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13. Juli 2022

- Jüdischer Friedhof nach Sanierung wieder eröffnet - Neue tim-Standorte in Feldkirchen bei Graz - Europa-Abgeordnete Sarah Wiener im Interview - Elevate Festival: Umzug aufgrund von behördlichen Vorschriften

- Jüdischer Friedhof nach Sanierung wieder eröffnet
- Neue tim-Standorte in Feldkirchen bei Graz
- Europa-Abgeordnete Sarah Wiener im Interview
- Elevate Festival: Umzug aufgrund von behördlichen Vorschriften

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13. JULI 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

32°

Der Donnerstag

verläuft

in Graz sonnig

und sommerlich

warm. Es bleibt

trocken, zeitweise kommt

spürbarer Südwestwind auf.

Innovativ

In Feldkirchen bei Graz wurden zwei neue

tim-Mobilitätsknoten mit Carsharing,

Öffis und E-Ladestationen eröffnet. 3

Interview

Europa-Abgeordnete Sarah Wiener

sprach bei ihrem Graz-Besuch heute über

Nachhaltigkeit, gutes Essen und Co. 4

Nach sieben Jahren Sanierung:

Jüdischer Friedhof

wieder eröffnet

FISCHER, RMSZR, KK

Top. Insgesamt 1,1 Millionen Euro wurden in die Revitalisierung des jüdischen Friedhofs in Wetzelsdorf investiert. Gestern wurde das rund 13.000 Quadratmeter

große Areal mit seinen 1.500 Gräbern im Rahmen eines prominent besetzten Festakts in die Pflege-Obhut der Stadt Graz übergeben. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 13. JULI 2022

Die Corona-Zahlen in Graz und Umgebung

sind gesunken.

GETTY

Corona-Zahlen in

Graz und GU

■ Die Grazer Corona-Zahlen

sind seit gestern wieder leicht

gesunken. Die Sieben-Tage-

Inzidenz liegt aktuell bei 911,3

Fällen pro 100.000 Einwohner

(gestern: 924,0). In Graz-

Umgebung stiegen die Zahlen

auf auf 743,7 Fälle (gestern:

763,4). Der Steiermark-Durchschnitt

beträgt 661,8. Die

AGES vermeldet 161 Fälle auf

den steirischen Normalstationen,

sieben auf Intensiv. 536

Menschen sind in Graz bisher

mit Corona verstorben, 415 in

GU.

Jüdischer Friedhof

nach Sanierung

wieder eröffnet

Der jüdische Friedhof wurde in die Obhut der Stadt Graz übergeben. Besichtigen kann man ihn nach Voranmeldung.

TOP. In den vergangenen sieben Jahren wurde der jüdische Friedhof im

Bezirk Wetzelsdorf um rund 1,1 Millionen Euro renoviert und revitalisiert.

Gestern wurde er wieder eröffnet. Aktuell beherbergt er rund 1.500 Gräber.

Die Ausstellung über JUKUS ist

noch bis 31. Juli erlebbar.

KK

JUKUS feierte

20. Jubiläum

■ Die 20-Jahre-Jubiläumsfeier

des Grazer Vereins Jukus

war ein voller Erfolg. Jukus

und seinen Projekten, die

ebenfalls ein Jubiläum feiern

(Jugendzentrum Echo 15 Jahre,

Stadtteilzentrum NaNet 5

Jahre), wurde zudem eine eigene

Ausstellung gewidmet,

die in Kooperation mit dem

Studiengang Ausstellungsdesign

an der FH Joanneum entstand

und bis 30. Juli im Museum

der Geschichte besucht

werden kann.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der jüdische Friedhof in

der Wetzelsdorfer Straße

wurde 1864 angelegt und

dient bis heute der jüdischen Gemeinde

Graz als Beerdigungsstätte.

Damit ist er einer von nur sechs

heute noch aktiven jüdischen

Friedhöfen in Österreich. In den

vergangenen sieben Jahren wurde

das rund 13.000 Quadratmeter

große Areal um insgesamt 1,1

Millionen Euro aus Mitteln des

Fonds zur Instandsetzung der jüdischen

Friedhöfe renoviert und

revitalisiert. Dabei wurden Grabsteine

wieder aufgestellt, das Gras

gemäht sowie Unkraut entfernt.

Gestern wurde der Friedhof

nach Abschluss der Arbeiten

wieder eröffnet und symbolisch

der Stadt Graz in Pflege übergeben.

Bürgermeisterin Elke Kahr

versprach bei dieser Gelegenheit

die den Pflegerhythmus in Zusammenarbeit

mit der Holding in

Zukunft zu intensivieren. Der entsprechende

Beschluss soll in der

nächsten Gemeinderatssitzung

im September gefasst werden.

Der Präsident der Jüdischen

Gemeinde Graz Elie Rosen begrüßte

beim Festakt außerdem

Nationalratspräsident Wolfgang

Sobotka, Landtagspräsidentin

Manuela Khom, den General-

sekretärin des Friedhofsfonds

Hannah Lessing, den Generalsekretär

der Israelitischen Kultusgemeinde

Wien Klaus Hoffmann

sowie Vertreter der islamischen,

buddhistischen,

protestantischen

und römisch-katholischen

Glaubensgemeinschaften.

Nicht öffentlich

Aus Sicherheitsgründen ist der

Friedhof nicht öffentlich zugänglich.

Im Rahmen von Führungen

sowie nach Voranmeldung kann

er aber mehrmals pro Jahr besichtigt

werden. Nach den Angriffen

auf die Synagoge und Rosen

selbst wird auch der Friedhof

streng bewacht.

Nationalratspräsident

Wolfgang

Sobotka, Landtagspräsidentin

Manuela Khom,

Bürgermeisterin

Elke Kahr und Elie

Rosen (v.l.) FISCHER (3)


13. JULI 2022 www.grazer.at

Neu eröffnet:

graz 3

tim-Standorte in Feldkirchen

STARK. tim-Steirischer Zentralraum eröffnete zwei neue Standorte in Feldkirchen bei Graz und feierte

eine Premiere. Erstmals wurde ein tim-Knoten in Kooperation mit einem Wohnbauträger umgesetzt.

Feldkirchens Bürgermeister Erich Gosch (Mitte) freute sich über die Eröffnung

von gleich zwei neuen tim-Standorten in seiner Gemeinde.

RMSZR

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Zukunftsfähige Mobilität ist

eines der Themen der Stunde

– steigende Spritpreise,

der Klimakrise, Ortskernbelebung,

gerade außerhalb der großen Städte.

Dabei ist es wichtig, welche

Infrastruktur Menschen in ihrer

Wohnumgebung vorfinden. Dementsprechend

wurde in Feldkirchen

bei Graz bei der Errichtung

zweier neuer tim-Standorte auf

eine ganzheitliche Betrachtung

gesetzt. „Die neuen tim-Knoten

sind wichtige Mobilitäts-Hotspots

der Marktgemeinde und ergänzen

das bestehende Angebot durch

e-Carsharing, Rad- und Ladeinfrastruktur.

Mit dieser Maßnahme

hat Feldkirchen einen weiteren

Schritt in Richtung alternative und

umweltfreundliche Mobilitätslö-

sungen gesetzt.“, so Bürgermeister

Erich Gosch.

Die beiden Knotenpunkte verbinden

das Zentrum mit dem südlichen

Wohngebiet der Gemeinde.

Der nördliche Standort befindet

sich am Bahnhof Feldkirchen/

Seiersberg und bietet die Möglichkeit

auf Carsharing, oder den

Öffi-Verkehr umzusteigen, es gibt

Radabstellplätze und öffentliche

Ladestationen der Energie Graz.

Der zweite Standort wurde in der

neuen Wohnanlage „Das Ritter“

neben der Öffi-Haltestelle „Abtissendorf

Ort“ errichtet. Ab Herbst

soll es hier auch ein e-Lastenrad

geben. Der Standort ist die erste

Kooperation mit einem Wohnbauträger.

„Die Wechselwirkung

von Wohnen und Mobilität soll zukünftig

stärker berücksichtigt werden“,

so Regionalmanagerin Anna

Reichenberger.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


graz

42 www.grazer.at 13. JULI 2022

Mitglied des EU-Parlaments & Grünen Abgeordnete Sarah Wiener

„Wir wissen doch eigentlich gar

nicht mehr, was wir da essen!“

INTERVIEW. Von der prominenten Profiköchin zur Grünen im Europarlament: Sarah Wiener ist heute in

Graz zu Gast für das „clim@“-Festival in der Seifenfabrik. Davor trafen wir sie zum persönlichen Gespräch.

Von Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

Das heutige „clim@“-Festival

(englisch „climate“

ausgesprochen) in der

Seifenfabrik ist das erste große

Grazer Kimafestival und der eigentliche

Grund für den Besuch

der Europaabgeordneten Sarah

Wiener – besonders freut sie sich

hier schon auf neue Begegnungen

und die Highlights, wie der Kilo-

Vintage-Sale von Be-Thrifty, am

Festival. Für die Star-Köchin ist

die Zeit in der Steiermark immer

etwas ganz Besonderes: In ihrer

Kindheit verbrachte sie gemeinsam

mit ihren Eltern zwei Jahre

lang auf einem Bauernhof in der

Nähe von Judenburg. Außerdem

wohnt ihr bester Freund in Graz!

Der „Grazer“ traf die Europaabgeordnete

heute in der „Steirerstubn“

am Lendplatz.

Frau Wiener, neben der zukunftsfähigen

Landwirtschaft ist Ihr

Hauptanliegen als EU-Parlamentarierin

auch das Recht auf gesunde

Ernährung für alle. Was gehört

denn definitiv besser gemacht?

Sarah Wiener: Ich finde, jede

und jeder hat das Recht drauf,

zu wissen, was man isst! Prinzipiell

bin ich kein Fan von stark

verarbeiteten Lebensmitteln und

bin der Überzeugung: Regionale,

saisonale und biologisch angebaute

Lebensmittel erhöhen

den Genuss und tun unserer Gesundheit

gut. Außerdem bin ich

der Meinung, dass Subventionen

besser verteilt werden sollten. Es

darf nicht auf die Fläche ankommen

- so werden nämlich dann

Kleinbauern, die so einen wichtigen

Teil in der Landwirtschaft ein-

nehmen, immer zu kurz kommen.

Das Ziel wäre: Weg von der Industrie

und zurück zur Natur. Denn

letzendlich wissen wir ganz oft gar

nicht mehr, was wir da eigentlich

essen. Was wir brauchen sind alternative

ökologische Systeme,

die an die jeweiligen Regionen

angepasst werden.

Wie soll das auf europäischer Ebene

geregelt werden?

Wiener: Mit der Farm-To-Fork-

Strategie zum Beispiel soll eine

Weiterentwicklung der Anbaumethoden

mit einer Veränderung der

Verarbeitungsmethoden und des

Konsumverhaltens in der Gesellschaft

unsere Lebensmittelkette

revolutionieren. Hier legt die Europäische

Kommission fest, dass

sie bis 2023 einen gesetzlichen

Rahmen für eine nachhaltige Lebensmittelkette

in Europa erarbeiten

wird. Das heißt im Klartext

unter anderem: Reduktion der

Pestdizide, weniger Einwegverpackungen,

sowie einheitliche

Etiketten auf allen Lebensmitteln.

Was mir persönlich auch sehr

wichtig ist: Eine Reduktion des

Antibiotikaeinsatzes bei der Nutztierhaltung.

Wissen Sie zum Beispiel,

dass bei der Putenhaltung

immer direkt eine Metaphylaxe

zur Bekämpfung von Krankheiten

in den Ställen gemacht wird? Ich

finde es ekelhaft, dass Tier für unsere

Zwecke so auszunutzen ...

Ihnen ist ja der Tierschutz generell

ein großes Anliegen ...

Wiener: Genau! Ich setzte mich

vor allem für Mindesstandards

bei der Puten- und Kaninchenhaltung

ein. Denn beide Tierarten

haben keine Lobby hinter sich

stehen und der Tierschutz geht

komplett unter. Und das sogar,

obwohl die Pute das dritthäufigst

gehaltene Nutztier in der EU ist!

Das sind fruchtbare Umstände, in

denen die Tiere leben und sterben

müssen.

Wie kann dann wahre Nachhaltigkeit

und der Schutz des Klimas

gelingen?

Wiener: Wenn alle das Gute für

die Welt wollen, sollte man die

Probleme gemeinsam angehen.

Egal, welche politische Einstellung

oder Interessen man vertritt,

eine Zusammenarbeit ist umungänglich.

Außerdem dürfen wir

neben den aktuellen, schlimmen

Krisen – wie zum Beispiel dem

Krieg in der Ukraine – dennoch

www.grazer.at

präsentiert

nicht die Klimakrise hinten anstellen.

Gibt es etwas, was Sie unseren

„Grazer“-Lesern gerne mitgeben

möchten?

Wiener: Ja, bitte fangt an, selber

zu kochen. Und damit meine

ich nicht, dass man alles in einen

Thermomix gibt und auf das Beste

hofft. Sondern es wird Zeit, dass

wieder mehr pflanzliche Produkte

und weniger Fleisch auf die Teller

kommen. Lustvolles Kochen

mit frischen und regionalen Produkten

erweckt ein ganz anderes

Körpergefühl und wenn damit

Kindern schon anfangen, haben

wir für die Zukunft viel richtig gemacht.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:

Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Melanie Köppel (0664/80 66668 90), Redaktions-Fax-DW 2641,

redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl

(0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528 ) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). |

OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


13. JULI 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

arbeiter handelte es sich um

Blindgänger. Kurze Zeit später

war auch die Gmeinstraße

wieder befahrbar.

Blaulicht

Report

✏ melanie.koeppel@grazer.at

Suchtgift bei

Verkehrskontrolle

■ Gestern Abend führten Polizisten

im Bereich Alte Poststraße/Kratkystraße

Verkehrskontrollen

durch. Dabei hielten die

Beamten unter anderem einen

23-jährigen Pkw-Lenker aus

dem Bezirk Voitsberg an. Er befand

sich gemeinsam mit einem

gleichaltrigen Weststeirer und

einer 19-Jährigen im Fahrzeug.

Bei ihnen stellten die Polizisten

in der Folge geringe Mengen

an Marihuana sowie Kokain

sicher. Bei der Suche nach den

Suchtmitteln im Fahrzeug kam

auch ein Polizeidiensthund

zum Einsatz. Ein Alkotest mit

dem 23-jährigen Lenker ergab

schließlich rund ein Promille.

Polizisten untersagten dem beeinträchtigten

Weststeirer die

Bei Grabungsarbeiten wurden hier heute Früh Fliegerbomben gefunden.

Die Polizei gibt Entwarnung: Es handelte sich um Blindgänger. STREET VIEW

Weiterfahrt und nahmen ihm

den Führerschein vorläufig ab.

Alle drei Personen werden angezeigt.

Fliegerbombe war

Blindgänger in Graz

■ Heute früh wurden bei Grabungsarbeiten

in der Gmeinstraße

im Bezirk Puntigam

zwei Fliegerbomben gefunden.

Arbeiter alamierten sofort die

Polizei und der Bereich wurde

in Umkreis von rund hundert

Metern abgesperrt. Die Gmeinstraße

war in dieser Zeit auch

beiden Richtungen gesperrt.

SKO (Sprengstoffkundiges Organ)

und Entschärfungsdienst

wurden alarmiert und klärten

vor Ort die weiteren Sicherheitsmaßnahmen.

Doch Entwarnung:

Beim Fund der Bau-

Mann aus GU von

Leiter gefallen

■ In Hofstätten an der Raab

im Bezirk Weiz kam es gestern

Früh zu einem Arbeitsunfall.

Gegen 8.30 Uhr stand

ein 48-Jähriger aus dem Bezirk

Graz-Umgebung auf einer

etwa zweieinhalb Meter

hohen Leiter und führte an

einem Firmengebäude Lackierungsarbeiten

durch. Aus

unbekannter Ursache dürfte

ein Fuß der Leiter in ein durch

eine Abdeckplane verdecktes

Kanaldeckelloch geraten

sein. In der Folge stürzte der

48-Jährige samt der Leiter

zu Boden und wurde schwer

verletzt., Ein Arbeitskollege

verständigte die Rettungskräfte.

Nach der Erstversorgung

wurde der Verletzte vom Rettungshubschrauber

C 12 ins

UKH Graz geflogen.


6 graz

www.grazer.at 13. JULI 2022

Neue Stiftung:

Digi-Fachkräfteprogramm

NEU. Seit wenigen Tagen

sind 15 Teilnehmer

in einem neuen maßgeschneiderten

Ausbildungsprogramm

der

Digitalisierungsstiftung.

Mit einer neu eingerichteten Digitalisierungsstiftung soll der Fachkräftemangel

in der Steiermark bekämpft werden.

GETTY

■ Das Sozialressort des Landes

Steiermark hat unter dem Dach

der Steirischen Arbeitsförderungsgesellschaft

eine Digitalisierungsstiftung

mit dem Ziel eingerichtet,

gemeinsam mit dem AMS und

Unternehmen das erfolgreiche

Ausbildungen im IT-Bereich anzubieten.

Seit wenigen Tagen sind 15

Teilnehmer in das maßgeschneiderte

Fachkräfteprogramm eingestiegen,

das mit dem steirischen

Leitbetrieb KNAPP AG konzipiert

wurde. In den kommenden sieben

Monaten werden sie zu Software-

Technikern ausgebildet und danach

in ein reguläres Dienstverhältnis

bei KNAPP übernommen.

„Wir haben gerade in diesen Berufssparten

einen eklatanten Fachkräftemangel.

Diese Berufsfelder

aber haben gleichzeitig ein enormes

Potenzial für zukunftssichere

Jobs. Mit der Digitalisierungsstiftung

können wir Menschen höher

qualifizieren, ihnen sichere Jobs in

Aussicht stellen und die enorme

Personalnachfrage der Unternehmen

besser bedienen“, hebt Soziallandesrätin

Doris Kampus hervor.

Geplant sind zunächst 200 Ausbildungsplätze,

maximale Ausbildungsdauer

26 Monate. Unternehmen,

Land Steiermark und AMS

nehmen dafür rund 2,75 Millionen

Euro in die Hand. Ein Ausbau auf

400 Plätze ist bei Bedarf möglich.

v.l.: S. Atz (Benu), M. Zahrnhofer

(Merkur), A. Burtscher (Benu). MERKUR

Neue Merkur-

Beteiligung

■ Die Merkur Versicherung

beteiligt sich mit einem siebenstelligen

Investment an

dem österreichweit tätigen

Bestattungsunternehmen

Benu. Seit 2017 spezialisiert

sich die junge Firma auf modernde

Dienstleistungen in

den Bereichen Bestattungen.

Mit dieser strategischen Partnerschaft

positioniert sich

die Merkur Gruppe nun noch

stärker als Personenversicherung

und erweitert ihr Produktportfolio.

Erich Hohl fordert Zugang zu Arbeit

für Asylwerber. DIÖZESE GRAZ-SECKAU

Asylwerber in

Arbeitsmarkt

■ Erich Hohl, Integrationsbeauftragter

der Diözese Graz-

Seckau, fordert Maßnahmen

für eine schnellere Integration.

Dazu gehört auch Zugang zum

Arbeitsmarkt für Asylwerber,

vor allem, da aktuell händeringend

nach Arbeitskräften gesucht

werde. Demnach sollten

qualifizierte Asylwerber eine

beschleunigende Arbeitserlaubnis

erhalten und Asylwerber in

Ausbildungsverfahren sollten

nach erfolgreichen Abschlüssen

einen Aufenthaltstitel erhalten

können, betonte Hohl dazu.

100 Jahre Gröbl-Dynastie

■ Anfang des 20 Jahrhunderts

fasste einst Rudolf Gröbl den

Entschluss, Frisör zu werden und

gründete 1922 einen Frisörsalon.

Damit wurde, so weiß man

heute, der Grundstein für eine

100-jährige Erfolgsgeschichte gelegt.

Als Graz im zweiten Weltkrieg

bombardiert wurde, wurde das

Unternehmen getroffen schnell

war aber ein neuer Standort gefunden

– es entstand der Herren

& Damen Frisörsalon Gröbl in der

Annenstraße 33. Man hatte Erfolg

und expandierte 1949/1950 in

die Hans-Sachs-Gasse, von 1984

bis 2011 gab es sogar noch einen

dritten Standort in der Keplerstraße.

Mit nur 19 Jahren pbernahm

dann Christopher Gröbl

das Unternehmen in der Annenstraße

und gründete die Firma

„WildWuchs“, 2005 übernahm er

auch den Standort in der Hans-

Sachs-Gasse. Mit seinem Bruder

Dimitri Gröbl schrieb er seither

die Erfolgsgeschichte weiter, als

Team Edel WildWuchs räumte

man zahlreiche Auszeichnungen

ab. Heuer feiert man die hundert

Jahre, mit Ende des Jahres wird

das Unternehmen verkauft.

Die Gröbl-Dynastie kann schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. EDEL WILDWUCHS

Uli Reimerth, Geschäftsführerin von

affido setzt auf Gleichstellung. AFFIDO

Diversität als

Erfolgsrezept

■ Die steirische Einrichtung

„affido“ fördert Minderjährige,

insbesondere Kinder und

Jugendliche in Pflegefamilien,

in Adoptivfamilien, in

Wohngemeinschaften und in

Familien in herausfordernden

Lebenssituationen. Dabei

setzt man auf Diversität

als Erfolgsrezept, man will

die Lebensbedingungen der

Kinder und Jugendlichen

verbessern. Gleichstellung

wurde nun, mithilfe eines Beratungsteams

von „100 Prozent“

strukturell verankert.


8 graz

www.grazer.at 13. JULI 2022

Das Salaettl hat Mitte März im Grazer Stadtpark eröffnet.

Dänische Küche in Graz

■ Unsere Redakteurin und Bloggerin

Melanie Köppel testet jede

Woche ein neues Lokal in Graz

und verrät ihre Meinung dazu –

wie schmeckt es, wie ist der Preis

und wie ist das Ambiete? All

das kann man jeden Mittwoch

nachlesen. Diese Woche geht

es um das „Salaettl“ im Grazer

Stadtpark. Den Blumenpavillon

im Grazer Stadtpark gibt es bereits

seit 1888! Seit Mitte März

ist der Pavillon nun geöffnet und

Blog

achtnull

www.grazer.at

/achtnull

wird von Dominic Flik und Philipp

Mayr geführt – parallel zu

ihrem „Stammlokal“ am Kaiser-

Josef-Platz, dem Kaisers Smoked

BBQ. Im Salaettl können sich die

Besucher des Lokals auf Smørrebrød

freuen, den dänischen

Brotzeitklassiker, welchen unsere

Melanie fleißig getestet hat.

Mehr dazu und wie es Melanie

geschmeckt hat, kann man

schon jetzt im Blog auf www.

grazer.at/achtnull nachlesen.

KK

Sachspenden gesucht

■ Immer mehr Bereiche des täglichen

Lebens sind von den aktuellen

Teuerungen betroffen.

Ein besonders sensibler ist die

Grundversorgung mit Lebensmitteln

und Hygieneartikeln.

Mit allen verfügbaren Mitteln

versucht der VinziMarkt Graz,

Menschen, die von Armut betroffen

sind, Erleichterung in dieser

schwierigen Zeit zu bringen. Der

VinziMarkt hofft nun auf Unterstützung

aus der Bevölkerung:

„Wir bitten alle, denen es möglich

ist, uns dringend benötigte Waren

zu spenden – egal wie groß oder

klein die Menge ist. Ganz herzlich

möchte ich mich an dieser Stelle

bei allen treuen Spendern bedanken!“

ergänzt Amrita Böker,

Koordinatorin der VinziWerke.

Sachspenden können jederzeit

während der Öffnungszeiten in

den VinziMarkt Graz, Karl-Morre-Straße

9, vorbeigebracht werden.

Mehr Infos auf www.vinzi.at.

Die Zahl der Kunden im VinziMarkt Graz ist auf 180 Personen pro Tag

gestiegen. Jetzt werden dringen Sachspenden benötigt!

VINZIWERKE


13. JULI 2022 www.grazer.at

graz 9

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Tolle Aktion

Bevor man hier unnötige

nichtswissende Kommentare

von sich gibt, sollte man sich

das eventuell mal selbst ansehen,

was den Kleinen hier alles

geboten wird und wie viel

Mühe und Zeit reingesteckt

wird. Kinderaugen leuchten

und Gesichter strahlen, ich find

es super, großes Danke an die

Organisatoren.

Aleksandra Ljubez

* * *

Wütend

Bravo, zeigt den Kindern das

sie auf der Straße spielen dürfen!

Juergen Günther Hosp

Kaum zu ertragen

Bei manchen Kommentaren

fragt man sich wirklich, ob

Leute wirklich NICHTS Positives

mehr anzumerken haben.

Diese ständige pessimistisch

angehauchte Jammerei ist

kaum mehr zu ertragen.

Sonja SJ

* * *

Fußgängerzone

Macht lieber endlich eine Fußgängerzone

aus der Kaiserfeldgasse!

Michael Hochreiter

* * *

Super Idee

Ja, bitte mehr Spielmöglichkeiten

für die Kinder.

Jördis Flauerpauer

* * *

Immer verrückter

Es wird immer verrückter!!

Es gibt genügend

Spielplätze und

Grünflächen im

Augarten, Stadtpark

etc. Mich

würde interessieren

wer für diesen

Schwachsinn

verantwortlich ist!

Gabriele Gillmann

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

* * *

Muss das sein?

Muss das genau auf einer

„Hauptradroute“?

Sandra Meßner

* * *

Traurig

Sehr traurig - Kinder müssen

auf Asphalt und Beton spielen.

Günther Stark

Kaiserfeldgasse

wird wieder zur

Spielstraße

Die Kaiserfeldgasse in der

Grazer Innenstadt wird

einmal im Monat zur Spielwiese

für Kinder. Gestern war es

wieder soweit, auf einem Teilbereich

können sich Kinder

austoben, es gibt ein großes Angebot

und viele Möglichkeiten.

Die „Grazer“-Leser diskutierten

über das Angebot und andere

Alternativen für die Aktion auf

unserer Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Ricky sucht

ein Zuhause

Grazer

Pfoten

Ricky ist das geborene Model und macht bei Shootings brav mit! KK

Sensibelchen Ricky muss erst ein lustiger Kerl, der es liebt,

Vertrauen gewinnen, bevor

er neuen Menschen sein

wenn er im Bett kuscheln darf.

Herz schenkt. Seine Skepsis vor - 3 Jahre

Fremden weicht aber so langsam.

Immer öfter erwischen - Shar Pei

- männlich

wir ihn dabei, wie er beherzt - mag keine Kinder & Tiere

mit unbekannten Menschen

kuschelt. Hat man das einmal Kontakt: Arche Noah

gewonnen, geht er mit einem www. aktivertierschutz.at

durch dick und dünn. Ricky ist Tel. 0676/84 24 17 437

Italienisches Vorspeisenbuffet: Oktopussalat, Carpaccio di Manzo,

Vitello Tonnato, Antipasti misti, Caprese

***

Bistecca Fiorentina - von Nino vom Chianinahof persönlich gegrillt

Burger San Pietro vom Chianinarind

Schwertfischsteaks-Jungzwiebel-Sesamlack

***

Beilagen und Salatbuffet: Safranrisotto, Ofenkartoffel &

Sauerrahmdip, Grillgemüse, Focacciabrot, Salate

***

Italienisches Dessertbuffet: Sorbetto al Limone, Profiteroles,

Tiramisu, Panna Cotta


13. JULI 2021 www.grazer.at

graz 11

Maggie Rust bringt Liebeslieder

in den Kunstgarten.

KK

„Kunstgarten“

Open Air Start

■ „Von den Alpen in die Anden“

nennt sich das Konzert

am Freitag im Kunstgarten

um 19 Uhr. Die gebürtige

Steirerin Maggi Rust lebt als

Cellistin, Sängerin und Komponistin

in Chile und stellt

in ihrem Solo-Debüt eine

ganz persönliche Verbindung

zwischen ihren beiden

Welten her. Ihr brandneues

Programm präsentiert sie im

lateinamerikanischen Singer-Songwriter-Stil,

der von

steirisch-traditioneller Musik

bis hin zu Pop-Einflüssen geprägt

ist. Um 17 Uhr tragt Saralies

ten Hooven, (Sopran)

mit dem Kunstgarten-Chor

Liebeslieder vor. Saralies ten

Hooven ist 1976 in Leiden,

Niederlande, geboren. Sie begann

ihr Gesangstudium auf

der Musik – Uni in Maastricht.

In Graz nahm sie Gesangsunterricht

am Johann-Joseph-

Fux Konservatorium bei G.

Lichtenberg.

Kärntner mit Graz Touch

Elevate: Ärgerlicher

Umzug in Postgarage

START. Heute startet im

Lesliehof das Elevate-

Festival 2022. Für Unmut

sorgte nur der kurzfristige

Umzug vom Dom im

Berg in die Postgarage.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Eigentlich läuft es beim

diesjährigen Elevate. Das

Wetter ist für Open-airs

einladend und einem sommerlichen

Festivalstart steht nichts

im Wege. Fast nichts. Das Club-

Programm am Freitag, 15. Juli,

im Dom im Berg wechselt aufgrund

von behördlichen Auflagen

in die Postgarage. Der Dom

im Berg darf, wie Bernhard Steirer

von Elevate erläutert, derzeit

in der Kombination mit dem

Berg der Erinnerungen-Stollen

(Tunnel) nur maximal drei Mal

pro Jahr bespielt werden. Es gab

außer Elevate dieses Jahr schon

eine Veranstaltung, die diese

Konstellation an zwei Tagen genutzt

hat und deshalb die Beschränkiung

und der leider erforderliche

Umzug.

Das komplette Club-Programm

am Freitag kann aber in

der Postgarage auf zwei Floors

■ Furiosi Quantum ist eine Alternative

/ Indie Rock Combo

entstanden zwischen den Mostpressen

des Lavanttals. Obwohl

erst seit neun Monaten zusammen,

haben Georg (gi, voc), Samy (dr)

und Markus (bas) schon an die 100

Euro verdient und eine Flagge gebaut.

Bei der Kreation ihrer Musik

werden vor allem Einflüsse aus der

90er-Alternativszene hergenommen

(von Bands wie Fugazi, Dinosaur

JR, NMH und Nirvana) und

so lang herumexperimentiert bis es

anständig fetzt. Zurzeit ist eine EP

in Arbeit. Und Furiosi Quantum leben

seit Oktober 2021 in Graz und

halten Ausschau nach Gigs, um so

bald wie möglich eine Welttournee

zu starten. Am Freitag, 15. Juli spielt

die Band im Grazer Explosiv. Beginn

ist 19 Uhr. Am Abend darauf,

16. Juli stehen Twice A Year und

Violent Shiver auf der Explosiv-

Stage. Das Trio Twice a Year kommt

aus vielen österreichischen Ecken.

Die Band ist politisch, substanziell

und progressiver als andere. Der

Sound von Violent Shiver pendelt

zwischen hip und retro und ist

dabei zu gleichen Teilen groovig

riffbetont und melodieverliebt.

Sophia Kennedy wird bei der Eröffnung von Elevate 2022 im Lesliehof auftreten.

Sie ist gleichwertiger Ersatz für Sofia Kourtsis.

ELEANOR PETRY

stattfinden, zusätzlich wird als

dritte Location die Räucherkammer

von Salon Magika und

den DJs Mike Stellar, Kollektiv

Sheesh bespielt.

Änderung auch bei der Eröffnung

am heutigen Mittwoch im

Lesliehof im Joanneumsviertel:

Sofia Kourtesis musste aufgrund

eines familären Notfalls

kurzfristig absagen. Als vollwertigen

Ersatz konnte Sophia Ken-

nedy gewonnen werden. Die

Musik der in Baltimore geborenen

Wahlhamburgerin klingt

manchmal wie der Soundtrack

zu einer Welt, die am Faden der

Erinnerungen hängt. Sie vereint

den Glamour und den morbiden

Charme von Tin Pan Alley Show

Tunes aus den 1960er oder 70er

Jahren und ist doch ganz und gar

der dekonstruierten Moderne

der Clubmusik verpflichtet.

Die Band Furiosi Quantum kommt eigentlich aus Kärnten, hat aber seit 2021

Graz auserwählt um musikalische Großtaten auszuhecken.

EXPLOSIV


13. JULI 2022 www.grazer.at

graz 12

Weltmeister als Zwischenziel

MUSKELMANN. Der Grazer Josef Strohmeier wurde in Mexiko Bodybuilding-Weltmeister in der

Fitness-Klasse. Sein großes Ziel ist aber die Wahl zum Mister Universe im November in England.

Josef Strohmeier in Action. „Ich habe genetisch viel mitbekommen.“ Zwei

„Problemzonen“ hat er auch: „Der obere Brustmuskel und die Schultern“ KK

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Weltmeister wird man

nicht jeden Tag und

doch war es für Josef

Strohmeier gar nicht das ganz

große Ziel, das er da in Mexiko

erreicht hat. Der 48-Jährige, der

in Wettmannstätten lebt, holte

bei der Bodybuilding-WM der

Amateure den WM-Titel in der

Klasse Sport Shorts 45+. Fitnessklasse,

wie Strohmeier selbst

sagt. „Die WM war eigentlich nur

ein Zwischenziel auf meinem

Weg zum Mr. Universe“, erklärt

der hauptberufliche Gerichtsvollzieher.

Und die Wahl dazu

findet am 5. November im englischen

Bradford statt. „Dem ordne

ich aktuell alles unter.“

Dabei ist Strohmeier eigentlich

zufällig auf die Bühne ge-

kommen. „Ich trainiere schon

seit 30 Jahren und habe 2018 bei

der Wahl zum Mr. Universe eher

aus Spaß mitgemacht und bin

Dritter geworden.“ Mit seinem

Freund, Bodybuilding-Legende

Walter Stückler hat er daraufhin

begonnen, sich professionell

vorzubereiten. „Das heißt

vor allem: richtig essen“. Also

Mikro- und Markonährstoffe,

Gemüse und natürlich auch Eiweiß.

„Bei Wettkampfathleten

macht 80 Prozent das richtige

Essen aus.“ Trainieren würden

alle hart. Strohmeier viermal die

Woche, je 75 Minuten. „Dabei

achte auf eine saubere, runde

Bewegung.“

Sein Ausgleich zum harten

Krafttraining ist übrigens auch

alles andere als gewöhnlich.

„Zweimal die Woche Discofox-

Tanzen. Das entspannt herrlich.“

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graz 13

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Die Steiermark bekommt neue Weinbotschafterinnen. Die dreijährige

Regentschaft von Königin Katrin l. und ihren Prinzessinnen

Beatrix und Lisa geht in Kürze zu Ende. Eine Jury der Weinwirtschaft

und des steirischen Tourismus wählt morgen Donnerstag ihre offiziellen

Nachfolgerinnen.

■ „Hier könnte ein Baum stehen!“, lautet der Titel einer Kunstinstallation

von Nicole Pruckermayer, die nach ihrer Definition auf dem

Parkplatz Ecke Wielandgasse/Schönaugasse richtig steht und bis 11.

August Schatten, gute Ideen und Möglichkeiten spendet. Die Künstlerin

lädt morgen um 16 Uhr zu einem Baum- und Hitzegespräch.

Mit dabei: Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Stadtplanungsamtsleiter

Bernhard Inninger, der Leiter der Abteilung Grünraum

und Gewässer Robert Wiener, Jakominis Bezirksvorsteher Lubomir

Surnev und Stellvertreter Klaus Strobl sowie die Projektleiterin von

„Jacky Cool Check“ Ingrid Kaltenegger.

■ Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt zur Sub auspiciis-Promotion

an der TU nach Graz.

Diese Installation steht seit kurzem an der Ecke Wielandgasse/Schönaugasse.

Morgen Donnerstag wird dort über Bäume und Hitze diskutiert. ZACHARIDIS

■ Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gibt‘s im Club Hybrid in der

Herrgottwiesgasse von morgen bis Samstag einen „suburban super

toy-Workshop“. Spielerisch wird ein eigenes Stückchen Stadt imaginiert,

das Wahrnehmungsvermögen geschärft, die Neugier zur räumlichen

Aneignung geweckt und ein reflektiertes Denken über die gebaute

und umgebaute Umwelt gefördert.

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / GOODBOY PICTURE COMPANY

Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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