Ausbildungs-Navi GTH 2020

bewerberserviceug

Schon gesehen?

Uns findest du

jetzt auch auf

Ausbildungs

1

Navi 2020

Mit über 400 Ausbildungs-und Studienangeboten

in Unternehmen im Landkreis gotha


Inhaltsverzeichnis

mit über 400 Ausbildungsstellen 2020 im Landkreis Gotha

2

Infos zum Buch

7 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

24 – 27 Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Berufe

28 – 59 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

60 – 67 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und Berufe

im öffentlichen Dienst

68 – 75 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

76 – 81 Soziale und Medizinische Berufe

82 – 97 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

98 – 153 Angebote für deine Ausbildung 2020


Ihre Ausbildung

Im Landkreis

Gotha

3

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in wenigen Monaten werden Sie Ihre Schulzeit hinter

sich lassen und die Abschlusszeugnisse in den Händen

halten. Ein großer, prägender Lebensabschnitt geht zu

Ende. Und jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne.

Deshalb ist es – trotz anstehender Prüfungsvorbereitungen

– schon jetzt angebracht, sich Gedanken zu

machen um die Zeit, die danach kommt. Ausbildung

oder Studium? Die Entscheidung, die Sie für Ihr Leben

treffen, sollte wohl bedacht sein. Denn: Eine Berufswahl

ist in der Regel eine Wahl fürs Leben.

Viele von Ihnen verbinden mit der Frage nach dem

„Was?“ auch die Frage nach dem „Wo?“. Schließlich

sind Sie hier im Landkreis Gotha aufgewachsen, haben

Freunde gefunden, die Familie lebt hier – kurz: Sie sind

hier zu Hause. Doch welche Perspektiven kann die Heimat

Ihnen bieten? Gibt es geeignete und hochwertige

Ausbildungsplätze? Welche Übernahmemöglichkeiten

bestehen?

Seien Sie versichert: Diese Chancen gibt es. Im Vergleich

zu den Generationen der Berufsanfänger, die vor zehn,

15 oder 20 Jahren vor derselben Frage standen, bieten

sich Ihnen deutlich bessere und vielfältigere Möglichkeiten.

Denn der Zahl der jetzigen Absolventen steht

eine deutlich größere Anzahl an potentiellen Ausbildungsplätzen

gegenüber. Sie profitieren davon, dass

der Landkreis Gotha traditionell eine wirtschaftlich

starke Region bildet, die zudem einen breit gefächerten

Mix an Branchen und Sparten aufweist. Und davon,

dass die heimischen Unternehmen und Institutionen

derzeit händeringend Nachwuchs suchen. Qualifizierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in spe werden in der

Nahrungsmittelherstellung ebenso benötigt wie in der

Automobil-Zulieferindustrie, im Handwerk wie in der

Landwirtschaft, im Dienstleistungsbereich bis hin zur

öffentlichen Verwaltung. Kurzum: Wer den Wunsch

hat, sich hier eine berufliche Zukunft aufzubauen, wird

zwischen Rennsteig und Fahner´scher Höhe mit hoher

Wahrscheinlichkeit fündig werden.

Wichtig ist, dass Sie sich vorab Ihrer Fähigkeiten und

Ihrer persönlichen Stärken bewusst werden und prüfen,

ob diese zu Ihrem Wunschberuf passen. Vielleicht haben

Ihnen während der Schulzeit schon die Schnuppertage

im Rahmen des BOLTZ- oder BOWACO-Projekts, die obligatorischen

Praktika oder Kooperationen Ihrer Schule

ein Gefühl dafür vermittelt. Und möglicherweise haben

Sie sich ebenfalls bei der großen Ausbildungsbörse, die

traditionell im September im Gothaer Berufsschulzentrum

Hugo Mairich stattfindet, über die Bandbreite der

Chancen in der Region informiert.

Eine zusätzliche Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

soll Ihnen nun dieses Ausbildungs-Navi bieten.

Es verbindet den Überblick zu Ausbildungsberufen in der

Region mit Adressen hiesiger Ausbildungsbetriebe, stellt

Beratungsstellen vor, präsentiert die Berufs- und Fachschulen

mit ihren unterschiedlichen Profilen. Darüber

hinaus finden Sie wertvolle Hinweise zur richtigen Bewerbung,

Tipps zur Selbsteinschätzung und vieles mehr.

Nutzen Sie dieses Ausbildungs-Navi zur Orientierung

auf dem Weg in Ihre berufliche Zukunft in Ihrer Heimat,

dem Landkreis Gotha.

Ihr

Onno Eckert

Landrat


4

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in der region!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ende Ihrer Schulzeit naht – aber das Lernen hat kein

Ende. Auch eine Schule werden Sie wieder besuchen. Das

ist keine Drohung – sondern der Weg zu Ihrem Beruf.

Beruf heißt auch, sich berufen fühlen, aber zu was? Dafür

ist es wichtig, Ihre Fähigkeiten und Stärken, Interessen

und Neigungen richtig einzuschätzen, damit Sie diese

für Ihren Beruf einsetzen können. Dafür gab und gibt

es während der Schulzeit zahlreiche Möglichkeiten, im

Rahmen von Praktika, diese zu ermitteln. Ich empfehle

auch gern freiwillige Schülerpraktika z. B. während der

Ferienzeit. Haben Sie schon einmal bei einem Betrieb

danach gefragt? Wir helfen Ihnen gern dabei.

Zurück zum Beruf – Ihre Heimat ist traditionell eine

wirtschaftlich starke Region, was auch im Zuge der

Berufswahl ein großer Pluspunkt ist. Hier im Landkreis

Gotha gibt es zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten,

einen Beruf zu erlernen. Eine Übernahme nach der

erfolgreichen Berufsausbildung ist nach meinem Dafürhalten

sicher.

Verwenden Sie dieses Nachschlagewerk zur Entscheidungsfindung,

finden Sie Firmen, die Ihren Berufswunsch

in ihrem Ausbildungsangebot haben. Nutzen Sie unbedingt

auch die Erfahrung und Kompetenz des Firmenausbildungsverbundes

Gotha e. V.; wir unterstützen

Sie gern, schnell und sicher bei der Suche nach Ihrem

Ausbildungsplatz in unserer Region.

Einen Beruf zu erlernen ist ein Meilenstein im Leben,

diesen dann zur Berufung zu machen ein Prozess. Legen

Sie dafür den Grundstein – und entscheiden Sie sich für

eine berufliche Ausbildung.

Dafür wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg!

Sven Hertzschuch

Vorstandsvorsitzender FAV Gotha e. V.

Dass eine Entscheidung bei nahezu 330 Ausbildungsberufen

nicht einfach ist, liegt bei dieser Zahl auf der Hand

– ist aber nicht unmöglich. Sie sind als Azubis in unseren

Unternehmen willkommen und haben beste Chancen

auf eine gute Ausbildung und anschließende Karriere.

Dafür erhalten Sie den Ausbildungs-Navi – gemacht

für Sie.


5

Schule und was kommt dann?“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

die berufliche Entscheidung gehört zu einer der wichtigsten

Entscheidungen in deinem Leben und will genau

überlegt und vorbereitet sein und das ist ziemlich anstrengend:

Mitten in der Pubertät musst Du dich auch noch um

Deine Ausbildung kümmern. Die Berufswelt erwartet

heute sehr viel von dir. Neben guten Noten auch Selbständigkeit,

Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen,

gute Manieren, Teamgeist sowie Lern- und Leistungsbereitschaft.

Du denkst sicher, dass diese Frage auf dich

noch gar nicht zutrifft. Erstmal den Abschluss machen

und dann mal sehen, wie es weitergeht – so ist die

Denkweise vieler Jugendlicher. Doch um alle Chancen

für die Zukunft nutzen zu können, ist es sehr wichtig,

sich frühzeitig und somit rechtzeitig Gedanken zu machen,

was nach der Schule kommen soll!

Fragen wie „Welche Berufe gibt es?“, Welcher Beruf

passt zu mir?“ und „Welche Unternehmen gibt es in

meiner Region?“ sind Fragen, mit denen Du dich beschäftigen

solltest. Sich über seine eigenen Ziele klar zu

werden, ist nicht so einfach. Deshalb solltest Du sehr

früh damit beginnen und keine Zeit verschwenden! Bei

rund 350 Ausbildungsberufen ist es besonders wichtig,

herauszufinden, in welchen Berufen Du dich wohl fühlen

könntest. Der Schlüssel dazu sind die eigenen Interessen,

Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Sich Vorstellungen vom Arbeits- und Berufsleben zu

machen, gehört einfach zum Erwachsen werden. Wer

weiß, wohin er will, kann auch dort ankommen. Es

lohnt sich also, Klarheit über die eigenen Interessen,

Ziele und Fähigkeiten zu erlangen! Hierbei hilft dir die

Industrie- und Handelskammer Erfurt mit dem Ausbildungs-Navi.

Gemeinsam mit regional engagierten Unternehmen

gewährt die Industrie- und Handelskammer

Erfurt mit dem vorliegenden Navi zahlreiche Einblicke

in die Praxis und gibt wertvolle Bewerbungstipps.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die

IHK-Bildungsexperten bereit und beraten gern.

Dr. Cornelia Haase-Lerch

Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt


6

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

7

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Grüne Berufe

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Handel

und Berufe im

öffentlichen Dienst

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

und Ausbildung für

Abiturienten

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


Mühlhausen

8

Eisenach

Sonneborn

Wutha-Farnroda

Mechterstädt

Marksuhl

Seebach

Waltershausen

Ideen in Kunststoff

GmbH & Co.KG

Geisa

Bad Tabarz

Ideen in Kunststoff

GmbH & Co.KG

Friedrichroda

Bad Salzungen

Tambach-

Dietharz

landkreis

gotha


Erfurt

9

Gotha

Tüttleben

Emleben

Schwabhausen

Amt Wachsenburg

Ohrdruf

Arnstadt

Georgenthal


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z.B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellen. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

Telefon: (0 36 21) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




GEIGER Automotive GmbH

Herr Horn

Friedrichrodaer Str. 4

99897 Tambach-Dietharz





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

(0160) 200 300 400

15. September 2019



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2020



Sehr geehrter Herr Horn,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2020 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Andreas Reyher in

Gotha und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Volleyballverein Gotha e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

18

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten, bietet

sich auch ein B etriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht, dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2003

Geburtsort:

Berufswunsch:

Gotha

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2010 – 07/2014

(Staatl. Grundschule, Gotha-Siebleben)

Realschule: seit 08/2014

(Staatl. Regelschule Andreas Reyher, Gotha)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2020, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2018

(GEIGER Automotive GmbH, Tambach-Dietharz)

Hobbys:

Snowboard fahren

Volleyball spielen im Volleyballverein Gotha e. V.

Jasmin Müller

Gotha, 15. September 2019


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


# Deine

Zeit ist

jetzt!

24

Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Die Inhalte des Ausbildungsvertrages werden vom Berufsbildungsgesetz (BBiG, § 11) detailliert vorgeschrieben:

Ausbildungsberuf, inhaltliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung

• Beginn und Dauer der Berufsausbildung

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

• Dauer der täglichen Arbeitszeit

• Dauer der Probezeit

• Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung

• Dauer des Urlaubs

• Bedingungen der Kündigung

Wie viel Urlaub steht mir zu?

Jeder Azubi hat Anspruch auf Urlaub in der Ausbildung. Im Ausbildungsvertrag steht, wie viel Urlaubstage es pro

Jahr gibt. Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht und das Jugendarbeitsschutzgesetz

für Minderjährige bestimmt. Jugendliche unter 16 Jahren müssen mindestens 30 Werktage Urlaub bekommen,

unter 17-Jährige mindestens 27 Werktage und Azubis unter 18 Jahren stehen mindestens 25 Werktage Urlaub

zu. Erwachsene Auszubildende haben nach dem Bundesurlaubsgesetz einen Anspruch auf 24 Werktage pro Jahr.

Tarifverträge können einen höheren Urlaubsanspruch vorsehen, der dann auch für die Auszubildenden gilt.

Wie lange habe ich Probezeit?

Das Berufsbildungsgesetz § 20 legt fest, dass die Probezeit in der Ausbildung mindestens 1 Monat und höchstens

4 Monate betragen darf. Die Probezeit steht am Anfang der Ausbildung und dient dem gegenseitigen

Kennenlernen von Azubi und Ausbildungsbetrieb. So kannst du überprüfen, ob du den für dich richtigen Beruf

gewählt hast. Während der Probezeit kannst du sowohl als Azubi, als auch der Betrieb von heute auf morgen

und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis schriftlich kündigen.


Für einen guten Start in deine Ausbildung kommt es in der Probezeit auch auf dein Verhalten an. Vermeide

diese Fettnäpfchen in deiner Ausbildung:

• zu spät kommen

• mit den sozialen Medien am Handy beschäftigen sobald du eine Aufgabe erledigt hast

• privates Surfen im Internet

• ein klingelndes privates Handy

• Fragen nach dem ersten Gehalt schon am Monatsbeginn

• Urlaub schon zu Beginn beantragen

• Unfreundlichkeit gegenüber Kollegen und Ausbildern

• achte auf eine angemessene Ausdrucksweise

• denke bei der Formulierung an die Rechtschreibung

25

Brutto und Netto

Das hat es mit deiner Ausbildungsvergütung auf sich.

Das Bruttogehalt ist der gesamte Geldbetrag, den ein Arbeitgeber seinen Auszubildenden für dessen Ausbildungstätigkeit

monatlich zahlt und der im Ausbildungsvertrag festgelegt ist. Dieser Bruttobetrag ist die Summe

vor Abzug der Lohnsteuer und Abgaben. Auf dem Konto des Auszubildenden kommt das Nettogehalt bzw. die

Netto-Ausbildungsvergütung an, also die Summe, die nach Abzug aller Abgaben und Steuern von Gehalt oder

Lohn übrig bleibt. Das ist auch die Ausbildungsvergütung, die dir schlussendlich monatlich ausgezahlt wird.

Deine Ausbildungsvergütung wird immer als Bruttogehalt angegeben. Die Höhe der Netto-Ausbildungsvergütung

hängt allerdings von der individuellen Lohnsteuerklasse und dem persönlichen Familienstand ab. Wer

nicht verheiratet ist, hat in der Regel Steuerklasse I.

Diese Steuern und Abgaben werden von deinem Brutto-Monatsgehalt abgezogen:

• Lohnsteuer

• Kirchensteuer (nur wenn du einer religiösen Gemeinschaft angehörst)

• Solidaritätszuschlag

• Sozialabgaben (beinhaltet: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und die

Arbeitslosenversicherung)

Hier findest du ein Beispiel von einer jungen Frau, die

in Thüringen einen Ausbildungsvertrag als Zerspanungsmechanikerin

unterschrieben hat. Die monatliche

Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr

beträgt: 1.007 Euro im Monat. Die junge Frau ist unverheiratet,

gesetzlich versichert und keiner religiösen

Gemeinschaft angehörig.

Die Zahlung von Steuern ist auf Grund der Höhe des

Jahresarbeitsentgeltes nicht erforderlich. Sozialabgaben

müssen gezahlt werden. Der Auszubildenden bleibt

von Ihrer monatlichen Brutto-Ausbildungsvergütung

eine Netto-Ausbildungsvergütung von 807,36 Euro.

Wir wünschen dir viel Erfolg

beim Start in dein Berufsleben.

BRUTTO 1007,00 €

NETTO 807,36 €

Steuern

Solidaritätszuschlag 0,00 €

Kirchensteuer 0,00 €

Lohnsteuer 0,00 €

Summe Steuern 0,00 €

Sozialabgaben

Rentenversicherung 93,65 €

Arbeitslosenversicherung 12,59 €

Krankenversicherung 78,04 €

Pflegeverischerung 15,36 €

Summe Sozialabg. 199,64 €


Berufsausbildungsvertrag

(§§ 10, 11 Berufsbildungsgesetz – BBiG)

Hier siehst Du einen beispielhaft ausgefüllten Berufsausbildungsvertrag

(Vorlage der IHK Erfurt), wie du

ihn zum Beispiel beim Erlernen des Ausbildungsberufes

Zerspanungsmechaniker/in erhalten würdest.

Zwischen dem/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Öffentlicher Dienst

und dem/der Auszubildenden männlich weiblich

Berufsausbildung im Rahmen eines dualen Studiums

26

KNR IHK-Firmenident-Nr. Tel.-Nr.

Anschrift des/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Ausbildungs-Navi

BewerberService UG

Name

Mustermann

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Vorname

Marie

PLZ Ort

99817 Eisenach

Geburtsdatum Staatsangehörigkeit

31.12.2002 deutsch

E-Mail-Adresse (Angabe freiwillig) Mobil-/Tel.-Nr. (Angabe freiwillig)

Straße, Haus-Nr.

Gesetzlicher Vertreter 1)

Schulstraße 4

Eltern

Vater Mutter Vormund .

PLZ Ort

Namen, Vornamen der gesetzlichen Vertreter

36433 Bad Salzungen Mustermann, Max und Birgit

E-Mail-Adresse des/der Ausbildenden (Angabe freiwillig)

info@ausbildungs-navi.de, www.ausbildungs-navi.de

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Verantwortliche/r Ausbilder/in

Geburtsjahr PLZ Ort

Herr Maier 1975 99817 Eisenach

wird nachstehender Vertrag zur Ausbildung

im Ausbildungsberuf

mit der Fachrichtung / dem Schwerpunkt /

der Wahlqualifikation / dem/den Wahlbaustein/en

etc. nach Maßgabe der Ausbildungsordnung

2) geschlossen.

Zerspanungsmechanikerin

Fräsmaschinensysteme

Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes sind

vom/von der Ausbildenden unverzüglich zur Eintragung in

das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der

Industrie- und Handelskammer anzuzeigen.

Die beigefügten Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung

des Ausbildungsablaufs (Ausbildungsplan) sowie die

umseitigen Regelungen sind Bestandteil dieses Vertrages.

A

Die Ausbildungszeit beträgt nach der Ausbildungsordnung

42

Monate.

Es wird eine Verkürzung der Ausbildungszeit

um

Verkürzungsgrund:

Das Berufsausbildungsverhältnis

Monate beantragt

beginnt am 01.08.2019 und endet am 28.02.2023 .

B Die Probezeit (Nr. 1.2) beträgt 4,0 Monate. 3 )

Die Ausbildung findet in [Name/ Anschrift der Ausbildungsstätte(n)]

C

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

G

Es besteht ein Urlaubsanspruch

im Kalenderjahr

Werktage

Arbeitstage

2019

13,0

2020

30,0

2021

30,0

2022

30,0

2023

5,0

H Der Ausbildungsnachweis wird wie folgt geführt:

schriftlich

elektronisch

I

Hinweise auf anzuwendende Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen;

sonstige Vereinbarungen (Nr. 11):

Tarif Metall/Elektro Thüringen

und den mit dem Betriebssitz für die Ausbildung üblicherweise zusammenhängenden

Bau-, Montage- und sonstigen Arbeitsstellen statt.

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte(n)

sind für den folgenden Zeitraum in der/den folgenden Ausbildungsstätte(n)

vorgesehen (hierzu zählen auch Auslandsaufent-

D

halte) (Nr. 3.12):

Teilnahme an Ergänzungslehrgängen FAV

1. Lj - 55 Tage, 2. Lj - 50 Tage, 3. Lj - 40 Tage,

4. Lj - 15 Tage

E

Der/Die Ausbildende zahlt dem/der Auszubildenden eine angemessene

Vergütung (Nr. 5); diese beträgt zurzeit monatlich brutto

€ €1.007,00 €1.064,00 €1.122,00 €1.179,00

im ersten zweiten dritten vierten

Ausbildungsjahr.

F

Die regelmäßige Ausbildungszeit in Stunden beträgt

täglich 4) 8,0 und wöchentlich 40,0 .

Teilzeitausbildung wird beantragt (Nr. 6.2): ja

nein

1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, sowie nicht die Vertretungsberechtigung nur

einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages

der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes.

2) Solange die Ausbildungsordnung nicht erlassen ist, sind gem. § 104 Abs. 1 BBiG die bisherigen

Ordnungsmittel anzuwenden.

3) Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

4) Das Jugendarbeitsschutzgesetz sowie für das Ausbildungsverhältnis geltende tarifvertragliche

Regelungen und Betriebsvereinbarungen sind zu beachten.

J

Die umseitigen Bestimmungen sind Gegenstand dieses Vertrages

und werden anerkannt.

Ort, Datum:

Der/Die Ausbildende:

______________________________________________

Stempel und Unterschrift

Der/Die Auszubildende:

Bad Salzungen, 22.03.2019

______________________________________________

Vor- und Familienname

Der/Die gesetzlichen Vertreter/in des/der Auszubildenden:

______________________________________________

Vater und Mutter/Vormund

D224 v: 1.3

3. Blatt = Ausfertigung für den Auszubildenden, Seite 1 von 2


1.1 Dauer (siehe A*)

1 – Ausbildungszeit

1.2 Probezeit (siehe B*)

Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen (§ 20 S. 2

BBiG). Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen,

so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung.

1.3 Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1.1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung,

so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch

den Prüfungsausschuss (§ 21 Abs. 2 BBiG).

1.4 Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis

auf sein/ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein

Jahr (§ 21 Abs. 3 BBiG). Bei Inanspruchnahme der Elternzeit verlängert sich die Ausbildungszeit um

die Zeit der Elternzeit (§ 20 BEEG).

Der/Die Ausbildende verpflichtet sich,

2 – Ausbildungsstätte(n)

(siehe C*)

3 – Pflichten des/der Ausbildenden

3.1 Ausbildungsziel

dafür zu sorgen, dass dem/der Auszubildenden die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt

werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich sind,

und die Berufsausbildung nach den Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung des Ausbildungsablaufs

so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht

werden kann;

3.2 Ausbilder/in

selbst auszubilden oder eine/n persönlich und fachlich geeignete/n Ausbilder/in ausdrücklich damit zu

beauftragen und diese/n dem/der Auszubildenden schriftlich bekanntzugeben;

3.3 Ausbildungsordnung

dem/der Auszubildenden vor Beginn der Ausbildung die Ausbildungsordnung kostenlos auszuhändigen;

3.4 Ausbildungsmittel

dem/der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge, Werkstoffe und

Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die für die Ausbildung in den betrieblichen und überbetrieblichen

Ausbildungsstätten und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen, auch

soweit solche nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses und in zeitlichem Zusammenhang

damit stattfinden, erforderlich sind;

3.5 Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

den/die Auszubildende/n zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt,

wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgeschrieben oder nach Nr. 3.12

durchzuführen sind;

3.6 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

dem/der Auszubildenden vor Ausbildungsbeginn und später die schriftlichen bzw. elektronischen

Ausbildungsnachweise für die Berufsausbildung kostenfrei zur Verfügung zu stellen sowie die ordnungsgemäße

Führung durch regelmäßige Durchsicht zu überwachen, soweit das Führen von Ausbildungsnachweisen

im Rahmen der Berufsausbildung verlangt wird;

3.7 Ausbildungsbezogene Tätigkeiten

dem/der Auszubildenden nur Aufgaben zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und seinen/ihren

körperlichen Kräften angemessen sind;

3.8 Sorgepflicht

dafür zu sorgen, dass der/die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht

gefährdet wird;

3.9 Ärztliche Untersuchungen

von dem/der jugendlichen Auszubildenden sich Bescheinigungen gemäß §§ 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz

darüber vorlegen zu lassen, dass diese/r

a) vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist;

3.10 Eintragungsantrag

unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der

Berufsausbildungsverhältnisse bei der IHK zu beantragen. Eine Kopie der Vertragsniederschrift ist

beizufügen. Bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen

Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen.

Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes;

3.11 Anmeldung zu Prüfungen

den/die Auszubildende/n rechtzeitig zu den Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für

die Teilnahme freizustellen sowie der Anmeldung zur Zwischenprüfung bei Auszubildenden unter 18

Jahren eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung

gemäß § 33 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen;

3.12 Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

zu organisieren, soweit sie nicht im vollen Umfang in der Ausbildungsstätte (siehe Punkt C*) vermittelt

werden können.

4 – Pflichten des/der Auszubildenden

Der/Die Auszubildende muss sich bemühen, die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, die

erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Er/Sie verpflichtet sich insbesondere

4.1 Lernpflicht

die ihm/ihr im Rahmen seiner/ihrer Berufsausbildung übertragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen;

4.2 Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen

am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

teilzunehmen, für die er/sie nach Nr. 3.5, 3.11 und 3.12 freigestellt wird; sein/ihr Berufsschulzeugnis

unverzüglich dem/der Ausbildenden zur Kenntnisnahme vorzulegen und ist damit einverstanden,

dass sich Berufsschule, IHK und Ausbildungsbetrieb über seine/ihre Leistungen unterrichten;

4.3 Weisungsgebundenheit

den Weisungen zu folgen, die ihm/ihr im Rahmen der Berufsausbildung vom/von der Ausbildenden,

vom Ausbilder/von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen erteilt werden,

soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind.

4.4 Betriebliche Ordnung

die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten;

4.5 Sorgfaltspflicht

Werkzeug, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihm/ihr

übertragenen Arbeiten zu verwenden;

4.6 Betriebsgeheimnisse

über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren;

4.7 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

einen vorgeschriebenen schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweis ordnungsgemäß zu

führen und regelmäßig dem/der Ausbilder/in zur Kenntnis und Durchsicht zu geben;

4.8 Benachrichtigung bei Fernbleiben

bei Fernbleiben von der betrieblichen Ausbildung, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsveranstaltungen

dem/der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht

zu geben und ihm/ihr Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage, hat der/die Auszubildende eine ärztliche Bescheinigung

über die bestehende Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens

an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der/Die Ausbildende ist berechtigt, die Vorlage der

ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen;

*) Die Buchstaben verweisen auf den entsprechenden Text der ersten Seite des Ausbildungsvertrags.

D224 v: 1.3

4.9 Ärztliche Untersuchungen

soweit auf ihn/sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß

§§ 32 und 33 dieses Gesetzes ärztlich

a) vor Beginn der Ausbildung untersuchen zu lassen,

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen

hierüber dem/der Ausbildenden vorzulegen.

4.10 Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung

unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung den/die Ausbildende/n über das Ergebnis zu informieren

und die "vorläufige Bescheinigung über das Prüfungsergebnis" der IHK bzw. das IHK-

Abschlusszeugnis vorzulegen.

5 – Vergütung und sonstige Leistungen

5.1 Höhe und Fälligkeit (siehe E*)

Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders

vergütet oder wird durch entsprechende Freizeit ausgeglichen.

Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt.

Die Beiträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen

Bestimmungen.

5.2 Sachleistungen

Soweit der/die Ausbildende dem/der Auszubildenden Kost und/oder Wohnung gewährt, gilt als Anlage

beigefügte Regelung (ggf. Anlage beifügen).

5.3 Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

Der/Die Ausbildende trägt die Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte gemäß

Nr. 3. 5. Ist eine auswärtige Unterbringung erforderlich, so können dem/der Auszubildenden anteilige

Kosten für Verpflegung in dem Umfang in Rechnung gestellt werden, in dem diese/r Kosten einspart.

Die Anrechnung von anteiligen Kosten und Sachbezugswerten nach § 17 Abs. 2 BBiG darf 75 % der

vereinbarten monatlichen Bruttovergütung nicht übersteigen.

5.4 Berufskleidung

Wird vom/von der Ausbildenden eine besondere Berufskleidung vorgeschrieben, so wird sie von

ihm/ihr zur Verfügung gestellt.

5.5 Fortzahlung der Vergütung

Dem/Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt

a) für die Zeit der Freistellung gem. Nr. 3.5 und 3.11 dieses Vertrages sowie gem. § 10 Abs. 1 Nr. 2

und § 43 Jugendarbeitsschutzgesetz,

b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn er/sie

aa) sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt,

bb) aus einem sonstigen in seiner/ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist,

seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen.

5.6 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird dem/der Auszubildenden die Vergütung

gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt.

6 – Ausbildungszeit und Urlaub

6.1 Tägliche, wöchentliche Ausbildungszeit (siehe F*)

6.2 Teilzeitausbildung (siehe F*)

6.3 Urlaub (siehe G*)

6.4 Lage des Urlaubs

Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden.

Während des Urlaubs darf der/die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende

Erwerbstätigkeit leisten.

7 – Kündigung

7.1 Kündigung während der Probezeit

Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

7.2 Kündigungsgründe

Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,

b) von dem/der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen, wenn er/sie die Berufsausbildung

aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will.

7.3 Form der Kündigung

Die Kündigung muss schriftlich und nach 7.2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.

7.4 Unwirksamkeit einer Kündigung

Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrundeliegenden Tatsachen

dem/der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. Ist ein Schlichtungsverfahren

gem. Nr. 9 eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

7.5 Schadenersatz bei vorzeitiger Beendigung

Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann der/die

Ausbildende oder der/die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der/die andere den

Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels

der Berufsausbildung (Nr. 7.2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach

Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird.

7.6 Aufgabe des Betriebes, Wegfall der Ausbildungseignung

Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Betriebsaufgabe oder wegen Wegfalls der

Ausbildungseignung verpflichtet sich der/die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung der zuständigen

Arbeitsagentur rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in

einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen.

8 – Zeugnis

Der/Die Ausbildende stellt dem/der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

ein Zeugnis aus (§ 16 BBiG). Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Zeit der Berufsausbildung

sowie über die erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten des/der Auszubildenden, auf Verlangen

des/der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung.

9 – Beilegung von Streitigkeiten

Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis ist vor Inanspruchnahme des

Arbeitsgerichts der nach § 111 Abs. 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes errichtete Schlichtungsausschuss

anzurufen, sofern ein solcher bei der IHK besteht.

10 – Erfüllungsort

Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte.

11 – Sonstige Vereinbarungen

(siehe H*)

Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche

Ergänzung dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden.

3. Blatt = Ausfertigung für den Auszubildenden, Seite 2 von 2

27

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der IHK Erfurt


Ausbildungsberufe

28

Unternehmen

SeitE

• ABZ Bau Gotha e. V., Gotha 101

• ABZ Nutzfahrzeuge GmbH, Schwabhausen und Erfurt 103

• ARSD GmbH & Co. KG, Waltershausen 116

• August Storck KG, Ohrdruf 102

• Autohaus Seyfarth GmbH & Co. KG, Gotha 103

• Avery Dennison Materials GmbH, Gotha 104

• Bestattungsinstitut Gotha GmbH, Gotha 106

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 107

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Eisenach/Krauthausen 108

• Brandt Zwieback GmbH + Co. KG, Ohrdruf 109

• BUNDESWEHR, Karriereberatung, Bad Salzungen 110

• Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 111

• Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 112

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 113

• EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 115

• EAB Elektro-Anlagen-Bau GmbH, Waltershausen 116

• Feintool System Parts Ohrdruf GmbH, Ohrdruf 117

• Galvano-Technik Jens Holzapfel GmbH, Georgenthal 118

• GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 123

• Gebr. Eberhard GmbH & Co. KG Werkzeugtechnologie, Ohrdruf 119

• GEIGER Automotive GmbH, Tambach-Dietharz 120

• Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 123

• Geis Industrie – Service GmbH, Ohrdruf 124

• Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH gemeinnützig, Gotha und Arnstadt 122

• Grübel KG – Ideen in Kunststoff, Bad Tabarz und Waltershausen 121

• HASEC-Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 125

• Hermes Fulfilment GmbH, Ohrdruf 126

• Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 124

• Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 127

• HIWESO GmbH, Gotha 128

• IWB Industrietechnik GmbH, Gotha 128

• JTJ Sonneborn Industrie GmbH, Sonneborn 129

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Gotha, Eisenach und Erfurt 130

• KÜNDIG GmbH, Gotha 131

• Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 133

• MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 134

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 135

• N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 136

• Reinhardt Bretthauer GmbH, Waltershausen 137


Gewerblich-technische Berufe, Berufe im Handwerk

und Grüne Berufe

• Robert Bosch FE Eisenach GmbH, Eisenach 138

• S + L Selbstklebeprodukte GmbH, Gotha 139

• Schade GmbH & Co. KG, Eisenach 140

• STE Universal Transport GmbH, Gotha 141

• Strassing GmbH, Erfurt 141

• Sur-Tech Surface Technology GmbH, Waltershausen OT Schwarzhausen 143

• SWE Service GmbH, Erfurt 142

• TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Mechterstädt 143

• Technische Bildungsstätte Gotha GmbH, Gotha 145

• Thoks GmbH, Waltershausen 146

• Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 148

• TTM GmbH, Gotha, Eisenach und Erfurt 149

• VHS-Bildungswerk GmbH, Gotha 149

• W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa 150

• Werkzeugbau Ruhla GmbH, Seebach 151

• Zahntechnik Zentrum Eisenach GmbH & Co. KG, Eisenach 152

• ZF Friedrichshafen AG, Gotha 153

29


30

Anlagenmechaniker/in Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik sind Experten in Sachen Gebäudetechnik:

Sie sind zuständig für die Montage von Rohrleitungen,

die Wartung und Instandsetzung von Anlagen und die

Beratung der Kunden. Heizungs- und Versorgungstechnik

liegen in ihrer Hand: von den Sanitäranlagen rund um

Küche und Bad über die unterschiedlichsten Heizungsanlagen

bis zur Klimatechnik. Elektrische Bauteile werden

angeschlossen und in Betrieb genommen, die Anlagen

programmiert und konfiguriert, Heizungen gewartet und

instand gesetzt. Alle Arbeiten orientieren sich an den

Wünschen der Kunden und natürlich am Umweltschutz.

Denn energie- und wasserspaltende Anlagen stehen hoch

im Kurs. Während dieser technischen Ausbildung suchst

du dir aus den Bereichen Wassertechnik, Lufttechnik,

Wärmetechnik und Umwelttechnik bzw. erneuerbare

Energien mindestens eine Fachrichtung aus.

Anforderungen:

Sorgfalt ist bei diesem Beruf eine wichtige Grundvoraussetzung,

denn insbesondere bei der Arbeit an Gasanlagen

kann jeder Fehler Lebensgefahr bedeuten. Vor allem

ein großes Interesse an Technik solltest du mitbringen,

denn du wirst viel mit elektrischen Steuerungsgeräten

arbeiten, die zur Regelung der Heizungsanlagen nötig

sind. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit die

Heizung möglichst wenig Brennstoff verbraucht, aber

trotzdem gut heizt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

z. B. Gastechnik oder Sanitärtechnik spezialisieren, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Installateur- und Heizungsbauermeister/in

oder als Techniker/in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-

und Klimatechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Versorgungstechnik

zu erwerben.

Baugeräteführer/in

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.


Berufskraftfahrer/in

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

31


Bestattungsfachkraft

Bodenleger/in

32

Tätigkeit:

Bestattungsfachkräfte sind einfühlsame und professionelle

Ansprechpartner bei der Überführung und

Versorgung Verstorbener. Sie beraten und betreuen

Hinterbliebene in rechtlichen, sozialen und fachlichen

Belangen rund um die Trauerfeier. Dabei beachten sie

einschlägige Rechtsvorschriften, Normen und Sicherheitsbestimmungen

sowie Riten und Gebräuche. Neben

fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus dem

kaufmännisch-verwaltenden sowie handwerklichen

Bereich verlangt der Beruf wesentliche Rechtskenntnisse.

Bestattungsfachkräfte bereiten mit Werkzeugen sowie

Geräten und Maschinen zur Bearbeitung von Holz, Metall

und Kunststoffen Särge und Urnen für die Bestattung

vor. Sie führen friedhofstechnische Arbeiten durch,

versorgen Verstorbene nach hygienischen und thanatopraktischen

Grundsätzen, wirken bei der Durchführung

der Bestattung mit und informieren über Möglichkeiten

der Bestattungsvorsorge, unterbreiten hierüber Angebote

und erläutern Finanzierungsmöglichkeiten. Je nach

Aufgabe sind Bestattungsfachkräfte im Verkaufsraum

tätig; arbeiten in Büroräumen, in der Werkstatt, in der

Aufbahrungshalle oder im Krematorium.

Anforderungen:

Bestattungsfachkräfte benötigen vor allem eines: Einfühlungsvermögen.

Der Anblick Verstorbener – darunter

auch entstellte Unfallopfer – erfordert psychische

Stabilität. Beerdigungen, die von regionalen Bräuchen

ebenso wie von religiösen, ethischen und ästhetischen

Empfindungen abhängen sind in Teilen sehr anspruchsvoll

und für das Eingehen auf individuelle Wünsche der

Hinterbliebenen sind Kunden- und Serviceorientierung

nötig. Wenn Bestattungsfachkräfte Verstorbene zur Bestattung

vorbereiten, beachten sie die Hygienevorschriften.

Sie besuchen auch Kunden zu Hause oder erledigen

Behördengänge. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten

leisten Bestattungsfachkräfte Bereitschaftsdienste.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Bestattungsfachkäfte können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trauerbegleitung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Bestattermeister/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Dienstleistungs-, Servicemanagement

zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit mit

einem eigenen Bestattungsunternehmen ist möglich.

Tätigkeit:

Ob Laminat, PVC-Belag oder Teppich: Immer, wenn

es um Böden unter den Füßen geht sind Bodenleger/

innen gefragt. Als Profis für wissen sie genau, welche

Materialien verlegt werden müssen. Bodenleger/innen

gestalten die Böden nicht nur nach zweckdienlichen

Aspekten, sondern tragen zur ansprechenden Gestaltung

von Wohn- und Arbeitsräumen bei. Es geht um das exakte

Verlegen von Bodenbelägen aus textilen und elastischen

Materialien (z. B. Teppichböden, Kunststoffböden und

Laminat) sowie von Fertigparkett und Schichtwerkstoffen.

Dabei müssen Bodenleger die notwendigen

Vor-Arbeiten wie z. B. Vorbereiten der Untergründe sowie

abschließende Arbeiten durchführen, wie z. B. Profile

anbringen oder Oberflächen behandeln. Bodenleger/

innen restaurieren auch alte Böden und sorgen dafür,

dass sie wieder erstrahlen.

Anforderungen:

Zukünftige Bodenleger/innen sollten handwerklich

geschickt sein, sorgfältig arbeiten und gerne gestalten.

Dabei sollten sie einen Blick für schöne Böden haben und

sich auf Baustellen, teilweise mit mehreren Gewerken

wohl fühlen. Bodenleger/innen sollten sowohl in der Lage

sein selbständig als auch nach Vorgaben zu arbeiten und

sich auch gerne im Team zurecht finden. Nicht geeignet

ist die Ausbildung bei Allergien gegen Klebstoff oder

Staub. Ebenso setzt die vorwiegende Arbeitshaltung im

Knien, unter Verwendung von Knieschonern, eine gute

körperliche Fitness voraus.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Bodenleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Parkettlegermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen

Abschluss im Studienfach Innenarchitektur zu erwerben.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B.

mit einem Bodenlegerbetrieb oder einem Fachhandel

für Bodenbeläge.


Elektroniker/in

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

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34

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke konfigurieren

sie

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.


Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Tätigkeit:

Im Freibad ist die Hölle los: Kreischende Teenies, schubsende

Jungs, dutzende Schüler drängeln sich oben auf

dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe

sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts

passiert, und sind Ansprechpartner für alle Fragen. Gerade

an heißen Sommertagen müssen Fachangestellte

für Bäderbetriebe einen kühlen Kopf bewahren. Sie

achten darauf, dass sich alle Badegäste so verhalten,

damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu

Unfällen kommt. Natürlich beherrschen sie Erste Hilfe

und Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie überprüfen täglich

Wasserqualität und Temperatur und achten darauf, dass

alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren.

Ihr Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern,

sondern auch in Hallen- und Strandbädern.

Anforderungen:

Für eine Person, die körperlich fit und hilfsbereit ist, ist

die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

genau das Richtige. Verantwortungsbewusst und

sorgfältig achten sie nicht nur auf die Sicherheit ihrer

Badegäste, sondern auch auf die Funktionalität von

Einrichtungen, um Unfälle zu vermeiden. Die Wartung

und Instandhaltung der Schwimmbadtechnik erfordert

handwerkliche Fähigkeiten. Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

sind üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lüftungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Meister/in für Bäderbetriebe

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Sportmanagement und -ökonomie zu erwerben.

Fachinformatiker/in

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

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Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten lebensmittelrechtlicher

Vorschriften wichtig. Dazu benötigen

die Auszubildenden ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur

Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.


Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung und

Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: in der Fachrichtung Montagetechnik als

Fertigungsmechaniker/in oder Industriemechaniker/

in; in der Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder

Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik; in

der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik als Stanzund

Umformmechaniker/in und in der Fachrichtung

Zerspanungstechnik als Zerspanungsmechaniker/in

oder Feinwerkmechaniker/in mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

Fachkräfte für Metalltechnik können

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall planen.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände

des Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung

arbeiten können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser

und beim Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.

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Fachkraft im Fahrbetrieb

Fachlagerist/in

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Tätigkeit:

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb sind in der Lage, Straßenbahnen

und Busse zu führen, aber auch Büro- und

Servicearbeiten im öffentlichen Personennahverkehr

auszuführen und schlüpfen auch mal in den Blaumann

um zu lernen wie die Fahrzeuge gewartet und repariert

werden. Fachkräfte im Fahrbetrieb tragen eine große

Verantwortung: nicht nur was den sorgsamen Umgang

mit den Fahrzeugen betrifft, sondern vor allem auch

für die Menschen, die sie befördern. Zu den täglichen

Aufgaben der Fachkräfte im Fahrbetrieb gehören unter

anderem das Planen und Disponieren des Fahrbetriebes,

das Führen von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs,

das Arbeiten im Bereich Vertrieb und Marketing,

die kaufmännische Betriebsführung und natürlich

der stetige Umgang mit Kunden, ob im Servicecenter

oder im Fahrzeug.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen

und bereit sein, die Verantwortung für die ihnen anvertrauten

Fahrzeuge und Menschen zu übernehmen. Die

Teamarbeit sollte zukünftigen Fachkräften im Fahrbetrieb

Spaß machen, ebenso die wechselnden Aufgaben, ob im

Büro, in der Werkstatt oder direkt in der Personenbeförderung.

Die Fachkräfte arbeiten im Schichtdienst, an

Werk- wie auch an Sonn- und Feiertagen. Manche Betriebe

verlangen einen Nachweis der generellen Befähigung

zum Führen von Fahrgastbeförderungsmitteln durch

medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchungen

und ein augenärztliches Zeugnis.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte im Fahrbetrieb können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Güter-/Personenverkehr

oder Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Güterverkehr und Logistik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik, Supply-Chain-Management

zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.


Fahrzeuglackierer/in

Fertigungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

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Flachglasmechaniker/in

Florist/in

40

Tätigkeit:

Ob die Schaufensterscheibe, das Sicherheitsglas am

Bankschalter, die Tischplatte aus Glas oder der Spiegel

im Badezimmer: Flachglas gibt es überall und für jeden

Zweck. Als Flachglasmechaniker/innen fertigen Glasplatten

beziehungsweise Glasscheiben für ganz unterschiedliche

Gegenstände an. Das können zum Beispiel Türen

und Fenster sein, genauso aber auch Vitrinen, Autos,

Wintergärten und Spiegel. Und für jedes einzelne Glas

gibt es ein ganz eigenes Verfahren. Flachglasmechaniker/

innen lernen in der Ausbildung, wie man Glasscheiben auf

die erforderliche Größe zuschneidet, ohne sich dabei zu

verletzen. Zu ihren Arbeiten gehören auch das Schleifen

der Ränder und das Veredeln der Oberflächen. Je nach

Produkt gibt es hier ganz verschiedene Verfahren, wie

zum Beispiel das Sandstrahlen, Ätzen oder auch Gravieren.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen für diesen Beruf viel Fingerspitzengefühl

und technisches Verständnis. Sie sollte

gerne mit Maschinen und Anlagen umgehen, Durchblick

haben und zuverlässig sein. Durch Sandstrahlen oder

Polieren entsteht feiner Glasstaub. Säuren, Laugen

und ätzende Flüssigkeiten können Haut und Atemwege

belasten. Die Flachglasmechaniker/innen tragen daher

entsprechende Schutzkleidung, z. B. Schutzhandschuhe,

Handgelenks- und Armschützer sowie Schürzen aus Leder

oder Gummi. In Unternehmen der Glas-herstellenden

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Flachglasmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Glasverarbeitung

oder Klebetechniken, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Glas anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Floristen/innen machen die Liebe zur Natur zu ihrem

Beruf! In ihrem Leben spielen Blumen eine große Rolle

und auch im Alltag vieler Menschen sind sie jederzeit

präsent. Denn Blumensträuße gibt es nicht nur für

Hochzeiten, Geburtstage oder Trauerfälle – auch z. B.

Gaststätten und Hotels schmücken Eingangshallen und

Tische gern mit dekorativen Pflanzen. Nach Kundenwünschen

gestalten Floristen/innen Sträuße, fertigen

Kränze und Gestecke, Brautschmuck sowie Tisch- und

Raumschmuck. Sie gestalten und bepflanzen Gefäße und

legen Pflanzungen für dauerhaften Raumschmuck an.

Auch die Gestaltung von Schaufenstern und Verkaufsräumen

gehört zu ihren Aufgaben. Sie beraten Kunden bei

der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen und

geben Hinweise zu deren Pflege. Floristen/innen nehmen

auch kaufmännische Aufgaben im Verkauf und an der

Kasse wahr und sind zuständig für die Auftragsannahme,

Weiterleitung und Auslieferung bestellter Blumen im

Rahmen des Blumengeschenkdienstes.

Anforderungen:

Von Floristen wird viel kreatives Talent erwartet, nicht

nur um Sträuße zu binden, sondern auch für Girlanden,

Kränze und Tischgestecke. Sie wissen, welche Pflanze

sich am besten zur weiteren Verarbeitung eignet und

sorgen für vielfältige Blumenpracht. Dabei muss es

ihnen gelingen, den Geschmack ihrer Kundinnen und

Kunden zu treffen und sie natürlich auch über Herkunft

und Pflege Pflanzen zu beraten.gemacht. Für Menschen,

die gern kreativ mit naturhaften Werkstoffen arbeiten,

einen Sinn für das ästhetische Gestaltung haben und

den Kontakt mit anderen Menschen lieben, ist dieser

Beruf optimal. In Fachgeschäften sind Floristen/innen

meist zu den üblichen Ladenöffnungszeiten tätig – auch

an Samstagen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Florist/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, als auch den beruflichen Aufstieg,

durch eine Weiterbildung zum/zur Floristmeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Blumenfachgeschäft oder eines Betriebes für Blumengeschenk-

oder Dekorationsservice.


Fluggerätmechaniker/in

Gärtner/in

Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen lernen, wie Flugzeuge, Hubschrauber

oder auch Raumfahrzeuge gebaut, gewartet

und instandgehalten werden. Jede Schraube, die eingebaut

wird, muss gut sitzen, damit keine Störungen auftreten

und plötzlich das Fahrwerk klemmt oder sich der Propeller

verabschiedet. Mit den drei Fachrichtungen „Fertigungstechnik“,

„Instandhaltungstechnik“ und „Triebwerkstechnik“

bietet die Ausbildung die Gelegenheit, in einen

spannenden Job einzusteigen. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Instandhaltungstechnik sind

echte Allrounder, die vor allem in der Prüfung und Sicherung

der Flugkörper und ihrer Komponenten arbeiten

sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen an Zivil- und

Militärluftfahrtzeugen durchführen. In der Fachrichtung

Fertigungstechnik sind die Fluggerätmechaniker/innen

mit der Montage des Flugkörpers und dessen Innenausstattung

beschäftigt. Was der Ingenieur auf das

Papier gezaubert hat, lassen sie zum düsenbetriebenen

Leben erwachen. Nach technischen Zeichnungen bauen

sie Einzelteile zusammen und erschaffen so Schritt

für Schritt ein ganzes Flugzeug. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik wiederum

gehen etwas tiefer ins Detail, denn sie beschäftigen

sich vor allem mit der Montage und der Kontrolle von

Triebwerkssystemen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen technisch-mathematisches

Verständnis, handwerkliches Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein,

um die Verkehrssicherheit der

Fluggeräte zu gewährleisten. Dazu halten die Fluggerätmechaniker/innen

die Sicherheits- und luftfahrtrechtlichen

Vorschriften unbedingt ein und agieren absolut

zuverlässig. Fluggerätmechaniker/innen arbeiten oft

im Schichtdienst. Bei Montageeinsätzen sind sie unter

Umständen über einen längeren Zeitraum an anderen

Standorten tätig.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fluggerätmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luft- und

Raumfahrttechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in im Bereich

Flugzeugbau/Luftfahrttechnik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Luft-, Raumfahrttechnik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit

Pflanzen haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen

jedoch auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie

wetterfeste Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen,

Gehör- und Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen

Gewächshäusern tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen Pflanzenschutz

kommen sie ggf. mit Dämpfen und Gerüchen in Kontakt.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, besonders

wenn schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.

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Holzmechaniker/in

Industrieelektriker/in

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Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder andere

Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt werden,

sind Holzmechaniker am Werk. Mithilfe von zum Teil

elektronisch gesteuerten Maschinen sägen, fräsen oder

hobeln sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe zurecht

und bauen die Einzelteile zu fertigen Elementen z. B.

Küchenteilen zusammen. Auch steuern und überwachen

sie den Produktionsprozess an Maschinen und Anlagen.

Sie arbeiten in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von Bauzubehör,

wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen oder auch in der

Paletten- und Rahmenindustrie. Dabei kennen sie sich

nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und

Kunststoff bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in einer

der zwei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel

und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben, genau arbeiten können

und Interesse am Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und

auf wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub, der beim Sägen

oder Hobeln in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Wenn sie automatische Holzbearbeitungsanlagen

überwachen, müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam bleiben,

auch wenn es sich nur um Routineaufgaben handelt.

Um z. B. Schnittverletzungen durch schnell laufende

Maschinen oder durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen

die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/

in im Bereich Holz anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.


Industriemechaniker/in

IT-Systemelektroniker/in

Tätigkeit:

Ob Gabelstapler oder Industrieroboter – in der Ausbildung

zum/zur Industriemechaniker/in lernt man, Teile

von Geräten und Maschinen herzustellen und diese zu

technischen Systemen, wie Fertigungsstraßen, zusammenzusetzen.

Industriemechaniker/innen sind richtige

Allround-Talente. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung

und Überwachung von technischen Systemen

eingesetzt, richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben technische

Systeme und Produkte und weisen Benutzer in die Anlagen

ein. Dabei müssen sie vielfältige Arbeiten beherrschen,

zum Beispiel technische Zeichnungen lesen und

anfertigen, Bauteile wie Achsen oder Zahnräder selbst

herstellen und montieren, die richtigen Werkzeuge und

Materialien auswählen, die entsprechende Maschine

richtig programmieren und die Ergebnisse mit Hilfe von

Messgeräten überprüfen. Typische Einsatzgebiete sind

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Industriemechaniker/in sind hauptsächlich in Werkstätten

und Produktionshallen tätig und arbeiten sowohl mit technischen

Geräten, als auch in Handarbeit. Um zuverlässige

und fehlerfreie Anlagen herzustellen, sind eine sorgfältige

Arbeitsweise und eine gute Auge-Hand-Koordination notwendig.

Das exakte Einpassen und Montieren von zum

Teil sehr kleinen Bauteilen erfordert Geschicklichkeit.

Technisches Verständnis und handwerkliches Können

werden für Wartung und Reparatur der Maschinen und

der zum Teil digital vernetzten Fertigungsstationen und

Anlagen benötigt. Müssen schwere Bauteile angehoben

und montiert werden, kann die Arbeit trotz Einsatz von

Hebezeugen körperlich anstrengend sein. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln

kommen sie in Kontakt. Die Arbeitszeiten hängen vom

jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab, werden aber oft auch

im Schichtbetrieb statt finden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

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IT-Systemelektroniker/in

Kanalbauer/in

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Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts,

teilweise in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen

Kanalbauer/innen gut mit Kollegen, Vorgesetzten und

ggf. Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten

können. Auch wenn verschiedene Maschinen und

Geräte die Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen

Kanalbauer/innen kräftig zupacken und beispielsweise

Baumaterialien tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer

sowie andere Spezialmaschinen bedienen.

Zudem sind laufende Maschinen laut und erzeugen

starke Vibrationen und Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.


Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen sind

Spezialisten für Unfallreparaturen und für Fahrzeuge

nach Maß: Behindertenfahrzeuge mit Hebebühnen,

gepanzerte Geldtransporter, rollende Imbissbuden oder

Wohnmobile. Sie prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien

und Aufbauten, halten sie instand und montieren z. B.

Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen. Sie

schließen mechanische, pneumatische und hydraulische

sowie elektrische und elektronische Systeme und Anlagen

an, stellen sie ein, prüfen sie und stellen Fehler und

Störungen sowie Schäden am Fahrzeug fest. Karosserieund

Fahrzeugbaumechaniker werden in einer der drei

Fachrichtungen ausgebildet: Karosserieinstandhaltungstechnik,

Karosseriebautechnik und Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben sowie zuverlässig und genau

arbeiten. An den Lärm beim Einsatz mancher Maschinen,

z. B. von Trennschleifern, müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Werkhallen,

den Umgang mit Schmierstoffen und Öl sowie an die

Dämpfe von Lacken und Reinigungsmitteln, die in der Luft

liegen und die Atemwege reizen können. Um Verletzungen

beim Schweißen vorzubeugen, tragen sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Kraftfahrzeugbau oder CNC-Technik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall oder Techniker/in

der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.

Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

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Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Die Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/in

zählt zu einem der beliebtesten Ausbildungsberufe bundesweit.

Da Kraftfahrzeuge mit immer mehr komplexer

Technik ausgestattet werden, ergibt sich ein anspruchsvolles

und umfangreiches Berufsbild. Im Berufsfeld des/der

KFZ-Mechatronikers/in stehen Diagnose-, Instandhaltungs-,

Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich

kommen noch die Codierung von Steuergeräten,

das Anpassen an verknüpfte Fahrzeugsysteme und die

Kommunikation mit den Kunden hinzu. Das Fahrzeug

soll nicht nur möglichst lange fahren, sondern auch

gute Werte zum Thema Sicherheit und Umweltschutz

aufweisen. Kfz-Mechatroniker/innen spüren deshalb mit

Hilfe elektronischer Prüf- und Diagnosegeräte Fehler auf

und beheben sie. Dabei setzen sie heute auf Hightech:

Laptops, Tablets und Diagnosegeräte sind fester Bestandteil

einer Kfz-Werkstatt. Bei der Ausbildung gibt es fünf

verschiedene Schwerpunkte, von denen einer vor Beginn

der Ausbildung gewählt werden muss: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik,

Karosserietechnik oder System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte ein

gutes technisch-physikalisches Verständnis mitbringen,

im Idealfall in den Bereichen Elektronik, Hydraulik und

Pneumatik, außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht. Da von ihrer Arbeit die Sicherheit des Fahrzeugs

im Straßenverkehr abhängt, ist vor allem eine sorgfältige,

exakte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise

erforderlich. Sie beachten unbedingt die gesetzlichen

Vorschriften und Vorgaben. Beim Aus- und Umrüsten

von Fahrzeugen beweisen sie handwerkliches Geschick

und eine gute Auge-Hand-Koordination. Um Ursachen

von Fehlern und Störungen zu ermitteln, benötigen sie

technisches Verständnis. In der Kfz-Werkstatt wird häufig

im Team zusammengearbeitet und es besteht direkter

Kontakt zu den Kunden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in den

verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Maschinen- und Anlagenführer/innen führen

Inprozesskontrollen durch und bedienen Steuerungsund

Regelungseinrichtungen zur Qualitätssicherung.

Die Ausbildung wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und

Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

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Maurer/in

Mechatroniker/in

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Tätigkeit

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den

Rohbauten. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu

erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Gerüsten – Unfälle

vermieden werden. Um diesen vorzubeugen, tragen die

auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Bei der Ausbildung zum/r Mechatroniker/in stehen drei

Fachgebiete im Mittelpunkt: Mechanik, Elektronik und Informatik.

Sie bauen Systeme, die sowohl aus mechanischen

als auch aus elektronischen oder informationstechnischen

Bauteilen bestehen, z. B. Roboter für die industrielle Produktion,

Waschmaschinen oder Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Vom lesen der technische Pläne, über den Zusammenbau

von Baugruppen und Komponenten, bis zur Programmierung

und Konfiguration der mechatronischen Systeme –

die Arbeit beinhaltet vielfältige komplexe Anforderungen.

Mechatroniker/innen erlernen im mechanischen Bereich

Fähigkeiten wie spanen, trennen und formen per Hand

und mit Maschinen von Metallen und Kunststoffen. Sie

verbinden verschiedene Werkstoffe durch Schrauben,

Löten, Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen oder Produktionsstraßen

zur Herstellung von Autos.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und gerne mit

technischen und elektronischen Geräten umgehen. Um

komplexe Probleme an Maschinen zu beheben, arbeiten

Mechatroniker/innen häufig mit Kollegen im Team. Damit

die Systeme zuverlässig und fehlerfrei funktionieren, sind

eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise, handwerkliche

Fähigkeiten und technisches Verständnis erforderlich. In

einigen Industrieunternehmen ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben


Medientechnologe/in Druck

Oberflächenbeschichter/in

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen

und auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An

den Geruch von Farben, Lösungsmitteln und anderen

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz

zu tragen ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist

Konzentration erforderlich, um die Druckergebnisse zu

prüfen und notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen

und die Maschineneinstellungen zu ändern. Mit

Termindruck und eventueller Schichtarbeit müssen die

Auszubildenden klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotations-

oder Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als

Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien oder

Techniker/in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Druck- und Medientechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

In dieser Ausbildung geht es um das elektrolytische Beschichten

und Veredeln von Metall- und Kunststoffoberflächen

und um das Nachbehandeln von Werkstücken durch

Polieren und Glätten. Bei der Oberflächenbeschichtung

werden Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in

eine Lösung getaucht. In der Lösung ist das Metall gelöst,

das auf die Werkstückoberfläche aufgetragen werden

soll. Damit der Prozess in Gang kommt, müssen die

Werkstücke und das gelöste Metall an einen elektrischen

Stromkreis angeschlossen werden. Durch die elektrische

Spannung lagert sich das Metall an dem Werkstück ab.

Oberflächenbeschichter/innen berechnen die benötigten

Metallmengen und richten die Anlagen dafür genau ein.

Anforderungen:

Da an den Oberflächenschutz häufig hohe Anforderungen

gestellt werden, benötigen Oberflächenbeschichter/innen

eine sorgfältige, exakte und aufmerksame Arbeitsweise

sowie eine gute Beobachtungsgabe. Vorwiegend sind

sie in Werkstätten oder -hallen tätig. Hier kann es – z. B.

beim Feuerverzinken – sehr warm werden und es herrscht

hohe Luftfeuchtigkeit. Laufende Maschinen erzeugen

Lärm. Dämpfe, Gase, Staub und unangenehme Gerüche

können auftreten. Der Umgang mit teils hochgiftigen

Behandlungslösungen, Ölen und Fetten kann die Haut

und die Atemwege reizen. In Industriebetrieben der

Oberflächentechnik wird häufig im Schichtbetrieb gearbeitet.

Insbesondere in der Lohngalvanik ist zudem

Akkordarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Oberflächenbeschichter/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Verfahrenstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Galvaniseurmeister/in

oder eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung

Galvanotechnik absolvieren. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft, -technik

zu erwerben.

49


Produktionstechnologe/in

Raumausstatter/in

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Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet, der

Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion auf

andere Verpackungen oder Gebindegrößen umstellt,

wenn neue innovative Produkte entwickelt werden,

braucht der Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/innen arbeiten in

den Pilotbereichen der Industrie. Sie optimieren und

koordinieren die Vorgaben von Produktentwicklern und

Konstrukteuren, von Prozessentwicklern, von Zulieferern

und Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich

Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrieroboter

oder andere Handhabungssysteme, führen

Wartungsarbeiten durch und organisieren logistische

Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und

Reststoffe. Sie simulieren Prozesse, produzieren und testen

Muster und Prototypen und ermitteln Prozess- und

Qualitätsabweichungen, und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch und kommunikativ gut

drauf sein. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe

erwarten aber mindestens den Realschulabschluss,

manche sogar Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, je nach Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik,

EDV oder Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Geprüfter Prozessmanager/

in Produktionstechnologie, Industriemeister/in oder

Techniker/in.

Tätigkeit:

Raumausstatter/innen sind Profis wenn es um das

Einrichten, Wohnen und Dekorieren geht. Der Beruf ist

vielseitig, denn es werden nicht nur Wände und Decken,

auch Fenster, Böden und Möbel mit Farben und Mustern

in Schwung gebracht. Ob Wohnungen, Büros, Theaterbühnen

oder Messestände sie wissen genau, welche

Atmosphäre Möbel, Teppiche, Vorhänge, Tapeten und

Lichteffekte schaffen. Je nach Kundenwunsch wählen

sie nicht nur die passenden Polster aus, sondern stellen

sie auch selbst her. Von der Bauernstube bis zum modernen

High-Tech-Büro Raumausstatter beherrschen jede

Stilrichtung. Der Kundenwunsch steht dabei an erster

Stelle und sollte mit viel Einfühlungsvermögen in der

Raumgestaltung berücksichtigt werden.

Anforderungen:

Zukünftige Raumausstatter/innen sollten gerne kreativ

und gestalterisch arbeiten, Spaß am Nähen und Basteln

haben, Einfühlungsvermögen mitbringen und kontaktfreudig

sein. Ein gutes Farbsehvermögen und räumliches

Vorstellungsvermögen sind gute Vorbedingungen, um

dekorative Elemente entsprechend zu platzieren und

Räume zu gestalten. Raumausstatter/innen sollten sowohl

in der Lage sein selbständig nach Zeichnung als

auch nach Vorgaben zu arbeiten und sich auch gerne

im Team zurecht finden. Bedingt empfehlenswert ist

die Ausbildung bei Allergien gegen Klebstoff oder Staub.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Raumausstatter/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Polsterei, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Raumausstattermeister/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Innenarchitektur

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einem Betrieb im Raumausstatter-Handwerk.


Rohrleitungsbauer/in

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/

innen. Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme

mithilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Polier/in im Bereich Tiefbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

Schilder- und Lichtreklamenhersteller/in

Tätigkeit:

Wer kennt nicht die beleuchteten Schriftzüge im Supermarkt,

im Kinocenter oder im Schnellrestaurant?

Schilder- und Lichtreklamehersteller kreieren, gestalten

und realisieren nach Kundenwünschen und eigenen

Entwürfen Kommunikations- und Werbeanlagen für

den Innen- und Außenbereich. Sie entwerfen, fertigen

und installieren Werbemittel wie Firmenlogos, Leuchtreklame

und Banner. Sie nutzen Farben, Grafiken und

Schriften, die zum Unternehmen passen und auf das

Geschäft aufmerksam machen. Die Ausbildung erfolgt

in einem der Schwerpunkte: Technik, Montage und

Werbeelektrik/-elektronik oder Grafik, Druck, Applikation.

Im Schwerpunkt Grafik, Druck, Applikation achten

Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen vor allem

auf optimale Gestaltung und Verarbeitung: Sie wählen

Schriftarten aus, plotten und kleben Folien, verwenden

bildliche Darstellungen oder setzen Digitaldruckverfahren

ein. Im Schwerpunkt Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik

sorgen sie dafür, dass Werbeschilder und

Lichtreklame fachgerecht befestigt werden. Sie verlegen

Leitungen und stellen elektrische Anschlüsse her. Auch

elektronische Steuerungen montieren und konfigurieren

sie und testen deren Funktion.

Anforderungen:

Zukünftige Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen

benötigen räumliches Vorstellungsvermögen und können

gut mit Farben und Formen umgehen. Sie wissen,

worauf es bei der Werbung ankommt und haben Spaß

an Gestaltung und Entwurf. Handwerkliches und technisches

Verständnis sind ebenso Voraussetzung wie Spaß

an der Teamarbeit. Bei einer Überempfindlichkeit oder

Allergien gegenüber Lösungsmittel- und Farbgerüchen

ist die Ausbildung genau abzuwägen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete wie Drucktechnik

spezialisieren, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Schilder- und Lichtreklameherstellermeister/in

anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Mediendesign,

-kunst zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit

mit einem eigenen Betrieb im Schilder- und Lichtreklamehersteller-Handwerk

ist möglich.

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Steinmetz/in, Steinbildhauer/in

Straßenbauer/in

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Tätigkeit:

Steinmetze/innen und Steinbildhauer/innen sind gefragt,

wenn es um die Restaurierung von Fassaden und Skulpturen

aus Marmor, Granit, Kalk oder Sandstein an z. B.

Kirchen oder Schlössern mit zum Teil jahrhundertealten

Ornamenten und Profilen geht. Die Schwerpunkte liegen

bei der Anfertigung von Böden, der Restaurierung von

Denkmälern und Fassaden und der Tätigkeit im Baugewerbe.

Ebenso bedeutend im Steinmetzgewerbe ist die

Anfertigung hochwertiger Grabsteine. Dabei orientieren

sie sich an den Wünschen ihrer Kunden und behauen

mit viel handwerklichem und künstlerischem Können

die verschiedenen Natursteine. Anschließend wird z. B.

der schwarze Marmor fein abgeschliffen, damit er so

richtig glänzt. Mit speziellen Maschinen lassen sich

Schriften in jeden Stein gravieren. Da Steinmetze eher

Gebäude restaurieren und Steinbildhauer eher Plastiken

herstellen, erfolgt die Ausbildung in einer der beiden

Fachrichtungen: Steinmetzarbeiten oder Steinbildhauerarbeiten.

Anforderungen:

Zukünftige Steinmetze/innen und Steinbildhauer/innen

sollten handwerklich geschickt und künstlerisch begabt

sein, denn sie müssen nicht nur mit Hammer, Meißel und

den Maschinen umgehen können, sondern auch mit Stift

und Zeichenblock. Das Bearbeiten und die Montage von

Steinen sind körperlich anstrengend und wird teilweise

unter Zwangshaltungen verrichtet. Das Behauen von

Steinen erfordert Sorgfalt, Geschicklichkeit und eine

gute Auge-Hand-Koordination. Insgesamt braucht es

Flexibilität, um sich auf wechselnde Arbeitsorte und

Arbeitsbedingungen, auch unter freiem Himmel, einstellen

zu können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Steinmetze/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Natur- und Kunststeinverarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Steinmetz- und Steinbildhauermeister/in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss

im Studienfach Bauingenieurwesen zu erwerben. Auch

der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit

einen Steinmetz- oder Steinbildhauerbetrieb.

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.


Süßwarentechnologe/in

Technische/r Modellbauer/in

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Tätigkeit:

Bevor ein Auto, ein Metallteil oder ein sonstiger Gebrauchsgegenstand

in einem Produktionsprozess hergestellt

werden kann, ist es erforderlich, dass diese

Produkte vorab als Modelle meist in einem kleineren

Maßstab gefertigt werden müssen. Diese Modelle müssen

zunächst geplant und entwickelt werden. Die Planung

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett,

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Entsprechend der Planung

werden die Modelle teilweise aus unterschiedlichen

Materialien (in der Regel in einem kleineren Maßstab)

hergestellt. Nach den Modellen werden dann die entsprechenden

Produkte entwickelt und in Serie gefertigt.

Technische Modellbauer/innen sind für die Planung

und Herstellung von Modellen für Serienprodukte in

den Bereichen „Gießerei“, „Karosserie und Produktion“

sowie „Anschauungsmodelle“ zuständig. In diesen drei

Fachrichtungen werden sie auch ausgebildet.

Anforderungen:

Bei der Umsetzung der Vorgaben in dreidimensionale

Modelle benötigen sie räumliches Vorstellungsvermögen.

Geschickt und exakt montieren sie Kleinteile.

Der Umgang mit handgeführten Maschinen erfordert

handwerkliche Fähigkeiten und technisches Verständnis.

Präzises und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig, denn die

Modelle müssen Maßgenau sein. Die Auszubildenden

sollten außerdem Interesse an vertieftem Umgang mit

EDV besitzen, teamorientiert arbeiten und gute Grundkenntnisse

in Englisch mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Modellbauer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in CAD,

CNC-Technik oder Metallbearbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Modellbaumeister/in absolvieren. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Produkt-, Industriedesign oder

Produktentwicklung zu erwerben.

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Technische/r Produktdesigner/in

Tiefbaufacharbeiter/in

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Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Tiefbaufacharbeiter/innen planen und

koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen

die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen zur

Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie prüfen

ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, dokumentieren

sie und räumen ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.


Tischler/in

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für, welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz

umzugehen. Weil häufig im Stehen gearbeitet wird

und das gelegentliche Heben und Tragen von Lasten

unvermeidbar ist, solltest du körperlich fit sein. Für das

Anlegen von Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken

benötigst Du räumliches Vorstellungsvermögen,

Formgefühl und zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster- oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.

Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss

ganz schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende

Material schützt, wählen Verfahrensmechaniker für

Beschichtungstechnik die unterschiedlichsten Farbtöne,

Glanz- und Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest,

wie die Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das

richtige Beschichtungsmaterial aus und lackieren per

Hand oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen

die Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Beschichtung mit bestimmten Verfahren,

etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in in der Fachrichtung Lack oder zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Verfahrenstechnik

oder Chemieingenieurwesen zu erwerben.

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Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mithilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuks und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mithilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathematik, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten, Interesse

an Technik haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in

Tätigkeit:

Das Isolierhandwerk hat vielfältige Aufgaben: die Umwelt

schützen, Energie einsparen, Menschen, aber auch

z. B. Gebäude vor Feuer, Hitze, Kälte und Lärm schützen.

Damit beispielsweise Wasserleitungen oder die

Innenräume von Gebäuden nicht zu warm oder zu kalt

werden, verarbeitet der/die Isolierer/in verschiedenste

Dämmstoffe an Außenwänden oder auf Rohrleitungen.

Isolier/innen fertigen und montieren Verkleidungen aus

Blechen und Kunststoffen, um z. B. Behälter vor Feuchtigkeit,

Wärme oder Kälte zu schützen. Sie verbauen

Isolier- und Dämmmaterialien mithilfe von Maschinen

und Handwerkzeugen und setzen dabei z. B. Kleber

und Dichtungsmittel ein. Die Bleche für die Abdeckung

der Isolierung werden mit CNC-Maschinen bearbeitet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches und handwerkliches

Verständnis haben sowie geschickt und möglichst

schwindelfrei auf den Gerüsten sein. Mit ihrem Team

sind die Auszubildenden auf wechselnden Baustellen

tätig und Staub, Schmutz, Maschinenlärm und dem

Geruch von chemischen Lösungs- und Bindemitteln

ausgesetzt. Ihre Arbeit verrichten sie mitunter über Kopf,

kniend, hockend oder in gebückter Haltung. Exaktes

und sorgfältiges Arbeiten, etwa das Zuschneiden von

Dämmstoffen oder der Einbau von Ummantelungen,

erfordert Geschicklichkeit und ein gutes Auge. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Rückenbeschwerden oder

bei Empfindlichkeit oder Allergien gegenüber Metall- und

Faserstaub oder chemischen Stoffen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Akustikbau und Schallschutz, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Wärme-,

Kälte- und Schallschutzisolierermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Bauphysik

zu erwerben. Auch die berufliche Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. mit einem Betrieb des Wärme-, Kälte- und

Schallschutzisolierer-Handwerks.


Werkstoffprüfer/in

Werkzeugmechaniker/in

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mithilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mithilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung

von Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

57


Zahntechniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

58

Tätigkeit

Zahntechniker/innen stellen vorwiegend in Handarbeit

festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken,

Implantate und Inlays oder herausnehmbaren Zahnersatz,

Teil- und Vollprothesen her. Für eine Brücke

beispielsweise fertigen Zahntechniker/innen anhand

von Gebissabdrücken und -schablonen, die Zahnärzte

und -ärztinnen vom Patientengebiss genommen haben,

ein Gebiss aus Hartgips an. Davon gewinnen sie

ein Wachsmodell für die Brücke. Für den Zahnersatz

verwenden sie unterschiedliche Materialien: Sie verarbeiten

Prothesenkunststoffe oder verblenden Teile des

Zahnersatzes mit zahnfarbenen Keramikmassen. Sie

verarbeiten auch Metalle wie Titan und Feingold. Neben

Zahnersatz erstellen sie kieferorthopädische Geräte zur

Zahnregulierung (Spangen) und reinigen bzw. reparieren

künstliche Gebisse oder Prothesen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

viel Fingerspitzengefühl haben, ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen und Farbsehvermögen besitzen

und sich gut konzentrieren können. An die Arbeit bei

künstlicher Dauerbeleuchtung müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Geruch von

Kunststoffen und Farben. Zudem tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel und -handschuhe

sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahntechniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramik-, Kunststoff-,

Modellguss- und Brückentechnik oder Implantatologie,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Zahntechnikermeister/in anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Zahnmedizin zu erwerben.

Tätigkeit:

Innenteile von Maschinen, Fahrzeugen oder Elektrogeräten

müssen millimetergenau passen. Um z. B. aus

einem Rohteil ein fertiges Werkstück herzustellen, muss

es gefräst, gedreht und geschliffen werden. Zerspanungsmechaniker/innen

planen und organisieren diese

Zerspanungsprozesse, richten spanende Fertigungssysteme

ein und überwachen den Produktionsprozess.

Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC-gesteuerten

Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen. Während

der Ausbildung lernen sie außerdem, wie man

Fertigungsaufträge analysiert, wie computergesteuerte

Werkzeugmaschinen eingerichtet werden und was bei

technischen Störungen zu tun ist. Mit verschiedenen

Messverfahren überprüfen Zerspanungsmechaniker/

innen die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellen die Qualität

ihrer Produkte sicher. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden Fähigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme,

Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Im Arbeitsalltag von Zerspanungsmechaniker/innen sind

Genauigkeit und Sorgfalt sehr wichtig. Da sie Präzisionsteile

fertigen, die bis auf wenige hundertstel Millimeter

passgenau sein müssen, benötigen sie außerdem

technisches Verständnis, Geschicklichkeit und eine gute

Auge-Hand-Koordination. Zerspanungsmechaniker/innen

arbeiten an CNC -gesteuerten Maschinen, aber auch an

konventionellen Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifmaschinen.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, zum Beispiel

wenn Maschinen eingerichtet und bestückt werden

müssen. Das Arbeitsumfeld von Zerspanungsmechaniker/

innen kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in

welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich sie

tätig sind. In kleinen Werkstätten arbeiten sie in einem

kleinen Team, während man bei größeren Betrieben in

der Produktion und meist in großen Fertigungshallen

tätig ist. In vielen industriellen Fertigungsbetrieben ist

Schichtdienst üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. CNCoder

CAD-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/r Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Maschinenbau zu erwerben.


Zimmerer/in

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen Zimmerer/innen

auf die Baustelle. Sie bauen Dachstühle oder nehmen

Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen und Holzdecken

ein, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Sie stellen

Betonschalungen aus Holz her, montieren Wandverkleidungen

und Trennwände oder ganze Fertighäuser.

Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und

restaurieren historische Holzarbeiten. Dabei arbeiten sie

in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und

sonstigen technischen Vorgaben. Für ihre handwerkliche

Maßarbeit setzen sie moderne technische Geräte ein.

59

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum Heben

und Tragen schwerer Holzbalken und Bauteile wie

Treppen oder Fenster notwendig. Das Herstellen von

Verschalungen und Verkleidungen oder das Bedienen von

Greif- und Flaschenzügen erfordert Geschicklichkeit und

ein gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination und

Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten von Dachstühlen

oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem

Dach erforderlich. Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z. B. Arbeitshandschuhe und

Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz, Mundschutz

und Schutzbrille. Sie arbeiten auf wechselnden Baustellen,

nicht selten in großen Höhen. In Rohbauten sind

sie dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder Leimen

ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie die Konstruktionen

vormontieren, herrscht oft Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trockenbau

oder Bausanierung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Zimmerermeister/in oder

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Holztechnik

oder Architektur zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Ausbildungsberufe

60

Unternehmen

SeitE

• August Storck KG, Ohrdruf 102

• Autohaus Seyfarth GmbH & Co. KG, Gotha 103

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 107

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Eisenach/Krauthausen 108

• Brandt Zwieback GmbH + Co. KG, Ohrdruf 109

• Bundeswehr – Karriereberatung, Bad Salzungen 110

• Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 111

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 113

• GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 123

• Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 123

• Geis Industrie – Service GmbH, Ohrdruf 124

• Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH gemeinnützig, Gotha und Arnstadt 122

• Grübel KG – Ideen in Kunststoff, Bad Tabarz und Waltershausen 121

• HASEC-Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 125

• Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 124

• Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 127

• HIWESO GmbH, Gotha 128

• JTJ Sonneborn Industrie GmbH, Sonneborn 129

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Gotha, Eisenach und Erfurt 130

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Erfurt und Eisenach 132

• Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 133

• MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 134

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 135

• Raiffeisenbank Gotha eG, Gotha 139

• S + L Selbstklebeprodukte GmbH, Gotha 139

• Schade GmbH & Co. KG, Eisenach und Mühlhausen 140

• Strassing GmbH, Erfurt 141

• SWE Service GmbH, Erfurt 142

• TARGO Deutschland GmbH, Gotha und Erfurt 144

• Thoks GmbH, Waltershausen 146

• Thüringer Oberlandesgericht, Gotha, Erfurt, Eisenach und Mühlhausen 147

• TTM GmbH, Gotha, Eisenach und Erfurt 149

• VHS-Bildungswerk GmbH, Gotha 149

• W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa 150

• Werkzeugbau Ruhla GmbH, Seebach 151


kaufmännische Berufe, Berfue im Handel

und Berufe im öffentlichen Dienst

61


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

62

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potenzielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zuungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.


Industriekaufmann/frau

Justizsekretär/in

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und

Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt werden

muss und wickeln den gesamten Einkauf ab. Natürlich

sind sie auch für den Verkauf der hergestellten Produkte

zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie ermitteln und

planen den Personalbedarf und -einsatz, kalkulieren Preise,

erstellen Angebote, bearbeiten Kundenbestellungen

und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen, wie z. B.

Buchführung, Zahlungsbelege prüfen oder Mahnungen

schreiben. Dabei gehen sie nicht nur tagtäglich mit Zahlen

um, sondern setzen auch moderne Technik ein, denn

der online-Ein- und Verkauf, also E-Commerce, spielt in

Unternehmen eine immer wichtigere Rolle.

Anforderungen:

Industriekaufleute sollten vor allem eines sein: sorgfältig

und gewissenhaft, insbesondere bei der Arbeit mit

branchenspezifischer Software, von C – wie Controlling

bis U – wie Umsatzsteuer. Die Arbeit von Industriekaufleuten

erfordert kaufmännisches Denken und analytische

Fähigkeiten. Sorgfältig erstellen sie z. B. Stücklisten und

Arbeitspläne. Um kosteneffiziente Verhandlungen mit

Lieferanten von Produktionsmitteln zu führen und die

Geschäftspartner auf bestimmte Konditionen festzulegen,

sind Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen

gefragt. Der Kontakt mit Kunden und Lieferanten steht

als Industriekaufmann ebenfalls auf der Tagesordnung,

weshalb Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung

sowie Kontaktbereitschaft wichtig sind. Bei der Planung

und Steuerung der Herstellung von Waren und Dienstleistungen

sind organisatorische Fähigkeiten gefragt.

Daneben sollten Industriekaufleute offen dafür sein,

Neues zu lernen und ihr Wissen ständig zu erweitern.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Beamte des mittleren Justizdienstes sind bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern,

Staatsanwälten und Rechtspflegern nehmen sie wichtige

Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen

damit wesentlich zur Rechtsgewährung gegenüber

dem Bürger bei. Zu Beginn der Ausbildung werden die

Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu

„Justizsekretäranwärtern“ ernannt. In allen Abteilungen

bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tragen die

Justizsekretäre für den reibungslosen Ablauf der Verfahren

besondere Verantwortung. Sie sind Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Das Erscheinungsbild

der Justiz wird deshalb von ihnen erheblich mitgeprägt.

Zu den vielseitigen Aufgaben dieser Ausbildung gehören

u. a.: die Anlegung und Verwaltung der Akten; die

Überwachung von Fristen und Terminen; die Bewirkung

der Zustellung von Schriftstücken und der Ladung von

Parteien, Zeugen und Sachverständigen; die Protokollführung

in Strafverhandlungen, als auch die Berechnung

und Einziehung von Gerichtskosten.

Anforderungen:

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Entschlussfreudigkeit,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

sind für diesen Beruf ebenso notwendig wie die Fähigkeit

zum selbstständigen und eigenverantwortlichen

Arbeiten. Justizsekretäre/innen sind häufig die ersten

Ansprechpartner für das recht suchende Publikum. Neben

vielseitigen Rechtskenntnissen erfordert der Beruf auch

Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein

gutes Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Besonders geeignete Beamte/innen des mittleren Justizdienstes

können nach einer Dienstzeit von mindestens

zwei Jahren für die Laufbahn des Gerichtsvollzieherdienstes

zugelassen werden. Nach einer weiteren Ausbildung

von 18 Monaten und dem Ablegen der Gerichtsvollzieherprüfung

können sie zum/zur Gerichtsvollzieher/in

ernannt werden. Den/die qualifizierteste/n Beamten/in

steht ferner die Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen

Justizdienst offen. Die Zulassung zum Aufstieg ist

frühestens nach einer Dienstzeit von vier Jahren möglich.

Nach einer Einführungszeit von drei Jahren (Rechtspflegerstudium)

können sie die Aufstiegsprüfung ablegen

und in die Laufbahn des gehobenen Justizdienstes als

Rechtspfleger/in übernommen werden.

63


64

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau

für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.

Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.


Kaufmann/frau im E-Commerce

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Dieser neue Ausbildungsberuf mit Zukunft beschäftigt

sich mit allen Themen rund um den Onlinehandel. In

der Ausbildung erlangt man nicht nur kaufmännisches

Know-how, sondern weiß auch, wie Online-Shops technisch

funktionieren und kennt bestimmte Kniffe des

Online-Marketings, die einem erleichtern, als Händler

Dinge online zu verkaufen. Kaufleute im E-Commerce

wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung

von Waren und Dienstleistungen und präsentieren

das Angebot verkaufsfördernd in Online-Shops, auf

Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Mit

Kunden kommunizieren sie z. B. per E-Mail, Chat oder

telefonisch und nehmen Anfragen, Reklamationen oder

Lieferwünsche entgegen. Sie richten Bezahlsysteme ein,

überwachen Zahlungseingänge und veranlassen die Übermittlung

bestellter Waren und Dienstleistungen. Für die

kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie

die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und

werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern im Internet arbeiten, kaufmännisches

Verständnis besitzen, kommunikativ sein und

auch bei Stress einen kühlen Kopf bewahren. Kaufleute

im E-Commerce arbeiten hauptsächlich am Bildschirm

in (Großraum-)Büros und stellen mit Sorgfalt Produktdaten

zu Waren oder Dienstleistungen zusammen. Mit

Kundendaten gehen sie verantwortungsvoll um und

beachten die rechtlichen Regelungen, insbesondere im

Hinblick auf den Datenschutz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im E-Commerce können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Onlinemarketing

oder Controlling, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Handelsfachwirt/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben. Die Selbstständigkeit

z. B. als Onlinehändler/in oder als Vermittler von

Dienstleistungen und Erzeugnissen, die im Onlinevertrieb

angeboten werden, ist möglich.

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u. s. w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

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Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

internationale Wirtschaft zu erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.


Mediengestalter/in Digital

und Print

Tätigkeit:

Mediengestalter/innen für Digital und Print beraten ihre

Auftraggeber (Verlage, Werbeagenturen, Produktionsunternehmen)

über die kostengünstige, zielgruppen- und

mediengerechte Aufbereitung der vorliegenden Daten

und planen und steuern den gesamten digitalen Produktionsprozess.

In der Ausbildung können Sie zwischen

drei Fachrichtungen wählen: Beratung und Planung

(Sie betreuen und beraten Kunden, erstellen Angebote

für Medienprodukte, planen Projekte, bearbeiten Aufträge

und präsentieren die Ergebnisse), Konzeption und

Visualisierung (Sie analysieren Zielgruppen, erstellen

Medienkonzeptionen, präsentieren den Kunden Entwürfe

und arbeiten diese für die mediengerechte Weiterverarbeitung

aus) oder Gestaltung und Technik (Sie gestalten

Medienprodukte und planen Produktionsabläufe). Sie

kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den

digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen

Verwendungszweck zusammen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten aufgeschlossen für technische

Neuerungen sein, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

haben, eigenverantwortlich arbeiten, gern im Team

arbeiten sowie auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei sprachlicher

oder grammatischer Unsicherheit, Farbblindheit

sowie gravierender Sehschwäche.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Digital und Print können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Druckvorstufe, Desktop-Publishing oder Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Printmedien, Techniker/in im Bereich Druckund

Medientechnik oder Medienfachwirt/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druck- und

Medientechnik oder Mediendesign, -kunst zu erwerben.

Verkäufer/in

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

67

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Ausbildungsberufe

68

Unternehmen

SeitE

• August Storck KG, Ohrdruf 102

• Berghotel Betriebs GmbH & Co. KG, Friedrichroda 105

• Brandt Zwieback GmbH + Co. KG, Ohrdruf 109

• Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH gemeinnützig, Gotha und Arnstadt 122

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Gotha, Eisenach und Erfurt 130

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Erfurt und Eisenach 132

• Thoks GmbH, Waltershausen 146


Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

69


70

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Fachkraft im Gastgewerbe

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die

in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung, im

Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie informieren

und bedienen Gäste, kümmern sich um den Ausschank,

nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung von Speisen,

richten den Restaurantbereich her, helfen bei Planung

und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen und

führen Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen

sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können sie die Ausbildung

zum/zur Restaurantfachmann/frau, Hotelfachmann/frau,

Hotelkaufmann/frau oder Fachmann/frau

für Systemgastronomie beenden.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Fleischer/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große Fleischstücke

zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter, Fleischwolf,

Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse an Ernährungs-

und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen sind beim Umgang mit

Lebensmitteln eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

71


Hauswirtschafter/in

Hotelfachmann/frau

72

Tätigkeit:

Hauswirtschaftliche Aufgaben wie kochen, putzen und

bügeln kennt wahrscheinlich jeder in Privathaushalten.

Aber diese Aufgaben müssen auch z. B. in Altersheimen,

Behinderteneinrichtungen oder Krankenhäusern erledigt

werden. Hauswirtschafter/innen sind Dienstleister und

arbeiten an einer Schnittstelle aus Haushaltsführung und

Pflegedienst. Menschen versorgen und betreuen diese

Aufgaben stehen für sie im Mittelpunkt. Sie bereiten

z. B. Speisen zu, wissen, wie man Vorräte am besten

lagert und gestalten, reinigen und pflegen Räume und

Wohnumfeld. Hauswirtschafter/innen betreuen darüber

hinaus mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld alte,

kranke oder behinderte Menschen im Alltag. Auch die

Kalkulation und Abrechnung der hauswirtschaftlichen

Arbeiten gehören zu den Aufgaben der Hauswirtschafter/innen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein freundliches Wesen und ein

Interesse an Menschen mitbringen. Sie sollten in jeder

Hinsicht sorgfältig arbeiten und keine Berührungsängste

im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen haben.

Hauswirtschafter/innen müssen zupacken können und

sind bei der Arbeit meist in Bewegung. Die Arbeitszeit

richtet sich nach dem jeweiligen Einsatzbereich, ggf.

arbeiten sie auch frühmorgens oder spät am Abend und

auch an Wochenenden oder Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Hauswirtschafter/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Diätwesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Meister/in der Hauswirtschaft anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Ernährungswissenschaft,

Ökotrophologie zu erwerben. Auch eine berufliche

Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem Betrieb für

hauswirtschaftliche Dienstleistungen.

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedienung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.


Koch/Köchin

Restaurantfachmann/frau

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Sie kennen

die Vorschriften für Lebensmittelhygiene, kennen die

Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren Qualität,

Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte fachgerecht

in Kühlräumen und Gefriergeräten und kontrollieren die

Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige Speisen zu und

berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen und

betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und

die dazu passenden Getränke. Sie planen und organisieren

Veranstaltungen und Festlichkeiten mit, indem sie den

Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und pflegen sowie

Abrechnungen erstellen und die Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die deutsche

Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen,

gute Manieren und sicheres Auftreten haben, gut

Kopfrechnen können, geschickt sein und unter Zeitdruck

arbeiten können sowie kontaktfreudig und hilfsbereit

sein. Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Weinseminare,

Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung oder Rhetorik

(freies Sprechen). Wer beruflich aufsteigen möchte, kann

dies im Rahmen einer Weiterbildung als Betriebsleiter/

in für Hotel und Gaststätten oder als Restaurant- und

Barmeister/in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.

73


Süßwarentechnologe/in

74

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#sei immer

du selbst

75


Ausbildungsberufe

76

Unternehmen

SeitE

• Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gotha e. V., Gotha 114

• VHS-Bildungswerk GmbH, Gotha 149


soziale und medizinische Berufe

77


Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

78

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/in

in der Alten- und Krankenpflege anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.


Notfallsanitäter/in

Rettungssanitäter/in

Tätigkeit:

Notfallsanitäter/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und gilt als höchste nichtärztliche Qualifikation

im Rettungsdienst. Notfallsanitäter sind die Ersten, die

an einem Unfallort erscheinen. Dort verschaffen sie

sich einen Überblick über die Lage und den Zustand von

eventuell Verletzten und übernehmen deren Versorgung.

Um Menschenleben zu retten, leisten Notfallsanitäter

Erste Hilfe und führen, wenn nötig, lebensrettende

Maßnahmen durch. Sie versorgen die Patienten so lange,

bis der Notarzt erscheint und dürfen in bestimmten

Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen

bzw. dem Arzt assistieren. Gelernt wird in Blockeinheiten

in der Schule und auf den Lehrrettungswachen,

aber auch im Krankenhaus. Notfallsanitäter/innen sind

für die Pflege des Rettungsfahrzeuges zuständig und

desinfizieren es nach einem Transport, sie kontrollieren

die medizinischen Geräte, zum Beispiel den Defibrillator

und füllen die Medikamente auf.

Anforderungen:

Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in bringt eine

ziemliche Verantwortung mit sich. Weil es hier häufig

um Leben und Tod geht, müssen Entscheidungen in

kürzester Zeit getroffen werden. Deshalb müssen sie bei

Hektik und Stress einen kühlen Kopf bewahren, um in

brenzligen Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Zukünftige Notfallsanitäter/innen müssen mindestens

die Realschule abgeschlossen haben. Der Hauptschulabschluss

reicht nur aus, wenn zusätzlich bereits eine

mindestens zweijährige andere Ausbildung beendet

wurde. Notfallsanitäter/innen haben sehr unregelmäßige

Arbeitszeiten, da Unfälle zu jeder Tag- und Nachtzeit

passieren können. Sie müssen immer hoch konzentriert

sein, egal zu welcher Stunde, egal bei welchem Wetter.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Notfallsanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Medizinprodukte als „MPG-Beauftragter“. Einen

beruflichen Aufstieg können Notfallsanitäter/innen

durch eine Aufstiegsweiterbildung als Praxisanleiter/in

für Notfallsanitäter anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen zu

erwerben.

Tätigkeit:

Rettungssanitäter/innen fahren bei einem Rettungseinsatz

den Rettungs- oder Notarztwagen. Sie unterstützen

am Einsatzort die Notfallsanitäter bei der Versorgung

der Notfallpatienten bis zur Übernahme der Behandlung

durch den Notarzt. Dabei helfen sie den Notfallsanitätern/

innen Wunden zu behandeln oder Verletzte wiederzubeleben

– zum Beispiel bei Arbeits- oder Autounfällen. Vor

Ort schätzen Rettungssanitäter/innen den Gesundheitszustand

von Verletzten und Kranken schnell ein, stillen

Blutungen, beatmen Patienten künstlich oder bereiten

Infusionen vor.Sie wissen, wie man Schwerverletzte

transportfähig macht und überwachen an Bord des

Rettungswagens die Körperfunktionen eines Patienten

mithilfe moderner medizinischer Geräte. Rettungssanitäter/innen

begleiten den Verletzten auch während der

Fahrt oder des Fluges, überwachen die lebenswichtigen

Körperfunktionen und erhalten sie aufrecht. Neben

den Notfalleinsätzen führen sie Krankentransporte und

Patientenfahrdienste durch.

Anforderungen:

Rettungssanitäter/innen treffen Entscheidungen bei

denen jede Sekunde zählt! Entscheidungsfähigkeit und

Reaktionsgeschwindigkeit auch in Notfallsituationen sind

deshalb unerlässlich! Rettungssanitäter/innen müssen

körperlich und psychisch extrem belastbar sein, denn

jeder Tag verläuft anders. Als Teamplayer sind sie ein

fester Bestandteil in der Notfallrettung und müssen

Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt zeigen. Einfühlungsvermögen

zeigen Rettungssanitäter/innen im

Umgang mit kranken und verletzten Personen und sind

nicht zuletzt in guter körperliche Konstitution, etwa für

das Heben und Transportieren von Patienten auf Tragen

und für Arbeiten am Einsatzort unter Zwangshaltungen.

Ein vollendetes 18. Lebensjahr wird meist vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

Rettungssanitäter/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung

im Rettungsdienst, die landesrechtlich geregelt ist. Sie

dauert in Vollzeit 3-4 Monate, in Teilzeit bis zu 12 Monate.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rettungssanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Hygiene im Gesundheitsbereich. Einen beruflichen

Aufstieg können Rettungssanitäter/innen durch

eine Aufstiegsweiterbildung als Ausbilder/in für Erste

Hilfe anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen zu erwerben.

79


Pflegefachmann/frau

80

Tätigkeit

Altenpfleger“, „Gesundheits- und Krankenpfleger“ und

„Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ – diese drei

Ausbildungsberufe haben bald ausgedient: Sie gehen

künftig in einem neuen, universellen Pflegeberuf mit

der Bezeichnung „Pflegefachmann“ bzw. „Pflegefachfrau“

auf. Ziel ist es, den Berufsbereich der Pflege insgesamt

aufzuwerten und eine moderne und durchlässige Ausbildung

im Pflegebereich zu schaffen. Die schulische

und praktische Ausbildung dient der Vermittlung der

erforderlichen Kompetenzen für die selbstständige,

umfassende und prozessorientierte Pflege von Menschen

aller Altersstufen, in akut und dauerhaft stationären

sowie ambulanten Pflegesituationen. Damit wird

der Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen

erleichtert. Neben dem generalistischen Berufsabschluss

„Pflegefachfrau“/“Pflegefachmann“ können

Auszubildende mit Vertiefung im Bereich Altenpflege

oder Kinderkrankenpflege für das dritte Ausbildungsjahr

auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“

oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/

in“ wählen. Eine zusätzliche Qualitätsverbesserung

soll durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte,

durch eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und

mehr Praxisanleitung im Betrieb erreicht werden. Für

die berufliche Pflegeausbildung ist eine einheitliche

Finanzierung unter besonderer Berücksichtigung von

Schulgeldfreiheit und des Anspruchs der Auszubildenden

auf angemessene Ausbildungsvergütung vorgesehen. Der

erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Pflegefachmann/frau, baut auf

einem mittleren Bildungsabschluss oder einemHauptschulabschluss

in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen

Berufsausbildung, z. B. in der Gesundheitsund

Kranken- oder Altenpflegehilfe. Darüber hinaus wird

für den Zugang zur Ausbildung z. B. ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung gefordert.auf. Die Ausbildung

stellt hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit,

Leistungsbereitschaft und die Persönlichkeit des Schülers.

Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern,

seelische und körperliche Belastbarkeit, rasches

und klares Erfassen, selbständiges Denken, Zuverlässigkeit,

Ehrlichkeit und die Fähigkeit zum Umgang mit

dem Menschen sind Voraussetzungen. Die Bereitschaft

zu Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

Pflegefachmann/-frau ist eine bundesweit einheitlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

(Pflegeschulen). Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer

staatlichen Abschlussprüfung.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pflegefachkräfte können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Krankenpflege oder

Hygiene im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Stationsleiter/in

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Medizinische Assistenz oder Pflege

zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit mit einem

eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst ist möglich.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#Ent decke

dich

Neu

81


Studiengänge

82

Unternehmen

SeitE

• Avery Dennison Materials GmbH, Gotha 104

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 107

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Eisenach/Krauthausen 108

• Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 112

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 113

• EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 115

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Gotha, Eisenach und Erfurt 130

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Gotha, Eisenach und Erfurt 132

• Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 133

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 135

• Schade GmbH & Co. KG, Eisenach und Mühlhausen 140

• Strassing GmbH, Erfurt 141

• SWE Service GmbH, Erfurt 142

• TARGO Deutschland GmbH, Gotha und Erfurt 144

• Thüringer Oberlandesgericht, Gotha, Erfurt, Eisenach und Mühlhausen 147

• Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 148


duales studium und Ausbildung für abiturienten

83


84

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Bank/Vertrieb

(DHBW Mosbach) (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten in

Banken, Finanzabteilungen, Beratungsgesellschaften und

Verbänden. Im dualen Studiengang Bank/ Vertieb wird in

den Kernmodulen ein breites Wissen und Verstehen über

die Grundlagen, Theorien, Konzepte und Methoden des

gewählten Studienfaches aufgebaut. Die Studierenden

lernen, relevante Informationen mit wissenschaftlichen

Methoden zu sammeln und unter der Berücksichtigung

wissenschaftlicher Erkenntnisse zu interpretieren. Bei der

Verteidigung eigener Positionen im Fachgebiet lernen die

Studierenden auch gesamtgesellschaftliche und ethische

Aspekte in die Argumentation mit einzubeziehen und reflektieren

über Chancen und Risiken bei der Anwendung

des Gelernten in der Praxis. In den Praxismodulen lernen

sie den organisatorischen Ablauf eines Kreditinstitutes

kennen und üben die Handhabung branchenspezifischer

Instrumente und Techniken ein. Die Studierenden lernen,

Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Ideen

und Ansichten in ihrem Arbeitsfeld gegenüber Fachvertretern

und Laien vorzutragen und zu verteidigen. Der

Theorie-Praxistransfer wird durch Reflexionsberichte und

praxisbegleitende Projektarbeiten unterstützt. In den

bankspezifischen Profil- und Wahlmodulen erhalten sie die

Möglichkeit, ihr Kompetenzprofil für bankwirtschaftliche

Themen zu schärfen sowie sich nach eigenen Interessenlagen

zusätzlich zu qualifizieren. Um den Studierenden

die Möglichkeit zu bieten, spezielle Schlüsselkompetenzen

gesondert zu trainieren, wurden im Studienbereich

Wirtschaft Module zu „Schlüsselkompetenzen“

eingerichtet. Folgende Schlüsselqualifikationen werden

in der Studienrichtung BWL-Bank derzeit verpflichtend

gelehrt: Präsentationskompetenz incl. gezielter Übungen,

Projektmanagement und Unternehmenssimulation,

Kommunikation und Rhetorik sowie Bankensimulation.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern zunächst

ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich geeigneten Unternehmen

abzuschließen. Als persönliche Eigenschaften

sollte man mitbringen: Ausdauer, Willensstärke, Belastbarkeit

und Mobilität in Bezug auf die Entfernung zwischen

Studien- und Praxisort.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Baubetriebsmanagement

(BA Glauchau) (4)

Studieninhalte:

Die Bau- und Immobilienbranche ist einer der bedeutendsten

Wirtschaftszweige. Sie bietet innovative Lösungen

für den Aufbau und die Modernisierung der Gebäudeund

Infrastruktur. Die arbeitsteiligen, komplexen und

zunehmend digitalisierten Bauprozesse erfordern eine

enge Vernetzung aller am Bau Beteiligten. Gefragt ist

dabei künftig neben einer hohen fachlichen Kompetenz

auch die professionelle Koordination an den Schnittstellen

der einzelnen Bereiche. Ziel des dualen Studiums

der Betriebswirtschaft ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für Unternehmen des Bauhaupt- und

Baunebengewerbes. Die enge Verzahnung von Theorie

und Praxis gewährleistet sowohl einen generalistischen

als auch anwendungsorientierten Qualifikationserwerb.

Fachliche Qualifikationsziele: Über das allgemeine betriebs-

und volkswirtschaftliche Wissen hinausgehend

werden spezielle baubetriebliche und baurechtliche

Kenntnisse zum Management von Bauunternehmen

vermittelt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

(DHGE Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden immer

seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Markterfolg

von Unternehmen und Einrichtungen werden somit

ausgeprägt durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert die Spezifika von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management durch

dafür speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte. Die

Struktur des Studiums entspricht dieser Entwicklung.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Basisgebieten

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und E-Business sowie

Kooperationsmanagement. Im Sinne einer umfassenden

Herausbildung von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und

Fremdsprachen integriert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (6)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und

Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die Arbeit

in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen erwerben

die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des Großund

Einzelhandels. Angebote wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

praxisintegrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis. Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

sowie Kompetenz im Umgang mit neuen

Medien sind weitere Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Handel

(DHGE Gera) (7)

Studieninhalte:

Der Handel unterliegt weltweit einer großen Dynamik in

seinen Angeboten, in der Struktur seiner Geschäftstypen

und der Gestaltung der Vertriebskonzepte.Hierfür werden

qualifizierte Betriebswirte benötigt, die sich durch

fundiertes ökonomisches Fachwissen auszeichnen sowie

die theoretischen Grundlagen der Handelspraxis unter

Berücksichtigung künftiger Trends beherrschen. Das

Bachelorstudium Handel orientiert sich im Unterricht

sowohl an überregionalen Großbetrieben als auch an

kleinen und mittleren Handelsbetrieben der unterschiedlichsten

Branchen. Neben einer breiten betriebswirtschaftlichen

Grundlagenausbildung, die alle Instrumente

der Handelsbetriebslehre vermittelt, erhalten die

Studierenden umfassende Einblicke in das Marketing,

Controlling und Finanzmanagement. Handelsspezifische

Vertiefungsfächer wir Konsumentenverhalten, Rhetorik

und Verkaufspsychologie ergänzen die Ausbildung. In

den Praxisphasen liegt der Fokus auf aktuellen Fällen

der Handelspraxis, angewandter Marktforschung vor

Ort und Umweltmarketing. Die Absolventen der Studienrichtung

Handel sind mit einer Methoden- und Sozialkompetenz

ausgestattet, die ihnen den Praxiseinstieg

sofort ermöglicht und sie zu handlungsfähigem Fach- und

Führungskräftenachwuchs qualifiziert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

neben der Hochschulreife das Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten,

analytisches und mathematisches Denkvermögen, Motivation,

Leistungswille und Teamgeist sowie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben der Praxis. Gute

Deutschkenntnisse und ausbaufähige Englischkenntnisse

sind ebenso von Vorteil wie gute Kommunikations- und

Präsentationsfähigkeiten sowie Kompetenz im Umgang

mit neuen Medien

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Handel, Vertiefung

Konsumgüterhandel (DHBW Heilbronn) (8)

Studieninhalte:

Edle Designerkleidung, trendiges Smartphone, einfache

Zahnpasta – Konsumgüter werden heute über Länder

und Kontinente hinweg gehandelt. In diesem Studiengang

lernen Sie, für eine Firma globale Lieferungen zu

planen und durchzuführen. Sie erfahren, wie Sie mit

weltweiten Netzwerk-Partnern zusammenarbeiten und

komplexe IT-Systeme einsetzen, um Geschäfte hoch

effizient abzuwickeln. Sie erhalten fundiertes Wissen

in Betriebswirtschaft. Darauf aufbauend erlangen Sie

wissenschaftliche Kenntnisse in Handelsmarketing,

Finanzwesen, Personalwirtschaft und -führung. Sie

können Ihre Sprachkenntnisse in Wirtschaftsenglisch

vertiefen. Zur Entwicklung Ihrer Führungs- und Managementkompetenzen

bietet Ihnen die Hochschule

Trainings und Auslandsaufenthalte. Während deiner

Praxisphasen erlernen die Studenten sämtliche Abläufe

in der Filiale kennen, von der Warenbestellung über die

Kontrolle von Lieferungen bis zur richtigen Lagerung

von Lebensmitteln.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

neben der Hochschulreife das Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten,

analytisches und mathematisches Denkvermögen, Motivation,

Leistungswille und Teamgeist sowie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben der Praxis. Gute

Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie

Kompetenz im Umgang mit neuen Medien sind weitere

Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden Theorie- und

Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Immobilienwirtschaft

(DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Immobilienwirtschaft zeichnet

sich durch eine enge Verzahnung von theoretischen

und praktischen Studienabschnitten aus. Die Studierenden

erwerben profundes volkswirtschaftliches,

juristisches, mathematisch-statistisches und informationstechnologisches

Wissen. Das Studium vermittelt

zudem Lösungen zu aktuellen Fragen wie Leerstand

und Rückbau von Wohnungen, Wohnumfeldgestaltung,

altersgerechtes Wohnen, Miteinander von Alt und

Jung oder Sozialmanagement. Durch den ausgeprägten

Praxisbezug des Studiums und die Vermittlung von

fachübergreifenden Handlungskompetenzen sind die

Absolventen auf vielfältigste Managementaufgaben in

sämtlichen Unternehmensbereichen der Immobilienwirtschaft

vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/

Träger). In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung

in Deutsch und ausbaufähige Englischkenntnisse sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen. Die

Praxispartner erwarten außerdem ein Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten

sowie analytisches und mathematisches Denkvermögen.

Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten und

die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien werden

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Industrie

(DHGE Gera) (10)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Industrie vermittelt alle klassischen

betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen, wie z. B.

Marketing, Vertrieb, Produktionswirtschaft, Projektmanagement

und Controlling. Hinzu kommen Rechnungswesen,

Wirtschaftsmathematik, VWL u. a. Die Erlangung

von Kenntnissen im interkulturellen Management ist

ebenso Bestandteil des Studiums wie das Erwerben von

Qualifikationen in IT-Anwendungen und E-Commerce.

Hinzu kommen Lehrinhalte in Wirtschaftsenglisch,

Präsentations- und Verhandlungstechniken sowie Rhetorik.

In den Praxisphasen wenden die Studierenden

ihr theoretisches Wissen an, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik

(DHGE Gera) (11)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (12)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium Mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(FH Erfurt) (13)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen. Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger) sowie

ein 6-wöchiges Vorpraktikum. Das Vorpraktikum ist vor

Beginn des Studiums abzuleisten und für die Zulassung zum

Studium nachzuweisen. Alternativ kann es bis zum Ende

des 2. Semesters abgeleistet werden. Das Vorpraktikum

ist in der Regel in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb

des Baugewerbes abzuleisten. Eine abgeschlossene Berufsausbildung

als Maurer/-in, Betonbauer/-in, Zimmerer/-in,

Straßenbauer/-in, Bauzeichner/-in wird als Vorpraktikum

anerkannt. In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre (7 Semester) mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (14)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit,

Umwelt- und Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement,

Qualitätsmanagement und Komplexpraktika vermitteln

neben den fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen

Praxisphasen in den Unternehmen der Praxispartner

lernen die studierenden Prozessabläufe und die komplexen

Zusammenhänge zwischen Funktionalität, Kosten und

Zertifizierung kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische

Fertigkeiten durch die Lösung von Laboraufgaben an

industrienahen Geräten und Anlagen der Berufsakademie

Gera. Die Absolventen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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90

Bachelor of Engineering

Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

(DHGE Gera) (15)

Studieninhalte:

Eine einwandfreie Produktion und das damit verbundene,

professionelle Qualitätsmanagement spielen in den Unternehmen

der Industrie eine entscheidende Rolle zur

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Zu den Aufgaben

der Fertigungsmesstechnik zählen die Feststellung von

Abweichungen zu den gestellten Anforderungen an die

erzeugten Produkte, die Erkennung der Ursachen dieser

Abweichungen und eine Lösungsfindung. Dieses Studienangebot

richtet sich vor allem an junge Menschen mit

vielseitigen Interessen. Es umfasst ein breites Spektrum

an Themen aus den Bereichen der Naturwissenschaften

und Technik. Neben den Grundlagenfächern werden

spezifische Inhalte wie Fertigungsmesstechnik, Konstruktion/CAD,

Fertigungstechnik, Werkstoffkunde,

Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Zertifizierungsmanagement

sowie viele weitere Themen gelehrt.

Ergänzt wird das Studium durch betriebswirtschaftliche

Fächer, Informatik, und Fachenglisch. Die theoretische

Wissensvermittlung wird durch fachspezifische und

fachübergreifende Laborarbeiten gefestigt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern,

insbesondere Physik und Mathematik, Sinn für technische

Zusammenhänge, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis

nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (16)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(DHGE Eisenach) (17)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im Fokus des dualen Bachelorstudiums

Kunststofftechnik. Es vermittelt sowohl

umfassende mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich die Studierenden zu

Kunststoffen und Kautschuks, deren Be- und Verarbeitung

sowie zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen dafür

an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden an

konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners mit. Eine Ausbildung

in betriebswirtschaftlichen Fächern, eine Sprachausbildung

in Englisch sowie Lehrinhalte zur Informatik und

zu Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung sind

mit ihrer hohen praxisorientierten Methoden- und Sozialkompetenz

auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunststoff

und Kautschuk verarbeitenden Industrie vorbereitet und

sofort als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (18)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (19)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(DHGE Eisenach) (20)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittlerrolle

zwischen den technischen und den betriebswirtschaftlichen

Bereichen eines Unternehmens. Das duale Bachelorstudium

Technisches Management orientiert sich an

diesen Anforderungen und vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE). In den Praxisphasen werden die

Studierenden mit konkreten Fertigungsverfahren und

Projektsteuerungen im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche Fächer, Organisations-

und Managementtechniken, Informatik und

Fremdsprachen vertiefen und ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit ihrer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (21)

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(DHGE Eisenach) (22)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden

des wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten und

Technologien steigt auch der Bedarf nach entsprechend

qualifizierten Vertriebskräften. Der Studiengang verbindet

hierzu das klassische Ingenieurstudium mit dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die Vermittlung

der technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen

Kompetenzen, die für die erfolgreiche Tätigkeit

eines Vertriebsingenieurs als Bindeglied zwischen den

gewerblichen Kunden im In- und Ausland und dem eigenen

Unternehmen benötigt werden. Das Einsatzgebiet

reicht über alle technologieorientierten Branchen mit

erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen.

Absolventen/-innen des Studiengangs verfügen u. a. über

fundierte Kenntnisse in Maschinenbau, Elektrotechnik

und Informatik, Produktionswirtschaft, Marketing,

Vertriebs-, Kunden- und Servicemanagement sowie

Qualitäts- und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht

und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

93


94

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieurwesen FR

Automobilmanagement (BA Glauchau) (23)

Studieninhalte:

Das Bachelorstudium des Wirtschaftsingenieurwesens

„Automobilmanagement“ vermittelt den Studierenden

die Fähigkeit, mit problemlösungsorientierten Ansätzen

wirtschaftliche und technische Fragestellungen serviceorientierter

Unternehmen des Automobilhandels zu

bearbeiten. Die Absolventen besitzen die Fähigkeit, die

automobil-wirtschaftliche Wertschöpfungskette ganzheitlich

zu betrachten, zu verstehen und zu bewerten.

Dabei ist die Entwicklung von betriebswirtschaftlichen

und technischen Wissen, kommunikativen Vermögen

(auch in einer Fremdsprache) sowie Kompetenzen und

Erfahrungen im After Sales Bereich (Automobilhandel)

zu verbinden. Die Vielseitigkeit der Tätigkeitsfelder eines

Automobilmanagers spiegelt sich auch im Studium wider,

in dem die Studierenden als Generalisten mit Kenntnissen

in der Automobiltechnik, Wirtschaft und im Management

ausgebildet werden. Automobilmanager werden innerhalb

technisch-wirtschaftlicher Querschnittsfunktionen, wie

z. B. für strategische, logistische oder planerische Aufgaben

im Service, Marketing, Vertrieb von Automobilen und

Serviceleistungen sowie im Teile- und Zubehör verkauf,

im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung

sowie innerhalb der Geschäftsleitung tätig.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Abiturientenprogramm Kaufland

(24)

Studieninhalte:

In den ersten 18 Monaten machst du deine Ausbildung

zum Kaufmann im Einzelhandel. Im Blockunterricht eignest

du dir das notwendige Theoriewissen an, welches

du in einer unserer Filialen direkt in der Praxis anwenden

kannst. Verkaufsgespräche mit Kunden sind dabei ebenso

Lerninhalt wie Warenkunde, Sortimentskontrolle oder

der Umgang mit unserem Warenwirtschaftssystem. Du

erstellst Personaleinsatz- und Organisationspläne und

wertest Verkaufsstatistiken und betriebswirtschaftliche

Kennzahlen aus. Nach erfolgreichem Abschluss zum

Kaufmann im Einzelhandel startet deine Fortbildung zum

Handelsfachwirt. In den nächsten 18 Monaten verantwortest

du eigenständig einen Bereich und unterstützt

so deinen Leiter des Warenbereichs. Berufsbegleitend

absolvierst du im Blockunterricht die Fortbildung zum

Handelsfachwirt. Nach drei Jahren hast du somit zwei

Abschlüsse in der Tasche und bist optimal für deinen

weiteren Karriereweg bei uns vorbereitet. Bei guten

Leistungen übernimmst du eine Führungsposition. Als

Leiter eines eigenen Warenbereichs bist du beispielsweise

für den Bereich Obst und Gemüse zuständig. Dabei

bist du verantwortlich für die Mitarbeiter des Bereichs,

wertest Kennzahlen aus und sorgst dafür, dass immer

genügend Ware verfügbar ist.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Bei guten Leistungen übernimmst du eine Führungsposition.

Als Leiter eines eigenen Warenbereichs bist du

beispielsweise für den Bereich Obst und Gemüse zuständig.

Dabei bist du verantwortlich für die Mitarbeiter des

Bereichs, wertest Kennzahlen aus und sorgst dafür, dass

immer genügend Ware verfügbar ist.

Ausbildungsdauer:

erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) nach

weiteren 18 Monaten


Abiturientenprogramm

Vertrieb Lidl

(25)

Studieninhalte:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Schon nach drei Jahren besteht die Möglichkeit die

Leitung einer eigenen Filiale mit rund 15 Mitarbeitern

zu übernehmen – inklusive der Möglichkeit, sich zum/

zur Verkaufsleiter/in weiterzuentwickeln.

Diplom Ing. (BA)

Bauingenieurwesen

Straßen-, Ingenieur- und Tiefbau (BA Sachsen/

Glauchau) (26)

Studieninhalte:

Das Bauingenieurwesen ist der traditionsreichste Studiengang

der Akademie. Ziel des dualen Studiums im Studiengang

Bauingenieurwesen,Studienrichtung Straßen-,

Ingenieur- und Tiefbau ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für die Planung und Errichtung von

Bauwerken bis zur Erdoberfläche sowie für die Planung

und Errichtung von Brücken, Straßen und Wegen. Im

Mittelpunkt des Studiums stehen Konzeption, Planung,

Konstruktion, Berechnung sowie Ausführungsplanung.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet

sowohl einen generalistischen als auch anwendungsorientierten

Qualifikationserwerb. In unserer

globalisierten Wirtschaft wird über die Hälfte aller

Bruttoanlageinvestitionen im Bausektor getätigt. Für

Bauingenieure bestehen auf dem Arbeitsmarkt hervorragende

Karrieremöglichkeiten.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung sind ein Ausbildungsvertrag mit

einem anerkannten Praxispartner der B A und der Nachweis

der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife

oder ein gleichwertiger Nachweis (Anerkennung der

Gleichwertigkeit durch das zuständige Ministerium des

Freistaates – SMWK), oder eine Meisterprüfung oder eine

abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit einer

erfolgreich bestandenen Zulassungsprüfung.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Diplom Rechtspfleger/in FH

Laufbahn des gehobenen Justizdienstes,

Laufbahnzweig Rechtspflegerdienst

(Hessische Hochschule für Finanzen und

Rechtspflege in Rotenburg a. d. Fulda) (27)

Studieninhalte:

Rechtspfleger/innen als Beamte des gehobenen Justizdienstes,

sind als selbständiges Organ der Rechtspflege,

welches sich durch die Änderung der Gerichtsorganisation

neben den allseits bekannten Rechtspflegeorganen (Richter,

Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar) entwickelt

hat, bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig.

Im Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegegesetz

übertragenen Geschäfte entscheiden die Rechtspfleger/

innen in eigener Verantwortung und sind hierbei nur

dem Gesetz unterworfen. Die sachliche Unabhängigkeit

bei der Ausübung der Funktionen unterscheidet den

Rechtspfleger in seiner Tätigkeit von den Beamten der

gehobenen Laufbahnen aller übrigen Verwaltungen.

Diese Sonderstellung ist im Rechtspflegegesetz bundeseinheitlich

geregelt. Die Aufgaben bei den Gerichten

unterteilen sich in die der freiwilligen und die

der streitigen Gerichtsbarkeit. Das Schwergewicht der

Aufgaben eines/r Rechtspflegers/in liegt auf dem Gebiet

der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die zum sachlichen

Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehört. Hierzu

zählt das umfangreiche und rechtlich schwierige Gebiet

des Grundbuchrechts, das Registerrecht, Nachlasssachen

oder das Familien- und Betreuungsrecht. Im Rahmen

der streitigen Gerichtsbarkeit sind Rechtspfleger beteiligt

bei Insolvenzverfahren, Zwangsversteigerung,

Zwangsverwaltung und Zwangsvollstreckungsverfahren.

In Strafverfahren vollstrecken Rechtspfleger die

vom Richter rechtskräftig verhängten Strafen bei der

Staatsanwaltschaft.

Anforderungen:

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den

gehobenen Justizdienst kann sich bewerben, wer: die

Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen

als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen

kann; die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG

besitzt und die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung

in das Beamtenverhältnis auf Widerruf nach den

aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften,

insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz in

Verbindung mit § 7 Beamtenstatusgesetz, erfüllt. Der

Rechtspflegerberuf verlangt neben der Fähigkeit komplexe

Sachverhalte zu erfassen, Zusammenhänge zu verstehen

und Rechtsfragen herauszufiltern auch die Bereitschaft

sich dem recht suchenden Bürger anzunehmen und

ihm eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen

Möglichkeiten zu helfen. Rechtspfleger/innen müssen

Sie Verfahrensfragen klären, Verfahren leiten, über

eingehende Anträge entscheiden und diese Entscheidungen

angemessen vermitteln und rechtfertigen. All

dies setzt ein umfassendes Fach- und Allgemeinwissen

sowie Einfühlungsvermögen, Entschlusskraft, Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und ein gutes

Ausdrucksvermögen voraus.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungsund

Prüfungsordnung für die Anwärter der Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes (ThürRAPO). Zu Beginn der

Ausbildung werden die Bewerber in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf zu „Rechtspflegeranwärtern” ernannt.


#Viel Erfolg

bei deiner

Ausbildung!

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Angebote

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der ausbildenden

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AUS- UND FORTBILDUNGSZENTRUM DES BAUGEWERBES GOTHA E.V.






Ansprechpartner: Andreas Kley, Ausbildungsleiter weitere Infos unter:


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vom ersten Tag an

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(z. B. im 3. Lehrjahr 960,58 €)

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die Fahrt zur Berufsschule

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und Schulbüchern

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Gotha GmbH

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Zertifiziertes Bestattungsunternehmen

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Steinbildhauer (m/w/d)

Ausbildungsbeginn: 01.08.2020

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Ausbildungsbeginn: 01.08.2020

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Die überbetriebliche Ausbildung findet zentral in

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Lehrfriedhof. Dort herrschen exzellente Bedingungen,

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Ausbildungsbeginn: 01.08.2020

Das sind wir:

• ein zertifizierter Markenzeichenbetrieb mit

über 100-jähriger Tradition

• langjährige Erfahrung in Ausbildungen

• alle Servicebereiche unter einem Dach

Das bieten wir:

• Unterstützung bei der Wohnungssuche

• Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nach

entsprechend bestandener Prüfung

• Weiterbildungsmöglichkeiten

• Teamarbeit mit ausgebildeten Kollegen

Bewerbungen sind bis zum 31.12.2019 postalisch (Langensalzer Straße 89,

99867 Gotha) oder per E-Mail an: info@bestattung-gotha.de möglich!

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auch an dem Design der Fahrzeuge von Morgen arbeiten? Dann ist es Zeit

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Was uns auszeichnet, ist unser leistungsstarkes und hochmotiviertes Team.

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Kontaktinformationen:

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Im Fokus liegt die Automation des gesamten Material-

und Datenflusses der Prozesskette Schneiden

und Biegen. Zum Portfolio gehören Laserschneidsysteme,

Abkantpressen sowie entsprechende

Automations- und Softwarelösungen. Umfassende

Dienstleistungen runden das Angebot ab.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Niederönz

(Schweiz). Drei weitere Entwicklungs- und Produktionsstandorte

befinden sich in Gotha (Deutschland),

in Tianjin (China) und in Shenzhen (China). In über

30 Ländern ist Bystronic mit eigenen Verkaufs- und

Servicegesellschaften aktiv und in zahlreichen weiteren

Ländern mit Agenten vertreten.

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Für unseren Standort in Waltershausen.

Ausbildungsberufe

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Kunststoff- und Kautschuktechnik

Duales Studium

› Bachelor of Engineering

FR: Kunststofftechnik

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Ausführliche Informationen zu allen Ausbildungs- und Studiengängen sowie Online-Bewerbung unter:

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+ Industriemechaniker (m/w/d)

+ Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

+ Fachkraft für Metalltechnik (m/w/d)

+ Fachkraft für Logistik (m/w/d)

Du suchst eine Ausbildung, die Dir nicht nur Spaß macht, sondern auch

eine berufliche Perspektive bietet? Du bist motiviert, technisch

interessiert, teamorientiert und flexibel? Dann starte doch einfach auf

direktem Weg in eine erfolgreiche Zukunft: Mit einer Ausbildung in der

DECKEL MAHO Seebach GmbH.

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Unternehmen des Werkzeugmaschinenbaus, in einer Branche mit

Zukunft, unter Einsatz modernster Technik.

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Wir sind Fortschrittmacher in 42 Branchen und

weltweit führender Hersteller von spanenden

Werkzeugmaschinen. Unser Angebot umfasst

sowohl Dreh- und Fräsmaschinen als auch

Advanced Technologies, wie ULTRASONIC,

LASERTEC und ADDITIVE MANUFACTURING sowie

Automatisierungs- und ganzheitliche Technologielösungen.

Produkte, die auf Maschinen von DMG MORI

entstanden sind, begleiten Menschen rund um

den Globus durch den Tag, umrunden die Erde

oder fliegen sogar bis in die Galaxien.

Als „Global One Company“ sind wir mit über

12.000 Mitarbeitern an 157 Vertriebs- und

Servicestandorten in 79 Ländern für unsere

Kunden weltweit präsent – über alle Grenzen

hinweg.

Wir beenden die berufliche Bildung nicht am letzten Tag Deiner

Ausbildung. Die Qualifizierung des eigenen Nachwuchses hat für uns

oberste Priorität. Ob Service-Mitarbeiter, Meister oder Ingenieur – mit

den entsprechenden Voraussetzungen eröffnen wir Dir vielversprechende

Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft.

Alle weiteren Informationen auch zu kaufmännischen Aus bildungsberufen

sowie dualen Studiengängen findest du unter www.dmgmori.com

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Der DRK Kreisverband Gotha e.V. ist Träger von zwei ambulanten

Sozialstationen, einem Rettungsdienst, zwei Kindertagesstätten und zehn Rot-

Kreuz-Bereitschaften. Gleichzeitig betreiben wir eine Kleiderkammer, die Tafel

Gotha, den Hausnotruf, einen Suchdienst sowie ein Seniorenbüro.

Wir bieten ab 01.09.2020 Ausbildungsplätze zum/zur:

Altenpfleger/in

Notfallsanitäter/in, Rettungssanitäter/in

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Sieben gute Gründe für einen Beruf in der Pflege und

Notfallrettung:

+ Arbeit mit Menschen

es geht um den Körper und den Geist

+ Sinnvolle und bedeutsame Arbeit

Menschen helfen und die Lebensqualität verbessern

+ Abwechslungsreich

vielfältige Arbeit, kein Tag gleicht dem anderen

+ Anspruchsvolle Arbeit

in Medizin und Pflege gibt es ständig Neuerungen

+ Teamwork und selbständige Arbeit

hohe Anforderungen an den Einzelnen aber auch im Team

arbeiten für einen schnellen, reibungslosen Ablauf

+ Zukunftssicherheit und viele Möglichkeiten

Pflege und Notfallrettung werden immer wichtiger

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung an einem Beruf mit

Zukunftsperspektiven haben, senden Sie Ihre

Bewerbungsunterlagen, gern auch per E-Mail, an:

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gotha e.V.

Vorstand Frau Köhler

Oststraße 31 , 99867 Gotha

E-Mail: info@drk-gotha.de


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In fast jedem Automobil steckt ein bisschen EDAG. Wir sind der Experte in der Gesamtfahrzeugentwicklung

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umfangreiches Ausbildungs- und Studienangebot. Informiere dich jetzt auf unserem Bewerberportal unter:

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Ausbildung

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FR Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Duales Studium

• Bachelor of Engineering (m/w)

· Engineering Technisches Management

· Engineering Konstruktion

• Bachelor of Science (m/w)

· Wirtschaftsingenieur/in – Technischer Vertrieb

Deine Ansprechpartnerin: EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH · Ausbildung · Frau Melanie Werner

Tel. +49 661 6000-215 · Bitte bewirb dich über unser Bewerber-Portal unter www.edag.de/karriere

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Von der Produktidee bis zur Serienfertigung.

Unser Familienunternehmen ist auf die Herstellung technischer Kunststoffteile jeglicher Art in höchster Präzision

und Qualität spezialisiert. Die Herstellung der dazu notwendigen Spritzgussformen, sowie die Produktion der

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Unser Kundenkreis reicht von der Elektroindustrie, über die Automobilindustrie,

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Perspektiven für junge Menschen

und Ausbildungsbetriebe

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Die Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH – gemeinnützig – ist als Tochter der traditionsreichen

Stiftung Grone-Schulen in Hamburg seit 1991 ein verlässlicher Partner für ausbildende

Unternehmen und für junge Menschen auf der Suche nach beruflichen Perspektiven. Unsere Angebote

reichen von Berufsorientierung, Berufsvorbereitung über Ausbildung und berufliche Qualifizierung bis

zur Unterstützung von betrieblicher Ausbildung.

Aktuell bieten wir im Auftrag der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter Ausbildungsbetrieben und

jungen Menschen auf dem Weg in den Beruf folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

Ausbildungsbegleitende Hilfen: Betriebliche Auszubildende mit Lernschwierigkeiten erhalten

Unterstützung von erfahrenen Lehrkräften beim Erarbeiten und Festigen beruflicher Kenntnisse

und im Bedarfsfall sozialpädagogische Begleitung.

• Assistierte Ausbildung: Erfahrene Ausbildungsbegleiter/innen coachen Auszubildende und bei

Bedarf Ausbildungsverantwortliche im Betrieb. Lehrkräfte unterstützen die Auszubildenden beim

Erwerb der beruflichen Kenntnisse und Sozialpädagogen/-pädagoginnen helfen bei der Lösung

verschiedener Probleme.

Unsere Angebote im Überblick

Aktivierungs- und Vermittlungsmaßnahmen:

• Marktchance Plus – individuelles Einzelcoaching

• Neustart – Coaching für Bedarfsgemeinschaften

• MOA – Motivieren, Orientieren und Aktivieren

• Intensivcoaching

• Marktchance Inklusion

Ausbildungen/Umschulungen:

• Floristin/Florist

• Köchin/Koch

• Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement

• Hauswirtschafter/-in

• Fachlagerist/-in

• Verkäufer/-in

• Maschinen- und Anlagenführer/-in

Qualifizierungsbausteine/Fortbildungen:

• Praktiker für Floristik

• Servicekraft Küche (IHK)

• Trainingszentrum Lager/Logistik

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Franziska Kaufmann

Fon 03621 39821110

Mobil 01525 4716667

gotha@grone.de

Beratung und Anmeldung

Grone-Bildungszentren Thüringen

GmbH – gemeinnützig –

Standort Gotha

Südstr. 15 • 99867 Gotha

www.grone.de/thueringen

Grone-Bildungszentren Thüringen

GmbH – gemeinnützig –

EIN UNTERNEHMEN DER STIFTUNG GRONE-SCHULE


Starte Deine Karriere

www.karriere.garant.de

Du willst werden:

Mechatroniker (m/w/d)

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Industriekaufmann (m/w/d)

Holzmechaniker (m/w/d)

Fachlagerist (m/w/d) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d)

123

Deine Ansprechpartnerin: Katrin Krüger

T +49 (0) 36202/91-0

E personal@garant.de

www.garant.de

DEIN JOB.

DEINE ZUKUNFT.

DEIN GEIS.

Berufskraftfahrer und weitere spannende

Ausbildungsberufe findest du bei Geis in Ohrdruf.

• Kaufmann für Spedition und

Logistikdienstleistung (m/w/d)

• Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w/d)

• Fachlagerist (m/w/d)

• Berufskraftfahrer (m/w/d)

Besuche uns auch auf

Facebook!

www.facebook.com/GeisGruppe

KONTAKT:

Geis Eurocargo GmbH

Westfalenstraße 7

99885 Ohrdruf

Ansprechpartner

Frau Katrin Scheikel

+49 (0) 3624 - 3717 18

info.karriere@geis-group.de

Noch Fragen? Frau Scheikel

hilft dir gern weiter.

JETZT ONLINE BEWERBEN.

www.geis-group.com/ausbildung


AUSBILDUNG. MADE BY GEIS.

Unsere Ausbildungsberufe

(m/w/d):

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Fachlagerist

• Kaufmann für Spedition und

Logistikdienstleistung

124

Geis Industrie-Service

GmbH

Ringstraße 25

99885 Ohrdruf

Ansprechpartner:

Frau Annett Sumlak

+49 (0) 3624 - 317 225

info.karriere@geis-group.de

JETZT ONLINE BEWERBEN.

www.geis-group.com/ausbildung

Besuche uns auf

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www.facebook.com/GeisGruppe


Wir suchen Dich

... für Elektronik made in Germany!

HASEC-Elektronik GmbH

Röberstraße 5

99848 Wutha-Farnroda /Germany

E-Mail karriere@hasec.de

125

AUSBILDUNG BEI DER HASEC-ELEKTRONIK GMBH

DEIN ZUGANG ZU EINER ERFOLGREICHEN ZUKUNFT !

Wir bieten folgende Ausbildungsplätze an:

... für Elektronik made in Germany!

Elektroniker(in) für Geräte & Systeme

Mechatroniker(in)

Industriekaufmann/frau

Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen sendest

Du vorzugsweise per E-Mail an karriere@hasec.de oder schriftlich an die

HASEC-Elektronik GmbH, Röberstraße 5, 99848 Wutha-Farnroda

Nähere Informationen zu unseren aktuellen Ausbildungsangeboten

findest Du auf unserer Homepage unter:

www.hasec.de/de/karriere/ausbildung und

www.hasec.de/de/karriere/offene-stellen


Unser Talent: Dinge

in Bewegung bringen.

126

Als einer der führenden Spezialisten im Bereich Handels- und Lagerlogistik sorgen wir bei

Hermes Fulfilment dafür, dass die Wachstumsbranche E-Commerce immer schön in Bewegung

bleibt. An unserem Standort Ohrdruf suchen wir stets engagierte Auszubildende (m/w/d),

die zusammen mit uns die Marktplätze von morgen gestalten.

Bewege gemeinsam mit uns Großes – zum Beispiel mit einer Ausbildung als:

· Fachlagerist (m/w/d)

· Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik

Standort: Ohrdruf

Ausbildungsbeginn: 01.08.2020

Oder komme zu uns als:

· Praktikant (m/w/d) im Lagerbereich

Bewirb dich online unter

www.hermesworld.com/ausbildung-hf

oder postalisch an:

Hermes Fulfilment GmbH

Martin Schein

Hamburger Straße 1, 99885 Ohrdruf

hf-oh-bewerbung@hermes-ws.com

Lebe dein Talent.

www.hermesworld.com/ausbildung-hf


Einsteigen und

durchstarten.

Die Hirschvogel Automotive Group zählt zu den

erfolgreichsten Herstellern von massiv umgeformten

Bauteilen aus Stahl und Aluminium. Rund 5.300 Mitarbeiter,

davon mehr als 700 am Standort Marksuhl,

stellen in neun Werken weltweit Umformteile und

Komponenten für die Automobilindustrie und ihre

Systemlieferanten her.

127

Berufsausbildung

Wir bieten Ausbildungsplätze für diese zukunftsweisenden Berufe an:

Elektroniker (m/w/d) für Automatisierungstechnik

Industriemechaniker (m/w/d)

Industriekaufmann (m/w/d)

Technischer Produktdesigner (m/w/d)

Werkstoffprüfer (m/w/d)

Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

Bitte senden Sie uns für den Start

September 2020 bis zum 14.09.2019

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

zu. Voraussetzung ist der

qualifizierende Hauptschulabschluss,

die mittlere Reife oder das Abitur.

Wir bieten Ihnen neben einer

attraktiven Ausbildungsvergütung

ein spannendes Arbeitsumfeld

und hervorragende Weiterentwicklungsmöglichkeiten

im Anschluss

an Ihre Ausbildung.

Hirschvogel Eisenach GmbH

Personalabteilung

Dr.-Manfred-Hirschvogel-Straße 3

99819 Marksuhl

Telefon 036925 248-1610

Ein Unternehmen der

Hirschvogel Automotive Group

www.hirschvogel.com

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Sie sollten folgende Anforderungen erfüllen:

1. min. Mittlere Reife,

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit sind uns

besonders wichtig

Sie sollten folgende Anforderungen erfüllen:

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

An alle, die was auf dem

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haben...

Zum 01.08.2020 suchen wir einen

Auszubildenden zum:

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für Ihr Handwerk

128

Kaufmann (m/w/d)

E-Commerce

1. min. Mittlere Reife,

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit sind uns

besonders wichtig

Kaufmann (m/w/d)

Groß- und Außenhandel

1. min. Mittlere Reife,

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit sind uns

besonders wichtig

Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w/d)

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

Mechatroniker (m/w/d) Industriemechaniker (m/w/d) Industrieelektriker

(m/w/d)

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

Informationen zur Ausbildungsstelle:

• HIWESO GmbH ist anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb

Ausbildungsvergütung: branchenüblich

• mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

Bei Interesse freuen wir

uns über die Zusendung

Ihrer vollständigen

Bewerbungsunterlagen an:

HIWESO GmbH

z.Hd. Herrn Hoffmann

Langenscheidtstr. 3 I 99867 Gotha

bewerbung@hiweso.de I www.hiweso.de


Dein Ausblick

in die Zukunft

129

Ausbildungsmöglichkeiten m/w

Industriekaufleute

Mechatroniker, Industriemechaniker

Flachglasmechaniker

Maschinen- und Anlagenführer

Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist

Praktikum

möglich

„Schnupper

mal rein“

Du suchst Herausforderung, Abwechslung, Flexibilität und Teamarbeit?

Dann bewirb Dich!

Und weiterhin bieten wir!

Attraktive Ausbildungsvergütung /

Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Vermögenswirksame Leistungen

My Sodexo Karte und Gutscheine

(Shopping und Verpflegung)

Übernahme der Kosten für Schulbücher

und Arbeitsmaterialien

Übernahmegarantie bei guten Leistungen

30 Tage Urlaub

Gesundheitsprämie

38,75 Std./Woche inklusive bezahlte Pause

Ausbildung mit Qualität und

qualifizierten Ausbildern

Zusatzqualifikationen durch Lehrgänge

Komplette Bereitstellung der Arbeitskleidung

und noch vieles mehr …

Interesse? Informiere dich

jederzeit über deinen Ausblick

in die Zukunft oder sende uns

deine Bewerbung zu:

JTJ Sonneborn Industrie GmbH

Die VELUX Fensterproduktion

Frau Sabrina Schmidt

Am Arzbach 13, 99869 Sonneborn

Tel. 036254/74-125

Fax 036254/74-182

E-Mail: sabrina.schmidt@velux.com

Mehr über deinen Ausblick in

die Zukunft findest du unter:

www.velux.de/ueber-velux/

jtj-sonneborn#Ausbildung


130

Turbo einlegen, Karriere anpacken!

Werde Teil eines internationalen Handelsunternehmens, das auf Leistung, Dynamik und Fairness

setzt. Informiere dich über unsere mehr als 15 Ausbildungsberufe und mehr als 20 verschiedenen

dualen Studiengänge - bringe jetzt deine Stärken bei uns ein.

Deine Einstiegsmöglichkeiten

Duales Studium BWL - Handel, Vertiefung Konsumgüterhandel Filiale (B. A.)

Duales Studium BWL - Spedition und Logistik (B. A.)

Duales Studium BWL - Industrie (B. A.)

Ausbildung Kaufmann (m/w/d) im Einzelhandel

Ausbildung Verkäufer (m/w/d) Frische

Ausbildung Fleischer (m/w/d)

Ausbildung Fachkraft (m/w/d) für Lebensmitteltechnik

Ausbildung Mechatroniker (m/w/d)

Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)

Ausbildung Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik

Ausbildung Industriekaufmann (m/w/d)

Ausbildung Elektroniker (m/w/d) Fachrichtung Betriebstechnik

Abiturientenprogramm

Deine Vorteile

✓ Attraktive Vergütung

✓ Intensive Ausbildung mit fachlicher und persönlicher Betreuung

✓ Kollegiales Miteinander

✓ Spannende Projekte, Veranstaltungen und Wettbewerbe

✓ Gute Übernahmechancen sowie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

Interesse geweckt?

Informiere dich jetzt

unter kaufland.de/schueler


Unsere Maschinen sind nur so präzise

und zuverlässig wie unsere Mitarbeiter

131

Ob in der Fertigung von High-Tech Fußprothesen aus Karbon, in einer

normalen Dorftischlerei oder in der industriellen Möbelfertigung. Ob

in Deutschland, Frankreich, Russland, Amerika oder Indien...

...damit unsere Schleifmaschinen überall auf der Welt und

in jeder Branche die bestmöglichen Oberflächen und Kanten

produzieren, brauchen wir motivierte und kompetente

Mitarbeiter. Denn wir wissen: Unsere Maschinen sind

nur so gut wie die Leute, die sie bauen.

...und genau deshalb suchen wir DICH!

Wir bieten Ausbildungsstellen für folgende Berufe:

Industriemechaniker/in

Mechatroniker/in

Du bist zuverlässig, präzise, lösungsorientiert und vor allem motiviert?

Dann sende uns doch Deine Bewerbung. Wir freuen uns!

KÜNDIG GmbH

Kindleber Straße 168

D-99867 Gotha

03621 8786-100

www.kundig.de

jobs@kundig.com


132

Wir suchen

Durchstarter (m/w/d)

Du möchtest nach der Schule durchstarten und das am liebsten in

einem Umfeld, in dem ziemlich viel los ist, du tolle Perspektiven

hast und dich ein Team erwartet, mit dem du jede Menge Spaß hast.

Dann nimm deine Karriere in die Hand und entdecke bei uns in

der Filiale, im Lager oder in der Verwaltung deine Chance für einen

gelungenen Berufsstart.

Überdurchschnittliches

Gehalt sowie

Urlaubs- und

Weihnachtsgeld

Individuelle

Unterstützung

und Förderung

Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Dauer: 3 Jahre

Vergütung: 1. Jahr: 950 €, 2. Jahr: 1.050 €, 3. Jahr: 1.200 €

Zielposition: Stellv. Filialleiter

Ein tolles Team

Abiturientenprogramm Vertrieb

Dauer: 3 Jahre

Vergütung: 1.–6. Monat: 1.050 €, 7.–18. Monat: 1.200 €,

ab dem 19. Monat: übertarifliche Bezahlung

Zielposition: Filialleiter

Duales Studium Handel, Logistik & Immobilien

Dauer: 3 Jahre

Vergütung: 1. Jahr: 1.400 €, 2. Jahr: 1.600 €, 3. Jahr: 1.800 €

Zielposition: Verkaufsleiter, Abteilungsleiter, Junior Consultant

Informiere und bewerbe dich auf jobs.lidl.de

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede.

Selbstverständlich sind bei Lidl Menschen jeder Geschlechtsidentität willkommen.

Abwechslungsreiche

Aufgaben

Übernahme von immer

mehr Verantwortung

Mach unseren

Interessentest auf

jobs.lidl.de/schueler –

und finde heraus, welcher

Berufseinstieg am besten

zu dir passt!


Auf die

Ausbildungsplätze -

fertig - los!

133

Wir bilden Dich

aus zum/r:

Werde Teil

unseres

Teams!

• Kaufmann/frau im Einzelhandel

• Kaufmann/frau für Büromanagement

• Fachinformatiker für Systemintegration

• Duales Studium Betriebswirtschaft zum Bachelor of Arts

Bewirb Dich jetzt!

Per Mail: bewerbung@marquardt-kuechen.de oder

Per Post: Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Österfeldstr. 2-4,

99869 Emleben, z.H. Frau Fahlbusch - Tel. 03621/776216

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Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen an:

134

Moderne Kunststoff-Technik

Gebrüder Eschbach GmbH

Herrenhöfer Landstraße 2 | 99885 Ohrdruf

Telefon: (0 36 24) 36 92-3 | Telefax: 31 37 08

E-Mail: personalwesen@mkt-gmbh.com

Ausbildungsplätze

Verfahrensmechaniker/

Kunstoff- und Kautschuktechnik (m/w/d)

Medientechnologe Druck (m/w/d)

Mediengestalter (m/w/d)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Produktionstechnologe (m/w/d)

Industriemechaniker (m/w/d)

Industriekaufmann (m/w/d)

Werkstoffprüfer Kunststoff (m/w/d)

Wir, die MKT Gebrüder Eschbach GmbH

sind ein leistungsstarkes, mittelständisches

Unternehmen der Kunststoff- und

Möbelzulieferindustrie.

In unserem Marktsegment gehören wir zu

den führenden Herstellern von

thermoplastischen Kantenbändern

in Europa.

MKT ist seit der Gründung im Jahre 1991

fest in Thüringen verankert und beschäftigt

heute ca. 260 Mitarbeiter.

Wir bieten sichere Arbeitsplätze,

herausfordernde, verantwortungsvolle und

vielseitige Aufgaben in einem Unternehmen

mit flachen Hierarchien und kurzen

Entscheidungswegen.

Neben einer attraktiven

Ausbildungsvergütung sowie einer

garantierten Übernahmechance erhält

jeder Azubi von uns ein Tablet-PC um

während der Ausbildung immer

und überall lernen zu können.


SEIT 1990

INNOVATION VOM PROTOTYP BIS ZUR SERIE

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH ist eines

der führenden Unternehmen

im Bereich der Produktentwicklung – mit Begeisterung für Qualität.

135

Wir beschäftigen uns täglich mit den verschiedensten

Verfahren des Rapid Prototyping und

sind bestrebt, unseren Kunden in kürzester

Zeit qualitativ hochwertige Konzeptmodelle,

Funktionsmuster und komplette Baugruppen

zu liefern.

Der Kundenkreis reicht von der Automobilindustrie,

der Elektroindustrie, der Medizintechnik, der

Konsumgüterindustrie bis hin zur Luft- und Raumfahrt.

Als dynamisches Dienstleistungsunternehmen

bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche und

spannende Ausbildung in einem innovativen Umfeld.

UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE:

Technische/r Produktdesigner/in

(Fachrichtung Maschinen- & Anlagenkonstruktion)

Technische/r Modellbauer/in - Gießerei

(Fachrichtung Gießerei)

Werkzeugmechaniker/in

(Fachrichtung Formentechnik/ Vorrichtungstechnik)

Zerspanungsmechaniker/in

(Fachrichtung Frästechnik CNC)

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

(Fachrichtung Formteile)

Kaufmann/frau für

Büromanagement

Industriekaufmann/frau

BA-Studium Engineering

Schwerpunkt Konstruktion & Produktionstechnik

Wirtschaftsingenieur/in

Technischer Vertrieb

Schülerpraktikum in den o.g.

Technischen Berufen

PROTOTYPENBAU

LEHRENBAU

FORMENBAU

QUALITÄTSMANAGEMENT

AGEMENT

KLEINSERIENFERTIGUNG

ERIENF

ENFERT

ERTIGU

IGUNG

ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH

Ziegeleistraße 3b • 99880 Waltershausen

E-Mail: info@modelltechnik.de

www.modelltechnik.de

www.modelltechnik.de


136

EINSTEIGEN &

DURCHSTARTEN

EINSTEIGEN &

Ausbildung DURCHSTARTEN

bei N3

Ausbildung bei N3

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Fachrichtung Triebwerkstechnik (m/w)

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Mit Fachrichtung Ideen, Ehrgeiz Triebwerkstechnik und Teamgeist kommst (m/w) du bei uns

weiter – und hast einen spannenden Ausbildungsplatz

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Fluggerätmechaniker weiter – und hast einen Fachrichtung spannenden Triebwerkstechnik Ausbildungsplatz (m/w)

lernst bei einem du zum der Beispiel attraktivsten den Ablauf Arbeitgeber der Wartung, der Region. die Instandhaltung

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(m/w)

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Lagerhaltung für dich: Du beschäftigst sowie mit dem dich Versand mit logistischen von Trieb Planungs- werken

und Triebwerksteilen.

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Lagerhaltung sowie mit dem Versand von Trieb werken

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Deine Zukunft – unser Angebot

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weiter? Starte mit uns in die Zukunft der

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begeisterst weiter? Starte dich mit für uns Präzision? in die Zukunft Du kannst der

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Rolls- Royce-Trieb Wir sind ein werksmuster Gemeinschaftsunter-

Trent 500,

der

nehmen 700, 900 von und Lufthansa XWB sowie Technik deren AG Komponenten.

Wir sind plc. ein und Gemeinschaftsunter-

haben uns als eines

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der nehmen modernsten von Lufthansa Instandhaltungszentren

Technik AG und

für Rolls-Royce zivile Großtriebwerke plc. und haben international uns als eines

einen der modernsten Namen gemacht. Instandhaltungszentren

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Faszinierende Technik.

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Bist du startklar für N3?

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137

DURCHSTARTER?

Bist Du ein echter Durchstarter? Bist Du neu gierig, leistungsbereit

und zuverlässig? Dann bieten wir Dir optimale

Aus- und Weiter bildungsmöglichkeiten als

‸ Verfahrensmechaniker/in

Bereich Kunststofftechnik

Bewirb Dich jetzt,

wir freuen uns auf Dich!

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Reinhard Bretthauer GmbH

Lauchaer Höhe 23

99880 Waltershausen

Tel. 02771 3005-201

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bretthauer.de


138 Willkommen bei Bosch.

Hier bewegen Sie Großes.

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Let’s be remarkable.

Gemeinsam Großes bewegen.

Starten Sie ins Berufsleben:

Ausbildung bei Bosch in Eisenach

Möchten Sie Ihre Ideen in nutzbringende und sinnvolle Technologien verwandeln? Ob im Bereich Mobility Solutions, Consumer

Goods, Industrial Technology oder Energy and Building Technology – mit uns verbessern Sie die Lebensqualität der Menschen

auf der ganzen Welt. Willkommen bei Bosch. In Eisenach fertigen wir elektronische Komponenten für Sicherheits- und Einspritzsysteme

mit Schwerpunkt im Bereich Sensorik. Unsere High-Tech-Produkte sind weltweit bei allen führenden Automobilherstellern im

Einsatz.

Bei uns erhalten Sie eine fundierte Ausbildung und werden

Teil eines Teams von 165 Auszubildenden in einer der größten

Ausbildungsstätten Thüringens. In einem Ausbildungsverbund,

gemeinsam mit anderen Unternehmen, erwerben Sie bei uns

umfangreiche berufl iche Fertigkeiten und Kenntnisse und entwickeln

Ihre sozialen und methodischen Kompetenzen.

Dabei werden Sie in unserer Ausbildungsabteilung von einem

erfahrenen Ausbilderteam betreut und lernen an moderner

Ausrüstung. Erlebnispädagogische Seminare, Ausbildung im

Projektmanagement, Umsetzung sozialer Projekte und der optionale

Einsatz an Standorten weltweit tragen dazu bei, dass

Sie optimal auf eine Karriere bei Bosch vorbereitet werden.

Zum 1. September 2020 bieten wir jungen Leuten den

Einstieg in eine Ausbildung.

Ausbildungen, die Sie auf Großes vorbereiten

Elektroniker w/m für Automatisierungstechnik

Fachinformatiker w/m für Anwendungsentwicklung

Fachkraft für Lagerlogistik w/m

Industriemechaniker w/m

Mechatroniker w/m

Werkzeugmechaniker w/m

Falls Sie uns vorher noch besser kennen lernen möchten oder Sie sich noch nicht ganz sicher sind, was Sie werden wollen,

besuchen Sie uns doch im Internet.

Starten Sie etwas Großes.

Bewerben Sie sich vom 01. Juli bis 30. November 2019

online: www.bosch-career.de/ausbildungsstellen

Besuchen Sie uns auch unter:

www.bosch-career.de/ausbildung

www.facebook.com/BoschSchueler


Die Raiffeisenbank in Gotha sucht Sie!

Wir suchen engagierte junge Leute mit Ideenreichtum, Spaß und Freude im Umgang mit Menschen sowie einem

hohen Maß an Eigeninitiative und Flexibilität.

Wir bieten:

• hervorragende Perspektiven bereits in der Ausbildung aber auch danach

• eine attraktive Ausbildungsvergütung sowie vermögenswirksame Leistungen

• 30 Tage Urlaub und viele Sozialleistungen

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Für den Ausbildungsstart zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann

zum 1. August 2020 freuen wir uns auf Ihre Bewerbung

bis zum 15. Oktober 2019.

139

Raiffeisenbank Gotha eG

Personalabteilung

Frau Anja Kramer

Gartenstraße 19

99867 Gotha

Tel. 03621/30 88-131

oder per Mail an:

anja.kramer@rb-gotha.de


140


Ausbildung zum/zur:

BERUFSKRAFTFAHRER/IN

www.universal-transport.com

EIN BERUF MIT ZUKUNFT

Berufskraftfahrer/innen sind mehr als Fahrer/innen! Sie

sichern Güter für den Transport, führen kleinere Reparaturen

am LKW durch, nutzen moderne Informations- und Kommunikationsmittel

und gehen mit Menschen um.

Als deutscher Marktführer für Großraum- und Schwertransporte

befördern wir Güter im XXL-Format durch ganz Europa.

Von Betonfertigteilen, über komplexe Windkraftanlagen, militärischen

Gütern und Mähdreschern, Silotransporten sowie

kompletten Straßenbahnen transportieren wir alles.

Ein Besuch auf unserer Internetseite lohnt sich.

WIR BIETEN:

» Eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung

» Zusätzliche Lehrgänge zur Qualifizierung im Bereich

Schwertransport

» Garantiere Übernahme bei guten Leistungen

Prämie bei guten Leistungen

» Übernahme der Kosten Fahrerlaubnis Klassse C/CE

und für Schulbücher und Schulmaterial

141

BEWERBUNGSUNTERLAGEN SENDEST DU BITTE AN:

STE Universal Transport GmbH | Gleichenstraße 41 | 99867 Gotha | Ansprechpartnerin:

Frau Weidner | jacqueline.weidner@universal-transport.com | Fon (0 36 21) 73 93 21

Ein Unternehmen der MHI Gruppe

Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Landmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

und Baumaschinen-

Büromanagement

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Weis E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /763-543 Internet: www.strassing.de

Für unsere Infrastruktur.


142


143

Die TAM:

Wir sind ein Unternehmen mit

5 Standorten in Thüringen

(Dingelstädt, Lengefeld,

Ebeleben, Mechterstädt, Siegritz).

Unsere Tätigkeitsfelder sind

Agrartechnik, Maschinenbau,

Stahlbau, Tor- und Zaunsysteme.

Insgesamt arbeiten

180 Mitarbeiter, darunter

15 Lehrlinge bei uns.

Ausbildungsberufe bei der TAM:

• Landmaschinenmechatroniker/in

• Konstruktionsmechaniker/in

Weitere Informationen erhältst du auf www.tamonline.de oder direkt bei uns!

Betriebsteil Mechterstädt

Lauchaer Straße 13a

99880 Mechterstädt

Tel.: 03 6 22/91 97 0

info@tamonline.de

www.tamonline.de

facebook.com/TAMGmbH


144

GIB’ DEINER

ZUKUNFT DAS

Wo finde ich eine richtig gute

Ausbildung in meiner Nähe?

Hier entlang:

targobank.de/ausbildung

oder auch


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BS

+ + + Wir unterstützen dich und deinen Ausbildungsbetrieb auf dem

Weg zu einem erfolgreichen Berufsabschluss + + +

WEITERBILDUNG

z.B. Umschulung zum Maschinenund

Anlagenführer/in

Weiterbildungsmodule in

gewerblich-technischen Berufen

u.v.m.

ERSTAUSBILDUNG

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Industriemechaniker/in

Konstruktionsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Werkzeugmechaniker/in

Fertigungsmechaniker/in

Fachkraft für Metalltechnik

Maschinen- und Anlagenführer/in

u.a. gewerblich-technische Berufe

PRÜFUNGSSTANDORT

DER IHK ERFURT

145

Technische Bildungsstätte Gotha GmbH - Kindleber Straße 99 - 99867 Gotha

Telefon: 0 36 21 / 30 26 11 E-Mail: tbs-gotha@t-online.de Web: www.tbs-gotha.de


D-99880 Wal

Tel. 0 36 22 –

Fax 0 36 22 –

WWW.THOKS

THOKS GmbH

Ziegeleistraße 4

D-99880 Waltershausen

Tel. 0 36 22 – 2 09 95–0

THOKS GmbH

Ziegeleistraße

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WIR BILDEN AUS.

Tradition und Moderne mit Meistergarantie

Das Bäckerhandwerk hat in Thüringen eine lange Tradition. Über Generationen wurden die Rezepte und das

Wissen über Handwerk und Zutaten weitergegeben.

In dieser Tradition steht auch die Marke THOKS. Seit 20 Jahren produzieren wir mit unseren erfahrenen

Bäckermeistern die Original Thüringer Obstkuchen Spezialitäten. 2014 wurde die Produktionsstätte um

einen neuen Anbau mit ca. 8000 Quadratmetern Grundfläche erweitert. Hier werden mit modernsten Anlagen

Sahneschnitten für den nationalen und internationalen Einzelhandel hergestellt wofür natürlich auch

zukünftige Fachkräfte benötigt werden.

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Tho.2.1.Datenbla

Tho.2.1.DatenblattFront 02.02.2005 15:43 Uhr Seite 1

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

www.thoks.com

36 22 – 2 09 95–25

0 Fax

Ausbildungsberufe

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

C M Y CM MY CY CMY K

Kauffrau/-mann für

Büromanagement

Nichts geht über

Thüringer Obstkuchen Spezialitäten

zum Kaffee

THOKS GmbH

Ziegeleistraße 4

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Tel. 0 36 22 – 2 09 95–0

Fax 0 36 22 – 2 09 95–25

WWW.THOKS.COM

Dein AUSBILDUNGSPLATZ mit Zukunft

Fachkraft für Lebensmitteltechnik oder

Maschinen/Anlagenführer Lebensmittelindustrie

„Schnupper“ doch einfach mal bei uns rein, wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

THOKS GmbH | Ziegeleistraße 4 | 99880 Waltershausen | info@thoks.com | www.thoks.com


„ Aufstiegschancen, eine planbare Zukunft

und eine gute Bezahlung sind uns genau so

wichtig, wie nette Arbeitskollegen und ein

freundliches Arbeitsklima.“

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Wir suchen Dich für eine Ausbildung zum Justizsekretär (M/W/D)

oder ein duales Studium zum Dipl.-Rechtspfleger FH (M/W/D) in Thüringen!

Das Oberlandesgericht sorgt mit 23 Amtsgerichten, 4 Landgerichten und 4 Staatsanwaltschaften für die

Wahrung und Umsetzung von Recht und Gesetz. Werde auch Du ein wichtiger Teil unseres Rechtssystems!

Die Aufgaben als Justizsekretär beinhalten z.B.:

• Anlegung und Verwaltung von Akten

• Protokollführung in Strafsachen

• Eigenständige Beitreibung von Geldstrafen

• Erteilung von Auskünften

• Berechnung von Gerichtskosten

Die Aufgaben als Rechtspfleger beinhalten z.B.:

• Aufnahme von Anträgen

• Eigenständige Entscheidung über Anträge

• Vollstreckung von Freiheitsstrafen

• Erteilung von Erbscheinen

• Versteigerung von Grundstücken

Wir bieten unseren Anwärtern:

• Kurze Ausbildungs- bzw. Studienzeiten

• Finanzielle Unabhängigkeit durch Anwärterbezüge

• Vielseitige, verantwortungsvolle und interessante Tätigkeiten an verschiedenen Behörden

• Beamtenverhältnis auf Widerruf während der Ausbildung bzw. des dualen Studiums

• Kostengünstige Unterbringung und Verpflegung während der fachtheoretischen Abschnitte

• Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Persönlichkeit entsprechend

• Gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten

Noch nicht sicher, ob Dir das Spaß macht?

Dann finde es bei einem Praktikum an einem Gericht oder einer Staatsanwaltschaft heraus!

Deine Bewerbung richtest Du bis zum 31.12.2019 an:

Herrn Präsidenten des Thüringer Oberlandesgerichts

Bitte nutze ausschließlich den Online-Bewerbungsbogen

des Stellenportals Interamt:

www.interamt.de

Ausführliche Informationen findest Du unter:

www.thueringen.de/th4/olg

oder

besuche uns auf einer Berufsmesse in Deiner

Region!


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bieten wir Dir zahlreiche Möglichkeiten, Dich individuell weiterzuentwickeln.

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• Produktionstechnologen (m/w/d)

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für Automatisierungstechnik

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• Studium an der DHGE Eisenach

(Fachrichtung Technik) (m/w/d)

Thüringische Weidmüller GmbH

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Tel. 03 69 21/94-2 91 78

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Deine Notizen


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Deine Notizen


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Deine Notizen


Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) BA Betriebswirtschaft FR Bank/Vertrieb

http://www.mosbach.dhbw.de/bank/studienplan.html,

Stand 19. 03. 2019

(4) BA Betriebswirtschaft FR Baubetriebsmanagement

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/538/BA-

Glauchau.Baubetriebsmgt.2017.pdf, Stand: 16. 04. 2018

(5) BA Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html, Stand: 16. 04. 2018

(6) BA Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(7) B. A. Betriebswirtschaft FR Handel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Handel.html, Stand: 19. 03. 2019

(8) BA Betriebswirtschaft FR Handel, Vertiefung

Konsumgüterhandel

https://www.heilbronn.dhbw.de/studieninteressierte/

bwl-handel/konsumgueterhandel.html, Stand 18. 06. 2019

(9) B. A. Betriebswirtschaft FR Immobilienwirtschaft

https://www.dhbw-stuttgart.de/themen/studienangebot/

fakultaet-wirtschaft/bwl-immobilienwirtschaft/profil/,

Stand: 19. 03. 2019

(10) B. A. Betriebswirtschaft FR Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Industrie.html, Stand: 19. 03. 2019

(11) BA Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(12) B. A. Betriebswirtschaft FR Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 16. 04. 2018

(13) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/

duales-studium/bauingenieurwesen-dual/,

Stand: 16. 04. 2018

(14) B. Eng. Elektro- & Automatisierungstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 16. 04. 2018

(15) B. Eng. Fertigungsmesstechnik & Qualitätsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Fertigungsmesstechnik-und-Qualitaetsmanagement.html,

Stand: 16. 04. 2018

(16) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand: 16. 04. 2018

(17) B. Eng. Kunststofftechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Kunststofftechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(18) B. Eng. Mechatronik & Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 16. 04. 2018

(19) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(20) B. Eng. Technisches Management

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Technisches_Management.html, Stand: 16. 04. 2018

(21) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(22) B. Sc. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsingenieurwesen_Technischer_Vertrieb.html,

Stand: 16. 04. 2018

(23) B. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen FR Automobilmanagement

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/537/BA

Glauchau. Automobilmanagement.2017.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(24) Abiturientenprogramm Kaufland

https://karriere.kaufland.de/schueler/

abiturientenprogramm.html

(25) Abiturientenprogramm – Vertrieb Lidl

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

(26) Dipl. Ing. (BA) Bauingenieurwesen Straßen-, Ingenieur-

& Tiefbau

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/471/BI.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(27) Dipl.-Rechtspfleger/in FH – Laufbahn des gehobenen

Justizdienstes, Laufbahnzweig Rechtspflegerdienst

https://www.thueringen.de/th4/olg/ausbildung/

gehobener_dienst/index.aspx Stand: 16. 04. 2018

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Impressum

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Industrie- und Handelskammer Erfurt

Arnstädter Straße 34, 99096 Erfurt

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