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gab Dezember 2023

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DEZEMBER <strong>2023</strong> | HEFT 306<br />

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART<br />

REISE<br />

Jetzt den<br />

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ROTTEN!<br />

Der Musical-Hit im English Theatre<br />

WEIHNACHTEN<br />

Tolle Geschenke<br />

WELT-AIDS-TAG | BALLNACHT WIESBADEN | FVV XMAS TURNIER<br />

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des Leistungsangebots kommen kann.<br />

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INTRO<br />

3<br />

Inhalt<br />

4 Frankfurt<br />

8 Essen & Trinken<br />

10 Rhein-Main<br />

Neckar<br />

14 Mannheim<br />

20 Stuttgart<br />

24 Geschenke<br />

34 Party<br />

42 Party-Rückblick<br />

44 Homoskop<br />

45 Pink Pages<br />

50 Gesundheit<br />

52 Kultur<br />

• Kunst<br />

• Reise<br />

LIEBE GAB-LESER*INNEN,<br />

Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Na, dann schnell losgeblättert,<br />

denn in der aktuellen Aus<strong>gab</strong>e des GAB Magazins funkelt und glitzert<br />

es an allen Ecken und Enden. Unser großes Geschenke-Special ist ein<br />

echter Ideenpool für tolle Präsente und kleine Aufmerksamkeiten, die<br />

man gut und gerne auch sich selbst gönnen kann. Der <strong>Dezember</strong> ist<br />

außerdem der Monat des Welt-AIDS-Tags, an dem mit vielen unterschiedlichen<br />

Veranstaltungen Solidarität gezeigt wird – zum Beispiel<br />

auch in Form von großen Galas, wie der Ballnacht in Wiesbaden. Die<br />

Kultur soll im <strong>Dezember</strong> auch nicht zu kurz kommen: Freuen kann man<br />

sich das besonders über das Comedy-Musical „Something Rotten!“ im<br />

English Theatre.<br />

Viel Spaß mit der <strong>Dezember</strong>aus<strong>gab</strong>e wünscht<br />

Björn Berndt<br />

Kostenlos<br />

epaper.<br />

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media<br />

Alle Magazine<br />

online und<br />

als App!<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

Christian Fischer (cf) &<br />

Michael Rädel (rä)<br />

Chefredakteur:<br />

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)<br />

KONTAKT:<br />

Frankfurt: T: 069 83044510<br />

Fax: 069 83040990,<br />

redaktion@<strong>gab</strong>-magazin.de<br />

Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin,<br />

T: 030 4431980, F: 030<br />

44319877,<br />

redaktion.berlin@blu.fm<br />

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77,<br />

F: 040 28008178,<br />

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termine@rik-magazin.de,<br />

c.lohrum@rik-magazin.de<br />

München: T: 089 5529716-10,<br />

redaktion@leo-magazin.de<br />

REDAKTION:<br />

Chefredaktion Frankfurt:<br />

Björn Berndt (bjö)<br />

Mitarbeiter*innen: Dirk Baumgartl<br />

(dax), Frank Daschmann<br />

(fd), Bernhard Fischer (Termine),<br />

Benjamin Hofmann (Horoskop),<br />

Michael Krawczyk (mk), Jessica<br />

Purkhardt (jp), Dirk Rueder (dr),<br />

Peter Zamer (pez)<br />

Lektorat (ausgewählte Texte):<br />

Tomas M. Mielke,<br />

www.sprachdesign.de<br />

Grafik: Susan Kühner,<br />

Janis Cimbulis, Mark Pfitzinger<br />

Cover: „Something Rotten!“ /<br />

The English Theatre,<br />

Foto: Martin Kaufhold<br />

ANZEIGEN:<br />

Berlin: Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

München: Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

Köln: Charles Lohrum (cl):<br />

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Hamburg: Jimmy Blum (jb):<br />

jimmy.blum@hinnerk.de<br />

Frankfurt: Sabine Lux:<br />

sabine.lux@<strong>gab</strong>-magazin.de<br />

Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

DIGITAL MARKETING:<br />

Dirk Baumgartl (dax):<br />

dirk.baumgartl@blu.fm<br />

VERLAG:<br />

blu media network GmbH,<br />

Degnerstr. 9b, 13053 Berlin<br />

Verwaltung: Sonja Ohnesorge<br />

Geschäftsführer:<br />

Hendrik Techel,<br />

Christian Fischer (cf)<br />

Vertrieb: Pickup, Ecco,<br />

Eigenvertrieb<br />

Druck: PerCom Vertriebsgesellschaft<br />

mbH, Am Busbahnhof 1,<br />

24784 Westerrönfeld<br />

Abonnentenservice:<br />

MÖLLER PRO MEDIA GmbH,<br />

Tel. 030-4 190 93 31,<br />

Zeppelinstr. 6,<br />

16356 Ahrensfelde, Gläubiger-ID<br />

DE06 ZZZ 000 000 793 04<br />

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(gültig seit 1. <strong>Dezember</strong> 2022).<br />

Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel geben nicht unbedingt die<br />

Meinung der Redaktion wieder.<br />

Die Abbildung oder Erwähnung<br />

einer Person ist kein Hinweis<br />

auf deren sexuelle Identität. Wir<br />

freuen uns über eingesandte Beiträge,<br />

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oder Kürzung vor.<br />

Für eingesandte Manuskripte und<br />

Fotos wird nicht gehaftet. Der<br />

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Bei Gewinnspielen ist<br />

der Rechtsweg ausgeschlossen.<br />

Der Gerichtsstand ist Berlin.<br />

Abonnement: Inlandspreis<br />

30 Euro pro Jahr, Auslandspreis<br />

50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften<br />

wird die Abogebühr am<br />

3. Bankarbeitstag des laufenden<br />

Monats abgebucht.<br />

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4 frankfurt<br />

CAFÉ KARUSSELL:<br />

DEZEMBERZEIT<br />

Der Treff für Schwule ab 60<br />

widmet sich im <strong>Dezember</strong><br />

noch einmal dem wenig<br />

beachteten Thema Heimerziehung<br />

im Nachkriegsdeutschland;<br />

außerdem gibt<br />

es ein Weihnachtscafé mit<br />

exotischer Note.<br />

Zwischen 1950 und 1970<br />

befanden sich rund 850.000<br />

Kinder und Jugendliche<br />

in der kommunalen Fürsorgeerziehung<br />

und in<br />

kirchlichen Kinderheimen<br />

und Jugendanstalten. Der<br />

„Erziehungszweck“ wurde<br />

in diesen Anstalten verfehlt,<br />

noch schlimmer: Kinder<br />

und Jugendliche wurden<br />

misshandelt, gedemütigt, ungefragt<br />

medizinischen Tests<br />

unterzogen oder zur Arbeit<br />

gezwungen. Am 5. <strong>Dezember</strong><br />

berichtet Michael Schleier<br />

aus seiner Biografie als ehemaliges<br />

Heimkind.<br />

FOTO: ROY SLOAN, PEXELS.COM<br />

Community<br />

Am 19. <strong>Dezember</strong> gibt’s das<br />

traditionelle Weihnachtsfest<br />

des Café Karussell. Das<br />

Café Karussell wäre nicht das<br />

Café Karussell, wenn es auch<br />

dann nicht unkonventionell<br />

zugehen würde. Das Motto<br />

lautet „karibische Weihnachten“<br />

und serviert vor dem<br />

süßen Christstollen einen<br />

feurigen kreolischen Eintopf<br />

mit einem landestypischen<br />

Punsch aus La Reunion. „Wir<br />

dürfen hoffen, dass man uns<br />

nicht ‚kulturelle Aneignung‘<br />

vorwirft, wenn wir die Küche<br />

dieser Mischkultur genießen“,<br />

sagt Café Karussell-Macher<br />

Michael Holy. *bjö<br />

5. und 19.12., Café Karussell<br />

im Switchboard, Alte<br />

Gasse 36, Frankfurt,<br />

14:30 Uhr, www.facebook.<br />

com/switchboard.frankfurt<br />

KOLUMNE<br />

ZWISCHEN<br />

GEMEINSAM EINSAM<br />

In dieser Aus<strong>gab</strong>e von „Zwischen den<br />

Zeilen“ erklärt Jessica Purkhardt, warum<br />

es in diesem Monat für LGBTIQ*<br />

besonders wichtig ist, der Einsamkeit<br />

aktiv vorzubeugen.<br />

Niemand ist heute so einsam wie Menschen<br />

zwischen 18 und 29, er<strong>gab</strong> jüngst eine Studie<br />

des Thinktanks Progressives Zentrum. Schon<br />

vor der Corona-Pandemie habe es eine Pandemie<br />

der Einsamkeit gegeben, in der jeder<br />

Siebte unter 30-Jährige niemanden hatte, auf<br />

den er sich verlassen konnte, und sich keiner<br />

Gruppe zugehörig fühlte. Während der zweiten<br />

Corona-Welle war es jeder Zweite. Nicht<br />

etwa das Single-Leben, sondern der fehlende<br />

soziale Anschluss kennzeichnet Einsamkeit.<br />

Ein Grund, weshalb beispielsweise Schulaufklärungen<br />

und Coming-out-Beratungsangebote<br />

für junge Lesben, Schwule und Transgender<br />

wichtig sind, damit sie nicht lange mit<br />

sich und ihrer sexuellen Orientierung hadern<br />

und sich von ihrem Umfeld entfremden,<br />

sondern bald mit sich und ihren Gefühlen ins<br />

Reine kommen, ihren selbstbestimmten Platz<br />

und ihre Gemeinschaft finden.<br />

ASOZIALE MEDIEN<br />

Bislang galt Einsamkeit als eine Geißel des<br />

Alters und des ländlichen Raums. Nun ist klar,<br />

dass besonders junge Erwachsene auch in<br />

der Stadt in sozialer Isolation leben. Einige<br />

der Gründe: TikTok, Instagram, Snapchat und<br />

Co. Die sogenannten sozialen Medien haben<br />

längst bewiesen, dass dort<br />

die üblichen Regeln des<br />

Miteinanders nicht gelten.<br />

Mobbing und Verachtung<br />

prägen viele Kommentarspalten.<br />

Gleichzeitig<br />

bleiben viele Chat-Kontakte<br />

oberflächlich und brechen<br />

den zeilen<br />

schnell ab. Jede Minute, die jemand auf sein<br />

Smartphone schaut, fehlt, um in der Welt<br />

drumherum echten Menschen zu begegnen.<br />

GESELLSCHAFTSKILLER EINSAMKEIT<br />

Es gibt mehrere gewichtige Gründe, weshalb<br />

die Gesamt-Gesellschaft, aber auch<br />

die LGBTIQ*-Community die Vereinsamung<br />

ihrer Mitglieder besser in den Blick nehmen<br />

sollten: Einsamkeit macht krank und gilt als<br />

so gefährlich wie Rauchen, Fettleibigkeit<br />

oder Bewegungsmangel. Einsame Menschen<br />

erkranken häufiger an Angststörungen<br />

und Depressionen. Durch eine geringere<br />

Leistungsfähigkeit und Produktivität hat<br />

Einsamkeit außerdem wirtschaftliche Konsequenzen.<br />

Und sie ist eine Gefahr für die<br />

Demokratie, denn wer einsam ist, neigt eher<br />

zu extremen Ansichten als Menschen, die im<br />

ständigen Austausch mit anderen stehen.<br />

Schon 2021 berichtete das Deutsche<br />

Institut für Wirtschaftsforschung, dass<br />

sich LGBTIQ* doppelt so oft einsam fühlten<br />

wie die restliche Bevölkerung. Für die<br />

Community ist das nicht neu, weswegen<br />

es schon seit Jahrzehnten Formate gibt,<br />

die das Anschlussfinden einfacher machen<br />

sollen. Heute sind diese Angebote so zielgruppenspezifisch<br />

und niedrigschwellig<br />

wie nie. Im Unterschied zu vielem anderen<br />

lässt sich Gemeinschaft allerdings nicht im<br />

Internet bestellen und nach Hause liefern.<br />

Gerade in diesem dunkelsten Monat des<br />

Jahres ist es wichtig, aus eigenem Antrieb<br />

Einsamkeitsvorsorge zu betreiben, aus<br />

dem Haus und unter Leute zu kommen.<br />

Die Szenelokale sind gute Anknüpfungspunkte,<br />

und einen Überblick des auch<br />

in diesem Monat prallen subkulturellen<br />

Programms findet ihr wie üblich in dieser<br />

Aus<strong>gab</strong>e. Also, Hintern hoch und los!<br />

FOTO: COTTONBRO STUDIO, PEXELS.COM


WELT-AIDS-TAG<br />

AHF: Abschied von AIDS?<br />

frankfurt 5<br />

Die AIDS-Hilfe Frankfurt AHF überschreibt<br />

ihre diesjährige Veranstaltung<br />

zum Welt-AIDS-Tag mit dem Motto<br />

„Abschied von Aids?“<br />

In den vergangenen<br />

40 Jahren seit Entdeckung<br />

des HI-Virus haben sich<br />

insbesondere die medizinischen<br />

Therapiemöglichkeiten<br />

inklusive der PrEP als<br />

zusätzliche medikamentöse<br />

Präventionsmöglichkeit<br />

die Situation stark verändert.<br />

Aids als Krankheit hat<br />

seinen Schrecken verloren<br />

und gilt heute weitgehend<br />

als behandelbare chronische<br />

Krankheit. Trotzdem<br />

„Der Abschied von AIDS“?<br />

Das Virus als auch die<br />

Krankheit sind noch nicht<br />

verschwunden genau wie<br />

die Diskriminierung und<br />

Stigmatisierung von Menschen<br />

mit HIV. Die AIDS-<br />

Hilfe Frankfurt hat darauf<br />

schon sehr früh reagiert<br />

und verfolgt seit langer Zeit<br />

die strukturelle Präventionsarbeit,<br />

die sowohl das<br />

Verhalten der einzelnen<br />

Person in den Fokus rückt<br />

als auch die Verhältnisse, in<br />

denen sie lebt. Die Idee: Nur<br />

wer sich in der Gesellschaft<br />

selbst wertschätzt, kann<br />

auch seine Gesundheit<br />

wertschätzen und entsprechend<br />

verantwortungsvoll handeln.<br />

Für diesen Zweck hat sich das Beratungsspektrum<br />

vieler AIDS-Hilfen inzwischen<br />

enorm erweitert. Auch die AHF bietet<br />

schon seit längerem im „Maincheck“, dem<br />

Zentrum für Sexualität, Identität und<br />

Gesundheit, ein entsprechend umfangreiches<br />

Angebot, von Coming-out- und<br />

Kinderwunsch-Beratung über queere<br />

Wohnprojekte, Drogenberatung, Projekte<br />

für queere Geflüchtete bis hin zu regelmäßigen<br />

Testangeboten auf STIs.<br />

FOTO: ELHIT<br />

In ihrer Gedenk- und Diskussionsveranstaltung<br />

zum Welt-AIDS-Tag<br />

möchte die AHF diese Entwicklung<br />

aufgreifen und schauen, wie<br />

sich das Leben, das Selbstverständnis<br />

und der Zusammenhalt<br />

verändert haben. Als Redner*innen<br />

sind der Facharzt Dr. Peter<br />

Gute, Sophie Hanack (Drogenhilfe<br />

AHF), Norman Wolf vom Maincheck<br />

und Knud Wechterstein<br />

(Rainbow Refugee Support) sowie<br />

Christian Setzepfandt vom Vorstand<br />

der AHF dabei.<br />

Im Anschluss gibt es wie jedes<br />

Jahr einen Trauermarsch durch<br />

die Innenstadt zum AIDS-<br />

Memorial auf dem Peterskirchhof,<br />

wo den an Aids<br />

Gestorbenen gedacht wird.<br />

Die Veranstaltung der AHF zum<br />

Welt-AIDS-Tag findet in diesem<br />

Jahr erstmals im Stadthaus<br />

Frankfurt in der Neuen Altstadt<br />

statt. *bjö<br />

1.12., Stadthaus, Am Markt 1,<br />

Frankfurt, 18 Uhr,<br />

www.frankfurt-aidshilfe.de,<br />

maincheck.de


6 frankfurt<br />

FOTO: FVV<br />

COMMUNITY<br />

Fetish Pub Crawl<br />

Weihnachts-Tour<br />

SPORT<br />

FVV: XMAS Multisport<br />

Turnier und RainbowRun<br />

Es wird das Sportereignis<br />

zum Jahresende:<br />

Das FVV XMAS<br />

Multisport Turnier<br />

bringt jedes Mal gut 1.000<br />

Sportler*innen aus ganz Europa<br />

nach Frankfurt. Zusätzlich lädt<br />

der FVV am 9. <strong>Dezember</strong> zum<br />

RainbowRun, einem Jogging-<br />

Lauf für alle, die ein buntes<br />

Zeichen gegen Homophobie im<br />

Sport und für eine offene und<br />

tolerante Gesellschaft setzen<br />

möchten. Im Gegensatz zu den<br />

Wettkampfdisziplinen können<br />

an dem 5- oder 10-Kilometen<br />

langen Parcours alle teilnehmen,<br />

egal ob Laufprofi oder<br />

Laufanfänger*innen. Um den<br />

zwischenmenschlichen Austausch<br />

verschiedener Kulturen,<br />

Länder und Menschen<br />

kümmert sich die XMAS-Turnier-Party,<br />

die in diesem Jahr<br />

wieder in Kooperation mit der<br />

Milk’n’Cream-Partyreihe steigt<br />

und am Abend des 9. <strong>Dezember</strong><br />

im K39 feiert – mehr Infos<br />

dazu gibt’s auf unserer Partyseite<br />

34. *bjö<br />

8. – 10.12., FVV XMAS Multisport<br />

Turnier, Infos über<br />

www.fvv-xmas.org<br />

9.12., RainbowRun, Stadtwald<br />

bei Goldstein, 11 Uhr, Infos<br />

und Anmeldung über<br />

www.rainbowrun-frankfurt.de<br />

9.12., FVV XMAS-Turnier Meets<br />

Milk’n’Cream, K39, Kaiserstr.<br />

39, Frankfurt, 22 Uhr,<br />

www.milkncream.de<br />

Beim Fetish Pub Crawl ziehen Fetisch-Freunde gemeinsam<br />

durch die Bars der Szene. Im Leder-Outfit,<br />

Rubber-Anzug oder cooler Sportswear geht es darum<br />

Sichtbarkeit zu zeigen (daher gerne in voller Montur,<br />

was aber kein Muss ist), vor allem aber geht es darum,<br />

mit Gleichgesinnten einen geselligen Abend zu verbringen,<br />

alte Bekannte wiederzutreffen und neue<br />

Kontakte zu knüpfen. Fetisch-Frischlinge können hier<br />

außerdem einen guten Einblick in die Szene bekommen.<br />

Das <strong>Dezember</strong>-Special startet auf dem Rosa<br />

Weihnachtsmarkt am Stoltze-Platz. Wenn der Markt<br />

gegen 21 Uhr schließt, zieht die Gruppe weiter durch<br />

die Szene-Bars. bjö<br />

9.12., Fetish Pub Crawl, Start auf dem Rosa Weihnachtsmarkt,<br />

Stoltze-Platz (Weiße-Lilie-Brunnen),<br />

Frankfurt, 20 Uhr, im Anschluss Zug durchs<br />

Bermudadreieck, mehr Infos über „FetishPub-<br />

Crawl_Frankfurt“ bei Facebook und Insta<br />

FOTO: FETISH PUB CRAWL FRANKFURT<br />

KOLUMNE<br />

Vanessa P.<br />

Ohne Punkt<br />

und Komma<br />

FOTO: HANS LECHNER<br />

Lasst uns froh und bunter sein.<br />

Weihnachten sollte eigentlich das Fest der<br />

Liebe und Familie sein, aber nicht jeder hat<br />

eine „Blutsfamilie“. Genau wie das Familienbild<br />

heute diverser ist, empfinden wir manchmal<br />

einen Freund mehr als Familie als unsere<br />

Eltern, unseren Onkel, Bruder oder Schwester.<br />

Ich sage immer Familie ist dort, wo man die<br />

Liebe spürt. Ich habe die Erfahrung gemacht,<br />

dass Familie leider nicht immer Friede, Freude<br />

Eierkuchen ist, selbst zur Weihnachtszeit<br />

nicht. So hatte ich zum Beispiel vor meinem<br />

Outing gegenüber meiner Familie immer das<br />

Problem, dass meine geliebte Tante mich<br />

Jahr für Jahr aufs Neue fragte, wann ich denn<br />

endlich heiraten würde. Und das natürlich vor<br />

versammelter Mannschaft! Nach meinem<br />

Outing brauchte meine Familie erst mal<br />

etwas Zeit, um das zu verarbeiten. Ich verbrachte<br />

Weihnachten mit meinen Freunden.<br />

Das Ganze war gar nicht so schlimm, denn<br />

so lernte ich Weihnachten zu feiern ganz anderes<br />

kennen. Viel lockerer und entspannter,<br />

ohne irgendwelches Anpassen. Ganz unkonventionell.<br />

Nach einigen Jahren Easy-Come-<br />

And-Easy-Go-Life fehlte mir aber tatsächlich<br />

das klassische Weihnachten. Zum Glück hatte<br />

meine Familie irgendwann mein Comingout<br />

verkraftet und akzeptiert, und so kam die<br />

Liebe, die Familie und auch das traditionelle<br />

Weihnachten wieder zu mir. Und das ist auch<br />

gut so, denn im tiefen Inneren bin ich doch<br />

ein spießiger, griechisch-orthodox erzogener<br />

Mensch. Inzwischen wird gemeinsam mit<br />

Freunden und Familie gefeiert, und wir gehen<br />

sogar zu den pinken Weihnachtsmärkten, die<br />

in den letzten Jahren viel Zuwachs erleben.<br />

Diese Märkte kann man mögen oder nicht,<br />

die Meinungen gehen da sehr auseinander.<br />

Ich denke: Für das Bunter-sein sind sie super,<br />

aber eigentlich wäre es besser, wenn alle gemeinsam<br />

auf einem Weihnachtsmarkt feiern<br />

könnten. Aber, You Know:<br />

Nobody Is Perfect, Darlings!<br />

Schöne Weihnachtszeit und kommt<br />

gut ins neue Jahr 2024.


8 essen & trinken<br />

FOTO: BAR CENTRAL<br />

BARKULTUR<br />

35 JAHRE<br />

Bar Central<br />

Die blaue Bar in der Elefantengasse ist<br />

mehr als ein Ort für gute Drinks und<br />

Cocktails. Die Bar Central ist für viele ein<br />

Lieblingsort, ein Wohnzimmer, ein Raum<br />

für queere Kultur und Kunst, wieder<br />

andere schätzen den eigenständigen<br />

Sound der über die Jahre stets sorgfältig<br />

ausgewählten Playlists. So oder so: Seit<br />

inzwischen 35 Jahren gehört die Bar<br />

Central einfach zu den festen Institutionen<br />

in Frankfurts queerem Bermudadreieck.<br />

Seit August sind Roman und Anna<br />

die neuen Besitzer der Bar Central. In der<br />

Frankfurter Szene haben sie ihren Platz<br />

gefunden, in einer modernen, toleranten<br />

Queerszene, die auch gegenüber<br />

der Bi-Community aufgeschlossen ist.<br />

Genau so sehen sie die Bar Central: Als<br />

Safer Space einer aufgeschlossenen und<br />

breit gefächerten Community, die alle<br />

queeren und genderqueeren Menschen<br />

willkommen heißt. Für Roman und Anna<br />

ist und bleibt ihr Team das eigentliche<br />

Herz der Bar: Freundlich, aufmerksam<br />

und kompetent erschafft es die offene<br />

Atmosphäre der Bar. Im <strong>Dezember</strong> feiert<br />

die Bar Central ihr 35-jähriges Bestehen<br />

mit einer knackigen Party – mehr dazu<br />

auf Seite 34. *bjö<br />

Bar Central, Elefantengasse 13,<br />

Frankfurt, www.instagram.com/<br />

bar_central_frankfurt/<br />

TIPP<br />

Sparkling Silvester!<br />

Das WestinGrand Hotel lädt am Silvesterabend zu einer feinen Party<br />

in der Main Tapas Lounge, wo man beschwingt bei einem Glas Sekt<br />

mit Live-Musik von der JazzCafé Band und einem Mitternachtsimbiss<br />

ins neue Jahr gleiten kann. Noch glamouröser wird der Abend mit den<br />

beiden Dinner-Arrangements: Die Main Tapas Lounge bietet vor der<br />

Party ein Sparkling-Dinner mit einem opulenten Tapas-Büffet samt<br />

Begrüßungssekt, der Westin Club in der Sparkling VIP-Lounge ein edles<br />

6-Gang-Dinner mit Begrüßungs-Champagner und passenden Weinen<br />

plus einem Glas Champagner zum Mitternachts-Anstoßen. Wer sich<br />

für eine der Dinner-Varianten entscheidet, nimmt automatisch an der<br />

Party samt Mitternachtsbüffet teil. Sparkling Silvester! *dr<br />

FOTO: PETER SPENCER, PEXELS.COM<br />

WestinGrand, Konrad-Adenauer-Str. 7, Frankfurt,<br />

Sparkling-Dinner oder Sparkling-VIP-Lounge-Dinner ab 19 Uhr,<br />

Party ab 22 Uhr, Infos und Reservierung über<br />

www.maintapaslounge.com/sparkling


essen & trinken 9<br />

GASTROTIPP<br />

VON PETER ZAMER<br />

BRUNCH & INTERNATIONALE TAPAS<br />

UNTER DER GOLDENEN WINKEKATZE<br />

Thai und vietnamesische<br />

Leckerbissen im HUÊ<br />

Vor dreißig Jahren eröffnet, als erstes Thai-<br />

Vietnamesisches Restaurant in Frankfurt, ist das<br />

Huế noch immer vorne dabei und hat viele treue<br />

Fans im Nordend.<br />

Luisenstraße 7<br />

60316 Frankfurt<br />

069 94943878<br />

www.1895-ffm.de<br />

info@1895-ffm.de<br />

Verantwortlich dafür ist vermutlich neben dem hervorragenden<br />

Essen, das besonders auf absolute Frische der<br />

Zutaten setzt, auch die ganz besondere und individuelle<br />

Einrichtung des hellen Gastraums. Gerade im Winter ist es<br />

auch mal sehr angenehm, nicht in abgedunkelten seriösen<br />

Räumen voller Einrichtungs-Schnick-Schnack zu sitzen,<br />

sondern umgeben von hellen Wänden, die mit großen<br />

künstlerischen Farbfotographien aus dem Leben geschmückt<br />

sind. Natürlich grüßen auch hier: der Buddha-<br />

Schädel, ein Hồ-chí-Minh-Portrait und die Goldene<br />

Winkekatze, aber es wirkt irgendwie richtig und genau so<br />

gewollt, dass alles an seinem besonderen Platz steht.<br />

FOTO: PEZ<br />

Endlich<br />

wieder<br />

zurück!<br />

Rahmhofstraße 2-4<br />

60313 Frankfurt a.M.<br />

Telefon 069 - 153 41 610<br />

Alte Frankfurter Restauration seit 1938<br />

mutter<br />

ernst<br />

Traditionelle Frankfurter Küche<br />

mit Mittag und Abendessen.<br />

www.mutter-ernst-ffm.de<br />

Haben wir uns dann durch die beiden Speisekarten gearbeitet<br />

(und das riesige Angebot macht das nicht gerade<br />

leicht), kann es ans Essen gehen. Soll es nun vorneweg ein<br />

shrimps- und tintenfischhaltiger scharfer Glasnudelsalat<br />

(8 Euro) sein oder doch die Rinderbrühe mit Koriander<br />

und Basilikum (6,50 Euro)? Wie gut ist es, wenn man nicht<br />

alleine essen geht! Wir teilen einfach alles und haben den<br />

doppelten Genuss. Genauso beim Hauptgericht: Rindfleisch<br />

auf heißer Eisenplatte oder Barschfilet mit sauerscharfem<br />

Gemüse (beides 15,50 Euro). Das Spektrum<br />

der Aromen ist breit gefächert und wir freuen uns aufs<br />

nächste Mal. *pez<br />

Huế Restaurant – Thailändische und vietnamesische<br />

Spezialitäten, Schopenhauerstr. 5, Frankfurt Nordend-Ost,<br />

Tel: 069 432500, tägl. 12 bis 14:30 und 17 bis 23 Uhr – auch<br />

an Sonn- und Feiertagen, Samstagmittag geschlossen,<br />

www.restaurant-hue.de


10 rhein-main Neckar<br />

Community<br />

QUEER UND QUIRLIG<br />

Der queere Verein Schwuguntia<br />

und die Bar jeder<br />

Sicht laden gemeinsam zum<br />

„Queer und Quirlig“-Special<br />

„Winterzauber“ in die Mainzer<br />

Kulturei. Der Jahreszeit angemessen<br />

gibt’s bestimmt<br />

leckeren Glühwein, aber vor<br />

allem eine Tombola deren<br />

Erlöse zugunsten der Bar<br />

jeder Sicht gehen. Jedes Los<br />

gewinnt!<br />

7.12., Kulturei, Zitadellenweg<br />

1, Mainz, 18 Uhr,<br />

schwuguntia.de,<br />

www.barjedersicht.de<br />

FOTO: ANNA SHVETS, PEXELS.COM<br />

MAINZ<br />

Aktion:<br />

Rote Schleife<br />

Anlässlich des Welt-AIDS-Tags geht<br />

die AIDS-Hilfe Mainz auf die Straße:<br />

Auf dem Kirschgarten-Platz in der<br />

Mainzer Altstadt wird es einen Präventions-,<br />

Beratungs- und Infostand<br />

geben, an dem nicht nur die Mitarbeitenden<br />

der AIDS-Hilfe Flagge zeigen,<br />

sondern auch viele Prominente aus der<br />

Regional-Politik die rote Aids-Schleife<br />

verteilen. Am Stand dreht sich außerdem<br />

das Glücksrad der AIDS-Hilfe mit wertvollen<br />

Preisen. Mit der Aktion sollen immer noch vorherrschende<br />

Vorurteile, Unwissen und unbegründete<br />

Angst vor HIV und Aids abgebaut werden. *bjö<br />

2.12., Kirschgarten, Mainz, 10 – 16 Uhr,<br />

www.aidshilfemainz.de<br />

FOTO: TAKEOVER FRIDAY FOTO: KLAUS NIELSEN, PEXELS.COM<br />

IMMER WIEDER FREITAGS …<br />

Eine Gruppe queerer Menschen<br />

„entert“ für einen Abend<br />

eine Hetero-Bar – das war<br />

Anfang der 1990er die Grundidee<br />

des „Takeover Friday“.<br />

Heute kommen die „Takeovers“<br />

nach vorheriger Absprache<br />

und die Termine verstehen<br />

sich eher als familiärer Treff für<br />

queere Menschen. Die Mainzer<br />

Variante gibt es seit 17 Jahren;<br />

das Foto zeigt Mitorganisator<br />

LuDwig. Im <strong>Dezember</strong> gibt’s<br />

traditionell das Takeover-<br />

Special mit einem Besuch auf<br />

dem Weihnachtsmarkt und<br />

anschließender Feier in der<br />

„Homebase“ Bar jeder Sicht.<br />

Gute Gelegenheit für Neulinge,<br />

die Gruppe kennen zu lernen.<br />

It’s A Family-Affair! *bjö<br />

15.12., Weihnachtsmarkt<br />

und Bar jeder Sicht, Hintere<br />

Bleiche 29, Mainz, Details<br />

zeitnah über takeoverfriday.de<br />

präsentiert<br />

Ballnacht der AIDS-Hilfe Wiesbaden<br />

Solidarität mit Glanz und Glitter: Die Ballnacht<br />

zu Gunsten der Aidshilfe Wiesbaden<br />

steigt am 9. <strong>Dezember</strong> im prunkvollen<br />

Kurhaus Wiesbaden. Unter der Schirmherrschaft<br />

von Oberbürgermeister Gert-Uwe<br />

Mendes werden 2.000 Gäste erwartet,<br />

die ein Zeichen setzen für Solidarität für<br />

Menschen mit HIV und Aids. In acht Sälen<br />

gibt‘s ein umfangreiches Showprogramm,<br />

Speisen, Getränke, Tanz und Geselligkeit.<br />

Showacts sind unter anderem die City Live<br />

Band mit Rock-, Pop- und Soul-Klassikern,<br />

Pianist und Sänger Eden Noel sowie die<br />

Schwestern der Perpetuellen Indulgenz,<br />

die nicht nur einen Showblock präsentieren,<br />

sondern auch die Moderation des<br />

Abends übernehmen. Hauptact ist Stargast<br />

Madeline Willers, die auf der Showbühne<br />

im Thiersch Saal mit einer mitreißenden<br />

Performance für beste Laune sorgen<br />

wird. Herzstück der Ballnacht ist auch die<br />

Tombola mit Hunderten von tollen Preisen.<br />

Der Hauptgewinn wird gegen Mitternacht<br />

verlost – alle vorher ermittelten Gewinn-<br />

Lose kehren zuvor zurück in die Trommel<br />

und haben eine erneute Gewinnchance.<br />

Die Erlöse aus dem Ticketverkauf und der<br />

Tombola kommen ausschließlich der Arbeit<br />

der Aidshilfe Wiesbaden zugute. *bjö<br />

9.12., Ballnacht der Aidshilfe Wiesbaden<br />

im Kurhaus, Kurhausplatz 1, Wiesbaden,<br />

19:30 Uhr, alle Infos und Ticket-Vorverkauf<br />

über www.ballnacht-im-kurhaus.de<br />

FOTO: ANNELIA JANEVA<br />

Madeline Willers


hein-main Neckar 11<br />

FOTO: REGINA PETRI<br />

MUSIK<br />

Ein uferloses Chorspektakel<br />

Der Chor „Die Uferlosen“ feiert<br />

in diesem Jahr das 25-jährige<br />

Jubiläum – natürlich mit einem<br />

Konzert!<br />

Dafür hat sich der gemischte Chor aus<br />

Mainz/Wiesbaden Verstärkung geholt:<br />

Die Weibrations, der Karlsruher Lesben-<br />

Chor, klinkt sich ein und gemeinsam<br />

präsentieren die zwei Chöre einen<br />

regenbogenbunten Abend mit entstaubter<br />

Chormusik. Den Karlsruher<br />

Lesben-Chor gibt es übrigens ebenfalls<br />

schon seit 25 Jahren, und da wird beim<br />

gemeinsamen Konzert bestimmt viel<br />

aus den Nähkästchen beider Chöre<br />

geplaudert.<br />

„Die Uferlosen“ legen schon mal gut vor mit<br />

ihrer unglaublichen Entstehungsgeschichte:<br />

Ende der 1990er suchte die Mainzer Sommerschwüle<br />

(der heutige CSD Mainz) für<br />

ihre Bühnenshow einen regionalen Live-Act.<br />

Um die Show-Lücke zu füllen, fand sich<br />

eine kleine Gruppe Wagemutiger, die selbstlos<br />

fünf D-Mark in eine Karaoke-CD der<br />

schwedischen Band ABBA investierte, um<br />

mit zwei umgetexteten ABBA-Songs ein<br />

kühnes Mini-Liveprogramm zu bestreiten.<br />

Der Auftritt hatte offenbar starken Eindruck<br />

hinterlassen, denn aus dieser Gruppe<br />

heraus bildete sich der Chor „Die Uferlosen“,<br />

der heute unter der Leitung von Anja Komarnicki<br />

26 Sänger*innen zählt. Die Uferlosen<br />

ist ein durch und durch gemischter<br />

Chor von Frauen und Männern verschiedenster<br />

sexueller Orientierungen, die durch<br />

den Spaß am gemeinsamen Singen miteinander<br />

verbunden sind. Was aus der Entstehungsperformance<br />

geblieben ist, sind<br />

bekannte Melodien, die mit neuen, queeren<br />

Texten versehen werden. Damit tritt der<br />

Chor unter anderem auch regelmäßig zur<br />

Mainzer Fastnacht auf, bei der alternativen<br />

Sitzung der Meenzer Drecksäck – „und das<br />

sind überwiegend Heten, was am Anfang<br />

eine echte Herausforderung war“, erinnert<br />

sich der Chor auf seiner Website. *bjö<br />

9.12., Haus der Jugend, Mitternachtsgasse<br />

8, Mainz, 18 Uhr, www.uferlose.de<br />

Designmöbel<br />

& Unikate<br />

aus Indien<br />

NEUE ADRESSE: Siemensstraße 2, 65205 Wiesbaden - Nordenstadt<br />

WhatsApp: 0163 311 06 08, www.indien-haus.de


12 rhein-main Neckar<br />

FOTO: JÖRG RIEGER<br />

Der Vorstand des Vereins queerKAstle: v.l.n.r. Alexandria Dritschler (Sprechende), Lorenzo Wormer (Beisitzender), Michael Lauk (1. Vorsitzender),<br />

Anica Abd-el-Ghani (2. Vorsitzende), Yannik Hödl (Schatzmeister), Susanne Schmidt (Beisitzende).<br />

QUEERKASTLE:<br />

Finanzierung für das Queere Zentrum Karlsruhe<br />

Auch Karlsruhe soll ein queeres<br />

Zentrum bekommen. Der<br />

dafür 2022 gegründete Verein<br />

„queerKAstle“ geht das Projekt<br />

engagiert an<br />

Wie überall ist neben einem geeigneten<br />

Standort vor allem die Frage der Finanzierung<br />

essenziell. Pünktlich zu den Verhandlungen<br />

zum städtischen Haushalt wurde<br />

der Verein mit seinem Businessplan im<br />

Oktober bei den Fraktionen des Gemeinderats<br />

vorstellig.<br />

Der Enthusiasmus bekam allerdings einen<br />

leichten Dämpfer: „Die Reaktion auf die<br />

konkreten Zahlen waren deutlich verhaltener<br />

als aufgrund der ersten Gespräche<br />

und der Zusicherung von Unterstützung<br />

zu erwarten waren“, berichtet der Verein in<br />

einer Mitteilung. Lediglich die Fraktion der<br />

LINKEN sicherte dem Verein zu, mit der im<br />

Businessplan genannten Minimalsumme in<br />

Höhe von jährlich 80.000 Euro queerKAstle<br />

zu unterstützen. Enttäuscht war man<br />

von der Reaktion der stärksten Fraktion<br />

im Gemeinderat: Die GRÜNEN wollen<br />

mit 35.000 Euro jährlich die Miet- und<br />

Nebenkosten des geplanten Zentrums<br />

finanzieren. Die queere Community wird<br />

in Karlsruhe seit Jahren sehr spärlich gefördert,<br />

und nun wird es Zeit, den Bedürfnissen<br />

nach einem Safer Space und einem<br />

Treffpunkt von dieser großen Gruppe von<br />

Menschen gerecht zu werden“, argumentiert<br />

Vorstandsmitglied Susanne Schmidt.<br />

Mit den geforderten 80.000 Euro wäre<br />

ein Grundbetrieb möglich, sagt Yannik<br />

Hödl von queerKAstle. Mit 35.000 Euro<br />

Unterstützung könne man im besten Fall<br />

kurzfristig queere Kulturräume schaffen:<br />

„Durch die Erstellung des Businessplans<br />

wissen wir jedoch, ein queeres Zentrum<br />

lässt sich damit dauerhaft nicht finanzieren“,<br />

ergänzt Alexandria Dritschler.<br />

Zumal der Antrag der GRÜNEN ab 2026<br />

eine Reduzierung der Summe auf 28.000<br />

Euro vorsieht. Trotz allem begrüßt der<br />

Verein die Signalisierung der geplanten<br />

Unterstützung für queerKAstle seitens<br />

der Stadt. *bjö<br />

www.queercastle.de<br />

FOTO: ARNO KOHLER<br />

KARLSRUHE<br />

Pride Night zum WAT<br />

Führt durch den<br />

Abend: Opernsängerin<br />

Christina Niessen<br />

Anlässlich des Welt-AIDS-Tags<br />

lädt das Badische Staatstheater<br />

Karlsruhe zu einer Benefizgala<br />

zu Gunsten von ZeSIA, dem<br />

Zentrum für sexuelle Gesundheit,<br />

Identität und Aufklärung der<br />

AIDS-Hilfe Karlsruhe.<br />

Für den Gala-Abend haben zahlreiche<br />

Künstler*innen des Theater-Ensembles ein<br />

buntes Programm zusammengestellt – unter anderem<br />

mit Ausschnitten aus dem Ballett „Das Mädchen<br />

und der Nussknacker“, dem trans Theaterstück „Der<br />

Katze ist es ganz egal“ oder bewegenden Chansons, vorgetragen<br />

von den Opernsolist*innen. Als Gäste sind der<br />

Karlsruher Kneipenchor und weitere Überraschungsacts<br />

eingeladen. Opernsängerin Christina Niessen moderiert<br />

den Abend. Die Pride Night im Staatstheater möchte<br />

Flagge zeigen für ein buntes, vielfältiges Karlsruhe und<br />

steht für eine Gesellschaft, in der alle so gleich geachtet<br />

werden, wie verschieden sie sind. Im Anschluss an die<br />

Vorstellung steigt im Entree des Theaters eine Party mit<br />

DJane Käry. Schirmfrau des Abends ist Uta-Micaela Dürig,<br />

sozialpolitische Vorständin des Paritätischen Baden-<br />

Württemberg. Die Erlöse des Events kommen ZeSIA<br />

zugute. *bjö<br />

8.12., Badisches Staatstheater, Hermann-Levi-Platz 1,<br />

Karlsruhe, 20 Uhr, Party ab 22:30 Uhr,<br />

www.staatstheater.karlsruhe.de, www.zesia-ka.de


hein-main Neckar 13<br />

FOTO: MANFRED REISSIG<br />

KARLSRUHE<br />

Vocal Resources zum WAT<br />

Der gemischte Chor der Hochschule<br />

Karlsruhe lädt am Abend des Welt-<br />

AIDS-Tags zu einem Benefizkonzert<br />

zu Gunsten von ZeSIA, dem Zentrum<br />

für sexuelle Gesundheit, Identität und<br />

Aufklärung, der Beratungsstelle der<br />

AIDS-Hilfe Karlsruhe. Das A-capella-<br />

Repertoire des Chors umfasst Popballaden,<br />

Rock und Swing bis hin zu Jazz<br />

und Crossover. Da treffen schon mal<br />

Grunge-Evergreens wie Soundgardens<br />

„Black Hole Sun“ oder Nirvanas „Smells<br />

Like Teen Spirit“ auf den Musical-Klassiker<br />

„Feeling Good“, Eurythmics „Sweet<br />

Dreams“, Sias „Chandelier“ oder Pharell<br />

Williams „Happy“. *bjö<br />

1.12., Kleine Kirche, Kaiserstr. 313,<br />

Karlsruhe, 20 Uhr, www.zesia-ka.de,<br />

www.vocal-resources.de<br />

FOTO: AIDSHILFE DARMSTADT<br />

DARMSTADT<br />

Die elftkleinste AIDS-Gala der Welt!<br />

Klein, aber fein – darauf legte die „etwas andere Gala“ der Aidshilfe Darmstadt<br />

großen Wert. In Kooperation mit vielbunt steigt der diesjährige, elfte Ball unter<br />

dem Motto „Act Up For Lífe“ und erinnert dabei vielleicht nicht ganz zufällig an<br />

die Act Up-Bewegung der späten 80er und frühen 90er Jahre, die mit öffentlichkeitswirksamen<br />

Aktionen mehr Sichtbarkeit und die Politisierung von Aids<br />

bringen wollte. Eintritt zur Gala gibt’s gegen Spende, der Showblock der elftkleinsten<br />

AIDS-Gala zeigt von Dragshows bis Kabarett-Einlagen von bekannten<br />

Künstler*innen und neuen Talenten jede Menge queerer Power – und nicht<br />

zuletzt für den guten Zweck! *bjö<br />

1.12., Queeres Zentrum in der Oettinger Villa, Kranichsteiner Str. 81,<br />

Darmstadt, 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr), www.darmstadt.aidshilfe.de/<br />

interiors<br />

stimpert fotografie


14 mannheim<br />

Community<br />

WEIHNACHTSMARKT:<br />

DIENSTAGS IST QUEER<br />

Glühwein, gebrannte Mandeln<br />

und Tannenbäume – der<br />

Weihnachtsmarkt am Mannheimer<br />

Wasserturm feiert außerdem<br />

diensta<strong>gab</strong>ends den<br />

„Pink Tuesday“. Treffpunkt<br />

ist der Stand Engelsbrunnen;<br />

dort gibt’s Glühweinverkauf<br />

zugunsten von Menschen<br />

mit HIV & Aids. Schöne Idee,<br />

die es bereits seit mehreren<br />

Jahren gibt.<br />

28.11. – 19.12., Stand Engelsbrunnen,<br />

dienstags ab 17 Uhr<br />

FOTOS: MAXIMILIAN BORCHARDT<br />

FOTO: PIOTR ARNOLDES, PEXELS.COM<br />

REGENBOGEN<br />

CIRCUS GALA<br />

Artistik, Tanz und Gesang –<br />

und alles für den guten Zweck!<br />

Der Benefiz Rhein-Neckar e.V.<br />

präsentiert zusammen mit<br />

dem Ludwigshafener Weihnachtscircus<br />

die bunte „Regenbogen<br />

Circus Gala“, einen<br />

Tag vor dem offiziellen Start<br />

des Zirkusprogramms. Neben<br />

Artist*innen mit Clowns,<br />

Hochseil- und Kraft-Akrobatik<br />

sind auch lokale Community-<br />

Stars in der Manege: Unter anderem<br />

Daphne Deveraux, Miss<br />

Frida und Vikky Winchester<br />

mit Travestie, Sängerin AQuilla<br />

Fearon, Tänzerin Nour el<br />

Sabah-Aubél und Bauchredner<br />

Pascal Huber. Durch den<br />

Abend führen Dieter Camilotto<br />

von Benefiz Rhein-Neckar<br />

e.V. und Dolly Dornfelder. *bjö<br />

21.12., Weihnachtscircus,<br />

Vorplatz Friedrich-Ebert-<br />

Halle, Erzbergerstr. 89,<br />

Ludwigshafen, 19 Uhr,<br />

www.regenbogenfest.de<br />

WELT-AIDS-TAG<br />

Regenbogen Benefizgala<br />

Auch in diesem Jahr lädt das<br />

Nationaltheater Mannheim<br />

NTM anlässlich des Welt-AIDS-<br />

Tags zu seiner Regenbogen<br />

Benefizgala zu Gunsten des Benefiz<br />

Rhein-Neckar e.V. Wie<br />

Wie immer kann man sich auf ein abwechslungsreiches<br />

Programm freuen,<br />

zusammengestellt von den Sparten Tanz<br />

und Oper. Unter anderem wird es einen<br />

Ausschnitt aus dem Tanzstück „Rhythm<br />

Under The Skin“ geben. Die Kollaboration<br />

zwischen Tanz-Intendant Stephan Toss<br />

und Prof. Dennis Kuhn von der Hochschule<br />

für Musik und Darstellende Kunst<br />

Mannheim zeigt das NTM-Tanzensemble<br />

mit sieben Musiker*innen des Hochschul-<br />

Ensembles „Mannheimer Schlagwerk“<br />

Szene aus „Rhythm Under The Skin”<br />

– Tanz trifft Percussion. Die Opern-Sparte<br />

präsentiert Lieblingsstücke und Highlights<br />

der Opernliteratur; mit Seunghee Kho, Julia<br />

Faylenbogen, Marie-Belle Sandis, Jonathan<br />

Stoughton, Thomas Berau, Bartosz<br />

Urbanowicz und Gábor Bartinai. Der Erlös<br />

des Abends geht an Benefiz Rhein-Neckar<br />

e.V.; der Verein leistet ehrenamtliche<br />

Hilfe für Menschen mit HIV und Aids und<br />

engagiert sich gegen die Diskriminierung<br />

von Menschen unterschiedlicher sexuellerund<br />

geschlechtlicher Orientierung. Benefiz<br />

Rhein-Neckar feiert in diesem Jahr sein<br />

20-jährges Bestehen. *bjö<br />

1.12., NTM Tanzhaus,<br />

Galvanistraße (Tor 6A), Mannheim,<br />

19:30 Uhr, www.nationaltheatermannheim.de<br />

FOTO: VIDAL BALIELO JR., PEXELS.COM


mannheim 15<br />

FOTOS: SALZGEBER<br />

FILM<br />

COMMON THREADS zum Welt-AIDS-Tag<br />

KOSI.MA und das Cinema Quadrat laden<br />

anlässlich des Welt-AIDS-Tags zur Film-<br />

Doku „Common Threads: Stories From<br />

The Quilt“. Der Film geht weit zurück in die<br />

Aids-Krise der 1980er Jahre. Das renommierte<br />

Dokumentarfilm-Duo Rob Ebstein<br />

und Jeffrey Friedmann (unter anderem<br />

„The Celluloid Closet“) beschreibt in dem<br />

1989 veröffentlichten Film den Beginn des<br />

„Aids Memorial Quilts“, ein bis heute andauerndes<br />

künstlerisches Projekt, das Erinnerungsstücke<br />

von an Aids Gestorbenen<br />

in eine riesige Patchwork-Decke einarbeitet<br />

– gegen das Vergessen und die Ignoranz.<br />

Der Film dokumentiert den Umgang<br />

mit Aids in den 1980er Jahren. Die Trauer<br />

um die unzähligen Toten, die Wut auf die<br />

Untätigkeit der amerikanischen Regierung<br />

und die Ohnmacht gegenüber der Medienberichterstattung<br />

über die damals neue<br />

Epidemie. Neben einer stigmatisierenden<br />

Berichterstattung blieben die Opfer von<br />

Aids unsichtbar. Dem wollten Eppstein und<br />

Friedman ein deutliches Zeichen gegenüberstellen;<br />

Dustin Hofmann fungiert als<br />

Sprecher im Film, Bobby McFerrin komponierte<br />

den Soundtrack, die Doku wurde<br />

1989 mit einem OSCAR ausgezeichnet.<br />

Em Brett vom KOSI.MA steuert eine kurze<br />

Einleitung zum Film bei. *bjö<br />

1.12., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim,<br />

19:30 Uhr, www.cinema-quadrat.de,<br />

www.kosima-mannheim.de<br />

Eckenheimer Landstr. 126 & 128,<br />

60318 Frankfurt<br />

U Glauburgstraße<br />

Tel.: 069 593 314<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo Ruhetag<br />

Di & Mi 16.30 – 1.00 Uhr<br />

Do–Sa 16.30 – 2.00 Uhr<br />

So 12.00 – 1.00 Uhr www.omonia.de


16 mannheim<br />

LEINWANDARBEITEN<br />

MARCUS<br />

GÜNTHER<br />

STELLT AUS<br />

FOTOS: MARCUS GÜNTHER / GALERIE GRANDEL<br />

Der Wahldüsseldorfer Künstler<br />

präsentiert seine Arbeiten im<br />

Rahmen einer Einzelausstellung in<br />

Mannheim.<br />

Seine Mannheimer Einzelausstellung<br />

„Zwischenraum“ lässt uns bis zum 10. Januar<br />

in seine märchenhaften, psychedelischen<br />

und mitunter auch etwas gruseligen Welten<br />

eintauchen.<br />

Über seine Kunst verrät Marcus Günther auf<br />

seiner Homepage: „In einem Mix aus Optimismus<br />

und Pessimismus, zwischen Pop Art<br />

und Surrealismus, setze ich mich mit dem<br />

Menschen in seiner Umwelt auseinander. Der<br />

Ursprung meiner Arbeiten findet sich in meinen<br />

audiovisuellen Erfahrungen, zum Beispiel<br />

Filmen, Fotos, Berichten, Worten, Musik und<br />

Träumen. Aus der Selektion und Kombination<br />

Marcus Günther „Mmmhh“, <strong>2023</strong>,<br />

Öl auf Leinwand<br />

eben dieser Wahrnehmungen entstehen meine Bilder.<br />

Vorhanden sind Tragödie, Komödie, Zustimmung und<br />

Revolte, scheinbar Banales und Ausgefallenes. Meine<br />

Momentaufnahmen sind immer auch Zeugnisse vom eigenen,<br />

inneren Steinbruch, auf dem sich Körper, Linien und<br />

Flächen imaginärer Traumwelten abbilden. Ich vermische<br />

Traum und Wirklichkeit, scheinbare Widersprüche füge ich<br />

zusammen. Jedes noch so unscheinbare Detail wird zur<br />

Zünd- oder Nabelschnur.“<br />

Und über seine Werke in der Ausstellung „Zwischenraum“<br />

heißt es: „Seine künstlerischen Welten haben eine beunruhigende<br />

Wirkung, die Aktionen der Hauptfiguren sind mysteriös.<br />

Günthers Kunst transformiert die äußere Welt und schöpft<br />

gleichzeitig aus seiner inneren Welt und seiner von Unter- und<br />

Unbewusstsein genährten Vorstellungskraft. Für ihn ist der<br />

Malprozess ein Versuch, das zu enthüllen, was zwischen dem<br />

ersten Eindruck und der Recherche verloren ging.“ Großartige<br />

Kunst, die entdeckt werden will, kann und sollte! *rä<br />

Marcus Günther „Situationsbedingt“, <strong>2023</strong>, Öl auf Leinwand<br />

Noch bis 10. Januar, Galerie Grandel, T6 4, Mannheim,<br />

www.galeriegrandel.com, www.marcusguenther-art.com


mannheim 17<br />

KONZERT<br />

Bonnie Tyler<br />

Ihr Markenzeichen ist ihre Reibeisenstimme: Bonnie Tyler<br />

begeisterte bereits in den 1970ern mit Schunkel-Hits wie<br />

„Lost In France“ oder „It’s A Heartache“. Ihr fulminantes<br />

Comeback hatte sie in den 1980ern mit dem Brachial-<br />

Pop des Produzenten Jim Steinman: „Total Eclipse Of The<br />

Heart“ oder „Holding Out For A Hero“ sind Klassiker, die<br />

nur deswegen erträglich sind, weil Bonnie Tyler sie singt.<br />

Lange Rede, kurzer Sinn: Bonnie ist Kult, und das beweist<br />

sie auch <strong>2023</strong> mit einer ausgedehnten Europatournee,<br />

die im <strong>Dezember</strong> auch im GAB-Land Station macht. *bjö<br />

14.12., Rosengarten, Rosengartenplatz 2, Mannheim,<br />

20 Uhr, www.bonnietyler.com<br />

FOTO: EARMUSIC / TINA KORHONEN<br />

FOTO: OSTSTADT THEATER<br />

THEATER<br />

Mein Mann wird Mutter<br />

Ein Schwank im Mannheimer Oststadt Theater: das schwule Paar<br />

Günther und Ulli ist aufgeregt: ihrem Adoptivwunsch wurde endlich<br />

stattgegeben. Während Ulli alle Phasen einer späten „Schwangerschaft“<br />

durchlebt und sich in seine neue „Mutter“-Rolle hineinsteigert,<br />

muss Günther die Launen seines Liebsten wohl oder<br />

übel über sich ergehen lassen und gerät selbst an den Rand der<br />

Verzweiflung. Als kurz vor der „Niederkunft“ auch noch Günthers<br />

Tochter Nina auftaucht, ist das Chaos in der Regenbogenfamilie<br />

perfekt. Spritzige Boulevardkomödie des Hamburger Theatermachers<br />

Frank Pinkus, die vom launigen Spiel mit Geschlechterklischees<br />

lebt, ohne dabei die Glaubwürdigkeit der Figuren einzubüßen.<br />

Im <strong>Dezember</strong> noch einmal im Oststadt Theater. *bjö<br />

16.12., Oststadt Theater, Stadthaus N1 1, Mannheim, 20 Uhr,<br />

www.oststadt-theater.de<br />

Weltpremiere<br />

05.05.24<br />

Schon über 150.000 Besucher*innen!<br />

Ausgezeichnet mit 3 Deutschen Musical Theater Preisen!<br />

Von Presse<br />

und Publikum<br />

gefeiert: Schon<br />

über 300.000<br />

Besucher*innen!<br />

Ausgezeichnet als<br />

„Bestes Musical“!<br />

Vom 12. November <strong>2023</strong><br />

bis 4. Januar 2024<br />

Stage Theater des Westens Berlin<br />

Auf Tour:<br />

29.11.23 - 17.12.23 Deutsches Theater München<br />

20.12.23 - 07.01.24 Alte Oper Frankfurt/ Main<br />

12.01.24 - 29.02.24 Theater des Westens Berlin<br />

W E L T P R E M I E R E<br />

5. Mai 2024<br />

Stage Theater des Westens Berlin<br />

Weitere Infos unter www.musicalsberlin.com


18 mannheim<br />

Bühne<br />

LA CAGE AUX FOLLES<br />

Das ist Kult: Die rasante<br />

Musical-Komödie um die<br />

schwulen Nachclubbesitzer<br />

Albin und Georges, die sich<br />

mit Grips und Witz gegen<br />

engstirnig-kleinbürgerliche<br />

Homophobie zu Wehr setzen,<br />

ist jenseits ihrer fulminanten<br />

Shownummern vor allem<br />

auch ein einfühlsames Plädoyer<br />

für Akzeptanz und nicht<br />

zuletzt auch für den Sieg der<br />

Liebe. In den Hauptrollen:<br />

Markus Beisel und Andrea<br />

Matthias Pagani.<br />

7.12., Capitol, Waldhofstr. 2,<br />

Mannheim, 20 Uhr,<br />

www.capitol-mannheim.de<br />

HEIDELBERG<br />

Vorhang auf:<br />

Die Sternengala<br />

Heidelberg<br />

FOTO: RENÉ VAN DER VOORDEN<br />

FOTO: COTTONBRO STUDIO, PEXELS.COM<br />

OPENMIC: POETRY-ABEND<br />

In unserer schnelllebigen Zeit<br />

drohen Lyrik und Poesie ein<br />

bisschen in Vergessenheit zu<br />

geraten. Zum Glück halten<br />

die beliebten Poetry-Slams<br />

die Fahne der Dichterkunst<br />

hoch. Das QZM setzt noch<br />

einen drauf und lädt zu einem<br />

OpenMic Poetry-Abend – das<br />

bedeutet, alle Interessierten<br />

dürfen vorbeikommen und<br />

selbstgeschriebene Gedichte<br />

oder eigene Texte vortragen.<br />

Ohne Slam! Es lebe die Fantasie<br />

und die Dichter*innenkunst!<br />

*bjö<br />

16.12., QZM, G7 14, Mannheim,<br />

19 Uhr, qzm-rn.de<br />

Eine schöne Tradition ist die<br />

Sternengala im Heidelberger<br />

Theater, zu der die Aidshilfe<br />

Heidelberg jedes Jahr anlässlich<br />

des Welt-AIDS-Tag einlädt.<br />

Das bunte Bühnenprogramm verspricht<br />

einen abwechslungsreichen Abend: Als<br />

Auftakt puschelt und tanzt die männliche<br />

Cheerleader Gruppe „Pink Poms“ aus<br />

Köln, Tuch-Artistin Martina Gehrer lässt die<br />

Schwerkraft vergessen, die Mannheimer<br />

Drag Kings Gordon Bleu und Phalamir<br />

bringen eine Extraportion Glamour auf die<br />

Bühne und der Kinder- und Jugendcircus<br />

Peperoni gibt eine Kostprobe seines Könnens.<br />

Musikalisch sorgt die Heidelberger<br />

Band „Gardens of Capri“ mit sommerlichinspiriertem<br />

LoFi-Pop für relaxte Stimmung,<br />

und auch Kammersänger Wilfried<br />

Staber, der als Moderator durch das Showprogramm<br />

führt, wird die ein oder andere<br />

Gesangseinlage darbieten. Ein besonderes<br />

Bonbon ist der Auftritt der Heidelberger<br />

Symphoniker, die anlässlich der Verabschiedung<br />

des langjährigen Vorsitzenden der<br />

Heidelberger Aidshilfe Karl-Heinz „Kalle“<br />

Riegler sowie der Verabschiedung von Heidelbergs<br />

Bürgermeister Wolfgang Erichson<br />

aufspielen. Die Erlöse des Abends gehen zu<br />

Gunsten der Aidshilfe Heidelberg. *bjö<br />

FOTO: ANDREA PIACQUADIO, PEXELS.COM<br />

2.12., Theater Heidelberg, Theaterstr. 10,<br />

Heidelberg, 18 Uhr,<br />

www.aidshilfe-heidelberg.de, Tickets im<br />

VVK über www.theaterheidelberg.de


mannheim 19<br />

PINK MONDAY<br />

HEIDELBERG<br />

FOTO: THOMAS DÜMPELMANN<br />

Schon seit neun Jahren gehört er zum<br />

festen Programm des Heidelberger Weihnachtsmarkts:<br />

Der Pink Monday, der Tag<br />

der queeren Community. „Pink“ wird dabei<br />

wortwörtlich genommen, denn der gesamte<br />

Marktplatz wird in den Abendstunden in<br />

sattes pinkfarbenes Licht getaucht – vom<br />

Rathaus über den Herkulesbrunnen bis<br />

zur Heiliggeistkirche, die sogar im Inneren<br />

pink ausgeleuchtet wird. Um 18 Uhr<br />

findet hier eine Advents-Andacht statt,<br />

die Kollekte geht zugunsten der Aidshilfe<br />

Heidelberg. Die ist natürlich auch auf dem<br />

Pink Monday vertreten und bietet in der<br />

Bürgerhütte auf dem Marktplatz kleine<br />

Geschenkideen zum Kaufen sowie Infos<br />

rund um ihre Arbeit. Natürlich gibt’s auch<br />

wieder den leckeren „Pink Glühwein“ vom<br />

Weingut Adam Müller sowie die Sonderedition<br />

der Pink-Monday-Weihnachtstasse<br />

– ein Sammlerstück!<br />

Extra-Tipp: Vor dem Start des Pink Monday<br />

lädt Gästeführer Steffen Schmid am<br />

späten Nachmittag zu seiner QueerTour<br />

Heidelberg. Beim Spaziergang durch die<br />

Heidelberger Altstadt erfährt man allerlei<br />

Erstaunliches über die homosexuelle Geschichte<br />

der Stadt. Alle Einnahmen gehen<br />

heute zugunsten der Aidshilfe Heidelberg.<br />

Die Tour endet pünktlich auf dem Marktplatz<br />

zum Start des Pink Monday. *bjö<br />

4.12., Marktplatz, Heidelberg, 18 Uhr,<br />

www.aidshilfe-heidelberg.de<br />

4.12., QueerTour Heidelberg, Start um<br />

15:30 Uhr am Karlsplatz, Anmeldung<br />

über www.queertour-heidelberg.de<br />

Unser<br />

umfangreiches<br />

Bettdecken-Sortiment<br />

finden Sie auch in unserem<br />

WEBSHOP<br />

Unsere Schlafexperten<br />

beraten Sie gerne,<br />

welche Bettdecke am<br />

besten zu Ihnen passt.<br />

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20 stuttgart<br />

KINO<br />

FILMSCHAU<br />

Baden-Württemberg<br />

FOTOS: FILMSCHAU BADEN-WÜRTTEMBERG<br />

Vom 6. bis 10. <strong>Dezember</strong><br />

präsentiert das Baden-<br />

Württembergische Filmfestival<br />

aktuelle Produktionen aus dem<br />

Südwesten. Zwei Filme beschäftigen sich<br />

mit queeren Themen.<br />

Yessica Großkopf geht in ihrer Dokumentation<br />

„Straight As A Circle“ der Frage<br />

nach, wie es um die Akzeptanz queerer<br />

Menschen in Stuttgart steht. Dazu hat die<br />

Studentin bekannte Stuttgarter Menschen<br />

der queeren Szene interviewt; unter anderem<br />

Wirtin, AIDS-Hilfe-Vorstandsmitglied<br />

und Lokalpolitikerin Laura Halding-Hoppenheit,<br />

Agenturleiter Claudius Desanti oder<br />

Alex Häfner vom Verein „Mission Trans“. Die<br />

Doku wird am 6. <strong>Dezember</strong> um 16 Uhr in<br />

der Hochschule der Medien gezeigt.<br />

Ebenfalls im Programm ist „LasVegas“, der<br />

neue Spielfilm des Regiewunders Kolja<br />

Malik: Der junge Modedesigner Tristan<br />

steht am Anfang einer erfolgversprechenden<br />

Karriere; allerdings steht dieser<br />

Lebenstraum in starker Abhängigkeit zu<br />

seiner dominanten Familie und seinem Ex-<br />

Freund und Geschäftspartner Frank. Daher<br />

ist Freiheit eigentlich das, was Tristan<br />

möchte. Da knallt der Stricher, Freigeist<br />

und Travestiekünstler Sunny in Tristans<br />

Leben und verkörpert so ziemlich alles was<br />

Tristan sich wünscht: Unabhängigkeit, Ungebundenheit,<br />

Kompromisslosigkeit und<br />

Spontanität. Tristan verliebt sich in Sunny<br />

und Sunny will Tristan heiraten – an besten<br />

sofort, und das geht in Las Vegas am<br />

schnellsten. Auf dem Hochzeits-Roadtrip<br />

Richtung USA droht das Paar den Bezug<br />

zur Realität zu verlieren. (9. <strong>Dezember</strong>,<br />

Innenstadtkinos Stuttgart, 20:30 Uhr).<br />

Kolja Malik gilt als Regie-Wunderkind:<br />

Schon mit elf Jahren schrieb er sein<br />

erstes Drehbuch, drehte<br />

ab 2008 verschiedene<br />

Experimental- und Kurzfilme,<br />

bis sein erster, ohne<br />

Budget entstandene Langfilm<br />

„Und am Ende sind<br />

alle allein“, beim Festival<br />

des Deutschen Films 2015<br />

Premiere feierte. Bereits<br />

sein nächster 30-minüter<br />

„Storkow Kalifornia“ war<br />

2018 der Eröffnungsfilm<br />

der Sektion Perspektive<br />

Szene aus Kolja Maliks „LasVegas“<br />

Deutsches Kino auf der Berlinale und im<br />

gleichen Jahr Teil der Kurzfilmreihe beim<br />

Filmfestival in Cannes 2018. Nach Maliks<br />

Diplom an der Filmakademie Baden-<br />

Württemberg entstand „LasVegas“ in<br />

diesem Jahr. *bjö<br />

Mehr Infos zum Programm über<br />

www.filmschaubw.de<br />

Szene aus Yessica Großkopfs „Straight As A Circle“<br />

Olaf Gretzmacher<br />

aka Tauon<br />

FOTO: WWW.SINE-MUSIC.COM<br />

MUSIK<br />

Großstadtlärm? Großstadt-Chill-out<br />

Bei „Techno“ denken Hörende<br />

zuerst an die Band Kraftwerk,<br />

an Städte wie Detroit und<br />

Berlin, DJs und Künstler*innen<br />

wie WestBam und Miss Kittin,<br />

womöglich noch Frankfurt und die<br />

„Loveparade“. Aber an Stuttgart?<br />

Das sollte allerdings getan werden!<br />

Denn schon in den 1990ern sorgten hier<br />

Projekte wie Intrance für Klub- und Charthits<br />

mit ordentlichem Wumms. Brandneuen Techno gibt es<br />

natürlich auch, GMO und „Excited“ etwa. Der Künstler<br />

dahinter ist Olaf Gretzmacher aka Tauon. Und unter diesem<br />

Künstlernamen veröffentlicht der seit über<br />

20 Jahren erfolgreiche Producer unlängst ein Album<br />

namens „City Life“ bei SINE. Das bringt dir den Klang<br />

der Stadt in dein Hirn, allerdings nicht die harte Seite,<br />

sondern das gechillte Stuttgart. Unsere Anspieltipps sind<br />

„Homeward“ („Der Titeltrack nimmt uns mit in das morgendliche<br />

Aufwachen - funktionieren, bevor man geistig<br />

ganz anwesend ist. Überall pulsiert schon das Leben,<br />

überall Geschäftigkeit, Hektik. Das Stadtleben gibt den<br />

Rhythmus vor.“), und „City Life“(„Der Titeltrack nimmt uns<br />

mit in das morgendliche Aufwachen - funktionieren, bevor<br />

man geistig ganz anwesend ist. Überall pulsiert schon<br />

das Leben, überall Geschäftigkeit, Hektik. Das Stadtleben<br />

gibt den Rhythmus vor.“). *rä


stuttgart 21<br />

FOTO: AIDS-HILFE STUTTGART<br />

AKTION<br />

Welt-AIDS-Tag mit der AIDS-Hilfe Stuttgart<br />

Die AIDS-Hilfe Stuttgart nutzt den Welt-<br />

AIDS-Tag als Möglichkeit des Gedenkens<br />

und des solidarischen Engagements. Als<br />

Aktion wird traditionell am 1. <strong>Dezember</strong><br />

um 18 Uhr mit vielen Mitwirkenden eine<br />

Solidaritätsschleife auf der Freitreppe<br />

am Kunstmuseum auf dem Stuttgarter<br />

Schlossplatz gebildet.<br />

Alle Interessierten können teilnehmen<br />

– rote Kleidung wird gewünscht, soweit<br />

möglich. Im Anschluss gibt es einen gemeinsamen<br />

Marsch zur Gedenkstätte<br />

„Namen und Steine“ an der Staatsoper im<br />

Oberen Schlossgarten, um der HIV- und<br />

Aids-Verstorbenen zu gedenken. Die AIDS-<br />

Hilfe Stuttgart ist in diesem Jahr im Übrigen<br />

vom 29. November bis 23. <strong>Dezember</strong><br />

mit einem Stand auf dem Stuttgarter<br />

Weihnachtsmarkt vertreten (Nadlerstraße<br />

/ Pierre-Pfimlin-Platz, hinterm Stuttgarter<br />

Rathaus). Dort gibt’s neben Infos rund um<br />

HIV und die Arbeit der Aids-Hilfe natürlich<br />

Glühwein und kleine Geschenke, wie<br />

zum Beispiel den AIDS-Teddy <strong>2023</strong> oder<br />

selbstgestrickte Schals und Mützen von<br />

den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der<br />

AIDS-Hilfe Stuttgart. Außerdem nicht vergessen:<br />

Unter dem Motto „RED CARPET<br />

meets RED RIBBON“ feiert am 2. <strong>Dezember</strong><br />

der Weihnachtsball der AIDS-Hilfe<br />

Stuttgart sein glanzvolles Comeback. Es<br />

gibt noch einige wenige Tickets! *bjö<br />

www.aidshilfe-stuttgart.de<br />

„<br />

ich weiß, wie<br />

mein liebesleben<br />

mit hiv<br />

entspannt bleibt<br />

NX-DE-HVU-ADVT-230001; April <strong>2023</strong><br />

wissen fürs leben<br />

findest du hier!<br />

Mach dich schlau - mit<br />

der digitalen HIV-Broschüre


22 stuttgart<br />

FOTO: CLIQUE IMAGES, UNSPLASH.COM<br />

COMMUNITY<br />

LebenSlauf:<br />

Ergebnis <strong>2023</strong><br />

Jedes Jahr lädt der Stuttgarter Sportverein Abseitz Mitte September<br />

zum „LebenSlauf“, einem Benefizlauf für Hobby-Jogger*innen. Die<br />

dabei gesammelten Spendengelder gehen zu Gunsten eines guten<br />

Zwecks: Über die in diesem Jahr zusammengekommenen 6.000 Euro<br />

Spendengelder freuen sich die Menschenrechtsorganisation Just<br />

Human e.V. und das Regenbogen Refugium für queere Geflüchtete<br />

im Zentrum Weissenburg. Der Erlös des LebenSlauf wird zu gleichen<br />

Teilen an die beiden Organisationen weitergegeben. „Mit diesem Geld<br />

können wir auch weiterhin LSBTIQ*-Geflüchtete bei Fahrt-, Anwaltsund<br />

sonstigen Kosten unterstützen und im einen oder anderen Fall<br />

auch Sprachmittlung bezahlen, die für die Verständigung mit den<br />

Geflüchteten nötig ist“; heißt es dazu auf der Website des Zentrum<br />

Weissenburg. *bjö<br />

KINO<br />

Viscontis „Ludwig II“<br />

Die Reihe „EXTRA Queer“ der Kulturgemeinschaft<br />

Stuttgart widmet sich bis zum Juni 2024 der queeren<br />

(Kultur-)Geschichte Süddeutschlands. Einer der<br />

Schwerpunkte des vielfältigen Programms sind die<br />

schwulen Könige. Im <strong>Dezember</strong> wird daher Luchino<br />

Viscontis Filmdrama „Ludwig II“ gezeigt – laut Kulturgemeinschaft<br />

der beste Film über das Leben des<br />

bayerischen Königs. Das 1973 erschienene Historiendrama<br />

führte bei seiner Erstaufführung zu Kontroversen<br />

– insbesondere wegen der vielen Szenen, die sich mit<br />

der Homosexualität Ludwigs II., der Affäre mit dem Bediensteten<br />

Richard Horning und den sexuellen Exzessen<br />

am Königshof beschäftigen. Schauspieler Helmut<br />

Berger gibt den Bayernkönig mit all seiner Schwermut,<br />

seinem Größenwahn und den katholisch geprägten<br />

Schuldgefühlen ob seiner sexuellen Neigung, Romy<br />

Schneider wieder als Kaiserin Elisabeth, der smarte Beau<br />

Marc Porel als Richard Horning sowie Trevor Howard als<br />

Richard Wagner. Die Kulturgemeinschaft Stuttgart zeigt<br />

den Film in der nach Viscontis Tod rekonstruierten, vollständigen<br />

Fassung von vier Stunden (!). Zur Einleitung<br />

gibt es einen Vortrag von Michael Wegner über schwule<br />

Monarchen. Sekt und Imbiss gibt’s auch! *bjö<br />

3.12., Atelier am Bollwerk, Hohe Str. 26, Stuttgart,<br />

10:30 Uhr, www.kulturgemeinschaft.de<br />

FOTO: STUDIOCANAL<br />

www.stuttgarter-lebenslauf.de<br />

FOTO: TIM DOUGLAS, PEXELS.COM<br />

COMMUNITY<br />

Winterfest in der Weissenburg<br />

Ein bisschen wie ein Fels in der Brandung ist das Zentrum<br />

Weissenburg mit seinen vielfältigen Beratungsangeboten,<br />

verschiedenen Projekten wie dem „Regenbogen Refugium“ für<br />

queere Geflüchtete, als Treff für verschiedenen Gruppen und<br />

Vereine aber auch – und vor allem – als Ort für queere Kultur,<br />

für queeres Leben und als Café-Treff für die Community. Am<br />

10. <strong>Dezember</strong> lädt das Team zum traditionellen Winterfest mit Kaffee<br />

und Kuchen, freut sich über zahlreiche Gäste, aber auch über viele<br />

freiwillige Helfende – denn wie fast alle queeren Zentren wird auch der<br />

Thekenbetrieb des Zentrum Weissenburg ehrenamtlich geführt. *bjö<br />

10.12., Zentrum Weissenburg, Weißenburgstr. 28A, Stuttgart, 14 Uhr,<br />

www.zentrum-weissenburg.de


Lillian hat ein so großes Herz, dass eine<br />

ganze Herde Elefanten darin Platz hat.<br />

DU BIST<br />

EINZIGARTIG<br />

UND DAS SOLLTE DEINE<br />

HIV-THERAPIE AUCH SEIN<br />

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Ob Pille, Spritze oder<br />

Infusion – sprich mit<br />

deinem/r Ärzt*in über<br />

eine Therapie, die zu<br />

dir passt.<br />

Mehr zum Leben mit HIV unter livlife.de


24 geschenke<br />

SCHENKEN<br />

MACHT SPASS!<br />

FOTO: URIEL MONT, PEXELS.COM<br />

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit! Und es macht genauso viel<br />

Spaß, beschenkt zu werden, wie selbst zu beschenken. Auf den folgenden<br />

Seiten bringen wir daher feine Tipps für außergewöhnliche,<br />

praktische und vor allem schöne Präsente. Frohe Weihnachten! *bjö<br />

SCHMUCK<br />

Tantal – die Königsdisziplin<br />

Ein dunkles Erz, das je nach<br />

Oberflächenbehandlung<br />

von hellem Graphitgrau<br />

bis zu dunklem<br />

Anthrazit oder in<br />

leicht bläulichvioletten<br />

Nuancen<br />

changiert: Schmuck<br />

aus Tantal ist<br />

markant, maskulin<br />

und ausdrucksstark.<br />

Die Bearbeitung des<br />

massiven Erzes bedarf<br />

viel Know-How, auf das<br />

die hessische Manufaktur<br />

Tantalum Legends aufgrund<br />

ihrer langjährigen Erfahrung in der<br />

industriellen Tantal-Verarbeitung zurückgreifen<br />

kann. Heute lässt Tantalum Legends symbolträchtige<br />

und einzigartige Schmuckstücke entstehen. Der hier<br />

gezeigte, anthrazitfarbene Ring hat auf seiner Außenseite<br />

eine leicht grobe, wie Gestein wirkende Oberflächenstruktur,<br />

die durch eine unregelmäßige Randkante zusätzlich<br />

betont wird. Dieser sogenannte „Finnschlag“ wird in feiner<br />

Handarbeit eingehämmert und macht jeden Ring zum<br />

Unikat. *dr<br />

FOTO: TANTALUM LEGENDS<br />

DUFTE<br />

ABACI Parfums<br />

Sinnlichkeit ist ein fester Bestandteil im Universum des Frankfurter<br />

Modedesigners und Herrenausstatters Cem Abaci. Düfte gehören<br />

dazu: „Für mich ist war der Geruch schon immer ein entscheidendes<br />

Merkmal für den Charakter eines Gegenstandes, eines<br />

Menschen oder der Natur“, sagt Cem Abaci. Genau wie seine Mode<br />

strahlen die beiden ABACI-Parfums ein elegantes Gentleman-<br />

Selbstbewusstsein aus, getragen von einer sanften, smart-casual<br />

Aura. Beide Düfte basieren auf holzigen Grundnoten. Das dunkle,<br />

warme Parfum mit markanten Leder-Tönen hat eine würzig-frische<br />

Kopfnote mit leichtem Whiskey-Aroma und passt in die dunklere<br />

Tages- und Jahreszeit. Der helle Duft kontrastiert seine rauchigen<br />

Unternoten typisch italienisch mit Zitrone und Limette und ist für<br />

alle Tages- und Jahreszeiten kreiert. Entwickelt wurden die beiden<br />

ABACI-Parfums in Kooperation mit Geza Schön, dem Erfinder der<br />

richtungsweisenden „Eccentric Molecules“-Serie. Die ABCAI-<br />

Parfums gibt’s exklusiv in der Frankfurter Boutique. *bjö<br />

ABACI, Alte Rothofstr. 9, Frankfurt, www.abaci.de<br />

FOTO: ABACI<br />

Mehr Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung<br />

für den Showroom in Gelnhausen auf<br />

www.tantalum-legends.com


geschenke 25<br />

GESELLIGKEIT<br />

Lasst die Spiele<br />

beginnen!<br />

ZEIG<br />

DICH VON<br />

DEINER<br />

BESTEN<br />

SEITE.<br />

Wir zeigen dir, wie. Komm vorbei!<br />

Winterzeit ist auch Spielezeit: Bei einer heißen Tasse Tee<br />

oder Grog gemütlich zusammen sitzen – und schon<br />

kann’s losgehen! Neben Kartenspielen gehören klassische<br />

Brettspiele nach wie vor zu den Favoriten – insbesondere<br />

Backgammon mit seiner Kombination aus Strategie und<br />

Glück. Das Spiel gehört zu einem der ältesten Brettspiele<br />

der Welt und sorgte bereits im antiken Griechenland für<br />

intelligenten Zeitvertreib. Besonders viel Spaß macht’s<br />

natürlich mit einem hübsch gestalteten Backgammon-<br />

Spiel. Bei KONTRAST: in Frankfurt gibt’s das in besonders<br />

schönen Varianten: Das Spielbrett und die Spielsteine sind<br />

aus Massivholz handgefertigt. Die Spielfläche kommt in<br />

verschiedenen Designs, zum Beispiel mit klassischen dreieckigen<br />

Points und verziert mit Ornamenten, oder auch<br />

mit kecken Pin-Up-Girl-Motiven. Auch die Spielsteine sind<br />

echte Handschmeichler. Besonders gut gefallen hat uns<br />

auch die portable Version aus grünem Leder zum Zusammenrollen.<br />

Das ist nur eine von vielen Geschenkideen, die<br />

es bei KONTRAST: in Frankfurt zu entdecken gilt. *dr<br />

Oeder Weg 29<br />

60318 Frankurt/Main<br />

(069) 130 239 10<br />

anfrage@men-limited.de<br />

www.men-limited.de<br />

MEN_Anzeige_GAB_83x128.indd 1 11.08.21 12:23<br />

KONTRAST:, Hanauer Landstr. 297, Frankfurt,<br />

www.kontrastmoebel.de<br />

FOTOS: KONTRAST


26 geschenke<br />

AMBIENTE<br />

Dufte<br />

Sache!<br />

FOTO: BOOGIE BOUGIE<br />

Eine feine Adresse für besondere Geschenkideen – auch in letzter<br />

Minute vor dem Fest – ist die Fashion und Lifestyle Boutique<br />

MEN Limited. Mit dem richtigen Händchen für geschmackvolles<br />

Design und hochwertige Produkte mit trotzdem fairen Preisen<br />

hat Inhaber Goran Djukic gerade jetzt vor Weihnachten eine<br />

feurige Auswahl schicker Geschenkideen zusammengestellt. Eine<br />

dufte Sache sind die hochwertigen Duftkerzen von Boogie Bougie.<br />

Die kleine Antwerpener Manufaktur hat ihre fein kuratierte<br />

Kollektion handgemachter Duftkerzen jüngst erstmals auf einer<br />

Messe vorgestellt und MEN Limited präsentiert nun Frankfurtexklusiv<br />

vierzehn Kerzen der Serie mit so atmosphärischen<br />

Namen wie „Siberian Fire Wood“, „Mimosa Darling & Leather“ oder<br />

„Sunset Amber & Almond. „Die reichhaltigen Düfte erinnern an<br />

Spaziergänge im Wald, lange Tage am Strand, blühende Frühlingsblumen<br />

oder fremde Orte“ kommentiert Goran Djukic begeistert.<br />

„Eine Symbiose aus Abenteuer, Entspannung und Sinnlichkeit –<br />

We Are On Fire!“. *bjö<br />

MEN Limited, Oeder Weg 29, Frankfurt,<br />

www.men-limited.de<br />

FOTO: BETTEN ZELLEKENS<br />

SPA-ERLEBNIS<br />

Ganz schön kuschelig!<br />

Was gibt es Schöneres, als sich nach dem Duschen<br />

in ein flauschiges Handtuch einzumummeln? Diesen<br />

Luxus kann man auch wunderbar verschenken.<br />

Inspiration findet man im Frankfurter Fachgeschäft<br />

Betten Zellekens, das auch eine exquisite Adresse<br />

für qualitativ hochwertige Badtextilien ist. Hier findet<br />

man zum Beispiel die luxuriösen Handtücher der<br />

portugiesischen Firma Graccioza. Die Serie „Egoist“<br />

ist gewebt aus feinster ägyptischer Baumwolle mit<br />

extralangen Fasern und kommt in vielen Farben. Für<br />

noch größere Saug- und Strapazierfähigkeit sind<br />

die Tücher vorgewaschen und vorgeschrumpft, ihre<br />

Walkfrottee-Qualität machen sie füllig und extraweich<br />

und die hochwertige Verarbeitung mit den<br />

abgerundeten Ecken garantiert eine lange Lebensdauer.<br />

Obendrein sind sie schadstofffrei und nachhaltig<br />

produziert – da kuschelt es sich auch noch mit<br />

gutem Gewissen. *dr<br />

Betten-Zellekens Flagship Store, Hanauer<br />

Landstr. 174, Frankfurt, weitere Filialen: Sandgasse<br />

6, Frankfurt und Waisenhausstr. 2, Bad<br />

Homburg, Webshop auf<br />

www.betten-zellekens.de


geschenke 27<br />

BRETZ<br />

DEKORATIV!<br />

Neben innovativem Design mit<br />

außergewöhnlichen Formen und<br />

Farben für Sessel, Sofas, Sitzlandschaften<br />

und Betten findet man<br />

im Bretz Flagship-Store Frankfurt<br />

auch dekorative Wohnaccessoires<br />

und Kleinmöbel, die in jedem Raum<br />

markante Akzente setzen. Ein absoluter<br />

Eyecatcher ist zum Beispiel<br />

der Couchtisch DISQUO: Einzelne<br />

„disques“ sind unkonventionell aufeinandergestapelt<br />

und bieten mit<br />

ihrer Farbvielfalt, unterschiedlichen<br />

Durchmessern und der Tischplatte<br />

in Eiche furniert, gebeizt und matt<br />

lackiert ein schillerndes Ensemble.<br />

DISQUO gibt’s in zwei Größen.<br />

Ein Blickfang sind auch die kuscheligen<br />

CHARACTER KISSEN. Die<br />

farbenfrohen Unikate entstehen in<br />

Handarbeit und mit viel Liebe zum<br />

Detail. Zur Auswahl steht dabei<br />

nicht nur eine riesige Auswahl<br />

an Bezügen und Kissenformen,<br />

sondern auch Details wie Steppungen<br />

und Knöpfe, Raffungen oder<br />

Biesen. Für das eigne Wunschkissen<br />

kann man sich Materialien und<br />

verschiedene Design-Kombinationen<br />

sogar individuell aussuchen.<br />

Macht Spaß! *dr<br />

Bretz Flagship Store,<br />

Schäfergasse 50, Frankfurt,<br />

www.bretz.de<br />

FOTOS: BRETZ<br />

GARTENCENTER MARKTHALLE RESTAURANT<br />

DER GESAMTE WEIHNACHTSEINKAUF<br />

AN EINEM ORT:<br />

Bei Sunflower einfach, entspannt, inspirierend und mit Genuß.<br />

Hier finden Sie:<br />

• exklusive Weihnachtsdekoration, festlichen und kreativen Baumschmuck<br />

• die große Adventsausstellung mit Weihnachtsbaumverkauf<br />

• internationale und regionale kulinarische Spezialitäten zum Verschenken<br />

• edle Weine und feine Delikatessen für Ihr festliches Menü<br />

(Gerne können Sie in der Markthalle auch vorbestellen und dann alles fertig gepackt abholen.)<br />

• viele Geschenk-Ideen für all Ihre Lieben<br />

Kommen Sie vorbei! Wir beraten Sie gern.<br />

DIREKT AN DER A 661!<br />

An der A 661 l Am Martinszehnten 15 l 60437 Frankfurt l Tel. 069/500049-0 l www.sunflower-gartencenter.de


28 geschenke<br />

FOTOGRAFIE<br />

Shooting statt Socken<br />

Selfies kann jeder – ein professionelles<br />

Foto-Shooting ist da schon viel exklusiver.<br />

Zum Beispiel beim Frankfurter Fotografen<br />

Hans Keller, in dessen Studio man<br />

bei einem persönlichen Shooting-Termin<br />

das Model in sich entdecken kann oder<br />

zusammen mit den Liebsten fresh in<br />

Szene gesetzt wird – nach individuellen<br />

Wünschen in verschiedenen Sets und mit<br />

persönlichen Outfits inszeniert, optional<br />

mit zusätzlicher Hair- und Make-Up-<br />

Beratung durch das Make-Up-Artist-Team.<br />

„Außerdem macht ein Shooting sehr viel<br />

Spaß und ist ein tolles Erlebnis“, verspricht<br />

Profi Hans Keller, der seit vielen Jahren<br />

unter anderem auch die von den GAB-<br />

Leser*innen gewählten Sieger unseres<br />

jährlichen Covermodel Contests für das<br />

GAB-Cover in Szene setzt. Ein Shooting<br />

bei Hans Keller kann man auch via Gutschein<br />

verschenken – und das ist bestimmt<br />

eine kreativere Geschenk-Idee als<br />

Socken untern Weihnachtsbaum! *bjö<br />

blog.hanskeller.com<br />

ALEXANDRA BAUM . SCHMUCK<br />

Natürliche Formen<br />

Für die Schmuckdesignerin<br />

Alexandra Baum ist die Natur<br />

eine der größten Inspirationsquellen.<br />

Sie spiegelt sich in<br />

ihren Ringen, bei Ohrschmuck,<br />

Halsketten, Armreifen oder<br />

auch bei Manschettenknöpfen<br />

wider. Zum Beispiel in feinen<br />

Grashalmen, die die Oberflächenstruktur<br />

für Ohrstecker oder Anhänger bilden, oder<br />

wie um den Finger gewickelt als Relief ihrer Ring-<br />

Kollektion in Gold oder Silber erscheinen. Zusätzlich<br />

können die Schmuckstücke mit kleinen Diamanten<br />

veredelt werden. Denn auch der Diamant mit seinen<br />

geometrischen Formen ist Teil der Natur. Alexandra<br />

Baum greift das in ihrer Kollektion „Ecken und<br />

Kanten“ auf, wie hier bei den gezeigten silbernen<br />

Manschettenknöpfen. Schöne Schmuckstücke mit<br />

dem liebevollen Blick fürs Detail und einem Bewusstsein<br />

für Umwelt schonende und sozial verträgliche<br />

Herstellung. *bjö<br />

DUFT<br />

„Neuwagen“ verschenken!<br />

Raffinierte Düfte regen unsere Fantasie an – und umgekehrt sind<br />

es manchmal olfaktorische Erlebnisse, die die Idee für einen neuen<br />

Parfümduft liefern. Der unverwechselbare Geruch eines Neuwagens<br />

war die Inspiration des innovativen Parfümeurs Marc vom Ende, der<br />

mit „Neuwagen“ ein Extrait de Parfum für den Künstler Christian Kölbl<br />

kreierte. „Neuwagen“ wird von einem intensiven holzig-würzigen<br />

Lederduft dominiert, versetzt mit frischen, blumigen Akzenten. Als<br />

Überraschungsmoment mischt sich dazu subtil eine Kombination aus<br />

artifiziellen, fast schon metallisch anmutenden Lack- und Ozon-<br />

Nuancen. Ein markantes, langanhaltendes Unisex-Parfüm für individualitätsbewusste<br />

Träger*innen. Kein Wunder: Marc vom Ende hat<br />

nicht nur viele einzigartige Düfte für verschiedene Häuser kreiert,<br />

sondern zeichnet sich unter anderem auch verantwortlich für den<br />

typischen Geruch der Mercedes S-Klasse. „Neuwagen“ gibt’s beim<br />

Frankfurter Duft- und Kosmetik-Experten Kobberger. Deren Maîtres<br />

des Parfums wurden übrigens von Marc vom Ende ausgebildet.<br />

Kobberger im Palais Thurn und Taxis, Thurn-und-Taxis-<br />

Platz 1 und Kobberger am Lokalbahnhof, Textorstr. 7,<br />

Frankfurt, www.kobberger.de<br />

alexandra baum . schmuck, Konrad-Broßwitz-<br />

Str. 6, Frankfurt, shop.alexandrabaum.com<br />

FOTOS: GÜNTHER DÄCHERT<br />

FOTO: CHRISTIAN-KOELBL.DE<br />

FOTOS: HANS KELLER


Und mit nichts zu vergleichen:<br />

Shopping. Genuss. Erlebnis.


30 geschenke<br />

FOTOS: HANS KELLER<br />

FOTO: VICTORINOX<br />

TASCHENMESSER<br />

New York Style<br />

und mehr<br />

Warum nicht was Praktisches schenken?<br />

Zum Beispiel ein gut ausgestattetes<br />

Taschenmesser als treuer Alltagsbegleiter!<br />

Die Schweizer Firma Victorinox ist bekannt<br />

für ihre hochwertigen und hochfunktionalen<br />

Messer, an denen man lange Freude<br />

hat. Das große Offiziers-Taschenmesser<br />

„Companion“ zum Beispiel hat 16 (!)<br />

Funktionen, vom klassischen Messer über<br />

Schraubendreher und Korkenzieher bis<br />

zu Zahnstocher, Schere und Nagelfeile –<br />

ein echter Allrounder! Gibt’s auch in der<br />

kleineren Version „Classic“ mit den sieben<br />

wichtigsten Funktionen oder – ganz raffiniert<br />

– als „Swiss Card Classic“, die dank<br />

ausgeklügelter Gestaltung ganze 10 Funktionen<br />

im praktisch flachen Kreditkartenformat<br />

vereint. Alle drei Taschenmesser<br />

gibt‘s im brandneuen „Live To Explore“-<br />

Design: New York Style in Hellgrau mit<br />

geometrisch, gelben Linien, Paris Style im<br />

puderfarbenen Floralmuster oder Sydney-<br />

Style mit knalligem Farbverlauf, jeweils mit<br />

den passenden Umhängekordeln. Gesehen<br />

bei Dotzert in Frankfurt, dem Spezialisten<br />

für jegliches Schneidwerkzeug. *bjö<br />

Dotzert, Töngesgasse 21, Frankfurt,,<br />

www.dotzert.de<br />

FILM-SPASS<br />

Arthouse Kinos Frankfurt<br />

Für ein fein ausgewähltes Filmprogramm jenseits der Mainstream-<br />

Blockbuster –stehen die Frankfurter Arthouse Kinos Cinéma am<br />

Rossmarkt, das Eldorado im Bermudadreieck und die Harmonie in<br />

Sachsenhausen. Neben anspruchsvollem Kino und vielen Filmen<br />

in Originalversion bieten die Kinos mit ihren kuratierten Filmreihen<br />

noch mehr cineastische Auswahl: „Schamlos Harmlos“ zeigt Filme<br />

zur Queer-, Sex- und Subkultur, „Harmonie Audiophil“ steht für<br />

Musikfilme, „Cinema Nostalgica“ für unvergessene Klassiker und in<br />

der Arthouse-Sneak „Spotlight“ laufen aktuelle Überraschungsfilme,<br />

um nur ein paar der Filmreihen zu nennen. Das Arthouse-Team<br />

wurde kürzlich auch prämiert: Die Harmonie bekam dem Spitzenpreis<br />

für das beste Jahresfilmprogramm; der mit 20.000 Euro<br />

dotierte Preis wird jedes Jahr vom Bundeskulturministerium für<br />

herausragende Kinoprogramme vergeben. Auch das Cinéma und<br />

das Eldorado waren unter den Preisträger-Kinos. Unser Geschenke-<br />

Tipp für Cineasten und solche die es werden wollen: Ein Kinogutschein<br />

für die Frankfurter Arthouse-Kinos oder gleich das Jahresticket<br />

2024 für den Sonderpreis von 129 Euro (statt 230 Euro,<br />

limitiert auf 1.000 Stück bis zum 31.12.23)! *dr<br />

Cinema, Rossmarkt 7, Eldorado, Schäfergasse 29 und Harmonie,<br />

Dreieichstr. 54, Frankfurt, Programm und Infos über<br />

www.arthouse-kinos.de<br />

FOTO: MOEGRAFIE.DE<br />

Kulturstaatsministerin Claudia Roth mit dem Arthouse-Team, v.l.n.r.:<br />

Laurenz Mitzam, Christopher Bausch, Rani Francis und Sven Holl<br />

LEONID MATTHIAS<br />

11 Geschichten<br />

mit Musik<br />

Kreativität erstreckt<br />

sich beim<br />

Frankfurter Designer<br />

Leonid auf<br />

weitaus mehr als<br />

auf das Designen<br />

von Bekleidung<br />

für sein Label<br />

„leonid matthias“.<br />

Das hat er in der<br />

Vergangenheit<br />

immer wieder<br />

mit verschiedenen<br />

Projekten<br />

bewiesen – von<br />

gestickten<br />

Gemälden<br />

über Installationen oder Choreografien bis hin zu<br />

kuratorischer Arbeit. Eigentlich ist Multitalent Leonid<br />

ein Geschichtenerzähler. Da ist es eine logische<br />

Weiterentwicklung, dass zur diesjährigen Buchmesse<br />

Frankfurt sein erstes Buch „11 Liebesgeschichten mit<br />

Musikbegleitung“ erschienen ist, mit Erzählungen voll<br />

subtilen Humors zwischen real Erlebtem und fantasievoll<br />

Ausgedachtem, manchmal lustig, manchmal<br />

nachdenklich stimmend, manchmal skurril. Zur jeder<br />

Geschichte gehört auch ein individuelles Musikstück,<br />

um das sich die Story rankt und das via QR-Code<br />

abrufbar ist. Außerdem ist das Buch mit Leonids<br />

bunten Collagen illustriert – eine hübsche kleine Geschenkidee.<br />

*bjö<br />

FOTO: LEONID MATTHIAS<br />

Leonid matthias store, Walter-Kolb-Str. 7<br />

(Eingang Schulstraße), Frankfurt,<br />

www.leonidmatthias.com


COFFEETABLEBOOK<br />

Andy Warhol!<br />

Advent! Weihnachten!<br />

SCAN TO WEB ↗<br />

Der Weihnachtsmann hat bald wieder seine große Zeit, die<br />

Mär, Coca-Cola hätte ihn erfunden, hält sich beständig und<br />

auch der Nikolaus (er trägt eine Bischofsmütze!) wird gerne<br />

mit ihm verwechselt.<br />

Und ist nicht Mariah Carey jetzt Mother Christmas? So viel<br />

(fast möchte ich sagen babylonische) Verwirrung überall.<br />

Höchste Zeit, dass einmal aufgeklärt wird. „XMAS – Das Weihnachtsbuch“<br />

(ISBN 978-3-03876-264-5) vom Midas Verlag<br />

bietet über 200 herrliche Bilder von unter anderem Sandro<br />

Botticelli, Grandma Moses, Beatrix Potter, Norman Rockwell<br />

sowie Andy Warhol und viele, viele spannende und unterhaltende<br />

Informationen auf insgesamt 240 Seiten. „Die Ursprünge<br />

von Weihnachten liegen in der Feier der Geburt Christi am<br />

25. <strong>Dezember</strong>“, verrät der Verlag. „Zu den wichtigsten Themen<br />

gehören der Advent und die Geburt Jesu Christi, der Weihnachtsbaum<br />

und der Weihnachtsschmuck, das Schenken und<br />

das Singen von Weihnachtsliedern, klassische Weihnachtsfilme<br />

und festliche Musik“. Und eben Kunst in allen Formen. Sei<br />

es Popmusik von unter anderem Wham!, Sarah Connor, Mariah<br />

und Boney M. oder Pop-Art und natürlich Cola-Werbung. *rä<br />

23. NOV<br />

– 14. JAN<br />

WEIHNACHTSSTADT<br />

BAD HOMBURG<br />

FOTO: MIDAS VERLAG<br />

Lebkuchenherz und Faszination<br />

~<br />

Romantischer Weihnachtsmarkt<br />

am Schloss Bad Homburg<br />

an allen Adventswochenenden | Fr – So<br />

~<br />

Eiswinter Bad Homburg<br />

am Kaiser-Wilhelms-Bad im Kurpark<br />

23. Nov – 14. Jan | täglich geöffnet<br />

~<br />

Weihnachtszauber<br />

mit Buden, Weihnachtswald & lebensgroßer Holzkrippe<br />

am Kurhaus & in der Innenstadt<br />

23. Nov – 30. Dez<br />

~<br />

BeSwingt Shoppen<br />

an den Adventssamstagen in der Innenstadt<br />

~<br />

Märchen der Schulen & Sternensuche<br />

im Advent in der Innenstadt<br />

~<br />

Großes Weihnachtssingen<br />

am Marktplatz | 22. Dez<br />

~<br />

Kostenfrei mit dem Bus fahren<br />

an den Adventssamstagen in die Innenstadt<br />

~<br />

weihnachtsstadt-bad-homburg.de<br />

DIE WEIHNACHTSSTADT IST EINE MARKETINGAKTION DER<br />

STADT BAD HOMBURG VOR DER HÖHE | STADTMARKETING<br />

RATHAUSPLATZ 1 | 61348 BAD HOMBURG V. D. HÖHE


32 geschenke<br />

RACTION<br />

Fetish Design<br />

KALENDER<br />

Sexy Typen für die Wand<br />

Das Jahr geht zu Ende, das neue will geplant werden. Und erotisch begleitet! Hiermit<br />

legen wir dir drei der Kalender aus dem Hause Salzgeber ans Herz. Und diese erotischen<br />

Begleiter sind in Zusammenarbeit mit drei großen Namen der Erwachsenenunterhaltung<br />

entstanden: Playgirl („MEN 2024“ ist harmlose Erotik, die mit Haar und Jugendlichkeit<br />

erfreut), Raging Stallion (coole Machos, „The Men of Raging Stallion“ präsentiert auch<br />

Erektionen) und Falcon (trainierte Kerls ... „The Men of Falcon Studios“ zeigt auch Penisse).<br />

Dich erwarten also Männer unterschiedlichster Natur, vom langhaarigen „Elfen“ über den<br />

Sportler-Macho bis zum bärtigen „Redneck“ sind fast alle sexy Stereotypen dabei. Immer<br />

muskulös, aber nicht immer unschuldig … *rä<br />

www.bruno-books.com<br />

FOTOS: BRUNO-BOOKS.COM<br />

Scharfes aus Gummi: Die Offenbacher<br />

Rubber-Manufaktur<br />

RACTION beweist seit über 10<br />

Jahren, wie vielfältig man mit<br />

dem Werkstoff Latex arbeiten<br />

kann. Neben Outfits in klassischem<br />

schwarz ist RACTION<br />

für seine sportlichen Styles in<br />

verschiedenen Farben bekannt.<br />

Zum Beispiel die hier gezeigte<br />

Kombi aus Jacke und passender<br />

Hose mit einem schnittigen,<br />

vom Motorradsport inspirierten<br />

Muster. Viele Teile haben eigene<br />

Geschichten: „Ursprünglich<br />

war dieses Outfit eine Sonderanfertigung<br />

für unser Model“,<br />

erzählt RACTION-Chef Heiko<br />

Anders. Einer seiner Vertriebspartner<br />

war so begeistert, dass<br />

er den Zweiteiler auch bestellte;<br />

nun ist das Outfit regulär im<br />

RACTION-Shop erhältlich. Ein<br />

Besuch im Offenbacher Laden<br />

mit Schauwerkstatt lohnt sich<br />

ohnehin wegen der großen Auswahl<br />

an Tops, Jacken, Westen,<br />

kurzen und langen Hosen bis<br />

zu Chaps und kompletten Anzügen.<br />

Auch Unterwäsche und<br />

Accessoires aus Latex gibt es<br />

in vielen verschiedenen Farben,<br />

mit und ohne Muster. „Da wird<br />

jeder Rubber-Fetisch-Kerl zum<br />

Fest fündig“, meint Heiko. Alles<br />

kann auf Wunsch auch maßgefertigt<br />

werden, dazu kommt<br />

der Rubber-Reparaturservice<br />

von RACTION – perfektes Fetish<br />

Design. *bjö<br />

RACTION, Feldstr. 129,<br />

Offenbach, www.raction.de<br />

KLUB-FETISCH<br />

Everything<br />

Is Possible!<br />

FOTO: BAMBAM FETISH<br />

FOTO: RACTION<br />

Das passt perfekt zum aktuellen Klub-Fetisch-Trend: Das Frankfurter Fetish-Label BAM<br />

BAM Fetish ist bekannt für handgemachte Harnesse, Jockstraps sowie Face- und Body-<br />

Nesse für alle Gender. Alles ist aus elastischen, weichen Bändern gefertigt und in vielen<br />

bunten Farben erhältlich: von dezenten Erdtönen über Neon-Kracher bis zum kompletten<br />

Regenbogen – der Hanky-Code lässt grüßen! Die Kollektion wird kontinuierlich erweitert:<br />

Zur Winterzeit gibt’s zum Beispiel 19 (!) neue Farbtöne oder den Forearm-Ness in bunten<br />

Farben. Auch für die Unikat-Serie der Unique Pieces hat BAM BAM-Macher Tibor Biró immer<br />

eine gute Idee. Natürlich kann man sich alle Teile auch auf Maß fertigen lassen – alles<br />

ist möglich. Als Geschenk eigenen sich BAM-BAM-Gutscheine oder der stark limitierte<br />

Kalender mit BAM BAM Fetisch in Action! *bjö<br />

www.bambam-fetisch.com


FOTOS: WWW.AUSTRALIANFIREFIGHTERSCALENDAR.COM<br />

SIE SIND NICHT<br />

IRGENDWER.<br />

KLEIDEN SIE SICH<br />

NICHT<br />

IRGENDWIE.<br />

KALENDER<br />

Neues von den<br />

Australian<br />

Firefighters<br />

Alles Gute zu 30 Jahren (!) Erotik für die gute Sache. Denn<br />

die 1993 an den Start gegangenen Kalender der Australian<br />

Firefighters unterstützen diverse Tierhilfeprojekte und<br />

auch eine Organisation für Kinder, die an Krebs erkrankt<br />

sind. Für 2024 gibt es jede eine ganz Reihe an Kalendern,<br />

einige Bilder aus denen mit Tieren haben wir hier für dich<br />

versammelt. *rä<br />

www.australianfirefighterscalendar.com<br />

DAS BESTE<br />

AUS ITALIEN,<br />

ENGLAND UND<br />

DEUTSCHLAND<br />

HOCHSTRASSE 45 · 60313 FRANKFURT AM MAIN<br />

TELEFON 069 / 29 57 35 · WWW.DIEHLUNDDIEHL.DE


34 party<br />

35<br />

gratuliert<br />

JAHRE<br />

FOTO: FOTO: HARD WIZARD TON PROMOTIONS<br />

DISCOQUEEN<br />

BAR CENTRAL<br />

MIT HARD TON<br />

Die blaue Bar im Bermudadreieck<br />

kann in diesem Jahr auf erfolgreiche<br />

35 Jahre zurückblicken.<br />

Fürs Geburtstagsfest laden<br />

Roman und Anna zusammen mit dem<br />

Central-Team zur großen Party.<br />

Ein Warm-up gibt’s in der Bar Central,<br />

bevor um 22 Uhr das Sachsenhäuser<br />

Dough House eröffnet. Dort geht’s auf<br />

drei Floors zur Sache – allein das DJ-<br />

Line-up ist schon sensationell: Auf dem<br />

Electro- und Techno-Floor geben diekarate,<br />

nd_baumecker (Berghain Berlin) und<br />

die Lokalmatadoren Frau Laura b2b mit<br />

Francesco Framor mächtig Gas, den Discound<br />

House-Floor bringen barbecute björn,<br />

DJ’Reen, niCOlodeon b2b Blew Velvet und<br />

Luzie zum Schwingen. Zum Auftakt gibt‘s<br />

auf dem Bar-Floor außerdem die EAT-IT-<br />

Crew mit knalligen Performances von Kiki<br />

Barnes, Daisy Dick, Bla Bla Fck & Nova<br />

iDeer samt Moderation von Deborah<br />

with a D. Der absolute Knaller wird die<br />

Show von Live-Act HARD TON alias<br />

Wasashi Deejay und Heavy-Metal-Sänger<br />

Max. Das italienische Duo liefert einen<br />

treibenden Sound aus Chicago-House,<br />

Max von HARD TON<br />

knackigen Acid-Basslines, einem Dash<br />

Italo-Disco und Disco-Style Falsett. Live<br />

wird das Ganze nochmal getoppt mit Max‘<br />

Performance, einer Mischung aus Oversized<br />

Queerness und Fashion Extravaganza.<br />

Do Not Miss! *bjö<br />

16.12., Dough House, Kleine Rittergasse<br />

19 – 21, Frankfurt, 22 – 5 Uhr, Warm-up<br />

in der Bar Central, Elefantengasse 13,<br />

von 20 – 22 Uhr<br />

FOTO: ALEX<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

DJ Alex<br />

EVENT<br />

FVV XMAS-Turnier Meets Milk’n’Cream<br />

Miss Lana Delicious<br />

Die erfolgreiche Kollaboration zwischen<br />

dem FVV-X-MAS-Sportturnier und der<br />

Milk’n’Cream-Party wird auch in diesem<br />

Jahr fortgesetzt. Zum X-MAS-Turnier des<br />

FVV kommen gut 1.000 Athlet*innen aus<br />

ganz Europa in der Mainmetropole zusammen;<br />

neben sportlichen Wettkämpfen<br />

wollen die Gäste natürlich auch feiern.<br />

Hier kommt die Milk’n’Cream ins Spiel, die<br />

für das X-MAS-Special den kompletten<br />

Orange Peel / K39 / Tokonoma Komplex<br />

aktiviert und eine Riesenparty auf drei<br />

Ebenen organisiert. Auf dem Pop-Floor<br />

mixen Lana Delicious aus Köln und<br />

Frankfurter Lokal-Matadorin DJane Käry<br />

knackige Pop-House-Beats, der Retro-<br />

Floor springt zum Set von DJ Queerious<br />

aus Köln und Alex aus Mainz mit 90er, 00er<br />

und Gay Trash Hits. Die DJs Sascha Dreyer<br />

und GAB-Covermodel-<strong>2023</strong>-Gewinner<br />

Marc Keen bringen auf dem Tech-Floor mit<br />

elektronischen Tanzsounds die Hosenbeine<br />

zum<br />

Vibrieren. Apropos:<br />

Neben den drei superfeinen Dancefloors<br />

bietet die Party natürlich auch genügend<br />

Raum für den paneuropäisch-zwischenmenschlichen<br />

Austausch. Keep It Together<br />

In The Family! *bjö<br />

9.12., K39 / Tokonoma / Orange Peel,<br />

Kaiserstr. 39, Frankfurt, 22 Uhr,<br />

www.milkncream.de, www.fvv-xmas.org


party 35<br />

QUEENS<br />

Milk’n’Cream Drag Special<br />

Das Saison-Finale des Drag Slam mit seiner fulminanten<br />

All-Stars-Show sowie das Ende der „Drag Race Germany“-<br />

Staffel im November nimmt die Milk’n’Cream zum Anlass,<br />

um ein buntes Drag-Special zu feiern. Natürlich<br />

bestimmen Drags den Abend: An den Decks stehen die<br />

Drag-DJanes Lana Delicious aus Köln und Robin D’Show<br />

aus Frankfurt mit treibenden Sets aus Queer-Pop und<br />

House. Zusätzlich gibt’s eine tolle Show-Performance<br />

von Miss Kelly Heelton. Die Milk’n’Cream schließt sich<br />

übrigens an die Drag-Slam-Allstars-Show an, die an<br />

gleichen Abend im Orange Peel steigt; mehr dazu auf<br />

unserer Kulturseite 60. *bjö<br />

2.12., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 23 Uhr,<br />

www.milkncream.de<br />

„Dieter Funk Eyewear“<br />

Made in Germany<br />

FOTO: KELLY HEELTON<br />

Miss Kelly Heelton<br />

FOTO: ROBIN D’SHOW<br />

Robin D’Show<br />

Töngesgasse 21, 60311 Frankfurt, 069 283077<br />

www.augenoptik-hensler.de<br />

LADIES<br />

GurLZzz go Utrecht<br />

Zwei Tage vor Heili<strong>gab</strong>end geben die Ladies nochmal Gas<br />

und laden zur Frauen-und-Freunde-Party ins Orange<br />

Peel. Resident-DJane Käry steuert ihren beliebten Mix aus<br />

Chart-Hits, Mainstream-Songs, 80er und 90er und tanzbare<br />

Electrobeats mit viel Bass bei. Als Gast-DJane sind<br />

noch einmal die MadGirlsInTown hinter den Decks.<br />

Die Utrechter Party-Animals Robin Elyza und Josi RK sind<br />

von den jüngsten Veranstaltungen der queeren PANN-<br />

Organisation bekannt und als MadGirlsInTown vor allem<br />

für ihre Mischung aus Gay Hits, überraschenden Remixen<br />

und Mash-ups bekannter Klassiker berühmt. Wie immer<br />

startet die GurLZzz bereits um 21 Uhr mit Classics, Charts,<br />

80er- und 90er-Hits zum Warmwerden, ab 23:30 Uhr wird<br />

der Sound dann deutlich elektronischer. Bis 22 Uhr gibt’s<br />

außerdem Welcome-Shots für alle Early Birds. *bjö<br />

22.12., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 21 Uhr,<br />

www.gurlzzz.de<br />

FOTO: MADGIRLSINTOWN<br />

Robin Elyza und Josi RK sind die MadGirlsInTown aus Utrecht


36 party<br />

Party-Tipps<br />

FOTO: SIBEL<br />

FOTO: YELIZ<br />

FOTO: ALICEA_MUSIC<br />

PUMP MUNICH<br />

CONNECTION<br />

Für die <strong>Dezember</strong>-PUMP<br />

haben sich die Macher<br />

Bang & Cherry Verstärkung<br />

aus München geholt: Alicea<br />

von der dortigen „Garry Klein“-<br />

Party ist bekannt für ihre<br />

treibenden Sets aus Detroit-,<br />

UK- und Berlin-inspiriertem<br />

Sound von Hardgroove über<br />

House und Trance bis zu<br />

düster-hypnotischem Techno.<br />

Mit ihr spielen die PUMP-<br />

Residents Bang & Cherry und<br />

Michael „Clash“ Gottschalk<br />

alias MCG, die bunt-queere<br />

Crowd goutiert mit sexy Outfits<br />

– We PUMP, You Jump!<br />

2.12., Climax Institutes,<br />

Cawler Str. 25, Stuttgart,<br />

23 – 8 Uhr, www.instagram.<br />

com/pump.theparty<br />

WILDSTYLE<br />

LOVEPOP – Winter-Space<br />

Sibel<br />

Strictly Stuttgart: Das <strong>Dezember</strong>-Line-up<br />

der Queer-Straight-Whatever-Party bleibt<br />

im <strong>Dezember</strong> ganz lokal verhaftet. An den<br />

Decks des White Noise Club sind zwei Ladies<br />

am Start. Sibel begeistert schon seit einiger<br />

Zeit die Stuttgarter Partyszene; sie spielt<br />

minimalistisch-klaren Elektrosound mit treibenden<br />

Bässen und spacigen, futuristischen<br />

und hypnotischen Akzenten. An ihrer Seite<br />

ist Yeliz, die das Set mit House, Breakbeats<br />

und Deep Tech bereichert. Die Alternative<br />

bietet wie immer die White Noise Bar mit<br />

Sounds der 1980er und -90er Jahre. Hier<br />

steht eine Stuttgarter DJ-Legende hinterm<br />

Pult: Jens Herzberg war bereits in den<br />

1990ern aktiver Gestalter des Stuttgarter<br />

Nachtlebens; das legendäre „Roxy“ war seine<br />

Heimat, aktiv war er auch im Nachtwerk und<br />

mischt mit bei der „Sing du Sau“-Karaoke<br />

im Schlesinger. Tipp: Für die Lovepop und<br />

die am gleichen Abend stattfindende PUMP<br />

gibt’s wieder das Kombiticket für beide<br />

Partys. *bjö<br />

2.12., White Noise, Eberhardstr. 35, Stuttgart,<br />

22 Uhr, www.lovepop.info/stuttgart<br />

Yeliz<br />

FOTO: VICKY HLADYNETS, UNSPLASH.COM<br />

FOTO: THE HOLLYWOOD TRAMP<br />

SCHRILL + LAUT<br />

Als Gegenpol zum weihnachtlichen<br />

Familienmarathon voller<br />

Harmonie, Enttäuschung,<br />

Besinnlichkeit und gegenseitigen<br />

Vorwürfen wird hier das<br />

Fest der Liebe zum Fest der<br />

Triebe und verführt zum<br />

Unartigsein. Mit dabei: sexy<br />

Singles unterm Mistelzweig,<br />

die Magd Ruprecht Ana L.<br />

Windhur und Chlo*HoHoHo*e<br />

Cruising. Auf dem Main-Floor<br />

sorgt der legendäre Leo<br />

Yamane für den richtigen<br />

Sound, auf dem zweiten Floor<br />

gibt’s Goa- und Psytrance-<br />

Sounds von Bohomica. *bjö<br />

15.12., Schlosskeller,<br />

Marktplatz 15, Darmstadt,<br />

23 Uhr, instagram.com/<br />

schrillundlaut<br />

ICON-POP<br />

The Hollywood Tramp X-Mas Ball<br />

Der sympathische Hamburger DJ und Blogger lässt zusammen mit<br />

der Pure-Clique um Mark Hartmann am Weihnachtswochenende die<br />

Puppen tanzen. Hollywood Tramps Set: 100% Popbeats der queer<br />

Icons auf dem Mainfloor. Hartmann kümmert sich mit treibenden<br />

Rhythmen ums Vorspiel und den Absacker danach – das wird ein<br />

Abend voller Love, Joy und geilen Tunes. Apropos sexy: Im Basement<br />

lässt DJ Bras-D auf Floor Nummer zwei die Hüften zu urbanen queer<br />

Latin-Beats kreisen. Heiliger Bim-Bam! *bjö<br />

23.12., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt, 22:30 Uhr,<br />

Tickets im VVK über www.facebook.com/PUREgayclubbing


JUBILÄUM<br />

17 JAHRE<br />

ATOMIC FRANKFURT<br />

Sie gehört zu einer der langjährigsten<br />

Partyreihen Frankfurts, die<br />

im <strong>Dezember</strong> Geburtstag feiern kann: die<br />

Atomic! Gegründet 2006 von DJ Pol hat die<br />

Berliner DJane und Partymacherin Trust.<br />

The.Girl 2015 die Atomic übernommen und<br />

sie bis heute erfolgreich fortgeführt. Wir<br />

haben Jasmine Drinkorn alias Trust.The.Girl<br />

zum Interview getroffen. *bjö<br />

party 37<br />

FOTO: JONAS KRON<br />

gratuliert<br />

Jasmine, ein Sprichwort der Clubszene<br />

lautet „Forward Ever, Backward<br />

Never“; unter Deiner Regie<br />

hat sich die Atomic-Party bis heute<br />

enorm weiterentwickelt. Was ist<br />

dein Masterplan für die Atomic?<br />

Du hast Recht, die Atomic hat sich in<br />

17 Jahren merklich verändert. Es war früher<br />

mehr eine Indie-Party und hat heute<br />

einen viel höheren Pop-Anteil. Außerdem<br />

sind die Drag Shows inzwischen fester Bestandteil<br />

der Party. Im Laufe der Zeit kam<br />

immer wieder neues, zum Teil deutlich<br />

jüngeres Publikum mit aktuellem Musikgeschmack<br />

zu uns. Das will und kann ich<br />

natürlich nicht ignorieren. Außerdem ist<br />

es auch mein persönlicher DJ-Stil, einfach<br />

crazy alles zu spielen und nicht in Schubladen<br />

zu bleiben. Auf der Atomic sollen<br />

einfach alle auf ihre Kosten kommen und<br />

niemand ausgeschlossen werden. Indie,<br />

Alternative und rockige Nummern wird<br />

es immer geben! Und: Die Atomic ist und<br />

bleibt queer und bunt! Aber einen Masterplan<br />

verfolge ich nicht. Ich bin einfach mit<br />

dem Herzen dabei.<br />

Wann und wie bist Du in die Clubszene<br />

gekommen? War es damals<br />

schon Dein Wunsch, auch aktiv als<br />

Partyveranstalterin beziehungsweise<br />

DJane mitzumischen?<br />

In der Clubszene bin ich schon seit knapp<br />

20 Jahren. Angefangen hat alles eher zufällig<br />

in Berlin. Ab da war ich oft als Resident DJ<br />

verschiedener Veranstaltungen zu hören.<br />

Gleichzeitig habe ich mehrere queere Partys<br />

gestartet. So kam eben eines zum anderen.<br />

Was können wir zur Geburtstags-<br />

Atomic erwarten?<br />

Wir hatten eigentlich Taylor Swift als<br />

Live-Act geplant, aber leider hat sie einen<br />

wichtigen Zahnarzttermin. Völlig überraschend<br />

hat dann aber Taylors Schwester<br />

Megan zugesagt! Ihre beste Freundin Carla<br />

ist zwar diesmal nicht mit dabei, aber wir<br />

können davon ausgehen, dass Megan<br />

wieder die Bühne abreißen wird! Mehr wird<br />

noch nicht verraten!<br />

8.12., 17 Jahre Atomic,<br />

DJ-Trio Trust.The.Girl, barbecute björn<br />

und Mr. Biró, Drag-Act Megan,<br />

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. 45,<br />

Frankfurt, 23 Uhr,<br />

www.facebook.com/AtomicVonHerzen/,<br />

www.facebook.com/djtrustthegirl/<br />

2 DANCEFLOORS<br />

Hard Ton (live)<br />

nd_baumecker<br />

barbecute bjOrn<br />

Frau Laura b2b Francesco Framor<br />

niCOlodeon b2b Blew Velvet<br />

Luzie<br />

DJ’Reen<br />

Diekarate<br />

PERFORMANCES<br />

Deborah (WITH A D)<br />

PRESENTS<br />

Bla Bla Fck<br />

Daisy Dick<br />

Kiki Barnes<br />

Nova IDEER<br />

35<br />

JAHRE<br />

Bar Central<br />

16.12.<br />

10pm-5am<br />

bar_central_frankfurt<br />

www.barcentral.online<br />

Kleine Rittergasse 19-21, Frankfurt<br />

FOTO © ROBERT SCHITTKO


38 party<br />

Party-Tipps<br />

FOTO: VAVA VILDE<br />

FOTO: TIDE_TRASHER_X, UNSPALSH.COM<br />

LET’S GO QUEER X-MAS<br />

Die Wiesbadener Queer-Party<br />

gibt’s inzwischen schon<br />

seit fast 12 Jahren. Sie findet<br />

eigentlich am ersten Samstag<br />

des Monats statt. Im <strong>Dezember</strong><br />

gibt’s zusätzlich ein X-<br />

Mas-Special am Freitag, kurz<br />

vorm langen Weihnachtswochenende.<br />

Der Sound<br />

wird bestimmt von Pop-Hits,<br />

Dance-Classics, House und<br />

Elektro und einer Prise Disco<br />

und Soul und natürlich gibt’s<br />

auch Drag Performances.<br />

2. und 22.12., Kesselhaus im<br />

Schlachthof, Murnaustr. 1,<br />

Wiesbaden, 23 Uhr, www.<br />

instagram.com/letsgoqueer/<br />

FOTO: LEE WAGSTAFF<br />

LOVE-<br />

POP<br />

ELECTROLOVE<br />

Vava Vilde<br />

FOTO: JORKES<br />

ND_Baumecker<br />

Jorkes<br />

FOTO: MRGAN ALLEY, UNSPALSH.COM<br />

MEGA CHRISTMAS<br />

GAYWERK<br />

Fast schon traditionell lädt<br />

die Gaywerk-Party in Mannheim<br />

am ersten Weihnachtsfeiertag<br />

zur Mega-Party im<br />

Connexion-Komplex. Hier<br />

ist wirklich alles Mega: sechs<br />

Areas samt Outdoor-Zone,<br />

es gibt Dragqueen-Performances,<br />

sexy Tänzer sowie<br />

vier Dancefloors mit Sounds<br />

von Pop über Techno,<br />

Hip Hop und R’n’B bis zu<br />

Gay Classics und Trash.<br />

Mit dabei sind unter anderem<br />

die DJs JR_Jones,<br />

Blondie, Flow2K und T Cut<br />

sowie Miss Kelly Heelton als<br />

Show-Act. *bjö<br />

25.12., MS Connexion,<br />

Angelstr. 33, Mannheim,<br />

22 Uhr, www.gaywerk.de<br />

Zum Jahresende legt die Lovepop noch ein paar Scheite ins Feuer<br />

und präsentiert die neue Partyreihe „Electrolove“. Die soll nicht nur<br />

einmalig, sondern immer mal wieder stattfinden, an verschiedenen<br />

Orten in Stuttgart – zusätzlich zur regulären Lovepop.<br />

Den „Electrolove“-Auftakt macht ein vorweihnachtliches<br />

Happening im Lehmann<br />

unter dem Motto „60 / 35 / 15“: Veranstalter<br />

Dirk feierte in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag,<br />

er ist 35 Jahre als Veranstalter tätig<br />

und die Lovepop wurde 15 Jahre alt.<br />

Die erste Electrolove boostert mit Hochkarätern<br />

der elektronischen Musikszene:<br />

Sparkling<br />

Night<br />

Silvester Dinner &<br />

Silvester Party<br />

MainTapasLounge.com/sparkling<br />

ND_Baumecker (Berghain, Berlin) mit<br />

Sounds zwischen Disco, House, Techno,<br />

Elektro, Broken Beats und Pop, dazu kommt<br />

Jorkes aus Wien, der für seine klassischen<br />

Sets mit House, Electro und Disco bekannt<br />

ist. Als Live-Act sind Jan Dalvik und Tino<br />

Machauer im Team am Start; Dalvik gehört<br />

zu den großen Namen der Produzenten der<br />

deutschen Elektro-Szene, Machauer gilt als<br />

vielversprechendes junges Talent.<br />

Zusammen gibt das Pure Magic!<br />

Weitere Lokal-Matadoren dürfen nicht<br />

fehlen, und mit Femcat und Martin Rapp<br />

sind zwei Stuttgarter Heroen mit an den<br />

DJ-Decks.<br />

Abgerundet wird die Sause mit den Visuals des<br />

Video- und Lichtkünstlers Vikamin sowie der<br />

Stuttgarter Drag-Ikone Vava Vilde, die die Gäste<br />

begrüßt und animiert! Runde Sache! *bjö<br />

23.12., Lehmann, Breitscheidstr. 12,<br />

Stuttgart, 22 Uhr,<br />

www.lovepop.info/electrolove


40 party<br />

Silvester-Tipps<br />

FOTO: AINNEK_HA, PEXELS.COM<br />

FOTO: BALLROOM CODE QUEER<br />

BJS: SILVESTER KARAOKE<br />

Ein bisschen eine feierliche<br />

Tradition ist die Karaoke-<br />

Party am Silvesterabend in<br />

der Bar jeder Sicht mit Mikey<br />

und Joe. Unter dem Motto<br />

„Unsere Bühne ist eure Bühne“<br />

können Nachwuchs-Gesangsstars<br />

die Hits ihrer Idole<br />

performen und sich damit ins<br />

neue Jahr singen. Um Anmeldung<br />

über info@barjedersicht.de<br />

wird gebeten.<br />

31.12., Bar jeder Sicht,<br />

Hintere Bleiche 29, Mainz,<br />

20:30 Uhr,<br />

www.barjedersicht.de<br />

FOTO: CHRISTIAN BUEHNER, UNSPALSH.COM<br />

WARM-UP<br />

Ballroom – Code Queer: Pre-Silvester-Special<br />

Die Gunst des langen Silvesterwochenendes weiß die „Ballroom – Code Queer“-Party gut<br />

zu nutzen und lädt bereits am Freitag ganz entspannt zum Auftakt des Abschieds vom<br />

Jahr <strong>2023</strong>. So viel zum theoretischen Überbau – praktisch gibt’s am 29. <strong>Dezember</strong> ein<br />

rauschendes Fest für die gesamte LSBTIQ*-Community mit coolen Beats, bunt, energiegeladen<br />

und ausgelassen auf Fantasy-Island im Klub Fortuna Irgendwo. Host des Abends<br />

ist Mitveranstalterin Juliane Konchakovskaya, den Future-Disco-Retro-House-Crossover-Sound<br />

liefert das DJ-Team John Pacheco und Mark Hartmann. Außerdem gibt es ein<br />

fulminantes Show-Special, das jede Stunde einen Act der hiesigen Drag-Szene präsentiert.<br />

Die Crowd mit Queers, Friends, Gays, Drags, Queens, Fashion-Victims, Styler*innen<br />

und Open Minded Party-People feiert frenetisch. *bjö<br />

29.12., Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstr. 192, Frankfurt, 22 Uhr,<br />

instagram.com/ballroomparty/<br />

FOTOS: PURE GAYCLUBBING<br />

Le Skim<br />

JAIL’S: FETISCH-<br />

FEUERWERK<br />

Die Fetischbar im MS Connexion<br />

Komplex ist weit über<br />

die Grenzen Mannheims bekannt,<br />

lädt von donnerstags<br />

bis sonntags regelmäßig zu<br />

verschiedenen Motto-Events<br />

und hat mit MODE in diesem<br />

Jahr sogar eine eigene<br />

Fetisch-Party für Männer*<br />

ins Rennen geschickt. An<br />

Silvester lautet das Motto<br />

schlicht und einfach „Silvester<br />

Knallen“ und verspricht<br />

entsprechend deftigen Spaß.<br />

Für alle Events gilt: … und<br />

danach in die Galileo Sauna<br />

zum Entspannen. *bjö<br />

31.12., Jail’s, Angelstr. 33,<br />

Mannheim, 20 Uhr,<br />

www.jails-mannheim.de<br />

MIXED<br />

PURE: Welcome 2024<br />

Eine Kracher-Party auf drei Floors präsentiert<br />

die PURE zum Jahreswechsel im<br />

Karlson Klub. Jeder der drei Tanzflächen<br />

bietet einen eigenen Musik-Soundtrack:<br />

All in the Mix, Crossover, Charts, Hip Hop,<br />

R’n’B, Electro und House stehen auf dem<br />

Menü, das DJ-Trio Mark Hartmann, Le<br />

Skim und Jonas Hahn webt den jeweiligen<br />

Soundteppich. Ums Wohl der Gäste<br />

kümmert sich Host des Abends Maxima<br />

Love und alle, die bis 23 Uhr erscheinen,<br />

bekommen ein Glas Welcome-Sekt aufs<br />

Haus. Um Mitternacht eröffnet außerdem<br />

das „Sweets Büffet“, um mit neuer Energie<br />

kraftvoll ins neue Jahr zu tanzen. Heiß,<br />

queer und flirty. Das kluge Club-Kid plant<br />

vor und holt sich vorab ein vergünstigtes<br />

Early-Bird-Ticket für die PURE-Silvester-<br />

Sause. *bjö<br />

31.12., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt,<br />

22 Uhr, Infos und VVK-Tickets über<br />

www.facebook.com/PUREgayclubbing/


party 41<br />

COMMUNITY<br />

Switch-Silvesterkracher<br />

Das Frankfurter Switchboard hat einige Events, die fest<br />

im Jahresplan verankert sind – die Party „Silvesterkracher“<br />

gehört dazu! Unter dem Motto „Celebrate A New Year“<br />

lädt DJ Ruby Tuesday mit seiner beeindruckenden<br />

Vinyl-Schallplattensammlung (!!) zum Tanz; sein Set ist<br />

ein bunter Mix aus Soul, Disco, Black Music und 80s. Die<br />

Party ist klein, aber fein und natürlich gibt’s einen Mitternachtssekt<br />

zum Anstoßen. *bjö<br />

31.12., Switchboard,<br />

Alte Gasse 36,<br />

Frankfurt, 22 Uhr,<br />

www.facebook.<br />

com/switchboard.<br />

frankfurt/<br />

FOTO: SWITCHBOARD<br />

COMMUNITY<br />

Lucky’s: Karaoke-Specials<br />

Die beliebte Karaoke-Show der Szene-Bar, die normalerweise<br />

jeden Dienstag und am zweiten Samstag jeden<br />

Monats stattfindet, kommt im <strong>Dezember</strong> mit zwei zusätzlichen<br />

Specials: Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht das<br />

Mikro ab 20 Uhr rum, der Karaoke-Höhepunkt <strong>2023</strong> wird<br />

allerdings das große Silvester-Special zum Jahreswechsel<br />

am Silvesterabend. An den Feiertagen hat das Lucky’s übrigens<br />

nur an Heili<strong>gab</strong>end und Neujahr geschlossen. Tina, Ivo,<br />

Chico und das Lucky’s Team wünschen eine gute Zeit! *bjö<br />

Lucky’s, Große Friedbergerstr. 26, Frankfurt,<br />

Karaoke jeden Dienstag sowie am 9. und 26.12.,<br />

Silvesterkaraoke ab 19 Uhr,<br />

www.facebook.com/luckysFFM<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

FOTO: GIGXELS COM, PEXELS.COM


42 party-rückblick<br />

FOTOS: OVERLINE.TV<br />

TANGERINE<br />

REICH<br />

SCHÖN<br />

SCHWEJK<br />

ATOMIC


party-rückblick 43<br />

LUCKY‘S<br />

Zu Halloween wurde in<br />

diesem Jahr mal wieder<br />

in der ganzen Stadt<br />

gefeiert, allerdings in den<br />

meisten Läden schon<br />

am Wochenende vor dem<br />

31. Oktober. Allerdings waren<br />

auch am Dienstag, dem eigentlichen<br />

Halloween und der Nacht vor Allerheiligen, auch<br />

noch ein paar Gespenster unterwegs. Getroffen<br />

im Na und?: Flo im grünen Kleid mit allerlei<br />

Totenköpfen auf dem Zylinder und dem Totenkopf-Zepter<br />

(Foto 1). Da Sven am nächsten Tag<br />

Geburtstag hatte (Herzlichen Glückwunsch!) und<br />

Ibrahim aushäusig war, traf man hinter der Theke<br />

Horst (Foto 2). Dass Dolly auch da war, brauche<br />

ich vermutlich nicht erwähnen. Auch getroffen:<br />

KOLUMNE<br />

FRANKS Szenebommel<br />

Flo „Lekaschem“ und, was mich persönlich sehr<br />

gefreut hat, ein alter Bekannter: Micha vom<br />

Egerstübchen. Er arbeitet dort an den Wochenenden,<br />

also noch ein Grund, mal wieder ins Egerstübchen<br />

zu gehen (Foto 3, mit mir). Außerdem<br />

hatte Gilla Geburtstag (Foto 4, mit Siggi), und<br />

natürlich Chico vom Lucky‘s – ebenfalls alles Gute!<br />

Der Preis für die beste Halloween-Deko des Jahres<br />

geht natürlich wieder ans Schwejk. Hier trifft<br />

man auch unter der Woche viele Bekannte. Zum<br />

Beispiel dort getroffen: Bärbel, Peter, Michael Willstumpf<br />

und Hilde Hild als Die Wilde Hilde (Foto 5).<br />

Für mich geht’s jetzt erst mal zum Karneval in<br />

Köln, dann geht‘s zur Kur und anschließend auf<br />

den Weihnachtsmarkt.<br />

Bis dahin , Euer Frank<br />

5<br />

FOTOS: FD<br />

4<br />

1 2<br />

3


44 HOROSKOP<br />

HOMOSKOP<br />

<strong>Dezember</strong> <strong>2023</strong><br />

VON BENJAMIN HOFMANN<br />

Geburtstagskind des Monats:<br />

HAPE KERKELING, 9.12.1964<br />

Hape Kerkelings Coming-out erfolgte unfreiwillig: Er war einer der schwulen<br />

Promis, die Rosa von Praunheim 1991 in seiner Outing-Kampagne benannte.<br />

Für die Karriere des beliebten Comedians, Schauspielers und Autors („Ich bin dann<br />

mal weg“) war das kein Drama. Mit 50 zog er sich kurzzeitig aus dem Showgeschäft<br />

zurück, um seit 2020 sein Comeback zu feiern. *bjö<br />

FOTO: SUPERBASS / CC-BY-SA-4.0<br />

SCHÜTZE<br />

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER<br />

Die antiken Dichter berichten<br />

von Chefgott Jupiter, der einst Prinzessin<br />

Danae in Form eines Goldregens verführte.<br />

Der Glücksspender Jupiter ist im <strong>Dezember</strong><br />

auch dir zugetan, also freue dich auf<br />

sorgenfreie, berückende Tage.<br />

STEINBOCK<br />

22. DEZEMBER – 20. JANUAR<br />

Zwischen den Jahren wird der<br />

Revoluzzer in dir wachgekitzelt, der schnell<br />

erkennt, welche deiner Sicherheit stiftenden<br />

Routinen deinem Vorwärtskommen<br />

im Wege stehen. Manchmal lohnt es sich,<br />

ein Risiko einzugehen.<br />

WASSERMANN<br />

21. JANUAR – 19. FEBRUAR<br />

Glücksplanet Jupiter begleitet<br />

dich ab Mitte <strong>Dezember</strong> bis weit ins<br />

kommende Jahr hinein. Mit optimistischer<br />

Gelassenheit entdeckst du sicher<br />

bald eine von vielen Chancen, die sich<br />

dir bieten werden. Freu dich drauf!<br />

FISCHE<br />

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ<br />

In diesem Jahr bietet sich dir die<br />

unfreiwillig-günstige Gelegenheit, deine<br />

Weihnachtstraditionen zu überdenken,<br />

manche über den Haufen zu werfen und<br />

ein paar neue, vielleicht entspanntere, für<br />

die Zukunft zu etablieren.<br />

WIDDER<br />

21. MÄRZ – 20. APRIL<br />

Beruflich wird dir noch mal<br />

alles abverlangt – kein Problem, denn die<br />

Akkus sind aufgeladen und Mars aktiviert<br />

Tatkraft und Kreativität. Derart viel kraftvolle<br />

Ausstrahlung verschafft Respekt<br />

und motiviert auch das Team.<br />

STIER<br />

21. APRIL – 20. MAI<br />

Mit steigendem Frustlevel<br />

neigst du zur Überbewertung und fühlst<br />

dich schnell angegriffen, was zu Konflikten<br />

führen kann. Versuche, mental wieder<br />

im grünen Bereich zu landen, etwa durch<br />

ein, zwei (Rest-)Urlaubstage.<br />

ZWILLINGE<br />

21. MAI – 21. JUNI<br />

Dich erwartet ein entspannter<br />

Jahresausklang. Wie wär‘s, wenn du<br />

deine Liste mit guten Vorsätzen schon im<br />

<strong>Dezember</strong> umsetzt? Das neue Jahr startet<br />

dann stressfreier – und du hast die Möglichkeit,<br />

manche Punkte nachzubessern.<br />

KREBS<br />

22. JUNI – 22. JULI<br />

Grüße vom Grinch: Kein Bock auf<br />

Weihnachtstrubel, Shopping und Familientreffen?<br />

Das ist völlig OK, wenn du dich<br />

deshalb nicht das restliche Jahr ins stille<br />

Kämmerlein verkrümelst. Entscheide nach<br />

Bauch-, nicht nach Pflichtgefühl.<br />

LÖWE<br />

23. JULI – 23. AUGUST<br />

Weihnachten kommt ja bekanntlich<br />

immer dann, wenn am wenigsten Geld<br />

da ist. Statt dich für luxuriöse Gaben zu<br />

verschulden, könntest du mit kleineren,<br />

persönlichen Geschenken einen viel größeren<br />

Eindruck hinterlassen.<br />

JUNGFRAU<br />

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER<br />

Schwelge nicht bloß in Erinnerungen.<br />

Manche sind im Gestern gut aufgehoben,<br />

durch andere kannst du<br />

Brücken in die Zukunft schlagen: melde<br />

dich doch mal bei ein paar fast vergessenen<br />

Leuten aus deiner Kontaktliste.<br />

WAAGE<br />

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER<br />

Zwischen den Jahren zeichnen<br />

sich einige Umbrüche ab, die dich 2024<br />

fordern werden. Durch ehrliche Selbstreflexion<br />

deiner Ziele und Erwartungen bist<br />

du indes bestens gegen Überraschungen<br />

und falsche Entscheidungen gewappnet.<br />

SKORPION<br />

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER<br />

Dass der <strong>Dezember</strong>-Alltag nicht<br />

viel Abwechslung bietet, ist dem Skorpion<br />

ziemlich schnuppe, denn der steuert auf<br />

wohligem Kuschelkurs das neue Jahr an –<br />

ganz entspannt im Kreis der Familie oder<br />

mit einem geliebten Menschen.


PINK PAGES 45<br />

FRANKFURT<br />

U<br />

Große Eschenheimer Straße<br />

U S<br />

U<br />

Eschenheimer Tor<br />

Stiftstraße<br />

Bleichstraße<br />

Stephanstraße<br />

Brönnerstraße<br />

Töngesgasse<br />

Berliner Straße<br />

Hasengasse<br />

Schäfergasse<br />

Alte Gasse<br />

Zeil<br />

Große Friedberger Straße<br />

Elefantengasse<br />

Vilbeler Straße<br />

Hauptwache 46 55<br />

Große Eschenheimer Straße<br />

U S<br />

Eschenheimer Tor<br />

Stiftstraße<br />

32<br />

Bleichstraße<br />

Stephanstraße<br />

40<br />

Brönnerstraße<br />

45<br />

3<br />

51<br />

Konrad-Adenauer-Straße<br />

Battonnstraße<br />

U S<br />

Kurt-Schumacher -Straße<br />

Seilerstraße<br />

Konstablerwache<br />

Klingerstraße<br />

Klapperfeldstraße<br />

47<br />

58<br />

44<br />

Zeil<br />

43<br />

Friedberger<br />

Anlage<br />

Vilbeler Straße<br />

49<br />

FRANKFURT<br />

SZENE<br />

BARS<br />

CENTRAL 9<br />

Elefantengasse 11,<br />

(069) 292926, Di-Mi 20-1,<br />

Do 20-2, Fr+Sa 20-3,<br />

So 18-0 Uhr, Moderne,<br />

schlichte Bar: blau und<br />

dunkel. Junges, urbanes<br />

Publikum, beliebt.<br />

Do: FLINTA* & Friends<br />

COMEBACK 1<br />

Alte Gasse 33,<br />

tägl. ab 17 Uhr, modernes,<br />

gemütliches Ambiente,<br />

regelmäßige Getränkespecials.<br />

Geburtstags- und<br />

Privatpartys mögl., Musikwünsche<br />

EAST GRAPE<br />

www.eastgrape.de<br />

Louis-Appia-Passage 12,<br />

(069) 17526232, Di-Do<br />

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,<br />

moderne, gesellige Weinbar<br />

im Ostend: echt, ehrlich<br />

und entschleunigt, 150<br />

Weinsorten, Snacks, Wine-<br />

Tasting-Abende<br />

KRAWALLSCHACHTEL 13<br />

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,<br />

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So<br />

19-1, urig gemütliche Kneipe<br />

für jung und alt in einem<br />

der historischsten Gebäude<br />

Frankfurts.<br />

LUCKY´S 3<br />

www.luckys-frankfurt.com<br />

Große Friedberger Str. 26<br />

(Arabella Passage),<br />

(069) 284919, tägl. ab<br />

15 Uhr, Di + 2.Sa Karaoke,<br />

Mi Longdrinktag,<br />

Do Cocktail-special,<br />

1.Sa Bearlounge<br />

NA UND? 43<br />

Klapperfeldstr. 16, täglich<br />

ab 15 Uhr bis open end,<br />

gemütliche Bar, nettes<br />

Stammpublikum aller<br />

Altersklassen, Raucherlokal<br />

PINK 8<br />

Alte Gasse 34, Mi 21-1,<br />

Do-Sa 21-o.e., So-Di Ruhetage,<br />

Szenebar im Herzen<br />

des Bermudadreiecks mit<br />

Gästen jeden Alters<br />

SCHWEJK 40<br />

www.schwejk-frankfurt.de<br />

Schäfergasse 20, (069)<br />

293166, Di-Do 16 – 1,<br />

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo<br />

Ruhetag, wechselnde Deko,<br />

buntes, kontaktfreudiges<br />

Publikum jeden Alters, Mi<br />

20-22 Uhr After-Work mit<br />

halben Preisen<br />

TANGERINE 11<br />

Elefantengasse 11, So – Do<br />

ab 18 Uhr, Fr+Sa ab 16 Uhr,<br />

gesellige, gemütliche Bar<br />

mit gemischtem Publikum<br />

SWITCHBOARD 7<br />

www.switchboard-ffm.de<br />

Alte Gasse 36, (069)<br />

40586817, Di-Do 19-23,<br />

Fr+Sa 19-1, So 14-18 Uhr.<br />

Cafe der AHF, Treffpunkt<br />

vieler Gruppen. Gelegentlich<br />

Veranstaltungen.<br />

Die Barleute arbeiten<br />

ehrenamtlich! Wechselnde<br />

Aktionen; So 14 Uhr<br />

Cream-Team (nicht im<br />

Sommer). 1.+3. Di 15-18<br />

Uhr Café Karussell für<br />

Schwule ab 60.<br />

LESBEN-BARS<br />

LA GATA<br />

Facebook: Club-La-Gata<br />

Seehofstr. 3, (069) 614581,<br />

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,<br />

Hauptwache 46 55<br />

32<br />

Schäfergasse<br />

Alte Gasse<br />

Schäferg.<br />

40<br />

Große Friedberger Straße<br />

45<br />

Elefantengasse<br />

3<br />

51<br />

Konrad-Adenauer-Straße<br />

U<br />

Konstab<br />

S<br />

Fr+Sa 21 – open end,<br />

So+Di geschlossen, Ricky<br />

leitet Frankfurts legendäre<br />

Lesben-Kneipe, in der auch<br />

Schwule herzlich willkommen<br />

sind<br />

Töngesgasse<br />

RESTAURANTS/<br />

CAFÉS<br />

BEI FRAU NANNA<br />

www.beifraunanna.de<br />

Ernst-Achilles-Platz 3,<br />

(069) 48000335, Tapas,<br />

Mezze, Drinks and more,<br />

modernes Ambiente,<br />

cooler Hang-out<br />

Berliner Straße<br />

ESTRAGON<br />

www.estragon-frankfurt.de<br />

Jahnstr. 49, (069) 5978038,<br />

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,<br />

französische Küche mit<br />

mediterranem Einschlag, stilvolles<br />

Ambiente.<br />

GRÖSSENWAHN<br />

www.cafe-groessenwahn.de<br />

Lenaustr. 97, (069) 599356,<br />

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-1<br />

Uhr, Restaurant im Nordend<br />

mit entspanntem Publikum<br />

& familiärer Atmosphäre,<br />

Reservierung empfohlen.<br />

HUÉ<br />

www.restaurant-hue.de<br />

Schopenhauerstr. 5,<br />

(069) 432500, täglich<br />

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.<br />

Hervorragendes vietnamesisches<br />

und thailändisches<br />

Restaurant, Sommergarten<br />

GLUTENFREIE KAFFEE-<br />

BAR BY ALEX<br />

www.glutenfrei-byalex.de<br />

Hanauer Landstr. 50 (069)<br />

76025728, Mi-So ab 9 Uhr,<br />

Alles glutenfrei: Gemütliches<br />

Szenecafé<br />

MUTTER ERNST<br />

www.mutter-ernst-ffm.de<br />

Hasengasse<br />

Rahmhofstr. 2-4, (069)<br />

15341610, Traditionslokal,<br />

deftige, bodenständige, frische<br />

Frankfurter Gerichte<br />

und lokale Getränke<br />

THAI ART<br />

www.thaiart.de<br />

Oeder Weg 61, (069)<br />

90554820, tägl. ab 11:30<br />

Uhr, frische, aromatische<br />

und leckere Thai-Küche<br />

TAVERNE AMSTERDAM<br />

Waidmannstr. 31, (069)<br />

6313371, Di-Sa 13:30-23,<br />

So 13:30-22 Uhr, schwules<br />

Restaurant mit gutbürgerlicher<br />

Küche, reichhaltiger<br />

Auswahl und sep. Raucherraum.<br />

Men only!.<br />

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN<br />

www.schoene-muellerin.de<br />

Baumweg 12, (069)<br />

432069, tägl. 16-24 Uhr,<br />

Traditionelles Apfelweinlokal<br />

mit hessischen Spezialitäten<br />

SAUNEN<br />

GAYSAUNA AMSTERDAM<br />

www.gaysaunaamsterdam.com<br />

Waidmannstr. 31, (069)<br />

6313371, Di-Sa 13:30-23<br />

Uhr, So 13:30-22 Uhr.<br />

Schwule Sauna für Männer<br />

jeden Alters mit Restaurant,<br />

Whirlpool und Sommergarten.<br />

Massagen: Di-Fr ab<br />

16 Uhr, Sa+So ab 14 Uhr<br />

METROPOL SAUNA 51<br />

www.metropol-sauna.de<br />

Konrad-Adenauer-Str. 15,<br />

Zugang über Schwedenkronenplatz,<br />

Nahe Konstablerwache,<br />

(069) 17509115,<br />

Tgl. 12-7 Uhr, am WE durchgehend.<br />

Saunalandschaft<br />

auf über 1000qm, Großer<br />

Fitness- und Saunabereich,<br />

Mietkabinen, tgl. Massage<br />

(tel. Anmeldung), Wellness,<br />

Raucherlounge.<br />

SAUNAWERK<br />

www.saunawerk.com<br />

Eschersheimer Landstr.<br />

88, (069) 90500970,<br />

Mo-Do 12-3 Uhr, WE<br />

durchgehend Fr 12-Mo 3<br />

Uhr. Geräumige moderne<br />

Sauna mit Hamam,<br />

Tepidarium und großem<br />

Wellnessangebot.<br />

SEXSHOPS<br />

UND -KINOS<br />

SKYLINE 46<br />

www.skyline-ffm.de<br />

An der Staufenmauer 5,<br />

(069) 294655, Mo-Sa<br />

10-21. Größter Gay-DVD-<br />

Shop Europas mit über<br />

15.000 Titeln im Verleih und<br />

Verkauf. Sexshop.<br />

JEROME<br />

www.jerome-frankfurt.de<br />

Elbestr.17, (069) 253979,<br />

Tägl. ab 13 Uhr, kleines,<br />

familiär geführtes Kino<br />

mit Erotikshop, So: Naked,<br />

Fr+Mi ab 16 Uhr: Naked/<br />

Underwear<br />

DR. MÜLLER<br />

Kaiserstr. 66, (069) 253697,<br />

Mo-Do 10-23 Uhr,<br />

Fr+Sa 10-24 Uhr,<br />

So 12-23 Uhr, Fetisch-<br />

Wear, Toys, DVDs, Magazine,<br />

Kino, Einzelkabinen<br />

JOSEFINES SEXKINO<br />

www.josefines-sexkino.de<br />

Battonnstraße<br />

Kurt-Schumacher -Straße<br />

Platz der Deutschen<br />

Einheit 3, Offenbach,<br />

(069) 815895, Mo-Sa<br />

8-24 Uhr, So 12-24 Uhr.<br />

Sexshop, Hetero- und<br />

Gaykino auf über 250 qm.<br />

Darkroom mit Schaukel,<br />

Lochkabinen uvm.<br />

INSIDE HER 37<br />

www.insideher.de<br />

Vilbeler Str. 34, Mo-Sa 12-19<br />

Uhr, Erotisches für Frauen<br />

und Paare, sexy Wäsche, Toys<br />

in Zusammenarbeit mit „Yes<br />

We Cum“<br />

YES, WE CUM<br />

www.yeswecum.com<br />

Auch erhältlich im Ladengeschäft<br />

„Inside Her“<br />

FETISCH<br />

RUFF GEAR<br />

www.ruffgear.de<br />

Brückenstr. 36, (069)<br />

20023940, Di-Sa 12-19 Uhr,<br />

Mo geschlossen, Mr B Concept<br />

Store, Men’s Lifestyle &<br />

Fetish-Store, großes Angebot<br />

an Fetisch-Bekleidung,<br />

Sportswear, Rubber, Stiefel,<br />

Toys und Accessoires


46 PINK PAGES<br />

RACTION – OFFENBACH<br />

www.raction.de<br />

Feldstr. 129, Offenbach,<br />

Heiko Anders‘ Fetischmode<br />

aus Latex, auch Maßanfertigungen<br />

und Leathergear,<br />

Laden mit Schau-Werkstatt<br />

BUSINESS<br />

ÄRZTE /<br />

APOTHEKEN<br />

PRAXIS IM NORDEND<br />

www.praxis-im-nordend.de<br />

Oeder Weg 52 – 54,<br />

(069) 959296810,<br />

Allgemeinmedizin, Innere<br />

Medizin, Infektiologie<br />

INFEKTIOLOGIKUM<br />

www.infektiologikum.de<br />

Stresemannallee 3,<br />

(069) 69597230, überregionales<br />

Zentrum für Infektionsmedizin,<br />

Schwerpunkt<br />

HIV & Aids<br />

SÜD-APOTHEKE<br />

www.suedapotheke-frankfurt.de<br />

Stresemannallee 11,<br />

(069) 63 90 61, Mo-Fr<br />

8-18:30, Sa 9-13, Schwerpunkt<br />

u.a. HIV und Aids<br />

MERIAN APOTHEKE<br />

www.merian-apothekefrankfurt.de<br />

Berger Str. 48, (069)<br />

435454, Mo-Fr 8:30-19:30<br />

Uhr, Sa 8:30-16 Uhr<br />

BEAUTY<br />

FRISEUR ABSCHNITT<br />

www.frisoerabschnitt.de<br />

An der Welle 5, (069)<br />

5962274, Meister-Coiffeur<br />

Gino Storelli und Team<br />

HAIRLICH BODY &<br />

HEALTH<br />

www.hairlich-ffm.de<br />

Wittelsbacherallee 91,<br />

(069) 45094809,<br />

Spezialisten für Laser<br />

Haarentfernung – Body<br />

Forming<br />

LIFTING FÜR MÄNNER<br />

www.faltenlosmen-taunus.de<br />

30 Jahre Erfahrung in<br />

medizinischer Ästhetik,<br />

Heilpraktiker Gerd Frerker<br />

SALON MARCO DUPRÉ<br />

www.marcodupre.salon<br />

Gutleutstr. 23, (069)<br />

91315932<br />

WEDO FRISEURE<br />

www.wedo-friseure.de<br />

Letzter Hasenpfad 2,<br />

(069) 69718888<br />

WELLNESS<br />

MASSAGEPRAXIS RIBI<br />

www.christoph-ribimassage.de<br />

Darmstädter Landstr. 85A,<br />

(0173) 1452755, Sport-,<br />

Wellness-, Fußreflexzonenund<br />

Hot Stone-Massagen<br />

AND YOGA<br />

www.gayandyoga.com<br />

Petterweilstr. 2,<br />

(0163) 2780681, Andreas<br />

Gummel bietet Yoga für<br />

den schwulen Mann<br />

BESTATTUNGEN<br />

KISTNER+SCHEIDLER<br />

BESTATTUNGEN<br />

www.kistner-scheidler.de<br />

Hardenbergstr. 11, (069)<br />

15340200, Zeit und Raum<br />

zum Abschiednehmen<br />

EINZELHANDEL<br />

EP: FISCHER<br />

www.ep-fischer.de<br />

Textorstr. 27, (069) 610202,<br />

Der Elektronikpartner für<br />

Haushalts- und Elektrogeräte<br />

LIEBESDIENSTE<br />

www.liebesdienstefrankfurt.de<br />

Home & Flowers, Oeder<br />

Weg 59 (069) 50927433,<br />

Di-Sa 10-18, Mo Ruhetag<br />

Möbel, Wohnaccessoires,<br />

Blumen<br />

FINANZEN &<br />

RECHT<br />

BAUER & KOLLEGEN<br />

www.bauer-kollegen.de<br />

Kaiserstr. 47, (069)<br />

15392130, Straf-u. Zivilrecht,<br />

Familienrecht,<br />

Arbeitsrecht, Immobilienrecht,<br />

Verkehrsrecht etc.<br />

DIRK F. BAUMANN 58<br />

www.mainanwalt.com<br />

Zeil 29-31, (069) 90550460,<br />

Lebenspartnerschaftsrecht,<br />

Erbrecht, Arbeitsrecht,<br />

Strafrecht<br />

LAW UNIQ<br />

Hochstr. 49, (069) 20973780,<br />

Arbeitsrecht, öffentliches<br />

Dienstrecht, Vereinsrecht.<br />

PAULO GABOLEIRO<br />

www.<strong>gab</strong>oleiro.de<br />

Rossertstr. 9, (069) 95518508,<br />

Arbeits- und Lebenspartnerschaftsrecht,<br />

Ausländer-,<br />

Verkehrszivilrecht.<br />

SCHMIDT IN DER WEYEN<br />

www.sidw-srw.de<br />

Körberstr. 15, (069)<br />

95140170, Wirtschaftsund<br />

Steuerberatung.<br />

MODE<br />

MEN LIMITED<br />

www.men-limited.de<br />

Oeder Weg 29, Mo-Fr<br />

11-20, Sa 11-18 Uhr, Mode,<br />

Sport, Beauty, Düfte,<br />

Spirits, Kunst, Bücher,<br />

Technik<br />

SÜNDIGE MODE<br />

www.suendige-mode.de<br />

Töngesgasse 7, (069)<br />

29992790, Di-Fr 12-18, Sa<br />

11-17, Party-Mode für alle<br />

Gender und Dresscodes;<br />

sowie Goth, Burlesque,<br />

Steam Punk, Dark. Spezialität:<br />

Korsett-Anfertigungen.<br />

KULTUR<br />

CHÖRE<br />

DONNACAPPELLA<br />

www.donnacappella.de<br />

Lesbischer Chor,<br />

(069) 554005<br />

LIEDERLICHE LESBEN<br />

www.liederliche-lesbenffm.de<br />

(069) 76752877,<br />

Lesbischer Chor<br />

MAINSIRENEN<br />

www.mainsirenen.de<br />

Frankenallee 150,<br />

Schwuler Chor mit über<br />

30jähriger Geschichte und<br />

tollen Programmen. Chorprobe:<br />

Dienstag 20 Uhr in<br />

der Friedensgemeinde<br />

MAHNMALE<br />

FRANKFURTER ENGEL 4<br />

www.frankfurter-engel.de<br />

Schäfergasse 27, Mahnmal<br />

der Homosexuellenverfolgung<br />

auf dem Klaus-<br />

Mann-Platz<br />

VERLETZTE LIEBE 32<br />

Bleichstraße, Aids-Memorial<br />

von Tom Fecht auf dem<br />

Peterskirchhof.<br />

RADIO<br />

RADIO SUB<br />

www.radiosub.de<br />

(069) 95678004, queere<br />

Radiosendung auf Radio X,<br />

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,<br />

FM 91,8, Livestream auf<br />

radiosub.de und in der<br />

Mediathek radiox+7<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

MAINCHECK 49<br />

www.maincheck.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 4058680, Infos und<br />

Beratung rund um die Themen<br />

Sexualität, Identität<br />

und Gesundheit, Mo+Do<br />

9-16 Uhr, Di+Mi 9-17 Uhr,<br />

Fr 9-14 Uhr<br />

MAINCHECK_UP 49<br />

www.maincheck.de<br />

Friedberger Anlage 24, 2. OG,<br />

Anonymes Testangebot der<br />

AHF für HIV und STI (Hep<br />

B+C, Syphilis, Chlamydien,<br />

Tripper), ohne Voranmeldung<br />

Mo+Do 17-19 Uhr<br />

AHF AIDS-HILFE<br />

FRANKFURT 49<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 4058680, Geschäftsstelle,<br />

Betreutes Wohnen,<br />

ChemSex-Gruppe, Queeres<br />

Jugendwohnen, TRANS*ID,<br />

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17<br />

Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme<br />

Telefonberatung: Mo-Fr<br />

9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr<br />

0180/33 19 41 1<br />

CHECKPOINT 47<br />

www.checkpointfrankfurt.de<br />

Zeil 5, Diagnose, psychosoziale<br />

Beratung und<br />

medizinische Betreuung zu<br />

HIV und STIs für alle, 1.OG<br />

im Gesundheitsamt, Mo<br />

15-18, Do 14-18 (nicht an<br />

Feiertagen), Kooperation<br />

von Gesundheitsamt, AHF,<br />

Stadt Frankfurt und dgnä.<br />

SCHWULE POSITIVENG-<br />

RUPPE<br />

Kontakt: posffm@yahoo.de<br />

Offene Gruppe ohne<br />

Altersbeschränkung, Treff:<br />

4. Mi, 20 Uhr, Switchboard,<br />

Info- und Erfahrungsaustausch<br />

BUDDYPROJEKT FÜR<br />

HIV- POSITIVE<br />

www.buddy.hiv<br />

Begleitung bei HIV-Diagnose,<br />

Info- und Erfahrungsaustausch<br />

auf Augenhöhe<br />

von Positiven für Positive.<br />

AIDSBERATUNG<br />

www.gesundheitsamt.<br />

stadt-frankfurt.de<br />

Breite Gasse 28, (069)<br />

21243270, Aids- und STI-<br />

Beratung und -Tests,<br />

tel. Voranmeldung<br />

AIDS-HILFE<br />

OFFENBACH<br />

www.offenbach.aidshilfe.de<br />

Waldstr. 43 (2. Etage),<br />

Offenbach, (069) 883688,<br />

Tests, Prävention, Beratung,<br />

Betreuung, Sprechzeiten<br />

Mo-Fr 10-12:30, Di 16-10,<br />

MO+Do 13:30-16, Tests: DI<br />

11-12 + 14-18 mit Tel.-Terminvereinbarung<br />

BASIS<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Lenaustr. 38 HH, (069)<br />

40586865, Tagestreff<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

für Menschen mit HIV<br />

und Aids, verschiedene<br />

Angebote<br />

HIVCENTER / HAUS 68<br />

www.hivcenter.de<br />

Theodor-Stern-Kai 7,(069)<br />

63017478, Forschungs- und<br />

Behandlungszentrum für<br />

HIV am Universitätsklinikum.<br />

ARBEIT & BERUF<br />

VK FRANKFURT<br />

www.vk-online.de<br />

Verband schwuler<br />

Führungskräfte<br />

GAYFARMER<br />

www.gayfarmer.de<br />

bundesweite Organisation<br />

der Schwulen und Lesben in<br />

grünen Berufen<br />

REGENBOGEN RÖMER<br />

Lesben und Schwule in der<br />

Stadtverwaltung,<br />

Treff: 1.Mittwoch im Monat,<br />

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4<br />

BERATUNG<br />

ANSPRECHPERSONEN<br />

DER POLIZEI FRANKFURT<br />

www.polizei.hessen.de/<br />

rainbow<br />

Adickesallee 70, bei Diskriminierung<br />

oder Gewalt<br />

gegen LSBTIQ: Felicia<br />

Thomas (069 75566-<br />

999), Alexander Brandau<br />

(069 75566-777), Christian<br />

Lüling (069 75566-<br />

333), Sarah Harnisch<br />

(069 75566-444), Adrian<br />

Krutsch (069 75566-555),<br />

rainbow.ppffm@polizei.<br />

hessen.de<br />

GEWALTFREILEBEN<br />

www.gewaltfreileben.org<br />

Kasseler Str. 1A,<br />

(069) 43005233,<br />

psychosoziale Beratung<br />

für lesbische, schwule,<br />

genderqueere und trans*-<br />

Personen sowie Beratung<br />

zu Gewalt in der Beziehung<br />

RAINBOW REFUGEES<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(0179) 6033396, Projekt<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

zur Unterstützung und<br />

Beratung von LSBTIQ*-<br />

Geflüchteten, Kontakt:<br />

knud.wechterstein@<br />

ah-frankfurt.de<br />

BERATUNGSSTELLE<br />

LESBISCHE UND<br />

BISEXUELLE MIGRAN-<br />

TINNEN UND<br />

GEFLÜCHTETE<br />

www.dib-nahal.de<br />

c/o Deutsch-Iranische<br />

Beratungsstelle für<br />

Frauen und Mädchen<br />

e.V., Roßdorfer Str. 30,<br />

(069)772050,<br />

Di-Fr 9-12 Uhr<br />

60 PLUS<br />

Infotelefon und Beratung<br />

für homosexuelle Männer<br />

ab 60, Di 14-16, (069)<br />

295959<br />

FACHANWALT<br />

FÜR ERBRECHT<br />

und Zertifizierter<br />

TESTAMENTS-<br />

VOLLSTRECKER<br />

AGT e.V.<br />

ANZEIGENSCHLUSS<br />

für die Doppelaus<strong>gab</strong>e<br />

<strong>gab</strong> 01/02 2024<br />

(erscheint am 20.12.23):<br />

8.12.23<br />

Dt. u. internationales Recht<br />

Tel. 069-95518508<br />

paulo.<strong>gab</strong>oleiro@icloud.com<br />

www.<strong>gab</strong>oleiro.de<br />

Buchen Sie Ihre Anzeigen unter:<br />

anzeigen@<strong>gab</strong>-magazin.de


PINK PAGES 47<br />

KISS<br />

www.frankfurt-aidshilfe.<br />

de/de/kiss<br />

Taunusstr. 38, (069)<br />

40586869, Kriseninterventionsstelle<br />

für cis-männliche,<br />

queere und trans Prostituierte,<br />

Termine nach Vereinbarung,<br />

offene Sprechstunde:<br />

Do 14-18<br />

SPES<br />

Selbsthilfegruppe für<br />

Schwule mit Depressionen<br />

und Ängsten, spes_ffm@<br />

web.de, Treff: 1. Do,<br />

19:30 Uhr, Switchboard,<br />

Alte Gasse 36<br />

COMMUNITY<br />

CSD FRANKFURT E.V.<br />

www.csd-frankfurt.de<br />

c/o Uwe Koppens,<br />

Am Webergarten 4,<br />

Bad Vilbel, das Orga-Team<br />

des CSD Frankfurt<br />

LSKH 44<br />

www.lskh.de<br />

Klingerstr. 6, (069) 2977296,<br />

Lesbisch-schwules Kulturhaus.<br />

Raum für Veranstaltungen,<br />

Gruppen, Events,<br />

Partys, Theater, Musik, Spieleabende,<br />

Gespräche<br />

TRANSMAIN<br />

Klingerstr. 6, lockerer Treff<br />

für Transmänner, Angehörige<br />

und Interessierte am<br />

1. Mi, 18:30 Uhr im LSKH,<br />

Kontakt: transmain.ffm@<br />

gmail.com<br />

ERMIS<br />

www.ermis.de<br />

Griechische Lesben und<br />

Schwule<br />

40 PLUS SCHWULES<br />

FORUM<br />

www.gay40plus.de<br />

Schwule Männer ab 40<br />

CAFÉ KARUSSELL<br />

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell<br />

Alte Gasse 36, (069)<br />

13387930, Offener Treff<br />

für Schwule ab 60, 1.+3. Di<br />

15-18 Uhr im Switchboard.<br />

ROSA PATEN<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 40586835, Ehrenamtlicher<br />

Besuchsdienst<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

für ältere Homosexuelle<br />

QUB – QUEER &<br />

BEHINDERT<br />

www.qub-frankfurt.de<br />

Gesprächsgruppe für<br />

Lesben, Bisexuelle und<br />

Trans* mit Behinderung,<br />

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,<br />

LSKH, Klingerstr. 6<br />

YACHAD<br />

Queere Jüdinnen und Juden<br />

in Frankfurt, lockerer Treff,<br />

Austausch, Gemeinsamkeit,<br />

Stammtisch: letzter So, 14<br />

Uhr, Café Morcolade, Infos<br />

über joan-aaron@gmx.de<br />

FRAUEN<br />

AFLR<br />

www.aflr.de<br />

Mertonstr. 26-28, (069)<br />

79823095, Autonomes<br />

FrauenLesben Referat. Do<br />

18-20, im Frauenraum des<br />

StudentInnenhauses<br />

ARTEMIS<br />

www.artemis-sport.de<br />

FrauenLesben-Sportverein.<br />

Mehr Infos unter SPORT<br />

BROKEN RAINBOW<br />

www.broken-rainbow.de<br />

Kasseler Str. 1a,<br />

(069) 70794300,<br />

Lesbische Anti-Gewalt-<br />

Arbeit, Opferberatung,<br />

Selbsthilfegruppen,<br />

Vernetzung und Politik.<br />

FRAUEN IN BEWEGUNG<br />

www.fraueninbewegung.com<br />

Baumweg 8 HH, (069)<br />

4950710, Selbstverteidigung<br />

und Gewaltprävention<br />

von Frauen für Frauen und<br />

Mädchen.<br />

FRAUEN MUSIK BÜRO /<br />

MELODIVA<br />

www.melodiva.de<br />

Roßdorfer Str. 24, (069)<br />

4960848, Vernetzung von<br />

musikmachenden Frauen<br />

FRAUENVEREIN FÜR<br />

SELBSTVERTEIDIGUNG<br />

www.wendo.de<br />

Baumweg 10, (069) 7411419,<br />

Selbstbehauptungs- und<br />

-verteidungskurse<br />

LIBS 5<br />

www.libs-ffm.de<br />

Alte Gasse 38, (069)<br />

282883, Lesben Informations-<br />

und Beratungsstelle,<br />

mehrere Gruppen für Lesben<br />

verschiedenen Alters,<br />

Tel. Beratung Mi, 17-18 Uhr<br />

LLL - LESBENARCHIV 44<br />

www.lll-frankfurt.de<br />

Klingerstr. 6, (069)<br />

293044, Lebendiges<br />

Lesben Leben im LSKH (2.<br />

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi<br />

17-20 Lesbische Literatur<br />

und Filme in entspannter<br />

Atmosphäre. So ab 16 Uhr<br />

Frauentreffpunkt LesCafé<br />

(Spiele, Infos, Gespräche)<br />

NAHAL<br />

www.dib-nahal.de<br />

Roßdorfer Str. 30, (069)<br />

772050, für frauenliebende<br />

Migrantinnen und Geflüchtete,<br />

4.So, 16-19 Uhr<br />

WIRTSCHAFTSWEIBER<br />

www.wirtschaftsweiber.de<br />

Netzwerk lesbischer Fachund<br />

Führungskräfte<br />

JUGEND &<br />

FAMILIE<br />

ILSE HESSEN<br />

www.ilse.lsvd.de<br />

(069) 94549616, Initiative<br />

lesbischer & schwuler Eltern<br />

KUSS41 55<br />

www.kuss41.de<br />

Kurt-Schumacher-Str. 41,<br />

(069) 29723656, Queeres<br />

Jugendzentrum. Café<br />

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22<br />

Uhr) und Beratung für<br />

queere Jugendliche bis 27.<br />

Ansprechpartner: Oliver<br />

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:<br />

our generation e.V.<br />

SCHWULE VÄTER<br />

www.schwule-vaeterfrankfurt.de<br />

Alte Gasse 36, (0172)<br />

9602103, Treff 1.+3. Fr,<br />

20 Uhr imSwitchboard<br />

SCHLAU HESSEN 55<br />

www.schlau-hessen.de<br />

c/o our generation e. V.,<br />

Kurt-Schumacher-Str. 41,<br />

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt<br />

zu<br />

geschlechtlichen Identitäten<br />

und sexuellen Orientierungen<br />

für Schulklassen.<br />

KIRCHE & GLAUBE<br />

HUK FRANKFURT<br />

www.huk.org<br />

Frankenallee 150, (069)<br />

5974376, Homosexuelle<br />

und Kirche, Treff: 1. + 3. So<br />

16 in der Friedensgemeinde<br />

PROJEKT: SCHWUL UND<br />

KATHOLISCH<br />

www.psk-ffm.de<br />

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:<br />

1. So 18:30 Uhr in<br />

der Pfarrkirche Maria Hilf<br />

PROJEKTGEMEINDE (MCC)<br />

www.projektgemeindefrankfurt.de<br />

Eckenheimer Landstr.<br />

90, Gottesdienste 1. + 3.<br />

Sa 18 Uhr, Gethsemane-<br />

Gemeinde<br />

YACHAD<br />

Treff für jüdische Lesben<br />

und Schwule, Infos:<br />

Yachad-Frankfurt bei<br />

Facebook oder<br />

joan-aaron@gmx.de<br />

SPORT<br />

FVV<br />

www.fvv.org<br />

Gartenstr. 145, (069)<br />

21995890, Schwuler<br />

Sportverein mit gut 30<br />

Sportarten im Angebot<br />

ARTEMIS<br />

www.artemis-sport.de<br />

Spohrstraße 3, (069)<br />

289060, FrauenLesben-<br />

Sportverein mit vielen<br />

Sportarten<br />

GOC GAY OUTDOOR CLUB<br />

www.gocrheinmain.jimdo.com<br />

(069) 563456,<br />

Schwule Wander- und<br />

Freizeitgruppe.<br />

PINK TIGERS<br />

www.schwarzgold.de<br />

Wittelsbacherallee 6-12,<br />

(0177) 3253690, Schwule<br />

Showtanzgruppe. Training<br />

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle<br />

der Herderschule.<br />

REGENBOGENADLER<br />

www.regenbogenadler.de<br />

Lesbisch-schwuler Eintracht<br />

Frankfurt Fußball-Fanclub<br />

VOLLESROHR E.V.<br />

www.vollesrohr.de<br />

Alte Gasse 36, (0173)<br />

3225108, Freundeskreis<br />

schwuler Motorradfahrer.<br />

1. Di, 20h, Switchboard.<br />

Touren und Trainings siehe<br />

Homepage<br />

POLITIK<br />

AG QUEER<br />

www.gruene-frankfurt.de<br />

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe<br />

des Kreisverbands der<br />

Frankfurter Grünen, Kontakt:<br />

kreisverband@gruenefrankfurt.de<br />

LSU HESSEN<br />

www.lsuhessen.de<br />

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,<br />

Lesben und Schwule<br />

in der Union, Kontakt:<br />

Landesvorsitzender.<br />

Hessen@lsu-online.de.<br />

LISL HESSEN<br />

www.lisl-hessen.de<br />

Liberale Schwule, Lesben,<br />

Bi, Trans und Queer (FDP),<br />

Landesverband Hessen<br />

DIE LINKE.QUEER HESSEN<br />

www.die-linke-hessen.de/<br />

lagqueer3<br />

Große Seestr. 29, LAG der<br />

Schwulen, Lesben, Trans-,<br />

Bi- und Intersexuellen in der<br />

Linken Hessen. Treff 3. Di<br />

19:30 im Switchboard.<br />

SPD QUEER<br />

www.spdqueer.spd.de<br />

Hessen-Süd: (069)<br />

299888140, Hessen-Nord:<br />

Hessen-Nord@schwusos.de,<br />

Arbeitsgemeinschaft für<br />

Akzeptanz und Vielfalt<br />

LSVD HESSEN<br />

www.hessen.lsvd.de<br />

(069) 94549616, Lesbenund<br />

Schwulenverband


Parkring<br />

48 PINK PAGES<br />

MANNHEIM<br />

F7<br />

E7<br />

D7<br />

Luisenring<br />

G7<br />

H7<br />

C7<br />

B7<br />

I7<br />

1<br />

A5<br />

E6<br />

K6<br />

STUDENTEN / UNI<br />

FRANKFURTER SCHWULE<br />

www.fs-gu.de<br />

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus<br />

Raum B102,<br />

autonomes queerfeministisches<br />

Schwulenreferat<br />

VORLIEBEN &<br />

FETISCH<br />

FLC – DER FETISCHCLUB<br />

IM RHEIN-MAIN GEBIET<br />

www-flc-frankfurt.de<br />

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s<br />

WIESBADEN<br />

SZENE<br />

BARS<br />

BADHAUS.BAR<br />

www.facebook.com/<br />

christian.badhaus<br />

Häfnergasse 3, Szene-Bar,<br />

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3<br />

NARRENKÄFIG<br />

www.facebook.com/<br />

narrenkaefig/<br />

Adolfsallee 44, tägl. ab 16<br />

Uhr, gute Laune mit Bernd<br />

TREND<br />

www.trend-wi.de<br />

Am Römertor 7, (0611)<br />

373040, Bistro-Bar für Gays,<br />

Lesbians und aufgeschlossene<br />

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr<br />

BUSINESS<br />

7<br />

SEXSHOPS UND<br />

-KINOS<br />

EROTIKSHOP ADAM + EVA<br />

www.sex-sinne.de<br />

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,<br />

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit<br />

Kino und Darkroom<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

AIDS-HILFE WIESBADEN<br />

www.aidshilfe-wiesbaden.de<br />

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)<br />

302436, Beratung: (0611)<br />

19411, Mo, Di, Do + Fr 10-14,<br />

E4<br />

E3<br />

NECKAR<br />

E2<br />

K1<br />

I1<br />

H1<br />

G1<br />

F1<br />

E1<br />

D1<br />

C1<br />

B1<br />

A1<br />

Kurpfalzstraße<br />

U1<br />

T1<br />

S1<br />

5<br />

Q1<br />

P1<br />

O1<br />

N1<br />

M1<br />

L1<br />

Mo auch 19-21, Prävention,<br />

HIV-Testangebote, Rechtsberatung,<br />

Coming-Out,<br />

TransAlive, Frauen, Betreutes<br />

Wohnen, Rosa Paten<br />

COMMUNITY<br />

QUEERES ZENTRUM<br />

WIESBADEN<br />

qzwi.de<br />

Bornhofenweg 7a, Beratung,<br />

Workshopräume, allg.<br />

Öffnungszeiten: Mo 14-18,<br />

Fr 12-16<br />

WARMES WIESBADEN<br />

www.warmeswiesbaden.de<br />

Stammtische, Jugend- und<br />

Beratungsangebote, „Let’s<br />

go queer“-Party, CSD Wiesbaden<br />

uvm.<br />

LSBT*IQ-KOORDINIE-<br />

RUNGSSTELLE<br />

www.wiesbaden.de<br />

Schlossplatz 6, (0611)<br />

314048, Schnittstelle<br />

zwischen Politik, Stadtverwaltung<br />

und Community.<br />

Beratung und Akzeptanzförderung<br />

von LSBT*IQ<br />

im Wiesbadener Rathaus,<br />

Mo-Do 9:30-16:30, Termine<br />

nach Vereinbarung.<br />

BERATUNG<br />

DIE BUNTE NUMMER<br />

(0611) 309211, Beratung bei<br />

Fragen zum Coming-Out;<br />

jeden Di+Do 19-21 Uhr<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

BIRDS OF PRIDE<br />

www.warmeswiesbaden.de/<br />

jugendgruppe/<br />

Offene Treffen für<br />

LSBT*IQ-Jugendliche im<br />

Alter von 14 bis 27 Jahren<br />

jeden zweiten Do von<br />

18-20 Uhr, Jungbrunnen<br />

- Haus der Jugendorganisationen,<br />

Saalgasse 11.<br />

SPORT<br />

WAWI SPORTS<br />

www.warmeswiesbaden.de/<br />

sportangebote/<br />

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark<br />

Wiesbaden, weitere<br />

Fitness-Angebote für<br />

LGBTIQ* & Friends<br />

11<br />

P2<br />

3<br />

P3<br />

2<br />

P4<br />

POLITIK<br />

REFERAT FÜR GLEICH-<br />

GESCHLECHTLICHE<br />

LEBENSWEISEN<br />

www.hsm.hessen.de<br />

Hessisches Ministerium<br />

für Soziales und Integration,<br />

Dostojewskistraße 4,<br />

(0611) 817-0<br />

LSU WIESBADEN<br />

www.lsuhessen.de<br />

Kreisverband der Lesben<br />

und Schwulen in der Union,<br />

Kontakt über stefan-loewer@lsu-online.de<br />

MAINZ<br />

SZENE<br />

BARS<br />

CHAPEAU<br />

www.chapeau-mainz.de<br />

Kleine Langgasse 4, (06131)<br />

223111, tgl. 18 Uhr-open<br />

end, Stimmung bis tief in<br />

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.<br />

Raucherkneipe<br />

SEXSHOPS UND<br />

-KINOS<br />

CRAZY VIDEO SHOW<br />

Dominikanerstr. 5, (06131)<br />

214750, Mo-Sa 9-23,<br />

So 13-23. Gay-Erlebniskino,<br />

8 Programme.<br />

FUNTOY<br />

www.funtoy.de<br />

Frauenlobstr. 14a,<br />

(06131) 3276883,<br />

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,<br />

Kino/Gloryhole<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

Cahn-Garnier-Ufer<br />

Friedrichsring<br />

P5<br />

Bismarckstraße<br />

P6<br />

Planken<br />

9<br />

Kunststraße<br />

AIDSBERATUNG LAND-<br />

KREIS MZ-BINGEN<br />

Große Langgasse 29,<br />

(06131) 693334258, Beratung,<br />

Aufklärung, kostenloser<br />

HIV-Test.<br />

Collinistraße<br />

6<br />

P7<br />

4<br />

AIDS-HILFE MZ<br />

www.aidshilfemainz.de<br />

Mönchstr. 17, (06131)<br />

222275, Tel. Beratung<br />

Mo 12-17, Di-Do 10-17<br />

und Fr 10-15. Außerdem<br />

betreutes Wohnen und Präventionsarbeit<br />

COMMUNITY<br />

BAR JEDER SICHT<br />

www.sichtbar-mainz.de<br />

Hintere Bleiche 29,<br />

(06131) 5540165,<br />

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.<br />

Kulturzentrum, anonyme<br />

Beratung nach tel. Vereinbarung<br />

(0174) 4985286<br />

oder per Mail beratung@<br />

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff<br />

und Kneipe<br />

DASDIEDER<br />

Hebelstraße<br />

10<br />

Kaiserring<br />

Initiative für Geschlechtervielfalt,<br />

Treff: 3.Fr, 19:30<br />

Uhr in der Bar jeder Sicht,<br />

Kontakt: DasDieDer@<br />

gmx.de<br />

50 PLUS<br />

www.sichtbar-mainz.de<br />

Hintere Bleiche 29, schwule<br />

Männer und lesbische Frauen<br />

ab 50, Treffen in der Bar jeder<br />

Sicht, Termine online<br />

MAINZ TS<br />

Selbsthilfegruppe für transidente<br />

Menschen, Stammtisch:<br />

4. So, 19 Uhr, Bar<br />

Jeder Sicht, Kontakt über<br />

info@sichtbar-mainz.de.<br />

MEENZELMÄNNER<br />

www.meenzelmaenner.de<br />

Heinrich-Wothe-Str. 2,<br />

(0171) 6840826, Schwullesbischer<br />

Mainz-05-Fanclub<br />

SCHWUGUNTIA<br />

www.schwuguntia.de<br />

8<br />

Goethestraße<br />

Reichs<br />

PF 3643, Verein für Vielfalt<br />

und Akzeptanz in Mainz,<br />

Veranstalter der Sommerschwüle,<br />

Tanzkurse, Wanderungen,<br />

Treff: 1.Di,<br />

19:30 Uhr in der Bar<br />

jeder Sicht<br />

FRAUEN<br />

ALLEFRAUENREFERAT<br />

frauenreferat-mainz.de<br />

Jacob-Welder-Weg 18,<br />

(06131) 3924713, Plenum:<br />

Mo 18:30. Ausleihe Mo,<br />

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.<br />

6.000 Bücher und Zeitschriften,<br />

großer Bestand<br />

an Lesbenliteratur<br />

Friedrichsplatz<br />

FRAUENZENTRUM<br />

www.frauenzentrummainz.de<br />

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)<br />

221263, Feministisches<br />

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.<br />

Frauencafé Mi<br />

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,<br />

20h Lesbengruppe.<br />

Lesbische Mütter:<br />

1. Sa 14 Uhr.<br />

NKAL<br />

www.netzwerkkatholischer-lesben.de<br />

PF 2844, Netzwerk<br />

katholischer Lesben<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

ILSE MZ<br />

www.ilse.lsvd.de<br />

(06131) 3367075, Initiative<br />

lesbischer und schwuler<br />

Eltern. Treff 3. So.<br />

Seckenheimer Straße<br />

J.I.M.<br />

www.jugendinmainz.jimdo.com<br />

Schwetzinger Straße<br />

Jugend in Mainz, Treff für<br />

Jugendliche in der Bar jeder<br />

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27<br />

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis<br />

21 Jahre<br />

kanzler-Müller-Straße<br />

ELTERNGRUPPE<br />

Treff für Eltern von homo-,<br />

bi- und transsexuellen Kindern<br />

in der Bar jeder Sicht,<br />

in ungeraden Monaten am<br />

3.Di 19:30 Uhr<br />

KULTUR<br />

DIE UFERLOSEN<br />

www.uferlose.de<br />

(06131) 235671, Schwullesbischer<br />

Chor.<br />

SPORT<br />

Bassermannstraße<br />

Kolpingstraße<br />

KDO KINDER DES OLYMP<br />

www.kinder-des-olymp.org<br />

Hintere Bleiche 29,<br />

Schwullesbische Sportgruppe:<br />

Badminton, Fußball,<br />

Laufen, Nordic Walking,<br />

Radfahren, Schwimmen,<br />

Volleyball. Stammtisch in<br />

der Bar jeder Sicht.<br />

STUDENTEN / UNI<br />

SCHWULENREFERAT MZ<br />

schwulenreferat-mainz.de<br />

Staudinger Weg 21, (06131)<br />

3926851, Treff und Beratung:<br />

Mi 18 Uhr<br />

MANNHEIM<br />

SZENE<br />

BARS / CAFÈS<br />

BAR2 6<br />

www.facebook.com/<br />

bar2mannheim<br />

T6 19, (0621) 3974270,<br />

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,<br />

Sa 18-3, So 14-23, stylishe<br />

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,<br />

gute Drinks, Nichtraucher<br />

CAFÉ KLATSCH 4<br />

www.facebook.com/CafeKlatschMA<br />

Hebelstr. 3, (0621)<br />

76049737, Mo-Do 18-1 Uhr,<br />

Fr 18- mind.1 Uhr, Sa+So<br />

16-mind.1 Uhr, gemütliches<br />

Theater-Café und legendäre<br />

Party-Location, Live-Events,<br />

Sonntags Kaffeeklatsch<br />

CAFÉ SOLO 3<br />

www.facebook.com/<br />

SoloMannheim<br />

U4 15-16, Café-Bar,<br />

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,<br />

Mo Ruhetag, Terrasse mit<br />

Blick auf den Neckar<br />

LELLO 8<br />

www.cafe-lello.de<br />

Berliner Str. 17, (0621)<br />

3709000, Di-Do 18-1,<br />

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.<br />

Italienisches Dolce<br />

Vita in abgefahren-gemütlichem<br />

Ambiente. Exzellente<br />

Weinkarte, mittwochs<br />

hausgemachte Pizza.<br />

MIXED CLUB ACTION 2<br />

www.club-action-disco.de<br />

U5, 13, (0621) 153435,<br />

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa<br />

22-12 Uhr. tgl. mixed Music<br />

mit wechselnden DJs, am<br />

Wochenende After Hour.<br />

FETISCH-BARS<br />

JAILS<br />

www.jails-mannheim.de<br />

Angelstr. 33, (0621),<br />

8544146, Bar- und Cruising-Area<br />

im MS Connexion-Komplex,<br />

wechselnde<br />

Fetisch-Partys, Do+So ab<br />

17 Uhr, Fr+Sa ab 20 Uhr<br />

SAUNEN<br />

ATLANTIS SAUNA<br />

www.atlantis-sauna.de<br />

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,<br />

(0621) 54590137,<br />

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1<br />

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-<br />

Sauna-Park mit Schwimmbad<br />

u. Garten. Do+Fr FKK-<br />

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.<br />

So Bärensauna<br />

GALILEO CITY SAUNA 10<br />

www.galileo-sauna.com<br />

O7, 20, (0621) 1786409,<br />

Mo-Do 15-23, Fr 15 durchgehend<br />

bis So 23 Uhr,<br />

Spezialtarif für Youngsters<br />

(U26). Nachtsauna am<br />

WE. Massagen: Mo, Mi, Do<br />

16-21 Uhr<br />

SEXSHOPS &<br />

-KINOS<br />

CRUISING POINT<br />

www.cruisingpointmannheim.de<br />

Mittelstr. 15, (0621) 36407,<br />

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,<br />

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,<br />

Kino und Kabinen.<br />

Kostenloser Kino-Eintritt<br />

für alle unter 25.<br />

BUSINESS<br />

ÄRZTE<br />

ANDREA LANG 9<br />

www.lang-praxis.de<br />

O6,9, (0621) 436 557 21,<br />

Systemische Therapie und<br />

Beratung, Sexualtherapie<br />

für Einzelne und Paare,<br />

langjährige Erfahrung im<br />

LSBTIQ*-Bereich<br />

BÜCHER<br />

FRAUENBUCHLADEN<br />

XANTHIPPE 11<br />

www.frauenbuchladenxanthippe.de<br />

T3, 4, (0621) 21633, Große<br />

Auswahl lesbischer Bücher,<br />

auch Versand


PINK PAGES<br />

49<br />

FINANZEN & RECHT<br />

HOLGER WEBER<br />

www.finanzweber.online<br />

Gustav-Seitz- Str. 4, (0172)<br />

7334444, holger@finanzweber.de,<br />

unabhängiger<br />

Finanzmakler, Kapitalanlagen,<br />

Finanzierungen, Versicherungen<br />

RECHTSANWALT<br />

JÜRGEN E. WOLF<br />

www.anwalt-mannheim.de<br />

Deutsche Gasse 20, (0621)<br />

7773670, Fachanwalt für<br />

Arbeits- und Familienrecht<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

KOSI.MA<br />

www.kosima-mannheim.de<br />

Max-Joseph-Str. 1, (0621)<br />

33939478, Beratung zu<br />

sexuell übertragbaren Infektionen,<br />

Schnelltest kostenlos<br />

und anonym, Gruppe<br />

HIV+NewGeneration,<br />

Präventionsteam<br />

AIDSBERATUNG IM<br />

GESUNDHEITSAMT 5<br />

R1, 12, (0621) 2932249,<br />

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,<br />

Hepatitis- und Syphilis-<br />

Tests anonym und kostenlos<br />

AIDSBERATUNG,<br />

GESUNDHEITSAMT HD<br />

Kurfürstenanlage 38-40,<br />

Heidelberg, (06221)<br />

5221820, Beratung zu Aids<br />

und sexuell übertragbaren<br />

Infektionen, HIV-Test kostenlos<br />

und anonym<br />

AIDSHILFE AK LU<br />

www.checkpointludwigshafen.com<br />

Oberstr. 16, Ludwigshafen,<br />

(0621) 68567521, Anonyme<br />

Beratung unter (0621)<br />

68567514.<br />

AIDSHILFE HD<br />

www.aidshilfe-heidelberg.de<br />

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,<br />

(06221) 19411,<br />

Telefonberatung: Mo 10-14<br />

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18<br />

Uhr, Checkpoint: Anmeldung<br />

über Aids-Beratung<br />

Gesundheitsamt HD<br />

ARBEIT & BERUF<br />

VK RHEIN-NECKAR<br />

www.vk-online.de<br />

Mannheimer Regionalgruppe<br />

des Netzwerks für schwule<br />

Führungskräfte und Selbstständige,<br />

Stammtisch-Info<br />

siehe Website<br />

BERATUNG<br />

PLUS BERATUNG<br />

www.plus-mannheim.de<br />

Max-Joseph-Str. 1, (0621)<br />

3362110, Psychologische<br />

Beratung für LSBTIQ*<br />

COMMUNITY<br />

QZM 1<br />

qzm-rn.de<br />

G7 14, (0621) 15677628,<br />

das Queere Zentrum Mannheim,<br />

Veranstaltungen,<br />

Gruppentreffen und Communityaktionen,<br />

offenes<br />

Café Do-Sa 18-23 Uhr<br />

GUT SO 1<br />

jugend.plus-mannheim.de<br />

G7 41, (1. OG im QZM)<br />

(0621) 15697547, Der queere<br />

Jugendtreff von PLUS<br />

für Menschen bis 27 Jahren<br />

(ausgewählte Angebote bis<br />

30), Mo-Fr 16-20 Uhr, Veranstaltungen<br />

an ausgesuchten<br />

Wochenenden<br />

CSD RHEIN NECKAR E.V.<br />

www.csdrn.de<br />

Poststr. 15<br />

GAY & GREY<br />

Gruppe für ältere, junggebliebene<br />

Schwule, Treff:<br />

zwei Mal im Monat, Infos:<br />

gay.and.grey@web.de<br />

LSBTI-BEAUFTRAGUNG 7<br />

www.mannheim.de/lsbti<br />

Rathaus E5, (0621) 293-<br />

2004 und 293-2003, städt.<br />

Stelle für LSBTI-Themen,<br />

Ansprechpartner*innen: Margret<br />

Göth, Sören Landmann<br />

OFFENES NETZWERK<br />

LSBTTIQ<br />

www.schlimm-online.de<br />

Überparteiliche Plattform<br />

von Vertreter*innen der<br />

LSBTTIQ-Community<br />

Mannheim (ehemals<br />

SchLIMm)<br />

KOORDINATIONSSTELLE<br />

LSBTIQ+ HD<br />

www.heidelberg.de/lsbtiq<br />

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,<br />

(06221) 58-15225,<br />

städtische Stelle zur<br />

Stärkung von Akzeptanz<br />

und gleichen Rechten von<br />

LSBTIQ* in Heidelberg,<br />

Kontakt: Marius Emmerich<br />

lsbtiq@heidelberg.de<br />

ROSA KEHLCHEN<br />

www.rosakehlchen.de<br />

Gartenstraße 8, schwuler<br />

Chor Heidelberg-Mannheim,<br />

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus<br />

Mannheim-Käfertal<br />

FRAUEN<br />

LESBENRING<br />

www.lesbenring.de<br />

Postfach 11 02 14, Heidelberg,<br />

(0441) 2097137,<br />

Dachverband für lesbische<br />

Frauen, Lesbengruppen<br />

und Organisationen.<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

ILSE RHEIN-NECKAR<br />

www.ilserheinneckar.<br />

wordpress.com<br />

Initiative lesbisch-schwuler<br />

Eltern<br />

KIRCHE & GLAUBE<br />

HUK KURPFALZ<br />

www.huk.org<br />

Homosexuelle und Kirche,<br />

Regionalgruppe Kurpfalz<br />

SPORT<br />

MVD<br />

www.mvd-mannheim.de<br />

Asian Sports, Badminton,<br />

Fitness, Fußball, Schwimmen,<br />

Volleyball Sportliche<br />

für Menschen der<br />

LSBTT*IQ-Community in<br />

der Rhein-Neckar Region<br />

STUDENTEN / UNI<br />

QUEER IM SCHLOSS<br />

www.queerimschloss.<br />

uni-mannheim.de<br />

L9, 7, (0621) 1813380,<br />

SchwuLesBische und<br />

transidente AStA-Gruppe<br />

DARMSTADT<br />

BUSINESS<br />

BEAUTY<br />

HAIRLOUNGE BY EDDY<br />

Bismarckstr. 21, Lengfeld,<br />

(06162) 72339<br />

BÜCHER<br />

LESEZEICHEN<br />

www.lesezeichendarmstadt.de<br />

Liebfrauenstr. 69<br />

SZENE<br />

BARS<br />

3KLANG<br />

www.3klang-bar.de<br />

Riegerplatz 3, (06151)<br />

6698847, Mo 18-24, Di-Sa<br />

10-1, So 10-24. Szene-Bar,<br />

bunt gemischtes Publikum.<br />

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.<br />

So 10-15 Frühstücksbüffet<br />

(Reservierung erbeten).<br />

KULTUR<br />

RADIO<br />

GANZ SCHÖN QUEER<br />

www.radiodarmstadt.de<br />

(06151) 87000, Schwullesbisches<br />

Radiomagazin,<br />

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio<br />

Darmstadt, UKW 103,4<br />

(Antenne) oder 99,85<br />

(Kabel)<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

AIDSHILFE<br />

DARMSTADT E.V.<br />

Elisabethenstr. 45, (06151)<br />

28073, Beratung: Mo, Di,<br />

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,<br />

Fr 9-15 Uhr<br />

COMMUNITY<br />

QUEERES ZENTRUM<br />

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt<br />

In der Oetinger Villa,<br />

Kranichsteiner Str. 81,<br />

zwangloses Beisammensein<br />

für queere Jugendliche<br />

von 14 bis 27 Jahren, Di,<br />

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:<br />

jugend@vielbunt.org<br />

VIELBUNT<br />

www.vielbunt.org<br />

Kranichsteiner Str. 81,<br />

Queeres Zentrum Darmstadt,<br />

Veranstalter des CSD,<br />

der Party „Schrill & Laut“,<br />

Jugend- und Beratungsangebote<br />

u.v.m.<br />

FRAUEN<br />

FRAUENKULTUR-<br />

ZENTRUM<br />

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de<br />

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,<br />

(06151) 714952,<br />

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STUTTGART<br />

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JAKOBSTUBE<br />

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Fr 12-3, Sa 15-3, So 15-0,<br />

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MONROES<br />

www.cafe-monroes.de<br />

Schulstr. 3, (0711)<br />

2262770, romantisches<br />

Ambiente und schöne<br />

Terrasse<br />

REBOOTS<br />

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Bopserstr. 9, Di 19-24,<br />

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa 19-3,<br />

So 18-24, Mo Ruhetag,<br />

gemütliche Bar im<br />

Westernstil<br />

RUBENS HOME<br />

www.rubens-home.de<br />

Geißstr. 13, (0711)<br />

5532305, Di-Do 16-1,<br />

Fr 16-3, Sa 14-3<br />

FETISCH-BARS<br />

EAGLE<br />

www.eagle-stuttgart.com<br />

Mozartstr. 51, (0711)<br />

6406183, Di+Do 20-1,<br />

Fr 21-2, Sa 21-2, Lederbar,<br />

Clublokal des LC Stuttgart<br />

CLUB2B<br />

www.club2B-stuttgart.de<br />

Marienstr. 38c, Cruisingbar<br />

K29<br />

www.gaykeller.de<br />

Blumenstr. 29,<br />

(0711) 2333323<br />

SAUNEN<br />

SAUNA CLUB POUR LUI<br />

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9005391, So+Mo,Mi+Do<br />

10-24, Di 10-21, Fr+Sa<br />

10-1, Gaysauna<br />

VIVA SAUNA<br />

www.vivasauna.de<br />

Charlottenstr. 38, (0711)<br />

2368462, So-Do 14-24,<br />

Fr+Sa 14-2, Gaysauna<br />

SEXSHOPS &<br />

-KINOS<br />

BLUEBOX<br />

www.blueboxstuttgart.de<br />

Steinstr. 15, (0711)<br />

4704841, Mo-Do 9-24,<br />

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund<br />

Heterokino auf zwei<br />

Ebenen, mit Cruising Area,<br />

Darkroom und Glory Hole<br />

CRAZY VIDEO SHOW<br />

Rotebühlplatz 1, (0711)<br />

3514200, Mo-Do 9-24,<br />

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne<br />

Videokabinen, Kino, Gayzone,<br />

Cruising Area<br />

NEW MAN<br />

Alte Poststr. 2, (0711)<br />

295561, Gay-Kino und<br />

Shop im Tiefgeschoss bei<br />

Dr. Müller<br />

MAX-EROTIC-STORE<br />

www.max-erotic-store.com<br />

Waiblinger Str. 7, (0711)<br />

5094400, Mo-Fr 10-21,<br />

Sa 10-20, Video Lounge,<br />

Samstag Gay-Day<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

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Mo-Do 14–17 Uhr<br />

POLITIK<br />

LADS<br />

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Antidiskriminierungsstelle<br />

Baden-Württemberg im<br />

Ministerium für Soziales und<br />

Integration, Else-Josenhans-<br />

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BUSINESS<br />

BÜCHER<br />

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50 gesundheit<br />

„Ich persönlich muss mich mit<br />

meiner HIV-Infektion nicht<br />

verstecken. Aber ich verstehe,<br />

dass nicht jeder HIV-positive<br />

Mensch damit offen umgehen<br />

kann oder möchte.“<br />

– Christoph, lebt seit<br />

2005 mit HIV<br />

NP-DE-HVU-ADVR-220005<br />

Offen mit der eigenen HIV-Infektion umgehen?<br />

Was man gegen die Angst vor einem ungewollten HIV-Outing tun kann<br />

Nicht jeder Mensch mit HIV kann<br />

oder möchte offen mit der eigenen<br />

Infektion umgehen - und das ist absolut<br />

okay. Sobald allerdings Sorgen und Ängste<br />

vor einem ungewollten HIV-Outing ins<br />

Spiel kommen, gilt es wachsam zu sein.<br />

Diese können bei HIV-positiven Menschen<br />

nicht nur den Alltag beeinträchtigen,<br />

sondern sich auch negativ auf die mentale<br />

Gesundheit auswirken, was wiederum auch<br />

einen großen Einfluss auf die Lebensqualität<br />

haben kann.<br />

MENTALE GESUNDHEIT –<br />

WAS IST DAS EIGENTLICH?<br />

Der Begriff der mentalen Gesundheit wird<br />

oft im Zusammenhang mit dem psychischen<br />

Befinden verwendet. Man versteht<br />

darunter einen Zustand des psychischen,<br />

sozialen und emotionalen Wohlbefindens.<br />

Mental gesund sein bedeutet nicht nur „es<br />

geht mir nicht schlecht“, sondern darüber<br />

hinaus auch „es geht mir gut“.<br />

Wenn man als HIV-positiver Menschen<br />

einen für sich gesunden Umgang mit der<br />

eigenen Infektion gefunden hat, bei dem<br />

man keine Angst vor einem ungewollten<br />

Outing haben muss, trägt das zum Erhalt<br />

der mentalen Gesundheit und somit der<br />

Lebensqualität bei.<br />

WAS DIE MENTALE GESUNDHEIT<br />

BEEINFLUSSEN KANN<br />

Häufig wird HIV-positiven Menschen von<br />

ihrem engen Umfeld geraten, niemandem<br />

von ihrem Status zu erzählen. Dahinter<br />

steht meist die Überzeugung, dass die HIV-<br />

Infektion ein selbst verschuldeter Makel sei,<br />

den es um jeden Preis zu verstecken gilt.<br />

Diese Form der Stigmatisierung von Menschen<br />

mit HIV ist leider noch immer weit<br />

verbreitet. Viele Menschen verinnerlichen<br />

diese negative Bewertung von außen sogar<br />

und verknüpfen ihre HIV-Infektion dann<br />

mit belastenden Gefühlen wie Schuld und<br />

Scham – das nennt man auch Selbststigmatisierung.<br />

Sie machen sich zum Beispiel<br />

Vorwürfe, verurteilen sich selbst und schämen<br />

sich für ihren HIV-Status. All das hat<br />

einen negativen Einfluss auf die mentale<br />

Gesundheit.<br />

DIE ANGST GEOUTET ZU WERDEN<br />

Die Angst vor dem ungewollten Outing zeigt<br />

sich oft in der Befürchtung, dass jemand die<br />

HIV-Medikamente entdecken oder einen bei<br />

deren Einnahme beobachten könnte. Diese<br />

Sorge kann dann zu bestimmten Handlungen<br />

führen, die dazu dienen, den eigenen<br />

positiven HIV-Status zu verheimlichen.<br />

Wenn diese Handlungen zur Gewohnheit<br />

werden, dann kann das zu einer andauernden<br />

unbewussten Belastung führen.<br />

Eine beispielhafte Handlung ist das Verstecken<br />

der HIV-Medikamente häufig – vor<br />

allem dann, wenn man mit anderen Menschen<br />

zusammenwohnt, die nichts von der<br />

HIV-Infektion wissen sollen. Manchmal geht<br />

es sogar so weit, dass man Angst vor Besuch<br />

entwickelt, denn dieser könnte womöglich<br />

offen herumliegende Medikamente entdecken<br />

und somit von der HIV-Infektion erfahren.<br />

Spätestens hier sollte einem bewusst<br />

werden, dass dieser Umgang langfristig nicht<br />

förderlich für die eigene mentale Gesundheit<br />

ist.<br />

WAS KANN MAN TUN, WENN EINEM DER<br />

OFFENE UMGANG SCHWERFÄLLT?<br />

Vorteilhaft ist es, wenn man sicher und<br />

selbstbewusst mit der eigenen HIV-Infektion<br />

umgehen kann – denn dann gibt es keinen<br />

Grund mehr für ein unter Umständen belastendes<br />

Versteckspiel.<br />

Falls man aber nicht offen mit dem HIV-Status<br />

umgehen möchte, gibt es auch andere<br />

Möglichkeiten, einen gesunden Umgang<br />

damit zu finden. Im Alltag können beispielsweise<br />

schon Kleinigkeiten- wie die folgenden<br />

Tipps - zu einer merklichen Veränderung<br />

führen:<br />

■ Die Medikamente in eine neutrale Pillenbox<br />

packen. Das erleichtert auch<br />

die Mitnahme, wenn man mal länger<br />

aus dem Haus ist und die Tabletten<br />

bei sich haben muss.<br />

■ Zuhause einen festen und diskreten<br />

Ort für die Aufbewahrung der Medikamente<br />

finden.<br />

■ Wenn man sich einen Wecker zur täglichen<br />

Erinnerung an die Einnahme<br />

stellt, dann kann man bei der Benennung<br />

auf eine neutrale Bezeichnung<br />

achten.<br />

UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE NUTZEN<br />

Auch wenn man als HIV-positiver Mensch<br />

selbst mit solch kleinen Stellschrauben einiges<br />

bewirken kann, lässt sich die grundsätzliche<br />

Angst dadurch leider nicht beseitigen.<br />

Daher ist es wichtig, auch mit dem/r Ärzt*in<br />

über die eigenen Sorgen zu sprechen, denn<br />

nur wenn diese/r Bescheid weiß, kann sie/er<br />

bestmöglich unterstützen.<br />

Die auf HIV spezialisierten Ärzt*innen sind<br />

meist sehr gut vernetzt und können einem<br />

somit gezielte Unterstützungsangebote<br />

ans Herz legen, die im Umgang mit Ängsten<br />

helfen können.<br />

Außerdem kann man sich zusammen die<br />

vielfältigen Therapiemöglichkeiten ansehen<br />

und gemeinsam eine Therapie finden, die<br />

sich besser in den Alltag integrieren lässt,<br />

damit man keine Angst mehr vor einem ungewollten<br />

HIV-Outing haben muss.<br />

Weitere Infos sowie persönliche<br />

Geschichten zum Leben mit HIV<br />

findest du unter www.livlife.de.<br />

Unterstützt von ViiV Healthcare


THEMA<br />

TESTOSTERON-<br />

BEHANDLUNG<br />

gesundheit 51<br />

Innerhalb des umfassenden psychologischen<br />

Netzwerks von Stimmung, Verhalten und Lebensqualität<br />

bei Männern spielt Testosteron eine<br />

entscheidende Rolle.<br />

Kommt es aufgrund einer Erkrankung oder auch wegen des<br />

zunehmenden Alters des Mannes zu einem Testosteronmangel,<br />

einem sogenannten Hypogonadismus, kann dies<br />

unter anderem zu depressiven Symptomen oder Angstzuständen<br />

führen.<br />

„Insgesamt zeigen Studien zum Hypogonadismus, dass er<br />

erhebliche negative Effekte auf die Lebensqualität und die<br />

Stimmung der betroffenen Männer haben kann“, erläutert<br />

Prof. Dr. med. Frank Sommer, Männerarzt und Präsident<br />

der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V.<br />

(DGMG). Die Testosteronsubstitution könne bei Männern<br />

mit einem Hormonmangel zur Verbesserung dieser Parameter<br />

beitragen. Zudem sei es wichtig und Voraussetzung<br />

für die Hormonanwendung, dass Komorbiditäten angemessen<br />

behandelt werden, um die Lebensqualität und das<br />

Wohlbefinden zu verbessern, so Sommer. Dies entspricht<br />

auch den aktuellen Leitlinien der europäischen Fachgesellschaften.<br />

Ähnliches zum Nutzen einer Testosteron<strong>gab</strong>e gelte laut<br />

PD Dr. med. Tobias Jäger, Männerarzt und DGMG-Vorstandsmitglied<br />

auch bei Depressionen: „Depressionssymptome<br />

können bei hy- pogonadalen Männern den Untersuchungen<br />

zufolge durch eine Testosteron<strong>gab</strong>e gemildert<br />

werden. Zwar sind auch hier etablierte antidepressive<br />

Therapien, kognitive Verhaltensweisen und psychiatrische<br />

Beratungen zu bevorzugen, dennoch kann eine zusätzliche<br />

Testosteronsupplementierung das Ergebnis solcher<br />

Therapien bei Patienten mit einem Hormondefizit verbessern.“<br />

*Männer*<br />

INFEKTIOLOGISCHE SCHWERPUNKTPRAXIS<br />

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für das Jahr 2024!


52 kultur<br />

FOTOS: MARTIN KAUFHOLD / ENGLISH THEATRE FRANKFURT<br />

FOTO: EWAN JONES<br />

MUSICAL<br />

„SOMETHING<br />

ROTTEN!“<br />

IM ENGLISH THEATRE<br />

Ewan Jones<br />

Das Comedy-Musical „Something Rotten!“ handelt von nichts Geringerem<br />

als der Geburt des Musical-Genres: England, zur Zeit William Shakespeares.<br />

Die Brüder Nick und Nigel Bottom leiten eine kleine Theatergruppe. Mehr schlecht<br />

als recht, denn ihr großer Konkurrent ist der große William Shakespeare, der von<br />

den Brüdern nur abschätzig als „der Barde“ bezeichnet wird.<br />

Um den Barden zu übertrumpfen, kämpfen<br />

die Bottom-Brüder mit allen Mitteln: Der<br />

Konkurrent wird ausspioniert, ein fragwürdiges<br />

Orakel zu Rate gezogen und ehe sie<br />

sich‘s versehen, haben sie – aufgrund haarsträubender<br />

Missverständnisse und eher<br />

zufällig – ein bisher unbekanntes Genre<br />

erfunden: das Musical. Ein Musical über ein<br />

Omelett! Der Barde Shakespeare ist auf der<br />

Hut und versucht seinerseits die Strategie<br />

der Bottom-Brüder mit allen Mitteln zu<br />

unterwandern … Regisseur und Choreograf<br />

Ewan Jones inszeniert den Broadway-Erfolg<br />

„Something Rotten!“ als Deutsche Erstaufführung<br />

am English Theatre Frankfurt, wo<br />

er bereits „Sister Act“ in der vergangenen<br />

Spielzeit schwungvoll in Szene gesetzt<br />

hatte. Wir haben Ewan Jones zum Interview<br />

getroffen.<br />

„Something Rotten!“ spielt mit den<br />

Ursprüngen des Musical-Genres.<br />

Nimmt das Comedy-Musical das<br />

Genre eher auf die Schippe oder ist<br />

es eine Ode an das Musical?<br />

„Something Rotten!“ ist eine Liebeserklärung<br />

an das Musiktheater! Es greift einige<br />

der großartigsten und unvergesslichsten<br />

Musical-Momente der letzten 60 Jahre auf<br />

und vermischt sie. „Something Rotten!“<br />

wäre nicht so erfolgreich, wenn es sich über<br />

etwas lustig machen würde, das von so<br />

vielen Menschen auf der ganzen Welt verehrt<br />

und gleichzeitig auch gehasst wird. Ich


denke, was auch immer deine Meinung zu oder Erfahrung<br />

mit Musiktheater ist, egal ob du es liebt oder hasst, du wirst<br />

von Anfang bis Ende mitwippen – und mitlachen!<br />

Was hat dich persönlich gereizt,<br />

„Something Rotten!“ zu inszenieren?<br />

Ich bin ein riesiger Musicalfan. Ich bin mit Musicals aufgewachsen,<br />

ich habe sie gehört und sogar in meinem<br />

Schlafzimmer und in Hinterhöfen meiner Nachbarschaft<br />

aufgeführt. Ich habe sogar mal eine Home-Movie-Version<br />

von „Starlight Express“ gedreht, in der ich selbst alle Rollen<br />

gespielt habe – auf meinem Fahrrad! Für mich kann es also<br />

kein besseres Musical als „Something Rotten!“ geben. Ich<br />

habe es geliebt, mich mit dem Drehbuch und der Partitur<br />

auseinanderzusetzen und alle Anspielungen auf Musical-<br />

Melodien finden – einige davon sind wirklich gut versteckt.<br />

Es gibt wirklich gut getarnte musikalische Riffs, die genau<br />

wie etwas klingen, was man schon mal gehört hat, aber man<br />

erinnert sich dann doch nicht – das hat mir schlaflose Nächte<br />

bereitet! Außerdem haben wir für das English Theatre eine<br />

etwas kleinere Besetzung als die, für die „Something Rotten!“<br />

geschrieben wurde, Daher ist es auch eine Herausforderung,<br />

nun mit 14 Schauspielern alle Rollen abzudecken.<br />

Du hast es schon angedeutet: Auch wenn das<br />

Musical in der Renaissance spielt, wird es keine<br />

Renaissance Musik zu hören geben, oder?<br />

Ganz im Gegenteil! Die Show ist voller großer Broadway-<br />

Knaller, die man noch Tage danach vor sich hin Summen<br />

wird. Obwohl die gesamte Musik original und einzigartig für<br />

die Show ist, greift sie auf einige der größten Stücke des<br />

Broadways zurück, es gibt Balladen, Liebeslieder, Steppnummern,<br />

Kicklines – wir haben jedes Genre abgedeckt Es<br />

gibt sogar ein Rap Battle aus dem 16. Jahrhundert – falls<br />

das dein Ding ist! Wie bei allen Musicals im English Theatre<br />

gibt es wieder eine Live-Band. Wir nennen sie „The Beatin’<br />

Oeufs“! Der musikalische Leiter ist Mal Hall, der bereits<br />

musikalischer Leiter bei „Sister Act“ war.<br />

Du warst im vergangenen Jahr mit „Sister Act“ am<br />

English Theatre; hast du dabei auch etwas von der<br />

Stadt mitbekommen? Was hat dich an Frankfurt<br />

beeindruckt?<br />

Ich hatte eine tolle Zeit in Frankfurt. Die Zusammenarbeit<br />

mit allen im Theater war großartig. Wenn wir hier ankommen,<br />

verbringen die meiste Zeit mit der Arbeit am Stück.<br />

Nach jeder Premiere muss ich normalerweise abreisen, für<br />

den nächsten Job. Daher ist es nicht immer ganz einfach,<br />

Zeit zu finden, um die Stadt zu erkunden. Ich habe<br />

in Sachsenhausen ein wirklich tolles Schnitzel gegessen<br />

(Shout-out to Grüne Soße), ein paar tolle Cocktails getrunken,<br />

habe total verkatert einen Kirchturm erklommen<br />

und habe sogar ein bisschen Shopping geschafft. Dieses<br />

Jahr werde ich nach der Premiere von „Something Rotten!“<br />

voraussichtlich noch ein paar Tage bleiben können, also<br />

hoffe ich, mehr von der Stadt zu sehen. Ich war schon in<br />

einigen anderen deutschen Städten, aber ich muss sagen,<br />

dass rund um Frankfurt eine wirklich aufregende Energie<br />

herrscht. Und ich liebe es, wie sich die Menschen für das<br />

English Theatre engagieren. Es ist großartig zu sehen, dass<br />

so viele Leute so begeistert sind von unserer neuen Produktion<br />

„Something Rotten!“!<br />

„Something Rotten!”, noch bis 31.3.24, The English<br />

Theatre, Gallusanlage 7, Frankfurt, Spieltage: Di-Sa<br />

19:30 Uhr, So 18 Uhr, keine Vorstellungen vom<br />

23. – 26.12. und 31.12. – 1.1., www.english-theatre.de<br />

Ach<br />

was<br />

© Studio Loriot<br />

Verlängert<br />

bis<br />

12.05.24<br />

27.09.<strong>2023</strong><br />

bis 25.02.2024<br />

zum Hundertsten<br />

WECKMARKT 17 ◆ 60311 FRANKFURT AM MAIN<br />

WWW.CARICATURA-MUSEUM.DE


54 kultur<br />

Kultur-Tipps<br />

OFFENE BÜHNE<br />

Vorhang auf – oder besser<br />

Bühne frei für kleine und<br />

große Kleinkunst! Auf der<br />

Switch-Bühne präsentieren<br />

sich Nachwuchstalente mit<br />

Liedern, musikalischen Intermezzi,<br />

Geschichten oder Gedichten<br />

– hier ist vieles möglich,<br />

was den Abend sowohl<br />

für Künstler*innen als auch<br />

das Publikum so spannend<br />

macht. Jens und Bob führen<br />

durchs Programm, dazu gibt’s<br />

Kekse!<br />

9.12., Switchboard, Alte<br />

Gasse 36, Frankfurt, Einlass<br />

19 Uhr, Show-Start um<br />

20 Uhr, www.facebook.com/<br />

switchboard-frankfurt/<br />

FOTOS: FELIX HOLLAND<br />

THEATER<br />

Freies Schauspiel Ensemble spielt<br />

ÉDOUARD LOUIS<br />

FOTO: ELHIT<br />

Die gefeierten Romane „Das Ende von Eddy“ und „Wer hat<br />

meinen Vater umgebracht?“ bilden die Grundlage für die<br />

Inszenierung von Bettina Kaminski, die jetzt noch einmal im<br />

Frankfurter Titania gezeigt werden.<br />

SCHLACHTERTANGO<br />

Das Solostück von und mit<br />

Michael Grunert erzählt die<br />

Geschichte des Ludwig M., der<br />

1936 wegen seiner Homosexualität<br />

von der Gestapo<br />

verhaftet wird. Er überlebt als<br />

Jude das KZ und kämpft nach<br />

dem Krieg um Anerkennung.<br />

Trotzdem schafft er es, ein<br />

Schwulenlokal in Hannover zu<br />

öffnen. Die Geschichte eines<br />

Mannes, der sich trotz aller<br />

Widerstände seine Identität<br />

und Menschenwürde nicht<br />

nehmen lässt. Eine Kooperation<br />

zwischen dem Theaterhaus<br />

G7, der Gruppe Gay und<br />

Gray und dem QZM. *bjö<br />

12.12., Theaterhaus G7,<br />

G7 4b, Mannheim, 20 Uhr,<br />

theaterhausg7.de<br />

FOTO: JÖRN JOSIEK<br />

In seinen autobiografischen Romanen beschreibt<br />

der französische Jungautorenstar<br />

Édouard Louis schonungslos seine Jugend in<br />

der französischen Provinz, die vor allem von<br />

Armut, Gewalt und Homophobie geprägt<br />

war. Louis hat sich selbst aus dieser<br />

empfundenen Hölle befreit, studierte und<br />

verarbeitet das Erlebte in seinen Romanen<br />

und gesellschaftskritischen Essays, die<br />

ebenfalls große Beachtung fanden.<br />

Regisseurin Bettina Kaminski nutzt beide<br />

Romane für ihre Inszenierung mit zwei<br />

Schauspielern und einem Schlagzeug; das<br />

Stück stellt das Ideal von Männlichkeit in<br />

Frage, dessen Kehrseite Gewalt, Hass auf<br />

Homosexualität und Unterdrückung<br />

der eigenen Emotionen bedeutet.<br />

„Ich habe nach Schauspielern<br />

gesucht, die sehr körperlich<br />

sind und eine gewisse Sensibilität<br />

mitbringen“, sagt<br />

Kaminski. „Eine auf mich<br />

ausstrahlende Offenheit<br />

für alle Geschlechter“.<br />

Die Regisseurin interessiert<br />

vor allem der<br />

gesellschaftspolitische<br />

Hintergrund in Louis‘<br />

Texten: „Die Texte spielen<br />

in einem reichen Land<br />

Mitteleuropas – das könnte<br />

ebenso gut Deutschland oder<br />

England sein – und der Staat<br />

und die Gesellschaft ziehen sich<br />

mehr und mehr aus ihrer sozialen<br />

Verantwortung heraus. Der Sozialstaat wird<br />

abgebaut, das Narrativ sukzessive verändert:<br />

Es ist nicht mehr die Solidargemeinschaft,<br />

die Schwächere, Kranke, Arbeitslose und<br />

andere unterstützt und Verantwortung<br />

übernimmt, sondern der Einzelne ist selbst<br />

schuld, Das ist ein Skandal. Da dürfen<br />

wir nicht wegschauen. Wir müssten, mit<br />

Édouard Louis gesprochen, doch eigentlich<br />

schreien“. *bjö<br />

26.11. und 16.12., Titania, Basaltstr. 23,<br />

Frankfurt, www.freiesschauspiel.de


kultur 55<br />

MUSICAL<br />

KU’DAMM 56<br />

Wir tauchen ein in die spannende Nachkriegszeit mit<br />

Rock ’n’ Roll, Haartollen, sozialen Spannungen und einem<br />

ersten Aufbegehren der Backfische, der Jugend, ausgelöst<br />

durch die Freiheit, die die neue Musik gibt.<br />

Das Musical „Ku’damm 56“ mit der Musik von Peter Plate<br />

und Ulf Sommer hatte einen unglaublichen Erfolg in Berlin,<br />

wurde etwa beim „Deutschen Musical Theater Preis“ viermal<br />

ausgezeichnet. Jetzt gastiert das Stück, das auf dem<br />

gleichnamigen ZDF-Erfolg „Ku‘damm“ der mehrfachen<br />

Grimme-Preisträgerin und Autorin Annette Hess basiert,<br />

vom 20. <strong>Dezember</strong> bis 7. Januar in der Alten Oper Frankfurt.<br />

Berlin, Mitte der 1950er: Im Mittelpunkt steht die Familie<br />

Schöllack, ihre Tanzschule „Galant“ und die Töchter Monika,<br />

Eva und Helga. Es sind die Wirtschaftswunderjahre und<br />

Aufbruch und Veränderung liegen in der Luft, Rock’n‘Roll<br />

begeistert und befreit die Jugend. Das kollidiert mit kleinbürgerlicher<br />

Engstirnigkeit und althergebrachten Moralvorstellungen.<br />

Genau da setzt „Ku’damm 56“ an – und lässt<br />

auch brisante Themen wie Emanzipation, Antisemitismus<br />

oder Homosexualität nicht aus. Das macht Ku’damm 56 zu<br />

einem besonderen Musical, das nicht nur einfach die Petticoats<br />

fliegen lässt. Auch die Songs transportieren emanzipatorische<br />

Botschaften, was den Komponisten Peter Plate<br />

und Ulf Sommer wichtig war.<br />

Die Erfolgsstory geht übrigens weiter: Im Mai 2024 gibt es<br />

die Weltpremiere des neuen Musicals: „Ku’damm 59“ im<br />

Theater des Westens in Berlin. *rä / bjö<br />

20.12. – 7.1., Alte Oper Frankfurt, Opernplatz 1,<br />

www.musicalsberlin.com<br />

FOTOS: J. HARTMANN, D. ERNST<br />

GLASBLASSING<br />

Mi 13.12. | 20:00 Uhr<br />

Kurzfristige Änderungen möglich, aktuelle Infos: www.neues-theater.de<br />

1.12. Fr MATTHIAS EGERSDÖRFER<br />

2.12 Sa MAYBEBOP<br />

3.12. So KONRAD BEIKIRCHER 19:00 Uhr<br />

6.12. Mi STARBUGS COMEDY<br />

7.12. Do CHRISTINE PRAYON<br />

8.12. Fr CAFÉ DEL MUNDO<br />

9./10.12. Sa/So ASS-DUR So 19:00 Uhr<br />

12.12. Di KLEINE OPER BAD HOMBURG 9 & 11 Uhr<br />

13.12. Mi GLASBLASSING<br />

14.12. Do LES BRÜNETTES<br />

15.12. Fr TIM FISCHER<br />

16.12. Sa ROBERT KREIS<br />

17./18.12. So/Mo MICHAEL HATZIUS 19:00 Uhr<br />

19./20.12. Di/Mi SABINE FISCHMANN<br />

21.12. Do PIT KNORR UND DIE EILIGEN<br />

DREI KÖNIGE“<br />

27./28.12. Mi/Do CAVEWOMAN<br />

29./30.12. Fr/Sa CAVEMAN<br />

31.12. So DENIS WITTBERG & SEINE 19:00 Uhr<br />

SCHELLACK-SOLISTEN<br />

www.neues-theater.de<br />

▲ ▲ ▲ ▲ ▲ ▲


56 kultur<br />

FOTO: CHRISTOPHER RÜCKERT, CHRISPHOTO.DE<br />

KABARETT<br />

Jo van Nelsens Hose hängt<br />

nicht am Kronleuchter!<br />

Heute Abend nicht. Aber<br />

vielleicht morgen, in der<br />

Silvesternacht? Sicherheitshalber<br />

lädt Jo van<br />

Nelsen daher schon am<br />

Vor-Silvesterabend zum<br />

gemeinsamen Feiern mit<br />

seinem Programm „Solang<br />

nicht die Hose am Kronleuchter<br />

hängt“ mit Songs,<br />

Schlagern, Chansons und<br />

Kabarett der 20er Jahre,<br />

von Claire Waldoff und Willy<br />

Rosen über Friedrich Hollaender,<br />

Mischa Spolansky<br />

bis Rudolf Nelson, Neben<br />

„Was macht der Maier am<br />

Himalaya?“ oder „Ich steh’<br />

mit Ruth gut“ werden auch<br />

ernste Töne angeschlagen,<br />

wie die Texte des Kabarett-<br />

Autoren Kurt Tucholsky, der<br />

mit „Europa“ schon damals<br />

einen kritischen Text zu<br />

Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit<br />

verfasst<br />

hat, der an Aktualität leider<br />

nichts verloren hat. Hoch<br />

die Tassen! *bjö<br />

30.12., Die Käs, Waldschmidtstr.<br />

19, Frankfurt,<br />

20 Uhr, www.diekaes.de,<br />

www.jovannelsen.de<br />

KABARETT<br />

Tim Fischer ist die Leander<br />

… oder zumindest Zarah auf Probe,<br />

wie es im Untertitel seines zweiten<br />

Programms mit Liedern der UFA-Ikone<br />

heißt. Der Titel ist doppeldeutig, denn<br />

die Szenerie ist eine fiktive Probe im Jahr<br />

1948, die als Vorbereitung für Zarah Leanders<br />

Bühnen-Comeback nach den Kriegsjahren<br />

dient. Zusammen mit den Musikern geht<br />

Tim Fischer in der Rolle der Leander das Repertoire<br />

FOTO: TINE ACKE<br />

durch, entwirft Conférencen und erinnert sich an<br />

Erfolge und Niederlagen. Auch Zarahs Begegnungen<br />

mit Nazigrößen werden nicht verschwiegen.<br />

Fischer interpretiert dabei natürlich auch die<br />

bekannten Lieder der Leander – und darin ist er<br />

bekanntlich meisterlich! *bjö<br />

15.12., Neues Theater Höchst, Emmerich-Josef-<br />

Str. 46A, Frankfurt, 20 Uhr, www.neues-theater.de<br />

KONZERT<br />

30 Jahre Bäppi<br />

Wer sich jetzt wundert: Die „30“ bezieht sich nicht auf<br />

die Lebensjahre, sondern eher auf Bäppis Bühnenjubiläum,<br />

das er mit einer Show in der Alten Oper feiert.<br />

Und wie es sich für einen Entertainer gehört, wird das<br />

Konzert als seine erste Farewell-Show angekündigt<br />

– Humor gehört bei Bäppi dazu, und es würde einen<br />

nicht wundern, wenn als nächstes das erste Comeback-Konzert<br />

kommt. Aber eins nach dem anderen.<br />

Bereits zum 60. Geburtstag im Jahr 2021 erfüllte<br />

Bäppi sich den Traum, im historischen Konzerthaus<br />

am Opernplatz aufzutreten. Zum 30. Bühnenjubiläum<br />

macht er‘s nun erneut und geht zusammen mit der<br />

Gabriel Groh Band auf die Bühne im Mozartsaal der<br />

Alten Oper. Erwarten kann man Klassiker von Shirley<br />

Bassey über Peter Maffay bis Frank Sinatra und natürlich<br />

jede Menge spontaner Conférences, denn babbele<br />

kann de‘ Bäppi immer! Glückwunsch! *bjö<br />

26.12., Alte Oper, Opernplatz 1, Frankfurt,<br />

18 Uhr, baeppis-events.de<br />

gratuliert<br />

FOTO: CAJUS FRICK


kultur 57<br />

FOTO: DRWAUMIAU / MICHAEL HOFFMANN<br />

KABARETT<br />

Ein Mirakel: Die HORST BLUE<br />

Advents-Adventure<br />

Der Erfinder der legendären „Kein Lied für Germany“-Eurovisions-Parodie<br />

kommt endlich wieder<br />

nach Frankfurt. Im Gepäck ist seine schräg-skurrile<br />

Advents-Adventure-Show – klarer Fall, denn<br />

„‚Advent‘ kommt von ‚Adventure‘“, weiß Blue. Als<br />

Meister des glibberigen Wortwitzes kann man<br />

sich auf Songs, Wortbeiträge und passende Posen<br />

samt Tanzeinlagen freuen. Die Top-Songs der<br />

Saison heißen „No Strom – No Weihnachten“, den<br />

für den ESC geschriebenen aber von der Vorentscheids-Jury<br />

nicht angenommenen antifaschistischen<br />

Mitklatschschlager „… und der Faschismus<br />

muss sterben“ („beim ESC ist zwar<br />

Mitklatschen, aber keine politische Botschaft<br />

erlaubt“, erklärt Blue), oder der<br />

Easy-Listening- Future-Positive-Nummer<br />

„Wann, Biggi, wann?“. Als Gäste hat<br />

Horst Blue außerdem Chantal Chabraque,<br />

Tony Riga, Ulli Lohr und Katharina Hoffmann<br />

eingeladen. Ein irres Spektakel! *bjö<br />

10.12., Die Schmiere, Seckbächer Gasse 4,<br />

Frankfurt, 19 Uhr, www.die-schmiere.de,<br />

www.horst-blue.de


58 kultur<br />

FOTO: JEFF BUSBY<br />

THEATER<br />

Back to Back Theatre<br />

Das Stück heißt „The Shadow Whose<br />

Prey the Hunter Becomes“, die Szene<br />

ist ein Stuhlkreis wie in einem Gemeindezentrum.<br />

Vier Schauspieler*innen<br />

nehmen an einer Versammlung teil und<br />

diskutieren kleine und große Probleme<br />

des Lebens. Es geht um Missverständnisse,<br />

um das Gefühl von „Normalität“<br />

und um vieles mehr. Die Unterhaltung<br />

ist lebhaft, mitunter witzig. Eine künstliche<br />

Intelligenz nimmt am Gespräch<br />

teil, die Unterhaltung wandelt sich<br />

und es geht plötzlich um die Grundsätze<br />

des Zusammenlebens in einer<br />

Gesellschaft, um Menschenrechte,<br />

Sexualpolitik und die Frage, wie Entscheidungen<br />

getroffen werden, die für<br />

alle Menschen eines sozialen Systems<br />

gut sind. Ein Stück über individuelle und<br />

kollektive Verantwortung. Die inklusive<br />

australische Theatertruppe „Back to<br />

Back Theatre“ und wird auf der ganzen<br />

Welt für ihre Stücke bejubelt. Mit „The<br />

Shadow Whose Prey the Hunter Becomes“<br />

ist die Truppe zum ersten Mal in<br />

Frankfurt zu sehen. *bjö<br />

1. und 2.12., Mousonturm, Waldschmidtstr.<br />

4, Frankfurt, 20 Uhr,<br />

www.mousonturm.de<br />

PERFORMANCE<br />

Tanztheater-Zirkus aus Italien<br />

Die italienische Compagnie „blucinQue“ verbindet auf ganz eigene Art Tanztheater,<br />

Live-Musik und zeitgenössischen Zirkus. Das neueste Stück der Compagnie-Leiterin<br />

Caterina Mochi Sismondis „Gelsomina Dreams“ ist eine Hommage<br />

an den Regisseur Federico Fellini, den Begründer des Neorealismus, der in seinen<br />

späteren Filmen zunehmend Traum und Realität zu vermischen vermochte. In<br />

dieser Tradition spielt „Gelsomina Dreams“ in einem surrealen Bühnenbild,<br />

das mit seinen fragmentarischen Bauten und Szenegrafien an ein verlassenes<br />

Filmset des italienischen Filmemachers erinnert. Hier wandert<br />

die Protagonistin Gelsomina träumerisch und zugleich mystisch durch<br />

die schwebende Landschaft, begleitet von Sound und Licht. Historische<br />

Musikinstrumente wie eine Drehorgel oder ein Glockenspiel werden<br />

gesampelt und zu einem neuen Klangteppich verwoben. Akrobatische<br />

Tanzeinlagen und eine fantasievolle Sicht des Lebens vermischen sich zu<br />

einem besonderen Theaterabend. Ein Stück zwischen Dolce-Vita und<br />

La Strada, der Welt der Straße und schwebenden Zirkusvisionen. *bjö<br />

15. + 16.12., Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt, 20 Uhr,<br />

www.gallustheater.de<br />

FOTO: ANDREA MACCHIA / BLUCINQUE<br />

THEATER<br />

HIR:<br />

Wenn plötzlich<br />

alles anders ist<br />

FOTO: FELIX GRÜNSCHLOSS, BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE<br />

Mit Humor beschreibt die US-amerikanische<br />

und vielfach prämierte<br />

Autor*in, Schauspieler*in, Regisseur*in<br />

und Dragperformerin Taylor Mac in<br />

ihrem Stück „Hir“ brennende Themen<br />

unserer Zeit und lädt die Zuschauenden<br />

dabei liebevoll ein, außerhalb gewohnter<br />

Normen zu denken: Als Isaac von einem<br />

Afghanistan-Kriegseinsatz traumatisiert<br />

in sein Elternhaus zurückkehrt, hat sich<br />

alles verändert: Sein einst tyrannischer<br />

Vater ist nun ein Pflegefall, seine Mutter<br />

Paige hat sowohl dem Patriachat als<br />

auch der Heteronormativität entsagt und<br />

Schwester Maxime ist nun Bruder Max.<br />

Verzweifelt versucht Isaac, die alte familiäre<br />

Ordnung wiederherzustellen. Was<br />

wie ein Drama klingt, ist eine absurde<br />

Komödie. *bjö<br />

3.12., Badisches Staatstheater, Herrmann-Levi-Platz<br />

1, Karlsruhe, 19 Uhr,<br />

weitere Vorstellung am 13.12., 19:30 Uhr,<br />

www.staatstheater.karlsruhe.de


kultur 59<br />

LESUNG<br />

Torsten Poggenpohl:<br />

SCHWUL, BIPOLAR, POSITIV –<br />

EINFACH ICH!<br />

FOTO: SILVIE BRUCKLACHER-GUNZENHÄUSER<br />

In seinem autobiografischen Roman<br />

„Einfach!ch“ beschreibt Torsten Poggenpohl<br />

eindrucksvoll und mit erfrischender<br />

Offenheit sieben Jahre seines Lebens,<br />

die sowohl von seiner HIV-Diagnose als<br />

auch von einer psychischen Krankheit<br />

gezeichnet waren. Typisch für eine bipolare<br />

Störung ist eine dauerhaft verschobene<br />

Selbstwahrnehmung, die sich teils<br />

in einer extremen Selbstüberschätzung<br />

äußert – um dann in extreme Depressionen<br />

umzuschlagen. Der „Karneval der<br />

Synapsen“, wie Poggenpohl seine Krankheit<br />

beschreibt, versetzte sein Leben<br />

in eine regelrechte Achterbahnfahrt.<br />

Dazu kam die Diagnose HIV-positiv. „Ein<br />

Hauptanliegen ist, dass ich Zuversicht<br />

schenken und Mut machen will“, erklärt<br />

Torsten Poggenpohl zur Motivation, sein<br />

Buch zu schreiben. „Wir haben in der<br />

heutigen Zeit wirklich megagute Therapien<br />

sowohl für das eine als auch für das<br />

andere, und man kann auch wieder ein<br />

richtig gutes Leben führen, wenn man<br />

diese Therapien wahrnimmt“, so Poggenpohl<br />

weiter. Im <strong>Dezember</strong> ist er gleich<br />

zwei Mal im GAB-Land mit Lesungen zu<br />

Gast. *bjö<br />

2.12., QZM, G7 14, Mannheim, 18:30 Uhr,<br />

www.qzm-rn.de<br />

3.12., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29,<br />

Mainz, 19 Uhr, www.barjedersicht.de<br />

Die Sammlung Fritz P. Mayer<br />

Leidenschaftlich<br />

figurativ<br />

05.08.<strong>2023</strong> – 14.01.2024<br />

Pfaffengasse 26 | www.museen-aschaffenburg.de


60 kultur<br />

FOTO: GISELLEHIPPS<br />

FINALE<br />

Drag Slam Allstars<br />

Here Come The Best Of The Best: Nach<br />

einer Reihe regulärer Drag-Slam-Shows<br />

ist es im <strong>Dezember</strong> mal wieder an der Zeit,<br />

die bisherigen Sieger*innen gegeneinander<br />

antreten zu lassen – Vorhang auf für die<br />

Drag Slam Allstars! Mit dabei sind Loona<br />

Tension, Melonella, Sugar van Shock, Titanic<br />

Donavon, Helix Noire und Eve N’more. Das<br />

Reglement für den Allstars-Contest ist<br />

strenger als beim regulären Drag Slam: Die<br />

Queens zeigen nämlich keine selbst gewählten<br />

Performances, sondern bekommen im<br />

Vorfeld verschiedene Titel, die erst kurz vor<br />

dem Auftritt zugelost und dann performt<br />

werden. Obendrauf bekommt jede Queen<br />

eine Lip-Sync-Assassin an die Seite, die sich<br />

ebenfalls auf den Titel vorbereitet hat und<br />

zusammen mit der Queen auf der Bühne<br />

performt – als Ansporn, noch mehr Gas zu<br />

geben. Moderiert wird der Spaß wie immer<br />

von Giselle Hipps (Foto), die mit Schlagfertigkeit<br />

und klarem Blick alles im Griff hat.<br />

Unterstützt wird sie von Jessica „Mutter“<br />

Walker. Im Anschluss gibt’s außerdem eine<br />

Drag-Sonderedition der Milk’n’Cream-Party,<br />

zu der alle Drag-Slam-Gäste herzlich eingeladen<br />

sind. *bjö<br />

2.12., Orange Peel, Kaiserstr. 39,<br />

Frankfurt, 20 Uhr, dragslam.de<br />

REVUE<br />

Night Queens: Tannenbaumträume<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

Früher war mehr Lametta? Das gibt’s heute bei den<br />

Night Queens, Frankfurts unermüdlich monatlich<br />

stattfindender Drag-Revue mit Host Jessica „Mom“<br />

Walker. Für die beiden <strong>Dezember</strong>-Shows wird sie<br />

wieder von drei Queens unterstützt: die drollige<br />

Tante Gladice mit „Küsschen Küsschen, hoch<br />

die Tassen“, Jazz Cortes mit ihren frechen<br />

Showeinlagen sowie die aus London stammende<br />

Harpy Fatale, die mit ihren unkonventionellen<br />

Shows nun Deutschland unsicher macht. Durch den<br />

Abend führt wie immer die Mutter und lässt es sich<br />

natürlich nicht nehmen, selbst zu performen. *bjö<br />

15. und 16.12., Moxy Frankfurt East, Hanauer<br />

Landstr. 162, Frankfurt, Fr 21 Uhr, Sa 20 Uhr,<br />

Tickets über www.nightqueens.de<br />

Jessica Walker<br />

FOTO: ART.CONNECTIONZ<br />

FOTO: HARPY FATALE<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

Harpy Fatale<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

Jazz Cortes<br />

Tante Gladice<br />

BURLESQUE<br />

Showgirls X-MAS Show<br />

Noch einmal besonders frivol-glamourös wird’s bei Vanessa P. und den Showgirls<br />

kurz vor Weihnachten: „Ohne Schnick-Schnack, aber mit viel nackter<br />

Haut gehe ich in die letzte Showgirls-Runde in <strong>2023</strong>“, sagt Vanessa P. und<br />

rudert gleich zurück: „Ich ziehe natürlich nicht selbst blank, ich lasse blankziehen“.<br />

Kenner*innen ahnen, um was es geht: Burlesque steht auf dem<br />

Programm, und mit der charmanten Coco Nobel ist eine besonders anmutige<br />

Vertreterin der kunstvollen Entblätterung zu Gast. Dazu kommen Vanessa<br />

P. und ihre Showgirls-Sister Lady Hush, die sich als die Kessler-Zwillinge der<br />

Travestie präsentieren – Here We Go For The X-MAS-Show! *bjö<br />

23.12., Galli Theater, Hamburger Allee 45, Frankfurt, 20 Uhr,<br />

www.showgirls-frankfurt.com


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NUR IHR HERZ – GERN<br />

AUCH WAS VON UNS.<br />

Bereiten Sie besonderen Menschen eine besondere Freude.<br />

Zum Beispiel mit unseren Geschenk-Abos:<br />

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unter: www.schauspielfrankfurt.de/karten-abos/abonnements<br />

*Angebot erhältlich bis 30.12.<strong>2023</strong>


62 kultur<br />

FOTOS: WOLFGANG GÜNZEL<br />

AUSSTELLUNG<br />

Mit der Ausstellung „Klangquellen.<br />

Everything Is Music“ lädt<br />

das Weltkulturen Museum zu<br />

einem Erlebnisparcours, bei dem<br />

es vor allem um Klänge, Töne, Geräusche<br />

und manchmal auch um Musik geht.<br />

Aber was ist Musik? Und wann ist Musik<br />

„nur“ Geräusch? „Alles was wir tun, ist<br />

Musik“ lautet ein Zitat des für Experimente<br />

immer empfänglichen Komponisten John<br />

Cage. Daran angelehnt ist das Motto der<br />

aktuellen Ausstellung im Weltkulturen<br />

Museum „Klangquellen. Everything Is Music“.<br />

Jeder Ort, jede Kultur und sogar jede Zeit<br />

ist oftmals mit einem ganz bestimmten,<br />

eigenen Sound verbunden. Der muss nicht<br />

immer von klassischen Instrumenten<br />

kommen, sondern kann zum Beispiel auch<br />

von Werkzeugen stammen, deren Klänge<br />

bei ihrer Benutzung eine Region akustisch<br />

prägen und mitunter unverwechselbar<br />

machen. Die Ausstellung zeigt viele<br />

Beispiele aus Südostasien und Ozeanien.<br />

Auch Instrumente im klassischen Sinne<br />

sind vertreten – zum Beispiel das beeindruckende<br />

Angklung, ein aus Bambusrohren<br />

gefertigtes Schüttelidiophon, das auf<br />

der Insel Java gespielt wird und weitaus<br />

weniger bekannt ist als die Gamelan-<br />

Musik; dem offiziellen Sound Indonesiens;<br />

Gamelan ist in der Ausstellung ebenfalls<br />

ein Raum gewidmet. Besonders stolz ist<br />

man auf eine originale Pferdekopfgeige<br />

aus der Mongolei, die für die Ausstellung<br />

neu angekauft wurde.<br />

Richtig zum Leben erweckt werden die<br />

rund 170 Exponate durch den Audioguide:<br />

Setzt man die Kopfhörer auf, wird der<br />

Gang durch die Räume zum Soundwalk<br />

durch verschiedene Klangkulturen. Es trommelt,<br />

zirpt, schwirrt, pfeift, tönt und klingt.<br />

„Die Idee zur Ausstellung kam über die<br />

Objekte unserer Sammlung, die Klänge<br />

erzeugen“, erklärt Vanessa von Gliszczynski,<br />

wissenschaftliche Mitarbeiterin des<br />

Weltkulturen Museums und Kuratorin der<br />

Ausstellung. „Ich dachte, dass es eigentlich<br />

schade ist, diese Objekte nur in der Vitrine<br />

betrachten zu können“. Fast alle Objekte<br />

der aktuellen Ausstellung stammen übrigens<br />

aus der Sammlung des Museums.<br />

Zusätzlich gibt es zwei Hörräume, in<br />

denen man zum einen in einer guten<br />

Viertelstunde eine akustische Reise von<br />

Frankfurt durch die ganze Welt unternimmt,<br />

oder im Hörraum 2 zeitgenössischer<br />

experimenteller Musik lauschen<br />

kann, die Geräusche einbezieht.<br />

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein<br />

umfangreiches Begleitprogramm mit<br />

Konzerten und Workshops, für die das Weltkulturen<br />

Museum mit zahlreichen lokalen,<br />

nationalen und internationalen Partner*innen<br />

zusammenarbeitet. Eine gelungene<br />

Schau, die die Grenzen zwischen Klang und<br />

Musik bewusst auflöst und dazu anregt, die<br />

Welt mit offenen Ohren zu erleben. *bjö<br />

Kuratorin Vanessa von Gliszczynski im Gamelan-Raum<br />

Weltkulturen Museum,<br />

Schaumainkai 29 – 37, Frankfurt,<br />

www.weltkulturenmuseum.de


kultur 63<br />

FOTOS: PALMENGARTEN FRANKFURT, TOM WOLF<br />

PALMENGARTEN<br />

LICHT UND WÄRME tanken<br />

Samstagnachmittag mal schnell einen<br />

Abstecher nach Mexico oder Madagaskar<br />

machen? Das geht im Frankfurter<br />

Palmengarten, denn dort liegen die beiden<br />

Destinationen nur einen Spaziergang voneinander<br />

entfernt.<br />

Noch bis Januar bietet der Palmengarten<br />

außerdem winterlich-weihnachtliche Führungen<br />

durch das Tropicanium, bei denen<br />

man die Ursprünge von Zimt und Kakao bis<br />

Muskat- und Makadamia-Nuss kennenlernt.<br />

Bricht die Dunkelheit am späten<br />

Nachmittag über die Stadt herein, beginnt<br />

der Palmengarten zu leuchten: Die Winterlichter<br />

tauchen vom 9. <strong>Dezember</strong> bis zum<br />

14. Januar mit fantasievollen Installationen<br />

die Gartenlandschaft in magisches Licht<br />

und laden zum Rundgang durchs Winter-<br />

Wonderland. Eine weitere Attraktion des<br />

Palmengarten, um den Winterblues zu vertreiben,<br />

ist die aktuelle Sonderausstellung<br />

zum Thema Orchideen, die nicht nur blühende<br />

Pracht sondern auch Erstaunliches<br />

aus der Botanik zeigt. Orchideen findet man<br />

übrigens auch im Blüten- und Schmetterlingshaus,<br />

wo noch bis zum Frühjahr unzählige<br />

tropische Falter umherflattern. Bereit<br />

für den Kurzurlaub? *bjö<br />

Palmengarten, Siesmayerstr. 63,<br />

Frankfurt, alle Infos zum Winterprogramm<br />

und Öffnungszeiten über<br />

www.palmengarten.de<br />

Wir wünschen Ihnen und<br />

Ihren Lieben von ganzem<br />

Herzen eine schöne<br />

Weihnachtszeit!<br />

C. Bechstein Centrum Frankfurt GmbH<br />

Eschersheimer Landstraße 45 · 60322 Frankfurt am Main<br />

+49 (0)69 400 501 130 · frankfurt@bechstein.de<br />

bechstein-frankfurt.de


64 kultur<br />

FOTO: TERRATREME<br />

Szene aus „Mato Seco Em Chamas“ („Dry Ground Burning”, BRA, PRT 2022) – eine Zukunftsvision, in der die Welt weiblich, schwarz,<br />

lesbisch und matriarchal ist; zu sehen am 8.12. um 21 Uhr in der Pupille<br />

FESTIVAL<br />

REMAKE – Frankfurter Frauen Film Tage<br />

Die Kinothek Asta Nielsen lädt<br />

zum vierten Mal zu den Frankfurter<br />

Frauen Film Tagen.<br />

Unter dem Motto „Gemeinsam…! Nähe,<br />

Verantwortung und Solidarität mit Anderen“<br />

stehen diesmal Filme im Fokus, die sich<br />

identitärer Politik, diskriminierenden Kategorien<br />

und Naturzerstörung widersetzen<br />

und feministische Kollektive, alternative<br />

Verwandtschaften und Gemeinschaften<br />

sowie kollaborative Beziehungen zeigen.<br />

„Leben meint, in einer komplexen Welt von<br />

Beziehungen zu stehen: Zu Mitmenschen,<br />

nichtmenschlichen Wesen und ‚unbelebter<br />

Natur‘“, heißt es in der Ankündigung des<br />

Kollektivs. Die Filmauswahl reicht dabei über<br />

mehr als hundert Jahre Filmgeschichte,<br />

ohne Genre und Formatbeschränkungen.<br />

Gewürdigt wird außerdem die Frankfurter<br />

Dokumentarfilmemacherin Edith<br />

Marcello, die Ende der 1960er mit<br />

Dokumentationen für das öffentlichrechtliche<br />

Fernsehen startete und sich<br />

unter anderem Themen wie Arbeitskämpfen,<br />

der Frauenbewegung und alternativen<br />

Selbstverwaltungsprojekten widmete. Ein<br />

weiterer Festival-Schwerpunkt ist das<br />

Filmarchiv des Verleihs „CHAOS FILM“,<br />

dem einzigen deutschen Frauenfilmverleih.<br />

Die Kinothek hat vor Kurzem den<br />

Vorlass der Gründerin Hildegard Westbeld<br />

übernommen. Auf dem Festival werden<br />

ausgewählte Filme gezeigt, Westbeld und<br />

Weggefährtinnen begleiten die Vorführungen<br />

mit einleitenden Worten.<br />

Cineastischer Höhepunkt wird ein<br />

CineConcert. Gezeigt wird der 1923<br />

in Schweden entstandene Stummfilm<br />

„Norrtullsligan“ („weilbliche Junggesellinnen“),<br />

der von vier jungen Frauen erzählt,<br />

die in den 1920ern in Stockholm als WG<br />

zusammenleben und dem patriarchalen<br />

Umfeld die Stirn bieten müssen. Die zeitgenössische<br />

niederländische Pianistin und<br />

Stummfilmkomponistin Maud Nelissen<br />

hat für „Norrtullsligan“ eine musikalische<br />

Neukomposition geschaffen, die am<br />

7. <strong>Dezember</strong> in der Volksbühne Frankfurt<br />

zur Uraufführung kommt.<br />

Der Verein Kinothek Asta Nielsen setzt<br />

sich seit 1999 für die Wiederentdeckung,<br />

Archivierung und Präsentation der Filmarbeit<br />

der neueren Frauenbewegung<br />

ein, sammelt in diesem Zusammenhang<br />

aber auch queere Filme jeglicher Regenbogennuance.<br />

Der Verein wurde just vom<br />

Deutschen Kinematheksverbund für seine<br />

herausragende Kinoarbeit mit einem Kinopreis<br />

prämiert. Die Asta-Nielsen-Mitbegründerin<br />

Heide Schlüpmann bekam kurz<br />

zuvor den „Jean Mitry Award“ für ihren Beitrag<br />

zur Widerentdeckung und Wertschätzung<br />

des Stummfilms. Nach 24 Jahren<br />

scheidet Asta-Nielsen-Mitgründerin Karola<br />

Gramann Ende <strong>2023</strong> aus der aktiven Vereinsarbeit<br />

aus; ihre Stelle übernimmt die<br />

langjährige Mitarbeiterin Gaby Babić. *bjö<br />

5. – 10.12., Remake – Die Frankfurter<br />

Frauen Film Tage, das komplette<br />

Programm findet sich auf<br />

www.remake-festival.de<br />

FOTO: PRO-FUN MEDIA<br />

DVD / STREAMING<br />

Luca und Philipp – eine Gangsterballade<br />

Sexy. Sommerlich. Und romantisch ist der neue Film „Wir werden unsterblich sein“ von Regisseur<br />

Tor Iben auch! Vor allem aber spannend. Den schwulen Streifen kannst du jetzt unter<br />

anderem bei OUTtv, amazon und AppleTV streamen oder als DVD kaufen. Zur Handlung:<br />

Sommerurlaub auf Rhodos. Spaß am Strand und überall Männer, Luca genießt seinen Urlaub.<br />

Dann fällt ihm Philipp auf, der allerdings gerade krumme Geschäfte abwickelt. Und bei einem<br />

Drogendeal passiert es: Philipp wird niedergeschlagen. Luca eilt ihm zu Hilfe und tappt dadurch<br />

in seine Falle ... *rä<br />

www.pro-fun.de, www.out.tv/de


kultur 65<br />

FILMREIHE<br />

queerfilmnacht:<br />

Knochen und Namen<br />

FOTO: SALZGEBER<br />

Das Paar Boris und Jonathan hat sich<br />

nicht mehr viel zu sagen: Während der<br />

Schauspieler Boris im Bett Drehbücher<br />

liest, versucht Schriftsteller Jonathan im<br />

Nebenzimmer seine literarische Sprache zu<br />

finden – ihre gemeinsamen Abende könnten<br />

die beiden auch alleine verbringen.<br />

Im Ringen um Distanz und Nähe, Vertrauen,<br />

Verlangen und Verlustangst gießt Boris‘ kleine<br />

Nichte mit (un)passenden Aktionen und<br />

Kommentaren immer wieder Öl ins Feuer.<br />

Mit einem beharrlichen wie humor- und<br />

liebevollen Blick gelingt Regisseur Fabian<br />

Stumm eine kluge Beziehungsanalyse.<br />

Stumm schlüpft dabei auch in die Rolle<br />

des Boris. Das Langfilm-Regiedebüt des<br />

Schauspielers wird im Rahmen der queerfilmnacht<br />

im <strong>Dezember</strong> als Preview gezeigt;<br />

der Film kommt im Januar offiziell<br />

in die Kinos. Bei der diesjährigen Berlinale<br />

wurde Fabian Stumm für das Drehbuch<br />

von „Knochen und Namen“ mit dem Heiner-Carow-Preis<br />

ausgezeichnet; der Film<br />

lief in Frankfurt beim Lichter Filmfest. *bjö<br />

Im GAB-Land unter anderem zu sehen<br />

am 11.12. im Karlstorkino Heidelberg,<br />

am 20.12. im Mal seh’n Kino Frankfurt,<br />

am 27.12.im Delphi Arthaus Stuttgart<br />

und am 29. und 30.12. im<br />

Kommunalen Kino Weiterstadt,<br />

www.queerfilmnacht.de<br />

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66 kultur<br />

FOTO: FILMPERLEN<br />

FOTO: SALZGEBER<br />

Szene aus „Joyland“<br />

FILM-FESTIVAL<br />

Queer gesehen in Höchst<br />

Szene aus „Drifter“<br />

Das Filmforum Höchst lädt in<br />

der Woche vor Weihnachten zu<br />

einem Mini-Queer-Filmfestival<br />

mit vier Filmen, die sieben<br />

Tage in Heavy Rotation gezeigt werden.<br />

Wer also alle Weihnachtsgeschenke schon<br />

besorgt hat oder wem nach dem Shopping<br />

der Kopf mehr nach Kultur als Konsum<br />

steht, kann sich hier die Jahreshighlights<br />

des Queer Cinema <strong>2023</strong> anschauen.<br />

Mit dabei ist der mehrfach ausgezeichnete<br />

Film „Blue Jean“: Großbritannien, Ende<br />

der 1980er. Margret Thatcher hat „Section<br />

28“ verabschiedet, ein Gesetz, das die<br />

„Förderung von Homosexualität“ verbietet.<br />

Die lesbische Lehrerin Jean muss daraufhin<br />

ihre Homosexualität verstecken. Jeans<br />

Freundin Vic ist da etwas furchtloser. Als<br />

die beiden eine von Jeans Schülerinnen in<br />

einer Lesbenbar treffen, muss Jean eine<br />

Entscheidung treffen. Ebenfalls dabei ist<br />

„Drifter“: Der 20-jährige schwule Moritz<br />

zieht aus behüteten schwäbischen Verhältnissen<br />

zu seinem Freund nach Berlin;<br />

blöd nur, dass der plötzlich kein Interesse<br />

mehr an Moritz hat. In der queeren Party-<br />

Szene findet Moritz eine neue Familie und<br />

zu sich selbst. „Joyland“ erzählt die Geschichte<br />

von Haider, dem jüngsten Sohn<br />

einer pakistanischen Großfamilie. Als er<br />

einen Job als Tänzer bei der trans Sängerin<br />

Biba findet und sich in sie verliebt, beginnt<br />

für Haider eine Gratwanderung zwischen<br />

seiner Freiheit und den strengen Moralregeln<br />

seiner Familie. Hauptdarstellerin<br />

Alina Khan ist die erste trans Schauspielerin,<br />

die eine Hauptrolle in einem pakistanischen<br />

Film spielt. Ebenfalls zu sehen ist<br />

die eindringliche Doku „Life Is Not<br />

A Competition, But I’m Winning“:<br />

Regisseurin Julia Fuhr Mann portraitiert<br />

queere Menschen im Leistungssport, ein<br />

Bereich, wo das binäre Geschlechtersystem<br />

fast unumstößlich aufrecht erhalten<br />

wird. Zwei Sportler*innen kämpfen dagegen<br />

an. Feine Auswahl! *bjö<br />

14. – 20.12., Filmforum Höchst,<br />

Emmerich-Josef-Str. 46A, Frankfurt,<br />

www.filmforum-höchst.de<br />

FOTO: SALZGEBER<br />

FILM-TIPP<br />

Captain Faggotron Saves The World<br />

Der trans Künstler und Aktivist<br />

Harvey Rabbit hat eine schrille<br />

Fantasy-Utopie über die Angst vor<br />

einem queeren Planeten geschaffen:<br />

Father Gaylord ist bibeltreu und<br />

offiziell nicht schwul. Als sein Ex-<br />

Lover Queen-Bitch vom Planeten<br />

Oberon droht, die Erde mittels eines<br />

magischen Rings in eine kinky Welt<br />

zu verwandeln, ruft Father Gaylord<br />

Captain Faggotron auf den Plan, der<br />

die Ordnung wieder herstellen soll.<br />

Ihm begegnen ein kiffender Jesus,<br />

verspielte Aliens und dämonische<br />

Furries. Lohnt es sich, für eine Welt<br />

zu kämpfen, in der man sich wegen<br />

seiner sexuellen und geschlechtlichen<br />

Identität verstecken muss?<br />

Für Fans von Trash und Camp! *bjö<br />

27.12., Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr.<br />

6, Frankfurt, 21:30 Uhr,<br />

www.malsehnkino.de<br />

FILM-TIPP<br />

Anatomie eines Falls<br />

FOTO: PLAION<br />

In Justine Triets äußerst spannend aufgebautem Psychogramm wird die bisexuelle Sandra<br />

verdächtigt, ihren Ehemann ermordet zu haben. In der Gerichtsverhandlung stellt sich Sandra<br />

als eigenwillige Person heraus – „eine Frau, die zu ihrer Freiheit, zu ihrer Sexualität und zu ihren<br />

Entscheidungen steht“, beschreibt Triet ihre Hauptfigur. „Sie wirkt stark, und genau das macht sie<br />

verdächtig“. In der Rolle der Sandra brilliert die grandiose Sandra Hüller (unter anderem bekannt als<br />

Tochter in „Toni Erdmann“). Justine Triet hat für ihren Film die Goldene Palme <strong>2023</strong> bekommen. *bjö<br />

7. – 13.12., Kommunales Kino, Carl-Ulrich-Str. 9, Weiterstadt, www.kino-weiterstadt.de


UNBESCHWERT<br />

LEBEN?<br />

Mit Sicherheit!<br />

Eine erfolgreiche HIV-Therapie schützt deine Gesundheit – so kannst du<br />

ausgelassene Momente genießen. Welche Rolle ein nachhaltiger Behandlungserfolg<br />

dabei spielt, erfährst du bei deinem*r Ärzt*in. Mehr über den<br />

nachhaltigen Behandlungserfolg findest du auch auf NOCHVIELVOR.de<br />

DE-UNB-1624-04-<strong>2023</strong> | ©Thomas Barwick, GettyImages. Agenturfoto mit Model gestellt.<br />

Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b. München, info@gilead-sciences.de, www.gileadsciences.de


KUNST<br />

NACHGEFRAGT<br />

JOCK MOONEY:<br />

„Wir müssen als LGBTIQ*-Community<br />

zusammenhalten“<br />

Die ganz großen Stars, die ganz großen<br />

Marken – dieser Künstler aus UK<br />

hatte sie schon alle als Kunden und oder<br />

Motiv. Videos, Bilder und auch Skulpturen,<br />

Jock Mooney begeistert. Für uns hatte der<br />

kreative Queer Zeit für einen Chat.<br />

Würdest du mir zustimmen, wenn<br />

ich dich einen Pop-Art-Künstler<br />

nenne?<br />

Sicherlich! Ich mache eine Vielzahl<br />

unterschiedlicher Arbeiten in verschiedenen<br />

Medien und in unterschiedlichen<br />

Stilrichtungen. Es ist schwer, mich auf eine<br />

bestimmte Sache festzulegen, was ich<br />

sehr befürworte, aber es gibt auf jeden Fall<br />

ein Element der Pop-Art in dem, was ich<br />

mache, ja. Ich liebe Pop-Art.<br />

Ich liebe deine Porträts von queeren<br />

Ikonen wie Lil Nas X, Magnum, Diana<br />

Ross und Dame Edna. Erzähl mir<br />

davon.<br />

Meine Porträtserie begann wirklich als<br />

ein bisschen Spaß und nahm Fahrt auf.<br />

Ich liebe es, diese Porträts zu zeichnen.<br />

Sie wurden auf T-Shirts sehr beliebt,<br />

also dachte ich: „Hmmm, lass uns MEHR<br />

machen.“ Es ist ein wirklich schöner Teil<br />

meiner Arbeit. Ich mache „Kunst“-Skulpturen,<br />

aber solche Dinge sind im Vergleich<br />

leichter zugänglich und erschwinglicher.<br />

Beides zu tun ist großartig.<br />

Ist deine Queerness wichtig für<br />

deine Kunst?<br />

Jetzt mehr denn je. Homophober Missbrauch<br />

nimmt zu, und ich habe Section<br />

28 miterlebt. Queere Menschen fangen


KUNST<br />

BILDER: @JOCKMOONEY<br />

an, mehr für sich selbst einzustehen, und<br />

wir müssen als LGBTIQ*-Community<br />

zusammenhalten. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

macht mich stolz. #Mensch<br />

darf nie vergessen, wie wichtig es ist, sich<br />

als Teil von etwas zu fühlen.<br />

Welcher Aspekt der Kunst gefällt dir<br />

am besten?<br />

Die Freiheit. Du kannst buchstäblich alles<br />

tun, was du willst, und du kannst etwas aus<br />

dem Nichts erschaffen: eine Zeichnung,<br />

ein Lied, ein Gemälde, eine Skulptur … was<br />

auch immer. Man muss offen sein, Risiken<br />

einzugehen, und ich denke, Spaß zu haben<br />

oder den kreativen Prozess zu genießen,<br />

ist von entscheidender Bedeutung, besonders<br />

inmitten dieses ganzen KI-Bullshits!<br />

Ist dir Social Media wichtig?<br />

Ja. Das ist eine gute und eine schlechte<br />

Sache, aber es ist ein wesentlicher<br />

FOTO: WWW.HELLOVONK.COM<br />

Bestandteil, wenn man seine Arbeiten teilt.<br />

Die Realität ist, dass die meisten Menschen<br />

Fotos oder Bilder eher online als persönlich<br />

sehen. Das muss ich annehmen, es hat<br />

keinen Sinn, dagegen anzukämpfen. Es<br />

ist jedoch fantastisch, dass jemand am<br />

anderen Ende der Welt meine Werke sehen<br />

kann.<br />

Du trägst einen Schnurrbart. Magst<br />

du Bärte?<br />

Ich mag Bärte – wenn ich mir nur einen<br />

anständigen wachsen lassen könnte. Ich<br />

mag es, einen Schnurrbart zu haben, mit<br />

einem Schnurrbart macht das Leben mehr<br />

Spaß.<br />

Apropos Spaß, Weihnachten klopft<br />

an.<br />

Mein Partner ist Türke, daher ist Weihnachten<br />

für uns keine große Sache. Ich mag<br />

die freie Zeit, aber ich mag den Druck, den<br />

sie auf die Menschen ausübt, nicht. Wenn<br />

du es liebst oder es als Teil deiner Religion<br />

wichtig ist, kauf einfach eines meiner<br />

T-Shirts als Geschenk!<br />

*Interview: Michael Rädel<br />

www.hellovonk.com, @jockmooney,<br />

jockledoodledoo@hotmail.co.uk


KUNST<br />

FOTOS: @FOTOGRAFIE_ACHENBACH, @MJAKUBINEK, @TORSTEN_KOLB_PHOTOGRAPHY<br />

DREI FRAGEN<br />

LAURENS aus Regensburg<br />

Der stellvertretende Solofagottist<br />

des Philharmonischen<br />

Orchesters Regensburg zeigt,<br />

dass sich Klassik, Hochkultur<br />

und erotische Fotografie nicht ausschließen<br />

müssen. Für uns hatte der<br />

Musiker etwas Zeit.<br />

Hochsommer und Musik-<br />

Erleben. Ist das immer einfach<br />

oder strengen etwa Konzerte<br />

bei Hitze mehr an?<br />

Ich bin in Brasilien geboren und mag<br />

die Hitze eigentlich sehr. Im letzten<br />

Jahr war es dann aber doch einmal<br />

ziemlich extrem. Es sollte nachmittags<br />

ein Open-Air-Konzert bei 35<br />

Grad geben. Die Zuschauertribüne<br />

war in der vollen Sonne, besonders<br />

viele Leute sind da natürlich nicht<br />

gekommen. Wir sind dann kurzerhand<br />

mit Mann und Maus zehn Meter<br />

weiter in den Schatten unter die<br />

Bäume ausgewichen und haben da<br />

gespielt. Ziemlich kurios.<br />

Body Positivity geht Hand in<br />

Hand mit Nacktheit. Wie stehst<br />

du zur so oft thematisierten<br />

Zensur auf Social Media?<br />

Da bin ich zwiegespalten. Einerseits<br />

möchte ich niemandem etwas<br />

aufdrängen, besonders bei<br />

Instagram reicht das Publikum ja<br />

weit, von begeisterten Followern<br />

über Freunde und Familie bis zu<br />

Arbeitskolleg*innen. Andererseits<br />

bekomme ich immer wieder mit, wie<br />

Accounts lange gesperrt werden, bei<br />

denen sich aufrichtig bemüht wurde,<br />

die Regeln einzuhalten, während<br />

andere Accounts einem Pornokanal<br />

gleichen. Das wirkt auf mich dann<br />

ungerecht bzw. willkürlich ...<br />

Wie bekommt man einen solch<br />

trainierten Körper? Viel Sport<br />

oder bestes Essen – du davon<br />

wenig?<br />

Ich liebe vollwertiges, gesundes<br />

Essen und habe leider in den letzten<br />

Monaten tatsächlich zu wenig davon<br />

bekommen. (grinst) Und ich liebe es,<br />

mich zu bewegen. Momentan gehe<br />

ich zwar „nur“ ins Gym, tue aber auch<br />

das megagerne und kann nur jeden<br />

ermuntern herauszufinden, welche<br />

Sportart zu einem passt, um der dann<br />

so oft wie möglich nachzugehen. Die<br />

positiven Effekte sind unendlich.<br />

*Interview: Michael Rädel<br />

laurens-zimpel.de,<br />

www.instagram.com/zimpils,<br />

www.facebook.com/laurens.zimpel,<br />

www.facebook.com/<br />

theaterregensburg<br />

MÄRCHEN<br />

Schwuler<br />

Wilhelminismus:<br />

„Villa Lagunta“<br />

Wahrhaft märchenhaft, was Coriander<br />

Pinxit aus München uns in seinem Buchprojekt<br />

„Villa Lagunta“ präsentiert. Noch<br />

nie war die Bildsprache des 19. Jahrhunderts<br />

erotischer und schwuler!<br />

Auslöser sei ein Fund auf einem Flohmarkt<br />

gewesen, so erzählt es die Geschichte<br />

zum Kunstprojekt. „Die Fotos in der Box<br />

erregten mein Interesse. Also drückte<br />

ich dem Mann fünf Euro in die Hand und<br />

ging weiter. Ich setzte mich später in ein<br />

Café und durchsuchte die Schachtel nun<br />

genauer. Die Fotos. Großartig, exotisch,<br />

mitunter erotisch. Einige waren in gutem<br />

Zustand, andere zerkratzt und verblasst.<br />

Da musste eine Geschichte dahinterstecken“,<br />

schreibt der Münchner Autor. Und<br />

dann habe er sich auf die Suche nach den<br />

Ursprüngen gemacht ... Das Buch „Villa<br />

Lagunta“ erscheint im Herbst in limitierter<br />

und signierter Auflage. Ein wunderbares<br />

Kunst- und Buchprojekt, das gekonnt<br />

mit der Kaiserzeit, der „guten alten“ Zeit<br />

spielt. Über achtzig Seiten melancholisch<br />

verblasster, farbenfroh aufbereiteter und<br />

zum Träumen anregender Kunst. *rä<br />

martin-arz.de<br />

FOTO: CORIANDER PINXIT, MÜNCHEN <strong>2023</strong>


In jeder<br />

Stadt<br />

zu Hause<br />

Übernachten bei queeren<br />

Gastgebern in über 70 Ländern!<br />

29 €<br />

AB<br />

PRO NACHT<br />

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ PEOPLEIMAGES<br />

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab


REISE<br />

TUI Cruises<br />

Wohlfühlen auf MEIN SCHIFF<br />

Ich reise gerne allein, um Land und<br />

Leute kennen zu lernen. Lieber Städtereisen,<br />

bloß keine Touristenbunker<br />

und schon gar nicht all inclusive. Das<br />

änderte sich vor drei Jahren, als mir<br />

ein Freund ein 5-Sterne-Resort in<br />

Antalya empfahl.<br />

Vor ein paar Wochen habe ich mich<br />

entschieden, auf einer siebentägigen<br />

Route im westlichen Mittelmeer die<br />

Mein Schiff 2 kennen zu lernen. Was die<br />

ökologischen Aspekte anbelangt, war<br />

und bin ich Kreuzfahrten gegenüber<br />

eher kritisch eingestellt. Ja, man kann die<br />

Welt auch anders entdecken. Doch ich<br />

habe mich bewusst entschieden, dieser<br />

Erfahrung eine Chance zu geben. Kann<br />

ich auf einer Kreuzfahrt den perfekten<br />

Urlaub verbringen?<br />

Mit 315 Meter Länge und fast 35 Meter<br />

Breite hinterlässt das erst 2019 fertig<br />

gestellte Schiff schon beim Einschiffen<br />

mächtig Eindruck. Ich war in einer top<br />

durchdesignten Balkon-Kabine untergebracht.<br />

Schlauer Stauraum in jeder Ecke,<br />

helle Farben und top moderne Ausstattung<br />

haben mich wirklich beeindruckt. Die<br />

Außenkabinen ohne Balkon sind ähnlich<br />

geschnitten und ausgestattet. Suiten<br />

sind natürlich größer. Doch um ehrlich zu<br />

sein, man hätte mich sieben Tage lang<br />

in meiner Kabine einschließen können.<br />

Der unvergessliche Blick bei Tag und<br />

Nacht über das weite Meer, während der<br />

Seetage würde mir genügen, um Energie<br />

zu tanken und Erholung zu finden.<br />

Ohne gutes Essen geht natürlich nichts.<br />

Die Mein Schiff 2 kann mit 12 Buffet- und<br />

Exklusiv-Restaurants punkten, in denen<br />

fast keine Wünsche offenbleiben und mit<br />

den Mein Schiff Premium Inklusivleistungen<br />

fast alle Getränke und Mahlzeiten in<br />

dem Reisepreis bereits eingeschlossen<br />

sind. Auf hoher See muss guter Fisch auf<br />

den Teller. Der Preis für einen Langusten<br />

Schwanz im Fischmarkt genannten<br />

Restaurant, in dem die meisten Speisen<br />

inkludiert sind, war mit knapp 35 Euro<br />

absolut angemessen für ein nicht<br />

inkludiertes Gericht. Die 16 Bars und<br />

Lounges bieten eine abwechslungsreiche<br />

Karte auf der auch zahlreiche alkoholische<br />

Markengetränke und Drinks inklusive sind.<br />

Das Housekeeping grüßte jederzeit mit<br />

einem herzlichen Lächeln. Und ich hatte<br />

das Gefühl es kam wirklich von Herzen.<br />

Das ist ohnehin eine Eigenschaft der<br />

gesamten Crew der Mein Schiff 2, die<br />

Caro Dinter, Kreuzffahrtdirektorin auf<br />

Mein Schiff 2, mir so beschrieb:<br />

Es geht darum Unterschiede<br />

aus unterschiedlichen<br />

Kulturen nicht als<br />

Herausforderung, sondern<br />

als Chance zu betrachten,<br />

um auch mal die eigene<br />

Perspektive zu wechseln.<br />

Am ersten Tag mit Landgang verzichtete<br />

ich auf eine lange Busfahrt nach Rom,<br />

entspannte lieber in dem wunderschönen<br />

Spa der Mein Schiff 2. Bei der Lomi<br />

Lomi und der Ayurvedischen Kopf- /<br />

Nacken-Massage waren echte Profis am<br />

Werk. Danach tummelte ich mich auf<br />

dem Sonnendeck im Pool bei 29 Grad<br />

mit viel Platz, denn die meisten Gäste<br />

waren unterwegs. Hier ein Tipp: Wer auf<br />

einer Kreuzfahrt wirklich mal das Schiff<br />

genießen möchte, sollte das am Tag eines<br />

beliebten Landausflugs tun, möglichst bei<br />

einer Stadt, die man schon kennt oder<br />

ohnehin noch mal intensiver besuchen<br />

möchte.<br />

TUI Cruises sorgt bei Mein Schiff für<br />

überraschend gut geplante Landausflüge.<br />

Die Landausflüge nach Florenz und Pisa<br />

am gleichen Tag, aber auch in Cannes<br />

und Valencia waren wunderschön und ich<br />

konnte viele Eindrücke sammeln. Natürlich<br />

reicht kein einzelner Tag, um die diese<br />

Städte wirklich zu entdecken. Doch der<br />

erste Eindruck der Landgänge genügte<br />

mir, um lokale Spezialitäten zu naschen,<br />

wichtige Sehenswürdigkeiten zu sehen<br />

und mich für neue Reiseziele inspirieren<br />

zu lassen. Auch im nächsten Jahr ist<br />

die Mein Schiff 2 wieder im westlichen<br />

Mittelmeer unterwegs.<br />

Insgesamt lässt sich meine erste Kreuzfahrt<br />

gut mit einem besonderen Moment<br />

am Tag meiner Anreise beschreiben. Ich<br />

bemerkte ein älteres Paar, das gerade<br />

anreiste und zum ersten Mal die Kabine<br />

betrat. Beide weit über 70, eher langsam<br />

unterwegs, etwas gebrechlich sogar. Er<br />

hielt ihr die Kabinentür auf. Alte Schule.<br />

Als ich an den beiden vorbei ging,<br />

schlüpfte sie gerade in ihre Hausschuhe,<br />

machte einen Schritt, blickte in die Kabine<br />

und sagte aus tiefstem Herzen und mit<br />

zitternder Stimme „Ist das schön.“<br />

Ich glaube die beiden waren wie ich zum<br />

ersten Mal auf einer Kreuzfahrt. Und wie<br />

ich und viele andere Gästen hatten sie<br />

sicherlich auch eine kleine Träne im Auge<br />

als das Schiff ablegte, das Schiffshorn<br />

erklang und die Blicke weit über das


REISE<br />

Meer reichten. Sich etwas gönnen, etwas<br />

erleben, das es sonst so nicht im Alltag<br />

gibt. In die Ferne schweifen. Darum geht<br />

es doch bei einer Kreuzfahrt. Mit ihren<br />

Hausschuhen an den Füßen bleiben mir<br />

die beiden in Erinnerung. Sie wussten<br />

dieses Abenteuer wirklich zu schätzen.<br />

Für sie war es etwas ganz Besonderes.<br />

Und genau das ist eine Kreuzfahrt auf der<br />

Mein Schiff 2, einem der sechs Schiffe<br />

dieser Wohlfühl-Flotte. Der Mein-Schiff-<br />

Slogan „Jeder Moment eine Reise für sich“<br />

wird hier erfüllt.<br />

www.meinschiff.com<br />

FOTOS: TUI CRUISES<br />

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REISE<br />

FOTOS: MATHIAS BRABETZ<br />

TIROL<br />

Vorhang auf für die zweite<br />

WINTER PRIDE<br />

Von 16. Bis 23. März 2024 wird es<br />

wieder bunt auf den Pisten des Tiroler<br />

Skiortes Sölden. rainbowtravel.at<br />

organisiert die zweite Winter Pride.<br />

So langsam, stellt man sich in Tirol schon<br />

wieder auf Winter ein. Skiurlaube werden<br />

geplant und über die Anschaffung einer<br />

neuen Ausrüstung nachgedacht. Zur<br />

Planung für den Winter 2024 gehört definitiv<br />

auch eine Teilnahme an der zweiten<br />

Winter Pride in Sölden. Im März verwandelt<br />

Österreichs 1. LGBTQ+ freundliches<br />

Reisebüro, www.rainbowtravel.at , die<br />

Pisten von Sölden wieder in ein Meer aus<br />

Regenbogenfarben.<br />

Host Drag Sindy Sinful wird auch 2024<br />

wieder mit spitzer Zunge und gekonnter<br />

Drag-Kunst durch die Woche begleiten<br />

und bei den Highlights wie dem Hüttenabend,<br />

dem Fun Race, dem Skiguiding<br />

und zahlreichen anderen Programmpunkten<br />

für gute und ausgelassene Stimmung<br />

sorgen.<br />

Definitiv eines der Highlights der LGBTQ+<br />

Community was die Winterevents betrifft.<br />

Informationen und Details gibt es auf<br />

www.winterpride-soelden.com oder<br />

direkt beim Veranstalter unter<br />

alfred@winterpride-soelden.com<br />

FOTOS: 25HOURS-HOTELS<br />

DUBAI<br />

Come as you are 25hours-hotels<br />

Das 25hours Hotel One Central in<br />

Dubai verbindet moderne Eleganz mit<br />

traditionellem Flair. Im Finanzviertel<br />

von Dubai gelegen, bietet es atemberaubende<br />

Ausblicke auf den Emirates<br />

Tower und das Museum of the Future.<br />

Unweit gelegen von den wichtigsten<br />

Attraktionen, ist es ideal für Reisende. Das<br />

Hotel spiegelt die Geschichte der Region<br />

mit seinen 434 Zimmern und Suiten in<br />

verschiedenen Designs wider. Es verfügt<br />

über fünf Restaurants und Bars, darunter<br />

das Hauptrestaurant Tandoor Tina und die<br />

Monkey Bar auf dem Dach. Einzigartige<br />

Annehmlichkeiten wie eine Bibliothek<br />

mit 5.000 Büchern und ein Moonlight<br />

Cinema im Freien tragen zum Charme des<br />

Hotels bei. Es bietet auch die weltweit<br />

erste 25hours Pool auf dem Dach, eine<br />

gemischte Outdoor-Sauna und ein Extra<br />

Hour Spa. Das 25hours Hotel One Central<br />

- Ein harmonisches Zusammenspiel von<br />

Luxus und Kultur.<br />

www.25hours-hotels.com


REISE<br />

KREUZFAHRT 2024<br />

FOTOS: NICKO CRUISES<br />

SPARTACUS GAY CRUISE<br />

Das Unterhaltungsprogramm der<br />

Spartacus Cruise kombiniert bekannte –Die Künstler–<br />

Gesichter mit neuen Talenten. Zusätzlich<br />

zu den DJs, die für die richtige musikalische<br />

Unterhaltung sorgen, werden<br />

9. – 16. OKTOBER 2024<br />

internationale Talente und Dragqueens<br />

die Gäste erneut begeistern. Die ersten<br />

„ONE QUEER FAMILY AT SEA“<br />

acht stellen wir dir an dieser Stelle vor!<br />

FOTOS: JANA LÄMMERER<br />

DJ JUAN DEL CHAMBO<br />

Juan Del Chambo ist ein venezolanischer DJ und Produzent mit Sitz in Köln. Er liebt es,<br />

melodische Rhythmen, treibende Basslinien und schwere Kickdrums zu verweben, um<br />

einen Sound zu schaffen, der die Tanzflächen zum Beben bringt. Im Februar <strong>2023</strong> veröffentlichte<br />

er in Zusammenarbeit mit Rony Golding seinen mit Spannung erwarteten<br />

Debütsong „El Diablo“ auf Prospect Records. Diese knisternde Neuerscheinung vereint<br />

perfekt seine venezolanischen Wurzeln mit seiner Liebe zum Techno. Juan fasziniert<br />

sein Publikum, indem er die Grenzen zwischen den Genres auf emotionale Weise<br />

verschwimmen lässt. Im Laufe seiner Karriere stand er auf den Decks renommierter<br />

Veranstaltungsorte, darunter im KitKat Club in Berlin, im Artheater und Bootshaus in<br />

Köln sowie im Radion West in Amsterdam.<br />

MISS ABBY OMG<br />

Miss Abby OMG ist allen „Drag Race“-Fans bekannt aus der ersten Staffel des<br />

niederländischen Ablegers des Erfolgsformats und schaffte es dort bis ins Finale. In der<br />

Show bereitete sie ihren Mitstreiterinnen ordentlich Feuer unterm Hintern und ging als<br />

Lip Sync Assassin in die Annalen des Franchise ein. Kein Wunder, schließlich stammt<br />

die wunderschöne Latina-Queen ursprünglich aus Brasilien! Auch an Bord der Vasco da<br />

Gama wird Abby mit diversen Tanzeinlagen und als Moderatorin der Pool Games den<br />

Gästen einheizen. Schon in den vergangenen zwei Jahren war sie als eine der Hauptkünstlerinnen<br />

mit an Bord und wird auch 2024 wieder jede Menge aufregende Kostüme<br />

und ganz viel „Spice“ im Koffer haben.<br />

NELSON<br />

Während der Kreuzfahrten 2022 und <strong>2023</strong> entdeckte Nelson seine Liebe zur Bühne<br />

und zum Rampenlicht, im letzten Jahr feierte er dann bei der großen Abschlussshow<br />

auf der Stage des Cruise-Theaters seine Premiere. Der Brasilianer mit einem Faible für<br />

außergewöhnliche Styles und Fashion moderiert in seiner Wahlheimat Berlin diverse<br />

Events und arbeitet als Model für LGBT+ Kampagnen bekannter Marken. In jüngerer<br />

Vergangenheit tritt die Stilikone mit dem Markenzeichen „Kopftuch“ auch als DJ auf und<br />

mixt dabei Brazilian Funk und Pop mit Disco-Klassikern und House-Musik. 2024 wird<br />

er sein eigenes Set im Captain’s Club spielen und steht als Main Hostess jederzeit für<br />

Fragen und Wünsche zur Verfügung – oder trinkt mit den Passagieren Tequila an der Bar.


REISE<br />

DJ POPPY DOWNES<br />

Im Jahr 2020, als sich die Welt dramatisch veränderte, nutzte djPoppyDownes den<br />

Moment, um sich auf sein Handwerk zu konzentrieren und sein Wissen über Nachtklub-<br />

Equipment und Musiktheorie zu vertiefen. Heute mischt er klassische und obskure<br />

Disco-Beats mit Hits aus allen Epochen und schafft so eine Stimmung, die Individualität<br />

feiert, Inklusivität fördert und Queerness willkommen heißt. „Ich liebe es, die Tanzfläche<br />

in einen Ort zu verwandeln, an dem die Leute ihre Probleme hinter sich lassen können,<br />

eine Verbindung zu jemandem herstellen und sich frei ausdrücken können.“<br />

DJ JAMES<br />

James zählt zu den bekanntesten schwulen DJs im süddeutschen und österreichischen<br />

Raum. Internationale Auftritte führten ihn u. a. zur „Bear Week“ nach Sitges. Außerdem<br />

ist er ein Begriff als langjähriger Resident-DJ beim CSD München und beim „Pink<br />

Lake“-Festival am Wörthersee in Österreich. Mit über einer Dekade auf dem Buckel ist<br />

seine queere Partyreihe „PINK PARADISE“ in München eine echte Institution und die am<br />

längsten laufende Gay Party. Sein musikalisches Können reicht von Circuit House, Pop,<br />

Dancefloor und Classics bis zu Party und Schlager.<br />

MISS SISTRATA<br />

2021 durften sich 14 internationale Künstlerinnen im „Drag Race“-Ableger „Queen of the<br />

Universe“ erstmals in einem Gesangswettbewerb messen (nichts mit Lyp sinc, Mädels!).<br />

Ein Jahr später standen schon die nächsten Kandidatinnen in den Startlöchern. Mit<br />

dabei: der israelische Countertenor Uri Elkayam, der in der zweiten Staffel der Show<br />

unter seinem Künstlernamen Miss Sistrata auftrat. Die internationale Aufmerksamkeit<br />

durch das Format bescherten ihm weitere Auftritte, unter anderem als die vielleicht<br />

erste männliche „Violetta Valéry“ in der „Traviata“-Inszenierung der bayrischen Opera<br />

Incognita oder als „Mama“ in „Chicago“ in Tel Aviv. Während der 2024er-Route wird dich<br />

Miss Sistrata mit ihrem Gesangstalent im Bordtheater zum Staunen bringen!<br />

CHRIS BEKKER<br />

DJ & Producer Chris Bekker zählt zu den Berliner Exportschlagern der elektronischen<br />

Gay- und Hetero-Szene weltweit. Seit 2013 arbeitet er zusammen mit Musikpionier<br />

und Produzentenlegende Paul van Dyk, auf dessen Label VANDIT Rec seine Veröffentlichungen<br />

erscheinen. Bereits seit der allerersten Cruise im Jahr 2017, als Spartacus<br />

noch auf der Nefeli durch das griechische Meer fuhr, ist Chris als Resident der Spartacus<br />

Cruise dabei und spielt für euch vor allem treibende Techno- und Trance-Sets. Chris’<br />

Produktionen sind globale Chartgaranten und Klubhymnen.<br />

STEFANO MAY<br />

Der in Italien geborene Sänger, Songwriter und Klaviervirtuose begeisterte sich schon<br />

früh für die Musik und begann im Alter von sieben Jahren mit einer klassischen Klavierausbildung.<br />

Stefano möchte die Menschen durch die Kraft der Musik zusammenbringen:<br />

„Musik ist dazu da, die Seele zu heilen. Menschen finden Gemeinsamkeiten in der<br />

Musik, die sie hören, und jedes Lied hat die richtige Zeit und den richtigen Ort für jeden<br />

seiner Zuhörer.“ Musikalisch wurde Stefano auch von seiner Mutter inspiriert, die ihn<br />

dazu erzogen hat, große Träume zu verfolgen und seine Gaben mit Stärke, Geduld und<br />

herzlicher Hin<strong>gab</strong>e zu teilen.<br />

Info-Hotline: 030 443 198-50 (Mo – Do 11 – 17 Uhr)<br />

www.spartacus.cruises


REISE<br />

CHICAGO<br />

BOYS,<br />

BOYS,<br />

BOYS<br />

Die Millionenmetropole am Lake Michigan<br />

ist Heimat eines der bekanntesten<br />

queeren Stadtviertel der USA. Boystown,<br />

das aus einigen Straßenblocks entlang<br />

der North Halstead Street besteht, gilt<br />

als das erste offiziell von einer Großstadt<br />

anerkannte LGBTIQ*-Viertel der USA.<br />

Seit dem 1960er Jahren fand die Community<br />

den Weg in den Stadtteil Lakeview,<br />

innerhalb dessen Grenzen Boystown liegt.<br />

Nach dem Stonewall-Aufstand 1969 in<br />

New York, fand 1970 hier der erste Pride<br />

March Chicagos statt und es entstanden<br />

nach und nach erste Community- und<br />

Gesundheitszentren für Homosexuelle,<br />

in den 1980er Jahren öffneten die ersten<br />

queeren Bars. Seit 25 Jahren bilden große<br />

Regenbogenstelen im Art-Déco-Stil den<br />

sogenannten „Legacy Walk“ entlang der<br />

North Halsted Street, der an wichtige<br />

Protagonisten der LGBTIQ*-Bewegung<br />

erinnert. Bis heute das Boystown nichts<br />

an seiner Anziehungskraft für die Community<br />

verloren. Von kleinen, gemütlichen<br />

Restaurants wie Drew’s on Halsted über<br />

coole Lounges wie Scarlet bis zu Sports<br />

Bars wie DS Tequilla Company oder die<br />

Sauna Steamworks - die Auswahl ist<br />

riesig und irgendwann findet jeder seinen<br />

Lieblingsplatz. Besonders bleibt ist dabei<br />

Chicagos größte queere Bar Sidetracks -<br />

eine Institution mit mehreren Tanzflächen,<br />

Dachterrasse und Themenabenden wie<br />

etwa Dragshows.<br />

Queere Events<br />

Zudem ist Boystown Gastgeber gleich<br />

mehrerer Festivals, die über das Jahr<br />

verteilt dort stattfinden. Neben einer<br />

großen Halloween-Parade am 31. Oktober<br />

findet hier im Juni ein riesiges Pride Fest<br />

statt und auch die Parade des Chicago<br />

Pride startet von hier. Mehr als 100.000<br />

Besucher kommen zu den Northalsted<br />

Market Days, die 2024 am 10. und 11.<br />

August stattfinden. Auf mehreren Bühnen<br />

treten zahlreiche Künstler, Musiker, DJs<br />

und Dragqueens auf, neben etlichen<br />

Essens- und Getränkeständen sind es aber<br />

auch vor allem die über 250 Stände von<br />

Firmen und Organisationen, die Besucher<br />

aus den gesamten USA nach Chicago<br />

locken. Sehr international geht es bei dem<br />

Ende Mai über das Memorial Day Weekend<br />

stattfindenden International Mr. Leather<br />

Wettbewerb statt. Beim wichtigsten<br />

Leder- und Fetisch-Treffen der Community<br />

gibt es neben Workshops und Partys einen<br />

großen Marktplatz, der für jeden Fetisch<br />

etwas zu bieten hat. Höhepunkt der<br />

Veranstaltung ist die Wahl des International<br />

Mr. Leather, der die Community ein Jahr<br />

lang weltweit repräsentiert.<br />

Szene & Strand<br />

Wer sich lieber in einer alternativen<br />

queeren Szene bewegt, sollte in Stadtteilen<br />

wie Edgewater und Andersonville<br />

vorbeischauen. Hier haben im Laufe der<br />

letzen Jahren zahlreiche Cafés, Bars und<br />

Restaurants eröffnet, die auf Inklusivität<br />

und eine entspannte Atmosphäre jenseits<br />

des doch sehr männlich geprägten<br />

Boystown setzen. Ein typisches Beispiel<br />

ist die gefeierte Cocktailbar Nobody’s<br />

Darling, die von einem afro-amerikanischen<br />

Lesbenpaar geführt wird und ausgefallene<br />

Cocktail-Kreationen serviert. Bei<br />

sommerlichen Temperaturen lohnt sich<br />

zudem ein Tag an einem der schönsten<br />

queeren Stadtstrände der USA. Der in<br />

der Szene unter dem Namen Hollywood<br />

Beach bekannte Kathy Ostermann Beach<br />

am Ufer des Lake Michigan liegt knapp<br />

10 Autominuten nördlich von Boystown<br />

und ist vor allem an den Wochenenden<br />

gut besucht. Dass man hier kaum internationale<br />

Touristen findet liegt vor allem<br />

daran, dass diese bei Chicago eher weniger<br />

an eine Stranddestination denken. Denn<br />

natürlich hat die Stadt mit ihrer außergewöhnlichen<br />

Skyline, herausragenden<br />

Museen wie dem Art Institute of Chicago<br />

oder dem Field Museum of Natural History<br />

und ihrer vielseitigen Theaterszene alles zu<br />

bieten, was man von einer amerikanischen<br />

Metropole erwartet. Aber eben auch eine<br />

der spannendsten queeren Szenen der<br />

USA. *dax<br />

www.choosechicago.com<br />

FOTO: RANVESTEL PHOTOGRAPHIC CHOOSE<br />

FOTO: DIRK BAUMGARTL


REISE<br />

FOTO: HOFMARAN<br />

AROSA GAY SKI WEEK<br />

Unvergessliche Erlebnisse<br />

in den SCHWEIZER ALPEN<br />

Vom 20. bis 27. Januar findet im Schweizer<br />

Kanton Graubünden mit der Arosa<br />

Gay Ski Week wieder eine beliebtesten<br />

queeren Skiwochen Europas statt.<br />

Die Arosa Gay Ski Week 2024 verspricht<br />

eine atemberaubende Kombination<br />

aus malerischen Berglandschaften,<br />

aufregenden Skipisten und geselligen<br />

Abendveranstaltungen, die dieses Event<br />

zu einem unvergesslichen Erlebnis für<br />

alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

machen. Eingebettet im Herzen der<br />

Schweizer Alpen bietet Arosa ein wahres<br />

Skiparadies, dass für alle Levels geeignet<br />

ist, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.<br />

Die perfekt präparierten Pisten und<br />

die atemberaubende Aussicht werden<br />

unvergessliche Erinnerungen schaffen.<br />

Dabei ist die Arosa Gay Ski Week ist weit<br />

mehr als nur Skifahren - sie ist ein Event<br />

der Vielfalt und Akzeptanz mit einer Atmosphäre,<br />

in der jeder, unabhängig von seiner<br />

geschlechtlichen Identität, willkommen<br />

ist. Auf dem Programm stehen Events wie<br />

Après-Ski-Partys, Themenabende, exquisite<br />

Dinner, Live-Auftritte und vieles mehr.<br />

Die Arosa Gay Ski Week ist non-profit und<br />

FOTO: JORGE PEREIRA<br />

setzt sich stolz für LGBTIQ*-Initiativen<br />

ein. Ein Teil der Erlöse der Veranstaltung<br />

wird an Organisationen gespendet, die sich<br />

für Gleichberechtigung und Akzeptanz<br />

einsetzen. Viele der Hotelpartner haben<br />

sich dem „Travel Proud“-Label für LGBTIQ*-<br />

freundliche Unterkünfte angeschlossen,<br />

dazu gehören etwa das Alpenblick, Arlenwald,<br />

Aves, Haus Belmont, Kulm, Provisorium<br />

13, Seehof, Robinson Club, Tschuggen<br />

Grand, Valsana und Vetter. Egal, ob man<br />

begeisterter Skifahrer, Feierfreudiger oder<br />

einfach nur auf der Suche nach einem<br />

einzigartigen und abwechslungsreichen<br />

Winterurlaub ist: Die Arosa Gay Ski Week ist<br />

der perfekte Ort, um den Winter zu gebieten,<br />

neue Freundschaften zu schließen<br />

und Momente zu erleben, die noch lange in<br />

Erinnerung bleiben. *dax.<br />

www.arosa-gayskiweek.com<br />

FOTO: MICHEL POULAIN


REISE<br />

KUNST &<br />

KULINARIK<br />

BILBAO<br />

FOTO: DIRK BAUMGARTL<br />

Ähnlich wie einst Barcelona hat sich die<br />

Hauptstadt des Baskenlandes von einer<br />

verarmten Industrie- und Hafenstadt<br />

innerhalb der letzten 25 Jahre in<br />

eine Kulturmetropole verwandelt, die<br />

Touristen aus aller Welt anzieht.<br />

Ausschlaggebend war die Eröffnung des<br />

Guggenheim-Museums nach einem spektakulären<br />

Entwurf des Architekten Frank O.<br />

Gehry im Jahr 1997, das Bilbao quasi über<br />

Nacht zu einer Pilgerstätte für Kunstfans<br />

machte. Nicht weniger spektakulär ist<br />

das 2010 eröffnete Azkuna Zentroa, ein<br />

öffentliches Kultur- und Erholungszentrum<br />

für die Bewohner Bilbaos, das vom Designer<br />

Philippe Starck in Kooperation mit Thibaut<br />

Mathieu entworfen wurde. Dessen wohl<br />

beliebteste Einrichtung ist ein großer Pool<br />

auf dem Dach, dessen Glasboden vom<br />

inneren des Gebäudes den Blick auf die<br />

Badenden aus ungewöhnlicher Perspektive<br />

freigibt. Mindesten ebenso berühmt wie<br />

für ihre Kunst ist Bilbao für seine außergewöhnliche<br />

Gastronomie. Neben klassischen<br />

Pinxtos, einer baskischen Version von Tapas,<br />

die man in etlichen Bars gereicht bekommt,<br />

findet man in Bilbao zahlreiche Sterne-<br />

Restaurants, darunter etwa das NKO auf<br />

dem Dach des Radisson Collection Hotels<br />

Gran Via, das japanisch-baskische Fusionsküche<br />

kreiert oder das am Rande der<br />

Altstadt gelegene Ola. Von dort sind es nur<br />

wenige Meter zu den queeren Bars rund um<br />

die Dorre Kalea und Pilota Kalea, vor denen<br />

sich vor allem am Wochenende die schwule<br />

Szene drängelt. Höhepunkt der Saison ist<br />

der Bilbao Bizkaia Pride, der in der Regel<br />

von Mitte bis Ende Juni stattfindet und<br />

zu dessen Höhepunkten eine Bootparade<br />

sowie ein Festival im Stadtzentrum am Ufer<br />

des Nervión stattfindet. *dax.<br />

www.bilbaoturismo.net<br />

www.spain.info<br />

LONDON<br />

Queer as F*CK<br />

Brexit, Stress im Königshaus, Regierungskrisen<br />

und eine Pandemie. Die<br />

Millionenmetropole London hatte es die<br />

letzten Jahre wahrlich nicht leicht, die<br />

Herzen ausländischer Gäste zu erobern.<br />

Dabei war das Jahr 2022 für die britische<br />

LGBTIQ*-Community von besonderer<br />

Bedeutung, schließlich konnte man den<br />

50. Jahrestag der ersten Pride-Demonstration<br />

des Landes feiern, die am 1. Juli 1972 durch<br />

die Straßen Londons zog. Anlässlich des Jubiläums<br />

wurde im letzten Jahr passenderweise<br />

Großbritanniens erstes queeres Museum in<br />

der Nähe der Bahnstation Kings Cross eröffnet.<br />

In vier Räumen widmet sich die aktuelle<br />

Ausstellung von Queer Britain der Geschichte<br />

der britischen LGBTIQ*-Bewegung anhand<br />

von Fotos, Dokumenten und Videobeiträgen.<br />

Das wohl beeindruckendste Objekt ist dabei<br />

jene Zellentür, hinter der einst die schwule<br />

Schriftstellerlegende Oscar Wilde seine Zeit<br />

hinter Gittern verbrachte.<br />

Einigen von Wildes Zeitgenossen begegnet<br />

man auch während eines Besuchs in Londons<br />

Tate Britain, die vor allem für ihre einzigartige<br />

Sammlung von Werken des britischen<br />

Romantikers William Turner berühmt ist.<br />

Regelmäßig finden hier kostenlose Führungen<br />

unter einem queeren Blickwinkel statt. Die<br />

Bandbreite der in der Führung gezeigten<br />

Werke reicht dabei von homoerotischen<br />

Badeszenen der Maler Henry Scott Duke und<br />

Duncan Grant über Arbeiten der lesbischen<br />

FOTOS: DIRK BAUMGARTL<br />

Künstlerinnen Ethel Sands und Gwen John<br />

bis zu Werken der schwulen Ikonen Francis<br />

Bacon und David Hockney. Mit Führungen<br />

aus queerer Perspektive ist die Tate Britain<br />

nicht allein. Die Tate Modern, Londons<br />

wichtigstes Museum für Gegenwartskunst,<br />

bietet spezielle Rundgänge ebenso an wie das<br />

Victoria & Albert Museum (V&A), das anhand<br />

von Kunstobjekten die Geschichte von<br />

sexuellen Identitäten und Geschlechterrollen<br />

erzählt. Ziemlich queer geht es auch in der<br />

im V&A noch bis April 2024 zu sehenden<br />

Ausstellung DIVA zu, die sich überwiegend<br />

Ikonen des Showbusiness widmet – darunter<br />

Grace Jones, Marilyn Monroe, Maria Callas,<br />

Cher und Elton John. *dax<br />

www.visitlondon.com<br />

www.visitbritain.com


ADVERTORIAL<br />

ADHÄRENZ ALS SCHLÜSSEL<br />

ZU EINER ERFOLGREICHEN HIV-THERAPIE<br />

Moderne HIV-Therapien verfügen über<br />

eine hohe Wirksamkeit und sind dabei in<br />

der Regel gut verträglich, was es Menschen<br />

mit HIV ermöglicht, ein gutes und<br />

langes Leben zu führen. Es gibt allerdings<br />

eine wichtige Voraussetzung, damit<br />

eine erfolgreiche Therapie sichergestellt<br />

werden kann: Die Medikamente müssen<br />

konsequent und richtig eingenommen<br />

werden. Von HIV-Schwerpunktärzt*innen<br />

wird in diesem Zusammenhang regelmäßig<br />

der Begriff der Adhärenz verwendet.<br />

UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN<br />

THERAPIEADHÄRENZ UND<br />

TERMINADHÄRENZ<br />

Adhärenz umfasst neben der täglichen<br />

Einnahme der Tabletten auch die Einhaltung<br />

von Arztterminen für regelmäßige<br />

Untersuchungen. Es können also zwei<br />

Arten der Adhärenz unterschieden werden:<br />

Die Therapieadhärenz bezeichnet die<br />

korrekte Einnahme der Medikamente, die<br />

Terminadhärenz hingegen beschreibt die<br />

Einhaltung der vereinbarten Arzttermine.<br />

WARUM IST THERAPIEADHÄRENZ<br />

SO WICHTIG?<br />

Eine hohe Therapieadhärenz ist entscheidend,<br />

um die Vermehrung von HIV<br />

im Körper zu unterdrücken und so eine<br />

erfolgreiche Therapie zu gewährleisten.<br />

Damit wird auch sichergestellt, dass HIV<br />

unter der Nachweisgrenze ist und selbst<br />

bei ungeschütztem Sex nicht mehr übertragen<br />

werden kann. 1,2 Das kann nicht nur<br />

zu einer entspannteren Sexualität führen,<br />

sondern auch zu einer höheren Lebensqualität.<br />

Bei schwangeren Frauen bedeutet<br />

eine Nicht-Nachweisbarkeit zudem, dass<br />

HIV sowohl während der Schwangerschaft<br />

als auch bei der Geburt nicht mehr auf das<br />

Baby übertragen werden kann.<br />

WIE KANN ES ZUM VERGESSEN DER<br />

EINNAHME KOMMEN?<br />

Selbst wenn man um die Bedeutung der<br />

Therapieadhärenz für eine erfolgreiche<br />

Therapie weiß, kann es im Leben immer<br />

Situationen geben, in denen die Medikamenteneinnahme<br />

vergessen wird. Das kann<br />

verschiedene Ursachen haben: Manchmal<br />

führen kognitive Faktoren – wie etwa<br />

eine Gedächtnisschwäche – dazu, dass<br />

die Einnahme ausbleibt. Auch besondere<br />

Lebensumstände, wie Stress, unregelmäßige<br />

Arbeitszeiten mit vielen Dienstreisen<br />

oder Substanzkonsum können mögliche<br />

Ursachen für Vergessen sein.<br />

Klar ist: Niemand ist perfekt. Jedoch hilft<br />

es, aufmerksam zu bleiben und offen mit<br />

dem/der Ärzt*in darüber zu sprechen,<br />

falls man bemerkt, dass ein Vergessen<br />

der Einnahme häufiger wird. Denn: Eine<br />

mangelnde Therapieadhärenz kann den<br />

Erfolg der ganzen Therapie gefährden.<br />

Nicht nur Vergessen kann eine Ursache<br />

für das Auslassen der täglichen Dosis<br />

sein. Möglicherweise macht die äußere<br />

Situation, in der man sich gerade befindet,<br />

eine diskrete Einnahme der Medikamente<br />

unmöglich und man entscheidet sich ganz<br />

bewusst, diese nicht einzunehmen.<br />

EHRLICHE KOMMUNIKATION ALS<br />

DREH- UND ANGELPUNKT DER<br />

TERMINADHÄRENZ<br />

Um die eigene Gesundheit und damit eine<br />

hohe Lebensqualität sicherzustellen, ist<br />

es wichtig, die regelmäßigen Termine zur<br />

Kontrolle oder auch zur Verabreichung<br />

der Therapie – falls diese nicht in Form<br />

von Tabletten sondern als Injektion<br />

oder Infusion erfolgt – gewissenhaft<br />

wahrzunehmen.<br />

Wenn man einmal einen Termin nicht<br />

wahrnehmen kann, zu diesem aber<br />

einfach nicht erscheint anstelle ihn zu<br />

verschieben, so kann das auf den/die<br />

Ärzt*in unzuverlässig wirken. Aber selbst,<br />

wenn man einen Termin verschiebt oder<br />

absagt, da man beispielsweise noch<br />

ausreichend Medikamente vorrätig hat<br />

und der Termin zu einer anderen Zeit<br />

besser in den eigenen Kalender passt,<br />

weiß der/die Ärzt*in den Grund hierfür<br />

nicht – sofern man diesen nicht offen<br />

kommuniziert. So fällt diese/r womöglich<br />

selbst im Falle einer Terminverschiebung<br />

ohne genannten Grund das Urteil:<br />

Unzuverlässige/r Patient*in mit mangelnder<br />

Terminadhärenz.<br />

EINE ERFOLGREICHE THERAPIE<br />

MIT HOHER LEBENSQUALITÄT<br />

SICHERSTELLEN<br />

Auch wenn ein Termin einmal nicht eingehalten<br />

werden kann, ist eine offene Kommunikation<br />

der Schlüssel zum Erfolg. Wenn die<br />

tägliche Einnahme der Medikamente unter<br />

bestimmten Umständen einmal schwerfällt,<br />

ist es wichtig, offen mit dem/r Ärzt*in<br />

darüber zu sprechen und mögliche Ursachen<br />

dafür zu enttarnen, um dann gemeinsam<br />

eine individuelle Lösung zu finden.<br />

Wenn man die HIV-Medikamente konsequent<br />

einnimmt und auch die regelmäßigen<br />

Termine gewissenhaft wahrnimmt, dann<br />

gehen Therapieadhärenz und Terminadhärenz<br />

Hand in Hand. Dies trägt wesentlich<br />

dazu bei, dass eine erfolgreiche Therapie<br />

mit der Viruslast unter der Nachweisgrenze<br />

sichergestellt und damit eine hohe Lebensqualität<br />

erhalten werden kann.<br />

Weitere Informationen zum Leben<br />

mit HIV sowie persönliche Geschichten<br />

von HIV-positiven Menschen findest du<br />

unter www.livlife.de<br />

Unterstützt von ViiV Healthcare<br />

Quellen:<br />

1<br />

Eisinger RW et al. HIV Viral Load and Transmissibility<br />

of HIV Infection: Undetectable Equals Untransmittable.<br />

JAMA 2019 Feb 5; 321(5): 451–452.<br />

2<br />

Leitlinien der European AIDS Clinical Society (EACS),<br />

Version 11.1, Stand Oktober 2022.<br />

NP-DE-HVU-ADVR-230021


Ocean 7<br />

Schäfergasse 50 069 - 210 878 - 62<br />

frankfurt@bretz.com frankfurt.bretz.store

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