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suedwest.presse

17.07.2019

Immoratgeber

ALLES ZUM KAUFEN, VERKAUFEN, MIETEN UND VERMIETEN VON IMMOBILIEN

Wohnen ganz easy

Wer sagt denn, dass Betriebskosten ein Buch mit sieben Siegeln

sein müssen? Mit diesen 9 Tipps geht es ganz leicht. Seite 6

ERBEN & VERERBEN

Immobilien bleiben oft über

Generationen in der Familie.

Alles Wissenswerte auf

Seite 4

VERMIETEN ODER NICHT?

Beide Formen haben

Vor- und Nachteile. Für

was also entscheiden?

Seite 10

RECHT

Gerade wenn es um die

Immobilie geht, gibt es viel zu

beachten. Tipps ab

Seite 8


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INHALT / EDITORIAL 3

Inhalt

Editorial

Immobilie

Einziehen oder vermieten?

Die Zinsen sind niedrig, Immobilen attraktive

Geldanlage - oder doch lieber selber einziehen? Seite 10

Wie gut ist ein

Fertighaus?

Kann man hier wirklich

sparen? Mehr

dazu Seite 7

Ein Haus besitzen,

wo andere Urlaub

machen? Seite 14

Muss man das?

Als Student muss man in einer

Wohngemeinschaft leben, als alleinstehende

Frau sollte es eher

eine kleine Wohnung sein, der

Junggeselle wohnt in einem Industrieloft,

und sobald man verheiratet

ist, muss man sich ein

Haus bauen ... So oder ähnlich

sind doch die Klischeevorstellungen

vom Wohnen. Aber muss

man das denn wirklich so machen?

Die Antwort ist natürlich

ein klares „Nein“! Heutzutage

ist alles möglich. Man muss sich

nur entscheiden können. Natürlich

kann man eine Immobilie

auch einfach als Geldanlage

nutzen und sie nach dem Kauf

vermieten, einige Infos dazu

gibt es auf | Seite 10

Wer sich für den Kauf einer Immobilie

entscheidet, der sollte

natürlich auch etwas Kleingeld

haben. Zum Glück gibt es hier

viele Förderungen, die man in

Anspruch nehmen kann, eine

Auswahl davon auf | Seite 12

Natürlich steckt noch viel mehr

in diesem Magazin, also einfach

losblättern ...

4 Der eine gibt, der

andere nimmt

Was man beim

Erben und Vererben

beachten sollte.

7 (K)ein Haus

von der Stange

Musterhäuser sind schnell

gebaut. Aber wie sieht es

mit der Qualität aus?

12 Wo gibt es denn

Förderungen?

Kaufen, bauen, sanieren –

das geht ins Geld. Wo erhält

man Förderungen?

6 Was heißt hier

Betriebskosten?

Die Abrechnung sorgt regelmäßig

für Konflikte – was

darf wirklich rein?

8 Die Sache mit

dem Recht

Wer kauft oder verkauft,

sollte sich auskennen oder

einen Experten hinzuziehen.

14 Jeden Tag

Urlaub haben

Wer eine Ferienimmobilie

kaufen will, sollte vorher

einiges beachten.

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

GmbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller

(verantwortlich),

Kerstin Auernhammer,

Anne Meßmer, Birgit Rexer

(Projektleitung), SVH

GmbH & Co. KG

Gestaltung

Kathrin Grünwald

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock, SWP-Archiv

Titel: © pim pic/Shutterstock.com

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Druck

DHO - Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig-Erhard-Straße 109

74564 Crailsheim


4 ERBEN

Der eine gibt,

der andere nimmt

Erben Das Heim einer Familie stellt in der Regel den größten Vermögenswert dar. Daher ist

es unumgänglich, sich schon zu Lebzeiten Gedanken darüber zu machen, was nach dem

eigenen Tod mit der Immobilie passieren soll. Von Anne Meßmer

Als Eigentümer hat man

im Grunde zwei Möglichkeiten,

um ein Haus

oder eine Eigentumswohnung

an die nächste

Generation zu übergeben: durch

Erbe oder Schenkung. Auf den Eintritt

des Erbfalls zu warten, ist sinnvoll,

wenn die Immobilie noch nicht

abbezahlt oder der Erbe noch minderjährig

ist. Denn bei einem minderjährigen

Immobilieneigentümer

hat unter Umständen das Familiengericht

ein Mitspracherecht. Auch

wenn eine Immobilie als Absicherung

im Falle einer Berufsunfähigkeit

gedacht ist oder um im Alter die

Kosten einer Heimunterbringung im

Pflegefall zu decken, ist es sinnvoll,

die Immobilie bis ans eigene Lebensende

zu behalten.

FOTO: © 4 PM PRODUCTION/SHUTTERSTOCK.COM

Freibeträge der

Schenkungssteuer nutzen

Das größte Argument, das für die

Schenkung einer Immobilie spricht,

dürfte die Steuerersparnis sein.

Denn wer eine Immobilie erbt, muss

Erbschaftssteuer zahlen. Diese bemisst

sich am tatsächlichen Verkehrswert

der Immobilie. Doch natürlich

gibt es auch eine Schenkungssteuer.

Allerdings gelten für diese unterschiedliche

Freibeträge (siehe Kasten),

die alle zehn Jahre zur Verfügung

stehen. Ein Beispiel: Ein Ehepaar

hat zwei Kinder. Jeder Elternteil

kann jedem Kind alle zehn Jahre

steuerfrei 400.000 Euro (auch in

Form einer Immobilie) schenken.

Wichtig ist: eine Schenkung nie

ohne entsprechenden Vertrag vorzunehmen.

In diesem werden Regelungen

zu Wohnrecht, Nießbrauch

oder Rückforderung festgelegt.

Ist man Erbe, denken manche

wohl zuerst: Hilfe, ich habe eine Immobilie

geerbt! Mit dem Erben ei-


ERBEN 5

Die Freibeträge

Verwandtschaftsgrad

zum Erblasser, Freibetrag:

Ehepartner oder eingetragener

Lebenspartner:

500.000 Euro

Kinder oder

Stiefkinder:

400.000 Euro

Enkelkinder:

200.000 Euro

FOTO: © PROXIMA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

ner Immobilie kommen auch

jede Menge Verpflichtungen auf

den Erben zu. Denn nun ist er

der Rechtsnachfolger des Erblassers

und seine Rechte – vor

allem aber auch seine Pflichten

– gehen an ihn über. Noch bevor

man das Erbe antritt, sollte

man klären, ob dieses eventuell

durch Hypotheken oder Grundschuldeintragungen

belastet ist.

Ist dies der Fall, sollte man überlegen,

ob man das Erbe ausschlägt

– denn als neuer Eigentümer

der Immobilie muss man

offene Forderungen bedienen.

Diese Informationen bekommt

man aus dem Grundbuch, das

man als Erbe einsehen darf. Tritt

man das Erbe an, hat man nun

die Möglichkeit die Immobilie

zu vermieten, zu verkaufen oder

selbst zu bewohnen.

Hat man nicht alleine geerbt,

sondern zum Beispiel zusammen

mit den Geschwistern, ist

man Teil einer Erbengemeinschaft.

Hier müssen die die Immobilie

betreffenden Entscheidungen

gemeinsam getroffen

werden. Was man auf jeden Fall

tun sollte: Innerhalb von zwei

Jahren nach dem Erbfall kann

man sich beim Grundbuchamt

kostenlos als neuer Eigentümer

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6

KOSTEN

Was heißt hier

Betriebskosten?

Abrechnung Die Betriebskostenabrechnung birgt jede Menge Konfliktpotential zwischen

Vermieter und Mieter. Doch warum eigentlich? Von Anne Meßmer

1 Definition

Betriebskosten sind Kosten,

die durch Eigentum oder Erbbaurecht

an einer Immobilie

laufend entstehen. Entscheidend

ist hierbei das kleine

Wörtchen „laufend“. Es handelt

sich um Kosten, die regelmäßig

anfallen.

2Was zählt zu den

laufenden Kosten?

Details, welche Kosten darunter

fallen, regelt §2 der Betriebskostenvereinbarung.

Dazu gehören

zum Beispiel:

Grundsteuer,

Versicherungen,

Kosten für

die Wasserversorgung,

Kosten für Personen- oder Lastenaufzüge,

Straßenreinigung,

Müllgebühren, Beleuchtung

oder Gartenpflege.








Der Mieter

darf die

Abrechnungsbelege

mit ausreichend

Zeit einsehen, um

sie auf Richtigkeit

zu prüfen.



Wer muss die Betriebskosten

3 bezahlen?

Grundsätzlich muss der Eigentümer

diese bezahlen – auch,

wenn er seine Immobilie vermietet.

Aber er kann die Kosten

auf den Mieter umlegen, sofern

dies im Mietvertrag vereinbart

wurde. Wichtig ist dabei, dass

nicht allgemein drinsteht: „Es

sind Betriebskosten zu zahlen.“

Denn es muss genau aufgelistet

sein, welche Kosten auf den

Mieter umgelegt werden.

Gibt es Ausgaben des Eigentümers,

die nicht auf den Mieter

4

umgelegt werden können?

Ja, Verwaltungskosten und Instandhaltungs-

und Instandsetzungskosten

können nicht auf

den Mieter umgelegt werden.

FOTO: © UFABIZPHOTO/SHUTTERSTOCK.COM

Wie sind die Betriebskosten zu

5 entrichten?

Hier hat man zwei Möglichkeiten,

die im Mietvertrag festgeschrieben

werden können. Entweder

zahlt der Mieter eine

Pauschale oder er entrichtet

eine Vorauszahlung an den Vermieter.

Wurde diese vereinbart,

muss über die Betriebskosten

jährlich abgerechnet werden.

Gibt es eine Frist, die der Vermieter

bei der Vorauszahlungs-

6

vereinbarung für die Abrechnung

der Betriebskosten beachten

muss?

Ja. Die Betriebskostenabrechnung

muss dem Mieter spätestens

bis zum Ablauf des 12. Monats

nach Ende des Abrechnungszeitraums

mitgeteilt worden

sein. Wurde die Frist

verpasst, muss der Mieter Nachforderungen

nicht bezahlen.

Diese vier Punkte muss die Abrechnung

der Betriebskosten

7

mindestens beinhalten

• Zusammenstellung der Gesamtkosten

für die gesamte

Liegenschaft

• Angaben/Erläuterungen des

zugrundeliegenden Verteilerschlüssels

der Abrechnung

• für jede Betriebskostenart die

Berechnung des Anteils, den

der Mieter tragen soll

• Abzug der durch den Mieter

bereits geleisteten Vorauszahlungen

• Um sich von der Richtigkeit

der Angaben des Vermieters

zu überzeugen, darf der Mieter

die Abrechnungsbelege

einsehen und der Vermieter

muss ihm für die Durchsicht

ausreichend Zeit einräumen

Was ist der Verteilerschlüssel?

8 Er wird manchmal auch als

Umlageschlüssel bezeichnet

und legt fest, wie die Betriebskosten

auf die einzelnen Mieter

umgelegt werden. Dafür gibt es

vier Varianten: nach Verbrauch,

nach Wohnfläche, nach Anzahl

der Personen oder nach Wohneinheit.

Besonderheiten bei vermieteten

Eigentumswohnungen

9

Bei Eigentumswohnungen, die

vermietet sind, gibt es in Sachen

Betriebskostenabrechnung

ein paar Unterschiede.

Denn im Wohnungseigentumsrecht

existiert das „Abflussprinzip“.

Das bedeutet, dass

Ausgaben in dem Jahr steuerlich

zu erfassen sind, in dem sie

auch tatsächlich geleistet worden

sind. Daher sind sie auch

im Jahr ihrer Verwendung in

die Abrechnung des Hausgeldes

miteinzubeziehen.


SPAREN 7

(K)ein Haus von der Stange

Sparen Auch Musterhäuser erreichen heute sehr gute Qualitätsstandards und sind

individuell planbar. Dennoch kann man mit einem Fertighaus an der einen oder anderen

Stelle Kosten sparen, wenn man auf den Standard setzt. Von Birgit Rexer

Wer baut, hat selten

ein unerschöpfliches

Budget zur Verfügung.

Damit die Kosten nicht zur unerwarteten

Überraschung werden,

greifen viele Hausbesitzer

in spe gerne auf Musterhäuser

von Fertighausherstellern zurück.

Wer bei den individuellen

Wünschen bereit ist, zu verzichten,

kann mit einem standardisierten

Haus von der Stange

durchaus Geld sparen. Dennoch

sind die Zeiten

schon lange vorbei,

als

Fertighäuser vor allem etwas für

Schnäppchenjäger waren. Auch

im Fertighaussegment gilt inzwischen,

dass Qualität eben

ihren Preis hat.

Dennoch gibt es

Fertighäuser

bis heute zu

überschaubaren

und

vor

allem gut kalkulierbaren Kosten.

Auch die Vorfertigung der einzelnen

Hausteile garantiert,

dass es vor Ort zu keinen

unerwarteten

Überraschungen

beim Bau

kommt. Zudem

spart

die kurze

Bauzeit zusätzlich

Geld. Ein

eigenes Heim

zum kleinen

Preis – das Fertighaus

bietet

viele Vorteile:

FOTO: © LENETSTAN/

SHUTTERSTOCK.COM

• Klar vereinbarte Kosten durch

den Vertrag mit einem Anbieter,

der sich um alles kümmert

• Musterhäuser helfen bei der

Entscheidung für das passende

Haus

• Vorteil durch die Standardisierung

der Entwürfe

• Kurze Bauzeit – die Montage

der Hauses dauert durchschnittlich

zwei Tage

• Hohe Planungssicherheit

• Vorgefertigte Bauteile

• Viele Hersteller sind zertifiziert

und bieten dadurch eine

einheitliche Qualität

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8

RECHT

Immobilienverkauf

trotz Kurzzeit-Vermietung

steuerfrei

Recht Immobilienbesitzer, die ihr bislang selbstgenutztes Haus verkaufen, müssen den

Gewinn nicht versteuern.

Das gilt auch dann,

wenn das Haus vor

dem Verkauf ein paar

Monate vermietet

war, entschied das

Finanzgericht Baden-Württemberg

(Az.: 13 K 289/17). „Entscheidend

ist aber die Nutzung

in den Vorjahren des Verkaufs“,

erklärt Isabel Klocke vom Bund

der Steuerzahler. In dem Fall

hatte der Kläger im Jahr 2006

eine Eigentumswohnung erworben

und diese bis April 2014

durchgehend selbst bewohnt.

Von Mai 2014 bis zum Verkauf

der Wohnung im Dezember vermietete

er die Wohnung.

Reicht es aus, wenn die Wohnung im Jahr der Veräußerung und in den beiden Vorjahren selbst genutzt

wurde?

Foto: © thodonal88/Shutterstock.com

Steuerbefreiung für

selbstgenutzte Immobilien

Das Finanzamt ermittelte einen

steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn,

denn die Steuerbefreiung

gilt nur für selbstgenutzte

Immobilien, so die Begründung.

Wird eine vermietete Immobilie

innerhalb von zehn Jahren

nach ihrer Anschaffung verkauft,

fällt auf den Gewinn Einkommensteuer

an. Der Kläger

berief sich auf das Gesetz, wonach

es ausreicht, wenn die

Wohnung im Jahr der Veräußerung

und in den beiden vorausgegangenen

Jahren zu eigenen

Wohnzwecken genutzt wird.

Damit hatte er Erfolg: Das Finanzgericht

stellte fest, dass lediglich

im Vorjahr des Verkaufs

eine durchgehende Eigennutzung

stattfinden muss. Für das

zweite Vorjahr und das Verkaufsjahr

genügt es, wenn der

Kläger die Wohnung zumindest

einige Monate selbst bewohnte.

Das Urteil ist allerdings noch

nicht rechtskräftig, denn das Finanzamt

hat beim Bundesfinanzhof

(BFH) eine Nichtzulassungsbeschwerde

eingelegt

(Az.: IX B 28/19). Immobilienverkäufer

können sich aber auf

das laufende Verfahren berufen.


dpa

Exposé: keine nachträglichen Ansprüche

Der Kaufvertrag für eine

Immobilie muss immer

von einem Notar beurkundet

werden. Mit einer

notariellen Urkunde können

Käufer später Sachmängelhaftungsansprüche

geltend machen,

erklärt die Notarkammer

Berlin. Alle Eigenarten der Immobilie

wie die Wohnfläche, die

sich nur aus Exposés ergeben,

aber nicht vertraglich festgehalten

werden, berechtigen nicht

zu nachträglichen Ansprüchen.

Alle Umstände, Eigenschaften

und Merkmale, die für den Käufer

eines Grundstücks oder Gebäudes

bedeutsam sind, sollten

mit dem Notar im Vorfeld erörtert

werden.

Der Käufer hingegen sollte

sich darüber klar werden, ob

und zu welchem Kaufpreis er

die Immobilie noch erwerben

will, wenn der Verkäufer bestimmte

Eigenschaften nicht

zum Gegenstand einer vertraglichen

Beschaffenheitsvereinbarung

oder Garantie machen will.


dpa

FOTO: © PLANTIC/SHUTTERSTOCK.COM


FOTO: © ANDREY BURMAKIN/SHUTTERSTOCK.COM

Gewerbliche Nutzung:

zulässig oder nicht?

Recht Ein Mieter darf eine Wohnung, die er zu Wohnzwecken

angemietet hat, nicht gewerblich nutzen.

Das teilt der Eigentümerverband

Haus & Grund

Deutschland mit und

verweist auf ein Urteil

des Amtsgerichts München. In

dem verhandelten Fall ging es

um den Betrieb einer Skiwerkstatt

in einem Wohngebäude,

das der Mieter betrieben hatte.

Das Gericht sah darin eine unzulässige

gewerbliche Nutzung

und gab der Räumungsklage des

Vermieters statt (Az.: 423 C

8953/17).

Nach der mehrheitlichen

Rechtsprechung ist allerdings

eine gewerbliche Nutzung in geringem

Umfang zulässig, wenn

die übrigen Bewohner dadurch

nicht beeinträchtigt werden. So

hat das Landgericht Stuttgart

entschieden, dass ein Mieter am

Abend und am Wochenende in

der Wohnung Büroarbeiten erledigen

darf (Az.: 16 S 327/91).

Auch wenn ein Mieter zu geschäftlichen

Zwecken das Telefon

in der Wohnung nutzt und

bei der Gewerbeanmeldung die

Wohnanschrift als Betriebsstätte

angibt, liegt noch keine vertragswidrige

gewerbliche Nutzung

vor, urteilte das Landgericht

Hamburg (Az.: 311 S

203/91). Ebenfalls zulässig ist,

dass ein Mieter in der angemieteten

Wohnung Hausrat und Gegenstände

lagert, diese in Annoncen

zum Verkauf anbietet

und Kaufinteressenten in der

Wohnung zur Besichtigung und

zur Kaufentscheidung empfängt.

Das hat der Bundesgerichtshof

entschieden (Az.: VIII

ZR 93/10).

dpa

RECHT 9

Erst prüfen,

dann kaufen

Das vermeintlich perfekte

Grundstück für den Hausbau

kann sich als Niete entpuppen.

Es ist durchaus möglich, dass

es auf absehbare Zeit nicht bebaut

werden darf. Daher rät der

Verband Privater Bauherren,

vor dem Kauf einer Fläche immer

Nachweise einzuholen, dass

diese erschlossen ist. Eine Zusicherung

eines Maklers oder des

Verkäufers reiche nicht aus. Gewissheit,

wie das Grundstück

bebaut werden darf, erbringe

der Blick in einen gültigen Bebauungsplan,

ergänzt der Verband.

Diesen stellen viele Kommunen

im Internet zur Einsicht

bereit. Falls nicht, kann man sich

einen Termin bei der zuständigen

Baubehörde geben lassen.

Es kann sein, dass es für das

Grundstück keinen Bebauungsplan

gibt. Dann muss sich das

Gebäude laut Paragraf 34 des

Baugesetzbuchs (BauGB) in

die nähere Umgebung einfügen.


dpa

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10

MIETEN & VERMIETEN

FOTO: © POGONICI/SHUTTERSTOCK.COM

Selbst wohnen oder

lieber vermieten?

Nutzen Die niedrigen Zinsen machen den Immobilenkauf attraktiv. Dann stellt sich nur

noch die Frage, ob man selbst einzieht oder lieber vermietet. Von Birgit Rexer

Die Geldanlage „Betongold“

ist immer

noch extrem beliebt.

Dazu tragen die nach

wie vor günstigen

Zinsen bei. Zusätzlich haben Immobilienkäufer

die Wahl, ob sie

selbst einziehen oder doch lieber

vermieten möchten. Grundsätzlich

gibt es für jede Variante

Punkte, die dafür oder dagegen

sprechen: Gegen die Eigennutzung

spricht vor allem die

fehlende steuerliche Absetzbarkeit.

Wer die Wohnung selbst

nutzt, kann maximal die Lohnkosten

der Handwerker absetzen.

Ganz anders sieht das bei

der Vermietung aus. Da die Miete

versteuert werden muss, können

auch die meisten dafür entstehenden

Kosten geltend gemacht

werden. So kann auch der

Kaufpreis gestaffelt abgeschrieben

werden. Wer Geld in eine

Immobilie anlegt und diese vermietet,

kann im besten Fall die

Mieter die Raten für den Immobilienkredit

bezahlen lassen.

Auch die Kosten für die Modernisierung

der Immobilie können

unter bestimmten Umständen

auf die Mieter umgelegt werden.

So kann die Jahresmiete nach

der Modernisierung erhöht werden.

Nahtlos einen neuen Mieter

finden

Auf der anderen Seite fallen

beim Kauf einer Immobilie immer

auch Kaufnebenkosten an.

Bis diese über die Miete refinanziert

sind, können schon ein

paar Jahre vergehen. Wer vermietet,

muss auch immer mit

möglichen Problemen wie ausstehenden

Mietzahlungen oder

Schädigungen an der Wohnung

oder dem Haus rechnen. Zudem

ist es nicht immer möglich, beim

Wechsel gleich nahtlos einen

neuen Mieter zu finden, womit

auch mal für einen Monat die

Mieteinnahme fehlt. Alle diese

Punkte sollte man im Vorfeld

beachten und finanziell nicht zu

knapp kalkulieren. Aber selbst

wenn alles glatt läuft – die Vermietung

bringt trotzdem einen

gewissen finanziellen und zeitlichen

Aufwand mit sich: Der

Mieter muss erst gesucht werden,

jährlich gilt es, eine Nebenkostenabrechnung

zu erstellen,

und wenn Reparaturen anstehen,

muss man sich als Vermieter

um den Handwerker kümmern.

Wer selbst lieber in Miete

wohnen bleibt und die gekaufte

Wohnung vermietet,

kann durch das Steuersystem

Geld verlieren. Gerade, wenn

der Kauf schon etwas zurückliegt

und die Kosten von der

Steuer abgesetzt sind, muss dennoch

immer noch die volle Miete

als Einkommen versteuert

werden. Fällt dann noch ein hoher

Steuersatz an, bleibt eventuell

am Ende nicht mehr viel

übrig. Spätestens dann kann es

sich lohnen, selbst einzuziehen.

Wer den Aufwand nicht scheut,

kann die verschiedenen Modelle

durchrechnen und sehen, ob

die Vermietung oder die Eigennutzung

attraktiver ist. Hier

kann auch der Steuerberater

helfen.

Wohnen in

Deutschland

In Deutschland werden immer mehr

und immer größere Wohnungen

gebaut. Die pro Person beanspruchte

Wohnfläche steigt. Gründe sind

die zunehmenden Zahl der Single-Haushalte

und dem Anstieg der

Wohnfläche mit zunehmendem Alter.

Im Jahr 2017 gab es in Deutschland

rund 42,0 Millionen (Mio.) Wohnungen

Das waren 1,3 Mio. Wohnungen

mehr als im Jahr 2011 (+3,3 %).

Im gleichen Zeitraum stieg die tatsächlich

genutzte Wohnfläche deutlich

stärker um 4,1 % an.

Quelle: Umwelt Bundesamt


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12

FÖRDERUNG

Wer soll das bezahlen?

Geld Wer baut, kauft oder saniert, braucht Geld. Neben dem klassischen Darlehen gibt es

auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderangebote. Von Anne Meßmer

Baukindergeld

Gezahlt wird das Baukindergeld

vom Staat, beantragen kann man

es bei der KfW-Bank. Dazu müssen

einige Voraussetzungen erfüllt

sein: Gezahlt wird das Baukindergeld

an Familien oder Alleinerziehende

mit minderjährigen

Kindern, um den Bau oder

den Kauf einer Immobilie zu unterstützen.

Pro Kind gibt es

12.000 Euro, verteilt auf zehn

Jahre – pro Jahr also 1.200 Euro.

Eine weitere Voraussetzung: Das

Haushaltseinkommen darf mit

einem Kind im Jahr 90.000 Euro

nicht überschreiten. Bei jedem

weiteren Kind steigt die Maximalsumme

um 15.000 Euro. Der

Antrag kann auch rückwirkend

zum 1. Januar 2018 gestellt werden.

Nicht beantragen kann das

Baukindergeld, wer schon eine

weitere Immobilie hat.

Förderung von Sanierungsmaßnahmen:

altersgerechter Umbau

und Einbruchschutz

Die Förderung

zum

altersgerechten

Umbau gibt es für

Privatpersonen

- egal in welchem

Alter.

Das Programm Kredit 159 der

KfW umfasst die Förderung von

Maßnahmen zum altersgerechten

Umbau und zum Einbruchschutz.

Dazu zählen zum Beispiel

Barrierereduzierung auf Wegen

zu Gebäuden, Garagen oder Entsorgungsplätzen,

Überdachung

von Stellplätzen für Autos, Rollatoren

oder Rollstühle, den Einbau

eines Treppenlifts, Installation

von Rampen, den Umbau

des Bades sowie altersgerechte

Assistenzsysteme oder Verbesserung

von Beleuchtung oder

Gegensprechanlagen. Beim Einbruchschutz

werden der Einbau

von einbruchhemmenden Haustüren

oder die Nachrüstung von

Fenstern und Türen für

mehr Sicherheit gefördert.

Auch der Einbau von Einbruchund

Überfallmeldeanlagen fällt

unter die Förderung. Die Förderung

richtet sich an Privatpersonen

und ist unabhängig vom

Alter. Alternativ zu dem „Kredit

159“ kann auch ein Investitionszuschuss

für Barrierefreiheit

(Zuschuss 455-B) oder für den

Einbruchschutz (Zuschuss 455-

E) beantragt werden.

FOTO: © WAYHOME STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

Heizungstausch und

energetische Sanierung

Auch Maßnahmen im Rahmen

der energetischen Sanierung

und den Tausch alter Heizungssysteme

fördert die KfW. Zum

Beispiel mit dem Investitionszuschuss

für energieeffizientes

Sanieren (Zuschuss 430). Die

maximale Förderung liegt hier

bei 30.000 Euro pro Wohnung.

Beantragen können ihn Privatpersonen,

die sanieren oder

energetisch sanierten Wohnraum

kaufen wollen. Dieser Zuschuss

kann noch mit anderen

KfW-Programmen kombiniert

werden. In Sachen Heizung

bietet die KfW fünf unterschiedliche

Fördermöglichkeiten an.

Das sind:

• Kredite 151 und 152: Energieeffizient

Sanieren für die Sanierung

zum KfW-Effizienzhaus

oder einzelne energetische

Maßnahmen

• Kredit 167: Energieeffizient Sanieren

(Ergänzungskredit) für

die Umstellung der Heizung

auf erneuerbare Energien

• Zuschuss 430: Energieeffizient

Sanieren (Investitionszuschuss)

für die Sanierung zum

KfW-Effizienzhaus oder einzelne

energetische Maßnahmen

• Zuschuss 433: Energieeffizient

Bauen und Sanieren für den

Einbau von Brennstoffzellensystemen

Förderung von Wohneigentum

Mit dem Programm Kredit 124

unterstützt die KfW alle, die

gerne Eigentümer werden wollen.

Das Angebot richtet sich an

alle, die ein Eigenheim bauen

oder kaufen und dieses selbst

bewohnen wollen. Die maximale

Summe liegt bei 50.000 Euro.

Mit der gleichen Maximalsumme

wird gefördert, wer Genossenschaftsanteile

für selbstgenutzten

Wohnraum kaufen

möchte. Dabei handelt es sich

um das Programm Kredit 134.


FÖRDERUNG

13

Zahlen, Daten,

Fakten

Das Baukindergeld gibt es

seit September 2018. Bis

zum 31. Dezember 2018 haben

48.000 Familien einen

Antrag dafür gestellt.

Davon rund 6.400 in Baden-Württemberg.

20 bis 30 Prozent Energieersparnis

bringt der

Tausch eines alten Heizsystems

gegen ein neues System.

Die KfW: Die Kreditanstalt

für Wiederaufbau ist eine

Förderbank und wurde im

November 1948 gegründet.

Sie sollte nach Ende des

Zweiten Weltkriegs den

Wiederaufbau der deutschen

Wirtschaft finanzieren.

Das Startkapital

stammte vor allem aus Mitteln

des Europäischen Wiederaufbauprogrammes.

Ihren Sitz hat die KfW in

Frankfurt/Main.

Die Investition bringt meist

schnell Ersparnis.

Foto: © MinervaStudio/

Shutterstock.com

2018 gab es über 6.000

Anträge zum Baukindergeld.

Foto: © Romrodphoto/

Shutterstock.com

Auch ein altersgerechter

Umbau wird gefördert.

Foto: © Daisy Daisy/

Shutterstock.com

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info@immo-voba.de, www.immo-voba.de


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FERIENIMMOBILIE

FOTO: © BMRC/ESB PROFESSIONAL/SHUTTERSTOCK.COM

Traumhaus

am Ort der Träume

Haus am Meer Ein Häuschen in der Toskana, eine Ferienwohnung auf Sylt oder ein Cottage in

England: Viele Menschen träumen von einer Ferienimmobilie. Von Anne Meßmer

Als Ruhesitz im Alter, als Kapitalanlage

oder einfach, weil einem

Landschaft und Klima so

gut gefallen: Die Gründe, warum

sich jemand eine Ferienimmobilie

– egal, ob in Deutschland

oder im Ausland – kauft, sind

ganz individuell. Und auch der

Umgang damit. Doch vor der

Nutzung der Immobilie steht ihr

Kauf. Und da gibt es, vor allem

beim Kauf im Ausland, einige

Dinge, auf die man achten sollte.

5 Punkte, die man beim Kauf

einer Ferienimmobilie im Ausland

beachten sollte:

1. Keine übereilten

Entscheidungen

Meerblick, leckerer Wein, gutes

Essen: In entspannter Urlaubsstimmung

erscheint der Kauf einer

Immobilie am Ferienort besonders

verlockend. Doch

davon sollte man sich nicht einlullen

lassen. Zudem sollte man

sich vom Verkäufer nie unter

Druck setzen lassen, so nach

dem Motto: „Wenn Sie es nicht

nehmen, verkaufe ich morgen an

jemand anderen.“ Denn es geht

auch um viel Geld. Lieber zu

Hause alles nochmal in Ruhe

durchdenken.

2. Keine spontane

Unterschrift leisten

Regelungen zum Immobilienkauf

sind von Land zu Land

unterschiedlich – auch innerhalb

der EU. Daher ist es besonders

wichtig, sich mit den

Regelungen des jeweiligen Landes

vertraut zu machen, am

besten durch einen Rechtsbeistand

vor Ort. Außerdem sollte

man kein Dokument spontan

unterschreiben. Was in

Deutschland vielleicht nur ein

Schmierpapier ohne rechtliche

Bindung wäre, kann in einem

anderen Land ein gültiger Vorvertrag

sein. Auch sollte man

keine spontanen Anzahlungen

leisten.

3. Den Markt sondieren

In der Regel schaut man sich ja

mehrere Objekte an, bevor man

sich für eines entscheidet. Auch

bei Ferienimmobilien sollte man

vor dem Kauf den Markt sondieren.

Erscheint die Villa in bester

Lage besonders preiswert, ist

mit Sicherheit irgendwo ein Haken.

4. Die Nebenkosten

Wie in Deutschland auch, fallen

auch im Ausland Kaufnebenkosten

an, die zusätzlich zum Kaufpreis

zu zahlen sind. Um böse

Überraschungen zu vermeiden,

sollte man sich über deren Höhe

im Vorfeld informieren. Denn

die Nebenkosten können deutlich

höher ausfallen, als man es

hierzulande kennt.

5. Unterlagen zeigen lassen

Bevor der Kaufvertrag unterschrieben

wird, sollte man die

Immobilie genau unter die Lupe

nehmen – und zwar nicht nur vor

Ort, sondern auch die Dokumente.

Dazu gehören Auszüge aus

dem Grundbuch, Eigentumsnachweise

oder Baugutachten.

Gerade bei einer Immobilie in

der Natur sollte man sich informieren,

ob diese sich unter Umständen

in einem Naturschutzgebiet

befindet. Ein weiterer

Punkt: Wurde die Immobilie legal

gebaut? Denn es kommt in

manchen Ländern durchaus vor,

dass Gebäude ohne jegliche Genehmigung

erbaut wurden. Darüber

sollte man sich auf jeden

Fall vor dem Kauf informieren,

da sonst Strafzahlungen oder Abriss

drohen.


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