PT-Magazin 03 2019

ptmagazin

Offizielles Magazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung, Regiotop, German Mittelstand, Plattform-Ökonomie, Geschäftsgeheimniss, KIA Stinger 3.3, Viraler Wandel,

15. Jahrgang | Ausgabe 3 | 2019 | ISSN 1860-501x | 3 Euro

Im Interview:

Susanne Szczesny-Oßing, die

erste Frau an der Spitze der

IHK Koblenz (S. 14)

Warum der German

Mittelstand …

… auf die Liste des

immateriellen Welt-kulturerbes

der UNESCO gehört (S. 18)

Plattform-Ökonomie

Ökosysteme können neue

Potenziale fürs Geschäft

erschließen (S. 36)

Freiwilligkeit & Verbindlichkeit

Möglichkeiten zur Implementierung

von Verantwortung

mittels CMS (S. 42)

Unternehmertum

Nichts für schwache Nerven.

758 Firmen auf der Juryliste 2019

Das Netzwerk der Besten umfasst alle Unternehmen, die im Wettbewerb „Großer Preis

des Mittelstandes“ nominiert oder ausgezeichnet wurden. Auf Seite 22 ff. finden Sie

Auszüge aus der „Juryliste 2019“ und auf S. 26 die Übersicht der Gala-Abende im Herbst.

Wie immer: Kommentare, Diskussionen und Themen an redaktion@op-pt.de senden.

Wir freuen uns auf Sie! Helfried Schmidt und Petra Tröger


325

2018


PT-MAGAZIN 3/2019

EDITORIAL

Regionalmanagement

und REGIOTOP

Der Begriff „Ökosystem“ beschreibt das

komplexe Wirkungsgefüge verschiedener

Lebewesen und deren Umwelt. Verschiedene

Nahrungsebenen sorgen

durch Auf- und Abbau von Stoffen für

den Energietransfer und garantieren so

einen ökologischen Kreislauf in einem

(dynamischen) Fließgleichgewicht. Am

Anfang stehen zum Beispiel Grünpflanzen,

die organische Stoffe aus anorganischen

Stoffen und Sonnenlicht aufbauen.

Die Grünpflanzen werden von Pflanzenfressern

gefressen und diese von Fleischfressern.

Und schließlich bauen Bakterien

und Pilze am Ende des Kreislaufs

alles Abgestorbene wieder in abiotische

Stoffe zurück.

Weil diese Fließgleichgewichte lebender

Biosysteme hochkomplex sind, lassen

sie sich nicht einfach mechanistisch

beschreiben. Auch Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen

scheitern. Das macht Vorhersagen

schwierig. Deshalb führte das

Erzwingen einer intensiven Bewirtschaftung

immer in die ökologische Katastrophe:

Ein ehemals artenreicher Teich degeneriert

zum Tümpel voll stinkender Brühe.

Es braucht eine sanfte Bewirtschaftung,

die es der Natur erlaubt, ihr dynamisches

Gleichgewicht selbst zu regeln, auf diese

Weise das komplexe Ökosystem im dynamischen

Fließgleichgewicht zu erhalten

und eine reiche Artenvielfalt zu bewahren.

Analog beschreibt der englische

Begriff „ecosystem“ die Gesamtheit der

wirtschaftlichen Akteure innerhalb eines

abgrenzbaren Systems. In Deutschland

etablierte das RKW den Begriff des Gründerökosystems.

Dafür steht zum Beispiel

das Silicon Valley. Der Gründerökosystem-

Ansatz soll eine ganzheitliche Perspektive

auf das Gründungsgeschehen erlauben

und zugleich die zugehörigen Rahmenbedingungen

abbilden.

Im „Regionalmanagement“ soll

qualifiziertes Personal die Vorstellungen

regionaler Akteure umsetzen und

querschnittsorientierte regionale Entwicklungsprozesse

initiieren und weiterführen.

Ein solches regionales Wirtschaftssystem,

das einem dynamischen

Gleichgewicht zustrebt, bezeichnen wir

als REGIOTOP1). Dieser Begriff könnte

eine ganzheitliche Perspektive auf das

(regionale) Wirtschaftsgeschehen und

die zugehörigen Rahmenbedingungen

erlauben.

Umgrenzte regionale Märkte, in

denen hinreichend viele Selbstständige,

Gewerbetreibende und Unternehmen

vielfältige Arbeits- (Ernährungs-)möglichkeiten

anbieten, wirken nach außen

gesund und voll sprühenden Lebens. Hier

sind kleine und mittlere Unternehmen

integraler Bestandteil einer stabilen

kooperativen Infrastruktur und nehmen

bei ausreichender Kapitalbasis zunehmend

am Export von Gütern und Leistungen

in andere Märkte teil. So wachsen

kleine Unternehmen zu großen heran.

Doch externe staatliche Eingriffe können

die Selbstorganisation dieser hochgradig

komplexen Prozesse empfindlich

stören. Überregulation lähmt ganze Ketten

kooperativer Prozesse mit Zulieferern,

Arbeitsmarkt und Umwelt. Teile des Mittelstands

sind dann plötzlich von Märkten

(Nahrungsketten) abgeschnitten

oder bei der Eigenkapitalbildung behindert.

Existenz, Reinvestition und Wachstum

werden beschränkt. Wenn aber die

Nahrungsketten im REGIOTOP erst einmal

zerstört sind, wandern vor allem

junge Leute neuen Existenz- und Entfaltungschancen

in anderen Regionen und

Städten hinterher.

Bei aller Beachtung der historischen

Prägungen der Wirtschaftsregionen muss

künftig die „Artenvielfalt“ und Eigendynamik

unternehmerischer Tätigkeit im

Mittelpunkt kommunaler und regionaler

Interessen stehen. Jeder einzelne Selbstständige

und Gewerbetreibende muss

ernst genommen werden. Vorbildliches

wurde dabei geleistet zum Beispiel von

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Kreis Borken mbH (Premier-

Ehrenplakette 2018), Wirtschaftsförderung

Stadt Bamberg in Kooperation mit

der Wirtschaftsförderung Landkreis Bamberg

(beide: Premier-Kommune 2018),

Landeshauptstadt Magdeburg (Premier-

Kommune 2017), Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Rhein-Kreis Neuss mbH

(Premier-Kommune 2016), Gemeinde

Niederwinkling (Premier-Ehrenplakette

2015) oder WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft

am Mittelrhein mbH (Premier-Kommune

2015).

1) Wirtschaftsraum als REGIOTOP

Ihr Helfried Schmidt

»Wir lieben

unser

Finger-Haus,

weil ...

... unser Leben

an Qualität

gewonnen hat.«

Dennis Brussmann,

FingerHaus-Bauherr

HOME-SELFIE: Sonne, großer

Garten, schönes Zuhause.

Familie Brussmann vor ihrem

Finger-Haus in Vöhl (Hessen).

Ausgezeichnet in Qualität und

Preis-Leistung seit über 70 Jahren.

Jetzt informieren: fingerhaus.de


08

10

56

58

48

06 42

50 52

Inhalt

3

Regionalmanagement und

REGIOTOP

Editorial von Helfried Schmidt

Gesellschaft

06

Aus der Geschichte lernen

Ein Weckruf für eine

proeuropäische Debatte

08

Schadens-Maximierung

Die FED tritt auf die Bremse -

wie geht es weiter?

10

12

14

DNA-Lego

Ein neues, noch mächtigeres

CRISPR-Tool

Firmenportrait

PK - designed for people,

Peter Kenkel GmbH

Plattform für den Mittelstand

Susanne Szczesny-Oßing, die erste

Frau an der Spitze der IHK Koblenz

Oskar-Patzelt-Stiftung

16

18

Großer Preis des Mittelstandes

25 Jahre Nachhaltig Wirtschaften

Warum der German Mittelstand …

… auf die Liste des immateriellen

Weltkulturerbes der UNESCO

gehört. Ein Plädoyer für ein

Wirtschaftssegment.

20

Jurylisten

Regional

Bilder:

06: © Superbass / CC-BY-SA-4.0

08: © public domain

10: © Thomas Splettstoesser, Wikimedia, CC BY-SA 4.0

42: © Daniel X. O‘Neil, CC BY 2.0

48: © Tim Reckmann, FlickR, (CC BY 2.0)

50: © Henry Czauderna - stock.adobe.com

52: © Mariano Mantel, FlickR, (CC BY-NC 2.0)

56: © Wilhelm-Rafael Garth/Arnd Joachim Garth

58: © Romolo Tavani

Titelbild:

© Jon Roig, flickr.com

Covermontage: Remo Eichner-Ernst,

OPS Netzwerk GmbH


22

24

27

Jurylisten

Sonderpreise

Jurylisten

Regional

„Um Gottes willen!“

Kolumne von Petra Tröger

Wirtschaft

28

Firmenportrait

ONI-Wärmetrafo GmbH,

ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH

30

Das kann kein anderer

„In Europa wird analysiert, diskutiert

und bis zum Ende optimiert“

32

34

36

38

Firmenportrait

EZU-Metallwaren GmbH & Co. KG

Kapitalmarkt & Mittelstand

Expertengespräch zu Friktionen

zwischen der der Basis, Berlin und

Brüssel

Plattform-Ökonomie

Erfolgreicher Mittelstand macht sich

auf in die Welt der Ökosysteme und

digitalen Plattform-Ökonomie.

Neue Potenziale warten.

Viraler Wandel

„Lieber mit wenigen starten,

als auf alle warten!“

40

Firmenportrait

Tief- und Rohrleitungsbau

Wilhelm Wähler GmbH

42

46

48

Zwischen Freiwilligkeit und

Verbindlichkeit

Möglichkeiten zur Implementierung

von Verantwortung mittels CMS

Firmenportrait

Die Lammetal GmbH

Das neue Geschäftsgeheimnisgesetz:

Blinder Fleck im Mittelstand

Von der Richtlinie zum Gesetz

Berlin | Brandenburg

50

Berlin / Brandenburg

Kleine Fotoserie zu einer

beeindruckenden Region

52

Eine Region mit Zukunft

Der „Masterplan Industriestadt

Berlin“ und die brandenburgische

Strategie „Stark für die Zukunft –

Kräfte bündeln“ orientieren sich

insbesondere auf den Mittelstand.

Lifestyle | Auto

56

Stinger oder besser Stauner

Der neue Kia

Stinger 3.3 T-GDI AWD GT

Impressum

58

Buchempfehlung

Impressum

Geschmackvoll und

ausgezeichnet ...

Superstar

2017

Superstar

2019

Display und Schoepe:

Das gehört zusammen!

Vernetzen Sie sich mit uns auf:

PT pt-magazin.de

km kompetenznetz-mittelstand.de

bit.ly/Netzwerk-der-Besten-auf-XING

youtube.com/user/opsnetzwerk

facebook.com/ptmagazin

twitter.com/pt_magazin

www.Schoepe-Display.com


Aus der Geschichte lernen

Ein Weckruf für eine proeuropäische Debatte

über nationale Interessen hinweg

PT-MAGAZIN 3/2019

Gesellschaft

6

1. Noch zu Schulzeiten haben wir gehört:

Weimar ist an seiner Verfassung gescheitert.

Inzwischen weiß man: 60 v.H. der

wahlberechtigten Bevölkerung hatten

demokratiefeindliche Parteien gewählt.

„Keine Demokratie ist zu halten, wenn ihr

die Bürger ausgehen“, schlussfolgert der

Historiker Egon Flaig in: „Die Zukunft der

Demokratie.“ Was lernen wir daraus für

Europa? Europa scheitert nicht an seinen

Verträgen, sondern, wenn ihm die Europäer

ausgehen. Eine „Weimarisierung“ ist

daher zu vermeiden.

© Superbass / CC-BY-SA-4.0

2. Europa ist im historischen Maßstab

ohne Frage eine Erfolgsgeschichte. Die

Trägerin des Friedenspreises des Deutschen

Buchhandels, Aleida Assmann,

fragt, was die EU, was Europa zusammenhält.

Die Begründung für den Friedensnobelpreis

an die EU aus dem Jahre 2012

reflektierend schlägt sie die vier Lehren

aus der Geschichte vor: Friedensprojekt

– Demokratisierung – Erinnerungskultur

- Menschenrechte. Die Europäer sollten

sich dieser Lehren bewusst bleiben.

3. Themenwechsel. In Deutschland

nimmt im politischen Raum die Neigung

zu, dem Staat mehr unternehmerisches

Engagement einräumen zu wollen.

Gewiss, auch für mich ist es unverständlich,

dass wir in Europa auf die amerikanischen

global player wie google, facebook,

apple und amazon neidisch schauen, es

aber nicht geschafft haben, etwas Vergleichbares

auf die Beine zu stellen. Aber

diese und viele andere Unternehmen

sind Resultat privater Initiative und einer

Risiko-Kultur, die wir bislang haben nicht

entwickeln können. Daraus ordnungspolitisch

zu schließen: mehr Staat statt

privat, stellt Ludwig Erhard auf den Kopf.

Wenn der Staat noch nicht einmal seine

ureigenen Aufgaben ordnungsgemäß

erfüllen kann (BER lässt grüßen!), wenn

er Organisationen wie die DB nicht auf´s

Gleis bekommt, wenn er beim Thema

„digitale Verwaltung“ meilenweit hinter

dem privaten Sektor herhinkt, lässt man

sogar im Saarland in diesem Fall das

„grad selääds“ nicht mehr gelten.

4. Die Stimmung für Demokratie und

Marktwirtschaft schwächelt, vom Systemwechsel

in Richtung Sozialismus

wird wieder geträumt. Dabei wird allzu

oft der methodische Fehler gemacht, das

Ideal eines Systems mit der Realität eines

anderen zu vergleichen. Beim Vergleich

des Ideals des Sozialismus mit dem Ideal

der Marktwirtschaft ist im theoretischen

Wettstreit der Sozialismus nie als Sieger

hervorgegangen. Und beim Praxistest ist

der Vergleich DDR-BRD doch historisch

noch so frisch, dass irgendwelche Zweifel

überflüssig sind. In Kuba geht man

jetzt in Richtung Kapitalismus, um den

Sozialismus finanzieren zu können. Und

was man auf sozialistischem Weg aus

Venezuela gemacht hat, ist zum Heulen.

Wer weiter träumt, sei an das Wort von

Hölderlin erinnert: Immerhin hat das

den Staat zur Hölle gemacht, dass ihn

der Mensch zu seinem Himmel machen

wollte. Nordkorea als Beispiel.

5. Der französische Präsident Emmanuel

Macron hat in seiner Rede vor dem

Europaparlament in Straßburg bezogen

auf die Demokratiedebatte festgehalten:

„Wir brauchen keine autoritäre Demokratie,

sondern Autoritäten in der Demokratie.“

Damit hat er einen wichtigen Punkt

angesprochen, der bei den Wählern oft

missverstanden wird. Die Frage, wer

soll regieren, wer soll herrschen, wusste

schon Karl Popper, ist in der Demokratie

falsch gestellt. Vielmehr muss es heißen:

wie sind die Institutionen, „wie können

wir den Staat und die Regierung organisieren,

dass auch schlechte Herrscher

keinen allzu großen Schaden anrichten

können?“ und er folgert: „Wenn du eine

vollkommene Gesellschaft anstrebst,

so wirst du sicher gegen die Demokratie

sein. Aber du wirst nichts Besseres

zusammenbringen. Politik bedeutet, das

kleinere Übel zu wählen.“ Der Blick auf

die autoritären Entwicklungen nicht nur

in Russland, in den USA oder der Türkei,

sondern auch da und dort in Europa

sollte uns für diese Fragen sensibilisieren.

6. Um Macrons Wort von den Autoritäten,

bezogen jetzt auf Europa, aufzugreifen,

fallen einem die Gründungsväter

Europas wie Robert Schuman, Alcide de

Gasperi, Paul-Henri Spaak, Joseph Bech


© gemeinfrei

und Konrad Adenauer ein. In ihrer Folge

und ihrem Geiste können wir erinnern

an Helmut Schmidt und Valèry Giscard

d’Estaing, an Helmut Kohl und Francois

Mitterand, aber auch an Václav Havel

oder Lech Walesa. Solche europäischen

Autoritäten bräuchten wir auch und

gerade heute wieder, um Europa zu stärken,

damit es nicht zum Spielball fremder

Mächte wird.

7. Auch dies ist zu lernen, damit die

Geschichte uns nicht etwas beschert,

was nicht in unserer Absicht lag. Erinnern

wir an die Analyse von Christopher

Clark, der von Schlafwandlern spricht,

die in den Ersten Weltkrieg hineingeschlittert

sind. Das Wort von den Schlafwandlern

bezogen auf die gegenwärtigen

Politiker in Europa macht in Analogie

hierzu die Runde. Schlittert Europa in

die Bedeutungslosigkeit? Einzige Ausnahme:

der junge französische Präsident

Emmanuel Macron mit vielen Vorschlägen,

wie Europa weiter zu entwickeln

ist; alle anderen sind mehr oder weniger

auf ihre nationalen Interessen fokussiert

oder- schlimmer noch- haben mit

Europa nichts im Sinn. Eine proeuropäische

Debatte über nationale Interessen

hinweg braucht viel mehr Impulse, als sie

Macron allein geben kann.

8. Die Bürger und Bürgerinnen in

Europa sollten aus der Geschichte soviel

gelernt haben, dass sie vom Nationalismus

auf europäischem Boden die Nase

voll haben müssten. Oder erweisen sie

sich auch als Schlafwandler? ó

Über den Autor

Dr. Hanspeter Georgi war Wirtschaftsminister

des Saarlands und davor Hauptgeschäftsführer

der IHK Saarland. Er ist

Mitglied im Präsidium der Oskar-Patzelt-

Stiftung.


Schadens-Maximierung

Die FED tritt

auf die Bremse -

wie geht es weiter?

Was für eine Überraschung aber

auch – FED-Chef Jerome Powell

paddelt zurück: Die FED kapituliert und

bläst Zinserhöhungen für 2019 komplett

ab. Statt der geplanten zwei Zinserhöhungen

bleibt der Zins bei 2,25 bis 2,5 Prozent

und die amerikanische Notenbank

signalisiert in ihrem aktualisierten Ausblick

sogar, dass erst für 2020 wieder eine

Erhöhung in Anbetracht gezogen wird.

Dies betrachten wir als unwahrscheinlich.

Wir sagen: eine Rezession steht vor

der Türe - und zwar global. Aus diesem

Grund werden die Zinsen keinesfalls steigen,

sondern sinken und die Geldpresse

wird wieder angeworfen, um die Konjunktur

anzukurbeln. Willkommen in der

Zinsfalle!

Rezession kommt!

Das Euroland Italien steckt bereits in

einer Rezession und für Deutschland hat

die OECD bereits ihre Wachstumsprognose

für das Bruttoinlandsprodukt mehr

als halbiert: Von 1,6 Prozent im November

2018 auf 0,7 Prozent im März 2019. Die

Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland

keine Rezession. Unserer Meinung

nach handelt es sich hierbei mehr um

Wunschdenken, als um eine fundierte Prognose.

Die Rezession wird kommen, beziehungsweise

man kann bereits von einer

Rezession in einer unserer Schlüsselindustrien

– der Automobilindustrie – sprechen.

In den ersten zwei Monaten 2019 sank bei

den Automobilherstellern der Output im

Durchschnitt um 9,7 Prozent im Vergleich

zu den Vorjahresmonaten.

Auf dem größten Markt für Automobile

– China – sieht es noch wesentlich

düsterer aus. Der chinesischen Automobilvereinigung

(China Association of

Automobile Manufacturers) zur Folge

sanken im Januar und Februar 2019 die

PKW-Verkäufe um 17,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Bereits 2018 ging es um

4 Prozent abwärts. Schon werden bei den

deutschen Herstellern und Zulieferern

Schichten gekürzt oder ganz gestrichen

und sogar Entlassungen stehen im Raum.

© public domain

Münchhausens Ritt auf der Kanonenkugel.

Gravur von August von Wille

(1828-1887).

Die Entwicklung wird auf andere Branchen

und Länder ausstrahlen - eine Art

Dominoeffekt.

Bestätigt wird der wirtschaftliche

Abschwung durch den Einkaufsmanagerindex.

Dieser fällt auf ein 74-Monatstief!

Aus diesem Grund werden weder die

FED und schon gar nicht die Europäische

Zentralbank (EZB) 2020 die Zinsen erhöhen.

Ganz im Gegenteil, die Zinsen werden

fallen.


Zinsen werden sinken und es wird

wieder Geld gedruckt

Die Notenbanken werden alles tun, um

eine Rezession zu unterbinden, da es

ansonsten lediglich eine Frage der Zeit ist,

bis unser auf Pump und kontinuierlichem

Wachstum basierendes Wirtschafts- und

Finanzsystem uns mit einem Riesenknall

um die Ohren fliegt.

Staaten, viele Unternehmen und Privatpersonen

sind bereits bis zur Halskrause

verschuldet. Ergo: die Welt ist

süchtig nach der Droge „billiges Geld“.

Diese Droge wird es in Kürze wieder in

rauen Mengen geben. Mit der kommenden

Rezession werden Notenbanken

zukünftig in noch größerem Stil als in der

Vergangenheit die Geldschleusen öffnen

und die Zinsen weiter senken. Die EZB

wird weiterhin drastisch in die Märkte

eingreifen und Zombieunternehmen wie

beispielsweise die italienischen Banken

am Leben erhalten. Kurzum: die Zinsen

werden weiter sinken und die Notenbankbilanzen

werden in einem weitaus

größeren und uns bis dato unbekannten

Stil aufgebläht werden, um den Schein

einer funktionierenden Finanzwelt weiter

aufrecht zu erhalten. Summa summarum:

Die Planwirtschaft der Notenbanken

wird uns auf unbestimmte Zeit

erhalten bleiben.

Was bedeutet das für uns

Bürger konkret?

Die Banken und Versicherungen werden

weiter unter dem Notenbankexperiment

leiden und damit wir Sparer. Wir alle werden

durch die Niedrigzinsphase weiter

enteignet und sind Opfer dieses Ausnahmezustands.

Altersvorsorge wird immer

schwieriger. Immer mehr Menschen werden

im Alter zu wenig zum Leben haben.

Die Altersarmut wird insgesamt weiter

wachsen. Junge Menschen können

heute nicht mehr adäquat für das Alter

vorsorgen. Altersarmut ist vorprogrammiert!

Lebens- und Rentenversicherungen,

Bausparverträge und Riesterrenten

erwirtschaften nicht mehr die versprochenen

Erträge. Wenn überhaupt, werden

die mickrigen Zinsen zumeist von

den Gebühren wegfressen. Die Garantiezinsen

werden weiter sinken und immer

mehr Finanzinstitute werden Filialen

schließen und schlussendlich von der

Bildfläche verschwinden.

Die FED wird ebenso wie die EZB

die Zinsen weiter senken. Im Gegensatz

zur EZB hat die FED noch einen Puffer

von ein paar Prozent, bis es in den USA

in den negativen Bereich gehen wird. In

der Eurozone sind die Zinsen bereits bei

0-Prozent angelangt. Die EZB um Mario

Draghi hat bereits ihr Pulver verschossen.

In Kürze werden wir Bürger der Eurozone

mit nicht unerheblichen Negativzinsen

tyrannisiert. Dies bedeutet: Geld wird

noch billiger.

Wenn Sie lesen, dass ein weiteres

Aufkaufprogramm der Notenbanken

gestartet wird und die Zinsen weiter

gesenkt werden, dann greifen Sie zu und

kaufen Aktien, ETF´s, Fonds und Immobilien.

Denn dann geht die Party weiter.

Dann wird die bereits jetzt schon angeschwollene

Blase an den Aktien- und

Immobilienmärkten noch weiter aufgeblasen.

Dax 20.000 wir kommen! Folglich

wird Wohnen noch mehr zum Luxusgut.

Doch Vorsicht ist geboten! Achten Sie auf

das Timing. Steigen Sie rechtzeitig wieder

aus und realisieren Sie Ihre Gewinne. Jede

Party geht irgendwann zu Ende.

Das Einzige was die Notenbanken

mit ihrer Politik erreichen werden ist,

sich abermals teuer Zeit zu erkaufen und

den Crash abermals in die Zukunft zu verschieben.

Denn eines werden sie nicht —

das Problem lösen! Nein, lediglich die

Fallhöhe wird weiter nach oben justiert

und der Aufprall damit noch härter. Als

Vollkaskoschutz ist Gold in Ihrem Portfolio

unabdinglich. Wenn selbst Banken

aktuell bis zu 10 Prozent Gold als Absicherung

empfehlen, dann können Sie sich ein

Bild davon machen, wie viel Sie besitzen

sollten. Selbst die Notenbanken der Welt

kaufen seit 2008 immer mehr Gold als

Lebensversicherung auf. Im letzten Jahr

sogar so viel wie seit 70 Jahren nicht. Fakt

ist: Keine Krise wurde jemals und wird

auch in Zukunft jemals mit Gelddrucken

gelöst. Auch wenn immer mehr Ökonomen

der „Modern Money Theorie“ (MMT)

anhängen. Das einzige, was momentan

von den Notenbanken betrieben wird, ist

volkswirtschaftliche Schadensmaximierung.

Den Preis dafür werden wir Bürger

bezahlen. Und zwar in Gänze. ó

Über die Autoren

Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner

und Honorarberater Matthias Weik

und Marc Friedrich schrieben gemeinsam

die vier Bestseller “Der größte Raubzug der

Geschichte – warum die Fleißigen immer

ärmer und die Reichen immer reicher werden“,

„Der Crash ist die Lösung – Warum

der finale Kollaps kommt und wie Sie

Ihr Vermögen retten“, „Kapitalfehler - Wie

unser Wohlstand vernichtet wird und

warum wir ein neues Wirtschaftsdenken

brauchen“ und „Sonst knallt‘s!: Warum wir

Wirtschaft und Politik radikal neu denken

müssen“. www.friedrich-weik.de

9

PT-MAGAZIN 3/2019

Gesellschaft


DNA-Lego

Ein neues, noch mächtigeres CRISPR-Tool:

Der Durchbruch zum Editieren des menschlichen Genoms?

PT-MAGAZIN 3/2019

Gesellschaft

10

Anders als noch vor zwei Jahren

assoziieren heute nicht mehr viele

Menschen mit dem Begriff „CRISPR“ so

etwas wie einen Müsliriegel. Auch wenn

wenige wissen, dass sich dahinter der

schwierig verständliche Fachbegriff „clustered

regularly interspaced short palindromic

repeats“ verbirgt, was zunächst

nichts anderes beschreibt als bestimmte

Abschnitte sich wiederholender DNA-

Stücke im Erbgut von Bakterien, so muss

nicht mehr erklärt werden, dass es sich

dabei auch um ein mächtiges Tool für

das Editieren von Genen verbirgt. Was

vor wenigen Jahren noch ein kaum Aufmerksamkeit

erregendes Randgebiet der

Bakteriophagen-Forschung war und nur

einen sehr kleinen Zirkel von hoch spezialisierten

Biologen bewegte, hat sich

längst zu einem der bedeutendsten wissenschaftlichen

und technologischen

Durchbrüche dieses Jahrhunderts entwickelt,

mit einem gewaltigen revolutionären

Potential für Anwendungen in Medizin

und Humangenetik. Und unlängst hat

die neue Gentechnologie einmal mehr

gezeigt, dass sie noch für einige weitere

Überraschungen gut ist.

Die Entdeckung von CRISPR geht auf

die Erforschung von Phagen in den 1980er

Jahren zurück. Phagen sind Viren, die Bakterien

anfallen. Einmal mit ihnen infiziert,

ist es den Bakterien möglich, Teile der

viralen Fremd-DNA in ihre eigene DNA zu

integrieren, und zwar in Form wiederkehrender

kurzer Palindrome, die von anderen

Sequenzen unterbrochen wurden (ein

Palindrom ist eine Zeichensequenz, die

sich von vorne genauso liest wie von hinten,

wie beispielsweise der Name „Anna“).

Den Namen „CRISPR“ schlugen die Phagenforscher

Francisco Mojica und Ruud

Jansen im Jahr 2001 vor, als sie nach weiteren

unterbrochenen palindromischen

Wiederholungen in Gensequenzen

suchten, wie sie bei zahlreichen Phagen

bereits entdeckt worden waren. Der eingegliederte

DNA-Teil dient den Bakterien

zur Wiedererkennung: Sobald es Viren

mit dieser DNA erneut angreifen, identifizierten

die Bakterienzellen diese DNA

und können so Strategien zum Schutz

entwickeln. Zu diesem Zweck gesellt sich

zur CRISPR-DNA ein weiteres Enzym, ein

so genanntes „Cas“ („CRISPR-associated“)

– Protein Mit diesem lässt sich die

erkannte Gensequenz aufschneiden und

damit der Virus unschädlich machen. Von

solchen Cas-Proteinen hat Mutter Natur

eine ganze Reihe entwickelt, mit jeweils

sehr verschiedenen Graden von Effizienz,

wenn es darum geht, den Genstrang

aufzutrennen. Als besonders nützlich hat

sich eine Version erwiesen, die als „Cas9“

bezeichnet wird.

Um das Jahr 2012 herum erkannten

die Geningenieure, dass sich der zusammengesetzte

CRISPR/Cas9-Komplex

auch jenseits der Bakterienwelt sehr

gut zum Zwecke der Manipulation von

Genen (etwas harmloser auch als „Editieren“

von Genen bezeichnet) eignet.

Dabei funktioniert er wie Legobaustein-

Finder und Schere zugleich: Man stattet

ihn einfach mit einer Sequenz aus, die

genau komplementär zu der gewünschten

DNA-Zielsequenz ist, woraufhin der

Enzymkomplex die gewünschte Zielsequenz

in der DNA findet und genau

dort aufschneidet. Damit lässt sich an

dieser Stelle eine beliebige gewünschte

Gensequenz einbauen oder eine andere

ersatzlos entfernen. Diese Methode lässt

sich so bei nahezu allen Lebewesen zum

schnellen und genauen Schneiden und

Spleissen ihrer DNA einsetzen, bei Pflanzen,

Tieren, Bakterien sowie zuletzt auch

beim Menschen. Innerhalb von kürzester

Zeit hat CRISPR die Biologie transformiert

und ganz neue Wege zur Behandlung von

Krankheiten eröffnet.

Nun ist in den letzten Monaten auch

in der populären Presse sehr viel geschrieben

worden zu CRISPR, oft verknüpft mit

der Sorge, dass die Gentechnologie mit

dieser Technologie einen mächtigen

Hebel erhält, der ihre Möglichkeiten wie

Probleme noch einmal enorm vergrö-

WIR SEHEN DIE

ZUKUNFT VORHER,

WEIL WIR SIE ERFINDEN.

DREIHUNDERTFÜNFUNDSECHZIG.

PREISTRÄGER

2014

Ehrenplakette

2017


ßern wird, da es mit ihr sehr viel einfacher

wird, Gene von Lebewesen zu verändern,

modifizierte DNA in die Keimbahn von

Lebenswesen einzubringen und damit

deren Eigenschaften dauerhaft zu beeinflussen.

Die internationalen Schlagzeilen

bestimmte die neue Methode schließlich

im November 2018, als die Geburt der ersten

mit CRISPR genmanipulierten Babys

in China gemeldet wurde.

Was sich allerdings noch gar nicht

auf dem Radarschirm der meisten Menschen

befindet ist, dass die Möglichkeiten

dieser neuen Gentechnologie noch bei

weitem nicht ausgereizt zu sein scheinen.

So ist im Februar 2019 im renommierten

Wissenschaftsmagazin Nature ein Artikel

erschienen, der einen neuen Enzymkomplex

vorstellt, der sehr ähnlich wie Cas9

funktioniert, aber etwa 40% kleiner ist,

(E. Nogales, J. Doudna et al., CasX enzymes

comprise a distinct family of RNAguided

genome editors, Nature, 4 Februar).

Geringere Grösse ist ein gewaltiger

Vorteil, wenn man versucht, einen entsprechenden

Gen-Editor in eine Zelle zu

bringen. Und CasX, wie der neue Komplex

getauft wurde, könnte sich gerade für den

Einsatz beim Menschen als besonders

mächtig herausstellen, da das menschliche

Immunsystem es leichter akzeptieren

sollte. So befürchten Ärzte, dass Cas9

bei Patienten, die mit CRISPR-Therapien

behandelt werden, eine Immunreaktion

auslösen kann. Bei CasX sollten solche

Problem nicht auftreten, da die Bakterien,

bei denen es entdeckt wurde, im menschlichen

Körper nicht vorkommen.

Die Geningenieure sind längst auf

den Zug aufgesprungen. „Wir wollen

nicht nur die nächste molekulare Schere

entdecken. Wir wollen das nächste

Schweizer Taschenmesser bauen.“, sagt

Jennifer Doudna, eine der Entdeckerinnen

von Cas9 und Pionierin der CRISPR-

Technologie, die auch maßgeblich an der

Entdeckung von CasX beteiligt war (und

Co-Autorin der Nature-Studie ist). CasX

könnte ein entscheidender Schritt hin

zum sicheren Editieren des menschlichen

Genoms sein. Ein kleiner, kaum beachteter

Schritt in der Forschung könnte sich

als gewaltiger Schritt für die Menschheit

erweisen, und zwar in eine sehr unheimliche

Richtung. ó

© Ernesto del Aguila III, NHGRI, Wikimedia, public domain

Das Cas9-Protein wirkt wie ein Schraubenschlüssel,

und die spezifischen RNA-

Führungen, die CRISPRs, fungieren als

Satz verschiedener Socket-Köpfe.

Über den Autor

Lars Jaeger hat Physik, Mathematik, Philosophie

und Geschichte studiert und mehrere

Jahre in der Quantenphysik sowie

Chaostheorie geforscht. Er lebt in der

Nähe von Zürich, wo er – als umtriebiger

Querdenker – zwei eigene Unternehmen

aufgebaut hat, die institutionelle Finanzanleger

beraten, und zugleich regelmäßige

Blogs zum Thema Wissenschaft und

Zeitgeschehen unterhält. Überdies unterrichtet

er unter anderem an der European

Business School im Rheingau. Im August

2017 erschien „Supermacht Wissenschaft“

beim Gütersloher Verlagshaus und sein

neuestes Buch „Die zweite Quantenrevolution“

erschien im August 2018 bei Springer.

11

PT-MAGAZIN 3/2019

Gesellschaft


PT-MAGAZIN 3/2019

Vision - ein hochwertiges Designmöbel, schlicht und

dezent mit Überraschungseffekt.

PK Touch Table - für alle Arbeitsphasen, kommunikativ im Meeting, interaktiv

im Brainstorming, ein normaler Tisch zum Chillen. Hier kann auch „gezockt“

werden. Airhockey, Puzzle und andere interaktive Spiele sind möglich.

Firmenportrait

12

Geschäftsführung

Peter Kenkel

Hauptgeschäftsfelder

•Kommunikationsmöbel

•Raum- und Gebäudekonzepte

•Digital Signage

IT meets Möbel – Peter Kenkel GmbH

setzt auf neue Arbeits(platz)konzepte und Digitalisierung

Individuell, kreativ, flexibel, hochtechnisiert

und immer eine innovative

Idee voraus - die Peter Kenkel

GmbH steht für eine Vielzahl von

Produkten, die zusammen ein riesiges

Spektrum von professionellen

Anwendungsbereichen abdecken.

Anschrift

Peter Kenkel GmbH

Turmtannen 10

D-49451 Holdorf

Showroom Cappeln:

Großer Kamp 12, 49692 Cappeln

Tel.: +49 (0)4478 / 94 190-0

Fax.: +49 (0)4478 / 94 190-49

E-Mail: info@peterkenkel.de

www.peterkenkel.de

PK Meet: Für Schnelle Meetings in

ungestörter Atmosphäre

Vom Fachhandel für Büromöbel hat

sich die Peter Kenkel GmbH zum

Entwickler und Hersteller von digitalen

Kommunikationsmodulen

entwickelt. International erfolgreich,

regional verwurzelt und zu

Hause im Oldenburger Münsterland.

Wir bieten alles aus einer Hand: von

der Beratung und Analyse, über die

Planung bis zur Ausführung. Wir

denken nicht nur in Möbeln und

Technik, sondern sehen die Optimierung

der Wirtschaftlichkeit in Unternehmen

als unsere Aufgabe.

Geschäftsführer Peter Kenkel in seinem

Showroom in Cappeln

Unsere Grundidee sind Kommunikationsmöbel

– die professionelle

Verbindung aus Möbel mit Hardund

Software sowie individuellem

Content. Was die PK zusätzlich so

außergewöhnlich macht, ist die

Konzept- und Projektarbeit. Das

Team aus Designern, Architekten,

Technikern und Planern entwickelt

individuelle Ideen und Konzepte

nach Kundenwunsch. Das können

spezielle Möbel passend zur Corporate

Identity sein, oder auch ganze

Etagen einer Firmenzentrale, die

modernisiert, digitalisiert oder neu

erschaffen werden sollen. Mit der

Arbeitsmethodik und den räumlichen

Veränderungen innerhalb der

Unternehmen ändern sich auch die

Ansprüche an die Möbel und Integration

von Medientechnik.


PT-MAGAZIN 3/2019

2006

Hochwertige

Büro- & Loungemöbel

2008

Kombination

Möbel & Technik

Catering Island 1

Orgatec

2011

Kombination

Touchdisplays & Möbel

Island Line

2015

Staron

Erweiterung Island Line

Präsentationstechnik &

Konzeptarbeit

2017

Standorte Cappeln & Leipzig

Leaf

Neue Lösungen für den POS

Geschäftsfelder Marketing &

Content

Firmenportrait

Die Peter Kenkel GmbH entwickelt

und kombiniert seit Jahren Lösungen,

die genau diesen Ansprüchen

gerecht werden und die IT mit der

Büroeinrichtung in Einklang bringen.

Mobile Arbeitsplätze mit integriertem

Touchdisplay oder das

durchdachte Präsentationsmodul

für das schnelle Meeting zwischendurch

- Bestandteile, die in keinem

modernen Office mehr fehlen sollten.

wurde auf kleinstem Raum vorinstalliert

und mobil gemacht: ein Pilotenkoffer

großes Möbelstück, aus

dem ein Mini-PC, ein Beamer, eine

Kabeltrommel und ein Soundsystem

herausfahren. Ein Knopfdruck,

und die Präsentation kann starten.

Professionelle Präsentationstechnik

mit Bild und Ton zur kinderleichten

Bedienung, damit auch Leute damit

klarkommen, die keine Computerexperten

sind.

13

Heute ist die Peter Kenkel GmbH

in dem Bereich der Digitalisierung

für Unternehmen ein Taktgeber

und arbeitet stetig an individuellen

Lösungen, welche die Arbeitsprozesse

im Büroalltag erleichtern. Ein

Paradebeispiel dafür ist der NEO, ein

Präsentationsallrounder auf Rollen.

Alles, was für eine perfekt funktionierende

Präsentation nötig ist,

Die digitale Mitarbeiterkomunikation

ist ein weiteres zukunftsweisendes

Projekt: PK hat ein Konzept

entwickelt, um den Flurfunk in die

moderne Unternehmenskommunikation

zu überführen. Möglich

gemacht durch die Verknüpfung

verschiedener Kommunikationskanäle

und die Aufstellung von Bildschirmen,

die alle Mitarbeiter regelmäßig

im Blick haben. Auf diese

NEO - Präsentationsallrounder auf Rollen

Weise können zum Beispiel blitzschnell

Schichtplanveränderungen,

Firmentermine, Personalia, Jubilare,

Auszeichnungen, Mitarbeiterinfos

u.v.m. auf die Monitore oder direkt

aufs Smartphone kommuniziert

werden. Die digitale Mitarbeiterkommunikation

ist eine Absage an

den Klatsch und ein Gewinn für die

Firmenkultur. Damit kann bei Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern ein

Motivationspush erzielt werden, da

sich endlich alle eingebunden fühlen

und mitreden können – egal ob

sie an der Maschine, im Büro, im

Außendienst oder zu Hause sind. ó

Digitale Mitarbeiterkommunikation:

fördert das WIR-Gefühl unter den

Mitarbeitern


Plattform für den Mittelstand

Susanne Szczesny-Oßing, die erste Frau an der Spitze

der IHK Koblenz und des DVS, im PT-Interview über

Herzblut, Rückgrat und Initiative.

PT-MAGAZIN 3/2019

Gesellschaft

14

PT-Magazin: Im selben Jahr, als Edmund

Szczesny die EWM AG gründete, verabschiedete

der Deutsche Bundestag das

„Gesetz über die Gleichberechtigung von

Mann und Frau“. Das war 1957. Dennoch ist

es bis heute eher die Ausnahme geblieben,

dass Frauen in höchsten Führungsfunktionen

der Wirtschaft tätig sind. Sie selbst

sind in der 185-jährigen Geschichte der IHK

Koblenz die erste Frau an deren Spitze und

auch die erste Frau an der Spitze des 120

Jahre alten DVS (Deutscher Verband für

Schweißen). Irgendwas müssen Sie besser

als andere machen. Was ist es?

Szczesny-Oßing: Über die Tatsache hinaus,

dass ich eine Frau bin, kommen

bei mir einige Kriterien zusammen, die

meine Person für diese Ämter vielleicht

interessant machen: Für meine Funktion

bei der IHK Koblenz ist sicherlich wichtig,

dass ich in der Region geblieben bin.

Zudem komme ich aus der Industrie und

lebe, wie meine Familie, für Schweißtechnik.

Weibliche Gesichter aus der Industrie

gibt es nicht viele. Das spielt sicherlich für

meine Position beim DVS eine Rolle.

Bei beiden Ämtern gilt: Dass ich als

Frau nun diese Positionen innehabe,

sorgt für eine hohe Aufmerksamkeit.

Und das wiederum wirkt sich positiv auf

die Umsetzung von neuen Themen und

Veränderungsprozessen aus. Außerdem

entstamme ich einem mittelständischen

Familienunternehmen und habe dadurch

vielleicht eine andere Sicht auf die Art

und Weise, wie gewisse Dinge umzusetzen

sind. Und als Frau habe ich definitiv

auch eine andere Art der Kommunikation.

Ich bin authentisch und verstelle

mich nicht – das ist eine meiner Stärken.

Zudem gehe ich viele Dinge offensiv an,

bin mit viel Herzblut dabei und versuche

immer, den Funken auf andere überspringen

zu lassen – genau wie ich es in unserem

Familienunternehmen auch mache.

Es gilt, auch die Menschen zum aktiven

Mitgestalten zu motivieren, die ansonsten

lieber im Hintergrund bleiben.

PT-Magazin: Sie sagten während einer

Feierstunde im November 2018 in der IHK

Koblenz, der „Große Preis des Mittelstandes“

sei als einer der bedeutendsten deutschen

Wirtschaftspreise ein Aushängeschild

für mittelständische Unternehmen.

„Es werden Betriebe ausgezeichnet, die

besonders engagiert sind – Unternehmen,

die unser Land durch Innovationen und

Teamgeist wirtschaftlich immer weiter

voranbringen. Durch diesen Wettbewerb

erhält der deutsche Mittelstand eine Plattform,

sein Können und sein Engagement

an die Öffentlichkeit heranzutragen.“ Was

ist für Sie die Essenz des „German Mittelstand“?

Und wie bildet der Wettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“ diese

Essenz ab?

Szczesny-Oßing: Es ist schön zu sehen,

dass der Mittelstand eine Plattform hat,

denn immerhin sind mehr als 90 Prozent

der Unternehmen in Deutschland mittelständisch.

Politiker bekräftigen immer

wieder, dass wir das Rückgrat der Gesellschaft

sind. Vielerorts sind zudem sogenannte

Hidden Champions zu finden, und

die gilt es natürlich auch abzubilden.

Wir sind dankbar, dass es solche Arten

der Würdigung wie den „Großen Preis des

Mittelstandes“ gibt. Hier wird eine solch

www.susa-sauer.de

PREISTRÄGER

Großer Preis des

MITTELSTANDES

Wir sind ...

Ihr Partner zur Herstellung von Präzisionsdrehteilen von d=5 bis

d=200 mm für die Fahrzeugindustrie, Maschinen- und Bergbau,

Hydraulik u.a.

SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG

An der Niedermühle 4

01257 Dresden

Tel.: +49-351-28166-91

Fax : +49-351-28166-80

Unser Plus...

stark in Quali tät

und Leistung beim

Drehen, Fräsen,

Schleifen, Räumen,

Honen, Thermisch Entgraten

und Tiefl ochbohren

mit moderner

CNC-Maschinentechnik


© IHK Koblenz

AKTENLAGERUNG...

AKTENDIGITALISIERUNG...

ARCHIV-OUTSOURCING...

PT-MAGAZIN 3/2019

große Bandbreite an Expertise

abgefragt und jedes Jahr unter

ein neues Motto gestellt – in diesem

Jahr „Nachhaltig wirtschaften“. Der

Preis spricht eine sehr breite Schicht von

Unternehmen an und nicht nur die größeren

Mittelständler. So haben auch die

kleineren Betriebe die Möglichkeit, Sichtbarkeit

zu erlangen und zu gewinnen.

Größere Chancengleichheit für kleine

und große mittelständische Unternehmen,

das ist eine gute Sache.

PT-Magazin: Inzwischen beschäftigt EWM

800 Mitarbeiter an derzeit 14 deutschen

und 7 internationalen Standorten, knapp

400 davon am Stammsitz in Mündersbach.

Wenn Politiker wissen wollen, wie man

Arbeitsplätze schafft und sichert und Steuern

erwirtschaftet, brauchen sie eigentlich

nur bei Unternehmen wie EWM nachzufragen.

Wie kann man auf den politischen

Ebenen von der Kommune bis zum Bundestag

das Interesse an mittelständischen

Erfahrungen wecken?

Szczesny-Oßing: Besonders wichtig ist,

das eigene Unternehmen gut zu führen

und ihm zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.

Dann werden Unternehmer auch

von der Politik ernst genommen. Wenn

ich mir dann noch das ein oder andere

öffentliche Amt zutraue, versuche aktiv

mitzugestalten, andere zu überzeugen,

Zuhörer zu gewinnen – dann wecken Firmenverantwortliche

auch Interesse auf

der politischen Ebene. Wer sich nicht

aktiv zeigt, wird auch nicht wahrgenommen.

Vielleicht würde die Frustration einiger

Menschen gegenüber der Politik

schwinden, wenn sie sehen, dass es auch

Positivbeispiele im Verhältnis Unternehmen–Politik

gibt. Verantwortliche müssen

erkennen, dass am Ende durchaus

etwas Gutes für das eigene Unternehmen

oder die eigenen Interessen herauskommen

kann, wenn sie Energie und

Herzblut für etwas aufbringen.

PT-Magazin: Das englische „entrepreneurship“

und die deutschen Begriffe „Mittelstand“

und „Unternehmertum“ bezeichnen

nicht dasselbe. Nicht umsonst spricht

man im Englischen und auch in zahlreichen

weiteren Sprachen bewusst vom

„German Mittelstand“. Dieser Begriff

umfasst offenbar viel mehr als nur die

Menge der KMUs, der kleinen und mittleren

Unternehmen. Tatsächlich bezeichnet

„German Mittelstand“ eine spezifische

werteorientierte Kultur wirtschaftlichen

Handelns, die zugleich wettbewerbsorientiert

und kooperativ ist und immer wieder

innovative Höchstleistungen zum Nutzen

der Allgemeinheit bewirkt. 2016 wurde auf

Antrag Deutschlands die Genossenschaftsidee

in die repräsentative UNESCO-Liste

des immateriellen Kulturerbes der Menschheit

aufgenommen. Die Oskar-Patzelt-

Stiftung regt an, auch den „German Mittelstand“

in diese Liste zu bewahrender

kultureller Ausdrucksformen aufzunehmen.

Hätte das der deutsche Mittelstand

vor dem Hintergrund seiner Geschichte

nicht verdient?

Szczesny-Oßing: Wenn es hilft, Positives

weiter sichtbar zu machen und vielleicht

sogar eine positive Einstellung gegenüber

der Wirtschaft zu erzeugen, dann

begrüße ich Initiativen wie diese sehr. Der

Mittelstand in Deutschland leistet Großes:

Warum soll das nicht auch dementsprechend

gewürdigt werden? ó

Zur Person

„Erstmals eine Frau an der Spitze der IHK

Koblenz“, „IHK-Präsidentin legt sich mit

rheinland-pfälzischem Wirtschaftsminister

Volker Wissing an“, „In 120-jähriger

Geschichte: Erste Frau an der Spitze

des DVS (Deutscher Verband für

Schweißen und verwandte Verfahren

e.V.)“, „IHK-Präsidentin setzt sich für Mittelstand

ein: Künstliche Intelligenz mehr

fördern“ – diese Schlagzeilen schrieb

Susanne Szczesny-Oßing, 52 Jahre, Diplom-Kauffrau,

Vorsitzende des Aufsichtsrates

der EWM AG (Deutschland größter

Hersteller für Lichtbogen-Schweißtechnik).

Eigenständige Brandabschnitte.

Feuer im Container erlischt

aufgrund Sauerstoffmangels.

Schutz durch wasserdichte aber

atmungsaktive Konstruktion.

Schutz vor Licht und Staub.

Profitieren Sie von der Erfahrung zahlloser

Projekte in den Bereichen Archivoutsourcing

und Aktendigitalisierung,

die LAGER 3000 bereits durchgeführt hat.

Zahlreiche Banken, Sparkassen, Behörden,

Gerichte, Versicherungen sowie

Handels- und Industriekunden sehen

in LAGER 3000 ihre effiziente, kostengünstige

und sichere „externe Fachabteilung“

für das moderne Archivmanagement.

Die Lagerung der Akten erfolgt ausschließlich

in gesicherten Überseecontainern,

die sich in hochgesicherten

Hallen befinden. In den Containern

sind die Akten hervorragend vor

Wasser- und Brandschäden geschützt.

Bei Bedarf können die

Einheiten zusätzlich

klimatisiert werden.

Das gesamte Lager

ist videoüberwacht,

jeder Container

elektronisch

gesichert.

WWW.LAGER3000.DE

TEL. 04402 / 98 3000


Fotos & Quellen: © Boris Löffert / © George Jackson Band / © Laura Stullich / © Show Point-Art of Entertainment / ddc-breakdance.de


Warum der German Mittelstand …

… auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO gehört.

Ein Plädoyer für ein Wirtschaftssegment.

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

18

Steven Rattner, US-amerikanischer

Vermögensverwalter und Investor,

ist gewiss kein Dummer. Er durfte

US-Präsident Clinton beraten, sollte

unter Barack Obama Minister werden,

und selbst Michael Bloomberg ließ ihn

seine Milliarden verwalten. Und ausgerechnet

dieser Erfolgsmensch sagte vor

einiger Zeit gegenüber dem Spiegel, die

USA sollten sich Deutschland zum Vorbild

nehmen. Insbesondere schwärmte

er ganz unverwunden vom deutschen

Mittelstand: „Es sind Unternehmen, die

familiengeführt sind, einen langen Zeithorizont

haben, nicht auf den nächsten

Quartalsprofit schauen müssen und sich

so Wettbewerbsvorteile erarbeiten“, gab

Rattner zu Protokoll: „Die deutschen Mittelständler

stellen genau die hochentwickelten

Produkte her, die von den aufstrebenden

Wirtschaftsnationen nicht

kopiert werden können.“

Das Erfolgsgeheimnis des deutschen

Mittelstands stecke in seinem Branchenmix

und seiner höchsten Wandlungsund

Anpassungsfähigkeit, resümierte

Rattner, das mache die Unternehmen

ebenso dynamisch wie krisensicher. In

der Tat: Das deutsche „Wirtschaftswunder“

nach dem Krieg und die robuste Stabilität

der deutschen Wirtschaft trotz der

Weltwirtschaftskrise ab 2007 sind weder

Zufall noch Folge „günstiger Umstände“.

Sie sind vielmehr das nahezu zwangsläufige

Ergebnis tausender einzelner Masterpläne

tausender kleiner, mittlerer und

größerer Unternehmen: ökonomischer

Erfolg mit der Unvermeidlichkeit einer

Naturgewalt.

Dabei sollten wir freilich nicht vergessen:

Dieses Ergebnis stellt sich nicht

automatisch ein. Das kreative, ideenreiche,

kooperativ organisierte arbeitsteilige

Schaffen muss von realen Menschen

geleistet werden. Menschen, die

über eine seltene und kostbare Fähigkeit

verfügen: Arbeit so zu organisieren,

dass dabei Beschäftigung für Dritte entsteht

und mehr Werte geschaffen als verbraucht

werden. Diese Menschen fragen

nicht zuerst nach Geld vom Staat. Und

sie wälzen die existenziellen Risiken ihres

Tuns nicht auf andere ab. Jeder Einzelne

von ihnen trägt täglich zum sozialen Frieden

bei. Jeder Einzelne dieser mittelständischen

Unternehmer ist ein Held, der

dem Schicksal, der Konkurrenz, den Krisen

und Regierungswechseln trotzt und

dabei Arbeit schafft.

Solches unternehmerisches Handeln

hat in Europa eine lange wirtschaftskulturelle

Tradition: Nachweislich seit dem

12. Jahrhundert lehren Kaufmannshandbücher

das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns.

Mittelständische Tugenden prägten

den norddeutschen Städtebund der

Hanse ebenso wie die spätere Genossenschaftsidee

von Raiffeisen und Schulze-

Delitzsch. Vor über 320 Jahren tauchte

der Begriff „Mittelstand“ erstmals auf, in

Schlesien in einer Klageschrift der Königlichen

Erbfürstentümer und Städte in

Bezug auf die Steuerbelastungen (sic!)

aus dem Jahr 1695.

Es gibt nur Weniges, was über die

Jahrhunderte national und international

so nachhaltig segensreich gewirkt

hat wie der unternehmerische Mittelstand.

Er bezeichnet eine ganze Kulturform,

eine Form gesellschaftlicher Selbstorganisation,

die von einer Generation

an die nächste weitergegeben wird. Der

Begriff „Mittelstand“ wurde deshalb als

Geisteshaltung, als Lebenseinstellung,

als Erfolgsprinzip in vielerlei Sprachen

übernommen. Er wurde nicht übersetzt.

Über den „German Mittelstand“

schreiben Newsweek, Economist, The

Guardian und Financial Times, L‘Express,

Le Figaro und Le Monde, El Pais, Bloomberg

und Harvard Business Review. Sie

alle verwenden seit vielen Jahren den

deutschen Begriff „Mittelstand“. Der fin-

www.joest-abrasives.de

JÖST GmbH

Beerfeldener Straße 77

69483 Wald-Michelbach

Telefon 06207 - 9410-0

info@joest-abrasives.de

www.joest-abrasives.de

abrasives

Spitzenprodukte für höchste Ansprüche

Ob für die Bearbeitung großer Flächen mit dem Floor Sander oder Big Boy

oder als Kompaktklasse mit den Junior-Modellen, die Produkte der Firma

Jöst erfüllen höchste Ansprüche und sorgen für beste Oberflächenqualität

beim Schleifen und Reinigen. Das patentierte P1 System ist weltweit das

einzige System, das eine trockene und staubfreie Bearbeitung von Naturund

Kunststeinen ermöglicht.

Die JÖST abrasives GmbH ist ein erfahrener und

traditionsreicher Schleifmittel-Hersteller, der seit

inzwischen mehr als drei Jahrzehnten innovative und

leistungsstarke Schleifmittel und Schleifsysteme entwickelt

und vertreibt.

P1 Staubfrei Schleifsystem


© Wikimedia, Michel Ravassard, public domain

„Garten des Friedens“ beim

UNESCO-Hauptquartier

det sich auch in der arabischen, chinesischen,

englischen, französischen, indonesischen,

italienischen, japanischen,

polnischen, portugiesischen, russischen,

spanischen und türkischen Version von

Wikipedia.

Aus all diesen Gründen beantragt die

Oskar-Patzelt-Stiftung, den „Mittelstand“

in die Liste des immateriellen Kulturerbes

der Menschheit aufzunehmen. Die

aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis

Ende Oktober 2019. Bis April 2020 reicht

jedes Bundesland nach einer Vorauswahl

bis zu vier Vorschläge an das Sekretariat

der Kultusministerkonferenz weiter. Dort

wird eine Vorschlagsliste für das Expertenkomitee

Immaterielles Kulturerbe

bei der Deutschen UNESCO-Kommission

erstellt. Um in das Bundesweite Verzeichnis

des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen

zu werden, müssen die Kriterien

des UNESCO-Übereinkommens zur

Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes

von 2003 erfüllt sein, zum Beispiel Lebendigkeit

und kreative Weitergabe und Weiterentwicklung

in Interaktion mit der

Umgebung, mit der Natur und mit der

Geschichte. Die Lebendigkeit des Mittelstandes

steht außer Zweifel, schließlich

sichern die 3,7 Millionen mittelständischen

Unternehmen allein in Deutschland

mehr als 70 Prozent aller Arbeitsplätze

und bilden mehr als vier von fünf

Jugendlichen aus.

Auch die kreative Weitergabe und

Weiterentwicklung des Mittelstandes

ist unbestreitbar. Dafür sorgen Verbände

und Kammern, Medien wie „Markt und

Mittelstand“ und Initiativen wie die

Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem Wettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“,

für den seit 1994 mehr als 18.000 Unternehmen

mit rund 3,5 Millionen Beschäftigten

nominiert wurden.

Dabei ist der Mittelstand aus Prinzip

offen, inklusiv und partizipativ. Er ist auf

natürliche Weise gesellschaftlich verankert

und vielfältig zivilgesellschaftlich

aktiv engagiert. „Mittelstand“ – das vermittelt

ein Gefühl von Identität und Kontinuität,

das auf natürliche Weise die Achtung

vor der kulturellen Vielfalt und der

menschlichen Kreativität fördert.

„Mittelstand“ wäre nicht die erste

deutsche UNESCO-Nominierung in die

Repräsentative Liste des immateriellen

Kulturerbes der Menschheit. Schon Ende

2016 wurde die „Idee und Praxis der Organisation

von gemeinsamen Interessen in

Genossenschaften“ auf die UNESCO-Liste

aufgenommen. Lassen Sie uns gemeinsam

dafür sorgen, dass „Mittelstand“ die

nächste deutsche UNESCO-Nominierung

wird! ó

(Der Beitrag erscheint zeitgleich in „Markt und Mittelstand“,

Hauptmedienpartner 2019 des Wettbewerbs

„Großer Preis des Mittelstandes“)

Über die Autoren

Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger sind

geschäftsführender Vorstand der 1998

gegründeten Oskar-Patzelt-Stiftung, die

alljährlich den „Großen Preis des Mittelstands“

verleiht.

19

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Sachsen

Die Juryliste 2019 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2019.

20

01067 Dresden, Autohaus Dresden

GmbH ó 01069 Dresden,

Das Creative Hobby GmbH ó

01097 Dresden, AugustusTours e.

K. ó 01099 Dresden, diamonds

network® GmbH ó 01159 Dresden,

ABICOR BINZEL Schweißtechnik

Dresden GmbH & Co. KG

ó 01159 Dresden, CEP Anlagenautomatisierung

GmbH ó 01189

Dresden, IBH IT-Service GmbH ó

01307 Dresden, Lipotype GmbH

ó 01307 Dresden, Sandstorm

Media GmbH ó 01587 Riesa, Rie-

Pharm GmbH ó 01723 Kesselsdorf,

SAM PRODUCTION GmbH

ó 01900 Großröhrsdorf, ONI

Temperiertechnik Rhytemper

GmbH ó 01900 Großröhrsdorf,

Stadt Großröhrsdorf ó 01904

Neukirch, Käppler & Pausch

GmbH ó 02681 Wilthen, Landidyll

Hotel Erbgericht Tautewalde

ó 02692 Großpostwitz, Berger

Raumsysteme GmbH ó 02692

Großpostwitz, miunske GmbH

ó 02708 Löbau, Löbauer Druckhaus

GmbH ó 02727 Ebersbach-

Neugersdorf, Volksbank Löbau-

Zittau eG ó 02739 Kottmar/

Eibau, SSL Maschinenbau GmbH

/ Unternehmensgruppe Scholz ó

02763 Zittau, HAVLAT Präzisionstechnik

GmbH ó 02826 Görlitz,

Stahl- und Metallbau Knut-Heinz

Weiner ó 02827 Görlitz, NEUE

Wir produzieren im sächsischen

Gelenau (Erzgebirge):

Badewannen, Duschwannen

und Whirlpools.

Besuchen Sie uns auf

www.mauersberger.eu

und fragen Sie Ihren Fachhändler

nach -mauersberger- Produkten.


ZÄHNE GÖRLITZ ó 02827 Görlitz,

SKAN Deutschland GmbH

ó 02953 Bad Muskau, Entwicklungsgesellschaft

Niederschlesische

Oberlausitz mbH ó 04103

Leipzig, Kreativfrisör AGATER ó

04109 Leipzig, HochzeitsHaus

Leipzig Ltd. & Co KG ó 04249

Leipzig, LEIPZIGER Logistik &

Lagerhaus GmbH ó 04315 Leipzig,

TAS AG ó 04420 Markranstädt

/ OT Großlehna, Fa. Mike Schärschmidt

ó 04420 Markranstädt,

Stadt Markranstädt ó04463

Großpösna bei Leipzig, FISCHER

druck&medien ó 04651 Bad

Lausick, Deutsche Bläserakademie

GmbH ó 04651 Bad Lausick,

Reuter & Schreck GmbH & Co.

KG ó 04668 Grimma OT Mutzschen,

MotoSoul Resort GmbH

ó 04741 Roßwein, Gemeinhardt

Gerüstbau Service GmbH ó

04874 Belgern, INTERPANE Glasgesellschaft

mbH ó 04889 Belgern-Schildau,

SFW Schildauer

Fleisch- und Wurstwaren GmbH

ó 08056 Zwickau, Johnson Controls

Sachsen-Batterien GmbH &

Co. KG ó 08066 Zwickau, ILKA-

ZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau

ó 08262 Muldenhammer,

IK Elektronik GmbH ó 08280

Aue, Hotel Blauer Engel ó 08280

Aue, Curt Bauer GmbH ó 08289

Schneeberg, Trockenbau Wäntig

GmbH ó 08294 Lößnitz, GL Gießerei

Lößnitz GmbH ó 08301 Bad

Schlema, Beautyspa Servicegesellschaft

mbH ó 08304 Schönheide,

Bernd Flach Präzisionstechnik

GmbH & Co. KG ó 08427

Fraureuth, Spindel- und Lagerungstechnik

Fraureuth GmbH ó

09111 Chemnitz, Food Star GmbH

ó 09111 Chemnitz, PAN-Seminare

ó 09120 Chemnitz, richter & heß

VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

ó 09244 Lichtenau / OT Ottendorf,

Container Vermietung und

Verkauf Menzl GmbH ó 09244

Lichtenau, TESOMA GmbH ó

09366 Stollberg/Erz., HENKA

Werkzeuge + Werkzeugmaschinen

GmbH ó 09387 Jahnsdorf /

Erzgebirge, markSTAHL - Roland

Markert ó 09456 Mildenau,

Norafin Industries (Germany)

GmbH Mildenau ó 09456 Annaberg-Buchholz,

WFE Wirtschaftsförderung

Erzgebirge GmbH

ó 09465 Sehmatal OT Sehma,

Unger Kabel-Konfektionstechnik

GmbH ó 09487 Schlettau, MPS

communication GmbH & Co. KG

ó 09579 Grünhainichen, ZABAG

Security Engineering GmbH ó

09599 Freiberg, Freiberg Instruments

GmbH ó 09618 Brand-

Erbisdorf, wittig Electronic GmbH

ó 09633 Halsbrücke, OT Hetzdorf,

Rehabilitationszentrum

Niederschöna GmbH ó 09648

Mittweida, ACSYS Lasertechnik

GmbH Mittweida ó 09648 Mittweida,

IMM electronics GmbH ó

21

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG

FÜR KITAS UND SCHULEN

WWW.ALEXMENÜ.DE

LEIDENSCHAFT

SEIT 1990 ALS FAMILIEN-

UNTERNEHMEN

SPEZIALISIERT

AUF KINDER- UND

JUGENDERNÄHRUNG

TÄGLICH FRISCH

ZUBEREITET MIT

REGIONALEN ZUTATEN

LIEFERGEBIETE

SACHSEN-ANHALT &

NIEDERSACHSEN

ERLEBNISPÄDAGOGIK

MIT DEN MASKOTTCHEN

HOPSI & KLOPSI


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

Sachsen-Anhalt

06120 Halle (Saale), ECH Elektrochemie

Halle GmbH ó 06126

Halle, Fahrenheit GmbH ó 06130

Halle (Saale), ThermHex Waben

GmbH ó 06217 Merseburg, ARS

Betriebsservice GmbH ó 06217

Merseburg, emtas GmbH ó

06217 Merseburg, GLACONCHE-

MIE GmbH ó 06295 Lutherstadt

Eisleben, ETF Eislebener Tele-Funk

Kommunikationstechnik GmbH

ó 06295 Lutherstadt Eisleben,

EWS „Die Schuhfabrik“ e. K. ó

06295 Lutherstadt Eisleben, HAL-

LOG GmbH ó 06485 Quedlinburg,

Rundfunk GmbH & Co. KG

Gernrode ó 06493 Harzgerode,

SYNOVA Systems GmbH & Co.

KG ó 06526 Sangerhausen, FEAG

Sangerhausen GmbH ó 06618

Naumburg, Gehring Naumburg

GmbH & Co. KG ó 06636 Laucha,

LeHA GmbH ó 06667 Weißenfels,

SIMON Werbung GmbH ó 06796

Sandersdorf-Brehna, FEV Dauerlaufprüfzentrum

GmbH ó06847

Dessau-Roßlau, Burchard Führer

GmbH ó 06901 Kemberg, AIS Kursawe

Anlagenbau & Industrieservice

Kemberg ó 06917 Jessen

OT Linda, Blech- und Technologiezentrum

Linda GmbH ó 29410

Salzwedel, Salzwedeler Baumkuchen

GmbH ó 38486 Klötze,

PureRaw Knufmann GmbH ó

38820 Halberstadt, Nanostone

Water GmbH ó 38820 Halberstadt,

Sanitätshaus Diße ó 38855

Wernigerode, Hotel Am Anger

ó 39104 Magdeburg, BLUME

GmbH ó 39112 Magdeburg, Join

GmbH ó39114 Magdeburg, FUN-

DAMENTA Baupartner GmbH

ó 39114 Magdeburg, HASOMED

GmbH ó 39120 Magdeburg,

Antennenbau Lindemann GmbH

& Co. KG ó 39122 Magdeburg,

MTU Reman Technologies GmbH

ó 39126 Magdeburg, ALEXMENÜ

GmbH & CO. KG ó 39126 Magdeburg,

X-Trade GmbH ó 39128

Magdeburg, AKTUELL BAU GmbH

ó 39179 Barleben, Cybertrading

GmbH ó 39217 Schönebeck, Ferienpark

Plötzky - Kleiner Waldsee

ó 39326 Colbitz OT Lindhorst,

Humanas Pflege GmbH & Co. KG

ó 39326 Zielitz, WK Hydraulik

Walter und Kieler GmbH ó

Thüringen

07318 Saalfeld, Drehtechnik

Jakusch GmbH ó 07333 Unterwellenborn,

InventAir Industrielufttechnik

GmbH ó 07338

Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup

ó 07549 Gera, LFG-

Eckhard Oertel e.K. ó 07646

Stadtroda, H & E Bohrtechnik

GmbH ó 07646 Laasdorf, CBV

Blechbearbeitung GmbH ó 07743

Jena, dotSource GmbH ó 07745

Jena, iKTZ GmbH ó 07745 Jena,

SOMAG AG Jena ó 07751 Großlöbichau,

VACOM Vakuum Komponenten

& Messtechnik GmbH

ó 07768 Kahla, COLANDIS GmbH

ó 07937 Zeulenroda – Triebes,

Bio-Seehotel Zeulenroda GmbH

& Co KG ó 07937 Zeulenroda-

Triebes, LACOS Computerservice

GmbH ó 36448 Bad Liebenstein,

Messerhaus Schleifkotengrund

GmbH ó 37327 Leinefelde-Beuren,

MEMOTEC GmbH & Co. KG

ó 37351 Dingelstädt, Krieger +

Schramm GmbH & Co. KG ó

96515 Sonneberg, Elektro Sonneberg

eG ó 98527 Suhl, Thurmann

Hotel GmbH & Co. KG ó

98617 Meiningen, ADVA Optical

Networking SE ó 98673 Eisfeld,

Frischmann Kunststoffe GmbH

ó 98693 Ilmenau, IL Metronic

Sensortechnik GmbH ó 98716

Elgersburg, H. Heinz Meßwiderstände

GmbH ó 99095 Erfurt

OT Stotternheim, HKL Ingenieurgesellschaft

mbH ó 99510

Apolda, Dr. Schär Deutschland

GmbH ó 99768 Harztor OT Ilfeld,

Neanderklinik Harzwald GmbH

ó 99820 Hörselberg-Hainich

OT Behringen, Town & Country

Haus GmbH ó 99834 Gerstungen,

BIM Textil-Service GmbH ó

99834 Gerstungen / Untersuhl,

Wolf & Endrikat Solutions GmbH

ó 99848 Wutha-Farnroda, SSV-

Technik GmbH ó 99897 Tambach-Dietharz,

EJOT GmbH & Co.

KG ó 99974 Mühlhausen, Federn

Oßwald Fahrzeugteile & Technischer

Handel ó


20 Jahre Private Label

Produkte für die Schönheit

Made in Bad Schlema

Ausgezeichnete Qualität

Die Kernkompetenzen der 1998 von Christine

Rössler gegründeten beautyspa Servicegesellschaft

mbH liegen in der Neu- und Weiterentwicklung,

Produktion, Abfüllung und Konfektionierung

hochwertiger kosmetischer

Produkte unter Einbeziehung der neuesten

Rohstoffe am Markt für Kosmetikstudios,

Schönheitsfarmen, Aromakosmetik, Sonnenstudios

und Wellnessausstatter.

Innovative Formulierungen

Stetige und konsequente Orientierung an

den Bedürfnissen der Kunden und einschlägige

Branchenerfahrung und Know-how in

der Entwicklung sämtlicher Pflege-, Spezialund

Parfumprodukte sichern ständig innovative

Formulierungen auf dem neustem

Stand der Kosmetikforschung. Hier werden

Qualitätsprodukte mit dem Kunden für den

Kunden entwickelt.

PREISTRÄGER

2018

www.beautyspa.de


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Berlin / Brandenburg

ó 10179 Berlin, wallstreet:online capital AG - FondsDISCOUNT

Die Juryliste 2019 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2019.

20

ó 10365 Berlin, Autodoc GmbH

ó 10587 Berlin, WELLER GRUPPE GmbH & Co. KG

ó 10623 Berlin, auticon GmbH

ó 10719 Berlin, Kapilendo AG

ó 12099 Berlin, OHDE Neuköllner Marzipan GmbH

ó 12435 Berlin, DI Lerntherapie GmbH

ó 12487 Berlin, SWOOFLE GmbH

ó 12489 Berlin, InSystems Automation GmbH

www.vcat.de

FINALIST

2018

Symfony Portale

vtiger CRM

Digitalisierung

durch individuelle Webentwicklung

TYPO3 Webseiten

WordPress Blogs

VCAT - Refining Your Web


ó 12619 Berlin, Pfeifer Haus- und Mietservice

ó 13053 Berlin, Tubus System GmbH

ó 13593 Berlin, LUNOS Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme

ó 01968 Senftenberg, Landkreis Oberspreewald-Lausitz

ó 01979 Lauchhammer, LKS Lausitzer Kabel Service GmbH

ó 01996 Hosena, GET- Gastro- und Edelstahltechnik Bianka Kopp

ó 03044 Cottbus, Professor Dr. Berg & Kießling GmbH

ó 03051 Cottbus, ESP - Elektronik Service Pechmann

ó 03051 Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann GmbH

ó 03205 Calau, Bäuerliche Produktionsgemeinschaft Saßleben

ó 03205 Calau, caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 03205 Calau, Stadt Calau

21

ó 04916 Schönewalde, Frame Design Mende e.K.

ó 14482 Potsdam, VCAT Consulting GmbH

ó 14532 Kleinmachnow, tom logisch - exploring the world in a better way UG

ó 14641 Wustermark, TRAFÖ GmbH

ó 14712 Rathenow, Landkreis Havelland

ó 14772 Brandenburg a. d. Havel, IEB Industrieelektronik Brandenburg GmbH

ó 14776 Brandenburg a. d. Havel, RFT kabel Brandenburg GmbH

9


ó 14776

ó 14913

Brandenburg an der Havel, Beucke Flexodruck GmbH

Niedergörsdorf

OT Langenlipsdorf,

Langenlipsdorfer FLÄMING-BAU GmbH

ó 14959 Trebbin / Thyrow, Grädler Fördertechnik GmbH

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

ó 15374 Müncheberg, UGT Umwelt-Geräte-Technik GmbH

ó 15378 Hennickendorf, Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH

ó 16547 Birkenwerder, Körber & Körber GmbH Präzisionsmechanik

ó 16816 Neuruppin, ASL Automationssysteme Leske GmbH

ó 16816 Neuruppin, Opitz Holzbau GmbH & Co. KG

ó 16816 Neuruppin, Ruppin Zahntechnik GmbH

ó 16818 Märkisch Linden, STT GmbH

ó 16866 Kyritz, Alutrim Europe GmbH

ó 19322 Wittenberge, Becker Umweltdienste GmbH Perleberg

Mecklenburg-Vorpommern

ó 17033 Neubrandenburg, Gluth GmbH

ó 17348 Woldegk, Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg GmbH

ó 17348 Woldegk, LBG Rehberg mbH

ó 17419

Seebad Heringsdorf

OT Ahlbeck,

Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs-KG

ó 17489 Greifswald, Enzymicals AG

ó 17489 Hansestadt Greifswald, T&P Hotel GmbH & Co. KG - Mercure Hotel Greifswald

ó 18184 Rostock-Roggentin, Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co. KG

ó 18184 Neuendorf, NeuRo Planen GmbH

ó 18273 Güstrow, SmartHeat Deutschland GmbH

ó 18437 Stralsund, ITG Ingenieur- Tief und Gleisbau GmbH

ó 18437 Stralsund, Rehaform GmbH & Co. KG

ó 18437 Stralsund, MEDIA MARKT TV-HiFi--Elektro GmbH Stralsund

ó 18437 Stralsund, UmweltPlan GmbH Stralsund

ó 18461 Richtenberg, Dental Labor Gerd Kock Richtenberg GmbH & Co KG

ó 18569 Schaprode Insel Rügen, Schillings Gasthof

ó 18609 Binz/Rügen, Rugard Thermal Strandhotel, Hotel Arkona Dr. Hutter e.K.


ó 19057 Schwerin, Schoeller Allibert GmbH

ó 19061 Schwerin, PLANET IC GmbH

ó 19288 Kummer, Goldschmidt Frischkäse GmbH

ó 19370 Parchim, RoweMed AG - Medical 4 Life

Schleswig-Holstein / Hamburg

ó 20097 Hamburg, NFS Netfonds Financial Service GmbH

ó 21509 Glinde, H. Timm Elektronik GmbH

ó 23556 Lübeck, Mankenberg GmbH

ó 23556 Lübeck, Wache GmbH

ó 23611 Bad Schwartau, Krüger & Salecker Maschinenbau GmbH & Co. KG

ó 23617 Stockelsdorf, VisiConsult X-ray Systems & Solutions GmbH

ó 23863 Kayhude, id-netsolutions GmbH

25

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 24113 Kiel, BUYOND GmbH

ó 24113 Kiel, Metallexperten Otto Schötel GmbH

ó 24159 Kiel, Consist Software Solutions GmbH

ó 24211 Preetz, Thate gedrückte Präzision GmbH

ó 24944 Flensburg, HOCHZWEI – büro für visuelle kommunikation gmbh & co. kg

ó 25436 Uetersen, mworks GmbH

ó 25764 Friedrichsgabekoog, Westhof Bio-Gemüse GmbH & Co. KG

Seit 23 Jahren –

Auswahl, Frische und Qualität.

Globus Rostock/Roggentin arbeitet seit vielen Jahren eng

mit seinen regionalen Lieferanten zusammen. Bei uns können

Sie Mecklenburg-Vorpommern schmecken & genießen.

Wir verkaufen aber nicht nur Produkte…

Wir stellen sie in unserer hauseigenen Fachmetzgerei

und Meisterbäckerei auch selber vor Ihren Augen her!

Gutes

von Hier -

so schmeckt

Heimat!

An unserer Fischtheke mit Lebendfisch finden Sie

ein breitgefächertes Sortiment und an unserer

Käsetheke eine Vielzahl an hauseigenen Herstellungen.

Grundlagen für die Eigenproduktionen

sind Rezepte von unseren Mitarbeitern.

2014

www.globus.de

GLOBUS – Mehr als nur ein Warenhaus! Mit Verantwortung für die Region & die Gesellschaft


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Jetzt wird es spannend!

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2019 versammelt großartige unternehmerische

Leistungsfähigkeit. Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden Sie den kompletten

Überblick über alle nominierten Unternehmen 2019.

IHR EXPERTE

FÜR SCHULE

UND KINDER-

GARTEN

#Bildungsprofis

www.betzold.de


Baden-Württemberg

68165 Mannheim, IGB Ingenieurbüro

Katzschmann ó 68229

Mannheim, Hänssler Kunststoffund

Dichtungstechnik GmbH ó

68542 Heddesheim, pfenning logi-

Stuttgart eG ó 70191 Stuttgart,

ARCOTEL Camino ó 70199 Stuttgart,

DART Beratende Designer

GmbH ó 70376 Stuttgart, DEWE

MEDIEN GMBH | Film- und Audio-

GmbH ó 70771 Leinfelden-Echterdingen,

Gesundheitszentrum

Servicezentrale GmbH ó 70806

Kornwestheim, ACSYS Lasertechnik

GmbH ó 70806 Kornwest-

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

stics group ó 68753 Waghäusel,

produktion ó 70469 Stuttgart,

heim, Eichler-Holzäpfel GmbH ó

21

Alois Heiler GmbH ó 69115 Heidel-

DOMMER Stuttgarter Fahnenfa-

70806 Kornwestheim, mm-lab

berg, DEFINO Institut für Finanz-

brik GmbH ó 70567 Stuttgart, Alf-

GmbH ó 71034 Böblingen, Binder

norm AG ó 69123 Heidelberg, C.

red Kiess GmbH ó 70736 Fellbach,

Optik GmbH ó 71229 Leonberg,

Josef Lamy GmbH ó 69412 Eber-

Stambera Verpackungsmaschi-

Brückner Trockentechnik GmbH

bach, Hans Benz Maschinenfab-

nen GmbH ó 70771 Leinfelden-

& Co. KG ó 71229 Leonberg, seco-

rik ó 70174 Stuttgart, Volksbank

Echterdingen, Blaich Automation

pan GmbH ó

Ob Konstruktion, Formenbau, technischer

Spritzguss oder Dünnwandtechnik

mit Fleig: „Natierlich aus’m Ländle“!

2018


71296 Heimsheim, Jürgen Okas

73479 Ellwangen, EnBW Ostwürt-

profipresent.com GmbH ó 74842

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Tankservice GmbH ó 71332 Waiblingen,

Rybak + Hofmann rhv-

Technik GmbH + Co. KG ó 71384

Weinstadt, MüKo Maschinenbau

GmbH ó 71404 Korb, carriere &

more, private Akademie Südwest

GmbH ó 71634 Ludwigsburg, Zed-

temberg DonauRies Aktiengesellschaft

ó 73479 Ellwangen, OK.go

MobilitätsAG ó 73525 Schwäbisch

Gmünd, DELTA LOGIC Automatisierungstechnik

GmbH ó 73614

Schorndorf - Schlichten, FELITEC

- Fahrzeugtechnik, die Menschen

Billigheim-Allfeld, AMMA Alfred

Müller GmbH & Co. KG ó 74889

Sinsheim-Reihen, Baukom Bauprodukte

GmbH ó 75015 Bretten,

Gerweck GmbH Oberflächentechnik

ó 75031 Eppingen, LiKAMED

GmbH ó 76133 Karlsruhe, Spar-

24

ler – Institut für Fahrradtechnik

bewegt ó 73635 Rudersberg,

kasse Karlsruhe ó 76135 Karls-

und -Sicherheit GmbH ó 71638

würth druck GmbH & Co. KG ó

ruhe, b.i.g. gruppe management

Ludwigsburg, GT people work

73728 Esslingen am Neckar, agen-

gmbh ó 76227 Karlsruhe, Vollack

GmbH ó 71729 Erdmannhausen,

tur 5 ó 73760 Ostfildern, PLANAT

Gruppe GmbH & Co. KG ó 76532

ITronic GmbH ó 72070 Tübingen,

GmbH ó 74076 Heilbronn, Wirt-

Baden-Baden, IT + MEDIA Group

Universitätsstadt Tübingen ó

schaftsregion Heilbronn-Franken

GmbH ó 76532 Baden-Baden,

72072 Tübingen, AVAT Automation

GmbH ó 74172 Neckarsulm, Franz

EDER-Siebdruck Kunststoffverar-

GmbH ó 72160 Horb-Nordstet-

Binder GmbH & Co. Elektrische

beitung GmbH & Co.KG ó 76646

ten, Help Tech GmbH ó 72178

Bauelemente KG ó 74238 Kraut-

Bruchsal, Anton Debatin GmbH

Waldachtal, Nestle Fensterbau

heim, Rüdinger Spedition GmbH

ó 76646 Bruchsal, ASE GmbH ó

GmbH ó 72293 Glatten, J. Schmalz

ó 74321 Bietigheim-Bissingen,

76698 Ubstadt-Weiher, Michael

GmbH ó 72348 Rosenfeld, SÜLZLE

RSG Automation Technics GmbH

Koch GmbH ó 76698 Ubstadt-

Holding GmbH & Co. KG ó 72348

& CO. KG ó 74354 Besigheim,

Weiher, E. & U. Hetzel GmbH ó

Rosenfeld, Mafu Systemtech-

CNC-Bearbeitungstechnik Nen-

77652 Offenburg, Volksbank in

nik GmbH ó 72649 Wolfschlu-

ninger GmbH & Co. KG ó 74363

der Ortenau eG ó 77656 Offen-

gen, Jehle Technik GmbH ó 72793

Güglingen, EDEKA Auracher ó

burg, Peter Huber Kältemaschi-

Pfullingen, BEC GmbH ó 73271

74385 Pleidelsheim, Gustav Schüle

nenbau AG ó 77694 Kehl, ADA

Holzmaden, KCN Kunststoff Coa-

Bauunternehmung GmbH & Co.

Cosmetics International GmbH

ting Network ó 73340 Amstet-

KG ó 74420 Oberrot, Fertighaus

ó 77767 Appenweier, Gärtnerei

ten, Metzgerei Nagel ó 73479 Ell-

Weiss GmbH ó 74564 Crailsheim,

Vollmer ó 77855 Achern, Bürck

wangen, Arnulf Betzold GmbH ó

Hero Textil AG ó 74635 Kupferzell,

& Habich Logistik GmbH & Co.


KG ó 77855 Achern, STOPA anla-

& PRAHL VERSICHERUNGSMAK-

kreute, HFM Modell- und Formen-

genbau GmbH ó 77933 Lahr /

Schwarzwald, HANS FLEIG GmbH

ó 78056 Villingen-Schwenningen,

Limberger Fuchs Koch & Partner

mbB ó 78315 Radolfzell, Dr. Walser

Dental GmbH ó 78464 Konstanz,

bodenseecrew Werbeagen-

LER Spaichingen GmbH ó 78598

Königsheim, EZU-Metallwaren

GmbH & Co. KG ó 79288 Gottenheim,

AHP Merkle GmbH ó 79793

Wutöschingen, Schilling Engineering

GmbH ó 88045 Friedrichshafen,

ASL Bodensee - Ihr Partner für

bau GmbH ó 88361 Altshausen,

Stadler Anlagenbau GmbH ó

89537 Giengen an der Brenz,

Große Kreisstadt Giengen/Brenz

ó 97877 Wertheim, Horn Wertheim

GmbH ó 97941 Tauberbischofsheim,

Sparkasse Tauber-

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

tur GmbH ó 78467 Konstanz, ZAB

haushaltnahe Dienstleistungen

franken ó

25

Abrechnungsgesellschaft mbH

ó 88079 Kressbronn, Steinhau-

ó 78549 Spaichingen, MARTENS

ser GmbH ó 88356 Ostrach-Kal-

INDIVIDUELLE WEISS-ARCHITEKTUR

Fertighaus WEISS GmbH

Sturzbergstraße 40-42

74420 Oberrot-Scheuerhalden

Tel. 07977 9777-0

info@fertighaus-weiss.de

fertighaus-weiss.de


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Bayern

63739 Aschaffenburg, Stadt

Aschaffenburg ó 63791 Karlstein

am Main, BMZ Batterien-Montage-Zentrum

GmbH ó 80336

München, FCR Immobilien AG ó

80805 München, Pixida GmbH ó

80999 München, ARNDT GmbH

& Co. KG ó 81241 München, Salvia

Elektrotechnik GmbH ó 81671

München, ATOSS Software AG ó

82041 Oberhaching, iC Consult

Gesellschaft für Systemintegration

und Kommunikation mbH ó

82166 Gräfelfing, mwb Wertpapierhandelsbank

AG ó 82205 Gilching,

audEERING GmbH ó82377

Penzberg, Rabeler Fruchtchips

GmbH ó 82549 Königsdorf, Stöger

Automation GmbH ó 83022

Rosenheim, ISC Innovative Systems

Consulting AG ó 83278

Traunstein, Kunststoffverarbeitung

Wimmer GmbH ó 83346

Bergen, Die Zukunftswerkstatt

Joachim Lemmermeyer ó 83370

Seeon, BrauKon GmbH ó 83730

Die Juryliste 2019 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2019.

Fischbachau, Herbaria Kräuterparadies

GmbH ó 84085 Langquaid,

Ralf Steller Spedition GmbH ó

84137 Vilsbiburg, Bäckerei Mareis

GmbH ó 84144 Geisenhausen,

ADITO Software GmbH ó 84419

Obertaufkirchen, H. Mailhammer

GmbH Spezialbaggerbetrieb

ó 84453 Mühldorf, Byodo

Naturkost GmbH ó 84453 Mühldorf

am Inn, Landkreis Mühldorf

am Inn ó 84453 Mühldorf/

Inn, Neimcke GmbH & Co. KG

Der größte

ZEG-Fachmarkt

im Fränkischen Seenland

Gunzenhausen

Weißenburger Str. 49

Tel. 0 98 31/8 84 79 00

www.radsport-gruber.de

Fahrradverleih

60 Jahre

G

m

b

H

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch


ó 84489 Burghausen, senswork

GmbH ó 84503 Altötting, Esterer

Giesserei GmbH ó 84558 Kirchweidach,

Elektro Maier GmbH

ó 85055 Ingolstadt, GEBRÜDER

PETERS Gebäudetechnik GmbH

ó 85080 Gaimersheim, BXR

GROUP ó 85221 Dachau, Hörl &

Hartmann Ziegeltechnik GmbH

& Co. KG ó 85276 Pfaffenhofen,

WEMA GmbH ó 85457 Wörth/

Hörlkofen, GEWO Feinmechanik

GmbH ó 85457 Hörlkofen, Offsetdruck

Dersch GmbH & Co. KG

ó 85560 Ebersberg, Landratsamt

Ebersberg ó 85617 Aßling, Hofmann

& Vratny OHG ó 85661

Forstinning, BKL Baukran Logistik

GmbH ó 85757 Karlsfeld, Lacon

Electronic GmbH ó 85774 Unterföhring,

iHaus AG ó 86159 Augsburg,

BMK Group GmbH & Co.

KG ó 86316 Friedberg, fly-tech IT

GmbH & Co. KG ó 86316 Friedberg,

mobiheat GmbH ó86399

Bobingen, Fassnacht Werkzeug-

Formenbau ó 86399 Bobingen,

Hufschmied Zerspanungssysteme

GmbH ó 86470 Thannhausen,

Fleischwerke E. Zimmermann

GmbH & Co. KG ó 86483 Balzhausen,

Energeticum Energiesysteme

GmbH ó 86504 Merching,

FORUM MEDIA GROUP GmbH ó

86551 Aichach, Deckerform Technologies

GmbH | Deckerform-

Gruppe ó 86663 Asbach-Bäumenheim,

GEDA-Dechentreiter

GmbH & Co. KG ó 86732 Oettingen,

Lessmann GmbH ó 86732

Oettingen, Taglieber Holzbau

GmbH ó 86899 Landsberg am

Lech, SOLAR HEISSE GmbH & Co.

KG ó 86916 Kaufering, Wasserle

GmbH ó 86932 Pürgen, EICHLER

GmbH ó 86987 Schwabsoien,

Eirenschmalz Maschinenbaumechanik

und Metallbau GmbH ó

87435 Kempten, Stadt Kempten

(Allgäu) ó 87437 Kempten / Allgäu,

Sontheim Industrie Elektronik

GmbH ó 87448 Martinszell,

Stoll Gruppe GmbH ó 87484

Nesselwang, Endress+Hauser

Wetzer GmbH + Co. KG ó 87663

Lengenwang, K&S Anlagenbau

GmbH ó 87727 Babenhausen,

Kößler Technologie GmbH ó

87727 Babenhausen, Ziegelwerk

Klosterbeuren ó 87749 Hawangen,

Hans Hundegger AG ó

87764 Legau, Rapunzel Naturkost

GmbH ó 89312 Günzburg, GÜNZ-

BURGER STEIGTECHNIK GMBH ó

89407 Dillingen/Donau, 5 Sterne

Redner ó 90411 Nürnberg, Neumüller

Ingenieurbüro GmbH ó

90411 Nürnberg, MR-Datentechnik

Vertriebs- und Service GmbH

ó 90431 Nürnberg, HG Hans Geiger

Formenbau GmbH ó 90431

Nürnberg, Weatherdock AG ó

90449 Nürnberg, iloxx GmbH

ó 90451 Nürnberg, Ziehm Imaging

GmbH ó 90471 Nürnberg,

Choice GmbH ó 90518 Altdorf,

Fahrzeugbau Meier GmbH ó

21

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Stark Stahlbau GmbH

Echt Stark - 50 Jahre Erfahrung im Stahl- und Metallbau

· flexible Fertigung | · CAD Schnittstelle | · spezialisierte Sonderkonstruktionen

Plenarsaal Erfurter Landtag | Eispalast Wolfsburg | Delphinlagune Nürnberg | Weltgewerbehof Hamburg

stark@stark-stahlbau.de | +49 (0) 9561 86260 | Coburg

www.stark-stahlbau.de


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

90518 Altdorf, Incotec GmbH &

Co. KG ó 91052 Erlangen, HEITEC

AG ó 91058 Erlangen, Schraner

Group ó 91088 Bubenreuth, sunhill

technologies GmbH ó 91094

Langensendelbach, Anlagenbau

Neundörfer GmbH ó 91322 Gräfenberg,

Hofmann GmbH ó 91522

Ansbach, time company Personal

Service GmbH ó 91710 Gunzenhausen,

RF Plast GmbH ó 91710

Gunzenhausen, Zweirad Gruber

GmbH ó 91788 Pappenheim,

Krause-Präzisions-Kokillenguss

GmbH ó 91795 Dollnstein, innofas

GmbH ó 92318 Neumarkt

i. d. OPf., Gerd Ortner Werbung

GmbH ó 92331 Lupburg, FIT AG

ó 92355 Velburg, Basilius GmbH

& CO. KG ó 92355 Velburg, Burnickl

Ingenieur GmbH ó 92431

Neunburg v. Wald, DTS Maschinenbau

e.K. ó 92637 Weiden,

Hermann GmbH Maschinenbautechnologie

ó 92665 Altenstadt,

Galileo-ip Ingenieure GmbH ó

93413 Cham, K+B E-Tech GmbH

& Co. KG ó 93413 Cham, Max

Schierer GmbH ó 93426 Roding,

db-matik AG ó 93488 Schönthal,

Max Heimerl Bau GmbH ó 93495

Weiding, Rolladen Braun GmbH

& Co KG ó 94032 Passau, ONE

LOGIC GmbH ó 94065 Waldkirchen,

2basics IT-Consulting

Höppler GmbH ó 94078 Freyung,

Weigerstorfer GmbH ó 94089

Neureichenau, 1. Bier und Wohlfühlhotel

Gut Riedelsbach GmbH

& Co. KG ó 94209 Regen, S u.

K Hock GmbH ó 94209 Regen,

Schock GmbH ó 94315 Straubing,

JP Industrieanlagen GmbH ó

94315 Straubing, HENRICHSEN AG

ó 94363 Oberschneiding, schambeck

holding GmbH ó 94424

Arnstorf, Haberl Electronic GmbH

& Co. KG ó94469 Deggendorf,

AVP AUTOLAND GmbH & Co. KG

ó 94469 Deggendorf, Zahnarztpraxis

Dr. Beer ó 94481 Grafenau,

AVS Römer GmbH & Co. KG ó

94501 Aldersbach-Uttigkofen,

Haslinger GmbH ó 94539 Grafling,

Hecht Wohnbau GmbH ó

94554 Moos, Arcobräu Gräfliches

Brauhaus GmbH & Co.KG

ó 94559 Niederwinkling, Dichtungstechnik

Wallstabe &

Schneider ó 94559 Niederwinkling,

Gemeinde Niederwinkling

ó 95028 Hof, Vogler Engineering

GmbH ó 95111 Rehau, LAMILUX

Heinrich Strunz Holding GmbH &

Co. KG ó 95189 Köditz, R&K Hochfranken

Holz GmbH ó 95199

Thierstein, BD SENSORS GmbH ó

95326 Kulmbach, dynamic commerce

GmbH ó 95326 Kulmbach,

E-Center Seidl ó 95356 Grafengehaig,

Krumpholz-Werkzeuge e.K.

ó 95369 Untersteinach, Wimmer

GmbH ó 95703 Plößberg, Liebensteiner

Kartonagenwerk GmbH

ó 95703 Plößberg, Ziegler Holzindustrie

GmbH & Co. KG ó 96047

Bamberg, DOCUFY GmbH ó

96047 Bamberg, Stadt Bamberg

- Wirtschaftsförderung ó 96052

Bamberg, UG Systems GmbH &

Co. KG ó 96052 Bamberg, Weigel

& Schrüffer GmbH ó 96052

Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ó96103 Hall-

w w w . h e i m e r l - b a u . d e


stadt, Centron GmbH ó 96106

Ebern, Hans Batzner GmbH ó

96126 Maroldsweisach, Landbäckerei

Gagel ó 96132 Schlüsselfeld,

MORELO Reisemobile GmbH

ó 96135 Stegaurach, AMIDORI

Food Company GmbH & Co. KG

ó 96148 Baunach, Will‘s Ideenschmiede

ó 96149 Breitengüßbach,

Burger Technologie GmbH

ó 96149 Breitengüßbach, TeleSys

Kommunikationstechnik GmbH

ó 96155 Buttenheim, Lamm

GmbH ó 96163 Gundelsheim,

Dach und Wand Sylvia Buckel

GmbH ó 96181 Rauhenebrach,

Naturbäckerei Oppel ó 96188

Stettfeld, EnWaT GmbH ó 96215

Lichtenfels, aviationscouts GmbH

ó 96260 Weismain, dechant

hoch- und ingenieurbau gmbh

ó 96268 Mitwitz, Montessori-

Fördergemeinschaft Kronach

und Umgebung e.V. ó 96317 Kronach,

Landkreis Kronach ó 96355

Tettau / Oberfranken, HEINZ-

GLAS GmbH & Co.KGaA ó 96450

Coburg, PAZDERA AG ó 96450

Coburg, SSB Stark Stahlbau

GmbH ó 96487 Dörfles-Esbach,

Bittner Werkzeugbau GmbH ó

97076 Würzburg, Möller manlift

GmbH & Co. KG ó 97076 Würzburg,

Multiphoton Optics GmbH

ó 97076 Würzburg, Simplifier

AG ó 97084 Rottenbauer, Vollkornbäckerei

Köhler e.K. ó 97209

Veitshöchheim, Mehlig & Heller

GmbH ó 97262 Erbshausen-

Sulzwiesen, HW Brauerei-Service

GmbH & Co. KG ó 97437 Haßfurt,

Maintal Konfitüren GmbH

ó 97437 Haßfurt, Stadtwerk

Haßfurt GmbH ó 97461 Hofheim

i.UFr., Just & Partner Steuerberatungsgesellschaft

ó 97475 Zeil,

WERKSITZ GmbH W. Milewski

ó 97478 Knetzgau, Flyerpaket

GmbH ó 97486 Königsberg, BEN-

KERT DACHBEGRÜNUNG GMBH

& CO. KG ó 97522 Sand a. Main,

PID Prüfungen & industrielle

Dienstleistungen GmbH & Co. KG

ó 97688 Bad Kissingen, bitfire

GmbH ó 97688 Bad Kissingen,

Joyson Safety Systems PlasTec

GmbH ó 97688 Bad Kissingen,

LABOKLIN GmbH & Co.KG ó

97688 Bad Kissingen, Landkreis

Bad Kissingen ó 97688 Bad Kissingen,

Sparkasse Bad Kissingen

ó 97705 Burkardroth, Albert Haus

GmbH & Co. KG ó 97708 Bad

Bocklet-Großenbrach, Labor LS SE

& Co. KG ó 97723 Oberthulba,

Metallbau Söder GmbH & Co.KG

ó 97723 Oberthulba, Rainbow

International Heino Löber ó

97723 Oberthulba / Thulba, SK

Hydroautomation GmbH ó 97737

Gemünden, LohrElement GmbH

ó 97786 Motten-Kothen, FUSS-

BODEN BAUER - Bauer GmbH &

Co. ó 97789 Oberleichtersbach,

Hanse Haus GmbH & Co. KG ó

97795 Schondra-Schildeck, Holzakzente

GmbH & Co. KG ó 97795

Schondra, ipt GmbH & Co. KG ó

97799 Zeitlofs, Volklandt GmbH

& Co. KG ó 97833 Frammersbach,

Rhön-Montage Fernmeldebau-

GmbH ó

25

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

NEU!

Wir sind eines der wenigen Hotels, die einen Textilbereich

und eine textilfreie Wohlfühllandschaft anbieten.

Wirtshaus

Gut

1. Bierund

Wohlfühlhotel

Brauerei

Riedelsbach

natürlich erleben! ★★★S

FKK-Dachpool (34,9 °C)

2018

für jeden

Anlass - ob Geburtstag, Hochzeit,

Jubiläum usw.

Die Geschenkidee für jeden

Gutscheine

für den

Wohlfühlbereich,

Bierkulinarium, Speisen &

Getränke und Übernachtungen.

Gerne auch online!

1. Bier- und Wohlfühlhotel

Gut Riedelsbach GmbH & Co. KG

Familie Bernhard u. Petra Sitter

Gut Riedelsbach 12 · 94089 Neureichenau

Telefon 08583/96040 · Telefax 08583/960413

info@gut-riedelsbach.de · www.gut-riedelsbach.de


PT-MAGAZIN 3/2019

Jetzt wird es spannend!

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2019 versammelt großartige unternehmerische

Leistungsfähigkeit. Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden Sie den kompletten

Überblick über alle nominierten Unternehmen 2019.

elektroplan-schneider | Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen GmbH

Donaustraße 15 - 22 · D-35260 Stadtallendorf

FON: +49 6428 9301-0 · FAX: +49 6428 9301-33

STRUKTURIERT - EXAKT - VERANTWORTUNGSVOLL

Elektroplanung

mit Energie die Zukunft vernetzt aktiv planen

● Strom leiten

● Beleuchtung gestalten

● Sicherheit gewähren

● Energie kontrollieren

● Daten führen

www.elektroplan.de

Mail: office@elektroplan.de

2018


Hessen

ó 34286 Spangenberg, WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co.KG

ó 34376 Immenhausen, sera GmbH

ó 34477 Twistetal-Berndorf, Mauser Sitzkultur GmbH & Co. KG

ó 34639 Schwarzenborn, Stadt Schwarzenborn

ó 35117 Münchhausen, Bau-Dekoration Rees GmbH

ó 35232 Dautphetal, Roth Industries GmbH & Co. KG

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 35260 Stadtallendorf, elektroplan-schneider | Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

21

Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen GmbH

ó 35418 Buseck, Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG

ó 35423 Lich, Network Concept GmbH

ó 35435 Wettenberg, Norgine GmbH

ó 35463 Fernwald, medDV GmbH

ó 35510 Butzbach, Gerhardt Bauzentrum GmbH & Co. KG

ó 35683 Dillenburg, Wendel GmbH

Preisträger 2014

TÄGLICH FRISCHE VIELFALT


ó 35708 Haiger, Klingspor AG

ó 36039 Fulda, Büchel GmbH & Co. Fahrzeugteilefabrik KG

ó 36043 Fulda, Werner Schmid GmbH

ó 36110 Schlitz, Lampenwelt GmbH

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

ó 36129 Gersfeld, Gersfelder Metallwaren GmbH

ó 36148 Kalbach-Uttrichshausen, Wehner Metalltechnik GmbH & Co. KG

ó 36163 Poppenhausen, papperts GmbH & Co. KG

ó 36169 Rasdorf, Josef Wiegand GmbH & Co. KG

ó 60323 Frankfurt am Main, FPM Frankfurt Performance Management AG

ó 60329 Frankfurt am Main, BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG

ó 60329 Frankfurt am Main, creditshelf Aktiengesellschaft

ó 61169 Friedberg, Pegasus Spiele Verlags- und Medienvertriebsgesellschaft mbH

ó 63128 Dietzenbach, artos AG

ó 63679 Schotten, Schottener Soziale Dienste gGmbH

ó 63694 Limeshain, Blaesing GmbH

ó 64319 Pfungstadt, Skoberne GmbH

ó 64367 Mühltal, DATRON AG

ó 64646 Heppenheim, Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

ó 64658 Fürth (Odenwald), KOMDRUCK AG

ó 64668 Rimbach, SPIR STAR® AG

Wir bieten individuelle Möglichkeiten zum

Wohnen, Arbeiten und Leben

für

• Kinder und Jugendliche

• Menschen mit Unterstützungsbedarf

• Senioren

Nähere Informationen erhalten Sie unter

www.schotten-sozial.de

info@schotten-sozial.de

Tel. 06044/6009-0


ó 64678

Lindenfels/Winterkasten, KOPP Schleiftechnik GmbH

ó 64711 Erbach, i-Mold GmbH & Co. KG

ó 64747 Breuberg, Babilon GmbH Werkzeugbau

ó 64807 Dieburg, Rosenkranz Ihr kompetenter Partner

ó 65185 Wiesbaden, “Stiftungsführer” Michel und Stich GmbH

ó 65185 Wiesbaden, Benner Holding GmbH

ó 65205 Wiesbaden, El Tucano GmbH & Co. KG

ó 65343 Eltville am Rhein, FutureManagementGroup AG

ó 65549 Limburg an der Lahn, Bona GmbH Deutschland

ó 65553 Limburg an der Lahn, Global Flash Service GmbH & Co. KG

ó 65555 Limburg an der Lahn, Blechwarenfabrik Limburg GmbH

ó 65555 Limburg an der Lahn, design112 GmbH

ó 65599 Dornburg, Pinguin-System GmbH

25

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 69483 Wald-Michelbach, Jöst Abrasives GmbH

Anz pt-magazin 196 x 138 NC 10-04 RZ-VEKTOR.indd 1 09.04.2019 13:54:53


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Jetzt wird es spannend!

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2019 versammelt großartige unternehmerische

Leistungsfähigkeit. Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden Sie den kompletten

Überblick über alle nominierten Unternehmen 2019.

Bewegung ist unser Element -

wir sorgen für Ihren Antrieb!

ASTRO Motorengesellschaft mbH & Co. KG

Debstedt/Große Beek 7 • 27607 Geestland

Telefon: 047 43 / 27 69 0

www.astro-motoren.de


Niedersachsen / Bremen

ó 21358 Mechtersen, Keimzeit Saatgut-Fachversand

ó 26215 Wiefelstede, LAGER 3000 GmbH

ó 26655 Westerstede, Megadruck.de Produktion- und Vertriebs GmbH

ó 26871 Papenburg, Hanrath Gruppe

ó 26954 Nordenham, Elektrotechnik Janssen GmbH

ó 27568 Bremerhaven, FIELAX Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH

21

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 27570 Bremerhaven, Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH

ó 27472 Cuxhaven, Tutas, Kruse & Pätzold Steuerberatungsgesellschaft mbB

ó 27607 Geestland, ASTRO Motorengesellschaft GmbH & Co. KG

ó 27619 Schiffdorf-Spaden, Heino Mühlenbeck Fleischwaren GmbH

ó 27777 Ganderkesee, Garten- & Landschaftsbau Kreye GmbH & Co. KG

Wir haben die

individuelle Lösung

und den passenden

Baustein für alle

Anforderungen

der Elektrotechnik.

Über

50 Jahre

Kompetenz

2019

Elektrotechnik Janssen GmbH · Neptunstraße 2 · 26954 Nordenham

Tel.: 04731/ 9998-0 · Fax: 04731/ 99 98 97 · www.elektrotechnik-janssen.de


ó 27793 Wildeshausen, HERMES Systeme GmbH

ó 28199 Bremen, pb+ Ingenieurgruppe AG

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

ó 28259 Bremen, DINO Anlagen- und Maschinenbau e.K.

ó 28277 Bremen, Kardiologisch-Angiologische Praxis Herzzentrum Bremen

ó 28832 Achim, Köster Bedachung GmbH

ó 28832 Achim, Vermessungs- und Sachverständigenbüro Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn

ó 29499 Zernien-Gülden, Winterhoff Maschinenbau GmbH & Co. KG

ó 29525 Uelzen, Heideglas Uelzen Inh. Thorsten Neumann e.K.

ó 30165 Hannover, ALLSAT GmbH

ó 30167 Hannover, spar- und Bauverein Hannover eG

ó 30539 Hannover, acmeo GmbH

ó 30890 Barsinghausen, Lyreco Deutschland GmbH

ó 30982 Pattensen, JRS Prozeßtechnik GmbH & Co

ó 30982 Pattensen, Calenberger Backstube Oppenborn OHG

ó 31008 Elze, Albert Fischer GmbH

ó 31135 Hildesheim, Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG

ó 31137 Hildesheim, DHD ConsultingGmbH

ó 31195 Lamspringe, Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe Einrichtungen

Seit über 60 Jahren entwickeln wir von

Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH

& Co. KG

• Analysengeräte

• Steuerungen

• Testbestecke

für die industrielle Wasseraufbereitung.

Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG

Orleansstr. 75 b; 31135 Hildesheim Tel.: 05121 28 933-0 Fax: 05121 28 933-67 info@heyl.de www.heyl.de


ó 31812 Bad Pyrmont, euroline GmbH Friedrich Schlichte

ó 37081 Göttingen, Bramburg Werbung Torsten Koch e.K.

ó 37130 Gleichen, Aqua Computer GmbH & Co. KG

ó 37441 Bad Sachsa, Hotel Romantischer Winkel - RoLigio® & Wellness Resort

ó 38112 Braunschweig, Achterkerke GmbH

ó 49196 Bad Laer, Blomberg Klinik GmbH

ó 49326 Melle-Gesmold, Spies Kunststoffe GmbH

ó 49328 Melle, Ruwac Industriesauger GmbH

ó 49328 Melle, Waldbach Fulfillment e.K.

ó 49393 Lohne, nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG

ó 49429 Visbek, Holzmühle Westerkamp GmbH

25

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

ó 49439 Steinfeld (Oldenburg), Müller-Technik GmbH

ó 49439 Steinfeld, Nordic-Haus Blockhäuser

ó 49451 Holdorf, Peter Kenkel GmbH

ó 49584 Fürstenau, cdVet Naturprodukte GmbH

ó 49584 Fürstenau, Richter Möbelwerkstätten GmbH

ó 49599 Voltlage-Weese, bema GmbH Maschinenfabrik

ó 49757 Werlte, Kleymann Lackiertechnik GmbH

www.ruwac.de | 0 52 26 98 30-0


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2019 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2019.

20

Nordrhein-Westfalen

ó 32107 Bad Salzuflen, Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG

ó 32423 Minden, MINDA-Industrieanlagen GmbH

ó 32429 Minden, MARTIN LEHMANN GmbH & Co. KG

ó 32549 Bad Oeynhausen, DENIOS AG

ó 32549 Bad Oeynhausen, Unternehmensgruppe KÖGEL

ó 32825 Blomberg-Donop, Oskar Lehmann GmbH & Co. KG

ó 33154 Salzkotten, Condor® MedTec GmbH

ó 33154 Salzkotten, Stadt Salzkotten

ó 33161 Hövelhof, Senne-Plastik GmbH

ó 33378 Hövelhof, CUP&CINO Kaffeesystem-Vertrieb GmbH & Co. KG

ó 33605 Bielefeld, c-trace GmbH

ó 33647 Bielefeld, ZF Friedrichshafen

ó 40212 Düsseldorf, Hifi & Foto Koch GmbH

ó 40213 Düsseldorf, publicplan GmbH

ó 40549 Düsseldorf, GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co. KG

ó 41372 Niederkrüchten, Pix Software GmbH

ó 41460 Neuss, BCA Autoauktionen GmbH

ó 41469 Neuss, GIFAS ELECTRIC GmbH

ó 41517 Grevenbroich, Humintech GmbH

ó 41540 Dormagen, ppm planung + projekt management gmbh

ó 42499 Hückeswagen, PFLITSCH GmbH & Co. KG

ó 44137 Dortmund, Sparkasse Dortmund

ó 44789 Bochum, GLS Gemeinschaftsbank eG

ó 44801 Bochum, cosinex GmbH

ó 45356 Essen, Knappmann GmbH & Co Landschaftsbau KG


ó 45889 Gelsenkirchen, Stölting Service Group GmbH

ó 45894 Gelsenkirchen, Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG

ó 46325 Borken, Deutsche Glasfaser Gruppe

ó 46325 Borken, Rehms Druck GmbH

ó 46325 Borken, Rehms Gruppe

ó 46354 Südlohn, BAUER GmbH

ó 46354 Südlohn, PFREUNDT GmbH

ó 46359 Heiden, B&W Energy GmbH &Co.KG

ó 46395 Bocholt, Grunewald GmbH & Co. KG

ó 46397 Bocholt, softwareproduktiv GmbH

ó 46414 Rhede, KRASO GmbH & Co. KG

ó 46446 Emmerich am Rhein, MultiCross® GmbH

ó 46487 Wesel, Martin Limbeck® Training Group

ó 47533 Kleve, Colt International GmbH

ó 47800 Krefeld, Fürsorgekasse von 1908

ó 48149 Münster, orderbase consulting GmbH

ó 48161 Münster, Pflegedienst Herms GmbH

ó 48249 Dülmen, Druckhaus Dülmen

21

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

Umwelt

Ressourcenschutz

Entwicklung

ClimaTower

CO 2

Wiederverwertung

Energiesparende

Gebäudetechnik

von Colt

kologie

Coolstream

Technik

Energie

Dekarbonisierung

SolarLeaf

Waste-to-

Energy

Klimawende

2050

Einsparung

Seit 1931 sind wir die Spezialisten für Innovationen

in den Bereichen Brandschutz, Klimatechnik,

Sonnenschutz und Fassadensysteme.

Wir realiseren sehr erfolgreich Problemlösungen

mit ausgezeichneten Synergieeffekten.

So bringen wir Anlagennutzen, Ökologie und

Betriebskosten-Reduzierung buchstäblich unter

Dach und Fach. Wir machen Neubau- und

Sanierungsobjekte sicherer, angenehmer, schöner

und wirtschaftlicher.

Erfahren Sie jetzt mehr über Colt unter:

www.colt-info.de

FINALIST

2018

“People feel better in Colt conditions.”


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

ó 48324 Sendenhorst, Schneckenbau Prestel GmbH

ó 48493 Wettringen, Mirotec Glas- und Metallbau GmbH

ó 48612 Horstmar, Schmitz Cargobull AG

ó 48619 Heek, Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG

ó 48624 Schöppingen, opwoco GmbH

ó 48683 Ahaus, Wenker GmbH & Co. KG

ó 48683 Ahaus, Augen-Zentrum-Nordwest (MVZ)

ó 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff GmbH

ó 48683 Ahaus, MEDIAHAUS

ó 48683 Ahaus, Teplast Herbert Terbrack GmbH & Co. KG

ó 48683 Ahaus-Ottenstein, Terhalle Holzbau GmbH

ó 48691 Vreden, BETEBE GmbH

ó 48691 Vreden, epcan GmbH

ó 48691 Vreden, Heinrich Temmink GmbH & Co. KG

ó 48691 Vreden, Laudert GmbH + Co. KG

ó 48703 Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG

ó 48703 Stadtlohn, Tenbrink Gruppe

ó 48712 Gescher, SHOPMACHER eCommerce GmbH & Co. KG

ó 48712 Gescher, ThinClient 24 GmbH

ó 49497 Mettingen, Konzeptwerkstatt Merge GmbH & Co. KG

ó 50859 Köln, boniDENT-Marketing GmbH

ó 51063 Köln, areto consulting gmbh

ó 51371 Leverkusen, AGU Planungsgesellschaft mbH

ó 51570 Windeck, PHYSIO CKI GbR

ó 51570 Windeck, Yellotools Ltd.

ó 51674 Wiehl, BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG

ó 51688 Wipperfürth, BAFATEX Bellingroth GmbH & Co. KG

ó 51688 Wipperfürth, SN Maschinenbau GmbH

ó 51789 Lindlar, ONI-Wärmetrafo GmbH

ó 52072 Aachen, GRP GmbH & Co. KG

ó 52152 Simmerath, Manfred Scherf Holzfachhandel GmbH & CO KG

ó 52391 Vettweiß, Carbon Service & Consulting GmbH & Co. KG

ó 53111 Bonn, Stuck-Belz

ó 53113 Bonn, Cintellic GmbH

ó 53225 Bonn – Beuel, Tanzhaus Bonn GmbH

ó 53229 Bonn, Care Concept® AG

ó 53332 Bornheim, Pies, Martinet & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB

ó 53340 Meckenheim, EMIKO Handelsgesellschaft mbH

ó 53340 Meckenheim, PROJEKTSERVICE Schwan GmbH


ó 53797 Lohmar, dipa GmbH

ó 57072 Siegen, Welke Consulting Gruppe®

ó 57439 Attendorn, AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

ó 58089 Hagen, Henke AG

ó 58513 Lüdenscheid, BENSELER Oberflächentechnik NRW GmbH & Co. KG

ó 58566 Kierspe, Kunststofftechnik Backhaus GmbH

ó 58675 Hemer, DVS TOOLING GmbH

ó 59229 Ahlen, Metallwerke Renner GmbH

ó 59229 Ahlen, WFG Wirtschaftsförderung Ahlen mbH

ó 59302 Oelde, 360° Haare GmbH

ó 59302 Oelde, S&Z Verpackung GmbH

ó 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft Patzke GmbH,

Büro für Bauwesen, Straßen-Kanal-Tiefbau

ó 59590 Geseke - Mönninghausen, Hunold + Knoop Kunststofftechnik GmbH

ó 59846 Sundern, Tillmann Profil GmbH

ó 59872 Meschede, Dental-Technik V. Hamm

ó 59929 Brilon, Accumulatorenwerk Hoppecke

ó 59929 Brilon, EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG

ó 59929 Brilon, NP Germany GmbH

ó 59929 Brilon-Madfeld, VOSS Die Blechprofis GmbH

ó 59929 Brilon, Sparkasse Hochsauerland

ó 59964 Medebach, Ewers Strümpfe GmbH

25

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung


PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Jetzt wird es spannend!

Von 5.399 Nominierten haben 758 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2019 versammelt großartige unternehmerische

Leistungsfähigkeit. Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2019 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden Sie den kompletten

Überblick über alle nominierten Unternehmen 2019.

Premosys entwickelt und

produziert optoelektronische

Systeme zur professionellen

Farberkennung und

Farbmessung in

Produktionsumgebungen

die in verschiedenen

Industriebereichen

wie Automotive,

Luft- und Raumfahrt,

Elektronikindustrie,

Nahrungsmittel,

Konsumgüter, Drucktechnik

und Medizintechnik

eingesetzt werden.

2017

www.premosys.com

PREMOSYS GmbH

Hillstraße 14

D-54570 Kalenborn-Scheuern

Telefon: +49 (0) 6591 – 98311-0

e-Mail: info@premosys.com


Rheinland-Pfalz / Saarland

PT-MAGAZIN 3/2019

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

Volksbank RheinAhrEifel eG ó

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

Kreissparkasse Ahrweiler ó 53474

Mayschoß-Altenahr e.G. ó 54292

Trier, Nells Park Hotel GmbH ó

54550 Daun, Landkreis Vulkaneifel

Kreisverwaltung ó 54550

Siekermann GmbH + Co. KG ó

54608 Bleialf, Klaus Weinand Heizung

& Sanitär ó 54687 Arzfeld,

Zahnen Technik GmbH ó 54689

Oskar-Patzelt-Stiftung

Bad Neuenahr-Ahrweiler, P.A. Jansen

GmbH & Co.KG ó 53474 Bad

Daun, Musikschule „Spiel mit“

gGmbH ó 54550 Daun, Wirt-

Daleiden, Bäckerei Schmitz und

E-aktiv Märkte Schmitz ó 55286

21

Neuenahr-Ahrweiler,

Weingut

schaftsförderungsgesellschaft

Wörrstadt, Verbandsgemeinde

Vulkaneifel mbH ó 54552 Mehren,

apra-norm Elektromechanik

GmbH ó 54570 Kalenborn-

Scheuern, PREMOSYS GmbH

Wörrstadt ó 55569 Nussbaum,

Hevert-Arzneimittel GmbH &

Co. KG ó 55743 Idar-Oberstein,

Gebrüder Schmidt KG ó

Peter Kriechel GbR ó 53489 Sinzig,

GartenLandschaft Berg & Co

GmbH ó 53501 Grafschaft, Form

und Raum GmbH ó53508 Mayschoß,

Winzergenossenschaft

ó 54576 Hillesheim, Bilstein &


56068 Koblenz, Kreisverwal-

56288 Kastellaun, MÖLLE GmbH

56579 Rengsdorf, monte mare

PT-MAGAZIN 3/2019

tung Mayen-Koblenz ó 56068

Koblenz, Sparkasse Koblenz ó

56070 Koblenz, German eForen-

ó 56290 Dorweiler, Heinrichs

& Co. KG ó 56294 Wierschem,

Gräflich Eltzsche Kastellanei

Unternehmensgruppe ó 56587

Oberhonnefeld, Sensoplast Packmitteltechnik

GmbH ó 56626

Oskar-Patzelt-Stiftung

sics GmbH ó 56133 Fachbach,

Noll Werkstätten GmbH ó 56154

Boppard, Jakobsberg Hotel- &

Golfresort GmbH ó 56170 Ben-

Burg Eltz ó 56330 Kobern-Gondorf,

Presto Humus GmbH ó

56410 Montabaur, Magmapool

Sales & Marketing Services AG

Andernach, Fuchs Personal GmbH

ó 56626 Andernach, Kaiser Ingenieurbau

GmbH ó 56651 Niederzissen,

Reinhard Koll GmbH

24

dorf, AKOTHERM GmbH ó 56170

Bendorf, Mathias Normann Spe-

ó 56410 Montabaur, Dr. Goerg

GmbH ó 56410 Montabaur, Wirt-

ó 56727 Mayen, ARTs Unlimited

GmbH ó 56727 Mayen, Johannes

dition GmbH & Co. KG ó 56218

schaftsförderungsgesellschaft

Meiner GmbH ó 56727 Mayen,

Mülheim-Kärlich, KTS Kärlicher

Westerwaldkreis mbH ó 56457

Kreissparkasse Mayen, Vor-

Ton- und Schamottewerke Mann-

Westerburg,

Mühlenbäckerei

standssekretariat ó 56727 Mayen,

heim & Co.KG ó 56220 Urmitz,

Colak GmbH ó 56244 Hartenfels,

HUF HAUS GmbH & Co. KG ó

56271 Mündersbach, EWM AG ó

Rudolf Jung GmbH & Co. KG ó

56472 Hof, IGEFA WEINBRENNER

Energy Solutions GmbH ó56579

Bonefeld, Biovegan GmbH ó

Projekt 3 gGmbH ó 56727 Mayen,

Stadt Mayen ó 56745 Weibern,

Augel GmbH ó 56751 Polch, A 3

Vliesstoffe GmbH ó 56759 Kai-

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel!

Wir leben Energie!

-0

2

Industriegebiet Scheid 16

56651 Ihre Niederzissen Zufriedenheit ist unser Ziel!

– Kundendienst

Wir leben Energie!

Tel. 0 26 36 / 8 07 55-0

– Gebäudetechnik

oder Tel. 0 26 36 / 20 81 /-20 82

Fax 0 26 36 / 20 84

E-Mail: info@elektro-koll.de

www.elektro-koll.de

Unsere Geschäftszeiten:

Montag geschlossen

Di. –- Sa. Kundendienst

9.30 - 12.00 Uhr

Di. - Fr. 14.30 - 18.00 Uhr

– Gebäudetechnik

Bürozeiten:

Montag - Freitag 8.00-18.00 Uhr

– Industrieanlagen

– Industrieanlagen

– Beleuchtungstechnik

– Schwachstromanlagen

EDV-Netzwerktechnik

– Elektro-Heizungsbau

-Service-Partner

– Blitzschutzanlagen

– EDV-Netzwerktechnik

– Elektro-Heizungsbau

– Blitzschutzanlagen

– Sat-Antennenbau

– BK-Breitbandkabelfernsehen

PREISTRÄGER

2017


sersesch, Raiffeisenbank Eifeltor

hafen am Rhein, ITech Progress

eG ó 56812 Cochem, Kreisverwaltung

Cochem-Zell ó 57548

Kirchen Wehbach, Pitthan GmbH

GmbH ó 67065 Ludwigshafen,

Kübler GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ó 67245

GmbH ó 66115 Saarbrücken, VUT

PT-MAGAZIN 3/2019

ó 57627 Hachenburg, PAGE &

PAPER – Agentur für Kommunikation

GmbH & Co. KG ó 65582

Diez, EMW filtertechnik GmbH ó

Lambsheim, GAIA mbH ó 67304

Eisenberg, Gienanth GmbH ó

67657 Kaiserslautern, Empolis

Information Management

Sachverständigengesellschaft

mbH & Co. KG ó 66117 Saarbrücken,

Sparkasse Saarbrücken ó

66123 Saarbrücken, Eyeled GmbH

Oskar-Patzelt-Stiftung

66482 Zweibrücken, Gebr. Mayer

GmbH & Co.KG ó 66482 Zwei-

GmbH ó 67659 Kaiserslautern,

LOOMIS PRODUCTS Kahlefeld

ó 66130 Saarbrücken, Haus

Sonnabend Betreuungsdienste

25

brücken, EDEKA Ernst, Zweibrü-

GmbH ó67661 Kaiserslautern,

gGmbH ó 66386 St. Ingbert, IB-

cken ó 66849 Landstuhl, JUST

SAITOW AG ó 67661 Kaiserslau-

Lenhardt AG ó 66450 Bexbach,

VACUUM GmbH ó 66953 Pirma-

tern, Wessamat Eismaschinenfa-

Kern GmbH ó 66740 Saarlouis,

sens, Stadt Pirmasens ó 66955

brik GmbH ó 76829 Landau in

Inexio Informationstechnologie

Pirmasens, psb intralogistics

der Pfalz, EFFIT.com AG ó 76865

und Telekommunikation GmbH

GmbH ó 67059 Ludwigshafen,

Rohrbach, SERO GmbH & Co. KG

ó 66802 Überherrn, Instillo

Fasihi GmbH ó 67059 Ludwigs-

ó 66113 Saarbrücken, Data One

GmbH ó

Preisträger

Großer Preis des

Mittelstandes

Tel. 0 63 32 / 91 39 00

Saarlandstraße 31, 66482 Zweibrücken


Die Besten der Besten

Ausgezeichnete Unternehmen, clevere Kommunen und starke Banken zählen bereits zu den

Preisträgern des Mittelstandspreises. Sie treten erneut an, diesmal in den Kategorien „Premier“,

„Premier-Bank“, „Premier-Kommune“. Im Herbst werden die Besten der Besten ausgezeichnet.

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

22

Die Premier-Juryliste 2019 versammelt

großartige unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die

Premier-Preisträger 2019 hervor. Unter

www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über alle

nominierten Unternehmen 2019.

Premier

01097 Dresden, AugustusTours e. K. ó

01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH ó 02692 Großpostwitz,

miunske GmbH ó 02739 Kottmar/Eibau,

SSL Maschinenbau GmbH / Unternehmensgruppe

Scholz ó 03051 Cottbus, Orthopädie-

und Reha- Team Zimmermann GmbH ó

03205 Calau, caleg Schrank und Gehäusebau

GmbH ó 04315 Leipzig, TAS AG ó 04874

Belgern, INTERPANE Glasgesellschaft mbH

ó 04889 Belgern-Schildau, SFW Schildauer

Fleisch- und Wurstwaren GmbH ó 06120

Halle (Saale), ECH Elektrochemie Halle GmbH

ó 06217 Merseburg, ARS Betriebsservice

GmbH ó 06295 Lutherstadt Eisleben, EWS

„Die Schuhfabrik“ e. K. ó 06295 Lutherstadt

Eisleben, HALLOG GmbH ó 06485 Quedlinburg,

Rundfunk GmbH & Co. KG Gernrode

ó 06526 Sangerhausen, FEAG Sangerhausen

GmbH ó 06618 Naumburg, Gehring

Naumburg GmbH & Co. KG ó 06667 Weißenfels,

SIMON Werbung GmbH ó 06847

Dessau-Roßlau, Burchard Führer GmbH ó

06901 Kemberg, AIS Kursawe Anlagenbau &

Industrieservice Kemberg ó 07646 Laasdorf,

CBV Blechbearbeitung GmbH ó 07751 Großlöbichau,

VACOM Vakuum Komponenten &

Messtechnik GmbH ó 07768 Kahla, COLAN-

DIS GmbH ó 07937 Zeulenroda-Triebes,

LACOS Computerservice GmbH ó 08262 Muldenhammer,

IK Elektronik GmbH ó 08280

Aue, Curt Bauer GmbH ó 08427 Fraureuth,

Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth

GmbH ó 09120 Chemnitz, richter & heß

VERPACKUNGS-SERVICE GmbH ó 09244 Lichtenau

/ OT Ottendorf, Container Vermietung

und Verkauf Menzl GmbH ó 09366 Stollberg/

Erz., HENKA Werkzeuge + Werkzeugmaschinen

GmbH ó 09456 Mildenau, Norafin Industries

(Germany) GmbH Mildenau ó 09599

Freiberg, Freiberg Instruments GmbH ó

09648 Mittweida, ACSYS Lasertechnik GmbH

Mittweida ó 09648 Mittweida, IMM electronics

GmbH ó 14772 Brandenburg a. d. Havel,

IEB Industrieelektronik Brandenburg GmbH

ó 14776 Brandenburg an der Havel, RFT kabel

Brandenburg GmbH ó 16816 Neuruppin, ASL

Automationssysteme Leske GmbH ó 17419

Seebad Heringsdorf OT Ahlbeck, Seetel Hotel

GmbH & Co. Betriebs-KG ó 18184 Rostock-

Roggentin, Globus Handelshof St. Wendel

GmbH & Co. KG ó 18437 Stralsund, ITG Ingenieur-

Tief und Gleisbau GmbH ó 18437 Stralsund,

Rehaform GmbH & Co. KG ó 19057

Schwerin, Schoeller Allibert GmbH ó 19061

Schwerin, PLANET IC GmbH ó 23556 Lübeck,

Mankenberg GmbH ó 24159 Kiel, Consist

Software Solutions GmbH ó 26215 Wiefelstede,

LAGER 3000 GmbH ó 27607 Geestland,

ASTRO Motorengesellschaft GmbH &

Co. KG ó 27793 Wildeshausen, HERMES Systeme

GmbH ó 28259 Bremen, DINO Anlagen-

und Maschinenbau e.K. ó 28832 Achim,

Vermessungs- und Sachverständigenbüro

Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn ó 31008 Elze, Albert

Fischer GmbH ó 32107 Bad Salzuflen, Eifler

Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG ó 32549

Bad Oeynhausen, DENIOS AG ó 32549 Bad

Oeynhausen, Unternehmensgruppe KÖGEL ó

34477 Twistetal-Berndorf, Mauser Sitzkultur

GmbH & Co. KG ó 35260 Stadtallendorf, elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ó 35423 Lich, Network

Concept GmbH ó 35683 Dillenburg, Wendel

GmbH ó 36110 Schlitz, Lampenwelt GmbH ó

36163 Poppenhausen, papperts GmbH & Co.

KG ó 37351 Dingelstädt, Krieger + Schramm

GmbH & Co. KG ó 37441 Bad Sachsa, Hotel

Romantischer Winkel - RoLigio® & Wellness

Resort ó 39128 Magdeburg, AKTUELL BAU

GmbH ó 39326 Colbitz OT Lindhorst, Humanas

Pflege GmbH & Co. KG ó 46487 Wesel,

Martin Limbeck® Training Group ó 48683

Ahaus-Ottenstein, Terhalle Holzbau GmbH

ó 48683 Ahaus, Wenker GmbH & Co. KG ó

48691 Vreden, BETEBE GmbH ó 48691 Vreden,

Laudert GmbH + Co. KG ó 49439 Steinfeld

Premier-Finalist

2017


(Oldenburg), Müller-Technik GmbH ó 49439

Steinfeld, Nordic-Haus Blockhäuser ó 49584

Fürstenau, cdVet Naturprodukte GmbH ó

49584 Fürstenau, Richter Möbelwerkstätten

GmbH ó 54570 Kalenborn-Scheuern, PRE-

MOSYS GmbH ó 54576 Hillesheim, Bilstein &

Siekermann GmbH + Co. KG ó 54687 Arzfeld,

Zahnen Technik GmbH ó 54689 Daleiden,

Bäckerei Schmitz und E-aktiv Märkte Schmitz

ó 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH ó 56170

Bendorf, Mathias Normann Spedition GmbH

& Co. KG ó 56220 Urmitz, Colak GmbH ó

56294 Wierschem, Gräflich Eltzsche Kastellanei

Burg Eltz ó 56579 Rengsdorf, monte mare

Unternehmensgruppe ó 56651 Niederzissen,

Reinhard Koll GmbH ó 57439 Attendorn,

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung

GmbH & Co. KG ó 58566 Kierspe, Kunststofftechnik

Backhaus GmbH ó 59229 Ahlen,

Metallwerke Renner GmbH ó 59929 Brilon,

EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG

ó 59964 Medebach, Ewers Strümpfe GmbH

ó 63679 Schotten, Schottener Soziale Dienste

gGmbH ó 65555 Limburg an der Lahn, Blechwarenfabrik

Limburg GmbH ó 66482 Zweibrücken,

EDEKA Ernst, Zweibrücken ó 66955

Pirmasens, psb intralogistics GmbH ó 67059

Ludwigshafen, Fasihi GmbH ó 67065 Ludwigshafen,

Kübler GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ó 67661 Kaiserslautern,

SAITOW AG ó 69483 Wald-Michelbach, Jöst

Abrasives GmbH ó 71634 Ludwigsburg, Zedler

– Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit

GmbH ó 72072 Tübingen, AVAT Automation

GmbH ó 73340 Amstetten, Metzgerei Nagel

ó 73525 Schwäbisch Gmünd, DELTA LOGIC

Automatisierungstechnik GmbH ó 73760

Ostfildern, PLANAT GmbH ó 76135 Karlsruhe,

b.i.g. gruppe management gmbh ó 76698

Ubstadt-Weiher, Michael Koch GmbH ó

77656 Offenburg, Peter Huber Kältemaschinenbau

AG ó 80805 München, Pixida GmbH

ó 87437 Kempten / Allgäu, Sontheim Industrie

Elektronik GmbH ó 87663 Lengenwang,

K&S Anlagenbau GmbH ó 88079 Kressbronn,

Steinhauser GmbH ó 89312 Günzburg, GÜNZ-

BURGER STEIGTECHNIK GMBH ó 90431 Nürnberg,

HG Hans Geiger Formenbau GmbH ó

90449 Nürnberg, iloxx GmbH ó 91710 Gunzenhausen,

Zweirad Gruber GmbH ó 93413

Cham, K+B E-Tech GmbH & Co. KG ó 93488

Schönthal, Max Heimerl Bau GmbH ó 93495

Weiding, Rolladen Braun GmbH & Co KG ó

94089 Neureichenau, 1. Bier und Wohlfühlhotel

Gut Riedelsbach GmbH & Co. KG ó 94554

Moos, Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH &

Co.KG ó 96515 Sonneberg, Elektro Sonneberg

eG ó 97789 Oberleichtersbach, Hanse Haus

GmbH & Co. KG ó 98673 Eisfeld, Frischmann

Kunststoffe GmbH ó 98693 Ilmenau, IL Metronic

Sensortechnik GmbH ó 98716 Elgersburg,

H. Heinz Meßwiderstände GmbH ó

99510 Apolda, Dr. Schär Deutschland GmbH

ó 99974 Mühlhausen, Federn Oßwald Fahrzeugteile

& Technischer Handel ó

Junge Wirtschaft

65185 Wiesbaden, “Stiftungsführer” Michel

und Stich GmbH ó 92355 Velburg, Basilius

GmbH & CO. KG ó 95028 Hof, Vogler Engineering

GmbH ó 96052 Bamberg, UG Systems

GmbH & Co. KG ó 96487 Dörfles-Esbach,

Bittner Werkzeugbau GmbH ó

Premier-Kommune

01900 Großröhrsdorf, Stadt Großröhrsdorf

ó 04420 Markranstädt, Stadt Markranstädt

ó 56410 Montabaur, Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Westerwaldkreis mbH ó 74076

Heilbronn, Wirtschaftsregion Heilbronn-

Franken GmbH ó 85560 Ebersberg, Landratsamt

Ebersberg ó 94559 Niederwinkling,

Gemeinde Niederwinkling ó 96047 Bamberg,

Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung ó

96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung Landkreis

Bamberg ó

Premier-Bank

02727 Ebersbach-Neugersdorf, Volksbank

Löbau-Zittau eG ó 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

Volksbank RheinAhrEifel eG ó 56068

Koblenz, Sparkasse Koblenz ó 56727 Mayen,

Kreissparkasse Mayen, Vorstandssekretariat

ó 66117 Saarbrücken, Sparkasse Saarbrücken

ó 70174 Stuttgart, Volksbank Stuttgart eG ó

77652 Offenburg, Volksbank in der Ortenau

eG ó

Lebenswerk

08301 Bad Schlema, Beautyspa Servicegesellschaft

mbH ó 51789 Lindlar, ONI-Wärmetrafo

GmbH ó

23

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

CLEVERE LÖSUNGEN

MADE IN GERMANY

„Made in Germany!“ Das ist für uns keine Redewendung aus der Vergangenheit, sondern die

Formel für eine erfolgreiche Zukunft.

Seit über 120 Jahren hat Steigtechnik aus Günzburg Tradition. Über 300 Mitarbeiter fertigen

Qualitätsprodukte wie Leitern, Rollgerüste, Sonderkonstruktionen und Produkte für die

Rettungstechnik ausschließlich an unserem Standort in Günzburg.

Denn erst durch das große Know-how unserer gut ausgebildeten Fachkräfte und die Beratungskompetenz

unserer Experten sind wir zu dem geworden, was wir heute sind: Ein weltweit

anerkannter Spezialist und Innovationsführer für Steigtechnik aller Art.

Leitern

Rollgerüste

Sonderkonstruktionen

Rettungstechnik

Serienprodukte

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH

Rudolf-Diesel-Straße 23 – D-89312 Günzburg

www.steigtechnik.de

Partner des Fachhandels


Hauptsponsor

Kartenbestellung

über Fax: 0341 24061-66, Online-Shop – www.pt-magazin.de/shop/ballkarten/ –

oder Bestellcoupon einsenden an:

Oskar-Patzelt-Stiftung | Bundesgeschäftsstelle | Melscher Str. 1 | 04299 Leipzig

Wir nutzen Energie sinnvoll

31. AUGUST 2019 – MARITIM HOTEL DRESDEN

Preisverleihung für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg,

Mecklenburg-Vorpommern

140,– zzgl. MwSt. je Karte

Anzahl:

*Zimmerreservierung unter: Tel. 0351 216-1018

14. SEPTEMBER 2019 – MARITIM HOTEL WÜRZBURG

Preisverleihung für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen

140,– zzgl. MwSt. je Karte

*Zimmerreservierung unter: Tel. 0931 3053-830

Anzahl:

28. SEPTEMBER 2019 – MARITIM HOTEL DÜSSELDORF

Preisverleihung für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland,

Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Hamburg

140,– zzgl. MwSt. je Karte

*Zimmerreservierung unter: Tel. 0211 5209-1456

Anzahl:

... wir haben die Technik, 19. OKTOBER 2019 – MARITIM HOTEL WÜRZBURG

mit der Sie Zeit und Geld Bundesball sparen– Verleihung der Sonderpreise

Weltweit setzen Kunden unsere Systemtechnik

rund um die Werkzeugtemperierung

150,– zzgl. MwSt. je Karte

erfolgreich ein und sparen . . .

Referenzen Auszug

*Zimmerreservierung unter: Tel. 0931 3053-830

www.kb-backhaus.de

Anzahl:

Name, Vorname

Firma

Anschrift

Telefon-Nr.

ONI Temperiertechnik Rhytemper GmbH

Pulsnitzer Straße 47 · D-01900 Großröhrsdorf

Tel. +49 (0) 35952 4110-0 · Fax +49 (0) 35952 4110-11

info@oni-rhytemper.de · www.oni-rhytemper.de

Ort/DatumUnterschrift

Hauptmedienpartner

148_210_rhytemper_16_07_15.indd 1 16.07.15 13:32

* Die Reservierung der Hotelzimmer erfolgt nur direkt bei den Maritim Hotels bis

spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung.

(Kennwort: „Großer Preis des Mittel standes“)


„Um Gottes willen!“

Neulich rief mich ein Unternehmer an, dessen

Unternehmen dieses Jahr zum Wettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“

nominiert ist. „Sie glauben ja gar nicht, was

Sie mit uns gemacht haben!“ entfuhr es

ihm. „Um Gottes willen!“ fragte ich zurück.

„Was hab‘ ich denn Schlimmes gemacht?“

„Überhaupt nichts Schlimmes!“ antwortete

er. „Im Gegenteil: Mit der Beantwortung

des Juryfragebogens haben wir

uns zum ersten Mal seit vielen Jahren eine

komplette Übersicht über alles erarbeitet,

was wir geleistet haben. Wir haben unsere

Mitarbeiter mit einbezogen. Jeder entsprechend

seiner Aufgabe. Das war für jeden

wie eine Zeitreise in unsere eigene Vergangenheit

und zurück.

Das ist ganz nebenbei eine starke teambildende

Maßnahme. Und ganz nebenbei

ist den Mitarbeitern auf einmal die Firmenbiografie

nahe gekommen, sie haben sie

sich erarbeitet. Es ist jetzt ihre Biografie und

ihr Unternehmen. Wissen Sie, wenn sich

zum Beispiel das Marketing-Team miteinander

aus dieser Arbeit heraus dem Tagesgeschäft

wieder zuwendet, dann erscheint

dieses Tagesgeschäft in einem völlig neuen

Licht. Jede einzelne Aufgabe hat plötzlich

eine eigene Vergangenheit. Jedes einzelne

Ziel erschließt sich plötzlich aus Zielen und

Erfolgen der Vergangenheit. Und auch die

unvermeidbaren Misserfolge ergeben in

diesem Gesamtzusammenhang plötzlich

Sinn: Sie markieren Lern-Erfahrungen. Das

ist ebenso wertvoll wie ein Leitpfosten am

Straßenrand, der optische Führung bei Dunkelheit

und schlechter Sicht gibt.

Und außerdem haben wir im Prozess

dieser Auseinandersetzung mit dem Fragebogen

auch unsere aktuellen und strategischen

Ziele hinterfragt und weiter geklärt.

Wir wissen jetzt viel genauer, warum wir

wohin wollen und was dafür nötig ist. In

dieser ganzen Auseinandersetzung war der

Juryfragebogen eine Richtschnur, der uns

den Weg der gedanklichen Auseinandersetzung

wies.“

Ähnlich äußerte sich Hans-Jürgen Rook

von der JRS Prozesstechnik GmbH & Co. KG,

der uns schrieb: „… wenn man den ersten

Schritt getan hat, mag man kaum wieder

aufhören. Gewiss können wir die Möglichkeiten

in Gänze noch gar nicht überschauen,

KOLUMNE

das Maß der eigenen Reflexion ist erheblich.“

„Wir haben es geschafft, und haben bis zur

wahrhaftig letzten Minute unsere Unterlagen

zusammengestellt – um wieder beim

Mittelstandspreis dabei zu sein, wenn auch

eher als Außenseiter. Dabei sein ist alles,

und ich betrachte es auch als Ehre und

Ansporn, mitzumachen.“ schrieb Christine

Braun von der boniDENT-Marketing GmbH.

Auch Heinz-Egon Achterkerke von der

Achterkerke GmbH, unterstrich: „Was diese

Nominierung und die damit verbundene

innere Auseinandersetzung positiv mit

einem kleinen mittelständischen Unternehmen

wie uns macht (wir sind 30 Mitarbeiter),

ist wirklich nachhaltig beeindruckend.

Mir selbst als Unternehmensgründer war

es wie eine Reise, den Wettbewerbsbogen

auszufüllen.“

Genau das ist es, was den Wettbewerb

ausmacht: Er ist ein über 25 Jahre geschliffenes

Instrument für Führung und Management.

Nutzen Sie ihn!

Ihre Petra Tröger

27

PT-MAGAZIN 3/2019

Oskar-Patzelt-Stiftung

PREMIER-FINALIST

2017

ALBERT FISCHER HAUSBAU GmbH

Heilswannenweg 53 31008 Elze

Tel. 05068 / 9290-0 Fax -40

www.af-gewerbebau.de

ALBERT FISCHER GmbH

Heilswannenweg 53 31008 Elze

Tel. 05068 / 9290-0 Fax -40

www.albert-fischer.de

ALBERT FISCHER HAUSBAU GmbH

Bahnhofstraße 70 31008 Elze

Tel. 0 5068 / 931050-0

www.af-hausbau.de

Albert Fischer GmbH – Alle Bauleistungen aus einer Hand!


Mit Energiespartechnik

weltweit erfolgreich

Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2019

28

Seit der Gründung im Jahr 1983 liegt die ONI-Wärmetrafo GmbH

kontinuierlich auf Erfolgskurs und hat sich in den letzten Jahren zur

ONI-Unternehmensgruppe mit den Tochterunternehmen

ONI Temperiertechnik Rhytemper GmbH in Großröhrsdorf in Sachsen und

der ONI Energy saving technology (Kunshan) Co.Ltd. in China entwickelt.

Die ONI-Gruppe ist überaus erfolgreich

und hat in 2018 einen Umsatz von ca. 88

Mio. Euro erzielt. Aktuell sorgen mehr

als 5.400 Kunden in über 70 Ländern für

volle Auftragsbücher und ein kontinuierliches

Wachstum.

Aktuell schätzen Kunden in über 70 Ländern

der Welt die energiesparenden ONI-

Systemlösungen und nutzen das breit

gefächerte System-Know-how für ihren

Erfolg. Der Kundenkreis reicht dabei vom

kleinen, mittelständischen Unternehmen

bis zum Weltkonzern. So nutzen Unternehmen

wie Airbus, Audi, BMW, Bosch,

EnBW, Faurecia, Ford, Gardena, Gerresheimer,

Gizeh, Hella, Hilti, Johnson Controls,

Jokey, Lego oder Leifheit die technischen

Lösungen aus dem Hause ONI, um damit

Ihre Energie- und Produktionskosten auf

Minimalniveau zu halten, ebenso wie

Magna, Mannesmann, Mercedes, Otto

Fuchs, Rittal, Röchling, S+C, Salzgitter

Industrie, Siemens, Sumitomo Demag,

ThyssenKrupp, Tupperware, VDO, Vorwerk,

VOSS, VW, Warsteiner, Wirthwein oder ZF.

Angefangen hat alles mit einem System

zur Wärmerückgewinnung von Abwärme

aus hydraulischen Maschinen. Heute

reicht das Produkt- und Leistungsspektrum

von der Beratung und Planung

bis zum schlüsselfertigen Bau komplexer,

energieoptimierter Anlagen in den

Bereichen Kühl-/Kälteanlagen, Wärmerückgewinnung,

Klima-, Lüftungs- und

Reinraumtechnik, Temperiersysteme,

Maschinenoptimierung, Wasseraufbereitung

und Druckluftversorgung für die

Branchenbereiche Druckgussindustrie,


PT-MAGAZIN 3/2019

Beispiel für eine besonders energieeffiziente Kühlanlage

bei einem Kunden aus dem Branchenbereich Automotive

Lichtsysteme.

Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung,

Metallbearbeitung und -veredelung,

Lebensmittelindustrie, Medizintechnik,

Chemische Industrie oder Automobil

Zulieferer.

Die treibende Kraft im Unternehmen

ONI ist der Unternehmensgründer und

geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang

Oehm. Als Visionär hatte er bereits

in den Siebzigerjahren erkannt, welch

enorme Bedeutung das Thema Energie

für uns alle haben wird. So entwickelte er

Anfang der Achtzigerjahre das weltweit

erste Wärmerückgewinnungssystem für

Kunststoffmaschinen. Der Wärmerückgewinnung

folgten Systemlösungen, die

den Stromverbrauch von Kunststoffmaschinen

oder Kältemaschinen massiv

reduzierten.

Wolfgang Oehm, Pionier in Sachen Energieoptimierung

in Industriebetrieben

und Entwickler verschiedener Systemlösungen

zur Energieeinsparung in unterschiedlichsten

Industriebranchen wurde

für seine unternehmerische Leistung

und sein herausragendes soziales Engagement

mit dem Verdienstkreuz 1.Klasse

des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland ausgezeichnet.

„Unser Erfolgsrezept beruht auf einer leistungsstarken,

hoch motivierten Mannschaft,

vom Auszubildenden bis zum leitenden

Angestellten, in Kombination mit

hoch effizienten, energiesparenden Systemlösungen.

So finanzieren sich unsere Anlagensysteme

in der Regel in 0,8 bis 2 Jahren und

leisten gleichzeitig einen wesentlichen

Beitrag zur Umweltentlastung.

42 nationale und internationale Preise

und Auszeichnungen spiegeln unseren

Unternehmenserfolg eindrucksvoll

wider. Unter anderem Auszeichnungen

wie 4 Goldmedaillen für beste Technik

in Polen, 6 Siege im Wettbewerb „Großer

Preis des Mittelstandes“, Beste Lehrlingsausbildung

von 33.000 Betrieben,

deutscher Weltmarktführer in unserem

Branchenbereich, 4 Auszeichnungen im

Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur

des Jahres“ oder die Auszeichnung „Hidden

Champion“ durch den Nachrichtensender

n-tv.

Jeder Mitarbeiter ist stolz und freut sich

über die jeweilige Auszeichnung und

damit Wertschätzung seiner Arbeit“, so

die Kurzfassung von Wolfgang Oehm zur

Anerkennung und positiven Bewertung

der Unternehmensleistung durch hochkarätig

besetzte Jurys in Unternehmerwettbewerben.

Aber auch die Politik, voran die Bundeskanzlerin,

der Bundestagspräsident

sowie Minister der Bundes- und Landesregierung,

nimmt die herausragenden

Leistungen des Unternehmers Wolfgang

Oehm wahr und loben die vorbildliche

Unternehmensphilosophie, die dynamische

Entwicklung und die beispielhaft

gelebte soziale Verantwortung.

„Bedingt durch den Klimawandel und das

daraus notwendig gewordene Maßnahmenpaket

zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen,

sowie die Forderung

nach einer Verbesserung der Ressourceneffizienz

schafft für uns ein wachsendes

Betätigungsfeld und damit große

Marktchancen. ...nicht nur in Europa,

sondern weltweit! Hier anzumerken ist,

Umweltministerinnen begeistern sich für ONI-Energiespartechnik.

Geschäftsführender Gesellschafter Wolfgang Oehm mit

Bundesministerin Svenja Schulze und Ursula Heinen-Esser,

Ministerin des Landes NRW.

dass aus den erzielten Primärenergieeinsparungen

bei unseren 5.400 Kunden

eine CO2-Emissionsminderung von

ca. 5.230.818.000 kg pro Jahr resultiert!

Zudem sind wir mit unseren innovativen

Produkten, Systemlösungen und Dienstleistungen

in Kombination mit einem

leistungsstarken und engagierten Team

in allen Unternehmen der ONI-Gruppe

für die Zukunft bestens gerüstet.

Beste Beispiele sind das neu entwickelte

ONI-AquaClean System, das mit

modernster Technik für eine Top-Wasserqualität

in Kühlwasserkreisläufen sorgt

oder das ONI-PowerSave System zur massiven

Reduzierung des Stromverbrauchs

von Pumpen für Freikühler-Rückkühlsysteme.

Nach den Erweiterungen in 2011, 2012 und

2013 mit insgesamt mehr als 5.000 Quadratmetern

und 2018 mit 1.250 Nutzfläche

in Lindlar, steht jetzt der weitere Ausbau

der Produktionsstätte der Tochtergesellschaft

ONI Temperiertechnik Rhytemper

GmbH in Großröhrsdorf an. In der Folge

von massiven Umsatzsteigerungen und

dem Aufbau neuer Arbeitsplätze wurden

2017 neue Geschäftsräume mit einer

Nutzfläche von ca. 1.600 Quadratmetern

bezogen, die in 2019 um 1.000 Quadratmeter

erweitert werden. Die Entwicklung

unserer Tochtergesellschaft in China ist

ebenfalls sehr erfreulich und rundet

damit die positive Gesamtentwicklung

der ONI-Gruppe ab“, so die Zusammenfassung

von Wolfgang Oehm zur Unternehmensentwicklung.

ó

www.oni.de | www.oni-rhytemper.de

29

Firmenportrait


Das kann kein anderer

PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

30

„In Europa wird analysiert, diskutiert und bis zum Ende optimiert –

das gibt es bei uns natürlich auch, aber mit einem Point of no Return.“

Andreas-Christoph Hofmann, seit

November 2017 als Vice President

Marketing und Product bei Hyundai

Motor Europe für die Marke Hyundai

verantwortlich und zuvor bei Premiummarken

wie Audi, Mercedes und BMW

tätig, sieht in den koreanischen Tugenden

einen Wettbewerbsvorteil gegenüber

Europa. In der aktuellen ramp Ausgabe

#45 sagt Hofmann: „Unser Vorteil

ist, dass wir aufgrund unserer Struktur

sehr schnell sein können. Die Prozesse

Fahrzeugkonzept mit den Design-Kollegen

und Ingenieuren in Rüsselsheim

nachdenke und die Genehmigung dafür

bekomme, fährt das Auto in zweieinhalb

Jahren. Das kann kein anderer.“

„people first“

Hofmann sieht aber auch Schnittmengen

der beiden Kulturen: „Die Ähnlichkeiten

der Kulturen besteht im harten Arbeiten

und darin, an einem Ziel festzuhalten –

und das Bestreben nach Harmonie aller

Elemente. Wenn ich heute sehe, mit wie

viel Aufwand eine Heckleuchte entwickelt

wird – und das zu optimierten Kosten

– ist das faszinierend. Und das kommt

der europäischen Handwerkskunst sehr

nahe. Dazu kommt die Kundenorientierung,

die sich aus dem Wert des Respekts

dem anderen gegenüber speist.

In Korea sagt man ‚people first‘, man

wird nicht auf der Straße angerempelt

und überall freundlich behandelt. Und

dieser Wert, alles um den Menschen

herum zu kreieren, muss auch uns Europäern

gefallen. Deswegen bin ich ein großer

Fan davon, klar zu attestieren, dass

wir eine koreanische Marke sind.“

Auf die Frage, ob es auch Schwächen

bei Hyundai gibt, sagt Hofmann: „Dass

wir zu schnell zu viel auf einmal wollen

– wie beispielsweise zu schnell in Premiumsegmente

zu gehen. Da müssen

wir teils in Ruhe unsere Hausaufgaben

machen. Das ist natürlich eine Gefahr, gar

keine Frage.“

Design hat das Preis-Leistungs-

Verhältnis als Kaufgrund abgelöst

Dem Image, Hyundai-Autos seien zwar

solide und preiswert aber nicht richtig

aufregend, will Hofmann mit der Emotionalisierung

der Marke begegnen: „Wenn

man jemanden nach Hyundai fragt, kommen

die Schlagworte: qualitativ hochwertig,

günstiger Preis, fünf Jahre Garantie.

Das sind alles rationale Themen – und

mit denen ist die Marke großgeworden.

Jetzt wird die Marke deutlich emotionaler.

Mit dem Design als Kaufgrund Nummer

eins hat es angefangen und mit unserem

Performance-Bereich und Hyundai

N geht es weiter. Und das ist erst der

Anfang. Es sei ein positives Lebensgefühl,

so Hofmann: „Hyundai ist keine Marke,

die Kunden ausschließt, das macht sie

sympathisch und unterscheidet sie von

anderen, die von Premium sprechen.“ ó

© Michael Köckritz

eines koreanischen Unternehmens im

Vergleich zu europäischen Herstellern

sind ganz andere.

In Europa wird analysiert, diskutiert

und bis zum Ende optimiert – das gibt es

bei uns natürlich auch, aber mit einem

Point of no Return. Das hat den Wahnsinnsvorteil,

in Technologien schneller

zu sein, weil wir uns festlegen und dann

den Weg konsequent beschreiten. Durch

ausbleibende kurzfristige Änderungen

können wir frühzeitig die Produktqualität

fixieren. Wenn ich heute über ein

Über Andreas-Christoph Hofmann

Der 55-jährige Hofmann verantwortet von

der Europazentrale in Offenbach aus die

strategische und operative Leitung des

Hyundai-Marketings in 31 europäischen

Ländern. Dazu gehören Werbung, Markenstrategie,

Digitalisierung, Produktplanung,

Produktmanagement, Preisgestaltung

sowie Presse und Markenerlebnis. Sein

Eintritt bei Hyundai erfolgt zeitgleich mit

dem Beginn der „Road to 2021“ Strategie.

Bis 2021 wird Hyundai in Europa 30

neue Modelle in den Markt einführen, um

seine ambitionierten Wachstumsziele zu

erreichen und stärkste asiatische Marke in

Europa zu sein.


GE

STAL

TER

Beantragen Sie jetzt

Ihre Finanzierung bei

creditshelf und gestalten Sie

Ihren Unternehmenskredit so, wie er am

besten zu Ihnen passt – individuell und flexibel.

Start! It‘s your credit.

Mittelstandsfinanzierung neu gestalten. Alternative Lösungen anbieten. Ganz einfach digital. Mit

allen Gestaltungsmöglichkeiten neuester Technik – das ist es, was uns von creditshelf täglich

neu motiviert. Was uns einzigartig macht. Und unsere Kunden begeistert.

creditshelf.com | Mainzer Landstraße 33a | D - 60329 Frankfurt

+49 (0) 69 348 77 240 | kredit@creditshelf.com


Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2019

32

INTELLIGENTE LÖSUNGEN FÜR GROSSE STÜCKZAHLEN

Präzisionsdrehteile, Rohling-Bearbeitung und Hartzerspanung in großen Stückzahlen und in bester Qualität sind die

Kernkompetenz von EZU. Durch sein prozessorientiertes Projektmanagement bietet das Unternehmen seinen anspruchsvollen

Kunden Schnelligkeit, Flexibilität und eine kostengünstige Produktion.

EZU wurde 1983 von Eberhard Zumkeller gegründet und zum

25-jährigen Bestehen im Jahr 2008 an die nächste Generation

übergeben. Das technologie- und innvovationsgetriebene

Unternehmen ist stolz auf seine mittelständische Familientradition

und übernimmt mit vielerlei sozialen Projekten Verantwortung

für seine Heimatregion und ihre Menschen. Ein Leitmotiv

zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Erfolgsgeschichte

des Unternehmens: Mit innovativen Technologien und qualifizierten

Mitarbeitern wird herausragende Qualität produziert.

WILLKOMMEN IM TEAM

EZU ist ein bodenständiges, erfolgreiches mittelständisches Unternehmen

mit Hauptsitz in Königsheim und dem Standort Balingen.

Seinen Kunden bietet es Zerspanung auf höchstem Niveau. Dafür

macht sich das EZU-Team von über 170 Mitarbeitern täglich stark.

BODENSTÄNDIG MITTELSTÄNDISCH

Seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet EZU ein sicheres

Arbeitsumfeld in familiärer Atmosphäre. Eine gesunde Balance sowie

eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit wird durch

geregelte und zuverlässige Arbeitszeiten gefördert. Private Freiräume,

die wir alle brauchen, um Kraft und Inspiration zu schöpfen,

werden respektiert, damit die Mitarbeiter ihre Arbeit mit Freude und

Energie ausführen können. Nicht zuletzt attraktive Entlohnungssysteme,

ergonomisch ausgestattete, moderne Arbeitsplätze und

ein gelebtes Teamwork im gesamten Unternehmen machen EZU zu

einem interessanten und fairen Arbeitgeber.

DAS LEITBILD GIBT ORIENTIERUNG

Das Unternehmensleitbild, das sich Management und Belegschaft

im Rahmen eines professionell moderierten Entwicklungsprozess

selbst gegeben haben, bietet Orientierung für die Menschen, die

bei EZU arbeiten und die mit EZU zusammenarbeiten. Orientierung

hin zu einem tragfähigen guten Miteinander, nachhaltig überzeugenden

Arbeitsergebnissen und hin zu einem klaren unverwechselbaren

Profil.

KOMMUNIKATION, RESPEKT

UND EINZIGARTIGKEIT

Die Leitbegriffe Kommunikation, Respekt und Einzigartigkeit bilden

die Koordinaten, welche in Bezug auf den Informationsaustausch

im Unternehmen, den Umgang untereinander und das Selbstbewusstsein

als Teil einer Gemeinschaft und eines Unternehmens

als Leitlinien dienen. Der Umgang eines jeden EZU-Mitarbeiters

mit Kunden, Partnern und den Nachbarn an unseren Standorten

folgt denselben Grundsätzen.

Herstellung von Präzisionsdrehteilen |

Bearbeitung von Press-, Schmiede- und Tiefziehrohlingen

EZU-Metallwaren GmbH & Co. KG | Hauptsitz | Breitestraße 4 | 78598 Königsheim

Standort | Hölzlestraße 18 | 72336 Balingen | T +49 7429 9302-0 | info@ezu.de | www.ezu.de


PT-MAGAZIN 3/2019

RUNDUM-SERVICE VOM FEINSTEN

Am Anfang jedes Projektes steht die gründliche und sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Kunden und seinen

Anforderungen. Die technisch orientierte Geschäftsleitung selbst, mit Unterstützung vom hauseigenen Projektmanagement,

führt die Kundengespräche. Erst das präzise Verständnis der Anforderungen auf Kundenseite schafft die

Voraussetzungen für eine optimierte Prozessentwicklung.

33

Firmenportrait

„FÜR IHRE PRODUKTE GEBEN WIR ALLES“

Große Stückzahlen in hochwertigster Qualität zu hoch-kompetitiven

Preisen herzustellen – darin sind die Zerspanungsprofis

von EZU Spezialisten. Dabei bestimmt das Produkt den Prozess:

Maschinen und Werkzeuge werden konstruiert oder zugekauft,

die verfügbaren Technologien so lange kombiniert, bis für das

Produkt der optimale Bearbeitungsprozess gefunden ist. Besonderes

Augenmerk wird dabei auf Materialeffizienz und auf einen

verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen gelegt.

Die Vorteile dieser Vorgehensweise für EZU-Kunden liegt auf

der Hand: Der gesamte Prozess ist optimal auf das Produkt zugeschnitten

– Verschwendung oder unnötige Randprozesse werden

konsequent eliminiert.

LOGISTIK

6

5

PRODUKT-

REALISIERUNG

100% KONTROLLE

1

4

PROJEKTIERUNG

REINIGUNG

7

2

FERTIGUNG

3

BAUGRUPPENMONTAGE

RATIOPOTENZIALE

IDENTIFIZIEREN UND NUTZEN

Mit ihrer Expertise für schlanke Prozesse zeigen die Spezialisten

von EZU ihren Kunden nicht selten erhebliche Rationalisierungspotentiale

durch alternative Fertigungsmöglichkeiten auf. Das Ziel:

Durch Optimierung der Parameter Materialeffizienz und Prozesszeit

eine spürbare Reduzierung der Stückkosten zu erzielen.

Die erneute Nominierung nach 2018 für

den Großen Preis des Mittelstandes, laut

„Welt“ die „deutschlandweit begehrteste

Wirtschaftsauszeichnung“, versteht das

EZU-Team als Anerkennung und Ansporn

zugleich. Wurde das Finale im letzten Jahr

noch knapp verfehlt, so ist man dieses Jahr

optimistisch: der Preis soll mit nach Hause

gehen nach Königsheim!


Kapitalmarkt & Mittelstand

PT-MAGAZIN 3/2019

© Johannes Wosilat

Wirtschaft

34

Informationsaustausch unter Gleichgesinnten ist hilfreich, denn die Einführung von

Basel IV wird kleinen und mittleren Unternehmen den Geschäftsalltag weiter erschweren.

Seit der Einführung des Regelwerkes

von BASEL III ist die Kreditvergabe

an mittelständische Unternehmen deutlich

erschwert worden. Ab Januar 2020

werden mit Einführung von Basel IV die

Hürden für die Kreditvergabe ein weiteres

Mal höher gesetzt. In den vergangenen

Jahren wurde deshalb von vielen mittelständischen

Unternehmen der Gang an

die Börse genutzt. Aber auch hier gibt es

Eintrittsbarrieren, die von der EU und der

deutschen Politik gestellt werden.

Deutsche Mittelständler sehen oft

nicht, was über ihren Köpfen hinweg

sowohl in Brüssel als auch in Berlin entschieden

wird – oder werden soll. Umgekehrt

kommt die Meinung der Basis

häufig weder in der deutschen noch der

europäischen Gesetzgebungshauptstadt

an. Das PT-Magazin im Gespräch mit Ingo

Wegerich, Präsident des Interessenverbands

kapitalmarktorientierter kleiner

und mittlerer Unternehmen e.V. („Kapitalmarkt

KMU“) und Hans-Jürgen Friedrich

Vorstandsvorsitzender der KFM Deutsche

Mittelstand AG und Vorstandsmitglied des

Verbandes über Friktionen zwischen der

Basis, Berlin und Brüssel.

PT-Magazin: Herr Wegerich, den Interessenverband

gibt es jetzt rund eineinhalb

Jahre. Wie beurteilen Sie die Entwicklung?

Wegerich: Unser Interessenverband ist

bis heute eine erfreuliche Erfolgsgeschichte.

Wir haben sehr viel in der kurzen

Zeit erreicht. Wir haben gleich mehrfach

im Interesse des kapitalmarktorientierten

Mittelstandes auf die Gesetzgebung

Einfluss nehmen können. Ursprünglich

wollte der nationale Gesetzgeber von

den Spielräumen, die die europäische

Prospektverordnung den Mitgliedsstaaten

einräumt, keinen Gebrauch machen.

Durch unsere Lobbyarbeit wurde der

Spielraum weitest möglich ausgeschöpft.

Prospektfreie Emissionen sind nun bis zu

8 Millionen Euro möglich. Durch einen

Gesetzesfehler waren von den prospektfreien

Emissionen jedoch zunächst

Bezugsrechtskapitalerhöhungen ausgeschlossen.

Dies konnten wir durch

unsere Petition und Stimmensammlung

korrigieren. An unserer Petition haben

sich über 100 Vorstände kapitalmarktorientierter

Unternehmen beteiligt. Die

hohe Stimmenzahl ist auch ein Beleg für

unsere große Akzeptanz im kapitalmarktorientierten

Mittelstand. Mittlerweile

liegt ein Regierungsentwurf auf dem

Tisch, der prospektfreie Bezugsrechtskapitalerhöhungen

bis zu 8 Millionen Euro

ermöglicht. Die Einflussnahme auf den

Gesetzgeber durch eine Petition und

Stimmensammlung ist ein bisher einmaliger

Vorgang in der Geschichte des deutschen

Kapitalmarktrechts.

PT-Magazin: Herr Friedrich, der von Ihnen

initiierte Deutscher Mittelstandsanleihen

Fonds, investiert in Anleihen von mittelständischen

Unternehmen. Sie gelten als

Experte in diesem Marktsegment. Ist eine

solche Einflussnahme aus Ihrer Sicht notwendig?

Friedrich: Sie ist aus meiner Sicht für

die deutsche Volkswirtschaft, für mittelständische

Unternehmen, institutionelle

und private Investoren dringend erforderlich.

In 2015 wurde durch die europäische

Kommission der Aktionsplan „Bildung

der Kapitalmarktunion“ ins Leben

gerufen. Ziel war und ist es, mittelständischen

Unternehmen, institutionellen

und privaten Anlegern den Zugang zum

Kapitalmarkt zu erleichtern. Das ist auch

zwingend notwendig. Mit Einführung

des Regelwerkes von BASEL III sind die

Banken bei der Kreditvergabe deutlich

eingeschränkt worden. Fehlende Finanzierungsmittel

müssen unter anderen

über Aktien oder Anleihen am Kapitalmarkt

beschafft werden. Diese Finanzierungsinstrumente

können für Investoren

und Anleger in Zeiten der Null- und

Negativzinspolitik der EZB auch eine

attraktive Anlagealternative darstellen.

Der Verband setzt sich dafür ein, dass

mittelständische Unternehmen am Kapitalmarkt

ein Investment anbieten und

dass institutionelle Investoren und private

Anleger diese Anlagen nutzen können.

Am Beispiel des MiFiD Regelwerkes

und anderer Gesetzesvorschläge gewinnen

viele Experten den Eindruck, dass in

Deutschland diametral in eine andere

Richtung gearbeitet wird. Anlageberater

und Anleger werden durch das Regelwerk

entmündigt und erhalten keine Beratung

zu alternativen Anlagemöglichkeiten.

Dank der Initiative des Verbandes

kann im ersten Schritt der Mittelstand

mit deutlichen verbesserten Rahmenund

Kostenbedingungen an den deutschen

Börsenplätzen Aktien oder Anleihen

anbieten. Wir stellen fest, dass viele

Angebote attraktiv sind und sich als Kapitalanlage

zur Beimischung in der Vermögensanlage

eignen. Im nächsten Schritt

versucht der Verband auch den Zugang

für institutionelle und private Anleger

an die Kapitalmärkte zu verbessern. Hier

besteht nach unserer Einschätzung noch

großer Handlungsbedarf.


Expertengespräch zu Friktionen zwischen

der Basis, Berlin und Brüssel

PT-Magazin: Welche weiteren Themen

haben Sie durch Ihren Verband besetzt?

Wegerich: Unser Interessenverband war

einziger KMU-Vertreter aus Deutschland

auf einem Expertenhearing der

EU-Kommission zu Erleichterungen und

Ausnahmen für KMUs von der Marktmissbrauchsverordnung.

Ohne unseren

Verband hätte niemand aus Deutschland

in Brüssel hier Stellung bezogen. Wir

haben uns zudem in mehreren Konsultationen

der EU-Kommission für Erleichterungen

für KMUs von der Marktmissbrauchsverordnung

eingesetzt. Unser

Interessenverband hat auch eine Stellungnahme

in Brüssel zum sogenannten

„EU-Wachstumsprospekt“, dem neuen

Prospektformat für KMUs, abgegeben

– in der hundertseitigen englischsprachigen

Konsultation der Europäischen

Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde

(ESMA) wurde u. a. diskutiert, dass Mittelständler

zukünftig nur nach IFRS und

nicht mehr nach HGB bilanzieren sollen.

Hiergegen haben wir uns mit Nachdruck

ausgesprochen. Diese Regelung konnten

wir verhindern.

PT-Magazin: Sind das die Themen, die

den kapitalmarktorientierten Mittelstand

bewegen?

Wegerich: So ist es. Genau aus diesem

Grund haben wir den Interessenverband

gegründet. Was in Berlin und Brüssel passiert,

hat der kapitalmarktorientierte Mittelstand

nicht immer im Blick; die Mittelständler

konzentrieren sich lieber auf ihr

Tagesgeschäft. Von daher ist es wichtig,

dass die Interessen der KMUs gesammelt

und über eine Interessenvertretung kommuniziert

werden. Durch unseren Verband

erhalten die KMUs eine Plattform

und eine Stimme. Aktuell beteiligen wir

uns an einer Konsultation des Bundesministeriums

der Finanzen zu den Auswirkungen

der MiFID. Wir werden hier insbesondere

auf die Research-Problematik

für KMUs hinweisen. Insbesondere kleine

und mittlere Unternehmen treffen die

MiFID-Regelungen zum Research besonders

hart. Das Ökosystem Börse ist hier

für die KMUs gefährdet.

PT-Magazin: Sie erwähnten zuvor, dass die

MiFiD-Regeln auch die Anlageberatung

und Anleger treffen. Welche Herausforderungen

sehen Sie hier?

Friedrich: Viele Investoren und Anleger

verlangen eine Beratung zu alternativen

Investmentmöglichkeiten. Kein Wunder,

denn die Zinsen für Sparbücher, Festgelder,

Bundesanleihen oder große Industrieanleihen

decken nicht mal die Inflationsrate.

Im vergangenen Jahr haben

nach den jüngsten Analysen deutsche

Anleger rund 38 Mrd. Euro verloren, weil

sie das Geld auf Spar- und Termingeldkonten

anlegen und Alternativen nicht

mehr angeboten werden können. Die

aktuellen Vorschriften für die Anlageberatung

müssen daher dringend angepasst

werden. Dem Anlageberater muss

es wieder möglich gemacht werden als

„Arzt fürs Portemonnaie“ tätig zu sein. Die

Anlageberatung ist durch den Verbraucherschutz

zu einem Verhör mutiert, dessen

Sinn sich weder dem Anleger noch

dem Berater erschließt. Es besteht der

dringende Bedarf, dass der Anlageberater

wieder als Lotse tätig werden darf

und eine Anlageberatung zu Aktien und

Anleihen – auch von mittelständischen

Unternehmen - durchführen kann.

PT-Magazin: Wie ist denn Resonanz Ihre

Arbeit bei den mittelständischen Unternehmen

und anderen Kapitalmarkteilnehmern?

Wegerich: Wir haben großen Zuspruch.

Mitglieder sind KMUs, Dienstleister,

Finanzinstitute und Medien. Wir konnten

die Mitgliederzahl seit unserer Gründung

verdoppeln.

Friedrich: Auf der einen Seite benötigen

mittelständische Unternehmen dringend

einen Fürsprecher in der Politik, wenn es

um das Regelwerk zum Eintritt in den

Kapitalmarkt geht. Auf der anderen Seite

fordern emissionsbegleitende Banken,

Börsenplätze, Investoren und Anleger ein

Regelwerk, das in der Praxis umsetzbar

ist und dazu beiträgt, dass Finanzierungsmittel

den Mittelstand erreichen. Der Verband

leistet hier einen wichtigen Beitrag

und das mit vielen ehrenamtlichen Mitstreitern.

Was macht Kapitalmarkt-KMU?

Der am 30. August 2017 gegründete Interessenverband

kapitalmarktorientierter

kleiner und mittlerer Unternehmen

e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main setzt

sich für die Verbesserung der maßgeblichen

Rahmenbedingungen für kleinere

und mittlere Unternehmen bei der Kapitalmarktfinanzierung

ein und tritt aktiv

für die Belange des kapitalmarktorientierten

Mittelstandes im Dialog mit der

Politik, den Gesetzgebungsorganen, den

Aufsichtsbehörden, den Institutionen des

Kapitalmarkts, den Interessenverbänden

und der Öffentlichkeit ein. Mitglieder sind

KMUs, Dienstleister, Finanzinstitute und

Medien. Internet:

http://www.kapitalmarkt-kmu.de/

Die Gesprächspartner

Ingo Wegerich ist Rechtsanwalt und Partner

der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft

und spezialisiert auf Kapitalmarktrecht.

Wegerich ist Präsident des Interessenverbandes

kapitalmarktorientierter kleiner

und mittlerer Unternehmen e.V. (KMU

Verband)

Hans-Jürgen Friedrich ist Gründer und Vorstandsvorsitzender

der KFM Deutsche Mittelstand

AG. Der von ihm initiierte Deutsche

Mittelstandsanleihen Fonds wurde in

2018 als Hidden Champion Fonds ausgezeichnet.

Er unterstützt ehrenamtlich als

Vorstandsmitglied den KMU Verband.

PT-Magazin: Wie geht es mit dem Verband

weiter? Was sind zukünftige Themen?

Wegerich: Wir haben einen Journalistenpreis

für kapitalmarktorientierte Mittelstandsthemen

ins Leben gerufen, den

sogenannten „kumU“. Hierdurch wollen

wir erreichen, dass Themen um KMUs

und Kapitalmarkt wieder stärker in den

Fokus rücken. Außerdem werden wir in

verschiedenen Regionen Deutschlands

Informations-Veranstaltungen zu dem

Thema „Finanzierung über den Kapitalmarkt“

durchführen. Wir wollen interessierten

Unternehmen Hilfestellung

liefern und Alternativen zu den Konsequenzen

von Basel IV aufzeigen. Bankfinanzierungen

werden zukünftig schwieriger

werden – der Kapitalmarkt ist hier

eine willkommene Alternative.

PT-Magazin: Herr Wegerich, Herr Friedrich,

wir danken Ihnen für das Gespräch und

wünschen Ihnen und dem Verband viel

Erfolg für die weitere Entwicklung. ó

35

PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft


Premier-Ehrenplakette,

Premier,

Premier-Finalisten

PT-MAGAZIN 3/2019

Auszeichnungsliste:

alle Finalisten,

Preisträger,

Plaketten,

Premier-Finalisten,

Premier

Juryliste:

Über diese Nominierten

eines Jahres beraten die

13 Jurys

Erfolgreicher Mittelstand

macht sich auf in die Welt

der Ökosysteme und digitalen

Plattform-Ökonomie.

Neue Potenziale warten.

Wirtschaft

36

Netzwerk der Besten

18.000 Unternehmen wurden

seit 1994 beim „Großen Preis

des Mittelstandes“ nominiert

Nominierungsliste:

Nominierte Unternehmen

eines Jahres aus 12

Wettbewerbsregionen

© OPS Netzwerk GmbH

Das Netzwerk der Besten aus Teilnehmern

des Wettbewerbs „Großer Preis des

Mittelstandes“ mit seiner Organisationsplattform

Kompetenznetz-Mittelstand ist

dabei, sich zu einem – kleinen, aber feinen

– Ökosystem zu entwickeln.

In

Zeiten des disruptiven Wandels

stellt sich für viele mittelständische

Firmen die Frage, wie sie ihren Vorsprung

halten und ausbauen können. Der

Ökosystem-Ansatz ist hierfür eine Möglichkeit,

liefert er doch neue Modelle, die

eine Vielzahl von Marktteilnehmern ins

Boot holen und über digitale Plattformen

miteinander vernetzen. Das Konzept der

Ökosysteme ist insbesondere in den letzten

zwei Jahren wichtiger geworden und

hat weite Teile der Wirtschaft umgestaltet.

Für einen Großteil des Mittelstands

in Deutschland ist das Prinzip allerdings

noch Neuland. Über die Hälfte (53%) der

Mittelständler erkennt die steigende

Bedeutung von Unternehmensnetzwerken,

die sich maßgeblich von bisherigen

Verbünden und klassischen Wertketten

unterscheiden, und will sich dort stärker

einbringen. Gleichwohl können 83 Prozent

der Befragten mit dem Begriff „Ökosystem“

in diesem Zusammenhang bisher

nichts anfangen und nur 17 Prozent

ist der Begriff geläufig. Und gar bei nur

acht Prozent der Unternehmen bildet

eine digitale Plattform die Basis eines

unternehmerischen Ökosystems.

Plattform-Ökonomie

Das sind die zentralen Ergebnisse

der Deloitte-Studie „Digitale Strategien

im Mittelstand – Ökosysteme, neue

Geschäftsmodelle und digitale Plattformen“.

Was besagt das der Biologie entlehnte

Bild vom Ökosystem? Es handelt

sich um ein reichhaltiges, adaptives und

widerstandsfähiges Geflecht von Organismen.

Sie stehen in verschiedenen

Wechselbeziehungen – von Symbiose

über Kollaboration bis zu Wettbewerb.

Ähnlich fruchtbar ist auch das Umfeld

heutiger Unternehmen. Diese müssen

nur ihr Selbstverständnis ändern, denn

sie sind kein abgekapseltes System mehr,

das sich durch Abgrenzung zu externen

Experten und Wettbewerb definiert.

„Der Mittelstand befindet sich in

einer Transformationsphase. Er weiß im

Prinzip um die Bedeutung von Ökosystemen

oder ahnt es zumindest. Auch zeigen

die Ergebnisse eine intensive Beschäftigung

mit dem Thema. So partizipieren

einige Unternehmen bereits heute parallel

an mehreren Ökosystemen oder

bauen sogar eigene auf“, erklärt Lutz

Meyer, Leiter Mittelstandsprogramm bei

Deloitte.

Ökosysteme können neue Potenziale

fürs Geschäft erschließen

Viele Mittelständler (58%) setzen bis

heute auf eine hohe Fertigungstiefe.

Sie agieren mehrheitlich als Integratoren

und damit als Inhaber und Kontrolleure

der Wertschöpfungskette. Bei den

erfolgreichen Unternehmen der Studie

ist dieser Anteil sogar überdurchschnittlich

hoch. Dies muss kein Widerspruch

zum Modell erfolgreicher Unternehmen

der Plattform-Ökonomie sein. Denn diese

erweitern ihre Geschäftsmodelle in neue

Dimensionen.

Schon heute verkaufen fortgeschrittene

Player längst nicht einfach mehr

nur linear Produkte und Dienste. Sie

denken mehrdimensional und werden

zum Anbieter von komplexen Lösungen.

Diese Meinung scheint sich auch im Mittelstand

durchzusetzen. So haben sich 55

Prozent der Befragten aktiv entschieden,

sich in Ökosysteme einzubringen. Und

im Rahmen einer Einteilung in besonders

erfolgreiche und weniger erfolgreiche

Unternehmen zeigt sich, dass 78 Prozent

der erfolgreichen Firmen Ökosysteme

wichtig finden, bei den weniger erfolgreichen

sind es acht Prozentpunkte weniger.


Mittelständler bauen eigene

Plattformen auf

Plattformen bilden das Zentrum international

marktbeherrschender Konzerne.

Dank dieser profitieren die Konzerne

von einer besseren Integration aller Leistungen

sowie neuen Möglichkeiten der

Wertschöpfung. Immerhin vernetzen

bereits 36 Prozent aller Mittelständler

ihre Wertschöpfungspartner über eine

Plattform, 34 Prozent entwickeln in diesem

Kontext ihre Technologien. Generell

nutzen erfolgreiche Akteure doppelt so

häufig eine Plattform wie ihre weniger

erfolgreichen Pendants.

Potenziale übersteigen aus Sicht des

Mittelstands die Risiken

Von Produktion bis Marketing, von Entwicklung

bis Support, vom Handel über

Automobilzulieferer bis zum Dienstleister:

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette

und in fast allen Branchen

eröffnen Ökosysteme neue Perspektiven

für Mittelständler. Bei der größten Wirkung

von Ökosystemen bzw. Plattformen

sehen sie neben besseren Kundenbeziehungen,

optimierter Produktentwicklung

und höherer Prozesseffizienz auch

eine nachhaltige Optimierung der unternehmerischen

Prozesse (73%), die Entwicklung

neuer Geschäftsmodelle (58%)

sowie die gesteigerte Effizienz in der Produktentwicklung

(52%).

Auf der anderen Seite befürchten sie

aber auch einen hohen Abstimmungsbedarf

sowie eine Gefahr für die Datenintegrität.

Insgesamt überwiegen aber

die Chancen und Möglichkeiten. Bemerkenswert:

Vor allem die erfolgreicheren

Mittelständler sehen einen Nutzen nicht

nur für die Share-, sondern auch für alle

anderen Stakeholder, also den Dreiklang

von Ökonomie, Ökologie und Gemeinwesen.

„Mittelständische Ökosysteme sind

heute noch vergleichsweise übersichtlich

– die Zahl der Akteure bleibt einstellig.

Was der Mittelständler jetzt in Angriff

nehmen sollte, ist die Prüfung der strategischen

Konsequenzen und technischen

Umsetzbarkeit einer eigenen Plattformlösung,

die Forcierung der Digitalisierung

im Unternehmen sowie die Verbindung

des entstehenden Ökosystems mit einer

neuen, adäquaten Führungsstrategie,

-struktur und -kultur fürs Unternehmen“,

resümiert Meyer. ó

37

PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

Premier-Finalist

„Großer Preis

des Mittelstandes“

2017

2014

Unsere Stärken:

˘ auf Kundenzufriedenheit ausgerichtete Unternehmensphilosophie

˘ hochqualifizierte Facharbeiter mit jahrelanger Berufserfahrung

˘ Flexibilität durch klare Firmenstruktur

˘ Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001:2015, extern betreut

˘ ein breites Produktionsspektrum mit hoher Flexibilität

˘ schnelle und unkomplizierte Beantwortung von Anfragen

˘ Maschinenpark auf höchstem technischen Niveau

˘ Beratung und Vorschlagswesen für unsere Kunden zur

Kostenoptimierung, Vereinfachung oder Zeitersparnis.

CBV Blechbearbeitung GmbH | Oberanger 4 | 07646 Laasdorf/Thüringen

Telefon: +49 (0)36428 - 54320 | Fax: +49 (0)36428 - 543222

Web: www.cbv-blech.de | e-Mail: info@cbv-blech.de


Viraler Wandel

PT-MAGAZIN 3/2019

„Lieber mit wenigen starten, als auf alle warten!“

gilt auf dem Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit

durch innovative virale Veränderungen.

Häufigkeit

Wirtschaft

38

Unternehmen leben ständig mit

Veränderungen, sei es durch

externe Faktoren, wie einem neuen Wettbewerb,

neuen Kunden- oder Mitarbeiterbedürfnissen,

neuen Regularien, oder

in Form eigener Innovationen zur Sicherung

der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit.

Unternehmen leben nicht dabei

nur mit Veränderungen, sie überleben

gar erst durch die kontinuierliche Bereitschaft

zu Veränderungen. Ganz nach Darwin

sichert sich nicht der Intelligenteste

oder der Stärkste seine Existenz, sondern

jener, der sich am besten auf Veränderungen

anpasst.

Veränderungen sind gar nicht so

willkommen!

Veränderungen sind jedoch nicht so

willkommen! Zwar reden viele Manager

von notwendigen Veränderungen, wirklich

gewünscht sind sie dann aber nicht.

Neue Wege in den Prozessen, der Organisation

aber auch neuartige Produkte,

Märkte und Geschäftsmodelle brechen

mehr oder weniger mit bestehenden

Strukturen, Abläufen und Sortimenten.

Dies weckt nicht nur Sympathien bei den

Beteiligten. Es entwickeln sich Sorgen,

Ängste und Barrieren gegen die Veränderungen

und somit gegen die erfolgreiche

Umsetzung von Innovationen als Basis

der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit.

Wie aber soll man Veränderungen

managen? Die klassischen Führungstheorien

orientieren sich an dem Grundgedanken

„alle Betroffenen zu Beteiligten

zu machen“. Im Rahmen von Kommunikationsveranstaltungen

(wie Abteilungsoder

Betriebsversammlung, Town-Hall

Meetings etc.) werden dann alle Betroffenen

über anstehende Veränderungen,

ihre Vor- und Nachteile mehr oder weniger

offen in Kenntnis gesetzt. Man informiert

in der Breite, generiert Transparenz

und hofft dann auf das Einsehen und die

Unterstützung aller Betroffenen. Es wird

jedoch übersehen, dass die Betroffenen

ganz unterschiedlich auf Veränderungen

reagieren.

Blockierer

Bremser

Skeptiker

Unterschiedliche Veränderungstypen

Veränderungen wecken bei den Betroffenen

sehr verschiedene Emotionen,

von positiv bis negativ. Die Verteilung in

Freunde oder Ablehner wird dabei gerne

in Form der Normalverteilung dargestellt,

wonach nur wenige der Adressaten einer

Veränderung gleich positiv gegenüberstehen

(„Förderer“) und noch weniger

Adressaten als Visionäre eine Veränderung

gar anstoßen. Die Mehrzahl der

von Veränderungen betroffenen Personen

(Schätzungen zufolge zwischen 70

und 80 Prozent aller Betroffenen) teilen

sich in positive Mitmacher oder in abwartende

Skeptiker auf. Mit ähnlicher Häufigkeit

wie auf der positiven Reaktionsseite

zeigt sich dann die Fraktion der (passiven)

Bremser oder gar aktiven Blockierer. Mit

anderen Worten: die Mehrzahl der Betroffenen

sind eher passiv und abwartend –

nur ganz wenige reagieren bereits kurzfristig

positiv auf Veränderungen.

Mit dem Bewusstsein dieser Normalverteilung

lässt sich ein modernerer

Ansatz der Steuerung von Veränderungen

umsetzen, welcher zudem auch den

Grundsätzen des agilen Managements

entspricht: das virale Veränderungsmanagement.

Dieses basiert zuerst einmal

auf dem Gesetz der Wenigen, wie von

Malcom Gladwell im Jahr 2000 in seinem

Bestseller „The Tipping Point: How Little

Things Can Make A Big Difference“ formuliert.

Er untersuchte die Verbreitung

sozialer Epidemien, also jener Phänomene,

die durch vermeintlich irrelevante

Mitmacher

Förderer

Visionär

Verhalten

Kleinigkeiten gestartet werden, sich aber

irgendwie lawinenartig zu einem gesellschaftsübergreifenden

und schnell wachsenden

Trend entwickeln. Jener Punkt, an

dem eine Idee, ein Trend oder eine soziale

Verhaltensweise eine Grenze überschreitet,

kippt und sich wie ein Lauffeuer verbreitet,

nennt Gladwell den Tipping Point

(deutsch vielleicht „Kipp-Punkt“ oder

„Umkipp-Punkt“).

Das Gesetz der Wenigen

Einer der drei zentralen Faktoren für

die Ausbreitung einer Epidemie, ist laut

Gladwell das Gesetz der Wenigen („The

Law of the Few“). Eine einzelne kranke

Person kann eine Grippewelle beginnen,

und genauso kann ein kleiner, aber präzise

gezielter Schubs einen Modetrend,

die Beliebtheit eines neuen Produkts

oder eine Senkung der Kriminalitätsrate

bewirken. Es haben nicht alle Mitglieder

einer Gruppe oder Teams den gleichen

Einfluss, sondern vielmehr einzelne Mitglieder

einen überproportional großen

Einfluss, Veränderungen herbeizuführen.

Überträgt man das Gesetz der Wenigen

und die Idee des Tipping Points auf

die Umsetzung von unternehmensweiten

Veränderungen, so werden auch diese

durch Einzelne und nicht durch die Masse

hervorgerufen. Die an Veränderungen

Interessierten sollten sich auf einzelne

bzw. extreme Meinungsmacher konzentrieren,

welche einen asymmetrisch großen

Einfluss auf ihr Umfeld haben und

einen „Tipping Point“ auslösen können.


Ihr Spezialist

für die

Automatisierungstechnik

PT-MAGAZIN 3/2019

Virales Veränderungsmanagement

Im Rahmen des viralen Veränderungsmanagements

gilt es, die wenigen Visionäre

und Förderer mit der eigenen Veränderungsidee

zu erreichen, die dann

für andere die Rolle des Motivators und

Multiplikators übernehmen, um am Ende

immer mehr Personen in den Veränderungsprozess

einzubinden. Während man

selbst vielleicht gar

nicht zu allen Betroffenen

eine gute eigene

soziale Bindung aufbauen

kann, erreichen

die ersten Unterstützer

diese vielleicht besser

und direkter als man

selbst. Sie überzeugen

dank einer adäquaten

Sprachwahl, der persönlichen

Ansprache oder einfach durch ihre

Empathie. Wichtig ist dabei, dass trotz

dieser Exklusivität der Startpersonen, bei

allen übrigen Beteiligten kein Eindruck

von Willkür oder Falschinformation entsteht.

Wie ein U-Boot gilt es vielmehr

ohne viel Aufsehen erste Maßnahmen zu

starten, um dann mit den kommenden

Erfolgen mehr und mehr aufzutauchen.

Mit den kommenden Erfolgen sind wir

bereits bei der zweiten Stütze des viralen

Effekts. Allen agilen Managementmethoden

ist die Realisierung von schnellen

Erfolgen gemeinsam. Diese sog. Quick

Wins haben eine enorme Bedeutung für

das virale Veränderungsmanagement, da

sie die passiven Mitmacher und abwartenden

Skeptiker mittels erster kleiner

Erfolge von dem grundsätzlichen Erfolg

der Veränderungsmaßnahmen überzeugen.

Gerade diese größte Gruppe von Veränderungstypen

benötigt nachvollziehbare

Fakten, die ihnen die Vorteile der

Veränderungen belegen. So generieren

die kleinen Erfolge der ersten Unterstützer

den Nährboden, um das Vertrauen

der großen Masse aller Betroffenen in

die Veränderungsmaßnahmen zu stärken.

Zusammenfassend kann man das virale

Think Big Start Small Move Fast

Veränderungsmanagement derart formulieren:

Think Big, Start Small und Move

Fast. Denn Veränderungen leben von

einer grundsätzlichen Vision, weshalb

und warum diese überhaupt notwendig

ist. Die Gruppe der Visionäre und Förderer

wollen mit Emotionen und Sehnsüchten

„gepackt“ werden („think big“).

Mit ihnen startet der Veränderungsprozess

(„start small“), um dann dank erster

Erfolge in raschen Abfolgen nicht nur

weitere Personen in den Veränderungsprozess

zu integrieren, sondern immer

weiter an schnellen, vor allem spürbaren

(Teil-)Erfolgen zu arbeiten („move fast“).

Am Ende kommen im besten Fall gar

die Bremser und Blockierer nicht umhin,

die positiven Ergebnisse der bisherigen

Maßnahmen zu würdigen und sich selbst

mehr und mehr in diesen Prozess zu integrieren.

ó

Über den Autor

Marcus Disselkamp begleitet schon seit

Jahrzehnten Unternehmen auf dem Weg

zur Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen

und damit verbundenen Veränderungen.

Mehr über ihn finden Sie unter

www.disselkamp.com.

Softwarekomponenten

Fernwartungslösungen

Kommunikationsadapter

Petra Hönle Rainer Hönle Thomas Hönle

CFO CEO CMO

JAHRE

DELTA LOGIC

www.deltalogic.de


Wir schaffen Verbindungen

WÄHLER bietet der Gesellscha stabile Versorgung

mit Strom, Gas, Wasser und Kommunikaon.

Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2019

40

100 Jahre – für Mensch und Region

Menschen sicher versorgen und dabei nachhalg wirtschaen – das ist das Credo, das

WÄHLER sich auf die Fahnen geschrieben hat. Einerseits als erfahrener, vielseiger

Kompleanbieter für innovave Versorgungsnetze. Andererseits als zuverlässiger,

verantwortungsbewusster und arakver Arbeitgeber. 2019 blickt das tradionsreiche

Familienunternehmen aus dem Elbe Weser-Dreieck zwischen Bremerhaven und Cuxhaven

auf 100 erfolgreiche Jahre zurück und ist stolz auf die Nominierung für den Großen

Preis des Mielstandes der Oskar-Patzelt-Sung.

Als Wilhelm Wähler (1880-1964) sein Elektrogeschä

in Dorum an der Wurster Nordseeküste eröffnete,

waren die Schrecken des Ersten Weltkrieges gerade

vorbei. Es war eine schwere Zeit, die

jungen Existenzgründern ganz besonderes

unternehmerisches Geschick

abverlangte. Denn bei

aller Auruchssmmung in

der Gesellscha – die ökonomischen

Rahmenbedingungen

damals waren

für Pioniere alles andere

als opmal.

Das ist WÄHLER:

Wähler bewies das nöge - familiär

Fingerspitzengefühl und - persönlich

behauptete sich in schwierigem

Umfeld durch Kön-

- zuverlässig

- menschlich

nen und Fleiß. Er führte die

qualifizierte Elektroinstallaon einer Zeppelinhalle am

Bodensee ebenso durch wie die komplexen Anschlüsse

des renommierten Schauspielhauses in Hamburg. Offensichtlich

so gut, dass sogar die norwegische Marine

im fernen Hammerfest auf ihn aufmerksam wurde

und ihn mit Elektroarbeiten beauragte. Für einen Ein-

Mann-Betrieb aus der norddeutschen Provinz legte er

sich in kurzer Zeit ein beachtliches Renommé zu.

Wie der Vater, so der Sohn!

Sogar Mitarbeiter sind

generaonsübergreifend

generaonsübergreifend

bei WÄHLER täg. täg.

Das Teammagazin für

Mitarbeiter und ehemalige

informiert über

aktuelle Themen.


Norddeutschlands führendes

Tief- und Rohrleitungsbauunternehmen

1947 erweiterte Wilhelm Wähler sein Porolio um den

Freileitungsbau – und gründete offiziell das Unternehmen

WÄHLER. Über die Folgegeneraonen hinweg ist

es bis heute in Familienhand: 1964 übernahm Wählers

Schwiegersohn Bruno Seier (1905-1968) die Geschäsführung.

Auf ihn folgte 1968 dessen Sohn Klaus, der

die Geschicke des Unternehmens 2006 wiederum an

Ulrich Seier – und mit ihm an die vierte Generaon –

übertrug.

WÄHLER ist heute in Norddeutschland führend im Tiefund

Rohrleitungsbau. An seinen neun Standorten – Dorum,

Bad Bramstedt, Barsbüel, Bremen, Bremervörde,

Cuxhaven, Seevetal, Tornesch, Wienburg – bietet das

Unternehmen für alle Arbeitnehmer sichere

Arbeitsplätze. Nach dem Grund des

nachhalgen Erfolges gefragt, antwortet

Gesellschaer Ulrich Seier: „Die Mitarbeiter!

Sie stehen für uns im Mielpunkt;

ohne ihren Einsatz, ohne ihr Engagement

wäre das alles hier nicht möglich.“ Die efe

gegenseige Wertschätzung zwischen

Arbeitnehmern und Arbeitgeber zeigt

sich u.a. darin, dass viele Mitarbeiter

auch noch lange nach ihrem Ausscheiden

mit dem Unternehmen verbunden bleiben.

Eine ausgeglichene Work-Life-Balance,

Spaß am Beruf und ein angenehmes Arbeitsklima

sind wichge Erfolgsfaktoren und zeigen auf, dass das

Team tatsächlich im Mielpunkt steht.

WÄHLER realisiert im Aurag örtlicher Versorger die

Leitungsnetze für Energie, Telekommunikaon, Wasser,

Gas sowie Entsorgung und hält sie instand. „Ein

durchaus sensibler Bereich mit großer Verantwortung“,

betont Geschäsführer Frank von der Geest explizit,

„weil kleinste Fehler für viele Menschen enorme Konsequenzen

haben können.“ Deshalb sind für WÄHLER

ausschließlich hochqualifizierte Kollegen aus eigenem

Hause im Einsatz. Die langjährige Erfahrung und die

konsequente Weiterbildung der Mitarbeiter erlauben

den zerfizierten Einsatz modernster technischer Verfahren,

um selbst komplexeste Vorhaben effizient und

hochwerg zu realisieren. Dazu gehören schwerpunktmäßig

innovave Spezialgebiete wie das Microtunneling

und die Horizontalbohrungen. Beide Techniken ermöglichen

das unterirdische Verlegen von Rohren und

Kabeln ohne offene Gräben an der Oberfläche. Das

WÄHLER wurde als erstes

Tieau-Unternehmen als

„BEST PLACE TO LEARN“

ausgezeichnet.

schont die Umwelt

und WÄHLER vermag

somit Leitungen

unter Straßen

und Bahngleisen

hindurch zu platzieren,

ohne überirdisch

den Verkehr zu beeinträchgen – ein großes

Plus vor allem in Ballungsgebieten. Und die gerade dort

häufig erforderliche Kampfmielsondierung erledigen

die Kollegen gleich mit.

Soziales Engagement

Wie alle Unternehmen verfolgt auch WÄHLER ökonomische

Ziele, um seinen Mitarbeitern langfrisge Perspekven

bieten zu können. „Für uns stehen nachhalge

Wirtschalichkeit und gesellschaliche

Verantwortung allerdings keineswegs

im Widerspruch“, bestägt Aiko Röder,

ebenfalls WÄHLERGeschäsführer. „Wir

stellen uns unserer sozialen Verpflichtung

sehr bewusst.“ Neben dem Umweltschutz

hat sich das Unternehmen der Förderung

von Kindergärten und Sportvereinen verschrieben.

Sicher, nicht ganz ohne Eigennutz:

„Wir wollen die Wertschätzung der

Kollegen auf den Baustellen vor Ort erhöhen.

Sie machen ihren Job prima.“ Und

das nicht immer unter einfachen Bedingungen.

„Aber wir wollen eben auch einen Teil unseres

Erfolges weitergeben.“ Dazu gehören die tradionellen

Spenden an karitave Einrichtungen. Seit vielen Jahren

werden zum Beispiel drei ausgesuchte Hospize oder

die Telefonseelsorge unterstützt. Zudem nimmt das

Team von Wähler an zahlreichen Veranstaltungen in

der Region Teil. Ob Sporeste, Messen oder Volksfeste

- WÄHLER engagiert sich in vielen Bereichen und bleibt

seinen Werten treu.

Und nun wurde WÄHLER von der

zuständigen Agentur für Wirtschasförderung

in Cuxhaven als

Unternehmen für den Großen

Preis des Mielstandes vorgeschlagen.

„Wir alle sind dankbar dafür“,

erklären Seier, von der Geest und

Röder unisono, „und empfinden

die Nominierung als eine echte

Auszeichnung für das komplee

Team.“

Aktuelle Themen bei WÄHLER:

- Arbeitsplatz 4.0, Digitalisierung

- Auau der WÄHLER-Akademie

- Unterstützung „Schulfrühstück“

- Ausbau der Arbeitgeber-Marke

- 100jähriges Firmenjubiläum

41

PT-MAGAZIN 3/2019

Firmenportrait

Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH | Im Speckenfeld 3a | 27639 Wurster Nordseeküste | Telefon: +49 (4742) 9297-0 | www.waehler.de


Zwischen Freiwilligkeit

Möglichkeiten zur Implementierung

von Verantwortung mittels CMS

Wirtschaft

PT-MAGAZIN 3/2019

42

© Daniel X. O‘Neil, CC BY 2.0

Corporate Social Responsibility

und die Wahrnehmung

unternehmerischer Verantwortung

sind mehr als aktuell aufgrund von

Themen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit,

Umweltverschmutzung

oder Menschenrechtsverletzungen.

Nebst Freiwilligkeit und

Engagement der Wirtschaft in den

Handlungsfeldern Ökologie, Ökonomie,

Arbeitsplatz oder Gemeinwesen

ist aber nicht zuletzt in den letzten

Jahren festzustellen, dass die

Verbindlichkeit und somit die Anforderungen

an Unternehmen zunehmen.

Großunternehmen verlangen

von ihren Zulieferern „plötzlich“

Detailinformationen über Beschaffungsvorgänge,

über die Herkunft

von Produkten oder Sicherheiten,

dass keine Kinderarbeit bei Produktion

in Entwicklungsländern innerhalb

der Wertschöpfungskette integriert

war. Darüber hinaus sorgt der

Gesetzgeber durch Maßnahmen

wie den Nationalen Aktionsplan

oder die Berichtspflichtthematik

dafür, dass sich die Verbindlichkeit

in Sachen CSR stetig erhöht. Die

Wahrnehmung der eigenen unternehmerischen

Verantwortung diffundiert

immer mehr in den Alltag

der Unternehmen.

CSR & Compliance:

zwei Seiten einer Medaille

Korruptionsskandale, Bestechungsfälle

in der Wirtschaft, Bilanzmanipulationen

oder Betrugsfälle, alles

Stichworte, die mit dem Begriff

Compliance einhergehen, also dem

Einhalten von Regeln.

Bei Compliance geht es konkret

um die Regelkonformität eines

Unternehmens und der betreffenden

Mitarbeiter, hierbei gibt es klare

rechtliche Regelungen („hard law“)

und spezifische Selbstverpflichtungen

(„soft law“). Ferner hat sich im

wissenschaftlichen Diskurs durchgesetzt,

dass Compliance stets Teil

der Gesamtstrategie eines Unternehmens

ist, es nicht „nebenbei“

durch die Rechtsabteilung umgesetzt

wird.

Beim Einhalten von Regeln

(Compliance) und der Wahrnehmung

unternehmerischer Verantwortung

(CSR) gibt es enorme

Schnittmengen, gleiche Ausgangsfragen

und einen klaren Zusammenhang

mit Blick auf die Frage der

Unternehmensverantwortung. Die

Unterschiede liegen vielmehr im

Detail, hierbei in den Motiven und

der dem Handeln zu Grunde liegenden

Denkweise (Martens und Klein,

2018: S.28) : Compliance wird oftmals

umgesetzt, um Rechtssicherheiten

zu schaffen, Haftungsgefahren

zu reduzieren oder Risiken zu

minimieren. Bei CSR geht es mehr

um die Nutzung von Potenzialen

unternehmerischer Freiheitsgrade.

Es geht um Chancen und über die

gesetzlichen Anforderungen hinausgehende

Ansätze zur Verantwortungsübernahme.

Chicago Halbmarathon, Jackson Park, September 2018


und Verbindlichkeit

Compliance und CSR haben

aber ein zentrales Ziel: „Die langfristige

Existenzsicherung des Unternehmens

unter Berücksichtigung

legitimer gesellschaftlicher und

anderer Stakeholder-Anforderungen…“

(Martens und Kleinfeld, 2018:

S.5). Durch den Ansatz der Stakeholdereinbeziehung

und den strategischen

Ansatz lassen sich CSR und

Compliance als zwei Seiten einer

Medaille sehen. Mehr noch, es kann

die Auffassung vertreten werden,

dass Compliance ein Teil von CSR ist,

insbesondere wenn CSR auf den vier

Ebenen der Unternehmensverantwortung

aufbaut . Basis ist die ökonomische

Verantwortung mit dem

Ziel des profitablen Wirtschaftens,

gefolgt von der Rechtskonformität

auf zweiter Ebene, anschließend

mit der ethischen Verantwortung

und viertens an der Spitze mit dem

Aspekt Philanthropie, die von Unternehmen

fordert, ein „guter Teil der

Gesellschaft zu sein“. Die Beachtung

von Recht und Gesetz (zweite

Stufe) definiert hierbei Compliance

als Teil der Unternehmensverantwortung.

antwortung stetig wichtiger wird.

In Deutschland wurden bspw. durch

die Schaffung von Verhaltensvorgaben

für Unternehmen mittels des

Deutschen Corporate Governance

Kodex Regelungen vorangetrieben.

Aktuell finden Aktualisierungen

statt. Auf internationaler Ebene sind

zum Beispiel Themen verschärft

worden. Hervorzuheben sind der

UK Bribery Act in Großbritannien

(Bribery Act 2010), der sich gegen

Korruption wendet oder der US

Sabanes Oxley Act (SOX), der spezielle

Transparenz- und Berichtsanforderungen

an in der Regel kapitalmarktorientierte

Akteure stellt. Zu

nennen ist auch der UK Modern Slavery

Act (Modern Slavery Act 2015),

der betroffene Unternehmen verpflichtet,

Bericht über den eigenen

Umgang mit Menschenrechtsverletzungen

wie Zwangsarbeit oder

Menschenhandel abzulegen. Diese

Rahmenwerke zeigen exemplarisch

auf, dass in umfangreicherem Maße

Compliance-Konzepte dazu beitragen,

dass sich Unternehmen mit

den Folgen des eigenen Handelns

befassen müssen.

Wie integriert man Verantwortung

in den unternehmerischen

Alltag?

Wenn wir uns nun auf Compliance

fokussieren, stellt sich die Frage,

wie dies in der Praxis anzupacken

ist. Am besten in einem integralem

Einbetten bereits vorhandener

Ressourcen, in einem sogenanntem

Compliance-Management-

System (CMS). Jedoch gleicht kein

CMS dem anderen, jedes muss an

die gegebenen Risiken im Unternehmen

angepasst werden. Das

Institut der Wirtschaftsprüfer in

Deutschland (IDW) veröffentlichte

dementsprechend den Prüfungsstandard

„Grundsätze ordnungsgemäßer

Prüfung von Compliance-

Management-Systemen“ (IDW PS

980). Mit diesen Grundsätzen gibt

es in Deutschland einen Anhaltspunkt

für die „notwendigen Elemente

eines CMS“, der es Unternehmen

ermöglicht, nach eigenen

Vorstellungen ein eigenes CMS zu

konzipieren. Denn auch wenn das

Compliance-Management-System

individuell ausgearbeitet werden

darf, sollte es doch über bestimmte

Grundelemente verfügen. ˘

© pittigliani2005 CC BY-NC-ND 2.0

43

PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

Stärkung von Compliance fördert

Verantwortung

Wenn Compliance ein Teil von CSR

ist, so deutet eine stärkere Relevanz

von Compliance-Aspekten im

Unternehmensalltag darauf hin,

dass auch CSR und somit die Wahrnehmung

unternehmerischer Ver-

Skulptur auf der Blumenwiese vor dem niederländischen Pavillion zur Expo2000 in Hannover


PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

44

• Compliance-Kultur: Die Unternehmenskultur

ist die Grundlage jeglicher

Compliance-Arbeit im Unternehmen.

„Hiermit ist das Bekenntnis

zu rechts- und regeltreuem Verhalten

und die dementsprechende Verhaltensweise

der Mitglieder der Unternehmensleitung

und der Mitarbeiter

gemeint.“ Besteht ein Code of Conduct

(Eine Art Betriebs-Verfassung),

legt dieser die Verhaltensrichtlinien

im Unternehmen fest.

• Compliance-Ziele: Hier hat das Unternehmen

die Möglichkeit individuell

zu beschreiben, was für sie Compliance

bedeutet, indem Compliance-

Risiken definiert werden, die für sie

als Unternehmen von Bedeutung sind.

Welche Ziele möchte das Unternehmen

mit einem CMS erreichen? Durch

diese Selektion kann sich das Unternehmen

bereits auf das Wesentliche

fokussieren. Eine weitere Möglichkeit

wäre, die Ziele von den Mitarbeitern

durch Umfragen determinieren zu

lassen. Dies stellt zwar eine sehr zeitaufwändige

Variante dar, die jedoch

nicht zu unterschätzen ist, da die Mitarbeiter

stärker eingebunden werden

und die Akzeptanz des CMS steigt.

• Compliance-Risiko: Nachdem die

Compliance-Ziele definiert wurden,

erfolgt nun eine Risikoanalyse. In

der Risikoanalyse werden die Risiken,

zum Beispiel Rechtsrisiken für das

Unternehmen, systematisch identifiziert

und bewertet um adäquate

Maßnahmen zur Überwachung

derer einrichten zu können. In diesem

Zusammenhang ist es wichtig genau

zu erfahren, wann und wo welche

Risiken anfallen. „Ziel der Risikoanalyse

ist die Erlangung einer ausreichenden

Informationsbasis, um auf

Ebene der Geschäftsleitung und des

Überwachungsorgans entscheiden

zu können, ob es […] eines CMS bedarf,

und wenn ja, in welcher Dimensionierung

und Ausgestaltung.“

• Compliance-Programm: Mit dem

Compliance-Programm ist das

gesamte CMS gemeint. Die „Einführung

von Grundsätzen und Maßnahmen

zur Begrenzung von Compliance

Risiken, Vermeidung von Compliance

Verstößen sowie Maßnahmen, die

im Fall von Compliance Verstößen

ergriffen werden“ . Angefangen bei

der Festlegung eines Ehrenkodexes,

der die Werte beschreibt, für die das

© latitudes-flickr CC BY-NC-ND 2.0

Der mexikanische Fotograf Diego

Berruecos in der Nationalbibliothek

Lerdo de Tejada

Unternehmen steht, bis hin zu den

definierten Zielen. Den ermittelten

Risiken begegnet man nun mit entsprechenden

Maßnahmen um diese

zu minimieren, einem sogenannten

Compliance-Programm.

• Compliance-Organisation: Organisatorisch

müssen die Compliance

relevanten Tätigkeiten den entsprechenden

Stellen zugewiesen werden,

dementsprechend wichtig ist

hier die Ressourcenplanung . Dafür

gibt es eine Aufbauorganisation. Die

Ablauforganisation ist dafür zuständig,

innerhalb dieses Rahmens für

„Arbeits- und Informationsprozesse“

zu sorgen.

UNIQUE BUSINESS SOLUTIONS

consulting & project management

business software & app development

training & technical support

design & web technologies

Den digitalen

Wandel gestalten –

Lernen Sie den

IT-Wachstumschampion

2019 kennen!

www.fasihi.net


• Compliance-Kommunikation: Um

Transparenz zu schaffen, müssen

alle betroffenen Mitarbeiter über

das Compliance-Programm und die

-Organisation informiert werden.

An erster Stelle stehen alle internen

Stakeholder, das sind Mitarbeiter,

Manager und Eigentümer des

Unternehmens. An zweiter Stelle ist

die Kommunikation mit externen

Stakeholder, wie Gesellschaft, Staat,

Gläubiger, Lieferanten und Kunden,

von Notwendigkeit. Generell wird in

interne und externe Kommunikation

unterschieden. Das Ziel der internen

Kommunikation kann einfach als

Kenntnis von Recht und Gesetz und

der Compliance-Kultur zusammengefasst

werden. Das Ziel der externen

Kommunikation befasst sich mit dem

Ruf des Unternehmens und sorgt

dafür, dass an diesem kein Schaden

genommen wird.

Über den Autor

Dr. Sascha Genders, LL.M. Eur., ist Bereichsleiter

Standortpolitik, Bereichsleiter Existenzgründung

und Unternehmensförderung,

IHK Würzburg-Schweinfurt.

Über den Autor

Uwe Dolata M.A., Wirtschaftskriminologe

im MBA-Weiterbildungsstudiengang

„Compliance & Datenschutz am Campus

für Weiterbildung der FH Würzburg-

Schweinfurt – https://mcd.fhws.de

• Compliance-Überwachung und -Verbesserung:

Ständige Überwachung

und Korrekturen von Schwachstellen

sind nötig, damit die Wirksamkeit

des CMS gewährleistet werden

kann. „Die dauerhafte Befolgung der

gesetzlichen und unternehmenseigenen

Standards sowie zwingender

Verpflichtungen“, kann durch ein

Compliance-Auditierungs-Programm

überwacht werden. Hier unterscheidet

man, wie in der Kommunikation

auch, in interne und externe Auditierung.

Die externe Auditierung findet

meist durch Wirtschaftsprüfer oder

Steuerberater statt.

PT-MAGAZIN 3/2019

Die Implementierung eines CMS ist ein

wichtiger Schritt, um die Frage der Verbindlichkeit

im Unternehmen anzupacken.

Letztlich gilt aber – auch mit Blick

auf den Spagat zwischen Freiwilligkeit

und Regeln: Fakt ist, dass sich Betriebe

mit der Frage der Unternehmensverantwortung

auseinandersetzen müssen. Diejenigen,

denen dies nicht relevant genug

erscheint – sei es weil Kunden, Lieferanten

oder Arbeitnehmer dies fordern – laufen

Gefahr, ihre „licence to operate“ zu

verlieren. ó


PT-MAGAZIN 3/2019

Firmenportrait

46

Die Lammetal GmbH

Die Lammetal GmbH mit ihren verschiedenen

Angeboten ist eine Einrichtung der

Lebenshilfe. Unsere Angebote sind offen

für alle Menschen mit Behinderung und wir

verstehen uns als „Ein Unternehmen mit

sozialem Auftrag“. Menschen mit Behinderung

sind für uns gleichberechtigte Partner.

Wir gehen davon aus, dass Menschen mit

Behinderung so leben möchten wie andere

auch, und dass sie das in Selbstbestimmung

und gemeinsam mit anderen tun möchten.

Ziel unserer Arbeit ist, dass Menschen mit

Behinderung ihre Rechte auf Teilhabe am

Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft

ausüben können. Im Vordergrund

stehen dabei für uns die individuelle Entwicklung

der Fähigkeiten und Fertigkeiten,

sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

Unsere Angebote und Maßnahmen setzen

an den vorhandenen Stärken des Einzelnen

an. Jeder Einzelne soll befähigt werden,

weitestgehend unabhängig von Hilfe sein

Lebensumfeld selbstbestimmt gestalten zu

können.

„Menschen mit Behinderung machen

mit, gestalten mit, bestimmen mit“.

Ein respektvoller und achtsamer Umgang

mit den Menschen, die in unsere Einrichtungen

kommen und unsere Dienstleistungen

in Anspruch nehmen, ist uns wichtig.

Hohe Qualität

bei hoher Quantität

Die Lammetal GmbH übernimmt Lohnaufträge

und Dienstleistungen.

Unser Leistungsspektrum erstreckt sich

über mehrere Bereiche:

• Aktenvernichtung

• Montage

• Einschweißen und Verpacken

• Garten- und Landschaftspflege

• Holzverarbeitung

• Metallbearbeitung CNC und

konventionell

• Einzelhandel

• Gastronomie

Von Handwerk

bis High-Tech

Vom Herstellen und Verpacken, übers

Montieren und Sortieren bis hin zum

Demontieren und Entsorgen –

unser qualifiziertes Fachpersonal und

unsere Mitarbeiter arbeiten gewissenhaft

und motiviert.

Kreativität

und Fantasie

Unsere MitarbeiterInnen übernehmen

verschiedene Dienstleistungen und Lohnaufträge

unter Anleitung unseres Fachpersonals.

Aufgrund der Qualifikation unseres

Fachpersonals und ihrer großen Motivation

garantieren wir hohe Standards in Qualität

und Quantität. Wir sind nach DIN:ISO

zertifiziert.

Dank der Kreativität und Fantasie, dem

handwerklichen Können und Geschick

unserer FacharbeiterInnen und MitarbeiterInnen

sowie mithilfe unseres umfangreichen

Maschinenparks sind wir in der Lage,

vielgestaltige Holz- und Metallprodukte zu

fertigen oder die komplette fachgerechte

Pflege einer Grünanlage zu übernehmen.

Carolin Reulecke

Geschäftsführerin

Der Arbeitsbereich montiert beispielsweise

einzelne Komponenten zu hochwertigen

Baugruppen und verpackt Produkte sowie

Industrieartikel. Die qualifizierte manuelle

Montagearbeit wird dabei mit dem Einsatz

von modernen Maschinen kombiniert.

Unsere langjährige Erfahrung, fachspezifisches

Know-how sowie ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein

garantieren eine effiziente

Auftragsabwicklung. Natürlich bieten wir

auch Individuallösungen an.

Bei der Lammetal GmbH arbeitet das Fachpersonal

auf Augenhöhe mit den Menschen

mit Behinderung zusammen. Aufgrund

ihrer beruflichen Bildung haben wir vollstes

Vertrauen in ihre Fertigkeiten und ihre

Sorgfalt. Eine gewissenhafte und termingerechte

Erledigung der Aufträge garantieren

wir. Eine große Auswahl schöner Produkte

aus unserer Holzwerkstatt und aus anderen

Einrichtungen bieten wir im Lawela-Shop

in Lamspringe an.

Einer unserer Mitarbeiter in der Holzwerkstatt

Lamspringe bei der Herstellung eines

Schaukelpferds.

Wir können Artikel unterschiedlichster

Art und Form montieren, sortieren, prüfen

und bedarfsgerecht verpacken. Neben der

klassischen Handarbeit kommen moderne

Maschinen, Prüfmittel und Vorrichtungen

zum Einsatz. Mit einer professionellen

industriellen Anlage vernichten wir Akten

gemäß den strengen Auflagen des Bundesdatenschutzgesetzes

(BDSG).


Neuer Plan

mit Pferdestärken:

inklusives Reittherapiezentrum

entsteht

Ab Herbst 2019 soll auf dem Gelände

des Klosters in Lamspringe ein inklusives

Reittherapie- und Pferdesportzentrum

entstehen. „Wir wollen ein Zentrum errichten,

dass sich sowohl an Menschen mit

Behinderung richtet, als auch an nichtbehinderte

Menschen“, sagt Carolin Reulecke.

Neben den individuell auf die Bedürfnisse

der Klienten ausgerichteten pferdegestützen

Therapiemaßnahmen sollen hier Menschen

mit und ohne Behinderung gemeinsam

Sport treiben und ihre Freizeit gestalten.

Im Fokus soll der

therapeutische Einsatz

von Pferden liegen.

Auf einem 4 Hektar großen Gelände der

Klosterkammer sollen die neuen Bauten

errichtet werden. Dazu gehören zwei Reithallen,

die jeweils für die Reittherapie und

für den Freizeitsport gedacht sind. Eine Tribüne

soll Platz für Veranstaltungen bieten.

Zusätzlich wird ein Dressur- und Springreitplatz

eingerichtet, sowie ein Außentherapieplatz.

Bis zu 60 Unterbringungsmöglichkeiten

für Pensionspferde werden

außerdem entstehen. „Wir planen acht

Therapiepferde einzusetzen. So können wir

der großen Nachfrage gerecht werden, denn

die Wartelisten für einen Therapieplatz sind

lang“, sagt Kässens.

Carolin Reulecke

Geschäftsführerin

Sarah Kässens

Psychologin

und zukünftige

Leiterin des

Reittherapiezentrums

Willow

Therapiepferd

Schon seit einigen Jahren bietet die

Lammetal GmbH pferdegestützte Therapiemaßnahmen

auf dem Pferd Willow an und

die erzielten Erfolge sind nicht zu übersehen.

„Mit der Errichtung einer solchen

Anlage können wir einen großen Beitrag

zu einer optimalen, ressourcenorientierten

Förderung von Menschen mit körperlichen,

geistigen oder psychischen Behinderungen

leisten“ ist sich Kässens sicher.

Reulecke und Kässens sehen mit dem

Therapiezentrum die Entwicklung des

Pferdesportparks noch nicht ausgeschöpft:

Geplant ist die Kooperation mit Special

Olympics, Paralympics, Schulen und Kitas.

Außerdem werden auf dem Gelände neue

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

geschaffen, beispielsweise in der

Pferdeversorgung oder der Anlagenpflege.

„Durch diese Ausweitung können wir den

beruflichen Wünschen unserer Werkstattmitarbeiter

auf eine ganz neue Weise

gerecht werden.“ erläutert Reulecke.

Zu guter Letzt soll auch die Aus- und

Weiterbildung nicht zu kurz kommen. In

den großzügigen Seminarräumen können

sowohl interne als auch externe Schulungsmaßnahmen

durchgeführt werden. Die

direkt auf dem Gelände integrierte Gastronomie

rundet das Vorhaben ab.

Grafik: Ingenieurbüro Henning Bethel

Was bedeutet eigentlich

Reittherapie?

In der Reittherapie werden Menschen mit

körperlicher und/oder geistiger Behinderung

auf Ponys oder Großpferden unter fachkompetenter

Anleitung betreut. Übergeordnetes

Ziel des therapeutischen Reitens

ist die Optimierung und Verbesserung der

Lebensumstände durch die Entwicklung

und Erweiterung individueller Ressourcen.

Die Maßnahmen werden individuell auf die

Bedürfnisse der Klienten zugeschnitten,

sodass nach Bedarf sensorische, motorische

und kognitive Fähigkeiten optimal gefördert

werden können.

Werden Sie Teil

des Projekts.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie

Menschen mit Behinderung umfangreiche

Therapiemaßnahmen.

Kontaktieren Sie uns:

Tel.: 05183 9407 0 · www.lammetal.net

E-Mail: c.reulecke@lammetal.net

Je nach Problemstellung werden unterschiedlich

ausgebildete Fachkräfte die

therapeutischen Maßnahmen durchführen.

Hierbei kann einerseits die physiotherapeutische

Stärkung des Stütz- und Bewegungsapparates

oder andererseits die heilpädagogische

Förderung verschiedener Fähigkeiten

und Ressourcen im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt unterscheidet man drei Teilbereiche

des therapeutischen Reitens:

Hippotherapie

Heilpädagogische Förderung

mit dem Pferd

Reiten als Sport für Menschen

mit Behinderung

Therapeutisches Reiten wird eingesetzt bei

Entwicklungsverzögerungen, geistiger und/

oder körperlicher Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten,

Wahrnehmungs- oder Konzentrationsschwierigkeiten,

motorischen

Auffälligkeiten, aber auch bei Störungen des

Sozialverhaltens. Die dreidimensionalen

Schwingungsimpulse, die das Pferd durch

seine Bewegung aussendet, unterstützen die

Therapie optimal. Zusätzlich bieten wir Reiten

als Sport für Menschen mit Behinderung,

um die Möglichkeit zu bieten, sich durch die

Teilnahme an Wettkämpfen mit anderen

Sportlern zu messen.

47

PT-MAGAZIN 3/2019

Firmenportrait


PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

48

Das neue Geschäftsgeheimnisgesetz:

Blinder Fleck im Mittelstand

Von der Richtlinie zum Gesetz

Geschäftsgeheimnisse sind für

Unternehmen, insbesondere aus

dem Mittelstand, genauso wichtig wie

Patente oder andere Rechte des geistigen

Eigentums.

Geschäftsgeheimnisse haben regelmäßig

einen erheblichen wirtschaftlichen

Wert und ihr Schutz ist insbesondere

dann unverzichtbar, wenn sich

Innovationen nicht oder nicht zu vertretbaren

Kosten durch Patentrechte

oder das Urheberrecht schützen lassen.

Dennoch existierte bislang kein besonderer

Schutz von Geschäftsgeheimnissen

in Form eines Spezialgesetzes. Viele

Unternehmen begnügten sich daher bislang

mit dem Abschluss von Geheimhaltungsvereinbarungen,

um ihre Geschäftsgeheimnisse

zu schützen. Das genügt

künftig aber nicht mehr! Aufgrund der

zunehmenden digitalen und grenzüberschreitenden

Zusammenarbeit zwischen

Unternehmen und der wirtschaftlichen

Bedeutung von Know-how bzw.

Geschäftsgeheimnissen für Unternehmen

hat sich die Europäische Union dazu

entschieden, einen einheitlichen europäischen

Geheimnisschutz zu schaffen.

Hierdurch soll europaweit ein Mindeststandard

beim Schutz von Geschäftsgeheimnissen

geschaffen werden.

Die neue Definition von

Geschäftsgeheimnissen

Nun wird sich durch das neue Geschäftsgeheimnisgesetz

alles ändern. Nach § 2

GeschGehG ist eine Information ein

Geschäftsgeheimnis, wenn sie erstens

geheim ist, zweitens einen kommerziellen

Wert hat, weil sie geheim ist. Drittens

muss die Information Gegenstand angemessener

Geheimhaltungsmaßnahmen

ist und – viertens – muss ein berechtigtes

Interesse an der Geheimhaltung der

Information bestehen.

Aufgrund dieser Definition ergibt

sich durch das GeschGehG eine wesentliche

Verschärfung gegenüber der alten

Rechtslage, da nicht mehr ein subjektives

Kriterium – der Geheimhaltungswille

– maßgeblich ist, sondern vielmehr

objektive Kriterien – nämlich angemessene

Geheimhaltungsmaßnahmen. Was

genau „angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen“

sind, verrät das Gesetz

nicht. Zudem wurde die Voraussetzung

des „berechtigten Interesse an der

Geheimhaltung“ in die Definition aufgenommen,

um den Anwendungsbereich

weiter zu verschärfen.

Daher sollten Unternehmen schon

gestern damit begonnen haben, ein

Schutzkonzept zu erarbeiten. Denn ohne

angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen

bleibt ihnen der Schutz nach dem

GeschGehG verwehrt. Das Herzstück des

Unternehmens – das bestehende Knowhow

– ist dann verloren, weil ein Geheimnis

nur dann ein rechtlich geschütztes

Geheimnis ist, wenn der Inhaber es auch

angemessen schützt.

Praktische Überlegungen zu einem

Schutzkonzept

Kurzum, durch das GeschGehG sind

Unternehmen gezwungen, aktiv zu werden.

Sie müssen ein Schutzkonzept aufbauen,

um überhaupt in den Genuss des

Schutzes nach dem GeschGehG zu gelangen.

Ein geeignetes Schutzkonzept muss

technische und organisatorische Maßnahmen

zum umfassenden Schutz von

Geschäftsgeheimnissen beinhalten. Das

bedeutet zum Beispiel auf technischer

Seite, keinen ungeschützten Zugang zu

© Tim Reckmann, FlickR, (CC BY 2.0)


Über die Autoren

Sebastian Laoutoumai, Rechtsanwalt und

Fachanwalt für IT-Recht bei der Luther

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

vertraulichen oder kritischen Daten von

nicht befugten Personen auf den Servern

eines Unternehmensintranets. Ebenso

müssen Personen auf arbeitsvertraglicher

Ebene, die mit den geschützten

Geschäftsgeheimnissen in Berührung

kommen, durch Geheimhaltungsvereinbarungen

und Wettbewerbsverbote an

der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen

gehindert werden. Auch Reverse

Engineering muss vertraglich ausgeschlossen

werden, weil die daraus gewonnenen

Erkenntnisse andernfalls durch

das Geschäftsgeheimnis nicht geschützt

sind. Im Gegenteil. Die Entschlüsselung

von Geschäftsgeheimnissen aus Produkten

selbst – durch Reverse Engineering –

ist nach dem Geschäftsgeheimnisgesetz

grundsätzlich zulässig.

Aufbau eines Schutzkonzepts

Der Aufbau eines solchen Schutzkonzepts

erfolgt in fünf Phasen:

Phase 1: Feststellungsphase

In einer ersten Phase muss überprüft

werden, welche Informationen bzw. welches

Know-how im Unternehmen existiert.

Der Schutzbedarf kann zum Beispiel

durch einen Fragenkatalog ermittelt

werden. Ein solcher Fragenkatalog qualifiziert

dann das jeweilige Geschäftsgeheimnis

nach Vertraulichkeit und legt die

Schutzstufe für das Geheimnis fest.

Phase 2: Planungsphase

In der Planungsphase werden Maßnahmen

festgelegt, um bestehende und

eventuelle Gefahren für den Verlust der

in der vorherigen Feststellungsphase

ermittelten Geschäftsgeheimnisse auszuschließen.

Bei einer in der Planungsphase

durchzuführenden Gefährdungsanalyse

müssen dann Maßnahmen

ausgewählt werden, die auf vertraglicher,

technischer und organisatorischer Ebene

verhindern, dass Geschäftsgeheimnisse

verloren gehen.

Phase 3: Umsetzungsphase

Die Umsetzung der vorher getroffenen

Maßnahmen ist der wesentliche

Bestandteil des Aufbaus eines Schutzkonzepts.

Hier werden zahlreiche Abteilungen

im Unternehmen an der Realisierung

der jeweiligen Maßnahmen,

beispielsweise der Verpflichtung zum

Geheimnisschutz oder der Umsetzung

von technischen und organisatorischen

Maßnahmen beteiligt sein.

Oliver Löffel, Rechtsanwalt und Fachanwalt

für gewerblichen Rechtsschutz bei

der Löffel Abrar Rechtsanwälte PartG mbB.

Phase 4: Prüfphase

Anschließend sollten die umgesetzten

Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin

überprüft werden. Die Prüfphase dient

der Ermittlung von Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten.

Die daran

anschließende Verbesserungsphase

dient insbesondere der Entdeckung von

Schwachstellen, die entweder in der Vergangenheit

zu einem Abfluss von Informationen

geführt haben oder möglicherweise

künftig führen können.

Phase 5: Verbesserungsphase

Innerhalb der Verbesserungsphase kann

und muss dann mittels einer Kosten-

Nutzen-Analyse und auf Grundlage der

Prüfphase stetig an dem Schutzkonzept

gearbeitet werden, denn letztlich erfordert

auch der Schutz von Geschäftsgeheimnissen

einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

ó

49

PT-MAGAZIN 3/2019

Wirtschaft

Schwierige Projekte meistern!

Mit unserem umweltschonenden Spülbohrverfahren bereiten wir

den Weg, wenn der traditionelle Tiefbau an seine Grenzen stößt.

Bohrungen in großer Tiefe oder Unterquerung von Verkehrswegen

und bebauten Flächen, z. B. für Rohre oder Leitungen

für Wasser-, Energie- und Datenversorgung.

Kompetent. Umweltfreundlich. Zuverlässig.

Fordern Sie uns!

2017

Im Gewerbepark 6 • 07646 Bollberg

Telefon +49 36428 5133-00

info@hue-bohrtechnik.de • www.hue-bohrtechnik.de


Brandenburg

Berlin

03

04

01 Oberbaumbrücke, Berlin © David J. Engel

02 Weltzeituhr, Alexanderplatz © berlin2020 - Fotolia

03 Molecular Men, Berlin © Matthias Heib - stock.adobe.com

04 Rotes Rathaus, Berlin © Shieldmaiden of Sweden

05 Brandenburger Tor, Berlin © Alexi Tauzin - Fotolia

06 Fernsehturm, Berlin © JFL Photography - Fotolia

07 Berliner Mauer ©Alexi Tauzin - stock.adobe.com

08 Brandenburger Adler © Onur - stock.adobe.com

09 Rathenow an der Havel © ArTo - stock.adobe.com

10 Berliner Bär © Onur - stock.adobe.com

11 Potsdam, Brandenburg © powell83 - Fotolia

12 Hausboot, Brandenburg ©Torsten Radmann - stock.adobe.com

13 Humboldt Universität, Berlin © katatonia - Fotolia

14 Schloss Oranienburg in Brandenburg © Achim Rolka

15 Spreewald, Brandenburg © Henry Czauderna - stock.adobe.com

16 Schiffshebewerk Niederfinow © Karl-Heinz Spremberg

17 Abraumförderbrücke, Jänschwalde © Jana Schoenknecht

Hintergrund: Seenlandschaft, Brandenburg © Carsten Böttinger - Fotolia

05

01 02


06

07

08 09

10

11

13

12

14 15

16 17


Eine Region mit Zukunft

PT-MAGAZIN 3/2019

Berlin | Brandenburg

52

Der „Masterplan Industriestadt Berlin“ und

die brandenburgische Strategie „Stark für die

Zukunft – Kräfte bündeln“ orientieren sich

insbesondere auf den Mittelstand.

In

ihrer „Gemeinsamen Innovationsstrategie“

haben die Bundesländer

Berlin und Brandenburg ihre

konkreten und langfristigen Ziele für eine

erfolgreiche Innovationspolitik formuliert.

So sollen Synergien in der Gesamtregion

unterstützt, Innovationen in der

Wirtschaft aktiviert und die Unternehmen

beider Länder noch stärker als bisher

mit der breitgefächerten Wissenschaftsund

Forschungslandschaft vernetzt werden.

Kern dieser Strategie sind die Cluster

Energietechnik, Gesundheitswirtschaft,

IKT/Medien- und Kreativwirtschaft, Optik

und Photonik sowie Verkehr, Mobilität

und Logistik. Brandenburg fügt noch die

spezifischen Cluster Ernährungswirtschaft,

Kunststoffe und Chemie, Metall

und Tourismus hinzu, um seinen wirtschaftsstrukturellen

Besonderheiten als

Flächenland gerecht zu werden. Damit

sollen eine hohe Wirtschaftsdynamik

erreicht, die Vernetzung der Wirtschaftsund

Forschungsstrukturen sowie der

Unternehmen forciert und die überregionale

bzw. internationale Wahrnehmbarkeit

verbessert werden.

Investitionen in die Zukunft

„Innovationen sind die Triebfedern wirtschaftlichen

Wachstums in unserer

Region. Ohne diese Kraft zur Weiterentwicklung

ist ein Bestehen im Wettbewerb

heutzutage undenkbar. Innovative

Produkte, neue Verfahren, neue Prozesse

– das sind Investitionen in die Zukunft“,

erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister

Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach zum Wettbewerbsstart.

Die Berliner Bürgermeisterin

und Senatorin für Wirtschaft, Energie

und Betriebe, Ramona Popp, ergänzte:

„Wir leben in einer der dynamischsten

und innovativsten Regionen Deutschlands.

Mit dem Innovationspreis unterstützen

wir gezielt Unternehmen in der

Hauptstadtregion, die mit neu gedachten

Produkten überraschen und die passenden

Antworten auf zukünftige Herausforderungen

geben.“

Berlin vom Kollhoff-Tower

Der Aufschwung kommt an

Berlin hat im Vorjahr beim Wirtschaftswachstum

alle anderen Bundesländer

überflügelt. Schon seit fünf Jahren

wächst die Hauptstadt stärker als die

meisten anderen Regionen in Deutschland.

Die Unternehmen sind gut aufgestellt

und mit ihren Produkten am

Puls der Zeit. Hinzu kommt die Sonderkonjunktur

durch die wachsende Stadt.

Zukunftsbranchen wie Information und

Kommunikation haben den stärksten

Wachstumsbeitrag geliefert, gefolgt von

Unternehmensdienstleistern, Handel,

Gastronomie und Verkehr. Bemerkenswert

ist die Entwicklung der Industrie,

die dreieinhalb Mal so stark gewachsen

ist wie im Bundesdurchschnitt. Die

Dienstleistungsbranche wirkt aufgrund

ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung

als zentraler Impulsgeber. Immerhin sind

neun von zehn Unternehmen erst in den

letzten drei Jahren entstanden. Was auch

zur Steigerung der Anzahl der Erwerbstätigen

um 2,5 Prozent (Bundesdurchschnitt

1,3 Prozent) führte.

Der Aufschwung kommt bei den

Arbeitnehmern an: Im fünften Jahr in

Folge haben die Bruttolöhne und -gehälter

in der Hauptstadt stärker zugelegt als

in jedem anderen Bundesland.

Brandenburg wächst weiterhin im

Einklang mit dem Bundestrend. Im Ländervergleich

bleibt die Mark im Mittelfeld.

Die Industrie ist eine wichtige Konjunkturstütze,

ihre Wertschöpfung hat dreimal

so stark zugelegt wie im Bundesschnitt.

Das Ziel für Brandenburg muss

insgesamt eine stärkere Dynamik sein.

Besonders in den Bereichen Digitalisierung

und Bildung muss das Land moderner

und leistungsfähiger werden.

Wandel durch Innovationen

in der Region

Mit dem Bundesprogramm „WIR! – Wandel

durch Innovationen in der Region“

fördert der Bund in den nächsten Jahren

mit 200 Mio. Euro breit aufgestellt Bündnisse

in Ostdeutschland, die gemeinsam

Strategien entwickeln, um Innovationspotenziale

zu identifizieren und die Innovationskraft

ihrer Region zu stärken. Von

den mehr als 100 eingereichten Anträgen

starteten Ende 2017 zunächst 32 Projekte

in die erste Phase zur Entwicklung von

Innovationskonzepten. Darunter auch

vier Brandenburger Initiativen wie die

´Land-Innovation-Lausitz´ zum bioöko-


PT-MAGAZIN 3/2019

© Sascha Kohlmann, FlickR, (CC BY-SA 2.0)

nomischen Wandel von Bergbauregionen.

Sie belegen die Innovationsstärke

der Brandenburger Hochschulen und

Forschungseinrichtungen und ergänzen

die vielfältigen Aktivitäten der Landesregierung.

Brandenburgs Industrie ist vielfältig,

leistungsfähig und zunehmend digital.

Sie ist ein Motor der wirtschaftlichen

Entwicklung und steht für Innovation

und eine hohe Wertschöpfung. Mit ihrer

starken Cluster Energieindustrie erzeugt

die Lausitz aktuell ein Viertel der Wirtschaftsleistung

des Landes. Der bevorstehende

Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung

bedeutet für die Unternehmen

in der Lausitz eine besondere Herausforderung.

Mindestens 20.000 Arbeitsplätze

sind vom anstehenden Strukturwandel

betroffen.

Brandenburgs Ministerpräsident

Dr. Dietmar Woidke sieht das Ganze dennoch

optimistisch, weil die Bundesregierung

nach vielen Jahrzehnten erstmals

wieder in die Strukturentwicklung von

Regionen einsteigt. Und er will, „dass

unsere Lausitz eine Blaupause für nachhaltige

Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz

für die anderen 40 Kohleregionen

in der EU wird“.

Täglich 297.000 Pendler

Brandenburg und Berlin wachsen immer

stärker zusammen. Die Einwohnerzahlen

in den Umlandkommunen steigen, doch

die Infrastruktur hält nicht Schritt. Busse,

Bahnen und Straßen werden voller und

voller. Immer mehr Menschen pendeln

zwischen beiden Bundesländern. Berlin

und Brandenburg haben die Planungen

für ein leistungsfähigeres Bahn-System

mit mehr Angeboten und Zügen auf den

Weg gebracht. Höhere Planungskapazitäten

und vereinfachte Prozesse können

hier für zügige Fortschritte sorgen. Für

die Entwicklung der Region ist Mobilität,

besonders ein funktionierender Wirtschaftsverkehr,

essentiell. 210.000 Berufstätige

pendeln täglich von Brandenburg

nach Berlin, 87.000 von Berlin nach Brandenburg.

Mit Schlüsselbranchen

Partner gewonnen

Die Hauptstadtregion gehört zu den

innovativsten Regionen Europas und

nimmt in vielen zukunftsweisenden

Technologien eine führende Position ein.

Optik und Photonik leisten als Technologietreiber

einen herausragenden Beitrag

zur Weiterentwicklung der Hauptstadtregion

als High-Tech- und Industriestandort.

Durch die internationale Zusammenarbeit

von Forschungseinrichtungen und

Unternehmen aus Berlin und Brandenburg

soll die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere

mittelständischer Unternehmen

gestärkt und die internationale

Sichtbarkeit der Hauptstadtregion als

Ort für neue innovative Lösungen erhöht

werden.

Deshalb ist ein Schritt in die richtige

Richtung die Zusammenarbeit der

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie

und Betriebe des Landes Berlin sowie des

Brandenburger Ministeriums für Wirtschaft

und Energie mit dem polnischen

Nationalen Zentrum für Forschung und

Entwicklung (NCBR). Zum vierten Mal

wurde eine gemeinsame Ausschreibung

für Projekte aus Forschung, Entwicklung

und Innovation im Bereich der optischen

Technologien für grenzüberschreitende

Verbundprojekte gestartet. Berlin und

Brandenburg unterstützen seit 2016 die

Partnerschaft mit Polen im Bereich der

optischen Technologien und Photonik.

Das Anwendungsspektrum reicht von

digitaler Gesundheit über Umwelt, Mobilität,

Präzisionslandwirtschaft, Nanotechnologie,

Laseranwendungen und

Kommunikation bis hin zur Robotik und

intelligenten Textilien. Ziel der Zusammenarbeit

ist es, zum Fortschritt der photonischen

Technologien beizutragen. ˘

Alle

Vitalfunktionen

auf einen Blick.

Denn LED-Gehäuse und -Steuerungen der

caleg-group schützen Mensch sowie

Maschine und machen OP-Säle zukunfts -

sicher.

Mit modernster, Ressourcen schonender

Technik produziert, sorgen sie für eine

leuchtstarke und sichere Zukunft.

www.caleg-group.de


PT-MAGAZIN 3/2019

Berlin | Brandenburg

54

Märkische Industrie punktet …

Brandenburg lag mit einem Wirtschaftswachstum

von 1,4 Prozent im Jahr 2018

an der Spitze der neuen Bundesländer.

Es verbuchte damit im neunten Jahr in

Folge einen Zuwachs. Das preisbereinigte

Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg seit

2008 um 14,4 Prozent und damit sogar

etwas stärker als der Länderdurchschnitt

von 13,2 Prozent.

Nennenswert ist das überdurchschnittliche

Wachstum im Verarbeitenden

Gewerbe (+3,1 Prozent). Das gute

Ergebnis geht nicht zuletzt auf das Konto

des Fahrzeugbaus und der Herstellung

von Metallerzeugnissen.

Die Außenwirtschaft spielt eine

besondere Rolle. Namhafte größere

Unternehmen, aber auch Mittelständler

sichern die Exportkraft des Landes. Polen

(1.926 Mio. Euro), USA (1.684), Frankreich

(904) bilden das Spitzentrio der Empfängerländer.

Ein weiterer Wachstumstreiber war

2018 der Bereich „Öffentliche Dienstleister,

Erziehung und Gesundheit“ mit

einem Plus von 2,3 Prozent gegenüber

dem Vorjahr. Hier konnte insbesondere

das Gesundheitswesen deutlich zulegen.

… mit Blick in die nahe Zukunft…

Dazu gehört auch eine leistungsfähige

digitale Infrastruktur, die von einer einzurichtenden

Digitalagentur – geleitet

von einem Minister/in, angesiedelt direkt

beim Ministerpräsidenten - gemanagt

werden soll. Insbesondere Querschnittthemen

wie IT-Infrastruktur, -Sicherheit

und –Prozesse stehen auf ihrer Agenda.

Im Zusammenwirken mit der Wirtschaftsförderung

(WFBB)und der Investitionsbank

des Landes (ILB) soll sie auch

den digitalen Wandel in kleinen und

mittleren Unternehmen mit gezielten

Förderprogrammen und der Vernetzung

von Startups in Brandenburg und Berlin

unterstützen. Das betrifft ebenso das

unlängst in Brandenburg an der Havel

eröffnete Zentrum zur Unterstützung der

Digitalisierung im Handwerk.

… und darüber hinaus

Die Fachkräftesicherung zählt zu den

großen wirtschafts- und arbeitspolitischen

Herausforderungen auch in der

Hauptstadtregion. „Das Thema nimmt

in der modernen Wirtschaftsförderung

eine herausgehobene Bedeutung ein.

Ob Ansiedlungen, Firmenerweiterungen

oder Innovationen - sie alle brauchen

qualifizierte Fachkräfte für eine erfolgreiche

Umsetzung“, ist das Resümee

von WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen

Kammradt.

Mit dem „Fachkräftemonitor Brandenburg“

und dem „Demografierechner“

gibt es jetzt erstmals eine detaillierte

Arbeitsmarktprognose in digitaler Form

für das Land und - das ist der besondere

Universitätsbibliothek Cottbus–Senftenberg

Clou - regionenscharf. Das hilft einerseits

Unternehmen beim Fachkräftemanagement

enorm und Umgekehrt profitieren

Beschäftigte und Arbeitsuchende davon,

wenn die Personalplanung der Unternehmen

langfristig und nachhaltig angelegt

ist.

Gemeinsames Handeln bei der

Investitionsförderung

Im Märkischen wird großer Wert auf

kurze Wege und Unterstützung bei der

Suche für Gründungswillige und Investoren

nach geeigneten Programmen und

einer optimalen Kombination von Fördermitteln

gelegt. Deshalb arbeitet die

Wirtschaftsförderung GmbH (WFBB) sehr

erfolgreich mit der Landes-Investitionsbank

und der Brandenburg Capital GmbH

zusammen. Sie bieten ihre Leistungen

aus einer Hand.

Solides Fundament

In Berlin nimmt die Anzahl der Betriebe

stark zu. Überdurchschnittlich entwickelte

sie sich bei denen mit bis zu 49

Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH

Qualität aus Deutschland seit 1949

www.metallspritztechnik.de

+49(0)33434 1550-00

info@metallspritztechnik.de

Metall-, Carbid- und Keramikbeschichtungen

HVOF-, Plasma-, Kaltgas-, Flamm- und Lichtbogenspritzen


© Mariano Mantel, FlickR, (CC BY-NC 2.0)

Beschäftigten. Mit 4.700 (+ 5,3; Bund

+1,0 Prozent) drückt sie das hohe Gründungstempo

in der Stadt aus. Bei mittelgroßen

und großen Betrieben (50 bis 249

Beschäftigte, bzw. ab 250 Beschäftigte)

waren die Entwicklungen mit zweistelligen

Zuwachsraten ebenfalls besser als

bundesweit.

Die Dienstleistungsbranchen sind

angesichts ihrer hohen wirtschaftlichen

Bedeutung in Berlin zentraler Impulsgeber.

Neun von zehn neuen Betrieben

entstanden in den letzten drei Jahren

in diesem Wirtschaftsbereich. Starken

Branchenzuwachs gab es u. a. auch bei

den Informations- und Kommunikationsdienstleistungen,

wo die Zahl der

Betriebe zwischen 2015 und 2018 um

rund 18 Prozent gestiegen ist.

Insgesamt waren 2018 in Berlin 2,003

Millionen Personen erwerbstätig, womit

der Vorjahresstand um 47.900 überschritten

wurde. Im Plus befand sich insgesamt

auch das Produzierende Gewerbe, wobei

das Wachstum vor allem durch den Bau

bestimmt war.

Tourismus mit soliden

Wachstumszahlen

Der Tourismus ist mit einem jährlichen

Umsatz von 11,5 Mrd. Euro und einem

Beschäftigungseffekt von 235.000 Vollzeitbeschäftigten

eine der wichtigsten

Schlüsselbranchen in Berlin. Allerdings

haben sich die Rahmenbedingungen

für den Berliner Tourismus in den letzten

Jahren grundlegend verändert. Die

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie

und Betriebe hat daher ein neues Tourismuskonzept

erarbeitet, dessen Fokus

zukunftsgerichtet auf einem stadtverträglichen

und nachhaltigen Tourismus

liegt.

„Mit dem neuen Konzept wird Berlin

Vorreiter für einen stadtverträglichen

Tourismus in Europa. Ziel ist, mit den

Maßnahmen zur Tourismusförderung

die Erlebnisqualität der Besucherinnen

und Besucher und zugleich die Lebensqualität

der Berlinerinnen und Berliner

zu erhöhen“, erklärte Senatorin Ramona

Popp das Vorhaben.

Berlin festigte 2018 seine Position als

Top-3-Reiseziel in Europa: 13,5 Millionen

Gäste besuchten die Stadt (+4,1 Prozent

gegenüber 2017). Die Zahl der Übernachtungen

stieg um 5,5 Prozent auf 32,9 Millionen.

Im Vergleich der internationalen Kongressstädte

liegt Berlin seit fünf Jahren

unter den Top-5-Destinationen, hinter

Über den Autor

Bernd Schenke ist Kuratoriumsmitglied

der Oskar-Patzelt-Stiftung, Leiter der Servicestelle

Brandenburg und Berlin und

Vorstandsbeauftragter für Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit sowie Botschafter

bei Oskar-Patzelt-Stiftung.

Barcelona, Paris und Wien. Zwölf Millionen

Kongressteilnehmer (+2 Prozent)

besuchten 2018 die 143.390 Veranstaltungen

in der Stadt (+2,3 Prozent) und

generierten einen Gesamtumsatz von

2,63 Mrd. Euro. Rund 44.100 Vollzeitarbeitsplätze

(2017: 43.200 Vollzeitarbeitsplätze)

sichert der Veranstaltungsmarkt

in Berlin und ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

für Berlin.

Der Tourismus hat sich im Land Brandenburg

als bedeutender Wirtschaftsfaktor

etabliert. Er schafft und sichert

Arbeitsplätze vor allem in den ländlichen

Räumen und ist als Querschnittbranche

Innovationstreiber in Kooperation

mit anderen Wirtschaftszweigen. Durch

seine Angebote und Infrastrukturen trägt

der Tourismus maßgeblich zur Lebensqualität,

zum Gemeinwohl aller Brandenburgerinnen

und Brandenburger sowie

zum positiven weltoffenen Landesimage

bei. ó

55

PT-MAGAZIN 3/2019

Berlin | Brandenburg

pb+ Ingenieurgruppe AG

beraten. planen. optimieren.

„Herausragende Ergebnisse erzielt

man nur in einer von Respekt und

Wertschätzung geprägten Zusammenarbeit

aller Beteiligten“.

2018

pb+ Ingenieurgruppe AG

Henrich-Focke-Str. 13

28199 Bremen

Tel.: 0421 17 46 3 -0

eMail: info@pb-plus.de

www.pb-plus.de

Klimahaus und Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven

Unsere Leistungen: Tragwerksplanung, Ausführungsplanung, Wärme- und Schallschutzberechnung


PT-MAGAZIN 3/2019

Lifestyle | Auto

56

Jaguar oder Mercedes - nein KIA

Stinger oder besser Stauner

sachliches und aufgeräumt-logisches Interior


Lifestyle | Auto

PT-MAGAZIN 3/2019

Der Kia Stinger 3.3. Gt.

57

Der neue Kia Stinger 3.3 T-GDI AWD GT

Zwischen 1994 und 2002 leitete

Peter Schreyer das Audi Design.

Mit seinem Team entwickelte er neue

Designstrategien, die es Audi ermöglichten,

im Hinblick auf Design und Funktionalität

zu einer der weltweit angesehensten

Automobilmarken zu avancieren. So

entstanden unter Peter Schreyers Leitung

1994 der Audi TT und 1999 der Audi A2

als erstes Großserienfahrzeug mit Alu-

Karosserie. 2006 wechselte Schreyer,

anfänglich von Häme und Spott begleitet,

in die Designabteilung des südkoreanischen

Automobilherstellers Kia Motors.

Schreyer leitete dort anfänglich die drei

regionalen Designbüros in Frankfurt am

Main, Tokio und im kalifornischen Irvine

und darüber hinaus das Hauptzentrum

im südkoreanischen Namyang. Die Aufgabe

Schreyers, der Automobilmarke eine

einheitliche und unverwechselbare Formensprache

zu geben, war die Herausforderung.

2013 wurde Schreyer als bis dahin

erster Nicht-Koreaner zu einem der drei

Firmenpräsidenten des Familienunternehmens

Kia befördert. Im gleichen Jahr

wurde ihm die Verantwortung für die

Designbüros der kompletten Hyundai

Kia Automotive Group übertragen. Seit

Schreyer sich des Designs annimmt, ist

die Formensprache vorbildlich geordnet.

Die Harmonie der Parallelverschiebung

als Methodik, mal von Prof. Garth im

Jahre 2000 entwickelt, weckt in den Kia-

Modellen Begeisterung. Peter Schreyers

neuestes Werk ist der Kia Stinger.

KIA Stinger 3.3. als Sechszylinder

Wir testeten den Kia Stinger 3.3 T-GDI

AWD GT und spürten, wie der Design-

Funken fliegt. Mit kaum einem Testwagen

sind wir so oft angesprochen worden.

Wir wurden als neuer Jaguar gefeiert

oder als Mercedes hinterfragt. Die Antwort

heißt Kia und erstaunte die Fragenden.

Peter Schreyer beschreibt das

so: „Der Stinger hat super Proportionen,

weil er so einen richtig schönen Abstand

zwischen den vorderen Rädern und der

Frontscheibe hat.“ Die lange Motorhaube,

die abfallende Coupéform und die

gedrungene Raubkatzenanmutung, trotz

4 Türen, machen ihn äußerlich zu einem

attraktiven Automobil. Auch seine inneren

Werte sind großartig. Solide Verarbeitung,

sehr gute Materialien, vorbildliche

Haptik – das sind die Eigenschaften zum

Erleben und Fühlen.

Vorsprung durch Stinger

Seine zahlreichen Assistenz- und Komfortsystemen

auf der Höhe der Zeit lassen

nichts fehlen. Sein Navigationssystem

ist das bisher schnellste und

präziseste, was wir testen konnten. Passend

zum Coupélook wurde der Sechszylinder-Benzin-Motor

entwickelt, der dank

zweier Turbolader eine mehr als ausreichende

Leistung von 370 PS und 510 Nm

Drehmoment abliefert. Gekoppelt an die

Achtgang-Automatik und Allrad sind wir

mit einem richtigen Rassesportler unterwegs,

dessen Sound sonor klingt, besonders

emotional, wenn man die Drosselklappen

betätigt. Bei 44.950 Euro geht es

los. Unser Test-Spitzenmodell in der Vollausstattung

liegt bei 60.237 Euro, aber

dann auch mit Türprojektion. KIA gibt

10,6 l/100 km Kraftstoffverbrauch an, was

nur geht, wenn man moderat fährt. Reizt

man ihn, liegt man schnell, bei 16 Litern.

Da das Automobil in Deutschland Zusehens

verteufelt und ideologisiert wird,

freut es uns umso mehr, dass ein so hochemotionales

Produkt mit Wohlfühlambiente

innen und Extravaganz außen

den deutschen Markt erobert und mit

Selbstbewusstsein dem „Geunke“ der

Autofeinde entgegen tritt. ó

Wilhelm-Rafael Garth

& Prof. Arnd Joachim Garth

Fotos: Wilhelm-Rafael Garth / Prof. Arnd Joachim Garth


Buchempfehlung | Impressum PT-MAGAZIN 3/2019

58

© Romolo Tavani

„Die müssen ja Kohle ohne Ende haben …”

Nicht nur dem Verleger aus Leipzig war

aufgefallen, dass während der Messezeit

allüberall Werbung prangte mit der Aufforderung,

das eigene Buch zu schreiben.

Auch in anderen Städten werden wir mit

City-Light-Postern regelmäßig ermahnt,

endlich ein Buch zu schreiben. Und, mal

ehrlich: Haben Sie nicht auch schon

mal irgendwann gesagt: „Was ich alles

so erlebt habe, ach, das müsste ich mal

festhalten – ich könnte ein Buch schreiben.”

Und vielleicht stand da jemand

neben Ihnen, der sofort geantwortet hat:

„Genau, das musst du mal machen.” Oder:

„Ich könnte auch ein Buch schreiben …”

Oder stand neben Ihnen ein Mäkelfritze,

der rumgestänkert hat: „Also, in letzter

Zeit meint jeder Hans und Franz, er

müsste ein Buch schreiben, das nimmt

ja überhand.” Klar, wenn der Schreiberling

wenigstens Hans-Dietrich Genscher

heißt oder Franz Beckenbauer, das geht

durch. Prominente dürfen das, Bücher

schreiben, die müssen das sogar. Ihr

Leben ist ja auch interessant, das interessiert

viele, so ein Buch verkauft sich.

Ketzerische Frage: Wenn Menschen

sagen, sie könnten ein Buch schreiben

– denken sie da ans Verkaufen dieses

Buches? Nein. Sie denken nur an das Interessante,

was aufgeschrieben werden

könnte. Und dann denken sie: Kann ich

das – wie geht denn das? Und als nächstes

kommt das Aus für das Buchprojekt,

bevor es so richtig begonnen wurde: Ich

hab ja gar keine Zeit dafür. Das ist wahrscheinlich

sogar richtig. Richtig ist aber

auch: schade! Wir leben in einer Zeit, in

der viele Menschen so viel schreiben, wie

sie es früher nie getan hätten: Whatsapp-

Nachrichten, E-Mails, die vielen Beiträge

in Social Media.

Aaaber so ein richtiges Buch … Auch

nur ein kleines oder ein ganz kleines – das

wäre schon … Überlegen Sie doch mal,

wie viele Seiten sollte Ihr Buch denn so

haben? 100? 150? Vielleicht mit ein paar

Fotos? Gut, 150 Seiten mit Fotos. Daran

schreiben Sie genau anderthalb Jahre.

Wenn Sie jede Woche nur zwei Seiten zu

Papier bringen.

Na los, schreib

dein Buch!

Martina Rellin über

die ersten Schritte

Ja, aber wie? So wie bei der gewohnten

Arbeit auch: Thema/Kernaussage

(als Titel flockig) formulieren, vielleicht

mal überlegen, was auf dem Buch hinten

drauf stehen könnte (Klappentext – so

wie bei „richtigen” Büchern, einfach mal

eins anschauen). Und dann das Ganze

aufteilen in zum Beispiel 15, 20 Kapitel:

Erstes Kapitel „XYZ”, in dem … Hier ergänzen

Sie in zwei, drei Sätzen, was da passiert

oder erzählt wird. Und dann ran an

den eigentlichen Text. Die Fotos (wenn

Sie welche wollen) sammeln sich nebenbei.

Auf jeden Fall: Text immer gut sichern,

mindestens doppelt (PC, Festplatte, Stick,

Ausdruck).

Und dann, was kommt dann? Nicht

den zweiten Schritt vorm ersten, bitte.

Oooch … Na gut. Dann überlegen Sie,

was Sie mit dem Text machen. Möglich

ist alles: Von Hübsch-für-Freunde-und-

Familie-ausdrucken-und-unter-den-Tannenbaum-legen

über Profi-Druck (geht

super günstig, wenn man ansonsten alles

selber bewerkstelligt) über die Verlagsveröffentlichung

(gut, das klappt für die

wenigsten) bis hin zum Bestseller (mehr

als der 6er im Lotto).

Pro Woche zwei Seiten schreiben

(oder alle 14 Tage vier) – das schafft jeder.

Setzen Sie sich mal spaßeshalber eine

Stunde dran – Sie werden staunen, was

sie runterschreiben. Sie trauen sich nicht?

Weil Ihnen ja doch nichts einfällt, die

Muse Sie nicht küsst? Die muss Sie nicht

küssen. Los, wenigstens fünf Minuten –

wenn es nicht klappt, dürfen Sie aufstehen.

Wenn‘s klappt, schreiben Sie weiter.

Und endlich Ihr Buch! ó

Über die Autorin

Martina Rellin, Ex-Chefredakteurin der

Kultur-Zeitschrift „Das Magazin” und

erfolgreiche Sachbuchautorin („Klar bin

ich eine Ost-Frau!”), liebt das Gefühl, ein

selbst geschriebenes Buch das erste Mal

in Händen zu halten (ist fast wie ein Baby).

Sie schreibt leidenschaftlich gern – Bücher

und Auftragskommunikation. Ihre Schreib-

Trainings in Oybin im Zittauer Gebirge

mausern sich zur Kultveranstaltung und

in Berlin, Grimma und Leipzig öffnet sie

ebenfalls regelmäßig ihre Schreibwerkstatt

für alle, die ran ans Handwerk wollen.

www.martinarellin.de

PT-MAGAZIN

für Wirtschaft und Gesellschaft

Impressum

ISSN 1860-501x | 15. Jahrgang

Ausgabe 3/2019

Verlag: OPS Netzwerk GmbH,

Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 240 61 - 00, Fax 0341 240 61 - 66

info@op-pt.de | www.pt-magazin.de

Das PT-Magazin ist das offizielle Magazin

des Wettbewerbes „Großer Preis des

Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,

eingetragen im Stiftungsregister

des Re gie rungs be zir kes Leipzig unter Nr.

2/1998.

Geschäftsführer:

Petra Tröger, Dr. Helfried Schmidt

Redaktion:

Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P.)

Autoren/Interviewpartner:

Marcus Disselkamp, Uwe Dolata, Hans-

Jürgen Friedrich, Marc Friedrich, Arnd Joachim

Garth, Wilhelm-Rafael Garth, Sascha

Genders, Hanspeter Georgi, Andreas-

Christoph Hofmann, Lars Jaeger, Sebastian

Laoutoumai, Oliver Löffel, Martina

Rellin, Bernd Schenke, Helfried Schmidt,

Anne M. Schüller, Susanne Szczesny-

Oßing, Petra Tröger, Ingo Wegerich, Matthias

Weik

Korrespondenten:

Bernd Schenke (Berlin)

D-Rolf Becker (Halle)

Satz/Layout:

Remo Eichner-Ernst

Anzeigen:

Petra Tröger (V.i.S.d.P.)

Clemens Vogel

Druck:

Druckerei Vetters GmbH & Co. KG

Gutenbergstraße 2, 01471 Radeburg

Erscheinungsweise: 6x jährlich, Einzelpreis

3,00 € inkl. 7% MwSt.; Abonnement

16 ,00 € inkl. 7% MwSt. sowie inkl.

Versand und Porto für 6 Ausgaben. Unser

Magazin erhalten Sie in unserem Verlag

sowie im Abo und in ausgewählten

öffentlichen Einrichtungen.

Leser-Fax: 0341 240 61 - 66

E-Mail: redaktion@op-pt.de

Mehrfachlieferungen auf Anfrage. Konditionen

unter www.pt-magazin.de. Es

gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2019, gültig

seit 15.09.2018.

© 2019 OPS Netzwerk GmbH

Nachdruck nur mit schrift licher

Genehmigung des Verlages.

Alle Angaben ohne Gewähr. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge müssen

nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben.

Der Verlag behält sich vor,

Leserzuschriften bearbeitet zu veröffentlichen.

Für unver langt eingesandte

Manuskripte und für Anzeigeninhalte

übernehmen der Verlag oder seine Mitarbeiter

keine Haftung.


Sie haben eine Automatisierungsaufgabe

für große Stückzahlen?

Dann sind Sie bei uns an der

richtigen Adresse!

Unsere System-Module ermöglichen

eine flexible Anordnung der einzelnen

Bearbeitungsprozesse, so dass eine

Fließfertigung möglich wird.

Um ein Optimum an Wirtschaftlichkeit

zu erlangen hat sich eine vorherige

Produktoptimierung unter Serienbedingungen

noch immer als Kosteneinsparmaßnahme

gezeigt.

Als Generalunternehmer (GU) umfasst

unser Produktportfolio nicht nur die

Stanz-, Biege- und Montagetechnik,

sondern auch noch die dafür entwickelten

3S-Zuführsysteme und

Verpackungslösungen.

2012

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

K&S Anlagenbau GmbH | Gewerbestraße 13 | 87663 Lengenwang

Tel.: 08364 9846 - 0 | Fax: 08364 9846 - 29 | info@ks-anlagen.de | www.ks-anlagen.de


... wir haben die Technik,

mit der Sie Zeit und Geld sparen

Weltweit setzen Kunden unsere Systemtechnik

rund um die Werkzeugtemperierung

erfolgreich ein und sparen . . .

Referenzen Auszug

www.oni-rhytemper.de

Weitere Magazine dieses Users