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27. Juni 2023

- Vincke-Steinbrüche werden endlich wieder geöffnet - Appell ans Land: Gemeinsames Statement der Stadtregierung - Autos auf Schienenstraßen. „Niemand liefert Waren mit der Straßenbahn"

- Vincke-Steinbrüche werden endlich wieder geöffnet
- Appell ans Land: Gemeinsames Statement der Stadtregierung
- Autos auf Schienenstraßen. „Niemand liefert Waren mit der Straßenbahn"

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<strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

22°<br />

Die Wolkendecke<br />

lockert<br />

im Laufe des<br />

Tages etwas auf.<br />

Am Nachmittag<br />

werden auch Regenschauer in<br />

Graz wieder wahrscheinlicher.<br />

Einspruch I<br />

Die Stadtregierung fordert das Land in<br />

einem gemeinsamen Statement auf, von<br />

einer Gesetzesänderung abzusehen. 3<br />

Einspruch II<br />

Auch bei der Wirtschaftskammer<br />

ist man dagegen, Autos in Graz von<br />

Schienenstraßen zu verbannen. 4<br />

Vincke-Steinbrüche<br />

werden jetzt für alle<br />

endlich geöffnet<br />

KK (2), STADT GRAZ/FISCHER<br />

Natur. Bereits im Jahr 2017 kaufte die Stadt die ehemaligen Vincke-Steinbrüche in Wetzelsdorf und Gösting. Jetzt wurden in der Steinbergstraße die<br />

Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An zwei Tagen pro Woche ist ab sofort geöffnet. Der größere Steinbruch am Karolinenweg soll noch heuer folgen. SEITE 2


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong><br />

Die Nachfrage nach Grillzubehör<br />

ging offenbar stark zurück. GETTY<br />

Grazer Grillshop<br />

ist insolvent<br />

■ Die am Liebenauer Gürtel<br />

ansässige Grillericoo GmbH.<br />

ist insolvent, heute wurde ein<br />

Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung<br />

beantragt. Die<br />

Passiva belaufen sich auf 1,37<br />

Millionen Euro. Sieben Dienstnehmer<br />

sind betroffen. Der<br />

Grund: Nach der Pandemie sei<br />

die zunächst stark gestiegene<br />

Nachfrage nach Grillgeräten<br />

wieder gesunken. Das Unternehmen<br />

soll entschuldet und<br />

fortgeführt werden.<br />

Der kleinere Vincke-Steinbruch ist ab sofort als Naturerlebnispark Spielbergweg zwei Mal pro Woche geöffnet. KK<br />

Vincke-Steinbrüche<br />

werden jetzt geöffnet<br />

ENDLICH. Der kleine Vincke-Steinbruch in Wetzelsdorf ist ab sofort zu bestimmten<br />

Zeiten zugänglich. Der große in Gösting folgt noch in diesem Jahr.<br />

StR Manfred Eber (l.) und Günter<br />

Hirner mit Driessen und Mehrl. FISCHER<br />

30 neue Bäume<br />

beim Lustbühel<br />

■ Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums<br />

pflanzte das soziale Unternehmen<br />

alpha nova im Naherholungsgebiet<br />

Lustbühel 30<br />

Bäume. In Kooperation mit dem<br />

Forstteam der GBG wurden fünf<br />

alte heimische Apfelsorten sowie<br />

25 Setzlinge ausgewählt. Geschäftsführer<br />

Thomas Driessen<br />

und Nachhaltigkeitsbeauftragter<br />

Martin Mehrl packten an. In<br />

Zukunft werden die Früchte in<br />

Zusammenarbeit mit dem Forstteam<br />

geerntet und verarbeitet.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Bereits im Jahr 2017 kaufte<br />

die Stadt Graz die ehemaligen<br />

Vincke-Steinbrüche<br />

um insgesamt eine Million Euro<br />

– mit dem Ziel sie zum kleinen<br />

Naherholungs- und Naturerlebnisgebiet<br />

zu machen. Bisher<br />

waren sie aus Sicherheitsgründen<br />

für die Öffentlichkeit noch<br />

gesperrt. In den letzten Monaten<br />

konnten nur Schulkinder mit der<br />

Natur.Werk.Stadt dort die Flora<br />

und Fauna erforschen.<br />

Ab sofort ist der kleine, etwa<br />

<strong>27.</strong>300 Quadratmeter umfassende<br />

Steinbruch am Spielbergweg<br />

in Wetzelsdorf aber an zwei Wochentagen<br />

für alle geöffnet. Und<br />

zwar jeweils montags von 15 bis<br />

18 Uhr und freitags von 8 bis 13<br />

Uhr. Zu den Öffnungszeiten gibt<br />

es Betreuung vor Ort. Anmeldung<br />

ist keine notwendig. „Naturschutz<br />

geht hier Hand in Hand<br />

mit dem Bedürfnis der Menschen<br />

nach Erholung und Grünraum“,<br />

freut sich die zuständige Vizebür-<br />

germeisterin Judith Schwentner.<br />

Und auch Grünraumabteilungsleiter<br />

Robert Wiener betont: „Die<br />

Natur hat Vorrang, aber die Menschen<br />

werden nicht ausgesperrt!“<br />

In Zukunft könnte er sich sogar<br />

Grillplätze und ähnliches am<br />

Areal vorstellen. Da gelte es aber<br />

noch Betreuungs- und Sicherheitsfragen<br />

zu klären.<br />

Vorerst wurden Holzzäune<br />

aufgestellt, die das Areal eingrenzen<br />

und auf ein Zutrittsverbot<br />

hinweisen, wo die Gefahr von<br />

Steinschlag besteht. Tische und<br />

Bänke gibt es ebenfalls. Blühwiesen<br />

wurden angelegt, eine<br />

Benjeshecke mit den Kindern<br />

der Volksschule Peter Rosegger<br />

und des Kindergartens Christkönig<br />

gebaut. Immer wieder soll es<br />

Veranstaltungen und Führungen<br />

vor Ort geben. Die nächste widmet<br />

sich am 1. Juli (9.30 bis 11.30<br />

Uhr) dem Thema Wildbienen.<br />

Am Areal gibt es Uhus und Eichelhäher,<br />

Dachse, Hasen und<br />

Eichhörnchen – und natürlich<br />

unzählige Insekten, Amphibien,<br />

Vögel und Co. Am deutlich grö-<br />

ßeren Steinbruch am Karolinenweg<br />

in Gösting sind sogar Gämsen<br />

unterwegs!<br />

Steinbruch Gösting<br />

Dieser umfasst etwa 66.400 Quadratmeter<br />

und soll demnächst<br />

ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich<br />

gemacht werden. „Ziel<br />

ist: noch dieses Jahr“, sagt Wiener.<br />

Dort gibt es noch höhere Felswände,<br />

Waldzonen, Trockenwiesen<br />

und auch Feuchtgebiete bis hin zu<br />

einem Fledermausstollen. Geplant<br />

ist, dort Führungen anzubieten.<br />

Judith Schwentner, Daniela Zeschko<br />

(Natur.Werk.Stadt) u. Robert Wiener


<strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong> www.grazer.at<br />

graz 3<br />

Jazz, Welpe<br />

voller Energie<br />

Grazer<br />

Pfoten<br />

Die Stadtregierung ruft das Land Steiermark geeint auf, von der Neuregelung<br />

der Sozial- und Pflegeleistungen Abstand zu nehmen.<br />

STADT GRAZ/FISCHER<br />

Statement der Stadtregierung<br />

■ In einer von Bürgermeisterin<br />

Elke Kahr kurzfristig einberufenen<br />

außerordentlichen Sitzung<br />

der Grazer Stadtregierung<br />

wurde gestern über den neuen<br />

Gesetzesentwurf des Landes<br />

Steiermark zur Finanzierung der<br />

Sozial- und Pflegeleistungen informiert.<br />

Dieser Entwurf lässt<br />

für die Stadt Graz jährlich Mehrkosten<br />

von 25 Millionen Euro<br />

befürchten – Tendenz steigend.<br />

Die gesamte Stadtregierung sowie<br />

Vertreter sämtlicher Klubs<br />

und Fraktionen (FPÖ war nicht<br />

anwesend) das Land Steiermark<br />

dazu auf, vom neuen Gesetzesentwurf<br />

Abstand zu nehmen und<br />

gemeinsam mit der Stadt Graz<br />

in Verhandlung zu treten, um<br />

eine faire und für alle Gemeinden<br />

tragbare Lösung zu finden.<br />

Ziel müsse es sein, einen fairen<br />

Finanzausgleich zwischen den<br />

steirischen Gemeinden und<br />

Städten sowie dem Land unter<br />

Berücksichtigung aller Gemeindeaufgaben<br />

zustande zu bringen.<br />

Welpe Jazz ist zusammen<br />

mit seinen ebenfalls im<br />

März geborenen Geschwistern<br />

im Tierheim. Sie sind keine<br />

„Handtaschen“-Hunde, sondern<br />

kleine Energiebündel. Da trägt sicher<br />

das „Terrier“-Gen dazu bei.<br />

Im Rudel sind sie verspielt und<br />

toben gern. Hat man ihre Aufmerksamkeit<br />

gewonnen, dann<br />

schlafen sie auch gerne auf dem<br />

Jazz möchte<br />

noch vieles<br />

lernen und<br />

kann es<br />

nicht erwarten,<br />

seine<br />

Familie<br />

kennenzulernen.<br />

KK<br />

Zweibeiner ihrer Wahl. Wichtig<br />

ist der Besuch der Hundeschule<br />

um sie zu fördern und zu fordern.<br />

- 3 Monate alt, männlich<br />

- Terrier Mix<br />

- braucht viel Zeit und Training<br />

Kontakt: Arche Noah<br />

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4 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong><br />

Vinzi-Pfarrer Wolfgang Pucher<br />

sucht ehrenamtliche Helfer. VINZIWERKE<br />

VinziWerk sucht<br />

helfende Hände<br />

■ Für Menschen, die in Armut<br />

leben, ist jede Hilfe viel wert.<br />

Die VinziWerke laden dazu ein,<br />

den anstehenden Klimabonus<br />

zu spenden, um diesen Personen<br />

die Sorgen des Alltags zu<br />

lindern. Wer stattdessen lieber<br />

seine Zeit spendet, ist ebenfalls<br />

herzlich willkommen: Es werden<br />

dringend Ehrenamtliche<br />

gesucht! Interessierte können<br />

sich gerne bei Nicola Baloch<br />

unter 0316/58 58 00 oder unter<br />

der Mailadresse vinzihaus@<br />

vinzi.at melden.<br />

Karin Schaupp erhielt die höchste<br />

TU-Auszeichnung. LUNGHAMMER/TU GRAZ<br />

TU-Ehrenring an<br />

Karin Schaupp<br />

■ Für ihre Verdienste als Vorsitzende<br />

des Universitätsrats<br />

der TU Graz wurde Karin<br />

Schaupp der Erzherzog-Johann-Ehrenring<br />

verliehen.<br />

Sie ist damit erst die zweite<br />

Persönlichkeit, die die höchste<br />

Asuzeichnung, die die TU<br />

zu vergeben hat, erhält. Gabriele<br />

Krenn und Jochen<br />

Pildner-Steinburg erhielten<br />

die Ehrensenatorwürde.<br />

„Niemand liefert<br />

seine Waren mit<br />

der Bim an“<br />

Der Grazer Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Bernhard Bauer (kleines Bild) ist wenig begeistert von<br />

der Idee, das Autofahren auf Straßen, in denen Straßenbahnschienen verlaufen, zu verbieten.<br />

WK STMK, KK<br />

APPELL. Jetzt reagiert auch die Wirtschaftskammer auf den „Grazer“-Bericht<br />

über das Verbot von Autos auf Schienenstraßen. Regionalstellenobmann<br />

Bernhard Bauer zeigt sich besorgt und fordert ein Gesamtkonzept.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Der Vorstoß der Grazer Verkehrsinitiativen<br />

ProBim,<br />

MoVe iT und Fahrgast<br />

Steiermark, Autos auf Schienenstraßen<br />

zu verbieten (wir berichteten<br />

mehrfach), stößt auf wenig<br />

Gegenliebe. Nachdem sich die<br />

Opposition und sogar der Koalitionspartner<br />

SPÖ negativ dazu<br />

geäußert haben, meldet sich nun<br />

auch der Grazer Regionalstellenobmann<br />

der Wirtschaftskammer<br />

Bernhard Bauer besorgt zu<br />

Wort.<br />

Ungeschickt<br />

„Ich halte es für ausgesprochen<br />

ungeschickt gerade jetzt mit so<br />

einer Idee anzukommen. Durch<br />

die Innenstadtbaustelle werden<br />

ohnehin schon viele Menschen<br />

abgeschreckt, zum Einkaufen<br />

in die Innenstadt zu kommen.<br />

Wenn man jetzt überlegt, ganze<br />

Straßenzüge für Autos zu sperren<br />

und demenstprechend mehr<br />

Parkplätze zu streichen, können<br />

wir gleich alle Leute in die Shoppingcenter<br />

schicken.“<br />

Bauer ortet speziell im Osten<br />

der Stadt Probleme, sollte die<br />

Verbannung des Individualverkehrs<br />

von den Schienenstraßen<br />

Realität werden. „Mit der Verkehrsberuhigung<br />

in der Heinrichstraße<br />

und in der Zinzendorfgasse<br />

plus dem Fahrverbot<br />

in der Leonhardstraße, würde<br />

sich der ganze Verkehr in der Elisabethstraße<br />

sammeln. Bis zum<br />

LKH würde es so kein Weiterkommen<br />

mehr geben, das kann<br />

nicht Sinn der Sache sein.“<br />

Zudem hätten sich die Betriebe<br />

im Herz Jesu-Viertel ja genau<br />

aufgrund der guten Anbindungen<br />

dort angesiedelt. „Keiner<br />

liefert seine Produkte mit der<br />

Straßenbahn an, das muss einem<br />

schon klar sein.“ Bauer<br />

kritisiert überhaupt ein fehlendes<br />

Gesamtkonzept. „Bei der<br />

Wirtschaftskammer hoffen wir<br />

sehr stark auf ein gesamtheitlich<br />

überlegtes Konzept für die Stadt<br />

und nicht eine Schnellschussidee<br />

nach der nächsten.“<br />

Er fordert den Ausbau von Park<br />

& Ride-Systemen. „Der Murpark<br />

ist ideal dafür, warum man das<br />

nicht nutzt, kann ich beim besten<br />

Willen nicht beantworten.“<br />

Zudem erneuert er den Wunsch<br />

nach einer Gratis-Bim an Samstagen<br />

und gratis Parktickets für<br />

Innenstadt-Kunden.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz<br />

1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/<br />

PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Gudrun Angerer (0664/80 666 6538), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Vojo Radkovic<br />

(0664/80 666 6694), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael<br />

Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897) | Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT, PR-<br />

REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.419 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2022. | OFFENLEGUNG:<br />

Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong><br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ leonhard.schweighofer@grazer.at<br />

18-Jähriger stellte<br />

sich nach Raub<br />

■ Am vergangenen Donnerstag<br />

hatte ein bislang unbekannter<br />

Täter versucht, eine Tankstelle in<br />

Geidorf zu überfallen. Mit einem<br />

Drohschreiben und einem Messer<br />

bewaffnet forderte er Geld<br />

aus der Kassa. Der Angestellten<br />

war es damals gelungen, den<br />

jungen Mann aus der Tankstelle<br />

zu verscheuchen. Die Polizei<br />

veröffentlichte noch am selben<br />

Tag Fahndungsfotos, die den Täter<br />

zeigten. Am gestrigen Montag<br />

begab sich ein 18-jähriger<br />

Grazer in eine Polizeidienststelle<br />

und gab sich als der gesuchte<br />

Täter zu erkennen. Er zeigte sich<br />

zu dem Raubversuch umfassend<br />

geständig, er habe aus Geldnot<br />

die Tat begangen. Das Droh-<br />

Viel ist vom Schirm des Peppino-Gastgartens nicht mehr übrig: Unbekannte<br />

montierten ihn zunächst ab, ehe sie ihn anzündeten.<br />

PEPPINO IM HOFKELLER<br />

scheiben und die Tatwaffe warf<br />

der 18-Jährige nach der Tat in die<br />

Mur. Er wird in die Justizanstalt<br />

Graz-Jakomini eingeliefert.<br />

Schirm von Grazer<br />

Lokal angezündet<br />

■ Unbekannte haben in der<br />

Nacht von Samstag auf Sonntag<br />

einen Schirm vor dem „Peppino<br />

im Hofkeller“ mutwillig verbrannt.<br />

Gegen 2 Uhr morgens<br />

kam es vor dem Lokal zu dem<br />

Vorfall. Das Feuer zerstörte den<br />

Schirm komplett, sprang aber<br />

nicht auf andere Gegenstände<br />

oder das Gebäude über. Um<br />

Hinweise wird gebeten.<br />

81-jährige Radlerin<br />

von Bim erfasst<br />

■ Gegen 8.45 Uhr fuhr eine<br />

81-jährige am gestrigen Vormittag<br />

in der Brockmanngasse und beabsichtigte<br />

in die Conrad-von-Hötzendorfstraße<br />

einzubiegen, dafür<br />

musste sie die Straßenbahngleise<br />

queren. Die Grazerin übersah<br />

dabei eine Stopptafel und die<br />

näher kommende Straßenbahn.<br />

Obwohl der Bimfahrer sofort die<br />

Notbremsung einleitete, konnte<br />

er eine Kollision nicht mehr verhindern.<br />

Die 81-Jährige wurde<br />

von der Straßenbahn erfasst und<br />

stürzte zu Boden. Dabei verletzte<br />

sie sich leicht, die Rettung lieferte<br />

sie zu einer ambulanten Behandlung<br />

ins LKH Graz ein. Auch in<br />

der Straßenbahn kam durch die<br />

Notbremsung eine Grazerin zu<br />

Sturz. Die 29-Jährige wurde leicht<br />

verletzt ins UKH Graz gebracht.<br />

E-Auto begann<br />

plötzlich zu rauchen<br />

■ Im Ortsgebiet von Hitzendorf<br />

bildete sich gestern Nachmittag<br />

bei einem Elektroauto Rauch.<br />

Die Freiwillige Feuerwehr Hitzendorf<br />

musste gegen 16.30 Uhr<br />

ausrücken, zu einem Brand des<br />

Autos kam es aber nicht. Daher<br />

wurde, bis der Wagen abgeschleppt<br />

wurde, die Hitzeentwicklung<br />

kontrolliert.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong><br />

Michael<br />

Hüttler:<br />

Musik ist sein Leben<br />

Grazer<br />

Originale<br />

Michael Hüttler lebt und arbeitet in Graz und ist absolut tiefenentspannt. KK<br />

Michale Hüttler ist eigentlich ein Grazer<br />

Szene-Urgestein. Hüttler war Bandleader,<br />

Label-Chef, Promi-Gastronom und ist<br />

heute CEO von Gonzomedia und Herausgeber<br />

des Jugendmagazins Cool.<br />

Jetzt<br />

mitdiskutieren<br />

www.facebook.com/derGrazer<br />

Noch früher<br />

Sinnvoller wäre es ab 10 Jahren.<br />

Gibt es den Fahrradführerschein<br />

noch bei bestandener<br />

Prüfung darfst auf der Straße<br />

fahren sonst erst ab 12 Jahren.<br />

Und im Vorfeld wird in Gruppen<br />

geübt.<br />

Andreas Dobnig<br />

* * *<br />

Widerspruch<br />

Die Stadt hat kein Geld, will<br />

aber 250€ für Fahrräder zahlen.<br />

Made my day.<br />

Christoph Vuko Vic<br />

* * *<br />

Begeistert<br />

Find ich toll.<br />

Christoph J. E. Fuchs<br />

* * *<br />

Betrug<br />

Tür und Tor offen für Betrug.<br />

Wie war das als man Boni zahlte<br />

für Elektrogeräte-Reparatur,<br />

es wurden falsche Rechnungen<br />

ausgestellt und kassiert.<br />

Dietmar Glaser<br />

* * *<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Unsinnig<br />

Aha, also werden ca. 8-jährigen<br />

Kindern Räder finanziert,<br />

die nicht einmal alleine auf der<br />

Strasse fahren dürfen. Wer in<br />

dem Alter von den Eltern kein<br />

Rad bekommt, dessen Eltern<br />

haben dann auch keines. Wer<br />

soll also mit den Kindern üben?<br />

Andreas Hirtenberger<br />

* * *<br />

Selbst anschaffen<br />

Die Eltern werden ihren Kindern<br />

wohl selbst ein Rad kaufen<br />

können!!<br />

Isabella Arthofer<br />

* * *<br />

Richtiger Schritt<br />

Viele Eltern haben Fahrräder,<br />

können sich aber keine Räder<br />

für ihre Kinder leisten. Und nur<br />

weil eventuell mal ein Erwachsener<br />

selbst kein Rad hat, heißt<br />

das nicht, dass man nicht mit<br />

dem Kind üben kann.<br />

Nina Ulrich<br />

* * *<br />

Überzeugt<br />

Wenn die Kinder früh mit dem<br />

Rad vertraut sind, werden sie es<br />

auch später öfter nützen.<br />

Markus Lengauer<br />

* * *<br />

Was lieben Sie an Graz?<br />

Graz ist überschaubar, hat besonderen<br />

Flair und ist für mich<br />

Heimat<br />

Was ist cool an Cool?<br />

Seit 15 Jahren ist Cool für<br />

vier Generationen das einzige<br />

Jugendmagazin Österreichs<br />

Wie steht’s mit der Musik?<br />

Ich bin in Graz mit Musik infiziert<br />

worden und das hat mich<br />

nie mehr losgelassen. Ich habe<br />

viele Freunde in der Szene gefunden,<br />

für mich ist die Grazer<br />

Musikszene Familie.<br />

Noch einmal Lust auf der<br />

Bühne zu stehen?<br />

Ich habe nahezu alle Facetten<br />

der Musikwelt hier kennenlernen<br />

dürfen, ich hatte im Laufe<br />

meiner Arbeit wertvolle Begegnungen<br />

mit Musikern erleben<br />

könne und es kommt mir vor<br />

als hätte ich einige Mosaiksteine<br />

für das Grazer Musikmosaik<br />

erarbeitet und eingefügt.<br />

Selbst mache ich jetzt keine<br />

Musik mehr, höchstens Hausmusik<br />

in der Verwandtschaft.<br />

Pläne für die Zukunft?<br />

Ich konzentriere mich darauf,<br />

dass ich meinen Job als CEO<br />

von Gonzo-Media weiterhin<br />

gut ausüben kann. Im großen<br />

und Ganzen bin ich zur Zeit<br />

aber tiefenentspannt, lasse<br />

mich nicht stressen und genieße<br />

das Leben in Graz. VOJO<br />

250 Euro<br />

für Kinder-<br />

Räder<br />

In der Vergangenheit haben<br />

in Graz bis zu vierzig Prozent<br />

aller Kinder die Radfahrprüfung<br />

nicht geschafft. Fehlende<br />

Praxis, weil viele Kinder kein<br />

Fahrrad besitzen, ist dafür einer<br />

der Hauptgründe. Mit dem<br />

Projekt „Kinder Radlbonus“<br />

soll bei Kindern die Freude am<br />

Radfahren geweckt werden. So<br />

sollen langfristig mehr Wege<br />

mit dem Rad gefahren werden.<br />

Die Stadt Graz unterstützt den<br />

Erwerb des Kinderfahrrads<br />

jetzt mit einem Bonus von<br />

250 Euro. Auf Facebook teilten<br />

unsere Leser ihre Meinung zu<br />

dem Thema.<br />

REAKTIONEN & KOMMENTARE


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SAMSTAG, 8. JULI <strong>2023</strong><br />

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www.grazer.at <strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong><br />

Doppelpack:<br />

Steinbäcker<br />

und Ambros<br />

Gert Steinbäcker ist derzeit auf einer Solo-Abschiedstour unterwegs. Mit Wolfgang Ambros wird er zum ersten Mal ein Doppel-Konzert in Graz spielen und<br />

Steinbäcker freut sich genauso drauf wie Ambros und vor allem die Fans, die wieder jede einzelne Textzeile mitsingen werden.<br />

CHRISTIAN JUNGWIRTH<br />

LEGENDÄR. Gert Steinbäcker und Wolfgang Ambros<br />

geben am 7. Juli ein Doppelkonzert in der Messe Graz.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Ein Doppelkonzert von<br />

Austropop-Legenden wie<br />

Gert Steinbäcker (STS)<br />

und Wolfgang Ambros ist auf<br />

internationaler Ebene so wie ein<br />

Doppelkonzert von AC/DC und<br />

Metallica. Letzteres hat es 1991<br />

in Graz schon gegeben, ersteres<br />

ist am 7. Juli eine Premiere in<br />

Arena B der Grazer Messe.<br />

Was darf man von so einem<br />

Konzert ertwarten? Vor allem<br />

Musikgeschichte, es werden eine<br />

der besten Songs der Austropop-<br />

Welt zu hören sein. Es kommt<br />

einer Achterbahnfahrt der Gefühle<br />

gleich, wenn Klassiker wie<br />

„Da Hofa“, „Es lebe der Zentralfriedhof“,<br />

„Großvater“, „Kalt und<br />

Kälter“ oder „Irgendwann bleib i<br />

dann durt“ erklingen.<br />

Gert Steinbäcker und Wolfgang<br />

Ambros sind nicht nur privat seit<br />

Jahrzehnten befreundet, sie haben<br />

auch jahrelang zusammengearbeitet<br />

und sind ein eingespieltes<br />

Team. Steinbäcker war bei<br />

STS nicht nur das erste „S“ er war<br />

auch der Songschreiber, der authentische<br />

Empfindungen in die<br />

STS-Songs brachte. Wunderbare<br />

Liebeslieder aber auch klare kritische<br />

Worte in Richtung Politik<br />

und soziale Gesellschaft. Sowohl<br />

Steinbäcker als auch Ambros sind<br />

Musiker mit Haltung. Gerade in<br />

diesen Tagen und Zeiten ein wesentlicher<br />

Faktor. Von Steinbäcker<br />

wurden auch alle Solo-Alben mit<br />

Gold ausgezeichnet. 1985 bekam<br />

er den Amadeus Award als bester<br />

Textdichter für seine Texte auf<br />

dem Erfolgs-STS-Album „Grenzenlos“.<br />

Steinbäcker der in diesen<br />

Tagen seine Abschieds-Solo-Tour<br />

unternimmt wird sich künftig nur<br />

noch Spezial-Projekten widmen.<br />

Wer zählt die Songs, die Alben,<br />

die Erfolge, die Wolfgang<br />

Ambros schon eingefahren hat.<br />

Mit „Da Hofa“ begann ein Aufstieg<br />

bis an die Spitze des Pop-<br />

Olymps. Heute ist Ambros Live<br />

eigentlich ein Hochamt der österreichischen<br />

Popularmusik. In<br />

Graz wird man den Wienerwald<br />

wieder rauschen hören und die<br />

Handys werden gezückt werden<br />

und die Feuerzeuge werden glühen,<br />

wenn die Fans jede einzelne<br />

Textzeile mitsingen. Ambros/<br />

Steinbäcker, 7. Juli, Grazer Messe,<br />

Freiluftarena B, Beginn 20 Uhr.<br />

Ein Konzert mit Wolfgang Ambros ist wie ein Hochamt der österreichischen<br />

Popularmusik. Live mit allen Hits am 7. Juli in der Freiluftarena B. @DEFRANCESCO


<strong>27.</strong> JUNI <strong>2023</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

Ausblick<br />

Was am Mittwoch<br />

in Graz wichtig ist<br />

■ Es war eines der Highlight-Projekte im Sportjahr 2021: Die 7 Summits<br />

von Graz. Am morgigen Mittwoch werden alle Infos zur Neuauflage<br />

des Erfolgsprojekts präsentiert – mit einigen Neuerungen.<br />

■ Der 28. <strong>Juni</strong> ist der Christopher Street Day. Deshalb fährt wieder die<br />

CSD-Straßenbahn als Zeichen für die Anliegen von Lesben, Schwulen,<br />

Bisexuellen, Transgender- und intersexuellen Personen durch Graz.<br />

■ Die KFG sammelt morgen von 10 bis 17 Uhr mit einem eigenen<br />

Stand am Grazer Hauptplatz Unterschriften gegen die Klimakleber.<br />

■ Unter dem Motto „Bildung schafft Lebensperspektiven“ präsentieren<br />

sich 28 steirische Initiativen im Joanneumsviertel. Von 8.30 bis 14.30 Uhr<br />

gibt‘s dort Infos zu Bildungsinfrastruktur-Projekten, schulischen, beruflichen<br />

und landwirtschaftlichen Bildungsmaßnahmen und Stipendien.<br />

■ Die Steiermärkische Sparkasse prämiert wieder die Jungwinzer <strong>2023</strong>.<br />

■ Volbeat treten morgen wieder in der Grazer Stadthalle auf. Die<br />

Rockgrößen werden von Danko Jones und Mother‘s Cake supported.<br />

Der Korruptionsfreie Gemeinderatsklub sammelt morgen Unterschriften<br />

für die strafrechtliche Verfolgung von Klimaaktivisten. LETZTE GENERATION ÖSTERREICH<br />

■ Das CityRadeln geht in die nächste Runde. Treffpunkt ist morgen<br />

um wie üblich um 18 Uhr auf dem Mariahilferplatz.<br />

■ Die Privatklinik Ragnitz feiert ihr 15-Jahr-Jubiläum.

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