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Regional <strong>23</strong>. September 20<strong>23</strong><br />

Sachkenntnis in Sachen Fisch<br />

Ministerin Miriam Staudte besuchte Fisch-Institut<br />

NABU-Bird-O-Mat freigeschaltet<br />

Schon für den Vogel des Jahres 2024 abgestimmt?<br />

CUXHAVEN sh ∙ Zum Abschluss<br />

ihrer Sommerreise<br />

zu den niedersächsischen<br />

Laves-Instituten kam Verbraucherschutzministerin<br />

Miriam Staudte in Cuxhaven<br />

zum Institut für Fische<br />

und Fischereierzeugnisse.<br />

Mehr als vier Stunden<br />

sprach die Grünen-Politikerin<br />

mit den Mitarbeitern<br />

und informierte sich über<br />

die Arbeit des Institutes. Begleitet<br />

wurde die Ministerin<br />

bei ihrem Rundgang von Institutsleiterin<br />

Dr. Edda Bartelt<br />

und dem Präsidenten<br />

des Laves, Prof. Dr. Eberhard<br />

Haunhorst.<br />

Bei dem Besuch stellte Ministerin<br />

Staudte die Bedeutung<br />

der Cuxhavener<br />

Einrichtung fest. Das Institut<br />

für Fische und Fischereierzeugnisse<br />

Cuxhaven<br />

(IFF CUX) ist ein speziell<br />

für Fische und Fischereierzeugnisse<br />

ausgerichtetes<br />

Untersuchungsinstitut und<br />

damit landesweit zuständig<br />

für die amtliche Untersuchung<br />

und Beurteilung von<br />

Fischen und Fischerzeugnissen,<br />

Krebs- und Weichtieren<br />

sowie deren Erzeugnissen,<br />

von Feinkostsalaten<br />

unter Verwendung von<br />

Fisch-, Krebs- und Weichtiererzeugnissen<br />

sowie für<br />

Betriebskontrollproben zur<br />

Verifizierung der Lebensmittelsicherheits-Managementsysteme<br />

in fischverarbeitenden<br />

Betrieben.<br />

Im Rahmen der Norddeutschen<br />

Kooperation<br />

„Welchen Fisch kennen Sie denn“ hieß es für Verbraucherschutzministerin<br />

Miriam Staudte (l.) beim Besuch im Institut für Fische und<br />

Fischerzeugnisse durch Leiterin Dr. Edda Bartelt (r.) Foto: sh<br />

mit Berlin, Brandenburg,<br />

Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,<br />

Niedersachsen und Schleswig-Holstein<br />

ist das Institut<br />

Kompetenzzentrum<br />

für Fische und Fischereierzeugnisse<br />

sowie Schwerpunktlabor<br />

für diverse<br />

Untersuchungsparameter.<br />

Das IFF Cuxhaven untersucht<br />

jährlich etwa 4.000<br />

Proben auf rund 16.000<br />

Parameter. „Eine wichtige<br />

und nicht zu vernachlässigende<br />

Aufgabe“ bei der<br />

Ernährungssicherheit. In<br />

Absprache mit den zuständigen<br />

Überwachungsbehörden<br />

wirken Sachverständige<br />

des Instituts bei<br />

der Hygieneüberwachung<br />

von EU-zugelassenen Fischverarbeitungsbetrieben,<br />

Verteilzentren, Fangfabrikschiffen<br />

sowie Aquakulturbetrieben<br />

in Niedersachsen<br />

mit.<br />

Im IFF Cuxhaven sind 31<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

beschäftigt. Wie<br />

gut sich die Ministerin<br />

bei der Bestimmung von<br />

Fischen und Meeresprodukten<br />

auskannte, brachte<br />

ein Test-Parcours ans Licht,<br />

den sich die Mitarbeiter unter<br />

der Leitung von Dr. Edda<br />

Bartelt ausgedacht hatten.<br />

Auf einem Eistisch lagen<br />

gut gekühlt verschiedene<br />

Fische und Schalentiere sowie<br />

portionierte Fischfilets<br />

zum Bestimmen bereit.<br />

Bei dem Test, welches Filet<br />

gehört zu welchem Fisch<br />

zeigte die Ministerin mehr<br />

als nur Grundkenntnisse.<br />

„Mit Zusatzfrage haben<br />

Sie 100 Prozent erreicht“,<br />

gratulierte Institutsleiterin<br />

Bartelt und bot ihr nach ihrer<br />

Zeit als Ministerin eine<br />

Stelle an.<br />

ELBE WESER re ∙ Welcher<br />

Jahresvogel darf es denn<br />

sein: Kiebitz, Rebhuhn,<br />

Rauchschwalbe, Steinkauz<br />

oder Wespenbussard? Wer<br />

sich noch für keinen der<br />

fünf Kandidaten entscheiden<br />

konnte, bekommt jetzt Hilfe:<br />

Ab sofort ist wieder der Bird-<br />

O-Mat unter www.NABU.<br />

de/birdomat freigeschaltet.<br />

Jeder und jede kann damit<br />

seinen oder ihren gefiederten<br />

Favoriten für den Vogel des<br />

Jahres 2024 bestimmen.<br />

„Unsere virtuelle Wahlkabine<br />

ist seit dem 1. September<br />

geöffnet - weit mehr als<br />

90.000 Personen haben schon<br />

abgestimmt“, so NABU-Bun-<br />

Die Kandidaten zum Vogel des Jahres<br />

desgeschäftsführer Leif<br />

Miller. „Kein Wunder, denn<br />

unsere Kandidaten stehen<br />

für wichtige Naturschutzthemen,<br />

die offenbar viele<br />

Menschen bewegen. Das<br />

ist gut, denn diese Themen<br />

brauchen dringend unsere<br />

Aufmerksamkeit.“<br />

So fordert der Kiebitz mehr<br />

feuchte Wiesen, das Rebhuhn<br />

wirbt für Vielfalt auf dem<br />

Acker, die Rauchschwalbe<br />

will weniger versiegelte Flächen,<br />

der Steinkauz Wohnraum<br />

in alten Bäumen und<br />

der Wespenbussard setzt<br />

sich gegen Gift und für den<br />

Insektenschutz ein. Auch die<br />

Elbe-Weser-Region ist von<br />

all diesen Themen betroffen<br />

und der neue Jahresvogel des<br />

Jahres 2024 wird einen Fokus<br />

auf sein Themen legen.<br />

Und so ist der Stand der<br />

Wahl: Drei Kandidaten teilen<br />

sich zurzeit mit fast gleicher<br />

Stimmenzahl das Mittelfeld,<br />

ein weiterer Kandidat liegt<br />

ein paar Prozentpunkte davor<br />

in Führung. Nur der<br />

Wespenbussard könnte noch<br />

ein paar Stimmen brauchen,<br />

um ebenfalls Chancen auf<br />

den Titel zu haben. „Trotzdem<br />

ist aber noch alles offen.<br />

Wer noch nicht gestimmt hat,<br />

sollte das unbedingt jetzt<br />

tun“, motiviert Jana Jensen,<br />

Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle<br />

Elbe-Weser.<br />

„Alle haben die Chance mitzuentscheiden,<br />

wer Nachfolger<br />

des Braunkehlchens<br />

wird, das in diesem Jahr die<br />

Krone der Vogelwelt trägt.“<br />

Bis zum 5. Oktober ist das virtuelle<br />

Wahllokal unter www.<br />

vogeldesjahres.de geöffnet.<br />

Noch am selben Tag wird der<br />

Sieger und neue Vogel des<br />

Jahres 2024 bekanntgegeben.<br />

Fotos: Bosch, Schäf, Rolfes, Clausen

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