Nr. 173 - Regierungsrat - Basel-Stadt

regierungsrat.bs.ch

Nr. 173 - Regierungsrat - Basel-Stadt

HANS-RUDOLF RYF

PERSONAL-INFORMATIONEN BASEL-STADT

HUMAN RESOURCES MANAGEMENT • OMBUDSMAN • LEHRSTELLEN AUGUST 2002 • NR. 173/27.JG


INHALT

4 Personalfragen

Human Resources Management

6 Ombudsman

8 Hintergrund

Kriminalkommissariat

11 Kolumne

12 Lehrstellen

15 Gleichstellungsbüro

Jubiläumsfest

16 Foto-Wettbewerb

18 Dienstjubiläen

20 Edgar

21 Märt

22 Voilà

24 Freiwilligenarbeit

25 Rätsel

27 Schulsport

29 Führungskurse

32 Heimat

NÄCHSTE AUSGABE

Nr. 174, Oktober 2002

IMPRESSUM

pibs (Personal-Informationen Basel-Stadt) ist

das Personalmagazin für alle Mitarbeiterinnen,

Mitarbeiter und Pensionierten von BASEL-STADT.

Redaktion: Silvio Bui, Leitung, Zentraler

Personaldienst; Jeannette Brêchet; Ildiko Hunyadi;

Monika Wirth; Markus Wüest; Rolf Zenklusen.

Redaktionskommission: Markus Grolimund,

Erziehungsdepartement; Gabrielle Kremo,

Appellationsgericht.

Adresse: Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel,

Telefon 061 267 99 50, Fax 061 267 99 47.

Internet: http://www.pibs.ch

E-Mail: pibs@bs.ch

Herausgeber: Zentraler Personaldienst.

Gestaltung: Jundt & Partner.

Karikatur: Nicolas d‘Aujourd‘hui.

Technische Herstellung: Basler Zeitung.

Papier: chlorfrei gebleicht.

Auflage: 32 500 Exemplare,

Nachdruck nur mit Quellenangabe.

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PERSÖNLICH

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Buddha und der

BVB-Bär

Hans-Rudolf Ryf, BVB-Busfahrer

Das Haus im biederen Wohnquartier wirkt

freundlich. Die helle Wohnung lässt Raum

und Weite zum Atmen. Nur in der Wohnstube

trifft der Blick auf Ungewöhnliches:

Auf einem Tisch in einer Ecke schauen verschiedene,

reich verzierte Buddhas gütig in

die Runde, während sich der BVB-Bär gemütlich

auf der Polstergruppe lümmelt. Die

Buddhas und der Bär symbolisieren die beiden

Tätigkeiten, die das Leben von Hans-

Rudolf Ryf ausmachen. Denn der Teilzeit-

Busfahrer bei den BVB ist gleichzeitig

Mönch und Leiter von zwei buddhistischen

Zentren in Basel und Freiburg i. Br.

«Die Kombination ist ideal. Ich bin froh,

dass ich als Buddhist weiss, wie man mit

Stress, Wut oder Ungeduld umgehen kann.

Beim Fahren auf Basels Strassen kann ich

die Praxis anwenden», sagt der aussergewöhnliche

Mann in seiner Küche, die wie

jede andere auch aussieht. Er selbst unterscheidet

sich nicht nur durch seine Ansichten

von «gewöhnlichen» Menschen. Wenn

er nicht seine BVB-Uniform trägt, wandelt

er in einer Mönchsrobe durchs Leben. Dabei

ist das Wort wandeln falsch gewählt.

Denn Hans-Rudolf Ryf spricht, lacht und

funktioniert wie jeder andere Mensch auch.

Begeistert holt er zum Beispiel ein Fachbuch

vom Schrank und spricht über gesunde Ernährung.

Als buddhistischer Mönch arbeitet er ständig

der geistigen Vollendung entgegen. Wie

alle Menschen strebt Ryf das Glück an. Er

hat jedoch gelernt, dass er sein Ziel nur mit

Liebe und der Anwendung von Weisheit

erreichen kann. Negative geistige Gewohnheiten

wie Neid, Eifersucht, Wut und Gier

haben auf seinem Weg keinen Platz und

werden deshalb in positive Gefühle umgewandelt.

Hans-Rudolf Ryf begegnete seinem Lehrer,

dem tibetischen Mönch und Gelehrten

Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche, im Jahre

1993. Schon zuvor fühlte er sich zum Buddhismus

hingezogen. Noch im Jahr der Begegnung

wurde er als Mönch ordiniert und

studiert seither buddhistische Philosophie

und Meditation.

Der Mönch erklärt die buddhistische Lebensweise

in «exotischem» Berndeutsch.

Tatsächlich ist seine Haut so blass wie die

unsere, und seine Sprache ebenso schweizerisch

wie das Baseldeutsch. Der Berner hat

die vergangenen sechzehn Jahre in Zürich

gelebt. Am 1. April 2001 kam er auf

Wunsch seines Lehrers nach Basel und setzte

die Tradition des Busfahrens bei den BVB

fort. Schon in Zürich arbeitete er während

10 Jahren teilzeitig als Busfahrer bei den

VBZ und chauffierte zahlreiche Menschen

durch den Stadtdschungel.

Hans-Rudolf Ryf ist tatsächlich ein aussergewöhnlicher

Mensch, dessen Persönlichkeit

nicht schnell erfasst werden kann. Eines

scheint aber bereits nach einer Stunde

selbstverständlich: Dass es keinen Widerspruch,

sondern nur Harmonie gibt zwischen

dem BVB-Bär und den reich verzierten

Buddhas.

TEXT: JEANNETTE BRÊCHET

FOTO: ERWIN ZBINDEN


EDITORIAL � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

Machen Sie mit!

Liebe Leserin, lieber Leser

Die pibs-Redaktion möchte die direkte Kommunikation über das Internet besser nutzen. Über unsere

Homepage www.pibs.ch können Sie einfach und direkt mit uns kommunizieren. Uns interessiert Ihre

Meinung zu den pibs-Beiträgen oder zu Themen, die Sie rund um den Arbeitgeber BASEL-STADT beschäf-

tigen. Ihre Stellungnahmen lassen wir selbstverständlich in unsere Redaktionsarbeit einfliessen. Und wenn

Sie keinen Zugang zum Internet haben, schicken Sie uns Kommentare oder Anregungen einfach per

Briefpost.

Auch diese Ausgabe enthält wieder interessante Beiträge: Sie wissen, BASEL-STADT verfügt über eine

Personalfachorganisation. Der Regierungsrat hat die Absicht erklärt, sich in Bezug auf Personalfragen an

neue Standards zu halten. Wir informieren Sie auf den Seiten vier und fünf ausführlich.

Krimi-Fans aufgepasst: Stephan Fischer, Detektiv beim Kriminalkommissariat, hat von pibs Besuch bekom-

men. Auf den Seiten acht bis elf können Sie sich einen Einblick in das Berufsbild verschaffen. Das Resultat

vorweg: Film und Realität müssen nicht immer übereinstimmen ...

Abschliessend der Tipp an die «Kreuzworträtsel-Fans»: Geben Sie das Lösungswort unter www.pibs.ch

online ein. Apropos pibs im Internet: Chatten Sie mit Regierungsrat Ralph Lewin am 12. September und

mit Regierungspräsident Carlo Conti am 23. September, jeweils 14.15 bis 14.45 Uhr.

Machen Sie mit!

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PERSONALFRAGEN

Der Faktor Mensch

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Ende Juni hat der Regierungsrat einen

Bericht zum «Human Resources Management»

verabschiedet. Damit erklärt er seine Absicht,

sich in Bezug auf Personalfragen an neue

Standards zu halten.

Es mag nicht die drängendste Frage sein,

trotzdem gehört sie an den Anfang: Weshalb

verabschiedet der Regierungsrat von

BASEL-STADT ein Papier zum «Human

Resources Management»? Weshalb nicht

das deutsche Wort Personaladministration

oder Personalförderung verwenden? Immerhin

ist BASEL-STADT kein international

tätiger Konzern, bei dem sich englische

Begriffe im Sinne der allgemeinen Verständlichkeit

aufdrängen.

Wolfgang Pfund, seit anderthalb Jahren der

Leiter des Zentralen Personaldienstes (ZPD)

und Autor des Berichtes, hat eine Erklärung

für die Wortwahl parat: «Personaladministration

greift entschieden zu kurz. Gerade

das soll der Bericht eben ändern: Wir

wollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

nicht einfach verwalten, sondern aus

ihren Talenten und Fähigkeiten das Maximum

herausholen. Deshalb reden wir ganz

bewusst von Management.»

Pfund unterstreicht aber auch die Bedeutung

des Wortes «Resources» – Ressourcen:

«Bei den Finanzen ist es längst akzeptierte

� � � � � � � � �

� � � � � � � � � � � � � � � � � �

Tatsache, dass man mit den vorhandenden

Mitteln das Optimale zu erreichen sucht.

Beim Personal, bei den Menschen, hat sich

diese Einsicht leider noch nicht überall

durchgesetzt.» Zwar habe es schon in Leitbildern

der 80er Jahre geheissen «unsere

Mitarbeiter sind unser grösstes Kapital»,

aber wirklich ernst genommen habe man

diese Devise damals nicht, sagt der Leiter

des ZPD.

Wolfgang Pfund hat sich im letzten Quartal

des vergangenen Jahres in allen Departementen

kundig gemacht, wie der Stand

der Personaladministration bzw. des Human

Resources Management (HRM) ist. Eine

wichtige Erkenntnis: Die Unterschiede in

der Personalbetreuung und -förderung sind

erheblich. Während zum Teil immer noch

das Schwergewicht auf reine Administration

– Daten eingeben, Lohnberechnungen

verwalten – gelegt wird, arbeitet man am

anderen Ende des Spektrums bereits nach

den Ideen und Richtlinien eines modernen

Human Resources Management, fördert

und unterstützt die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter entsprechend, besetzt nach

genauen Vorgaben offene Stellen.

Diese Bandbreite soll nun mit dem Bericht

reduziert werden. BASEL-STADT soll in den

nächsten drei bis fünf Jahren beim HRM

Standardpraktiken einführen, hat der Regierungsrat

beschlossen. Diese Praktiken, die

sich zum Teil auf den Aspekt der Administration

beziehen – ein Zeugnis etwa soll

innerhalb einer genau definierten Frist verschickt

werden –, zum Teil aber auch auf

die Förderung und Weiterbildung, sollen

nun innert der vorgegebenen Frist umgesetzt

werden. Administration und Personal-

Management müssen parallel verbessert

werden. «Das eine tun, aber das andere

nicht lassen», könnte vereinfacht dargestellt

die Formel heissen.

«Wir müssen die Inhalte des modernen

Human Resources Management auf der

ganzen Linie zur Anwendung bringen»,

sagt Wolfgang Pfund. «Vom Regierungsrat

bis hin zu den unteren Kadern. Wir müssen

stufengerecht erklären, was führen heisst,

was sorgfältige Personalselektion bedeutet


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und wie man das Personal, das bereits bei

BASEL-STADT beschäftigt ist, optimal betreut.»

Es gehe darum, den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern «Sorge zu tragen»,

zu überprüfen, ob beispielsweise die Entlöhnung

korrekt ist, die Kenntnisse und die

Fähigkeiten des Personals à jour gehalten

werden, die Leute auch ihren Fähigkeiten

entsprechend eingesetzt werden.

Profitieren vom HRM modernen Zuschnitts

nur die jüngeren, kommt für die älteren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Reform

zu spät? Wolfgang Pfund winkt ab.

«Ganz bestimmt nicht. Gerade Menschen

um 50 suchen oft noch einmal nach einer

neuen Herausforderung, lassen sich gerne

noch einmal neu begeistern.»

Die Standards des HRM bei BASEL-STADT

kommen im Vergleich zur Chemie oder den

Banken allerdings relativ spät. «In der Privatwirtschaft

ist die Bedeutung des HRM

früher erkannt worden», sagt Pfund unumwunden.

«Dass ein effizienter, bewusster

Umgang mit den Menschen auch auf die

Finanzen einen erheblichen Einfluss haben

kann, hat sich als Erkenntnis dort früher

durchgesetzt.» Als Faustregel gilt: Eine

Stelle neu zu besetzen kostet im Schnitt

100 000 Franken.

Deshalb wären im Sinne eines guten HRM

auch entsprechende Mittel notwendig, um

Fachleute in Personalfragen beschäftigen zu

können. An dieser Frage könnte das Ganze

eventuell scheitern. Denn das Geld bei

BASEL-STADT ist knapp. Und wenn die

wahre Bedeutung des HRM nicht erkannt

wird – der direkte Zusammenhang zwischen

guter Personalführung und kosteneffizienter

Arbeit ist nicht immer so leicht

nachzuweisen, die Kosten-Nutzen-Rechnung

verlangt einen weiten Zeithorizont –,

droht dem jetzt verabschiedeten Bericht die

Einmottung, ohne dass sich viel geändert

hätte.

«Ich habe viel Zeit und Energie in diese Arbeit

investiert», sagt Wolfgang Pfund. «Ich

werde sicher nicht einfach zusehen, wie das

HRM still und leise ad acta gelegt wird.»

Immerhin hätten sich alle Regierungsräte,

alle Personalverantwortlichen in den Departementen

und in den Betrieben IWB, BVB

und den drei Spitälern hinter den Bericht

gestellt. «Wenn wir erkennen, dass sich einzelne

Aspekte nicht sofort umsetzen lassen,

müssen wir halt wieder diskutieren, das versteht

sich von selber. Aber mir liegt viel daran,

dass BASEL-STADT in Bezug auf das HRM

einen Massstab setzt und damit auch weiterhin

ein attraktiver Arbeitgeber bleibt, der

gute und talentierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter anzulocken und an sich zu binden

vermag.»

TEXT: MARKUS WÜEST

FOTO: ANDREAS F. VOEGELIN

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OMBUDSMAN

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� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

Wenn der

Schuh drückt

Er ist vom Staat angestellt, ist aber unabhängig

und keinem Departement, keinem

Vorgesetzten und keinem Regierungsrat

unterstellt. Die Rede ist vom Ombudsman,

Andreas Nabholz. Diese Unabhängigkeit

gibt ihm eine Möglichkeit, die er bewusst

nutzt: Mit Geduld uneingeschränkt zuhören,

abklären und vermitteln. Dabei schont

er keine Kolleginnen, keine Freunde, keine

Mächtigen. Das macht ihn bei Hilfesuchenden

beliebt, andererseits unbeliebt bei

denjenigen, die er mit unangenehmen

Nachrichten bedienen muss. «Das gehört

zu meinem Job», so der Kommentar des

Ombudsmans.

Ombudsman als «Frühwarnsystem»

Besonders nach dem tragischen Amoklauf

im Parlamentsgebäude von Zug im letzten

September wurde vermehrt über die präventive

Wirkung von Konfliktlösungen

durch Ombudsstellen diskutiert. Es schien

plötzlich wieder allen klar, dass der niederschwellige

und bürgernahe Dienst der Ombudsleute

massgebend zur Konfliktlösung

beiträgt. Andreas Nabholz schränkt aber

sofort ein, ein Ombudsman könne Gewaltakte

nicht in jedem Fall vermeiden. Hingegen

ist er überzeugt, dass ein Ombudsman

die Funktion eines «Frühwarnsystems»

wahrnimmt.

Beim Studium des letzten Ombudsman-

Jahresberichts fällt auf, dass die Kundschaft

aus den eigenen, verwaltungsinternen

Reihen ständig grösser wird. Von insgesamt

207 Geschäften des Ombudsmans im Jahr

2001 stammen 68 von Personen aus der

Verwaltung. Das sind 33 Prozent oder ein

Drittel aller Geschäfte. Die Frage, ob denn

beim Staat die schlechteren Angestellten

oder schlechteren Vorgesetzten arbeiten als

in der Privatwirtschaft, verneint Andreas

Nabholz und erklärt: Ein Grund für die Zunahme

der Kundschaft aus den Reihen der

Kantonsangestellten liege darin, dass der

Ombudsman innerhalb der Verwaltung

� � � � � � � � �

besser bekannt sei als ausserhalb – wohl

nicht zuletzt dank pibs. Als weiteren Grund

nannte Nabholz den Schwund gewerkschaftlicher

Solidarität, wie er von Gewerkschaftsseite

vernehmen musste. Statt dessen

wendeten sich Hilfesuchende an den

Ombudsman. Dieser Weg sei unbürokratisch,

individuell und effizient.

Umfassendes Angebot an Kaderkursen

Mit ein Grund für die noch mangelhafte

Konfliktbewältigung sei das Fehlen einer

obligatorischen Ausbildung für Kaderleute.

Wenn jemand innerhalb der Privatwirtschaft

in eine neue Position befördert werde,

müsse er zuvor gewisse Führungskurse absolvieren

und beispielsweise das Instrument

der Mitarbeitergespräche kennen lernen,

erklärt Nabholz. Solche Kaderkurse gebe es

auch beim Staat. Das Angebot sei umfassend

und gut. Solche Weiterbildungskurse

seien beim Staat aber immer noch freiwillig.

Man gehe davon aus, dass eine Akademikerin

oder ein Akademiker wisse, wie mit

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umzugehen

sei. Diese Annahme sei falsch.

Die Konsequenz seien Fehler bei der Führung.

Mobbing habe es zwar schon immer

gegeben. Früher hiess es «Kindergarten»

oder hatte gar keinen Namen. Heute sei

dieses Phänomen in aller Munde, aber auch

wissenschaftlich geklärt und definiert. Und

Mobbing sei oft eine Konsequenz mangeln-

� � � � � � � � � � � � �

Immer mehr Staatsangestellte

wenden sich mit Problemen an

Ombudsman Andreas Nabholz,

um von ihm Hilfe zu erhalten.

Ein Einblick in seine Arbeit.

� � � � � � � � � � � � �

der Ausbildung. Bei entsprechender Ausbildung

könne eine Vorgesetzte oder ein Vorgesetzter

die Symptome erkennen, sich von

den Mechanismen distanzieren oder – im

besseren Fall – ihnen entgegenwirken. Deshalb

ist der Basler Ombudsman schon vor

Jahren zum Schluss gekommen, dass gewisse

Weiterbildungen beim Staat bis in

die obersten Kader für obligatorisch erklärt

werden sollten.

Konflikte frühzeitig erkennen

Die Auswirkungen von Mobbing können für

Betroffene schrecklich sein: Mit Rückenschmerzen,

Depressionen und anderen

Krankheiten kann die Geschichte beginnen,

und mit dem Verlassen der Stelle (sofern

möglich), chronischer Krankheit oder gar

Selbstmord kann sie enden.

Nabholz möchte, dass die Vorgesetzten

Konflikte schon frühzeitig erkennen – nämlich

dann, wenn sie noch nicht krank machen.

Als positives Beispiel erwähnt er

Novartis und deren Personaldienst. Dieser

stellt bei entstehenden Konflikten eigene

Mediatoren zur Verfügung. Beim Staat sei

die Mediation freiwillig. Wenn ein Vorgesetzter

oder eine der Parteien bei einem

Konflikt die Meinung habe, der Mediator

sei parteiisch, könne dieser wieder «abserviert»

werden. Das sei bei der Novartis nicht

möglich, dort führe der Mediator seine Arbeit

auf alle Fälle zu Ende.


� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

Eine besondere Konfliktgefahr bestehe an

Arbeitsplätzen, wo die Aufgaben und Kompetenzen

unklar abgegrenzt seien. Die Stärkeren

oder Machthungrigen versuchten

sich auszudehnen, die Schwächeren gingen

unter. Solche Kompetenzkonflikte könnten

oft nicht (mehr) gelöst werden, wenn schon

allzu viel Geschirr zerschlagen sei. Es gehe

dann gar nicht mehr um den Konflikt selbst,

sondern nur noch um die «Wahrung des

Gesichts». Deshalb sei die Beurteilung und

Konfliktbearbeitung durch Aussenstehende

manchmal unumgänglich.

Und eine weitere Beobachtung hat Nabholz

gemacht: «Die Beschwerdeführenden kommen

aus allen Departementen, aus allen

Schichten und allen Hierarchien.» Wer den

Basler Ombudsman schon selber um Hilfe

gebeten hat, weiss: Er setzt sich mit den

Anliegen seiner Kundschaft ernsthaft auseinander.

Und einen Vorwurf kann ihm niemand

machen: Jenen, dass er in falscher

Rücksicht auf Obrigkeiten und Mächte nicht

seinen geraden Weg gegangen wäre.

TEXT: JEANNETTE BRÊCHET

FOTOS: BARBARA JUNG

Unternehmenskultur

«Dabei gehört konstruktives Konfliktmanagement

zur Führungsverantwortung

und ist damit Chefsache. So wie

ein transparenter Informationsfluss,

klare Organisationsstrukturen und koordinierte

Arbeitsabläufe auf der strukturellen

Ebene von grosser Bedeutung

sind, spielen auf der personellen Seite

Anerkennung und Wertschätzung eine

wesentliche Rolle. Auch die Unterstützung

von Menschen, die in Bedrängnis

geraten sind, gehört zur Unternehmenskultur.»

ZITAT AUS DEM BERICHT 2001 DES

OMBUDSMANS AN DEN GROSSEN RAT

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Detektiv Stephan Fischer

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Breitbeinig sitzt er da, der lange Körper

etwas zusammengesunken, die grossen

Hände reglos auf dem Tisch. «Sie müssen

wahrheitsgetreu aussagen», ermahnt der

Detektiv routinemässig. Das junge Opfer

lässt sich Zeit, schaut die acht Gesichter auf

dem Blatt genau an. Die Haare hatte der

Täter damals kürzer getragen, als er ihn

bedroht und beraubt hatte. Schliesslich ist

sich der junge Mann sicher und tippt bei

der Bildgegenüberstellung auf den Kopf

links unten: «Der.» Detektiv Stephan Fischer

sieht seine Ermittlungsarbeit bestätigt, denn

verschiedene andere Hinweise hatten in

diese Richtung gedeutet.

«Meistens macht der Verdächtige selber

Fehler, brüstet sich mit der Tat oder hat

unverhältnismässig viel Geld zur Verfügung»,

erzählt er. Dieser Fall ist einer von

mehreren, derer der junge Delinquent beschuldigt

wird, und weil die Beweislage erdrückend

ist, wird er nun zur Verhaftung

ausgeschrieben, die Maschinerie setzt sich

in Gang. Mit raschen Schritten und wehenden

Blättern eilt Stephan Fischer zum Faxraum,

von wo bei der Staatsanwaltschaft

des Wohnkantons um Rechtshilfe ersucht

wird, dann werden die Personalien des jungen

Gewalttäters ins schweizerische Per-

� � � � � � � � � �

� � � � � � � � � � � � � � � �

HINTERGRUND

Mit offenen Augen

Die Arbeit der zehn

Mitarbeitenden der

Fachgruppe

«Leib und Leben»

des Kriminalkommissariats

ist vielseitig –

aber auch

belastend.

� � � � � � � � � � � �

� � � � � � � � � �

sonenfahndungssystem Ripol aufgenommen.

Und gleichzeitig erhält ein Fahnder

den Auftrag, die Plätze aufzusuchen, an

denen der Verdächtige immer wieder gesehen

worden ist. Denn ein fester Wohnort

ist nicht bekannt, und geregelte Arbeit hat

er keine.

Von der Drohung bis zur Tötung

Wer durch die runden Schleusen in den

kühlen, hohen Vorhof des Waaghof kommt,

betritt eine andere Welt. Nicht dass sich

dunkle Auren des Verbrechens in den

Gängen breit gemacht hätten, im Gegenteil,

es herrscht im vorderen Gebäudeteil,

der die Staatsanwaltschaft, das Kriminalkommissariat,

die Fahndung und die Kriminaltechnik

beherbergt, eher eine Art Null-

Atmosphäre, geprägt von Sachlichkeit und

dezenter Geschäftigkeit. Die menschlichen

Tragödien, so muss man die Geschichten

wohl nennen, die hier aus der Privatheit gerissen

werden, sind meist hinter die Rücken

der Aktenordner gebannt; sechzehn füllen

die Ermittlungen zum Tötungsdelikt so und

so, ein einziger Ordner genügt für einen

einfachen Raub.

Detektiv Stephan Fischer gehört dem Kriminalkommissariat

an und ist einer von

Andreas Laederach, Kanzleichef Fahndung

zehn Mitarbeitenden der Fachgruppe «Leib

und Leben», die alle Delikte behandelt, die

einen Angriff gegen die Freiheit eines Menschen

darstellen wie Drohung, Tätlichkeit,

Raub oder Körperverletzung; das Team behandelt

aber auch Fälle von Erpressung,

Entführung, Geiselnahme – und Tötungsdelikte.

Dabei denkt die Krimileserin oder

der Krimigucker natürlich sofort an den

schwedischen Kommissar Wallander oder

einen Fernsehermittler: «Sind Sie also wie

Derrick?» – «Derrick ist nicht so wie wir»,

antwortet Kriminalkommissär Hans Peter

Kalbermatten, «wir sind real.» Und die Verbrechen,

die aufzuklären sind, eben auch.

Deshalb legte er den Kriminalroman, den

er sich einmal in die Ferien mitgenommen

hatte, nach drei Seiten angewidert weg.

Deshalb auch ist es nötig, eine professionelle

Distanz zu den Geschehnissen aufzubauen.

«Ein bisschen geht immer kaputt»

«Aus kriminalistischer Sicht sind die Kapitalverbrechen

die interessantesten Fälle»,

sagt Hans Peter Kalbermatten. «Es ist ganz

einfach: Wenn jemand getötet wird, ist jemand

der Täter. Wir könnten einfach jeden

fragen, ob ers war, und alle Alibis prüfen.


� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

nach Antworten suchen

Kriminalkommissär Hans Peter Kalbermatten Hans Büeler am Personalfahndungssystem Ripol

Wir aber gehen anders vor, wir entwickeln

Ideen und Strategien im Team, verfolgen

nur bestimmte Spuren, und wenn man den

richtigen Faden erwischt, führt er einen

zum Täter.» Aber unberührt bleibt niemand

bei dieser Arbeit. «Wir haben mit toten

Menschen zu tun, das ist belastend», sagt

er einfach. Und persönlich berührt ihn sehr,

wenn Kinder von Verbrechen betroffen

sind. Er erzählt von einem Kind, das vom

Vater entführt wurde: «Bei solchen Fällen

unternehmen wir alles, was wir können,

und doch weiss ich nicht immer, was ich

der Mutter am Telefon sagen kann.» Unauslöschlich

bleibt ihm auch das Bild einer

Mutter, die neben ihrem toten Kind auf die

Einsatzgruppe wartete. «Ein bisschen geht

immer kaputt», relativiert er die Stärke

seines persönlichen Schutzschilds, «aber

auch ein Maurer oder jemand, der in der

Psychiatrie arbeitet, ist belastet», sagts,

streckt sich und wendet sich wieder einer

Aufgabe zu.

Anders als in andern Kantonen ist das Kriminalkommissariat

BASEL-STADT nicht der

Polizei, sondern der Staatsanwaltschaft unterstellt.

«Das hat den Vorteil, dass die

Staatsanwälte uns und unsere Arbeitsweise

kennen, was die Zusammenarbeit erleichtert»,

sagt Stephan Fischer. Und Hans Peter

Kalbermatten betont, dass das Vertrauen

der Staatsanwaltschaft in seine Fachgruppe

gross sei, ein Vertrauen, das er ans Team

weitergeben könne. Für viele Amtshandlungen

– wie etwa eine Hausdurchsuchung –

muss nämlich die Zustimmung dieser

Instanz eingeholt werden. Eine Hausdurchsuchung

wird zum Beispiel angeordnet,

wenn eine Frau, die im Frauenhaus untergebracht

ist, aussagt, ihr Mann schlage sie

mit einer Eisenstange und habe zwei Waffen.

Dann wird das nachgeprüft, und die

Waffen werden konfisziert. Doch damit ist

natürlich noch nichts in Ordnung gebracht,

der 37-jährige Detektiv, der 1988 in den

Polizeidienst eintrat und seit drei Jahren bei

«Leib und Leben» arbeitet, schüttelt den

Kopf und sagt: «Es ist unglaublich, wie ein

Mensch gegen einen andern vorgehen

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kann, den er eigentlich gern hat. Man versteht

vieles nicht.» Die Delikte der «häuslichen

Gewalt» seien schwierig zu behandeln.

Und es komme bei mulitkulturellen

Beziehungen hinzu, dass er über einen Dolmetscher

mit den Beteiligten reden müsse.

Dabei gehe bereits viel Information verloren.

Alle Mitarbeitenden der Fachgruppe

«Leib und Leben» arbeiten gleichzeitig an

rund zehn Fällen – «wir haben gleitende

Arbeitszeiten», sagt Stephan Fischer, «die

gleiten manchmal nur so an mir vorbei.»

Viel Arbeit am Schreibtisch

Das ist Arbeitsalltag. Auch, dass Stephan

Fischer nach einem Raub in der umfangreichen

Kartei ungelöster Raubdelikte nach

ähnlich gelagerten Fällen sucht, dass er

Zusammenhänge herstellt, die Licht ins

Dunkel bringen. «Dreiviertel unserer Arbeit

verbringen wir am Schreibtisch», schätzt er.

Für diesen Nachmittag hat Hans Peter Kalbermatten

organisiert, dass die junge Frau,

der versuchten Tötung an ihrem Mann ver-

10

dächtigt, aus dem Untersuchungsgefängnis

herübergeführt wird und in den Zimmern

des Kommissariats einige Stunden mit

ihrem elfmonatigen Kind verbringen kann.

Doch dann kommt die Nachricht, dass die

Frau auf Kaution entlassen wurde.

Auf neue Gegebenheiten muss immer

prompt reagiert werden, Flexibilität ist für

die Mitarbeitenden des Kommissariats unabdingbar.

Dem Hinweis eines Bewohners

eines Mehrfamilienhauses zum Beispiel

muss Stephan Fischer sofort nachgehen.

Die Wohnung, die der zur internationalen

Fahndung ausgeschriebene, des Mordes

verdächtigte Mann bewohnte, sei geräumt

worden. Er habe die Fahrzeugnummer notiert.

Schnell stellt nun Stephan Fischer den

Halter fest; es ist der Bruder des mutmasslichen

Täters. Die Polizei im betreffenden

Kanton wird gebeten, auch dessen Wohnung

noch einmal nach dem Flüchtigen

abzusuchen, während sich Fischer in seinem

Büro den Revolver umschnallt – «nur

für alle Fälle» – und einen Kollegen benach-

richtigt. Ziemlich sicher ist der Gesuchte

nicht da, sagt Fischer. «Oh» – der Mund

kreisrund, die Augenbrauen hoch, entzückt

und zugleich aufgeregt wird der Dienstausweis

des Detektivs zur Kenntnis genommen:

Die Hausmeisterin gestikuliert, erzählt, die

Hände stehen nie still und unterstreichen,

wie dieser Mieter den Frieden hier gestört

habe. Dieses Haus betritt niemand unbeobachtet.

Doch die Wohnung ist immer

noch verlassen.

48 Stunden in Unfreiheit

An der Schleuse zum Untersuchungsgefängnis

im hinteren Teil des Waaghofs holt

Stephan Fischer jenen sehr jungen Mann

zum Verhör, der tags zuvor bei der Bildgegenüberstellung

erkannt wurde. Noch

am selben Tag war er gegen Abend in Gewahrsam

genommen worden, musste seine

persönlichen Sachen im Effektenraum in

einen braunen Papiersack geben und hat

die Nacht in Unfreiheit verbracht, eine einschneidende

Beschränkung, die auch eine


Unterwegs mit Detektivkorporal

Manfred Wyss

gute Behandlung oder eine weiche Matratze

nie wettmachen.

Suche nach den Hintergründen

«Wenn jemand festgenommen wurde,

dann muss der Verdächtige zuerst befragt

werden. Dann steht vielleicht eine Haussuchung

an, es müssen verschiedenste Stellen

wie Spitäler, die Gerichtsmedizin, das

Frauenhaus, das Männerheim, die Psychiatrische

Universitätsklinik und andere befragt

und vieles mehr erledigt werden.» Denn

nach 48 Stunden Polizeigewahrsam müssen

Festgenommene dem Haftrichter vorgeführt

werden, der über eine weitere Untersuchungshaft

entscheidet – und das nur,

wenn von den ermittelnden Beamten triftige

Gründe vorgelegt werden. Der junge

Mann in seinem Büro hat genug, möchte

wieder heim – und wird plötzlich aggressiv,

als Stephan Fischer ihn mit den Anschuldigungen

konfrontiert. «Diese Menschen

haben manchmal doch ein ziemlich anderes

Rechtsempfinden», kommentiert er.

Haftleitstelle / Effektenverwaltung

Dabei scheint es, dass Kriminalisten wie Fischer

oder Kalbermatten nicht als hartgesottene

Macher auftreten, sondern versuchen,

fair, mit offenen Augen und vielen

Fragen die Menschen hinter einem Fall zu

verstehen: «Manchmal», erzählt Stephan

Fischer, «ergibt sich während einer Einvernahme

eine Beziehung zwischen dem Verdächtigen

und mir. Dann überlege ich mir

oft: Warum lässt der sich zu einer Tat hinreissen,

die ihm das ganze Leben versaut?

Warum macht der ‹Kerli› das?» «Manchmal»,

erzählt Hans Peter Kalbermatten, «erlebt

man auch Positives.» Da habe ein Mann

angerufen, dessen Frau die Anzeige wegen

häuslicher Gewalt zurückgezogen habe, wie

das viele tun. Dieser aber habe gemerkt,

dass es so nicht weitergehen könne, und

wollte sich mit dem Kommissär über eine

Therapie beraten. «So etwas entschädigt

ein bisschen.»

TEXT: MONIKA WIRTH

FOTOS: BARBARA JUNG

KOLUMNE

Auf- und Abschwünge

«Der Aufschwung beginnt im Kopf», texteten

in der letzten Rezession die Werber der

Wirtschaftsankurbelungsämter. Wie ist es

mit dem Abschwung? Offenbar ähnlich.

Der Abschwung hat wohl damit begonnen,

dass der Aufschwung vielen in den Kopf

stieg und den Verstand trübte. Bei einigen

Managern schien sich dies darin zu zeigen,

dass sie sich astronomische Saläre und Bezüge

bewilligten, ehe ihre Träume vom

ewigen Wachstum scheiterten und sie sich

mit beträchtlichen Abfindungen aus dem

Staub machten, in den sich inzwischen die

Batzen der an die Börse gelockten Kleinsparer

aufgelöst hatten. Letzteres allerdings

ohne Abfindung.

So stehen wir erneut vor der Frage, wie sich

der Aufschwung in die Köpfe pflanzen lässt.

War er nicht von allen Prognostikern des

Seco, der Banken und der wissenschaftlichen

Institute auf das zweite Halbjahr 2002

angesagt und beziffert worden? Bei so viel

Gewissheit war es unvermeidlich, dass sich

auch im Staat, das heisst in seiner Nachfolgeorganisation,

dem Public Management,

Zuversicht ausbreitete. So dürfen sich die

Kantonsangehörigen auf niedrigere Steuern

freuen, es sei denn, sie wohnen in Riehen

oder Bettingen oder sie werden, in eigenen

vier Wänden lebend, mit massiv höheren

Eigenmietwerten belastet. Hinzu kommt,

dass die Räte demnächst noch das Wohlergehen

der Erben durch die Streichung der

Steuer für direkte Nachkommen fördern

können. Die Summe aller dieser Bewegungen

werden zwar eher Mindereinnahmen

bei den Steuern sein, doch der Aufschwung

wird, so sagen jeweils seine Herolde, für den

Ausgleich sorgen, und die reichen Erblasser

werden nicht mehr die Versuchung spüren,

einen steuergünstigen Sterbestandort

zu wählen.

Zum Aufschwung trägt auch das e-Government

bei, bei dem es darum geht, den

Schalterstaat von früher durch das Bildschirm-

und Homepage-Regiment der

Dienststellen abzulösen. Im Hintergrund

lauert die Utopie des Abstimmungsentscheids

per Mausklick. Das hätte die Wirkung,

dass die Entscheidenden sich jeden

Schritt zur Urne oder zum Briefkasten sparen

könnten. Die Bewegungslosigkeit als

Ergebnis des Fortschritts: Aufschwung oder

Abschwung? Sagen wir Umschwung.

WILLI SCHNEIDER

Der Inhalt der Kolumne muss nicht mit der Meinung

der Redaktion übereinstimmen.

11

PIBS PIBS NR.173/8.2002

NR.173/8.2002


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� � LEHRSTELLEN � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

� Ende und Beginn

BASEL-STADT bietet jedes �

Jahr zahlreiche Lehrstellen �

an. Ein Flyer informiert�

darüber, wo welcher Beruf �

erlernt werden kann, und �

enthält auch alle Kontakt�

adressen dazu. � �

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PIBS NR.173/8.2002

Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen

In diesem Sommer haben bei BASEL-STADT

rund 120 junge Berufsleute die Lehrabschlussprüfung

erfolgreich bestanden. Damit

endet für sie die Lehrzeit in den Departementen,

Betrieben, Schulen und Lehrwerkstätten

der Kantonalen Verwaltung. Erfreulicherweise

haben auch wieder einige

Prüflinge im eidgenössischen Rang (Durchschnittsnote

5.3 und besser) abgeschlossen.

Ihnen wie auch allen anderen «Ex-Stiften»

wünscht BASEL-STADT viel Freude am erlernten

Beruf und auf dem weiteren Lebensweg

alles Gute und viel Erfolg!

Lehre begonnen

Die Zeit des Lehr-Endes für die einen bedeutet

der Lehr-Anfang für die anderen.

Lehrlinge im Rang

Landschaftsgärtnerin

Claudia Nyffeler Baudepartement 5.3

Köchin

Aline Erkadoo Kantonsspital 5.4

Cécile Grunder Kantonsspital 5.4

Grafiker/in

Sebastian Lange Allg. Gewerbeschule 5.7

Ralf Schellhammer Allg. Gewerbeschule 5.6

Marc Pfeuti Allg. Gewerbeschule 5.6

Bettina Nardi Allg. Gewerbeschule 5.6

Martin Wülser Allg. Gewerbeschule 5.5

Sonja Walter Allg. Gewerbeschule 5.5

Karin Tschopp Allg. Gewerbeschule 5.4

Erika Schaffner Allg. Gewerbeschule 5.4

Patrick Oser Allg. Gewerbeschule 5.4

12

In 20 Lehrberufen haben 86 Lehrlinge

ihre Ausbildung bei BASEL-STADT angefangen.

Ihnen allen steht eine spannende

– und hoffentlich erfolgreiche – Lehrzeit

bevor.

Dass viele junge Leute einen erfolgreichen

Lehrabschluss feiern oder neu bei BASEL-

STADT in die berufliche Ausbildung einsteigen

können, haben sie den unzähligen

Ausbildner/innen am Arbeitsplatz

und vielen Prüfungsexpert/innen und Organisator/innen

im Hintergrund zu verdanken.

Ihnen, liebe Praxisausbildende,

Lernbegleiter/innen, Lehrmeister/innen,

Lehrlingsverantwortliche, Prüfungsexpert/innen

und Hauptexpert/innen sei

herzlich für das Engagement zugunsten

des Berufsnachwuchses gedankt!

Neues Konzept für die

Kaufmännische Grundausbildung

Der Regierungsrat hat an seiner

Sitzung vom 25. Juni 2002

das Umsetzungskonzept für

die Reform der Kaufmännischen

Grundausbildung (RKG)

zur Kenntnis genommen und

die im Mitbericht formulierten

Anträge gutgeheissen. Das

Umsetzungskonzept wurde

von Dezember 2001 bis März

2002 von Praxisausbildenden

und Lehrlingsverantwortlichen

erarbeitet. Der Regierungsrat

hat nun die Departemente

und Betriebe mit der

Einführung des Konzeptes beauftragt.

Damit einher gehen verschiedene

Veränderungen:

• In den nächsten Monaten

wird das «Netzwerk Lehrlingsausbildung»

neu und stärker

geknüpft. In jedem Departement/Betrieb

wird eine Person als Lehrlingsverantwortliche/r

ernannt. Die Lehrlingsverantwortlichen

werden sich ab 2003 regelmässig

treffen, zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion

und zum Entscheid operativer Fragen

der Lehrlingsausbildung.

• In departements- und betriebsspezifischen

Workshops werden bis im Frühjahr

2003 das Konzept eingeführt, Ausbildungsund

Rotationspläne erarbeitet und organisatorische

Abläufe geklärt. Für jeden Ausbildungsplatz

wird es eine zuständige

Praxisausbildner/in oder Lehrmeister/in geben,

welche in die Arbeiten miteinbezogen

wird und alle Grundlagenpapiere erhält.

• Bereits Anfang September werden sich die

Verantwortlichen für die Rekrutierung der

nächsten Kaufmännischen Lehrlinge treffen,

um gemeinsame Standards festzulegen

und den Rekrutierungs- und Selektionsprozess

zu definieren.

• Auf Anfang 2003 wird die Lehrlingskoordination

im Zentralen Personaldienst

personell aufgestockt, um die Lehrlingsverantwortlichen

der Departemente und

Betriebe bei der Einführung optimal unterstützen

zu können. Der/die neue Mitarbeitende

wird Aufgaben in der Administration

der betrieblichen Prüfungsteile wahrnehmen

und den/die Hauptexpert/in unterstützen.

SUSANN GRETENER JEGGE,

Lehrlingskoordinatorin

Fragen zur Reform der Kaufmännischen

Grundausbildung beantworten die

Projektleiterin,

Susann Gretener Jegge,

Tel. 061 267 99 58,

susann.gretener@bs.ch,

oder die Personaldienste der

Departemente und Betriebe.


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der Lehre

Lehranfänger/innen

Automechaniker/in 1

Bauzeichner/in 2

Bekleidungsgestalter/in 5

Betriebspraktiker/in 3

Büroangestellte/r 2

Dentalassistent/in 5

Diätkoch / Diätköchin 2

Elektroniker/in 1

Gärtner/in 7

Geomatiker/in 1

Hauswirtschafter/in 1

Informatiker/in 2

Kaufmännische/r Angestellte/r 16

Kleinkinderzieher/in 2

Koch / Köchin 4

Lastwagenführer/in 1

Logistikassistent/in 4

Polymechaniker/in 24

Rettungssanitäter/in 2

Schreiner/in 1

Total Lehranfänger/innen 86

Anlehren 2

Auf der Suche nach einer Lehrstelle?

Der Kanton BASEL-STADT als grösster Arbeitgeber der Region bietet 140 Lehrstellen, etwa

200 Plätze in Lehrwerkstätten und Berufsfachschulen und über 500 Ausbildungsplätze

allein im Gesundheitswesen an. Dabei werden über 30 Lehrberufe und Berufsausbildungen

angeboten.

Über diese Vielfalt informiert der neue Lehrstellen-Flyer, der soeben erschienen ist. Er

enthält sämtliche Lehrangebote und die dazu gehörigen Kontaktadressen. Bestellt werden

kann der Flyer unter Tel. 061 267 99 46 (Sekretariat der Personal- und Organisationsentwicklung).

Informationen gibt es zudem im Internet unter www.lehrstellen.bs.ch, wo auch ein

Bewerbungsformular ausgefüllt werden kann, falls eine der vorgestellten Lehren auf besonderes

Interesse stösst.

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PIBS NR.173/8.2002


PIBS NR.173/8.2002

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Brandheisse Tipps

• Brennende Raucherwaren nie herumliegen lassen oder

achtlos wegwerfen!

• Asche gehört nicht in brennbare Behälter (Plastiksäcke usw.), denn Asche

kann tagelang weiterglühen!

• Hantieren Sie mit feuergefährlichen Flüssigkeiten (Verdünner, Pinselreiniger,

Brennsprit, Benzin usw.) nur im Freien oder bei geöffnetem

Fenster. Dabei gilt striktes Rauchverbot!

• Strichhölzer und Feuerzeuge gehören nicht in Kinderhände!

• Pfannen oder Friteusen nie unbeaufsichtigt auf der heissen Herdplatte

stehen lassen, Öl kann sich bei hohen Temperaturen von selber entzünden.

Nie mit Wasser löschen!

• Lassen Sie defekte Kabel, Stecker und andere elektrische Installationen

unverzüglich reparieren. Sicherungen dürfen nie überbrückt werden!

• Vorsicht beim Umgang mit Gasgrillgeräten. Vor Gebrauch unbedingt

Schläuche und Anschlüsse auf Dichtheit kontrollieren!

• Montieren Sie in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung batteriebetriebene

Rauchmelder. Solche geben Ihnen frühzeitig die Chance, rasch zu

handeln. Bestellformulare erhalten Sie bei der Gebäudeversicherung

Basel-Stadt.

Wenn‘s trotzdem brennt: Tel. 118

Gebäudeversicherung Basel-Stadt

Hirschgässlein 21, 4010 Basel, Tel. 061 205 30 00, Fax 061 205 30 10


CHANCENGLEICHHEIT�

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Schatz, da gehen wir hin!

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Das Basler Gleichstellungsbüro �

feiert Anfang September sein � �

zehnjähriges Bestehen – mit Bar,


Theater, Tanz und Musik und


garantiert ohne Langeweile. �

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Sie sind bereit zum Ausgehen, die Frau mit

den langen blonden Haaren und der Mann

im Hawaii-Hemd. Sie gehen an die Jubiläumsfeier

des Basler Gleichstellungsbüros,

am 4. September um 21 Uhr im Foyer der

Grossen Bühne des Stadttheaters. Wer

glaubt, an der Jubiläumsfeier würden Predigten

gehalten zum Thema Gleichstellung,

irrt sich. Zu einem solchen Fest gehört natürlich

ein offizieller Festakt mit geladenen

Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft,

Lehre und Kultur. Aber das Fest danach

steht allen offen.

Seit Anfang Jahr planen Ingrid Rusterholtz

und Leila Straumann, die beiden Leiterinnen

des Gleichstellungsbüros, das Fest –

nebst ihren übrigen Tätigkeiten. «Wir wollten

einen Anlass organisieren, der einen

breiten Personenkreis anspricht, auch junge

Leute zwischen 20 und 35 Jahren», sagt Leila

Straumann. Diese hätten oft das Gefühl, dass

Gleichstellung sie nichts mehr anginge.

Dabei ist das Thema heute, da die Rollen und

die Geschlechtervielfalt hinterfragt und

diskutiert werden, aktueller denn je.

Ein Geschenk an die Bevölkerung

Gelungene Feste sind Feste, an denen die

Gäste nicht einen Abend lang hinter den

Tischen festgeschraubt sitzen. An guten

Partys sind die Gäste in Bewegung, Gruppen

bilden sich und lösen sich wieder auf,

im Hintergrund spielt Musik, und die Gastgeberinnen

und Gastgeber achten unaufdringlich

auf das Wohl ihrer Gäste. Die Ju-

biläumsfeier des Gleichstellungsbüros verspricht

so eine Party zu werden. Die Schauspielerin

Rosetta Lopardo und der Schauspieler

und Regisseur Christoph Moerikofer

führen durch den Abend. «Sie werden die

lustvollen Seiten der Chancengleichheit

betonen», sagt Leila Straumann, «also die

neuen Freiheiten, die sich für Frauen und

Männer ergeben, wenn sie sich von ihren

traditionellen Rollenmustern lösen und

neue Wege gehen.» Die DJanes Kat La Luna

und Jenny Lou holen Frauenstimmen aus

der ganzen Welt ins Foyer der Grossen Bühne,

Schauspielerinnen und Schauspieler des

Basler Stadttheater-Ensembles lassen mit

Ausschnitten aus ihren Nachtcafé-Programmen

Frank Sinatra, Dean Martin und

Sammy Davis jr. auferstehen, Nena lässt

99 Luftballons steigen, und Canzoni mit

Schnulzfaktor sorgen dafür, dass die Erinnerung

an die Ferien in Italien nicht einschläft.

Mehr als eine Standortbestimmung

Zum Jubiläum wird eine Festschrift erscheinen

mit dem Titel «Nachgefragt». Kernstück

der Festschrift sind Interviews mit

10 Personen zu Themen, die gleichzeitig

die Schwerpunktthemen des Gleichstellungsbüros

sind. «Unsere Festschrift sollte

nicht eine Retrospektive über die letzten

zehn Jahre werden», sagt Ingrid Rusterholtz.

«Sie ist auch mehr als eine Standortbestimmung.

In den Interviews geht es

auch um Weltbilder und um Fragen zur

Sw eetheart,

wir kommen zu spt!

Zukunft.» Der Mann im Hawaii-Hemd und

die Blondine jedenfalls werden sich das

Jubiläumsfest nicht entgehen lassen.

TEXT: ILDIKO HUNYADI

ILLUSTRATION: GLEICHSTELLUNGSBÜRO

Feier und Festschrift

Öffentliche Jubiläumsfeier des Basler

Gleichstellungsbüros, Mittwoch,

4. September 2002, im Foyer des

Stadttheaters Basel, 21.00 Uhr bis

ca. 1 Uhr. Der Einlass ist gratis. Die

Festschrift wird aufliegen, kann aber

auch bestellt werden an der neuen

Adresse des Gleichstellungsbüros,

Clarastrasse 13, 4058 Basel,

Tel. 061 267 66 81, E-Mail gsb@bs.ch.

Weitere Informationen über das

Gleichstellungsbüro und die Jubiläumsfeier

unter www.gleichstellung-bs.ch.

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu

diesem Beitrag: www.pibs.ch

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PIBS NR.173/8.2002


PIBS PIBS NR.173/8.2002

NR.173/8.2002

FOTO-WETTBEWERB�

� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

Ferien-Schnappschüsse

Brigitte Heiz Schröder fotografiert ihre Freundinnen in Prag.

Schnell weiter – auf der Autobahn Zilina-Bratislava-Wien ˇ

kurz vor Bratislava fotografiert von Rosemarie Imhof.

16

Im letzten pibs haben wir

Sie dazu aufgerufen, uns

Bilder aus Ihren Ferien zu

senden. Und die Bilder

kamen. Bereits in dieser

Ausgabe präsentieren wir

eine erste Auswahl. Weitere

folgen im Oktober.

Seien Sie gespannt!


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Am Rio Negro, Amazonien, fotografiert von Giuseppe

Scollo-Lavizzari.

Nouvelle Cuisine am Glacéstand? An einem

heissen Sommertag im Basler Zolli fotografiert von

Walter Neiger.

WM-Fieber am Strand in Principina a Mare (Toscana), fotografiert von Katharina Eggenschwiler.

Anders als bei uns – nicht über Maul- und Klauenseuche hat man sich hier so seine Gedanken

gemacht, sondern über die Hygiene. Fotografiert in Tunesien von Martin Graf-Müller.

Brasilien ist eine Reise wert, meint Kurth Schenker: Diese beiden Damen aus Salvador de Bahia hatten leider keinen

Platz im Koffer als Andenken – immerhin liessen sie sich für zwei Dollar fotografieren.

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PIBS PIBS NR.173/8.2002

NR.173/8.2002


� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

S E P T E M B E R

4 0 D i e n s t j a h r e

VAN DEN BROEK ROSA 18.09.62

Kantonsspital, Sekretariat, UAK

3 5 D i e n s t j a h r e

LAZAR FRANC 11.09.67

ED/Dienste, Wohnheim Klosterfiechten

OLPE PETER 03.09.67

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel, SfG

FLÖSSER ROLF 01.09.67

IWB, Anlagen Apparate KVA

BIRCHER JASNA 01.09.67

Kantonsspital, Med. Poliklinik

STÄHELIN JOHANNES 01.09.67

Kantonsspital, Geriatrische Klinik

GYR GABRIELLA 04.09.67

Kantonsspital, Chirurgie 3

3 0 D i e n s t j a h r e

FRINGELI KURT 01.09.72

BVB, Fahrdienst Wagenführer

OBRIST BEAT 01.09.72

BVB, Bahnunterhalt

THEVENIN ALPHONSE 18.09.72

BVB, Depotdienst Wiesenplatz

BEUGGER MORITZ 01.09.72

ED/Dienste, Materialzentrale

LASCHINGER GERMAINE 13.09.72

ED/Lehrer, Verwaltung Weiterbildungsschule I

NIELSEN REGULA 20.09.72

ED/Lehrer, Orientierungsschule Kleinbasel

ZELLER ROLF 18.09.72

IWB, Projektierung Netz Elektrizität

JECKER EMIL 16.09.72

JD, Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsabt.

SUTER MAIJA-LEENA 01.09.72

Kantonsspital, Medizin 7.1

ZVEKAN ERNEST 01.09.72

Kantonsspital, Urologie

SCHÄRER MARGRIT 16.09.72

Kantonsspital, OPS

OTTERSBACH ELISABETH 01.09.72

Psych. Univ.-Klinik, Bereichsleitung inkl. Stab ABP

LAHOZ RAFAEL 02.09.72

Psych. Univ.-Klinik, Hauswirtschaftl. Dienste

PROBST ALFRED 01.09.72

SD, Departementssekretariat Dienste

GAUGLER THERESA 20.09.72

WSD, Departementssekretariat

18

PIBS NR.173/8.2002 Dienstjubiläen

2 5 D i e n s t j a h r e

ROGENMOSER RENÉ 01.09.77

BD, Tiefbauamt/Stadtreinigung

KOLTER MARKUS 01.09.77

BVB, Fahrdienst Chauffeure

SANCHEZ PEDRO 01.09.77

BVB, Depotdienst Wiesenplatz

CAVIEZEL JOSEF 01.09.77

ED/Allgemein, St. Jakobshalle Basel

IZZO BIANCA 19.09.77

ED/Lehrer, Bauplanung/Raumn. Gymn., DMS

ZUPPIGER PIERRE 20.09.77

ED/Lehrer, Schulen von Riehen und Bettingen

SICK MARIANNE 30.09.77

ED/Lehrer, Bauplanung/Raumnutzung Primarsch.

THÜRING RENÉ 01.09.77

FD, Steuerverwaltung, Abt. Bezug

BECK HELENA 12.09.77

Felix Platter-Spital, Bettenstation 4 S2

DUNKEL HEINZ 12.09.77

Felix Platter-Spital, Energiezentrale

BALSIGER DANIEL 01.09.77

IWB, Ablesung

MESSERLI OTTO 01.09.77

IWB, Gaspikett/Gasapparateservice

ANDLAUER BARBARA 01.09.77

Kantonsspital, Poliklinik, UFK

BÜCHNER STANISLAUS 01.09.77

Kantonsspital, Dermatologische Klinik

KALAYCI NAZIRE 05.09.77

Kantonsspital, Reinigungsdienst

GYSIN ROGER 15.09.77

Kantonsspital, Empfang & NF-Aufnahme

TOSIC NEDJELJKA 26.09.77

Kantonsspital, Medizinische Radiologie

DEGEN JÖRG 01.09.77

PMD, Gefängniswesen

KLEINPETER RUTH 01.09.77

Psych. Univ.-Klinik, Atelier Sucht

PEREZ FRANCISCO 05.09.77

Psych. Univ.-Klinik, B Privatabteilung

BITTER GEORGES 06.09.77

Psych. Univ.-Klinik, Fermel Spektrum

GRAF CHARLES 01.09.77

SD, Berufsschulen im Gesundheitswesen

SPORNBERGER WERNER 01.09.77

SD, Schlachthof Basel, Techn. Dienst

HASSLER WILLY 01.09.77

WSD, Staatskanzlei

2 0 D i e n s t j a h r e

SCHENKER ROLF 06.09.82

BD, Hochbau- und Planungsamt/Planung

HOFFMANN ANDREAS 01.09.82

BVB, Bahnbau

ACKERMANN UELI 01.09.82

ED/Lehrer, Rektorat OS KKL + OS

ULLRICH MARISA 22.09.82

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel, GIBS

CHIRIACO JLONA 01.09.82

FD, Steuerverwaltung, Abteilung Bezug

WINTER PETER 01.09.82

FD, Steuerverwaltung, Veranlagung Jurist. Pers.

BELJEAN MARGRIT 09.09.82

Felix Platter-Spital, Hausnachtwache

MANZETTI LUKAS 01.09.82

IWB, Planung Fernwärme, Gas, Wasser

JÄGER DANIEL 01.09.82

JD, Zivilgericht, Betreibungs- + Konkursamt

BRANCUCCI HEIDI 15.09.82

JD, Zivilgericht

GOMEZ DIEGO 01.09.82

Kantonsspital, Küche

SCHWEIGHAUSER ROSMARIE 01.09.82

Kantonsspital, Neurologische Bettenstation

HOEN BRIGITTE 20.09.82

Kantonsspital, Med. Kurzzeitklinik 8.2

HUBER HEINZ 01.09.82

PMD, Einwohnerdienste

HUG ERIKA 10.09.82

PMD, Gefängniswesen

STEINHILBER BARBARA 27.09.82

Psych. Univ.-Klinik, R 4 Geschl. Akutabteilung

THOMMEN DANIEL 20.09.82

WSD, IV-Stelle Basel

O K T O B E R

3 5 D i e n s t j a h r e

JOSS KURT 30.10.67

BD, Tiefbauamt/Werkstätten

FROSSARD ROGER 17.10.67

BVB, Garagendienst Rankhof

VON TOMEI JÜRGEN 01.10.67

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel

BUSER WALTER 16.10.67

JD, Staatsanwaltschaft, Kriminalkommissariat

SEMAR BRIGITTE 01.10.67

Kantonsspital, Physiotherapie Chirurgie

SCALDAFERRI DOMENICO 16.10.67

Kantonsspital, Institut f. Spitalpharmazie

HURTER KATHRIN 24.10.67

Kantonsspital, Chirurgie 4

BUBENDORF PETER 01.10.67

PMD, Sicherheitsabteilung

STAMM GABY 01.10.67

WSD, Ausgleichskasse

3 0 D i e n s t j a h r e

RÜEDI VERENA 01.10.72

ED/Dienste, Heilpädagogische Schulen

BERGER FRANZ 01.10.72

ED/Hochschulen, Studien- + Studentenberatung

BERGER MARIA 01.10.72

ED/Hochschulen, Studien- + Studentenberatung

BREITENMOSER-STAUB MARIANNA 01.10.72

ED/Lehrer, Rektorat WBS II, RS, Pädag. Institut

FREHNER ERNST 01.10.72

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel


� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

FREY WALTER 01.10.72

ED/Lehrer, Rektorat Weiterbildungsschule I

KLEIBER MONIKA 01.10.72

ED/Lehrer, Orientierungsschule Kleinbasel, OSW

MONTORO MERCEDES 01.10.72

ED/Lehrer, Bauplanung / Raumn. Kindergärten

RAPPO HANNELORE 01.10.72

ED/Lehrer, Gymnasium Leonhard

DE CARLI MARGARETA 16.10.72

ED/Lehrer, Rektorat WBS I, OS Grossbasel Ost

GOFFENEY JULIA 16.10.72

ED/Lehrer, Bauplanung/Raumnutz. Berufsschulen

GRENDELMEIER PETER 16.10.72

ED/Lehrer, Berufs- u. Frauenfachschule, WG, WMS

JENNY JEAN PIERRE 16.10.72

ED/Lehrer, Gymn. Leonhard + Pädag. Institut

JERMAKIN CLAUDINE 16.10.72

ED/Lehrer, Diplommittelschule BS

ZUMBRUNNEN MARIANNE 16.10.72

ED/Lehrer, Kindergärten des Kt. BS

BÖHNER MARTIN 01.10.72

FD, ZID, Administration

SALATHÉ BALTHASAR 01.10.72

Felix Platter-Spital, Geriatrie

ALTHAUS HANSUELI 23.10.72

Felix Platter-Spital, IT-Dienste

CELEBIOGLU MURAT 26.10.72

Felix Platter-Spital, Küche

THALMANN SVEN 01.10.72

JD, Gericht für Strafsachen

ZARN BRIGITTE 01.10.72

JD, Zivilstandsamt, Bürgerrechtsdienste

JENNY MANFRED 16.10.72

JD, Grundbuch u. Vermessungsamt

BURKHARDT JÜRG 22.10.72

JD, Grundbuch u. Vermessungsamt

DI PASQUA BEATRICE 23.10.72

Kantonsspital, Dep. Anästhesie

DZIUBALLE MAYA 16.10.72

Kantonsspital, Chirurgie 1

ENG FÜLLEMANN ELISABETH 30.10.72

Kantonsspital, Wochenbett, UFK

LORI HEIDI 06.10.72

Kantonsspital, MIPS

PEIXOTO VIRGILIO 01.10.72

Kantonsspital, Geriatrische Bettenstation A

PEIXOTO IRENE 02.10.72

Kantonsspital, Reinigungsdienst

RYSER ERIC 01.10.72

PMD, Einwohnerdienste

ROTHEN PETER 01.10.72

SD, Öffentliche Zahnkliniken

STRÜTT KURT 01.10.72

WSD, Staatsarchiv

2 5 D i e n s t j a h r e

PLÜSS RENÉ 01.10.77

BVB, Fahrdienst Wagenführer

SCHÖPFER ANTON 01.10.77

BVB, Bahnunterhalt

TSCHANZ PETER 01.10.77

ED/Dienste, Schulheim Gute Herberge

FÜRST ELSBETH 16.10.77

ED/Dienste, Heilpädagogische Schulen

BAUR DIETER 16.10.77

ED/Lehrer, Rektorat Weiterbildungsschule I

GANZ FELIX 16.10.77

ED/Lehrer, Rektorat Weiterbildungsschule I

MERZ RENATE 16.10.77

ED/Lehrer, Schulen von Riehen und Bettingen

TOH ANITA 16.10.77

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel

DESCHLER NIKLAUS 11.10.77

ED/Museen, Antikenmuseum, Skulpturhalle

NICOLET ULRICH 31.10.77

Felix Platter-Spital, Rheumatologische Poliklinik

BÄCHLIN RENÉ 01.10.77

JD, Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsabt.

PLACHESI MARIO 01.10.77

JD, Staatsanwaltschaft

WETTSTEIN FRANZ 18.10.77

JD, Gericht für Strafsachen

CASTRO MARCELINO 01.10.77

Kantonsspital, Reinigungsdienst

CHRIST MARTI MAJA 01.10.77

Kantonsspital, Chirurgische Poliklinik

LISKER JEAN-FRANCOIS 01.10.77

Kantonsspital, Zentrallager

PETITAT JEAN 01.10.77

Kantonsspital, Empfang & NF-Aufnahme

TARRAGA JOSÉ 01.10.77

Kantonsspital, Reinigungsdienst

WIMMER PAULA 01.10.77

Kantonsspital, Chirurgische Poliklinik

DINKEL ASTRID 17.10.77

Kantonsspital, Geriatrische Bettenstation B

PERNET NELLY 17.10.77

Kantonsspital, Neurologische Bettenstation

FRÖHLICH RUTH 21.10.77

Kantonsspital, Chirurgie 6

BORST ULRICH 01.10.77

PMD, Abt. Zentrale Dienste

BROGLE MARTIN 01.10.77

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

CONRAD MARCELLO 01.10.77

PMD, Abt. Zentrale Dienste

DEGEN DIETER 01.10.77

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

GEES HERBERT 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

GIROD ROLAND 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

GRAND MARCEL 01.10.77

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

HENGGI BRUNO 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

HINTERMEISTER DIETER 01.10.77

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

KUNZ PETER 01.10.77

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

KÜNZLER HANS-PETER 01.10.77

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

LEUTWILER ROBERT 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

MEIER MARCEL 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

OES ROLF 01.10.77

PMD, Verkehrsabteilung

PAWELZIK MARTIN 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

RUPP MARIO 01.10.77

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

SCHNEIDER WALTER 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

SCHWEIZER FRANCIS 01.10.77

PMD, Abt. Zentrale Dienste

SUMSANDER PETER 01.10.77

PMD, Sicherheitsabteilung

VOGT DANIEL 01.10.77

PMD, Verkehrsabteilung

WYSS MANFRED 01.10.77

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

WETZEL KARL 17.10.77

PMD, Einwohnerdienste

BOMBIN LUCIA 19.10.77

PMD, Stabsdienste

BARMETTLER PIA 19.10.77

PMD, Abt. Zentrale Dienste

MUFF SILVIA 01.10.77

Psych. Univ.-Klinik, P 2 Depressionsabteilung

SCHMIDT BRIGITTE 15.10.77

WSD, Ausgleichskasse

2 0 D i e n s t j a h r e

HOCHREUTENER SILVIA 04.10.82

ED/Lehrer, Rektorat Orientierungsschule KKL

ANWANDER WERNER 16.10.82

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel

GIBSROHRER SYLVIE 16.10.82

ED/Lehrer, Rektorat Orientierungsschule KKL

SCHILLING JUDITH 16.10.82

ED/Lehrer, Wirtschaftsgym. u. WMS

WYSS JOHANNES 16.10.82

ED/Lehrer, Allg. Gewerbeschule Basel GIBS

MOSER DOROTHEA 10.10.82

FD, Zentraler Personaldienst

PALMA TEXIA 01.10.82

Felix Platter-Spital, Bettenstation 4 S2

STARK ELIANE 01.10.82

Felix Platter-Spital, Bettenstation 5 S2

RIO CATALDO 05.10.82

Felix Platter-Spital, Küche

HÄNI CHARLES 01.10.82

IWB, Liegenschaften

GERBER ROLF 01.10.82

JD, Staatsanwaltschaft

GILL PETER 01.10.82

JD, Staatsanwaltschaft

RYSER ROGER 01.10.82

JD, Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsabt.

19

PIBS NR.173/8.2002


� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

PIBS NR.173/8.2002

BUCHER LILIANE 01.10.82

Kantonsspital, Gynäkologie, UFK

JAKOB LOGAN ALICE 01.10.82

Kantonsspital, Med. Universitätsklinik A

NYFFENEGGER RENATE 01.10.82

Kantonsspital, Institut Radioonkologie

PROBST SILVIA 01.10.82

Kantonsspital, Chirurgie 6

MIGUEL ANTONIO 04.10.82

Kantonsspital, Reinigungsdienst

ACKERL CHRISTINE 01.10.82

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

BÄCHTOLD KURT 01.10.82

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

BOHREN ROLAND 01.10.82

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

BÖTZEL WILHELM 01.10.82

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

20

BRANTSCHEN ANDRÉ 01.10.82

PMD, Abt. Zentrale Dienste

BUCHHEIT PHILIPPE 01.10.82

PMD, Einwohnerdienste

DISLER ANTON 01.10.82

PMD, Verkehrsabteilung

FLÜCKIGER CLAUDE 01.10.82

PMD, Abt. Zentrale Dienste

HAMES ANDREAS 01.10.82

PMD, Sicherheitsabteilung

HIRSCHI MARLISE 01.10.82

PMD, Abt. Zentrale Dienste

HIRT PETER 01.10.82

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

LACK RONALD 01.10.82

PMD, Einwohnerdienste

MAURER MARTIN 01.10.82

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

PHILIPP MICHAEL 01.10.82

PMD, Sicherheitsabteilung

PROBST FREDY 01.10.82

PMD, Zentrale Dienste, Det. Korpsangehörige

SALADIN ROGER 01.10.82

PMD, Sicherheitsabteilung

SPALINGER MARKUS 01.10.82

PMD, Grenz- und Fahndungspolizei

ZIMMERMANN PAUL 01.10.82

PMD, Abt. Zentrale Dienste

GENG MIREILLE 01.10.82

SD, Berufsschulen im Gesundheitswesen

SCHAAD ROLAND 01.10.82

WSD, Staatskanzlei


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Märt

Diese Rubrik steht den Mitarbeiterinnen,

Mitarbeitern und Pensionierten

von BASEL-STADT gratis

zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Text maschinengeschrieben

oder Blockschrift mit

folgenden Angaben:

1. Name, Vorname, Adresse, Telefon

2. Arbeitsort

3. Kurztext

Einsenden an:

Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel

Fax-Nummer: 061 267 99 47

(Vermerk «pibs») E-Mail: pibs@bs.ch

Die Inserate werden in der Reihenfolge

ihres Eintreffens berücksichtigt.

Aus Platzgründen können wir den

Abdruck aller eingegangenen Inserate

nicht garantieren; unlesbare Texte

werden ausgeschieden.

Weitere Inserate finden Sie im

Intranet unter http://intranet.bs.ch/

personaldienste

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21

PIBS NR.173/8.2002


voilà

PIBS NR.173/8.2002

PENSIONIERTENFORUM

Programm zweite Jahreshälfte 2002

Di 03. 09. 2002 Exkursion Forstamt beider Basel, Lange

Erlen: Erholungswerte, Bedeutung

Waldboden, Wassergewinnung

Di 10. 09. 2002 «Gipfeli-Treffen» 09.30 – 11.00 Uhr

Cafeteria Kantonsspital Basel

Fr 13. 09./ Gesprächsgruppe:

Fr 20. 09./ Freuden und Leiden im Pensionierungsalter

Fr 08. 11. 2002 13.30 – 17.00 Uhr, mit Hans Näf, Psychologe,

Kosten: je Fr. 30.–, schriftliche Anmeldung

direkt an:

Hans Näf, Rheinfelderstrasse 1, 4058 Basel

Mi 18. 09. 2002 Car-Reise zum Breisacher Münster und ins

Weinland Kaiserstuhl

Mi 16. 10. 2002 Vortrag «Heilerinnen in Ghana»

mit Alma Rahn, Ethnologin

Do 31. 10. 2002 Führung im Staatsarchiv BASEL-STADT

Di 12. 11. 2002 «Gipfeli-Treffen» 09.30 – 11.00 Uhr

Cafeteria Kantonsspital Basel

Mi 13. 11. 2002 Car-Reise zum Automobilmuseum

Muriaux/Saignelegier

nach den

Herbstferien 2002

EDV/Informatik-Kurs

Information und Anmeldungen:

Karin Golz, Vogelmattstrasse 11, 4133 Pratteln,

Tel. 061 821 70 62, karingo@datacomm.ch

22

PENSIONIERTENFORUM

Velo-Touren Oktober 2002

DONNERSTAG, 3. OKTOBER 2002, 09.00 UHR

Zoll Hegenheim–Allschwil

Hagenthal – Bettlach – Fislis – Ferrette – Hippoltskirch – Kiffis* –

Wollschwiler – Oltingue – Leymen – Allschwil

80 km

Tourenleiter: Peter Lohner, Tel. 061 302 42 12

DONNERSTAG, 17. OKTOBER 2002, 10.00 UHR

St. Jakob

Münchenstein – Dornach – Aesch – Ettingen – Metzerlen – Burg* –

Leymen – Oberwil

65 km

Tourenleiter: Wolfgang Schurter, Tel. 061 302 83 33

* = Pause mit Einkehr

Über die Durchführung der Touren gibt Auskunft:

Regio-Info, Tel. 1600, Rubrik 3 (Clubs und Vereine), von 19.00 Uhr

am Vorabend bis 07.00 Uhr morgens.

INFO

AUE velofreundlich

Die IG Velo Schweiz hat erneut Betriebe für vorbildliche Veloförderung

ausgezeichnet. Neben dem Hauptpreisträger Kantonsspital

Schaffhausen und der Velozubehörfirma «Veloplus» erhielt

das Amt für Umwelt und

Energie (AUE) BASEL-STADT

den Anerkennungspreis als

«Velofreundlicher Betrieb

2002».

Das AUE mit «Hauptsitz» in

Kleinhüningen fördert seit

dem Jahr 2000 das

Velofahren bei seinen gut

100 Mitarbeitenden. Die

Chefs fahren quasi mit

gutem Beispiel voran: Die

Geschäftsleitung verabschiedete

das Konzept der

internen Arbeitsgruppe

Velo. Das Veloklima im

Betrieb hat sich merklich

Martin Lüchinger vom AUE

(rechts) und Kim Weibel von

Veloplus mit ihren «Uhr-»kunden:

«Kommt Zeit – kommt Rad».

verbessert. Heute pendeln 25–30 % mit dem Velo und legen

jährlich rund 62 000 Kilometer beim Arbeitsweg und 4700 Kilometer

bei Dienstfahrten zurück.

Bisher wurde beim AUE Folgendes initiiert:

• Markiertes Velofeld vor dem AUE für Kundinnen und Kunden.

• Umnutzung eines Autoparkfeldes in der Tiefgarage für Velos.

• Velofreundlicher Türöffner für die Tiefgarage (Code-Schalter statt

Schlüsselschalter).

• Robuste Velopumpe, drei Regenschütze, Velowerkzeug und

-flickzeug zur Ausleihe.

• Zusätzlich zu den vier Amtsvelos wurden zwei Elektrovelos für

Dienstfahrten angeschafft.

• Wer regelmässig mit seinem Velo pendelt oder Dienstfahrten

unternimmt, erhält die Velovignette als Spesenersatz und Wertschätzung.

• Und jährlich wird für diese Radlerinnen und Radler die Velomechanikerin

für Kleinreparaturen ins Haus geholt.

• Im Spätsommer gibts nach Feierabend einen geselligen

Veloausflug zu einem speziellen Anlass oder einer Besichtigung.

Die Teilnehmerzahl nimmt von Jahr zu Jahr zu.


MUSEUM DER KULTUREN BASEL

Was geschieht im Atelier für

Restaurierung?

Der Kulturgütererhaltung

widmet sich der diesjährige

«Tag des Denkmals» in

der Schweiz. Er steht am

7. und 8. September unter

dem Motto «Mit Hammer,

Laser und Skalpell –

Handwerk und Hightech

am Baudenkmal». Das

Museum der Kulturen Basel

ermöglicht in diesem

Zusammenhang einen

Blick hinter die Kulissen

seines Restaurierungsateliers.

Ein besonderer

Zusammenhang mit dem

«Tag des Denkmals» ergibt

sich insofern, als das

Museum der Kulturen mit der Ausstellung «Preziosen der

Handwerkskunst» noch bis zum 10. November 2002 Europas bedeutendste

Privatsammlung von Handwerksgeräten aus fünf Jahrhunderten

präsentiert.

Führung im Atelier für Restaurierung, Museum der Kulturen Basel:

Sonntag, 8. September, 11 Uhr. Mit Maria Teresa Pol-Cometti und

Maria Angela Algar. Anmeldung: Tel. 061 266 56 32.

Weitere Informationen zum Europäischen Tag des Denkmals 2002

und zur Erhaltung von Kulturgütern finden sich im Internet unter

www.hereinspaziert.ch und www.nike-kultur.ch (Nationale Informationsstelle

für Kulturgüter-Erhaltung).

pibs-chat:

die nächsten Termine

Donnerstag,

12. September,

14.15 bis 14.45 Uhr:

Regierungsrat

Ralph Lewin

Vorsteher des Wirtschaftsund

Sozialdepartements

Montag,

23. September,

14.15 bis 14.45 Uhr:

Regierungspräsident

Carlo Conti

Vorsteher des

Sanitätsdepartements

www.pibs.ch

HISTORISCHES MUSEUM BASEL

Stadt der Kelten – Geschichten aus

dem Untergrund

Noch bis zum 30. September 2002 zeigt das Historische Museum

Basel die Ausstellung «Stadt der Kelten – Geschichten aus dem

Untergrund» über die keltische Siedlung beim heutigen Voltaplatz.

Die Ausstellung basiert auf den Ausgrabungen «Basel-Gasfabrik»,

die seit über zehn Jahren parallel zum Bau der Stadtautobahn Nordtangente

betrieben werden. Aufgrund solcher Grabungen versucht

die Archäologie, das fragmentarische Wissen über die keltische

Kultur zu einem Bild zusammenzusetzen. Sie versucht, Klischees

und Mythen um dieses «Kultvolk» abzubauen. Doch kaum je stärker

als heute wird in esoterischen Publikationen ein religionsähnlicher

Keltenkult praktiziert. Auf den Spuren der Kelten werden

Orte der Kraft aufgesucht und verehrt.

Um die unterschiedlichen Zugänge der heutigen Gesellschaft zur

keltischen Kultur geht es in zwei Ausstellungsgesprächen, die im

Rahmen der Ausstellung «Stadt der Kelten» in der Barfüsserkirche

stattfinden.

Mittwoch, 18. September 2002, 20.15 Uhr, Barfüsserkirche:

Grabungsorte – Eine Diskussion über Archäologie und Stadtplanung.

Mit Robert Fellner (Grabungsleiter Develier-Courtételle

im Trassee der Transjurane), Hans Ramseier (Oberbauleiter Nordtangente,

Abschnitt 3: Rhein), Fritz Schumacher (Kantonsbaumeister

BASEL-STADT), Peter-Andrew Schwarz (alt Kantonsarchäologe

Basel-Stadt). Moderation: Roger Ehret (Redaktor SR

DRS).

Weitere Informationen:

Gudrun Piller, Leiterin Bildung und Vermittlung, Historisches Museum

Basel, Tel. 061 205 86 70, E-mail: gudrun.piller@bs.ch.

Führung in der Ausstellung «Stadt

der Kelten – Geschichten aus dem

Untergrund»

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PIBS NR.173/8.2002


PIBS NR.173/8.2002

FREIWILLIGENARBEIT�

� � � � � � � � � � � � � � � � � � �

10 Jahre Freiwillige vermittelt

� � � � � � � � � � � � � � �

Im September 2002 feiert Benevol,

die Vermittlungs- und Beratungsstelle

für Freiwilligenarbeit, ihr zehnjähriges

Bestehen: Rund 1300 Freiwillige

wurden seither vermittelt.

24

� � � � � � � � �

� � � � � � � � � � � � � � �

Benevol, die Vermittlungs- und Beratungsstelle

für Freiwilligenarbeit, ist das geistige

Kind des Basler Frauenvereins am Heuberg.

Im September 1992 war es der damaligen

Präsidentin des Frauenvereins gelungen, für

ihre Idee einer Vermittlungsstelle für

Freiwilligenarbeit zwei Mitträger zu finden

– die Christoph Merian Stiftung (CMS) und

die Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige

(GGG).

Für den Aufbau von Benevol wurde Rosmarie

Schneider als Geschäftsführerin zu

50 Prozent angestellt (heute 70 Prozent);

weitere freiwillige Helfer und Helferinnen

stiessen dazu. Nach zehn Jahren kann sich

der Erfolg von Benevol sehen lassen: Mit

1370 Personen im Alter zwischen 15 und

85 Jahren wurden Beratungsgespräche

durchgeführt, und etwa 1300 Freiwillige

konnten an Institutionen und Privatpersonen

vermittelt werden.

Hier einige Beispiele zur Illustration der vielfältigen

Möglichkeiten und Kombinationen:

• Ein pensionierter Bankdirektor übernimmt

die Leitung des Finanzwesens einer grossen

kirchlichen Institution.

• Eine Frau mit Malatelierausbildung malt

mit Kindern in einem Quartiertreffpunkt.

• Ein 35-jähriger IV-Rentner, ehemaliger

Landschaftsgärtner, fährt für ein Spitex-

Zentrum.

• Ein 30-jähriger freischaffender Musiker

begleitet und besucht eine taubblinde Frau.

Neben der Vermittlung von Freiwilligen-

arbeit bietet Benevol Kurse an, gibt die eigene

Zeitung «Benevol M@il» heraus und

leistet aktive Beiträge zur vermehrten Anerkennung

von Freiwilligenarbeit. Die überregionale

Vernetzung und Koordination hat

sich gelohnt: Im Juni 2002 wurde unter

dem Namen Benevol Schweiz ein Verein gegründet,

der künftig mit dem speziell angepassten

Basler Logo auftritt.

Nachdem die CMS als Mitträgerin und

wichtige Sponsoren wie etwa die Basler

Zünfte ausgeschieden sind, müssen zur

finanziellen Zukunftssicherung von Benevol

neue Mitglieder

der Trägerschaft, die

sich heute der Basler

Frauenverein und

die GGG teilt, sowie

Gönner und Sponsoren

gesucht werden.

Gemeinsame

Anstrengungen des

Benevol-Vorstands

wurden bereits in

die Wege geleitet.

«Benevol Basel hat in

den letzten Jahren

wichtige Impulse zur

Aufwertung der Freiwilligenarbeit

in der

Öffentlichkeit gegeben

und sich zu einem

wichtigen Ansprechpartner

für

Theobald Haug, Freiwilliger im

Papiermuseum Basel

Institutionen und Freiwillige entwickelt»,

sagt Rosmarie Schneider, Geschäftsleiterin

von Benevol. Die Institution werde bemüht

sein, auch weiterhin einen bunten Marktplatz

mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

anzubieten und sich für die Qualität in diesem

Bereich einzusetzen. «Bei mir selber hat

jedenfalls die Begeisterung für die tägliche

Arbeit auch nach zehn Jahren nicht nachgelassen»,

sagt Schneider.

TEXT: ROLF ZENKLUSEN

FOTO: BENEVOL


Rätsel

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

1415 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

161 17 4 207 20 7 10 1 5 9 14

1 20 9 3 21 2324 4 1 11 7 253 20 106 229 116 10 7

267 5 15 17 7 4 1120 9 5 3 21

11 4 179 21 197 1 5 3

3 15 17 5 194 4 193 22 7 5

4 17 1 251 7 4 3 7 2 3

3 2 18 17 9 7 247 5

211 8 3 21 7 5 101 7 10 1 16

3 4 107 5 9 1019 203 204 1 21 5 1 7 4 1121 3 19

9 1 146 1 21 106 7 19 4 9

4 7 8 6 10 3 7 3 7 5 11

1218 9 7 197 4 5 1 26 3 19

7 7 101 4 26 1120 3 10 13 7 4

Lösungswort

O

V

A

L

Dieses Rätsel enthält 16 Gemüsenamen.

O V A L

211 20 9 5 3 8 19 6 10

Verlost werden: 10 Expo.02-Tagespässe. An der Preisverlosung

können Sie teilnehmen, wenn Sie eine Postkarte mit dem Lösungswort

einsenden an:

pibs-Redaktion, Rätsel, Postfach, 4005 Basel, oder wenn Sie uns das Lösungswort

unter www.pibs.ch mitteilen. Vergessen Sie Ihren Absender nicht!

Einsendeschluss ist der 17. September 2002

Das Lösungswort sowie die Gewinnerinnen und Gewinner werden

in der Oktober-Ausgabe bekannt gegeben. Korrespondenzen werden

keine geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auflösung Preisrätsel pibs Nr. 172 /

Juni 2002

Die Lösung heisst: HOLUNDERGELEE

Ausgeloste Gewinnerinnen und Gewinner:

Martin Ambühl, Cornol

Irma Bussinger, Riehen

Elisabeth Gysin, Hölstein

Paul Schmutz, Basel

Günter Waber, Arlesheim

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Vorsorge

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à chaud aussi

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Aktuell

Der wöchentliche Informationsdienst

«Vorsorge Aktuell» ist ein digitaler Informationsdienst des VPS Verlags und

liefert aktuelle Meldungen über alle Sozialversicherungen und die berufliche

Vorsorge.

Die Redaktion von «Vorsorge Aktuell» konzentriert sich auf die neusten

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VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung AG

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Anekdoten kennt er viele. Da erzählt Theo

Rohrer von der Gruppe Jugendlicher, die bei

einem Lange-Erlen-Lauf irgendwo an der

Strecke ein Velo versteckt hatte und so auf

raffinierteste Art zeitsparend zum Kontroll-

Stempel vom Streckenposten kam. «Über

diesen Einfallsreichtum muss man einfach

schmunzeln», sagt der Turninspektor. Natürlich

sind solche Vorfälle die Ausnahme,

die überwiegende Mehrheit der rund

1300 Schülerinnen und Schüler bringt die

4,8-Kilometer-Runden jedes Jahr sportlich

fair hinter sich.

Wenn am 25. September 2002 der «Waldlauf

Lange Erlen» zum 19. Mal stattfindet,

dann ist Theo Rohrer zum 19. Mal dabei.

Trotzdem wehrt er sich dagegen, die Laufveranstaltung

als sein Kind zu bezeichnen.

Aufgrund des eher bescheidenen Ausdauervermögens

der elf- bis fünfzehnjährigen

Schülerinnen und Schüler hatten der frühere

Turninspektor Hans Huggenberger

und der damalige Sekundarrektor Andreas

Hofer in den 80er Jahren die Initiative für

den Anlass ergriffen. «Wir haben das Kind

von Anfang an gepflegt», sagt Theo Rohrer,

«mit einem hervorragenden Organisations-

Team, das sich gegenseitig immer wieder

neu motiviert hat.» Und das es fertig gebracht

hat, immer wieder prominente Läuferinnen

und Läufer an den Start zu holen.

1985 machte Markus Ryffel den Anfang,

2001 lief Erziehungsdirektor Christoph

Eymann mit, auf den man in diesem Jahr

wieder hofft, vielleicht sogar assistiert von

einigen FCB-Spielern. Ziel des Laufes ist jedoch

nicht, den Zeitschnellsten zu belohnen,

sondern möglichst allen ein Erfolgserlebnis

zu ermöglichen.

Diese Förderung der Ausdauerfähigkeit verfolgt

Theo Rohrer mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit,

Strenge und Beharrlichkeit,

weshalb der Lange-Erlen-Lauf jetzt auch im

� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

SCHULSPORT

Immer in Bewegung bleiben

Lehrplan der Orientierungsstufe aufgeführt

ist.

Seit 1980 ist Theo Rohrer in BASEL-STADT

Turninspektor. Daneben übernahm er auch

bei der Turnlehrer- und Primarlehrer-Ausbildung

Aufgaben; unvergesslich ist er vielen

Studentinnen und Studenten, die ihn

zum Beispiel auf den Skipisten erlebt haben

– «beim Kurzschwingen trennt sich die

Spreu vom Weizen». Dazu unterrichtete er

immer auch in einer eigenen Klasse. «Das

war oft ein bisschen zuviel», findet selbst

einer, dem man nicht nur im Sport Ausdauer

zutraut. Ein grosses Anliegen war ihm

dabei, sich dafür einzusetzen, dass die

Kinder, deren Lebensraum in Städten immer

mehr eingeschränkt wird, im Sport-

� � � � � � � � � �

� � � � � � � � � � � �

Turninspektor Theo Rohrer

engagiert sich für den

Sport und die Jungen.

Und ist dieses Jahr schon

zum 19. Mal am Waldlauf

Lange Erlen beteiligt.

� � � � � � � � � � � �

unterricht neuen Bewegungsraum erhalten.

«Kinder sollen sich in den Sportstunden

möglichst viel bewegen, dabei etwas lernen

und vor allem möglichst begeistert

sein», sagt er, und die eigene Begeisterung

dahinter ist spürbar.

Auf Ende März 2003 lässt er sich nun mit

61 Jahren pensionieren. «Es ist Zeit für einen

Wechsel», sagt er und freut sich darauf,

selber wieder mehr Sport zu treiben.

Beim «Waldlauf Lange Erlen» wird jemand

anders die Fäden ziehen, aber, so Theo

Rohrer, «ich helfe schon, wenn Bedarf ist –

im Hintergrund».

TEXT: MONIKA WIRTH

FOTOS: ERWIN ZBINDEN

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FÜHRUNGSKURSE

Der nobelste Tagungsort und der teuerste

Kurs nützen nichts, wenn das Gelernte nicht

umgesetzt werden kann, also kein «Transfer»

stattfindet von der Theorie in die Praxis.

Zu oft erleben Teilnehmerinnen und

Teilnehmer eines Kurses den behandelten

Stoff als Ballast, weil er zu weit von der Praxis

entfernt ist – und werfen ihn nach Kursende

gleich wieder über Bord.

«Action Learning» soll diesem Problem

Abhilfe schaffen. Zum ersten Mal bietet der

Zentrale Personaldienst in diesem Jahr

unter dem Titel «Praxisbegleitung für Führungskräfte»

einen Kurs für Führungspersonen

an, der auf dem Prinzip des Action

Learning basiert; schon zum zweiten Mal

wird ein Kurs nur für Frauen in Führungspositionen

durchgeführt.

Miteinander und voneinander lernen

«Der Kurs ‹Praxisbegleitung für Führungskräfte›

ist der dritte Baustein in unserem

Ausbildungsprogramm für Führungspersonen»,

erklärt Alice Mäder-Wittmer,

Leiterin der Personal- und Organisationsentwicklung

von BASEL-STADT. «Er folgt auf

die Basiskurse und die Vertiefungsmodule,

die wir zu vielen verschiedenen Themen

anbieten.» «Geleiteten Erfahrungsaustausch»

nennt Mäder-Wittmer diese Art von

Kurs: Schwierigkeiten und Fragen würden

nicht nur informell beim Mittagessen be-

� � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �

Selbstkritische

Vorgesetzte

sprochen, sondern die Diskussion erhalte

System und einen Rahmen.

«Führen kann man nur in der Praxis lernen»,

sagt Hans Marti. Zusammen mit der Pädagogin

und Psychologin Ulrike Rietz leitet

er den Kurs «Praxisbegleitung für Führungskräfte».

Den Führungsfrauen und -männern

wird im Kurs nicht irgendein Problem vorgesetzt,

das sie zu bearbeiten haben – sie

bringen selbst Projekte aus ihrer Praxis ein.

Der Stoff wird ihnen nicht von Experten via

Frontalunterricht vermittelt; vielmehr lernen

sie – mit Unterstützung von Marti und

Rietz – miteinander und voneinander. Auch

die Aufteilung der Kurstage zeigt, dass es

sich nicht um ein «gewöhnliches» Seminar

handelt: Anstatt eine Woche lang zusammen

in einem Kursraum zu sitzen, treffen

sich die Teilnehmenden über einen Zeitraum

von acht Monaten zu insgesamt sechs

Seminarblöcken. Zwischen den Blöcken arbeiten

sie in ihren Lerngruppen weiter.

Neue Einsichten

Die Teilnehmenden des Kurses «Praxisbegleitung

für Führungskräfte» stammen

aus dem Baudepartement, dem Erziehungsdepartement,

dem Sanitätsdepartement

sowie dem Polizei- und Militärdepartement.

Die unterschiedliche «Herkunft» ist kein

Nachteil, sondern Programm: «Bei allen

Führungskräften tauchen ähnliche Fragen

� � � � � � � � � � � � �

Auch Führungskräfte müssen

dazulernen, wollen sie auf

Dauer erfolgreich sein. Der

Zentrale Personaldienst

bietet einen Kurs für

Führungspersonen an, in

dem die Begriffe «Führen»

und «Lernen» einen neuen

Wert erhalten.

� � � � � � � � � � � � �

und Probleme auf», sagt Hans Marti.

«Durch den Austausch im Kurs und eine

gewisse Verfremdung der eigenen Problematik

gewinnen die Teilnehmenden neue

Einsichten, die sie in ihrer Führungsarbeit

weiterbringen. Die unterschiedlichen Hintergründe

sind eine Bereicherung.»

Es gibt die unterschiedlichsten Führungspersonen

und die unterschiedlichsten Arten,

Chef zu sein. «Meiner Meinung nach

haben alle erfolgreichen Chefs eines gemeinsam:

die Fähigkeit zur Achtsamkeit, die

bewusste Wahrnehmung der eigenen Person

und des Umfelds», sagt Marti. Besonders

wichtig ist denn in der «Praxisbegleitung

für Führungskräfte», dass die

Teilnehmenden ihre Stärken und Schwächen

analysieren, ihre Führungsfähigkeit

hinterfragen und sich den kritischen Fragen

der anderen Teilnehmenden stellen – für

manche Vorgesetzte wäre das wohl eine

ungewohnte Aufgabe.

TEXT: ILDIKO HUNYADI

Die Kurse «Praxisbegleitung für Führungskräfte»

und «Praxisbegleitung für

Frauen» werden im nächsten Jahr wieder

durchgeführt. Die genauen Daten

stehen noch nicht fest.

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Städtereisen

Berlin – die neue Metropole

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Paris so richtig erleben

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Wien die Walzerstadt

30. 9–4.10. / 5 Tage Fr. 695.–

Kurztrips

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23.–27. 9. / 13.–17.10

5 Tage Fr. 575.–

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23.–27. 9. / 21.–25.10.

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Zauberhafter Spreewald

7.–11.10. / 5 Tage Fr. 595.–

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INTEGRATION

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Im Kanton Basel-Stadt leben 187000 Menschen; 28% sind Zugezogene und kommen aus 145 Nationen. Die

öffentliche Verwaltung beschäftigt über 19000 Menschen, 15,3% davon (ohne Grenzgänger) verfügen über

keinen Schweizer Pass. Ein befriedigender Arbeitsplatz fördert die Integration und bedingt eine gemeinsame

Sprache. Basel-Stadt hat für jede und jeden das richtige Angebot.

Ihre Integrationsstelle www.welcome-to-basel.bs.ch

Sprachschulen:

Deutsch für Fremdsprachige wird von folgenden Schulen speziell angeboten:

ECAP, Clarastr. 2, 4005 Basel 061 690 96 26 www.ecap.ch

(Deutsch- und Integrationskurse) e-mail: infobs@ecap.ch

GGG, Eisengasse 5, 4051 Basel 061 261 80 63 www.ggg-basel.ch

(Deutschkurse) e-mail: gggkurse@ggg-basel.ch

K5, Gundeldingerstr. 161, 4053 Basel 061 365 90 20

(Deutsch- und Integrationskurse) e-mail: briefkasten@k5kurszentrum.ch

NSH, Elisabethenanlage 9, 4051 Basel 061 270 97 97 www.nsh.ch

(Deutsch- und Fachkurse, Einzel- und Gruppenunterricht) e-mail: info@nsh.ch

Sprachstudio Severin, Steinentorstr. 8/309, 4051 Basel 061 281 85 40 www.sprachstudio-severin.ch

(Deutschkurse auf verschiedenen Ebenen, Deutsch für Pflegepersonal) e-mail: info@sprachstudio-severin.ch

Volkshochschule, Freie Strasse 39, 4001 Basel 061 269 86 66 www.vhs-basel.ch

(Deutsch- und andere Kurse) e-mail: vhsbasel@unibas.ch

inlingua, Dufourstr. 50, 4051 Basel 061 278 99 33 www.inlingua-basel.ch

(Deutsch- und Sprachkurse, Einzel- und Gruppenunterricht) e-mail: sprachkurse@inlingua-basel.ch

SKK, Steinenberg 19, 4051 Basel 061 284 96 84 www.skkonline.ch

(Deutsch- und Kommunikationskurse, Deutsch im Verein) e-mail: skk@skkonline.ch

Klubschule Migros, Jurastr. 4, 4053 Basel 061 366 96 66 www.klubschule.ch

(Deutsch- und andere Kurse) e-mail: klubschule@migrosbasel.ch

Allgemeine Gewerbeschule, Vogelsangstr 15, 4058 Basel 061 695 61 11 www.gib.edu.bs.ch

(Deutsch- und Rechenkurse) e-mail: gib.sekretariat@edubs.ch

Orsini, Steinentorstr. 39, 4051 Basel 061 281 94 96 www.orsini.ch

(Deutsch- und Computerkurse) e-mail: orsini@datacomm.ch

Berlitz, Steinentorstr. 45, 4051 Basel 061 226 90 40 www.berlitz.ch

(Deutsch- und Sprachkurse) e-mail: basel@berlitz.ch

Lernen im Park, Verein Johanna 061 699 34 69

Theodorskirchplatz 7, 4058 Basel

(Deutschkurse nur für Frauen, mit Kinderbetreuung, gratis)

Lesen und Schreiben für Erwachsene, 061 269 86 60

Freie Str. 39, 4001 Basel

(lesen und schreiben lernen oder verbessern, Deutschkenntnisse vorausgesetzt)

Nähere Informationen und die entsprechenden Unterlagen finden Sie in der Schalterhalle der Einwohnerdienste.

Weitere Auskünfte erteilen auch:

Stadtladen des Kantons Basel-Stadt 061 267 64 80 www.stadtladen.bs.ch

Untere Rebgasse 31, 4058 Basel

GGG-Informationssstelle Integration 061 206 92 22 www.integration-bsbl.ch

Eulerstr. 26, 4051 Basel informationsstelle.integration@ggg-basel.ch

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HEIMAT

Friedlichere Zeiten

Wenn Yenirixsa Spring an Riohacha in den

Siebzigerjahren denkt, dann holt sie Erinnerungen

und Bilder aus ihrem Gedächtnis,

die nicht mehr viel mit der Realität des

Jahres 2002 gemeinsam haben. «Riohacha

war damals eine Stadt mit vielleicht

100 000 Einwohnern. Man kannte sich,

mein Vater sass abends oft bis 11 oder

12 Uhr vor dem Haus und redete mit Freunden

und Bekannten. Es war friedlich.» Heute

zählt die Stadt an der Atlantikküste gegen

eine Million Einwohner. Durch den

schnellen Zuwachs sind Gemeinden, die

früher getrennt von Riohacha waren, einverleibt

worden.

Dass sich innert dreissig Jahren so viel änderte,

hat laut Yenirixsa Spring vor allem

einen Grund: Als sie aufwuchs, waren die

Guerilleros in Kolumbien noch kein derart

omnipräsentes Thema wie heute. «Aber je

häufiger der Alltag in meinem Heimatland

von kriegerischen Auseinandersetzungen

beherrscht wurde, desto mehr Menschen

aus dem Umland zogen nach Riohacha.»

Das lässt sich mit der Geografie erklären:

Die Stadt liegt auf einer Halbinsel, nicht

etwa in den Bergen. Es ist zwar grün, aber

kein Urwald in der Nähe. Das heisst, die

*

* Ich bin aus Riohachera

Yenirixsa Spring ist Assistenz-

Zahnärztin in der Schulzahnklinik.

Guerilla hat kaum Verstecke, deshalb ist

Riohacha relativ sicher und wurde für

Zuzüger immer attraktiver.

«Damals, als wir Kinder waren, lebten wir

zwar in einer grossen Stadt und eigentlich

mitten im Zentrum, aber wir konnten trotzdem

auf der Strasse spielen. Es gab wenig

Verkehr.» Das Haus, in dem Yenirixsa Spring

mit ihren Eltern, zwei Brüdern und zwei

Schwestern aufwuchs, war auch nicht weit

vom Meer entfernt. «Meine Jugend war

sehr schön und abwechslungsreich», sagt

die 34-Jährige. Die Familie gehörte zum

Mittelstand. Beide Eltern arbeiteten. Die

kleine Yenirixsa kam in eine private Primarschule,

später erfolgte der Wechsel in eine

katholische Schwesternschule in Riohacha.

Mit 14 Jahren dann die grosse Änderung:

Yenirixsa Spring wurde nach Bogotá, in die

weit entfernte Hauptstadt geschickt. Wieder

in ein katholisches Internat, das von Ordensschwestern

geführt wurde. Bogotá war

eine ganz andere Welt als Riohacha. «Es

liegt in den Bergen. Es ist viel kälter als bei

uns an der Küste. Und die Leute sprechen

viel langsamer als wir.»

Nur an Weihnachen und in den Ferien kehrte

sie nach Riohacha zurück. Irgendwann

lernte sie in Bogotá ihren Mann kennen,

einen Schweizer, heiratete zwar zu Hause

an der Küste, zog aber vor acht Jahren nach

Basel. «Meine Eltern leben immer noch im

selben Haus wie damals. Wir haben regen

Kontakt. Aber jedes Mal, wenn ich hier in

der Zeitung, im TV oder im Internet etwas

Neues zum Krieg in Kolumbien höre, beschäftigt

mich das und macht mich traurig.»

Aber die Kolumbianer, speziell die

Menschen von Riohacha, seien offen, positiv,

immer optimitisch. «Ich hoffe, dass in

meinem Land eines Tages plötzlich alles

wieder ganz frei sein wird und schön», sagt

Yenirixsa Spring.

TEXT: MARKUS WÜEST

FOTO: ERWIN ZBINDEN

REZEPT

Arroz con Coco

1 Kokosnuss

2 EL Zucker

500 g Reis (Langkorn, z. B. Uncle Ben’s)

1 Päckli Rosinen

Salz

Ein Loch in die Kokusnuss bohren und das

Kokoswasser in eine Tasse giessen. Falls die

Tasse nicht ganz gefüllt wird, lauwarmes

Wasser nachschütten. Die Nuss öffnen und

das Fleisch raspeln. Das geraspelte Kokosfleisch

mit dem Wasser vermengen und

ausdrücken. Die erste Tasse der so entstehenden

Kokosmilch beiseite stellen. Den

Vorgang aber wiederholen, bis noch weitere

drei Tassen Kokosmilch hinzukommen.

Die zuerst gefüllte Tasse zusammen mit

dem Zucker in eine Pfanne geben. So lange

köcheln lassen, bis die Flüssigkeit bräunlich

wird (caramelisiert). Dann die restliche

Kokosmilch zufügen. Alles bei wenig Feuer

so lange rühren, bis die Klümpchen ganz

aufgelöst sind. Salz und Reis beigeben. Einmal

aufkochen, gut umrühren, dann die

Rosinen beifügen. Zugedeckt leise köcheln

lassen, bis der Reis trocken ist. Dazu passen

Fisch oder Fleisch an einer Sauce.


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