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20. November 2022

- Polizei verhaftet Grazer "Schüler-Schläger" - 36 Millionen Euro für Graz - Prominent besetzte Grazer Salongespräche zum Thema Immobilien - Erster Einblick ins neue Indie Burger in Graz - Graz hat jetzt drei 3-Hauben-Lokale

- Polizei verhaftet Grazer "Schüler-Schläger"
- 36 Millionen Euro für Graz
- Prominent besetzte Grazer Salongespräche zum Thema Immobilien
- Erster Einblick ins neue Indie Burger in Graz
- Graz hat jetzt drei 3-Hauben-Lokale

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20. NOVEMBER 2022, AUSGABE 47

Freitag,

25.11.2022

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City

Zum Wohl

Die Punsch-Saison ist eröffnet! Die

Christkindlmärkte haben aufgesperrt,

wir haben alle Neuigkeiten. 26

Zum Wohnen

In der neuen Auflage unserer Salongespräche

drehte sich alles um das

Thema Wohnen und Immobilien. 32/33

Nach „Grazer“-Bericht über Raubserie:

Polizei verhaftet

„Schüler-Schläger”

Erwischt. Die Polizei hat zwei 14-Jährige verhaftet, die zwischen 23. Oktober und 5. November fünf brutale Raubüberfälle auf Grazer Schüler

verübt haben sollen. Gemeinsam mit der Politik setzt man jetzt stark auf Prävention, auch eine Ermittlungsgruppe wurde eingerichtet. SEITEN 4/5

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www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Wir brauchen

Rolemodels für

den Frieden

M

it unserem Bericht

über die brutale Serie

von Überfällen auf

Grazer Schüler konnten wir

glücklicherweise dazu

beitragen, die Täter zu fassen

(siehe Seiten 4/5). Man sollte

aber nicht davon ausgehen,

dass es damit getan ist. Die

Gewaltbereitschaft steigt bei

den Jungen stark an, zumindest

häufen sich die Berichte

darüber. Nicht nur in Graz,

die Ausschreitungen in Linz

zu Halloween sind ebenfalls

noch gut im Gedächtnis. Aber

es sind nicht nur die Jugendlichen,

die Hemmschwelle

sinkt generell in der Gesellschaft.

Dies lässt sich auch am

Beispiel der zerstörerischen

Anhänger von Feyenoord

Rotterdam, die einen Schaden

im Wert von 300.000 Euro

anrichteten, direkt gut

erkennen. Der beste Weg, um

diesen besorgniserregenden

Trend zu stoppen und bestenfalls

ins Gegenteil zu verkehren,

ist Aufklärung und

Prävention. Politik, Polizei,

Streetworker und nicht zuletzt

die Medien haben hier eine

große Verantwortung und die

Chance, Parallelgesellschaften

und kriminelle Energien

im Keim zu ersticken und

schon im Vorfeld keine

Eskalationen zuzulassen. Und

natürlich hat es jeder Einzelne

auch selbst in der Hand,

den Jungen ein friedliches

Miteinander vorzuleben. Nur

so kann Gemeinschaft und

Gesellschaft funktionieren.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Christoph Fritz

daheim, kurz

nach dem Aufstehen,

wo zuallererst

einmal

Leitungswasser

konsumiert

wird. Kaffee

oder Tee sind

seine Sache

nicht.

KK

... Comedian Christoph Fritz

Der Stand-up-Comedian über Vergleiche mit Josef Hader,

Schüchternheit, Rock beim Zähneputzen und über „Zärtlichkeit“.

Sonntagsfrühstück: Solo-Performance?

Allein zuhause wird das Frühstück nicht gerade

zelebriert. Sonntags gibt’s Haferbrei mit hineingeschnittenen

Bananen und Äpfeln. Sonst meist

nur Wasser, Leitungswasser. Die sogenannten

„Erwachsenen“-Getränke wie Kaffee, Tee oder gar

Alkohol liegen mir nicht so. Konnte mich damit

noch nie anfreunden.

Apropos Erwachsene. Ihr Debütprogramm als

Stand-up-Comedian hieß zu Recht „Das Jüngste

Gesicht“. Jetzt kommt „Zärtlichkeit“. Ist der „Baby

Face“-Bonus weg?

Das Programm „Zärtlichkeit“ habe ich gemeinsam

mit Sebastian Huber und Sonja Pikart erarbeitet.

Wir haben das Thema persönlicher gemacht, es zugespitzt

und erhöht. „Zärtlichkeit“ schien uns angesichts

der Pandemie und der Lockdowns zeitgemäß,

und das hat sich intuitiv als guter Weg erwiesen. Die

Distanz zum Publikum ist weniger geworden.

Wie definieren Sie „Zärtlichkeit“?

Ein schönes Wort, ein guter Titel. Zärtlichkeit ist

Ausdrucksform für mehr Nähe.

Im Programm geht es auch um einen Urologen-

Besuch. Wo ist da bitte „Zärtlichkeit“?

Nach persönlicher Erfahrung hat sich meine Scham

gelegt, das Thema ist den meisten Comedians wie

auch den Besuchern unangenehm. Aber ich zeige

auf, dass es doch nicht so schlimm ist.

Sie waren mit „Zärtlichkeit“ dieser Tage im Orpheum.

Mögen Sie die Stadt Graz?

Ich war das erste Mal als Kind mit meinen Eltern in

Graz. Mir ist die Stadt seither ans Herz gewachsen.

Ich war schon etliche Male da und es kommen immer

viele Leute in die Vorstellungen. Ich kam beim

Kleinkunstvogel 2017 ins Finale, war bei der Langen

Nacht des Kabaretts und ebenso bei der Benefizshow

„Let’s Spend The Night Together“ dabei.

Was war der Kick, Comedian zu werden?

Ich habe viele Stand-up-Comedians auf YouTube

gesehen. Und mochte den amerikanischen Weg.

An der FH meinte eine Studentenkollegin, ich sollte

doch Stand-up-Comedian werden. Ich wollte dann

selbst herausfinden, ob ich lustig bin oder nicht. So

ganz sicher bin ich mir heute noch immer nicht. Ich

habe sozusagen mein Hobby zum Beruf gemacht.

Waren Sie in der Schule schon der „Lustige“?

(kurzes Lachen) Ich habe gerade heute von meiner

Mathe-Schularbeit geträumt. Ich war ein guter

Schüler, meist Einser. Ein Streber, aber nicht unbeliebt,

ich habe alle abschreiben lassen. In der Oberstufe

fing ich an, Leute zum Lachen zu bringen,

nicht immer sehr gelungen.

Sind Sie der „neue Josef Hader“?

Ich habe diese Vergleiche gehört. Kenne seine Programme,

würde das aber nicht so unterschreiben.

Jeder sucht seinen eigenen Weg, auch ich.

Thema Musik, was hören Sie gerne?

Ich war in Graz beim Konzert von Ezra Furman im

Dom im Berg. Ich mag ihre Musik. Ich höre gerne die

Musik meines Vaters. Die aktuelle Musikszene überfordert

mich. Musik höre ich am liebsten beim Zähneputzen,

und da meist einen Mix aus altem Rock.

Meine Lieblingsband ist Velvet Underground.


VOJO RADKOVIC

Christoph Fritz wurde am gleichen Tag wie Bob

Dylan, am 24. Mai, geboren, nur 56 Jahre später,

1994. Fritz studierte Wirtschaft an der FH in

Wien, arbeitete kurzzeitig bei einer Versicherung,

startete 2016 als Comedian durch und war 2017

im Finale des Grazer Kleinkunstvogels. Das Debütprogramm

„Das Jüngste Gesicht“ kam gut an,

aktuell ist er mit „Zärtlichkeit“ auf Tournee.


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4 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

4

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Man muss das An ders sein des

Anderen aushalten und Menschen

mit Respekt begegnen.“

Alt-Bürgermeister Siegfried Nagl schlug bei seiner

Ernennung zum Ehrenbürger friedliche Töne an. KK

Erste Verhaftungen

Nach und nach werden die

Schilder nun aufgestellt. STADT GRAZ

Leitsystem nun

endlich enthüllt

■ Stolze 20 Jahre hat es gedauert

bis zum Grazer Fußgängerleitsystem.

Denn diese

Woche wurde nun die erste

Hauptübersicht enthüllt. Vizebürgermeisterin

Judith

Schwentner, Stadtrat Günter

Riegler, Graz-Tourismus-

Chef Dieter Hardt-Stremayr,

Stadtplanungschef Bernhard

Inninger und Johannes Purkarthofer

sowie Martin Zettel

von der Baudirektion und

Stadtplanung waren vor Ort.


Hier wurden die

Schüler ausgeraubt.

Elke Kahr bei ihrer Angelobung vor

fast genau einem Jahr. STADT GRAZ/FISCHER

Ein Jahr Kahr als

Bürgermeisterin

■ Diese Woche am Donnerstag,

17. November, war es genau ein

Jahr her, dass Elke Kahr zur Grazer

Bürgermeisterin angelobt

wurde. „Als Stadt Graz lassen

wir die Menschen nicht im Stich.

Wir tun unser Möglichstes, um

gegenzusteuern“, betonte Kahr

in ihrer Bilanz angesichts der

Teuerungen. Mieterhöhungen

in Gemeindewohnungen etwa

seien ausgesetzt, die Sozial Card

angepasst worden.

Die Jugendlichen sollen ihre Opfer hierher in die Jakoministraße gezerrt und brutal ausgeraubt haben.

derGrazer

Wie kann man solche Übergriffe verhindern?

„Wir veranstalten

an Schulen

etwa Selbstverteidigungskurse

für die Schüler

und -innen.“

Sabine Loibner-

Probst, 49,

Lehrerin

„Man muss sich

erst einmal den

Grund ansehen,

warum

die Überfälle

überhaupt passieren.“

Seamus Gischler,

19, Buchbinder

„Umverteilung!

Neid wird leicht

geschürt, speziell

in dem Alter.

Sodass manche

dann zu diesen

Mitteln greifen.“

Jacob G., 35,

Aktivist

Blitzumfrage

„Wenn man

so was macht,

muss es einen

Grund geben,

die Not. Und

da muss man

ansetzen.“

Zion E., 26, Schauspielerin

?

GOOGLE

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Ist zwar nicht

realistisch, aber

den Schülern

einfach keine

Dinge zum Stehlen

mitgeben als

Eltern.“

Mitja Rupnik, 29,

App Specialist


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

KK (3), PEIL

Drei Drei-Hauben-Lokale in Graz

Nach neuer Gault-Millau-Wertung haben

in Graz Didi Dorner, Herbert Schmidhofer

und Philipp Dyczek drei Hauben.

43 Prozent mehr Hass gegen Queere

Laut Antidiskriminierungsstelle gab

es seit dem Pride Monat um 43 Prozent

mehr Hate-Crime-Meldungen.

FLOP


der „Schüler-Schläger“

BRISANT. Nach unserem

Bericht über eine

Serie von brutalen Raubüberfällen

auf Grazer

Schüler wurden zwei

14-Jährige verhaftet.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In unserer letzten Ausgabe

am vergangenen Sonntag

haben wir über eine Serie

von brutalen Raubüberfällen

unter Jugendlichen berichtet

und damit den Stein ins Rollen

gebracht: Die Grazer Polizei

reagierte rasch und verhaftete

zwei Haupttatverdächtige

im Alter von gerade einmal 14

Jahren. Dabei handelt es sich

um einen bereits polizeilich

bekannten und in Graz lebenden

Tschetschenen (14) sowie

einen gleichaltrigen Grazer.

Sie sollen unter anderem für

eine Reihe der jüngsten Überfälle

am Jakominiplatz, in der

Wiener Straße, am Opernring

und im Oeverseepark verantwortlich

sein und werden von

der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Ermittler stellten bei den

Tatverdächtigen einen Teil der

Raubbeute sowie das bei Straftaten

verwendete Messer sicher.

Die Jugendlichen zeigten

sich zum Teil geständig, ein

schlüssiges Motiv konnten sie

allerdings nicht angeben. Beide

wurden in die Justizanstalt

Graz-Jakomini eingeliefert, es

gilt die Unschuldsvermutung.

Brief an Schulen

Opfer solcher Straftaten leiden

mitunter nicht nur an physischen

Verletzungen, sondern

sind oftmals auch traumatisiert.

Aus diesem Grund hat Bildungsund

Jugendstadtrat Kurt Hohensinner

in Abstimmung mit

dem Kriminalreferat der Grazer

Polizei einen Brief an alle Mittelschulen

der Stadt geschickt,

in dem sensibilisiert werden soll

und unter anderem Tipps für das

richtige Verhalten in kritischen

Situationen gegeben werden

(siehe Infokasten rechts).

„Nach dem ,Grazer‘-Bericht

der letzten Woche haben sich

weitere Familien bei mir gemeldet“,

berichtet Hohensinner.

„Diese Entwicklung ist alarmierend

und fordert uns alle zum

Handeln auf. Auf der einen Seite

müssen wir gerade für Jugendliche

aus schwierigen sozialen

Milieus Perspektiven schaffen

und ihnen die Möglichkeit zum

Aufstieg durch Bildung geben

und die Präventionsmaßnahmen

verstärken“, meint der Jugendstadtrat,

der aber auch auf

schärfere Methoden setzen will.

„Gleichzeitig ist für mich klar:

Wenn, so wie in diesen Fällen,

Grenzen überschritten werden,

dann müssen diese Taten mit

der vollen Härte des Gesetzes

geahndet werden. Hier geht es

um nichts weniger als das gesellschaftliche

Gesamtgefüge

und das Miteinander, das sonst

schwer gefährdet ist.“

Die volle Härte des Gesetzes

würde die beiden 14-Jährigen

hart treffen, denn auf schweren

Raub stehen laut Auskunft der

Polizei bis zu 15 Jahre Haft. Weitere

Ermittlungen sind im Gange.


Tipps der Polizei

■ Auf das eigene Bauchgefühl

achten und bei einem schlechten

Gefühl zum Beispiel einfach

die Straßenseite wechseln.

■ Im Ernstfall: deeskalierendes

Verhalten setzen – keine Provokation

bzw. Beleidigungen.

■ Distanz zum Täter aufbauen

und belebte Örtlichkeiten

aufsuchen wie z. B. Geschäfte

oder Lokale.

■ Wenn man Passanten sieht,

laut und deutlich um Hilfe rufen,

auf die Situation aufmerksam

machen und aktiv um Hilfe

ersuchen.

■ Personen im Umfeld um

Mithilfe bitten, z. B.: „Sie in der

blauen Jacke, rufen Sie bitte

die Polizei!“

■ Tätermerkmale einprägen.

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K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Für

Warten auf die

Rettung und

sie kommt net

W

enn wieder mal was

passiert ist und die

Rettung gerufen wird,

kommen den auf Hilfe

Wartenden Minuten wie

Stunden vor. Dabei ist

zumindest in Graz die

Rettung ziemlich schnell an

Notfallorten. Es ist erstaunlich,

wie geschickt Rettungsfahrer

ihre Fahrzeuge durch

den Grazer Verkehr bringen.

Als Notfall ist man mit der

Rettung ziemlich schnell im

Spital. Anders sieht es aus,

wenn es darum geht, Patienten

von daheim ins Krankenhaus

und zurück zu transportieren.

Da wird schnell der

Mangel an Fahrzeugen und

Personal spürbar. Wartezeiten

von bis zu vier Stunden sind

da die Norm. Manche warten

wesentlich länger. Es kommt

einfach zu vermehrten

Notfall -Einsätzen, und das

reduziert das Wagenangebot

für Krankentransporte, die in

der Dringlichkeitsskala

meistens unten rangieren. Für

die betroffenen Patienten ist

das alles sehr unangenehm. In

so einem Fall vergehen die

Stunden gefühlt doppelt so

langsam. Für die Rettungsmänner

und Rettungsfrauen

werden die Herausforderungen

ebenfalls immer größer.

Da nächtens bereits Ehrenamtliche

fehlen, müssen

Berufsfahrer einspringen, die

dafür am nächsten Tag fehlen.

Und schon warten wieder

Patienten vielleicht mehr als

vier Stunden!

Martina Kaufmann

Aus der Gemeindemilliarde des Bundes:

HILFE. Graz erhält aus dem neuen Unterstützungspaket des Bundes etwas

mehr als 36 Millionen Euro. Für Investitionen, nicht für laufende Kosten.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die massiven Teuerungen

belasten auch die Kommunen

stark – gerade in

Graz war das im Zusammenhang

mit der Problematik und Aufregung

rund um das städtische

Budget (wir berichteten) massiv

Thema. Dementsprechend wurde

auch regelmäßig Unterstützung

seitens des Bundes gefordert.

Dieser reagierte nun – und

schnürte ein Paket von einer

Milliarde Euro für Städte und Gemeinden

für die nächsten zwei

Jahre.

Knapp 137 Millionen Euro aus

diesem Paket sind für die Steiermark

vorgesehen und, wie die

Grazer Nationalratsabgeordnete

Martina Kaufmann (ÖVP)

informiert, mehr als 36 Millionen

Euro (genau 36.466.760)

für Graz. Grundsätzlich sind die

Fördermöglichkeiten im Unterstützungspaket

recht breit gefasst,

die Investitionen können

von Straßensanierungen über

Ortskernattraktivierungen bis

hin zum Bau von neuen Schulen

oder Kindergärten reichen.

Laufende Kosten

Seitens der Stadt, im Büro von

Finanzstadtrat Manfred Eber,

begrüßt man die Finanzspritze:

„Das war ja eine unserer Forderungen.“

Einschränkung: „Massiv

belasten eigentlich die laufenden

Kosten – da hätten wir uns gewünscht,

dass ein Teil des Pakets

dafür verwendet werden kann.“

Für welche Investitionen/Projekte

man das Geld tatsächlich

ausgeben wird, ist noch unklar.

Bisher würden noch genaue Informationen

seitens des Bundes

fehlen. Die Finanzdirektion werde

aber prüfen, welche Projekte

in Frage kommen.

Manfred Eber

Die Stadt

Graz

plagen aktuell

Budgetsorgen

– wie alle

Gemeinden

und

Städte

ist man

massiv

von den

Teuerungen

betroffen.

Vom

Bund gibt

es jetzt

Unterstützung.

STADT GRAZ/FISCHER,

PMD/PHOTO SIMONIS,

36 Millionen für Graz

GETTY

Viel Geld geflossen

Kaufmann betont jedenfalls die

massive Unterstützung, die der

Bund in den letzten Jahren leistete:

„Seit Ausbruch der Pandemie

haben wir viel für unsere

Gemeinden und Kommunen

getan. Über 3,8 Milliarden Euro

wurden bisher bereitgestellt und

nun folgt eine weitere Milliarde.“

Rund 36,4 Millionen gab es für

Graz durch die erste Gemeindemilliarde

im Sommer 2020, im

zweiten Paket im Jänner 2021

gab es weitere 46,6 Millionen an

zusätzlichen Ertragsanteilen und

Sonderzuschüssen, das dritte

Paket Anfang dieses Jahres bedeutete

zusätzliche Finanzmittel

in der Höhe von 9,08 Millionen

Euro für die Landeshauptstadt.

Auch andere Gemeinden der

Region bekommen jedenfalls

Unterstützung: Knapp 16,4 Millionen

Euro aus dem neuen Paket

gehen nach Graz-Umgebung.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTS-

FÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538),

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895)

| Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.407 (Der Grazer, wö, ÖAK 1HJ

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Prof. Bernatzky / Uni Salzburg prägte den Begriff Musikament. Musikhören und noch besser Musik machen, kann wie ein Medikament

wirken. Er bedauert, dass es bei diesem Thema noch eine so große Lücke in der Öffentlichkeitswahrnehmung gibt.

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Die Straße der Musik könnte hier einen Beitrag leisten. Schön wäre es, wenn es viele einzelne Orte mit unterschiedlichen

8 www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Musikangeboten gäbe, wie im Pariser Stadtviertel Montmartre. Es gibt bei uns viele Lokale, die das ermöglichen könnten.

Hier einige Standorte, bei denen Musik eine große Rolle spielt:

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Grafik: Anna Marlena Flick

Ehrenamtliche sollen die VinziLife-

Bewohnerinnen unterstützen. GETTY

VinziLife sucht

Alltagshelden

■ VinziLife, die Dauerherberge

der VinziWerke für Frauen mit

psychischen Belastungen, sucht

dringend sogenannte „Alltagshelden“.

Die Ehrenamtlichen

verbringen Zeit mit den Bewohnerinnen

und schenken ihnen

ein offenes Ohr. Es gibt keine

fachlichen Voraussetzungen, um

sich zu engagieren. Wichtig sind

nur Empathie und Toleranz. Gesucht

werden folgende Dienste:

wochentags 14 bis 20 Uhr, nachts

(schlafend) 20 bis 8 Uhr, am Wochenende

(8 bis 14 Uhr).

Kindergartenleiter J. Stocker, P.

Steingruber und C. Achatz

Kindergarten

vor dem Aus

■ Dem Heilpädagogischen

Kindergarten Steingruber,

seit 44 Jahren Inbegriff der

gelungenen Inklusion, geht

aufgrund der fehlenden Wertanpassung

des vor 20 Jahren

vereinbarten Satzes jetzt die

Luft aus. Es sieht danach aus,

dass mit Ende Februar für 60

Kinder, darunter zwölf mit

Anspruch auf einen heilpädagogischen

Kindergartenplatz,

andere Kinderbetreuungsstätten

gesucht werden müssen.

Peter Steingruber ruft die Verantwortlichen

zum Dialog auf.

KK

1. Palais Meran, erster Teil der Kunstuniversität, 2. Parkhotel - Jazz Brunch, 3. Das MUMUTH - Musik und Musiktheater, 4. Schwarzer Adler - Akad.

Sängerschaft, Konzertcafé Manfred Grössler, 5. Das Girardihaus - Kunst für alle,* 6. Der Geigenbauer, 7. Das Gitarrenensemble, 8. Ursulinen -

Absolventinnenchor Resurrexit, 9. Der 2.Teil der Kunstuni (Reiterkaserne), 10. Gramuth - Grazer Musiktherapie, 11. Odilieninstitut - kreatives Musiktheater,

12. Das Seydlerhaus (Steir. Landeshymne), 13. Gospelchor der Kirche St. Leonhard, 14. Orgel der Kirche St. Leonhard

* Herzstück der Straße der Musik

„Straße der Musik“

IDEE. Im Mittelpunkt des Girardi-Festabends stand das Zukunftsprojekt

„Die Straße der Musik“. Hier wird die Leonhardstraße zu einer Kulturstraße.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Verein „Rettet das

Girardihaus“ ist nach wie

vor auch kulturell aktiv.

Darüber hinaus bemüht sich der

Verein seit 2017 um Rettung und

Renovierung des Geburtshauses

von Alexander Girardi. Dieser

Tage fand wieder eine der beliebten

Girardi-Festveranstaltungen

im Gothenhaus in der Leonhardstraße

statt. Manfred Grössler

als bekannter und beliebter

Girardi-Darsteller wartete, begleitet

vom Pianisten Michel Nikolov,

mit Girardi-Liedern und

Liedern von Robert Stolz auf.

Grössler stellte auch das „neue“

Girardi-Lied „Mein Girardihut“

von Adele Lebic vor. An diesem

besonderen Abend wurde auch

auf das Zukunftsprojekt von Eva

Fill hingewiesen: „Leonhardstraße

– Die Straße der Musik“.

Herzstück dieses Projektes ist

das Girardihaus.

Musik verbindet

„Musik verbindet Menschen,

Kulturen, Generationen. In der

Leonhardstraße findet sich eine

Vielfalt von Institutionen, die

sich mit Musik beschäftigen“, so

die Initiatorin Fill. „Das Girardihaus

soll das Herzstück werden

und den Bezirk Leonhard, Bewohner

und Unternehmer als

großartiges Künstlerviertel musikalisch

verbinden und hervorheben“,

so Manfred Grössler.

Eva Fill: „Es sind 14 Stationen

Pianist Michel Nikolov, Künstlerin Sabine Schilcher-Asen, Manfred Grössler als

Girardi und die Komponistin des Liedes „Der Girardihut“ Adele Lebic (v. l.) KIPPER

entlang der Leonhardstraße, die

einzigartig in ihrer künstlerischen

Dichte zum Thema Musik sind.

Es gibt auch keine vergleichbare

Dichte in Salzburg oder Wien!“

Beim Festabend dabei waren

auch der Historiker Karl Albrecht

Kubinsky, Vereinsobmann Reinhold

Reimann und die Künstlerin

Sabine Schilcher-Asen. Mal sehen,

ob die Leonhardstraße bald

durchgehend erklingen wird.

Das legendäre Girardihaus in der Leonhardstraße soll bald mit neuem

Leben erfüllt werden und das „Herzstück der Musikstraße“ darstellen.

KK


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Strittige Vertragsverlängerung

HEIKEL. Finanzdirektor

Tschikof ist zurückgetreten.

Im Stadtsenat

wurde sein Sondervertrag

unbefristet gestellt

– einige Jahre zu früh.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Um 10.30 Uhr erreichte die

Mitglieder des Stadtsenats

am Donnerstag ein

Tagesordnungs-Nachtrag: Es ging

dabei um die Vertragsanpassung

von Stefan Tschikof (Bild links),

der am Tag zuvor, am Mittwoch,

als Finanzdirektor der Stadt Graz

mitten in der Budgetkrise „aus

persönlichen Gründen“ zurückgetreten

war. Da er aber weiter

für die Stadt in einer Stabstelle in

der Finanzdirektion tätig sein soll,

galt es seinen Vertrag zu ändern.

„Übergang in ein unbefristetes

Dienstverhältnis“ steht auf dem

Deckblatt des Stadtsenatsstücks.

Dabei ist es für einen unbefristeten

Vertrag noch einige Jahre

zu früh. Denn die Verträge von

Vertragsbediensteten bei der

Stadt Graz (vulgo Beamten) sind

grundsätzlich auf ein Jahr befristet,

werden bei Verlängerung dann

wieder auf zwei Jahre befristet

und können erst dann in ein unbefristetes

Dienstverhältnis übergehen.

Bei Abteilungsleitern sind

die Zeitspannen größer: zunächst

auf fünf Jahre befristet, bei Verlängerung

noch einmal auf fünf

Jahre befristet, dann erst gibt es die

Möglichkeit der Übernahme auf

unbestimmte Zeit. Tschikof wurde

erst am 19. Oktober 2021 als Finanzdirektor

angelobt, zuvor war

er bei der Raiffeisen Landesbank,

also in der Privatwirtschaft, tätig.

Er ist also erst seit etwa einem Jahr

Bediensteter der Stadt Graz.

Aus dem Büro von Personalund

Finanzstadtrat Manfred Eber

(Bild rechts) heißt es, man wolle

„Beschlüsse aus dem vertraulichen

Teil nicht kommentieren.

Wichtig war, dass wir in kurzer

Zeit eine ideale Lösung finden.“

Die Übernahme Tschikofs sei auf

Bitten seines Nachfolgers Johannes

Müller erfolgt.

Einsichtnahme

Dass die Mitglieder des Stadtsenats

quasi keine Zeit hatten,

das Stück einzusehen, macht die

Sache noch brisanter. In der Gemeinderatswoche

tagt das Gremium

nämlich nicht in einer Sitzung.

Die Beschlüsse erfolgen schriftlich

parallel zur Gemeinderatssitzung.

Die Mit-

FOTO FISCHER

glieder bekommen eine Mappe

mit den Stücken – nur die vertraulichen,

und das sind Sonderverträge

ebenso wie alle anderen Personalstücke,

sind nicht enthalten.

Die können nur in der Personalabteilung

eingesehen werden – vom

Stadtsenatsmitglied persönlich.

Nicht alle Stadtsenatsmitglieder

kannten das Stück. Der Beschluss

erfolgte nicht einstimmig.

Aktuell gibt es bei der Stadt Graz

etwa 50 laufende Sonderverträge.

Das ist vor allem bei Abteilungsleitern

und Ärzten üblich. Ohne

Sonderverträge wäre es schwierig,

Amtsärzte zu bekommen, da

die Stadt mit dem branchenüblichen

Gehaltsschema

nicht mithalten könnte. Bei

Abteilungsleitern geht es vor

allem um die Vordienstzeiten,

da langjährige

Bedienstete der Stadt

finanziell besser eingestuft

werden, Leiter

aber oft aus der Privatwirtschaft

kommen.

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Gebrüder

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10 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Gefahr: Unreine Drogen

LEBENSGEFÄHRLICH.

Bei vielen Proben über

das Projekt „Triptalks“

konnten sehr gefährliche

Beimischungen

identifiziert werden.

Rund 160 anonyme Einreichungen hat es bisher beim Drug-Checking „Triptalks“ gegeben – viele Substanzen wurden

sogar als gefährlich eingestuft. Konsumenten sollen sichergehen, kein noch größeres Risiko einzugehen.

GETTY, KK

Neue VS Kalsdorf:

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Tausende Grazer greifen zu

Drogen, viele nehmen regelmäßig

Suchtgift. Eine

Verharmlosung im popkulturellen

Bereich, Neugier im jugendlichen

Alter oder auch langfristige Abhängigkeit

sind nur einige Gründe,

weshalb Menschen zu bunter

Pille, weißem Pulver & Co greifen.

Im August startete das Drug-

Checking-Angebot „Triptalks“ der

Caritas in Förderungskooperation

mit dem Gesundheitsamt der

Stadt Graz sowie dem Gesund-

Aufruhr um „Ess-Zwang“

Die Compania de Circo „Eia“

eröffnet das Festival 2022/23.

Cirque Noël im

Grazer Orpheum

■ Graz gilt international als

Hotspot für den Neuen Zirkus

und Cirque Noël wird auch dieses

Jahr die Besucher wieder im

Grazer Orpheum faszinieren.

Die Zirkusgeschichten in Graz

gibt es von 21. Dezember bis 8.

Jänner 2023. Es gibt drei Programme.

Von 21. bis 23. Dezember

gastiert die Compania de

Circo „Eia“ mit dem Programm

„Nuye“ im Orpheum, Clownlegende

Gardi Hutter ist mit ihren

Kindern von 25. bis 29. Dezember

Festivalhöhepunkt und das

Finale gibt es von 3. bis 8. Jänner

2023 mit den Australiern Gravity

& Other Myths.

KK

BRISANT. Die Nachricht, das Speisen-Angebot in der Ganztagsschule sei

verpflichtend, sorgt für Aufregung. Die Gemeinde verspricht eine Lösung.

Nächstes Jahr soll die neue

Volksschule Kalsdorf, mit

20 Klassen, ihren Betrieb

aufnehmen, samt Ganztagsschule.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung

sorgte nun aber ein

Detail bei einigen Eltern für Aufregung.

Denn: Der Plan sieht vor,

dass das von der Gemeinde über

ein örtliches Restaurant bereitgestellte

Speisen-Angebot verpflichtend

in Anspruch zu nehmen ist.

Auch 2. Vizebürgermeister Michael

Konrad (ÖVP) betont nun: „Ich

sehe nicht ein, wieso das verpflichtend

sein sollte, Eltern und Kinder

also gezwungen werden.“ Eltern

solle weiter freistehen, ihren Kindern

Speisen selbst mitzugeben.

Seitens der Gemeinde um Bürgermeister

Manfred Komericky

und Bildungsausschussobmann

Stephan Scheifinger beruhigt

man: „Da ist das letzte Wort noch

nicht gesprochen. Ich habe die Kritik

wahrgenommen und werde das

in die Hand nehmen“, verspricht

Komericky. Mit den Betroffenen

werde er Kontakt aufnehmen. „Wir

werden Lösungen finden.“ Gerade

bei Unverträglichkeiten oder Ähnlichem

müsse man natürlich Rücksicht

nehmen. Das Konzept sei

von der Schule so vorgeschlagen

worden. „Das darf dann ja wohl

diskutiert werden“, hält Komericky

nichts von einer vorschnellen Dramatisierung

– immerhin habe man

für die Details noch ein Jahr Zeit.

Bisher hat man die Möglichkeit

geboten, Kinder in der Vorwoche

für das Essen in der folgenden anzumelden.

Angesichts der hohen

Schülerzahl habe es aber Bedenken

gegeben, ob das für das Personal

logistisch zu stemmen sei. Nun

will man das genau abklären, laut

Scheifinger will man sich noch

im November zusammensetzen.

Fest steht für ihn nun aber: „Es

wird keine Verpflichtung geben“,

allerdings wolle man sicherstellen,

dass jedes Kind jeden Tag in der

Schulzeit etwas zu essen bekommt

– egal von wem. FAB

Die neue Volksschule Kalsdorf sorgt

für Diskussionen.

GEMEINDE KALSDORF


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 11

gefunden

heitsfonds Steiermark. Anonym

können seitdem Drogenproben

von Konsumenten eingereicht

und vor der Konsumation auf

Schädlichkeit untersucht werden.

So soll sichergestellt sein, dass

die jeweiligen Substanzen keine

Lebensgefahr darstellen. Konsumenten

bekommen für ihre Einreichungen

eine Analyse am Institut

für pharmazeutische Chemie

der KF-Uni Graz und wichtige Informationen

über Dosierung und

potenzielle Verunreinigungen.

Sinnhaftigkeit

Die hohen Zahlen der Inanspruchnahme

zeigen: So sehr

das Projekt von manchen Seiten

anfangs auch kritisiert wurde – es

kann Leben retten. Mit Stand Anfang

November wurden nämlich

rund 160 Proben eingereicht. Neben

Kokain, Heroin, Ecstasy oder

MDMA wurden auch Ketamin,

Speed, Mephedron oder für die

Angebotsnutzenden unbekannte

Substanzen zur Analyse gebracht.

Die Sinnhaftigkeit des Angebots

zeige sich demnach bereits nach

wenigen Wochen Betrieb sehr

deutlich, so Harald Ploder, Leiter

Kontaktladen und Streetwork im

Drogenbereich der Caritas. „Speziell

bei Kokain und Heroin wurden

immens hohe Schwankungen bei

den Reinheitsgraden dokumentiert

und bei vielen Proben konnten

starke Verunreinigungen und

sehr gefährliche Beimischungen

identifiziert werden.“

Auch Gesundheitsstadtrat

Robert Krotzer zeigt sich zufrieden

mit der Inanspruchnahme

der Aktion: „Ich freue mich,

dass Triptalks und Drug Checking

des Caritas-Kontaktladen bereits

gut angenommen werden. Damit

schützen wir rasch und unbürokratisch

Menschen, die illegalisierte

Substanzen konsumieren,

und können vor besonders gefährlichen

Stoffen warnen, die in

Graz in Umlauf sind.“

Entdecken Sie Ihre

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Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zu

mehr Hörstärke.

Die Zeit ist reif für Hörstärke. Für einen

neuen, offenen und positiven Umgang

mit dem Thema Hörgerät. Menschen mit

Hörminderung stehen schließlich genauso

im Leben wie Menschen mit

Lesebrille. Hörgeräte sind eine Selbstverständlichkeit,

die genauso selbstbewusst

getragen werden sollen. Beim Brunch

mit Freund*innen, beim Urlaub mit der

Familie und bei der Geburtstagsfeier am

Wochenende. Hörstärke von Neuroth heißt

nämlich auch: Leichtigkeit, Unbeschwertheit

und Lebensfreude. Das sieht man

den Kund*innen an. Selbst wenn ihre Hörsysteme

mittlerweile so klein sind, dass

sie beim Tragen fast unsichtbar bleiben.

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Bei den modernen Im-Ohr-Hörgeräten

zeigt sich, wie ausgeklügelt die Technik

mittlerweile ist. Die gesamte Elektronik

wird dabei in das winzige Ohrpassstück, die

sogenannte Otoplastik, integriert. Die

Otoplastik wird wie ein Ohrstöpsel eingesetzt

und verschwindet dabei aus

dem Blickfeld. Ähnliches gilt für Hörgeräte,

die hinter dem Ohr platziert

werden. Sie sind ebenfalls ganz diskret.

Und vor allem genau so innovativ.

Hörsysteme von Neuroth sind jeder

Hörsituation gewachsen und stellen

sich innerhalb weniger Sekunden darauf

ein. Sie sollen sich schließlich Ihrem

Leben anpassen, nicht umgekehrt. Darum

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12 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Im Moment sind die Bagger vor dem Bad am Zug, mit Ende November

beginnt die Begrünung von Vorplatz und Fassade.GBEISER; GRÄTZELINITIATIVE MARGARETENBAD

Bagger fahren vor dem

Margaretenbad auf

VORGARTEN. Drei Bäume und eine Grünfläche

machen den Eingang zum „Margerl“ attraktiver.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Claudia Beiser, Obfrau

der Grätzelinitiative

Margaretenbad, freut

sich, dass ihr Siegerprojekt des

Bürger:innenbudgets 2021 nun

Gestalt annimmt. Den Vorgarten

des „Margerl“ in der Grillparzerstraße

attraktiver zu gestalten,

war eine von insgesamt

sieben Ideen, die von der Stadt

umgesetzt werden. Die Finanzspritze

fiel mit 100.000 Euro aus

dem letztjährigen Budget zehnmal

so hoch aus wie erhofft, die

GBG Gebäude- und Baumanagement

Graz ist nun am Zug.

Naturdenkmal

Derzeit wird das 85 Quadratmeter

große Areal großflächig

entsiegelt. Die oberste Schicht

Asphalt ist bereits abgetragen,

darunter liegen allerdings jede

Menge Anschlüsse und Leitungen,

vorsichtiges Arbeiten ist

also gefragt.

Bis Ende November soll der

ganze Asphalt im Bereich des

Vorplatzes beseitigt sein, danach

folgen die nächsten Schritte:

Drei Bäume werden gepflanzt

und eine Bank wird aufgestellt.

„Außerdem wird die rechte Seite

des Gebäudes mit Efeu und

Lonicera begrünt“, erzählt die

Obfrau der Grätzelinitiative.

„Damit das Grün anwachsen

kann, wird das alles noch vor

dem Winter gemacht“, erklärt

sie. Die Abstell- plätze

Räder

Claudia Beiser

für

werden in

die Wastlergasse

verlegt.

D i e

große

Eröffnung

ist für den

1. Mai geplant.

Da wird dann nicht nur

der Vorgarten in sattem Grün

erstrahlen, sondern auch das

Gelände des „Margerl“ wird ins

Blickfeld gerückt: Im Zeichen

der Biodiversität wird die erste

Baumführung stattfinden, wobei

es vor allem darum geht,

„bewusst hinzuschauen“, so Beiser.

Eine Eibe auf dem Areal des

Bades wurde als Naturdenkmal

deklariert. Sie ist gut 150 Jahre

alt und stammt noch aus dem

historischen englischen Garten,

der früher hier angelegt war.

So sieht die Verkehrssituation an der Kreuzung Dominikanergasse/Kernstockgasse

nun aus. Links noch ohne Vorrangschild, rechts mit. KK (2), STADT GRAZ

Gries: Radfahrer dürfen

gegen Einbahn fahren

NEU. In der Dominikanergasse gibt es seit dieser

Woche eine Ausnahmeregelung für Radfahrer.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

In der Dominikanergasse gibt

es für die Einbahnstraße seit

dieser Woche den Zusatz

„ausgenommen Radfahrer“.

Zuvor durften Radfahrer nicht

gegen die Richtung des Kfz-

Verkehrs fahren. Zwei bis drei

Parkplätze mussten dafür entfernt

werden. Außerdem wurden

Anlehnbügel für Fahrräder

installiert.

„Ich bin Radfahrerin und Autofahrerin,

aber mittlerweile denkt

man schon an Schikane. Mittlerweile

kann ich am Samstag und

Sonntag nicht mehr wegfahren,

weil ich in der Nähe keinen

Parkplatz mehr habe“, ärgert sich

Anrainerin Stefanie Ramutschnig

und macht sich Sorgen um

die Sicherheit, vor allem seit am

Mittwoch ein Vorrang-geben-

Schild für Autofahrer aufgestellt

wurde: „Das ist einfach zu gefährlich

und total widersinnig.“

Mehr Sicherheit

Im Straßenamt erklärt man: „Das

,Vorranggeben‘ von der Dominikanergasse

ausfahrend wurde

zur Steigerung der Verkehrssi-

cherheit errichtet – davor galt

hier die Rechtsregel. Das heißt:

Radfahrer in der Kernstockgasse

von Osten kommend hatten

Wartepflicht gegenüber aus der

Dominikanergasse ausfahrenden

Fahrzeugen. Dies wurde in

der Praxis jedoch vielfach nicht

eingehalten. Durch dieses ,Vorrang

geben‘-Schild haben nun

Radfahrer von Osten kommend

tatsächlich Vorrang. Zusätzlich

wurde durch die Fahrbahnverschwenkung

mittels Randlinien

und Sperrflächen die Sichtbeziehung

von der Dominikanergasse

ausfahrend auf den Verkehr in

die Kernstockgasse erheblich

verbessert.“

In der Kernstockgasse wurden

Fahrbahn und Gehsteig saniert.

Hier werden demnächst auch

sogenannte „Sharrows“ (rundes

Foto) gegen die Einbahnstraße

als Hinweis für die Autofahrer

angebracht. Es mussten ein bis

Längs-

zwei

parkplätze

weichen.

Anlehnb

ü g e l

wurden

auch hier

installiert.


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14 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Gastro

Börse

www.grazer.at

Florian Weitzer, Andreas Dehlinch und Gregor Augustin (v. l.) sind bald bereit für die Eröffnung: Die Baustelle befindet sich inzwischen im Finale. KK (5)

Erster Blick ins Indie Burger

GASTRONEWS. Ende November will Florian Weitzer das Indie Burger in den ehemaligen Schediwy-

Räumlichkeiten in der Sporgasse eröffnen. „So ein Konzept gibt es in Graz noch nicht“, verspricht er.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Burger-Lokale gibt es in

Graz inzwischen ja einige.

Trotzdem gibt es nach

wie vor Gastronomen, die darauf

setzen. So auch Florian Weitzer,

der ja die Räumlichkeiten des

ehemaligen Traditionsgeschäfts

Schediwy in der Sporgasse übernommen

hat und dort das „Indie

Burger“ aufsperren will. „So

ein Konzept gibt es in Graz noch

nicht!“, verspricht er den künftigen

Kunden etwas ganz Neues.

Indie Burger ist ein Fastfood-

Lokal, in dem es die Speisen zu einem

günstigen Preis in Schachteln

verpackt gibt. Dazu steht man. Aber

man setzt auf Qualität, Regionalität

und Nachhaltigkeit. „Wir sind eigentlich

eine Fastfood-Manufaktur.

Die Pattys laufen am Fließband,

jeder Burger wird frisch zubereitet

– und das direkt vorm Kunden“,

erklärt Weitzer. Denn Transparenz

ist ihm besonders wichtig. Deshalb

kann man den Köchen auch von

der Sporgasse aus durch das Fens-

ter beim Zubereiten zusehen. Die

Gäste, die das Lokal betreten, gehen

als Erstes an der Küche vorbei.

„Das Brot ist ein veganes Sauerteigbrot

vom Sorger, die Kartoffeln

kommen vom Adamah Bio-Hof in

Niederösterreich“, so Geschäftsführer

Andreas Dehlinch und Consultant

Gregor Augustin.

Transparenz ist auch beim

Müll ein großes Thema. Im Obergeschoß

steht deshalb eine Müllinsel

mitten im Raum. „Dadurch

wollen wir ein Bewusstsein

schaffen dafür, was wir hinterlassen“,

so Weitzer. Essensreste,

Becher und Papierverpackungen

werden von dort direkt in einen

Komposter geworfen. Innerhalb

von 24 Stunden machen Mikroorganismen

daraus Erde.

Pflanzen und Co

Diese Erde kann man dann zum

Teil auch im Lokal selbst brauchen.

Denn Pflanzen soll es dort

einige geben. Etwa Pflanzenwände

im Durchgang Richtung Obergeschoß

– dort werden dann auch

Naturgeräusche zu hören sein. Im

Obergeschoß, wo sich die meisten

Sitzplätze – insgesamt übrigens

etwa 120 – befinden, möchte man

sogar Salat selbst ziehen. Pflanzen

soll es auch in den Schaufenstern

des ehemaligen Geschäfts geben.

Alte Decken wurden freigelegt.

Bei den Möbeln dominieren

helles Holz sowie die Farben

Schwarz, Weiß und Grau. Bunt

wird es dann durch das Indie-

Burger-Logo: ein Regenbogen.

Der Smash Burger, das Signature-Gericht,

soll 3,90 Euro kosten,

die Pommes 2,80 Euro. Die Eröffnung

ist für Ende November geplant.

Das Konzept soll sich langsam

zur Kette entwickeln. Weitere

Standorte sind geplant – nicht nur

in Graz, nicht nur in Österreich.

Italien bei Franziskaner

Und auch im Franziskanerviertel

stehen Neueröffnungen an. Salvatore

Donadei, der seit 40 Jahren

Gastronom ist und die Osteria

Grappolo D’Oro in Heiligenkreuz

führt, eröffnet das ehemalige Café

T.H. (zuletzt Galerie Café) am

Franziskanerplatz 9: Nove soll die

italienische Bar heißen. „Wir bieten

Prosecco, Aperol und andere

Aperitivi sowie Weine mit kleinen

Snacks wie in Italien. Außerdem

Espresso und Cappuccino. Mittags

gibt es Bargerichte aus dem kleinen

Ofen: Lasagne und Co können

wir im Restaurant in Heiligenkreuz

vorbereiten, denn Küche gibt es

im 40 Quadratmeter großen Lokal

keine“, erzählt Donadei.

Da das Lokal eben so klein ist,

wollte man ein zusätzliches Lager

und hat Räumlichkeiten in der

Franziskanergasse 4 angemietet.

„Der Umbau hat uns aber so gut

gefallen, dass wir entschieden haben,

dort auch einen kleinen Feinkost-Laden

aufzusperren“, erklärt

er. In der Pasta & Vino Boutique

gibt es dann etwa Nudeln aus

Apulien aus geröstetem Weizenmehl,

italienisches Gebäck, Käse

und mehr. Man kann dort einkaufen,

aber auch vor Ort kosten.

In der Franziskanergasse möchten

Salvatore und Maria Donadei

nächste Woche aufsperren. Am

Franziskanerplatz in etwa zwei

Wochen.


Den Schmerzen davonlaufen

Fersensporn, Hallux, Arthrose – Wir empfehlen Joya Gesundheitsschuhe

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Schuhgeschäft

sondern ein echter Gesundheitsdienstleister.

Wir arbeiten schon lange

mit diversen Gesundheitsschuh-Marken,

um unseren

Kunden mit Ihren Fußund

Gelenkproblemen zu

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wir nie dagewesene

positive Rückmeldungen.

Es gibt nichts Besseres bei

Fersensporn und Co. Aufgrund

der ständig wach-

Sven Brown für Herren

senden Nachfrage haben

wir uns auf das Schweizer

Fabrikat mit der einzigartigen

weich-elastischen

Sohle spezialisiert.“ berichtet

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der Passt!-Shop‘s

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Luft bei jedem Schritt

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Schuhklima, sondern ist

ebenso gesund. Gelenksowie

Rückenmuskulatur

werden entspannt

und die Fußrezeptoren

stimuliert. Die Joya Schuhe

können den ganzen

Tag getragen werden.

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im Berufsleben lange stehen.

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weich-elastische Material

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16 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Richtig beraten Energie sparen

EINFACH. Die steirische Energieberatungsstelle in der Landhausgasse 7 bietet vor Ort oder telefonisch

kostenlos Beratung an, auch darüber hinaus gibt es Möglichkeiten, sich über Maßnahmen zu informieren.

In den vergangenen Wochen

berichteten wir immer wieder

über einfache Energie- und

damit Geld-Einsparungsmöglichkeiten

im Alltag, unter www.

energiesparoffensive.at sind Infos

zusammengefasst. Wenn man es

aber ganz genau, direkt vom Experten,

wissen will – dafür bietet

sich die Energieberatungsstelle des

Landes Steiermark an. Man berät

telefonisch (0 316/877 3955), vor

Ort in der Landhausgasse 7 oder

bei Bedarf bei Kunden daheim.

Wie das so abläuft? „Wir sehen

in der Beratung zwei Kategorien“,

berichtet Horst Köberl, einer

der Experten der Energieberatungsstelle.

„Das eine sind Menschen,

die Angst haben oder auch

überfordert sind – beispielsweise

aufgrund einer aktuellen Abrechnung.

Das andere sind jene, die

wissen, dass sie etwas tun wollen.

Bei Kategorie 1 geht es darum, die

Angst und den Druck zu nehmen,

Energiespar-Potenziale zu sichten

und vielleicht auch langfristig strategische

Planungen zu beginnen.

Bei Kategorie 2 geht es um konkrete

Aussagen: Was passt für sie individuell,

was ist überhaupt möglich,

welche Rahmenbedingungen und

Fördermöglichkeiten gibt es.“

Das Interesse an der Beratung ist

jedenfalls massiv gestiegen. „Ich

habe telefonisch bis zu 100 Beratungen

in der Woche“, so Köberl.

Nicht umsonst hat man seitens

der Energieberatungsstelle diese

Woche erstmals zur Live-Beratung

auf Facebook geladen (kann auch

nachgesehen werden).

Beim Erstkontakt, online über

die Homepage, telefonisch oder

vor Ort in der Beratungsstelle, wird

laut Köberl erst einmal erhoben,

um was es konkret geht. Dann geht

es an konkrete Terminfindung für

eine ausführliche Beratung. „Wir

möchten die Kunden nicht in der

Luft hängen lassen und versuchen

immer, eine Lösung zu finden“, so

der Berater. Die Energieberatung

per Telefon oder in der Beratungsstelle

ist übrigens gratis, die Vor-

Ort-Beratung wird vom Land bei

Kosten von 200 Euro mit 150 Euro

gefördert. Beratung gegen Energiearmut

ist überhaupt kostenlos.

Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr, ist Parteienverkehr in der Beratungsstelle.KK

Entgeltliche Einschaltung des Landes Steiermark; energiesparoffensive.at

Kinderzeit in der Oper

■ In der Grazer Oper gibt es jetzt

ein neues Familienangebot: „Elternzeit.Kinderzeit“

nennt sich

das Projekt. Bei ausgewählten

Sonntagsvorstellungen gibt es

für Kinder einen theaterpädagogischen

Workshop, während

ihre Eltern eine Produktion besuchen.

Musiktheater soll dabei

mit ausgebildeten Theaterpädagogen

mit allen Sinnen erlebbar

werden. Dabei wird sowohl

die Musik unter die Lupe

genommen als auch in Rollen

Die Kinder werden

während

der Vorstellung

von Theaterpädagogen

betreut. OPER GRAZ

geschlüpft. Nach Voranmeldung

unter operaktiv@oper-graz.com

trifft man sich 15 Minuten vor

Vorstellungsbeginn im Foyer der

Oper. Die Kosten pro Kind belaufen

sich auf zehn Euro. Der

nächste Termin mit der speziellen

Kinderbetreuung ist am kommenden

Sonntag, 27. November,

zu „Madama Butterfly“. Die

nächsten sind dann „Carmen“

am 12. Februar 2023, „Ein Hauch

von Venus“ am 19. März und

„Der Florentiner Hut“ am 4. Juni.

BUCHPRÄSENTATION

„Kaffee mit Johnny Cash“ von Vojo Radkovic

Eine faszinierende Zeitreise durch

fünf Jahrzehnte voller Musik und

aufregender Medienwelt

Di., 22. November 2022

19:00 Uhr

Die Lebensgeschichte von Vojo Radkovic,

der die Musikgeschichte der

Steiermark und der Stadt Graz nicht

nur hautnah erlebt hat, sondern erst

Pionier, dann größter Musikveranstalter

des Landes war. Charmant, launig

und unterhaltsam!

Begrenztes Platzangebot.

Wir bitten um Voranmeldung!

Wir bitten um Buchung einer

Platzkarte online unter

vojo.editionkeiper.at

Oder telefonisch bzw. per Mail

beim Verlag edition keiper:

T: 0316 269298

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20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige graz 17

HotSpring braucht Platz: Whirlpools

jetzt bis zu 40 Prozent reduziert

Ab 21. November räumt der weltweit

führende Hersteller von Whirlpools die

große Ausstellung und sein volles Lager.

40 Whirlpools aller Preisklassen müssen

mit radikalen Rabatten abverkauft werden!

Das Jahresende bringt

nicht nur besinnliche

Tage, sondern auch eine

einmalige Chance für echte

Schnäppchenjäger: So günstig

war der Whirlpool im eigenen

Garten mit Badespaß und gesundheitsfördernder

Massage

in diesem Jahr noch nie. Was ist

der Grund für dieses einmalige

Preisfeuerwerk? In den letzten

Jahren war häufig von gewaltigen

Staus und anderen Problemen

bei Containerfrachtern zu lesen.

Endlich sind alle Frachtcontainer

eingetroffen: Die Lager sind gut

gefüllt, Auslieferungen prompt.

Viele Menschen mussten deshalb

viel zu lange auf ihre heiß

begehrten Whirlpools warten.

Nun aber sind plötzlich alle Lieferungen

zugleich eingetroffen

– und die Lager bis zum Bersten

gefüllt. Messemodelle und Ausstellungsstücke

müssen jetzt so

rasch wie möglich mit Preisen

bis zu minus 40 Prozent abverkauft

werden! Doch auch viele

originalverpackte Neugeräte sind

zu haben.

Dabei ist nicht nur die Anschaffung,

sondern auch der Betrieb

erschwinglich: Die Massage-Oasen

von HotSpring zählen wohl

zu den stromsparendsten Whirlpools

der Welt. Das liegt an der

Qualität und der ausgezeichneten

Isolierung. Auch der Hygienefaktor

ist für viele ein Grund für die

Kaufentscheidung. Bei der wichtigen

Wasserpflege setzt man auf

Salz anstelle von Chlortabletten.

HOTSPRING (2)

Karlheinz Kornhäusl: „Genießen Sie Ihren Whirlpool jeden Tag. Das

kostet Sie im Monat nicht mehr als ein gutes Dinner für zwei.“

Das leicht salzhaltige Wasser umschmeichelt

die Haut, während

es besonders umweltschonend

gereinigt wird. Aber Achtung:

Der Lagerabverkauf läuft ab 21.

November, solange der Vorrat

reicht. Alle Whirlpools können

auf Wunsch noch vor Weihnachten

oder im Frühjahr 2023 geliefert

und in Betrieb genommen

werden. Auch Selbstabholung ist

möglich! Wegen des zu erwartenden

Ansturms heißt es schnell

sein, denn reservieren geht nicht.

Lagerabverkauf

ab 21. November

in der großen HotSpring

Whirlpoolausstellung

im Haus Kornhäusl

Max-Mell-Gasse 1

8401 Kalsdorf bei Graz

Tel. 0 664/1326261

office@whirlpools.at

www.whirlpools.at


18 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Kommende Woche werden Workshops

für Schüler geboten. BETEILIGUNG.ST

Kinderrechte im

Graz Museum

■ Im Rahmen der steirischen

Kinderrechte-Woche bieten beteiligung.st

und das Graz Museum

von 21. bis 24. November

den Workshop „Kinderrechte

finden Stadt“ an. Auf Basis der

Dauerausstellung „360 GRAZ“

setzen sich Jugendliche mit der

Entwicklung der Demokratie sowie

der Kinder- und Menschenrechte

in Graz auseinander.

Genaue Infos und Anmeldung

unter: www.grazmuseum.at/

event/kinderrechte-woche-imgraz-museum/

Herbert Soltys beeindruckte in

Deutschland auch live. MELANIE ZANIN

Soltys-Zyklus in

Deutschland

■ In Graz ist Herbert Soltys

eine bekannte Größe im Kunstbetrieb,

jetzt nimmt die Karriere

des Steirers auch international

Fahrt auf. Mit seinem neuen

Zyklus „Minimale Opulenz“ ist

Soltys aktuell zu Gast in der „Alten

Fabrik“, einem Kulturzentrum

in Nettetal nahe Düsseldorf

(bis 18. Dezember). An die 400

Vernissagen-Gäste konnten den

Maler kürzlich bei einer Mal-

Performance live erleben. „Minimale

Opulenz“ reflektiert in

40 großformatigen Arbeiten die

Kunsthistorie – von David Hockney

bis zu Joseph Beuys.

STRATEGIE. Die Stadt Graz wächst. Es braucht Instrumente, um passende

Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich alle Menschen wohlfühlen.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Erst vor kurzem verzeichnete

die steirische Landeshauptstadt

den 300.000.

Einwohner. Um zu gewährleisten,

dass sich alle Menschen

bestmöglich entfalten können

und auch gerne in ihrer Stadt

leben, nimmt Inklusionsstadtrat

Kurt Hohensinner ein österreichweit

einzigartiges und wegweisendes

Projekt in Angriff: die

Entwicklung einer Inklusionsstrategie.

„Inklusion, also die Teilhabe

aller Menschen an unserem

gesellschaftlichen Leben, muss

immer mitgedacht werden“, ist

Inklusionsstadtrat Kurt Hohensinner,

der selbst auch ausgebildeter

Behindertenpädagoge ist,

überzeugt, „es geht hier nicht

nur um Menschen mit Behinderung,

denn Inklusion kommt

uns allen zugute.“ Ab 2023 starten

er und das Sozialamt einen

eigenen Prozess, um die Teilhabe

aller Menschen in Graz weiter zu

stärken und auszubauen. Die im

Zuge dessen erarbeitete Inklusionsstrategie

soll Graz als Richtschnur

für die nächsten Jahre

dienen.

Projektstart

Der Prozess hin zur Inklusionsstrategie

wird im Jänner 2023

starten, im Sommer 2023 will Inklusionsstadtrat

Kurt Hohensinner

die Ergebnisse präsentieren.

Der Prozess wird breit angelegt

sein und möchte möglichst viele

Stakeholder miteinbeziehen.

„Inklusion ist nie abgeschlossen.

Inklusion ist immer ein

Prozess und es geht darum, die

Lebenssituation von Menschen

Schritt für Schritt zu verbessern.

Genau diesen Weg wollen wir

mit unserer Inklusionsstrategie

konsequent weitergehen“,

betont Hohensinner. Begleitet

wird die Strategieentwicklung

durch das Zentrum für Sozialwissenschaften

rund um den

ehemaligen Präsidenten der

Europäischen Behindertenhilfe

Franz Wolfmayr. Bereits in

Dietmar Ogris, Obmann Selbstbe-

stimmt Leben, Martina Koch-Uitz

und Andrea Fink, Sozialamt Stadt

Graz, mit Stadtrat Kurt Hohensinner

Graz als Vorreiter der

gelebten Inklusion

KOREN

den vergangenen Jahren konnte

das Inklusionsressort rund um

Hohensinner zahlreiche Verbesserungen

erreichen und Erfolgsprojekte

umsetzen.

So etwa die Beschäftigungsprojekte

SMART, speziell für

Menschen mit Autismus, oder

Step by Step und My Acker für

Menschen mit einer Teilarbeitsfähigkeit.

Sportangebote

Auch im Sport hat man sich im

Bereich Inklusion weit über die

Landesgrenzen hinaus verdient

gemacht. Die Special Olympics

World Games 2017 waren keine

einmalige Veranstaltung, sondern

haben nachhaltig Spuren

hinterlassen. Derzeit bereitet

sich die Stadt Graz gerade auf die

Ausrichtung der nationalen Special

Olympics Winterspiele im

Jahr 2024 vor.

Bis Weihnachten wird der

„Grazer“ in Kooperation mit dem

Sozialamt jede Woche ein Best-

Practice-Projekt aus dem Bereich

Inklusion vorstellen.


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 19

Studierendenwohnheime, wie etwa in der Grazer Moserhofgasse (Bild), mussten Preise erhöhen.

Studentenwohnheime:

„Wir brauchen Hilfe“

WIST

Seit Freitag kann man am Citypark-

Dach gratis eislaufen.

FISCHER

Gratis eislaufen

am Citypark

■ Seit Freitag gibt es wieder ein

kostenloses Eislauf-Paradies im

Westen von Graz. Gemeinsam

mit dem Sportamt der Stadt und

dem Citypark organisiert der

„Grazer“ am Dach des Cityparks

bis Ende Jänner einen temporären

Bezirkssportplatz. Vor Ort

ist für kulinarisches Angebot

und musikalische Untermalung

gesorgt, die Kunst-Eisfläche hat

täglich geöffnet. Schlittschuhe

sind mitzubringen – man kann

sie aber vor Ort von der Caritas

gegen Spende schleifen lassen.

AUFSCHREI. Die gemeinnützigen Studierendenwohnheime stehen bislang

praktisch ohne Unterstützung da – in Graz schlägt man einmal mehr Alarm.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Rufe um Unterstützungsleistungen

angesichts der

massiven Teuerungen werden

immer lauter. Diese Woche

gingen tausende Studierende in

Graz auf die Straße, weil sie sich

um die Zukunft der Universitäten

sorgen, denen mitunter viele

Millionen Euro fehlen. Und

auch die Studierenden selbst

sind stark belastet – so berichteten

wir erst kürzlich über die

Problematik, dass Bewohner

von Studierendenwohnheimen

(österreichweit sind das etwa elf

Prozent aller Studierenden) den

Energiekostenzuschuss des Bundes

nicht beantragen können.

Nun reagiert man auch seitens

der gemeinnützigen Heimträger

in Graz auf unseren Artikel: „Ja,

die Situation ist extrem schwierig“,

bestätigt Doris Peitler, Geschäftsstellenleiterin

von WIST

Steiermark. „Wir sind verpflichtet,

kostendeckend zu arbeiten.

Das heißt, wir müssen die Kosten,

für die wir bis dato keinerlei

Unterstützung erhalten haben,

eins zu eins an unsere Studierenden

weitergeben.“

Erstmals erhöht

Denn auch von der Strompreisbremse,

die nur für Privathaushalte

vorgesehen sei, ist man

ausgeschlossen. „Genau wie

übrigens auch Seniorenheime“,

betont Peitler. Im Oktober musste

der Heimpreis daher heuer

erstmals außerordentlich um 30

Euro erhöht werden. „Wir können

in der derzeitigen Situation

leider nur schwer unserem sozialen

Auftrag, sozial verträgliche

Heimpreise anzubieten, nachkommen

und stehen vor der

größten Herausforderung, die

wie je hatten“, so Peitler.

Für 2023 und die Folgejahre

müssten immerhin großteils neue

Stromverträge abgeschlossen

werden – zu den stark gestiegenen

Preisen. Auch die Erhöhung

der Heizkosten müsse man an

die Studierenden weiterreichen,

ebenso wie, seit dem Wegfall der

Bundesförderung für Sanierungen

2013, etwaige Sanierungskosten.

Gemeinsam mit Martin

Berger von der „Grazer greenbox“

fordert Peitler nun einmal

mehr Unterstützung: „Die meisten

Studierenden, die in unseren

Wohnheimen leben, sind sozial

bedürftig und werden daher von

den Teuerungen besonders heftig

getroffen“, betont die WIST-Geschäftsstellenleiterin.

Johannes Silberschneider ist bei

Lesungen stets in Hochform. KK

Silberschneider

liest Vojo Radkovic

■ Der steirische Schauspieler

Johannes Silberschneider

wird am Dienstagabend ab 19

Uhr im Grazer Orpheum aus

dem Buch von „Grazer“-Redakteur

Vojo Radkovic „Kaffee

mit Johnny Cash“ auszugsweise

lesen und mit dem Autor über

viele Gemeinsamkeiten, was

Musik und Lebensstatement

betrifft, talken. DJ Dero wird

dazu versuchen, die beschriebenen

Jahrzehnte auch ab und

zu musikalisch zu treffen. Es

empfiehlt sich, sich ein Gratisticket

per Anmeldung an vojo@

editionkeiper.at zu sichern.


20 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Graz: Vier Stunden

Das Kindertheater führt „Das

hässliche Entlein“ auf. STALLA KAGER

Mariagrüner

Kindertheater

■ Nach fast dreijähriger Spielpause

meldet sich das Mariagrüner

Kindertheater zurück – mit

Gerda Seebachers Neubearbeitung

von Hans Christian Andersens

„Das hässliche Entlein“.

Nach monatelangen Proben hat

das junge Ensemble am 4. November

erfolgreich die Musical-

Premiere im Next Liberty hinter

sich gebracht. Die nächsten Termine:

9. Dezember um 16 Uhr,

10. Dezember um 11 und 16 Uhr,

11. Dezember um 16 Uhr und 14.

Dezember um 10.30 Uhr.

Vermehrte Notfall-Einsätze bringen die Terminpläne von fixierten Rettungsfahrten durcheinander. Da kann es

immer wieder zu langen Wartezeiten kommen. Ein Grazer zum Beispiel wartete vier Stunden auf die Rettung.

KK

Christkind auf Shopping-Tour

KINDERLEIN KOMMET. Damit das Christkind ungestört seine Einkäufe in der Stadt erledigen kann,

gibt es an allen vier Adventsamstagen die Möglichkeit, die Kinder für ein paar Stunden abzugeben.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Für Eltern jüngerer Kinder

stellt die Vorweihnachtszeit

oft eine ganz besondere organisatorische

Herausforderung

dar. Damit sie die Einkäufe für das

Christkind möglichst stressfrei

und vor allem in Ruhe erledigen

können, wird an allen Adventsamstagen

von 9 bis 18 Uhr in

den Räumlichkeiten von Envita

(Hauptplatz 17, 1. Stock) eine adventliche

Betreuungsmöglichkeit

für die Kleinen ins Leben gerufen.

Die maximale Betreuungszeit beträgt

zwei bis drei Stunden.

„Der Grazer Advent ist seit Jahren

ein tolles Erlebnis für Familien;

vom Kinderadvent in der

kleinen Neutorgasse über den

Märchenwald bis hin zu Eiskrippe

und Bummelzug gibt es viel zu

erleben. Im heurigen Jahr schaf-

fen wir zusätzlich noch einen

weiteren Mehrwert für Familien“,

freut sich Jugend- und Familienstadtrat

Kurt Hohensinner, „an

vier Tagen im Dezember wird am

Hauptplatz Kinderbetreuung mit

weihnachtlichen und umfangreichen

Spiel- und Kreativmöglichkeiten

angeboten. Damit

können die Eltern unbeschwert

ihre Weihnachtseinkäufe erledigen.“

Das Angebot gilt für Kinder

von drei bis zwölf Jahren. Diese

erwartet ein abwechslungsreiches

Betreuungsangebot mitten

im Grazer Zentrum.

„Die Kinderbetreuung im Grazer

Advent kommt auch der Innenstadtwirtschaft

zugute. Kinder

werden dort gut betreut,

während ihre Eltern ohne Stress

die Weihnachtseinkäufe erledigen

können“, ist auch Wirtschaftsstadtrat

Günter Riegler

überzeugt.

Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler, Citymanagerin Verena Hölzlsauer und

Familienstadtrat Kurt Hohensinner (v. l.) im Adventfieber

STADT GRAZ/FISCHER


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 21

warten auf Rettung

ZU LANGE. Ein Grazer, der

zur Untersuchung ins Spital

wollte, musste zuvor

und danach stundenlang

auf die Rettung warten.

Kann passieren, sagt man

bei der Rettung.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Wie schon zu oft davor,

musste der schwerkranke

Grazer Hannes

Hainz, viele kennen ihn noch

aus guten Zeiten als hilfsbereiten

„Goldenen Engel von Gries“, zu

einer MR-Untersuchung zu den

Kreuzschwestern. Am Freitag, 11.

November, rief er um 11.30 Uhr

die Rettung und teilte mit, dass

er bis 13.30 Uhr bei der Untersuchung

sein muss. Der Wagen

kam nicht, erst nach 13 Uhr kam

die Rettung und nahm Hainz mit.

Es ging sich gerade noch aus. Um

13.55 Uhr bat er darum, abgeholt

zu werden. Geschlagene vier

Stunden musste Hainz dann wiederum

auf die Rettung warten,

die erst nach 18 Uhr kam.

Personal fehlt

Verärgert ging es für

Hainz zurück. Er

war aufgebracht,

wollte den Disponenten

zur Verantwortung

ziehen.

„Das Wohl der

Patienten steht bei

uns nach wie vor an Valentin Krause

erster Stelle“, so der

neue Pressesprecher des Grazer

Roten Kreuzes Valentin Krause.

„Der Mann hätte früher, mindestens

24 Stunden vor dem Termin,

die Rettung verständigen sollen.

An diesem konkreten Tag waren

all unsere Fahrzeuge im Einsatz.

Bei außergewöhnlich hohen

Fahrtenaufkommen können wir

bei Terminfahrten keine Garantien

geben. Wir haben tagsüber

vermehrt Notfall-Einsätze, da

verschieben sich die Dringlichkeiten,

und schon kann es zu

Wartezeiten kommen. Wenn wir

wissen, dass der wartende

Patient gut versorgt ist,

wird er in der Dringlichkeit

weiter nach

unten gereiht.“ Der

neue Rettungssprecher,

der August

Bäck ersetzt, der in

Teilzeitpension gegangen

ist, verweist

auch auf das Fehlen

Wunschbaum in

Premstätten

■ Um Familien mit geringem

Einkommen zu unterstützen,

startet Premstätten eine Wunschbaum-Aktion.

Familien können

bei der Gemeinde Wünsche (bis

35 Euro) für ihre Kinder deponieren,

sie werden auf den Christbaum

beim Rathaus gehängt.

Andere können die Wünsche erfüllen

und im Rathaus abgeben,

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von ehrenamtlichen

Mitarbeitern. Die müssen immer

öfter von Berufsfahrern ergänzt

werden. Das Rote Kreuz sucht

erstmals offensiv ehrenamtliche

Mitarbeiter. Krause: „Ohne Zivildiener

hätten wir große Probleme.“

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80er & 90er

Party – mit DJ

Pete Compete

Beats & Pasta –

mit DJ Bobby Grey

01. DEZ.

21:00 Uhr

Notte magica

– mit DJ Pete

Compete

17. DEZ.

21:00 Uhr

Christmas Party –

Berenice & Band

02. DEZ.

21:00 Uhr

Beats & Pasta –

mit DJ Bobby Grey

22. DEZ.

20:30 Uhr

Weihnachtskonzert

– De Zwa

07. DEZ.

21:00 Uhr

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Profi-Liga der

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20:30 Uhr

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22 graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Billiger, einfacher, besser

Zum Bericht „Neubau von 300

Wohnungen in der Herrgottwiesgasse“:

Ihr Artikel über Verkehrsanschluss

einer Neubausiedlung

hat mich bewegt, mich nochmals

über eine Variante des Ausbaues

des zweiten Straßenbahngleises

in der Triesterstraße zu äußern.

Ich möchte wiederum eine Verbesserung

des Ausbaues anregen.

Man sollte vielleicht die Planung

nochmals überdenken. „Billiger,

einfacher, besser“, die Chance dafür

wäre noch gegeben! Der zweijährige

Bau (laut Plan) bedeutet

für die südlich gelegenen Stadtund

Landesteile einen enormen

Mehrzeit- und zusätzlichen finanziellen

Aufwand. Zwei Jahre lang

hatten die Bewohner schon durch

den Ausbau der Koralpenbahn

Einschränkungen hinzunehmen:

Staus bis zum Zentralfriedhof.

Rückstau bis zum Wirtschaftshof.

Man kann sich das Chaos während

des Baus in diesen Bereichen

ausmalen. Warum wurde nie eine

Linienführung eines Gleises (Rückführung

Richtung Stadt) durch

die Herrgottwiesgasse angedacht?

Vom Bahnhof Puntigam mittels

Weiterbaues der Unterführung

unter dem Grundstück Brauerei

in die Herrgottwiesgasse und von

dort bis zur Lauzilgasse in den

Bestand. Große Schleife! Für die

Bevölkerung der Stadt Graz würde

eine rasche Neuüberdenkung dieser

Variante nur Vorteile bringen.

Franz Legenstein, Graz

* * *

Straßen-Waschen

Mit Erstaunen habe ich festgestellt,

dass seit etwa Anfang/Mitte

September jeden Montag die

Straßen in meinem Wohnviertel

Baierdorf (Eggenberg) mit riesigen

Waschwagen gereinigt werden.

Und das ganz unabhängig

davon, ob es schmutzig ist oder

gerade geregnet hat, oder ob es

laut Prognose in den nächsten

Tagen regnen wird. Es ist wohl

anzunehmen, dass dieses Straßen-Waschen

auch in den anderen

Grazer Bezirken wöchentlich

durchgeführt wird. Ich finde es

wirklich befremdlich, dass in Zeiten,

wo alle – wegen Ressourcen-

Knappheit und hoher Kosten –

zum Energie- und Wassersparen

aufgefordert (oder gezwungen)

sind, die (ohnehin hoch verschuldete)

öffentliche Hand ganz ungeniert

sinnlose Verschwendung

praktiziert. Ich bitte darum, diese

Praxis zu überdenken und möglichst

bald einzustellen. Wenn

einzelne Straßen durch Baustellen/Erd-Aushub

verschmutzt

sind, ist eine anlassbezogene

Reinigung vermutlich notwendig,

um Staubaufwirbelungen

zu vermeiden. Diese sollte aber

vom Bauträger finanziert werden.

Monika Greilberger, Graz

* * *

EMRK nicht zeitgemäß?

Unser Bundespräsident Alexander

Van der Bellen muss von

allen guten Geistern verlassen

worden sein, nachdem er ÖVP-

Klubobmann August Wöginger

eine Schelte erteilt hatte, weil

dieser eine Überarbeitung der

nicht mehr zeitgemäßen Europäischen

Menschenrechtskonvention

(EMRK) fordert, zumal sie

nicht mehr der aktuellen Flüchtlingssituation

entspreche. Die

Konvention zum Schutz der Menschenrechte

und Grundfreiheiten

wurde bereits im Jahr 1950 vom

Europarat verabschiedet und soll

dem Schutz der Menschenrechte

und der Grundfreiheiten dienen.

Van der Bellen müsste wissen,

dass die EMRK nicht für Wirtschaftsflüchtlinge

gelten kann.

Dass mit den überbordenden

Flüchtlingsströmen die Dublin-

III-Verordnung ad absurdum

geführt wird und dass Menschen

in unser Land kommen, die wir

nicht haben wollen, stört den HBP

offenbar nicht. Die unselige EU ist

nicht willens und auch nicht in

der Lage, die EU-Grenzen wirksam

gegen illegale Flüchtlinge

zu schützen, weshalb Österreich

handeln muss. Selbst die sogenannten

Gutmenschen und die

NGOs müssten längst erkannt haben,

dass die ungezügelte illegale

Zuwanderung früher oder später

ethnische Konflikte herbeiführen

und unser Sozialsystem in eine finanzielle

Schieflage bringen wird.

Peter Puster,

Feldkirchen bei Graz

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Thema der Woche

■ In der Liebenauer Hauptstraße

haben die Chefs vom Sakana

ihr zweites Lokal eröffnet: Im

„Miho“ gibt es japanische Gerichte

mit Schwerpunkt auf qualitativ

hochwertigem Sushi „all

you can eat“ – aber à la carte.

Angriff

■ Am Dienstag gingen in Graz an

die 5000 Studierende zusammen

mit Rektoren und anderen Uni-

Bediensteten auf die Straße. Bei

den Bildungshäusern klafft ein

Budgetloch von vielen Millionen

Euro, hunderte Jobs stehen auf

dem Spiel.

Gastronews

■ Vergangenes Wochenende kam

es schon wieder zu einem Vandalenangriff

auf das Vereinslokal

der RosaLila PantherInnen. Insgesamt

werden die Attacken auf

die LGBTQ-Community immer

mehr. Seit Juni gab es 43 Prozent

mehr Hass-Meldungen.

KK (3)


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

TRAURIG. Der Schöcklbach

in Andritz ist völlig

ausgetrocknet. Das

führte auch zu einem

Sterben von Krebsen

und Fischen.

Fluss. So ein heftiges Hochwasser

hatte es zuletzt 1975 gegeben.

Heute findet man keinen Tropfen

Wasser im gesamten Bachbett.

Wie der „Grazer“-Leser Eberhard

sind auch viele Andritzer der

Meinung, dass die zum Schutz

gegen neuerliche Hochwasser errichteten

Hochwasserabflussbecken

schuld an der Trockenheit

des Baches seien. Er entspringt

im östlichen Grazer Bergland

graz 23

Schöcklbach ist ausgetrocknet

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

am nordwestlichen Hang des

Schöckls und mündet dann von

links kommend in den Rötschbach.

Der frühere Bezirksvorsteher

Andritz, Johannes Obenaus,

sieht die Schuld an der Trockenheit

des Schöcklbachs woanders.

„Nicht das Rückhaltebecken ist

dafür verantwortlich, sondern

einfach: Es hat zu wenig geregnet!

Der Schöckl bach ist bereits ein

regionales Opfer der Klimakrise.“

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Der Schöcklbach in Andritz

war ein Bach, der den Andritzern

meist Freude bereitete.

Es gab Krebse und Fische

im Bach und alle, die in der Nähe

des romantischen Bächleins

wohnten, liebten das typische

Rauschen des Baches. Doch seit

Jahren rauscht nichts mehr, ist alles

Leben in dem Bach gestorben,

wie der Andritzer Wolf Eberhard

bedauert. 2005 ging in Andritz die

Welt unter, ein schweres Hochwasser

bedrohte vor allem alle in

Bachnähe und auch der Schöcklbach

selbst wurde zum reißenden

Staubtrocken ist das Bachbett des Schöcklbachs in Graz-Andritz. Wasser

gibt’s nur bei Hochwasser. Der Bach ist bereits Opfer der Klimakrise. EBERHARD

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TECHNOPARK RAABA/ MARIO GIMBEL (4)

Technopark Raaba: Die

Entwicklung geht weiter

Als innovativster Immobilienentwickler im Süden von Österreich wächst der

Technopark Raaba weiter und ist ein gefragter Standort für Firmen.

Der Technopark Raaba ist

seit seiner Gründung im

Jahr 1999 fest in familiärer

Hand. Die Familie Schreiner

kümmert sich mit ihrem

Team um die Entwicklung, Realisierung

und Verwaltung von

unterschiedlichsten Projekten

in ganz Österreich. Von Büround

Geschäftsflächen über

Wohneinheiten bis hin zu geräumigen

Lagerflächen betreut

das Technopark-Raaba-Team

Projekte aller Art von der Entstehung

bis zur Vermietung.

Eine der wesentlichen Säulen

unseres konstanten Erfolgskurses

sind maßgeschneiderte

Gebäudekonzepte, welche die

Anforderungen unserer Mieter

schon in der Planungsphase

miteinbeziehen.

Anhaltende Entwicklung:

Im ersten Quartal 2023 wird

mit dem nächsten Projekt,

dem Bauteil VII mit 800 Quadratmetern

Dachgarten und

einer Parkanlage mit 2500

Quadratmetern, begonnen.

Auch eine Zisterne, um die

Wasserversorgung in Zukunft

garantieren zu können, ist geplant.

Das neue Projekt kann

im vierten Quartal 2024 bezogen

werden. Die beiden

Geschäftsführer-Brüder Peter

und Hannes Schreiner haben

noch große Visionen für

die weitere Entwicklung des

Technoparks. „Wir entwickeln

die Stadt neben der Stadt.“ Im

Technopark wird groß gedacht

und das Morgen entwickelt.

„Bei uns können die Leute

wachsen. Der Standort ist optimal

und die Leute können

sich vergrößern.“

Das volle Paket

Geboten wird ein umfangreiches

Service, angefangen bei

der Standortsuche bis hin zur

Schlüsselübergabe am Ende.

Dazwischen werden Fragen

der Bauaufsicht, Baustatik

und sonstige Detailplanungen

von der Technopark Raaba

Holding organisiert. „Jedes

Unternehmen hat da andere


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

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Bedürfnisse. Manche wollen

flexible Arbeitsplätze und Coworking-Spaces,

andere brauchen

da klarere Zuteilung. Wir

schaffen für alle die geeignete

Lösung“, so Schreiner. Das

Team vom Technopark Raaba

ist für seine Mieter vor Ort und

ein treuer und vertrauenswürdiger

Partner. Wünsche nach

Veränderung der Büroräume

werden in enger Absprache unkompliziert

umgesetzt.

Grüne Oasen

Arbeiten und Wohnen muss in

der Kombination mit Freizeit

wieder zum Erlebnis werden

und die Menschen glücklich

machen. Gerade in den vergangenen

Jahren ist das Interesse

an öffentlichen Orten

immens gestiegen. Auf dem

Dach des sechsten Neubaus

wuchert bereits auf 400 m 2

eine grüne Oase. Zudem wurden

am Standort sieben grüne

Inseln angelegt, die in bereits

wenigen Minuten für eine Auszeit

vom Arbeitsalltag sorgen.

www.technopark-raaba.com

Peter und Hannes Schreiner möchten das Büro zum Erlebnis

machen und setzen dies im neuen Bauteil VII gleich um.

Technopark Raaba Holding

Dr.-Auner-Str. 19/9

8074 Raaba-Grambach

Tel. 0 316/29 10 24

Mail: info@technopark-raaba.com

Web: www.technopark-raaba.com


szene

graz

26 www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

26

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Du musst wissen, bei wem du welche

Hebel anziehen musst. Wenn du schlagen musst, hast du versagt.“

zu-

Die Grazer Türsteher-Legende Isi Kolcu erklärte in

der ATV-Sendung „Nachtgschicht“ sein Metier. KK

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Die Grazer waren heiß auf Punsch und Glühwein und hatten es eilig damit: Gleich am Eröffnungstag waren die Adventmärkte gut besucht. STADT GRAZ/FISCHER (6), SCHERIAU

Punsch-Saison ist eröffnet

SCHÖN. Die Christkindlmärkte laden wieder zu Punsch, Glühwein und Co. Dabei gibt es einige besondere

Kreationen zu kosten. Und ab Freitag gibt’s erstmals auch am Tummelplatz einen Gastro-Stand.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

I

t’s that time again! Ein süßer

Duft von weihnachtlichen

Gewürzen liegt wieder über

der Innenstadt: Am Freitag haben

nämlich die Grazer Adventmärkte

wieder geöffnet.

Von der Feuerzangen bowle

über traditionelle Glühwein-Rezepte

bis zu ausgefallenen Punsch-

Kombis gibt es bei den insgesamt

14 offiziellen Märkten des Citymanagements

einiges zu kosten. Am

Eisernen Tor kann man das sogar

für den guten Zweck tun.

Besondere Kreationen gibt’s

beispielsweise im Adventparadies,

das nach drei Jahren Pause

jetzt am neuen Standort bei der

Winterwelt im Stadtpark zu finden

ist: Dort gibt’s Punsch etwa

mit Hendrick’s Gin, Cointreau

oder Lillet. Dort gibt’s ebenso wie

im Wonderlend am Mariahilfer

Platz auch DJ-Musik. Vor dem

Café Glockenspiel am Mehlplatz

heißt es ebenfalls „Punsch &

Sound“.

Ein weiteres Highlight: Im Joanneumsviertel

und beim Prato-

Advent im Parkhotel Rosengarten

werden Schilcherglühwein und

Orangenpunsch nach einem 160

Jahre alten Rezept von Kochbuchautorin

Katharina Prato serviert.

Übrigens: Ab kommendem

Freitag gibt es auch beim „Buntes

aus aller Welt“-Adventmarkt am

Tummelplatz erstmals Gastronomie:

„Auszeit“ nennt sich der

neue Stand, an dem es selbstgemachten

Glühwein und Punsch

sowie verschiedene süße und pikante

Snacks gibt. Von Freitag bis

Sonntag warten außerdem Live-

Musik und Workshops.

Markus Leingruber, Dance Cyril, Margareta Reichsthaler, Oliver Lererer, Alex

Knoll, Markus „Maui“ Leskovar, Germaine Falk und Brigitte Böhm (v. l.)

BRAU UNION ÖSTERREICH/PUNTIGAMER

Bock auf Bier? Neue Führung in Graz

■ Rund ums Bier ranken sich

viele Halbwahrheiten und Geschichten.

So gibt es auch vom

Bock und vom Winterkönig, der

gerade Saison hat, einiges zu erzählen.

Wie kam das Bockbier zu

seinem Namen? Warum tranken

gerade die Mönche nicht so

viel davon? Und wie brauen die

Puntigamer den Winterkönig?

Die Fragen beantworten die

GrazGuides jetzt in einer neuen

Führungsreihe in Kooperation

mit Puntigamer. Die Tour startet

beim Gut Schlossberg und

führt in die Altstadt Richtung

Landhaushof zur Einkehr in der

„Bar Amouro“. Hier serviert man

einen exklusiven Weizenbock.

Weiter geht der Spaziergang

über das Franziskanerviertel

zum Kunsthaus und endet beim

Weihnachtsmarkt vor der Mariahilfer

Kirche mit einem in Graz

einmaligen Erlebnis: einem traditionell

gestachelten Bock und

einem passenden Gusto-Happen.

Karten gibt’s über Ö-Ticket.


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

szene graz 27

ORF/SCHÖTTL, LUKE GOODLIFE

Andreas Gabalier

Zum letzten Mal steht der 3er

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Martin Freudentanz

Der DJ hat heute Geburtstag! Gefeiert

vorne: Der Volks-Rock-’n’-Roller

wird morgen 39 Jahre alt.

wird nächsten Samstag zusammen

mit DJ Falabella in der Postgarage.

Gault & Millau 2023:

Happy Birthday!

Graz hat drei 3-Hauben-Lokale

TOP. Die neue Wertung

von Gault & Millau ist

da! Das Artis ist nun

das dritte Lokal mit drei

Hauben in Graz. An der

Spitze rankt Didi Dorner.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

In der Szene wird sie jedes Jahr

mit Spannung erwartet, die

Wertung der Gourmetfibel

„Gault & Millau“. Und da gibt es

gute Nachrichten für Graz. Denn

es gibt ein drittes Restaurant, das

für 2023 mit drei Hauben bewertet

wurde: Philipp Dyczek und

das Artis haben mit 15 Punkten

die dritte Haube geholt.

Unangefochten auf Platz 1 in

der Stadt ist nach wie vor Didi

Dorner im Magnolia, er erreichte

16,5 Punkte. Auf ihn folgt

Herbert Schmidhofer mit dem

Schmidhofer im Palais und 15,5

Punkten. Beide konnten ihre

Wertung aus dem Vorjahr halten.

Aufgestiegen sind in diesem

Jahr auch Nullneun, Schlossberg-Restaurant,

Mohrenwirt,

Laufke und Aiola Upstairs. Neu

eingestiegen ist Andreas Hamler

mit dem Stammtisch am Paulustor

mit 14 Punkten und zwei

Hauben.

Abgestiegen sind das Starcke

Haus, der Kehlberghof und das

Café Sacher. Ganz aus der Wertung

gefallen ist der Steirer.

Moin, Cuisino und Tonkin haben

zugesperrt.

Insgesamt haben die Grazer

Köche 41 Hauben erkocht – zwei

weniger als im letzten Jahr.

Graz-Umgebung

Die Wertung zeigt, dass man

auch in Graz-Umgebung ziemlich

gut essen kann. Am besten

bewertet im Bezirk: das Kupferdachl

in Premstätten mit 14,5

Punkten und zwei Hauben. Außerdem

sind das Landhaus Rois

in Frohnleiten (zwei Hauben),

der Genusstreffpunkt Höfer in

Weinitzen (eine Haube), das

Wir:zhaus in St. Radegund (eine

Haube) und die Liebocher Stub’n

(eine Haube) gelistet.

Didi Dorner

Herbert Schmidhofer

Philipp Dyczek

Heute, 10–18 Uhr

Eintritt frei!

Film ab! –

Familientag

Museum für Geschichte

Sackstraße 16, 8010 Graz

www.museumfürgeschichte.at

Fotograf*in unbekannt, Porträt

von Christian Fuchs, um 1980,

Privatbesitz Christian Fuchs


28 szene

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Freiblick-Punsch

■ Vergangenen Samstag wurde

auch im Freiblick in Kooperation

mit „We will waste you“ by

Grazwellness die Punschsaison

eröffnet. Alle Fotos davon gibt’s

auf www.galerie.grazer.at.

KYRI AGENCY

Nagl ist jetzt

Ehrenbürger

■ „Ganz ähnlich habe ich mich

nur damals als junger Finanzstadtrat

gefühlt, als ich innerhalb

von kürzester Zeit ein Budget

präsentieren musste“, gab

Altbürgermeister Siegfried Nagl

zu, durchaus bewegt und nervös

zu sein: Er bekam bei einer Festsitzung

des Gemeinderats diese

Woche die höchste Auszeichnung

der Stadt Graz von Nachfolgerin

Elke Kahr verliehen:

die Ehrenbürgerschaft.

Bürgermeisterin Elke Kahr und

Vorgänger Siegfried Nagl STADT GRAZ7FISCHER

Schlagfertig: Merkur-Vorstand Ingo

Hofmann (l.) und Künstler Wenzo

Merkur-Vorstand Markus Spellmeyer

(l.) und Ex-Teamchef Franco Foda

MCG-Vorstand Armin Egger (l.) und

Agenturchef Gerhard Krispl SCHERIAU (3)

Eine Vernissage, die knallte

Bei der Audienz überreichten Ewald Pfleger und Günter

Grasmuck dem Papst die Opus-LP „Magnum“ .

PRIVAT

Von Abenteuerlust gepackt

■ In unzählige kleinere und größere Abenteuer

konnten sich die Grazer diese Woche wieder beim

Mountainfilm Festival im Schubertkino und Congress

stürzen. 118 Filme in vier Kategorien wurden

gezeigt. Darüber hinaus begrüßte Festivaldirektor

Robert Schauer etwa Sportkletter-Legende Beat

Kammerlander oder den ukrainischen Topalpinisten

Mikhail Fomin zu Multivisionsvorträgen in

Graz. Unter den Besuchern tummelten sich etwa

Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau

und -Geschäftsführerin Marion Kranabitl-Sarkleti,

Grawe-Ehrenpräsident Franz Harnoncourt-Unverzagt,

Steiermärkische-Marketingleiter Michael

Gradischnig oder Stadtförster Peter Bedenk.

■ „Die Merkur ist anders,

Wenzo ist anders“, fasste Vorstandsdirektor

Ingo Hofmann

die Gründe zusammen, wieso

der Grazer Künstler seine Bilder

im Headquarter in der Conradvon-Hötzendorf-Straße

ausstellte.

„Ich könnte mich daran

gewöhnen, die Bilder hier jeden

Tag zu sehen!“ Anders war auch

die Vernissage: Denn statt stiller

Kunstbetrachtung gab’s dort

coole DJ-Beats. Wenzo heißt eigentlich

Thomas Wenzl – einen

Namen gemacht hat er sich mit

seinen knalligen, großformatigen

Popart-Bildern, die oftmals

auch berühmte Persönlichkeiten

zeigen. „Alles sehr bunt, motivierend,

fröhlich – den Wow-Effekt

muss es haben“, beschreibt der

Künstler selbst seine Werke. Bei

der Vernissage begrüßte er etwa

auch Ex-Teamchef Franco Foda,

MCG-Vorstand Armin Egger,

Ex-Kicker Christian Peintinger,

Peter Urdl vom Schwarzenegger-Museum

oder Fotograf

Ferdinand Krainer. Außerdem

schauten die Künstler-Kollegen

Tom Lohner, Carola Deutsch,

Wolfgang Uranitsch und Tamara

Kolb vorbei.

Nach dem Papst kam Nizza

■ Da könnte man neidisch werden. Erst ein Auftritt mit

den größten europäischen Fußballstars im Stadion in

Rom, dann Audienz bei Papst Franziskus und letzten

Endes ein Besuch bei 20 Grad und Sonnenschein in Nizza.

Opus ließen es sich dieser Tage gutgehen. In Nizza gab

es eine Mittagessen-Party mit Topstar Plastic Bertrand,

dann noch einige Stunden Sonne auf den Bauch scheinen

lassen und ab ins Flugzeug zurück in die graue Kälte. Tags

zuvor waren Opus bei der 80er-Gala „Memories“ in der

ausverkauften Oper. Auf der Bühne beim Live-is-Life-Allstar-Finale

mit Patrick Hernandes und Plastic Bertrand

u. v. m. überreichte der Bürgermeister Christian Estrosi

Opus den Ehrenpreis der Stadt Nizza für die Karriere.

Mountainfilm 2022: Robert Schauer und Michael Gradischnig,

Michael Schlamberger und Joaquin Azulay (v. l.) RIPIX (2)


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30

eco

graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Wer vor Ort einkauft, sichert Arbeitsund

Ausbildungsplätze und trägt wesentlich

zur Erhaltung von regionaler

30 Fabian fabian.kleindienst@grazer.at

Kleindienst Infrastruktur bei.“

Handels-Spartenobmann Gerhard Wohlmuth appelliert an die Steirer.

Experte empfiehlt:

Pensions-Check für

Michael Schmidt im Labor bei der

Entwicklung JOANNEUM RESEARCH/BERGMANN

Mit Technik aus

Graz ab zum Mond

WICHTIG. Rund 25

Jahre dauert die Pension

heute im Schnitt

– Experten empfehlen

angesichts aktueller

Trends Vorbereitungen.

■ Diese Woche hob in Florida

das Raumschiff Artemis 1 in

Richtung Mond ab. Eine steirische

Technologie der Joanneum

Research – zur Steuerung

der Antennen – sorgt dabei für

eine funktionierende Kommunikation

von der und zur

Mondrakete. Das funktioniert

über einen sogenannten „Monopulse

Tracking Receiver“.

Finanzexperten raten dazu, sich mit einem Pensions-Check früh zu informieren.

GETTY

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Im Durchschnitt gehen Frauen

in Österreich mit 60 Jahren in

Pension, Männer mit knapp

62 Jahren. 2030 werden allerdings

schon 25 Prozent der Bevölkerung

über 65 Jahre alt sein – laut

Experten wie Markus Kohlmeier,

Obmann der steirischen Finanz-

WKO-Regionalstellenobmann Stefan Helmreich gratulierte Sigrid Straßegger

und Gabriele Straßegger (vr.) zur Auszeichnung.

WKO

Nachfolgerin des Jahres

■ Sie sind gekürt, die Siegerinnen

des heurigen „Follow

me“-Awards, bei dem die besten

Nachfolgerinnen und Nachfolger

des Jahres gekürt werden. Den

Gesamtsieg und den Preis der

Kategorie „familienexterne Nachfolge“

holte sich die Feldbacherin

Katrin Hierzer für die dortige

Altstadtgasse. In der Kategorie

„familieninterne Nachfolge“ gewann

Sigrid Straßegger für ihr

Unternehmen „Äpfel in Form“.

Sie erhielt 7721 Stimmen, gesamt

wurden im Zuge des heurigen

„Follow me“-Awards fast 30.000

abgegeben. „Mutter und Tochter

Straßegger sind ein derart energiereiches

Duo: Da ist die weltweite

Vermarktung ihres Patentes

eigentlich ein ‚logischer‘ nächster

Schritt“, so Stefan Helmreich,

Leiter der WKO-Regionalstelle

Graz-Umgebung. „Ein Apfel

kommt so unscheinbar als Marketing-Instrument

daher, und dabei

steckt so viel Innovation und

Know-how in der Produktion.“

Ein Start-up mit 100 Jahren Erfahrung

■ Anfang 2022 verschlug es den

gebürtigen Grazer Thomas Hebenstreit

nach Indien, wo er die

61-jährige holländische Schneider-

Koryphäe Paul Verschragen traf.

Gemeinsam wurde, als Verschragen

für Hebenstreit ein Maßhemd

anfertigte, die Idee des eigenen

Geschäfts „The Shirt Dandy“ geboren.

Qualitätsmode zu günstigen

Preisen, umweltfreundlich – das

soll ab Dezember über ein digitales

Geschäftsmodell klappen.

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■ Sicherheitsfachkraft m/w/d

Die „SAM GmbH“ in Kindberg sucht eine ausgebildete Sicherheitsfachkraft,

Vollzeit. Kundenbetreuung, Durchführung von Sicherheitsunterweisungen

und mehr zählen zu den Aufgaben.

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Die Holding Graz sucht auf Vollzeitbasis einen Fahrer. Mindestalter

ist 21 Jahre, Führerschein Voraussetzung, Quereinsteiger

sind willkommen.

In Kooperation mit

Produziert wird in dieser Halle in Indien, man

achtet auf Nachhaltigkeit. THE SHIRT DANDY GMBH


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz eco 31


TEURER

GETTY (2), FISCHER

Brennholz +10,5 %

Wer klassisch mit Holz heizt, muss

sich im Winter warm anziehen. Im

Schnitt stieg der Preis deutlich an.

Flugtickets –12,7 %

Gute Neuigkeiten für alle, die über

einen Winterurlaub nachdenken: Flugtickets

sind billiger als letztes Jahr.

BILLIGER


die Altersvorsorge

dienstleister, wird das Pensionseintrittsalter

sich demnach künftig

weiter nach oben verschieben.

Kohlmeier rät zu einem Pensions-

Check, um sich schon Gedanken

rund um das Thema zu machen:

☞ Check 1: Informationen zur

erwartbaren Pension: Das Pensionskonto

gibt Auskunft über bisher

in Österreich eingezahlte Beträge

und berechnet die zu erwartende

Pension. „Diese Informationen

müssen allerdings richtig gelesen

werden, da die künftigen Einnahmen

bei der Berechnung nur

geschätzt werden. Für alle mit

einer noch kurzen Arbeitsbiografie

ist die Prognose schwierig“, so

Kohlmeier. Außerdem sollte man

sich informieren, ob der jeweilige

Dienstgeber Betriebs- oder Firmenpensionen

anbietet.

☞ Check 2: Handlungsbedarf

abklären: Der Finanzexperte empfiehlt,

sich früh mit der Thematik zu

befassen. Auch weil Lebensmodelle

sich ändern, die 40-Stunden-Arbeitswoche

unbeliebter wird – auf

dieser basiert aber das Pensionssystem.

„Angepasste Lebens- und

Arbeitsmodelle berücksichtigen

zwar eine gut finanzierbare Work-

Life-Balance im Hier und Jetzt,

lassen aber die Kosten für eine angenehme

Pensions-Life-Balance

außer Acht“, so Kohlmeier. Man

solle sich die Fragen stellen: „Wird

oder wurde in Teilzeit, im Ausland

oder in Saisonarbeit gearbeitet?“,

„Variiert das Gehalt stark?“, „Ist

oder war man in Elternkarenz?“

und „Gab oder gibt es Phasen der

Arbeitslosigkeit?“. Wird mindestens

eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet,

sieht er Handlungsbedarf.

☞ Check 3: Erwartungen an die

Pension: Hier gilt es abzuklären,

welche Wünsche die spätere Pension

erfüllen soll, ob sich die Miete

damit noch ausgeht, ob Reserven

vorhanden sind und was man für

die Freizeit braucht.

☞ Check 4: Sparpotenzial:

Damit soll man sich Klarheit über

aktuelle Ausgaben verschaffen und

klären, wie viel man im Monat realistisch

für die Vorsorge ausgeben

kann – ohne Reserven für kurzfristige

Investitionen aufzubrauchen.

Fest steht für Kohlmeier, dass die

private Pensionsvorsorge in den

nächsten Jahren wohl immer stärker

an Bedeutung gewinnen wird.

Gerhard Wohlmuth, Wolfgang

Ziniel, Helmut Zaponig (v. r.)

FISCHER

Weihnachten:

Handels-Analyse

■ 310 Euro planen die Steirer

heuer für Weihnachtsgeschenke

auszugeben, so eine Analyse

der KMU Forschung Austria. Wie

Gerhard Wohlmuth, Obmann

der Sparte Handel der WKO, betont,

hofft man auf noch mehr,

um die Inflation abzufangen. Insgesamt

dürfte der Weihnachtsumsatz

rund 300 Millionen betragen,

Regionales liegt im Trend.

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Schloss auch gleich mal 800 statt

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bei der österreichweiten

Hotline 0590 900 55 99 oder bei

der Landesinnung Metalltechnik

der WKO von Montag bis Freitag, 8

bis 16 Uhr, unter 0316/601 430

anrufen. „Ich darf nicht die Hotline

mit 0800 anrufen, da weiß ich

nicht, wer dahintersteckt“, betont

Michael Sammer von der Landesinnung

Metalltechnik.


32 eco

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

„Es gibt leistbaren Wohnraum

„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich, Gustav Spener, Präsident der Kammer der Ziviltechniker, Marcella Handl, Notariatskammer für Steiermark,

Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO, Markus Kohlmeier, Fachgruppenobmann der

Finanzdienstleis ter und „Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer (v. l.) beim „Grazer“ Wein-Salongespräch in der „San Bottega“

SCHERIAU

SPANNEND. In der neuesten Auflage unserer „Grazer“ Salongespräche drehte sich alles um Immobilien, ihre

Finanzierbarkeit und ihre Bedeutung für Orts- und Stadtentwicklung. Hochrangige Experten diskutierten.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Inflation stieg laut Statistik

Austria im Oktober auf

elf Prozent an, die Europäische

Zentralbank reagierte kürzlich

nach längerem Zögern mit

Zinserhöhungen, seit August gilt

außerdem eine neue Verordnung,

wonach für einen Wohnkredit

mindestens 20 Prozent an Eigenkapital

aufgewendet werden müssen.

Kredite dürfen auch nur noch

maximal 35 Jahre laufen. Gleichzeitig

wurde erst diese Woche

eine Studie des Market-Instituts

im Auftrag von Wienerberger Österreich

bekannt, wonach immer

noch 67 Prozent der Österreicher

vom Eigenheim träumen. Doch

wie soll das angesichts der obigen

Entwicklungen heute noch finanziert

werden?

Diese Frage stellte „Grazer“-

Chefredakteur Tobit Schweighofer

diese Woche bei der neuesten

Auflage der „Grazer“ Salongespräche

der mit hochkarätigen Experten

besetzten Diskussionsrunde,

diesmal in entspanntem Ambiente

in der „San Bottega“.

Umdenken nötig

„Ja, wir haben momentan ein Finanzierungsproblem“,

bestätigte

Gerald Gollenz, WKO-Fachverbandsobmann

der Immobilienund

Vermögenstreuhänder. „Die

neuen Finanzierungsregeln bringen

es mit sich, dass speziell Jungfamilien

doch große Probleme

haben.“ Allerdings sei das Thema

der Eigenmittel auch nicht ganz

neu, wie Markus Kohlmeier,

Obmann der Fachgruppe der Finanzdienstleister,

ergänzte: „Es ist

ja auch nicht für nichts, zu sagen,

die Schuldendienstquote soll einen

gewissen Bereich nicht übersteigen.

Wenn ich mich nur wegen

eines Eigenheims bis Oberkante

Unterlippe verschulde – da werde

ich keine Freude haben.“ Denn:

„Ein Eigentum ersetzt nicht alles“,

Kosten für Freizeit, Urlaub und Co

würden so nicht verschwinden.

„Es wird ein Umdenken geben

müssen“, betonte auch Gustav

Spener, Präsident der Kammer

der Ziviltechniker, etwa hinsichtlich

der Wohnungsgrößen. Da

gebe es interessante neue Ideen,

wie Modulbauweisen: „Es gibt

Wohnkonzepte, wo man, wenn

Kinder da sind, vergrößert und das

Modul später wieder rausnimmt“,

erklärt der Experte ein Zukunftsszenario.

Auch Marcella Handl

von der steirischen Notariatskammer

hält das für einen „guten Ansatz“.

Generell werde es vielleicht

vermehrt wieder zum Thema

werden, das eigene Elternhaus zu

beziehen, man merke auch eine

Entwicklung dahingehend, dass

wieder mehrere Generationen unter

einem Dach leben. „Lange hat

das ja gut funktioniert.“

Wie „Grazer“-Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich in die Diskussion

einbrachte, gehe es aber nicht

nur um riesige Wohnungsgrößen

– schon 80, 90 Quadratmeter

würden für Jungfamilien bei der

genannten Eigenkapitalquote zur

„echten Challenge“. Was sei diesen

zu raten? „Man muss rechtzeitig

darauf sparen, dass man es hat,

wenn man es braucht“, so Kohlmeier.

Junge Menschen hätten oft

das Sparen verlernt. Ihnen müsse

man klarmachen: „Wenn ihr ein

Eigenheim wollt, müsst ihr euch

Eigenmittel ansparen.“ Dennoch

fordert er eine Überarbeitung der

neuen Verordnung: „Es wird etwas

repariert werden müssen, sonst

gibt es keine Lösung für junge

Menschen.“

Ein weiteres zentrales Problem

sei laut Gollenz jenes der Zwischenfinanzierung

– da man vorhandene

Wohnungen nicht als

Eigenkapitalersatz nehmen könne.

Das bestätigte Handl und ergänzte:

„Wer heutzutage in diesem

Alter nicht schon etwas geerbt hat


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at eco

33

– die Frage ist nur, wie und wo“

oder Eltern hat, die etwas beisteuern

können, wird als Jungfamilie

mit 26, 27 Jahren das nötige Eigenkapital

nicht aufbringen können.“

Hier bedürfe es politischer

Entscheidungen, um leistbaren

Wohnraum schaffen zu können.

Lage, Lage, Lage

Ein Teil der Lösung könne laut Gollenz

sein, dass mit der Beschaffung

länger gewartet wird. Das grundlegende

Problem sei, „dass es überhaupt

67 Prozent gibt, die Eigentum

haben wollen“. Vor zehn Jahren seien

das noch weniger gewesen, in

Amerika würden 90 Prozent mieten.

„Das Problem ist nicht, dass

sich die Jungfamilie Eigentum nicht

leisten kann – meiner Meinung

nach will sie es sich zu früh leisten.“

Zweites großes Thema seien eben

die Ansprüche: „Früher war eine

Wohnung mit 60 Quadratmetern

noch okay, unter 80 will jetzt keiner

mehr – was ich auch verstehe.“

Dann müsse man aber Abstriche

machen. „Wenn ich die nicht in der

Größe machen will, muss ich sie in

der Lage machen.“ Denn: „Es gibt

leistbaren Wohnraum. Die Frage ist

nur, wie und wo.“

Gerade in den Regionen, außerhalb

des Ballungsraums Graz, passiere

viel – im Zuge der Pandemie

hätten viele Menschen hier umgedacht,

auch die Möglichkeit zum

Homeoffice sei hier eine große

Chance. Das betont auch Spener:

„Die Ortskerne sterben aus.“ Dementsprechend

müsse die Vision

sein, dass Menschen in den Regionen

nicht nur leben, sondern auch

arbeiten können – mit passender

Infrastruktur. „Da wird es, glaube

ich, noch weitere Steuerungs- und

Förderungsmaßnahmen brauchen.“

Auch der öffentliche Verkehr

müsse attraktiviert werden.

Für Handl steht jedenfalls fest:

„Der Speckgürtel wird breiter werden.“

Wobei man hinsichtlich der

Werthaltigkeit von Immobilien

festhalten müsse, was dahingehend

weiter am entscheidendsten

bleibe: „Lage, Lage, Lage!“

„Stimmt“, so Gollenz. Aber: „Wir

müssen Lage neu definieren.

Nicht regional, sondern danach,

wo ich die entsprechende Infrastruktur

habe.“ Hier brauche es

ein Umdenken, das betonte auch

Kohlmeier – schon allein bei den

Banken. „Es gibt auch viele Leute,

die nicht in Graz leben wollen.“

Nur deshalb sei eine Immobilie ja

nicht weniger wert.

Nachhaltigkeit

Beim Thema fehlender Infrastruktur

kam die Diskussionsrunde

schließlich auf den neuen Grazer

Stadtteil Reininghaus. Gollenz:

„Das Problem ist, dass dort von

der ersten Sekunde weg zu groß

gedacht wurde. Graz ist nicht London,

Graz ist nicht Paris.“ Die Qualität

der Objekte sei gut, allerdings

brauche man recht lange in die

Stadt, auch die Parkplatzsituation

sei subobtimal. Letzterem Punkt

widersprach Spener: „Da vermisse

ich den Zukunftsgedanken. Dass

die Stadt Graz seit den 50er, 60er

Jahren auf den Autoverkehr ausgerichtet

ist – das ist, glaube ich,

Hausverstand, dass das zukünftig

in eine andere Richtung geht.“

Gerade hinsichtlich des

Schwenks zur E-Mobilität seien

aber noch viele Fragen offen, gerade

auch, wenn es um Gebäude

geht, wie Kohlmeier und Gollenz

festhielten. „Das Wohnungseigentumsgesetz

ist mit diesen ganzen

Maßnahmen, was die E-Mobilität

betrifft, nicht kompatibel. Wenn

ich heute in einer fertigen Anlage

eine Wallbox (Ladestation für E-

Autos, Anm.) montieren möchte,

brauche ich die Zustimmung aller

Miteigentümer. Wenn einer sagt,

es interessiert mich nicht, kann ich

es nicht machen“, so Gollenz.

Grundsätzlich trage man seitens

der Immobilienbranche schon viel

hinsichtlich nachhaltiger Entwicklungen

bei. Allerdings seien Kunden

oft noch nicht bereit, dafür zu

zahlen – auch wenn es sich mittelfristig

finanziell lohne. „Das rüberzubringen,

ist aber entsprechend

schwer“, so der Immo-Fachgruppenobmann.

Und Handl schloss

den Kreis: „Da sind wir wieder

beim Anfangsthema: Auch wenn

man bereit dazu wäre, wo soll man

das Geld hernehmen?“

Spener,

Handl,

Gollenz,

Kohlmeier

und

„Grazer“-

Chefredakteur

Tobit

Schweighofer

mitten

in der

Diskussion

(v. l.)

SCHERIAU (2)


34

viva

graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

34

Der Arzt hat meiner Mutter gesagt,

dass sie Glück habe,

ich würde nicht lange leben.“

Elfriede Gary (82) wurde 1963 im LKH-Klinikum Graz

am offenen Herzen operiert. LKH-UNIV.-KLINIKUM

Die Website für mehr

Der Neubau der Radiologie bringt

endlich mehr Platz. LKH-UNIV. KLINIKUM GRAZ

Spatenstichfeier

der Radiologie

■ Geschätzte 165 Millionen

Euro wird der Neubau der

Univ.-Klinik für Radiologie

kosten, im Jahr 2026 soll er

fertiggestellt sein. „Mit der Eröffnung

der neuen Klinik werden

wir in gut vier Jahren eine

der modernsten Radiologien

in Österreich sein“, freute sich

Michael Fuchsjäger, Vorstand

der Univ.-Klinik für Radiologie.

Das Projekt me_HeLi-D wird die Psyche Jugendlicher stärken.

Barbara Gasteiger

GETTY, REITEGGER

PSYCHE. An der Grazer

Universität entsteht

eine schülergerechte

Website gegen Ängste

und Depressionen.

Von Mirella Kuchling

redaktion@grazer.at

Gerade in der Pandemie

wurden die psychische

Kompetenz und das Befinden

der Schüler zum großen

Thema für Eltern, Lehrer und

Schüler“, weiß Barbara Gasteiger-Klicpera

vom Institut für Bildungsforschung

an der Universität

Graz. Mit dem Projekt HeLi-D

hatten sie und ihre Forschungs-

Periode: Stolz statt Scham

STARK. Auch hierzulande ist die Trendwende der Regelblutung angekommen. Eine Grazer Band

etwa setzt sich für Enttabuisierung ein, politisch werden Rufe nach kostenlosen Artikeln laut.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Stell dich nicht so an, es ist nur

ein bisserl Blut“ lautet eine

Textzeile aus einem Lied der

Grazer Austropop-Jazzband Sammas.

Vor wenigen Tagen hat sie

ihren neuen Song „Menstruation“

veröffentlicht. Das Thema, das darin

aufgegriffen wird, beschreibt

die persönliche Geschichte der

Sängerin Samantha Jeschko. Mit

dem Lied und dem dazugehörigen

Video auf YouTube will die

Musikgruppe das schambehaftete

Thema ein Stück weiter in

den Mittelpunkt der Gesellschaft

rücken. „Es gab schon einige, die

uns dafür kritisiert haben“, sagt

die Sängerin. Zwar beschreiben

die Lyrics auch schlechte Seiten

der Regelblutung, die natürlich oft

damit einhergehen – siehe Endo-

metriose –, dennoch soll das Lied

grundsätzlich mehr als Stärkung

gelten.

Empowerment

Heute stellt ein Großteil der

Popkultur klar, dass Menstruation

nichts ist, wofür frau sich zu

schämen braucht. Positiv-Trends

wie Vulvacasting, Bücher und

Podcasts, die für Empowerment

sorgen, geben Frauen ein gutes

Gefühl. Dennoch, „leider ist es oft

noch ein Tabuthema“, gibt Hanna

Rohn von der Fachstelle für Mädchengesundheit

im Frauengesundheitszentrum

zu bedenken.

Eine Forderung der Sozialistischen

Jugend Steiermark möchte

die Thematik ebenso in der Öffentlichkeit

enttabuisieren und

ist dafür, Menstruationsartikel in

öffentlichen Gebäuden wie Unis

und Schulen gratis anzubieten.

Die Periode von ihrer „Ekel“-Etikette zu befreien ist nicht nur der Band

Sammas ein Anliegen (ein Ausschnitt aus dem Video „Menstruation“).KK, GETTY


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

viva graz 35


IN

KK (2)

Kältebad

Kältekammern boomen, billiger ist

ein Bad in der Augartenbucht. Zwei

wetterfeste Damen machten es vor.

Kritzelkratzel

Verkehrsschilder sind sinnvoll, sie zu

bekritzeln macht sie unlesbar, das

kann unsere Gesundheit gefährden.

OUT


Achtsamkeit

gruppe bereits ein Programm zur

Förderung der Gesundheitskompetenz

von Schülern entwickelt,

darauf lässt sich nun aufbauen.

Das neue Erasmus+-Projekt

me_HeLi-D hat die Förderung der

psychischen Gesundheit von Kindern

und Jugendlichen im Alter

von zwölf bis 15 Jahren zum Ziel.

Das Programm wird mehrsprachig

und für alle kostenlos sein.

Es kann sowohl privat als auch im

Unterricht genutzt werden.

Positivität

me_HeLi-D soll spannend und

informativ werden, mit Elementen

wie Videos, Geschichten,

Übungen und Spielen. Entwickelt

wird es gemeinsam mit

Partnerschulen in Slowenien

und Polen, insgesamt 240 Schüler-Feedbacks

zum Online-Tool

wird es geben. Da jeder seine

Ideen, natürlich auch grafischer

Natur, einbringen kann, werden

unterschiedliche soziale und

kulturelle Hintergründe ebenso

abgebildet wie Ethnizität oder

sexuelle Orientierung. „Uns ist

wichtig, alles von jungen Menschen

entwickeln und evaluieren

zu lassen, denn sie haben einen

anderen Blick auf die Dinge“, so

Gasteiger-Klicpera.

Gerade zum Thema Resilienz

wird es auch Übungen geben.

Ebenso wie im zweiten großen

Themenbereich Prävention von

Angst und Depression liegt hier

der Fokus auf Unterstützung und

Stärkung des Wohlbefindens.

Die ehemalige Patientin Elfriede Gary im Kreise ihrer Gratulanten: Karlheinz

Tscheliessnigg, Daniel Zimpfer und Gerhard Stark (v. l.)LKH-UNIV. KLINIKUM GRAZ

60 Jahre Herzchirurgie

■ Diese Woche jährte sich

am LKH-Univ.-Klinikum Graz

zum 60. Mal der Tag der ersten

chirurgischen Operation

am offenen Herzen. Elfriede

Gary war eine der ersten

Patienten. Sie erhielt mit 22

Jahren ein neues Leben geschenkt

und ist heute stolze

Mutter und Großmutter. Gary:

„Mir geht es nach wie vor sehr

gut!“ Seit der ersten Operation

mit eine Herz-Lungen-

Maschine wurden am Grazer

Uniklinikum rund 36.500 große

herzchirurgische Eingriffe

durchgeführt, aktuell sind es

pro Jahr 800 bis 900.

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Haben Sie Schmerzen in den Beinen, bereits nach kürzeren

Wegstrecken? Und haben Sie Typ 2 Diabetes? Dann wäre

vielleicht die Teilnahme an dieser Studie für Sie

interessant.

Die STRIDE Studie ist eine klinische

Studie, bei der untersucht werden soll,

ob ein Medikament im Vergleich zu

einem Placebo (Scheinmedikament) bei

Menschen mit peripherer arterieller

Verschlusskrankheit

(Schaufensterkrankheit) und Typ 2

Diabetes eine Wirkung auf die

Gehfähigkeit hat.

Geeignete Studienteilnehmer erhalten

sämtliche mit der Studie verbundenen

Behandlungen/Betreuungen sowie

Studienmedikamente kostenlos.

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an:

Name: Fr. Lisa Knoll

Kontaktdaten: Medizinische Universität Graz

Tel.: 0316 385 168 20; e-mail: lisa.knoll@medunigraz.at

NN9535-4533

Studien ID: NN9535-4533, Version 2.0 AT 31-May-2021

Sie sind eventuell für eine

Teilnahme geeignet, wenn Sie:

• über 18 Jahre alt sind

• Typ 2 Diabetes haben

• belastungsabhängige

Schmerzen in den Beinen

haben mit Einschränkung der

Gehstrecke (periphere

arterielle Verschlusskrankheit

bzw. Schaufensterkrankheit)

• bei Ihnen in nächster Zeit kein

operativer Eingriff an den

Beinen geplant ist


36 viva

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Die Vorweihnachtszeit in

ZAUBER. Nur wenige

Wochen sind es noch

bis zu den Weihnachtsfeiertagen.

Bis dahin

gibt es so einiges zu

entdecken.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Verschneite Berglandschaften,

dampfende Thermalquellen,

Adventromantik

und herzlich-familiäre Gastgeber:

Auch anderswo warten wunderbare

Highlights darauf, in der

Vorweihnachtszeit entdeckt zu

werden.

Die Tourismusregionen Südsteiermark,

Graz und das Thermen-

und Vulkanland laden

speziell dann dazu ein, sich auf

die wunderbarste Zeit im Jahr

einzustimmen und trotz der oft

als hektisch empfundenen Geschenke-Finderei

Ruhe und Entspannung

zu finden.

Ausflugsziele

Erlebnisregion Graz

☞ Bezaubernd wirkt der rund

eineinhalb Kilometer lange Weg

des Lumagica-Lichterparks im

Murhof in Frohnleiten nahe von

Graz, der nun seine Pforten geöffnet

hat. Stolze 300 leuchtende

Objekte und Installationen sorgen

für eine stimmungsvolle Art

Magie, die wohl nur in der kalten

Jahreszeit eine solche Faszination

bewirken kann. Dort begleiten

einen Waldbewohner und

übergroße majestätische Figuren

während des Spazierganges in

beleuchteter Naturkulisse. Spektakulär

ist etwa ein Licht-Lipizzaner,

der sich vor den Besuchern

in die Höhe türmt. Ein stimmiges

Musikkonzept ist ebenso in den

Park eingearbeitet. Sicherlich ein

Schauspiel für die ganze Familie.

Entlang des Rundweges gibt es

auch eine Station mit warmen

Getränken, bei der man eine

Pause einlegen kann. Im Innenhof

des Murhofs lädt ein stimmiges

Weihnachtshüttendorf mit

steirischen Schmankerln zum

Verweilen ein.

☞ Therme Nova: Unweit von

Graz, in Köflach, befindet sich

die Therme Nova. Hier kann man

sich dem vorweihnachtlichen

Stress ein wenig entziehen – etwa

mit dem wohltuenden Thermalwasser,

einer Massage, der

Saunalandschaft oder der Blauen

Grotte. Ein Aufenthalt in der

wunderbaren Hügellandschaft

bietet also Zeit zum Entspannen.

Südsteiermark

☞ Winterwandern in der Südsteiermark

erfreut sich großer

Beliebtheit, denn durch tief

verschneite Wälder, verträumte

Weingärten, über winterliche

Hügelkämme zu stapfen, ist ein

besonderes Erlebnis. Schließlich

ist die Region nicht nur in der

warmen Jahreszeit einen Besuch

wert, wenn die Weinstraße in

grüner Pracht lockt. Spaziergänger

freuen sich über verschneite

Wege sowie wärmende Speisen

und Getränke in den Gastronomiebetrieben

am Wegesrand.

Thermen- und Vulkanland

☞ Auch die Erlebnisregion

Thermen- und Vulkanland lockt

mit zahlreichen Möglichkeiten:

ob winterliche Auszeit in

einer der sechs Thermen, dem

kunstvoll gestalteten Rogner

Bad Blumau oder der Therme

Loipersdorf, Bad Gleichenberg,

Bad Radkersburg oder der H2O-

Therme, festliche Adventausstellungen

wie jene am Schloss

Kornberg oder Schloss Burgau

oder -märkte wie der Fürstenfelder

Weihnachtsmarkt oder jener

in Bad Radkersburg mit prächtigem

Lichtermeer. Auch kulinarische

Höhenflüge mit steirischen

Spezialitäten sind ein Muss.

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im Doppelzimmer

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20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at viva

37

der schönen Steiermark

Stimmungsvolle

Adventmärkte

laden

ein, sich auf ein

besinnliches

Fest einzustimmen.

STEIERMARK

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Adventmärkte

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in der Südsteiermark und

entdecken Sie den Winter von seiner

wohl gemütlichsten Seite.

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38 viva

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Weihnachtsmärkte der

TRAUMHAFT. Ob New

York, Tallinn oder Prag:

Wir haben ein paar

der schönsten Adventmärkte

der Welt

zusammengesammelt.

So fern und doch irgendwie nah: der Markt in Vancouver mit deutsch-österreichischer Inspiration VANCOUVER CHRISTMAS MARKET/ILNDSAY-ELLIOT

In Graz haben die Adventmärkte

seit Freitag endlich wieder

geöffnet – und in ganz Österreich

stimmen sich die Menschen

wieder mehr und mehr auf die

Weihnachtszeit ein, geboten wird

in den verschiedensten Regionen

immerhin einiges. Gleichzeitig

lohnt sich aber doch auch ein

Blick über den Tellerrand – denn

Weihnachten feiern, das können

nicht nur wir. Eine kleine Rundschau

auf ein paar der schönsten

Märkte der Welt.

☞ Ein internationales, aber irgendwie

doch gar nicht so fremd

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20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at viva

39

Welt für die Bucket List

wirkendes Weihnachtsmarkt-

Exemplar findet sich im kanadischen

Vancouver, Downtown.

Hier findet man einiges an deutscher

Kultur wieder, denn man

orientiert sich gerade an der deutschen

Adventmarkt-Tradition.

Dementsprechend gibt es auch

Glühwein, österreichische und

deutsche Biere und passende Spezialitäten

– neben fantastisch farbiger

Dekoration.

☞ Ein wahrer Klassiker ist das

Winter-Wunderland im Londoner

Hyde Park, immerhin geht er

heuer schon zum 15. Mal über die

Bühne. Zirkusshows, Riesenrad,

Live-Musik und natürlich zuckersüße

Weihnachts-Kulinarik sorgen

für die passende Stimmung.

☞ Wer etwas weniger Action

will und es lieber traditionell mag,

der ist in Tallinn, der Hauptstadt

Estlands, genau richtig. Der Markt

inmitten der Altstadt baut sich

rund um den großen Weihnachtsbaum

auf – der erstmals im Jahr

1441 aufgestellt wurde und damit

laut den Veranstaltern der erste

seiner Art in Europa war. In urigen

Hütten werden Handarbeiten,

aber auch Pfefferkuchen und ähnliche

typische Leckereien angeboten.

Ein besonderes Highlight: die

Eisenbahn, die den sternförmig

aufgebauten Markt umkreist.

☞ Weltbekannt ist natürlich

das Winter Village im Bryant Park

in New York. In zahlreichen Geschäften

gibt es einiges an Möglichkeiten,

sich mit Geschenken

einzudecken, der berühmte Eislaufplatz

ist ideal für Romantiker,

die vielen Streetfood-Stände sorgen

für ein kulinarisches Erlebnis.

☞ Etwas näher, aber genauso

eine Reise wert ist der traditionsreiche

Prager Weihnachtsmarkt

zwischen Altstädter Rathaus und

der Teynkirche. Streichelzoo, lebensgroße

Krippe, riesiger Baum

und ein buntes Programm inklusive

Musik laden zu einem besinnlichen

Ausflug ein. Ein sternförmiger Traum: der berühmte Adventmarkt in Tallinn KAUPO KALDA

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40 motor

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Mit Ariya in die

Auto-Zukunft

BLOCKBUSTER. Das vollelektrische Elektro-SUV-

Coupé von Nissan soll eine neue Ära einleiten.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Leaf war bislang der große

Elektro-Star bei Nissan.

Bis das vollelektrische SUV-

Coupé Ariya um die Ecke kam. Da

war dann plötzlich alles anders.

Die Hersteller haben mit dem

Ariya ein Top-Modell geschaffen.

Allein schon der Außenauftritt ist

eindrucksvoll. Der Nissan Ariya

steht da, schaut einen mit seinen

schlitzartigen, cool designten Augen

prüfend an und scheint Fahrer

und Passagiere zu checken, so, als

ob das Auto prüfen würde, ob man

sich überhaupt hineinsetzen darf.

Im Inneren des Ariya schafft die

nahtlose Verbindung von Technologie

und Design ein Lounge-artiges

Erlebnis. „Um den Innenraum

neu zu erfinden, mussten wir über

Nissan-Logo am Kühlergrill, LED-

Lichter als coole Augenschlitze

traditionelles Automobildesign hinausblicken

und uns fragen, was

genau die Menschen im Inneren

des Autos brauchen“, so Nissan-

Vizepräsident Marco Fioravanti.

Das Cockpit ist angenehm reduziert,

Knöpfe gibt es kaum, die

Bedienfelder sind ins Armaturenbrett

und die Mittelkonsole eingelassen.

Innen wirkt der Ariya edel

und das Raumgefühl ist gut.

Freundliches Kupfer

Unser Testwagen hat die warme,

angenehme helle Kupferfarbe.

Ich mache es mir bequem im

elektrisch verstellbaren Fahrersitz,

Startknopf drücken, das grüne

Ready-Zeichen abwarten und

los geht’s. Den üblichen Sprint

von 0 auf 100 km/h schafft der

E-Motor mit einer Leistung von

242 PS in 7,6 Sekunden. An Spitze

könnte man 160 km/h herausfahren,

darf man aber nicht. Die

maximale Reichweite wird mit

533 Kilometern angegeben, falls

man den Fuß vom Gaspedal lässt.

Sonst heißt es früher laden.

In der Stadt ist das Parken

manchmal mühsam, weil das

zwei Tonnen schwere Elektro-

SUV nicht so wendig ist. Dafür ist

das Fahren auf den Landstraßen

und Autobahnen ein einziges

Angenehm reduziertes Cockpit, geregelt wird alles am Schirm und in der Mittelkonsole.

Viel Licht durch große Scheiben und das Panoramadach.

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drei Fahrmodi, Rückfahrkamera,

LED-Lichter, Notbremsassistent,

Kreuzungs-Assistent,

Abstands-Assistent, Einparkhilfe,

Spurhalteassistent. Es gibt alles,

was derzeit machbar ist. Die Liste

an Assistenten und Finessen ist

lang. Fazit: Wer den Ariya einmal

gefahren ist, versteht, dass Nissan

mit diesem Modell ein neues

Kapitel aufschlägt. Die Zukunft

von Elektroautos muss einfach so

aussehen wie diese edle Karosse

aus Japan. Schnäppchen ist sie

keines. Allerdings gibt es attraktive

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20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

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Typ 2 bis 22 kW (dreiphasig), Ladekabel: Mode-2-Ladekabel mit

Haushaltsstecker, Wechselstrom AC 10 Ampere bis 2,3 kW, und Mode-

3-Ladekabel, dreiphasig, Wechselstrom (AC) 32 Ampere bis 22 kW

■ Fahrleistung: Beschleunigung 0 bis 100 km/h

in 7,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 160

km/h, Reichweite (WLTP) 533 Kilometer,

Stromverbrauch kombiniert 18,5 kWh/100

Kilometer, C02-Emissionen 0 Gramm!

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1,85 Meter, Höhe 1,66 Meter, Radstand 2775

mm, Leergewicht 2093 Kilo, Kofferrauminhalt 468

Liter, Wendekreis 10,8 Meter

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Bocskay in Frohnleiten erhalten.

Mit Helmut Ogrizek

hat das Team einen neuen

Mitarbeiter gewonnen, der

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in der Automobilbranche gesammelt

hat, wie Geschäftsführer

Andreas Bocskay stolz

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42 wohnen

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44

sport

graz

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

Klaus Molidor

44

Ich bin glücklich so, wie es im

Moment ist. Und wie das ist,

das ist meine Sache.“

Schifahrerin Conny Hütter hält Privates nach der

Trennung von Christian Walder privat. GEPA (3)

„Das sollte nicht

UBSC-Graz-Topscorer Zachary

Cooks ist im Derby gefordert. GEPA

UBSC Graz im

Derby Favorit

■ In der Basketball Superliga

der Herren steht heute

das Steirerderby auf dem Programm,

wenn der UBSC Graz

ab 17.30 Uhr bei den Panthers

in Fürstenfeld antreten muss.

Die Grazer von Trainer Ervin

Dragsic sind klarer Favorit, liegen

nach sechs Runden punktgleich

mit Leader Gmunden

auf Rang vier. Fürstenfeld ist

mit einem Sieg nur Elfter.

KATAR-KRITIK. Der

Präsident des steirischen

Fußballverbands

sieht den Fußball vor

dem heutigen WM-

Auftakt in Gefahr.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

zettel und weiß nicht einmal alle

Teilnehmer auswendig. Das gibt

es normal nicht.“ Grund für die

fehlende Euphorie ist einerseits

der Termin im Spätherbst, andererseits

der WM-Ort und die WM-

Vergabe. „Das ist alles andere

als optimal verlaufen. So

etwas sollte wirklich nie

mehr vorkommen. Die

Vergabe, der Ort mit

solchen Temperaturen,

die Arbeitsbedingungen

dort. Furchtbar“, sagt

Bartosch.

Appell an Vernunft

Man merke jetzt, dass es nur noch

um den Kommerz geht. „Und darin

sehe ich eine große Gefahr, den

Fußball stark zu schädigen, wenn

Keine Spur von WM-Fieber

bei Wolfgang Bartosch,

dem Präsidenten des Steirischen

Fußballverbands. Nicht

einmal erhöhte Temperatur. „Wie

so viele Leute bin auch ich nicht

in Stimmung“, sagt Bartosch. „Ich

sitze gerade über einem Tippsich

das nicht ändert. Die Ablösesummen,

das ganze Geld, das da

im Spiel ist ...“ Patentrezept, wie die

finanzielle Gigantomanie zu stoppen

wäre, hat er aber keines. „In

den USA ist das System mit der Gesamt-Gehaltsobergrenze

anders

gewachsen als bei uns. Man

kann nur an die Vernunft

appellieren.“

Die WM wird Bartosch

trotz alledem verfolgen –

im Fernsehen. „Die Teilnehmer

haben sich alle

sportlich qualifiziert

und können nichts dafür, dass die

WM in Katar stattfindet“, sagt Bartosch.

Er versucht, dem Ganzen

etwas Positives abzugewinnen.

„Vielleicht hält in Katar ein wenig

mehr Liberalismus Einzug.“

Wolfgang Bartosch

Heim-WM für eine Grazerin

TANZSPORT. Ab 26. November steigt im Sportpark die Weltmeisterschaft in der Ästhetischen

Gruppengymnastik. Mit dabei im Team der Tanzfabrik auch die Grazer Gymnastin Julia Meder.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Weich und wellig – diese

Elemente stehen

bei der Ästhetischen

Gruppengymnastik im Vordergrund.

„Wir erzählen in unserer

Übung ein Geschichte“, sagt Julia

Meder, Grazerin und Mitglied

des österreichischen Teams der

Tanzfabrik. Nach zwei 13. Plätzen

wollen Meder und ihre Kolleginnen

zum ersten Mal ins

Zwölfer-Finale einziehen. „Dass

wir zweimal 13. geworden sind,

ist extrem bitter.“

Drei Männer

Am Donnerstag (ab 15 Uhr)

und Freitag (ab 9 Uhr) findet im

Sportpark der Steiermark Cup

statt, Samstag und Sonntag dann

ab 10.30 bzw. 11 Uhr die Weltmeisterschaft.

Dafür haben 156

Teams aus 20 Ländern genannt

und unter den 1150 Teilnehmerinnen

sind sogar drei männliche

Akteure.

„Weil im Unterschied zur

Rhythmischen Sportgymnastik

bei uns mehr Wert auf das

Tänzerische gelegt wird, ist der

Sport auch für Laien ohne Wertungskenntnisse

extrem attraktiv“,

sagt Julia Meder. „Sogar

unsere Anzüge sind meist auf

das spezielle Thema der Übung

ausgelegt.“

Getanzt wird übrigens in

Gruppengrößen zwischen sechs

und zehn Tänzerinnen, die

Tanzfabrik tritt zu siebent an.

„Die Größe der Gruppe ist für

die Wertung aber komplett egal“,

sagt Meder. Wer sich die Weltmeisterschaft

im Sportpark in

Graz nicht entgehen lassen will:

Karten für alle vier Veranstaltungstage

gibt es bei Ö-Ticket.

Die Tanzfabrik stellt die österreichische Mannschaft bei der WM der

Ästhetischen Gruppengymnastik kommende Woche in Graz.

INDREK KASK


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

sport

graz 45


OHA!

Erfolgsduo verlängert

Trainer Christian Ilzer (Bild) bleibt

bis 2025, Sportdirektor Andreas

Schicker bis 2026 beim SK Sturm.

Zusammenarbeit beendet

Der gebürtige Grazer Klaus Schmidt

musste als Trainer des TSV Hartberg

nach dem Herbst gehen.

OJE!


mehr passieren“

Im Lusail Iconic Stadium steigt das Finale der WM in Katar, der ersten Fußball-WM im arabischen Raum. GEPA (2)

Ligaportal-Gründer und Geschäftsführer

Thomas Arnitz DOSTAL

Zugriffsrekord

für Ligaportal

■ Mit 10,6 Millionen Visits hat

die Fußball-Live-Ticker-Plattform

Ligaportal im Oktober

einen neuen Allzeit-Rekord

verbucht. „Das stellt alles Bisherige

in den Schatten. Für

unser kleines Team eine gewaltige

Leistung“, freut sich

Gründer Thomas Arnitz. Damit

ist man bereits unter den

Top-13-Websites im Land.

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FOTO: LUEF


46 grazer sonntag

www.grazer.at 20. NOVEMBER 2022

SO ISST GRAZ

Das „2 Guys“ präsentiert ...

... schnelle Cevapcici

in Kajmak mit Lepinja

Einer der Guys: Denis Mujkanovic. KK

Ganz neu eröffnet hat vor kurzem

das Lokal „2 Guys – Streetfood &

more“ am Jakominiplatz in der Gleisdorfergasse.

Das Angebot richtet sich

an Fans von Burgern und vor allem von

Balkan-Food: Liebhaber von Speisen

wie Cevapcici, Bosna, Grillteller oder

Pljeskavica kommen also auf ihre Kosten.

Der Laden besticht mit modernem

und urbanem Design, die Inhaber sind

am Boden geblieben und sehr gechillt.

Über die üblichen Essens-Zustelldienste

kann man die Gerichte auch gut

nach Hause bestellen.

LIA

Für ca. 1–2 Portionen:

10 Stk. frische Cevapcici in bester

Qualität

2 Stk. Lepinja (bosnisches Fladenbrot)

2 Ptn. Kajmak („Schichtsahne“,

hergestellt aus Kuhmilch)

1 Zwiebel

Saucen nach Belieben, z. B. Ajvar

Zubereitung:

Zuerst die

Zwiebel

schälen

und anschließ

e n d

mit der

R e i b e

in dünne

Scheiben

reiben. Cevapcici auf Kajmak

anrichten und Lepinja sowie frische

Zwiebeln dazu servieren. Schon ist

der Balkan-Food-Trend fertig!

GRAZWORTRÄTSEL

kurz gebratene

Fleischschnitte

Heimgartenverein

in St.

Leonhard

Berg b. Graz

Gründer

von Audi

Seenkunde

Abk. für

"Hauptsaison"

Wasserfahrzeug

technische

Störung

Grazer

Partnerstadt

rotieren,

umlaufen

amerikan.

Rothirsch

Kapitalgesellschaft

räuberischer

Knorpelfisch

Hügel bei d.

Allerheiligenkirche

in

Eggenberg

12

7

Weg von der

Herrengasse

zur Frauengasse

Street- Pyhrn-

Workout- Autobahn-

Gelände im Abschnitt

8. Bezirk bei Graz

Ort südöstl.

von Graz

spanischer

Artikel

Vorsilbe

für

"gleich"

kurz für

"um das"

Hauptort

der Noriker

4

15

Schwindel,

Täuschung

Abk. f. "Unteroffizier"

ital. Autor

(Umberto) †

Großmami

scherzhaft

für "Arzt"

1 2

13

ohne

jedes

Gewissen

10

Abk. für

"netto"

Initialen

der Bardot

Nestorpapagei

Zeichen für

Rubidium

5

österr.

Partei

chines.

Kochtopf

ein

Umlaut

Silbe beim

Meditieren

Gemeinde

nordöstl.

von Graz

"Backfisch"

6

Vorsilbe

für "inmitten"

1 2 3 4 5 6 7 10 8 9 10 11 12 13 12 14 15 16

14

in Graz

wirkender

Kasperl

† 1806

zerstörtes

Bauwerk

sächliches

Fürwort

Folgerichtigkeit

Assistenz,

Beistand,

Mitarbeit

Bindemittel

beim

Backen

8

japanische

"Rohkost"

aus Fisch

unbestimmter

Artikel

engl. für

"jemals"

Berg im Toten

Gebirge

deutsche

Matura

(Kurzwort)

16

oberhalb

Wassertiefe

messen

Geburtsort

Einsteins

germanischer

Volksstamm

Web-Domäne

für

Organisationen

11

italien.

für "ja"

Abk. für

"das heißt"

Grazer Kulturfestival

9

erhöhte

Körpertemperatur

Ausruf

der Verwunderung

Nachbarbezirk

von

Geidorf

und Gries

Auszeichnung

vom

Land

Steiermark

Lösung der Vorwoche: METAHOFPARK Rätsellösungen: S. 42

Aktuelles Lösungswort:

SUDOKU

9 6

6 5 7

3 9

3 8 6 1 2

3 7 2 5 8

9 5

4 1 7 8

7 1 3

4 61203

Jede Ziffer

darf in

jeder Reihe

in jedem

Quadrat

nur einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 23. 11. 2022. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.

5.4.23 I GRAZ

MESSE, HALLE A

Tickets & Infos: cofo.at I oeticket.com

3


20. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 20. NOVEMBER

Grieskindlmarkt

Diese Woche eröffneten die

meisten Adventmärkte in Graz.

Auch der nachhaltige Weihnachtsmarkt

am Nikolaiplatz

ist nun wieder zu besuchen.

Angefangen in einem kleinen

Raum im Lokal Omas Teekanne

hat der Markt sich zu einem

sehr beliebten und größeren

etabliert. Zu finden sind wunderbare

handgefertigte Stücke der

lokalen Design-Szene aus den

Bereichen Home Decor, Mode,

Schmuck & Accessoires und Naturkosmetik.

„Less Waste“ liegt

im Fokus der Veranstaltung. Auf

selbstgemachten Punsch, traditionelle

Schmankerln und die

passende Weihnachtsstimmung

wird natürlich nicht verzichtet.

Klassische Weihnachtskekse und

Mehlspeisen nach Omas Rezepten

inklusive. Von 11 bis 20 Uhr.

Künstler-Messe in Gratkorn

Bis zu 30 Künstlerinnen und

Künstler präsentieren ihre Künste

– verschiedenste Richtungen sind

vertreten, von Literatur, Bildhauerei,

Malerei und Handwerk

bis hin zu Musik. Im Kulturhaus

Gratkorn zwischen 10 und 15 Uhr

bei freiem Eintritt.

Frida & Fred Teeparty

Jeden Sonntag findet zwischen

14 und 15 Uhr die nette kleine

Teeparty im Grazer Kindermuseum

statt. Dabei können die

Kleinen verschiedene Teesorten

von Sonnentor verkosten. Der

Ausstellungseintritt ist enthalten,

Kinder ab 5 Jahre können teilnehmen.

HIGHLIGHT:

Der nachhaltige

Grieskindlmarkt

Konzert – The Dead South

Die kanadische Folk-Bluegrass-

Band musste ihren Auftritt im

November letzten Jahres aufgrund

von Covid verschieben.

Umso mehr freuen sich Fans

der Gruppe, die von manchen

mit Mumford & Sons

verglichen wird, dass es

diesen Herbst so weit ist. Um

19 Uhr im p.p.c..

Kasperl und der gestohlene

Schlüssel

Ein spannendes Abenteuer

für die Kleinen

mit Kasperl und seinen

Freunden gibt es um 16.30

Uhr im Orpheum Extra zu

sehen. Die Karte kostet

rund neun Euro, Eintritt

ist um 16 Uhr.

EVGENIA RIEGER PHOTOGRAPHY, GRAZER KASPERLTHEATER

Green World Tour

Zahlreiche Aussteller

und spannende

Vorträge

erwarten

die Besucher

WOHIN AM SONNTAG

bei der Nachhaltigkeitsmesse

samt Kleidertauschbörse in Graz.

Der „Green Lifestyle“ und andere

Themen wie Bauen, Strom,

Mobilität sind Bestandteil der

Messe. Zwischen 11 und 18 Uhr im

Steiermarkhof.

Jakos Weihnachtsshow

Clown Jako ist für seine einzigartige

Show, in die auch die Kinder

eingebunden werden, bekannt.

Musik, Slapstick und Zauberei.

Spaß ist für die kleinen Besucher

also garantiert.

Adventmarkt im Taggerhof

In Kainach bei Graz bieten

rund 60 Aussteller ein breitgefächertes

Angebot rund um

die Advent- und Weihnachtszeit.

Sie bieten etwa Deko- und

Geschenksideen für das Fest der

Feste an. Auch für das leibliche

Wohl wird gesorgt.

Adventausstellung in Bärnbach

Mit einem Rundgang im Blütenhaus

wird eine weihnachtliche

Stimmung so richtig entfacht.

Die adventlich gestaltete Gärtnerei

verspricht ein fabelhaftes Flair

für Weihnachtsbegeisterte.

Adventmarkt St. Radegund

Kunsthandwerker aus der Region

präsentieren heute ein letztes

Mal ihre Kunstwerke, die in

liebevoller Handarbeit entstanden

sind. Außerdem gibt es

Schaufilzen kleiner

Feen mit einer

St. Radegunder

Kunsthandwerkerin

und

Schauspinnen mit

Alpakawolle

aus Semriach.


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schönes Geschenk noch vor dem neuen Jahr. Warten Sie

nicht länger, starten Sie noch heuer.“

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