Gruppenpuzzle

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Gruppenpuzzle

Gruppenpuzzle

Diese äußerst interessante Variante der Gruppenarbeit wurde von israelischen und

amerikanischen Sozialpsychologen entwickelt und ursprünglich als "Laubsäge-

Technik" bezeichnet. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Namensgebung kam, macht

ein Blick auf das methodische Vorgehen deutlich. ����������������

Beim Gruppenpuzzle wird ein Thema in mehrere, voneinander unabhängige

Teilaspekte gegliedert (oder symbolisch gesprochen: mit einer Laubsäge in mehrere

Teile "zersägt"). Anschließend werden so genannte Stammgruppen gebildet. Jedes

Stammgruppenmitglied wählt einen Teilbereich, den es selbstständig bearbeiten

möchte. Wichtig ist, dass in einer Stammgruppe jeweils alle Teilaspekte abgedeckt

werden, damit in jeder Gruppe pro Bereich ein Experte sitzt. In der nun folgenden

Phase der Einzelarbeit widmet sich jedes Stammgruppenmitglied seinem speziellen

Thema.

Während der zweiten Phase finden sich alle Experten aus einem Gebiet in der

"Expertengruppe" zu einem Gedankenaustausch zusammen. Dabei werden offene

Fragen geklärt und das eigene Wissen reflektiert und vertieft. Als nächstes überlegt

jedes Expertenteam, wie man den Stoff für die eigene Stammgruppe verständlich

aufbereiten kann.

Nach Abschluss der Expertenrunde treffen sich alle SchülerInnen wieder in ihren

ursprünglichen Stammgruppen und vermitteln das Erlernte den anderen

Mitgliedern. Auf diese Weise ist jeder Schüler nach relativ kurzer Zeit mit allen

Teilaspekten des gesamten Themas vertraut.

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Wie die Bezeichnung dieser Unterrichtsform bereits erkennen lässt, wird hier

überwiegend in Gruppen gearbeitet.

Die Hauptaufgabe besteht für Sie in der sorgfältigen Vorbereitung. Wichtig ist dabei

zunächst, dass Sie ein gut zu strukturierendes "Oberthema" wählen. Untergliedern

Sie Ihr Thema anschließend nicht zu stark, da sich die Gruppengröße nach der Anzahl

der Teilgebiete richtet und es in jeder Gruppe pro Thema einen Experten geben muss.

Beispiel: In einer Klasse mit 30 Schülern bietet sich folglich die Erarbeitung von 5

bzw. 6 Unterthemen an. Wichtig ist auch, dass Sie Teilbereiche nehmen, die in etwa

die gleiche Bearbeitungszeit beanspruchen.

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Zu jedem Teilbereich können Sie den Schülern Materialien zur Verfügung stellen (z.B.

Basistexte o.Ä.) oder aber ihnen die Informationssuche komplett überlassen.

Überlegen Sie sich vorab unterschiedliche Symbole (Farben, Formen, Buchstaben

usw.), um den Schülern ihre Zugehörigkeit zur jeweiligen Stamm- bzw.

Expertengruppe zu verdeutlichen. Gestalten Sie außerdem ein Arbeitsblatt für die

SchülerInnen, auf dem Ablauf und Struktur des Gruppenpuzzles genau erklärt

werden. Bauen Sie zusätzlich Aufgabenblätter und Lernkontrollen ein. Sie helfen den

Schülern, das eigene Wissen zu reflektieren und zu vertiefen. Außerdem verlieren Sie

so Ihre Lernziele nicht aus den Augen.

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