Stadt-Anzeiger 648

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14. März 2019 47. Jahrgang Nr. 648 Auflage: 15.800 Verteilung an die Haushalte

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Kai Treude, Jasmin Iranpour und Maike Czieschowitz laden mit einem bunten Gemüsearrangement zur

Eröffnung des Hauses „Mahameru“ am 7. April 2019 ein.

Foto: Manfred Hütte

Sonntag, 7. April 2019: Eröffnung des Hauses „Mahameru“ (Yoga Vidya)

in Bad Meinberg

Yoga hat einen neuen Mittelpunkt

Nach nur anderthalb Jahren Sanierungsdauer

eröffnet Yoga Vidya

e.V. am 7. April 2019 mit einem

großen Tag der offenen Tür seinen

mittleren Gebäudekomplex, die

ehemalige Klinik Lippe, neu. Der

Hauptsitz des größten Yoga-Anbieters

in Europa erweitert sich damit

auf insgesamt drei aktiv genutzte

Gebäudekomplexe. „Mahameru”,

Sanskrit für „Die große Mitte” oder

„Der große Berg“, steht dann Gästen,

Seminarteilnehmer*innen und

Vereinsmitgliedern mit der größten

europäischen vegan-vegetarischen

Bio-Küche, 228 neuen Zimmern

und rund 2000 Quadratmetern hinzugewonnener

Fläche für erweiterte

Angebote rund um Yoga, Meditation,

Ayurveda und ganzheitliches

Wohlbefinden zur Verfügung. „Mich

erfüllt es mit tiefer Freude, dass

wir nach 26 Jahren Yoga Vidya nun

wirklich in der Lage sind, einen Ort

für über 1000 Menschen zu schaffen,

die sich um Integration und

Verständigung im Sinne des Yoga

bemühen”, erzählt Sukadev Bretz,

Gründer von Yoga Vidya. „Denn

was unsere Gäste hier lernen, ist ja

mehr als nur bewusste Atmung und

achtsame Körperbewegung. Sie tragen

den Gedanken des Friedens, der

Einheit und der Harmonie in ihren

Alltag, unabhängig davon, welcher

Religion, politischen Ausrichtung

oder welchem Berufsstand sie angehören.”

Zur Eröffnung hat Yoga Vidya ein

buntes Programm zusammengestellt,

zu dem auch alle Bürger Horn-Bad

Meinbergs eingeladen sind.

Lesen Sie unseren siebenseitigen

Sonderteil ab Seite 17.

Inhalt

Gewinner steht fest

Lesen Sie auf Seite 2

Windräder kommen

Lesen Sie auf Seite 3

Maybrit Sommer war

wieder Spitze

Lesen Sie ab Seite 4

Gesundheitszentrum wird

konkret

Lesen Sie auf Seite 5

Neuer Schandpfahl fürs

Burgmuseum

Lesen Sie Seite 8

Belle: Silvia Hagemeister

fordert mehr Unterstützung

Lesen Sie auf Seite 9

Schützen Bad Meinberg:

Zusatzbeitrag fürs

Schützenfest

Lesen Sie auf Seite 14

Ehemaliges Aura-Zentrum:

Die anderen Yogis sind bald

da!

Lesen Sie auf Seite 16

Arnold trifft...

Marc Wübbenhorst

Lesen Sie auf Seite 27

Die April-Ausgabe des Stadt-Anzeigers

erscheint am Donnerstag, dem 11. April 2019

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 2

Gespräch an der Theke

Tag Karl, wird ja ein richtiges Schmuckkästchen, unser Kotzenbergscher

Hof. Wo früher die Kutschen reinfuhren und die Hotelgäste

ausstiegen, gibt es künftig einen neuen Torbogen zur Mittelstraße

hin. Der Architektenwettbewerb hat sich wirklich gelohnt, der erste

Preisträger hat mich richtig begeistert und auch die anderen Vorschläge

sind spitze. Warst Du schon in der Rathausgalerie?

Nö, Heinrich, aber das werde ich noch machen. Ist ja nur noch bis

Freitag Zeit dazu. Ich finde ja die Idee mit dem neuen Innenhof toll.

Das ist eine Fläche in der Innenstadt, die bisher gar nicht beachtet

wurde. Das ganze Projekt kann der Innenstadt in Horn einen kräftigen

Impuls geben!

Wollen wir mal hoffen, Heinrich, dass etwas Bewegung in die Sache

kommt. Oft ziehen solche Investitionen ja weitere hinterher. Und da

gibt es genug Häuser, die es mal nötig hätten.

Beim Blick nach Bad Meinberg sieht die Sache schon komplizierter

aus. Da gibt es einen Landesverband, der Verantwortung für den

Kurort trägt, davon aber nichts mehr wissen will. Und wie es so ist,

wenn eine Liebe erlischt, wird sich nicht mehr gekümmert. Aus nicht

kümmern wird schnell Kummer, und das ist an vielen Gebäuden und

Einrichtungen abzulesen, für die der Landesverband eigentlich verantwortlich

ist: Kurpark, Kurgastzentrum, Stern-Gesundheitszentrum

und so weiter. Die Liste ließe sich noch beliebig verlängern...

Wird Zeit, dass mal Klartext geredet wird, Karl... M.H.

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Jury ist überzeugt: „Das ist der beste Entwurf für den Umbau des Kotzenbergschen Hofes“

Bürgerzentrum mit Tor zur Mittelstraße

Der Kotzenbergsche Hof soll als

Bürgerzentrum genutzt werden.

Dafür sind neue Ideen gefragt, die

ein Wettbewerb liefern soll. Die Stadt

Horn-Bad Meinberg betrat mit einem

Architektenwettbewerb Neuland.

Der vom Büro DHP Stadtplaner

aus Bielefeld durchgeführte Wettbewerb

ergab einen klaren Sieger:

Mit 7 Stimmen ohne Gegenstimme

gewann das Büro Terbrach Architekten

aus Bielefeld den mit 15.000

Euro dotierten ersten Preis. Architekt

Stefan Terbrach und Innenarchitektin

Anja Hoff nahmen die Urkunde aus

der Hand von Bürgermeister Stefan

Rother entgegen. „Dieses Preisgericht

ist zwar aufwändig, aber es

hat sich gelohnt“, so Rother bei der

Ausstellungseröffnung. „Wir haben

so viel Input bekommen von Sachen,

die wir allein nie so entwickelt

hätten“, meint der Bürgermeister.

Mit dem Wettbewerbsgewinn wird

das Büro Terbrach Architekten aus

Bielefeld mit der Umsetzung der

Pläne beauftragt.

Neue Nutzung als

Bürgerzentrum

Wie soll der Kotzenbergsche Hof

umgebaut werden? Wie mehrfach

berichtet, soll das seit 2006 leerstehende

Weserrenaissance-Gebäude

zukünftig das Bürgerzentrum,

Büros, ein Trauzimmer sowie den

Ratssaal beinhalten. Das seit 1983

denkmalgeschützte Gebäude soll

aufgewertet werden, um der Bedeutung

des Gebäudes und dem

zentralen Standort gerecht zu werden

sowie Einwohnern der Stadt eine

neue Anlaufstelle zu bieten. Ziel

des laufenden Wettbewerbes ist es,

über alternative Lösungen einen

geeigneten Auftragnehmer für die

weiteren Planungsleistungen zu

finden. Fünf Teilnehmer hat die Stadt

selbst bestimmt. Weitere zehn Büros

wurden ausgelost und ebenfalls zur

Teilnahme eingeladen.

„Blind Date“ im

Rathaussaal

173 Büros haben sich bei der

europaweiten Ausschreibung beworben,

fünf Teilnehmer wurden

gesetzt und zehn gelost, berichtete

Bürgermeister Stefan Rother bei der

Ausstellungseröffnung. Ein Dutzend

ist am Ende übriggeblieben. „Eine

ordentliche Anzahl“, befand Rother.

Damit die insgesamt zwölf Arbeiten

tatsächlich nur nach ihrer Ausführung

und den Lösungsvorschlägen

beurteilt werden konnten, wurden die

Arbeiten mit Tarnzahlen versehen.

Kontakt zu den Architekten war der

Jury verboten, die Arbeiten wurden

vom Architekten Reinhard Drees

und dem Innenarchitekten Thomas

Geppert vorgeprüft und zugelassen.

Zur stimmberechtigten Jury gehörten

Martin Müller (Innenarchitekt), Jörg

Preckel (Architekt), Gunnar Ramsfjell

(Architekt), Anne Stallkamp

(Innenarchitektin), Stefan Rother

(Bürgermeister), Patrick Pauleikhoff

(Ausschuss für Verkehrsinfrastruktur

und Sanierung) und Manfred Vogt

(Ausschuss für Stadtentwicklung

und Liegenschaften). Weitere Politiker,

Architekten, Fachbereichsleiter

und Denkmalpfleger vergaben Fachund

Sachpreise. Bewertet wurden

die Verteilung der Funktionen im

Gebäude, der Umgang mit dem

Denkmalschutz, die Eingriffe in den

Bestand, die Barrierefreiheit und

die Vorschläge für die Nutzung des

Innenhofes. Die Jury nahm sich einen

ganzen Tag Zeit für die Auswahl und

Beurteilung.

Jury ist vollends

überzeugt

Es gab keinen Zweifel: Die Arbeit

mit der Tarnzahl 3006 des Büros Terbrach

Architekten war diejenige, die

die Kriterien der Ausschreibung am

besten erfüllte und wurde einstimmig

gewählt. So ist in der Begründung zu

lesen (gekürzt): Der Entwurf besticht

durch sein klares und funktionales

Konzept; das Raumprogramm ist

konsequent und sehr überzeugend

umgesetzt. Die barrierefreie Erschließung

erfolgt über den neuen

großzügigen Haupteingang über

den Innenhof und führt in das einladende

Foyer mit Treppenanlage

und Aufzug. Das Foyer bietet den

Bürgern eine gute Orientierung

und einen angemessenen Ort für

Begegnung. Über das Foyer ist

auch die zentrale Toilettenanlage

auf kurzem Weg erreichbar. Der den

Bürgern vertraute historische Zugang

vom Marktplatz bleibt erhalten.

Der ehemalige Durchgang von der

Mittelstraße zum Innenhof soll wie

früher wieder geöffnet werden. Das

Trauzimmer wird im Täfelzimmer

angeboten, ein Aufenthaltsraum

und das Büro für das Standesamt

befinden sich in direkter Nähe. Über

die bestehende Treppe im Saalfoyer

wird ein zweiter Zugang zum Ratsund

Veranstaltungssaal angeboten,

das vorgelagerte Foyer bietet gut

zusätzlich gut nutzbare Fläche. Im

Gewölbekeller bietet der Verfasser

das Integrationscafé an, der sich an

das Café anschließende ehemalige

Noch bis diesen Freitag können die Pläne in der Rathausgalerie in Augenschein

genommen werden.

Es gab keine Zweifel: Das Büro Terbrach Architekten aus Bielefeld wird mit der Umsetzung der Pläne beauftragt.

Bürgermeister Stefan Rother übergab die Urkunde an den Architekten Stefan Terbrach und die

Innenarchitektin Anja Hoff. Im Hintergrund ist ihr Entwurf zu sehen.

Foto: Manfred Hütte

Im Obergeschoss soll ein Ausstellungsbereich entstehen. Abbildung:

Terbrach Architekten aus Bielefeld

Weinkeller kann als separate Fläche

für Vermietungen genutzt werden.

Die vorgeschlagene Absenkung der

Sohle im Gewölbekeller gewährleistet

auch hier den barrierefreien

Zugang zur flexibel nutzbaren Außenfläche.

Zusätzlich erhält der Gewölbekeller

durch diese Maßnahme

eine hohe Aufenthaltsqualität. Der

künftige Ratssaal bleibt in seiner

Großzügigkeit erhalten. Im Obergeschoss

werden die Büroräume für

Bürgerberatung, Besprechung und

Personalnebenräume angeboten mit

offener Galerie vor dem Büro der

Stadtwerke mit Blick-Öffnung zum

Ratssaal und einem Ausstellungsund

Infobereich. Und auch der

Denkmalschutz zeigt sich zufrieden:

Die Planung kommt mit wenigen, für

die Nutzung notwendigen Engriffen

in die denkmalwerte Bausubstanz

aus. Historische Einbauten wie

Lambris, Barocktüren und Kamine

werden erhalten.

Ausstellung noch bis

Freitag geöffnet

Platz 2 (13.000 Euro) ging an das

Büro Bob-architektur aus Köln

(Robert Wetzels), Platz 3 (10.000

Euro) an die W&V Architekten aus

Leipzig (Gunnar Volkmann). Anerkennungspreise

gingen an die Büros

dalpiaz & giannetti architektenpartnerschaft

aus Hamburg (8.000 Euro)

und Daum Architekten aus Bielefeld

(6.000 Euro). Nur noch bis diesen

Freitag, den 15. März 2019 können

die Vorschläge der Architekten in

Augenschein genommen werden.

Sie sind in der Rathausgalerie ausgestellt.

Die Rathausgalerie kann zu

den normalen Öffnungszeiten der

Verwaltung besucht werden: Montag

- 8:30 Uhr bis 12 Uhr, Dienstag - 8:30

Uhr bis 12 Uhr, Mittwoch - 7:30 Uhr

bis 12:30 Uhr, Donnerstag - 8:30 Uhr

bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 17:30 Uhr

und Freitag - 8:30 Uhr bis 12 Uhr.

M.H.

Diese Lösung überzeugte die Jury: Das Gelände wird im Innenhof abgesenkt und der alte Durchgang von

der Mittelstraße wieder geöffnet.

Abbildung: Terbrach Architekten aus Bielefeld


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 3

Stadt sieht sich in Sachen Windkraft im Dilemma / Vier Windräder werden in

Veldrom gebaut / Bauamt sieht keine klaren Rahmenbedingungen

In Belle soll ein Windpark entstehen

Das Oberverwaltungsgericht Minden hat die Windkraftplanungen

der Stadt Horn-Bad Meinberg zunichte

gemacht und die Ausweisung von Konzentrationsflächen

im Stadtgebiet für nicht gültig erklärt. Damit wurden

jetzt vier neue Windräder in Veldrom genehmigt. Ein

Antrag auf einen weiteren Windpark in Belle liegt zur

Zeit beim Kreis Lippe vor. Beim Besuch im Bauamt

in Horn wird das Dilemma deutlich.

Konzentrationsflächen ungültig

Bis zu 100.000 Euro hat die Stadt Horn-Bad Meinberg

für die Planung von Windkraftflächen ausgegeben. Bürgermeister

Stefan Rother erklärte Ende September 2018

im Stadtrat, dass die Urteile zur Windkraft vom OVG

Münster die bisherigen Planungen ad absurdum führen.

Durch die Ablehnung gilt derzeit der Flächennutzungsplan

aus dem Jahr 2012. Das Ziel der Landesplanung

sei von der Bezirksregierung widerrufen worden, so

Rother. Waldgebiete als Tabuzonen hätten vor Gericht

keinen Bestand, gesetzlich privilegierte Anlagen stehen

im Widerspruch zu Vorrangflächen. Bauamtsleiter

Heim dazu: „Es sind diese Zielsetzungen möglich: Eins

der Ziele ist die Schaffung von Konzentrationszonen

für die Windenergie. Außerhalb dieser Zonen ist die

Errichtung von Windenergieanlagen nicht möglich,

die Zonen haben eine Ausschlusswirkung. Über die

Konzentrationszonen hinaus sollten keine weiteren

Windkraftanlagen gebaut werden“.

Am 3. April 2019 im Ausschuss für Stadtentwicklung

und Liegenschaften steht das Thema erneut auf der

Tagesordnung. Soll die Stadt gegen das Urteil klagen

und sich wiederum auf einen Rechtsstreit einlassen?

Soll die Stadt neue Planungen anstellen? Die Verwaltung

schlägt vor, das Verfahren der 2. Änderung des Flächennutzungsplanes

einzustellen und gegebenenfalls ein

neues Planverfahren zu beginnen. Das dürfte aber noch

teurer werden als das bisherige Planverfahren, so Heim.

Bauamt ist überfordert

Zur Zeit gilt der Flächennutzungsplan aus dem Jahre

2012, der keine Konzentrationszonen für Windkraft

vorsieht. Heim stellt klar: Die Stadt plant nicht die

Windenergie, sie versucht sie eher zu ordnen, um eine

Verspargelung der Landschaft zu verhindern. Diese

Ordnungsaufgabe wird ihr aber schwergemacht, denn

„es gibt ein Mix aus Ideen, Gesetzen und Vorschlägen

auf Landes- und Bundesebene ohne verbindliche Handlungsanweisungen“.

Die Stadt solle dann diese Konflikte

lösen. Seine Kollegin Isa Obst sieht es ähnlich: „Wir

können uns nur an Gerichtsentscheidungen orientieren,

da steht dann drin, was man falsch gemacht hat, aber

nicht, wie es richtig funktioniert“. Heim sieht die Kommune

mit der Windkraftplanung schlicht überfordert:

„Wir dachten, dass wir im Flächennutzungsplan auch

Konzentrationszonen mit Ausschlusswirkung geschaffen

haben. Das wurde vom Gericht anders gesehen.

Deshalb gibt es keine Konzentrationsflächen mehr,

nur noch Vorrangzonen. Deshalb wurden in Veldrom

jetzt auch vier Windkrafträder genehmigt“. Heim

blickt auf sich weiter ändernde Rahmenbedingungen:

Eine Bundesratsinitiative drängt auf die Abschaffung

der Privilegierung von Windkraftanlagen. Außerdem

denkt das Land NRW darüber nach, Mindestabstände

von 1.500 Metern zur Wohnbebauung einzuführen.

Auch eine Kopplung der Mindestabstände an eine

Privilegierung sei möglich, erläutert Heim.

6 x 228 Meter für Belle

In Belle liegt dem Kreis Lippe eine Anfrage der

Energiequelle GmbH aus Bremen auf Errichtung eines

Windparks vor. Sechs Windkraftanlagen sind beantragt

worden, berichtet Steffen Adams von der Pressestelle des

Kreises. Die Anlagen haben jeweils eine Gesamthöhe

von 228 Meter und sollen südlich des „Industriepark

Lippe“ errichtet werden. „Der Antrag wird aktuell im

Fachgebiet Immissionsschutz, Klimaschutz, Energie,

Bodenschutz vervollständigt. Das Verfahren wird mit

Öffentlichkeitsbeteiligung geführt werden, da der

Antragssteller eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung

beantragt hat. Genaue Angaben zum zeitlich

Verlauf können aktuell noch nicht getroffen werden“,

so Adams weiter.

Auch in Veldrom geht es weiter. Zwischen zwei

bestehenden Anlagen am Ochsenkamp vor dem Wald

an der Bauernkampstraße baut die Kampmeier Windenergie

GmbH & Co. KG aus Delbrück eine 100 Meter

hohe Anlage vom Typ Enercon E-53 mit 800 Kilowatt

Nennleistung. Drei 150 Meter hohe Anlagen will die

Bürgerwindpark Mönkeberg GmbH aus Veldrom noch

2019 bauen, bestätigen Tobias Schöttler und Manfred

Poppe. Die Anlagen vom Typ Enercon E-115 produzieren

3.000 Kilowatt Nennleistung. Der Windpark

soll im Grundweg links von der Bauernkampstraße vor

dem Wald entstehen. Und weitere drei Anlagen sind in

Planung, eine Enercon 115 am Fohlenkamp, eine E-101

am Mönkeberg und eine E-82 am Fohlenkamp, erzählt

Tobias Schöttler dem Stadt-Anzeiger. Sie liegen genau

in dem von der Stadt gewünschten Konzentrationsgebiet.

Bei der Umsetzung ist der Bürgerwindpark Mönkeberg

GmbH eine Bürgerbeteiligung sehr wichtig, ergänzt

Schöttler.

M.H.

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CDU-Vorschlag zu Bad Meinberg wurde mit Änderungen angenommen

Plan B für Bad Meinberg

Im Tagesordnungspunkt 2 „Haushaltssatzung

2019“ der Ratssitzung

vom 14. Februar2019 wurde

der Antrag der CDU-Fraktion zur

Zukunftsstrategie Bad Meinberg

behandelt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende

Dr. Alexander Martin

hatte eine Änderung der Tagesordnung

beantragt, der bisherige

TOP 10 wurde vorgezogen und vor

Beschluss der Haushaltssatzung

beraten, so ist es seitens der Stadtverwaltung

protokolliert worden.

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-Emissionen: 114-108 g/km (kombiniert) Energieeffizienzklasse

C: Euro 6dTemp (Werte nach Meßverfahren ENVKV §2Nm, 5,6,6a

PKW in der jeweils geltenden Fassung)

Der Stadt-Anzeiger berichtete in

einem Punkt in der letzten Ausgabe

falsch. Der Antrag der CDU war

nicht gescheitert und wurde nicht

abgelehnt, sondern modifiziert angenommen.

Der Antrag der CDU Fraktion

„Zukunftsstrategie Bad Meinberg“

umfasste in seiner ursprünglichen

Fassung drei Beschlusspunkte. Statt

der drei Punkte in Gänze, stellte die

Antragsstellerin folgende Bündelung

als Kompromissvorschlag zur

Abstimmung im Rat: „Für den

Stadtteil Bad Meinberg werden

zusätzlich zu den bestehenden

strategischen Zielen im Kur-,

Gesundheits- und Tourismusbereich

parallel auch Optionen

und strategische Entwicklungen

jenseits dieser Schwerpunktsetzungen

berücksichtigt.“ Das

Abstimmungsergebnis war bei

sechs Enthaltungen einstimmig.

Zuschrift des Stadtverordneten Andreas Mickel (FDP) zum Stadt-

Anzeiger vom 21.02.2019 „Zukunftsstrategie Bad Meinberg… “

Verwunderung!

Als ich den Artikel im Stadt-Anzeiger las, habe ich

mich gefragt, ob ich an der gleichen Stadtratssitzung

teilgenommen habe wie der Autor. Natürlich ist dem

Autor überlassen eine Bewertung des Abends vorzunehmen

und mit dieser stimme ich übrigens, was den

Zeitablauf betrifft, in Teilen grundsätzlich überein. Dennoch

darf es nicht passieren, dass falsche Informationen

durch Printmedien verbreitet werden. Die Äußerungen

im Artikel, der Antrag der CDU wurde abgelehnt ist

schlichtweg falsch, denn der Antrag wurde von der CDU

zurückgenommen und einem neugefassten Antrag der

CDU wurde mit großer Mehrheit zugestimmt.

Kommen wir zum Verlauf, nach teilweise kontroverser

Debatte zum Antrag „Zukunftsstrategie Bad Meinberg“,

habe ich eine Sitzungsunterbrechung beantragt, um

auszuloten, inwieweit die Fraktionen bereit seien,

einen Kompromissvorschlag, anstatt dieses Antrags

zu finden. Im interfraktionellen Gespräch konnte dann

eine Formulierung gefunden werden, die der Kernidee

des Zukunftspapiers der CDU Rechnung trug. Diese

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Formulierung lautet wie folgt:“ Für den Stadtteil

Bad Meinberg werden zusätzlich zu den bestehenden

strategischen Zielen im Kur-, Kurgesundheits- und

Tourismusbetrieb, parallel auch Optionen und

strategische Entwicklungen, jenseits dieser Schwerpunktsetzung

berücksichtigt“.

Nach der Sitzungsunterbrechung wurde dann vom

Fraktionsvorsitzenden der CDU Dr. Alexander

Martin, der ursprüngliche Antrag „Zukunftsstrategie

Bad Meinberg“ komplett zurückgezogen

und der neu formulierte abgestimmte Antrag zur

Abstimmung gestellt. Dieser CDU-Antrag wurde

nunmehr mehrheitlich angenommen, auch von Seiten

von SPD-Stadträten. Erst danach wurden über den

5-Punkte-Antrag der SPD abgestimmt, der auch

mehrheitliche eine Zustimmung erhielt.

Horn-Bad Meinberg, den 06.03.2019

Andreas J. G. Mickel

Zum Rosenbusch 4

32805 Horn-Bad Meinberg

Anfang des Jahres wurde der neue AGA-Recyclinghof in Detmold eingeweiht (v.l.): Landrat Dr. Axel

Lehmann, Geschäftsführer Ulrich Schlotthauer, Dr. Lucas Heumann (Vorsitzender des AGA-Vereins),

Betriebsleiter Roy Schnormeier und Geschäftsführer Jens Fillies. Den neuen Recyclinghof findet man seit

Jahresbeginn am neuen Standort, Im Fliegerhorst 17+19 in Detmold. Nach Auskunft der Stadt kann man

ab dem 1. April 2019 kann die Rückgabe von Elektrokleingeräten auf den bereits etablierten Wegen erfolgen.

Eine kostenfreie Ablieferung bei der Arbeitsgemeinschaft Arbeit (AGA) in Detmold ist möglich.

Foto: Niederkrüger

Annahme von Elektrokleingeräten auf dem Baubetriebshof

der Stadt Horn-Bad Meinberg endet Ende März 2019

Sammelstelle wird aufgegeben

Die Stadt Horn-Bad Meinberg betreibt

seit Jahren immer mittwochs

von 8 bis 15 Uhr eine Annahmestelle

für Elektrokleingeräten auf dem Gelände

des BBH an der Steinheimer

Straße. Ab dem 1. April wird es diese

Annahmestelle nicht mehr geben, das

teilte die Stadt jetzt mit.

Die Einführung dieser im Kreis

Lippe einmaligen Annahme war

Anfang der 1990er Jahre als Möglichkeit

gedacht, eine auf den Gedanken

des Recyclings ausgerichtete

Entsorgung anzubieten. Seit dieser

Zeit hat sich gerade die Wieder-/

Weiterverwendung auch der in

Elektroschrott enthaltenen Rohstoffe

immer stärker zum gesetzlichen

Grundsatz weiterentwickelt. Die Entsorgungslandschaft

wurde den gesetzlichen

Regelungen entsprechend

angepasst. Daneben haben sich auch

die Vorschriften zum Umgang mit

bzw. Umschlag von Abfall aller Art

verschärft. Daraus ergibt sich, dass

die Stadt Horn-Bad Meinberg zur

Fortführung der Annahmestelle erhebliche

finanzielle Anstrengungen

unternehmen müsste. Dies betrifft

sowohl einmalige Investitionskosten

wie auch wiederkehrende Kosten zur

Sicherstellung des Mitarbeiterschutzes

z. B. durch regelmäßige Fortbildungen

im Umgang mit Elektroaltgeräten.

Der finanzielle Aufwand und

die rechtlichen Risiken seien nicht

vertretbar, sodass die Sammelstelle

aufgegeben werden muss.

Ab dem 1. April 2019 kann die

Rückgabe von Elektrokleingeräten

auf den bereits etablierten Wegen

erfolgen, kostenfreie Ablieferung

bei der Arbeitsgemeinschaft Arbeit

(AGA) in Detmold oder auf den

Deponien Maibolte und Hellsiek,

sowie im Rahmen der Schadstoffsammlungen.

Daneben bestehen auch gesetzliche

Rücknahmepflichten für den Handel,

die durch Einräumung entsprechender

Rückgaberechte für Verbraucher

eine geordnete Entsorgung von

Elektrokleingeräten sicherstellen

sollen, erklärt Henning Fiener vom

Fachbereich Stadtwerke, Umwelt

und öffentliche Einrichtungen.

Bei Fragen zum Thema Abfallentsorgung

nehmen Sie gerne unter

Telefon 05234-201240 oder E-Mail

h.fiener@horn-badmeinberg.de

Kontakt mit der Abfallwirtschaft der

Stadt Horn-Bad Meinberg, Fachbereich

4, auf.

Gericht sorgt

für „Aus“ der

Mühlenhütte

Das Urteil ist noch frisch: Am

7. Februar 2019 kippte das Oberverwaltungsgericht

für das Land

NRW den „vorhabenbezogenen

Bebauungsplan“ der Stadt Horn-

Bad Meinberg für die Mühlenhütte

an der Windmühle in Fissenknick

endgültig. Die Stadt erkannte die

Entscheidung des Senats vom 26.

April 2018 an und setzte den Bebauungsplan

außer Kraft. Zuvor

wurde eine einstweilige Anordnung

erlassen, in der festgestellt wurde,

dass der vorliegende Bebauungsplan

formell und materiell rechtswidrig

sei. Wie mehrfach berichtet, hatten

Anlieger zuvor die Pläne des Eigentümers

und Bauherrn Ralf-Wilhelm

Kanne gestoppt, zusammen mit dem

Pächter-Ehepaar Birgit und Holger

Lemke eine neue Lokalität für Gesellschaften

neben der Windmühle

zu errichten. Das Verwaltungsgericht

Minden hob den bereits bewilligten

Bebauungsplan auf und stoppte

damit den bereits fortgeschrittenen

Ausbau der Lokalität. Seitdem steht

das Objekt leer.

M.H.

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 4

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Die ausgezeichneten Sportler mit dem Slalomfahrzeug Opel Corsa vom AC Bad Meinberg mit den Vertretern

vom Stadtsportverband: (v.l.) Fridolin Schäfers (stellvert. Vorsitzender) und Andree Dietrich (1.

Vorsitzender, hinten links), sowie Bürgermeister Stefan Rother (hinten rechts). Foto: Peter Radszuweit

Stadtsportverband ehrt seine Sportler

Maybrit Sommer stach hervor

Bei einer Feierstunde im Horner

Gymnasium ehrte der Stadtsportverband

Horn-Bad Meinberg viele

der erfolgreichen Sportler. Andree

Dietrich, der 1. Vorsitzende des

Stadtsportverbandes, und Bürgermeister

Stefan Rother nahmen die

Auszeichnungen vor.

Viele Bestzeiten, Podiumsplätze

und Pokale haben die Horn-Bad

Meinberger Sportler in den vergangenen

Jahren gewonnen. Im Fokus

standen vor allem die Nachwuchsathleten.

Es wurden insgesamt 28

junge Sportler als Stadtmeister in

den Disziplinen Sprint, Weitsprung,

Weitwurf, Dreisprung und Waldlauf

ausgezeichnet.

Bei den Vereinsmeisterschaften

konnte sich vor allem die Schützengesellschaft

Horn und die LG-Lippe

Süd mit guten Leistungen hervortuen.

Bei den Jugendlichen stach Maybrit

Sommer aus dem Jahrgang 2003

mit glänzenden Leistungen hervor.

Bei den Deutschen Meisterschaften

belegte sie im Stabhochsprung den

dritten Platz, bei den Westfälischen

Meisterschaften den zweiten Platz

und bei den Ostwestfälischen

Meisterschaften den ersten Platz.

Jule Mühlenhof wurde Vierte bei

den Deutschen Meisterschaften,

und in der Halle jeweils Erste bei

den Westfälischen Meisterschaften,

Ostwestfälischen Meisterschaften

und Lippischen Meisterschaften.

Eine herausragende Leistung bot

auch Maximilian Manthey, im Motorsport

belegte er den zweiten Platz

beim Youngster Slalom der Deutschen

Meisterschaften und bei den

Ostwestfälischen Meisterschaften

ebenfalls den zweiten Platz.

Der 1. Vorsitzende vom Stadtsportverband,

Andree Dietrich, lobte den

Einsatz und die Leistung der Horn-

Bad Meinberger Sportler. Nach wie

vor sucht der Stadtsportverband

einen Obmann, der berechtigt

ist Sportabzeichen abzunehmen.

Bürgermeister Stefan Rother war

begeistert von den hervorragenden

Leistungen und fügte augenzwinkernd

hinzu: „Ich habe während

meiner Schulzeit leider nicht so gute

Leistungen im Sport erbracht.“ PR

Stadtsportverband Horn Bad Meinberg tagte in Feldrom/JHV am 14. März

Fördergelder wurden nicht abgerufen

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Stadt-Anzeiger

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Der Vorstand des Stadtsportverbandes und die Fachwarte tagten: (v.l.) Friedhelm Morawietz (Fachwart),

Jürgen Beutel (Fachwart), Fridolin Schäfers (Stellvertretender Vorsitzender), Gerhard Rädeker (Schatzmeister),

Andree Dietrich (1. Vorsitzender), Stefan Bugert (Fachwart), Astrid Büngener (Fachwartin),

Ernst August Nolte (Fachwart) und Sandra Albrecht (Fachwartin).

Foto: Peter Radszuweit

Der Stadtsportverband hielt seine

erweiterte Vorstandssitzung in

Vorbereitung auf die Jahreshauptversammlung

2019 in der Sporthalle

in Feldrom ab. Wichtige Themen

standen auf der Tagesordnung, unter

anderem Sportlerehrungen und die

Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende

Andree Dietrich hielt einen

kritischen Rückblick auf das letzte

Jahr. „Wir haben in der Zwischenzeit

ausgelotet, wo es Fördergelder für

den Sport gibt“, so Andree Dietrich,

„denn die bereitgestellten Fördergelder

wurden nicht immer abgerufen“.

„Daher ist es wichtig, dass die

Mitgliedsvereine zur Jahreshauptversammlung

stark vertreten sind

um ihre Wünsche zu äußern“, fährt

er fort.

Der Stadtsportverband lädt für den

Donnerstag, 14. März um 18:30 Uhr

in das „Best Western Vitalhotel Zum

Stern“ in Bad Meinberg ein. Interessante

Neuheiten, die für Vereine

im Stadtsportverband interessant

Bürgerfahrt vom 21.bis 25. August

sind, werden auf der Jahreshauptversammlung

vorgestellt. Auf der

Tagesordnung steht auch der Tagesordnungspunkt

Vorstandswahlen.

Präsident Wilfried Starke, vom

Kreissportbund Lippe, wird über das

Thema „Mitgliedergewinnung für

das Ehrenamt, Jugendferienspiele

und Jugendvorstände in den Vereinen“

referieren. Der 1. Vorsitzende

Andree Dietrich würde sich über eine

starke Beteiligung der Mitgliedsvereine

freuen.

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Bad Kudowa ist eine Reise wert

Die Vorbereitungen zur Bürgerfahrt

des Partnerschaftsvereins Horn-Bad

Meinberg e.V. nach Kudowa-Zdroj

(Bad Kudowa) laufen auf Hochtouren.

Die Busfahrt im Rahmen der

Städtepartnerschaft vom 21. bis 25.

August die polnische Partnerstadt

Horn-Bad Meinbergs wird sicherlich

für alle Teilnehmer ein Erlebnis.

Eines der ältesten Heilbäder Niederschlesiens,

eingebettet in der wunderbaren

Natur des Glatzer Berglands,

ist immer eine Reise wert. Neben

der Möglichkeit am international

bekannten Moniuzko-Musikfestival

teilzunehmen, plant der Verein auch

diverse Ausflüge und Besichtigungen.

Es sind noch einige Plätze frei.

Die Anmeldung kann ab sofort bei

Willi Wodzinski unter 05234/2999,

Annette Gowin unter 05234/2729

oder Marga Jegust-Heldermann

unter marga.jegust-heldermann@

web.de erfolgen. Die Fahrt ist eines

der Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen

Jahreshauptversammlung

des Vereins. Neben Berichten zu

den Aktivitäten standen auch die

Planungen im laufenden Jahr auf der

Tagesordnung, unter anderem wird

der Verein natürlich auch das 45-Jährige

Jubiläum der Städtepartnerschaft

mit Villedieu-les Poeles entsprechend

unterstützen. Der Vorsitzende, Heinz

Schmittgen, wurde ebenso wie die

weiteren Vorstandsmitglieder Marga

Jegust-Heldermann und Willi Wodzinski

als seine Stellvertreter, Annette

Gowin als Kassenwartin und Frank

Kuhlmann als Schriftführer von der

gut besuchten Versammlung in ihren

Ämtern bestätigt.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 5

Das Monopolyspiel ist eröffnet: Stadt und Landesverband müssen

Lösung für ganz Bad Meinberg finden

Meinberger Gesundheitszentrum

wird konkret

Das Bad Meinberger Badehaus

steht vor richtungsweisenden Entscheidungen.

Es geht um Geld und

um ein Projekt, das Bad Meinbergs

Status als Heilbad sichern soll. Die

Geschichte erzählen wir ab dem

Jahr 2014.

Ein kühner Plan und

eine verlockende

Brautgabe

Rückblende ins Jahr 2014: Günter

Brade und Michael Becker (beide

geschäftsführende Gesellschafter der

GüMi GmbH) waren einst Pächter im

„MeinBad“ des Staatsbad Meinbergs

und dann des vom Landesverband für

das Badehaus eingesetzten Betreibers

Prova Unternehmensberatung

aus Hamm mit Dieter Vatheuer als

Geschäftsführer. Dietmar Kluge

war damals als Fachangestellter für

Bäderbetriebe beschäftigt. Mehrere

Versuche des Landesverbandes,

das Badehaus zu verkaufen oder

zu vermieten, scheiterten. Dann

die Wende: Die drei Mieter bzw.

Mitarbeiter entschlossen sich, das

Badehaus in Eigenregie zu betreiben.

Sie bekamen als Mitgift des Landesverbandes

einen auf fünf Jahre

befristeten Betriebskostenzuschuss

in Höhe von 300.000 Euro.

Investitionen bringen

Erfolg

Seitdem hat sich im Badehaus viel

getan. Die Textilsauna wurde abgeschafft,

zwei neue Saunakabinen

und ein großzügiger Spielplatz u.a.

mit Unterstützung der GesUndTourismus

HBM GmbH und Staatlich

Bad Meinberger (Schaukeln) gebaut

und ein neuer Saunagarten gestaltet.

Die Gastronomie wurde aufgewertet

und modernisiert. 200.000 Euro

haben die neuen Betreiber seitdem

ins Badehaus investiert. Seitdem

schnellen die Gästezahlen nach

oben. Waren es zum Zeitpunkt der

Übernahme 148.000 Gäste, zählten

Kluge & Co. 2018 über 160.000

Gäste. Die Eintrittspreise wurden

stufenweise von 5 auf 6,50 Euro

angehoben. Zudem wurde der Umsatz

durch höherwertige Leistungen

wie Rehasport und Wassergymnastik

erhöht. Jedes Jahr, so berichten Brade

und Kluge, sei der Umsatz zweistellig

gestiegen. Mit einem Sommerfest

und einem Weihnachtsmarkt steigert

das Badehaus die Attraktivität des

Kurortes. Eine Erfolgsgeschichte, die

von 28 motivierten Mitarbeitern und

dem Engagement des Führungstrios

erarbeitet wurde.

Gespräche mit Stadt

und Landesverband

Kommen wir zur Zukunft. Ende

2019 laufen die Zuschüsse aus.

Für die drei Eigentümer fehlt dann

die entscheidende wirtschaftliche

Grundlage für den Betrieb. Um

die Lücke zu schließen, müssten

50.000 Gäste zusätzlich ins Badehaus

kommen, so die Rechnung

von Frank Alexander, Berater der

Badehaus-Betreiber. Oder z.B. die

Eintrittspreise bei gleichbleibender

Besucherzahl auf mindestens 8,50

Euro angehoben werden. Bereits im

Noch gar nicht so lange her: Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann gratuliert im Januar 2015

Günter Brade, Michael Becker und Dietmar Kluge von der Becker Brade Kluge Sportstätten GmbH zum

Start in die Selbstständigkeit.

Februar 2018 nahmen die Badehaus-

Chefs Gespräche mit Landesverband

und der Stadt auf, um für die Zukunft

zu planen. Und da gibt es viele Wechselbeziehungen,

die eine Lösung

nicht vereinfachen. So sucht die Stadt

nach einer Lösung, den Schülern in

Bad Meinberg ein Schulschwimmen

zu ermöglichen. Die Schwimmhalle

in Horn muss dringend saniert werden.

Zurzeit nehmen Gutachter die

Schwimmhalle in Horn unter die

Lupe und ermitteln den technischen

Zustand im Badehaus, dann soll eine

Entscheidung übers Schulschwimmen

getroffen werden. Und auch in

Sachen Kurgastzentrum ist Handeln

geboten, denn die Überlassung des

Gebäudes durch den Landesverband

endet 2021. Auch deshalb stand das

Thema als „Zukunftsstrategie Bad

Meinberg“ auf der Tagesordnung

der letzten Ratssitzung. Zwar wurde

das von der CDU vorgelegte Maßnahmenpaket

nicht verabschiedet.

„Seitdem ist aber Bewegung in die

Sache gekommen“, freut sich Brade.

Denn: Die Zeit drängt und eine

Entscheidung muss bis zum Sommer

her, so Kluge. Der Landesverband

bleibt über Wärmelieferverträge

und Rückkehrrechte ehemaliger

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ans Badehaus gebunden. Sollte das

Badehaus wirtschaftlich nicht überleben,

fällt die Immobilie zurück

an den Landesverband. Das hieße

„Zurück auf Los“. So könnte alles

auf einen großen Deal zwischen

dem Landesverband und Wem-auchimmer

hinauslaufen, in dem wie beim

Monopoly Straßen und Plätze den

Eigentümer wechseln.

Gesundheitszentrum als

Joker

Handeln ist also geboten, und so

setzen die Badehaus-Chefs ihre

Hoffnung auf direkte Gespräche mit

allen Entscheidungsträgern. „Wir

wollen alle an einen Tisch bringen“,

sagt Günter Brade. Und sie setzen auf

ein Zukunftsprojekt, das von der GesUndTourismus

Horn-Bad Meinberg

GmbH unter der Geschäftsführerin

Ludmilla Gutjahr initiiert worden

ist, um einerseits den Heilbadstatus

in trockenen Tücher zu bringen und

gleichzeitig durch Synergieeffekte

die Zukunft des Meinberger Badehaus

zu sichern: Die Abgabe der

ortsgebundenen, natürlichen Heilmittel

des Bodens, allen voran unser

bewährtes Schwefelmoor, in einem

neu zu bauenden, multi-funktionalen,

energetisch und ästhetisch ambitionierten,

medizinisch-balneotherapeutischen

Gesundheitszentrum

direkt am Badehaus.

In einer ambulanten Reha sollen

Menschen mit Erkrankungen des so

genannten rheumatologischen Formenkreises

und mit Hauterkrankungen

wie Neurodermitis und Psoriasis

Linderung oder gar Heilung finden

– mit Moorschwefel- und Solebädern

/ UV-Belichtungen. Bei der 18-tägigen

ganzheitlichen Behandlung

kommen Bewegungs-, Ernährungsund

Entspannungstherapien zum

Einsatz. Üblicherweise werden diese

Therapien in Leistungsverbünden

mit qualifizierten Gesundheitsdienstleistern

vor Ort und natürlich dem

Badehaus und dem GüMi erbracht,

was für zusätzliche Einnahmen und

Wirtschaftsförderung für den Ort

sorgen wird. Gemeinsam mit der

GesUndTourismus werden dann

auch hochwertige Präventions- und

Gesundheitsförderungsprogramme

sowie Kuren für Selbstzahler

etabliert, die mit den natürlichen

Heilmitteln angereichert und mittels

der etablierten Leistungsverbünde

UNTERNEHMEN

durchgeführt werden. Für die Finanzierung

des Vorhabens liegen eine

Reihe von Absichtserklärungen vor,

so Brade und Kluge. Und die Zusage

einer Bank, das Projekt bei Vorlage

des notwendigen Eigenkapitals zu

finanzieren. Der Bauantrag soll

Anfang April 2019 gestellt werden,

so Frank Alexander, der Baubeginn

wird spätestens für den Sommer 2019

angestrebt.

Durch die zusätzlichen Einnahmen

im Badehaus und den Verkauf des

notwendigen Baugrunds oberhalb

des Parkplatzes an die noch zu gründende

Betreibergesellschaft, deren

beherrschende Gesellschafter Brade

und Kluge sein werden, profitiert das

Badehaus gleich mehrfach. Außerdem

würde das Prädikat „Heilbad“

und damit der Anspruch auf Kurortehilfe

durch die qualifizierte Abgabe

der ortsgebundenen natürlichen Bad

Meinberger Heilmittel, hier vor

allem Schwefelmoor, gesichert, so

Frank Alexander. Das Projekt kostet

zirka zehn Millionen Euro. Allein

2,8 Millionen werden davon für die

balneologische Ausstattung veranschlagt.

Die angestrebte Rechtsform

ist die GmbH & Co. KG. Zur Geschäftsführung

wird eine erfahrene,

im Marktsegment vernetzte Person

berufen. Zur Finanzierung beitragen

sollen Kommanditkapital, Zuschüsse

fürs energetische Bauen, Kredite der

NRW-Bank und Fördermittel für die

Schaffung von Arbeitsplätzen. „Es

sieht gut aus“, sagt Dietmar Kluge

und verbreitet Optimismus.

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Der aktuelle Kommentar von Manfred Hütte

Rosinenpickerei

Es ist Zeit zum Handeln für die Stadt Horn-Bad Meinberg und den

Landesverband Lippe. Beide Seiten sollten jetzt in einem „Zukunftskonzept

Bad Meinberg“ Interessen ausgleichen und vernünftige Lösungen

schaffen. Ein Scheitern, sprich die Schließung des Badehauses können

sich beide Seiten nicht leisten.

Und tatsächlich – und das ist der Nachhall der CDU-Initiative im

Stadtrat – kann es nur einen Interessenausgleich über ganz Bad Meinberg

geben. Das heißt: Der Landesverband darf sich nicht die Rosinen

aus dem Kuchen herauspicken, sondern muss auch über die Wälder

und Quellen sprechen. Wenn sich alle Seiten aufeinander zubewegen,

sollte ein Kompromiss möglich sein.

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Berater Frank Alexander und Dietmar Kluge (Badehaus) auf dem

Grundstück, auf dem schon bald ein balneotherapeutisches Gesundheitszentrum

stehen soll. Es soll zehn Millionen Euro kosten, Baubeginn

ist ab Spätsommer 2019.

Fotos: Manfred Hütte


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 6

Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein

Bad Meinberg in der Meinberger Schweiz

Fahrten sind besonders beliebt

Chorgemeinschaft MGV Bad Meinberg droht Auflösung

Kein neuer Vorstand gefunden

Martin Klesse, der 1. Vorsitzende

der Chorgemeinschaft MGV Eintracht

Glocke Horn Bad Meinberg

e.V., begrüßte die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung

im Vereinslokal

„Dortmunder Eck“. In seinem

Jahresbericht wies der 1.Vorsitzende

auf ein herausragendes Ereignis hin,

und zwar das Konzert in Nieheim

mit dem MGV Nieheim und dem

Gastchor aus Egelsheim (Holland).

Dies sei allen noch in guter Erinnerung,

wie auch die Auftritte mit der

„Sängergruppe Externsteine“ in der

Burgscheune in Horn anlässlich des

90. Jahrestages vom Frauenchor

„Glocke“ in Horn.

Trotz des hohen Durchschnittsalters

der aktiven Sänger (77,4 Jahre)

konnte die Singfähigkeit des Chores

erhalten bleiben, fährt Martin Klesse

fort. Im zurückliegenden Jahr habe es

36 Chorproben und neun öffentliche

Auftritte gegeben. Sänger Klaus König

fehlte bei keiner Chorprobe und

erhielt für seine Treue und Zuverlässigkeit

ein Präsent. Ehrungen standen

auch wieder auf der Tagesordnung.

Ivan Jones ist seit 20 Jahren Chorleiter.

Karl Heinz Bentmann ist als

aktiver Sänger 20 Jahre dabei, Claus-

Walter Müther 25 Jahre, Gerhard

Behma 40 Jahre und Martin Klesse

60 Jahre. Alle diese aktiven Sänger

erhielten eine Urkunde.

Nach wie vor ist Sängernachwuchs

erforderlich. Der gesamte Vorstand

trat auf dieser Versammlung von

seinen Ämtern zurück und stellte sich

altersbedingt, bzw. aus persönlichen

Gründen, nicht mehr zur Wahl. Da

aus der Versammlung keiner bereit

war einen Vorstandsposten zu übernehmen,

verlängert sich laut Vereinssatzung

die Amtszeit des alten

Vorstandes automatisch. Aus diesem

Grund wird der alte Vorstand eine außerordentliche

Mitgliederversammlung

Ende dieses Jahres einberufen.

Die alte Vereinsführung bemüht sich,

das geplante Jahresprogramm 2019

in abgespeckter Form mit maximal

sechs öffentlichen Auftritten publikumswirksam

abzuwickeln. PR

Verdiente Mitglieder mit Vorstand (v.l.) Ilse Silbermann (50 Jahre Mitglied), Heide Hanusch (1. Vorsitzende),

Anja Hartwig (2. Vorsitzende) und Brunhilde Buschmann (50 Jahre Mitglied). Nicht auf dem Foto

Edith Vesting (50 Jahre Mitglied).

Foto: Peter Radszuweit

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken

startete die Jahreshauptversammlung

des DRK-Ortsvereins im

Gasthof „Meinberger Schweiz“ in

Bad Meinberg. Die zweite Vorsitzende

Anja Hartwig referierte über Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht,

Notfalldose und Hausnotruf-System.

Einige Fragen konnte die Referentin

sofort beantworten. Sie riet dazu,

gerade die Patientenverfügung

notariell beglaubigen zu lassen, da

es nur mit der Unterschrift allein zu

Schwierigkeiten kommen könne.

Im Rückblick ging die Vorsitzende

des DRK, Heide Hanusch, auf die

Aktivitäten im vergangenen Jahr

ein. Alle Fahrten seien ausgebucht

gewesen, am beliebtesten seien immer

die Fahrten, auf denen es etwas

zu essen gebe.

Die Fahrt nach Garmisch sei

wunderschön gewesen, führt die

Vorsitzende aus, man habe Glück

mit dem Wetter gehabt und auch

mit dem Fahrer Jürgen Gaus. Die

Silvretta-Hochalpenstraße sei noch

gesperrt gewesen, daher sei man mal

eben zum Bodensee gefahren, erzählt

Heide Hanusch. Auch in diesem Jahr

sind wieder einige Fahrten geplant.

Die Termine zur Blutspende seien

gut angenommen worden, informiert

die 1. Vorsitzende, 337 Spender

waren gekommen. In 2019 sind im

Februar schon 129 Spender gekommen,

davon 16 Erstspender.

Anja Hartwig hatte eigens für die

Blutspende eine tolle Ankündigung

ins Netz gestellt. „Wir machen das

schon das dritte Mal bei Facebook

und der Erfolg gibt uns recht“,

so die 2. Vorsitzende. Brunhilde

Buschmann und Ilse Silbermann

sind seit 50 Jahren Mitglied im DRK

und erhielten dafür eine Urkunde,

Anstecknadel, sowie einen schönen

Blumenstrauß überreicht. Auch

Edith Vesting ist 50 Jahre Mitglied

im DRK, leider konnte sie zu der

Veranstaltung nicht kommen. PR

Ehrung Verdienter Mitglieder (v.l.) Ivan Jones (20 Jahre Chorleiter), Claus-Walter Müther (25 Jahre

Sänger), Karl-Heinz Bentmann (20 Jahre Sänger), Gerhard Behma (40 Jahre Sänger), Martin Klesse (60

Jahre Sänger) und Klaus König (Sänger).

Foto: Peter Radszuweit

Feier „25 Jahre Driburg Therme“ am 31. März mit Frühschoppen mit Musik

Aus dem Wasser maritimen Liedern lauschen

Die Driburg Therme wird 25.

Am 27. März 1994 öffnete nach

zweieinhalbjähriger Bauzeit die

Driburg-Therme ihre Türen. Am

31. März 2019 um 11 Uhr feiert die

Therme ihren Geburtstag mit einem

Jubiläumsempfang für geladene

Gäste. Das Bad und die Sauna sind

ganz normal von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Der Frühschoppen mit Musik

am Außenbecken wird musikalisch

vom Steinheimer Shanty-Chor MC

Harmonie mit Seemannsliedern und

Shantys begleitet. Gesungen wird am

Außenbecken, so können die Gäste

auch vom Wasser aus den schönen

maritimen Liedern folgen. Für die

Gäste wurde zusätzlich eine tolle

Tombola mit sehr schönen Preisen

vorbereitet. Jeder Gast bekommt ein

Los und die Preise können sofort

mitgenommen werden. Nachmittags

wird gegrillt.

Millionen auf über 34 Millionen

D-Mark, einschließlich der aufwändigen

Thermalbohrung und der

Außenanlagen.

Attraktion im Kurort

Bad Driburg

Seit ihrer Eröffnung 1994 ist die

Driburg Therme eine unverzichtbare

Attraktion in dem Kurort Bad

Driburg. Jährlich entspannen sich

rund 100.000 Besucher im Badeund

Saunabereich. Das Thermalbad

vervollkommnet eindrucksvoll die

bestehenden Kur- und Heilangebote

in Bad Driburg. Nachdem schon in

den 30er Jahren ergiebige Thermalquellen

im Driburger Grund vermutet

worden waren, entschloss sich die

Stadtverwaltung in enger Abstimmung

mit den gräflichen Kurbetrieben

im Jahr 1986 die systematische

Exploration nach unterirdischen

Thermalquellen durchzuführen.

Nach langwierigen Bohrarbeiten

konnte schließlich in 950 Meter

Tiefe eine Thermalquelle mit 28 Grad

Celsius (gemessen am Bohrkopf)

abgeteuft werden. Die Grundlage

für das heutige Thermalbad.

Schwieriger Start

Alfons Schausten, damaliger Stadtdirektor

in Bad Driburg, hatte es

1994 endlich geschafft: Seine Vision,

in Bad Driburg ein Thermalbad zu

bauen, war nach harter Arbeit, nach

vielen Verhandlungen und Sitzungen

Wirklichkeit geworden. Schausten

war klar, dass die Badestadt ein

neues attraktives Angebot brauchte, In der Driburg Therme fühlen sich die Gäste seit 25 Jahren wohl.

um im immer härteren Wettbewerb

der Kurorte bestehen zu können. Die

Schwierigkeiten und Widerstände

auf dem Weg zu einem eigenen

Thermalbad in Bad Driburg waren

enorm. Die ursprüngliche, naheliegende

Idee gemeinsam mit den Gräflichen

Kurbetrieben die Errichtung

und den Betrieb des Thermalbades

anzugehen, scheiterte. Immerhin

konnte ein passendes Grundstück

auf gräflichem Grund gepachtet

werden. Auch die Finanzierung des

Projektes musste bedingt durch stetig

steigende Baukosten immer wieder

nach oben korrigiert werden. Trotz

mehrerer Umplanungen des Thermalbades

kletterten die ursprünglich

veranschlagten Baukosten von 22 Am Außenbecken wird am 31. März gesungen.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 - Anzeige -

14. März 2019 Seite 7

Der Fortschritt liegt fast

unsichtbar im Keller der Wall-

Apotheke in Horn. „Dschiiid,

dschiiid, foam“, der elegante

Teleskoparm greift sich vollautomatisch

das gewünschte

Medikament aus dem Warenlager,

das seit Januar 2019

nicht im „Offizin“ genannten

Eingangsbereich, sondern im

Keller der Wallapotheke in

Horn liegt. Oben hat Natascha

Narhofer ein maschinengeschriebenes

Rezept unter den

Scanner gehalten, der Scanner

gibt den Kundenwunsch weiter

an den Kommissionierer, der

Teleskoparm greift zu und

transportiert das Medikament

direkt an einen der beiden

Beratungsplätze. Einfach,

fehlerlos, sekundenschnell.

Die Digitalisierung macht’s

möglich.

Vorteile für die

Kunden

Der Apotheker Andreas Lübbemeier

hat mit dieser Investition

gleich mehrere Ziele

erreicht, wie er dem Stadt-

Anzeiger erzählt:

Die Mitarbeiterinnen können

mehr Zeit für die Beratung

und Aufklärung des Kunden

verwenden; die Beratung

verläuft stressfrei, weil man

nicht mehr die Medikamente

48-Stunden-Umbau in der Wall-Apotheke in Horn / Mehr Platz und Zeit für Beratung und Aufklärung

„Persönliches Gespräch ist unersetzbar“

holen muss. „Der Kunde wird

nicht mehr stehengelassen, um

die Arzneimittel zu holen“, sagt

Lübbemeier.

Auch die Auswahl und die

Menge an vorrätigen Packungen

wurde erhöht: 15.000 Packungen

sind immer auf Lager, wovon

10.000 im Kommissionierer

stecken. Und wenn mal was nicht

da ist, wird es schnell frei Haus

geliefert. Das übernimmt Ute

Berghahn oder eine Kollegin mit

einem spritzigen Aspirin-Flitzer.

Gespräch ist nicht

ersetzbar

Außerdem gibt es jetzt viel

mehr Platz im Eingangsbereich

der Horner Apotheke, den die

Kunden dankbar annehmen. „Der

Verkaufsbereich war einfach zu

klein“, so Lübbemeier. Jeder

Bedienplatz ist jetzt doppelt so

groß wie vor dem Umbau. Das

ist eindeutig eine Verbesserung

der Beratungsmöglichkeiten.

Das ist wichtig, denn hier tragen

die Mitarbeiterinnen eine hohe

Verantwortung:

Sie hinterfragen die Selbstdiagnosen

der Kunden, schalten

nicht selten einen Arzt ein, prüfen

Symptome und Krankheitsverlauf

und achten auf die korrekte

Anwendung und Dosierung.

All das braucht Zeit. Diese Zeit

nehmen sich die Mitarbeiterinnen

der Wall-Apotheke, denn

„das persönliche Gespräch ist

durch nichts ersetzbar“. Gerade

bei Themen um Gesundheit und

Beschwerden muss zudem die

Diskretion gewahrt bleiben. „Es

muss nicht jeder die Beratungsgespräche

mithören“, erklärt

Lübbemeier. Der gewonnene

Platz dient also der Diskretion

und Beratungsqualität. Neu ist

ein separater Beratungsplatz, an

dem unter vier Augen beraten

werden kann.

Digitales

Schaufenster

Dann gibt es noch eine Neuerung:

Eine digitale Sichtwahl, in

der das Apothekenteam wertvolle

Zusatzinformationen über Produkte

und Anwendungen wie in

einer Videowand liefern können.

Sie ist hinter den Beratungsplätzen

zu finden. Änderungen,

die beim Kunden ankommen,

berichtet Lübbemeier, und die

nur in modernsten Apotheken zu

finden sind.

Und schon bald wird es hier

Horn-Bad Meinbergs erstes digitales

Schaufenster geben.

Nur 48 Stunden

Durch 28 Zentimeter dicken

Stahlbeton musste sich der

Kernbohrer kämpfen, um ein

ausreichend großes Loch zu

schaffen. Dadurch werden die

Heidrun Schrewe „füttert“ den Kommissionierer. Aus dem Keller werden die Medikamente nach oben

direkt zum Beratungsplatz geleitet.

Mehr Platz und Zeit für Kunden und Beratung (von rechts): Birgit Bischoff, Regina Thissen, Natascha

Narhofer, Apotheker Andreas Lübbemeier, Heidrun Schrewe, Melanie Schillhabel und (nicht auf dem

Bild) Katharina Löwen und Ute Berghahn.

Fotos: Manfred Hütte

Medikamente nach oben transportiert.

Innerhalb von 48 Stunden

wurde an einem Januarwochenende

komplett umgebaut:

Der Kommissionierer wurde

installiert, die Beratungsplätze

mit Touchscreen gesteuerten Videowänden

aufgebaut, eine neue

Decke mit taghellen Lampen und

Klimaanlage eingebaut und neue

Beratungsplätze eingerichtet.

Bekenntnis

zu Horn

Seit 21 Jahren ist Andreas

Lübbemeier mit seiner Apotheke

ein Teil Horn-Bad Meinbergs,

versorgt die Bevölkerung mit Medikamenten,

Arzneimitteln und

medizinischen Hilfsmitteln. Ein

wichtiger Teil der Aufgabe ist die

Information von Patienten und

Ärzten zu Arzneimitteln. Eine

wichtige Aufgabe, denn es geht

um die Gesundheit der Kunden.

Für Lübbemeier ist dieser Umbau

eine wichtige Investition

in die Zukunft und ein klares

Bekenntnis zum Standort Horn.

„Ich möchte unseren Kunden

etwas zurückgeben“, sagt er,

denn jetzt erwartet die Kunden

eine der modernsten Apotheken

der Region.

Trotzdem bleibt ein Wunsch:

„Ich suche dringend zur Verstärkung

einen Apotheker“.

Andreas Lübbemeier vor einer der neuen Videowände. Per Touchscreen

kann der Berater jetzt zwischen den Angeboten und Informationen

wählen.

Ein völlig neues Beratungsgefühl gibt es jetzt in der Wall-Apotheke:

Es gibt mehr Platz für Diskretion und mehr Zeit für Beratungen.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 8

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weiß Rüdiger Topp.

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nach Hause oder erwartet Sie im

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am Marktplatz 4. Sie können einen

Termin mit ihm vereinbaren unter

Telefon 05235/99700, E-Mail: ruediger.topp@lbs-blomberg.de

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Sofortgeldern der LBS.“

4. Horn-Bad Meinberger Gründerforum am 11. April

Die Stadt Horn-Bad Meinberg

lädt mit Wirtschaftsförderer Rüdiger

Krentz in Zusammenarbeit

mit dem Gründungsnetzwerk

Lippe ein zum 4. Horn-Bad

Meinberger Gründerforum am

Donnerstag, 11. April 19.00 Uhr

im Rittersaal der Burg Horn,

Chancen und Risiken

Burgstraße 13. Geboten werden

Informationen von Fachleuten der

Industrie- und Handelskammer, der

Handwerkskammer, von FAIR (Frau

und Arbeit in der Region), der Steuerberaterkammer,

der Agentur für

Arbeit, vom Jobcenter Lippe und der

Kreditinstitute, die den Interessierten

auch Rede und Antwort stehen. Ein

Jungunternehmer wird über seine

Gründungsgeschichte berichten.

In einer offenen Diskussionsrunde

können Fragen zu allen Themen

gestellt werden. Eine vorherige

Anmeldung ist nicht erforderlich,

die Teilnahme ist kostenlos.

Burgmuseum Horn: Rechtswesen im Mittelalter

Ein neuer Schandpfahl für das

Burgmuseum

Um vor allem kleinen Besuchern

des Burgmuseums einen anschaulichen

Eindruck vom Rechtswesen in

früherer Zeit zu vermitteln, haben die

Zimmerei Sebastian Feger und Klaus

Betke nach historischen Vorlagen

einen Schandpfahl nachgebaut, wie

es ihn in ähnlicher Form auch in

Horn gegeben hat. Das Prangerstehen

war eine verbreitete Ehrenstrafe für

Diebstahl und andere einfache Delikte.

Der Missetäter wurde dabei für

eine bestimmte Zeit am Pranger, auch

„Schandpfahl“ oder „Kaak“ genannt,

angekettet und dem Gespött und den

Beschimpfungen seiner Mitbürger

ausgesetzt. In einfacher Ausführung

waren sie aus Holz gefertigt, doch es

gab auch steinerne, wie er sich z. B.

in Blomberg am Rathaus erhalten hat.

In Lippe waren üblicherweise zwei

Pranger vorhanden, ein schwarzbemalter

„Diebespfahl“ und ein

„Ungehorsamspfahl“ in roter Farbe.

Das Stehen am „Ungehorsamspfahl“

etwa für Sachbeschädigungen,

Beleidigungen und ähnliches sollte

weniger entehrend sein als das Anprangern

am „Diebespfahl“. In Horn

gab es diese gleich in zweifacher

Ausführung: Vor dem Rathaus für

die städtische Gerichtsbarkeit und

an der Burg Horn für die Gerichtsbarkeit

der Amtsverwaltung über die

Bewohner der umliegenden Dörfer.

Weitere Pranger des Amtes Horn

standen in Meinberg und Schlangen.

Der Horner Schmied Johann Henrich

Köller stellte 1762 vier Taler

in Rechnung, dass er auf Befehl

des Amtsrats Böhmer den neuen

hölzernen Pfahl in Schlangen „mit

ein Halseußen [Halseisen]“ sowie

„2 Handschellen mit Ketten und

Krampen“ ausgestattet hatte.

In aller Regel verhängte die niedere

Gerichtsbarkeit Bußgelder,

denn das war für die öffentlichen

Kassen wesentlich ergiebiger. Auf

andere Strafen verfiel man nur in

besonderen Fällen oder wenn der

Missetäter nicht zahlen konnte. So

hatte in Horn 1778 die Dienstmagd

Anna Catharina Kanne, die schuldig

befunden wurde, der Ehefrau des

Gastwirts Wittenstein („Zur Post“)

feine Spitze gestohlen zu haben,

vor die Wahl gestellt: Entweder eine

Buße von 6 Gulden, was dem Jahreslohn

einer Magd entsprach, oder „an

2 Tagen nacheinander je eine Stunde

am Diebespfahl“. Wir wissen nicht,

wie sie sich entschieden hat.

Aus den Strafregistern des Gerichts

Horn wissen wir, dass zwei

Stunden am Ungehorsamspfahl als

gleichwertig mit acht Tagen Arrest

bei Wasser und Brot oder einem

Bußgeld von 2 Gulden galten. Bei

jugendlichen Missetätern wendete

man diese Strafen übrigens nicht

an, sie wurden stattdessen, je nach

Delikt, dem Schulmeister oder dem

Feldpfänder übergeben und mussten

Stockhiebe erdulden. Das Prangerstehen

kam in der ersten Hälfte des

19. Jahrhunderts allmählich außer

Gebrauch. Der Chronist Isermann

berichtet, der letzte Horner Bürger,

der am Diebespfahl stehen musste,

sei der 1853 verstorbene Ackersmann

Bersebach gewesen; er hatte einen

Sack Viehfutter gestohlen.

Am Schandpfahl hatte man nichts zu lachen, das demonstriert Anne

Oelers-Albertin vom Heimatverein Horn. Es wurde für kleinere Delikte

benutzt.

Foto: Manfred Hütte

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„Ofenzentrum NRW“ in Nieheim

Heizen mit Strom

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Nutzen Sie Elektro Nachtspeicheröfen oder eine elektrische

Fußbodenheizung? Dann kennen Sie ja die meist getroffenen

Aussagen unserer Kunden: „Zu teuer“, „Zu unflexibel“, „Nicht

mehr zeitgemäß und ungemütlich“. Genau das sind die Probleme,

zu denen wir Ihnen eine Lösung anbieten. Mit unseren Pelletöfen,

die auch für eine Mehrraumbeheizung geeignet sind, bieten wir

Ihnen eine kostengünstige Alternative, mit der Sie alle wichtigen

Punkte rund um das Heizen abdecken.

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betrieben werden. Sie zünden automatisch und sorgen selbst für

den nötigen Brennstoff. Sie müssen lediglich den Pelletbehälter

im Ofen mit Pellets befüllen, alle 2 bis 3 Tage reinigen und genießen

vom ersten Augenblick die gut zu dosierende Wärme. Die

Energie kann je nach Bedarf mit kleinen Flexschläuchen in andere

Räume geführt werden.

Unsere Kunden

ärgern sich nur über

eine Sache: „Warum

haben wir das nicht

schon viel früher

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Haben wir Sie

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Im ehemaligen Jugendkeller des ev.-ref.

Gemeindehauses am Müllerberg tut sich etwas

Neue

„Seniorenwerkstatt“

Ein paar handwerklich begabte Menschen haben sich schon zusammengefunden,

den Keller gemeinsam wieder herzurichten. Ziel ist es dabei,

eine „Seniorenwerkstatt“ einzurichten, in der handwerkliche Arbeiten

möglich sind. Das Ziel ist später ein Repair-Café einzurichten. Aber bis

dahin werde erst einmal noch weitere „Mitarbeiter“ gesucht, die Spaß

am Renovieren und Heimwerken haben. Wer sich davon angesprochen

fühlt, meldet sich dazu im Gemeindebüro bei Pia Hoeltzenbein (Tel.:

05234-99154, E-Mail: pia.hoeltzenbein@meinekirche.info).

Heimatverein Bad Meinberg lädt zur

Jahreshauptversammlung am 21. März

„Ökologie und

Streuobstwiesen“

Wolfgang Diekmann, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Bad Meinberg,

lädt für Donnerstag, 21. März zur Mitgliederversammlung in das

Best Western Vitalhotel zum Stern ein. Interessante Themen werden auf

dieser Versammlung erläutert. Lydia Bünger wird einen DIA Vortrag

über „Ökologie und Streuobstwiesen“ halten. Neue Kooperationen

mit dem Bad Meinberger Badehaus und der NABU- Ortsgruppe Horn

Bad Meinberg werden vorgestellt. Vorgesehene Tagesthemen sind der

Bericht des Vorstandes durch den Vorsitzenden über das Vereinsgeschehen

im Jahre 2018, eine Satzungserweiterung und Vorstandswahlen.

Die Jahreshauptversammlung verspricht interessant zu werden, der

Vorstand freut sich auf viele Besucher.PR

Bad Meinberger Dorfputz am 23. März

Je mehr helfen,

desto besser

Der „Bad Meinberg e.V.“ lädt am Samstag, 23. März 2019 um 14 Uhr

zur Müllsammel-Aktion ein. Treffpunkt ist am Heinrich-Drake-Platz in

Bad Meinberg. Alle Bad Meinberger sind eingeladen mitzuhelfen und

den Ort wieder von Müll befreien und zum Frühling sauber erstrahlen

zu lassen. Je mehr helfen, desto besser, denn wie heißt es so schön

„Viele Hände – schnelles Ende!“.

„Packt tatkräftig mit an und investiert ca. 1,5 Stunden, um mit anderen

großen und kleinen sowie alten und jungen Meinbergern und Meinbergerinnen

unseren Ort aufzuräumen“, so der „Bad Meinberg e.V.“.

Eine Anmeldung ist nicht nötig! Wer Lust und Zeit hat kommt einfach

vorbei. Mülltüten, Greifzangen und Handschuhe werden gestellt. Nach

getaner Arbeit, will man sich mit einem Imbiss und Getränken stärken.

Ein guter Moment um Freunde und Bekannte wiederzusehen oder auch

neue Kontakte zu knüpfen.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 9

Vortrag zum Thema

„Schüßler-Salze

am 14. März

Behandlung

frei von Nebenwirkungen

Der Biochemische Gesundheitsverein

Horn-Bad Meinberg e.V. veranstaltet

am Donnerstag, 14. März 2019

von 19 bis 20:30 Uhr im Rahmen

seiner monatlichen Veranstaltungen

einen Vortrag zum Thema „Schüßler-

Salze für Kinder und Jugendliche“.

In diesem Vortrag erfahren diese,

wie und bei welchem Befinden der

Kinder und Jugendlichen (z.B.:

Appetitstörungen, Milchschorf,

Wachstumsschmerzen, Erkältung)

man die Biochemie nach Dr. Schüßler

einsetzen kann. Ein Vorteil der Mineralsalze

ist, dass die Behandlung

frei von Nebenwirkungen ist. Die

Referentin ist die 1. Vorsitzende Monika

Hasse. Die Veranstaltung findet

im Vortragsraum der Naturheilpraxis

Monika Hasse in der Gartenstraße 17,

Horn-Bad Meinberg statt. Mitglieder

haben freien Eintritt, Nichtmitglieder

zahlen 5 Euro. Weitere Infos zum

Verein auch im Internet unter www.

biochemie-hbm.de.

Bei der Jahreshauptversammlung

begrüßte die 1. Vorsitzende Silvia

Hagemeister zahlreiche Schützen,

sowie das Beller Königspaar, den Ehrenvorsitzenden

Edwin Poppe, Ehrenoberst

Rudi Brinkmeier und den

Bürgermeister der Stadt Horn-Bad

Meinberg, Stefan Rother. In seinem

Grußwort lobte der Bürgermeister

das Engagement der Schützen. „Es ist

in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“,

resümierte Bürgermeister

Stefan Rother. Peter Radszuweit vom

Schützenkreis Lippe überbrachte

Grüße des Schützenkreises Lippe,

sowie dessen 1. Vorsitzenden Stefan

Breuning. Desweiteren gab er die

Termine für das Kreiskönigsschießen

am 14. April 2019 und der Kreisdelegiertentagung

am 3. Mai 2019 in

Bad Meinberg bekannt.

Die 1. Vorsitzende berichtete in ihrem

Jahresbericht über viele positive

Aspekte. Die Schützengesellschaft

Belle sei bei zahlreichen gesellschaftlichen

Anlässen gut vertreten

gewesen. Sie wünschte sich aber auch

bei einigen Veranstaltungen mehr

Unterstützung seitens der Schützen.

Schatzmeister Andreas Schlosser

stellte eine solide Kassenlage vor.

Silvia Hagemeister weiter an der Spitze der Beller Schützengesellschaft

Mehr Unterstützung gewünscht

Bataillonsschießwartin Jessica Spies

berichtete über das zurückliegende

Jahr, sie wünschte sich zukünftig eine

bessere Beteiligung, diesen Wunsch

schloss sich Jugendwart Wolfgang

Granich an.

Bei den anschließenden Wahlen

wurde Silvia Hagemeister zur 1. Vorsitzenden,

Andreas Schlosser zum 1.

Schatzmeister und Georg Wegener

zum 1. Schriftführer wiedergewählt.

Manuel Bextermöller wurde zum

2. Vorsitzenden und Bataillonskommandeur

gewählt. Zum 2.

Schatzmeister wurde Marcel Mikliss

gewählt. Gina- Marie Friederich ist

jetzt 2. Schriftführerin. Zum neuen

Jugendwart wählte die Versammlung

Florian Galsterer. Beate Plate wurde

zur neuen Kassenprüferin gewählt.

Das Amt des 2. Schießwartes konnte

nicht besetzt werden da sich aus

der Versammlung kein Kandidat

zur Verfügung stellte. Am Ende der

Versammlung bedankte sich Königin

Silvia Schlosser bei allen Schützen

für die Unterstützung während ihrer

Amtszeit und lud alle zur Königsverabschiedung

am 30. April 2019 um

18 Uhr in das Schützenhaus Belle

ein.

PR

Der neue Vorstand mit Oberst (v.l.) Klaus Bextermöller(Oberst), Andreas Schlosser (1. Schatzmeister),

Gina Marie Friedrich (2. Schriftführerin), Florian Galsterer (1. Jugendwart), Silvia Hagemeister (1.

Vorsitzende), Georg Wegener (1. Schriftführer) und Jessica Spies (Bataillonsschießwartin) und Manuel

Bextermöller (2. Vorsitzender und neuer Bataillonskommandeur). Nicht auf dem Foto Marcel Mikliss (2.

Schießwart).

Foto: Privat

Schülerinnen und Schüler gestalteten

Profile Gottesdienst

Gott – wer ist das?

Standbild: Schüler präsentierten in der Kirche in Horn ihre Auseinandersetzung

mit Bibelstellen aus dem Römerbrief.

Seit Dezember hatten sich die

Schülerinnen und Schüler aus der

10. Klasse des Gymnasiums Horn

mit dem Theologen Karl Barth, mit

Paulus, dem biblischen Römerbrief

und vor allem mit der Frage „Gott

– wer ist das?“ auseinandergesetzt.

Das gemeinsame Projekt der ev.-ref.

Kirchengemeinde Horn, des Schulreferates

der Lippischen Landeskirche

und des Gymnasiums Horn mündete

in einem „Profile“-Gottesdienst in der

Horner Stadtkirche. Hier präsentierten

die Schüler, was sie erarbeitet haben.

Zum Beispiel Standbilder, die sich

auf zwei Bibelstellen im Römerbrief

bezogen. Mit dem einen Standbild

fragten die Schülerinnen und Schüler,

was wirklich lebensrelevant ist, mit

einem anderen veranschaulichten

sie auf eindringliche Weise, dass

Menschen sich immer entscheiden

müssen.

„Was leistet heutiger Religionsunterricht?“

fragte Andreas Mattke,

Schulreferent der Lippischen Lan-

Februartour des Ski-Club Horn-Bad Meinberg

zum wilden Kaiser

Was ist am „Wilden Kaiser“

wild?

Was ist am „Wilden Kaiser“ wild?

Mit dieser Frage fuhren 48 Skibegeisterte

Mitglieder des Skiclubs

Horn-Bad Meinberg nach Österreich

ins Brixental zur diesjährigen Februartour.

Für viele Mitfahrer war dieses

Gebiet noch Neuland, jedoch kamen

sie bereits am ersten Skitag mächtig

ins Staunen. Bei Sonnenschein

und besten Schneeverhältnissen

wurde das Gebiet erkundet. Als

Sahnehäubchen gab es auch noch

reichlich Neuschnee für wunderbare

Tiefschneefahrten.

Der Werbeslogan „irrsinnig groß“

ist fast wörtlich zu nehmen - 284 Pistenkilometer,

mehr als 90 Seilbahnen

und Lifte, viele urgemütliche Skihütten

machen den „Wilden Kaiser“

zum größten zusammenhängenden

Skigebiet Österreichs. „Einem alten

deskirche, im Interview: „Er trägt

mit dazu bei, dass junge Menschen

sich in einer immer diffizileren Welt

zurechtfinden“, so die Antwort von

Religionslehrer Ulrich Bahr. In einem

sogenannten Museumsgang hatte die

Gemeinde die Möglichkeit, zu einzelnen

Schülerinnen und Schüler zu

gehen und zu hören, was Jugendliche

über Gott denken. „Gott, wer ist das?

Karl Barth hat diese Frage gestellt“,

sagte Pfarrer Matthias Zizelmann in

seiner Predigt. Er habe sie gegen die

herrschende Theologie seiner Zeit

beantwortet: „Gott ist kein Zweck in

der Hand der Menschen, er rechtfertigt

nicht das, was wir Menschen tun. Gott

ist der ganz andere, der sich mir nähert,

nicht ich ihm“. Musikalisch wirkte

die Big Band des Gymnasiums Horn

mit und setzte noch einmal besondere

Akzente unter der Leitung von Johann

Rieke. Bis zum 10. März ist noch eine

Installation von Marika Cleve-Bartol

zum Thema in der Kirche in Horn

zu sehen.

Skifahrerherz geht dabei der Puls

in die Höhe“, berichtet Reiseleiter

Gerhard Rädeker. Auch „unsere

Experten“ teilten am Schluss des

Urlaubs diese Euphorie.

Zum Abendprogramm der Urlaubswoche

gehörte ein Schlager-

Feuerwerk mit dem österreichischem

Schlager- und TV Star Lara Bianca

Fuchs, gleichzeitig Inhaberin des

Hotels Leamwirt, in dem die Gruppe

exzellent untergebracht war. Um

die abendlichen Temperaturen von

minus Graden vergessen zu machen,

wurde am Abschluss-Abend bei offenen

Feuer Glühwein gereicht. „Eine

wahrlich harmonische Truppe, in der

sich auch einige Nichtmitglieder prima

zurecht fanden und wohlfühlten“,

das war der allgemeine Tenor aller

Teilnehmer.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 10

TAG DER OFFENEN

TÜR AM

6. + 7. APRIL 2019

Herzlich Willkommen in der Wilberger Strasse 58 - 60 in Horn-Bad Meinberg!

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Auch wir erweitern unseren Service

und bauen aktuell um! Mehr in Kürze...

Tage der offenen Tür am 6. und 7. April 2019 (10 bis 18 Uhr) bei Gartenbau Bentmann, Fliesen Rebbe

und Reisemobilpartner Lippe an der Wilberger Straße in Horn

Drei leistungsfähige Unternehmen stellen sich gemeinsam vor

Es ist eine kleine Gemeinschaft,

die da an der Wilberger Straße 58

und 60 entstanden ist. Hinter allem

steht Friedrich Rebbe, Fliesenlegermeister

und Reisemobilfan, der

passende Grundstücke am Kreisel

Hessenring/Wilberger Straße fand.

Er brachte befreundete Firmen mit

Erweiterungswunsch zusammen.

Das Ergebnis: 2017 entstanden

zwei große Holzrahmenhallen.

Die eine baute der Bad Meinberger

Traditionsbetrieb Gerhard

Bentmann (Gartenbau und Landschaftspflege).

Parallel entstand

direkt daneben die Halle von Friedrich

Rebbe. Sie beherbergt seine

eigene Firma Reisemobilpartner

Lippe und seine frühere Firma

Fliesen-Rebbe und das Lager und

den Vertrieb der Bielefelder Firma

„Wilder Heinrich“, die von der

Wilberger Straße online bestellte

Wild und Wurst ausliefert. Am 6.

und 7. April erwarten die Gäste

Fahrzeuge und Geräte in Aktion,

ein Blick hinter die Firmentüren,

launige Gespräche, Reisemobile

der Extraklasse zum Kaufen oder

Mieten – und natürlich die Horn-

Bad Meinberger Imbissklassiker

(Bratwürstchen und Bier) sowie

Cevapcici, die leckeren Hackfleischröllchen

vom Balkan. Für

die Kleinen wird eine Hüpfburg

aufgebaut.

Einen herzlichen Gruß an unseren Nachbarn!

Viel Vergnügen & beste Information beim Tag der offenen Tür!

Brinkmann

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„Vier gewinnt“: Fahrudin und Edin Hadzic (Fliesen-Rebbe), Friedrich Rebbe (Reisemobilpartner Lippe)

sowie Alexander und Gerhard Bentmann zeigen auf ihre Firmenschilder. Als viertes Unternehmen ist die

Firma „Wilder Heinrich“ Mieter des Komplexes.

Gartenbau Bentmann:

Geht nicht, gibt’s nicht

Inhaber Gerhard Bentmann und sein

Sohn Alexander Bentmann verstehen

sich blind. Ihre Gartenbau- und

Landschaftspflegefirma ist seit dem

Umzug vom Meinberger Rehwinkel

stark gewachsen, hat kräftig in den

Maschinenpark und Mitarbeiter investiert.

Das Team ist seit dem Umzug

von fünf auch sieben Mitarbeiter

gewachsen. Es stehen jetzt LKWs,

Bagger, Radlader und Großtrecker

zur Verfügung, für Material gibt es

viel mehr Lagerfläche. Ein Familienbetrieb

mit Tradition, was sich schon

an den Vornamen zeigt: Gerhard

Bentmanns Vater hatte, den gleichen

Vornamen, und sein Großvater, der

Firmengründer? Richtig, auch Gerhard.

Das wollte Gerhard Bentmann

„der Dritte“ dann anders machen und

nannte seinen Sohn Alexander. 1947

gründete sein Großvater Gerhard die

Firma, zunächst mit einem kleinen

Gewächshaus und Gärtnerei, die

sich dann zum Gartenbaubetrieb

wandelte. 1992 übernahm „Gerhard

der Dritte“ das Unternehmen, unterstützt

von seinem Sohn Alexander,

der 2011 die Ausbildung zum

Landschaftsgärtner abgeschlossen

hat. Alexander Bentmann bringt

seitdem neue und kreative Ideen

bei der Neu- und Umgestaltung von

Gärten mit ein. Mit Friedrich Rebbe

ist Gerhard Bentmann schon zu

Zeiten befreundet, als beide noch

gemeinsam im Sandkasten spielten.

Aus dieser Freundschaft erwuchs

dann das gemeinsame Projekt: Zwei

neue Hallen an der Wilberger Straße.

Das Leistungsspektrum des Unternehmens

kann sich sehen lassen

und wächst ständig: „Wir bieten

Pflasterarbeiten, Baumfällung, Gartenpflege,

Zaunbau, Mäharbeiten und

Industriepflege sowohl für Privat- als

auch für Gewerbekunden an“, sagt

er beim Vor-Ort-Termin an der Wilberger

Straße 60. Dazu kommt der

Winterdienst, das heißt räumen und

streuen. Es werden Terrassen, Parkplätze

und Eingänge neu gepflastert,

Mauern und Treppen gebaut und

Bäume gefällt – selbstverständlich

nach persönlicher und individueller

Beratung vor Ort. Bentmann ist der

Partner für die Umzäunung von

Grundstücken, für die Rasenpflege

mit Vertikutieren und Düngen. Gerade

nach dem trockenen Sommer

2018 müssen viele Rasenflächen neu

angelegt werden, erklärt Bentmann.

Die eigene Wurzelstockfräse entfernt

Herzlichen Glückwunsch

und alles Gute weiterhin!

Wurzeln und Baumstümpfe spurenlos.

Eine spezielle Astschere kommt beim

Baum- und Gehölzrückschnitt zum

Einsatz. Privat setzt sich Alexander

Bentmann als Feuerwehrmann der

Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug

Bad Meinberg, ehrenamtlich für die

Gemeinschaft ein. Und natürlich

ist er Mitglied bei den Meinberger

Schützen.

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Viel Glück in den

neuen Räumlichkeiten

und weiterhin viel Erfolg!

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 11

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 12

TAG DER OFFENEN

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Neuanfang verbirgt sich hinter der

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genau 70 Jahren gründete Friedrich

Rebbes Vater Dieter Rebbe die Firma

Fliesen-Rebbe. Über Jahrzehnte leitete

der Fliesenlegermeister Friedrich

Rebbe die Firma, bis er sein Hobby

zum Beruf machte. Gemeinsam

mit seiner Frau Katharina bereiste

er seit 1998 Deutschland und die

angrenzenden Länder. Meist ging

es Richtung Süden, den italienischen

Stiefeln hinunter, nach Kroatien,

Österreich, in die Schweiz. Kaum ein

Flecken auf der Landkarte blieb weiß.

So entwickelte sich das Ehepaar immer

mehr zu Reisemobilspezialisten,

die anderen Urlaubern Tipps gaben,

die sich Gedanken über Ausstattung

und Modelle machten. „2013 hatte

ich dann die Idee, ein zweites Standbein

aufzubauen, das Hobby zum

Beruf zu machen“, erzählt Rebbe

dem Stadt-Anzeiger.

Für sein Handwerksunternehmen

fand Rebbe unter den Mitarbeitern

Nachfolger. Mit drei Wohnmobilen

startete Rebbe in der Vermietung,

heute sind es zehn. Rebbe wurde immer

mehr zum gefragten Fachmann

und übernahm 2018 den Handel als

Vertragspartner für die Premiummarke

„Carthago – das Reisemobil“.

Der Nobelhersteller aus Aulendorf

am Bodensee zählt zu den größten

Herstellern von Reisemobil und

zeichnet sich durch Qualität „Made

in Germany“ aus. Die Marke Adria

vertreibt Rebbe als Neu- und Jahresfahrzeuge.

Bei Neubestellung konfiguriert

Rebbe die Modelle aus fast

50 Varianten, da sind auch Modelle

für alle Ansprüche und Interessen,

vom Pferdeliebhaber, Freizeitfan,

als Dauerwohnsitz oder als fahrendes

Büro. Übergabe und Auslieferung

finden an der neuen Firmenhalle an

der Wilberger Straße statt.

Wenn seine Ehefrau Katharina

über das Reisen und Urlauben im

Reisemobil erzählt, fangen ihre

Augen an zu leuchten. Ihre Tipps:

Die Halbinsel Murter in Kroatien,

die Insel Nin, die Hafenstadt Zadar.

Als nächstes fahren die beiden nach

Norwegen. „Unter Wohnmobilfahrern

kennt man sich und lernt viele

interessante Leute kennen“, berichtet

sie, „und die Campingplätze sind

heute mit allem Komfort ausgestattet“.

Und irgendwann wollen sich

beide einen Lebenstraum erfüllen:

Die eigene Wohnung aufgeben und

Reisemobilpartner Lippe: Von Horn aus Europa erkunden

Von Horn aus die Welt erkunden: Friedrich und Katharina Rebbe vermieten und verkaufen hochwertige Reisemobile.

Wer sich von Komfort und Qualität überzeugen möchte, hat am 6. und 7. April 2019 dazu Gelegenheit.

dauerhaft im komfortablen Reisemobil

reisen. „Das ist irgendwann

auch unser Traum“, sagen beide. An

beiden Tagen der offenen Tür zeigen

Rebbes, wie großzügig und komfortabel

Wohnmobile ausgestattet sein

können. Auch für die Sommerferien

haben Rebbes noch Wohnmobile zu

vermieten. „Schauen Sie einfach mal

unter unserer Website unter www.

reisemobilpartner-lippe.de nach“,

sagten die Rebbes. Denn auch hier

gibt es viele Informationen rund ums

Reisemobil.

Wir grüßen unsere Nachbarn und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Wir danken für die Zusammenarbeit

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 13

TAG DER OFFENEN

TÜR AM

6. + 7. APRIL 2019

Herzlich Willkommen in der Wilberger Strasse 58 - 60 in Horn-Bad Meinberg!

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister

Groß- und Einzelhändler

Wilberger Strasse 58 - 32805 Horn-Bad Meinberg

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Tel. 0 52 34 / 204 33 00 - www.reisemobilpartner-lippe.de

Machte sein Hobby zum Beruf: Friedrich Rebbe (Reisemobilpartner Lippe).

In Horn werden die Fahrzeuge auch repariert und gewartet.

Wir grüßen unsere Freunde herzlich

und wünschen weiterhin buona

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fortuna!

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Edin und Fahrudin Hadzic (Fliesen-Rebbe) werden vom Fliesenlegermeister Friedrich Rebbe (rechts)

unterstützt. Hier gibt es Fliesen aus ganz Europa.

Gleich mit fünf Sternen ist die

Firma Fliesen Rebbe auf einem

Internetportal ausgezeichnet. Ein

Kunde lobt: „Die Jungs haben unser

Erdgeschoss mit italienischen

Fliesen neu verlegt. Vorbereitung,

Ausführung und Endergebnis sind

einfach nur Spitze. Diese Jungs sind

weiter zu empfehlen“. „Die Jungs“,

das sind die Brüder Fahrudin und

Edin Hadzic, ehemalige Gesellen des

Lehrmeisters Friedrich Rebbe. Die

Brüder führen seit 2015 den Betrieb

weiter und sind Mieter in der Wilberger

Straße 58. Rebbe unterstützt

Fliesen-Rebbe: 5-Sterne-Firma auf Wachstumskurs

das Team weiterhin nach Kräften und

gibt seine langjährige Erfahrung mit

ein. „Wir führen alle Fliesenlegerarbeiten

aus, ob von privat, Gewerbe

oder der öffentlichen Hand“, sagen

beide. Erst kürzlich wurden in Lemgo

zwei Großprojekte abgeschlossen,

ein Studentenwohnheim mit 32

Wohneinheiten und der Umbau eines

ehemaligen Jugendzentrums mit 16

Wohneinheiten. Auch hier gilt: Die

Firma hat nach dem Umzug einen

Schub erfahren, ist gewachsen und

hat an Leistungsfähigkeit gewonnen.

Und man reagiert auf Trends, wie

dem zu großformatigen Fliesen. Dazu

wurde beispielsweise ein Fliesenschneider

angeschafft, der bis zu drei

Meter große Fliesen zurechtschneiden

kann. „Das spart Fugen“, freut

sich Edin Hadzic. Ein wachsender

Aufgabenbereich ist beispielsweise

die barrierefreie Badezimmersanierung.

Auf der Homepage www.

fliesen-rebbe.de kann man sich in

einer Bildergalerie inspirieren lassen.

Oder man kommt zu den Tagen der

offenen Tür, wenn die Brüder Hadzic

mit ihrem Team alle Fragen rund um

die Fliese beantworten werden.

Das Team von Fliesen-Rebbe in der neuen Teamkleidung.

Fliesen geben dem Badezimmer die persönliche Note. Bei Fliesen-Rebbe

in Horn werden Sie gut beraten.

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 14

Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Bad Meinberg

Zusatzbeitrag für Schützenfest unumgänglich

Der 1. Vorsitzende Thomas Wächter

begrüßte Jahreshauptversammlung

der Schützengesellschaft Bad

Meinberg zahlreiche Schützen im

Schützenhaus.

Sein besonderer Gruß ging an Königin

Christa Wächter samt Thron,

den Bürgermeister der Stadt Horn-

Bad Meinberg Stefan Rother, den

Ehrenvorsitzenden Helmut Bock

und den Ehrenoberst Erich Dohm.

Der Schützenkreis Lippe war durch

Fritz Watermann vertreten.

Bei dieser Versammlung standen

etliche Ehrungen von Vereinsmitgliedern

an: Für 50-jährige

Mitgliedschaft wurden Ernst

Buckoh, Hubert Horst, Klaus König,

Peter Engemann jun., Eckhard

Wortmann, Reinhard Feger und

Friedrich Vorndamme geehrt. Peter

Droß, Herbert Beine, Detlev Haut,

Harald Büschenfeld, Helmut Bock,

Günter Winkel, Peter Gattner, Uwe

Hagemeier, Thomas Wahle und

Michael Hennemann sind seit 40

Jahren dabei.

Seit 30 Jahren gehören Michael

Glaffig, Udo Schomburg und

Christian Jansen der Schützengesellschaft

an. Silke Benkelberg

und Norbert Berghahn wurden für

25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Mit der Nadel für „Treue Dienste“

wurden ausgezeichnet: Magdalene

Otto, Erika Dohmann, Dietrich

Schäfermeier, Hartwig Pachur,

Wilfried Wächter, Hans Jürgen

Graf, Erich Dohm und Klaus

König.

Die finanzielle Situation der

Schützengesellschaft erläuterte

Schatzmeister Nils Tötemeier. Ein

„moderater“ Schützenfestbeitrag

in Höhe von fünf Euro pro Jahr sei

unumgänglich, so Nils Tötemeier.

Der 1. Vorsitzende Thomas

Wächter ließ nach kurzer Diskussion

die Versammlung über den

Sportschützen und Vereinsmeister (v.l.) Thomas Wächter (1. Vorsitzender), Ursula Menzel (Beste Schützin),

Maik Brüggemann (Vereinsmeister), Susan Saage (Vereinsmeisterin), Fritz Watermann (Bester Sportschütze),

Sylvia Richter (Beste Sportschützin), Thomas Wiltschut (Bester Schütze), Renate Krausler (Silberne

Schnur), Erwin Karsunke (Oberst) und Peter Radszuweit (Silberne Schnur). Foto : Peter Radszuweit

Schützenfestbeitrag abstimmen,

die Versammlung stimmte dem

Beitrag zu.

Bei seinem Ausblick auf das Jahr

2019 machte der 1. Vorsitzende als

erstes auf das in diesem Jahr stattfindende

Schützenfest aufmerksam,

das wieder mit Attraktionen

gespickt sei.

Als Höhepunkt in Sachen Livemusik

sei die Band „Impuls“ aus

Bremen für den Samstagabend

verpflichtet worden. Beim großen

Festumzug am Sonntag werde ein

berittener Fanfarenzug aus Lohne

mit 25 Pferden dabei sein, dieser

sei ausschließlich aus Sponsorengeldern

finanziert worden. Auch

die Schützenfeste in Belle und

Horn in diesem Jahr sprach der 1.

Vorsitzende an, an beiden werde

teilgenommen. Das Hugo-Mönch-

Pokal-Schießen findet am 31.

August auf der Schießsportanlage

„Meinberger Schweiz“ statt. Ein

weiterer Höhepunkt des Schützenjahres

wird das Oktoberfest

am 7. September 2019 auf dem

Heinrich- Drake-Platz sein. PR

Schüler forschen im Projektunterricht zur Kinder- und Jugendliteratur.

Schüler forschen im Projektunterricht

Auf den Spuren der Kinderund

Jugendliteratur

An der Sekundarschule Horn-Bad Meinberg forschen Schüler zum Thema

„Kinder- und Jugendliteratur“ im Projektunterricht. Das Projekt findet in

Kooperation mit der Universität Paderborn statt.

Wer war Astrid Lindgren? Was macht ein spannendes Jugendbuch aus?

Was ist das Besondere an Detektivromanen? Das alles sind Fragen, zu denen

die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Horn-Bad Meinberg

im Rahmen ihres Projektunterrichtes in der Schule forschen. Das Projekt

„Kinder- und Jugendliteratur“ stellt dabei ein attraktives Angebot für die

Teilnehmer dar. Im Rahmen des Projektes, das unter der Leitung von Ronja

Schlingheider und Timo Lang stattfindet, forschen die Schüler im Alter von

12 bis 14 Jahren in Kooperation mit Wissenschaftlern und Studierenden

der Universität Paderborn. Die Schüler forschen zu ihrem Projektthema im

Rahmen eines Halbjahres und werden dabei neben den Lehrkräften von den

Studierenden der Universität Paderborn begleitet, die als Mentoren fungieren.

So erhalten die Schüler erste Einblicke in ein Studium und können sich

bei zahlreichen Besuchen in der Universität Paderborn, zum Beispiel zur

Recherche, selbst einen Eindruck von dem wissenschaftlichen Arbeiten

verschaffen. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein großer

Zugewinn im Schulprogramm der Sekundarschule Horn-Bad Meinberg.

Neben ersten Eindrücken zum wissenschaftlichen Arbeiten entwickeln

die Schüler auch Lesefreunde und üben offene Formen des Arbeitens ein.

Am Ende des Halbjahres dürfen die Schüler dann ihre Präsentationen und

Forscherergebnisse im Rahmen einer Vorlesung unter Hörsaalatmosphäre

vorstellen. Eine Fortführung des Projektes im zweiten Schulhalbjahr findet

in Kooperation mit der Universität Paderborn und dem Buchhaus am Markt

in Detmold statt.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 15

Jahreshauptversammlung Reit- und Fahrverein Bad Meinberg

Kerstin Wattenberg seit 40 Jahren dabei

Die 1. Vorsitzende des Reit- und

Fahrvereins Bad Meinberg Irmtraud

Sprenger begrüßte zur Jahreshauptversammlung

besonders den

Ehrenvorsitzenden des Vereins Dr.

Friedhelm Kottmann mit seiner Frau.

Den Geschäftsbericht des Jahres

2018 stellte Geschäftsführerin Maren

Pöhlker-Schafmeister vor.

Der Verein habe zurzeit 157 Mitglieder,

131 weibliche und 30 männliche,

so Maren Pöhlker-Schafmeister.

2018 glänzten Stefanie Sprenger

im Springen als erfolgreichste

Springreiterin und Finja Pordzik

im Nachwuchs als erfolgreichste

Reiterin Dressur und Springen. Beim

Reiterwettbewerb war Emily Stumpenhagen

die erfolgreichste Reiterin.

Der von Schatzmeister Eckhard

Schlink vorgetragene Kassenbericht

bescheinigte eine solide Kassenlage.

Zur neuen Kassenprüferin wurde

Carolin Wiltschut gewählt. Kerstin

Wattenberg wurde für 40 Jahre

Mitgliedschaft im Reiterverein mit

einem Blumenstrauß geehrt.

Der Reit und Fahrverein Bad

Meinberg fährt am 17. März 2019

zur Weltmesse des Pferdesports

„Equitana“ nach Essen. Es wird

ein Bus eingesetzt und es sind noch

einige Plätze frei. Anmeldungen

nimmt Sylvia Stumpenhagen unter

der Telefonnummer 05234/3352

gerne entgegen. Die 1. Vorsitzende

Irmtraud Sprenger bedankte sich bei

allen für die gute und vertrauensvolle

Zusammenarbeit.

PR

Erfolgreiche Reiterinnen und verdiente Mitglieder (v.l.) Irmtraud Sprenger (1. Vorsitzende), Leonie Schierenberg

(Jugendmannschaft), Katharina Prasse (Voltigiergruppe), Katharina Mehrmann (Jugendmannschaft),

Kerstin Wattenberg (40 Jahre Vereinsmitgliedschaft), Stefanie Sprenger (erfolgreichste Reiterin),

Finja Pordzik (erfolgreichste Reiterin Nachwuchs), Sylvia Stumpenhagen (Dressurmannschaft), Emily

Stumpenhagen (erfolgreichste Reiterin Reiterwettbewerb), Lavinia Schomburg (Dressurmannschaft) und

Anna-Luisa Adam (Schulbetriebswartin).

Foto: Peter Radszuweit

Wie in den vergangenen Jahren

gibt die Stadt Horn-Bad Meinberg

den Bürgerinnen und Bürgern die

Möglichkeit, ihren Baum- und

Strauchschnitt kostenlos abzugeben.

Die Aktion erfolgt in enger Zusammenarbeit

mit der Gesellschaft für

Abfallentsorgung Lippe (GAL).

Berechtigte sind ausschließlich

Bürgerinnen und Bürger aus Horn-

Bad Meinberg. Nur Privathaushalte

dürfen Mengen bis zu 6 Kubikmetern

mit PKW oder PKW mit Anhänger

Kostenlose Annahme von Baum- und Strauchschnitt

Nur für Privatleute

anliefern. Anlieferungen von Gewerbetreibenden

oder per LKW werden

nicht angenommen. Anlieferer aus

anderen Kommunen werden grundsätzlich

abgewiesen. Bei Anlieferung

ist der Nachweis über den Wohnsitz

durch Vorlage eines Personalausweises

oder Reisepasses zu führen.

Ziele sind die Vorbeugung gegen das

verbotene Ablagern von Baum- und

Strauchschnitt im Wald und der freien

Landschaft und die Aufbereitung und

Weiterverarbeitung zu hochwertigem

Kompostmaterial (Lippe-Kompost).

Dementsprechend dürfen ausschließlich

Baum- oder Strauchschnitt

(Astdurchmesser max. 10 Zentimeter),

Heckenschnitt und verholzte

Pflanzenteile abgegeben werden. Zur

weiteren Verarbeitung ungeeignetes

Material, insbesondere Rasenschnitt,

Laub, Wurzelabschnitte o. ä. werden

nicht abgenommen! Termine sind

am

Freitag, 15. März

von 8.00 bis 16.00 Uhr und Samstag,

16. März, von 8.00 bis 12.00 Uhr

am Eggestadion (Schützenplatz), im

Stadtteil Horn. Die Annahme erfolgt

nur nach vorheriger Prüfung der Abgabeberechtigung

(Ausweispapier ist

vorzulegen) und des angelieferten

Materials durch einen Mitarbeiter

der Stadt Horn-Bad Meinberg. Vor

oder nach diesen Terminen ist die

Anlieferung verboten, ebenso die Ablagerung

dieser oder anderer Abfälle.

Die Annahmefläche ist unbefestigt.

Jegliche Haftung für daraus resultierende

Schäden ist ausgeschlossen.

Unentwegte Wanderer der Schützen vor der Wanderung vor dem

Schützenhaus in Wehren (v.l.) Heinz Bentmann, Helmut Kaiser, Helmut

Piechotta, Reinhard Reiling, André Merk, Monika Merk, Thomas

Merk, Ernst Hünefeld, Giesela Hünefeld und Elsbeth Wiehemeier.

Foto: Peter Radszuweit

Winterwanderung der Schützengesellschaft

Wehren

Gelungener Abschluss am

Schießstand

Traditionell startet die Schützengesellschaft Wehren ihr Schützenjahr

mit einer Winterwanderung am letzten Samstag im Februar. Eine muntere

Schützenwanderschar startete vom Schießstand in Wehren aus in Richtung

Wällenweg, Silvaticum zum Kohlenberg, vorbei an der Tennishalle in Bad

Meinberg und dann zurück zum Schießstand in Wehren. Diese Strecke hatte

der neue Spieß Heinz Bentmann ausgearbeitet. Und für diese Tour musste

natürlich auch unterwegs die Verpflegung gewährleistet sein. Dies hatte

Schützenbruder Peter Thiel übernommen. Im Schießstand angekommen

war für das leibliche Wohl auch bestens gesorgt, es gab ein kleines Buffet

mit allerlei Leckerem und auch für Getränke war gesorgt.

Thomas Merk, der 1. Vorsitzende, und der Spieß Heinz Bentmann freuten

sich sehr, dass so viele Schützen an der Wanderung teilgenommen haben

und viele „Nichtwanderer“ auch noch zum Abschluss in den Schießstand

gekommen waren.

PR

Zwischenruf

Liebe Leserinnen und Leser,

seit einigen Tagen steht mir diese

Kernfrage aus dem Popsong von

Adel Tawil im Sinn und zwar

insbesondere in Bezug auf Kinder

die sexuelle Gewalt erfahren haben

oder noch erfahren. Mich schmerzt

es innerlich, wenn ich daran denke.

Diese Kinder tun mir sehr leid.

Ich stelle mir vor, dass in dem

einen oder anderen Kinderherzen

insgeheim die nicht ausformulierte

Frage steht: Ist da jemand, der noch

an mich glaubt? Ist da jemand, der

mein Herz versteht und der mir den

Schatten von der Seele nimmt?

Ist da jemand der mir hilft? Ist

da jemand?

Unter dem Begriff „jemand“

sind wir letztlich alle gefragt die

Schwächsten in der Gesellschaft,

die Kinder, zu schützen. Sie haben

verletzliche Seelen und sind

schließlich unsere Zukunft. Ich

dachte auch an Jesus. Besonders

von den Kleinkindern hat er eine

hohe Meinung: „Lasset die Kinder

zu mir kommen und wehret ihnen

nicht, denn solchen gehört das

Ist da jemand?

Reich Gottes. Wahrlich, ich sage

euch: Wer nicht das Reich Gottes

annimmt wie ein Kind, der wird nicht

hineinkommen“ (Luk. 18, 16-17).

Auch Aussagen in der Bibel zum

Weltgericht (Matth. 25,40 ff), wo

Jesus als König erkennbar wird,

dürfen nachdenklich stimmen:

„Was ihr getan habt einem von

diesen meinen geringsten Brüdern

das habt ihr mir getan.“ Jesus

beleuchtet dabei das Tun und auch

das Unterlassen. Es wird erkennbar,

dass Jesus sich vor die Schwächsten

stellt. Andererseits ist Jesus Christus

keiner der einem einsichtigen,

bereuenden und bußfertigen Sünder

die sprichwörtliche „Tür vor der

Nase“ zuschlägt, sondern ganz im

Gegenteil einlädt diesen Weg der

Einsichtigkeit zu gehen. Obschon

es keine einfache Angelegenheit

ist, appelliert er an die Opfer

vergebungsbereit zu sein.

Auch unabhängig von den biblischen

Aussagen liegt auf der Hand, dass die

Kinder – seien sie auch manchmal

ein wenig nervig und vielleicht auch

nicht artig – unsere Aufmerksamkeit

Gedanken zur Zeit

von Helmut Sendzik

Priester der Neuapostolischen Kirche

Helmut Sendzik - Priester der

Neuapostolischen Kirche,

Gemeinde Horn-Bad Meinberg

und Wertschätzung und unseren

Schutz verdienen. Natürlich müssen

Organisationsstrukturen in Kirche

und Gesellschaft kritisch analysiert

und ggf. verändert werden, so

dass Missbrauch, besonders an

Kindern, ganz stark erschwert,

wenn nicht sogar verhindert wird.

Auch strafrechtliche Aspekte

und Zuständigkeiten sind zu

hinterfragen.

Darüber hinaus ist aber auch

unser aller Achtsamkeit gefordert.

Schon aus richtig verstandener

christlicher Nächstenliebe

erscheint es notwendig hinzusehen

und mit Zivilcourage zu handeln

um Kindern zu helfen. Verhält sich

ein Kind im Kindergarten, in der

Schule, im nachbarlichen Umfeld,

in der Verwandtschaft irgendwie

merkwürdig oder auffällig? Haken

wir mit Einfühlungsvermögen

und Engagement lieber einmal

unbegründet zu viel nach als zu

wenig.

Dann kann vielleicht dem einen

oder anderen Kind präventiv

oder in der gegebenen Situation

geholfen werden und vielleicht

das eine oder andere Kind sagen:

Ja, da ist noch jemand der an mich

glaubt! Da ist jemand, der mein

Herz versteht und der mir den

Schatten von der Seele nimmt! Ja,

da ist jemand der mir hilft!


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 16

Schulpsychologe Dr. Josef Hanel referierte im Bad Meinberger Ballhaus

Gute Lehrkräfte müssen auch gut

bezahlt werden

Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins

Bad Meinberg, Wolfgang Diekmann,

begrüßte den Schulpsychologen Dr.

Josef Hanel vom Verein Schulpsychologie

Detmold in seiner Vortragsreihe

zum Thema „Schulen am Limit“. Dr.

Josef Hanel betonte, dass der starke

Zusammenhang zwischen Bildungserfolg

und Herkunft hausgemacht sei.

Zu Zeiten von Wilhelm Busch sei die

pädagogische Welt noch in Ordnung

gewesen und der Lehrerverstand sei

nicht kritisiert worden. Heute brodele

es in der Welt der Pädagogik. Tatsache

sei, dass sich der Arbeitsalltag von Lehrern

in Zeiten von Inklusion, Migration

und Erwerbstätigkeit beider Eltern

oder Alleinerziehender verändert habe.

Während früher im Klassenzimmer

die Wissensermittlung im Vordergrund

stand, sei heute für die Lehrer neben

der ausufernden Bürokratie auch noch

an vielen Stellen im Schulalltag die

soziale Interaktion mit Schülern und

Eltern gefragt, eine Zusatzaufgabe, die

Kultusministerien mit weiteren Stellen

für Schulsozialarbeit aufzufangen versuchen.

Neben dem Unterrichten seien

Lehrer vermehrt in der Erziehung und

in der Verwaltung gefordert.

Es liege der Verdacht nahe, dass die

unterrichtsfernen Tätigkeiten verantwortlich

seien für die nachlassende

Schulleistung. Ein weiterer wesentlicher

Grund für die Misere im Schulwesen

sei der steigende Lehrermangel, der

sehr ungleich verteilt sei. Während die

meisten Gymnasien über ausreichend

Personal verfügen, fehlen Lehrkräfte

besonders an Grund- und Förderschulen.

Der Mangel sei Ausdruck einer

fehlenden Wertschätzung ihrer Arbeit,

Die „Schulen sind am Limit“, meint der engagierte Diplompsychologe

und Pädagoge Dr. Josef Hanel.

Foto: Peter Radszuweit

nicht nur in ideeller, sondern auch in

materieller Hinsicht. Gute Lehrkräfte

machen guten Unterricht, müssen gut

aus- und fortgebildet sein und auch gut

bezahlt werden. Das gilt insbesondere

für Pädagogen in Kindergärten und

Grundschulen. Wolle man daran etwas

ändern, müsse in der Pädagogik umgedacht

werden, und zwar von Beginn an.

Jede erfahrene Lehrkraft erkenne

schon im Einschulungsjahr sehr

schnell, ob ein Schulkind über den

normalen Förderungsunterricht hinaus

dringend weitere Unterstützung

benötige, führt Dr. Hanel weiter aus.

Selbst den Engagiertesten unter ihnen

gelänge aber oftmals der Ausgleich

nicht. Es sei an der Zeit, dass sich die

Schulen wieder auf diesen gesetzlichen

Bildungsauftrag besinnen. Es

solle nicht zugelassen werden, dass

Kinder mit Lernstörungen, wie z.

Tagesmutter lädt ein zum

Tag der offenen Tür

am 23.03.2019

von 15.00 - 17.30 Uhr

B. Lese- und Rechtschreibschwäche

oder Rechenschwäche ausgrenzt und

außerschulischen Helfern aus Medizin,

Psychologie, Lerntherapie oder

Nachhilfe-Instituten überantwortet

werden. „Wir brauchen eine Schule,

die ein Kind nicht so schnell aufgibt,

genauer hinschaut und an der Lernentwicklung

„dran bleibt“, wie man es aus

den skandinavischen Ländern kennt“,

wünscht sich Dr. Hanel.

Die dortigen Schulen seien mit einem

erweiterten Kollegium allein für den

Lernerfolg eines jeden Kindes verantwortlich

und würden entstandene

Lerndefizite nicht als ein Versagen

des Schulsystems begreifen anprangern.

Bei der sich anschließenden

kurzen Diskussion entstand ein reger

Meinungsaustausch. Leider waren

nur wenige Interessierte zu dieser

Veranstaltung erschienen. PR

Prächtig anzusehen: Der sanierte neuere Teil des ehemaligen Aura-Zentrums ist bereits saniert.

Mietwohnungen sind fast weg / Sommerfest im Aura-Meditationszentrum

geplant

Die anderen Yogis sind bald da

Ein blickdichter hoher Zaun umrahmt

das riesige Gelände des ehemaligen

Blindenzentrums „Aura“ in

Bad Meinberg. Er wurde notwendig,

weil in den ersten Wochen der

Sanierungsarbeiten Material und

Werkzeug abhanden gekommen sei,

berichtet Nikolay Hauk, der mit der

Immobilienverwaltung Hauk & Hauk

GbR in Rinteln im November 2017

das Objekt für einen Investor gekauft

hat. Der Zaun soll also Einbrecher

fernhalten. Ein Wachdienst und

eine Videoüberwachung schützt das

Gebäude zudem vor Vandalismus.

Im Frühjahr 2018 begannen die

Umbauarbeiten im neuen Teil des

Blindenzentrums (ehemals „Aurazentrum“).

In dem im Jahr 2000

errichteten Gebäude sollen 20 barrierefreie

Wohnungen zur Vermietung

entstehen. Dafür wird eine Million

Euro investiert.

Die ersten 18

Wohnungen sind

bereits vermietet,

die ersten Mieter

ziehen am 1.

Mai 2019 ein. Die

Wohnungen sind

zwischen 40 und

65 Quadratmeter

groß und für ein

bis zwei Personen

geeignet. Zwei

größere Wohnungen

sind noch frei.

Der ältere Teil

des ehemaligen

„Aura-Zentrums“

wird derzeit für

Schweigeseminare

hergerichtet.

Die Zimmer bieten

Platz für 60 Gäste.

Im Jahr 2020 soll die Kapazität um

20 bis 30 Betten erhöht werden, so

Nikolay Hauk. Einmal im Monat

finden hier ab Mai Seminare statt,

veranstaltet vom Verein „Yoga

Oum“, der demnächst umbenannt

werden soll in „Aura Oum“. Der

Verein mietet den Altbau vom Eigentümer

und nutzt ihn beispielsweise

für Schweigeseminare.

Auf der Homepage www.yogaoum.

de werden die Seminare in Bad Meinberg

angeboten – mit Nikolay Hauk

als Yogalehrer. Die Gäste kommen

meist aus Großstädten in Deutschland

und suchen hier Ruhe, um das

Leben aus einer anderen Perspektive

zu sehen, erklärt Hauk.

Die Externsteine wirken dabei wie

ein Magnet. Viele Gäste verlängern

auch ihre Seminare und übernachten

in Pensionen und Hotels in der

Region, erklärt Hauk. „Ruhe und

Natur sind heute ein Luxus, beides

findet man in Bad Meinberg“, sagt

der Yogalehrer. Die Kommunikation

läuft über Zettel, der Tag besteht aus

sechs Stunden Meditation, einer

Hatha-Yoga-Stunde, Mahlzeiten und

zwei großen Spaziergängen in die

Umgebung. Der Verein „Yoga Oum“

dient der Persönlichkeitsentwicklung

und Weitergabe des Wissens über

Yoga. Nach einem Treffen mit Volker

„Sukadev“ Bretz vom Haus Yoga

Vidya bestätigt Hauk: „Wir sehen

uns nicht als Konkurrenz, sondern

als Ergänzung“.

Im Sommer soll das neue Zentrum

übrigens feierlich eröffnet werden

– mit einer Eröffnungs- und Kennenlernparty.

Dazu sind schon jetzt

die Bürgerinnen und Bürger Bad

Meinbergs herzlich eingeladen.M.H.

Nikolay Hauk zeigt dem Stadt-Anzeiger den Durchgang zwischen Neu- und Altbau.

Gem Chor Leopoldstal freut sich auf das neue Jahr 2019

Ende Mai geht es nach Villedieu

Der Gem Chor Leopoldstal schaut

voraus auf 2019. Der Höhepunkt im

neuen Jahr ist das neuerliche Kaffeekonzert

am Sonntag, 5. Mai nachmittags

in der Kirche Leopoldstal.

Ein weiterer wichtiger Termin

ist Ende Mai die Fahrt in das

französische Villedieu-Les-Poêles

zum 45-jährigen Jubiläum der

Städtepartnerschaft mit Horn-Bad

Meinberg. Der Chor wird dort

auftreten und die Freundschaft

zur Folkloregruppe Les Triolettes

vertiefen. Gastauftritte bei anderen

Chören und besondere, auch interne

Anlässe runden das Programm in

2019 ab.

Die Zahl der aktiven Sängerinnen

und Sänger hat sich erfreulicherweise

um zwei erhöht. Dennoch

wirbt der weiter um Verstärkung.

Jedermann ist willkommen, gerne

auch erst zu einer Probe. Notenkenntnisse

sind nicht erforderlich.

Die Probenabende finden jeweils

Donnerstag, um 19.30 Uhr in der

Silbergrundhalle statt.

- Kinderanimation -

- Gesichter schminken -

- Basteln -

- Seifenblasen -

und vieles mehr

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

- Piratenhöhle -

Maike Timmermann

Eichenweg 21 - 32805 Horn-Bad Meinberg

Tel. 0 176 / 569 390 13

Der neue Vorstand des Gem Chor Leopoldstal mit dem 1. Vorsitzenden Walter Mees (3.v.l.) freut sich auf

ein interessantes Jahr 2019.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 17


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 18

E

Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung Mahameru

und wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit!

Ein Grund zum Feiern: Am 7. April 2019 wird der mittlere Gebäudekomplex „Mahameru“ eröffnet.

Foto: privat

Großer Tag der offenen Tür zur Einweihung von Mahameru / Hauptsitz bietet nun Platz für 1000 Gäste

in insgesamt drei Gebäudekomplexen

Nach nur anderthalb Jahren

Sanierungsdauer eröffnet Yoga Vidya

e.V. am 7. April 2019 mit einem großen

“Tag der offenen Tür” seinen mittleren

Gebäudekomplex, die ehemalige

Klinik Lippe, neu. Der Hauptsitz des

größten Yoga-Anbieters in Europa

erweitert sich damit auf insgesamt drei

aktiv genutzte Gebäudekomplexe.

“Mahameru”, Sanskrit für “Die

große Mitte”, steht dann Gästen,

Seminarteilnehmer*innen und

Vereinsmitgliedern mit der größten

europäischen vegan-vegetarischen

Bio- Küche, 228 neuen Zimmern und

rund 10.000 qm hinzugewonnener

Fläche für erweiterte Angebote rund

um Yoga, Meditation, Ayurveda und

ganzheitliches Wohlbefinden zur

Verfügung.

In Anwesenheit von Lokal- und

Landespolitikern wird am 7.

April um 10.00 Uhr der mittlere

Gebäudekomplex mit dem

Durchschneiden des obligatorischen

Bandes offiziell eröffnet. Die

Eröffnungsfeier findet im Haridwar-

Saal, einem der 9 neuen Speisesäle

in Mahameru statt. Die Gäste dürfen

sich auf eine Yoga-Vorführung,

Festansprachen der Ehrengäste,

einem Vortrag von Yoga Vidya

Gründer Sukadev Bretz und Mantras

freuen. Besonders spektakulär: die

Abseilaktion des Mahameru-Teams.

In Raum- und Arbeitsanzügen werden

sich die Teammitglieder aus luftigen

Höhen in Richtung Eingangsbereich

abseilen. Zahlreiche Einzelpersonen

haben für die Instandsetzung an den

Verein gespendet. So wird auch die

Scheckübergabe Teil der offziellen

Eröffnung sein. Die Spender*innen

werden auf einem großen Gemälde im

neuen Gebäude verewigt. Spirituell

Interessierte können zudem an

altindischen Rezitationen und

Veehrungsritualen teilnehmen.

Bei einer Anreise am Vortag

stimmen sich die Gäste um 20

Uhr anhand einer Einweihungs-

Zeremonie mit Meditation, Vortrag,

Mantra-Singen und Licht-Zeremonie

ein. Am Tag der offenen Tür

erwartet die Teilnehmer*innen

um 11 Uhr und um 16.15 Uhr ein

außergewöhnlich breites Spektrum

an Themen-, Mantra-, Klang- und

Mahameru öffnet am 7. April

Yin Yogastunden. Frauke Richter

bezaubert um 13.30 Uhr mit einem

Mantra-Konzert ihrer Zuhörer*innen.

Auch für Anfänger*innen ist bestens

gesorgt: Nach einer Führung durch

das neue Gebäude können sie sich in

Workshops und Vorträgen um 13.45

Uhr, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr in

die Meditation, ins Hatha Yoga, ins

Ayurveda und ins Mantra-Singen

einführen lassen. Die psychologische

Seite des Yoga beleuchtet Shivakami

Bretz: Ihr Vortrag um 15 Uhr

konzentriert sich auf den Umgang

mit starken Gefühlen, ihre Yogastunde

macht die verborgene Sprache der

Asanas (Körperstellungen) erfahrbar.

Klangreisen, Friedenstänze und

Entspannungsangebote wie Yoga

Nidra laden zum Genießen und

Relaxen ein.

Eine feierliche abendliche

Prozession durch alle Räume rundet

das ereignisreiche Angebot ab. Wer

bei der Tombola leer ausgeht, kann im

Foyer nachhaltig hergestellte Produkte

lokaler Händler erwerben. Parallel zum

Programm der Erwachsenen findet

ein gesondertes Kinderprogramm

mit Kinderschminken, Kinder-

Yogastunden und Bastelangeboten

von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt.

Die neue, hochmoderne Küche

lockt um 12.30 Uhr und um 17.30

Uhr mit einem leckeren, veganvegetarischen

Vollwertbuffett aus biozertifizierten

Produkten der Region

und typisch indischen Speisen. Alle

Veranstaltungspunkte sind kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten.

Wer am Tag der offenen Tür seine

Liebe für die jahrtausendealte Praxis

Yoga entdeckt, kann sich z.B. für

einen krankenkassengeförderten

Präventionskurs anmelden. Im

Rahmen der 2900 über das Jahr

hinweg angebotenen Seminare bieten

sich zahlreiche Gelegenheiten, das

eigene Wissen in den Bereichen Yoga,

Gesundheit, Ayurveda, Philosophie

und Spiritualität zu erweitern. Wer

tiefer gehen möchte, ist mit einem

Selbsterfahrungskurs im Rahmen

der Persönlichkeitsentwicklung oder

der psychologischen Yogatherapie

gut beraten.

Als eine der deutschlandweit größten

Stätten der Erwachsenenbildung führt

Yoga Vidya mit seinem Fort- und

Weiterbildungsprogramm bereits

ausgebildete Kursleiter*innen und

Yogalehrer*innen in die Tiefe des

naturheilkundlichen Wissens. Für

mehrtägige Veranstaltungen kann

der Bildungsgutschein genutzt

werden. In enger Zusammenarbeit

mit Universitäten im In- und

Ausland widmet sich Yoga Vidya als

Bildungsinstitut auch der Erforschung

angrenzender Lehrbereiche

und der mit Yoga verwandten

wissenschaftlichen Disziplinen.

Interessierte können sich rund um

die Aus- und Weiterbildungen sowie

zu yogatherapeutischen Angeboten

und Ayurveda-Anwendungen

direkt am Tag der offenen Tür

anhand von Kurzvorträgen und

Schnupperangeboten informieren.

Mehr zum neuen Gebäudekomplex

unter: https://mahameru.yogavidya.de

und auf den folgenden

Seiten.

Jasmin Iranpour zeigt dem Stadt-Anzeiger einen wunderschönen Wandschmuck im Haus „Mahameru“.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 19

E

Die größte europäische, vegan-vegetarisch Küche wurde von Jasmin Iranpour mitentwickelt

Komplett bio-zertifizierte Küche für alle Ansprüche

Als einer der ersten Bereiche ist

die Küche aus der Chakrapyramide

ins Erdgeschoss von Mahameru

umgezogen. Küche und Speisesäle

nehmen 1.600 von insgesamt 10.000

Quadratmeter der Gesamtfläche ein.

Die frei werdenden Räumlichkeiten

werden zu Yogaräumen, Räumen

für Abendveranstaltungen und Kongresse

umgebaut. „Insgesamt werden

wir rund 50 Prozent mehr Yoga- und

Veranstaltungsräume dazugewinnen

und rund 20 Prozent mehr Gästezimmer“,

berichtet Sukadev Bretz über

die neuen Dimensionen. Auch lange

Schlangen im Speisesaal können

dann vermieden werden.

32-jährige Küchenchefin

hat Umbau verantwortet

Mehr Raum für Küche und Speisesäle

war auch eines der größten Anliegen

von Küchen- und Betriebsleiterin

Jasmin Iranpour. Sie leitet mit 32 Jahren

Europas größte bio-zertifizierte,

vegan-vegetarische Küche. Die

staatlich geprüfte Betriebswirtin für

Verpflegungssysteme und Catering

hatte seit langem den Umbau der

Lagerkapazitäten, der Speisesäle und

Küchenräumlichkeiten geplant. Von

der ersten Präsentation 2015 bis zum

heutigen Tage traf sie in enger Zusammenarbeit

mit den Seminarhaus- und

Projektleitern die planerischen Entscheidungen

rund um das Herzstück

Yoga Vidyas. Ihr liegt besonders viel

an veganer, durchweg bio-zertifizierter

Ernährung. Dennoch hält sie es

für wesentlich sinnvoller, die Gäste

selber entscheiden zu lassen, ob sie

sich lieber vegetarisch oder vegan

ernähren möchten. „Wir zeigen mit

zahlreichen frischen und besonders

leckeren veganen Speisen unseren

Gästen Alternativen zu einer vegetarischen

Ernährung auf“, erzählt Jasmin

Iranpour. „Es ist uns aber wichtig,

ihnen die Freiheit der Wahl zu lassen.

Für viele ist der Schritt zu einem

fleisch- und fischfreiem Essen schon

eine enorm große Umstellung. Und

wenn unsere Besucher dann aus freien

Stücken sogar die vegetarische Variante

beiseitelassen und stattdessen

z.B. zu unseren köstlichen veganen

Aufstrichen greifen, dann ist das doch

viel mehr wert, als wenn wir unsere

Gäste förmlich durch ein rein veganes

Angebot dazu ‚zwingen‘ würden.“

Unter den Vereinsmitgliedern gibt

es immer wieder Diskussionen, ob

Jasmin Iranpor ist bereit für die Eröffnung von „Mahameru“.

dennoch auf ein rein veganes Angebot

umgestellt werden soll – das

Seminarhaus im Westerwald macht

es seit Anfang 2019 vor. Ein der

Befürworter ist Sukadev Bretz selbst,

der sich seit sieben Jahren rein vegan

ernährt. „Als überzeugter Veganer

würde ich mir aber dennoch bessere

Alternativen zu Käse, Yoghurt, Milch

und Quark wünschen, die wirklich eiweißbasiert

sind, also einen höheren

Eiweißanteil besitzen als Mandel-,

Hafermilch und Co., und dazu noch

sehr gut schmecken“, berichtet er.

„Denn mir persönlich ist es schon ein

zentrales Anliegen, das wir Tierleid

nicht unterstützen.“

Verpflegung für bis

zu 2000 Menschen an

einem Tag

Um den Umbau für ein Seminarzentrum

zu organisieren, das zu

Festivalzeiten bis zu 2000 Menschen

an einem Tag in Schichten

verpflegt werden kann, bedarf es

viel Erfahrung, Wissen und Fingerspitzengefühl.

Statt zweien wird es

in Mahameru dann neun Speisesäale,

statt zweien gleich vier Kühlhäuser

und natürlich wesentlich mehr hochmodernes

Equipment geben – von

In die Töpfe geschaut: Die Dimensionen der neuen Küche im Haus

„Mahameru“ sind gewaltig.

Foto: privat

Öfen, Herden, eingelassenen Kesseln

bis hin zu vitaminschonend herunterkühlenden

Freezern und einer

Fließbandspülmaschine. So wurden

gusseiserne Pfannen mit über einem

Quadratmeter Durchmesser extra

angefertigt. Auch das Element Feuer

durfte in der Großküche nicht fehlen,

denn „eine Küche ohne Feuer ist für

mich keine richtige Küche“, erzählt

Jasmin Iranpour. „Großküchen verlieren

immer mehr ihre Verbindung

zu ihren Grundlagen. Wenn man mit

natürlichen Ressourcen, die direkt

aus der Erde kommen, umgeht, darf

das aber nicht fehlen.“ So wurde auch

ein großer Gasherd eingebaut.

Weniger

Verpackungsmüll

aufgrund höherer

Bestellmengen

„Mit den höheren Bestellmengen

werden wir wohl auch den Verpackungsmüll

noch stärker reduzieren

können als jetzt schon“, freut sich

die Halbiranerin. So viele Produkte

wie möglich bezieht das 19-köpfige

Küchen-Kernteam von guten, regional

ansässigen Biobauern. Die 10

bis 15 täglich in der Küche aktiven

Mithelfer*innen freuen sich besonders,

wenn sie gelegentlich selbst die

Waren auf dem Biohof Kuhlmann

oder Kiels Sonnengarten in Empfang

nehmen können. Der Rest wird

von Großhändlern wie Landlinie,

Engmann, Naturkost Bode oder Gut

Rosenkranz eingekauft. Damit in

der modernen Großküche zukünftig

mit genauso viel Liebe wie bisher

und mit noch mehr Gelassenheit

in angenehmer Arbeitsatmosphäre

gekocht werden kann, hat die Küchenchefin

nicht nur auf mehr Platz

in Speisesälen (1000 Quadratmeter)

und großzügigere Lagerflächen

geachtet, sondern auch auf mehr

Bewegungsspielraum in der Küche

selbst (Küche und Lagerräume: 500

Quadratmeter).

Mehr Platz für bessere

Arbeitsatmosphäre

„Unsere Küchenmitarbeiter und

Mitarbeiterinnen leisten täglich eine

Mammutaufgabe“, weiß Jasmin

Iranpour. „Meine Vision ist, dass die

Arbeit so effizient wie nötig und so

entspannt wie möglich vonstattengehen

kann. Denn es ist nicht zu

unterschätzen, welchen Stressoren

die Psyche in einer Großküche ausgesetzt

ist. Da ist es immens wichtig,

genügend Platz für die eigenen

Tätigkeiten zu haben, auch wenn es

hektisch wird nicht angerempelt zu

werden und einem geringeren Lärmpegel

ausgesetzt zu sein. Die neue

Küche wird diesen Anforderungen

mit eigenen Küchenräumen für das

Frühstück, das Salatbuffet und die

warmen Speisen entsprechen.“

Die staatlich geprüfte Betriebswirtin für Verpflegungssysteme und

Catering ist für die Küche bei „Yoga Vidya“ verantwortlich. Bis zu

2.000 Menschen können hier an einem Tag verpflegt werden.

Foto: privat

Namasté

Stadt-Anzeiger

Wir gratulieren zur Neueröffnung

und wünschen alles Gute

in den neuen Räumlichkeiten!

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Herzliche Grüße zur Eröffnung

und auf eine weiterhin gute Nachbarschaft!


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 20

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Wir gratulieren zur Eröffnung,

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Yoga Vidya erweckt ehemalige Klinik Lippe zu neuem Leben

Indische Rituale statt kranker Menschen

Jeden Morgen, zur genauen Minute

des Sonnenauf- bzw. untergangs züngelt

eine kleine Flamme aus einem

der Meditations- und Übungsräume

von Mahameru. Mantra-Klänge, in

Sanskrit liebevoll gesungen, klingen

durch die Luft. Stets finden sich hier

ein oder mehrere Mitglieder des

Sanierungsteams ein, um das kleine

Feuer mit getrocknetem Kuhdung

zu entfachen und mit Reis und

flüssigem Fett anzureichern. Und

die Wirkung des Rituals, das schon

zur Zeit der Veden begangen wurde,

ist erstaunlich: „Als wir mit den

Sanierungsarbeiten begannen, war

in einigen Bereichen des Hauses

Schimmelbefall festzustellen“, berichtet

Sarada Martina Drautzberg,

Assistentin der Projektleitung.

„Daher sind wir hier zunächst nur

mit Mundschutz und Schutzanzug

hereingegangen. Nach geraumer

Zeit wurde die Energie plötzlich

spürbar angenehmer. Noch bevor

die baubiologischen Gutachten und

Prüfungen auf Schadstoffbelastung

vorlagen, gingen einige in normaler

Arbeitskleidung ans Werk. Es hatte

sich massiv etwas getan, noch bevor

professionell entschimmelt wurde.“

Sarada Drautzberg weiß um die reinigende

und aufladende Wirkung für

Mensch, Atmosphäre und Umwelt,

die dem Ritual nachgesagt wird. Inzwischen

ist diese auch wissenschaftlich

untersucht: Die Bioenergien

verändern sich durch das Ritual in

messbarer Form. Dafür empfängliche

Menschen werden dadurch in besonderem

Maße energetisch aufgeladen

und finden zu einer angenehmen

Gemütsruhe und inneren Stabilität.

Auf dem Homa-Hof Heiligenberg

produziert man seit Ausführung

dieses Rituals Kohlrabi, Kürbisse

und Möhren in einer Größe, die

surreal anmutet, und einer Qualität,

die denen bekannter biozertifizierter

Betrieb mindestens gleichkommt.

Ideal fand einer der ersten Mithelfer

auch die leichte Handhabbarkeit des

Rituals und begann nimmermüde,

sich jeden Tag aufs Neue um Ablauf

und Durchführung zu kümmern.

Doch wo nun noch größere indische

Rituale vollzogen und Yoga

praktiziert wird, lagen noch bis

1998 erkrankte Menschen in ihren

Krankenhausbetten. Denn das

1976 erbaute Gebäude beherbergte

ehemals die Klinik Lippe, ein Haus

der Dr. Marx-Gruppe/Berlin. Erich

Marx hatte nach Gründung seiner

eigenen Bauträgergesellschaft, der

Dr. Erich Marx GmbH, zunächst in

Wohnungs- und Hotelbau investiert,

Ein Foto aus dem Jahre 2007: Volker „Sukadev“ Bretz vor der zugewachsenen

Klinik Lippe.

Foto: Manfred Hütte (Archiv)

um dann seine Tätigkeiten auch auf

den Bau und Betrieb von Kliniken

zu erweitern. So wurde die Klinik

Lippe als Teil der Median Klinik-

Gruppe geführt, die heute – unter

der Regie von „Advent International“

und dem Londoner Immobilien-

Investor Marcol 120 Rehabilitationskliniken,

Krankenhäusern und

Pflegeeinrichtungen angehören. Als

Kulturliebhaber hatte Marx zudem

eine beträchtliche Sammlung zeitgenössischer

Kunst angelegt und später

der Stadt Berlin vermacht.

Dr. Hans-Werner Kraft, ehemaliger

Oberarzt der Klinik Lippe, erinnert

sich noch gut, wie er Patienten – auch

aus dem Berliner Raum in diesem

Haus behandelt hat. Dass hier einmal

eine yogische Einrichtung namens

Mahameru entstehen würde, hätte er

sich, als er 1981 in der Klinik Lippe

anfing, nicht ausmalen können, denn:

„Die Klinik wurde als Haus der Inneren

Medizin, Rheumatologie und

Gynäkologie genutzt. Die Stimmung

unter den Mitarbeitern und Patienten

war sehr gut. Wir haben uns hier wohl

gefühlt.“ Doch als die Reform griff

und die große Reha-Krise begann,

sahen sich auch Dr. Marx und Dr.

Axel Steinwarz, der zweite geschäftsführende

Gesellschafter der Median

Kliniken, nicht mehr in der Lage,

die Klinik zu halten. Auch die teils

kreativen Rettungsversuche leitender

Klinikärzte und späterer Investoren

gingen fehl. Das 220-Betten-Haus

schloss 1998 seine Pforten für viele

Jahre und wurde letztlich stillgelegt.

Trotz der vielen Jahre ohne jegliche

Pflege sieht Sukadev Bretz jedoch

2007 eine Chance für die Nutzung des

Hauses in der Zukunft und erwirbt

die Klinik Lippe für eine geringe

Summe. Seine Vision: Zusammen

mit der ehemaligen „Kurklinik

Silvatikum“ (Chakrapyramide) und

der „Klinik am Park“ (Haus Shanti)

könnte ein zusammenhängender,

dreiteiliger Gebäudetrakt entstehen,

in dem 1.000 Menschen gleichzeitig

übernachten und Yoga praktizieren

können. Doch um das Haus in der

Mitte zu sanieren und in Betrieb zu

nehmen, fehlen die finanziellen Mittel.

Einiges mehr, so spürt Sukadev

Bretz, müsste zudem geschehen: Die

Zahl der Übernachtungen müsste z.B.

günstigenfalls von 57.000 im Jahre

2009 auf 100.000 steigen und sich die

Anzahl der für Yoga Vidya aktiven

Vereinsmitglieder verdoppeln. In den

Folgejahren wird eifrig diskutiert, ob

man eine Sanierung doch umsetzen

oder das Gebäude abreißen müsse.

Bis die Vision 2018 Wirklichkeit

wird: Die Mitgliederversammlung

stimmt im Dezember 2017 aufgrund

der über die 100.000er Marke gestiegenen

Gästezahlen, einem sicheren

Finanzierungs- und Sanierungskonzept

sowie positiv ausfallender

Gutachten zur Schadstoffbelastung

für eine Instandsetzung.

Dr. Hans-Werner Kraft, der nach

Schließung der Lippe-Klinik in

der Klinik am Burggraben in Bad

Salzufflen Oberarzt geworden ist,

kommt bereits nach dem Erwerb der

Chakrapyramide 2003 –regelmäßig

ins Seminarzentrum, besucht Seminare

und bietet eigene Bewegungsangebote

wie „Qigong mit Pfeil und

Bogen“ im Haus Shanti an. DR.

Machalke, ehemaliger Chefarzt der

Klinik Lippe, eröffnet als Internist

und Rheumatologie in Bad Meinberg

seine eigene Praxis.

Sukadev Bretz und seine stetig

wachsende spirituelle Gemeinschaft

engagieren sich in den nächsten

Jahren für Kooperationsangebote

mit dem Staatsbad. Es werden

enge Bande mit den ehemaligen

Kurdirektoren Döhrenmeier, Paulussen

und Dieckmann geknüpft,

um Ideen für die Aufrechterhaltung

des Kurheilbadstatus zu entwickeln.

Unterdes baut man bei Yoga Vidya die

ehemalige Badeabteilung, die sowohl

von Patienten der Klinik Silvaticum

und der Klinik Lippe genutzt wird,

in große Yoga-, Büro- und Massageräume

um. Wo Erkrankte damals im

Schwimmbad ihre Runden zogen,

werden heute im Sivandasaal große

Kongresse eröffnet, allabendlich der

Satsang gefeiert und Asanas geübt.

Tischlerei, Ayurveda-Oase und weitere

Yogaräume im Untergeschoss

dienten früher als Moorküche und

Ort der Heilanwendungen. Wo bis

Anfang 2019 noch Büro des Wochenplan

situiert war, lösten Patienten an

einem Schalter ihre Tickets für den

Badebereich.

Auch die Entwicklung des Staatsbades

ging kontinuierlich weiter.

So übernahm die Gesundtourismus

GmbH unter Leitung von Ludmilla

Gutjahr die Geschicke des Kurheilbades

und rief zusammen mit Inka

Aichinger von Yoga Vidya gemeinschaftlich

veranstaltete Tagesseminare

und Wochenendangebote wie

z.B. „Yoga – Moor – Externsteine“

ins Leben, die bis heute Bestand

haben. Das Ziel: ortsgebundene,

traditionelle Ressourcen mit der

Vielfalt des altindischen Yoga-, Ayurveda-

und Entspannungsangebots

verbinden und damit altes und neues

Klientel erschließen.

Doch die Kurgäste von morgen

kommen zum großen Teil nicht mehr

in Gesundheitsschuhen, sondern vermehrt

in „Jesuslatschen“ und veganer

Kleidung. Die Gewerbetreibenden

erkennen den Trend, stellen veganes

Eis her. Restaurants werden kreativ

in ihrer Menüplanung – ganz ohne

Käse, Fisch und Fleisch. Die Apotheke

setzt verstärkt auf homoöpathische

Mittel. Auch der Bioladen profitiert.

Denn es sind mehrere hundert

yogabegeisterte Neubürger*innen

dazugekommen. Junge Familien mit

Kindern siedeln sich im Ort und in der

Umgebung genauso an wie Singles.

Ihnen ist die Anbindung ans Haus

Yoga Vidya genauso wichtig wie eine

natürliche Umgebung als Ausgleich

zum Büro- oder Außendienstjob. Die

regionalen Bio-Landwirte setzen

mit Yoga Vidya erhebliche Mengen

an Lebensmitteln jährlich um, denn

die Küche setzt ausschließlich auf

biologisch zertifiziertes, vegane und

vegetarische Speisen. Convenience

kommt nicht auf den Tisch, auch

nicht für 1400 bis 1500 Personen,

die durch die Mahameru-Eröffnung

während Festivals und Kongressen

zu erwarten sind.

„Ein Glücksfall für Horn-Bad

Meinberg“ so sieht es der damalige

Bürgermeister Eberhard Block in der

Lokalzeitung aus dem Jahre 2009. Er

stellt fest: „Was Yoga Vidya anpackt,

funktioniert. Was hier angeboten

wird, ist eine wichtige Alternative

zur klassischen Kur.“ Auch Dr.

Joachim Triebe, Vorsitzender des

Bad Meinberg e. V., empfindet

Yoga Vidya 2009 „als einer der ganz

wesentlichen Motoren der Entwicklung“.

Das Kliniksterben hätte einen

Strukturwandel gebraucht, den Yoga

Vidya eingeleitet hätte. Der damalige

Kurdirektor Wolfgang Diekmann

schätzt damals den Aufwind in Bad

Meinberg angesichts dieser positiven

Veränderungen. 1

So bemüht man sich bei Yoga Vidya

neben der vornehmlich weiblichen

Hauptzielgruppe um die 40 verstärkt

darum, die Generationen miteinander

zu verbinden, Angebote für Teenies

und älter werdende Menschen zu

entwickeln und auch das „starke

Geschlecht“ für die jahrtausendealte

Praxis zu erwärmen. Mit Erfolg

das XPerience Festival im August,

Vidya Bliss als Zelt-Event für Teens,

das Musikfestival im Mai und der

Ayurveda-Kongress im Juni ziehen

neben den 2900 Seminaren jährlich

immer mehr Neulinge nach Bad

Meinberg.

Viele davon reisen aus der ganzen

D-A-CH-Region, den Benelux-

Staaten, aus Spanien, Italien, Großbritannien,

Frankreich oder den osteuropäischen

Ländern an, und immer

mehr sind gekommen um zu bleiben

– als aktiv tätige Vereinsmitglieder,

als neue Bewohner auf Lebenszeit in

Mahameru oder als Mithelfer für ein

paar Monate, um sich einer neuen,

spannenden Erfahrung zu öffnen.

Doch auch wer sich nur eine leckere

vegetarische Mahlzeit am größten

europäischen Bio-Buffett schmecken

lassen, nach einem anstrengenden

Arbeitstag eine Massage gönnen

oder an einem Abendkurs teilnehmen

möchte, ist herzlich willkommen.

Yoga Vidya freut sich ganz besonders

auf seine Gäste aus der näheren

Umgebung!


Foto: Pixelio.de

Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 21

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Viel Glück in den

neuen Räumlichkeiten

und weiterhin viel Erfolg!

Die ehemalige Lippe Klinik wurde zum Haus Mahameru. Damit gibt es für den Verein „Yoga Vidya“ die Möglichkeit, Abläufe und Zuordnungen

neu zu sortieren.

Neuplanung der Raumnutzung für das gesamte Gelände

Neue Möglichkeiten durch das Haus Mahameru

„Mit der Inbetriebnahme von

Mahameru, der großen Mitte,

entstehen ganz neue Möglichkeiten“,

berichtet Narendra Hübner,

Leiter des Seminarhauses in Bad

Meinberg. „Es gilt, die hinzukommenden

Kapazitäten möglichst

sinnvoll zu nutzen. Dabei beziehen

wir natürlich auch Ideen von

Mitarbeitern und Gästen mit ein.“

Neben Küche und Speisesälen

sind nun auch das Planungsbüro

(Wochenplan), das Event-, das

Wiki-Team, das Onlinemarketing

sowie einige Büros von den

Leitern des Seminarzentrums und

den Bereichsleitern in Mahameru

zu finden. Mitarbeiter*innen und

Gäste wechseln durch einen bisher

nicht zugänglichen Gang zwischen

Chakrapyramide und Mahameru

hin und her.

In den darüber liegenden Etagen

erstrecken sich neue Gäste- und

Meditationszimmer, Büroräume

und Unterkünfte für Vereinsmitglieder

bis in die 7. Etage. „Unser

Shop ist dagegen ins Haus Shanti

umgezogen, schräg gegenüber von

unserem Café Maya“, berichtet

Narendra Hübner. Neben der im

Haus Shanti bereits ansässigen

Yogatherapie siedeln sich hier auch

besondere „Centers of Excellence“

an, wie z.B. ein Experten-Center für

Sanskrit und ein Center of Creative

Arts. Ein ehemaliges Lager wird

derzeit in einen großen, dreiteiligen

Yoga-Raum umgebaut. Auch

über eine Bibliothek für yogischphilosophische

Literatur, einen

Bereich für Klangtherapie u.v.a.

wird nachgedacht.

Wo sich die ehemalige Küche und

der Speiseraum befand, werden

große Yoga- und Veranstaltungsräume

konzipiert. Die neue Küche

hat nun mit Blick zur Yogaplattform

im Freien eine großzügige,

gepflasterte Außenterrasse und

atmet die Luft des Silvatikums.

„Wenn Mahameru die Strahlkraft

und die heilsamen Energien, die

von Yoga Vidya ausgehen, noch

befördert und sich über 1000 Menschen

von uns angezogen fühlen,

erfüllt sich meine ursprüngliche

Eingebung“, berichtet Sukadev

Bretz, der schon früh an einen

Ort diesen Umfangs dachte und

beständig nach Realisierungsmöglichkeiten

suchte. „Aber letztlich

geschieht alles nach einem höheren

Plan. Da gilt es immer wieder

loszulassen, zu vertrauen und den

eigenen kleinen Beitrag zu leisten,

den wir in unserer täglichen Arbeit

dazutun können.“

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Wir danken für die Zusammenarbeit

und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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„Mahameru“ heißt „Heiliger Berg“ oder „Berg mit Strahlkraft“. Das neue Gebäude bildet den Mittelpunkt von

Yoga Vidya in Bad Meinberg.

Mit den neuen Zimmern verfügt Yoga Vidya über zirka 1.000 Gästebetten.

Gezielte Verteilung meiner Beilagen auch in einzelnen

Orten -das geht mit dem Stadt-Anzeiger!

Der Stadt-Anzeiger hat für jeden Werbewunsch das richtige Produkt. Wenn Sie in Ihrer Werbung auf Prospekte setzen,

können Sie die Werbemittel als Beilage im Stadt-Anzeiger verteilen lassen. Und wenn Sie nur in Teilen des Erscheinungsgebietes

verteilen möchten - auch das ist möglich. Sie können die Verteilung bis auf die einzelne Ortschaft selektieren.

Selbstverständlich übernehmen wir auch gerne Konzept, Gestaltung und Druck der Handzettel oder Flyer. Testen Sie uns!

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Das Beilagen-Angebot:

Sie können die Gesamtauflage belegen, aber

auch Teilauflagen und sich die Ortschaften

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 22

E

Herzlichen Glückwunsch

zur Eröffnung des „Mahameru“!

Weiterhin viel Erfolg wünscht euer

Bioladen in Bad Meinberg!

Silvia SabineAnnetteHeidrun

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Naturkost-

Fachgeschäft

Inh.: Heidrun Köhler

Wir gratulieren zur Eröffnung und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Außerdem danken wir Ihnen für die langjährige gute Zusammenarbeit!

„Mich erfüllt es mit tiefer Freude,

dass wir nach 26 Jahren Yoga Vidya

nun wirklich in der Lage sind, einen

Ort für über 1000 Menschen zu

schaffen, die sich um Integration und

Verständigung im Sinne des Yoga

bemühen”, erzählt Sukadev Bretz,

Gründer von Yoga Vidya. „Denn was

unsere Gäste hier lernen, ist ja mehr

als nur bewusste Atmung und achtsame

Körperbewegung. Sie tragen den

Gedanken des Friedens, der Einheit

und der Harmonie in ihren Alltag,

unabhängig davon, welcher Religion,

politischen Ausrichtung oder welchem

Berufsstand sie angehören.”

Kostenrahmen wurde

eingehalten

Der für die Sanierung und Inbetriebnahme

veranschlagte Kostenrahmen

von 7 Millionen Euro

wurde eingehalten. „Die Voraussetzungen

waren günstig”, berichtet

Narendra Godehard Hübner, Leiter

des Bad Meinberger Seminarzentrums.

„Denn Mahameru wies

von vornherein keine gesundheitsgefährdenden

Belastungen

durch Schadstoffe wie gefährliches

Asbest, Mineralwolle oder PCB auf.

Als dann auch die Baugenehmigung

vorlag und die Prüfungen zur

Kostensicherheit positiv ausfielen,

wussten wir, es kann losgehen.” Erst

im Dezember 2017 hatte Yoga Vidya

nach umfassender architektonischer

und baubiologischer Begutachtung

beschlossen, den mittleren Gebäudekomplex,

die ehemalige Klinik

Lippe, instandzusetzen. Das Vorhaben

konnte durch einen Kredit der

sozial-ökologischen GLS Gemeinschaftsbank

sowie der tatkräftigen

Unterstützung der Vereinsmitglieder

und ehrenamtlicher Mithelfer*innen

verwirklicht werden.

Zuvor musste jedoch Eigenkapital

nachgewiesen werden. „Und so

entschlossen wir uns, interessierten

Die Sanierung – ehrgeiziges Projekt bleibt unter dem Kostenrahmen

Harmonie für den Alltag

Menschen in rund 67 Zimmern ein

Wohnrecht auf Lebenszeit einzuräumen”,

berichtet Sukadev Bretz über

das Finanzierungskonszept. „Sie

sind Teil der Gemeinschaft, helfen

im Seminarhaus mit und bringen

ihre Erfahrung, die sie in anderen

Arbeits- und Lebensbereichen

gewonnen haben, ins Geschehen

ein.” Das finden auch älter werdende

Menschen spannend. Ihr über lange

Jahre erworbenes Wissen, die eigene

Lebenserfahrung und die persönliche

spirituelle Entwicklung werden

als Schatz geachtet. Aktiv werden

muss jeder selbst und sich für den

Bereich bewerben, der geeignet

erscheint.

30 regionale Betriebe

Keshava Hermann Schütz, der ehemalige

Leiter des Seminarazentrums

an der Nordsee, und sein Bruder

Heinz Schütz waren schon vor dem

offiziellen Startschuss im Dezember

2017 von dem Vorhaben überzeugt.

„Mir war klar, dass das Projekt unter

einem guten Stern stand. Mit einer

handvoll von Mithelfern begannen wir

2017 damit, die alte Inneinrichtung zu

entsorgen.“ Als Projektleiter zeichnet

Keshava Schütz für die Umsetzung der

Sanierung verantwortlich. „Das Ganze

ist aber ein Gemeinschaftsprojekt“,

betont er. „Von Anfang an haben wir

mit einem variierenden Team von 5

bis 20 Mithelferinnen und Mithelfern

Mehr als 30 Firmen aus Horn-Bad Meinberg und Umgebung halfen

bei der Sanierung der ehemaligen Klinik Lippe mit.

deshalb auf regionale Handwerksunternehmen

gesetzt. Es mussten ja auch

die Chemikalien der alten Transformatoranlage,

die Heizung, Luftkanäle und

Sanitäreinrichtungen fachmännisch

und umweltgerecht entsorgt werden.“

So sind bei der Sanierung rund 30

Betriebe zum Einsatz gekommen.

Nach Dacherneuerung, Trockenlegung

und Entschimmelung konnten

dann sukzessive die Heizungs- und

Elektroversorgung, die Installation

einer neuen Transformatoranlage,

Decken- und Bodenarbeiten sowie die

Gasversorgung und die Lüftungsanlage

für die Küche und die Speisesäle in

Angriff genommen werden. Modern

isolierte Heizungsleitungen und Heizkörper,

geeignete Sanitär-, Warm-/

Kaltwasser-, Zirkulationsleitungen

und Abflüsse bilden nun die grundlegende

Infrastruktur der Ebenen 0 bis 7.

Umfassende Brandschutzmaßnahmen

mit innen liegenden Brandschutztüren

und Außenfluchttüren sowie einer adäquaten

Fluchtwegbeleuchtung sorgen

zukünftig für die Sicherheit von Gästen

und Bewohner*innen. Denn im neuen

Gebäude werden nicht nur Seminarund

Ausbildungsteilnehmer*innen

wohnen, sondern auch 65 Vereinsmitglieder,

die ein Wohnrecht für eines

der neuen Zimmer erworben haben.

„Die Einrichtung der Küche, der

Büros, Zimmer und Speisesäle erfolgte

schrittweise, da wir auch abhängig

von den Lieferterminen der Möbelfirmen

waren“, berichtet Projektleiter

Keshava Schütz über den aktuellen

Ausstattungsstand. „Der Nordflügel

war zuerst fertig, die Einrichtung

der Zimmer im Südflügel folgte im

Februar und März.“ Auch für die

Wasserqualitätssicherung wurde eine

regionale Profi-Firma hinzugezogen.

„Und damit der Weg vom Keller bis

in die obersten Stockwerke nicht zu

einer sportlichen Höchstleistung gerät,

wurden natürlich auch die Fahrstühle

modernisiert“, lächelt Schütz.

Alles aus einer Hand:

Malerarbeiten Bodenbeläge Fensterdekorationen

Maike Czieschowitz und Jasmin Iranpour vor dem Murti „Anna Punjab“. Statuen wie diese wurden eigens für das Haus „Mahameru“ angefertigt.

Ein Murti ist ein Bild, eine Statue oder ein Idol einer Gottheit oder Person in der indischen Kultur. In Hindu-Tempeln ist dies ein

symbolisches Symbol. Ein Murti ist im Hinduismus selbst nicht der Gott, sondern eine Form, Verkörperung oder Manifestation einer Gottheit

(Quelle: www.wikipedia.de).

Foto: Manfred Hütte


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 23

E

Gespräch mit Volker „Sukadev“ Bretz, dem Gründer und Leiter des Vereins „Yoga Vidya“

Ein Leben in Harmonie als Ziel

Er wirkt eher bescheiden, bodenständig, in sich ruhend: Volker „Sukadev“

Bretz ist Gründer und Leiter von Yoga Vidya, Seminar- und

Ausbildungsleiter, Autor mehrerer Bücher, You-tuber, Gründer einer

Yoga-Enzyklopädie, Vorsitzender des Berufsverbands der Yoga Vidya

Lehrer/innen e.V. (BYV) und vor allem eins: Ein Mensch mit einer

Vision, die er seit seiner Zeit bei einem Guru im Dezember 1991 mit

unglaublicher Konsequenz verfolgt. In ganz Deutschland sind in der

Folge rund 100 Yoga-Zentren und 4 Seminarzentren entstanden. Mittelpunkt

der Yoga-Welt ist seit 2003 das kleine Bad Meinberg.

Jetzt steht Europas größte Yogabewegung vor einem weiteren wichtigen

Schritt: Nach nur anderthalb Jahren Sanierungsdauer eröffnet der Yoga

Vidya e.V. am 7. April 2019 mit einem großen Tag der offenen Tür seinen

mittleren Gebäudekomplex, die ehemalige Klinik Lippe. Durch den

Erfolg der Idee und des Konzeptes wuchs die Gemeinschaft und Bretz‘

Vision eines Seminarzentrums mit 1.000 Menschen wird Wirklichkeit:

„Es ist so etwas wie ein Labor, in dem Menschen zusammenleben“, sagt

Bretz zum Charakter der offenen Gemeinschaft, „wo alle Aspekte des

Yoga gelebt werden können“. Manfred Hütte vom Stadt-Anzeiger hat

den 56jährigen zum Gespräch getroffen.

devananda, für den er später als Assistent arbeitete und dem er nachfolgen

sollte. Am 31. Dezember 1991 verließ Volker „Sukadev“ Bretz die vom

indischen Lehrmeister gegründeten Zentren. „Ich entschied mich, eigene

Wege zu gehen“, sagt er dem Stadt-Anzeiger. Bretz begab sich auf eine

Reise durch Amerika, Israel und Indien und verbrachte mehrere Wochen

im Sivananda Ashram in Rishikesh. Dort hatte er eine Vision von einem

Ashram mit 1.000 Menschen. Und es wurde ihm klar, dass es seine Aufgabe

war, nach Deutschland zurückzukehren, um dort Yoga zu lehren und eine

größere Yoga-Bewegung zu gründen. Der erste Schritt: Die Gründung von

Yoga Vidya in Frankfurt im Jahre 1992.

Digitales Vermächtnis

Auch an die Zukunft seiner Idee denkt Bretz: „Yoga Vidya hängt nicht

mehr von mir ab. Wenn ich weg wäre, würde es weitergehen“. Der gemeinnützige

Verein mit einem engagierten Vorstand würde fortbestehen.

Die meisten Dinge heute liefen ab, ohne dass er damit viel zu tun habe.

Außerdem hat Bretz an einem digitalen Fußabdruck gearbeitet und dafür

seit 2012 seine Reisen stark eingeschränkt. So gibt es in den letzten

sieben Jahren allein 30.000 Lehrvideos von Volker „Sukadev“ Bretz im

Wir danken

für die

Zusammenarbeit

und wünschen

viel Erfolg

und Spaß!

Eine Investition

für die Zukunft

Wir gratulieren zu dem Projekt

und sagen Danke für die

vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Johanna-Fuchs-Weg 9 - Bad Meinberg - Tel. 0 52 34 / 97 98 - www.elektro-rulle.de

Volker „Sukadev“ Bretz vor dem Haus „Mahameru“, das am 7. April 2019 eingeweiht und in Teilbetrieb genommen wird. Er sieht Yoga Vidya

als eine Gemeinschaft, die ständig in Entwicklung begriffen ist. Deshalb will Bretz das Thema Yoga immer wieder neu denken und weiterentwickeln.

Ziel ist ein Leben in Einheit und Harmonie.

Foto: Manfred Hütte

Neue behördliche Vorschriften

Seine Radtouren führen durch Meinbergs schöne Kurparks, durchs Silvaticum,

zum Leistruper Wald, Donoper Teiche, Senne, Paderborn. Bretz

strampelt, an ein E-Bike hat der passionierte Fahrradfahrer auch schon mal

gedacht. Zwischendurch hält er immer mal wieder an, um Telefonate zu

führen oder per Smartphone zu kommunizieren. Und um nachzudenken.

„Vor ein paar Jahren hatte ich Angst vor einem Wiedererstarken der braunen

Bewegung“, sagt Bretz, „dass das in Deutschland passieren kann, hätte

ich eigentlich nicht gedacht“. Diese Gefahr scheint zurzeit wieder etwas

in den Hintergrund gerückt zu sein. Dann ist es der Klimawandel, der ihn

beschäftigt. „Da gibt es echte Horrorszenarien, die besagen, dass 2100 der

Teutoburger Wald an der Küste liegt“, erzählt Bretz. Auch das Ungeschick

der Politik bereitet ihm Unbehagen, die es „schafft“, Vorschriften immer

komplizierter zu machen und das Vertrauen der Bürger in den Staat zu

verringern. Als Beispiele nannte er die Datenschutzgrundverordnung (DS-

GVO), die Dieselkrise, das Steuerwesen, das gemeinnützigen Vereinen wie

Yoga Vidya durch Erhöhung der Buchführungsanforderungen das Leben

schwermacht. „Bürger, die sich behördlich korrekt verhalten möchten, wird

es gerade nicht unbedingt leichter gemacht“, so Bretz. Eigentlich seien

Behörden doch Dienstleister der Bürger. Dann macht ihm die weltpolitische

Entwicklung Sorgen: „Krieg in Europa ist nicht ganz unmöglich“.

Yoga-Studiengang geplant

Zurück zu Bad Meinberg, dem Mittelpunkt der Yoga-Vidya-Welt. Gibt

es weitere Pläne im Kurort? „Wir sind offen für weitere Entwicklungen.

Überlegungen für eine Yoga-Kompaktkur mussten wir mit dem Ende der

Kur in Bad Meinberg begraben“, sagte Bretz. Die Kooperation mit einer

Universität in Deutschland, für die bereits ein Yoga-Masterstudium fertig

konzipiert war, muss beigelegt werden, da sich die Hochschule weg vom

Gesundheitswesen und hin in Richtung Business und Administration ausrichten

möchte. Stattdessen wird über mögliche neue Kooperationen mit

nahegelegenen Unis nachgedacht. Auch eine Zusammenarbeit mit der Seniorenuni

sei grundsätzlich denkbar. Allerdings fehlen zurzeit die Kontakte, so

Bretz, der bereits dreimal Vorträge im Rahmen der Sommerakademie hielt.

Ein Abschied und ein Neuanfang

Der Tag, der sein Leben am stärksten verändert hat – Volker „Sukadev“

Bretz nennt sofort den Abschied von seinem Lehrmeister Swami Vishnu-

Internet. Diese Vorträge werden zurzeit verschriftlicht und in Büchern

gefasst. „Material für Jahre“, sagt Bretz, der dieses „Vermächtnis“ als

„vorläufig abgeschlossen“ bezeichnet. Aus der Interaktion mit Menschen

ergebe sich aber immer etwas Neues: „Was ich heute in Workshops oder

Vorträgen sage, ist nicht mehr exakt gleich mit dem, was ich vor fünf

Jahren gesagt habe“.

Offenheit und Entwicklung

Wie in jeder großen Gruppe gibt es auch bei Yoga Vidya viele Strömungen,

von Traditionalisten bis zu Reformern. Eine Vielfalt, die gewollt ist.

„Hier fühlen sich sowohl Atheisten wohl als auch Menschen, die christlich

kontemplieren wollen. Wir haben auch islamische Gruppen da“, sagt

Pressereferentin Maike Czieschowitz, die das Gefühl von Offenheit als

wesentlich erachtet und die Bandbreite als inspirierend erlebt. Für alle

Gruppen will Yoga Vidya Platz bieten und Entwicklung ermöglichen und

fördern: „Yoga Vidya ist zwar beständig, aber auch ständig in Entwicklung“.

Deshalb ist es Bretz wichtig, Yoga immer wieder neu zu denken:

„Yoga Vidya darf nicht zum Museum werden, es muss auch für jüngere

Menschen attraktiv sein“. Dazu dienen neue Formate und Projekte wie

das XPerience-Festival oder die Vidya bliss-community. „Vor 25 Jahren

waren wir die jungen Wilden, jetzt sind wir zum Teil die gut Etablierten,

die die Reinheit der Lehre bewahren wollen. Wo immer ich aber sehe,

da sind Menschen, denen brennt ihr Herz für etwas, fördere ich sie und

versuche, Hindernisse aus dem Weg zu räumen“, sagt Bretz.

„Harmoniesucht noch immer nicht aufgegeben“

Zuletzt die Frage: „Welches ist für Sie eines der Geheimnisse, das Sie

ergründen wollen?“. Bretz antwortet: „Die Vollendung des Menschseins

habe ich vor 30 Jahren gesucht. Ich bin immer noch auf der Suche nach

dem, wie Menschen friedvoll und harmonisch zusammenleben können.

Diese Form der Harmoniesucht habe ich noch immer nicht aufgegeben.

Menschen sind liebenswert mit ihren Stärken und Schwächen, Menschen

wollen tief von ihrem Herzen her Gutes, aber drücken es manchmal auf

komische Weise aus und machen manchmal Dinge, die nicht gut sind.

Deshalb überlege ich: Gibt es irgendwelche Weisen, wie Menschen besser

zusammenkommen können, Menschen, die doch eigentlich das Gute

wollen“. Und nach einer Pause: „Wir sind noch am experimentieren“.

Wir danken für die Zusammenarbeit

und wünschen viel Erfolg und Spaß!

Hans Knust e. K.

Inh.: René Foesch

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Foto: Pixelio.de

Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 24

Gezielte Verteilung meiner Beilagen auch in einzelnen

Orten -das geht mit dem Stadt-Anzeiger!

Der Stadt-Anzeiger hat für jeden Werbewunsch das richtige Produkt. Wenn Sie in Ihrer Werbung auf Prospekte setzen,

können Sie die Werbemittel als Beilage im Stadt-Anzeiger verteilen lassen. Und wenn Sie nur in Teilen des Erscheinungsgebietes

verteilen möchten - auch das ist möglich. Sie können die Verteilung bis auf die einzelne Ortschaft selektieren.

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im Stadt-Anzeiger kostet

Sie insgesamt nur Euro (zzgl. MwSt.)

550,-

ACHTUNG:

Freitagabend, 18.45 Uhr. In

einem der vier Fernseher mit Sky

läuft Union Berlin gegen Ingolstadt.

„Hacky“ Ünal, ist zweiter

Trainer beim TuS Horn-Bad

Meinberg und hat es sich neben

Gerd Zerbe in der „Südtribüne“

bequem gemacht. Die ist vor allem

den Dortmund-Fans vorbehalten,

und das sind „Hacky“ und Gerd.

Vor beiden Männern steht ein

Bierchen, und schnell wird es

voller. Gleich läuft Bremen gegen

Schalke, ein weiteres Schicksalsspiel

für die Knappen. Das lassen

sich auch die Dortmund-Fans nicht

entgehen. Ein typischer Freitagabend

in der „Kayüte“.

ACHTUNG:

Arminia-Fan mit

Kapitänspatenten

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Trinken. Übrigens: die „Kayüte“ hat

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von dienstags bis sonntags von 11 bis

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Küche durchgehend geöffnet Montag Ruhetag

Alle Speisen auch außer Haus

Wir feiern Montag, den 1. April ab 16 Uhr 30 Jahre Kajüte

unsere Jubiläumsfeier mit kleiner Verlosung, Bier und alkoholfreien Getränken für 1 EURO

Die weite Welt in Bad Meinberg

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Küche durchgehend geöffnet Montag Ruhetag

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Heirat. Sie hilft heute hinter der Eine gemütliche Atmosphäre, von

Wir feiern Montag, den 1. April ab 16 Uhr 30 Jahre Kajüte

Theke oder in der „Kombüse“ mit. der sich auch Ingo Stock aus Lemgo

anstecken ließ. Er wählte die „Kayüte“

ins einem Buch zu den unsere Eine Jubiläumsfeier Kokosnuss aus mit kleiner Verlosung, Bier und alkoholfreien Getränken für 1 EURO

„111

Wirt und Kapitän Reiner Reiling Tonga

geht vorbei an Schiffskarten, Was das gutbürgerliche Restaurant

Bilder seiner Weltumsegelungen zur „Kayüte“ macht, ist ein weiteres

und ausgestellten Miniaturschiffchen

und fachsimpelt mit den Leben. Reiling klappt seine Brille

Kapitel aus Reilings vielseitigem

Fußballfans. Reiling selber ist auseinander und erzählt von fernen

Arminia-Fan, und bei vielen Ländern, von Weltumsegelungen,

Montagsspielen ist er selber auf von Tonga, Fidji, Australien und

der Alm. An den Nachbartischen seiner Sehnsucht nach dem Meer.

gibt es Schnitzel und Fisch, hier Seine erste Frau, erinnert er sich,

treffen sich Menschen, um die hatte diese Leidenschaft nicht, sie

Geselligkeit und das gute Essen zu mochte das Schaukeln nicht. 1989

genießen. Reiling kommt endlich dann die erste große Fahrt. Reiling

ans Erzählen. Es wird spannend. war bei der Überführung eines Schiffes

in die Karibik dabei und entdeckte

Vom Imbiss zum seine Leidenschaft. Acht Wochen

Restaurant war er unterwegs. Jahre später war

30 Jahre Fachgroßhandlung führt er jetzt die „Kayü-

Horn-Bad er dann mit Meinberg eigenem Segelschiff in

te“, eine Kultstätte in der Meinberger

Allee, in der maritime Gastfreundlichkeit

auf gut bürgerliche

Küche trifft. Vom kleinen Imbiss

über große Jägerschnitzel bis hin

zu leckeren Fischgerichten wird

den hungrigen Gästen in ansprechender

Atmosphäre viel geboten.

Es begann eigentlich schon vor 30

Jahren, als er den „Allee-Grill“

von 1983 bis 1988 führte, das war

ein kleiner Bereich wo jetzt die

Theke steht. Die Volksbank war

Nachbar, Reilings Vater Helmut

der Vermieter. Als sich die Volksbank

vergrößern wollte, kam es zur

Erweiterung. Die Volksbank zog

die Allee aufwärts und Reiner Reiling

machte aus dem kleinen Allee-Grill

1989 die Kayüte. „Ich habe vieles

selber gemacht“, erinnert er sich.

Damals stand zwar schon die Theke,

der Rest hatte aber nur den Charme

einer Bahnhofshalle mit Imbiss-

Atmosphäre.1996 machte Reiner

Reiling dann Nägel mit Köpfen. Er

baute die Kayüte zum Restaurant

um, mit Mahagoni Vertäfelung und

Fenstern mit Butzenscheiben, und

weil dann auch die Küche erweitert

werden konnte, wuchs das Speisenangebot.

Schon damals kannte er

Gabi Schmalofski, 2011 dann die

den Ozeanen zu Hause. Und aus

dieser Zeit weiß er viele Geschichten

zu erzählen, zum Beispiel von den

freundlichen Einwohnern auf Tonga.

Dort nahm er eine Kokosnuss,

„päckte“ eine Briefmarke drauf und

schickte sie an seine Heimatadresse

in Bad Meinberg. „Der Postbote

staunte nicht schlecht“, lacht er.

Seitdem liegt sie in der „Kayüte“,

inklusive Briefmarke. Auch heute

noch sticht er in See: 2014 umsegelte

er das Cap Horn, 2017 schipperte

er vor Kroatien. Reiling hat alle

Patente eines Hobbykapitäns und

hat die weite Welt in ihrer Schönheit

gesehen. Und manchmal erzählt der

sonst schweigsame Seebär in seinem

„Heimathafen“ von seinen weiten

Reisen und fernen Ländern.

„Muss man besucht

haben“

Inzwischen steht es 2:0 für Union

Berlin und die beiden Dortmund-

Fans erzählen, was sie an der „Kayüte“

so lieben. „Mit ist es wichtig,

dass ich hier samstags beim Fußball

immer Kumpels treffe“, sagt Gerd

Zerbe beim Abendbierchen. „Die

Wirtsleute sind topp und das Essen

ist hervorragend“, fasst er zusammen

und „Hacky“ Ünal nickt zustimmend.

Orten im Teutoburger Wald“, die man

besucht haben muss, und widmete

dem Seebären zwei ganze Seiten.

Kein Aprilscherz

Am 1. April 2019 wird das Jubiläum

„30 Jahre Kayüte“ ausgiebig

gefeiert – mit Bier und alkoholfreien

Getränken für einen Euro. Die Küche

bzw. „Kombüse“ bleibt an diesem

Abend kalt. Als Hauptgewinne bei

der Verlosung gibt es einen Gutschein

für zwei Personen für die

„Stratosphäre“ in Detmold und einen

Gutschein für zwei Personen fürs

GOP in Bad Oeynhausen, ebenfalls

23 Uhr geöffnet.

„Hacky“ und Gerd mit Reiner

Reiling auf der „Südtribüne“,

dem Stammplatz für alle Horn-

Bad Meinberger Dortmund-Fans.

Reiner Reiling (rechts) begrüßt

hier regelmäßig die Fußballfans

aus der Region.

Reiner Reiling und seine Frau Gabi Schmalofski laden mit ihrem Team zur 30-Jahr-Feier ein. Am 1.

April 2019 gibt es ab 16 Uhr Bier und alkoholfreie Getränke für nur einen Euro. Die Küche bleibt an

diesem Tag kalt. Und dem Wirte-Ehepaar ist eins besonders wichtig: Der Dank an die treuen Gäste und

die Mitarbeiter, die mit ihrem Service zum guten Ruf der „Kayüte“ beigetragen haben.

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 25

Komödie mit Tiefgang „Schöne Geschichten mit Papa und Mama“ im Ev. Gemeindehaus Bad Meinberg

Alter schützt vor Liebe nicht

Von Arnold Pöhlker

Mit ihrem Song „Die Liebe ist

ein seltsames Spiel“, eroberte

Connie Francis in den 60er Jahren

Deutschlands Musikcharts. Offen

blieb dabei, ob die Liebe nur

jungen Menschen vorbehalten ist.

Oder ob sie auch Älteren zugestanden

wird.

Die Komödie „Schöne Geschichten

mit Papa und Mama“ von

Alfonso Paso findet darauf eine

realitätsnahe Antwort.

Humorvoll und mit viel Tiefgang

wurde das Stück auf der Bühne im

Gemeindehaus von der Theatergruppe

„Szenenwechsel“ gespielt,

gekonnt inszeniert von Regisseurin

Darina Tweesmann.

Die letzten beiden Aufführungen

gab es am vergangenen Wochenende.

Und darum ging‘s: Plötzlich

erleben die Senioren „Hannelore

Velder“ (Urike Siegroth) und

„Walter Johan“ (Meinhard Wehmeier)

ihren zweiten Frühling.

Liebgewonnene Wehwehchen sind

wie weggeblasen.

Selbst die alten Zeitungen in der

häufig von beiden besuchten Praxis

von Komödienarzt „Dr. Bolt“

(Detlef Raddatz), die auf gestern

hinweisen, weil alte Patienten offenbar

keine Zukunft mehr haben,

spielen für sie keine Rolle mehr.

„Ist die Liebe der beiden fast

70-Jährigen nicht das Gleiche wie

die von 20-Jährigen“, fragt sich

„Dr. Bolt“. Dass es hierbei „nicht

um Gutenachtgeschichten“ geht,

sondern um ältere Menschen, die

auf Wolke sieben dahinschweben,

hat Regisseurin Darina Tweesmann

klug in Szene gesetzt.

Doch der Romeo und seine Julia

müssen ihre Liebe vor ihren

Kindern „Marie Velder“ (Regina

Theatergruppe „Szenenwechsel“ (v.l.) Regisseurin Darina Tweesmann, Ulrike Siegroth und Meinhard

Wehmeier (vorne), hinten Karsten Botin, Regina Engelke, Soufleuse Claudia Befeldt und Detlef Raddatz.

Plötzlich schlagen die Glücksgefühle große Wellen bei „Hannelore Velder“

(Ulrike Siegroth) und „Walter Johan“ (Meinhard Wehmeier).

Fotos: Arnold Pöhlker

Engelke) und „Richard

Johan“ (Karsten Botin)

geheim halten.

Denn die finden das verliebte

Tête-à-Tête ihrer

Eltern geradezu lächerlich.

Plötzlich sehen sich die

beiden Alten auf den Boden

der Tatsachen zurückgeholt,

sind wieder krank – diesmal

vor Sehnsucht.

„Leben muss man wollen“,

macht ihnen Dr. Bolt Mut.

Letztlich ist das Happyend

dem Zufall geschuldet.

Erst, als Hannelore Velders

Tochter Marie und Walter

Johans Sohn Richard auch

ihre Liebe füreinander entdecken,

ist der Weg frei – für

alle Liebenden.

Kartenverlosung für A-Cappella-Comedy mit „5

Engel für Charlie“ am 16. März im Kurtheater

Engelszungen mit

großer Klappe

Ohne Fallschirm aufgeschlagen

und ungebremst auf die Menschheit

losgelassen. Wohin sich auch der

Geschmack verirrt, da sind längst

„5 Engel für Charlie - the next level

of A-Cappella-Comedy“. Musik

ohne Waffen, ohne Krücken, fünf

Engelszungen und ne große Klappe,

nicht mehr, nicht weniger. Doch, das

geht! Sing und Unsing, Schrott und

Hohn in Text und Ton, kein Blatt vorn

Mund, das volle Programm, am 16.

März im Kurtheater Bad Mienberg.

Auch in ihrer achten Show grooven

sich die „Musikomiker“ durch

neue Ohrwürmer und legendäre

Trash-Medleys. Immer am Puls der

Zeit verarbeiten sie in ihren messerscharfen

Parodien weltbewegende

Themen, wie Schlaf, Schimmelkäse,

Wutbürger, Küchenmaschinen,

indische Nationalspeisen und Neurodermitis.

Grenzenlos wortwitzig

und mit böser Satire singen sie mit

kompromissloser Bühnenpower den

Nonsens zurück auf die Welt. Wie

immer gilt: Wer diese Show verpasst,

hat diese Show verpasst, und wer

nicht grinsend aus dieser Vorstellung

gehen wird, sollte schleunigst den

Therapeuten wechseln. Aus dem

Freisprecher schnarrt ein hochbrisanter

neuer Auftrag für Justice, Pelvis,

Memphis, Little Joe und Dottore Basso:

Einatmen...ausatmen...rock this

planet. Mehr unter www.fuenf.com.

Karten gibt es unter anderem bei

der Tourist-Information Horn-Bad

Meinberg 05234 205970, Tourist-

Information Detmold 05231 977328

und an allen bekannten CTS VVK-

Stellen von Reservix & Eventim und

kurz vor der Veranstaltung an der

Abendkasse.

Gewinnspiel

In Zusammenarbeit mit der GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg

GmbH verlost der Stadt-Anzeiger 10 mal eine Freikarte für die Veranstaltung

„Füenf - 5 Engel für Charlie“ am Samstag, 16. März 2019

um 19:30 Uhr. Beantworten sie folgende Frage:

„Das wievielte Programm präsentieren die „5 Engel für Charlie“ im

Kurtheater Meinberg?“ Schicken Sie die Lösung per Mail mit ihren

Kontaktdaten per E-Mail an info@kurier-verlag.de. Einsendeschluss

ist Freitag, der 15. März, 11 Uhr. Die Karten werden dann für die

Gewinner an der Kasse hinterlegt.

Kinoevent in der

Grundschule Horn

Der Förderverein der Grundschule in Horn hat ein Kinoevent an der

Schule für die Schüler der 1. bis 4. Klassen organisiert. Zwei Filme werden

gezeigt, am Freitag, 15. März „Pettersson und Findus“ (Empfehlung für

1. & 2. Klassen) oder am Freitag, 22. März die „Die Vorstadtkrokodile“

(Empfehlung für 3. & 4. Klassen). Der Film beginnt jeweils um 16.00 Uhr,

Schluss ist um 18 Uhr in der Aula der Grundschule.

füenf

5 Engel für Charlie

Kurtheater Bad Meinberg

Das KulturBüro-OWL präsentiert die Reihe

„Kabarett in Bad Meinberg“

Ohne Fallschirm aufgeschlagen und

ungebremst auf die Menschheit losgelassen.

Wohin sich der Geschmack verirrt, da sind

längst 5 Engel für Charlie - the next level of

A-Cappella-Comedy! Musik ohne Waffen,

ohne Krücken, fünf Engelszungen und ‘ne

große Klappe, nicht mehr, nicht weniger.

16.03. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Barbara Ruscher

Ruscher hat Vorfahrt

Kurgastzentrum Bad Meinberg

Die Moderatorin der NDR-Satireshow

„Extra3 Spezial“ live in Bad Meinberg

Scharfzüngig, intelligent und charmant hinterfragt

Deutschlands Kabarett-Lady Barbara

Ruscher den Selbstoptimierungswahn unserer

Gesellschaft und ist dabei immer einen

Schritt voraus. Ruscher regt sich auf und regt

an zum Mitdenken und Mitlachen.

04.05. 19:30 Uhr

Kurgastzentrum, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Ute Lemper

Rendezvous mit Marlene

Musikmuschel im Kurpark

Weltstar Ute Lemper live in Bad Meinberg

in einer Homage an Marlene Dietrich

Ute Lemper thematisiert ein langes Telefonat

mit der in Paris lebenden Diva Ende der

1980er Jahre. Lemper lässt ihre Zuhörer

an ihrem Gespräch mit Marlene teilhaben,

erzählt Marlenes Geschichte und singt ihre

fabelhaften Lieder aus sämtlichen Kapiteln

ihres Lebens.

26.07. 21:00 Uhr

Musikmuschel / Kurtheater

20:00 Uhr Einlass an der Allee

Fr

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

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mit Gästekarte *

Veranstaltungen im Staatsbad Meinberg

Johnny Cash Show

Osterräderlauf

by The Cashbags

Winter adé

Kurtheater Bad Meinberg

The Cashbags sind Europas

erfolgreichstes Johnny Cash Revival

Auf dem Programm stehen sämtliche Johnny-

Cash-Klassiker von „Ring of Fire“, „I Walk the

Line“ bis hin zu „Folsom Prison Blues“. Der

mitreißende Sound macht auf Anhieb Spaß

und zieht das Publikum in seinen Bann. Der

„Man in Black“ wäre verdammt stolz auf diese

Show gewesen.

10.04. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Mi

Robin Jähne

in Tasmanien

Kurtheater Bad Meinberg

Der bekannte Naturfilmer nimmt seine

Zuschauer mit nach Australien

In Tasmanien trifft er auf abenteuerlichen Reisen

den „Leibhaftigen“ - den tasmanischen

Teufel, isst mit einem Bürstenschwanzbeutler

aus einem Topf und kriecht in finsteren Höhlen

umher. Natürlich ist die Kamera immer

dabei. Das Ergebnis: zwei faszinierende

Ton-Dia-Shows.

10.05. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Fr

Servus Peter

Open Air

Musikmuschel im Kurpark

Die musikalische Kult-Komödie

für die ganze Familie ...

... mit den unvergessenen Schlager-Hits

von Peter Alexander, Caterina Valente und

Heinz Erhardt. Lieder wie „Die kleine Kneipe“,

„Ich zähle täglich meine Sorgen“, „Souvenirs

- Souvenirs“, „Ganz Paris träumt von

der Liebe“ oder „Ich will keine Schokolade“

stehen hierbei auf der Musikliste.

10.08. 19:30 Uhr

Musikmuschel, Parkstr. 10

18:30 Uhr Einlass an der Allee

Sa

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

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mit Gästekarte *

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mit Gästekarte *

Lügde - Stadt der Osterräder

Großveranstaltung zwischen

jahrtausendealter Tradition und Moderne

Ein Spektakel aus alter Zeit, um den Winter

zu vertreiben: Sechs mannshohe Holzräder,

zuvor im Fluss gewässert, werden mit

speziell angebautem Stroh gestopft und mit

Böllerschüssen angekündigt. Dann rollen sie

brennend ins Tal. Im Historischen Stadtkern

von Lügde erwartet Sie ein großes Volksfest.

21.04. v 19:00 Uhr

Abfahrt KulTourBus - 5 € Fahrt

ab Haus am Kurpark, Parkstr. 63

So

Teutoburger

Jäger

Musikmuschel im Kurpark

Das Blasorchester aus Bielefeld

gegründet im Jahre 1923

Das Repertoire reicht von groß angelegten

Werken der sinfonischen Blasmusik über Titel

der Unterhaltungsmusik (Film und Musical,

Rock- und Popmusikgeschichte) bis hin

zu Märschen und Polkas. Auch solistische

Beiträge einzelner Musiker sind fester

Bestandteil im Programm.

15.06. 19:30 Uhr

Musikmuschel / Kurgastzentrum

18:30 Uhr Einlass an der Allee

Sa

Kartenvorverkauf

KulTourBus

Tel. 05234 20597-0 oder -10

Tourist-Information im Historischen Kurpark

Parkstr. 10 · 32805 Horn-Bad Meinberg

Unser KulTourBus bringt Sie zu den mit

v gekennzeichneten Veranstaltungen und

wieder zurück. Der Fahrpreis versteht sich

exklusive Eintrittskarten. Diese sind separat

zu kaufen. Sie buchen Ihren Fahrschein

mind. vier Tage vorher. Hin- und Rückfahrt:

mit Gästekarte 0 € / ohne Gästekarte 5 €

hornbadmeinberg.de

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Dienstag bis Freitag, 10:00 - 17:30 Uhr

Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr

5 € Sparpotenzial

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Tickets online

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sonn- und feiertags geschlossen

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 - Anzeige -

14. März 2019 Seite 26

Oben: Erst werden die

Ärmel hochgekrempelt,

dann wird der Pizzateig

geplättet: Die Kinder der

OGS in Remmighausen

backen ihre eigene Pizza.

Unten: Während Helene

Pankratz den Käse verteilt,

beschriftet Christine

Wehrhan das Backpapier

mit Namen.

Miteinander und Füreinander – Getreu dem Leitsatz entwickelt die Stiftung sich stetig weiter

Thema des Monats: Langeweile ist für Leila ein Fremdwort

Die Kinder der OGS in Remmighausen haben die Auswahl aus vielen Kursen und Angeboten

„Das riecht irgendwie nach Stockbrot“, stellt

Leila fest, als sie den Teig für die Pizza knetet.

Neben ihr bearbeitet Marten den Pizzateig

energisch mit beiden Händen. Zuvor hat er

alleine die Tomatensauce hergestellt. Auf dem

Tisch steht alles, was man für eine gute Pizza

braucht: Mais, Tomaten, Paprika, Thunfisch,

Kochschinken, Salami und Käse als Belag

sowie Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer als

Gewürze. Besonders der Oregano weckt das

Interesse der OGS-Kinder an der Werretalschule

in Remmighausen. Das Gewürz mit dem

herbaromatischen Duft und Geschmack wird

begeistert herumgereicht. „Jetzt muss der Teig

für eine halbe Stunde ruhen und aufgehen“,

erklärt die Gruppenleiterin der OGS Christine

Wehrhan, den Kindern. Das heißt: 30 Minuten

Spielpause. Es geht nach nebenan.

Bald gackerts auf dem Schulhof

In der „Aufgehphase“ des Pizzateigs erzählen

die OGS-Bereichsleiterin der St. Elisabeth

Stiftung Antje Bruß und Christine Wehrhan,

weshalb die OGS den Kindern so viel Spaß

macht. Das liegt auch an der Abwechslung,

denn alleine sieben Kurse werden hier nachmittags

angeboten. Da wird gekocht und

getanzt, gekickt, gebastelt, gespielt und

gestrickt. In einem Selbstbehauptungskurs

wird das eigene Ich gestärkt. Und mit den

Vereinen und Institutionen aus Remmighausen

bietet man sogar einen Trompetenkurs

an. „Die Kooperationen mit ortsansässigen

Firmen, Vereinen und Geschäften ist uns sehr

wichtig“, sagt Christine Wehrhan und nennt

weitere Beispiele. So wurde gemeinsam mit

der Tischlerei Bunte ein Hochbeet gebaut.

Und es geht auch oft nach draußen, auf den

nahen Spielplatz, mal in die Eisdiele oder zum

Zeitschriftenladen. Der neue Spielplatz an der

Werre gibt Gelegenheit zum Planschen und

Entdecken. Eine Mutter hatte jetzt ein Schulprojekt

angeregt, Hühner auf dem Schulhof

zu halten. Die Schülerinnen und Schüler lernen

in der Zeit ein Stück Landleben kennen und

lernen, dass ein Ei nicht vom benachbarten

Aldi sondern vom Huhn kommt. Und damit

die Hühner auch nicht zu kurz kommen, wird

auch ein Hahn angeschafft.

Die Remmighausener OGS ist eine von vier

Ganztagsschulen in der Trägerschaft der St.

Elisabeth Stiftung in Detmold, erzählt Antje

Bruß. In jeder Einrichtung wird pro Gruppe eine

pädagogische Fachkraft beschäftigt. „Das ist

nicht überall so und ein Qualitätsmerkmal“,

sagt Antje Bruß. Ziel ist es, die Kinder im

engen Austausch mit Eltern und Lehrern zu

eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu

entwickeln, die auch Krisen- und Konfliktsituationen

meistern. Das gesunde Essen wird

täglich frisch von einer Catering-Firma geliefert.

Nur heute, am Montag nach der Zeugnisausgabe,

versorgen sich die Kinder selber:

Mit selbstgemachter Pizza und Möhrensalat.

Morgens ab 07.00 Uhr startet die OGS, gegen

16.00 Uhr endet die Betreuung. Die derzeit 46

OGS-Kinder sind in zwei Gruppen eingeteilt,

jede Gruppe wird von einer Pädagogin und einer

Ergänzungskraft betreut. Vanessa Heckmann

unterstützt derzeit tatkräftig als „Bufdine“

(Bundesfreiwilligendienst) das Team.

Pizza schmeckt immer

Zurück zum Pizzateig. Der wurde inzwischen

als „gut“ befunden und es wartet der nächste

Arbeitsgang: Der Teig muss mit einem

Nudelholz platt auf dem Blech verteilt werden.

Helene Pankratz macht es vor und zeigt

Elise, wie aus einem Teigklumpen eine Pizza

wird. Jetzt ist Emily an der Reihe, sie verteilt

die Tomatensauce großzügig auf ihrer Pizza

und greift nach Mais, Tomaten und Käse. Es

entsteht ein besonders buntes Exemplar. „Wie

kann jetzt jeder seine eigene Pizza erkennen?“,

fragt Christine Wehrhan. Nach dem Austausch

von Vorschlägen einigt sich die Gruppe. Mit

einem Kuli wird der Name aufs Backpapier

geschrieben. So gibt es keine Verwechslungen.

Gegen Mittag holt dann Christine Wehrhan

die Pizza aus dem Ofen. Ein Duft erfüllt die

OGS und die Kinder greifen beherzt zu. Selbst

gemachte Pizza schmeckt halt besonders gut.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 27

Prolog: Selige Ruhe herrscht rund

um den Horner Marktplatz und in

der Innenstadt – ausgenommen der

wöchentliche Markttag und größere

Feste im Jahresverlauf. Ach Horn,

viele Deiner Häuser und Läden sind

leer. Immobilienbesitzer investieren

kaum noch in ihre Anwesen. Attraktiver

Wohnraum: Fehlanzeige! Ach

Horn, Tristesse bedroht dich, du

treibst dahin, wirst langweilig und

unansehnlich, verödest. Du fragst

warum? Deinen Menschen ist ihr

zentraler Lebensraum abhanden

gekommen.

Ein Loch ist dort entstanden,

„Donut-Effekt“ genannt. Die meisten

wohnen jetzt am Stadtrand.

Dabei sind die Innenstädte die

eigentlichen Lebensräume, Handelsplätze,

Treffpunkte. Das sind

sie schon seit alters her. Es waren

die Menschen, die ihnen eine Seele

einhauchten und sie prägten. Nicht

die Autos (oder Fuhrwerke). Rund

um die dort lebenden Bürgerinnen

und Bürgern ließen sich andere nieder:

Händler und Handwerker. Der

Handel folgte den Menschen, nicht

umgekehrt.

Dann zog es den Arzt, Künstler,

Kultur- und Bildungsschaffende ins

Zentrum. Restaurants, Gasthäuser

und Gärten entstanden als sinnliche

Oasen. Natürliche Lebendigkeit

zog ein. Menschen arrangierten

sich, fanden Kompromisse, gingen

aufeinander zu, identifizierten sich

mit ihrer Stadt.

Weiter so oder neue

Wege gehen?

Das ist die Frage an Horn. Ein

Grund, dass sich unser Redakteur

Arnold Pöhlker mit Marc Wübbenhorst

trifft und mit ihm darüber

ins Gespräch kommt. Er vertritt in

seinem Horner Büro auf Zeit die

Sennestädter „Alberts Architekten“.

Diese sind beauftragt, einen Prozess

der Selbsthilfe für einen wieder

lebendigen Stadtkern zu begleiten

und zu moderieren. Wübbenhorst

möchte die Horner zum Mitgestalten,

(Mit-)Machen und Anpacken für ein

schöneres Leben in ihrer Innenstadt

motivieren.

Nur gemeinsam mit den Bürgerinnen

und Bürgern lassen sich Wege

finden, um das eingangs vielleicht

etwas überzeichnete Krankheitsbild

zu heilen.

„Wir kommen aber nicht mit einem

Wunderkoffer und sind auch nicht Dr.

Allwissend“, so der 37-Jährige, der

das offene, vertrauensvolle Gespräch

vor Ort sucht. Als Außenstehender

möchte er wissen, warum Horn so

Nöte und die schönen Seiten des Stadtlebens kennenlernen

Gemeinsam im Zentrum einen attraktiven Lebensraum

als Wohn- und Handelsplatz schaffen

ist wie es ist. „Wir wollen herausfinden,

wie es dazu kommen konnte

und welche Ideen und Initiativen

es gibt, um sich zum Besseren hin

zu entwickeln.“ Dabei werde man

nicht werten.

IHK-Projekt ist neu und

alternativlos

Geplant ist die aktive Einbindung

der Öffentlichkeit und aller lokalen

Akteure sowie dialogische Gestaltung

des Prozesses. Diese Absichten

verbinden sich mit dem etwas sperrigen

Satz „Prozesssteuerung Integriertes

Handlungskonzept (IHK) zur

Attraktivitätssteigerung der Horner

Innenstadt“. Wübbenhorst hofft, dass

sich vielleicht aus der Bürgerschaft

eine bessere Idee für einen griffigeren

Namen des IHK-Prozessen

finden wird. Dass es eine gewisse

Konzeptmüdigkeit in Horn-Bad

Meinberg gibt, ist den Planern aus der

Sennestadt natürlich nicht verborgen

geblieben. So sind für Bad Meinberg

verschiedene Gutachten gegen viel

Geld entstanden. Diese schlummern

jetzt weithin ungenutzt in der Schublade.

„Machbarkeitsstudien oder wie

immer sie heißen sind mit dem IHK

in Horn nicht vergleichbar“, räumt

Wübbenhorst mit Befürchtungen auf.

Damit die Stadt im historischen Zentrum

finanziell überhaupt begünstigt

werden kann, bedürfe es einer Bestandsaufnahme,

Kategorisierung

und Bestimmung von Prioritäten

aller angedachten Maßnahmen,

die stattfinden sollen. Das habe

das Land Nordrhein-Westfalen mit

möglichen Förderern so vorgeben.

„Bei diesem Verfahren spielen auch

Fairness und Gleichbehandlung

unter allen Kommunen eine Rolle“,

erklärt Wübbenhorst. Denn von der

Abwärtsspirale im Stadtzentrum ist

nicht nur Horn bedroht.

Auch andere Städte siechen unter

dem „Donut-Effekt“ dahin. Verständlich,

dass auch deren Stadtväter und

-mütter auf jede sich bietende Hilfe

und Förderung hoffen. Schließlich

gilt allerorts: Ohne Moos nichts

los. Der Verfügungsfonds beim IHK

Konzept ist so ein Instrument der

Stadtentwicklung.

Daraus können sich für Initiativen

und Vorhaben im historischen Stadtkern

Zuschüsse ergeben. Vielleicht

kann dabei auch Bürgermeister

Dr. Reiner Austermann lippischsolidarisch

ein gutes Wort einlegen.

Seit wenigen Tagen ist Lemgos

Bürgermeister Vorsitzender der

„Arbeitsgemeinschaft Historischer

Stadt- und Ortskerne in NRW“. In

dieser Funktion steht er auch der

Geschäftsstelle vor, die ihren Sitz

nun in der Hansestadt hat.

Ähnlichkeiten mit

Seelenklo – aber

weitergehender

Marc Wübbenhorst möchte auf eine

gewisse Art das „Hornsche Seelenklo

auf Zeit“ sein für die Bürgerinnen und

Bürger. Er hofft, dass diese spontan

und frei von der Leber weg über alles

reden. „Die ungefilterte Wahrheit ist

mir lieber. Man darf sogar motzen,

sollte aber auch gemeinsam pragmatische

Ideen beisteuern. Jeder von

ihnen ist schließlich Experte für sein

eigenes Leben“, so Wübbenhorst.

Wohin diese lokale Kommunikation

führen kann, lasse sich jedoch

gegenwärtig noch nicht absehen.

„Das hängt letztendlich auch nicht

von uns ab. Wir moderieren und

begleiten lediglich diesen Prozess.

Es sind die Bürgerinnen und Bürger,

also die Menschen hier am Ort. Sie

sind die Experten ihrer Stadt und

ihrer Lebenswelt“. Wübbenhorst

rät, dass sich die Bürger bei ihren

Ideen und Absichten vielleicht von

Barack Obamas „Yes, we can“ („Ja,

wir schaffen das“ oder „Doch, das

können wir“) leiten lassen – auch

wenn sich das jenseits des Atlantiks

auf einen viel größeren Raum bezog.

Den Ideenstürmen sind

keine Grenzen gesetzt

Am „Brainstorming“ – dem von

Stadt und Architekten gewünschten

Ideensturm sollen sich, so hoffen

sie, alle Betroffenen beteiligen.

Wübbenhorst: „Auch wenn es bereits

wahnsinnig viele tolle Initiativen, wie

Burgmuseum, Wallanlagen, Lange

Kulturnacht, Weihnachtsmarkt

u.v.m. gibt: Wir brauchen das Fachwissen

und die intime Kenntnis aller

Vereine und Interessengruppen“.

Dazu gehören auch die Kirchengemeinden

und Religionsgemeinschaften,

die ebenfalls im öffentlichen

Leben verortet sind.

„Diese Körperschaften und Religionsvereine

verfügen über zentrale

Strukturen, sie sind den Menschen

nahe, haben offene Häuser, besitzen

eine gewisse Autorität, sind gute

Arnold

DIE SERIE IM STADT-ANZEIGER

Diesmal:

triftt...

Marc

Wübbenhorst

Hat den historischen Stadtkern von Horn im Blick und möchte dessen Attraktivität steigern helfen: Marc

Wübbenhorst vom Büro „Alberts Architekten“, die das Integrierte Handlungskonzept moderieren und

begleiten.

Foto: Arnold Pöhlker

Multiplikatoren. Ihr kirchlich-sozialdiakonischer

Raumbezug weist viele

Schnittmengen zur Bürgergemeinde

auf“, erklärt Wübbenhorst. Er freue

sich, mit allen ins Gespräch zu kommen

bzw. zu bleiben, zuzuhören und

Ideen zu entwickeln. Bei der Suche

nach Lösungen zur Steigerung der

Attraktivität des Stadtkerns werden

sicherlich auch die dort jetzt

wohnenden Südosteuropäer in den

Blick geraten.

„Mir sind Initiativen bekannt, die

die Situation für alle Seiten verbessern

sollen.

Wir werden auch diese Menschen

zum Gespräch einladen und uns kooperativ

verhalten. Schließlich sind

sie aus Europa und wie wir Europäer.

Dann wird sich zeigen, ob das reicht

und was sie wollen.“ Alles akzeptieren

könne und wolle man selbstverständlich

nicht. Beispielsweise sei

der Schulbesuch aller Kinder in der

Stadt verpflichtend. Auch an Deutsch

als Amtssprache sei nicht zu rütteln.

Vorwärtsgewandt

auch über Lebensziele

sprechen

Die Aufgaben des IHK-Konzeptes

umfassen die Entwicklung des

Grünraums „Wallanlagen“, Profilierung

und Standortaufwertung sowie

Modernisierung und Instandsetzung.

Außerdem das „Wohnen im Historischen

Stadtkern“. Wübbenhorst:

„Wenn man übers Wohnen spricht,

redet man vorwärtsgewandt über

Lebensziele.

Mit unserer Unterstützung wollen

wir aufzeigen, wie das künftigen

geschehen kann. Notwendig ist

aber, überhaupt erst den Wohnbedarf

kennenzulernen und zusammenzutragen.“

Beim „Leerstandmanagement“ geht

es darum, kreativ mit leerstehenden

Immobilien umzugehen. Dazu gehört

beispielsweis auch, leere Immobilien

vielleicht vorübergehend erst einmal

nur „schön“ zu präsentieren. Wichtig

sei, so Wübbenhorst, gemeinsam mit

den Eigentümern Nutzungsmöglichkeiten

zu überlegen.

Dazu gehöre auch ein offenes,

vertrauensvolles Gespräch über

die Lebensnachfolge. Ein Leuchtturmprojekt

für die Innenstadt sei

sicherlich der Kotzenbergesche

Hof, räumt Wübbenhorst ein. Das

Integrierte Handlungskonzept habe

damit aber nichts zu tun.

Dafür gebe es ein eigenes Verfahren.

Allenfalls sieht er eine Verbindung

zum IHK darin, dass es sich hierbei

um ein markantes Gebäude im Zentrum

von Horn handelt.

Stadtkern als

Lebensraum, Wohn- und

Handelsort stärken

In nächster Zeit kommt Aufregendes

auf Horn zu.

Das ist aber auch eine große Chance:

Alle Menschen können sich einbringen.

Wübbenhorst: „Wir möchten

den Stadtkern als Lebensraum,

Wohn- und Handelsort stärken, weil

viele Horner vermutlich heimatverbunden

bleiben wollen.“ Dabei

spielt auch das Thema „Inklusion“

eine Rolle.

„Dabei holen wir jeden dort ab, wo

er oder sie steht, und wir nehmen

jeden dann mit“, so der Projektplaner.

Jeder Mensch sei anders, jeder

habe aber die gleichen Rechte und

ein Anrecht auf Teilhabe. Inklusion

meine aber alle, nicht nur Menschen

mit Handicap.

„Wir brauchen eine barrierefreie

Stadtgesellschaft als innere Haltung“,

betont Wübbenhorst. Das

bedeutet, dass man sich auch mal

zurücknehmen oder auch aktiv Hilfe

einfordern sollte.

Da Marc Wübbenhorst sehr sympathisch,

natürlich, aufgeschlossen

und kommunikativ ist, sollten sie ihn

ruhig ansprechen. Sie können nichts

falsch machen.

Dass er besonders sensibel mit

planerischen, baulichen und technischen

Fragestellungen umgeht, hängt

möglicherweise mit seiner ganz

selten vorkommenden Erbkrankheit

zusammen. Um die macht er kein

Geheimnis, spricht offen darüber,

auch in den Medien. Diabetes insipidus

renalis nennt sie sich. Betroffene

müssen Unmengen an Wasser trinken,

da ihr Körper keine Flüssigkeit

speichern kann.

„Ich habe immer Durst“, sagt Marc

Wübbenhorst. Seine Krankheit

zwingt den Bielefelder dazu, täglich

so viel Wasser zu trinken wie gesunde

Menschen in einer Woche zu sich

nehmen.

Sonst stirbt er. Deshalb habe er

gelernt, sich selber zu helfen und

vielfach Initiativen zu ergreifen.

„Jeder kann immer aus irgendetwas

auch etwas machen“, sagt er. Diese

Erkenntnis und Erfahrung schaffen

für ihn auch beruflich einen anderen

Blick auf die Dinge. „Deshalb kommen

für mich nur kleine oder große

Lösungen in Betracht“.

Zur Person:

Marc

Wübbenhorst

Studium der Geschichte und

Erziehungswissenschaften,

Austauschsemester in Groningen,

Abschluss als Sonderpädagoge.

Gesicht des IHK-Büros in

Horn von „Alberts Architekten“

(jeden Mittwoch ab 10 Uhr geöffnet).

Orts-Heimatpfleger und

1. Vorsitzender der Reichow-

Gesellschaft zur Pflege des

städtebaulichen Erbes der Sennestadt.

Dozent für Niederländisch

und Plattdeutsch.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 28


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 29

Nathalie Dahler

Hatha-Yoga

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Rückenyoga und Meditaon

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Mit unterschiedlichen Schwerpunkten bieten unsere dreiKursleiter

zu verschiedenen Tageszeiten Kurse an, die teilweise sogar

von den Krankenkassen ersta et werden.

Montags, 19.00 Uhr Yoga mit Nathalie

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Kurse in der Seminar-Werkstatt

„Mühle und Co“

Der blaue Schatz Erfurts

Die Seminar-Werkstatt „Mühle und Co“ auf dem Stuckenhof

(Bergheimer Straße, Richtung Heesten) bietet in den großzügigen

Seminar-Räumen und Gartenbereichen mitten im Naturschutzgebiet

des Silberbachtals ein breit gefächertes Angebot zur Entspannung,

kreativen Betätigung oder therapeutischen Unterstützung. Während in

der ehemaligen Schlosser-Werkstatt im Erdgeschoss eher künstlerischkreativ-handwerkliche

Angebote stattfinden, bietet der ruhige Raum

im Obergeschoss ideale Bedingungen für Entspannungs-Angebote,

wie Yoga, ZENbo oder Meditation.

Das Erfurter Blau – der blaue Schatz Erfurts

Die Färbepflanze Waid wurde bis ins 19. Jahrhundert auf weiten Flächen

des Thüringer Beckens angebaut. In den Blättern dieser goldgelb

blühenden, dem Raps ähnlichen, ansonsten eher unscheinbaren Pflanze

verbirgt sich ein Geheimnis – prächtiges blaues Pigment. Das besondere

Blau, das Erfurt einst Reichtum bescherte, ist beinahe gänzlich aus der

öffentlichen Wahrnehmung verschwunden.

Heute wird das „Blaue Wunder“ wieder in Erfurt kultiviert. Aber nur

noch einzelne Privatpersonen beherrschen den Umgang mit diesem

Handwerk. Birgitta M. Schulte kann auf dem vorgestellten Rundgang

durch die Stadt Erfurt von einem dieser alten Handwerksmeister erzählen.

Termine sind am 28. März, 19.30 Uhr, 10 Euro. Anknüpfend

dazu demnächst: 4. Mai ‚BLAU’, Workshop, experimentelle Malerei

und Mischtechnik, 10.00 - 17.00 Uhr, 70 Euro unter der Leitung von

Nicole Heithecker.

Intuitives Malen

Das intuitive Malen ist nicht ergebnisorientiert. Der „Mal-Prozess“ als

solcher steht im Vordergrund und soll der inneren Orientierung folgen.

Es ist ein optimaler Einstieg für Mal-Anfänger, da keine Ergebnisse

angestrebt werden, sondern das Malerlebnis erlebbar gemacht werden

soll. Freitag, 15. März, 11.15 -15 Uhr (jeden 3. Freitag im Monat),

25 Euro.

Offenes Atelier

Im Offenen Atelier können Sie mindestens an einem Abend pro

Woche aktiv werden und selbstständig oder mit fachkundiger Betreuung

(Wochenthema) an persönlichen kreativen Projekten arbeiten.

Leitung: N.Heithecker und C. Basener, donnerstags 19.00 - ca.

21.00 Uhr (fortlaufend), 15 Euro. Weitere Informationen unter www.

seminarwerkstatt-muehleundco.de.

Gesundheitsrisiken für unsere Haustiere

Unsere Haustiere, ob groß, ob klein, sind täglich vielfältigen Gesundheitsrisiken

ausgesetzt, die wir oft nicht erkennen, weil wir gewöhnt

sind, Tiere mit einem anderen Maßstab als Menschen zu messen.

Im Haushalt und im Stall, aber auch in Futter und Medizin lauern

vielfältige Gefahren, über die dieser Vortrag aufklären will. Er richtet

sich an Halter aller Haustiere (Hund, Katze, Pferd, Kaninchen, Meerschweinchen

usw.). Referentin: Dr. iur. Ricarda Dill, Heilpraktikerin

und Tierheilpraktikerin, am 27. März, 18.00 bis 20.00 Uhr, 10 Euro.

Veranstaltungen in Bad Meinberg

Durchblick im Diätendschungel

In der Reihe „Zukunft braucht Herkunft“ gibt es jeden Dienstag, um 19:30

Uhr einen Vortrag im Ballhaus, Parkstraße 6, 32805 Horn-Bad Meinberg.

Die Dauer beträgt 1,5 Stunden, der Eintritt 5 Euro, mit Gäste- oder Einwohnerkarte

frei.

Dienstag, 19. März:

19.30 Uhr „Das schwache Herz-Schicksal?“ Vortrag mit Dr. Thomas Köhler.

Herzschwäche betrifft etwa zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland.

450.000 Menschen kommen deswegen jährlich ins Krankenhaus und

50.000 sterben daran. Wie erkennt man die Ursachen einer Herzschwäche,

wann muss man zum Arzt und wie

behandelt man eine Herzschwäche?

Über die Diagnostik und Therapie

von der Tablette bis zum Kunstherzen

geht es in diesem Vortrag.

Der nächste

Stadt-

Anzeiger

erscheint

am11. April

2019!

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Rottfest der Schlachtschwertierer

Jubiläumsschützenfest wirft Schatten voraus

Viele Gäste waren der Einladung

des Horner Rotts der Schlachtschwertierer

in das Restaurant

„Felsenwirt“ gefolgt, bei der es auch

Ehrungen und Auszeichnungen gab.

Schützenhauptmann Ingo Moczarski

begrüßte die Gäste der befreundeten

Schützenvereine und Bruderschaften

aus Kohlstädt und Feldrom, sowie

den Vorstand der Schützengesellschaft

Horn, Abordnungen der fünf

Rotten, König Mark Talliss samt

Thron, sowie den 2. Bürgermeister

der Stadt Horn Bad Meinberg Heinz

Dieter Krüger und den Vertreter vom

Schützenkreis Lippe, Peter Radszuweit.

Für besonderen Einsatz im Rott,

sowie langjährige, uneigennützige

Tätigkeiten im Schlachtschwertierer-

Rott, und in besonderer Weise für

den Erhalt der traditionellen Werte,

erhielten Frank Rayczik und Gunter

Reineke die Verdienstnadel in Gold

des Westfälischen Schützenbundes.

Die Verdienstadel in Bronze ging an

Tom-Silas Möller. Den Damenpokal

errang Petra Rayczik (Luftgewehr).

Beim Pokalschießen Klein

Kaliber-50 Meter errang Norbert

Berghahn den Blickpokal und den

Die Führung der Schlachtschwertierer und geehrte Schützen: (v.l.) Ingo Moczarski (Schützenhauptmann

Rott-Führung), Ralf-Reiner Kehne (1. Vorsitzender), Hans Patze (Oberst), Tom-Silas Möller (Verdienstnadel

Bronze WSB), Andreas Möller (Königspokal), Petra Rayczik (Damenpokal), Norbert Berghahn

(Blickpokal und Oberstpokal), Frank Rayczik (Verdienstnadel Gold WSB), Siegfried Harte (Schützenrottmeister

Rott-Führung) und Peter Radszuweit (Schützenkreis Lippe). Nicht auf dem Foto Gunter Reineke

(Verdienstnadel Gold WSB).

Foto: Peter Radszuweit

Oberstpokal. Den Königspokal

sicherte sich Andreas Möller. Nach

einem kurzen Ausblick auf 475 Jahre

Schützengesellschaft Horn von 1544

Ein halbes Jahrhundert Kegelclub

„Die fröhlichen Versager“

Seit 50 Jahren treffen sich nun

„die fröhlichen Versager“ alle zwei

Wochen zu geselligem Kegelspaß

im Restaurant & Hotel Garre in

Horn-Bad Meinberg. Angefangen

haben sie damals am 3. Februar

1969 noch bei Anneliese und

Heinz Garre, sodass sie inzwischen

von der dritten Generation

„Familie Garre“ verwöhnt und umsorgt

werden. In 50 Jahren haben

sie zusammen viele Ausflüge und

Reisen zusammen unternommen

und kommen auf ca. 1000 gesellige

Kegelabende bei denen so manches

Holz gefallen ist. Als kleine

Anerkennung für dieses seltene Jubiläum

bedanken sich Familie Garre

und das Team mit einem festlichen

Essen und einem lautstarken ‚Gut

Holz‘ bei den fröhlichen Versagern.

Foto der Kegeljubilare zum

50-Jährigen Jubiläum: (v.l.) Christa

Grützner, Gini Billerbeck, Ulla

Rott, Christel Herold, Ingrid Holzgrewe,

Brigitte Bomsdorf, Doris

Schierenberg, Melanie Garre, Helga

Schmeichel und Thomas Garre.

Freilichtbühne feiert Jubiläum am 7. April

Bellenberg trödelt –

ein Dorf macht Flohmarkt

In der Vorbereitung des Flohmarktes sprachen die Organisatoren von 20

Ständen – damit es sich für die Gäste lohnt. „Jetzt- mit über 45 Ständen und

vielen tollen Ideen derer, die diese Stände aufbauen, wissen wir- es wird sich

lohnen!“ Ein vielfältiges Angebot an Flohmarktartikeln wartet darauf den

Besitzer zu wechseln – von Blumenvasen, Oldtimerersatzteilen, Schmuck,

Dekoartikeln und Kleidung über Handtaschen, Elektroartikel, DVDs, Geschirr,

Werkzeug und Fotokameras findet man viele spannende Dinge – viele Stände

bieten alles „rund ums Kind“ an – eine bunte Mischung die für jeden etwas

beinhaltet. Jeder Stand wird von weitem kenntlich gemacht – Luftballons

zeigen an, wo sich ein Zwischenstopp lohnt. Die Organisatoren bitten alle

Verkehrsteilnehmer an diesem Tag besonders umsichtig zu fahren – und wenn

möglich auf den gekennzeichneten Parkplätzen zu parken und einen kleinen

Spaziergang zu machen – so werden die zu Teilen doch engen Straßen im Dorf

nicht zum Problem. Einige Bellenberger nutzen die Möglichkeit, auf andere

Aktionen hinzuweisen – Unterschriftenlisten zu diversen Themen liegen an

den Ständen aus – so kann man sich, wenn man möchte, informieren und

direkt einbringen. Das Schwierigste war, einen Termin zu finden – zwischen

der „normalen“ Theatersaison in Bellenberg, den Bühnenbau- und Probenterminen

und den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten rund um den 70.

Geburtstag der Freilichtbühne haben wir uns den 7. April ausgesucht und

sind fasziniert über den Zuspruch und die hohe Anmeldezahl. Unser Dorf

ist einfach im besten Sinne verrückt - und großartig.

Präsentationsabend in der Turnhalle der

Grundschule am Silvaticum in Bad Meinberg

„Mein Körper gehört mir!“

Die theaterpädagogische werkstatt (tpw) gGmbH lädt zu einem Präsentationsabend

für Eltern am Mittwoch, 20. März um 20 Uhr zum Thema „Mein Körper gehört mir!“

ein. Das dreiteilige Programm für Kinder der 3. und 4. Klasse behandelt das Thema

sexuelle Gewalt. Ein Thema, bei dem viele Erwachsene vor der Frage stehen, wie sie

mit ihren Kindern darüber ins Gespräch kommen können. Die tpw hat das mehrfach

ausgezeichnete Programm entwickelt und es bereits vor mehr als 2 Millionen Kindern

erfolgreich aufgeführt: Eine Theaterpädagogin und ein Theaterpädagoge spielen darin

Szenen, die sich inhaltlich an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientieren: eine Fahrt

im Bus, Spielen auf dem Schulhof oder das Finden neuer „Freunde“ im Chat. Anhand

dieser Spielszenen werden verschiedene Formen sexueller Gewalt erklärt.

Nach der Aufführung haben die Eltern darüber hinaus die Möglichkeit, mit dem

Spielteam und den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch zu kommen.

Annahmestelle für

Textilpflege Hardkop

Steffi - Moden

Das Geschäft, in dem Sie gut beraten werden!

(Aktion gilt bis zum 30.3.2019)

und dem Hinweis auf das diesjährige

Jubiläumsschützenfest, vom 28. Juni

bis 30. Juni 2019, bat der Schützenhauptmann

Ingo Moczarski zum

Kultur und

Unterhaltung

in Horn-Bad Meinberg und Umgebung

zusammengestellt von der Redaktion des Stadt-Anzeigers,

Tel. 05234-2028-21, info@kurier-verlag.de (Ohne Gewähr)

Programm

an den

Externsteinen

März 2019

Besteigung der Felsen: täglich von 10.00-18.00 Uhr

Preis: Erwachsene 3,00 - Kinder 1,00

Führungen: Externsteine mit Besichtigung der Grotte

Sonn- und Feiertags um 11.00 Uhr ab Infozentrum

Preis: Erwachsene 6,00 - Kinder 3,00

incl. Besteigung der Felsen

Öffnungszeiten Infozentrum an den Externsteinen:

Ab April: täglich geöffnet von 10.00-18.00 Uhr;

Anmeldung und Treffpunkt am Infozentrum Externsteine: Tel. 0 52 34 / 20 29 796

Sonntag

17.03.

Dienstag

19.03.

Donnerstag

21.03.

Sonntag

24.03.

Dienstag

26.03.

Donnerstag

28.03.

Sonntag

31.03.

Kurgastzentrum

Bad Meinberg

11.00 Uhr

Das Ballhaus

Parkstraße 6

Bad Meinberg

19.30 Uhr

Kurgastzentrum

Bad Meinberg

15.30 Uhr

Kurgastzentrum

Bad Meinberg

11.00 Uhr

Das Ballhaus

Parkstraße 6

Bad Meinberg

19.30 Uhr

Kurgastzentrum

Bad Meinberg

15.30 Uhr

Kurgastzentrum

Bad Meinberg

11.00 Uhr

Eröffnungstanz. Mit einem Walzer

eröffnete „Franz Pur on Tour“, bekannt

für Country & Rock’n Roll,

das Fest.

PR

„Latin Jazz und Bossa Nova“

Frühschoppen mit The Black Diamonds

„Das schwache Herz-Schicksal?“

Vortrag mit Dr. Thomas Köhler

„Volks- u. Frühlingslieder“

Kaffeekonzert mit Daniel Neufeld

„Mit dem Musikkoffer um die Welt“

Frühschoppen mit Trio Estate

„Ernst von Bandel“

und sein Hermannsdenkmal:

Gibt es da noch mehr zu erfahren?

Vortrag mit Carl-Heinz Helwig

„Vom Eise befreit“

musikalisch-literarisch in den Frühling

Konzert mit Susanne Grimm und Jens Schneider

„Bezaubernde Saiten“

Frühschoppen mit Cuerdas Mágicas

Allee 1

Bad Meinberg

Telefon:

0 52 34 / 9 92 19


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 30

Amtliche Bekanntmachung der Stadt

Horn-Bad Meinberg

Lose Grabsteine auf den Friedhöfen

der Stadt Horn-Bad Meinberg

Die Witterungsverhältnisse in den Wintermonaten führen dazu, dass

eine Reihe von Grabsteinen nicht mehr den erforderlichen Halt haben

und somit eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung

darstellen. Alle Angehörigen bzw. Pflegeverpflichteten von

Grabstätten auf den städtischen Friedhöfen in den Stadtteilen Belle,

Bellenberg, Billerbeck, Fromhausen, Heesten, Horn, Holzhausen-

Externsteine, Kempenfeldrom, Leopoldstal, Schmedissen,

Vahlhausen, Veldrom und Wehren werden hiermit aufgefordert, die

Grabsteine auf den Grabstätten auf ihre Standfestigkeit zu überprüfen

und lose Grabsteine bis spätestens zum 10. April 2019 befestigen zu

lassen. Diese Arbeiten dürfen nur Gewerbetreibenden, die in

fachlicher, betrieblicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sind,

übertragen werden.

Nach Ablauf dieser Frist sieht sich die Friedhofsverwaltung

gezwungen, dann noch vorhandene lose Grabsteine im Interesse der

öffentlichen Sicherheit und Ordnung von ihren Sockeln

herunterzunehmen oder evtl. zu entfernen.

Die Überprüfung der Grabsteine durch die Friedhofsverwaltung ist

öffentlich. Die Angehörigen bzw. Pflegeverpflichteten von

Grabstätten können bei der Überprüfung anwesend sein. Die

Überprüfung der Grabstätten findet am Donnerstag, 11. April 2019,

wie folgt statt:

Friedhof Horn, Steinheimer Straße

Friedhof "Am Kreuzenstein"

FriedhofWehren

Friedhof Belle

Friedhof Billerbeck

FriedhofVahlhausen

Friedhof Bellenberg

Friedhof Heesten

Friedhof Leopoldstal

Friedhof Kempenfeldrom

FriedhofVeldrom

Friedhof Holzhausen-Externsteine

Friedhof Fromhausen

Friedhof Schmedissen

von 7.00 bis 7.50 Uhr

von 8.00 bis 9.15 Uhr

von 9.40 bis 9.55 Uhr

von 10.05 bis 10.40 Uhr

von 10.50 bis 11.00 Uhr

von 11.10 bis 11.20 Uhr

von 11.30 bis 11.40 Uhr

von 11.50 bis 12.00 Uhr

von 13.00 bis 13.30 Uhr

von 13.45 bis 13.55 Uhr

von 14.05 bis 14.15 Uhr

von 14.30 bis 14.50 Uhr

von 15.00 bis 15.10 Uhr

von 15.20 bis 15.30 Uhr

Neuapostolische Kirche

Es finden jeden Mittwoch von 19.30 bis 20.30 Uhr sowie jeden Sonntag von 10

Uhr bis 11 Uhr Gottesdienste in der Kampstraße 26 statt. Während des Sonntagsgottesdienstes

finden zusätzlich die Vorsonntagsschule für Kinder von 3 bis 6 Jahren

und die Sonntagsschule für Kinder von 6 bis 10 Jahren statt. Abweichende Termine

entnehmen Sie bitte dem Schaukasten vor der Kirche. Bei Fragen können Sie sich

an die Telefonnummer 919883 wenden. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Frauenfrühstück

Für Mittwoch, 20. März lädt das Team des Frauenfrühstücks Dr. Imke

Tappe-Pollmann vom Landesmuseum für Volks- und Landeskunde in das

ev.-ref. Gemeindehaus, Am Müllerberg 4 in Bad Meinberg ein. Sie wird

einen Vortrag über typisch lippische Bräuche und Traditionen halten. Das

wird nicht nur für „Lipperinnen“ interessant.

Stadt-Anzeiger

Heimatliches Informationsblatt für die Großgemeinde Horn-Bad Meinberg und Umgebung

Kurier-Verlag

GmbH & Co. KG

www.kurier-verlag.de

info@kurier-verlag.de

32805 Horn-Bad Meinberg

Kampstraße 10

Telefon: 0 52 34 / 20 28-21

Telefax: 0 52 34 / 20 28-29

Redaktionsleitung:

Manfred Hütte (verantwortlich)

Redaktion: Holger Fretzer (hf)

Erscheinungstermine 2019

Anzeigen-Gestaltung:

Druck.Media.Service

Harald und Christiane Hütte

Telefon: 0 52 34 / 20 44 99

Telefax: 0 52 34 / 202 9898

info@drucksachenwelt.de

Ständige freie Mitarbeiter:

Peter Radszuweit (pr)

Arnold Pöhlker (Arnold trifft...)

Nr. 649 Donnerstag, 11. April 2019

Nr. 650 Donnerstag, 23. Mai 2019

Nr. 651 Donnerstag, 13. Juni 2019

Nr. 652 Donnerstag, 4. Juli 2019

Nr. 653 Donnerstag, 25. Juli 2019

Nr. 654 Donnerstag, 29. August 2019

Nr. 655 Donnerstag, 26. September 2019

Nr. 656 Donnerstag, 17. Oktober 2019

Nr. 657 Donnerstag, 7. November 2019

Nr. 658 Donnerstag, 28. November 2019

Nr. 659 Donnerstag, 19. Dezember 2019

Anzeigenschluss ist immer eine Woche vorher

Die nächste Ausgabe des

Stadt-Anzeigers erscheint am

Donnerstag, 11. April 2019

Anzeigenschluss ist eine Woche vorher.

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte, insbesondere für Texte,

Bilder, Zeichnungen und Anzeigen, liegen beim Kurier-Verlag. Das

Reproduzieren ist ohne Genehmigung des Verlages nicht gestattet

und wird strafrechtlich verfolgt. Der Verlag behält sich das Recht vor,

eingereichte Texte und Bilder auch im Internet zu veröffentlichen. Es

besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eingereichter Texte und Bilder.

Bei Nichterscheinen aus von dem Kurier-Verlag nicht zu vertretenden

Gründen entsteht kein Anspruch auf Haftung bzw. Schadenersatz durch

den Verlag. Für unverlangt eingesandte Bilder und Manuskripte kann

keine Haftung übernommen werden; diese verbleiben im Verlag.

Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 1/2019. Druckauflage: 15.800 Stück

Ev.-ref. Kirchengemeinde

Bad Meinberg

Gottesdienste: 17. März (Reminiszere) 9:30 Uhr: Vorstellungsgottesdienst

der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pastorin Lutterjohann-Zizelmann

Kollekte: Konfirmandenarbeit. 24. März (Okuli) 9:30 Uhr: Gottesdienst

mit Abendmahl und Taufe, Pastor Zizelmann Kollekte: Haus der Kirche

Herberhausen. 31. März (Lätare) 9:30 Uhr: Familiengottesdienst, Pastorin

Lutterjohann-Zizelmann mit Kitas und Posaunenchor Kollekte: Religionspädagogische

Projekte in den Kitas. 6. April (Samstag) 10 – 11:30 Uhr:

Kinderkirche (mit Frühstück), ev.-ref. Kirche anschl. Gemeindehaus. 7.

April (Judika) 9:30 Uhr: Gottesdienst mit Taufe, Pastorin Stork Kollekte:

kirchliche Arbeit in Rumänien. Gemeindebücherei, Am Müllerberg 2:

Öffnungszeiten: Montag: 16 - 18 Uhr, Mittwoch: 16 - 18 Uhr. Veranstaltungen

im Gemeindehaus, Am Müllerberg 4: Kinder und Jugendgruppen:

Gruppe für Schulanfänger montags 16 - 17:30 Uhr. Boys Only für Jungen

von 8 - 12 Jahre, donnerstags 16:30 - 18 Uhr. Jugendcafé dienstags 15 - 18

Uhr. Offener Jugendabend jeden 1. Freitag im Monat 18 - 21:30 Uhr. Musikgruppen:

Flötenanfänger freitags 16 - 17 Uhr. Flötenkreis freitags 17:30

Uhr. Posaunenchor mittwochs 20 Uhr. Gospelchor „be more“ donnerstags

19:30 - 21 Uhr. Chor der Gemeinde: mittwochs 19:30 Uhr im Gemeindehaus

der ev.-ref. Kirchengemeinde Horn, Kirchstraße 1. Erwachsenengruppen:

Frauentreff jeden 1. Dienstag im Monat, 19:30 Uhr. Frauenfrühstück

Mittwoch, 20. März um 9 Uhr: Typisch lippisch – Bräuche und Traditionen

(Dr. Imke Tappe-Pollmann, Landesmuseum für Volks- und Landeskunde).

Hauskreis (für Erwachsene ab 18 Jahren), 14-tägig dienstags 19:30 Uhr.

Laienspielgruppe Szenenwechsel montags 18 Uhr. Literaturgesprächskreis

Donnerstag 4. April, 15 Uhr. Seniorentanz dienstags 17:30 Uhr. Stricktreff,

jeden 2. Mittwoch im Monat 15 Uhr. Soziales: Flüchtlingsberatung, Dienstag,

19. März und 2. April 10 - 12 Uhr. Ausgabe der TAFEL Freitag, 15.

März, 29. März ab 14 Uhr. Gemeindebüro, Brunnenstraße 43 Tel. 99154,

Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 12 Uhr, Do 15 - 17 Uhr.

Katholisches Pfarramt

Heilig Kreuz

Heilige Messen: Horn – Pfarrkirche Heilig Kreuz: Sonntag: 11 Uhr Hl.

Messe jeden 1. Sonntag im Monat (bis auf weiteres). Werktags: freitags 9

Uhr. Bad Meinberg – Christkönig: Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe. Werktags:

mittwochs 9 Uhr. Feldrom – St. Josef: Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe jeden

3. Sonntag im Monat (bis auf weiteres). 9.30 Uhr Wort-Gottes-Feier

am 2. Sonntag im Monat (bis auf weiteres). Beichtgelegenheit: nach

Absprache mit den Priestern des Pastoralverbundes. Pfarrbüro: Bad

Meinberg, Parkstraße 57 a (Tel: 9 88 56). Geöffnet: montags, mittwochs,

freitags: 9 – 11 Uhr. Blomberg, Lehmbrink 6 (Tel: 05235-6025). Geöffnet:

dienstags, donnerstags: 10 - 12 Uhr. Caritas Sprechstunde in Horn: jeden

2. Dienstag, Begegnungszentrum Heilig Kreuz, 10 – 11 Uhr (nicht in

den Ferien). Caritas-Konferenzen, Horn: Montag, 1. April, 19.30 Uhr

im Begegnungszentrum Heilig Kreuz Horn, Externsteiner Straße 4. Bad

Meinberg: Donnerstag, 4. März, 17 Uhr im Gemeindehaus Bad Meinberg,

Hermannsweg 6. Josefs-Kaffee: Sonntag, 17. März, 9.30 Uhr Heilige Messe

in St. Josef Feldrom mit anschl. Kaffeetrinken im Gemeinschaftsraum der

Turnhalle. Kreuzwegandachten: Dienstag, 19. März, 26. März, 2. April und

9. April, um 16.30 Uhr Christkönig Kirche Bad Meinberg. Erstkommunion-

Vorbereitung: Samstag, 23. März, 9.30-13 Uhr, Versöhnungsweg und

Erstbeichte im Begegnungszentrum Heilig Kreuz. Donnerstag, 11. April,

20 Uhr, Elternabend „hin zum Fest“ im Gemeindehaus Bad Meinberg,

Hermannsweg 6. Heilige Messe mit Frühstück: Freitag, 29. März, 9 Uhr

Heilig Kreuz Kirche Horn. Totengebet: Dienstag, 2. April, 18 Uhr, Heilig

Kreuz Kirche Horn. Kreativ mit u.Hu.: Mittwoch, 6. März, 17-19 Uhr.

Gemeindehaus Bad Meinberg, Hermannsweg 6. Neues von der Creativa...,

oder auch noch die Socken, die schon immer mal fertig werden sollen.

Herzliche Einladung. Ökum. Gesprächskreis: Mittwoch, 2. April, 19

Uhr, Begegnungszentrum Heilig Kreuz Horn, Externsteiner Straße 4.

Familiengottesdienst in der Fastenzeit: Sonntag, 7. April um 11 Uhr, Heilig

Kreuz Kirche Horn, Externsteiner Straße 4. Im Anschluss Stehkaffee. PGR-

Sitzung, öffentlich: Montag, 8. April, 19 Uhr, Begegnungszentrum Horn.

Seniorenmesse: Dienstag, 9. April, 14.30 Uhr, Heilig Kreuz Kirche Horn,

im Anschluss Kaffeetrinken und Beisammensein im Begegnungszentrum.

Palmbundbinden: Freitag, 12. April, 14 Uhr, Gemeindehaus Bad Meinberg,

Hermannsweg 6.

Infoabend „Ökologische Baustoffe“ im

Bad Meinberger KlimaQuartier

„Am Südhang“ am 14. März

„Bauen und Modernisieren

mit ökologischen

Baustoffen“

Zum kostenfreien Vortrag zum

Thema „Bauen und Modernisieren

mit ökologischen Baustoffen“ am

Donnerstag, 14. März 2019 um 18:30

Uhr lädt das Team des Sanierungsmanagements

alle Interessierten

ganz herzlich ins „Best Western

Vitalhotel zum Stern“ in der Brunnenstraße

ein. Welche ökologischen

und umweltverträglichen Baustoffe

sind eigentlich auf dem Markt

verfügbar? Was sind die typischen

Anwendungsbereiche und wo liegen

die Grenzen? Welche Vorteile bieten

ökologische Baustoffe hinsichtlich

der Wohnqualität und des Umweltschutzes

im Vergleich zu konventionellen

Baustoffen? Zu diesen und

weiteren Fragestellungen werden

die Besucher an diesem Abend von

Jörg Frase, Geschäftsführer des

Paderborner Biohaus-Baumarktes

J. Frase GmbH informiert.

Der Vortrag ist bereits der Vierte aus

der Veranstaltungsreihe, die derzeit

im KlimaQuartier „Am Südhang“

durchgeführt wird. Für den Zeitraum

bis Juni 2019 werden noch weitere

Vorträge zu den Themen der regenerativen

Stromerzeugung und Strategien

zur Speicherung, sowie zum

Einsatz Erneuerbarer Energien und

deren Auswirkungen auf die Umwelt

folgen. Interessierten wird hierdurch

eine gute Möglichkeit geboten, sich

kostenfrei und unverbindlich über

die aktuellen Themen rund um den

Klimaschutz im Allgemeinen und die

Energieeffizienz im Gebäudebereich

zu informieren.

Im Anschluss an den Vortrag werden

der Referent und das Team des

Sanierungsmanagements für offene

Fragen und Gespräche bei einem

kleinen Snack in lockerer Runde zur

Verfügung stehen.

Neben den Eigentümern von Gebäuden

innerhalb des KlimaQuartiers

richtet sich die Veranstaltung auch

an alle weiteren Interessierten. Der

Eintritt zur Veranstaltung ist frei,

eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum

Veranstaltungsprogramm im Internet

unter www.klima-suedhang.de oder

beim Sanierungsmanagement unter

der Telefonnummer 05231 709 46

63 – 30.

Evangelische Freikirche Horn

Taufgottesdienst

Herzliche Einladung zum Taufgottesdienst am Sonntag, 24. März um

9.30 Uhr im Horner Hallenbad. Jesus spricht: „Mir ist gegeben alle

Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin

und machet alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf

den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen

Geistes, und lehret sie alles halten, was ich euch

befohlen habe.“ (Matthäus 28, 18-20). Anschließend

Segnungsgottesdienst in der Horner Burgscheune.

Wir laden Sie sehr herzlich dazu ein, mit uns in der

Horner Burgscheune Gottes Wirklichkeit zu erleben

und seine Anwesenheit zu feiern. Unsere Gottesdienste beginnen immer

um 10 Uhr – parallel findet der Kindergottesdienst statt. Jeder, der

erstmalig an unserem Gottesdienst teilnimmt, erhält eine zeitgemäße

Bibelübersetzung geschenkt. Weitere Auskünfte Pastor Martin Gorski,

Telefon 05234/4529. www.freikirchehorn.de.

Ev.-ref. Kirchengemeinde Horn

Horn: Sonntag, 17. März – 17 Uhr – Vorstellungsgottesdienst der

Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Zizelmann. Sonntag, 24.

März – 11 Uhr – Gottesdienst mit Pfarrer Zizelmann. Sonntag, 31. März

– 11 Uhr – Gottesdienst mit Taufe, Posaunenchor, Pfarrerin Lutterjohann-

Zizelmann. Sonntag, 7. April – 11 Uhr – Gottesdienst mit Pfarrerin Stork.

Kinderkirche – Kirche und Gemeindehaus Horn: In der Regel an jedem 1.

Samstag im Monat von 10 bis 12.30 Uhr – der nächste Termin ist am 6. April.

Seniorenzentrum Haus am Markt – Horn: Fr., 12. April - 10 Uhr, Pfarrerin

Stork. Öff. Kirchenvorstandssitzung: Fr. 15. März - 19.30 Uhr. Holzhausen:

Sa., 6. April – 17 Uhr – Social Media Gottesdienst, Pfarrerin Stork und

Pfarrer Loest. Offene Tür: Dienstag, 9. April – 15 Uhr. Plattdeutscher

Nachmittag: Dienstag, 19. März – 15 Uhr. Frühstück Holzhausen: Freitag,

5. April - 9 Uhr mit der Bitte um Anmeldung bis zum Mittwoch vor dem

Termin. Seniorenresidenz Hermannshof – Holzhausen: Hermannshof II:

Freitag, 22. März – 10 Uhr - Pfarrerin Stork. Bellenberg: So., 17. März –

11 Uhr – Gottesdienst, Pfarrer Zizelmann. Veranstaltungen (nicht in den

Ferien): Sonntags: Bibelgespräch: i.d.R. am 2. und 4. Sonntag im Monat um

19 Uhr im Gemeindehaus. Montags: Handarbeitscafé: am letzten Montag

im Monat um 14.30 Uhr im Gemeindehaus. Leseabend: 1. April um 19.30

Uhr im Gemeindehaus. Männersache: am letzten Montag im Monat um

19 Uhr im Gemeindehaus. Jugendkreis Paradise: 14tägig montags 16.30

bis 19.30 Uhr „Alte Post“ (nicht in den Schulferien). Hauskreis I am 1.

+ 3. Montag im Monat in privaten Haushalten: 20 Uhr (Info-Tel.: 1444).

Dienstags: Bastelkreis: 20 Uhr im Gemeindehaus, Kirchstraße 3 (außer

in den Ferien). Hauskreis II am 1. + 3. Dienstag im Monat in privaten

Haushalten: 20 Uhr (Info-Tel.: 69465). Mittwochs: Frauenhilfe: am 1. und

3. Mittwoch im Gemeindehaus um 14.30 Uhr – 6. und 20. März. Chor der

Gemeinde: 19.30 Uhr Leitung: Utta Grotstollen-Niewald (nicht in den

Ferien). Teenkreis-Mainland (Jugendliche ab 13 Jahren): 19 bis 21 Uhr „Alte

Post“ (nicht in den Schulferien). Ökumenischer Kreis: am ersten Mittwoch

im Monat um 19 Uhr im katholischen Gemeindezentrum Heilig Kreuz

Horn. Donnerstags: Posaunenchor: 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Leitung:

Friedrich Rhiemeier. Jugendkreis Chicken Curry: 14-tägig donnerstags

17 bis 19 Uhr „Alte Post“ (nicht in den Schulferien). Zentrum Moorlage,

Kolberger Str. 2 b (Eingang auf der Rückseite): 9 - 10.30 Uhr „Offener Treff

mit Kaffeetrinken und fröhlicher Unterhaltung“. Freitags: Seniorentanz: 16

Uhr im Gemeindehaus, Leitung: Rosemarie Mäcker. Zentrum Moorlage,

Kolberger Str. 2 b (Eingang auf der Rückseite): Kinder-Treff (Kinder von

6 – 12 Jahren): 15 – 16.30 Uhr (nicht in den Ferien). Gemeindebüro:

Kirchstraße 1, Tel. 3636: geöffnet: Mi. und Do.: 10 - 12 Uhr, Fr. 15 – 17 Uhr.

Ev.-ref. Kirchengemeinde

Leopoldstal

In Leopoldstal: Gottesdienste: Sonntag, 17. März – 11 Uhr – Gottesdienst

mit Pfarrerin Schulz. Sonntag, 24. März – 17 Uhr – Gottesdienst, Gestaltung

von Mitgliedern des Kirchenvorstandes und Pfarrerin Schulz. Sonntag, 31.

März – 11 Uhr – Gottesdienst mit Pfarrerin Stork. Sonntag, 7. April – 11

Uhr – Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrerin Schulz. Jugendkeller

Leopoldstal: Der Jugendtreff „Sonntag 17 Uhr“ (für Jugendliche von 14 bis

18 Jahren). Termine, Uhrzeit und Planungsdetails werden mit der Gruppe

abgesprochen und können erfragt werden bei Claudia Voltjes im Haus der

Jugend „Alte Post“ Tel.: 05234 820390. Jungschar (für Kinder von 6 bis 12

Jahren): 14tägig dienstags von 16.30 Uhr bis 18 Uhr: 19. März – Hausrallye,

2. April – Osterbastelei. Belladonna: monatlich dienstags um 20 Uhr – 19.

März – So viel du brauchst. Frauenfrühstück: monatlich dienstags von 9.30 bis

11.30 Uhr - 26. März. „Kaffeetreff am Turm“: monatlich mittwochs um 15

Uhr – 13. März – Ein Nachmittag mit den Katechumenen und Konfirmanden

und Pfarrerin Schulz, 10. April – Rund ums Pflegegeld mit Mitarbeitenden

von Diakonie ambulant. In Veldrom: Gottesdienste: Sonntag, 14. April –

9.30 Uhr – Gottesdienst mit Pfarrerin Schulz. Seniorennachmittag „Offene

Tür“: monatlich mittwochs um 15 Uhr – 3. April. Offener Frauentreff und

Klöngruppe: an jedem 2. Donnerstag im Monat - 11. April. Gemeindebüro

in Leopoldstal: geöffnet montags und freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr,

donnerstags von 15 bis 17 Uhr, Telefon 820992.


Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 31

Apothekenbereitschaft

für Horn-Bad Meinberg bis zum 11. April

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 9.00

Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „32805 Horn-Bad

Meinberg“ unter www.akwl.de angezeigt“. Der Stadt-Anzeiger druckt

hier die erste der angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.

Notdienste Horn-Bad Meinberg und Umgebung

14. 3. Südholz-Apotheke, Lagesche Str. 31, Detmold, 05231/22882

15. 3. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn-Bad Meinberg, 05234/820100

17. 3. Medicum Apotheke, Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000

18. 3. Eichen-Apotheke, Ortsmitte 11, Schlangen, 05252/7187

19. 3. LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615

20. 3. Hof-Apotheke, Lange Str. 55, Detmold, 05231/23255

21. 3. Heutor-Apotheke, Heutorstr. 4, Blomberg, 05235/95310

22. 3. Kronen-Apo., Mittelstr. 33, Horn-Bad Meinberg, 05234/2538

23. 3. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444

24. 3. Apotheke an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300

25. 3. St. Nikolaus-Apotheke, Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212

26. 3. Bach-Apotheke, Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606

27. 3. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn-Bad Meinberg, 05234/820100

28. 3. Paulinen Apotheke, Bruchstraße 42, Detmold, 05231-9816625

29. 3. Apotheke zur Rose, Benekestr. 9, Detmold, 05231/974900

30. 3. Apotheke Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Detmold, 05231/8444

31. 3. Bahnhof-Apotheke, Bahnhofstr. 1, Detmold, 05231/22556

1. 4. Bad-Apotheke, Parkstr. 55, Horn-Bad Meinberg, 05234/9762

2. 4. Engel-Apotheke, Marktstr. 1, Steinheim, 05233/5232

3. 4. Lortzing-Apotheke, Lange Str. 79, Detmold, 05231/22200

4. .4 Kronen-Apo., Mittelstr. 33, Horn-Bad Meinberg, 05234/2538

5. 4. Apo. am LPD, Hornsche Straße 47, Detmold, 05231/3080380

6. 4. St. Rochus-Apotheke, Bahnhofsallee 8, Steinheim, 05233/8609

7. 4. Medicum Apotheke, Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000

8. 4. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444

9. 4. Elisabeth-Apotheke, Elisabethstr. 4, Detmold, 05231/28282

10. 4. Südholz-Apotheke, Lagesche Str. 31, Detmold, 05231/22882

11. 4. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn-Bad Meinberg, 05234/820100

Notrufnummern

Feuerwehr/Notfälle/Unfälle/

Rettungsdienst 112

Polizei: 110

Krankentransport: 05231/19222

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Klinikum Lippe-Detmold 05231/72-0

Augenärztlicher Notdienst: 116 117

Zahnärztlicher Notdienst: 01805/986700

Vergiftungen: 0228/2873211 oder 112

Tierärztlicher Notdienst: Haustierarzt fragen

Seelsorge evangelisch 08 00/1-110111

Seelsorge katholisch 08 00/1-110222

Apothekennotdienst: 0800/0022833

Frauen- + Kinderschutzhaus: 05232/8508500

(über AWO Lippe)

Sperrnotruf

Bank, Kredit, Mobilfunk) 116116

Kreispolizei 05231/609-0

Ehrenamt

Die Ehrenamtsbüros der Stadt

Horn-Bad Meinberg befinden

sich in Horn im Erdgeschoss des

Bauamtes und in Bad Meinberg

im Büro „Quartiersmanagement“

in der Parkstrasse 63.

Sie sind zu den Sprechzeiten

(Horn mittwochs 10 bis 12 Uhr

und donnerstags von 15 bis 17

Uhr, Bad Meinberg (jeden 4.

Donnerstag im Monat von 15

bis 17 Uhr) von Mitgliedern

des Senioren- und Behindertenbeirates

nach Vereinbarung

besetzt und erreichbar unter

05234 /201301 (Horn) oder

05234/2055182 oder mobil

0176-50972544 (Bad Meinberg,

Frau Schröder-Sohn).

Saisoneröffnung am

5. April in den neu

gestalteten Räumen

des Burgmuseums

Horn

Musik

von White

Coffee

White Coffee? Ein leckeres

Getränk zu jeder Jahreszeit -

oder ein akustischer Genuss.

Eine Gitarre, eine Ukulele und

zwei Stimmen im Einklang. Mit

eigenen Songs und Coverstücken

schaffen sie eine harmonische

Atmosphäre aus Reggae,

Jazz und Popmusik. Jenny und

Andy Grove geben bekannte

Stücke aus Jazz, Popmusik und

Bossa Nova in eigener, stimmungsvoller

Version wieder.

Ihre eigenen Stücke sind sehr

vom Reggae beeinflusst, was

in den teilweise sozialkritischen

Texten spürbar ist. Es geht Ihnen

hauptsächlich darum, mit ihrer

Musik die Wertschätzung der

kleinen Dinge im Leben hervorzuheben.

Das Konzert beginnt

am Freitag, 5. April um 17:00

Uhr im Burgmuseum Horn.

Der Eintritt ist frei. Dies gilt

auch für den Museumsbesuch

im Burgmuseum Horn ab 14:00

Uhr. Die neugestalteten Räumlichkeiten

zeigen Stadt- und

Burggeschichte in anschaulicher

Weise. Der Heimatverein

Horn lädt zu beiden Veranstaltungen

ins Burgmuseum Horn,

Burgstraße 13 ein.

Die Zukunft heisst

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Freie Fahrt in jede Stadt! Heute und in Zukunft!

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Heimatverein

Horn bietet eine

Gruppenführung

100 Jahre

Revolution in

Lippe

Das Landesmuseum schreibt zur

Sonderausstellung. Im November

2018 jährte sich zum hundertsten

Mal die Abdankung des letzten

deutschen Kaisers und die Geburt

der ersten deutschen Demokratie.

In Lippe dankte 1918 parallel zu den

Ereignissen in Berlin der regierende

Fürst Leopold IV. ab. Die Residenz

Detmold wurde zur Hauptstadt eines

Freistaates. Lippe war um 1900 ein

typischer Kleinstaat des deutschen

Kaiserreiches. Die Ausstellung

nutzt dieses Fallbeispiel, um den für

die deutsche Demokratiegeschichte

bedeutenden Moment des Übergangs

von der Monarchie zur demokratischen

Republik zu beleuchten.

Die Vorgänge im Fürstentum Lippe

stehen beispielhaft für die Geschichte

der Vielzahl der kleinen deutschen

Staaten. Bewusst lenkt die Ausstellung

den Blick auf die revolutionären

Ereignisse in der Provinz und zeigt

auf, dass keineswegs allein die Vorgänge

in Berlin und München die

Novemberrevolution ausmachten.

Der Heimatverein Horn organisiert

am 24. März um 15:00 Uhr eine

Führung durch die Sonderausstellung

Treffpunkt ist für Gäste und

Mitglieder der Eingangsbereich

des Landesmuseums in Detmold.

Der Eintritt und die Führung werden

durch den Heimatverein Horn

gezahlt.

Kleinanzeigen und Stellenmarkt

Klein- und Stellenanzeigen ganz einfach bestellen: Telefon 05234-2028-21 oder unter www.stadt-anzeiger-hbm.de.

Wenn Sie Ihren

Stadt-Anzeiger

einmal nicht

bekommen haben,

rufen Sie uns bitte an!

Tel. 0 52 34 / 20 28 19

Die April-Ausgabe des Stadt-

Anzeigers erscheint am

Donnerstag, dem 11. April

2019 - Anzeigenschluss ist

wie immer eine Woche vorher.

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Stadt-Anzeiger Nr. 648 14. März 2019 Seite 32

Lisa Buckoh und ihr Team hatten

zwei Busse organisiert, um zu einem

Bundesliga-Handballspiel nach

Lemgo zu fahren. Bei strahlendem

Sonnenschein starteten die 107 TV-

Sportler Richtung Lemgo um den

„TBV Lemgo Lippe“ gegen den „SC

DHFK Leipzig“ zu unterstützen.

Aktive Handballer aus allen Jugendund

Seniorenmannschaften waren

bei dieser Fahrt vertreten.

Auch viele Eltern nutzten die

Chance ein Bundesligaspiel live zu

verfolgen.

Die Stimmung während des Spiels

war sehr gut, was vermutlich am

guten Spiel und dem Sieg der Heim-

Mannschaft lag. Nach dem Abpfiff

wurden natürlich noch Autogramme

gesammelt und Selfies mit den Spielern

gemacht.

Auf der Heimfahrt wurde dann

einstimmig beschlossen, dass diese

TV Bad Meinberg beim Handball in Lemgo

Euphorie der Weltmeisterschaft weitertragen

Fahrten jetzt wieder regelmäßig stattfinden

sollen. Durch solche Aktionen

soll die Euphorie der vergangenen

Handball-Weltmeisterschaft weitergetragen

werden und die Begeisterung

für diesen Sport bei den Mitgliedern

gefestigt werden. Außerdem

ist es eine erfrischende Abwechslung,

auch außerhalb der eigenen Hallen

einen schönen Nachmittag mit den

Jugendlichen, Mannschaftskollegenund

Kolleginnen zu verbringen.

„Es ist schön, dass sich so viele

Kinder und Jugendliche für den

Handballsport begeistern“, freute

sich Lisa Buckoh, die sehr engagiert

im Bereich der Jugendabteilung

tätig ist.

Der Vorstand unterstützt solche

Aktionen, und hofft, dass noch mehr

Jugendlich den Weg zum Handballsport

finden.

Nach wie vor werden Spieler und

LG Lippe-Süd erfolgreich bei den Deutschen

Meisterschaften

Desiree auf 5, Marie-

Theres auf 10

Spielerinnen gesucht. Beim TV

Horn-Bad Meinberg kann jeder

spielen, der Lust auf Handball hat.

Die jüngsten Spieler sind fünf Jahre

alt und die ältesten Spieler um die

fünfzig. Die Trainingszeiten sind

auf der Homepage des TV Horn Bad

Meinberg zu finden: https://tvhbm.

de.

PR

Jugendtrainer des TV Horn-Bad

Meinberg (v.l.) Thorsten Wesseler,

Nina Kroll, Francesca Rackow,

Yannah Geise, Carolin Wächter,

Alina Zauner, Lisa Buckoh, Evi

Lilie und Maren Rayzik.

Foto: Privat

Qualitäts-Marken-

Möbel

Volle Konzentration! Desiree und Marie-Theres in Leipzig am Start.

Foto: Ralf Görlitz

Mit tollen Erfolgen kamen die LG Lippe-Süd-Athletinnen von den

Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften aus Leipzig zurück.

Stabhochsprung: Desiree Singh belegte gemeinsam mit Ria Möllers (Bayer

Leverkusen) mit übersprungenen 3,90 Meter Rang 5. Der Titel ging an Lisa

Ryzih (ABC Ludwigshafen), die 4,60 Meter meisterte. Desiree: „Nachdem

ich in den Letzten Wochen nur sehr eingeschränkt trainieren konnte, war

die Nominierung für die Deutschen einfach toll. Und dann vor solch einer

Kulisse zu springen, macht einfach Riesenspaß.“

Kugelstoß: Deutsche Meisterschaften und persönliche Bestleistung – das

passt bei Marie-Theres Bornemeier einfach zusammen. Wie im Sommer

2018 in Nürnberg stieß Marie-Theres nun auch in Leipzig mit 15,19 Meter

wieder eine neue persönliche Bestleistung. „So machen Deutsche richtig

Spaß. Natürlich wäre ich gern ins Finale der besten Acht gekommen, doch

da fehlten noch ein paar Zentimeter. Nun habe ich ein klares Ziel für die

Deutschen im Sommer in Berlin.“ Der Sieg ging erwartungsgemäß an

Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge). Ihre Siegesweite: 19,54 Meter.

Herzlichen Glückwunsch an Desiree, Marie-Theres und ihre Trainer Olaf

Hilker und Marco Müllers.

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