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Das Moor Eine effiziente

Das Moor Eine effiziente „Konservendose“ der Natur Ein Moor besteht aus totem Pflanzenmaterial. Wenn dieses Pflanzenmaterial nicht zu Erde abgebaut wird, sondern durch ständiges Nachsinken nur mehr und mehr angehäuft wird, bildet sich Torf. Erreicht die Torflage eine Dicke von mehr als 30 cm, spricht man von einem Moor. Warum aber bildet sich keine Erde aus den abgestorbenen Pflanzen? Hierfür sind Bakterien und Kleintiere nötig (so genannte Destruenten), die das Pflanzenmaterial vermodern lassen (kompostieren). Diese Lebewesen brauchen für ihre Arbeit Sauerstoff. In Gewässern, in denen das Wasser aufgrund des Terrains nicht ablaufen kann und die völlig still stehen, bildet sich sauerstoffarmes Wasser. In diesen Gewässern kann die notwendige Mikroflora für die Kompostierung nicht überleben. Leitet man dagegen das Wasser aus den Mooren durch Drainage ab, können sich nach und nach die notwenigen Bakterien ansiedeln und den Torf in Erde umwandeln. Moore zeichnen sich durch eine einzigartigePflanzengemeinschaft aus, die sich nur hier finden lässt. Darum ist es wichtig, die verschiedenen Moortypen zu schützen. In Norwegen finden sich sowohl zahlreiche sehr nährstoffarme Moore (Niederschlagsmoore) als auch nährstoffreiche Moore (Quellmoore). Über 6% der Landfläche sind Moore. Zahlreiche dieser Moore sind als Reservate geschützt oder Teil von Landschaftsschutzgebieten. 18 Plakat 16 Schon in früheren Zeiten haben Menschen Moore benutzt. Torf wurde als Isolationsmaterial beim Hausbau eingesetzt oder getrocknet als Brennmaterial. Auch das Vieh profitierte von den Mooren: Die nährstoffreicheren Moore wurden benutzt, um dort das sehr benötigte Winterfutter zu mähen und Torf dient auch heute noch als Unterlage für die Tiere im Stall. Weil in den wassergesättigten Mooren so wenig Leben ist, ohne Mikroflora, die die Zersetzung zu Erde bewirkt, können Moore wie eine Art „Konservendose“ funktionieren. In ihnen finden sich sowohl Früchte als auch Pollen und vom Der „Tollundmann“ wurde in einem Hochmoor in Dänemark gefunden und gehört zu den am besten bewahrten Funden eines Menschen aus der Eisenzeit weltweit. (Foto: Silkeborg Museum, Dänemark) Menschen geschaffene Gegenstände. Diesen „Konservendosen“ verdanken wir Funde von mehrere 1000 Jahre alten Booten oder ausgehöhlten Baumstämmen unter einer dicken Torfschicht. Der berühmte „Tollundmann“ aus Dänemark wurde in einem Moor vor über 2000 Jahren begraben.

Die Laubwaldzone Mit einer Klimaveränderung um nur wenige Grade wird sich der Laubwald in bedeutendem Maße ausdehnen Bjørnevåg liegt in der nemoralen Vegetationszone, die durch Laubbäume dominiert wird. Diese Zone macht heute ca. 1% des bewaldeten Areals aus und umfasst einen Gürtel entlang der Küste, der von Fevik in Aust-Agder bis zur Landesteilgrenze zwischen Rogaland und Vest-Agder reicht. Das Klima ist feucht, mit warmen Sommern und milden Wintern. Eichenwald ist dominierend, es finden sich aber auch alle norwegischen Laubbaumarten außer der Grauerle. Kiefer, Wacholder und Eibe sind natürliche Einschläge, während Fichte nicht natürlicherweise vorkommt. Im Übergang zur Nadelwaldzone, der borealen Zone, befindet sich die boreonemorale Zone. Diese Zone macht heute ca. 10 % des Waldareals aus. Sie streckt sich in einem zusammenhängenden Gürtel entlang der Küste von der schwedischen Grenze im Osten bis nach Ålesund, mit verstreuten Vorkommen weiter nördlich bis zum Trondheimfjord. Diese Zone wird geprägt von landwirtschaftlicher Nutzung und Wald. In ihr finden sich mehr oder weniger alle norwegischen Baumarten. Die Temperatur auf der Erde steigt Im Verlauf des letzten Jahrhunderts ist die mittlere globale Temperatur um rund 0,6 Grad Celsius gestiegen. Die letzten 10 Jahre waren die wärmsten je gemessenen, und es sieht so aus als würde die mittlere Temperatur auf der Erde weiter steigen. Um diesen globalen Anstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen, wurde in der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen eine Reduktion der Klimagase bis zum Jahr 2015 vereinbart. Plakat 17 Eine erhöhte Jahresmitteltemperatur ermöglicht es dem Laubwald, neue Gebiete zu erobern. Eine Analyse zeigt, dass sich die nemorale und boreonemorale Zone verdoppeln wird, wenn die winterliche Temperatur sich um 4 Grad Celsius und die sommerliche Temperatur um 2 Grad Celsius erhöht. Es ist natürlich nicht wünschenswert, dass menschliche Umweltverschmutzung zu einer Temperatursteigerung führen soll. Setzt sich jedoch die jetzige Entwicklung fort, gehört der Laubwald zu den Gewinnern. Die Laubwaldanlage bringt neue Erkenntnisse Farsund befindet sich in der nemoralen Laubwaldzone mit kontinentalem Klima. Die Laubwaldanlage Spind wird durch ihre Versuchsfelder und Entwicklungsprojekte Aufschluss geben über eine sich in Veränderung befindliche Forstwirtschaft und neues Wissen geben über die Wahl der Baumarten und die Pflege des Laubwaldes in einem wärmeren Klima. Durch nur einen geringen Temperatur-anstieg wird man öfter Buchenwald in Norwegen finden. 19

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