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blu Mai / Juni 2024

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MAI / JUNI <strong>2024</strong> | HEFT 153<br />

BERLIN<br />

DESIGN<br />

Trendig:<br />

Möbel-Special<br />

“<br />

MUSICAL<br />

Unser Gespräch mit<br />

Annette Hess von<br />

„Ku’damm 59“<br />

POLITIK<br />

Sahra Wagenknecht<br />

„Für eine aufgeklärte Leitkultur“<br />

JOKO KOMA | CSD IN POTSDAM | BADEMODE<br />

ESC | PET SHOP BOYS | TODD HAYNES | SIA | VILLAGERS


Overture<br />

Overture<br />

Angels’ Atlas<br />

Choreographien<br />

von Marcos Morau<br />

und Crystal Pite<br />

URAUFFÜHRUNG<br />

28. April <strong>2024</strong><br />

30. April <strong>2024</strong><br />

3. | 5. | 18. | 24. | 25. <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong><br />

1. | 5. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

Staatsoper Unter den Linden


Intro 3<br />

INHALT<br />

Berlin<br />

4 Stadt<br />

8 Stadtgespräch<br />

10 Style<br />

10 Sexy „Tom of Finland“-<br />

Bademode<br />

18 Wohnen / Design<br />

32 Termine<br />

38 Klubwelt<br />

42 Kultur<br />

49 Christopher Winters<br />

„Super Nature“<br />

Bundesweit<br />

• Musik<br />

• Pet Shop Boys:<br />

Nur ein bisschen Nostalgie<br />

• Kunst<br />

• Reise<br />

• Film<br />

• Buch<br />

• Daniel Harders:<br />

„From the Heart of Berlin“<br />

• Wahl<br />

epaper.männer.media<br />

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IMPRESSUM<br />

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)<br />

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)<br />

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Frankfurt: T: 069 83044510 F: 069 83040990,<br />

redaktion@gab-magazin.de<br />

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77, F: 040 28008178,<br />

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REDAKTION:<br />

Mitarbeiter*innen: Thomas Wassermann, Felix Just (fj),<br />

Michael Krawczyk (mk), Jonathan Fink, Steffen Rüth,<br />

Christian K.L. Fischer (fis)<br />

Lektorat (ausgewählte Texte): Tomas M. Mielke,<br />

www.sprachdesign.de<br />

GRAFIK: Susan Kühner, Janis Cimbulis, Mark Pfitzinger,<br />

Viktoriia Izotova<br />

Cover: Sahra Wagenknecht, Foto: Benjamin Zibner<br />

ANZEIGEN:<br />

Berlin: Christian Fischer (cf):<br />

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Christian Fischer (cf): christian.fischer@<strong>blu</strong>mediengruppe.de<br />

DIGITAL MARKETING:<br />

Dirk Baumgartl (dax): dirk.baumgartl@<strong>blu</strong>mediengruppe.de<br />

VERLAG:<br />

<strong>blu</strong> media network GmbH, Degnerstr. 9b, 13053 Berlin<br />

Verwaltung: Sonja Ohnesorge<br />

Geschäftsführer: Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)<br />

Vertrieb: Eigenvertireb<br />

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01. Dezember 2023). Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der<br />

Redaktion wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer<br />

Person ist kein Hinweis auf deren sexuelle Identität.<br />

Wir freuen uns über eingesandte Beiträge, behalten<br />

uns aber eine Veröffentlichung oder Kürzung vor.<br />

Für eingesandte Manuskripte und Fotos wird nicht<br />

gehaftet. Der Nachdruck von Text, Fotos, Grafik oder<br />

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Berlin. Abonnement: Inlandspreis 30 Euro pro Jahr,<br />

Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften wird<br />

die Abogebühr am 3. Bankarbeitstag des laufenden<br />

Monats abgebucht.<br />

DAS ALBUM<br />

ZUM GRÖSSTEN<br />

MUSIK-EVENT<br />

3 DVD<br />

mit beiden<br />

Halbfinals &<br />

dem Finale<br />

ab Ende <strong>Juni</strong><br />

erhältlich!<br />

DOWNLOAD<br />

2CD<br />

FARBIGE 3LP (LIMITIERT)<br />

www.eurovision.tv


4 STADT<br />

Community<br />

JOKO KOMA IM<br />

MANN-O-METER<br />

Aus dem Klubleben<br />

hat sich der Künstler<br />

Joko Koma zwar etwas<br />

zurückgezogen, doch<br />

seine Kunst ist weiter<br />

sehr präsent. Zum Beispiel<br />

im Mann-O-Meter, hier<br />

werden seit April und noch<br />

bis zum 7. <strong>Juni</strong> Bilder, die<br />

Attila Hartwig von ihm<br />

gemacht hat, ausgestellt.<br />

Und nicht nur dort! „Da<br />

im Mann-O-Meter nur<br />

eine relativ kleine Ausstellungsfläche<br />

zur Verfügung<br />

steht, finden nur ein Teil<br />

ihrer Arbeiten Platz. Daher<br />

findet parallel in der Galerie<br />

Newman, Kalckreuthstr. 14<br />

eine weitere Ausstellung<br />

der beiden Künstler statt“,<br />

so das Team der queeren<br />

Beratungsstelle. Mehr<br />

ähnliche Features findest<br />

du hier: www.instagram.<br />

com/<strong>blu</strong>_germany. *rä<br />

GEBURTSTAG<br />

50 JAHRE<br />

JOKO KOMA<br />

FOTO: A. HARTWIG<br />

FOTOS: M. RÄDEL<br />

Am 13. <strong>Mai</strong> feiert einer der einflussreichsten<br />

Performance-Künstler<br />

Berlins sein Wiegenfest: Wir gratulieren<br />

von Herzen, lieber Joko! Der einst<br />

in Bayern geborene Joko Koma ist<br />

neben Maria Psycho aka Marcus Wolff<br />

Performance einer der bekanntesten<br />

Berliner Verkleidungskünstler, nein,<br />

Klub Kids. Zusammen mit anderen<br />

Kreativen und Hinguckern gehörte<br />

er bis 2020 zum festen Team der<br />

Nina-Queer-Party „Irrenhouse“. Joko<br />

Koma ist der Star zahlreicher Berlin-TV-<br />

Dokumentationen, wurde in Bildbänden<br />

verewigt, liebt Jägermeister mit Eis und<br />

ist der beste Freund von Dragqueen und<br />

HIV-Aktivistin Barbie Breakout. *rä


PRIDE<br />

CSD in Potsdam<br />

Brandenburg hat ein rechtes Problem,<br />

das ist nicht zu leugnen. Umso wichtiger<br />

sind daher Demonstrationen wie<br />

diese, die für eine bunte und weltoffene<br />

Gesellschaft, für Frieden, Queerness<br />

und Nächstenliebe eintreten.<br />

STADT 5<br />

Mitten im Frühlings-Wonnemonat <strong>Mai</strong><br />

will die schmucke Preußenstadt ihren<br />

CSD feiern. Seit Jahrzehnten gedenkt<br />

die Szene mit ihren CSD-Paraden und<br />

Straßenfesten (fast) weltweit der Aufstände<br />

und Demonstrationen auf der<br />

Christopher Street 1969 in New York.<br />

Nachdem sich damals mutige Queers<br />

in der Szene-Bar „Stonewall Inn“ tagelang<br />

aus Protest gegen andauernde<br />

Polizeirazzien verschanzt hatten, ging<br />

alles los, was wir heute feiern. Als einer<br />

der ersten CSDs ist dieses Jahr der in<br />

Potsdam am Start, um für Sichtbarkeit<br />

der LGBTIQ*-Community zu sorgen.<br />

Eingebettet ist die Demonstration in<br />

bunte und diverse Veranstaltungen.<br />

Start der Demo soll am 11. <strong>Mai</strong> um 12<br />

Uhr am Landtag Brandenburg sein,<br />

alle Informationen bekommst du hier:<br />

csd-potsdam.de *rä<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

DAY SPA<br />

am Ruppiner See<br />

Ein Ort exzellenter Erholung: Nur eine Stunde von<br />

Berlin entfernt, erwartet Sie die Fontane Therme<br />

mit schwimmender Seesauna, verschiedenen<br />

Naturheilsolepools und zahlreichen Anwendungen<br />

im Beauty & SPA – darunter auch ein authentisches<br />

Hamam-Ritual.<br />

An der Seepromenade 20 · 16816 Neuruppin · www.resort-mark-brandenburg.de


6 STADT<br />

ESSEN<br />

Entspannung<br />

am Schlachtensee<br />

FOTO: C. COBLER<br />

Berliner*innen, die Natur<br />

und Bewegung an der<br />

frischen Luft genießen wollen,<br />

kommen gerne an den Schlachtensee.<br />

Und nach umfangreichen<br />

Renovierungsarbeiten lädt<br />

dort auch wieder die 1723 gegründete<br />

Fischerhütte zu ihrem<br />

exklusiven Brunch ein, der immer<br />

am ersten Sonntag im Monat<br />

von 11 bis 15 Uhr verwöhnt.<br />

Über die Arbeiten verrät das Team schriftlich<br />

via E-<strong>Mai</strong>l an uns: „Neben der kompletten<br />

Neugestaltung des Restaurants zu<br />

einem Augustiner Wirtshaus sowie dem<br />

Anbau eines flexiblen Wintergartens an der<br />

Lutter & Wegner Weinhandlung wurden<br />

auch der große Biergarten gartenbaulich<br />

verschönert und die Sanitärbereiche im<br />

Haus umfangreich modernisiert.“<br />

Mit Start in die Frühjahrssaison <strong>2024</strong> würden<br />

zudem alle gastronomischen Bereiche<br />

an sieben Tagen in der Woche zu unterschiedlichen<br />

kulinarischen Aufenthalten<br />

einladen. „Besucher und Gäste erwarten<br />

verschiedene Angebote: ob zum gediegenen<br />

Essen von der großen saisonal wechselnden<br />

Speisekarte, zum gemütlichen<br />

Glas Wein mit Käse am Abend oder zum<br />

geselligen Beisammensein<br />

bei bestem Bier und<br />

bayrischen Spezialitäten im<br />

Restaurant oder im weitläufigen<br />

Biergarten direkt<br />

am See. Unterschiedlichste<br />

kulinarische Wünsche<br />

können in der Fischerhütte<br />

erfüllt werden. [...] An<br />

jedem ersten Sonntag im<br />

Monat kann von 11 bis 15<br />

Uhr mit der ganzen Familie<br />

und mit Freunden ausgiebig gefrühstückt<br />

werden.“ Eine wunderbare Adresse, gelegen<br />

in sehr schöner Stadtnatur, wo #mensch<br />

schnell entspannen kann. Unser Tipp –<br />

nicht nur im Frühling. *rä<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

Fischerhütte am Schlachtensee, Fischerhüttenstraße<br />

136, Berlin-Zehlendorf,<br />

info@fischerhuette-berlin.de<br />

Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin<br />

030-318.64.711 | www.habitare.de<br />

Mo. bis Fr. 10 - 19 Uhr | Sa. 10 - 18 Uhr<br />

Console PANKOW<br />

83,4 x 150 x 34 cm (H/B/T) € 339,-*<br />

Regal 5x2 PANKOW<br />

198 x 70 x 34 cm (H/B/T) € 399,-*<br />

Regal 4x2 PANKOW<br />

159 x 70 x 34 cm (H/B/T) € 339,-*<br />

Regalserie „PANKOW“, weiß lackiert<br />

mit Kanten in Schichtholzoptik.<br />

Auch in anderen Größen möglich.<br />

Komplett weiß oder furniert mit<br />

Eichen- oder Walnussholz sowie in<br />

Betonoptik erhältlich!


NACHTLEBEN<br />

Berlin, du bist so wunderbar!<br />

STADT 7<br />

Gentrifizierung hin oder her,<br />

Berlin bietet immer noch jede<br />

Menge Lebensqualität. Und<br />

vor allem queeres Leben und<br />

eine Fülle an Möglichkeiten, Queerness<br />

auszuleben.<br />

Schon in den 1970ern ging es los: Berlin<br />

begann, sich als Party- und Musikmetropole<br />

zu etablieren. Ein Grund dafür war<br />

auch die lebendige und deutschlandweit<br />

größte Disco- und Klubszene mit all ihren<br />

Künstler*innen und Konzepten. Und natürlich,<br />

dass in West-Berlin Mann nicht zur<br />

Bundeswehr musste und es Wohnungen<br />

en masse gab. Also zog der (queere) Mann<br />

nach West-Berlin.<br />

Und wer hat Techno groß gemacht? Vor<br />

allem (Wahl-)Berliner DJs und Produzenten<br />

wie WestBam, Paul Kalkbrenner, Lexy &<br />

K-Paul und aktuell – was die Charts angeht<br />

– VIZE. Bedingt durch die jahrzehntelange<br />

Teilung der Stadt hat sich eine queere<br />

Szene sowohl im Westen als auch im<br />

Osten etabliert. Jahre nach der Wiedervereinigung<br />

war und ist der Regierungssitz<br />

mit seinen vielen Prachtbauten, etwa das<br />

Metropol, Hallen und Kellergewölben ein<br />

willkommener Platz für Partys der mit<br />

größten Community Deutschlands.<br />

Die ganz wilden Zeiten sind zwar in Mitte<br />

FOTOS: M. RÄDEL<br />

und Prenzlauer Berg vorbei, aber es gibt in<br />

Berlin noch genug Partys und Locations zu<br />

entdecken. Zum Beispiel die Bar Betty F***<br />

in Berlin-Mitte, das SchwuZ in Neukölln,<br />

das Kitty im Zentrum, das Berghain und<br />

den Club OST im Friedrichshain, das Roses<br />

in der Oranienstraße, das Connection in<br />

Schöneberg und das SO36 in Kreuzberg.<br />

Nicht zu vergessen sind die drei queeren<br />

Highlights auf dem RAW-Gelände an der<br />

Warschauer Straße: das cassiopeia (hier<br />

steigt das „Irrenhouse“ von Nina Queer),<br />

die Bar Zum schmutzigen Hobby und<br />

der Lokschuppen (immer donnerstags:<br />

„Chantals House of Shame“). Berlin, du bist<br />

so wunderbar! *rä<br />

Lowboard MILANO € 1.159,-*<br />

150 x 37 x 44 cm (B/H/T)<br />

Lowboard MILANO € 1.299,-*<br />

200 x 37 x 44 cm (B/H/T)<br />

Lowboard MILANO € 1.649,-*<br />

250 x 37 x 44 cm (B/H/T)<br />

*Abholpreise ohne Dekoration<br />

Alle Möbel der Serie MILANO<br />

sind matt weiß lackiert und<br />

mit einem Kabeldurchlass<br />

im Top, sowie einer mit Stoff<br />

bespannten Klappe zur Bedienung<br />

ferngesteuerter Geräte,<br />

ausgerüstet.<br />

W O H N E N + W O H N E N G M B H


8 STADTGESPRÄCH<br />

NACHGEFRAGT<br />

„GET OUT OF MY BED“ –<br />

Kilian Kerner<br />

Unlängst präsentierte der Designer<br />

beim W.E4. FASHION DAY in der<br />

Verti Music Hall in Berlin seine neue Kollektion.<br />

Für uns nahm sich der Modestern<br />

Zeit für ein Interview.<br />

Ein ungewöhnlicher Name für eine<br />

Kollektion, es soll aber darum gehen,<br />

sich vom Hass in der Gesellschaft zu<br />

lösen, richtig?<br />

Es gibt für mich nichts Intimeres als das<br />

eigene Bett. Für mich ist der Kollektionsname<br />

eine Metapher dafür, sein eigener<br />

Boss zu sein. Niemand hat diese Grenze<br />

zu überschreiten, unaufgefordert in das<br />

Bett des anderen zu steigen. Und das<br />

meine ich gar nicht sexuell, sondern als ein<br />

Symbol für Grenzüberschreitungen. In der<br />

heutigen Gesellschaft werden Grenzen<br />

nicht nur überschritten, sie werden wahllos<br />

bekämpft.<br />

All diese aufgezwungenen Kämpfe, die<br />

meiner Meinung nach nicht zielführend<br />

sind. Hysterie hilft nicht. Die ganzen<br />

Kriege auf der ganzen Welt, das ist einfach<br />

furchtbar und traurig … Alles ist bedrückend<br />

und anstrengend. Mir ist das gerade<br />

zu extrem. Sexualität wird in den Vordergrund<br />

gestellt, auch beim Gendern – oder<br />

auch die Menschen, die sich auf die Straße<br />

kleben und das Brandenburger Tor zerstören.<br />

Für mich sind da so viele Themen, die<br />

gerade in zu extreme Richtungen gehen<br />

und zu Kämpfen führen. Ich wünsche mir<br />

wirklich, dass wir es schaffen, uns als das<br />

zu begegnen, was wir sind: als Menschen!<br />

War es vor, sagen wir mal, 20<br />

Jahren einfacher?<br />

Seine Meinung zu sagen auf<br />

jeden Fall! Ich halte zum<br />

Beispiel nichts vom<br />

Gendern, ich denke,<br />

da gibt es andere<br />

Mittel, dem Thema<br />

gerecht zu werden. Aber macht mich das<br />

frauenfeindlich, homo- oder transphob?<br />

Nein. Auch trans* Sichtbarkeit ist so eine<br />

wichtige Sache, ich denke aber, viele<br />

Unternehmen, Influencer und Veranstaltungen<br />

benutzen sie, um sich als tolerant<br />

zu präsentieren. Gerade das Thema<br />

trans*, non-binär und generell queer sein<br />

wird oft für Werbezwecke und Marketing<br />

missbraucht. Sichtbarkeit ist EXTREM<br />

wichtig, aber die Hysterie einiger Bubbles<br />

unserer Community, die aufschreit, wenn<br />

man die aktuelle Form kritisiert, ist einfach<br />

nur anstrengend.<br />

Auch der CSD, wie er jetzt stattfindet,<br />

ist mir ein Dorn im Auge, das ist mir zu<br />

sexualisiert. Ich finde Demonstrationen<br />

extrem wichtig! Aktionismus ist sehr<br />

wichtig. Aber was hat nackt auf der<br />

Straße zu sein oder sexuelle Handlungen<br />

öffentlich zu praktizieren damit zu tun?<br />

Auch mag ich es nicht, wenn Teile der<br />

Community ihren Fetisch auf offener<br />

Straße ausleben. Ich denke, das ist kontraproduktiv.<br />

Meiner Meinung nach führt das<br />

nicht zum Ziel. Und ich persönlich möchte<br />

keine nackten Menschen oder Fetische<br />

in dieser Form wie beim CSD auf der<br />

Straße sehen. Das ist in vielerlei Hinsicht<br />

auch gefährlich. Denken wir an Kinder, an<br />

sexuell traumatisierte Menschen. Es wird<br />

immer Verständnis gefordert, aber selbst<br />

Verständnis und Toleranz zeigen, ist in<br />

diesen Bubbles oft nicht vorhanden. Jeder<br />

soll unbedingt sein Leben leben, wie er<br />

mag, aber einiges gehört einfach nicht auf<br />

öffentliche Plätze.<br />

Du arbeitest mit „HonigHelden!“,<br />

einem Projekt der von Stefanie Graf<br />

gegründeten gemeinnützigen Stiftung<br />

Children for Tomorrow zusammen.<br />

Und du hast sie getroffen.<br />

Schon seit meiner Kindheit bin ich ein<br />

großer Fan. Ich bin selbst traumatisiert,<br />

wenn auch kein Flüchtlingskind. Ihre<br />

Stiftung kümmert sich um die psychische<br />

Gesundheit von Kindern, daher finde ich<br />

das Projekt sehr wichtig.<br />

Du bist beim W.E4. FASHION<br />

DAY zusammen mit drei weiteren<br />

Kolleg*innen am Start.<br />

Ja, zusammen mit Rebekka Ruetz, Danny<br />

Reinke und Marcel Ostertag. Wir unterstützen<br />

alle jeweils eigene Organisationen, ich<br />

eben „HonigHelden!“. Freuen kann man<br />

sich auf vier Modenschauen und einen<br />

Nachhaltigkeitscontest, der mit 3.000 Euro<br />

prämiert ist und den wir mit Studenten<br />

umsetzen. Nach der vierten Modenschau<br />

wird der Gewinner verkündet, dann geht es<br />

weiter mit Infoständen und einer Party. Es<br />

wird auch vorab Karten zu kaufen geben,<br />

das Fashion-Publikum soll und wird sich<br />

mit Menschen mischen, die Lust haben<br />

auf eine Modenschau. Der gesamte Erlös<br />

der Tickets wird an die vier Organisationen<br />

gespendet, die wir unterstützen.<br />

*Interview: Michael Rädel<br />

www.instagram.com/kiliankerner_,<br />

www.kilian-kerner.de<br />

Stefanie Graf und<br />

Kilian Kerner<br />

FOTO: ROBIN KATER


STADTGESPRÄCH 9<br />

STREAMING<br />

„Becoming<br />

Karl Lagerfeld“<br />

: Daniel Brühl<br />

Ab Anfang <strong>Juni</strong> wird die private<br />

Seite von Karl Lagerfeld Thema<br />

einer aufwendigen Dramaserie,<br />

die sowohl Mode-Fans wie auch<br />

Cineasten begeistern wird. „Becoming<br />

Karl Lagerfeld“ schickt sich an, in sechs<br />

Episoden ab dem 7. <strong>Juni</strong> international<br />

exklusiv auf Disney+ und in USA auf Hulu<br />

zu begeistern. Und zu entführen.<br />

Zu entführen in die wilden 1970er, in<br />

die Zeit vor AIDS, in die große Zeit des<br />

Jetsets und der Pariser Discos. Und Daniel<br />

Brühl spielt einen unserer legendärsten<br />

Modedesigner. Die Serie über den 2019<br />

verstorbenen CHANEL-Designer, die auf<br />

dem Bestseller-Roman „Kaiser Karl“ von<br />

Raphaëlle Bacqué basiert, zeige die „Entwicklung<br />

Lagerfelds zu einer komplexen<br />

und ikonischen Persönlichkeit der Pariser<br />

Couture, der bereits von dem Ehrgeiz<br />

gepackt ist, Kaiser der Mode zu werden“.<br />

„Becoming Karl Lagerfeld“ sei eine<br />

Mischung aus „Romantik, Ehrgeiz und<br />

dem unermüdlichen Streben nach<br />

Anerkennung“, wie vorab verraten wird.<br />

Die Handlung beginnt 1972, als der<br />

noch wenig bekannte Lagerfeld, schon<br />

Ende 30, den wesentlich jüngeren<br />

französischen Dandy Jacques de<br />

Bascher (Théodore Chouinard-Pellerin)<br />

kennenlernt und sich in ihn verliebt.<br />

Doch der umschwärmte Jacques lässt<br />

sich auch auf Yves Saint Laurent ein,<br />

mit dem Lagerfeld ohnehin in Sachen<br />

Mode konkurriert ... Daniel Brühl („Good<br />

Bye, Lenin!“, „Nebenan“, „Rush – Alles für<br />

den Sieg“, ...) ist begeistert, wie er etwa<br />

bei den Kolleg*innen vom Stern zitiert<br />

wird: „Die ikonische Figur Karl Lagerfeld<br />

spielen zu dürfen, ist ein Geschenk und<br />

eine fantastische Herausforderung. Dass<br />

Disney+ mich als deutschen Schauspieler<br />

auf diese Reise schickt, erfüllt mich<br />

mit großer Freude und Stolz.“ Wir sind<br />

gespannt, auch weil die grandiose Sunnyi<br />

Melles als Marlene Dietrich zu sehen sein<br />

wird; Andy Warhol soll von Paul Spera<br />

(„On the Line“, „Die Berufung – Ihr Kampf<br />

für Gerechtigkeit“, „Marie-Antoinette“)<br />

dargestellt werden. *rä<br />

DisneyPlus.com<br />

FOTOS: DISNEY+


10 STYLE<br />

MODE<br />

SEXY<br />

„TOM OF FINLAND“-<br />

BADEMODE<br />

Seine erotische Kunst sorgte im 20. Jahrhundert weltweit<br />

für ein selbstbewussteres Auftreten schwuler Männer,<br />

inspirierte Freddie Mercury und auch die Village People. Und<br />

ist noch heute am Strand ein heißer Hingucker. Das queere<br />

Unternehmen Peachy Kings hat die bunte „Tom of Finland“-<br />

Pop-Art-Bademode im Angebot, wir sind begeistert! *rä<br />

www.peachykings.com


12 STYLE<br />

Raus in die Natur<br />

Beim Camping in der Natur ist eine<br />

gute Vorbereitung das A und O.<br />

Wenn du von vornherein mit einer<br />

intelligenten und funktionalen Ausstattung<br />

versehen bist, kannst du<br />

dich auf das Wesentliche konzentrieren:<br />

Wohin und mit wem soll es<br />

raus gehen in die Natur?<br />

Eine gute Funktionsjacke und -hose<br />

sind besonders wichtig, sollen sie<br />

doch sowohl bei Sonne als auch<br />

Regen und Wind Schutz bieten.<br />

Sie sollen atmungsaktiv, feuchtigkeitstransportierend<br />

und schnelltrocknend<br />

sein und auch noch gut<br />

aussehen. Genauso notwendig ist<br />

ein robustes, wasserabweisendes<br />

Outdoor-Equipment mit vielen<br />

Schlaufen, Taschen und Fächern<br />

sowie all die anderen Accessoires<br />

und Gadgets, die es hier noch zu<br />

entdecken gibt!<br />

www.tchibo.de<br />

BILDBAND<br />

Leben und Werk des Issey Miyake<br />

Der weltbekannte Designer Issey<br />

Miyake (1938 – 2022) präsentierte<br />

1963 seine ersten Entwürfe, der Start<br />

einer Weltkarriere, die auch nach seinem<br />

Tod nachhallt und inspiriert.<br />

50 Jahre an seiner Seite war Midori<br />

Kitamura, Vorsitzende des Miyake Design<br />

Studios und der Issey Miyake Foundation.<br />

Sie präsentiert nun zusammen mit<br />

Kazuko Koike, der Direktorin des Sagacho<br />

Axhibit Space, und dem Kölner TASCHEN<br />

Verlag das Gesamtwerk des Mode-<br />

Revoluzzers aus Japan in Buchform. Issey<br />

Miyake verband in seinen Entwürfen<br />

japanische Traditionen und neuste<br />

Techniken und Stoffe. Und der „Meister<br />

der Falten“ begann als einer der ersten<br />

Designer über Recycling und Nachhaltigkeit<br />

nachzudenken und diese Gedanken<br />

dann auch umzusetzen. Das 30 x 30 cm<br />

große Buch „Issey Miyake“ zeichnet auf<br />

über 440 Seiten auch mithilfe von ikonischen<br />

Fotos namhafter Künstler*innen<br />

wie Irving Penn und Yuriko Takagi seine<br />

Karriere nach. Ein Funfact am Ende:<br />

Prominente Fans sind bis heute die Pet<br />

Shop Boys, Keyboarder Chris Lowe liebt<br />

die Brillen des Designers. *rä<br />

www.taschen.com<br />

FOTO: FRANCIS GIACOBETTI, WORK COATS 2017,<br />

DESIGN IKKO TANAKA ISSEY MIYAKE NO.3


Die Motor Company<br />

STYLE 13<br />

ADVERTORIAL<br />

Tradition, Vielfalt und Karrierechancen in Berlin und Brandenburg<br />

Die Motor Company - Ein<br />

Familienbetrieb mit über<br />

45 Jahren Erfahrung und 14 erstklassigen<br />

Standorten in Berlin und<br />

Brandenburg. Unsere Geschichte<br />

ist geprägt von Leidenschaft für<br />

Fahrzeuge, Innovation und einem<br />

starken Gemeinschaftsgefühl.<br />

ÜBER 45 JAHRE MOTOR<br />

COMPANY<br />

Seit 1976 setzen wir Maßstäbe<br />

in der Automobilbranche und<br />

haben uns zu einem der führenden<br />

Händler in der Region entwickelt.<br />

Unser Erfolg beruht nicht nur<br />

auf einer breiten Palette von<br />

Fahrzeugen - vom Kleinwagen bis<br />

zum Luxusauto, vom Motorrad bis<br />

zum Transporter - sondern auch<br />

für exzellenter Arbeit.<br />

EXKLUSIVITÄT DURCH<br />

PARTNERSCHAFTEN<br />

Wir sind exklusiver Händler für<br />

renommierte Marken wie Toyota,<br />

Lexus, Mazda, Honda und Honda<br />

Motorrad.<br />

Diese Partnerschaften ermöglichen<br />

es uns, Ihnen nicht nur eine breite<br />

Palette von Fahrzeugen anzubieten,<br />

sondern auch höchste Qualität<br />

und innovative Technologien, die<br />

diese Marken auszeichnen.<br />

BESUCHEN SIE UNS<br />

Entdecken Sie die faszinierende<br />

Welt der Automobile bei der Motor<br />

Company an einem unserer 13<br />

Standorte.<br />

Die Motor Company investiert<br />

in die Zukunft, indem sie<br />

Ausbildungsplätze schafft und auf<br />

der Suche nach qualifizierten und<br />

motivierten Mitarbeitern ist.<br />

Wenn Sie Teil unseres Teams<br />

werden möchten und eine<br />

Karriere in der Automobilbranche<br />

anstreben, freuen wir uns darauf,<br />

Sie kennenzulernen.<br />

www.motor-company.de<br />

Diki Tours –Freizeitspaß auf dem Wasser<br />

Zahlreiche Gäste haben in den letzten Jahren mit den<br />

Flößen von Diki Tours einen erlebnisreichen Tag auf<br />

dem Wasser erlebt. Der Sommer klopft an die Tür - die<br />

neue Saison startet. Unternehmen Sie mit Freunden<br />

oder Familie eine Halb- oder Tagefahrt zu einem der<br />

zahlreichen Seen rund um Potsdam. Auch für Teamtage<br />

und Betriebsaussüge ein Spaß.<br />

bLu-05<strong>2024</strong><br />

Wem das zu kurz ist der kann auch mehrere Tage in See<br />

stechen. Los geht die Fahrt ab Potsdam-Zentrum in der<br />

Neustädter Havelbucht. Es stehen Flöße für Gruppen<br />

bis zu 8, 10 oder 12 Personen zur Verfügung. Bei mehr<br />

Personen benötigen Sie mehrere Flöße.<br />

Auf der Homepage nden Sie ausgearbeitete Tages-,<br />

Zweitages, und Mehrtagesaussüge. Buchen Sie Zusatzausstattungen<br />

wie Grill, Kühlboxen, SUP-Board dazu<br />

oder bringen Sie Ihre Campingsachen selbst mit.<br />

Alle Flöße sind führerscheinfrei zu fahren und Sie erhalten<br />

eine Einweisung mit Übungsfahrt. Der Steuerstand<br />

beendet sich im inneren des Bootes. Alle Flöße mit<br />

einer separaten Toilettenkabine. Bei Fragen steht Ihnen<br />

das Team von Diki Tours gern beratend zur Seite.<br />

Leseraktion: Bitte tragen Sie die Gutscheinnummer bei der<br />

Online -Reservierung in das Feld „ Gutschein“ ein. Barauszahlung<br />

nicht möglich. Einmalig 25 EUR Gutscheinnummer: bLu05<strong>2024</strong>


14 STYLE<br />

MODEL<br />

MELCHIOR<br />

aus der Schweiz<br />

Recht neu in der Modewelt dabei<br />

ist Melchior Christen aus Basel. Das<br />

lockige Model präsentierte bereits<br />

erfolgreich die neusten Trends auf den<br />

Laufstegen in Paris und <strong>Mai</strong>land. Hier<br />

siehst du den Sportlichen von Kuba<br />

Stachowiak (@jakubkuboviak) für das<br />

nachhaltige polnische Modelabel kust.<br />

inszeniert. Mehr von und mit Melchior<br />

Christen bekommst du auf Instagram<br />

bei @kust.premises, bei @mel_christen<br />

sowie bei @<strong>blu</strong>_germany und natürlich<br />

hier: www.kust.com. *rä<br />

FOTOS: @JAKUBKUBOVIAK


KOSMETIK<br />

Mit dem Astronauten in die Wanne<br />

STYLE 15<br />

Egal, ob als Geschenk für den<br />

Partner, die Partnerin, als<br />

schäumende Freude beim Date oder<br />

für den Papa zum Vatertag, dieser<br />

pralle Weltraumerkunder namens<br />

„Out of This World“ wird Spaß bringen.<br />

Er stammt aus der brandneuen<br />

„Vatertagskollektion“ von LUSH.<br />

Den sympathischen Klops lässt du<br />

einfach in die Wanne gleiten und er<br />

macht den Rest. „Süße Öle der Wildorange<br />

und der Limette vereinen sich<br />

zu einem spektakulär aufmunternden<br />

Duft, der deine Laune hebt und dich<br />

wiederbelebt. Nach der Schwerelosigkeit<br />

bringen dich die Zitrusfrüchte<br />

und der holzige Duft von Weihrauch<br />

zurück auf den Boden der Tatsachen“,<br />

so freut sich das Team des (auch)<br />

queeren Unternehmens über den<br />

Astronauten. Es gibt aber noch mehr<br />

schöne Geschenkideen, zum Beispiel<br />

das „Seaside“-Schaumbad, das mit<br />

Ölen aus Patschouli und Petitgrain<br />

von Sumatra beruhigt. *rä<br />

FOTOS: WWW.LUSH.COM<br />

www.lush.com<br />

© Rawpixel Ltd., Getty Images.<br />

Agenturfoto mit Model gestellt.<br />

Du lebst mit HIV und Stigmatisierung ist kein Fremdwort für dich? Nimm das nicht<br />

weiter hin! Mach dich schlau auf nochvielvor.de, was unsere positiven Vorbilder aus der<br />

Community dagegen unternehmen und was „nicht nachweisbar = nicht übertragbar“<br />

damit zu tun hat. Hilf dabei, die Vorur teile abzubauen, denn du hast !<br />

DE-UNB-2397 | Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b. München, info@gilead-sciences.de, www.gileadsciences.de


16 STYLE<br />

FOTOGRAFIE<br />

ADRIAN LOURIE:<br />

Viktorianisches Zeitalter inspirierte<br />

Königin Victoria regierte UK<br />

von 1837 bis 1901, baute das<br />

britische Imperium auf und steht<br />

weltweit für die „gute alte Zeit“,<br />

etwa so wie bei uns die Biedermeier-<br />

oder die Kaiserzeit.<br />

Die Missstände und Homophobie<br />

waren da, doch verklärt wird das<br />

Viktorianische Zeitalter nur allzu<br />

gerne wegen seiner Architektur<br />

und Kunst. Die inspirierte auch<br />

den meat-Macher Adrian Lourie zu<br />

seinem neusten Projekt: handdekorierte<br />

A5-Drucke, Collagen aus<br />

kernigen Männern und Botanik-<br />

Drucken der Viktorianischen Ära.<br />

„Ich überlege immer noch, woher<br />

diese Idee kam. […] Mir gefiel<br />

die Idee, einige Bilder der meat-<br />

Männer in einem anderen Kontext<br />

zu präsentieren. Ich liebe die<br />

viktorianischen Bilder und Collagen,<br />

besonders alles Botanische. Ich<br />

dachte, es wäre interessant, diese<br />

viktorianischen Illustrationen in<br />

meine meat-Bilder zu integrieren.<br />

Flora und Fauna, wenn man so will.<br />

[…] Die Ergebnisse sind wunderschön“,<br />

so der Künstler. „In gewisser<br />

Weise ist es ein weiteres Kapitel<br />

meiner Erforschung der modernen<br />

Männlichkeit. Ich war nervös,<br />

dieses Projekt zu seinem logischen<br />

Abschluss zu bringen und es als<br />

Druckprojekt zu präsentieren. Doch<br />

alle, die die Bilder sahen, […] reagierten<br />

so positiv, dass es für mich<br />

eine große Freude war“, ergänzt<br />

Adrian Lourie. „Hier sind sie also,<br />

zwölf Fleischbilder aus dem Archiv,<br />

präsentiert in einem handverzierten<br />

A5-Folio, jedes ein Unikat und mit<br />

einem signierten Echtheitszertifikat<br />

versehen. Ich drucke jedes A5-Bild<br />

in meinem Studio digital auf 300<br />

g/m 2 Perlmutt-Archivpapier. Zum<br />

Einrahmen oder so genießen, wie sie<br />

sind.“ *rä<br />

www.meatzine.com


18 WOHNEN / DESIGN<br />

ADVERTORIAL<br />

MÖBEL<br />

von links nach rechts: Michael Rudolph,<br />

Annelie Bertram, Barbara Heußner<br />

„Die Einrichtung muss zum Menschen passen“<br />

Der Inneneinrichter Atelier Bertram<br />

Einrichtungen befindet sich im Herzen<br />

von Potsdam. Das Unternehmen blickt auf 40<br />

Jahre Firmengeschichte zurück und arbeitet<br />

deutschlandweit.<br />

Für uns gilt: Wohnen ist weit mehr als nur<br />

einrichten. Ein individuell gestalteter Raum<br />

erzeugt Lebensqualität und Wohnfreude. „Die<br />

Einrichtung muss zum Menschen passen und<br />

nicht umgekehrt,“ so die Inhaberin Annelie<br />

Bertram. Genau dieses Prinzip leben wir jeden<br />

Tag aufs Neue.<br />

Unsere Stärke liegt in der individuellen<br />

Auswahl unserer Kollektionen. Auf über 200<br />

Quadratmeter Ausstellungsfläche zeigen wir<br />

eine Vielzahl an ausgefallenen Dekorations- und<br />

Bezugsstoffen, edlen Tapeten, Accessoires und<br />

Möbeln. Persönliche Beratung und im Anschluss<br />

eine perfekte Umsetzung beim Kunden sind<br />

für uns selbstverständlich. Zusätzlich sind wir<br />

durch unsere eigenen Werkstätten Konfektion<br />

und Polsterei komplett flexibel in der Umsetzung<br />

Ihrer Wünsche im Einrichtungsbereich.<br />

Machen Sie jetzt Ihren persönlichen Termin im<br />

Atelier Bertram aus oder kommen Sie einfach<br />

vorbei. Wir freuen uns auf Sie!<br />

Atelier Bertram, Charlottenstraße 93,<br />

14467 Potsdam, Tel.: 0331-7482258,<br />

info@atelier-bertram.de,<br />

www.atelier-bertram.de<br />

KÜCHE<br />

„Schönes Wohnen ist Balsam für die Seele“<br />

ADVERTORIAL<br />

Die eigenen vier Wände sind nicht nur ein<br />

Heim und Treffpunkt für Familie und Freunde,<br />

sondern auch ein Spiegel unserer Persönlichkeit<br />

und Erinnerungen. Umso wichtiger<br />

ist es, dass diese Räume genauso individuell<br />

und persönlich für Euch gestaltet werden.<br />

Daniel Küchen & Wohndesign in Potsdam<br />

ist seit über 30 Jahren eine renommierte<br />

Adresse für individuelle und hochwertige<br />

Küchen- und Wohnkonzepte. Mit langjähriger<br />

Erfahrung und Leidenschaft für Design<br />

und Funktionalität schafft unser Team<br />

einzigartige Räume, die Euren Bedürfnissen<br />

und Stilen gerecht werden. Unser Sortiment<br />

reicht von modern über urban bis klassisch.<br />

Dabei bedienen wir uns nicht nur teurer<br />

Marken. Unsere Stärke liegt im Tuning und<br />

individualisieren klassischer Hersteller. Dabei<br />

gilt: „Was es nicht gibt wird gebaut.“<br />

Dank der großen Materialauswahl und<br />

unserer eigenen Techniker und Handwerker<br />

im Haus, steht Euren Wünschen und Vorstellungen<br />

fast nichts im Weg. Mit unserem<br />

Netzwerk von Lieferanten und Firmen<br />

konnten wir bisher jedem Kundenwunsch in<br />

Preis und Leistung mehr als gerecht werden.<br />

Auf knapp 300 m 2 könnt Ihr Euch, mit<br />

Schwerpunkt Küche, inspirieren lassen. Dabei<br />

kümmern sich unsere Mitarbeiter vor Ort um<br />

alle Fragen und Belange auf dem<br />

Weg zu Eurer Traumküche… oder<br />

Traumkleiderschrank.<br />

Wir freuen uns auf Euch.<br />

Cornelia und Mario Daniel<br />

Daniel Küchen & Wohndesign,<br />

Berliner Str. 113, 14467 Potsdam,<br />

www.küchen-daniel.de<br />

TAPETEN<br />

Fine Art meets Wallpaper<br />

ADVERTORIAL<br />

Die Künstlerin Miriam Schwedt hat die<br />

Zeit der Corona-Lockdowns dazu genutzt<br />

ihr eigenes Tapetenlabel „MS Tapete“<br />

zu gründen und ihre außergewöhnliche<br />

Design-Kollektion zu entwickeln.<br />

Bunt und wild, abseits von <strong>Mai</strong>nstream<br />

und Trend und dennoch harmonisch und<br />

ausgeglichen. Manche Muster erinnern an<br />

riesige Wandstickereien, andere führen in<br />

dichtes Blattwerk oder tief ins Unterholz<br />

von Fichtenzweigen. Und ganz weit weg<br />

von Raufaser und Blümchenmuster.<br />

Die Designs entstehen durch das<br />

hochauflösende Scannen winziger Ausschnitte<br />

von Textilien oder Fundstücken<br />

aus der Natur. Überlebensgroß abgebildet<br />

und zu einem Rapport zusammengefügt,<br />

ergeben sich daraus abstrakte Motive,<br />

denen ein einmaliger ästhetischer Reiz<br />

innewohnt. Geschickt platziert, können<br />

sie aber auch in kleinen Räumen eine<br />

mondäne Wirkung erzielen. Die feinen<br />

Details laden zum Betrachten aus der<br />

Nähe und Verweilen ein. Im <strong>Juni</strong> 2023 hat<br />

der erste MS Tapete Showroom in Berlin<br />

Prenzlauer Berg eröffnet, in dem auch die<br />

kleine Produktionsstätte untergebracht<br />

ist.<br />

Dort können Sie sich persönlich von<br />

Miriam Schwedt beraten lassen, alle<br />

Muster live betrachten und bekommen<br />

einen Einblick in die Produktion.<br />

Showroom MS Tapete, Prenzlauer<br />

Allee 30, www.ms-tapete.com


Doppeltes<br />

Jubiläum<br />

im Rolf-Benz-Haus<br />

EXKLUSIVES WOHNEN<br />

MIT JUBILÄUMS-CHARAKTER<br />

Das Rolf-Benz-Haus in Berlin feiert nicht nur das<br />

60-jährige Jubiläum des Herstellers, sondern auch<br />

sein eigenes 25-jähriges Bestehen in Berlin.<br />

Passend zu dieser doppelten Feierlichkeit präsentiert<br />

Rolf Benz das exklusive Jubiläumssofa SINA.<br />

JUBILÄUMS-ANGEBOT:<br />

JETZT PROFITIEREN<br />

Sichern Sie sich Ihren Jubiläumsvorteil und<br />

wählen Sie aus über 200 Stoffen und 80 Ledern<br />

Ihren Wunschbezug für Rolf Benz SINA.<br />

Alle Stoffe zum Preis des günstigsten Stoffes<br />

und alle Leder zum Preis des günstigsten Leders.<br />

ZEITLICH BEGRENZT<br />

ENTDECKEN SIE NOCH VIELE WEITERE EXKLUSIVE HERSTELLER BEI UNS IM ROLF-BENZ-HAUS<br />

JAHRE<br />

IN BERLIN<br />

ATÜ Einrichtungshaus GmbH · Kantstraße 17 · 10623 Berlin · Telefon: +49 (0) 30/31 51 56 50<br />

www.rolf-benz-haus-berlin.de · Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 10 –19 Uhr<br />

IM LIVING BERLIN · 3. OBERGESCHOSS


20 WOHNEN / DESIGN<br />

LIGHT UP!<br />

Mit diesen Lampen wird dein Zuhause<br />

nicht nur bestens ausgeleuchtet, sondern<br />

gleich noch ein Stück weit schöner. *fj<br />

FUNCTIONAL DESIGN<br />

Aufgrund ihres smarten Designs verfügt die Tischlampe<br />

Bella von TONONE über lediglich eine einzige Schraube<br />

und wird ansonsten ineinander verkeilt. Der pulverbeschichtete<br />

Stahl ist in insgesamt elf Farben erhältlich.<br />

www.tonone.com<br />

SPACE & GRAVITY<br />

Gravity Well Chandelier vom<br />

Designer Richard Clarkson ist von<br />

Himmelskörpern inspiriert und stellt<br />

die Gravitationseffekte von Planeten<br />

und Sternen im Universum dar. Die<br />

Glassphären sind mundgeblasen und<br />

werden in drei unterschiedlichen Größen<br />

und Transparenzen angeboten.<br />

www.rclarkson.com<br />

SIMPLE BUT CREATIVE<br />

Neozoon ist ein junges Unternehmen aus<br />

München, das sich während der Pandemie<br />

und Lockdown-Zeit die Frage gestellt hat, wie<br />

man die eigenen vier Wände interaktiver und<br />

verspielter gestalten könnte. Herausgekommen<br />

ist eine ca. 15 x 10 Zentimeter große<br />

Lampe, die du dank ihres überdimensionierten<br />

Saugnapfes überall da anbringen kannst, wo<br />

in deiner Wohnung glatte Flächen existieren.<br />

Die Neozoon-Leuchte wird nahezu komplett<br />

in Deutschland hergestellt und aus recycelbaren<br />

Materialien gefertigt. Sie ist dimmbar und<br />

hält je nach Leuchtkraft bis zu 240 Stunden<br />

durch. Das schlichte, aber geniale Design<br />

wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.<br />

www.neozoon.store<br />

MÖBEL<br />

Erstklassige Wohnkultur im ROLF BENZ HAUS<br />

Das ROLF BENZ HAUS ist seit 1999<br />

ein fester Bestandteil des Designcenters<br />

LIVING BERLIN und begeistert<br />

seine Kunden mit Leidenschaft, Kreativität<br />

und innenarchitektonischem Know-How.<br />

ADVERTORIAL<br />

Neben hochwertigen Marken wie Interlübke,<br />

Schramm, Kettnaker und Spectral<br />

findet man natürlich auch die Hausmarke<br />

ROLF BENZ, die seit Jahrzehnten<br />

außergewöhnlich gute Qualität „Made<br />

in Germany“ liefert. Der Anspruch,<br />

langlebige Produkte zu schaffen, war<br />

hier schon immer selbstverständlich<br />

und passt damit perfekt in die heutige<br />

Zeit und den wachsenden Wunsch nach<br />

Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund<br />

ist auch das zeitlose ROLF BENZ Design<br />

ein entscheidender Erfolgsaspekt. Nicht<br />

zu vergessen ist die erstklassige Funktionalität.<br />

Dabei sind Sofas von ROLF BENZ<br />

niemals „Sitzmaschinen“, sondern immer<br />

zeitlos elegant.<br />

Das Sortiment bietet eine riesige<br />

Produkt-auswahl für unterschiedlichste<br />

Wohnstile: loungige Wohnlandschaften<br />

zum Relaxen, kubische Sofa-Klassiker,<br />

flexible Multifunktionsmöbel – sowie<br />

Stühle, Esstische, Betten und Accessoires.<br />

Der moderne und klare Wohnstil von ROLF<br />

BENZ orientiert sich an den Kundenbedürfnissen<br />

und berücksichtigt aktuelle<br />

Wohntrends, ohne die klar erkennbare<br />

Handschrift zu verlieren.<br />

Die Loft-Architektur im ROLF BENZ<br />

HAUS schafft die perfekte Szenerie für<br />

die Polstermöbel, Tische, Stühle und<br />

Teppiche der ROLF BENZ-Wohnwelten.<br />

Die eingespielten Experten realisieren<br />

einzelne Räume, Wohnungen und Häuser,<br />

aber auch ganze Objekte und freuen sich<br />

auf Ihren Besuch.<br />

Rolf Benz Haus Berlin im LIVING BERLIN,<br />

Kantstraße 17,<br />

www.rolf-benz-haus-berlin.de/<br />

FOTO: SANDRO JÖDICKE / WHITEDESK


MÖBEL<br />

„Normal ist langweilig“<br />

Die neue Polstermöbelkollektion von Stardesigner<br />

Harald Glööckler jetzt bei Möbel Inhofer in Senden<br />

Edle und elegante Formen treffen auf exquisite<br />

Materialien bei der aktuellen Polstermöbelkollektion<br />

von Stardesigner Harald Glööckler,<br />

die dieser in Zusammenarbeit mit<br />

der Möbelmanufaktur Max Winzer<br />

entworfen hat. Diese extravagante Note<br />

findet sich auch in den Möbeln wieder.<br />

Seine neue Kollektion „Glööckler by Max<br />

Winzer“ ist jung, frech, aber durchaus barock,<br />

mit großen Strasssteinen, viel Samt und kräftigen<br />

Farben. Die Polstermöbel, die bei Möbel Inhofer,<br />

in Senden bei Ulm, in einem eigenen großen<br />

Bereich exklusiv ausgestellt sind, präsentierte der<br />

extravagante Stardesigner im Januar live den über<br />

800 Interessierten und Fans.<br />

„Ich habe festgestellt, dass das Niveau in Deutschland<br />

nachgelassen hat. Man freut sich über das<br />

Mittelmaß wie verrückt, das finde ich schrecklich“,<br />

sagt Harald Glööckler. Entworfen wurden die Möbel<br />

gemeinsam von dem Stardesigner und der Manufaktur<br />

Max Winzer, die seit 75 Jahren hochwertige Polstermöbel<br />

in zeitlosem Design fertigt. Harald Glööckler<br />

lobte die Zusammenarbeit mit Max Winzer, weil für<br />

beide Partner Exklusivität, hochwertige Materialen und<br />

ausgefallenes Design im Mittelpunkt stehen.<br />

ADVERTORIAL<br />

WOHNEN / DESIGN 21<br />

Aber nicht nur die Optik zählt. „Die Möbel sind auch bequem<br />

und langlebig“ so der Stardesigner. „Ich möchte Dinge<br />

kreieren, die ein anderes Level in puncto Stil und Klasse<br />

haben“, erklärt Glööckler. Auf eine bestimmte Zielgruppe aber<br />

hat er es dabei nicht abgesehen. Ihm geht es darum, dass<br />

die Käufer seine Möbel schätzen. Das Sortiment umfasst<br />

Sessel, Sofas, Kleinmöbel und Schlafsofas in vielen Varianten<br />

und Stilen und kann auf inhofer.de oder direkt in Senden<br />

angeschaut werden.<br />

inhofer.de<br />

MELL LOUNGE<br />

Jehs + Laub, 2015<br />

Seit 70 Jahren schafft COR in<br />

Rheda-Wiedenbrück Lieblingsplätze,<br />

an denen man sich zuhause fühlt.<br />

Das ist auch für Sie ein Grund zum<br />

Jubilieren. Denn zur Feier des Anlasses<br />

gibt es bei uns ein ganzes Jahr lang<br />

ausgewählte Leder- und Stoffbezüge zum<br />

Geburtstagspreis.<br />

CORDIA LOUNGE<br />

Jehs + Laub, 2016<br />

JALIS<br />

Jehs + Laub, 2010<br />

SHRIMP<br />

Jehs + Laub, 2011<br />

Grolmanstraße 36 10623 Berlin<br />

di.– fr. 10–19 Uhr, sa. 10–18 Uhr<br />

T 030.8892 0 888 info@corberlin.de cor.de/berlin<br />

Mehr erfahren unter<br />

cor.de/geburtstagspreis


22 WOHNEN / DESIGN<br />

ADVERTORIAL<br />

BRETZ<br />

Flagshipstore Berlin<br />

Der neueröffnete Bretz Flagshipstore im LIVING BERLIN :<br />

phantastisch-sinnliche Designwelten für Freigeister und ewig<br />

Schwärmende.<br />

Bretz vereint zwei im Kern konträre, aber grundlegende Themen des<br />

Lebens: Einerseits laden die Kreationen der Interior-Marke ein zu<br />

phantastischen Reisen voller Abenteuer und Freiheit. Andererseits<br />

bieten sie Raum für Geborgenheit. Zusammengefasst: Premium-<br />

Möbel weitab vom <strong>Mai</strong>nstream, das haben sich die Polsterenthusiasten<br />

aus Rheinhessen auf die Fahne geschrieben und haben Erfolg<br />

mit Ihrem Konzept: Seit nunmehr 130 Jahren produziert Bretz seine<br />

Möbelkreationen in den eigenen Werkshallen in Gensingen und<br />

exportiert die ausgefallenen Kreationen mittlerweile in die ganze<br />

Welt.<br />

Im Frühjahr 2023 eröffneten sie ihren siebten markeneigenen<br />

Flagshipstore im 2.OG im angesagten Designcenter LIVING BERLIN.<br />

Hier können Designbegeisterte auf über 300 m 2 in die farbenfrohe<br />

und formgewaltige Welt von Bretz eintauchen, sich inspirieren und<br />

natürlich beraten lassen. Jedes Möbel, was das Werk verlässt ist bei<br />

Bretz ein von Hand gefertigtes Unikat, bezogen mit den ausgefallensten<br />

und edelsten Stoffen aus Italien, Belgien oder Deutschland.<br />

„Unsere Möbel sind maximal, eklektisch und phantasievoll – sie<br />

polarisieren“, genauso wie die Menschen, für die Bretz diese Lieblingsstücke<br />

fertigt. Daher war es eine logische Konsequenz, gerade<br />

in Berlin, in einer Stadt der offenen und gelebten Diversität, präsent<br />

zu sein. Gesagt, getan: Was zuerst als Pop-Up Store angedacht war,<br />

wurde aufgrund des großen Erfolgs zum festen Flagshipstore, zu<br />

dem Ende 2023 noch das angrenzende Ladengeschäft hinzugemietet<br />

und nach aufwändigen Umbauarbeiten zum „begehbaren<br />

Schaufenster“ des Stores avanciert.<br />

So ist es uns möglich, die komplette Kollektion in unterschiedlichen<br />

Wohnambienten zu präsentieren. Während der Großteil des Stores<br />

eine helle und loftartige Atmosphäre ausstrahlt, ist das begehbare<br />

Schaufenster wie eine Art monochromatische Farbbox gestaltet,<br />

in der die Philosophie der phantastisch-sinnlichen Designwelten<br />

nochmals klar zutage tritt: „Wir verkaufen nicht einfach nur Möbel, wir<br />

wollen ein Lebensgefühl kreieren“, so Frieda Rusche, die gemeinsam<br />

mit Katja Morici den Store leitet. Daher gehört eine ganzheitliche<br />

Wohnraumberatung inklusive Visualisierung mit zum Verkaufskonzept.<br />

„Die Möbel sollen den Wohnraum bereichern und unsere<br />

Kunden jeden Tag ein bisschen glücklicher machen.“<br />

Bretz Store im LIVING BERLIN, Kantstr. 17, https://berlin.bretz.store


24 WOHNEN / DESIGN<br />

MÖBEL<br />

Über 30 Jahre Einrichtungsideen aus Potsdam<br />

ADVERTORIAL<br />

More & Wolf betreibt seit vielen<br />

Jahren zwei Fachgeschäfte in der<br />

Potsdamer Innenstadt.<br />

Seit 1997 werden in der Friedrich-Ebert-<br />

Straße 116 zu den Themen Wohnen und<br />

Küche auf über 450 Quadratmetern<br />

besondere Möbel präsentiert und individuelle<br />

Einrichtungen geplant und realisiert. Die<br />

seit 1992 betriebene Sparte der Büro- und<br />

Objekteinrichtungen hat ihr Domizil in der<br />

Charlottenstraße 20. Um das eigene Heim<br />

oder das Büro individuell und trotzdem<br />

stilsicher einzurichten, steht das Team von<br />

More & Wolf von der ersten Beratungsstunde<br />

bis zur Montage an der Seite des Kunden.<br />

Die Profis nehmen sich Zeit für die Umsetzung<br />

individueller Einrichtungswünsche,<br />

More & Wolf Tischler montieren vor Ort.<br />

„Bei uns finden Sie folgende Marken:<br />

Vitra, USM, Thonet, COR, Farrow & Ball,<br />

Cabinet Einbauschränke, Artemide, Freifrau,<br />

Janua, Kettnaker, Moormann, Brühl, Tecta,<br />

Lumas, Signet, ClassiCon, Schönbuch,<br />

Grau Leuchten, Interlübke, Quooker, Miele,<br />

Siemens, Häcker, Nobilia, Blanco, Villeroy &<br />

Boch, Bora, Brunner und viele mehr“, zählt<br />

Jens More, einer der beiden Geschäftsführer,<br />

das große Markenspektrum bei More & Wolf<br />

stolz auf: „Einer unserer sympathischen<br />

Hersteller feiert 10 Jahre. Zum Jubiläum des<br />

Freifrau Stuhls Leya und der geräucherten<br />

und geköhlten Oberflächen vom Janua Tisch<br />

SC 41 dreht More & Wolf die Preise um 10<br />

Jahre zurück.“<br />

More & Wolf Einrichtungen GmbH<br />

Wohn- und Küchenmöbel -<br />

Friedrich-Ebert-Str. 116<br />

14467 Potsdam<br />

www.more-wolf.de


COSY<br />

Gemütlich und<br />

bequem<br />

Diese Möbel und Interior-Accessoires<br />

laden dich zum Kuscheln ein.<br />

MORGENS NOCH KURZ KUSCHELN<br />

Nichts ist schöner nach dem Aufwachen,<br />

als mit den nackten Füßen auf<br />

einem kuschelweichen Bettvorleger<br />

zu stehen. Der „Ghan Nook“-Teppich<br />

von Armadillo kombiniert die sogenannte<br />

Soumak-Webform – eine Art<br />

Flachgewebe – mit der klassischen<br />

Knüpftechnik der Berber. So entsteht<br />

für deine Fußsohlen eine einzigartige<br />

taktile Erfahrung. Und das jeden<br />

Morgen.<br />

www.armadillo-co.com<br />

WOHNEN / DESIGN 25<br />

YUMMY<br />

Weich, weicher, Burrata! Angelehnt<br />

an die weiche Geschmeidigkeit<br />

der italienischen Käsesorte, ist die<br />

„Burra“-Kollektion von Normann<br />

Copenhagen mit ausgesprochen<br />

bequemen Sitzflächen ausgestattet<br />

und macht in ihrer üppigen Ästhetik<br />

einfach Lust zum Lümmeln. Als Stuhl<br />

und Loungechair zu haben.<br />

www.normann-copenhagen.com<br />

WOHLFÜHLERLEBNIS<br />

Leinenfaser ist besonders feuchtigkeitsabweisend,<br />

kühlt und wärmt<br />

gleichzeitig und ist deshalb der perfekte<br />

Stoff für deine Bettgarnitur. Die<br />

„naturals“-Kollektion von textilwerk<br />

wird zu hundert Prozent aus vorgewaschenem<br />

Leinen in Europa gefertigt,<br />

wobei die Vorwäsche den Stoff<br />

weicher macht und so bereits das<br />

erste Schlafen zum Wohlfühlerlebnis<br />

wird. Das Sortiment besteht aus<br />

Bettwäsche, Kissen, Spannbettlaken<br />

und weiteren dekorativen Produkten.<br />

www.textilwerk.com<br />

musikalischer Hochgenuss<br />

im LIVING Berlin · Kantstrasse 17 · 10623 Berlin ·· t 0 30.31 51 53 40<br />

·· www.maxschlundt.de<br />

Richten Sie Ihr Leben<br />

mit Musik ein


26 WOHNEN / DESIGN<br />

RUNDE SACHE<br />

Diese Möbel haben vielleicht keine Ecken und Kanten,<br />

aber trotzdem gaaanz viel Charakter. *fj<br />

BOA<br />

Dieses Objekt des italienischen<br />

Möbelhauses edra ist vielmehr ein<br />

Nest als ein Sofa und soll genau so<br />

auch genutzt werden. Die 120 Meter<br />

Schlauch sind mit elastischem und<br />

atmungsaktivem Polyurethan und<br />

einem Anteil Federn gefüllt und laden<br />

dazu ein, sich einfach reinzulümmeln.<br />

www.edra.it<br />

BUBBLE ROCK<br />

Das Sofa Bubble Rock von Living<br />

Divani kommt in sechs unterschiedlichen<br />

Formen sowie in verschiedensten<br />

Textilien und Farben daher. Wir<br />

finden die kreisrunde Variante aber<br />

irgendwie … na ja, rund eben.<br />

www.livingdivani.it<br />

KLAAR<br />

Der gläserne Beistelltisch Klaar<br />

ist in Zusammenarbeit von<br />

Leolux, den Designern vom<br />

Studio Truly Truly und dem<br />

niederländischen Nationalen<br />

Glasmuseum entstanden. Jedes<br />

Exemplar ist mundgeblasen und<br />

ein echtes Unikat. Die Farben<br />

sind festgelegt, der Farbverlauf<br />

aber entsteht bei jedem Exemplar<br />

auf einzigartige Weise.<br />

www.leolux.de<br />

Linoleum<br />

„Berlin<br />

“<br />

Red –<br />

pflegeleicht, langlebig, nachhaltig!<br />

•Beratung<br />

•Aufmaß<br />

•Bemusterung vor Ort<br />

•Verlegeservice<br />

•kostenfreie Parkplätze<br />

Seit<br />

mehr als<br />

50<br />

Jahren<br />

in Berlin<br />

Wieczorek Teppichboden<br />

Wilmersdorfer Str. 143-144<br />

Tel: 030 / 341 20 35<br />

www.wieczorek-teppichboden.de


GEBURTSTAG<br />

COR wird 70!<br />

Seit ganzen sieben Jahrzehnten<br />

stellt das westfälische Familienunternehmen<br />

COR nun schon mit viel<br />

Liebe bequeme und zeitlose Möbel her.<br />

Um das zu feiern und sich gleichzeitig für<br />

die Treue der Kunden zu bedanken, gibt<br />

es <strong>2024</strong> ausgewählte Leder- und Stoffbezüge<br />

zum Geburtstagspreis.<br />

Und weil es sich so schön feiert, freuen wir<br />

uns gleichzeitig über den 60. Geburtstag<br />

des Designklassikers Conseta, den<br />

man getrost als Herzstück der COR-<br />

Firmengeschichte bezeichnen kann. Zu<br />

Beginn ahnte keiner das Potential eines<br />

ganzheitlichen Polstermöbelsystems,<br />

dessen Elemente sich einzeln zusammenbauen<br />

und vielfach kombinieren<br />

lassen – diese Idee musste erst reifen.<br />

Später bestimmte das Modulsystem<br />

den Lauf der COR Historie und des<br />

Unternehmenserfolges. Im Laufe der Zeit<br />

entwickelte sich Conseta zum Symbol<br />

für den Pioniergeist des Herstellers und<br />

einem Synonym für zeitloses Design.<br />

„Conseta ist ein Klassiker, der sich immer<br />

wieder verändert, aber seinen Gestaltungskern<br />

bewahrt hat“, kommentiert Leo<br />

WOHNEN / DESIGN 27<br />

ADVERTORIAL<br />

Lübke, geschäftsführender Gesellschafter,<br />

den Conseta Geburtstag.<br />

Stets weiterentwickelt und aktuellen<br />

Anforderungen und Trends angepasst,<br />

bleiben die klaren Linien und die schlichte<br />

Eleganz des Sofas bestehen und machen<br />

es zu einem Sitzmöbel, das den Raum<br />

nicht dominiert, sondern harmonisch<br />

ergänzt und Platz für Individualität lässt.<br />

COR Studio Berlin, Grolmanstraße 36,<br />

www.cor.de/berlin


28 WOHNEN / DESIGN<br />

VERSPIELT<br />

VS.<br />

PRAGMATISCH<br />

Für alle, die sich nicht entscheiden können,<br />

haben wir hier sowohl ausgefallene als auch<br />

ganz simple Inspirationen für deine vier Wände<br />

zusammengetragen. *fj<br />

PANTHEONE<br />

Der „Obsidian“-Lautsprecher von Pantheone will<br />

sich nicht so recht entscheiden, ob er denn nun<br />

verspielt oder pragmatisch ist. Zum einen erinnert<br />

seine Form nicht an die klassische rechteckige<br />

Box, die so ein Lautsprecher normalerweise ist,<br />

sondern weckt eher Assoziationen an geschliffene<br />

Edelsteine, was auch den Namen des Produkts<br />

erklären dürfte*. Zum anderen steckt in dem handgemachten<br />

Klangkörper die neuste Tontechnik,<br />

um dir den allerbesten Sound zu liefern. Obsidian<br />

hält bis zu 15 Stunden durch und ist via Bluetooth,<br />

Airplay 2 und WiFi koppelbar.<br />

www.pantheoneaudio.com<br />

COLLEEN CARLSON<br />

Colleen Carlson stammt ursprünglich aus Kanada, lebt und<br />

arbeitet in Long Island City, New York, und zierte als Model in den<br />

1980er-Jahren deutsche Magazincover, während sie in München<br />

wohnte. Heute verkauft Colleen mal elegante, mal verspielte<br />

Keramikkunstwerke. Dabei lässt sie sich von geometrischen sowie<br />

organischen Formen oder Architektur inspirieren und nutzt für ihre<br />

Kreationen auch ungewöhnliche Materialien wie Harz, Bronze oder<br />

Beton. „Droid“ gehört zu einer Reihe von Skulpturen, die Carlsons<br />

fantasievollste Visionen zum Leben erwecken.<br />

www.colleencarlsondesign.com<br />

*Obsidian ist ein Edelstein, der aus Lava und Wasser<br />

geformt wird und in der Steinzeit als Werkzeug<br />

und Waffe genutzt wurde, heute aber vor allem als<br />

Schmuckstein Verwendung findet.<br />

BOLIA<br />

Genau wie MOEBE (rechte Seite) folgt Bolia dem skandinavischen<br />

Prinzip „weniger ist mehr“ und passt daher ganz<br />

wunderbar in dieses Feature. Der „Elton“-Tisch zeichnet sich<br />

durch seine klaren Linien aus, ist in Teilen austauschbar und<br />

somit besonders langlebig. Elton wird extrem flach, also<br />

umweltfreundlich, verpackt und transportiert.<br />

www.bolia.com


WOHNEN / DESIGN 29<br />

GINGKODESIGN<br />

Die Designplattform Gingkodesign hat sich auf den Verkauf von ungewöhnlichen<br />

Objekten spezialisiert, die immer mit einem Augenzwinkern<br />

daherkommen. So findet man auf der Website nicht nur Holzuhren in<br />

Kubusform oder Bluetooth-Speaker für die Hosentasche, sondern auch<br />

diese Lampe, die anmutet wie ein Akkordeon und auf unterschiedlichste<br />

Weise in deiner Wohnung arrangiert werden kann.<br />

www.gingkodesign.com<br />

RIVA 1920<br />

Die „PATMOS“-Sofareihe von Riva 1920 folgt simplen Formen und<br />

steht auf einem einfachen Gestell aus Eisen. Auf Wunsch wird es mit<br />

einer Holzablage aus Nussbaum geliefert, auf dem die Fernbedienung<br />

oder die neuste Ausgabe der Mate platziert werden können.<br />

www.riva1920.it<br />

Atelier Bertram Einrichtungen<br />

Charlottenstraße 93 | 14467 Potsdam<br />

0331-7482258<br />

www.atelier-bertram.de<br />

info@atelier-bertram.de<br />

stoffe . tapeten . leuchten . teppiche . möbel . shutter . sonnenschutz . stilgarnituren . outdoor . polstern


30 WOHNEN / DESIGN<br />

HOME UPGRADE<br />

Wohne lebenswerter<br />

Täglich 11 Stunden während der Woche und bis zu 16 Stunden am Wochenende<br />

verbringen erwerbstätige Deutsche im eigenen Zuhause. Also ungefähr den halben<br />

Tag. Mit diesen Produkten werden deine vier Wände noch lebenswerter.<br />

FEUER & FLAMME<br />

Kerzen sorgen nicht nur für atmosphärisches<br />

Licht, das Knistern des Dochts wird unweigerlich<br />

mit Gemütlichkeit und Geborgenheit in der kalten<br />

Jahreszeit in Verbindung gebracht. WoodWick<br />

Kerzen knistern aufgrund der patentierten<br />

„Pluswick Technologie“ so schön, dass im Vergleich<br />

zu herkömmlichen Kerzen sogar noch mehr<br />

Winterstimmung aufkommt.<br />

SPLISH! SPLASH! NEW!<br />

Kaum ein Dekoartikel ist so effektiv wie ein Eimer Farbe. Mit ELLE<br />

DECORATION by Crown stehen dir sechzig unterschiedliche Farbtöne in<br />

mattem Finish zur Verfügung, die auf der Website in sechs Farbwelten –<br />

„feather“, „powder“, „crafted“, „botanical“, „drift“ und „obsidian“ – zusammengefasst<br />

wurden.<br />

www.elledecoration-crownpaints.com<br />

TEA TIME<br />

Seit 1914 fertigt das niederländische Unternehmen<br />

Bredemeijer Teekannen, Tassen und das<br />

passende Zubehör. Besonders schön finden wir die<br />

Teekannen aus Gusseisen, die Assoziationen zu<br />

asiatischen Teezeremonien wecken.<br />

www.bredemeijer.de<br />

THE GREATEST COMFORT, ELEGANCE AND PERFORMANCE<br />

Flagshipstore Berlin<br />

Budapester Str. 22, 10787 Berlin<br />

Persönliche Beratung im Budapester Salon<br />

nach Terminvereinbarung: Tel. 030 23005978


Zwischen buntem<br />

Treiben und weißen<br />

Stränden den eigenen<br />

Rhythmus finden.<br />

Havanna<br />

Cienfuegos<br />

María la Gorda<br />

Antilla<br />

Unser Klassiker: rund um Kuba<br />

11 Tage mit der MS Hamburg<br />

28.12. – 07.01.25 | 06.01. – 16.01.25 | 15.01. – 25.01.25<br />

Cayo Largo<br />

Montego Bay<br />

Santiago de Cuba<br />

Reise-Highlights:<br />

· Silvester in der Karibik erleben<br />

· In Havanna das Miteinander verschiedener Kulturen feiern<br />

· Kuba an Bord und an Land genießen<br />

· Abstecher auf die grüne Karibikinsel Jamaika<br />

· Türkise Buchten, weiße Strände und pastellfarbene<br />

Kolonialbauten<br />

Verlängern Sie Ihre Kreuzfahrt an Land<br />

mit einer Stippvisite in Havanna:<br />

· 2 Übernachtungen mit Frühstück im Iberostar Parque Central ****<br />

· Stadtrundfahrt Havanna<br />

• Transfers Flughafen – Hotel – Schiff (VP)<br />

bzw. umgekehrt (NP), lokale Steuern<br />

• Örtliche deutschsprechende Reiseleitung<br />

• plantours Reiseleitung (ab 25 Teilnehmer)<br />

Top-Preise:<br />

ab 3.399 € p. P. 2-Bett-Innenkabine<br />

ab 3.999 € p. P. 2-Bett-Außenkabine<br />

ab 4.299 € p. P. Einzelkabine<br />

Stippvisite Havanna (Vor- & Nachprogramm)<br />

im Doppelzimmer ab 425 € p. P.<br />

Flüge: ab und bis Frankfurt/<strong>Mai</strong>n inklusive<br />

Getränkepakete sind zubuchbar<br />

Jetzt QR-Code scannen<br />

und buchen!<br />

plantours | Eine Marke der plantours & Partner GmbH | Martinistr. 50 – 52 | 28195 Bremen<br />

T 0421 17369-0 | M info@plantours-kreuzfahrten.de | plantours.de


32 TERMINE<br />

MAI<br />

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000<br />

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.<br />

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!<br />

Modigliani<br />

Moderne Blicke<br />

Szene<br />

MI 1.5.<br />

17:00 Mann-O-Meter, Psychologische<br />

Beratung<br />

& Infos zu HIV & Aids,<br />

bis 21 Uhr, Bülowstr.<br />

106<br />

DO 2.5.<br />

27.4. – 18.8.<strong>2024</strong><br />

17:30 MALE.SPACE, Kiez<br />

Tour, Reservierung<br />

unter www.male.<br />

space, Stierstr. 15<br />

20:00 MaLu 15, Blf /<br />

EASTERBERLIN<br />

Stammtisch, Martin-<br />

Luther-Str. 15<br />

FR 3.5.<br />

10:00 Brunos Store Berlin<br />

Schöneberg, BLACK-<br />

WEEKEND Shopping<br />

Special, bis 22 Uhr,<br />

Maaßenstr. 14<br />

19:30 Trattoria Da Lucia,<br />

The Leather Dinner,<br />

Reservierung unter<br />

www.male.space,<br />

Welserstr. 25<br />

FR 17.5.<br />

17:00 U-Bahnhof Wittenbergplatz,<br />

IDAHOBIT*<br />

(Tag gegen queerfeindlichkeit)<br />

- „Queers<br />

und Allies gegen<br />

Rechts“, Start der<br />

Demo zum IDAHOBIT*,<br />

Wittenbergplatz<br />

MO 27.5.<br />

18:00 Café Maggie, AG<br />

Queer Lichtenberg<br />

Sitzung, Es gibt viel zu<br />

tun! Wie, wann und wo<br />

wollen wir besprechen.<br />

Du magst mitgestalten<br />

und mitmachen wollen,<br />

dann komm vorbei,<br />

lerne uns kennen. Bis<br />

20 Uhr, Frankfurter<br />

Allee 205<br />

MI 29.5.<br />

18:00 Der Boiler, young-<br />

STARS XXL, Sauna-<br />

Event für Jungs bis 28<br />

Jahre, Mehringdamm<br />

34<br />

DO 30.5.<br />

17:00 Mann-O-Meter, Psychologische<br />

Beratung<br />

& Infos zu HIV & Aids,<br />

bis 21 Uhr, Bülowstr.<br />

106<br />

QUEER.CLUB.BERLIN<br />

TERMINE & TICKETS:<br />

www.schwuz.de<br />

Kultur<br />

MI 1.5.<br />

18:00 Komische Oper im<br />

Schiller Theater, Le<br />

Nozze Di Figaro, von<br />

Wolfgang Amadeus<br />

Mozart, Bismarckstr.<br />

110<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

DO 2.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: VOICE &<br />

PIANO - ESC Special,<br />

mit dem letztjährigen<br />

Gewinner Basti Schmid<br />

und Sebastian<br />

Stipp, Rosa Braun,<br />

Marco Maurer, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Kalter weisser<br />

Mann, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Anna & Eve, Karl-<br />

Marx-Str. 131 – 133<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop<br />

the Music, Große<br />

Querallee<br />

FR 3.5.<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 AHA, Out of the <strong>blu</strong>e<br />

3.0 - Drag-King-Show,<br />

Abschluss-Show<br />

des Drag-King-<br />

Workshops. Einlass ab<br />

19 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

20:00 Ufa-Fabrik, Ivan<br />

Thieme: Fühl dich,<br />

Viktoriastraße 10<br />

20:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

20:30 Rauschgold,<br />

Bewusstlos im Schnee<br />

- Drama, Baby, Drama!,<br />

mit Gérome Castell,<br />

Mehringdamm 62<br />

20:30 Philharmonie Berlin,<br />

RICHARD STRAUSS,<br />

„Don Quixote“ für<br />

Violoncello, Viola<br />

und Orchester, mit<br />

satirischen Texten<br />

von Oliver Kalkofe,Im<br />

Anschluss Casual<br />

Concert Lounge mit<br />

Gudrun Gut (Live Act)<br />

und DJ, Herbert-von-<br />

Karajan-Straße 1<br />

SA 4.5.<br />

12:00 Haus der Kulturen<br />

der Welt, Echos der<br />

Bruderländer, eine<br />

Ausstellung und<br />

Recherche. Bis zum<br />

20.05.<strong>2024</strong>, John-<br />

Foster-Dulles-Allee 10<br />

16:00 Mann-O-Meter,<br />

Ausstellung: Joko<br />

Koma & Attila Hartwig<br />

präsentieren Farbfotografien<br />

und Objekte,<br />

die in der Berliner<br />

Clubkultur entstanden<br />

sind, bis zum 7.<strong>Juni</strong><br />

<strong>2024</strong>, während der<br />

regulären Öffnungszeiten<br />

Mo-Fr 17-22<br />

Uhr + Sa 16-20 Uhr,<br />

Bülowstr. 106<br />

16:00 Schlosspark Theater,<br />

Jochen Schropp:<br />

Queer as f*ck, Schlossstr.<br />

48<br />

18:00 Chamäleon, Showdown,<br />

weitere Vorstellung<br />

um: 21:30 Uhr,<br />

Rosenthaler Straße 40<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Stahltier. Ein<br />

Exorzismus, von Albert<br />

Ostermaier, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 AHA, Vicky trifft<br />

Andrea, Show mit<br />

Dietrich Dee Novak.<br />

Einlass: 19 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

20:00 Berliner Kriminal<br />

Theater, Ein Mord wird<br />

angekündigt, Palisadenstr.<br />

48<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop the<br />

Music, Große Querallee<br />

20:00 Ufa-Fabrik, Ukulelenprediger,<br />

Viktoriastraße<br />

10<br />

23:59 BKA Theater, Jurassica<br />

Parka: Paillette<br />

geht immer, Mehringdamm<br />

34<br />

SO 5.5.<br />

15:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

18:00 Schlosspark Theater,<br />

Achtsam Morden,<br />

Schlossstr. 48<br />

18:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

19:00 SO36, Oh Oh Mythomanie<br />

- Geburtstagsfeier<br />

für Françoise<br />

Cactus, mit Brezel<br />

Göring und Andreas<br />

Dorau, Bärchen und<br />

die Milchbubis, Felix<br />

Kubin, Pyrolator uva.,<br />

Oranienstraße 190<br />

Casual Concerts<br />

Fr 03.05.24, 20.30 Uhr<br />

Philharmonie<br />

STRAUSS ›Don Quixote‹ für Viola,<br />

Violoncello und Orchester, mit<br />

satirischen Texten von Oliver Kalkofe<br />

GUDRUN GUT Live Act im Foyer<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

W E L T P R E M I E R E<br />

5. <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong><br />

THE ATER DES WESTENS<br />

www.musicalsberlin.com<br />

MO 6.5.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Die Strottern: Schau di<br />

an – Lieder aus Wien,<br />

Schaperstraße 24<br />

20:00 BKA Theater, Chaos<br />

Royal: The Voice of<br />

Kreuzberg, Mehringdamm<br />

34<br />

22:00 Kino International,<br />

MonGay Preview:<br />

Teaches of peaches,<br />

D <strong>2024</strong>, Karl-Marx-<br />

Allee 33<br />

DI 7.5.<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Unerhörte Musik: Jan<br />

Gerdes, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop the<br />

Music, Große Querallee<br />

MI 8.5.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Vladimir Korneev singt<br />

Edith Piaf - Le droit<br />

d‘aimer, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

21:00 AHA, Go West<br />

Comedy, English<br />

Comedy Showcase.<br />

Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

DO 9.5.<br />

19:00 SO36, Queer Slam<br />

Berlin, Poetry Slam von<br />

und für die LGBTQIA+<br />

Community und alle-<br />

Sympathi-sant:innen,<br />

Oranienstraße 190<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

FR 10.5.<br />

12:00 SchwulesMUSEUM,<br />

Love at First Fight!<br />

Queere Bewegungen in<br />

Deutschland seit Stonewall,<br />

bis zum August<br />

<strong>2024</strong>, Täglich, außer<br />

Dienstags geöffnet,<br />

Lützowstraße 73<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Vladimir Korneev singt<br />

Edith Piaf - Le droit<br />

d‘aimer, Schaperstraße<br />

24<br />

SA 11.5.<br />

12:00 Galerie Deschler,<br />

Sharon Stone: Totem,<br />

bis zum 18.05.<strong>2024</strong>,<br />

Di. - Sa. 12 - 16 Uhr,<br />

Auguststraße 61<br />

S C A N M I C H !<br />

16:00 Mann-O-Meter, Ausstellung:<br />

Joko Koma &<br />

Attila Hartwig präsentieren<br />

Farbfotografien<br />

und Objekte, die in der<br />

Berliner Clubkultur<br />

entstanden sind, bis<br />

zum 7.<strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>,<br />

während der regulären<br />

Öffnungszeiten Mo-Fr<br />

17-22 Uhr + Sa 16-20<br />

Uhr, Bülowstr. 106<br />

19:30 Deutsche Oper, Next<br />

Generation, Staatsballett<br />

Berlin - Choreographien<br />

aus dem Ensemble<br />

[in der Tischlerei],<br />

Bismarckstr. 35<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Der Gang vor die<br />

Hunde, musikalischer<br />

Streifzug durch Kästners<br />

„FABIAN“, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 Berliner Kriminal<br />

Theater, Der<br />

Enkeltrick, Palisadenstr.<br />

48<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop the<br />

Music, Große Querallee<br />

SO 12.5.<br />

18:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

18:00 Schlosspark Theater,<br />

ELVIS - A Tribute to<br />

the King of Rock‘n Roll,<br />

Schlossstr. 48<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Svavar Knútur: Ahoy!<br />

Side B Tour, Schaperstraße<br />

24<br />

19:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop the<br />

Music, Große Querallee<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette &<br />

Ulf Leo Sommer, Kantstraße<br />

12<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Anna & Eve, Karl-Marx-<br />

Str. 131 – 133<br />

DI 14.5.<br />

20:00 BKA Theater, Unerhörte<br />

Musik: Ulrike<br />

Brand & Zoé Cartier,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

MI 15.5.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Pigor & Eichhorn: LA<br />

GROETE – Sag nicht<br />

Kleinkunst, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Tempodrom, The<br />

Show - A Tribute to<br />

ABBA, Möckernstr. 10


TERMINE 33<br />

DO 16.5.<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Stahltier. Ein<br />

Exorzismus, von Albert<br />

Ostermaier, Knesebeckstr.<br />

100<br />

19:30 Staatsoper Unter<br />

den Linden, 2 Chapters<br />

in Love, Staatsballett<br />

Berlin, Unter den<br />

Linden 7<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Ufa-Fabrik, Prunk &<br />

Prosa, Leseshow, Viktoriastraße<br />

10<br />

FR 17.5.<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Pigor & Eichhorn: LA<br />

GROETE – Sag nicht<br />

Kleinkunst, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

SA 18.5.<br />

16:00 Mann-O-Meter, Ausstellung:<br />

Joko Koma &<br />

Attila Hartwig präsentieren<br />

Farbfotografien<br />

und Objekte, die in der<br />

Berliner Clubkultur<br />

entstanden sind, bis<br />

zum 7.<strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>,<br />

während der regulären<br />

Öffnungszeiten Mo-Fr<br />

17-22 Uhr + Sa 16-20<br />

Uhr, Bülowstr. 106<br />

18:00 Chamäleon, Showdown,<br />

weitere Vorstellung<br />

um: 21:30 Uhr,<br />

Rosenthaler Straße 40<br />

19:00 Jagdschloss Grunewald,<br />

Grieg im<br />

Grunewald, Hüttenweg<br />

100<br />

GRIEG<br />

im Grunewald<br />

PFINGSTEN<br />

<strong>Mai</strong> 18 | 19 | 20<br />

030 4799 7474<br />

openair-grunewald.de<br />

19:30 Renaissance<br />

Theater, Stahltier.<br />

Ein Exorzismus, von<br />

Albert Ostermaier,<br />

Knesebeckstr. 100<br />

20:00 AHA, Wir hatten ja<br />

nix!!!, Die ostige Mutter-Tochter-Ost-Show<br />

präsentiert von Betty<br />

BücKse und Kaey. Einlas<br />

ab 19 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

20:00 Berliner Kriminal<br />

Theater, Tod auf dem<br />

Nil, Palisadenstr. 48<br />

20:00 BKA Theater, Operette<br />

für zwei schwule<br />

Tenöre, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

20:00 Tipi, Ass-Dur:<br />

Celebration, Große<br />

Querallee<br />

23:59 BKA Theater, Jurassica<br />

Parka: Paillette<br />

geht immer, Mehringdamm<br />

34<br />

SO 19.5.<br />

15:00 Berliner Philharmonie,<br />

Missa solemnis<br />

in D-Dur, op. 123 in<br />

historischer Aufführungspraxis,<br />

Mit: Berliner<br />

Oratorien-Chor,<br />

Konzertchor Schlachtensee,<br />

Concerto<br />

Brandenburg, Dirigent:<br />

Thomas Hennig.<br />

Solisten: Flurina<br />

Stucki (Sopran), Rita<br />

Kapfhammer (Alt),<br />

Ludwig Obst (Tenor)<br />

und Haakon Schaub<br />

(Bass), Herbert-von-<br />

Karajan-Str. 1<br />

15:00 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

15:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

weitere Vorstellung<br />

um 19:30 Uhr, Friedrichstraße<br />

107<br />

18:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer<br />

Platz, Mord im Orientexpress,<br />

Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

18:00 Schlosspark<br />

Theater, Oskar und<br />

die Dame in Rosa,<br />

Schlossstr. 48<br />

DI 21.5.<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette &<br />

Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Christian Dolezal: Herzensschlampereien,<br />

Schaperstraße 24<br />

20:00 BKA Theater, Unerhörte<br />

Musik: Ensemble<br />

Suono Giallo, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop<br />

the Music, Große<br />

Querallee<br />

MI 22.5.<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Kalter weisser<br />

Mann, Knesebeckstr.<br />

100<br />

19:30 Staatsoper Unter<br />

den Linden, 2 Chapters<br />

in Love, Staatsballett<br />

Berlin, Unter<br />

den Linden 7<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Pigor & Eichhorn: LA<br />

GROETE – Sag nicht<br />

Kleinkunst, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Ralf König: Harter<br />

Psücharter, Leseshow,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Tipi, Gayle Tufts:<br />

Please Don‘t Stop<br />

the Music, Große<br />

Querallee<br />

DO 23.5.<br />

19:00 SO36, Älice, + THAT<br />

FUCKING SARA, Oranienstraße<br />

190<br />

20:00 BKA Theater, Stefan<br />

Danziger: Mittel und<br />

Wege, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

FR 24.5.<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Sherry Vine: Smoke<br />

and Mirrors, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 INCOGNITO, Gina &<br />

Glinda: Frühlingszauber,<br />

Hohenstaufenstr.<br />

53<br />

22:00 SO36, LIP SYNC<br />

5000, King Diva Battle<br />

Competition Show -<br />

presented by Pansy,<br />

Oranienstraße 190<br />

SA 25.5.<br />

18:00 Chamäleon, Showdown,<br />

weitere Vorstellung<br />

um: 21:30 Uhr,<br />

Rosenthaler Straße 40<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Kalter weisser<br />

Mann, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 AHA, ESC Karaoke,<br />

Die traditionelle<br />

Eurovision-Karaoke.<br />

Einlass: 19 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

20:00 BKA Theater, The<br />

Cast: Oper à la carte,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

23:59 BKA Theater, Jade<br />

Pearl Baker: Badeperle,<br />

Mehringdamm<br />

34<br />

SO 26.5.<br />

15:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

18:00 Schlosspark<br />

Theater, Oskar und<br />

die Dame in Rosa,<br />

Schlossstr. 48<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

LUDIQUE!: From<br />

BERLIN with Love,<br />

Schaperstraße 24<br />

20:00 BKA Theater, Bene<br />

Reinisch: Irgendwas<br />

mit Meinung, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Anna & Eve, Karl-<br />

Marx-Str. 131 – 133<br />

DI 28.5.<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Unerhörte Musik: Gleb<br />

Khokhlov, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 KLICK Kino, Queer<br />

Media Society: Escape<br />

to Life – Die Erika und<br />

Klaus Mann Story,<br />

GB/D/F 2000. Zu<br />

Gast: Wieland Speck,<br />

Regisseur. Moderation:<br />

Martin Gangluy, Filmund<br />

Medienpädagoge,<br />

Windscheidstraße 19<br />

MI 29.5.<br />

19:30 Staatsoper Unter<br />

den Linden, 2 Chapters<br />

in Love, Staatsballett<br />

Berlin, Unter<br />

den Linden 7<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Tim Fischer: Tigerfest,<br />

Schaperstraße 24<br />

20:00 BKA Theater, The<br />

Golden Gmilfs: Sisters<br />

of no mercy, Mehringdamm<br />

34<br />

DO 30.5.<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Kalter weisser<br />

Mann, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 Admiralspalast, Lisa<br />

Eckhart - Kaiserin<br />

Stasi die Erste, Friedrichstraße<br />

101<br />

20:00 BKA Theater, The<br />

Golden Gmilfs: Sisters<br />

of no mercy, Mehringdamm<br />

34<br />

FR 31.5.<br />

19:00 SO36, UK Subs -<br />

Charlie Harpers 80th<br />

Years BIRTHDAY<br />

SHOWS, Oranienstraße<br />

190<br />

19:30 Hans Otto Theater,<br />

Potsdamer Tanztage:<br />

Dance On Ensemble &<br />

Christos Papadopoulos –<br />

„Mellowing“, www.<br />

potsdamer-tanztage.de,<br />

Schiffbauergasse 11<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Tim Fischer: Tigerfest,<br />

Schaperstraße 24<br />

20:00 BKA Theater, The<br />

Golden Gmilfs: Sisters<br />

of no mercy, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

Party<br />

MI 1.5.<br />

12:00 Berghain, Gartenöffnung,<br />

Eintritt frei, Am<br />

Wriezener Bahnhof<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Drag<br />

Open Stage, hosted<br />

by Rhama, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:30 BLOND, BINGO mit<br />

Murat, Motzstraße 28<br />

21:00 WOOF, Dancing Bear,<br />

Fuggerstraße 37<br />

DO 2.5.<br />

22:00 KitKat, Human<br />

Colours, Techno, Tech<br />

House, Köpenicker<br />

Str. 76<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

FR 3.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lovegame,<br />

hosted by Anna<br />

Klatsche, Rollbergstraße<br />

26<br />

potsdamer-tanztage.de<br />

20:00 Böse Buben, Suck-<br />

Club, DC: Bläser<br />

tragen weiße Socken.<br />

Bis 2 Uhr, Sachsendamm<br />

76<br />

21:00 Pussycat Bar, BER-<br />

LINCIGARMEN XXL<br />

Lounge, Berlins only<br />

Gay Cigar Salon für<br />

Zigarren oder Pfeifenraucher<br />

& deren<br />

Freunde, Kalckreuthstr.<br />

7<br />

22:00 Insomnia, Young<br />

Love, sex-positive<br />

Party für Freaks,<br />

Youngsters & Junggebliebene.<br />

Dresscode:<br />

Sexy, Kinky,<br />

Fantasy, Fetish, keine<br />

Strassenkleidung, Alt-<br />

Tempelhof 17<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Dj Bass T.,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 SchwuZ, LA DISCO-<br />

TEKA !, Pop, Reggaeton<br />

& Afrobeats, Show,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SA 4.5.<br />

19:00 SchwuZ, Ballhaus<br />

König - Cha Cha,<br />

Rumba, Walzer & Co.,<br />

hosted by Ingmar<br />

König, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 SinBerlin, Die Teegesellschaft,<br />

Shows,<br />

Talks, K!nks & Drinks.<br />

ü18. All genders,<br />

Nostitzstr. 48<br />

20:00 Mutschmann‘s,<br />

Puppy Night, All<br />

Genders! Dresscode:<br />

Puppy’s and Handlers!,<br />

Motzstraße 30<br />

TRAVESTIE<br />

Sally an der Volksbühne<br />

FOTO: COURTESY OF THE ARTIST<br />

Die musikalische Theater-<br />

Performance von und mit Meo Wulf<br />

im Roter Salon der Volksbühne stellt<br />

mehr als nur eine Frage. Manche sind<br />

ernst, manche lustig. Doch dahinter<br />

verbirgt sich auch der Trubel und<br />

mitunter online kundgetane Hass auf<br />

Lesungen von Dragqueens für Kinder.<br />

Und auch die allgemeine Ablehnung,<br />

Abwertung alles Weiblichen in<br />

einer immer noch vom Patriarchat<br />

dominierten Gesellschaft, egal, wie<br />

bunt und queer sie auf dem ersten<br />

Blick mittlerweile wirkt. In dem Stück<br />

„SALLY – Mein Leben im Drag“ der<br />

Hamburger Künstlerin Meo Wulf aka<br />

Sally wird von ebendieser erzählt. So<br />

bereitet sich Sally in der Performance<br />

auf ihre Drag-Lesung für „ab Fünfjährige“<br />

vor und möchte „alles richtig<br />

machen“. Doch sie begreift, dass „sie<br />

ein sehr guter Mensch in einer ganz<br />

schlechten Stadt ist. Gedanken über<br />

Sexualität und Kunst halten sie von<br />

ihrer Vorbereitung ab, dabei wollte<br />

sie doch eigentlich noch laut lesen<br />

üben“. Und dann wären da noch<br />

einige Fragen zu klären: „Ist Drag<br />

misogyn? Kann ich Kinder lesbisch<br />

machen? Wo sind meine Schuhe?“<br />

Das Stück – ab 18 Jahren – ist am<br />

3. und 18. <strong>Mai</strong> im Roten Salon in der<br />

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-<br />

Platz zu genießen. *rä<br />

www.volksbuehne.berlin


34 TERMINE<br />

20:00 Rauschgold, Awesome<br />

... Sonce ... May<br />

... 2005 - 19 Jahre<br />

Rauschgold - Big<br />

Birthday Bash, gegen<br />

22 Uhr eine tolle Show<br />

zum Jubiläum, Mehringdamm<br />

62<br />

23:00 SchwuZ, Popkicker<br />

by Jurassica Parka,<br />

Parka-Pop, House,<br />

Retro, Show, Entertainment,<br />

Rollbergstraße<br />

26<br />

23:59 GRETCHEN, Hollywood<br />

Tramp Ball - Dua<br />

Lipa Record Release<br />

Party!, Obentrautstr. 19<br />

SO 5.5.<br />

11:30 Cafe Kalwil, Ready 2<br />

Order - Leder Brunch,<br />

bis 14 Uhr im Männerkabinett.<br />

Reservierung<br />

unter www.male.<br />

space, Motzstraße 30<br />

20:00 Hafen, Sunny Night<br />

at HAFEN, Shades of<br />

Disco: DJ Snoid and<br />

Soul Mates, Motzstraße<br />

19<br />

DI 7.5.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: ESC 1.<br />

Halbfinale, moderiert<br />

von Jurassica Parka,<br />

Rollbergstraße 26<br />

20:00 Rauschgold, Eurovision<br />

Song Contest –<br />

Public Viewing 1. Semifinale,<br />

Public Viewing,<br />

Mehringdamm 62<br />

MI 8.5.<br />

22:00 Busche Club, Great<br />

Depeche Mode & Electropop<br />

Night Berlin,<br />

Warschauer Platz 18<br />

23:00 SchwuZ, It‘s Britney,<br />

B*tch! - Queers for<br />

Spears, Gimme More<br />

Britney-Show: Victoria<br />

Shakespears hosted<br />

by Amy Strong. Britney<br />

Pop & Y2K Queens,<br />

90‘s Madness, Rollbergstraße<br />

26<br />

DO 9.5.<br />

19:00 SchwuZ, Eurovision<br />

Song Contest, Screening<br />

2. Halbfinale,<br />

moderiert von Rachel<br />

Intervention, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Rauschgold, Eurovision<br />

Song Contest<br />

– Public Viewing 2.<br />

Semifinale, Public<br />

Viewing, Mehringdamm<br />

62<br />

20:00 Sonntags-Club e.V.,<br />

Public Viewing: ESC 2.<br />

Halbfinale, Greifenhagener<br />

Straße 28<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei<br />

Wed. to Sat. from 7pm Free of charge<br />

FR 10.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Kinky<br />

Karaoke, hosted by<br />

Gieza Poke, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Böse Buben, Sport-<br />

Club - supported by<br />

SNEAKFREAXX, Fun<br />

& Play in Sportswear<br />

& Sneakers. Bis 2 Uhr,<br />

Sachsendamm 76<br />

20:00 ClubCultureHouze,<br />

Fist Factory, Gay Fist,<br />

Görlitzer Str. 71<br />

20:30 Rauschgold, Ein Lied<br />

für den Mehringdamm<br />

<strong>2024</strong>, Rauschgold<br />

Grand Prix, Mehringdamm<br />

62<br />

21:00 AHA, Erotikparty,<br />

Safer-Sex-Party, men<br />

only!, Monumentenstraße<br />

13<br />

21:00 Hafen, Ein Schiff wird<br />

kommen, Schlagernacht<br />

mit DJ derMicha,<br />

Motzstraße 19<br />

21:00 Quaelgeist Berlin<br />

e.V., Qriginal, BDSM-<br />

Party für Männer*!<br />

Dresscode: Leder,<br />

Gummi, Uniform, Skin,<br />

Lankwitzer Str. 42 – 43<br />

22:00 Insomnia, Master<br />

& Servant, Depeche<br />

Mode Dance & Play<br />

Party. DC: DM, Gothic,<br />

Black Glamour, SM,<br />

Latex, Fetisch, Clubwear,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Dj Merean,<br />

Marc Lime, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 SchwuZ, Gym Buddy<br />

- die Sportswear<br />

Party, Sweaty Pop,<br />

House, Techno, 70s<br />

Disco, Show, Rollbergstraße<br />

26<br />

SA 11.5.<br />

10:00 The Knast, ropeXchange<br />

- Tag 1, Kinks.<br />

Socials. Lernen. Play.<br />

- Die ropeXchange ist<br />

ein kinky Bondage-<br />

Wochenende wo alles<br />

darf nichts muss und<br />

jeder Mensch willkommen<br />

ist. ü18. https://<br />

allevents.in/berlin/<br />

ropexchange-springfee,<br />

Söhtstraße 7<br />

14:00 Quaelgeist Berlin<br />

e.V., Learn the Ropes,<br />

Bondage-Workshop<br />

Reihe. Die Teilnehmerzahl<br />

ist begrenzt,<br />

Anmeldung über App<br />

oder Webseite. Weitere<br />

Infos: jens@quaelgeist.<br />

sm Einlass bis 14:15<br />

Uhr. Ende: 18 Uhr,<br />

Lankwitzer Str. 42 – 43<br />

19:00 SchwuZ, ESC-<br />

Screening <strong>2024</strong> - Live<br />

aus Malmö, moderiert<br />

von Rosetta Bleach<br />

& Destiny Drescher,<br />

Rollbergstraße 26<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:00 Sonntags-Club e.V.,<br />

Public Viewing: ESC<br />

Finale, Greifenhagener<br />

Straße 28<br />

19:30 BLOND, EUROVISION<br />

Song Contest LIVE aus<br />

Malmö, Motzstraße 28<br />

20:00 AHA, Eurovision Song<br />

Contest - <strong>2024</strong> Finale,<br />

Betreutes Public Viewing<br />

zum ESC-Finale<br />

präsentiert von Gundel<br />

Schlauch & Cathérine.<br />

Einlass ab 19 Uhr,<br />

Monumentenstraße 13<br />

20:00 ClubCultureHouze,<br />

FLEISCH !, mit Sklavenauktion.<br />

Party<br />

des Anonymen Party<br />

Kollektiv’s, open for<br />

all Gender, Görlitzer<br />

Str. 71<br />

20:00 Quaelgeist Berlin<br />

e.V., Sodom & Gomorrha,<br />

Gemischte BDSM-<br />

Party für Frauen +<br />

Männer in passendem<br />

Outfit, Lankwitzer Str.<br />

42 – 43<br />

20:00 Rauschgold, Eurovision<br />

Song Contest<br />

– Public Viewing -<br />

Finale, anschließend<br />

Grand-Prix-Party mit<br />

der Herrin deluxe,<br />

Mehringdamm 62<br />

20:00 The Knast, ropeXchange<br />

- offener<br />

Abend, Der offene<br />

Abend mit Shows,<br />

Spiel und Kink. Jedermensch.<br />

ü18. https://<br />

allevents.in/berlin/<br />

ropexchange-springfee<br />

, Söhtstraße 7<br />

20:00 WOOF, Grand Prix<br />

Night, Fuggerstraße 37<br />

22:00 Busche Club, Saturday<br />

Mood, Electro,<br />

House, Pop, 80s, 90s,<br />

Schlager, Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Insomnia, Schampus<br />

& Schabernack,<br />

Techno, Trance & Electro.<br />

Burlesque Show<br />

by Kinky LaBlanche.<br />

Dresscode: Sexy, Kinky,<br />

Fantasy, Fetish, keine<br />

Strassenkleidung, Alt-<br />

Tempelhof 17<br />

22:00 lab.oratory, Fausthouse,<br />

Einlass bis 24<br />

Uhr, anal deep throat,<br />

Am Wriezener Bhf.<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Marcel db, Leebow,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 Prince-Charles,<br />

Horse Meat Disco,<br />

Prinzenstraße 85F<br />

23:59 Berghain, Klubnacht,<br />

Am Wriezener Bahnhof<br />

23:59 SchwuZ, bump! das<br />

Retro Studio, 80s, 90s,<br />

70s, Schlager & Show,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SO 12.5.<br />

14:00 BLOND, Kaffeeklatsch<br />

und Kuchenparty<br />

mit deutschen<br />

Schlagern, Motzstraße<br />

28<br />

20:00 Hafen, Sunny Night<br />

at HAFEN, Shades of<br />

Disco: DJ Snoid and<br />

Soul Mates, Motzstraße<br />

19<br />

DI 14.5.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Lights out &<br />

Youngster Day, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 ClubCultureHouze,<br />

Zoe’s Salon Reloded,<br />

After Work Sex & Play<br />

- Party, All Genders<br />

and Body Types are<br />

welcome, Görlitzer<br />

Str. 71<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Antina‘s<br />

Spookhouse, hosted<br />

by Antina Christ, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:00 SO36, KiezBingo,<br />

Präsentiert von Inge<br />

Borg & Gisela Sommer,<br />

Oranienstraße 190<br />

MI 15.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: FLINTA*<br />

Drag Open Stage,<br />

hosted by BLVSH,<br />

Moderation: Foxglove,<br />

Rollbergstraße 26<br />

20:00 Insomnia, Die ultimative<br />

Kuschelparty,<br />

Kuschelparty & Workshop.<br />

Dresscode: leger,<br />

kuschelig, bequem<br />

und für den 2. Teil<br />

sexy Unterwäsche,<br />

sinnlich, nackt, Alt-<br />

Tempelhof 17<br />

DO 16.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lux Divas<br />

Night, hosted by Lady<br />

Dina & Daisy Dick, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Böse Buben, Suck-<br />

Club, DC: Bläser tragen<br />

weiße Socken. Bis 1<br />

Uhr, Sachsendamm 76<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

FR 17.5.<br />

19:00 AHA, IDAHOBIT*<br />

(Tag gegen queerfeindlichkeit),<br />

Chillen<br />

in der AHA, ab 19 Uhr<br />

Disco mit DJane Chris,<br />

Monumentenstraße 13<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lipstick<br />

Karaoke, hosted by<br />

Amy Strong & Christian<br />

Schmittlein am<br />

PC, Rollbergstraße 26<br />

20:00 Böse Buben, FEET-<br />

Club, Fußfetisch Party.<br />

DC: barfuß in Sandalen,<br />

Flip-Flops. Bis 2<br />

Uhr, Sachsendamm 76<br />

21:00 Hafen, Candy Ship,<br />

Show & Pop & Disco<br />

mit Candy Cockwell,<br />

Motzstraße 19<br />

22:00 KitKat, REVOLVER<br />

PARTY - Boys of<br />

Summer, Köpenicker<br />

Str. 76<br />

22:00 Rauschgold, Una<br />

Noche Latina, Eine<br />

Reise durch die mittel-<br />

und südamerikanischen<br />

Gebiete mit<br />

leckeren Cocktails und<br />

Klängen., Mehringdamm<br />

62<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: U-Seven,<br />

Amy Strong, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 RSO Berlin, Veselka<br />

invites Dissident,<br />

Audrey Danza, Carly<br />

Zeng, Cora (CN),<br />

Kasper Marott,<br />

Marie Malarie, Newa,<br />

PRYMARA, SITA,<br />

Tweeman, Vani Vachi,<br />

Schnellerstraße 137<br />

23:00 SchwuZ, Tasty, Pop,<br />

HipHop & Habibi<br />

Sounds - S.W.A.N.A.<br />

& South Asian Beats,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SA 18.5.<br />

14:00 ://about blank,<br />

GOLOSA - eXtra-<br />

VaGanZa, LineUp:<br />

2FARO, Amperia, Andi<br />

A., Deepneue, Hanaby,<br />

Electrosexual , KH38,<br />

Linda From Work,<br />

Mashyno, Sylvio. B,<br />

Markgrafendamm 24B<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 The Knast, Gentle<br />

Sins - „Secrets behind<br />

bars“, Sexy, sinnlich,<br />

elegant! Polynormale,<br />

kink- und sex-positive<br />

Dresscode-Party!<br />

https://www.gaybdsm.club/events/<br />

gentle-sins-secretsbehind-<br />

, Söhtstraße 7<br />

21:00 Rauschgold, RSDS -<br />

unsere Karaokeshow,<br />

die Karaokeshow,<br />

Mehringdamm 62<br />

22:00 Busche Club,<br />

Sweatpants Night, Die<br />

Knackärschli & Beulenparty,<br />

Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Cassiopeia, Nina<br />

Queers IRRENHOUSE,<br />

Pop, Retro, House,<br />

Party mit Darkroom,<br />

DRAG SHOW hosted<br />

by Nina Queer, Revaler<br />

Str. 99<br />

22:00 SO36, Dancing with<br />

Tears in your Eyes, die<br />

80er Party, Oranienstraße<br />

190<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Königsmann, Dj Menace,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 SchwuZ, Queen‘s<br />

Land by Bambi<br />

Mercury & Rachel<br />

Intervention - Disney<br />

Edition, 2k10 Pop, 90s,<br />

2YK, RnB, Karaoke,<br />

Entertainment, Rollbergstraße<br />

26<br />

SO 19.5.<br />

13:00 Rauschgold, Karneval<br />

der Kulturen - Outdorrbars,<br />

Multikultidrinks,<br />

Mehringdamm<br />

62<br />

14:00 BLOND, Cocktail-<br />

Party zum Karneval<br />

der Kulturen, Motzstraße<br />

28<br />

20:00 Hafen, Sunny Night<br />

at HAFEN, Shades of<br />

Disco: DJ Snoid and<br />

Soul Mates, Motzstraße<br />

19<br />

23:00 SchwuZ, Mother<br />

Monster: Born This<br />

Way, Gaga / 2010er,<br />

00er / Dark Pop, Electronic<br />

Pop / Techno &<br />

Show, Rollbergstraße<br />

26<br />

MO 20.5.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, 20x20,<br />

3x1 alle die mehr als<br />

Ü20cm haben, Men<br />

only, Motzstraße 19<br />

18:00 SO36, Rollerdisko,<br />

Roller Dance Lessons,<br />

ab 20:30 Uhr Disko,<br />

Oranienstraße 190<br />

19:30 BLOND, Happy<br />

Pfingst Monday - Terrassenparty,<br />

Motzstraße<br />

28<br />

DI 21.5.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Divamania,<br />

a tribute show to the<br />

Pussycat Dolls hosted<br />

by SYMBA, Rollbergstraße<br />

26<br />

MI 22.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: The 80s<br />

Show, hosted by the<br />

Drag Open Stage<br />

Class 2023, Rollbergstraße<br />

26<br />

DO 23.5.<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

FR 24.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Spotlight<br />

Soiree: Maskenball,<br />

hosted by EMI, Rollbergstraße<br />

26<br />

22:00 Insomnia, Masquerade<br />

Bizarre, ex-positive<br />

Fetisch Party. Techno,<br />

Electro & Psychedelic<br />

Trance. Dresscode:<br />

Mask, Face Paint +<br />

Kinky, Fetish, Black<br />

Glamour, Alt-Tempelhof<br />

17<br />

23:00 Connection,<br />

Popular - The Queer<br />

Friday Club, DJs: Paul<br />

Paillette, DJ Pomoz,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 RSO Berlin, Selected<br />

XXI, CAIVA, Cloudy,<br />

Frederic., Schnellerstraße<br />

137<br />

23:00 SchwuZ, SLUT-<br />

HOUSE - Maskenball,<br />

Hosted by Yvonne<br />

Nightstand & Karlie<br />

Kant, Rollbergstraße<br />

26<br />

SA 25.5.<br />

17:30 KitKatClub Dragon<br />

Floor (Eingang über<br />

U-Bahn-Station<br />

Heinrich-Heine-Str.),<br />

146. FickstutenMarkt,<br />

Einlass Stuten: 17:30<br />

bis 18:30 Uhr, Einlass<br />

Hengste: 19 bis 20 Uhr,<br />

Köpenicker Str. 76<br />

19:30 BLOND, Saturday<br />

Night Gay Warm-Up-<br />

Party, Motzstraße 28<br />

22:00 Insomnia, INSOMNIA<br />

meets Berlin Dance<br />

Music Event, Open<br />

Club for Hedonistic<br />

People! Techno,<br />

Techhouse & Melodic<br />

Techno. Dresscode:<br />

Sexy, Fetish, elegantes<br />

Schwarz, Black Glamour,<br />

Alt-Tempelhof<br />

17<br />

22:00 lab.oratory, Puppy<br />

Play, Dresscode: Puppy<br />

or Handler. Einlass bis<br />

24 Uhr, Am Wriezener<br />

Bhf.<br />

22:00 SO36, Gayhane,<br />

Homo Oriental<br />

Dancefloor und große<br />

Surprise Guest Show,<br />

Oranienstraße 190<br />

23:00 SchwuZ, BUT-<br />

TCOCKS, House,<br />

Techno, Kinky Pop,<br />

Disco.Darkroom<br />

& Show mit dem<br />

BUTTCOCKS Ballet,<br />

Rollbergstraße 26<br />

23:59 Berghain, Klubnacht,<br />

Am Wriezener Bahnhof<br />

DI 28.5.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 ClubCultureHouze,<br />

Trans & Friends, Sex &<br />

BDSM Play Party mit<br />

Flirt Faktor, All Genders<br />

and Body Types<br />

are welcome, Görlitzer<br />

Str. 71<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: That‘s Hot<br />

- Das Popkulturquiz,<br />

hosted by Victoria<br />

Bacon, Killian & Björn,<br />

Rollbergstraße 26<br />

MI 29.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Shaking<br />

The Habitual, a queer<br />

alternative night<br />

hosted by Lana Labia<br />

Show: A tribute to<br />

Kate Bush, Rollbergstraße<br />

26<br />

DO 30.5.<br />

18:00 ClubCultureHouze,<br />

Motor Fuck - The Gaay<br />

Version, Fickmaschienen<br />

Abend, Görlitzer<br />

Str. 71<br />

19:30 BLOND, Schlager<br />

- Wunschmusik der<br />

80er, Motzstraße 28<br />

20:00 Böse Buben, LICK-<br />

Club, Alles mit der<br />

Zunge. DC: naked,<br />

underwear, sportswear.<br />

Bis 1 Uhr, Sachsendamm<br />

76<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

FR 31.5.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Dykes*<br />

Gone Wild!, what a<br />

sapphi‘sticated night!,<br />

Rollbergstraße 26<br />

20:00 Böse Buben, PUMP-<br />

Station 3.0, Es um das<br />

„männliche Zentralorgan“,<br />

den Schwanz<br />

und den Sack und<br />

die Möglichkeiten der<br />

(temporären) Modifikation.<br />

Bis 2 Uhr,<br />

Sachsendamm 76<br />

22:00 KitKat, Piep-Show,<br />

Techno, TechHouse,<br />

Köpenicker Str. 76<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Jordan<br />

Snapper, Herr Croco,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 SchwuZ, VROOM<br />

VROOM - Ignite the<br />

Hype!, 9Tease / Y2k<br />

Pop, Hyperpop, K-Pop<br />

& Show:, Rollbergstraße<br />

26


35<br />

JUNI<br />

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000<br />

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.<br />

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!<br />

Szene<br />

DI 4.6.<br />

17:00 Mann-O-Meter, Psychologische<br />

Beratung<br />

& Infos zu HIV & Aids,<br />

bis 21 Uhr, Bülowstr.<br />

106<br />

MI 5.6.<br />

19:00 Mann-O-Meter,<br />

Akademicus-Gay-<br />

Berlin, offenes Treffen<br />

schwuler Akademiker.<br />

Bis 21 Uhr, Bülowstr.<br />

106<br />

DI 11.6.<br />

17:30 Der Boiler, Schaumparty,<br />

bis 21 Uhr wir<br />

der Duschbereich der<br />

Dampfsauna mit fluffigem<br />

Schaum geflutet,<br />

Mehringdamm 34<br />

18:30 Gespächskreis<br />

Homosexualität in<br />

der Advent-Kirche,<br />

Gesprächsmöglichkeit<br />

bei Tee, Kaffee, Keksen<br />

und Schmalzstullen,<br />

im Gemeindesaal der<br />

Advent-Kirche, Danziger<br />

Str. 203<br />

19:30 Kurhaus Korsakow,<br />

Stammtisch pro plus<br />

berlin e.V., für Freunde<br />

& Mitglieder, für<br />

HIV-positive & HIVnegative<br />

Menschen,<br />

Grünberger Straße 81<br />

19:30 Sonntags-Club e.V.,<br />

Rechtsberatung AGG<br />

mit RA Loewer, Greifenhagener<br />

Straße 28<br />

FR 14.6.<br />

20:00 Mann-O-Meter,<br />

Schwule Väter und<br />

Ehemänner, offenes<br />

Treffen. Bis 22 Uhr,<br />

Bülowstr. 106<br />

MI 19.6.<br />

18:00 AHA, Workshop: Die<br />

Innere Bühne, Queere<br />

Selbstbestimmung<br />

im szenischen Spiel<br />

mit Martin Baierlein.<br />

Anmeldung: kontakt@<br />

martin-baierlein.<br />

de, Monumentenstraße<br />

13<br />

19:00 Mann-O-Meter,<br />

Prostatakrebs und<br />

wie weiter?, offene<br />

Selbsthilfegruppe für<br />

schwule Männer mit<br />

Prostatakrebs. Bis 21<br />

Uhr, Bülowstr. 106<br />

MO 24.6.<br />

18:00 Café Maggie, AG<br />

Queer Lichtenberg<br />

Sitzung, Es gibt viel<br />

zu tun! Wie, wann<br />

und wo wollen wir<br />

besprechen. Du magst<br />

mitgestalten und<br />

mitmachen wollen,<br />

dann komm vorbei,<br />

lerne uns kennen. Bis<br />

20 Uhr, Frankfurter<br />

Allee 205<br />

DI 25.6.<br />

19:00 Sonntags-Club e.V.,<br />

TIN+friends, BDSM<br />

Stammtisch, Greifenhagener<br />

Straße 28<br />

MI 26.6.<br />

17:00 Mann-O-Meter,<br />

Psychologische<br />

Beratung & Infos zu<br />

HIV & Aids, bis 21 Uhr,<br />

Bülowstr. 106<br />

19:00 Sonntags-Club e.V.,<br />

Selbsthilfegruppe:<br />

Schwule Männer mit<br />

Prostatakrebs, Zum<br />

Reden, zum Erfahrungsaustausch,<br />

für<br />

das, was uns bewegt.<br />

Anmeldung wird erbeten<br />

unter prostatakrebsundwieweiter@<br />

web.de, Greifenhagener<br />

Straße 28<br />

DO 27.6.<br />

19:00 XXL, XXL Dresscode,<br />

Naked- & Underwear-<br />

Party. Einlass vorbehalten.,<br />

Bornholmer<br />

Straße 7<br />

Kultur<br />

SA 1.6.<br />

10:00 Museum für Kommunikation<br />

Berlin,<br />

New Realities. Wie<br />

künstliche Intelligenz<br />

uns abbildet, bis zum<br />

15.09.<strong>2024</strong>, Leipziger<br />

Straße 16<br />

14:00 SchwulesMUSEUM,<br />

With Legs Wide Open<br />

- Ein Hurenritt durch<br />

die Geschichte, bis<br />

26.08.<strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags geöffnet,<br />

Lützowstraße 73<br />

16:00 Mann-O-Meter, Ausstellung:<br />

Joko Koma &<br />

Attila Hartwig präsentieren<br />

Farbfotografien<br />

und Objekte, die in der<br />

Berliner Clubkultur<br />

entstanden sind, bis<br />

zum 7.<strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>,<br />

während der regulären<br />

Öffnungszeiten Mo-Fr<br />

17-22 Uhr + Sa 16-20<br />

Uhr, Bülowstr. 106<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Kalter weisser<br />

Mann, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 BKA Theater, The<br />

Golden Gmilfs: Sisters<br />

of no mercy, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Galerie Studio St.<br />

St., Show, Kunst &<br />

Puffi-Puffi Lounge,<br />

von & mit Juwelia StSt,<br />

Sanderstr. 26<br />

20:00 INCOGNITO, Das<br />

gab‘s noch nie!!! Ein<br />

musikalisches Spektakel<br />

d, Hohenstaufenstr.<br />

53<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

20:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

20:00 Tipi, Ass-Dur:<br />

Celebration, Große<br />

Querallee<br />

23:59 BKA Theater, Jurassica<br />

Parka: Paillette<br />

geht immer, Mehringdamm<br />

34<br />

SO 2.6.<br />

10:00 Museum für Kommunikation<br />

Berlin,<br />

KLIMA_X. Warum tun<br />

wir nicht, was wir wissen?,<br />

Ausstellung zur<br />

Kommunikation der<br />

Klimakrise. Bis zum<br />

1.09.<strong>2024</strong>, Leipziger<br />

Straße 16<br />

18:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

18:00 Schlosspark<br />

Theater, Oskar und<br />

die Dame in Rosa,<br />

Schlossstr. 48<br />

18:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Tim Fischer: Tigerfest,<br />

Schaperstraße 24<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Travestie für<br />

Deutschland: Das<br />

SchattenQ*abinett,<br />

Mehringdamm 34<br />

MO 3.6.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

The Happy Disharmonists<br />

- Es geht auch<br />

ohne Auto, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Chaos<br />

Royal: IMPROTANIA –<br />

das Spiel um die Krone,<br />

Mehringdamm 34<br />

DI 4.6.<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Unerhörte Musik:<br />

Roberta Gottardi &<br />

Fabio Cifariello, Zeitgenössisches<br />

Konzert,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

MI 5.6.<br />

19:00 SO36, Queer Slam<br />

Berlin, Poetry Slam<br />

von und für die LGBT-<br />

QIA+ Community<br />

und alleSympathisant:innen,<br />

Oranienstraße<br />

190<br />

20:00 Staatsoper Unter<br />

den Linden, Overture,<br />

Staatsballett Berlin,<br />

Unter den Linden 7<br />

DO 6.6.<br />

19:00 SchwuZ, Konzert:<br />

Encore Musical! Show<br />

(englisch), Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Ben Becker: Im<br />

Exil - Joseph Roth,<br />

Literatur-Performance,<br />

Knesebeckstr. 100<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Sven Ratzke: Where<br />

Are We Now, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Christoph<br />

Fritz: Zärtlichkeit,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Jacky-Oh Weinhaus &<br />

Jurassica Parka: Süss<br />

und Deftig, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer<br />

Platz, Stolz und<br />

Vorurteil *oder so,<br />

Marlene-Dietrich-<br />

Platz 1<br />

FR 7.6.<br />

12:00 SchwulesMUSEUM,<br />

Love at First Fight!<br />

Queere Bewegungen<br />

in Deutschland seit<br />

Stonewall, bis zum<br />

August <strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags<br />

geöffnet, Lützowstraße<br />

73<br />

19:00 SchwuZ, Konzert:<br />

Encore Musical! Show<br />

(englisch), Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Sebastian Krämer:<br />

Liebeslieder an Deine<br />

Tante, Schaperstraße<br />

24<br />

KINO<br />

Der bewegte Mann<br />

„Der bewegte Mann“, der kurzweilige Film über Waltraud,<br />

sexuelle (Un)treue, unterschiedliche Vorstellungen<br />

von Liebe und sexueller Identität kommt dank der monatlichen<br />

Kinoreihe „Best of Cinema“ wieder an den Start.<br />

FOTOS: STUDIOCANAL<br />

Ja, DIE deutsche Kultkomödie von Sönke Wortmann kommt<br />

nun zurück ins Kino, am 4. <strong>Juni</strong> ist es so weit. Der Streifen<br />

nach den Comics von Ralf König begeisterte das Publikum ab<br />

1994 und garantiert auch <strong>2024</strong> hervorragende Unterhaltung.<br />

Ein Klassiker des deutschen Kinos der 1990er! Und Til<br />

Schweiger ist da auch echt okay drin ... Vor allem überzeugen<br />

aber Joachim Król als Norbert und Katja Riemann als Doro.<br />

Und natürlich Armin Rohde als schwuler (Leder-)Metzger und<br />

Rufus Beck als Walter aka Waltraud. *rä<br />

www.bestofcinema.de


36 TERMINE<br />

W E L T P R E M I E R E<br />

5. <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong><br />

THE ATER DES WESTENS<br />

www.musicalsberlin.com<br />

20:00 BKA Theater, Robert<br />

Alan: Pervekt, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

SA 8.6.<br />

14:00 SchwulesMUSEUM,<br />

With Legs Wide Open<br />

- Ein Hurenritt durch<br />

die Geschichte, bis<br />

26.08.<strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags<br />

geöffnet, Lützowstraße<br />

73<br />

16:00 Mann-O-Meter, Ausstellung:<br />

Joko Koma &<br />

Attila Hartwig präsentieren<br />

Farbfotografien<br />

und Objekte, die in der<br />

Berliner Clubkultur<br />

entstanden sind, bis<br />

zum 7.<strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>,<br />

während der regulären<br />

Öffnungszeiten Mo-Fr<br />

17-22 Uhr + Sa 16-20<br />

Uhr, Bülowstr. 106<br />

19:00 SchwuZ, Konzert:<br />

Encore Musical! Show<br />

(englisch), Rollbergstraße<br />

26<br />

19:30 Deutsche Oper,<br />

Messa da Requiem<br />

(Verdi), Staatsballetts<br />

Berlin, Bismarckstr. 35<br />

20:00 BKA Theater,<br />

INTERVENTION<br />

BERLIN: Rachel Intervention<br />

& Friends,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Galerie Studio St.<br />

St., Show, Kunst &<br />

Puffi-Puffi Lounge,<br />

von & mit Juwelia StSt,<br />

Sanderstr. 26<br />

SO 9.6.<br />

15:00 Museum für Kommunikation<br />

Berlin,<br />

Vom Faustkeil bis zum<br />

Smartphone – die<br />

Geschichte der Kommunikation,<br />

Öffentliche<br />

Führung jeden<br />

1., 2. und 4. Sonntag<br />

um 15 Uhr, Leipziger<br />

Straße 16<br />

15:00 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

18:00 Deutsche Oper,<br />

Messa da Requiem<br />

(Verdi), Staatsballetts<br />

Berlin, Bismarckstr. 35<br />

18:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

18:00 Schlosspark<br />

Theater, Oskar und<br />

die Dame in Rosa,<br />

Schlossstr. 48<br />

S C A N M I C H !<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Tina Teubner & Ben<br />

Süverkrüp: Wenn Du<br />

mich verlässt komm<br />

ich mit, Schaperstraße<br />

24<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 BKA Theater, Bodo<br />

Wartke und die SchönenGutenA-Band:<br />

In guter Begleitung,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

MO 10.6.<br />

20:00 BKA Theater, Chaos<br />

Royal: IMPROTANIA<br />

– das Spiel um die<br />

Krone, Mehringdamm<br />

34<br />

DI 11.6.<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

20:00 BKA Theater, Unerhörte<br />

Musik: Ma, Gentili<br />

& Bergmann, Zeitgenössisches<br />

Konzert,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Frau ohne Schatten,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

MI 12.6.<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Ufa-Fabrik, The Cast:<br />

Summer special <strong>2024</strong>,<br />

Viktoriastraße 10<br />

21:00 AHA, Go West<br />

Comedy, English<br />

Comedy Showcase.<br />

Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße<br />

13<br />

DO 13.6.<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Ewig Jung, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

QUEER.CLUB.BERLIN<br />

TERMINE & TICKETS:<br />

www.schwuz.de<br />

20:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

FR 14.6.<br />

12:00 SchwulesMUSEUM,<br />

Love at First Fight!<br />

Queere Bewegungen<br />

in Deutschland seit<br />

Stonewall, bis zum<br />

August <strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags<br />

geöffnet, Lützowstraße<br />

73<br />

18:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

19:30 Staatsoper Unter<br />

den Linden, 2 Chapters<br />

in Love, Staatsballett<br />

Berlin, Unter den<br />

Linden 7<br />

19:30 Theater des<br />

Westens, Ku’damm<br />

59 - Das Musical, von<br />

Peter Plate, Annette<br />

& Ulf Leo Sommer,<br />

Kantstraße 12<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Galerie Studio St.<br />

St., Show, Kunst &<br />

Puffi-Puffi Lounge,<br />

von & mit Juwelia StSt,<br />

Sanderstr. 26<br />

SA 15.6.<br />

14:00 SchwulesMUSEUM,<br />

With Legs Wide Open<br />

- Ein Hurenritt durch<br />

die Geschichte, bis<br />

26.08.<strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags<br />

geöffnet, Lützowstraße<br />

73<br />

18:00 Renaissance Theater,<br />

Ewig Jung, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

23:59 BKA Theater, Jurassica<br />

Parka: Paillette<br />

geht immer, Mehringdamm<br />

34<br />

SO 16.6.<br />

18:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

18:00 Schlosspark Theater,<br />

Adel verpflichtet,<br />

Schlossstr. 48<br />

18:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

MO 17.6.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Willi Pfister: HomeComing,<br />

Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Chaos<br />

Royal: IMPROTANIA<br />

– das Spiel um die<br />

Krone, Mehringdamm<br />

34<br />

DI 18.6.<br />

20:00 BKA Theater,<br />

Unerhörte: MusikNon-<br />

Piano Ensemble, Zeitgenössisches<br />

Konzert,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Frau ohne Schatten,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

MI 19.6.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

DO 20.6.<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

20:00 SO36, Choclate<br />

Remix, Queer Reggaeton<br />

& Latin Rap,<br />

Oranienstraße 190<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

20:00 Ufa-Fabrik, Tridiculous:<br />

Artistik-BeatBox-<br />

Comedy, Viktoriastraße<br />

10<br />

FR 21.6.<br />

12:00 SchwulesMUSEUM,<br />

Love at First Fight!<br />

Queere Bewegungen<br />

in Deutschland seit<br />

Stonewall, bis zum<br />

August <strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags<br />

geöffnet, Lützowstraße<br />

73<br />

18:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

19:30 Deutsche Oper,<br />

Messa da Requiem<br />

(Verdi), Staatsballetts<br />

Berlin, Bismarckstr. 35<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Galerie Studio St.<br />

St., Show, Kunst &<br />

Puffi-Puffi Lounge,<br />

von & mit Juwelia StSt,<br />

Sanderstr. 26<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

SA 22.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Besichtigung, Kurfürstendamm<br />

66<br />

14:00 SchwulesMUSEUM,<br />

With Legs Wide Open<br />

- Ein Hurenritt durch<br />

die Geschichte, bis<br />

26.08.<strong>2024</strong>, Täglich,<br />

außer Dienstags geöffnet,<br />

Lützowstraße 73<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

23:59 BKA Theater, Der<br />

Tod: Geisterstunde,<br />

Mehringdamm 34<br />

SO 23.6.<br />

18:00 Komödie im Theater<br />

am Potsdamer Platz,<br />

Stolz und Vorurteil<br />

*oder so, Marlene-<br />

Dietrich-Platz 1<br />

18:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart, Karl-<br />

Marx-Str. 131 – 133<br />

MO 24.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Besichtigung, Kurfürstendamm<br />

66<br />

20:00 BKA Theater, Chaos<br />

Royal: Impro à la carte,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Uber Eats Music Hall,<br />

JUANES – Europa Tour<br />

<strong>2024</strong>, Mercedes Platz 2<br />

DI 25.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Besichtigung, Kurfürstendamm<br />

66<br />

19:30 Deutsche Oper,<br />

Messa da Requiem<br />

(Verdi), Staatsballetts<br />

Berlin, Bismarckstr. 35<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Marlene, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Unerhörte<br />

Musik: LUX:NM,<br />

Zeitgenössisches Konzert,<br />

Mehringdamm 34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Frau ohne Schatten,<br />

Karl-Marx-Str. 131<br />

– 133<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

MI 26.6.<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

DO 27.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Neue Gemälde - Alte<br />

Gemälde, Aquarelle,<br />

Zeichnungen, Graphik,<br />

Bücher, Schnitzereien,<br />

Skulpturen, Kurfürstendamm<br />

66<br />

19:30 Deutsche Oper,<br />

Messa da Requiem<br />

(Verdi), Staatsballetts<br />

Berlin, Bismarckstr. 35<br />

19:30 Renaissance Theater,<br />

Marlene, Knesebeckstr.<br />

100<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

FR 28.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Porzellan, Fayence,<br />

Silber, Glas, Dosen,<br />

Miniaturen, Taschenuhren,<br />

Schmuck, Kurfürstendamm<br />

66<br />

12:00 SchwulesMUSEUM,<br />

Love at First Fight!<br />

Queere Bewegungen in<br />

Deutschland seit Stonewall,<br />

bis zum August<br />

<strong>2024</strong>, Täglich, außer<br />

Dienstags geöffnet,<br />

Lützowstraße 73<br />

19:30 Friedrichstadt-<br />

Palast, Falling in Love,<br />

Friedrichstraße 107<br />

20:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Galerie Studio St.<br />

St., Show, Kunst &<br />

Puffi-Puffi Lounge,<br />

von & mit Juwelia StSt,<br />

Sanderstr. 26<br />

21:00 Wintergarten, 90s<br />

Forever, Potsdamer<br />

Str. 96<br />

SA 29.6.<br />

10:00 Leo Spik, Auktion 690,<br />

Möbel, Uhren, Spiegel,<br />

Beleuchtungen,<br />

Kunstgewerbe-Varia,<br />

Asiatica, Tapisserien,<br />

Teppiche, Textilien,<br />

Kurfürstendamm 66<br />

10:00 Museum für Kommunikation<br />

Berlin,<br />

New Realities. Wie<br />

künstliche Intelligenz<br />

uns abbildet, bis zum<br />

15.09.<strong>2024</strong>, Leipziger<br />

Straße 16<br />

20:00 BKA Theater, Ades<br />

Zabel & Company:<br />

EDITH RENNT – das<br />

Best-Of, Mehringdamm<br />

34<br />

20:00 Chamäleon, Showdown,<br />

Rosenthaler<br />

Straße 40<br />

20:00 Tipi, The 12 Tenors:<br />

Music of the World,<br />

Große Querallee<br />

23:59 BKA Theater, Jade<br />

Pearl Baker: Badeperle,<br />

Mehringdamm 34<br />

SO 30.6.<br />

11:00 Deutsche Oper,<br />

Workshop TanzTanz<br />

Spezial, mit Tänzerinnen<br />

und Tänzern<br />

in den Ballettsälen,<br />

Bismarckstr. 35<br />

19:00 Bar Jeder Vernunft,<br />

Wellen, Sturm und<br />

steife Brisen: Die<br />

Matrosen Show, Schaperstraße<br />

24<br />

20:00 Neuköllner Oper,<br />

Toxic Love Songs:<br />

Judith u. Blaubart, Karl-<br />

Marx-Str. 131 – 133<br />

Party<br />

SA 1.6.<br />

19:00 SchwuZ, Ballhaus<br />

König - Cha Cha,<br />

Rumba, Walzer & Co.,<br />

hosted by Ingmar<br />

König, Rollbergstraße<br />

26<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Mutschmann‘s,<br />

Puppy Night, All<br />

Genders! Dresscode:<br />

Puppy’s and Handlers!,<br />

Motzstraße 30<br />

21:00 Rauschgold, RSDS -<br />

unsere Karaokeshow,<br />

die Karaokeshow. Die<br />

Reservierung eines<br />

Tisches wird empfohlen.,<br />

Mehringdamm 62<br />

23:00 SchwuZ, bump! das<br />

Retro Studio, 80s, 90s,<br />

70s, Schlager & Show,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SO 2.6.<br />

16:00 lab.oratory, Naked<br />

Sunday, Einlass bis 18<br />

Uhr, Am Wriezener Bhf.<br />

MO 3.6.<br />

18:00 Monster Ronson‘s<br />

Ichiban Karaoke, MultiSEXual<br />

BOXhopping!,<br />

Karaoke; ab 21 Uhr:<br />

Sing on Stage, Warschauer<br />

Straße 34


TERMINE 37<br />

DI 4.6.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

MI 5.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Drag Open<br />

Stage, Vivienne Lovecraft,<br />

Maximalismus,<br />

Rollbergstraße 26<br />

DO 6.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Omelette<br />

du Fromage, a satire<br />

french drag show<br />

hosted by Sasha Kills &<br />

Nicole M‘Pikole, Rollbergstraße<br />

26<br />

22:00 KitKat, Human<br />

Colours, Techno, Tech<br />

House, Köpenicker<br />

Str. 76<br />

23:00 Lokschuppen (ehem.<br />

Suicide Club), Chantals<br />

House of Shame,<br />

Super Disco, Show,<br />

Entertainment, Revaler<br />

Str. 99<br />

FR 7.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lipstick<br />

Karaoke, hosted by<br />

Amy Strong & Christian<br />

Schmittlein am PC,<br />

Rollbergstraße 26<br />

21:00 Pussycat Bar, BER-<br />

LINCIGARMEN XXL<br />

Lounge, Berlins only<br />

Gay Cigar Salon für<br />

Zigarren oder Pfeifenraucher<br />

& deren<br />

Freunde, Kalckreuthstr.<br />

7<br />

22:00 Busche Club, Take<br />

Over Friday, Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 KitKat, Four Play,<br />

Techno, House, Soft<br />

Tech, Köpenicker<br />

Str. 76<br />

22:00 lab.oratory, Lab.<br />

dance, Men only!.<br />

Einlass bis 24 Uhr., Am<br />

Wriezener Bhf.<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Dj PomoZ,<br />

Dj Francis, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 SchwuZ, Dykes*<br />

Gone Wild! Party, Pop,<br />

House & Show, Rollbergstraße<br />

26<br />

SA 8.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

22:00 Busche Club, Konfetti<br />

Bums, Techno,<br />

Electro, Schlager, Pop,<br />

Charts, Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Insomnia, Hedomanie,<br />

Techno, House,<br />

Trance, Electro.<br />

Dresscode: sexy,<br />

hedonistisch, kreativ,<br />

dunkelbunt, Alt-Tempelhof<br />

17<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Marcel dB, Arthas Berlin,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 RSO Berlin, Glitch<br />

Berlin, Alarico, Bae<br />

Blade, Budg, Byron<br />

Yeatesz u.a., Schnellerstraße<br />

137<br />

23:00 SchwuZ, Popkicker<br />

by Jurassica Parka,<br />

Parka-Pop, 00s & RnB,<br />

All Time Faves, Show,<br />

Entertainment, Rollbergstraße<br />

26<br />

MO 10.6.<br />

18:00 Monster Ronson‘s<br />

Ichiban Karaoke, MultiSEXual<br />

BOXhopping!,<br />

Karaoke; ab 21 Uhr:<br />

Sing on Stage, Warschauer<br />

Straße 34<br />

DI 11.6.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Lights out &<br />

Youngster Day, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: LGBTQties<br />

Comedy Berlin, Rollbergstraße<br />

26<br />

MI 12.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lemonade<br />

Queers - Sober Party,<br />

Rollbergstraße 26<br />

20:00 Insomnia, Tango<br />

Vicioso, Tango Argentino<br />

ausschweifend<br />

und lasterhaft. Musik:<br />

Tango, NonTango,<br />

Tango Nuevo, Tango<br />

Fusion, Electrotango.<br />

Specials: ab 20.30 Uhr<br />

kostenlose Tangoeinführung;<br />

DC: gerne elegant,<br />

Abendgarderobe,<br />

Fetisch, sexy, Haut,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

DO 13.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

23:00 Lokschuppen (ehem.<br />

Suicide Club), Chantals<br />

House of Shame,<br />

Super Disco, Show,<br />

Entertainment, Revaler<br />

Str. 99<br />

FR 14.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Kinky<br />

Karaoke, hosted by<br />

Gieza Poke, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Böse Buben, Sport-<br />

Club - supported by<br />

SNEAKFREAXX, Fun<br />

& Play in Sportswear<br />

& Sneakers. Bis 2 Uhr,<br />

Sachsendamm 76<br />

21:00 AHA, Erotikparty,<br />

Safer-Sex-Party, men<br />

only!, Monumentenstraße<br />

13<br />

22:00 Insomnia, Flashback<br />

Friday, Sex-positive<br />

90er Party. Dresscode:<br />

90s, Fetisch, Sexy, Alt-<br />

Tempelhof 17<br />

22:00 KitKat, REVOLVER<br />

PARTY - Summer<br />

Splash, Köpenicker<br />

Str. 76<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Merean,<br />

May Strong, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 RSO Berlin, Deestricted,<br />

Schnellerstraße<br />

137<br />

23:00 SchwuZ, TASTY, Pop,<br />

HipHop & Habibi Beats<br />

ft. S.W.A.N.A Sound,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SA 15.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

21:00 Rauschgold, RSDS -<br />

unsere Karaokeshow,<br />

die Karaokeshow,<br />

Mehringdamm 62<br />

22:00 Busche Club,<br />

Sweatpants Night, Die<br />

Knackärschli und Beulenparty,<br />

Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Cassiopeia, Nina<br />

Queers IRRENHOUSE,<br />

Pop, Retro, House,<br />

Party mit Darkroom,<br />

DRAG SHOW hosted<br />

by Nina Queer, Revaler<br />

Str. 99<br />

22:00 Insomnia, Kinktastisch,<br />

Techno,<br />

House, Electro, Classics,<br />

Various Shows.<br />

DC:Sexy, verrucht,<br />

lasterhaft, kinky,<br />

pervy, schrill, bizarr,<br />

Fetisch, Black Glamour,<br />

Fantasy, Masken, Alt-<br />

Tempelhof 17<br />

22:00 SO36, Dancing with<br />

Tears in your Eyes, die<br />

80er Party, Oranienstraße<br />

190<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Menace, Königsmann,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 SchwuZ, 2 Jahre<br />

Femme Top by Miss<br />

Ivanka T. - XYZ Edition,<br />

Femme Icons Floor,<br />

Oldschool Trash, Abriss<br />

Floor & Entertainment:,<br />

Rollbergstraße 26<br />

SO 16.6.<br />

19:00 SchwuZ, Schlager<br />

Nackt-Party, Rollbergstraße<br />

26<br />

DI 18.6.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

MI 19.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: FLINTA*<br />

Drag Open Stage,<br />

hosted by BLVSH, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Insomnia, Die ultimative<br />

Kuschelparty,<br />

Kuschelparty & Workshop.<br />

Dresscode: leger,<br />

kuschelig, bequem. Für<br />

den 2. Teil sexy Unterwäsche,<br />

sinnlich, nackt,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

DO 20.6.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar), Boyberry,<br />

20x20, 3x1 alle<br />

die mehr als Ü20cm<br />

haben, Men only,<br />

Motzstraße 19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

23:00 Lokschuppen (ehem.<br />

Suicide Club), Chantals<br />

House of Shame,<br />

Super Disco, Show,<br />

Entertainment, Revaler<br />

Str. 99<br />

FR 21.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Lovegame,<br />

hosted by Anna Klatsche,<br />

Rollbergstraße 26<br />

22:00 Busche Club, Take<br />

Over Friday, Warschauer<br />

Platz 18<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: Dj Bass T.,<br />

Herr Croco, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 RSO Berlin, ICKPA<br />

<strong>2024</strong>, Accelerationism,<br />

Alicia Carrera, Lena<br />

Willikens u.a., Schnellerstraße<br />

137<br />

23:00 SchwuZ, Gym Buddy<br />

- die Sportswear Party,<br />

Sweaty Pop, House,<br />

Techno, 70s Disco,<br />

Show, Rollbergstraße<br />

26<br />

SA 22.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

22:00 Busche Club, Saturday<br />

Mood, Electro,<br />

House, Pop, 80s, 90s,<br />

Schlager, Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Insomnia, H.A.R.T.<br />

- Hedonism, Art,<br />

Ropes & Techno, Art &<br />

Performances by Louis<br />

Fleischauer & more.<br />

Dresscode: Kinky,<br />

Fetish, Uniformen,<br />

Black Glamour, Fantasy,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

22:00 lab.oratory, Gummi,<br />

Einlass bis 24 Uhr,<br />

rubber outfit only!, Am<br />

Wriezener Bhf.<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Match Hoffman, Misha<br />

Svirid, Fuggerstraße 33<br />

23:00 Prince-Charles,<br />

Horse Meat Disco,<br />

Prinzenstraße 85F<br />

23:00 SchwuZ, Madonnamania,<br />

Entertainment:<br />

Kenny Dee b2b<br />

Merean, Modeopfer,<br />

Stella deStroy, Uff,<br />

Biggy van Blond Kaey,<br />

Absinthia Absolut &<br />

Konzertkartenverlosung,<br />

Rollbergstraße 26<br />

MO 24.6.<br />

18:00 Monster Ronson‘s<br />

Ichiban Karaoke, MultiSEXual<br />

BOXhopping!,<br />

Karaoke; ab 21 Uhr:<br />

Sing on Stage, Warschauer<br />

Straße 34<br />

DI 25.6.<br />

15:00 Boyberry Berlin<br />

(vorm.Toms Bar),<br />

Boyberry, Youngsters<br />

Tag, 2 for 1, U30 Jahre<br />

alt, Men only, Motzstraße<br />

19<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: It‘s Bingo,<br />

Babe!, hosted by<br />

Rachel Intervention,<br />

Rollbergstraße 26<br />

MI 26.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Shaking<br />

The Habitual, Rollbergstraße<br />

26<br />

20:00 Insomnia, Tango<br />

Vicioso, Tango Argentino<br />

ausschweifend<br />

und lasterhaft. Musik:<br />

Tango, NonTango,<br />

Tango Nuevo, Tango<br />

Fusion, Electrotango.<br />

Specials: ab 20.30 Uhr<br />

kostenlose Tangoeinführung;<br />

DC: gerne<br />

elegant, Abendgarderobe,<br />

Fetisch, sexy,<br />

Haut, Alt-Tempelhof<br />

17<br />

DO 27.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Stößchen!,<br />

präsentiert vom Rat<br />

der Ranzigen, Rollbergstraße<br />

26<br />

Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei<br />

Wed. to Sat. from 7pm Free of charge<br />

23:00 Lokschuppen<br />

(ehem. Suicide Club),<br />

Chantals House of<br />

Shame, Super Disco,<br />

Show, Entertainment,<br />

Revaler Str. 99<br />

FR 28.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar: Dykes*<br />

Gone Wild!, what a<br />

sapphi‘sticated night!<br />

hosted by Pillow<br />

Princess, Rollbergstraße<br />

26<br />

22:00 Busche Club, Take<br />

Over Friday, Warschauer<br />

Platz 18<br />

22:00 Insomnia, Angelin-Bondage,<br />

Dark,<br />

Industrial, Gothic,<br />

Electro. GothErotic<br />

Special - Dresscode!,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

22:00 KitKat, Piep-Show,<br />

Techno, TechHouse,<br />

Köpenicker Str. 76<br />

23:00 Connection, Popular<br />

- The Queer Friday<br />

Club, DJs: U-Seven,<br />

Paul Paillette, Fuggerstraße<br />

33<br />

23:00 SchwuZ, VROOM<br />

VROOM - Ignite the<br />

Hype!, 9Tease / Y2k<br />

Pop, Hyperpop, K-Pop<br />

& Show:, Rollbergstraße<br />

26<br />

NUR<br />

14<br />

AUCH MOBIL<br />

Cent/ Min.<br />

SA 29.6.<br />

19:00 SchwuZ, Pepsi<br />

Boston Bar, Rollbergstraße<br />

26<br />

21:00 Busche Club, Schlager<br />

Power, DJay Dee,<br />

Warschauer Platz 18<br />

21:00 Rauschgold, RSDS -<br />

unsere Karaokeshow,<br />

die Karaokeshow,<br />

Mehringdamm 62<br />

22:00 Insomnia, Goa Liebe,<br />

Goa & Psychedelic<br />

Trance. Dresscode:<br />

Psy, Sexy, Fetish,<br />

Kinky, Black Glamour,<br />

Alt-Tempelhof 17<br />

22:00 SO36, Gayhane,<br />

Homo Oriental<br />

Dancefloor und große<br />

Surprise Guest Show,<br />

Oranienstraße 190<br />

23:00 Connection, Electronic<br />

Vibes - House of<br />

Electronic Music, DJs:<br />

Leebow, Redtomcat,<br />

Fuggerstraße 33<br />

23:00 SchwuZ, BUT-<br />

TCOCKS, Kinky<br />

Pop, House, Disco,<br />

Darkroom & Show,<br />

Rollbergstraße 26<br />

GAYBOYS<br />

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38 KLUBWELT<br />

TECHNOMANIA<br />

BERGHAIN<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

Am 30. April kannst du hier in der Panorama<br />

Bar beim „Finest Tuesday“ zu den<br />

Klängen von unter anderem Amotik, Ben<br />

Klock und Natalie Robinson in den <strong>Mai</strong><br />

reinfeiern. Los geht es um 22 Uhr.<br />

Dieser weltberühmte Klub ist seit 2004<br />

einer DER Orte des Berliner Nachtlebens,<br />

wenn #mensch auf Techno in allen Varianten<br />

steht. Alles Gute zum 20. Geburtstag!<br />

Die recht schwule Location ist übrigens<br />

ein ehemaliges Fernheizwerk aus den<br />

1950ern. Zudem ist das imposante<br />

Gebäude im Stadtteil Friedrichshain das<br />

Nachfolgeprojekt des legendären Klubs<br />

Ostgut (1998 – 2003). Hier feiert die<br />

Technolektro-Szene gerne unter sich,<br />

aber auch Stars wie Kylie Minogue und<br />

Lady Gaga gaben hier schon Konzerte.<br />

Gut zu wissen: Zum Klub gehört auch das<br />

Musiklabel Ostgut Ton. *rä<br />

www.berghain.de<br />

CASSIOPEIA<br />

„Irrenhouse“ – Models, Promis<br />

und Dragqueens<br />

Immer am dritten Samstag im<br />

Monat öffnen sich die Pforten zum<br />

„Irrenhouse“, DER Promi- und LGBTIQ*-<br />

Party Berlins. Wer schon alles im<br />

„Irrenhouse“ war? Nun, die Sängerinnen<br />

ALINA und Alexa Feser zum Beispiel,<br />

die Schauspieler Lars Eidinger und<br />

Clemens Schick, Modezar Rolf Scheider,<br />

Designer Michael Michalsky und auch<br />

Klubgrößen wie Tim Lienhard oder<br />

Herr Croco. *rä<br />

Immer am dritten Samstag im Monat:<br />

„Irrenhouse“, cassiopeia, RAW-Gelände,<br />

Revaler Str. 99, S+U Warschauer<br />

Straße, 22 Uhr, ninaqueer.com<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

LOKSCHUPPEN<br />

„Chantals House of Shame“ –<br />

Kult seit 25 Jahren<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

Und seit 30 Jahren gibt es schon den<br />

Klub, wo die erfolgreiche Party stattfindet.<br />

Seit 1994, bis vor Kurzem unter<br />

dem Namen Suicide Club / Circus, ist es<br />

ein Ort der Party-Community. Queere<br />

Happenings wie die „GOLOSA“ und<br />

natürlich „Chantals House of Shame“<br />

machten diesen Techno-Nachtklub<br />

auf dem Berliner RAW-Gelände<br />

beliebt – auch bei Promis wie Dr. Motte,<br />

Jade Pearl Baker und den Diven von<br />

„RuPaul‘s Drag Race“. Jeden Donnerstag<br />

kannst du hier bei Chantal in eine<br />

Welt abseits aller Sorgen eintauchen,<br />

Klub-Eskapismus zum House-Beat. Das<br />

muss auch mal sein! *rä<br />

Immer donnerstags: „Chantals House<br />

of Shame“, Lokschuppen, Revaler Str.<br />

99, S+U Warschauer Straße, 23 Uhr


SCHWUZ<br />

„It‘s Britney, B*tch!<br />

Queers for Spears“<br />

KLUBWELT 39<br />

Die queere Location setzt auf eine Künstlerin,<br />

die in Sachen Emanzipation und Rollenbild nicht<br />

allen passt, die sich aber erfolgreich zurück ins<br />

Leben und die Charts gekämpft hat: Britney<br />

Spears.<br />

Waren ihre Videos auch oft heterosexuelle Männerfantasien<br />

und ihre Musik meist mehr Computer<br />

und bei den Refrains der großen Hits extrem<br />

viel Background-Chor dabei, so schaffte es die<br />

Künstlerin dann doch durch ihre ganz eigene<br />

Art, ihre zum Kult gewordenen Tanzbewegungen<br />

und ihren Wortwitz in Talkshows die Herzen zu<br />

erwärmen. Und die unter ihrem Namen veröffentlichte<br />

Musik zu IHRER Musik zu machen. Sie<br />

hatte nie die Stimme einer Christina Aguilera oder<br />

das Können einer Madonna, trotzdem war sie<br />

zur Jahrtausendwende der größte weibliche Star<br />

überhaupt. Und bis heute weltweit ein Name, den<br />

alle mit irgendeinem Hit (mindestens!) und diesen<br />

dann mit einem Lebensabschnitt in Verbindung<br />

bringen. Das kannst du jetzt feiern! *rä<br />

8.5., „It‘s Britney, B*tch! Queers for Spears“,<br />

SchwuZ, Rollbergstraße 26, U Rathaus Neukölln,<br />

23 Uhr<br />

FOTO: ELLEN VON UNWERTH


40 KLUBWELT<br />

HOUSE<br />

FRANK & TONY: „ETHOS“<br />

FOTO: TIMOTHY LYONS<br />

Zehn (!) Jahre ist es her, dass die<br />

beiden Producer Francis Harris<br />

und Anthony Collins aka Frank & Tony ihr<br />

letztes Album veröffentlicht haben – „You<br />

Go Girl“ erschien tatsächlich 2014. Seitdem<br />

ist viel passiert. Die KI brettert Hits<br />

zusammen und Musikhörende streamen<br />

das Ganze (auch noch). Es geht aber eben<br />

auch anders.<br />

Wenn Menschen, Künstler, mit einer Liebe<br />

zur Musik ihre Ideen umsetzen, NEUES<br />

produzieren und nicht kopieren, dann<br />

kann Großes entstehen, das sich nicht<br />

an aktuell angesagten Tracks orientiert.<br />

Hier hat es geklappt. „Ethos“ ist ein<br />

wunderbares, diverses und atmosphärisch<br />

dichtes Werk, das mitunter so klingt, als<br />

wäre es der Soundtrack zu einem (etwas<br />

melancholischen) Klub- und Partyfilm.<br />

Tanzmusik, die etwas aussagen will!<br />

So verrät Francis Harris: „House-Musik war<br />

schon immer ein Ausdruck politischen<br />

Verlangens, da sie oft der einzige sichere<br />

Ort für Communitys war, in dem sie auf<br />

eine Weise zusammenkommen konnten,<br />

die die Gesellschaft insgesamt nicht<br />

zuließ“, schwärmt Harris. „Die gleiche Energie<br />

war in den 1990er-Jahren in Teilen der<br />

Punk- und Hardcore-Szene zu entdecken.<br />

Gegenkulturen existieren, um vorübergehende<br />

autonome Zonen des Begehrens<br />

außerhalb dominanter Narrative zu schaffen,<br />

die Hindernisse für Neuschöpfungen<br />

darstellen. Wir wurden schon immer von<br />

diesen gegenkulturellen Bewegungen<br />

inspiriert, und das Frank-&-Tony-Projekt ist<br />

stark davon beeinflusst.“<br />

Eine dicke Bass Drum sorgt bei all dem<br />

großartigen Gewaber dafür, dass #mensch<br />

nicht komplett abhebt, sondern ordentlich<br />

abtanzen kann. Und trotzdem eignet sich<br />

„Ethos“ auch ganz hervorragend dafür,<br />

nach der Arbeit runterzukommen oder<br />

in den Tag zu starten. HousElektro ganz<br />

weit weg von souliger Disco und trotzdem<br />

mit viel Seele und Ge<strong>blu</strong>bber, wie es auch<br />

Cerrone und Moroder mögen. Unsere<br />

Anspieltipps sind „Too Poor for Movies,<br />

Too Tired for Love (with Lawrence)“, „By<br />

the End They Will“ und „Continuity“ **. Das<br />

Album ist auf Vinyl und digital bei Scissor<br />

and Thread erschienen. *rä<br />

** Der Track erinnert etwas an manche der<br />

experimentellen Stücke von The Shamen.<br />

FOTO: WWW.SINE-MUSIC.COM<br />

CHILL-OUT<br />

Wie ein Spaziergang im Wald<br />

Ein neues Lied von Thomas Lemmer &<br />

Oine ist seit einigen Wochen auf allen<br />

bekannten Download- und Streaming-<br />

Plattformen verfügbar: „Forever“.<br />

Einmal mehr eine äußerst entspannte,<br />

doch sanft antreibende Produktion,<br />

die es sich stilistisch zwischen Trance,<br />

Dub Techno, Downtempo und Chill-out<br />

gemütlich macht. Es ist die fünfte Single<br />

des Duos aus dem kommenden Album<br />

„One Vision“.<br />

Sanfter Gesang, ein betörendes Klavier und<br />

eine sehr beruhigende Grundstimmung<br />

machen das Lied zu einer wirklich sofort<br />

entspannenden Nummer. Das Herz<br />

schlägt langsamer, der Stress lässt nach,<br />

die Lungen öffnen sich, ganz wie bei<br />

einem Spaziergang im Wald. Und im<br />

Schwarzwald sitzt ja auch das angesagte<br />

Label dahinter. Hinter dem Chill-out-,<br />

Lounge- und Ambient-Label SINE steckt<br />

der Musiker Thomas Hauser. Er gehört zu<br />

den aktivsten und etabliertesten Künstlern<br />

des Chill-out-Genres. Los ging alles mit der<br />

Musik 1997, 2008 startete er dann als SINE<br />

durch. International erfolgreiche Musik<br />

aus Villingen-Schwenningen, inspiriert von<br />

den tiefen Wäldern des Schwarzwalds. Bei<br />

SINE erscheint aber auch Musik anderer<br />

Künstler, etwa von den hier vorgestellten<br />

Oine und Thomas Lemmer. *rä<br />

www.sine-music.com,<br />

www.instagram.com/thomaslemmer,<br />

www.instagram.com/oinemusic


42 KULTUR<br />

FOTOGRAFIE<br />

Wichtig: The Bob Mizer Foundation<br />

Schwule, queere Sichtbarkeit war<br />

einst illegal, #mensch kam ins<br />

Gefängnis, ins Zuchthaus. Und das war<br />

nicht nur vor vielen Jahrhunderten oder<br />

im 20. Jahrhundert bei den Nazis so, das<br />

war noch nach dem Zweiten Weltkrieg in<br />

der ach so aufgeklärten und toleranten<br />

westlichen Welt der Fall. Dort haben wir es<br />

jetzt natürlich besser.<br />

Als Bob Mizer (27. März 1922 – 12. <strong>Mai</strong><br />

1992) seine Kunst an den Mann brachte,<br />

war dies ein Wagnis, das er oft genug mit<br />

der Justiz klären musste, um es mal milde<br />

zu formulieren. Bob Mizer erlangte mit<br />

den Fotos und Filmen, die er für seine<br />

1945 gegründete Agentur „Athletic Model<br />

Guild“ schuf, sowie mit dem 1951 erstmals<br />

erschienenen „Physique Pictorial“, Amerikas<br />

erstem sich zu schwuler Sexualität<br />

bekennenden Magazin für Körperkultur,<br />

den Status einer Legende. Er war und ist<br />

Inspiration für Künstler wie Pierre et Gilles,<br />

Adrian Lourie, Robert Mapplethorpe, David<br />

Hockney und auch Andy Warhol. Die Bob<br />

Mizer Foundation will seine wichtige Kunst,<br />

seinen schwulen Aktivismus am Leben<br />

erhalten.<br />

Zum einen, weil #mensch das Hier und<br />

Jetzt nur verstehen kann, wenn er die Wurzeln,<br />

den Ursprung kennt, zum anderen, weil<br />

die Bildwerke auch heute nichts an Erotik<br />

und Sinnlichkeit eingebüßt haben. Die Bob<br />

Mizer Foundation, Inc. ist davon überzeugt,<br />

„dass die umstrittensten Kunstwerke für<br />

den Fortschritt der Gesellschaft am wichtigsten<br />

sind.“ Das sehen wir genau so. *rä<br />

www.bobmizer.org<br />

DEBÜT<br />

„Nacht ohne Morgen“ – Benoit d’Halluin<br />

Der Wahlpariser Autor, 1984 in Kanada geboren,<br />

veröffentlichte unlängst eine spannende<br />

und unterhaltsame Mischung aus queerem<br />

Thriller und Romantik. Ein wunderbares<br />

Debüt.<br />

„‚Nacht ohne Morgen‘ bezieht sich [...] auf das<br />

Koma, diesen Zustand zwischen Leben und<br />

Tod“, verrät er über sein Buch. Der Roman ist<br />

voll von durchaus dramatischen Geschichten,<br />

wie er schriftlich erklärt.<br />

In Plauderlaune gibt er einen kurzen Ausblick<br />

die Haupthandlung: „Mitten in der Nacht wird<br />

Catherine von einem Anruf geweckt, von dem<br />

sie wünschte, sie hätte ihn nie erhalten. Ein<br />

Mann, von dem sie noch nie etwas gehört hat,<br />

teilt ihr mit, dass ihr Sohn Alexis, der in New<br />

York lebt, gerade von einem Auto angefahren<br />

wurde und nun im Koma liegt. Der Anrufer<br />

erklärt, dass er einen Platz für den Flug um 7<br />

Uhr morgens nach JFK gebucht hat, um Alexis<br />

im Krankenhaus zu besuchen. Er weiß, wo sie<br />

wohnt, er kann sie abholen und fährt sie zum<br />

Flughafen. Obwohl Catherine nicht alles versteht,<br />

nicht weiß, wer dieser Mann ist, hat sie<br />

keine andere Wahl, als zu akzeptieren. Dies ist<br />

der Beginn einer sehr langen Nacht.“ Ein Buch<br />

für Menschen, die gerne ungewöhnlichen<br />

Handlungssträngen folgen, ein spannendes<br />

Buch, das bestens unterhält. *rä


MAGAZIN<br />

„Elska Glasgow“ –<br />

Schwule Schotten<br />

Der Bartmann Taner<br />

aus Schottland ist einer<br />

der Menschen, die in<br />

der neusten Ausgabe<br />

von „Elska“ porträtiert<br />

werden. Diese Ausgabe<br />

heißt dann auch „Elska<br />

Glasgow“ und bringt dir<br />

ganz reale Queers und<br />

ihre Geschichten.<br />

„Als ich mit Elska angefangen<br />

habe, bestand<br />

ein Ziel darin, jedes der<br />

vier Mitgliedsstaaten des<br />

Vereinigten Königreichs<br />

in Angriff zu nehmen, obwohl es mir leidtut, dass es bis zur<br />

Ausgabe 45 gedauert hat, bis ich endlich über Schottland<br />

berichtet habe“, so Elska-Herausgeber und Cheffotograf<br />

Liam Campbell. „Dahinter steckte keine Absicht, es ging<br />

vielmehr darum, dass es mir zu schwerfiel zu entscheiden,<br />

welche schottische Stadt, insbesondere Edinburgh oder<br />

Glasgow, abgedeckt werden sollte. Schließlich beschlossen<br />

wir, mit einigen Schotten zu sprechen, und schnell wurde<br />

klar, dass Glasgower am besten zu Elska passen. Sie wirkten<br />

gewagter, unbeschwerter und auch etwas ungepflegt,<br />

ganz so, wie ich mein Elska-Projekt beschreiben würde.“<br />

Auf 180 Seiten kannst du sie nun sehen, die schmucken<br />

Schotten, die so auch irgendwie in einem Berliner Kiez<br />

angetroffen werden könnten – die Geschichten wären<br />

dann aber andere. Und die Glasgower Geschichten<br />

bekommst du hier! *rä<br />

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KULTUR 43<br />

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Mo-So 10-20Uhr<br />

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www.elskamagazine.com<br />

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Sa 18. <strong>Mai</strong><br />

So 19. <strong>Mai</strong><br />

Mo 20. <strong>Mai</strong><br />

19 Uhr<br />

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Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

LAUDA SION<br />

Marcel Dupré<br />

DE PROFUNDIS<br />

Samstag. 22. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> . 18 Uhr<br />

KONZERTHAUS BERLIN


44 KULTUR<br />

FOTO: WWW.JUANES.NET<br />

KONZERT<br />

Grammy-Künstler live<br />

Juanes landete in den<br />

USA-Charts über ein<br />

Dutzend Mal ganz vorne,<br />

zudem bekam er unter<br />

anderem einen Grammy in der<br />

Kategorie „Best Latin Rock or<br />

Alternative Album“. Bei uns<br />

kennt #mensch ihn vor allem für<br />

„La camisa negra“, sein Welthit<br />

von 2004.<br />

Im <strong>Juni</strong>, am 24.6. in der Uber<br />

Eats Hall in Berlin, zeigt uns der<br />

Singer-Songwriter und Sänger<br />

aus Kolumbien dann, womit er<br />

in seiner Heimat und den USA<br />

regelmäßig abräumt, immerhin<br />

verkaufte er bisher über 17<br />

Millionen Tonträger! Juanes hat<br />

also weit mehr zu bieten, als<br />

diesen einen Hit, der es bei uns<br />

schaffte ...<br />

Über seine Musik, die auch harte<br />

Themen wie Armut und Drogen<br />

verarbeitet, verriet Juanes den<br />

Kolleg*innen von AFP einmal: „Es<br />

ist zwar ein seltsames Gefühl,<br />

vor Leuten zu singen, die eine<br />

andere Sprache sprechen. Aber<br />

ich glaube, die Botschaft wird<br />

durch die Melodien übertragen.<br />

Musik ist immer eine universelle<br />

Sprache!“ Ganz genau, und seine<br />

Musik berührt. *rä<br />

www.juanes.net<br />

AUSSTELLUNG<br />

Ein Hurenritt durch die Geschichte<br />

Sexarbeit. Ein Thema, zu dem jede*r<br />

eine Meinung hat. Die einen finden,<br />

jeder Mensch solle sein Geld so verdienen,<br />

wie es eben passt. Andere<br />

weisen auf die Not, die patriarchalen<br />

Strukturen dahinter und die<br />

Ausbeutung in Zusammenhang mit<br />

dem Thema hin.<br />

Und manche wollen das Ganze<br />

sogar verbieten. Nicht zum ersten<br />

Mal in der Geschichte, wie auch die<br />

im Frühling eröffnete Ausstellung<br />

„With Legs Wide Open – Ein<br />

Hurenritt durch die Geschichte“<br />

zeigt. Mitgemacht haben<br />

Künstler*innen wie Ginger Angelica,<br />

L´Adios, Emre Busse, Lena Chen,<br />

Juliana Fadil-Luchkiw, Ernestine<br />

Pastorello, Valentin Rion, Gómez<br />

Diego und Rori Dior. *rä<br />

27.3. – 31.12., „With Legs Wide<br />

Open – Ein Hurenritt durch die<br />

Geschichte“, Schwules Museum,<br />

Lützowstr. 73,<br />

www.schwulesmuseum.de´<br />

TRAVESTIE<br />

Ein Buch über Diven?!<br />

Unlängst erschien das über 300 Seiten dicke<br />

Buch „VerDragt Euch! Lavendel, Rosen und<br />

Feuer“, das sich mithilfe der Parodie und<br />

mit viel (Hintergrund-)Wissen des Themas<br />

Travestie annimmt, der Dragqueens.<br />

Das Buch von Dr. phil. Paul*A Helfritzsch<br />

widmet sich auf verschiedenen Wegen dem<br />

Thema Drag, zu dem „kaum Forschung vorliegt,<br />

das aber von zentraler Bedeutung für unsere<br />

Gemeinschaften sein kann“. Schriftlich wird<br />

vorab verraten: „Diese Anthologie dokumentiert<br />

die Veranstaltungsreihe ‚VerDragt Euch!/Drag<br />

Yourselves Out!‘ an der Universität Wien – und<br />

ist nichts weniger als der Versuch, die wissenschaftliche<br />

Diskussion aus ihrer starren Form zu<br />

reißen und mitten in die Gesellschaft zu holen.“<br />

Im Fokus stehen die Chancen, die diese<br />

scheinbare Unterhaltung bietet: „Nur weil das<br />

Feuer hier lavendelfarben und rot glitzernd<br />

glüht, nur weil das Schwert nicht sofort als<br />

solches erkannt wird, bedeutet das nicht, dass<br />

es nicht scharf ist, scharf genug, die Gewalt<br />

zu zerlegen, und dass es nicht heiß brennt,<br />

heiß genug, diskriminierende Strukturen in<br />

Asche zu verwandeln – in Puder und Make-up<br />

für die Kämpfer*innen. Wenden wir uns also<br />

der Technik, der Poiesis, der Kunst des Möglichen<br />

zu, wenden wir uns der Übertreibung<br />

und der Lüge zu, richten wir unseren Blick auf<br />

Drag.“ Interessant und bereichernd. *rä<br />

www.westendverlag.de<br />

Foto: Glasplattendispositiv, Deutsches<br />

Hygienemuseum Dresden, um 1923


KULTUR 45<br />

Julian Schnabel in front of the painting Portrait of Louise as<br />

St. Lucia, 2020, © Julian Schnabel, photo Tom Powell<br />

MONOGRAFIE<br />

Julian Schnabel – das Kunstbuch<br />

Das Jahr startete gut für alle<br />

Freund*innen imposanter und<br />

inhaltsschwerer Kunstbände. Der Kölner<br />

TASCHEN Verlag veröffentlichte im Januar<br />

ein umfassendes Buch über Julian Schnabel.<br />

Ein venezianischer Traumpalast in New<br />

York, mehr als ungewöhnliche Gemälde,<br />

mitunter verstörende (Bronze-)Skulpturen<br />

und sogar Filme: Der Mitte des 20. Jahrhunderts<br />

in New York geborene Künstler Julian<br />

Schnabel wirkt wie ein Renaissance-Mann<br />

auf vielen Gebieten der Kunst. Und<br />

überzeugt immer. Hervorragende Kunst ist<br />

hier in der Monografie „Julian Schnabel“ zu<br />

sehen – und es sind Texte von prominenten<br />

(Kunst-)Größen wie Laurie Anderson, Éric<br />

de Chassey, Bonnie Clearwater, Max Hollein,<br />

Untitled (The Sky of Illimitableness), 2015, Inkjet print and oil on polyester<br />

144 x 156 inches / 365.8 x 396.2 cm, © Julian Schnabel<br />

Donatien Grau und Daniel Kehlmann zu<br />

lesen. Die 25 mal 33 Zentimeter große, über<br />

570 Seiten starke Monografie entstand in<br />

enger Zusammenarbeit mit dem Künstler<br />

und zeige „sein Schaffen in allen Medien“,<br />

so der herausgebende Verlag. Ein Muss! *rä<br />

www.taschen.com,<br />

www.julianschnabel.com<br />

SOFT POWER<br />

16.03.<strong>2024</strong> – 11.08.<strong>2024</strong> DASMINSK.DE<br />

Hamid Zénati inszeniert eine von seinen Textilarbeiten als performative Skulptur, 1990er Jahre © Hamid Zénati Estate, Foto: Hamid Zénati


46 KULTUR<br />

FOTOS: UNIVERSAL MUSIC<br />

EUROVISION SONG CONTEST<br />

JETZT ERST RECHT!<br />

Gerade in Zeiten, in denen die<br />

Aussichten trübe bis braun<br />

sind und man eher von „Kein<br />

bisschen Frieden“ singen<br />

müsste, braucht die Welt den Eurovision<br />

Song Contest mehr denn je. Unter dem<br />

nun dauerhaften Motto „United by Music“<br />

werden sich deshalb vom 7. bis zum 11.5.<br />

ein großer Teil Europas und die Fans auf<br />

allen anderen Kontinenten live in Malmö<br />

oder vor den Bildschirmen zusammenfinden,<br />

um wieder Vielfalt und Lebensfreude,<br />

Kunst und Exzess, und vor allem die Musik<br />

und dessen Interpret*innen zu feiern.<br />

Die diesjährige Ausgabe bringt dabei eine<br />

spannende Änderung mit ins System der<br />

Shows: Die Big Five, also die Länder, die<br />

immer fürs Finale gesetzt sind, werden erstmals<br />

bereits in den Halbfinalen auftreten.<br />

Aber keine Sorge, diese Auftritte finden<br />

außer Konkurrenz statt, Deutschland wird<br />

also auf keinen Fall um seinen fast schon<br />

traditionellen letzten Platz am Finalabend<br />

beraubt werden.<br />

Nicht, dass wir uns vom deutschen Vertreter<br />

für <strong>2024</strong>, dem ehemaligen Straßenmusiker<br />

(und auch „X-Factor“-Teilnehmer) Isaak<br />

Guderian mit „Always On The Run“ nicht<br />

erheblich mehr erhoffen –doch wurden wir<br />

schon zu oft enttäuscht. Allerdings vermuten<br />

die meisten ESC-Experten, dass dieser<br />

zusätzlich Auftritt seinen Chancen nur gut<br />

tun kann, da das Publikum das Lied nun<br />

auch mehrfach live erleben kann. Doch das<br />

gilt natürlich ebenfalls für die Künstler*innen<br />

der anderen der großen fünf Länder, wie<br />

zum Beispiel für Olly Alexander, der für<br />

Großbritannien mit seinem Song „Dizzy“<br />

antritt und der vielen schon als Teil der Band<br />

Years & Years ein Begriff sein wird. „Dizzy“<br />

ist die erste Veröffentlichung unter seinem<br />

eigenen Namen, aber einen leichten Vorteil<br />

dürfte er wohl trotzdem in den Wettbewerb<br />

miteinbringen, war der Sänger, Schauspieler<br />

und Aktivist doch bereits mit seiner<br />

Band mit zwei Nummer eins-Alben in UK<br />

erfolgreich, plus diversen Singles (mal ganz<br />

abgesehen vom kürzlich gewonnenen BRIT<br />

Billion Award). Was ihm mehr als gegönnt sei,<br />

nutzt Olli, wie viele ESC-Teilnehmer, seine<br />

Reichweite auch für die gute Sache und<br />

brachte mit „It‘s A Sin“ den Kampf gegen<br />

HIV/Aids wieder in die öffentliche Diskussion.<br />

Allerdings dürfte er der einzige Kandidat<br />

sein, der bereits als Wachsfigur bei Madame<br />

Tussauds in London verewigt wurde. Ob er<br />

deswegen auch ein klein wenig unser Favorit<br />

geworden ist, wird hier nicht verraten, wir<br />

freuen uns erst einmal auf alle Auftritte –<br />

und darauf, den Glauben an die Menschheit<br />

zurückzugewinnen, selbst wenn es auch nur<br />

für eine wundervolle Woche im <strong>Mai</strong> ist.<br />

7. bis 11.5., www.eurovision.de<br />

POTSDAM<br />

SOFT POWER<br />

Im Frühjahr zeigt „DAS MINSK Kunsthaus<br />

in Potsdam“ die Gruppenausstellung „Soft<br />

Power“. Hier wird Textilgestaltung als künstlerisches<br />

Ausdrucksmittel präsentiert, mit<br />

dem Machtverhältnisse infrage gestellt werden<br />

können. In drei Kapiteln thematisiert<br />

die Ausstellung Aspekte der Textilkunst.<br />

Gezeigt werden unter anderem Arbeiten<br />

von Toni Ebel, Gee’s Bend Quiltmakers (Ella<br />

Mae Irby, Candis Mosely Pettway, Qunnie<br />

Pettway), Philipp Gufler und Hamid Zénati.<br />

Im Kapitel „Unsichtbare Hände“ stehen die<br />

Produktionsbedingungen von Textilien und<br />

deren Rohmaterialien im Vordergrund – unter<br />

anderem auch am Beispiel der Geschichte<br />

der Leipziger Baumwollspinnerei und des VEB<br />

Vowetex in Plauen. „Muster durchbrechen“<br />

lautet der Titel des zweiten Ausstellungskapitels.<br />

Textile Muster basieren häufig auf der<br />

Wiederholung von grafischen Strukturen, die<br />

meist auf lange Traditionen zurückgehen und<br />

Informationen über Machthierarchien oder<br />

Status transportieren können. Die in diesem<br />

Ausstellungskapitel präsentierten Arbeiten<br />

stellen bestehende Muster und Anordnungen<br />

infrage. Das Kapitel „Fäden der Vorfahren“<br />

veranschaulicht Verbindungslinien in die<br />

Vergangenheit. So, wie sich einzelne Fäden zu<br />

Geweben und größeren Netzwerken verbinden<br />

können, beziehen sich die historischen<br />

und zeitgenössischen Arbeiten in diesem<br />

Kapitel auf vergangene Traditionen, die bis<br />

heute nachwirken. *rä<br />

Qunnie Pettway, Flying Swallows [Flugschwalben],<br />

Ca. 1978. Courtesy Joeann West und Alison Jacques,<br />

London © Qunnie Pettway / Artists Rights Society (Ars),<br />

New York /Dacs, London und VG Bild-Kunst, Bonn,<br />

Foto: Michael Brzezinski<br />

Bis 11.8., „Soft Power“, DAS MINSK<br />

Kunsthaus in Potsdam, ,Max-Planck-<br />

Straße 17, Potsdam, dasminsk.de


DVD<br />

Schwule Filmkunst!<br />

Nitzan Giladys „In Bed“ und Erblin Nushis „I Love You<br />

More“ sind gleich zwei Filme, die im Januar auf DVD<br />

erscheinen und zudem von OUTtv supportet werden. Zwei<br />

erotische Dramen, die bestens unterhalten und dich vor<br />

dem Bildschirm fesseln werden.<br />

KULTUR 47<br />

FOTOS: PRO-FUN MEDIA<br />

Bei „I Love You More“ geht es<br />

um Sehnsucht, Liebe und Druck<br />

seitens der Familie. Nach einem<br />

Jahr Online-Kuschelkurs und heißen<br />

Telefonaten ist Ben, ein hübscher,<br />

aber schüchterner Teenager aus<br />

Albanien, überglücklich, endlich seine<br />

erste (aber heimliche) Liebe, Leo, zu<br />

treffen. Voller Vorfreude und Leidenschaft schmiedet Ben<br />

Pläne für sein lang ersehntes romantisches Rendezvous mit<br />

Leo, der in nur einem Monat aus Deutschland anreist. Alles<br />

muss perfekt sein. Doch als Bens Mutter ihn und die Familie<br />

mit einer lebensverändernden Chance überrascht, droht das<br />

kommende Treffen mit Leo ins Wasser zu fallen. Warum? Die<br />

Familie hat endlich die Möglichkeit, ein neues Leben in den<br />

USA zu starten. Sie haben die lang ersehnten Greencards<br />

endlich bekommen und der Umzug soll schnell in Angriff<br />

genommen werden. Auch Ben träumte schon lange von<br />

dieser neuen Chance auf ein besseres Leben in den USA,<br />

doch muss der Umzug wirklich vor Leos Besuch stattfinden?<br />

Aktuelle Club- & Dance-Hits aus den Charts.<br />

www.GAYFM.de<br />

Ganz anders sind die Themen bei dem<br />

Thriller aus Israel: „In Bed“. Die Sonne<br />

scheint, die Musik ist mitreißend und<br />

die Stimmung ist bombastisch. Der<br />

heiße Guy und seine beste Freundin<br />

Joy genießen die Pride-Parade in<br />

vollen Zügen, mit guter Laune, Alkohol<br />

und sexy Outfits. Doch plötzlich<br />

sind Schüsse zu hören. Eine tödliche<br />

Schießerei setzt dem Glück der<br />

Freunde und aller Teilnehmer der<br />

Parade ein jähes Ende. Guy und<br />

Joy suchen Schutz in Guys Wohnung und nehmen auch<br />

einen anderen Teilnehmer der Parade, Dan, auf, der unter<br />

Schock zu stehen scheint. Guy ist zwar erschüttert von den<br />

Ereignissen des Tages, aber gestärkt durch einen Vorrat an<br />

Freizeitdrogen ist er fest entschlossen, weiterzufeiern und<br />

dem mysteriösen und gut aussehenden Dan näherzukommen.<br />

Was folgt, sind halluzinatorische 24 Stunden voller Sex<br />

und Paranoia, in denen die Grenzen zwischen Intimität und<br />

Gewalt erschreckend verschwimmen. Denn die Nacht des<br />

Exzesses und des Rauschs offenbart nicht nur die Monster<br />

in Guys Kopf, sondern auch jene in seinem Bett ... *rä / pm<br />

www.pro-fun.de, www.out.tv<br />

Jetzt kostenlos<br />

downloaden<br />

Hor<br />

GAYFM<br />

immer &<br />

uberall.


48 KULTUR<br />

Foto: Jack Robinson – „Actor Joe Dallesandro“, Vogue, 1970, © Condé Nast<br />

FOTOGRAFIE<br />

„CHRONORAMA.“ – Eine begeisternde Zeitreise<br />

Gerne verwendet #mensch heutzutage<br />

das Wort „ikonisch/iconic“,<br />

wenn etwas besonders gut gefällt. Doch<br />

diese Bilder sind es wirklich, Perlen aus<br />

legendären Magazinen wie der VOGUE<br />

von nicht weniger legendären Persönlichkeiten,<br />

etwa von Marlene Dietrich.<br />

Mitte Februar eröffnet in der Helmut<br />

Newton Stiftung – Museum für Fotografie<br />

in der Jebensstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf,<br />

direkt am verruchten Bahnhof<br />

Zoo, die faszinierende Ausstellung „CHRO-<br />

NORAMA. Photographic Treasures of<br />

the 20th Century“. Eine Zeitreise zu den<br />

Anfängen der modernen Fotografie, ein<br />

Blick in die Kunst- und Jetsetwelt des 20.<br />

Jahrhunderts. Die Gruppenausstellung ist<br />

nach Dekaden geordnet und sei „ein atemberaubendes<br />

Kompendium aus wertvollen<br />

Vintage-Prints, von denen viele seinerzeit<br />

als Druckvorlagen für […] Magazine<br />

verwendet wurden“. Die hier versammelten<br />

Werke der Sammlung François Pinault<br />

Foto: Cecil Beaton – „Actress Marlene Dietrich“, Vanity Fair, 1932, © Condé Nast<br />

entstanden zwischen 1910 und den<br />

späten 1970er-Jahren für die international<br />

stilprägenden Magazintitel des Condé-<br />

Nast-Verlags. Ein Muss für alle, die sich für<br />

Fotografie und Stars interessieren. *rä<br />

Bis 20. <strong>Mai</strong>, „CHRONORAMA. Photographic<br />

Treasures of the 20th Century“,<br />

Helmut Newton Stiftung, Museum für<br />

Fotografie, Jebensstraße 2, S+U Zoologischer<br />

Garten, Berlin<br />

TIPI<br />

Marian Lux & Gayle Tufts:<br />

„Please Don’t Stop the Music“<br />

Rihannas Welthit gibt hier den Ton<br />

an. Aber nicht nur, denn die beiden<br />

Künstler*innen präsentieren hier<br />

im Tipi am Kanzleramt Musik, die<br />

sie lieben. In der <strong>2024</strong>er-Version<br />

ihres neusten Programms singt und<br />

erzählt Gayle Tufts seit dem 30. April<br />

bis zum 22. <strong>Mai</strong> mit den ihr eigenen<br />

schrägen Sichtweisen von sieben<br />

Nächten, die ihr Leben verändert<br />

haben – ein Blick, ein Ton, eine Bewegung<br />

– und schon nimmt das Leben<br />

eine andere Wendung! Ein Abend<br />

voller neu interpretierter Classics,<br />

frischer Songs und überraschender<br />

Geschichten. Glamourös und leidenschaftlich<br />

rockt sie die wichtigen<br />

Themen im Hier und Heute.<br />

www.tipi-am-kanzleramt.de<br />

FOTO: BARBARA BRAUN / BAR JEDER VERNUNFT<br />

BAR JEDER VERNUNFT<br />

Vladimir Korneevs<br />

Piaf-Hommage<br />

Musik, die die Seele berührt!<br />

In neuen, persönlichen<br />

Arrangements präsentiert<br />

Vladimir Korneev<br />

sowohl bekannte Hymnen<br />

als auch versteckte<br />

Perlen von Édith Piaf.<br />

Begleitet wird der Sänger<br />

und Schauspieler bei „LE<br />

DROIT D’AIMER – Das Recht<br />

zu lieben“ von seinem kongenialen<br />

Konzertpianisten und Arrangeur Markus<br />

Syperek, Oleg Nehls am Akkordeon und Tom<br />

Auffahrt am Schlagzeug und Bass. Zu erleben<br />

vom 7. bis 10. <strong>Mai</strong> in der Bar jeder Vernunft.<br />

www.bar-jeder-vernunft.de<br />

FOTO: E. ZAUCKE


MALEREI<br />

Christopher Winters<br />

„Super Nature“<br />

KULTUR 49<br />

Vor einigen Wochen eröffnete eine neue Ausstellung<br />

mit Kunst von Christopher Winter in Berlin. Und das<br />

geschah natürlich im Rahmen der <strong>2024</strong>er-Ausgabe des<br />

„Gallery Weekend Berlin“.<br />

Bild: Christopher Winter – „The Wanderer and the River Song“ <strong>2024</strong><br />

Seine Gemälde sind noch bis zum 5. <strong>Juni</strong> in der 2007 eröffneten<br />

Karl Oskar Gallery (Burgemeisterstraße 4) zu erleben,<br />

mit dabei ist auch das hier zu sehende Bild „The Wanderer<br />

and the River Song“ – Caspar David Friedrich (1774 – 1840)<br />

inspirierte ihn zu dem Werk! Diese Kunst solltest du dir<br />

gönnen. *rä<br />

Berlin-Premiere<br />

Eine Produktion vom Theaterschiff Hamburg<br />

Wellen, Sturm<br />

& steife Brisen<br />

Die Matrosen Show<br />

11. – 30. <strong>Juni</strong><br />

Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de<br />

www.gallery-weekend-berlin.de<br />

KONZERT<br />

Troye Sivan<br />

LIVE<br />

Der queere Künstler<br />

aus Australien, der aus<br />

seiner Homosexualität<br />

nie ein Geheimnis<br />

machte, kommt <strong>2024</strong><br />

für fünf Konzerte<br />

nach Deutschland<br />

und wird das aktuelle<br />

Erfolgsalbum „Something<br />

to Give Each Other“ live<br />

präsentieren. Natürlich<br />

auch den Hit „Rush“, der<br />

mit seinem erotischen<br />

und recht schwulen<br />

Video begeisterte – und einige auch provozierte. Geplant<br />

sind Konzerte in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am<br />

<strong>Mai</strong>n und Düsseldorf. Und die werden sicherlich zu queeren<br />

Happenings! *rä<br />

Troye Sivan: „Something to Give Each Other“-Tour <strong>2024</strong>:<br />

11.6.<strong>2024</strong> – Berlin, Velodrom, 12.6.<strong>2024</strong> – Hamburg,<br />

Sporthalle, 14.6.<strong>2024</strong> – München, Zenith, 17.6.<strong>2024</strong> –<br />

Frankfurt, Jahrhunderthalle, 18.6.<strong>2024</strong> – Düsseldorf,<br />

Mitsubishi Electric Halle<br />

FOTO: G. REJAB


50 KULTUR<br />

BEWEGTBILD<br />

Pallavi Paul: „How Love Moves“<br />

Es gehe um die „Ökologie von<br />

Materialien und Netzwerken<br />

globaler Allianzen, Gedankensystemen<br />

und Orten der Empfindung“,<br />

umgesetzt mit Bewegtbild-Arbeiten<br />

und Filmproduktionen im Gropius<br />

Bau. Und es ist die erste umfassende<br />

Einzelausstellung von Pallavi Paul.<br />

Filmwissenschaftlerin Pallavi Paul. „Wenn<br />

wir die gegenwärtige Krise im Gesundheitssystem<br />

der Tuberkulose-Pandemie<br />

gegenüberstellen, können wir verstehen,<br />

wie sich der Atem durch Geschichten<br />

und Geografien hindurchbewegt, um<br />

Fragen zu stellen und Solidarität zu<br />

schaffen.“ Spannend! *rä<br />

„Atmen bedeutet, sich an unsere<br />

individuelle und gemeinsame Vergangenheit<br />

zu erinnern und unseren Pakt<br />

mit der Zukunft zu erneuern. In dieser<br />

Ausstellung möchte ich die Zeit eines<br />

Atemzugs als filmischen Akt entfalten:<br />

Der Atem derer, die jetzt leben, derer,<br />

die noch kommen werden, und derer,<br />

die bereits von uns gegangen sind,<br />

tritt gemeinsam in Dialog mit dem<br />

Schatten der COVID-19-Pandemie,<br />

die unsere Welt dauerhaft verändert<br />

hat“, verrät dazu die in Berlin und<br />

Neu-Delhi lebenden Künstlerin und<br />

Foto: Pallavi Paul, How Love Moves, Filmstill, 2023 © Pallavi Pau<br />

Bis 21.7., Pallavi Paul: „How Love<br />

Moves“, Gropius Bau, Niederkirchnerstraße<br />

7, S+U Potsdamer<br />

Platz, www.berlinerfestspiele.de/<br />

gropius-bau<br />

© Pallavi Paul, Foto: Laura Fiorio<br />

POTSDAMER TANZTAGE<br />

„Mellowing“ – Potsdam setzt ein Zeichen<br />

FOTO: JUBAL BATTISTI<br />

Wichtige Kunst, schöner Tanz in<br />

Potsdam, die „Potsdamer Tanztage“<br />

erfreuen im Wonnemonat <strong>Mai</strong>.<br />

Auch dabei ist das 2015 gegründete<br />

Dance On Ensemble.<br />

Das würdigt die künstlerische<br />

Exzellenz von Tänzer*innen über<br />

40 und arbeitet mit international<br />

renommierten Choreograf*innen<br />

und Regisseur*innen zusammen.<br />

In dem Stück „Mellowing“ erforscht<br />

Choreograf Christos Papadopoulos<br />

das Zusammenspiel von Stille und<br />

Lebendigkeit.<br />

Vorab wird dazu schriftlich verraten: „Zwei Frauen<br />

betreten die makellos weiße Bühne, flüstern<br />

sich etwas zu, lächeln und beginnen, sich zu der<br />

seriellen Musik von Coti K zu bewegen. Nach<br />

und nach gesellen sich weitere Tänzer*innen zu<br />

der grazil rhythmischen Bewegung hinzu und<br />

entfalten eine minutiös choreografierte Kraft.“<br />

Tanz, der Menschen eine Möglichkeit gibt, ihre<br />

Passion zu leben, die die magische 40 in der<br />

Tänzer*innenwelt überschritten haben. Klasse! *rä<br />

31.5., „Potsdamer Tanztage“: Dance On Ensemble<br />

& Christos – „Mellowing“,<br />

Papadopoulos, Hans Otto Theater, Schifferbauergasse<br />

11, Potsdam, 19:30 Uhr,<br />

www.potsdamer-tanztage.de<br />

TIPP<br />

„Count Your Blessings“ – LORI GLORI<br />

Erfolgreich in den Charts war die<br />

Sängerin Lori Glori als Teil populärer<br />

Projekte schon oft, zu sehen aber nicht<br />

immer. Etwa bei DJ Bobo wurde ihre Stimme<br />

zwar gerne genommen, in den Videos<br />

sah #mensch Lori jedoch nie. Jetzt hat<br />

Lori Glori wieder eigene soulig-housige<br />

Musik am Start: „Count Your Blessings“.<br />

„Count Your Blessings“ ist eine soulige<br />

Empowerment-Hymne, die nicht nur auf die<br />

Tanzfläche lockt, sondern auch Mut macht,<br />

sich all den Widrigkeiten des Lebens zu<br />

stellen. Klubbige Mixe kommen unter anderem<br />

von Rico Bernasconi und Tom Pulse. Ein<br />

Lied, das sowohl zu Hause als auch im Klub<br />

bestens funktioniert! Über Lori Glori: Die<br />

Künstlerin ist die Stimme von international<br />

erfolgreichen Charthits. Vor allem in Sachen<br />

Eurodance kommt #mensch nicht an ihr<br />

vorbei. In den internationalen Charts war<br />

die Ausnahmestimme unter anderem mit<br />

„Flying High“ (zusammen mit dem Captain<br />

Hollywood Project), „Six Days“, „Blow Your<br />

Mind“ und „Give Peace a Chance“ (mit<br />

Intermission), „There’s a Party“, „Pray“ und<br />

„Let the Dream Come True“ (mit DJ Bobo)<br />

sowie mit Centory und zum Beispiel „Take It<br />

to the Limit“.*rä<br />

www.loriglorimusic.com


© Inter IKEA Systems B.V. <strong>2024</strong><br />

Du bist anders.<br />

Na und? Wir auch.<br />

Bei IKEA zählt das, was du kannst –<br />

und was dir Freude bereitet.<br />

Darum bewirb dich doch bei uns:<br />

Dann arbeiten wir gemeinsam an<br />

deiner Zukunft!<br />

Mehr als ein Job.<br />

IKEA.de/jobs


MUSIK<br />

NACHGEFRAGT<br />

unwohl, wenn ich ein Album entwickle. Es<br />

ist als ob ich meinen Kopf gegen Wände<br />

schlagen würde. Ich weiß nie, wohin ich will.<br />

Doch zumindest lebe ich mitten in Dublin<br />

und kann in solchen Momenten einfach<br />

mein Apartment verlassen und Menschen<br />

treffen und alles hinter mir lassen.“<br />

Dabei ist er recht obsessiv, was seine<br />

Lieder angeht. „Seitdem ich 12 bin, kann<br />

ich mich in meinen Ideen verlieren. Und<br />

sie nicht in Ruhe lassen, bis ich mit ihnen<br />

fertig bin. Es ist gleichzeitig sehr frustrierend<br />

– und sehr lohnend.“ Trotzdem gibt<br />

es auch vieles, was er nicht zu Ende führt.<br />

Und es gibt reichlich Lieder, die nie jemand<br />

gehört hat. „Die Songs, die es schaffen,<br />

schenkten mir eine Art Heureka-Moment,<br />

eine starke emotionale Reaktion, die ich<br />

nicht leugnen konnte. Als ob ich erfolgreich<br />

mein Unterbewusstsein verhört hätte.“<br />

Fehlerhafte menschliche Wesen:<br />

Villagers<br />

Vor ein paar Jahren verkündete<br />

uns Conor O‘Brien stolz, dass er<br />

seine Smarthphone-Abhängigkeit<br />

gut in den Griff bekommen<br />

hat. Es klang beneidenswert. Doch hat er<br />

heute immer noch alles unter Kontrolle –<br />

oder gab es Rückfälle?<br />

„Ich habe jede Woche Rückfälle!“, lacht<br />

er. „Vor allem, wenn neue Villagers-Musik<br />

in die Welt geht – dann muss ich einfach<br />

rausfinden, was die Leute darüber denken.“<br />

Er wünschte, er wäre an dem Punkt, an<br />

dem es ihm genügte, seine Musik einfach<br />

nur zu veröffentlichen, voller Selbstvertrauen<br />

und ohne die Notwendigkeit einer<br />

Reaktion von außen, aber: „Ich bin fehlerhaft.<br />

Ich bin ein fehlerhaftes menschliches<br />

Wesen“, seufzt er mit einem Lächeln.<br />

Doch hey, das ist schon okay so – wie<br />

sollte Conor auch sonst so wunderschöne,<br />

emotionale Lieder schreiben, die sanft<br />

und dramatisch zugleich ganz besondere<br />

Klangwelten zwischen Folk, Indie und Pop<br />

öffnen?<br />

Dazu passt es, dass die Lieder des neuen<br />

Albums „That Golden Time“ bei ihm zu<br />

Hause entstanden sind, in seiner ganz<br />

privaten kreativen Enklave, in aller Intimität<br />

und Gemütlichkeit. Könnte man zumindest<br />

denken. „Ich fühle mich immer etwas<br />

FOTO: ANDREW WHITTON<br />

Bis es zu diesen Erfolgsmomenten<br />

kommt, kann es jedoch durchaus dauern.<br />

Zum Beispiel „Keepsake“, das zentrale<br />

Stück des neuen Albums, dass durch seine<br />

eigenwillige Soundlandschaft hervorsticht.<br />

„Dieser Song begann schon 2015. Er war<br />

damals völlig anders und hatte einen arabischen<br />

Titel, es war eine Art Pianoballade.<br />

Und er war schrecklich, wirklich schlecht.“<br />

Eigentlich hatte er ihn aufgegeben, „aber<br />

dann habe ich einige Chords wiederentdeckt<br />

und habe das Piano umgekehrt<br />

abgespielt … und so begann die Arbeit an<br />

,Keepsake’. Es ist voller Echos und rückwärts<br />

abgespielter Lyrics vom ersten Lied.<br />

Viele Schichten haben sich über die Jahre<br />

in ihm angesammelt.“ Conor besucht alte<br />

Ideen immer wieder auf diese Art, was<br />

sehr fruchtbar sein kann. Schon allein,<br />

weil er sich selbst in der vergangenen Zeit<br />

verändert hat, „und so bringe ich etwas<br />

Neues mit ein.“<br />

Kein Wunder, dass er lange an seiner Musik<br />

arbeitet und dabei nicht ansatzweise<br />

so viel entsteht, wie er sich wünscht.<br />

Trotzdem braucht er diesen künstlerischen<br />

Ausdruck, gerade in unserer Zeit. „Alles<br />

und jeder scheint zu hyperventilieren. Die<br />

Menschen springen sich so schnell an die<br />

Kehlen und externalisieren ihre Probleme.<br />

Musik – und Kunst überhaupt – hilft dabei,<br />

eine Widerstandsfähigkeit gegenüber<br />

all dem zu entwickeln.“ Darum geht es<br />

auch in dem Opener „Truly Alone“: „Um<br />

dein Verhältnis zu dir selbst. Und dieses<br />

Verhältnis überhaupt erst zu kultivieren.<br />

Zu versuchen, nicht andere für die eigenen<br />

Probleme verantwortlich zu machen.“<br />

Denn letztlich entscheidet ja jeder für sich,<br />

wie viel Zeit er zum Beispiel mit seinem<br />

Handy verbringt. Wenn man nur nicht so<br />

fehlerhaft wäre …<br />

*Interview: Christian K. L. Fischer


MUSIK<br />

SOLODEBÜT<br />

Beth Gibbons: „Lives Outgrown“<br />

Mitte <strong>Mai</strong> erscheint das erste Solo-Werk der Sängerin der britischen Trip-Hop-Gruppe Portishead.<br />

Die zehn Lieder wurden über eine Zeitspanne von zehn Jahren produziert. Gut Ding will Weile haben!<br />

„Lives Outgrown“ sei in gewisser Weise Beths bisher persönlichstes Werk, es sei das Ergebnis einer<br />

Periode anhaltender Reflexion und Veränderung. „Viele Abschiede“, wie die Künstlerin verrät, wurden<br />

verarbeitet. Abschiede von der Familie, von Freunden, sogar von ihrem früheren Ich. „Lieder aus der<br />

Mitte des Lebens, wenn der Blick nach vorn nicht mehr so viel bringt, wie früher und der Blick zurück<br />

plötzlich einen schärferen Fokus hat.“ Thematisch geht es um Mutterschaft, Ängste und die Wechseljahren<br />

(die Beth mal als „krasse Prüfung“ und mal als „massiven Einschnitt“ beschreibt, der „dich in<br />

die Knie zwingt“) sowie zwangsläufig auch von der Sterblichkeit. Das Album erscheint am 17. <strong>Mai</strong>.<br />

bethgibbons.net<br />

POP<br />

Lindsey Stirling: „Duality“<br />

Wenn eine Musikerin Pop mit der Violine macht, dann wird es meist ungewöhnlich. Bei Lindsey<br />

Stirling aber auch besonders schön.<br />

„Wenn wir nur alle unser volles Potenzial sehen könnten, was aus uns werden könnte. Ich glaube, wir<br />

würden uns selbst in Erstaunen versetzen. Doch wir lassen uns von Enttäuschungen, momentanen<br />

Misserfolgen und den Meinungen anderer entmutigen. Jenseits dessen, was unser Verstand begreift<br />

und was uns von außen gesagt wird, haben wir alle ein inneres Auge, das uns sagen kann, wo unser<br />

wahrer Kurs liegt. Darauf zu hören, wird uns helfen, unser reichstes Leben zu finden“, so die Künstlerin<br />

über eines der neuen Lieder, „Eye of the Untold Her“. Ein persönliches Werk, das Lebensfreude<br />

spendet, nicht nur dank der Coverversion von Gloria Gaynors „I Will Survive“.<br />

„Der Wahnsinn geht weiter!<br />

Nach über 500.000<br />

begeisterten ZuschauerInnen<br />

von Ku’damm 56 -<br />

jetzt die Fortsetzung!“<br />

Schon über<br />

50.000 Tickets<br />

vorab verkauft -<br />

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sichern!<br />

Regie: Christoph Drewitz<br />

Choreografie: Jonathan Huor<br />

W E L T P R E M I E R E<br />

5. <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong><br />

STAGE THE ATER DES WESTENS<br />

w w w . m u s i c a l s b e r l i n . c o m<br />

S C A N M I C H !


MUSIK<br />

INTERVIEW<br />

Annette Hess:<br />

„Caterina Schöllack ist aus heutiger Sicht<br />

eine maligne Narzisstin …“<br />

Die einst in Hannover geborene<br />

Drehbuchautorin wurde durch<br />

erfolgreiche Fernsehserien<br />

wie „Weissensee“, „Ku’damm<br />

56/59/63“ und „Wir Kinder vom Bahnhof<br />

Zoo“ populär und zudem mit zahlreichen<br />

Auszeichnungen geehrt, so erhielt sie zum<br />

Beispiel. den Grimme-Preis und den Deutschen<br />

Fernsehpreis. Ihr Thema ist meist<br />

die deutsche Vergangenheit, Deutschland<br />

im 20. Jahrhundert. So auch bei<br />

ihrem Roman „Deutsches Haus“, der den<br />

Auschwitzprozess in Frankfurt Anfang<br />

der 1960er Jahre zum Thema hat und für<br />

Disney+ als Serie umgesetzt wurde. Sie<br />

war wieder die schreibende Kraft beim<br />

neuen Musical von Peter Plate und Ulf Leo<br />

Sommer: „Ku‘damm 59“, das im <strong>Mai</strong> seine<br />

Premiere in Berlin feierte. Wir erreichten<br />

sie am Telefon.<br />

„Ku‘damm 59“ spielt in einer Zeit,<br />

in der West-Berlin wieder erblühte,<br />

eine Zeit voller Lebensfreude. Aber<br />

auch der Unterdrückung queerer<br />

Lebensformen und eine Zeit, in<br />

der die Frau weniger emanzipiert<br />

war, als noch in den 1930ern. Wie<br />

schwer ist es, das unterhaltsam zu<br />

transportieren?<br />

Das fällt uns unendlich leicht, weil wir das<br />

ja selber brauchen. Dieser Comic Relief<br />

ist psychologisch wichtig, um Schmerz<br />

und Katastrophen überhaupt aushalten<br />

zu können. Jeder hat schon einmal<br />

erlebt, dass nach einer Beerdigung beim<br />

Leichenschmaus viel gelacht wird. Das<br />

scheint unangemessen, aber der Mensch<br />

braucht diesen Ausgleich, sonst wird<br />

man depressiv ... Peter und Ulf haben die<br />

beiden Seiten der Geschichte, Schein und<br />

Sein, mit unheimlich großer Begeisterung<br />

aufgenommen und tatsächlich Volksmusik<br />

geschrieben, was sie ja sonst nie tun<br />

würden. Einer dieser wahnsinnigen Titel<br />

heißt „Halli Galli“- dazu muss man nicht<br />

mehr viel erklären. Eine neue Figur ist<br />

die Regisseurin Christa Moser, die einst<br />

Nazi-Propaganda-Filme und jetzt in<br />

den 1950ern Heimatfilme dreht. Die<br />

überzuckerte Darstellung dieser heilen<br />

Welt ist unglaublich komisch. Im Kontrast<br />

dazu spielen sich in der Familie Schöllack<br />

menschliche Dramen ab.<br />

Inwiefern hängt die Emanzipation<br />

der Frau mit der LGBTIQ*-Bewegung<br />

zusammen?<br />

1959 hatte sich die Frau dem Mann<br />

unterzuordnen, was gesetzlich verankert<br />

war. Homosexualität galt als Krankheit, das<br />

Praktizieren als kriminell. Die Frauen haben<br />

sich gegen die Rollenbilder aufgelehnt,<br />

die Emanzipation mit ihren permanenten<br />

The new album<br />

26.04.24<br />

CD • Black Vinyl<br />

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MUSIK<br />

FOTOS: FERRAN CASANOVA<br />

Rückschlägen ist ein jahrhundertlanger<br />

Aufstand, die LGBTIQ*-Bewegung ist ja<br />

deutlich jünger. Beide Gruppen hatten und<br />

haben bis heute gemeinsam, dass sie mit<br />

oft breitem gesellschaftlichem Konsens<br />

unterdrückt werden. Das aktuelle Rollback<br />

ist da besorgniserregend.<br />

Die 1950er waren in keinster Weise<br />

so frei, wie #mensch es rückblickend<br />

verklärt.<br />

Die Ku’damm-Reihe zeigt die Mentalität<br />

der Zeit schonungslos und realistisch, vor<br />

allem auch die alltägliche Gewalt gegen<br />

Frauen. Trotzdem versinken manche<br />

ZuschauerInnen in wohlige Gefühle und<br />

sagen sogar: Ich hätte so gerne in dieser<br />

Zeit gelebt! Da stehe ich dann immer<br />

etwas baff davor. Im Musical darf eine<br />

Frau nicht alleine ihr Kind aufziehen, den<br />

Führerschein nicht machen und wird<br />

geschlagen – und dann kommen Sätze,<br />

wie schön die Kostüme sind! Aber wie<br />

beim Comic Relief muss der Mensch<br />

anscheinend auch verdrängen und<br />

ausblenden.<br />

Ein Ansporn, das Ernste noch mehr<br />

zu betonen?<br />

Ich gehe beim Schreiben nicht pädagogisch<br />

vor, erst einmal erzähle ich mir die<br />

Geschichte selber, sie muss mir Spaß<br />

machen, sie muss sich lebendig anfühlen.<br />

Wenn ich mit meiner Arbeit einen<br />

Anspruch habe, dann den, dass ich Verständnis<br />

wecken will für die Figur, für den<br />

Menschen. Die Mutter Caterina Schöllack<br />

ist aus heutiger Sicht eine maligne Narzisstin,<br />

so brutal, wie sie ihre Umwelt und<br />

ihre Töchter behandelt. Die Figur ist meiner<br />

Großmutter nachgezeichnet. Ich habe<br />

sie böse erlebt, aber gleichzeitig auch als<br />

begabte Frau, die sehr gerne einen Beruf<br />

ausgeübt hätte, die aber gefangen war in<br />

einer Ehe mit einem Mann, den sie nicht<br />

wirklich geliebt hat. Man versteht, warum<br />

sie verhärtet ist. Auch der Professor Fassbender,<br />

der seine Frau drangsaliert, macht<br />

das nicht aus schierem Sadismus: er hat<br />

Angst, von der 30 Jahre jüngeren Frau<br />

verlassen zu werden, er hat Angst vor der<br />

Einsamkeit. Ich glaube, er hasst sich selbst<br />

für sein Verhalten. - Wenn man nach dem<br />

Musicalbesuch manche Menschen etwas<br />

milder betrachtet, sich bewusst macht,<br />

dass man immer nur Teile der anderen<br />

sieht, wenn man vielleicht mal Fragen stellt<br />

und in den Dialog kommt - das wäre grade<br />

heutzutage wichtig und schön.<br />

*Interview: Michael Rädel<br />

musicalsberlin.com


MUSIK<br />

COMEBACK<br />

Eine vernünftige Frau:<br />

Sia<br />

JULIA HOLTER<br />

SOMETHING IN THE ROOM<br />

SHE MOVES<br />

new album – out now<br />

FAT WHITE FAMILY<br />

FORGIVENESS IS YOURS<br />

new album – out now<br />

Live: 31.05. BERLIN Lido<br />

VILLAGERS<br />

THAT GOLDEN TIME<br />

new album – out 10.05.<br />

Live: 30.05. HAMBURG Christianskirche<br />

01.06. BERLIN Passionskirche<br />

02.06. KÖLN Luxor<br />

JOHN CALE<br />

POPTICAL ILLUSION<br />

new album – out 14.06. PREORDER NOW!<br />

In Zeiten wie diesen wünscht<br />

man sich die Frisur von Sia: Die<br />

Augen immer hinter einem sicheren<br />

Vorhang aus dichten Haaren<br />

versteckt, um möglichst nichts von all dem<br />

Unsinn in der Welt mitzubekommen.<br />

Man findet ja eh so schwer die Ruhe und<br />

Konzentration, um einmal innezuhalten<br />

und sich auf sich selbst zu konzentrieren,<br />

bei all den Lärm und dem Ansturm der<br />

Sozialen Medien. Außerdem entzieht<br />

man sich auf diese Art auch gekonnt der<br />

ständigen Beurteilung durch Freunde<br />

und Hater gleichermaßen. Und dann<br />

kann vielleicht auch in Frieden die eigene<br />

Kreativität aufblühen und ganz neue<br />

Kunst entstehen. Wie in Sias Fall endlich<br />

ein neues Album. Denn die Meister-<br />

Songwriterin, die immer nur zögerlich<br />

selbst in Rampenlicht tritt – obwohl sie<br />

ohne Frage eine der größten Popstars<br />

unserer Zeit ist – hat sich entschlossen,<br />

uns mit „Reasonable Woman“ endlich<br />

satte 15 neue Lieder zu schenken.<br />

Und dafür hat sie sich auch gleich viele<br />

Freund*innen an die Seite geholt, um<br />

so eine bunte und illustre Gästeliste<br />

zusammen zu stellen, die dabei hilft, viele<br />

der neuen Songs zu veredeln. Mit einem<br />

klaren Schwerpunkt auf vernünftige<br />

Frauen. Wie zum Beispiel Kylie Minogue,<br />

die gleich auf der Vorabsingle „Dance<br />

Alone“ strahlen darf und ihren Status als<br />

Dance-Pop-Königin zelebriert. Außerdem<br />

wurden Namen wie die lebende Legenden<br />

Chaka Chan eingeladen, doch ebenso finden<br />

sich herausragende Newcomer*innen<br />

wie Tierra Whack. Und sogar Paris Hilton,<br />

die auf dem passenderweise „Fame Won’t<br />

Love You“ genannten Track auftritt, darf<br />

ihren gewohnten Charme voller Selbstironie<br />

ausspielen.<br />

All diese hochkarätigen Namen sind auch<br />

nur angemessen, wenn man bedenkt,<br />

dass Sia sich acht Jahre Zeit für das<br />

neue Werk ließ. Doch warum sollte sie<br />

auch Eile haben? Immerhin hat die<br />

Meisterin – wenn man ihre eigenen Lieder<br />

und all die Songs, die sie für einige der<br />

berühmtesten Musikstars unsere Zeit<br />

geschrieben hat, zusammennimmt – über<br />

50 Milliarden Streams erreicht! Erfolgsdruck<br />

oder gar ein Leben mit Deadlines<br />

gibt es für sie deswegen schon lange<br />

nicht mehr. Sia ist frei alles zu tun, was sie<br />

FOTO: WMG<br />

möchte und das ganz nach ihren eigene<br />

Regeln und Vorstellungen.<br />

Und kompromisslos ging sie ihre Karriere<br />

ja schon immer an, wie ihr langjähriges<br />

Beharren darauf, nicht ihr Gesicht zu zeigen,<br />

beweist. Selbst für ihrem größten Hit<br />

„Chandelier“ blieb sie im Hintergrund und<br />

ließ stattdessen in dem mittlerweile legendären<br />

Video Maddie Ziegler ausdrucksstark<br />

tanzen. Auch wenn sie seit einiger Zeit<br />

lockerer damit umgeht und viele Bilder von<br />

ihr existieren, in denen man die ganze Sia<br />

wertschätzen darf – das Spiel mit ihrem<br />

selbstgewählten Image aus Zurückhaltung<br />

und großartiger Mode scheint ihr noch<br />

immer Freude zu bereiten.<br />

Und nun gibt es also endlich ihr neues<br />

Album „Reasonable Woman“. Wobei<br />

das mit den acht Jahren Abstand seit<br />

der letzten Veröffentlichung nur halb<br />

stimmt, denn nach dem Erscheinen ihres<br />

letzten regulären Werks „This Is Acting“<br />

von 2016 war sie durchaus fleißig. So<br />

hat sie sich unter anderem die Zeit für<br />

ein Weihnachtsalbum und sogar für<br />

ihren ersten Film „Music“ genommen.<br />

Und selbstverständlich schreibt sie auch<br />

weiterhin für andere Künstler*innen, wie<br />

unter anderem für Miley Cyrus. Aus dem<br />

Training ist sie also nie gekommen und das<br />

hört man den kraftvollen und hymnischen<br />

Popsongs auch an. Es ist ja nur vernünftig,<br />

dass Sia so ihr einzigartiges Talent mit uns<br />

teilt. Und da will man dann plötzlich und<br />

ausnahmsweise auch mal wieder ganz<br />

genau hinsehen. *fis


MUSIK 41<br />

FOTO: VITALI GELWICH<br />

TIPP<br />

LARY: „STEREO NOIR“<br />

Die Musikerin, in den 1980ern in<br />

Gelsenkirchen geboren, veröffentlicht<br />

im <strong>Mai</strong> mit „STEREO NOIR“ ihr drittes<br />

Album. Es ist ein Album, das zur Selbstakzeptanz<br />

inspiriert und erlaubt auszuatmen.<br />

Und wie ein Bekannter von LARY nach<br />

erstmaligem Hören feststellte, klingt es<br />

vor allem nach einer Sehnsucht nach<br />

einer echten Begegnung – und fasst<br />

damit sowohl das Album als auch den<br />

Geist der Künstlerin sehr gut zusammen.<br />

Der musikalische Einfluss des neuen<br />

und des alten Paris zieht sich durch<br />

das gesamte Album und findet sich<br />

neben einem in französischer Sprache<br />

gesungenen Titel, auch in ihrem teilweise<br />

chansonartigen Gesang wieder. Kollaborationen<br />

mit Theo Croker unterstreichen<br />

das, was LARY mit uns teilt. Die Intensität<br />

der Dinge, ungefiltert und ungesüßt,<br />

sondern umwerfend und einnehmend.<br />

Wer wissen möchte, wer LARY ist, findet<br />

die Antwort in „STEREO NOIR“.<br />

TIPP<br />

John Cale: „POPtical Illusion“<br />

Der Musiker Jahrgang 1942 ist Gründungsmitglied<br />

der US-Avantgarde-Band<br />

The Velvet Underground und spielte dort<br />

schon mit dem legendären Lou Reed; im<br />

<strong>Juni</strong> erscheint sein neues Album.<br />

Trotz des verspielten Titels enthält Cales<br />

zweites Album in etwas mehr als einem<br />

Jahr immer noch die gleichen starken<br />

Gefühle von heftiger und neugieriger Wut,<br />

die schon in Cales viel gelobtem Album<br />

„MERCY“ von 2023 vorhanden waren,<br />

„eine tief atmosphärische Sammlung<br />

über den herannahenden Untergang<br />

und die lebensrettende Kraft von Kunst<br />

und Gemeinschaft“ (Wall Street Journal).<br />

Er ist immer noch wütend, immer noch<br />

erzürnt über die mutwillige Zerstörung, die<br />

unkontrollierte Kapitalisten und reuelose<br />

Betrüger über die Wunder dieser Welt und<br />

die Güte der Menschen gebracht haben.<br />

Produziert von Cale und seiner langjährigen<br />

künstlerischen Partnerin Nita Scott in<br />

seinem Studio in Los Angeles, ist „POPtical<br />

Illusion“ das Werk von jemandem, der<br />

versucht, sich der Zukunft zuzuwenden<br />

– genau so, wie Cale es immer getan hat.<br />

Wunderbar.<br />

FOTO: MADELINE MCMANUS


musik<br />

COMEBACK<br />

FOTO: ALASDAIR MCLELLAN<br />

Pet Shop Boys:<br />

Nur ein bisschen Nostalgie<br />

Auf Neil Tennant und Chris<br />

Lowe ist Verlass. Mit „nonetheless“<br />

hat das legendäre Pop-Duo,<br />

dessen Songs ja gerade auch in<br />

den angesagten Filmen „Saltburn“ („Rent“)<br />

und „All of Us Strangers“ („Always On My<br />

Mind“) zum Einsatz gekommen sind, ein<br />

weiteres erstklassiges Album voller wunderbarer<br />

Melodien aufgenommen.<br />

„The Schlager Hit Parade“ heißt einer der<br />

zehn neuen Songs auf dem nunmehr<br />

fünfzehnten Studioalbum der auf<br />

unverkrampfte Art junggebliebenen Pet<br />

Shop Boys. Neil Tennant, im Juli wird er<br />

tatsächlich 70, singt in der melodisch<br />

leicht an die Beatles erinnernden Nummer<br />

fröhlich über „Glühwein, Wurst and<br />

Sauerkraut“, außerdem sei in Deutschland<br />

für ihn gefühlt das ganze Jahr hindurch<br />

Weihnachtsmarkt. „In der Nähe unseres<br />

Berliner Apartments gibt es eine Bar, wo<br />

sie sehr gerne Schlager spielen“, erzählt<br />

Tennant beim Interview in London über<br />

seine Feldforschung. „Wir gehen manchmal<br />

dorthin, hören dieser irgendwie lächerlichen<br />

Musik zu und genießen sie.“ Seit Jahren<br />

besitzen die beiden eine Wohnung in der<br />

Stadt, wo sie, oft gemeinsam in einer Art<br />

Edel-WG, einen Teil ihrer Zeit verbringen,<br />

insbesondere das 2020 veröffentlichte<br />

Album „Hotspot“ war stark von Berlin inspiriert<br />

sowie in den dortigen „Hansa Studios“<br />

aufgenommen. Im Lied selbst gehe es<br />

jedoch weniger um die musikalischkulinarischen<br />

Vorlieben der Deutschen,<br />

sondern um die Konsequenz, mit der sie<br />

nach dem Krieg lieber nach vorne als in die<br />

Vergangenheit geschaut hätten, was auch<br />

für die Pet Shop Boys gelten würde. „Einen<br />

Hauch von Nostalgie erlauben wir uns auch.<br />

Aber wenn es zu viel wird, ziehen wir eine<br />

Art innere Nostalgie-Notbremse.“ Chris<br />

Lowe, der immer weniger schweigsame<br />

Schweiger der beiden, greift derweil feixend<br />

das Stichwort Schlager noch einmal auf.<br />

„Viele Schlagersongs entstehen ja in den<br />

Hansa Studios. Der Ort ist berühmt für<br />

Bowie und Depeche Mode, aber ich wäre<br />

nicht überrascht, wenn die Flippers auch<br />

schon dort waren.“ Die Flippers seien<br />

ohnehin seine Lieblingsschlagerband, so<br />

der 64-Jährige. „Ich habe mal ein ganzes<br />

TV-Konzert mit denen gesehen. Die Musik<br />

ist sehr gut produziert.“<br />

Was selbstverständlich seit vierzig Jahren<br />

auch auf die Musik der Pet Shop Boys<br />

zutrifft. „nonetheless“ haben sie in London<br />

aufgenommen, nach drei Alben mit dem<br />

Produzenten Stuart Price haben sie dieses<br />

Mal mit James Ford (Arctic Monkeys,<br />

Depeche Mode) zusammengearbeitet. Es<br />

ist ihnen vorzüglich gelungen, das typische<br />

Gleichgewicht zwischen Melancholie und<br />

Euphorie perfekt auszutarieren. Auf der<br />

einen Seite gibt es warme, aufbauende<br />

Songs wie das zwanzig Jahre alte „Feel“<br />

oder „The Secret of Happiness“. Auf der<br />

anderen steht das leicht wehmütige, an<br />

den ersten großen Welthit „West End Girls“<br />

erinnernde „New London Boy“, das von<br />

Tennants Umzug in die Hauptstadt handelt.<br />

„Ich kam Mitte der Siebziger von Newcastle<br />

nach London und entdeckte das Leben“,<br />

sagt er. „Ich war Teil einer Glam-Rock-Clique,<br />

wir probierten uns aus, färbten uns die<br />

Haare, wären gerne so cool wie David Bowie<br />

gewesen.“ Auch seine Homosexualität habe<br />

Neil in dieser Zeit entdeckt, das geschah<br />

„mit einer Mischung aus Nervosität, Angst<br />

und Neugier. Aber auch mit viel Spaß.“<br />

Die erste Single „Loneliness“ beleuchtet<br />

inklusive des dezidiert queeren Videos die<br />

gelegentlichen Anflüge von Einsamkeit zu<br />

jener Zeit, „vor allem wollten wir hier aber<br />

eine flotte Melodie mit einem dunklen Text<br />

paaren.“<br />

Auffällig sind die vielen geschichtlichen<br />

Bezüge. „Feel“ beziehe sich auf den<br />

Werdegang des britischen Doppelagenten<br />

George Blake, der in London aus dem<br />

Gefängnis ausbüxte und nach Moskau floh,<br />

das poppige „Dancing Star“ beschreibt<br />

das Leben des sibirischen Balletttänzers<br />

Rudolf Nurejew, der den umgekehrten Weg<br />

einschlug und bei einer Europareise auf<br />

dem Pariser Flughafen über die Absperrungen<br />

sprang und – erfolgreich – um Asyl<br />

bat. Trotz der Wehmut ist „nonetheless“<br />

also zuvorderst eine optimistische Platte,<br />

das zeigt sich nicht zuletzt im hinreißend<br />

herrlichen Pandemie-Pop von „Why Am I<br />

Dancing“. „Ich habe hemmungslos gerne<br />

allein in meiner Küche getanzt“, sagt Neil<br />

Tennant, „ich hätte auch nackt sein können,<br />

und niemanden hätte es gestört.“ Was folgt<br />

ist ein Gefrotzel über die unterschiedlichen<br />

Schamgrenzen von Briten und Deutschen,<br />

das in Neils Nacktbadebekenntnis gipfelt.<br />

„Einmal bin ich ohne Kleidung in einem See<br />

in Potsdam geschwommen. Der Abend war<br />

einfach zu schön, um prüde zu sein.“<br />

*Steffen Rüth


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kunst<br />

NACHGEFRAGT<br />

„Ich mag echte Charaktere“<br />

Ashraf El Bahrawi<br />

Geboren und aufgewachsen ist<br />

dieser international arbeitende<br />

Fotograf in Kairo, Ägypten,<br />

nach einigen Jahren in Kanada<br />

lebt er mittlerweile in Frankfurt, ist aber<br />

weiterhin weltweit im Einsatz. Wir erreichten<br />

ihn in Kapstadt.<br />

Was ist dir bei einem Bild wichtig?<br />

Ein Bild muss immer ein „Reveal“ sein. Es<br />

muss eine Seite der Person zeigen, die sie<br />

selbst so noch nie gesehen hat. Wenn wir<br />

uns unbeobachtet fühlen und komplett<br />

wir selbst sind, zeigen wir Seiten, die wir<br />

nicht im Spiegel gesehen haben und so<br />

selten festgehalten wurden. Das ist mir<br />

das Wichtigste an einem Bild. Dass die<br />

Komposition stimmen muss und das Bild<br />

„hängen bleibt“, ist natürlich auch wichtig,<br />

aber ich habe gelernt, dass je mehr es um<br />

das Model selbst geht, desto mehr gefällt<br />

das Bild generell.<br />

Was ist dir bei einem Model wichtig?<br />

So merkwürdig das klingen darf, aber das<br />

Model muss eine gewisse Introversion<br />

bewahrt haben. Es muss ja etwas geben,<br />

was wir beide entdecken können. Ich<br />

mag echte Charaktere und meine Models<br />

müssen auch nicht klassisch schön sein.<br />

Attraktiv ist, was ins Auge sticht und<br />

etwas mit uns macht. Es ist ein wenig<br />

wie bei einem selbst. Wenn man jung ist,<br />

schaut man eher „wow ist der hot.“ Wenn<br />

man älter wird, erkennt man, wie sexy ein<br />

Charakter sein kann.<br />

Wie erotisch darf es denn werden?<br />

Wie erotisch ein Shoot wird, hängt davon<br />

ab, was wir erkunden wollen. Würde ich<br />

zum Beispiel ein Model shooten, das<br />

bekannt ist für Aktbilder, dann kann es<br />

sogar sein, dass etwas im Angezogenen<br />

verborgen liegt. Oder wir schauen, was er<br />

noch nicht gezeigt hat. Das klingt jetzt<br />

vielleicht versaut, aber das Gegenteil<br />

ist gemeint. Viele Male Models, die Akt<br />

machen, sind immer das Lustobjekt.


kunst<br />

Vielleicht gilt es dann, die Verletzbarkeit<br />

festzuhalten oder aus dem Objekt wieder<br />

einen Menschen zu machen.<br />

Deine Modelle findest du auf<br />

Social Media?<br />

Ich finde meine Modelle auch auf Social<br />

Media, aber vor allem im echten Leben.<br />

Ich glaube, fast jeder Mensch hat schon<br />

einmal mit dem Gedanken gespielt, sich<br />

ablichten zu lassen. Nur, wer wird denn<br />

viel fotografiert? Die, die extrovertiert<br />

sind und dazu stehen. Und wer lässt<br />

sich nicht ablichten? Diejenigen, die<br />

die Aufmerksamkeit nicht wollen, die<br />

sich nicht schön genug fühlen oder den<br />

Akt, sich fotografieren zu lassen, als<br />

narzisstisch wahrnehmen würden. Gerade<br />

solchen Menschen tut es aber wahnsinnig<br />

gut, mal im Mittelpunkt zu stehen. Und<br />

bei mir steht eben nicht ihr Körper im<br />

Mittelpunkt, sondern wirklich sie selbst.<br />

Wie läuft denn ein Fotoshooting ab?<br />

Wir lernen uns als Allererstes einmal<br />

kennen. Ich muss ja wissen, welche Seite<br />

meines Models jeder kennt. Und das<br />

ist die Seite, die ich in den ersten zehn<br />

Minuten unseres Treffens kennenlerne.<br />

Die Seite ist sicher auch völlig in Ordnung<br />

und wahrscheinlich auch schön, aber<br />

mich interessiert die verborgene<br />

Schönheit, auch bei einem klassisch<br />

schönen Model gibt es die nämlich.<br />

Manchmal dauert der Austausch vor dem<br />

Shoot eine halbe Stunde, manchmal<br />

auch drei, vier. Erst wenn wir uns beide<br />

auf die nächste Ebene begeben haben,<br />

wird geshootet. Meistens ist der Anfang<br />

des Shoots ein Warm-up – Bilder, auf<br />

denen jeder das Model erkennt und die<br />

schön sind – klassischer Insta-Stuff. Aber<br />

irgendwann werden wir beide locker und<br />

dann kommt ein Moment, ein Blick, eine<br />

Pose – etwas, das ich noch nicht kenne.<br />

Und wenn ich dann abdrücke, weiß ich<br />

schon: Das wird was. Solche Bilder halten<br />

meist den gesamten gemeinsamen Tag<br />

und den Progress des ganzen Tages fest.<br />

Zum Shoot gehört natürlich auch ein<br />

Austausch, wenn ich die Bilder teile. Und<br />

mich macht es immer sehr glücklich zu<br />

hören, wenn die Models das Shooting so<br />

beschreiben, dass es ihnen neue Impulse<br />

gegeben hat. Ich höre sogar ab und zu,<br />

dass das Erlebnis als heilend empfunden<br />

wurde. Das erfüllt mich sehr.<br />

*Interview: Michael Rädel<br />

www.byashrafb.com,<br />

www.instagram.com/byashrafb<br />

FOTOS: ASHRAFELBAHRAWI<br />

„<br />

ich weiß, wie<br />

ich mit hiv<br />

eine familie<br />

gründe<br />

NX-DE-HVU-ADVT-230001; April 2023<br />

wissen fürs leben<br />

findest du hier!<br />

Mach dich schlau - mit<br />

der digitalen HIV-Broschüre


kunst<br />

FOTO: BOB KISS<br />

BODENSEE<br />

Das Kunstmuseum Lindau zeigt:<br />

Christo und<br />

Jeanne-Claude<br />

Christo und Jeanne-Claude in ihrem Atelier mit Arbeiten für ihr Projekt „Surrounded Islands New York City“, 1981<br />

Lindau, die Inselstadt im<br />

Bodensee, lockt schon bald mit<br />

einer spannenden Ausstellung<br />

zweier wegweisender<br />

Künstler*innen, die 1995 mit ihrer Verhüllung<br />

des Deutschen Reichstags weltweit<br />

für Furore sorgten: Christo und<br />

Jeanne-Claude.<br />

Mit dieser Verhüllung hört das Schaffen<br />

der beiden Außergewöhnlichen aber<br />

natürlich nicht auf, davor und danach gab<br />

es noch viel, viel mehr. Etwa die „5600<br />

cubicmeter package“ in Kassel oder „The<br />

Floating Piers“ in Italien. Die Sonderausstellung<br />

im Kunstmuseum Lindau<br />

(Maximilianstraße 52), kuratiert von<br />

Prof. Dr. Roland Doschka und Dr. Sophie<br />

Sümmermann, ermöglicht vom 13. April<br />

bis 13. Oktober mit Editionen, Zeichnungen,<br />

Collagen und Objekten spannende<br />

Einblicke in das Schaffen und Lebenswerk<br />

von Christo und Jeanne-Claude.<br />

Mit populären Sonderausstellungen, etwa<br />

Andy Warhol (wir berichteten), hat sich<br />

die bildschöne Inselstadt im Bodensee<br />

in den vergangenen Jahren einen Namen<br />

in der Kulturszene gemacht. „Christo<br />

und Jeanne-Claude – Ein Leben für<br />

die Kunst“ wird sicherlich wieder ein<br />

Erfolg, denn: „Die Werke und Fotografien<br />

präsentieren das facettenreiche Bild einer<br />

künstlerischen Reise und ermöglichen<br />

den Besucherinnen und Besuchern das<br />

Eintauchen in ein Leben für die Kunst.<br />

Christo und Jeanne-Claude waren<br />

einzigartig, pulsierend und nie müde, an<br />

ihre Träume zu glauben, und zeigen uns<br />

einmal mehr in diesen Zeiten, dass es sich<br />

lohnt, dafür zu kämpfen“, so Dr. Sophie<br />

Sümmermann. Biografisches: Wie seine<br />

spätere Partnerin Jeanne-Claude Denat<br />

de Guillebon wurde der Bulgare Christo<br />

(ganzer Name: Christo Wladimirow Jawaschew)<br />

am 13. <strong>Juni</strong> 1935 geboren, sie in<br />

Casablanca. Zusammen erschufen sie ab<br />

den 1960er-Jahren einen ganz eigenen,<br />

spannenden und die Kunstwelt revolutionierenden<br />

Kosmos. Ihr Hauptwohnsitz<br />

war New York, Jeanne-Claude verstarb<br />

2009, Christo 2020. Ihre Kunst inspiriert<br />

bis heute. *rä<br />

www.Kultur-Lindau.de<br />

FOTOGRAFIE<br />

Intime Momente –<br />

Burschen in Schwarz-Weiß<br />

FOTO: PCPFOTOGRAFIE<br />

Erotische Fotografie, die den Hintern<br />

ganz klar mit in den Fokus rückt.<br />

Wir haben hier die neusten Arbeiten von<br />

P.C.P Fotografie aus Graz in Österreich<br />

für dich versammelt. Dazu verriet uns<br />

der Fotograf: „Ich habe in letzter Zeit<br />

an einer neuen Serie ‚Intime Momente‘<br />

gearbeitet! Inspiriert vom Fotografen Hervé<br />

Guibert habe ich versucht, die Intimität<br />

und Schönheit der Männer in Alltagssituationen<br />

einzufangen! Besonders die<br />

Schwarz-Weiß-Fotografie wirkt in dieser<br />

Hinsicht besonders ästhetisch!“ Mehr vom<br />

Künstler gibt es hier:<br />

www.instagram.com/pcp.fotografie<br />

– mehr von uns hier:<br />

www.instagram.com/<strong>blu</strong>_germany. *rä


ICH WEISS WAS ICH TU


ANZEIGE<br />

Sonnige Regenbogeninsel<br />

5 Gründe für<br />

Malta<br />

Tausend gute Gründe locken<br />

Besucher zu jeder Jahreszeit auf<br />

die maltesischen Inseln Malta, Gozo<br />

und Comino. Die abwechslungsreiche<br />

Landschaft mit ihren faszinierenden<br />

Felsenküsten und Sandstränden sowie<br />

einer lebendigen und bunten Kulturszene<br />

und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr<br />

erfüllen Ferienträume.<br />

Die LGBTQ-Community ist auf Malta<br />

herzlich willkommen und hat die große<br />

Vielfalt des kleinen Inselstaats bereits für<br />

sich entdeckt: Das kristallklare Mittelmeer,<br />

die wärmende Sonne, den lässigen,<br />

britisch-mediterranen Lifestyle, die pulsierende<br />

Clubszene, zahllose Events, außergewöhnliche<br />

Unterkünfte, hervorragende<br />

Gastronomie, ein tolles Sportangebot<br />

und – last but not least – 7000 Jahre<br />

Geschichte und Kultur. Urlauber können<br />

sich auf Malta problemlos auf Englisch,<br />

Maltas zweiter Amtssprache, verständigen,<br />

da Malta 164 Jahre lang britische Kolonie<br />

war. Im Zentrum des Mittelmeers gelegen,<br />

wurde Malta im Laufe der Jahrtausende<br />

von verschiedensten Kulturen beeinflusst<br />

und ist heute ein moderner, von Toleranz<br />

gekennzeichneter EU-Mitgliedsstaat.<br />

Malta bildet mit den nah gelegenen<br />

Inselchen Gozo und Comino ein sonniges<br />

Inseltrio, das sich perfekt ergänzt. Das<br />

quirlig-urbane Malta stellt einen reizvollen<br />

Kontrast zum eher verträumten und<br />

ursprünglich gebliebenen Gozo dar. Hier<br />

kann man wunderbar zur Ruhe kommen,<br />

die Natur und das Meer genießen oder<br />

sportlich aktiv sein. Das winzige, fast<br />

unbewohnte Comino ist berühmt für<br />

seine paradiesische „Blue Lagoon“ und<br />

eignet sich hervorragend zum Wandern in<br />

unberührter Natur.<br />

5 Gründe warum der Archipel auch<br />

in der LGBTQ-Community voll im<br />

Trend liegt:<br />

1. Gleichberechtigung<br />

Mit seinen LGBTQ-freundlichen<br />

Gesetzen belegt Malta schon seit einigen<br />

Jahren im europäischen ILGA Rainbow<br />

Europe Index sowie beim Spartacus Gay<br />

Travel Index einen Spitzenplatz und ist<br />

damit Trend-Reiseziel schlechthin für die<br />

LGBTQ-Communityies Europas. Hotels,<br />

Restaurants, Strände und Clubs gelten als<br />

offen und „gay-friendly“, und die Community<br />

vor Ort stellt für Urlauber etliche<br />

Urlaubs-Guides online zur Verfügung.<br />

2.<br />

Malta Pride Week<br />

(06. – 15. September <strong>2024</strong>)<br />

Eine besonders bunte Woche ist auf der<br />

Insel die jährlichen Malta Pride Week, bei<br />

der über Malta die Regenbogenflagge<br />

weht. Nach dem EuroPride 2023 treten<br />

auch <strong>2024</strong> an vielen Orten namhafte<br />

Künstler und Bands auf. Abends wird in<br />

Bars und Clubs weiter gefeiert, in der<br />

Party-Hochburg Paceville in St. Julian’s.<br />

www.maltapride.org<br />

3.<br />

Vielseitige Kulturszene<br />

Beeindruckend ist die historische<br />

Architektur, die bis in die Römerzeit<br />

zurückreicht. Namhafte Opernhäuser<br />

sowie moderne Museen und Galerien<br />

machen die maltesischen Inseln zu einem<br />

Paradies für Kulturliebhaber.<br />

Die lebendige Vergangenheit des Archipels<br />

offenbaren gut erhaltene Städte aus dem<br />

Mittelalter, barocke Paläste und jahrtausendealte<br />

Tempelanlagen. Auch als Filmset<br />

ist Malta beliebt: hier fühlt man sich als<br />

Star in den Kulissen von „Troja“ oder<br />

„Game of Thrones“.<br />

4.<br />

Lebendiges Nachtleben<br />

Die Nacht zum Tag machen und das<br />

Leben feiern, das ist das Motto des maltesischen<br />

Partyviertels Paceville. Unter den<br />

vielen Bars und Clubs, für die der Stadtteil<br />

bekannt ist, finden sich mehrere Locations,<br />

die speziell die LGBTQ-Szene ansprechen,<br />

andere gelten als extrem „gay-friendly“.<br />

Ein Spezial-Veranstalter organisiert bunte<br />

LGBT-Events und Partys an verschiedenen<br />

Orten der Insel, darunter die legendären<br />

Foam-Partys.<br />

5.<br />

Romantik pur<br />

Und auch in trauter Zweisamkeit<br />

lässt sich Malta ganz wunderbar erleben.<br />

Die Buchten und Klippen mit spektakulärem<br />

Blick bieten ein ganz besonders<br />

romantisches Szenario für Sonnenuntergänge.<br />

Auch ein Spaziergang durch die<br />

mittelalterlichen Gassen der „Silent City“<br />

Mdina schafft Romantik pur, speziell am<br />

Abend, wenn unterm Sternenhimmel die<br />

stille Stadt ihrem Namen alle Ehre macht.<br />

Direktflüge in das Urlaubsparadies gibt es<br />

ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,<br />

Köln, Memmingen und München<br />

sowie ab Wien, Genf und Zürich.<br />

Mehr Infos und Angebote findet man unter<br />

mein-malta-urlaub.de sowie malta.reise


Beach<br />

Apartments<br />

Büsum<br />

Reich<br />

am<br />

Deich<br />

Dein<br />

Dithmarscher Straße 33 . 25761 Büsum . T 04834 96040-80<br />

buesum@beach-apartments.de . www.beach-apartments-buesum.de<br />

www.facebook.com/beachapartments.buesum . #beachapartments_buesum<br />

Ein Haus der Heimathafen® Hotels


REISE<br />

Beach Apartments Büsum:<br />

Eine Oase<br />

am Meer<br />

FOTO: ANDREA-FLAK<br />

Geschützt hinter dem Deich<br />

an der malerischen Perlebucht<br />

gelegen, bieten die<br />

Beach Apartments Büsum einen<br />

einzigartigen Rückzugsort am Meer. Mit<br />

48 voll ausgestatteten Ferienwohnungen, die<br />

bis zu 6 Personen Platz bieten ist dieser Ort<br />

ideal für Familienurlaube, Wochenendtrips<br />

oder romantische Auszeiten geeignet.<br />

BÜSUM<br />

FOTO: RAINER-TAEPPER<br />

Nach dem Konzept „Privatsphäre trifft<br />

Komfort“ versprechen die Apartments die<br />

Freiheit einer Ferienwohnung und den Luxus<br />

eines Hotelaufenthalts. Gäste können hier<br />

gemütliche Wohnräume, Küchen und in<br />

einigen Fällen exklusive Einrichtungen wie<br />

private Saunen oder Whirlpools genießen.<br />

Das Ocean Spa bietet mit Sauna, Dampfbad<br />

und Ruhezonen Entspannung, während<br />

das Restaurant The Cove mit regionalen<br />

Spezialitäten kulinarisch verwöhnt.<br />

Eingebettet in die landschaftlich reizvolle<br />

Region Büsum, reichen die Möglichkeiten zur<br />

Freizeitgestaltung von Strandabenteuern<br />

bis hin zur Erkundung des Nationalparks<br />

Wattenmeer und sorgen für unvergleichliche<br />

Urlaubserlebnisse.<br />

www.beach-apartments-buesum.de<br />

JUBILÄUM<br />

40. Schwule Filmwoche Freiburg<br />

Vom 1. bis zum 8. <strong>Mai</strong> wird die<br />

pittoreske Universitäts- und<br />

Lifestylestadt Freiburg am Schwarzwald<br />

wieder zum Schmelztiegel aller Filmliebenden<br />

der Region. Die „40. Schwule<br />

Filmwoche Freiburg“ (SFF) lockt wieder in<br />

den Breisgau!<br />

Ganz genau: ins Kandelhof Kino im<br />

Stadtzentrum der Stadt mit dem weltberühmten<br />

Münster. Fernab jeder Bollenhut-<br />

und Auerhahn-Romantik bekommen<br />

Freund*innen queerer Filmkunst hier ein<br />

umfangreiches Programm geboten.<br />

„Die SFF zeigt schwule Filme aus der ganzen<br />

Welt. Fremdsprachige Filme werden<br />

üblicherweise in der Originalfassung<br />

mit deutschen, seltener mit englischen<br />

Untertiteln vorgeführt. Einzelne Filme<br />

laufen in deutscher Synchronfassung“,<br />

verrät das Team dazu auf seiner<br />

Homepage über das Festival. „Die SFF<br />

wird komplett von ehrenamtlichen<br />

Mitarbeitern getragen. Neben einer<br />

Website entwerfen die Ehrenamtlichen<br />

jährlich ein Programmheft und ein<br />

Plakat. Finanziert wird die SFF durch die<br />

institutionelle Förderung des Kulturamtes<br />

der Stadt Freiburg im Breisgau sowie von<br />

Sponsor*innen, durch Eintrittserlöse und<br />

Spenden.“ Die erste Freiburger Filmwoche<br />

aus der und für die LGBTIQ*-Community<br />

FOTO: M. RÄDEL<br />

gab es 1985, zwölf Jahre später wurde<br />

die „Schwule Filmwoche Freiburg“ dann<br />

in einen eingetragenen Verein überführt.<br />

Seit 1997 sorgt der Hand in Hand mit<br />

der Stadt und all den Mitarbeiter*innen<br />

im Ehrenamt für queere Präsenz und<br />

Kunst. Wir gratulieren zu vier Jahrzehnten<br />

LGBTIQ*-Sichtbarkeit und queerer Kultur!<br />

Mehr Informationen bekommst du hier:<br />

schwule-filmwoche.de. *rä


eise 51


52 reise REISE<br />

KUBA<br />

MIT DEM SCHIFF<br />

UMRUNDEN<br />

Kuba ist eine Insel voller Kontraste und reicher<br />

Geschichte. Neben seinen atemberaubenden Stränden<br />

und üppigen Landschaften sind es insbesondere die pulsierenden<br />

Städte, die die Essenz dieses faszinierenden<br />

Landes einfangen. Unter diesen sticht Havanna, die Hauptstadt,<br />

hervor, gefolgt von Cienfuegos und Santiago de Kuba, die beide<br />

eine einzigartige Atmosphäre und Geschichte bieten. Da die<br />

Versorgungssituation in Kuba zurzeit schwierig ist, die Hotels<br />

häufig nicht dem internationalen Standard entsprechen und die<br />

Straßen in einem schlechten Zustand sind, ist eine Kreuzfahrt der<br />

ideale Weg, die ganze Insel ohne Probleme zu erkunden.<br />

MS HAMBURG<br />

Mit höchstens 400 Gästen an Bord, ist die HAMBURG an der<br />

richtigen Stelle klein, um dort groß zu sein, wo es drauf ankommt:<br />

Auf Routen, die anderen Schiffen versperrt bleiben. Stilvoll,<br />

übersichtlich und frisch modernisiert, präsentieren sich die<br />

jeweiligen Decks, die Kabinen sowie alle öffentlichen Bereiche.<br />

Eine Besonderheit sind die Kabwinen mit Infinity Fenstern auf<br />

Deck 4 und 5. Diese können heruntergelassen werden, so dass<br />

man einen Balkon hat, wann immer man ihn möchte, ohne dass<br />

man im Fahrtwind frieren muss. Für kulinarische Erlebnisse und<br />

gesellige Stunden stehen zwei Restaurants und drei Bars zur Verfügung.<br />

Rund um die Uhr kann man dort flexibel Mahlzeiten und<br />

Drinks – vom frühen Frühstück bis zum späten Mitternachtssnack<br />

genießen. Selbstverständlich auch unter freiem Himmel auf dem<br />

Sonnen-Deck. Besonders an den Seetagen lockt der beheizte<br />

Süßwasser-Pool zur Abkühlung und Bewegung. Wer es noch<br />

sportlicher mag, findet den lichtdurchfluteten Fitnessraum auf<br />

dem Sonnendeck. Mit Blick auf das Meer unterstützen moderne<br />

Sportgeräte, wie Crosstrainer, Laufbänder und Ergometer das<br />

tägliche Work-out.


eise REISE<br />

HAVANNA:<br />

DIE PERLE DER KARIBIK<br />

Havanna, die größte Stadt Kubas und ihre<br />

Hauptstadt, ist ein lebendiges Kaleidoskop<br />

aus Geschichte, Kultur und Architektur.<br />

Die Altstadt von Havanna, ein UNESCO-<br />

Weltkulturerbe, ist ein Labyrinth von<br />

kopfsteingepflasterten Straßen, kolonialen<br />

Gebäuden und lebhaften Plätzen, die ein<br />

Gefühl der Nostalgie und des Charmes<br />

vermitteln.<br />

Der Malecón, eine kilometerlange<br />

Promenade entlang der Küste, ist ein<br />

pulsierender Treffpunkt für Einheimische<br />

und Besucher gleichermaßen. Hier kann<br />

man den Blick auf den endlosen Ozean<br />

genießen, während man das rhythmische<br />

Treiben der Straßenmusiker und<br />

Tänzer erlebt oder auch Bekanntschaften<br />

schließt. Ein Spaziergang durch die<br />

Straßen von Havanna offenbart eine faszinierende<br />

Mischung aus kolonialer Pracht,<br />

sowjetischem Erbe und karibischem Flair.<br />

Von den restaurierten Prachtbauten des<br />

alten Havanna bis hin zu den farbenfrohen<br />

Straßen von Vedado und Miramar bietet<br />

die Stadt eine reiche Vielfalt an architektonischen<br />

Stilen und historischen Schätzen.<br />

Ein besonderes Highlight ist Fusterlandia,<br />

ein kleines künstlerisch verziertes Viertel,<br />

das in keinem Schiffsausflug fehlt.<br />

CIENFUEGOS:<br />

DIE PERLE DES SÜDENS<br />

Cienfuegos, oft als „Perle des Südens“<br />

bezeichnet, liegt an der Südküste Kubas<br />

und besticht durch seine elegante französische<br />

Kolonialarchitektur und seinen<br />

malerischen Hafen. Die Stadt wurde im<br />

19. Jahrhundert von französischen Einwanderern<br />

gegründet und spiegelt noch<br />

heute ihren europäischen Einfluss wider.<br />

Der Parque José Martí, das Herzstück<br />

der Stadt, ist von prächtigen Gebäuden<br />

im neoklassizistischen Stil umgeben<br />

und bietet einen herrlichen Blick auf den<br />

umliegenden Platz und die Kathedrale von<br />

Cienfuegos.<br />

Nur eine kurze Fahrt von Cienfuegos<br />

entfernt liegt Trinidad, eine weitere Perle<br />

Kubas, die mit ihrem charmanten kolonialen<br />

Ambiente und ihrer reichen Geschichte<br />

beeindruckt. Als UNESCO-Weltkulturerbe<br />

ist Trinidad bekannt für seine gut erhaltenen<br />

Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert,<br />

die einen faszinierenden Einblick<br />

in das Leben der Kolonialzeit bieten.<br />

Das historische Zentrum von Trinidad ist<br />

ein Labyrinth aus kopfsteingepflasterten<br />

Straßen, pastellfarbenen Häusern<br />

und plätschernden Brunnen, das zum<br />

Schlendern und Entdecken einlädt.<br />

Abseits der belebten Plätze und Straßen<br />

bietet die Umgebung von Trinidad eine<br />

atemberaubende natürliche Schönheit,<br />

darunter die nahegelegenen Berge der<br />

Sierra del Escambray und die unberührten<br />

Strände der Playa Ancón.<br />

SANTIAGO DE KUBA:<br />

DIE WIEGE DER REVOLUTION<br />

Santiago de Kuba, Kubas zweitgrößte<br />

Stadt, liegt an der östlichen Spitze<br />

der Insel und ist ein Schmelztiegel<br />

kubanischer Kultur und Geschichte. Als<br />

Geburtsort der kubanischen Revolution<br />

hat Santiago de Kuba eine tiefe politische<br />

und soziale Bedeutung und beherbergt<br />

einige der wichtigsten historischen Stätten<br />

des Landes. Die Festung El Morro, die über<br />

der Bucht von Santiago thront, ist ein<br />

beeindruckendes Zeugnis der kolonialen<br />

Vergangenheit Kubas und bietet einen<br />

atemberaubenden Blick auf die Stadt und<br />

das karibische Meer. Das Mausoleum von<br />

José Martí, einem der wichtigsten Nationalhelden<br />

Kubas, ist ein Ort der Verehrung<br />

und Reflexion und zieht Besucher aus aller<br />

Welt an.<br />

Santiago de Kuba ist auch bekannt für<br />

seine lebendige Musikszene, die eng mit<br />

den afrokubanischen Traditionen der Stadt<br />

verbunden ist. In den Straßen von Santiago<br />

können Besucher den pulsierenden<br />

Rhythmen von Son, Salsa und Rumba<br />

lauschen und die leidenschaftliche Seele<br />

dieser einzigartigen Stadt spüren.<br />

Ein weiterer Ausflug kann in den unweit<br />

gelegenen Ort Vinales unternommen<br />

werden. Dieser hat seine Berühmtheit<br />

erlangt, weil er in einem Tal mit geologisch<br />

ungewöhnlichen, kegelförmigen Hügeln<br />

liegt. Vor Ort werden zahlreiche Aktivitäten<br />

wie Höhlenbesuche, Tabakexkursionen,<br />

Ausritte oder eine Fahrt zum Meer angeboten.<br />

Eine Alternative zu Vinales ist der<br />

Park Laz Terrazes, der wesentlich näher an<br />

Havanna liegt und ebenfalls ausgedehnte<br />

Wanderungen mit Schwimmgelegenheiten<br />

in natürlichen Flussbecken ermöglicht.<br />

www.plantours-kreuzfahrten.de


film<br />

INTERVIEW<br />

Todd Haynes:<br />

„Mit Frauen geht unsere Gesellschaft da doch sehr anders um.“<br />

Mit dem mit Barbie-Puppen<br />

gedrehten Kurzfilm „Superstar<br />

– The Karen Carpenter<br />

Story“ und seiner Jean Genet-<br />

Adaption „Poison“ begann Todd Haynes<br />

in den Neunzigern seine Karriere und<br />

wurde schnell zur Speerspitze sowohl des<br />

amerikanischen Independent-Kinos als<br />

auch des New Queer Cinemas. Mit „Velvet<br />

Goldmine“ setzte er zum Sprung Richtung<br />

<strong>Mai</strong>nstream an, später wurden seine nicht<br />

nur visuell eindrucksvollen Filme wie das<br />

Melodrama „Dem Himmel so fern“ mit<br />

Julianne Moore, das ungewöhnliche Bob<br />

Dylan-Biopic „I’m Not There“ mit Cate<br />

Blanchett in einer Hosenrolle oder die<br />

lesbische Liebesgeschichte „Carol“ für<br />

mehrere Oscars nominiert. Haynes‘ neues<br />

Werk „May December“ mit seiner guten<br />

Freundin Julianne Moore, Natalie Portman<br />

sowie „Riverdale“-Star Charles Melton in<br />

den Hauptrollen kommt nun am 30. <strong>Mai</strong><br />

endlich in die deutschen Kinos. Wir trafen<br />

den 63-Jährigen vergangenes Jahr in<br />

Cannes zum Interview.<br />

Mr. Haynes, in Ihrem neuen Film<br />

„May December“ geht es unter anderem<br />

um den Fall einer Frau, die eine<br />

Affäre mit einem 13-Jährigen hatte,<br />

dafür ins Gefängnis kam und ihn<br />

dann später geheiratet hat. Diente<br />

Ihnen da ein wahrer Fall als Vorlage?<br />

Dass die Drehbuchautorin Samy Burch<br />

sich vom Fall von Mary Kay Letoruneau<br />

hat inspirieren lassen, ist sicherlich kein<br />

Geheimnis. Wobei man sagen muss, dass<br />

sie sich sehr viele Freiheiten herausgenommen<br />

hat und unsere Geschichte nun in den<br />

meisten Dingen weit entfernt, ist von der<br />

Realität. Amerikanische Zuschauer*innen<br />

einer bestimmten Generation werden<br />

aber sicherlich das eine oder andere<br />

wiedererkennen. Der Fall war in den frühen<br />

1990er-Jahren wirklich ein riesiger Skandal,<br />

der große Wellen schlug.<br />

Ihr Film deutet vieles an und stellt<br />

manches in Frage, aber eine moralische<br />

Wertung nimmt er letztlich<br />

nicht vor …<br />

Das hat mich nicht interessiert. Auch im<br />

Fall Letourneau nicht. Ich kann die Faszination<br />

schon nachvollziehen, schließlich<br />

hatte da eine Lehrerin ein Verhältnis mit<br />

einem minderjährigen Schüler und wurde<br />

von ihm schwanger. Ihre erste Verurteilung,<br />

nachdem die Sache öffentlich wurde,<br />

war noch harmlos, einige Monate Haft<br />

und therapeutische Behandlung. Aber<br />

gegen die Auflage, keinen Kontakt mehr<br />

zu dem Jungen zu haben, hat sie sofort<br />

verstoßen. Die beiden trafen sich sofort<br />

wieder heimlich und hatten Sex. Also<br />

musste sie dann doch für komplette<br />

siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis und<br />

bekam dort sogar noch ein zweites Kind


film<br />

von ihm. Vor einigen Jahren starb sie an<br />

Krebs, und obwohl die beiden damals<br />

längst geschieden waren, begleitete er<br />

sie in den Tod. So unangemessen wie die<br />

Beziehung begonnen hatte, waren sie sich<br />

wohl doch ihr Leben lang die wichtigsten<br />

und engsten Menschen. Das wirft natürlich<br />

spannende Fragen auf. Auch übrigens was<br />

die Perspektive der Öffentlichkeit angeht.<br />

Was meinen Sie?<br />

Die Empörung, die ihr entgegenschlug, war<br />

sicherlich besonders heftig, weil sie eine<br />

Frau war. Auch nachdem sie ihre Strafe<br />

abgesessen hatte, wurde ihr nicht verziehen.<br />

Wäre es in der Geschichte um einen<br />

Mann und eine junge Frau gegangen, hätte<br />

sich die Aufregung sicherlich irgendwann<br />

gelegt. Oder wäre erst gar nicht so riesig<br />

gewesen, schlicht weil man von Männern<br />

so etwas fast erwartet und ihnen dann<br />

auch zugesteht, dafür Buße zu tun. Mit<br />

Frauen geht unsere Gesellschaft da doch<br />

sehr anders um.<br />

Hat sich daran in den letzten Jahren,<br />

etwa durch die #MeToo-Bewegung,<br />

etwas verändert?<br />

Ja, sicherlich, zu einem gewissen Grad.<br />

Aber nicht genug. Denn wenn wir mal<br />

ehrlich sind, hat es doch zusehends<br />

den Anschein, als spiele #MeToo nur in<br />

einer ziemlich kleinen und elitären Blase<br />

wirklich eine Rolle, in der es ein kulturelles<br />

Bewusstsein dafür gibt. Darum herum<br />

existiert eine ganz andere Welt, in der – um<br />

beim Beispiel USA zu bleiben – plötzlich<br />

wieder die Freiheit der Frauen in Sachen<br />

reproduktiver Gesundheit und Rechte auf<br />

dem Spiel stehen, Bücher verbannt und<br />

LGBTQ-Rechte eingeschränkt werden. Das<br />

zeigt schon sehr deutlich, dass kein noch<br />

so feministischer oder anderer Fortschritt,<br />

den wir erkämpft haben, auch nur irgendwie<br />

garantiert ist.<br />

Kommen wir mal konkret auf „May<br />

December“ zu sprechen. Besagtes<br />

Paar im Zentrum bekommt Besuch<br />

von einer Schauspielerin, die die<br />

Hauptrolle in einer Verfilmung des<br />

Falles spielen soll. Man weiß oft<br />

gar nicht, wessen Geschichte hier<br />

eigentlich erzählt wird …<br />

Das war es, was mich an diesem Drehbuch<br />

am meisten fasziniert hat. Anfangs<br />

denkt man, dass Elizabeth, also diese<br />

Schauspielerin, unser Weg hinein in diese<br />

bizarre Geschichte ist. Dass wir die Story<br />

dieser etwas verrückten Gracie und<br />

ihres jungen Ehemannes Joes durch ihre<br />

Perspektive erleben werden und sie in<br />

diesem Szenario die verlässliche Größe ist.<br />

Doch mehr wir dann sehen, desto mehr<br />

hinterfragen wir Elizabeth und ihre Motive.<br />

Plötzlich erkennt man in ihrem Verhalten<br />

immer mehr Dinge, die einen an Gracie<br />

erinnern. Aber kopiert sie sie tatsächlich<br />

bloß oder was geht hier vor? Und was ist,<br />

wenn das hier am Ende in erster Linie Joes<br />

Geschichte ist?<br />

Die Art und Weise, wie diese<br />

Schauspielerin sich in das Leben von<br />

Gracie drängt, hat etwas von Vampir,<br />

etwas Parasitisches. Empfinden<br />

Sie als Geschichtenerzähler auch<br />

manchmal so?<br />

Nein, ich glaube nicht, dass meine Arbeit<br />

als Filmemacher irgendwie vampiristisch<br />

ist. Meine Motivation ist ja immer schon die,<br />

dass ich eigentlich Geschichten erzählen<br />

möchte, die andere nicht für erzählenswert<br />

halten. Und selbst wenn es – wie etwa bei<br />

„I’m Not There“ und Bob Dylan – dabei mal<br />

um eine reale Person und wahre Ereignisse<br />

geht, ist es nie meine Intention, mich dem<br />

auf konventionelle oder möglichst realistische<br />

Weise zu nähern. Elizabeth sagt im<br />

Film, dass sie die Wahrheit erzählen wolle.<br />

Darum ist es mir als Regisseur noch nie<br />

gegangen. Im Gegenteil fasziniert es mich<br />

viel mehr, welche filmsprachlichen Mittel<br />

mir zur Verfügung stehen, um verschiedene<br />

Versionen von Wahrheit zu erzählen. Dass<br />

Publikum darf am Ende gerne auf die Suche<br />

nach einem existentialistischen Wahrheitskern<br />

in der Geschichte gehen. Aber den<br />

muss ich ihm nicht auf dem Silbertablett<br />

präsentieren.<br />

Sie haben sich immer schon für<br />

die Tradition des Melodramas<br />

begeistert. Doch dieses Mal spielen<br />

Sie auch mit den Konventionen von<br />

Seifenopern. Soweit sogar, dass man<br />

irgendwann das Gefühl hat, eine<br />

Satire zu sehen. Stimmen Sie zu?<br />

Verkehrt ist das nicht. Vielleicht könnte<br />

man sagen, dass dies meine erste<br />

Komödie überhaupt ist. Wenn auch<br />

eine wirklich düstere, abgründige, in<br />

der auch eine tiefe Traurigkeit steckt.<br />

Aber es stimmt schon: das Drehbuch<br />

ist an vielen Stellen tatsächlich enorm<br />

witzig und geistreich. Wofür es dann<br />

nötig war, dass die Schauspieler*innen<br />

das alles vollkommen ernst spielen,<br />

jede noch so große Geste, jede bizarre<br />

Absonderlichkeit. Insgesamt hoffe ich<br />

auf jeden Fall, dass das Publikum früher<br />

oder später realisiert, dass man in dieser<br />

Geschichte lachen und Spaß haben darf.<br />

Anderenfalls würde man Ende vielleicht<br />

doch allzu verstört dastehen.<br />

Letzte Frage noch zu Julianne<br />

Moore, mit der Sie inzwischen<br />

seit fast 30 Jahren so regelmäßig<br />

zusammenarbeiten wie mit<br />

niemandem sonst. Was bedeutet<br />

Ihnen diese Arbeitsbeziehung?<br />

Es ist das große Glück meines künstlerischen<br />

Wegs, dass sich unsere Wege so<br />

früh kreuzten und unsere Karriere dann<br />

parallel und miteinander entwickelten.<br />

Bis heute staune ich über ihre schauspielerischen<br />

Fähigkeiten und die Art und<br />

Weise, wie sie mit kleinsten Gesten und<br />

feinsten Nuancen in der Mimik ganze<br />

Bände über ihre Figur erzählen kann.<br />

Dass wir obendrein einen ähnlichen<br />

Geschmack und kein Interesse am<br />

Naheliegenden und Einfachen haben, ist<br />

natürlich auch eine wunderbare Gemeinsamkeit.<br />

Die Vorliebe fürs Fragile, fürs<br />

Gefährliche und Unbekannte, die haben<br />

wir von Anfang ineinander erkannt.<br />

*Interview: Jonathan Fink


uch<br />

COMIC<br />

320 Seiten!<br />

Neues von Ralf König<br />

„Die gesammelten mooonatelangen<br />

** KONRAD UND PAULs<br />

sind nun beim Buchhändler<br />

vorbestellbar“, postete der<br />

nach wie vor extrem beliebte und populäre<br />

Comic-Zeichner Ralf König Ende 2023<br />

auf Social Media, auf Facebook.<br />

Das Buch „Harter Psücharter“ erscheint<br />

zwar erst im <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>, aber wer es sicher<br />

und schnell haben will, kann es jetzt vorbestellen.<br />

Und wer diesen neuen Comic in<br />

einer ganz besonderen Variante bekommen<br />

möchte, der sollte das unbedingt<br />

tun, denn: „Es gibt zwei Versionen, eine<br />

limitierte Comicliebhaber-Sonderausgabe<br />

DELUXE mit noch Geschichten mehr drin,<br />

auch’n fetten Penis und so! Also macht’s<br />

mir, bestellt vor. Ich danke Euch.“<br />

Im Mittelpunkt stehen einmal mehr<br />

Klassik-Fan Konrad und der umtriebige<br />

Paul, inzwischen Best Ager – und<br />

weiterhin zusammen. Die viel geliebte<br />

und lustige, treffend beobachtete und<br />

der Community den Spiegel vorhaltende<br />

Comic-Soap-Opera geht also weiter!<br />

Hintergrundwissen über Ralf König: Los<br />

ging alles in den 1980ern, wie er einmal<br />

verraten hat. „Das dünne Heftchen<br />

SCHWULCOMIX 1 erschien 1980 im<br />

Verlag Rosa Winkel, etwa ein Jahr,<br />

nachdem ich beim legendären Frankfurter<br />

Homosexuellentreffen ‚Homolulu‘ 1979<br />

meinen schwulen Urknall erlebte. Ich<br />

erledigte im westfälischen Werl mein<br />

Coming-out gegenüber Eltern, Freunden<br />

und Arbeitskollegen, kündigte schließlich<br />

meinen Job als Möbeltischler und zog<br />

in die Großstadtmetropole Dortmund.<br />

[...] Und dann, 1987, muss ich mich in<br />

Dortmund sehr gelangweilt haben, denn<br />

in einem Jahr haute ich ‚Der bewegte<br />

Mann‘, ‚Kondom des Grauens‘ und<br />

‚Lysistrata‘ raus, inzwischen war ich beim<br />

renommierten Rowohlt Verlag in der<br />

Taschenbuchreihe ‚rororo mann‘ gelandet.“<br />

Der Wahlkölner Buchautor, Comiczeichner<br />

und Knollennasenliebhaber Ralf<br />

König (geboren am 8.8.1960 in Soest)<br />

ist seit den 1990ern dank Comics wie<br />

„Konrad und Paul“, „ABBA Hallo!“, „Vervirte<br />

Zeiten“ und „Dschinn Dschinn“ einer der<br />

bedeutendsten schwulen Sympathieträger<br />

und der wohl wichtigste Chronist der<br />

deutschen Schwulenbewegung. *rä<br />

www.ralf-koenig.de<br />

** Los ging es als „Daily-Strip-Format“<br />

während der Corona-Pandemie<br />

ROMAN<br />

Magnus Hirschfeld – ein Jugendroman<br />

Unlängst erschien im Verlag Hentrich<br />

& Hentrich ein Jugendroman<br />

(auch) über Magnus Hirschfeld: „Magnus“<br />

von Oliver Bieber.<br />

** Die queere Berliner Location gab es<br />

Anfang des 20. Jahrhunderts u. a. in<br />

der Lutherstraße, ab 1930 dann in der<br />

Motzstraße<br />

Der jüdischstämmige Arzt war einer der<br />

ersten und wichtigsten Menschen, die<br />

sich mit Homosexualität und Queerness<br />

auseinandersetzten. Und obwohl Magnus<br />

Hirschfeld so bedeutend ist, weiß auch<br />

die queere Jugend oft nicht, wer das<br />

eigentlich war. Klasse, dass es Bücher wie<br />

dieses gibt.<br />

Das Jugendbuch „Magnus“ richtet sich an<br />

(queere) Jugendliche zwischen 12 und 16<br />

Jahren, es ist ein soziologisch-historischer<br />

Roman über die junge Hilde und Teenager<br />

Martin im Berlin der 1920er. Und auch<br />

ein Buch über Magnus Hirschfeld, den die<br />

zwölfjährige Hilde kennenlernt. Martin<br />

selbst verdient sein Geld mit Aushilfsarbeiten,<br />

etwa für den Transvestiten Hansi<br />

Sturm, der im legendären Transvestiten-<br />

Lokal Eldorado (EL DORADO) ** auftritt.<br />

Queere Geschichte, Berliner Geschichte,<br />

mehr als nur unterhaltsam umgesetzt<br />

und vor allem wunderbar gezeichnet. *rä


uch 57<br />

FÜR QUEERE<br />

PERSPEKTIVEN<br />

Gesellschaft, Kultur, Reise & Gesundheit<br />

News für Dich<br />

www.männer.media


uch<br />

BILDBAND<br />

Daniel Harders:<br />

„From the Heart of Berlin“<br />

Das „dicke B“ ist eine Metropole,<br />

die sich rasant wandelt.<br />

(Queere) Subkulturen werden<br />

aus den zentralen Bezirken verdrängt,<br />

immer neue Vintage-Läden und<br />

exklusive Restaurants für wenige<br />

Reiche eröffnen.<br />

Doch es gibt sie noch, die Punks, die<br />

Kunstschaffenden, die Unangepassten.<br />

Einige von ihnen wurden Anfang des<br />

Jahrtausends von Daniel Harders in<br />

Schwarz-weiß eingefangen. Ende der<br />

1990er, als Berlin DIE Stadt des Klubs<br />

und punkigen Rave-Kultur war, kam auch<br />

der Fotograf hier an, wie er im Nachwort<br />

verrät: „Als ich 1998 zum ersten Mal nach<br />

Berlin kam, war ich sofort schockverliebt<br />

in diese Stadt.“ Und diese Liebe zu Berlin<br />

und seinen Menschen strahlen seine<br />

sinnlichen Bilder auch aus. Ein 128 Seiten<br />

dickes, nummeriertes, handsigniertes und<br />

mit 82 Abbildungen sehr pralles erotisches<br />

Stück Zeitgeschichte, das bei Salzgeber<br />

erscheint. *rä<br />

salzgeber.de/buch


uch 59<br />

Männer. Und Meer.<br />

Deine Gay Cruise<br />

Athen • Mykonos • Zypern •<br />

Alexandria (über Nacht) • Kreta<br />

Athen (Piräus)<br />

GRIECHENLAND<br />

Mykonos<br />

GRIECHENLAND<br />

Larnaka<br />

ZYPERN<br />

Heraklion<br />

GRIECHENLAND<br />

Alexandria<br />

Ägypten


wahl<br />

FOTO: DEUTSCHER BUNDESTAG / LICHTBLICK / ACHIM MELDE<br />

Sahra Wagenknecht<br />

im Interview<br />

Selten gab es in den letzten<br />

Jahren eine so spektakuläre<br />

Parteiengründung wie das<br />

„Bündnis Sahra Wagenknecht“<br />

(BSW). Nicht nur, weil innerhalb kürzester<br />

Zeit eine Organisationsstruktur geschaffen<br />

wurde, sondern weil in diesem Fall die<br />

Spitzenkandidatin auch Teil des Parteinamens<br />

ist. Mit Sahra Wagenknecht sprach<br />

Olaf Alp.<br />

Die Linke war immer ein Verbündeter<br />

der LGBTQ+ Bewegung. Wie wird<br />

es das Bündnis Sahra Wagenknecht<br />

– Vernunft und Gerechtigkeit mit<br />

einer Unterstützung der queeren<br />

Community halten?<br />

Wir stehen für eine freie und tolerante<br />

Gesellschaft, in der Hautfarbe, Geschlecht,<br />

Herkunft oder sexuelle Orientierung für<br />

das eigene Fortkommen keine Rolle spielen.<br />

Um dieses Ziel zu erreichen, reichen<br />

Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetze<br />

nicht aus, sie sind aber natürlich<br />

ein wichtiger Baustein. Im Unterschied zu<br />

anderen Ländern sind wir in Deutschland<br />

in der glücklichen Situation, dass die<br />

gesetzliche Gleichstellung in nahezu allen<br />

Lebensbereichen vollzogen wurde.<br />

Für das Bündnis ist das Thema also<br />

abgeschlossen?<br />

Leider nicht. Es gibt Stadtviertel, in denen<br />

sich Homosexuelle nicht auf die Straße<br />

trauen, es gibt gewalttätige Übergriffe.<br />

Es gibt Kinder, die in dem Irrglauben aufwachsen,<br />

dass Homosexualität eine Sünde<br />

ist und Frauen weniger Rechte haben als<br />

Männer. Wo Integration versagt, können<br />

sich solche Einstellungen verfestigen.<br />

Wir treten für eine aufgeklärte Leitkultur<br />

ein, die insbesondere an den Schulen,<br />

aber auch an anderen öffentlichen<br />

Einrichtungen vermittelt wird. Ich denke,<br />

wir waren in Deutschland zu lange zu<br />

duldsam gegenüber radikalen Spielarten<br />

des Islam. Man kann nicht akzeptieren,<br />

dass Imame in Koranschulen oder<br />

Moscheen Gedanken verbreiten, die sich<br />

gegen Grundwerte der Aufklärung und des<br />

Humanismus richten. Es braucht auch eine<br />

größere soziale Mischung in den Schulen<br />

und Stadtvierteln, damit sich keine Parallelgesellschaften<br />

herausbilden können. Ein<br />

anderes großes Thema ist die Sozialpolitik:<br />

Bestimmte Minderheiten haben es bei der<br />

Wohnungssuche oft noch schwerer als alle<br />

anderen. Dem kann man nur gegensteuern,<br />

indem mehr öffentlicher Wohnraum<br />

geschaffen und diskriminierungsfrei<br />

vergeben wird. Ein anderes großes Thema<br />

ist für uns die wachsende Altersarmut<br />

und der Zugang zu Pflegeeinrichtungen.<br />

Es gibt insgesamt zu wenig Pflegeplätze,<br />

aber es ist ein zusätzliches Problem, wenn<br />

in manchen Städten sämtliche Alten- und<br />

Pflegeheime in kirchlicher Trägerschaft<br />

sind. Anti-Diskriminierung darf nicht an<br />

den Türen eines Altenheims enden. Wir<br />

werden das am Ende allerdings nur durch<br />

einen Ausbau des Sozialstaats und gegenseitigen<br />

Respekt erreichen können.


Erstmals will das Bündnis zur Europawahl<br />

antreten. Traut man sich einen<br />

Start an anderer Stelle nicht zu?<br />

Das Bündnis wird in diesem Jahr nicht nur<br />

zu den Europawahlen am 9. <strong>Juni</strong>, sondern<br />

auch zu einigen Kommunalwahlen sowie zu<br />

den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen<br />

und Brandenburg antreten, die im September<br />

stattfinden. Das ist eine große organisatorische<br />

und finanzielle Herausforderung,<br />

weil die Partei gleichzeitig Strukturen<br />

aufbauen und Wahlkämpfe führen muss.<br />

Um zur Europawahl zugelassen zu werden,<br />

mussten beispielsweise innerhalb kürzester<br />

Zeit 4.000 amtlich beglaubigte Unterschriften<br />

gesammelt werden. Dieses Ziel haben<br />

wir dank unserer Unterstützer weit übertroffen:<br />

In weniger als zwei Wochen kamen<br />

über 18.000 Unterschriften zusammen.<br />

Diese beeindruckende Resonanz zeigt, dass<br />

es in der Bevölkerung ein großes Bedürfnis<br />

nach einem politischen Neubeginn, nach<br />

einer Politik für wirtschaftliche Vernunft,<br />

soziale Gerechtigkeit und Frieden gibt. Das<br />

BSW ist eine Alternative für alle, die mit der<br />

Politik der Ampel unzufrieden sind und die<br />

auch von der Union unter Friedrich Merz<br />

oder der AfD nichts Gutes erwarten. Wir<br />

bieten auch all jenen eine Alternative, die<br />

mit dem Zustand und der Politik der EU<br />

unzufrieden sind. Die EU darf nicht länger<br />

ein Eldorado für Lobbyisten sein. Wir wollen<br />

die Flut an bürokratischen Übergriffen auf<br />

Unternehmen und Bürger stoppen und die<br />

dirigistische Einmischung in die Belange<br />

von Mitgliedstaaten und Kommunen<br />

verhindern. Unser Motto lautet: Weniger ist<br />

mehr. Entscheidungen sollten so nah wie<br />

möglich an den Bürgern getroffen werden<br />

und nicht von Technokraten in Brüssel,<br />

die von den Problemen vor Ort oft keine<br />

Ahnung haben.<br />

Das klingt mehr nach Bullerbü als<br />

nach Brüssel…<br />

Die EU sollte sich auf die Aufgaben<br />

konzentrieren, die auf europäischer<br />

Ebene gelöst werden müssen. Wir<br />

brauchen eine Re-Industrialisierung<br />

Europas, die Arbeitsplätze und Wohlstand<br />

zurückbringt, wir brauchen funktionierende<br />

europäische Verkehrsnetze und eine<br />

europäische Digitalstrategie, die uns von<br />

den US-Datenkraken ebenso unabhängig<br />

macht wie von chinesischen IT-Anbietern.<br />

Dringend wäre auch eine Politik, die dem<br />

Steuerdumping der Konzerne einen<br />

Riegel vorschiebt, sowie eine gemeinsame<br />

Technologie- und Umweltpolitik. In diesen<br />

wichtigen Bereichen dürfen Fortschritte<br />

nicht länger blockiert werden, wie es aktuell<br />

oft der Fall ist.<br />

wahl<br />

Welche anderen politischen Herausforderungen<br />

sieht das Bündnis in der<br />

Europapolitik?<br />

Seit zwei Jahren wütet in der Ukraine<br />

ein furchtbarer Krieg, der nicht nur für<br />

die Menschen dort, sondern für ganz<br />

Europa eine Katastrophe ist. Wir setzen<br />

uns dafür ein, dass dieser Krieg endlich<br />

durch Diplomatie beendet, statt durch<br />

Waffenlieferungen verlängert wird.<br />

Statt die eigene Sicherheit nur in Aufrüstung<br />

zu suchen, braucht es eine Rückkehr<br />

zur Entspannungspolitik und eine gesamteuropäische<br />

Sicherheitsordnung. Europa<br />

muss wieder zu einem Friedensprojekt<br />

werden. Das wird aber nur gelingen, wenn<br />

wir unsere Abhängigkeit von den USA<br />

überwinden, auch im technologischen<br />

Bereich. Wir dürfen uns nicht in eine<br />

Spirale der Aufrüstung, in immer neue<br />

Handelskriege oder gar eine Blockkonfrontation<br />

mit China treiben lassen. Bei<br />

Kriegen und Handelskonflikten können<br />

wir aufgrund unserer geografischen Lage,<br />

unserer Abhängigkeit von Rohstoffen,<br />

Energieträgern und Exportmärkten nur<br />

verlieren. Auch deshalb brauchen wir faire<br />

und friedliche Beziehungen zu anderen<br />

Staaten.<br />

*Interview: Olaf Alp<br />

In jeder<br />

Stadt<br />

zu Hause<br />

Queere Gastgeber in über<br />

70 Ländern erwarten dich!<br />

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MARTEL<br />

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab<br />

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wahl<br />

UMFRAGE<br />

Rechtsruck<br />

in der schwulen Szene?<br />

Bei einer von der männer*<br />

Redaktion und dem Datingportal<br />

ROMEO durchgeführten<br />

Umfrage zur Europawahl<br />

wählten ca. 11.000 Teilnehmer die AfD<br />

auf den ersten Platz. Mit 22,3 Prozent<br />

konnte sich die unter Extremismusverdacht<br />

stehende Partei im Ranking der<br />

ROMEO-User vor die CDU/CSU mit 20,6<br />

Prozent schieben – dicht gefolgt vom<br />

einstigen Szeneliebling Grüne mit 20,5<br />

Prozent. Die SPD konnte nur 13,9 Prozent<br />

der Teilnehmenden überzeugen. Einen<br />

Achtungserfolg verbuchte das Bündnis<br />

Sahra Wagenknecht (BSW), das aus dem<br />

Stand mit 7 Prozent Platz 5 noch vor DIE<br />

LINKE auf Platz 6 mit 6 Prozent erreichte.<br />

Die FDP landete im Ranking mit 4,8<br />

Prozent auf dem letzten Platz der nicht<br />

repräsentativen Umfrage.<br />

Die Umfrageteilnehmer hatten auch<br />

die Möglichkeit, einen Kommentar zur<br />

gesellschaftlichen Stimmung abzugeben,<br />

was intensiv genutzt wurde. Eine<br />

Auswertung nach Parteienpräferenz gab<br />

dabei interessante Anhaltspunkte zu den<br />

unterschiedlichen Sichtweisen je nach<br />

politischem Standort.<br />

AfD<br />

Die 2.500 Kommentare der AfD-Wähler<br />

sind zu 99 Prozent komplett negativ.<br />

Die am häufigsten verwendeten Worte<br />

für den empfundenen Zustand sind<br />

„Katastrophe“ oder „Horror“. Schuld daran<br />

ist die Ampel, die als „links/grün versifft“<br />

charakterisiert wird. Die FDP wird dabei<br />

als bürgerlicher Teil der Koalition gar nicht<br />

wahrgenommen, sondern ist Bestandteil<br />

der „Linksfaschisten“ in der Regierung.<br />

Die „Merkel-CDU“ ist Wegbereiter der<br />

gegenwärtigen Koalition. Einzelne<br />

Problemfelder der Politik werden nur<br />

punktuell benannt, so die Corona-Politik,<br />

die abgelehnt wird, oder die Klimakrise,<br />

die irrelevant ist. Höhere Beachtung findet<br />

die Wirtschaftspolitik, die als unsozial,<br />

fehlgeleitet und schuldenorientiert gilt. Es<br />

gibt einzelne Stimmen gegen die EU, aber<br />

nur sehr wenige, die sich konkret gegen<br />

das Gendern wenden. Vielmehr wird die<br />

gesamte Regierungsarbeit in hohem<br />

Umfang als „inkompetent“, „chaotisch“<br />

und „bürgerfern“ gekennzeichnet. Unter<br />

den kritisch betrachteten Politikfeldern<br />

stechen die Kriegsangst und die<br />

gegenwärtige Migrantenpolitik hervor,<br />

Letztere mit einer deutlichen Klage über<br />

die „Schwulenfeindlichkeit“ der Muslime.<br />

Beherrschendes Ärgernis sind außerdem<br />

die Cancel Culture, die stark mit den Grünen<br />

assoziiert wird, sowie die Medien, die<br />

als Sprachrohr der Wokeness angesehen<br />

werden. Eine signifikant große Zahl der<br />

Befragten befindet sich in einer belastenden<br />

emotionalen Lage. Die Gesellschaft<br />

wird als „vergiftet“, „gespalten“, „verlogen“,<br />

„angespannt“, „gereizt“, „beängstigend“<br />

und „verunsichernd“ wahrgenommen.<br />

Dazu passen zahllose Aussagen, die die<br />

Bundesrepublik auf dem Weg in eine<br />

„linke“ Diktatur („DDR 2.0“) sehen bzw.<br />

kurz vor dem „Bürgerkrieg“ und eine<br />

„Endzeitstimmung“ konstatieren.<br />

CDU<br />

Auch die Anhänger der CDU charakterisieren<br />

die Lage der Bundesrepublik zu<br />

einem hohen Anteil als „katastrophal“<br />

oder „schlecht“. Interessant ist, dass die<br />

emotionalen Beschreibungen eine andere<br />

Konnotation besitzen. Hier ist mehr von<br />

„beängstigend“, „verstörend“, „besorgniserregend“<br />

oder „traurig“ die Rede.<br />

Es gibt ein sehr starkes Bedürfnis nach


mehr Diskussion, Toleranz und weniger<br />

Polarisation.<br />

Dazu passt, dass linke wie rechte Extreme<br />

fast in gleicher Anzahl abgelehnt werden<br />

(„Im Osten zu rechts, im Westen zu links“).<br />

Bei den Rechten ist dabei die AfD gemeint,<br />

auf der anderen Seite gelten die Grünen<br />

samt ihrer Wokeness als Feindbild. FDP<br />

und SPD erfahren keine eigenständige<br />

Würdigung. Auch hier wird die Ampel stark<br />

mit den Grünen gleichgesetzt. Die Kritik<br />

an einer Cancel Culture ist viel weniger<br />

ausgeprägt und auch die Migration erfährt<br />

weniger Ablehnung. Kriegsangst ist nahezu<br />

nicht vorhanden und auch ansonsten<br />

gibt es an einzelnen Politikfeldern kaum<br />

ausformulierte Kritik. Ähnlich wie bei den<br />

Anhängern der AfD werden die Politiker als<br />

„unfähig“, „bürgerfern“ und „ideologisch“<br />

beschrieben.<br />

Grüne<br />

Auch von den Sympathisanten der Grünen<br />

konnten fast 3.000 Kommentare ausgewertet<br />

werden, wobei hier ebenfalls ein kritischer<br />

Blick auf die gesellschaftliche Lage<br />

überwiegt. Für die Spaltung und vergiftete<br />

Stimmung im Land gibt es aber einen<br />

klaren Schuldigen für den „Kulturkampf“,<br />

und zwar den Rechtspopulismus, vertreten<br />

durch die AfD. Dieser scheint dazu zu<br />

führen, dass die Lage als „angespannt“,<br />

„aufgeheizt“ und „angsterfüllt“ erlebt wird,<br />

auch im Hinblick auf homophobe Tendenzen.<br />

Bei der stärksten linken Partei sind<br />

aber deutlich hoffnungsvollere Töne zu<br />

hören, die bei AfD und CDU fehlten. „Es ist<br />

nicht so schlecht, wie es scheint“ ist eine<br />

gute Zusammenfassung etlicher Stimmen.<br />

Dass es nicht noch besser läuft, hat eine<br />

klare Ursache, und zwar die Klientelpolitik<br />

des Ampelpartners FDP, die notwendige<br />

Prozesse verlangsamt oder „blockiert“.<br />

Dass das Land „schlechtgeredet“ wird, liegt<br />

auch an den Medien und fehlendem Sachverstand<br />

in der Politik, der die „Vision“ fehlt<br />

und die zu wenig „faktenbasiert“ arbeitet.<br />

Dem Land könnte es noch besser gehen,<br />

wenn mehr Kompromisse erzielt würden<br />

und „lösungsorientiert“ statt „egoistisch“<br />

gearbeitet würde.<br />

SPD<br />

Wie es sich für die Kanzlerpartei gehört,<br />

stand zu erwarten, dass die Wähler der<br />

SPD mit der Kritik an der politischen Stimmung<br />

zurückhaltender sind. Verblüffend<br />

ist, wie deutlich dies zutrifft. Die Lage sei<br />

„schwierig, aber nicht hoffnungslos“ ist die<br />

am meisten geäußerte Einschätzung. Für<br />

die schwierige Lage gibt es klar benannte<br />

Gründe: Primär ist das Klima „von rechts<br />

vergiftet“. Des Weiteren wird durch die<br />

Medien alles „schlechtgeredet“ als „Jammern<br />

auf hohem Niveau“. Die Regierung<br />

könnte besser agieren, wäre sie nicht so<br />

uneinig, was insbesondere Schuld der<br />

FDP ist. Ebenso ist die Opposition schuld:<br />

Zuerst durch die von ihr übernommene<br />

Lage und außerdem, weil sie nicht<br />

mitarbeitet an der Lösung der Probleme.<br />

Außerhalb dieser Verteidigungsposition<br />

werden keine Sachprobleme wie Migration<br />

oder Krieg thematisiert.<br />

FDP<br />

Die Anhänger der FDP geben sich fast so<br />

staatstragend wie die der SPD. Wie überall<br />

ist hier der vorherrschende Eindruck der<br />

gesellschaftlichen Stimmung negativ.<br />

Aber es gibt ebenfalls signifikant viele<br />

Stimmen, die davon sprechen, dass die<br />

„Stimmung schlechter ist als die Lage“<br />

und es einen „übertriebenen Pessimismus“<br />

verbunden mit „Schwarzmalerei“ gibt.<br />

Das größte Problem der Regierung wird in<br />

ihrer Uneinigkeit gesehen. Hinsichtlich der<br />

politischen Einordnung sehen doppelt so<br />

viele eine Gefahr von rechts als von links.<br />

Wirtschaftsthemen sind nicht, wie evtl.<br />

erwartet, dominierend, dafür aber eine<br />

Ablehnung ungeregelter Migration, verbunden<br />

mit dem Hinweis auf Homophobie.<br />

BSW/Linke<br />

Es ist interessant zu sehen, wie sich die<br />

Kommentare von BSW- und Linken-<br />

Anhängern voneinander unterscheiden.<br />

Wenn es eine Partei gibt, die scheinbar<br />

am meisten vom Rechtsruck beunruhigt<br />

ist, dann ist es die Linke. Die Anhänger<br />

des BSW sind hingegen die am meisten<br />

pazifistisch eingestellten Wähler. Auffällig<br />

ist auch die deutlich negativere Wahrnehmung<br />

des Landes und der Regierung bei<br />

den BSW-Anhängern. Unter den Linken<br />

wahl<br />

gibt es, ähnlich wie bei den Grünen, mehr<br />

Stimmen, die sagen, es sei „besser, als<br />

geredet wird“. Die BSW-Wähler beklagen,<br />

anders als die Linken, auch die links/grüne<br />

Wokeness sowie Cancel Culture – Themen,<br />

die bei den Linken keinerlei Rolle spielen.<br />

Bei den BSW-Anhängern gibt es einen<br />

ausgeprägten Hang zu sozialen Themen.<br />

„Geld soll besser verteilt“ werden, der<br />

„Sozialstaat umgebaut“ und „soziale<br />

Ungerechtigkeit“ beseitigt werden.<br />

Freie Wähler<br />

Da die Freien Wähler einen erstaunlich<br />

hohen Anteil erzielten, könnten die<br />

Einzelkommentare interessant sein.<br />

Neben der deckungsgleichen schlechten<br />

Gesamtstimmung zeigt sich aber kein<br />

klarer Schwerpunkt. Die Wähler finden zu<br />

gleichen Teilen das Land zu rechts wie zu<br />

links. Es gibt eine Abneigung gegen unkontrollierte<br />

Migration und zu viel Wokeness.<br />

Mehr als bei jeder anderen Partei wird den<br />

Politikern unterstellt, dass sie „korrupt“<br />

seien, nie ordentlich gearbeitet haben und<br />

sich mit Diätenerhöhungen bereichern.<br />

Dazu passt ein starker Anteil von Kritik<br />

an Bürgerferne und vor den Problemen<br />

der „kleinen Leute“ wie Wohnungsmangel,<br />

der Bevorzugung von Privatpatienten<br />

oder zu hohen Steuern. Krieg ist in dieser<br />

Wahrnehmung in allererster Linie Geldverschwendung.<br />

*Olaf Alp<br />

GRAFIKEN: FREEPIK / FREEPIK.COM


wahl<br />

„Echte Männer<br />

Mit einem Tik-Tok-Video über Männlichkeit<br />

erreichte der Spitzenkandidat<br />

der AfD zur Europawahl, Maximilian<br />

Krah, Millionen von Nutzern und Rezeption<br />

in der „Heute-Show“ und sogar eine eigene<br />

Folge des „ZDF Magazin Royal“. Kein Wunder,<br />

dass das Ergebnis der männer* Umfrage<br />

in den sozialen Netzwerken, besonders<br />

in rechten Kreisen, zu einem gigantischen<br />

Echo führte.<br />

sind rechts“<br />

Von A bis X<br />

Sich selbst als „Alternative Medien“<br />

bezeichnende Multiplikatoren der<br />

neurechten Szene, wie der rechtsextreme<br />

Blog des ehemaligen Religionslehrers David<br />

Berger, konnten ihr Glück kaum fassen und<br />

sahen im Ergebnis der User-Umfrage beim<br />

Datingportal ROMEO eine Bestätigung ihrer<br />

seit Jahren postulierten, schweigenden<br />

Mehrheit für die AfD auch unter Queers.<br />

Dass sich das Ergebnis der AfD bei der<br />

Umfrage mit 22,3 Prozent kaum vom<br />

Bundestrend in der Gesamtbevölkerung<br />

unterscheidet, sie dahingestellt.<br />

Seriösere Schwergewichte konservativer<br />

Medien wie Epoche Times ordneten das<br />

Ergebnis in Artikeln wie Umfrage unter<br />

10.000 Schwulen macht AfD zur beliebtesten<br />

Partei für die Europawahl ebenfalls ein<br />

und sorgten so mit dafür, dass die Umfrage<br />

im ehemaligen Twitter-Universum bei Elon<br />

Musks „X“ enorm trendete.


wahl<br />

Grüne in Regierungsverantwortung<br />

normalisiert<br />

Vom „einstigen Szeneliebling” schrieb die<br />

männer* Redaktion in der Kurznachricht<br />

zum Umfrageergebnis. Bei vielen ähnlichen<br />

Umfragen in den letzten Jahren konnte<br />

die Partei aus der Opposition heraus<br />

regelmäßig Spitzenwerte einfahren. Dass<br />

die Partei jetzt, mit doch einigen Zumutungen<br />

für die Stammwähler*innen in den<br />

ersten zwei Ampeljahren, immer noch ihr<br />

tatsächliches Ergebnis der Europawahl<br />

2019 mit 20,5 Prozent halten kann, ist<br />

wohl eher eine Normalisierung denn ein<br />

Absturz in der Gunst queerer Wählenden.<br />

Und selbst das magerer Ergbenis der SPD<br />

sieht im direkten Vergleich gar nicht mehr<br />

so überraschend aus.<br />

BERLIN | HAMBURG | KÖLN | MÜNCHEN<br />

brunos.de


ADVERTORIAL<br />

WIE HIV-POSITIVE MENSCHEN<br />

VON SPORT PROFITIEREN KÖNNEN<br />

Sportliche Aktivität schafft nicht nur ein<br />

besseres Gefühl für den eigenen Körper,<br />

sondern hilft uns, rundum gesund zu bleiben<br />

und chronischen Krankheiten vorzubeugen.<br />

Selbst das psychische Wohlbefinden steigt<br />

durch Sport. Und gerade Menschen mit HIV<br />

können durch regelmäßige Bewegung das<br />

Immunsystem stärken und ihre Lebensqualität<br />

verbessern.<br />

Wenn wir an Sport denken, verbinden wir<br />

damit meist Anstrengung, Schweiß und<br />

das Streben nach Muskeln. Doch dies<br />

ist nur ein kleiner Teilaspekt, denn Sport<br />

hat viele positive Eigenschaften jenseits<br />

der Körperoptimierung. So schützt uns<br />

regelmäßige Bewegung nachweislich<br />

vor Wohlstandskrankheiten wie Rückenschmerzen,<br />

Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit<br />

sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und<br />

trägt zudem zu guter Laune und Ausgeglichenheit<br />

im Alltag bei.<br />

BEGLEITERKRANKUNGEN VORBEUGEN<br />

UND LANGZEIT-LEBENSQUALITÄT<br />

ERHALTEN<br />

Besonders gut geeignet, um den Körper<br />

fit zu halten und Begleiterkrankungen<br />

vorzubeugen sind Ausdauersportarten.<br />

Laufen steigert dabei nicht nur die<br />

Stoffwechselaktivität, sondern regt auch<br />

die Produktion des „Stimmungshormons“<br />

Serotonin an und wirkt auf natürliche Weise<br />

stimmungsaufhellend. Sport kann also<br />

nicht nur Begleiterkrankungen vorbeugen,<br />

sondern auch beim Abbau belastender<br />

Gefühle helfen.<br />

Auch für Menschen mit HIV kann regelmäßige<br />

Bewegung einen wichtigen Beitrag<br />

zum Erhalt der mentalen und körperlichen<br />

Gesundheit leisten. Eine antiretrovirale<br />

Therapie kann etwa in einigen Fällen zu<br />

einer Gewichtszunahme führen. Auch<br />

Veränderungen des Stoffwechsels, wie<br />

beispielsweise erhöhte Blutfettwerte,<br />

können als Langzeitfolgen einer HIV-<br />

Therapie auftreten. Deswegen ist es<br />

wichtig, mit einer gesunden und aktiven<br />

Lebensweise präventiv das Risiko für<br />

diese Begleiterkrankungen zu senken und<br />

gleichzeitig auch möglichen körperlichen<br />

Veränderungen, die durch die HIV-Therapie<br />

auftreten können, entgegenzuwirken.<br />

Das Bundesministerium für Gesundheit rät Erwachsenen wöchentlich zu mindestens<br />

150 Minuten aerober körperlicher Aktivität – darunter versteht man schnelles<br />

Gehen, Walking, langsames Laufen, Radfahren oder ruhiges Schwimmen – mit<br />

mittlerer Intensität 1 . Alternativ können auch 75 Minuten wöchentlich mit Aktivitäten<br />

von hoher Intensität trainiert werden, zum Beispiel Joggen, schnelles Radfahren oder<br />

zügiges Schwimmen.<br />

Um eine hohe Langzeit-Lebensqualität<br />

sicherzustellen, empfiehlt es sich für HIVpositive<br />

Menschen zudem, auch einmal<br />

einen genauen Blick auf die aktuelle HIV-<br />

Therapie zu werfen. Denn: Auch mit der<br />

Wahl der HIV-Therapie können bestimmte<br />

Risikofaktoren, die die Entstehung von<br />

Begleiterkrankungen beeinflussen,<br />

minimiert werden. Gemeinsam mit dem/<br />

der Ärzt*in kann man so eine HIV-Therapie<br />

wählen, die möglichst wenig Einfluss<br />

auf den Stoffwechsel oder bestimmte<br />

Organfunktionen hat.<br />

MUSKELN UND KNOCHEN ERHALTEN<br />

Auch auf den Erhalt gesunder Muskeln<br />

und Knochen kann die HIV-Therapie einen<br />

Einfluss haben. Manche Medikamente<br />

können den Knochenstoffwechsel negativ<br />

beeinflussen, zudem beginnt mit Anfang<br />

30 der natürliche Muskelabbau im Körper.<br />

Um diesem entgegenzusteuern, empfiehlt<br />

sich zusätzlich Kraftsport mit Hanteln, an<br />

Geräten oder als Training mit dem eigenen<br />

Körpergewicht.<br />

Wer dabei zu Proteinpulvern und anderen<br />

Nahrungsergänzungsmitteln greift, um<br />

Muskelmasse aufzubauen, sollte jedoch<br />

auf deren Inhaltsstoffe achten. Denn viele<br />

dieser Präparate enthalten hoch dosierte<br />

Mineralstoffe wie Eisen, die unter Umständen<br />

die Wirkung von HIV-Medikamenten<br />

beeinflussen können.<br />

Unterstützt von ViiV Healthcare<br />

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DAS IMMUNSYSTEM STÄRKEN<br />

Und noch ein wichtiger Aspekt: Sportliche<br />

Aktivität bei mittlerer Intensität kann<br />

das Immunsystem stärken – und das<br />

in jedem Alter, wie Forscher*innen<br />

herausfanden 2 . Regelmäßiges Training<br />

senkt Entzündungen im Körper, reduziert<br />

die Ausschüttung von Stresshormonen<br />

und verbessert den Schlaf. Außerdem führt<br />

regelmäßige Bewegung zu einer besseren<br />

Zusammensetzung von „älteren“ und<br />

„jüngeren“ Immunzellen und zu einer besseren<br />

Immunantwort des Körpers. Deshalb<br />

stärkt Sport auch das Immunsystem von<br />

Menschen mit chronischen Erkrankungen,<br />

wie zum Beispiel HIV.<br />

Wenn ausreichend Bewegung und eine<br />

HIV-Therapie, die möglichst wenig Einfluss<br />

auf den Körper hat, Hand in Hand gehen,<br />

kann das nicht nur Begleiterkrankungen<br />

vorbeugen und die eigene Gesundheit<br />

langfristig erhalten, sondern auch<br />

eine hohe Langzeit-Lebensqualität<br />

sicherstellen.<br />

Quellen:<br />

1<br />

Rütten, A. et al. (2016): Nationale Empfehlungen für<br />

Be¬wegung und Bewegungsförderung.<br />

2<br />

Simpson, R. et al. (2015): Progress in Molecular Biology<br />

and Translational Science 135. https://doi.org/10.1016/<br />

bs.pmbts.2015.08.001 (aufgerufen am 25.04.2023)<br />

Du möchtest dich intensiver mit Sport und Ernährung für HIV-positive Menschen beschäftigen?<br />

Spannende Informationen dazu findest du in der digitalen HIV-Broschüre unter<br />

www.livlife.de

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