advantage Nr 2 Gemeinden 2020

advantage.online

Nr. 2 € 3,90

Österreichische Post AG

MZ 18Z041474 M

advantage Media GmbH,

9020 Klagenfurt am Wörthersee

www.advantage.at

GEMEINDE-

SPEZIAL

Lebensraum

Gemeinden erleichtern

unser Leben

Sicher

versichert?

Wie sich

Gemeinden

versichern

können.

Leistungsträger

Gemeinden als Dienstleister

und Wirtschaftsmotor

Zukunft

gestalten

Wie Gemeinden Herausforderungen

meistern


Höchste B

Nachhaltige Milchprodukte

Durch höchste Bio-Qualität, innovative Produktideen

und dem nachhaltigen Zusammenspiel von

Mensch, Tier und Umwelt lässt sich bewusster

Konsum mit höchstem Genuss vereinen. Höchste

Produktqualität erreicht man nur, wenn neben

der Rohstoffqualität auch in der Verarbeitung

höchste Standards gelten. Durch Innovationen

ist die Kärntnermilch stetig bemüht, die Qualität

auf dem höchsten europäischen Niveau zu halten.

Bio Wiesenmilch bietet ein vielfältiges Sortiment

in höchster Bio-Qualität, von der Trinkmilch

über frische und fruchtige Milchprodukte bis hin

zu feinen Küchenprodukten.

www.kaerntnermilch.at • www.biowiesenmilch.at • #kaerntnermilch


Genussvolle Vielfalt

Das Bio Wiesenmilch-Sortiment der

Kärntnermilch wird laufend um innovative

Neuprodukte erweitert. Besonders im

Käsesegment spielt Bio eine immer größere

Rolle. Die Kärntnermilch bietet mit

Bio Wiesenmilch ein vielseitiges Käse-

Sortiment in höchster Bio-Qualität. Das

Bio Wiesenmilch Käse-Sortiment reicht

von naturgereiften Spezialitäten wie dem

preisgekrönten Bio-Wiesenmilch Almkäse,

dem g’schmackigen Draudamer

oder dem feinen Rahmkäse bis hin zu

einem abwechslungsreichen Schnittkäse-

Sortiment. Was den Geschmack der Bio

Wiesenmilch-Käsespezialitäten so einzigartig

macht? Die Bio Wiesenmilch-

Bäuerinnen und -Bauern bewahren auf

ihren Weideflächen eine natürliche Vielfalt

an würzigen Gräsern und Kräutern.

Diese Vielfalt ist ausschlaggebend für den

unverwechselbaren Geschmack der Bio

Wiesenmilch-Käsesorten.

io-Qualität

2018 2020


Klimaschutz,

Energieeffizienz &

Tiergesundheit

Tiergesundheit und Nachhaltigkeit sind die

Grundlage der Bio Wiesenmilch-Produkte. Nur

auf der Weide können Rinder ihr arttypisches Verhalten

optimal ausleben. Sie garantiert den Kühen

ausreichend Bewegung, Luft, Licht, Sonne und

frisches Gras. Die Weidehaltung zählt damit zu

den natürlichsten Haltungsformen für Rinder. Bei

Bio Wiesenmilch kommt der Tiergesundheit und

der nachhaltigen Bewirtschaftung der Höfe eine

besondere Bedeutung zu. Den Bio Wiesenmilch-

Kühen garantiert die Weidehaltung während der

Vegetationsperiode sowie die wiederkäuergerechte

Fütterung mit Wiesenfutter eine optimale Form

der Tierhaltung. Bio Wiesenmilch-Bäuerinnen

und -Bauern setzen auf gesunde, robuste Kühe, die

lange leben und eine gute Milchleistung erbringen,

ohne dabei ihre Gesundheit durch Überforderung

aufs Spiel zu setzen.

www.kaerntnermilch.at • www.biowiesenmilch.at • #kaerntnermilch


advantage

3

Vorwort

Walter Rumpler, advantage-

Herausgeber.

Foto: Bernhard Horst

Mag. Alfred Riedl, Bürgermeister

von Grafenwörth

(NÖ), Präsident des Österreichischen

Gemeindebundes.

Foto: charakterphotos

Gemeinden vor

den Vorhang holen!

Kaum ein Ort prägt unser tägliches Leben so sehr wie die

Gemeinde, in der sich ein Großteil unseres Lebens abspielt.

Und kaum eine Institution bleibt dabei so unbemerkt wie

die Gemeinden und Städte. Grund genug die Kärntner

Gemeinden vor den Vorhang zu holen. Mit diesem

adavantage-Gemeindespezial präsentieren wir unsere

Kommunen und wie sie dafür sorgen, dass unser Alltag

reibungslos ablaufen kann.

Ihr Walter Rumpler

Starke Gemeinden sind das

Rückgrat unseres Landes

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ganz

Österreich arbeiten gemeinsam mit ihren rund 40.000

Gemeinderätinnen und Gemeinderäten tagtäglich daran, ihr

direktes Lebensumfeld gemeinsam mit ihren Mitbürgern zu

gestalten. Sie sind dabei immer die ersten und direkten

Ansprechpartner bei allen Anliegen. Die Gemeinden sind

Rückgrat unseres Staates, unserer Demokratie und unserer

Gesellschaft. Die Kommunen organisieren tagtäglich das

Leben in den Gemeinden. Nicht umsonst haben die

Bürgerinnen und Bürger das größte Vertrauen in die Arbeit

ihrer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor Ort. Es gibt keine Ebene, die transparenter

und übersichtlicher ist. Nirgendwo wird so nah am Bürger über die Themen

diskutiert, die die Menschen unmittelbar betreffen. Klar ist aber, dass Städte und

Regionen unterschiedliche Herausforderungen und auch verschiedene Aufgaben haben.

Dennoch gilt es Regionen gemeinsam zu denken. Denn die Menschen denken schon

lange nicht mehr in Gemeindegrenzen und sind heute mobiler denn je. Bei allen

Herausforderungen geht es darum, ein Gleichgewicht zwischen dem Land und der Stadt,

zwischen der Natur und den Wohngebieten herzustellen und für die Zukunft auch zu

sichern. Immer mehr Menschen wollen am Land leben und arbeiten – das stellt

Infrastrukturen auf den Prüfstand und fordert die Gemeinden. Dabei ist es doch

verständlich: Die Menschen sehnen sich, bei all der Beschleunigung, die mit der digitalen

Vernetzung einhergeht, nach Geborgenheit und Gemeinschaft. Und die finden sie eben

in unseren Gemeinden, dort, wo Vereine und Feuerwehren zu Festen laden und man auf

der Straße mit dem Bürgermeister und den Gemeinderäten jederzeit über aktuelle

Anliegen reden kann. Diese Vielfalt am Land gilt es zu erhalten und zu stärken. Dafür

braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

vor Ort gemeinsam mit ihren Bürgern gestalten.

Inhalt

14 Leistungsträger

Gemeinden

Gemeinden sind Serviceleister

und bedeutender

Wirtschaftsfaktor

7 Lebensraum Gemeinde

Wie die Gemeinde

unser Leben prägt.

10 Kunst und

Kultur vor Ort

Wie Kunst und Kultur

Gemeinden aufwerten.

17 Menschen in

Erster Hilfe ausbilden

Peter Ambrozy zur Organisation

des Rettungsdienstes

18 Heimische Produkte

stärken die Regionen

Helmut Petschar zur Stärkung

des ländlichen Raumes.

20 Erfolgreich den

Lebensraum gestalten

Bürgermeister über die

Herausforderungen der

Kommunen.

35 Versicherungsschutz

für Gemeinden

Versicherungsschutz

für Gemeinden.

58 Das Untere Drautal

stärken

Kooperation von fünf

Gemeinden als Chance.

70 Alle Kärntner

Gemeinden

von A-Z

Grafik: Gemeindebund

IMPRESSUM: Herausgeber: Walter Rumpler, w.rumpler@advantage.at. Verlag & Medieninhaber:

advantage Media GmbH. Geschäftsführer: Walter Rumpler, w.rumpler@advantage.at. Redaktion:

Günter M. Pinter, g.pinter@advantage.at; Monika Unegg, monika@unegg.or.at; Maunuela Mark,

mail@manumarkant.at, Mag. (FH) Isabella Schöndorfer. Medien- & Anzeigenleitung: Oliver Zussner,

o.zussner@advantage.at. Medienberatung: Burgi Hämmerle, b.haemmerle@advantage.at. Fotos:

advantage, pixelio.de, sxc.hu, adobe stock, bzw. beigestellt lt. FN. Büroanschrift: advantage Media

GmbH, Bahnhofplatz 5/Top 9, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, T: +43 (0)650 7303400.

Die Meinungen von Gastkommentatoren müssen sich nicht mit der Meinung der advantage­ Redaktion

decken. Alle Rechte, auch Übernahme von Beiträgen gem. §44 Abs. 1 Urheberrechts gesetz, vorbehalten.

AGB/Haftungsausschluss/rechtlicher Hinweis: www.advantage.at

COVER Fotos: Helge Bauer,

Rudi Benètik: Das frühe Gras,

Collage, 2019 (Detail), GMP fecit,

HBI Martin Sticker – LFKDO Kärnten


4 advantage | Gemeinde-Spezial

——— I n t e r v i e w ———

mit Peter Stauber, Präsident des Gemeindebundes und

Bürgermeister der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal.

„Den Worten müssen Taten folgen“

Die Gemeinden sind mit stets neuen Aufgaben und Problemen

konfrontiert und kämpfen gegen Abwanderung. Gemeindebundpräsident

Peter Stauber fordert vehement mehr Mittel für die Kommunen.

Foto: Stadtgemeinde St. Andrä

Fühlen sich die Gemeinden

im Stich gelassen?

Stauber: Alle haben stets gesagt, wie wichtig

der ländliche Raum ist. Aber geschehen ist

das Gegenteil. Der ländliche Raum wurde

in den vergangenen Jahren immer mehr ausgehungert.

Beim öffentlichen Verkehr: Viele

Regionalverbindungen wurden eingestellt.

An uns Gemeinden ist es hängen geblieben,

den Schülertransport auch aus abgelegenen

und Bergregionen sicherzustellen. Post- und

Polizeidienststellen wurden geschlossen.

Was würden Sie als eines der

dringendsten Probleme bezeichnen?

Dazu zählt sicher die Pflege. Wir finden derzeit

schwer diplomierte Fachkräfte für

unsere Heime, weil wir nicht die gleichen

Tarife zahlen wie Krankenhäuser. Und seit

der Abschaffung des Pflegeregresses steigt

die Nachfrage nach Heimplätzen stetig.

Viele Landgemeinden finden keinen

Arzt mehr. Ein Vorschlag der Ärztekammer

lautet, die Kommunen sollen

jungen Medizinern etwas bieten,

Ordinationsräume gratis zur Verfügung

stellen oder Ähnliches.

Ist das eine Lösung?

Das kann nicht Aufgabe einer Gemeinde

sein. Die ärztliche Versorgung ist Aufgabe

des Bundes und des Landes. Man kann

nicht alles auf die Kommunen abwälzen.

Eine sachliche Information über die Fördermöglichkeiten

des Bundes und der EU

würde da mehr bringen.

Leiden Landgemeinden

nach wie vor unter der

Abwanderung?

Ja, die Jungen wandern

ab. Das bedeutet für die

Gemeinden weniger

Einnahmen bei gleichbleibendem

Aufwand.

Die Straßen müssen erhalten

werden, unabhängig

davon, ob die Bevölkerung

schrumpft oder

nicht. Auch Familien auf

abgelegenen Höfen haben

das Recht auf eine vernünftige

Zufahrt. Abgesehen

davon, dass Höfe dann noch schneller

aufgegeben werden, wenn die entsprechende

Infrastruktur fehlt. Der Aufwand für Kanalisation

oder Müllabfuhr bleibt gleich hoch.

Wir können und wollen die Gebühren nicht

drastisch erhöhen, das ist den Bürgerinnen

und Bürgern nicht zumutbar.

Was verlangen Sie

für die Gemeinden?

Geld. Zusätzliche finanzielle Mittel. Von

schönen Sonntagsreden können wir die

Infrastruktur nicht erhalten oder die Pflege

finanzieren und sicherstellen. Den schönen

Worten müssen Taten folgen.

Sehen Sie im Programm der neuen

Bundesregierung positive Ansätze?

Das Bekenntnis zum ländlichen Raum ist da,

es wird jetzt von der Dotierung dieses

Bereichs abhängen. Das Thema ist beim

Landwirtschaftsreferat angesiedelt, aber der

ländliche Raum besteht ja nicht nur aus

Landwirtschaft. Wir können nur abwarten

und immer wieder darauf hinweisen, dass

die Gemeinden ohne zusätzliche finanzielle

Mittel ihre Aufgaben nicht mehr werden

erfüllen können.

Sehen Sie positive Ansätze

beim Thema Pflege?

Auch hier ist das Bekenntnis da. Wichtig

wird die Schaffung eines durchgängigen Systems

sein. Das heißt, dass für alle Menschen,

die es brauchen, unabhängig von deren Einkommen

eine gute und umfassende Pflege

sichergestellt ist. Hier gibt es viel zu tun, für

die Politik und für die Gesellschaft. Und wir

erwarten uns, dass nicht wieder alles auf die

Gemeinden abgewälzt wird. |


Gemeinde-Spezial | advantage

5

——— I n t e r v i e w ———

mit Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Obfrau des Österreichischen Städtebundes –

Landesgruppe Kärnten und Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt.

Städte und Gemeinden sind

Garant für hohe Lebensqualität

Klimawandel, steigende Ausgaben für Gesundheit, Bildung

oder Pflege sowie notwendige Investitionen und intelligentes Sparen

sind Herausforderungen die von den Städten und Gemeinden gemeistert

werden müssen. Dafür braucht es ein nachhaltiges Finanzierungskonzept

betont Bürgermeisterin Mathiaschitz.

Foto: ÖSB Kärnten

Was sind aktuell die größten

Herausforderungen, denen sich die

Kärntner Städte stellen müssen?

Maria-Luise Mathiaschitz: Die größte Herausforderung

ist der notwendige Spagat zwischen

Investitionen und Sparen auf der anderen Seite,

wobei die Auswirkungen des Klimawandels ein

großes Umdenken mit sich bringen. Im städtischen

Bereich sind das, die Attraktivierung und

die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs

und dessen Umstellung auf emissionsneutrale

Antriebsmöglichkeiten. Alleine in

Klagenfurt ist für die Umstellung mit Kosten

von rund 140 Millionen Euro zu rechnen.

Städte in Kärnten haben eine große Lebensqualität.

Klagenfurt ist es wichtig den Wirtschaftsstandort

im Alpe-Adria-Raum zu attraktiveren

und parallel dazu die Lebensqualität zu halten

und zu verbessern.

Wie soll das finanziert werden?

Mathiaschitz: Österreichweit sind die Verhandlungen

zum Finanzausgleich im nächsten Jahr

für die Städte eine große Herausforderung, da

eine Umstrukturierung der Fördermittel – sowohl

von Bund auf Länder, als auch von Ländern auf

Kommunen – notwendig ist. So wird zu achten

sein, dass bundesweite Reformen in den Bereichen

Gesundheit, Bildung, Pflege und soziale

Wohlfahrt mit einem Finanzierungskonzept

untermauert werden. Die seit Jahren steigenden

Transferzahlungen gefährden die Zukunft der

Städte und Gemeinden.

Eine moderne Infrastruktur ist das

Herzstück eines Wirtschaftssandortes.

Welche Rolle spielen dabei

Städte und Gemeinden?

Mathiaschitz: Die Städte und

Gemeinden stellen einen

Großteil der lebensnotwendigen

Infrastruktur in den

Regionen zur Verfügung.

Von der Infrastruktur der

großen Städte profitieren

natürlich auch die Umlandgemeinden.

Eine moderne

Infrastruktur ist einerseits der

Garant für eine hohe Lebensqualität

und andererseits auch

eine wichtige Säule

jedes Wirtschaftsstandortes,

die es nicht nur

zu erhalten, sondern

auch nachhaltig auszubauen

gilt und

dafür ist ein nachhaltiges

Finanzierungskonzept

mit einem aufgabenorientieren

Aufteilungsschlüssel

absolut

notwendig.

|


6 advantage


advantage

7

Lebensraum Gemeinde

Die Gemeinden schaffen die

Voraussetzungen, damit wir unseren

Alltag unbesorgt bewältigen können.

Die Gemeinde ist Lebensraum und

Lebensmittelpunkt der meisten Menschen

und der Ort, wo sich der größte Teil

unseres sozialen Lebens abspielt.

„Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein

stiller, sondern ein schlechter Bürger“, behauptete bereits der athenische

Staatsmann Perikles vor über 2.500 Jahren. Allerdings sollte

man nicht so weit gehen, jeden, der keinen Anteil an seiner

Gemeinde nimmt, einfach zum schlechten Bürger zur erklären.

Doch vielen ist nicht bewusst, in welchem Umfang die Gemeinde

Anteil am alltäglichen Leben der Menschen hat. Dazu muss man einfach

nur einen ganz normalen Tag Revue passieren lassen:

Foto: pixabay.com

Ein ganz normaler Tag

Wir stehen früh am Morgen auf und es ist wohlig warm, ohne zuvor

einheizen zu müssen. Wir schalten das Licht ein, machen das Frühstück

und stellen uns unter die Dusche. Wer verschwendet einen

Gedanken daran, dass das nur möglich ist, weil die Gemeinde dafür

gesorgt hat, dass die Energieversorgung gewährleistet ist? Oft

betreibt die Gemeinde selbst ein Kraftwerk oder eine Fernwärmeanlage.

Sie sorgt dafür, dass wir fließendes Wasser haben und das das

Schmutzwasser über den Kanal abfließt und in einer Kläranlage

gereinigt wird.

Wenn wir das Haus verlassen, bringen wir unsere Kinder zu Schule

und machen uns auf den Weg zur Arbeit. Ob mit eigenem Auto oder

einem öffentlichen Verkehrsmittel wie Bahn oder Bus, wieder hat die

Gemeinde ihren Beitrag geleistet. Dabei haben wir noch gar nicht

daran gedacht, dass viele Straßen von der Gemeinde gebaut wurden

und erhalten werden. Wenn unsere Kinder einen Kindergarten oder

die Schule besuchen, hat die Gemeinde als Schulerhalter und Betreiber

des Kindergartens die Voraussetzungen dafür geschaffen. a


8

advantage | Gemeinde-Spezial

Arbeit und Wirtschaft

Wenn wir dann an unserem Arbeitsplatz

sind, denkt kaum jemand daran, dass es wiederum

oft die Gemeinden sind, die durch

ihre Vorleistungen die Möglichkeiten dafür

schaffen, dass Unternehmen und Betriebe

ihre wirtschaftliche Tätigkeit aufnehmen

können. Ohne entsprechende Infrastruktur

und Verkehrsanbindung wäre ein produktives

Wirtschaften oft gar nicht möglich. So

sind es meist die Gemeinden die erst die

touristische Infrastruktur wie Bäder, Liftanlagen

oder Ausflugsziele unterhalten, die

dann von Einheimischen und Gästen gerne

genutzt werden. Nicht zu vergessen, dass die

Kommunen die lokale Wirtschaft auch mit

verschiedenen Förderungen und anderen

Maßnahmen unterstützt.

Freizeit

Haben wir den Arbeitstag erfolgreich hinter

uns gebracht, gehen wir noch schnell einkaufen,

wenn möglich beim Nahversorger

im Ort, fahren dann nach Hause oder holen

die Kinder von Schule und Kindergarten ab,

wenn sie nicht ohnehin mit dem Bus alleine

nach Hause fahren. Werden die Kinder

ganztägig betreut, hat sich die Gemeinde

darum gekümmert, dass sie in der Schule

und im Kindergarten eine warme Mahlzeit

erhalten. Vielleicht verbringen die Jüngeren

den Nachmittag auf dem Sportplatz der

Gemeinde, in der Musikschule, bei einem

Jugendverein im Gemeindezentrum oder auf

dem Spielplatz.

Zu Hause angekommen, lassen wir den

Abend gemütlich ausklingen oder wir

wollen noch etwas unternehmen. Wir

besuchen noch eine Veranstaltung im

Kultur zentrum, z.B. ein Konzert oder

eine Theateraufführung, treffen Freunde

beim Dorfwirt oder sind selbst in einem

der zahlreichen Vereine aktiv, die ebenfalls

von der Gemeinde unterstützt werden.

Wenn wir dann wieder zu Hause sind und

bereits schlafen, sorgen die Mitarbeiter der

Gemeinde in den Nacht- und Morgenstunden

dafür, dass die Straßen vom Schnee

geräumt sind oder der Müll abgeholt wird.

Katastrophenschutz

Die Bedeutung der Gemeinde rückt dann

schlagartig stärker ins Bewusstsein, wenn es

zu außergewöhnlichen Ereignissen kommt.

Bei Krisen, Unfällen und Naturkatastrophen

organisiert die Gemeinde in Zusammenarbeit

mit den Einsatzorganisationen wie

Feuerwehr, Rettung und Polizei die Hilfsmaßnahmen

und sorgt für den Schutz der

Bevölkerung. Ist die Krise bewältig, obliegt

es wiederum der Gemeinde die Aufräumund

Instandsetzungsarbeiten rasch und

effizient zu veranlassen und umzusetzen.

Bürgerservice

Für die Gesundheitsversorgung und den örtlichen

Rettungsdienst leistet die Gemeinde

ihren Anteil an der Finanzierung und sie ist

zuständig für den Betrieb und Erhalt von

Seniorenheimen, betreutem Wohnen oder

für die mobile Pflege der Mitbürger und

Mitbürgerinnen. Bei vielen Amtswegen ist

das Gemeindeamt die erste Anlaufstelle der

Bürger. Die Aufgaben des Bürgerservices

reichen vom Reisepass über die Ausstellung

von Dokumenten bis hin zu Anträgen für

Förderungen und die Ausstellung von

Genehmigungen. Wer ein Haus baut,

für den ist die Gemeinde als Baubehörde

unerlässlich. Für Menschen, die Hilfe in

Notsituationen brauchen oder auf Unterstützung

zum Lebensunterhalt angewiesen

sind, ist ebenfalls die Gemeinde die erste

Anlaufstelle.

Bürgernahe Politik

Auf Gemeindeebene ist die Politik noch

unmittelbar erfahrbar und Bürgernähe kein

leeres Schlagwort. Hier, direkt vor Ort,

erfährt man von den Menschen sofort, was

die Politik gut gemacht hat und was die Kritik

der Gemeindebürger entfacht, wissen

viele Kommunalpolitiker zu berichten, die

wiederum den persönlichen Kontakt zu den

Menschen sehr schätzen.

Vereinsleben

Eine tragende Rolle im Gemeindeleben

spielen die Bürger selbst, die - wie Perikles

schon forderte – Anteil an ihrer Gemeinde

nehmen. Sie sind ehrenamtlich in den vielen

Vereinen tätig - von der Feuerwehr über

Brauchtumsvereine bis hin zu Sport- und

Kulturvereinen. Sie nehmen aktiv am

Geschehen in ihrer Gemeinde teil und

gestalten ihr Lebensumfeld mit, organisieren

Veranstaltungen, Vorträge und unterschiedlichste

Aktivitäten. So tragen sie maßgeblich

zur regionalen und lokalen Identität bei. Sie

sind gleichsam der Kitt, der die Gemeinschaft

zusammenhält und die Gemeinden

stark macht. Durch ihr Tun wirken sie auch

der Abwanderung entgegen, weil die Bindung

an die Gemeinschaft im Ort durch die

Vereine und die dort gelebte Kameradschaft

gestärkt wird.

Lebensraum

Die Gemeinde ist der Lebensraum, der die

Menschen unmittelbar und am stärksten

prägt. In den Gemeinden wachsen unsere

Kinder auf, dort verbringen wir einen großen

Teil unserer Freizeit, gemeinsam mit

unseren Nachbarn, Freunden und unserer

Familie. Die Gemeinde ist der Ort, wo wir

zu Hause sind. Gäbe es die Gemeinde nicht,

man müsste sie erfinden… |


Gemeinde-Spezial | advantage 9

——— I n t e r v i e w ———

mit Horst Krainz, Geschäftsführer Hilfswerk Kärnten

Gemeinden brauchen starke Partner!“

Das Hilfswerk Kärnten ist einer der größten Sozialdienstleister im Bundesland.

Mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bereich der Pflege und

Kinderbetreuung, unterstützt das Hilfswerk Menschen in unterschiedlichen

Lebenssituationen in allen Kärntner Gemeinden. Advantage sprach mit

Geschäftsführer Horst Krainz über konkrete Unterstützung, die das

Hilfswerk den Gemeinden bietet.

Herr Krainz, das Hilfswerk

bietet seine Angebote

flächendeckend in ganz Kärnten

an. Das heißt, auch in der

kleinsten Gemeinde. Rechnet

sich das überhaupt?

Horst Krainz: Natürlich denkt das

Hilfswerk unternehmerisch, wir haben

aber, gerade als Sozialdienstleister,

auch eine Verantwortung der Allgemeinheit

gegenüber. Außerdem wäre

es fatal, wenn der ländliche Raum

endgültig „ausgehungert“ werden

würde.

Wie sieht ihr Beitrag zur

Stärkung der Gemeinden aus?

Horst Krainz: Wir sehen uns als Partner

der Gemeinden und unterstützen

da, wo unser Know-how gefragt ist –

beispielsweise in der Kinderbetreuung.

Hier betreiben wir Kindergärten und

Kindertagesstätten für die Gemeinde.

Wir bieten Gemeinden aber auch

Unternehmen die Möglichkeit der

Kinderbetreuung im Betrieben und/

oder Gemeinden an – in Form von

Gemeindetageseltern oder eigenen

Betriebskindergärten. Kinderbetreuungsangebote

sind mit ein wesentlicher

Entscheidungsgrund für Eltern,

ob man in einer Gemeinde bleibt und

hier arbeitet oder abwandert.

Welche Voraussetzungen muss

eine Gemeinde schaffen, damit

Sie einen Kindergarten betreiben

können?

Horst Krainz: Die Gemeinde muss

lediglich den gesetzlichen Bestimmungen

entsprechend den benötigten

Raum zur Verfügung stellen, alles

andere erledigt das Hilfswerk. Wir stehen

der Gemeinde selbstverständlich

von der ersten Stunde an beratend zur

Seite und setzen das Projekt gemeinsam

um.

Das eigentliche Kerngeschäft des

Hilfswerks ist die mobile Pflege

und Betreuung. Wo sehen Sie

sich hier als Partner der

Gemeinden?

Horst Krainz: Wir ermöglichen es

Menschen in ihrem eigenen zu Hause

so lange wie möglich selbstbestimmt

zu verbleiben. Durch die mobile

Pflege schaffen wir somit wichtige

Arbeitsplätze in den Gemeinden.

Unsere flexiblen Arbeitszeitmodelle

kommen vor allem Frauen entgegen

und ermöglichen die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf. Das heißt, wir

sind wichtiger Arbeitgeber und wirken

auch hier gegen die Abwanderung.

Wo sehen Sie in Zukunft die

größten Herausforderungen für

Gemeinden?

Horst Krainz: Das ist sicherlich das

zunehmende Problem der Abwanderung.

Deshalb ist es wichtig, ein

attraktives Lebensumfeld zu schaffen

und dabei möchten wir die Gemeinden

als starker Partner unterstützen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Foto: Thomas Hude / ANZEIGE

Info

Hilfswerk-Angebot für Gemeinden: • Kindertagesstätten • Kindergärten

Hilfswerk-Angebot für Unternehmen: • Betriebstageseltern • Betriebskindergärten

Kontakt: Hilfswerk Kärnten, Telefon: 050544-0, E-Mail: office@hilfswerk.co.at


10

advantage | Gemeinde-Spezial

Kunst

und

Kultur

vor Ort

Gemeinden können viel dazu

beitragen, Kunst und Kultur

den Bürgern näherzubringen.

Kunst hat das Potential,

die Gemeinden für die

Menschen positiv aufzuwerten

und zur lokalen

Identität und Verbundenheit

beizutragen.

Viele kleinere Gemeinden haben mit

sinkenden Geburtenraten, Abwanderung

und den Folgen wirtschaftlichen

Strukturwandels zu kämpfen. Trotz dieser

schwierigen Rahmenbedingungen gelingt es

vielen Kommunen, ihre Zukunft aktiv zu

gestalten. Der Kunst und der Kultur fällt

hier als Gestaltungsmöglichkeit eine Schlüsselrolle

zu. Sie tragen maßgeblich zur

Lebensqualität und zur Erhaltung eines regionalen

Selbstbewusstseins bei. Die kulturelle

Identität und die Gemeinschaft ermöglichen

eine Weiterentwicklung, die dank

moderner Informationstechnologien auch

kleinere Gemeinden für die Menschen wieder

attraktiv machen.

Der Bürgermeister von Neuhaus, Gerhard Visotschnig und Künstler Rudi Benétik sind sich einig,

dass Kunst und Kultur vor Ort passieren müssen. Foto: GMP fecit

Kulturstätte Gmünd

Wie kaum einer anderen Kulturinstitution

Österreichs ist es der Kulturinitiative

Gmünd gelungen, nicht nur Jahr für Jahr

für das umfassendste Kulturangebot mit

rund 120 Veranstaltungen an 260 Veranstaltungstagen

pro Jahr in Oberkärnten zu sorgen,

sondern durch konsequente Kulturarbeit

und Förderung zeitgenössischen Kulturschaffens

eine ganze Stadt und damit eine

Region fernab urbaner Zentren nachhaltig

positiv zu entwickeln.

Kulturelle Entwicklung

Die Gemeinde Neuhaus beherbergt mit

dem Museum Liaunig das größte private

Museum Österreichs, was ihr im Kulturbetrieb

eine Sonderstellung beschert. Die Verantwortlichen

der Gemeinde nehmen das

zum Anlass, eine nachhaltige und zukunftsweisende

kulturelle Entwicklung voranzutreiben.

Neben gemeindeübergreifenden

Angeboten wie dem „Kunst-Radweg“, der

an 20 Kunstwerken in Südkärnten vorbeiführt,

setzt Neuhaus eigene Schwerpunkte.

So wurde im Jahr 2018 gemeinsam mit der

Gemeinde Victoria in Rumänien die

„Künstlertage“, als Abschluss eines Künstleraustausches,

erfolgreich durchgeführt.

Koordiniert wurde diese Kulturinitiative

vom einheimischen und international

renommierten Künstler Rudi Benétik. Fünf

Künstler aus Kärnten und fünf Künstler aus

Rumänien haben sich in Neuhaus unter

regem Interesse der Bevölkerung künstlerisch

betätigt.

Kunst hat Mehrwert

„Künstler brauchen eine Ansprechperson vor

Ort, die der Kunst auch Wertschätzung und

Verständnis entgegenbringt“, so Benétik, der

diesen Anspruch in Neuhaus erfüllt sieht.

Auch Bürgermeister Visotschnig pflichtet

ihm bei: „Wir sollten uns mehr um unsere

Künstler „kümmern“ und sie wertschätzen

und unterstützen. Ihre Leistung hat einen

großen Mehrwert für die Gesellschaft. Wir

müssen auch lernen, dass künstlerische

Tätigkeiten richtige Arbeit sind und sie

nicht als Freizeitbeschäftigung abwerten“.

Den Gemeinden kommt hier eine wichtige

Aufgabe zu, denn vor Ort ist der Zugang zur

Kunst leichter und niederschwelliger. Im

vertrauten Umfeld ist die Hemmschwelle

geringer, sich auf Kunst einzulassen und oft

besteht die Möglichkeit, mit dem Künstler

persönlich in Kontakt zu treten. Das ist in

den großen Museen und Galerien kaum

denkbar. Den Zugang zur Kunst zu fördern,

sei gerade in den Kommunen vor Ort sehr

wichtig, so der Künstler Benétik. „Wenn

Kunst die Menschen erreicht, kann sie die

Menschen „auffangen“, weil Kunst eine heilsame

und sinnstiftende Erfahrung sein

kann“. Vor allem Gemeinden abseits der

großen urbanen Zentren komme hier eine

entscheidende Rolle zu, sind sich Bürgermeister

und Künstler einig: „Hier vor Ort

bringen wir die Kunst direkt zu den Menschen,

statt die Menschen erst in den

Museen zur Kunst zur bringen.“ |


SPIRITUALITÄT | advantage

Katholische Kirche Kärnten:

Wirtschaftsbetrieb, Arbeitgeber und Dienstleister

11

Mit mehr als 3.000 Frauen und Männern,

die hauptamtlich in Diözese, Bistum, Pfarren

und kirchlich geführten Einrichtungen

arbeiten, ist die Katholische Kirche Kärnten

einer der größten Wirtschaftsbetriebe und

Arbeitgeber Kärntens. Hauptwirkungsstätte

der Kirche sind die 336 Kärntner Pfarren,

gewissermaßen als pastorale Nahversorger.

Der Bogen der kirchlichen Arbeit reicht

jedoch weit: von der Seelsorge über die Bildungs-

und Erziehungsarbeit bis hin zur umfangreichen

kirchlichen Sozialarbeit. Daher

stehen nicht nur Priester und pastorales

Fachpersonal im Dienst der Kirche, sondern

auch ReligionslehrerInnen, PädagogInnen,

Pflegefachkräfte, SozialarbeiterInnen, Ver -

waltungsmitarbeiterInnen, Baufachleute,

KirchenmusikerInnen, Förster, HauswirtschafterInnen

uvm.

Sie alle geben gemeinsam mit rund 15.000

ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern

der Kirche in diesem Land ein Gesicht und

leisten einen wichtigen und vielfältigen

Dienst am Menschen. |

Mag. Burkhard Kronawetter, Vizekanzler der

Diözese Gurk, ist Leiter des Amtes für Liegenschaften

und Recht, Diözesanökonom und interimistischer

Leiter der Bischöflichen Finanzkammer.

kanzleramt@kath-kirche-kaernten.at

Kirche als Bildungsträger

Neben den primär kirchlichen Aufgaben in

der Seelsorge leistet die Katholische Kirche

Kärnten vielfältige Arbeit in der Erziehung

junger Menschen. Die Caritas, Pfarren und

Orden betreiben in Kärnten 67 Kindergärten,

elf Kindertagesstätten, acht Horte,

sechs Lerncafés und eine sozialpädagogische

Einrichtung für Kinder und Jugendliche, in

denen insgesamt rund 400 pädagogisch geschulte

MitarbeiterInnen im Einsatz stehen.

4.408 Kinder besuchen einen der katholischkirchlich

geführten Kindergärten oder

Horte. An den 14 Katholischen Privatschulen

in Kärnten werden im aktuellen Schuljahr

3.351 SchülerInnen von 321 StammlehrerInnen

unterrichtet. Neben Fachwissen

mit Methoden zeitgemäßer Pädagogik und

einer umfassenden ganzheitlichen Bildung

und Erziehung bildet dabei auch die Vermittlung

grundlegender Wertehaltungen auf

Basis des christlichen Menschenbildes eine

tragende Säule kirchlicher Erziehungsarbeit.

Das Katholische Bildungswerk Kärnten er -

reicht jährlich bei 2.550 Veranstaltungen

35.700 Menschen. Dazu kommen noch

an die 150 Veranstaltungen des slowenischsprachigen

Katholischen Bildungswerkes

(katoliska prošveta) mit mehr als 3.500

TeilnehmerInnen. Im Bereich Elternbildung

(Erziehungsfragen, Gesundheit, Ernährung,

religiöse Bildung, ...) und SeniorInnenbildung

(z. B. „Mitten im Leben“) gehört

das Katholische Bildungswerk zu den größten

Anbietern in Kärnten. Gerade für

Menschen in schwierigen Lebenssituationen

ist das Katholische Bildungswerk mit seinen

Erwachsenenbildungsangeboten eine wichtige

Lebensstütze. Für diese Leistung wurden

dem Katholischen Bildungswerk im Jahr

2018 der Kärntner Sozialpreis und 2012 der

Preis der Kärntner Erwachsenenbildung

verliehen.

Darüber hinaus sind das Katholische Familienwerk,

die Katholische Frauenbewegung

und der Katholische Akademikerverband

14 Katholische Privatschulen in Kärnten

(im Bild: Volksschule St. Ursula in Klagenfurt)

vermitteln neben Fachwissen auch grundlegende

Werte haltungen auf Basis des christlichen Weltbildes.

Foto: Diözesan-Pressestelle/Neumüller

mit weiteren 730 Veranstaltungen pro Jahr

wichtige Säulen der Kärntner Erwachsenenbildungslandschaft.

Wichtige Stätten kirchlicher

Erwachsenenbildungsarbeit sind neben

den Regionen bzw. Pfarren das Bischöfliche

Bildungshaus Stift St. Georgen/Längsee, das

Bildungshaus „Sodalitas“ in Tainach/Tinje

sowie das Kloster Wernberg. |


12

advantage | Gemeinde-Spezial

——— I n t e r v i e w ———

mit Landesrat Daniel Fellner, Referent für Gemeinden,

Katastrophenschutz, Feuerwehrwesen und und Wasserwirtschaft

„Gemeinsam kommt man

immer weiter als alleine“

Kärntens Gemeindereferent Daniel Fellner im Gespräch zu den

Themen Raumordnung, Katastrophenschutz und wie die Gemeinden

die Herausforderungen der Zukunft meistern können.

Sie waren vor Ihrer Funktion als

Gemeindereferent Vizebürgermeister

von St. Andrä. Macht das Ihre Arbeit

als Landesrat schwieriger oder

einfacher?

Die Kommunalpolitik war und ist meine

große Leidenschaft. Eigentlich war es ja

mein Plan, Bürgermeister von St. Andrä zu

werden. Aber weil Leben das ist, was passiert,

während du Pläne machst, bin ich Gemeindereferent

des Landes Kärnten geworden.

Und jetzt kann ich meine Erfahrungen in

der Kommunalpolitik eben für alle Gemeinden

in Kärnten nutzen. Also: Die Funktion

als Vizebürgermeister von St. Andrä war

sicher kein Nachteil für meine aktuelle

Aufgabe.

Das Thema Raumordnung ist ein

wichtiges, jedoch kontroversielles

Thema in den Gemeinden. Wie sieht

der aktuelle Stand dazu aus?

Das neue Kärntner Raumordnungsgesetz

war bereits in Begutachtung, nun verhandeln

wir koalitionär den Feinschliff. Ziel ist

es, eine moderne und nachhaltige Raumordnung

auf den Weg zu bringen, die Kärnten

noch lebens- und liebenswerter und zugleich

auch sicherer macht. Zu den wichtigsten

Zielsetzungen gehören das Eindämmen von

Zersiedelung und Bodenverbrauch, um

Kärntens Landschaft dauerhaft zu schützen

und zu erhalten. Weiterer Schwerpunkt:

Stärkung der Orts- und Stadtkerne. Mir ist

es ein Herzensanliegen, keinen Scherbenhaufen

zu hinterlassen, sondern unseren

Kindern dieses schöne Land so zu übergeben,

wie wir es lieben. Mein Ziel ist natürlich

eine rasche Beschlussfassung.

Der Klimawandel macht sich mit

Unwettern und Naturkatastrophen

immer stärker bemerkbar. Was macht

das Land um Betroffenen zu helfen

und um auf künftige Bedrohungen

vorbereitet zu sein?

Wir arbeiten konsequent daran, Kärnten

stets noch sicherer zu machen. Deswegen

investieren wir beispielsweise so viel wie

noch nie in den Hochwasserschutz und

adaptieren Gefahrenzonenpläne nach neuesten

Erkenntnissen. Wir beüben auch regelmäßig

diverse Szenarien, von Blackout bis

zu Flugzeugabsturz, um auf alle möglichen

Bedrohungsszenarien bestmöglich vorbereitet

zu sein. Weiters stärken und unterstützen

wir die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren,

wo immer wir können, denn ohne

die Freiwilligen läuft im Ernstfall nichts.

Um die Wasserversorgung im Land langfristig

und in jeder Situation sicherstellen zu

können, planen wir die Errichtung einer

Wasserschiene, beziehungsweise Ringleitung,

im Zentralraum.

Was sind die größten Chancen der

Zukunft für die Kärntner Gemeinden?

Mein Herzensprojekt für die Kärntner

Gemeinden ist die interkommunale Zusammenarbeit.

Gemeinsam kommt man immer

weiter als alleine. Deswegen forciere und

unterstütze ich als Referent auch die Zusammenarbeit

über Gemeindegrenzen hinweg

und wünsche mir hier noch viele mutige

und innovative Ideen von Seiten der Kommunen,

die wir dann gemeinsam umsetzen

können. |

Foto: Gernot Gleiss


Gemeinde-Spezial | advantage 13

Foto: pixabay.com

Leistungsträger Gemeinden

Vielen Menschen ist kaum bewusst, dass von den Gemeinden jeden Tag

vielfältige Dienstleistungen verlässlich erbracht werden. Damit erleichtern sie

unseren Alltag und beleben mit ihren Investitionen die regionale Wirtschaft.

Im Leben der Bürger spielen die Gemeinden

eine große Rolle. Es gibt kaum einen

Bereich im Alltag der Menschen, in dem

nicht die Gemeinde in irgendeiner Weise

zuständig ist. Was die Gemeinden für uns

Bürger leisten, wird einem am besten

bewusst, wenn man sich vor Augen hält, was

ohne Gemeinde alles nicht funktionieren

würde. Wer verschwendet schon einen

Gedanken daran, dass es nicht selbstverständlich

ist, dass das Wasser aus der Leitung

fließt, der Müll regelmäßig abgeholt

wird, dass die Straßen in einem befahrbaren

Zustand sind oder Schulen und öffentliche

Gebäude in Schuss bleiben? Der Österreichische

Gemeindebund hat in einer Grafik

(siehe folgende Seiten) anschaulich dargestellt,

was die Gemeinden auszeichnet und

was sie alles leisten.

Was Kärntens Gemeinden leisten

Das trifft bis auf wenige Unterschiede auch

auf die Kärntner Gemeinden zu. In Kärnten

sorgen über 7.000 Gemeindebedienstete

dafür, dass die Straßen sauber und in gutem

Zustand sind oder das 18.000 Kilometer

Kanalrohre und 5.000 Kilometer Wasserleitungen

so gewartet werden, dass wir nur den

Wasserhahn aufzudrehen brauchen, um das

kostbare Nass zu nutzen. Als Schulerhalter

stellen die Gemeinden sicher, dass 33.494

Pflichtschüler (Schuljahr 2018/19) an 301

Schulstandorten im Land Zugang zu Bildung

haben. In 668 Kinderbetreuungseinrichtungen

kümmern sich 2584 Betreuer

um 20.476 Kinder. In 83 Pflegeheime mit

5.890 Betten und 5.834 betreuten Personen

sowie für rund 10.000 Personen in mobiler

Betreuung sorgen die Kärntner Gemeinden

auch für die älteren Mitbürger. In vielen

Gemeinden werden durch betreutes Wohnen

oder andere Wohnformen die Voraussetzung

geschaffen, um älteren Menschen

möglichst lange ein eigenständiges Leben zu

ermöglichen.

a


14

advantage | Gemeinde-Spezial

Was unsere Gemeinden leiste

Was unsere Gemeinden leisten...

76.000 Gemeindebedienstete

(ohne Wien, in Vollzeitäquivalenten)

davon 15 Prozent

in der Verwaltung

20,7 Mrd. Euro Einnahmen

1.369 Post-Partner

423 Post-Filialen

11 Mrd. Euro betragen

die Finanzschulden der

Gemeinden (ohne Wien)

1,4 Mio. Altpapiertonnen

61,8 Prozent aller

Abfälle werden

recycelt

78 Prozent der Stromerzeugung

kommt aus erneuerbaren Quellen

970 Rettungsdienststellen

77.000 Freiwillige bei

Rettungsdiensten

95.800 Personen

in stationären

Pflegeheimen

60.000 Gebäude im

Eigentum der

Gemeinden

2.000 Bauhöfe und

1.300 Recyclinghöfe

werden von

Kommunen

betrieben

Dorf

Wirt

Bücherei

600 Mio. Euro

investieren die

Gemeinden jährlich

in Straßenbau und

öffentlichen Nahverkehr

(ohne Wien)

620 kommunale

Büchereien

6,2 Mio. Bücher,

Filme, CDs, Spiele,

Zeitschriften

521.000 Benutzer/innen

ca. 1.000

Polizeiinspektionen

2.096 Bürgermeister

davon 8 Prozent weiblich

40.000 Gemeinderäte

1.300 nieder

14 Primärver

www.gemeindebund.at

www.gemein


Gemeinde-Spezial | advantage 15

n...

1.300 Windkraftanlagen erzeugten 2018 mehr als die Hälfte

des Stomverbrauches österreichischer Haushalte

920 Kinderkrippen

3.280 Kindergärten

125.000 Vereine

15.000 Sportvereine

93 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen

werden in Kindergärten betreut

7.000 Euro gibt jede Gemeinde

pro Kindergartenkind und Jahr aus (ohne Wien)

600 Hallen- und Freibäder,

Natur-, See- und Strandbäder

4.260 Pflichtschulen erhalten

die Gemeinden

26 Prozent der Schüler in allen

Pflichtschulen und AHS-

Unterstufen besuchen eine

ganztägige Schulform

2.600 Euro gibt jede Gemeinde

pro Schulkind und Jahr aus

(ohne Wien)

4.500 Freiwillige Feuerwehren

und Feuerwehr-Häuser

340.000 Mitglieder

43.000 km Güterwege

13.700 km Radwege

gelassene Ärzte

sorgungseinheiten

Zwei Drittel aller Gebäude in

Österreich sind Einfamilienhäuser

94.100 km Gemeindestraßen

das sind 71 Prozent aller Straßen

79.000 km Trinkwasserleitungen

89.000 km Kanalnetz

2.000 öffentliche Kläranlagen

debund.at

Diese Grafik ist urheberrechtlich geschützt. Änderungen und

Verwendung nur mit Zustimmung des Gemeindebundes.

Stand: März 2019

Diese Grafi k ist urheberrechtlich geschützt. Änderungen und

Verwendung nur mit Zustimmung des Gemeindebundes.

Stand: März 2019


16

advantage | Gemeinde-Spezial

Kanal- und Wasserbau in Spittal. Kärntens Gemeinden warten

18.000 Kilometer Kanalrohre und 5.000 Kilometer Wasserleitungen.

Foto: Stadt Spittal

Die mehr als 9.000 Vereine in Kärnten,

davon allein 1.400 Sportvereine, können

auch dank der Unterstützung der Gemeinde

ihre wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit

und das Zusammenleben im Ort leisten.

Dazu zählen auch die 399 Freiwilligen Feuerwehren,

die mit 20.000 aktiven Mitgliedern

zu mehr als 20.000 Einsätzen pro Jahr

ausrücken. Galerien, Museen sowie kulturelle

Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten

in den Kärntner Gemeinden konnten

2019 mehr als 2 Millionen Besucher

anlocken.

Wirtschaftsfaktor Gemeinde

Die Gemeinden stellen einen maßgeblichen

Wirtschaftsfaktor dar, denn alle diese Leistungen

müssen erbracht und bezahlt werden.

Die Erhaltung des Straßen- und Wegenetzes

ist ein Bereich, in dem

laufend investiert werden

muss. So hat das Land

Kärnten mit dem Kommunalen

Tiefbauprogramm

bis 2020 rund 25

Millionen Euro Förderung

für die Sanierung

von Gemeindestraßen zur

Verfügung gestellt. Das

bewirkte eine Gesamtinvestition

von über 70 Millionen

Euro, die in die

Kärntner Wirtschaft

geflossen sind und regional

und lokal zur Wertschöpfung

und damit

auch zur Sicherung des

Wirtschaftsstandortes beigetragen

hat. Nicht außer

Acht zu lassen sind die

Investitionen in Umweltschutz

und neue Technologien.

Hier sind die

Gemeinden tonangebend,

wenn es z.B. um die

Umrüstung von Straßenlaternen

auf LED-Technik

oder den Breitbandausbau

geht. Bund, Land und

Gemeinden investieren

2020 ca. 35 Millionen

Euro in die Schutzwasserwirtschaft

sowie in die

Wildbach- und Lawinenverbauung.

„Jeder vom

Land Kärnten in den Hochwasserschutz

investierte Euro löst eine 7-fache Bruttowertschöpfung

aus“, weist Gemeindereferent

Landesrat Daniel Fellner auf die positiven

Effekte der Investitionen hin.

Woher kommt das Geld?

Alle Leistungen der Gemeinden kosten Geld

und das muss erst einmal eingenommen

werden. Die wichtigsten Einnahmequellen

der Kommunen sind eigene Steuern und

Abgaben, der Löwenanteil kommt aus der

Kommunal- und Grundsteuer. Hinzu kommen

Gebrauchsabgaben, Fremdenverkehrsabgaben,

Verwaltungsabgaben, Vergnügungssteuer

oder Hundesteuer. Benützungsgebühren,

z.B. für die Wasserversorgung

und Abwasser- und Müllentsorgung, decken

die Kosten für diese Serviceleistungen ab.

Rund ein Drittel der Gemeindeeinnahmen

sind die Ertragsanteile des Bundes. Dabei

handelt es sich um Steuern, die vom Bund

eingenommen werden, allen voran die

Umsatzsteuer und die Lohnsteuer. Im

Finanzausgleichsgesetz ist geregelt, wie die

Ertragsanteile des Bundes, der Länder und

der Gemeinden errechnet und aufgeteilt

werden.

Finanzausgleich mit Nachteilen

Dies birgt aber zwei wesentliche Nachteile

für die Gemeinden. Als „Grauer Finanzausgleich“

wird die Praxis bezeichnet, neue

Aufgaben auf die Gemeinden zu überwälzen,

ohne ihnen jedoch die höheren Kosten

ausreichend abzugleichen. Dadurch entstehen

den Gemeinden immer höhere Ausgaben

vor allem im Gesundheits- und

Sozialbereich.

Der zweite Nachteil bei den Ertragsanteilen

ist der Berechnungsmethode geschuldet.

Die Finanzmittel werden “pro Einwohner”

an die Gemeinden ausbezahlt. Je mehr Einwohner

eine Gemeinde hat, umso mehr

Geld erhält sie. Allerdings kommt noch der

“abgestufte Bevölkerungsschlüssel” zum Tragen,

sodass Gemeinden mit mehr als 10.000

Einwohnern auch mehr Geld pro Einwohner

erhalten. Kleinere Gemeinden, die oft

von Abwanderung betroffen sind, haben

auch damit zu kämpfen, dass am Land deutlich

mehr Straßen notwendig sind und die

Versorgungsleitungen von Wasser oder

Kanal meist länger, aufwändiger und daher

teurer sind. Zuzugsgemeinden und die

Städte scheinen offenbar die Profiteure dieses

Aufteilungsschlüssels zu sein. Doch sie

müssen mit den durch den Zuzug verursachten

Verkehrs- und Infrastrukturproblemen

zurechtkommen und z.B. in kurzer

Zeit neuen Wohnraum schaffen, obwohl

sich die Immobilien- und Grundstückspreise

rasch verteuern.

Wenn wir weiterhin die oft schon selbstverständlich

gewordenen Services der Gemeinden

und Städte in Anspruch nehmen wollen,

wird man um eine entsprechende Finanzierung

der Kommunen nicht umhinkommen.

Damit die Gemeinde auch in Zukunft ihre

vielfältigen und umfangreichen Leistungen

für die Wirtschaft und für die Bürger und

Bürgerinnen erbringen können. |


Gemeinde-Spezial | advantage 17

——— I n t e r v i e w ———

mit Dr. Peter Ambrozy, Präsident Rotes Kreuz Kärnten

So viele Menschen wie möglich

in Erster Hilfe ausbilden

Rotkreuz-Präsident Ambrozy über erfolgreiche Jugend- und Nachwuchsarbeit,

der Wiedereröffnung der Zentrale in Klagenfurt und was das Rote Kreuz außer

dem Rettungsdienst noch alles leistet.

Foto: Sissi Furgler Fotografie

Der örtliche Rettungsdienst ist

Aufgabe der Gemeinden, die in

Kärnten an das Rote Kreuz und

andere Rettungsorganisationen

übertragen wird. Wie wird diese

wichtige Aufgabe umgesetzt?

In Kärnten ist das durch das Rettungsförderungsgesetz

geregelt. Diese Aufgabe wird an

anerkannten Rettungsdienst übergeben,

dem Roten Kreuz für das ganze Bundesland.

Wir sind mit acht Bezirksstellen und

14 Ortsstellen so organsiert, dass eine flächendeckende

Versorgung gewährleistet ist.

Das Thema Finanzierung der Rettungsdienste

ist leider ein Dauerbrenner.

Was wäre notwendig, um die

Finanzierung sicherzustellen?

Unser Wunsch ist es, dass der Rettungdienst

für uns kostendeckend finanziert ist. Das

wurde bisher noch nicht erreicht. Derzeit

stehen wir in Verhandlungen mit Gemeindeund

Städtebund sowie dem Land. Wir

haben eine Regelung vorgeschlagen, die

sowohl einen Teil der Spenden gelder – rund

1,4 Millionen Euro - sowie die Leistung der

Freiwilligen berücksichtigt. Ich bin zuversichtlich,

dass wir auf dieser Basis zu einer

zufriedenstellenden Lösung kommen.

Nicht zuletzt die Katastrophenfälle

im letzten Jahr haben die Frage

der rechtlichen Absicherung von

ehrenamtlichem Helfer aufgeworfen.

Wie wird das beim Roten Kreuz

gehandhabt?

Alle MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes

sind mit Unfall- und Rechtschutzversicherung

und unsere Hauptberuflichen sozialversicherungsrechtlich

entsprechend abgesichert.

Dies gilt für alle MitarbeiterInnen in

den allen Bereichen.

Welche Bereiche- außer dem

Rettungsdienst – werden von

Roten Kreuz noch abgedeckt?

Da wäre einmal die mobile Pflege zu nennen,

die aus Gründen der Organisation, der

Qualifikation und der Qualitätskontrolle

nur mit hauptberuflichen Mitarbeiterinnen

bewältigbar ist. Weitere Bereiche sind die

Kriseninterventions-Teams, die Hospiz- und

Trauerbegleitung, der Blutspendedienst, die

Essenzustellung und die Jugendarbeit.

Finden sich noch genug Freiwillige?

Gott sei Dank gibt es in Kärnten genügend

Nachwuchs! Das resultiert zum einen aus

der intensiven Betreuung der Mitarbeiter,

die die Arbeit beim Roten Kreuz attraktiv

macht und zum anderen an der guten und

exzellenten Jugendarbeit. Wir haben derzeit

mehr Interessierte als wir mit unserem

Anspruch an die Qualität der Jugendbe treuung

bewältigen können.

Wann wird der Der Aus- und Umbau

der Bezirksstellen in Kärnten

abgeschlossen sein? Was sind

die nächsten Vorhaben?

Die Ausbau- und Erweiterungsphase wird

mit der Wiedereröffnung der Zentrale in

Klagenfurt heuer abgeschlossen sein. Allerdings

sind laufend Anpassungen notwendig,

weil technische, organisatorische und demographische

Entwicklungen zu berücksichtigen

sind. Wir können hier nur auf Umstände

reagieren, die wir nicht beeinflussen

können.

Was liegt Ihnen als Rotkreuz-

Präsident besonders am Herzen?

So viele Menschen wie möglich in Erster

Hilfe auszubilden, denn in den meisten Fällen

setzen die Ersthelfer vor Ort die entscheidenden

Maßnahmen. Ein großes Anliegen

sind öffentliche und rund um die Uhr frei

zugängliche Defi-Säulen. Hier sind wir dank

der Gemeinden auf einem sehr guten Weg

sind. Ganz wichtig ist es mir, den Menschen

für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen zu

danken. Ich kann das Versprechen abgeben,

dass wir beim Roten Kreuz alles tun, um

diesem Vertrauen gerecht zu werden. |


18

advantage | Gemeinde-Spezial

——— I n t e r v i e w ———

mit Dir. Helmut Petschar, Geschäftsführer Kärntnermilch

Heimische Produkte

stärken die Regionen

Wie der ländliche Raum gestärkt werden kann, was Bauern für die Erhaltung

der Landschaft beitragen und welche Rolle das Ehrenamt für das Leben in den

Gemeinde spielt, erzählt Helmut Petschar, selbst ehrenamtlich als

Pressesprecher für den Kärntner Feuerwehrverband tätig.

Was kann ein Unternehmen wie die

Kärntnermilch dazu beitragen die

Gemeinden im ländlichen Raum zu

stärken?

Wir produzieren heimische Qualitätsprodukte,

die wie jedes heimische Produkt dazu

beitragen, Arbeitsplätze in der Region zu

schützen und den Menschen ein Einkommen

zu sichern. Unser Ziel ist es, die bäuerliche

Kultur und die Almwirtschaft zu erhalten

und so auch der Abwanderung entgegenzuwirken.

Kärntnermilch fungiert als

Wirtschaftsfaktor, der indirekt auch das

Kärntner Kulturgut am Leben erhält. Das

stärkt sowohl unsere Milchbauern als

auch unsere Mitarbeiter und Frächter in der

Region.

Die Landwirte leisten einen

maßgeblichen Beitrag für die

Erhaltung unserer Kulturlandschaft.

Wie wird dadurch die Region

gestärkt?

Nehmen sie als Beispiel den Tourismus, der

von der Arbeit unserer Bäuerinnen und

Bauern profitiert. Die Bewirtschaftung der

Almen trägt zur Erhaltung unserer Naturund

Kulturlandschaft bei. Würden z.B. die

Almflächen aufgegeben und nicht mehr

abgeweidet, würde sich dadurch in bestimmten

Lagen auch die Lawinengefahr erhöhen.

Die Kärntnermilch startet immer wieder

Projekte, die besonders die regionale Landwirtschaft

in schwierigen Gebieten stützen

soll.

Das Vereinsleben ist ein wichtiger

Faktor für das Leben in den

Gemeinden und ohne ehrenamtliches

Engagement nicht denkbar. Wie kann

ein Unternehmen wie Kärntnermilch

das Ehrenamt unterstützen?

Die Menschen, die sich ehrenamtlich in

Kultur-, Sport- und Brauchtumsvereinen

oder bei der Feuerwehr engagieren, stärken

die Gemeinschaft und den Zusammenhalt

in den Gemeinden.

Wir wollen vorrangig diese Menschen unterstützen.

Es wird einleuchten, dass Kärntnermilch

nicht der richtige Sponsor für ein

Glühwein-Opening wäre. Wir wollen mit

unseren Aktivitäten nachhaltig etwas bewirken.

So unterstützen wir Projekte, die z.B.

Kindern und Jugendlichen Gesundheit und

richtige Ernährung näherbringen oder auch

Projekte, die Sport und Fitness fördern.

Sind die Genuss-Meiereien der

Kärntnermilch auch ein Angebot

für mehr Regionalität?

Mit unseren Genuss-Meiereien in Spittal,

Feldkirchen, Hermagor und in Villach wollen

wir den Kundinnen und Kunden einen

stärkeren Bezug zur Herkunft und zur

Verarbeitung der wertvollen Milch aus der

Region vermitteln und ihnen auch unser

gesamtes Sortiment in einem Shop

präsentieren.

Es fehlt nicht an Aufrufen,

die regionale Wirtschaft zu

unterstützen. In welchem

Ausmaß wird das dann

tatsächlich umgesetzt?

Als Patentrezept gegen die Abwan-

derung ist man mit solchen Aufrufen

schnell zu Hand. Geht es aber darum, auch

so zu handeln, sieht das oft anders aus.

Ohne unsere Partner im Handel wird eine

Umsetzung nicht möglich sein. Es ist

scheinheilig, zu sagen, wir stehen hinter der

regionalen Wirtschaft, aber dann orientiert

man sich an den niedrigen Weltmarktpreisen.

Die Produktion in der Region mit

kleinstrukturierter Landwirtschaft zu Billigstpreisen

ist nicht möglich. Das sind die

Konsumenten meist schon weiter als der

Handel. |

Foto: Martin Steinthaler | tinefoto.com


#CEMR2020 – Innsbruck

als Hotspot für Europäischen

Gemeindetag

Der 27. Europäischen Gemeindetag #CEMR2020 findet

von 6. bis 8. Mai im Congress Innsbruck statt.

Gemeinsam mit dem Rat der Gemeinden

und Regionen Europas (RGRE) veranstaltet

die Stadt Innsbruck den internationalen

Kongress mit 60 nationalen und kommunalen

Verbänden aus insgesamt 41 europäischen

Ländern.

Europäische Gesamtleistungen für

eine klimafitte Zukunft

Erwartet werden EntscheidungsträgerInnen

der Kommunal- und Regionalebene aus

ganz Europa sowie zahlreiche VertreterInnen

der Presse. Innsbruck war bereits einmal

Veranstaltungsort des Europäischen

Gemeindetages – 2006 kamen mehr als

1.000 TeilnehmerInnen in die Tiroler Landeshauptstadt.

Das Motto des CEMR2020

lautet „Lokal handeln, global bewegen. Die

Sustainable Development Goals im Alltag“.

Im Mittelpunkt stehen dabei die 17 Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen.

„Die Herausforderungen der Zeit können

nur in einem starken Miteinander der

Gemeinden und Regionen Europas gemeistert

werden. Insofern ist das Motto ‚Lokal

handeln. Global bewegen‘ mehr als passend“,

erklärt Landeshauptmann Günther

Platter. Das Land Tirol als Partner des Kongresses

lebt dieses Motto bereits vor, betont

er: „Sei es beim Bau des Brenner Basistunnels,

dem größten Eisen bahntunnel der

Welt, zur Entlastung der bedeutendsten

Gemeinde-Spezial | advantage 19

Landeshauptmann Günther Platter (M.),

Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Christine

Oppitz-Plörer informierten sich online über die

Registrierung für den Kongress. Foto: © IKM/Kuess

Nord-Süd-Transitverbindung Europas oder

beim Schutz der Alpen als Grundlage für

das Leben und Wirtschaften der heimischen

Bevölkerung – ich erhoffe mir, dass vom

Europäischen Gemeindetag zahlreiche

Impulse und Initiativen ausgehen, die einen

wichtigen Beitrag für europäische Gesamtlösungen

leisten.“

Info

Registrierungen sind bis kommenden

April online unter www.cemr2020.at

möglich.

——— Fachkommentar ———

Zukunft für den

ländlichen Raum!

Unsere Gemeinden sind die Herzen der Regionen. Sie

sind wertvoller Lebensraum und wichtiger Wirtschaftsraum.

Als Nationalrätin bin ich viel in ländlichen

Gebieten unterwegs und erlebe täglich, wie

wichtig es ist, dass wir eine weitere Abwanderung

verhindern. Dazu braucht es auch

von politischer Seite her Weichenstellungen

und Maßnahmen.

Die Bundesregierung hat dies im Regierungsprogramm

verankert. Kleine und mittelständische

Unternehmen sollen – um nur

ein Beispiel zu nennen - durch gemeinsame

Projekte im Bereich der Digitalisierung

unterstützt werden, um im Wettbewerb

bestehen zu können.

Unsere heimischen Betriebe schaffen in

unserem Land wertvolle Arbeitsplätze und

garantieren den Menschen damit soziale

Sicherheit. Eine starke Wirtschaft bildet die

Grundlage für sichere und attraktive Jobangebote,

um auch unserer Jugend eine aussichtsreiche

Zukunft in den Gemeinden zu

ermöglichen.

Dem einher gehen der Ausbau und die Absicherung

der kommunalen Infrastruktur in

den ländlichen Regionen. Wichtig dabei ist

vor allem eine umweltfreundliche und leistbare

Mobilität für Stadt und Land! Ebenfalls

im Regierungsprogramm verankert ist

der Ausbau der Versorgungssicherheit,

insbesondere im Bereich der Gesundheit,

Pflege und Energie.

Elisabeth Scheucher-Pichler, Abgeordnete

zum Nationalrat. Foto. Fotostudio Horst

Ich habe es mir als Kärntner Vertreterin im

Nationalrat zur Aufgabe gemacht, auch die

Interessen des ländlichen Raums mit Nachdruck

zu vertreten. Damit die nachfolgenden

Generationen in unseren schönen

Kärntner Gemeinden einer lebenswerten

Zukunft entgegenblicken können! |


20

advantage | Gemeinde-Spezial

Erfolgreich den

Lebensraum gestalten

Zu viel Bürokratie und zu wenig finanzielle Mittel

beklagen die Bürgermeister der Kärntner Gemeinden.

Unter immer größeren und komplexeren Herausforderungen

gestalten sie den Lebensraum für die

Bevölkerung.

Das Meinungs- und Marktforschungsinstitut

Demox hat im Auftrag des

österreichischen Gemeindebundes

die Themen erforschen lassen, mit denen die

Gemeinden und deren Oberhäupter aktuell

konfrontiert sind. An der Umfrage, die mittels

Fragebogen online durchgeführt wurden,

nahmen 530 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

aus ganz Österreich teil.


Gemeinde-Spezial | advantage 21

Die Stadt Spittal gestaltet den

Lebensraum der Menschen

z.B. mit der Attraktivierung der

Innenstadt und der Umsetzung

des Verkehrskonzepts mit

Erweiterung des Radwegnetzes.

Foto: Auer

56 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrer

Funktion einer großen Belastung ausgesetzt.

Als Hauptgrund – mit 88 Prozent – wurde

die „allgemein wachsende Bürokratie“ angegeben.

„Es hat sich in den vergangenen Jahren extrem

gewandelt“, meint dazu Johann Huber,

Bürgermeister von Ossiach. Der Entscheidungsspielraum

für die Bürgermeister und

den Gemeinderat sei durch den Wust an

Gesetzen stark eingeschränkt. „Es gibt

immer mehr neue, zusätzliche Gesetze. Das

macht es uns schwer, richtig zu entscheiden.

Aber wir sind verpflichtet, Entscheidungen

treffen“, fasst er es zusammen.

Auch der Finanzrahmen verkleinere den Spielraum.

„Wir müssen hohe Umlagezahlungen,

die wir nicht beeinflussen können, ans Land

abliefern. Von den 1.200 Euro, die wir im

Finanzausgleich pro Gemeindebürger bekommen,

bleiben uns netto 270 Euro“, rechnet

er für Ossiach vor.

Stefan Deutschmann, Gemeindeoberhaupt

von Grafenstein, nennt als Beispiel für Bürokratie

die Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung

(RVR) 2015, die ab

2020 auch kleinen Gemeinden die doppelte

kommunale Buchführung mit der Erfassung

und Bewertung des bestehenden Gemeindevermögens

vorschreibt. „Das war ein Fehlschuss,

nimmt immens viel Zeit in Anspruch

und ist viel weniger übersichtlich als vorher“,

sagt er. Man könne Gemeinden nicht wie

Unternehmen führen und abrechnen und

nennt als einen der „Haken“ die Bewertung

von Gemeindevermögen anhand der Gemeindestraßen.

Es sei wenig zielführend, Straßen zu

bewerten. Sie können nie in Vermögen übergehen,

sie bleiben auf Grund der hohen

Kosten für die Erhaltung immer eine Belastung,

meint der Grafensteiner Bürgermeister.

Als Kameralist, also als intimer Kenner von

Rechnungsführung, Finanz-, Wirtschaftslehre

in der öffentlichen Verwaltung, ist er

zwar im Vorteil, doch die Arbeit wird

dadurch nicht weniger. Am Beispiel Grafenstein:

das Konvolut umfasse jetzt 300 Seiten,

zuvor waren es 50. „Mir tun die Mitglieder

des Kontrollausschusses leid“, sagt Deutschmann

und nennt die Haftungsfrage als weitere

Herausforderung der Bürgermeister.

Denn die Ansprüche der Bürgerinnen und

Bürger seien gestiegen, haben in der Umfrage

76 Prozent der Bürgermeister erklärt.

Das bestätigt auch das Ossiacher Gemeindeoberhaupt.

Oft fehle das Verständnis dafür,

was eine Gemeinde leiste, sagt er. Um das

Bewusstsein dafür zu stärken habe man im

vergangenen Herbst die Aufgaben und Leistungen

der Gemeinden für ein Kindergartenprojekt

kindgerecht mit Bildern aufbereitet,

um schon den jüngsten Gemeindebürgerinnen

und -bürgern den Aufwand der

Gemeinden zu erklären.

Gemeinden kommen heute ohne Haftpflichtund

Rechtsschutzversicherungen kaum mehr

aus. „Das kostet natürlich Geld“, meint

Huber. Das ohnehin knapp ist, speziell in

Gemeinden mit wenig Einwohnern. Daher

fordern ländliche Gemeinden bereits seit

vielen Jahre ein „gerechtes System beim

Finanzausgleich“. Das Modell, wonach die

Kommunen die Mittel nach der Anzahl der

Einwohner bekomme, sei überholt. Grafenstein

habe rund 3.000 Einwohner, aber eine

Größe von 50 Quadratkilometern und damit

ein großes Straßennetz zu betreuen, sagt

Deutschmann. Die Gemeinde Ossiach ist

mit dem gleichen Problem konfrontiert. Die

Infrastruktur sei in die Jahre gekommen,

doch es fehle das Geld für eine umfassende

Sanierung, meint Huber.

Digitalisierung arbeitsintensiv

„Es sollte mehr Fairness walten“, verlangt

auch der Hermagorer Bürgermeister Siegfried

Ronacher. Man werde einen funktionierenden

ländlichen Raum nicht a


22

advantage | Gemeinde-Spezial

Gmünd in Kärnten ist weit über die Landesgrenzen als Künstlerstadt etabliert. Foto: Willi Pleschberger

aufrechterhalten können, indem man den

Großteil der Mittel in die Ballungszentren

pulvere, meint er.

Auch er spürt den bürokratischen Druck.

„Die Bürokratie wird immer schlimmer, der

Aufwand dafür umfangreicher“, sagt Ronacher.

So sei Hermagor innerhalb eines kurzen

Zeitraums wegen eines EU-Projekts von

Bozen aus, dann vom Landesrechnungshof

und vom Bund geprüft worden. Dafür

müsse Personal abgestellt werden, ebenso

wie für die Einführung der Digitalisierung.

„Die ist sehr arbeitsintensiv und wir bekommen

dafür nicht mehr Mitarbeiter“, sagt er.

Unter diesen Bedingungen wird von den

Bürgermeistern und deren Teams erwartet,

ihre Kernaufgabe mehr als gut zu erfüllen,

nämlich den Gemeindebürgerinnen und

Gemeindebürgern ein lebenswertes Umfeld

zu bieten und der drohenden Abwanderung

entgegenwirken.

Dafür setzen sie zunehmend auf Kooperation.

So betreiben im Gailtal sieben Gemein -

den einen interkommunalen Gewerbepark.

Auch bei den unterschiedlichen Infrastruktur-Themen

wird zusammengearbeitet. „Langfristige

Planung wird immer wichtiger“,

meint Ronacher. Die Ressourcen – Wasser,

Grundstücke für Wohnraum und Betriebsansiedelungen

– müssen sichergestellt werden,

die Entwicklung der Mobilität müsse

in die richtige Richtung gelenkt werden.

Bemühungen erfolgreich

Auf verschiedenste Entwicklungen muss

rasch und nach Möglichkeit effektiv reagiert

werden. Den Online-Handel nennt der

Feldkirchner Bürgermeister Martin Treffner

als eine dieser Herausforderungen. Um die

ansässigen Händler zu unterstützen und die

heimische Wirtschaft zu stärken, werden

Veranstaltungen organisiert. Feldkirchen

setzt auch auf Wohnraum in Zentrumsnähe,

was zur Belebung der Innenstadt beitragen

soll. „Es gibt auch unseren älteren Mitbürgerinnen

und Mitbürgern die Chance,

barrierefrei zu wohnen und aktiv am Tagesgeschehen

teilzunehmen, wie selbstständig

zum Arzt oder ins Kaffeehaus gehen zu

können“, sagt Treffner.

Die Bemühungen tragen Früchte. Sowohl

Hermagor als auch Feldkirchen verzeichnen

nach Jahren der Abwanderungstendenzen

nun schon ein leichtes Plus bei der Bevölkerungsanzahl.

Das sind einige Beispiele dafür,

wie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

trotz des zunehmenden Drucks ihre Gemeinden

erfolgreich leiten und weiterentwickeln.

„Man muss es gern tun und man muss gern

arbeiten“, sagt Deutschmann. |


Gemeinde-Spezial | advantage 23

——— Fachkommentar ———

Die neue Buchführung

für Gemeinden ab 2020

Foto: Aicher & Partner Steuerberater OG

Mit der im Oktober

2015 veröffentlichten

Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung

2015 (VRV 2015) erfolgte

eine grundlegende

Änderung der Form und

Gliederung der Voranschläge

und Rechnungsabschlüsse von

Gemeinden. Während das Rechnungswesen

auf Ebene der Gemeinden bisher

kameral geprägt war, wird mit der VRV 2015

ein erweitertes kommunales Rechnungswesen

mit doppischen Grundzügen eingeführt. Die

Basis des neuen Haushaltsrechts besteht ab dem

Jahr 2020 im Wesentlichen aus einem Ergebnis-,

einem Finanzierungs- und einem Vermögenshaushalt.

Unterschied Kameralistik und Doppik

Kameralistik und doppelte Buchführung (Doppik)

sind zwei Systeme zur Buchführung. Die

Doppik war bis jetzt vorwiegend bei Unternehmen

im Einsatz während in den Gemeinden

die Kameralistik angewendet wurde. Durch die

VRV 2015 hält nun auch in die Haushaltswirtschaft

der Gemeinden die doppelte Buchführung

Einzug. Diese zeigt unter anderem auf,

wie und wo genau sich die Vermögenstruktur

innerhalb der Gemeinde verändert. Das ist ein

großer Vorteil im Vergleich zur Kameralistik.

Durch diese konnte man bisher lediglich erkennen,

woher die monetären Zahlungsströme aus

den Einnahmen stammen und wohin sie als Ausgaben

geflossen sind.

Ergebnishaushalt

Im Ergebnishaushalt sind die Aufwendungen

und Erträge periodengerecht zu berücksichtigen.

Diese sind in jenem Finanzjahr zu erfassen, dem

sie wirtschaftlich zuzuordnen sind. Die wirtschaftliche

Zuordnung erfolgt daher – wie dies

in der doppelten Buchführung üblich ist – nach

dem tatsächlichen Wertverbrauch

und Wertzuwachs.

Der Ergebnishaushalt ist

mit einer privatwirtschaftlichen

Gewinn- und Verlustrechnung

vergleichbar.

Finanzierungshaushalt

Im Finanzierungshaushalt

sind Einzahlungen und Auszahlungen

zu erfassen. Es ist dabei zwischen

der allgemeinen Gebarung, welche

die operative und investive Tätigkeit der

Gebietskörperschaft umfasst und dem Geldfluss

aus der Finanzierungstätigkeit zu unterscheiden.

Die operative Gebarung umfasst die Ein- und Auszahlungen

aus der operativen Verwaltungstätigkeit

und der laufenden Transfers. Die investive

Gebarung umfasst Ein- und Auszahlungen aus

der Investitionstätigkeit, aus der Gewährung

und Rückzahlung von Darlehen und gewährten

Vorschüssen, sowie aus Kapitaltransfers. Die

Differenz aus Ein- und Auszahlungen ergibt den -

Nettofinanzierungssaldo aus der allgemeinen

Gebarung. Dieses Endergebnis zeigt, in welcher

Höhe in einem Finanzjahr liquide Mittel (Kassa,

Bank, usw.) auf- bzw. abgebaut wurden. Die

Finanzierungsrechnung ist mit einer Cash Flow

Berechnung vergleichbar.

Vermögenshaushalt

Im Vermögenshaushalt werden die Vermögenswerte

und Schulden der Gemeinde zu einem

bestimmten Stichtag (31.12.) im Rahmen einer

Bilanz dargestellt. Beim Umstieg von der Kameralistik

auf die Doppik ist eine Eröffnungsbilanz

zu erstellen, in der erstmalig eine Bewertung sämtlicher

Vermögensgegenstände und Schulden der

Gemeinde erfolgt.

Mag. Michael Singer

Aicher & Partner Steuerberater OG

T: 04212/2211

E: m.singer@aicher.biz


24

advantage | Gemeinde-Spezial

Beim Thema Rückwidmung

spießt sich’s

Eine Novelle zum Kärntner Raumordnungsgesetz soll Gemeinden

helfen, bestehendes Bauland zu aktivieren und flexibler zu planen.

Noch spießt es sich bei wesentlichen Punkten.

Das Kärntner Raumordnungsgesetz

soll eine gezielte Planung von verschiedenen

Nutzungen, wie Wohnen,

Gewerbe, Industrie oder Tourismus

sicherstellen, die Zersiedelung weitestgehend

eindämmen und dafür sorgen, dass

genügend Flächen für die einzelnen Nutzungsarten

an den geeigneten Stellen zur

Verfügung stehen.

„Der Kärntner Gemeindebund drängt schon

seit vielen Jahren auf ein neues Gesetz“, erklärt

der Präsident des Kärntner Gemeindebundes,

Bürgermeister Peter Stauber. Eine

der Hauptforderungen, die Verkürzung der

Verfahren, wurde nun berücksichtigt. Dauerte

ein Umwidmungsverfahren bisher ein

Jahr und länger, soll es künftig im besten

Fall nach drei Monaten abgeschlossen sein.

Darüber hinaus bekommen die Gemeinden

mehr Autonomie in Siedlungsschwerpunkten.

Ein Streitthema ist die Rückwidmung. Im

Gesetzesentwurf ist vorgesehen, dass ein

Baugrund rückgewidmet werden soll, wenn

er nicht bebaut wird. (Allerdings sind Ausnahmeregelungen

vorgesehen). „Das ist ein

schwieriges, aber auch wichtiges Thema“,

sagt Stauber. „Denn es geht um die Frage:

Wie realisiere ich den benötigten Baugrund?“

Denn jede Gemeinde habe einen Überhang

an gewidmeten Baugründen, da man bis

Ende der 1980er Jahre hier sehr großzügig

vorgegangen sei. Viele von ihnen liegen seither

unter anderem auch als Geldanlagen

brach. Und ist in einer Gemeinde genügend

(meist nicht verfügbarer) Baugrund vorhanden,

sind neue Widmungen nur schwer

möglich.

Ein neues Gesetz zur Raumordnung soll bei der Gestaltung der Lebensräume helfen.

Foto: Stadtgemeinde St. Andrä

Durch eine Rückwidmung würde sich der

Wert des Grundstücks drastisch verringern.

Daher müsse auch die Frage der Entschädigung

geklärt werden, meint er. Ein weiteres

Thema, bei dem es keine Einigung gibt, ist

die „Widmungsabgabe“ oder „Bodenwertabgabe“,

wie es sie in anderen Bundesländern

bereits gibt. Für jedes unbebaute Grundstück

muss ein Euro pro Quadratmeter und Jahr an

die jeweilige Gemeinde gezahlt werden.

Klare Regelungen gibt es für Neuwidmungen.

Hier kann die Baulandwidmung auch

auf zehn Jahre befristet werden und bei ausbleibender

Bebauung rückgewidmet werden.

Allerdings ist nicht gesetzlich geregelt, wann

ein Grundstück als „bebaut“ gilt. „Reicht

eine Bauhütte oder muss es die Meldung der

Baufertigstellung sein?“ fragt Stauber.

Als „äußerst positiv“ bezeichnet der Gemeindebundpräsident

die geplante Änderung, dass

Einkaufszentren nur noch in Ortszentren

und nicht mehr auf der „grünen Wiese“

errichtet werden dürfen. Dabei legt jede

Gemeinde ihr Ortszentrum selbst fest. Eine

Quadratmeterbegrenzung für EKZ soll es

künftig nicht mehr geben. Und die je nach

Größe des EKZ vorgeschriebenen Parkplätze

müssen zu zwei Dritteln in eine Tiefoder

Hochgarage gelegt werden.

Diskutiert wird auch, was mit den Ruinen

von Einkaufszentren geschieht, die von den

Betreibern oft zurückgelassen werden. „Wer

entsorgt sie? Darüber werden wir uns auch

Gedanken machen müssen“, sagt Stauber. |


Bezirk Feldkirchen/Hermagor advantage 25

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C Feldkirchen bietet unendliche Möglichkeiten. Foto: Stadtgemeinde Feldkirchen

H Bürgermeister Martin Treffner. Foto: Sissi Furgler Fotografie

Eine Stadt & 1000

Möglichkeiten –

Freude am Leben

Feldkirchen hat Vieles

zu bieten!

Egal, ob Sie gerne Essen, sich sportlich und kulturell betätigen

oder einfach entspannen möchten – hier kommen Sie in den

Genuss unendlicher Möglichkeiten.

Feldkirchen – die Einkaufsstadt lädt zum Stadtbummel ein.

Nutzen Sie das Angebot netter Geschäfte und traditioneller

Handwerksbetriebe. Auch kulinarisch können Sie sich in

Feldkirchen verwöhnen lassen. Gemütliche Cafes, gutbürgerliche

Gasthäuser und moderne Restaurants laden zum

gemütlichen Beisammen sein ein! Wandern in und um

Feldkirchen ist ein Erlebnis der besonderen Art. Hier findet

jeder den für ihn richtigen Pfad. Entdecken Sie auf vielen

markierten Wanderwegen die schönen Seenlandschaften,

beeindruckende Berge und spannende Freizeitangebote. Sie

erreichen durch die ausgezeichnete Infrastruktur in Feldkirchen

in kürzester Zeit die Nockberge, die Gurktaler Alpen, die

Gerlitzen Alpe und viele andere wunderschöne Wandergebiete.

Nach einer ausgedehnten Tour laden die schönen Badeseen,

wie der Flatschacher und der Maltschacher See, rund um

Feldkirchen zu einer Abkühlung ein. Tauchen Sie ein und

genießen Sie die Natur. Auch kulturell hat die Musikstadt

Feldkirchen einiges zu bieten. So ist der Bamberger Amthof im

Herzen der Stadt mit seiner hervorragenden Musikschule eine

der beliebtesten Begegnungsstätten Kärntens. Bildung wird in

Feldkirchen großgeschrieben – so beherbergt die Stadt unter

anderem einen Standort der Fachhochschule Kärnten, mit dem

Schwerpunkt Gesundheit & Soziales, direkt am wunderschönen

Hauptplatz und ist dadurch Anlaufstelle vieler Studenten

aus ganz Europa. Mit den Pflichtschulen, Polytechnischem

Lehrgang, Handelsakademie, Handelsschule und Bundesrealgymnasium

ist die Stadt auch das schulische Zentrum des

Bezirkes.

www.feldkirchen.at, www.tourismus.feldkirchen.at

Wulfeniastadt Hermagor

investiert in Mobilität

Hermagor investiert in nachhaltige Projekte

und trägt so wesentlich zum Klimaschutz bei.

Neben der im Dezember 2019 feierlich eröffneten Gailtalbahn

mit Jungfernfahrt auf der neu elektrifizierten Bahnstrecke von

Villach nach Hermagor sowie der Beiwohnung von zahlreich

Interessierten anlässlich der Eröffnung des top modernisierten

Mobilitätsknotenpunkts am Bahnhof Hermagor geht die

Erweiterung und Investition weiter. Neu adaptierte Bahnhöfe,

Attraktivierung und Umbau von Verkehrsstationen sowie der

Neubau von Vorplätzen samt Bushaltestellen und Zufahrtsstraßen,

als auch die Errichtungen von Park & Ride sowie

Bike & Ride Anlagen wie auch wesentliche Maßnahmen bei

Eisenbahnkreuzungen und der Überführung im Burger Moos

stehen im Fokus. Somit konnte der Startschuss für die neue

umweltfreundliche E-Zukunft gegeben werden, in die beachtliche

61 Millionen Euro investiert wurden. Klimaschutz ist

nach wie vor ein äußerst brisantes Thema. So wird es zukünftig

möglich sein, durch die Umrüstung auf den elektrischen

Fahrbetrieb, 1.300 Tonnen CO 2 jährlich einzusparen. Ein

wesentlich positiver Schritt in die richtige Richtung. Der

Bahnverkehr ist für unsere Pendler, Schüler und BürgerInnen

sowie auch für den sanften Tourismus sehr wichtig und hat in

letzter Zeit immens an Wertigkeit erhalten. Die Taktungen

zwischen Bus- und Bahnverkehr haben sich in den vergangenen

Monaten äußerst positiv auf den Reise-, Pendler- sowie

Gelegenheitsverkehr ausgewirkt. Auch unsere Gäste nutzen das

bequeme Angebot der Anreise durch den öffentlichen Verkehr

und erhalten ein „Zuckerl“, als kleinen Bonus für die Nutzung

der Öffis im Sinne der Klimafreundlichkeit. „Summa

summarum stellt die Investition in nach haltige Projekte auf

dem Sektor Mobilität für die nächste Generation einen

Meilenstein und trägt wesentlich zum Klimaschutz bei.

Umzudenken und neue Strukturen zu setzen, aber nicht nur

im Bereich Mobilität, steht nach wie vor im Vordergrund“, so

Bürgermeister Siegfried Ronacher überzeugt.

www.hermagor.at

Bgm. Erich Kessler (Arnoldstein), Landeshauptmann Peter

Kaiser, Bgm. Siegfried Ronacher (in der Lok) Andreas Matthä,

ÖBB Vorstandsvorsitzender und Landesrat Sebastian

Schuschnig bei der Eröffnung der Gailtalbahn. Foto: ÖBB_PV_Limpl


26

advantage

Bezirk Klagenfurt-Land

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Bürgermeister

Andreas Scherwitzl.

Foto: Marktgemeinde

Magdalensberg

Die Gemeinden

im Bezirk

Klagenfurt-Land

Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

Marktgemeinde Feistritz im Rosental

Stadtgemeinde Ferlach

Marktgemeinde Grafenstein

Gemeinde Keutschach am See

Gemeinde Köttmannsdorf

Gemeinde Krumpendorf

am Wörthersee

Gemeinde Ludmannsdorf

Marktgemeinde Magdalensberg

Gemeinde Maria Rain

Marktgemeinde Maria Saal

Gemeinde Maria Wörth

Marktgemeinde Moosburg

Marktgemeinde Poggersdorf

Gemeinde Pörtschach am Wörthersee

Gemeinde St. Margareten im Rosental

Marktgemeinde Schiefling

am Wörthersee

Gemeinde Techelsberg am Wörthersee

Gemeinde Zell

... und immer

vorne dabei!

Die Kärntner Zentralraumgemeinde

wächst weiter und erfreut sich großen

Zuspruchs, mit Beginn des Jahres

wurde die 3.500 Einwohnergrenze

überschritten.

Magdalensberg ist eine einzigartige

Gemeinde, bei der sich große

Geschichte mit herausragender

Zukunft paart. Im Kärntner Zentralraum

gelegen erfreut sich die Marktgemeinde

großer Beliebtheit, als

Wohngemeinde, als Lebensort, als

Freizeit- und Naherholungsregion.

„Gut zu leben“ ist das Motto der

Gemeinde und in diesem Sinne

wird viel in den Ausbau der Bildungseinrichtungen

vom Kleinkindalter bis

zur Ganztagsschule investiert. Aber

auch die herkömmliche Infrastruktur–

Wasserversorgung, Abwasserentsorgung

– wird auf neuesten Stand der Technik

gebracht. Auch soziale Sicherheit und

Vorsorge im Alter sind zentrale Themen

der Wohlfühlgemeinde Magdalensberg.

All dies sind wohl die Gründe, warum

Magdalensberg zu den am stärksten

wachsenden Gemeinden Kärntens zählt

und sich außerordentlichen Zuspruchs

bei Jung und Alt erfreut!

magdalensberg.gv.at

Der Aussichtsturm Pyramidenkogel

mit einzigartigem Rundblick

auf Kärnten. Foto: Gert Steinthaler

Gemeinde

Keutschach am See

Viel Vergnügen im

Seental Keutschach!

... das südliche Klima spüren, sich an

den naturbelassenen Seen erfreuen und

den Duft der dichten Wälder genießen.

Besonders die Familienfreundlichkeit

wird im Seental Keutschach großgeschrieben.

Familiencampingplätze und

das größte FKK-Gelände Europas an

einem Binnensee, ziehen Besucher aus

aller Welt an. Ein besonderer Platz ist

der sogenannte „Moorlehrpfad“, mit

seinen vielen informativen Schautafeln.

Im Keutschacher See wurde Kärntens

bisher einzige Pfahlbausiedlung

gefunden. Dies beweist, dass das Gebiet

schon seit über 6000 Jahren besiedelt ist.

Seit 2011 sind die prähistorischen

Pfahlbauten im Keutschacher See das

einzige UNESCO- Welterbe Kärntens!

Am Rauschelesee lässt der Zauberwald

Kinderherzen höherschlagen und

Erwachsene zu Romantikern werden.

Auch das revitalisierte Gemeindestrandbad

am Rauschelesee mit einem

attraktiven Pfahlbauspielplatz ist ein

Besucher magnet. Kärntens schönster

Aussichtspunkt – der Aussichtsturm

Pyramidenkogel – ist Ausflugsziel für

Besucher aus nah und fern. Der 2013

eröffnete, 100 Meter hohe neue

Aussichtsturm aus Holz, ermöglicht

durch seine einzigartige Lage in 905 m

Seehöhe, einen überwältigenden

Rundblick auf Kärnten bezaubernde

Berge, Seen und Täler.

www.keutschach.gv.at

www.pyramidenkogel.info


Bezirk Klagenfurt-Land advantage 27

Ebenthal setzt auf leistbare

und flächendeckende Öffis

Der öffentliche Verkehr in Ebenthal zeichnet sich durch eine 30-minütige

Taktung sowie durch gute Öffi-Versorgung in den ländlichen Bereichen aus.

B Der Mikrobus „Mobil-E“ bringt die Fahrgäste

kostengünstig von einem der Infopoints

zu den Mobilitätsknotenpunkten.

C Seit 2015 gelangt man mit den Bussen der Linien

12 und 22 rasch in die Landeshauptstadt.

Fotos: Marktgemeinde Ebenthal

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Durch die erfolgreiche interkommunale

Zusammenarbeit zwischen der KMG

Klagenfurt Mobil GmbH (vormals STW

Mobilität) und der Marktgemeinde Ebenthal

i. K. und die damit verbundene direkte

Anbindung an den Klagenfurter Stadtverkehr

durch die Mobilitätsknoten beim

Gemeindeamt, Mehrzweckhaus Gurnitz

und Schlosswirt, gelangt man seit 2015 mit

den Bussen der Linien 12 und 22 rasch,

bequem und sicher in die

Landeshauptstadt.

Auch in den Randgebieten ist man seit

damals noch mobiler. In der Früh und zu

Mittag verkehren an Schultagen in den

Gebieten Radsberg, Kohldorf, Mieger und

Zetterei zwei Linienbusse (Linie 52 und

Linie 54), die speziell SchülerInnen und

PendlerInnen von dort entweder zu den

Mobilitätsknoten oder zum Klagenfurter

Hauptbahnhof und wieder zurückbringen.

Von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis

19.00 Uhr bringt der Mikrobus „Mobil-E“

kostengünstig (einfache Fahrt € 2,00; hin

und retour € 3,50) die Fahrgäste von einem

der vielen Infopoints zu den Mobilitätsknotenpunkten.

Ab März 2020 wird als

Zusatzservice auch die Möglichkeit bestehen,

sogenannte „Special-Points“ beim

Hofer, der Apotheke Ebenthal, in der

Jakob-Sereinigg-Str., Franz-Jonas-Str. in

Niederdorf sowie Zetterei Mitte anzufahren.

Dieses Service wird jedoch nur

für beeinträchtigte Personen und EbenthalerInnen,

die das 80. Lebensjahr überschritten

haben, unter Berücksichtigung

der Einkommensverhältnisse, auf Antrag

durch die Marktgemeinde gewährt.

Von den Mobilitätsknotenpunkten aus

kann man dann bequem in die Linienbusse

der KMG umsteigen. Ein Anruf unter

Tel. 0664 80 521 5555 genügt.

Die Detailinfos zum Mikrobus gibt’s unter

www.stw.at/privat/mobilitaet/mikroverkehr-ebenthal/

sowie unter www.ebenthalkaernten.gv.at/services/forderungen.html.

Vorteile des Ebenthaler Öffi-Systems:

• Sicherstellung der Anbindung an den

Klagenfurter Stadtverkehr

• Sicher, stressfrei und umweltschonend

im 30-Minuten Takt in die Stadt

• Keine lästige Parkplatzsuche mehr

• 3 Mobilitätsknoten (Gemeindeamt,

Schlosswirt, Mehrzweckhaus Gurnitz)

als zentrale Anknüpfungspunkte

• Ebenthal und Hörtendorf sind an Wochentagen

tagsüber im 30´Takt erreichbar

• Bedienung auch an Samstagen,

Sonn- und Feiertagen

• Erweiterung der bisherigen Tag-Linienführung

(Reichersdorf, Pfaffendorf und

Gurnitz sowie Niederdorf Richtung

Hörtendorf)

Tarifsystem:

Da sich Ebenthal nicht mehr im Stadtverkehrsgebiet

von Klagenfurt befindet,

gelten hier die Tarife der Kärntner Linien

nach dem aktuellen Wabensystem. Somit

sind, obwohl hier die Busse der KMG

fahren, die KMG Kundenkarten sowie die

Tarife, die im Stadtgebiet gelten, nicht

gültig. Hier kommt das Regionaltarifsystem

zur Anwendung.

Für das gute Öffi-System Ebenthals

sprechen positive Zahlen

(Stand 2019):

• Verkaufte Tickets (Einzelkarten,

Tageskarten, Wochen- und Monatskarten):

rund 21.000

• Fahrgastzahlen (ohne Schüler):

rund 78.000

• Gefahrene Kilometer: Linienverkehr

rund 155.000, Mikro ÖV (Mobil-E)

rund 34.000

www.ebenthal-kaernten.gv.at


28

advantage

Landeshauptstadt Klagenfurt

© Landeshauptstadt Klagenfurt

—————————————

„Wenn man durch die Stadt

geht, verspürt man eine

positive Stimmung. Die

Menschen blicken optimistisch

in die Zukunft.“

Klagenfurt ist innovativ und bietet Top-Lebensqualität. © Helge Bauer

Bürgermeisterin

Maria-Luise Mathiaschitz

—————————————

Klagenfurt ist im

Aufwärtstrend und blickt

optimistisch in die Zukunft

Klagenfurt zählt zu innovativsten Städten Österreichs. Die Landeshauptstadt bietet

bundesweit Top-Lebensqualität und ist besonders für junge Menschen attraktiv.

Wichtige Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Stadtentwicklung gesetzt.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich Klagenfurt zu

einer pulsierenden Metropole im Alpen-Adria-Raum

entwickelt. Dieser Aufwärtstrend wird auch durch statistische

Zahlen untermauert: Klagenfurt ist nicht nur einwohnermäßig

auf 101.403 Personen gewachsen, sondern

konnte auch ein deutliches Wirtschaftswachstum erzielen.

Die Zahl der in Klagenfurt beheimateten Unternehmen

stieg auf 8.027 und die Zahl der Erwerbstätigen auf

72.899 an. Dieser positive Trend wird durch das

„Zukunftsranking 2019 der österreichischen Bezirke“

bestätigt, in dem Klagenfurt in der Kategorie Lebensqualität

auf Rang 4 und im Bereich „Wirtschaft und

Innovation“ auf Rang 6 gereiht wurde. Das Klagenfurt

auf der Überholspur ist, hat natürlich auch unübersehbare

Auswirkungen auf die Bevölkerung. „Wenn man

durch die Stadt geht, verspürt man nun eine positive

Grundstimmung und die Bürgerinnen und Bürger

blicken optimistisch in die Zukunft und sind stolz

auf Klagenfurt“, sagt Bürgermeisterin Maria-Luise

Mathiaschitz.

Lebensqualität gemeinsam weiterentwickeln

In Bezug auf die Lebensqualität hat Klagenfurt eine

österreichweite Vorreiterrolle, dieses Alleinstellungsmerkmal

gilt es nicht nur zu halten, sondern nachhaltig

und gemeinsam auszubauen. „Die Lebensqualität einer

Region ist für junge Menschen und Familien bei der

Arbeitsplatzentscheidung ein entscheidendes Argument.

Wichtige Faktoren sind zum Beispiel Bildungsmöglichkeiten,

Freizeitangebote, Jobperspektiven, die


Landeshauptstadt Klagenfurt advantage 29

Der Standort des neuen Sport- und Vitalbades: Bürgermeisterin Maria-Luise

Mathiaschitz, Vzbgm. Jürgen Pfeiler, die Stadträte Markus Geiger und Frank Frey

sowie STW-Vorstand Erwin Smole. (Vitalbad). © Walter Fritz

Mobilitätswende in Klagenfurt: Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und

Stadtrat Frank Frey mit Erwin Smole und Dr. Wolfgang Hafner stellten das neue

Mobilitätskonzept vor. (Klagenfurt Mobil) © Landeshauptstadt Klagenfurt

—————————————

„Wenn man der Bevölkerung ein

attraktives Liniennetz zur

Verfügung stellt, ist sie gewillt

auf die Öffis umzusteigen.“

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Bürgermeisterin

Maria-Luise Mathiaschitz

—————————————

Infrastruktur und natürlich das Ambiente

und das Wachstumspotential einer Stadt“,

fasst Mathiaschitz zusammen. Gerade im

Bereich der Bildung wurden in der Stadt

wichtige Akzente gesetzt: Im Stadtteil

St. Ruprecht ist ein Bildungscampus entstanden,

die Gustav-Mahler-Privatuniversität

wurde gegründet und die Angebote

an der Universität Klagenfurt und der

Fachhochschule wurde sukzessive erweitert.

„Klagenfurt ist eine Bildungsstadt! Wir

decken das gesamte Bildungsspektrum –

von der Krabbelstube bis zur akademischen

Ausbildung – ab und das ist ein klarer

Standortvorteil“, erklärt die Bürgermeisterin

und betont, dass die Bewohner auch aktiv in

die Zukunftsgestaltung ihrer Stadt eingebunden

werden wollen. „Die Mitgestaltung

des Lebensraumes wird den Menschen

immer wichtiger, daher haben wir uns

entschlossen, die Bürgerinnen und Bürger

in alle wichtigen Zukunftsentscheidungen

einzubinden und haben bereits vier Bürgerprozesse

erfolgreich umgesetzt“, sagt

Mathiaschitz. Neben dem mehrstufigen

Bürgerbeteiligungsprozess rund um die

Neuerrichtung des Hallenbades, wurden die

Bevölkerung auch bei der Erstellung des

Leitbildes der Stadt, der Trassenführung der

Keltenstraße und der Neugestaltung des

Pfarrplatzes aktiv eingebunden.

Auf dem Weg zur klimaneutralen

Stadt

Der Klimawandel, ist die größte Herausforderung,

denen sich jede Kommune stellen

muss. In Klagenfurt wurde vor zwei Jahren

im Gemeindetrat die „Smart City Strategie“

beschlossen, die insgesamt 184 Maßnahmen

umfasst und das Ziel hat, die Treibhausgas-Emissionen

bis 2050 um 90% zu reduzieren.

Da die Sicherung des Lebensraum

und der Lebensqualität für künftige Generationen

im Mittelpunkt steht, findet diese

Strategie nicht nur in den Bereichen Mobilität

oder Stadtplanung, sondern in allen

Abteilungen des Magistrates ihren Niederschlag.

„Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen

kann nur gelingen, wenn

man im Bereich der Mobilität neue Anreize

schafft. Mit der Einführung der ersten

Zehn-Minuten-Buslinie zwischen Welzenegg

und dem Hauptbahnhof ist uns das

gelungen. Die Fahrgastzahlen belegen, dass

die Menschen gewillt sind auf die Öffis

umzusteigen, wenn attraktive Angebote

vorhanden sind“, sagt die Bürgermeisterin

und betont, dass das Liniennetz der neugegründeten

Klagenfurt Mobil GmbH in

den kommenden Jahren schrittweise ausgebaut

und auf emissionsneutrale Antriebsmöglichkeiten

umgestellt wird. Alleine in

Klagenfurt ist für die Umstellung mit

Kosten von rund 140 Millionen Euro zu

rechnen.

Innenstadt soll sichtbarer werden

Die Klagenfurter Innenstadt, mit seinen

zahlreichen Straßencafés, malerischen

Innenhöfen und vielen Veranstaltungen

bietet gerade in den Sommermonaten ein

einzigartiges Flair, das nicht nur touristisch,

sondern auch wirtschaftlich ein enormes

Entwicklungspotential hat. Die neugegründete

Klagenfurt Marketing GmbH wird

Klagenfurt im regionalen und überregionalen

Umfeld positionieren und das Geschäftsflächenmanagement

der Innenstadt optimieren.

Durch diese Marketingaktivitäten und

das heuer erstmals ausgetragenen „Klagenfurt

Festival“, an dem auch das Land und

der Tourismusverband beteiligt sind, wird

ein wichtiger Schritt zur Belebung des

Stadtzentrums gesetzt. |


30

advantage

Bezirk St. Veit/Glan

C Auf dem Dach des Zubaus beim Parkhaus 1

entsteht ein Solarkraftwerk.

D Hörzendorf in St. Veit entsteht die erste

Ganztagschule in Kärnten.

C E-Carsharing - 2019 wurden rund 8.000 Fahrten mit 70.000 Fahrkilometern absolviert.

A Wohnbauprojekt Gerichtsstraße.

Fotos: St. Veit/Glan

Stadtgemeinde St. Veit/Glan

St. Veit ist immer am Puls der Zeit. Die Herzogstadt St. Veit setzt

weiter auf Nachhaltigkeit und plant ehrgeizige Projekte für das

Jahr 2020. Ein ereignisreiches Jahr steht bevor.

Leben & Wohnen in der Herzogstadt

In diesem Jahr stehen viele neue Bauprojekte

am Plan. Ein neues Wohnbauprojekt

um 4,2 Millionen Euro entsteht in der

St. Veiter Innenstadt, in der Gerichtsstraße.

Seit Mitte 2019 sind hier 27 seniorengerechte,

barrierefreie Wohnungen zu je

50 Quadratmetern im Bau.

„Damit nutzen wir den früheren unbefestigten

Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur

Innenstadt optimal zur Weiterentwicklung

der Stadt aus“, skizziert Wohnbaureferent

Vzbgm. Martin Kulmer die Idee hinter

dem Vorhaben. „Wir setzen somit unseren

konsequenten Weg für die Schaffung von

leistbaren Wohnräumen nahe der

Innenstadt fort.“

St. Veit ist Vorreiter in Sachen Ökologie

und Nachhaltigkeit, erstmals kommt bei

diesem Objekt im mehrgeschossigen Wohnbau

eine Kombination einer Photovoltaik-

Anlage mit einer Wärmepumpe zum

Einsatz.

Bildungsoffensive – erste reine

Ganztagsschule Kärntens

In Hörzendorf in St. Veit entsteht die erste

reine Ganztagschule in Kärnten. Im Laufe

des Schuljahres 2020/21 übernehmen in

der neuen Volksschule Hörzendorf beim

Bewegungskindergarten die Lehrer und

Kinder das Kommando über das brandneue

Schulgebäude. 4,1 Millionen Euro

fließen in Kärntens erste Schule, die

ausschließlich als reine Ganztagsschule

ohne andere Klassenformen geführt wird.

Vizebürgermeister Kulmer: „Die Schulen

sind gerade in kleinen Orten ein wesentlicher

integrativer Bestandteil des Dorflebens.

Gleichzeitig investieren wir in

unsere Kinder, in unsere Zukunft.“

Neues Photovoltaik-Kraftwerk und

St. Veiter Carsharing geht weiter

Seit 2015 betreibt die Stadtgemeinde

St. Veit/Glan erfolgreich ein E-Carsharing-

Projekt unter dem Titel „Stadtmobil –

St. Veit elektrisiert“. Aufgrund der großen

Nachfrage wird die Flotte im Jahr 2020

von fünf auf sechs E-Fahrzeugen erweitert.

St. Veit ist schon jetzt drittgrößter kommunaler

Carsharing-Anbieter abseits der österreichischen

Landeshauptstädte. „2015 sind

wir beim Start des E-Carsharing-Projekts

noch belächelt worden. Viele haben angezweifelt,

dass dieses Angebot überhaupt

angenommen wird. Diese Stimmen sind

verstummt. Allein 2019 wurden rund

8.000 Fahrten mit 70.000 Fahrkilometern

absolviert“, so Bürgermeister Gerhard

Mock. Auch investiert die Stadt auf dem

Dach des Zubaus beim Parkhaus 1 rund

200.000 Euro in ein Solarkraftwerk mit

einer Leistung von 130 kWpeak.

Zusammengerechnet können die St. Veiter

Solarkraftwerke rund 1500 Haushalte

ganzjährig mit Strom versorgen.

www.stveit.com

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Bezirk St. Veit/Glan

advantage

31

E Friesach fasziniert mit seinen mittelalterlichen Bauten.

C Jedes zweite Jahr ein Veranstaltungshighlight:

Das Spectaculum in Friesach. D In Friesach wird eine

neue Burg mit mittelalterlichen Methoden errichtet.

© Stadt Friesach

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Stadtgemeinde Friesach

Die Stadtgemeinde Friesach mit etwas weniger als 5.000

Einwohnern liegt im Metnitztal im Norden Kärntens,

ca. 3 km vor der Grenze zum Bundesland Steiermark.

Die ideale Lage an einer der Haupthandelsrouten

zwischen Wien und Venedig

nutzten die Salzburger Bischöfe für Mauteinnahmen

und bauten den Ort zur

Residenz aus, was sich im noch heute

prächtigen Ortsbild niederschlug. Als

älteste Stadt (805 Jahre) Kärntens fasziniert

Friesach sowohl Einheimische als auch

Gäste aus nah und fern durch seine drei

Burgen, mittelalterlichen Befestigungsanlagen

und einen mitteleuropaweit

einzigartig wasserführenden Stadtgraben.

Seit 2009 kann man außerdem auf der

Burgbaustelle, auf der ausschließlich mit

mittelalterlichen Methoden eine Burg

errichtet wird, Mittelalter live erleben.

Das Motto „Mittelalter“ prägt auch das

Spektakeldinner im historischen Getreidespeicher

mit einer Show mit Gauklern,

Feuerschluckern usw. und einem 5-gängigen

fürstlichen Gala-Dinner nach mittelalterlichen

Rezepten. Die ganze Stadt

taucht in das Mittelalter ein bei Österreichs

schönstem Mittelalterfest: Das Spectaculum,

das alle 2 Jahre (2021 wieder) Ende

Juli stattfindet. 12.000 Besucher/innen und

mehr werden von Edlen Damen, Musikern,

Blutrichtern und Magiern verzaubert.

Hier lassen Mitglieder des Vereins „Mittelalterliches

Friesach“ die Erstürmung der

Stadtmauer, Ritterspiele und Gaumenfreuden

aus dem 13. Jhd. wieder

auferstehen.

Überhaupt hat diese Stadt kulturell Einiges

zu bieten u.a. die Friesacher Burghofspiele

am Petersberg: Die größte Freiluft-Bühne

Kärntens.

Eine weitere Besonderheit ist „Friesach im

Wandel – Transition Town Friesach“. Das

ist eine Kulturwende- und Nachhaltigkeitsinitiative

von Bürger/innen. So haben

diese engagierten Friesacher/innen bereits

erfolgreich einen Kost-Nix-Laden, ein

„Essen retten & teilen Projekt“ und viele

Gärten quer durch die Stadt als „Dünger“

für die Gemeinschaft und die Umwelt

umgesetzt.

www.friesach.gv.at,

E: friesach@ktn.gde.at

Friesach: Kleine Stadt

mit großer Geschichte

Den Bogen vom Mittelalter

in die Zukunft spannen.

Die Schwerpunkte meiner Arbeit ergeben

sich aus unserem historischen Erbe: Den

Bogen vom Mittelalter in die Zukunft zu

spannen. Die Erhaltung der historischen

Substanz ist eine große finanzielle Bürde.

So wird zum Beispiel der Stadtgaben

derzeit mit erheblichem Aufwand

renoviert. Daneben möchte ich das große

Potenzial von Friesach heben, um für

Bürger/innen und Touristen extrem

attraktiv zu sein: Die gute Verkehrsanbindung

an die Schnellstraße und S-Bahn,

man lebt am Land und doch in einer

Stadt, es gibt viele Räume, die neu genutzt

werden könnten, der Stadtgraben soll ein

kommunikativer Sammelpunkt der

Erholung, der Hauptplatz ein reger Ort

der Begegnung und der Burgbau ein

magischer Anziehungspunkt sein.

Ihr Bürgermeister

Josef Kronlechner

Bürgermeister

Josef Kronlechner.

© Stadt Friesach


32

advantage

Bezirk St. Veit/Glan

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Liebenfels

Wanderwege

laden zu einem

Besuch.

Foto: MG Liebenfels

Wohnen, arbeiten

und Freizeit in der

Marktgemeinde

Liebenfels

Erholung und Natur im Herzen

Kärntens

Die Marktgemeinde Liebenfels ist ein

beliebter Wohnort im Bezirk St. Veit/

Glan in zentraler Lage zwischen St. Veit,

Klagenfurt und Feldkirchen, die in

wenigen Minuten zu erreichen sind.

Wohnen:

In Liebenfels stehen u.a. 250 Genossenschaftswohnungen

den Bürgerinnen und

Bürgern zur Verfügung. Im heurigen

Jahr werden weitere 20 Wohnungen

im Zentrum von Liebenfels bzw.

12 Reihenhäuser im Bereich Liebenfels-

Süd errichtet.

Arbeiten:

In den Gewerbeparks „Liebenfels Süd-

West“ und „Power Business Liebenfels“

stehen noch ca. 5ha Bauland-Gewerbegebiet“

und „Bauland- Industriegebiet“

voll aufgeschlossen u.a. ist eine

ÖBB-Verladestelle vorhanden, zum

Kauf bereit.

Freizeit:

Neben den vielen Wanderwegen laden

der Abenteuer-Wasser-Weg, der

Klettergarten, südlich der Ruine

Liebenfels und vieles mehr zu einem

Besuch – und die vielen hervorragenden

Gasthöfe zu einer Einkehr – ein.

E Weitensfeld ist ein besonders

idyllischer inmitten des Gurktales.

C Das Weitensfelder Kranzelreiten

zählt seit 2016 zum UNESCO Kulturerbe.

Marktgemeinde

Weitensfeld

UNESCO Kulturerbe

Kranzelreiten

Fotos: MG Weitensfeld

Die Marktgemeinde Weitensfeld liegt als

besonders idyllisches Fleckchen mit

unberührter Natur inmitten des Gurktales

und bietet ein großes Angebot an

verschiedenen Kulturgütern, Freizeiteinrichtungen,

Veranstaltungen und familienfreundlichen

Gaststätten. Wie wäre

es zum Beispiel mit einer kulturellen

Reise entlang des Zammelsberger

Dichtersteinhains? Die Freizeitmöglichkeiten

sind breit gefächert. Als besondere

brauchtümliche Attraktion ist das

Weitensfelder Kranzelreiten, welches seit

2016 zum UNESCO Kulturerbe gezählt

werden darf und weit über die Grenzen

hinaus bekannt ist. Weitensfeld lädt auch

noch mit weiteren Veranstaltungen wie

dem Gurktaler Speckkirchtag im Mai,

dem Zweinitzer Kugelschlagen am Ostermontag,

mit Volksfesten, Heimat- und

Liederabenden, Vorträgen, Konzerten,

dem Zammelsberger Treffen der Dichtersteingemeinschaft,

Patroziniums- und

Pfarrfesten zu einem vergnüglichen

Besuch.

Die Gemeinden

im Bezirk

St. Veit an der Glan

Stadtgemeinde Althofen

Marktgemeinde Brückl

Gemeinde Deutsch-Griffen

Marktgemeinde Eberstein

Gemeinde Frauenstein

Stadtgemeinde Friesach

Gemeinde Glödnitz

Marktgemeinde Gurk

Marktgemeinde Guttaring

Marktgemeinde Hüttenberg

Gemeinde Kappel am Krappfeld

Marktgemeinde Klein St. Paul

Marktgemeinde Liebenfels

Marktgemeinde Metnitz

Gemeinde Micheldorf

Gemeinde Mölbling

Gemeinde St. Georgen am Längsee

Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

Stadtgemeinde Straßburg

Marktgemeinde Weitensfeld

im Gurktal

www.liebenfels.at

www.weitensfeld.at


Gemeinde-Spezial | advantage

33

Licht schafft Raum

Durch die richtige

Straßenbeleuchtung

kann Kriminalität und

Vandalismus

vorgebeugt werden.

Foto: eww.at

Wir Menschen empfinden Licht – die richtige Dosis vorausgesetzt –

als angenehm und fühlen uns durch eine den Verhältnissen angepasste

Beleuchtung sicher. Deshalb spielt Licht bei der Gestaltung einer visuellen

Umgebung eine entscheidende Rolle. Die Firma eww Anlagentechnik sorgt

deshalb mit optimierter Technik für perfekte öffentliche Beleuchtung.

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Beleuchtung.

Licht ermöglicht Arbeit und Fortbewegung,

erst durch die Beleuchtung werden Umgebung,

Architektur, Menschen und Objekte

sichtbar. Über die bloße Erkennbarkeit hinaus

bestimmt Licht aber auch die Art und

Weise, in der eine Umgebung wahrgenommen

wird, beeinflusst das Wohlbefinden die

ästhetische Wirkung, die Stimmung und

Sicherheit eines Ortes. „Bei falscher Anwendung

kann der gegenteilige Effekt erzielt

werden – denken Sie an Blendung im Straßenverkehr

und die dadurch verursachten

Unfälle“, weiß Markus Ritter, Leiter Projektvertrieb

und zertifizierter Lichttechniker.

„Deshalb setzen wir auf langjährige Erfahrung

und arbeiten mit einem starken Netzwerk,

um alle Kundenbedürfnisse zu

erfüllen.“

Straßenbeleuchtung als

Optimierungsfalle

Das Thema Straßenbeleuchtung ist vielen

Gemeinden so aktuell wie noch nie. Die

meisten bestehenden Straßenbeleuchtungen

sind bereits bis zu 40 Jahre alt – Verkabelung,

Masten und Leuchten entsprechen daher oft

nicht mehr dem neuesten Stand der Technik

und einschlägigen Normen. „Gerade bei

Sanierungen werden Gemeinden oft nicht

richtig beraten“, sagt Geschäftsführer Fritz

Wilhelm. „In den meisten Fällen werden

lediglich Beleuchtungskörper getauscht. Um

diese Investition ohne zusätzliche Mehrkosten

zu refinanzieren, werden Anlagen

nicht richtig gedimmt und die ohnehin

schon schlechte Lichtqualität auf Kosten der

Energieeinsparung gefördert.“

Beleuchtung als Erlebnis

Ein wesentliches Augenmerk bei der

Beleuchtung einer Gemeinde sollte auf

den Aspekten Sicherheit, Funktionalität

und Betriebskosten liegen. Die heute am

Markt erhältliche hochwertige LED-

Technik erlaubt eine perfekte Ausleuchtung

mit geringsten Leistungen und Stromverbräuchen

– so wird nicht nur der

Stromverbrauch gesenkt, sondern gleichzeitig

die Sicherheit erhöht. Licht kann

aber nur dann zum Erlebnis werden und f

ür Sicherheit sorgen, wenn es richtig zum

Einsatz gebracht wird. Das bedeutet, es

dorthin zu lenken, wo wir es benötigen: Auf

die Straße. Durch gezielte und effiziente

Beleuchtung kann Licht zur Belebung von

Straßen, Plätzen und Gassen sowie zur situativen

Straßenbeleuchtung, Weihnachts- und

Sportstättenbeleuchtung eingesetztwerden

und damit einen wesentlichen Beitrag zur

Ortsbildgestaltung beitragen. Hier lohnt es

sich, gemeinsam mit Experten ein ganzheitliches

Straßenbeleuchtungskonzept zu

erstellen.

eww Anlagentechnik GmbH

www.eww.at


34 advantage Bezirk St. Veit/Glan

C Das Heinrich-Harrer- Museum ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und

Völkern. G Die Arbeit der Bergleute unter Tage wird den Besuchern im Schaubergwerk

in Knappenberg vermittelt. A Hüttenberg verbindet Lebensqualität mit einem vielseitigem

Kultur- und Vereinsleben. H Bürgermeister Josef Ofner. Fotos: © MG Hüttenberg

Marktgemeinde Hüttenberg

Eine Gemeinde voller Faszination

Die Entwicklung Hüttenbergs vom

geschichtsträchtigen Bergbauzentrum hin

zur Wohlfühlgemeinde mit zahlreichen

kulturellen und touristischen Impulsen

Bereits seit vorrömischer Zeit kam der

heutigen Marktgemeinde Hüttenberg

besondere Bedeutung, ob ihres geschätzten

norischen Eisens, dem „ferrum noricum“,

zu. Über viele Jahrhunderte, bis zur

Schließung des Bergbaus im Jahr 1978

wurde in Hüttenberg Eisenerz abgebaut

und die Gemeinde erlangte als größter

Mineralienfundort Europas und drittgrößter

der Welt Bekanntheit. Die imposante

Hochofenanlage in Heft und zahlreiche

montanhistorische Bauten in Knappenberg

und Lölling zeugen heute noch von dieser

ruhmreichen Zeit, die für das heutige

Kärnten von enormer wirtschaftlicher

Wichtigkeit war. Aber auch der berühmte

Bergsteiger, Forscher und Entdecker Prof.

Heinrich Harrer und dessen Freundschaft

zum Dalai Lama haben Hüttenberg in der

Vergangenheit in den medialen und

gesellschaftlichen Fokus gerückt.

Die anstrengende Arbeit der Bergleute

unter Tage können Besucher im Schaubergwerk

in Knappenberg, welches im

Originalzustand erhalten ist, auch heute

noch erleben und sich in Folge der

Faszination der über 200 ausgestellten

Mineralien hingeben. Mit dem angeschlossenen

Bergbau- und Puppenmuseum

werden zusätzlich Eindrücke aus dieser Zeit

vermittelt. „Alle drei Jahre können unsere

Besucher beim Hüttenberger Reiftanz – das

nächste Mal 2022 – direkt in die Bergbaukultur

eintauchen und den ältesten

Männerkettentanz Europas hautnah auf

sich wirken lassen“, erläutert Josef Ofner,

der der ehemaligen Bergbaugemeinde seit

2009 als Bürgermeister vorsteht. Das

Heinrich-Harrer-Museum mit über 4.500

Exponaten und dem angeschlossenen

Lingkor-Pilgerpfad gibt nicht nur über das

vielseitige Wirken von Hüttenbergs

berühmtesten Sohn Aufschluss, sondern

zeigt in eindrucksvoller Weise die Lebensgepflogenheiten

der Tibeter aber auch

vieler anderer Völker und Ethnien.

Mit der Schaffung von Infrastruktur im

touristischen und bildungstechnischen

Bereich erhält die Marktgemeinde aber

nicht nur zu bewahrendem Kulturgute

aufrecht, sondern erschließt auch neue

wirtschaftliche Perspektiven. Das Musikzentrum

in Knappenberg mit modernster

Seminarausstattung im musikalischen

Bereich, das Bildungsangebot des Tibetzentrums

und das JUFA-Hotel mit entsprechender

Bettenkapazität bilden das

Herzstück zur Stärkung des Seminartourismus

und sprechen viele neue Gästeschichten

an, die sich vom Kraftort Hüttenberg

mit seiner idyllischen Landschaft inspirieren

lassen.

„Hüttenberg ist eine Gemeinde, die von

besonderer Lebensqualität mit einem

vielseitigem Kultur- und Vereinsleben

geprägt ist und in der sich Gemeindebürger

und Gäste gleichermaßen wohlfühlen“,

sagt Bürgermeister Ofner. Hauptaugenmerk

legt er darauf, die notwendigen

Maßnahmen hinsichtlich der kommunalen

Herausforderungen zu setzen, um diese

Lebensqualität wie auch die Infrastruktur

zu halten sowie zu festigen und damit aus

Hüttenberg weiterhin starke Impulse

ausstrahlen zu lassen.

www.huettenberg.at

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Gemeinde-Spezial | advantage 35

——— I n t e r v i e w ———

mit Dr. Klaus Koban

Versicherungsschutz für Gemeinden

Spezielle Versicherungen bieten Gemeinden Schutz im Fall der Fälle.

Die Koban Group unter der Leitung von Dr. Klaus Koban entwickelt

maßgeschneiderte Lösungen für die Kommunen.

Foto: KobanGroup

Wann haben Sie sich auf

Versicherung für Gemeinden

spezialisiert?

Dr. Koban: Begonnen hat es im Jahr

2000, als wir beim Land Kärnten nach

einer erfolgten Risikoanalyse und Entwicklung

eines Deckungskonzeptes mit der

Umsetzung beauftragt wurden. In der Folge

haben wir uns auch durch unsere Expertise beim

Kärntner Gemeindebund einen Namen gemacht.

Warum haben Sie

dieses Gebiet gewählt?

Es ist eine bedeutende Nische im Rahmen unserer Tätigkeit

und erfordert sehr viel Spezialwissen. Durch die Fokussierung

haben wir auch eine entsprechende Reputation erlangt.

Wir bieten diese Leistungen gemeinsam mit Karl Heinz

Mörtl an, der mittlerweile Mitglied unserer Gruppe ist.

Wo liegen die größten Probleme

für die Gemeinden?

Die großen Probleme sind unter anderem in den Haftungen

der Gemeindeorgane zu suchen. Insbesondere Bürgermeistern

ist oft nicht bewusst, welche Haftungsthematiken auf

sie zukommen könnnen. Hier gilt es, mit Spezialexpertise

Lösungen zu präsentieren. Diese wurden im Laufe der letzten

Jahre ständig weiterentwickelt und angepasst.

In welchen Bereichen kann

eine Haftung schlagend werden?

Zivilrechtlich betrifft es primär Vorwürfe bei Sorgfaltsverstößen

im Zusammenhang mit der Hoheitsverwaltung oder

der Privatwirtschaftsverwaltung. So sieht im Rahmen der

Hoheitsverwaltung das Organhaftungsgesetz bei grober

Fahrlässigkeit Rückersatz-Forderungen vor. Wesentlich

schärfer ist die Haftung im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung

nach allgemein zivilrechtlichen Regeln. Hier

kann das Gemeindeorgan gegenüber dem Geschädigten

auch unmittelbar haften und zwar schon bei leichter

Fahrlässigkeit.

Wie können sich Gemeinden schützen?

Die ideale Lösung ist die Gemeindehaftpflichtversicherung.

Sie deckt gerechtfertigte

Schadenersatzansprüche ab und wehrt

ungerechtfertigte Schadenersatzansprüche

ab. Wichtig ist, dass auch das Amts- und

Organhaftungsrisiko mitversichert wird.

Welche weiteren Versicherungen

gibt es für Gemeinden?

Zum einen die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

Nicht nur in Österreich werden zunehmend kommunale

Amtsträger, leitende Bedienstete einer Gemeinde, aber auch

Verbände und Vereine für Pflichtverletzungen zur Haftung

herangezogen. Insbesondere wenn Gemeindeorgane

resultierend aus der Organtätigkeit externe Mandate übernehmen,

empfiehlt es sich, die Geschäftsführerhaftung des

Gemeindeoragnes mit einer D&O Versicherung abzusichern.

Über eine Gemeinde-Straf-Rechtsschutzversicherung

kann das strafrechtliche Risiko abgesichert werden. Wichtig

ist, dass auch das Ermittlungsverfahren und eine Deckung

für Verbrechensdelikte eingeschlossen werden. Achtung!

Amtsmissbrauch gilt als Verbrechen und ist von einer gewöhnlichen

Straf-Rechtsschutz-Versicherung nicht umfasst.

In welchen Fällen braucht man diese?

Eine strafrechtliche Anzeige stellt für Bürgermeister, Amtsleiter

und Gemeindebedienstete eine der wesentlichsten Bedrohungen

dar. Eine professionelle strafrechtliche Verteidigung

ab dem Ermittlungsverfahren ist mit hohen Kosten verbunden,

welche nur von einer auf Gemeinden optimal abgestimmten

Rechtsschutzversicherung übernommen werden.

Können Sie sagen, wie viele Fälle

Sie schon abgewickelt haben?

Im Rahmen von Beratungsaufträgen werden wir immer wieder

zu speziellen Fragen der Haftungen, bei Rechtsschutz-

Themen und im Bereich der Sachversicherung in Zusammenarbeit

mit dem Kärntner Gemeindebund von Gemeinden

kontaktiert. |


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GEMEINDE-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG

Versicherungsschutz für die Privatwirtschaftsverwaltung und die Hoheitsverwaltung der Gemeinde.

Der Deckungsumfang für Ihre Gemeinde umfasst unter anderem:

• 昀 exible Wahl der Versicherungssumme

• Folgeschäden aus Kanalgebrechen

• reine Vermögensschäden aus Vergabefehlern

• gemeindeeigene Kläranlagen versicherbar

• gemeindeeigene Alters- und P 昀 egeheime versicherbar

• freiwillige Feuerwehren, Bergeschäden an

fremden KFZ

• Gewährleistung/Garantie für Subunternehmer

• Umweltstörung und Umweltsanierungskosten

• Veranstaltungen

• usw.

VERMÖGENSSCHADEN-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG (D&O)

FÜR GEMEINDEORGANE

Weltweiter Versicherungsschutz für den Fall, dass versicherte Personen wegen einer bei Ausübung der

versicherten Tätigkeit begangenen P 昀 ichtverletzung für einen Vermögensschaden in Anspruch genommen

werden.

Versichert sind Haftp 昀 ichtansprüche für nach Vertragsbeginn begangene P 昀 ichtverletzungen, die

während der Dauer der Versicherung erstmals schri 昀 tich geltend gemacht werden.

Der Versicherungsschutz bezieht sich auf Tätigkeiten sowohl im Rahmen der Privatwirtschafts- als auch

der Hoheitsverwaltung.

Versicherte Personen sind:

• Bürgermeister

• Ortsvorsteher

• Amtsleiter

• Stadtamts- oder Magistratsdirektoren

• Mitglieder des Gemeindevorstandes, Stadtrates

oder Stadtsenates

• Mitglieder des Gemeinderates

• deren Stellvertreter

GEMEINDE-STRAFRECHTSSCHUTZVERSICHERUNG

Versicherungsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen bei Vorwurf der Verletzung von

Vorschriften des Straf- und Verwaltungsstrafrechts sowie bei Disziplinar- und Standesverfahren wegen

Handlungen und Unterlassungen im Zusammenhang mit dem Geschäftsgegenstand der Gemeinde.

Zu den versicherten Personen zählen zusätzlich sämtliche Gemeindebedienstete.

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DIE GEMEINDE-GENERALPOLIZZE

Die Gemeinde-Generalpolizze bietet eine Versicherungslösung für die österreichischen Gemeinden, bei

der Sicherheit, Service und persönliche Betreuung im Vordergrund stehen.

Die Gemeinde-Generalpolizze kann mit den folgenden Leistungen den gesamten Versicherungsbedarf

Ihrer Gemeinde bestmöglich abdecken:

Gebäudeversicherung - Feuer, Sturm, Leitungswasser, Glasbruch

Inventarversicherung - Feuer, Sturm, Leitungswasser, Glasbruch, Einbruchdiebstahl

Gemeindetechnik - Maschinenbruch, elektronische Geräte, Computer

Gemeinde-Haftp 昀 ichtversicherung - Haftp 昀 ichtversicherung für Sach- und Personenschaden

Kraftfahrzeuge - KFZ-Haftp 昀 icht, Kasko

Gemeinde-Strafrechtsschutz - Schutz im Strafverfahren, Durchsetzung von Ansprüchen

Zusatz-Pakete - “Extended Coverage”, “Allrisk”

EINE VERSICHERUNGSSUMME FÜR GEBÄUDE, EINRICHTUNG UND WAREN

Versichert sind sämtliche Gebäude, Gebäudeteile und deren Inhalt, die im Eigentum der Gemeinde

stehen.

GEBÄUDEVERSICHERUNG

Neubauten, Zubauten und Investitionen in Einrichtungen

bzw Infrastruktur sind automatisch ohne

Mehrprämie drei Jahre versichert.

UNTERVERSICHERUNGSVERZICHT

Eine etwaige Unterversicherung wird im Schadensfall

nicht eingewendet.

VERSICHERT SIND AUCH FREMDE SACHEN, zB:

• Sachen der Gemeindebediensteten sowie der

Funktionäre

• Sachen des Lehrpersonals

• Sachen der Kinder

(auch Musikinstrumente und Fahrräder) in

Schulen und Kindergärten

• Sachen der Badegäste

• persönliche Sachen von Heimbewohnern, Heilund

P 昀 egebehelfe

KFZ-PAKET

Versicherungsschutz für gemeindeeigene Kraftfahrzeuge und Anhänger inklusive Feuerwehr.

GEMEINDE-INFRASTRUKTURPAKET

Schaden an Außenanlagen und Infrastruktur aller Art im Eigentum der Gemeinde, wie

• Sirenen- und Bewässerungsanlagen

• Parkscheinautomaten

• Zutrittskontrolleinrichtungen wie Schrankenanlagen

• Radar- und Geschwindigkeitsmessgeräte

• Schaukasten, Plakatwände, Informationssysteme

• Denkmäler, Brunnen, Marterl

• Straßen- und Parkbeleuchtung,

Flutlichtanlagen

• Weihnachtsbeleuchtungen, Ampeln

• Schalt- und Verteilerkästen

• Kinder- und Sportplätze inklusive Anzeigetafeln

• Verkehrszeichen und Fahnenmasten

• Müllbehälter

• Einfriedungen und Stützmauern

• Markisen und Sonnensegel

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KOBAN SÜDVERS

KÄRNTEN UND OSTTIROL

STEIERMARK

BURGENLAND

SALZBURG

WIEN

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OBERÖSTERREICH

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Kompetenzzentrum für ö 昀 entliche Einrichtungen

Städte, Länder, Gemeinden

Risikomanagement

Schadensmanagement

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KOBAN SOLDORA GMBH - D&O; Vermögens- und Vertrauensschadenversicherung

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Träger des

Kärntner

Landeswappens

Mörtl Versicherungsmakler GmbH

10.-Oktober-Straße Schleppe-Platz 13/2 8

A-9020 Klagenfurt a. W.

Tel.: +43 (0) 463 508 06 0

Fax: +43 (0) 463 508 06 1...

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40

advantage

Bezirk St. Veit/Glan

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Marktgemeinde Eberstein

Erholung pur in der Natur! Wenn’s das

soll sein ... kommen Sie nach Eberstein!

Wandern und (e)Biken in Eberstein

Neben den zahlreichen Wanderwegen gibt es in Eberstein auch

eine eigene E-Bike Verleihstelle im Panoramadorf Saualpe.

E-Bike-Verleih und Reservierung (unter Voranmeldung):

T: +43 (0)4264-83210 / M: +43 (0)664-51 17 063 /

E: welcome@panoramadorf-saualpe.com

Familienschigebiet Steinerhütte / Saualpe

Hier können Sie zu familienfreundlichen Preisen Schifahren

oder Bergaufrodeln (Schlittentransport mit dem Lift).

Aufgrund des geringen Gefälles eignet sich das Schigebiet

bestens für Familien mit Kindern.

Volksliedhaus St. Oswald ob Eberstein

Die 1894 erbaute Volksschule – das heutige Volksliedhaus in

St. Oswald ob Eberstein ist Heimstätte für die Wegbereiter

des neuen Singens in Kärnten nach 1945. Infos sowie

Erstellung eines erlebnisreichen Tages: Stefanie Dörflinger

T: 0664-730 43 923

Sorglos Bauen und Wohnen im Görtschitztal

Die Grundstücke in Eberstein/St. Walburgen befinden sich in

einer ruhigen und idyllischen Wohngegend mit unmittelbarem

Naherholungsgebiet. Kindergarten, Volksschule und Einkaufsmöglichkeiten

sind bequem zu erreichen. Baugrundpreis inkl.

Aufschließung um € 35,-/m². Infos im Marktgemeindeamt,

T: 04264/8168!

Wallfahrtskirche Hochfeistritz

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche zu „Unserer Lieben Frau in

der F(e)ichten in Hochfeistritz ist wohl eine der schönsten der

Kirchen Kärntens und einen Besuch wert. Führungen (nach

Voranmeldung): im Gasthaus Leikam, T: 04264/828.

www.eberstein.at

Eberstein – Erholung in der Natur.

© Marktgemeinde Eberstein

Marktgemeinde Klein St. Paul

Vielfalt und Abwechslung für Jung und Alt

Unser familienfreundliches

Klein St. Paul

Die Zukunft liegt uns am

Herzen. Gesorgt ist von

ganzjähriger Kinderbetreuung

bis hin zur Betreuung

unserer Senioren in

altersgerechten Wohnungen.

Unsere Kultur- und

Sportvereine decken auch

das Freizeitangebot ab.

Gepflegte Wanderwege

und gastronomische

Highlights bieten allen

Besuchern von Klein St.

Paul erlebnisreiche Tage.

So ist Klein St. Paul für

alle Bürger ein liebensund

lebenswerter Ort.

Terrassenbad

Die solarbeheizte

Bade anlage mitten im

Grünen garantiert ein Badevergnügen der besonderen Art.

Ruhe und Entspannung gewinnen in unserer schnelllebigen

Zeit immer mehr an Bedeutung. Aber auch für Fun und Spaß

ist gesorgt. Die Wasserrutsche mit über 50 m Länge und der

neue Kleinkinderbereich lässt die Herzen der Jugend höher

schlagen. Diese moderne Badeanlage bleibt somit eine der

attraktivsten Anlagen im Bezirk trotz der sehr moderaten

Eintrittspreise. Empfehlenswert sind auch die Gaumenfreuden

und coolen Getränke im Badebuffet.

www.klein-st-paul.gv.at

Ein Highlight für die Jugend ist die Wasserrutsche mit

über 50 m Länge. © Marktgemeinde Klein St. Paul

—————————————

„Klein St. Paul ist ein Ort,

wo sich alle wohlfühlen

sollen. Deshalb ist uns

Familienfreundlichkeit

genau so wichtig wie die

beste Betreuung für unsere

älteren Mitbürger und

Angebote für die Jugend.“

Bürgermeisterin

Gabi Dörflinger

—————————————


Gemeinde-Spezial | advantage 41

Einsteigen

und Aufsteigen

in Wietersdorf

Alpacem mit seinen regionalen Unternehmen bietet

jungen Menschen der Gemeinden des Görtschitztals

und darüber hinaus die beste Ausbildung und

Aufstiegschancen sowohl in der Region als auch in den

internationalen Niederlassungen des Konzerns.

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Eine Lehrlingsausbildung bei w&p ist die Basis für eine erfolgreiche

Karriere. Foto: Armin Russold

Die Bedeutung der Ausbildung in

technischen Lehrberufen ist in den

vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Lehre mit Matura wird gern angenommen

und die Meisterprüfung ist dem akademischen

Bachelor nun gleichgestellt. w&p

Zement, Teil der Alpacem Unternehmensgruppe,

nimmt am Standort Wietersdorf in

diesem Jahr wieder mehrere Lehrlinge in

folgenden technischen Berufsfeldern auf:

• Maschinenbautechnik

• Elektro- und Betriebstechnik mit den

Bereichen Anlagen- und Betriebstechnik

sowie Automatisierungs- und

Prozessleittechnik

• Labortechnik Chemie

Chemieverfahrenstechnik (Doppellehre)

• Transportbetontechnik

In diesem Jahr kooperiert

das Unternehmen bei der

Lehrlingsausbildung erstmals

mit der Kelag. Die

Berufsbilder der industriellen

Anwendungen sind

ähnlich und die Alpacem-Lehrlinge

finden in

der Kelag-Lehrwerkstätte

die idealen Bedingungen

für ihre praktische Ausbildung,

die sie bei w&p

anschließend vertiefen und

perfektionieren können.

Auch am Standort Wietersdorf

hat sich einiges für

die Lehrlinge getan. Junge

und engagierte Lehrlingsausbildner

betreuen die

Jugendlichen und gehen

auf deren Interessen und Bedürfnisse ein.

Sie vermitteln ihnen alle notwendigen

Grundlagen vom Handwerk bis hin zu den

aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung

und begleiten sie dabei, um das

Gelernte erfolgreich umsetzen zu können.

Aufstiegschancen

Die Lehre bei w&p Zement bildet die ideale

Basis für eine erfolgreiche Karriere, denn

Aufstiegschancen bieten sich den jungen

Menschen in vielen Bereichen. Christian

Schellander hat 1995 eine Lehre als

Betriebselektriker begonnen und leitet heute

in Wietersdorf den gesamten Bereich Elektrobetriebs-,

Mess- und Regeltechnik. „Die

ständig wechselnden Herausforderungen

machen diesen Beruf so interessant“, sagt er.

„Permanente Weiterbildung ist nötig, weil

sich Technologien laufend verändern.“

Auch der Leiter der mechanischen Werkstätte,

Mike Giermair, fing einst als Lehrling

an. „Wer ehrgeizig und verlässlich ist, hat

bei w&p, aber auch in anderen Unternehmen

viele Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß er

aus eigener Erfahrung. Ihm gefallen vor

allem die abwechslungsreiche Arbeit und das

familiäre Klima im Betrieb.

Dass Arbeitsplätze bei w&p Zement sehr

begehrt sind, zeigt auch die hohe Betriebszugehörigkeitsrate

und die geringe Fluktuation

an Arbeitskräften. Die Menschen der

Region schätzen die Möglichkeit, in unmittelbarer

Nähe in unterschiedlichen Qualifikationsbereichen

arbeiten zu können und

nicht pendeln zu müssen.

Schnupperlehre

Wer sich sicher sein möchte, dass eines der

Berufsfelder, in denen w&p Zement Lehrlingsausbildung

anbietet, das Richtige für

ihn oder sie ist, kann bei einer berufspraktischen

Schnupperlehre und einem Eignungstest

seine Talente und Stärken ergründen.

www.wietersdorfer.com

Info

Karrieren mit Lehre

w&p Zement,

ein Unternehmen von Alpacem

Wietersdorf 1, 9373 Klein St. Paul

Bewerbungen

w&p Zement GmbH,

z.H. Personalabteilung

Ferdinand-Jergitsch-Straße 15,

9020 Klagenfurt

E-Mail: personal@wietersdorfer.com


42

advantage

Bezirk St. Veit/Glan

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Metnitz zählt zu den waldreichsten Gemeinden Kärntens.

Foto: Erwin Kahl

Marktgemeinde Metnitz

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Die Marktgemeinde Metnitz ist mit 223 km² Fläche eine der

größten Gemeinden Kärntens und zählt auch zu den Waldreichsten.

Wald und Wild spielen hier eine wesentliche Rolle.

Das ausgedehnte Tal bietet Wanderern die Möglichkeit, auf

markierten Wanderwegen die Natur zu erforschen. Einheimischen

und Gästen stehen an Freizeitangeboten ein Naturbadeteich,

Tennis-, Sport- und Spielplätze zur Verfügung. Reiten,

Jagd- und Fischereimöglichkeiten runden das Angebot ab. Das

Erholungsgebiet Metnitz bietet für den Kunstliebhaber eine

Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Eine Besonderheit stellt das

„Metnitzer Totentanzspiel“ dar, das alle 4 Jahre aufgeführt

wird. Das Motto unserer Wald- und Wildregion lautet

„Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unseres Lebens- und

Wirtschaftsraumes“! In einer Randregion ist es wichtig,

Maßnahmen gegen die Abwanderung zu treffen. Dem

Vereinsleben kommt hier große Bedeutung zu. Vereine wie die

Schützenmusik und Schützengarde in historischer Uniform,

Gesangsvereine sowie die Landjugendgruppe pflegen das

traditionelle Brauchtum. Die Kameradschaft in den Vereinen

bindet viele Jugendliche an unserer Gemeinde, die deshalb

lieber pendeln als wegzuziehen.

Da die Mitgliederzahl vor allem bei der Schützenmusik stark

gestiegen ist, platzte das bestehende Probelokal bei Gesamtproben

aus allen Nähten. Unterstützt mit EU-Geldern aus den

Fördermitteln der LEADER, konnte die Marktgemeinde

Metnitz den Zubau des Vereinshauses realisieren und so einen

wichtigen Beitrag zur Vereinsgemeinschaft zu leisten. Dadurch

verfügt die Musikschule Metnitz über zusätzliche Unterrichtsräume

und kann kleinere Vorspielstunden veranstalten. Ein

wichtiger Schritt, um nachhaltig die Lebensqualität und den

Zusammenhalt der Bevölkerung im ländlichen Raum zu

stärken.

www.metnitz.gv.at

Der Stadtbaum als

natürliches Hitzeschild

Baumpflege Matzer hilft

bei der Baumauswahl.

2019 war es wirklich „hot in the city“ und allen Prognosen

zufolge wird es auch so bleiben. Die Städte lechzen nach

Kühlung. Bäume sind dabei eine natürliche Hilfe. Sie sorgen

für Schattenflächen und Luftver besserung vor allem dort, wo

es viele versiegelte Flächen gibt. Allerdings leiden unsere alt

bekannten Stadtbäume wie Linden, Kastanien und Ahorn

unter dem Klimawandel. Vor allem die Trockenheit macht

ihnen zu schaffen, da Wasser durch versiegelte Flächen an sich

schon schwer die Wurzeln erreicht. Dies fördert zudem

Pilz- und Schädlingsbefall.

Umso wichtiger ist deshalb die richtige Auswahl der zu

pflanzenden Bäume,“ erklärt der Baumpflegeprofi Willi

Matzer. Denn nicht jeder Baum ist für jeden Standort geeignet.

Wie viel Platz hat später die Krone? Darf der Baum Früchte

tragen? Verträgt er Trockenheit? Kommt er mit Streusalz in

Berührung? Diese Fragen sollte man sich vor der Pflanzung

stellen. Nicht vergessen darf man zudem, dass sich durch die

richtige Baumauswahl auch die Kosten für künftige Pflegemaßnahmen

verringern. |

Kontakt

Dazu berät Sie Willi Matzer unter

0664 / 40 82 827 sehr gerne!

www.baumpflege-matzer.at

Fotos: Priva

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Bezirk Spittal/Drau advantage 43

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Marktgemeinde Steinfeld

Steinfeld ist attraktiv für Unternehmer und Familien.

Bürgermeister Ewald Tschabitscher.

© Marktgemeinde Steinfeld

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Die Marktgemeinde Steinfeld im Oberen

Drautal legt seit 20 Jahren ihre Schwerpunkte

insbesondere auf die wirtschaftliche,

soziale und kulturelle Entwicklung.

2003 begann die Entwicklung und

Verwertung des ehemaligen Firmenareals

der AVE-Möbelfabrik. Gemeinsam mit

heimischen Unternehmern gelang es, den

Wirtschaftsstandort Steinfeld zu beleben

und aufzubauen. 2019 wählte das

Familienunternehmen Gebrüder Theurl

Holz GmbH aus Assling in Osttirol

Steinfeld als neuen Produktionsstandort für

das Hightech-Produkt CLT-PLUS. In der

ersten Ausbaustufe werden bis zu 100

Mitarbeiter beschäftigt. Mit dieser

Ansiedelung und mit den bestehenden

hervorragenden Handwerksbetrieben kann

sich Steinfeld wie auch das gesamte Obere

Drautal als starker Wirtschaftsstandort

etablieren und präsentieren.

Die Schaffung von Rahmenbedingungen

für eine positive wirtschaftliche Entwicklung

ist eine wichtige Aufgabe der

Gemeinde. Dadurch gelingt es, im

peripheren Raum, hochqualifizierte

Arbeitsplätze zu schaffen und der Abwanderung

und dem Brain-Drain entgegenzuwirken.

Ein wichtiger Standortfaktor ist

hierbei seit jeher die qualitätsvolle und

umfassende Kinderbetreuung. Als eine der

wenigen Gemeinde im Oberen Drautal

bietet Steinfeld einen Ganztageskindergarten

an. Mit der Kindernest GmbH wurde

ein kompetenter Partner in der Kleinkindbetreuung

gefunden. Im Nahbereich der

Volksschule wird eine Kindertagesstätte für

die Ein- bis Dreijährigen errichtet. Beim

Gebäude selbst wird der Rohstoff Holz in

den Mittelpunkt gestellt. Heimische

Holzbauer können so zeigen, wie vielfältig

der Rohstoff Holz und vor allem ihr

Handwerk ist. Neben Volksschule mit

Nachmittagsbetreuung und Tagesstätte vier

Jahreszeiten zählt auch das Altenwohnheim

zu den sozialen Einrichtungen in der

Kommune.

—————————————

„Die Schaffung von

Rahmenbedingungen für

eine positive wirtschaftliche

Entwicklung ist eine wichtige

Aufgabe der Gemeinde.“

Bürgermeister Ewald Tschabitscher

—————————————

Kernthema für die positive Entwicklung

einer Gemeinde ist die Möglichkeit, Wohnraum

und Bauland anzubieten. Derzeit

werden gemeinsam mit Raumordnungsspezialisten,

Architekten und BürgerInnen

in einem bisher einzigartigen partizipativen

Verfahren Planungen für ein Baulandmodell

für eine 2,3 Hektar große Fläche in

bester infrastruktureller Lage erarbeitet.

Das Baulandmodell vereint die Bedürfnisse

von Dienstleistern, die sich entlang der

alten Bundesstraße ansiedeln können, von

Jungfamilien, die ihren Wohntraum im

Einfamilienhaus realisieren wollen bis hin

zu SeniorInnen, die als Alterswohnsitz

kleine Eigentumswohnungen bevorzugen.

Für das gemeinschaftliche Leben in einer

Gemeinde ist vor allem das Kultur- und

Vereinsleben ausschlaggebend, welches

durch die Freiwilligkeit der Bürger geprägt

ist. In Steinfeld sind insgesamt 34 Vereine

mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen

tätig. Zum kulturellen Höhepunkt zählen

die jährlich stattfinden Steinfelder

Kulturtage, die heuer ihr 50-jähriges

Jubiläum feierten. Die Gemeinde

organisiert dabei gemeinsam mit den

ortsansässigen Vereinen ein abwechslungsreiches

Kulturprogramm, welches weit über

die Ortsgrenzen hinaus Anklang findet.

All diese Schwerpunkte sind notwendig,

um als Gemeinde als Ganzes zu funktionieren.

Im Mittelpunkt stehen immer die

BürgerInnen mit ihren Ansprüchen.

Um als Gemeinde zukunftsfit zu sein, sind

beste Rahmenbedingungen und eine

zeitgemäße Infrastruktur sowohl für

Unternehmer als auch für die Bevölkerung

gleichermaßen wichtig. Steinfeld setzt

Schwerpunkte in allen Bereichen.

www.steinfeld.gv.at


44

advantage

Bezirk Spittal/Drau

A Die Gemeinde Malta bietet eine

überaus hohe Lebensqualität.

D Der wiederbelebte „Alte Pfarrhof“.

© Gemeinde Malta

Gemeinde Malta

„Damit der Ort lebenswert bleibt“ – Ortskernbelebung in der Gemeinde.

Was können ländliche Gemeinden tun, um

Abwanderung und Bevölkerungsrückgang

zu stoppen? Diese Frage stellen sich wohl

die meisten Gemeinden im Oberkärntner

Raum. Die Gemeinde Malta versucht mit

verschiedenen Maßnahmen den Bevölkerungsstand

zu halten.

In den vergangenen zehn Jahren konnte die

Gemeindeinfrastruktur nachhaltig verbessert

werden. So entstand z.B. im Ortsteil

Fischertratten – gemeinsam mit der Nachbargemeinde

Gmünd – ein Kindergartenzentrum

für bis zu 150 Kinder und einem

umfassenden Betreuungsangebot.

Des Weiteren wurde die Volksschule

renoviert und der Festsaal neu gebaut.

Bauland modelle ermöglichen vor allem

jungen Familien ein Eigenheim zu relativ

günstigen Bedingungen errichten zu

können.

Zudem wurde ein 13,5 Kilometer langer

Radweg entlang des Maltaflusses gebaut.

Dieser idyllische Freizeitweg wird sowohl

von Gästen aber auch von der einheimischen

Bevölkerung als Naherholungsraum

gerne und gut genutzt.

Allen Maßnahmen gingen Überlegungen

voraus, in wie weit sie den Bevölkerungsrückgang

und die Abwanderung stoppen

können und ob damit eine lebenswerte

Gemeinde für Jung und Alt erhalten

werden kann.

In letzter Zeit liegt ein Hauptaugenmerk

der Gemeindeentwicklung in der Stärkung

des Ortskerns. In diesem Zusammenhang

konnte 2019 der sogenannte „Alte

Pfarrhof“ – eines der ältesten Gebäude der

Gemeinde - renoviert werden. Mit Hilfe

von EU-Geldern aus dem Fördertopf

LEADER konnte dem weitgehend

leerstehenden Gebäude aus dem 17. Jahrhundert

wieder Leben eingehaucht werden.

Mit der Adaptierung der Räumlichkeiten,

Installation einer Biomasse-Heizung, Fenstertausch,

Dämmung der obersten Geschoßdecke

und Erneuerung der Sanitären

Anlagen wurde das Gebäude für heutige

Verwendungszwecke nutzbar gemacht. Es

beherbergt mittlerweile einen Frisörladen

mit zwei Mitarbeiterinnen, eine Kosmetike

rin, eine Fußpflegerin und eine Massörin.

Fünf junge Frauen beleben somit mit Ihren

Arbeitsplätzen bzw. Dienstleistungen im

Alten Pfarrhof das Ortszentrum.

Nicht weit vom Alten Pfarrhof konnte die

Gemeinde Malta vor einigen Jahren eine

Fläche von rund 3.500 m² erwerben. Auf

diesem Grundstück ist ein Wohnprojekt

mit betreutem Wohnen und Eigentumswohnungen

angedacht. Es wäre dies eine

—————————————

„Mit der Belebung des Ortskerns

und weiteren Maßnahmen

für junge Familien und ältere

Gemeindebürger versuchen

wir den Bevölkerungsrückgang

zu stoppen. –

Für ein lebenswertes

Maltatal!“

Bürgermeister Klaus Rüscher

—————————————

weitere Belebung des Ortskerns, da

Bäckerei, Kaufgeschäft, die Dienstleisterinnen

im Alten Pfarrhof, Kirche, Friedhof,

Volksschule und Festsaal zu Fuß in wenigen

Minuten erreichbar sind.

Am östlichen Eingang des Nationalpark

Hohe Tauern bietet die Gemeinde Malta

– nicht zuletzt durch die entstandenen und

geplanten Projekte – eine überaus hohe

Lebensqualität.

Vor allem für Menschen, die Natur, das

dörfliche Leben und Regionalität zu

schätzen wissen.

Weitere Informationen finden

Sie auch unter: www.malta.gv.at

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Gemeinde-Spezial | advantage 45

——— I n t e r v i e w ———

mit Ing. Dietmar Rossmann, Geschäftsführer des Biosphärenparks

Nockberge und Projektträger des Nockmobils

„Es ist ein Pilotmodell

für ganz Kärnten“

Fotos: Nockmobil

Wie unterscheidet sich das Nockmobil

von Angeboten anderer Gemeinden,

Stichwort: „Go-Mobil“?

Wir agieren nicht nur innerhalb einer Gemeinde,

sondern auch über die Gemeindegrenzen

hinweg. Wir, das sind der Biosphärenpark

Nockberge, die Touristische Mobilitätszentrale

Kärnten, die Tourismusregionen

Nockberge, Bad Kleinkirchheim und

Millstätter See mit den dazugehörigen

Tourismusverbänden und Gemeinden. Wir

haben das Angebot in Kooperation entwickelt

und finanzieren es gemeinsam.

Und wir kooperieren mit vier einheimischen

Verkehrsunternehmen.

Sie erhalten den vom

Fahrgast bezahlten Betrag und

eine Risikoab deckung aus den

Projektmitteln, bis sich das

System selbst trägt.

Wer kann das Nockmobil

in Anspruch nehmen?

Alle, Einheimische und

Urlauber gleichermaßen,

und für alle Zwecke. Ob

Frisörbesuch – einer

unserer Werbesprüche

heißt schließlich: Mit

Chauffeur zum Frisör

– oder beispielsweise

für Arztbesuche, Einkäufe,

zum Skifahren

etc. Es gibt keinerlei

Einschränkungen.

Ist es nicht eine

Konkurrenz

zum öffentlichen

Verkehr?

Nein, es ist eine

smart vernetzte

Ergänzung, und das ist uns ganz wichtig.

Wir wollen den öffentlichen Verkehr auf

keinen Fall schwächen. Das System ist so

konzipiert, dass das Nockmobil Strecken,

die der öffentliche Verkehr zur selben Zeit

bedient, nicht abdeckt. Als Beispiel: Sie

möchten von Millstatt nach Seeboden. Gibt

es in dieser Zeit eine Busverbindung, dann

enthält Ihre empfohlene individuelle Fahrtroute

diese Busverbindung und das Nockmobil

fährt Sie gegebenenfalls vom Haltepunkt

zur Bushaltestelle, wo Sie umsteigen

können.

Der hohe Zuspruch – über

15.000 Fahrgäste bereits im ersten

Jahr – ist schon beeindruckend

Und er zeigt, dass der Bedarf da ist. Das

haben viele Verantwortungsträger erkannt.

Nicht umsonst war es möglich, in nur

gut einem Jahr zahlreiche Gemeinderatsbeschlüsse

und Entscheidungen von Tourismusverbänden

zu erhalten. Das ist ein positives

Signal.

Das heißt, eine Weiterentwicklung

ist geplant?

Selbstverständlich. Wir haben gerade erst

angefangen. Dass es von Anfang an so ausgezeichnet

läuft, soll nicht heißen, dass wir

uns nun zurücklehnen. Einerseits sind Verbesserungen

immer notwendig und darüber

hinaus können weitere Gemeinden einsteigen.

Entsprechende Verhandlungen werden

bereits geführt. Das Modell ist so angelegt,

dass es einfach erweiterbar ist.

Glauben Sie, dass sich ein

solches System durchsetzt?

Es ist sicher das Modell der Zukunft. Und

es ist auch ein Pilotmodell, wie man den

Individualverkehr in ländlichen Regionen in

ganz Kärnten bis zu einem gewissen Grad

ersetzen kann. Darüber hinaus verliert das

Auto im urbanen Bereich seine Bedeutung.

So haben bereits 40 Prozent der 18- bis

45-Jährigen in Berlin keinen Führerschein

mehr, Tendenz steigend. Und nach der

Fertig stellung von Semmering- und Koralmtunnel

wird man mit dem Zug in zweieinhalb

Stunden von Wien in Klagenfurt

sein. Auf all das müssen wir uns vorbereiten.

Bahnhof-Shuttle Kärnten und das Nockmobil

sind eine Antwort darauf. |

Info

Per App oder Telefon

Gebucht wird telefonisch über ein Callcenter

(+43 123 500 444 24), per App oder online

über die Website (www.nockmobil.at). Es gibt

keinen Fahrplan, das Nockmobil kommt

während der Bedienzeiten, wenn man es

braucht. Man gibt Abholpunkt, Fahrtziel,

Uhrzeit sowie die Anzahl der Personen ein und

erhält seine individuelle Fahrtroute sowie den

zu zahlenden Tarif. Gebucht werden sollte

mindestens eine Stunde vor der gewünschten

Abfahrtszeit.

Der Tarif staffelt sich je nach Entfernung und

Anzahl der Personen, die befördert werden.

Ab 3,80 Euro pro Person (innerorts bis 5

Kilometer) kann man das Service nutzen, je

nach Entfernung erhöht sich das Fahrtgeld bis

maximal 15 Euro pro Person bis 20 Kilometer.

Gezahlt wird entweder direkt beim Fahrer

oder einmal im Monat über eine mobilCard

mittels Sepa-Lastschrift.

Betriebszeiten:

Sonntag bis Donnerstag: 8 bis 22 Uhr

Freitag, Samstag und vor Feiertagen:

8 bis 24 Uhr

www.nockmobil.at


46

advantage | Gemeinde-Spezial

Nockmobil

Smart vernetzt:

Mit dem Nockmobil

in die Zukunft

Die Region Nockberge zeigt vor, wie die Mobilität der Zukunft aussieht. Gemeinsam

haben acht Gemeinden sowie drei Tourismusregionen und deren Tourismusverbände

als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr das einzigartige Modell Nockmobil installiert.

„Pfeif aufs Auto“, sagen die Murmeltiere plakativ

auf dem Werbeträger für das Nockmobil.

Und das haben im ersten Jahr, in dem

das Nockmobil besteht, viele Urlauber und

Einheimische gemacht. 15.000 Fahrgäste

wurden in dieser Zeit mit dem neuen Service

befördert. „Das ist ein Riesenerfolg“,

freut sich Ing. Dietmar Rossmann, Geschäftsführer

des Biosphärenparks Nockberge und

Projektträger mit Sitz in Ebene Reichenau.

Er hat das Projekt initiiert und gemeinsam

mit Corinna Oberlerchner und dem Team

der Touristischen Mobilitätszentrale Kärnten

binnen eineinhalb Jahren umgesetzt.

Die Idee hatte Ing. Rossmann schon länger.

„Denn in unserer Region ist der öffentliche

Verkehr, abgesehen von den Schülertransporten,

nicht stark ausgebaut. Den Bedürfnissen

der örtlichen Bevölkerung und der

Touristen entspricht das Angebot kaum“,

erklärt er.

Ausgangspunkt war das Projekt „Bahnhof-

Shuttle Kärnten“, das von der Touristischen

Mobilitätszentrale, gegründet von mehreren

Tourismusregionen und in Kooperation mit


Gemeinde-Spezial | advantage 47

C Corinna Oberlerchner ist maßgeblich

in die Umsetzung des Projekts

Nockmobil eingebunden.

C Das Nockmobil bietet die Möglichkeit, die Nockregion

ohne eigenes Auto erforschen zu können.

B Regionale Verkehrsunternehmen

sind das Rückgrat des Nockmobils.

Fotos: Nockmobil / ANZEIGE

dem Land Kärnten und der Kärnten Werbung,

entwickelt wurde. Der „Bahnhof-

Shuttle“, schließt die Lücke, die „Last Mile“,

zwischen Bahnhof und Hotel. Er ist in Kärnten

nahezu lückenlos umgesetzt und soll

sicherstellen, dass man jederzeit ohne Auto

anreisen kann. Mittlerweile werden die

Strecken zwischen den Hauptreise-Bahnhöfen

und mehr als 4.500 Betrieben und

Ausflugszielen je nach Bedarf individuell

bedient. „Zu einem vernünftigen Preis“,

meint Rossmann, „der zwar über dem Verbundtarif

für den öffentlichen Verkehr, aber

in der Regel deutlich unter dem örtlichen

Taxitarif liegt.“ Dabei ist es den Tourismusbetrieben

überlassen, ob sie die Kosten übernehmen

oder dem Gast weiterverrechnen.

Einzigartig in Österreich

„Jetzt ist der Gast da, vielleicht in idyllischer

Abgeschiedenheit auf einem Bergbauernhof.

Was macht er, wenn er die Therme in Bad

Kleinkirchheim besuchen oder Orte der

Region kennenlernen möchte?“, fragte sich

Ing. Rossmann. „Wir brauchen ein flexibles

Mobilitätssystem vor Ort“, lautete die Antwort.

Nur auf diese Weise könne man die

Gäste von der ökologischen Anreise per

Bahn überzeugen. Daher musste dem ersten

Schritt der nächste folgen.

Und so entstand mit nur eineinhalb Jahren

Vorlaufzeit das Nockmobil, ein Anruf-Sammeltaxi,

das 365 Tage im Jahr im Einsatz

und in dieser Form einzigartig in Österreich

ist. Der Bedarf ist nicht nur in Reichenau

vorhanden, auch die umliegenden Gemeinden

Gnesau, Bad Kleinkirchheim, Feld am

See, Radenthein, Millstatt und Seeboden

waren sofort mit von der Partie. Das ist ein

Einzugsgebiet von rund 40.000 Einwohnern

und drei Tourismusregionen mit rund

2,5 Millionen Nächtigungen pro Jahr.

620 Haltepunkte

Derzeit gibt es mehr als 620 Haltepunkte, die

so konzipiert sind, dass kein Haus, Betrieb

oder Ausflugsziel mehr als 100 bis 200 Meter

davon entfernt ist. Der Fußmarsch hält sich

also in Grenzen. Für einen befristeten Zeitraum

können auch so genannte „virtuelle

Haltepunkte“ bei der Gemeinde angemeldet

werden. Beispielsweise, wenn jemand eine

Verletzung hat und zur Therapie muss, wird

er direkt von zu Hause abgeholt. Einwohner,

deren Mobilität eingeschränkt ist, können –

ab Pflegestufe 1, mit ärztlichem Attest oder

Behindertenausweis – auf Dauer einen Halte -

punkt vor ihrer Haustür beantragen.

Regionale Verkehrsunternehmen sind das

Rückgrat des Nockmobils. Für sie bietet

sich mit dem Nockmobil durch den Einsatz

modernster Routing- und Dispositionssoftware

im Hintergrund (in Kooperation mit

der ISTmobil GmbH) die Möglichkeit, eine

günstige und flexible Mobilität anzubieten

und dabei Arbeitsplätze und Einkommen zu

schaffen. Dadurch wird die regionale Wirtschaft

gestärkt und ländliche Regionen

gewinnen für die junge Generation stark an

Attraktivität.


48

advantage

Bezirk Spittal/Drau

Das Schloss Porcia gilt als kultureller Hotspot der Stadt.

Foto: Auer

Stadtgemeinde

Spittal an der Drau

Spittal ist eine Stadt im Aufbruch, die Schritt

für Schritt zukunftsweisende Projekte umsetzt.

Die Stadt Spittal an der Drau ist das Zentrum und

die Hauptstadt des zweitgrößten Bezirkes in

Österreich. Sie besticht durch hohe Lebensqualität

sowie umfangreiche Freizeit- und Bildungsangebote.

Durch ihre gute Verkehrslage, innovatives Wirtschaftsklima,

gute Infrastruktur und entsprechende

Förderungen ist die Lieserstadt auch ein attraktiver

Wirtschaftsstandort.

Stadtleben. Neu definiert.

Mit dem neu gestalteten Rathausplatz wurde die

Attraktivierung der Innenstadt gestartet. Der

Rathausmarkt war lange Jahre im Dornröschenschlaf,

nun wurde er wachgeküsst und entwickelt

sich immer mehr zu einem neuen Ort der Begegnung.

Die multifunktionale Gebäudenutzung des

neuen Rathausmarktes schafft hochwertige Flächen

für Handel und Dienstleistung in Kombination mit

Wohnungen in absolut bester Lage.

Verkehr. Neu definiert.

Für das Verkehrskonzept wurden unter Einbeziehung

der Bürgerinnen und Bürger mehrere Ziele

definiert, die nun Schritt für Schritt umgesetzt

werden. Einer der Schwerpunkte war die Änderung

des Mobilitätsverhaltens. Durch das verstärkte

Angebot alternativer Verkehrsmittel und baulicher

Maßnahmen soll der Anteil von Fuß-, Rad- und

öffentlichem Verkehr auf 40 Prozent des gesamten

Verkehrsaufkommens erhöht werden. Mit

attraktiven, geräumigen Gehsteigen zum Flanieren

und Orten, die zum Verweilen einladen sowie durch

sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger soll

die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Die

Verbesserung der Verkehrssicherheit ist ebenso ein

Ziel wie die Reduktion von Lärm und Schadstoffen.


Bezirk Spittal/Drau advantage 49

Stolz auf Spittal

Spittal als zertifizierte

familienfreundliche Gemeinde

deckt sämtliche Interessen

unserer Gesellschaft ab.

ANZEIGE

Zur Erreichung dieser Ziele sind als Maßnahmen

die Verkehrsberuhigung und Attraktivierung

des Hauptplatzes unter anderem

durch eine Gestaltung nach dem Prinzip einer

Begegnungszone. Weitere Maßnahmen sind

die Anpassung der Fahrbahnbreiten oder die

Umgestaltung des Burgplatzes als kleiner

Kreisverkehr.

Sicher mit dem Rad unterwegs

In diesem Zusammenhang ist eine zusätzliche

Erweiterung des innerstädtischen Radwegnetzes

angedacht. Zudem hat die Stadtgemeinde

Spittal mit der nun erfolgten Erweiterung des

Radwegnetzes einen ersten wichtigen Schritt

gesetzt, um die sichere Mobilität mit dem

Fahrrad in der Stadt sicherzustellen. Erste

Radwegnetz-Erweiterungen von der Peripherie

bis ins Stadtzentrum wurden bereits umgesetzt.

Kultureller Mittelpunkt

Die kulturellen und künstlerischen Aktivitäten

im Schloss Porcia, das zu den schönsten

Renaissancebauten im Alpenraum zählt,

unterstreichen die Rolle Spittals als kultureller

Mittelpunkt des Bezirkes. Das Schloss beherbergt

u. a. das Kulturamt, das Tourismusbüro,

ein Kartenbüro und das Museum für Volkskultur.

Die Komödienspiele Porcia zählen seit 1961

zu den Höhepunkten des Kärntner Theatersommers.

Infos zum Ensemble und zum aktuellen

Programm: www.ensemble-porcia.at

www.spittal-drau.at

E Eine zusätzliche

Erweiterung des

Radwegnetzes ist

angedacht.

Foto: eggspress

C Spittal ist das

pulsierende

Zentrum

Oberkärntens.

Foto: Auer

F Der Rathausplatz

wurde neu

gestaltet und

wach geküsst ...

Foto: eggspress

D ... und soll zu

einem Ort der

Begegnung

werden.

Rendering: gasparinmeier.

Als florierendes Zentrum des

zweitgrößten Bezirks Österreichs

verspricht die Stadt eine hohe

emotionale Lebensqualität durch

gesunde Luft, Natur, Seen, Berge,

Kultur, südliches Flair, sportliche

Erlebnisse und kulinarische Genüsse.

Spittal bietet verschiedene Bildungseinrichtungen,

Kinderbetreuungsmöglichkeiten, ein Bezirkskrankenhaus

und andere Gesundheits-, Pflege- und Sicherheitseinrichtungen,

Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Kulturangebote – die Komödienspiele

Porcia und die Galerie Porcia feiern heuer ihr 60- bzw.

40-jähriges Bestehen –, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr.

Man spürt die Aufbruchsstimmung in Spittal. In der Innenstadt

wurde bereits einiges bewegt und viele Projekte stehen in den

Startlöchern. So wurde der Rathausplatz als Startschuss für die

Innenstadt-Attraktivierung neu gestaltet, das Verkehrskonzept wird

schrittweise umgesetzt und das Jahrhundertprojekt Kanal- und

Wasserbau wird fortgesetzt. Heuer dürfen wir die zweite Baustufe

des Rathausmarktes eröffnen und bei gleich mehreren Projekten

entstehen 400 neue Wohnungen in unserer Innenstadt – denn

Menschen machen Städte.

Vor kurzem starteten wir außerdem mit dem Umbau der Volksschule

Ost zu einem Bildungszentrum. So können wir auch in Zukunft

optimale Rahmenbedingungen für die Ausbildung unserer Kinder

gewährleisten und erweitern mit dem Projekt auch das Angebot der

Bildungsstadt Spittal, die mit den Kindergärten, Volksschulen,

mittleren und höheren Schulen, der Fachhochschule und weiteren

Einrichtungen ein umfangreiches Bildungsspektrum bietet.

Erfreulicherweise haben auch die Bauarbeiten für den langersehnten

Radweg durch die Lieserschlucht begonnen. Viele haben nicht mehr

an dieses seit Jahrzehnten diskutierte Projekt geglaubt. Doch man

sieht, was möglich ist, wenn das Land und die Radweg-Gemeinden

an einem Strang ziehen.

Stolz können wir auch auf unsere Unternehmen sein, die Arbeitsplätze

schaffen und erhalten. Aber auch auf die Vereine mit seinen

Mitgliedern, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz unser Kultur-,

Sport- und Gesellschaftsleben bereichern. Nicht zu vergessen unsere

Einsatzorganisationen, die stets schnell und unbürokratisch für die

Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Mit dem Zu- und Umbau des

Krankenhauses Spittal können wir außerdem die Gesundheitsversorgung

für die Oberkärntner Bevölkerung langfristig sichern.

Wir Spittaler können zu Recht stolz sein auf die vielen Möglichkeiten,

die unsere Stadt bietet. All jene, die Spittal noch nicht

besucht haben, lade ich ein, sich davon persönlich zu überzeugen.

Herzlichst Ihr

Bürgermeister Gerhard Pirih

Bürgermeister Gerhard Pirih.

© Sissi Furgler Fotografie


50

advantage

Bezirk Spittal/Drau

Fotos: Gemeinde Bad Kleinkirchheim (2x); Gert Perauer (1x)

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C Bad Kleinkirchheim zählt zu den führenden

Tourismusgemeinden Kärntens.

E Die Therme wurde zu einem attraktiven

Erlebnisbad ausgebaut.

G Bürgermeister KommR Matthias Krenn.

Gemeinde Bad Kleinkirchheim

In Bad Kleinkirchheim wurde in den letzten Jahren wieder

kräftig investiert. So wurde die Therme St. Kathrein zu einem

attraktiven Erlebnisbad für die ganze Familie umgebaut. Für

Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und der umliegenden

Nachbargemeinden wurden attraktive Saison- und Jahreskartenangebote

im Rahmen von sogenannten Bürgerkarten

aufgelegt, die sehr gut angenommen werden.

Mit der Errichtung des neuen Country Flow Trails – mit einer

Streckenlänge von über 15 km eine der längsten Europas –

zählt die Region Bad Kleinkirchheim zu den attraktivsten

Mountainbike Resorts Österreichs.

Investiert wird auch in den Aus-, Um- und Neubau von

Qualitätsbetten. Diese Investitionen werden sowohl von

heimischen Unternehmen als auch von externen Investoren,

wie Explorer Hotels oder COOEE getätigt. Damit werden

auch wieder die Investitionsmöglichkeiten in die notwendige

Erlebnisinfrastruktur gestärkt.

Zahlreiche Projekte der Gemeinde stehen auch demnächst vor

der Umsetzung. So wird die neue, moderne Anlage für Thermalwasseraufbereitung

fertig gestellt. Ein neuer Hochbehälter für

das Trinkwasser wird errichtet. Die Schutzbauten im Bereich

der Fließgewässer werden fortgesetzt. Der neue, erweiterte

Parkraum „Maibrunn“ im Ortszentrum Bach wird fertig gestellt

und laufend wird in die gemeindeeigenen Straßen investiert.

Für weitere Investitionen im sozialen Wohnbau sollen

schon demnächst die Voraussetzungen geschaffen werden.

Bad Kleinkirchheim zählt zu den wichtigsten und führenden

Tourismusgemeinden Kärntens. Diesen Status gilt es kontinuierlich

weiter zu entwickeln, um die interna tionale Wettbewerbsfähigkeit

weiter auszubauen. Gleichzeitig soll die

Gemeinde für die heimische Bevölkerung ein attraktiver

Lebensraum bleiben, um so der Abwanderung entgegen

zu wirken.

www.bad-kleinkirchheim.gv.at

Marktgemeinde Obervellach

Lebenswerter Ort im Herzen des Mölltales.

Die Marktgemeinde Obervellach ist der zentrale Ort im

mittleren Mölltal und bietet Einheimischen und Gästen

ein umfangreiches Kultur-, Sport- und Freizeitangebot.

Der Luft- und Schrothkurort, mit der „Original Schrothkur“,

ist außerdem seit 2005 Nationalparkgemeinde und eines von

sieben „Slow Food Villages“ weltweit!

Als wirtschaftliches Zentrum im Tal bietet die Gemeinde

umfangreiche Leistungen an und ist ein attraktiver Handelsplatz.

Aufgrund der sozialen, kulturellen und landschaftlichen

Voraussetzungen ist Obervellach besonders lebenswert.

Als Europagemeinde hat Obervellach acht Partnerstädte.

Seit 2004 ist Obervellach eine „Gesunde Gemeinde“. Es wird

nachhaltig im Bereich der Gesundheitsförderung auf regionaler

Ebene gearbeitet.

Obervellach, im Herzen des Mölltales, ist ein idealer Ausgangspunkt

für Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern sowie

zu den umliegenden Skigebieten. Ein besonderes Erlebnis ist

der durch Kunstbauten entlang der Felswände ausgebaute

Wanderweg durch die Groppensteinschlucht. Neben einem

umfangreichen Natur- und Aktivprogramm werden diverse

Sportmöglichkeiten zu Land und zu Wasser angeboten.

Im laufenden Schuljahr 2019/2020 wird das Volksschulgebäude

in Obervellach generalsaniert sowie durch Umund

Zubauten gemeinsam mit der Neuen Mittelschule

Obervellach um rund 3,1 Millionen Euro zum Bildungscampus

Obervellach entwickelt.

www.obervellach.gv.at

C Obervellach ist beliebter Ausgangspunkt

für Rad- und Mountainbike-Touren. Foto: Franz Gerdl

E Ein besonderes Erlebnis: Wanderweg durch

die Groppensteinschlucht. Foto: HT-NPR

G Die Volksschule wird zum Bildungscampus

Obervellach weiterentwickelt. Foto: MG Obervellach


Gemeinde-Spezial | advantage 51

Seppele als sicherer Arbeitgeber

Bereits seit 1929 schafft die Peter Seppele

Gesellschaft m.b.H. heimische Arbeitsplätze

und ist mittlerweile mit 3 Standorten in

Kärnten vertreten.

Der Kärntner Familienbetrieb mit Handschlagqualität wird

bereits in 3. Generation geführt. Umweltschutz, Tradition und

Qualität werden im Unternehmen neben den wichtigsten

Werten wie Vertrauen sowie Respekt groß geschrieben.

Ideen muss man immer als Erster haben, betont Peter Seppele

sen., darum ist Vorausdenken das A und O bei einem ständigen

Wandel der Bedürfnisse in der Gesellschaft. Aus diesem Grund

setzt das Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiter und bildet

auch selbst Lehrlinge in verschiedenen Bereichen seit 1973 aus.

Firmenstandort in Feistritz/Drau.

+43 4245 2352 0

» Abfallwirtschaft

» Brennstoffe

» Dämmstoffe

Unser

Team berät

Sie gerne!

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Bestellen Sie jetzt schnell und unkompliziert

passende Containergrößen für Ihre Entrümpelungs-

oder Räumungsaktionen!

In den 91 Jahren als verlässlichen Arbeitgeber hat sich das Unternehmen

immer wieder neu erfunden und stets weiterentwickelt.

Mittlerweile liegen die Haupttätigkeitsfelder neben der Abfallwirtschaft,

in den Bereichen Dämmstoffe sowie feste und flüssige

Brennstoffe. In allen Bereichen arbeitet das Unternehmen

ganz nach dem Motto „Rohstoffe wieder verwenden statt verschwenden“!

Als Kärntens größter privater Abfallentsorger möchte das Unternehmen

Seppele einerseits Ressourcen schonen und andererseits

die Abfalldeponierung sowie die Abfallverbrennung vermeiden.

Aufgrund dessen produziert Seppele seit über 20 Jahren sowohl

Holzpellets nach den höchsten Qualitätsstandards als auch einen

natureplus®-zertifizierten Zellulosedämmstoff aus sortenreinen

Tageszeitungen.

Peter Seppele Gesellschaft m.b.H.

Bahnhofstraße 79, 9710 Feistritz/Drau

T: +43 4245 2352 0, E: office@seppele.at

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Fotos: Peter Seppele Gesellschaft m.b.H.


52

advantage

Bezirk Spittal/Drau

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Die Künstlerstadt Gmünd lebt die Kunst. Foto: Gmünd

Zentrum des Tales.

Eine ganze Stadt lebt die Kunst.

Erleben Sie eine der lebendigsten und

vielfältigsten historischen Städte

Österreichs, wo sich Kunsterlebnis und

Naturschönheit auf das Beste zusammenfinden.

Gmünd in Kärnten setzt seit

Jahren erfolgreich auf Kunst und Kultur!

Ausstellungen, Museen, Künstlerateliers,

Galerien, Kunsthandwerkstätten und

Skulpturengärten laden zum Flanieren

in die reizvollen mittelalterlichen Gassen

und Plätze der Stadt ein. Kommen und

staunen Sie, Sie werden begeistert sein!

Highlights im Jahr 2020

April: Brasilianisches Kulturfestival

„Brazil meets Gmünd“

Mai: Eröffnung Sommerausstellung in

der Stadtturmgalerie mit „PABLO

PICASSO“ – einer der wohl berühmtesten

Künstler des 20. Jahrhunderts

August: Kunsthandwerksmarkt Gmünd

– über 100 Aussteller beleben den

Hauptplatz

Oktober: Gmünd LIVE –

10 Live Bands – 10 Lokale

Dezember: Advent in der Künstlerstadt

Gmünd – Kunst, Kulinarik, Geschenke

und Brauchtum

Ein Besuch im Porsche Automuseum,

im Pankratium Gmünd – „Haus des

Staunens“ und ein Rundgang durch

die historische Stadt runden das

Erlebnis ab.

Bürgermeister Manfred Fleißner.

Foto: Kleblach-Lind

Gemeinde

Kleblach-Lind

Kleblach-Lind liebensund

lebenswert gestalten

Die Gemeinde Kleblach-Lind plant

2020 folgende Vorhaben umzusetzen.

Die Standortverlegung der RAIBA

Lind ins Wallnerhaus ermöglicht die

Praxiserweiterung für unseren Arzt

Dr. Leitner. Gleichzeitig soll für die

Gemeinde ein barrierefreies Büro im

Erdgeschoss errichtet werden, wodurch

für bewegungseingeschränkte Personen

der Bürgerservice in der Gemeinde

leichter erreichbar und zugänglich wird.

Mit der Wegübernahme in Oberkleblach

ist auch eine umfangreiche

Sanierung der zukünftigen Gemeindestraße

geplant. Die Erweiterung der

Wasserversorgung stehen ebenso auf

der Agenda wie die Planung und

Vorbereitung für eine Sanierung und

den Umbau des Mehrzweckhauses mit

barrierefreiem Zugang, moderne

Küche und Garderobe.

Wir legen in der Gemeinde besondere

Sorgfalt in die optimale Ressourcennutzung,

um die Bereiche der

Gebührenhaushalte (Kanal, Wasser,

Müll, …) sparsamst zu bewirtschaften.

Trotz des geringen finanziellen

Spielraums wird laufend in die

Erhaltung und Verbesserung der

Infrastruktur unserer Gemeinde

investiert um sie für die BürgerInnen

weiterhin liebens- und lebenswert zu

gestalten.

Gemeinde

Baldramsdorf

Investitionen in Bildung

und Infrastruktur und ein

reges Vereinsleben

Südwestlich der Bezirksstadt Spittal,

am Fuße des Sportbergs Goldeck auf

560 m Seehöhe liegt Baldramsdorf,

eine ausgedehnte, ländlich geprägte

Gemeinde mit 38km² Fläche und

rund 1900 Einwohnern. Mit der

Eröffnung des neuen Dorfgemeinschaftshauses

im Jahr 2015 nach

einem großzügigen Umbau und nach

Schaffung von Parkflächen wurde das

Gemeindezentrum von Baldramsdorf

besonders aufgewertet. Bauliche

Vorhaben für 2020 und die folgenden

Jahre sind vor allem die Fortführung

von Regulierungsmaßnahmen und

Schutzwasserbauten an den Wildbächen

und an der Drau. Als Großprojekt

ist die Sanierung und der

Umbau der Volksschule, des Kindergartens

und Turnsaales mit ca. 4

Millionen Euro Gesamtkosten zu

einem Bildungszentrum vorgesehen.

Vereine wie die Faschingsgilde, die

Dorfgemeinschaft, die Trachtenkapelle,

das Kärntner Handwerksmuseum und

der Sportverein SV Baldramsdorf

prägen mit ihren zahlreichen Aktivitäten

das ganze Jahr über das kulturelle,

sportliche und gesellschaftliche Leben

der Gemeinde Baldramsdorf.

www.baldramsdorf.gv.at

Das neue Dorfgemeinschaftshauses

wurde 2015 eröffnet.

© Gemeinde Baldramsdorf

www. stadtgmuend.at

www.kleblach-lind.at


Bezirk Spittal/Drau advantage 53

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Gemeinde Mühldorf

Erwin Angerer, Bürgermeister,

fordert eine umfassende

Überarbeitung des neuen

Raumordnungs gesetzes.

„Das K-ROG 2020 ist ein massiver

Eingriff in die Autonomie der

Gemeinden und wurde ohne unsere

Einbindung erarbeitet“, kritisiert

Angerer. Er befürchtet auch massive

Rechtsstreitigkeiten und bezieht sich

dabei konkret auf die Bestimmung,

dass nicht genutztes Bauland in

Grünland rückgewidmet werden soll.

Das würde enorme Kosten verursachen,

weil die Grundeigentümer für den

dadurch entstehenden Wertverlust

entschädigt werden müssten. Bereits

errichtete und von den Gemeinden

finanzierte Infrastruktur werde nicht

mehr gebraucht, gibt er zu bedenken.

Darüber hinaus werde Gemeinden die

Möglichkeit genommen, strittige

Widmungen im Raumordnungsbeirat

zu handeln.

Für Bürgermeister Angerer wären diese

Neuregelungen eine weitere massive

Benachteiligung ländlicher Regionen,

weil mögliche Entwicklungen dadurch

eingeschränkt würden.

www.muehldorf-ktn.at

Bürgermeister Erwin Angerer

Foto: KK

Gemeinde

Flattach

125 Millionen Euro zum

Schutz der Menschen.

Die Hochwasserereignisse aus dem Jahr

1966 haben eine Spur der Verwüstung

durch das Mölltal gezogen. Diese

Ereignisse waren ausschlaggebend dafür,

dass sich 1968 die zwölf Mölltaler

Gemeinden von Heiligenblut bis Lurnfeld

zusammengetan und den Wasserverband

Mölltal gegründet haben, der

bis heute einzigartig in ganz Österreich

ist. Seit seiner Gründung wurden mehr

als 125 Millionen Euro in Maßnahmen

für die Sicherheit und zum Schutz vor

Naturkatastrophen investiert, und weit

mehr als 200 Projekte durch die Wildbach-

und Lawinenverbauung im

Mölltal umgesetzt.

Mit der Verbauung des „Fraganter

Baches“, mit der in den nächsten

Wochen begonnen wird, sind in unserer

Gemeinde über 90% aller Seitenbäche

verbaut und somit ein großer Schritt für

die Sicherheit der Bevölkerung getan.

Erst die letzten Ereignisse haben gezeigt,

welch große Wichtigkeit und hohen

Stellenwert diese Verbauungen haben.

Im April 2019 wurde im Kultursaal

Flattach das 50-jährige Bestehen des

Wasserverbandes Mölltal mit vielen

hochrangigen Gästen gefeiert. „Wir

sind sehr stolz, den Wasserverband

Mölltal zu haben. Hervorheben möchte

ich jedoch die gute Zusammenarbeit

mit der Wildbach- und Lawinenverbauung

Kärnten.“

www.flattach.gv.at

Wildbach- und Lawinenverbauung

zum Schutz der Bevölkerung.

Foto: Gemeinde Flattach

Die Gemeinden

im Bezirk

Spittal an der Drau

Gemeinde Bad Kleinkirchheim

Gemeinde Baldramsdorf

Gemeinde Berg im Drautal

Gemeinde Dellach im Drautal

Gemeinde Flattach

Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten

Marktgemeinde Greifenburg

Gemeinde Großkirchheim

Gemeinde Heiligenblut am

Großglockner

Gemeinde Irschen

Gemeinde Kleblach-Lind

Gemeinde Krems in Kärnten

Gemeinde Lendorf

Marktgemeinde Lurnfeld

Gemeinde Mallnitz

Gemeinde Malta

Marktgemeinde Millstatt

Gemeinde Mörtschach

Gemeinde Mühldorf

Marktgemeinde Oberdrauburg

Marktgemeinde Obervellach

Stadtgemeinde Radenthein

Gemeinde Rangersdorf

Gemeinde Reißeck

Marktgemeinde Rennweg

am Katschberg

Marktgemeinde Sachsenburg

Marktgemeinde Seeboden

Stadtgemeinde Spittal an der Drau

Gemeinde Stall

Marktgemeinde Steinfeld

Gemeinde Trebesing

Gemeinde Weißensee

Marktgemeinde Winklern


54

advantage | Gemeinde-Spezial

C Diebsbach Oktober 2019

B Schwierige Räumung aus Rückhaltesperren

Abfallwirtschaftlicher

Umgang mit Geschiebe

und Murmaterial

Gemeinden, Städte und Schutzwasserverbände sollten für den

Ernstfall rechtlich genehmigte Lager- und Deponieflächen vorhalten.

Den Gemeinden und Städten mit

Wildbach- und Lawineneinzugsgebieten

sowie Rutschungen fallen

als Folge der Erhaltungsverpflichtungen der

Schutzbauten, der verpflichtenden Einzugsgebietsbegehungen

und im Katastrophenfall

wichtige, herausfordernde Aufgaben zu.

Im nachfolgenden Beitrag soll die Ver wendung

und Verwertung von Sedimenten auszugsweise

und stark verkürzt dargestellt werden.

Sedimente sind Material aus natürlichen

Massenbewegungen, wie Geschiebe,

Murmaterial inkl. Wildholzanteil und Material

aus Rutschungen. Diese Sedimente, in

und außerhalb von Bachläufen, sind abhängig

von ihrer Verwendung und Verwertung

nach der Räumung ggf. abfallrechtlich zu

behandeln.

Räumungsverpflichtungen für Sedimente und

Unholz in Wildbächen und ganz speziell

hinter Geschieberückhaltesperren bestehen

andauernd. Im Zuge von Katastrophenereignissen

sind für die Gemeinden aber

auch für die betroffenen Grundbesitzerinnen

und Grundbesitzer die Räumungen in und

außerhalb der Bachbette eine wichtige Aufgabe,

da sie die sog. Sediment-bzw. Abfallbesitzerinnen

/Abfallbesitzer sind.

In Kärnten bestehen Geschieberückhalteräume

für ca. 3,5 Mio. m³ Sediment. Für

den Großteil davon sollten Verwendungsund

Verwertungswege rechtzeitig überlegt

und eingerichtet werden.

Um diesen Herausforderungen besser gewachsen

zu sein, wird die vorausschauende

Bereitstellung von Zwischenlager flächen und

Bodenaushubdeponien dringend empfohlen.

Für die Konzeption von sog. Sedimentund

Katastrophenmanagementplänen gibt es

derzeit Fördermöglichkeiten durch das

Öster reichische Programm für ländliche

Entwicklung 2014 – 2020 – „LE-Projektförderungen“.

Auszug aus dem betroffenen Kapitel:

Überbetriebliche Maßnahmen für die Be -

reiche Wald und Schutz vor Naturgefahren

(7.6.4: „Investitionen zur Wiederherstellung

von land- und forstwirtschaftlichen

Flächen (Produktionspotenzial)

nach Natur kata strophen sowie zur Schaffung

von Sedi mentationsflächen und Sedimentdeponien

– förderbar sind:

1. Investitionen zur Wiederherstellung

von land- und forstwirtschaftlichen

Flächen (Produktionspotenzial) nach

Naturkatastrophen und Deponierung

des Materials

2. Studien und Investitionen zur

Schaffung von Sedimentations flächen

und Se di ment deponien“


Gemeinde-Spezial | advantage 55

—————————————

„Die vorausschauende

Bereitstellung von

Bodenaushubdeponien und

Zwischenlagerplätzen ist für den

Katastrophenfall unabdingbar.“

Dipl.-Ing. Josef Brunner, Sektionsleiter

—————————————

trielle Anwendungen, Herstellung von Recycling-Baustoffen,

bei Untergrundverfüllung

oder Bodenrekultivierung/Bodenverbesserung

sowie bei Kompostierung. Nicht verunreinigtes

Sediment/Bodenaushubmaterial kann

direkt für Untergrundverfüllung oder zur

Bodenrekultivierung/Bodenverbesserung verwendet

werden, wie das Hinterfüllen von

Künetten und Baugruben, Geländeanpassungen

auf land- und forstwirtschaft lichen

Flächen etc. Wichtige Voraussetzungen dafür

sind jedoch die Eignung des Materials und

der ökologische und/oder technische Nutzen.

# Die Vorgaben der Deponieverordnung

sind für Sedimente die an Dritte (befugte

Abfallsammlerinnen /Abfallsammler oder –

behandlerinnen/behandler weitergegeben

werden, anzuwenden.

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband

hat das Regelblatt 305 herausgegeben,

welches dort bezogen werden kann. www.oewav.at/

Publikationen?current=382396&mode=form

Fotos: www.die-wilbach.at / ANZEIGE

Bei Sedimenten wird generell von Abfall

gesprochen, wenn es sich um eine Entledigungsabsicht

der Besitzerin/des Besitzers

handelt. Besitzerinnen/Besitzer sind die

Grundstückeigentümerinnen/Grundstückseigentümer

und die Räumungsverpflichteten

(Gemeinden/Städte).

Verwendungs- und Verwertungswege:

Voraussetzung ist immer, dass das Sedimentmaterial

die technische Eignung erfüllt sowie

die Grenzen der Verunreinigung und

Kontamination nicht überschreitet. Material

natürlicher Massenbewegungen gilt als

Bodenaushubmaterial, wenn der Anteil an

mineralischen, bodenfremden Bestandteilen

5 Vol% (z. B. Baurestmassen) und organisch,

bodenfremden Bestandteilen 1 Vol%

(z. B. Kunststoffe, Bauholz) nicht übersteigt.

Natürliche pflanzliche Bestandteile (insb.

Wildholz) sind davon nicht betroffen.

# Kein Abfall entsteht bei Verwertung im

eigenen Wirkungsbereich (keine Weitergabe

an Dritte), wie bei: – Wiedereinbringung

ins Gewässer, – Einbringung auf Flächen

im Roten Gefahrenzonenbereich, – Verwendung

der Sedimente für Maßnahmen

innerhalb eines genehmigten Projektes, –

eigener Verwendung/Eigenbedarf. Es darf

allerdings keine Verunreinigung oder Kontamination

vorliegen.

# Abfall entsteht durch die Entledigungsabsicht

z.B. bei Rohstoffgewinnung für indus -

Das Altlastensanierungsgesetz (ALSAG)

sieht für Sedimente eine generelle Ausnahme

von der Beitragspflicht vor.

Auszug aus dem ALSAG:

Von der Beitragspflicht ausgenommen ist

das Ablagern ... und das Befördern ... von

Abfällen, die nachweislich und unmittelbar

durch Katastrophenereignisse, insbesondere

durch Hochwasser, Erdrutsche, Vermurungen

und Lawinen, angefallen sind.

Der Nachweis ist durch eine Bestätigung

der Gemeinde, in der das Katastrophenereignis

stattgefunden hat, zu erbringen. Aus

der Bestätigung muss ersichtlich sein, dass

die Abfälle unmittelbar durch Katastrophenereignisse

angefallen sind. Sofern der Beitragsschuldner

nicht selbst Geschädigter

der Katastrophenereignisse ist, gilt die Beitragsfreiheit

nur dann, wenn der Abgabenvorteil

an den Geschädigten der Katastrophenereignisse

weitergegeben wird. Dies ist

vom Beitragsschuldner in geeigneter Weise

auf Rechnungen, Lieferscheinen oder Wiegezetteln

für seine Kunden ersichtlich zu

machen. Als Geschädigter im Sinne dieser

Bestimmung gilt derjenige, der die Kosten

der Behandlung zu tragen hat.

Zwischenlagerungen sind erst nach drei

Jahren ALSAG-pflichtig.

Um im Bedarfsfall rasch agieren zu können,

sind vorher die rechtlichen Sicherstellungen/

Genehmigungen von geeigneten Bodenaushubdeponien

und Zwischenlagerplätzen

unerlässlich. Die Verantwortung dafür liegt

bei den Gemeinden, Städten und Schutzwasserverbänden.

Natürlich müssen geeignete

Flächen gefunden und die Zustimmung

der Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer

eingeholt werden. Zudem bedarf es einer

grundsätzlichen Charakterisierung der Sedimente,

wie die Untersuchung auf mögliche

Verunreinigungen oder Kontaminationen.

Dies geschieht in einfachen Fällen durch die

Beurteilung von Expertinnen und Experten

mit visueller Prüfung und Bestätigung durch

eine Kommission. Meist sind zusätzlich chemische

Beprobungen notwendig.

Kleinmengenregelung: Nicht verunreinigtes

Bodenaushubmaterial von Kleinstbaustellen

oder kleinen Baustellen bis zu 2.000 t

(ca. 1.300 m³) müssen nicht chemisch untersucht

werden.

Forsttechnischer Dienst für Wildbachund

Lawinenverbauung, Sektion Kärnten

Meister Friedrich-Straße 2, 9500 Villach

T: 04242/30 25-0

sektion.kaernten@die-wildbach.at

www.die-wildbach.at


56

advantage

Stadt Villach

C Urban Gardening und grüne Oasen sorgen für ein Wohlfühlklima in der Villacher Innenstadt.

A Bürgermeister Günther Albel setzt in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit.

Fotos: © Oskar Höher, Karin Wernig, Stadt Villach

Nachhaltigkeit ist Villachs

grünes Bekenntnis

Die Hightech-Metropole Villach ist nachhaltig, Fair-Trade-Stadt

und setzt als e5-Gemeinde voll auf Grün - und zwar in allen

Lebensbereichen.

Es beginnt bei der Fernwärme, die mit

nachwachsenden Brennstoffen gefüttert

wird und weiteste Teile des Stadtgebietes

versorgt; Es zieht sich über die konsequenten

Investitionen in zeitgemäße Mobilität:

E-Bikes, E-Citybus, Car- und Bike-

Sharing, E-Roller und ausgezeichnete

Bedingungen zum Radfahren. Viele der

intelligenten Bauteile werden übrigens hier

in der Hightech-Metropole erforscht,

entwickelt und gefertigt. Internationale

Unternehmen wie Infineon sind wichtige

Arbeitgeber; Der Technologiepark und die

Fachhochschule setzen wichtige Impulse.

Villachs öffentliche Beleuchtung ist voll

auf LED umgestellt und kommt daher

mit möglichst wenig Energie aus.

Das Grün-Bekenntnis findet sich auch bei

der Unterstützung der regionalen Märkte.

Und es mündet in großflächige Photovoltaikanlagen

und Förderung umweltfreundlicher

Maßnahmen – gerade auch

im Privat bereich (Energieberatung…).

Aktiver Klimaschutz

Der Naturpark Dobratsch, der erste

Kärntens, ist grüne Lunge, Trinkwasserspeicher

und beliebtes Naherholungsgebiet.

Und dass in Villach Klimaschutz und

Umweltbewusstsein schon von Kindesbeinen

an großgeschrieben werden, beweisen

eigene Fairtrade-Klassen und ein Naturpark-Kindergarten.

Familienfreundlichkeit,

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind der

Stadt besonders wichtige Anliegen. Villach

war schon grün, als andere Städte noch an

Kompromisszielen tüftelten und erledigte

stets die Klimaschutz-Aufgaben konsequent.

Die Stadt unterstützt die internationalen

Bemühungen zur Erreichung der

Pariser Klimaschutzziele selbstverständlich

aktiv.

Villach lebt grün

Die Stadtverantwortlichen lassen sich

ständig neue Initiativen einfallen:

150.000 Mehrwegbecher für stadteigene

Veranstaltungen sorgen in Kooperation mit

dem umweltfreundlichen, zu mietenden

Geschirrmobil dafür, dass Plastik aus den

Festgeländen verschwindet. Auch beim

Villacher Kirchtag, dem größten Brauchtumsfest

Österreichs, sind die nachhaltigen

Trinkbecher bereits erfolgreich im Einsatz.

Über das gesamte städtische Tun stülpt sich

das Bekenntnis „Villach lebt Grün“. Es

zeigt, dass die Stadt die Lebensqualität der

Menschen, ihr Wohlergehen und Nachhaltigkeit

an oberste Stelle reiht. Nach und

nach wird die Innenstadt mit denkbar viel

Grün noch klimafreundlicher adaptiert:

Blumenbeete und- tröge, eine Wanderallee

auf dem Hauptplatz, begrünte Wartehäuschen-Dächer

und Tiefgarageneinfahrten

sowie viele Brunnen sorgen für ein

Wohlfühlklima im innerstädtischen Raum.

Neben etlichen attraktiven Parkanlagen

bietet Villach auch Urban Gardening an.

www.villach.at

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Bezirk Villach-Land advantage 57

C Unterstützt wird der Masterplan zur Weiterentwicklung des Siedlungskonzeptes

durch eine Maturaklasse einer Wiener HTL. Foto: MG Paternion

G 2019 wurde die Sanierung der Draubrücke in Feistritz/Drau gestartet

und wird Ende 2020 abgeschlossen sein. Foto: MG Paternion

A Bürgermeister Manuel Müller. Foto: Adrian Hipp

Marktgemeinde Paternion

Erholung pur zwischen Berg und Tal

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Unsere Gemeinde ermöglicht Gästen

und Einheimischen Entspannung beim

Wandern, Radfahren, Reiten und beim

Genießen. Direkt durch das Gemeindegebiet

führt der bekannte Drauradweg.

In Paternion sind einige Vorhaben auf

Schiene, über die ich Sie informieren darf.

Sanierung Draubrücke

Im Dezember 2019 wurde die langersehnte

Sanierung unserer Draubrücke in

Feistritz/Drau gestartet. Der Umbau wird

uns das gesamte Jahr begleiten und wird

Mitte Dezember 2020 abgeschlossen

werden. Die neue Brücke wird dann

auch mit einem zeitgemäßen Geh- und

Radweg ausgestattet. Dies gewährleistet

die sichere Anbindung an den Bahnhof

Feistritz/Drau.

Siedlungskonzept

Weiters arbeiten wir in diesem Jahr an

der Weiterentwicklung unseres Siedlungskonzeptes.

Hier haben wir einen Masterplan

erstellt, welcher von einem namhaften

Architekturbüro begleitet wird. Der

Geschäftsführer dieses Architekturbüros

stammt aus unserer Nachbargemeinde

Fresach. Ein kompetenter Partner, welcher

solche Projekte bereits in ganz Österreich

sehr erfolgreich umgesetzt hat. In diesem

Masterplan wird die Neuansiedlung, die

Ortskernbelebung, die Infrastruktur für

Gewerbe sowie die Verkehrssituation in

unserer Gemeinde bearbeitet. Hier gab

es bereits mehrere Gespräche mit den

zuständigen Abteilungen im Land Kärnten.

Wir blicken hier auf eine arbeitsreiche

und zukunftsorientierte Projektarbeit.

Unterstützt wird unser Masterplan durch

eine Maturaklasse einer Wiener HTL.

Der Klassenvorstand dieser Maturaklasse

stammt aus unserer Gemeinde. Die

Schülerinnen und Schüler verbrachten

im vergangenen Herbst rund eine Woche

in unserer Gemeinde. Diese Schülerinnen

und Schüler haben sich Gedanken über

eine mögliche Weiterentwicklung unserer

Gemeinde-Infrastruktur gemacht. Die

Präsentation ihrer diesbezüglichen

Maturaarbeiten wird Ende April in

Feistritz/Drau stattfinden.

Photovoltaikanlagen

Weiters wird es in diesem Frühjahr, in

unserer Gemeinde, eine Offensive für die

Errichtung von Photovoltaikanlagen geben.

Neue Fördermöglichkeiten sollten als

Animation für die Errichtung von

Fotovoltaikanlagen auf privaten Wohnhäusern

wirken. Dieses Projekt wird uns unter

dem Namen „100 Tage – 100 Dächer“

begleiten. Diesbezügliche Informationsveranstaltungen

werden mittels Postwurf an

unsere Bevölkerung versendet. Als

e5-Gemeinde sind wir laufend bemüht,

klimaschonende Maßnahmen umzusetzen.

Mit herzlichen Grüßen!

Ihr Manuel Müller

Bürgermeister der

Marktgemeinde Paternion

www.paternion.at


58

advantage | Gemeinde-Spezial

LR.in Schaar, LR

Schuschnig und

Landtagspräsident

Reinhart Rohr beim

ersten Energie- und

Mobilitätstag

Unteres Drautal.

Foto: Büro LR.in Schaar

Gemeinsam das

Untere Drautal stärken

Für fünf Gemeinden wird die gemeindeübergreifende Kooperation als

Chance gesehen, die Region gemeinsam zu gestalten.

Als Dachorganisation wurde durch

die Gemeinden Paternion, Weißenstein,

Stockenboi, Ferndorf und

Fresach die ARGE Unteres Drautal gegründet,

in der die regionsweiten Aktivitäten

erarbeitet und umgesetzt werden. „Als

Region zwischen den beiden Bezirksstädten

Villach und Spittal ist es unsere Aufgabe

Synergien zu nutzen und über Gemeindegrenzen

hinweg die Region zu stärken“,

meint der Obmann der ARGE Mag. Walter

Penker. Als Vizebürgermeister der Markgemeinde

Weißenstein hat er maßgeblich zur

Umsetzung mehrerer Regionsprojekte beigetragen,

die alle zeigen welche positiven

Effekte durch gemeinschaftliches Zusammenarbeiten

erzielt werden können.

e-Carsharing

Bereits 2017 wurde die Notwendigkeit

erkannt alternative Mobilitätsangebote der

Bevölkerung anzubieten. Im Zuge des

MoMaK 2035 wurde das untere Drautal

eine Modellregion, in der das Projekt „Alternative

Mobilität Unteres Drautal (AMUD)“

entstand. Ein Ergebnis daraus war die

Anschaffung von sechs e-Autos in der

Region, die von allen BürgerInnen gemietet

werden können. Um die Vorbildwirkung der

Gemeinden zu unterstreichen, werden die

Autos auch für Dienstfahrten der GemeindemitarbeiterInnen

genutzt.

Klima- und Energie-Modellregion

Seit 2018 gibt es auch die KEM Unteres

Drautal. Im zweiten Jahr der Umsetzungsphase

konnten bereits einige Erfolge verzeichnet

werden. Workshops mit Kindern in

Schulen, Informationsveranstaltungen für

die Bevölkerung und Projekte im kommunalen

Bereich wurden bereits umgesetzt.

„Dank engagierter Gemeinden ist es möglich

in verschiedensten Bereichen Maßnahmen

umzusetzen und die Vorteile des

KEM-Programmes zu nutzen“, sagt dazu

der Modellregionsmanager Dipl.-Ing.

Gerald Aigner.

Für die Zukunft sind weitere PV-Anlagen

auf Gemeindegebäuden in Planung, ein 100

Tage-100 Dächer PV-Programm, Verbesserung

der Radinfrastruktur, Energieeffizienzmaßnahmen

im kommunalen Bereich und

weitere Aktionen mit den Schulen der

Region.

Schutzwasserverband

Ziel der Gründung des Schutzwasserverbandes

2019 ist es, gemeinsame Projekte unter

Ausnutzung der höchstmöglichen Bundesund

Landesfördermittel im Bereich der

Schutzwasser- und Hochwasserverbauung

durchzuführen.

Mikro-ÖV

Ein weiteres Ergebnis der AMUD-Arbeitsgruppe

war die Etablierung eines Mikro-ÖV-Systems

in der Region. Gemeinsam

mit dem Verkehrsverbund Kärnten wurde

ein innovatives Mobilitätsangebot geschaffen.

Mit RUDI (Rufbus Unteres Drautal

interkommunal) ist es seit September 2019

unter anderem möglich geworden, Siedlungsgebiete

mit Mobilität zu versorgen, die

bis jetzt vom öffentlichen Verkehr schlecht

angebunden waren. In der Region wurden

dazu rund 190 Haltepunkte festgelegt, die

von den Fahrgästen als Zu- und Ausstiegsstellen

gebucht werden können, 365 Tage

im Jahr. |


Bezirk Villach-Land advantage 59

C Das soziale Kompetenzzentrum

ist ein einzigartiges Vorzeigeprojekt

in Österreich .

A Die Eröffnung des sozialen

Kompetenzzentrums ist für

Herbst 2020 geplant.

Fotos: Gemeinde Wernberg

Gemeinde Wernberg

Wernberg punktet mit Lebensqualität.

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Bei dem im Herbst vom Wifo veröffentlichten

Lebenssituations-Index, der die

Lebensumstände in Österreichs Gemeinden

abbildet, schaffte es Wernberg auf

den ersten Platz in der Region Villach.

Gewinner bei Lebensqualität

Dabei wurden u.a. die Kaufkraft je Einwohner

und Haushalt, die Erwerbstätigkeit

der unter 65-jährigen und der Ausbildungsgrad

der über 15-jährigen herangezogen.

Dieses positive Ergebnis ist nicht zuletzt

auf die gute wirtschaftliche und infrastrukturelle

Entwicklung der Gemeinde

zurückzuführen.

Rasante Entwicklung

Noch in den fünfziger Jahren war Wernberg

von bäuerlichen Strukturen geprägt. Mittlerweile

gibt es nur noch wenige landwirtschaftlichen

Betriebe im Vollerwerb; die

dadurch frei gewordenen Flächen standen

somit für den Bau von Eigenheimen und

für Betriebsansiedelungen zur Verfügung.

Auch bedingt durch die zentrale Lage und

die Nähe zur Stadt Villach entwickelte sich

Wernberg rasant zu einer der stärksten

Zuwanderungsgemeinden Kärntens und

zählt mittlerweile rund 5.600 Einwohner.

Heute präsentiert sich Wernberg als

moderne, aufstrebende Gemeinde in der

sich zahlreiche Gewerbebetriebe angesiedelt

haben. Durch die vorausschauende Wirtschaftspolitik

konnten die Kommunalsteuereinnahmen

seit dem Jahr 2000 fast

verdreifacht werden. Dies ermöglicht der

Gemeinde ständige Investitionen in die

gemeindeeigene Infrastruktur.

Bürger können sich wohlfühlen

Neben der Nähe zum Arbeitsplatz können

die GemeindebürgerInnen die gute soziale

und gesundheitliche Versorgung genießen.

Zwei praktischen Ärzte, eine Zahnärztin

und das Team der Apotheke Wernberg

sorgen für eine ausgezeichnete medizinische

Versorgung. Für die vorschulische und

schulische Betreuung der Kleinsten

zeichnen fünf Kindergärten und drei

Schulen verantwortlich.

Dass die Lebensqualität auch im hohen

Alter erlebt werden kann, dafür garantiert

die Seniorenwohnanlage Wernberg. In

unmittelbarer Nähe entsteht ein soziales

Kompetenzzentrum, das im Herbst 2020

eröffnet wird. Das in Österreich einzigartige

Vorzeigeprojekt wird eine Tagesstätte

für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten, eine

Mutter-Kind-Betreuung in Wohnverbünden

sowie eine Praxis für psychologische

Begleitung und ADHS-Training von

Kindern beherbergen. Auch barrierefreie

Mietwohnungen werden angeboten.

Die erfolgreiche Entwicklung in Wernberg

mit guter Infrastruktur, geordneter Ortsentwicklung,

ausgezeichneter medizinischer

Versorgung, großem Augenmerk auf

Bildungs- und Sozialpolitik macht es

möglich, dass alle WernbergerInnen die

Lebensqualität in ihrer Gemeinde genießen

können.

www.wernberg.gv.at


60

advantage

Bezirk Villach-Land

Foto: Sissi Furgler Fotografie

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Bürgermeister Christian Hecher.

Marktgemeinde

Bad Bleiberg

Wohnen auf der Sonnenseite

in Bad Bleiberg.

In der Sonnseite des Bleiberger

Hochtals, bietet die Marktgemeinde

Bad Bleiberg Interessenten die

Möglichkeit des Erwerbs von Baugrundstücken

für die Errichtung eines

Einfamilienwohnhauses. Die zur

Verfügung stehenden 9 Parzellen

(bereits gerodet) in der Größenordnung

von 944 m² bis 1.080 m² werden zum

Selbstkostenpreis von 30 Euro/m²

verkauft. Durch diese günstigen

Konditionen möchte Bürgermeister

Christian Hecher die Ansiedelung von

(Jung)Familien fördern und leistbares

Wohnen in einer Top-Lage ermöglichen.

„Wir befinden uns in zentraler Lage

Kärntens nur ca. 20-25 Autominuten

von Villach, den Grenzen zu Italien

und Slowenien sowie zahlreichen Seen

entfernt! Die Gemeinde ist außerdem

für ihre hohe Luftgüte bzw. Luftqualität

bekannt und wurde kürzlich auch mit

dem anerkannten Zertifikat „familienfreundliche-

und kinderfreundliche

Gemeinde “ ausgezeichnet. Weiters sind

im Hochtal einige arrivierte Unternehmen

ansässig, welche laufend motivierte

Mitarbeiter suchen und einstellen. Die

gegebenen Rahmenbedingungen sollten

den (Jung)Familien also eine „sonnige

Zukunft“ auf der „Sonnseite“ mit

wunderbarer Aussicht auf den

Dobratsch garantieren.“, so der

Bürgermeister von Bad Bleiberg.

T: 04244 / 2211-20

E: bad-bleiberg@ktn.gde.at

www.bad-bleiberg.gv.at

Bürgermeister Heinrich Kattnig.

Foto: Marktgemeinde St. Jakob i.R.

St. Jakob i.R./

Šentjakob v Rožu

Herzlich willkommen in

unserer lebens- und liebenswerten

Marktgemeinde!

St. Jakob i.R./Šentjakob v Rožu ist mit

rund 4300 Einwohnern eine kulturgeschichtlich

lebendige Marktgemeinde

zwischen der Drau und den Karawanken.

Viele idyllische Orte, eine naturbelassene

Landschaft mit artenreicher

Flora und Fauna, eine zweisprachige

Begegnungskultur, vielfältige Kunsterlebnisse

und Sportmöglichkeiten

bereichern die individuelle Lebensqualität

und stärken ein gemeinschaftliches

Miteinander. Sowohl die

einheimischen BürgerInnen wie auch

viele Gäste wissen diesen Schatz als

Erholungsgebiet zu nutzen. Einen

besonderen Schwerpunkt im Rahmen

einer Bildungsoffensive hat sich die

Gemeinde mit der Einrichtung eines

Bildungscampus gesetzt. In drei

Baustufen wird am jetzigen Standort

der Volks- und Mittelschule in den

kommenden drei Jahren Volks-,

Mittel- und Musikschule, Kindergarten

und Kindertagesstätte unter einem

Dach zusammengefasst. Unter

Beteiligung der Höheren Lehranstalt

für wirtschaftliche Berufe/Višja šola,

sowie der Sportszene wird die lokale

Bildungslandschaft so konzentriert

belebt.

Herzliche Grüße!

Bürgermeister Heinrich Kattnig

www.st-jakob-rosental.gv.at

Gemeinde

Stockenboi

Ruhe und Erholung im Drautal

Die familienfreundliche Rund 1600

Einwohner zählende Fremdenverkehrsgemeinde

Stockenboi erstreckt sich

über ca. 100 km² und gliedert sich in

21 Ortschaften. Die Gemeinde erhebt

sich von einer Seehöhe von 520 m bis

auf 2218 m, mit dem Staff als höchsten

Berg des Drautales. Stockenboi liegt im

Herzen Kärntens. Beschaulichkeit und

Ruhe prägen die Menschen und das

Land. Fernab von Verkehrslärm bietet

unsere Gemeinde, Erholungssuchenden

ideale Urlaubs- und Freizeitbedingungen.

Der Naturpark Weißensee Ostufer

lädt zu ausgedehnten Wanderungen

entlang des unverbauten Seeufers ein.

Das Strandbad der Gemeinde bietet

Spaß und Erholung für die ganze

Familie. 70 km Wanderwege führen in

die Bergwelt der Latschurgruppe und

Gailtaler Alpen. Ein Muß für Wanderer

sind das Goldeck (2.142 m) und der

Staff (2.218 m) mit vielen bewirtschafteten

Almen. Im Winter ist der See mit

seiner riesigen Natureisfläche ein

Eldorado für Eisläufer. Der Sportberg

Goldeck bietet sich für Schifahrer und

Tourengeher an. Der „Sanfte Tourismus“

im Seetal bietet eine Schlittenbahn und

Hüttenzauber. Kulinarisch sorgen

Wirtsleute mit Hausspezialitäten sowie

Sennerinnen auf den Almhütten mit

z. B. frischem Almkäse für das Wohl

unserer Besucher.

www.stockenboi.at

Bürgermeister

Hans Kerschbaumer

Foto: Gemeinde Stockenboi


advantage-Stelleninserat.indd 1 03.03.2020 13:54:50

Bezirk Villach-Land advantage 61

Anzeige

Förderprogramm

für Infrastrukturprojekte

im Tourismus

Weltoffenheit, kreatives Klima und

hohe Lebensqualität stehen in

Velden im Mittelpunkt.

Foto: Gert Steinthaler

Velden: place to

be am Wörthersee

Velden, die Wörthersee-

Metropole an der Westbucht

des Wörthersees verzaubert

Gäste aus dem In- und

Ausland mit der besonderen

Atmosphäre und dem

einzigartigen Lebensgefühl.

Velden besticht mit einem breitgefächerten

Angebot von Top-Hotellerie

Betrieben und Hauben gekrönten

Restaurants bis hin zu gemütlichen

Bauernhöfen und Buschenschenken

mit Schmankerln aus der eigenen

Produktion. Erholungssuchende

werden in Velden am Wörthersee

ebenso fündig wie Party-Löwen. Ob in

sich gekehrt, bei einer entschleunigten

Wanderung durch die Römerschlucht

oder beim Abtanzen auf der Fun-Meile

vor dem Casino Velden. Velden hat für

jeden ein maßgeschneidertes Angebot

– und das mittlerweile rund ums Jahr.

Der Klima- und der Naturschutz sind

wichtige Themen für die nächsten

Generationen. Sie gilt es bei zukünftigen

Entscheidungen der Gemeinde in

den Mittelpunkt zu stellen – darum

wird auch die künftige Raumplanung

danach ausgerichtet und findet

österreichweit Beachtung. Zukunftsorientierte

Maßstäbe werden auch in

den Bereichen Bildung, Kinderbetreuung

und Digitalisierung gesetzt. Velden

ist also für die Zukunft aufgestellt – als

Wirtschafts- und Lebensstandort.

Fördercall 2020 „Ökoinnovativ und

modern gebaut.“ Anträge können

bis 30. Juni 2020 eingereicht werden.

Fünf Millionen werden bis 2023 in innovative

Tourismus- und Freizeitinfrastruktur für den

Tourismus und für die Einheimischen investiert,

in die Infrastruktur des Lebensraumes mit positiven Effekten

für den gesamten Standort. Das Ziel von Tourismuslandesrat

Sebastian Schuschnig ist es, attraktive touristische Großprojekte

mit überregionaler Strahlkraft zu initiieren. Das Programm umfasst

die Jahre 2019 bis 2023, wobei die Fördercalls jährlich eigenständig

mit Schwerpunkten festgesetzt werden. Der Call 2020 „Ökoinnovativ

und modern gebaut.“ Startete im März 2020 und die

Einreichung endet mit 30. Juni 2020.

Weitere Infos zu Förderbestimmungen und Antragsformulare

unter: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7 –

Wirtschaft, Tourismus und Mobilität, Tel.: 050 536 / 17124,

www.ktn.gv.at

WIR STELLEN EIN!

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger w/m

Pflegeassistenten w/m

Heimhilfen w/m

Infos unter der Rubrik „Jobs“ auf

www.roteskreuz.at/kaernten

Bewerbungen per Mail an

birgit.treven@k.roteskreuz.at

Landesrat Sebastian

Schuschnig.

Foto: Büro Schuschnig

www.velden.gv.at

PFLEGE & BETREUUNG


62

advantage

Bezirk Völkermarkt

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Stadtgemeinde Völkermarkt

Die alte Herzogsstadt voll Lebenslust,

Ambiente und Flair lädt ein!

Entdecken Sie einen Ort voll geschichtlicher Tradition mit

einem vielfältigen Angebot. Ein Besuch der Familieneinkaufsstadt

Völkermarkt lohnt sich. Viele gastronomische Betriebe

mit echter Kärntner Hausmannskost sowie In-Lokale mit

gemütlichen Sitzgärten am Hauptplatz laden zum Verweilen

ein. Bekannt ist Völkermarkt auch für seine regelmäßig stattfindenden

Märkte und zahlreiche Veranstaltungen. Landschaftlich

ist Völkermarkt umgeben von herrlichen Bergen und glasklaren

Badeseen. Es bietet auch ein umfangreiches Sport- und

Freizeitangebot. Ein gut ausgebautes u. beschildertes Rad- und

Wanderwegenetz mit verschiedenen Themen-Radwanderwegen

(u.a. der Kulturradweg entlang der alten Eisenstraße), oder

der Stadtwanderweg entlang der historisch bedeutsamen

Gebäude der Stadt und der idyllisch gelegene Drau-Radwanderweg,

sind nur einige der vielen attraktiven Freizeitangebote

der Stadt gemeinde Völkermarkt. Im modernst ausgestatteten

Erlebnisschwimmbad finden Sie solarbeheizte Becken,

Strömungs kanal, Ruhebecken mit Massagedüsen, Wasserpilz,

Liegewiese, Kinderbecken, Wasserrutsche u.v.m.! Während der

Sommermonate täglich geöffnet! Der Völkermarkter Stausee

– ist ein Platz zum Wohlfühlen für Flora, Fauna und Mensch.

Ein Paradies für Fische, aber auch für jene, die sie fangen

wollen. Ein Eldorado für Ruderer, Paddler und andere

Bootsfahrer. Viele Internationale Rudermannschaften nutzen

das Angebot des Rudersportzentrums für Trainingszwecke.

Das Stadtmuseum Völkermarkt gibt Einblick in Geschichte,

Kultur und Brauchtum des Bezirkes Völkermarkt sowie in die

Geschehnisse des Kärntner Abwehrkampfes und der Volksabstimmung

in den Jahren 1918-1920.

www.voelkermarkt.gv.at

E Blick aufs Rathaus: Ein Besuch der Familien- und

Einkaufsstadt Völkermarkt lohnt sich.

G Das Erlebnisbad ist im Sommer geöffnet.

F Der Völkermarkter Stausee ist ein Eldorado

für Wassersportler und Fischer.

H Die Draustadt ist bekannt für ihre Märkte

und Veranstaltungen. Fotos: Stadt Völkermarkt

Stadtgemeinde

Bleiburg

Bleiburg eine liebens- und

lebenswerte Gemeinde.

Herr Bürgermeister, wie fördern Sie das gesellschaftliche

Leben in Bleiburg?

Bürgermeister Visotschnig: 27 geförderte Kultur- und

Sportvereine sorgen das ganze Jahr dafür, dass es eine breite

Palette von Veranstaltungen in der Stadtgemeinde Bleiburg

gibt, die auch bestens besucht werden. Der Bleiburger

Wiesenmarkt, das Werner Berg Museum und die Frühjahrsmesse

sind die Highlights des Jahres.

Welche Bedeutung haben Achtsamkeit

und Nachhaltigkeit in Ihrer Stadt?

Bleiburg hat sich in den letzten Jahren toll weiterentwickelt.

Aus der Grenzstadt wurde die Sport- und Kulturstadt Bleiburg.

Auch das Zusammenleben beider Volksgruppen funktioniert

bestens. Von dieser Entwicklung profitieren wir alle und wollen

weiter daran arbeiten.

Wie würden Sie die Stadt Bleiburg

einem Fremden beschreiben?

1228 wurde Bleiburg urkundlich das erste Mal erwähnt.

2020 ist Bleiburg eine liebens- und lebenswerte Gemeinde.

• die noch saubere Natur

• die Verkehrsinfrastruktur (Anschluss A2 und

ÖBB-Anschluss an die ÖBB-Hochleistungsbahn)

• das Bildungsangebot

• die ärztliche Versorgung

• das sportliche und kulturelle Angebot

• die Einkaufsmöglichkeiten

• und das Angebot in der Gastronomie

• und vieles mehr

sind Garanten, dass man sich in Bleiburg wohlfühlt.

Nicht umsonst ist die Stadtgemeinde Bleiburg zu einer

Zuzugsgemeinde geworden.

www.bleiburg.gv.at

C Die Stadt Bleiburg hat sich als Kulturstadt einen

Namen gemacht. Foto: KH Fessl

H Bürgermeister Stefan Visotschnig. Foto: Stadt Bleiburg


Regional. Nachhaltig. Erfolgreich

Neben Materialienvielfalt und Können machen hohe Qualität und Nachhaltigkeit

die Einzigartigkeit des Kärntner Unternehmens Modre Bergbau GmbH aus.

Gemeinde-Spezial | advantage 63

Das Steinbruchunternehmen Modre ist eines der

erfolgreichsten Unternehmen im Bereich von

Schotter- und Splitterzeugung, Sandgewinnung,

Steinabbau und Veredelung von mineralischen

Rohstoffen. Sämtliche Materialien bestehen aus 100 Prozent

gebrochenen Kantkorns der höchsten Qualität.

„Unsere Produkte werden nach strengen Normen hergestellt

und sorgfältig geprüft, bevor sie das das Unternehmen

verlassen“, erklärt Firmenchef Herwig Modre.

Natürliche Rohstoffe

Neben der Qualität des Naturproduktes Stein sind die

Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein ganz

wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie. Dafür

erhielt das Unternehmen kürzlich das EFK-Zertifikat,

eine Auszeichnung des Energieforums Kärnten. Dafür

werden Kriterien wie Energieeffizienz, Ressourcenschonung,

Gesundheit, Umweltverträglichkeit, aber

auch regionale Wertschöpfung bewertet.

Kurze Wege

Mineralien sind natürliche Rohstoffe und können

wieder verwendet und verwertet werden. Mit Standorten

in ganz Kärnten garantiert Modre Bergbau kurze,

umweltschonende Fahrten zu den Kunden und hilft

damit, die Treibhausbilanz zu verbessern. Darüber hinaus

sichert die Erzeugung vor Ort die regionale

Wertschöpfung.

Alles aus Kärnten

Die reiche Auswahl ist ein weiteres Merkmal des

Betriebs. So bietet Modre Bergbau als einziges Kärntner

Steinbruchunternehmen fünf unterschiedliche Ge -

steinsarten – Kalkstein, Marmor, Amphibolit, Gneis

und Granit – für individuelle Steinschlichtungen an.

Sämtliche Gesteinsarten stammen aus den eigenen

Kärntner Steinbrüchen. |


64

advantage

Bezirk Völkermarkt

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C Die Flow-Country

Trails ziehen

Besucher aus der

ganzen Welt an.

Foto: MG Feistritz o.B.

A Bürgermeister

Hermann Srienz.

Foto: Sissi Furgler Fotografie

Marktgemeinde

Feistritz ob Bleiburg

Eine Gemeinde die für

jeden etwas bietet

Feistritz ob Bleiburg blickt auf ein

aufregendes Jahr 2019 zurück. Bei zwei

Großprojekten erfolgte der Spatenstich.

Der Bildungscampus im Herzen von

St. Michael ob Bleiburg ermöglicht den

zukünftigen Generationen in einem

perfekten Umfeld zu lernen. Zusätzlich

wurde das alte Gebäude generalsaniert

sowie ein Zubau mit Lift und eine

Verbindung zwischen den beiden Gebäuden

errichtet. Das zweite Großprojekt

entsteht in Feistritz ob Bleiburg,

wo auf ca. 600 m 2 für rund 60 aktive

Feuerwehrleute ein neues Rüsthaus am

aktuellsten Stand der Technik entsteht.

Bei einem Blackout-Notfall oder ähnlichen

Katastrophen soll das Rüsthaus

als Zentrale für die Einsatzkräfte der

Umgebung dienen. Im Tourismusbereich

ist es vor allem unser Hausberg

die Petzen, die im Sommer mit den

insgesamt 15,2 km langen Flow-Country

Trails jedes Jahr Besucher aus der

ganzen Welt anzieht und im Winter mit

perfekt präparierten 15 Pisten kilometer

lockt. In wirtschaftlicher Hinsicht freut

es uns, dass wir beim Bonitäts-Gemeinderanking

2019 wir in den Top 250

Gemeinden Österreichs den sensationellen

7. Platz erreichten. Das zeigt

auch, dass unsere Gemeinde weiterhin

ein sehr guter Wirtschaftsstandort ist.

www.feistritz-bleiburg.gv.at

Das Stift Eberndorf ist das Wahrzeichen

der Marktgemeinde. Foto: Marktgemeinde Eberndorf

Marktgemeinde

Eberndorf

Im Herzen des Jauntales.

Das Wahrzeichen bildet das 1106

gegründete, ehemalige Benediktiner-

Chorherren-Stift. Alleine im Kulturzentrum

„Stift Eberndorf“ gibt es eine

breite Palette von kulturellen und

volkstümlichen Veranstaltungen.

Mit den Freilichttheateraufführungen

der Südkärntner Sommerspiele von

Juli bis August gibt es Theater auf

höchstem Niveau. Premiere ist am

2. Juli um 20.30 Uhr. Aufgeführt wird

heuer die Komödie „Pygmalion“ von

George Bernhard Shaw. Weiters findet

im Stiftshof noch alljährlich das

Jauntaler Salamifest (2. August) statt.

Ein Fixpunkt im Ebendorfer Veranstaltungsreigen

ist der traditionelle

Josefimarkt (21. und 22. März).

Mit dem stimmungsvollen Jauntaler

Advent im Stift klingt das Jahr aus.

Ruhe und Erholung findet man rund

um den Gösselsdorfer See und im

großen Naturschutzgebiet „Sablatnigmoor“.

Kulinarisch hoch wertig zeigt

sich die Gastronomie sowie die

heimischen Produkte in der Genuss-

Region Südkärnten mit der

„Jauntaler Salami“.

T: 04236/2242-12,

E: eberndorf@ktn.gde.at

www.eberndorf.at

Der Besuch des Wildensteiner

Wasserfall ist ein besonderes

Highlight in der Gemeinde Gallizien.

Gemeinde Gallizien

Ein Ausflug für die ganze

Familie

Ein Ausflug in die idyllisch gelegene

Gemeinde Gallizien lohnt sich immer.

Wandern auf den Hochobir, Baden im

Linsendorfer Badesee, fischen in der

Vellach oder Radfahren am Drauradweg

– für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ein besonderes Highlight ist der Besuch

des Wildensteiner Wasserfalls mit einer

Fallhöhe von 54 Metern. Der kurze

Aufstieg ist für Groß und Klein

problemlos zu bewältigen. Schon von

Weitem hört man das Rauschen und

wird wie magisch weiter zur Aussichtsplattform

gezogen.

Nach der Wanderung lohnt sich eine

Einkehr in die schönen Gastgärten

der familienfreundlichen Gastronomiebetriebe

im Ort.

Gemeinde Gallizien

Gallizien 27

9132 Gallizien

Tel.:04221/2220

www.gallizien.gv.at

Foto: © Gemeinde Gallizien

—————————————

„Für mich ist unser

Wasserfall ein wahrer

Kraftort. Besucher spüren

die kraftvolle Wirkung der

Energie, die durch das

herabfallende Wasser

abgegeben wird.“

Bürgermeister Hannes Mak

—————————————


Bezirk Völkermarkt/Wolfsberg advantage 65

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Ort Neuhaus mit Baulandmodell.

Foto: Gemeinde Neuhaus

Gemeinde Neuhaus

Die Gemeinde Neuhaus möchte

sich auch zukünftig als lebenswerte

Wohngemeinde etablieren.

Mit dem Baulandmodell Neuhaus

wurde Bauland in bester ruhiger Lage

erschlossen. In unmittelbarer Nähe zu

Kindergarten, Volksschule, Gemeindeamt,

Gastronomie und Nahversorger mit

Blick auf das Museum Liaunig und das

Schloss Neuhaus können aktuell

insgesamt acht Grundstücke im Ausmaß

zwischen 765 und 930 m 2 käuflich

erworben werden.

Preis/m 2 : 23 Euro (mit jährlicher

Preissteigerung in Höhe von 1 Euro/m 2 )

Für Auskünfte zum Grundstückserwerb

steht das Gemeindeamt Neuhaus

jederzeit zur Verfügung.

Museum Liaunig mit Skulpturenpark

Foto: Museum Liaunig

Gemeinde Neuhaus

Bürgermeister Gerhard Visotschnig

9155 Neuhaus 12

T: +434356 2043

E: neuhaus@ktn.gde.at

www.neuhaus.gv.at

Gemeinden

im Bezirk

Völkermarkt

Stadtgemeinde Bleiburg

Gemeinde Diex

Marktgemeinde Eberndorf

Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach

Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg

Gemeinde Gallizien

Gemeinde Globasnitz

Marktgemeinde Griffen

Gemeinde Neuhaus

Gemeinde Ruden

Gemeinde St. Kanzian

am Klopeiner See

Gemeinde Sittersdorf

Stadtgemeinde Völkermarkt

Der Erlebnisrundweg zum

Aussichtsfelsen des Berensteiner

Ofens ist einfach zu begehen und

familienfreundlich gestaltet. Foto: St. Georgen i. L.

Gemeinde

St. Georgen

im Lavanttal

Ein Erlebnis für die ganze

Familie – Berni‘s Ofenerlebnisweg

mit Aussichtsplattform.

Der 1.447 m hohe Berensteiner Ofen

ist eine markante Felsformation an

den Westhängen der Koralpe und ein

überragender Aussichtspunkt. Ausgehend

von der Ortschaft St. Georgen

im Lavanttal ist er über eine gut

ausgebaute Straße einfach zu erreichen.

Die Straße führt hinauf auf die

„Brandl Alm“, einem reizvollen

Almgebiet, wo sich – eingebettet im

Wald – der Ofen befindet.

Der Aussichtsfelsen des Berensteiner

Ofens ist über den einfach zu begehenden

und familienfreundlich gestalteten

Erlebnisrundweg erschlossen. Mit

seinen informativen Besucherstationen

ist er auch für Klassen- und Gruppenausflüge

bestens geeignet. In der Nähe

des Rundweges befinden sich mehrere

bewirtschaftete Almhütten, die zur

Einkehr einladen.

Der rd. 0,8 km lange Erlebnisrundweg

ist ein von der EU gefördertes

LEADER-Projekt. Die Benützung des

Weges ist kostenfrei. Mit Ausnahme

des Felsgipfels, auf den man über

wenige Stufen gelangt, ist der Weg

kinderwagentauglich. Die Gehzeit für

den Rundweg beträgt, abhängig von

der Verweildauer an den Stationen,

ca. 30 bis 60 Minuten.

www.sankt-georgen.at


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Eine von vielen Kärntner Gemeinden, die gerade dabei ist, ihre Grünräume

ökologischer anzulegen ist Diex. Kärntens sonnenreichste Gemeinde hat

zahlreiche Flächen in Bienenwies’n umgewandelt. Nicht nur die Insekten,

auch die Bevölkerung und die Touristen freut das. Foto: KK

Sie wollen das Land

nachhaltig verändern

Ökologische Grünflächengestaltung und -pflege

liegt bei den Gemeinden im Trend. Ein Bericht

über gar nicht ganz so neue Möglichkeiten,

gesunde Bienen und nachhaltige Maßnahmen.

Im ersten Jahr des Projektes „Bienenwies’n“ entstanden in

Kärnten 2019 bereits 300.000 m 2 neue Wiesenflächen.

Projektinitiator ist der Maschinenring Kärnten, der mit dem

Land, dem Gemeindebund, dem Landesverband für Bienenzucht

und der Kärntner Saatbau eine nachhaltige Projektpartnerschaft

lebt. Ausgangspunkt war ein Thema, das mittlerweile

jeden bekannt sein dürfte: das Insektensterben. Das Anlegen

von Blühstreifen auf Agrarflächen

und Bienenwiesen in

Gärten, auf Gemeindeflächen

und Firmenarealen ist die

effizienteste Methode, um Blüten

bestäubende Insekten im Hochund

Spätsommer zu unterstützen.

Das Projekt Bienenwies’n ist

Teil einer zukünftig sinnvollen

Grünflächengestaltung im

öffentlichen Bereich: Die pflanzliche Artenvielfalt, die wir aus

der Vergangenheit kennen, ergänzt top-gepflegte Rasenflächen

oder den Kreisverkehr mit Steingarten. Namhafte Firmen und

Institutionen haben 2019 bereits Teile ihrer Grünflächen in

wertvolle Nahrungsflächen umgewandelt, wie die Spar-Zentrale

in Maria Saal, der ORF-Kärnten, Hirter Bier sowie unzählige

Gemeinden, um nur einige zu nennen. Die 300.000 m 2 -

Marke soll auch heuer wieder geknackt werden. Wo man das

zertifizierte Saatgut, das zu 100 % aus Österreich stammt,

bekommt und wie man mitmachen kann erfährt man unter:

www.bienenwiesn.at. Zukünftig wird der Maschinenring noch

weitere Leistungen einer ökologischen Grünraumgestaltung für

Gemeinden anbieten. Übrigens ist er bereits vielfältiger Partner

der Kommunen, ob im Winterdienst, in der Grünraumpflege

und -gestaltung, dem Katastrophenschutz (Wildbachwart)

oder mit dem Baumkataster. |

St. Andrä setzt auf Jung und Alt

Mit einem neuen Kindergarten und Einrichtungen

für ältere Menschen investiert die Stadtgemeinde

St. Andrä in die Zukunft und erhöht

seine Attraktivität auch für nachfolgende

Generationen.

St. Andrä im Lavanttal ist eine der ältesten Städte Kärntens

und bekannt unter anderem für die Wallfahrtskirche Maria

Loreto, die 2014 zur Basilika erhoben wurde. Aufbauend auf

der traditionsreichen Vergangenheit setzt Bürgermeister Peter

Stauber auf zwei wichtige Zukunftsthemen: Sowohl ein neuer

Kindergarten als auch ein Altenwohnheim mit 75 Betten und

20 Wohneinheiten für betreubares Wohnen werden errichtet.

Der neue Kindergarten soll bei der Volksschule entstehen und

im Ensemble einen Bildungscampus bilden. Das Gebäude

wird Platz für vier Kindergartengruppen und zwei Kleinkindergruppen

bieten. Damit wird die Gemeinde für junge Familien

noch attraktiver.

Die Stadtgemeinde setzt bei ihrer Planung auch auf den

Koralmtunnel, der voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen

wird. Die Fahrtzeit vom neuen Bahnhof Lavanttal, der

zwischen St. Andrä und St. Paul liegen und mit einem

umfassenden Park & Ride-System ausgestattet sein wird,

nach Graz soll dann nur noch 25 Minuten betragen.

Damit wird die Kärntner Stadtgemeinde mit günstigem

Wohnraum in natürlicher, ruhiger Umgebung zum Einzugsgebiet

der steirischen Hauptstadt mit seinen vielen tausend

Arbeitsplätzen. Darauf bereitet sich die Gemeinde mit der

Weiterentwicklung der Infrastruktur vor.

Der sanfte Tourismus soll ebenso sanft ausgebaut werden.

Dabei ist in erster Linie an den Pilgertourismus, aber auch

an Radtourismus im Zusammenhang mit Kulinarik gedacht –

Wer kennt nicht den Lavanttaler Spargel?

www.st-andrae.gv.at

St. Andrä punktet mit historischen Gebäuden und

moderner Infrastruktur. Foto: Stadtgemeinde St. Andrä


Gemeinde-Spezial | advantage

67

Mercedes-Benz V-Klasse jetzt

auch mit Mercedes PRO

Diensten.

Foto: Mercedes-Benz AG

Der neue Mercedes

Business Van

Mercedes fahren – Steuern sparen!

Roadshow

Mercedes Business Van

bei Kaposi in Grafenstein

am 24. April 2020

mit Steuervortrag

und Präsentation

um 13 Uhr.

Anzeige

Mit den BusinessVan Modellen von

Mercedes-Benz sparen schlaue

Unternehmer gleich doppelt:

Volle Vorsteuerabzugsberechtigung gepaart

mit NoVA-Befreiung helfen beim Sparen

und steigern die Wirtschaftlichkeit.

Mit gleich drei spannenden Modellen startet

Mercedes-Benz in ein wirtschaftliches Geschäftsjahr:

Vito, eVito und V-Klasse als

BusinessVans umgebaut, kombinieren vollen

Fahrkomfort mit maximalen steuerlichen

Vorteilen. Mit fünf Sitzen und einer Trennwand

ab der C-Säule sind diese Modelle die

optimale Kombination aus Tourer und Kastenwagen.

Je nach Fahrzeuglänge misst die

Laderaumfläche bis zu 2,63 m² und fasst ein

Laderaumvolumen von bis zu 4,1m³. Serienmäßig

hält eine fest verbaute Trennwand

mit Fenster an der C-Säule Schmutz und

Staub aus dem Laderaum vom Fahrgastraum

fern und bietet zusätzlich Schutz vor der

Ladung. Mit dem praktischen Schienensystem

lässt sich Ladegut sicher transportieren.

Wirtschaftlich betrachtet, rechnen sich die

BusinessVan Modelle für jeden Unternehmer

durch ihre vielen Vorteile wie etwa die schnellere

Abschreibemöglichkeit (AfA), die Versicherungseinstufung

als Nutzfahrzeug und

durch keine Kürzung bei der Betriebskostenabschreibung.

Auch die Angemessenheitsgrenze

(Luxustangente) kommt nicht zur

Anwendung. Der V-Klasse BusinessVan –

schon ab € 46.310,- exkl. NoVA und Mehrwertsteuer.

Für nähere Informationen steht Ihnen unser

Verkaufsleiter Hr. Gernot Hönigmann unter

der T: 0676 882040300 oder per Mail

gernot.hoenigmann@kaposi.at jederzeit und

gerne zur Verfügung. |

Kontakt

Kaposi Nutzfahrzeug GmbH

Gewerbepark 6 / Poggersdorf

9131 Grafenstein

T: +43 (0)4225/20400-0

F: +43 (0)4225/20400-22

www.kaposi.at/05/

Wir bauen ein neues

Zentrum

Um unseren Kunden ein optimales

Service in allen Bereichen bieten

zu können, investieren wir 5

Millionen Euro in unser Neues

Zentrum für Nutzfahrzeuge, LKW,

Transporter und Vans. Das

Zentrum entsteht auf 12.000 m²

Grundstückfläche im Gewerbepark

Poggersdorf. Baubeginn ist

2020, die Fertigstellung ist für

2021 geplant. Für ein optimales

Service braucht es natürlich auch

die besten Fachleute. Deshalb

stellen wir für Werkstatt und

Vertrieb zusätzliche Mitarbeiter

ein und bilden auch Lehrlinge aus.

Foto: Kaposi Nutzfahrzeuge


68

advantage | Gemeinde-Spezial

GF Alfred Krobath, Lisa Brunner, Beate Themel, GF Ing. Franz Grünwald

PMS Elektro- und

Automationstechnik GmbH

Successful solutions for successful customers

PMS Elektro- und Automationstechnik ist der kompetente Partner für ausgereifte Teil- und Gesamtlösungen

im Bereich Elektro- und Automationstechnik und betreut Industriekunden bei spezifischen Anforderungen

und Projekten sowohl in Österreich als auch am internationalen Markt.

Als führendes Unternehmen der Branche

bietet PMS Planung, Projektierung, Hardund

Software-Engineering, Montage, Inbetriebnahme,

Supervising sowie Service und

Instandhaltung auf höchstem technischen

Niveau und aus einer Hand. Leistungen im

Bereich Elektro-, Mess- und Regeltechnik

werden nach den jeweiligen Bedürfnissen

maßgeschneidert. Dabei profitieren Kunden

von langjähriger Erfahrung, branchenübergreifendem

Know-how und effizientem

Projektmanagement.

Als besonders zukunftsorientiertes und

innovationsfreudiges Unternehmen ist man

bestrebt, die Schnittstelle zwischen Mensch

und Maschine stets durch neue Erkenntnisse

zu vereinfachen und auch anspruchsvolle

Steuerungsprozesse transparent und anwenderfreundlich

zu gestalten. Eigene PMS

Expertenteams widmen sich den neuen Themen

in der Industrie 4.0 und entwickeln

innovative Lösungen führend mit. Kooperationen

mit Universitäten und Partnerschaften

mit namhaften Unternehmen wie Siemens,

Eaton, Rittal, Metso und Modl stärken

die Themenführerschaft in diesem

Bereich, die eigene Wettbewerbsfähigkeit

und die Vorteile des Kunden.

Bei der globalen Markterweiterung steht

PMS ihren Kunden unterstützend zur Seite

und begleitet sie dorthin, wo neue Herausforderungen

warten. Leistungsfähigkeit,

kurze Entscheidungswege, Flexibilität,

technische und soziale Kompetenz, Lieferzuverlässigkeit

und Termintreue garantieren


Gemeinde-Spezial | advantage 69

Auftraggebern Planungssicherheit und Sorgenfreiheit. Damit

gewährleistet PMS auch bei internationalen Projekten gegenseitiges

Verständnis im Leistungsanspruch und gewohnt hohe Standards.

Weltweit wurden so bereits zahlreiche Projekte umgesetzt.

Fotos: PMS / ANZEIGE

Mit der im letzten Jahr errichteten modernsten Schaltanlagenfertigung

feierte PMS einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

Das Investitionsvolumen betrug knapp 11,5 MIO

Euro. Auf ca. 11.000 Quadratmetern werden hier Schaltschränke

von bestens geschulten und hochmotivierten Fachkräften in höchster

Qualität mit Hilfe von modernsten CAD-Systemen konstruiert. Ein

eigenes Kupferbearbeitungscenter bietet größte Präzision und individuelle

Lösungen. „Unser Anspruch ist es, als Komplettanbieter stets

die optimale Lösung für unsere Kunden zu finden und dabei unseren

hohen Qualitätsstandard zu 100 Prozent zu erreichen“, bringt Bernd

Eberhard, Leiter der Fertigung, den Leistungsanspruch der PMS auf

den Punkt. Zusätzlich wurden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Faires Unternehmertum, langfristiges Denken und Handeln, nachhaltiges

Wirtschaften und verantwortungsvolle Mitarbeiterführung

sind der PMS besonders wichtig. Die Unternehmenskultur basierend

auf gemeinsamen Werten macht das Unternehmen einzigartig.

Flexibel und innovativ zu sein, wertschätzend und respektvoll im

Umgang miteinander sind täglich gelebte Eigenschaften. Allen

Mitarbeitern wird täglich ein gratis Mittagessen in der hauseigenen

Kantine angeboten. Flexible Arbeitszeiten erleichtern die Work- lifebalance

und zahlreiche freiwillige Sozialleistungen (Massage,

Vignette etc.) werden gerne angenommen.

Um den Leitsatz des nachhaltigen Unternehmertums weiter zu forcieren

und die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal langfristig

sicher zu stellen, errichtet PMS eine innerbetriebliche Lehrwerkstätte.

Zusätzlich wurde in Kooperation mit der FH Kärnten das

PMS Technikum LAVANTTAL gegründet, mit dem Ziel, jungen

Talenten aus der Region die Möglichkeit eines berufsbegleitenden

Studiums mit akademischem Abschluss zu bieten. Seit Herbst 2019

absolvieren zwölf Teilnehmer den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang

„Systems Engineering extended“. Eine Ausweitung auf die

Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ist im

Herbst 2020 geplant.

„Das PMS Technikum soll ein Leuchtturmprojekt für das Lavanttal

sein. Die Firma PMS ist in Europa tätig und wir benötigen hochqualifiziertes

Personal. Nur so können wir die zukünftigen Herausforderungen

bewältigen“, sind sich die beiden Geschäftsführer Alfred

Krobath und Ing. Franz Grünwald einig.

Aufgrund des stetigen Wachstums ist die PMS immer auf der

Suche nach qualifiziertem Personal und nimmt daher Ihre

Bewerbung gerne entgegen!

PMS-Straße 1, 9431 St. Stefan/Lavanttal

T: +43(0)50 767-0, E: office@pms.at

www.pms.at

PMS Elektro- und Automationstechnik zählt zu den führenden Unternehmen

der Branche.

2005 Gründung in Kärnten als Tochterunternehmen der

Christof Holding AG

2017 Management buy out - Übernahme der 51% Christof

Group –Holding Anteile durch die Geschäftsführer

Alfred Krobath und Ing. Franz Grünwald

Kernkompetenzen: Engineering/Automation/Projektierung

Engineering Maschinen- und Anlagenbau

Schaltanlagenfertigung

Industriemontage

Energietechnik

Instandhaltung

Thermische Validierung/Reinraummessung

Kernmärkte:

Fakten

Chemische und Petrochemische Industrie

Pharmaindustrie und Medizintechnik

Lebensmittelindustrie

Papier-, Zellstoff- und Holzindustrie

Baustoffindustrie

Eisen- und Stahlindustrie

Energie- und Umwelttechnik

Automobilindustrie (Elektromobilität)

Insgesamt 370 Mitarbeiter am Headquarter in St. Stefan und

an den Niederlassungen in Wien, Linz,

Kapfenberg und Kundl

Auszeichnungen: 2011 Familienfreundlichster Betrieb Kärntens

Gewinner Austria´s Leading Companies

(Goldener Mittelbau)

2. Platz Innovations- und Forschungspreis

des Landes Kärnten

2014 Hidden Champion 3.0

2015 EMAS Preis „Bester Umweltmanager“

2. Platz Austria´s Leading Companies

(Goldener Mittelbau)

2016 EMAS Preis für die beste

EMAS-Umwelterklärung

2017 Spezialpreis Innovationskultur – Innovationsund

Forschungspreis des Landes Kärnten mit

der Competence Group for Clean Production

2019 Primus Auszeichnung in der Kategorie Mut

AVL Supplier Award in der Kategorie „Special

Excellence“

Gewinner Austria‘s Leading Companies

(Kategorie National über 10 Mio Euro Umsatz)


70

advantage

Gemeinden auf einen Blick

Alle Kärntner

Gemeinden

auf einen Blick

In den 8 Kärntner Bezirken gibt es mit den den Statutarstädten

Klagenfurt und Villach 132 Gemeinden, in denen

rund 561.000 Menschen leben. Auf den folgenden Seiten

finden sie alle Kärntner Gemeinden in alphabetischer

Reihenfolge aufgelistet.

A

Gemeinde Afritz am See

Schulstraße 2

9542 Afritz am See

04247 / 2540

afritz-am-see@ktn.gde.at

www.afritz.gv.at

Gemeinde Albeck

Nr. 1

9571 Sirnitz

04279 240

albeck@ktn.gde.at

www.albeck.gv.at

Stadtgemeinde Althofen

Hauptplatz 8

9330 Althofen

04262 / 2288

althofen@ktn.gde.at

www.althofen.gv.at

Marktgemeinde Arnoldstein

Gemeindeplatz 4

9601 Arnoldstein

04255 22 60

arnoldstein@ktn.gde.at

www.arnoldstein.gv.at

Gemeinde Arriach

Nr. 60

9543 Arriach

04247 8514

arriach@ktn.gde.at

www.arriach.gv.at

B

Marktgemeinde Bad Bleiberg

Bartholomäusweg 2

9530 Bad Bleiberg

04244 / 2211

bad-bleiberg@ktn.gde.at

www.bad-bleiberg.com

Gemeinde Bad Kleinkirchheim

Kirchheimer Weg 1

9546 Bad Kleinkirchheim

04240/8182-0

bad-kleinkirchheim@ktn.gde.at

www.bad-kleinkirchheim.gv.at

Stadtgemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Hauptplatz 46

9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

04350 2218

bad-st-leonhard@ktn.gde.at

www.bad-st-leonhard-i-lav.at

Gemeinde Baldramsdorf

Nr. 53

9805 Baldramsdorf

04762/7114

baldramsdorf@ktn.gde.at

www.baldramsdorf.gv.at

Gemeinde Berg im Drautal

Nr. 121

9771 Berg im Drautal

04712 532 0

berg-drau@ktn.gde.at

www.berg-drautal.gv.at

Stadtgemeinde Bleiburg

10. Oktober Platz 1

9150 Bleiburg

04235 / 2110

bleiburg.direktion@ktn.gde.at

www.bleiburg.gv.at

Marktgemeinde Brückl

Marktplatz 1

9371 Brückl

04214 22 37

brueckl@ktn.gde.at

www.brueckl.gv.at

D

Gemeinde Dellach

Nr. 65

9635 Dellach im Gailtal

04718 301

dellach-gail@ktn.gde.at

www.dellach.gv.at

Gemeinde Dellach im Drautal

Nr. 18

9772 Dellach im Drautal

04714 234

dellach-drau@ktn.gde.at

www.dellach-drau.gv.at

Gemeinde Deutsch-Griffen

Nr. 23

9572 Deutsch Griffen

04279 76 00

deutsch-griffen@ktn.gde.at

www.deutsch-griffen.at

Gemeinde Diex

Nr. 25

9103 Diex

042 31/81 11

diex@ktn.gde.at

www.diex.gv.at


Gemeinden auf einen Blick advantage 71

E

Marktgemeinde

Ebenthal in Kärnten

Miegerer Straße 30

9065 Ebenthal

0463 313 15

ebenthal@ktn.gde.at

www.ebenthal-kaernten.gv.at

Marktgemeinde Eberndorf

Kirchplatz 1

9141 Eberndorf

04236 22 42-DW

eberndorf@ktn.gde.at

www.eberndorf.at

Marktgemeinde Eberstein

Unterer Platz 1

9372 Eberstein

04264 81 68

eberstein@ktn.gde.at

www.eberstein.at

Marktgemeinde

Eisenkappel-Vellach

Nr. 260, 9135 Bad Eisenkappel

04238 83 11

eisenkappel@ktn.gde.at

www.bad-eisenkappel.info

F

Gemeinde Feistritz an der Gail

Feistritz an der Gail 100

9613 Feistritz an der Gail

04256 2464

feistritz-gail@ktn.gde.at

www.feistritz-gail.gv.at

Marktgemeinde

Feistritz im Rosental

Hauptplatz 126

9181 Feistritz im Rosental

04228/2035

feistritz-ros@ktn.gde.at

www.feistritz-rosental.gv.at

Marktgemeinde

Feistritz ob Bleiburg

St. Michael ob Bleiburg 111

9143 St. Michael ob Bleiburg

04235 22 57

feistritz-bleiburg@ktn.gde.at

www.feistritz-bleiburg.gv.at

Gemeinde Feld am See

Rathausstraße 25

9544 Feld am See

04246 22 80

feld-am-see@ktn.gde.at

www.feld-am-see.gv.at

Stadtgemeinde Feldkirchen in

Kärnten

Hauptplatz 5

9560 Feldkirchen in Kärnten

04276 2511 0

post@feldkirchen.at

www.feldkirchen-kaernten.gv.at

Stadtgemeinde Ferlach

Kirchgasse 5

9170 Ferlach

04227 26 00

ferlach@ktn.gde.at

www.ferlach.at

Gemeinde Ferndorf

Nr. 22

9702 Ferndorf

04245 20 86 14

ferndorf@ktn.gde.at

www.ferndorf.gv.at

Marktgemeinde Finkenstein am

Faaker See

Marktstraße 21

9584 Finkenstein am Faaker See

04254 2690

finkenstein@ktn.gde.at

www.finkenstein.gv.at

Gemeinde Flattach

Nr. 73

9831 Flattach

04785 205

flattach@ktn.gde.at

www.flattach.gv.at

Marktgemeinde

Frantschach-St. Gertraud

St. Gertraud 1

9413 St. Gertraud

04352 72 180

frantschach@ktn.gde.at

www.frantschach.gv.at

Gemeinde Frauenstein

Schulstraße 1

9311 Kraig

04212/2751

frauenstein@ktn.gde.at

www.frauenstein.gv.at

Gemeinde Fresach

Dorfplatz 160

9712 Fresach

04245 2060

fresach@ktn.gde.at

www.fresach.gv.at


72

advantage

Gemeinden auf einen Blick

Stadtgemeinde Friesach

Fürstenhofplatz 1

9360 Friesach

04268 22 13

friesach@ktn.gde.at

www.friesach.at

Marktgemeinde Greifenburg

Hauptstraße Nr. 240

9761 Greifenburg

04712 216

greifenburg@ktn.gde.at

www.greifenburg.gv.at

Marktgemeinde Hüttenberg

Reiftanzplatz 1

9375 Hüttenberg

04263 247

huettenberg@ktn.gde.at

www.huettenberg.at

Gemeinde Köttmannsdorf

Karawankenblick 1

9071 Köttmannsdorf

04220/2203

koettmannsdorf@ktn.gde.at

www.koettmannsdorf.at

G

Gemeinde Gallizien

Nr. 27

9132 Gallizien

04221 22 20 11

gallizien@ktn.gde.at

www.gallizien.gv.at

Gemeinde Gitschtal

Weißbriach 202

9622 Weißbriach

04286/212

gitschtal@ktn.gde.at

www.gitschtal.gv.at

Gemeinde Glanegg

Nr. 20

9555 Glanegg

04277 2276

glanegg@ktn.gde.at

www.glanegg.gv.at

Gemeinde Globasnitz

Nr. 111

9142 Globasnitz

04230/310

globasnitz@ktn.gde.at

www.globasnitz.at

Gemeinde Glödnitz

Hemmaplatz 1

9346 Glödnitz

04265 82 22

gloednitz@ktn.gde.at

www.gloednitz.com

Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten

Hauptplatz 20

9853 Gmünd

04732 / 2215

gmuend@ktn.gde.at

www.stadtgmuend.at

Gemeinde Gnesau

Gnesau 77

9563 Gnesau

04278 271

gnesau@ktn.gde.at

www.gnesau.at

Marktgemeinde Grafenstein

ÖR-Valentin-Deutschmann-Platz 1

9131 Grafenstein

04225 22 20

grafenstein@ktn.gde.at

www.grafenstein.gv.at

Marktgemeinde Griffen

Hauptplatz 1

9112 Griffen

04233 22 47

griffen@ktn.gde.at

www.griffen.gv.at

Gemeinde Großkirchheim

Döllach 47

9843 Großkirchheim

04825/521

grosskirchheim@ktn.gde.at

www.grosskirchheim.gv.at

Marktgemeinde Gurk

Dr-Schnerich-Str. 12

9342 Gurk

04266 81 25

gurk@ktn.gde.at

www.gurk.at

Marktgemeinde Guttaring

Unterer Markt 3

9334 Guttaring

04262 81 20

guttaring@ktn.gde.at

www.guttaring.at

H

Gemeinde Heiligenblut

am Großglockner

Hof 4

9844 Heiligenblut

04824 2001 14

heiligenblut@ktn.gde.at

www.heiligenblutamgrossglockner.at

Stadtgemeinde

Hermagor-Pressegger See

Wulfeniaplatz 1

9620 Hermagor

04282 23 33

gemeinde@hermagor.at

www.hermagor.at

Gemeinde Himmelberg

Turracher Straße 27

9562 Himmelberg

04276 23 10

himmelberg@ktn.gde.at

www.himmelberg.at

Gemeinde Hohenthurn

Draschitz 33

9613 Hohenthurn

04256 22 67

hohenthurn@ktn.gde.at

www.hohenthurn.gv.at

I

Gemeinde Irschen

Irschen 41

9773 Irschen

047102377

irschen@ktn.gde.at

www.irschen.gv.at

K

Gemeinde Kappel am Krappfeld

Bahnstraße 43

9321 Kappel am Krappfeld

04262/2629

kappel-kr@ktn.gde.at

www.kappel-am-krappfeld.at

Gemeinde Keutschach am See

Nr. 1

9074 Keutschach

04273 22 91

keutschach-see@ktn.gde.at

www.keutschach.gv.at

Marktgemeinde Kirchbach

Nr. 155

9632 Kirchbach

04284 228

kirchbach@ktn.gde.at

www.kirchbach.gv.at

Magistrat der Landeshauptstadt

Klagenfurt am Wörthersee

Rathaus, Neuer Platz 1

9010 Klagenfurt am Wörthersee

0463 - 537 0

magistratsdirektion@klagenfurt.at

www.klagenfurt.at

Gemeinde Kleblach-Lind

Lind 25

9753 Kleblach-Lind

04768 217

kleblach-lind@ktn.gde.at

www.kleblach-lind.at

Marktgemeinde Klein St. Paul

Marktstraße 17

9373 Klein St. Paul

04264 2401

klein-st-paul@ktn.gde.at

www.klein-st-paul.gv.at

Marktgemeinde

Kötschach-Mauthen

Kötschach 390

9640 Kötschach

04715/8513

koetschach-mauthen@ktn.gde.at

www.koetschach-mauthen.gv.at

Gemeinde Krems in Kärnten

Nr. 35

9861 Eisentratten

04732 27 7 20

krems@ktn.gde.at

www.krems-kaernten.gv.at

Gemeinde Krumpendorf

am Wörthersee

Hauptstraße 145

9201 Krumpendorf

04229 / 2343

krumpendorf@ktn.gde.at

www.krumpendorf.gv.at

L

Marktgemeinde Lavamünd

Lavamünd 65

9473 Lavamünd

04356 2555

lavamuend@ktn.gde.at

www.lavamuend.at

Gemeinde Lendorf

Feicht 2a

9811 Lendorf

04762 2264

lendorf@ktn.gde.at

www.lendorf.at

Gemeinde Lesachtal

Liesing 29

9653 Liesing

04716 242-0

lesachtal@ktn.gde.at

www.lesachtal.gv.at

Marktgemeinde Liebenfels

Hauptplatz 9

9556 Liebenfels

04215/2216

liebenfels@ktn.gde.at

www.liebenfels.at

Gemeinde Ludmannsdorf

Nr. 33

9072 Ludmannsdorf

04228 22 20

ludmannsdorf@ktn.gde.at

www.ludmannsdorf.at

Marktgemeinde Lurnfeld

Hauptstraße 2

9813 Möllbrücke

04769 2211

lurnfeld@ktn.gde.at

www.lurnfeld.at


Gemeinden auf einen Blick advantage 73

M

Marktgemeinde Magdalensberg

Görtschitztal Straße 135

9064 Magdalensberg

04224/2213

magdalensberg@ktn.gde.at

www.magdalensberg.gv.at

Gemeinde Mallnitz

Nr. 11

9822 Mallnitz

04784 255

gemeinde@mallnitz.at

www.mallnitz.at

Gemeinde Malta

13

9854 Malta

04733/220

malta@ktn.gde.at

www.malta.gv.at

Gemeinde Maria Rain

Kirchenstraße 1

9161 Maria Rain

04227/84220

maria-rain@ktn.gde.at

www.maria-rain.gv.at

Marktgemeinde Maria Saal

Am Platzl 7

9063 Maria Saal

04223 2214

maria-saal@ktn.gde.at

www.maria-saal.gv.at

Gemeinde Maria Wörth

Wörthersee Süduferstr. 115

9081 Reifnitz

04273 20 50 0

maria-woerth@ktn.gde.at

gemeinde.maria-woerth.info

Marktgemeinde Metnitz

Marktplatz 4

9363 Metnitz

04267 220

metnitz@ktn.gde.at

www.metnitz.gv.at

Gemeinde Micheldorf

Hauptstraße 28

9322 Micheldorf

04268 39 39

micheldorf@ktn.gde.at

www.micheldorf-gv.at

Marktgemeinde Millstatt

Marktplatz 8

9872 Millstatt

04766 20 21

millstatt@ktn.gde.at

www.millstatt.at

Gemeinde Mölbling

Mölbling 16

9330 Mölbling

04262/2338

moelbling@ktn.gde.at

www.moelbling.gv.at

Marktgemeinde Moosburg

Kirchplatz 1

9062 Moosburg

04272 83 400

moosburg@ktn.gde.at

www.moosburg.gv.at

Gemeinde Mörtschach

Nr. 42

9842 Mörtschach

04826 / 701

moertschach@ktn.gde.at

www.moertschach.gv.at

Gemeinde Mühldorf

Nr. 10

9814 Mühldorf

04769 22 85

muehldorf@ktn.gde.at

www.muehldorf-ktn.at

N

Gemeinde Neuhaus

Neuhaus 12

9155 Neuhaus

04356 2043

neuhaus@ktn.gde.at

www.neuhaus.at

Marktgemeinde

Nötsch im Gailtal

Nr. 222

9611 Nötsch

04256 21 45

noetsch@ktn.gde.at

www.noetsch.at

O

Marktgemeinde Oberdrauburg

Marktplatz 1

9781 Oberdrauburg

04710 22 48

oberdrauburg@ktn.gde.at

www.oberdrauburg.at

Marktgemeinde Obervellach

Nr. 21

9821 Obervellach

04782 22 11

obervellach@ktn.gde.at

www.obervellach.gv.at

Gemeinde Ossiach

Nr. 8

9570 Ossiach

04243 22 46 10

ossiach@ktn.gde.at

www.ossiach.gv.at

P

Marktgemeinde Paternion

Hauptstraße 83

9711 Paternion

04245 2888-0

paternion@ktn.gde.at

www.paternion.gv.at

Marktgemeinde Poggersdorf

Hauptplatz 1

9130 Poggersdorf

04224/81888

poggersdorf@ktn.gde.at

www.poggersdorf.at

Gemeinde Pörtschach

am Wörther See

Hauptstraße 153

9210 Pörtschach am Wörthersee

04272 28 10

poertschach@ktn.gde.at

www.poertschach.gv.at

Gemeinde Preitenegg

Nr. 5

9451 Preitenegg

04354 2311

preitenegg@ktn.gde.at

www.preitenegg.gv.at

R

Stadtgemeinde Radenthein

Hauptstraße 65

9545 Radenthein

04246 22 88 - 0

stadtgemeinde@radenthein.gv.at

www.radenthein.gv.at

Gemeinde Rangersdorf

Nr. 40

9833 Rangersdorf

04823/ 255

rangersdorf@ktn.gde.at

www.rangersdorf.eu

Gemeinde Reichenau

Nr. 80

9565 Ebene Reichenau

04275 7000

reichenau@ktn.gde.at

www.reichenau.gv.at

Marktgemeinde Reichenfels

Liftstraße 1

9463 Reichenfels

04359 22 21

reichenfels@ktn.gde.at

www.reichenfels.gv.at

Gemeinde Reißeck

Unterkolbnitz 50

9815 Kolbnitz

04783 20 50

reisseck@ktn.gde.at

www.reisseck.at

Marktgemeinde

Rennweg am Katschberg

Nr. 51

9863 Rennweg

04734 20 8

rennweg-katschberg@ktn.gde.at

www.rennweg-katschberg.gv.at

Marktgemeinde Rosegg

Schlossallee 2

9232 Rosegg

04274 2712

rosegg@ktn.gde.at

www.rosegg.gv.at

Gemeinde Ruden

Obermitterdorf 30

9113 Ruden

04234 218

ruden@ktn.gde.at

www.ruden.at

S

Marktgemeinde Sachsenburg

Marktplatz 12

9751 Sachsenburg

04769/2925

sachsenburg@ktn.gde.at

www.sachsenburg.at

Stadtgemeinde St. Andrä

Nr. 100

9433 St. Andrä im Lavanttal

04358 2710

gemeinde@st-andrae.at

www.st-andrae.at

Gemeinde St. Georgen

am Längsee

Hauptstraße 24

9314 Launsdorf

04213 41 00

st-georgen-lgs@ktn.gde.at

www.st-georgen-laengsee.gv.at

Gemeinde

St. Georgen im Lavanttal

Dorfplatz 10

9423 St. Georgen im Lavanttal

04357 21 33

st-georgen-lavanttal@ktn.gde.at

www.sankt-georgen.at

Marktgemeinde

St. Jakob im Rosental

Marktstraße 7a

9184 St. Jakob im Rosental

04253 22 95

st-jakob-ros@ktn.gde.at

www.st-jakob-rosental.gv.at


74

advantage

Gemeinden auf einen Blick

Gemeinde St. Kanzian

am Klopeiner See

Klopeiner Straße 5

9122 St. Kanzian am Klopeiner See

04239 22 24

st-kanzian@ktn.gde.at

www.st.kanzian.at

Gemeinde St. Margareten

im Rosental

St. Margareten 9

9173 St.Margareten im Rosental

04226 218

st-margareten@ktn.gde.at

www.st-margareten-rosental.gv.at

Marktgemeinde

St. Paul im Lavanttal

Platz St. Blasien Nr. 1

9470 St. Paul im Lavanttal

04357 20 17

st-paul-lavanttal@ktn.gde.at

www.sanktpaul.at

Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Schmölzing 7

9623 St. Stefan an der Gail

04283 21 20

st.stefan-gailtal@ktn.gde.at

www.st-stefan-gailtal.gv.at

Gemeinde St. Urban

Dorfplatz 1

9554 St. Urban

04277 8311

st-urban@ktn.gde.at

www.sturban.at

Stadtgemeinde

St. Veit an der Glan

Hauptplatz 1

9300 St. Veit an der Glan

04212 55 55

city@stveit.com

www.stveit.com

Marktgemeinde Schiefling

am Wörthersee

Pyramidenkogelstraße 150

9535 Schiefling am Wörthersee

04274 2275-0

schiefling@ktn.gde.at

www.schiefling.gv.at

Marktgemeinde Seeboden

Hauptplatz 1

9871 Seeboden am Millstätter See

04762 81 255

seeboden@ktn.gde.at

www.seeboden.at

Gemeinde Sittersdorf

Sittersdorf 100A

9133 Sittersdorf

04237 2020

sittersdorf@ktn.gde.at

www.sittersdorf.at

Stadtgemeinde

Spittal an der Drau

Burgplatz 5

9800 Spittal an der Drau

04762 56 50

stadt.spittal@spittal-drau.at

www.spittal-drau.at

Gemeinde Stall

Nr. 6

9832 Stall

04823 81 00

stall@ktn.gde.at

www.gemeinde-stall.at

Gemeinde Steindorf am Ossiacher

See

10. Oktober-Str. 1

9551 Bodensdorf am Ossiacher See

04243 83 83 0

steindorf.direktion@ktn.gde.at

www.steindorf.gv.at

Marktgemeinde Steinfeld

Hauptplatz 1

9754 Steinfeld

04717 301

steinfeld@ktn.gde.at

www.steinfeld.gv.at

Gemeinde Steuerberg

Nr. 40

9560 Steuerberg

04271 2221

steuerberg@ktn.gde.at

www.steuerberg.at

Gemeinde Stockenboi

Kirchplatz 2

9713 Zlan

04761 214

stockenboi@ktn.gde.at

www.stockenboi.at

Stadtgemeinde Straßburg

Hauptplatz 1

9341 Straßburg-Stadt

04266 22 36

strassburg@ktn.gde.at

www.strassburg.at

T

Gemeinde Techelsberg

am Wörther See

Amtshaus St. Martin

9212 St. Martin am Techelsberg

04272/62 11

techelsberg@ktn.gde.at

www.techelsberg.gv.at

Gemeinde Trebesing

Trebesing 15

9852 Trebesing

04732 2391

trebesing@ktn.gde.at

www.trebesing.at

Marktgemeinde Treffen

am Ossiacher See

Marktplatz 2

9521 Treffen

04248 28 05

treffen@ktn.gde.at

www.treffen.at

V

Marktgemeinde Velden

am Wörther See

Seecorso 2

9220 Velden am Wörthersee

04274 2102

velden@ktn.gde.at

www.velden.gv.at

Magistrat Villach

Rathausplatz 1

9500 Villach

04242 205

service@villach.at

www.villach.at

Stadtgemeinde Völkermarkt

Hauptplatz 1

9100 Völkermarkt

04232 2571

voelkermarkt@ktn.gde.at

www.voelkermarkt.gv.at

W

Gemeinde Weißensee

Nr. 90

9762 Techendorf

04713 20 30 - 0

weissensee@ktn.gde.at

www.gemeinde-weissensee.at

Marktgemeinde Weißenstein

Dorfplatz 10

9721 Weißenstein

04245 2385

weissenstein@ktn.gde.at

www.weissenstein.gv.at

Marktgemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Oberer Platz 9

9344 Weitensfeld

04265 / 242 - 0

weitensfeld@ktn.gde.at

www.weitensfeld.at

Gemeinde Wernberg

Bundesstraße 11

9241 Wernberg

04252 30 00 10

wernberg@ktn.gde.at

www.wernberg.gv.at

Marktgemeinde Winklern

Winklern 9

9841 Winklern

04822 227

winklern@ktn.gde.at

www.winklern.gv.at

Stadtgemeinde Wolfsberg

Rathausplatz 1

9400 Wolfsberg

04352/537

stadt@wolfsberg.at

www.wolfsberg.at

Z

Gemeinde Zell

Zell-Pfarre 75

9170 Zell-Pfarre

04227 7210

zell@ktn.gde.at

www.zell-sele.at

Quelle: www.ktn.gv.at/Verwaltung/

Gemeinden/Gemeindeliste


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