Geschäftsbericht 2011 (1.9MB) - Bildungswerkstatt Bergwald

bergwald

Geschäftsbericht 2011 (1.9MB) - Bildungswerkstatt Bergwald

Geschäftsbericht 2011


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Editorial

Am Jubiläumsfest zum 15jährigen

Bestehen der Bildungswerkstatt Bergwald

Ende 2010 legte Christoph

Leuthold die operative Gesamtleitung

sinnbildlich in Form einer Holzkugel in

die Hände seines Nachfolgers Marc

Lombard. Die vom Gründer und langjährigen

Geschäftsleiter angestossene Idee

eines aussergewöhnlichen Bildungsangebotes

für Jugendliche an der Schwelle

des Erwachsenen- und Berufslebens

rollt auch unter der neuen Gesamtleitung mit

stetig wachsendem Erfolg weiter.

Immer mehr Menschen helfen uns, diese

Kugel am Rollen zu halten. Neu im Patronat

Einsitz genommen hat Nationalrat Erich von

Siebenthal, der ein für uns sehr wichtiges Einsatzgebiet

vertritt und dessen politische Zielsetzungen

für das Berggebiet sich mit dem

Leitbild der Bildungswerkstatt weitestgehend

decken. Was diese Unterstützung durch die

Mitglieder des Patronatskomitees bewirken

kann, zeigt in eindrücklicher Weise das Engagement

von Migros-Chef Herbert Bolliger. Er

besuchte im Juli 2011 seine Midor-Lernenden

in einer Waldprojektwoche in Vals, was für die

Bildungswerkstatt zu einem viel beachteten

Artikel im Migros Magazin führte.

Die Zahl der Gönnerinnen stieg 2011 weiter

an. Zusammen mit den Stiftungen und den

Sponsoren leisten sie einen entscheidenden

finanziellen Beitrag, damit die Waldprojektwochen

für die Teilnehmenden und die Forstreviere

vor Ort überhaupt tragbar sind. Ich danke

im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen im

Stiftungsrat allen Menschen und Institutionen

ganz herzlich für ihre Treue zur Bildungswerkstatt,

für ihr Engagement und für ihre Unterstützung.

Den Kurs- und GruppenleiterInnen sowie

den Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle

gratuliere ich zu ihrem gewohnt hochprofessionellen

Einsatz. Es freut mich ausserordentlich,

dass wir auf ein weiteres Betriebsjahr ohne

gravierende Unfälle zurückblicken können. Wir

setzen alles daran, diesen hohen Qualitäts-

und Sicherheitsstandard weiter zu entwickeln

und mit entsprechenden Fortbildungskursen

wie bspw. den Puch-Fahrkursen auf Ebene der

Mitarbeitenden umzusetzen. Weiter legen wir

seit gut einem Jahr im Stiftungsrat einen strategischen

Schwerpunkt auf die Risikoanalyse,

das Sicherheitsreglement und die Klärung aller

relevanten Haftungsfragen.

Ich wünsche allen teilnehmenden Jugendlichen,

Begleitpersonen und Mitarbeitenden

spannende und unfallfreie Waldprojektwochen

2012 mit unvergesslichen Erlebnissen, möglich

gemacht durch eine einzigartige Idee, die

es verdient, weiter zu rollen.

Christoph Gitz

Präsident des Stiftungsrates

vlnr: Thomas Schiesser, Stiftungsrat , Marc Lombard, Geschäftsleiter , Herbert Bolliger, CEO Migros


BWBW – mit soliden Fundament

Vor einem Jahr durfte ich die Geschäftsführung

von Christoph Leuthold

übernehmen. Ohne grössere Werbeanstrengungen

füllten sich letztes Jahr

48 Waldprojektwochen was zeigt, dass

das Bedürfnis nach Bildung für nachhaltige

Entwicklung, verbunden mit Arbeitseinsätzen

im Bergwald gross ist.

Das Jahr 2011 stellte ich unter das

Motto Sicherheit, sei es im Betrieb, bei

den Finanzen und im Organisatorischen.

Finanzlage

Dank namhafter Unterstützung vieler Institutionen

und unserer Gönner können wir 2011

mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschliessen,

dies auch Dank besserer Kostenkontrolle.

Dafür danke ich allen Beteiligten sehr. Übergeordnetes

Ziel ist immer noch der Aufbau von

(bescheidenen) Reserven, so dass wir über

eine ausreichende Liquidität verfügen.

ZEWO

Der Stiftungsrat hat beschlossen, dass

sich die BWBW von der ZEWO zertifizieren

lassen will. Immer häufiger sind Unterstützungsbeiträge,

speziell der öffentlichen Hand,

davon abhängig, ob eine Institution ZEWO

zertifiziert ist. Unsere Buchhaltung wird bereits

nach Swiss GAAP FER 21-Standard geführt

und unsere Stiftung ist seit mehreren Jahren

vom Kanton Bern als gemeinnützige, steuerbefreite

Organisation registriert. Dies sind zwei

wichtige Elemente des Zetifizierungsprozesses,

der 2012 abgeschlossen werden sollte.

Haftungsfragen

Begleitet mit professioneller Hilfe untersuchten

wir den gesamten Betrieb der BWBW

auf mögliche Sicherheitslücken und überprüften

grundsätzliche Haftungsfragen. Schliesslich

erarbeiteten wir gemeinsam ein Sicherheitskonzept,

das die vielen bereits sehr professionellen

und bewährten Sicherheitsdokumente

in einem Dokument zusammenfasst.

Betriebssicherheit

Das Fahren unserer Puch, speziell mit unserem

Werkzeuganhänger ist anspruchsvoller,

als es auf den ersten Blick scheint. Zum ersten

Mal boten wir unseren Kurs- und Gruppenleitern

zwei Fahrkurse, organisiert von Motorfahrzeug-Instruktoren

der Gesellschaft der

Militärmotorfahrer KT. Bern (GMMB), an, die

rege besucht und sehr geschätzt wurden.

Dies trug dazu bei, dass wir 2011 von

nennenswerten Unfällen verschont wurden.

Christoph Leuthold, Gründer der BWBW

und Mitglied der Geschäftsleitung konnte sein

Pensum weiter reduzieren. Seine Aufgaben

bleiben die Mittelbeschaffung und die Pflege

und Sicherstellung der BWBW Methodik.

Marc Lombard, Geschäftsleiter

Dank

2011 konnten wir 48 Waldprojektwochen und

Arbeitseinsätze ohne grössere Zwischenfälle

durchführen, das freut und motiviert. Ich

möchte mich bei allen Beteiligten für ihren

grossen Einsatz und unseren Geldgebern, den

Behörden und vielen Partnerorganisationen für

die gewährte Unterstützung ganz herzlich bedanken.

Im Jahresbericht verteilt finden Sie, liebe Leserin

und lieber Leser, Rückmeldungen von Teilnehmenden

vom letzten Jahr – viel Vergnügen.

Walter Winkler, Lehrer, Sekundarschule Bonstetten

«Eine Woche

• in guter Gemeinschaft...

• in einer wunderschönen Gegend...

• bei besten klimatischen Bedingungen...

• liebevoll betreut durch die Köchin und Begleiterin...

• angeleitet durch hoch motivierte und erfahrene Fachleute...

... zu verbringen, ist speziell für Jugendliche an der Schwelle

zum Erwachsenenleben ein beglückendes Erlebnis.

In unserer Welt, von Unsicherheit und Angst geprägt, ist es

wichtig, jungen Menschen zu ermöglichen, dass sie erleben,

wie sie mit ihrem Verhalten und ihrem Einsatz etwas

bewirken können. Das trägt zu einer positiven Prägung bei.

In dieser Woche war es möglich, Pestalozzis Vorstellung der

Schulung der drei Bereiche Kopf, Herz und Hand nachzukommen.

Diese Art der Lebensschulung ist in derart 3 konzentrierter

Form im Schulalltag nicht möglich.»


Christoph Leuthold

Ursula Stöckli

Tina Leuthold

4

Geschäftsstelle

Ich blicke dankbar auf mein erstes

Jahr zurück, in welchem ich innerhalb

der Geschäftsleitung ins zweite

Glied getreten bin und die Hauptverantwortung

an Marc Lombard abtreten

durfte. Verschiedene neue Impulse sind

bereits in die Weiterentwicklung eingeflossen

(Newsletter, Facebook, Regionalisierung,

nachhaltige Ernährung,

Sicherheitsassessment, ZEWO etc.).

Es ist ein Privileg, sich in einem Klima

des Vertrauens und voller Tatendrang

täglich auf die sinnvolle Arbeit in einem

solchen Team freuen zu dürfen!

Unsere Geschäftsstelle - Drehscheibe

für den BWBW-Betrieb - besteht

aus 5 Leuten (total 245 Stellen%):

Marc Lombard setzt die Prioritäten und

führt das Team sensibel und zielstrebig,

kümmert sich um Netzwerk, Finanzen

und effiziente Abläufe, meine Aufgaben

liegen in der Mittelbeschaffung, im Bereich

Pädagogik und Qualitätsentwicklung.

Erich Gyr, drittes Mitglied der GL,

die Schulung und die fachlich-technische

Organisation der Projektwochen.

Das administrative Rückgrat bilden

Ursula Stöckli (Leiterin Administration)

und Tina Leuthold (Buchhaltung). So

gelang es 2011, die vielen Projektwochen

zur Zufriedenheit aller Beteiligten

hoch professionell umzusetzen. Dazu

haben auch unsere 4 Aussendienst-

Mitarbeiter (Forstkontakte, Logistik)

sowie die rund 60 Kurs- und Gruppenleiter

ganz wesentlich beigetragen.

Waldprojektwoche in

Segnas-Disentis

Mail vom Lehrer Remert Schulte an den

Revierförster, Werner Müller

«Ich möchte mich ganz herzlich bedanken

für Ihren Einsatz für unsere Schüler

aus der Freien Waldorfschule in Münster.

Wir sind nun zum vierten Mal in Disentis

gewesen und waren immer sehr beeindruckt

und zufrieden. Besonders haben

mir die abwechslungsreichen Arbeitsplätze

gefallen. Sie haben einen sehr guten

Blick für die Herausforderungen, die für

junge Leute wichtig sind.

Das wünschen wir uns auch weiterhin!

Jedes Jahr fahren wir mit tief zufriedenen

Schülern nach Hause, und die Eltern

sprechen von den Veränderungen, die

so ein Praktikum in ihren Kindern bewirkt

haben.

Dafür bedanke ich mich und hoffe weiterhin

auf diese gute Zusammenarbeit!

Mit herzlichen Grüssen

Rembert Schulte»

Trotz des unbestrittenen pädagogischen

Erfolges und steigender Nachfrage ringen wir

nach wie vor um eine nachhaltige Finanzierung

dieser aufwändigen Bildungsarbeit. 2011 sind

dazu neue Silberstreifen am Horizont aufgetaucht.

Wir konnten mit den Bildungsverantwortlichen

der Kantone Zürich und Bern konkrete

Formen der Zusammenarbeit aufgleisen,

die auch ein finanzielles Mittragen der bisher ungedeckten

Kosten anstreben – ein Meilenstein!

Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven,

diese konkrete, hoch

aktuelle Form von Bildung für

Nachhaltige Entwicklung (BNE)

mit noch mehr Breitenwirkung

umzusetzen. Dass wir fast zeitgleich

die Bestätigung unserer

BNE- Auszeichnung der UNESCO entgegen

nehmen durften, unterstreicht dies zusätzlich.

Regina

Auch inhaltlich sind wir an der konsequenten

Erweiterung des Lernens für eine nachhaltige

Zukunft: wir stellen immer wieder fest, dass

die Verpflegung während einer Lagerwoche,

oft bezüglich Gesundheit und Nachhaltigkeit

noch wenig überzeugend ist. Es ist uns gelungen,

in Zusammenarbeit mit «Suisse Balance»

(Förderstelle des Bundesamtes für Gesundheit

BAG und der Gesundheitsförderung Schweiz)

die Projektwochen mit dem Thema einer möglichst

nachhaltigen, gesundheits-, sozial- und

umweltverträgliche Ernährung zu erweitern.

Dabei ist wichtig, Produkte aus der nahen

Umgebung zu verwenden und damit die lokale

Wertschöpfung zu verbessern – die dritte,

ökonomische Säule der Nachhaltigkeit.

Biodiversität

Eine Erweiterung ganz anderer Art haben

wir 2011 konsequent weiter ausgebaut: unseren

praktischen Einsatz für die Erhaltung und

Steigerung der Biodiversität. Wir haben an

über 70 Arbeitsplätzen dafür gezielt Facharbeiten

ausgeführt. Die MAVA-Stiftung hat uns

für den Ausbau dieser Zielrichtung wesentliche

Mittel zur Verfügung gestellt.

Christoph Leuthold


Statistik 2011

Die Statistik zeigt uns, dass wir trotz etwas

weniger Waldprojektwochen (WP) eine steigende

Teilnehmerzahl registrierten. Dies zeigt

einen Trend nach zahlenmässig grösseren bis

ganz grossen WP (z.B. ein Lehrlingslager mit

61 Lehrlingen!).

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6

Kurswesen

UBS-Einsatz in Oberägeri

Waldprojektwochen mit Jugendlichen

Im Jahr 2011 wurden 40 1-2 wöchige

Waldprojektwochen mit Jugendlichen durchgeführt.

2/3 davon waren «Stammkunden»,

welche bereits in den vergangenen Jahren mit

uns zusammen gearbeitet haben. Die Gruppen

«Credit Suisse St. Gallen» und «Basler

Kantonalbank» durften sogar das Jubiläum

einer 10-jährigen Zusammenarbeit mit uns feiern.

1‘127 Jugendliche erlebten im Grossraum

zwischen Vichères VS und Samnaun GR, sowie

Selzach SO und Indemini TI spannende

Wochen unter kundiger Anleitung. Dank dem

professionellen Einsatz von 64 Mitarbeitenden

der BWBW liefen die Projektwochen reibungslos

und ohne grössere Zwischenfälle ab. 6 Personen

leisteten Zivildienst und 11 Leute waren

als Assistenten das erste Mal im Leitungsteam

einer Waldprojektwoche dabei.

5 Oberstufenschulhäuser beteiligten sich

wiederum im grossen Stil an unserem Angebot.

Diese schickten zwischen 2 und 4 Schulklassen

gleichzeitig in die Waldprojektwoche.

Projektwochen mit Behinderten

Neben den 40 «normalen» Projektwochen,

führten wir 2 Lager mit behinderten Jugendlichen

durch. Die «Zürcher Eingliederung» arbeitete

in Küblis und Umgebung. Sie pflegten

dort einen artenreichen Jungwald, bauten

Wildschutzzäune und fällten grosse Bäume.

Die «VEBO» aus Oensingen war im Engadin in

der Landschafts- und Jungwaldpflege, sowie

beim Zaunbau und der Handholzerei tätig. Die

Arbeitsaufträge waren durchaus anspruchsvoll

und fordernd. Dabei war die einfühlsame Anleitung

und motivierende Unterstützung unserer

Mitarbeitenden vor Ort sehr wichtig.

Die Stiftung «Denk an mich» hat diese 2

Lager in verdankenswerter Weise unterstützt.

Einsätze mit UBS-Angestellten

Im Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit

kam eine Zusammenarbeit zwischen den

Schweizer Wanderwegen, der UBS und der

Bildungswerkstatt Bergwald zustande: Mitarbeitende

der UBS arbeiten freiwillig 1-3 Tage

unter Anleitung unserer Gruppenleitenden an 6

verschiedenen Orten der Schweiz am Wanderwegnetz.

So wurden in Oberägeri ZG, Himmelried

SO, La Chaux-de-Fonds NE, Brambrüesch

GR, Valle di Blenio TI und Rüschegg-Heubach

BE Wege unterhalten, Treppen gebaut, Verbauungen

errichtet, Entwässerungen erstellt

und störende Vegetation zurück geschnitten.

Die stolzen und strahlenden Gesichter der

UBS-Mitarbeitenden am Ende der Einsätze

und die gut gelungenen Arbeiten liessen die

Aktion zu einem vollen Erfolg werden.

Grosse Teilnehmergruppen

«Big is beautiful» schien das Motto von einigen

Projektwochen im Jahr 2011 zu werden.

Neben der «Credit Suisse Mittelland», welche

schon seit Jahren mit gut 40 Jugendlichen an

unseren Projektwochen teil nimmt, bahnten

sich neue «Grosslager» an. Das Eidgenössische

Justiz- und Polizeidepartement, EJPD mit

70 Lernenden und die Eidgenössische Technische

Hochschule ETH Zürich mit 100 Lernenden.

Es war eine Herausforderung, gute Lagerhäuser

mit geeigneten Arbeitsaufträgen in der

Nähe zu finden. Für die ETH wurden in Martigny

VS und Malbun GR zwei tolle Einsatzorte

gefunden, derweil das EJPD in Bosco Gurin TI

eingesetzt werden konnte. In Bosco Gurin mit

45 Einwohnern und der kleinsten Coop-Filiale

der Schweiz war der BWBW-Tross mit gegen

90 beteiligten Personen natürlich sofort das


Behindertengruppe der Zürcher Eingliederung in Küblis GR

Dorfthema. Die vielen helfenden Hände arbeiteten

in den Schutzwäldern, Waldweiden und

Zugangswegen rund ums Dorf und hinterliessen

positive Spuren in der Landschaft. Aber

auch das kleine Dorf hinterliess Spuren, alle

nahmen ein Stück Bosco Gurin im Herzen mit

nach Hause.

Erwachsenenbildung 2011

Externe Kurse

Im Februar fand bereits zum 9. Mal im Auftrag

der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft

SHL Zollikofen (ab 2012: Hochschule für

Agrar- Forst- und Lebensmittelwissenschaften

HAFL) der einwöchige Modulkurs «Handholzerei

und Instruktionsmethodik» mit 19 Teilnehmenden

statt. Höhepunkt des Kurses war der Besuch

einer Schulklasse aus Bowil, mit welcher

das Gelernte gleich in der Praxis angewendet

werden konnte.

Im August führten wir im Auftrag des

grössten regionalen Naturparks der Schweiz,

dem «Parc Ela» einen Weiterbildungskurs zu

«Jugend- und Naturpädagogik» durch. Es wurden

9 Mitarbeitende des Parks in praktischen

und theoretischen Fragen rund um Arbeitseinsätze

mit Jugendlichen in der Natur geschult.

Interne Kurse

Im Rahmen unseres Sicherheitskonzeptes

werden die eigenen Mitarbeitenden laufend

weitergebildet. Es fanden folgende Kurse

statt:

Handholzereikurs (4 Teilnehmende)

Motorsägenkurs (8) Forstliche Nothilfe (13)

Pädagogikkurs (6) Kursleitertagung (20)

Mitarbeitertagung (27) Puchfahrkurs (35)

Mitarbeiterbriefing (10) Tech. Arbeiten (6)

Eine Premiere waren die 4 Puchfahrkurse

welche zum sichereren Handling des 2

Tonnen schweren Fahrzeuges beitragen. Der

Kurs wird von Experten und Fahrlehrern des

Kantonalbernischen Militärmotorfahrervereins

gestaltet und durchgeführt. Dabei sind Fahrten

in der Kiesgrube in Normal- bis Extremsituationen,

Bremsverhalten auf Kies und Teer, sowie

Manövrieren mit dem Anhänger die Hauptthemen.

Durch diesen Praxiskurs gewinnen unsere

Mitarbeitenden Sicherheit im Umgang mit

den Puch. Die Pilotkurse im 2011 waren ein

voller Erfolg und werden weiter geführt. Jeder

Mitarbeitende welcher nicht eine militärische

oder zivile Ausbildung für Puch oder schwerere

Fahrzeuge ausweisen kann ist verpflichtet,

diesen Kurs zu absolvieren.

7


Erich Gyr

8

BWBW-Mitarbeitende: Mike Dalbert, Patricio Borter, Peter Friedli, Ambroise Marchand

Infrastruktur und Logistik

Unsere eigene Fahrzeugflotte mit 20

Puch und 6 Anhängern garantiert uns

eine grosse Flexibilität. Sie bildet aber

auch ein grosser Kostenfaktor und wir

sind bemüht die Fahrstrecken möglichst

kurz zu halten. 2011 war es aber schon

in der Planungsphase nicht einfach, die

Einsatzorte und -zeiten zu bündeln und

hintereinander durchzuführen. Dadurch

ergaben sich teilweise grössere Verschiebungen

von Fahrzeugen zwischen den Projektwochen.

Die Zusammenarbeit mit der Garage Gerber

in Interlaken hat sich sehr bewährt. Die Firma

führt jährlich vor der Saison an jedem Fahrzeug

einen Sicherheitscheck durch und garantiert

uns hohe Professionalität. Das trug dazu bei,

dass es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen

mit den Fahrzeugen kam.

Wir sind noch immer auf der Suche nach

einem geeigneten Winterstandort für unsere

Fahrzeugflotte, um sie in der Region Interlaken

unter ein schneesicheres Dach stellen zu

können.

Der BWBW-Mitarbeitende – eine ganz

besondere Spezies

Ein BWBW-Mitarbeitender, der in den

Waldprojektwochen Arbeitsplätze leitet, ist

nicht ganz einfach zu umschreiben und trotzdem

wagen wir hier den Versuch: Diese Spezies

kann weiblich oder männlich, gross oder

klein, zierlich oder kräftig sein. Zum optimalen

Körperbau gehören jedoch ein, besser noch

zwei äusserst wachsame Augen, ein grosses

Herz am richtigen Fleck, und zwei geschickte

Hände. Aber auch ein breiter Rücken macht

sich dienlich. Viel Gefühl bis in die Fingerspitzen,

einen Sack voll reicher Berufs- und Lebenserfahrung

und selbstverständlich mehrere

grosszügige Prisen Humor gehören zum Erfolgsrezept.

Wenn dann noch ein ausdrucksstarkes

Stimmorgan und die Flexibilität dazu

kommen, wird das Profil vortrefflich abgerundet.

Nein, dieser Beschrieb entspringt nicht

einer Schilderung eines edlen Ritters oder

eines Hollywood-Actionhelden. Diese besondere

Spezies wirkt viel unauffälliger und abseits

des Rampenlichtes. Man kann sie manchmal an

ihrem Wirkungsort im Gebirgswald, im ganzen

Alpenraum und im Jura entdecken. Ich wünsche

allen, dass sie einmal, früher oder später,

einer dieser besonderen Spezies begegnen

dürfen!

Zitat einer Schülerin unmittelbar nach

der Bergwaldwoche

«Das Berglager fand ich sehr toll. Ich fand es hat mir

etwas gebracht. Seit dem Baumfällen, weiss ich dass

ich gut im Team arbeiten kann und auch anpacken

kann, so dass es mir auch Freude macht. Ich wollte

schon immer mal erleben, wie es so ist härter zu

arbeiten, da ich gerne mal irgendwann auch ein paar

Monate auf dem Bau arbeiten möchte um mal etwas

anderes zu machen, härteres und um eine andere

Seite von mir kennenzulernen. Das Essen war auch

sehr gut. Es war toll, dass wir nach Hause kommen

konnten und schon alles bereit war.»

Daniela


Oberstufenklasse

Ebnit, Gstaad in

Abländschen BE

Herkunfts- und Einsatzorte

Jugendliche, meist aus den grösseren

Agglomerationen der Schweiz, lernen das

Berggebiet und im speziellen den Bergwald

durch ihren intensiven Lern- und Arbeitseinsatz

besser kennen. Meistens können wir fast

Fritz Schifferli

alle Wünsche zur Wahl der Einsatzorte für die

Schul- und Lehrlingsklassen erfüllen.

Die Suche der geeigneten Einsatzgebiete

erledigen unsere Forstverantwortlichen:

Herkunfts- und Einsatzorte

Münster D

Herkunftsorte der Teilnehmergruppen Einsatzorte der Projektwochen

Andy Mathis

Jean-Romain

Ebener

Jahresbericht 2008 9

9


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Unterstützung · Patronat

Eveline Binsack | Bergsteigerin

Adolf Ogi | Alt Bundesrat

Verena Diener | Ständerätin

Philippe Roche

Ehem. Direktor BAFU

Das

Patronat

Ursula Haller | Nationalrätin

Linard Bardill | Musiker

Simonetta Sommaruga | Bundesrätin

Dimitri | Clown Künstler

Thomas Bucheli | Leiter Meteo SF

Herbert Bolliger | Präsident Migros

Hans-Peter Fricker | ehem. CEO WWF

Prof. Willi Stadelmann, bisher

Mitglied des Patronats BWBW, erklärte

sich bereit, Einsitz in unseren

Stiftungsrat zu nehmen. Das freut

und ehrt uns sehr. Willi Stadelmann

konnte sein profundes Wissen über

das Schweizer Bildungswesen in

einige Sitzungen einbringen. Ausgesprochen

erfreut sind wir, dass mit

Erich von Siebenthal ein Nationalrat

und Bergbauer für das Patronat

gewonnen werden konnte, der von

unserer Arbeit begeistert ist. Ihm ist

der Wald und die Forstwirtschaft ein

besonderes Anliegen.

Wir sind den Mitgliedern unseres

Patronates für jede Hilfe dankbar.

Dank ihrer Hilfe fanden wir Zugang

zu neuen Geldgebern oder konnten

ihnen medienwirksam unsere Arbeit

vorstellen.

Erich von Siebenthal

Nationalrat

Aus dem Feedback eines

Lagers mit behinderten

Jugendlichen:

«Es tut gut mit den Betreuten

wichtige positive Erfahrungen

zu machen. Gemeinsam haben

wir mit viel Freude etwas für die

Natur geleistet. Das beste Lager,

bez. Weiterbildungswoche je!»


Wir danken für die bedeutende

Unterstützung

Bildungsarbeit mit Jugendlichen im Bergwald

«kann nicht rentieren» und ist kostenintensiv.

Unsere Ansprüche an die Kursleitenden

(Pädagogisches, Inhalt, Arbeitssicherheit, Erfahrung)

und an das Material (20 Fahrzeuge,

6 vollständig ausgerüstete Werkzeuganhänger)

sind sehr hoch. Doch das alles kostet viel

Geld, mehr als wir selber erwirtschaften können.

Das bedeutet, dass wir pro Waldprojektwoche

rund CHF 9‘000.- aus anderen Quellen

finanzieren müssen.

Wir danken für die zum Teil jahrelange Unterstützung

ganz besonders:

• Avina Stiftung,

• Binding Stiftung,

• Bundesamt für Raumentwicklung ARE,

• Bundesamt für Umwelt BAFU,

• Ernst Göhner Stiftung,

• Yvonne Flückiger

• Fontes Stiftung,

• Otto Gamma Stiftung

• Haefner Stiftung

• Kantonsforstämter Bern, Graubünden

und Zug

• Kiwanis Bern

• Anna Maria und Karl Kramer Stiftung

• MAVA Foundation,

• MBF Foundation,

• Migros und Migros Kulturprozent

Gerhard Grossglauser (links) Herr und Frau Blumer

• Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin

Stiftung

• SIMOVITA

• Thoolen Foundation

Der Stiftung «Denk an mich» danken wir für

die Unterstützung der Lager VEBO Oensingen

und ZH Eingliederung.

Es freute uns ganz ausserordentlich, dass

der Geschäftsführer der Thoolen Foundation,

Otto Blumer, zusammen mit Gerhard Grossglauser,

der uns im Bereich Fundraising unterstützt,

am 30.6.11 eine Waldprojektwoche besuchte.

Tief bewegt hat uns die grosszügige Geste,

dass die Bildungswerkstatt das Spendgut anlässlich

der Abdankung von Jan Haerle entgegennehmen

durfte.

Herbert Bolliger, CEO Migros, spricht zu «seinen» MIDOR Lernenden beim Besuch ihrer Waldprojektwoche in Vals

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Gönner - Battaporta

2011 haben wir unseren neu gestalteten

Newsletter, den «Battaporta» (Türklopfer) zum

ersten Mal verschickt. Wir haben uns über die

vielen positiven Reaktionen sehr gefreut und

danken allen Gönnern für Ihre finanzielle Unterstützung

ganz herzlich.

Speziell danken wir folgenden Spenderinnen

und Spendern für Gönnerbeiträge ab

100.–:

Administration des Finances de L‘Etat

de Fribourg / Bourgeoisie D‘Orsières,

Orsières / Bürgin Freddy , Basellandschaftliche

Kantonalbank, Liestal /

Flückiger Yvonne, Solothurn / Frauenverein

Thun / Gaillard Jean-Michel,

Triage forestier des Deux Rives,

Riddes / Gemeinde Scuol, Scuol /

Gertsch Artur, Verwaltung Kuduheim

Netstal, Netstal / Gfeller Göran,

Korporationsbürgergemeinde

Altdorf / Graf-Angst Johannes,

Bassersdorf / Gyr Erich, Tann /

Heiniger Marco, Bauverwaltung

Riggisberg / Hengartner Felix u.

Monika, Ernetschwi / Hensel-

Hasler Ursula, Naturfreundehaus

Schrattenblick, Marbach

LU / Hirzel Theres u. Andreas,

Hölstein / Immer Fritz, Hotel

Engstlenalp, Meiringen /

Iten Käsel Reto, Unterägeri

/ Jenni Kurt u. Vreni, Basel / Jost-Bont Robert u. Rosmarie,

Rehetobel / Kantonales Amt für Wald und Raumentwicklung

Obwalden, Sarnen / Kissling Heini, Genossenschaft

VEBO, Oensingen / Kramer Beatrice, Reinach

BL / Kuhn, Esprit Personalberatung AG , Zürich / Letec

CompArt AG, Bern / Lohri Franz, Aarwangen / Lombard

Marc, Belp / Luzzi Georg, Administraziun Comunale Ramosch,

Ramosch / Matile Rémy, Zürich / Minder Walter,

Diessbach b. Büren / Nagel Ueli, Zürich / Odermatt Felix,

Uertekorporation Dallenwil, Dallenwil / Oertli Peter, Thalheim

/ Perret- Zimmermann Edouard & Susanne, , Therwil

/ Piffaretti Ursula, Zug / Profos Rudolf und Brigitta, Oberwil

b. Zug / Rösti Toni, Einwohnergemeinde Kandersteg,

Kandersteg / Sartori Raffaele, Verein Landschaft, Bosco/

Gurin / Schaefer-Grieder Hanna, Frenkendorf / Schaub-

Schneider CH. und S. , Maisprach / Schlegel Jürg, Kreisforstamt

Olten Niederamt, Olten / Stöckli Ursula, Thun /

Thalmann Marcel, Brünisried / Theler Christian, Forstrevier

Massa, Naters / Trittenwein Hildegard (Ilka), Evangelisches

RG, ORG und MG, Oberschützen / von Grünigen Christian,

Waldabteilung 2, Spiez / Waldgenossenschaft Innere

Turbach, Turbach / Winkler-Schmid Martin, Oberrieden /

Wirz Daniel, FPA Freier Pädagogischer Arbeitskreis, Zug

/ Zaugg Jakob, Zaugg Gartenbau, Aeschiried / Zbinden

Marion, AEK Amtsersparniskasse Thun, Thun / Zimmermann-Leemann

Ruedi, Arlesheim / Zschokke-Waldmann

Rosli, Langendorf / Züst-Gericke Werner und Inez, Zürich

Ein herzliches Dankeschön auch den anonymen

Spendern!

Die vermehrten Anstrengungen, die konsequente

Adresspflege und der neu gestaltete

Newsletter zeigen offenbar Wirkung, wie die

Entwicklung der Gönnerbeiträge seit 2009 eindrücklich

zeigt.


Netzwerk

Die Bildungskoalition NGO setzt sich aus

Organisationen der Bereiche Entwicklung,

Jugend, Gesundheit und Umwelt zusammen

und verfügt über Mitglieder und Kooperationspartner,

die Bildung für nachhaltige Entwicklung

fördern wollen. Die BWBW ist Kooperationspartner

dieser Institution. Diese Institution

vertritt unsere Interessen auch in der Politik

und hat so zB. eine Vernehmlassung zur Risikoaktivitätenverordnung

(RiskV) erarbeitet, die

auch von der BWBW eingereicht wurde, da

unsere Aktivitäten von dieser Verordnung sehr

stark betroffen wären.

Forstliche Partner/Auftraggeber

2011 wurden wir von den Kantonsforstämtern

Bern, Graubünden und Zug ideell

und finanziell unterstützt. Viele Arbeiten zu

Gunsten der Biodiversität stehen dabei auf

fast allen Arbeitsplätzen im Vordergrund.

An 15 Orten waren wir das erste Mal überhaupt

im Bergwald im Einsatz, erfreulicherweise

auch in drei Regionen der Romandie.

Waldprojektwochen

mit Einsatzorten

Frühling 2011

Datum WP-Nr. Anzahl Forstrevier, Kt.

Jugendl. Neue Reviere

22.-27.5. 11-03 16 Mathon, GR

22.-27.5. 11-10 43 Zwischenflüh, Diemtigtal

24.-27.5. 11-02 43 Oberägeri

5.-10.6. 11-05 12 Altdorf

5.-10.6. 11-06 13 Cinuos-chel

5.-10.6. 11-07 15 Küblis-Luzein

5.-10.6. 11-08 22 Bürchen

5.-10.6. 11-15 16 Les Collons (Gde. Vex)

5.-10.6. 11-21 22 Les Crosets (Gde. Val d‘Illiez)

13.-24.6. 11-14 14 Sobrio

15.-17.6. 11-18 23 Himmelried

19.-24.6. 11-01 23 Albinen

19.-24.6. 11-04 18 Indemini

19.-24.6. 11-22 21 Kandersteg

21.-24.6. 11-19 16 La-Chaux-de-Fonds

26.-1.7. 11-09 18 Taney (Gde. Vouvry)

26.-1.7. 11-11 11 Serneus-Dorf

26.-1.7. 11-13 21 Linthal

26.-1.7. 11-23 13 Vichères (Gde. Liddes)

5.-8.7. 11-45 48 Brambrüesch (Chur)

10.-20.7. 11-12 31 Segnas-Disentis

10.-15.7. 11-17 24 La Fouly (Gde. Orsières)

17.-22.7.

Herbst

11-20 22 Vals

14.-19.8. 11-30 8 Bergün

21.-26.8. 11-31 25 Leberberg

22.-26.8. 11-32 12 Alp Julier

24.-26.8. 11-44 33 Valle Blenio, Gorda di Sopra

27.-3.9. 11-34 21 Giarsun

3.-9.9. 11-35 28 Schönried

4.-9.9. 11-53 19 Sörenberg

4.-9.9. 11-54 24 Lavin-Macun

11.-16.9. 11-49 19 Hofstetten bei Brienz

11.-16.9. 11-50 21 Abländschen

11.-16.9. 11-51 17 Hofstetten

13.-15.9. 11-43 13 Rüschegg-Heubach, Gantrisch

18.-23.9. 11-36 23 Oberägeri

18.-23.9. 11-56 13 Wiesenberg, Engelbergtal

25.-30.9. 11-37 17 Weggis

25.-30.9. 11-39 19 Samnaun

25.-30.9. 11-40 61 Bosco Gurin

25.-30.9. 11-48 18 Sarnen

25.-30.9. 11-52 18 Wiggen LU

2.-7.10. 11-55 14 Davos

9.-14.10. 11-38 35 Scuol-Pradella

9.-14.10. 11-41 50 Malbun

9.-14.10. 11-42 50 Martigny VS

16.-21.10. 11-46 32 Vicosoprano

23.-28.10. 11-47 30 Wolfenschiessen, NW

13


Ertrag 2011

Aufwand 2011

14

Jahresrechnung

201112

Entwicklung Gönnerbeiträge

Vergleich Aufwand 2010 - 2011

Bilanz

Aktiven

2011 % 2010 %

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel 10‘646.07 5.4 53‘229.40 27.2

Forderungen ggü. Dritten 58‘382.55 29.9 42‘778.03 21.9

Aktive Rechnungsabgr. 19‘700.00 10.1 0.00 0.0

Vorräte Werkbuch 9‘400.00 4.8 0.00 0.0

Total 98‘128.62 50.2 96‘007.43 49.1

Anlagevermögen

Fahrzeuge 52‘000.00 26.6 49‘000.00 25.1

Maschinen, Werkzeuge, Geräte 25‘600.00 13.1 22‘500.00 11.5

IT-Einrichtungen 7‘800.40 4.0 9‘382.00 4.8

Mobilien und Einrichtungen 12‘000.21 6.1 450.00 0.2

Total 97‘400.61 49.8 81‘332.00 41.6

Total Aktiven 195‘529.23 100.0 177‘339.43 100.0

Passiven

2011 % 2010 %

Kurzfristiges Fremdkapital

Verbindlichkeiten ggü. Dritten 52‘549.94 26.9 29‘723.70 15.2

Passive Rechnungsabgr. 2‘800.00 1.4 10‘800.00 5.5

Total 55‘349.94 28.3 40‘523.70 20.7

Langfristiges Fremdkapital

Darlehen C. Leuthold 56‘000.00 28.6 56‘000.00 28.6

Total 56‘000.00 28.6 56‘000.00 28.6

Total Fremdkapital 111‘349.94 56.9 96‘523.70 49.4

Organisationskapital

Stiftungskapital 80‘815.73 41.3 95‘489.15 48.8

Jahresergebnis 3‘363.56 1.7 -14‘673.42 -7.5

Total 84‘179.29 43.1 80‘815.73 41.3

Total Passiven 195‘529.23 100.0 177‘339.43 100.0

Betriebsrechnung

2011 % 2010 %

Betriebsertrag

Kursgeld Waldprojektwochen 374‘743.06 30.1 342‘833.55 27.7

Kursgeld Weiterbildungskurse 29‘823.00 2.4 31‘750.87 2.6

Einnahmen Forstarbeiten 286‘040.40 23.0 301‘875.00 24.4

Beiträge und Spenden 553‘659.60 44.5 561‘936.41 45.4

Total 1‘244‘266.06 100.0 1‘238‘395.83 100.0

Direkte Kurskosten

Personalaufwand Kursleiter -342‘624.25 -27.5 -302‘963.35 -24.3

Personalaufwand GS Projekte -315‘921.15 -25.4 -404‘896.00 -32.5

Unterkunft und Verpflegung -157‘836.11 -12.7 -142‘387.95 -11.4

Betriebskosten FZ, Material -92‘388.10 -7.4 -77‘161.50 -6.2

Werkzeug Unterhalt -9‘529.70 -0.8 0.00 0.0

Übrige direkte Kurskosten -82‘305.72 -6.6 -99‘561.29 -8.0

Abschreibungen -12‘247.00 -1.0 0.00 0.0

Total -1‘012‘852.03 -81.4 -1‘026‘970.09 -82.5

Basisaufwand

Personalaufwand -148‘394.65 -11.9 -156‘602.96 -12.6

Raumaufwand Büro Thun -18‘469.80 -1.5 -19‘050.35 -1.5

Versicherungen, Bewilligungen -3‘023.30 -0.2 -3‘990.50 -0.3

Kosten Administration -21‘425.20 -1.7 -28‘980.12 -2.3

Werbung -38‘419.40 -3.1 -33‘303.55 -2.7

Abschreibungen -3‘213.00 -0.3 0.00 0.0

Total -232‘945.35 -18.7 -241‘927.48 -19.4

Total Aufwand -1‘245‘797.38 -100.1 -1‘268‘897.57 -102.0

Betriebsergebnis -1‘531.32 -0.1 -30‘501.74 -2.0

Finanzergebnis

Finanzertrag 69.95 0.1 172.35 0.3

Finanzaufwand -62.77 -0.1 -263.23 -0.5

Total 7.18 0.0 -90.88 -0.2

Übriges Ergebnis

Ausserordentlicher Aufwand 0.00 0.0 0.00 0.0

Ausserordentlicher Ertrag 4‘887.70 0.4 15‘919.20 1.3

Total 4‘887.70 0.4 15‘919.20 1.3

Jahresergebnis 3‘363.56 0.3 -14‘673.42 -0.8


Personalien

Stiftungsrat SR

Präsident SR Christoph Gitz

Berater für Verbandsmanagement

Vizepräsident SR *David Golay

Sekundarlehrer, Hochschuldozent

*Christian von Grünigen

dipl. Forsting. ETH, Amt für Wald Kt. Bern

Jean- Romain Ebener, Gebirgsförster

Beatus von Glenck

Lehrer, Schauspieler

* Mitglieder Vorstand Ausschuss

Geschäftsstelle Thun (245 Stellen%)

Geschäftsleitung Marc Lombard, Gesamtleitung

Erich Gyr

Projektwochen,

Aus- und Weiterbildung

Christoph Leuthold

Pädagogik, Fundraising

Administration Ursula Stöckli,

Leitung Administration

Buchhaltung Anna Tina Leuthold

Aussendienste (115 Stellen%)

Gyr Ebener Lombard Jucker Golay

Forstkontakte Fritz Schifferli

Region Kt. Bern, Jura, Ostschweiz,

Aus- und Weiterbildung

Andreas Mathis

Region Zentral- und Südschweiz

Jean-Romain Ebener

Region Romandie und Oberwallis

Logistik Urs Werner

Unterhalt Fahrzeuge und Material

Barbara Gugerli

Hochschuldozentin (PHZH)

Anita Jost, dipl. Forsting. ETH

Rolf Jucker, Geschäftsleiter SUB,

Hochschuldozent

Thomas Schiesser, Kreisförster TI

Willi Stadelmann

Naturwissenschafter & Pädagoge,

ehem. Direktor der PH Zentralschweiz

Martin Winkler, Kantonsförster Zug

Schiesser Jost von Grünigen Winkler Gitz Leuthold

Geschäftsleitung: vlnr Erich Gyr, Marc Lombard, Christoph Leuthold

Freie Mitarbeitende 2011

19 KursleiterInnen

28 GruppenleiterInnen

11 Assistenten

6 Zivildienstleistende

Gugerli

Stadelmann

von Glenk

15


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16

Stiftung Bildungswerkstatt Bergwald

Reitweg 7, CH – 3600 Thun

Tel. +41 33 438 88 38

sekretariat@bergwald.ch

www.bergwald.ch

Spendenkonto: PC 30-628249-8

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Druck: www.druckform.ch

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