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Versuchsfeld Erforschung

Versuchsfeld Erforschung neuer Methoden zur ökonomisch tragfähigen Nutzung des Laubwaldes Der Wald in Spind soll zu einem der größten und am besten betriebenen Laubwaldgebiete entwickelt werden. Bereits heute besteht die Laubwaldanlage Spind aus einer Reihe Versuchsund Demonstrationsfelder. Die ersten Pflanzungen wurden 2002 angelegt. Später sind große Areale angelegt und mit verschiedenen Arten und Klonen* bepflanzt worden. Es werden bewusst Arten ausgepflanzt, die langfristig gesehen, Holz von hoher Qualität hervorbringen. Folgende Arten sind bislang ausgepflanzt worden: Hänge-/Sandbirke (Betula pendula) siehe S. 10 Schwarzerle (Alnus glutinosa) Süß-/Vogelkirsche (Prunus avium) Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) Spitzahorn (Acer platanoides) Bergulme (Ulmus glabra) Die Birke ist hier besonders interessant, weil sich diese Art in unterschiedlichen Varianten findet, die jeweils sehr wertvolle Hölzer produzieren. Beispiele sind die Flammen-, Vogelaugen- und Masurbirke (Betula pendula f. Carelica). Der Vergleich der unterschiedlichen Klone verschiedener Baumarten und ihrer Varianten ermöglicht es u.a., die mit den besten Wachstumseigenschaften zu selektionieren. Der Forschungsauftrag, der bislang aus zwei Hauptprojekten bestand, wird geleitet von der Wissenschaftlerin Inger S. Fløistad, Firma 4 Plakat 2 Bioforsk (www.bioforsk.no). Das Projekt hat folgende Ziele: ■ Die Entwicklung von Produktionsmethoden zur Erhöhung der Qualität der Laubbäume und zur Steigerung der Widerstandfähigkeit von auszupflanzenden Jungpflanzen. Dieses Projekt ist abgeschlossen und umfasste einen Zeitraum von 3 Jahren (2002 -2005). ■ Die Entwicklung kostengünstiger Methoden zur Etablierung wertvollen Laubnutzwaldes mit möglichst geringem Verlust durch Schäden. Dieses Projekt begann im Jahr 2006 und soll 2009 abgeschlossen werden. Zusätzlich finden sich über die Versuchs-felder hinaus weitere Anpflanzungen. Teile des lokalen Eichenwaldes werden ebenfalls bewirtschaftet. Hier finden sich eigene Demonstrationsfelder jungen Eichenwaldes, von dem Teile gedüngt wurden, um die Wirkung unterschiedlicher Dünger zu untersuchen. * Das Wort Klon bezieht sich hier auf seine griechische Bedeutung –Zweig – und meint die vegetative Vermehrung zur Veredlung von Gehölzen. Die hier benutzten Pfropfreiser stammen von verschiedenen Baumarten aus großen Teilen von Südnorwegen. Die Vogelaugenbirkenklone (-reiser) kommen ursprünglich aus Dänemark.

Wärmeliebende Baumarten Die norwegischen Laubbäume haben zahlreiche unterschiedliche Eigenschaften und Wuchsansprüche Der wesentlichste Standortfaktor für die geografische Ausbreitung ist die Wärme. Diese wird ausgedrückt in der Tetratherme d.h. der niedrigsten durchschnittlichen mittleren Temperatur in den 4 wärmsten Monaten eines Jahres, die eine Baumart braucht um zu überleben und Frucht zu treiben. Durch Graphen lassen sich die durchschnittlichen Temperaturgradienten (Isothermen) der mittleren Jahrestemperatur, die nach Norden hin und ins Gebirge abnimmt, zeigen. Diese Isothermen lassen jedoch keine genaue Aussage darüber zu, ob eine Baumart überleben und Früchte treiben kann. Das Lokalklima spielt hier eine große Rolle und allen Baumarten gemeinsam ist, dass sie sich am Besten in tiefem, nährstoffreichem, gerne auch kalkhaltigem und gut durchfeuchtetem Humusboden entwickeln. Plakat 3 In der unten stehenden Tabelle erhalten Sie eine Übersicht über die norwegischen wärmeliebenden Baumarten. Wie man sieht, haben die meisten dieser Arten – weltweit gesehen - ihren natürlichen Standort in Norwegen am weitesten nördlich. Dies liegt vor allem am Golfstrom, der entlang der Küste Norwegens nach Norden fließt und damit einen ausgesprochenen klimatischen Vorteil für die Küstenregion schafft. Norwegische Laubbaumarten, die in der Tabelle nicht genannt werden, haben nur geringe Wärmeansprüche und finden sich in Waldgebieten überall im Lande. Dies gilt z.B. für die Besen- oder Moorbirke, Grauerle, gewöhnliche Traubenkirsche, Espe, Eberesche und Weide. Baumart Lateinische Bez. Wärmeanspruch Wächst nördlich bis Kommentar Ulme Ulmus glabra Mittel Beiarn in Nordland Weltweit nördlichstes Esche Fraxinus excelsior Groß Leksvik in Nord-Trøndelag Weltweit nördlichstes Rotbuche Fagus silvaticat Mittel Seim in Nordhordland Weltweit nördlichstes Stieleiche Quercus robur Groß Edøy in Nordmøre Weltweit nördlichstes Traubeneiche Quercus petraea Groß, bes. im Winter Nordfjord in Sogn und Fjordane Küstenzone Hängebirke Betula pendula Mittel Pasvik Weltweit nördlichstes Hasel Corylus avellana Mittel Steigen in Nordland Weltweit nördlichstes Vogelkirsche Prunus avium Groß Trøndelag Von verwilderter Süßkirsche Stechpalme Ilex aquifolium Groß, bes. im Winter Smøla in More und Romsdal Weltweit nördlichstes Linde Tilia cordata Groß Brønnøy in Nordland Weltweit nördlichstes Ahorn Acer platanoides Groß Alvdal in Hedmark Weltweit nördlichstes Schwarzerle Alnus glutinosa Mittel Snåsa i Nord Trøndelag Weltweit nördlichstes Bevorzugt die Küstenzone 5

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