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Cinemag | Kinoprogramm in Regensburg | Nr. 111 | 05-2023

Liebe Modebewusste! „The trend is your friend“, heißt es so schön. Aber wie das so ist mit den schönen Dingen und der Kunst, will letztere oft anecken und gar nicht so schön sein. So kann man es sich dichten und deuten, dass bei uns im Künstlerhaus nichts dem Trend entspricht. Kunstkino mag das nicht. Arthousehits und Filme mit großer Erwartung bleiben bei uns weit hinter den Erwartungen zurück, andere wiederum punkten gegen jede Wahrscheinlichkeit und Sie katapultieren uns mit ihrem Besuch um das dreifache über den bundesdeutschen Schnitt. Dieser Trend ist bereits seit Monaten bei uns zu beobachten. Nach einem enorm starken Januar folgten drei Rekordmonate und wir sind am Ende über dem vorpandemischen Niveau im ersten Drittel des Jahres. Sie machen uns verlegen! Verwegen hingegen ist das Kunstkino auch im Mai. Während die Sonne wohl endlich kommen mag, zeigen wir Filme, die vielleicht hinter den Erwartungen zurückbleiben. Von den anderen erwarten wir, dass sie die Erwartungen brechen. Sei’s drum: Erwarten Sie einfach das Unerwartete. Damit fahren wir beide gut! Wir freuen uns auf Sie in Ihren Kinos im Andreasstadel Ihr etwas verlegenes Kino-Team!

Liebe Modebewusste!

„The trend is your friend“, heißt es so schön. Aber wie das so ist mit den schönen Dingen und der Kunst, will letztere oft anecken und gar nicht so schön sein. So kann man es sich dichten und deuten, dass bei uns im Künstlerhaus nichts dem Trend entspricht. Kunstkino mag das nicht. Arthousehits und Filme mit großer Erwartung bleiben bei uns weit hinter den Erwartungen zurück, andere wiederum punkten gegen jede Wahrscheinlichkeit und Sie katapultieren uns mit ihrem Besuch um das dreifache über den bundesdeutschen Schnitt. Dieser Trend ist bereits seit Monaten bei uns zu beobachten. Nach einem enorm starken Januar folgten drei Rekordmonate und wir sind am Ende über dem vorpandemischen Niveau im ersten Drittel des Jahres. Sie machen uns verlegen! Verwegen hingegen ist das Kunstkino auch im Mai. Während die Sonne wohl endlich kommen mag, zeigen wir Filme, die vielleicht hinter den Erwartungen zurückbleiben. Von den anderen erwarten wir, dass sie die Erwartungen brechen. Sei’s drum: Erwarten Sie einfach das Unerwartete. Damit fahren wir beide gut!

Wir freuen uns auf Sie in Ihren Kinos im Andreasstadel

Ihr etwas verlegenes Kino-Team!

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www.daslehrerzimmer-film.de /daslehrerzimmer.film /daslehrerzimmer.film<br />

AB 4. MAI IM KINO<br />

c i n e M a g M O N A T S H E F T<br />

KINOS IM ANDREASSTADEL<br />

WWW.KINOS-IM-ANDREASSTADEL.DE Nº <strong>111</strong> / MAI <strong>2023</strong><br />

„Unbed<strong>in</strong>gt sehenswert!“<br />

PROGRAMMKINO.DE<br />

Das<br />

E<strong>in</strong> Film von<br />

lker Çatak<br />

Lehrerzimmer<br />

Leonie<br />

Benesch


EIN FILM VON URSULA MEIER<br />

DIE<br />

STÉPHANIE BLANCHOUD<br />

VALERIA BRUNI TEDESCHI<br />

ELLI SPAGNOLO<br />

INDIA HAIR<br />

DALI BENSSALAH<br />

BENJAMIN BIOLAY<br />

ÉRIC RUF UND<br />

THOMAS WIESEL<br />

LI NIE<br />

AB 18. MAI IM KINO


A-Z<br />

DAS LEHRERZIMMER 5<br />

DAS REINSTE VERGNÜGEN 9<br />

DER FUCHS 6<br />

DIE GEWERKSCHAFTERIN 8<br />

DIE LINIE 11<br />

FILMREIHE SEPTIÈME ART<br />

WILLKOMMEN BEI DEN SCH'TIS 13<br />

FILMREIHE TIMELESS LE CERCLE ROUGE 15<br />

FRAUENSALON 14<br />

LARS EIDINGER 12<br />

LITAUISCHER FILMABEND<br />

HOW WE PLAYED THE REVOLUTION 14<br />

LUISA & LUKAS 15<br />

QUEERFILM EISMAYER 13<br />

RAMBA ZAMBA 10<br />

ROTER HIMMEL 7<br />

SARA MARDINI 14<br />

SHE CHEF 10<br />

THE WHALE 6<br />

VOGELPERSPEKTIVEN 12<br />

■ Impressum<br />

K<strong>in</strong>os im Andreasstadel<br />

[W<strong>in</strong>tergarten & Theater im Akademiesalon]<br />

Andreasstr. 28, 93<strong>05</strong>9 <strong>Regensburg</strong><br />

Tel 0941 89 799 169<br />

www.k<strong>in</strong>os-im-andreasstadel.de<br />

hallo@k<strong>in</strong>os-im-andreasstadel.de<br />

Redaktion: Josef Lommer, Florian Scheuerer


SHECHEF.DE<br />

AB 18. MAI IM KINO!


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 5<br />

■ Unser Film des Monats Mai!<br />

DAS LEHRERZIMMER<br />

■ 4. bis 10.5. um 15:00 und 19:30 Uhr<br />

■ 11. bis 17.5. um 15:30 und 20:30 Uhr<br />

■ 19. bis 24.5. um 19:30 Uhr<br />

■ 25. bis 28.5. um 16:30 Uhr<br />

„Auf der diesjährigen Berl<strong>in</strong>ale, wird Leonie Benesch als deutscher Shoot<strong>in</strong>gstar geehrt. Wer<br />

DAS LEHRERZIMMER gesehen hat, weiß warum.“ (MOZ.de)<br />

Carla Nowak, e<strong>in</strong>e engagierte Sport- und Mathematiklehrer<strong>in</strong>, tritt ihre erste Stelle an e<strong>in</strong>em<br />

Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Als es an der Schule<br />

zu e<strong>in</strong>er Reihe von Diebstählen kommt und e<strong>in</strong>er ihrer Schüler verdächtigt wird, beschließt sie,<br />

der Sache eigenständig auf den Grund zu gehen. Zwischen empörten Eltern, rechthaberischen<br />

Kollegen und angriffslustigen Schülern versucht Carla zu vermitteln, wird dabei jedoch schonungslos<br />

mit den Strukturen des Systems Schule konfrontiert. Je verzweifelter sie sich bemüht,<br />

alles richtig zu machen, desto mehr droht die junge Lehrer<strong>in</strong> daran zu zerbrechen.<br />

Mit DAS LEHRERZIMMER gel<strong>in</strong>gt dem preisgekrönten Regisseur Ilker Çatak (ES GILT DAS GE-<br />

SPROCHENE WORT) e<strong>in</strong> elektrisierendes Werk über den Mikrokosmos Schule als Spiegel unserer<br />

Gesellschaft. Leonie Benesch (DER SCHWARM, DAS WEISSE BAND) kreiert durch ihre fesselnde<br />

Darstellung e<strong>in</strong>er jungen Pädagog<strong>in</strong>, die mehr und mehr zwischen die Fronten gerät,<br />

e<strong>in</strong>e dichte Atmosphäre, die von Anfang an <strong>in</strong> den Bann zieht.<br />

„E<strong>in</strong> toller Film, unbed<strong>in</strong>gt sehenswert!“ (programmk<strong>in</strong>o.de)<br />

■ Deutschland <strong>2023</strong>, 94 m<strong>in</strong>, R: Ilker Çatak, mit: Leonie Benesch, Michael Klammer, Rafael Stachowiak


6 c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten<br />

DER FUCHS<br />

■ 27. bis 29.4. um 16:30 Uhr<br />

■ 30.4. um 14:00 Uhr<br />

■ 1. bis 3.5. um 16:30 Uhr<br />

„Aus der anrührenden Geschichte se<strong>in</strong>es Urgroßvaters<br />

schafft Regisseur Adrian Goig<strong>in</strong>ger<br />

e<strong>in</strong>e moralisch klarsichtige Parabel über<br />

Trennung und Verbundenheit und den Wert<br />

der Menschlichkeit <strong>in</strong> unmenschlichen Zeiten.“<br />

(filmstarts.de)<br />

Österreich, Mitte der 1920er Jahre: Aus großer<br />

Not heraus übergibt die Bergbauernfamilie<br />

Streitberger ihren jüngsten Sohn <strong>in</strong> die Obhut<br />

e<strong>in</strong>es Großbauern. Auch als Franz die Knechtschaft<br />

mit Erreichen der Volljährigkeit aufkündigen<br />

darf, kann er dem Vater nicht verzeihen.<br />

Auf der Suche nach Arbeit schließt er sich dem<br />

Bundesheer an. Unter se<strong>in</strong>en geselligen Soldatenkameraden<br />

bleibt der sensible, wortkarge<br />

Franz stets e<strong>in</strong> wunderlicher Außenseiter. Als<br />

die Kompanie 1940 den Angriff auf Frankreich<br />

starten soll, f<strong>in</strong>det er im Wald e<strong>in</strong>en verletzten<br />

Fuchswelpen. Kurzerhand beschließt Franz,<br />

sich des verlassenen Tieres anzunehmen und es<br />

gesund zu pflegen. Angetrieben durch die Zuneigung<br />

zu se<strong>in</strong>em Fuchs, tritt er als Motorradkurier<br />

die gefährliche Reise an die Front an.<br />

Mit der zu Herz gehenden Geschichte des<br />

Franz Streitberger, der <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em Fuchs e<strong>in</strong>en<br />

wahren Freund f<strong>in</strong>det, eröffnet der Regisseur<br />

e<strong>in</strong>e neue Perspektive auf diese von Angst und<br />

Entbehrung geprägte Zeit.<br />

■ Deutschland, Österreich 2022, 117 m<strong>in</strong>, R: Adrian<br />

Goig<strong>in</strong>ger, mit: Simon Morzé, Marko Kerezovic,<br />

Joseph Stoisits<br />

THE WHALE<br />

■ 26. bis 28.5. um 19:30 Uhr<br />

„Bis zur herzzerreißenden Schlusse<strong>in</strong>stellung<br />

absolut mitreißend“ (filmstarts.de)<br />

Charlie hat vor vielen Jahren se<strong>in</strong>e e<strong>in</strong>stige Familie<br />

verlassen, um mit e<strong>in</strong>em Mann zusammen<br />

se<strong>in</strong> zu können. Nachdem dieser stirbt,<br />

fällt Charlie <strong>in</strong> e<strong>in</strong> seelisches Tief. Aufgrund der<br />

schweren Trauer entwickelte der <strong>in</strong>zwischen<br />

mehr als 270 Kilo schwere Charlie e<strong>in</strong>e Essstörung<br />

und hat Probleme, den Alltag zu bewältigen.<br />

Wenigstens hat er se<strong>in</strong>e Arbeit als Englischprofessor,<br />

welche er von zu Hause aus ausführen<br />

kann, – allerd<strong>in</strong>gs ohne Webcam, da er<br />

sich für se<strong>in</strong> Aussehen schämt. Als se<strong>in</strong>e Vergangenheit<br />

ihn immer mehr e<strong>in</strong>holt, beschließt<br />

er, sich mit se<strong>in</strong>er 17-jährigen Tochter Ellie wieder<br />

<strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung zu setzen. Da se<strong>in</strong> Gesundheitszustand<br />

immer kritischer wird, setzt er alles<br />

daran, um sich, aber auch die Zukunft se<strong>in</strong>er<br />

Tochter zu retten. Zusammen mit se<strong>in</strong>er Ex-<br />

Frau Mary und dem Tür-zu-Tür-Evangelisten<br />

Thomas bricht e<strong>in</strong>e Zeit an, die ihm alles abverlangt.<br />

■ USA 2022, 117 m<strong>in</strong>, dtF, R: Darren Aronofsky, mit:<br />

Brendan Fraser, Sadie S<strong>in</strong>k, Ty Simpk<strong>in</strong>s


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 7<br />

„E<strong>in</strong> Sommerfilm der schönsten Sorte – klug, humorvoll und berührend. Christian<br />

Petzold ist e<strong>in</strong>mal mehr e<strong>in</strong> fasz<strong>in</strong>ierender Film gelungen – der dazu so unterhaltsam<br />

und bewegend ist wie kaum e<strong>in</strong> anderes se<strong>in</strong>er Werke.“ (filmstarts.de)<br />

ROTER HIMMEL<br />

■ 27.4. um 17:45<br />

■ 28.4. bis 3.5. um 17:45 und 20:30 Uhr<br />

■ 11. bis 17.5. um 18:00 Uhr<br />

E<strong>in</strong> Sommer an der Ostsee. Es ist heiß und trocken, seit Wochen hat es nicht mehr geregnet.<br />

In e<strong>in</strong>em abgelegenen Ferienhaus zwischen Wald und Meer treffen vier junge Menschen aufe<strong>in</strong>ander:<br />

Leon und Felix, Freunde seit K<strong>in</strong>dertagen, Nadja, die als Saisonkraft im Küstendorf<br />

jobbt, und Devid, der Rettungsschwimmer. Es s<strong>in</strong>d schwebende, wie aus der Welt gefallene Tage.<br />

Und so wie e<strong>in</strong> Funke genügt, um die ausgetrockneten Wälder um sie herum <strong>in</strong> Brand zu<br />

setzen, geschieht es den jungen Menschen mit ihren Gefühlen und Hoffnungen, mit der Liebe.<br />

Es gibt das Glück und die Sehnsucht, aber auch Eifersucht, Empf<strong>in</strong>dlichkeiten, Spannungen.<br />

Dann schlagen die Flammen über.<br />

■ Deutschland <strong>2023</strong>, 102 m<strong>in</strong>, R: Christian Petzold, mit: Thomas Schubert, Paula Beer, Langston Uibel


8 c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten<br />

„E<strong>in</strong>e unglaubliche Geschichte!“ (Deadl<strong>in</strong>e)<br />

DIE GEWERKSCHAFTERIN<br />

■ 27.4. bis 3.5. um 19:30 Uhr<br />

■ 4. bis 10.5. um 17:30 Uhr<br />

■ 18. & 19.5. um 15:00 Uhr<br />

■ 21. & 22.5. um 15:00 Uhr<br />

■ 24.5. um 15:00 Uhr<br />

■ Montags <strong>in</strong> der OmU-Fassung!<br />

Maureen Kearney wird gefesselt und traumatisiert <strong>in</strong> ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Vom<br />

Täter fehlt jede Spur und sie kann sich nur bruchstückhaft er<strong>in</strong>nern. Die Ermittler arbeiten unter<br />

Hochdruck, denn Maureen war als Gewerkschafter<strong>in</strong> dubiosen Geschäften <strong>in</strong> der Atom<strong>in</strong>dustrie<br />

auf der Spur, die auch e<strong>in</strong>flussreiche Entscheidungsträger belasten könnten. Da tauchen plötzlich<br />

neue Indizien auf, die den Überfall <strong>in</strong> Frage stellen. Maureen wird vom Opfer zur Verdächtigen.<br />

Basierend auf e<strong>in</strong>er wahren Geschichte zeigt der packende Verschwörungsthriller den Kampf e<strong>in</strong>er<br />

unerschrockenen Frau gegen e<strong>in</strong>en verme<strong>in</strong>tlich übermächtigen Gegner. Nach EINE FRAU<br />

MIT BERAUSCHENDEN TALENTEN lässt Regisseur Jean-Paul Salomé die grandiose Isabelle Huppert<br />

erneut e<strong>in</strong>e Männerdomäne aufmischen.<br />

■ La Syndicaliste, Frankreich, Deutschland 2022, 122 m<strong>in</strong>, dtF + OmU, R: Jean-Paul Salomé, mit: Isabelle Huppert,<br />

Grégory Gadebois, Mar<strong>in</strong>a Foïs


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 9<br />

DAS REINSTE VERGNÜGEN<br />

■ 5. bis 10.5. um 20:30 Uhr<br />

■ 13. Bis 15.5. um 19:30 Uhr<br />

■ Montags <strong>in</strong> der OmU-Fassung!<br />

„F<strong>in</strong>det <strong>in</strong> jedem Moment die richtige Balance zwischen Slapstick, leisem Humor und tragischen<br />

Anflügen.“ (k<strong>in</strong>o-zeit.de)<br />

Bei G<strong>in</strong>a könnte es besser laufen: Sie hat gerade ihren Job an e<strong>in</strong>e junge Kolleg<strong>in</strong> verloren und<br />

die Ehe mit ihrem Mann hat ihre prickelnde Phase lange h<strong>in</strong>ter sich gelassen. E<strong>in</strong>es Tages jedoch<br />

kl<strong>in</strong>gelt Tom an ihrer Tür – durchtra<strong>in</strong>iert, strippend und mit dem schamlosen Versprechen,<br />

wirklich JEDEN ihrer Wünsche zu erfüllen – und G<strong>in</strong>a wünscht sich e<strong>in</strong>e saubere Wohnung!<br />

Der gutgeme<strong>in</strong>te Geburtstagsscherz ihrer Freund<strong>in</strong>nen wird kurzerhand zur besten Idee<br />

ihres Lebens: Mit Putzeimer und Wischmopp ausgerüstet, verwandelt G<strong>in</strong>a e<strong>in</strong> Team maskul<strong>in</strong>er<br />

Umzugshelfer <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e sexy Re<strong>in</strong>igungstruppe und kann sich vor Aufträgen kaum retten.<br />

Doch das weibliche Klientel verlangt nach mehr… und macht Angebote, die man e<strong>in</strong>fach nicht<br />

ablehnen kann. Bald haben G<strong>in</strong>a und ihre Saubermänner alle Hände voll zu tun, um die amourösen<br />

Begehrlichkeiten ihrer Kund<strong>in</strong>nen zu befriedigen. Und während das Geschäft mit dem<br />

Wedel se<strong>in</strong>en Höhepunkt erreicht, wird die eher zurückhaltende G<strong>in</strong>a selbst von ihren Gefühlen<br />

kalt erwischt.<br />

■ How to please a woman, Australien 2022, 107 m<strong>in</strong>, dtF + OmU, R: Renée Webster, mit: Sally Phillips, Erik<br />

Thomson, Alexander England


10 c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten<br />

SHE CHEF<br />

■ 18. bis 24.5. um 18:00 Uhr<br />

■ 25. bis 28.5. um 15:00 Uhr<br />

SHE CHEF ist das Porträt von Kochweltmeister<strong>in</strong><br />

Agnes. Nach der Ausbildung <strong>in</strong> Österreichs<br />

Top-Restaurant, dem „Steirereck“, begibt sich<br />

die 25-Jährige auf e<strong>in</strong>e spannende Reise, um<br />

von den besten Köchen der Welt zu lernen und<br />

ihre eigene Küchensprache zu entwickeln. So<br />

unterschiedlich Persönlichkeiten und Stile der<br />

berühmten Köche aus Vendôme, Disfrutar und<br />

Koks auch se<strong>in</strong> mögen: Die Stars der Szene s<strong>in</strong>d<br />

alle Männer. Wir begleiten Agnes auf ihrem eigenen<br />

Weg zur Spitzenköch<strong>in</strong> <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Zeit, <strong>in</strong><br />

der Frauen sich nicht e<strong>in</strong>fach nur mehr h<strong>in</strong>tenanstellen.<br />

SHE CHEF stellt sich die Frage nach<br />

der Zukunft der Arbeitswelt, nach Vere<strong>in</strong>barkeit<br />

von Familie und Beruf, nach den Träumen<br />

der nachfolgenden Generation. Ganz nebenbei<br />

führt uns der Film an die s<strong>in</strong>nliche Schönheit<br />

dieses Handwerkes heran abseits des üblichen<br />

Starkults.<br />

■ Deutschland, Österreich 2022, 103 m<strong>in</strong>, R: Melanie<br />

Liebheit, Gereon Wetzel<br />

■ Am Sonntag, 21.5. mit Regisseur Sobo<br />

Swobodnik zu Gast!<br />

RAMBA ZAMBA<br />

■ 13.5. um 17:00 Uhr<br />

■ 15. bis 17.5. um 17:00 Uhr<br />

■ 18. bis 24.5. um 17:00 Uhr<br />

RAMBA ZAMBA ist e<strong>in</strong> Film über Inklusion, Integration<br />

und Parti zi pa tion anhand des Theaters<br />

Rambazamba aus Berl<strong>in</strong>, an dem exemplarisch<br />

abzu lesen ist, wie selbiges <strong>in</strong> diesem<br />

Fall von beh<strong>in</strong>der ten und nicht beh<strong>in</strong>derten<br />

Menschen / Schauspieler Innen besten falls funktioniert.<br />

E<strong>in</strong> Theater, das seit mittler weile dreißig<br />

Jahren dieses <strong>in</strong>klusive, <strong>in</strong>tegrative Mite<strong>in</strong>ander<br />

tagtäglich e<strong>in</strong>drucks voll lebt und sich<br />

erarbeitet. Der Film begleitet die geistig und<br />

körperlich bee<strong>in</strong>trächtigten Schauspieler Innen<br />

filmisch über e<strong>in</strong> halbes Jahr h<strong>in</strong>weg anhand<br />

e<strong>in</strong>er Theater produktion vom Anfang der Proben<br />

bis zur Premiere. Dabei wird der Film zum<br />

Teil auch von den Porträtierten selbst bee<strong>in</strong>flusst,<br />

quasi <strong>in</strong>klusiv mit bestimmt, <strong>in</strong>dem sie ihre<br />

eigene Sicht und Wahr nehmung, ihren Blick<br />

auf die Wirklich keit selbst filmisch festhalten.<br />

■ Deutschland <strong>2023</strong>, 90 m<strong>in</strong>, R: Sobo Swobodnik


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 11<br />

„Immer wieder großartig bebildert und stark gespielt. Mit DIE LINIE erzählt Ursula<br />

Meier e<strong>in</strong> weiteres so sehenswertes wie <strong>in</strong>tensives Familiendrama.“ (filmstarts.de)<br />

DIE LINIE<br />

■ 18. bis 24.5. um 20:30 Uhr<br />

■ 25. Bis 28.5. um 17:30 Uhr<br />

■ Montags <strong>in</strong> der OmU-Fassung!<br />

Nach e<strong>in</strong>em brutalen Angriff auf ihre Mutter Christ<strong>in</strong>a muss sich die 35-jährige Margaret bis zu<br />

ihrem Urteil e<strong>in</strong>er strengen e<strong>in</strong>stweiligen Verfügung unterwerfen: Sie darf drei Monate lang<br />

ke<strong>in</strong>en Kontakt zu ihrer Mutter aufnehmen und sich nicht näher als 100 Meter an das Haus<br />

der Familie heranwagen. Die Entfernung zu ihrem Zuhause hat ihren Wunsch, näher bei ihrer<br />

Familie zu se<strong>in</strong>, nur noch verstärkt. Jeden Tag kehrt sie an die ebenso unsichtbare wie unüberw<strong>in</strong>dbare<br />

Grenze zurück. Diese imag<strong>in</strong>äre L<strong>in</strong>ie, die sie nicht überschreiten darf, wird alle<br />

Spannungen <strong>in</strong> dieser dysfunktionalen Familie herauskristallisieren.<br />

■ La Ligne, Schweiz, Frankreich, Belgien 2022, 102 m<strong>in</strong>, dtF + OmU, R: Ursula Meier, mit: Stéphanie Blanchoud,<br />

Valeria Bruni Tedeschi, Elli Spagnolo


12 c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten<br />

VOGELPERSPEKTIVEN<br />

■ 27.4. bis 3.5. um 15:00 Uhr<br />

Es ist höchste Zeit: In den letzten 60 Jahren hat<br />

Deutschland fast die Hälfte se<strong>in</strong>er Vögel verloren.<br />

Trotzdem ist für uns ke<strong>in</strong> Tier so allgegenwärtig.<br />

Es gibt unzählige Arten von Vögeln,<br />

überall s<strong>in</strong>d sie zu f<strong>in</strong>den, nicht zu überhören,<br />

auffallend – und oft auffallend schön.<br />

Sie sitzen <strong>in</strong> Hecken und Bäumen, auf Dächern<br />

und Balkonen. Doch während der Himmel für<br />

sie ke<strong>in</strong>e Grenzen hat, wird ihr Lebensraum<br />

auf der Erde knapp. Vögel spüren als erste die<br />

Klimakatastrophe und zeigen uns die Defizite<br />

im Umgang mit der Natur. VOGELPERSPEK-<br />

TIVEN behandelt e<strong>in</strong>e hochaktuelle Thematik<br />

und zeigt, wie wichtig Vögel für die Erde, den<br />

Kreislauf der Natur und deshalb auch für die<br />

Menschheit s<strong>in</strong>d.<br />

Gerade <strong>in</strong> Zeiten des Artensterbens ist die Arbeit<br />

von Naturschutzverbänden wichtiger denn<br />

je. Jörg Adolph begleitet den Ornithologen Dr.<br />

Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV – Landesbund<br />

für Vogel- und Naturschutz <strong>in</strong> Bayern,<br />

e<strong>in</strong>em der größten Naturschutzverbände<br />

Deutschlands, auf se<strong>in</strong>er Mission zur Rettung<br />

der Vögel. Der LBV steht dabei exemplarisch<br />

für die Arbeit der NGOs, die sich für die Natur<br />

und Artenvielfalt engagieren.<br />

■ Deutschland 2022, 106 m<strong>in</strong>, R: Jörg Adolph<br />

LARS EIDINGER – SEIN<br />

ODER NICHT SEIN<br />

■ 4. bis 6.5. um 16:30 Uhr<br />

■ 7.5. um 14:00 Uhr<br />

■ 8. bis 10.5. um 16:30 Uhr<br />

■ 26. Bis 28.5. um 20:30 Uhr<br />

Lars Eid<strong>in</strong>ger ist <strong>in</strong> jeder H<strong>in</strong>sicht e<strong>in</strong> außergewöhnlicher<br />

Schauspieler. Auf der Bühne überzeugt<br />

er durch seien körperliche Präsenz, se<strong>in</strong><br />

variationsreiches Spiel und seien Emotionalität.<br />

Dadurch verleiht er se<strong>in</strong>en Charakteren Tiefe<br />

und Glaubwürdigkeit und sorgt für ausverkaufte<br />

Theater auf der ganzen Welt.<br />

Der rastlose Star dreht Filme mit <strong>in</strong>ternationalen<br />

Stars wie Juliette B<strong>in</strong>oche, Isabelle Huppert<br />

und Adam Driver. Se<strong>in</strong> Leben hat er voll und<br />

ganz der Kunst verschrieben, sei es als Schauspieler,<br />

Regisseur, Fotograf oder DJ.<br />

■ Deutschland 2022, 92 m<strong>in</strong>, R: Re<strong>in</strong>er Holzemer, mit:<br />

Lars Eid<strong>in</strong>ger, Isabelle Huppert, Juliette B<strong>in</strong>oche


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 13<br />

■ Filmreihe QUEERFILMNACHT<br />

EISMAYER<br />

■ 18.5. um 20:00 Uhr<br />

Hart, härter, Eismayer! Der herrische Vizeleutnant<br />

Charles Eismayer gilt als gefürchtetster<br />

Ausbilder beim österreichischen Bundesheer.<br />

Und er ist schwul – nur das darf ke<strong>in</strong>er wissen.<br />

Die Liebesbeziehung zu e<strong>in</strong>em Mann ist mit<br />

se<strong>in</strong>en Vorstellungen, wie e<strong>in</strong> echter Soldat zu<br />

se<strong>in</strong> hat, nicht vere<strong>in</strong>bar. Doch als der hübsche<br />

und offen schwule Rekrut Mario <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Truppe<br />

landet, gerät Eismayers strenge Gedankenwelt<br />

<strong>in</strong>s Wanken. Wird er se<strong>in</strong>em Image des gefühlslosen<br />

Machos treu bleiben – oder dem Ruf<br />

se<strong>in</strong>es Herzens folgen?<br />

David Wagners mitreißendes Liebesdrama beruht<br />

auf e<strong>in</strong>er wahren Geschichte, die unter<br />

Österreichs Soldaten legendär ist: Charles Eismayer,<br />

der berüchtigtste Schleifer des Bundesheeres,<br />

verliebte sich <strong>in</strong> e<strong>in</strong>en Rekruten und<br />

gab ihm 2014 <strong>in</strong> Galauniform auf dem Kasernenhof<br />

das Ja-Wort. Gerhard Liebmann brilliert<br />

als brüllender Eismayer, der erst nach und nach<br />

Zugriff zu se<strong>in</strong>en Gefühlen f<strong>in</strong>det; Luka Dimic<br />

als selbstbewusster Rekrut Mario Falak, der se<strong>in</strong>en<br />

Ausbilder aus e<strong>in</strong>em jahrzehntelangen<br />

Versteck holt. E<strong>in</strong> starkes und wichtiges Stück<br />

österreichischen K<strong>in</strong>os!<br />

■ Österreich 2022, 87 m<strong>in</strong>, R: David Wagner, mit: Gerhard<br />

Liebmann, Luka Dimic, Julia Koschitz<br />

■ Filmreihe SEPTIÈME ART<br />

WILLKOMMEN BEI<br />

DEN SCH’TIS<br />

■ 16.5. um 19:30 Uhr<br />

■ OmU-Fassung!<br />

Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams<br />

wird unfreiwillig versetzt: zu den Sch’tis,<br />

wie die Nordlichter wegen ihres Dialekts genannt<br />

werden. Zwei Welten prallen aufe<strong>in</strong>ander!<br />

Schnell merkt Philippe, dass er den Sch´ti-<br />

Dialekt zwar nicht versteht, die Menschen aber<br />

unwahrsche<strong>in</strong>lich herzlich s<strong>in</strong>d. Allen voran der<br />

Postbote Anto<strong>in</strong>e, der bald se<strong>in</strong> bester Freund<br />

wird. Dazu bereitet ihm se<strong>in</strong>e Frau Julie an den<br />

freien Wochenenden im Süden den Himmel<br />

auf Erden. Alles läuft bestens, bis Julie e<strong>in</strong>es Tages<br />

beschließt, Philippe vor Ort beizustehen ...<br />

■ Bienvenue chez les Ch’tis, Frankreich 2008, 106 m<strong>in</strong>,<br />

OmU, R: Dany Boon, mit: Kad Merad, Dany Boon, Zoé<br />

Félix


14 c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten<br />

■ Litauischer Filmabend – E<strong>in</strong>e Veranstaltung<br />

des Europaeum – Ost-West-Zentrum<br />

der Universität <strong>Regensburg</strong> im Rahmen<br />

der Europawoche <strong>2023</strong><br />

HOW WE PLAYED THE<br />

REVOLUTION<br />

&<br />

DIE REISE<br />

■ 11.5. um 19:00 Uhr<br />

■ OmU-Fassungen!<br />

Der Film HOW WE PLAYED THE REVOLUTION<br />

(2012) von Giedre Žickyte genießt <strong>in</strong> Litauen<br />

Kultstatus. 1984, <strong>in</strong> der UdSSR beg<strong>in</strong>nt die Perestroika,<br />

ruft e<strong>in</strong>e Gruppe von Architekten im<br />

litauischen Kaunas als Silvesterfeier-Scherz e<strong>in</strong>e<br />

Band <strong>in</strong>s Leben. Was als Witz begann, wuchs<br />

sich zur „s<strong>in</strong>genden Revolution“ aus. Die Songtexte<br />

der Band wurden zunehmend zu e<strong>in</strong>er<br />

ausgefeilten Karikatur der sowjetischen Propaganda,<br />

die das Absurde der Sowjetwirklichkeit<br />

<strong>in</strong> Vollendung verhöhnte.<br />

Sehenswert ist auch der litauische Vorfilm DIE<br />

REISE (2022) von Rimantas Oicenka. Die Doku<br />

handelt von litauischen Fischern <strong>in</strong> der Zeit<br />

der Sowjetunion, die zum Fischen nach Afrika<br />

reisen.<br />

FRAUENSALON<br />

■ 4.5. um 20:00 Uhr<br />

Immer am ersten Donnerstag im Monat treffen<br />

sich um 20 Uhr <strong>in</strong> den K<strong>in</strong>os im Andreasstadel<br />

Frauen, um sich neben allerlei Dr<strong>in</strong>ks und Geplauder<br />

etwas Audiovisuelles für das Herz und<br />

das Hirn zu gestatten.<br />

■ E<strong>in</strong>e Veranstaltung von<br />

Seebrücke <strong>Regensburg</strong><br />

SARA MARDINI –<br />

GEGEN DEN STROM<br />

■ 25.5. um 19:30 Uhr<br />

Die Hochleistungssportler*<strong>in</strong>nen Sara Mard<strong>in</strong>i<br />

und ihre Schwester Yusra aus Syrien träumen<br />

davon olympische Schwimmer<strong>in</strong>nen zu werden.<br />

Doch 2015 entscheiden sie sich aufgrund<br />

des Krieges im Land aus ihrer Heimat zu fliehen.<br />

Als auf der Flucht über das Mittelmeer der<br />

Motor des überfüllten Schlauchbootes versagt,<br />

schaffen die Schwestern es, das Boot schwimmend<br />

drei Stunden bis zum rettenden Ufer<br />

von Lesbos auf Kurs zu halten und so alle Menschen<br />

an Bord zu retten.<br />

Die Geschichte macht auf der ganzen Welt<br />

Schlagzeilen. Mit 20 ist Sara berühmt. Danach<br />

trennen sich die Wege der Schwestern: Yusra<br />

schwimmt bei den Olympischen Spielen, während<br />

Sara nach Lesbos zurückkehrt, um sich ehrenamtlich<br />

zu engagieren und anderen Geflüchteten<br />

zu helfen. Im Jahr 2018 aber wird<br />

sie verhaftet und e<strong>in</strong>er Reihe von schweren<br />

Straftaten beschuldigt – darunter Beihilfe zur<br />

illegalen E<strong>in</strong>reise (Schleusung), Geldwäsche,<br />

Betrug und Mitgliedschaft <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er krim<strong>in</strong>ellen<br />

Vere<strong>in</strong>igung. Nach über drei Monaten <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em<br />

Hochsicherheitsgefängnis <strong>in</strong> Griechenland wird<br />

Sara auf Kaution freigelassen und wartet seitdem<br />

auf ihre Verhandlung – ihr drohen 20 Jahre<br />

Haft.<br />

Über vier Jahre hat die Filmemacher<strong>in</strong> Charly<br />

Wai Feldman Saras Kampf um Gerechtigkeit<br />

und um e<strong>in</strong>e neue Zukunft <strong>in</strong> Berl<strong>in</strong> begleitet.<br />

■ Deutschland 2022, 89 m<strong>in</strong>, R: Charly Feldman


c<strong>in</strong>emagw<strong>in</strong>tergarten 15<br />

■ Filmreihe TIMELESS – von und mit<br />

Filmemacher Andy Sturm<br />

LE CERCLE ROUGE<br />

■ 17.5. um 19:00 Uhr<br />

■ OmU-Fassung!<br />

LE CERCLE ROUGE (1970) ist neben LE SAMOU-<br />

RAI (1967) der wohl berühmteste Film von Jean-Pierre<br />

Melville. Auch <strong>in</strong> diesem kühl-<strong>in</strong>szenierten<br />

Heist-Film (engl. für „Überfall“) greift<br />

Melville viele der Themen auf, die ihn zeit se<strong>in</strong>es<br />

Lebens beschäftigten. So geht es <strong>in</strong> LE CER-<br />

CLE ROUGE zwar um e<strong>in</strong>en perfekt geplanten<br />

Überfall, doch im eigentlichen Fokus des Films<br />

stehen Themen wie Freundschaft, Loyalität,<br />

E<strong>in</strong>samkeit, Verrat und vor allem Melvilles Fatalismus.<br />

So lässt sich bereits anhand e<strong>in</strong>es Zitates<br />

im Vorspann erahnen, dass alle Charaktere<br />

„im roten Kreis“ dem Untergang gewidmet<br />

s<strong>in</strong>d.<br />

Durch e<strong>in</strong>en Zufall treffen der frisch aus dem<br />

Gefängnis entlassene Corey (Ala<strong>in</strong> Delon) und<br />

der gerade entflohene Vogel (Gian Maria Volonté)<br />

aufe<strong>in</strong>ander. Geme<strong>in</strong>sam mit dem Ex-Polizisten<br />

Jansen (Yves Montand) planen sie e<strong>in</strong>en<br />

raff<strong>in</strong>ierten E<strong>in</strong>bruch <strong>in</strong> e<strong>in</strong> Juweliergeschäft.<br />

Die Diebe ahnen dabei aber nicht, dass<br />

ihnen Kommissar Mattei schon längst auf den<br />

Fersen ist.<br />

Erneut als Autor und Regisseur agierend, sieht<br />

Melville LE CERCLE ROUGE weniger als Thriller,<br />

sondern viel mehr als Western, der nicht im<br />

Wilden Westen Amerikas, sondern <strong>in</strong> Paris und<br />

nicht auf Pferden, sondern <strong>in</strong> Autos spielt. LE<br />

CERCLE ROUGE besticht mit kühlen Farben, zurückhaltenden<br />

Schauspielleistungen und e<strong>in</strong>er<br />

präzisen Inszenierung. Melville setzt dabei<br />

eher auf Stille und Enthaltung als auf Dialoge<br />

und Action-Szenen und schafft es dadurch, LE<br />

CERCLE ROUGE trotz vieler typischer Elemente<br />

des Heist-Genres e<strong>in</strong>zigartig zu machen.<br />

LE CERCLE ROUGE kam 1970 <strong>in</strong> die französischen<br />

K<strong>in</strong>os und wurde mit mehr als 4 Millionen<br />

K<strong>in</strong>ozuschauern zu Melvilles mit Abstand<br />

erfolgreichstem Werk. Heute gilt der Film als<br />

Meisterwerk und absoluter Klassiker se<strong>in</strong>es<br />

Genres.<br />

■ Frankreich, Italien 1970, 140 m<strong>in</strong>, OmU, R: Jean-Pierre<br />

Melville, mit: Ala<strong>in</strong> Delon, Bourvil, Gian Maria Volontè<br />

■ E<strong>in</strong> Filmprojekt des Theater FRONTAL<br />

<strong>Regensburg</strong> / mit Mitgliedern des<br />

Filmteams zu Gast!<br />

LUISA & LUKAS<br />

■ 30.4. um 17:00 Uhr<br />

Luisa Körbler ist e<strong>in</strong>e junge Frau. Noch lebt sie<br />

zuhause bei ihren Eltern und ihrer Schwester<br />

Bibi und macht Musik <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Band. Sie hat<br />

tolle Freunde und genießt die erste große Liebe<br />

mit ihrem Freund Lukas. Beide s<strong>in</strong>d bald mit<br />

der Schule fertig und träumen von e<strong>in</strong>er geme<strong>in</strong>samen<br />

Zukunft. Doch dann kommt alles<br />

anders. Durch e<strong>in</strong>en Unfall wird Luisa schwer<br />

verletzt. Sie wird nicht mehr laufen können<br />

und kommt <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e Reha-Kl<strong>in</strong>ik. Sie muss sich<br />

an ihren neuen Alltag mit Beh<strong>in</strong>derung gewöhnen.<br />

Die Geschichte zum Film „Luisa und<br />

Lukas« haben sich Menschen mit und ohne Beh<strong>in</strong>derung<br />

zusammen ausgedacht. Die Schauspieler<br />

haben sich gefragt: Was macht unser<br />

Leben gut? Wie können wir mit schwierigen<br />

Erlebnissen zurechtkommen?<br />

■ <strong>Regensburg</strong> 2021, 59 m<strong>in</strong>, dtF, R: Tobias Ostermeier<br />

und Mar<strong>in</strong>a Siebert, mit: Maren Blössl, Luis Moser,<br />

Anita Zeiske


15.00<br />

VOGEL<br />

PERSPEKTIVEN<br />

15.00<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

15.30<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

15.00<br />

ausser SA + DI<br />

DIE<br />

GEWERK-<br />

SCHAFTERIN<br />

MO OmU<br />

15.00<br />

SHE CHEF<br />

17.45<br />

ROTER<br />

HIMMEL<br />

17.30<br />

DIE<br />

GEWERK-<br />

SCHAFTERIN<br />

MO OmU<br />

18.00<br />

ROTER<br />

HIMMEL<br />

18.00<br />

SHE CHEF<br />

17.30<br />

DIE LINIE<br />

20.30<br />

ROTER<br />

HIMMEL<br />

20.00<br />

FRAUENSALON<br />

20.30<br />

DAS REINSTE<br />

VERGNÜGEN<br />

MO OmU<br />

20.30<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

20.30<br />

DIE LINIE<br />

MO OmU<br />

21.00<br />

FILMCLUB<br />

20.30<br />

LARS<br />

EIDINGER<br />

SEIN ODER<br />

NICHT SEIN<br />

BETRIEBSURLAUB<br />

16.30<br />

DER FUCHS<br />

16.30<br />

So schon 14.00<br />

LARS<br />

EIDINGER<br />

SEIN ODER<br />

NICHT SEIN<br />

17.00<br />

RAMBA ZAMBA<br />

17.00<br />

RAMBA ZAMBA<br />

17.00<br />

am SO<br />

mit Gast<br />

RAMBA<br />

ZAMBA<br />

16.30<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

19.30<br />

DIE<br />

GEWERK-<br />

SCHAFTERIN<br />

MO OmU<br />

19.30<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

19.00<br />

LITAUISCHER ABEND<br />

✿ ✿ ✿<br />

✿<br />

19.30<br />

DAS REINSTE<br />

VERGNÜGEN<br />

MO OmU<br />

19.30<br />

SCH'TIS<br />

19.00<br />

TIMELESS<br />

20.00<br />

QUEERFILM<br />

19.30<br />

DAS<br />

LEHRERZIMMER<br />

19.30 SARA<br />

MARDINI<br />

19.30<br />

THE WHALE<br />

BETRIEBSURLAUB<br />

MO<br />

DI<br />

MI<br />

DO<br />

FR<br />

SA<br />

SO<br />

MO<br />

DI<br />

MI<br />

DO<br />

FR<br />

SA<br />

SO<br />

MO<br />

DI<br />

MI<br />

DO<br />

FR<br />

SA<br />

SO<br />

MO<br />

DI<br />

MI<br />

DO<br />

FR<br />

SA<br />

SO<br />

MO<br />

DI<br />

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K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L · M A I 2 0 2 3<br />

MI<br />

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