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E_1936_Zeitung_Nr.054

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Nachfrage nach all

Nachfrage nach all diesen Propagandamitteln ie eine sehr rege. Die Instruktionen für den 5. Juli lauten dahin dass kein Auto am 5. Juli auf die Strasse gehört, den Aufruf « Protest» der in der « Via Vita > vereinigten Verbände. Die Ueberraschung liegt nicht etwa in der Aufforderung zum Automobilstreik an sich, sondern vielmehr darin, dass die Via Vita in wahrscheinlich unbedachter Weise so weit geht, in allgemeiner Form die Parole auszugeben: « Am 5. Juli wird keine Bahn benützt! » In ihrem Eifer scheinen sich die Initianten des Aufrufs gar keine Rechenschaft über die Auswirkung einer solchen Parole zu geben. Der Automobilstreik ist einzig und allein eine Sache der Automobilisten und hat mit der Bahn gar nichts zu tun; Das Hereinziehen der Eisenbahn in diese Aktion ist absolut unnötig und gibt dem ganzen Protestakt einen Beigeschmack, der leicht hätte verhütet werden können. Man hat unwillkürlich das Gefühl, man verfolge mit der Aktion nicht nur einen, sondern mehrere Zwecke, u. a. auch so nebenbei die Ausnützung einer gewissen Malaise gegen die Bahn. Jedenfalls ist der Satz « Am 5. Juli wird keine Bahn benützt > ein Akt höchster illoyaler Unfreund lichkeit gegenüber dem grössten Unternehmen des Landes. Wie weit diese die Eisenbahn sqjiädigende Aufforderung strafrechtlich erfassbar ist, wird noch zu prüfen sein. : Es ist anzunehmen, dass nicht nur die « Basler Nachrichten » den Aufruf zugestellt erhielten. Falls Sie sich — sehr geehrter Herr Redaktor — ebenfalls in der Lage befinden, diesen Protest veröffentlichen zu müssen, möchten wir Sie herzlich bitten, den inkriminierten Satz wegzulassen. Wir richten diese Bitte an Sie, um eine öffentliche Polemik zu vermeiden, die für niemand von Nutzen ist. In diesem Zusammenhang dürfen wir uns vielleicht den Hinweis gestatten, • dass unser Bahnhof seit einiger Zeit seine Ausgaben für Zeitungsinserate nicht nur verdoppelt, sondern vervielfacht hat. Wir setzen diese Propagandamethode fort, trotzdem sie nicht alle unsere Erwartungen erfüllt. Trotzdem uns verschiedene andere Wege offen stehen, werden wir auch weiterhin die Presse zum alleinigen Träger unserer Reklame machen, da wir uns bewusst sind, welchen Wert im allgemeinen eine gegenüber unserem Unternehmen objektiv, vielleicht sogar freundlich eingestellte Presse hat Aufrufe wie der oben zitierte müssten jedoch, wenn sie ungeprüft in die Blätter gehen, zwangsläufig zu einer Entfremdung zwischen Bahn und Presse führen, was wir sehr bedauern würden. Kommentar überflüssig! Stillegungsaktion und Käseunion. Mitglieder der Käseunion haben gegen die Nennung derselben in einem Atemzuge mit der eidgenössischen Alkoholverwaltung, wie dies in. der letzten Nummer der • A.-R. » geschah, protestiert, weil aus diesem Zusammenhange Nichtzutreffendes abgeleitet werden könne. Wir bringen dies unsern Lesern wunschgemäss zur Kenntnis und bemerken im übrigen, dass wir auf agrarpolitische Diskussionen, sofern sie nicht wie in der Angelegenheit des Beimischungszwanges vitalste Interessen des Automobilismus berühren* keinen Wert legen.

N° 54 — FREITAG, 3. JULI 1936 AUTOMOBIL-REVUE Sportnachrichten Nach dem Grossen Preis von Frankreich. Bekanntlich haben die Franzosen ihren diesjährigen Grossen Automobil-Preis auf der 12,5 Kilometer langen Strassenrundstrecke von Linas-Montlhery nicht nach der gegenwärtig gültigen internationalen Rennformel, sondern nach «völlig eigenem Schema» ausgetragen. Sie haben nur Sportwagen zum Start zugelassen, die seit dem 1. Januar 1936 in mindestens 20 Exemplaren konstruiert wurden und bei deren Bau auf verschiedene technische Daten Rücksicht genommen werden musste; so auf die Spurweite, den Rahmen, die äusseren Dimensionen des Motors, diq Anzahl Zylinder, auf Bohrung und Hub, auf Zahl und Anordnung der Kerzen und Ventile, auf Getriebe und Bremsen etc. — Endlich sah das Reglement die Einteilung in Gruppen von 750 bis 2000, von 2000 bis 4000 und über 4000 cem Zylinderinhalt vor. — Es war eine zweiplätzige Touren-Karosserie mit Windschutzscheibe, Scheinwerfern usw. vorgeschrieben. — für alle Konkurrenten stellte man ferner ein obligatorisches Brennstoff-Gemisch bereit, das sich aus f>4 Teilen Benzin, 18 Teilen Benzol und 18 Teilen Alkohol zusammensetzte. Unter den 38 am Start erschienenen Wagen befanden sich nun Typen, die mit einem Rennwagen in Reinkultur verzweifelt grosse Aehnlichkeit haben und wirklich als verkappte Rennwagen zu betrachten sind. Vor allem die Konstruktion der Molsheimer Firma Bugatti, welche denn auch nach heissem Ringen mit Delahaye den Sieg davontrug. Das von den Piloten Wimille und Sommer erreichte Stundenmittel von 125,288 km ist als beinahe phantastisch anzusprechen, wenn man ihm die in -den beiden Vorjahren auf Grand-Prix-Modellen gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten gegenüberstellt 1935 fuhr Caracciola auf Mercedes-Benz über 500 Kilometer, trotz eingeschalteten Schikanen, durchschnittlich 126 km/St., während Chiron auf (Alfa Romeo, der Sieger von 1934, 136 km/St, herausholte, wobei allerdings keine Hindernisse aufgestellt waren. Aus diesem Vergleich geht schlaglichtartig hervor, wie weit man es in Frankreich im Sportwagenbau gebracht hat. Dabei ist man in der französischen Fachpresse der Ansicht, dass die Stundengeschwindigkeit des Siegers 130 km/St, mit Leichtigkeit hätte übersteigen können, wenn man in Molsheim infolge Streiks der Fabrikarbeiter an der rechtzeitigen Fertigstellung der Wagen nicht verhindert worden wäre. Nun stand zwar ein Erfolg der Bugatti absolut nicht von Anbeginn des Rennens an fest. Delahaye und Bugatti haben sich in der Führung mehrmals abgelöst, und erst nach dem 900. Kilometer kennte Wimille die Spitze definitiv übernehmen. Die Meinung ist vorherrschend, dass ein Delahaye-Sieg ebensogut möglich gewesen wäre, wenn man Minhel- Paris und Zehender bis zum Schluss am Steuer belassen hätte; Mongin und Brunet waren offensichtlich weniger rasch als ihre Equipen-Kollegen. Dass Delahaye ruhig an die Seite Bugattis gestellt werden kann, geht aus den Resultaten hervor: Michel- Paris-Mongin liegen nur rund 50 Sekunden hinter dem Sieger. Brunet-Zehender sind weitere 40 Sekunden zurück, und auch die nächsten zwei Ränge •werden von Delahaye gehalten. Aber auch Talbot hat den Umständen entsprechend gut abgeschnitten. Die drei gestarteten Wagen belegten, nachdem sie anfänglich schwer vom Pech verfolgt und bis in den hintern Drittel des Feldes zurückgefallen waren, geschlossen den 8., 9. und 10. Platz. Unsere in der Dienstagnummer veröffentlichte Rangliste ist also dahin zu korrigieren, dass im 9. Rang nicht Benoist-von Rothschild auf Bugatti, sondern Dreyfus-Bradley auf Talbot vnd im 10. Rang Morel-Chinetti, ebenfalls auf Talbot, das Rennen beendeten. Einige Enttäuschung hat die Kategorie über 4000 CCm gebracht. Weder Lagonda noch Hudson schienen fit genug zu sein, um ein Rennen über 1O00 km entsprechend ihrer Motorenkraft zu bestreiten. Beinahe unglaublich, aber wahr: der Durchschnitt des Siegers in dieser Gruppe, Leoz auf Lagonda, ist rund 6 km/St, geringer als derjenige des Ersten bei den Kleinwagen bis zu 1500 cem Inhalt, wo Trevaux auf Riley mit einem Stundenmittel von 110,050 km ganz Erstaunliches leistete, ein Beweis mehr kanntlich ausgeschrieben wurde, weil' Frankreich keine eigenen Rennwagen besitzt, den Sportwagengedanken ein tüchtiges Stück gefördert hat, da bei 1200 kg Gewicht Literleistungen von 60—65 PS erreicht und gleichzeitig auch wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet des Karosseriebaues und der Verwendung von Stromlinienkarosserien gesammelt wurden. * Der Grosse Preis von Frankreich wurde abgebrochen, sobald der Sieger seine tausend Kilometer hinter sich gebracht hatte. Das ging immerhin 8 Stunden, wobei zu bedenken ist, dass sich im Grunde genommen die Augen aller nur auf die Spitzengruppe richteten, in der sich ohne Ausnahme einzig Konkurrenten der 2. Gruppe, also von 2 bis 4 Liter Inhalt, befanden. Es war vorauszusehen, da.«s bei einer solchen Dauerveranstaltung das Publikumsinteresse hinter allen Erwartungen zurückbleiben musste. Doch nicht nur dies. Von der Mitte des Rennens weg war auch eine allgemeine Abwanderung von den Tribünen festzustellen, da der ganze Anlass immer monotoner wurde. — Von den Siegern der beiden andern Kategorien nahm man kaum Notiz, und so wurden die eigentlichen Siegerehren nur der Equipe Wimille-Sommer zuteil. Das geht schon aus der Aufmachung der grossen französischen Tagesblätter hervor, die in fetten Schlagzeilen den Sieg von Bugatti verkündeten, sich aber beispielsweise über die prächtige Leistung der Riley-Piloten Trevoux und Maclure sozusagen gänzlich ausschwiegen. • Mit Ausnahme der Fabriken Bugati, Delahaye, Talbot und Riley dürfte jedenfalls die Zufriedenheit über den Ausgang des ersten Grossen Preises von Frankreich für Sportwagen nicht unisono und nur sotiovoce sein. Am meisten aber wird sich der Kaeiserer zu beklagen haben. Es sind nämlich im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren nur etwa % der damaligen Einnahmen zu verzeichnen, d. h. rund ffrs. 300.000. — = sechzigtausend Schweizerfranken, eine Summe, die wahrhaftig zum Pomp, mit dem die Veranstaltung aufgezogen wurde, in keinem Verhältnis steht. Allerdings, so wird gesagt, hat die gleichzeitige Austragung des Grand Prix hippique de Paris viel Publikum ferngehalten, und schliesslich mag auch die allgemeine Unsicherheit, die über das Zustandekommen des Rennens in den letzten Wochen noch herrschte, mit zu diesem katastrophalen finanziellen Abschluss -beigetragen haben. -> Ein neuer internationaler Rekord über 100 Kilometer in der Klasse C (3—5 Liter) wurde am Montag von Robert Benoist auf der Montlhery-Rundst'recke mit einem Bugatti-Sportwagen aufgestellt, der am Sonntag am Grossen Preis von Frankreich teilgenommen hatte. Er legte 100 Kilometer in 28 Minuten 29 9/100 Sekunden zurück, was einem Durchschnitt von 210,638 km/SI. entspricht. Früherer Rekordinhaber war Kaye Don, der auf der Brooklandsbahn mit seinem Sunbeam-Wagen am 23. September 1929 für die gleiche Strecke 29 Minuten 57 44/100 Sekunden benötigte = 200,284 km/St Die 400 Meilen auf der Roosevelt-Bahn. Das Reglement für das internationale 400- Meilen-Rennen (640 km), womit am 12. Oktober die neue Roosevelt-Piste bei New York ihrer Besimmung übergeben wird, weist nach den Beschlüssen der amerikanischen Autosportbehörden von der bisherigen Ausschreibung für Indianapolis in mehreren Punkten grundlegende und entscheidende Aenderungen auf. Sowohl Einsitzer als auch Zweisitzer sind startberechtigt, wobei, entgegen der ursprünglich herrschenden Absicht, auch Mechaniker mitgeführt werden dürfen. Ein Zwang hiezu besteht allerdings nicht, und es ist dem Ermessen des Fahrers überlassen, ob er noch einen Mann an Bord mitnehmen will..., sofern überhaupt Platz vorhanden ist, dafür, wie meisterhaft man sich jenseits vom Kanal auf den Bau von Kleinwagen versteht. nicht aber auf europäischen Rennwagen zu- was wohl auf einen Teil der amerikanischen, Vom technischen Standpunkt aus gesehen, darf trifft. Im Automobilsport von « drüben » sind berichtet werden, dass diese Veranstaltung, die be- die mitfahrenden Mechaniker 1930 wieder A? Im Grossen Preis von Frankreich siegten Jean-Pierre Wimille und Raymond Sommer auf dem oben abgebildeten Bugatti-Sportwagen. Wie man sieht, hat das Chassis durchaus aerodynamischen Charakter. Die treibende Kraft ist ein 8-Zylinder- Motor von 3257 cem Inhalt. Pro 100 Kilometer hat er etwas über 27 Liter Brennstoff verschlungen. aufgetaucht, und zwar mit der Rückkehr der Zweisätzer, die man 1923 aus Akt und Traktanden gestrichen hatte. Was den Brennstoffkonsum anbelangt, so sind die 45 Teilnehmer darin an keine Grenze gebunden, dieweil es in Indianapolis mit 37*4 Gallonen auskommen und wirtschaften heisst. Ein weiteres Novum bedeutet es, dass sämtliche Fahrer zwischen der 160. und der 240. Meile einen Zwangsaufenthalt an der Boxe einzuschalten haben. In welchem Zeitpunkt sie sich innert dieser Distanzmarken zum Pausieren entschliessen, bleibt ihnen freigestellt. Im Interesse der Sicherheit wird dabei jeder Wagen von den Offiziellen der A. A. A. einer eiligen, dabei aber doch sorgfältigen (!) Kontrolle unterzogen und sofort wieder entlassen, sofern diese Zwischeninspektion alles o. k. befindet. Um auch Ausländer für diese grossgedachte Konkurrenz zu gewinnen, wird der Bann auf den Kompressoren aufgehoben, ebenso wie die Gewichtsgrenzen. Eine Einschränkung immerhin bleibt bestehen: die Vorschrift nämlich, dass der maximale Hubraum bei keinem der startenden Wagen 6 Liter übersteigen darf. Für die Erstplacierten gibt es dabei ganz nette Sümmchen zu verdienen, hoffen doch die Veranstalter, 100,000 Dollars für die Dotierung des Rennens zusammenzubringen, also gleichviel wie in Indianapolis. Wenn das nicht reizt! Uebrigens stellt der gegenwärtig im Werden begriffene «Roosevelt Raceway» — auf Long Island gelegen — für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten einen vollkommen neuen Rennbahntyp dar, eine Strassenpiste nämlich, die sich durch ganz besondere «Ränkesüchtigkeit» auszeichnet, ist sie doch mit nicht weniger als 20 Kurven gespickt. Erstreckt sich die Zielgerade auf eine Länge von einem Kilometer, so. besitzt die kürzeste «Gerade» bloss eine solche von rund 40 Metern. Dass sich die amerikanischen Asse des Volants schon jetzt mit Macht auf diesen Grosskampf vorbereiten, versteht sich am Rand. Man raunt sich denn auch in eingeweihten Kreisen zu, eine grosse Zahl von ihnen gehe mit dem Plan um, sich auf den 12. Oktober hin neue Wagen zuzulegen. Grosser Preis von Deauville. Am Grossen Preis von Deauville, der Sonntag den 19. Juli ausgetragen wird, können nur Grand-Prix-Wagen konkurrieren, welche auf Grund der internationalen Rennformel gebaut wurden. Das Rennen wird auf einer 3 km 172 langen Strecke gefahren und geht über hundert Runden. Nuffield Trophy Race. Im Donington-Park wird morgen ein Kleinwagenrennen um die Nuffield Trophy zur Durchführung gelangen. 27 Wagen von 750 bis 1500 cem Zylinderinhalt steigen in die Arena. Es sind total 60 Runden oder 155 Meilen (250 km) zurückzulegen. Lord Howe, B. Bira, Maclure, Fairfield, Dobson, Cormack, Martin sind mit von der Partie. Für den Grossen Preis der Marne, der am nächsten Sonntag auf der Rundstrecke von Reims ebenfalls nur von Sportwagen bestritten wird, sind folgende Konkurrenten gemeldet: Kategorie 3—5 Liter: Perrot (Delahaye), Divo (Delahaye), Dreyfus (Talbot), Morel (Talbot), Heide (Talbot), Benoist (Bugatti), Wimille (Bugatti), X... (Bugatti), Leoz (Lagonda), Lehoux (Lagonda), Trintignant (Hudson), Colas (Hudson), Schell (Delahaye), Carriere (Delahaye), Paul (Delahaye), Brunet (Delahaye), Michel-Paris (Delahaye), Le Begue (Delahaye), Maillard-Brune (Delahaye), Villeneuve (Delahayei, Danniel (Delahaye), Cadot (Talbot). Kategorie 2—3 Liter: Mestivier (Amilcar), Cantet (Amilcar), Boudot (Amilcar), Fortier (Amilcar), Benedetti (Talbot). ' In Reims starten übrigens die neuen Amilcar- Sportwagen zum erstenmal. Das Training findet heute Freitag und morgen Samstag statt. Amerikanische AutomobHmeisterschaft. Als ereter, dem der grosse Wurf glückte, die 500 Meilen von Indianapolis dreimal nach Hause zu fahren, befindet sich der amerikanische crack «Lou» Meyer heute auf dem besten Weg zur Erringung seiner vierten nationalen Automobilmeisterschaft. Mit seinem neuen Sieg in Indianapolis, der ihm — neben einer Stange Gold — 600 Punkte einbrachte, marschiert er heute an der Spitze der Liste des Championats. Bringt er es fertig, seinen Vorsprung von 150 Punkten auf Hörn zu behalten, dann kann ihm der Titel nicht entgehen, den er schon 1928, 1929 und 1933 eroberte. Ausser ihm blickt einzig noch Earl Cooper auf eine gleichermassen glorreiche Karriere zurück, der Sieger der amerikanischen Meisterschaft 1913, 1915 und 1917. Nach vier weiteren Rennen welche für das Championat zählen und wobei der Sieger je 120 Punkte gutgeschrieben erhält, folgen als Schlussbukett die 100 Meilen auf der Roosevelt-Bahn (12. Oktober), welche dem ereten 480 Punkte eintragen Gegenwärtig präsentiert sich die Meieterschaftsliste wie folgt: 1. Lou Meyer 600 Punkte 2. Ted Hörn 450 3. Mauri Rose 350 4. Chet Miller 300 5. «Doc> MacKenzie 282 6. Ray Pixley 250 DerMeister vollkommener Fahnsicherheit 120 Std.-km abgestoppt leicht erreichbar! Restlose Ausnützung der Motorleistung auch auf schlechten und kurvenreichen Strassen ohne Risiko stets gewährleistet! 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