ALPGOLD | Sommer 2021

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Das ALPGOLD Magazin Sommer 2021 ist der perfekte Begleiter für Ihren Urlaub im Berchtesgadener Land, Salzburg, Salzburger Land und Chiemgau. Tolle Ausflugsziele, spannende Reportagen und Interviews.
Wandrungen und Kulinarische Highlight. Hotels und Unternehmen. Shopping Tipps und vieles mehr. Genießen Sie Ihren Urlaub in den Bergen. Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Schön dass Sie wieder hier sind. Bleiben Sie GESUND!

KOSTENLOS

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BERCHTESGADENER LAND | CHIEMGAU | SALZBURGER LAND | 2/2021

HÜTTEN

IM NATIONALPARK

SALZBURGS TOP

SEHENSWÜRDIGKEITEN

AUSSTELLUNG IN MATTSEE

BAD REICHENHALL

REICHENHALL

MUSEUM

WINTERLICHE BERGERLEBNISSE

IN BERCHTESGADEN

AUSFLUGSZIELE

NATURBAD

ASCHAUERWEIHER

FIT DURCH DEN WINTER

REZEPTE


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DAS BESONDERE ENTDECKEN

Traumhaft ruhige Lage im Grünen am Rande des Alpennationalparks zentral zwischen

DAS BESONDERE ENTDECKEN

Berchtesgaden und dem Königssee in 700 m Höhe.

Traumhaft 52 geschmackvolle, ruhige Lage mit im Grünen allem Komfort am Rande ausgestattete des Alpennationalparks Einzel-, Doppel- zentral und zwischen Familienzimmer

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mit Freibad größtenteils (30°C), Südbalkon Almsauna, und Sole-Dampfbad, Watzmannblick. Ruhegrotte, Erlebnisduschen, Infrarotkabine,

Solarium und Sonnenpavillion sowie Treatmentbereich mit Massagekabine, Kosmetikstudio,

„Wohlfühl-Sauna-Alm“ indischem Massageraum und „Wasserwelten“ und Venusbad auf für 1300m erholsame 2 mit Hallenbad Bäder (auch (30°C), zu zweit). ganzjährig

beheizten Freibad (30°C), Whirlpool im Freien (37°C), Hüttensauna mit Talblick, Bio-Sauna mit

Sole-Gradierwerk, Genussvolle Stunden Sole-Dampfbad, im Restaurant, Zirben-Infrarotkabine, an der Wolpertinger-Bar, Ruhestad’l in mit der Wasserbetten,

Almlounge mit offenen

Ruheraum Kamin und mit dem Poolblick, Stüberl Ruhegrotte, und auf der Sonnenpavillon, Sonnenterasse Teebar oder mit genußvolles Granderwasser Relaxen sowie auf der

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INHALT

14 HÜTTEN

08 BAD REICHENHALL

34 ASCHAUERWEIHER

34 HANS-PETER PORSCHE TRAUMWERK

64 INTERVIEW

42 SALZBURGER FREILICHTMUSEUM 54 KULINARIK

12

REICHENHALL

MUSEUM

23

LAUFSCHUH

BERATUNG

19

SALINENPARK

TRAUNSTEIN

48

SALZBURGS TOP

SEHENSWÜRDIGKEITEN

IMPRESSUM

ALPGOLD® erscheint bei Lithotronic Media GmbH | Herausgeber: Lithotronic Media GmbH, Hanielstr. 13 | 83471 Berchtesgaden Tel: +49 8652 97724-0

Grafik & Produktion: Oliver Fischer | Redaktion: Carina Holztrattner, Lisa Schuhegger | Cover: ©EKH-Pictures /stock.adobe.com

info@alpgold.de | www.alpgold.de

ALPGOLD® erscheint kostenlos im Berchtesgadener Land, Salzburg, Oberbayern. Nachdruck, Kopieren, Digitalisierung und Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit

vorheriger schriftlicher Genehmigung von Lithotronic Media GmbH. Für Irrtümer und Druckfehler wird keine Haftung übernommen. Keine Gewähr für Veranstaltungen,

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BERCHTESGADEN

Fotos: © Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Bezauberndes Berchtesgadener Land

unterwegs im Alpenreich von König Watzmann

Hochalpine Gebirgslandschaften, urwüchsige

Täler und unberührte Natur,

malerische Dörfer, tief verwurzeltes

Brauchtum und Kultur von Weltrang.

Das Berchtesgadener Land zählt zu den

imposantesten Bergregionen Deutschlands

und besticht durch seine unverwechselbare

Landschaft ebenso wie die

lebendige Tradition.

Im Berchtesgadener Land warten weltberühmte

Sehenswürdigkeiten, faszinierende

Naturschönheiten und von

Herzen gelebte Traditionen. Wie ein Fjord

schlängelt sich der Königssee mit seinem

glasklaren Wasser durch den einzigen

Alpen-Nationalpark Deutschlands. Bei der

Überfahrt zur Halbinsel St. Bartholomä mit

der barocken Wallfahrtskirche und ihren

roten Zwiebeltürmen hört man das berühmte

Echo. Hier erlebt man aber auch

Steinadler, Hirsche, Murmeltiere und unzählige

Pflanzenarten, die sich rund um

König Watzmann (2.713m) ungestört entwickeln.

In Berchtesgaden schlendern

Gäste vorbei am Königlichen Schloss,

herrlichen Bürgerhäusern, liebenswerten

Läden und einladenden Wirtshäusern oder

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unternehmen im Bergwerk eine SalzZeit-

Reise untertage, während sich am Kehlsteinhaus

ein einzigartiger Blick über das

Berchtesgadener wie das Salzburger Land

öffnet und die Faszination der schroffen

Bergwelt direkt erlebbar macht.

Wer hoch hinaus will, wandert oder klettert

zu den atemberaubenden Gipfeln des Watzmanns,

des Untersbergs und der Reiteralm.

Ein großes Netz an Wanderwegen und Klettersteigen

in allen Schwierigkeitsstufen (von

gelb bis schwarz) wartet darauf entdeckt zu

werden. Prächtig sind die stimmungsvollen

Almabtriebe am Ende des Sommers. Die

typischen farbenfrohen Fuikl, mit denen

die Kühe geschmückt werden, werden hier

besonders aufwändig von Hand gefertigt.

In kaum einem anderen Ort in Deutschland

hat das Brauchtum einen so hohen Stellenwert.

Besonders an kirchlichen Feiertagen

und jahreszeitlich bedingten Festen werden

Besucher Zeugen dieser jahrhundertealten,

authentisch gelebten Traditionen.

Bad Reichenhall hat sich einen Namen als

Gesundheits- und Erholungsoase gemacht.

Die gesunde Luft inmitten der intakten

Bergwelt und das Salz als heilkräftiger Naturschatz

machen die Alpenstadt und ihre

benachbarten Kurorte zur ersten Adresse

für Alpine Wellness wie Gesundheitsurlaub.

Alpensalz, das „weiße Gold“, hat weltweit

den Ruf Bad Reichenhalls als Kurort mit

Tradition begründet. Vor allem AlpenSole

wird für eine Vielzahl von medizinischen

und kosmetischen Anwendungen genutzt.

In den Bad Reichenhaller Kurmittelhäusern

stehen Experten für Gesundheit, Prävention

und Wohlgefühl bereit. Die moderne Rupertus

Therme setzt mit ihrem vielseitigen

Wellness-Angebot hohe Standards in Sachen

Allgemeinbefinden. Wer mag, schlendert

durch den Kurpark und genießt die

Meeresbrise, die vom Gradierwerk herüberweht

und die Luft mit feinsten Salzkristallen

anreichert.

Oder wie wäre es mit einem Konzert der

berühmten Bad Reichenhaller Philharmoniker?

Einem Spaziergang durch die giebelständigen

Häuser der Oberstadt? Oder

einem gemütlichen Einkaufsbummel in einer

der ersten Fußgängerzonen Bayerns,

in der variationsreiche Geschäfte wie dem

Stammhaus der Konfiserie Reber warten?

An klaren Tagen lockt außerdem der Predigtstuhl

zum entspannten Ausflug. Mit der

historischen Großkabinenseilbahn geht es


BERCHTESGADENER LAND

hinauf auf den 1.613 Meter hohen Hausberg,

der zu leichten Höhenwanderungen

mit atemberaubenden Ausblicken auf

Watzmann, Reiteralm und die Alpenstadt

einlädt. Bei jedem Wetter lohnt sich ein Besuch

in der Alten Saline. Ob zum Gang durch

das weitläufige Stollennetz, das sich unter

Bad Reichenhall verzweigt oder zu einem

Kurs an der renommierten Kunstakademie,

deren Inspirationsquelle in den historischen

Gemäuern sprudelt: Der Prachtbau von

König Ludwig I. hat seine beeindruckende

Atmosphäre bis heute bewahrt.

Im Norden gilt der Rupertiwinkel mit seinen

prächtig geschmückten Bauernhäusern und

idyllischen Seen als Familienparadies. Zwischen

Saalach und Salzach gelegen, lässt

sich der Landstrich mit voralpinem Charakter

hervorragend erwandern wie auch

erradeln. Neben dem barocken Kloster

Höglwörth oder der historischen Salzachstadt

Laufen warten bunte Blumengärten,

genussreiche Einkehrstationen und abgeschiedene

Almen ebenso auf ihre Entdeckung,

wie Badegewässer und Klammen.

Trachtenvereine halten das Brauchtum

lebendig und gewähren Einblicke in die

tief verwurzelten Gepflogenheiten. Viele

Handwerker haben sich traditionellen

Arbeitsweisen verschrieben oder führen

Familienbetriebe bereits über Generationen

fort. Vom Federkielsticker bis zum

Geigen-Bogenmacher lassen sich die meisten

gerne bei ihrer Arbeit über die Schulter

schauen. Liebhaber von selbstgemachtem

Käse, fruchtigen Marmeladen oder

geräuchertem Speck finden rund um den

Rupertiwinkel zahlreiche Landwirte, die

ihre Köstlichkeiten direkt ab Hof anbieten.

Berchtesgadener Land

Tourismus GmbH

Maximilianstraße 9

83471 Berchtesgaden

Tel. +49 8652 6565050

info@berchtesgadener-land.com

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Hotel-Gasthof-Bergheimat, das familiär und persönlich geführte, gemütliche Hotel mit Restaurant und

großer Sonnenterrasse in ruhiger, sonniger Lage im Dorf Königssee. Ihr Urlaubsziel zu allen Jahreszeiten

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AUSFLUGSZIEL

Vom Barfußweg zur "Grande Dame"

Bayerische Alpenstadt mit Flaniermeile, Deutschlands einziges philharmonisches Kurorchester, eine der spektakulärsten Seilbahnen

der Welt und vieles mehr: Bad Reichenhall darf sich zurecht mit klangvollen Attributen schmücken. Die „Mini-Metropole“ hat jedoch

nicht nur für Natur- und Kultur-Interessierte, sondern auch für Shopping- und Wellness-Fans allerlei zu bieten. Wie man es schafft,

in nur zwei Tagen die Highlights in und um Bad Reichenhall zu sehen? Hier die besten Tipps für einen kleinen Trip in die südostbayerische

Grenzstadt. www.bad-reichenhall.de

1. Barfußweg

Etwas Prickelndes ausprobieren …

…und zwar gleich am Morgen: Auf dem

Barfußweg im Ortenaupark gegenüber des

Königlichen Kurgartens spüren frühe Spaziergänger

mit Kiesel, Holz, Sand und Zweigen

allerlei Ungewöhnliches. Der Parcours

stärkt nicht nur das Körperbewusstsein,

er aktiviert auch die Fußreflexzonen – und

bringt damit erste Energie für den Tag.

2. Stadtbummel - Shopping

im schönsten Modehaus und mehr

Nach dem Frühstück im Hotel geht’s zum

Einkaufsbummel in die Reichenhaller

Flaniermeilen Ludwig- und Poststraße. Wer

auf Original-Accessoires aus den 50er-

Jahren ebenso steht wie auf hochmoderne

Architektur, Trends, echte Tracht und individuelle

Stilberatung, ist im Kaufhaus Juhasz

richtig aufgehoben. Nicht umsonst wurde

es zum schönsten Modehaus Deutschlands

gekürt. Neben dem alteingesessenen

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Kaufhaus laden in der Fußgängerzone

weitere 30 familiengeführte Geschäfte und

Boutiquen wie das mehr als 150 Jahre alte

Juweliergeschäft Iblacker oder die Genusswelt

Irnsperger zum nachmittäglichen Bummel

ein – als ständigen Begleiter die Berge,

die beschützend die Stadt umrahmen.

3. Nach dem Shopping ist vor

der Wellness – RupertusTherme & Co.

Ehe sich Reichenhall-Besucher zum Abendessen

ins Hotel-Restaurant zurückziehen,

entspannen sie ihre müden Muskeln in der

AlpenSole ThermenLandschaft der Rupertus

Therme. Bleibt noch Zeit, lohnt eine

Laist-Anwendung aus Sole-Mineralien für

die Haut oder ein feuriger Salzaufguss in der

alpinen Saunalandschaft – so, wie es sich in

einer Salinenstadt gehört.

Wer noch mehr Erholung und Entspannung

sucht, sollte im Kurmittelhaus der

Moderne einen Termin für Massagen und

Solewannenbäder vereinbaren.

4. Poker-Face oder Klassik-Ohren

Nach dem Dinner beginnt für Junge und

Junggebliebene das Nachtleben in der

19.000-Einwohner-Stadt mit einem Besuch

der Spielbank oder eines Konzerts

der Bad Reichenhaller Philharmoniker.

Unter Leitung von Generalmusikdirektor

Daniel Spaw pflegen dort 44 erfahrene

Berufsmusiker aus 13 Nationen

eine einzigartige Tradition. Früher weit

verbreitet, sind ganzjährig klassische

Unterhaltungskonzerte heute in dieser

Qualität vor allem noch in Bad Reichenhall

lebendig. Im Sommer dient übrigens

der Königliche Kurgarten, umgeben von

Jugendstil-Villen und neobarocken Bauwerken

als Kulisse für den Musikgenuss.

5. Besuch der alten Dame – hoch hinaus

Sie hat kürzlich ihren 90. Geburtstag

gefeiert, bewegt sich wie in ihrer Jugend

und alles an ihr ist noch original. Tag 2 ist

für die Predigtstuhlbahn reserviert. Sie gilt


BAD REICHENHALL

als „Grand Dame der Alpen“ und gehört

zu den spektakulärsten Seilbahnen der

Welt. Ihre Gäste bringt sie in knapp zehn

Minuten von etwa 500 auf den 1.614 Meter

hohen Predigtstuhl – dabei schweben

sie bis zu 180 Meter hoch über der Erde.

Oben angekommen, werden Wanderer mit

einer Aussicht über den Chiemsee bis in die

Loferer Steinberge begrüßt. Aktive wählen

die kleine, etwa 40-minütige Panoramarunde,

während Genießer zur Schlegelmulden-

Alm laufen, um sich dort einen Apfelstrudel

zu gönnen oder nach der Talfahrt einen

Abstecher durch die Nonner Au zu machen.

6. Mystisch – tief hinunter zur Solequelle

Die Alte Saline in Bad Reichenhall

Bereits 1846 galt die Saline als „Schönste

Saline der Welt“ und zählt heute zu den bedeutendsten

Industriedenkmälern Bayerns.

Das Markenmuseum der Alten Saline bringt

Besuchern die lange Tradition der Salzmarke

Bad Reichenhaller, der Saline und des

„weißen Goldes“ näher. Lange Zeit galt Salz

als begehrte Kostbarkeit, die für Macht und

Reichtum stand. Ein Schatz, welchen die

Erde nur an wenigen Orten freigibt – so zum

Beispiel in Bad Reichenhall. Die Alte Saline

ist ein prunkvolles Wahrzeichen dieses

Reichtums. Die Alpensalze stehen für hochwertige

Produkte, gewonnen aus reiner

Alpensole. Schon vor Hunderten von Jahren

hat das „weiße Gold“ aus den Alpen seinen

Ursprungsort berühmt gemacht. Die ältesten

urkundlichen Nachweise über das Bad

Reichenhaller Sudwesen stammen aus dem

siebten bis achten Jahrhundert. Nach einem

verheerenden Stadtbrand im Jahr 1834,

bei dem die Alte Saline fast vollständig zerstört

wurde, ließ König Ludwig I. die Saline

im byzantinisch-neuromanischen Stil wiedererbauen

und zeitgemäß modernisieren.

Nicht nur oberirdisch beeindruckt der Quellenbau

seitdem mit seinen sich unentwegt

drehenden Wasserrädern die Besucher. Für

eine Umdrehung benötigen die gewaltigen,

13 Meter hohen und 13 Tonnen schweren

Räder dreieinhalb Minuten – am Ende jeder

Runde ertönt ein Glockenschlag. Tief unter

der Erde ziehen sich in Marmor gefasste

Solequellen durch ein weit verzweigtes Stollensystem.

Sie münden in ein ausgebautes

Gewölbe – das älteste unverändert erhaltene

Bauwerk Bad Reichenhalls. Die einstündigen

Führungen durch Hauptbrunnhaus,

Stollen und Salzgrotte der Alten Saline

enden im Markenmuseum. Hier erfahren

die Besucher alles Wissenswerte zur Salzgewinnung,

Fakten und Mythen rund um das

„weiße Gold“ und Interessantes aus der Geschichte

der bekanntesten deutschen Salzmarke.

Der angeschlossene Salzshop bietet

schließlich das gesamte Sortiment der Bad

Reichenhaller Speisesalze sowie Poster und

Postkarten als schöne Erinnerung.

Weitere Informationen unter

www.alte-saline.de.

7. Das Alpensole-Gradierhaus

im Königlichen Kurgarten

Seit 1868 gibt es den Kurgarten im Herzen

Reichenhalls. Ein Ort der Erholung,

fast 40.000 Quadratmeter groß, größer

als fünfeinhalb Fußballfelder. Hier blühen

neben einheimischen auch exotische Pflanzen

aus Asien und Nordamerika sowie über

42 Baumarten. Durchatmen bei jedem

Schritt - Frische Brise im Kurgarten:

Das 160 Meter lange Gradierhaus, mit

seinen überdachten Wandelgängen zum

Durchspazieren, ist für jedermann frei

zugänglich. Rund 400.000 Liter verdünnte

AlpenSole rieseln täglich durch mehr

als 100.000 Schwarzdornbündel. Dadurch

zerstäubt die Sole in feinste Salzwassertröpfchen.

Diese besondere Art der Wasserverdunstung

bewirkt eine Abkühlung

und Befeuchtung der Luft und trägt so zum

therapeutischen Effekt bei. Das Atmen fällt

leicht, wird bewusst. Schon eine halbe Stunde

an der vom Wind abgewandten Seite,

also dort wo die Sole nicht rieselt, entlang

zu spazieren, reicht aus um die intensive,

befreiende Heilkraft zu spüren.

8. Zum Schluss ein wenig Mozart –

Café Reber

Als Belohnung sollte immer ein Besuch des

berühmten Café Reber stehen, das in Bad

Reichenhall eine Sonderrolle einnimmt.

Dort begann die Erfolgsgeschichte der echten

Mozart-Kugeln, die schnell in aller Welt

berühmt wurden und noch heute in der

Alpenstadt produziert werden.

Bei süßen Marzipan-Pistazien-Köstlichkeiten

lassen Gäste ein Wochenende voller

Natur, Kultur und Kulinarik gebührend ausklingen.

www.bad-reichenhall.de

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AUSFLUGSZIEL

175 JAHRE BADekur in REICHENHALL

durch Feuer, Krieg und Frieden zum Weltkurort

Das Salz ist ihr Schicksal

Salz – das weiße Gold Bad Reichenhalls ist seit Jahrhunderten

untrennbar mit dem Schicksal dieser Stadt verbunden. Schon

seit dem Frühmittelalter hat man die wertvollen, natürlich

vorkommenden Solequellen zur Salzherstellung genutzt. Nicht

verwunderlich, dass die Salzproduktion durch Verfeuerung und

Einkochen der Sole damals eine ständige Feuersgefahr verursachte.

Nicht nur einmal fi el die Stadt den Flammen zum Opfer

und auch kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Salzburg

und Reichenhall wurden um das Salzmonopol und die Salinen

ausgetragen. Der verheerende Stadtbrand im Jahr 1834 sollte

das Gesicht der Industriestadt vollständig verändern.

Der Wiederaufbau erfolgte mondän – König Ludwig der I. beauftragte

seine besten Architekten, um die Saline wieder aufzubauen.

Noch heute zählt die Alte Saline als eine der schönsten Salinen und

Industriedenkmäler der Welt.

Mit Sole beginnt der Wandel

Ernst Rink eröffnete am 15. Mai 1846 die Sole- und Molkenkuranstalt

Achselmannstein als erstes Kurhotel der Stadt. Im Jahr.

Damit begann der Aufstieg Reichenhalls.

Bis in die Fünfzigerjahre zählte das „Axelmannstein“ zu den

TopTen der renommiertesten deutschen Hotels. Das „Axelmannstein“

bildet heute ein Stück historischer Kurstadt-Identität

aus der guten alte Zeit, mit dem Charme der Jahrhunderte und

eleganter Atmosphäre.

Edel, aristokratisch & stilvoll

Durch das Entstehen von zahlreichen Villengebäuden geprägten

vornehmen “Bädervorstadt” änderte sich während der Gründerzeit

das Gesicht Reichenhalls von einer reinen Salinenstadt hin zum international

renommierten Kurbad. Dessen Beliebtheit als mondäner

Treffpunkt der europäischen Hautevollee erreichte kurz vor dem

Ersten Weltkrieg einen Höhepunkt, als das Kurbad mit den großen

Bädern des Kontinents konkurrierte. Seit 1899 ist Bad Reichenhall

Bayerisches Staatsbad. Rege Bautätigkeit sorgte in den späten

1920er Jahren für einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung

der Stadt, die seit 1934 auch eine Kaserne der Gebirgsjäger beherbergt.

Während der letzten Kriegstage des Zweiten Weltkriegs

wurde Bad Reichenhall wegen seiner Lage an der wichtigen Bahnlinie

nach Berchtesgaden Ziel und Opfer eines alliierten Bombenangriffs,

der neben zahlreichen Toten auch eine großflächige Zerstörung

der Stadt forderte. Dem Wiederaufbau der Stadt, deren

Gemeindefläche bis zur Gebietsreform in den 70er Jahren um die

ehemals eigenständigen Gemeinden St. Zeno, Karlstein und Marzoll

erheblich vergrößert werden konnte, folgte die Festigung eines

modernen Kurwesens. In einer über 150-jährigen Tradition hat es

sich besonders bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen

einen ausgezeichneten Ruf im Kreise der großen europäischen Heilbäder

erworben. Durch die Gesundheitsreform ist heute auch Bad

Reichenhall vor neue Herausforderungen gestellt, sich als hervorragender

Kurort sowohl mit besonderer medizinischer Kompetenz als

auch mit einem reichhaltigen kulturellen Angebot für die Zukunft zu

empfehlen.

Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Wittelsbacher Str. 15 · 83435 Bad Reichenhall

Tel. +49 8651 715110

info@bad-reichenhall.de · www.bad-reichenhall.de

10


BAD REICHENHALL

Die Alpenstadt feiert ihr gesundes Jubiläum

Neu: Lauschtour – ein hörenswerter Stadtrundgang

Bad Reichenhall – Anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums

„BADekur Reichenhall“ hat die Berchtesgadener Land

Tourismus eine Lauschtour ins Leben gerufen. „Es ist eine

App, die man individuell starten kann und die unsere Sehenswürdigkeiten

und die große Geschichte der Stadt lebendig werden

lässt - kleine Kuranwendungen inklusive“, verrät BGLT-Chefin Dr.

Brigitte Schlögl. Beim Spaziergang durch die Stadt wird man von

Lauschpunkt zu Lauschpunkt geführt und erfährt Wissenswertes,

Witziges, Ungewöhnliches und Beachtenswertes. Immer,

wenn der nächste Lauschpunkt erreicht ist, meldet sich ein leises

Ping, und man kann sich informieren, was es denn genau hier zu

sehen und zu erleben gibt. Die Inhalte werden beim Start offline

gespeichert, sodass unterwegs kein Internet nötig ist. Bei aktiviertem

GPS weist die App bequem per Audio den Weg. Die rund

einstündige Tour durch die Stadt mit einer Streckenlänge von

2 Kilometern startet am Hotel Axelmannstein. Hier wurde vor 175

Jahren das erste Solebad zu Kurzwecken verabreicht. „Anschließend

geht es durch den Königlichen Kurgarten mit seiner tollen

Architektur – dort wird beispielsweise erklärt, warum die salzhaltige

Luft am Gradierhaus so gesund ist und wie wir sie richtig atmen“,

erläutert Dr. Schlögl. Die Tour führt weiter durch die Fußgängerzone

zur Alten Saline, die noch heute das Salzwasser aus der Tiefe nach

oben pumpt und vielen weiteren Zielen. Der Spaziergang im ältesten

Viertel der Stadt, auf dem Florianiplatz.

So geht’s:

1. Lauschtour-App kostenlos im App Store oder in

Google Play laden.

2. Audiotour „Stadtrundgang Bad Reichenhall“ starten.

3. Los geht’s!

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AUSFLUGSZIEL

Reichenhall Museum

völlig neu

Nach einer mehrjährigen Generalsanierung

und Neukonzeption

öffnet das Reichenhall Museum

im November im vollkommen neuen Kleid

seine Pforten. Untergebracht im historischen

Salinenkasten, vereinigt das neue

Museum, das selbst eine lange Tradition

12

aufweist, sowohl die Atmosphäre eines

hochwertigen Denkmals als auch das Flair

moderner Innenarchitektur.

Der in Teilen bis in das 13.|14. Jahrhundert

zurückreichende Salinenkasten diente

einstmals zur Speicherung unterschiedlicher

Getreidesorten für das Salinenpersonal.

Heute speichert er gewissermaßen die

Kulturgeschichte Bad Reichenhalls. Die

rund 800 Exponate wurden mit Bedacht

ausgewählt, um die Geschichte Bad

Reichenhalls über einen Zeitraum von

mehreren Jahrtausenden anschaulich und

greifbar zu machen. Den berühmten „Roten

Faden“ bildet – wie könnte es in Bad Reichenhall

anders sein – das Salz. Dabei werden

bestimmte Epochen, so etwa die Vorund

Frühgeschichte wie auch das Kurwesen

des 19. Jahrhunderts, schwerpunktmäßig

dargestellt, so dass das Reichenhall Museum

in diesen Bereichen auch regionale Bedeutung

erlangt. Fast alle gezeigten Objekte

wurden einer gründlichen Restaurierung

unterzogen und bilden auf diese Weise ein

attraktives Pendant zur modernen Ausstattung,

die zahlreiche Medienstationen – Audio,

Video und Touchscreen – aufweist. So

etwa kann man den vielen Sagen aus dem

Reichenhaller Land lauschen, sich über das

Entstehen bronzezeitlicher Hortfunde informieren

und Zeuge werden eines vertrauten

Gesprächs zwischen einer prominenten Patientin

und einem geheimnisvollen Kurarzt.

Mittels Graphic Novels werden sogar einschneidende

Episoden der Stadtgeschichte

aus längst vergangenen Zeiten wieder

lebendig. Man erfährt, wie Reichenhall zu

seinem Namen gekommen ist und warum

die einstmals am Schnittpunkt dreier Länder

gelegene Stadt immer bayerisch geblieben

ist.

Die Konzeption und Projektleitung der in

den letzten zwei Jahren vorgenommenen

musealen Inneneinrichtung lag in den Händen

des Bad Reichenhaller Stadtarchivars

Dr. Johannes Lang. Im neuen Museum beleuchtet

der habilitierte Landeshistoriker

die Geschichte Reichenhalls im größeren

Kontext und über die Epochen hinweg. Für

die Gestaltung verantwortlich zeichnete der

Innenarchitekt Tido Brussig aus München.

Zahlreiche Handwerksbetriebe, u.a. aus der

Region, wirkten an der Umsetzung mit.

Reichenhall Museum

Getreidegasse 4

83435 Bad Reichenhall

Tel. +49 8651 7149939

stadtmuseum@stadt-bad-reichenhall.de

www.reichenhallmuseum.de


Das im alpenländischen Stil erbaute Hotel in ruhiger, zentraler Lage verfügt über 66 behagliche, komfortable

Zimmer- und Suiten, ein Panorama-Restaurant mit Stüberl und Terrasse, die zünftige, bayerische Bier- und

Weinstube „Zum Fassl“, einen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine.

In unmittelbarer Nähe finden Sie Golf- und Tennisplätze, die Watzmann Therme, den bekannten und beliebten

Königssee, die Jennerbahn, das Salzbergwerk, den Nationalpark Berchtesgaden und viele weitere interessante und

erlebnisreiche Angebote. Begleitete Wanderungen und Skischule werden sogar im Haus angeboten.

Wir erwarten Sie gerne zu Urlaub, Erholung und Sport.

Das Panoramarestaurant hat durchgängig an allen Wochentagen, sowie auch am Wochenende von 12:00 bis

22:00 Uhr (Küche bis 21.00 Uhr) geöffnet.

Täglich ist das „Fassl“ von 18:00 bis um 1:00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) für Sie geöffnet.

Alpenhotel Kronprinz

Am Brandholz • 83471 Berchtesgaden • Telefon: +49 (0)8652 6070 • Telefax: +49 (0)8652 607120

info@alpenhotel-kronprinz.de • www.alpenhotel-kronprinz.de

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AUSFLUGSZIEL

Hütten im Berchtesgadener Land

Matratzenlager, Murmeltiere und Menschenleere

Vier Tage von Hütte zu Hütte durch den Nationalpark

wandern. Fernblick statt Fernseher, Bergsee statt Whirlpool

und frisch gemolkene Kuhmilch statt Latte Macchiato.

Zugegeben:

Luxus bleibt auf der Strecke, wenn man sich im Berchtesgadener

Land auf eine Hüttenwanderung begibt, die Nacht am Berg verbringt,

im Matratzenlager schlummert, in aller Herrgottsfrühe mit

den Murmeltieren aufsteht und sich in aller Ruhe wieder auf die

Socken macht – lange bevor die erste Gondel mit Tagesausflüglern

ankommt. Der Weg wird hier zum Ziel: Schritt für Schritt in

der alpinen Abgeschiedenheit abzuschalten.

Eine der schönsten Hütten-Touren der Region führt durch die unberührte

Natur des Nationalparks. Wer hier die Stiefel schnürt und

vom Parkplatz am Königssee aus zur Gotzenalm (1.685 m) aufbricht,

verabschiedet sich für vier Tage in die Wildnis und ist jeden

Tag im Schnitt fünf Stunden unterwegs. Rund 1.000 Höhenmeter

müssen die Wanderer zunächst überwinden, um zu der am höchsten

gelegenen Alm im Berchtesgadener Land zu gelangen. Vor der

abendlichen Brotzeit sollte man noch einmal in die Wanderstiefel

schlüpfen. „Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Aussichtskanzel

Feuerpalven, von der aus man den schönsten Blick auf den

Königssee überhaupt hat“, sagt Herbert Wendlinger, Wanderführer

und Leiter einer Skischule, der das Reich von König Watzmann

wie seine Westentasche kennt.

Mit der Wasseralm, zu der man direkt nach dem Frühstück aufbricht,

verrät er einen besonderen Geheimtipp fürs Hütten-Hopping.

Noch vor wenigen Jahren war die kleine Alm, die inmitten

von Bergwiesen auf 1.400 Metern liegt, eine reine Selbstversorgerhütte.

Heute kann man hier deftige Kost samt kühlen Getränken

genießen und sogar übernachten – eine Reservierung ist allerdings

erforderlich, weil es nur maximal 40 Schlafplätze gibt“,

rät Wendlinger. Schließlich gilt die kleine Hütte mit ihren Lagern

als schönstes und urigstes Fleckchen im gesamten Nationalpark.

Einen Hauch von Komfort in grandioser Bergwelt verspricht dagegen

das Kärlingerhaus, auch Funtenseehaus genannt, das am

Abend des dritten Wandertages zur Einkehr lädt. Über den Hals-

14


BERCHTESGADEN

dem Funtensee (1.638 m) am Kärlingerhaus zum besonderen

Bad ein: Berühmt wurde der Bergsee durch den TV-Meteorologen

Jörg Kachelmann, der hier eine Wetterstation errichten ließ und

feststellte, dass der Funtensee auf Grund einer geografischen

Kuriosität der kälteste Ort Deutschlands ist. Denn im Kessel des

Hochtals staut sich im Winter die kalte Luft und sorgt für rekordverdächtige

Minusgrade. „Im Hochsommer kann der See mit rund

18 Grad aber durchaus angenehme Temperaturen erreichen“,

sagt Wendlinger. Ideal also, um wenigstens den Füßen nach der

Wanderung eine kleine Wohltat zu gönnen.

Entspannt begeben sich die Wanderer am nächsten Tag nach einem

zünftigen Frühstück auf der Sonnenterrasse des Kärlingerhauses

auf die letzte Etappe. Abwärts geht’s über die berüchtigte

Saugasse – 36 Kehren und 400 Höhenmeter steigt der Wanderer

wieder hinab nach St. Bartholomä. Dort krönt eine abschließende

Bootsfahrt über den Königssee die Hüttentour, die man bei guter

Fitness übrigens auch auf drei Tage verkürzen kann.

kopf vorbei am Grünsee und über die rund 300 Stufen der „Himmelsleiter“

erreicht man die Hütte nach einer abwechslungsreichen

Tour gespickt mit Almen, reizvollen Aussichtspunkten und

Seen.

Einheimische sieht man eher selten in die alpinen Gewässer springen.

„Das machen eigentlich nur die Küstenbewohner aus dem

Norden. Uns ist das Wasser meistens zu kalt“, gibt Wendlinger

schmunzelnd zu. Ein wettertechnisch prominentes Nass lädt mit

Gotzenalm: Übernachtung im Matratzenlager inklusive Frühstück

ab 22 Euro, im Zweibettzimmer ab 28 Euro Tel. +49 8652 690900

Wasseralm: Matratzenlager, Hüttenwirte Monika und

Horst Schellmoser, Tel. +49 8652 6019902 (Hütte) oder

+49 8652 985802 (Tal), monikabgl@web.de

Kärlingerhaus: Übernachtung im Matratzenlager ab 22 Euro, im

Vierer-Zimmer ab 28 Euro, Frühstück 8,90 Euro.

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KULINARIK

Hotel Bayern Vital

Es gibt nur wenige Orte in Europa,

an denen Natur, Kultur, Musik,

Vitalität, und Lebensfreude so

eng zusammen liegen. Orte an denen wir

uns wohlfühlen, die uns begeistern und an

denen wir den hektischen Alltag um uns

herum einfach einmal ausblenden können.

Das Hotel Bayern Vital in Bad Reichenhall

ist ein solcher Ort. Eingebettet

in die wunderschöne Kulisse der Berchtesgadener

Alpen bietet Ihnen unser Haus

den idealen Rahmen für einen vitalen,

genussreichen und unbeschwerten Urlaub.

Genießen Sie die Ruhe, lassen Sie

sich verwöhnen und verbringen Sie erholsame

Tage im Hotel Bayern Vital! Unser

Haus verfügt über 87 Zimmer und Suiten,

ein Restaurant, ein Schwimmbad, eine

Sauna, ein Kinderspielplatz und Kinderspielzimmer

und eine Skybar Schlafende

Hex im 4. Stock. In absolut ruhiger Lage

und nur 5 Gehminuten vom Zentrum Bad

Reichenhalls entfernt, ist unser Haus der

perfekte Ausgangspunkt für herrliche

Bergwanderungen, sportliche Ski- und

Radtouren sowie für viele interessante

Ausflugsziele: der Nationalpark Berchtesgadener

Land bietet eindrucksvolle Natur,

während die unmittelbare Nähe zur historischen

Mozartstadt Salzburg kulturelle

Highlights verspricht. Lassen Sie sich

kulinarisch von unserer hervorragenden

Küche verwöhnen und entspannen Sie

fernab der Hektik des Alltags.

Wir freuen uns auf Sie!

Bayern Vital

Luitpoldstrasse 8

83435 Bad Reichenhall

Tel. +49 8651 706-0

info@hotel-bayern-vital.de

www.hotel-bayern-vital.de

17


UNTERNEHMEN

Natürlich der Brennstoff

individuell der Ofen, warm die Stube, die Atmosphäre behaglich

Holz als natürlicher Brennstoff

feuert den Ofen an, heizt die

Stube und hält sie warm, verbreitet

Behaglichkeit.

Der Meisterbetrieb Kachelöfen Rosenberger

fertigt den alt bewährten den

Kachel- und Keramikofen, den Küchenherd,

den Holzbackofen, den Kamin- und

den Kaminofen, installiert ein Heizsystem.

Er kümmert sich um die Werterhaltung

und Sanierung.

Ofenbaumeister Norbert Rosenberger

stattet das Haus aus – individuell dem

Lebensumstand der Bewohner gerecht.

Er macht sich ein Bild, berät, empfiehlt

die beste Lösung.

Erfahrung und Kompetenz zeichnen den

Ofenbaumeister aus, der 1994 die Meisterprüfung

im Keramikhandwerk, 1995

die Meisterprüfung im Kachelofen- und

Luftheizungsbau ablegte, sich 1998 zum

Energieberater ausbilden ließ.

Beratungstätigkeit, Naturverbundenheit

und Balance zwischen Tradition und Moderne

zeichnen den Keramikbetrieb mit

Kachelofenbau aus, den Jakob Rosenberger

1973 gründete, seit 2000 Sohn

Norbert Rosenberger führt.

Kachelöfen Rosenberger

Holzstubenweg 7a

83483 Bischofswiesen

Tel. +49 8652 7124

info@ofen-rosenberger.de

www.ofen-rosenberger.de


AUSFLUGSZIEL

Traunsteins Familienfreundlichster Park

Salinenpark

© Stadt Traunstein

Vor gut 400 Jahren war Salz ein

bedeutender Wirtschaftsfaktor in

Traunstein. Die die Soleleitung von

Reichenhall nach Traunstein galt und gilt

noch heute als eine technische Meisterleistung,

als finanzieller Kraftakt. Die Pipeline

sei seinerzeit eine Weltneuheit gewesen, so

heißt es. Dass das Satz Traunstein seinen

Einflussreichtum verschaffte, hatte sie der

Nachbarstadt im Berchtesgadener Land

Bad Reichenhall und ihren immer knapper

werdenden Holzvorräten zu verdanken. Bad

Reichenhall baute wohl schon zur Bronzezeit

Salz ab. Zumindest erwähnen Schriften

Sudpfannen schon im siebten Jahrhundert.

1000 Jahre später jedoch, als die Arbeiter im

Bergwerk 370.000 Zentner Salz pro Jahr abbauten,

ging allmählich das Feuerholz für die

Siedeofen aus. So musste das Holz von weit

hergeschafft werden. Eine Tortour! Traunstein

hatte genügend Holzvorräte. Warum

sollte die Sole nicht dort gesiedet werden,

wo es genug Holzvorräte gab. Über eine Leitung

sollte die flüssige Sole nach Traunstein

transportiert werden, um sie dort zu sieden.

Doch würde das gelingen? Die Salzfuhrleute

hielten es nicht für möglich die Sole in

Leitungen über die Vorgebirgslandschaft

zu transportieren. Sie wurden aufständig.

Allem Widerstand zu trotz. Die Soleleitung

wurde gebaut – aus 9.000 Holzstämmen,

von Hand durchbohrt. Die Arbeit lohnte

sich. Von 1619 bis 1920 floss die Sole von

Bad Reichenhall nach Traunstein zur Saline.

In der Saline pumpten sieben Pumpstationen

die an die Oberfläche. Anfangs dank

der Reiffenstuel-Solehebemaschine und

ab 1810 der Reichenbach’schen Wassersäulenmaschine

konnten 250 Höhenmeter

überwunden werden. 1619, vor nunmehr

400 Jahren, wurde die Soleleitung von Reichenhall

nach Traunstein in Betrieb genommen

– eine technische Meisterleistung und

ein finanzieller Kraftakt. Für Traunstein und

die Stadtentwicklung war diese „erste Pipeline

der Welt“ von unschätzbarem Wert –

und ist es bis heute. Denn Traunsteins „salzige“

Vergangenheit hat sicht- und spürbare

Spuren hinterlassen. Das „weiße Gold“ hat

die Stadt(geschichte) maßgeblich geprägt.

Durch sie halten wir ein kostbares kulturhistorisches

Erbe in Händen. Wir empfinden

großen Stolz und Dankbarkeit

FÜR

.

IHREN MAGDALENA

WOW-MOMENT

Hotel Magdalena · Familie Riedl-Schösser · Großriedstraße 23 · A-6273 Ried im Zillertal · T. +43-(0)5283-2243 · info@magdalena.at · www.magdalena.at

19


Kampenwand

Wander- und Erholungsparadies mit 360°-Panorama

Der einstündige Gipfelsturm durch die Schlechinger Scharte

und die Kaisersäle hinauf zum Chiemgaukreuz, dem größten

Gipfelkreuz der bayerischen Alpen, ist hingegen für Sportliche

der krönende Abschluss. Die Kampenwand ist zudem ein wahres

Paradies für Gleitschirmflieger, Mountainbiker und Kletterer.

Damit wirklich jeder in den Wandergenuss kommt, kann man

sich bis Anfang November kostenlos Wanderschuhe von LOWA

ausleihen. Das Testcenter liegt direkt an der Bergstation und

hat täglich von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Eine beschilderte

Wanderstrecke von ca. 4 km lädt Sie dazu ein, die hochwertigen

Schuhe auf Herz und Nieren zu testen.

Die Kampenwandseilbahn bringt Sie bequem auf fast

1.500 m Höhe, mitten hinein in die imposante Bergwelt

mit duftenden Almwiesen, majestätischen Felsformationen

und grandiosen Aussichten.

Oben angekommen, eröffnet sich von hier und der nahe gelegenen

SonnenAlm der Ausblick auf die gewaltige Kette der

Zentralalpen. Von den Berchtesgadener Bergen mit dem Watzmann

über das Steinerne Meer und die Loferer Steinberge bis in

die Hohen Tauern mit dem Großglockner und dem Großvenediger

reicht die Sicht. Das Wanderwegenetz auf der Kampenwand

ist eines der weitläufigsten in den oberbayerischen Alpen und

bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten.

Eine Besonderheit ist der fast ebene Panoramaweg, der es auch

ungeübten Bergwanderern und Familien erlaubt, die Faszination

der Bergwelt für sich zu erschließen. Immer im Blick ist

dabei das Alpenvorland und der Chiemsee mit seinen Inseln.

Krampenwandbahn

BSG Seilbahn- und Gaststätten GmbH

An der Bergbahn 8

83229 Aschau im Chiemgau

Tel. +49 80 52 90 64 40

reservierung@sonnenalm-kampenwand.de

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20


REPORTAGE

Es lohnt sich, zu treten

Tritt für die Stimmung, Tritt für die Fitness, Tritt für die Gesundheit –mit Regenradler-Plus

Tritt für die Stimmung

Regelmäßige Bewegung macht gute Laune. Studie für Studie belegt,

körperliche Aktivität nimmt einen positiven Einfluss auf die Psyche.

Dabei wirkt Ausdauersport wie Radlfahren als Stresskiller. Nach 30

bis 40 Minuten treten strömt das Glückshormon Endorphin und das

Hormon Serotonin durch den Körper. Entspannung und Zufriedenheit

macht sich breit. Nach einem stressigen Büroalltag eignet sich

die Radlfahrt nach Hause perfekt, um abzuschalten. Und wer schon

in der Früh‘ radlt, kommt entspannt an den Arbeitsplatz.

Regenradler-Plus

Bei Wind und Wetter hat der Schweinehund oft leichtes Spiel.

Es lohnt sich, trotzdem Biss zu zeigen, auf’s Radl zu steigen. Das

macht stolz, motiviert für den Tag – Stimmungs-Plus!

Tritt für die Fitness

Radlfahren trainiert Beinmuskulatur, Rücken und Gesäß. Eine längere

Strecke mit Tempospiel, eine Bergfahrt oder ein Wechsel zwischen

Be- und Entlastung ist Extra-Training. Mit einem schweren Gang legt

der Radlfahrer einen Fokus auf die Kräftigung der Beinmuskulatur.

Tritt für die Gesundheit

Radlfahren für ein langes Leben! Eine Langzeitstudie, die der

Europäische Radfahrer-Verband veröffentlicht hat, hat das herausgefunden.

13.000 Frauen und 17.000 Männer im Alter zwischen

20 und 93 Jahren sind über 14,5 Jahre lang beobachtet worden.

Das Risiko eines frühen Todes ist beim Radlfahrer um 39 Prozent

niedriger gewesen. Nur eine halbe Stunde Radlfahren am Tag bringt

den Stoffwechsel in Schwung. Das Herzkreislaufsystem profitiert

vom Radlfahren, so sinkt zum Beispiel der Ruhepuls. Radlfahren

regt die Atmung an und stärkt die Lunge. Außerdem kräftigt

Radlfahren die Blutgefäße und sorgt für eine bessere Durchblutung

der Muskeln. Es beugt es Rückenschmerzen vor. Gerade

Ausdauersport belastet besonders bei Übergewicht den Körper.

Nicht so das Radln! Es ist eine gute Alternative zum Joggen.

70 Prozent des Gewichts ruhen auf dem Sattel. Und die zyklische

Bewegung beim Treten ist besonders gelenkschonend. Ein niedriger

Gang bei hoher Trittfrequenz entlastet zusätzlich.

Plus für Regenradler

Pfütze hier, rutschiger Untergrund da! Auf regennasser Fahrbahn

wird der Gleichgewichtssinn geschult – Fitness-Plus! Radln bei Regen

stärkt das Immunsystem: Gesundheits-Plus!

Übrigens: Die Weltgesundheitsorganisation rät, sich fünfmal die

Woche mindestens 30 Minuten lang zu bewegen.

21


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LIEFERSERVICE: +49 1575 1600654 | MO - FR: 10.00 BIS 16:00 UHR

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SPORT & FREIZEIT

Welcher Lauf-Schuh?

eine Fuß- und Laufanalyse von Stephan Tassani-Prell

Laufen läuft einfach. Schuhe schnüren und los! Doch

welchen Schuh? Auf der Suche unterziehe ich mich einer

Fuß- und Laufanalyse von Stephan Tassani-Prell – selbst begnadeter

Läufer, Experte. Wenn sich jemand auskennt – dann er!

Es ist Nachmittag. „Nachmittags, abends oder direkt nach dem

Lauf entfielt es sich, Laufschuhe anzuprobieren“, erklärt Stephan

Tassani-Prell. Der Fuß schwelle über den Tag, auf dem Lauf an.

Mit dabei habe ich meine alten Asics und ein Paar Socken.

Stephan Tassani-Prell hat mir aufgetragen, auch die Laufsocke mitzubringen.

Nun – um ehrlich zu sein – ich trage stets eine normale

Alltagssocke zum Laufen. Der Experte aber erklärt, die falsche

Socke sei oft schuld, wenn der Schuh drückt und eine Blase macht.

So nehme ich mir vor, ein Paar Schuhe und Socken zu kaufen.

Stephan Tassani Prell mustert mich. Größe, Statur und Beinachse,

Fußtyp und Abrollverhalten des Fußes seien mitunter ausschlaggebend,

den richtigen Schuh zu finden. „Je fester die Statur,

desto stabiler die Laufsohle“, erklärt er. Und Beinachse und Fußtyp

bedingten das Abrollverhalten, entschieden, ob es für einen

Überpronations-Läufer einen Schuh mit Stütze brauche oder ob es

ein Neutralschuh tue. Einem Supinations-Läufer helfe im Fall ein

Normal-Schuh mit Einlage.

Ein Überpronations-Läufer, der Schritt für Schritt auf der

Außenkante der Ferse landet und übermäßig nach innen abrollt,

verlagert das Gewicht auf die Innenseite des Fußes anstatt auf den

Fußballen. Es droht Verletzungsgefahr: Entzündung am Fußballen,

Fersensporn. Eine Stütze beugt vor. Der Läufer hat ein flaches

Fußgewölbe bis hin zum Plattfuß.

Ein (Neutral-)Läufer landet Schritt für Schritt außen auf der

Ferse und rollt den Fuß nach innen ab, um die Stroßkraft aufzufangen

und das Körpergewicht zu tragen. Der Läufer hat ein

normal ausgebildetes Fußgewölbe. Ein Supinations-Läufer, der

Schritt für Schritt mit der Außenkante der Ferse auf den Boden

trifft und kaum nach innen abrollt, überträgt die Aufprallkraft auf

den Unterschenkel. Es droht Verletzungsgefahr: Schienbeinkantensyndrom,

Sprunggelenküberlastung. Eine Einlage beugt vor.

Der Läufer hat ein hohes Fußgewölbe. Ich bin nicht allzu groß, eher

zierlich, die Beinachse ist gerade.

Ich mache einen Fußabdruck auf einen Druckmessplatz. „Normal

ausgebildetes Fußgewölbe“, stellt Stephan Tassani-Prell fest. Ich

sei Neutral-Läufern, vermutet er. Er empfiehlt mir einen Neutralschuh

ohne Stütze, mit weicher Sohle.

Auf welchem Untergrund ich trainiere, möchte Stephan Tassani-

Prell noch wissen.

Ein Straßenschuh ist eher leicht und gut gedämpft. Ein Trail-Schuh

bietet extra Grip und Schutz.

Ich laufe auf der Straße, hie und da auf dem Schotter – vorwiegend

aber jogge ich gemütlich auf befestigtem Weg. Gut gedämpft,

leicht und extra weich, solch Schuhsohle sei ideal für mein

Exemplar. Und nach der Schuhgröße fragt mich Stephan Tassani-

Prell - 36 oder 37.

Der Laufsport-Experte bringt mir einen Sauconcy-Schuh. Ich

erinnre mich an einen Marathon, den ich vor Jahren mit einem

Saucony absolviert habe. Den Saucony probiere ich gerne. Doch

mir scheint, als sei der Schuh zu groß.

Stephan Tassani-Prell aber erklärt, den Laufschuh stets eine Größe

größer als den Alltagsschuh zu tragen. Zwischen Ferse und Schuh

solle der kleine Finger passen. Beim Joggen schwelle die Ferse an.

Der kleine Finger passt zwischen Ferse und Schuh. Offenbar trage

ich die rechte Schuhgröße. Nun stelle ich den Schuh auf die Probe,

laufe ein paar Meter. Stephan Tassani-Prell beobachtet mich. „Passt

gut“, stellt er zufrieden fest.

Ich brauche noch die passende Socke. Eine Laufsocke seien doppellagig

und anatomisch vorgeformt, erfahre ich, nehme das Paar, das

mir Stephan Tassani-Prell empfiehlt. Ich bin zufrieden. Dank super

Beratung habe ich ein PaarSuper-Saucony und ein Paar Super-Socken

gefunden. Und vielleicht tun Saucony und ich uns die Strapaze

Marathon noch einmal an? Vielleicht oder wohl eher nicht!

23


AUSFLUGSZIEL

Wandern am Rossfeld

die Roßfeldpanoramastraße ist ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche

Wanderung mit unterschiedlichen Ansprüchen

Höhenwanderung auf der

Scheitelstrecke

Am Parkplatz auf der Scheitelstrecke (ca.

1.540 m) beginnt ein kurzer Wanderweg,

der zum Gipfelkreuz des Roßfeld führt. Von

hier erschließt sich das Panorama vom

Lattengebirge, Untersberg, Rupertiwinkel,

Salzburg, Salzachtal, Dachstein, Tennengebirge

bis zum Hohen Göll. Der Weg führt

weiter in Richtung Hoher Göll über den

Kamm wieder zurück auf die Roßfeldpanoramastrasse.

Auf dem Gehweg entlang des

Hahnenkamms gelangt man zum nächsten

Parkplatz (mit Blick auf den Oberzalzberg),

von dort führt ein Wanderweg hinauf zum

Ahornbüchsenkopf (1.604 m), oder weiter

zum Berggasthof Ahornkaser.

Leichte Bergwanderung zum

Purtscheller-Haus (1.692 m)

Von der Roßfeldpanoramastraße aus führen

zwei leichte Bergwanderungen zum

24

1.692 m hoch gelegenen Purtschellerhaus

(beliebter Stützpunkt für die anspruchsvolle

Bergtour zum Hohen Göll 2.522 m)

1. Variante – Ausgangspunkt Berggasthof

Ahornkaser: Vom Parkplatz an der Roßfeldpanoramastraße

geht man ein Stück

auf der Straße bis zur Viehbetriebsunterführung.

Dort führt ein breiter Wanderweg

hinunter zum Eckersattel. Nun biegt man

entweder rechts in den Bergwald (lehmiger

Weg) oder links im Felsen in Serpentinen

zum Putscheller-Haus. Gehzeit von der

Roßfeldpanoramastraße aus etwa 1 Stunde

und 15 Minuten.

2. Variante – Ausgangspunkt „Parkplatz

Enzianhütte“ (Südauffahrt der Roßfeldpanoramastraße)

An der Roßfeldpanoramastraße

bei der „Enzianhütte“ beginnt

rechts ein steiler Fahrweg, der in einer

Gehzeit von ca. ½ Stunde zum Eckersattel

führt. Von dort weiter wie in Variante

1 beschrieben.

Bergwanderung zum

Hohen Göll (2.522 m)

Der Weg führt über die beiden Wandervarianten

zum Purtscheller Haus hinauf

zum Hohen Göll. Nach dem Purtscheller

Haus geht es ca. 300 Meter leicht bergab.

Von dort aus führt eine Rinne zu steilen

Serpentinen und weiter auf einen Grat,

der den Ofnerboden vom Wilden Freithof

trennt. Vor dem Kreuz rechts abbiegend

beginnt der schwierigere Teil des Wegs. Ein

Klettersteig führt an der Ostwand hinauf

zur Schusterroute und dem etwas weniger

anspruchsvollen Rauchfang oder Kamin.

Ein steiles Schotterfelder führt zum ca.

150 Meter langen Kamin, der komplett mit

Drahtseilen gesichert ist. Danach führt die

Gölleiten entlang der Gratkante weiter bis

zum Gipfel des Hohen Gölls. Die Gehzeit

beträgt ca. 6 – 7 Stunden.


BERCHTESGADEN

Flora und Fauna

hautnah kann hier die einmalige Fauna und Flora des Hochgebirges erlebt werden

Das Rossfeld ist ein in Nord-

Süd-Richtung verlaufender Höhenrücken

aus Oberjurakalk

(Oberalmer Schichten). Die relativ sanft

geschwungene Landschaft weist im südlichen

Kammbereich nur die beiden Erhebungen

Ahornbüchsenkopf und Hennenköpfl

auf, die aus Hallstätter Kalken und

Dolomiten aufgebaut sind.

Der vorherrschende Lebensraumtyp in

dieser Höhenlage zwischen 1.500 und

1.600 m ü.d. Meer ist der subalpine Fichtenwald,

der sich mit hochstaudenreichen

Grünerlengebüschen, alpinen Rasengesellschaften

und Felsfluren abwechselt.

Die dominierende Baumart ist die Hochlagenfichte,

ein schmalkroniges, tiefbeastetes

Nadelgehölz, das gegen Wind- und

Schneebruch extrem widerstandsfähig ist.

Auf quelligen und mergeligen Steilhängen

breiten sich Grünerlengebüsche und

Hochstaudenfluren aus, die den Boden

vor Lawinenabgängen und Erosionen

schützen. Auf den nährstoffreichen und

feuchten Standorten gedeihen neben der

Grünerle (genannt auch „Laublatsche“)

der Alpenmilchlattich, der Alpenfarn, die

Bergflockenblume, der Eisenhut, der Ungarische

und Gelbe Enzian, die Gemswurz

und das Schmalblättrige Weidenröschen.

Entsprechend diesem Artenreichtum an

Pflanzen findet man in den Grünerlengebüschen

das reichhaltigste Tierleben in

der hochmontanen bis subalpinen Stufe.

Die Beweidung und Eutrophierung der

Almflächen führt unweigerlich zur Selektierung

und Artenverarmung. In den

Randzonen und in den Felsbereichen jedoch

ist die Vielfalt der Alpenflora sichtbar.

Mit speziellen Überlebensstrategien

haben sich Arnika, Bärtige Glockenblume,

Bärlapp, Felsenbaldrian, Heidelbeere, Kugelteufelskralle,

Läusekraut, Scharfgarbe,

Skarbiose, Silberdistel, Zwergbuchs und

viele andere Alpenblumen dem Kleinrelief

und den extremen Klima- und Bodenbedingungen

des Rossfelds anpassen können.

Die offenen Almwiesen, die im Winter

hervorragende Skihänge abgeben, bieten

optimalen Lebensraum für Gämse und

Murmeltiere.

Zur Balzzeit versammeln sich auf den

Almlichtungen die Birkhähne und tragen

vor Sonnenaufgang ihre typischen

Kämpfe aus. Aus dem Bergwald sind das

Auerhuhn und der Kolkrabe zu hören. In

dieser Höhenlage fühlen sich auch Alpenbraunelle,

Baumpieper und der Dreizehenspecht

wohl. Die fast zutraulich wirkenden

Bergdohlen vollführen zur Freude der

Besucher am Gipfelkreuz des Rossfelds

jeden Tag ihr Schauspiel und geben ihre

unübertroffenen Flugkünste zum Besten.

Das Rossfeld gehört auch zu dem weiteren

Einzugsgebiet der im Nationalpark

Berchtesgaden lebenden Steinadler.

Die buntblühenden Alpenstauden bieten

den idealen Lebensraum für zahlreiche

Insekten. Neben Spinnen und Käfer sind

vor allem Schmetterlinge, wie der Schwalbenschwanz,

der Dunkelbläuling oder das

Kronwicken-Widderchen für den Naturbeobachter

von besonderem Reiz.

Seit Jahrhunderten ist die Almwirtschaft

Tradition im Berchtesgadener Land und

neben der Beweidung der Almwiesen

findet auch am Rossfeld die nicht unumstrittene

Waldweide statt. Den Almbauern

wird neben dem Weiderecht auch

das Schwendrecht der Grünerlen auf

den Flächen zugesprochen. Das Schwenden

darf aber zum Schutz des Grünerlenbestandes

und der artenreichen

Hochstaudenflur nur in Abstimmung mit

dem Naturschutz durchgeführt werden.

Einer Enzianbrennerei ist es zudem erlaubt,

am Rossfeld nach den geschützten

Enzianwurzeln graben zu dürfen.

Zweifellos ist das Rossfeld wegen des

eindrucksvollen und unvergleichlichen

Gebirgspanoramas eines der beliebtesten

und vor allem ganzjährig mit dem Fahrzeug

erreichbaren Ausflugsziele in dieser

Region. Hautnah kann hier die einmalige

Fauna und Flora des Hochgebirges erlebt

werden.

25


AUSFLUGSZIEL

Rossfeldpanoramastraße

höchste Straße mit höchstem Genuss

Ein unvergessliches Erlebnis - eine

Fahrt über die ganzjährig befahrbare,

mautpflichtige Rossfeldpanoramastraße

bei Berchtesgaden.

Von Berchtesgaden aus kann sie über

Obersalzberg oder von Unterau über

Oberau bequem mit dem Pkw oder Motorrad

erreicht werden. Sie führt in Serpentinen

auf eine Höhe von 1.600 m

über NN unmittelbar in die einmalige,

hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener

Landes mit herrlichem Rundblick

auf den Hohen Göll, den Kehlstein, das

Tennen- und Dachsteingebirge und den

Untersberg. Bei schönem Wetter können

Sie eine unvergleichliche Talsicht nach

Berchtesgaden und in das Salzburger

Land genießen.

Entlang der Straße befinden sich mehrere,

kostenfreie Parkplätze. Zwei schön

gelegene Berggasthöfe laden zu Rast und

Einkehr ein.

Der Besuch der Roßfeldpanoramastraße

vermittelt einen bleibenden Eindruck von

der einmaligen Schönheit des Berchtesgadener

Landes.

Im Winter findet der Skifahrer ein schneesicheres

Familienskigebiet mit zwei großen

Schleppliften, einem Übungslift und

einer ca. 6 km langen Abfahrtsstrecke

nach Oberau vor.

Rossfeldpanoramastraße

Staatliches Bauamt Traunstein

Rosenheimerstrasse 7

83278 Traunstein

Tel. +49 8652 2808

info@rossfeldpanoramastrasse.de

www.rossfeldpanoramastrasse.de

26


BERCHTESGADEN

Technische Daten

• Länge: 15,4 km

• Führt auf 1.570 m Höhe im Bereich der Scheitelstrecke

• Fahrbahnbreite: 7 - 9 m

• Anzahl der Brückenbauwerke 14

• Längstes Brückenbauwerk 135 m

(Lehnengewölbe Scheitelstrecke)

• Höchstes Brückenbauwerk 20 m

(Prielgrabenbrücke)

• Länge der Stützmauern 1.600 m

Sonstiges:

• Panoramarundweg ca. 700 m

mit Ruhebänken und Schautafeln

• Kiosk an der Scheitelstrecke

• Ca. 400 Parkplätze an den Aussichtspunkten

• Summe der Neuschneehöhen in einer Winterperiode

auf der Scheitelstrecke ca. 580 cm

• Unterhaltungsaufwand etwa

2 - 3 mal höher als

bei einer Bundesstraße in Tallage

Eine Fahrt über die ganzjährig

befahrbare Roßfeldpanoramastraße

ist ein unvergessliches Erlebnis!

Tel. +49 8652 2808

www.rossfeldpanoramastrasse.de

27


Dokumentation Obersalzberg

ein Besuchermagnet seit mehr als 20 Jahren

Die Ausstellung informiert über die Geschichte und die Bedeutung

des Obersalzberges. Der Bergrücken oberhalb

von Berchtesgaden diente in der Zeit des Nationalsozialismus

als zweiter Regierungssitz des Regimes. Adolf Hitler und

führende Nationalsozialisten planten hier Kriege und beschlossen

die Verfolgung und Vernichtung von Menschen. Zeitgleich nutzte

die Propaganda die Bergkulisse für die Inszenierung Hitlers als angeblich

volksnaher Kanzler, Kinder- und Naturfreund, Staatsmann

und Visionär.

Als Adolf Hitler 1923 erstmals auf den Obersalzberg kam, fand er

ein kleines Bergdorf mit Bauernhäusern, Pensionen und Sommersitzen

wohlhabender Städter vor. Später zog er sich immer wieder

dorthin zurück, um wichtige politische Entscheidungen vorzubereiten.

Der Obersalzberg wurde zur Wahlheimat des „Führers“. Ab

1928 bewohnte er das Haus Wachenfeld, das er nach der Machtübernahme

zum repräsentativen Berghof ausbauen ließ. Insgesamt

verbrachte er rund ein Viertel seiner Regierungszeit dort. Die

Bergbauern und Dorfbewohner mussten seinem „Führersperrgebiet“

weichen, in dem auch andere NS-Größen wie Hermann Göring,

Martin Bormann und Albert Speer eigene Häuser besaßen.

Zwischen Spaziergängen und Kaffeekränzchen auf der Sonnenterasse

des Berghofes entschieden sie über den Tod von Millionen

von Menschen. Selbst im Zweiten Weltkrieg zog sich Hitler auf

den Obersalzberg zurück: Dann wurde der Berghof zum „Führerhauptquartier“,

von dem aus er seine Truppen lenkte. Für seinen

Schutz begannen 1943 aufwendige Bauarbeiten. Es entstand ein

6,2 Kilometer langes unterirdisches Bunkersystem. Am 25. April

1945 bombardierte die britische Royal Air Force das „Führersperrgebiet“

und zerstörte viele Gebäude. Fast alle Ruinen, darunter der

Berghof, wurden später abgetragen.

28


AUSFLUGSZIEL

Aufgrund des enormen Besucherinteresses erhält die Dokumentation

Obersalzberg derzeit ein zusätzliches Gebäude, das gemeinsam

mit einer neukonzipierten Dauerausstellung 2022 eröffnet

werden soll. Die bestehende Ausstellung und die Bunkeranlagen

bleiben bis dahin geöffnet.

Bitte schauen Sie vor dem Besuch unter

www.obersalzberg.de nach den aktuellen

Zugangsbedingungen

1999 eröffnete die Dokumentation Obersalzberg, die seitdem von

mehr als drei Millionen Menschen besucht wurde. Die Ausstellung

zeigt die Geschichte des Ortes und die Geschichte der nationalsozialistischen

Diktatur. Sie entlarvt das von der NS-Propaganda

heraufbeschworene trügerische Idyll, blickt hinter die Kulissen

des Regimes und auf die furchtbaren Verbrechen, die auch vom

Obersalzberg ausgingen. Die Ausstellung wurde vom Institut für

Zeitgeschichte München–Berlin erarbeitet und informiert fundiert,

aber allgemein verständlich über die historischen Ereignisse. Im

Rahmen des Ausstellungsbesuchs besteht die Möglichkeit, Teile

der Bunkeranlagen zu besichtigen.

Ergänzend zur Dauerausstellung organisiert die Dokumentation

Obersalzberg geführte Rundgänge, Vorträge und Veranstaltungen

und bietet ein umfangreiches Bildungsprogramm an. Sie dient der

historisch-politischen Bildung und klärt über die katastrophalen

Folgen von rechtsextremem Gedankengut auf.

Dokumentation Obersalzberg

Salzbergstraße 41 · 83471 Berchtesgaden

Tel. +49 8652 947960 · Fax +49 8652 947969

organisation@obersalzberg.de · www.obersalzberg.de

29


OUTDOOR

Naturbad Aschauerweiher

Sommerurlaub im Berchtesgadener Land

Umrahmt von der grandiosen

Kulisse der Berchtesgadener

Berge liegt traumhaft schön das

Naturbad Aschauerweiher. Es ist ein Paradies

für kleine und große Wasserratten

und gilt als Geheimtipp für Sonnenanbeter

und Erholungssuchende. Hier finden Sommerurlauber

alles, was einen Badetag im

Berchtesgadener Land abwechslungsreich

und spannend gestaltet.

Wellness-Lagune am Fuße

des Watzmann

Herzstück des modernen Freizeitbades ist

ein großzügiger Schwimmteich, der sich wie

eine Lagune harmonisch in die zauberhafte

Landschaft rund um den Watzmann einfügt.

Kinder tummeln sich zwischen Kleinkinderbecken,

Wasserfontäne und Hängebrücke,

Kinderrutsche und Sprungfelsen. Die

Größeren messen sich inzwischen auf dem

Beachvolleyballplatz oder relaxen auf der

Liegewiese.

Erwachsene genießen das Bergpanorama

und entspannen unter großen Sonnenschirmen

auf den Holzliegeflächen rund

um die Wasserfläche. Und wer in seinem

Sommerurlaub im Berchtesgadener Land

etwas für seine Gesundheit tun will, genießt

das klare Gebirgswasser der Kneipp-

Anlage Aschauerweiher.

Bistro und Veranstaltungslokal

"Aschauer Wirt"

Selbstverständlich müssen Sie während

Ihres Aufenthaltes im Naturbad Aschauerweiher

auch auf Kulinarisches nicht verzichten.

Ob eine schnelle Erfrischung vom gut

sortierten Kiosk, ein herzhaftes Frühstück

auf der Sonnenterrasse mit „Seeblick“ oder

kleine Köstlichkeiten aus der Restaurantküche

– beim „Aschauer Wirt“ stillt man gerne

den Hunger zwischendurch.

Das Naturbad Aschauerweiher ist mit

dem RufBus Berchtesgaden bequem zu

erreichen.

Aschauerweiher

Öffnungszeiten:

28. Mai bis Mitte September

9.00 – 19.00 Uhr, letzter Einlass 18.30 Uhr

Tel. +49 8652 33 66

www.bischofswiesen.de


BERCHTESGADEN

AUTHENTISCH

EINZIGARTIG

WIE UNSERE BERGE

Umgeben von einer einzigartigen Bergwelt erwartet Sie – nahe dem malerischen Königssee – bei uns

im Chalet Watzmann gediegener Luxus, Romantik und unaufdringliche Gastfreundschaft.

Natur, Luxus, Tradition & Moderne – authentisch und kompromisslos vereint.

KRENNSTRASSE 8 | D 83471 SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE | +49 8652 97 976 97 | WWW.CHALET-WATZMANN.DE

31


AUSFLUGSZIEL

Neues aus dem Hans-Peter Porsche Traumwerk

Sonderausstellungen „Röhrls Autos“ & „Space Toys“

Walter Röhrl und Porsche – das ist eine leidenschaftliche

Beziehung, die in einer Sonderschau im Hans

Peter Porsche Traumwerk gewürdigt wird. Denn auch

drei Jahrzehnte nach dem Ende seiner aktiven Rennfahrerkarriere,

mittlerweile im siebten Lebensjahrzehnt, hat der charismatische

Regensburger nichts von seiner Faszination verloren.

Dabei stand die Marke Porsche nicht immer im Mittelpunkt

seiner Erfolge. Vielmehr waren es Hersteller wie Opel, Fiat, Lancia

oder Audi – um nur einige zu nennen - mit denen er sich einen

weltbekannten Namen auf den Rallyepisten rund um den Globus

machen konnte. 17 Siege in der Rallye-Weltmeisterschaft. Unvergessen

auch seine Erfolge in Le Mans, beim Pikes Peak Hill Climb

oder der DTM.

Über all die Jahre jedoch ist seine persönliche Liebe und Freundschaft

zur Stuttgarter Marke Porsche nie in Vergessenheit

geraten. Schon zu Beginn seiner Karriere startete er mit einem

911 “Safari”, den er als “Gebraucht-Wettbewerbsfahrzeug” vom

Werk erworben hatte und für die “Rallye Bavaria” neu aufgebaut

hatte.

Als Porsche Werksfahrer startete er allerdings erst im Jahr 1981 –

eine Verlegenheitslösung, nachdem sich sein Team von Daimler

Benz im Jahr 1980 überraschend zurückgezogen hatte. Unter anderem

ging er mit einem 911 SC 3.0 in San Remo an den Start,

ein 924 GTS wurde in diesem Jahr ebenfalls von Walter Röhrl bei

Fotos: © Traumwerk/Iconicturn

32


BERCHTESGADENER LAND

SPACE TOYS – Weltraum im Kinderzimmer

verschiedenen Rallyes gefahren. In Le Mans war er mit einem 924

LM GTP, einem 944 Prototyp, erfolgreich. Weitere Porsche-Erfolge

wurden in den späten 1980er-Jahren erzielt. Nach seiner aktiven

Rennkarriere im Februar 1993 meldete die Porsche Presseabteilung,

dass Walter Röhrl fortan als Versuchsfahrer und Markenbotschafter

für die Marke Porsche unterstützen und repräsentieren

würde. Das erste Jahrzehnt wurde durch seine Entwicklungs-

Mitarbeit geprägt. Hier wirkte er insbesondere bei der Entwicklung

neuer Porsche-Modelle mit. Ingenieure und Versuchsfahrer

nahmen häufig auf dem Beifahrersitz Platz und schätzen bis heute

die Expertise des Ausnahme-Rennfahrers.

Die Sonderschau im Traumwerk präsentiert einzigartige

Originalfahrzeuge der Rennsport-Legende - so sind im Wechselwerk

nicht nur Porsche, wie der 911 SC San Remo und der 924

GTP Le Mans, sondern auch der Ford Capri von der legendären

Olympia-Rallye 1972, der Fiat 131 mit dem sich Walter Röhrl seinen

Lebenstraum erfüllte und 1980 die Rallye Monte Carlo gewann,

sowie Sieger-Fahrzeuge von Audi, Opel und Lancia zu sehen.

In einer chronologischen Galerie von “Röhrls Autos” aus der Zeit

von 1964 bis 2012 sind detailgetreue Nachbildungen im Maßstab

1:43 zu bewundern. Die Sonderschau im Wechselwerk ist bis Ende

August 2021 mit dem Traumwerk-Eintrittsticket zu besuchen.

Vor über einem halben Jahrhundert setzte der erste Mensch seinen

Fuß auf den Mond. Ein uralter Menschheitstraum ging in Erfüllung.

In dieser Euphorie entwickelte sich auch in der Spielzeugindustrie

ein weltweit fantasievoller Boom.

Kaum ein Kinderzimmer, in dem nicht das Thema „Mondlandung“

eine Rolle spielte. Die Hersteller bunt lithografierter Blechspielsachen,

besonders in Japan, griffen das Thema begeistert auf und

präsentierten eine Vielzahl von Raumfahrzeugen, Astronauten und

Weltraumspielen. Aufgrund zahlreicher interessanter Funktionen

wurden die zumeist batteriebetriebenen Spielsachen beim Spielen

nicht geschont. Nur wenige haben die Zeiten überlebt und gelten

heute als begehrte Sammlerobjekte.

Die Mythen des Weltraums haben die Menschen schon viel früher

fasziniert. Manche kennen noch die Geschichte vom kleinen

Hävelmann oder Peterchens Mondfahrt. Das Thema hat auch die

Welt der Comics erfasst - „Tim und Struppi auf dem Mond“ ist

bis heute beliebt, während die Hefte der Meteor-Reihe aus den

1960er-Jahren mittlerweile nostalgisch skurril wirken.

Erstaunlich, welchen Ideenreichtum die Spielzeugentwickler in

den 1950er bis 1970er-Jahren an den Tag gelegt haben. Da gibt

es Raketen und Raumschiffe, Roboter und Astronauten aber

auch Fahrzeuge, mit denen man Erkundungsfahrten auf fernen

33


AUSFLUGSZIEL

Planeten unternehmen konnte – selbst wenn diese Reise im Sandkasten

stattgefunden hat. Natürlich dürfen auch Aliens nicht fehlen,

ebenso wenig wie UFOs oder fliegende Unterassen.

Auch im Modellbau nahm man sich des Themas an. Bausätze und

Präzisionsmodelle von allem, was der Mensch in den letzten Jahrzehnten

in den Weltraum geschickt hat, wurden und werden immer

noch angeboten. Ob Saturn-Raketen mit Apollo-Kapseln, Sputniks,

Mond- und Mars-Rover oder die Landefähre „Eagle“ - alles fand

und findet in maßstäblicher Verkleinerung Platz im Kinderzimmer.

In den letzten Jahrzehnten verbindet man das Thema Weltraum

besonders auch mit Filmen aus der Reihe „Star Trek“ und „Star

Wars“. Selbstverständlich greift die Ausstellung auch diese Themen

auf. Modelle und Figuren begeistern die Fans. Es steht nicht

die wissenschaftliche und historische Betrachtung des Themas

im Fokus dieser Sonderausstellung, vielmehr wird die bunte,

fantasievolle und vielfach auch humoristische Seite der „Raumfahrt

im Kinderzimmer“ aus verschiedenen Blickwinkeln der

vergangenen Jahrzehnte in Erinnerung gerufen.

Zu entdecken und bestaunen bis Oktober 2021 im Hans-Peter

Porsche Traumwerk.

Über das Hans-Peter Porsche Traumwerk:

Seit der Eröffnung 2015 hat sich das Hans-Peter Porsche Traumwerk

zu einer der bedeutendsten touristischen Attraktionen und

Event-Locations im Berchtesgadener Land entwickelt. Hans-Peter

Porsche, der Enkel des legendären Automobil-Pioniers, zeigt hier

die weltweit größte, öffentlich zugängliche Sammlung aus dem

„Goldenen Zeitalter des Blechspielzeugs“ (1860 bis 1930) sowie

eine alpine H0-Modellbahnwelt mit faszinierender Licht-Performance.

Ergänzt werden die Ausstellungen durch eine Kollektion

außergewöhnlicher Automobil-Klassiker. Regelmäßig stattfindende

Event-Reihen rund um Kulinarik, Musik und mehr runden

das Angebot ab. Gut erreichbar über die Autobahn A8 über die

Anschlussstelle Bad Reichenhall nahe der deutsch-österreichischen

Grenze und Salzburg.

Hans-Peter Porsche Traumwerk

Zum Traumwerk 1

83454 Anger-Aufham,

Di-So 9.00 – 17.30 Uhr

info@traumwerk.de · www.traumwerk.de

34


POP ART

BERCHTESGADEN

SHOWROOM

MO – DO 11 – 17 H | ODER NACH VEREINBARUNG

HANIELSTRASSE 13 | BERCHTESGADEN

+49 163 3969600 | INFO@TOM-GRANATE.COM

www.tom-granate.com

35


AUSFLUGSZIEL

Raderlebnisse im Chiemsee-Alpenland

Fluss-und Genusstouren

Fotos: © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Rund 2.000 Kilometer Radwege durchziehen

die Region Chiemsee-Alpenland.

Entlang der Ufer der zahlreichen Seen der

Region und der Flüsse Inn und Mangfall

gibt es zahlreiche abwechslungsreichen

Routen. Sie verlaufen größtenteils eben

und durchqueren idyllische Landschaften

und Dörfer. Ausgedehnte, tagesfüllende

Radtouren sind ebenso möglich wie kurze

Ausflüge. Die Streckenlängen und -verläufe

können jeder Kondition angepasst werden.

Typisch bayerische Gaststätten und Biergärten

laden zu Pausen ein. Am Wegesrand

warten Erlebnisse und Entdeckungen

auf Kinder und zahlreiche Spielplätze

am Wasser. Außerdem werden Radfahrer

in der Region von rund 20 zertifizierten

„Bett+Bike“-Betrieben sowie vielen weiteren

radfreundlichen Gastgebern begrüßt.

Die Streckenprofile aller Touren sowie weitere

hilfreiche Tipps zum Radfahren sind

unter www.chiemsee-alpenland.de/radfahren

erhältlich.

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Der Klassiker: 70 Flusskilometer

entlang des Inns

Der Inn durchquert die Region in Süd-Nord-

Richtung auf seinem Weg vom Schweizer

Ursprung Maloja durch Österreich in die

deutsche Dreiflüssestadt Passau, wo er

schließlich in die Donau mündet. Auf seiner

rund 70 Kilometer langen Strecke im

Chiemsee-Alpenland liegt u.a. Kiefersfelden,

das neben Radtouren zu ausgiebigen

Wanderungen im Almgebiet mit sagenhaften

Blick auf das Kaisergebirge einlädt.

In Nußdorf und Neubeuern können Gäste

der Geschichte der Innschifffahrt auf den

Grund gehen. In Rosenheim befasst sich

das Inn-Museum im historischen Bruckbaustadel

mit dem historischen Handelsweg

und im Norden der Region liegt die

sehenswerte Stadt Wasserburg, die zu 7/8

vom Inn umflossen ist. Zudem sind entlang

des Innradwegs im Chiemsee-Alpenland

Burgen und Schlösser wie auf einer Perlenkette

aufgereiht: allein südlich von

Rosenheim die Auerburg bei Oberaudorf,

Burg Kirnstein, Burg Falkenstein, Burg Katzenstein

und Schloss Neubeuern. Der Innradweg

ist durchgängig ausgeschildert und

bietet eine Ost- und West-Variante.

Von Baum zu Baum im

Chiemsee-Alpenland

Mit den insgesamt fünf Baum-zu-Baum-

Touren begeben sich Radler quer durch

die Region auf die Spuren geschichtsträchtiger

Bäume und ihrer Geschichten.

So passieren sie etwa die große Friedenslinde

in Bad Feilnbach, die Kapellenlinde

bei Tuntenhausen oder die Luitpoldeiche

bei der Aussichtskapelle am Samerberg.

Auf Schautafeln erfahren sie dabei Spannendes

über die Geschichte der Bäume.

Größtenteils abseits der frequentierten

Straßen und Wege führen die Rundwege

durch die beeindruckende Landschaft

des Chiemsee-Alpenlands und vorbei

an Aussichtspunkten oder idyllischen


CHIEMSEE

Badeplätzen. Entdecker-Tipp: Kleine Abstecher

wie eine kurze Wanderung auf

dem Bienenlehrpfad oder ein Besuch

des Bauernhausmuseums in Amerang

sorgen für noch mehr Abwechslung. Die

unterschiedlichen Varianten der Baum-zu-

Baum Touren sind kombinierbar, sodass

sie je nach Tagesform und individuellen

Interessen anpassbar sind.

130 Kilometer entlang der

„Rad 8“ durch die Region

Auf rund 130 Kilometern wird eine große

liegende Acht um den Start- und Zielpunkt

Großholzhausen gefahren und reicht bis

zur österreichischen Grenze. Raubling

stellt dabei den Schnittpunkt der beiden

Kreisbögen dar. Die Rad 8 ist ideal ausgelegt

für eine Zwei- oder Mehrtagestour, da

je nach Kondition auch nur eine der beiden

Schleifen bewältigt werden kann. Die anspruchsvolle

Tour verläuft von Großholzhausen

nach Neubeuern, Samerberg, Nußdorf

am Inn, Kiefersfelden, Oberaudorf,

Flintsbach am Inn, Brannenburg, Bad Feilnbach,

Bruckmühl, Maxlrain, Bad Aibling,

Kolbermoor und Westerndorf nach Nickelheim

und von dort wieder nach Großholzhausen

zurück. Auf der Strecke laden viele

Gasthäuser und Biergärten zur Einkehr und

Übernachtung ein. Ein Besuch des Sagenweges

am Hocheck und die Abfahrt mit

dem Flying Fox in das Tal sind bleibende

Erinnerungen. Lohnenswert ist auch ein

Ausflug zum größten Wasserrad Bayerns

an der Gießenbachklamm in Kiefersfelden

sowie eine Fahrt mit der Wendelsteinzahnradbahn

(keine Fahrradmitnahme) zur

höchstgelegenen Kirche Deutschlands,

dem Wendelsteinkircherl, hinauf. In Bad

Aibling lädt die Therme nach ausgiebigen

Radtouren zum Entspannen ein.

240 Kilometer auf den Spuren des

emeritierten Papst Benedikt XVI.

Der Benediktweg führt zu den biographischen

Stationen der Kindheit und Jugend

des emeritierten Papst Benedikt XVI. Dieser

Rundweg verläuft in seiner gesamten

Länge von 241 km von Altötting über den

Chiemsee zurück zum Ausgangsort. In

der Region Chiemsee-Alpenland führt der

Weg von Chieming nach Seebruck, Gstadt

und Breitbrunn am Chiemsee, Eggstätt,

Höslwang und Amerang nach Wasserburg

a.Inn. Die Tour ist überwiegend eben (eine

längere Steigung ist im Bereich Eggstätt

– Wasserburg zu bewältigen). Die Etappen

werden auf verkehrsarmen, vorwiegend

asphaltierten Straßen und Wegen

gefahren. Besondere Ausblicke auf das

„Bayerische Meer“ können ganzjährig

bei einer Überfahrt zur Frauen- oder Herreninsel

mit der Chiemsee-Schifffahrt ab

Gstadt und in den Sommermonaten auch

ab Chieming und Seebruck genossen werden.

Auch ein Abstecher zu dem idyllisch

auf einer Insel gelegenen Kloster Seeon ist

empfehlenswert.

Neben dem Innrad- und Benediktweg verlaufen

weitere Fernradwege durch die Region

Chiemsee-Alpenland: die Salzschleife

der neuen oberbayerischen WasserRadl-

Wege, der Bodensee-Königssee-Radweg,

der Mangfallradweg, der Mozart-Radweg,

die Via Julia, der Salinenradweg sowie die

Panoramawege Isar-Inn und Inn-Salzach.

Steil bergauf, rasant bergab

Alpines Gelände und einsame Waldwege

sind ein begehrtes Terrain für Mountainbiker.

Eine Vielzahl an Radwegen verschiedener

Schwierigkeitsgrade durchzieht

die oberbayerische Berglandschaft. Die

Einkehr auf einer der rund 60 bewirteten

Almen ist fester Bestandteil und beliebter

Treff der „Bergradler“. Mehr als 30 Mountainbike-Touren

sind im Tourenportal des

Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland

mit Höhenprofil, Karte und Beschreibung

hinterlegt (Informationen zum Tourenportal

siehe unten). Eine Herausforderung

für Biker bietet allen voran der speziell

angelegte BikePark am Samerberg, bei

dem Adrenalin, Sport und Natur in einem

erlebbar sind.

37


KULINARIK & WOHNEN

GASTHOF BIER ADAM

Mit höchstem Anspruch an Qualität und Frische entstehen die typischen

bayrischen Schmankerln und internationalen Spezialitäten,

genauso wie raffinierte Kombinationen und eigene Kreationen, hier

steckt die Liebe noch im Detail. In der reichhaltigen Speisekarte findet

sich für jeden Gaumen etwas und auf die Wünsche unserer Gäste

gehen wir gerne individuell ein. Die bayrischen Schmankerl sind

in unserem Hause von Einheimischen und Urlaubern sehr geschätzt.

Gasthof Bier Adam

Wolfgang Huber | Marktplatz 22

83471 Berchtesgaden

Tel. +49 86522390 | www.bier-adam.de

HAUS LUKASWINKL

Gepflegtes Landhaus in ruhiger und zentraler Lage in Schönau

am Königssee. Gemütliche Ferienwohnungen für jeweils 2 Personen

(28 m 2 – 78 m 2 ).

Guter Ausgangspunkt für unzählige Wanderungen. Herrlicher

Blick auf die umliegende Bergwelt. Bayerische Gasthäuser und

Biergärten in Geh-Entfernung.

Haus Lukaswinkl

Krennstrasse 8 | 83471 Schönau am Königssee

Tel. +49 8652 97 976 97

info@lukaswinkl.de | www.lukaswinkl.de

ERHOLUNG UND LEBENSFREUDE

HOTEL „DER HAMMERWIRT“, SIEGSDORF

Zwischen Siegsdorf und Inzell im Landkreis Traunstein befindet

sich das Hotel von Katharina und Michael Hörterer. Dort verbinden

sich Regionalität und Tradition mit modernen Genusselementen.

Unter dem Motto „einfach.nur.echt.” geht das Wirtepaar immer

mehr von der Vorstellung eines klassischen Landhotels weg hin

zu einem Platz, an dem jeder Gast mit seinen individuellen Vorlieben

Erholung und Genuss findet. Der Hammerwirt bietet alles,

was man für einen erholsamen Aufenthalt braucht: gemütliche

Zimmer, Frühstück und am Wochenende die „Zitas – Lounge &

Bar“ mit einer kleinen Deli- Speisekarte und einem lässigen Self-

Service-Konzept. Die Burger sowie bayerische und vegane Gerichte

– zubereitet aus regionalen Zutaten – bieten für jeden Gast ein

persönliches „feel good food“. Abgerundet mit einem gemütlichen

Shim-Drink oder einem Glas Wein wird der Sundowner am Badeteich

perfekt. Alles hier im Hammerwirt tut das Team aus Überzeugung:

von der Auswahl regionaler Produkte für die Gerichte

über die Ausstattung der Zimmer mit veganer Kosmetik bis hin zu

deren komplett chemiefreien Reinigung.

Hotel „Der Hammerwirt“

Schmiedstraße 1

83313 Siegsdorf/Hammer

Tel. +49 8662 6670

www.der-hammerwirt.de

38


KULINARIK & WOHNEN

ALMHOTEL GRÜNSTEINBLICK

Wir möchten die Kraft unserer einzigartigen Umgebung mit den

Annehmlichkeiten eines modernen Hotels im alpinen Stil zu vereinen.

Dabei geht es uns nicht um höher, weiter oder schneller.

Nein - vielmehr geht es uns um den Umgang mit Traditionen, um

das bewusste Erleben besonderer Momente.

Wir sind der Überzeugung, dass man das, was man macht, ganz

bewusst machen muss. Mit Gottes Hilfe. Und wir sind ebenfalls

der Überzeugung, dass wir einander bereichern sollten: Mit einem

kleinen Lächeln, das wir uns schenken. In Form eines guten Gesprächs,

oder einfach nur damit, dass wir Neues wagen. Wir haben

den Drang, den Grünsteinblick zu einem Ort zu machen, der mehr

ist als nur ein Hotel, der mehr ist als bloß ein Zimmer oder ein

Tisch in einem Restaurant. Wir glauben, dass der Grünsteinblick

ein Ort mit eigener Kraft und einer eigenen Aura ist.

Jeder Mensch hat einen Grund, weshalb er jeden Tag aufsteht:

Einen inneren Antrieb, seine Leidenschaft. Unser Grund, jeden Tag

aufzustehen ist, dass wir Menschen bereichern wollen um Ihnen

einen wunderbaren Aufenthalt bieten zu können.

Almhotel Grünsteinblick

Hochbahnstrasse 16 | 83471 Königssee

Tel. +49 8652 60 100 50

koenig@gruensteinblick.de

www.gruensteinblick.de

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Salzburger Freilichtmuseum

Salzburgs größtes Museum

Am Fuß des sagenhaften Untersbergs

liegt – mitten im Landschaftsschutzgebiet

– das 50

Hektar große Areal des Salzburger Freilichtmuseums.

Rund 100 ländliche Bauten wurden hier detailgetreu

wieder aufgebaut und eingerichtet

und bieten eine Zeitreise durch 6 Jahrhunderte

ländliche Geschichte Salzburgs.

Neben großen Bauerngehöften mit ihren

Nebengebäuden gibt es auch Almhütten,

Mühlen, außerdem eine Schmiede, ein E-

Werk, ein Mauthaus, ein Sägewerk, eine

Krämerei und eine Brauerei. Zahlreiche kleinere

Bauwerke wie Kapellen, Brechelbäder,

Wegkreuze, Bienenhütten, Kalkofen und

Jagdhütte säumen die Wege und Steige.

Eine wahre Augenweide sind die dreizehn

von den Museumsgärtnern bewirtschafteten

Bauerngärten, die mit Kräutern, Blumen

und Gemüse historischen Vorbildern

folgen.

Für die jungen Gäste gibt es einen

Schmetterling-Themenweg, ein Ziegengehege,

einen Erlebnisspielplatz, auch ein

Museumsquiz ist kostenlos an der Kasse

erhältlich. Zum Abkühlen an heißen Tagen

lädt die schöne Natur-Kneippanlage ein.

Eine besondere Attraktion für Alt und Jung

ist die zwei Kilometer lange historische

Schmalspurbahn, die ganztägig in Betrieb

ist. Die Fahrt mit der Museumsbahn eröffnet

den Besuchern zahlreiche interessante


AUSFLUGSZIEL

Blickwinkel auf das Museumsareal und seine

Bauten. An drei Haltestellen kann man

ein- und aussteigen.

Das gemütliche Museumsgasthaus mit

seinem großen Gastgarten befindet sich in

zentraler Lage und lädt direkt neben dem

Spielplatz zum Verweilen ein.

Zahlreiche Sonderausstellungen, über

Traktoren, den Salzburger Lungau, über

historische Zäune, Pflüge, Mäusefallen

oder das Dienstbotenwesen informieren

Interessierte näher.

Corona: Die geltenden Abstandsregeln

sind auch im Salzburger Freilichtmuseum

einzuhalten. Aber bei 50 Hektar ist das

kein Problem. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz

ist in den Häusern verpflichtend,

in Freigelände kann darauf verzichtet

werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.freilichtmuseum.com

Öffnungszeiten

Ende März bis Anfang November Dienstag

bis Sonntag 9.00–18.00 Uhr

Juli und August täglich 9.00–18.00 Uhr

Salzburger Freilichtmuseum

Hasenweg 1

A-5084 Großgmain bei Salzburg

Tel. +43 662 850011

salzburger@freilichtmuseum.com

www.freilichtmuseum.com

Gelebte bayrische

Gastfreundschaft seit

3 Generationen

Berg Spa Saunabereich mit

Bio Sanarium

und finnischer Almsauna

Hotel Hindenburglinde | Alpenstraße 66 | 83486 Ramsau | Tel: +49 (0)8657 550 | info@hindenburglinde.de

www.hindenburglinde.de

41


AUSFLUGSZIEL

Streetart

Anton Göstl und die Kunst im Urbanen

Dass des Graffitis und des

Asphaltbildes Ursprung das

Christentum ist, scheint weit

hergeholt. Ist es auch. Zur Streetart zählen

bildnerische Kunstwerke an der Unterführung,

der Hausfassade, dem Boden. Die

Kunstgattung stammt aus Italien. „Heiligenbilder

auf der Straße haben das arme

Volk an der Prozession teilhaben lassen“,

blickt Anton Göstl (60) - selbst Streetart-

Künstler aus Teisendorf – zurück in die

Renaissance. Die Klassengesellschaft von

damals habe der unteren Schicht den

Zutritt ins Gotteshaus verwehrt. „Die

42

Madonnari haben für das Kirchengemälde

auf der Straße eine Münze, ein Stück Brot

bekommen.“ Sie hätten von der Hand in den

Mund gelebt, erklärt Anton Göstl, der selbst

eine Zeit in Rom gelebt hat, um dort seiner

Leidenschaft nachzugehen. „Die Straßenkunst

gehört zu Rom, zu Italien.“ Anton

Göstl berichtet von Künstlern an hoch frequentierten

Plätzen und von Wettbewerben

der Streetart-Szene, zu denen er stets reist.

Der Concorso dei Madonnari ist ein solch

international angesehenes Event im Süden,

in der Lombardei in Grazie bei Mentua wird

ein weiteres ausgetragen „Die Wettbewerbe

um die Straßenkunst gibt es seit rund 150

Jahren“, so Anton Göstl. Meist trügen sie

Marienorte aus.

Die Teilnahme am namhaften Festival

erfordert eine Bewerbung mit Skizze.

Etwa 30 bis 150 professionelle Künstler

dürfen teilnehmen. Anton Göstl ist

stets dabei. Er ist in der Szene - auch in

Deutschland. Das wohl bekannteste deutsche

Streetart Festival in Blumberg findet

statt. – auch dort malt er mit (Anmerkung

der Redaktion: 2021 findet das Festival

pandemiebedingt nicht statt.)

Der gelernte Eisenbahner als Streetart-

Künstler lebt nicht wie die italienischen

Madonnari vom Brot in den Mund. Er lebt

von der Gage der Festivalteilnahme, vom

Auftrag. Die Skizzen dafür arbeitet er

im Atelier in Teisendorf aus. „Nebenbei

jobbe ich als Fassadenmaler“, sagt er. Für

die Kunst begeistert hat Anton Göstl ein

Kunststudium an der Ludwig-Maximilians-

Universität in München, für das er sich

eigentlich nur als Gaststudent eingeschrieben

habe, um den Vorteil als Student

zu nutzen. Und nach München sei

er, um dort auf der Schlagzeugschule an

seiner Karriere als Drummer zu feilen.


AUSFLUGSZIEL

„Ich habe mich einen großen Schlagzeuger

werden sehen.“ Er schmunzelt.

„Daraus ist nichts geworden.“

Neben Schlagzeugausbildung und Taxifahren

als Nebenjob habe er ein paar Vorlesungen

aus dem Kunststudium besucht,

„um nicht aufzufliegen“.

Der Inhalt habe den jungen Anton Göstl

gefesselt. Schnell habe er sein Talent

fürs Zeichnen erkannt, sich das zu Nutze

gemacht und den Job als Taxifahrer an

den Nagel gehangen. Ein Ofenbauer aus

München hat ihn eingestellt. „Ich habe

Kachelofen entworfen.“ Mit Erfolg! Anton

Göstl hat sich in der Branche einen Namen

gemacht. „Ich habe auch für Ofenbauer

in Augsburg gearbeitet.“ Er fügt

hinzu: „All das vor der Zeit des digitalen

Zeichenprogramms!“

Über den Ofenbau und ein paar Ecken ist

Anton Göstl zur Straßenkunst gekommen.

Doch warum ausgerechnet Straßenkunst?

Warum, ein Kunstwerk erschaffen, das

der Regen von der Straße wäscht? Anton

Göstl erklärt, das Kunstwerk am Boden

sei mitunter schlicht Fotomotiv. „Sobald

die Zeichnung mit der Kamera festgehalten

worden ist, kann der Regen kommen.“

Er schert sich nicht, dass das Jesusbild,

das er in Grazie gezeichnet hat, die Wespe

aus Blech, mit der er auf dem Streetart-

Festival in Passau brilliert hat, oder der

Salvador Dali, der auf dem Festival in

Waldkirch bei Freiburg entstanden ist,

der Regen weggewaschen hat. „Dafür gibt

es den Fotoapparat!“ Eigens für die Linse

bringt der Streetart-Künstler Bilder in

3-D zu Boden. „Auf dem Festival Nocera

bei Neapel einen gefallenen Engel!“ Das

bloße Auge sehe die 3-D-Zeichnung am

Boden nicht räumlich. Die Fotolinse

macht den 3-D-Effekt.

Anton Göstl lebt für das Kunstwerk auf

der Straße, das der Regen wegwäscht

und das die Fotolinse festhält. Das passt

zu zum Leben als Künstler in den Tag

hinein – für den Augenblick. Leibhaftige

Streetart-Kunst!

f

STRECKENSPERRE

FREILASSING - BERCHTESGADEN

13. SEPTEMBER - 21. NOVEMBER 2021

Im Zeitraum von 13. September bis einschließlich 21. November 2021

wird die gesamte Strecke der Berchtesgadener Land Bahn

(Freilassing –Berchtesgaden) aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG

komplett gesperrt. Hier die wichtigsten Infos im Überblick:

» Busse als Schienenersatzverkehr zwischen Freilassing -

Berchtesgaden

» In den Bussen ist KEINE Radmitnahme möglich.

» Der Busfahrplan weicht vom normalen Fahrplan ab (andere

und längere Fahrzeiten) – daher bitte genügend Reisepuffer

einplanen!

Infos zum aktuellen Fahrplan finden Sie auf der

Homepage der Berchtesgadener Land Bahn

unter www.blb.info

BLB Info-Hotline:

Deutschland: 0180/123 123 6 *

Österreich: 0800/660 660

E-Mail: office@blb.info

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AUSFLUGSZIEL

Das Salzburger Saalachtal

eine Region für die ganze Familie

Fotos: © Salzburger Saalachtal Tourismus

Dort, wo sanfte Hügel zu stolzen Gipfeln aufblicken,

sprudelnde Bäche über saftige Almenwiesen verspielt

ihren Weg ins Tal suchen und wildes Wasser auf echte,

verwurzelte Leute trifft – dort liegt das Salzburger Saalachtal.

Ein Kleinod alpiner Lebensfreude, inmitten intakter, ursprünglicher

Natur. Wo Menschen einen Ort finden, an dem sie aktiv abschalten,

den Alltag vergessen und die Akkus wieder aufladen.

Familien ausgelassene Abenteuer im Wasser und in der Höhe

erleben, Paare ungestörte Zweisamkeit vor atemberaubendem

Alpenpanorama genießen und Menschen im besten Alter die

Berge vom Sattel des E-Mountainbikes aus völlig neu entdecken.

Eine Region für die ganze Familie

Im Herzen des Pinzgaus und im Dreiländereck zwischen Salzburg,

Tirol und Deutschland gelegen, befindet sich das Salzburger

Saalachtal mit seinen Orten Lofer, Unken, St. Martin und

Weißbach. Malerisch, jeder für sich einzigartig und verbunden

durch die wild-rauschende Saalach, sind sie ideale Ausgangspunkte

für Outdoor-Abenteuer für alle Generationen. Denn der

eigentliche Hauptdarsteller hier, ist ohne Zweifel die Natur. Die

bewaldeten Hügel und die Gipfel der Loferer- und Leoganger

Steinberge belohnen mit frischer, reiner Luft und atemberaubender

Aussicht für die Mühen des Aufstiegs, an den Bächen und in

den Klammen wird die Urgewalt des Wassers mit allen Sinnen

erlebbar und dort, wo sich im Winter Skifahrer auf ihren Brettern

tummeln, wartet in der warmen Jahreszeit eine der schönsten Almenwelten

darauf, entdeckt und erforscht zu werden. Ein Abenteuerspielplatz

für die ganze Familie.

Mit dem E-Mountainbike in die Berge

Wer die Berg- und Talwelt der Region am liebsten auf zwei Rädern

für sich entdecken möchte, der findet im Salzburger Saalachtal

ebenfalls ideale Bedingungen vor. Neben zahlreichen

Möglichkeiten, sich mit dem Mountainbike auszutoben, wird

vor allem auf das Thema E-Mountainbiken im Einklang mit der

Natur, allergrößter Wert gelegt. Knapp 100 Verleih-E-Bikes, 24

Ladestationen verteilt über die ganze Region, Bike-freundliche

Unterkünfte, unkomplizierter Bike-Transport mit der Bergbahn

auf die Almenwelt Lofer, organisierte Bike-Touren und vor allem

480 Kilometer beschilderte Bike-Strecken, bilden die Rahmenbedingungen

dafür, dass hier jeder – vom Genuss-Radler bis hin

zum ambitionierten Sport-Biker – voll und ganz auf seine Kos-


ten kommt. Mit dem E-Mountainbike werden Orte in den Bergen

auch für Durchschnittssportler erlebbar, die sonst nur Spitzensportlern

vorbehalten waren.

Wildes Wasser

Wasser, wild und ursprünglich, ist im Salzburger Saalachtal in

den verschiedensten Formen und mit allen Sinnen erlebbar: In

der Saalach bezwingen Sportler in ihren Kajaks einige der anspruchsvollsten

Stromschnellen der Welt, während Familien etwas

weiter flussaufwärts eine aufregende Kanutour erleben, um

sich dann in der Vorderkaserklamm in die glasklaren Fluten zu

stürzen. Wanderern offenbart sich das Wasser als willkommene

Erfrischung aus einer der vielen natürlichen Quellen, Radfahrern

als Pfütze nach einem warmen Sommerregen und dem Menschen

im Allgemeinen als Quell jeglichen Lebens.

Erleben, Erkunden, Entdecken

Ob man nun auf der Suche nach dem einen, ganz speziellen

Gipfelsieg ist, die Berge lieber auf dem E-Bike erkunden, das

Wilde Wasser in all seinen Facetten für sich entdecken, oder

einfach nur Zeit und Abenteuer mit der Familie in einem der

natürlichsten Paradiese der Alpen erleben möchte. Das Salzburger

Saalachtal und all seine Menschen machen Urlaubstage

zu dem, was sie in Wahrheit sein sollen: Zu den schönsten

Tagen des Jahres.

Salzburger Saalachtal Tourismus

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AUSFLUGSZIEL

Jungbrunnen für Körper und Seele

Heiltherme Bad Vigaun

Die Heiltherme Bad Vigaun ist der perfekte Ort, um sich

und seiner Gesundheit mit einer kleinen Auszeit etwas

Gutes zu tun. Das Wasser der St. Barbara Quelle ist als

Heilquelle anerkannt. Es wirkt mit seiner Calcium-Chlorid-Sulfat-

Mineralmischung positiv auf Gelenke, Wirbelsäule, Muskulatur

und fördert eine tiefe, anhaltende Entspannung.

Gesundheit fördern

In der großzügigen Thermenlandschaft entfaltet sich die Kraft des

Wassers und trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Ein mit

Licht durchfluteter Badebereich, große Panoramafenster und edel

gestaltete Ruhezonen laden zum Rückzug aus dem Alltag ein.

Der Gast kann zwischen dem Römerbecken (36 Grad Celsius), dem

großen Innenbecken (32 Grad Celsius) oder dem Außenbecken

(28 Grad Celsius) wählen. Alle Becken werden mit unverdünntem

Thermalheilwasser gespeist und sind damit ideal für Prävention

und Gesundheitsförderung. Alles atmet Ruhe und Erholung.

Entspannung finden

In der Saunalandschaft gibt es ein vielfältiges Angebot für jeden

Geschmack: Ob Aromadampfbad, Soledampfbad, Sanarium, Finnische

Sauna oder Infrarotkabinen – Erholung und Ruhe sind in dem

großzügigen und modern gestalteten Saunabereich garantiert.

Einzigartig ist der Außenbereich mit Felsensauna, Kaltwasserbecken

und Saunagarten mit Blick auf die Tennengauer Bergwelt.

Auszeit genießen

Abgerundet wird das Angebot mit dem Café Therme sowie einem

modernen Beautycenter. Die Heiltherme Bad Vigaun ist ein idealer

Ort, um aufzutanken und in nur wenigen Stunden eine angenehme

und nachhaltige Frischzellenkur für Körper und Seele zu genießen.

Bitte informieren Sie sich vorab auf der Website

www.badvigaun.com oder telefonisch unter +43 6245 8999-0

ob die Heiltherme aufgrund der aktuellen Situation durch die

COVID-19-Pandemie geöffnet ist.

Heiltherme Bad Vigaun

Karl-Rödhammer-Weg 91 · A-5424 Bad Vigaun

Tel. +43 6245 8999646

heiltherme@badvigaun.com

www.badvigaun.com

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SALZBURGS SALZBURGS TOP TOP SEHENSWÜRDIGKEITEN

SCHLOSS & WASSERSPIELE

HELLBRUNN

DOMQUARTIER

SALZBURG

Das Schloss Hellbrunn mit seinen einzigartigen Wasserspielen ist

wie geschaffen für ein besonderes Erlebnis. Das Wasser spritzt aus allen

Düsen und Brunnen – doch keine Angst: man wird vielleicht etwas

nass dabei, jedoch sicher nicht durchnässt.

T +43 662 8203720 • info@hellbrunn.at

www.hellbrunn.at

Dom und Residenz bilden das historische Zentrum der Stadt Salzburg.

200 Jahre lang waren jedoch die Durchgänge zwischen dem fürsterzbischöflichen

Palast, den Domoratorien sowie der Kunstkammer

und den Gemäldegalerien verschlossen oder vermauert.

T +43 662 80422109 • office@domquartier.at

www.domquartier.at

HAUS DER NATUR

SALZBURG

FESTUNG

HOHENSALZBURG

Ein Besuch im Haus der Natur ist so vielfältig wie das Leben selbst.

Von der Unterwasserwelt im Aquarium zu außerirdischen Erlebnissen

in der Weltraumhalle – von riesigen Sauriern aus längst vergangenen

Tagen zu einer Reise in den menschlichen Körper – unendlich

scheinen hier die Möglichkeiten, über die Natur zu staunen.

T +43 662 8426530 • office@hausdernatur.at

www.hausdernatur.at

Hoch über den Dächern der Stadt thront erhaben die mittelalterliche

Burganlage und neuzeitliche Festung mit 900 Jahren Baugeschichte.

Eindrucksvoll und unvergesslich der Blick über die fürsterzbischöfliche

Stadt und das Bergland!

T +43 662 842430 • office@festung-salzburg.at

www.salzburg-burgen.at

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AUSFLUGSZIELE

SALZBURGER

FREILICHTMUSEUM

ERLEBNISBURG

HOHENWERFEN

Auf einer Zeitreise durch sechs Jahrhunderte entdecken Sie die Vergangenheit

in über 100 Originalbauten aus Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe.

Mit der Museumsbahn unternehmen Sie eine gemütliche Reise durch

weite Teile des 50 ha großen Museumsareals.

T +43 662 850011 • salzburger@freilichtmuseum.com

www.freilichtmuseum.com

Die ehemalige erzbischöfliche Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert

lädt ein, auf Zeitreise zu gehen. Ein unvergessliches Highlight sind die

Flugvorführungen des historischen Landesfalkenhofes, die Burgführungen,

das Falknereimuseum sowie die Waffenausstellung.

T +43 6468 7603 • office@burg-hohenwerfen.at

www.salzburg-burgen.at

EISRIESENWELT

WERFEN

WASSERWELTEN

KRIMML

Erleben Sie die Berge einmal anders. Entdecken Sie die Wunder

der größten Eishöhle der Welt.

Sie sehen Eispaläste von kristallklarer Schönheit, die Sie auch an

heißen Sommertagen in eine winterliche Eiswelt entführen.

T +43 662 84269014 • info@eisriesenwelt.at

www.eisriesenwelt.at

Faszination pur: Hier wird Wasser zum einzigartigen Anziehungspunkt.

Egal ob Naturschauspiel, Wasserfallzentrum, Aquaszenarium

oder Aquapark – dieses Erlebniskonzept begeistert Jung und Alt und

garantiert einen begeisternden Blick auf die Kraft des Wassers.

T +43 662 8736730 • info@wasserwelten-krimml.at

www.wasserwelten-krimml.at

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SALZBURGS SALZBURGS TOP TOP SEHENSWÜRDIGKEITEN

KAPRUN

HOCHGEBIRGSSTAUSEEN

GROSSGLOCKNER

HOCHALPENSTRASSE

Erlebnispfad mit Spielestationen, Lärchwand Schrägaufzug – Europas

größter offener Schrägaufzug, Staumauerführungen, Erlebniswelt

Strom, Klettersteigarena Höhenburg, kulinarische Schmankerl im

Bergrestaurant und auf der Fürthermoaralm.

T +43 5031323201 • tourismus@verbund.com

www.verbund.com

Die Großglockner Hochalpenstraße am Fuße des höchsten Berges

Österreichs ist die schönste Panoramastraße Europas. Auf 48 Kilometern

führt sie mitten in das Herz des Nationalparks bis auf 2.571 Meter

Seehöhe und endet am längsten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze.

T +43 662 8736730 • info@grossglockner.at

www.grossglockner.at

WER SALZBURG

KENNENLERNEN

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DIE TOP SEHENS-

WÜRDIGKEITEN

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BURGERLEBNIS

MAUTERNDORF

Auf der Burg Mauterndorf, der ehemaligen Mautstation und zeitweiligen

Sommerresidenz der Salzburger Fürsterzbischöfe, wird das Mittelalter

lebendig. Lernen Sie den Hausherren Erzbischof Leonhard von

Keutschach und sein Gefolge „persönlich“ kennen und erleben Sie

gemeinsam einen unvergesslichen Tag!

T +43 6472 7426 • office@burg-mauterndorf.at

www.salzburg-burgen.at

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AUSFLUGSZIEL

© defrancesco

Geh auf Urzeitreise

im interaktiven Freizeitpark Triassic Park auf der Steinplatte in Waidring

Könnte man doch zurückreisen

in eine Zeit vor unserer Zeit.

In eine Zeit, in der man nicht

ständig von Corona hört, sondern nur Natur,

Berge und das Gebrüll von so manchem

Urzeitwesen. Geht nicht?

Geht doch! Im Triassic Park auf der Steinplatte

Waidring! Dort erwartet Groß und

Klein sauriermäßiger Spaß auf 1.700 m

Höhe – Dinos, Korallen, Ammoniten und

das Urmeer direkt im 3-Ländereck Tirol-

Salzburg-Bayern. Bereit für eine spannende

Abenteuerreise in die Vergangenheit?

Die Steinplatte in Waidring gibt es schon

seit über 200 Millionen Jahren. Drum lässt

sie sich auch nicht von der Corona-Krise

aus der Ruhe bringen und ist 2021 wie

gewohnt für ihre großen und kleinen Gäste

da. Als beliebtes Ski- und Wandergebiet

zwischen Salzburg, Tirol und Bayern lockt

die Steinplatte mit sportlichen Höhepunkten

für Naturgenießer. Kaum zu glauben,

dass sich dort vor Jahrmillionen das

Urmeer Tethys befand und prähistorische

Riesenreptilien ihren Spaß hatten. Wer

in diese vergangenen Zeiten eintauchen

möchte, ist im Triassic Park goldrichtig.

Der interaktive Erlebnispark macht

Geschichte lebendig wie nie. Einfach in

die Zeitkapsel, äh Unterwasser-Gondel

einsteigen und ... im alpinen Vorvorvorvorvorvorgestern

aussteigen: Spaß seit

200 Millionen Jahren!

Freiluft-Vergnügen & urcooler Trail

Wie kam die Trias zu ihrem Namen?

Was ist eigentlich Karst? Und wie sehen

versteinerte Korallen aus der Nähe aus?

Natürlich könnte man die Antworten

einfach googeln, doch viel spannender ist

der „Triassic Trail“ mit seinen Stationen

und Aussichtspunkten, all den kniffligen

Rätseln und dem riesigen Urzeit-Riff. Ein

saurier-starker, lehrreicher Rundwanderweg

für die ganze Familie (ca. 4 km, 210

Höhenmeter). Aber das ist noch nicht

alles: Im „Minimeer“ wartet die 30 m lange

Dino-Röhrenrutsche darauf, entdeckt


TIROL

zu werden. Und am „Triassic Beach“ –

dem höchstgelegenen Sandstrand der

Alpen – liegt so mancher Schatz verbuddelt.

Zusätzlichen Spaß bringt der Niederseilgarten

mit seinem Hindernisparcours,

und auch die 70 m hohe, korallenförmige

Aussichtsplattform sorgt für Gänsehaut.

Sonnige Aussichten

– bei jedem Wetter

Was tun bei Regen? Ganz einfach:

Hinein ins „Triassic Center“ und das ABC

der Erdgeschichte aufsaugen. Modernste

Multimediatechnik und lebensgroße

Saurier verwandeln komplexe Fakten in

leicht verdauliche Wissenshappen – und

das bei jeder Witterung. Als neueste Attraktion

entführt eine Tropfsteinhöhle in

die Tiefen der Urzeit. Übrigens: All das

können waschechte Saurier-Fans auch

bei einer richtigen Dino-Geburtstagsparty

erleben! Alle Infos auf www.triassicpark.at

Zurück in die Neuzeit

Doch nicht nur Urzeit-Jägern bietet

die Steinplatte Waidring Spaß seit 200

Millionen Jahren, sondern auch alpinen

Erlebnis-Sammlern, wie Bergfexen, Mountainbikern,

Hüttengenießern und natürlich

auch Klettersteigfans und Alpinkletterern.

Mit seinen abwechslungsreichen Wanderwegen,

Kletterrouten, Biketrails und

dem allgegenwärtigen Traumpanorama

garantiert das Bergmassiv auf 1.869 m

ausgezeichnetes neuzeitliches Vergnügen.

Na dann: Nichts wie rauf auf die Steinplatte

und mach die Urzeit zu deiner Zeit.

Bergbahn Steinplatte

Alpegg 10

A-6384 Waidring

Tel.: +43 5353 5330-0

office@steinplatte.co.at

www.steinplatte.tirol

www.triassicpark.at

Öffnungszeiten:

29. Mai bis 10. Oktober 2021 täglich

durchgehend von 9:00 bis 16:45 Uhr

Rollstuhl- und kinderwagentauglich

Der Eintritt in den Park ist frei!

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HERB-HOPFIG-MALZIGE

INDIVIDUALITÄT

LUST AUF BIER SELBST GEMACHT?

Malz, Wasser, Hopfen, Hefe und kein Gebräu schmeckt wie

das andere. Trotz Reinheitsgebotes hat jedes Bier seinen

Geschmack. Zutaten: Malz • Wasser • Hopfen • Hefe


Frische Gerste wird eingeweicht, zum Keimen gebracht. Die

Stärke im Korn spaltet sich, keimt. Die anschließende Trocknung

bei unterschiedlicher Temperatur unterbricht den Keimprozess.

Die Temperatur entscheidet über die Malzfarbe. Die Mischung

der Malzfarben bestimmt die Farbe des Bieres und die Stammwürze.

Das fertige Malz wird geschrotet zwischen zwei rotierenden Walzen

aufgebrochen.

Das nun geschrotete Malz wird in einem Bottich mit Wasser gemischt,

die entstandene Maische langsam auf knapp unter 80

Grad Celsius erhitzt. Stärke löst sich. Zucker setzt sich frei und

Eiweiß und Gerbstoff. Malzextrakt entsteht.

Die Maische wird gefiltert. Es trennt sich die sogenannte Würze

(Lösung) vom Treber.

In einer Sudpfanne kocht die Würze, Hopfen kommt hinzu, kocht

mit. Die Sorte und Menge des Hopfens und wann der Hopfen in

den Sud kommt, entscheidet über den Geschmack des Bieres.

Hopfen gibt dem Sud Aroma und Bittere ab. Eine frühe Hopfenzugabe

löst vom Hopfen vorwiegend Bittere. Die lange Kochzeit

lässt das Aroma verflüchtigen. Eine späte Hopfengabe sorgt für

viel Aroma, wenig Bittere im Sud. Mit der Hopfengabe lässt sich

spielen: frühe oder späte Gabe, Teilgabe. Die Kochphase konzentriert

die Würze. Die Folge: mehr Stammwürze und Würzbruch

aus Gerbstoff, Eiweiß- und Hopfenbestand.

Eiweißflocken, die beim Würzekochen entstanden sind, wurden

rotierend entfernt.

Mit der Zugabe von Brauhefe gärt das Gebräu. Die Hefe wandelt

den Malzzucker in Alkohol und Kohlenstoffdioxid um.

Das Jungbier gärt nach und reift im Lagertank bei ein bis zwei

Grad Celsius zwischen drei Wochen und drei Monaten. Letzte

Resthefe sinkt ab. Das Bier klärt sich, erhält die charakteristische

Bierfarbe. Das gelingt auch in der Flasche. Dazu bleibt das

Jungbier nach der Hauptgärung im Tank, bis der Zucker in Alkohol

und Kohlenstoffdioxid umgewandelt ist. Dem eigentlich fertig

vergorenen Jungbier wird noch einmal frischer Malzzucker zugeführt

für eine zweite Gärung. Frische Würze kommt zum Einsatz,

die zuvor beim Würzekochen abgezweigt worden ist und im Kühlschrank

gelagert worden ist. Fünf Prozent Würze im Gemisch

ergeben in der Flasche die richtige Menge an Kohlenstoffdioxid.

In der Flasche reift das Bier weitere vier bis sechs Wochen nach.

Zum Laufener Zwickl – ein naturtrübes Kellerbier – serviert die

Laufener Braukuchl Räucherforelle aus regionaler Fischzucht auf

Malzbrot. Zur Laufener Schwoaz – ein malzbetontes Dunkelbier –

gibt es Rehleberpastete aus eigener Jagd und gereiften Bergkäse,

dazu Malzbrot.

Unser Biergarten ist ab sofort wieder geöffnet!

www.braukuchl.de

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FREIZEIT & SPORT

Stoißer Alm

Sonnenalm

© Berchtesgadener Land Tourismus GmbH © kampenwand.de

Ein Ausgangspunkt auf die Stoißer Alm ist der Parkplatz Feilenreit

in Siegsdorf, von dem aus der Weg über den kleinen und großen

Kachelstein auf die Alm führt. Von Inzell geht es von Adlgas

vorbei an der Bäckeralm oder über die Inzeller Höhe weiter auf

die Stoißer Alm. Von Neukrichen-Wildberg (Parkplatz Lochmühle)

aus führt eine Forststraße, später ein Wanderweg, auf die Alm.

Von Teisendorf aus geht es von Seiberstadt aus über Hochöd

oder von Niederreit aus über die Achterhütte und Schneid auf

die Alm. Das sind die kürzesten Wege. Von Anger Stoißberg aus

geht es ab Neuhaus ebenfalls über Schneid auf die Stoißer Alm.

Von Anger Wolfertsau führt eine Forststraße vom Parkplatz Achner

auf die Alm. Welcher Weg auf die Alm führt, schon auf der

Strecke gibt es herrliche Aussichtspunkte auf die Salzburger und

Berchtesgadener Bergwelt.

Vom Gipfel des Teisenberges aus ist Weitblick garantiert. Wenige

Meter vom Gipfelkreuz entfernt gibt es eine Einkehrmöglichkeit.

Sennerinnen servieren Brotzeiten, und klassische

Hüttenküche – besonders beliebt sind die riesigen Portionen

Kaiserschmarrn. Der Abstieg nach Anger Neuhaus bietet sich

an für einen Rundweg über die Forststraße in Richtung Kohlhäußl.

Auf die Alm treten viele Mountainbiker.

Vom Parkplatz Kampenwandseilbahn in Aschau am Chiemsee

geht es in Richtung Nordosten auf eine Straße. Ein Schild weist

den Weg auf die Kampenwand über Schlechtenberg. Zunächst

führt eine asphaltierte Straße den Berg hinauf. Die Straße mündet

in einen Schotterweg. An der ersten Weggabelung geht es

nach rechts, an der nächsten Gabelung nach links. Auf dem

Reitweg lässt es sich am Wasserfall rasten. An der nächsten

Gabelung zweigt der Weg nach links ab, dann nach rechts.

Es geht weiter bergauf. Der Weg führt in Richtung Liftstüberl,

zweigt jedoch kurz davor ab. Es geht nach rechts. Schilder

deuten den Weg hinauf zur Kampenwand über Schlechtenberg.

Der Reitweg setzt sich fort. An der nächsten Gabelung geht es

rechts weg zur Schlechtenbergalm, dann rechts zur Bergstation

Möslarnalm. Es geht weiter hinauf zur Sonnenalm. Die Aussicht

auf die Zentralalpen mit dem Watzmann im Osten und dem

Großglockner und Großvenediger im Süden ist herrlich schön.

Auf der windgeschützten Panoramaterrasse oder im Gastraum

der Wirtschaft Sonnenalm gibt es Bergschmankerl, Brotzeiten,

wechselnde Tagesgerichte.

Beliebt ist der Berg-Brunch. Der Abstieg gleicht dem Aufstieg,

Es treffen sich Wanderer, Kletterer, Mountainbiker und

Fallschirmspringer und Gleitschirmspringer.

HÖHENMETER: 580 m

DISTANZ: 10,6 km

DAUER: ca. 3 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

HÖHENMETER: 850 m

DISTANZ: 1,5 km

DAUER: ca. 1,5 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

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WANDERUNGEN

Grünstein

Geigelstein Gipfel

© ARochau Chiemgau Tourismus e.V.

Vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee aus geht

es bergauf durch den Wald entlang der felsigen Flanke am Fuße

des Watzmann. Der Weg ist gut gebahnt. Exponierte Stellen –

falls – vorhanden – sind gut gesichert. Das Gipfelplateau ist

gegebenenfalls auch ohne Wanderkarte zu erreichen.

Der Aufstieg von Hammerstiel aus ist ausgeschildert als Herz-

Kreislauf Testwanderung. Alle 100 Höhenmeter informiert ein

Schild über die zurückgelegte und die noch zu bewältigende

Strecke. Der Steig von der Kunsteis Bob- und Rodelbahn am

Königssee führt ebenso auf den Grünstein.

Die Aussicht ist herrlich: im Süden das Watzmannkar mit seinen

Kindern in voller Pracht, unterhalb schimmert der Königssee.

Die Grünsteinhütte bietet wenige Meter unter dem Gipfel

Gelegenheit zur Einkehr. Es gibt Hüttenschmankerl wie Kaiserschmarrn

oder Kaspressknödl. Der Abstieg gleicht dem Anstieg.

Die aussichtsreiche Bergtour beginnt am Parkplatz Geigelstein in

Ettenhausen, dort führt der Weg Nr. 8 zur Wuhrstein-Alm. Über

eine Forststraße durch das schöne Almgebiet der Wuhrsteinalmen

ist in großen Serpentinen die Wirtsalm zu erreichen. Hier

endet die große Forststraße und ein kleiner Steig führt zum Teil

durch latschenbewachsenes Gebiet zum Gipfel des Geigelsteins,

dem zweithöchsten Berg im Chiemgau. Nach Norden verläuft der

Abstieg in Richtung Geigelsteinsattel und schließlich über ein

Almplateau zur 1.700 m hochgelegenen Roßalm. Sie ist eine der

höchst gelegenen Almen Deutschlands. Hier gibt es eine Stärkung.

Die Almist während der Weidezeit beweirtschaftet.

Vom Geigelsteinsattel ist der Abstieg über die Karlalm zur Priener

Hütte möglich. Von der Rossalm geht der Weg Nr. 8 am

Schneegraben vorbei zur Haidenholz-Alm. Hier kann zwischen

zwei Wegarten gewählt werden, entweder weiter der Forststraße

folgend hinunter zum Ausgangspunkt oder über einen Steig

(Weg Nr. 81), der ca. 500 m unterhalb der Haidenholz-Alm links

abzweigt. Auch bei dieser Variantegibt es zwei Möglichkeiten ins

Tal zu kommen, denn der Weg Nr. 81 verzweigt sich an der Stempelstelle

Blasialm. Der Weg rechts führt wieder in den Weg Nr.

8 und zurück zum Parkplatz Geigelstein. In Richtung Schleching

führt die Tour zum Tal oberhalb von Schleching und erreicht über

den Weg Nr. 28 wieder den Ausgangspunkt.

HÖHENMETER: 556 m

DISTANZ: 2,5 km

DAUER: ca. 1,5 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

HÖHENMETER: 1.803 m

DISTANZ: 14,4 km

DAUER: ca. 7 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

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FREIZEIT & SPORT

Hochstaufen

Schützensteig

© XtravaganT © ARochau

Vom Parkplatz bei der Padinger Alm geht es bei der Zufahrtsstraße

links auf einen Forstweg. Diesem folgt man, bis schließlich vorbei

an der Abzweigung Hochstaufen über Bartlmahd links ein Steig abzweigt.

Ab da geht es immer steiler werdend über einen schön angelegten

Steig den Wald hinauf. Bei der Abzweigung Mairalm folgt man

links dem Weg dem Grat entgegen. Diesem entlang führt der gut

markierte Weg zu einer kurzen Leiter mit Brücke.

Weiter geht es in die Südflanke des Hochstaufen, abwechselnd über

leichte Kletter- und ausgesetzte Gehpassagen, bis schließlich das

Reichenhaller Haus erreicht ist. Vorbei an der in den Fels gebauten

Kapelle, steht man kurz darauf am Gipfel des Hochstaufen. Der Abstieg

führt zurück zur Hütte und dann rechterhand auf dem Normalweg

(Padinger Alm über Bartlmahd) folgend.

Bei 1.580 m trifft man auf die Abzweigung Mittelstaufen, wo die

Tour links weiter talwärts führt. Über Serpentinen geht es zügig in

den Wald hinunter bis zur Abzweigung Zwieselalm. Weiter durch den

Wald führt die Route über den wunderbaren Steig zurück, bis man

auf die Forststraße vom Aufsteig trifft.

Der Schützensteig ist ein leichter Klettersteig am Kleinen Jenner im

Berchtesgadener Land. Die beliebte Klettersteigrunde im Berchtesgadener

Land wurde 2015 eröffnet eignet sich hervorragend für Freizeitsportler

und Familien mit Kindern.

Der Steig ist etwa 330 m lang und durchgehend mit Seil und Bügeln

gesichert. Ein besonderes Highlight ist die Hängebrücke „Flying

Fox“, die zum Einstieg führt. Die Tour beginnt an der Bergstation der

Jenner-Bergbahn. Von hier folgt man dem Weg 813 über den Grat

hinunter zum Kleinen Jenner. Nach etwa 20 min. ist der Gleitschirm-

Flugplatz erreicht, ab da führt der Weg links zum Gipfel des Kleinen

Jenner. An der nächsten Gabelung geht es recht durch leicht bewaldetes

Gebiet zum Einstieg hinunter. Zunächst geht es einige Meter

bergab zum "Flying Fox", einer wackeligen Seilbrücke. An deren

Ende befindet sich der Notausstieg des Klettersteiges. Weiter geht

es über ein gut gesichertes Band zu einem kleinen Plateau, von dem

eine wunderschöne Aussicht genossen werden kann. Dann führt der

Weg ein kleines Stück leicht bergab und dann steil bergauf, bis der

Gipfel des Kleinen Jenners auf 1.694 m erreicht ist. Dort ist auch das

Ende des Klettersteigs erreicht. Von nun an folgt man einem Pfad

über die Bergflanke zurück zum bekannten Zustiegsweg. Von hier

geht es entweder wieder hinauf zur Bergbahn, jedoch kann die Tour

auch durch eine längere Wanderung abrundet werden.

HÖHENMETER: 1.771 m

DISTANZ: 9,1 km

DAUER: ca. 6 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

HÖHENMETER: 1.780 m

DISTANZ: 1,5 km

DAUER: ca. 1,5 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

58


WANDERUNGEN

falsche

agentur?

passiert

ihnen kein

fünftes mal.

DIE WERBEAGENTUR IN BERCHTESGADEN

alpgold.de

59


Fette Vielfalt Vollwert

Lust auf Öl von daheim?

Es läuft wie geschmiert – ohne Butter − Mit der Vielfalt des

Öles! Heimische Mühlen pressen Speiseöl aus Saat, Kern,

Nuss – angebaut auf dem Feld in der Region.

Das Öl ist kaltgepresst – teils in Bio-, teils in Demeter-Qualität. Es

bleibt das natürliche Aroma, jeder Nährstoff erhalten.

Das schmeckt: mild oder kräftig, fein-buttrig oder bitter, nussig

oder fruchtig, süßlich oder säuerlich, würzig oder gar grasig – und

nie neutral.

Von daheim gibt es eine fette Vielfalt an

gesund-vollwertigen Genuss.

So stellt die Chiemgauer Ölmühle Bio-Leinöl, Bio-Leindotteröl, Bio-

Hanföl und Bio-Senföl her – Demeter-zertifiziert.

Die Chiemgauer Ölmühle verarbeitet ausschließlich Saat aus bayerischer

Demeter-Landwirtschaft. Das Öl wird kalt gepresst und

ohne jegliche Nachbehandlung abgefüllt. Es ist damit völlig naturbelassen.

Leinöl presst die Chiemgauer Ölmühle stets ganz frisch – mehrmals

in der Woche. Leindotteröl, Hanföl und Senföl werden nach Bedarf

gepresst. Das Demeter-Kürbiskernöl beziehet die Chiemgauer Ölmühle

aus der Steiermark.

Die Ölmühle Garting stellt neben Leinöl, Leindotteröl, Hanföl und

Senföl, Kürbiskernöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Färberdistelöl, Mariendistelöl,

Drachenkopföl, Schwarzkümmelöl, Sojaöl, Sesamöl her.

Sie stellt eine Mischung aus Raps-Senföl her, eine Mischung aus

Lein-, Hanf- und Schwarzkümmelöl. Ins Rapsöl werden auch Kräuter

gemischt. Sie stellt Walnuss-, Haselnuss- und Kokosöl her, presst ,

Mohnöl, Traubenkernöl und sogar Kirschkernöl.

60


KULINARIK

So tritt Öl aus der Saat

Eine handelsübliche Ölpresse funktioniert nach dem Prinzip eines

Fleischwolfs: Die Ölsaat gelangt über einen Trichter in die Ölpresse.

Dort wird sie einer Förderschnecke zugeführt. Sie presst unter großem

Druck die Saat durch einen sehr dünnen Spalt, wodurch das Öl

aus der Saat austritt

Leinöl, Leindotteröl, Hanföl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Färberdistelöl,

Haselnussöl und künftig Sojaöl gibt es auch Bio-zertifiziert.

Die Ölmühle Garting baut auf dem eigenen Feld Lein, Leindotter,

Hanf, Raps, Drachenkopf und Schwarzkümmel an.

Die restliche Rohware wird zugekauft – zum Großteil aus der Region,

aus Deutschland. Lediglich die Rohware für Sesam- und Kokosnussöl

stammt aus dem Ausland. Toni Lamprecht und seine Frau

Irmi experimentieren mit Aussaat und Geschmack.

Öl als gesund-vollwertiges Lebensmittel macht Lust auf das kulinarische

Experiment.

Es lohnt sich, sich auszuprobieren: die Suppe mit einem Tropfen

Kirschkernöl süßlich nach Marzipan schmecken zu lassen oder die

Kugel Eis mit kernigem Kürbiskernöl zu garnieren.

Öl passt zu herzhaft und süß.

Öl eignet sich bedingt zum Kochen und Backen ((erhitzbares Öl) als

Ersatz von tierischem Fett zum Verfeinern von warmen und kalten

Speisen, für Rohkost.

Klassiker

Leinöl-Quark

Zutaten

Kräuter, 250 Gramm Quark, 1oo Gramm Joghurt,

Leinöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Kräuter fein schneiden. Quark und Joghurt mischen und die

Kräuter unterheben. Die Mischung mit Salz und Pfeffer

abschmecken und Öl unterrühren. Leinöl-Quark passt zur Kartoffel!

Ölherstellung

Samen, Kern, Nuss kommt in einen Trichter, der die

Rohware in den Pressbereich führt, wo sich eine Schnecke dreht.

Mit jeder Umdrehung entsteht Druck aus bis Samen, Kern,

Nuss schließlich Öl spritzt.

Gfrei di auf wos Gscheids!

Chiemgauer Ölmühle - wir produzieren

regional, naturbelassen und in

bester Demeter-Qualität aus

bayerischer Landwirtschaft.

Regionaler Biogenuss

aus der Ökomodellregion

vor die Haustür geliefert!

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61


HEY –

COOL DOWN!

Sonnenschein, 30 Grad Außentemperatur, alles pickt und bappt. Überhitzt ist die

Temperatur, die Stimmung auch. Cool down! Ein paar Tipps helfen an einem

pickig-pappigen Sommertag einen kühlen Kopf zu bewahren.

SONNE AUSSPERREN

Am besten die Fenster über Nacht offenlassen und schließen, sobald die Sonne

scheint. Die Räume am besten abdunkeln.

AUFWACHEN

Wer nur mit einer Dosis Coffein in Gang kommt, gieße sich grünen Tee auf

und genieße ihn lauwarm. Wer auf die Tasse Kaffee am Morgen nicht verzichten

mag und wem eine lauwarme braune Brühe nicht schmeckt, der

bereite sich am Abend einen Cold Brew Coffee. Das Trendgebräu für

den Sommer ist nichts anderes als kalt aufgebrühter Kaffee.

Zitronen-Limetten-

Minz-Limonade

Zutaten: 3 Zitronen · 1 Limette · etwas Agavendicksaft · 1,25 Liter Mineralwasser

etwa 10 Minzblätter

Zubereitung: Zitronen und Limette halbieren, auspressen. Den Saft mit dem Agavendicksaft

süßen und mit Wasser aufgießen. Die Minzblätter waschen und zur Limo geben und etwa zwei

Stunden lang in der Limo ziehen lassen.

Mit Mineralwasser mit Kohlensäure wird die Limo schön spritzig.

Cold Brew Coffee

Zutaten: 50 Gramm Kaffeebohnen

500 Milliliter kaltes Wasser

Zubereitung: die Kaffeebohnen grob mahlen, in das Wasser einrühren

und das Kaffee-Wasser-Gemisch mindestens zwölf Stunden

lang im Kühlschrank ziehen lassen. Den kalt extrahierten Kaffee

filtern und den Cold Brew Coffee genießen.

Der Kaffee schmeckt mit einem Schuss Milch oder Pflanzendrink

noch besser.

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AUFWACHEN

Wer nur mit einer Dosis Coffein in Gang kommt, gieße sich grünen

Tee auf und genieße ihn lauwarm. Wer auf die Tasse Kaffee

am Morgen nicht verzichten mag und wem eine lauwarme braune

Brühe nicht schmeckt, der bereite sich am Abend zuvor einen Cold

Brew Coffee. Das Trendgebräu für den Sommer ist nichts anderes

als kalt aufgebrühter Kaffee.

FRISCH MACHEN

Von der kalten Dusche an heißen Tagen raten Experten ab. Besser

lauwarm duschen und den Kreislauf mit anschließenden Wechselduschen

in Schwung bringen. Wer die Haare wäscht, mische ein

paar Tropfen Teebaumöl ins Shampoo. Das Teebaumöl verhindert,

dass die Kopfhaut Schweiß produziert.

FAHRT AUFNEHMEN

An einem heißen Sommertag das Auto besser in der Garage stehen

lassen und auf dem Fahrrad den Fahrtwind genießen.

TRINKEN

Experten raten pro Tag 30 bis 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm

Körpergewicht zu trinken. Wer schwitzt braucht mehr Flüssigkeit.

Es empfiehlt sich, schon am Vormittag einen Liter zu trinken. Ein

lauwarmer Pfefferminztee kühlt den Körper ab. Wem nach einer

kalten Cola ist, der greift besser zu selbst gemachter Limonade

und genießt sie ohne Eiswürfel.

LEICHT STÄRKEN

Ein üppiges Mittagessen bekommt an heißen Tagen nicht gut. Besser

bekommen leichte Suppen wie das spanische Nationalgericht

Gazpacho.

SIESTA HALTEN

Zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag empfiehlt es sich, die

Beine hochzulegen. Wer es sich erlauben kann, gönnt sich im

Schatten ein Nickerchen.

REFRESHEN

Wer sich zwischendurch erfrischen will, lässt kaltes Wasser über

die Unterarme laufen. Das unterstützt das Herz-Kreislaufsystem.

Auch kühlende Bodysprays erfrischen.

SÜSSHUNGER

STILLEN

Sommerfrüchte stillen den Heißhunger auf Süßes und versorgen

den Körper zudem mit Flüssigkeit und Mineralien. Wem nach einer

Kugel Eis ist, der löffle bessr Sorbet oder eine Nicecream. Die Variante

mit Kakao stillt sogar die Lust auf Schokoladeneis.

KNEIPEN

Kneipen tut besonders gut, wenn sich Wasser in den Beinen eingelagert

hat. Kneipen ist nichts anderes als Wassertreten. Pfarrer

Sebastian Kneipp empfiehlt in seinen Schriften, im Storchengang

auf der Stelle zu treten. Zuerst stehen beide Beine im Wasser, dann

das linke oder rechte Bein ganz aus dem Wasser heben, dabei die

Fußspitze nach unten strecken, das Bein wieder abstellen. Dann

ist das andere Bein an der Reihe. Sobald ein starker Kältereiz eintritt,

die Füße aus dem Wasser nehmen, das Wasser abstreifen

und eine Weile auf und ab gehen.

Nicecream

Zutaten: 3 Bananen · 3 EL Kakaopulver · 4 EL

Gazpacho

Zutaten: ½ Gurke · 3 große, reife Tomaten · 1 Paprika ·½ Zwiebel

½ Knoblauchzehe · 1 Esslöffel Olivenöl · etwas Salz · etwas Pfeffer

Zubereitung: Die Gurke waschen und schälen, die Tomaten und die Paprika

waschen und den Strunk herausschneiden, die Zwiebel und die Knoblauchzehe

schälen. Das Gemüse klein schneiden, mit Olivenöl in den Mixer

geben, die Suppe so lange mixen, bis sie die gewünschte Konsistenz

hat. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. An heißen Tagen darf

es mehr Salz in der Suppe sein. Der Körper verliert wichtige Salze.

Pflanzenmilch · Kokosnussraspeln

Zubereitung: Die Bananen schälen, in Stücke

schneiden und gefrieren lassen. Dann die gefrorenen

Bananenstücke, das Kakaopulver und

die Pflanzenmilch in den Mixer geben, solange

mixen, bis die Nicecream eine cremige Konsistenz

hat. Die Nicecream mit den Kokosraspeln

toppen. Wem nach Vanille- oder Erdbeereis ist,

der mixe zu den Bananen anstatt des Kakopulvers

das Mark einer Vanilleschote oder einige

gefrorene Erdbeeren.

63


64


INTERVIEW

Florian Neuschwander

Profi-Läufer im Interview

Wie habt der Laufsport und du zueinandergefunden

– mehr durch Zufall?

In der Tat. Vor nunmehr 25 Jahren habe ich

meiner Mum bei einem Forstlauf zuschauen

wollen und bin letztendlich mit Skateschuhen

und Jeans 6,4 Kilometer durch den Wald den

Lauf mitgelaufen. Das hat Spaß gemacht. Ich

habe mich für einen Zwei-Kilometer-Schülerlauf

angemeldet. Ohne vorheriges Training habe ich

gewonnen. Ein Trainer hat mich daraufhin gefragt, ob ich

ins Leichtathletik-Training kommen wolle. So der Beginn.

Worin liegt der Reiz?

Im Facettenreichtum. In den ersten Jahren meiner Karriere bin ich

fast ausschließlich auf der Bahn gelaufen: klassische Distanzen

– 800 bis 10.000 Meter. Schnell habe ich erkannt, der Laufsport

bietet sehr viel mehr: Naturerlebnis im Trail, am Berg, Treppenlauf,

Hindernislauf, Ultralauf, Etappenlauf. Im Prinzip kann selbst ein

Every-Day-Runner jeden Tag etwas Neues erleben. Ich mag die

Challenge, eine neue Strecke. Das ist Abendteuer und macht Spaß!

Gewiss erinnerst du dich an dein erstes Rennen. Erzähle!

Der besagte Zwei-Kilometer-Schülerlauf: Ich bin mit meiner Mum

dort hin. Wir sind spät dran gewesen. Im letzten Moment habe ich

noch eine Startnummer bekommen, sie fix an meiner Jacke befestigt

und habe gerade noch so zum Start an der Linie gestanden.

Ich bin etwas hinterhergerannt, habe mich schnell nach vorne

gearbeitet. Kurz vor dem Ziel bin ich unter den Top-Drei gewesen.

Den Zielbogen im Blick habe ich zum Sprint angesetzt. Auf den

finalen 200 Metern habe ich den Ersten übersprinten können.

Erster Lauf, erster Sieg: Genial.

Seither läufst du von Erfolg zu Erfolg – willst du dich stets selbst

übertreffen?

Nein! Ich laufe aus Leidenschaft. Ich will gewiss viel erreichen, doch

ohne Stress! Wenn es läuft, dann läuft es. Und wenn es ‘mal nicht

läuft, dann ist das auch in Ordnung. Ich ruhe mich aus, bis es eben

wieder besser läuft. So geht das.

Was hat dich motiviert, auf dem Laufband einen Rekord über

100 Kilometer aufzustellen? Warum ausgerechnet auf dem

Laufband?

Ich laufe irgendwie sehr gerne auf dem Laufband. Schon immer.

Jetzt, wo ich mit der Familie in den Bergen im schönen Chiemgau

wohne, kann ich im Winter keinen Tempolauf auf der Gerade absolvieren.

Das gibt das Wetter nicht her. Oft schneit es. Es ist kalt. Also

muss ich meinen Tempo-Langstrecken-Lauf eben auf dem Laufband

absolvieren. Das macht mir immer viel Spaß. So ist es gekommen,

dass ich Anfang 2020 zum ersten Mal einen

Weltrekord über 50 Kilometer auf dem Laufband

aufgestellt habe − in zwei Stunden, 57 Minuten

und 25 Sekunden. Dieser ist bald mehrmals

gebrochen worden. Also habe ich mir gedacht:

Die 100 Kilometer schaffe ich auf jeden Fall.

Ich muss nur eine gute Zeit hinballern. Im Januar

dieses Jahres hat es geklappt und seitdem

halte ich den Weltrekord auf dem Band mit sechs

Stunden, 26 Minuten und acht Sekunden.

Sechseinhalb Stunden ein und dasselbe Bild vor Augen – zumindest

eine tolle Kulisse?

Ich habe das Laufband-Event in der Turnhalle 17 in Traunstein über

die Bühne gebracht. Mein Sponsor Garmin und der Laufbandhersteller

HP Cosmos aus Nußdorf haben mich tatkräftig unterstützt.

Der Lauf ist live auf der Internetseite von Garmin übertragen

worden. Drei Bildschirme haben vor mir gestanden. Leute und

Bekannte haben mir live Nachrichten zukommen lassen und auf

ZWIFT (Anmerkung der Redaktion: Das ist eine virtuelle Plattform

für Radler und Läufer.) sind Läufer live von zu Hause aus auf ihrem

Band mitlaufen. Keine Spur von Langeweile.

Deine liebste Laufkulisse, dein liebster Untergrund?

Ich laufe alles. Wenn das Wetter schlecht ist, geht es aufs Laufband.

Bei gutem Wetter bin ich natürlich draußen unterwegs. Trail, Berg,

Straße − ganz egal, Tempo – egal, Höhenmeter − egal. Hauptsache

laufen! Ich mag alles.

Wie häufig trainierst du?

Ich trainiere eigentlich jeden Tag. Nur wenn ich mich müde fühle,

lege ich zwei, drei Ruhetage ein. Ich höre ganz auf den Körper.

Just Running?

Nein. Auch Indoor-Cycling auf ZWIFT oder wandern. Im Winter bin

ich auf Skiern unterwegs: Skitour, Skilanglauf.

Wie geht es weiter? Hast du bereits ein neues Ziel vor Augen?

Im Herbst versuche ich, meine 100-Kilometer-Laufband-Weltrekord-

Zeit auf der Straße zu laufen, um mich für die Weltmeisterschaft

2022 (100 Kilometer) zu qualifizieren.

Zur Person: Florian Neuschwander, 39 Jahre alt

Wohnort: Inzell

Beruf: Profisportler (Online Shop Run with the Flow)

Familie: Mit meiner Frau eine gemeinsame Tochter

Hobbys: Ganz klar laufen, Zeit mit der Familie verbringen

- am Berg oder am See, mit Netflix relaxen

65


KUNST

T.O.M. Granate

In den Sechzigern in Frankfurt geboren, sammelte T.O.M. Granate

schon Magazine, Kataloge, Comics und andere Publikationen aus

den 60er und 70er-Jahren, lange bevor er begann, diese in Kunst

zu verwandeln. Erst später wurde er auf die Kunst des Collagierens

aufmerksam und hatte somit bereits ein stattliches Repertoire an potenziellem

Material gesammelt.

T.O.M. Granate Collagen sind stimmig konzipiert, provozieren oftmals

und weisen und mit einem besonderen Blick für Atmosphäre

auf gesellschaftliche Themen und Probleme hin. Durch diese Art der

Montage und die Kombination alltäglicher Materialien verleiht T.O.M.

Granate seinen Werken eine bestimmte Realität, kurzum: er nutzt die

Collage als künstlerisches Sprachrohr der Moderne. T.O.M. Granate

vertritt die Ansicht, dass ein Bild wirklicher ist, wenn es aus Teilen

der wirklichen Welt entsteht. Er verwendet verschiedenste Materialien,

wie Zeitungsausschnitte, Comics, Fotografien oder Folien, die er

auf einen festen Untergrund oder Leinwand aufbringt. T.O.M. Granate

verfremdet die Abbilder der Realität mit Acryl, um dadurch die bekannten

Dinge auf eine unbekannte Art dem Betrachter vorzustellen

und im Idealfall die Wahrnehmung des Vertrauten zu optimieren.

Die Anfänge der Collagen-Technik finden sich bei Georges Braque und

Pablo Picasso. Diese führten die neue Art des Schaffens in die Kunstwelt

ein. Später wurde die Collagentechnik von Kubisten und Futuristen

weiterentwickelt. Im Dadaismus und Surrealismus entstanden Fotocollagen

und weitere Abwandlungen unter der Verwendung von neuen

Materialien. Auch spielten Collagen in der Pop Art und postmodernen

Kunstrichtungen eine zentrale Rolle und sind heute als Bestandteil

des Schaffens von bedeutenden Künstlern nicht mehr wegzudenken.

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67


AUSFLUGSZIEL

DAS MAXIMUM KunstGegenwart

„Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys“ zum 100. Geburtstag des Künstlers 2021

ZZum 100. Geburtstag des Ausnahmekünstlers

Joseph Beuys im Jahr

2021 gibt es bundesweit zahlreiche

Ausstellungen, Tagungen und Aufführungen.

Gerade heute sind die Anliegen

des Düsseldorfer Bildhauers, Malers und

Aktionskünstlers aktueller denn je. Heiner

Friedrich, Stifter des Museums DASMA-

XIMUM in Traunreut, entdeckte Beuys‘

zukunftsweisende Arbeit schon in den

1960er Jahren. 1982 ermöglichte er durch

die von ihm in New York mitgegründete

Dia Art Foundation die Spende der 7000

Basaltstelen für die Beuys-Aktion „7000

Eichen, Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“

in Kassel - und damit den Start des

bis heute größten Kunstprojekts im öffentlichen

Raum. Friedrich war es auch, der mit

„Dia“ die „7000 Eichen“ in New York City

fortsetzte und mit seiner Stiftung DASMA-

XIMUM 2012 die Traunreuter „Eichenpflanzung

zu Ehren von Joseph Beuys“ mit den

letzten verfügbaren Stelen aus dem heute


AUSFLUGSZIEL

geschützten Steinbruch bei Landsburg

anregte. Kunst im Museum ist ein wichtiger

Bestandteil unserer Gegenwart – für Friedrich

wie für Beuys. Aber schon vor 50 Jahren

hatte Beuys entschieden: die Kreativität

jedes Einzelnen muss aktiviert werden, um

für Gemeinschaft und Umwelt zum Einsatz

kommen. Was lag da näher, als verständliche,

alltägliche Materialien und Zeichen zu

wählen und auch außerhalb des Museums

daran zu arbeiten? Was wäre vertrauter

als ein Baum und ein Stein, die über alle

Kulturgrenzen hinweg einen Dorfmittelpunkt

oder ein Wegzeichen markieren? Und

was könnte verbindender sein, als diese

Zeichen gemeinsam zu setzen und damit

eine weltweite Pflanzung zugunsten des

Klimas anzustoßen?

Während der junge Baum in die Zukunft

wächst, erinnert der Basalt an die Urzeit,

in der er vor Millionen Jahren als Lava im

Vulkanschlund erstarrt ist. Das Bewusstsein

für diese Zeiträume, für den Zusammenhang

von Natur und Kunst, das Reagieren

auf die Herausforderungen der Zeit und das

Weiterführen der Ideen über den Moment

und die eigene Person hinaus, gehören

zu den wegweisendsten Ideen bei Beuys.

Wer mitpflanzt, hat Anteil an diesem

gemeinsamen Handeln zum Wohl der

Gesellschaft, das Beuys als „Soziale Plastik“

so wichtig war. Er erweiterte damit den

herkömmlichen Kunstbegriff – und brachte

die Kunst aus dem Museum zu den Menschen.

Aufbauend auf diesen Ideen wurden

seit 2015 die ersten Eichenpflanzungen

zu Ehren von Joseph Beuys in und um

Traunreut realisiert. Für den Schirmherrn

der Pflanzungen, Traunsteins Landrat Siegfried

Walch, ist seine Unterstützung „eine

Herzensangelegenheit“, denn, so Walch:

„Kunst und Umwelt aktiv mitgestalten und

erhalten – das lag Joseph Beuys am Herzen.

Die Eichenpflanzungen ehren ihn deshalb

besonders“.

Bayernweit beteiligt sich 2021 auch

„STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte“

mit zahlreichen Mitgliedsstädten, darunter

Ingolstadt, Fürth, Würzburg und Traunstein.

Als offizieller Startschuss ging zum

Todestag des Künstlers am 23. Januar auf

der Website des Museums „dasmaximum.

com“ die Dokumentation der Eichenpflanzungen

online. Allen Kooperationspartnern,

Familien und Schulen steht der aufwändig

gestaltete „Aktivbogen“ des Museums

DASMAXIMUM zu den Eichenpflanzungen

zur Verfügung, der das Projekt auf spielerische

und anschauliche Weise verständlich

macht.

Museum für Gegenwartskunst

Fridtjof-Nansen-Str. 16

83301 Traunreut

Tel. +49 86691203 713

mail@dasmaximum.com

www.dasmaximum.co

69


Die Ferdinand Porsche Erlebniswelten

fahr(T)raum

Hommage an den Großvater

„Es ist mir ein großes Anliegen, die

Konstruktionen und Leistungen meines

Großvaters Ferdinand Porsches im fahr(T)

raum zu zeigen und die Besucher damit zu

begeistern“, so Ernst Piech, Begründer der

Ausstellung in Mattsee. „Mein Großvater

konstruierte nicht nur rasante Autos sondern

interessierte sich für alles was mit Motoren

zu tun hatte – ob Flugzeuge, Schienenfahrzeuge

oder Motoren für Nutzfahrzeuge und

die Landwirtschaft.“ Seit Mitte Juli 2020

präsentieren die Erlebniswelten fahr(T)raum

in einer umfangreichen Sonderausstellung

die vielen weiteren unbekannten Seiten von

Ferdinand Porsche und der damaligen Weltmarke

AUSTRO DAIMLER.

Die Sonderausstellung gliedert sich in vier

Themenbereiche: Austro Daimler – die

Marke, Nutzfahrzeuge, Schiene und Aviatik.

Interaktive Elemente und eine Austro

70

Daimler-Schauwerkstatt lassen die BesucherInnen

Geschichte hautnah erleben. Eine

Austro Daimler-Motorenchronologie aus der

Zeit von Ferdinand Porsche zeigt bedeutende

historische Ereignisse und Entwicklungen

sowie Meilensteine der Automarke auf.

Jakob Iglhauser, Geschäftsführer der Ferdinand

Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum

„Wir freuen uns sehr unseren BesucherInnen

nach der Corona-Pause etwas ganz

Besonderes bieten zu können. Wir haben

sehr viel Energie in die Sonderausstellung zur

Weltmarke Austro Daimler gesteckt, sogar

ein neues Gebäude dafür gebaut und sind

stolz darauf noch nie gezeigte Exponate

präsentieren zu können. Lassen Sie sich von

der Vielfältigkeit überraschen.“

Die Ausstellung in Mattsee

In den Erlebniswelten fahr(T)raum ist der

Lohner-Porsche-Mixte ausgestellt, ein benzin-elektrisches

Automobil mit Radnabenmotor

aus dem Jahre 1901. Viele weitere

Highlights aus der Karriere des genialen

Konstrukteurs Ferdinand Porsche samt den

spannenden Hintergrundgeschichten über

Geschwindigkeitsrekorde, Autorennen durch

Europa bis hin zum VW Käfer werden in

der ehemaligen Schuhfabrik in modernster

Weise zugänglich gemacht. Das Besondere

daran – alle Automobile sind auch fahrbereit

und können sogar für chauffierte Ausfahrten

gebucht werden. Die vielen Hands-on Stationen

erklären das genaue Prinzip hinter den

technischen Neuerungen der damaligen Zeit

und machen diese „begreifbar“.

Im „Traktor-Stadl“ ist außerdem noch die

Mechanisierung der Landwirtschaft zu bestaunen

mit vielen Allgaier- und Porsche

Diesel Traktoren.

Ein Ausflug für die ganze Familie

Für Familien steht eine riesige Carrera-

Rennbahn bereit, an der Jung und Alt mit

Fingerspitzengefühl und Kurvenakrobatik

den großen Idolen des Motorsports

nacheifern können. In der neu konzipierte

KinderWerkstatt bestreiten die Kinder

in den kleinen Oldtimersimulatoren eine

historische Rallye oder sie können auf dem

weltweit einzigartigen Traktor-Simulator

eine Fahrt über holprige Straßen wagen.

fahr(T)raum

Passauer Straße 30 · A- 5163 Mattsee

Tel. +43 6217 59232

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