeteiligten getestet. Diese

Herausforderung muss man sich auf menschlicher

und inhaltlicher Eben stellen: durch ein klares,

offenes Auftreten und einen guten Umgang, dazu

in der Funktion Projektmanager sachlich und

zuverlässig sein. Ich setze dabei auf meine Intuition

sowie auf Menschen, die mich unterstützen.

Unsere Seniormanager stehen uns dabei immer

zur Seite.

JZ: Als junger Manager muss man sich schon mal

was trauen. Gut kalkuliert, natürlich. Ich kann

auf zweieinhalb Jahre Erfahrung als studentischer

Mitarbeiter in der Projektsteuerung zurückgreifen,

unter anderem in einem großen Bahnprojekt. Und

in meiner Bachelor-Thesis habe ich mich mit Bewertungsmodellen

für Projektmanagementleistungen

beschäftigt. All das ist schon ein tragfähiges

Fundament für den Job. Durch Mitlaufen, Zuarbeiten

und vorbereiten von Entscheidungen wird man

nach und nach selbstständig.

… gleich dabei sein –

alleine gehen lernen

EB: Auch als Junior steckt man sehr tief in den Prozessen

des Baualltags. So verschieben sich ganz

natürlich die Verantwortlichkeiten, und mit der Zeit

wird man direkt von Externen angesprochen.

Alltag und Mitlaufen sind sicher probate Mittel, um

gut in den Beruf zu kommen. Genauso braucht es

berufliche Weiterbildung. Wie geht das bei Ihnen?

EB: Die Geschäftsführung und die Niederlassungs-

49


leiter achten gut auf uns. Wir besuchen regelmäßig

Seminare zur Qualifizierung, die jeder nach

Bedarf oder Interesse besuchen kann, wie z.B.

Kommunikationstraining, Methoden zur Stressbewältigung

oder das neue Vergaberecht.

JZ: Ja, gerade dazu hatten wir kürzlich ein Seminar

im Büro Köln, an dem wir in Frankfurt via Skype

teilnehmen konnten. So kriegen wir alle schnell

das Wichtigste mit.

EB: Stimmt, wir sind innerhalb der Standorte sehr

gut vernetzt. Auch im Alltag finde ich für alles

einen Ansprechpartner. Dann haben wir zweimal

im Jahr ein ganztägiges Team-Meeting zum

Austausch mit allen Mitarbeitern. Und seit diesem

Jahr gibt es übergreifend ein Juniortreffen. Das ist

für mich sehr aufschlussreich und anregend; wir

Jüngeren sprechen hier in entspannter Atmosphäre

über das Berufsbild, Karrierewege und erfolgreiche

Managementansätze, schließlich haben die

meisten von uns nicht Projektmanagement studiert,

sondern Ingenieurwesen oder Architektur.

Ein gutes Stichwort. Wie sind Sie denn eigentlich

als Architektin auf die Idee gekommen, Projektmanagerin

zu werden?

EB: Als reine Planerin habe ich viel am Computer

gesessen, mich von Entwurf zu Entwurf und von

Detail zu Detail gehangelt. Ich wollte aus diesem

Klein-klein raus und ein Projekt von Anfang bis

zum Ende verfolgen. Und auch viel mehr mit Menschen

arbeiten.

Standing erarbeiten und mit der Zeit gerne neue

Lösungen für das Projektmanagement entwickeln.

Meine Bachelor-Arbeit mit neuem Leben aus der

Praxis füllen.

… die richtigen Fragen stellen,

eigene Sprache entwickeln

Damit sind wir bei Ihren Zielen angekommen. Was

möchten Sie mit dem Büro BMP erreichen?

JZ: Ich bin ja noch recht neu. Für mich heißt es

daher zunächst einmal: Horizont erweitern durch

Hochbauaufgaben und vor allem: Erfahrung,

Erfahrung, Erfahrung …

EB: Ja, möglichst viel Erfahrung sammeln und

daraus Neues machen. Insbesondere interessieren

mich neue Arten der Zusammenarbeit, denn

Innovation braucht die Kreativität eines gut funktionierenden

Teams. Ich finde es sehr spannend,

Dinge immer wieder neu zu durchdenken, um die

richtigen Fragen im Projekt zu stellen. Bei BMP

wird einem viel Raum gegeben die eigene Art zu

finden - das Vertrauen in Selbstständigkeit und

Eigenverantwortung reicht sehr weit.

JZ: Das große Ganze erleben und beherrschen

können, ist auch meine Motivation. Ich möchte

mir fachlich und als Person ein souveränes

50


Seeing the whole picture from

the beginning – being able to

try out and prove yourself as a

young employee

Elektra Burazi and Jens Zerwes talk about

their work and their ambitions as junior

project managers

To start with a stereotype: must a good project

manager have plenty of grey hair and years to his

name, and possibly also be a man?

EB: I am sure I will be able to fulfil the first

criterion at some point, but the second certainly

not. But this is also not necessary. And yes, as

a young woman, you are certainly challenged

by the older colleagues on the project. You

have to be willing to meet this challenge on a

human and content level: through clear, open

behaviour and good personal manners, and you

also have to be knowledgeable and reliable as a

project manager. I trust my intuition here and I

also rely on people who support me. Our senior

managers are always at our side to help us.

JZ: You need to have a certain amount of courage

as a young manager, but well calculated, of

course. I spent two and a half years as a working

student in project management, including on

a major rail project. And in my Bachelor thesis

I analysed evaluation methods for project

management performance. All of this gives me a

solid functional foundation for the job.

Job shadowing, assisting more experienced

colleagues and researching the bases for

decisions allow you to become more and more

independent with time.

in it straight from the

beginning – learning to

stand on your own feet

EB: As a junior, too, you are very deeply involved

in the details of the building process. This leads

to a natural evolution of responsibilities and

with time, experts consider you as their contact

person.

Learning by doing and job shadowing are

certainly good methods to get into one’s new job.

But further training is also very important. How

does this work for you?

EB: The managing directors and the local

management take good care of us. We regularly

visit seminars to further our qualifications and

skills. Employees can choose the seminars

according to their own requirements, e.g.

communication training, methods to deal with

stress or new procurement laws.

JZ: Yes, we just had a seminar on the latter

in our office in Cologne and the colleagues

in Frankfurt could join via Skype. This allows

all of us easy access to the most important

information.

EB: That’s right, we are very well connected

within and between the different local offices.

I can easily find a contact person for any issue

I may encounter in my working day.

Twice a year we have a full-day team meeting

to exchange with other colleagues. And this

year we started with a junior meeting involving

all locations. This is very informative and

motivating for me; the younger generation has

the opportunity to talk about their job profiles,

career paths and successful management

approaches in a relaxed atmosphere. After all,

most of us did not study project management,

but engineering or architecture.

A very good cue. How, as an architect, did

you come up with the idea to become project

manager?

EB: In a pure planning function, I sat at the

computer all the time and worked myself

through concept after concept and detail after

detail. I wanted to escape this narrow view and

support a project from beginning to end. And

I also wanted to work with other people a lot

more.

JZ: My motivation was also to experience the

bigger picture and to be able to manage it. I

want to get a sovereign standing as an expert

and as a person and I would like to develop new

solutions for project management over time.

Basically, I want to breathe new life into my

Bachelor thesis with the experiences I make in

the practice.

asking the right

questions, developing

your own language

This brings us to your plans and personal goals.

What are you hoping to achieve in the BMP

office?

JZ: I am still fairly new here. So for me, it is all

about expanding my horizon through working

on construction projects and, especially,

experience, experience, experience…

EB: I also want to gain as much experience

as possible to turn this into something new.

In particular, I am interested in new ways of

working together, as innovation requires the

creative power of a well-functioning team. I

think it is very exciting to keep rethinking ideas

to ask the right questions in a project. At BMP,

we are given a lot of freedom to develop our

own style, the trust in our self-reliance and

sense of responsibility reaches very far.

51


BMP Fachthema: TGA-Controlling / BMP topic: TGA-controlling

Architekten

Brandschutz

Gutachter

Auftraggeber

BMP

TGA

Controlling

Projektsteuerung

Fachplaner

TGA

Nutzer

Fachplaner

TWP

52


Smarter arbeiten durch TGA-

Controlling im eigenen Haus.

Seit 2015 bieten wir als einer der wenigen am Markt TGA-

Controlling als originäre BMP Leistung an - zur schlagkräftigen

Unterstützung des Projektmanagements.

Technische Gebäudeausrüstung bestimmt in hohem

Maß die Architektur und die Nutzungsqualität

von Gebäuden. Je nach Gebäudeart kann die TGA

durchaus bis zu 60 Prozent der Gesamtbaukosten

umfassen! Dabei prüft unser TGA Controlling, ob

und in wieweit die Leistungen der Planungsbeteiligten

miteinander abgestimmt und koordiniert

sind, ebenso auf die Einhaltung der geltenden Normen

und Richtlinien. Wir beraten, begleiten und

kontrollieren von den frühen Planungsphasen über

die Installation der technischen Komponenten und

die Inbetriebnahme bis zum Dauerbetriebszustand

nach der Übergabe. Wir sind Ansprechpartner für

Bauherren, Planer, Techniker und Facility-Manager.

Hauptaufgabe unseres TGA-Controllings ist

die Qualitätskontrolle der Planung und der

Bauleitung. Jedes Bauvorhaben, sei es Neubau

oder Bestand, wird ja in einem interdisziplinären

Team geplant. Vielfach gibt die HOAI die Planungsphasen

vor, immer wieder haben Auftraggeber

auch eigene Leistungsbeschreibungen oder ganz

andere Anforderungen an uns. Nach Beendigung

einer Leistungsphase bedarf es der Feststellung,

ob die Leistungen im beauftragten Umfang und

mit der vereinbarten Qualität erbracht wurden.

Begleitend zum laufenden Planungsprozess

prüfen wir die Umsetzung bzw. die Einhaltung der

TGA-spezifischen Projektziele, wie z. Bsp. Kosten,

Energieeffizienz oder Zertifizierung. Weiterhin

überwachen wir im laufenden Planungsprozess, ob

und wie die vereinbarten Projektziele hinsichtlich

der TGA erreicht werden. Zentrale Aufgaben sind

also die Sicherstellung der optimalen Planungsqualität

und bei Bedarf auch die Durchsetzung von

Überarbeitungen.

Eine weitere Aufgabe ist die Bestandsbewertung.

Entscheidende Frage bei Bestandsgebäuden

ist die Wirtschaftlichkeit von Sanierungen. Wir

beraten Bauherren und Investoren über den Erhaltungszustand

und die Zukunftsfähigkeit vorhandener

technischer Anlagen.

53


Auftraggeber vergeben zunehmend die kompletten

Planungsleistungen an Generalplaner und die

Bauleistungen bis zur schlüsselfertigen Übergabe

an Generalunternehmer. BMP übernimmt daher

immer öfter auch die Erstellung funktionaler

Leistungsbeschreibungen und die Bauüberwachung

der Generalunternehmerleistung. Idealerweise

gibt es in solchen Fällen nur noch drei

Hauptakteure im Projekt: Generalplaner, Generalunternehmer

und Projektmanager. Schnittstellen

und inhärente Probleme und Risiken können so

erheblich minimiert werden.

Ein stetig wachsendes Feld in Großprojekten ist

das Inbetriebnahme-Management. Durch immer

komplexer werdende technische Anlagen mit

vielfältigen Verknüpfungen zur übergeordneten Gebäudeautomation

und zu Gefahrenmeldesystemen

erfordert die Inbetriebnahme besondere Sorgfalt

und Aufmerksamkeit. Wir kennen die komplizierten

Abläufe bei den technischen Gewerken und wissen

um die oftmals aufwendigen sowie zeitintensiven

Prüf- und Einregulierungsphasen. Durch die

Aufstellung realistischer Terminpläne, die Überwachung

der Inbetriebnahme sowie die Dokumentation

der Ergebnisse sorgen wir für optimale Abstimmung

und Funktionalität. Übrigens, die Planung

der Inbetriebnahme beginnt bereits in den frühen

Planungsphasen.

Studio Gi/Fotolia.com

TGA-Controlling im eigenen Haus zeichnet sich

fachlich aus durch kurze Wege, optimale Einbindung,

schnelle Verfügbarkeit und höchste Verlässlichkeit.

Personell setzen wir auf die praxisbewährte

Mischung aus der Erfahrung alter Hasen

und dem neuen Wissen junger Ingenieure. Wir

verfügen über fundierte Expertise und jahrzehntelange

Erfahrung in der Planung und Realisierung

kleiner sowie großer Projekte.

Und: mit smart meinen wir mehr als das herkömmlich

effektiv, nämlich individuell, intelligent, innovativ,

teamorientiert, ergebnisorientiert...

willcao911/Fotolia.com

54


Architects

Fire

protection

expert

Client

BMP

Technical

building

equipment

controlling

Project controlling

Specialist

planner for

technical building

equipment

User

Structural

engineer

Working more smartly due to in-house

controlling of technical building equipment

Since 2015, we have been offering the

controlling of technical building equipment as

an in-house BMP service in order to support the

project management team.

The architecture and the usage quality of a

building significantly rely on the technical

building equipment - depending on the type

of building the technical building equipment

can easily make up 60 percent of the total

construction costs. Our technical building

equipment controlling team checks the services

of all partners involved in planning to ensure

that they are coordinated appropriately.

Another task is to check for compliance with

the applicable standards and regulations. It’s

our job to advise, to accompany and to control

– starting with the early stages of planning to

the installation of the technical components,

commissioning and up to continuous operation

following acceptance. We are contact partners

for planners, technicians and facility managers.

Planning quality control and construction

management are the main tasks of our

technical building equipment controlling

team. Each building project is being planned

in an interdisciplinary team, independently

whether we are dealing with a new building

or the restoration of an existing one. In most

cases, the work phases are governed by

HOAI (German fee structure for architects

and engineers), but often our customers have

their own specifications and demands. After

having completed a work phase, it needs to

be confirmed whether the services have been

carried out to the extent and in the quality

agreed. The compliance with the specific

project parameters regarding technical building

equipment (costs, energy efficiency and

certification) is regularly checked throughout

the planning process. Here we also monitor

whether the agreed project parameters

regarding technical building equipment will

be reached. An optimum planning quality

and the implementation of necessary rework

are the central tasks.

The evaluation of building substance is

another task. The economic validity of the

redevelopment is the decisive question when it

comes to existing buildings. We give advice to

planners and investors regarding the condition

and the sustainability of existing technical

facilities.

Construction firms increasingly award the

complete planning to a main planner ant the

building services to a general contractor,

for turnkey delivery. Therefore we, as

BMP, increasingly prepare the functional

specifications and monitor the general

contractor’s services. Ideally, there are

only three main players in the project: the

main planner, the general contractor and the

project manager. Thus, interfaces and inherent

problems and risks can be reduced significantly.

For large-scale projects the commissioningmanagement

becomes more and more

important. As the facilities become increasingly

complex and have manifold links to the higher

level building automation and alarm detection

systems, commissioning requires special

attention and care. We are familiar with the

difficult workflows in the technical building

services and we are aware of the complex and

time-consuming testing and adjustment work.

Therefore, we ensure optimum arrangement

and functionality by setting up realistic work

schedules, monitoring the commissioning,

and documenting the results. Commissioning

planning already starts at an early stage of

planning.

In-house controlling for the technical building

equipment means lean management structures

and best possible integration, availability and

reliability of the equipment. Our staff comprises

of a mix of senior and junior engineers,

which provides a good mix of experience and

advanced knowledge. We have decades of

experience in planning and realising small-scale

and large-scale projects.

By the way: SMART means to us not just

effective, but individual, intelligent, innovative

and focussed on the team and the result.

55


Filmhaus

Westdeutscher

Rundfunk

Integriertes Medienhaus für Redaktion,

Produktion und Fernsehen in Köln. à S. 69

Buchner Bründler AG


Technische Hochschule

Mittelhessen, Gießen

Neubau

Labor- und Technologiezentrum (LTZ) der Fachbereiche Krankenhausund

Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie sowie Mathematik,

Chemie, Physik und Informatik in drei Gebäuden an einem Campus.

Alles und Alle im Blick. Projektsteuerung benötigt kontinuierliche

Nutzerabstimmung. Mit Empathie, beherzter Moderation und der

Ausrichtung auf gemeinsame Ziele haben wir das „Mammutprojekt“

in ruhiges Fahrwasser und auf einen guten Kurs gebracht.

Technische Hochschule Mittelhessen

(Technical University Central Hesse),

Gießen

New construction

Laboratory and technology centre (LTZ) for

the faculties Hospital and Medical Technics,

Environmental and Biological Technology,

Mathematics, Chemistry, Physics and

Information Technology in three buildings on

campus.

To keep an eye on everything and everyone.

Project controlling requires continuous

alignment of users. With empathy, determined

moderation and an alignment on common

goals we managed to bring this massive

project into calm waters and on a good track.

58

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Hascher Jehle Architektur


UN Campus

der Vereinten

Nationen, Bonn

Neubau

Erweiterung für das Sekretariat der Klimarahmenkonvention

im UN Campus, Integration der denkmalgeschützten

Gebäude Wasserwerk und Pumpenhaus,

Passivhausstandard, Ausführung gemäß BNB-Gold

Standard (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen

des Bundes).

Stefan Lippert Architekten

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Ob in einem nationalen oder internationalen

Umfeld - Qualität und Sicherheit haben in unserem

professionellen Projektmanagement oberste Priorität -

Nutzer- und Schnittstellenmanagement vom Feinsten.

UN Campus of the United

Nations, Bonn

New construction

Expansion for the

administrative office of

the climate framework

convention, integration of

the protected waterworks

and pumping station

buildings, passive house

standard, execution

according to BNB gold

standard (German

evaluation system for

sustainable construction).

Whether in a national or

international environment

– quality and safety are

the top priorities and

therefore make our user

and interface management

outstanding.

59


Fantastic Forty

Four, Düsseldorf

Revitalisierung

sop Architekten

Umbau und Neugestaltung der ehemaligen AXA

Hauptverwaltung, Büro-Pavillons auf den Flachdächern

des Hochhauses, Ausführung nach DGNB-Silber

Standard.

SOP Architekten

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Klassisches Projektmanagement – Routine im besten

Sinne, denn damit gewährleisten wir unseren Kunden

hohe Standards und sichern methodisch die Qualität -

bewährt und natürlich auf das Projekt zugeschnitten.

Fantastic Forty Four, Düsseldorf

Revitalisation

Conversion and redesign of the former

AXA headquarters, office pavilions on the

flat roofs of the office tower, execution

according to DGNB (German association

for sustainable construction) silver

standard.

Classic project management – routine

in the best sense of the word, as this

guarantees high standards for our

customers and ensures the quality

methodically – tried, tested and of course

tailored to the project.

60

SOP Architekten


Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Thomas Koculak

IOCC Lufthansa,

Frankfurt/Main

Umbau und

Restrukturierung

Thomas Koculak Lufthansa

Lufthansa-Verkehrsleitzentrale zur Steuerung des

weltweiten Boden- und Flugbetriebs der Fluglinie

(Integrated Operation Control Center, IOCC); Umbau

eines bestehenden Bürohochhauses.

Moderne Arbeitswelten und vielfältig vernetzte

Techniken auf internationalem Standard. Ein Feld,

auf dem wir uns wohlfühlen, denn wir wissen, wie

man die zahlreichen beteiligten Unternehmen im

Projekt und vor Ort zur Punktlandung steuert.

IOCC Lufthansa, Frankfurt/Main

Conversion and restructuring

Lufthansa traffic control

headquarters for organizing the

global ground and flight operations

of the airline (Integrated Operation

Control Center, IOCC); Conversion

of an existing office tower.

Lufthansa

Modern working environments and

diverse technological networks at

an international standard. A job

description which we feel familiar

with, as we know how to get the

various organizations involved in

the project and on site to come

together for a spot-on landing.

61


Rossmann + Partner Architekten

Leistungen

Projekt Management

Stadthalle

Karlsruhe

Revitalisierung

Sanierung von Haustechnik, Brandschutz und

Fassaden, Modernisierung der Säle.

Klaus Eppele/Fotolia.com

tand LPH 5

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Neugestaltung im laufenden Betrieb –Veranstaltungsgebäude

für Kultur, Kongresse oder Events fordern

besonders unser Talent, alle Beteiligten gezielt auf

Termintreue einzuschwören. Spiel- und langfristige

Veranstaltungskalender begrenzen die Zeitfenster.

City Hall Karlsruhe

Revitalisation

Sanitation of domestic technology, fire

protection and facades, modernisation of

the event rooms.

Redesign during regular operations – event

centres for culture, conferences or events

particularly call upon our talent to get

everyone involved to commit to on-time

delivery. Performance and long-term event

schedules mean that we are dealing with

very strict timelines.

Netzwerkarchitekten

stheke „Abendveranstaltung“ (exemplarisch)

meso - unit-design - studiocandela - big- netzwerkarchitekten

62

Stadt Karlsruhe


Tibor Florestan Pluto

Alte Oper,

Frankfurt/Main

Modernisierung

Brandschutztechnische Gesamtsanierung der

Spielstätten, Nebenanlagen und Gastronomie,

Einhaltung von Denkmalschutzauflagen.

djama/Fotolia.com

Norbert Miguletz

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche C bis D

Kurze Bauabschnitte, langer Bauprozess, präzise Taktung

der Baumaßnahmen in den Spielpausen – das fordert

extrem gute Vorbereitung und die Fokussierung von

Unternehmen und Nutzern auf Disziplin. Da braucht es

permanente Abstimmung und Weitsicht.

Alte Oper (old opera), Frankfurt/Main

Modernization

Total sanitation of the fire protection

technology of the performance venues,

secondary structures and hospitality,

adherence to regulations for protected

buildings.

Short construction phases, long building

process, precise timing of construction

measures during breaks in the performance

schedule – this requires extremely efficient

preparation and a clear focus on discipline

by partners and users. This requires

permanent alignment and foresight.

Norbert Miguletz

63


Städtische Bühnen,

Frankfurt/Main

Machbarkeitsstudie

Alexander Paul Englert

Gebäudeanalyse und Aufstellung eines Sanierungskonzepts

für das Opern- und Schauspielhaus.

Epizentrum/wikimedia.org

Spannend und fundiert. Über zwei Jahre haben wir den

umfangreichen Gebäudebestand auf Herz und Nieren

geprüft. Fazit: gesicherte und belastbare Varianten für

eine erfolgreiche Modernisierung des renommierten

Hauses.

Städtische Bühnen (city theatre),

Frankfurt/Main

Feasibility study

Epizentrum/wikimedia.org

Analysis of the building and construction

of a sanitation concept for the opera and

theatre building.

Exciting and yet well-founded. For more

than two years, we have been testing the

extensive portfolio of buildings to the core.

Our conclusion: well-founded and resilient

varieties for a successful modernization of

this well-known institution.

Leistungen

Projekt Management

Projektsteuerung für Bestandsaufnahme,

Bestandsbewertung

und Machbarkeitsstudie

Städtische Bühnen

64


AXA Versicherung

AG, Berlin

Revitalisierung

Leistungen

Projekt Management

Projektcontrolling

auf Investorenseite

Umgestaltung eines Verwaltungsgebäudes zu einem

Bürohaus mit Ladenlokalen in Top-Lage – auf der

Tauentzienstraße (Kurfürstendamm).

Weinmiller Architekten

Eine gelungene Neubelebung von Immobilien hat

zwei Grundpfeiler: eine gute Gestaltung und eine

angemessene Rendite. Gemeinsam mit dem Projektentwickler

prüfen und optimieren wir Konzept und Kosten.

AXA Versicherung AG (AXA insurance), Berlin

Revitalisation

Redesign of an administrative building to an office building

with commercial spaces in an excellent area – on the

Tauentzienstraße (Kurfürstendamm).

A successful revitalisation of buildings hast wo main pillars:

a good design and an appropriate payback. Together

with the project developer we evaluate and optimize the

concept and costs.

65


Büro- und

Geschäftshaus am

Rudolfplatz, Köln

Neubau

Caruso St John Architects

Ein modernes Büro- und Geschäftshaus in unmittelbarer Zentrumslage

Kölns, entworfen vom Londoner Architekturbüro Caruso St John.

Abriss der bestehenden Bausubstanz sowie der Verbindungsbrücke

zwischen den Bestandsgebäuden und der unter Denkmalschutz

stehenden Hahnentorburg.

Dass wir direkt in der Nachbarschaft sitzen ist bei dieser vielschichtigen

Bauaufgabe ein großer Vorteil. Die einzigartige Gebäudeinsel

zwischen drei Hauptverkehrsstraßen und zwei Straßenbahnlinien

stellt hohe Anforderungen an die Abstimmung mit den Behörden und

die Baulogistik. Von Anfang an dabei, schon in den ersten Phasen.

Leistungen

Beratung

Begleitung Architektenwettbewerb

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Leistungen

Bau Management

Baumanagement LP 6 bis 8

Office and commercial building

at Rudolfplatz, Cologne

New construction

A modern office and commercial

building in central Cologne,

designed by London architect

office Caruso St John. Demolition

of the existing building structure

and the connecting bridge

between the existing building

structure and the protected

Hahnentorburg building. The fact

that we are located nearby is a

major advantage in the case of

this complex construction project.

The unique block of buildings

between three main roads and two

tram lines places high demands

on the alignment with officials and

the logistics of the construction,

right from the beginning, in the

very first phases.

66


JSWD Architekten

Koelnmesse 3.0

Erweiterung und

Modernisierung

Masterplan „Koelnmesse 3.0“: Modernisierungs- und

Instandhaltungsmaßnahmen des Südgeländes, Neubau

Halle 1plus, CONFEX als multifunktionales Kongress-/

Messe- und Event-Zentrum, zentrales Terminal, Parkhaus,

Verkehrs- und Außenanlagen.

Viele komplexe Teilprojekte, viele Beteiligte, viel Geld im

Spiel, komplexe Strukturen, dabei alles wissen und alles

zusammenhalten - bestens organisiert und mit höchster

Transparenz begleiten wir als General-Projektmanagement

das ambitionierte Projekt. Neu und spannend! à S. 72

Leistungen

Projekt Management

übergeordnetes Projektmanagement

AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Koelnmesse 3.0 (Cologne trade fair facilities)

Expansion and Modernization

JSWD Architekten

JSWD Architekten

Master plan “Koelnmesse 3.0“: modernization and

maintenance of the southern facilities, new construction

Hall 1plus, CONFEX as multifunctional conference / trade

fair and event centre, central terminal, multi-storey car

park, infrastructure and outdoor facilities.

A lot of projects, a lot of people, lots of money involved,

complex structures, and at the same time being in the

know about what is going on and keeping things aligned

– as general project managers we support this ambitious

project with the best possible organisation and the highest

possible transparency. It is new and exciting! à P. 72

JSWD Architekten

67


Büro-, Wohn- und

Geschäftshaus am

Friesenplatz, Köln

Neubau

MSM Meyer Schmitz-Morkramer / Konzept 3D

MSM Meyer Schmitz-Morkramer / Konzept 3D

Büro- und Geschäftshaus mit Ladenlokalen und Büros

an der Straße und Wohngebäuden im Blockinnenhof.

Stadtumbau im laufenden Betrieb, das ist schon etwas

Besonderes. Die Mieter der Häuserzeile bekommen im

Umgestaltungsprozess Ersatz- und Ausweichflächen

vor Ort. Wir betreuen die Mieter und den Eigentümer,

managen Abriss, Neubau, Umbauten und Umzüge.

Office, residential and commercial

building at the Friesenplatz, Cologne

New construction

Office and commercial building with retail and office

spaces facing the street and residential buildings facing

an enclosed courtyard.

Urban reconstruction during usual operations is always a

very special challenge. The tenants of the row of houses

are provided with alternative spaces during the redesign

process. We support the tenants and the owner, manage

demolition, new construction, redesigns and relocations.

Leistungen

Projekt Management

Projektmanagement AHO

- Projektstufen II bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Projektleitung AHO

Leistungen

Projekt Beratung Management

Projektmanagement Begleitung AHO

- Architektenwettbewerb

Projektstufen II-V

- Handlungsbereiche A-E

Projektleitung AHO

Leistungen

Bau Management

Baubegleitende

Qualitätssicherung

68


Leistungen

Projekt Management

internes Projektmanagement

des Generalplanerteams

Projektmanagement AHO

- Projektstufen I bis V

- Handlungsbereiche A bis E

Buchner Bründler AG

Filmhaus

Westdeutscher

Rundfunk, Köln

Sanierung

Integriertes Medienhaus mit Redaktion, Produktion

und Fernsehen. Erneuerung von Fassade, Dach,

Haustechnik, Brandschutz, Telekommunikations- und

Datennetzinfrastruktur plus Innenausbau.

Buchner Bründler AG

Seitenwechsel. Im Generalplaner-Management steuern wir

den Generalplaner mit seinen Fachplanern. Der Bauherr hat

seinen eignen Projektsteuerer. Im Kern eine „4er-Gruppe“,

stemmen wir gemeinsam das Zukunftsprojekt. Auch für uns

neue Perspektiven – im Leistungsbild. à S. 72

Filmhaus Westdeutscher Rundfunk

(film house of the western German

broadcasting corporaton), Cologne

Renovation

Integrated media house with editorial offices,

production and broadcasting facilities. Renewal of

the façade, roof, domestic technology, fire protection,

telecommunication and data infrastructure, and

interior decoration.

Buchner Bründler AG

Buchner Bründler AG

Changing sides. As general planning management we

coordinate the general planner with his engineers.

The builder has his own project coordinators. As

central part of this “team of 4”, we manage to make

this highly visionary project happen. These are also

new perspectives for us regarding the scope of work.

à P. 72

69


Eurotheum

Revitalisierung Bürohochhaus

in Frankfurt/Main à S. 19


Peter Kulka Architektur


BMP Leistungsportfolio / BMP Service Portfolio

Construction management

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

Project leadership

Project management

Project control

Construction management Construction Management

Technical due diligence

Competition management

Execution of VOF/VgV tenders

Public private partnership

Investor selection procedure

User management

Multi-project management

QA Quality assurance

Special request management

User demand planning

Relocation management

Technical building equipment controlling

Anti-claim managment

Nichts spornt uns so an, wie neue Herausforderungen.

Planen und Bauen, Nutzerwünsche und Gebäudebetrieb

haben sich in den letzten 20 Jahren stark verändert.

Technische, energetische, rechtliche und funktionale

Anforderungen sind unser tägliches Geschäft.

Agieren statt reagieren und natürlich mitgestalten,

was in unseren Händen liegt – wir sind fachlich immer

mittendrin und manchmal auch ganz vorn. Schön und

beruhigend, dass auch viel es Bestand hat. Gutes Projektmanagement

findet stets die richtige Balance aus

Bewährtem und Neuem.

72

Commissioning management

General planning management

General project management

Nothing drives us more than new challenges.

Planning and building, the wishes of users

and the usage of buildings have undergone

a significant change over the last 20 years.

Technical, energetical, legal and functional

requirements are our daily business. To act

instead of react and to co-create that which

is in our hands – we are always in the midst

of our area of expertise and sometimes at the

front. It is a beautiful and soothing thought that

many things last a very long time. Good project

management always finds the right balance

between the proven and the new.


2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

Baumanagement

Projektleitung

Projektmanagement

Projektsteuerung

Technische Due Diligence

Wettbewerbsmanagement

Durchführung VOF/VgV Verfahren

Public Private Partnership

Investorenauswahlverfahren

Nutzermanagement

Multiprojektmanagement

QS Qualitätssicherung

Sonderwunschmanagement

Nutzerbedarfsplanung

Umzugsmanagement

TGA-Controlling

Anti-Claim-Managment

Inbetriebnahmemanagement

Generalplaner-Management

General-Projektmanagement

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Referenzen / References

Büro, Verwaltung / Administration

Gesundheit / Health

Hauptverwaltungen

Hauptverwaltung der Continentale Versicherung AG,

Dortmund

Hauptverwaltung Kreissparkasse Köln

Hauptverwaltung Deutsche Lufthansa AG, Köln

Hauptverwaltung der HDI-Gerling-Lebensversicherung AG

(Rheinhallen)

Hauptverwaltung ESPRIT/edc, Ratingen

Hauptverwaltung der ARAG-Versicherung, Düsseldorf

Hauptverwaltung der Lanxess AG, Leverkusen

Hauptverwaltung der Stadtwerke Osnabrück

Hauptverwaltung der GAG Immobilien AG, Kalk

Hauptverwaltung der IHK Köln

Hauptverwaltung Debeka Hauptverwaltung, Koblenz

Banken/Sparkassen

Kreissparkasse Köln

Bezirkssparkasse Wiesloch

Commerzbankniederlassung, Halle/Saale

Stadtsparkasse Wetter-Ruhr

Volksbank Rhein-Neckar, Mannheim

Dienstleistungscenter der Commerzbank, Frankfurt am Main

Investment Banking Center (IBC) der Deutschen Bank,

Frankfurt am Main

Vereinigte Volksbank, Bad Harzburg

Volks- und Raiffeisenbank Machbarkeitsstudie,

Bergisch Gladbach

Öffentliche Verwaltung

Altes Rathaus, Bonn

Rathaus der Stadt Ratingen

ITZ Informationstechnisches Zentrum im BMVg,

Bonn-Hardthöhe

UN Campus der Vereinten Nationen, Bonn

Deutsche Botschaft in Rom, Italien

Lüttich-Kaserne, Köln

Gebäude124

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

(BAPersBw) mit zentralem Aktenlager

Otto-Wolff-Gebäude im Regierungspräsidium Köln

Amtsgericht Mettmann

Landeszentrale für polizeitechnische Dienste

Kreispolizeibehörde Wuppertal

Polizeipräsidium Düsseldorf

Kreispolizeibehörde Wesel

Deutscher Bundestag, Bürogebäude Wilhelmstraße 64, Berlin

IHK Industrie und Handelskammer, Köln

TMLNU Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,

Naturschutz und Umwelt, Erfurt

Büro- Verwaltungsneubau Glückstein Quartier, Mannheim

BBR Bundesministerium für Arbeit und Soziales

AXA-Bürogebäude

Dürenerstraße, Köln

Konrad-Adenauer-Ufer 21, Köln

Börsenplatz, Köln

Prinz-Georg-Straße, Düsseldorf

Tauentzienstraße (Kurfürstendamm), Berlin

IVG Bürogebäude

Artqudrat an der Museumsmeile Bonn

Frankfurt Central, Frankfurt/Main

Büro- und Geschäftshäuser

Büro- und Geschäftshaus Gustav Heinemann Ufer, Köln

Büro- und Geschäftshaus Kaygasse, Köln

Büro- und Geschäftshaus Käfertalerstraße, Mannheim

Büro- und Geschäftshaus Rotonda, Köln

Büro- und Geschäftshaus im MediaPark Block 5, Köln

Büro- und Geschäftshaus Rewenta, Köln

Büro- und Geschäftshaus Warschauer Straße, Berlin

Büro- und Geschäftshaus Maternusplatz, Köln

Büro- und Geschäftshaus Casa Stupenda, Düsseldorf

Büro- und Geschäftshaus, Hannover

Büro- und Geschäftshaus Westgate, Köln

Büro- und Geschäftshaus Friesenplatz, Köln

Büroquartier Waidmarkt (ehem. Polizeipräsidium), Köln

Büro- und Geschäftshaus Hofgarten-Careé

am Gendarmenmarkt, Berlin

Büro- und Geschäftshaus Quartier 109,

Kontorhaus Mitte, Berlin

Büro- und Geschäftshaus Gerling Ring-Carée, Köln

Büro- und Geschäftshaus BWN-Tower, Münster

Büro- und Geschäftshaus Office-Park-Rodenkirchen, Köln

Büro- und Geschäftshaus HTP Neue Direktion, Köln

Büro- und Geschäftshaus Mertonhaus, Frankfrut

Büro- und Geschäftshaus MEAG Westgate, Köln

Bürohaus Eurotheum, Frankfurt

Bürohaus Palais Zur Kronenburg, Trier

Büro- und Geschäftshaus Fantastic Forty Four Düsseldorf

WDR Westdeutscher Rundfunk Köln

WDR Vierscheibenhaus

WDR Sendezentrum An der Rechtschule

WDR Konferenzzentrum Appelhofplatz

WDR Filmhaus Appelhofplatz

Verbände

IW Institut der deutschen Wirtschaft, Köln

VDZ Verein deutscher Zementwerke, Düsseldorf

Mark Wohlrab

Kliniken

Kurklinik Bad Rippoldsau

Bundeswehrsanitätszentrum des

BMVg, Bonn Hardthöhe

Service- und Logistikzentrum des

Klinikums Dortmund

Universitätsklinik Bonn,

Biomedizinisches Zentrum

Universitätsklinik Bonn, Bettenhaus

und Ambulanz der HNO- und

Augenklinik

Universitätsklinik Bonn Kinderklinik/

Mutter-Kind-Zentrum

Kliniken der Stadt Köln Kinder- und

Jugendpsychiatrie Neubau

St. Johannes Hospital der

Katholischen Kliniken Duisburg

Mediapark-Klinik, Köln

Dominikus Krankenhaus, Düsseldorf

Dreifaltigkeits Krankenhaus, Köln

Vitos Klinikum Vitos Herborn

Klinikum Darmstadt

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Bildung / Education

Schulen der Stadt Düsseldorf

Gymnasiums Rückerstraße

Albrecht-Dürer-Berufskolleg

Max-Weber-Berufskolleg

Lore-Lorenz-Berufskolleg

Gemeinschaftshauptschule Melanchthonstraße

Gemeinschaftsgrundschule Rather Kreuzweg

Schulzentrum Lindemannstraße

Comenius-Gymnasium Dreifachturnhalle mit

Nebenräumen

Berufskolleg Siegburgerstraße (Elly Heuss Knapp Schule)

Bundesleistungszentrum Tischtennis, Düsseldorf

Schulen der Stadt Köln

Grundschule Kupfergasse

Grundschule Kupfergasse,

Sporthalle mit Nebenräumen

Grundschule Merianstraße

Hauptschule Ringelnatzstraße

Haupt- und Realschule Dellbrücker Mauspfad

Grundschule Lustheider Straße

Realschule Planckstraße

Grundschule Humboldtstraße

Schulen der Stadt Bonn

Elsa-Brändström-Schule/Paulusschule

Friedrich-Ebert-Gymnasium

Friedrich-List Berufskolleg, Limpericher Strasse

Kreuzbergschule

Nicolaus-Cusanus-Gymnasium

Arnold-von-Wied Schule

Realschule Beuel

Kindertagesstätten der Stadt Bonn

KiTa Dransdorf, Gerhart-Hauptmann-Str.

KiTa Tannenbusch, Schlesienstr.

KiTa Letterhausstraße 41

KiTa Küdinghoven, Am Sonnenhang

KiTa Duisdorf, Am Bruch

KiTa Waldenburger Ring 30

KiTa Stresemannstraße 26

KiTa Mehlem, Oberaustr.

KiTa Am Wolfsbach

KiTa Chemnitzer Weg

Kindergarten Am Herbertskaul, Frechen

Institutsgebäude der RWTH Aachen

Neubau IPC Institut für physikalische Chemie

Neubau IKV Institut für Kunststoffverarbeitung

Neubau NGP2 Center for Next Generation

Processes and Products

Neubau SuperC Studierenden Service Center

Sanierung Hauptgebäude

Universität zu Köln

Umbau/Grundsanierung der Gebäude Weyertal 119/121

und Gyrhofstraße 15–17

Neubau eines Rechenzentrums

Sanierung des Hauptgebäudes

Neubau eines Seminarzentrums

Sanierung Physikalische Institute

Sanierung des Philosophikums

Sanierung der Humanwissenschaften, Gebäude 211

Sanierung Alte Zoologie

Fachhochschulen und Universitäten

Hochschule Niederrhein, Krefeld

Fachhochschule Aachen, Neubau Campus Jülich

Humboldt-Universität, Hauptgebäude

Unter den Linden, Berlin

Ruhr-Universität Bochum,

Institutsgebäude ND (PURE) und NB,

Universität Bonn, Technisches

Infrastrukturgebäude (LIMES 2)

Technische Universität Dortmund Sanierung

Gebäudekomplex Chemie/Physik

Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen,

Neubau Labor- und Technologiezentrum

Technische Hochschule Darmstadt,

Neubau Chemie und Biotechnologie

Hochschule Rhein-Main, Rüsselsheim,

Sanierung Gebäude A und B

HHU Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Ersatzneubau Gebäudegruppe 26.00

Neubau Biowissenschaften

Forschungszentren

Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft,

Forschungszentrum Biodiversity and climate,

Frankfurt am Main

Helmholtz-Institut für Infektionsforschung Neubau

Laborgebäude, Saarbrücken

Wissenschaftspark und Technologiezentrum Rheinelbe,

Gelsenkirchen

Sporthallen

Drei-Feld-Sporthalle, Frankfurt

Schulen andere Standorte

Ratsgymnasium, Wolfsburg

Förderschule An der Virneburg, Kreis Mettmann

Gymnasium Augustinerschule. Wetteraukreis Friedberg

Ratsgymnasium Alexander-von-Humboldt-Schule,

Rüsselsheim

Bundesamt für Bauwesen

BBR Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Neubau K12

BBR Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Deutsches Archäologisches Institut in Rom, Italien

Heinrich Schreiber

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Referenzen / References

Verkehr, Infrastruktur / Traffic, Infrastructure

Stadtwerke Osnabrück

Neubau Busbetriebshof

Erweiterungsneubau Hauptverwaltung

Erweiterung Vorstandsetage

Neubau Netzservice- und Logistikzentrum

Neubau SWO Infozentrum

Sanierung SWO-Gelände

Flughafen Leipzig/Halle,

Ausbaustufen I und II

Einführung des Allwetter-Flugbetriebes

Aufbau CAT-III

Anpassung Terminal A

Neubau Terminal B

Neubau Terminal C

Umbau Verwaltung und Tower

Neubau Feuer- und Rettungswache

Neubau Lärmschutzwall und Lärmschutzwand,

Sanierung und Erweiterung der Flugbetriebsflächen

Sanierung und Erweiterung Betriebsstraßen und

Einfriedung des Gesamtgeländes

Neubau Landebahnbeobachtungsgebäude

Neubau Mehrzweckhalle und Luftposthalle

Aufbau Gesamtsicherheitskonzeption

für den Flughafen

Raumordnungsverfahren für den Neubau

der SL-Bahn Nord,

Planfeststellungsverfahren für den Neubau

der SL-Bahn Nord,

Deutsche Bahn AG

Umbau Bahnhof Essen-Eiberg

Hallendachsanierung Hauptbahnhof Krefeld

Umbau Bahnhof Grevenbroich

Erweiterung Bahnhof Frankfurt-Rödelheim

Nord-West-Bahn, Neubau Wartungsstützpunkt,

für die Schienenfahrzeuge, Bremerhaven

Daimler Real Estate

Neubau NFZ Recklinghausen

Neubau NFZ Kassel

Neubau NFZ Bremen

Ferrari Autohaus, Köln Marsdorf

Contiparkhaus Magnusstraße, Köln

Tiefgarage mit Platzrandbebauung

Maternusplatz, Köln

Ausbau BAB A1 auf sechs Spuren von

AS HH Billstadt bis AD HH-Südost,

Freie und Hansestadt Hamburg

Hauptfeuer- und Rettungswache, Ratingen

Stadt Mannheim

Feuerwache Nord

Wettbewerbsbetreuung

städtischer Betriebshof, Mannheim

Deutsche Lufthansa AG

Neubau und Ausbau der Loungeflächen im Wurzelbereich

A-West im Rahmen der Flugsteigerweiterung

und des Umbaus des Flugsteigs A

Standortvergleich und Prüfung von Machbarkeitsstudien

zur Unterbringung des FOC (Flight operation

center) der Deutschen Lufthansa AG am Standort

Fraport

Umbau Lufthansa Integrated Operation Control

Center

Umbau Co-Allokation OCC&HCC

Competence Center Temperature Control

der Lufthansa Cargo AG

Thomas Koculak

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Einzelhandel / Retail

Industrie, Gewerbe, Logistik / Industry, Commercial business

Neubau Obi-Märkte

Bittigheim-Bissingen

Weinsberg

Sindelfingen

Einkaufszentren und Fachmarktzentren

EKZ Dresden, Nickern 1

EKZ Krakau

EKZ Kitzingen

EKZ Frankfurt am Main

EKZ Offenbach

EKZ Blautalcenter, Ulm

EKZ Jena-Burgau

SB-Warenhaus, Wetzlar

Dienstleistungszentrum Lausitzer Hof, Cottbus

EKZ Schlosskirchpassage, Cottbus

EKZ Louisen-Center, Bad Homburg

EKZ Gießen, Seltersweg

EKM Cham

EKZ Darmstadt

FMZ Karlsruhe

FMZ Kempten

FMZ Kronau

EKZ Liezen/Österreich

EKM Osterhofen

EKM Sulzbach-Rosenberg

EKZ Sachsenallee, Chemnitz

EKZ Dumont Carreé, Köln

EKZ Kant-Center, Berlin-Wilmersdorf

EKZ HUMA, St. Augustin

Viktoriakarree, Bonn

Fachmarktzentren, Hotel und Büro, Gelände der

Calor-Emag, Ratingen

Geschäftshäuser

Geschäftshaus C&A, Cottbus

Geschäftshaus C&A, Wiesbaden

Geschäftshaus KSK, Bergisch-Gladbach

Neubau Logistikzentren

Logistikzentrum, Dormagen

Logistikzentrum, Krefeld

Logistikzentrum Gut Heiligendonk,

Düsseldorf

Logistik- und Gewerbepark

Neudietendorf, Erfurt

Logistik- und Gewerbepark, Alzenau

Logistik- und Gewerbepark, Darmstadt

Logistik- und Gewerbepark Hamburg

Logistik- und Gewerbepark Kiel

Logistik- und Gewerbepark Lübeck

Logistik- und Gewerbepark Essen

Logistik- und Gewerbepark Aachen

Logistik- und Gewerbepark Neuss

Neubau verschiedener Business- und

Gewerbeparks

Business Park Am Martinszehnten,

1. und 2. BA, Frankfurt-Kalbach

Business Park Neuss B09, 3. und 4. BA,

Neuss

Businesspark Ostrow, Cottbus

Businesspark Rheinpark, Düsseldorf

Businesspark Fichtenstraße, Düsseldorf

Businesspark und Logistikzentrum BBI

(Flughafen Berlin-Brandenburg-International),

Berlin

Businesspark, Mönchengladbach

Businesspark, Gießen

Businesspark Berlin (Naumburgerstr. und

Industriestr.)

Neubau und Sanierung verschiedener

Produktionsgebäude für Leybold

Produktionsgebäude

Leybold Coating, Bingen

Verwaltungsgebäude

Leybold-Optics, Alzenau

Produktionsgebäude C30/31

für Leybold-Vakuum, Köln

Produktionsgebäude C55

für Leybold-Vakuum, Köln

Entwicklungszentrum B02 für Turbomolekularpumpen

Leybold-Vakuum, Köln

Refurbishment mehrerer

Logistik-Portfolios

Karstadt Quelle Logistikimmobilien,

bundesweit

Spar Logistik Immobilien, bundesweit

Neckermann, Frankfurt/Main

Netzservice- und Logistikzentrum der

Stadtwerke Osnabrück

Delphi Technical Centre, Wuppertal

GVG Gewerbeabfallsortieranlage, Köln

Madaus Betriebsgelände, Köln

Winkelhausen- und Scharnhorst-Kaserne,

Osnabrück

Daimler Real Estate

Neubau NFZ Recklinghausen

Neubau NFZ Kassel

Neubau NFZ Bremen

Messen

Messe Cottbus, Neubau

Messe Hamburg, Sanierung

Hallen B1 bis B4

Messe Essen Neubau

Messe Köln 3.0 Sanierung und Erweiterung

Bayer Produktion und Geschäftshaus

Bayer Healthcare Neubau

Laborgebäude in Wuppertal

Bayer PSM5

Bayer RKE

Bayer MPL 239

Bayer ELB 123

Bayer CEB-SFF2

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Referenzen / References

Kultur / Culture

Wohnen / Living

CCS Congress-Centrum-Suhl

CC Congress-Centrum Rosengarten, Mannheim

WCCB World Conference Center Bonn

Expo- und Eventcenter EXPO XXI Gladbacher

Wall, Köln

Stadt Köln, Neubau Historisches Archiv, Kunstund

Museumsbibliothek

Bundesgartenschau Cottbus

Stadt Bonn

Umbau Siemenshaus

Neubau Haus der Bildung

Sanierung Theater Beuel

Sanierung und Umbau der ehemaligen

NS-Ordensburg Vogelsang

Dokumentationszentrum

Nationalpark Eifel Museum

Konferenzzentrum

Verwaltung

Gastronomie

WDR Westdeutscher Rundfunk, Köln

Sanierung Studio- und Sendezentrum

An der Rechtschule

Sanierung WDR-Vierscheibenhaus

Neubau Multifunktions- und Kommunikationszentrum

Sanierung WDR Filmhaus

Theater und Schauspielhäuser

Stadthalle Karlsruhe

Alte Oper, Frankfurt/Main

Städtische Bühne Frankfurt, Sanierungskonzept

Oper- und Schauspielhaus

Sanierung Schauspielhaus, Stadt Düsseldorf

HBM, Sanierung Staatstheater Wiesbaden

Senstadt Berlin, Sanierung Theater an der

Parkaue, Berlin

Museen

DFB Fußballmuseum, Dortmund

Senstadt Berlin, Umbau/Sanierung des denkmalgeschützten

Saalbau Marinehaus für das

Stadtmuseum/Märkisches Museum

Hotelbauvorhaben

Hotel Saaleblick, Halle

Boarding House Berliner Straße, Cottbus

Haus Meer, Meerbusch

Hotel Calor-Emag, Ratingen

Motel One, Köln

Globana-Airport Hotel, Schkeuditz

Wohn- und Pflegeheime

Altenpflege/-wohnheim Rheinallee, Bonn

Agnesstift, Bonn

Wohnbauvorhaben

Wohnpark Saaleblick

Wohnpark Lutherarkaden, Dessau

Wohnpark Saarmund, Berlin

Wohnpark Coloria, Köln

Wohnpark DREI, Bonn

Wohnpark DREI, Neuss

Wohnanlage am Beethovenpark, Köln

Wohnpark Puschkin-Promenade, Cottbus

Wohnhäuser Alte Mühle, Köln-Sürth

Wohn- und Geschäftshaus, Leipzig-Gohlis

Wohnbebauung, Leipzig-Wahren

Einfamilienhaussiedlung, Sechtem

Ringpalais Rodenkirchen, Köln

Wohnpark Fünfzig733, Köln-Nippes

Wohnpark Max-Wallraf-Straße, Köln

Wohnpark Max-Wallraf-Höfe, Köln

Wohnpark Contipark, Köln

Wohnpark Goltsteinforum, Köln-Bayenthal

Wohnsiedlung Gerhard-Brudersstraße, Köln Ossendorf

Wohnhausgruppe 855. Berlin

Wohnhäuser Edur-Park, Kiel

Wohnanlage Mansfelder Straße, Dresden

Eigentumswohnungen Park Linné, Köln

Wohnhaus Edur-Park, Kiel

Wohnquartier Dumont Careé, Köln

Wohn- und Officeparks

Wohn- und Officepark Rodenkirchen, Köln

Wohn- und Officepark Dürener Straße, Köln

Wohn- und Geschäftshaus Prinz-Georg-Straße, Düsseldorf

Wohn- und Geschäftshaus Sanierungskonzept

Unter Sachsenhausen/Kattenburg, Köln

Wohn- und Geschäftsquartier Andreas-Quartier, Düsseldorf

Wohn- und Geschäftshaus KSK, Bergisch-Gladbach

Wohn- und Geschäftsquartier Gerling-Quartier, Köln

Wohn- und Geschäftsquartier Sony-Center, Berlin Potsdamer-Plat

Weißhausstraße Köln

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Due Diligence/Public Private Partnership/Beratung/

Deliberation and consultation

Ausland / Abroad

Externes Projektcontrolling für beschäftigungswirksame

Großprojekte der Metallindustrie im

Auftrag der Treuhand Berlin

Analyse und Strukturierung des Immobilienportfolios

als Grundlage für den optimierten

Abverkauf der Liegenschaften in Hanau und Köln

der UNAXIS AG

Gutachterverfahren zur landespolitischen

Zielstellung für die Entwicklung der Flughäfen

Dresden und Leipzig/Halle im Auftrag des

Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft

und Arbeit

Aufbau eines Multiprojektcontrolllings und

Berichtswesens der DB AG, Station & Service

Aufbau eines Projektmanagement- und Informationssystems

für den Bereich Bauen/Verwaltung,

Kreissparkasse Köln

Qualitätsüberwachung

Qualitätsüberwachung im Rahmen eines PPP-

Projektes zur Sanierung von 5 Schulstandorten

in Köln

Qualitätsüberwachung im Rahmen eines PPP-

Projektes für den Neubau des Logistikzentrums

des Klinikums Dortmund

Beratung und Projektbetreuung

Beratung und Projektbetreuung der Deutschen

Lufthansa AG für den Neubau der Hauptverwaltung

in Köln

Beratung und Projektbetreuung des Instituts der

deutschen Wirtschaft im Rahmen der Standortverlagerung

in Köln

Beratung und Projektbetreuung der Lanxess AG

für die Verlagerung der Hauptverwaltung von

Leverkusen nach Köln

Beratung und vergleichende Standortanalysen/

Machbarkeitsstudien zur Unterbringung des FOC

(Flight Operation Center) und Erweiterung des

LAC (Lufthansa Aviation Center) der Deutschen

Lufthansa AG am Standort Fraport (Flughafen

Frankfurt)

Beratung und Projektbetreuung im Rahmen der

Konversion der ehemaligen Scharnhorst- und

Winkelhausen-Kasernen in Osnabrück

Technische Due Diligence

Commerzbankniederlassung Halle/Saale

Verwaltungsgebäude Flender AG, Bocholt

Landratsamt Nordhausen, Nordhausen

Verwaltungsgebäude Fa. Magna, Berlin

Seniorenresidenz Geertz, Bad Schwartau

Allgemeine Ortskrankenkasse Ortenau, Offenburg

Karstadt AG, München

Airportcenter, Dresden

Rieter AG, Ingolstadt

Mercedes-Benz AG, Berlin-Salzufer

Königlich-Preußische Manufaktur, Berlin

Karstadt-Quelle Logistik-Standorte (Bundesweit)

Spar Logistik-Standorte (Bundesweit)

Salamanderhaus, Dortmund Westhellweg

Salamanderhaus, Köln Hohe Straße

Salamanderhaus, Düsseldorf Schadowstraße

Salamanderhaus, Wuppertal Wall

Gewerbepark Holzwickede

Rudolfplatz (Inselbebauung), Köln

ehemaliges BDI-Hochhaus, Köln

Organisationsuntersuchung und Organisationsoptimierung

der Abteilung IV (Gebäude- und

Dienstemanagement) der Technischen Universität

Berlin

Deutsche Botschaft in New Delhi, Indien

Deutsche Botschaft in Rom, Italien

Deutsches Archäologisches Institut in Rom, Italien

Deutsche Botschaft Stockholm

Einkaufszentrum, Krakau, Polen

Fachmarktzentrum (BauMax), Liezen, Österreich

Caruso St John Architects

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Fourty

Four

Revitalisierung und Neugestaltung

Bürohochhaus in Düsseldorf

à S. 60

sop Architekten


Projektnachweise

20 Unfallklinikum/Universitätsklinikum

Bergmannsheil, Bochum

23 Alexander-von-Humboldt-Schule,

Rüsselsheim

14 NGP², RWTH Aachen

Das „Center for Next Generation Processes

and Products (NGP²)“ ist ein 4-geschossiges

Büro-, Labor- und Technikumsgebäude, das

in Massivbauweise errichtet wurde. Zukünftig

sind hier die sieben Lehrstühle der Aachener

Verfahrenstechnik (AVT) unter einem

Dach vereinigt. Die beiden zentralen Höfe,

verstanden als Eingangs- und Anlieferungshof,

gliedern den Baukörper in zwei verkettete

Bauvolumen. Zwei eingeschnittene Innenhöfe

ermöglichen die Belichtung und Belüftung der

tiefen Gebäudeteile.

Auftraggeber: BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb

NRW, NL Aachen

Architekt: ksg kister scheithauer gross architekten

und stadtplaner GmbH, Köln

15 Bayer Pharmaceuticals, Wuppertal

Im Neubau des Technikums- und Laborgebäudes,

welches dem neuesten technologischen

Standard entspricht, werden in Zukunft innovative

Wirkstoffe und pharmazeutische Tablettenformulierungen

entwickelt. In dem Bauwerk

befindet sich ein Chemie-Technikum mit

modernster Synthese-Technologie und gezielt

aufgebauter Infrastruktur, um die effiziente und

sichere Entwicklung der Wirkstoffkandidaten

aus allen Indikationsgebieten der Bayer-Pharma-Forschung

zu gewährleisten. Neben dem

Wirkstoff-Technikum sind in dem Gebäude

auch Labore untergebracht. Damit sind alle

technischen Funktionen von der Wirkstoff- und

anschließenden Tablettenentwicklung bis hin

zur Qualitätsprüfung in dem neuen Gebäude

vereint.

Auftraggeber: Bayer Technology

Services GmbH, Leverkusen

Generalplaner: LaboTech Planungs GmbH

Griesheim / Bad Soden

16 GAG Immobilien AG, Köln

Die neue Firmenzentrale der GAG entsteht

zwischen dem Polizeipräsidium und dem

Odysseum im Kölner Stadtteil Kalk. Das neue

fünf- bis sechsgeschossige Verwaltungsgebäude

für ca. 300 Mitarbeiter bietet etwa

8.500 qm Bürofläche und hat Potenzial für

die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Weiterhin werden rund 170 Wohnungen, davon

etwa ein Drittel öffentlich gefördert, entstehen.

Die Wohnungen sind in sechs vier- bis

fünfgeschossigen Baukörpern untergebracht,

zwischen denen zwei Kleinkinderspielplätze

und ein öffentlicher Spielplatz vorgesehen

sind. Der ruhende Verkehr wird in einer quartierseigenen

Tiefgarage untergebracht.

Auftraggeber: GAG Immobilien AG, Köln

Architekt: JSWD Architekten GmbH & Co. KG,

Köln

17 Wohnsiedlung Ossendorfer

Gartenhöfe, Köln

DIE EHRENFELDER Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft

eG ist Eigentümer von ca. 350

Wohnungseinheiten im Stadtteil Köln-Ossendorf.

Das Wohngebiet soll schrittweise abgerissen

und durch Neubauten ersetzt werden.

Gebaut werden Ein- bis Fünfzimmerwohnungen

mit Wohnflächen von 41 bis 113 qm; insgesamt

soll ein Drittel der Wohnungen öffentlich

gefördert werden. Der erste Bauabschnitt hat

Anfang Mai 2016 begonnen. Das Wohngebiet

soll Mitte 2021 fertiggestellt werden.

Auftraggeber: DIE EHRENFELDER Gemeinnützige

Wohnungsgenossenschaft eG, Köln

Architekt: Molestina Architekten, Köln

18 Stadtarchiv Köln

2009 fiel die Entscheidung zugunsten eines

neuen Archivgebäudes an der Ecke Luxemburger

Straße/Eifelwall, das zusätzlich das

Rheinische Bildarchiv beherbergen soll. Der

Entwurf sieht für das „modernste und sicherste

Kommunalarchiv Europas“ ein siebengeschossiges

Magazingebäude im Zentrum vor,

umgeben von Werkstätten, Verwaltungsräumen

der Bibliothek, deren drei Geschosse sich

an den Traufhöhen der gegenüberliegenden

Bebauung orientieren. Die neuen Räume und

Magazinflächen für das Historische Archiv

und das Rheinische Bildarchiv entstehen auf

einer Gesamtnutzfläche von etwa 20.300

Quadratmetern.

Auftraggeb.: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Architekt: Waechter + Waechter Architekten

BDA, Darmstadt

19 Eurotheum, Frankfurt/Main

Das Gebäudeensemble erlebt durch den Umbau

von einem Single-Tenant-Gebäude zu einem

Multi-Tenant-Gebäude eine Renaissance.

Durch die architektonische Umgestaltung der

21 Obergeschosse und des Foyerbereichs

sind die zukünftigen Büroflächen nicht nur

Arbeitsstätten, sondern bilden Herz und

Mittelpunkt eines Unternehmens in Mitten der

Bankenmetropole. Den zukünftigen Mietern

werden hochwertige Flächen mit einem prächtigen

Blick über die Frankfurter Skyline zur

Verfügung gestellt. Zudem stehen den Mietern

und Gästen verschiedene Dienstleistungen

sowie ein Boarding House inkl. Sky-Bar in den

obersten Etagen zur Verfügung.

Auftraggeber: Commerz Real AG Investmentgesellschaft

mbH, Wiesbaden

Architekten: Hochhaus: Canzler Ingenieure

GmbH, Frankfurt am Main, Foyer: Peter Kulka

Architektur, Köln, Mieterausbau: Just Burgeff

Architekten GmbH, Frankfurt am Main

Der Neubau erfolgt in zwei Bauabschnitten.

Im ersten Bauabschnitt wurden die neue

Notfallaufnahme, der Zentral-OP, eine neue

Intensivstationen sowie verschiedene weitere

medizinische Bereiche zu einem neuen Funktionstrakt

vereint. Anschließend wurden der alte

Untersuchungs- und Behandlungstrakt sowie

der verbliebene Teil des alten Bettenhauses

2 abgerissen. Auf der Freifläche wird aktuell

der zweite Bauabschnitt des neuen Funktionstraktes

und des Bettenhauses realisiert. Im

zweiten Bauabschnitt des Funktionstraktes

werden vier weitere OP-Säle eingerichtet,

sodass das neue OP-Zentrum dann insgesamt

14 Säle umfassen wird.

Auftraggeber: Berufsgenossenschaftliches

Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH,

Bochum

Generalplaner: LUDES Architekten Ingenieure

GmbH, Recklinghausen

21 Zentralklinikum, Darmstadt

Im Rahmen einer Neustrukturierung des

gesamten Klinikums und der Optimierung der

wirtschaftlichen Abläufe im Zusammenhang

mit gleichzeitig einhergehender Modernisierung

des gesamten Krankenhausbetriebes,

ist die Zusammenlegung der verschiedenen

Standorte notwendig. In dem zentralen

Klinikneubau (ZNB) werden mehrere Fachbereichen

zusammengelegt: Unfallchirurgie,

Augen, Anästhesie, Haut, HNO, Gynäkologie,

Geburtshilfe, Neonatologie, Gefäßklinik, Stroke

Unit/Neuro-Intensiv, Neurologie, Pathologie

und Strahlentherapie. Die Realisierung erfolgt

in zwei Bauabschnitten und macht eine Reihe

von Zwischenumzügen notwendig, da im Zuge

der Baufeldfreimachung insgesamt sechs

Bestandsgebäude abgebrochen werden.

Auftraggeber: Klinikum Darmstadt GmbH,

Darmstadt

Architekt: HDR TMK Planungsgesellschaft

mbH, Düsseldorf

22 Ratsgymnasium, Wolfsburg

Das Ratsgymnasium Wolfsburg soll einen neuen

Trakt für die naturwissenschaftlichen Fächer,

einen neuen Ganztagsbereich mit Mensa

sowie eine neue Sporthalle erhalten. Hierfür

ist der Neubau eines 4-geschossigen Naturwissenschaftstraktes

mit angelagerter Sport- und

Gymnastikhalle geplant. Der Neubau wird im

Passivhausstandard ausgeführt. Die Anbindung

an den Altbestand erfolgt über eine zweigeschossige,

sogenannte Multifunktionszone, die

zugleich als Haupterschließung, zur Verknüpfung

der verschiedenen Nutzungsbereiche und

zur Vermittlung zwischen den Geschoßebenen

dienen soll. Der Bestand wird renoviert bzw.

saniert und teilweise umgebaut.

Auftraggeber: Stadt Wolfsburg

Architekt: ARGE IPRO LEIPZIG Planungs- und

Ingenieuraktiengesellschaft, Leipzig

Das aus den 70er Jahre stammende Gebäude

der Alexander-von-Humboldt Gesamtschule,

wird im Rahmen der Umsetzung des aktuellen

Schulentwicklungsplans umgebaut und erweitert.

Eine Sanierung des Naturwissenschaftlichen

Fachtrakts erfolgte bereits 2011. Zudem

wurde 2009 im ehemaligen Schwimmhallenbereich

eine Mensa errichtet. Die anstehenden

Sanierungsmaßnahmen der vorhandenen

Schulgebäude und der Sport-/Turnhalle sowie

der Erweiterungsneubau erfolgen im laufenden

Schulbetrieb.

Auftraggeber: Magistrat der

Stadt Rüsselsheim am Main

Architekt: Kresings Architektur GmbH, Münster

24 Hauptsitz VDZ, Düsseldorf

Seit 1956 ist der Verein Deutscher Zementwerke

e.V. in der Düsseldorfer Tannenstraße

ansässig. Der Standard des Gebäudes ist

nicht mehr zeitgemäß. Gebäudetechnik und

Fassade sind energetisch und funktional

veraltet und der gewachsene Flächenbedarf

kann nicht mehr erfüllt werden. Der geplante

Neubau für das VDZ wird zukünftig von seinem

Forschungsinstitut und den ihm zugeordneten

Gesellschaften genutzt. Das neue Gebäude,

bestehend aus 6 Vollgeschossen und 2

Untergeschossen, soll so zur Verbesserung der

Arbeitsabläufe und zur weiteren Effizienzsteigerungen

des VDZ beitragen.

Auftraggeber: VDZ Verein Deutscher Zementwerke

e.V., Düsseldorf

Architekt: pbr Planungsbüro Rohling AG,

Düsseldorf

25 Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin

Das im Jahre 1974 errichtete Verwaltungsgebäude

K12 soll durch einen Neubau ersetzt

werden. Der zukünftige Neubau ist ein Massivbau

mit Y-förmigen Grundriss, der neben

den 2009 fertig gestellten Laborgebäuden K10

angeordnet ist. Das Gebäude mit Büro-, Multifunktions-

und Laborräumen besteht aus drei

Obergeschosse und einem Untergeschoss.

Die Werkstätten und Garagen sind ebenerdig

angeordnet. Im Untergeschoss befinden sich

u.a. die Technikzentrale und das Service-

Center-Dosimetrie. In den Obergeschossen

befinden sich überwiegend Bürobereiche. Bei

der Realisierung werden die Anforderungen

an das Nachhaltige Bauen berücksichtigt und

es wird eine Zertifizierung nach BNB in Silber-

Qualität angestrebt.

Auftraggeber: BImA Bundesanstalt für Immobilienaufgaben,

Berlin

Architekt: hks Hestermann Rommel Architekten

& Gesamtplaner GmbH & Co. KG, Erfurt

82


58 Technische Hochschule

Mittelhessen, Gießen

Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten

Hochschulstandorts plant die Technische Hochschule

Mittelhessen den Neubau eines Laborund

Technologiezentrums. Der Neubau des LTZ

verfolgt das Ziel, die Fachbereiche Krankenhaus-

und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie

an einem Standort zu bündeln und

die naturwissenschaftlichen Bereiche (Chemie

und Physik) des Fachbereiches Mathematik,

Naturwissenschaften und Informatik ebenfalls

am Campusbereich anzusiedeln. Die Planung

sieht drei Baukörper auf einem durchlaufenden

Untergeschoss mit zentral angeordneter

Tiefgarage vor. Die Maß-nahme wird durch das

Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA

des Landes Hessen gefördert.

Auftraggeber: LBIH Landesbetrieb Bau und

Immobilien Hessen, Gießen

Architekt: Hascher Jehle Architektur, Berlin

59 UN Campus der

Vereinten Nationen, Bonn

Der UN Campus der Vereinten Nationen in

Bonn befindet sich in unmittelbarer Nähe

zum Rhein im ehemaligem Regierungsviertel.

Derzeit gehören dem UN Campus das Alte

Abgeordneten Hochhaus „Langer Eugen“, das

Personeneingangsgebäude, das Logistikgebäude

und das Ärztehaus an. Bei der geplanten Erweiterungsmaßnahme

für das Sekretariat der

Klimarahmenkonvention handelt es sich um

vier Teilbaumaßnahmen: Erweiterungsneubau,

Instandsetzung des Alten Wasserwerks und

des Pumpenhauses (beide denkmalgeschützt),

Erweiterung Logistikgebäude und Neubau

Wirtschaftsgebäude. Der 17 geschossige Erweiterungsneubau

soll dabei hohe Nachhaltigkeitsanforderung

hinsichtlich gestalterischer,

ökologischer und energetischer Aspekte

erfüllen. Ziel für die geplante Neubaumaßnahme

ist es, das Zertifikat in Gold nach dem

Bewertungssystem des BNB zu erreichen.

Auftraggeber: BImA Bundesanstalt

für Immobilienaufgaben, Bonn

Architekt: ARGE UN/E, Berlin

(Stefan Lippert Architekten/BIG)

60 Fantastic Forty Four, Düsseldorf

Im Düsseldorfer-Derendorf wird eine leerstehende

Gewerbeimmobilie aus den 1970er

Jahren zu einem modernen Bürogebäude mit

zeitgemäßen Büroflächen, dem Forty Four,

umgewandelt. Für die Revitali-sierung des ca.

21.500 m² großen Bestandsgebäudes wurde

nur die Tragstruktur erhalten. Eine weiße Elementfassade

aus Glas und Aluminium sorgt für

Transparenz und großzügige Fensterfronten.

Ziel des neuen Konzepts sind nicht nur großzügige

und variable angelegte Büroflächen, die

als Einzel-, Gruppen- oder Open Space-Büros

genutzt werden können, sondern auch eine

nachhaltige Bauweise. Begehbare Dachterrassen

und eine extensive Dachbegrünung

erhöhen zusätzlich die Qualität des Bürohauses.

Das Gebäude wird nach dem DGNB-Silber

Standard zertifiziert

Auftraggeber: die developer Projektentwicklung

GmbH, Düsseldorf

Architekt: sop Architekten GmbH &Co. KG,

Düsseldorf

61 IOCC Lufthansa, Frankfurt/Main

Das 1972 erbaute Hochhaus (Gebäude 302)

wurde 2002 umfassend saniert und wird

hauptsächlich als Bürogebäude genutzt. Es

besteht aus 7 oberirdischen und 2 unterirdischen

Geschossen. Die Bereiche des Operations

Control Center (OCC) und Hub Control

Center (HCC) sind zwar klar abgegrenzt (das

OCC steuert den weltweiten LH-Flugbetrieb,

während das HCC die Optimierung der Passagierströme

am Hub FRA und die Steuerung

der Bodenereignisse verantwortet) und auch

räumlich getrennt angeordnet. Allerdings

findet eine intensive, regelmäßige Interaktion

der beiden Bereiche statt. Zur Sicherstellung

der ganzheitlichen Steuerung und Optimierung

des gesamten Flugbetriebs (Aircraft, Crew,

Passagierströme) wurde die Zusammenlegung

der beiden Bereiche im Gebäude 302 zum

IOCC beschlossen.

Auftraggeber: Deutsche Lufthansa AG,

Frankfurt

Architekt: Pielok Marquardt Architekten Planungsgesellschaft

mbH, Offenbach

62 Stadthalle Karlsruhe

Die im nördlichen Festplatzbereich liegende

Stadthalle wurde 1915 nach Plänen von Robert

Curjel und Karl Moser errichtet. Von 1979 bis

1985 wurde die Stadthalle nach Plänen von

Herman Rotermund und Christine Rotermund-

Lehmbruck neu erbaut. Von der früheren

Stadthalle ist lediglich der denkmalgeschützte

Säulengang an der Südseite erhalten. Das

Gebäude ist als Stahlbetonbau mit natursteinverkleideter

Fassade errichtet und präsentiert

eine zeittypische Innenausstattung. Das in die

Jahre gekommene Gebäude weist Mängel im

Bereich der Haustechnik, im Brandschutz und

an den Oberflächen auf. Die Mängel sollen in

Verbindung mit der Modernisierung der Säle

behoben werden.

Auftraggeber: Amt für Hochbau

und Gebäudewirtschaft; Karlsruhe

Architekt: SSP SchürmannSpannel AG,

Bochum

63 Alte Oper, Frankfurt

Die Alte Oper in Frankfurt wurde 1880 als

Opernhaus eröffnet und 1944 fast vollkommen

zerstört. Nach einer Wiederaufbauphase in den

Jahren 1977 bis 1981 wurde das Opernhaus als

Konzert und Kongresszentrum wiedereröffnet.

Seit der Wiedereröffnung erfolgten zahlreiche

Nutzungsänderungen, Umbaumaßnahmen und

bauliche sowie technische Ergänzungen. Ziel

der Maßnahme ist es, auf Basis aktueller Konzepte

eine in sich schlüssige und homogene

bauliche- und anlagentechnische brandschutztechnische

Sanierung des Hauses durchzuführen.

Dabei sind die Belange des durchgehenden

Spielbetriebs sowie des Denkmalschutzes

zu berücksichtigen.

Auftraggeber: Stadt Frankfurt am Main,

Hochbauamt

Architekt: Arge Jourdan & Müller/Rieser,

Frankfurt am Main

64 Städtische Bühnen, Frankfurt/Main

Im Zentrum von Frankfurt am Main vereint das

Gebäude der „Städtische Bühnen“ als ein zentrales

Veranstaltungszentrum die Spielstätten

des Opern- und Schauspielhauses. Als Grundlage

einer zu erstellenden Machbarkeitsstudie

für die notwendige Modernisierung des Gebäudes

wird eine umfangreiche Bestandsaufnahme

und -bewertung der gesamten baulichen

und technischen Anlage durchgeführt. Aufgabe

der darauf aufbauenden Machbarkeitsstudie

ist die Abstimmung und Entwicklung von Realisierungsvarianten

für die bauliche Umsetzung

der festgestellten Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen.

Auftraggeber: Stadt Frankfurt am Main,

Hochbauamt

Architekt: PFP Planungs GmbH, Hamburg

65 AXA Versicherung AG, Berlin

Die Tauentzienstraße ist eine der Top-Einzelhandelslagen

in Berlin. Man kann hier von

einer über Jahre bzw. Jahrzehnte gewachsenen

Struktur sprechen. Für Einzelhändler ist die

Architektur inzwischen ein immer wichtiger

werdendes Kriterium für ihre Standortentscheidung.

Das Gebäude Tauentzienstraße 6 wird

durch den Abbruch des Anbaus im Hinterhof

und der denkmalgerechten Renovierung des

bestehenden Haupthauses sowie den Neubau

eines Hofanbaues im UG und EG den Ansprüchen

moderner Einzelhandels- und Büronutzung

wieder entsprechen.

Auftraggeber: Deutsche Ärzteversicherung

AG/AXA Investment Managers Deutschland

GmbH, Köln

Architekt: Weinmiller Architekten GbR, Berlin

66 Büro- und Geschäftshaus am

Rudolfplatz, Köln

Auf dem Rudolfplatz, einer zentralen Stelle

in Köln, ist die Errichtung eines Büro- und

Geschäftshauses mit ca. 13.800 qm BGF

oberirdisch sowie einer 2 geschossigen Tiefgarage

geplant. Im Übergang von der Aachener

Straße zur Hahnenstraße und gegenüber der

Hahnentorburg – dem Stadttor zur Via Belgica

– handelt es sich bei der Entwicklungsfläche

um einen wichtigen Baustein in der städtebaulichen

und architektonischen Akzentuierung

der historischen Stadtkante Kölns.

Das Baugrundstück ist von Straßenverkehr,

Verkehrswegen der Öffentlichen Nahverkehrsmitteln

(z.B. Straßenbahnen, Bussen) und

der unterirdischen U-Bahnanlage Rudolfplatz

umgeben. Durch die dominante Lage an einer

der Hauptver-kehrsachsen Kölns, kommt dem

Neubau eine das Umfeld prägende Wirkung zu.

Auftraggeber: MOMENI SEG Rudolfplatz GmbH

& Co. KG, Hamburg

Architekt: Caruso st John Architects LLP,

London

67 Koelnmesse 3.0

Die Koelnmesse plant bis zum Jahr 2030 eine

Investition in die Zukunft des Geländes und in

das Messeprogramm. Hierzu wurde ein Masterplan

„Koelnmesse 3.0“ entwickelt. Durch

die vorgesehenen Maßnahmen soll langfristig

das attraktivste innerstädtische Messegelände

der Welt geschaffen werden. Geplant sind

Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen

des Südgeländes, der Bau der Halle

1plus, die Verbesserung der Verkehrs- und

Parkraumsituation durch den Neubau eines

Parkhauses, der Neubau der CONFEX-Halle,

ein neues zentrales Eingangsterminal zur

flexiblen Nutzung der Südhallen, attraktivitätssteigernde

Maßnahmen in den Hallen und im

Umfeld sowie die Verbesserung der Ausstattung

mit digitalen Vermarktungsmöglichkeiten

für die Messeteilnehmer.

Auftraggeber: Koelnmesse GmbH, Köln

Architekt: JSWD Architekten GmbH & Co. KG,

Köln

68 Büro-, Wohn- und Geschäftshaus

am Friesenplatz, Köln

Das aus den 50er und 60 er Jahren stammende

Gebäudeensemble am Friesenplatz/Ecke

Hohenzollernring in Köln soll abgebrochen und

durch ein neues, sechsgeschossiges Büro- und

Geschäftshaus ersetzt werden. Im Erdgeschoss

und auf den ersten Etagen befinden

sich Einzelhandelsflächen. In den übrigen

Etagen sind Büroflächen und Wohnungen

vorgesehen. Ein weiterer neuer Gebäuderiegel

wird im Blockinnenbereich als reiner Wohnungsbau

errichtet.

Auftraggeber: Allianz-Lebensversicherung

AG c/o Allianz Real Estate Germany GmbH,

Stuttgart

Architekt: msm

meyer schmitz-morkramer gmbh, Köln

69 Filmhaus Westdeutscher Rundfunk,

Köln

Das elfgeschossige Filmhaus wurde 1974

als Büro- und Produktionskomplex des WDR

errichtet Die aktuelle Nutzung umfasst

Redaktion, Produktion und Fernsehen. Ziel

der Maßnahme ist neben einer Generalsanierung

des Gebäudes, die sowohl ein komplett

neues Grundrisskonzept als auch eine neue

Fassadengestaltung beinhaltet, der Wunsch

des WDR, ein „vielfältig nutzbares und kommunikationsförderndes

Gebäude mit hoher

Arbeitsplatzqualität, das der veränderten Medienstruktur

als ‚crossmediales Medienhaus‘

für die nächsten Jahrzehnte Rechnung trägt“.

Auftraggeber: WDR

Westdeutscher Rundfunk, Köln

Architekt: Buchner Bründler AG,

Architekten BSA, Basel

83


Project documentation

20 Emergency / University hospital

Bergmannsheil, Bochum

23 Alexander-von-Humboldt-School,

Rüsselsheim

14 NGP², RWTH Aachen University

The Center for Next Generation Processes

and Products (NGP²) is a massive four storey

building with offices, laboratories and technical

centre. In the future, the seven chairs of the

Aachener Verfahrenstechnik (AVT) will be

brought together here in one location. The two

central yards - one for entrance, the other one

for delivery – make the building an interlinked

one. Two further enclosed yards set somewhat

back enable lighting and ventilation of indoor

building parts.

Client: BLB Bau- und

Liegenschaftsbetrieb NRW, NL Aachen

Architect: ksg kister scheithauer gross

architekten und stadtplaner GmbH, Cologne

15 Bayer Pharmaceuticals, Wuppertal

Inside the new state-of-the-art building

accommodating laboratories and the technical

centres, innovative active ingredients

and pharmaceutical tablet formulations

will be created. The chemical technical

centre, comprising the most advanced

synthesis technologies and a sophisticated

infrastructure, is to ensure the efficient

development of active ingredients for all

therapeutic areas of the Bayer pharma

research. Apart from the technical centre

for active ingredients, the building also

accommodates laboratories. So, all the

technical tasks from active ingredients and

tablet development up to quality inspection

and testing are brought together in the new

building.

Client: Bayer Technology Services GmbH,

Leverkusen

Main planner: LaboTech Planungs GmbH

Griesheim / Bad Soden

16 GAG Immobilien AG, Cologne

The new headquarter of the GAG is being

erected between the police headquarters and

the Odysseum in the Cologne city district

Kalk. The new five- to six-storey administrative

building will offer approximately 8,500

sqm office space for up to 300 employees

and potential to the further development

of the company. Apart from this, around

170 apartments will be built, one third of

them publicly funded. The apartments will

be situated in several four- to five-storey

buildings with one public playground and two

playgrounds for small children in between.

An underground parking reserved for the

headquarter complex will accommodate the

on-site traffic.

Client: GAG Immobilien AG, Cologne

Architect: JSWD Architekten GmbH & Co. KG,

Cologne

17 Ossendorfer Gartenhöfe residential

areas, Cologne

DIE EHRENFELDER Gemeinnützige

Wohnungsgenossenschaft eG, a non-profit

residential cooperative, is the owner of

around 350 residential units in the Cologne

district Ossendorf. The residential area is to

be demolished and replaced by new buildings

step by step. The project comprises one- to

five-bedroom apartments from 41 up to

113 sqm, one third of them is to be publicly

funded. The first construction phase started

at the beginning of May, 2016. The residential

area is envisaged to be completed mid 2021.

Client: DIE EHRENFELDER Gemeinnützige

Wohnungsgenossenschaft eG, Cologne

Architect: Molestina Architekten, Cologne

18 Municipal archive, Cologne

The decision to build a new complex housing

the Cologne municipal archive and the

Rhineland image archive situated on the

corner Luxemburger Straße/Eifelwall was

taken in 2009. The project, called “the safest

and most advanced municipal archive in

Europe”, comprises a central seven-storey

archive building surrounded by three-storey

work shops and administrative library rooms

adapted to the eaves height of the opposite

buildings. The overall floor space of rooms

and storerooms for municipal archive and

Rhineland image archive is about 20,300 sqm.

Client: Facility management

department, Cologne town

Architect: Waechter + Waechter

Architekten BDA, Darmstadt

19 Eurotheum, Frankfurt/Main

The building ensemble will experience a revival

due to the modification from a single-tenant

to a multi-tenant building. Thanks to an

architectural reconstruction of the 21st floor

and the entrance area, the future office areas

will be more than simple working spaces - they

will be the central point of a company in the

midst of the banking hub. Future tenants will

be provided high-value rental objects with

an amazing look over the Frankfurt skyline.

Additionally, they and their guests can take

advantage of different services and a boarding

house including Sky-Bar on the top floor.

Client: Commerz Real AG

Investmentgesellschaft mbH, Wiesbaden

Architects: Multi-storey building: Canzler

Ingenieure GmbH, Frankfurt am Main,

Entrance hall: Peter Kulka Architektur,

Cologne, Tenant fit-out: Just Burgeff

Architekten GmbH, Frankfurt am Main

The new building was erected in two

construction phases. During the first phase,

the emergency department, the central

operating theatre, a new care unit and some

more medical departments were included

in a new functional wing. Following this, the

old examination and treatment wing and the

residual part of the old ward block two have

been demolished. The second section of the

new functional wing and the ward block are

being built on the open space. During the

second phase, the functional wing will get four

more operating theatres which means a total

of 14 theatres for the operating centre.

Client: Berufsgenossenschaftliches

Universitätsklinikum Bergmannsheil

GmbH, Bochum

Main planner: LUDES Architekten Ingenieure

GmbH, Recklinghausen

21 Central hospital, Darmstadt

In the course of restructuring the whole

hospital and of optimising and modernising

the workflows of hospital management,

consolidation of different locations will be

indispensable. Several specialist areas will be

combined in the central new hospital building:

trauma surgery, ophthalmology, anaesthesia,

dermatology, ENT, gynaecology, obstetrics,

neonatology, vascular surgery, stroke unit/

neurological intensive care, neurology,

pathology and radiotherapy. Realisation will

take place in two phases. Some temporary

relocations will be necessary to free up the

building area. Six existing buildings need to be

demolished.

Client: Klinikum Darmstadt

GmbH, Darmstadt

Architect: HDR TMK Planungsgesellschaft

mbH, Düsseldorf

22 Ratsgymnasium, Wolfsburg

The secondary school Ratsgymnasium

Wolfsburg is to get a new specialist wing

for natural sciences, a new area for all day

schooling with canteen and a new gym. For

this, it is planned to build a new four-storey

wing for natural sciences with adjacent gym

and sports centre. The new building will be

realised according to passive house standard.

The connection to the existing building will

be realised with the help of a two-storey,

so-called multifunctional zone. This zone

will serve as main entrance, interlink for the

different areas and stairs and it will also serve

as a design element to provide a feeling of

community along the floors. The existing

building will be restored, repaired and partially

rebuilt.

Client: Municipality of Wolfsburg

Architect: ARGE IPRO LEIPZIG Planungs- und

Ingenieuraktiengesellschaft, Leipzig

The building of the Alexander-von-Humboldt

comprehensive school will be rebuilt and

extended according to the current school

development plan. The wing housing natural

sciences was already restored in 2011.

A canteen was established in the former

swimming pool area in 2009. Restoring the

existing school building and gym and sports

building and realising the new building is

planned to be accomplished during normal

school activities.

Client: Administration of the

Rüsselsheim am Main municipality

Architect: Kresings Architektur GmbH, Münster

24 VDZ Headquarters, Düsseldorf

The German Association of Cement Works

(VDZ) has been headquartered in the

Düsseldorf Tannenstraße since 1956. The

building is far away from being state of the

art. Building equipment and the facade are

energetically and functionally outdated and

more space is required. The planned new VDZ

building will be used by its research institute

and its associated societies. The new building

has six storeys and two basement floors. It is

dedicated to improve workflows and efficiency

inside the VDZ.

Client: VDZ German Association

of Cement Works, Düsseldorf

Architect: pbr Planungsbüro Rohling AG,

Düsseldorf

25 Federal Agency for Radiation

Protection, Berlin

The administration building K12, built in 1974,

is to be replaced by a new building. The

new massive building with a Y-footprint will

be situated besides the laboratory building

K10, finished in 2009. The building housing

office, multi-function and laboratory rooms

will comprise of three storeys and one

basement floor. Workshops and garages will

be located on ground level. The basement

will accommodate the technics central and

the dosimetry service centre. The upper

storeys will mostly be occupied by office

spaces. During realisation, the requirements

for sustainable building will be adhered to.

The aim is to receive a BNB (German national

rating system for sustainable building) silver

certification.

Client: BImA Bundesanstalt für

Immobilienaufgaben, Berlin

Architect: hks Hestermann Rommel

Architekten & Gesamtplaner GmbH & Co. KG,

Erfurt

84


58 Technische Hochschule Mittelhessen,

Gießen

Within their restructuring of the entire university

facilities, the Technical University of Central

Hesse is planning the new construction of

a laboratory and technology centre (LTZ).

The new construction of the LTZ is aimed at

bringing together the departments of Hospital

and Medical Technics and Environmental and

Biotechnology and to also integrate the natural

science departments (Chemistry and Physics)

into the campus. The planning sees three complexes

with an interconnecting lower storey

with centrally located underground parking.

The measures are supported by HEUREKA, the

programme supporting university construction

work of the state of Hesse.

Client: LBIH Landesbetrieb Bau

und Immobilien Hessen, Gießen

Architect: Hascher Jehle Architektur, Berlin

59 UN Campus of the United Nations,

Bonn

The UN Campus of the United Nations in Bonn

is located within close vicinity to the former

governmental quarter. Nowadays, the UN campus

consists of the former governmental tower

block “Langer Eugen”, the entrance building,

the logistics facilities and the medical facilities.

The intended expansion for the secretariat of

the climate framework convention envisages

four steps: new expanded construction, refurbishment

of the old waterworks and pumping

station (both listed buildings), expansion of

the logistics facilities and new construction

of the service building. The new expanded

construction should fulfil high sustainability

requirements regarding design, ecological and

energetic aspects. The aim is to achieve a BNB

gold certificate with this new construction.

Client: BImA Bundesanstalt für

Immobilienaufgaben, Bonn

Architect: ARGE UN/E, Berlin (Stefan Lippert

Architekten/BIG)

60 Fantastic Forty Four, Düsseldorf

In Düsseldorfer-Derendorf a vacant commercial

building from the 1970s is being converted

into a modern office building with up to date

office spaces, named Forty Four. The revitalisation

of the approximately 21,500 sqm of

existing building has only seen the supporting

structure remain intact. A white façade made

of elements of glass and aluminium ensures

transparency and big window panes. The aim

of the new concept is not just the creation

of wide and variably designed office spaces,

which may be used as individual, group or

open plan offices, but also a sustainable

construction methodology. Accessible roof

terraces and an extensive roof greening also

increase the quality of the office building. The

building is certified according to DGNB silver

standard (German Association for Sustainable

Construction).

Client: die developer

Projektentwicklung GmbH, Düsseldorf

Architect: sop Architekten GmbH &Co. KG,

Düsseldorf

61 IOCC Lufthansa, Frankfurt/Main

The office tower (building 302) was erected in

1972 and comprehensively renovated in 2002.

It is mainly used as an office building and

consists of 7 upper ground and 2 underground

storeys. The areas of the Operations Control

Center (OCC) and Hub Control Center (HCC)

are clearly demarcated and set apart (the

OCC controls the global LH flight operations,

while the HCC optimises the passenger flows

at the FRA hub and is responsible for the

coordination of ground operations). However,

these areas still intensively and regularly

interact with each other. To ensure wholistic

coordination and optimisation of the entire

airline operations (aircraft, crew, passenger

flows), it was decided to consolidate these two

departments as IOCC in building 302.

Client: Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt

Architect: Pielok Marquardt Architekten

Planungsgesellschaft mbH, Offenbach

62 City Hall Karlsruhe

The city hall is located in the north fairground

area and was created according to the plans

of Robert Curjel and Karl Moser in 1915. From

1979 to 1985 the city hall was reconstructed

according to the plans of Herman Rotermund

and Christine Rotermund-Lehmbruck. Of the

former city hall, only the listed pillar walk on

the south side remains. The building has been

constructed as steel-reinforced concrete

construction with natural stone façade and

presents an interior decoration typical of its

era. The building, which is somewhat out of

date, also has issues in terms of domestic

technology, fire protection and surfaces. These

issues are to be dealt with together with the

modernisation of the rooms.

Client: Amt für Hochbau und

Gebäudewirtschaft; Karlsruhe

Architect: SSP SchürmannSpannel AG,

Bochum

63 Alte Oper (old opera), Frankfurt

The Alte Oper in Frankfurt was opened as

an opera house in 1880 and was almost

completely destroyed in 1944. After

reconstruction from 1977 to 1981, the opera

house was reopened as concert and congress

centre. Since its reopening, it has undergone

manifold changes of use, redesigns and

constructional and technological additions.

The aim of this measure is to exercise a

consistent and homogenous renovation in

terms of fire protection of the construction

and facilities. The requirements of the

continuous performance schedule and the

listed building are to be considered.

Client: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt

Architect: Arge Jourdan & Müller/Rieser,

Frankfurt am Main

64 Städtische Bühnen (city theatre),

Frankfurt/Main

In the city centre of Frankfurt, the building

of the “Städtische Bühnen” integrates the

stages of the opera and the theatre as

central performance centre. As basis of

a feasibility study to be conducted for the

urgent modernisation of the building, a

comprehensive categorisation and evaluation

of the existing constructional and technical

facilities are conducted. The aim of the

feasibility study is the coordination and

development of realisation varieties for a

constructional execution of the identified

renovation and modernisation measures.

Client: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt

Architect: PFP Planungs GmbH, Hamburg

65 AXA Versicherung AG (AXA insurance),

Berlin

The Tauentzienstraße is one of the top retail

locations in Berlin. The infrastructure has

grown over many years and even decades.

For retailers, the architecture has become

an increasingly important criterion for their

decision where to locate their business. The

building Tauentzienstraße 6 will be brought

up to modern standards of retail and office

usage through the demolition of the extension

in the backyard, the renovation of the listed

main building and the new construction of

an extension to the subterranean and ground

floor.

Client: Deutsche Ärzteversicherung AG/AXA

Investment Managers Deutschland GmbH,

Cologne

Architect: Weinmiller Architekten GbR, Berlin

66 Office and retail building at Rudolfplatz,

Cologne

It is envisioned to construct an office and

retail building with approximately 13,800

sqm of office and retail space over ground

and a 2-storey car park below ground. The

area to be developed is located between

Aachener Straße and Hahnenstraße, opposite

the Hahnentorburg, the city gate to the Via

Belgica. It is an important piece of the urban

and architectural accentuation of Cologne’s

historic city perimeters The construction

site is surrounded by road traffic, public

transport routes (e.g. tramlines and busses)

and the underground station Rudolfplatz.

The dominant location at one of Cologne’s

main infrastructural axes provides the new

construction with a significant importance.

Client: MOMENI SEG Rudolfplatz

GmbH & Co. KG, Hamburg

Architect: Caruso st John Architects LLP,

London

67 Koelnmesse 3.0 (Cologne trade fair)

The Koelnmesse plans a major investment

into the future of its facilities and its trade

fair schedule until 2030. To achieve this,

a master plan “Koelnmesse 3.0” has been

developed. The envisioned measures are

supposed to contribute to the development

of the most attractive inner city trade

fair location worldwide. The plan sees

modernisation and maintenance measures

of the south part, the construction of the

new hall Halle 1plus, the improvement of

the traffic and parking situation through the

construction of a multistorey carpark, the

new construction of the CONFEX hall, a new

central entrance terminal allowing flexible

usage of the south halls and measures to

increase the attractiveness of the halls and

their surroundings. Furthermore, the halls are

to be equipped with digital marketing facilities

for the trade fair exhibitors.

Client: Koelnmesse GmbH, Cologne

Architect: JSWD Architekten GmbH & Co. KG,

Cologne

68 Office, residential and commercial

building at Friesenplatz, Cologne

The building block located at the corner

Friesenplatz / Hohenzollernring in Cologne,

which was built in the 50s and 60s is to be

demolished and replaced by a new, six-storey

office and commercial building. On the ground

and first floors, the building provides retail

spaces. The other floors contain office and

residential spaces. A further new building, with

residential spaces only, will be constructed in

the inside of the block.

Client: Allianz-Lebensversicherung AG c/o

Allianz Real Estate Germany GmbH, Stuttgart

Architect: msm meyer schmitz-morkramer

gmbh, Cologne

69 Filmhaus Westdeutscher Rundfunk

(film house of the western German

broadcasting corporation), Cologne

The eleven-storey film house was erected

in 1974 as office and production location of

the WDR. The current usage is as editorial,

production and TV building. The aim of

the measure is a general renovation of the

building, which will include a completely

new layout and also a façade redecoration.

The WDR hopes to create a “multifunctional,

communication enabling building with high

quality of working spaces, which will account

for the changing media structure as a

‘crossmedial media house’ for the decades to

come.”

Client: WDR Westdeutscher

Rundfunk, Cologne

Architect: Buchner Bründler AG,

Architekten BSA, Basel

85


IOCC

Lufthansa

Neugestaltung Verkehrsleitzentrale

am Flughafen Frankfurt/

Main. à S. 61


Thomas Koculak


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Redaktion, Text

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Stuttgart,München

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