24 Stunden im Enzkreis

muehlacker.tagblatt

1 / September 2019

24

Stunden im Enzkreis


24

Stunden im Enzkreis

Inhaltsverzeichnis

01.00 Uhr Hotel Scharfes Eck

02.00 Uhr Heidinger GmbH & Co.KG

03.00 Uhr TUI ReiseCenter Mühlacker

04.00 Uhr Albert Craiss Internationale Spedition

05.00 Uhr Private Arbeitsvermittlung SiBu

06.00 Uhr Adler Bräu

07.00 Uhr Scheuermann Zwischenverpflegung

Liebe Leserinnen und Leser,

08.00 Uhr Dürrmenzbäcker

09.00 Uhr Augenoptik Siegerist

10.00 Uhr Sanitätshaus Hille

11.00 Uhr Radiologie Mühlacker

12.00 Uhr Feinkost Marquart

13.00 Uhr Markus Mayer Steuerberater

14.00 Uhr Bestattungsinstitut Schleihauf

15.00 Uhr FALC Immobilien GmbH & Co. KG

16.00 Uhr Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker e.V.

17.00 Uhr DRK-Seniorenzentrum Ötisheim

18.00 Uhr Garten Moser

19.00 Uhr Mohrlang Glas-, Holz- & Metallbau

20.00 Uhr Elvira Federl Haarstudio

21.00 Uhr Helios Klinikum Pforzheim

22.00 Uhr Stadtwerke Mühlacker – Hallenbad

23.00 Uhr Johanneshaus Öschelbronn gGmbH

24.00 Uhr Venencentrum Pforzheim

Impressum

Herausgeber:

Mühlacker Tagblatt

Karl Elser GmbH

Buch- und Zeitungsverlag

Kißlingweg 35, 75417 Mühlacker

Verleger:

Brigitte Wetzel-Händle

Hans-Ulrich Wetzel

Redaktionsleitung:

Thomas Eier (V.i.S.d.P.)

Redaktion & Autoren:

Norbert Kollros, Jennifer Warzecha,

Claudia Keller, Tilo Keller.

mit unserer Sonderbeilage „24 Stunden

im Enzkreis“ wollen wir Sie mit auf eine

Reise durch unsere Region nehmen. Unsere

Region ist 24 Stunden am Tag in Bewegung.

Wir zeigen Ihnen, wie vielseitig

das Wirtschaftsleben hier bei uns pulsiert

– von den frühen Morgenstunden

bis spät in die Nacht. Zu jeder einzelnen

Stunde am Tag präsentieren wir ein Unternehmen

und erzählen Ihnen, was zu

dieser Uhrzeit dort passiert.

In den frühen Morgenstunden sind bereits

die ersten Reisenden aus unserer

Region beim Bestaunen von Tempelanlagen

in Thailand oder es geht ein Anruf

bei der Firma Heidinger ein, weil eine

Klimaanlage ausgefallen ist. In den späten

Abendstunden wird das Hallenbad

in Mühlacker gereinigt, während die

Bewohner vom Seniorenheim Johanneshaus

bereits von einem weiteren schönen

Tag im Garten träumen.

Diese und andere Geschichten erzählen

wir, und Sie erfahren Interessantes über

die Unternehmen in der Region, was diese

ausmacht und was Sie hier in der Region

erleben können.

Lassen Sie sich überraschen!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der

Lektüre.

Joy Neugebauer

Verlagsleiterin Mühlacker Tagblatt

Bildnachweis:

Norbert Kollros, Jennifer Warzecha,

Claudia Keller, Tilo Keller, privat.

Anzeigen:

Jochen Elmer (verantwortlich)

Meilin Stieß

Auflage:

7.500 Exemplare

Druck:

Z-Druck GmbH & Co. KG

Böblinger Str. 70

71065 Sindelfingen


01.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

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Eine Familienfeier geht harmonisch zu Ende

Im „Scharfen Eck“ lassen sich die unterschiedlichsten Anlässe in gastfreundlicher Atmosphäre feiern – seit bald 100 Jahren

Es ist 1 Uhr. Der vorangegangene Tag

liegt nun eine Stunde zurück – und

wirkt noch nach. Seit dem Spätnachmittag

war im „Scharfen Eck“ eine Familienfeier,

der Gastgeber feierte mit rund

60 Angehörigen, Freunden und Verwandten

seinen 60. Geburtstag. Fürs Personal

war’s einmal wieder ein Großkampftag,

dem man sich als gastronomischer

Dienstleister gerne stellte, manche Mitarbeiter

schon ab 8 Uhr morgens.

Zurück zur besagten zweiten Stunde des

neuen Tags. Der musikalische Alleinunterhalter

hat sein Equipment zusammengepackt,

und langsam lichten sich

die Reihen der fröhlich feiernden Runde,

die den Jubilar auch zu vorgerückter

Stunde immer wieder hochleben lässt.

Einige der Gäste haben sich aber auch

schon ins Zimmer zurückgezogen, sie

kommen von weiters her und übernachten

im Hotel.

Das Service-Personal legt die Reste

des Mitternachtsmenues beiseite, einige

der Gäste haben den Wunsch geäußert,

etwas von dem übrig Gebliebenen

mitnehmen zu wollen. Also werden in

der Küche kleine Päckchen vorbereitet.

Ebenfalls hinter den Kulissen werden

Geschirr und Gläser gespült und erste

Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen.

Theke und Bar werden gereinigt

und aufgefüllt.

Noch immer herrscht drüben im Saal

Stimmung, gleichwohl wird langsam

die letzte Runde eingeläutet. Der Raum

leert sich so langsam, das Personal beginnt

mit dem ersten Aufräumen, bis

dann auch die letzten Gäste den Heimweg

angetreten oder sich in ihr Hotelzimmer

zurückgezogen haben. Der Saal

wird vollends aufgeräumt, damit er am

Im „Scharfen Eck“ lassen sich die unterschiedlichsten Events feiern –

das Frommherz-Team sorgt für die passenden Rahmenbedingungen.

Die dritte und vierte Generation im „Scharfen Eck“: Heide und Heinz Frommherz mit ihren Töchtern

Karin (links) und Elke und Schwiegersohn Claudio Cattarin.

Fotos: Kollros

nächsten Morgen vom Reinigungspersonal

wieder auf Vordermann gebracht

werden kann. Gegen 2 Uhr schließt Karin

Frommherz, die Chefin des Hotel-Restaurants,

das Haus ab, und im „Eck‘le“

gehen die Lichter aus.

Rückblende: Die Vorbereitungen für die

abendliche Feier hatten schon am frühen

Vormittag begonnen.

Der Raum wurde für

den festlichen Anlass

gerichtet, die Tische

eingedeckt und

nach den Wünschen

des Gastgebers dekoriert.

Auch in der

Küche standen die ersten Arbeiten an,

etwa die Warmbehälter – so genannte

„Chafing-Dishes“ – für das abendliche

Im familiären Team werden

im „Scharfen Eck“ auch

so manche Sonderaktionen

auf die Beine gestellt

Büffet vorbereiten, Beschriftungsschilder

bereithalten, Teller polieren und einiges

mehr.

Spätestens nachmittags reisen die Übernachtungsgäste

an, und alsbald werden

auch die ersten Gäste der Feier, samt

dem Jubilar, eingetroffen sein. Der Zeitpunkt

also, die Sektflaschen aus der

Kühlung zu holen

und die Korken knallen

zu lassen. Nach

dem Sektempfang

werden die Kellnerinnen

an den Tischen

mit dem Getränkeservice

beginnen und

das Küchenpersonal das Büffet bestücken.

Vorbereitet ist ein schwäbisch-mediterranes

Büffet mit Maultaschen,

Cannelloni, dreierlei Fleisch, diversen

Gemüsebeilagen, etwa auch Ratatouille,

und natürlich Spätzle.

Es wird mit Sicherheit ein festlicher und

zugleich gemütlicher Abend werden,

wie unzählige solcher Festlichkeiten in

den vergangenen Jahrzehnten. Denn im

„Scharfen Eck“ wurden schon die unterschiedlichsten

Anlässe gefeiert. Genau

genommen eigentlich seit 99 Jahren.

Denn so lange befindet sich das gastliche

Haus in Familienbesitz – nächstes Jahr

steht also ein Jubiläum an, ein in der

Gastro-Szene sicher nicht alltägliches.

„Das ist eine lange Zeit, um sich entwickeln

zu können, zu reifen, zu dem zu

werden, was man heute ist“, sagt Karin

Frommherz.

In vierter Generation ist die Tochter von

Heinz und Heide Frommherz im Jahr

2011 angetreten, die Familientradition

fortzuführen und das Haus in eine erfolgreiche

Zukunft zu führen. Die anstehende

Gartenschau „Enzgärten 2015“

nahm die Junior-Chefin zum Anlass,

dem Haus mehr als nur ein Facelifting

zu verpassen. Das Restaurant mutet

seitdem eher an wie eine Lounge – keineswegs

hypermodern, sondern in der

Einrichtung kombiniert mit traditionellen

Elementen, also eher retro-klassisch.

Ins Auge fallen unter anderem Naturstein-Verkleidungen,

die einen besonderen

optischen Reiz bieten.

„Es war uns wichtig, unser alteingesessenes

Hotel-Restaurant, vermengt mit

modernen Stil-Elementen, dem Gast

als ein Stück Mühlacker zu vermitteln“,

so Karin Frommherz. Nach dem

Hotel-Bereich hat die heute 38-Jährige

mittlerweile auch das elterliche Restaurant

übernommen. Dazu hat sie eine

fundierte Ausbildung vorzuweisen – Küchenmeisterin,

staatlich geprüfte Gastronomin

und mehrjährige internationale

Erfahrung.

Zur Seite steht der umtriebigen Gastronomin

ihre nach ebenfalls langjährigen

Auslandsaufenthalten in die Heimat

zurückgekehrte Schwester Elke Frommherz-Cattarin,

die den Service leitet,

sowie deren Gatte Claudio Cattarin als

Küchenchef mit internationaler Sterne-Erfahrung.

Im familiären Team werden im „Scharfen

Eck“ auch so manche Sonderaktionen

auf die Beine gestellt – zum Beispiel

Maultaschen-Seminare. Da entdecken

die Teilnehmer die Geheimnisse der leckeren

und zugleich variantenreichen

schwäbischen Delikatesse – samt gemeinsamer

Verkostung nach getanem

Werk. Schlemmereien vom Brunch-Büffet

oder unter dem Motto „Gambas Total“

sind weitere von den Gästen gerne

angenommene Extras. Und erst kürzlich

gehörte das Frommherz-Team bei

der öffentlichen Veranstaltung „SWR1

Pfännle“ unter dem Motto „Schmeck

den Süden“ zu den gastgebenden Gastronomen-Teams.

Norbert Kollros

Kontakt

Hotel Scharfes Eck

Konrad-Adenauer-Platz 2

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 937570

kontakt@hotel-scharfes-eck.com

www.hotel-scharfes-eck.com


24

Stunden im Enzkreis

02.00 Uhr im Enzkreis

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24 Stunden im Einsatz und immer nah am

Kunden – die Heidinger GmbH & Co. KG

Josia Selinger, der momentan als Werkstudent bei

der Heidinger GmbH & Co. KG arbeitet, hat hier

seine Ausbildung als Mechatroniker für Kältetechnik

sehr erfolgreich als einer der zehn Jahrgangsbesten

absolviert. Im nächsten Jahr wird er als

graduierter Ingenieur für Mechatronik zurück in

die Firma kommen. Im Bild verdrahtet er gerade

einen Schaltschrank für die Produktionsanlage.

Gemeinsam im Team rund um die Uhr für die

Kundin und den Kunden da (von links nach rechts):

Frieder und Karin Heidinger.“ Fotos: Warzecha

Um 2 Uhr morgens geht es oftmals richtig

rund bei der Heidinger GmbH & Co. KG.

Wenn eine der Kälte- oder Klimaanlagen

ihrer Kunden ausfallen, ist die Nachtruhe

schnell zu Ende und über den Anruf über

die Hotline einer der Mitarbeiter des Familienbetriebs

stets zur Stelle. „Wir haben

sehr viele Kunden im Drei-Schicht-Betrieb

sowie auch Krankenhäuser und medizinische

Einrichtungen. So müssen wir

sicher gehen, dass da immer jemand da ist,

auch nachts um zwei, wenn irgendwo

eine Kälte- oder Klimaanlage ausfällt.

Aus diesem Grund bieten wir eine spezielle

Hotline für Wartungsvertragskunden

an, aber auch andere Kunden erreichen

uns damit tatsächlich 24 Stunden lang

am Tag“, sagt der 51 Jahre alte Frieder

Heidinger, Geschäftsführer der Firma

Heidinger GmbH & Co. KG, zuständig

für die Bereiche Kälte, Klima und Verfahrenstechnik.

So sei bei manchen Kunden

die Nachtschicht höher belastet als

die Tagesschicht und manchmal würden

Teile erst nachts gefertigt, die tagsüber

programmiert werden. „Dadurch ist der

Kältebedarf nachts höher als tagsüber,

bei heißem Wetter ist der Bedarf nochmal

höher“, betont Heidinger. Sein Sohn

Adrian, 31 Jahre alt, und sein Bruder

Julian, 28 Jahre, unterstützen ihren Vater

und arbeiten ihm zu. Adrian tut das als

gelernter Kaufmann im kaufmännischen

Bereich, Julian als gelernter Mechatroniker

für Kältetechnik im praktischen

Bereich. Adrian betont im Gespräch, wie

wichtig ihnen allen dreien der Kundenservice

sei, was bedeute „Wenn es brennt,

schnell vor Ort und noch dazu verlässlich

zu sein.“ Zu den Großkunden der Firma

gehören solche aus der metallverarbeitenden

Industrie, Kunststofftechnik,

Mikroelektronik, Medizintechnik und

Bio- sowie Halbleitertechnologie.

In allen Bereichen gut aufgestellt

Damit ist das Unternehmen relativ breit

aufgestellt aus dem Grund, „um sowohl

saisonale, als auch konjunkturelle

Schwankungen relativ gut auffangen zu

können“, wie Frieder Heidinger betont.

Insgesamt ist ein Tagesablauf innerhalb

der Firma einerseits vom Projektgeschäft

und damit dem Aufbau von Neuanlagen

in den Bereichen Kälte, Klima und Lüftung,

dem Service und der Abarbeitung

von Störfällen, Reparaturarbeiten an Bestandsanlagen

und Wartungen sowie allem,

was mit Instandhaltung zu tun hat,

bestimmt. Hinzu kommt die vorbeugende

Wartung. Gerade dieser Bereich sei groß

aufgebaut und selbst

bei hohen Tempe-

„Über unsere spezielle

Hotline sind wir tatsächlich

24 Stunden erreichbar“

raturen entstünden

wenig Ausfälle. Eine

Betriebssicherheit

von 99 Prozent und

damit eine Prophylaxe

seien so garantiert,

wie die Unternehmer betonen. Zu

ihren beeindruckendsten Stationen und

damit Erfolgen ihrer Unternehmensgeschichte

zählen Frieder und Adrian

Heidinger den Bereich Kraft-Wärme-,

Kältekopplung, abgekürzt KWKK.

Perfekt umgesetzt:

das Thema Industrie 4.0

„Auch in diesem Bereich sind wir praktisch

Komplettanbieter. Wir bauen die

Blockheizkraftwerke auf, die zum einen

Strom produzieren, aber auch Abwärme

und aus dieser Abwärme wird dann entweder

Kälte produziert oder sie wird zum

Beheizen von Gebäuden genutzt. Wir bauen

die entsprechenden Rückkühlwerke

auf, wir liefern die entsprechende Steuer-

und Regelungstechnik dazu und dann

haben wir aus diesem Gesamtpaket einen

Gesamtwirkungsgrad größer als 90 Prozent.

Das ist einer unserer Beiträge zum

Klimaschutz und zur CO2-Reduzierung“,

so der Geschäftsführer. Auch das Thema

Industrie 4.0 spielt im Unternehmen eine

große Rolle. Experten auf diesem Gebiet,

die sich in der Firma im Team profilieren

wollen, sind auf jeden Fall heiß begehrt,

genauso wie Handwerker allgemein fürs

Unternehmen als Fachkräfte gesucht

werden.

„Zum einen versuchen wir mit unseren

Zulieferern und mit unseren Kunden

auf dem neuesten Stand der Steuer-

und Regelungstechnik zu sein. Alle

unsere neuen Anlagen können online

überwacht, gesteuert und geregelt werden

und wir versuchen über sogenannte

offene Schnittstellen werkeübergreifend

zu kommunizieren. Einzelne Elemente

können digital miteinander kommunizieren,

sodass zum Beispiel nicht gleichzeitig

gekühlt und gewärmt wird“, beschreibt

Frieder Heidinger die Umsetzung des

Themas im Unternehmen.

Natur- und Umweltschutz als wichtige

Themen

Ein zentraler Überwachungsmonitor

steuert sowohl Fernüberwachung und

dient als Prophylaxe, sodass man frühzeitig

erkennen kann, wenn irgendwelche

Werte aus dem Ruder laufen, noch

bevor es zu größeren Schadensausfällen

kommt. So werde eine Betriebssicherheit,

dass also alles weiterlaufen kann, stetig

garantiert. Einen Beitrag für die aktuell

wichtigen Themenbereiche

„Naturschutz

und Umwelt“ liefern

sie nicht nur mit ihrem

komplett eigenen

Anlagenbau, sondern

auch mit ihrer eigens

entwickelten Marke

„Greentec“. Diese steche durch alternative

Kältemittel, die sich durch eine sehr

gute CO2-Bilanz auszeichnen, einhergehend

mit einer hohen Effizienz, zum Natur-

und Umweltschutz hervor. Auch damit

möchte das Unternehmen in Zukunft

erfolgreich weiter wachsen.

Jennifer Warzecha

Kontakt

Heidinger GmbH & Co. KG

In den Waldäckern 38

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 8150500

info@heidinger-kuehlsysteme.de

www.heidinger-kuehlsysteme.de


03.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

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„Irgendwann ist überall auf der Welt 3 Uhr“

Das TUI ReiseCenter Mühlacker erfüllt seit vielen Jahren die unterschiedlichsten Urlaubsträume – auch mit eigenen Produkten

Freundlich und kompetent: Ein Teil des Berater-Teams des TUI ReiseCenters

in Mühlacker, von links Patricia Kicherer, Ute Abrecht, Pascal Schneider,

Büroleiterin Beate Blaschke und Petra Köppl.

Fotos: Kollros

oben v.l.

Babsi Vogelbacher

Sarah Macheiner

Fotos: TUI

unten v.l.

Nadine Dyka

Carolin Tuch

(derzeit im Mutterschutz)

Es ist 3 Uhr (MEZ). Zeitgleich genießen

in Thailand die Teilnehmer einer Gruppenreise

des TUI-ReiseCenters Mühlacker

das umfangreiche und ebenso

leckere Frühstücksbüffet im Hotel, um

noch in dieser Stunde wohlgestärkt zum

nächsten Ziel dieser abwechslungsreichen

Rundreise aufzubrechen.

Natürlich befinden sich in der Heimat

zu dieser Stunde die Mitarbeiter des

TUI-ReiseCenters im Tiefschlaf, um

sechs Stunden später von der Nachtruhe

erholt und fit im Büro an der Bahnhofstraße

in Mühlacker mit potenziellen

Reisekunden die Umsetzung deren Urlaubsträume

zu planen – um zum Beispiel

ebenfalls das exotische Flair und

die vielfältige Kultur im „Land des Lächelns“

zu erleben.

Gruppenreisen besitzen beim TUI-Reisecenter

Mühlacker seit Jahren einen

ausgeprägt hohen Stellenwert und

erfreuen sich einer immer größeren

Beliebtheit, sagt Büroleiterin Beate

Blaschke. „Unsere

Kunden vertrauen

darauf, dass sich

unsere Mitarbeiter

in der Welt wahrlich

auskennen und Beratung

und Ratschläge

also aus eigener Erfahrung heraus geben

können“, so die selbst viel gereiste

Touristik-Fachfrau. Dazu passt, dass

das Pforzheimer Reisebüro als Mutterhaus

abwechslungsreiche Gruppenreisen,

sei’s als Kreuzfahrten, Rund- oder

Städtereisen, individuell organisiert, die

von hauseigenen Reiseexperten begleitet

werden, die die Gruppen ab Mühlacker

beziehungsweise Pforzheim persönlich

betreuen. Und dies über die touristische

Reiseleitung am Urlaubsort hinaus.

Für das nächste Jahr hat das TUI ReiseCenter

Mühlacker wieder eine exklusive

Auswahl an Reisen ausgearbeitet.

Konkret seien dies Kreuzfahrten, Kulturreisen

mit der Pforzheimer Kunsthistorikerin

Claudia Baumbusch, diverse

Rundreisen und neu im Programm zwei

Wein- und Genussreisen nach Umbrien

und ins Elsass.

Drei Beispiele: Petra Köppl, Beraterin

im Büro in Mühlacker, wird im

Jede Gruppenreise wird

von erfahrenem Personal

individuell geplant,

begleitet und betreut

kommenden Mai eine Reisegruppe

nach Kalabrien und zu den Äolischen

Inseln begleiten. Die Teilnehmer erwarten

italienische Postkarten-Landschaften,

eine Minikreuzfahrt zu den

Äolischen Inseln nördlich von Sizilien

mit Stromboli und Lipari, malerische

Buchten und sehenswerte Grotten, die

antike römische Stadt Tropeas und Pizzo,

der Ursprungsort des Tartufo-Eis.

An einzigartigen Burgen und Schlössern

werden im Juni die Teilnehmer einer

Flusskreuzfahrt auf der Loire, dem

längsten Fluss Frankreichs vorbeischippern.

Diese außergewöhnliche Kulturlandschaft

mit Hunderten von Schlössern

und Burgen, teils mit ausgedehnten

Gartenanlagen, teils inmitten von

Wäldern oder Weinbergen, zeugt von

einer zweitausendjährigen Entwicklung

zwischen Mensch und Umwelt

und wurde im Jahr 2000 zum UNES-

CO-Welterbe ernannt.

Dieses sicher nicht alltägliche Reiseerlebnis

wird den Gästen von der erst vor

fünf Jahren gebauten MS Loire Princess

aus vermittelt mit nostalgischem Schaufelradantrieb.

Die Anreise zum Ausgangshafen

erfolgt mit einem bequemen

Fernreisebus mit Zwischenstopp samt

Übernachtung bei Orléans. Auf dem Weg

zum Schiff werden bereits die ersten

Loire-Schlösser erkundet. Bei der Rückreise

besucht man Schloss Versailles,

und anschließend steht eine nächtliche

Stadtrundfahrt auf dem Programm.

Der dritte, ganz große

Urlaubstipp von

Beate Blaschke hat

den Indian Summer

in Kanada und die

Neuenglandstaaten

im Nordosten der

USA im Focus. Alljährlich im Herbst

inszeniert die Natur ein grandioses Farbenspiel

und lässt das Laub der Wälder

von feuerrot bis hin zu goldgelb leuchten.

Kein Wunder, dass der Indian Summer

in Kanada und in den Neuenglandstaaten

als schönste Jahreszeit gilt. Mit

seinen weiten Wäldern, Seen und rauen

Küsten zählt er zu den beliebtesten

Parks des Kontinents. Herbstlaub, so

weit das Auge reicht, bietet auch New

Yorks Central Park.

Die zehntägige Kreuzfahrt mit AIDAdiva

von Montreal nach New York beginnt

mit einem dreitägigen Vorprogramm mit

den grandiosen Niagara-Fällen, Toronto,

dem Gebiet der 1.000 Seen und der Fahrt

entlang des St. Lorenz Stroms nach

Montreal. Die Reisenden erwartet neben

der kanadischen Millionenstadt, der

Stadt der Türme mit der beeindruckenden

Basilika Notre Dame, Quebec, die

französischste Stadt Nordamerikas, die

Urlaubsberatung auf Augenhöhe:

Pascal Schneider erläutert die

aktuellen Reiseangebote.

Leuchtturmroute und die beeindruckende

Natur an Neuschottlands zerklüfteter

Küste, den bekannten Freedom-Trail

durch Boston und natürlich New York,

die Stadt, die niemals schläft.

Drei Beispiele, die unschwer die touristische

Kompetenz des TUI ReiseCenters

Mühlacker unter dem Dach des

Pforzheimer Reisebüros erkennen lassen.

Partner von TUI ReiseCenter seien

zudem ausschließlich renommierte

Reiseveranstalter und Airlines. Damit

einhergehend hebt Büroleiterin Beate

Blaschke deshalb zurecht auch die hohe

Beratungsqualität des Teams hervor, die

immer wieder durch regelmäßige Schulungen

und Weiterbildung der Mitarbeiter

erneuert werde. Mittlerweile sind in

Voll- und Teilzeit neun allesamt in der

Tourismus-Branche ausgebildete Fachkräfte

beschäftigt sowie eine Auszubildende.

Norbert Kollros

Kontakt

TUI ReiseCenter Mühlacker

Bahnhofstraße 36

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 95580

muehlacker1@tui-reisecenter.de

www.tui-reisecenter.de/muehlacker1


24

Stunden im Enzkreis

04.00 Uhr im Enzkreis

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Schon beim Truck-Beladen „just in time“

Craiss Berufskraftfahrer sorgen für gefüllte Regale im Handel und in der Industrie für Nachschub an den Fertigungsstraßen

Craiss-Mitarbeiter bei der Beladung einer

Zustelltour in der Sparte Filiallogistik.

Es ist 4 Uhr. In den Lager- und Versandhallen

des Logistikdienstleisters Craiss

in Mühlacker herrscht schon emsiges

Treiben. Nach und nach treffen die

Kraftfahrer ein, die in der Unternehmenssparte

Filiallogistik dafür sorgen,

dass noch am selben Tag in den Läden

vieler namhafter Einzelhandelsketten

die Regale nicht leer bleiben.

Die Fahrer von rund 15 Verteilfahrzeugen

beladen zu dieser frühen Stunde

ihre 7,5- und 12-Tonner mit Non-Food-

Gütern des täglichen Bedarfs, die vom

Lebensmitteleinzelhandel ebenso vertrieben

werden, wie in Filialen von Textilern,

beschreibt der Teamleiter Axel

Holzhäuer die Aufgabenstellung. Damit

Ein Berufskraftfahrer von Craiss macht sich

frühmorgens in seinem Führerhaus startklar.

da frühmorgens kein hektisches Durcheinander

herrscht, haben die Craiss-Disponenten

schon tags zuvor ausgeklügelte

Arbeits- und Lieferpläne erstellt und

die Mitarbeiter in den Lagern haben die

Sendungen kommissioniert, wie sie von

den Fahrern frühmorgens geliefert werden

müssen.

Diese kommen also zeitlich versetzt,

verladen die ihnen zugewiesenen Paletten

so, dass etwa die Lieferung an

die erste Adresse zuletzt geladen wird.

So steuert der eine Fahrer seine ersten

Abladestellen schon in Mühlacker an,

auch solche, die in Supermärkten integriert

sind, oder den Textildiscounter KiK

ganz in der Craiss-Nachbarschaft. Andere

Fahrerkollegen haben Routen bis

in die Großräume Mannheim, Stuttgart,

Reutlingen und Karlsruhe und weit darüber

hinaus – „in der Regel ein Radius

von rund 150 Kilometern“, so Teamleiter

Holzhäuer.

Er berichtet zudem von zwei anderen

Kollegen, die ab 4.30 Uhr vor der

Schweizer Grenze am Übergang Thayngen

bei Schaffhausen darauf warten,

bis die eidgenössischen Grenzer mit der

Zollabfertigung beginnen. Craiss liefert

nämlich im Auftrag eines bekannten

Oberpfälzer Elektronik-Versandhandels

dessen Bestellungen in der Schweiz aus.

Ebenfalls um 4 Uhr ist für eine ganze

Reihe von Craiss-Fahrern eine heiße

Phase der ganz anderen Art: Eine ganze

Flotte der Craiss-Sparte Direktverkehre

erfüllt Transportaufträge für einen bedeutenden

Brief- und Paketdienstleister,

erläutert Bereichsleiter Torsten Kurfiß.

Lagermitarbeiter bereiten das Transportfahrzeug für

seinen nächsten Stückgut-Einsatz vor. Fotos: Craiss

Fahrer des Mühlacker Traditionsunternehmens

sorgen also mit dafür, dass

Sendungen von einem Umschlagplatz

zum anderen gelangen, also gegen 5

Uhr im zuständigen

Zielverteilzentrum

ankommen, um

Stunden später beim

Empfänger zu sein.

Um solche Zielsetzungen

zu optimieren,

finden bei Craiss

„Fahrerkollegen haben

Routen bis in die Großräume

Mannheim, Stuttgart,

Reutlingen und Karlsruhe

und weit darüber hinaus“

auch sogenannte

Begegnungsverkehre

statt – will heißen: Von jeweils zwei Umschlagplätzen

brechen entgegengesetzt

zwei Lastzüge auf, um sich auf halber

Strecke zu treffen. Dort werden die Ladebrücken

getauscht mit den Effekten,

dass die Fracht schneller an ihrem Ziel

ist, der Berufskraftfahrer ebenso wieder

an seinem Heimatstandort und die Zugmaschine

gegebenenfalls am selben Tag

noch anderweitig verfügbar ist.

In Kurfiß‘ Verantwortungsbereich fällt

zudem die Sparte Komplettladungsverkehre.

Hier sind die Fahrer mit ihren

Craiss-Jumbos national und international

für Kunden im Einsatz – durchaus

auch um 4 Uhr morgens. Da ist ein Fahrer

dann schon mal 500 Kilometer „on

the road“, um Empfänger irgendwo in

Europa mit einer ganzen Fahrzeugladung

zu beliefern, im besten Fall von

dort aus einen Anschlussauftrag auszuführen,

um nach vielleicht mehreren

Stationen quer durch den Kontinent

wieder im „Heimathafen“ Mühlacker

anzukommen.

Als international tätiges Logistik-Unternehmen,

das demnächst auf eine

90-jährige Geschichte verweisen kann,

agiert Craiss längst nicht mehr allein

vom Stammsitz Mühlacker aus. An insgesamt

elf Standorten in Deutschland,

zwei weiteren in Tschechien sowie einem

in Rumänien übernimmt Craiss mit seinem

Knowhow den

ausgelagerten Lagerbetrieb

produzierender

Unternehmen

vom Wareneingang

über Kommissionierung

bis hin zur

Andienung der erforderlichen

Materialien

direkt an die Fertigungsstraßen

„just in time“.

Was seit vielen Jahren in Mühlacker etwa

als Logistikpartner von MAHLE bestens

eingespielt ist, wurde mittlerweile

erfolgreich auf die weiteren Standorte

übertragen, so der für diesen Bereich

„Kontrakt-Logistik“ verantwortliche

Craiss-Geschäftsführer Jörg Schneider.

In seinen Verantwortungsbereich fallen

mittlerweile 180 000 Quadratmeter Lagerfläche

und an die 300 Mitarbeiter.

Norbert Kollros

Kontakt

Albert Craiss

Internationale Spedition

Vetterstraße 35

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 8040

info@craiss.com

www.craiss.com


05.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

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Private Arbeitsvermittlung SiBu

Persönlicher Einsatz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Es ist 5 Uhr am Morgen, der Wecker klingelt.

An das frühe Aufstehen muss sich

Michael M. erst wieder gewöhnen. Aber

die Vorfreude auf den neuen Job lässt

ihn voller Tatendrang die Beine aus dem

Bett schwingen. Zu verdanken hat er

seine neue Arbeitsstelle der Privaten Arbeitsvermittlung

SiBu von Silvia Burr

in Mühlacker. Nachdem er eine Zeit lang

arbeitslos war, konnte er mit ihrer Unterstützung

den passenden, neuen Arbeitgeber

finden.

Silvia Burr nimmt sich die Zeit, sowohl

Arbeitssuchende als auch Unternehmen

im Umkreis von etwa 100 Kilometern

persönlich kennenzulernen, um so die

passenden Partner zusammenzubringen.

„Unsere Stärke ist, dass wir nahe am Arbeitssuchenden

dran sind, aber auch nahe

am Arbeitgeber“, sagt Silvia Burr. Ziel

ist ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis, in

Zeitarbeit wird nicht vermittelt.

Nach 12 Jahren Erfahrung im Bereich

der Personalvermittlung hat die Unternehmerin

im Jahr 2012 den Schritt in die

Selbständigkeit gewagt. Ihr Einsatz mit

viel Elan und Herzblut sprach sich bald

herum, sodass sie bereits nach einem halben

Jahr Jennifer Balbach als Assistentin

an Bord holte. Das SiBu-Team setzt sich

sowohl für Arbeitssuchende oder Arbeitnehmer

mit dem Wunsch nach Veränderung

ein, als auch für Unternehmen mit

freien Stellen.

Alle von SiBu ausgeschriebenen Stellen

sind für sämtliche Bewerber kostenfrei.

Arbeitssuchende mit einem Vermittlungsgutschein

der Bundesagentur für Arbeit

können die Private Arbeitsvermittlung

SiBu sogar kostenfrei mit der aktiven

Suche nach einer neuen Arbeitsstelle

beauftragen. Diesen Gutschein erhalten

vor allem Personen, die mindestens sechs

Wochen arbeitslos sind und Arbeitslosengeld

I beziehen. In mehreren Gesprächen

Silvia Burr bringt mit ihrer privaten

Arbeitsvermittlung die passenden

Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen.

Fotos: Tilo Keller

Das SiBu-Team ist der

kompetente Ansprechpartner

für Arbeitgeber

und Arbeitssuchende.

lernt Silvia Burr den Arbeitssuchenden

kennen, damit sie ihn zielgerichtet vermitteln

kann. „In der Regel bin ich beim

Vorstellungsgespräch dabei“, sagt die

Arbeitsvermittlerin. Selbstverständlich

erhält der Arbeitssuchende zuvor Tipps

zum Verhalten im Bewerbungsgespräch.

„Meine Vermittlungsquote ist mit 85 Prozent

recht hoch“, freut sich die Unternehmerin.

Vermittelt werden sämtliche Qualifikationen

und in alle Branchen - von

der kaufmännischen Fachkraft bis zum

Betriebsleiter und vom Produktionshelfer

bis zum Ingenieur. Bei einer Beauftragung

durch den Arbeitgeber übernimmt

SiBu den gesamten Bewerbungsprozess.

Zuvor sucht Silvia Burr das Gespräch mit

dem Unternehmen, holt sich eine genaue

Tätigkeitsbeschreibung ein, schaut sich

den Arbeitsplatz an und informiert sich

gegebenenfalls über die Erreichbarkeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Ich

hole mir Informationen, die nicht aus einer

Stellenausschreibung hervorgehen.

Das ist sehr zeitintensiv“, betont die Inhaberin.

Einige namhafte Unternehmen

aus der Region verlassen sich komplett

auf ihr Vermittlungsgeschick, weil sie von

Qualität und Vorgehensweise überzeugt

sind. „Es gibt natürlich keine Garantie,

dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammenpassen.

Deshalb ist meine Vorrecherche

auch so wichtig“, erklärt die

Arbeitsvermittlerin. „Ich benötige daher

Informationen von beiden Seiten, Arbeitgeber

als auch Arbeitnehmer. Nur so kann

ich herausfinden, ob es passt.“ Durch den

engen Kontakt zu den Arbeitgebern hat

sie die zu besetzenden Stellen oft schon

vorliegen, ehe sie von den Unternehmen

veröffentlicht werden.

Nach einer aktuellen Änderung in der

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

muss man allerdings wissen, dass unter

„Ergebnisse nach Branchen filtern“ neuerdings

extra ein Haken bei „Arbeitsvermittlung

privat“ gesetzt werden muss.

Nur so sind die freien Stellen von SiBu

und allen weiteren privaten Arbeitsvermittlern

zu sehen. Alle aktuellen Ausschreibungen

von SiBu sind auch auf der

Internetseite www.sibu-vermittlung.de zu

finden.

Ein weiteres Aufgabenfeld der Privaten

Arbeitsvermittlung SiBu ist das Bewerbercoaching,

welches von Interessenten

unter anderem auch über die Agentur

für Arbeit beantragt werden kann. In

vier Modulen können Arbeitssuchende,

Berufsrückkehrer oder Personen, die von

Arbeitslosigkeit bedroht sind ein individuelles

Coaching erhalten. In Einzelgesprächen

werden Themen wie das persönliche

Kompetenzprofil, Suchstrategien,

das Erstellen von Bewerbungsmappen

und die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

erarbeitet. „Darunter befinden

sich oftmals rührende Einzelschicksale“,

berichtet Silvia Burr und weiß das Vertrauen,

das ihr entgegengebracht wird,

zu schätzen. „Das ist eine wichtige und

verantwortungsvolle Aufgabe, die ich mit

Herz und Seele ausführe“, betont sie weiter.

Durchweg positive Rückmeldungen

der Teilnehmer aus Pforzheim, Mühlacker

und dem gesamten Enzkreis sind Bestätigung

für die empathische und kompetente

Betreuung durch Silvia Burr. Tilo Keller

Jennifer Balbach ist die erste Ansprechpartnerin

bei der Privaten Arbeitsvermittlung SiBu.

Kontakt

Private Arbeitsvermittlung SiBu

Bahnhofstraße 48

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 949333-0

info@sibu-vermittlung.de

www.sibu-vermittlung.de


24

Stunden im Enzkreis

06.00 Uhr im Enzkreis

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Bodenständige Spezialitäten aus der

Familienbrauerei

Traditionsreiche Braustätte besetzt mit „Werschemer Adler“ ebenso ideen- wie erfolgreich eine Nische in der Region

Es ist 6 Uhr morgens. Für Robert Volk

und seinen Sohn Leopold war heute

„früh aufstehen“ angesagt. Es ist wieder

mal Brautag, einer von etwa 70 im

Jahr – 6 Uhr somit also die Geburtsstunde

eines neuen Sudes Bier. Erster

Schritt dabei: das Einmaischen, also

Vermischen von Malzschrot und Brauwasser

im Maischbottich. Die Rede ist

dabei von – je nach Biersorte – rund 400

Kilogramm Malz („Schüttung“) und 13

Hektoliter Wasser („Hauptguss“).

In den folgenden zwei bis zweieinhalb

Stunden werden in dieser Maische bei

einer Temperatur von 45 bis 55 Grad

die natürlichen Enzyme des Malzes aktiviert

und das Eiweiß zersetzt und bei

einer anschließend rund 20 Grad höhe-

ren Temperatur Stärke in ebenso

natürlicher Weise in Zucker gewandelt.

Der nächste Schritt: Der

um-

„Brei“ wird in den Läuterbottich

gepumpt, wo in

den nächsten Stunden die

Flüssigkeit von den festen

Bestandteilen, dem Treber,

getrennt wird: die sogenannte

„Vorderwürze“ läuft durch den

Treberkuchen nach unten ab, wie man

es, bildlich ausgedrückt, vom Filterkaffee

kennt. Mit heißem Wasser wird in

der Folge der Treberkuchen zusätzlich

noch ausgewaschen („angeschwänzt“),

um verbliebene, wertvolle Inhaltsstoffe

Robert Volk und sein Sohn Leopold bei der

Bierverkostung. Fotos: Daniela Jakob

der Vorderwürze zuzuführen. Der ausgelaugte

Treber wird übrigens in einer

nahegelegenen Biomethananlage energetisch

verwertet.

Die Gesamtwürze ist mittlerweile in

die kupferne Sudpfanne umgefüllt,

wo sie zusammen mit Hopfen gekocht

wird, der die typischen Aroma- und

Bitterstoffe an das Gebräu abgibt. Beim

Verdampfen des Wassers erhöht sich

die Stammwürze durch Konzentration

unterschiedlich je nach Sorte, beim

Export, das heute entsteht, sind es 12,5

Prozent.

Anschließend wird die Würze auf das

Kühlschiff ausgeschlagen, wie sich

Brauer auszudrücken pflegen, wo sie

von Trübstoffen wie Hopfenbestand-

teilen getrennt wird. Über Berieselungskühler

gelangt das

angehende „Werschemer“ in

den Gärkeller, wo die Hefe

hinzugefügt wird, die die

Vergärung des Zuckers in

Alkohol und Kohlensäure

bewirkt.

Seit der „Geburtsstunde“ des

heutigen Bräus sind mittlerweile

rund acht Stunden vergangen,

geprägt von viel handwerklicher Arbeit

von Vater und Sohn. Was andernorts

von einer „Craft-Beer-Szene“ die

Rede ist, die von Amerika in den letzten

zehn Jahren nach Deutschland herüberschwappte,

„dann ist dies bei uns seit

Die Brauerei ist seit 115 Jahren

fest in Familienhand.

Generationen gelebte handwerkliche

Braukunst“. Tatsächlich werden an der

Wiernsheimer Lindenstraße neben den

Rennern Export und „Woiza“ und saisonalen

Sorten wie Lindenquell, Conrator

oder Märzen auch diverse Editionsbiere

gebraut, die alle ihre Liebhaber finden.

Zurück in den Keller: Dort gärt das junge

Bier rund eineinhalb Wochen, dem

sich der acht- bis

zehnwöchige Prozess

„Bei uns gibt es Bier

am frischesten

direkt vom Brauereihof“

der Nachgärung (Lagerung)

anschließt.

Grob gerechnet also:

in einem Vierteljahr

kann der heutige Sud in Flaschen und

Fässern abgefüllt zu den Verbrauchern

gelangen, gleich ob nach Hause, in Gaststätten

oder auch zu Festveranstaltern.

Vielleicht etwas eigenwillig hört sich

die Philosophie des Seniors Robert Volk

an: „Unser Adler-Bräu gibt’s fast ausschließlich

im Abholmarkt hier in der

Brauerei“, was unter anderem dem Umstand

geschuldet sei, dass aufgrund des

handwerklichen Brauvorgangs die Haltbarkeit

kürzer ist als etwa bei den computergesteuert

hergestellten Erzeugnissen

der Großbrauereien. „Bei uns auf

dem Brauereihof gibt es grundsätzlich

die Biere am frischesten“, ergänzt Junior

Leopold Volk.

Mit ihm und seinem Bruder Conrad, der

nach einer vorherigen Installateurslehre

noch die Ausbildung zum Brauer und

Mälzer absolvierte und mittlerweile als

frischgebackener Geselle im Familienbetrieb

tätig ist, startet in der Wiernsheimer

Traditionsbrauerei die nunmehr

fünfte Familiengeneration durch.

Robert Volk und seine Frau Ramona

Jentzsch-Volk, beide nicht nur

Brau- und Malzmeister, sind jedenfalls

fest überzeugt, dass Adler-

Bräu langfristig in Familienhand

erhalten bleibt. Zumal Sohn Leopold

ebenfalls in

beiden Sparten die

Meister befähigung

aufweist.

Aus der Geschichte

Adler-Bräu braut

seit 1865 in privater Hand. Nach mehreren

Besitzerwechseln wird die Brauerei

nun seit 1905 durchgehend, mittlerweile

in der 5. Genera tion, innerhalb der Familie

geführt.

Norbert Kollros

Kontakt

Adler-Bräu GbR

Lindenstraße 38, 75446 Wiernsheim

Telefon: 07044 920778

info@adlerbraeu.de

www.adlerbräu.de

facebook: Adler-Bräu Wiernsheim

Instagramm: adlerbraeu_wiernsheim


07.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Start in den Tag mit einem duftenden Kaffee

Scheuermann in Wiernsheim, Spezialist für Zwischenverpflegung aus Automaten, rät im Alltag zu Porzellan – statt Plastikbechern

Auch am Kaffee-SB-Automaten kann man sich einen frischen

Muntermacher in der Porzellantasse holen, wie Service-Techniker

Jean Pierre Kilian hier zeigt.

Fotos: Kollros

Es ist 7 Uhr. An den Kaffeeautomaten

in den Betrieben und Verwaltungen

in der Region bilden sich regelrechte

Pulks von Beschäftigten, die vor Arbeitsbeginn

noch schnell einen Kaffee

zu sich nehmen wollen. Von nicht wenigen

der schrankhohen Automaten wird

der Name „Scheuermann“ prangen, der

Name des Automaten-Aufstellers, des

Spezialisten für Zwischenverpflegung

aus Wiernsheim.

Zeitgleich auf den Straßen: Zahlreiche

der roten Service-Fahrzeuge, ebenfalls

mit der Beschriftung „Scheuermann“,

sind von Wiernsheim ausgeströmt, Befüller

dieser Automaten sind unterwegs,

um an den Aufstellorten nach dem Rechten

zu sehen. Denn irgendwann sind die

Vorräte erschöpft, dann müsste der Kaffeefreund

auf heiße Schokolade oder gar

einen Tee ausweichen.

Aber der Fülltechniker ist ja im Anmarsch,

und von jedem Automaten weiß

man bei Scheuermann, wie lange die Intervalle

dauern, bis wieder Nachschub

für die verschiedenen Heißgetränke

angesagt ist, klärt Wolfgang

Haalboom,

Geschäftsführer

des Unternehmens, auf.

Seit 45 Jahren ist die betriebliche

Versorgung mit

Heiß- und Kaltgetränken

sowie Snacks über

Verkaufsautomaten

der

Geschäftsgegenstand

der

Wiernsheimer

Scheuermann

GmbH, gegründet 1972 von dem ursprünglich

aus Mühlacker stammenden

Rolf Scheuermann, Ehrenbürger von

Wiernsheim, zu Lebzeiten vielseitig engagierter

Mäzen sozialer und gemeinnütziger

Zwecke und dem die Gemeinde

auch ihr einzigartiges Kaffeemühlen-

museum zu verdanken hat.

Über seinen Tod hinaus, 2013

im Alter von 82 Jahren, hatte

Rolf Scheuermann dafür

gesorgt, dass sein Lebenswerk

und gleichzeitig sein

Mäzenatentum in seiner

Heimat erhalten bleibt.

Er gründete eine nach ihm

benannte Stiftung, in die

die Erträge des Unternehmens

Scheuermann fließen. So stehen Mittel

zur Verfügung zur Förderung der

Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe

wie auch Kultur, Sport, Bildung und das

In „Scheuermann’s Kaffeepavillon“ wird die ganze Palette von Automaten

für die betriebliche oder auch ganz private Versorgung gezeigt.

Feuerwehrwesen vorwiegend im östlichen

Enzkreis.

So kann mit Fug und Recht gesagt werden,

dass mit jedem Becher Kaffee oder

ähnlichem der eine oder andere Cent

wohltätigen Zwecken

zugute kommt.

Und bei rund 1100

Scheuermann-Automaten

im Südwesten

und weit darüberhinaus,

davon etwa 80 Prozent für Heißgetränke,

dürften das Jahr über erkleckliche

Sümmchen zusammenkommen, die

in die Stiftung fließen.

Jeder Kaffee-Becher? Da regt sich doch

etwas im umweltbewussten Kaffee-Genießer...

Tatsächlich muss der Automat

keinen Plastikbecher „ausspucken“. Die

heutigen Geräte sind so „intelligent“,

dass sie über einen Sensor erkennen,

wenn eine Glas- oder Porzellan-Tasse in

den Entnahmeschacht geschoben wird.

Dann entfällt natürlich die Entsorgung

des Bechers.

Zur Grundausstattung des Fülltechnikers

in seinem Fahrzeug gehören trotzdem

noch Plastikbecher, und daran werde

sich über kurz oder lang auch nichts

grundsätzlich ändern, vermutet Wolfgang

Haalboom, gleichwohl das Umdenken

bei den Menschen mehr und mehr

zunehme. „Muss es auch“, hieß es erst

kürzlich aus dem Bundesumweltamt,

wo mit Nachdruck beklagt wurde, dass

in Deutschland jährlich 2,8 Milliarden

Einwegbecher für Heißgetränke anfallen.

Das seien theoretisch 34 Stück pro

Kopf.

Zurück zum Einsatz der Service-Techniker:

Diese würden laufend qualifiziert,

sagt Wolfgang Haalboom, der auf

ein Weiterbildungsangebot seines Branchenverbands

verweist. Denn nur ein gut

Jeder getrunkene Becher

kommt wohltätigen

Zwecken zugute

geschultes Team steigere den Wert jedes

Unternehmens. In der heutigen Wettbewerbssituation

seien „weiche Faktoren“

wie motivierte Mitarbeiter der Schlüssel

zum Erfolg.

Das Spektrum der Weiterbildungsthemen

reiche von der kundenorientierten

Motivation des Technikers über Kaffeelehre

bis hin zu Schankanlagen- und

Lebensmittelsicherheit. Auch Hygienevorschriften

müssten beherrscht werden,

damit sich die Automaten stets in

unbedenklichem Zustand befänden.

Die großen Selbstbedienungsautomaten

nehmen zwar die zentrale Rolle im

Scheuermann-Geschäftsbetrieb ein, das

Unternehmen vertreibt auch hochwertige

Kaffeevollautomaten des Schweizer

Herstellers Jura. Aus denen sich vielleicht

um 7 Uhr morgens die Chefetage

oder später Konferenzteilnehmer verwöhnen

lassen. Oder irgendwann am

Tag auch Familienmitglieder zuhause im

Privathaushalt.

Geschäftsführer Haalboom räumt zwar

ein, dass ein solcher „Mercedes“ unter

den Kaffeezubereitern zumindest im privaten

Bereich durchaus

etwas für den Individualisten

sei, der

sich diese Technik

bewusst zugunsten

eines ultimativen Genussempfindens

gönnen möchte. Dazu

gehöre auch die bei Siebträger-Automaten

angesagteste italienische Marke:

„Bezzera“ aus der Gegend von Mailand.

Eigens zur Präsentation dieser Table-Top-Geräte

haben die Wiernsheimer

vor zwei Jahren einen Showroom eröffnet

– „Scheuermann‘s Kaffeepavillon“.

Hier darf sich gerne auch der Endverbraucher

einfinden, der hier – sogar

rund um die Uhr aus einem Automaten

im Freien – auch einschlägige Pflegeprodukte

erstehen kann. Norbert Kollros

Kontakt

Scheuermann Zwischenverpflegung

Boschstraße 20

75446 Wiernsheim

Telefon: 07044 92210

info@scheuermann-gmbh.de

www.scheuermann-gmbh.de

www.scheuermann-stiftung.de


24

Stunden im Enzkreis

08.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Urschwäbische Backwaren aus heimischen

Rohstoffen

Die Familie Slobodkin schreibt als „dürrmenzbäcker“ seit 25 Jahren beidseits der Enz eine bemerkenswerte

Erfolgsgeschichte

Es ist 8 Uhr. Seit fünfeinhalb Stunden

herrscht jetzt schon „Action“ in der

Backstube des „dürrmenzbäckers“ an

der Reichmannstraße. Und mittendrin

natürlich der Chef höchstpersönlich. Ein

Kollege war sogar schon eine Viertelstunde

früher da und hat wie jede Nacht die

Teigmaschinen angeworfen. Damit’s um

halb drei losgehen kann, denn wenige

Stunden später stehen die ersten Kunden

im Laden und wollen sich mit frischen

Backwaren eindecken.

Viele der frühen Kunden sind auf dem

Weg zur Arbeit, deswegen hat der Laden

auch schon seit 6 Uhr geöffnet. Aber

es dauert nicht mehr lange, da

kommen dann auch die ersten

Schüler. Der Fahrer, der Übernachtungsbetriebe,

Wiederverkäufer,

Firmen und Verwaltungen

beliefert, ist

auch schon längere Zeit

unterwegs. Und auch in

der Filiale im Kaufhaus

Sämann herrscht um 8 Uhr

schon reger Betrieb, und die ersten stücksgäste machen sich’s

Früh-

im „Café 19“ gemütlich.

Bäckermeister Hans-Dieter Slobodkin

und sein Produktionsteam arbeiten in der

Nacht nach einem genau getakteten Plan.

Schon am Tag zuvor wurden die verschiedenen

Teige vorbereitet, die dann einige

Stunden lang bei annähernd frostigen

Temperaturen ruhen, um gegen Mitternacht

vollautomatisch aus dem „Winterschlaf“

geweckt zu werden und bei vergleichsweise

angenehmer Temperierung

und hoher Luftfeuchtigkeit die letzten

Stunden bis zur Aufbereitung zu Backwaren

zu verharren.

Bäcker Thorsten Barho am Backofen beim

Einschießen frischer Brezel-Teiglinge.

Drei Bäcker arbeiten mit den Teigen, der

Vierte ist für die Öfen verantwortlich,

auch für den Holzofen, der mit Pellets

gefeuert und nächtens vollautomatisch

angeheizt wird. Als erstes geht’s in der

Nacht an die Weizen- und Roggenmischbrote

sowie die Bauernbrotlaibe. Später

folgen Brötchen, süße Stückle, Hefezöpfe

und das weitere Programm wie

Körnerbrote und Croissants und

vor allem nicht zu vergessen – des

„dürrmenzbäckers“ berühmte Brezeln.

Einige hundert Stück werden da jede

Nacht von Hand in Form geschwungen –

allein dafür sind eineinhalb Stunden ver-

Ein Teil der Belegschaft aus Produktion und Verkauf im Hauptgeschäft vom „dürrmenzbäcker“

mit den Inhabern Hans-Dieter und Beate Slobodkin (links bzw. rechts).

Fotos: Kollros

anschlagt, und samstags noch deutlich

mehr.

Frühmorgens wird auch in der

Konditorei die Arbeit aufgenommen.

Schließlich sollen

auch schon vormittags

in beiden Läden leckere

Kuchen und Torten

zur Auswahl bereitstehen.

Denn wer plötzlich

Lust auf eine solche süße

Schnitte oder ein fruchtiges Törtchen

verspürt, wartet jetzt nicht unbedingt bis

zur nachmittäglichen Kaffeestunde.

Fast nur regionale Rohstoffe

Gleich, ob die Sortimente aus der Bäckerei

oder der Konditorei – die Philosophie

des Handwerksmeisters gilt durchgängig:

Die Erzeugnisse werden nur aus besten

Rohstoffen und aus möglichst regionaler

Herkunft hergestellt. Gleichwohl: Sesam

wachse nun mal eben nicht in Europa,

also müsse diese Saat zwangsläufig aus

Übersee bezogen werden.

Ein weiteres ist beim „dürrmenzbäcker“

hoch angesiedelt – die durchgängig handwerkliche

Backtradition. Da wird bei

den Broten Sauerteig verarbeitet, der für

eine lockere Krume und angenehme Geschmackseigenschaften

sorgt. Beim Dinkelbrot

hingegen kommt das so genannte

Brühstück-Verfahren als Vorstufe zur

Teigbereitung zur Anwendung, mit dieser

gleichsam natürli-

„Ich habe den schönsten

Beruf, den es gibt“

chen Teigtechnik werde

bewirkt, dass die

Krume des Dinkelbrots

elastischer und

damit besser schnittfähig

bleibe, wie der Experte aufklärt.

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Es

gibt keinerlei Teigrohlinge aus fremder

Produktion. Auch was in der Filiale im

Kaufhaus Sämann in einem hochwertigen

Ofen aufgebacken wird, stammt aus

der Dürrmenzer Backstube. Im übertragenen

Sinn gelte dies auch für die in

Backwaren verarbeiteten Fette. Schmalz,

das früher gerne in die Teige eingearbeitet

wurde, bleibe außen vor. Dies nicht

zuletzt auch als Zugeständnis an Kunden

muslimischen Glaubens, sagt der schwäbische

Bäckermeister. Auch Kuchen- und

Tortenerzeugnisse seien zunehmend gelatinefrei,

ersatzweise kämen vegane Bindemittel

zum Einsatz. „Wir können also

viele, sich gewandelte Kundenwünsche

bedienen“, betont der „dürrmenzbäcker“,

schränkt aber in einem Punkt ein: „glutenfrei

können wir nicht“. Dies erfordere

einen völlig isolierten und spezialisierten

Betriebsablauf in der Bäckerei, was in einem

traditionellen Betrieb wie dem seinen

nicht umsetzbar sei. Übrigens: der „dürrmenzbäcker“

kann in diesem Jahr auf 25

Jahre Bestehen seines Betriebs nach der

Übernahme der vormaligen Bäckerei Walter

zurückblicken. Rund 40 Mitarbeiter

stehen Hans-Dieter und seiner Frau Beate

Slobodkin in der Produktion und im

Verkauf zur Seite, aktuell auch drei Auszubildende.

Im Herbst sollen zudem zwei

Bäckerlehrlinge ihre berufliche Laufbahn

beginnen. Stolz ist das Ehepaar zudem

auf die langjährige

Betriebstreue vieler

seiner Mitarbeiter.

„Eigentlich habe ich

den schönsten Beruf,

den man sich vorstellen

kann“, sagt der Bäckermeister

zum Abschluss des Interviews – er lässt

aber auch kritische Untertöne anklingen,

denn mit der staatlichen Unterstützung

und Wertschätzung des handwerklichen

Mittelstands sei’s trotz aller Beteuerungen

von Politikern nicht weit her. Seine

hauptsächliche Anklage gilt der überbordenden

Bürokratie auf vielerlei Ebenen –

„da braucht man sich nicht zu wundern,

wenn die Betriebe im Lebensmittelhandwerk

immer weniger werden, weil sie keine

Nachfolger finden“.

Kontakt

Dürrmenzbäcker

Reichmannstraße 1

75417 Mühlacker-Dürrmenz

Telefon: 07041 3896

duerrmenzbaecker@t-online.de

www.duerrmenzbaecker.de

Norbert Kollros

Norbert Kollros


09.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Experten für optimalen Nah- und Weitblick

30-jährige Firmengeschichte zeugt bei Augenoptiker Siegerist von großer Erfahrung bei der Anpassung von Sehhilfen

Es ist 9 Uhr. Der Augenoptikermeister

Ulrich Regeisz-Siegerist öffnet gerade

das gleichnamige Ladengeschäft. Vor

der Türe wartet schon der erste Kunde

in der Morgensonne. Er brauche eine

Brille, sagt er und fügt hinzu, mit seinen

63 Jahren noch nie eine Brille getragen

zu haben. Jetzt aber würden sich

Schwierigkeiten beim Lesen offenbaren.

Regeisz-Siegerist muss innerlich lächeln

– einer der vielen ähnlich gelagerten Fälle,

die er aus seinem langjährigen Berufsleben

kennt.

Zunächst steht also eine Refraktionsbestimmung

an, also die computergestützte

Ermittlung der Korrektionswerte

einer Fehlsichtigkeit, um mit

diesen Messwerten Aufschluss darüber

zu erhalten, wie die entsprechende Sehhilfe

für den Träger beschaffen sein muss.

Der Betriebsleiter vermutet aufgrund

dessen, wie sich der Kunde verhält, dass

auch eine Sehschwäche in die Ferne vorliegen

könnte. Und die Messung gibt

dem Meister Recht – Konsequenz: dem

Kunden wird eine Gleitsichtbrille vorgeschlagen,

die ihn gleichermaßen beim Sehen

in die Ferne wie auch im Nah bereich

optimal unterstützt.

Der Optikermeister bittet den Kunden

nach der Wahl der Fassung an ein weiteres

High-Tech-Gerät, ein Visiooffice-

Messgerät, das mit einer integrierten

hochauflösenden Kamera diverse Parameter

ermittelt, wie Brillenglaszentrierung,

um entsprechend dem individuellen

Sehverhalten dem Kunden die optimalen

Brillengläser anzupassen.

Mit einem Scanner wird die Form der Brillenfassung vermessen, um die

Gläser vollautomatisch und passgenau einzuschleifen. Foto: Kollros

Eingespieltes Team: Augenoptikermeister Ulrich Regeisz-Siegerist (2.v.r) mit Ehefrau Birgit

Siegerist, Sohn Tom-Simon und Mitarbeiterin Tiziana Tassoni.

Foto: Siegerist

Das Fachgeschäft bietet eine vielfältige

Auswahl zahlreicher Fassungshersteller,

auch solche mit bekannten Labels von

Ray Ban über Giorgio Armani, Flair und

Cazal bis Betty Barclay. Aber auch das

preisgünstigere Segment wird angeboten.

Unser Kunde wird fündig – und Ulrich

Regeisz-Siegerist freut sich zu Recht:

Es wird ein weiterer zufriedener Kunde

in der mittlerweile 30-jährigen Firmengeschichte

sein. In einer Woche wird

der Kunde seine Brille abholen können,

sie wird dann noch individuell an seine

Kopfform angepasst.

Der Betriebsleiter darf sich vor diesem

Hintergrund durchaus als „alten Hasen“

bezeichnen. Zur Glasbestimmung

gehört

bei ihm auch stets

eine Messung auf

Winkelfehlsichtigkeit,

oft eine Ursache für

Sehprobleme. Hier

kann der Experte korrigierend eingreifen

und die Verträglichkeit der Sehhilfe

steigern. Und dies ohne große Sonderaufschläge.

Regeisz-Siegerist hat an der Fachhochschule

in Köln seine Ausbildung zum

staatlich geprüften Augenoptiker absolviert.

Das war eine solide Grundlage

für die angestrebte Selbstständigkeit,

die Ende der 1980er Jahre mit Ehefrau

Birgit Siegerist, selbst auch Augenoptikerin,

in der Bahnhofstraße 53 begründet

wurde. Also eine nunmehr 30-jährige

Erfolgsgeschichte mit der Gattin als

Geschäftsführerin an der Spitze.

Vor etwa zwei Jahren ist der jüngste Sohn

der Familie zum elterlichen Betrieb zugestoßen,

um seine Augenoptiker-Ausbildung

zu absolvieren. Schon jetzt nimmt

der Junior Tom-Simon seinen Eltern

so manche Fassungsberatung ab, und

er kennt sich immer mehr in der Werkstatt-Technik

aus. Nicht mehr lange also,

und die Betriebsnachfolge wird Formen

annehmen, basierend auf den Erfahrungen

und der Philosophie der Seniors.

Durch vielerlei Einkaufswege können

„Da man sich in der Regel

kennt, können wir die

Kunden individuell bedienen“

den Kunden immer wieder Sonderangebote

offeriert werden, es sei also für

den kleinen Familienbetrieb kein Problem,

mit den ganz Großen der Branche

mitzuhalten, sagt Regeisz-Siegerist. Was

die Kundschaft auch weiß. Und Siegerist

kann sehr schnell sein – im Notfall kann

eine Brille auch noch am selben Tag fertig

sein, dann werden die Gläser eben mal

innerhalb einer Stunde besorgt.

„Bei uns im familiengeführten Betrieb

sind wir auch überzeugt, die Kunden

individueller bedienen zu können, weil

man sich in der Regel kennt und man oft

weiß, was sich der Kunde vorstellt“, so

der Betriebsleiter. Jede Brille wird letztlich

in der eigenen Werkstatt verglast.

Die Glashalterungen des Gestells werden

durch einen Scanner vermessen und mit

diesen Werten das ursprünglich runde

Glas passgenau in Form gebracht.

Immer auf der Suche nach Perfektion hat

man sich bei Siegerist vor Jahren für einen

Glashersteller entschieden, der qualitativ

hochwertige, schönste und dünnste

Brillengläser liefert – und zudem für

die Kunden zu interessanten Konditionen.

Diese werden mit Zeiss-Technologie

auf höchstem Niveau gefertigt – und das

nicht irgendwo in Asien.

Seit jeher werden auch mit großem Knowhow

Kontaktlinsen angepasst. Für den

Einsatz formstabiler

Linsen wird die

Hornhaut des Auges

mittels Keratometrie

vermessen. Dazu

gehören in jedem

Fall eine gründliche

Einweisung, Nachkontrolle und Betreuung.

Und die Pflegehinweise gibt’s obendrein.

Formstabile Linsen können im eigenen

Labor zudem aufpoliert werden, eine

in der Branche immer seltener angebotene

Leistung.

Norbert Kollros

Kontakt

Augenoptik Siegerist

Bahnhofstraße 53

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 2249

uliresi@hotmail.com

www.augenoptik-siegerist.de


24

Stunden im Enzkreis

10.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Hilfen für persönliches Wohlergehen

Das Sanitätshaus Hille ist vielseitig spezialisiert – von Orthopädietechnik und Kompressionstherapie bis hin zu häuslicher Pflege

Das moderne und großzügige Ladengeschäft in der

Fußgängerzone in Mühlacker.

Fotos: Hille

Es ist 10 Uhr. Matthias Müller, Orthopädietechnik-Meister

und Werkstattleiter

des Fachgeschäfts Sanitätshaus Hille in

Mühlacker, empfängt seinen Kunden Alexander

W. (Name fiktiv) zum vereinbarten

Beratungsgespräch. Der Herr hat nur

noch ein Bein. Er ist zwar Prothesenträger,

aber er interessiert sich für ein Modell, das

ihm im Freizeitbereich mehr Bewegungsfreiheit

verspricht, mit dem er gegebenenfalls

sogar schwimmen könnte.

Tatsächlich erweist sich der Kunde vorinformiert,

Matthias Müller kann also in ein

vertiefendes Beratungsgespräch einsteigen

mit dem Ziel, die Wünsche des Kunden

mit ihm individuell zu erörtern. In der

Tat bietet die Industrie spezielle Passteile,

die auch im Wasser getragen werden können

und sportliche Aktivitäten erlauben.

Es werden regelrechte High-Tech-Prothesen

gebaut, die etwa elektronisch gesteuerte,

hydraulische Gelenksysteme

für ein möglichst unbeschwertes Gehen

aufweisen. Diese seien ganz nach dem

individuellen Bedarf programmierbar, erklärt

Müller. Ihm und seinem Fachpersonal

fällt dann die Aufgabe zu, die Technik

den jeweiligen Bedürfnissen des Kunden

anzupassen. Dazu werden von den Patientenstümpfen

mit Hilfe von Gipsabdrücken

oder elektronischen Maßsystemen

Modelle erstellt, nach denen dann eine

Zur Anpassung von Kompressionsstrümpfen werden

in diskreter Umgebung die Beine vermessen.

passgenaue Prothese in der eigenen Werkstatt

angefertigt werden kann. Bei mehreren

Anproben wird die Passgenauigkeit

verfeinert, gegebenenfalls auf Schmerzoder

Druckstellen reagiert und ein dynamisches

Gangbild eingestellt. Hierbei

können mit Hilfe einer elektronischen

Ganganalyse optimale Einstellungen und

Anpassungen vorgenommen werden.

Für Patienten, die erstmals eine Prothese

erhalten, beginnt die Kontaktaufnahme in

aller Regel bereits noch während des Klinikaufenthalts.

Der behandelnde Arzt und

die Therapeuten nehmen mit den Orthopädie-Technikern

Kontakt auf, um frühzeitig

ins Beratungsgespräch einbezogen

zu werden damit dem

Patienten das Gefühl

vermittelt wird, sich

in guten Händen zu

wissen und mit seinen

Sorgen nicht auf sich

selbst gestellt zu sein.

Geht es um die Stabilisierung, Entlastung

oder Ruhigstellung von Gliedmaßen oder

auch des Rumpfs, kommen so genannte

Orthesen (Stützapparate) zum Einsatz.

Auch hier ist das Fachwissen des Orthopädietechnikers

gefragt, wenn es um die

individuelle Anpassung des besagten

Hilfsmittels geht. Zudem muss die Orthese

während des Heilungsprozesses häufig

„Individuelle Beratung und

ein aktuelles Sortiment sind

uns sehr wichtig“

nachjustiert werden, damit der gewünschte

Therapieerfolg erzielt wird. „Auch das

ist unser Job“, erklärt Markus Hille, Geschäftsführer

des Sanitätshauses.

Oder eine andere Situation: Bei Schlaganfallpatienten

ist oft eine Fußhebeschwäche

vorhanden. Die Lähmung führt beim

Gehen häufig zu falschen Bewegungsabläufen.

Entsprechende Orthesen unterstützen

und stabilisieren die geschwächte

Muskulatur. Sie führen zu einem natürlicheren

Gangbild und verringern die

Sturzgefahr.

In der Werkstatt ist derweil Orthopädie-Technikerin

Sarah Steinke mit einer

anspruchsvollen und nicht alltäglichen

handwerklichen Tätigkeit

beschäftigt.

Ein Kunde hat ein

individuell konfektioniertes

Stützmieder

in Auftrag gegeben.

Solche können etwa

nach einem Bauch- oder Nabelbruch zur

Anwendung kommen. Maßgefertigt ist

immer dann gefragt, wenn Hilfsmittel

„von der Stange“ den Patienten nur unzureichend

in seiner Vitalität oder seinem

Gesundungsprozess unterstützen.

Orthopädische Schuheinlagen sind ein

weiterer klassischer Bereich im Sanitätshaus.

Mittels eines speziellen Scanners

werden die Proportionen der Füße genau

vermessen. Mit diesen Erkenntnissen und

den individuellen Anforderungen des verordnenden

Arztes werden in der eigenen

Manufaktur die orthopädischen Einlagen

aus flexiblen und innovativen Materialien

innerhalb weniger Tage gefertigt. Auch in

diesem Segment besitzen die Orthopädie-Techniker

bei Hille über einen großen

Erfahrungsschatz.

Das Sanitätshaus Hille hat sich in den

über 60 Jahren seines Bestehens in immer

mehr Bereichen spezialisiert. Diese Expertisen

werden durch kompetente und

ständig aufs Neue geschulte Mitarbeiter

verkörpert, die sich für die schnelle umfassende

Umsetzung der Anliegen ihrer

Kunden und damit für deren Wohlergehen

engagieren. Dies beginnt im klassischen

Sanitätshausbereich und setzt

sich über alle Abteilungen fort bis hin

zur Reha-Technik, die aus Platzgründen

in die Pforzheimer Straße 55 (neben der

Aral-Tankstelle) ausgelagert ist. Dort

werden die unterschiedlichsten Hilfsmittel

für in ihrer Mobilität eingeschränkte

Menschen angeboten. Von Rollatoren und

Gehhilfen bis hin zu Rollstühlen, sowie

jegliche Gerätschaften zur Unterstützung

der häuslichen Pflege wie Betten sowie

Hilfsmittel im Bad- und Dusch- sowie

Toilettenbereich. Auch für den Reha-Bereich

gilt, so Markus Hille: „Individuelle

Beratung und Anpassung unseres Sortiments

ist uns ein wichtiges Thema“, aber

auch die Wartung und Reparaturen seien

durch die hauseigenen Techniker jederzeit

gewährleistet.

Im Sanitätshaus lässt sich derweil eine

Kundin hinsichtlich medizinischer Kompressionsstrümpfe

beraten. Solche werden

vom Arzt bei Venenleiden sowie bei

Lymph- und Lipödemen verordnet. Dazu

werden die Beine nach genauen Vorgaben

vermessen und die Kunden mit passgenauen

Strümpfen versorgt. Längst haben

die Hersteller auch auf das modische Bewusstsein

der Betroffenen reagiert, so finden

sich im Sortiment verschiedene Qualitäten

in aktuellen Farbkollektionen und

Muster – und die Kompressionsstrümpfe

brauchen auch nicht mehr unter der Hose

versteckt zu werden ...

Diesen Handwerksberuf erlernt man in

einer dreijährigen Ausbildungszeit im

dualen System. Darauf kann die Weiterqualifikation

zum Meister aufbauen wie

bei Markus Hille vor rund drei Jahrzehnten

oder bei seiner Tochter Valerie ganz

aktuell. Mit ihr geht der Familienbetrieb

in die dritte Generation, worauf der

Vater mit Blick auf die Nachfolgeregelung

natürlich berechtigt stolz ist.

Norbert Kollros

Kontakt

Sanitätshaus Hille

Bahnhofstraße 26-28

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 9642-0

info@sanitaetshaus-hille.de

www.sanitaetshaus-hille.de


11.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Diagnosen durch Einblick in den Körper

Modernste Untersuchungstechnik eröffnet den Fachärzten in der Radiologie Mühlacker früher nie gekannte Perspektiven

Das Team der Radiologie Mühlacker, von links die Fachärzte Bruno Elkes, Dr. Oda von Kügelgen,

Dr. Volker Hund, Dr. Christian Steinbrück, Dr. Karl Schnabel und Maren Asmussen. Fotos: Kollros

Es ist 11 Uhr. In der Radiologie Mühlacker,

baulich angedockt an die Enzkreis-Kliniken,

ist der erste Patientenansturm des

Vormittags bewältigt. Gleichwohl laufen

alle Abteilungen noch „auf vollen Touren“

– und das wird auch

noch einige Stunden

so bleiben.

Beide Geräte der Magnetresonanztomographie

im Fachjargon

MRT abgekürzt

und umgangssprachlich

als „Röhren“ geläufig

– sind noch für

längere Zeit ausgebucht.

In einem Gerät

wird das Kniegelenk eines Patienten

untersucht, weil dieser gegenüber seinem

Orthopäden über für ihn nicht definierbare

Schmerzen klagte. Möglicherweise

ein Meniskusriss, hatte der überweisende

Facharzt angedeutet.

Im zweiten Kernspintomographen wird

ein akuter Notfall aus der Klinik diagnostiziert

– hier klagte der Patient über Oberbauchschmerzen.

Der im Bett in den MRT-

Raum gebrachte Klinikpatient muss aus

„Wir bitten unsere

ambulanten Patienten um

Verständnis, dass der durch

Terminvergaben geregelte

Praxisablauf jederzeit durch

Notfalleinsätze unterbrochen

werden kann“

Mit der Gammakamera werden verschiedene Untersuchungen

unter Anwendung schwach radioaktiver Substanzen durchgeführt.

verständlichen Gründen zeitlich zwischen

die Termine der ambulanten Patienten

„geschoben“ werden, wofür die Ärzte der

Radiologie immer wieder um Verständnis

bitten.

Die vom MRT gefertigten

Bilder müssen

zudem umgehend

vom Radiologen interpretiert

werden.

In der Tür steht auch

schon der ärztliche

Kollege aus der Akutklinik,

um die Befunde

zu besprechen. Der

Internist hat sich damit

Gewissheit über

den Krankheitsvorfall verschafft.

Es geht „Schlag auf Schlag“ weiter: Ein

niedergelassener Kollege aus einer örtlichen

Praxis hat telefonisch einen Patienten

mit Verdacht auf einen Schlaganfall

angekündigt. Dieser wird in die nächste

frei werdende Magnetröhre gelegt. Und der

diensthabende Arzt der interdisziplinären

Notaufnahme kündigt einen Unfallpatienten

mit vermutet inneren Verletzungen

an. In der Magnetresonanztomographie ist

eine Kaffeepause an

diesem späten Vormittag

also noch in weiter

Ferne.

Dies war ein kurzer

Einblick in eine begrenzte

Zeitspanne

der anfallenden Tätigkeiten

in nur einer

Sparte der radiologischen

Praxis. Tatsächlich

sind in der

Gemeinschafts praxis

für Radiologie und

Nuklearmedizin mittlerweile

sechs Fachärzte

und -ärztinnen

tätig, welche sich gegenseitig in den verschiedenen

Arbeitsbereichen vertreten.

Die Gründung der Praxis reicht ins Jahr

1980 zurück, und sie war dann 35 Jahre

im einstigen Filitz-Gebäude an der Friedrichstraße

ansässig, ehe der Umzug in einen

Anbau der Kliniken erfolgte.

Waren es zu Beginn der Praxisgründung

vor allem konventionelle Röntgenaufnahmen

und Durchleuchtungsuntersuchungen,

so kamen im Laufe der Jahre

die Schnittbilduntersuchungen – Computertomographie

(CT) und Kernspintomographie

(MRT) – hinzu. Diese stellen

zwischenzeitlich den größten Anteil der

Untersuchungen dar.

Für die über 30 Mitarbeiterinnen beginnt

der Arbeitstag in der Regel vor 7 Uhr

mit den Vorbereitungen für den Tag. Die

Anmeldung ist dann ab 7 Uhr besetzt.

Zu diesem Zeitpunkt beginnen auch die

ersten MRT-Untersuchungen. Zu den

ersten Aufgaben des Ärzteteams zählt

am frühen Vormittag die Auswertung

der Aufnahmen, welche in der Nacht für

das Krankenhaus angefertigt wurden.

In den Kernspintomographen liefern starke Magnetfelder einen

hohen Weichteilkontrast der abgebildeten Strukturen.

Es folgen Ultraschalluntersuchungen der

Oberbauchorgane und Durchleuchtungsuntersuchungen

der Speiseröhre von Patienten.

Spätestens um 8 Uhr läuft der

Praxisbetrieb auch in den übrigen Abteilungen

an und alle Bereiche sind von

den anwesenden Ärztinnen und Ärzten

besetzt.

In den beiden MRTs sind in engem

Zeittakt Untersuchungen der Gelenke,

der Wirbelsäule, des Gehirns und des

Bauchraumes oder Beckens, der Prostata

und des Herzens terminiert.

Damit sind vor allem die Fachärzte Bruno

Elkes (Radiologie und Nuklearmedizin)

sowie Dr. Christian Steinbrück und

Dr. Karl Schnabel (beide Radiologische

Diagnostik) befasst. Die Praxisinhaber

werden von Maren Asmussen, Fachärztin

für Radiologische Diagnostik und Kinderradiologie

unterstützt. Auch in der

Computertomographie ist ein enger Zeittakt

vorgegeben. Dort ist schwerpunktmäßig

Dr. Volker Hund mit der Analyse

der Bilddaten beschäftigt.

In der Abteilung für Nuklearmedizin

werden mit schwach radioaktiven Substanzen

Aufnahmen der Schilddrüse, des

Skeletts, des Herzens und der Nieren angefertigt.

Hier ist Dr. Oda von Kügelgen

verantwortlich tätig. Sie wird in dieser

Abteilung vom Kollegen Elkes unterstützt.

In der Mammographie erfolgt schwerpunktmäßig

durch Dr. Karl Schnabel die

Untersuchung der weiblichen und mitunter

auch der männlichen Brust. Bei zahlreichen

Patientinnen ist eine ergänzende

Ultraschalluntersuchung erforderlich.

Zweimal wöchentlich bietet die Praxis

Gefäßuntersuchungen und Interventionen

an den Gefäßen an. Diese werden von

Dr. Christian Steinbrück durchgeführt.

Norbert Kollros

Kontakt

Radiologie Mühlacker

Zentrum für Bildgebende Diagnostik

Gemeinschaftspraxis für Radiologie und

Nuklearmedizin

Hermann-Hesse-Straße 34

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 1550700

info@radiologie-muehlacker.de

www.radiologie-muehlacker.de

Radiologie Mühlacker


24

Stunden im Enzkreis

12.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Fischspezialitäten aus Mühlacker

Marquart Feinkost Direktvertrieb und Bistro lädt zum Genießen ein

Auf der Außenterrasse des Bistros von Feinkost-Marquart kann man seine Fischspezialitä

ten ganz stilecht in originalen Strandkö rben von der Insel Sylt genießen. Fotos: Keller

Eine genussvolle Auszeit in der Mittagspause

– das bietet das Bistro beim

Direktverkauf der Marquart Edelfisch-Räucherei

und Feinkostmanufaktur

in Mühlacker. Feinschmecker freuen sich

über Gourmet-Teller, Lachsfilet, Matjesfilet,

Schwarzwaldforelle und vieles mehr.

Im Jahr 1990 hat Helmut Marquart sein

Unternehmen gegründet. Der in Mühlacker

geborene Unternehmer ist eigentlich

gelernter Koch, der seine Erfahrungen in

verschiedenen Hotels und Restaurants

gesammelt hat. Als Einkaufsleiter bei

Mövenpick Deutschland, gehörte auch

die Verantwortung der hauseigenen Räucherei

dazu.

Seit dem Jahr 2003 ist der gesamte Betrieb

im Mühlacker Gewerbegebiet Waldäcker

zu finden, wo Lager, Büroräume

und Produktion unter einem Dach vereint

sind. „Wir verarbeiten hier 250.000

Kilo Fisch im Jahr zu hochwertigen Produkten“,

erklärt der Unternehmer. Da

immer wieder angefragt wurde, wo man

die Köstlichkeiten direkt genießen kann,

kam im Jahr 2008 ein Anbau für den Direktverkauf

mit Bistro mit 56 Sitzplätzen

hinzu. „Das ist ein Riesenerfolg, wir sind

fast immer ausgebucht“, sagt Helmut

Marquart. Und so kam es, dass auch eine

Terrasse angebaut wurde, auf der man

stilecht in echten Sylter Strandkörben,

die Fischspezialitäten genießen kann.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr,

denn in der Edelfisch-Räucherei und

Feinkost-Manufaktur wird Wert auf

höchste Qualität gelegt. Verarbeitet wird

vor allem Zuchtlachs aus Norwegen, wo

es die größten Hersteller mit Aquakultur

gibt. Rund 130 Tonnen werden jedes

Jahr eingekauft. Ergänzt durch 20 Tonnen

Bio-Lachs aus Irland und 10 Tonnen

Lachs aus Schottland.

Eine besondere

Spezialität ist echter

Wildlachs aus dem

Pazifik. Dreimal wöchentlich

wird Frischfisch

angeliefert.

Wir bekommen den Lachs schon filetiert,

dabei wird mit Scanner und Rechner bereits

der optimale Zuschnitt ermittelt“,

erklärt Helmut Marquart.

Ein geringer Anteil der eingekauften

Menge wird als Frischlachs an unsere

Kunden weiterverkauft.

Fischtheke bei Feinkost-Marquart.

„Wir verarbeiten hier

250.000 Kilo Fisch im Jahr zu

hochwertigen Produkten“

Die weitaus größere Menge wird in der

eigenen Edelfischräucherei zu verschiedenen

Spezialitäten weiter verarbeitet.

Der Rauchvorgang

dauert insgesamt 13

Stunden, davon entfallen

sieben Stunden

auf das Trocknen

und sechs Stunden

auf das Räuchern.

Zuvor wird der Lachs von Hand gesalzen,

um dem Fisch Feuchtigkeit zu entziehen

und Geschmack zu verleihen. Danach

wird der Rauchwagen belegt und in

den Rauchofen geschoben, der bis zu 350

Kilo Fisch fasst. Den bei 26° geräucherten

Lachs, bezeichnet man als Räucherlachs.

Im Heißrauch bei 80 Grad entsteht der

sogenannte Stremellachs der durch die

höhere Temperatur einen besonderen

Geschmack entwickelt. Nicht nur Lachs,

sondern auch Thunfisch und viele weitere

Produkte werden geräuchert.

Die Vielfalt der Köstlichkeiten aus dem

Hause Marquart wissen namhafte Restaurants,

Hotels der gehobenen Klasse, Feinkostgeschäfte,

Metzgereien, Caterer, Großhändler,

Firmenkunden und Privatkunden

zu schätzen. Geliefert wird europaweit

durch eine Kühlspedition, im Umkreis von

100 Kilometern erfolgt die Belieferung

durch eigene Fahrzeuge.

Nicht nur die Spezialitäten aus dem Räucherofen

und diverse Fischzubereitungen,

sondern eine wechselnde Speisekarte erwartet

die Besucher im Bistro, das von

Mittwoch bis Freitag geöffnet hat. „Wir

legen auch hier großen Wert auf Qualität“,

erklärt Helmut Marquart. Von 9 bis 11 Uhr

wird Frühstück angeboten, alle wöchentlich

wechselnden angebotenen Speisen

servieren wir durchgehend von 11.30 Uhr

bis 17.30 Uhr. Die Gerichte werden an

stilvoll eingedeckten Tischen serviert.

Unsere Speisen, sowie unsere Salate im

Direktverkauf, werden durch ein vierköpfiges

Küchenteam stets frisch zubereitet.

Alle angebotenen Gerichte gibt es auch

zum Mitnehmen.

Ergänzt werden die Fischgerichte auch

durch Speisen für Nichtfischesser.

Unsere freundlichen Mitarbeiter/innen

sind immer für Sie da und beantworten

Ihnen gern alle Fragen zu unserem Angebot.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Angebote der Woche können im Internet

unter: www.marquart-feinkost.de

eingesehen werden oder kommen als

Newsletter direkt in Ihr Mailpostfach.

Claudia Keller

Kontakt

Marquart GmbH

In den Waldäckern 2

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 9637-0

info@marquart-feinkost.de

www.raeucherlachs-delikatessen.de


13.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Mandanten kommen aus

verschiedenen Branchen

Das Team rund um den Mühlacker Steuerberater Markus Mayer stellt sich vor – Manche Fälle sind spektakulär

Um 13 Uhr ist die Mittagspause der Mitarbeiterinnen

vorbei, beim Steuerberater-Büro

Markus Mayer geht es dann

nahtlos weiter. Der Arbeitstag beginnt

bei ihm und seinen sieben Mitarbeiterinnen

– eine weitere Beschäftigte befindet

sich momentan im Mutterschutz

– jeweils um 7.30 beziehungsweise 8 Uhr

und dauert in der Regel bis um 16.30

oder 17 Uhr, inklusive der besagten Mittagspause,

abgesehen von Überstunden.

Markus Mayer, der seit dem 1. Juli 2018

die Kanzlei seines Vorgängers Martin

Frühwirth fortführt, ist seit 20 Jahren,

einschließlich der Ausbildung 23 Jahre,

in seinem Beruf tätig. Von 1996 bis 1999

absolvierte er beim Finanzamt Mühlacker

die Ausbildung im gehobenen

Dienst zum Diplom-Finanzwirt (FH)

und hatte dann im Jahr 1999 nach der

Ausbildung hier im Steuerbüro Martin

Frühwirth als Sachbearbeiter begonnen.

Im Jahr 2004 legte er die Prüfung

zum Steuerberater ab und war seit 2004

hier als angestellter Steuerberater beschäftigt,

wie er rückblickend sagt.

Seine Kundinnen und Kunden profitieren

von seiner Expertise und der seiner

Mitarbeiterinnen. Auf der Agenda stehen

bei ihm die Lohn- und Finanzbuchhaltung

für seine Kundschaft sowie die

Erstellung von Abschluss- und Steuererklärungen,

was den Großteil der Arbeit

des Steuerbüros in der Bahnhofstraße

22 einnehme, wie er sagt.

Jedem Kunden wird weitergeholfen

Dazu möchte das Team rund um Markus

Mayer für die jeweilige Mandantschaft

beratend tätig sein bei betriebswirtschaftlichen

Fragen wie der Umsatzund

Liquiditätsplanung. Hinzu kommen

Finanzierungsfragen wie im Falle von

Kfz-Finanzierungen, Gebäude- oder

Maschinenfinanzierung. „Wir versuchen,

unsere Kundinnen und Kunden

außerdem auch bei der Unternehmensplanung

und -nachfolge zu unterstützen“,

so Mayer.

Kommen mehr Existenzgründer oder

mehr Kunden zu ihm, die schlichtweg

mit der Erledigung

ihrer Steuererklärung

überfordert

sind? „Beides“, sagt

er. Da sind zum einen

die Kunden,

die zum Beispiel ein

Haus gebaut haben

oder Vermieter, die

über bestimmte bürokratische

Dinge den Überblick verlieren

und deshalb eine professionelle

Unterstützung brauchen. Zum anderen

Setzen sich mit ganzer Seele für ihre Kundin oder ihren Kunden ein (von links):

Markus Mayer, Anke Arnold, Demet Gök, Jessica Tagliarino, Melanie Gassler,

Nadin Kafurke, Viviana Simic, Corinna Ulrich. Fotos: Jennifer Warzecha

Stehen auch im Team füreinander ein (von links): Melanie Gassler, Anke Arnold, Jessica Tagliarino,

Markus Mayer, Nadin Kafurke, Viviana Simic, Corinna Ulrich, Demet Gök.

„Wir versuchen immer,

unser Bestes zu geben,

um unsere Mandanten

bestmöglich zu betreuen

und zu beraten“

kämen auch ältere Menschen, die sich

gerade selbstständig machen, oder „auch

jüngere Leute, die Ideen haben, und

sich fragen‚ Mensch, ich habe da eine

Idee. Wie mache ich weiter ?‘“ zu ihm,

so Mayer. Zu den

Mandanten zählen

aber auch Kunden,

die von einem anderen

Steuerberater

zu ihm wechseln

möchten. Im Wesentlichen

blieben

die Mandantenbestände

gleich, wobei

immer wieder neue Mandanten hinzukämen

und seitherige weggingen. „Das

ist normal“, sagt Mayer, sowohl bei Firmen-

als auch bei Privatkunden. Manche

Kunden suchen ihn lediglich einmal

wegen ihrer Erbschaftssteuererklärung

auf, andere kämen immer wieder mit

ihrer kompletten Steuererklärung oder,

um einzelne Fragen, die diese aufwirft,

in Zusammenarbeit mit Markus Mayer

und seinem Team zu klären. Dies gehöre

zu den „ganz normalen Beratungsleistungen“,

wie er sagt.

„Manche Kunden möchten einfach die

Steuererklärung erledigt haben und

Zeit sparen. Freizeit ist das höchste

Gut neben der Gesundheit, da möchten

wir die Freizeit ja auch gut nutzen“, so

Mayer. Dass die Kundinnen und Kunden

sich bei ihm wohlfühlen, ist anzunehmen.

Schon die Inneneinrichtung

des dreistöckigen Büros ist stilvoll, modern

und im wahrsten Sinne des Wortes

herzlich eingerichtet, ziert doch ein

rund 1,50 Meter hohes Herz in rotem

Stahl auf einem Trägerherz sitzend den

großen Besprechungsraum im zweiten

Stock, in dem zum Beispiel größere

Firmenkunden Platz nehmen. Eine moderne

Uhr links daneben habe bisher

auch schon jede Besucherin und jeden

Besucher seiner Räume fasziniert, sagt

der Steuerberater und lächelt. Die Einrichtung

hat er von seinem verstorbenen

Vorgänger übernommen, für den er zuvor

bereits schon lange Zeit gearbeitet

hatte und von dessen Schwester er gebeten

worden sei, das Lebenswerk ihres

Bruders fortzuführen.

Die Ruhe und Ordnung der Räume

täuscht indes nicht darüber hinweg,

dass der Steuerberater es gelegentlich

mit vergleichsweise spektakulären Fällen

zu tun hat. „Es fordert sehr viel Adrenalin,

wenn bei einem Mandanten die

Steuerfahndung auftaucht, und es setzt

eine gewisse Beunruhigung frei“, berichtet

Mayer.

Abwechslungsreich sei seine Arbeit aber

auch deshalb, weil seine Mandanten aus

unterschiedlichen Branchen stammten.

Mandanten bestmöglich betreuen und

beraten

„Da sieht man so einiges, was in einem

Handwerksbetrieb, zum Beispiel einem

Bäcker, abläuft“, berichtet er. „Wir versuchen

immer, unser Bestes zu geben,

um unsere Mandanten bestmöglich zu

betreuen und zu beraten“, sagt er, und

aufgrund einer vorgegebenen Tabelle,

die das jeweilige Einkommen berücksichtigt,

kann sich auch jeder Kunde in

Zukunft davon überzeugen.

Jennifer Warzecha

Kontakt

Markus Mayer Steuerberater

Bahnhofstraße 22

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 96500

info@mm-steuerberatung.de

www.mm-steuerberatung.de


24

Stunden im Enzkreis

14.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Auch in schweren Stunden in guter Obhut

Bestattungsinstitut Schleihauf stellt die Wünsche und Bedürfnisse der trauernden Hinterbliebenen in den Mittelpunk

Es ist 14 Uhr. Der letzte Glockenschlag

vom Beerdigungsläuten der Dürrmenzer

St.-Andreas-Kirche ist verklungen,

in der Friedhofskapelle St.

Peter beginnt der Organist mit dem Orgelspiel.

Minuten zuvor hat das Team von

Dietmar Schleihauf, Chef des gleichnamigen

Bestattungsinstituts, den mit einem

Bukett geschmückten Sarg in die Kapelle

geschoben. Der Pfarrer betritt den

Andachtsraum, wartet das Ende des Orgelspiels

ab und beginnt mit seiner Trauerzeremonie.

Nach gut einer halben Stunde ist die Feier

in der Kapelle beendet. Wieder tritt das

Schleihauf-Team auf den Plan und bringt

den Sarg ins Freie, wo er auf einem Wagen

an der Spitze des Trauerzugs zur letzten

Ruhestätte der verstorbenen Person geleitet

wird. Die letzten Meter wird der Sarg

durch schmale Wege zum offenen Grab

getragen und über der Öffnung abgestellt.

Mit einem Gebet eröffnet der Geistliche

die Grabzeremonie, nach deren Ende

die Bestatter den Sarg an Stricken in

die Tiefe ablassen, Erde zu Erde, Staub

zu Staub. Die Bestatter ziehen sich diskret

zurück, die Trauergemeinde nimmt

am offenen Grab Abschied von einer

bestimmt lieb gewonnenen Person. Für

das Team von Dietmar Schleihauf steht

noch Arbeit im Bereich der Kapelle an.

Kränze, Blumenschmuck und dergleichen

werden auf den Wagen geladen, um

diese letzten Grüße später zum Grab zu

Ein diskretes Kreuz an der Hausecke

weist den Besuchern den Weg zum

Bestattungsinstitut.

Dietmar Schleihauf kann in seinem Ausstellungsraum den

Kunden unterschiedliche Särge präsentieren. Fotos: Kollros

bringen. Trauerbriefe der Besucher der

Feier und das ausgelegte Kondolenzbuch

werden bereitgelegt und nachher den Angehörigen

übergeben. Man verabschiedet

sich und den Hinterbliebenen ist trotz der

schweren Stunde meist anzusehen, dass

sie zu würdigen wissen, dass Schleihauf

und sein Team einen würdevollen Rahmen

für die Trauerfeier geschaffen haben.

„Dies ist grundsätzlich die Maxime unseres

Handelns“, sagt der Mühlackerer vor

dem Hintergrund seiner gut 20-jährigen

Erfahrung als selbstständiger

Bestatter und

zuvor noch mehreren

Jahren als Angestellter

in diesem Beruf. Als jemand,

der mehr als nur

die Abwicklung eines

Sterbefalls organisiert,

sondern den Hinterbliebenen persönlichen

Beistand vermittelt und sich für sie

und ihre Bedürfnisse, Ängste und Fragen

interessiert.

Nachdem sich eine Trauerfamilie an ihn

gewandt hat, habe ein einfühlsames und

vertrauensvolles Beratungsgespräch

durch ihn oder einen seiner engsten Mitarbeiter

zunächst höchste Bedeutung.

„Wir gehen voll und ganz auf die Wünsche

und Vorstellungen der Angehörigen

ein, von der Art der Bestattung über die

Sterbekleidung bis hin zur Gestaltung

der Trauerfeier, ob mit Geistlichem oder

freiem Trauerredner oder -rednerin“. Die

Angehörigen sollen sich rundum und

pietätvoll betreut wissen.

Gleichzeitig gelte es zunächst behördliche

Dinge zu regeln, etwa mit dem Standesamt,

oder die Terminorganisation mit

dem Friedhofsamt und in der Regel mit

der zuständigen Kirchengemeinde. Die

Traueranzeige in der Tageszeitung muss

in Absprache mit den Angehörigen bestellt

werden, gegebenenfalls auch noch

Drucksachen. Blumenschmuck gilt es

zu organisieren und gegebenenfalls die

musikalische Umrahmung der Feier. Zudem

nimmt das Bestattungsinstitut der

Trauerfamilie viel „Papierkram“ ab, etwa

den ersten Briefverkehr mit Kassen und

Versicherungen.

Zentraler Inhalt des Beratungsgesprächs

ist ohne Zweifel die

Frage, ob eine Erd-

„Wir gehen voll und ganz

auf die Wünsche und

Vorstellungen der

Angehörigen ein“

oder Feuerbestattung

gewünscht und

dies auch im Sinne

des Verstorbenen ist.

Eine Einäscherung

kann innerhalb weniger

Tage im privatwirtschaftlichen Krematorium

in Rutesheim erfolgen, weshalb

sich Schleihauf für diesen Dienstleister

als Partner entschieden hat.

Gleichzeitig stellt sich für die Angehörigen

die Frage, wie die Beisetzung der

Asche erfolgen soll, in einem Friedhof mit

mehreren unterschiedlichen Formen – in

einer Urnenwand, unter einem Baum oder

in einer Wiese, allein in Mühlacker gebe

es rund zehn verschiedene Möglichkeiten,

sagt Schleihauf. Und wie er ergänzt, würden

in Mühlacker die Feuerbestattungen

mittlerweile rund 80 Prozent der Fälle

ausmachen, vor rund 15 Jahren sei es noch

genau umgekehrt gewesen.

Zudem gebe es Sonderformen wie Bestattungen

im nahen Friedwald bei Schwaigern

oder auf hoher See, und in den

Schweizer Bergen gebe es im Kanton Bern

sogar Bestattungen in der freien Natur,

konkret der „Oase der Ewigkeit“, wo die

Asche vom Wind in alle Richtungen getragen

oder in einem Bergbach verstreut

wird. Dietmar Schleihauf weiß auch vom

Bedürfnis vieler Menschen, ihre Beisetzung

schon zu Lebzeiten geregelt zu

wissen. Dazu werde ein Vorsorgevertrag

geschlossen, in dem bis ins Detail festgelegt

werden könne, wie sich diese Person

die Abläufe nach ihrem Ableben wünscht.

Mit dieser Vorsorge könne zudem ein bestimmter

Geldbetrag hinterlegt werden,

der aus heutiger Sicht einen Großteil der

Bestattungskosten abdecke. Diese Vorauszahlung

werde über ein Treuhandkonto

verwaltet.

Bei allen zu regelnden Angelegenheiten

in einem Trauerfall ist für Dietmar

Schleihauf das persönliche Vertrauensverhältnis

zu den Hinterbliebenen von

großer Bedeutung. Er werde sich auch

immer so viel Zeit nehmen, wie in jedem

Einzelfall erforderlich. Eine der Philosophien

des ältesten inhabergeführten

Instituts in Mühlacker. Norbert Kollros

Kontakt

Bestattungsinstitut Schleihauf

Klosterweg 4

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 860785

info@bestattungsinstitut-schleihauf.de

www. bestattungsinstitut-schleihauf.de


15.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

„Professionelle Vermittler

sind ihr Geld wert“

FALC Immobilien verspricht eine Kundenbetreuung von A bis Z – Unternehmen hat sich in Mühlacker innerhalb kurzer Zeit etabliert

15 Uhr – das ist bei FALC Immobilien

Mühlacker keine beliebige Tageszeit,

denn ab dieser Stunde stehen bei dem

Team des Unternehmens, das seit April

2018 sein Büro an der oberen Bahnhofstraße

gegenüber dem Bahnhof hat, die

meisten Besichtigungen an, wie Matthias

Herter berichtet. Das Team besteht

aus Hans-Jörg Schumacher, Bankkaufmann

(IHK), Matthias Herter, Bankbetriebswirt

(WSA), Stephan Buchholz,

Immobilienmakler (IHK) und Thomas

Braun, die als selbstständige Lizenzpartner

und Franchise-Unternehmer

unter dem FALC-Logo tätig sind.

Wie sieht der Tagesablauf des Teams

in der Regel aus ? „Jeder Tag ist ein

bisschen anders. Wir beginnen hier

um 10 Uhr meist mit administrativen

Aufgaben wie dem Erstellen der individuellen

Exposés, Objektaufnahmen,

der Erstellung des erforderlichen Energieausweises

oder der Beantwortung

und Terminierung der Anfragen von

Interessenten“, informiert Matthias

Herter. Nachmittags und abends stünden

hingegen verstärkt Besichtigungen

oder die Bewertung und Aufnahme von

neuen Immobilien auf dem Programm.

Besichtigungen der Immobilien orientierten

sich am Arbeitsalltag der Interessenten/innen,

schließlich „müssen

die Leute abends ja auch daheim sein“,

wie Thomas Braun betont.

„Gute und professionelle Vermittler

sind ihr Geld mehr als wert und sparen

Zeit und Mühe“, weist Herter auf die

Qualität eines Profis hin. Ein geschulter

Makler habe hervorragende Marktkenntnisse

und liefere eine kostenlose

professionelle Wertexpertise, bevor er

damit beginne, die Immobilie zu vermitteln.

„Denn zu wissen, dass jemand

anderes für ein vergleichbares Objekt

einen Betrag X erzielen konnte, hilft

oft nicht. Nur ganz, ganz selten sind

Immobilienobjekte wirklich miteinander

vergleichbar“, ergänzt Thomas

Braun.

Rundum-Service und individuelle

Betreuung des Kunden

„Unser persönliches Anliegen ist es,

Vermarktung und

Verkauf der Immobilie

optimal zu koordinieren

und durchzuführen.

Hierbei

erfahren die Verkäufer

und Käufer

eine kompetente Full-Service-Betreuung

vor, während und sogar weit nach

dem Verkauf. Betreuung von A bis Z,

„Rundum-Service für unsere Kunden vor, während und weit nach dem Verkauf.“(von links nach

rechts): Matthias Herter, Thomas Braun und Hans-Jörg Schumacher.

Fotos: Falc

FALC Immobilien Mühl acker – mehr geht nicht (von links nach rechts): Matthias Herter, Stephan

Buchholz, Hans-Jörg Schumacher sowie Thomas Braun.

„Betreuung von A bis Z,

das ist der Service eines

Maklers“

das ist der Service eines Maklers.“ Vieles

nehme er ab: Er prüfe das Baulastenverzeichnis,

besorge die aktuellen

Grundbuchauszüge und Pläne, bereite

den Notarvertrag vor und organisiere

die Immobilienübergabe, so der Experte

weiter.

Jede Immobilie werde individuell vermarktet.

Schnell mit dem Handy ein

Foto gemacht und

ein bisschen Text

dazu, fertig ist

das Exposé? Nein,

wehrt Stephan

Buchholz ab: „Immobilien

verkauft

man nicht mit billigen Exposés. Der

erste Eindruck zählt. Punkt. FALC

Immobilien setzt auf hochwertige Fotos,

die wir professionell anfertigen.

Seit einiger Zeit schon setzen wir auch

eine neue 3-D-Technik ein, die dem Betrachter

schon vor dem ersten Besichtigungstermin

einen sehr guten Eindruck

vom Objekt vermittelt. Virtuell

können die Interessenten das komplette

Objekt begehen und wissen dann vielleicht

schon: Das ist etwas für mich,

oder eben auch nicht. Der Vorteil: So

kann man die Besichtigungstermine

auf ein Minimum reduzieren.“ Neuerdings

sind bei FALC Mühlacker sogar

Drohnenflüge möglich.

„Wir können Notartermine innerhalb

von 14 Tagen ausmachen und sind mit

dieser Zeitplanung der Kundin und

dem Kunden gegenüber auch sehr flexibel“,

betont Hans-Jörg Schumacher.

Das Kerngebiet von FALC Immobilien

Mühlacker erstreckt sich über das

Gebiet des Enzkreises und angrenzende

Regionen hinweg wie zum Beispiel

Calw, Vaihingen/Enz und Bad Liebenzell.

Aufgrund der deutschlandweit

über 120 Partner, mit der Zentrale der

FALC Immobilien in Hennef, kann das

Unternehmen für seine Kunden Immobilien

deutschlandweit vermarkten wie

zum Beispiel in Potsdam.

Kunden steht eine kostenfreie Hotline

zur Verfügung

FALC Immobilien Mühlacker ist über

die Festnetznummer 07041/9491615 zu

erreichen. Außerhalb der Öffnungszeiten

und in Fällen, in denen der Makler

nicht persönlich erreichbar ist, steht

den Kunden eine kostenfreie Hotline

montags bis sonntags von 6 bis 22 Uhr

zur Verfügung. Hier werden Anfragen

von Interessenten oder Fragen rund um

das Thema Immobilien durch kompetente

Mitarbeiter beantwortet. Dies, so

Matthias Herter, unterstreiche die Firmenphilosophie

und das Motto des Unternehmens:

„FALC Immobilien – mehr

geht nicht“. Hans-Jörg Schumacher fügt

hinzu: „Den Service, den wir bieten,

gibt es nicht bei jedem Immobilienmakler,

wir sind gut geschult, kennen uns

in der Region aus und sind gut vernetzt.

Wir bieten eine Leistung, die sehr umfänglich

ist. Der Kunde bekommt bei

uns eine Leistungsgarantie.“

Auch das Thema Finanzierung können

die Partner von FALC Immobilien

zusammen mit ihren Kundinnen und

Kunden über FALC-Finance abdecken.

Ein Beleg für den Erfolg sei, so Schumacher,

„dass wir uns hier in kurzer Zeit in

Mühlacker etabliert haben“.

Kontakt

FALC Immobilien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 120

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 9491615

mail@falcimmo.de

www.falcimmo.de/Immobilien-

Muehlacker.htm


24

Stunden im Enzkreis

16.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Wohnheim weckt Lebensfreude

Ziel: Menschen mit Behinderungen ein weitgehend selbstständiges Leben und Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen

Es ist 16 Uhr im Wohnheim der Lebenshilfe

Vaihingen-Mühlacker an der Mühlacker

Straße in Lomersheim. Das Haus

füllt sich, die meisten der hier wohnenden

Frauen und Männer arbeiten in der

benachbarten Werkstatt der Lebenshilfe-

Pforzheim und hatten vorhin Feierabend.

Fast jeder lehnt sich in den Gemeinschaftsräumen

der drei Wohngruppen

zuerst mal entspannt zurück und man

erzählt sich, wie der Arbeitstag war.

Kaffeeduft verbreitet sich im Wohnzimmer,

wo Betreuerin Evelyn Schmid, eine

ausgebildete Heilerziehungspflegerin, gerade

die gefüllten Kannen auf den Tisch

stellt. Jetzt ist erst mal Kaffeetrinken angesagt.

Auch kühle Erfrischungsgetränke

stehen bereit.

Die Gruppe löst sich so langsam auf, zumindest

teilweise, einige ziehen sich auf

ihre Zimmer zurück, machen sich frisch

– also ein wuseliges Kommen und Gehen.

Nach dem Kaffeetrinken gibt es noch

verschiedene Tätigkeiten zu erledigen

bis zum Abendessen, das Evelyn Schmid

mit tatkräftiger Unterstützung einiger

Bewohner gerade vorbereitet. Die Tische

sollen gedeckt werden, und jeder, der da

mithelfen kann, ist reihum die Woche immer

wieder mal dran.

Dann ist es soweit: Die Schüsseln mit

dem Wurstsalat stehen auf dem Tisch,

Brotscheiben liegen bereit – der Hunger

kann gestillt werden. Angesichts eines

warmen Spätsommertags das richtige

Vesper am frühen Abend. Immer in der

Vorwoche überlegen sich die Gruppen

mit ihren Betreuern, wie in der nächsten

Ergotherapeut Mathias Stölzer bewirtet die vier Damen der Kleingruppe

mit erhöhtem Betreuungsbedarf mit Kaffee und Hefezopf.

Cornelia Michalek (Erzieherin) nimmt eine Rollstuhlfahrerin in Empfang, die mit dem Fahrdienst

von der Werkstatt der Lebenshilfe Pforzheim kommt.

Fotos: Kollros

Woche der Speisenplan aussehen könnte.

Da wird die Pflegefachkraft auch immer

wieder mal zum Ernährungsberater,

wenn es darum geht, ihre Klienten zu einer

gesunden und abwechslungsreichen

Speisenfolge anzuhalten.

Nach dem Abendessen warten erneut

Pflichten auf die Bewohner: Tische abräumen

und abwischen, die Spülmaschine

bestücken und auch die Arbeitsflächen

in der Küche in einen Zustand versetzen,

damit dort am nächsten Morgen das

Frühstück vorbereitet werden kann.

Der weitere Verlauf der Freizeit am

Abend kann sich unterschiedlich gestalten.

Da werden dann auch die Kollegen

der „Offenen Hilfen“

tätig und vermitteln

ein breites Angebot zur

Freizeitbeschäftigung.

Mittwochs etwa steht

eine Tischtennisgruppe beim TSV Großglattbach

an den grünen Platten, Bewohner

des Heims sind da voll im Verein integriert,

nehmen sogar an Turnieren teil,

bei denen das Thema Inklusion eine wesentliche

Rolle spielt.

Bei einer anderen Gruppe heißt es donnerstags

„Pack die Badehose ein“ (oder

natürlich den Badeanzug). Spiel und Bewegung

im Nichtschwimmerbecken des

Mühlacker Hallenbads steht auf dem

Programm – unter professioneller Anleitung

einer Reha-Trainerin mit spezieller

Ausrichtung auf die Arbeit mit Menschen

mit Behinderungen.

Wiederum andere nehmen an einer

Reittherapie auf einem Pferdehof in Bietigheim

teil. Da geht es freilich nicht nur

um das Glücksgefühl auf dem Pferderücken,

die Teilnehmer bringen sich auch

bei der Pflege und der Versorgung der

Pferde mit ein und machen so nicht ganz

alltägliche Erfahrungen.

Freizeitaktivitäten werden häufig aber

auch aus den Gruppen heraus organisiert

– sei’s ein Kinobesuch oder der Besuch

eines Fests in der Umgebung oder

auch ein gemeinsamer Spaziergang im

angrenzenden Enztal, wo dann auch

„Jetzt ist erst mal

Kaffeetrinken angesagt“

schon mal ein Biergarten das Ziel sein

kann.

Betreuung bedeutet für die Mitarbeiter

oder das Team der Offenen Hilfen auch,

die Bewohner bei Bedarf in die Stadt

zu begleiten, um persönliche Einkäufe

zu tätigen. Den individuellen Interessen

der Klienten wird also weitestgehend

Rechnung getragen – sicher im Rahmen

dessen, wie sich solche Wünsche mit den

Bedürfnissen der Gruppe vereinbaren

lassen.

Im Wohnheim in Lomersheim leben in

drei Wohngruppen 24 Frauen und Männer,

dazu gibt es noch eine Betreuung

für Senioren, die bei der Lebenshilfe

schlichtweg alt geworden sind und denen

lebenslange Wohnmöglichkeit geboten

wird. Die Altersspanne der Bewohner

reicht von Anfang 30 bis über 80 Jahre.

Betreuer sind in erster Linie ausgebildete

Heilerziehungspfleger, also sozialpädagogisch

und pflegerisch ausgebildete

Fachkräfte, so der Wohnbereichsleiter der

Lebenshilfe, Norbert Winter. Sie arbeiten

Hand in Hand mit Heil- und Sozialpädagogen,

Ergotherapeuten und Erziehern.

Zur Nachwuchsgewinnung bildet die

Lebenshilfe in ihrem Wohnbereich auch

Heilerziehungspfleger sowie -assistenten

aus. Die begleitende Fachschule hierzu

wird in Waiblingen besucht und ist eine

Einrichtung der Diakonie

Stetten.

Leider sei die Bereitschaft

junger Leute,

einen derartigen Beruf

im sozialen Bereich zu erlernen, nicht

sehr ausgeprägt, bedauert Sandra Sailer,

die Geschäftsführerin der Lebenshilfe.

Dabei könne ein solcher Beruf jungen

Leuten mit Einfühlungsvermögen viel

an Lebenserfahrung vermitteln. Gleiches

gelte für den Entschluss, ein Freiwilliges

Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst

im Lomersheimer Wohnheim zu

absolvieren. Auch hier seien Plätze unbesetzt.

Norbert Kollros

Kontakt

Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker e.V.

Mühlackerstraße 141

75417 Mühlacker-Lomersheim

Telefon: 07041 95420

info@lebenshilfe-vm.de

www.lebenshilfe-vm.de


17.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Den Lebensabend

in Geborgenheit verbringen

Das DRK-Seniorenzentrum in Ötisheim stellt den Mensch in den Mittelpunkt und fördert den Erhalt vorhandener Fähigkeiten

Es ist 17 Uhr. Im Ötisheimer Seniorenzentrum

des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis

füllen sich so langsam die

Speisesäle der vier Wohngruppen. Hinter

den Bewohnern liegt wieder ein langer

Tag. In Kürze wird das Abendessen

serviert, das die Mitarbeiter der Hauswirtschaft

derzeit vorbereiten. Auf den

Tellern befinden sich verschiedene Aufschnitte

von Wurst und Käse; hinzu kommen

Brot und ein Schälchen mit frischem

Tomatensalat.

Etliche der Senioren kommen selbstständig

in den Speisesaal, teils mit dem

Rollator, andere lassen sich von den Pflegekräften

aus ihren Zimmern im Rollstuhl

abholen, wie die Haus- und Pflegedienstleiterin

Beate Dudkiewicz erzählt

- je nachdem, in welcher körperlichen

Verfassung sie sich befinden. Es gibt freilich

auch Bewohner, denen das Essen im

Zimmer serviert und angereicht wird.

Trotzdem: Auch wer bettlägerig ist, wird

mindestens zu einem Essenstermin in die

Runde der Gruppe gebracht. „Es ist uns

wichtig, dass die Menschen sich bei uns

als Teil der Gemeinschaft sehen und dies

auch erleben“, sagt Dudkiewicz.

17 Uhr ist aber auch für die Mitarbeiterinnen

der Pflege – pro Etage eine examinierte

Fachkraft, unterstützt von

Pflegehelfern – eine wichtige Zeitphase:

Für sie stehen vor dem Abendessen

noch sogenannte behandlungspflegerische

Tätigkeiten auf dem Programm. Also

die Ausgabe von Medikamenten für den

Abend und, wo angesagt, auch die Verabreichung

von Insulin-Dosen, was nur ausgebildeten

Fachkräften erlaubt ist. Die

Pflegehelfer bereiten die Bewohner unterdessen

aufs Abendessen vor – das reicht

Olga-Georgia Leontaritou beim Vorbereiten

der Arzneigaben für die Senioren.

vom Anziehen hin bis zur Begleitung

an den Sitzplatz. Das Abendessen wird

– ebenso wie das Frühstück und die

nachmittägliche Kaffeetafel – frisch

vom Hauswirt-

Das Abendessen kann kommen – erwartungsvolle Bewohner in den vier

Speisesälen im Ötisheimer Seniorenzentrum.

Fotos: Kollros

„Wir fühlen uns in Ötisheim

in einer echten Gemeinschaft

angekommen“

schaftsteam zubereitet.

Lediglich

das Mittagessen

kommt direkt aus

der Küche des

Schwesterhauses in

Mühlacker. Immer dienstags gibt’s ein

warmes Abendessen, etwa Saitenwürstle

oder Frikadellen. Ansonsten eben, was

man auch zuhause abends „vespert“,

durchaus auch mal gerade in der warmen

Jahreszeit ein pikanter Wurstsalat

mit selbst gebackenem Brot, welches

am Morgen von den Bewohnern und

den Betreuungsassistentinnen gezaubert

wurde.

Rund eine Stunde

lang verweilen

die Senioren beim

Abendessen, stets im

Beisein einer Pflegekraft,

die auch

darüber wacht, dass die älteren Herrschaften

genügend trinken, was ja in den

zurückliegenden Sommermonaten besonders

wichtig war. Gegen 20 Uhr tritt

die Nachtwache ihren Dienst an. Zu dem

Zeitpunkt sind die Bewohner zur Nachtruhe

vorbereitet samt abendlicher Körperpflege.

Generell gelte, so die Pflegedienstleiterin,

dass beim Betreuungskonzept der

jeweilige Mensch in seiner fortgeschrittenen

Lebensphase ganzheitlich im Mittelpunkt

stehe. Das bedeutet auch, dass

man sich zeitlich nach den individuellen

Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner

richtet und keinen streng festgezurrten

Plan verfolgt.

Zur Aufstehzeit, die beim einen schon um

7 Uhr sein kann, beim anderen aber auch

erst um halb neun, hat das Küchenteam

bereits das Frühstück vorbereitet – und

der Duft von frischem Kaffee und Brötchen

vom Bäcker zieht durch das Haus.

Speziell hierfür ausgebildete Seniorenbetreuer

sind dann am Vormittag und

ebenso nachmittags dafür zuständig, den

Senioren den Alltag abwechslungsreich

zu gestalten.

Zunächst gibt’s jeden Werktag eine „Zeitungsrunde“,

bei der die Senioren erfahren,

was so Interessantes in der Presse

steht. Dem schließen sich unterschiedliche

Aktivitäten an, von Gedächtnistraining

bis Gymnastik, von gemeinsamem

Singen bis zu Handarbeiten. Im

hauseigenen Therapiegarten sind zudem

Hochbeete angelegt, in denen im Frühjahr

Gemüsesetzlinge gepflanzt wurden,

die während des Sommers ordentlich

Ernte abgaben und so manch frischen

Salat bescherten. In der Therapieküche

werden außerdem Kleinigkeiten zubereitet

oder auch Waffeln gebacken. Das

gesamte Haus ist liebevoll dekoriert mit

kreativen Werken seiner Bewohner.

Zwischendurch werden Filmnachmittage

geboten, in den Wohngruppen werden

Geburtstage gefeiert, es finden Gottesdienste

statt, Ärzte und Therapeuten

kommen ins Haus, kurzum „es ist immer

was los im Haus“, so Beate Dudkiewicz.

Wie etwa auch die Eis-Party Ende

Juli mit fantasievollen Eisbechern im

üppig blühenden Garten – Musik, kühle

Getränke und Planschbecken zum

Füße-Abkühlen inklusive.

Mittlerweile ist das vor genau einem Jahr

und zwei Monaten eröffnete, für 48 Bewohner

konzipierte Haus zu fast 90 Prozent

belegt. „Wir könnten auch schon

voll belegt sein, aber auch uns trifft der

Personalmangel im Pflegebereich“, klagt

Dudkiewicz. Aber man sei auch froh,

dass man in dem gut einen Jahr nun zu

einer echten Gemeinschaft mit einem guten

Klima zwischen den knapp über 40

Bewohnern und den ebensovielen Mitarbeitenden

zusammengewachsen sei. Und

vor allem, fügt sie hinzu, „dass wir uns

hier in Ötisheim angekommen fühlen

dürfen.“

Norbert Kollros

Kontakt

DRK-Seniorenzentrum Ötisheim

Schlattstraße 100

75443 Ötisheim

Telefon: 07041 819-5005

b.dudkiewicz@drk-pforzheim.de

www.senioren-ötisheim.de


24

Stunden im Enzkreis

18.00 Uhr im Enzkreis

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Der Arbeitstag geht – der Mensch blüht auf

Bei Garten-Moser stehen die Bauherren im Mittelpunkt – seit bald neun Jahrzehnten

Kleiner Stadtgarten. Fotos: Garten Moser

Es ist 18 Uhr in einem zur grünen Oase

gewordenen schmucken Hausgarten

nahe Mühlacker. Nach dem hektischen

Berufsalltag einfach abschalten und die

Seele baumeln lassen – für Leonie und

Johannes Schumacher (Namen fiktiv)

beginnt der Feierabend zuhause in ihrem

Garten. Im Zuge einer beruflichen

Neuorientierung waren beide vor einigen

Jahren ins Umfeld der Metropolregion

Stuttgart gezogen und hatten ein

kleines Haus im Enzkreis erworben.

Nach erfolgreicher Renovierung reifte

im vergangenen Sommer der Gedanke,

sich anstelle durchaus mehrerer Urlaube

im Jahr nun lieber dem eigenen Garten

zu widmen.

Sie machten sich auf die Suche nach einem

Partner, der ihnen die auf ihre Wünsche

zugeschnittene grüne Oase schaffen

würde. Dabei ging es den beiden um

ein schlüssiges Gesamtkonzept, das für

sie aus einer Hand geplant und gebaut

werden sollte. Das Ehepaar ist beruflich

stark eingespannt und verspürte wenig

Lust, während und nach der Arbeit

zu viele Handwerker koordinieren zu

müssen.

Im ersten Schritt sondierten sie die ortsansässigen

Garten- und Landschaftsbauer.

Nach einigen Telefonaten und unverbindlichen

Beratungen trafen sie auf

Garten-Moser in Mühlacker und den dortigen

Niederlassungsleiter Christopher

Ziegler. Die Schumachers erinnerten

sich zudem an die Gartenschau in der

Stadt, die Enzgärten; Garten-Moser

hatte dort 2015 nicht nur die Pflege des

Geländes inne, sondern vor allem einen

stimmigen, konsequent geradlinig gestalteten

Schaugarten präsentiert.

Dieser hatte den Schumachers schon damals

gut gefallen, und auch jetzt merkten

sie bald, dass die Chemie stimmte:

„Herr Ziegler erwies sich als aufmerksamer

Zuhörer und Berater – im Verlauf

der ersten Skizzen lernten wir schnell

die hohe planerische Kompetenz von

Garten-Moser kennen. Wir konnten uns

zudem davon überzeugen, dass Garten-Moser

in Mühlacker ein eigenständiger

leistungsfähiger Teil des Marktführers

in Süddeutschland ist“, urteilt

Johannes Schumacher rückblickend.

Christopher Ziegler im Schaugarten

auf der BUGA Heilbronn.

Für die Wahl des richtigen Baupartners

waren den angehenden Gartenbauherren

auch aussagekräftige Referenzen sehr

wichtig. Das Team um Christopher Ziegler

war unter anderem schon im Garten

der Villa Reitzenstein, dem Dienstsitz

des baden-württembergischen Ministerpräsidenten

Winfried Kretschmann,

oder bereits mehrmals am Kloster Maulbronn

tätig. Aktuell sind die Gartenbauer

sogar auf der Bundesgartenschau

in Heilbronn am Schaugarten der Enzgärtner

vertreten. Und mit einer Vielzahl

privater Gartenträume unterschiedlichster

Größe beweist das Team Mühlacker

immer wieder hohes Know-how und

Leistungsfähigkeit.

Vom Gartentraum zum Traumgarten

Bis zu ihrem Traumgarten war es jedoch

noch ein gutes Stück Weg. Leonie und

Johannes Schumacher absolvierten

mehrere Planungs- und Bemusterungsgespräche

auf dem eigenen Grundstück

sowie in der Niederlassung in Mühlacker.

Dabei präsentierten die Gartenarchitekten

von Garten-Moser

individualisierte

Vorschläge, in denen

sich auch die Ideen

und Wünsche der

Bauherrschaft wiederfanden.

An einem Wochenende unternahmen

die beiden sogar eigens einen

Ausflug nach Reutlingen in den Schaugarten

von Garten-Moser, um sich dort

weitere Anregungen zu holen.

„Der Besuch im Werkhofgarten und seinem

Infopavillon und Garden Concept

Store war sehr inspirierend für uns – da

Beratung vor Ort.

„Das Team hatte alles

im Griff – Planung, Abläufe

und Logistik“

hat man gesehen, welche Möglichkeiten

sich für die Gestaltung und Einrichtung

des eigenen Gartens bieten. Ich kann das

anderen Interessenten wirklich empfehlen!“,

schwärmt die Bauherrin und lehnt

sich dabei entspannt in ihrem Loungesessel

zurück.

Ihr Mann Johannes teilt den positiven

Gesamteindruck seiner Frau. Ihm hat

der freundliche Umgang, vor allem aber

die handwerkliche Qualität sowie die

hochwertige Ausführung und Materialien

gefallen. „Als Projektleiter kann ich

aus meinem Job heraus

ganz gut beurteilen,

ob eine Baustelle

läuft. Das Team um

Christopher Ziegler

hatte alles im Griff

– die Abläufe stimmten, die Logistik

funktionierte, und der Maschinenpark

hat mich wirklich beeindruckt. Dadurch

war die Bauzeit überschaubar, und auch

auf die abschließende Pflege mussten

wir nicht lange warten.“

Heute freuen sich die beiden jeden Tag

aufs Neue auf einen entspannten Abend

im Grünen, mit gestalteter Natur am

Haus, bienenfreundlicher Bepflanzung

und einem kühlen erfrischenden Getränk

auf der einladenden Terrasse – ob

zu zweit oder mit Freunden. Für die beiden

steht fest: „So geht Sommer!“

Norbert Kollros

Kontakt

Grün- und Landschaftspflege

Garten-Moser

Industriestraße 131

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 93703-0

christopher.ziegler@garten-moser.de

www.garten-moser.de


19.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Ein Terrassendach rettet das Grillfest

Mohrlang in Dürrn seit drei Jahrzehnten kompetenter Partner in allen Glas-, Holz- und Metallbaulösungen rund ums Haus

Es ist 19 Uhr. Familie Sommer hat angerichtet

– die Terrasse mit dem sich daran

anschließenden Rasen (der durchaus

betreten werden darf...) ist vorbereitet

für den seit längerer Zeit verabredeten

Grillabend mit Nachbarn und Freunden.

Die Tische sind gedeckt, die Getränke gekühlt

und der Grill auf Sparflamme vorgeheizt.

Die Gäste können also kommen.

Doch mit dem Wettergott hadern die

Gastgeber ein wenig – es sind eigentlich

gar nicht angesagte graue Wolken aufgezogen,

die nun mit der Abendsonne um

die Vorherrschaft konkurrieren. Doch Familie

Sommer ist wie immer optimistisch,

was den Grillabend betrifft. Zumal man

seit gut einem halben Jahr eine noble Terrassen-Überdachung

besitzt. „Da sind

wir auch in größerer Zahl geschützt vor

einem Regenschauer“, sagt das Familienoberhaupt,

und der Grillmeister, der später

die Steaks und die Würste und weitere

Köstlichkeiten auf der Glut wendet,

erhalte nötigenfalls einen Sonnenschirm

als Schutz vor möglichen feuchten Grüßen

vom Wettergott.

Die Familie Sommer hat noch keine Minute

ihre Entscheidung bereut, in diese

Terrassenüberdachung zu investieren.

Über den vergangenen Winter reifte

der Entschluss – und auch die Wahl des

Handwerkers ihres Vertrauens. Na ja,

da gab’s schon eine Präferenz für Glasund

Metallbau Mohrlang in Dürrn. Der

Handwerksbetrieb hatte vor geraumer

Zeit bereits eine kleinere Markise an der

In der Werkstatt legt Monteur Jens Müller

letzte Hand an einem Türrahmenelement

vor dessen Auslieferung an.

Das Team von Anja und Michael Mohrlang (5. und 6. von links) ist bekannt für professionelles

handwerkliches Arbeiten im Glas-, Holz- und Metallbau.

Fotos: Kollros

Ostseite des Wohnhauses installiert und

inzwischen auch einen Carport.

Man kennt sich also – und vor allem:

Die Leistungsfähigkeit und Qualität

des Handwerksbetriebs,

der auf gut drei

Jahrzehnte Bestehen

zurückblicken kann.

Und entsprechend

groß ist der Erfahrungsschatz,

mit dem

das Inhaber-Ehepaar Michael und Anja

Mohrlang und ihr 13-köpfiges Team die

Wünsche und Anforderungen ihrer Kunden

zu erfüllen vermögen. Mittlerweile

gehört auch Sohn Martin als Glasermeister

zum Familienbetrieb.

Bei Mohrlang verweist man also zu Recht

auf Qualität aus Meisterhand: „Als regionaler

Fachbetrieb im Glas-, Holz- und

Metallbau stehen wir Bauwilligen als

erfahrener Partner beim Bau von Wintergärten,

Türen, Überdachungen und im

Fensterbau zur Seite.“ Also in allen Bereichen,

wenn Hausbesitzer ihr Heim optisch

attraktiver, energieeffizienter und sicherer

oder die persönliche Wohlfühl-Atmosphäre

gesteigert haben wollen.

Anja Mohrlang, für die kaufmännische

Verwaltung und die Besucherbetreuung in

der hauseigenen Musterausstellung verantwortlich,

ergänzt: „Die Kundenzufriedenheit

besitzt bei uns höchste Priorität.

Wir sind für unsere Kunden freilich auch

da, wenn der Auftrag längst erledigt ist,

aber sich vielleicht ein Problem aufgetan

hat.“ Oder wenn etwa der installierte

Rollladen der Bequemlichkeit halber einen

Motorantrieb erhalten soll.

Ursprünglich hatte Michael Mohrlang

1988 als junger Glasermeister seinen

„Da sind wir auch in

größerer Zahl geschützt

vor einem Regenschauer“

Betrieb in einer größeren Garagenhalle

in Ispringen gegründet. Fensterbau

war also zunächst die Kernkompetenz,

die auch heute noch in allen Facetten

– will heißen Holz-,

Kunststoff-, Aluminiumfenster

oder Alu-/

Holz-Kombinationen

– vorhanden ist.

Am Firmensitz in

Dürrn stehen an der

Bertha-Benz-Straße rund 1000 Quadratmeter

Produktionsfläche vorwiegend

für den Aluminium-Fensterbau, Terrassen-Überdachungen

und Wintergärten

zur Verfügung. So ist Mohrlang in der

Lage, maßgeschneiderte Kundenwünsche

zeitnah und passgenau umzusetzen. Mit

einem Terrassendach etwa lassen sich

ganz verschiedene Ansprüche erfüllen

– und vor allem eben den Wohnraum regengeschützt

ins Freie zu erweitern und

in Verbindung mit Beschattungssystemen

umfassenden Schutz vor Sonneneinstrahlung

zu bieten.

Wer dann seine eigenen vier Wände um

eine noch exklusivere Wohlfühloase erweitern

möchte, wird mit einem Wintergarten

gut beraten sein – und bestens

selbstredend bei Mohrlang, der seit seiner

Firmengründung solche gläserne Hausanbauten

errichtet. Gleichwohl haben sich

bis heute die technischen Möglichkeiten

und Materialien immer weiter verbessert,

so dass diese lichtdurchfluteten Lebensräume

eine langlebige Investition in die

Zukunft darstellen, so der Meister. Gleiches

lasse sich auf Verglasungen von Balkonen

übertragen.

Die Liste der handwerklichen Dienstleistungen

im Dürrner Fachbetrieb weist

noch viele weitere Spezialisierungen auf:

Haustüren etwa, innovative Rollladen-Lösungen

oder funktionelle Schutzsysteme

zur Insektenabwehr, aber auch in Sachen

Sicherheitstechnik speziell für Fester,

Türen und Rollläden. So setzt man etwa

Empfehlungen von kriminalpolizeilichen

Beratungsstellen zur Beseitigung üblicher

„Schwachstellen“ beim Einbruchschutz

um.

Sein guter Ruf hat den Aktionsradius des

Dürrner Familienbetriebs mittlerweile

weit über den Großraum Pforzheim/

Enzkreis hinaus bis in die angrenzenden

Kreise Ludwigsburg und Karlsruhe hinein

vergrößert. Klare Ansage vor diesem

Hintergrund: „Wir bieten eben mehr, als

Baumärkte und Internet-Versender zu

leisten imstande sind, allem voran die

kompetente Beratung und dann die fachkundige

Ausführung“, so die Inhaber.

Norbert Kollros

Kontakt

Mohrlang

Glas-, Holz- und Metallbau

Bertha-Benz-Straße 7

75248 Ölbronn-Dürrn

Telefon: 07237 9844

info@mohrlang.de

www.mohrlang.de


24

Stunden im Enzkreis

20.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Mit Wertschätzung den Kunden begegnen

und ihnen Freude schenken

Elvira Federl verschönt ihre Kundschaft in ihrem Friseursalon in Dürrmenz

Donnerstags, um 20 Uhr, herrscht hier im

Haarstudio in Dürrmenz, das der sympathischen

Elvira Federl gehört, Hochkonjunktur.

Mit ganzem Herzen und Engagement

setzt sie sich für ihre Kunden ein.

Ihre Ausbildung absolvierte sie in einem

Friseurinternat, die Meisterprüfung legte

sie 21jährig in Lörrach ab, ehe sie ihre

Karriere in einigen namhaften, etablierten

Friseursalons fortführte. Mit 27 Jahren

machte sich die kreative Friseurmeisterin

selbstständig und ist bereits seit 37

Jahren im Geschäft. Dabei hat sie schon

einige Hürden in Kauf genommen und,

immer mit dem Blick nach vorne, die Zerstörung

ihres Salons durch Hochwasser

und den damit verbundenen finanziellen

Schaden ebenso erfolgreich gemeistert

wie die zu Beginn der Selbständigkeit typische

Durststrecke. Der Vermieter ihres

Friseursalons, Hans Schäfer, hat ihr besonders

dadurch geholfen, dass er ihr angesichts

des in den Räumlichkeiten 1,92

Meter hohen Hochwassers im Jahr 1993

dauerhaft mit einer sehr moderaten Miete

entgegen kam.

Wertschätzung als oberstes Prinzip

Die Zusammenarbeit zwischen ihr und

ihren vier Mitarbeiterinnen, allesamt

ausgebildete Friseurinnen und eine Auszubildende,

ist in erster Linie durch ein

„wertschätzendes Miteinander“ geprägt,

wie Elvira Federl betont. So kann die

Kundschaft auch nach Feierabend zum

Friseur gehen und auch Muttis haben die

Gelegenheit, stressfreie Momente zu genießen.

„Die Kunden sind bei uns dann in

ihrem Feierabend-Modus angekommen“,

sagt die einfühlsame Friseurin.

Gerade deshalb hat die Chefin donnerstags

den Arbeitstag ganz auf ihre Kundinnen

und Kunden eingestellt. Für die

Mitarbeiterinnen beginnt die Arbeit ab

Setzen sich mit ganzem Herzen für ihre Kunden, ihr Handwerk und füreinander ein (von links):

Lehrling Ayca Cagir, Gesellin Zehra Gürleyen, Friseurmeisterin Elvira Federl, Gesellin Susanne

Wagner sowie Ilka Krawuschke, Friseurmeisterin.

Fotos: Warzecha

12 Uhr, der 8-Stunden-Tag verlagert sich

so an diesem Tag auf die Zeit zwischen

12 und 20 bzw. 21 Uhr. „Das bedeutet

für die Beschäftigten nicht mehr Arbeit,

aber für den Kunden

Auch hier fleißig und engagiert im Team: die Friseurinnen im Friseursalon Federl.

mehr Freude“, betont

die Inhaberin. Wie

sieht Ihr Tagesablauf

am Donnerstag in

der Regel aus? Auch

in diesem Punkt hebt die agile Elvira

Federl ihre Wertschätzung gegenüber

ihren Mitarbeiterinnen und Kundinnen

gleichermaßen hervor. So beginnt der Arbeitstag

für sie und ihr Team um 11:30 h.

Man trifft sich zu einer Tasse Kaffee und

tauscht sich untereinander aus, ehe die

ersten Kunden den Salon betreten. Ab

diesem Zeitpunkt arbeitet

jede Friseurin

„Wir lassen uns ganz auf den

Menschen ein“

eigenständig an der

jeweiligen Kundin

bzw. dem Kunden.

Wichtig sei ihr und

ihren „tollen Teamkolleginnen“, wie sie

ihre Mitarbeiterinnen Susanne Wagner,

Ilka Krawutschke, Zehra Gürleyn und

Ayca Cagir lächelnd bezeichnet, jeden

Tag das Positive umzusetzen und dem

Kunden zu signalisieren, wie wichtig er

dem Team ist. „Der Kunde soll merken,

dass er wichtig ist und, anders als sonst

in dieser schnelllebigen Zeit üblich, seine

persönliche Bedeutsamkeit spüren“, betont

Federl. Besonderes Augenmerk legt

sie darauf, die Kunden gemäß dem 4-Augen-Prinzip

zu beraten, natürlich kommt

man im Team auch noch mal zur Absprache,

„jede im Team bringt sich ein“, hebt

Federl hervor. Wie definiert sie selbst ein

gutes Team? „Sich nicht als Konkurrenz

zu empfinden, sich gegenseitig zu ergänzen,

Stärken und Schwächen des anderen

mit zu tragen und einfach zu wissen: Ich

kann mich auf meine Kolleginnen verlassen,

das zeichnet ein gutes Team aus“, so

Elvira Federl.

Anerkennung auch hinsichtlich des

Gehalts

Respekt und Anerkennung zollt Elvira

Federl auch der Leistung ihres Teams. So

zahlt sie ihren Friseurinnen einen guten

Lohn, wie sie selbst sagt, weshalb die

Kundin, die vorrangig zu ihrer Zielgruppe

gehört, auch mal 50 Euro für einen Damen-Haarschnitt

bezahlen muss. Wie Federl

berichtet, gehen davon allein schon

acht Euro als Umsatzsteuer ab. Auch hier

gilt die Achtung für den Friseurberuf:

„Man sollte sich schon überlegen, was

einem die professionelle, handwerkliche

Arbeit seiner Friseurin wert ist, die

schließlich davon leben muss. Langfristig

sollten deshalb im Interesse meiner Friseurinnen

schon 60 Euro je Salonstunde

drin sein“, wie sie sagt. Denn: „Wir stehen

stundenlang hinter dem Kunden, lassen

uns ganz auf den Menschen ein, machen

Schulungen und bilden uns weiter.

Meine Mädels sind es absolut wert, von

ihrer Arbeit zu leben“, so Federl.

Sie betont, dass sie sich nicht zuletzt auch

dadurch von der Masse absetzt. Kreativität,

modische Farbtrends und aktuelle

Schnitte gehören ebenso zum Alltag ihres

Haarstudios wie Haarverdichtungen und

–verlängerungen.

Frisur gleich Persönlichkeit und Freude

Während des Gespräches mit dem

Mühlacker Tagblatt wurde deutlich:

durch die Freude am Friseurhandwerk

mit all seinen modischen Facetten ist bei

Elvira Federl und ihrem Team der Beruf

gleichzusetzen mit Berufung. Fazit: auch

jenseits der 60 ist die Friseurmeisterin

voll Elan und Esprit. Selbst wenn ihrer

Überzeugung nach jede Frau schön ist,

lässt sich durch einen Besuch in ihrem

Haarstudio immer noch ein wenig mehr

daraus machen. Jennifer Warzecha

Kontakt

Elvira Federl Friseur Haarstudio

Marktplatz 9

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 44951

info@haarstudio-elvira-federl.de

www.haarstudio-elvira-federl.de


21.00 Uhr im Enzkreis

24

Stunden im Enzkreis

Anzeige

Schlaganfallnetzwerk für Pforzheim

und den Enzkreis

In der Zentralen Notaufnahme des Helios Klinikums Pforzheim muss es im Ernstfall schnell gehen

Info: FAST Regel

Schnell Check – So erkennen Sie einen

Schlaganfall

1. Gesicht (engl. Face):

Bitten Sie die Person zu lächeln. Zeigt sich

das auf beiden Gesichtshälften gleichmäßig?

2. Arme (engl. Arms):

Bitten Sie die Person, ihre Arme nach vorne

zu strecken und dabei die Handinnenflächen

nach oben zu drehen.Gelingt es, die Position

für zehn Sekunden zu halten?

3. Sprache (engl. Speech):

Kann die Person einen einfachen Satz nachsprechen?

4. Zeit (engl. Time):

Wenn eine der ersten drei Aufgaben nicht

gelingt, wählen Sie sofort den Notruf!

Handeln Sie schnell.

Info: Akuter Schlaganfall

Time is brain – beim akuten Schlaganfall

zählt jede Minute. Man unterscheidet zwei

Hauptformen:

1. Etwa 85% der Patienten erleiden eine

Durchblutungsstörung des Gehirns

2. 15% eine Hirnblutung

21:00 Uhr Zentrale Notaufnahme Helios

Klinikum Pforzheim

Frau Dr. Roser (Name von der Redaktion

geändert) ist für die Versorgung der

neurologischen Notfälle in der Zentralen

Notaufnahme des Helios Klinikum

Pforzheim verantwortlich. Dienstbeginn

war 20:00 Uhr Die Übergabe des vorangegangenen

diensthabenden Arztes, Dr.

Holz (Name von der Redaktion geändert),

der bis 20.00 Uhr Dienst hatte, ist

bereits erfolgt, sie muss lediglich noch

zwei Patienten versorgen.

In der Zentralen Notaufnahme des Helios

Klinikums werden alle Patienten

fächerübergreifend behandelt und anschließend

von den zuständigen Fachabteilungen

weiterbehandelt. Etwa 6.000

dieser Patienten werden dem neurologischen

Dienstarzt zugewiesen. Darüber

hinaus berät der Neurologe die anderen

Kollegen.

Um 20:45 Uhr erreicht Dr. Roser ein Anruf

der Rettungsleitstelle: Herr Walter

(84 Jahre alt) aus Wiernsheim schaute

gemeinsam mit seiner Ehefrau die Tagesschau

und habe plötzlich Worte nicht

mehr finden können, teilweise Unsinn

geredet und teilweise nicht verstanden,

was seine Frau zu ihm gesagt hat.

Der rechte Arm sei pelzig und taub geworden

und gehorche nicht mehr. Die

Ehefrau wählte die Notrufnummer 112,

der Rettungsdienst sei jetzt vor Ort, es

bestünde nach FAST-Check eine Lähmung

der rechten Körperseite und eine

Sprachstörung. Atmung und Puls seien

normal, der Blutdruck deutlich erhöht.

Der Patient nehme keine blutverdünnenden

Medikamente ein.

Der Rettungsdienst vor Ort geht von

einem akuten Schlaganfall aus. Eine

schnelle Diagnose ist wichtig, um eine

entsprechende Behandlung umgehend

durchführen zu können. Dr. Roser bestätigt

den Verdacht der Rettungssanitäter

und bittet darum, den Patienten

schnellstmöglich in das Helios Klinikum

Pforzheim zu bringen.

Sie informiert sofort das Pflegepersonal

der Zentralen Notaufnahme, die CT-Abteilung

und die sogenannte Stroke Unit,

eine Spezialstation für Schlaganfallpatienten.

Seit dem Jahr 2000 betreibt

die neurologische Klinik eine zertifizierte

Schlaganfallstation. Dabei werden

jährlich von speziell geschulten Therapeuten,

Pflegekräften und Ärzten circa

1.300 Patienten mit nachgewiesenem

Schlaganfall behandelt. Wissenschaftliche

Untersuchungen haben ergeben,

dass die Behandlung auf einer Stroke

Unit zu deutlich besseren Ergebnissen

(geringere Behinderung, weniger Todesfälle,

weniger Komplikationen) führt.

21:07 Uhr ist der Rettungswagen am Helios

Klinikum Pforzheim angekommen.

Eine Pflegekraft der Zentralen Notaufnahme

nimmt die personenbezogenen

Daten von Herrn Walter auf. Eine zweite

legt einen weiteren Venenzugang, nimmt

Blut ab, überprüft den Blutzucker und

die Blutgerinnung mit einem Schnelltest.

Dr. Roser spricht kurz mit dem Patienten,

führt eine standardisierte neurologische

Schnelluntersuchung durch

und bestätigt den Befund des Rettungsdienstes.

Herr Walter wird sofort in das

CT geschoben. Es wird eine Schichtuntersuchung

des Gehirns und eine Gefäßdarstellung

durchgeführt. Sofort ist

Bei einem Schlaganfall

zählt jede Sekunde.

Seit dem Jahr 2000 betreibt die neurologische Klinik eine

zertifizierte Schlaganfallstation. Fotos: Helios Klinikum

ersichtlich, eine Hirnblutung liegt nicht

vor, also ist von einer Durchblutungsstörung

des Gehirns auszugehen. Jetzt

zählt jede Minute! Noch im CT-Apparat

spritzt Dr. Roser ein gerinnselauflösendes

Medikament. Danach wird die Behandlung

mit einer Infusion fortgesetzt

und Herr Walter wird auf die Schlaganfallstation

gebracht. Vom Eintreffen

in der Notaufnahme bis zum Beginn der

Behandlung vergingen weniger als 20

Minuten.

21:45 Uhr Herr Walter wird auf die

Schlaganfallstation verlegt. Jetzt kann

Frau Dr. Roser durchatmen und kann

den nächsten Patienten untersuchen. Sie

wird in den nächsten Stunden bei Herrn

Walter wiederholt neurologische Kontrolluntersuchungen

durchführen, um

eine Verbesserung oder Verschlechterung

des Befundes festzustellen.

Herr Walter wird einige Tage lang auf

der Schlaganfallstation behandelt. Seine

Symptome haben sich deutlich gebessert.

Dennoch wird er in das RKH Klinikum

Mühlacker zurückverlegt und erhält dort

eine geriatrische Rehabilitation.

Um eine bestmögliche Schlaganfallbehandlung

aller Patienten in Pforzheim

und dem Enzkreis sicherzustellen, wurde

2015 das Schlaganfallnetzwerk Pforzheim/Enzkreis

ins Leben gerufen. Beim

Verdacht auf einen akuten Schlaganfall

werden alle Patienten zuerst in das

Helios Klinikum Pforzheim gebracht

und erhalten dort eine schnelle Diagnose

und entsprechende Therapie. Für Therapieverfahren,

die hier nicht durchgeführt

werden können, stehen weitere Kooperationspartner

zur Verfügung, zum

Beispiel das Klinikum Ludwigsburg. Mit

den Kooperationspartnern besteht eine

kontinuierliche teleradiologische Vernetzung,

so dass Befunde ohne Zeitverlust

sofort weitergegeben und besprochen

werden können.

pm

Kontakt

Helios Klinikum Pforzheim

Kanzlerstraße 2 – 6

75175 Pforzheim

Telefon: 07231 969-0

info.pforzheim@helios-gesundheit.de

www.helios-gesundheit.de/pforzheim


24

Stunden im Enzkreis

22.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Spätes Treiben im Hallenbad Mühlacker

Nächtlicher Einsatz für Sauberkeit und klares Wasser

Was gibt es schöneres als Wasser, in das

man genüsslich eintauchen kann. Ob gemütliches

oder sportliches Schwimmen –

das Hallenbad Mühlacker steht nach der

Sommerpause ab Dienstag, 10. September

wieder für diesen sportlich entspannenden

Genuss zur Verfügung. Damit der

Bäderbetrieb reibungslos funktioniert

und sich die Besucher wohl fühlen, ist

so mancher Arbeitseinsatz nötig. Einige

Aufgaben können aber erst dann erledigt

werden, wenn alle Besucher das Bad

verlassen haben. Und so steht für das

Bäder Team um Betriebsleiter Andreas

Pfisterer zu später Stunde noch einiges

an Arbeit an. „Es ist nicht so, dass wir bei

Badeschluss alle nach Hause gehen“, erklärt

Pfisterer. „Für den Schwimmmeister

geht es dann richtig zur Sache, damit

das Bad am nächsten Tag wieder gut dasteht.

Und das sieht der Badegast nicht.“

Das gilt natürlich auch für die Tage mit

längeren Öffnungszeiten.

Das Hallenbad der Stadt Mühlacker wurde

im Jahr 1973 eröffnet und als klassisches

Schul- und Sportbad konzipiert. Im

Jahr 1980 wurde das Hallenbad auf die

Stadtwerke Mühlacker übertragen, die

das Bad seither zusammen mit dem Freibad

der Stadt betreibt. Durch regelmäßiges

Sanieren und Modernisieren wird die

Anlage in bestem Zustand gehalten und

damit auch auf dem neuesten Stand der

Technik.

Das Sportbecken des Hallenbades hat

eine Größe von 25 Metern mal 17 Metern.

Dazu gehören auch Startblöcke und eine

Drei-Meter-Sprunganlage. Das Becken

fasst rund 1.150 Kubikmeter Wasser. Das

Lehrschwimmbecken ist 10 Meter mal 17

Meter groß und hat rund 150 Kubikmeter

Wasser. Für Kinder gibt es zusätzlich eine

Rutsche in Elefantenform.

Das große Becken ist für bis zu 100

Stellvertretende Betriebsleiterin Kristin Gebauer reinigt

die Duschen mit der Schaumkanone. Fotos: Keller

Schwimmer ausgelegt, das Lehrbecken

fasst bis zu 65 Personen, pro Stunde. „An

diese Grenzen kommen wir aber fast nie“,

sagt Pfisterer. Nur einmal im Jahr, beim

24-Stunden Schwimmen, bewegen wir

uns in diesem Bereich. An rund 290 Öffnungstagen

im Jahr zählt das Bad etwa

100.000 Besucher. Nicht nur Privatpersonen,

sondern auch Schulen und Vereine

wissen das Hallenbad zu schätzen.

An den Abenden mit langer Öffnungszeit

müssen die Besucher spätestens bis

21 Uhr das Bad verlassen haben. Bereits

eine Stunde vor Kassenschluss ist Einlassende.

„Um 20.45 Uhr dimmen wir

langsam das Licht herunter, damit die

Leute wissen, dass gleich Badeschluss

ist“, sagt Pfisterer. „Zur Reinigung schalten

wir sie natürlich wieder an.“ Zu später

Stunde sind dann noch vier bis fünf

Maschinist Rudolf Hiller hat auch zu später

Stunde die Filter genau im Blick.

Mitarbeiter damit beschäftigt, das Bad

für den nächsten Tag vorzubereiten. Die

Bademeister sind vor allem für den Bereich

der Schwimmhalle zuständig. Um

alles wieder hygienisch einwandfrei zu

bekommen wird zunächst der Beckenumgang

und die Einbauten, wie Sprungturm,

Startblöcke

und Rutschbahn

gereinigt und desinfiziert.

Dieselbe Prozedur

erfolgt auch in

allen Duschen und

Toiletten. „Das ist nicht so einfach, wie

es scheint und ziemlich anstrengend“,

merkt Pfisterer an. Ist das erledigt, wird

in den Becken der grobe Schmutz direkt

mit dem Unterwasser-Reinigungsroboter

im Handbetrieb angefahren und abgesaugt.

Schließlich folgt noch ein Kontrollgang

in der Technik mit Blick auf die

Wasserwerte, um nötigenfalls noch Korrekturen

an der Dosierung vorzunehmen.

Parallel zu den Arbeiten des Bademeisters

werden die Umkleiden durch unsere

Reinigungskräfte gesäubert. Das Kassenpersonal

ist meist schon früher mit der

Abrechnung des Tages fertig und kann

dann die Reinigung in den Umkleiden

und im Eingangsbereich unterstützen.

Eine besonders wichtige Maßnahme erfolgt,

ebenfalls direkt nach Badeschluss,

in der unteren Etage des Bades. Der hauseigene

Maschinist spült die Filter zurück.

Dabei wird der eingetragene Schmutz

aus dem Badebetrieb, der sich im Laufe

des Tages in den drei Filtern angesammelt

hat, ausgespült. Dieser Vorgang sorgt zusammen

mit der passgenauen Dosierung

von Chemikalien, wie Chlor, Flockungsmittel

und pH-Senker dafür, dass das

Wasser stets kristallklar und rein ist. Der

„Nach Badeschluss geht es

für den Schwimmmeister erst

richtig zur Sache“

Prozess des Rückspülens dauert etwa

drei Stunden und wird stetig überwacht.

Während diese Arbeit oft bis Mitternacht

dauert, ist für den Bademeister gegen

22.30 Uhr Schluss. „Wenn alles gut geht“,

sagt Pfisterer. „Aber wenn alle Geräte regelmäßig

gewartet und instandgehalten

werden, dann läuft

das erfahrungsgemäß

auch.“ Den Rest

der Nacht bleibt lediglich

der Unterwasser-Reinigungsroboter

im Automatik betrieb aktiv

und zieht am Beckenboden seine Bahnen.

Er wird erst am nächsten Morgen,

bevor die ersten Besucher ins

Bad kommen, wieder aus dem Wasser

geholt. Na dann! Auf ein Neues.

Claudia Keller

Kontakt

Hallenbad Mühlacker

Rappstraße 38

75417 Mühlacker

Telefon: 07041 876464

swm@stadtwerke-muehlacker.de

www.stadtwerke-muehlacker.de/sw/

freizeit/hallenbad.php


24

Stunden im Enzkreis

23.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

Johanneshaus setzt auf Gartenaktivierung

Pflanzbeete, Gemüse und Blumen verhelfen in Öschelbronn Bewohnern zu mehr Lebensqualität und innerem Ausgleich

Im Johanneshaus in Öschelbronn können Senioren ihren Lebensabend in

enger Verbundenheit mit der Natur verbringen. Fotos: PR/Johanneshaus

Es ist 23 Uhr. Nach einem langen Tag liegen

die Bewohner des Johanneshauses

in Öschelbronn in ihrem entspannenden

Schlaf. Und träumen vielleicht von abwechslungsreichem

Gärtnern. Denn heute

war Gartentag, eine noch relativ neu

praktizierte Form der Betreuung. Also

Gartentherapie, die darauf ausgelegt

ist, dass sich Bewohner, gezielt auch solche

mit Demenz, mehrmals regelmäßig

mit Pflanzen beschäftigen oder auch nur

passiv die Natur genießen im Park des

anthroposophisch ausgerichteten Zentrums

für Lebensgestaltung im Alter. Im

Johanneshaus nennt sich dieses Konzept

„Gartenaktivierung“ und wird von Dr.

Ute Budliger betreut. Sie ist Präsidentin

der „Schweizer Gesellschaft für Gartentherapie

und Gartenagogik“. Ihr 2017

gegründetes „Institut für Gartentherapie“

bietet neben der Gestaltung von Beeten

für Menschen mit Einschränkungen auch

Gartengestaltung und Schulungen für

Gesundheitspersonal an.

Es gilt als nachgewiesen, dass die

Beschäftigung mit der Natur das Wohlbefinden

gerade auch älterer Menschen

erhöht. Deshalb war es für die Leitung

des Johanneshauses auch keine Frage,

sich intensiv mit diesem Thema zu

beschäftigen. „Das große Engagement

unseres Betreuungspersonals und das

spürbare Interesse unserer Bewohnerinnen

und Bewohner an den vielfältig

bepflanzten Gärten und Hochbeeten

ist uns Ansporn, dieses erfolgreiche

Konzept sogar noch auszubauen“, so Geschäftsführer

Michael Blank.

Mittlerweile sei die Begeisterung der Seniorinnen

und Senioren und der positive

Einfluss des Gärtnerns auf die Gesundheit,

wie zum Beispiel besserer Nachtschlaf,

deutlich spürbar, hat das Pflegepersonal

feststellen können. Selbst wer alters- oder

krankheitsbedingte Einschränkungen

in der Bewegung hat, bis hin zur Bettlägerigkeit,

bleibt von der Gartentherapie

nicht ausgeschlossen: Für diese Bewohner

stehen Hochbeete auf Rollen bereit zum

hautnahen Kontakt zu Zier- und Gemüsepflanzen.

Zurück zur Stunde 23: Im Johanneshaus

und seinen Wohngruppen ist zwar Ruhe

eingekehrt – wach und äußerst aufmerksam

sind die Pflegekräfte der Nachtschicht.

Sie sind zur Stelle, wenn die

Bewohner etwas benötigen oder Hilfe

brauchen. Stunden später, die Nacht ist

vorüber, beginnt der in seinen Grundstrukturen

übliche Tagesrhythmus. Nach

dem Frühstück in den Wohnbereichen

der Pflegestationen beziehungsweise im

geräumigen Speisesaal unterstützen Therapeuten

und Betreuungskräfte die Bewohner

bei einer abwechslungsreichen

Freizeitgestaltung unter Berücksichtigung

ihrer individuellen Möglichkeiten.

Gespräche und Spaziergänge durch den

Park gehören dazu, aber auch gemeinsames

Kochen und Backen, Basteln jahreszeitlicher

Dekorationen und vieles mehr.

Zusätzlich bestehen in den Wohnbereichen

Morgen- und Nachmittagskreise mit

Singen, Bewegung, Spielen, Malen oder

Geschichten vorlesen oder Kunsttherapie

und Heileurythmie als eine anthroposophische

Bewegungstherapie.

Das Johanneshaus ist auch bekannt für

ein hochwertiges und vielseitiges Kulturprogramm,

wofür eigens ein schmucker

Festsaal mit Platz für 400 Besucher

zur Verfügung steht. Es werden Konzerte

geboten, Schauspiel oder auch reine Unterhaltungsmusik,

oder im Frühsommer

gastierte der Circus Francordia, und regelmäßig

wird Volkstanz

geboten – zum

Zuschauen und seniorengerecht

auch zum

Mitmachen. Beiträge

zum Kulturprogramm

steuern die Bewohner

des Johanneshauses selbst bei. Ein eigens

gebildeter Kulturkreis aus künstlerisch

interessierten Bewohnern und Mitarbeitern

ist für die Programmgestaltung verantwortlich.

Mitreden können die Bewohner übrigens

auch hinsichtlich der Verpflegung.

Grundsätzlich bietet die Küche verschiedene

Ernährungsformen. Über allem steht

freilich das Bestreben nach qualitativ hoher

Wertigkeit mit saisonabhängig landwirtschaftlichen

Erzeugnissen aus der

Region. Ergänzt wird das kücheneigene

Angebot durch den Verkauf von Kuchen

am Wochenende. Besucher und Anwohner

aus der Nachbarschaft können sich

samstags und sonntags von 15 – 16:30

Uhr Kuchen im Johanneshaus holen.

Gärtnern ist eine neue Form der Therapie

im Johanneshaus – und wird von den

Bewohnern begeistert angenommen.

„Das Interesse unserer

Bewohner an den Gärten und

Hochbeeten ist sehr groß“

Ein wichtiger Ansatz im Johanneshaus

ist die Selbstständigkeit der Bewohner.

Hierfür wurde eigens eine Ladenpassage

integriert, die die Bewohner mit allem

wichtigen versorgt. So finden Bewohner

und Anwohner im neu eröffneten Johanneshaus-Lädchen

ein breites Sortiment

an Bio- und Naturprodukten. Neben den

Produkten des täglichen Bedarfs bietet

der Laden auch frisches Obst und Gemüse

– bevorzugt aus der heimischen

Region. Seit Juni 2019 befindet sich nun

auch eine Poststelle im Laden und rundet

das Angebot ab. Des Weiteren gibt es

einen gut sortierten Bücherladen, ein Naturtextilien-Lädchen,

ein Antiquariat,

einen Frisör und einen Second-Hand-

Laden in der angrenzenden Passage.

Zum Zentrum für Lebensgestaltung im

Alter gehören neben dem Pflegeheim mit

100 Plätzen, davon etwa die Hälfte im

Ernst-Zimmer-Haus für demenziell Erkrankte,

sowie 135

Plätze für Betreutes

Wohnen, letzteres

auch außerhalb des

Hauptgebäudes. Mit

der ambulant betreuten

Wohngemeinschaft

in Straubenhardt wird das Angebot

des Johanneshauses Öschelbronn otimal

ergänzt. Dort wurde gemeinsam mit der

Gemeinde eine neue Wohnform geschaffen,

die älteren Menschen die Möglichkeit

gibt, unabhängig vom Pflegezentrum zu

wohnen, in der Selbstbestimmung und

Mitwirkung aktiv gelebt und gefördert

werden.

Das Angebot wird auch hier stetig erweitert.

Neu ist beispielsweise der Hausnotruf-Service.

Hierbei erhalten die Nutzer

einen tragbaren Funksender, der im Notfall

gedrückt werden kann. Nicht zuletzt

bietet die Trägergesellschaft von beiden

Standorten aus ambulante Pflege- und

hauswirtschaftliche Dienste an.

Norbert Kollros

Kontakt

Johanneshaus Öschelbronn gGmbH

Am Eichhof 20

75223 Niefern-Öschelbronn

Telefon: 07233 67-0

Fax: 07233 67-9210

info@johanneshaus-oeschelbronn.de

www.johanneshaus-oeschelbronn.de


24

Stunden im Enzkreis

24.00 Uhr im Enzkreis

Anzeige

10 Jahre Venencentrum Pforzheim

Dr. Thomas Weiler und Kollegen begrüßen Sie im Ärztehaus

Es ist 24 Uhr. Sie wachen auf und haben

starke Schmerzen in Ihrer Wade. Sie machen

sich große Sorgen, dass Sie vielleicht

eine Thrombose haben könnten, da Sie

vor einem Tag von einer längeren Reise

zurückgekommen sind. Außerdem sind

Ihre Beine schon seit längerem geschwollen

und Ihre Krampfadern werden auf einer

Seite immer deutlicher sichtbar.

Wohin könnten Sie gehen, um eine Untersuchung

Ihrer Beinvenen durchführen

zu lassen? Natürlich ins Venencentrum

Pforzheim. Denn dort finden Sie die Venenspezialisten

in Ihrer Region.

Im Folgenden möchten wir Ihnen das

Venencentrum Pforzheim, das in diesem

Jahr in den neuen Räumlichkeiten sein

10-jähriges Jubiläum feiert, vorstellen.

Seit dem Bezug der neuen großzügigen

Räume im Jahr 2009 ist eine noch bessere

Patientenversorgung bei der Behandlung

des Krampfaderleidens und der tiefen

oder oberflächlichen Venenthrombose

möglich. Ein besonderer Schwerpunkt

unseres Behandlungsspektrums ist die

Therapie der oberflächlichen und tiefen

Venenthrombose. Durch den Einsatz

moderner Ultraschallgeräte

und ggf.

einer ergänzenden

Labordiagnostik ist

eine sehr exakte Abklärung

Ihrer Beinvenen

bei entsprechenden

Problemen mit Schwellungen,

Spannungsgefühl oder auch muskulären

Schmerzen möglich. Die Ursache Ihrer

Beschwerden kann so meist direkt

zugeordnet und erklärt werden. Sollte

eine oberflächliche oder sogar eine tiefe

Venenthrombose festgestellt werden,

Auch im OP-Saal wird auf eine helle Umgebung

Wert gelegt. Fotos: Venencentrum Pforzheim

„Wohin könnten Sie gehen,

um eine Untersuchung

Ihrer Beinvenen durchführen

zu lassen?“

wird eine Behandlung mit gerinnungshemmenden

Medikamenten sofort eingeleitet.

Durch Entwicklung neuer verschiedenartiger

gerinnungshemmender

Präparate in den letzten Jahren, ist fast

immer eine ambulante Therapie möglich.

Auch die anschließende Überwachung

der Behandlung und Einstellung auf die

individuell angepasste Medikation wird

nach Maßgabe des Ultraschallbefundes

bei uns durchgeführt. Hier arbeiten wir

eng mit der Laborfacharztpraxis Dr. Thomas

Wüst zusammen, vor allem wenn es

um die laborchemische Abklärung eines

Thromboseverdachtes oder um die Einschätzung

des Schweregrades einer frisch

entstandenen Thrombose geht. Gerade

die Festlegung auf eine längerfristige

gerinnungshemmende Behandlung kann

ergänzende Laboruntersuchungen erfordern.

In einzelnen Fällen kann auch eine

Abklärung einer eventuell angeborenen

Thromboseneigung mittels einer Blutuntersuchung

sinnvoll sein.

Bei ausgeprägten Schwellungen oder

einer akuten tiefen Venenthrombose ist

zudem eine medizinische Kompressionstherapie

notwendig,

bzw. dringend angeraten.

Die Verordnung

erfolgt durch uns und

die Anpassung kann

ggf. direkt im Sanitätshaus

Heintz, welches

sich im gleichen Gebäude befindet,

vorgenommen werden. Lassen sich Ihre

Beschwerden mit einer Erkrankung der

Beinvenen nicht erklären, so kann meistens

eine Ursache direkt gefunden werden.

Hier helfen wir Ihnen durch Empfehlung

einer möglichen weiteren Therapie.

Dr. med.

Philip Neugebauer

Facharzt für Gefäßchirurgie

Ein zusätzlicher besonderer Schwerpunkt

unseres Behandlungsspektrums

besteht traditionell in der Behandlung

des Krampfaderleidens. Hier haben innovative

Entwicklungen in der Medizintechnik

in den letzten 20 Jahren eine

komplette Veränderung des Behandlungsprinzips

ermöglicht. Vor allem die

Entwicklung des endovenösen Radiallaserverfahrens

ergibt bei entsprechender

Erfahrung mit der Methode sehr gute

Resultate. Hier kann die Behandlung

komplett schnittfrei und narbenfrei erfolgen.

Die postoperativen Beschwerden

sind im Vergleich mit der konventionellen

OP-Methode deutlich reduziert, eine

Verletzung von Lymphbahnen, ein Blutverlust

oder Wundinfekte sind nahezu

ausgeschlossen. Die Behandlung kann

immer ambulant erfolgen und wird in unserer

eigenen OP-Einheit durchgeführt.

Es werden alle Stadien der Erkrankung

operativ versorgt. Zudem kann auf eine

Vollnarkose verzichtet werden. Am häufigsten

führen wir den Eingriff in einer

Sedierung/Dämmerschlaf durch. Nur so

ist eine komplett schmerzfreie Behandlung

möglich. Der Eingriff kann grundsätzlich

auch in reiner Lokalanästhesie

erfolgen. Im Falle eines Eingriffes unter

Sedierung ist immer ein Facharzt für Anästhesie

anwesend. Weiterhin wird bei

uns auch das konventionelle, klassische

OP-Verfahren bei Krampfadern mit Crossektomie

und Stripping durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Therapiespektrums

ist neben der Behandlung

von Krampfadern und Thrombosen die

Verödungsbehandlung. Durch Injektion

des Verödungsmittels in kleinere Krampfadern

bzw. Seitenäste wird ein Verschluss

dieser Gefäße erzielt. Daher eignet sich

diese Methode auch ganz besonders für

die kosmetisch-ästhetische Behandlung

von Besenreisern. Auch hier verfügen wir

Dr. med. Thomas Weiler

Facharzt für Chirurgie und

Gefäß chirurgie, Phlebologie

Dr. med. Gerhard Roth

Facharzt für Chirurgie und

Gefäßchirurgie

über eine langjährige Erfahrung.

Wir freuen uns, Sie als unsere Patienten

in unseren Räumen begrüßen zu dürfen.

Für weitere Informationen haben wir

Informatives auf unserer Website zusammengestellt.

Unter www.venencentrumpforzheim.de

finden Sie viele Informationen

über uns, unser Team, Einblicke

in unsere Räume und vieles zum Thema

Thrombose, Krampfadern oder Besenreiser

sowie Tipps was Sie für Ihre Beine tun

können.

Die Praxis befindet sich im Herzen des

Gewerbegebietes Pforzheims auf der Wilferdinger

Höhe direkt an der Ausfahrt

Pforzheim West der Autobahn A 8.

Sie können hier kostenlos parken, die

Parkplätze liegen direkt vor dem Gebäude.

pm

Kontakt

• Dr. med. Thomas Weiler

Facharzt für Chirurgie und

Gefäß chirurgie, Phlebologie

• Dr. med. Gerhard Roth

Facharzt für Chirurgie und

Gefäßchirurgie

• Dr. med. Philip Neugebauer

Facharzt für Gefäßchirurgie

Wilhelm-Becker-Straße 11b

75179 Pforzheim

Telefon: 07231 154466

info@venencentrum-pforzheim.de

www.venencentrum-pforzheim.de

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