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Kontakt

Fachhochschule Salzburg GmbH

Urstein Süd 1 | A-5412 Puch/Salzburg

Tel.: +43-(0)50-2211-0 | Fax: -1099

E-Mail: offi ce@fh-salzburg.ac.at

www.fh-salzburg.ac.at

Fachhochschule Salzburg

Salzburg University of Applied Sciences

Jahresbericht | Wissensbilanz

2006/2007


Inhalt

004

Inhalt

Vorwort

Das Studienjahr 2006/07

Summer of Music

Studiengänge

Baugestaltung - Holz [bgh]

Biomedizinische Analytik [bma]

Betriebswirtschaft [bwi]

Design & Produktmanagement [dpm]

Digitales Fernsehen [dtv]

Hebammen [heb]

Holztechnik & Holzwirtschaft [htw]

Innovation & Management im Tourismus [imt]

Informationstechnik & System-Management [its]

MultiMediaArt [mma]

Orthoptik [otk]

Physiotherapie [pth]

Soziale Arbeit [soza]

International Offi ce

FHS Forschung

Holz & Biogene Technologien

Informationstechnologien

Medien & Design

Wirtschaft & Tourismus

Gesundheit & Soziales

Vision und Werte der FHS

Struktur der FHS

Wissensbilanz

MitarbeiterInnen

Externe LektorInnen

Partneruniversitäten

Impressum

004

008

010

012

012

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020

026

030

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062

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073

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079

082

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092

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096

108

110

114

117

005

Inhalt


Vorwort

006

Lehre und Forschung

eng vernetzt

Über 10 Jahre Fachhochschule in Salzburg sind eine Erfolgsgeschichte,

an der das Land als Förderer und Mitgestalter

seinen Anteil hat. Von den ersten Studiengängen

bis heute hat das Land Salzburg an der fi nanziellen

Konzeption, Durchführung und Finanzierung in Zusammenarbeit

mit den Trägern mitgewirkt. Die Studiengänge

mit den Schwerpunkten Informationstechnologie, Holz &

Biogene Technologien, Wirtschaft & Tourismus, Medien &

Design und Gesundheit & Soziales sind Aushängeschilder

dieser University of Applied Sciences.

Applied Science ist die Umsetzung von Resultaten aus

der Grundlagenforschung bis zu Produkten und Wissenstransfer.

Zukunftsorientierte Forschungspolitik wird mit

der Lehre vernetzt als Garant für eine dynamische Weiterentwicklung

der Fachhochschule. Sie sorgt für einen

Nachschub von fundiert ausgebildeten Arbeitskräften

und damit für einen stetigen Know-how-Zufl uss für nationale

und internationale Unternehmen und Institutionen.

Die rund 4 Mio. Euro jährlich für den laufenden Betrieb

sind eine Investition mit beachtlichem Return, der auch

gekennzeichnet ist durch internationale Sichtbarkeit sowie

durch Synergien und Kooperationen mit den anderen

Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die Fachhochschule

Salzburg hat diesen Weg erfolgreich beschritten

und wird ihn konsequent weitergehen. Dazu wünsche ich

allen Verantwortlichen, den Lehrenden und vor allem den

Studentinnen und Studenten viel Erfolg.

Mag. Gabi Burgstaller

Landeshauptfrau

Unser guter Weg führt

weiter...

Vorwort

Kaum waren die Diplomprüfungen abgelegt und das

Studienjahr 2006/07 erfolgreich beendet, erlebte Urstein

etwas ganz Besonderes: Die jungen Musiker des weltberühmten

West Eastern Divan Orchesters unter der Leitung

von Maestro Daniel Barenboim brachten künstlerisches

Flair auf den Campus Urstein. Das Audimax wurde zur

Orchesterbühne, die Hörsäle fungierten als Proberäume

zur Vorbereitung auf den großen Auftritt bei den Salzburger

Festspielen. Musik lag in der Luft, unterschiedlichste

Sprachen erklangen - es war wunderbar, in dieser friedvollen

Atmosphäre den Sommer‚mit-erleben’ zu dürfen.

Unser guter FHS-Weg führt weiter ....

...starteten wir im Jahr 1995 mit knapp 100 Studierenden,

so bietet die FHS mittlerweile die Vielfalt von 14

Studiengängen aus fünf Kompetenzbereichen für knapp

2000 Studiererende am Campus Urstein und am Campus

Kuchl.

Viele, auch unsere musikalischen Sommergäste, fragen

uns, was denn das Besondere und Einzigartige an unserer

Fachhochschule sei.

Da ist als Erstes unser Rektor, Dr. Erhard Busek, zu nennen,

der als Minister die Schaffung des Fachhochschulgesetzes

initiierte und durchsetzte. Heute gestaltet er die

Umsetzung dieses Gesetzes als unser Rektor mit hoher

Qualität und Reputation.

Einzigartig ist auch die Trägerschaft der Fachhochschule

Salzburg – zu jeweils gleichen Teilen sind die Sozialpartner

– Wirtschaftskammer Salzburg und Arbeiterkammer

Vorwort

Salzburg – Gesellschafter der Fachhochschule. Diese

Partnerschaft, basierend auf einer gemeinsamen Wertehaltung,

habe ich besonders angestrebt und hat sich bis

heute bestens bewährt. Zu unserer Unverwechselbarkeit

trägt auch der Campus Kuchl, der österreichische Exklusivstandort

für einen unserer wichtigsten Werkstoffe,

Holz, bei.

Und nicht zuletzt ist unsere Fachhochschule wahrscheinlich

die einzige in ganz Österreich, die im hauseigenen

TV-Studio regelmäßig Sendungen produziert – das Jugendmagazin

‚Bonzai’ und das FH-Magazin ‚Campus on

TV’ - und über den Privatsender Salzburg TV einem breiten

Publikum zugänglich macht.

All das ist das Besondere an unserer FHS.

Einzigartig sind aber die Menschen, die hier arbeiten und

studieren und das tägliche Leben und Miteinander bestimmen.

Im Studienjahr 2006/07 sind als weitere Höhepunkte besonders

hervorzuheben:

- der Start der gesundheitswissenschaftlichen

Studiengänge im Herbst 2006

- die Inbetriebnahme der Meierei. Hier geht der Dank

vor allem an die WKS und das Bundesdenkmalamt

- die Umstrukturierung der Forschungsgesellschaft

- der Baubeginn des Studentenheims ‚Matador’ am

Campus Kuchl

- die Beschlussfassung für den Erweiterungsbau

in Kuchl

Auf Geschäftsführungsebene gab es ebenfalls Neuerungen:

Dr. Doris Walter wurde vom Aufsichtsrat neben Mag.

Raimund Ribitsch in die Geschäftsleitung bestellt.

Es ist beglückend miterleben und mitgestalten zu dürfen,

wie eine neue Hochschule - unsere FHS - entsteht.

Dafür danke ich Ihnen allen.

Dr. Wolfgang Gmachl

Vorsitzender des Aufsichtsrates

007

Vorwort


Vorwort

008

Sehr geehrte Leserinnen

und Leser!

Bildung ist für die AK Salzburg das zentrale Zukunftsthema:

Sie ist das wichtigste Werkzeug insbesondere

für junge Menschen in unserem Land, um die auf sie

zukommenden berufl ichen und sozialen Anforderungen

zu bewältigen. Aber auch Menschen, die bereits im Arbeitsleben

stehen und sich auf höchstem Niveau weiter

qualifi zieren wollen, brauchen entsprechende, berufsbegleitende

Angebote, damit Bildung zur Lebensbegleitung

werden kann. Und schließlich braucht es Anstrengungen,

neues, praxisrelevantes Wissen zu erarbeiten, es braucht

Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit der

heimischen Wirtschaft. Denn wir wollen nicht zuletzt den

Standort Salzburg weiter verbessern, dessen Stärke ganz

wesentlich auf der Spitzenqualifi kation der heimischen

Arbeitskräfte und dem ihnen zur Verfügung stehenden

Wissen basiert.

Die AK Salzburg ist daher auf verschiedenen Ebenen im

Bildungsbereich aktiv: Vom allgemeinen bildungspolitischen

Engagement – etwa für die Ausweitung des Bildungsschecks

des Landes Salzburg – über ihre Rolle im

Bereich der Lehrlingsausbildung bis hin zur berufsorientierten

Erwachsenenbildung an unserem neuen, vergrößerten

BFI reicht der Bogen unserer Einsatzes für Bildung

im Land. An vielleicht prominentester Stelle steht unsere

Trägerschaft für die Fachhochschule Salzburg, die wir

gemeinsam mit der Wirtschaftskammer wahrnehmen.

Dieses für Österreich einzigartige Modell ermöglicht jene

spezielle Kombination von wirtschaftlichen, technischen,

sozialen und gesundheitsbezogenen Studiengängen mit

zukunftsorientierter Forschung, auf die wir, wie ich meine

zu Recht, so stolz sind.

Den Studierenden an der Fachhochschule wird viel abverlangt,

damit sie sich praxisnahes Wissen und umfangreiche,

in ihrem künftigen berufl ichen Feld notwendige

Fertigkeiten aneignen. Modernste Infrastruktur, Lehrende

aus der Praxis und aktuelle, mittlerweile weitestgehend

auf das europäische Bachelor- und Master-System umgestellte

Lehrpläne helfen dabei, die enorme Menge an

Wissen, die in kürzester Zeit vermittelt wird, zu bewältigen.

Eine Fachhochschulausbildung bietet damit einen

Nachweis umfassender und topaktueller fachlicher, vor

allem aber auch persönlicher Kompetenz auf höchstem,

auf akademischen Niveau. Das ist wohl die beste

Voraussetzung, um die Herausforderungen, die auf dem

Arbeitsmarkt, in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Studierenden

warten, erfolgreich zu bewältigen.

Mit den besten Wünschen für die Studierenden, Absolventinnen

und Absolventen, Lehrenden und Forschenden!

Siegfried Pichler

Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Präsident der Arbeiterkammer Salzburg

Vorwort

Exzellente AbsolventInnen

sind unsere Motivation

Weltoffen. Vielfältig. Kompetent. Drei Garanten für die

beispielgebende Qualität der akademischen Ausbildung

an der Fachhochschule Salzburg (FHS). Weltoffen, weil

wir nicht nur einen regen Austausch von Studierenden

und Lehrenden mit knapp 100 Hochschulen weltweit

pfl egen, sondern auch mit international renommierten

Partnern aus der Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten.

14 Studiengänge in fünf Kompetenzfel-

Vorwort

dern schaffen eine disziplinäre Vielfalt, die Ihresgleichen

sucht. Und neben der hochkarätigen Ausbildung vermitteln

wir unseren Studierenden ein hohes Maß an Sozialkompetenz,

die den AbsolventInnen hervorragende

Karrierechancen eröffnen.

Dieses „wir“ sind mittlerweile mehr als 170 MitarbeiterInnen

in den FH-Services, der Lehre und der Forschung

sowie 350 nebenberufl iche LektorInnen. Deren Engagement

und Einsatz in ihren Tätigkeitsbereichen, ihr Streben

nach und Einfordern von Qualität sowie die Begeisterung

unserer KollegInnen für Neues sind das Fundament dieser

Fachhochschule.

Das Studienjahr 2006/07 stand ganz im Zeichen der „Gesundheit“.

Vier Studiengänge – Biomedizinische Analytik,

Hebammen, Orthoptik und Physiotherapie – gingen

erstmals an den Start. Man kann schon von einem regelrechten

Ansturm auf unsere Neuen sprechen: Für die

79 Studienplätze gab es 800 BewerberInnen, der Trend

setzte sich auch im Wintersemester 2007/08 fort. Mit Ergotherapie

und Radiologietechnologie ist das Angebot

der FHS im Bereich der Gesundheitswissenschaften vorerst

komplett.

Gut angenommen wurde die Umstellung auf das Bachelor-System

bei den übrigen Studiengängen der FHS, die

ersten vier starteten bereits 2006. Derzeit ist die Entwicklung

der Masterprogramme in der heißen Phase. Durch

diese postgradualen praxisnahen Studienangebote festigt

die FHS ihren hervorragenden Ruf in der europäischen

Hochschullandschaft.

Schon seit Jahren ist die Fachhochschule Salzburg geschätzter

Forschungspartner weit über die Landesgrenzen

hinaus. In der FHS Forschungsgesellschaft mbH

werden seit dem Frühsommer 2007 alle Forschungs- &

Entwicklungstätigkeiten abgewickelt, gebündelt in fünf

Forschungskernbereichen. Neu entwickelte Doktoratsprogramme

für junge Forscher tragen dazu bei, die Forschung

nach innen und außen zu stärken. Da liegt es nahe, dass

das 1. Forschungsforum der Fachhochschulen Österreichs

in Salzburg stattfand.

Neben der Adaptierung der mittelalterlichen Meierei am

Campus Urstein im Frühjahr 2007 ¬– sie beherbergt seit

März den Studiengang Soziale Arbeit und das Zentrum

für Zukunftsstudien – steht die FHS vor neuen baulichen

Herausforderungen: Im Juli 2007 bewilligte das

Land Salzburg 2,7 Millionen Euro für die Erweiterung des

Standortes Kuchl. Geplant sind neue Labors, eine Bibliothek,

Präsentationsfl ächen und ein Werkhof. Ende 2008

sollen die neuen Räume bezugsfertig sein.

Personelle Veränderungen gab es in der Hochschulleitung:

Seit September 2006 ist Dr. Doris Walter gemeinsam

mit Mag. Raimund Ribitsch Geschäftsführer der

Fachhochschule Salzburg. Im Herbst 2006 wählte das

Fachhochschulkollegium den bisherigen Leiter des Studiengangs

Informationstechnik & System-Management,

FH-Prof. DI Dr. Gerhard Jöchtl, zum Vizerektor. In seiner

Funktion bestätigt wurde Rektor Dr. Erhard Busek.

Weltoffen. Vielfältig. Kompetent. Überzeugen Sie sich

selbst!

Dr. Doris Walter Dr. Erhard Busek

Mag. Raimund Ribitsch FH-Prof. DI Dr.

Geschäftsführung Gerhard Jöchtl

Rektorat

009

Vorwort


2006/07

0010

Das Studienjahr 2006/07

Das Studienjahr 2006/07

Eröffnung Meierei, März 2007

Contacta, März 2007

Pressekonferenz Gesundheitswissenschafl iche

Studiengänge, September 2006

Girlsday, April 2007

Open House, März 2007

Sponsion, Juli 2007

Pressekonferenz Erweiterungsbau Kuchl,

August 2007

Spatenstich Studentenheim Matador Kuchl,

Juni 2007

Workshop Days, Juli 2007

0011

2006/07


Summer of Music

012

Summer of Music

Das West-Eastern-Divan-Orchestra zu Gast am Campus

Urstein, Juli und August 2007

„Die Fachhochschule ist ein guter Ort für konzentriertes

Üben und Reden.“ (Interview mit Maestro Daniel Barenboim

in „Die Zeit“, 18.10.2007)

Im August 2007 gab Dirigent Daniel Barenboim mit seinem

West-Eastern-Divan-Orchestra ein Konzert bei den

Salzburger Festspielen. Einen Monat lag wurden die Hörsäle

und Seminarräume des Campus Urstein zu Proberäumen

für 150 junge MusikerInnen aus Israel, Palästina,

Syrien, Jordanien, Ägypten, Marokko und Spanien.

013

Summer of Music


gh

014

Baugestaltung - Holz (bgh)

Rückblick

„Learning by doing“ war im vergangenen Studienjahr

das Motto von Baugestaltung – Holz [bgh]. Zahlreiche

Projekte wie die Entwürfe für den Kuchler Georgenberg

oder Konstruktionspläne für Autobahnbrücken in Südbayern

prägten die praxisnahe akademische Ausbildung

im Bereich Bauen und Gestalten mit Holz. Gemeinsamer

Nenner für viele Projekte war „Holz in die Stadt“, eine

Kooperation mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten,

in deren Rahmen innovative Ideen erarbeitet

wurden.

Erstmals traten im Studienjahr 2006/07 bgh-Studierende

zur Diplomprüfung an und erhielten bei der Sommersponsion

im Juli den akademischen Titel Diplomingenieur/in

(FH) verliehen. Die ersten Absolventen verließen

mit eindrucksvollen Diplomarbeiten die Fachhochschule.

Die Themen reichten von systemischen Überlegungen für

die industrielle Vorfertigung von Holzbauten über innovative

bauphysikalische Ansätze für das ideale Passivhaus

bis hin zu einem internationalen Vergleich über Brandschutzbestimmungen

im mehrgeschossigen Holzbau in

Zusammenarbeit mit der Holzforschung Austria.

Projekte. Veranstaltungen

Ideen aus Holz für den Berg

Nach einer intensiven und erfolgreichen Einführung in

das Studium Baugestaltung – Holz entwarfen die Studierenden

für den „Kuchler Hausberg“, den Georgenberg,

eine Vielzahl kleinerer Interventionen wie Aussichtsplattformen,

Erlebnispfade und Pavillons aus Holz. Jeder Entwurf

war eine Herausforderung an den natürlichen Baustoff.

Die Qualität der Arbeiten war derart überzeugend,

dass sie nun als permanente Ausstellung im Museum

Kuchl der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Ideen aus Holz für die Stadt

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Holz in die Stadt“,

die in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten

und Ingenieurkonsulenten von Oberösterreich und Salzburg

abgehalten wird, startete im April mit einem Vortrag

von DI Walter Unterrainer, Lektor am Studiengang bgh.

Eröffnet wurde auch eine Ausstellung mit Arbeiten des 2.

Semesters, die sich mit der Gestaltung des Salzachufers

im Bereich des Hochwasserschutzes zwischen Staats-

brücke und Heizkraftwerk (Projektbetreuung: Architektin

Cora Martinek), der Erweiterung der Landesgehörlosenschule

mit einem temporären Pavillon für zwei Klassen

(Projektbetreuung: Architekt Wolfgang Novak) und dem

‚fl iegenden Klassenzimmer’ als Erweiterung des Fachhochschulgebäudes

in Kuchl (Projektbetreuung: Architekt

Tom Lechner). Die Veranstaltung in der Arch&Ing

Kammer in Salzburg wurde von Vertretern aus Stadt und

Land Salzburg eröffnet.

Brücken bauen

Die Studierenden des 6. Semesters arbeiteten an einer

innovativen Brückenkonstruktion in einem Pilotprojekt

für Autobahnbrücken in Südbayern. Betreut wurden sie

von DI Dr. Norbert Burger, DI Kurt Pock und DI Stefan

Knöckl. Parallel wurde ein Sanierungs- und Erweiterungsprojekt

für die historische Kartontrocknungsanlage

in Bergheim entwickelt.

Das 3. und 4. Semester erarbeitete in einem Jahresprojekt

alle nötigen Fähigkeiten für eine perfekte Vorbereitung

für das anstehende Praktikumssemester. Die drei

Projekte, Feriendorf in Altenmarkt (Projektbetreuung:

Architekt Wolfgang Novak), Olympiastadt Salzburg (Projektbetreuung:

Architekt Simon Speigner in Zusammenarbeit

mit Architekt Gernot Leitner für Olympia 2014)

sowie das Projekt für ein nachhaltiges Upgrading einer

Siedlung in Mathare, dem größten Slum von Nairobi, Kenia

(Projektbetreuung: Studiengangsleiter Architekt Dustin

Tusnovics).

Das gesamte Semester und der Ablauf der vielen unterschiedlichen

Aspekte eines praxisorientierten Studiums

sind durch die nunmehr fi xe Einrichtung der Chriticsdays

mit namhaften Architekten wie Heinz Lang (Salzburg),

Horst Lechner (Salzburg), Andreas Cukroviz

(Vorarlberg) und Peter Nageler (Wien) möglich und erlaubt

einen perfekten Austausch zwischen allen Beteiligten

und erhöht die Zielorientierung der Projekte. Auch

die Projektwoche, wo den Studierenden aller Semester

eine gesamte Woche für intensives Arbeiten, Austausch,

Information und Ausarbeitung der Projekte als Vorbereitung

für die Endabgabe zur Verfügung gestellt wird.

015

bgh


gh

016

Preise. Auszeichnungen

Thomas Berchtold bekam für sein Projekt ‚Mathare’ den

2. Preis beim internationalen Studentenwettbewerb, den

die „Gruppe Angepasste Technologie“ GRAT der TU Wien

für nachhaltiges Bauen ausgeschrieben hat. Die Preisverleihung

fand beim Architekturgespräch im Rahmen

des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach statt.

Nach den Plänen von bgh-Studentin Sonja Puschl baute

die Gemeinde Saalbach-Hinterglemm eine Volksschule in

Passivbauweise. Zu Weihnachten 2007 werden die ersten

SchülerInnen in der neuen „Holzschule“ unterrichtet.

Tausende Menschen überquerten die Holzbrücke auf der

oberösterreichischen Landesgartenschau vom April bis

Oktober 2007 in Vöcklabruck, die bgh-Student Christian

Hemetsberger entworfen hat. Studienkollege Matthias

Lanator begeisterte mit seiner Aussichtsplattform

aus schwebenden Baumstämmen. Die Hängebrücke aus

Tannenholz wird künftig die beiden Gemeinden Vöcklabruck

und Regau als Fußgänger- und Radfahrersteg über

die Ager verbinden.

Publikationen

Studiengangsleiter FH-Prof. DI Arch. Dr. Dustin Tusnovics

hat zwei wissenschaftliche Arbeiten verfasst, die bei

Konferenzen präsentiert wurden: Bei der CORP Konferenz

in Wien stellte Dr. Tusnovics die ‚Cognitive City’ als

Methode einer nachhaltigen Planung von urbanen Strukturen

vor und in Krems schilderte er bei der TIA ‚teaching

in architecture’ die Vorgangsweise der Projektarbeit bei

bgh als Keynote einer internationalen Plattform.

Ausblick

Baugestaltung - Holz (bgh)

Am Ende des Sommersemesters startete bgh das zweite

Afrika-Projekt: Nachdem Studierende bereits im südafrikanischen

Township Magagula ein Skill Center für

Handwerker errichtet haben, werden im Februar 2008 30

KollegInnen nach Südafrika reisen, um nördlich von Johannesburg

einen Kindergarten zu bauen. Bis dahin wird

eifrig an Plänen gearbeitet, werden lokale Materialien getestet

und Sponsoren gesucht.

Neue Topadresse für HolzexpertInnen

Der mit Vertretern der Wirtschaft gemeinsam konzipierte

Bachelor-Studiengang Holztechnologie & Holzbau [htb]

nahm im Herbst 2007 mit 60 Studierenden den Studienbetrieb

auf. Damit wird auf den steigenden Bedarf an

AbsolventInnen einer höheren technisch-wirtschaftlichen

Ausbildung im Holzbereich Rechnung getragen, wobei

auch die gestalterische Komponente, vor allem im Holzbau,

Berücksichtigung fi ndet.

Auffallend dabei ist der steigende Anteil an ausländischen

Studierenden, was vor allem der verstärkten Internationalisierung

und den Kooperationen mit weltweit agierenden

Unternehmen und Institutionen zuzuschreiben ist.

Die beiden bisher geführten Diplom-Studiengänge htw

und bgh laufen in dieser Form in den nächsten drei Jahren

aus und werden durch entsprechende Masterstudien

ersetzt, wobei auch hier Modelle mit internationalen

Kooperationen geplant sind. Das Master-Studium wird

voraussichtlich ab 2009 angeboten werden.

Baugestaltung - Holz (bgh)

Kenndaten

Der Diplomstudiengang Baugestaltung - Holz läuft

2009 aus.

Holztechnologie & Holzbau (neu ab Wintersemester

2007/08) vermittelt eine Kombination aus technischen,

gestalterischen und wirtschaftlichen Kompetenzen.

Standort: Campus Kuchl

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2009)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Engineering (BCs)

Master of Science (MCs)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 55

Master: 30 (ab 2009)

Studiengangsleiter: FH-Prof. DI Dr. Reinhard Lackner

017

bgh


ma

018

Biomedizinische Analytik (bma)

Rückblick

Der Beginn der Ausbildung für Biomedizinische Analytik

[bma] als Bachelor-Studiengang brachte zahlreiche

Veränderungen mit sich. In Kooperation mit den Salzburger

Landeskliniken (SALK), dem Universitätsklinikum

Salzburg, konnte die Akademieausbildung nun als Bachelorstudium

an der Fachhochschule Salzburg starten.

Das Jahr davor war als Konzeptionsphase angesetzt

gewesen, die Akkreditierung des Studienganges gelang

in Kombination mit der Änderung des bisher geltenden

Berufs- und damit Ausbildungsgesetzes.

Die Diplomausbildung davor war im postsekundären

Ausbildungssektor angesiedelt und konnte somit nicht

zu den universitären Ausbildungen gezählt werden. Der

Prozess der Aufwertung ist zu vergleichen mit jener der

Sozialakademien und der Pädagogischen Akademien.

Demnach folgte auch Österreich der Bologna Erklärung

von 1999, Salzburg war mit Graz und Wiener Neustadt

vorrangig in der Umsetzung der Bachelor-Studiengänge

in den Gesundheitsausbildungen der MTD (Medizinisch

Technischen Dienste).

Es galt, die Struktur der Ausbildung in den Salzburger

Landesklinken, wo nach wie vor die praktischen Anteile

des Curriculums umgesetzt werden, mit der Struktur der

fachhochschulischen Einrichtung zu vereinen.

Durch große Transparenz gelang es, die veränderte Situation

allen Beteiligten zu kommunizieren und die bisher

gute Zusammenarbeit mit den LektorInnen und anderen

involvierten Personen aufrechtzuerhalten.

Im Herbst konnten jene 15 Studierenden mit ihrem Studium

beginnen, die es geschafft haben, das Aufnahmeverfahren

mit Erfolg zu absolvieren. Jährlich werden 15

Studienplätze zur Verfügung gestellt, die Kosten für das

Studium übernimmt weiterhin, wie auch vorher bei der

Akademie, das Land Salzburg.

Neuerungen

Das Studium für die neuen Studierenden fi ndet, wie erwähnt,

an zwei Orten statt. Die Herausforderung, einen

Studienplan zu entwickeln, der keinen Ortswechsel an

einem Tag notwendig macht, war groß, gelang jedoch.

Die hauptamtlich Lehrenden bei bma sind auch Personen,

die im vorherigen System unterrichteten und dies

noch immer tun, denn die Akademien laufen aus, bis

die verbleibenden Studierenden diplomieren. Das neue

Bachelorsystem startet jährlich mit 15 Studierenden. Im

Jahr 2006/07 waren demnach ein Bachelor-Studiengang

und zwei Akademiejahrgänge zu organisieren und der

Unterricht musste für beide Systeme gestaltet werden.

Ende September 2007 diplomierten 15 Biomedizinische

AnalytikerInnen der Akademie, nun kann im folgenden

Studienjahr ein zweiter Bachelor-Jahrgang an der FHS

beginnen.

Als Neuheit in der Ausbildung galt, dass abgesehen von

der Vermittlung der fachlichen Kompetenzen viel Wert auf

die Vermittlung von Querschnittfähigkeiten gelegt wurde,

die im berufl ichen Alltag auch in der Biomedizinischen

Analytik unabdingbar sind.

Um dieses Erlernen zu refl ektieren und zu evaluieren,

wird in der „Refl exiven Lernprozessbegleitung“ das Studium

kontinuierlich mit den Studierenden besprochen,

Situationen mit den Mitstudierenden und den LektorInnen

werden betrachtet, Auseinandersetzungen mit den

Inhalten bei der Umsetzung in die laboranalytische Praxis

refl ektiert. Dies soll ermöglichen, dass jederzeit auf Dinge

reagiert werden kann, die unter positiveren Voraussetzungen

besser laufen könnten. Diese ständig mitlaufende

qualitative Evaluierung machte kleine Interventionen

z. B. bei der Stundenplanung, bei der Planung von Unterrichtsorten,

von Prüfungsterminen u. ä. möglich. Die

fortlaufende Anpassung bewirkte, dass nach dem ersten

Studienjahr der Stundenplan und das Curriculum für die

neuen Studierenden nahezu gleich übernommen werden

konnte.

bma international

November 2006

EPBS-Meeting (European Association for Professions in

Biomedical Science) in Rom. Im Mittelpunkt des

diesjährigen Treffens standen Ausbildungsthemen im

europäischen Vergleich: Umsetzung der Bologna-

Erklärung, EU-Direktive, Kompetenzen, Mobilität der Studierenden.

Im parallel geführten „Students-Forum“

arbeiteten 10 StudentInnen aus verschiedenen europäischen

Ländern zu Strukturen und Zusammensetzungen

ihrer Ausbildungen.

019

bma


ma

020

Juli 2007

Lehrendenaustausch: Ite Tytgat kam aus Belgien, um

einen Studierendenaustausch vorzubereiten. Es besteht

das konkrete Interesse einer Studentin, 2008 für 4 Monate

für ein Berufspraktikum nach Salzburg zu kommen

und hier die Bachelorarbeit zu schreiben.

September 2007

Lehrendenaustausch: Besuch der KHS Kempen, Belgien.

Vorbereitung eines Studierendenaustausches und

Vergleich der Curricula, 5 Stunden Unterricht in Klinischer

Chemie, Spezialthema Elektrophoresemethoden.

Projekte

Laborgemeinschaft Urstein:

Durch das erworbene Abstraktionsvermögen der Studierenden

war es möglich, am Ende des 1. Ausbildungsjahres

eine umfassende Projektarbeit durchzuführen.

Dafür wurde die Simulation eines realen Laboratoriums,

„Laborgemeinschaft Urstein“, gewählt. Die zu untersuchenden

Patientenproben wurden von den Lehrenden

organisiert und an die Studierenden über fi ktive Abteilungen

zugewiesen.

Ziel des Projektes „Laborgemeinschaft Urstein“ war es, die

Kompetenzen der Studierenden, die sie durch handlungsorientiertes

Lernen in den ersten beiden Semestern erworben

haben, in einer komplexen Aufgabe einzusetzen.

Standort der „Laborgemeinschaft Urstein“ war das Ausbildungslabor

der FHS auf dem Gelände der SALK. Es

Biomedizinische Analytik (bma)

wurde mit verschiedenen Untersuchungsmaterialien gearbeitet,

mit Serum, Plasma, Vollblut, Harn, Stuhl und

Lebergewebe.

Die Analysen wurden auf 7 verschiedenen Arbeitsplätzen

durchgeführt:

1. Probenannahme und Befundausgabe

2. Blutbild mit Diff und BSG

3. Klinisch-chemische Untersuchungen am Hitachi

und ISE

4. Elektrophorese und Immunglobuline

5. Gerinnung, Harn, Stuhl und Schwangerschaftstest

6. Histologische Untersuchungen, Schneiden,

Färben und Mikroskopieren

7. Immunfi xation, CRP und Troponin T

Pro Arbeitsplatz waren 2 Studierende vorgesehen. Der

Zeitrahmen erstreckte sich über 4 Tage.

Ausblick

In Vorbereitung ist ein Diversity-Projekt in Zusammenarbeit

mit dem Studiengang Informationstechnik & System-Management

an der FHS und den Studiengängen

Bioinformatik und Software Engineering an der FH Hagenberg.

Qualitative Analyse zu Geschlechterdifferenz

und Technikstudium.

Geplant ist die Bedarfsanalyse für ein Masterstudium für

Biomedizinische Analytik in Westösterreich.

Biomedizinische Analytik (bma)

Kenndaten

Biomedizinische AnalytikerInnen sind in der Lage, auf

der Basis fundierter medizinischer, naturwissenschaftlicher,

technologischer und methodischer Kenntnisse

Laboranalyseprozesse in allen Stufen durchzuführen.

Standort: Campus Urstein / Salzburg (SALK)

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Health Studies

Studienplätze /Jahr: 15

Studiengangsleiterin: FH-Prof. Mag. Christine Schnabl

021

bma


wi

022

Betriebswirtschaft (bwi)

Rückblick

Das Studienjahr 2006/07 war geprägt von der Umstellung

auf das Bachelor-/Master-System. Das Entwicklungsteam

bestand neben den Professoren vom Studiengang

aus externen Experten aus Wissenschaft und

Wirtschaft, die ihre Erfahrungen als leitende Mitarbeiter

einbrachten.

Im Juni 2007 hat der Fachhochschulrat den Antrag auf

Akkreditierung des Bachelorstudiums Betriebswirtschaft

genehmigt. Viel Aufmerksamkeit wurde der internen Weiterentwicklung

gewidmet, beispielsweise in Workshops

zur Leistungsbeurteilung, zur Didaktik und zur Optimierung

von Prozessen.

Veranstaltungen

Im Oktober startete die Veranstaltungsreihe Wirtschaft

Wirklich. In dieser werden den Mitgliedern der bwi-Community

durch Treffen mit interessanten Leuten aus der

Wirtschaft jene Erfahrungen und Zusammenhänge vermittelt,

die sie nicht aus Zeitungen und Lehrbüchern beziehen

können.

Oktober 2006: Hermann Lutzenberger, Partner der Andlinger

Gruppe, CEO von MCE und Geschäftsführer von

KTM Kühler. Laut Lutzenberger bestimmen vier Faktoren

den Erfolg einer Berufslaufbahn: Ausbildung, Erfahrung,

Persönlichkeit und Glück.

November 2006: Alfred Brogyanyi, Vizepräsident der

österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder und

Partner von Ernst & Young, hielt einen Vortrag über die

„Haftung von Managern - der schmale Grat zwischen

Erfolg und Wirtschaftskriminalität“. Er nannte Basics zur

Vermeidung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit und

ging unter anderem auf die Wichtigkeit der Fortbestehensprognose

ein.

Dezember 2006: Beachvolleyball-Europameister von

2003, Nik Berger, berichtete über die rasante Entwicklung

seiner Sportart.

März 2007: Monsignore Mag. Helmut Schüller, Universitätsseelsorger

an der WU Wien, Pfarrer von St. Stephan

in Probstdorf und ehemaliger Präsident der Österreichischen

Caritas. Am Beispiel Caritas schilderte Monsignore

Schüller das Spannungsfeld zwischen öffentlicher

Hand, Profi twirtschaft und den eigenen Werten, in dem

sich Non-Profi t-Organisationen befi nden.

April 2007: Business Development Director von Magna

Europe, Ing. Karl Nigl, gab Einblicke in sein Unternehmen,

die Kernkompetenzen und berichtete über den Automobilmarkt

und die Attraktivität einer Arbeitserfahrung

im Osten für bwi-AbsolventInnen.

In der Reihe Sharpen Up Your Management Skills waren

zu Gast:

Prof. Dennis Egan von der George Washington University,

Washington D.C.: „Educating the Emergency

Manager of the Future.”

Dr. Jens Ruhsert, Ruhsert & Partners: “Bottom-line

Profi tability. How to transpose Value-management

into action. Choose your customers, narrow your focus,

dominate your market.”

Univ.-Doz. Dr. K. Heinz Weigl, TU Wien: “Simulation

- ein Weg zur Steuerung von komplexen Aufgaben.“

In der Reihe Die Sprechstunde fanden folgende Veranstaltungen

statt:

„Organisationsbionik – die Natur als der bessere

Manager“, Mag. Piere Madl, Universität Salzburg

„RFID – eine Technologie, die mehr kann als nur Barcodeetiketten

zu ersetzen“, Mag. Johann Reschreiter,

Skidata AG

„Gelebtes Innovationsmanagement in der Praxis“,

DI Bernhard Wieder, Palfi nger AG

„Insolvenzprävention für Unternehmen“, Mag. Rainer

Lehenauer

„Agiles Projektmanagement“, Mag. (FH) Jyotika

Samjee, Siemens AG

Gut besucht waren auch die Veranstaltungen des Raiffeisen

Erfolgs-Kurses, der im April 2007 zum zweiten Mal

an der Fachhochschule Salzburg stattfand. Das Thema:

„Investitionsvorhaben richtig fi nanzieren“

Das Börsenspiel wurde im Juli 2007 bereits zum dritten

Mal abgehalten. Gewinner war bwi-Student Paul Ebel,

der in drei Monaten einen Wertzuwachs seines Portefeuilles

von 14,73 Prozent schaffte! 150 Studierende und

MitarbeiterInnen der FHS erreichten die Schlussrunde.

16 Teams der Fachhochschule Salzurg und von der Universität

Mozarteum stellten im Juni 2006 beim 7. Akademischen

Gründertag ihre konkreten Geschäftsideen

und Businesspläne vor. Highlight der vom Fachbereich

023

bwi


wi

024

Entrepreneurship in Zusammenarbeit mit dem Business

Creation Center Salzburg BCCS und diversen weiteren

Partnern des Salzburger Gründernetzwerks durchgeführten

Veranstaltung war Keynote Speaker DI Martin

Brunthaler, dessen Unternehmen 3united heuer von

der amerikanischen Firma VeriSign um 55 Millionen Euro

übernommen worden war.

Projekte. Kooperationen

Ende März 2007 fand zum zweiten Mal am Campus Urstein

die Recruiting Messe Contacta statt. 28 Betriebe,

unter ihnen die Rewe Group Austria, Robert Bosch AG,

Ernst & Young, Bene AG, Liebherr, Bausparkasse Wüstenrot

AG, Palfi nger AG, KTM und PWC - Pricewaterhouse-

Coopers, nutzten diese Plattform, um ihr Unternehmen

den Studierenden, Lehrenden und Forschern der FHS

vorzustellen, Praktikums- und Arbeitsplätze anzubieten

und neue Kooperationen anzubahnen. Ein Teil des Erlöses

wurde einem Schulprojekt in Indien gespendet.

Wichtig in der akademischen Ausbildung ist der Transfer

des Gelernten in die Studierendenprojekte im fünften Semester.

Hier eine Auswahl:

Konzept für die Erstellung eines Gründerzentrums in

der Stadt Hallein

Umsetzung eines HR-Rekrutierungsprojektes

Marketing Konzept für einen Hotelbetrieb

Intermodale Geschäftsbeziehungen zwischen Fluglinien

und Bahn am Beispiel der Deutschen Bahn AG

Aufbau von „Trendscouting“ für eine Getränkemarke

Neue Bankomatservices

Potenzialanalyse im Bereich Energiewirtschaft des

Bundeslandes

Strategie-Konzeption für die regionale Kommunikation

von Olympia 2014 in Schulen

Imageanalyse einer Non-Profi t-Organisation

Strategisches Marketingkonzept für einen Salzburger

Möbelproduzenten

Implemtierungsempfehlung von ISO 17799:2005

– Schwerpunkt Continuity Mgmt. bei einem österreichischen

Finanzdienstleister

Aufbau eines Reklamationsmanagementsystems in

einem österreichischen Industriebetrieb

bwi sorgt für Adrenalin

Für Aufsehen sorgte im Wintersemester ein riesiger begehbarer

Holzwürfel, der sogenannte Cube, im Foyer

Urstein. Er war Ergebnis eines bwi-Projektes, das unter

Leitung von MultiMediaArt-Studiengangsleiterin Magª.

Karin Mairitsch dem „Adrenalin“ der FHS nachspürte.

bwi verleiht Flügel

Betriebswirtschaft (bwi)

Im Sommersemester 2007 wurde mit den Studierenden

des vierten Semesters ein Open Space mit dem Leitthema

„Der Fachhochschule Salzburg Flügel verleihen – eine

bessere FH für eine bessere Zukunft“ durchgeführt. 29

Themen wurden defi niert, die in Workshops intensiv bearbeitet

wurden. Nach der Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen

wurden die Ergebnisse den Lehrenden

Betriebswirtschaft (bwi)

und dem Administrationspersonal des Studienganges

präsentiert. Sie sind nun konkrete Anregungen für weitere

Optimierungsmaßnahmen.

bwi bildet Topleute aus

Die Präsentation der Berufspraktika bestätigte, dass die

Nachfrage nach der Qualifi kation, die bwi anbietet, bei

den Unternehmen sehr groß ist. Die Konjunktur ist gut:

Das BIP stieg im Studienjahr in Österreich um 3,2 %, in

Deutschland um 2,8 %, getragen von Investitionen und

vom Export. Die gute wirtschaftliche Stimmung in den

Unternehmen zeigte sich in der hohen Nachfrage nach

bwi-Studierenden für Praktikumsplätze und bwi-AbsolventInnen

für Einstiegspositionen. Das Interesse der Unternehmen,

enger mit der FHS zusammenzuarbeiten und

sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren, ist so groß

wie selten zuvor, und wird von uns im Sinne des Win-

Win-Denkens genutzt.

bwi international

Im fünften Semester haben zahleiche bwi-Studierende

die Möglichkeit wahrgenommen, im Ausland zu studieren.

Umgekehrt kamen im akademischen Jahr 2006/07

insgesamt 23 Studierende – unter anderem aus Finnland,

Schweden, Frankreich, Polen, Bulgarien, Mexico, Australien

– nach Urstein, um Betriebswirtschaft zu studieren

und an englischsprachigen Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

Als „mobile Dozenten“ lehrten Studiengangsleiter FH-

Prof. Dr. Walter Emberger an der Hochschule Arkada in

Helsinki und HR-Experte FH-Prof. Dr. Herbert Gölzner

an der University of Southampton. Beide Aufenthalte hat-

ten neben der Lehrverpfl ichtung das Ziel, den Austausch

zwischen den Hochschulen zu intensivieren. Manfred

Brandstätter, Fachbereichsleiter Informationstechnologie,

besuchte zu diesem Zweck die University of Primorska

in Koper, Slowenien.

bwi Alumni

Im Juni waren die Alumni des ersten Jahrgangs zu Besuch

in Urstein. Sie hatten im Jahr 2002 ihr Studium abgeschlossen.

Neben einer Führung durch das Gebäude erhielten

sie eine Präsentation der Ergebnisse der bwi-Alumnibefragung,

die im Herbst 2006 durchgeführt wurde.

2006 erschien das Buch „Prophylaxe von Unternehmenskrisen“

des bwi-Absolventen Mag. (FH) Christian Rois.

Aus der Diplomarbeit „Diversity Management - eine Bestandsaufnahme

in österreichischen Großbetrieben“ von

Mag. (FH) Michael Häuslschmid entstand gemeinsam

mit seinem Betreuer Dr. Herbert Gölzner ein Paper für

Europas größte Managementforschungs-Konferenz EU-

RAM in Paris.

Preise. Auszeichnungen

Gleich mehrfach ausgezeichnet wurde die Dissertation

„Distressed Investing und Unternehmenssanierung“ von

FH-Prof. Dr. Christine Mitter, Fachbereichsleiterin Controlling

& Finance (siehe Bild oben):

mit dem Ludwig Scharinger Preis

mit dem Sparkassen-Kepler-Preis 2006

mit dem Wissenschaftspreis 2006 des Verbandes

Österreichischer Wirtschaftsakademiker (VÖWA)

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bwi


wi

026

bwi Sports

Die bwi-Community war bei den Veranstaltungen des

FHS Sportsdepartments stark vertreten und auch sehr

erfolgreich: So siegte ein Studententeam beim dritten

FHS-Hallenfußballturnier in Rif. Nachdem es dieses Turnier

bereits drei Mal gewonnen hat, ging heuer der Wanderpokal

an die erfolgreiche bwi-Mannschaft.

Beim zweiten FHS-Kleinfeld-Fußball-Turnier in Kuchl

belegten die bwi-Teams die Plätze 2, 3, 4 und 10. Beim

Salzburger AMREF-Marathon liefen sechs bwi-Staffeln

mit und schafften die 42 km in hervorragenden Teamleistungen.

Ausblick

Mit der Berufung von Dr. Ursula Kraus als Fachbereichsleiterin

Logistik entspricht bwi der steigenden Nachfrage

nach betriebswirtschaftlich orientierten Logistik-Fachkräften

gerade in der Region Salzburg. Dr. Kraus sammelte

reichhaltige Berufserfahrung in Logistikprojekten

mit der Unternehmensberatung McKinsey & Company in

Palo Alto (Kalifornien) und München.

Kenndaten

Betriebswirtschaft (bwi)

Das Studium Betriebswirtschaft bietet eine fundierte,

vielseitige Hochschulausbildung für Betriebswirte und

umfasst das gesamte Spektrum der Betriebswirtschaft

und des Managements, inklusive Wirtschaftsrecht,

Fremdsprachen und Sozialkompetenzen.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2010)

Art des Studiums: Vollzeit, berufsbegleitend

Abschluss: Bachelor of Arts in Business (BA)

Master of Arts in Business (MA)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 60 Vollzeit,

40 berufsbegleitend

Master: 65

Studiengangsleiter: FH-Prof. Dr. Walter Emberger,

MBA

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bwi


dpm

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Design & Produktmanagement (dpm)

Rückblick

Heuer ist bereits der zweite AbsolventInnenjahrgang

des Studiengangs Design & Produktmanagement [dpm]

– Schwerpunkt Möbelbau – in die Berufswelt eingetreten.

Mittlerweile liest sich die Liste der Arbeitgeber wie das

„who-is-who“ der internationalen Markenartikler. Aber

nicht nur große Marken haben AbsolventInnen angezogen,

viele KollegInnen beginnen ihre Berufslaufbahn in

kleinen und mittleren Unternehmen. Gerade dort können

sie das Know-how aus dem Marketing und Gestaltung

verbindenden Studium bestens einbringen.

Die Kombination von professioneller Gestaltung mit professionellem

Produktmanagement ist in letzter Zeit weltweit

zum Thema geworden. Kein Management-Magazin

verzichtet darauf, dem Thema Design-Prozess im Spannungsfeld

von Innovation, strategischem Management,

Kunde, Produkt und Marke entsprechend Raum zu geben.

Dies bestätigt die Richtigkeit und Weitsichtigkeit der

Entscheidung, schon lange vor diesem Modetrend einen

Studiengang zu entwickeln, der die Lücke zwischen Marketing

und Design schließt.

dpm international

Die internationale Ausrichtung der Lehre im Studiengang

zeigt sich nicht nur an der Zahl der Lehrenden aus dem

Ausland, die bei dpm am Standort Kuchl unterrichten.

Zusätzlich unterstreichen Exkursionen den Anspruch

auf Internationalität: So besichtigten die Studierenden

2006 die Design-Gegenwart in Deutschland und Italien.

Im Herbst 2007 führte die Reise in verschiedene Städte

Chinas. Für das nötige Hintergrundwissen sorgen Lehrveranstaltungen,

unter anderem von internationalen Lehrenden

aus Deutschland, England, den USA und China.

Projekte

Querdenkerweg, Querdenkerpavillon

Im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach Ende

August wurde am Querdenkerweg und im Querdenkerpavillon

das Generalthema des diesjährigen Forums –

„Emergence, die Entstehung von Neuem“ thematisiert.

Studierende des Studienganges dpm erarbeiteten nach

den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung das Corporate

Architecture Konzept der Ausstellung. Ebenfalls

in Anlehnung an das Motto des diesjährigen Forums ha-

ben Studierende den „Querdenkerweg“ gestaltet, eine

Installation, die aus „schwebenden Räumen“ besteht:

60 cm hohe, begehbare Zylinder aus Lärchensperrholz,

deren Innenwände rundum mit Zitaten und Bildern zu

den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Innovationsgeist“

bedruckt sind.

Der Querdenkerpavillon selbst ist aus biologisch abbaubarem

Werkstoff gefertigt und zeigt an sich schon

das Potenzial seiner innovativen Ausstellungsstücke,

den Siegerprojekten eines von dpm gemeinsam mit der

„Gruppe Angepasste Technologie“ der TU Wien weltweit

ausgeschriebenen Wettbewerbs für „Sustainable

Architecture“. Die Entwürfe der Studierenden aus Österreich,

Deutschland, Schweiz, Korea, China, Japan, Spanien,

Kolumbien, Brasilien, Mexiko und den USA zeigen

Zentren für nachhaltige Entwicklung aus verschiedenen

Teilen der Welt, die aus nachwachsenden Rohstoffen errichtet

werden sollen.

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dpm


dpm

030

Kooperationsprojekt mit BMW Group Design -

Designgrundlagenforschung

Im Zuge der Design-Grundlagenforschung lancierten

Interior-/Industrial Design-Vertiefer-Gruppen des 5. und

6. Semesters von Ende September 2006 bis Ende Juni

2007 gemeinsam mit der BMW Group Design ein Projekt

zur Untersuchung von kreativen Ansätzen menschlicher

Wahrnehmung und Interaktion in und mit Räumen.

An Hand physischer und virtueller Modelle wurden nach

theoretischer Kontextforschung zehn 3D-Modelle gebaut,

deren Wirkung und die Fundierung der methodischen

Ansätze werden von DE|RE|SA (Design Research

Salzburg) in einem anschließenden Forschungsprojekt

kritisch refl ektiert, um über die Inspiration hinaus objektivierbare

Werte von Design zu entwickeln.

WEXLA – ein Konzept, ein Patent und viele Fragen

Durch ein modulares Schuhsystem, entwickelt von den

Oberösterreichern Udo Weixelbaumer und Harry Parzer,

lässt sich ein Schuh in drei verschiedene Teile zerlegen

und zusammensetzen. Studentinnen im 5. und 6. Semester

des Marketing-Vertiefers testeten diese Schuhe,

entwickelten einen kompletten Marktauftritt, vom Namen

über das Logo bis hin zu Werbematerialien und erstellten

die Konzeption für zwei verschiedene Zielgruppen - Wexla

Pink und Wexla Gold.

Für die jugendliche Linie wurde eigens ein internationaler

Designwettbewerb ausgeschrieben, der begeistert aufgenommen

wurde und aus dem wertvolle Gestaltungsideen

generiert wurden. Die Linie „Wexla Gold“ wurde in

Kleingruppen getestet. Die Ergebnisse statistisch ausgewertet

und aus den gewonnenen Daten konnten die

Preisgestaltung, Verbesserungspotenziale und Einsatzmöglichkeiten

festgelegt werden.

Design & Produktmanagement (dpm)

Beide Konzepte wurden auf der Mass-Customization-

Tagung – Organisator war FH-Prof. Dr. Dominik Walcher,

Fachbereichsleiter Marketing – an einem speziell

gestalteten Messestand dem begeisterten Fachpublikum

präsentiert. In wenigen Monaten soll das Konzept in die

Realität umgesetzt werden.

Design & Produktmanagement (dpm)

Innovative Bar

Das 5. Semester beschäftigte sich in Raumlehre 3 mit

dem Thema „Die innovative Bar“. Die Kuchler Jungdesigner

schufen überdurchschnittlich gute und durchaus umsetzbare

Projekte. Vom ehemaligen Militär-Unterseeboot

bis hin zu Trucks wurden exotische Objekte und Orte kreativ

in Szene gesetzt.

Kenndaten

dpm ist eine akademische Design- und Marketingausbildung

mit den wählbaren Schwerpunkten Möbel-, Interior-

und Industrial Design sowie Produktmanagement.

Standort: Campus Kuchl

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2009)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Arts in Business (BA)

Master of Arts in Business (MA)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 36 (ab 2009: 32)

Master: 24 (ab 2009)

Studiengangsleiter: FH-Prof. Mag. Dr. Günther Grall

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dpm


dtv

032

Digitales Fernsehen (dtv)

Rückblick

Der Studiengang Digitales Fernsehen [dtv] hat sich im

Jahr 2006/2007 als eine der Top-Adressen in der österreichischen

Medienausbildung behauptet und neue

Impulse für eine zukunftsorientierte Medienausbildung

gesetzt. Zu den wichtigsten Highlights im Studienjahr

2006/07 zählen die erfolgreiche Umsetzung des neuen

Bachelor-Studiums, der verstärkte Ausbau von Kooperationen

mit führenden Medienunternehmen, die Entwicklung

von innovativen TV-Programmen und interaktiven

Diensten für neue TV-Märkte sowie die Durchführung von

nationalen Forschungsprojekten.

dtv hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf

in der Medienwirtschaft erarbeitet. Im jährlich durchgeführten

Österreich weiten Fachhochschul-Ranking der

Zeitschrift GEWINN konnte dtv wieder eine Top-Position

belegen. Grund dafür ist aus Sicht von ExpertInnen der

breite Ansatz des Bachelor-Studiengangs, der konsequent

die Ausbildung professioneller Querschnittskompetenzen

in den Bereichen Produktion/Journalismus,

Medienwirtschaft und Medientechnologie mit der praxisnahen

Content-Produktion für klassische und künftige

Fernsehwelten verbindet.

Um eine möglichst praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten,

steht Studierenden ein modern ausgestattetes

und professionellen Ansprüchen genügendes digitales

TV-Studio für den Lehrbetrieb zur Verfügung. Im Frühjahr

2007 wurde auch das Tonstudio mit 5.1 Surround System

fertig gestellt. Die Studierenden arbeiten seither mit der

aktuellsten Technik und sind in der Lage, Surround-Mischungen

für Film und Fernsehen zu kreieren.

Produktionen. Veranstaltungen

Jugendmagazin Bonzai

Neben den Lehr- und Trainingsprojekten hat dtv im vergangen

Jahr viel Wert darauf gelegt, TV- und Medieninhalte für

die ‚reale’ Welt zu kreieren. So wird seit nunmehr zwei Jahren

das Jugendmagazin Bonzai für den regionalen Sender

SalzburgTV’ von dtv-Studierenden produziert. Um die große

Nachfrage von Bonzai zu stillen, sind seit letztem Jahr die

Magazinfolgen- und Beiträge auch ‚on-demand’ über das

Internet auf www.bonzai.at abrufbar. Weiters konnten BesucherInnen

beim Tag der offenen Tür der Fachhochschule

Salzburg die Produktion von Bonzai live mitverfolgen.

Bonzai konnte seinen Bekanntheitsgrad durch die Ausstrahlung

von 18 Programmfolgen im Rahmen des DVB-

H Testbetriebs am ORF Mobil Kanal auch in Wien enorm

steigern. Daher verwundert es nicht, dass Bonzai in einer

von den Salzburger Nachrichten durchgeführten Leserumfrage

zu einem der beliebtesten Programme auf SalzburgTV

gekürt wurde.

FHS-Magazin Campus on TV

Um das Programmangebot von dtv zu erweitern, wurde

im Herbst 2006 ein zusätzliches Fernsehformat entwickelt

und auf Sendung geschickt. Das Fachhochschul-

Magazin Campus on TV berichtet über relevante Ereignisse,

Veranstaltungen und spannende Forschungs- und

Entwicklungsprojekte an der Fachhochschule Salzburg.

Rund um die Uhr können fünf Musikkanäle des Studenten-Web-Radio

www.radio-x-stream.at empfangen

werden. Im vergangenen Jahr wurde die technische Infrastruktur

erweitert und pünktlich zum zweiten Geburtstag

des Web-Radios die neue Web-TV-Plattform aus der

Taufe gehoben. Das von Studierenden aus dem 2. Semester

produzierte Programm kann ‚live’ oder jederzeit

‚on-demand’ auf tv.x-stream.at abgerufen werden.

Filmfestival Push the Button

Zum Abschluss des Studienjahres fand im Juni erstmals

das vom Jahrgang dtv2005 initiierte interaktive Film-Festival

Push the Button im gut besuchten Audimax Urstein

statt. Gezeigt wurden die während des Semesters erstellten

interaktiven Film- und DVD-Projekte. Die Zuschauer

waren durch Handzeichen aktiv in den Ablauf der spannenden

Filme eingebunden und erlebten manchmal einen

recht unerwarteten Handlungswechel.

Projekte. Kooperationen

Für die Akzeptanz in der Medienwirtschaft und den

Kompetenzaufbau für neue Medienangebote sind die

praxisrelevanten Forschungs- und Entwicklungsprojekte

von dtv sehr wichtig. Im Rahmen der Bachelor-Umsetzung

wurden im vergangenen Jahr die Kooperationen

mit der Plattform Digitales Salzburg, dem Salzburg

NewMediaLab und der nationalen Plattform Digitales

Austria weitergeführt und intensiviert.

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dtv


dtv

034

Auf Basis dieser Forschungsvernetzung konnte dtv im

vergangenen Jahr den DVB-H-Pilotversuch gemeinsam

mit ORF, ORS, Siemens, Hutchison 3G und Mobilkom

erfolgreich beenden. Bei diesem Projekt stellte

dtv als Content-Lieferant eine spezielle Version des Jugendmagazins

Bonzai für die tägliche Ausstrahlung am

ORF-Mobil Kanal in Wien bereit. Weiters wurden zwei

interaktive Serienformate entwickelt und produziert, die

speziell auf die für Mobile TV typische kurze Nutzungsdauer

und hohe Interaktion abzielen.

Mit seinem Netzwerk aus internationalen Experten verfasste

dtv eine Studie zu den Chancen und Risiken für

Mobile TV auf dem österreichischen Markt. Diese Studie

fand große Beachtung und wird unter anderem bei

der Vollversammlung der Plattform Digitales Austria

im Herbst 2007 präsentiert. Gemeinsam mit dem Studiengang

Informationstechnik & System-Management

stellte sich dtv technologischen Fragestellungen wie

der effi zienten, fehlerfreien Datenübertragung oder der

Synchronisation von Audio- und Videoströmen mit Zusatzdaten.

Preise. Auszeichnungen

dtv-Studierende nahmen auch in diesem Studienjahr

wieder äußerst erfolgreich an zahlreichen Fernseh- und

Videofestivals teil. So wurde beispielsweise den Erstsemestrigen

Katharina Pichler, Rafael Mayrhofer und

Jakub Sproski für ihren Film ‚disconnected’ der Young-

Creativity-Award 2007 anlässlich des Netd@ys-Festivals

verliehen.

Einem weiteren Team aus Studierenden (Manuel

Dünfründt, Gregor Schmidinger, Daniela Watzen-

böck, Florian Beisskammer, Manuela Kunzier, Simon

Zehentner, Alexander List, Daniel Weiss, Nils Krebs,

Anna Bürger) aus dem vierten Semester gelang die Nominierung

für den Multimedia & e-Business Staatspreis

2007 in der Kategorie Innovationspreis mit der interaktiven

DVD ‚Schau nicht zurück’.

dtv international

Die Internationalisierung von dtv zeigt sich in der stark

wachsenden Anzahl an Studierenden, die ein oder zwei

Semester ihres Studiums im Ausland absolvieren. Insbesondere

wurden Partnerhochschulen in Australien, Korea,

USA, Finnland, England und Deutschland besucht.

Zusätzlich unterstreichen Exkursionen zu internationalen

Medien-Unternehmen und Praxissemester im Ausland

den Anspruch auf die internationale Ausrichtung

des Studiengangs. Für die ausländischen Studierenden

an der Fachhochschule Salzburg wurden spezielle dtv-

Kurse mit den Schwerpunkten Web-Radio und Media

Management angeboten.

Ausblick

Digitales Fernsehen (dtv)

Die Medienwirtschaft ist durch die fortwährende Entwicklung

neuer Technologien und Nutzungsformen von

einer hohen Dynamik geprägt. Auch das Zusammenwachsen

von Medien und Diensten zu technischen und

inhaltlichen Multimedia-Arrangements wie beispielsweise

das Community-Portal zur TV-Sendung, das Handy

Game zur Fernsehserie oder der interaktive Krimi auf

dem Handydisplay bringen neue Herausforderungen für

die Ausbildung und F&E-Tätigkeiten und legen eine tiefgehende

Spezialisierung nahe.

Digitales Fernsehen (dtv)

Weshalb die Fachhochschule Salzburg den Studiengang

dtv neu ausgerichtet hat: Ab dem Studienjahr 2008/2009

startet MultiMediaTechnology. Aufbauend auf die breite

fach- und disziplinenübergreifende Grundausbildung

erfolgt eine Vertiefung in einem der wählbaren Schwerpunkte

Medientechnik (z. B. virtuelle Studiotechnik, A/V-

Streaming und IPTV, interaktives Fernsehen, etc.) oder

Medienprogrammierung (aktuelle Webtechnologien, interaktive

DVDs, 2D/3D Games für Internet und Handy,

etc.). Das Studium ist stark praxis- und projektorientiert.

Eine österreichweite Einzigartigkeit stellt die Zusammenarbeit

mit dem Studiengang MultiMediaArt dar. Im

„MediaCUBE“ arbeiten bereits während des Studiums

TechnikerInnen und GestalterInnen eng zusammen - ein

absolutes Plus für das spätere Berufsleben. So sind viele

besonders ambitionierte Projekte möglich: Computerspiele,

Kurzfi lme mit hohem Special Effect-Anteil, Web

2.0 Applikationen, Interaktive Videos, Audio-Visuelle Installationen.

Wenn hohe gestalterische und hohe technische

Kompetenz zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit einer Begabung sowohl

im gestalterischen als auch im technischen Bereich

bieten die beiden Studiengänge MultiMediaTechnology

und MultiMediaArt die Möglichkeit des Doppelstudiums.

Der Master-Studiengang MultiMediaTechnology startet

im Studienjahr 2011/12 mit 20 Studienplätzen. Er wird

für AbsolventInnen verschiedener technischer Bachelor-

Studiengänge offen stehen.

Kenndaten

MultiMediaTechnology ist ein innovativer, medienorientierter

und technisch ausgerichteter Bachelor-Studiengang.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2011/12)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Engineering (BSc)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 36

Master: 20

Studiengangsleiter: FH-Prof. DI Dr. Hilmar Linder

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dtv


heb

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Hebammen (heb)

Rückblick

Einige haben ein Jahr gewartet, um die Hebammen-

Ausbildung gleich als Fachhochschulstudium absolvieren

zu können: Im Herbst 2006 starteten 24 junge Frauen

am Campus Urstein der Fachhochschule Salzburg

mit dem Bachelor-Studium Hebammen. Die meisten

kommen aus dem Bundesland Salzburg und haben sich

im Aufnahmeverfahren gegen mehr als 200 Bewerberinnen

behauptet.

Zuvor wurde die Ausbildung zur Hebamme an den Akademien

der Salzburger Landeskliniken (SALK) durchgeführt,

wo nach wie vor die praktischen Inhalte des

Studienplans gelehrt werden. Mit der Änderung des

MDT-Gesetzes erhalten Hebammen jetzt nicht nur einen

akademischen Abschluss, ihre Ausbildung ist gemäß den

Richtlinien von Bologna auch Europa weit vergleichbar.

Der Studiengang Hebammen beginnt alle drei Jahre, um

die Nachfrage des Marktes optimal erfüllen zu können.

Neuerungen

Die Studiengänge, die an der Fachhochschule Salzburg

angeboten werden, bedeuten für die Hebammenausbildung

einen Zuwachs an Interdisziplinarität. So können

sich Lehrende und Studierende mit den KollegInnen

anderer Studiengänge über komplexe Themen austauschen

und vor allem im IT-Bereich wertvolle Erfahrungen

sammeln.

Das erste Studienjahr an der Fachhochschule Salzburg

war geprägt

• vom neuen Umfeld – neuen Konzept – einer neuen

Führung – neuen Lehrenden, also von vielen Herausforderungen

an das kleine Team: 3 Angestellte und 15

externe Lehrende.

• von viel Entwicklungsarbeit, Nachdenken, wie das

gute Curriculum optimal umgesetzt werden kann, wie

die gewachsene Struktur an den Akademien mit dem

neuen Umfeld der Fachhochschule vereinbar ist. Aber

auch, wie passende Computerprogramme entwickelt

werden können.

• von der Detailausarbeitung der Modulinhalte auf akademischem

Niveau mit großem Praxisbezug.

• von zahlreichen Besprechungen mit den Vertretern

der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge,

Koordinationssitzungen mit den SALK und einem

allmählichen Hineinwachsen in die Fachhochschulstrukturen.

• von 24 hoch motivierten Studentinnen, die kamen,

um ihren Traumberuf Hebamme zu erlernen. Die sehr

praktische Erwartungen an das Studium hatten und

durch viele Gespräche und Begleitung allmählich

auch Lust auf solide theoretische Auseinandersetzungen

bekamen. Die in ihren praktischen Einsätzen

bereits viel Praxistransfer geleistet haben und sich

schon einige Fertigkeiten einer Hebamme erworben

haben. Die sich sehr kritisch mit dem Berufsbild, der

Tradition und den aktuellen geburtshilfl ichen Entwicklungen

auseinandersetzen.

Hebammen haben, im Gegensatz zu Ärzten, die Kompetenz

und die gesetzliche Erlaubnis, selbstständig und

eigenverantwortlich die natürliche, vaginale Geburt zu

begleiten. Besonders wichtig ist den Lehrenden, die viel-

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heb


heb

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fältigen Zusammenhänge zwischen Wehen-Schmerzen-

Umstellungsprozess des Kindes auf das Leben in dieser

Welt – Beziehungsaufnahme und Liebesfähigkeit den

werdenden Eltern zu vermitteln und diese dabei sensibel

und wach zu begleiten.

Diese zentralen Aufgaben in der Gesundheitsversorgung

erfordern von Hebammen theoriegeleitetes Handeln auf

universitärem Niveau und die Entwicklung von Analyse-,

Kritik- und Entscheidungsfähigkeit in komplexen Handlungsfeldern.

In Salzburg legen die Lehrenden zusätzlich

besonderen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der

Studentinnen und auf ihre sozial-kommunikativen Kompetenzen.

Eine begleitende Supervision durch alle 6 Semester

ist ein Teil dieser Selbstkompetenzen stärkenden

Ausbildung.

Praxis

Hebammen müssen neben dem aktuellen Stand der

Wissenschaft eine praktisch orientierte, qualitative Ausbildung

erlangen. Da die Umstellung des Curriculums auf

Hochschulniveau eine Reduktion der Praktikumszeit erforderte,

war eine der großen Herausforderungen im ersten

Studienjahr, die vielen praktischen Fertigkeiten einer

Hebamme trotzdem kompetent zu vermitteln.

Darum

• entwickelten die Lehrenden ein Lernstudio als „dritten

Lernort“. Hier übten die Studentinnen in Kleingruppen

praktische Tätigkeiten wie Blutabnehmen,

Beckenmessen, Stillpositionen, Mobilisieren nach

kinästhetischen Kriterien, usw.

Hebammen (heb)

• wurde das theoretisch Gelernte in zeitnah organisierten

fachpraktischen Übungen auf verschiedenen

Stationen umgesetzt und eine verbesserte Praktikumsanleitung

erarbeitet, für die spezielle Praktikumsanleiterinnen

ausgebildet wurden.

• Wurden Kooperationsabkommen mit 8 Krankenhäusern

(von Kufstein bis Wels) und hier mit 22 einzelnen

Stationen abgeschlossen und

• viel Planungssorgfalt darauf verwendet, um einen optimalen

Praktikumsplan für alle 24 Studentinnen zu

erstellen, sodass diese ihre Zeit dort möglichst effi zient

nützen können.

So haben die Studentinnen jetzt nach einem

Jahr bereits

• 500 Stunden praktischer Ausbildung auf Wochenstationen,

in Gyn-Ambulanzen, im Gyn-OP, in Schwangerenambulanzen,

auf der Tokolyse und jetzt im

Sommer im Kreißsaal durchlebt.

Hebammen (heb)

• viele Frauen im Wochenbett betreut, beim Stillen beraten,

die Eltern in der Pfl ege und im Umgang mit

dem Säugling angeleitet.

• in einem viertägigen Kinästhetik Seminar grundlegendes

Wissen über Bewegungsabläufe und menschliche

Funktionen auf der Grundlage der Verhaltenskybernetik

gelernt. Damit können alltägliche Aktivitäten

als entwicklungs-, lern- und gesundheitsfördernde

Interaktionen gestaltet werden.

• sich im ersten Semester mit Qualitätssicherung und

-entwicklung im Hebammenwesen auseinandergesetzt.

• eine gründliche Einführung in Pfl ege für Hebammen

absolviert.

• eine sehr spannende und kompetente Embryologievorlesung

absolviert.

• sich mit der regelrechten Geburt intensiv auseinandergesetzt.

• das Neugeborene in seinen Kompetenzen und Bedürfnissen,

mit den komplexen Umstellungsprozessen

nach der Geburt und den möglichen Problemen

kennen gelernt.

• sehr viel über Gynäkologie gelernt.

• Mutterschaft im kulturellen Kontext diskutiert. Weibliche

Rollenkonzepte im soziologischen Fokus, gesellschaftlicher

„Wert“ von Mutterschaft, Mythen und

Realitäten, die historische Genese der Eltern-Kind-

Beziehung und die Suche nach der „richtigen Frau“

werden uns noch weiterhin beschäftigen.

• Im Seminar „Selbstbild Frau“ wurden eigene lebensgeschichtliche

Erfahrungen mit der weiblichen Entwicklung,

mit der Rollenvielfalt als Frau und im speziellen

der Mutterschaft intensiv refl ektiert.

Kenndaten

Der Studiengang Hebammen bildet Expertinnen aus, die

neben einem umfangreichen Wissen über Schwangerschaft,

Geburt und Nachbetreuung auch das Know-how

für eine ganzheitliche, menschlich nahe und medizinisch

kompetente Begleitung erwerben.

Standort: Campus Urstein / Salzburg (SALK)

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Health Studies

Studienplätze /Jahr: 24 (alle 3 Jahre)

Studiengangsleiterin: FH-Prof. Margit Felber, BCs

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Holztechnik & Holzwirtschaft (htw)

Rückblick

Mit der Sponsion im Juli 2007 haben 230 junge HolztechnikerInnen

und –wirtschafterInnen ihr Studium abgeschlossen

und ihre weitere berufl iche Laufbahn beschritten.

Interessant ist, wie vielfältig sich die Aufgabenbereiche

und Berufsfelder darstellen und welche Karrieren die AbsolventInnen

machen. Diese reichen von der Beschaffung,

Produktion, Logistik, Vertrieb und Marketing bis hin zum

Qualitäts-, Produkt- und Umweltmanagement in allen

denkbaren Geschäftsfeldern der Holzwirtschaft. Eine erstaunlich

große Gruppe setzt ihre wissenschaftliche Arbeit

in Projekten oder Dissertationsstudien an den verschiedenen

Universitätsinstituten oder Forschungsanstalten fort.

Bemerkenswert war der hohe Anteil an Auslandspraktika.

Von den 20 Studierenden des Jahrganges htw 2004 gingen

acht ins Ausland, vor allem in den englischsprachigen

Raum: z. B. Egger Ltd. (UK) und Canadian Ltd (CAN).

Der laufende Diskurs mit der Wirtschaft über aktuelle

Ausbildungsinhalte, die Beobachtung der Entwicklungen

und Trends auf dem Markt und die Einbeziehung

von Wirtschaft und Wissenschaft in den Lehr- und Forschungsbetrieb

gewährleitsten eine Ausbildung auf

höchstem Niveau und aktuellen Praxisbezug.

Neuerungen

Erstmalig konnte im Rahmen des Fulbright-Programms

ein amerikanischer Wissenschafter, Bob Smith, Ph.D.,

MBA vom College of Natural Ressources, Virginia Tech

University in Blacksburg für die Vorlesung „Strategic Management“

an den Studiengang htw eingeladen werden.

Die amerikanische Sicht der Holzwirtschaft, das unterschiedliche

Kundenverhalten und die Strukturen der

Branche in Nordamerika waren zusätzliche Inhalte im

Rahmen eines Vortrages bei uns im Haus. Durch das neu

initiierte bilaterale Abkommen haben künftig unsere Studierenden

die Möglichkeit, auch am führenden holzwirtschaftlichen

Institut von Nordamerika zu studieren.

Weiters konnten wir im Rahmen der Lehrendenmobilität

Vassil Jivkov, eng. Ph.D., associate professor von der

University of Forestry, Sophia und Anita Anteniska, M.

A. in architecture von der Riga Technical University, Faculty

of Architecture and Urban Planning als GastlektorInnen

in unserem Haus begrüßen.

FH-Prof. Dr. Alexander Petutschnigg und Mag. Michael

Ebner besuchten unsere Partneruniversität in Sophia,

FH-Prof. Olaf Dr. Treusch die University Lviv in der Ukraine.

FH-Prof. Dr. Bernhard Zimmer und Mag. Ulrike

Hofmann statteten der Partneruniversität Austral de Chile

en Valdivia/Chile einen Besuch ab.

Im vergangenen Jahr wurden neue bilaterale Abkommen

mit der Technical University Helsinki/Finnland, der University

of Ljubljana/Slowenien, der University of Limerick/

UK und dem Forest Products Center der University of

Tennessee in Knoxville/USA abgeschlossen.

Veranstaltungen. Vorträge

Auch im Studienjahr 2006/2007 fanden in der Reihe Forschung

im Dialog wieder über ein Dutzend interessante

Vorträge zu verschiedensten Themen der Holzwirtschaft

statt. So berichtete M. en C. Silvia Rebollar über Hölzer

und Palmen der mexikanischen Yucatan Halbinsel, Prof.

Bob Smith erläuterte den Holz- und Möbelmarkt der USA.

Ein Highlight dieses Jahres war jedoch der Vortrag von

Dr. Francois Colling (im Bild links mit dem Forschungsleiter

für Holz & Biogene Technologien FH-Prof. Dr. Bernhard

Zimmer) über Schäden im Holzbau mit Fokus auf

der Tragödie in der Eishalle in Bad Reichenhall. Dr. Colling

war einer der vom Gericht beauftragten Experten

zur Aufklärung der Einsturzursachen. Im Jänner 2007

erläuterte Colling an der Fachhochschule Salzburg in

Kuchl vor Studierenden, Bausachverständigen, Zimmerern,

Architekten und Vertretern von Holzbaubetrieben

aus Salzburg und Bayern das komplexe Zusammenspiel

vieler Mängel, die in ihrer Gesamtheit zum Versagen der

Konstruktion führten.

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htw


htw

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Projekte. Praktika. Diplomarbeiten

Bei den Studienprojekten & -praktika, die in den Lehrveranstaltungen

des 5. bis 8. Semesters laufen, arbeiten die Studierenden

weitgehend selbstständig an einer Aufgabe, die

häufi g aus Fragestellungen von Betrieben abgeleitet ist.

Beispiele für diese Zusammenarbeiten mit Unternehmen

der Holzwirtschaft waren Projekte mit dem Holzunternehmen

Hutter und dem Glashersteller Eckelt, aber auch Diplomarbeiten

mit renommierten internationalen Firmen.

Fassade ohne Nägel und Schrauben

Die Holzfassade der Zukunft sollte aus astfreiem Holz

sein, eine ästhetisch ansprechende und funktional

durchdachte Konzeption aufweisen, sowie ohne Schrauben

und Nägel in der Montage auskommen. Mit diesen

Überlegungen der Firma Hutter in St. Michael als Grundlage

entstanden am Studiengang Holztechnik & Holzwirtschaft

eine Vielzahl an Modellen, an Hand derer mögliche

Schwächen leichter zu erkennen waren und die Produzierbarkeit

besser diskutiert werden konnte. Die Konzepte

bieten eine gute Ausgangsbasis für eine mögliche

Serienreife dieser Fassade.

Leuchtendes Glas

Ziel des Projekts war die Entwicklung von speziellen, mit

Zinksulfi d beschichteten Glas-Bauelementen und der

Bau von Prototypen. Durch die Beschichtung hat das

Glas einen Nachleuchteffekt, der bei Bestrahlung mit UV-

Licht bis zu 10 Stunden Licht abgeben kann. Im Laufe

des Projekts wurde klar, dass ein Produkt entwickelt und

gestaltet werden soll, das eine UV-Beleuchtung und ein

Holztechnik & Holzwirtschaft (htw)

Glaselement in einem vereint. Das Element wird sowohl

im Außenbereich wie auch im Innenraum und sogar unter

Wasser einsetzbar sein.

Dafür wurden zwei Fassadenprototypen und zwei Prototypen

in Fliesenmaßen hergestellt. Diese unterscheiden

sich durch die Art des Beleuchtungsmittels und durch

die Befestigung des Glases. Das Produkt hat großes Potenzial

und bildet den Grundstein zur Weiterentwicklung

durch die Firma Eckelt in Steyr.

Preise. Auszeichnung

BCCS Award für Schwimmhaus

Im November 2006 wurde bei der Innovationspreisverleihung

erstmals der BCCS Award für innovative Diplomarbeiten

des Business Creation Center Salzburg vergeben.

DI (FH) Marius Schorer (Zweiter von rechts) wurde für seine

Diplomarbeit „Schwimmhaus im Passivhausstandard -

Entwicklung des Schwimmkörpers“ ausgezeichnet.

Holztechnik & Holzwirtschaft (htw)

Die Arbeit entstand aus einem Forschungsprojekt, das bei

einem Kärntner Holzbauunternehmen seit einiger Zeit läuft

und sich mit der Entwicklung von technischen Grundlagen

eines Schwimmkörpers im Passivhausstandard in Holzbauweise

beschäftigt. Die Firma plant, das Projekt umzusetzen,

indem eine aus mehreren Einheiten bestehende

Freizeitanlage mit der entsprechenden Technologie ausgestattet

wird. Marius Schorer hat durch seine innovative

Ansätze und engagierte Mitarbeit in dem Unternehmen

schon zu Studienzeiten ein Jobangebot erhalten und ist

nun in diesem Projektbereich tätig.

Bei den diesjährigen Diplomanden gab es zwei Auszeichnungen

- DI (FH) Dominik Hipp und DI (FH) Elisabeth

Kastner sowie sechs Diplomarbeiten mit „gutem Erfolg“.

Dominik Hipp entwickelte auf der Basis eines bestehenden

Marketingkonzeptes ein Storebrandingkonzept für

das Unternehmen Tee-Handels-Kontor Bremen. Die Diplomarbeit

von Elisabeth Kastner beschäftigt sich mit der

künstlichen Bewitterung von Holzoberfl ächen. Sie versucht

mittels NIR-Spektroskopie die Effekte unterschiedlicher

Bewitterung an drei verschiedenen Holzarten zu erklären

bzw. zu untersuchen.

Ausblick

Der mit Vertretern der Wirtschaft gemeinsam konzipierte

Bachelor-Studiengang Holztechnologie & Holzbau [htb]

nahm im Herbst 2007 mit 60 Studierenden den Studienbetrieb

auf. Damit wird auf den steigenden Bedarf an

AbsolventInnen einer höheren technisch-wirtschaftlichen

Ausbildung im Holzbereich Rechnung getragen, wobei

auch die gestalterische Komponente, vor allem im Holzbau,

Berücksichtigung fi ndet.

Auffallend dabei ist der steigende Anteil an ausländischen

Studierenden, was vor allem der verstärkten Internationalisierung

und den Kooperationen mit weltweit agierenden

Unternehmen und Institutionen zuzuschreiben ist.

Die beiden bisher geführten Diplom-Studiengänge htw

und bgh laufen aus und werden durch entsprechende

Masterstudien ersetzt, wobei auch hier Modelle mit internationalen

Kooperationen geplant sind. Das Master-Studium

wird voraussichtlich ab 2009 angeboten werden.

Kenndaten

Der Diplomstudiengang Holztechnik & Holzwirtschaft

läuft 2009 aus.

Holztechnologie & Holzbau (neu ab Wintersemester

2007/08) vermittelt eine Kombination aus technischen,

gestalterischen und wirtschaftlichen Kompetenzen.

Standort: Campus Kuchl

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2009)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Engineering (BCs)

Master of Science (MCs)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 55 / Master: 30 (ab 2009)

Studiengangsleiter: FH-Prof. DI Dr. Reinhard Lackner

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htw


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Innovation & Management im Tourismus (imt)

Rückblick

Das Hauptaugenmerk lag in diesem Studienjahr auf der

Umstellung des bestehenden Diplomstudiums Entwicklung

& Management touristischer Angebote [emta] auf

das Bachelor-/Master-System. Im Herbst 2006 wurde

unter dem neuen Titel Innovation & Management im Tourismus

[imt] der erste Bachelor-Studiengang mit touristischer

Ausrichtung gestartet.

Besonders erfreulich ist, dass das Interesse für ein Tourismusstudium

an der Fachhochschule Salzburg (FHS) trotz

der Umstellung auf das neue System weiter zunimmt und

die Zahl von 140 BewerberInnen für die 35 Studienplätze

einen neuen Höchststand erreicht hat.

Verständlich, dass in der März-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins

GEWINN (03/07) den imt-Studierenden beste

Karrierechancen in Aussicht gestellt wurden. Alle 116

österreichischen Fachhochschul-Studiengänge standen

auf dem Prüfstand. Im Bereich „Tourismus“ liegt der Studiengang

der Fachhochschule Salzburg klar an der Spitze,

gefolgt von Innsbruck, Bad Gleichenberg, Krems und

Wien. Auf die Frage „Mit welchem Studiengang hat man

als fertiger FH-Akademiker die besten Jobaussichten?“

erhielt imt die Bestnote.

Neuerungen

Tourismusstudium in Englisch

Wegen der großen Nachfrage und des Erfolges der AbsolventInnen

werden die Studienplätze im Tourismus-

Studiengang der Fachhochschule Salzburg mit Herbst

2007 aufgestockt. Ab sofort können pro Jahr 60 Studierende

inskribieren, um nach drei Jahren ihren Bachelor-

Abschluss zu erhalten. Der Studiengang bleibt berufsbegleitend

und wird erstmals in zwei Formen angeboten,

wobei die traditionelle Art der Durchführung mit vier Terminen

pro Woche erhalten bleibt.

Neu ist ab Herbst 2007 die Möglichkeit, ausschließlich

in den Zwischensaisonen, dafür aber sehr komprimiert

zu studieren. Eine Premiere für die Salzburger Hochschullandschaft

ist auch, dass das Studium in geblockter

Form in Englisch abgehalten wird und ein verpfl ichtendes

Auslandssemester beinhaltet.

An der Fachhochschule Salzburg ist man überzeugt,

dass AbsolventInnen des neuen Studiengangs nicht nur

perfekte Englischkenntnisse haben werden, wie sie im

heutigen Tourismus erforderlich sind. Es wird für Studierende

künftig auch wesentlich leichter sein, an internationalen

Austauschprogrammen teilzunehmen.

In der Ausweitung der Tourismusausbildung auf Hochschulniveau

sehen Fachhochschule, Wirtschaft und auch

das Land Salzburg, das den Studiengang fördert, einen

wichtigen Beitrag zur Professionalisierung dieses für

Salzburg so wichtigen Wirtschaftsbereiches.

Lehrgänge zur Weiterbildung

Mit der Ausbildung zum/zur Akademischen Wellness

ManagerIn wurde im Oktober 2005 der erste akademische

Lehrgang der Fachhochschule Salzburg gestartet.

Im Dezember 2006 haben die ersten AbsolventInnen

das Diplom in Empfang genommen, darunter vier mit

Auszeichnung, und bringen nun ihr Fachwissen in den

betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und medizinischen

Bereichen von Wellness Betrieben in Österreich, Deutschland,

der Schweiz und in den USA ein. Der Lehrgang ging

Ende Oktober 2007 in die nächste Runde.

Absolventinnen gründen eigenes Unternehmen

Mit ihrer Firma „EMTA – Entwicklung und Management

Touristischer Angebote“ verbinden fünf Absolventinnen -

Mag. (FH) Sabine Schlager, Mag. (FH) Krista Reimair,

Mag. (FH) Karin Forsthuber, Mag. (FH) Maria Magdalena

Bukovics und Mag. (FH) Edith Breckner - Dienstleistungsmanagement,

Soft-Skills Training für Mitarbeiter,

Qualitätsmanagement, Destinationsmanagement, Marketing

und e-Commerce sowie Kulturtourismus und bieten

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ihr Know-how touristischen Unternehmen an. Eines der

ersten Projekte des Teams war die Vernetzung von Tourismus

und Erwachsenenbildung im Land Salzburg. An einer

Expertise, einem Handbuch für Tourismusbetriebe sowie

einem Pilotprojekt wird gearbeitet. Weitere Projekte sind

die Erstellung von Marketingkonzepten für Klein- und Mittelbetriebe

sowie die kreative Unterstützung bei Produktentwicklung

und Produktinnovationen im Tourismus

Internationale Projekte

Feasaibility Studie Saudi Arabien

Die FHS wurde gemeinsam mit dem Institute of Tourism

and Hotel Management ITH Klessheim zur Erstellung einer

Feasibility Studie für die Errichtung einer Tourismusschule

in Saudi Arabien beauftragt. Die große internationale Erfahrung

in der Tourismusausbildung und der ausgezeichnete

Ruf des österreichischen Tourismus in den arabischen Ländern

gaben den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten

der Arbeitsgemeinschaft aus Salzburg.

Tourismus College in der Mongolei

Die beiden Salzburger Institutionen – der Studiengang Innovation

& Management im Tourismus und das Institute of

Tourism and Hotel Management ITH Klessheim, die schon

mehrere internationale Projekte gemeinsam abwickeln,

unterstützen die Lehrplanentwicklung und an die Lehrerausbildung

des MTHMI (Mongolian Tourism and Hotel Management

Institute) in Ulan Bator und sind bei der Einführung

eines Qualitätssicherungs-Systems behilfl ich.

Das Projekt genießt auch Unterstützung der Tourismusbranche

in der Mongolei. Anlässlich des Antrittsbesuchs

beim Präsidenten der Mongolian Tourism Association,

Innovation & Management im Tourismus (imt)

Namraijav Erdenebat, sicherte dieser ausdrücklich seine

vollste Unterstützung zu und sparte nicht mit Lob für den

Tourismus Made in Austria. „Ich kenne die hohe Qualität

des österreichischen Tourismus und bin überzeugt vom

Konzept privat geführter Klein und Mittelbetriebe“, so

Präsident Erdenebat. Das österreichische Modell sei für

ihn ein Vorbild für die weitere touristische Entwicklung

der Mongolei.

EU bewilligt Asia Link Projekt

Die Rolle des Tourismus bei der Armutsminderung steht

im Fokus eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts,

bei dem FHS, ITH in Klessheim und Hilfswerk Austria zusammen

arbeiten. 80 touristische KMU in Nepal und 40

private Guesthouses in Sri Lanka starten im Rahmen des

Projekts eine gemeinsame Qualitätsoffensive und lernen,

wie sie ihre Angebote über neue Vertriebsformen (eTourism)

direkt an den Gast bringen können.

Ob sich aus diesen Maßnahmen tatsächlich ein Anstieg

der Buchungen, höhere Zimmerpreise, mehr Arbeitsplätze

und eine Zunahme des Einkommens in den Regionen

Innovation & Management im Tourismus (imt)

ergeben, wird von der Forschungsabteilung des Studiengangs

imt erhoben, die das Projekt während der gesamten

drei Jahre wissenschaftlich begleitet. Zwei Studierende

sind im Rahmen ihrer Diplomarbeit bereits in der

Startphase mit dabei.

Erfolgreiche Partnerschaft mit der

Hainan Airlines Group

Eine jahrelang aufgebaute Partnerschaft mit der Hainan

Airlines Group, der größten privaten Fluglinie Chinas,

trägt erste Früchte. Der gemeinsam entwickelte Tourismuslehrgang,

der mit Herbst 2006 gestartet wurde, ist

mit 175 Studierenden ausgebucht. Sie erhalten zwei Jahre

lang in China eine touristische Grundausbildung. Im

dritten Jahr kommen sie entweder nach Österreich oder

werden vor Ort von europäischen Lehrenden unterrichtet.

Die HNA Gruppe erhofft sich aus dem österreichischen

Tourismus Know-how wesentliche Verbesserungen in

der Dienstleistungsqualität ihrer Hotels in China und Vorteile

bei der Expansion auf westliche Märkte.

Studierende aus Österreich, die den Hoffnungsmarkt

China kennen lernen wollen, haben durch die Kooperation

die Möglichkeit, an Management Trainee Programmen

teilzunehmen und mehrere Monate in den Hotels der

Gruppe zu arbeiten.

Veranstaltungen

Neue Perspektiven für die Hotellerie

Zahlreiche Top-Hoteliers waren Vortragende beim „Hospitality

Day“ an der Fachhochschule Salzburg, den der

Studiengang Innovation & Management im Tourismus am

Campus Urstein veranstaltet hat. So stellten unter anderem

Patrick Rueff, GF von Rueff-Hotelmarketing und

zuständig für das „Chalet Ressort Almdorf Seinerzeit“,

Wolfgang Greiner, Direktor des „Arabella Sheraton Hotel

Schloss Fuschl“, Wolfgang Burgschwaiger, Inhaber des

Hotels „Übergossene Alm“, Werner Pyrmayer, Hotelier

vom Aviva Single Resort und Bergergut und Anja Rieger,

Vorstand von Vienna International und zuständig für „The

Cube Hotels“, ihre innovativen Hotelkonzepte vor.

Brennpunkt eTourism

„Die Informations- und Kommunikationstechnologien

stellen die gesamte Tourismusbranche vor neue Herausforderungen“,

ist Dr. Roman Egger, Leiter der Tourismusforschung

am Studiengang Innovation & Management im

Tourismus überzeugt. Egger und sein Team haben am

Campus Urstein der Fachhochschule Salzburg gemeinsam

mit der EuRegio Salzburg die Fachtagung „Brennpunkt

eTourism“ abgehalten. Vor rund 350 Teilnehmern

aus Österreich und Bayern haben namhafte Experten

aus der Tourismusbranche in Workshops und Diskussionsrunden

neue Impulse für eine Weiterentwicklung des

eTourism aufgezeigt und eine wichtige Informationsplattform

geboten.

Studieren live erleben

Als Informationsangebot für Berufstätige und SchülerInnen,

die sich nach der Matura oder dem Abitur noch

nicht für ein Studium entschieden haben, bietet der Studiengang

imt seit 2006 einen Schnuppertag an.

Dieser Tag bietet für Interessierte die Möglichkeit am Studienbetrieb

teilzunehmen. Sie können sich einmal einen

Tag lang als Studentin oder Student fühlen und sich einen

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positiven Eindruck vom Studieren und vom Studienalltag

verschaffen. Das Programm ermöglicht ihnen den Besuch

von ausgewählten regulären Lehrveranstaltungen

aus dem aktuellen Semester. Studierende und DozentInnen

stehen zudem für Fragen zur Verfügung.

Preise. Auszeichnung

imt dominierte eTourism-Wettbewerb

Drei der insgesamt vier Auszeichnungen des österreichischen

Kompetenzzentrums für eTourism gingen in der

Hochschul-Kategorie an AbsolventInnen des FHS-Studiengangs

Innovation & Management im Tourismus. Die

Preisverleihung des eTourism Wettbewerbs fand Oktober

2006 in Krems statt.

Die mit Petra Stolba (Geschäftsführerin der Österreich

Werbung) und Wolfram Höpken (eTourism Competence

Center Austria) prominent besetzte Jury des eTourism

Wettbewerbs hatte die Salzburger Einreichungen aufgrund

ihres Innovationsgrades bei gleichzeitiger Umsetzbarkeit

und des hohen wissenschaftlichen Anspruchs nominiert.

An erster Stelle landete Absolvent Mag. (FH) Clemens

Költringer. In enger Kooperation mit der Salzburger

Land Tourismus GmbH und Sony Austria hat Költringer

die Einsetzbarkeit der „nCD“ im Destinationsmarketing

untersucht. Dabei handelt es sich um einen völlig neuartigen

Ansatz des Directmarketings, bei dem erstmals

personalisierte CDs eingesetzt werden. Damit wird eine

neue Dimension des eCRM für Destinationen eröffnet.

Die AbsolventInnen Mag. (FH) Irene Peer, ihre Arbeit

befasste sich mit der Usability touristischer Websites,

Innovation & Management im Tourismus (imt)

und Mag. (FH) Sabine Schlager, sie untersuchte die

Bedeutung und Einsetzbarkeit von Affi liate Programmen

für den Tourismus, wurden mit dem vierten und dritten

Platz belohnt.

Höchste Auszeichnung für Tourismusforschung

Mag. (FH) Irene Peer und Mag. (FH) Clemens Költringer,

AbsolventInnen des Studiengangs Innovation & Management

im Tourismus, setzten sich nach dem Erfolg

in Krems erneut mit der Qualität ihrer Arbeiten und der

Klasse ihrer Präsentationen gegen die gesamte Konkurrenz

der österreichischen Hochschulen durch. Irene Peer

hat mit ihrer Arbeit den Tourissimus 2007 gewonnen, Clemens

Költringer belegte den 2. Platz.

Der Tourissimus wurde von der ÖGAF, der österreichischen

Gesellschaft für Tourismusforschung an der WU

Wien erstmals 2001 vergeben. Die Übergabe des Preises

erfolgte Ende April 2007 in Innsbruck. Die beiden Sieger

aus Salzburg erhielten von der österreichischen Tourismusbank

Geldpreise und Reisegutscheine.

Irene Peer, Roman Egger, Clemens Költringer

Innovation & Management im Tourismus (imt)

Roman Egger, Sabine Schlager,

Clemens Költringer, Leo Wörndl

Projekte

Mozart-Jahr evaluiert

41 Studierende des 3. und 4. Semesters haben unter der

Leitung des Marktforschungs-Dozenten Prof. Dr. Karlheinz

Zwerenz im Jahr 2006 ein Projektseminar absolviert,

das die Auswirkungen des Mozartjahres auf den

Tourismus in Salzburg untersuchte.

Dabei wurden in insgesamt 10 Teilprojekten eine Hotel-

und Expertenbefragung, eine Medienanalyse, Sekundäranalysen

der Fremdenverkehrsstatistik und eine

Befragung der Fluggäste auf dem Salzburg Airport – im

Dezember 2006 – durchgeführt. Kernstück des Projekts

war eine umfangreiche Befragung von insgesamt 637

Touristen in der Stadt Salzburg – in den Monaten August

bis Oktober 2006 – in Form von persönlichen Interviews.

Die in der Wirtschaft erfolgreiche Studie wurde unter anderem

bei der Pressekonferenz des Landes Salzburgs

zum Abschluss des Mozartjahres 2006, bei einer Veranstaltung

der WK Salzburg im Schloss Klessheim, auf

der ITB (Internationale Tourismusbörse Berlin) und im

Schloss-Hotel Fuschl präsentiert.

Ausblick

Gemeinsam mit dem Zentrum für Zukunftsstudien wurden

von der Forschungsgruppe eTourism zahlreiche Publikationen

veröffentlicht und Konferenzbeiträge geleistet.

Der erst seit 2001 bestehende Studiengang konnte

sich damit erstmals in der internationalen Forschungsszene

positionieren. In Folge ist bereits eine rege Zusammenarbeit

mit der University of Surrey zu verzeichnen.

Kenndaten

Der Studiengang Innovation & Management im Tourismus

ist eine umfassende Hochschulausbildung für

Führungskräfte im Tourismus.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2009)

Art des Studiums: berufsbegleitend

Abschluss: Bachelor in Arts of Business (BA)

Master of Arts (MA)

Studienplätze /Jahr: Bachelor: 35 / Master: 30

Studiengangsleiter: FH-Prof. Mag. Leonhard Wörndl

Kenndaten des englischsprachigen Tourismus-

Studienganges

Abschluss: Bachelor

Saisonmodell Englisch

Studienplätze / Jahr: 25

Herbstblock: 9 Wochen (Oktober bis Dezember)

Frühjahrsblock: 9 Wochen (April bis Juni)

Unterricht jeweils Montag bis

Freitag ganztägig

Auslandssemester: verpfl ichtend

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Informationstechnik & System-Management (its)

Rückblick

„Informationstechnik & System-Management ist eine

absolute Top-Adresse für Informatiker.“ (Quelle: Studie

der Austrian Agency for Quality Assurance – Hochschulvergleich

2006)

Das bewährte Ausbildungskonzept des Studiengangs Informationstechnik

& System-Management [its] bestätigt

sich einerseits durch die exzellente Nachfrage auf dem

Arbeitsmarkt und das sehr breite Tätigkeitsfeld der its-

AbsolventInnen und andererseits durch die erfolgreiche

Intensivierung der Kooperationen mit der Wirtschaft sowie

nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen.

Dieses Ausbildungskonzept wurde weiter entwickelt

und in ein Bachelor-Studium mit Schwerpunktsetzung

Industrielle Informationstechnik, Medieninformatik und

Netzwerk- und Kommunikationstechnik sowie ein anschließendes

Masterstudium its übergeführt. Die Bewerberzahlen

für das im Herbst 2007 gestartete neue Bachelor-Studium

its waren erfreulich hoch.

Höhepunkte

• Akkreditierung des dreijährigen Bachelor-Studiengangs

its

• Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft

und Forschung für die besten Diplomarbeiten

an FHs und Unis an its-Absolventen

• Etablierung des F&E-Modells „Industrieassistent“

• Erfolgreiche Forschungstätigkeiten in Industrieprojekten

sowie in einem internationalen Exzellenznetzwerk

• Mehrere Projektbewilligungen im 7. Rahmenprogramm

der EU

• Akkreditierungseinreichung für den zweijährigen Master-Studiengang

its

Preise. Auszeichnungen

Erfolge beim BCCS-Award

Der BCCS Business Award wurde 2006 erstmals vom

Business Creation Center Salzburg (BCCS) für innovative

Diplomarbeiten der Fachhochschule Salzburg und der

Universität Salzburg vergeben. Ausgezeichnet werden

besonders innovative Diplomarbeiten mit der Chance

auf eine kommerzielle Umsetzung aus dem Salzburger

Hochschulbereich.

Zwei der fünf Auszeichnungen gingen an die its-Absolventen:

DI (FH) Michael Promok für das Thema „Interaktive

Allergiedatenbank“ und DI (FH) Guido Harucksteiner

zur Fragestellung „International Institutions Strategy on

Telemedicine and eHealth with Special Regard to Near

Field Communication“.

Würdigungspreis des Bundesministeriums

DI (FH) Daniel Weller wurde für seine Diplomarbeit „Automated

Formal Verifi cation of a Time-Stamping Protocol“

mit dem Würdigungspreis für die beste Diplomarbeit

2006 vom Bundesministerium für Wissenschaft und

Forschung ausgezeichnet. Die Arbeit befasst sich mit

einem „Zeit-Stempeldienst“ und dem dazu gehörenden

kryptografi schen Protokoll. Dieser Dienst wird benötigt,

um beispielsweise vor Gericht haltbar beweisen zu können,

dass jemand ein bestimmtes Dokument zu einer

bestimmten Zeit gekannt hat. Weitere Anwendungsmöglichkeiten

sind z. B. Ausschreibungen und Einreichungen,

medizinische Untersuchungsergebnisse, Dokumente aus

der Versicherungsbranche und vieles mehr.

DI (FH) Daniel Weller (im Bild mit Ministerin Elisabeth

Gehrer) ist nach DI (FH) Manfred Bortenschlager (2003)

und DI (FH) Roland Kwitt (2005) bereits der dritte Absolvent

des Studiengangs its, der mit diesem Preis ausgezeichnet

wurde.

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Veranstaltungen

IKT-Forum – „CSI:Urstein – IT-Forensik“

Das mittlerweile etablierte IKT-Forum des Studiengangs

its hat zum Ziel, aktuelle und brisante Themen aus dem

IT-Umfeld aufzugreifen und sowohl fachspezifi sch zu

diskutieren, als auch gesellschaftsrelevante Aspekte herauszuarbeiten,

dieses Jahr unter dem Motto CSI:Urstein

– IT-Forensik. Hochkarätige Spezialisten zeigten dem

interessierten Publikum wie IT-Forensik funktioniert, welche

Methoden angewendet werden können und wie man

sich gegen ungewollten Datenverlust schützen kann.

Linuxtag 2007

Freie Software und Linux haben einen festen Platz in der

Informationsgesellschaft. Der 4. Linuxtag stand unter dem

Motto Linux != Linux – Community Distributionen im Vergleich.

Experten, die selber an den wichtigsten drei Distributionen

maßgeblich mit entwickeln, stellten ihre jeweiligen

Umgebungen vor und gaben einen Einblick in die aktuelle

und künftige Entwicklung offner Betriebssysteme.

ITs Project Award

Im Jahr 2004 wurde der ITs Project Award mit dem Ziel

ins Leben gerufen, innovative Schülerprojekte im Bereich

der Informations- und Kommunikationstechnologien zu

unterstützen und nachhaltig zu stärken. Als Sieger beim

ITs Project Award 2006/07 konnte sich dieses Jahr die

HTL Salzburg mit ihrem Projekt „GeoCam - GPS Kompass

Modul“ durchsetzen. Den zweiten und dritten Platz

sicherten sich die HTL Lienz und die HTL Saalfelden. Die

siegreichen Projekte wurden mit Preisgeldern in der Höhe

von 1.000, 500 und 300 Euro belohnt.

Informationstechnik & System-Management (its)

Sehen, Erleben, Verstehen! Von Handies,

Computern, Hackern & mehr.

Zum vierten Mal veranstaltete der Studiengang Informationstechnik

& System-Management seinen Schnuppertag

für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren. Rund 300

Schüler aus Salzburg und dem Tennengau tummelten sich

am 3. und 4. Juli 2007 am Campus Urstein und schnupperten

Hörsaal- und Laborluft. Diese Aktion soll Jugendlichen

einen ersten Einblick in die technische Welt alltäglicher

Medien wie Handy, Computer und Internet ermöglichen.

FIT – Schnuppertag

Junge Frauen für ein technisches Studium zu begeistern

ist das Ziel von Frauen in die Technik (FIT), eine gemeinsame

Veranstaltung der Fachhochschule mit der Universität

Salzburg. In verschiedenen Workshops, Probevorlesungen

und in persönlichen Gesprächen mit Absolventinnen

und Professorinnen konnten sich die Schülerinnen über

die technischen Studienrichtungen informieren.

Informationstechnik & System-Management (its)

Perspektiven

• Eine hervorragende Chance, die Wirtschaftsnähe und

-kooperationen weiter zu forcieren, bietet die Sonderfi

nanzierung des Landes Salzburg zum Aufbau einer

Top aktuellen Laborinfrastruktur für die Vertiefung Industrielle

Informationstechnik.

• Das erfolgreich gelebte Modell Industrieassistent wird

intensiviert und beispielsweise zur Etablierung des Zentrums

für Industrielle Informationstechnik beitragen.

• Zur Stärkung der Innovationskraft und forschungsmäßigen

Intensivierung der Firmenprojekte am Studiengang

werden spezielle Brückenschlagprojekte

(FWF und FFG) beantragt.

• Der Studiengang arbeitet an der Etablierung eines

Zentrums für Sichere Informationstechnik, in dem

diese Querschnittsmaterie fachbereichsübergreifend

in Innovations- und Forschungsprojekten behandelt

wird. Es gibt bereits eine erfolgreiche Einreichung im

österreichischen Sicherheitsprogramm KIRAS, die

Mitgestaltung im österreichischen GMES (Global Monitoring

of Environment and Security) wird angestrebt.

• Auch im Masterstudium ist eine Double-Degree-Option

geplant, die Verhandlungen mit der schwedischen Partneruniversität

Halmstad sind bereits im Gange.

• Ein Doktorats-Programm für its-AbsolventInnen mit der

TU Timisoara in Rumänien ist in Bearbeitung. Im Juni

besuchten Rektor, Dekan und Professoren den Studiengang,

um die Kooperationspotenziale zu diskutieren.

• Die Stärkung der Einbindung internationaler Experten

in den Unterricht (heuer im Bereich Marketing durch

Prof. Wayne Roberts von der Southern Utah University

und im Bereich Medieninformatik durch Prof.

Larry Hatch von der Bowling Green University sowie

durch das interkulturelle Training mit dem international

tätigen Vortragenden Jerry Turner). Den Studierenden,

die nicht ins Ausland gehen können, wird so

die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit einem

internationalen Umfeld gegeben.

• Die Studierendenmobilität (derzeit befi nden sich

sechs Studierende im Ausland) und die DozentInnenmobiliät

(in diesem Studienjahr nach Frankreich, Spanien,

England und Schweden) werden ausgebaut.

Kenndaten

Der Studiengang Informationstechnik & System-Management

bietet eine fundierte Technikausbildung mit hohem

Praxisbezug und vermittelt Know-how in den Bereichen

Management und Wirtschaft.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2010)

Art des Studiums: Vollzeit, berufsbegleitend

Abschluss: Bachelor of Science in

Engineering (BSc)

Master of Science (MSc)

Studienplätze /Jahr: Bachelor:

50 Vollzeit, 30 berufsbegleitend

Master:

25 Vollzeit, 25 berufsbegleitend

Studiengangsleiter: FH-Prof. DI Dr. Thomas Heistracher

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MultiMediaArt (mma)

Rückblick

Unzählige Tage und Stunden voll intensiver Gedanken-

und Kreativarbeit waren auch heuer die Essenz des Studienjahres

2006/07 bei MultiMediaArt [mma]. Sie sind

Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung, die GestalterInnen

zu tragen haben. Allen voran stehen die Studierenden,

die bei Gastprofessuren und Ausstellungen

großes Engagement gezeigt sowie an zahlreichen Wettbewerben

erfolgreich teilgenommen haben.

Projekte

Gastprofessur Stefan Sagmeister

Ist es möglich, das Herz des Betrachters mit Design zu

berühren? Vor diese schwierige Aufgabe stellte der in

New York lebende Grafi k-Designer Stefan Sagmeister

(im Bild mit Landeshauptfrau Gabi Burgstaller) Studierende

der MultiMediaArt. Dass den Studierenden und einigen

geladenen AbsolventInnen dies mit ihren Arbeiten

gelungen ist, davon konnten sich die BesucherInnen bei

einer Ausstellung im Red Bull Hangar (vom 7. bis 30. Juni

2007) und die LeserInnen des eigens dafür produzierten

Katalogs selbst überzeugen.

Stefan Sagmeister, gebürtiger Vorarlberger, hat sich vor

allem mit CD-Covers u. a. für die Rolling Stones, Lou

Reed und Talking Heads einen internationalen Namen

gemacht und führt in New York ein eigenes Designstudio.

Für das Sommersemester hat er an der Fachhochschule

Salzburg eine Gastprofessur übernommen, organisiert

hat sie Fachbereichsleiterin FH-Prof. Dipl.-Des. Birgit

Gurtner, unterstützt vom Land Salzburg.

23 Exponate hat Stefan Sagmeister ausgewählt - Installationen,

Fotos, Grafi ken, T-Shirts, Spiele, Decken,

Postkarten. Sie wurden von Landeshauptfrau Mag. Gabi

Burgstaller im Red Bull Hangar-7 offi ziell bei einer Vernissage

350 Gäste präsentiert.

Gastprofessur Ralf Schmerberg

mma und Fachbereichsleiter Film & Video, Dipl.-Reg.

Till Fuhrmeister, konnten den international renommierten

Werberegisseur und Filmemacher Ralf Schmerberg

für eine weitere Gastprofessur gewinnen. Schmerberg

ist Mitbegründer des Projekts dropping knowledge, das

soziales Engagement mit ästhetischem Design und modernster

Kommunikationstechnologie zusammenführt.

In diesem Jahr fokussierte dropping knowledge das politische

und kulturelle Zentrum Berlin. Mit dabei waren

15 Studierende der MultiMediaArt und 3 Studierende

des Studiengangs Betriebswirtschaft. Die Studierenden

agierten in enger Zusammenarbeit mit Ralf Schmerberg

und weiteren Mitarbeitern von dropping knowledge als

kreativer Think Tank mit eigenem Auftrag und Projektverantwortung.

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Die Studierenden ermittelten Fragen wie: Funktioniert

Berlin als das New York Europas, als Zufl uchtspunkt für

Kreative aus aller Welt? Was ist das „soziale Gesicht“ der

Stadt? Berlin als Tor zum Osten? Das Projekt und damit

thematischer Bezugspunkt der Gastprofessur wurde mit

Schatten auf Berlin betitelt und suchte im Geiste der historischen

Großstadt-Dokumente nach den heutigen dunklen

Seiten der Hauptstadt. Höhepunkt und Abschluss dieser

interdisziplinären Gastprofessur waren Ausstellungen in

Berlin und Salzburg.

Fachbereich Film / Video. Höhepunkte

Werbefi lmfestival Cannes

Jochen Graf, Student der MultiMediaArt, zählte mit seinem

Werkteil der Diplomarbeit, einem Werbespot für die

Anti-Rassismus-Initiative ZARA, zu den 12 besten Spots

beim Young Directors Wettbewerb des Internationalen

Cannes Lions Werbefi lmfestivals in Frankreich.

fi lmforumlinz

Beim diesjährigen Wirtschaftsfi lmpreis fi lmforumlinz

waren in der Kategorie „future“ von allen eingereichten

Arbeiten unter den 4 ausgezeichneten der Kategorie Jochen

Graf mit seinen ZARA Werbespots und Markus

Huber mit seinem ASYL Werbespot. Markus Huber hat

mit ASYL den Hauptpreis dieser Kategorie gewonnen.

Filmfestival DIAGONALE

Die DIAGONALE, das Festival des österreichischen Films,

bot die Gelegenheit, eine Woche lang in das aktuelle

Filmschaffen in Österreich einzutauchen, Filmschaffende

und Filmfans zu treffen. Die im Rahmen der Diplomarbeiten

entstandenen Filme der AbsolventenInnen Laura

Nöbauer und Nino Leitner wurden bei der DIAGONALE

in Graz gezeigt.

Preise für Dokumentation

MultiMediaArt (mma)

Die Dokumentation „Every step you take“, Werkteil der

Diplomarbeit von Nino Leitner, thematisiert Videoüberwachung

im öffentlichen Raum: Mit schätzungsweise

über vier Millionen Kameras ist Großbritannien mit großem

Abstand das am meisten Video überwachte Land

der Erde. Jede/r BürgerIn von London wird etwa 300 Mal

pro Tag von Überwachungskameras aufgezeichnet. Filmer

Nino Leitner ging in seiner Doku folgenden Fragen

nach: Wie kam es ausgerechnet in George Orwell’s Mutterland

so weit? Warum haben andere Länder die derart

massive Überwachungsstrategie nicht kopiert, wenn sie

tatsächlich so effektiv ist, wie das Home Offi ce und die

Polizei behaupten? Werden wirklich Verbrechen verhindert,

oder wurde „CCTV“, wie die Videoüberwachung auf

den britischen Inseln genannt wird, nur als Placebo gegen

eine diffuse Angst vor dem Verbrechen in der Bevölkerung

eingeführt? Spielten schlussendlich gar anders

gelagerte Interessen bei der Einführung eine Rolle?

Nino Leitners Beitrag wurde u. a. beim Cambridge Film

Festival, Portobello Film Festival und LI.BER:Tas Film Festival

Dubrovnik gewürdigt, in Österreich mit dem Audience

Award ausgezeichnet und war Finalist der Diagonale.

Animationsfi lmfestival tricky woman

Das Europa weit erste und einzige Animationsfi lmfestival

tricky woman, das sich alle zwei Jahre speziell dem Trickfi

lmschaffen von Frauen widmet, zeigte im März 2007 Fil-

MultiMediaArt (mma)

me von 3 mma-Studentinnen und -Absolventinnen. Die

mma-Kreativen zeigten ihre Werke in der Rubrik „Up and

Coming in Austria“:

Birgit Palma („Der Erlkönig“)

Eva Hausberger („Die Leiberl der Barbara Wilding“)

Martina Senn („Bouillon“ )

Kurzfi mfestival shorts on screen

MultiMediaArt dominierte das Kurzfi lmfestival shorts on

screen 2007: Gleich fünf Preise konnten Studierende und

DiplomandInnen abräumen. Die Siegerprojekte des Wettbewerbs

wurden bei der Diagonale in Graz vorgestellt:

Nino Leitner („Auszeit“)

Daniel Hollerweger („Blutfl uss“)

Laura Nöbauer („Glück“ )

Stefan Reichmann („Lepa Igrica“)

Katharina Mayrhofer und Jasmin Herz („öffentlich un-

terwegs“, „AN ECKEN“)

Studentenfi lmfestival fi lm.riss

In den vier Tagen nahmen über 1200 BesucherInnen am

fi lm:riss Festival teil. Neben Filmen von Studierenden aus

Wien, Linz und Salzburg gewannen auch zwei Produktionen

von mma-Kreativen:

Daniel Hoesl („Lektion von alltäglichem Pathos“)

Sigrid Nagele („Keiner tanzt für den Kaiser“)

Fachbereich Film / Video

Filmpreis Ursty

Ursty ist der in diesem Studienjahr von MultiMediaArt

geschaffene Filmpreis der Fachhochschule Salzburg, der

für junge, kreative Filmschaffende eine jährliche Plattform

bereitstellen soll. Erstmals waren die prämierten Filme öffentlich

im April 2007 im Das Kino Salzburg zu sehen.

Stegreiffi lmfestival Instant 36

Zum dritten Mal organisierten die Studierenden Maria

Otter und Markus Harthum in Zusammenarbeit mit

mma das Instant 36 – Stegreiffi lmfestival. Die Idee: In 36

Stunden von der Filmidee zum Screening. Nach einem

aufregenden Wochenende voller Technik, Filmen und

Schneiden war es im Mai 2007 soweit: In der ARGEkultur

Salzburg wurde ein perfekter Filmabend mit zahlreicher

Beteiligung von Filmschaffenden aus dem In-und Ausland

präsentiert.

Fachbereich Audio. Höhepunkte

Top Talent Award

Der Top Talent Award ist ein Wettbewerb bei dem innovative

Ideen und Projekte im Bereich MultiMedia mit

11.000 Euro Preisgeld prämiert werden. Gerhard Daurer

(mma2001) hat als einziger Österreicher in der Kategorie

Interactive Computer Graphics einen quality seal

erhalten. Die Koproduktion „The Tulse Luper Journey“

der Agenturen Submarin (NL) und Moccu (D) mit Peter

Greenaway wurde ebenfalls nominiert. Seit über zwei

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Jahren arbeiten mma-AbsolventInnen und -Studierende

an diesem multimedialen Projekt des bekannten britischen

Filmregisseurs und Experimentalkünstlers mit.

OFF Mozart Festival

Mozart aufl ösen und zerreiben! Ist es möglich, Mozart und

seine Musik in ein modernes, urbanes und elektronisches

Umfeld zu stellen? Dieser Versuch wurde beim Wettbewerb

„mozartRemixed“ im Rahmen des OFF Mozart Festivals

gestartet. An die Neuinterpretationen wagten sich

Studierende der MultiMediaArt und holten sich mit ihren

Musik-Tracks den ersten Preis des Wettbewerbs.

Traces of Mozart

Dreimal Gewinn mit Traces of Mozart: Der von der Zeitung

Falter ausgeschriebene Wettbewerb ‚Traces of Mozart‘

war fest in der Hand von mma. Nach Thomas Madreiter

in der ersten Runde haben Roland Dell’mour und

Max Brandl in der zweiten Runde gewonnen. Bei diesem

Wettbewerb gab es Preisgeld zu gewinnen und - genau

so wichtig - die Gewinner-Sujets wurden als Plakate in

Wien affi chiert.

Ars Electronica

Im Botanischen Garten Linz und im so genannten Aktienkeller

fand die Eröffnung des Festivals Ars Electronica

2007 statt. Mit künstlerischen Mitteln wurde das Thema

Erinnerungen umgesetzt, deren Anteil an Visionen und

Utopien, sowie zum Grundrecht der Freiheit der Kunst

mit ganz individuellen Gedanken-, Bild- und Klangwelten

durch internationale Kunstschaffende aufgerufen. Die

Visuals zur Veranstaltung stammen unter anderem von

mma-Absolventin Tanja Tomic.

Fachbereich Computeranimation

Studierende der MultiMediaArt haben in enger Zusammenarbeit

mit der Salzburger Firma Palfi nger einen

humorvollen und informativen Animationskurzfi lm zum

Thema „Reise durch einen Palfi ngerkran“ entwickelt und

realisiert. Gezeigt wurde der Kurzfi lm - Projektleiter war

Fachbereichsleiter Josef Schinwald, MSc - erstmals in

der Salzburg Arena anlässlich des 75-Jahre-Firmenjubiläums

des Kranherstellers.

Der Animationsfi lm, eine Kombination aus Realaufnahmen

mit Schauspielern, echten Kränen und Animationsteilen

mit neu entwickelten 3D-Charakteren und

Umgebungen erklärt, wie eines der innovativsten neuen

Features der Palfi nger Kräne funktioniert. Zu Gast auf

dem Fest des Weltmarktführers waren Größen aus Politik

und Wirtschaft, unter ihnen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer

und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller.

Fachbereich Mediendesign

MultiMediaArt (mma)

Die Studentinnen Iris Wieder und Marijoy Mayometano

haben für das Keltenmuseum Hallein eine Homepage gestaltet

und auch programmiert. Themenschwerpunkt des

Projekts war das „Archäologische Archiv Dürrnberg“. Dafür

verlieh ihnen eine prominent besetzte Jury den „Museum

Online Award 2007“.

Der Entwurf von Sebastian Schöndorfer (im Bild oben

rechts mit LHF Gabi Burgstaller) für das Netzwerk Gesundheitsförderung

an Salzburgs Schulen wurde von

Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller mit dem ersten

Preis beim Corporate-Design-Wettbewerb ausgezeichnet.

Acht Einreichungen von mma-Studierenden kamen

in die engere Auswahl.

MultiMediaArt (mma)

Die mma-StudentInnen Sandra Brandstätter, Martina

Brandmayr und Andrea Amenitsch sind mit ihrer Website

„climate change is cool“ unter den besten 20 beim

internationalen Unesco-Design-Wettbewerb „DESIGN

21“. Beachtenswert ist dies, da bei dieser internationalen

Ausschreibung insgesamt 318 Einreichungen erfolgt

sind. Das Projekt ist im Unterricht „Interaktives Design“

mit Matthias Edler-Golla entstanden.

Der Preis für Medienkunst 2007 ging erneut an mma-Absolvent

Mag. (FH) Reinhold Bidner. Er erhält gemeinsam

mit Robert Praxmarer den Salzburger Landespreis

für Medienkunst. Prämiert wird das Projekt „CPU (Central

Processing Unit) – Der Prozess. Ein stereoskopisches

Echtzeit-Tanz-Theater-Stück“.

Gleich zwei studentische Publikationen sind in diesem Studienjahr

aus dem Fachbereich Mediendesign erwachsen:

der „Prinz-Apfel-Kalender“ von Birgit Palma und Jasmin

Herz, der mit außergewöhnlichen Illustrationen bezaubert.

Und das „Most-Magazin“, dessen konzeptioneller Ansatz

erfolgreich DesignstudentInnen aus aller Welt zur Veröffentlichung

neuer Gestaltungstendenzen rief und auf Initiative

der Studenten Florian Gläser, Thomas Haitzinger

und Tobias Schererbauer realisiert wurde.

Im Studienjahr 2006/2007 wurden mehrere mma-AbsolventInnen

umfangreich im internationalen Grafi k-

Design Magazin Novum vorgestellt. Präsentiert wurden

die Arbeiten von Johannes König, Angela Brands und

Christian Mania.

Vorträge

Im November 2006 lud mma zum Vortrag von Univ.-Prof.

Dr. Bernhard Rathmayr. Rathmayr sprach zum Thema:

„Von der Faust ins Auge. Zur Ästhetisierug der Gewalt

in der europäischen Geschichte und in modernen Publikumsmedien“.

Der Erziehungswissenschafter Rathmayer

thematisierte Medien als Instanzen gesellschaftlicher

Kommunikationsverhältnisse, Fragen der Medienwirkung

und wie man sie feststellen kann, sowie Fragen nach möglichen

Gewaltfolgen von Medien und Fragen nach den

Möglichkeiten von Medienpädagogik und Medienpolitik.

Über 200 Werbespots, unter anderem von Nike, Hewlett

Packard, Lufthansa und Mastercard, aber auch Kampagnen

wie die für die Vereinten Nationen tragen seine

Handschrift: Ralf Schmerberg, international bekannter

Filmemacher und Fotograf, war im Dezember 2006 am

Campus Urstein Gastvortragender des Studiengangs

MultiMediaArt.

Im Dezember 2006 begrüßte mma den Grafi kdesigner

Ralf Lobeck. Sein Vortrag „Typografi e in Film und Fernsehen

vom Stummfi lm ins 21. Jahrhundert“ trug dazu bei,

die Fragen: Was wäre Film ohne Typografi e?, Wie wichtig

ist Schrift für das Fernsehen und was bedeutet sie für die

Entwicklung dieser Medien? zu beantworten.

Dr. Robert Pfaller stellte in seinem Gastvortrag im Jänner

2007 das „Konzept der Interpassivität“ vor. Mit dem

Begriff der Interpassivität hat Pfaller ein Verhalten bezeichnet,

das im Delegieren von Genuss besteht: Leute,

die ihre Videorecorder einsetzen anstatt selbst fernzusehen.

Intellektuelle, die den Fotokopierapparat gebrauchen,

anstatt das kopierte Buch zu lesen.

Absolventin Dr. Barbara Lippe referierte im Jänner 2007

zum Thema „Girls and Games“. Barbara Lippe, eine der

ersten mma-AbsolventInnen, hat ihr Doktorat bei Manfred

Wagner mit dem Titel „games-girls-japan“ an der

Angewandten in Wien absolviert und sprach über die

Rolle der Frau im Spiel und in der Produktion. Gegenwärtig

arbeitet Dr. Lippe als lead artist bei der Spielefi rma

Avaloop und ist Vortragende bei vielen internationalen

Spiele-Entwicklungskonferenzen sowie im Organisationskomitee

der größten Entwicklerkonferenz.

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“How to Start a Design Agency, Please Yourself Instead of

your Clients and Earn Money.” Zu diesem Thema sprach

im März 2007 der Niederländer Hans Wolbers. Wolbers

humorig-tiefsinnige Enthüllung zu Firmengründung, Umgang

mit Kunden und Qualitätsansprüchen stellte vor allem

eine Frage in den Mittelpunkt: How to Use your Creativity?

Hans Wolbers zählt zu den herausragendsten niederländischen

Designern und genießt internationalen Ruf.

Als mma-Gastautor gab Thomas Pamminger Einblicke

in den Agentur-Alltag bei Webprojekten. Der Gründer des

Design-Büros wollzelle schilderte im April 2007 seine Erfahrungen

und Herangehensweisen an “Web 2.0”-Projekte

sowie die neuen Herausforderungen für Designer

und Entwickler.

Ebenfalls im April freute sich das mma-Team über den

Vortrag von Dipl. Designerin Ulrike Meyer. Meyer studierte

Kommunikationsdesign und arbeitet derzeit als auf

Design spezialisierte Personalberaterin in der Kommunikationsbranche

tätig. Seit einigen Jahren ist sie Inhaberin

der Agentur Connecting Talents in Berlin, die zielgenau

DesignerInnen und Unternehmen zusammenbringt.

Ulrike Meyer sprach über ihre Erfahrungen aus über 1000

Bewerbungsgesprächen mit KandidatInnen und vielen

Bewerbungssituationen mit Agenturen und Unternehmen

und stellte die grundsätzliche Frage, ob nicht durch Unterscheidungen

(von der Menge der MitbewerberInnen),

durch Individualität und Authentizität und durch kommunikative

Fähigkeiten die Chancen beträchtlich steigen,

am richtigen Ort zu landen.

Im April wurde auch das Themenfeld „Bloggen“ aufgegriffen

und bei einem Vortrag von Patrick Breitenbach im Audimax

Urstein ausführlich diskutiert. Patrick Breitenbach

MultiMediaArt (mma)

ist Berater der Buena la Vista AG, einer Kreativagentur

für Marketing und Kommunikation. In seinem Verantwortungsbereich

fällt die Markenentwicklung und -führung in

und mit den neuen Medien. Auf werbeblogger.de thematisiert

der Referent gemeinsam mit seinen Co-Autoren die

Themenfelder Marketing, Werbung und PR.

Im Mai hatte mma den Musiker Dieter Kovaœiœ zu Gast.

Der autobiographische Vortrag gab einen Überblick über

die vielen Bereiche in denen Dieter Kovacic tätig ist (Musik,

Video, Open-Source Software, Internet ...) und erläutert

parallel dazu die künstlerischen Felder und Entwicklungen,

in denen er in den letzten Jahren tätig war.

Dieter Kovaœiœ war auch Leiter eines Workshops im

Fachbereich Audio: Dabei vermittelte der Musiker sein

facettenreiches Wissen. So arbeitet er seit den späten

80er-Jahren kontinuierlich an der Nutzbarmachung von

Abspielgeräten für Audiokassetten, Vinylschallplatten,

CDs, Harddisks und Ip-Protokollen als Instrumente.

Interdisziplinäre und branchenbezogene Projekte

Die Schmiede Hallein und ARGEkultur präsentierten im

Spätsommer 2007 den Gewinnerfi lm des Salzburger

Landespreis 2006 von mma-Lektorin Claudia Rohrmoser

und Absolvent Marcel Schobel. In einer Live Performance

bastelte ein Team von VJs und Musikern (darunter

mma-Studierende) an einem kuriosen Monster: dem

Heimatfi lm des 21. Jahrhunderts. Diverse historische und

zeitgenössische Heimatfi lme wurden in Video-Schnitzel

zerlegt, die dann mittels VJ-Praktiken wie Videomixen, -

scratchen und -verfremden zusammen mit Live Musik zu

einem neuen Film montiert wurden, der den klassischen

Heimatkitsch unter die Lupe nimmt.

MultiMediaArt (mma)

Ausblicke

Eine Österreich weite Einzigartigkeit stellt die Zusammenarbeit

mit dem Studiengang MultiMediaTechnology

dar, der im Wintersemester 2008 starten wird. Im „MediaCUBE“

sind besonders ambitionierte gemeinsame

Projekte möglich: Computerspiele, Kurzfi lme mit hohem

Special Effect-Anteil, Web 2.0 Applikationen, Interaktive

Videos, Audio-Visuelle Installationen, und mehr.

Für junge Frauen und Männer mit einer Doppelbegabung

sowohl im gestalterischen als auch im technischen Bereich

bieten die beiden Studiengänge MultiMediaArt und

MultiMediaTechnology die Möglichkeit des Doppelstudiums.

Der Master-Studiengang MultiMediaArt startet im

Studienjahr 2009/10 mit 45 Studienplätzen. Er wird für

AbsolventInnen verschiedener künstlerisch-gestaltender-Bachelor-Studiengänge

offen stehen.

Kenndaten

Der Bachelor-Studiengang MultiMediaArt ist künstlerisch-gestaltend

ausgerichtet.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

4 Semester (Master, Start 2009)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Arts in Arts and

Design (BA)

Master of Arts (MA)

Studienplätze /Jahr: 60

Studiengangsleiterin: Mag.ª Karin Mairitsch

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Rückblick

Orthoptik (otk)

Im Herbst 2006 startete an der Fachhochschule Salzburg

der erste Bachelor-Studiengang Orthoptik [otk] in

Österreich. Die Ausbildung wurde seit 1964 als medizinisch-technische

Schule bzw. Akademie an den Salzburger

Landeskliniken geführt. Mit der Überführung in

das Fachhochschulwesen erhalten nun österreichische

Studierende eine im Rahmen des Bologna-Prozesses

kompatible tertiäre Ausbildung zum Berufsbild der

Orthoptistin / des Orthoptisten, einem Beruf in einem

kleinen, aber wichtigen Segment der Gesundheitsversorgung.

OrthoptistInnen sind ExpertInnen auf dem Gebiet

der Erkennung und Behandlung von funktionellen

Erkrankungen der Augen wie Sehstörungen, Schielen,

Schwachsichtigkeit und Augenbewegungsstörungen.

Die neu konzipierte Ausbildung im Hochschulbereich

basiert auf einer engen Kooperation zwischen der Fachhochschule

Salzburg und den Salzburger Landeskliniken

(SALK), insbesondere der Universitätsklinik für Augenheilkunde

und Optometrie der Paracelsus Medizinischen

Privatuniversität, wo sich auch der zweite Standort des

Studienganges befi ndet.

Neuerungen

Für die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge

gibt es eine gemeinsame Administration - ein Novum

an der Fachhochschule Salzburg – an die hohe Anforderungen

in Bezug auf den spezifi schen Bedarf und auf

die Verschiedenartigkeit der einzelnen gesundheitswissenschaftlichen

Studiengänge bzw. deren Koordinierung

gestellt werden.

Das erste Studienjahr war geprägt von

• der Umsetzung des neuen Ausbildungskonzeptes in

die Praxis.

• der Bildung eines neuen Teams.

• der Integration des Studiengangs und der handelnden

Personen in die Fachhochschule.

• den Koordinationsbesprechungen der gesundheitswissenschaftlichen

Studiengängen untereinander sowie

mit dem Bildungszentrum und der Universitätsaugenklinik

der SALK.

Orthoptik (otk)

• den Modul- und Lehrveranstaltungsbesprechungen,

der Detailplanung und der Rekrutierung von Lehrenden

für viele neue Lehrveranstaltungen.

• interdisziplinären Lehrveranstaltungen mit den anderen

gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen.

• der Umsetzung des neuen Praktikumskonzeptes unter

Berücksichtung der Vorgaben der MTD-Ausbildungsverordnung

– aufwändige Planung, Organisation und

Durchführung der Praktika; intensive Begleitung der

Praktika und Austausch in Form von refl exiven Einheiten,

Praktikumsvisiten und -konferenzen.

• dem ersten Praktikum an der Universitäts-Augenklinik

der PMU - Spezialambulanz für Strabologie und

Neuroophthalmologie (Sehschule) und Glaukomambulanz.

• der Ausbildung an zwei Standorten - Wechsel zwischen

zwei Kulturen und zwei Strukturen (Medizinisches

Umfeld vs. Bildungseinrichtung).

Daneben war es notwendig, den Studiengang und das

neue Ausbildungskonzept in der strabologischen Community

(Kliniken, Augenärzte, OrthoptistInnen, auswärtige

Praktikumsstellen) bekannt zu machen und zu positionieren

– mit Vorträgen bei nationalen und internationalen

Tagungen im November 2006 und im Juni 2007.

Ausblick

Große Aufmerksamkeit und Anstrengung widmen wir weiterhin

dem Berufspraktikum. So sind im Wintersemester

2007/08 die ersten Praktikumsblöcke in Augenkliniken in

ganz Österreich geplant. Dazu muss jedoch ein externes

Praktikumsstellennetz aufgebaut werden. Besonderes

Augenmerk legen wir zudem auf die Qualität der Praktikumsanleitung

und auf die dazu notwendige Ausbildung

der PraktikumsanleiterInnen.

Im Sommersemester 2008 werden die ersten Studierenden

ihre Praktika im Ausland absolvieren können, hier

sind noch entsprechende Praktikumsangebote und Kooperationspartner

zu fi nden.

Kenndaten

Der Studiengang Orthoptik bildet ExpertInnen auf dem

Gebiet der Erkennung und Behandlung von funktionellen

Erkrankungen der Augen und deren Folgen aus.

Standort: Campus Urstein / Salzburg (SALK)

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Health Studies

Studienplätze /Jahr: 12 (alle 3 Jahre)

Studiengangsleiterin: FH-Prof. Christine Scharinger

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Physiotherapie (pth)

Rückblick

An die 400 BewerberInnen aus allen Bundesländern stellten

sich im Frühsommer 2006 einem strengen Auswahlverfahren,

um einen der 28 begehrten Studienplätze für

Physiotherapie [pth] zu bekommen, der im Wintersemester

2006/07 erstmals an der Fachhochschule Salzburg

gestartet ist.

Zuvor fand die Ausbildung zum/r Physiotherapeuten/in

an den Akademien der Salzburger Landeskrankenanstalten

SALK statt. Die Überführung an die Fachhochschulen

und der damit verbundene akademische Anschluss war

für viele BewerberInnen ein zusätzlicher Anreiz. Garantiert

doch der Bachelor- AbsolventInnen Niederlassungsmöglichkeiten

im europäischen Ausland.

Das dreistufi ge Aufnahmeverfahren umfasste einen digitalen

Reihungstest und einen praktischen Eignungstest,

um unter anderem die Fähigkeit der körperlichen Wahrnehmung

und die Koordination von Bewegungen zu

überprüfen. 84 KandidatInnen wurden zu einem persönlichen

Aufnahmegespräch geladen, aus dem die 28 neuen

Physiotherapie-Studierenden ausgewählt wurden.

Im ersten Studienjahr wurden schwerpunktmäßig die

klinischen und physiologischen Grundlagen vermittelt:

Anatomie, Physiologie und Pathologie.

Neuerungen

Erstmals gab es im ersten und zweiten Semester ein

Modul, das das Thema „Schmerz“ zum Inhalt hatte. Gemeinsam

mit SpezialistInnen setzten sich die Studierenden

mit Schmerzphysiologie, chronischen Schmerzen

und Behandlungsstrategien auseinander. Beispiel: „Die

kulturellen Unterschiede im Empfi nden von Schmerz

bzw. bei der Schmerzbewältigung“.

Ein wichtiger Aspekt dieser Lehrveranstaltung war, Aufgaben

aus dem Projektmanagement mit Inhalten über

Schmerz zu verbinden. „Damit konnten wir zum Beispiel

das Thema Psychosomatik mit angewandter Geisteswissenschaft

beleuchten, was durchaus gesundheitspolitische

Relevanz hat“, ist Studiengangsleiterin FH-Prof.

Adelheid Gilmer überzeugt.

Ausblick

Im neuen Studienjahr absolvieren die Studierenden ihr

Praktikum und werden erstmals mit PatientInnen arbeiten.

Auch die ersten Themen für Bachelor-Arbeiten werden

diskutiert. Eine Arbeit wird sich mit „Projektmanagement

in der Physiotherapie“ befassen, einem Neuland

auf dem Gebiet der Physiotherapie.

Kenndaten

Das Studium Physiotherapie ist eine berufspraktische

Ausbildung mit hoher Handlungskompetenz, die durch

zusätzliche wissenschaftliche, sozialkommunikative und

Problemlösungskompetenzen ergänzt wird.

Standort: Campus Urstein / Salzburg (SALK)

Dauer: 6 Semester (Bachelor)

Art des Studiums: Vollzeit

Abschluss: Bachelor of Science in

Health Studies

Studienplätze /Jahr: 28

Studiengangsleiterin: FH-Prof. Adelheid Gilmer

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Soziale Arbeit (soza)

Rückblick

Der spezifi sche Ausbildungsschwerpunkt des Diplomstudiengangs

Soziale Arbeit [soza] in Salzburg ist die Aktivierende

Soziale Arbeit (= Aktivierung zur Selbsthilfe). Im

Salzburger Studiengang Soziale Arbeit haben außerdem

praxisbezogene Zukunfts- und Innovationsforschung

sowie die Kooperation mit mehreren Universitäten und

Hochschulen im In- und Ausland einen zentralen Stellenwert.

Soziale Arbeit ist mit dem Zentrum für Zukunftsstudien

[ZfZ] der FHS Forschungsgesellschaft mbH eng vernetzt.

An das erfolgreich abgeschlossene Fachhochschulstudium

kann ein Doktoratsstudium angeschlossen werden.

Der Studiengang Soziale Arbeit ist einer der best evaluierten

FH-Studiengänge für sozialwissenschaftliche Berufe

in Österreich.

soza zog in die Meierei

Nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten und kleineren

Umbauten präsentiert sich die Meierei am Campus

Urstein als zeitgemäßes Forschungs- und Lehrzentrum,

in dem der Diplomstudiengang Soziale Arbeit und das

Zentrum für Zukunftsstudien [ZfZ] der FHS Forschungsgesellschaft

seit Februar 2007 untergebracht sind. Trotz

der sehr modernen technischen Ausstattung und der Integration

von Glas und Stahl blieb der Stil der Meierei

- datiert mit 1461 - erhalten und sorgt für Flair und Gemütlichkeit.

Neuerungen

Im März 2007 übernahm Univ.-Prof. FH-Prof. Dr. Reinhold

Popp – über die Koordination des Zentrums für

Zukunftsstudien der FHS ForschungsgmbH hinaus – die

Leitung des Studiengangs Soziale Arbeit. Der frühere

Studiengangsleiter FH-Prof. Dipl. SA Mag. Dr. Karl Wilhelmstätter

bleibt dem Studiengang als Koordinator des

Fachbereichs Lehre erhalten.

126 Studierende teilten sich im Studienjahr 2006/07 auf

die vier Jahrgänge auf, wobei der Frauenanteil bei 76

Prozent lag.

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soza


soza

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Exkursionen

Soziale Arbeit in europäischen Hauptstädten

Unter dem Motto „Einen Blick über den eigenen Tellerrand

werfen“ reisten die Studierenden des 6. Semesters unter

der Leitung von FH-Prof. Dr in Marianne Schwab und

FH-Prof. DSA Dr. Karl Wilhelmstätter Anfang Juni 2007

nach Berlin. Auf dem Programm der viertägigen Exkursion

stand ein Vortrag zum Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung“

des Robert-Koch-Instituts, der Besuch

der Alice-Salomon-Fachhochschule für Soziale Arbeit und

einiger Sozialeinrichtungen, wie z. B. der Koordinierungsstelle

„Rund ums Alter“, der Treberhilfe Berlin e.V. und des

FEZ-Berlin, Europas größtem, gemeinnützigen Kinder-,

Jugend- und Familienzentrums.

Sieben Studierende dieses Jahrgangs entschieden sich

für Amsterdam als Ziel ihrer Exkursion. Neben Sozialeinrichtungen

wie Meltpunkt (Antidiskriminierungsstelle),

Amoc (Drogenberatungsstelle) und PIC (Prostituierten

Info Center) besuchten die Studierenden auch das Anne-

Frank-Haus und einige Sehenswürdigkeiten der niederländischen

Hauptstadt.

Projekte

Forschen für die Praxis. F&E-Studienprojekte

5./6. Semester

Nach der einführenden Forschungswerkstatt im 5. Semester,

deren Ziel das Kennenlernen und Erproben von Methoden

der sozialwissenschaftlichen Praxisforschung ist, starteten

im Dezember 2006 die F&E-Studienprojekte. In fünf Arbeitsgruppen

wurden bis Juni 2007 folgende Themen bearbeitet:

Soziale Arbeit (soza)

• Sozialkapital Alter - individuelles Vergnügen oder gesellschaftlicher

Zwang? Qualität des nachberufl ichen

Lebens

• Klinische Sozialarbeit. Forschungsfragen: Was ist sie,

was kennzeichnet ihre Schwerpunkte? Werden im

Bundesland Salzburg die theoretischen Grundlagen

der klinischen Sozialen Arbeit in der Praxis umgesetzt?

• Betriebliche Soziale Arbeit: Zukunftsthemen älterer

Menschen im Arbeitsprozess in Klein- und Mittelbetrieben,

im Speziellen in Gewerbe und Handwerk

• Die Rolle der Sozialen Arbeit in einer zunehmend alternden

Gesellschaft am Schwerpunkt Wohnen

• Innovation durch Evaluation - ein Forschungsprojekt

in Kooperation mit der Schuldnerberatung Salzburg.

Forschungsfrage: „Warum nehmen KlientInnen das

Angebot der Schuldnerberatung nach dem Erstgespräch

nicht weiter in Anspruch?“

Die Arbeiten überzeugten durch eine sehr hohe Qualität,

die während des Studienprojekts von den Studierenden

immer weiter ausgebaut werden konnte. Es gelang den

einzelnen Gruppen sehr gut, aktuelle Thematiken aufzugreifen

und zu untersuchen. Die interessanten Ergebnisse

im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis wurden

Ende Juni 2007 kreativ und professionell vorgestellt.

FHplus-Projekt „Soziale Infrastruktur 2010. Qualitätsentwicklung

& Innovationsforschung am Beispiel

des stadtteilorientierten Social Profi t-Modellbetriebs

SPEKTRUM“

Das in enger Kooperation mit dem Zentrum für Zukunftsstudien

der FHS Forschung laufende Projekt „Soziale In-

Soziale Arbeit (soza)

frastruktur 2010“ wurde 2006 erfolgreich abgeschlossen.

Aus dem FHplus-Projekt entstanden drei Publikationen.

(Siehe FHS Forschung / Zentrum für Zukunftsstudien)

Soziale Arbeit ist Österreich weit einer von wenigen Studiengängen

mit einer äußerst ausgebauten Forschungsschiene:

Die Forschungsagenden werden von einem

eigenen Institut für sozialwissenschaftliche Zukunfts- &

Innovationsforschung, dem Zentrum für Zukunftsstudien,

ausgeführt. (Siehe FHS Forschung / Zentrum für

Zukunftsstudien)

Kooperationen

soza goes Riga

Sozialpolitik, Soziale Arbeit, Methodik der Sozialen Arbeit,

Handlungstheorien und die sozialen Dienstleistungssysteme

Österreichs: FH-Prof. DSA Dr. Karl Wilhelmstätter

referierte im September 2006 über Sozialarbeit und

Sozialstrukturen in zwei Lehrveranstaltungen an der

„Higher School of Social Work and Social Pedagogics

ATTISTIBA“ in Riga.

Vor jeweils 60 hoch motivierten Studierenden und Lehrenden

stellte Wilhelmstätter vor allem Fragen zum Stellenwert

von sozialen Problemen als Handlungsauftrag

für ExpertInnen Sozialer Arbeit, die sozialpädagogische

Betreuung von Jugendlichen und die soziale Altenhilfe

(Pfl ege) in den Vordergrund seiner Referate.

soza-Power in der Kinderstadt

Alle Hände voll zu tun hatten soza-Studierende, die beim

Großgruppen-Planspiel Kinderstadt Mini-Salzburg von

27. Juni bis 14. Juli 2007 im Salzburger Volksgarten im

Einsatz waren. An diesem Kooperationsprojekt mit dem

Social-Profi t-Betrieb Verein Spektrum beteiligten sich

über 5500 Kinder und etwa 2000 Erwachsene (Eltern,

LehrerInnen, PassantInnen) aus dem Raum Salzburg.

Mini-Salzburg, das 2007 bereits zum dritten Mal veranstaltet

wurde, versteht sich als wesentlicher Beitrag, Kindern

ein in der Öffentlichkeit beachtetes Forum zu bieten,

in dem öffentlicher Raum für Spiel nutzbar gemacht wird,

Orte (zurück)erobert und Spiel, Raum, Zeit und Zeug angeboten

werden.

Kenndaten

Studienziel ist die Ausbildung von ExpertInnen für Soziale

Arbeit (=Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Sozialmanagement)

auf hohem und international vergleichbarem

Qualifi kationsniveau.

Standort: Campus Urstein

Dauer: 8 Semester

Art des Studiums: Diplomstudium, berufsbegleitend

(Bachelor ab 2009)

Abschluss: Mag./ Mag.ª (FH)

Studienplätze /Jahr: 33

Studiengangsleiter: Univ.-Prof. FH-Prof.

Dr. Reinhold Popp

069

soza


International Offi ce

070

International Offi ce

Das Studienjahr 2006/07 lässt sich in Bezug auf die Internationalisierung

mit zwei Aspekten treffend zusammenfassen:

kontinuierliche Steigerung der Mobilität sowie

Einsatz als strategisches Instrument.

Mehrwert Mobilität

Insgesamt 85 Studierende aus 19 Ländern – dank verstärkter

Werbemaßnahmen zum ersten Mal auch aus

Australien, Neuseeland und Mexiko – haben im vergangenen

Studienjahr das Studentenleben am Campus bereichert

und zum Teil für exotische Stimmung gesorgt:

So zum Beispiel am Tag der offenen Tür, wo in bewährter

Weise die Besucher mit vorwiegend selbst erzeugten Delikatessen

aus den Heimatländern versorgt wurden, bei

der engagierten Diskussion mit einer Gruppe amerikanischer

Studierender zum Thema aktuelles Amerikabild im

Audimax Urstein und im Anschluss beim Barbecue auf

Schloss Leopoldskron.

Diese Veranstaltung steht exemplarisch für die gute Zusammenarbeit

zwischen der FHS und dem Salzburg Seminar,

konkret dem Global Citizenship Programm, in dessen

Rahmen amerikanische Studierende für eine Woche

nach Salzburg kommen, um sich mit europäischer Geschichte

und aktuellen Tendenzen auseinanderzusetzen.

Dabei ist die Diskussion mit den FHS-Studierenden vor

Ort ein stimulierendes und bereicherndes Erlebnis.

Hervorzuheben ist vor allem aber die Integration und

Interaktion mit unseren eigenen Studierenden, allen

voran den Buddies, die den Gaststudierenden im

Alltagsleben an der FHS zur Seite stehen und dafür

auch ein offi zielles Zertifi kat erhalten. Zudem wurde

ein vielfältiges Angebot an gemeinsamen Veranstaltungen,

angefangen vom Besuch der Eisriesenwelt,

dem Museum auf dem Mönchsberg, Hochseilklettern

oder Canonying, Bowling- und Filmabenden bis hin

zum Ritteressen auf Burg Hohenwerfen organisiert und

durchgeführt.

Mehrwert Fremdsprache

Auch sprachlich wurde dabei von einander profi tiert,

nicht zuletzt in dem vom Internationalen Koordinator

des Studiengangs Innovation & Management im Tourismus,

Mag. Jorge Zarco, initiierten Club Espagnol oder

dem sehr beliebten Schwedischkurs, der bereits auf 2

Niveaustufen angeboten wird. Zum ersten Mal gab es

auch einen Crashkurs in Finnisch durch eine Gastlektorin

unserer Partneruniversität Arcada, der hervorragend

angenommen wurde.

Mehrwert Summer School

Im Rahmen der zweiten Summer School war wieder eine

Gruppe US-Studierender aus Utah für 4 Wochen im Mai

/Juni 2007 an der FHS und wurde von ihrem Professor

Wayne Roberts gemeinsam mit einer Gruppe von its-

Studierenden in Marketing Basics unterrichtet. Auch hier

hat sich der Ansatz der Integration - einerseits der Abhaltung

des Kurses durch den Gastprofessor im Rahmen

des regulären Curriculums und andererseits der gemeinsame

Unterricht mit in- und ausländischen Studierenden

bewährt. Somit können auch nicht-mobile Studierende

an der FHS von der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen

Lehr- und Lernmethoden profi tieren.

Projekte

Projekt SKILLS als Modell für Erwerb von

interkultureller Kompetenz

Neben der Erhöhung der Outgoing-Mobilität zum Studium

an einer Partneruniversität um 42 Prozent mit insgesamt

95 Studierenden, konnten im vergangenen Studienjahr

29 Studierende auch ihre Praktikaplätze im Ausland

über das Leonardo da Vinci II Projekt Skills direkt über

die FHS gefördert bekommen. Das Besondere an diesem

Modell ist die interkulturelle Komponente – die Studierenden

erhalten eine kurze Einführung zu interkulturellen

071

International Offi ce


International Offi ce

072

Phänomenen auf Basis des 5-Dimensionen Konzepts

nach Geert Hofstede, um sie für diese kulturellen Unterschiede

und den Umgang damit - vor allem im berufl ichen

Umfeld - zu sensibilisieren.

Der zweifache Refl exionszyklus durch ein interkulturelles

Tagebuch, geführt als unstrukturierter Blog in der FHSeLearning

Plattform sowie der durch klare Fragestellungen

strukturierte Abschlussreport, soll die Studierenden

in der Verarbeitung der gemachten Erfahrungen und

Beobachtung unterstützen und damit ihre Sozial- und

Kommunikationskompetenz in einem zunehmend multikulturellen

Arbeitsumfeld steigern. Das Konzept sowie

die bisher gemachten Erfahrungen wurden bei der diesjährigen

EAIE Konferenz in Trondheim im Rahmen einer

Poster Session vorgestellt. Das Interesse war sehr groß,

wobei die Klarheit und einfache Handhabung des Modells

bei gleichzeitiger hoher Effektivität als besonders

attraktiv angesehen wurden.

Englischtraining als Motivator

Neben der bewährten, durchschnittlich einwöchigen Dozentenmobilität

im Rahmen des Erasmus-Programms,

durchgeführt an europäischen Partnerinstitutionen in

Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich,

Großbritannien, Schweden und Spanien, konnten heuer

zwei Gruppen von Lehrenden, aber auch KollegInnen aus

der Administration am Englischtraining an unserer Partneruniversität

Southampton SOLENT University in Großbritannien

teilnehmen.

Dabei standen nicht nur die Erhöhung der Sprachkompetenz,

sondern auch Gespräche mit britischen

KollegInnen aus den entsprechenden Fakultäten und

Abteilungen auf dem Programm – eine willkommene

Gelegenheit, die eigenen Arbeitsgewohnheiten und Ansätze

zu refl ektieren. Zusätzlich diente dieses Training

abseits des Arbeitsalltags nicht zuletzt dem besseren

Verständnis für die spezifi schen Aufgaben und dem

Kennenlernen der eigenen KollegInnen.

Weltweite Vernetzung

Diese Maßnahmen und Aktivitäten sind nur durch ein

großes Engagement aller MitarbeiterInnen der FHS und

einem gut geknüpften und gepfl egten Partnernetzwerk

möglich. Dieses wurde vor allem durch die gegenseitigen

Besuche im Rahmen von Dozentenmobilität und Gastvorträgen,

aber auch durch die Präsenz auf den wichtigsten

internationalen Konferenzen, der nordamerikanischen

NAFSA in Minneapolis - mit ca. 7000 Teilnehmern

die größte und wichtigste - , der APAIE in Singapur, der

APPLE in Hong Kong und der EAIE07 in Trondheim.

Gabriele Abermann und Micala Gotfredsen

International Offi ce

International Offi ce

Auf der APAIE und APPLE nahm das International Offi ce

an Panels in Kooperation mit der Fachhochschulkonferenz

teil, um die neue Hochschullandschaft in Österreich

und Fallbeispiele für funktionierende Zusammenarbeit

zwischen Österreich und Asien im Rahmen des Studierenden-

und Lehrendenaustausches sowie der Projektzusammenarbeit

zu präsentieren. Zudem wurden auf der

APAIE kreative Maßnahmen einer kleinen Institution wie

der FHS im Bereich der Internationalisierung wie zum

Beispiel die transnationale Zusammenarbeit für Englisch-

Fortbildung oder die Summer School einem interessierten

Publikum vorgestellt.

Bei dieser Konferenzen führte die Leiterin des International

Offi ce, FH-Prof. Dr. Gabriele Abermann, auch Gespräche

mit den Partnern und besprach aktuelle Entwicklungen

an den jeweiligen Institutionen. Zudem konnte sie

neue strategische Partnerschaften initiieren und teilweise

bereits abschließen – zum Beispiel mit der Hong Kong

Polytechnic, der Asia Pacifi c Ritsumeikan University in

Japan oder der privaten türkischen Bilgi Universität.

Die neuen Bachelor-Masterprogramme

Hinsichtlich der künftigen strategischen Orientierung der

FHS war das Studienjahr eindeutig von der Umstellung

auf die Bologna konformen neuen Bachelor- und Master-Studiengänge

geprägt. Dabei wurden auch das Ausmaß

und die Umsetzung der Internationalisierung in den

einzelnen Studiengängen intensiv diskutiert. Der breiten

Vielfalt und unterschiedlichen Zielgruppenausrichtung

der Studiengänge entsprechend gibt es dazu derzeit

ebenso unterschiedliche Ansätze: Die Palette reicht

vom gänzlich auf Englisch angebotenen Tourismus-Studium

mit verpfl ichtendem Auslandssemester und damit

auch internationaler Rekrutierung über strategische

Partnerschaften für einen Doppeldiplomabschluss (Beispiele

Design & Produktmanagement – Arkansas State

University, Informationstechnik & System-Management

– Halmstad University) bis zur Schwerpunksetzung in

der Forschung.

Einen wesentlichen Impuls für diese Diskussion lieferte

die zweite Joint Degree Tagung im März 2007, gemeinsam

durchgeführt mit der deutschen Bundesdekanekonferenz

der Wirtschaftswissenschaften und der österreichischen

Fachhochschulkonferenz. Der Schwerpunkt

lag auf konkreten Umsetzungsszenarien durch inländische

und ausländische Best Practice Beispiele sowie

Curriculumsdesign mit internationaler Komponente, unter

anderem präsentiert von Prof. Volker Gehmlich, einem

der führenden Experten auf diesem Gebiet.

Ein Meilenstein wurde auch mit der Verleihung der Extended

Erasmus Charta an die FHS im Rahmen des neuen

Lifelong Learning (LLL) Programms für die Periode 2007

bis 2013 gesetzt. Damit kann die FHS auch weiterhin an

allen Erasmus-Programmen zur Förderung der Mobilität

und transnationalen Projekten teilnehmen. Basis dafür

ist das Erasmus-Policy Statement (EPS), in dem die FHS

ihre Ziele und Maßnahmen zur Förderung und Qualitätssicherung

der Internationalisierung und des Wissensaustausches

im europäischen Hochschulraum darstellt. EPS

ist über die FHS Homepage abrufbar.

Neu ist, dass in Hinkunft auch Praktika und die Mobilität

von nichtakademischem Personal gefördert werden. Mit

dem Projekt SKILLS hat das International Offi ce einerseits

die Voraussetzung und andererseits entsprechendes

Umsetzungs-Know-how im Bereich Auslandspraktika

erworben.

IO internationalisiert

Das International Offi ce wurde im letzten Jahr durch die

Neueinstellung von Laura Streitbürger, BA, Absolventin

der Bochumer Ruhr-Universität, und die Anstellung

von Micala Gotfredsen, MA, ursprünglich Austauschstudentin

aus Dänemark und Absolventin der Copenhagen

Business School, im Projekt SKILLS auch personell

„internationalisiert“.

073

International Offi ce


FHS Forschung

074

FHS Forschung

Zeit zum Denken und Forschen

Die Fachhochschule Salzburg (FHS) verfügt über eine

leistungsfähige Forschungsinfrastruktur sowie über

mehr als zwei Dutzend hoch motivierte und leistungsfähige

MitarbeiterInnen in der Forschung. Diese bilden

den Kern unserer Innovationskraft und beweisen in

einer Vielzahl erfolgreich durchgeführter F&E-Projekte,

Kongresse und qualitativer Publikationen die hohe

Kompetenz unserer Forschungstätigkeit.

Die Fachhochschule Salzburg GmbH ist nicht nur Erhalterin

der Fachhochschule Salzburg sondern hält auch

50 % der Geschäftsanteile an der FHS-Forschungsgesellschaft.

Die AK Salzburg Bildungs- und ForschungsförderungsGmbH

mit der AK als Alleingesellschafterin

und die Akademie Schloss Urstein Privatstiftung mit der

WK Salzburg als Erststifterin halten je 25 % an der FHS

Forschungs GmbH.

Die Forschung & Entwicklungstätigkeiten werden in

der „Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft

mbH“ abgewickelt und sind in 5 Forschungskernbereiche

gebündelt, die die fünf Kompetenzfelder der

Lehre an der FHS widerspiegeln: Im Bereich „Informationstechnologien“

besteht seit Jahren eine enge

Kooperation des Studiengangs Informationstechnik &

System-Management mit der Landesforschungsgesellschaft

Salzburg Research. Die F&E-Aktivitäten mit dem

Schwerpunkt Holz am FHS-Standort Kuchl sind im Bereich

„Holz & Biogene Technologien“ gebündelt, Tourismus-

und Wirtschaftsforschung im Bereich „Wirtschaft

& Tourismus“. Neben der Medien- und Designforschung

nimmt der Studiengang Soziale Arbeit mit dem Zentrum

für Zukunftsstudien eine zentrale Rolle in der österreichischen

Forschungslandschaft ein. Jedem Kernbereich

steht ein/e ForschungsleiterIn vor.

Die Vielfalt der Disziplinen an der Fachhochschule Salzburg

fi ndet sich auch in den Forschungsleistungen. Unterschiedliche

Ansätze – Kreative arbeiten methodisch

anders als Techniker – führen zu einem regen Ideenaustausch.

Ein Transfer der Ergebnisse in die Lehre ist laufend

gegeben. „Wir fördern den Freiraum, den Forscher

brauchen, geben ihnen Zeit zum Denken“, sagt FHS-Geschäftsführerin

Dr. Doris Walter. Sie leitet gemeinsam

mit dem zweiten Geschäftsführer der Fachhochschule,

Mag. Raimund Ribitsch, die FHS Forschungsgesellschaft

mbH. Walter: „Forschung ist ein Prozess, der sich

von innen entwickelt. Ohne den großen Einsatz unserer

ForscherInnen könnten die herausragenden Ergebnisse

im F&E-Bereich nicht erzielt werden.“

So werden Doktoratsprogramme für Jungforscher geschaffen,

um die Forschung nach innen und nach außen

zu stärken, Habilitationen unterstützt und die Veröffentlichung

wissenschaftlicher Publikationen gefördert. Walter:

„Leider gibt es für Fachhochschulen keine Grundfi nanzierung

der Forschung und so sind wir auf die Finanzierung

durch Drittmittel angewiesen.“

Forschungsbereich:

Holz & Biogene Technologien

Der Forschungsbereich Holz & Biogene Technolgien koordiniert

die Forschungsaktivitäten aller Studiengänge

am Standort Kuchl und umfasst folgende Wissenslinien:

• Holzkunde & Holztechnologie

FH-Prof. Dr. Bernhard Zimmer (Forschungsleiter)

• Werkstoffe aus Holz, Holzwerkstoffe

FH-Prof. Dr. Olaf Treusch

• Sustainability – Nachhaltige Entwicklung

FH-Prof. Dr. Bernhard Zimmer

• Holzmarktforschung & Produktentwicklung

FH-Prof. Mag. Günter Berger

• Didaktik

Mag. Ulrike Hofmann

Der Forschungsbereich setzte die positive Entwicklung

auch im Berichtsjahr fort, was sowohl an der Anzahl der

laufenden Projekte, der Entwicklung der MitarbeiterInnenzahl

sowie der Liste der in die Projekte eingebundenen

Unternehmen abzulesen ist. Erhöht wurden auch die

Anzahl der wissenschaftlichen Beiträge in Journalen und

die Teilnahmen an Konferenzen.

Der Forschungsbereich steht in engem Kontakt und

regem wissenschaftlichen Diskurs mit vielen Holzforschungseinrichtungen

im In- und Ausland und ist mittlerweile

sehr gut in das Netzwerk der europäischen Forschungslandschaft

eingebunden. Besonders erfreulich

ist die erfolgreiche Aufnahme von Kontakten und der Abschluss

von Kooperationsverträgen in Übersee, wie beispielsweise

der Universidad de Austral in Valdivia (Chile),

der University of Tennessee in Knoxville (USA) oder der

Helsinki University of Technology.

075

FHS Forschung


FHS Forschung

076

Neben einer regen Teilnahme an internationalen Konferenzen

mit eigenen Beiträgen wurden große Konferenzen

erfolgreich an der Fachhochschule Salzburg GmbH organisiert

und durchgeführt. So fand im April das 1. Forschungsforum

der österreichischen Fachhochschulen

statt, bei dem die Leistungsfähigkeit der Forschung an

Fachhochschulen erstmals mit mehr als 100 Präsentation

einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Eröffnungsredner

war Bundesminister Dr. Johannes Hahn.

Projekte

Forschungprojekte „made by Fachhochschule Salzburg

GmbH“ haben alle einen praxisnahen und umsetzungsorientierten

Charakter. Deshalb haben alle Projekte mindestens

einen, manchmal mehrere Partner aus der Industrie

bzw. der Holzwirtschaft. Viele Projekte bieten aber

trotzdem eine große inhaltliche Tiefe, so haben derzeit

sechs junge Mitarbeiter die Möglichkeit zur Dissertation,

wobei die „Doktorväter“ an verschiedenen Partneruniversitäten

im In- und Ausland zu fi nden sind.

SiC-Keramik aus Holzwerkstoffen

Die Entwicklung eines Formgebungsverfahrens für Holzwerkstoff

basierte Grünkörper zur Herstellung biogener

SiC-Keramiken lautet der vollständige Titel des von der

FFG (Fabrik der Zukunft) geförderten Projektes, welches

neu gestartet wurde.

Biogene SiC-Keramiken lassen sich durch die Infi ltration

von Kohlenstoffkörpern auf der Basis von speziellen

Holzwerkstoffen mit fl üssigem Silizium herstellen. Die auf

diesem Weg hergestellten Keramiken weisen zu solchen,

die in klassischer Pulversintertechnik hergestellt werden,

vergleichbare Eigenschaften auf. Im Gegensatz zur Pulversintertechnik

eröffnet die neue Technologie auf der

Basis nachwachsender Rohstoffe zusätzlich die Möglichkeit,

großfl ächige und komplex geformte Bauteile aus

dichter SiC-Keramik zu realisieren.

Auf diesem Weg werden durch die Verwendung nachwachsender

Rohstoffe nicht nur Ressourcen geschont, es

eröffnen sich auch neue Möglichkeiten zur Herstellung von

Produkten, die mit den herkömmlichen Technologien nicht

realisierbar sind. Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens

ist es, Verfahren zu entwickeln und zu untersuchen,

die sich zur Produktion von komplex geformten SiC-Keramiken

auf der Basis nachwachsender Rohstoffe eignen.

Holzfenster Salzburg

FHS Forschung

Der Markt für Holzfenster hat sich mit der Substitution

durch PVC-Fenster dramatisch verändert. Für handwerklich

organisierte Betriebe wird es trotz der vorhandenen

technischen Möglichkeiten immer schwieriger, wirtschaftlich

erfolgreich zu agieren. Zusätzlich werden die

FHS Forschung

Anforderungen an das Produkt steigen, weil sich durch

die Niedrigenergie- und Passivhausstandards die bauphysikalischen

Eigenschaften verschärfen.

Die Gründung einer gemeinsamen Dachmarke und die

Steigerung des Bekanntheitsgrades mit verschiedensten

Kommunikationsinstrumenten (z. B. TV-Spots, Print-Infokampagne)

und die Veranstaltung von Events werden

gemeinsam von den Projektpartnern durchgeführt.

Mit der Fachhochschule Salzburg haben die am Projekt

beteiligten Betriebe ein neues Holzfenster entwickelt,

welches inzwischen als „Passivhaus-Fenster“ von namhaften

Darmstädter Institut zertifi ziert worden ist.

Publikationen

In mehr als dreißig Publikationen in wissenschaftlichen

Journalen und Zeitschriften wurden die Ergebnisse der

Forschungsprojekte allein im vergangenen Jahr einer

breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auszugsweise

einige Beispiele:

Bächle H., Zimmer B. (2007): “Quality control of Thermally

Modifi ed Timber (TMT) - Classifi cation of thermally

treated solid wood samples by Near Spectroscopy

(NIRS)”. The 13th International Conference on Near Infrared

Spectroscopy in Umea (S), Juni 2007

Berger G. (2007): “Feeling the Difference – A comparison

of tactile perceptions of parquet fl ooring and various types

of laminate fl ooring”, Interior Surfaces Conference,

Amsterdam, 28.-29.03.2007.

Berger G. (2007): “Holz spüren – die haptische Wahrnehmung

von Holzoberfl ächen”, Vortrag, Symposium Holz

Innovativ 2007, Rosenheim 18.-19. April 2007

Berger G., Katz H., Petutschnigg A.J. (2006): “What

consumer feel and prefer: Haptic perception of various

wood fl ooring surfaces”. Forest Products Journal, Vol 56,

No 10, Okt. 2006

Hofmann Ulrike, Fernandes Isabel, Silvestre Maria

José, Soares Francisca, Zarrouk Karin (2007): “Grammatical

competence”, erschienen in “DidacTIClang: An

Internet-based Didactic Approach for Language Teaching

and Learning; Hrsg: Christian Ollivier & Gerda Weiss;

ISBN: 978-3-8300-2878-9, S. 55 – 63; 03/2007

Petutschnigg A.J., Ebner M. (2007): Lightweight Paper

Materials for Furniture – A Design Study to Develop and

Evaluate Materials and Joints. Materials & Design 28,

(2007) S. 408 - 413

Treusch O. (2007): „Ein Bindemittel für Mitteldichte Faserplatten

auf der Basis von Polyaminen“, Vortrag, Forschungsforum

der Österreichischen Fachhochschulen

FFH 2007, 11.-12.04.2007

Veranstaltungen

Seminarreihe „Forschung im Dialog“

Die Seminarreihe verfolgt das Ziel, mit innovativen Unternehmen

des Holzsektors und kooperierenden Instituten

in einen intensiven inhaltlichen Dialog zu kommen, aber

auch über die Ergebnisse aus eigenen Projekten zu berichten.

Die Seminare sind grundsätzlich öffentlich und

bieten eine gute Gelegenheit, den Forschungsbereich

und die Fachhochschule Salzburg kennen zu lernen.

11. Okt. 2006 dataholz.com - das innovative Online-

Tool für den modernen Holzbau

DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria

18. Okt. 2006 Woods and Palms from Yucatan Penin-

sula, Mexico. Some experiences about

traditional uses and silviculture

M. en C. Silvia Rebollar Domínguez,

Universidad Autonoma Metropolitana,

Mexico

15. Nov. 2006 Holzexport nach Italien – Erfolgsfaktoren

und Trends

Hugo Karre, Mitglied der Geschäftsführung

Thurner Holz, Kötschach

22. Nov. 2006 Holz und Denkmalschutz

Josef Stockinger, Tischlermeister,

Seekirchen und

Mag. Manuela Legen, Bundesdenkmalamt

Salzburg

06. Dez. 2006 Holzcluster Salzburg und pro:Holz

Salzburg - Zwei Organisationen für die

heimische Holzwirtschaft

Dr. Waltraud Winkler-Rieder, Cluster-

Managerin Holzcluster Salzburg

DI (FH) Otmar Bachler, Holzfachberater

pro:Holz Salzburg

077

FHS Forschung


FHS Forschung

078

17. Jän. 2007 Wood and Furniture in the United States.

Producers – Markets – Customers

Prof. Bob Smith, Virginia Tech University, USA

31. Jän. 2007 Einsturzursachen von Bad Reichenhall

Dr. François Colling, Fachhochschule

Augsburg

25. April 2007 Passivhaustaugliche Holzkonstruktionen

im Leistungs- und Kostenvergleich

DI Arch. Walter Unterrainer

09. Mai 2007 SERRA Mobile Sägewerke - Einsatz im

Holzbau rund um die Welt

Hans Fritz, Geschäftsführer Serra GmbH,

Biobauer und Künstler

23. Mai 2007 Innovative Logistiksysteme für die

Holzbranche

Peter Benigni, Innofreight Consulting &

Logistics GmbH

30. Mai 2007 Timber in Historical and Contemporary

Latvian Architecture

Anita Anteniske, Riga Technical

University

International

Neben der Teilnahme an europäischen Konferenzen hat

der Forschungsbereich auch Kontakte zu Universitäten

in Übersee geknüpft und gepfl egt.

Fact Finding Mission: Sustainable Forest

Management in Liberia

Im Auftrag eines österreichischen Unternehmens wurde

von Dr. Bernhard Zimmer und Mag. Ulrike Hofmann die

FHS Forschung

Möglichkeit einer nachhaltigen Nutzung von Holz aus dem

vom Bürgerkrieg zerstörten Liberia geprüft. Neben Gesprächen

mit den politischen Verantwortlichen führte sie die Reise

auch in die Regenwälder des tropischen Afrikas. Ein Besuch

an der University von Liberia stand ebenfalls auf dem

Programm. Als kleine Hilfe für die Studierenden in der Forstwirtschaft

übergaben die FHS-Forscher ein Mikroskop.

Forest Product Society 61st International Convention

– “Opportunities and Challenges for the

Forest Products Industry in the New Millennium”

Die in Knoxville stattfi ndende Konferenz der Forest Product

Society nutzte Forschungsleiter Dr. Bernhard Zimmer,

sich über den Stand der Projekte zu informieren und

ein Kooperationsabkommen mit der University of Tennessee

abzuschließen. Die FHS ist Mitglied in der Forest Products

Society und die Konferenz war eine gute Gelegenheit,

weitere Arbeitskontakte zu anderen amerikanischen

und kanadischen Universitäten aber auch zu Unternehmen

der amerikanischen Holzindustrie zu knüpfen.

Ulrike Hofmann und Bernhard Zimmer mit der liberianischen

Handelsministerin.

FHS Forschung

Forschungsbereich: Informationstechnologien

Projekte. Kooperationen

Der Studiengang Informationstechnik & System-Management

[its] ist in einer Reihe von nationalen und internationalen

Forschungsprojekten aktiv tätig. Die Bandbreite

reicht von forschungsorientierten Firmenkooperation

bis zur Teilnahme an Exzellenznetzwerken der EU. „Mit

Projekt-

Name

Projektleitung

- Projekt-Team

NetQoS Hofmann, Brandauer

KIRAS Hofmann

DVB-H

Pilot

OPAALS

DBE

INA

AR4Matlab

HMMed

Linder, Hechenleitner,

Seer

Heistracher, Kurz,

Eder

Heistracher, Kurz,

Marcon, Masuch

Entacher, Haraga,

Klausner

Jöchtl, Kranzer,

Gasser

Wegenkittl, Lackner,

Radlingmaier

RTPR Jöchtl, Pomwenger

CT-FEM

Entacher, Petutschnigg,Schuller-Götzburg,

Eichrieder

Signigraph Wegenkittl, Schistek

POOL

Mayr, Haber,

Abermann, Weiß,

Benimeli Bofarull

der Forschungstätigkeiten des Studiengangs wird Kompetenzvertiefung

auf methodisch-inhaltlicher Ebene

erreicht, aber auch der Grad an internationaler Zusammenarbeit

und Verknüpfung, der wesentlich für Masterstudiengänge

ist“, sagt Studiengangsleiter FH-Prof. DI

Dr. Thomas Heistracher.

Nachfolgende Liste ist thematisch entsprechend den

Fachbereichen des Studiengangs geordnet:

Kurzbeschreibung Laufzeit Kooperationspartner

Dynamisches Policy Managament für Sicherung von

IP-QoS

Entwicklung einer weltweit neuen dynamischen

Leitweglenkung für Evakuierungen

Entwicklung von Mobile-TV Geschäftsszenarien,

Mobile-TV Programmen und technische Fragestellungen

von DVB-H Technologien

Offenes Plattformkonzept für selbstkonfi gurierende

Software-Ökosysteme

Entwicklung einer adaptiven Software-Infrastruktur

für KMUs basierend auf Evolutionsmechanismen

Die „Interaktive Narkoseambulanz“ ist eine webbasierte

datenbankgestützte Software zur Verbesserung

des präoperativen Ablaufs

Entwicklung eines Targets für das “B&R Automation

Runtime” und automatisierte Code-Generierung

Entwicklung eines HMM Editors zur Modellierung

von Proteinfamilien

Real-Time Pattern Recognition: Objekterkennung auf

Basis digitaler Bilddaten

Generierung von 3D-FE Modellen von menschlichen

Knochen mit Implantaten durch CT gestützte Daten

Entwicklung einer Software zur Abschätzung der

Ergebnisqualität chirurgischer Eingriffe auf der Basis

von Monte Carlo Methoden

Entwicklung von Curriculumsmodulen und Kommunikationsszenarien

für verteilte, transnationale

Projekte im technischen Umfeld

2006/03-2008/06

2007/01-2007/12

2006/12-2007/7

2006/07-2009/06

2003/11-2007/04

2006/03-2009/07

NetQoS-Konsortium, EU FP6 IST

http://www.netqos.eu/

FLEXIT, VICOS, Eurofunk/Kappacher

ORF Wien, ORS Wien, Mobilkom

Austria, Siemens Österreich, Hutchison

3G Austria

OPAALS-Konsortium, EU FP6-IST,

http://www.opaals.org/

DBE-Konsortium, EU FP6-IST,

http://www.digital-ecosystem.org

SALK, Salzburger Landeskrankenanstalten,

PMU Paracelsus

Medizinische Privatuniversität,

Land Salzburg

2006/07-2008/09 Bernecker&Rainer GmbH

2006/03-2007/08

2005/03-2008/03 Palfi nger AG

2005-

2003-2007

FB Molekularbiologie, Universität

Salzburg

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Paracelsus Medizinische Privatuniversität,

Salzburger Landeskrankenanstalten

2004/11- 2006/11 POOL-Konsortium, EU

079

FHS Forschung


FHS Forschung

080

Publikationen

Hier eine Auswahl. Im Forschungsbericht des Studiengangs

its fi nden Sie eine vollständige Aufstellung.

Kurz, T., Passani, A., and Heistracher, T. Social Network

Simulation and Self-Organisation. In: F. Nachira,

M. Le Louarn, L. Rivera Lèon (eds) Digital Ecosystems,

2007. ISBN 92-79-01817-5.

T. Kurz, and T. Heistracher. Simulation of a self-optimising

digital ecosystem, Proc 1st IEEE Int. Conf. on Digital

Ecosystems and Technologies, IEEE DEST 2007, Feb.

21-23, Cairns, Australia, ISBN 1-4244-0470-3: 165-170,

2007.

T. Heistracher, R. Widmann, B. Stadlmann, and J. Zellinger.

An Event-based Communication Environment for

Multi-Modal Traffi c Information Systems. Proceedings of

the 23nd International Conference on Distributed Computing

Systems Workshops, Sep 7-20, Toronto, Canada:

IEEE Computer Society, 2006.

P. Schuller-Götzburg, K. Entacher, A. Petutschnigg,

M. Eichriedler, R. Forstner und H. Resch. Entwicklung

von 3D-FE Modellen zur Simulation und Optimierung von

Implantaten. BIOmaterialien 7(4):263-270, 2006.

S. Wegenkittl, R. Schistek und A. Moser. Eine Methode

zur Einschätzung der Signifi kanz von Schwankungen der

Ergebnisqualität und deren Anwendung in der Koronarchirurgie.

Proceedings der FFH2007, Erstes Forschungsforum

der Österreichischen Fachhochschulen. Fachhochschule

Salzburg, Urstein Süd 1, Puch bei Salzburg.

11. – 12. April 2007 (in print).

B. Hechenleitner and K. Entacher. A parallel search for

good lattice points using LLL-spectral tests. Journal of

FHS Forschung

Computational and Applied Mathematics, 189 (1-2):424-

441, 2006.

K. Entacher, C. Lenz, M. Seidel, A. Uhl and R. Weigelmaier.

Applicability of Motion Estimation Algorithms

for an Automatic Detection of Spiral Grain in CT Cross-

Section Images of Logs. In: Computer Analysis of Images

and Patterns. Proceedings of the 12th International Conference,

CAIP 2007. Lecture Notes in Computer Science

LNCS 4673: 36-44, 2007.

B. Hechenleitner, H. Rieser, U. Hofmann, und U. Moshammer.

Konzeptionierung eines auf IPDC/DVB-H basierenden

Multimedia-Dienstes. Proceedings: Erstes

Forschungsforum der Österreichischen Fachhochschulen.

Fachhochschule Salzburg, Urstein Süd 1, Puch bei

Salzburg. 11. – 12. April 2007.

R. Kwitt and U. Hofmann. Unsupervised Anomaly Detection

in Network Traffi c by Means of Robust PCA. Proceedings

of the International Multi-Conference on Computing

in the Global Information Technology ICCGI p. 37,

Guadeloupe: April 4 - 9, 2007.

A. Mündler, F. McCurry, P. Haber and E. Benimeli-Bofarull.

An Approach for Online Assessment in the Multinational

EU Project: POOL Project Organization OnLine.

Proceedings of the First European Conference on Technology

Enhanced Learning, EC-TEL 2006 Crete, Greece,

October 1-4, 2006. LNCS, Volume 4227: 673-678, Springer,

2006.

E. Benimeli Bofarull, A. Mündler and P. Haber. Transnational

Online Project Management Curriculum Model

for Engineering Students, Proceedings of the 22nd ICDE

World Conference on Distance Education, Rio de Janeiro,

(Brazil), 2006.

FHS Forschung

Forschungsbereich: Medien & Design

Design & Produktmanagement

Seit zwei Jahren werden die Forschungsarbeiten des

Studiengangs Design & Produktmanagement [dpm] in

der Fhplus geförderten Gruppe DESIGN RESEARCH

SALZBURG (DE|RE|SA) gebündelt. Auch in diesem Studienjahr

konnten internationale wissenschaftliche Erfolge

erzielt werden.

Konferenzen

Unter anderem wurden zwei wissenschaftliche Konferenzen

von DE|RE|SA mitorganisiert. Neben der Mass Customization

Konferenz im Februar 2007 wurde im Oktober

2006 die International Engineering and Product Design

Education Conference EPDE organisiert. Diese weltweit

als Event des Jahres im Bereich der Designausbildung

gesehene Veranstaltung wurde gemeinsam mit der renommierten

britischen Design Society und der Institution

of Engineering Designers veranstaltet. 120 TeilnehmerInnen

aus vier Kontinenten, eine umfangreiche Berichterstattung

nicht nur in österreichischen Medien sowie das

überwältigende Feedback der TeilnehmerInnen legen

Zeugnis über die Qualität dieser Konferenz ab.

Im Februar 2007 fand die achte deutschsprachige Mass

Customization Tagung am Campus Urstein der Fachhochschule

Salzburg statt. Die Tagung, deren Mittelpunkt

die Diskussion von Zukunftsstrategien bei kundenindividueller

Massenfertigung stand, wurde vom Studiengang

dpm in Zusammenarbeit mit der TU München und der

WU Wien veranstaltet. Mit 140 TeilnehmerInnen und insgesamt

über 20 ReferentInnen, u. a. von VertreterInnen

bekannter Firmen wie Adidas, Audi, Bene, Spreadshirt

und Edelwiser, war die Tagung die bislang größte ihrer

Art. Eine Wiederholung in Salzburg ist für 2009 geplant.

1. Designmanagementforum Salzburg

Ein Beispiel eines erfolgreichen interdisziplinären Austausches

lieferte das im Juni 2007 von DE|RE|SA (Design Research

Salzburg) durchgeführte 1. Designmanagementforum

Salzburg vor 40 Gästen aus Wirtschaft und Forschung

sowie Studierenden. Mit Prof. Dr. Rachel Cooper von der

Lancaster University und Prof. Dr. Klaus Schönbach von

der Universiteit van Amsterdam und der Zeppelin University

Friedrichshafen interagierten zwei internationale Größen

aus der Designmanagement- und Kommunikationsforschung

auf eindrückliche Art und Weise.

Publikationen

Im letzten Jahr wurden acht Publikationen in internationalen

Journalen publiziert. Daneben zeigen zahlreiche

Einladungen zu Konferenzen die Aktualität der Projekte

im Bereich Design, Marketing, Kommunikation sowie

Technologieentwicklung und -transfer.

Steve Masterson (KISKA), Bernhard Rothbucher (FHS), Brigitte

Borja de Mozota (Université Paris X Nanterre)

081

FHS Forschung


FHS Forschung

082

Forschungsbereich: Medien & Design

MultiMediaArt

Anfang Juni 2006 wurde an der Universität Mozarteum in

Salzburg ein Symposium abgehalten, bei dem sich zum

ersten Mal herausragende VertreterInnen der Kunst-,

Musik und Medienpädagogik zu einem intensiven Erfahrungsaustausch

trafen. Mitorganisatorin war MultiMedia-

Art, vertreten durch Studiengangsleiterin Mag.ª Karin

Mairitsch. Die seit November 2007 vorliegende Publikation

der Tagungsergebnisse ist ein wichtiger Schritt auf dem

Weg zu einer „Intermedialen künstlerischen Bildung“.

Kunst-, Musik- und Medienpädagogik im Dialog

Iwan Pasuchin (Hrsg.)

München: kopaed – 2007

ISBN–10: 3-938038-89-0

Basierend auf das von mma im Vorjahr veranstaltete

Symposion „basics“ erschien 2007 der Band dating.21

im Transcript Verlag. Die Publikation spürt der medial

gelenkten Verabredungskultur unserer Zeit nach, legt

ihre kulturhistorischen Ursprünge offen und befragt die

über Dating-Plattformen regulierte Trieb-, Affekt- und

Liebesorganisation sowie dadurch entstehende mediale

Körperkonstruktionen. Dabei wird der arbeitsmarktorientierte

Kompetenzdiskurs mit dem liebesorientierten

Eigenschaftendiskurs verglichen.

Ebenso werden die in Kino und Fernsehen ausgestellten

Begegnungsszenarien vor dem Hintergrund der Verabredungsfantasien

und Fanatismen der Gegenwart untersucht

und die neuen Aufmerksamkeitsdramaturgien in Städten als

klassische Orte der Begegnung mit Fremden fokussiert.

FHS Forschung

Mit Beiträgen u. a. von Martina Löw, Lutz Ellrich, Christiane

Funken, Oliver Marchart und Wolfgang Müller-Funk.

Marc Ries, Hildegard Fraueneder, Karin Mairitsch (Hg.)

dating.21

M. Ries / H. Fraueneder / K. Mairitsch (Hrsg.)

Bielefeld: transcriptverlag – 2007

ISBN: 978-3-89942-611-3

Mit The Pentagon Challenge. Das Management des Ausnahmezustands

sagen die MultiMediaArt-Lehrenden

Mag. Robert Kana und Maga. Jeanny Gucher traditionellen

Führungsmethoden den Kampf an.

Nicht Homogenisierung sondern Heterogenität muss das

Ziel von Management sein. Im Mittelpunkt des neuartigen

Analysemodells von Robert Kana und Jeanny Gucher

stehen schnelllebige Organisationen und Unternehmen,

die sich heute mit einem permanenten Ausnahmezustand

konfrontiert sehen.

Das November 2007 im Manz-Verlag erschienene Buch

verspricht einen neuen Denkansatz, der das Management

im Ausnahmezustand wieder handlungsfähig macht.

The Pentagon Challenge. Das Management des

Ausnahmezustands.

Robert Kana / Jeanny Gucher

Wien: Manz - 2007

ISBN-10: 3-214-0844-9

Die im Herbst 2007 erschienene Publikation Reduktion |

Interaktion | Bewegtbild ist eines der Forschungsergebnisse

des FH+-geförderten Forschungsprojekts Kompetenznetzwerk

Mediengestaltung. Sie gibt Einblick in die

Grundlagen der Visuellen Kommunikation.

FHS Forschung

Sie soll als theoretische Basis für eine Gestalterische

Grundlagenausbildung dienen, die zeitgemäße multimediale

Ausdrucksformen und ihre Wirkungen integriert.

Anregungen zu Praxisübungen und Beispiele aus dem

Unterricht visualisieren und ergänzen die Theorie. Im Fokus

der didaktischen Inhalte steht das visuelle Wahrnehmen

und Gestalten, fl ankiert von den multimedialen Elementen

Bewegung, Interaktivität und Audiovisualistik.

Ziel ist es, angehenden GestalterInnen eine inspirative

wie auch argumentative Basis für ihre Arbeit bereitzustellen

und ästhetische Prinzipien aufzuzeigen, die im gestalterischen

Prozess hilfreich sein können. Die Einbeziehung

wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Grundlagenausbildung

macht visuelle Wahrnehmung und Kommunikation

erklärbar und verstehbar. Zielgruppe der Publikation sind

Lehrende und Studierende der Mediengestaltung, insbesondere

StudienanfängerInnen im Bereich Mediendesign

und Kommunikationsdesign.

Reduktion | Interaktion | Bewegtbild

Birgit Gurtner / Karin Kaineder / Heike Sperling

Berlin: Pro Buisiness – 2006

ISBN-10: 3-939533-69-6

Eine weitere Publikation aus dem Forschungsprojekt ist

der umfassende Forschungsbericht der ProjektpartnerInnen

Fachhochschule Vorarlberg, St. Pölten, Joanneum

Graz und Salzburg mit dem Titel Kompetenz Netzwerk

Medien Gestaltung

Kompetenz Netzwerk Medien Gestaltung

Roland Alton-Scheidl / Edith Huber

Alberschwende: Internationaler Medienverbund - 2007

ISBN: 3-9503013-2-7

Aufbau von Kooperationen für Dissertationen

MultiMediaArt ist bemüht, Kooperationen mit Universitäten,

speziell mit ProfessorenInnen, aufzubauen. Dies ist

insofern wichtig, da immer mehr AbsolventInnen auch

Dissertationen anstreben. Gegenwärtig fi ndet eine Vertiefung

der Kooperationen mit der Universität Salzburg

und der Universität Wien statt.

083

FHS Forschung


FHS Forschung

084

Forschungsbereich: Wirtschaft & Tourismus

Tourismusforschung

Die drei Forschungsfelder der Tourismusforschung der FHS

Forschungsgesellschaft - Marktforschung, Trendforschung

und eTourism - stehen zueinander in engem Bezug und

stellen einen wissenschaftlichen Untersuchungsgegenstand

dar, der klar zu anderen Interessensfeldern der Tourismus-

und Freizeitforschung abgegrenzt ist und auf inhaltlicher

Ebene den Studienschwerpunkten des Studiengangs

Innovation & Management im Tourismus [imt] entspricht.

Insgesamt sind drei Forschungslinien im Auf- und Ausbau:

eTourism

Informations- und Kommunikationstechnologien fi nden

ihren Einsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette

der Freizeit- und Tourismuswirtschaft. Insbesondere

das Internet stellt im Tourismus ein sowohl

bei Anbietern als auch Nachfragern immer stärker

akzeptiertes Medium dar. Bereits heute gilt der eTourism

als größtes Branchensegment des eCommerce.

Dieser wichtige Ausschnitt (eTourism) aus dem

Problemkreis Tourismus und IKT ist naturgemäß für

den Studiengang imt ein zentrales Forschungsgebiet.

Der Focus liegt dabei weniger auf einer technischen

als vielmehr auf einer managementorientierten Seite.

Forschungsprojekte: Barrierefreie Sportregionen,

Mobility Lab, eTourism Forum, usw.

Marktforschung

Den Zielen des Curriculums des Studiengangs imt

entsprechend, nimmt die Marktforschung einen wichtigen

Stellenwert im Rahmen der studiengangsbezo-

genen Forschungstätigkeiten ein und steht in enger

Tuchfühlung mit den beiden anderen Forschungslinien.

Die touristische Marktforschung ist ein komplexes

empirisches Forschungsgebiet, das mit Hilfe von

qualitativen Messungen und qualitativen Erfassungen

versucht, die im Tourismus auftretenden Phänomene

zu erklären. Dazu gehören insbesondere strukturelle

Veränderungen auf Anbieter- und Nachfragerseite,

die sich in der strategischen Angebotsentwicklung

niederschlagen. Forschungsprojekte: Jugendtourismusstudie,

Kongresstourismusstudie, usw.

Trendforschung

Die Forschungslinie Trendforschung steht in engem

inhaltlichen Bezug zu den beiden anderen Forschungsfeldern

und beschäftigt sich schwerpunktmäßig

mit zukunftsorientierten Problemstellungen der

Tourismuswirtschaft. Dieses Forschungsfeld besitzt

einen stark interdisziplinären Charakter und orientiert

sich u. a. an den Disziplinen der Soziologie, den

Volkswirtschafts- und Kommunikationswissenschaften.

Während die Forschungslinien eTourism und

Marktforschung eher der transnationalen Forschung

zugeschrieben werden können, wird in der touristischen

Trendforschung aufgrund seiner Eigenheit vorwiegend

Grundlagenforschung betrieben. (Schwerpunktmäßig

Publikations- und Präsentationstätigkeit

auf nationalen und internationalen Konferenzen)

Mitarbeiter

FHS Forschung

Wiss. Leiter: FH-Prof. Dr. Roman Egger

Wiss. Mitarbeiter: Mag. Jakob Hörl

Wiss. Mitarbeiter: Mag. Mag. (FH) Mario Jooss

Wiss. Mitarbeiter: Mag. (FH) Thomas Hinterholzer

FHS Forschung

Projekte

Barrierefreie Sportregion

Das Projekt „Barrierefreie Sportregionen“ setzt sich zum

Ziel, Menschen mit Behinderungen einerseits Informationen

über touristische Angebote möglichst barrierefrei

anbieten zu können, und andererseits das Durchführen

von Urlauben in Wintersportregionen möglichst barrierefrei

und unabhängig zu ermöglichen.

Partner: ANET, Atomic, SLTG, Institut für integriert

studieren

www.anet-network.at

eTourism Forum

Ziel ist es, durch die Umsetzung einer Know-how-Transfer

Plattform - auf der Ebene der Destination & Leistungsträger

- die weitere grenzüberschreitende EUregionale

Vernetzung zu fördern und durch den Informationsaustausch

die Tourismus-Betriebe optimal zu positionieren.

Partner: IHK München/Oberbayern, WKS, Chiemgau

Tourismus, Tegernsee Tourismus, Region Oberbayern,

Bayrischer Hotel- und Gaststättenverband, Studiengang

imt, EuRegio

www.etourism-forum.at

Jugendtourismus Studie

Der Trend zur Qualität mit steigenden Anforderungen der

Gäste führt dazu, dass die Leistungsträger der 1- und

2-Stern Kategorie zunehmend größerem Druck ausgesetzt

sind. Um den Markt in diesen Kategorien, der sich

von Natur aus als gering innovationsorientiert zeigt, auch

künftig zu sichern, sind Veränderungen notwendig. Einerseits

gilt es, das Potenzial der jugendlichen Gäste, deren

Motive und Bedürfnisse, zu erkennen, um diesen Markt

gezielt bearbeiten zu können. Gleichzeitig müssen die

Soft- und insbesondere die Hardware der Betriebe den

Bedürfnissen dieser Zielgruppe angepasst werden. Neben

den Besonderheiten dieser Zielgruppe hinsichtlich

deren Reisemotive und den Anforderungen die sie an ihren

Urlaub stellen, gilt es auch, das sich gerade in diesem

Marktsegment schnell verändernde Kommunikationsverhalten

zu analysieren. Dazu ist es wichtig zu wissen, welche

Kanäle auf welche Art und Weise genutzt werden.

Insbesondere das Internet gilt als Reiseinformations- und

Entscheidungsgrundlage der Jugendlichen. Um die entsprechenden

Angebote erfolgreich an den jungen Gast

zu bringen muss, deren Informations- und Kommunikationsverhalten

genau untersucht werden.

Auftragsgeber: Wirtschaftskammer Salzburg, Land Salzburg

Abteilung 15; SLTG

Kongresstourismus Studie

Ziel der Studie ist es, einerseits die wirtschaftliche Bedeutung

des Kongresstourismus im Land Salzburg zu

erheben und andererseits wichtige Impulse, Vorschläge

und Lösungen für die zukünftige Entwicklung des heimischen

Kongresstourismus zu liefern.

Auftragsgeber: Wirtschaftskammer Salzburg

ASIA-Link

Das Projekt stellt Know-how-Transfer von Expertenleistungen

aus Österreich und Nepal in folgenden Bereichen bereit:

Servicestandards, Produktqualität, usw. für touristische

KMUs

• Aus- und Weiterbildung (Entwicklung von Trainingsplänen,

Train the Trainer, Entwicklung von Trainingsunterlagen,

usw.)

• Internet Marketing (online Vermarktung von KMUs,

Plattformen, Suchmaschinenmanagement, usw.)

Die Forschungsleistung betrifft diesbezüglich insbesondere:

Die Defi nition von Mindestanforderungen an Produkt

und Servicequalität der Beherbergungsbetriebe;

Entwicklung und Implementierung einer Schulungsinstitution

für touristische KMUs; Entwicklung von Qualitätsmanagement

Systemen sowohl für Betriebe als auch

für Trainings; spezielle Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung,

Know-how-Transfer.

Partner: Hilfswerk Austria, ITH, Hotel Association Nepal,

International School for Tourism and Hotel Management,

Nepal Sri Lanka Tourist Board, Sri Lanka Institute of Tourism

and Hotel Management

eTourism-Gästeanalyse

In Kooperation mit dem Salzburger Flughafen wurde eine

Touchscreen-Analyse durchgeführt, die das Informations-,

Buchungs- und Reiseverhalten von 2100 Salzburger

Touristen analysierte.

085

FHS Forschung


FHS Forschung

086

Jakob Hörl, Mario Jooss, Roman Egger

Mobility Lab

Im Projekt MobilityLab werden erfolgskritische Kernaspekte

identifi ziert und geeignete Testverfahren und Simulationsmethoden

für frühzeitiges Testen von mobilen

Anwendungen entwickelt. Um früher mit aussagekräftigen

Tests ansetzen zu können, wird im MobilityLab ein

Software Framework erstellt, das erlaubt, frühe Prototypen

mit eingeschränkter - bzw. simulierter - Funktionalität

schnell herstellen zu können.

Partner: ANET, www.anet-network.at

Tandem

Um den Informationsmangel und Vernetzungsbedarf auf

Destinationsebene entgegenzuwirken, wurde 2005/06 in

einem EFRE Projekt der Prototyp TANDEM entwickelt und

von der EU abschließend als besonders innovatives Best-

Practice Projekt bewertet. 2006/07 entschied man sich,

TANDEM eigenständig vom Prototypen zur marktreifen

Lösung weiterentwickeln. Das virtuelle Tourismusnetzwerk

wird ab Herbst 2007 in der Pilotregion Salzburg seinen realen

Einsatz auf dem Markt fi ndet.

www.tandem-project.at

www.tandem.travel

Kongresse. Konferenzen

Brennpunkt eTourism.

Gemeinsam mit der EuRegio wurde im November 2006

die Veranstaltung Brennpunkt eTourism veranstaltet. Vor

rund 350 Teilnehmern aus Österreich und Bayern haben

namhafte Experten aus der Tourismusbranche in Workshops

und Diskussionsrunden neue Impulse für eine

Weiterentwicklung des eTourism aufgezeigt und eine

wichtige Informationsplattform geboten.

Partner: Tourismus Salzburg GmbH, ANET, SLTG, Chiemsee

Tourismus, Chiemsee, Region Oberbayern, EuRegio,

Studiengang imt

www.brennpunkt-etourism.at

Gehaltene Fachvorträge

FHS Forschung

Egger, Roman: Co-Chair des PHD-Workshps der EN-

TER-Conference in Ljubljana, Slovenien

Egger, Roman & Költringer, Clemens: Possible Methods

of Implementing the „Network Connected Disc“

in Managing Destinations, especially in Consideration

of Customer Relationship Management. ENTER-Conference

in Ljubljana, Slovenien

Egger, Roman & Peer, Irene: Usability as an opportunity

to increase booking enquiries using the example of small

and medium-sized enterprises in the hospitality industry,

Slovenien

Egger, Roman: TANDEM - A Prototype for the Austrian

Tourism Industry. ENTER-Conference in Ljubljana,

Slovenien

Egger, Roman: Chancen & Herausforderungen für das

Tegernseer Tal im Tourismus. Keynote – 1. Tegernseer

Tourismustag

Egger, Roman: TANDEM Content Syndication Network.

6th eTourism Futures Forum : University of Surrey, Guildford,

England

Jooss, Mario: Digital Business Networks. Eine Prototypische

Anwendung für den Tourismus.

FHS Forschung

Publikationen

Egger, Roman / Herdin, Thomas (Hg.)(2007) Tourismus:

Herausforderung: Zukunft. Münster; LIT Verlag.

Egger, Roman (2007) Cyberglobetrotter – Touristen im

Informationszeitalter. In: Egger, Roman und Herdin, Thomas

(Hg.) Tourismus: Herausforderung: Zukunft. Münster;

LIT Verlag.

Egger, Roman / Thomas Herdin (2007) Zwischen Digital

Divide und Kulturverständnis: die Notwendigkeit

integrierter Sichtweisen als Chance für den Tourismus.

In: Egger, Roman und Herdin, Thomas (Hg.) Tourismus:

Herausforderung: Zukunft. Münster; LIT Verlag.

Egger, Roman (2007) Book Review: Armand Mattelart:

The Information Society; An Introduction. In: Information

Technology and Tourism. Vol.9, 1. 57pp

Egger, Roman / Hörl, Jakob / Jooss, Mario / Jelinek,

Brigitte (2007) Digital Business Networks. Eine prototypische

Entwicklung für den Tourismus. In: FHS (Hg.) Proceedings

des FFH 2007; Meidenbauerverlag, München

(forthcoming)

Egger, Roman / Hörl, Jakob / Jooss, Mario / Jelinek,

Brigitte (2007) Virtual Tourism Content Network. TANDEM

- a Prototype for the Austrian Tourism Industry. In: Sigala,

Marianna (Hg.) Information and Communication Technologies

in Tourism. Springer Verlag, Vienna, New York.

Egger, Roman / Peer, Irene (2007) Usability as an opportunity

to increase booking enquiries using the example of

small and medium-sized enterprises in the hospitality industry.

In: Sigala, Marianna (Hg.) ISBN-CD; ENTER Conference

Lubljana. Springer Verlag, Vienna, New York.

Egger, Roman / Költringer, Clemens (2007) Possible

Methods of Implementing the „Network Connected Disc“

in Managing Destinations, especially in Consideration of

Customer Relationship Management. In: Sigala, Marianna

(Hg.) ISBN-CD; ENTER Conference Lubljana. Springer

Verlag, Vienna, New York.

Egger, Roman / Hörl, Jakob / Jooss, Mario / Jelinek,

Brigitte (2006) Virtual Tourism Content Network. TAN-

DEM - Virtuelles Netzwerk zum Informationsaustausch

im Tourismus. In: Egger, Roman et al. eTourism - Berichte

aus Wissenschaft und Wirtschaft. Eigenverlag. S. 4-13.

Egger, Roman / Clemens Költringer (2006) Einsatzmöglichkeiten

der „Network Connected Disk“ als CRM

Tool im Rahmen des strategischen Destinationsmanagements.

In: Egger, Roman et al. eTourism - Berichte aus

Wissenschaft und Wirtschaft. Eigenverlag. S. 14-24.

Egger, Roman / Irene Peer (2006) Usability als Chance

zur Steigerung der Buchaungsanfragen am Beispiel von

Klein- und Mittelbetrieben in der Ferienhotellerie. In: Egger,

Roman et al. eTourism - Berichte aus Wissenschaft

und Wirtschaft. Eigenverlag. S. 25-34.

Egger, Roman / Irene Walters (2006) Preistransparenz

im Internet. Anforderungen an das Revenue Management

zur Entwicklung einer online Strategie In: Egger,

Roman et al. eTourism - Berichte aus Wissenschaft und

Wirtschaft. Eigenverlag. S. 35-46.

Egger, Roman / Dessovic, Roland (2007) Digital Tourism

Assistant: Enquiry Management Solution for Destinations.

In: Egger / Buhalis (Hg.) eTourism Casestudies. Management

and Marketing Issues in eTourism. (forthcoming)

Egger, Roman / Mrazek, Michael (2007) CheckEffect:

Benchmarking eMarketing performance. In: Egger, Roman

und Buhalis, Dimitrios (Hg.) eTourism Casestudies.

Management and Marketing Issues in eTourism. (forthcoming)

Egger, Roman / Wörndl, Leonhard (2007) Hotel Sallerhof:

Innovation in Interaction. In: Egger, Roman und

Buhalis, Dimitrios (Hg.) eTourism Casestudies. Management

and Marketing Issues in eTourism. (forthcoming)

Review-Tätigkeit für wissenschaftliche

Fachjournale und Kongresse

• Cornell Hotel and Restaurant Administration

Quarterly (Journal)

• Information Technology & Tourism (Journal)

• Information Technology in Tourism - Proceedings

der ENTER 2007

• 2007 - Chrie Conference

087

FHS Forschung


FHS Forschung

088

Forschungsbereich: Wirtschaft & Tourismus

Betriebswirtschaft

Projekt

Das FH-Plus-Projekt „Mobile 1/1 Marketing“ mit dem Unternehmenspartner

Mobilkom wurde im Studienjahr 2006/07

abgeschlossen. Projektleiterin war Mag. (FH) Johanna

Lengauer. Das Forschungsvorhaben zielte inhaltlich darauf

ab, aufbauend auf einer Literatur- und Marktrecherche mobiler

Services (inkl. Mobile TV) und deren Konzeptualisierung,

geeignete Modelle zur Erforschung und Evaluierung

der Akzeptanz mobiler Dienste sowie mobiler Video/TV-

Angebote zu analysieren und anschließend ein integriertes

Modell zur Akzeptanzanalyse zu entwickeln.

Über bisherige Forschungsansätze hinausgehend verbindet

dieses Modell neueste technologische Entwicklungen

(UMTS/DVB-H) mit den Forschungsgebieten Adoption

und Akzeptanz von Innovationen, Konsumentenwerte,

Dienstleistungsmarketing sowie ubiquitäres Computing

/ Kontext. Dies erfolgte unter Verwendung qualitativer

sowie quantitativer Marktforschungsmethoden. Daraus

wurden Erfolgskriterien für die Adoption mobiler Dienste

und mobiler TV Angebote abgeleitet. Weiters wurden

Methoden der Personalisierung in mobilen Portalen analysiert

und geeignete Personalisierungstechniken sowie

Recommender-Systeme konzeptionell formuliert.

Wissenschaftliche Publikationen.

Conference Paper

Brandstätter, M./Gölzner, H./Siems, F. (2007): Der Life

Event Cycle – Nutzungsmöglichkeiten eines neuen Ma-

FHS Forschung

nagementansatzes in der Betriebswirtschaft, in: Proceedings

of FFH 2007, 1. Forschungsforum der österreichischen

Fachhochschulen.

Brandstätter, M./Gölzner, H./Siems, F. (2006): Diversifi

zierte Kommunikation auf Basis des Event Life Cycle.

Eine interdisziplinäre Betrachtung für die Stakeholder

Netzwerkpartner, Mitarbeiter und Kunden, in: Proceedings

of VI. Interdisziplinäres Symposium „Europäische

Kulturen in der Wirtschaftskommunikation (EUKO 2006)”,

S. 24-25.

Brandstätter, M./ Peruzzi, T. (2006): Open-ITIL - Open-

ITIL - ein Ansatz zur Akzeptanz-Verstärkung für den Einsatz

von IT-Service Management nach ITIL in Klein- und

Mittelunternehmen, in: Proceedings of „Integration, Informationslogistik

und Architektur, Datawarehouse Congress

(DW2006) der Universität St. Gallen“, S. 263-283.

Almer-Jarz, Daniela / Deutinger, Natasa / Dömötör,

Rudolf (2006): „Entrepreneurial Traits and Attitudes

among Austrian High School Students“. 29th Institute for

Small Business & Entrepreneurship Conference, Cardiff-

Caerdydd

Matzler, Kurt / Schwarz, Erich / Deutinger Natasa

(2006): „Innovation, Leadership, Wachstum und Profi tabilität

in KMUs“. 1. Innsbrucker Entrepreneurial Leadership

Symposium, Innsbruck

Matzler, Kurt / Schwarz, Erich / Deutinger Natasa

(2006): „The Relationship between Innovativeness, Leadership,

Growth and Profi tability in SMEs“, in Laveren, E.

& Crijns, H. (Hrsg): Rent XX Research in Entrepreneurship

and Small Business. Entrerpeneurahip: a driver for sustainable

growth in a global and knowledge-based environment

FHS Forschung

Forschungsbereich: Gesundheit & Soziales

Zentrum für Zukunftsstudien

Das Zentrum für Zukunftsstudien [ZfZ] der FHS-Forschungsgesellschaft

wurde im März 2005 auf Initiative

der Sozialpartner Arbeiterkammer Salzburg und Wirtschaftskammer

Salzburg gegründet und ist mit der Professur

für sozialwissenschaftliche Zukunfts- & Innovationsforschung

(Univ.-Prof. FH-Prof. Dr. Reinhold Popp)

personell und organisatorisch eng verbunden.

Die Forschungsaktivitäten des Zentrums für Zukunftsstudien

bewegen sich im Spannungsfeld zwischen

• der Produktion von wissenschaftlich fundierten Zukunftsstudien

über mögliche, wahrscheinliche und

wünschenswerte Entwicklungen (= „Zukünfte“) in

wichtigen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens

einerseits sowie

• der wissenschaftlichen Begleitung von innovativen

Prozessen des vorausschauenden Planens und Gestaltens

in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik andererseits.

Inhaltlich bezieht sich die Forschungstätigkeit des Zentrums

für Zukunftsstudien vor allem auf das weite Spektrum

des Themenbereichs Zukunft : Lebensqualität. In

diesem Sinne behandeln die Forschungsprojekte des

Zentrums für Zukunftsstudien wichtige Ausprägungsformen

von Lebensqualität, z. B.: Gesundheits- und Freizeitsport,

Methoden und Modelle der Gesundheitsförderung,

Altern im Spannungsfeld zwischen Beruf & Freizeit,

Zivilgesellschaft & Sozialkapital, soziale & soziokulturelle

Infrastruktur, lebenslanges Lernen, Leisure Studies, Animation

zur Partizipation, usw.

Das Zentrum für Zukunftsstudien ist mit renommierten

universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten

international vernetzt. Im Rahmen des Netzwerks :

Zukunftsforschung engagiert sich das Zentrum für Zukunftsstudien

für die Weiterentwicklung der Methodik der

Zukunfts- & Innovationsforschung.

Zur Publikation der Forschungsergebnisse betreibt das

Zentrum für Zukunftsstudien eine Schriftenreihe beim LIT-

Verlag und gibt regelmäßig Werkstattberichte heraus.

MitarbeiterInnen

Das Team des Zentrums für Zukunftsstudien besteht aus

MitarbeiterInnen im Ausmaß von 9 Vollzeitäquivalenten

und ist gendermäßig ausgewogen sowie multidisziplinär

zusammengestellt. In diesem Sinne kooperieren Forscherinnen

und Forscher aus einer Vielzahl von Disziplinen,

u. a.: Geografi e, Geschichtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft,

Pädagogik, Philosophie, Politikwissenschaft,

Psychologie, Rechtswissenschaft, Soziologie,

Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, usw.

Neuerungen

Gründung des internationalen Netzwerks für

Zukunftsforschung

Um die Zukunft verantwortungsvoll gestalten zu können,

braucht es mehr denn je wissenschaftlich fundiertes Zukunftswissen.

Deshalb wurde im Mai 2007 auf Initiative

des Zentrums für Zukunftsstudien der Forschungsgesellschaft

der Fachhochschule Salzburg (FHS) das Netzwerk

für Zukunftsforschung ins Leben gerufen.

089

FHS Forschung


FHS Forschung

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„Der Campus Urstein wird in diesem Netzwerk zu einem

wichtigen Knotenpunkt der europäischen Zukunftsforschung“,

betont Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp, der Leiter

des Zentrums für Zukunftsstudien an der FHS.

Im Mittelpunkt des Netzwerks Zukunftsforschung stehen

die Relevanz der Zukunftsforschung für Politik, Wirtschaft

und Gesellschaft, die Weiterentwicklung der Methodik

der Zukunftsforschung, die Zusammenschau von gelungenen

Projekten und Initiativen der Zukunftsgestaltung in

Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie gemeinsame

Projektanträge.

Beteiligt sind neben den ForscherInnen des Zentrums für

Zukunftsstudien Salzburg insgesamt 45 WissenschafterInnen

aus renommierten universitären und außeruniversitären

Instituten unter anderem des Instituts für Zukunftsstudien

und Technologiebewertung Berlin, der B.A.T.-Stiftung

für Zukunftsfragen Hamburg, des Fraunhofer Instituts für

System- und Innovationsforschung, des Instituts „FUTUR“

der Freien Universität Berlin sowie ZukunftsforscherInnen

von bedeutenden europäischen Unternehmen.

Während die Zukunftsforschung in Übersee seit langem

Teil des Wissenschaftsbetriebes innerhalb und außerhalb

der Hochschulen ist, hinkt Europa hinterher. Besonders

defi zitär ist die Lage im deutschsprachigen Raum. Das

Netzwerk Zukunftsforschung setzt einen wichtigen Schritt

vorwärts für eine längst überfällige Vernetzung.

Auch der Aufsichtsrats-Vorsitzende der FHS ForschungsgmbH,

AK-Direktor Mag. Gerhard Schmidt, betont die

Wichtigkeit der Zukunfts- und Innovationsforschung: „Es

geht um die Zukunft der Menschen, um die Verbesserung

der Lebensqualität nicht nur im Beruf, sondern auch außerberufl

ich. Ein Aspekt, der in Zukunft immer mehr an

Bedeutung gewinnen wird.“

Doktoratsstudium Zukunft : Bildung : Lebensqualität

Seit dem WS 2006/07 gibt es ein Österreich weit einzigartiges

Angebot für DoktorandInnen mit dem Forschungsschwerpunkt

Zukunft : Bildung : Lebensqualität. Diese

strukturierte und durchgehend wissenschaftlich begleitete

Form eines human- und sozialwissenschaftlich orientierten

Doktoratsstudiums (Dr. phil.) wird von der Fakultät

für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck in

Kooperation mit dem Zentrum für Zukunftsstudien der

FHS Forschungsgesellschaft angeboten.

Im Rahmen dieses exklusiven und innovativen Studien-

und Forschungsprogramms stehen pro Studienjahr 5

bis 6 Studienplätze zur Verfügung, davon 3 bis 4 für forschungsinteressierte

AbsolventInnen des Diplomstudiengangs

Soziale Arbeit. Derzeit arbeiten zwölf DoktorandInnen

an ihren Dissertationsprojekten. Das Modellprojekt

wird von der AK Salzburg und der FHS gefördert.

Projekte

FHS Forschung

Zukunft : Freizeit : Sport – Salzburg 2014

Seit einigen Jahren lassen sich tief greifende Veränderungen

im Bereich des sog. Breitensports, besser: Freizeit-

und Gesundheitssports, beobachten. Sportpolitik

und Sportvereine stehen in diesem Zusammenhang vor

großen Herausforderungen. Die im Auftrag von AK Salzburg

und WK Salzburg und in Kooperation mit der Sporthochschule

Köln durchgeführte Studie Zukunft : Freizeit

: Sport trägt zur Entwicklung eines nachhaltigen Bewegungs-Konzepts

durch folgende Leistungen bei:

FHS Forschung

• Zusammenfassung der wichtigsten zukunftsrelevanten

theoretischen Positionen zum Problemkreis Zukunft

: Freizeit : Sport

• vergleichender Überblick über wahrscheinliche mittelfristige

Entwicklungen im Bereich des Freizeit- und

Gesundheitssports in anderen EU-Ländern

• breite empirische Datenbasis zur Entwicklung des

Freizeitsports im Bundesland Salzburg (Sportverhalten

& Bedürfnislagen, usw.) und

• empirisch fundierte und theoriegeleitete Empfehlungen

für die mittelfristige Planung

Zukunft : Lebensqualität

Für das Lebensministerium (BM für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft) erarbeitet das

Zentrum für Zukunftsstudien bis November 2007 eine

Grundlagenrecherche und ein Methodenset zum komplexen

Zusammenspiel der Themenbereiche Zukunft -

Lebensqualität - Nachhaltige Entwicklung - Politik.

In der Studie geht es vor allem um die Verortung des

Begriffes Lebensqualität im politischen Kontext u. a. an

Hand der 2006 erneuerten EU-Nachhaltigkeitsstrategie

und den Nachhaltigkeitsstrategien einzelner Mitgliedsstaaten

sowie dessen Eignung als Zielgröße zukunftsgerichteter

(Politik-)Entscheidungen.

Dazu werden neben Desk-Research auch ExpertInneninterviews

mit renommierten Zukunfts- und NachhaltigkeitsforscherInnen

geführt. Besonderes Interesse gilt

dabei im zweiten Teil der Studie dem Aufzeigen des Potenzials

partizipativer Methoden der Zukunftsforschung

zur Umsetzung lebensqualitätsorientierter Zukunftsgestaltung.

Zukunft : Alter(n). Im Spannungsfeld zwischen

Beruf & Freizeit“

Das Zentrum für Zukunftsstudien hat im Rahmen dieser

Studie (im Auftrag der Bundesarbeiterkammer – BAK) in

der ersten Arbeitsphase die Aufgabe übernommen, thematisch

relevante zentrale Begriffe, die im allgemeinen

Sprachgebrauch selbstverständlich oder selbsterklärend

scheinen, kritisch zu problematisieren und theoriegeleitet

zu präzisieren.

Im Mittelpunkt des diesbezüglichen Forschungsinteresses

steht der/die ältere ArbeitnehmerIn im Hinblick auf

seinen/ihren gesamten Lebenskontext im Spannungsfeld

zwischen Beruf und Freizeit. Die Begriffe mentale Altersvorsorge

und Altern als Sozialkapital werden ebenso diskutiert

wie Freizeit und Lebensqualität, Ältere ArbeitnehmerInnen

und Alternsbilder sowie Lebensstil.

Im Zentrum der BAK-Studie steht eine mehrperspektivisch

orientierte, auf das Lebensqualitäts-Paradigma

bezogene Sichtweise und -weite. In der zweiten Arbeitsphase

stehen theoriegeleitete Überlegungen zur mittelfristigen

Verbesserung der Integration älterer ArbeitnehmerInnen

in die Berufswelt im Vordergrund.

Zukunft : Wirtschaft : Beschäftigung

Forschungsziel ist, die Veränderung des Konsumverhaltens

im Land Salzburg und seine Auswirkungen auf

Umfang und Qualität der Beschäftigung im Handel sowie

notwendige Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

Im Rahmen dieser Studie wurde in Zusammenarbeit mit

den Sozialpartnern als regionalen Anwendern der Ergebnisse

geklärt, welche Maßnahmen notwendig sind, um im

nächsten Jahrzehnt sowohl ein hohes Niveau als auch

eine entsprechende Qualität der Beschäftigung im Handel

im Land Salzburg zu garantieren.

Bei der Auswertung wurde besonderes Augenmerk auf

die Darstellung der Veränderung des Konsumverhaltens

durch die unterschiedlichen Formen des Handels,

Änderungen in den Öffnungszeiten, Kaufgewohnheiten,

Motorisierungsgrad der Bevölkerung, Ausstattung an

Haushaltsgeräten, Verbundeinkauf, Berufstätigkeit der

Frauen, aber auch das Phänomen Erlebniskonsum vs.

Versorgungskonsum im Land Salzburg gelegt. Die Studie

wurde vom Amt der Salzburger Landesregierung in

Auftrag gegeben.

Zukunft : Salzburger Dult

Die Salzburger Dult gilt als Traditionsveranstaltung und

fi ndet jedes Jahr zu Pfi ngsten statt. Die Dult stellt die

größte Publikumsmesse im Bundesland Salzburg dar

und dauert neun Tage. Im Hinblick auf die zukünftige

Ausrichtung dieser Veranstaltung sollte diese Studie eine

Grundlage für die Entscheidung liefern, wo sich die Dult

in den kommenden 5 bis 10 Jahren positionieren wird.

091

FHS Forschung


FHS Forschung

092

Reinhold Popp, Gerhard Schmidt,

Rolf Kreibich, Doris Walter

In diesem Zusammenhang sollten die Assoziationen mit

der Dult, die Angebotsbewertung, die Erwartungen an die

Dult sowie die Motivationen und Gründe für einen Besuch/

Nicht-Besuch aufgezeigt werden. Die Untersuchung konzentrierte

sich auf die BesucherInnen, Personen, die die

Salzburger Dult nicht aufsuchen, bzw. potenzielle BesucherInnen

und AusstellerInnen.

Auftraggeber der Studie war der Salzburger Dult Verein

(WK Salzburg), die Projektlaufzeit erstreckte sich von März

– Dezember 2006.

Zukunft : Gesundheitsförderung. Im Spannungsfeld

zwischen Beruf & Freizeit

Diese im Auftrag der AK Salzburg durchgeführte Studie

widmete sich einerseits der Motivation zu gesundheitsrelevantem

Verhalten im sehr breiten Feld der Freizeit bzw.

der allgemeinen Lebensumstände und ging andererseits

auf das spezielle Setting „Betrieb“ und hier vornehmlich

auf die große Zahl an MitarbeiterInnen in Salzburger

Klein- und Mittelbetrieben ein.

FHplus-Projekt Soziale Infrastruktur 2010. Quali-

tätsentwicklung & Innovationsforschung am

Beispiel des stadtteilorientierten Social Profi t-

Modellbetriebs SPEKTRUM

Das in enger Kooperation mit dem Diplomstudiengang

Soziale Arbeit laufende Forschungsprojekt „Soziale Infrastruktur

2010“ wurde 2006 abgeschlossen. Der untersuchte

Praxiskontext „Soziale & Soziokulturelle Arbeit

im Stadtteil“ ist ein wichtiger und sehr zukunftsträchtiger,

jedoch in den vergangenen Jahren – insbesondere in

Österreich – stark vernachlässigter sozialraumbezogener

FHS Forschung

Handlungszusammenhang, der sich vor allem in Form

der Qualitätsentwicklung und Vernetzung bestehender

sowie der partizipativen Planung neuer Einrichtungen der

sozialen Infrastruktur realisiert. In diesem Anwendungsbereich

des FHplus- Projekts „Soziale Infrastruktur 2010“

lag bzw. liegt also ein erheblicher Forschungsbedarf vor.

Mit vorausschauendem Blick auf die o. g. zukünftigen

Herausforderungen für die Planung und Qualitätsentwicklung

der sozialen Infrastruktur fungierte der Social

Profi t-Betrieb SPEKTRUM, der weit über das Bundesland

Salzburg hinaus als Modellbetrieb für soziokulturelle

Stadtteilarbeit gilt, als Kooperationspartner.

Der Innovationsanspruch der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

bezog sich (mit der zukunftsorientierten

Planungsperspektive „2010“) auf die Verbesserung der

Lebensqualität im Sozialraum des ausgewählten mehrfach

benachteiligten Stadtteils Lehen. Der Praxisanteil der

Forschungstätigkeit führte zu mehreren zukunftsträchtigen

Innovationen vor allem im Bereich der soziokulturellen

Stadtteilarbeit, dem wichtigsten Wirkungsbereich des kooperierenden

Social Profi t-Modellbetriebs SPEKTRUM.

Das FHplus-Projekt „Soziale Infrastruktur 2010“ wurde

von der Österreichischen Forschungsförderungs-Gesellschaft

(FFG), der AK Salzburg, der FHSg und dem Social

Profi t-Betrieb SPEKTRUM fi nanziell gefördert.

Aus dem FHplus-Projekt entstanden drei Publikationen:

• Burgstaller, P.: Zukunft : Spiel. Am Beispiel Kinderstadt

“Mini-Salzburg”. Münster-Hamburg-Berlin-London-Wien

2005 (LIT-Verlag)

• Popp, R./Schuster, Th./Schwab, M.: Animation zur

Partizipation. Methoden & Modelle soziokultureller

Arbeit im Stadtteil. Reihe: Werkstattberichte des

FHS Forschung

Zentrums für Zukunftsstudien, Salzburg 2007

• Thiel, F.: Alter(n) im Stadtteil. Animation zur Partizipation.

Reihe: Werkstattberichte des Zentrums für Zukunftsstudien,

Salzburg 2007

Zukunftsorientierte Evaluierungsprojekte

Das Zentrum für Zukunftsstudien evaluierte im akademischen

Jahr 2006/07 drei vom Bundeskanzleramt (Sektion

Sport), vom Fond Gesundes Österreich bzw. vom Land Salzburg

geförderte zukunftsweisende Entwicklungsprojekte:

• „Integral: Bewegung als Impuls für die Integration

sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher“

• „Gesundes Salzburg 2010“ (Vorbereitungsphase)

• „Stärkt Jugendlichen den Rücken – die Chance für

eine berufl iche Zukunft“

Publikationen

Burgstaller, P. / Schuster, Th.: Was haben Freizeitaktivitäten

mit Bildung zu tun? Die offene Kinder- und Jugendarbeit

im Spannungsfeld von informellem Lernen, Spiel &

Soziokultur. In: SPEKTRUM FREIZEIT 1/2006

Maislinger-Parzer, M.: Ernährungssituation und Ernährungsgewohnheiten

von Kindern und Jugendlichen in

Salzburg. Reihe: Werkstattberichte des Zentrums für Zukunftsstudien

Salzburg 2006

Popp, R.: Freizeit und Spiel. Am Beispiel der Zukunftsdiskurse

„Spiel & Konsum“ sowie „Spiel & Politik“. Deutsche Jugend.

Zeitschrift für Jugendarbeit. Heft 11 / November 2006

Popp, R.: Der Wert der Freizeit. In: Beyes, T. / Keller, H. /

Libeskind, D. / Spoun, S. (Hg.): Die Stadt als Perspektive.

Zur Konstruktion urbaner Räume. (Universität St. Gallen).

Ostfi ldern 2006 (Hatje Cantz Verlag)

Popp, R. / Schuster, Th. / Schwab, M.: Animation zur

Partizipation. Methoden & Modelle soziokultureller Arbeit

im Stadtteil. Reihe: Werkstattberichte des Zentrums für

Zukunftsstudien – Salzburg 2007

Thiel, F.: Alter(n) im Stadtteil. Animation zur Partizipation.

Reihe: Werkstattberichte des Zentrums für Zukunftsstudien

Salzburg 2007

Vahsen, F.: Auf der Suche nach dem amerikanischen

Traum. Lebensgeschichten und Zukunftsträume deutscher

und österreichischer Auswanderer. Reihe: Wissenschaftliche

Schriftenreihe des Zentrums für Zukunftsstu-

dien – Salzburg 2006

093

FHS Forschung


Vision und Werte

094

Vision und Werte

Abschluss mit Erfolgsgarantie – die Vision 2011

der FHS

Unsere AbsolventInnen schaffen den erfolgreichen Einstieg

ins Berufsleben bzw. den angestrebten Karriereschritt

bis hin zur Gründung einer eigenständigen Basis.

Das Studium legt durch die akademische Ausbildung den

Grundstein zum Erfolg. Bis zum Einstieg in das Berufsleben

begleitet die Fachhochschule Salzburg die AbsolventInnen

durch professionelles Coaching bzw. gezielte

Karriereförderung.

Die Realisierung der Vision ist geprägt durch

Angewandtes Lernen

Wir nennen die von uns zu entwickelnde neue Form des

Wissens- und Kompetenzerwerbs ‚angewandtes Lernen’.

Darunter verstehen wir die effektive Verbindung

von Theorie und Praxis. Studierende und Lehrende sind

im Lernen und Lehren verbunden gefordert und offen für

neue gesellschaftliche Entwicklungen.

Fördern und Fordern

Wir unterscheiden uns von anderen Hochschulen durch

eine einmalige Form der Begleitung und Betreuung aller

Studierenden. Dies ist unsere Vision. ‚Fördern und Fordern’

ist nur möglich durch neue Denk- und Handlungsweisen

der gesamten Fachhochschule und der in ihr tätigen

Menschen.

Die Werte der Fachhochschule Salzburg sind:

Sozialkompetenz

Avantgarde

Leistung

Zukunft

MitarbeiterInnen Ausfl ug zum Seewaldsee

095

Vision und Werte


Struktur der FHS

096

Struktur der FHS

Seit 1. März 2005 halten die Wirtschaftskammer Salzburg

und die Arbeiterkammer Salzburg je 50 % der Gesellschaftsanteile

an der Fachhochschule Salzburg GmbH.

Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus:

Dr. Wolfgang Gmachl, Vorsitzender (WK)

Präsident Siegfried Pichler, Stellv. Vorsitzender (AK)

Vizepräsident LAbg. Mag. Hans Scharfetter (WK)

Dir. Mag. Gerhard Schmidt (AK)

Dir.Stv. Dr. Manfred Pammer (WK)

Mag. Johannes Lugstein (SALK)

FH-Prof. Ing. habil Dr. Ulrich Hofmann (für den Betriebsrat)

FH-Prof. Mag. Günter Berger (für den Betriebsrat)

Prok. Mag. (FH) Susanne Carwa (für den Betriebsrat)

Der Beirat für Fachhochschulentwicklung ist das Entscheidungsorgan

für die Einrichtung und Aufl assung von

Studiengängen, welche vom Land Salzburg fi nanziell unterstützt

werden.

Der Beirat besteht aus:

LHF Mag. Gabi Burgstaller, Vorsitzende

Präsident KR Julius Schmalz (WK)

Präsident Siegfried Pichler (AK)

Dir. Mag. Gerhard Schmidt (AK)

Dr. Wolfgang Gmachl (für WK)

HR Prim. Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner (SALK)

Mag. Johannes Lugstein (SALK)

HR Dr. Gerfried Brandstetter (Land Salzburg)

Die Fachhochschule Salzburg GmbH ist die Erhalterin aller

14 Studiengänge an den Standorten Salzburg-Urstein

und Kuchl und wird durch die Geschäftsführung vertreten.

Die Geschäftsführer sind Dr. Doris Walter und Mag.

Raimund Ribitsch.

Zur Sicherstellung eines effektiven und effi zienten Lehr-

und Forschungsbetriebes ist neben der Geschäftsführung

das Fachhochschulkollegium eingerichtet, dem

der Rektor als Leiter vorsitzt. Das Amt des Rektors

bekleidet für die Funktionsperiode 2006 bis 2008 Vizekanzler

a. D. Dr. Erhard Busek, Vizerektor ist FH-Prof.

DI Dr. Gerhard Jöchtl.

Geschäftsführung und Rektorat bilden gemeinsam die

Hochschulleitung.

Die antragskonforme, inhaltliche und organisatorische

Abwicklung des Lehr-, Studien- und Forschungsbetriebs

der Studiengänge wird durch die jeweiligen Studiengangsleitungen

sichergestellt.

Die Fachhochschule Salzburg verfügt über die Kompetenzbereiche

Informationstechnologien, Holz & Biogene

Technologien, Wirtschaft & Tourismus, Medien & Design,

Gesundheit & Soziales.

Die FH Services gewährleisten die infrastrukturellen und

organisatorischen Rahmenbedingungen des studien-,

forschungs- und operativen Betriebs der FHS.

Die FH Services sind:

Audio/Video & Studiotechnik

Bibliothek

Controlling & Rechnungswesen

E-Learning

Information Services

Infrastruktur & Organisation

International Offi ce

Marketing & Kommunikation

Personal & Recht

Qualitätsmanagement

097

Struktur der FHS


Wissensbilanz

098

Wissensbilanz

Ziele

Mit diesem Jahresbericht legt die Fachhochschule Salzburg

bereits ihre dritte Wissensbilanz vor.

Ausgehend vom skandinavischen Raum haben Ende der

Neunzigerjahre die ersten Unternehmen begonnen, intellektuelles

Kapital in Organisationen darzustellen. Auch

wenn bisher nur wenige Fachhochschulen in Österreich

dieses Werkzeug der Qualitätssteuerung und –sicherung

nutzen, ist die Wissensbilanz für die FHS ein ideales Instrument,

neben den obligatorischen Jahresberichten

weitere Informationen zum intellektuellen Vermögen, den

Leistungsprozessen und den Transferwirkungen der Organisation

zu veröffentlichen.

Die Basis für die Erstellung der Wissensbilanz bilden Planungen

zur strategischen Positionierung des Unternehmens,

zu den Kernkompetenzen und den Erfolgsfaktoren

sowie die kurz- bis mittelfristigen Ziele der Hochschule.

Die Wissensbilanz umfasst ausgewählte Indikatoren,

die in spezifi schen Kennzahlen umgesetzt sind, durch

welche die Qualität der Leistungen in Bezug auf ihre

Kernaufgaben als Wissenseinrichtung beobachtbar und

messbar gemacht wird. Damit bietet sich die Wissensbilanz

über die Außendarstellung hinaus als praktikables

Wissensziele:

Indikatoren z.B.

Kompetenz durch

spezialisiertes

Wissen

internes Managementinstrument an. Erfolgsrelevante Voraussetzung

dafür ist die organisatorische Verankerung

sowie die systematische Anwendung insbesondere in

den Kernbereichen von Lehre und Forschung im Sinne

eines Qualitätsmanagementinstrumentes.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde die vorliegende Wissensbilanz

durch die Veröffentlichung der Zielebene, in Form

von übergeordneten Wissenszielen, erweitert.

Die aktuelle Wissensbilanz dokumentiert die Entwicklung

der FHS in den letzten Jahren. Mit der Wissensbilanz

stellt sich die FHS dem Wettbewerbsvergleich im

Hochschulbereich.

Modell der Wissensbilanz

In Anlehnung an das Wissensbilanz-Modell von Leitner u.

a. entschied sich die FHS für den in der Grafi k dargestellten

Aufbau. Die von den Werten und der Vision abgeleiteten

Wissensziele werden durch die festgelegten Indikatoren

in den Bereichen (Intellektuelles Vermögen, Kernprozesse

und Transferergebnisse) dargestellt und analysiert.

Werte Vision Strategie

Aufrechterhaltung

des Investitionspotenzials

Organisationsentwicklung

Lehr- und Studienprogramm

Forschungskernbereiche

Intellektuelles Vermögen Leistungsprozesse

ForscherInnen

Humankapital

Strukturkapital

Beziehungskapital

Fortbildungstage

Partnerhochschulen

Anfänger-

Studienplätze

Lehre

Forschung

Betreuungsverhältnis

Internationalität und

Kooperation

Forschungsprojekte

Ausbau Renommee

Auswirkungen

Transferergebnisse

Wirkung auf relevante

Interessensgruppen

Preise & Auszeichnungen

Bewerber je

Studienplatz

Pressemeldungen

099

Wissensbilanz


Wissensbilanz

0100

Wissensziele

In den vorliegenden Wissenszielen spiegeln sich die

FHS-Unternehmenswerte SALZ „Soziale Kompetenz,

Avantgarde, Leistung, Zukunft“ und die Vision sowie die

daraus abgeleitete Unternehmensstrategie als Basis des

lehrenden und forschenden sowie des unternehmerischen

Handelns wider.

Wissensziele – intellektuelles Vermögen

1. Wissensziel „Kompetenz durch spezialisiertes

Wissen“ apple Humankapital

Die FHS etabliert sich in den speziellen Wissensgebieten

Informationstechnologien, Holz & Biogene Technologien,

Wirtschaft & Tourismus, Medien & Design und Soziales

& Gesundheit als anerkanntes Kompetenzzentrum. Dafür

ist die fachlich-methodische Kompetenz aller MitarbeiterInnen

in Spitzenqualität sicherzustellen und weiter

auszubauen. Fachwissen gekoppelt mit Leistungs- und

Lernbereitschaft (Förderung durch gezielte Aus- und

Weiterbildungsmaßnahmen) sowie hohe Flexibilität sind

die Erfolgsfaktoren der Zukunft.

Hauptberufl iche, wissenschaftlich qualifi zierte Lehrende

stellen die akademische Qualität von Lehre und Forschung

sicher, ebenso wie qualifi zierte Lehrende aus der

Wirtschaft den aktuellen Stand der praxisnahen Ausbildung

garantieren.

2. Wissensziel „Aufrechterhaltung des

Investitionspotenzials“ apple Strukturkapital

Die hohe Qualität der Lehre und Forschung wird durch

die Erhaltung der optimalen infrastrukturellen Rahmen-

bedingungen gewährleistet. Eine entsprechende Finanzierung

wird sichergestellt.

3. Wissensziel „Effektivität und Effi zienz durch

professionelle Unternehmensführung und Organisationsentwicklung“

apple Strukturkapital

Die FHS strebt nach ständiger Weiterentwicklung und

Optimierung der Geschäftsprozesse und Leistungen. Ziel

ist eine effektive und effi ziente Aufgabenerfüllung durch

die Weiterentwicklung und den Einsatz innovativer Methoden,

die durch eine optimale Infrastruktur unterstützt

wird. Das organisationell verankerte, interne QM-System

fördert die Qualität der Kernprozesse.

4. Wissensziel „hochwertiger Wissenstransfer

durch Netzwerke und Partnerschaften“

apple Beziehungskapital

Die FHS ist aktiv an internationalen und nationalen Netzwerken

beteiligt und fördert kontinuierlich und in systematischer

Form den Wissenstransfer durch Kooperationen

mit internationalen und nationalen Unternehmen

sowie Hochschulen in allen Kompetenzfeldern.

Wissensziele – Kernprozesse

Wissensbilanz

1. Wissensziel Lehr- und Studienprogramm „wissenschaftlich

fundierte und praxisorientierte

Berufsausbildung“ apple Leistungsprozess Lehre

Die FHS bietet den Studierenden eine wissenschaftlich

fundierte und berufsfeldbezogene Hochschulausbildung

Wissensbilanz

in den Kompetenzfeldern Informationstechnologien, Holz

& Biogene Technologien, Wirtschaft & Tourismus, Medien

& Design und Soziales & Gesundheit und ist damit durch

ihr vielfältiges Studienangebot besonders attraktiv. Die

Vielfalt der Studienrichtungen wirkt sich fördernd auf die

Studien- und Unternehmenskultur aus, indem sie den interkulturellen

Austausch sowie den Wissenstransfer der

Fachdisziplinen unterstützt.

Systematisch durchgeführte Refl exionen bzw. Evaluierungen

gewährleisten eine inhaltliche Weiterentwicklung

der Studiengangskonzepte.

Die FHS verfügt über eine optimale Studienplatzauslastung.

2. Wissensziel „Steigerung anwendungsbezogener

Forschungsleistungen“

apple Kernprozess Forschung

Die F&E-Aktivitäten der Fachhochschule Salzburg sind

in fünf Forschungskernbereiche gebündelt, die die fünf

Kompetenzbereiche der Lehre an der FHS widerspiegeln.

Eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur fördert

die hohe Qualität der Forschungsergebnisse. Ziel

der FHS ist es, die anwendungsbezogenen Forschungsleistungen

auf regionaler und internationaler Ebene kontinuierlich

zu steigern.

3. Wissensziel – „Internationalisierung durch

Vernetzung & Wissensaustausch“

apple Kernprozess Lehre

Die FHS fördert durch den internationalen Studierenden-

und Lehrenden-Austausch die Kompetenz, sich im

europäischen und internationalen Berufskontext zu bewähren.

Die FHS ist bestrebt, international renommierte

Gastprofessoren zu gewinnen.

Wissensziel – Transferergebnisse

Wissensziel „Renommee durch Erfolge

& Leistungen“ apple Transferergebnisse

Die FHS ist stolz auf die erzielten Preise und Auszeichnungen

für die Leistungen der Studierenden und MitarbeiterInnen.

Ziel ist es, durch die ausgezeichnete Ausbildung und

Förderung der Talente, das Renommee der Hochschule,

ihrer AbsolventInnen und Lehrenden weiter auszubauen.

Das Presseecho spiegelt die ausgezeichneten Ergebnisse

sowie das attraktive Studienangebot wider.

0101

Wissensbilanz


Wissensbilanz

102

Intellektuelles Vermögen

Intellektuelles Vermögen – Humankapital

Als wichtigste Voraussetzung für die Erfüllung

der Aufgaben und zur Erreichung ausgezeichneter

Ergebnisse in Lehre und Forschung nennt die

Hochschulleitung die sehr gut qualifi zierten und

ergebnisorientierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sowie die externen Lehrenden, die in der

Wissensbilanz im Humankapital dargestellt sind.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachhochschule

Salzburg stellen die wichtigste Ressource

dar, sind sie die Trägerinnen und Träger des Wissens

Wissensbilanz

und ob ihrer fachlich-methodischen, pädagogisch-didaktischen

und sozialkommunikativen Kompetenz Basis

für die ausgezeichnete Qualität unserer Leistungen. Das

deutliche Wachstum des Mitarbeiterstandes entspricht

dem dynamischen Wachstum des Unternehmens. Besonders

hervorzuheben ist der hohe Anteil der weiblichen

Führungskräfte mit 52 %, bei den AbteilungsleiterInnen

der FHS-Services liegt der Frauenanteil sogar bei 70%.

Mit einem Wachstum des Mitarbeiterstandes ist aufgrund

der Fortsetzung der Überführung der Akademien

des medizinisch-technischen Dienstes auch im nächsten

Jahr zu rechnen.

Die durch die Überführung der MTD-Akademien erforderliche

Akademisierung wird in den nächsten Jahren in-

Intellektuelles Vermögen - Humankapital

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter 2006/07 2005/06 Veränderung in %

Gesamt - Durchschnittswert 157,32 146 7,8%

Gesamt - zum Stichtag 31.08. 172 147 17%

davon weiblich 52% 49% 6,1%

davon männlich 48% 51% -5,9%

Durchschnittsalter 36,9 36,5 1,1%

Internationalität/Mitarbeiter; ausl. Herkunft 32 31 3,2%

Verhältnis weiblich / männlich in Führungspositionen

weiblich 52% k.W. -

männlich 48% k.W. -

Fortbildungstage gesamt 530 294 80,3%

Anzahl der hauptberufl ichen LektorInnen, ForscherInnen

und STGL

92 76 21,1%

davon habilitiert 4 4 0%

davon promoviert 24 23 4,3%

davon sonstige AkademikerInnen 47 41 14,6%

ForscherInnen und ForschungsassistentInnen umgerechnet

auf VZÄ

22,34 23,89 -6,5%

Unternehmenszugehörigkeit in Jahren 3,6 3,7 -1%

Verhältnis der Lektorinnen & Lektoren (Lehrdeputat)

Externe Lektoren 63% 67% -6%

Hauptberufl iche Lektoren 37% 33% 12,1%

Anzahl der externen Lektorinnen & Lektoren 327 324 0,9%

Wissensbilanz

tensiv vorangetrieben. Die Qualifi zierung - aber auch die

Motivation - der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dem

Unternehmen wichtig. Die gemeinsam entwickelte Vision

des Unternehmens wurde bereits in einem vorherigen

Kapitel veröffentlicht.

Die Unternehmenszugehörigkeit bei ForscherInnen und

ForschungsassistentInnen weist auf eine stabile Forschungsstruktur

hin, die die qualitätvolle Abwicklung von

Forschungsprojekten gewährleistet.

Auch ein adäquates Verhältnis zwischen externen und

hauptberufl ichen LektorInnen sichert die Qualität der

Lehre und deren Postulat des Theorie-Praxisbezugs einer

fachhochschulischen Ausbildung.

Intellektuelles Vermögen – Strukturkapital

Eine Organisation wie die Fachhochschule Salzburg,

die sich mit Wissensgenerierung und -vermittlung beschäftigt,

benötigt geeignete Rahmenbedingungen für

die Wissensarbeit. Die Fachhochschule Salzburg ist sich

ihrer Verantwortung bewusst und verfügt in diesem Bereich

über eine solide Basisfi nanzierung. In den großen

Investitionen von 2005/06 spiegelt sich der Umzug in das

neue Gebäude am Campus Urstein wider. Besonderer

Dank gebührt dem Land Salzburg für die wesentliche Finanzierung

der Ausstattung und Einrichtung am Campus

Urstein. Mit dieser Finanzierung konnte eine optimale

Infrastruktur für den Hochschulbetrieb und damit in weiterer

Folge die hohe Qualität der Lehre und Forschung

sichergestellt werden.

Ende März 2007 wurde ferner die am Campus Urstein

gelegene Meierei feierlich eröffnet. Sie ist neue Heimat

Intellektuelles Vermögen - Strukturkapital

Investitionen in:

des Studiengangs Soziale Arbeit und des Zentrums für

Zukunftsstudien - ZfZ und bietet den Lehrenden und ForscherInnen

ideale Arbeitsbedingungen.

Erwähnenswert ist weiters die besondere Struktur der

Trägerschaft der Fachhochschule Salzburg in dem die

beiden Sozialpartner Wirtschaftskammer Salzburg sowie

Arbeiterkammer Salzburg unter der Rechtsform einer

GmbH zu gleichen Teilen als Träger fungieren.

Die im Vorjahr getätigten Bibliotheksinvestitionen standen

unter dem Aspekt des Aufbaus der Bibliothek am

neuen Standort.

Um dem Wissensziel der kontinuierlichen Weiterentwicklung

und Optimierung der Geschäftsprozesse und

Leistungen gerecht zu werden, wurde Mitte 2006 ein

umfassend angelegtes, 2-jähriges Organisationsentwicklungsprojekt

FHS – StudienSupportSystem (FHS3YS)

gestartet, das intern von den Abteilungen Information

Services, Rektorat, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung

getragen wird. Der Projektauftrag umfasst

neben struktureller und prozessualer Veränderungen

zur Optimierung der Kernprozesse der Studienverwaltung

auch die Programmierung eines Datenbanksystems, das

die entsprechende IT-Unterstützung gewährleistet. Weiters

fi ndet die Planung und Abwicklung der personellen

Hochschulressourcen Unterstützung durch FHS3YS.

2006/07 in T€ 2005/06 in T€ Veränderung in %

Bibliothekserweiterung 118,9 137,2 -13,3%

Wissenschaftliche Infrastruktur:

Hard- & Software, Audio & Video 585,2 687,5 -14,9%

Sonstige Maschinen, Werkzeuge, Betriebs- & Geschäftsausstattung,

Beteiligungen, GWG

276,1 2.270,4 -87,8%

Lizenzen 156,5 248,2 -36,9%

lfd. Projekte zur Organisationsentwicklung 2,0 o.B. o.B.

103

Wissensbilanz


Wissensbilanz

104

30%

7%

Intellektuelles Vermögen – Beziehungskapital

Die Vernetzung der Fachhochschule Salzburg mit Kooperationspartnern

ist für die Qualität der Leistungen von

großer Bedeutung. Die bestehenden Beteiligungen an

den Unternehmen „Innovations- und Technologietransfer

Salzburg GmbH“, an der „Business Creation Center

Salzburg GmbH“ und der „Fachhochschule Salzburg

Forschungsgeselllschaft mbH“ werden durch zahlreiche

Intellektuelles Vermögen - Beziehungskapital

Wissensbilanz

Projektpartner aus der Wirtschaft ideal ergänzt. An dieser

Stelle seien ebenso die dutzenden Wirtschaftspartner

sowie die 114 internationalen Partnerhochschulen und

–universitäten besonders hervorgehoben. Das bestehende

Netzwerk konnte damit in zahlreichen europäischen

Ländern ausgezeichnet ausgebaut werden. Die FHS

kombiniert damit die Chancen im Rahmen der Europäischen

Union sehr gut mit den bestehenden regionalen

Anknüpfungspunkten.

2006/07 in T€ 2005/06 in T€ Veränderung in %

Partnerhochschulen und -universitäten 114 80 42,5%

Beteiligungen an Unternehmen 3 3 0%

Sponsoren 24 25 -4%

Leistungsprozesse

Leistungsprozesse – Lehre

Seit März 2005 werden alle Fachhochschulstudiengänge

des Landes Salzburg innerhalb der FHS geführt. Die

Auslastung der Studienplätze ist sehr gut und die Zahl der

Studierenden hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2%

weiter erhöht. Aktuell sind per November 2007 knapp

2.000 Studierende (ein weiteres Plus von fast 10 %) an

der FHS inskribiert. Es kann davon ausgegangen werden,

Schwerpunkt Lehre - Aufteilung der fünf Wissensbereiche

im Studienjahr 2006/2007

12% 16%

11%

31%

Studierende Herkunft - Studienjahr 2006/2007

4%

49%

4%

11%

1%

7%

17%

dass diese erfreuliche Entwicklung auch für die Zukunft

anhalten wird. Die mit Oktober 2006 gestarteten gesundheitswissenschaftlichen

Bachelorstudiengänge Biomedizinische

Analytik, Hebammen, Orthoptik und Physiotherapie

bereichern die Vielfalt des FHS-Studienangebotes und

werden mit dem Studienjahr 2007/08 durch die Bachelorstudiengänge

„Ergotherapie“ und „Radiologietechnologie“

ergänzt. Aktuell wird an der Entwicklung von bundesländerübergreifenden

gesundheitswissenschaftlichen Master-Studiengängen

in diesen Bereichen gearbeitet.

Informationstechnologien [its]

Holz & Biogene Technologien [htw, bgh]

Wirtschaft & Tourismus [bwi, imt]

Medien & Design [mma, dtv, dpm]

Soziales & Gesundheit [soza, bma, heb, otk, pth]

Salzburg

Oberösterreich

Steiermark und Kärnten

Tirol

Vorarlberg, Burgenland und Wien

Niederösterreich

Ausland Deutschland

Ausland Sonstige

Wissensbilanz

Die bestehenden Studiengänge wurden bereits mehrheitlich,

mit großteils sehr guten Ergebnissen, evaluiert. Ferner

wurde die Umstellung der bisherigen Diplom-Studiengänge

auf Bachelor- und Master-Studiengänge, ausgenommen

dem Diplomstudiengang Soziale Arbeit, vollzogen, indem

in allen Bereichen entsprechende berufsbefähigende

Bachelorstudiengänge angeboten werden. Die Masterentwicklung

hat ebenfalls bereits eingesetzt und ist Aufgabe

der nächsten Jahre.

Das Wissensziel „Internationalisierung durch Vernetzung &

Wissensaustausch konnte beeindruckend im Bereich der

Austauschprogramme verwirklicht werden. Sowohl der

Studierenden- als auch der Lehrenden-Austausch wurde

beträchtlich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Studierende,

die ein Auslandssemester an einer der Partneruniversitäten

absolvieren, machen hierbei wertvolle Erfahrungen,

nicht nur im Bereich der fachlichen Weiterbildung,

sondern insbesondere im Bereich der sozialen und personalen

Kompetenzen.

Das Ziel, interessante Gastprofessoren an der FHS zu

verpfl ichten und dadurch den Studierenden in der Zusammenarbeit

mit Persönlichkeiten internationalen Ranges

aus Wissenschaft und Praxis wertvolle Erfahrungen

im Rahmen ihres Studiums zu eröffnen, ist in mehrfacher

Weise gelungen. So konnte der in New York lebende renommierte

Grafi k-Designer Stefan Sagmeister für ein

jahrgangsübergreifendes Projekt im Studiengang Multi-

MediaArt gewonnen werden.

Ferner konnte Prof. Dr. Larry Hatch von der Bowling

Green University für den Bereich Medieninformatik der

Studiengänge its und dtv verpfl ichtet werden.

Neben seinen eigenen Forschungsprojekten „Pocked Virtual

Worlds“ und „Moodle-Campfi re (Video Communicati-

on Tools)“ mit Studierenden der Bowling Green University,

betreut Prof. Hatch auch die österreichisch-amerikanische

Studierendengruppen „Live Streaming im Webradio der

FHS“ und „International Ticketing via NFC Overview“ gemeinsam

mit der Firma SkiData.

Ein weiteres Highlight bildete die Gastprofessur mit Ralf

Schmerberg, der sich nicht nur als Werbe- und Videofi

lmer international einen Namen gemacht hat, sondern

auch mit dem „dropping knowledge“-Projekt, das für den

sozialen Wandel in der Gesellschaft kämpft, international

für Aufsehen gesorgt hat. Rund 45 Studierende der Studiengänge

MultiMediaArt und Betriebswirtschaft waren im

Rahmen eines interdisziplinären Projektes in Berlin sowie

beim G8-Gipfel in Rostock eingebunden und konnten intensive

Projekterfahrungen für multi-mediale Konzeptionen

sammeln. Neben der gestalterischen Komponente

des Projektes, Produktion von Filmen, einer Homepage,

Fotografi en, etc. lag die Besonderheit in der inhaltlichen

Auseinandersetzung der Studierenden mit sozialen

Randthemen der Gesellschaft.

Die Durchführung der beiden Gastprofessuren war nur

durch die Förderung des Landes Salzburgs möglich, wofür

dem Land Salzburg besonderer Dank gebührt.

Ferner fand im März an der FHS die 2. Joint Degree

Tagung, in Kooperation mit der österreichischen Fachhochschulkonferenz

und der deutschen Bundesdekanekonferenz

für Wirtschaftswissenschaften, statt. Eine

hochkarätige Expertenrunde aus Österreich, Deutschland,

Schweden und Finnland diskutierte die strategische Relevanz

von Joint und Double Degree Programmen und deren

Umsetzung anhand konkreter Beispiele.

105

Wissensbilanz


Wissensbilanz

106

Wissensbilanz

Leistungsprozesse - Lehre

2006/07 2005/06 Veränderung in %

Studiengänge 13 9 44,4%

Studierende gesamt 1.730 1.599 8,2%

davon weiblich 40% 38,5% 3,9%

davon männlich 60% 61,5% -2,4%

Herkunft Schwerpunkt Salzburg und Oberösterreich 66,1% 66,5% -0,6%

Informationstechnologien:

its (Vollzeit & berufsbegleitend)

280 272 2,9%

Holz und Biogene Technologien:

htw (Vollzeit) und bgh (Vollzeit)

195 173 12,7%

Wirtschaft & Tourismus:

bwi (Vollzeit & berufsbegleitend) und imt (berufsbegleitend)

530 529 0,2%

Medien & Design:

mma (Vollzeit), dtv (Vollzeit) und dpm (Vollzeit)

522 495 5,5%

Soziales & Gesundheit:

soza (berufsbegleitend), bma (Vollzeit), heb (Vollzeit),

otk (Vollzeit), pth (Vollzeit)

203 130 56,2%

Anfängerstudienplätze pro Jahr 515 441 16,8%

AbsolventInnen kumuliert 1.950 1.596 22,2%

davon weiblich 29% 28% 3,6%

davon männlich 71% 72% -1,4%

Herkunft Schwerpunkt Salzburg und Oberösterreich 62% 58% 6,9%

Betreuungsverhältnis (StudentInnen zu

hauptberufl ichen LektorInnen)

31 : 1 29 : 1 6,8%

Gastvorträge 121 97 24,7%

Lektoren-Austausch (Incoming + Outgoing) 31 26 19,2%

Studierenden-Austausch (Incomings) 92 53 73,6%

Studierenden-Austausch (Outgoings) 66 56 17,9%

PraktikantInnen weltweit (Outgoings) 84 108 -22,2%

Summer School Incomings 5 13 -61,5%

Gastprofessuren 3 k.W. -

Wissensbilanz

Leistungsprozesse – Forschung

Die Lehre an der FHS wird durch die anwendungsbezogene

Forschung ideal ergänzt. Geprägt wird die Forschung

der FHS durch nationale Projekte, die aber in steigendem

Umfang durch internationale bereichert werden.

Viele Projekte werden in Kooperation mit Unternehmen

abgewickelt, womit der regionale Wissenstransfer gefördert

wird. Die Tochtergesellschaft Fachhochschule Salzburg

Forschungsgesellschaft und die Partnerschaft mit

der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research

Forschungsgesellschaft mbH sind wichtige Plattformen

zum weiteren Ausbau der FHS-Forschungskompetenz.

Besonders hervorzuheben ist die steigende Anzahl der

Publikationen reviewed (+165%) bei einer sinkenden Gesamtzahl

an Publikationen (-16%). Dieses erfreuliche Ergebnis

spiegelt das Ziel der ForscherInnen, Qualität über

Quantität zu stellen, wider.

Damit der Wissenstransfer zu den Studierenden gewährleistet

ist, sind die ForscherInnen großteils direkt in die

Lehre eingebunden.

Forschung * 2006/07 2005/06 Veränderung in %

Forschungsprojekte Anzahl 35 25 40%

davon national 25 20 25%

davon international 10 5 100%

davon mit Koordinationsaufgabe 7 10 -30%

Forschungsprojekte in T� 1.852,5 1.947,7 -4,9%

davon national 1.509,9 1.780,9 -15,2%

davon international 342,6 166,8 105,4%

Publikationen 136 162 -16%

davon referierte Fachzeitschrift 15 36 -58,3%

davon Buch und intern. Proceedings 72 38 89,5%

davon wissenschaftliche Sammelbände 22 77 -71,4%

davon Sonstiges 27 11 145,5%

davon reviewed 61 23 165,2%

* inkl. Forschungsleistungen von FHS bei der Tochtergesellschaft Fachhochschule Salzburg ForschungsgmbH

Aber auch entsprechende extracurriculäre Veranstaltungen,

wie die regelmäßige Veranstaltung Forschung

im Dialog fördern den Wissensaustausch. Besonders

hervorzuheben ist weiters das Erste Forschungsforum

der Österreichischen Fachhochschulen im April 2007

am Campus Urstein, das der ersten Leistungsschau der

Forschungskompetenz aller österreichischen Fachhochschulen

gewidmet war. Die Relevanz dieser Veranstaltung

für die Forschungslandschaft wurde durch die Anwesenheit

des Wissenschaftsministers BM Dr. Johannes Hahn

bestätigt.

Das Forschungsforum gab nicht nur einen Überblick

über die breit gefächerten Themenbereiche, die an den

Fachhochschulen in Forschungsprojekten bearbeitet

werden, sondern es zeigte zudem die hohe Qualität der

Forschungsprojekte sowie deren große Bedeutung für

den Technologie- und Wissenstransfer.

107

Wissensbilanz


Wissensbilanz

108

Transferergebnisse

Auch in diesem Jahr konnten zahlreiche Projekte der Studiengänge

sehr erfolgreich durchgeführt und somit ausgezeichnete

Transferergebnisse erzielt werden.

Gastprofessur Stefan Sagmeister

„Ist es möglich, das Herz des Betrachters mit Design zu

berühren?“ Vor diese schwierige Aufgabe stellte der in

New York lebende Grafi k-Designer Stefan Sagmeister

Studierende der MultiMediaArt. Die besten Werke der

Studierenden wurden im Hangar-7 präsentiert. Eröffnet

wurde die Vernissage von Landeshauptfrau Mag. Gabi

Burgstaller. Besonderer Dank gebührt Red Bull für das

großartige Sponsoring dieser Ausstellung.

Das Forum Alpbach denkt quer!

„Emergence – die Entstehung von Neuem“ war das Motto

des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach im August

2007. Diesen Leitgedanken aufgreifend gestalteten

Lehrende und Studierende des Studiengangs Design &

Produktmanagement, den Querdenkerweg. Eine begeh-

und konkret erlebbare Installation, die sich mit Technik,

Design und ökosozialen Gesichtspunkten und Themen

beschäftigt. Eine zusätzliche Auseinandersetzung mit

den Kernthemen ermöglicht das zur Ausstellung erschienene

„Querdenkermagazin“.

Gastprofessur Ralf Schmerberg - mma und bwi

sucht das soziale Gesicht Berlins

Der außergewöhnliche Projektansatz bestand darin, dass

Studierende bzw. ProjektmitarbeiterInnen selbst an der

Generierung der Projektaufgabe und des –inhalts beteiligt

waren. Ergebnis des Projektes war die Erarbeitung eines

multimedialen Konzeptes (Filme, Dokumentationen,...)

Wissensbilanz

zum Thema Schatten auf Berlin – das soziale Gesicht einer

Großstadt und dessen Umsetzung. Die vielzähligen

Arbeiten wurden vor großem Publikum in Berlin präsentiert

und im Herbst auch in Salzburg vorgestellt.

Erfolgreich war auch die Werkschau der Studierenden

des Studienganges mma im Salzburger Künstlerhaus,

welche einen beeindruckenden Höhepunkt des Studienganges

darstellt. Ferner wurde im November 2007 zum

dritten Mal das Designmagazin mfg mit den besten Arbeiten

der mma-Studierenden aus allen Fachbereichen

aufgelegt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Vortragsreihe Wir sind

Europa, die die Fachhochschule Salzburg im Zentrum

eines internationalen Diskurses mit Österreich und der

EU stellte.

Im Mai 2007 lud der Studiengang its in Kooperation mit

der Linux-User-Group Salzburg zum vierten Linuxtag an

die FHS nach Urstein ein. Unter dem diesjährigen Motto

„Linux != Linux – Community Distributionen im Vergleich“

stellten Entwickler der drei bekanntesten Distributionen

ihre Umgebungen vor und gaben Einblick in die aktuelle

und zukünftige Entwicklung.

Auf Initiative es Studienganges bwi, in Kooperation mit

allen Studiengängen der Fachhochschule Salzburg, fand

bereits zum zweiten Mal die Hausmesse Contacta mit

rund 30 Wirtschaftspartnern als Aussteller statt. Sie diente

der Vermittlung zwischen Studierenden und Betrieben/

Arbeitgebern, um Kontakte für das spätere Berufsleben

zu knüpfen. Ein Teil des Erlöses dieser Veranstaltung erging

als Spende an ein Schulprojekt in Indien als Initiative

„Bildung unterstützt Bildung“.

Ferner wurde vom Studiengang bwi die Veranstaltungsreihe

Wirtschaft Wirklich organisiert mit zahlreichen

hochrangigen Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Politik.

Einer der Höhepunkte dieser Reihe war der Abend

mit Monsignore Mag. Helmut Schüller im März 2007.

Transferergebnisse 2006/07 2005/06 Veränderung in %

Preise und Auszeichnungen 41 37 10,8%

Pressekonferenzen 4 6 -33,3%

Presseaussendungen 102 57 78,9%

BewerberInnen je Studienplatz 3,9 2,6 50%

Wissensbilanz

Der FHS ist stets bestrebt, den Frauenanteil in technischen

Studienrichtungen zu erhöhen und junge Frauen für

ein solches Studium zu begeistern. Im Rahmen der Sommeruniversität

ditact - women’s IT summer studies waren

mehr als 100 technikinteressierte Frauen an der FHS,

um das attraktive Weiterbildungsangebot zu nutzen. Darüber

hinaus beteiligten sich die technischen Studiengänge

am FIT-Projekt (Frauen in die Technik), durch das speziell

Schülerinnen für diese abwechslungsreichen und spannenden

Studienrichtungen begeistert werden sollen.

Das etablierte IKT-Forum stand dieses Jahr unter dem

Motto „CSI:Urstein - IT-Forensik“. Expertenvorträge ließen

tief hinter die Kulissen der IT-Forensik blicken und

zeigten auf, welche Methoden derzeit angewendet werden

können und wie man sich gegen den ungewollten

Datenverlust schützen kann.

Wie auch im letzten Jahr veranstaltete der Studiengang

its den ITs-Project-Award 2007 mit der Zielsetzung, den

IT-Nachwuchs zu fördern. Es wurden zahlreiche innovative

Ideen von SchülerInnen eingereicht. Als Sieger konnte

sich auch dieses Jahr wieder die HTL Salzburg mit ihrem

Projekt „GeoCam - GPS Kompass Modul“ durchsetzten.

Im Rahmen des Projekts wurde ein Zusatzmodul für Kameras

entwickelt, welches die geografi sche Richtung der

Aufnahme mittels Kompass erfasst und abspeichert.

Weitere Höhepunkte des Studienjahres 2006/07 waren

die vielen gewonnenen Preise und Auszeichnungen als

Beweis des hervorragenden Portfolios. So hat beispielsweise

ein Absolvent von its den Würdigungspreis der

Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung für

die beste Diplomarbeit im gesamten Fachhochschulwesen

gewonnen. Aber auch die AbsolventInnen von mma

haben international große Erfolge vorzuweisen. Einer von

vielen Erfolgen: Jochen Graf, dessen Werbespot für die

Anti-Rassismus-Initiative ZARA zu den 12 besten Spots

beim Young Directors Wettbewerb im Rahmen der „Internationalen

Cannes Lions Werbefi lmfestivals“ in Frankreich

zählte.

Der BCCS Business Award wurde 2006 erstmals vom

Business Creation Center Salzburg (BCCS) für innovative

Diplomarbeiten der Fachhochschule Salzburg und der

Universität Salzburg vergeben, die FHS konnte vier der

fünf vergebenen Preise „einheimsen“:

Ferner wurde der österreichische Tourismusforschungspreis

der Wirtschaftsuniversität Wien Tourissimus für

„Touristische Diplomarbeiten an Universitäten und Fachhochschulen“

vergeben und der Studiengang imt konnte

diesen „Wanderpokal“ auch 2007 wieder nach Salzburg

bringen.

Aufgrund der stark gestiegenen Presseaussendungen

wurde die Fachhochschule Salzburg seit März 2007 in

diversen Print- und Funkmedien 1056 mal genannt.

Zunehmende Kooperationen bzw. vermehrte Anfragen

bezüglich Spezialprojekte auf nationaler und internationaler

Ebene spiegeln die ausgezeichneten Ergebnisse

sowie das attraktive Studienangebot wider. Beispielsweise

fördert die Salzburg AG zwei Studienplätze des Studienganges

dtv.

Besonders erfreulich entwickelte sich ferner die Zahl der

BewerberInnen je Studienplatz in den letzten drei Jahren.

Ausgehend von 2,6 BewerberInnen im Jahr 2005/06,

über 3,9 im Jahr 2006/07 stieg die Zahl auf 4,3 BewerberInnen

auf 1 Studienplatz im Studienjahr 2007/08.

So kann mit Stolz behauptet werden, dass das Studienjahr

2006/07 in einem Maße einzigartig war und viele

ausgezeichnete Leistungen, aber auch kontinuierliche

Entwicklungsschritte hervorgebracht hat. Für die Menge

und Vielfalt von Projekten, mit nationaler und internationaler

Anerkennung, dankt die Hochschulleitung allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nach entscheidenden

Jahren des Aufbaus und der Konsolidierung ist die FHS

für die Zukunft gut gerüstet.

109

Wissensbilanz


MitarbeiterInnen

110

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Abermann Gabriele

Ablinger Gerhard

Adelberger Christoph

Allnoch Angela

Arrer Suzan

Auer Dirk

Bächle Helmut

Bauer Eva-Maria

Baumegger Siegfried

Becher Julia

Berger Günther

Brandstätter Manfred

Brunnauer Gabriele

Bruton James

Burger Norbert

Byrne Catherine

Carwa Susanne

Cottogni Heidrun

Deffert Hannelore

Deutinger Natasa

Deutinger Stefan

Dirnböck Claudia

Ebner Michael

Eder Raimund

Egger Roman

Eher Heidemarie

Ellmauthaler Andreas

Emberger Walter

Entacher Karl

Farwick Dietmar

Felber Margarete

Fiederer-Seles Ute

Foley Scott

Frauenschuh Markus

Freischlager Gabriele

Friedrich Karl Michael

Fuhrmeister Till

Gasser Edith

Gasser Thomas

Geyer-Hyza Alice

Gölzner Herbert

Grabner Wolfgang

Graf Roland

Grall Günther

Greindl Elke

Grossauer Sabine

Gschnitzer Claudia

Guma Florin

Gurtner Birgit

Haber Peter

Haderlapp Thomas

Hagen Katharina

Haider Petra

Haslinger Karin

Hechenleitner Bernhard

Heistracher Thomas

Hirscher Barbara

Höck Waltraud

Hofmann Ulrich

Hofmann Ulrike

Hofstätter Madeline

Hörlsberger Andreas

Irnberger Herbert

Jäger Monika

Janofske Dorothea

Jellinek Brigitte

Jesacher Hermine

Jöchtl Gerhard

Kern Robert

Kettl Angela

Klein Elisabeth

Kliemstein Manuela

Kohlberger Daniela

Kolanek Maria

Kolar Mario

Kranzer Simon

Kraus Sascha

Kurz Thomas

Lackner Reinhard

Lackus Manuela

Lampert Philipp

Leindl Angelika

Leitner Sabine

Lengauer Johanna

Leschber Michaela

Linder Hilmar

Lindner Monika

Lobendanz Peter

Lohr Josef

Lorenz Katharina

Mairitsch Karin

Maislinger-Parzer Maria

Manfe Michael

Margreiter Magdalena

März Johannes

Mayr Manfred

Melchhammer Claudia

Merl Alfred

Mies Brigitte

Mischak Richard

Mitter Christine

Neumayr Rosa

Oertel Lars

Ofner Mario

Petutschnigg Alexander

Pichler-Wieser Ingeborg

Pirnbacher Beate

Pölzgutter Martin

Pomwenger Werner

Popp Reinhold

Pracher Karl

Prittwitz Gaffron von Cosima

Raab Karin

Reiter Hartwig

Reiter Maria

Renzl Clemens

Resch Ruth

Rhabek Madeleine

Ribitsch Raimund

Rothbucher Bernhard

Rupprechter Ingrid

Sartori Andreas

Schinwald Josef

Schmiderer Anna

Schnabel Thomas

Schnabl Christine

Schneider Thomas

Schrattenecker Rüdiger

Schüll Elmar

Schumi-Didl Elfriede

Schwab Marianne

Schwaighofer Eva-Maria

Schwarzer Judith

Seer Martin

Seidl Ingrid

Seiler Sabine

Sharma Amita

Sharma Ram Purshotam

Siems Florian

Siller Matthias

Sonnleitner Eva Maria

Sperl Katrin

Spitz Graziella

Standfest Gernot

Stiletto Gianni

Stockreiter Julia

Streitbürger Laura

Strobl Andreas

Teske Alena

Thiel Felicitas

Treiber Sonja

Treusch Olaf

Tusnovics Dustin

Tuttas Sabine

Unterrainer Walter

Vogl Georg

Wacheck Isabella

Walcher Dominik

Walk Christian

Walzel Nina

Wegenkittl Stefan

Wehmeyer Friedrich

Weidemeier Silke

Wenninger Thomas

Wilhelmstätter Karl

Zarco-Pedraza Jorge

Zimmer Bernhard

Zuckerstätter Barbara

Zwilling Heike

111

MitarbeiterInnen


Externe Lehrende

112

Aigner Gernot

Aigner Wilfried

Amanshauser Wolfgang

Andexer Wilfried

Angelov Svilen

Arrer Erich

Arrer Suzan

Baier Ronny

Bailey Carole

Ballendat Martin

Banck Kristina

Bauer Andreas

Bayer Renate

Bereuter Wolfgang Heinrich

Berger Joachim

Berger Priska

Berger Rudolf

Bernard Christine

Berndt Klaus

Bernhardt - Van Laak Hartwig

Bernhaupt Regina

Beucker Nicolas

Boch Dieter

Bohuny Stefan

Bohuny Stefan

Borsetzky Frank

Brabatsch Boris

Bramberger Andrea

Brandauer Christof

Bräuer Stefanie

Brauneis Wolfgang

Brennan Christopher

Bruder Bettina

Brugger Klaus Rupert

Brugger Wilfried

Bucher Anton

Burghofer Elisabeth

Bürtlmair Karl

Busch Reinhard

Buxbaum Christoph

Caputo Luigi

Chasset-Windischer Marie-Laure

Clarke Miguel

Cramer Felix

Cramer Michael

Czeitschner Burgl

Damian-Wheaton Romana

De Lara Fernandez Carlos

De Lara Fernandez Carlos

Deimel Bernhard

Diederichs Frank

Diem Gernot

Dittberner Martin

Dohnalek Christian

Domnanovich Johann V.

Dornauer Dieter

Dorninger Wolfgang

Externe Lehrbeauftragte im Studienjahr 2006/2007

Dostal Clemens

Ebelsberger Simone

Ebner Friedrich

Edler-Golla Matthias

Egger Stefan

Ehrenmüller Margit

Ehrensberger Markus

Eichinger Jörg

Eichinger Klaus

Einböck Johann

Eiser Anton

Eiser Anton

Elstner Florian

Endmayr Gerd

Engel Dominik

Erlebach Gerhard

Esche Jan

Exner Thomas

Fartacek Reinhold

Fedorowicz Ewa

Feistritzer Bernhard

Felber Gerhard

Felderer Franz

Ferguson Ronald James

Ferner Anton

Féry Alain

Festa Samanta

Fichtel Thomas

Fink Matthias

Fischbacher Arno

Fliegel Gerald

Flir Laurenz

Follin Peter

Fornather Jochen

Forster Edgar

Forsthofer Ernst

Fötschl Ulrike

Fratianni Joseph

Fraueneder Hildegard

Fredberg Tobias

Fröschl Hermann

Fuhrmeister Birgit

Gaggia Michele

Garbe Jutta

Garber Thomas

Gathercole Richard

Gaubinger Kurt

Geiger Andreas

Geirhofer Markus

Geirhofer Susanne

Ghezzi Ulrich Peter

Gläser Joachim

Goworek Martin

Graf Hannes

Gräf-Schlepütz Christina

Groiss Hufnagl Charlotte

Großauer Michael

Grossegger Bernhard

Grundner Erich

Gstach Ursula

Gucher Jeanny

Gugg Michael

Gutmann Raimund

Hagel Karl Joachim

Hahnl Peter-Paul

Haiml Gottfried

Haldemann Alexander

Haller Johannes

Hammer Daniel

Hammerl Josef

Hämmerle-Uhl Jutta

Hanger Johannes

Hantich Martin Gerhard

Hanzer Markus

Hargaßner Hubert

Haslinger Herbert

Hattinger-Jürgenssen Erna

Hebblethwaite Rupert

Heesen Bernd

Heginger Walter

Heichler Johannes

Heider-Kasberger Jennifer

Heindl Gisela

Hell Markus

Hessel Dieter

Hester Kim

Hiebl Georg

Hillinger Ludwig

Himmer Christian

Hinterseer Roman

Hittmair Anton

Hofbauer Reinhard

Hofer Manfred

Hofmann Anton

Holder Eberhard

Höller Johann

Holzinger Rainer

Holzner Gustav

Hopfgartner Andrea

Hosie Peter

Hosner Ferdinand

Huber Gerald

Huber Hermann

Hültner Robert

Illy Andreas

Immerschitt Wolfgang

Iro Florian

Iro Volkmar

Ischepp Marc

Jäger Karl

Janny Manuela

Jauernik Ernst

Jentzsch Ulrich

Jerey Anton

Externe Lehrbeauftragte

Jooss Mario

Junger Walter

Kaan Eduard G.

Kammerstetter Regina

Kana Robert

Karlhuber Stefan

Kasseroller Renato

Kdolsky Christian

Keindl Theresia

Kellner-Steinmetz Fred

Kerer Gerold

Kernstock Joachim

Kerschbaum Johann

Keßler Alexander

Kirchner Elmar

Klammler Franz

Klampfer Wolfgang

Klappacher Michaela

Knaf Michael

Knaus Christian

Knoblauch Joachim

Knöckl Stefan

Koch Thomas

Koene Merlin

Kögl Markus

Kogler Helmuth

Köhler Marc

Köhler Sven

Koller Andreas

Koneczny Harald

König Franz

Kössl Ulrich

Kössler Gabriele

Kostrba-Steinbrecher Alexandra

Kraft Gottfried

Kramer Mark

Krappinger Dietmar

Krappinger Reinhard

Kraus Berthold

Krautgartner Wolf Dietrich

Krenek Beate

Krenn Kurt

Kritzler Thomas

Kronberger Cornelia

Kronberger Silvia

Kwitt Roland

Lackner Brigitte

Lahnsteiner Alois

Lamprecht Robert Johann

Laubichler Peter

Lawrence Wilson

Lechner Thomas

Leitinger Markus

Leitner Paul

Lemke Henner Jan

Lettner Josef

Leung Ming

Liewehr Kurt

Lindmoser Peter

Lindner Stefan

Lirk Gerald

Lloyd Andrew John

Lloyd Richard York

Lobosco Maria

Löcker Martin

Logins Johann Peter

Loidl Stephan

Lorenz Dieter

Lürzer Paul

Macfarlane Helen

Madeddu Christina

Malmborg Anders

Manfé Michael

Martinek Cora

Matschi Brigitte

Maurer Markus

Mayr Norbert

Mekal Jolanta

Merz Florian

Metzler Harald

Meyer Petra

Mihalic Kristijan

Mohr Richard

Moosbrugger Astrid

Mooslechner Martin

Moser Cordula

Moser Günter

Moser Kurt

Mottl Ingeborg

Mücke Reinhard

Müller Melanie

Müller-Uri Ulrich

Nake Christoph

Neugebauer Wolfgang

Neureiter Martin

Nitsch Susanne

Norberg-Wünsche Maria

Novak Wolfgang

Nowy Florian

Oberkofl er Hannes

Oberndorfer Gudrun

Paischer Maria-José

Palnstorfer Gerhard

Paschon Andreas

Passegger Hannes

Passer Barbara

Passiatore Raffaella

Patsch Wolfgang

Paul George

Paulus Wolfram

Peisl Thomas

Pernull Rudolf

Pertl Horst

Peruzzi Thomas

Pfeiffenberger Thomas

Phelps Andrew Scott

Philhours Melodie

Pillmann Adelheid

Pircher-Friedrich Annemarie

Plangg Claudia

Pock Kurt

Pölzler Christian

Pontzen Viktor

Porsche Ulla

Posch Katarina

Pöschl Thomas

Pracher Karl

Prasser Schwarzer Regina

Preininger Robert

Preisinger Hubert

Pristovnik Maximilian

Prodinger Erwin

Prosser Sigrid

Prucher Herbert

Pürstinger Robert

Ramsauer Andrea

Rass Christoph

Rathmayr Bernhard

Rauscher Christian

Rehse Lothar

Reichl Franz

Reifer Günther

Reisner Thomas

Reiter Andreas

Reiter Jianzhen

Reitsamer Herbert

Relyea Clinton Wallace

Rettenegger Gerhard

Richardson Peter

Riedl Lothar

Ries Marc

Rimpler Gerhard

Rinnhofer Alfred

Robotka Bernhard

Röck Angelika

Roessl Dietmar

Röhrle Christoph

Rohrmoser Claudia

Roth Walter

Rothenberger Sandra

Rovan Erwin

Rusling John Francis

Rußegger Johann

Ruzicka Hans

Ruzicka Michael

Sagburg Gernot Eberhard

Salic Christian

Sattlecker Christian

Sax Wim

Schaetzing Edgar E.

Schaffer Rudolf

113

Externe Lehrende


Externe Lehrende

114

Externe Lehrbeauftragte

Scharinger Elisabeth

Scheicher Georg

Scheicher Walter

Scherer Oliver

Scherr Johannes

Schirl-Leitgeb Lisa

Schitter Eckhard

Schlager Reinhard

Schlick Hans

Schmelzer Ingo

Schmengler Hans Joachim

Schmid Ilse

Schmidt Franz

Schneider Andreas

Schneider Thomas

Schnetzer Harald

Schnöll Hermann

Schramml Wolfgang

Schrattenecker Johann

Schrott Thomas

Schuster Thomas

Schwagmeier Patrick

Sedelmaier Hartmut

Seidl Herman

Seiffert Tilo

Seitz Erwin

Siller Monika

Slanic Alexander

Smith Robert

Spannberger Ursula

Speigner Simon

Staller Thomas

Stark Immo

Staudach Alfons

Stauffer André

Steger Johann

Steiner Martin

Steinwendner Joachim

Stelzer Bernd

Stempfl -Rembart Anita

Sternad Bruno

Sterrer Christian

Stockreiter Elena

Stockreiter Peter

Stoiber Josef

Stoiber Walter

Stranzinger Dagmar

Strasser Peter

Strobl Wolfgang

Strohmeier Felix

Stüger Johannes

Stumpf Marcus

Süß Christian

Szücs Christian

Tealdi Davide

Telefont Helmut

Thaller Thomas

Thaurer Franz

Thiele Clemens

Thompson John

Thorwartl Gregor

Tomasini Bernd

Trebuch Michael

Tropper-Grinschgl Monika-Anna

Tschinkel Wolfgang

Typplt Heimo

Uhl Andreas

Ulamec Norbert

Unger Janne

Urnik Sabine

Valentin Peter

Velez Pardo Guillermo Enrique

Vlasaty Elisabeth

Vogl Robert

Wagenbreth Henning

Walker Christopher

Walter Christian

Walther Jörg

Weginger Alexander Roman

Weidenholzer Beate

Weidinger Andreas

Weidinger-Krammer Monika Johanna

Weigl Brigitte

Weiss Peter

Wicker Anton

Widmann Rainer

Wiehenkamp Heinz-Peter

Wierer Armin

Wilderotter Carsten

Wimmer Astrid

Winker Erik

Winkler Alfred

Wolf Ursula

Wurzinger Bettina

Zenzmaier Josef

Zimmermann Anja

Zinsser Martin

Zlamal-Derfl er Regina

Zollondz Hans-Dieter

Zuchna Christian

Zwaga Hans

Zwerenz Karlheinz

115

Externe Lehrende


Partneruniversitäten

116

Australia Charles Darwin University

Edith Cowan University

Murdoch University

University of Newcastle

Curtin University of Technology

Belgium Haute Ecole NAMUR

Hogeschool voor Wetenschap &

Kunst HONIM

Katholieke Hogeschool Kempen

Bulgaria American University in Bulgaria

University of Forestry Sofi a

Canada Thompson Rivers University

Simon Fraser University

Chile Universidad Austral

China -

Hong Kong

Hong Kong Polytechnic University

Czech Republic Brno University of Technology

Film & TV School Akademi FAMU

Denmark Copenhagen Business School

Finland Arcada

University of Southern Denmark

EVTEK University of Applied Sciences

Helsinki University of Technology

Kemi-Tornio University of Applied

Sciences

North Karelia University of Applied

Sciences

Pirkanmaa Polytechni

Savonia University of Applied

Sciences

France Ecole Supérieur de Commerce de

Montpellier

Ecole Supérieur d'Art et de Design

- ESAD de Reims

ESIGETEL - Ecole Supérieure

d'Ingénieurs en Informatique et Génie

des Télécommunications

INSEEC Paris

Université Paris Dauphine

Partneruniversitäten & -hochschulen

Université Paul Verlaine - Metz

Université de la Réunion

Germany FH Deggendorf

IDRAC - International School of Management

FH Düsseldorf

FH für Technik & Wirtschaft Berlin

Hochschule Furtwangen

FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen

FH Stralsund

FH Wiesbaden

FH Worms

Hochschule Bremen

Hochschule für Künste Bremen

Hochschule für Technik & Wirtschaft

Dresden

Hochschule für Technik Stuttgart

Hochschule Konstanz

Hochschule Niederrhein

Technische Universität München

Hungary Budapest College of Communication

and Business

Indonesia Universitas Gadjah Mada

Ireland Dundalk Institute of Technology

Galway-Mayo Institute of Technology

GMIT

University of Limerick

Italy Politecnico di Milano

Università degli Studi di Padova

Universita degli Studi di Roma "La

Sapienza"

Università degli Studi di Firenze

Università degli Studi di Trieste

Japan APU Asia Pacifi c Ritsumeikan University

Korea Korea University

Ajou University

Latvia Riga Technical University

Partneruniversitäten & -hochschulen

Higher School of Social Work and

Social Pedagogics

Lithuania Vilnius College in Higher Education

Mexico Universidad de Monterrey

CETYS Universidad

Netherlands Haagse Hogeschool, Den Haag

New Zealand Auckland University of Technology

Norway Buskerud University College

Poland Wyzsza Szkola Ekonomiczno-Informatyczna

- University of Economics

and Computer Science

Wydzial Elektroniki i Technik Informacyjnych

- Warsaw University of

Technology

Portugal IADE Instituto de Artes Visuais Design

e Marketing

Romania Universitatea Tehnica din CLUJ-NA-

POCA

University of Brasov

Slovakia Technická univerzita vo Zvolene -

Technical University in Zvolen

University of Ljubljana

University of Primorska

Spain Elisava Escola Superior de Disseny

Universidad de Alicante

Universidad de Las Palmas de Gran

Canaria

Universidad de Las Palmas de Gran

Canaria

Universidad de Navarra

Universidad de Zaragoza

Universidad Politecnica de Catalunya

UPC

Universidad Politécnica de Valencia

Universidade de Santiago de Compostela

Universitat Autònoma de Barcelona

Sweden Halmstad University

Högskolan i Boras

Karlstad University

Mälardalen University

Tekniska Högskolan i Jönköping

Switzerland Fachhochschule für Technik & Wirtschaft

CHUR

Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz

Fachhochschule Zentralschweiz -

Hochschule für Gestaltung und Kunst

Luzern

Hochschule für Technik & Architektur,

Luzern

Fachhochschule Zentralschweiz -

Hochschule für Wirtschaft Luzern

Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz

Thailand Mahidol University International

College

Turkey Akdeniz University

Bilgi Istanbul

Mugla Üniversitesi, Teknik Egitim

Fakültesi

UK Edinburgh College of Art ECA

London College of Communication

Southampton SOLENT University

Staffordshire University

University of Dundee

USA Arkansas State University

Hawaii Pacifi c University

Southern Utah University

Bowling Green State University

University of Tennessee

Virginia Tech

117

Partneruniversitäten


Impressum

118

Impressum

Herausgeber: Fachhochschule Salzburg GmbH

F. d. I. v.: Dr. Doris Walter, Mag. Raimund Ribitsch

Gestaltung: Pfefferminz design studio

Druck: Laberdruck Oberndorf

© 2007 Fachhochschule Salzburg

Die Informationen in dieser Publikation wurden mit großer

Sorgfalt recherchiert und aufbereitet. Dennoch kann

für die Richtigkeit der Daten keine Gewähr übernommen

werden.

119

Impressum

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