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Land & Leben Märzausgabe 2021

Land & Leben das Regionalmagazin im Elbe Weser Dreieck.

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SONDERSEITEN<br />

Mein<br />

LAND<br />

&<br />

LEB EN<br />

GRATIS<br />

März <strong>2021</strong><br />

ROTENBURG<br />

& SOTTRUM<br />

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INHALT | VORWORT<br />

Inhalt:<br />

Seite<br />

Vorwort .....................................................................3<br />

Volle Aufmerksamkeit bei <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>..........3<br />

Rotenburg & Sottrum Spezial..............................4<br />

Fotodokumentation Innenstadt Rotenburg 10<br />

Historische Aufnahmen ......................................11<br />

Hilfe für Insekten ..................................................12<br />

Media Brandt bleibt in Zeven............................13<br />

Umbau Rathaus Scheeßel abgeschlossen .....14<br />

Kaltstart in schwierigen Zeiten .........................15<br />

Pilgerspuren und Pilgerwege............................16<br />

Heidnische Symbole............................................17<br />

<strong>Land</strong>wirte-Fördergelder .....................................18<br />

Upcycling ...............................................................19<br />

Auf den Wolf gekommen ...................................20<br />

Regionale Blumen- und Pflanzerde.................21<br />

Neue Aral-Tankstelle in Sottrum.......................22<br />

Heeslinger <strong>Land</strong>maschinenschau digital .......22<br />

Online regional einkaufen .................................23<br />

Bröös-Lieferanten vorgestellt............................24<br />

<strong>Land</strong>schof´s Feinschmecker-Onlineshop .......25<br />

Alice Cooper veröffentlicht „Detroit Stories“ 26<br />

Schiller veröffentlicht neues Album ................26<br />

Neue analoge Spiele <strong>2021</strong> .................................27<br />

Dave denkt.............................................................28<br />

Digitale Ausleihe ..................................................28<br />

Buchtipp .................................................................29<br />

Geschichten vertellt op Platt.............................29<br />

Mathe macht glücklich! ......................................30<br />

Mathe ist wichtig für Softwareentwickler......30<br />

Kreuzworträtsel ....................................................31<br />

Impressum .............................................................31<br />

Erfolg ist kein Zufall .............................................32<br />

Duales Studium Architektur ..............................34<br />

Deutscher Weiterbildungstag ...........................36<br />

Was macht eigentlich SEICO?............................37<br />

Steuertipp ..............................................................38<br />

Mehr Flexibilität für Ihre Bankgeschäfte ........39<br />

Neue Stadtwerke-Immobilie in Rotenburg 40<br />

Pro und Contra: Mit Holz heizen.......................42<br />

Frühlings-Vorbereitungen im Garten..............43<br />

Regionaler Immobilienmarkt ............................44<br />

Darmkrebsvorsorge .............................................46<br />

Neue Heilmittelverordnung .............................47<br />

Achtsamkeit ist lernbar.......................................48<br />

Dr. Bohlmann neu im MVZ OsteMed Zeven 49<br />

Abklärung bei Verdacht auf Eisenmangel......50<br />

Alte Beschwerden endlich lösen ......................50<br />

Liebe Leser,<br />

gerade in diesen Zeiten bringen wir Ihnen besonders gerne interessante regionale Informationen<br />

und Unterhaltung – so wie Sie es seit mehr als zehn Jahren gewohnt sind.<br />

Diese Ausgabe hat einen Schwerpunkt im Raum Rotenburg und Sottrum, worüber wir im jährlichen<br />

Turnus berichten und die Entwicklungen in diesem räumlichen Bereich schildern. Vor<br />

allem das Exklusiv-Interview mit Andreas Weber (scheidender Bürgermeister Rotenburg) ist<br />

sehr gehaltvoll. Er hat unseren bunten Fragenkatalog ausführlich beantwortet und auch unsere<br />

Arbeit in den letzten Jahren gewürdigt. Aber auch aus Sottrum gibt es viel zu berichten. So geht<br />

das Projekt „Sottrum 2030“ stetig voran – hierzu ein kurzes Interview mit Dr. Ulrich Berding<br />

vom beauftragten Planungsbüro. Das Projekt „Bürger-Blumenwiese“ erfreut die Herzen von<br />

Groß und Klein, daher hier ein Beitrag zu dieser sich immer weiter ausbreitenden Aktion aus<br />

Hellwege (bei Sottrum).<br />

Der Frühling ist da und die Gärten werden bereits emsig bearbeitet. Hierzu haben wir Tipps<br />

und Tricks für die wichtigsten Vorbereitungen auf Seite 43 zusammengetragen – wir wünschen<br />

an dieser Stelle ein sonniges, fröhliches Frühjahr und ein tolles Osterfest Anfang April!<br />

Mit dieser Ausgabe startet eine neue Serie: „Bröös-Lieferanten vorgestellt“. Hier werden nach<br />

und nach die regionalen Lieferanten und Partner des lokalen Essens-Lieferanten aus Rockstedt<br />

vorgestellt – einfach mal auf Seite 24 blättern, da geht es los mit der Imkerei Roose aus Zeven.<br />

Nun wünschen wir Ihnen ganz viel Spaß beim visuellen Genuss unserer <strong>Märzausgabe</strong> – bleiben<br />

oder werden Sie froh, gesund und munter!<br />

Ihre Werbung<br />

30 Tage volle Aufmerksamkeit bei <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong><br />

Print und Online ist <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> bestens<br />

aufgestellt, nutzt man alle Varianten, ist die<br />

volle 30-tägige Aufmerksamkeit (das Magazin<br />

erscheint monatlich) garantiert. Also Print +<br />

Online (inklusive Social Media).<br />

Viele unserer Inserenten wissen bereits um<br />

die Vorteile virtueller Werbung. Allerdings ist<br />

es ohne erhebliches Fachwissen kaum möglich,<br />

einen wirksamen, bezahlbaren Weg durch den<br />

Online-Werbe-Dschungel zu finden. Hier können<br />

wir helfen!<br />

Unsere Online-Werbeabteilung bietet ab sofort<br />

fachlich fundierte Beratung und zeigt auch<br />

für Laien die umfangreichen Möglichkeiten<br />

bei www.landundleben.de online erfolgreich<br />

zu sein – ganz nach Zielgruppe und Budget.<br />

Sticky, Skyscraper oder Footer?<br />

Die eigene Werbung zielgruppengerecht zu<br />

platzieren ist gar nicht so leicht, daher wird<br />

in einem ersten Gespräch schnell klar, wo<br />

und wie geworben werden muss. Soll es<br />

ein „Stickybanner“ oder ein „Footer“ sein,<br />

muss das Banner aktiv verlinkt werden<br />

oder führt es auf eine „<strong>Land</strong>ingpage“?<br />

Alle Fragen werden schnell geklärt und<br />

erklärt.<br />

Wenn Sie die Vorteile der kombinierten, modernen<br />

Werbung nutzen wollen, kontaktieren Sie<br />

uns auf info@landundleben.de. (hg)<br />

Herzlichst Ihr <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlagsteam<br />

3


Stadt Rotenburg und Samtgemeinde Sottrum<br />

Im Herzen unserer Region ist viel Bewegung – hier macht <strong>Leben</strong> und Arbeiten Spaß!<br />

In der Kreisstadt Rotenburg lässt es sich gut<br />

leben, das wissen auch die rund 22.000 Einwohner,<br />

wovon 20.170 in der Stadt selbst,<br />

und die anderen Einwohner in Borchel,<br />

Mulmshorn, Unterstedt und Waffensen leben.<br />

Mit dem Bahnhof und der nahen Autobahn<br />

ist die Nah- und Fernverkehranbindung optimal<br />

für Pendler und Besucher, bezeichnend<br />

ist, dass mehr Pendler nach Rotenburg kommen,<br />

um hier zu arbeiten als umgekehrt.<br />

Einzelhandel hoffnungsvoll<br />

In diesen Zeiten hat es der regionale Einzelhandel<br />

besonders schwer, aber es besteht<br />

Hoffnung. Viele Geschäfte und Firmen haben<br />

raffinierte Konzepte entwickelt, mit denen<br />

sie zumindest etwas Umsatz generieren und<br />

ihre Stammkunden nicht verlieren. Die Hoffnung<br />

wächst, dass sich die Situation bald<br />

wieder normalisiert und die Geschäfte und<br />

die Gastronomie endlich wieder öffnen dürfen<br />

– wir drücken ganz fest die Daumen und<br />

möchten unsere Leser erinnern, so viel wie<br />

möglich regional einzukaufen!<br />

Interview Andreas Weber<br />

Wir schickten dem scheidenden Rotenburger<br />

Bürgermeister Andreas Weber einen bunten<br />

Strauß an aktuellen Fragen zu verschiedenen<br />

Themenbereichen, die er uns wie folgt beantwortet<br />

hat:<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Wie ist der aktuelle Stand<br />

zur Weiterführung des „Hohe-Heide-Radwegs“<br />

auf der alten Bahnstrecke von<br />

Brockel nach Rotenburg, der seit 2017 geplant<br />

sein soll?<br />

Andreas Weber: Die Planung für den 7,7 km<br />

langen Radweg ist abgeschlossen, der Förderantrag<br />

ist gestellt und in der vergangenen<br />

Woche genehmigt worden. Das Bundesumweltministerium<br />

fördert den Bau des Radwegs<br />

vom Bahnhof Brockel (Anschluss an<br />

den bereits vorhandenen Radweg Bhf. Bro -<br />

cke–Wittorf) mit insgesamt 1.885.959 Euro,<br />

inklusive Schutz- und Pausenhäuschen, E-<br />

Bike-Station bei HBI/B 71, Brückenbauwerke<br />

(insbesondere über die Wümme vor dem Bhf.<br />

Rotenburg, hochwassergeschützt), E-Bike-Station<br />

mit Fahrradbox am Bhf. Rotenburg und<br />

20 Pedelecs zum Ausleihen. Die Planung soll<br />

in 2022 fortgesetzt werden, dann in den Jah-<br />

4


ROTENBURG & SOTTRUM SPEZIAL<br />

ren 2023 und 2024 fertiggestellt werden und<br />

in 2025 endabgerechnet werden.<br />

Damit würde einerseits eine geradlinige Verbindung<br />

von Wittorf über Brockel/Bothel und<br />

Hemsbünde nach Rotenburg, quer durch Rotenburg<br />

bis zum Bahnhof Rotenburg ermöglicht<br />

werden. Damit ist verbunden, dass der<br />

immer stärker erforderlichen Verkehrswende<br />

weg vom Pkw-Individualverkehr hin zur<br />

Fahrradnutzung weiter Antrieb<br />

gegeben werden kann,<br />

eine Entlastung des Kfz-Verkehrs<br />

auf den Straßen einhergeht<br />

und touristisch natürlich<br />

eine weitere Attraktion entsteht.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Man las, dass<br />

die gesamte Goethestraße<br />

bald nicht mehr befahrbar<br />

sein soll. Was ist der aktuelle<br />

Stand in Sachen Umgestaltung<br />

Goethestraße?<br />

Andreas Weber: Die Goethestraße<br />

wird in Rotenburg weiterhin<br />

befahrbar bleiben. Es<br />

hat sich aber herausgestellt,<br />

dass der Kfz-Verkehr enorm zugenommen<br />

hat und etwas über 50 Prozent der Kraftfahrzeuge<br />

auf der Fahrt von der Mühlenstraße<br />

zur Soltauer Straße kein Ziel in der Innenstadt<br />

ansteuern, sondern ohne zu halten<br />

durchfahren. Dieser Durchgangsverkehr belastet<br />

das Verkehrsgeschehen und die Nutzung<br />

der Straße für Fußgänger, Radfahrer sowie<br />

Geschäfte erheblich. Durch eine Teilung<br />

des Straßenzuges in Höhe der Kirchstraße<br />

soll der Durchgangsverkehr unterbrochen<br />

werden, dass diese ausschließlich über die<br />

Aalter Allee und Glockengießer Straße in die<br />

Soltauer Straße kommen. Damit wird mehr<br />

Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer,<br />

eine viel angenehmere<br />

Wohnqualität und eine bessere Einkaufsqualität<br />

geschaffen, während alle Kunden die Rotenburger<br />

Geschäfte oder die Fußgängerzone<br />

direkt auch mit dem Auto weiterhin ansteuern<br />

können.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Thema Skater-Park. Wann<br />

ist dieser befahrbar und wie ist es überhaupt<br />

zu diesem tollen Projekt gekommen?<br />

Andreas Weber: Ende Februar/Anfang März<br />

werden wir den Skaterpark vermutlich einweihen<br />

können, wenn der Winter so mild<br />

bleibt. Auf den Vorschlag der Verwaltung hin<br />

hat der Stadtrat für die erforderlichen<br />

150.000 Euro grünes Licht gegeben, wobei<br />

wir auch eine 20-<br />

prozentige Unterstützung<br />

des <strong>Land</strong>kreises<br />

erhalten. Die<br />

Planung haben wir<br />

ausschließlich mit erfahrenen und jungen<br />

unerfahrenen Skateboard- und BMX-Rad-Fahrern<br />

gemacht, die jetzt langsam ein Gesicht<br />

bekommen hat. Wir haben einen Experten<br />

in Sachen Skate-Parks in Kiel mit Christian<br />

Thomas gefunden und mit „Ankerrampen“<br />

Fachleute in einem internationalen Team aus<br />

Deutschland, Holland, Schweden, Frankreich,<br />

Portugal und Ungarn. Die Anlage wird ein<br />

Highlight für Jugendliche und ewig „Junggebliebene“.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Ihre Amtszeit neigt sich dem<br />

Ende. Würden Sie an dieser Stelle ein kurzes<br />

Resümee ziehen und uns verraten, wie<br />

es bei Ihnen weitergeht?<br />

Andreas Weber: Die Arbeit hat viel Freude<br />

gemacht, viel Engagement gefordert, ich bin<br />

mit dem Ergebnis zufrieden: Schulen erneuert<br />

und erweitert, Kinderbetreuung erneuert<br />

und erweitert, gesunde Mittagsverpflegung<br />

sichergestellt, Radwegenetz für den Anschluss<br />

von Wohngebieten an die Innenstadt<br />

ausgebaut und erneuert, Möglichkeiten für<br />

den Sport mit neuer Sporthalle und zusätzlichem<br />

Fußball-Rasenplatz verbessert,<br />

viele neue Betriebe<br />

in Rotenburg zusätzlich angesiedelt,<br />

den Flugplatz in die<br />

sichere Hand der Stadtwerke<br />

gelegt, viel zusätzlichen erschwinglichen<br />

Wohnraum<br />

geschaffen und damit arbeitsplatznahes<br />

Wohnen ermöglicht<br />

sowie die Zukunft Rotenburgs<br />

mit einem Stadt- und<br />

Verkehrsentwicklungskonzept<br />

auf in eine sichere Zukunft<br />

weisende Gleise gesetzt. Dabei ist es<br />

uns gelungen, die Verwaltung personell zu<br />

verjüngen und zu restrukturieren. Das ist<br />

uns alles mit vielen sehr gezielt und gut geplanten<br />

Investitionen gelungen. Dabei haben<br />

wir den Haushalt besser abgesichert und erheblich<br />

entschuldet, so dass in der Zukunft<br />

Freiraum für Investitionen entstanden ist.<br />

Aus der Politik werde ich mich zunächst einmal<br />

etwas heraushalten, stehe als Berater<br />

gerne weiter zur Verfügung und werde vermutlich<br />

in einem Sportverein mein bisheriges<br />

ehrenamtliches Engagement fortsetzen.<br />

Ansonsten hat auch meine große Familie einen<br />

großen Nachholbedarf an ihrem Vater<br />

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6


ROTENBURG & SOTTRUM SPEZIAL<br />

Andreas Weber freut sich<br />

über das neue Logo auf seinem<br />

Stadt-Rad<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Als aktiver<br />

„Stadtradler“ wissen Sie<br />

sicherlich etwas zu dieser<br />

Aktion in <strong>2021</strong> zu berichten?<br />

Andreas Weber: Diese ist selbstverständlich<br />

schon gemeinsam mit dem ADFC-Rotenburg<br />

geplant und wird von Ende Mai bis Mitte<br />

Juni stattfinden. Wir wollen beweisen, dass<br />

wir mit über 1000 Teilnehmern über<br />

250.000 Rad-km schaffen. Da bin ich sehr<br />

zuversichtlich, dass uns dieses trotz der<br />

noch immer anhaltenden Corona-Pandemie<br />

gelingen wird.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Können Sie uns etwas zum<br />

RWF (Rotenburger Wirtschaftsforum) und<br />

der Zusammenarbeit mit der Stadt Rotenburg<br />

sagen?<br />

Andreas Weber: Wenn wir in Rotenburg kein<br />

RWF hätten, müsste es jetzt erfunden und<br />

gegründet werden. Dieser Zusammenschluss<br />

zahlreicher Rotenburger Firmen, die dazugehörigen<br />

Kommunikationstreffs, unsere gegenseitige<br />

Unterstützung bringen Rotenburg<br />

voran, stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

aller und macht uns resistenter gegen<br />

die Auswirkungen der Corona-Pandemie.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Hier noch einige Zeilen von<br />

Andreas Weber zu unserem zehnjährigen<br />

Jubiläum – danke dafür!<br />

Andreas Weber: Wunderbar, dass es die kos -<br />

tenlose Zeitschrift „<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>“ gibt. Ein<br />

immer für neue Ideen bereites Redaktionsteam<br />

hat in den letzten Jahren unsere Region<br />

in Schrift und Bild ausgezeichnet in Szene<br />

gesetzt und erreicht die Leserschaft über die<br />

Geschäfte in unserer Region. Beste Werbung<br />

für die beteiligten Kooperationspartner und<br />

für unsere ganze Region. Ich möchte als Bürgermeister<br />

Rotenburgs<br />

herzlich<br />

für dieses<br />

große Engagement<br />

für uns<br />

Dank sagen und<br />

zum Jubiläum<br />

ausdrücklich<br />

gratulieren.<br />

Macht weiter so!<br />

Samtgemeinde Sottrum<br />

Sottrum liegt nur neun Kilometer von Rotenburg<br />

entfernt und bietet den Bewohnern<br />

ebenfalls gute <strong>Leben</strong>sbedingungen, auch<br />

durch die umfassenden Verkehrsanbindungen.<br />

Durch die Samtgemeinde verläuft die<br />

Autobahn A 1 Hamburg–Bremen mit der<br />

Anschlussstelle Stuckenborstel. Außerdem<br />

gibt es in Sottrum einen Bahnhof an der<br />

Bahnstrecke Hamburg–Bremen. Darüber<br />

hinaus verläuft durch die Mitgliedsgemeinden<br />

Hassendorf und Sottrum die Bundesstraße<br />

75, die ebenfalls Hamburg mit Bremen<br />

verbindet. Über die B 215 und die<br />

Autobahn ab Verden ist auch die <strong>Land</strong>eshauptstadt<br />

Hannover in gut einer Stunde zu<br />

erreichen.<br />

Zur Samtgemeinde Sottrum (rund 15.000<br />

Einwohner) gehören die Gemeinden/Orte<br />

Ahausen, Bötersen, Clüversborstel, Eversen,<br />

Everinghausen, Hassendorf, Hellwege, Horstedt,<br />

Höperhöfen, Reeßum, Schleeßel, Stapel,<br />

Stuckenborstel, Taaken und Winkeldorf.<br />

Sottrum 2030<br />

Interessant ist die Initiative „Sottrum 2030“,<br />

bei der es um die Entwicklungsplanung für<br />

die Zukunft geht. Zu den Themen „Wohnen<br />

und Soziales“, „Einzelhandel, Arbeit und<br />

Wirtschaft“, „Mobilität und Verkehr“, „Freiraum<br />

und Umwelt“ und „Ortsbild und lokale<br />

Identität“ sollen Umfragen zeigen, wo die<br />

Reise hingehen kann. Aktuell wurde im Januar<br />

eine erneute Umfrage beendet, hierzu<br />

sprachen wir mit Dr. Ulrich Berding von<br />

„Plan Zwei“ Projektleitung Sottrum 2030.<br />

Interview Dr. Ulrich Berding<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: „Sottrum 2030“ ist ein gro -<br />

ßes Projekt, das alle Einwohner der Samt -<br />

gemeinde mitnehmen soll, um die gemein -<br />

same Zukunft zu gestalten. Schildern Sie<br />

uns bitte kurz die beteiligten Protagonisten,<br />

die Ziele und die Entstehungsgeschichte<br />

von „Sottrum 2030“.<br />

Dr. Ulrich Berding: Die<br />

Gemeinde hat unser<br />

Büro „plan zwei Stadt -<br />

planung und Architektur“<br />

aus Hannover<br />

2019 damit beauf -<br />

tragt, ein Konzept für<br />

die Entwicklung der<br />

Gemeinde für die<br />

nächsten zehn Jahre<br />

zu erarbeiten. Wir<br />

haben von Anfang an zahl reiche Gespräche<br />

geführt und öffentliche Ver anstaltungen<br />

durchgeführt. Hier haben wir intensiv wichtige<br />

Themen wie Wohnen und Siedlungsentwicklung,<br />

Mobilität, Einzelhan del und Wirtschaft,<br />

Freiraum und Umwelt und andere<br />

diskutiert.<br />

7


ROTENBURG & SOTTRUM SPEZIAL<br />

Regional zählt!<br />

Hier empfehlen sich regionale Dienstleister,<br />

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von 11 bis 13 Uhr<br />

Gasthof Röhrs<br />

„Barg Wilhelm“ OHG<br />

Bergstraße 18 • 27367 Sottrum<br />

Telefon 04264 / 8340 • Telefax 04264 / 83444<br />

info@gasthof-roehrs.de • www.gasthof-roehrs.de<br />

Stellenausschreibung<br />

Die Gemeinde Sottrum ist eine lebendige Gemeinde<br />

in der Wieste-Niederung. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten,<br />

eine verkehrsgünstige Lage mit Bahn- und Autobahnanschluss<br />

sowie abwechslungsreicher Natur bieten ein angenehmes Wohnund<br />

Arbeitsumfeld. Alle Schulformen sind im Ort vertreten.<br />

Die vier Kindergärten bieten mit unterschiedlichen Schwerpunkten<br />

viele Betreuungsmöglichkeiten für Familien mit Kindern.<br />

Die Gemeinde Sottrum wächst und damit auch die Kindergärten.<br />

Die Gemeinde Sottrum<br />

stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet<br />

Erzieherinnen/Erzieher (m/w/d)<br />

mit bis zu 39,0 Wochenarbeitsstunden<br />

(in der Zeit von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr)<br />

für die Kindergärten und Kinderkrippen in der Gemeinde Sottrum ein.<br />

Ambulant Stationär Assistent GmbH<br />

Johannesruh 7, 27419 Sittensen<br />

Seit 21 Jahren pflegen, versorgen und assistieren wir<br />

Menschen mit besonderen Bedürfnissen durch Unfallfolgen<br />

in ihrer häuslichen Umgebung rund um die Uhr 1:1.<br />

Pflegefachkräfte<br />

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mit Herz und Sinn für motivierte, loyale Teamarbeit<br />

finden bei uns einen außergewöhnlich interessanten<br />

Arbeitsplatz zu langfristig überdurchschnittlichen<br />

Konditionen.<br />

Wir wünschen uns Mitarbeiter/innen mit Ideen und Fachwissen<br />

sowie Spaß und Freude an der Zusammenarbeit mit Kindern, Kollegen<br />

und Eltern. Die Gemeinde Sottrum bietet attraktive Leistungen des<br />

öffentlichen Dienstes. – Die Vergütung erfolgt nach dem TVöD –<br />

Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen der Leiter der Abteilung<br />

Interne Dienste, Herr Bischof, Tel. 04264/8320-27 zur Verfügung.<br />

Senden Sie bitte Ihre Bewerbung unter der Angabe der möglichen<br />

Wochenarbeitsstunden und der täglichen Arbeitszeit<br />

in einer PDF-Datei mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum<br />

12.03.<strong>2021</strong> ausschließlich per E-Mail an bewerbung@sottrum.de.<br />

Noch Fragen?<br />

...wenden Sie sich an<br />

Michael Hessel<br />

04282/97027 oder<br />

info@asa-hessel.de<br />

8


ROTENBURG & SOTTRUM SPEZIAL<br />

Rathaus der SG Sottrum Blumenwiese-Projekt in Hellwege<br />

Ein politischer Arbeitskreis mit VertreterInnen<br />

aller Fraktio nen hat unsere Arbeit<br />

intensiv begleitet und unterstützt. Unser<br />

Büro war einzelnen VertreterInnen der<br />

Politik bekannt und wur de für die Erarbeitung<br />

des Konzepts vorge schlagen. Wir<br />

haben dem Rat dann unseren Ansatz und<br />

unsere Ideen zur Vorgehensweise vorgeschlagen.<br />

Dies stieß auf Zustimmung, und<br />

wir durften loslegen.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Die jüngste Umfrage im Januar<br />

<strong>2021</strong> ist gerade ausgewertet worden<br />

– was sind die Ergebnisse und was werden<br />

diese Ergebnisse für Folgen haben?<br />

Dr. Ulrich Berding: Die Resonanz war sehr<br />

positiv, die Zustimmungsquote für die Maß -<br />

nahmen lag bei mehr als 90 Prozent. Die eine<br />

oder andere Maßnahme müssen wir noch<br />

einmal prüfen, aber insgesamt sehen wir un -<br />

sere Vorschläge bestätigt.<br />

Auf der Seite www.sottrum.de finden sich<br />

weitere relevante Informationen über die<br />

Samtgemeinde und die entsprechenden<br />

Ansprechpartner im Rathaus und darüber<br />

hinaus.<br />

Blumenwiese-Projekt in Hellwege<br />

Vor gut anderthalb Jahren ist der Hellweger<br />

Peter Erfurt mit der Idee zur Pflanzung einer<br />

„Bürgerblumenwiese“ an die Öffentlichkeit<br />

gegangen – mit Erfolg. An der Steller Straße<br />

zwischen Hellwege und Sottrum haben sich<br />

auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen<br />

Areal fünf Bienenvölker, seltene Hummelarten<br />

und Schmetterlinge angesiedelt. Die zahlreichen<br />

aktiven Förderer des Projekts pflegen<br />

die Fläche und pflanzen aktuell weiter Blumen<br />

als Insektennahrung.<br />

Honig und Fördermöglichkeiten<br />

Auf www.buerger-blumen-wiese.de erfährt<br />

man mehr zu den Aktionen aus Hellwege<br />

und man kann dort auch den Blütenhonig<br />

von der Bürgerblumenwiese käuflich erwerben<br />

– lecker und gesund! Verbunden ist der<br />

Kauf auch mit einem Förderbeitrag, der das<br />

Weitermachen dieses wichtigen Projektes sichern<br />

soll. 34 Patenschaften im Wert von<br />

2066 Euro wurden aktuell verkauft, Förderpakete<br />

gibt es bereits ab 12 Euro. (hg)<br />

BFS GEBÄUDEREINIGUNG<br />

blitz & flink & sauber<br />

Wir reinigen:<br />

• Fenster, Verglasungen, Schaufenster<br />

• Privathäuser, Wohnungen<br />

• Büros<br />

• Praxen, Banken<br />

• Treppenhäuser<br />

Privat<br />

und<br />

gewerblich<br />

Mobil: 0152 161 65 887 • Tel.: 04264-3929734 • Fax: 04264-3929735<br />

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27367 Sottrum info@bfs-gebaeudereinigung.de<br />

9


Pferdemarkt 2017 Pferdemarkt 1970<br />

Fotodokumentation Innenstadt Rotenburg<br />

Annelie Keckstein schickte uns eine aufschlussreiche Bilderserie<br />

Ihre Erinnerungen in Wort und Bild<br />

teilt Annelie Keckstein in diesem Beitrag<br />

– vielen Dank dafür! Die Vielzahl<br />

der Einzelhandelsgeschäfte im letzten<br />

Jahrhundert, die einfach verschwunden<br />

sind, stimmt einen schon bedenklich.<br />

Man kann nur hoffen, dass diese Entwicklung<br />

langsam mal stoppt und die<br />

Attraktivität unserer Innenstädte wieder<br />

zunimmt.<br />

Früher war mehr los<br />

„Als ich in den 1960er-Jahren nach Söhlingen<br />

Kreis Rotenburg gezogen bin, war die Große<br />

Straße noch von beiden Seiten zu befahren<br />

Pferdemarkt 1932<br />

genauso wie die Goethestraße. In den<br />

70ern wurde dann ein großer Kreisverkehr<br />

daraus. Wir trafen uns am Sonntagnachmittag<br />

auf dem Parkplatz auf<br />

dem Neuen Markt und fuhren unsere Runden<br />

bis Eddy aufmachte, ja nachmittags. Dadurch,<br />

dass die Menschen immer mobiler wurden,<br />

fuhren sie dann nach Bremen – Weserpark<br />

– ein Geschäft nach dem anderen machte zu.<br />

Leider!<br />

Es gab das Stadt-Café, wo Ehlen jetzt<br />

drin ist, das Rats-Café, Café Riehl, Cafe<br />

Müller. Wir hatten außerdem viele<br />

Schlachter und Metzgereien: Schlachter<br />

Stelling, Schlachter Bier, Schlachter Hildebrand,<br />

einen an der Ecke Harburger<br />

Straße, Ecke Birkenweg, in der Goethestraße<br />

und jetzt? Ich glaube Hollmann<br />

ist noch da!<br />

An jeder Ecke gab es Milchgeschäfte, das<br />

letzte war unten am Weicheler Damm – da<br />

ist, glaube ich, jetzt ein Zahnarzt. Wer kennt<br />

noch die kleinen Läden Harwarth im Katrepel<br />

zum Beispiel? Ja, wenn man die Erinnerungen<br />

nicht hätte, wie schön und gemütlich<br />

Rotenburg früher war... Wir zogen von Kneipe<br />

zu Kneipe, denn wir hatten noch welche:<br />

‚Scotch‘, ‚Europa‘, ‚Eddy‘, ‚Grafeler Eck‘ und<br />

‚Mühlhasen‘.“ (ak)<br />

Rotenburg Goethestraße 1950 mit Café Müller.<br />

Goethestraße um 2015 mit Smeraldo.<br />

10


REGIONALE BERICHTE<br />

Historische Aufnahmen sind gerne gesehen<br />

Archive freuen sich über geeignetes Foto- und Filmmaterial<br />

In der letzten <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Ausgabe berichteten<br />

wir, dass der Amateurfilmer und -fotograf<br />

Günther Wiese Filmmaterial, insbesondere<br />

über Ereignisse in und um Heeslingen,<br />

dem Kreisarchiv des <strong>Land</strong>kreises Rotenburg<br />

(Wümme) übergeben hatte. „Das einmalige<br />

Filmmaterial Günther Wieses ist eine für die<br />

Region wertvolle, sich jedem schnell erschließende<br />

historische Quelle, die jetzt dauerhaft<br />

im Kreisarchiv gesichert und bereitgestellt<br />

wird“, sagte dazu Sönke Kosicki, der<br />

Leiter des Kreisarchivs. Für den bis jetzt<br />

überschaubaren Filmbestand des Kreisarchivs,<br />

der insbesondere Filme<br />

des ehemaligen Heimatbundes<br />

Rotenburg enthält, stellen<br />

die Aufnahmen eine willkommene<br />

Ergänzung dar. Sönke<br />

Kosicki wies auch darauf hin,<br />

dass wer noch Filme oder Fotos<br />

mit Bezug zur Geschichte<br />

des <strong>Land</strong>kreises, seiner Städte<br />

und Gemeinden besitzt und<br />

diese langfristig erhalten und<br />

auch anderen zugänglich machen<br />

möchte, sich gerne an<br />

das Kreisarchiv (Bremer Straße<br />

38, 27432 Bremervörde,<br />

Telefon: 04761-9835115, E-<br />

Mail: kreisarchiv@lk-row.de)<br />

wenden kann.<br />

Für uns ein Grund, um nachzufragen,<br />

was sich in den zurückliegenden<br />

Wochen in dieser Sache eventuell schon<br />

getan hat. „Bisher gab es zwar einige Rückmeldungen<br />

zum Aufruf, allerdings noch<br />

nicht in Bezug auf Fotos und Filme. Ich hoffe<br />

jedoch, dass es nach und nach noch Rückmeldungen<br />

geben wird. Denn private Aufnahmen<br />

wären eine sinnvolle Ergänzung für<br />

den Bildbestand des Kreisarchivs, der derzeit<br />

u. a. rund 40.000 Dias und mehrere tausend<br />

Negative von Luftbildaufnahmen umfasst.<br />

17.000 Dias mit regionalen Motiven aus dem<br />

Kreisgebiet wurden bereits im Jahr 2020<br />

digitalisiert“, war vom Leiter des Kreisarchivs<br />

zu erfahren.<br />

Auch im Archiv der Samtgemeinde Zeven sowie<br />

im Museum Kloster Zeven (Klostergang<br />

3, 27404 Zeven, Telefon: 04281-999800) findet<br />

sich bereits interessantes Bildmaterial.<br />

So sind – laut der Archivleiterin Luise Del<br />

Testa - etwa die Fotografien des Zevener Heimatforschers<br />

Hans Müller-Brauel wichtige<br />

zeitgeschichtliche Dokumente und geben einen<br />

Einblick in das <strong>Leben</strong> zwischen 1890 und<br />

1920. Insgesamt 1360 von ihm angefertigte<br />

Glasplatten mit historischen Aufnahmen sind<br />

im Bestand des Zevener Archivs, welches<br />

auch noch über andere Sammlungen verfügt.<br />

So zum Beispiel Ordner, in denen die Zevener<br />

Straßen und die daran liegenden Grundstücke<br />

und Gebäude auch im Bild dokumentiert sind.<br />

Außerdem gibt es eine große Zahl von Dias,<br />

die in der 1980er-Jahren im Auftrag der Samtgemeinde<br />

Zeven angefertigt wurden. Sehr<br />

umfangreich ist auch das Material, welches<br />

vom Zevener Hermann Tödter stammt und<br />

kürzlich übernommen wurde. Es umfasst unter<br />

anderem rund 250.000 Dias. Auf diesen<br />

sind zumeist Naturbilder und Zevener Ansichten<br />

festgehalten.<br />

„Der Bereich ‚Foto‘ ist ein Schwerpunkt in<br />

unseren Beständen. Deshalb soll es in dem<br />

derzeit in Zeven geplanten Kultur- und Bildungszentrum<br />

auch einen Extra-Archivraum<br />

geben, der klimatisiert<br />

und speziell für diese<br />

Bestände geeignet ist. Wir<br />

freuen uns, wenn uns his -<br />

torisches Foto- und Filmmaterial<br />

mit lokalem Bezug<br />

gezeigt und angeboten<br />

wird. Falls die Originale<br />

nicht bei uns bleiben sollen,<br />

würden wir diese<br />

eventuell auch abscannen<br />

und reproduzieren“, sagte<br />

Luise Del Testa. Und natürlich<br />

hat auch das Kreisarchiv<br />

des <strong>Land</strong>kreises<br />

Osterholz Interesse an geeignetem<br />

Foto- und Filmmaterial.<br />

Ansprechpartnerin<br />

ist die Archivleiterin<br />

Frau Jannowitz-Heumann<br />

(Kreisarchiv, Am Barkhof 10a, 27711 Osterholz-Scharmbeck,<br />

Telefon: 04791- 9302260,<br />

E-Mail: kreisarchiv@landkreis-osterholz.de).<br />

Alle Ansprechpartner in den Archiven würden<br />

sich freuen, wenn es zu den jeweiligen<br />

Aufnahmen und Motiven auch weitere Informationen,<br />

wie beispielsweise das Aufnahmejahr<br />

oder die Namen von abgelichteten Personen,<br />

geben würde. (ij)<br />

Hotel<br />

& Dependancen<br />

Die Öffnungszeiten in unserem Restaurant:<br />

Frühstücksbuffet – à la carte – täglich von 9 Uhr bis 10 Uhr<br />

Reservierung ist erforderlich.<br />

Veranstaltungen außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage.<br />

Unser Verständnis für Nachhaltigkeit:<br />

Wir sind seit 2019 im Hotel Stadtidyll und<br />

im Gasthaus Götze mit einem E-Anschluss ausgestattet!<br />

Hotel Stadtidyll & Dependancen<br />

Freudenthalstraße 15 · 27356 Rotenburg/Wümme<br />

11


REGIONALE BERICHTE<br />

Hilfe für Insekten<br />

Heimische Pflanzen und „wilde Ecken“ für die Artenvielfalt<br />

Seit einigen Wochen sind sie wieder vermehrt<br />

erhältlich: Packungen mit Samen, mit<br />

deren Aussaat Interessierte – egal ob beispielsweise<br />

im heimischen Garten oder etwa<br />

auf dem Balkon - einen Beitrag für das Überleben<br />

von Insekten leisten können. Aber solche<br />

Tüten können auch Samen enthalten, die<br />

für den angestrebten Zweck nicht oder nur<br />

bedingt tauglich sind.<br />

Nach Auskunft von Christoph Reuther von<br />

der Stabstelle Wirtschaftsförderung und<br />

Öffentlichkeitsarbeit der Samtgemeinde<br />

Zeven enthalten übrigens auch die bekannten<br />

und beliebten „Zeven blüht auf“-<br />

Tütchen, welche die Kommune in diesem<br />

Jahr wohl erneut für Interessierte anbieten<br />

wird, Saatgut aus der Region. „Wir<br />

wollen außerdem wieder Blühstreifen<br />

„Jetzt ist die Zeit,<br />

sich über geeignete<br />

Sträucher, Stauden<br />

und Saatgut aus regional<br />

geeigneter<br />

Herkunft zu informieren.<br />

Denn wer für<br />

Schmetterling, Käfer,<br />

Wildbiene und Co.<br />

ein reichhaltiges Blütenbuffet<br />

schaffen<br />

möchte sowie Pflanzen<br />

für Eiablage oder<br />

Larvenernährung,<br />

sollte auf diese Artenfülle<br />

setzen, nicht<br />

auf Exoten, die zumeist<br />

für Insekten<br />

nutzlos sind“, war<br />

von der Pressestelle<br />

des NABU Niedersachsen<br />

zu erfahren.<br />

Blick in eine angelegte Blühfläche.<br />

Wer heimischen Insekten helfen möchte, dem<br />

sei deshalb auch ein Besuch im Fachhandel<br />

vor Ort empfohlen. Zum Service gehört dort<br />

üblicherweise eine qualifizierte Fachberatung,<br />

bei der natürlich ein Stichwort wie<br />

„Artenvielfalt“ ebenfalls ein Thema sein<br />

kann. So gibt es beispielsweise in Zeven mit<br />

„Garten Meyer“ ein Familienunternehmen,<br />

welches für Blühflächen eine spezielle „Zeven-<br />

Mischung“ anbietet.<br />

einsäen. Das hat nicht nur einen ökologischen<br />

Effekt, sondern sieht auch schön aus“,<br />

sagte der Rathaus-Mitarbeiter über die Pläne<br />

der Verwaltung.<br />

Laut den Fachleuten vom NABU Niedersachsen<br />

helfen - neben der Anlage eines wohlduftenden<br />

Wildblumenbeetes mit heimischen Pflanzen –<br />

übrigens auch viele andere Dinge auf dem<br />

eigenen Grundstück der Artenvielfalt. So zum<br />

Die Samen für diese<br />

Pflanzen gab es im vergangenen<br />

Jahr in einer<br />

Apotheke als Geschenk<br />

für die Kunden.<br />

Beispiel die Bereitstellung<br />

von Tränken, Nistkästen<br />

oder sogenannten<br />

„Insekten hotels“.<br />

Außerdem ist es für viele<br />

Insektenarten hilfreich,<br />

wenn im Garten<br />

eine „wilde Ecke“ stehen<br />

gelassen wird, die<br />

weder gemäht noch betreten<br />

wird. Darüber<br />

hinaus sind viele Gemüsesorten durch ihre<br />

Blüten eine weitere Bereicherung.<br />

Wer Tipps zur Gartengestaltung haben möchte,<br />

dem sei ein Blick auf die Homepage des NABU<br />

Niedersachsen (www.nabu-niedersachsen.de)<br />

empfohlen, der u. a. Broschüren und Info-Pakete<br />

über Themen wie etwa Insektenschutz,<br />

Pflanzvorschläge oder eine Bauplansammlung<br />

für Nisthilfen aller Art anbietet. (ij)<br />

12


REGIONALE BERICHTE<br />

Media Brandt bleibt in Zeven<br />

Mietvertrag wurde verlängert<br />

Reparaturen und die Planung von individuellen<br />

Projekten sind das Herzstück der alteingesessenen<br />

Firma und werden gerade jetzt rege nachgefragt.<br />

Auf der umfangreichen Homepage www.mediaathome.de<br />

finden sich alle relevanten Informationen und mehr.<br />

Wer den persönlichen Kontakt braucht, sollte nicht zögern,<br />

das Media Brandt-Team unter 04281-6282 anzurufen.<br />

Hier stehen die Berater mit ihrem umfangreichen<br />

Wissen und kreativen Lösungen stets bereit und freuen<br />

sich auf ein Gespräch. (hg)<br />

Trotz vieler Gerüchte bleibt der Zevener Multimedia-Spezialist in<br />

der Zevener Fußgängerzone und bietet auch zu diesen Zeiten umfangreiche<br />

Angebote für die Region.<br />

Lothar Zodrow (Geschäftsführer): „Mit der Digitalisierung und<br />

dem Zusammenwachsen von Internet und Heimunterhaltung haben<br />

sich die Möglichkeiten bei der Nutzung moderner Haus- und Unterhaltungselektronik<br />

im großen Stil verändert. Als Meisterbetrieb<br />

sehen wir unsere Aufgabe darin, unseren Kunden das Spektrum<br />

dieser Möglichkeiten näher und damit auch nach Hause zu bringen<br />

– damit diese Filme und Serien, Musik und Informationen entspannt<br />

genießen können. Neben der Planung, Montage und Instandhaltung<br />

von Satelliten- und Kabel-TV gilt unser Fokus der<br />

hochmodernen und hochwertigen Produktlösung und wird rege<br />

in Anspruch genommen.“<br />

Breit aufgestellt<br />

Nicht nur ganzheitliche Sound- und Bildkon zepte werden von Media<br />

Brandt konzeptioniert und realisiert, sondern auch die Auswahl<br />

an Hausgeräten und selbst zu installierenden Home-Entertainment-Lösungen<br />

– allesamt Premium-Marken – ist beachtlich und<br />

kann auch jetzt begutachtet und gekauft werden. Die breit aufgestellten<br />

Serviceangebote, wie der Anschluss der gekauften Geräte,<br />

13


REGIONALE BERICHTE<br />

Umbau Rathaus Scheeßel abgeschlossen<br />

Vom Vintage-Design-Treff zum schicken, funktionellen Ort der Verwaltung<br />

Der Sitzungssaal wurde mit einer schiebbaren<br />

Trennwand ausgestattet und kann dadurch<br />

in zwei unabhängige Tagungsräume<br />

aufgeteilt werden. Außerdem hat er eine<br />

hochmoderne Klimaanlage erhalten, um die<br />

Luftqualität bei langdauernden Besprechungen<br />

zu erhöhen. Die Video- und Audioanlage<br />

mit Hörschleife für Hörgeräte-Nutzer erleichtert<br />

fortan allen Sitzungsteilnehmern und<br />

Besuchern die Informationsaufnahme.<br />

Überall Bildschirme<br />

In den neuen Wartebereichen und im Foyer<br />

hängen große Bildschirme, die entweder aktuelle<br />

Informationen liefern oder auf bestimmte<br />

Zimmer und Abteilungen hinweisen.<br />

Das gesamte Rathaus erstrahlt nun in freundlich<br />

hellen Farben und auch das Lichtdurchflutete<br />

Dach des Treppenhauses trägt zum<br />

neuen Erscheinungsbild bei.<br />

Regionale Firmen arbeiten Hand in Hand<br />

Sämtliche Gewerke wurden zur Zufriedenheit<br />

aller Beteiligten von lokalen Firmen erledigt.<br />

Seite 1971 steht das Scheeßeler Rathaus am<br />

Untervogtplatz 1 und in den letzten 50 Jahren<br />

hatte es sich Stück für Stück fast zu einem<br />

Museum entwickelt, da tat der Umbau und<br />

die Renovierung wirklich gut. Die Entscheidung,<br />

mehrere Millionen Euro in die Hand<br />

zu nehmen und das Rathaus sowohl energetisch<br />

als auch räumlich in die Jetztzeit zu holen,<br />

hat sich gelohnt und jetzt kehrt wieder<br />

<strong>Leben</strong> ein – Bürger und Mitarbeiter freut dies<br />

sehr.<br />

Ostflügel jetzt mit Obergeschoss<br />

Der Ostflügel war bisher nur eingeschossig<br />

ausgebaut. Im Zuge der Erweiterung wurde<br />

hier ein Obergeschoss mit sechs Büros und<br />

Sanitäranlagen errichtet. Als Ideengeber diente<br />

übrigens das Selsinger Rathaus, hier holte man<br />

sich viele Tipps und Inspirationen, beispielsweise<br />

in Sachen Bodenbeläge, die Eins-zu-<br />

Eins übernommen wurden. Die Gesamtkosten<br />

(3,8 Millionen<br />

Euro) der Baumaßnahme<br />

konnte<br />

die Gemeinde<br />

erfreulicher Weise<br />

aus Eigenmitteln,<br />

ganz ohne<br />

Kreditaufnahme,<br />

finanzieren.<br />

Sitzungssaal<br />

auch technisch<br />

top<br />

Die rund 18 ausführenden Firmen arbeiteten<br />

Hand in Hand und stellten erneut unter Beweis,<br />

dass unsere Region eine Vielzahl von<br />

Baufirmen hat, auf die Verlass ist und die<br />

ihr Handwerk bestens beherrschen. Die<br />

Zusammenarbeit mit den fünf beteiligten<br />

Planungsbüros lief wie geschmiert und das<br />

Gesamtresultat kann sich sehen lassen. (hg)<br />

Mit Sicherheit kommen<br />

Sie durch uns an<br />

Ihr gewünschtes Ziel!<br />

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator<br />

(m/w/d) gesucht<br />

HEIDI ZERBE<br />

INGENIEURBÜRO<br />

GESELLSCHAFT FÜR PLANUNG UND<br />

MESSTECHNIK IM BAUWESEN MBH<br />

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gem. BaustellV<br />

HEIDI ZERBE INGENIEURBÜRO GMBH<br />

Worpsweder Straße 26 • 28215 Bremen<br />

Telefon: +49 421 498 46 47 • Telefax: +49 421 491 94 95<br />

info@zerbe-ib.de • www.zerbe-ib.de<br />

Metallverarbeitung GmbH<br />

Stahlbau<br />

Leichtmetallbau<br />

Schweißfachbetrieb<br />

Edelstahlverarbeitung<br />

Wir bedanken uns für den<br />

Auftrag und gratulieren<br />

zu dem gelungenen Umbau.<br />

Hirtenweg 55-57 - 27356 Rotenburg/W. - Tel. 0 42 61 / 61 41 - www.brillant-row.de<br />

Hand in Hand: Ein gelungenes Projekt für die Region!<br />

Elektroinstallation Planung Service<br />

Hirschberger Straße 8<br />

27383 Scheeßel<br />

Tel.: 04263 3900/3930, Fax: 04263 8066<br />

E-Mail: info@elektro-koslowski.de<br />

Web: www.elektro-koslowski.de<br />

14


REGIONALE BERICHTE<br />

Kaltstart in schwierigen Zeiten<br />

Kindertagesstätte „Am Wurth Wald“ in Worpswede unter neuer Leitung<br />

Mitten in der Corona-Krise übernahm<br />

Benjamin Alexander Meyer (36) am 1. August<br />

2020 die Leitung der DRK-Kinder -<br />

tagesstätte „Am Wurth Wald“ in Worpswede.<br />

Ein halbes Jahr später haben sich Meyer<br />

und sein elfköpfiges Team gut eingearbeitet.<br />

Trotz Corona-Pandemie schmieden sie<br />

spannende Pläne für die nähere Zukunft.<br />

Die Kindertagesstätte „Am Wurth Wald“ war<br />

für den staatlich anerkannten Erzieher und<br />

Sozialwirt keine unbekannte Adresse, als er<br />

im vergangenen Sommer seine neue Stelle<br />

in Worpswede antrat. Abgesehen davon, dass<br />

er im Künstlerdorf aufgewachsen ist, leitete<br />

Meyer von 2011 bis 2019 den zur Kita gehörenden<br />

Hort. In den letzten beiden Jahren<br />

übernahm er zudem als stellvertretende Kita-<br />

Leitung auch administrative und organisatorische<br />

Aufgaben.<br />

Nachdem der Hort 2019 schließen musste,<br />

wechselte Benjamin Alexander Meyer zur<br />

DRK-Kindertagesstätte ins benachbarte Grasberg.<br />

Knapp ein Jahr später erfuhr er, dass<br />

seine damalige Kollegin und Leiterin Maren<br />

Lilje die Kindertagesstätte verlassen wird.<br />

„Da ich in Worpswede wohne und die Kita<br />

hier sehr gut kenne, war es naheliegend, dass<br />

ich mich als neuer Leiter bewerbe“, erzählt<br />

Meyer.<br />

Seine Bewerbung war erfolgreich. Mit acht<br />

pädagogischen Kolleginnen und Kollegen sowie<br />

zwei Haushaltsfachkräften führt er seit<br />

August 2020 das Haus. Auch wenn ihm hier<br />

vieles sehr vertraut ist, vermisst Benjamin<br />

Alexander Meyer die älteren Hort-Kinder.<br />

„Die bis zu zehn Jahre alten Kinder fehlen<br />

etwas in unserer Kita“, räumt Meyer ein.<br />

„Eine größere Altersdurchmischung ist für<br />

alle interessanter. Für die Sechsjährigen war<br />

es früher zum Beispiel immer ein Ziel, auch<br />

einmal ein Hort-Kind zu sein. Das hieß nämlich,<br />

dass man dann zu den Großen gehörte“,<br />

erläutert der Kita-Leiter. Durch den Wegfall<br />

des Horts sind die Ein- bis Sechsjährigen in<br />

der Krippe bzw. im Kindergarten unter sich.<br />

„Die Altersdynamik fehlt einfach“, hat Meyer<br />

festgestellt.<br />

An Ideen für die nähere Zukunft mangelt es<br />

ihm und seinem Team nicht. „Wir planen, uns<br />

auf die Themen Natur- und Umweltschutz zu<br />

spezialisieren“, erläutert Benjamin Alexander<br />

Meyer, der sich in seiner Freizeit auch in der<br />

DRK-Bereitschaft Worpswede und kommunalpolitisch<br />

engagiert. Unter anderem gemeinsam<br />

mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“<br />

sind altersgerechte Aktionen mit den<br />

Kindern vorgesehen. Ein Tipi aus jungen Weidenbäumen<br />

und ein Fledermausbeet sind in<br />

den letzten Monaten bereits als neue Elemente<br />

im Kita-Garten hinzugekommen. Unterstützt<br />

wird man dabei vom Worpsweder<br />

„Weidenhof“, der Pflanzen für verschiedene<br />

Schmetterlingsarten spendet. „Wir möchten<br />

unsere Nähe am Waldrand nutzen und unsere<br />

Kinder mit der heimischen Flora und Fauna<br />

vertraut machen. Natürlich hat unsere Kinder -<br />

tagesstätte auch bislang regelmäßig Naturund<br />

Umweltprojekte initiiert“, sagt Meyer.<br />

„Ab sofort werden wir das aber forcieren.“<br />

Bei der Umsetzung bringt sich dann im Ideal -<br />

fall auch eine weitere pädagogische Fachkraft<br />

ein. „Für unsere Integrationsgruppe suchen<br />

wir noch eine Kollegin oder einen Kollegen“,<br />

erzählt der Leiter. Auch wenn Männer in der<br />

Kita-<strong>Land</strong>schaft eher selten sind, arbeiten<br />

aktuell drei Erzieher „Am Wurth Wald“. „Wir<br />

stellen damit tatsächlich eine Besonderheit<br />

dar“, freut sich Meyer.<br />

Noch aber bremst das Corona-Virus viele<br />

Aktionen aus. Der Alltag besteht aktuell aus<br />

einer Notbetreuung; Elternabende müssen<br />

via Internet stattfinden. „Wir alle hoffen, dass<br />

diese Phase bald zu Ende ist, damit es raus<br />

in die Natur gehen kann. Nicht nur die Kinder<br />

brennen schon darauf“, verrät Benjamin<br />

Alexander Meyer.<br />

(DRK-Kreisverband Osterholz e. V.)<br />

Über den DRK-Kreisverband Osterholz e. V.<br />

Der DRK-Kreisverband Osterholz e. V. gehört<br />

mit rund 4.600 Mitgliedern und etwa<br />

400 hauptamtlichen Kräften zu den größten<br />

Wohlfahrtsverbänden und Arbeitgebern<br />

im <strong>Land</strong>kreis. Er unterhält neben der<br />

Geschäftsstelle mit Sozialarbeit und Suchdienst<br />

14 Kindergärten und Kindertagesstätten.<br />

Ferner stellt er als alleiniger Anbieter<br />

im gesamten <strong>Land</strong>kreis Osterholz<br />

den Notarzt- und Rettungsdienst sicher. In<br />

sechs Gemeinden des <strong>Land</strong>kreises bietet<br />

der DRK-KV Osterholz zudem Leistungen<br />

der ambulanten Pflege an. Im Katastrophenschutz<br />

werden jährlich über 10.000<br />

Stunden rein ehrenamtlicher Arbeit geleis -<br />

tet. Weitere Informationen finden Sie unter<br />

www.drk-ohz.de oder folgen Sie uns auf<br />

Facebook: www.facebook.com/drkkvohz/<br />

und Instagram (drk_kv_ohz).<br />

15


REGIONALE BERICHTE<br />

Pilgerspuren und Pilgerwege<br />

Sonderausstellung in Stade und Tipps für eigene Reisen<br />

Der Mönchsweg führt auch durch Zeven. Vor der dortigen St. Viti-Kirche (li.) findet sich eine Informationstafel über den Weg und die Geschichte der<br />

ehemaligen Klosterkirche. Auch an der St. Viti-Kirche in Heeslingen (re.) führen Pilgerwege vorbei.<br />

Pilgerreisen unternahm man früher zumeist<br />

aus Glaubensgründen. Sie waren wichtig<br />

für den Sündenablass und zur Erlangung<br />

des ersehnten Seelenheils. Heutzutage sind<br />

Pilgerreisen häufig ein mehr oder minder<br />

spirituelles Erlebnis oder einfach eine andere<br />

Bezeichnung für entschleunigte Wanderungen.<br />

Auch in Norddeutschland gab es im Mittel -<br />

alter viele Pilgerwege und Wallfahrtsorte.<br />

Durch die Reformation, die der Heiligenverehrung<br />

ein jähes Ende setzte, blieb das Gebiet<br />

für Jahrhunderte jedoch ein weißer<br />

Fleck auf der Karte der Pilgerwege. Dieses<br />

war in einer Pressemitteilung vom Team des<br />

Museums Lüneburg und des Museums<br />

Schwedenspeicher in Stade zu erfahren, welche<br />

im vergangenen Jahr eine Verbundausstellung<br />

über spätmittelalterliche „Pilgerspuren“<br />

eröffneten.<br />

Der Besuch dieser Doppelausstellung war<br />

aufgrund der Corona-Pandemie jedoch einige<br />

Zeit lang nicht möglich. Wie unserer<br />

Redaktion aber aus Stade bestätigt wurde,<br />

ist die dortige Präsentation „Pilgerspuren<br />

– Wege in den Himmel“ jetzt noch bis zum<br />

16<br />

16. Mai verlängert worden. Zudem findet<br />

sich im Internet eine virtuelle Tour durch<br />

die Ausstellung im Schwedenspeicher<br />

(www.pilgerspuren.de/panorama). Und im<br />

Zusammenhang mit der leider bereits<br />

beendeten Ausstellung „Pilgerspuren – Von<br />

Im Jahr 1236<br />

reiste der Abt<br />

Albert von Stade<br />

nach Rom und<br />

beschrieb später<br />

die Strecke. Auf<br />

Grundlage dieser<br />

Schilderung<br />

wurde vor einigen<br />

Jahren die<br />

„Via Romea“<br />

eröffnet, deren<br />

Verlauf mit solchen<br />

Schildern<br />

gekennzeichnet<br />

ist.<br />

Lüneburg an das Ende der Welt“ in Lüneburg<br />

sei ebenfalls ein Blick in das weltweite<br />

Computernetzwerk empfohlen (www.<br />

museumlueneburg.de/news/n20_videos.htm).<br />

Auf Pilgerwegen reisen<br />

Heute gibt es auch im Norden wieder<br />

mehrere ausgeschilderte Pilgerwege<br />

(https://pilgern-im-norden.de) und diese<br />

laden zu längeren Reisen – oder auch nur<br />

zur Absolvierung einzelner Etappen von<br />

unterschiedlichen Längen – ein. So zum<br />

Beispiel auf der „Via Baltica“, der „Via Romea“<br />

oder dem „Mönchsweg“, die alle drei durch<br />

unsere Region gehen.<br />

Die „Via Baltica“ verläuft in Norddeutschland<br />

von der Insel Usedom bis Osnabrück<br />

und ist ein Teil der Jakobswege, welche<br />

nach Santiago de Compostela in Spanien<br />

führen. In unserer Region vereint sie sich<br />

über einige Kilometer mit der „Via Romea“<br />

(www.viaromea.de), welche in Stade beginnt<br />

und in Rom endet.<br />

Interessant ist ebenfalls der thematisierte Radfernweg<br />

„Mönchsweg“(www.moenchsweg.de).<br />

Dieser verläuft ab Bremen bis nach Puttgarden<br />

auf Fehmarn. In Dänemark geht die<br />

Strecke unter ihrem dänischen Namen<br />

(www.munkevejen.dk) noch von Rødbyhavn<br />

bis nach Roskilde weiter. (ij)


Verwendung von heidnischen Symbolen<br />

Sven Tolksdorf klärt über Missbrauch auf<br />

REGIONALE BERICHTE<br />

Was denken Sie, wenn jemand einen Thorshammer<br />

(Mjölnir) an der Halskette trägt und<br />

Runenschrift (Futhark) auf der Kleidung zur<br />

Schau stellt? Wahrscheinlich werden Sie die<br />

Person für einen Nazi halten. Der Grund liegt<br />

in der missbräuchlichen Verwendung von<br />

heidnischen Symbolen und Runen während<br />

des Dritten Reiches. Der deutsche Historiker<br />

und Sozialwissenschaftler Hermann Ritter<br />

hat hierzu einmal sehr<br />

treffend bemerkt: „Wir<br />

bestrafen die Täter, aber<br />

wir lassen ihnen die Beute.<br />

Da mache ich nicht<br />

mit!“ Die Heiden werden<br />

ihm da zustimmen, wollen<br />

sie doch nicht mit den<br />

braunen Gesellen verwechselt<br />

werden.<br />

Woran sie glauben<br />

Altar in der Großen Halle<br />

„Ich dachte immer, Heiden<br />

glauben an nichts“,<br />

ist eine häufige Antwort,<br />

wenn man Leute danach<br />

fragt. Dies ist allerdings<br />

weit gefehlt! Das nordische<br />

Heidentum kennt<br />

mindestens 70 verschiedene<br />

Götter und weitere<br />

Wesenheiten, die – nach<br />

überliefertem Weltbild – in den neun Welten<br />

wohnen, die sich wiederum im Weltenbaum<br />

Yggdrasil wiederfinden. Das klingt jetzt erstmal<br />

ziemlich unübersichtlich. In der Tat<br />

wird man auch nicht viele Heiden finden,<br />

die tatsächlich alle Götter beim Namen nennen<br />

können, aber dies ist wohl auch nicht<br />

notwendig. Den verschiedenen heidnischen<br />

Göttern werden nämlich entsprechend unterschiedliche<br />

„Zuständigkeiten und Fähigkeiten“<br />

zugesprochen. Folglich ruft der moderne<br />

Heide jeweils den Gott oder die Göttin<br />

an, den/die er gerade benötigt. Dabei wird<br />

dem Gott in der Regel ein Opfer dargebracht,<br />

denn nichts ist umsonst. Heiden betrachten<br />

ihre Götter als Freunde oder Familienmitglieder,<br />

die man um einen Gefallen bittet.<br />

Im Gegenzug erhält der Gott ein Geschenk.<br />

Dabei steht man aufrecht und beugt nicht<br />

das Knie.<br />

Woher kommen sie?<br />

Einfache Antwort: Sie waren schon immer<br />

hier! Unsere hiesigen Vorfahren waren allesamt<br />

Heiden, bevor sie irgendwann christianisiert<br />

wurden. Wenngleich der Glaube an<br />

die alten Götter großflächig ausgemerzt wurde,<br />

so sind seine Spuren noch allgegenwärtig.<br />

Die Namen unserer Wochentage sind ebenso<br />

heidnisch wie der Weihnachtsbaum, die<br />

Ostereier oder unsere Demokratie. Selbst<br />

christliche Feiertage wurden mit Bedacht auf<br />

heidnische Jahreskreisfeste gelegt.<br />

Was da abgeht<br />

Das Wort „Heidenspaß“ kommt nicht von ungefähr.<br />

Der heidnische Gottesdienst, das Blot,<br />

erinnert mehr an eine große Party. Man steht<br />

im Kreis um ein Feuer, trinkt Met aus Kuhhörnern<br />

und gesellt sich<br />

anschließend mit Göttern<br />

und Ahnen zu einem Festmahl.<br />

Ein Priester? Fehlanzeige,<br />

das nordische<br />

Heidentum kennt weder<br />

Priester, noch andere religiöse<br />

Oberhäupter. Jeder<br />

Heide ist selbst in der<br />

Lage, Rituale durchzuführen<br />

und Götter anzurufen.<br />

Bei gemeinsamen Jahresfesten<br />

wird das Amt des<br />

Ritualleiters vom Hausherrn<br />

oder einer anderen<br />

dazu bestimmten Person<br />

übernommen.<br />

Wie sie organisiert sind<br />

Das Heidentum ist zwar<br />

eine Religion, organisiert<br />

sich aber in freien<br />

Gruppen oder auch Vereinen, wie zum Beispiel<br />

dem Eldaring e. V., die bundesweit<br />

gut vernetzt sind. In eigenen Räumen, wie<br />

der „Großen Halle“ in Groß Meckelsen oder<br />

in Lokalen und Gaststätten, trifft man sich<br />

zum monatlichen Heidenstammtisch. Die<br />

rituellen Jahreskreisfeste werden unter freiem<br />

Himmel durchgeführt. Zudem gibt es<br />

europa- und weltweite Zusammenkünfte,<br />

die von den großen Heidenvereinen organisiert<br />

werden. (st)<br />

Wir suchen zum 01.04.<strong>2021</strong> eine<br />

Reinigungskraft (m/w/d)<br />

20 Stunden/Woche vormittags<br />

Montag bis Donnerstag von 7 bis 13 Uhr<br />

Deutsche Sprachkenntnisse zwingend erforderlich<br />

KJH Tolksdorf GmbH<br />

Hauptstraße 16–18 • 27419 Groß Meckelsen • Telefon: 0 42 82-59 46 82<br />

Mail: verwaltung@kjh-tolksdorf.de • www.kjh-tolksdorf.de<br />

17


REGIONALE BERICHTE<br />

<strong>Land</strong>wirte-Fördergelder fließen <strong>2021</strong> bis 2024<br />

Neues Investitionsprogramm <strong>Land</strong>wirtschaft startet durch<br />

Zur Anpassung der <strong>Land</strong>wirtschaft an die<br />

hohen Anforderungen der landwirtschaft -<br />

lichen Produktion fördert der Bund in den<br />

Jahren <strong>2021</strong> bis 2024 mit Zuschüssen<br />

von 40 Prozent Investitionen in Maschinen<br />

und Geräten für Düngung, Pflanzenschutz<br />

und Gülleseparierung sowie zur<br />

Erweiterung und emissionsarmen Ab -<br />

deckung von Wirtschaftsdüngerlagern.<br />

Die Förderung erfolgt im Gegensatz zu<br />

den bestehenden Programmen unabhängig<br />

vom GV-Besatz und gilt auch für steuerlich<br />

gewerbliche Betriebe.<br />

Wer wird gefördert?<br />

Gefördert werden Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit<br />

zu wesentlichen Teilen (mehr<br />

als 25 Prozent Umsatzerlöse) darin besteht,<br />

pflanzliche oder tierische Erzeugnisse zu gewinnen,<br />

also landwirtschaftliche Primärprodukte<br />

zu erzeugen. Auch gewerblich geführte<br />

Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion<br />

sind antragsberechtigt. Daneben<br />

werden auch Lohnunternehmen gefördert.<br />

Was wird gefördert?<br />

1. Neue Maschinen und Geräte zur Düngerausbringung,<br />

mechanischen Unkrautbekämpfung<br />

und zum Pflanzenschutz einschließlich<br />

der GPS-Grundausstattung.<br />

Es werden nur Geräte gefördert, die in<br />

der Positivliste zum Förderprogramm<br />

(www.rentenbank.de) aufgeführt sind.<br />

2. (Mobile) Kleinanlagen zur Separierung von<br />

flüssigen Wirtschaftsdüngern mit Pressschnecke<br />

oder Zentrifuge. Es werden nur<br />

Geräte gefördert, die in der Positivliste zum<br />

Förderprogramm (www.rentenbank.de)<br />

aufgeführt sind.<br />

3. Lagerstätten von Wirtschaftsdünger, wenn<br />

diese nicht Bestandteil einer Stallbaumaßnahmen<br />

sind.<br />

Wie hoch ist die Förderung?<br />

Der Zuschuss beträgt für kleine und mittlere<br />

Unternehmen der <strong>Land</strong>wirtschaft (darunter<br />

fallen praktisch alle Betriebe) 40 Prozent auf<br />

das Netto-Investitionsvolumen. Pauschalierende<br />

Betriebe (= nicht Vorsteuerabzugsberechtigt) erhalten<br />

die Förderung auch auf die gezahlte Vorsteuer.<br />

Lohnunternehmen erhalten eine geringere<br />

Förderung. Innerhalb des Förderzeitraums<br />

<strong>2021</strong> bis 2024 beträgt das gesamte förderfähige<br />

Investitionsvolumen zwei Millionen Euro, der<br />

maximale Zuschuss bei landwirtschaftlicher<br />

Primärproduktion 500.000 Euro. (lwk)<br />

www.rentenbank.de/foerderangebote/<br />

bundesprogramme/landwirtschaft<br />

Stimmen zum Investitionsprogramm<br />

Zum aktuellen Investitionsprogramm des<br />

Bundes für die <strong>Land</strong>wirtschaft gibt es bei<br />

den <strong>Land</strong>wirten durchaus geteilte Meinungen.<br />

Volker Emshoff (53), aus Unterstedt beispielsweise<br />

sieht den Ansatz kritisch: „Es ist<br />

sicher gut gemeint, aber für den eher kleinen<br />

Familienbetrieb ist es nichts. Für große Betriebe,<br />

die viel Gülle haben, sicher eine gute<br />

Sache.“ Emshoff selbst hat mit seinem Familienbetrieb<br />

und 140 Milchkühen selbst einen<br />

nicht so kleinen Betrieb, sieht die Dinge allerdings<br />

nüchtern und plädiert dafür, künftig<br />

lieber in andere Ansätze zu investieren. „Erfolgsmodell<br />

Niedersächsischer Weg“, sagt<br />

Emshoff. Unter diesem Schlagwort haben<br />

sich <strong>Land</strong>esregierung, <strong>Land</strong>volk, <strong>Land</strong>wirtschaftskammer<br />

sowie Natur- und Umweltverbände<br />

verpflichtet, sich gemeinsam intensiv<br />

für Natur- und Artenschutz sowie Förderung<br />

der Biodervisität einzusetzen. „Sowas funktioniert<br />

nur gemeinsam“, sagt der <strong>Land</strong>wirt.<br />

Herbert Cordes, <strong>Land</strong>wirt aus Clüversborstel,<br />

hält die Idee der staatlichen Subvention grundsätzlich<br />

für notwendig: „Der Ansatz ist richtig.<br />

Wenn man die Geschäftsbedingungen - beispielsweise<br />

durch Auflagen - ändert, macht<br />

es Sinn, für Ausgleich zu sorgen.“ Die aktuellen<br />

Förderungen, von denen Cordes selbst<br />

nicht profitiert, könne allerdings nur ein Anfang<br />

sein. Neue Auflagen für <strong>Land</strong>wirte, die<br />

politisch angeschoben wurden und unter anderem<br />

dem langfristigen Umwelt-, Natur- und<br />

Artenschutz dienen sollen, hätten vielfältige<br />

Auswirkungen und dürften auf Dauer nicht<br />

allein zu Lasten der <strong>Land</strong>wirtschaft gehen.<br />

Zahlreiche <strong>Land</strong>wirte sehen sich durch die<br />

von außen bewirkte Änderung ihres bisher<br />

verfolgten Geschäftsmodells unmittelbar einer<br />

Vielzahl an Notwendigkeiten gegenüber, darauf<br />

möglichst adäquat zu reagieren. (fk)<br />

• Bodenschonende Gülleausbringung mit Reifenregeldruck<br />

und bodenschonender Zubringtechnik<br />

• Maisbestellung jetzt auch mit Fahrgassenschaltung<br />

mit Lemken Azurit, DeltaRow-Verfahren<br />

• Press-Wickel-Kombination (variable Ballenkammer<br />

mit Netz oder Folienbindung + 3D-Wickler)<br />

18


Upcycling in der Plönjeshausener Mühle<br />

Steffi Treiber arbeitet auch an Projekt für den Bremervörder Tennisverein<br />

REGIONALE BERICHTE<br />

viel Spaß. Die Herausforderung, die Ideen<br />

und Wünsche der Kunden zu realisieren<br />

und ganz neue Räume zu schaffen, ist immer<br />

wieder groß – sie lässt aber meiner<br />

Kreativität Raum, um zweckmäßig, modern<br />

und abwechslungsreich mit nicht ganz alltäglichen<br />

Gegenständen zu arbeiten und<br />

am Schluss ein einzigartiges Ergebnis zu<br />

präsentieren.“<br />

Buch zur WDR-Sendung<br />

Aktuell findet in der Plönjeshausener<br />

Mühle das Shooting zu ihrem Buch, das<br />

sich umfassend mit ihren Projekten der<br />

WDR-Sendung beschäftigt, statt. Der rus -<br />

tikale Charme ihres Ateliers wird dabei<br />

auch eingefangen und man erkennt, dass<br />

Steffi Treiber sich hier sichtlich wohlfühlt<br />

und in unserer Region angekommen ist.<br />

Steffi Treiber ist bekannt durch die<br />

WDR-Fernsehsendung „Lieblingsstücke“,<br />

in der die Künstlerin und<br />

Designerin Wohnungseinrichtungen<br />

kreativ aus alten Gegenständen<br />

gestaltet und ihnen neues <strong>Leben</strong><br />

einhaucht. Als ausgebildete Bühnenplastikerin<br />

hat sie in der Vergangenheit<br />

auch bei vielen Filmprojekten<br />

mitgearbeitet und sich einen Namen<br />

im Bereich Lampen-Design gemacht. 2017<br />

kam sie aus dem Kölner Raum in unsere<br />

Region und arbeitet in der Plönjeshausener<br />

Mühle in ihrem Atelier unter der Bezeichnug<br />

„Industriestil Deluxe“. Hier besuchten wir<br />

sie, um uns einen Eindruck über ihre<br />

momen tanen Projekte zu verschaffen und<br />

waren schwer beeindruckt.<br />

Vorher<br />

Umgestaltung Bremervörder Tennisverein<br />

Momentan arbeitet sie an der Umgestaltung<br />

des Vereinsheims des Bremervörder Tennisvereins<br />

„Grün-Weiß e. V.“ Hier wird der gesamte<br />

Tresenbereich völlig umgekrempelt<br />

und so verfliegt der alte Muff und es zieht<br />

ein moderner, zweckmäßiger Stil ein. Steffi<br />

Treiber: „Solche Aufgaben machen mir sehr<br />

Nachher<br />

Welche Gegenstände man alle als Leuchtmittel<br />

oder Wohn-Accessoires umbauen kann, erstaunt<br />

einen schon. Wandleuchten aus altem<br />

Schwemmholz, Bücherregale aus Holzresten<br />

und Stoff, Sitzmöbel aus alten Paletten oder<br />

mit Kupfer überzogene Milchkannen als charmante<br />

Hingucker – Steffi Treibers Phantasie<br />

sind kaum Grenzen gesetzt und so entstehen<br />

immer wieder einzigartige Kreationen. (hg)<br />

19


REGIONALE BERICHTE<br />

Auf den Wolf gekommen<br />

<strong>Land</strong>volk Vizepräsident: Weder Abschuss noch Besenderung – Wolfsmanagement ist Augenwischerei<br />

„Pudelwohl kann sich der Wolf in Deutschland<br />

und besonders in Niedersachsen, wo<br />

der Tisch reich mit Weidetieren gedeckt<br />

ist, fühlen. Das Einzige, was Canis lupus<br />

fürchten muss, sind Autos“, zeichnet <strong>Land</strong>volk-Vizepräsident<br />

Jörn Ehlers mit einer<br />

ordentlichen Portion Sarkasmus das traurige<br />

Bild der jahre langen Hinhaltetaktik<br />

der Politik beim Thema Wolf.<br />

Statt mit Monitoring, Obergrenze<br />

und Bejagung ein aktives<br />

Wolfsmanagement einzuführen,<br />

findet weiterhin ein Wettrüsten<br />

mit sogenannten wolfssicheren<br />

Zäunen mit dazugehö riger Bürokratie<br />

statt. „Wir haben in der<br />

Zwischenzeit zugelassen, dass der<br />

Wolf lernen konnte, innerhalb von<br />

Weidezäunen leichter Beute zu<br />

machen als in der freien Wildbahn.<br />

Statt sich weiter an diesen gedeckten<br />

Tisch zu bedienen, müssen wir<br />

dem Wolf zeigen, dass es auf Niedersachsens<br />

Weiden nichts für ihn<br />

zu fressen gibt“, sieht Ehlers durch<br />

Abschuss die einzige Möglichkeit, den Wolf<br />

zu vergrämen und der rasant steigenden Population<br />

Herr zu werden, damit Weidetierhaltung<br />

in Niedersachsen überhaupt noch<br />

eine Chance hat.<br />

20<br />

Alle bislang angedachten und eingeführten<br />

Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren<br />

nicht zum Erfolg geführt. „Es ist weder<br />

gelungen, einen einzigen Wolf zu fangen und<br />

zu besendern, noch Wölfe, für die eigens Abschuss-Genehmigungen<br />

eingeholt und gerichtlich<br />

bestätigt wurden, legal zu entnehmen.<br />

Vor dem Menschen braucht der Wolf<br />

keine Angst zu haben, die tun nichts. Der<br />

einzig begrenzende Faktor ist das Auto“, fasst<br />

Ehlers zusammen. Laut Wolfsmonitoring kamen<br />

in Niedersachsen bislang 89 Wölfe bei<br />

Verkehrsunfällen ums <strong>Leben</strong> – angesichts<br />

der starken Reproduktionszahlen, ist das eine<br />

zu vernachlässigende Zahl. Aktuell sind in<br />

Niedersachsen 35 Wolfsrudel und zwei Wolfspaare<br />

bekannt. Schätzungen gehen von mindestens<br />

300 bis gut 350 Tieren aus.<br />

Gerade im dicht besiedelten Deutschland<br />

hält der Vize-Präsident eine individuelle<br />

Obergrenze für notwendig. „Dass unser<br />

kleines Niedersachsen so viele Wölfe akzeptieren<br />

soll wie Frankreich insgesamt,<br />

steht in keinem Verhältnis. Anscheinend<br />

müssen erst Vorfälle wie im Heidekreis, bei<br />

dem zwei Kinder mit ihren Ponys von drei<br />

Wölfen verfolgt wurden, passieren, damit<br />

Politik und Gesellschaft aufwachen. Eine<br />

Koexistenz von Mensch und Wolf in Siedlungsräumen<br />

und Kulturlandschaften ist<br />

nicht möglich“, fordert Jörn Ehlers eine<br />

Bestandsregulierung nach Festlegung des<br />

güns tigen Erhaltungszustandes.<br />

„Wenn sogar Wolfsberater nicht<br />

mehr neutral agieren, dann ist der<br />

Schritt seitens Minister Lies’ richtig“,<br />

befürwortet Ehlers die Entlassung<br />

zweier Wolf s berater, die als<br />

Vorstandsmitglieder des Freundeskreises<br />

freilebender Wölfe Lies<br />

vorwarfen, er peitsche mit der<br />

Wolfsverordnung eine Maßnahme<br />

durch, die gegen EU-Recht verstoße.<br />

„Mit der neuen Wolfsverordnung<br />

sollen Wölfe, die auch<br />

gut geschützte Weidetiere reißen,<br />

leichter geschossen werden<br />

dürfen. Das wird nötig sein,<br />

denn selbst eine aktuelle Studie<br />

sieht die Ausbreitung des Wolfes<br />

kritisch. Sie berge nicht nur Konflikte<br />

mit Weidetierhaltern, sondern gefährde einige<br />

Naturschutzziele und empfiehlt daher<br />

für den Erhalt der Weidetierhaltung und ihrer<br />

positiven Folgen für die Biodiversität<br />

neben Schutzmaßnahmen die rasche Entnahme<br />

von übergriffigen Wölfen, eine echte<br />

Entbürokratisierung und eine deutlich bessere<br />

monetäre Wertschätzung der extensiven<br />

Weidehaltungen. Genau dies sind auch<br />

seit Jahren die Forderungen des Aktionsbündnisses<br />

aktives Wolfsmanagement in<br />

Niedersachsen“, merkt Jörn Ehlers abschließend<br />

an. (lvn)


REGIONALE BERICHTE<br />

Regionale Blumen- und Pflanzerde<br />

Alternative zu torfhaltigen Produkten<br />

Torf ist der am meisten genutzte Rohstoff für<br />

Erden im Freizeit- und Erwerbsgartenbau.<br />

Dabei wird der Torfabbau ökologisch gesehen<br />

immer problematischer. Er führt zur Zerstörung<br />

wertvoller <strong>Leben</strong>sräume für Tiere und<br />

Pflanzen. Außerdem wird eine große Menge<br />

klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt.<br />

Mittlerweile gibt es vermehrt torffreie Blumenerde<br />

im Handel. Im Entsorgungszentrum<br />

Pennigbüttel und auf den Wertstoffhöfen in<br />

Schwanewede und Lilienthal ist sogar regionale<br />

torffreie Blumenerde erhältlich.<br />

Gemeinsame Entwicklung<br />

Die „Regionale Blumen- & Pflanzerde“ wurde<br />

im Projekt „Nachhaltige Erden“ entwickelt.<br />

2017 startete das von der Metropolregion<br />

Nordwest geförderte Projekt, in dem Experten<br />

aus Abfallwirtschaft, Erdenherstellung,<br />

Naturschutz und Wissenschaft zusammenarbeiten,<br />

um Ansätze nachhaltiger Erdenherstellung<br />

in der Region voranzutreiben. Gemeinsam<br />

haben sie eine Qualitätserde ganz<br />

ohne Torf mit Inhaltsstoffen aus der Region<br />

entwickelt.<br />

Die Inhaltsstoffe<br />

Verwendet werden nachwachsende und gartenbaulich<br />

erprobte Rohstoffe wie Holzfaser,<br />

Kompost und Rindenhumus – alle aus dem<br />

norddeutschen Raum. Der Kompost enthält<br />

wichtige Nährstoffe und sorgt für eine<br />

Verbesserung des Bodens. Er schließt den<br />

Kreislauf der Natur: aus kompostiertem<br />

Grünschnitt wachsen neue Pflanzen. Rindenhumus<br />

besteht aus zerkleinerter, kompostierter<br />

Nadelholzrinde. Er nimmt Wasser und<br />

Nährstoffe gut auf und gibt diese langsam<br />

an die Pflanzen ab. Holzfasern aus chemisch<br />

unbehandelten Hölzern sorgen für eine lockere<br />

Struktur und eine gute Durchlüftung der<br />

Erde.<br />

Verwendung<br />

Die torffreie Universalerde ist für das Gärtnern<br />

im Haus, auf der Terrasse und im<br />

Garten geeignet. Sie ist vielseitig einsetzbar:<br />

zum Topfen und Umtopfen von Zimmer-,<br />

Balkon- und Kübelpflanzen sowie zum<br />

Pflanzen von Blumen, Gemüse, Stauden,<br />

Rosen und Gehölzen im Garten. Lediglich<br />

für Orchideen, Rhododendren, Azaleen, Heidelbeeren<br />

und Kakteen sollte sie nicht verwendet<br />

werden.<br />

Vorteile der Regionalität<br />

Der Kauf eines regionalen Produktes vermeidet<br />

lange Transportwege und unterstützt<br />

regionale Unternehmen. So lässt sich Naturschutz<br />

und regionale Wertschöpfung optimal<br />

verbinden. (aso)<br />

Kleine Gartenparadiese erschaffen<br />

Pflanzen für Beete, Balkons und Dachterrassen richtig pflegen<br />

Kleine Gärten, Balkons oder Dachterrassen lassen sich gärtnerisch<br />

gut nutzen. Obstgehölze oder Kräuter stellen wertvolle Vitamine<br />

direkt vor der Haus- oder Wohnungstür bereit. In kleinen Beeten,<br />

Kübeln, Kästen<br />

oder Stapeltöpfen<br />

stehen die Pflanzen<br />

sehr nahe<br />

beisammen und<br />

der Wurzelraum<br />

ist begrenzt. Das<br />

kann Stress für<br />

die Gewächse<br />

bedeuten und<br />

den Boden auslaugen.<br />

„Mit einer<br />

Orientierung<br />

an der<br />

Auch in kleinen Gärten oder Pflanzkübeln auf dem<br />

Balkon lassen sich Obstgehölze anpflanzen, biologische<br />

Stärkungsmittel fördern das Anwurzeln.<br />

‚permanent<br />

agriculture‘,<br />

kurz Permakultur,<br />

kann<br />

man diesen Nachteil zu einem<br />

Foto: djd/www.waldleben.eu<br />

Vorteil wenden“, erklärt Ulrich Heiwolt, Hersteller des biologisch<br />

wirksamen Stärkungsmittels Waldleben. Es kann unterstützend<br />

beim An- oder Umpflanzen oder zwischendurch eingesetzt werden,<br />

um die Pflanzen zu stärken und das Bodenleben zu verbessern.<br />

Unter www.waldleben.eu gibt es Infos und weitere Gärtnertipps.<br />

(djd)<br />

21


REGIONALE BERICHTE<br />

Neue Aral-Tankstelle in Sottrum<br />

Mit REWE-Shop und guter Laune seit Februar am Start<br />

Mitten in Sottrum steht seit Anfang<br />

Februar eine neue hochmoderne<br />

von Aral konzipierte Tankstelle. Der<br />

Pächter ist Philip Seppke, der seit<br />

vielen Jahren auch die Aral-Tankstelle<br />

in Rotenburg und die zwei<br />

Aral Tankstellen in Verden erfolgreich<br />

betreibt. Philip Seppke weiß<br />

also, worum es geht: Ein breites Angebot,<br />

nettes kompetentes Personal<br />

und kundenfreundliche Öffnungszeiten<br />

– das ist sein Erfolgsrezept.<br />

Alles unter einem Dach<br />

Schon lange können und wollen Tankstellenbetreiber<br />

nicht mehr vom reinen Kraftstoff-<br />

Verkauf leben – die Magen sind ganz einfach<br />

zu gering und die Kunden erwarten heutzutage<br />

mehr. Daher ist die Sottrumer Aral-Tankstelle<br />

breit aufgestellt: Um 6 Uhr wird geöffnet<br />

und im Bistro-Bereich gibt es neben<br />

Kaffee auch kalte und warme Snacks. Auch<br />

für einen Einkauf ist täglich von 6 bis 22 Uhr<br />

fast alles da, was man auf die Schnelle für<br />

Zuhause braucht – sogar ein Frischesortiment<br />

(Salat, Früchte und weitere frische<br />

<strong>Leben</strong>smittel). Die riesige Getränkeauswahl<br />

lässt keine Wünsche offen, ob gut gekühlt<br />

oder aus dem Weinregal – hier ist für jeden<br />

Durst und Anlass gesorgt. Das Angebot umfasst<br />

sogar Geschenkkarten und ein kleines<br />

Geschenke-Sortiment – falls man einen Geburtstag<br />

vergessen hat, oder einfach eine<br />

Aufmerksamkeit braucht, kann man sich hier<br />

helfen lassen. Der Hermes-<br />

Paketshop rundet das Angebot<br />

ab und auch die<br />

Waschanlage wird in naher<br />

Zukunft modernisiert<br />

und wartet dann mit Felgenschaum<br />

und Unterbodenwäsche<br />

auf.<br />

Nun ist also das fröhliche<br />

Team um Philip Seppke<br />

365 Tage im Jahr, 16 Stunden<br />

täglich für die Sottrumer<br />

Kunden und Besucher<br />

von nah und fern da und<br />

freut sich über deren Besuch. Wir wünschen<br />

für den Betrieb alles Gute und halten auch<br />

gern mal an, wenn wir in der Gegend sind.<br />

(hg)<br />

55. Heeslinger <strong>Land</strong>maschinenschau...<br />

...erstmals als Online-Erlebnis<br />

Die FRICKE Gruppe bringt die Heeslinger<br />

<strong>Land</strong>maschinenschau <strong>2021</strong> ins heimische<br />

Wohnzimmer. Die Veranstaltung wird am<br />

13. und 14. März als „FRICKE <strong>Land</strong>maschinen<br />

22<br />

Live“ anstelle der vor Ort stattfindenden Ausstellung<br />

in ein Online-Format übertragen.<br />

Die Teilnahme ist am Samstag und Sonntag<br />

unter www.live.fricke24.de möglich.<br />

Aktuelle Entwicklungen der Branche, in der<br />

FRICKE Gruppe und Neuheiten ihrer Top-<br />

Marken werden im Fokus der Live-Veranstaltung<br />

stehen. Sven Tietzer, bekannt aus<br />

dem NDR Fernsehen, wird moderieren.<br />

Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen<br />

und zum Schutz aller Besucherinnen und<br />

Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

sind der FRICKE Gruppe der fachliche<br />

Austausch und die Unterhaltung für die<br />

ganze Familie vor Ort auf der 55. Heeslinger<br />

<strong>Land</strong>maschinenschau auch <strong>2021</strong> nicht möglich.<br />

Aus diesem Grund startet die FRICKE<br />

Gruppe zur diesjährigen Ausstellung mit<br />

dem neuen Online-Format: FRICKE <strong>Land</strong>maschinen<br />

Live.<br />

Am Samstag und Sonntag den 13. und<br />

14. März können Interessierte live auf<br />

www.live.fricke24.de dabei sein. Die digitale<br />

Veranstaltung findet am Samstag ab 19 Uhr<br />

und am Sonntag ab 11 Uhr statt. Durch die<br />

gesamte Veranstaltung wird Sven Tietzer, bekannt<br />

aus der NDR-Sendung „Treckerfahrer<br />

dürfen das“, führen. Darüber hinaus teilen<br />

die Spezialisten von FRICKE <strong>Land</strong>maschinen<br />

ihre Expertenmeinungen mit den Online-Teilnehmern.<br />

Im Vordergrund der digitalen Veranstaltung<br />

stehen die aktuellen Entwicklungen der<br />

Branche und in der FRICKE Gruppe sowie<br />

die Neuheiten und Maschinen der Top-<br />

Marken von FRICKE <strong>Land</strong>maschinen.<br />

Premium-Maschinen, neue Highlights und<br />

moderne Technik von CLAAS, Maschio, Tebbe,<br />

Väderstad, Trioliet, Buchholz, Krampe,<br />

garant Kotte, Hardi, Grimme, Kaweco, Kemper,<br />

Rabe, Dondi, Dammann, Farmtech und<br />

SAPHIR warten auf die Teilnehmer.<br />

Exklusive Gewinnspiele während der Live-<br />

Events bieten attraktive Gewinne. So kommen<br />

mit dem neuen Online-Format zur 55.<br />

Heeslinger <strong>Land</strong>maschinenschau alle <strong>Land</strong>maschinenfreunde<br />

und Technikenthusiasten<br />

auf ihre Kosten. (fr)


REGIONALE BERICHTE<br />

Kreative Konzepte im Einzelhandel und Gastronomie<br />

Die momentane Situation fördert Kreativität, die sich bestimmt auch später noch auszahlt<br />

Seit dem großen Lockdown haben viele<br />

Geschäfte und Restaurants verstanden, dass<br />

Vogel-Strauß-Politik keinen Sinn macht. Nach<br />

der ersten Schockstarre haben sie sich also<br />

aufgerafft und verschiedene kreative Konzepte<br />

gefunden, um zumindest die Stammkunden<br />

zu behalten und ein wenig Umsatz<br />

zu machen – laufen doch die Kosten für Mieten,<br />

Versicherungen etc. weiter.<br />

Was so im gastronomischen Bereich geht,<br />

haben wir in der letzten Ausgabe bereits<br />

beleuchtet. Hierzu gibt es eine stets gepflegte<br />

Liste mit Bestell- und Abholmöglichkeiten<br />

auf unserer Homepage unter<br />

www.landundleben.de/lieferservices.<br />

Aber auch im Handel haben unsere Geschäftsleute<br />

Wege gefunden, Kunden zu bedienen.<br />

Viele Geschäfte nehmen telefonische<br />

Bestellungen an, die dann kontaktlos abgeholt<br />

werden können oder sogar geliefert werden.<br />

Hierzu sollte man sich unbedingt mal<br />

die Homepages der regionalen Händler anschauen<br />

und die Liste ist groß: vom Baumarkt<br />

über Blumenläden bis hin zu Elektro-Fachmärkten<br />

sind ganz<br />

viele Geschäfte am<br />

Start.<br />

Online regional<br />

einkaufen wächst<br />

Viele Geschäfte wurden<br />

nun dazu gezwungen,<br />

sich mit anderen<br />

Verkaufsmöglichkeiten<br />

zu befassen und dies<br />

forderte oftmals Investitionen,<br />

die sich hoffentlich<br />

auch nach dieser<br />

Zeit amortisieren. Einige<br />

haben nun endlich eine<br />

gut laufende Homepage,<br />

teilweise mit eigenem<br />

Shop-System und so können die Kunden endlich<br />

auch dort online regional einkaufen. Viele<br />

haben jetzt verstanden, dass es rein gar nichts<br />

nutzt, sich über Online-Käufe der (ehemaligen?)<br />

Kunden bei Amazon und Co. aufzuregen,<br />

sondern jetzt aktiv dagegen anzusteuern.<br />

Wer jetzt die Möglichkeiten der Zeit nutzt,<br />

baut auch für später vor, das ist der Tenor,<br />

der durch uns befragten Geschäftsleute.<br />

Wir rufen also dazu auf, die Möglichkeiten<br />

lokal (auch online) einzukaufen verstärkt zu<br />

nutzen, damit unsere ländliche Infrastruktur<br />

nicht noch mehr leidet, sondern Schwung erhält!<br />

(hg)<br />

Wiener Kaffee im Haake Meyer zu Rotenburg<br />

Probieren Sie unsere neue Haustorte – mmmh lecker!<br />

Mittwoch<br />

10.00 Uhr bis 13.00 Uhr<br />

14.30 Uhr bis 17.30 Uhr<br />

Donnerstag & Freitag 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr<br />

Samstag<br />

10.00 Uhr bis 13.00 Uhr<br />

IM GASTHAUS GÖTZE<br />

Wiener Kaffee im Gasthaus Götze zu Scheeßel<br />

Samstag & Sonntag 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr<br />

Veranstaltungen außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage.<br />

Hotel Stadtidyll & Dependancen<br />

Freudenthalstraße 15 · 27356 Rotenburg/Wümme<br />

Wir liefern Ihnen Ihre<br />

<strong>Leben</strong>smittel frisch ins Haus<br />

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 7 bis 22 Uhr<br />

REWE Beu oHG<br />

Stader Straße 28 · 27419 Sittensen<br />

Tel. 04282/590219<br />

REWE Beu oHG<br />

Labesstraße 26/28 · 27404 Zeven<br />

Tel. 04281/950184<br />

Alte Straße 13<br />

27446 Selsingen<br />

Tel. 0 42 84/92 88 91<br />

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JUWELIER ROOSE<br />

Lange Str. 11<br />

27404 Zeven<br />

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Trauringe<br />

Gegen Vorlage der Anzeige<br />

23


SCHLEMMEN<br />

Bröös-Lieferanten vorgestellt<br />

Imkerei Roose: Honig, Blüten und regionales Engagement<br />

Wir freuen uns über den Start dieser neuen<br />

Serie, in der Bröös uns die einzelnen Partner<br />

vorstellt. Heute geht es los mit der Imkerei<br />

Roose aus Zeven:<br />

Hobby-Imker Markus Roose ist einer unserer<br />

Bröös-Freunde der ersten Stunden. Angefangen<br />

hat alles vor ein paar Jahren mit einem<br />

einzigen Glas Blütenhonig, das er uns zum<br />

Testen gab. Mittlerweile gehören seine<br />

Honigkreationen zu unseren beliebtesten<br />

Artikeln und wandern regelmäßig mit in die<br />

Boxen oder werden auch gerne sonntags zu<br />

den frischen Brötchen dazubestellt. Vom<br />

ersten Glas an bis heute hat Bröös rund 1400<br />

Gläser Honig verteilt. Wenn man diese Menge<br />

in ein großes Gefäß füllen würde, wäre das<br />

so schwer wie ein dickes warmblütiges Pferd.<br />

Oder wie zehn Zentner Runkelrüben – oder<br />

wie dreieinhalb Peter Altmeier.<br />

Roose-Geschichte<br />

Im <strong>Leben</strong> des gebürtigen Bremervörders<br />

spielen Dinge, die fliegen, schon immer eine<br />

Rolle. Nachdem seine Karriere bei Airbus<br />

„verblüht war“, suchte sich der Naturfreund<br />

eine neue sinnvolle<br />

Beschäftigung.<br />

Er lernte Bienen<br />

kennen und lieben,<br />

bildete sich weiter<br />

und erlernte das<br />

Handwerk des Imkers. Im Sommer 2013 fuhr<br />

er dann los Richtung Westertimke und kaufte<br />

sich sein erstes eigenes Bienenvolk. Wobei<br />

er bei dieser Formulierung gleich einwenden<br />

würde, dass die Bienen einem nicht wirklich<br />

gehören. Man kann sie nicht besitzen, sondern<br />

nur lenken. Womit er natürlich recht<br />

hat. Wie mit so vielem.<br />

„Der Mensch braucht die Natur<br />

zum Überleben, doch die Natur<br />

braucht den Mensch nicht“<br />

Anmerkung: Das Bürgerliche Gesetzbuch<br />

(BGB) legt in § 961 Eigentumsverlust bei Bienenschwärmen<br />

folgendes: Zieht ein Bienenschwarm<br />

aus, so wird er herrenlos, wenn nicht<br />

der Eigentümer ihn unverzüglich verfolgt oder<br />

wenn der Eigentümer die Verfolgung aufgibt.<br />

Das bedeutet also, solange ein anderer dem<br />

Bienenschwarm hinterherrennt, darfst du den<br />

nicht einfach so mit nach Hause nehmen!!!<br />

Markus versteht nicht nur total viel von Bienen<br />

und anderen Insekten, er ist außerdem<br />

ein offener und liebenswerter Mensch, der<br />

seinen Bienenvölkern schon fast freundschaftlich<br />

begegnet. Darum nimmt er seinen<br />

Bienen bei der Ernte auch nur so viel Honig<br />

weg, dass stets noch genug für die Aufzucht<br />

der Baby-Bienen bleibt.<br />

Apropos Aufzucht: Tochter Annika – ebenfalls<br />

Imkerin – hilft tatkräftig mit, dass der Laden<br />

läuft wie der Honig aus der Schleuder. Und<br />

das tut er, denn Kunden aus dem gesamten<br />

Elbe-Weser-Dreieck wissen den Einsatz und<br />

die Leidenschaft von Markus und seinem<br />

Team zu schätzen. Zum Beispiel verwendet<br />

die Bäckerei Latzel aus Zeven für Bienenstich<br />

Markus Roose<br />

und Mohnkuchen seit Jahren<br />

nur den Honig der Imkerei Roose.<br />

Dem Imker ist es wichtig,<br />

seine Tiere schonend zu behandeln,<br />

chemiefrei und regional<br />

zu bleiben und direkt mit den<br />

<strong>Land</strong>wirten der Region zusammenzuarbeiten.<br />

Nachhaltigkeit, Naturschutz und die hohe<br />

Qualität des Produkts sind für Markus dabei<br />

wichtiger, als mit seinem Hobby reich zu werden.<br />

Klasse statt Masse eben. „Mir ist es lieber,<br />

ich bekomme nur ein kleines Glas hochwertigen<br />

Honig raus, als dass ich zehn Gläser gepanschtes<br />

Zeug verkaufe“, so Markus Roose.<br />

Bienen haben<br />

keine Stimme.<br />

Sie reden nicht<br />

wie wir miteinander. Sie kommunizieren<br />

hauptsächlich über Duftstoffe (Pheromone).<br />

Jeder Bienenstock hat z. B. seinen eigenen<br />

Stockduft, durch den fremde Eindringlinge<br />

schnell entdeckt werden. Wenn sie eine Blüte<br />

leergelutscht hat, markiert die Biene diese<br />

mit einem speziellen Duft – damit ihre Kolleginnen<br />

wissen, dass es hier gerade nichts<br />

zu holen gibt. Und wenn eine Biene etwas<br />

Leckeres gefunden hat, teilt sie das den anderen<br />

mit, indem sie es vortanzt. „Hey Leute,<br />

in genau 6.712.084 Flügelschlägen Richtung<br />

Waldrand wächst der saftigste Löwenzahn<br />

EVER! Schnell hin da!“ – Stell dir mal vor,<br />

wenn wir so kommunizieren würden; Breakdance-Battle<br />

am Mäckes-Schalter.<br />

Da die Bienen keine eigene haben, leiht<br />

Markus ihnen seine Stimme. Als ehrenamtliches<br />

Mitglied im Vorstand des Vereins<br />

Dunkle Biene e. V. ist er maßgeblich daran<br />

beteiligt, dass uns wertvolle alte Arten erhalten<br />

bleiben. Außerdem ist er Hornissen- und<br />

Wespenbeauftragter der Stadt Zeven und<br />

auch als Bienenseuchen-Sachverständiger für<br />

den <strong>Land</strong>kreis Rotenburg (Wümme) tätig.<br />

Mittlerweile bietet die Imkerei Roose elf köstliche<br />

Sorten Honig an, die jeder mal probiert<br />

haben sollte. Kaufen kannst du ihn natürlich<br />

direkt bei Markus, bei einigen Bäckereien<br />

und Supermärkten – und natürlich bei Bröös.<br />

Wir jedenfalls lieben Honig und sind froh,<br />

dass wir Markus an unserer Seite haben.<br />

Denn er lebt den Bröös-Gedanken zu 100 Prozent<br />

und ist eines der besten Beispiele für<br />

regionale Produktion mit Herz. (pr)<br />

Versüßt dir das <strong>Leben</strong> – Imkerei Roose.<br />

24


SCHLEMMEN<br />

<strong>Land</strong>schof´s Feinschmecker-Onlineshop läuft<br />

Frische, regionale Gerichte zu besonderen Anlässen finden viel Zuspruch<br />

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.<br />

Da wundert es uns nicht, dass Philipp<br />

<strong>Land</strong>schof (bekannter Caterer und Eventmanager<br />

aus Kirchwalsede) nun ein ganz besonderes<br />

Online-Angebot kreiert, das bereits<br />

viel Zuspruch findet.<br />

Einfach von<br />

der Bestellung<br />

bis zur<br />

Zubereitung<br />

Das Konzept ist<br />

von vorne bis<br />

hinten sehr benutzerfreundlich<br />

gestaltet. Man sucht sich<br />

online auf shop.landschofs-catering.de/<br />

sortiment sein Lieblingsessen aus, bekommt<br />

es gekühlt geliefert, erwärmt es nach detaillierter<br />

Rezeptangabe und schon kann losgeschlemmt<br />

werden. Natürlich haben wir das<br />

einmal ausprobiert und waren begeistert. Wir<br />

bestellten:<br />

Eine Thai-Currysuppe mit Wasserkastanien<br />

und Garnelen, eine Krustentiersuppe mit<br />

Bouillabaisse-Gemüse und Croûtons, einmal<br />

Coq au vin mit Speck, Perlzwiebeln, Champignons,<br />

Champagnerrahmkraut und Serviet -<br />

tenknödeln mit Rosinen, einmal Entenkeulen<br />

mit Orangensauce, Rosenkohl, Rotkohl und<br />

Kartoffelknödel und einen Cheesecake mit<br />

flüssigem Kern, Tonkabohnen-Kirschen und<br />

Schokoladenerde. Bestellung, Bezahlung und<br />

Lieferung funktionierten einwandfrei und so<br />

ging es ab in die Küche.<br />

Wasserbad und Ofen am Start<br />

Nachdem wir die immer noch gut gekühlte<br />

Lieferbox ausgepackt haben, ging es ans Sortieren<br />

der einzelnen Beutelchen und Zutaten.<br />

Die durchgehend fast gleichen Garzeiten erleichterten<br />

den Überblick und so wanderten<br />

die vakuumierten Leckereien in zwei Töpfe<br />

mit ca. 75 Grad warmem Wasser. Zeitgleich<br />

heizten wir den Ofen vor, in den nach der<br />

Erwärmung die Entenkeulen zum krossbacken<br />

kamen. Die Suppen wurden in kleinen<br />

Töpfen erwärmt und mit den Einlagen<br />

auf die Suppenteller gebracht.<br />

Tolle Suppen<br />

Die Thai-Currysuppe wurde noch mit extra<br />

gelieferter Kokosmilch verfeinert und stellte<br />

ein fein abgestimmtes, harmonisches Geschmackserlebnis<br />

dar, das unsere volle<br />

Zustimmung fand. Besonders gut kamen die<br />

exotischen Wasserkastanien und Lotuswurzeln<br />

bei uns an.<br />

Die Krustentiersuppe war nicht nur raffiniert<br />

gewürzt, sondern schmeckte wirklich nach<br />

Krebsen und lieferte ein tolles orales Zusammenspiel<br />

mit den krossen Croûtons und dem<br />

Bouillabaisse-Gemüse.<br />

Hauptgänge raffiniert und reichlich<br />

Bei beiden Hauptgängen stellten wir fest, dass<br />

die Portionierung auch für Menschen<br />

mit größerem Hunger<br />

passt. Der Coq au Vin<br />

punktete durch die<br />

feinen Geschmacks -<br />

noten, die ein harmonisches<br />

Zusammenspiel<br />

im Gaumen lieferten und<br />

die kross angebratenen<br />

Serviettenknödel fühlten<br />

sich in der Sauce und im<br />

Mund richtig gut an.<br />

Nun zu den Entenkeulen: Es waren tatsächlich<br />

zwei ganze Entenkeulen guter Qualität,<br />

die dank Nachgarung im heißen Ofen kross<br />

auf dem Teller landeten. Die zwei Kartoffelknödel<br />

feierten im Gaumen eine Party mit<br />

der Orangensauce und rundeten das Gericht,<br />

das nicht nur zur Weihnachtszeit schmeckt,<br />

perfekt ab.<br />

Auch der Cheesecake, den wir tatsächlich<br />

mit flüssigem Kern nach Anleitung hin -<br />

zauberten, machte uns glücklich und satt,<br />

so dass wir nach dem Menü erstmal einen<br />

kleinen Verdauungs-Spaziergang brauchten.<br />

Fazit: Daumen hoch<br />

Unter dem Strich geht<br />

<strong>Land</strong>schof’s Konzept auf<br />

und ist jedem zu empfehlen,<br />

der entweder gar<br />

nicht in der Lage ist auf<br />

solch einem hohen Niveau<br />

zu kochen oder<br />

ohne großen Aufwand<br />

einmal so richtig hochkarätig<br />

zuhause schlemmen<br />

möchte. Preislich ist das Angebot sehr<br />

fair gestaltet. Wir zahlten für dieses Drei-<br />

Gänge-Menü für zwei Personen inklusive Lieferung<br />

nur 66 Euro. Ein kleiner Wermuts -<br />

tropfen ist die benötigte Verpackungsflut, die<br />

sich bei diesem System schlichtweg nicht<br />

vermeiden lässt – es werden aber nachhaltige<br />

abbaubare Versandkartons und umweltfreundliche<br />

Kühlakkus verwendet. Das Abwaschen<br />

ging auch sehr schnell, da wir ja in<br />

den meisten Töpfen nur Wasser hatten.<br />

Unser Tipp: Einfach mal auf www.landschofscatering.de<br />

klicken, dann auf den Shop<br />

gehen und sich auch die anderen kreativen<br />

Angebote wie „Event-Tüten“ und Geschenkboxen<br />

anschauen – guten Appetit! (hg)<br />

25


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Heimatgeschichten<br />

Alice Cooper veröffentlicht „Detroit Stories“<br />

Alice Cooper in der Sparkassen-<br />

Arena Aurich, November 2020<br />

Vincent Damon Furnier (* 04.02.<br />

1948) hat sich vor über 50 Jahren<br />

zusammen mit seinem Produzenten<br />

Bob Ezrin den Charakter<br />

Alice Cooper ausgedacht. Und<br />

nun, im Alter von 73 Jahren, mittels<br />

Geschichten aus der Heimatstadt,<br />

abermals zu neuem <strong>Leben</strong><br />

erweckt. Da passt es gut dazu,<br />

dem gläubigen Christen, der im<br />

sechsten Teil der „Nightmare-on-<br />

Elm-Street“-Serie (nein, der Bremervörder<br />

Ortsteil Elm ist nicht<br />

gemeint!) den Vater von Freddy<br />

Krueger verkörperte, auch Fakten<br />

aus unserer Region zu übermitteln:<br />

Der Zevener Künstler<br />

Peter Glaßmeyer hat kürzlich zwei<br />

großformatige Öl-Porträts von Alice<br />

Cooper auf Leinwand gebannt…<br />

Cooper: „Dass Peter Glaßmeyer<br />

mich gemalt hat, kann ich gut<br />

verstehen. Denn Alice ist eine<br />

richtige Ikone! Manchmal werden<br />

seine Fans schon verrückt,<br />

wenn Alice einmal sein Make-up<br />

wechselt. Doch das ist egal. Alice<br />

bietet immer eine große Show!“<br />

Mit den „Detroit Stories“ geht<br />

es nun zurück zu den Wurzeln.<br />

Glam- und Hardrock-Sounds<br />

wechseln einander ab. Wie bei<br />

„Billion Dollar Babies“ und anderen<br />

großen Erfolgen in den<br />

70er-Jahren, bzw. beim Vorgänger<br />

„Paranormal“, ist Erfolgsproduzent<br />

Bob Ezrin wieder mit am<br />

Start. Cooper: „Bob ist die einzige<br />

Person, die den Charakter von<br />

Alice Cooper kennt. Schließlich<br />

haben wir beide den Charakter<br />

gemeinsam entworfen. Wir behandeln<br />

Alice wie eine dritte<br />

Person. Wir möchten das Gefühl<br />

der 70er-Jahre wieder ein wenig<br />

aufleben lassen. Das mischen<br />

wir dann mit moderner Technik<br />

und modernem Rock.“ Auch die<br />

überlebenden Original-Alice-<br />

Cooper-Bandmitglieder sind bei<br />

einigen Songs dabei. Cooper:<br />

„Wenn meine Bands sich trennten,<br />

gingen wir stets ohne böses<br />

Blut auseinander. Wir blieben<br />

immer Freunde. Wenn ich Neal<br />

(Smith), Dennis (Dunaway) und<br />

Michael (Bruce) darum bat, für<br />

mich zu spielen, waren sie stets<br />

zur Stelle.“ Und dabei haben sie<br />

einen ureigenen Sound kreiert.<br />

Cooper: „In Detroit wurde wütender<br />

Hardrock geboren. Alice<br />

Cooper mit dem gitarren-lastigen<br />

Hard-Rock-Sound und der krassen<br />

Bühnenshow hat einfach<br />

nirgendwo in den USA reingepasst,<br />

weder musikalisch noch<br />

imagetechnisch. Detroit war der<br />

einzige Ort, an dem Außenseiter<br />

wie wir reinpassten. Als die Leute<br />

noch rausfanden, dass ich im<br />

Osten von Detroit geboren wurde…<br />

waren wir zu Hause angekommen.”<br />

Damals wie heute! (rgp)<br />

https://alicecooper.com<br />

Der goldene Engel<br />

Schiller veröffentlicht neues Album inklusive Live-Aufnahmen<br />

Auch das elfte Schiller-Album<br />

„Summer in Berlin“ hat es an die<br />

Spitze der deutschen Albumcharts<br />

geschafft. Inklusive der No. 1-Platzierung<br />

des Soloalbums „Colors“<br />

von Christopher von Deylen aka<br />

Schiller im Herbst 2020 hat es der<br />

„Visselhöveder“ nun bereits mit<br />

insgesamt acht Alben geschafft,<br />

die Top-Position zu erklimmen!<br />

Christopher von Deylen wuchs in<br />

Visselhövede auf, baute sein Abi -<br />

tur in Rotenburg, und rief 1998<br />

sein nach dem Dichter Friedrich<br />

Schiller benanntes Musikprojekt<br />

ins <strong>Leben</strong>. Auf „Summer in Berlin“<br />

sind u. a. Musiker von Alphaville<br />

dabei, früher waren bereits Nena,<br />

Thomas D und Mike Oldfield als<br />

Gäste dabei. Das Cover ziert ein<br />

goldener Engel. Engel haben subjektiv<br />

etwas mit Träumen zu tun.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>: Sollte ein Album<br />

entstehen, dass mit schönen<br />

Stimmungen aufwartet, bzw.<br />

das Filme für den Kopf hörbar<br />

macht?<br />

Von Deylen: „Wenn man dabei<br />

überhaupt von einer Absicht sprechen<br />

kann! Ich kann ja lediglich<br />

das umsetzen, was ich fühle, bzw.<br />

mich in Klängen ausdrücken, und<br />

diese anschließend dem Publikum<br />

anbieten. Der Rest liegt in der<br />

Sphäre des Publikums, und was<br />

Hörer:innen damit machen. Was<br />

mich allerdings sehr erfreuen würde,<br />

ist wenn Hörer:innen das Ergebnis<br />

vielleicht als Soundtrack<br />

für die Zuflucht in die eigene<br />

Traumwelt betrachten. Träume<br />

sind sehr wichtig. Manchmal<br />

kommt uns das Träumen ein wenig<br />

abhanden. Egal, ob nun mit<br />

oder ohne Pandemie. Für das Abhandenkommen<br />

reicht bereits ein<br />

normaler Alltag, in dem keine Zeit<br />

oder Raum für Träume bleibt. Weil<br />

stets alles effektiv sein muss, oder<br />

man glaubt, dass es so sein soll.<br />

Alles wird exakt durchgeplant. Es<br />

gibt keinen Leerlauf mehr im<br />

<strong>Leben</strong>. Oft sind ja selbst die Freizeitbeschäftigungen<br />

durchgeplant.<br />

Oder, wenn man von der Work-Life-<br />

Ballance spricht… Was ist denn<br />

Life? Das ist eine Frage, die man<br />

stellen darf. Tagträume? Ich würde<br />

mich sehr freuen, wenn ich einen<br />

kleinen Beitrag dazu leisten könnte.<br />

Oder zumindest einen Soundtrack<br />

dazu anbieten.“<br />

Schiller live in Berlin<br />

Das ist ihm mit den 14 neuen<br />

Tracks der Doppel-CD hervorragend<br />

gelungen. Auf CD 2 finden<br />

sich 14 Titel „Live in Berlin“, aufgenommen<br />

im Jahre 2019.<br />

Zudem ist eine 2 CD/2 Blue-Ray/<br />

Artbook-Version mit signiertem<br />

Foto-Unikat erhältlich. (rgp)<br />

www.schillermusic.com<br />

26


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Neue analoge Spiele <strong>2021</strong><br />

Der Spielemarkt boomt und nicht nur online wird massiv gespielt, daher hier einige Tipps für tolle neue Spiele<br />

Stadt <strong>Land</strong> Family<br />

Das kurzweilige Familien-Lernspiel ab acht<br />

Jahren arbeitet sehr stark mit dem Thema<br />

Fairness. Durch 23 verschiedene Kategorien<br />

in drei Schwierigkeitsgraden wird der Vorteil<br />

der älteren Spieler für Kinder und Jugend -<br />

liche ausgeglichen. Endlich gewinnt der kreativste<br />

Spieler, und nicht derjenige, mit dem<br />

größten Wortschatz und der größten Erfahrung!<br />

Durch zwölf Spielrunden mit<br />

jeweils neun Kategorien wird das<br />

Quizspiel nie langweilig und bietet<br />

einige Überraschungen. Die Jokerfelder<br />

belohnen clevere Einfälle mit<br />

Bonuspunkten.<br />

Micro Macro: Crime City<br />

Verbrechen geschehen in der Stadt!<br />

Mit der Ansicht für Details suchen<br />

die Spieler nach Fakten: Man sucht<br />

nach den Schauplätzen, die die richtigen<br />

Fakten zur Lösung der Kriminalfälle<br />

liefern. Der riesige Stadtplan<br />

(75 x 110 cm) beherbergt<br />

unzählige versteckte Informationen.<br />

Räuber aus Skythien<br />

Verschiedene Schwierigkeitsstufen<br />

führen die Spieler Schritt für<br />

Schritt in das Spiel. Man muss<br />

eng zusammenarbeiten, um<br />

herauszu finden, was passiert<br />

ist. Die Fallkarten enthalten Fragen,<br />

auf die die Gruppe die richtigen<br />

Antworten finden muss.<br />

Jeder Kriminalfall ist einzigartig<br />

und verbirgt<br />

erstaunliche Informationen...<br />

1–4 Spieler, ab<br />

acht Jahren.<br />

Vor vielen Jahrhunderten kontrollierten<br />

die griechischen,<br />

persischen und assyrischen<br />

Reiche riesige Mengen <strong>Land</strong><br />

und Reichtümer. Doch trotz<br />

ihrer Befestigungen und imposanten<br />

Armeen begannen<br />

sich in den Ländern über dem<br />

Schwarzen Meer Gerüchte<br />

über einen gewaltigen Feind zu verbreiten.<br />

Sie kamen zu Pferd. Wilde Krieger, sowohl<br />

männlich als auch weiblich. Geschickt im<br />

Umgang mit Schwert, Axt und Bogen. Aber<br />

sie waren keine hirnlosen Wilden. Ihre Handwerker<br />

waren bekannt für ihre Fähigkeit, detaillierte<br />

Schmuckstücke aus Gold herzustellen.<br />

Sie fertigten Lederrüstungen an und<br />

improvisierten den Recurve-Bogen. Sie dressierten<br />

Adler für die Jagd und den<br />

Krieg. Einige glauben sogar, dass<br />

sie die griechischen Märchen von<br />

den Amazonen inspiriert haben.<br />

Aber sie waren mehr als nur Legende<br />

oder Fabel. Sie waren die Jäger<br />

Skythiens.<br />

TIPP: Bestellen Sie das Wunsch-<br />

Spiel beim lokalen Buch- oder<br />

Spiele-Händler, auch jetzt sind diese<br />

für Sie da und freuen sich über jede<br />

Bestellung! (hg)<br />

Outdoor-Spiele<br />

Spielen an der frischen Luft geht auch jetzt!<br />

Hier bringen wir immer wieder einen klassischen<br />

Draußen-Spiel-Tipp, damit frische<br />

Luft tanken mehr Spaß macht:<br />

Fischer, wie tief ist das Wasser?<br />

Spielregeln: Vor Spielbeginn werden im Abstand<br />

von etwa vier bis fünf Metern zwei<br />

Linien markiert. Jede Linie ist ein Ufer, der<br />

Bereich dazwischen das Wasser. An einem<br />

Ufer, also hinter einer der Linien, steht der<br />

Fischer, am anderen Ufer stehen die Mitspieler.<br />

Sie rufen: „Fischer, wie tief ist das Wasser?“<br />

Der Fischer nennt irgendeine Tiefe, er<br />

antwortet zum Beispiel: „10 Meter!“ Darauf<br />

fragen die Kinder: „Wie kommen wir hinüber?“<br />

Jetzt darf sich der Fischer ausdenken,<br />

wie die Kinder ans andere Ufer kommen sollen.<br />

Er ruft zum Beispiel: „Auf einem Bein<br />

hüpfend“ oder „Rückwärts laufend“. Nun setzen<br />

sich die Kinder in der befohlenen Gangart<br />

in Bewegung. Während sie versuchen,<br />

über das Wasser zu kommen, versucht der<br />

Fischer, so viele wie möglich zu fangen. Er<br />

bewegt sich dabei genauso wie die anderen,<br />

also auf einem Bein, rückwärts, mit geschlossenen<br />

Augen oder dergleichen. Wer<br />

gefangen wurde, hilft dem Fischer in der<br />

nächsten Runde beim Fangen. Wer als Letzter<br />

übrig bleibt, hat gewonnen. (hg)<br />

27


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Dave denkt…<br />

Fiese Frise<br />

Mann trägt wieder Matte. Erzwungenermaßen.<br />

Das schüttere<br />

Haupthaar hängt strähnig<br />

herunter. Um die Ohren<br />

Fransen und – wenn der Rasierer<br />

nicht wäre – meterlange<br />

Koteletten. Vor 50 Jahren der letzte<br />

Schrei. Und für uns in den<br />

Neunzigern mit Grunge und Co.<br />

großgewordene Menschen ebenso.<br />

Tatsache, es gab Zeiten, in denen<br />

sich die Friseure beklagten,<br />

dass sie immer weniger Kunden<br />

bekämen. Langes Haar als <strong>Leben</strong>sgefühl.<br />

Aber der Reihe nach: Mein großes<br />

Vorbild – also in Sachen Rauchen<br />

– Helmut Schmidt war vor<br />

50 Jahren Verteidigungsminister.<br />

Er unterschrieb seinerzeit einen<br />

Haar-Erlass. Einen was? Der<br />

Schrieb sah für Wehrpflichtige<br />

vor, dass sie bei entsprechender<br />

Haarlänge ein Haarnetz zu tragen<br />

haben.<br />

750.000<br />

Stück<br />

wurden<br />

von der<br />

Bundeswehr<br />

beschafft.<br />

Denn<br />

der 70er-Jahre-<br />

Mann trug sein Haar lang. Sogar<br />

bis über die Ohren… Auch wenn<br />

viele nichts mit bekifften Hippies<br />

und Studentenbewegung zu tun<br />

hatten – geschweige denn zu tun<br />

haben wollten: Lange Haare wurden<br />

schnell zur Mode. Und zwar<br />

auch in der bürgerlichen Gesellschaft<br />

und bei vielen Wehrpflichtigen.<br />

Aber wie passt so ein verdammter<br />

Haarhelm unter den Stahlhelm?<br />

Raspelkurz gehörte die<br />

Frise beim Bund. Aber Staatsbürger<br />

in Uniform waren jetzt auch<br />

Staatsbürger mit langen Haaren.<br />

Und so kam man auf das Haarnetz,<br />

auch Zwiebelsack oder Rollbraten<br />

genannt. Garantiert abschreckender<br />

als alle heutigen,<br />

nicht funktionierenden Waffensysteme.<br />

Die in Tarn-Oliv gefärbten Dinger<br />

sahen so bescheiden aus,<br />

dass es zu einem –<br />

heute würde man<br />

sagen – Shitstorm<br />

kam. Von<br />

um ihr Aussehen<br />

besorgten<br />

Soldaten genauso<br />

wie von<br />

Friseuren, die<br />

ja nun immer<br />

weniger zu tun<br />

hatten. Schnell wurde<br />

der Erlass wieder<br />

zurückgenommen. Und zum<br />

Glück waren die Haarnetze auch<br />

nicht so teuer, so dass man noch<br />

Zwiebeln und Rollbraten damit<br />

eintüten konnte.<br />

Gut 25 Jahre später wurde ich<br />

beim Kreiswehrersatzamt vorstellig.<br />

Aber nur, um denen meinen<br />

Antrag auf Verweigerung<br />

des Kriegsdienstes in die Hand<br />

zu drücken und stattdessen Zivildienst<br />

zu leisten. Als Staatsbürger<br />

in Uniform.<br />

Also in Krankenhaus-Uniform.<br />

Von der Matte<br />

auf meinem<br />

Kopf trennte<br />

ich mich<br />

trotzdem.<br />

W a h r -<br />

scheinlich<br />

riet mir mein<br />

Unterbewusstsein,<br />

Mitleid mit<br />

den Friseuren zu<br />

haben.<br />

Und genau das habe ich jetzt<br />

auch. Ein Glück, dass sie wieder<br />

öffnen dürfen! (dh)<br />

Rekordjahr für die digitale Ausleihe<br />

Der Bibliotheksverbund „Onleihe Niedersachsen“ erzielte über 1,7 Mio. Entleihungen im Jahr 2020<br />

Das Jahr 2020 war aufgrund der<br />

Corona-Pandemie ein besonderes<br />

Jahr. Dies betraf auch die Öffentlichen<br />

Bibliotheken im <strong>Land</strong> und<br />

ihre Angebote, darunter die E-<br />

Book-Ausleihe, genannt Onleihe.<br />

Diese wurde in Zeiten<br />

der Corona-Pandemie<br />

sehr viel häufiger genutzt.<br />

Deutlich mehr Menschen<br />

als sonst liehen Bücher<br />

digital aus. In der Stadt -<br />

bücherei Bremervörde waren<br />

es im Jahr 2020 mehr<br />

als 8000 E-Medien, das bedeutet<br />

eine Steigerung von<br />

mehr als 60 Prozent.<br />

E-Medien sind die Gewinner<br />

der Corona-Pandemie<br />

Damit gerade während der Kontaktbeschränkungen<br />

auch die<br />

Menschen Bücher ausleihen<br />

konnten, die bisher keinen Bibliotheksausweis<br />

hatten, boten<br />

etliche der Verbundbibliotheken<br />

eine Online-Anmeldung für Neukundinnen<br />

und Neukunden an.<br />

Allein in den Monaten März und<br />

April meldeten sich so jeweils<br />

rund 2.800 neue Nutzerinnen<br />

und Nutzer für die Onleihe an,<br />

um das digitale Angebot nutzen<br />

zu können. Im Vorjahr sind es in<br />

diesen Monaten nur etwa 800<br />

bzw. etwa 900 Neuanmeldungen<br />

gewesen. Im Verbund stehen<br />

rund 161.900 Medien-Exemplare<br />

zur Verfügung. Beliebt waren im<br />

letzten Jahr vor allem Krimis,<br />

Thriller und andere Unterhaltungsliteratur.<br />

Die digitalen Angebote sind ein<br />

selbstverständlicher Teil des<br />

Portfolios der Öffentlichen Bibliotheken<br />

in Niedersachsen geworden.<br />

Der Trend zum Digitalen hat<br />

sich durch die Corona-Pandemie<br />

verstetigt. Allerdings können Bibliotheken<br />

aufgrund von urheberrechtlichen<br />

Einschränkungen<br />

E-Books nicht in gleicher Art und<br />

Weise verleihen wie gedruckte<br />

Bücher. Verlage bieten den Bibliotheken<br />

E-Books häufig erst mit<br />

großer Zeitverzögerung nach<br />

dem Erscheinen zum Kauf an, so<br />

dass viele Bestseller nicht zur<br />

elektronischen Ausleihe zur Verfügung<br />

stehen. Bibliotheken fordern<br />

daher in ihrer Kampagne<br />

„Buch ist Buch“ die längst überfällige<br />

rechtliche Gleichstellung<br />

von E-Books und Print.<br />

Bremervörde auch dabei<br />

Der Onleihe-Verbund ist<br />

ein Gemeinschaftsprojekt<br />

der beteiligten Bibliotheken<br />

unter Koordination<br />

der Büchereizentrale Niedersachsen<br />

und wurde in<br />

der Startphase vom <strong>Land</strong> Niedersachsen<br />

finanziell gefördert.<br />

Möchten auch Sie die Onleihe nutzen<br />

oder Medien aus dem Bestand<br />

der Stadtbücherei ausleihen, so<br />

können Sie sich telefonisch<br />

unter der Rufnummer 04761-<br />

987145 oder per E-Mail unter<br />

stadtbuecherei@bremervoerde.de<br />

und auf www.onleihe.net informieren.<br />

(brv)<br />

28


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Buchtipp: Knechtschaft unter der Trikolore<br />

Ein heimatgeschichtlicher Roman von Susi Münch aus Sittensen<br />

Derzeit plagen uns die Einschränkungen<br />

und die damit<br />

verbundenen Nöte der Pandemie.<br />

Doch wie war das <strong>Leben</strong><br />

hier in den Jahren zu Beginn<br />

des 19. Jahrhunderts, als Napoleon<br />

Bonaparte die Macht ergriff?<br />

Not, Angst, Verzweiflung,<br />

Elend und Tod erdrückten die<br />

Stimmung im <strong>Land</strong>. Dennoch<br />

gab es immer wieder zufriedene<br />

Stunden, damit Lichtblicke<br />

im mühseligen Alltag. Die<br />

Handlung findet in den Jahren<br />

von 1803 bis 1816 hauptsächlich<br />

auf dem adeligen Gut<br />

Burgsittensen in der Börde Sittensen<br />

und in Hamburg statt,<br />

bezieht während der Befreiungskriege<br />

jedoch das gesamte<br />

Elbe-Weser-Gebiet bis nach<br />

Lüneburg ein.<br />

Diese Zeit und ihre Wirrungen<br />

wird anhand der Figur Beke<br />

Behrens eindrucksvoll geschildert,<br />

die aus der Stader Geest<br />

stammende Magd kann Hamburg<br />

noch rechtzeitig vor dem<br />

ver heerenden Eiswinter 1813/14<br />

verlassen, bevor diese Festung<br />

gänzlich von der Welt abgeschnitten<br />

wird. Mit den Befreiungskriegen<br />

gegen Napoleon gibt es auch<br />

an Weser und Elbe heftige Gefechte.<br />

Soldaten in den unterschiedlichsten<br />

Uniformen marschieren<br />

durch das <strong>Land</strong> und<br />

müssen versorgt werden. Bei<br />

Eiseskälte erreicht Beke das alte<br />

Gut auf Burgsittensen. Sie ist<br />

schwanger ...<br />

504 Seiten, Paperback 15,50<br />

Euro, E-Book 7,99 Euro, ISBN:<br />

978-3749427161<br />

Susi Münch: „Ich mache seit ein<br />

paar Jahren Gästeführungen in<br />

unserer Gemeinde Sittensen<br />

und beschäftige mich mit der<br />

recht bewegten niedersächsischen<br />

Geschichte. Die Jahre<br />

der ‚Franzosenzeit‘ sind nur<br />

eine recht kurze Zeit, dennoch<br />

haben gerade diese Jahre<br />

bis heute einigen Einfluss.<br />

In dem Roman habe ich mich<br />

eng an die damals vorherrschenden<br />

Begebenheit zur Zeit Napoleons<br />

gehalten, viel und intensiv<br />

recherchiert, wobei ich auch die<br />

Staatsarchive in Hannover und<br />

Stade aufgesucht habe. Ebenso<br />

war es mir ein besonderes Anliegen,<br />

die Unterschiede der Gesellschaftsklassen<br />

dazustellen<br />

sowie die kulturellen Unterschiede<br />

auf dem Dorf und der<br />

Stadt.“<br />

Geschichten vertellt op Platt<br />

Krach inne Köken<br />

Fröher harrn vermögende Familjen<br />

meist eene Hülpe instellt, de<br />

sik in un üm dat Huus betätigen<br />

schöll. Fro Stohmeier, eene<br />

begüterte Ehefro, deren<br />

Göttergatte eene<br />

egene lüttje Reederei<br />

bedreevt, harr eene<br />

junge Deern mit Nomen<br />

Lisbeth Scholl instellt.<br />

Se schöll hauptsächlich<br />

inne Köken<br />

un Waschköken agieren,<br />

Inköpe erledigen<br />

un sik üm den Goern<br />

kümmern. Also een<br />

recht groodet Upgabenpaket.<br />

Aver Lisbeth<br />

wör’n bäten langsom innen<br />

Denken, un so bewegte<br />

se sik ok, wenn<br />

de Gnädigste no ehr verlangte.<br />

„Mi’n Gott Lisbeth!“ röp<br />

de argerlich „Di kann ’n jo innen<br />

Goh’n de Schoh besohlen! Du<br />

musst fixer weern, ans entlot ik<br />

di! Kapiert?“ Lisbeth keek ehr bäten<br />

quer an un nickkoppte langsom.<br />

„Jau, hebb ik kapiert. Ik<br />

schall mi nich mit Kerls inloten.“<br />

Fro Stohmeier wör stutzig: „Nää<br />

Lisbeth! Hest nix kapiert! Du<br />

musst richtig tohören un fixer<br />

weer’n – ans ent-lot-ik-di!“ ,,Jau!“<br />

anterte Lisbeth un schlurfte in<br />

de Köken to’n Kartüffelschälen.<br />

Fro Stohmeier harr keene rechte<br />

Hülpe an de Deern, de<br />

schworfällig in Begriepen<br />

un Hanneln wör.<br />

Allet mösste ehr dree<br />

Mole vörbärt weern.<br />

Wenn Gäste wören, dö<br />

se sik schwor mit Servieren.<br />

Enige Gäste<br />

fünnen ehre Dümmlichkeit<br />

sogor niedlich,<br />

un schäkerten<br />

mit ehr. Lisbeth wör<br />

jo risch wussen,<br />

harr aver enige Punne<br />

toväl up’m Lief.<br />

Ut ehrt rundet<br />

Mondgesicht keeken<br />

Blau-Ogen mit<br />

utgeprägten Sülberblick. Fro<br />

Stohmeier warnte Lisbeth vör<br />

Keerls mit bösen Afsichten. Lisbeth<br />

geevt in düsse Hinsicht keenen<br />

Grund för Arger. Barsch<br />

wehrte se Keerlsminschen af,<br />

wenn de ehr nahe kömen. Fro<br />

Stohmeier wör tofräden. Se löt<br />

Lisbeth in de Köken, wenn Gäste<br />

innen Huuse wören. Veer Monote<br />

no Lisbeths Deenstantritt bi<br />

Stohmeiers wör morns inne<br />

Köken een heftiget Getöse, dat<br />

sogor up schwore Kampfhandlungen<br />

hentodüten schien‘. No<br />

körter Tiet köm Lisbeth unbefangen<br />

in dat Ätzimmer, wo Fro<br />

Stohmeier annen Disch seet, üm<br />

Kaffee för den Huusherrn, un<br />

Tee vör de Gnädigste to kredenzen.<br />

„Segg moll Lisbeth, wat üm<br />

Gottes Willen wör denn eben<br />

inne Köken los?“ frögt Fro Stohmeier<br />

upgeregt. „Och,“ meente<br />

Lisbeth un kratzte sik annen<br />

Kopp „De Herr Stohmeier – de<br />

woll mi so’n büschen wat an...“<br />

„Nääh!“ rop Fro Stohmeier entrüstet.<br />

„Jau un? Un do hest du<br />

em verprügelt, udder wat?“ „Ik<br />

doch nich!“ röp Lisbeth lachend.<br />

„Dat hett de Breefdräger do’n!“<br />

(ah)<br />

29


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Mathe macht glücklich!<br />

Heute: Prozentrechnung – Teil 1: Mehrwertsteuer – von Michael Leinemann<br />

Seit Januar dieses Jahres beträgt<br />

der Mehrwertsteuersatz wieder<br />

19 Prozent. Es gab einen Anstieg<br />

um 3 Prozentpunkte (nicht um<br />

3 Prozent!!!) wie bereits schon<br />

einmal zum 1. Januar 2007. Damals<br />

sollten die Staatsschulden<br />

saniert und die Arbeitslosenversicherung<br />

gesenkt werden. Nun,<br />

Letzteres scheint ja geklappt zu<br />

haben…<br />

Die Abgabe ist also von 16 Prozent<br />

auf 19 Prozent gestiegen. Ist<br />

also alles um 3 Prozent teurer geworden?<br />

So denkt man im Allgemeinen,<br />

doch weit gefehlt: Es ist<br />

um 3 Prozentpunkte, nicht aber<br />

um 3 Prozent teurer geworden.<br />

Um wie viel wurde denn nun –<br />

theoretisch – alles teurer? Hierzu<br />

ein kleines Beispiel:<br />

Angenommen das,<br />

was wir kaufen wollen,<br />

kos tet 100 Euro<br />

netto. Dann waren<br />

noch bis Weihnachten<br />

16 Euro Mehrwertsteuer<br />

zusätzlich<br />

zu zahlen, jetzt aber<br />

19 Euro. Wir müssen<br />

also statt 116 Euro nun 119 Euro<br />

zahlen, also 3 Euro mehr. Ja, und<br />

was sind nun 3 Euro von 116<br />

Euro?<br />

Bezüglich der Rechnung möchte<br />

ich auf die Dezember-Ausgabe<br />

verweisen: „Strukturiertes Arbeiten“.<br />

Da schrieb ich „Alles ist<br />

Formel“. Wenden wir also das<br />

dort genannte Verfahren an:<br />

▲<br />

Rechnung:<br />

3 · 100 300<br />

p % = = ≈ 2,586<br />

116 116<br />

Wir müssen also nur ca. 2,586<br />

Prozent mehr bezahlen und nicht<br />

3 Prozent! Also beim Einkaufen<br />

genau aufpassen und richtig<br />

nachrechnen!<br />

Genau so kann man natürlich<br />

auch überprüfen, um wie viel<br />

Prozent im Sommer 2020 Corona-bedingt<br />

alles billiger geworden<br />

ist.<br />

Na, wer weiß es? Rechnung wie<br />

oben. Schickt mir doch bis zum<br />

31. März per Mail Eure Lösung!<br />

(Aber bitte ausführlich und mit<br />

nachvollziehbarem Lösungsweg!)<br />

Und wer mehr über die Entwicklung<br />

der Mehrwertsteuersätze in<br />

Deutschland wissen möchte<br />

(sage und schreibe nur 10 Prozent<br />

im Jahr 1968.) kann dies im<br />

Internet unter www.lexoffice.<br />

de/gesetzesaenderungen/<br />

mehrwertsteuersenkung-2020<br />

nach lesen.<br />

Nicht verpassen: Teil 2 im April<br />

(Kurioses) und Teil 3 (Kulinarisches:<br />

Rotwein und Käse) im<br />

Mai.<br />

Ein Beitrag von Dipl. Inform. Michael<br />

Leinemann, „Unabhängiges<br />

Nachhilfe-Institut Leinemann“,<br />

Zeven, Lindenstraße 1, 04281-<br />

19418, uni-leinemann@gmx.de.<br />

gegeben: gesucht: Formel:<br />

Grundwert: G = 116 € Prozentsatz: p %<br />

Prozentwert: W = 3 €<br />

p % = w · 100<br />

g<br />

Mathematik ist wichtig für Softwareentwickler<br />

Berufsbild mathematisch-technischer Softwareentwickler (MATSE)<br />

Wir leben in einer Welt der Zahlen.<br />

Als Normalmensch merken<br />

wir das aber nur selten, zum Beispiel,<br />

wenn wir die PIN des<br />

Smartphones nicht mehr wissen<br />

oder der Computer irgendwelche<br />

Fehlermeldungen ausspuckt. Mit<br />

einer Ausbildung zum mathematisch-technischen<br />

Softwareentwickler<br />

kannst du in diesen Zahlen<br />

lesen wie Neo in der Matrix.<br />

Du analysierst und erschaffst<br />

komplexe Programmstrukturen<br />

und legst den Grundstein für<br />

funktionierende Systeme unserer<br />

Wirtschaft – und das alles von<br />

deinem Schreibtisch aus. Als<br />

MATSE liegt dir die informationstechnische<br />

Welt zu Füßen.<br />

Die Ausbildung zum mathematisch-technischen<br />

Softwareentwickler<br />

macht mehr aus dir als<br />

„nur“ einen Programmierer. Wie<br />

der Name schon sagt, gehört Mathe<br />

genauso zum Berufsalltag<br />

wie Informatik. Um für Datenbanken<br />

und die Auswertung von<br />

Statistiken korrekte Modelle zu<br />

entwickeln, braucht es viel mathematisches<br />

Know-how, das<br />

über die üblichen Anforderungen<br />

an Entwickler hinausgeht. Natürlich<br />

denkst du nicht nur nach<br />

und entwickelst logische Konzepte,<br />

sondern lernst auch selbst,<br />

Programme in Sprachen wie C++<br />

oder Java zu schreiben. Anders<br />

als Fachinformatiker kümmerst<br />

du dich dabei nur selten um die<br />

Hardware, du machst Magie mit<br />

Code. Es kann zwar auch mal vorkommen,<br />

dass du dich in die<br />

Tiefen eines Rechners vergraben<br />

musst, aber der Schwerpunkt<br />

deiner Ausbildung liegt ganz klar<br />

auf der Software.<br />

Üblicherweise ist die Ausbildung<br />

zum MATSE dual. Das heißt, du<br />

verbringst sowohl Zeit in deinem<br />

Ausbildungsbetrieb als auch in<br />

der Berufsschule.<br />

Du kannst dich als Azubi bei den<br />

unterschiedlichsten IT-Betrieben<br />

bewerben, aber auch große Unternehmen<br />

mit eigenen Rechenzentren<br />

oder Entwickler-Startups<br />

können dich ausbilden. Ganz<br />

gleich, für welche Unternehmensform<br />

du dich entscheidest:<br />

Deine Arbeitszeit verbringst du<br />

gedanklich in der Welt des Bildschirms,<br />

körperlich wirst du<br />

meis tens im Büro sitzen.<br />

Je nach Unternehmen hast du<br />

vielleicht ein eigenes Macbook<br />

oder einen Desktop PC mit<br />

Windows oder Linux – umgehen<br />

können musst du mit allem.<br />

Wenn es nicht gerade auf Kundentermine<br />

geht, wirst du viel<br />

sitzen. Wenn du also mehr der<br />

Typ bist, der sich andauernd bewegen<br />

muss, wird das mit der<br />

Ausbildung zum mathematischtechnischen<br />

Softwareentwickler<br />

schwierig. Weitere Informationen<br />

auf www.ausbildung.de.<br />

30


GEHIRNJOGGING<br />

www.streetfood-matthias.de<br />

Hol dir dein Mittagessen<br />

Streetfood Matthias spendiert 10x 1 leckeren Mittagstisch<br />

Unsere Rätselfreunde sind tolle Gewinne gewohnt und hier kommt<br />

etwas Leckeres: Wer das Rätsel löst und bis 31.03.<strong>2021</strong> eine Mail<br />

mit dem Lösungswort an gewinne@landundleben.de mit dem Betreff<br />

„Rätselkönig“ (oder eine Postkarte an: <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlagsgesellschaft<br />

mbH, Auf dem Quabben 23, 27404 Zeven) sendet, kommt in<br />

den Lostopf. Es besteht kein Gewinnanspruch, der Rechtsweg ist<br />

ausgeschlossen. Das Lösungswort im Februar war „Ich mag Torten“.<br />

Streetfood Matthias findet man nicht nur im Sottrumer Gewerbe -<br />

gebiet, sondern auch mit Imbisswagen inklusive einem reichhaltigen<br />

Angebot an Burgern, Würsten und<br />

mehr. Er betreibt drei Streetfood-<br />

Wagen in Rotenburg (bei Obi, am Wümmepark<br />

und bei Oetjen Logistik). Seinen Stammsitz<br />

hat er im Sottrumer Gewerbegebiet (Sottrum, Bertha-<br />

Benz-Str. 11, Öffnungszeiten 11–14.30 Uhr) in einem stylischen Imbiss<br />

mit allem, was man sich in dieser Richtung wünscht. „Als gelernter<br />

Koch weiß ich, was zählt“, so Dennis Matthias, „Qualität, Frische und<br />

ein bezahlbarer, realistischer Preis. Einen Teil meiner Produkte, wie<br />

z. B. die beliebten Schaschlik, mache ich selbst und den Rest lasse ich<br />

mir vorwiegend von regionalen Lieferanten, wie z. B. der Fleischerei<br />

Topp aus Gnarrenburg, liefern.“ www.streetfood-matthias.de<br />

Impressum:<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Regionalmagazin<br />

Werbe- und Informationsmagazin<br />

Herausgeber:<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlagsgesellschaft mbH<br />

Auf dem Quabben 23, 27404 Zeven<br />

Tel. 0 42 81 - 719 41 80<br />

info@landundleben.de<br />

www.landundleben.de<br />

Geschäftsführer: Olga Kroo, Dimitri Kroo<br />

Registergericht: HRB 202701<br />

Gerichtsstand: Zeven<br />

USt-ID DE 274846746<br />

Verteilung: an div. Auslegestellen<br />

Redaktion: H.-H. Gehring (hg) – Chefredakteur<br />

(V.i.S.d.P.), <strong>Land</strong>wirtschaftskammer Niedersachsen<br />

(lwk), Frank Kalff (fk), <strong>Land</strong>volk<br />

Niedersachsen (lvn), Sandra Wilckens, Igor<br />

Jablonski (ij), Annelie Keckstein (ak), Sven<br />

Tolksdorf (st), FRICKE Gruppe (fr), Ralf G.<br />

Poppe (rgp), Stadt Bremervörde, Fachbereich<br />

Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung<br />

(brv), Dave Huis in't Veld (dh), Anneliese<br />

Hamann (ah), Stadtwerke Rotenburg (sr),<br />

Koenen Bau (kb), Frank Wooßmann (fw),<br />

Felix Burda Stiftung (fb), Heilpraktiker Albat<br />

(al), Pressetext (pr), OsteMed Klinik (om)<br />

Fotos: H.-H. Gehring, Igor Jablonski, Annelie<br />

Keckstein, Sven Tolksdorf, Thomas Rabsch,<br />

Ralf G. Poppe<br />

Satz und Layout: Petra Zey, Granstedt;<br />

Sandra Wilckens, <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlag<br />

Medienberater: Bruno Brüggemann,<br />

Karin Bardenhagen<br />

Druck: Karl Schmidt Druckerei GmbH<br />

Humburg Media Group<br />

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger in halt -<br />

l i cher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung<br />

für die Inhalte externer Artikel. Der Abdruck<br />

von Terminen/Veran stal tungen erfolgt<br />

ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche<br />

Verviel fältigung oder Weiterverbreitung<br />

in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen<br />

bedarf der schrift lichen Zustimmung durch<br />

den Verlag.<br />

31


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Erfolg ist kein Zufall<br />

Aus- und Weiterbildung im Kompetenzzentrum<br />

der Handwerkskammer Bremen<br />

Im Bremer Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen<br />

„HandWERK“ vereinen sich unter einem Dach die Handwerker aus<br />

15 Gewerken sowie die „HairDesign Akademie“, die alle Bereiche<br />

für das Friseurhandwerk abdeckt. Nach dem Motto „Tradition mit<br />

modernster Technik“ wird hier Aus- und Fortgebildet und das auf<br />

hohem Niveau mit Augenmaß. Zusammen mit der Handwerkskammer,<br />

deren Tochtergesellschaft „HandWERK“ ist, ist der Standort das größte<br />

Handwerks-Netzwerk in unserer Region. Das Ziel, die beruflichen<br />

Chancen aller Handwerkerinnen und Handwerker in Bremen ständig<br />

weiter zu verbessern und die Qualität der einzelnen Berufsstände<br />

auf dem höchsten Niveau zu erhalten, wird stringent verfolgt und<br />

ist so ein echter Erfolgsgarant.<br />

Was wird geboten?<br />

Auf der Homepage www.handwerkbremen.de liest man folgende<br />

Zeilen: „Immer das richtige Werkzeug parat haben: Wir unterstützen,<br />

bilden und beraten alle, die im Handwerk tätig sind oder die mit<br />

dem Handwerk zusammenarbeiten wollen. Ob Sie Ihren eigenen Betrieb<br />

für die Zukunft fit machen möchten oder noch darüber nachdenken,<br />

einen Handwerksberuf zu ergreifen; ob Sie als Unternehmen<br />

auf Handwerker angewiesen sind oder als Geselle an Ihrer Karriere<br />

feilen wollen: Unser ‚Werkzeugkasten für den Erfolg‘ hat garantiert<br />

das richtige Werkzeug auch für Sie parat.“<br />

Angebote für Auszubildende, Gesellen, Handwerksmeister<br />

und Techniker<br />

• Überbetriebliche Lehrlingsausbildung<br />

• Einstiegsseminare für Auszubildende<br />

• Prüfungsvorbereitungsseminare<br />

• Seminare und Lehrgänge zur individuellen beruflichen<br />

Weiterbildung<br />

• Ausbildung und Training für Schweißtechnik<br />

• Meistervorbereitungskurse<br />

• Unterstützung beim Schritt in die Selbstständigkeit<br />

Angebote für Handwerksbetriebe<br />

• Beratung bei kaufmännischen Fragen<br />

• Anwendung und Vermittlung neuer Technologien<br />

• Beratung bei Betriebsübernahme<br />

• Finden und Qualifizieren von geeigneten Mitarbeitern<br />

• Betriebsschulungen<br />

32


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Angebote für Schüler und Arbeitssuchende<br />

• Schulprojekte und Schnupperkurse für Schüler und Jugendliche<br />

• Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Beruf<br />

• Unterstützung bei dem Schritt in das Berufsleben<br />

• Zusatzqualifikationen für Arbeitssuchende<br />

• Umschulungen<br />

• Eignungsfeststellungen für den Berufswiedereinstieg<br />

Angebote für Partner des Handwerks<br />

• Kooperationsprojekte mit dem Handwerk<br />

• Zugang zu dem größten Handwerks-Netzwerk der Region<br />

• Transfer neuer Technologien und Einführung neuer Produkte<br />

1,8 Millionen für digitale Ausstattung<br />

Aktuell wurden rund 1,8 Millionen Euro in die digitale Ausstattung<br />

in Bremen investiert. Das Geld floss nicht nur in die neueste Softund<br />

Hardware, sondern auch in vernetzte Monitore im mehr als<br />

30.000 Quadratmeter großen Lernkomplex und in kostenintensive<br />

digitale Ausstattungen der Werkstätten, die jetzt voll auf der Höhe<br />

der Zeit sind.<br />

Tipp: Einfach beraten lassen<br />

Die vielfältigen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in<br />

Bremen sind auf den ersten Blick kaum überschaubar. Hier hilft<br />

nicht nur die Homepage, sondern auch echte Menschen. Es gibt<br />

spezielle Ansprechpartner für die Gebiete Ausbildung, Umschulung<br />

und Weiterbildung, die sowohl telefonisch als auch per Mail ansprechbar<br />

sind. Bei der Integration durch Weiterbildung helfen<br />

sogenannte „Willkommenslotsen“ geflüchteten Teilnehmern und<br />

Arbeitgebern in Ausbildung und Arbeit – eine seit 2016 gern angenommene<br />

Hilfestellung.<br />

Jens Rigterink (Geschäftsführer<br />

HandWERK) „Ausund<br />

Weiterbildung lohnt<br />

sich.“ Bei unserem Besuch<br />

in Bremen wies er darauf<br />

hin, dass die Leistungen<br />

und Erfolge sehr beachtlich<br />

sind und der Ruf hier<br />

gut aus- und weitergebildet<br />

zu werden, weit über<br />

die Bremer <strong>Land</strong>esgrenzen<br />

hinaus hörbar ist. Daher<br />

ist das Einzugsgebiet für<br />

HandWERK auch sehr weit<br />

gesteckt, denn ein Kompetenzzentrum<br />

wie dieses gibt es nicht oft in der Bundesrepublik – es<br />

hat daher eine Leuchtturmfunktion.<br />

Meisterkurse werden gefördert<br />

Weiterbildung im Handwerk ist eine kostspielige Investition in die<br />

persönliche Zukunft. Vor allem die Meister-Ausbildung ist als anerkannte<br />

Fortbildung mit einem umfassenden Zeitaufwand und hohen<br />

Kosten verbunden. Was jedoch viele nicht wissen: Gerade wer<br />

sich im Hinblick auf eine Existenzgründung beruflich weiterqualifizieren<br />

möchte, kann in vielen Fällen das sogenannte „Meister-<br />

BAföG“ erhalten. Darüber hinaus können die Kosten ebenfalls in<br />

der Steuererklärung berücksichtigt werden. Weitere Infos gibt es<br />

auf www.meisterschulen.de/aufstiegs-bafoeg. (hg)<br />

Umschulung Elektronik<br />

FR Energie- und Gebäudetechnik 12.04.<strong>2021</strong>–16.08.2023<br />

Eine Förderung ist über die Agentur für Arbeit<br />

oder das Jobcenter möglich!<br />

Seminare/Fachlehrgänge<br />

06.04.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Seminar: Öl- und Gasfeuerungsmonteur (Vollzeit)<br />

Für Gesellen/-innen des SHK-Handwerks<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Leber, Tel.: 0421-222 744 421 Kosten: 410,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

07.05.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Vorbereitungslehrgang auf die externe Gesellenprüfung<br />

im Gebäudereinigerhandwerk<br />

Alle zwei Wochen, Freitag und Samstag<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Leber, Tel.: 0421-222 744 421 Kosten 1.875,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

Meisterkurse<br />

03.05.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Maler Teil I und II (Teilzeit)<br />

Für Gesellen/-innen im Malerhandwerk<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Leber, Tel.: 0421-222 744 421 Kosten: 5.100,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

16.08.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Dachdecker Teil I und II (Teilzeit)<br />

Für Gesellen/-innen im Dachdeckerhandwerk<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Leber, Tel.: 0421-222 744 421 Kosten: 5.950,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

17.08.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Bäcker Teil I und II (Teilzeit)<br />

Für Gesellen/-innen im Bäcker-Handwerk<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Gebhardt, Tel.: 0421-222 744 422 Kosten: 2.700,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

22.10.<strong>2021</strong> HandWERK gGmbH<br />

Gebäudereiniger Teil II (berufsbegleitend)<br />

Für Gesellen/-innen aller Gewerke<br />

Ansprechpartnerin: Kathrin Leber, Tel.: 0421-222 744 421 Kosten: 3.700,00 €<br />

weiterbildung@handwerkbremen.de HandWERK gGmbH, Schongauer Str. 2<br />

Infos und Anmeldung<br />

telefonisch über 0421 222 744-0 möglich oder über<br />

unsere Internetseite www.handwerkbremen.de<br />

HandWERK gGmbH, Schongauer Straße 2, 28219 Bremen<br />

33


WWW.LANDUNDLEBEN.DE/JOBS-KARRIERE<br />

Ausbildungs-Tipp: Duales Studium Architektur<br />

Ein Berufszweig für kreative Menschen, die auch noch mit Stift und Papier umgehen können<br />

Als angehender Architekt bist du<br />

das reinste Multitalent. Denn du<br />

hast nicht nur eine gute Vorstellungskraft,<br />

sondern kannst deine<br />

Ideen auch aufs Papier bringen.<br />

Während deines dualen Studiums<br />

lernst du, was es bei der Planung,<br />

dem Entwerfen und dem<br />

Bau von Wohn- und Mietshäusern,<br />

öffentlichen Gebäuden und<br />

Industriebauten alles zu beachten<br />

gibt. Denn neben der künstlerischen<br />

Gestaltung spielen die<br />

technischen Grundlagen und die<br />

Themen Umweltschutz und Energie<br />

die größte Rolle. Deine Bauwerke<br />

sollen schließlich nicht<br />

wieder in sich zusammenfallen.<br />

Das duale Studium der Architek -<br />

tur zählt zu den nur selten angebotenen<br />

dualen Studiengängen.<br />

Daher benötigst du besonders<br />

viel Engagement bei der Suche<br />

nach Studien- und Ausbildungsplatz.<br />

Kombinieren kannst du<br />

dein Studium beispielsweise mit<br />

Ausbildungen zum Bauzeichner<br />

oder zum Beton- und Stahlbetonbauer.<br />

Aufgrund der Seltenheit<br />

des dualen Studiums der Architektur,<br />

ist der Studienverlauf nahezu<br />

an jeder Universität bzw.<br />

Fachhochschule individuell gestaltet.<br />

Die Studiendauer, um<br />

einen Bachelorgrad zu erreichen,<br />

liegt daher zwischen vier und<br />

fünf Jahren.<br />

Voraussetzungen<br />

Als angehender Architekt benötigst<br />

du viele Talente. Natürlich<br />

ist ein sehr gutes technisches Verständnis<br />

die Grundvoraussetzung,<br />

doch auch ökologische,<br />

wirtschaftliche und sogar soziologische<br />

Aspekte spielen in der<br />

Architektur eine große Rolle.<br />

Kreativität und Voraussicht ge -<br />

hören daher ebenfalls zu den Eigenschaften,<br />

die du besitzen solltest.<br />

Doch auch auf der formellen<br />

Seite gilt es die eine oder andere<br />

Voraussetzung zu erfüllen. Damit<br />

du mit dem dualen Studium<br />

der Architektur starten kannst,<br />

brauchst du die Fachhochschulreife<br />

beziehungsweise das Abitur.<br />

Ablauf duales Studium<br />

Das duale Studium Architektur<br />

wird in drei Bereichen Angeboten:<br />

Hochbau, Innenarchitektur<br />

und <strong>Land</strong>schaftsarchitektur, innerhalb<br />

dieser Bereiche gibt es<br />

Studienschwerpunkte wie beispielsweise<br />

„Bauen und Gestalten“,<br />

„Städtebau“, „Baudenkmalpflege“<br />

oder auch „Virtual<br />

Designs“. Ausbildungen, die mit<br />

einem dualen Studium kombiniert<br />

werden können, sind die<br />

Ausbildung zum Bauzeichner,<br />

die Ausbildung zum Maurer oder<br />

auch die Ausbildung zum Betonund<br />

Stahlbetonbauer.<br />

www.ausbildung.de<br />

Ausbildung zum/zur Bäcker/in m/w/d<br />

für unser Team in der Backstube in Heeslingen<br />

Ausbildung zum/zur Fachverkäufer/in m/w/d<br />

in Ahlerstedt - Gnarrenburg - Heeslingen - Kutenholz<br />

Sittensen - Zeven<br />

Erfahre mehr über uns und<br />

unsere Backkunst im Video!<br />

www.steffens-backkunst.de<br />

Wir suchen eine/n<br />

Kraftfahrer (m/w/d) Kl. CE für Sattelzüge<br />

im erweiterten Nahverkehr, täglich daheim, 5-Tage-Woche,<br />

leistungsgerechte Vergütung, Spesen, Urlaubs-/Weihnachtsgeld,<br />

festes Fahrzeug der Marke DAF nach Einarbeitungsphase,<br />

Standort und Abfahrtsort der Fahrzeuge in Ahlerstedt,<br />

ADR-Schein von Vorteil aber nicht Bedingung.<br />

Erste Kontaktaufnahme ausschließlich per Telefon<br />

04166/84440 oder E-Mail an tunger@th-unger.de<br />

Th. Unger Kraftfuhrwesen seit 1983, 21702 Ahlerstedt<br />

Der ARCHITEKTENstern vereint die Kompetenzen von vier lokalen Büros zu einem erfahrenen und lösungsorientierten Team.<br />

Für unser Büro in Rotenburg (Wümme) suchen wir ab sofort:<br />

Erfahrene Architekt*innen<br />

mit Schwerpunkt in den Leistungsphasen 6–9 der HAOI<br />

Erfahrene Projektleiter*innen<br />

mit Schwerpunkt in den Leistungsphasen 2–9 der HAOI<br />

Wir bieten:<br />

• Festanstellung mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten<br />

• Erfahrenes und interdisziplinares Team<br />

• Regionale und überregionale Projekte<br />

• Expandierendes Büro mit sehr guter Auftragslage<br />

• Umfassende Einarbeitung im Architektenstern<br />

Sie bieten:<br />

• Teamfähigkeit und Selbstständigkeit<br />

• Fachbezogene Kenntnisse, gern mit handwerklicher Ausbildung<br />

• Versierter Umgang mit MS-Office, AVA, CAD Nemetschek<br />

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an<br />

job.rotenburg@architektenstern.de<br />

martin menzel ARCHITEKTEN INGENIEURE<br />

Auf dem Loh 4, 27356 Rotenburg (Wümme) www.architektenstern.de<br />

34


WWW.LANDUNDLEBEN.DE/JOBS-KARRIERE<br />

Wir vergrößern uns:<br />

Engagierte Kieferorthopädische Praxis sucht<br />

Zahnmedizinische Fachangestellte m/w/d<br />

in Voll- oder Teilzeit, großzügige Urlaubsregelung<br />

KFO-Kenntnisse nicht zwingend erforderlich.<br />

Schriftliche Bewerbungen oder per E-Mail bitte an:<br />

Dr. Ingrid Hinrichs<br />

Fachzahnärztin für Kieferorthopädie<br />

Poststraße 12 · City-Passage · 27404 Zeven<br />

kfo-dr.hinrichs@t-online.de<br />

Unser Team sucht Verstärkung!<br />

ZFA (m/w/d)<br />

für die Assistenz und Prophylaxe<br />

in Voll- oder Teilzeit<br />

sowie eine/n<br />

Auszubildende/n (m/w/d) ab August <strong>2021</strong><br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (gerne auch per E-Mail)!<br />

Zahnärzte in Selsingen<br />

Inh. Firat Kaya<br />

Bahnhofstr. 5, 27446 Selsingen<br />

Telefon 04284-95136<br />

E-Mail: info@zahnarzt-selsingen.de<br />

Bei der Stadt Rotenburg (Wümme) sind<br />

zum 1. August <strong>2021</strong> mehrere Stellen für den<br />

BUNDESFREIWILLIGEN-<br />

DIENST zu besetzen.<br />

Einsatzstellen sind in Kindertagesstätten,<br />

Jugendzentrum und Schulen eingerichtet.<br />

Das Seniorenzentrum Haus Bartholomäus ist ein vollstationäres<br />

Seniorenheim in einem ruhigen Wohngebiet in Lamstedt<br />

und bietet 55 Bewohnern ein Zuhause.<br />

FAMILIENUNTERNEHMEN SUCHT SIE:<br />

Pflegedienstleitung (m/w/d)<br />

in Vollzeit<br />

zum<br />

nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt<br />

Informationen finden Sie unter<br />

www.rotenburg-wuemme.de<br />

oder wenden Sie sich telefonisch<br />

an Swetlana Rosbach (04261/71-116)<br />

oder per Mail an<br />

swetlana.rosbach@rotenburg-wuemme.de<br />

Wir freuen uns auf<br />

Ihre Bewerbung!<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

• MIKI (in Cadenberge): Betreuung der Mitarbeiterkinder<br />

während der Arbeitszeit<br />

• 5-Tage-Woche<br />

• eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge<br />

• Arbeiten nach Dienstplan (Bekanntgabe mind. 20 Tage<br />

vor dem neuen Monat)<br />

• moderne Einrichtung<br />

• ein tolles Team<br />

• kontinuierliche Teambesprechungen<br />

• regelmäßige Fort- und Weiterbildungen<br />

• wöchentliches Mitarbeiterfrühstück<br />

• Tannenbaum zu Weihnachten<br />

• Sonderurlaubstag im Monat Dezember<br />

• Reise nach Mallorca für 2 nach 15 Jahren<br />

Betriebszugehörigkeit<br />

Sie bringen mit:<br />

• abgeschlossene Berufsausbildung als Pflegefachkraft<br />

• erfolgreiche Qualifizierung zur Pflegedienstleitung oder<br />

ein Studium der Pflegewissenschaften bzw. Pflegemanagement<br />

oder vergleichbar (gemäß § 71 (3) SGB XI)<br />

• Berufserfahrung in einer Leitungstätigkeit (mind. 2 Jahre)<br />

• Ausgeprägte Führungs- und Sozialkompetenz<br />

• Freude an der Arbeit mit älteren Menschen<br />

Senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung an:<br />

Seniorenzentrum Haus Bartholomäus<br />

Elizabeth Blohm, Am Speckhof 10, 21769 Lamstedt<br />

oder per E-Mail an: elizabeth.blohm@blohmgmbh.info<br />

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:<br />

0174 9964709 (E. Blohm)<br />

35


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Deutscher Weiterbildungstag<br />

Bremer Beiträge finden am 24. März <strong>2021</strong> digital statt<br />

Unter dem Motto „Krisen meis tern.<br />

Know-how sichern. Weiter bilden.“<br />

findet am 24. März <strong>2021</strong> der achte<br />

bundesweite „Deutsche Weiterbildungstag“<br />

statt. Auch Bremer Akteure<br />

werden an diesem Tag aktiv<br />

und bieten ein digitales Angebot<br />

für Betriebe, für Arbeitgeber und<br />

Beschäftigte. Die ursprünglich in<br />

Präsenz geplante Veranstaltung<br />

wandert in den virtuellen Raum<br />

und eröffnet Interessierten Einblikke<br />

in die verschiedenen Formen<br />

des digitalen Lernens.<br />

Denn trotz der aktuellen Herausforderungen<br />

der Corona-Krise ist<br />

das Angebot vielfältig: Welche<br />

Möglichkeiten bietet digitale Weiterbildung<br />

in der aktuellen Zeit?<br />

Wie kann (digitale) Weiterbildung<br />

beruflich und individuell<br />

genutzt werden? Wo sind Grenzen<br />

der digitalen Weiterbildung?<br />

Von Moodle bis BigBlueButton,<br />

von „Bildungszeit“ bis „Digitalisierung<br />

in der politisch-interkulturellen<br />

Bildung“ haben Interessierte<br />

in 30-minütigen Beiträgen<br />

die Möglichkeit, sich zu informieren<br />

und Fragen an Experten zu<br />

stellen. Funktionalitäten und Vorzüge<br />

der unterschiedlichen Plattformen<br />

können live getestet und<br />

mit den bestehenden <strong>Leben</strong>swelten<br />

abgeglichen werden.<br />

Eine telefonische Hotline der<br />

Agentur für Arbeit ergänzt das<br />

digitale Angebot und berät Arbeitgeber,<br />

Beschäftigte, Wiedereinsteiger<br />

und Arbeitssuchende<br />

zur beruflichen Neu- oder Umorientierung<br />

und zu Weiterbildungssowie<br />

Fördermöglichkeiten.<br />

Eine Übersicht zu den Ange -<br />

boten, detaillierte Informationen<br />

und Links zu den einzelnen<br />

Beiträgen werden ab Mitte<br />

März auf der Internetseite der<br />

Arbeitnehmerkammer Bremen<br />

www.arbeitnehmerkammer.de<br />

bereitgestellt. Das Angebot startet<br />

am 24. März <strong>2021</strong> ab 14 Uhr.<br />

Start der einzelnen Beiträge<br />

14.00–14.30 Uhr:<br />

RKW „Durch Sprache Kommunikation<br />

stärken“<br />

14.30–15.00 Uhr:<br />

HandWERK gGmbH „Digitale<br />

Medien in der überbetrieblichen<br />

Ausbildung“<br />

15.00–15.30 Uhr:<br />

Wisoak „Muddeln in Moodle“<br />

15.30–16.00 Uhr:<br />

Wisoak „Funktionalitäten in Big-<br />

BigButton“<br />

16.00–16.30 Uhr:<br />

Wisoak „Digitalisierung von Bildungsangeboten<br />

in der politischen-<br />

(inter-) kulturellen Bildung“<br />

16.30–17.00 Uhr:<br />

SKB „Bildungszeit“<br />

17.00–17.30 Uhr:<br />

NH IT „Einführung in Teams“<br />

17.30–18.00 Uhr:<br />

NH IT „Grenzen der digitalen<br />

Weiterbildung“<br />

(Wisoak)<br />

Aus­ und Weiterbildungen im Sicherheitsgewerbe<br />

Wir schaffen<br />

Perspekven!<br />

Kursangebote:<br />

• Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung<br />

nach §34a GewO, Kursstart monatlich<br />

• Umschulung zur Fachkra für Schutz und Sicherheit<br />

Start 02.08.<strong>2021</strong><br />

• Waffensachkunde nach §7 WaffG, Termine auf Anfrage<br />

Förderung durch: Agentur für Arbeit, Jobcenter, DRV, BFD möglich.<br />

Fragen? Wir helfen gerne!<br />

Utbremer Straße 67a | 28217 Bremen<br />

04 21 ­ 30 74 17 18<br />

01 57 ­ 58 30 70 19<br />

www.i­q­i.de<br />

36


Kennen Sie SEICO?<br />

Hier werden Fahrzeuge für den mobilen Handel geplant und produziert<br />

JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

SEICO gibt es schon über 30 Jahre.<br />

Gehen Sie auf den Wochenmarkt?<br />

Dann standen Sie vielleicht<br />

schon vor einem SEICO<br />

Fahrzeug. Vielleicht macht sich<br />

auch ein Bäcker- oder Fischfahrzeug<br />

vor Ihrer Haustür bemerkbar.<br />

Das könnte ein SEICO Mobil<br />

gewesen sein. Oder waren Sie<br />

schon einmal auf einem „Street-<br />

Food-Festival“? Die Fahrzeuge,<br />

die Sie dort sahen, könnten auch<br />

ein SEICO gewesen sein.<br />

Alle Bereiche, die zur Produktion<br />

und Verkauf solcher Fahrzeuge<br />

gehören, sind bei SEICO vereint:<br />

eine Vertriebsmannschaft im Innen-<br />

und Außendienst, Konstruktion<br />

und Planung, Materialwirtschaft<br />

und eine umfangreiche<br />

Produktion vom Fahrgestell über<br />

Möbelfertigung, Aufbau und<br />

La ckierung bis hin zur Elektrik,<br />

Kühlung und Innenausbau. Sogar<br />

eine eigene GFK-Fertigung<br />

ist vorhanden, in der Teile wie<br />

Radkästen oder Fußbodenbeschichtungen<br />

hergestellt werden.<br />

Nach der Gründung im Jahr 1989<br />

hat SEICO sich mit durchdachten<br />

Serienfahrzeugen, aber auch individuell<br />

geplanten Objekten am<br />

Markt etabliert. Im Jahr 1994<br />

wurde der Standort Lackierung<br />

und GFK-Fertigung in der Karl-<br />

Göx-Straße in Betrieb genommen.<br />

2017 wurde das Vertriebsund<br />

Servicezentrum im Hirtenweg<br />

64 eingeweiht.<br />

„Der Wochenmarkt und Direktvertrieb<br />

ist immer mehr gefragt.<br />

Der Verbraucher legt sehr viel<br />

Wert auf hohe Qualität und Kenntnis<br />

über Herkunft seiner <strong>Leben</strong>smittel.<br />

Unsere Kunden sind Händler<br />

von Wochenmärkten oder dem<br />

Überlandverkauf, die mit gut<br />

durchdachten Fahrzeugen den<br />

Ansprüchen ihrer Kundschaft gerecht<br />

werden müssen“. berichtet<br />

Vertriebs-Geschäftsführer René<br />

Arendt.<br />

Renko Schmidt, Geschäftsführer<br />

der SEICO Gruppe, erzählt: „Für<br />

die Umsetzung der stetig wachsenden<br />

Kundenaufträge brauchen<br />

wir Verstärkung in unserer<br />

Mannschaft. Wir sind auf der<br />

Suche nach Spezialistinnen und<br />

Spezialisten im handwerklichen<br />

Bereich wie Tischler, Metall -<br />

bauer, Installateure. Auch Ausbildungs-<br />

und Studienplätze werden<br />

bei SEICO angeboten. Hier<br />

ist das Angebot breit gefächert,<br />

es werden handwerkliche sowie<br />

auch kaufmännische Ausbildungen<br />

ausgeschrieben.“ „SEICO ist<br />

ein solides Unternehmen, das<br />

Freude an Förderung der Nachwuchskräfte<br />

hat“, hebt der kauf -<br />

män nische Geschäftsführer Uwe<br />

Rührup hervor.<br />

Mit einer Mannschaft von ca. 100<br />

Leuten ist SEICO ein Familien -<br />

betrieb, der mit Teamgeist und<br />

Elan in die Zukunft blickt. (pr)<br />

37


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Steuertipp<br />

Insolvenzen in der Gesundheitskrise staatlich verboten?<br />

Wenn sich ein Unternehmen<br />

in massiven wirtschaftlichen<br />

Schwierigkeiten befindet, haben<br />

der Unternehmer und die Geschäftsleitung<br />

die Möglichkeit<br />

und oftmals auch die Pflicht,<br />

einen Insolvenzantrag zu stellen.<br />

Die seit 1994 geltende Insolvenzordnung<br />

(davor hieß es:<br />

Konkurs) hat die Aufgabe, die<br />

Gläubiger eines angeschlagenen<br />

Unternehmens vor weiteren<br />

Schäden und finanziellen Verlusten<br />

zu schützen. Gläubiger<br />

sind beispielsweise die Lieferanten,<br />

die Kreditgeber, die Krankenkassen<br />

oder auch die Arbeitnehmer<br />

des Unternehmens.<br />

Jeder nach der Insolvenzordnung<br />

Betroffene kann bei Vorliegen<br />

eines Insolvenzgrundes<br />

beim zuständigen Amtsgericht<br />

einen Antrag auf Eröffnung des<br />

Insolvenzverfahrens stellen. Insolvenzgründe<br />

sind die Zahlungsunfähigkeit<br />

und die Überschuldung.<br />

Relativ einfach ist es,<br />

eine Zahlungsunfähigkeit zu erkennen.<br />

Diese liegt vor, wenn<br />

ein Unternehmen seinen fälligen<br />

Zahlungsverpflichtungen<br />

nicht mehr fristgerecht nachkommt<br />

und es diese Schwierigkeiten<br />

auch nicht innerhalb<br />

einer kurzen Frist (genannt werden<br />

hier 21 Tage) wieder beseitigen<br />

kann.<br />

Der Insolvenzgrund Überschuldung<br />

erfordert eine anspruchsvollere<br />

Prüfung. Für das Unternehmen<br />

ist eine Bilanz aufzustellen,<br />

in der die Werte des vorhandenen<br />

Vermögens mit den vorhandenen<br />

Schulden verglichen werden. Beim<br />

Vermögen ist zusätzlich zu überlegen,<br />

ob dieses nach Zerschlagungswerten<br />

oder nach Fortführungswerten<br />

anzusetzen ist. Sind<br />

die Schulden größer als das Vermögen,<br />

liegt eine Überschuldung<br />

vor. Diese Überschuldungsprüfung<br />

kann für alle Unternehmen<br />

durchgeführt werden. Ein Insolvenzgrund<br />

ist die Überschuldung<br />

allerdings nur für Kapitalgesellschaften<br />

und Körperschaften, das<br />

sind Unternehmen in den Rechtsformen<br />

der GmbH, UG oder AG<br />

sowie Genossenschaften und Vereine.<br />

Für Einzelunternehmen und<br />

Personengesellschaften ist die<br />

Überschuldung dagegen kein Insolvenzgrund.<br />

In diese sinnvollen und erprobten<br />

Abläufe des Insolvenzrechts hat<br />

rückwirkend zum 1. März 2020,<br />

dem Beginn der Corona-Krise, der<br />

Gesetzgeber eingegriffen. Durch<br />

das Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetz<br />

wurden für alle Unternehmen,<br />

die von der Pandemie<br />

betroffen sind, – und das sind eigentlich<br />

alle Unternehmen – bis<br />

zum 30. September 2020 die Regelungen<br />

des förmlichen Insolvenzverfahrens<br />

ausgesetzt. Den<br />

Gläubigern ist es dadurch gesetzlich<br />

untersagt, einen Insolvenzantrag<br />

zu stellen. Nur dem Unternehmen<br />

selbst steht diese<br />

Möglichkeit weiterhin offen.<br />

Ab dem 1. Oktober bis zum 31.<br />

Dezember 2020 war dann nur<br />

noch der Insolvenzgrund „Überschuldung“<br />

ausgesetzt. Bei Zahlungsunfähigkeit<br />

konnten nun<br />

die Gläubiger wieder Insolvenzanträge<br />

stellen. Wie zu vermuten<br />

war, lagen die Insolvenzantragszahlen<br />

in Deutschland im<br />

Jahr 2020 auf einem historisch<br />

niedrigen Niveau.<br />

Statt nach dem 31. Dezember<br />

2020 zu den erprobten bisherigen<br />

gesetzlichen Insolvenzregelungen<br />

zurückzukehren, hat der<br />

Gesetzgeber überraschend rückwirkend<br />

ab dem 1. Januar <strong>2021</strong><br />

und erst einmal bis zum 30. April<br />

<strong>2021</strong> das Insolvenzrecht wieder<br />

komplett ausgesetzt. Dies erfolgte<br />

in direktem Zusammenhang mit<br />

dem seit 16. Dezember 2020 behördlich<br />

verordneten strengen<br />

Lockdown und auch, weil die zugesagten<br />

Hilfsgelder wegen Problemen<br />

bei der Programmierung<br />

nur stockend ausgezahlt werden<br />

konnten. Diese neuerliche Aussetzung<br />

des Insolvenzrechts gilt<br />

für alle Unternehmen, die einen<br />

Anspruch auf finanzielle staatliche<br />

Hilfeleis tung haben und bei<br />

denen diese Hilfen voraussichtlich<br />

für die Beseitigung der Insolvenzreife<br />

ausreichen.<br />

Da die aktuell an Hilfszahlungen<br />

geknüpften Aussetzungsvoraussetzungen<br />

so wenig konkret<br />

sind, stellt sich für mich die Frage,<br />

wo die dafür passende Glaskugel<br />

erworben werden kann.<br />

Faktisch ist es heute unmöglich<br />

zu wissen, in welcher Höhe ein<br />

Unternehmen tatsächlich Hilfsgelder<br />

erhalten wird und welche<br />

Hilfsprogramme neben der oder<br />

im Anschluss an die Überbrükkungshilfe<br />

III (Förderzeitraum<br />

November 2020 bis Juni <strong>2021</strong>)<br />

noch aufgelegt werden. Ebenfalls<br />

ungewiss ist, ob die dann<br />

ausgezahlten Gelder im Einzelfall<br />

ausreichend sind. Dass die<br />

Geschäftsleitung die Gründe für<br />

die Entscheidung, einen Insolvenzantrag<br />

aktuell nicht zu stellen,<br />

möglichst gut dokumentieren<br />

sollte, um für zukünftige<br />

Überprüfungen gewappnet zu<br />

sein, versteht sich von selbst.<br />

Damit allerdings nicht genug.<br />

Auch für den Bereich der Verbraucherinsolvenzen<br />

gab es im<br />

letzten Jahr in der Insolvenzordnung<br />

eine massive Änderung. Dabei<br />

ist es gut zu wissen, dass auch<br />

der Einzelunternehmer oder die<br />

Gesellschafter einer Personengesellschaft<br />

als Privatpersonen dem<br />

Verbraucherinsolvenzrecht unterliegen.<br />

Ende Dezember 2020 wurde<br />

nun die lange angekündigte<br />

Reform im Bereich der Wohlverhaltensphase<br />

bei Verbraucherinsolvenzen<br />

rückwirkend zum<br />

1. Oktober 2020 beschlossen. Für<br />

Verbraucher, die einen Insolvenzantrag<br />

ab diesem Zeitpunkt stellen,<br />

vermindert sich die Wohl -<br />

verhaltensphase bis zu einer<br />

Restschuldbefreiung auf nur noch<br />

drei Jahre (bisher sechs Jahre).<br />

Ehemaligen Unternehmern und<br />

allen insolventen Verbrauchern<br />

soll so ein beschleunigter Neuanfang<br />

ermöglicht werden. In der<br />

Fachliteratur gibt es zu dieser<br />

Halbierung der Frist durchaus<br />

kritische Stimmen.<br />

Es bleibt zu hoffen, dass die beschriebenen<br />

und politisch sicher<br />

gut gemeinten Regelungen, die<br />

den Schutz angeschlagener Unternehmen<br />

in der aktuellen Gesundheitskrise<br />

und die schnellere<br />

Rückkehr von Verbrauchern in<br />

das normale Wirtschaftsgeschehen<br />

gewährleisten sollen, nicht<br />

zu massiven volkswirtschaftlichen<br />

Schäden und damit zu einer<br />

Verschärfung der bereits bestehenden<br />

Wirtschaftskrise führen,<br />

meint Ihr Steuerberater<br />

Thomas Feld<br />

www.steuerberater-feld.de<br />

38


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Mehr Flexibilität für Ihre Bankgeschäfte<br />

Zevener Volksbank eG erhöht mit neuer Online-Filiale ihren Service für Kunden<br />

tags von 8:00–18:00 Uhr) erledigen<br />

– ganz ohne Wartezeiten!<br />

Überzeugen Sie sich selbst und<br />

schauen Sie ab dem 29. März <strong>2021</strong><br />

vorbei: Online-Filiale www.zvb.de.<br />

Zevener Volksbank eG auch<br />

stark in den sozialen Medien<br />

Am 29. März <strong>2021</strong> eröffnet die<br />

Zevener Volksbank eG ihre neue<br />

Online-Filiale. Die Kunden sind<br />

damit künftig nicht mehr ausschließlich<br />

an die klassischen<br />

Öffnungszeiten gebunden. „Mit<br />

dem umfassenden Service- und<br />

Produktangebot der neuen Online-Filiale<br />

stehen wir unseren<br />

Kunden direkt, online an sieben<br />

Tagen rund um die Uhr zur Verfügung<br />

– egal, wo sie sich gerade<br />

befinden“, erklärt Vorstandsmitglied<br />

Jochen Johannsen. „So bieten<br />

wir ein Höchstmaß an Komfort<br />

und Flexibilität“.<br />

Was sich genau dahinter verbirgt,<br />

lässt besonders diejenigen aufhorchen,<br />

die im oftmals stressigen<br />

Alltag nicht immer Zeit finden,<br />

persönlich in der Bank<br />

vorbeizuschauen, um ihre Bankgeschäfte<br />

zu erledigen. In der<br />

neuen Online-Filiale können nun<br />

zahlreiche Aufträge an die Zevener<br />

Volksbank eG gesendet und<br />

Produkte direkt online abgeschlossen<br />

werden. Die neuen<br />

Service- und Produktabschlussmöglichkeiten,<br />

z. B. die Bestellung<br />

einer Kreditkarte oder die<br />

Eröffnung eines Kontos, ergänzen<br />

die bereits vorhandenen Serviceleistungen<br />

wie die Adressänderung<br />

wegen Umzugs bis hin zur<br />

Bestellung von Fremdwährung<br />

für den bevorstehenden Urlaub.<br />

„Im Rahmen der Kundenorientierung<br />

ist es uns sehr wichtig,<br />

unsere Produkte und Services<br />

analog zu den Filialen vor Ort<br />

nun auch online anzubieten“, erläutert<br />

Vorstandsmitglied Sascha<br />

Steffen die Beweggründe der<br />

Bank. Somit bietet die Zevener<br />

Volksbank eG ihren Kunden den<br />

gleichen Service und die gleichen<br />

Möglichkeiten – egal ob<br />

sie in eine der Filialen vorbei -<br />

kommen oder die Online-Filiale<br />

besuchen.<br />

Die Öffnungszeiten/Erreichbarkeiten<br />

in allen Filialen der Zevener<br />

Volksbank eG sowie der neuen<br />

Online-Filiale hier im Überblick:<br />

Filialservice<br />

Mo., Di., Mi. 8:30–12:30 Uhr<br />

und 14:00–16:30 Uhr<br />

Do. 8:30–12:30 Uhr<br />

und 14:00–18:00 Uhr<br />

Fr. 8:30–13:30 Uhr<br />

Beratungszeiten<br />

Mo., Di., Mi., Do. 8:00–20:00 Uhr<br />

Fr. 8:00 Uhr–16:00 Uhr<br />

KundenDialogTeam<br />

Mo. bis Fr. 8:00–18:00 Uhr<br />

Online-Filiale<br />

Mo. bis So. 00:00–24:00 Uhr<br />

Ebenfalls neu – der WhatsApp-<br />

Service. Sie möchten einen Termin<br />

mit Ihrem Berater vereinbaren?<br />

Oder haben eine Frage zu<br />

einem Angebot? Dieses lässt sich<br />

auch schnell über den neuen<br />

WhatsApp-Service unter Telefon<br />

04281 9328-0 (montags bis frei-<br />

Der Wunsch aller Altersgruppen<br />

immer und überall auf dem Laufenden<br />

zu bleiben wächst und das<br />

geht heutzutage online. Auch hier<br />

ist die Zevener Volksbank gut aufgestellt.<br />

Cathrin Berg (Marketing): „Die<br />

Kommunikation mit unseren<br />

Kunden ist uns sehr wichtig. Egal<br />

ob in der Filiale beim persönlichen<br />

Gespräch, per Telefon oder<br />

E-Mail. Um Sie noch besser mit<br />

News versorgen zu können, findet<br />

man die Zevener Volksbank eG<br />

auch auf Facebook und Insta gram.<br />

Unser Social-Media-Team freut<br />

sich darauf, die Kunden über diesen<br />

Weg rund um unsere Angebote<br />

immer aktuell zu informieren<br />

sowie interessante Ereignisse in<br />

der Finanzwelt zu präsentieren.“<br />

Ebenso gibt es auf den verschiedenen<br />

Kanälen weitreichende<br />

Infos zu Immobilienangeboten,<br />

Gewinnspielen, Veranstaltungen,<br />

Aktivitäten der Volksbank-Mitarbeiter<br />

und noch vieles mehr –<br />

einfach mal reinschauen. Auf<br />

www.zvb.de/wir-fuer-sie/socialmedia.html<br />

sind sämtliche Social-<br />

Media-Kanäle verlinkt. (pr)<br />

39


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Topmodern und stadtnah wohnen…<br />

…in der neuen Stadtwerke-Immobilie in Rotenburg<br />

drei E-Ladepunkten ausgestattet<br />

werden sollen. Außerdem ist geplant,<br />

der Mietergemeinschaft<br />

ein Car sharing-Auto zur Verfügung<br />

zu stellen, das ganz einfach<br />

über eine App gebucht werden<br />

kann.<br />

tern produzierte Strom, wird zusätzlicher<br />

„SR-Ökostrom“ aus<br />

dem öffentlichen Netz bezogen,<br />

um die Versorgungssicherheit zu<br />

gewähr leisten.<br />

Mieter profitieren<br />

Im neu errichteten Wohnhaus in<br />

der Nordstraße 16 genießen<br />

künftige Mieter höchsten Komfort.<br />

Aktuell stehen dort zehn<br />

traumhaft gestaltete Zwei-, Dreiund<br />

Vierzimmer-Appartments<br />

von 66 bis 136 m² Wohnfläche<br />

zur Vermietung. Die Wohnungen<br />

im Obergeschoss verfügen<br />

zum Teil über Dachterrasse<br />

oder Balkon, im Erdgeschoss<br />

über Terrasse und Gartenanteil.<br />

Für noch mehr Bequemlichkeit<br />

sorgen ein Personenaufzug sowie<br />

Stellplätze, die demnächst mit<br />

Das attraktive Mehrfamilienhaus<br />

mit zehn Wohneinheiten verfügt<br />

über viele innovative technische<br />

Ausstattungsmerkmale, inklusive<br />

einem individuellen Mieterstrommodell.<br />

Die Stadtwerke<br />

wurden dabei vom Abrechnungsdienstleister<br />

ABM unterstützt.<br />

Eine Photovoltaikanlage und eine<br />

Brennstoffzelle produzieren vor<br />

Ort den benötigten Strom und<br />

sorgen nachhaltig auch für wohlige<br />

Wärme. Der günstig erzeugte<br />

Strom wird dann in das Hausnetz<br />

eingespeist und versorgt so die<br />

Mieter aus nachhaltiger Quelle.<br />

Nur wenn der Energiebedarf der<br />

Mieter höher ist als der hausin-<br />

Die Stadtwerke legen sehr viel<br />

Wert darauf, dass auch ihre Mieter<br />

an der Energiewende teilnehmen<br />

können und somit vor Ort<br />

vom erzeugten Strom profitieren.<br />

Zum Stadtwerke-Service gehören<br />

außerdem die Messung der Energiedaten<br />

mit intelligenter Hardware<br />

in Echtzeit. Die Daten sind<br />

entweder über eine App oder im<br />

Webportal abrufbar.<br />

Bei Interesse und weiteren Fragen<br />

berät Marco Jaruga von<br />

„Immobilien Pölkner“ sehr gern<br />

unter Telefon 04261-937213.<br />

(sr/hg)<br />

40


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Pro und Contra: Mit Holz heizen<br />

Holzheizung punktet mit guter Klimabilanz<br />

Die Vorteile einer Holzheizung liegen<br />

klar auf der Hand und sind<br />

sicherlich auf den ersten Blick ersichtlich:<br />

niedrige und konstante<br />

Energiepreise durch den nachwachsenden<br />

Brennstoff Holz.<br />

Ganz nebenbei punktet die Holzheizung<br />

auch noch mit ihrer hervorragenden<br />

Klimabilanz und vermittelt<br />

auch umweltbewussten<br />

Menschen, die trotz Klimaschutz<br />

nicht auf den entsprechenden<br />

Komfort verzichten möchten, eine<br />

gute Alternative zu fossilen Heizsystemen.<br />

Dennoch sind es nicht<br />

nur Pluspunkte, die eine Holzheizung<br />

sammelt. Ebenso wie andere<br />

Heizsysteme ist auch sie mit<br />

einigen Nachteilen behaftet. Ihre<br />

größten Mankos: Der hohe Anschaffungspreis<br />

und der hohe<br />

Platzbedarf für die Brennstofflagerung.<br />

Doch das ist nur der erste<br />

Blick, bei näherer Betrachtung<br />

kommen schnell noch weitere Vorund<br />

Nachteile zum Vorschein.<br />

Günstige Brennstoffkosten<br />

Da als Brennstoff für die Holzheizung<br />

sowohl bei der Scheitholzals<br />

auch bei der Hackschnitzelvariante,<br />

in der Regel heimisches<br />

Holz zum Einsatz kommt, arbeitet<br />

das System auch dann kosten -<br />

günstig, wenn die Öl- und Gaspreise<br />

ins Unermessliche steigen.<br />

Hohe Anfangsinvestitions- und<br />

Wartungskosten<br />

Als Nachteil der Holzheizung stehen<br />

die hohen Kosten der Anfangsinvestitionen<br />

im Raum. Diese<br />

können zwar durch die niedrigen<br />

Brennstoffkosten und das Ausnutzen<br />

von Förderungen schnell wieder<br />

wett gemacht werden, halten<br />

aber dennoch vielfach von einem<br />

Umstieg auf die Holzheizung ab.<br />

In Sachen Reinigung, Wartung<br />

und Beschickung können sich<br />

Holzheizungen, zumindest der<br />

Holzvergaserkessel, durchaus mit<br />

einer fossilen Heizung messen.<br />

Die Beschickung erfolgt vollautomatisch<br />

und die Reinigung erledigt<br />

bei entsprechender Ausstattung<br />

zum größten Teil ebenfalls<br />

die Technik ganz von alleine. Lediglich<br />

bei den Wartungskosten<br />

schlägt die Holzheizung ein wenig<br />

mehr zu als herkömmliche Heizsysteme,<br />

da sie jährlich durch einen<br />

Fachmann kontrolliert und<br />

vom Schornsteinfeger überwacht<br />

werden muss.<br />

Gute Klimabilanz<br />

Kritiker führen gerne das „Manko“<br />

nachwachsender Rohstoff<br />

an, wobei eine massive Abholzung<br />

zu Heizzwecken befürchtet<br />

wird, sobald der Marktanteil von<br />

Holzheizungen steigt. Studien<br />

bestätigen jedoch, dass dies keineswegs<br />

der Fall ist, da in<br />

Deutschland ein ökologischer<br />

Holzanbau betrieben wird und<br />

in der Regel mehr Bäume aufgeforstet<br />

als abgeholzt werden.<br />

Dem Wald wird demnach keinesfalls<br />

so viel Holz entnommen,<br />

dass er Schaden nimmt. Holz ist<br />

ein nachwachsender aber begrenzter<br />

Rohstoff. Wird Holz aus<br />

nachhaltiger Waldwirtschaft verbrannt<br />

und damit Energie erzeugt,<br />

wird bei einer vollständigen<br />

Verbrennung nur so viel<br />

klimaschädliches Kohlen dioxid<br />

(CO 2 ) freigesetzt, wie der Baum<br />

zuvor während seiner Wachstumsphase<br />

aus der Atmosphäre<br />

aufgenommen hat.<br />

Wolfgang Szemjonneck (S & A):<br />

„Man sollte generell darauf achten,<br />

Holz aus der Region zu verwenden<br />

– denn je länger der Transportweg<br />

ist, desto mehr Treibstoff wird<br />

auch verbraucht, was wieder<br />

schädliche Umweltwirkungen mit<br />

sich bringt. Wir verwenden ausschließlich<br />

Holz, das in unserer<br />

Region wächst und bieten somit<br />

unseren Kunden die Möglichkeit,<br />

nachhaltig zu heizen – das ist für<br />

uns sehr wichtig.“ (hg)<br />

Lieferung | ganze Anhänger | Gitterboxen | Holzkisten | Abholung<br />

Trommelsäge | Spalten beim Kunden auf Wunschmaß<br />

• Trockenes Brennholz < 20% Feuchtigkeit<br />

• Brennholz aus frischem Einschlag > 20% Feuchtigkeit<br />

zur eigenen Einlagerung<br />

• Teilfertiges Brennholz in 3 m oder 5 m Längen<br />

zur eigenen Weiterverarbeitung<br />

• Mit dem Sägespaltautomat direkt beim Kunden<br />

Feuerholz/Kaminholz spalten<br />

• Herstellung von Weidepfählen bis 2,60 m<br />

• Spalten von Großstämmen<br />

• Fällen von Bäumen vor Ort mit Bagger und Fällgreifer<br />

• Lieferung mit eigenem Fuhrpark ab 1srm<br />

• Mitglied im Maschinenring<br />

• Ausschließlich Stammholz<br />

aus heimischen<br />

niedersächsischen<br />

Wäldern<br />

CO 2 -neutral<br />

produziert<br />

Einfach anrufen: 04263 9858870 und 0172 4200820 • E-Mail: info@s-und-a-transport.de<br />

42


Frühlings-Vorbereitungen<br />

Tipps für den heimischen Garten<br />

JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Eigentlich macht der Garten<br />

gerade Winterschlaf. Doch aufmerksame<br />

Gärtner kümmern<br />

sich weiter um ihre Pflanzen und<br />

bereiten die nächste Garten -<br />

saison vor. Welche Arbeiten zu<br />

Beginn des Jahres anstehen, wird<br />

hier erklärt.<br />

Wenn endlich die kalten und nassen<br />

Wintermonate vorüber sind,<br />

zieht es uns mit den ersten Sonnenstrahlen<br />

hinaus in den Garten.<br />

Was wir dort vorfinden,<br />

hängt natürlich auch stark davon<br />

ab, wie fleißig wir im Herbst<br />

waren oder ob wir vielleicht im<br />

Herbst von einem plötzlichen<br />

Kälteeinbruch und dauerhaft<br />

schlechtem Wetter überrascht<br />

wurden, was ja in unseren Breitengraden<br />

leider keine Seltenheit<br />

ist. Der erste Blick gilt im Frühjahr<br />

immer unseren Pflanzen. Haben<br />

sie den Winter schadlos überlebt<br />

oder müssen wir nach einem<br />

besonders kalten Winter feststellen,<br />

dass einige unserer Lieblingspflanzen<br />

dem Frost zum Opfer<br />

gefallen sind? Hat man die<br />

Gartenpflanzen jedoch ausreichend<br />

für den Winter geschützt,<br />

kann man sich bereits ab Februar<br />

oder März an den ersten Frühlingsblühern<br />

wie z. B. die Schnee -<br />

glöckchen erfreuen - das Gartenjahr<br />

ist nun endlich eingeläutet!<br />

Frühschnitt für Ziergehölze<br />

Gehölze wie Flieder, Zierkirsche<br />

und Strauchrosen können in<br />

frostfreien Regionen ab Ende Februar<br />

ausgelichtet werden.<br />

Der Rückschnitt fördert<br />

ihr Wachstum und<br />

ihre spätere Blütenbildung.<br />

Wichtig ist, den<br />

arttypischen Aufbau des<br />

Gehölzes nicht zu zerstören<br />

und nur Triebe<br />

oberhalb der nach außen<br />

gerichteten Knospe<br />

zu kürzen. Ausgenommen<br />

sind Frühblüher: Sie werden<br />

im Winter nicht geschnitten, um<br />

die Blüten nicht zu gefährden.<br />

Obstbäume auslichten<br />

Baumwart Fabian Koeneke beim<br />

Obstbaumschnitt<br />

Bis Ende März erfolgen noch Auslichtungsschnitte<br />

bei Obstbäumen.<br />

Vor allem nach innen<br />

wachsende Triebe sollten weggenommen<br />

werden, damit mehr<br />

Licht an die unteren Äste kommt<br />

und diese gleichzeitig entlastet<br />

werden. Wichtig für ein gutes Ergebnis<br />

sind scharfe Astscheren,<br />

denn ausgefranste Stellen bieten<br />

Schädlingen ideale Angriffsmöglichkeiten<br />

und schwächen den<br />

Baum. Bei dickeren Ästen empfiehlt<br />

sich eine Baumsäge.<br />

Reisig wird zu wertvollem<br />

Dünger<br />

Der anfallende Gehölzschnitt enthält<br />

reichlich Nährstoffe und sollte<br />

nicht im Müll landen. Nach<br />

dem Häckseln kann das Schnittgut<br />

kompostiert und später als<br />

Dünger verwendet werden.<br />

Erste Aussaat<br />

Kohlrabi, Pflück- oder Schnittsalat,<br />

Saatzwiebeln, Sommerlauch<br />

und Weißkohl können bald im<br />

Frühbeet oder unter Folie ausgesät<br />

werden. Die sogenannten<br />

„Kaltkeimer“ wie Enzian, Bärlauch,<br />

Primeln, Iris, Mohn oder<br />

Sonnenhut bevorzugen Temperaturen<br />

um fünf Grad für die Aussaat.<br />

Solange der Boden nicht gefroren<br />

ist, können auch Gehölze<br />

wie Rosen gepflanzt werden. Zuvor<br />

sollte der Boden aufgelockert<br />

werden.<br />

Vertikutieren des Rasens<br />

Zum Vertikutieren des Rasens<br />

bieten sich verschiedene<br />

Möglichkeiten an, deren Einsatz<br />

wohl auch von der Größe der<br />

Rasenfläche abhängig ist. Diese<br />

Arbeit sollte jedoch nicht durchgeführt<br />

werden, wenn der Rasen<br />

zu trocken ist, da man ihn dann<br />

schädigen könnte. Für kleine Rasenflächen<br />

lohnt die Anschaffung<br />

eines elektrischen oder benzinbetriebenen<br />

Vertikutierers<br />

eher nicht. Kleine Flächen kann<br />

man mit einer Gabel von Hand<br />

bearbeiten, indem man sie über<br />

die ganze Fläche senkrecht in<br />

den Boden treibt und den Stiel<br />

leicht nach hinten drückt, um so<br />

den Untergrund aufzulockern.<br />

Wer größere Rasenflächen in seinem<br />

Garten hat, sollte zur Vereinfachung<br />

der Arbeit einen Vertikutierer<br />

verwenden. Diese<br />

Geräte gibt es sowohl für den<br />

Handbetrieb als auch mit Benzin-<br />

oder Elektromotor. Die meis -<br />

ten motorbetriebenen Vertikutierer<br />

arbeiten mit Nagelwalzen<br />

oder Messerklingen. Darüber<br />

hinaus können auch Handnagelwalzen<br />

und Hohllöffel zur Belüftung<br />

verwendet werden. (hg)<br />

Jetzt ist die beste Zeit zur Pflege<br />

Ihrer Obstbäume!<br />

Fabian Koeneke<br />

professioneller Obstbaumschnitt<br />

Baumwart<br />

Zum Kreuzkamp 1 • 27404 Heeslingen<br />

✆ 0175. 78 62 536<br />

streuobstpflege@t-online.de<br />

Bioland­Baumschule & Hofladen<br />

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43


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Regionaler Immobilienmarkt in Bewegung<br />

Warum das Bauen immer teurer wird und noch nicht ausreichend Wohnraum vorhanden ist<br />

Gefühlt wird aktuell an jeder<br />

Ecke gebaut, doch Wohnraum<br />

bleibt knapp. Dies gilt nicht nur<br />

für Lilienthal. Die Kaufinteressenten<br />

wundern sich über stetig<br />

steigende Preise. Viele können<br />

es sich nach wie vor leisten, sind<br />

die Zinsen doch gering und Kapital<br />

ist ausreichend vorhanden.<br />

Der Ruf der Investoren eilt ihnen<br />

stets voraus: teure Limousinen,<br />

die Taschen voller Geld. Doch ist<br />

dieses Bild berechtigt? Wer verdient<br />

letztendlich an den Bauvorhaben<br />

und warum steigen die<br />

Preise für die Wohnbebauung<br />

weiterhin an?<br />

Was viele unterschätzen sind<br />

die Einkaufspreise der Grundstücke,<br />

diese steigen in den letzten<br />

Jahren kontinuierlich, egal<br />

ob Stadt oder <strong>Land</strong>. Hinzu kommen<br />

die Kosten für eine professionelle<br />

Erschließung, sie<br />

belaufen sich mittlerweile auf<br />

60 bis 90 Euro pro Quadratmeter.<br />

Die Baustoffhändler sind<br />

ein weiterer Kostenfaktor. Sie<br />

haben die Preise stark angehoben,<br />

u. a. aufgrund der neuen<br />

Mautgebühren auf <strong>Land</strong>straßen.<br />

Jeder hat diese Erfahrung mit<br />

Handwerkern: Wer einen guten<br />

Handwerker braucht, der wartet<br />

nicht nur lange, er zahlt auch<br />

einen stattlichen Preis. Beim<br />

Bauen gilt dies ebenso. Die Auslastung<br />

aller im Baugewerbe tätigen<br />

Handwerker und der allseits<br />

beklagte Fachkräftemangel<br />

in Deutschland trifft auch die<br />

Baubranche.<br />

Beliebtes Doppelhaus „ESPRIT“<br />

Fotos: Koenen-Bau<br />

Energiesparend bauen… das<br />

will jeder. Gesetzliche Auflagen<br />

für Bauprojekte verschärfen<br />

sich, dies hat seinen Preis. Die<br />

Dämmung, die energetischen<br />

Fenster, Photovoltaik- und Lüftungsanlage,<br />

Erdwärme oder andere,<br />

ohne Zweifel positive Möglichkeiten<br />

für unsere Umwelt,<br />

jedoch steigen mit jeder Maßnahme<br />

die Kosten eines Projektes.<br />

Und die Investitionen amortisieren<br />

sich nicht immer so<br />

schnell, als dass eine junge Familie<br />

dies finanzieren könnte.<br />

Um hier alle Möglichkeiten in<br />

der Planung kompetent abzudecken,<br />

ist sehr viel aktuelles<br />

Fachwissen der Verantwortlichen<br />

gefragt. Am Ende muss ein<br />

Bauvorhaben noch rentabel für<br />

den Bauträger und bezahlbar<br />

für die Kunden sein. Teurer<br />

wird es für die Investoren auch<br />

durch steigende Personalkosten.<br />

So sind Baufacharbeiter, gut<br />

ausgebildete Bauingenieure, Architekten,<br />

Bauzeichner<br />

und Projekt -<br />

leiter gesuchte und<br />

hoch bezahlte Berufsgruppen.<br />

Von der Grundstücksbeschaffung,<br />

die von<br />

Wettbieten und Wucher preisen<br />

der Grundstücksverkäufer geprägt<br />

ist, über die zähen Verhandlungen<br />

mit Politik und Verwaltung<br />

über ein Baurecht – die<br />

Projektentwickler brauchen hier<br />

nicht nur Geduld und Zeit, auch<br />

starke Nerven sind gefragt. In der<br />

Phase der Projektentwicklung beispielsweise<br />

ziehen Nachbarn und<br />

Umweltschützer ins Feld, die oftmals<br />

vergessen haben, dass auch<br />

sie einst ein Eigenheim gebaut haben<br />

– ist jedoch ein Bauvorhaben<br />

in ihrer Nachbarschaft geplant,<br />

wird dies abgelehnt. Argumente<br />

sind der Baulärm, der Verkehr sowie<br />

ein verbauter Blick auf die<br />

schöne Wiese hinter dem Haus.<br />

Ebenerdige Wohnkonzepte<br />

Doch das hier Familien ein Zuhause<br />

finden möchten, wird gerne<br />

vergessen. Alle wollen Wohnraum,<br />

aber nicht vor der eigenen<br />

Haustür. Gerne werden hier als<br />

Argumente seltene Tierarten oder<br />

eine seltene Vegetation bemüht.<br />

Durch die langwierigen Projektvorbereitungen<br />

und Planungen<br />

bis hin zum Verkauf und der Fertigstellung<br />

der Projekte vergehen<br />

oft mehrere Jahre. In Summe<br />

führt dies zu einer deutlich späteren<br />

Fertigstellung von Projekten,<br />

Kapital ist währenddessen gebunden.<br />

Diese aufgelisteten Auszüge und<br />

weitere Faktoren führen zu steigenden<br />

Preisen von Bauvorhaben<br />

und belegen, dass viele verschiedene<br />

Berufsgruppen vom Bauboom<br />

profitieren. Am Ende darf<br />

nicht außer Acht gelassen werden,<br />

dass Menschen an diesen<br />

Bauvorhaben arbeiten, die eine<br />

große Verantwortung tragen. Sie<br />

schaffen den notwendigen Wohnraum,<br />

den die Politik fordert und<br />

den wir alle dringend brauchen.<br />

(kb)<br />

BAUÄRGER<br />

VERMEIDEN!<br />

Werden Sie Mitglied im VPB!<br />

Unabhängige, sachverständige Beratung<br />

und Kontrolle von Angeboten,<br />

Verträgen, Bauausführungen und Rechnungen.<br />

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0421/3 96 85 50 • Internet: www.vpb.de<br />

44


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Darmkrebsmonat März <strong>2021</strong><br />

Zum 20. Mal steht der März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge<br />

Ausgerufen von der Felix Burda<br />

Stiftung, der Stiftung <strong>Leben</strong>s -<br />

Blicke und dem Netzwerk gegen<br />

Darmkrebs e. V., engagieren sich<br />

in diesem Monat Medien, Gesundheitsorganisationen,<br />

Unternehmen,<br />

Städte, Kliniken und<br />

Privatpersonen für die Darmkrebsvorsorge.<br />

Jährlich sterben allein in<br />

Deutschland 24.317 Menschen<br />

an den Folgen einer Darmkrebserkrankung.<br />

Dabei kann man<br />

kaum einer anderen Krebsart so<br />

leicht vorbeugen. Durch Vorsorge<br />

und Früherkennung könnten nahezu<br />

alle Darmkrebsfälle verhindert<br />

oder geheilt werden.<br />

Wenn die Angst vor der<br />

Darmkrebsvorsorge größer ist,<br />

als die Angst vor dem Krebs<br />

Bei keiner anderen Krebsart<br />

bietet die Früherkennung derart<br />

große Chancen wie bei Darmkrebs.<br />

Mit unserem Darm beschäftigen<br />

wir uns ungern. Und<br />

Krebs? – Erst recht nicht. Aber<br />

das sollten wir. Denn rechtzeitig<br />

erkannt, ist Darmkrebs harmlos.<br />

Im Gegensatz zu anderen<br />

Krebsarten entwickelt sich<br />

Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen,<br />

sogenannten Polypen.<br />

Mit einer Darmspiegelung, der<br />

Koloskopie, können die Vorstufen<br />

rechtzeitig entdeckt und<br />

entfernt werden – und zwar bevor<br />

sie zu Krebs werden. Aber<br />

offensichtlich denken manche<br />

Menschen in Deutschland, dass<br />

sie erst zur Vorsorge gehen<br />

müssen, wenn sie bereits Beschwerden<br />

haben. Das ist natürlich<br />

falsch!<br />

Der Clou der Präventation ist ja,<br />

dass man als gesunder Mensch<br />

– ohne Darmbeschwerden -<br />

zum Arzt geht, um gesund zu<br />

bleiben!<br />

Überwinde Deine<br />

PRÄVENTIOPHOBIE !<br />

JETZT !<br />

Welche Vorsorgemöglichkeiten<br />

gibt es?<br />

Darmkrebs entsteht aus gutartigen<br />

Vorstufen. Durch rechtzeitige<br />

Vorsorge lässt sich der Krebs nahezu<br />

komplett verhindern<br />

oder so früh erkennen,<br />

dass er geheilt werden<br />

kann. Goldstandard<br />

für die Darmkrebsvorsorge<br />

ist die<br />

Darmspiegelung, die<br />

Koloskopie. Im ersten<br />

Schritt ist aber auch ein Test auf<br />

Blut im Stuhl möglich. Diese sind<br />

einfach durchzuführen und können<br />

Hinweise auf einen Darmkrebs<br />

oder seine Vorstufen geben.<br />

Wichtig! Der Stuhltest<br />

ersetzt nicht die Koloskopie. Bei<br />

auffälligen Befunden sollte an einen<br />

Magen-Darm-Arzt verwiesen<br />

werden, der mithilfe einer Darmspiegelung<br />

Gewissheit schafft.<br />

(hg/fb)<br />

Das Gesundheitsmagazin<br />

2/<strong>2021</strong><br />

mit Apotheken-Notdienst-Plänen und wichtigen Notfall-Rufnummern<br />

erscheint am 1. Juli <strong>2021</strong>.<br />

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Verlagsgesellschaft mbH<br />

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Gesundheitsmagazin<br />

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mit Apotheken-Notdienst-Plänen und wichtigen Notfall-Rufnummern!<br />

JANUAR BIS JUNI <strong>2021</strong> GRATIS<br />

mit Apotheken-Notdienst-Plänen und wichtigen Notfall-Rufnummern!<br />

JANUAR BIS JUNI <strong>2021</strong> GRATIS<br />

Anzeigen- und Redaktionsschluss:<br />

14. Mai <strong>2021</strong><br />

Mediaberater: Bruno Brüggemann Tel. (0 42 81) 8 14 73 48<br />

Karin Bardenhagen Tel. (0 42 81) 8 14 73 49<br />

Redaktion: Hans-Hinnerk Gehring Tel. (0 42 81) 7 19 41 81<br />

Weitere Infos unter www.landundleben.de<br />

46


Neue Heilmittelverordnung seit Januar<br />

Entbürokratisierung mit „Muster 13“ im Fokus<br />

GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Seit dem 1. Januar <strong>2021</strong> gibt es<br />

nur noch ein Formular zur Verordnung<br />

von Heilmitteln, ein<br />

neues „Muster 13“. Die drei bisherigen<br />

Formulare wurden stark<br />

zusammengedampft, was für<br />

Hausarztpraxen und Leistungserbringer<br />

ein Stück Entbürokratisierung<br />

bedeutet.<br />

Die Heilmittelverordnungen waren<br />

bisher nicht immer so einfach<br />

zu handhaben. Die letzte<br />

Neufassung der Heilmittel-Richtlinie<br />

fand 2001 statt – seitdem<br />

hat sich im Gesundheitssystem<br />

und speziell im Bereich Heilmittel<br />

viel getan. Die Vorgaben der<br />

bisherigen Heilmittel-Richtlinie<br />

wurden mit der Zeit immer komplexer<br />

und unübersichtlicher.<br />

Das führte zu vielen Rückfragen<br />

der Kassen in Arzt- und Therapiepraxen<br />

und damit zu einem<br />

erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand<br />

bei allen Beteiligten.<br />

Genehmigungsverfahren<br />

einfacher<br />

Deshalb hatten sich die Kassen<br />

und die Kassenärztliche Bundesvereinigung<br />

(KBV) schon vor geraumer<br />

Zeit vorgenommen, diesen<br />

Wildwuchs zu beschneiden<br />

und die Verordnung wieder einfacher<br />

und übersichtlicher zu<br />

machen. Bürokratieabbau hieß<br />

das Zauberwort und schon letztes<br />

Jahr meldeten sie Vollzug: Ab<br />

Januar <strong>2021</strong> tritt die überarbeitete<br />

Heilmittel-Richtlinie in Kraft,<br />

in der etliche Angaben nicht<br />

mehr benötigt werden – und somit<br />

die entsprechenden Formularfelder<br />

entfallen können. So<br />

wird künftig nicht mehr unterschieden<br />

zwischen Erst- und Folgeverordnung<br />

sowie Verordnung<br />

außerhalb des Regelfalls. Aus diesem<br />

Grund wird das Genehmigungsverfahren<br />

bei Verordnungen<br />

außerhalb des Regelfalls<br />

ebenfalls nicht<br />

mehr benötigt.<br />

Auch in Fällen, in<br />

denen die orientierende<br />

Behandlungsmenge<br />

überschritten<br />

wird, ist<br />

keine Begründung<br />

mehr erforderlich.<br />

Der Arzt muss die<br />

Gründe nur in der<br />

jeweiligen Patienten -<br />

akte vermerken –<br />

Therapeuten werden dadurch<br />

entlastet.<br />

Jetzt bis zu drei Heilmittel auf<br />

einem Rezept<br />

Mit der neuen Verordnung lassen<br />

sich bis zu drei vorrangige<br />

und ein ergänzendes Heilmittel<br />

verordnen – in den bisherigen<br />

Rezepten war immer nur ein<br />

vorrangiges und ein ergänzendes<br />

Heilmittel möglich. Mit der neuen<br />

Heilmittel-Richtlinie und der neuen<br />

Heilmittelverordnung kann<br />

der Behandlungsbeginn bis zu<br />

28 Tage nach dem Ausstellungsdatum<br />

erfolgen (nicht mehr nur<br />

bis zu 14 Tagen). Damit ist die<br />

Verordnung länger gültig und<br />

Therapeuten haben mehr Luft bei<br />

der Terminplanung. Für dringende<br />

Fälle kann der Arzt aber auch<br />

auf der Verordnung angeben,<br />

dass dringlicher Handlungsbedarf<br />

besteht. (aok/hg)<br />

Praxis für Physiotherapie<br />

Anja Wichern<br />

Bahnhofstraße 12<br />

27419 Sittensen<br />

Telefon: 0 42 82 - 53 09<br />

Behandlungszeiten:<br />

Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr<br />

www.physiotherapie-wichern.de<br />

47


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Raus aus dem Stress<br />

Resilienz und Achtsamkeit ist lernbar<br />

Im Zusammenhang mit belasteten<br />

Managern fällt oft der Begriff<br />

Resilienz. Für viele Menschen ist<br />

die Situation um Corona ebenfalls<br />

belastend und psychisch fordernd.<br />

Hilft da auch ein Resilienz-Training?<br />

Was ist eigentlich<br />

Resilienz?<br />

Resilienz beschreibt die Fähigkeit,<br />

schwierige <strong>Leben</strong>ssituationen<br />

ohne anhaltende Beeinträchtigung<br />

zu überstehen. Es geht<br />

also um eine psychische Widerstandskraft<br />

und die kann ich tatsächlich<br />

trainieren. Dazu muss<br />

ich mich mit verschiedenen Faktoren<br />

beschäftigen. Unter anderem<br />

geht es um soziale Kontakte,<br />

eine positive Einstellung zum<br />

<strong>Leben</strong>, das Gefühl von Selbstwirksamkeit<br />

und weitere interessante<br />

Felder. Viele dieser Bereiche<br />

sind unter den aktuellen<br />

Bedingungen schwierig? Ja und<br />

nein. Wie so häufig entsteht<br />

Stress nicht durch das tatsächlich<br />

erlebte, sondern dadurch, was ich<br />

persönlich daraus mache. So gibt<br />

es Menschen, die eine Tätigkeit<br />

als sehr belastend wahrnehmen,<br />

während andere die gleiche Aufgabe<br />

mit Leichtigkeit bewältigen.<br />

Wir sollten uns also weniger mit<br />

den äußeren Umständen, als vielmehr<br />

mit der eigenen Haltung<br />

dazu beschäftigen. Leicht gesagt.<br />

Aber wie setze ich das um?<br />

Ich persönlich halte viel davon,<br />

mir eine Denkpause zu gönnen.<br />

So wie ich einen PC „resette“,<br />

wenn er nicht mehr richtig arbeitet,<br />

so macht es genauso Sinn,<br />

meinen eigenen Reset-Knopf zu<br />

drücken. Das schafft Zeit und<br />

Raum mal wieder mit mir selbst<br />

in Kontakt zu kommen und meine<br />

Art der Wahrnehmung zu sortieren.<br />

Wenn ich diese Zeit zusätzlich<br />

nutze, um mich mit einer<br />

nachhaltigen Änderung meiner<br />

<strong>Leben</strong>sweise zu beschäftigen,<br />

kann ich individuell viel erreichen<br />

und ein positiveres, sprich handlungsorientierteres<br />

Denken erlernen.<br />

Darüber hinaus ist regelmäßiger<br />

Ausdauersport nachweislich<br />

zum Stressabbau und zukünftiger<br />

Stressprophylaxe absolut empfehlenswert.<br />

Diese Bewegungsform<br />

achtsam ausgeführt, verbunden<br />

mit einer ausgewogenen Ernährung,<br />

rundet das Bild ab, so dass<br />

einer positiven und psychisch stabilen<br />

<strong>Leben</strong>sweise nichts mehr<br />

entgegensteht.<br />

Eine Möglichkeit all diese Parameter<br />

zu erlernen bietet ein anerkannter<br />

Bildungsurlaub. Schauen<br />

Sie doch mal auf meine Homepage<br />

(www.moorrunner.org) und entdecken<br />

Sie „Resilienz und Achtsamkeit“<br />

als anerkannten Bildungsurlaub.<br />

Sie erreichen mich<br />

persönlich unter der Nummer<br />

04795-9571550, bzw. 0160-<br />

5578003 oder per Mail unter<br />

kontakt@woossmann-beratung.de.<br />

Ich freue mich auf Sie. Bleiben<br />

Sie gesund. (fw)<br />

Ablenkung und Wissenserweiterung<br />

So helfen Podcasts und Hörbücher den Menschen<br />

im Corona-Alltag<br />

Entspannung ist einer Studie zufolge<br />

das beliebteste Nutzungsmotiv bei Hörbüchern:<br />

Zwei Drittel der User hören,<br />

um zu relaxen.<br />

Foto: djd/Audible/Shutterstock/Evgeny Atamanenko<br />

Hörbücher und Podcasts sind in einer Krisensituation wie der<br />

Corona-Pandemie verstärkt gefragt. Das ergab eine repräsentative<br />

Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag von Audible, dem führenden<br />

Produzenten und Anbieter gesprochener<br />

Audioinhalte. In der<br />

ersten Corona-Phase im Frühjahr<br />

2020 haben demnach fast<br />

eine Million Menschen in<br />

Deutschland zum ersten Mal<br />

Hörbücher, Hörspiele oder Podcasts<br />

ausprobiert. Zwölf Millionen<br />

Deutsche haben in dieser<br />

Zeit zudem mehr Podcasts und<br />

Hörbücher genutzt als vor der<br />

Pandemie. Hörbücher scheinen<br />

sich ideal als Stresslöser<br />

und Auszeit vom Alltag zu<br />

eignen. Dem Audible Hörkompass<br />

2020 zufolge ist Entspannung<br />

tatsächlich das beliebteste<br />

Nutzungsmotiv:<br />

Zwei Drittel der Nutzer hören,<br />

um zu relaxen. Dazu<br />

kommt ein vermehrtes Bedürfnis<br />

nach Wissenserweiterung.<br />

(djd)<br />

Sachsenring 11 • 27711 Osterholz-Scharmbeck<br />

Tel.: 04795 9571550 • Mobil: 0160 5578003<br />

www.woossmann-beratung.de<br />

Lauftherapie<br />

Bildungsurlaub<br />

Coaching<br />

48


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Neu im MVZ OsteMed Zeven: Dr. Michael Bohlmann<br />

Langjähriger Chefarzt der OsteMed und Facharzt für Innere Medizin/Kardiologe verstärkt das OsteMed MVZ Zeven<br />

Nach dem erfolgreichen Start des<br />

Medizinischen Versorgungszentrums<br />

der OsteMed im Januar<br />

2019 in Zeven wird seit dem<br />

1. Januar <strong>2021</strong> das medizinische<br />

Angebot im Zevener MVZ weiterhin<br />

ausgebaut.<br />

Dr. Michael Bohlmann Facharzt<br />

für Innere Medizin und Kardiologe<br />

im OsteMed MVZ Zeven<br />

Dr. Michael Bohlmann, der über<br />

15 Jahre für die OsteMed Gruppe<br />

durch seine spezialisierte Tätigkeit<br />

als Kardiologe und Intensivmediziner<br />

bekannt ist, hat am<br />

Anfang des Jahres seine Tätigkeit<br />

als Facharzt für Innere Medizin<br />

und Kardiologe im OsteMed MVZ<br />

Zeven begonnen.<br />

„Wir freuen uns, mit Dr. Bohlmann<br />

einen weiteren engagierten<br />

und über die Kreisgrenzen<br />

hinaus bekannten Arzt für das<br />

Zevener MVZ gewonnen zu<br />

haben“, so die Geschäftsführer<br />

Ristau und Röhrs. Das Spektrum<br />

von Herrn Dr. Bohlmann<br />

umfasst die breit gefächerte ambulante<br />

internistische Diagnostik<br />

und Therapie, Ruhe-EKG,<br />

Belas tungs-EKG, Langzeit-EKG,<br />

Langzeitblutdruck, Herzschrittmacher-Kontrollen,<br />

ICD-Kontrollen<br />

(Defibrillatorkontrollen) und<br />

CRT (kardiale Resynchronisationstherapie)-Systeme<br />

und deren<br />

„Wir freuen uns, mit<br />

Dr. Bohlmann einen<br />

weiteren engagierten und<br />

über die Kreisgrenzen<br />

hinaus bekannten Arzt<br />

für das Zevener MVZ<br />

gewonnen zu haben“<br />

Geschäftsführer Ristau und Röhrs<br />

weiterführende Behandlung,<br />

Lungenfunktionsmessung sowie<br />

umfassende Labordiagnostik<br />

für Gesundheitsvorsorgen und<br />

Check-Ups. In der Planung ist<br />

auch ein Angebot für Gefäßdoppler-Untersuchungen.<br />

(om)<br />

Sprechzeiten:<br />

Mo 9–13 und 14–18 Uhr<br />

Di 9–13 und 14–18 Uhr<br />

Mi 9–12 Uhr<br />

Do 9–13 und 14–18 Uhr<br />

Montag und Donnerstag nachmittags<br />

mit den Schwerpunkten<br />

Herzschrittmacherkontrollen,<br />

ICD- Kontrollen (Defibrillatorkontrollen)<br />

und CRT- (kardiale<br />

Resynchronisationstherapie)-<br />

Systeme.<br />

Kontakt:<br />

OsteMed MVZ Zeven<br />

Dr.-Otto-Str. 2 , 27404 Zeven<br />

Telefon: 04281 711 0<br />

Telefax: 04281 711 7486<br />

E-Mail: info-mvz-zeven@ostemed.de<br />

www.ostemed-mvz-zeven.de<br />

Als Medizinisches Versorgungszentrum am Standort Zeven in Trägerschaft<br />

des OsteMed-Verbundes suchen wir ab dem 01.04.<strong>2021</strong> einen<br />

Facharzt (m/w/d) mit der besonderen Qualifikation<br />

in Rheumatologie<br />

Ansprechpartner: Geschäftsführung Herr Rainer Röhrs 04761 980-6200<br />

Mehr Informationen unter www.ostemed.de/jobs-karriere<br />

OsteMed MVZ GmbH | Personalabteilung<br />

Gnarrenburger Straße 117 | 27432 Bremervörde<br />

bewerbung@ostemed.de | www.ostemed.de<br />

49


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Verdacht auf Eisenmangel<br />

Dr. Wiechert berät über eine schnelle Abklärung<br />

Wofür benötigt der Körper Eisen?<br />

Bei chronischer Müdigkeit,<br />

Schwin del, Blässe, Kopfschmerzen<br />

und verminderter Belastbarkeit<br />

gilt es, einen Eisenmangel<br />

auszuschließen. Eisen ist im Körper<br />

nicht nur für den Sauerstofftransport<br />

extrem wichtig, sondern<br />

auch für eine Vielzahl weiterer<br />

Prozesse, die für einen gesunden<br />

und effizienten Stoffwechsel von<br />

großer Bedeutung sind, denn jede<br />

Zelle benötigt Eisen.<br />

Was bei der Bestimmung<br />

eines Eisenmangels oft falsch<br />

gemacht wird<br />

Erste Anlaufstelle bei einem Verdacht<br />

auf Eisenmangel ist die<br />

Diagnostik durch ein kleines<br />

Blutbild, um den Hämoglobinwert<br />

zu beurteilen. Allerdings ist<br />

dieser erst dann auffällig, wenn<br />

das Ferritin, also der Eisenspeicher,<br />

schon lange aufgebraucht<br />

ist. Bildlich darstellbar ist dies<br />

mit dem Vergleich des Portemonnaies<br />

und einem Bankkonto –<br />

das Hämoglobin ist das Geld in<br />

Ihrem Portemonnaie, mit dem<br />

Sie ihre alltäglichen Zahlungen<br />

machen und sich versorgen. Obwohl<br />

Sie vielleicht gerade noch<br />

in der Lage sind, alle täglichen<br />

Käufe zu erledigen, müssen Sie<br />

aber schon sehr stark haushalten<br />

und improvisieren, wenn das<br />

Bankkonto fast leer ist und nur<br />

ein sehr enges Budget hergibt. In<br />

diesem Sinne reduziert der Körper<br />

alle nicht lebensnotwendigen<br />

Funktionen des Eisens, wenn der<br />

Eisenspeicher erniedrigt ist.<br />

Der Eisenspeicher wird durch die<br />

Messung des Ferritins bestimmt.<br />

Zeitgleich sollte eine Messung<br />

des CRP-Wertes erfolgen, welcher<br />

bei Entzündungen ansteigt und<br />

damit einen falsch hohen oder<br />

falsch normalen Ferritinwert entlarven<br />

kann. Eisen, Transferrin,<br />

Transferrinsättigung und ggf. die<br />

Bestimmung des löslichen Transferrinrezeptors<br />

können Antworten<br />

zur Eisenverwertung geben.<br />

Versorgung mit Eisen bei<br />

Eisenmangel<br />

Die orale Versorgung mit Eisen<br />

führt oft zu Magen-Darm-Beschwerden<br />

und benötigt in den<br />

meisten Fällen sehr viel Zeit, um<br />

den Ferritinwert effektiv anzuheben.<br />

Der Körper begrenzt sich<br />

durch die Bildung des Hepcidins<br />

bei der Eisenresorption, weshalb<br />

tägliche Ergänzungen nicht sehr<br />

effektiv sind. Alternativ können<br />

daher durch einen erfahrenen<br />

Therapeuten Eiseninfusionen<br />

verabreicht werden. Im Optimalfall<br />

bietet Ihnen der Therapeut<br />

die Möglichkeit, kurzfristige Termine<br />

bezüglich der Diagnostik<br />

und Therapie eines Eisenmangels<br />

zu vereinbaren.<br />

Wo Sie sich bei jeglichen<br />

Symptomen unverbindlich<br />

informieren können<br />

Über viele Jahre habe ich ein Archiv<br />

aus Newslettern erarbeitet,<br />

welches bereits viele kostenlose<br />

Informationen zum Thema Eisen<br />

enthält. Auf meiner Homepage<br />

oder unter folgendem<br />

QR-Code<br />

können Sie gerne<br />

zu diesem Thema<br />

stöbern:<br />

Tel.: 0421-395015<br />

www.dr-wiechert.com<br />

info@dr-wiechert.com<br />

Alte Beschwerden endlich lösen<br />

Neu in der Naturheilpraxis Albat: Funktionelle Myodiagnostik (FMD)<br />

Die funktionelle Myodiagnostik<br />

ist eine seit vielen Jahren international<br />

erfolgreiche Behandlungs-<br />

und Diagnostikmethode<br />

der Regulationsmedizin. An ge -<br />

wandt wird sie vor allem in<br />

der Orthopädie, Physiotherapie,<br />

Allgemeinmedizin und Psychotherapie.<br />

50<br />

Besonders für Patienten mit<br />

Funktionsstörungen, deren Probleme<br />

mit bildgebenden Verfahren<br />

oder Techniken der Labordiagnostik<br />

nicht erfassbar sind, ist<br />

diese Methode vorteilhaft. Die<br />

Stärke der FMD ist es, dass im<br />

körperlichen Dialog mit dem<br />

Patienten eine kausale Ursache<br />

Praxis für Regulationsmedizin<br />

Andrea und Söhnke Albat<br />

Amselweg 4 | 27412 Wilstedt<br />

Tel.: 04283 980 88 88<br />

www.naturheilpraxis­albat.de<br />

gestellt werden kann. Nach Jahren<br />

mit Beschwerden, wird nun<br />

erstmals den Symptomen auf den<br />

Grund gegangen, es werden Zusammenhänge<br />

geklärt und eine<br />

individuelle Therapie erstellt.<br />

Ablauf der funktionellen<br />

Myodiagnostik<br />

Es gibt im Prinzip zwei Grundpfeiler:<br />

den manuellen Muskeltest<br />

und die diagnostische Stimula -<br />

tion. Alle Muskeln werden neuronal<br />

gesteuert, daneben unterliegt<br />

unser Nervensystem diversen<br />

äußeren und inneren Einflüssen.<br />

Der Therapeut erhebt einen Funktionsstatus,<br />

indem bestimmte<br />

Muskeln getestet werden. Die<br />

nicht normal funktionierenden<br />

Muskeln zeigen eine Störung an.<br />

Es werden dann funktionelle Reize<br />

gesetzt, um zu testen, wann sich<br />

die gestörten Muskeln normalisieren.<br />

Wenn ein möglichst optimales<br />

Ergebnis erreicht wurde,<br />

kann mit diesen Erkenntnissen<br />

eine nachhaltige Therapie durchgeführt<br />

werden.<br />

Das Besondere ist, dass sämtliche<br />

Methoden der Regulationsmedizin<br />

integriert werden, also Chiropraktik<br />

und Osteopathie, ergänzt<br />

um die orthomolekulare Therapie,<br />

Akupunktur, Homöopathie und<br />

sogar die Psychotherapie.<br />

Es ist nicht zielführend beispielsweise<br />

nur den verspannten Na -<br />

cken zu bearbeiten, wenn die Ursache<br />

für die Nackenprobleme<br />

eine alte Knöchelverletzung ist.<br />

In der FMD werden auch verdeckte<br />

Zusammenhänge gefunden<br />

und daher ist die Behandlung<br />

nachhaltig.<br />

Ein weiterer wesentlicher Vorteil<br />

ist, dass der Patient die Veränderung<br />

der Neurologie miterlebt.<br />

Wenn der Patient spürt, dass sich<br />

durch den diagnostischen Reiz<br />

etwas verbessert, ist die Motivation<br />

vorhanden, die jeder therapeutische<br />

Prozess braucht. (al)


Die MT Energy Service GmbH bietet durch ihr Know-how ein einzigartig umfassendes Leistungsportfolio.<br />

Wir sind die Spezialisten im Bereich Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Biogas und<br />

Biogasaufbereitungsanlagen. Wir bieten unseren Kunden die Komplettlösung für das Repowering<br />

von Anlagen, die notwendige Unterstützung zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen sowie die<br />

Betreuung durch unsere hausinterne Prozessbiologie.<br />

Für unseren Firmenstandort in Zeven suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen<br />

Servicetechniker (w/m/d) im Bereich<br />

der Elektrotechnik (bundesweit)<br />

Ihre Aufgaben:<br />

●<br />

●<br />

●<br />

●<br />

●<br />

●<br />

Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen an Biogasanlagen<br />

Repowering und Flexibilisierung von Altanlagen<br />

Montage und Inbetriebnahme einzelner Komponenten<br />

Funktionsprüfung und Überwachung einzelner Komponenten<br />

Erstellung von Prüfprotokollen<br />

Fachspezifische Arbeiten im Bereich Gasanalytik<br />

Folgende Voraussetzungen sollten Sie mitbringen:<br />

● Abgeschlossene Ausbildung im Bereich Elektrotechnik<br />

● Sie arbeiten strukturiert, eigenständig und zielorientiert<br />

● kundenorientierte Arbeitsweise<br />

● Hohe Teamfähigkeit und Belastbarkeit<br />

● Führerschein Kl. 3/B<br />

Was wir uns darüber hinaus wünschen würden…<br />

●<br />

●<br />

Sicherer Umgang mit PCs (z. B. Windows 10, Office)<br />

Erfahrung im Bereich von DGUV V3 Prüfungen<br />

Das bieten wir:<br />

●<br />

●<br />

●<br />

●<br />

●<br />

Fester unbefristeter Arbeitsvertrag inkl. betrieblicher Altersvorsorge<br />

Tolles Team zur Einarbeitung in die Themen mit flachen Hierarchien<br />

Individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten; Förderung fachspezifischer Kompetenz<br />

Modernes Arbeitsmaterial und Kleidung<br />

Leistungsorientierte und qualifikationsgerechte Bezahlung<br />

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer frühesten Verfügbarkeit<br />

sowie Ihrer Gehaltsvorstellung per Mail an volker.rehfinger@mte-service.de<br />

MT Energy Service GmbH | Ludwig-Elsbett-Straße 1 | 27404 Zeven | T +49 4281 9845-0 | F +49 4281 9845-100


Wir verstärken unser Team!<br />

Das OsteMed Klinikum Bremervörde sucht dich zum nächstmöglichen Zeitpunkt.<br />

Pflegekräfte (m/w/d) in Voll- und Teilzeit<br />

In den Bereichen:<br />

Gynäkologie/Innere<br />

Chirurgie<br />

Geriatrie<br />

Mehr Informationen erteilt unsere Pflegedirektorin Frau Michaelis<br />

unter 04761 980-6203 oder unter www.ostemed.de<br />

OsteMed Kliniken und Pflege GmbH<br />

Klinik Bremervörde | Gnarrenburger Straße 117 | 27432 Bremervörde

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