Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett - Real IS

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Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett - Real IS

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett


HINWEIS

Nach §8f Abs. 1 Satz 1 Verkaufsprospektgesetz muss der Anbieter ab dem

01.07.2005 für im Inland öffentlich angebotene und nicht in Wertpapieren im

Sinne des Wertpapierprospektgesetzes verbriefte Anteile, die eine Beteiligung

am Ergebnis eines Unternehmens gewähren, für Anteile an einem Vermögen,

das der Emittent oder ein Dritter in eigenem Namen für fremde Rechnung hält

oder verwaltet (Treuhandvermögen), oder für Anteile an sonstigen geschlossenen

Fonds einen Verkaufsprospekt erstellen, sofern nicht bereits nach anderen

Vorschriften eine Prospektpflicht besteht oder ein Prospekt nach den Vorschriften

des Verkaufsprospektgesetzes veröffentlicht worden ist. Ein öffentliches

Angebot von Vermögensanlagen ab dem 01.07.2005 ist nur erlaubt, wenn die

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Veröffentlichung des Verkaufsprospektes

gestattet. Der Vertrieb dieser Beteiligung beginnt in Anlehnung

an §9 Abs. 1 Verkaufsprospektgesetz einen Werktag nach Veröffentlichung

des Verkaufsprospektes und ausschließlich auf der Grundlage dieses

Verkaufsprospektes.

Der Vertrieb des nachfolgenden Beteiligungsangebotes ist auf den Raum der Bundesrepublik

Deutschland beschränkt. Nichtsdestotrotz können auch ausländische

Personen und Gesellschaften Anteile an der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG zeichnen.

1


2

1. EDITORIAL

Schiffsbeteiligungen haben

eine jahrhundertelange

Tradition. Fanden sich früher öko-

nomisch denkende Zimmerleute,

Tuchmacher und Kaufleute

zusammen, um gemeinsam ein

Schiff zu bauen und zu bewirt-

schaften, führen heute spezia-

lisierte Unternehmen die Inves-

toren in der Rechtsform der

GmbH&Co. KG zusammen.

Der Vorteil für den Investor:

Er partizipiert unbegrenzt am

wirtschaftlichen Erfolg des pro-

fessionell gemanagten Schiffes;

seine Haftung ist jedoch grund-

sätzlich auf die Höhe seiner Ein-

lage begrenzt.


1.

Editorial

Die Ownership Emissionshaus GmbH wurde von Branchenexperten

mit langjähriger Erfahrung in der Konzeption hochwertiger Anlagefonds

und deren erfolgreicher Realisierung gegründet. Ziel ist es,

privaten Investoren die Möglichkeit zu geben, sich an individuellen

und rentablen Projekten aus dem Bereich der Seeschifffahrt zu beteiligen.

Die Unabhängigkeit gegenüber Banken, Werften, Reedern

und Charterern ermöglicht es, auf den Investor zugeschnittene

Projekte zu konzipieren und umzusetzen.

Charakteristisch für die Beteiligungen von OwnerShip sind innovative

Fondskonzepte, verbunden mit einem hohen Anspruch an

Sicherheit und Rendite des Investments. Die Erstellung des vorliegenden

Verkaufsprospektes erfolgte insbesondere unter Berücksichtigung

des vom Institut der Wirtschaftsprüfer hierfür empfohlenen

Standards (IDW S4, Stand 18.05.2006) sowie des Verkaufsprospektgesetzes

bzw. der Verordnung über Vermögensanlagen-

Verkaufsprospekte.

OwnerShip legt den Fokus auf die Entdeckung und Nutzung von

Chancen in breiten Märkten. Denn diese sind durch ihre Flexibilität

für Charterer und Käufer attraktiv und erfreuen sich einer steigenden

Nachfrage.

Um den hohen Ansprüchen der Investoren gerecht zu werden,

bietet OwnerShip den Investoren über die Treuhandgesellschaft

während der gesamten Laufzeit der Beteiligung einen umfangreichen

Service. Über die Entwicklung Ihrer Beteiligung erhalten

Sie regelmäßig Informationen, für Ihre Fragen und Wünsche stehen

Ihnen jederzeit kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Wir

freuen uns, Ihnen das neue Angebot des Emissionshauses Owner-

Ship zu präsentieren, und würden Sie gern „an Bord“ begrüßen.

Die Unterzeichner als Vertreter des Anbieters Ownership Emissionshaus

GmbH mit Geschäftssitz Cremon 36 in 20457 Hamburg

übernehmen die Verantwortung für den Inhalt dieses Prospektes

und bestätigen, dass ihres Wissens die Angaben richtig sind und

keine wesentlichen Umstände ausgelassen sind. Eine wesentliche

Beeinflussung der Herausgabe oder des Inhaltes des Prospektes

oder des Angebotes der Vermögensanlage durch andere Personen

als die Unterzeichner wird hiermit verneint.

Hamburg, 14.09.2007 (Datum der Prospektaufstellung)

Olaf Pankow Thomas Wenzel

(Geschäftsführer) (Geschäftsführer)

für die Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg,

als Emissionshaus und Anbieter.

INHALT

1. Editorial 3

2. Das Angebot im Überblick 4

3. Risiken 14

3.1 Allgemein 16

3.2 Spezielle Risiken 16

4. Chancen 20

4.1 Allgemein 22

4.2 Spezielle Chancen 22

5. Die Ergebnisprognose für den Investor 24

6. Investitionsgrundlagen und Beteiligte 28

6.1 Schiffe als unternehmerische Beteiligung 30

6.2 Investitionsvorteile 31

6.3 Die Schiffe 32

6.4 Die Marktanalyse 34

6.5 Die Vertragsreeder 40

6.6 Die Charterer/die Beschäftigung 42

6.7 Die Bauwerften 43

6.8 Das Unternehmen OwnerShip 44

7. Investitions- und Prognoserechnung des

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett 46

7.1 Investition und Finanzierung 48

7.2 Liquiditätsprognose 50

7.3 Steuerprognose 53

8. Konzeptionelle Grundlagen 54

8.1 Abwicklungshinweise 56

8.2 Übersicht der Vertragspartner 57

8.3 Sensitivitätsanalysen 68

8.4 Steuerliche Grundlagen 70

8.5 Rechtliche Grundlagen 76

9. Investitions- und Prognoserechnung

der Einschiffsgesellschaften 98

10. Vertragswerk 120

10.1 Gesellschaftsvertrag der

Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG 122

10.2 Anlage 1: Investitionsplan zum

Gesellschaftsvertrag der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG 127

10.3 Treuhand- und Verwaltungsvertrag

über die Beteiligung an der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG 128

10.4 Gesellschaftsvertrag der Einschiffsgesellschaften

am Beispiel des

Gesellschaftsvertrages für die

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG 130

10.5 Anlage 1 zum Gesellschaftsvertrag der

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG 136

10.6 Treuhand- und Dienstleistungsvertrag

der Einschiffsgesellschaften am Beispiel

des Treuhand- und Dienstleistungsvertrages

für die MS “O.M. Aestatis“

GmbH&Co. KG 137

11. Glossar 140

12. Beitrittserklärung Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH & Co. KG 150

Verbraucherinformationen 151

13. Angaben nach §15 VermVerkProspV

für die Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG 152

13.1.Anlage I: Eröffnungsbilanz

der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH& Co. KG 152

13.2 Anlage II: Zwischenbilanz

der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG 153

13.3 Anlage III: Voraussichtliche

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG 153

Die inhaltliche Richtigkeit der im Prospekt gemachten

Angaben ist nicht Gegenstand der Prüfung durch

die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

3


4

2. DAS ANGEBOT IM ÜBERBLICK

Das Angebot im

Überblick stellt

die wesentlichen

Fakten der Beteiligung

auf einen Blick dar.

2


6

2. DAS ANGEBOT IM ÜBERBLICK

2.

Das Angebot im Überblick

Das Beteiligungsangebot

Das Beteiligungsangebot Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett ist als Dachfonds

in Form eines geschlossenen Fonds konzipiert worden. Hierbei erhalten Investoren

die Möglichkeit, sich indirekt an fünf Einschiffsgesellschaften (Zielfonds) zu beteiligen.

Wenn das Eigenkapital gemäß der Finanzierungsrechnung eingeworben ist,

wird der Fonds geschlossen; es werden keine weiteren Kommanditisten in den

Gesellschafterkreis aufgenommen.

Übersicht der BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE

Investor

Dachfonds Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH & Co. KG

Risikostreuung

Schiffsname

Schiffstyp

Baujahr

MS

„O.M. Aestatis“

Containerschiff

704 TEU

Dezember

2006

MS „K-WATER“

Containerschiff

704 TEU

April

2007

MS „Hoheriff“

Containerschiff

957 TEU

Juli

2007

Aufgabe der Dachfondsgesellschaft Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

ist in der Investitionsphase die Einwerbung des benötigten Eigenkapitals des Dachfonds,

um Kommanditbeteiligungen an den Einschiffsgesellschaften MS “O.M.

Aestatis“ GmbH&Co. KG, MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH& Co. KG, MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG und MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG zu erwerben.

MS „SARAH

FRIEDERICH“

Mehrzweckfrachtschiff

724 TEU

November

2008

MS „SENTA

FRIEDERICH“

Mehrzweckfrachtschiff

724 TEU

Januar

2009

G0501


GESAMTINVESTITION der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG (PROGNOSE)

MS „K-WATER“

MS „Hoheriff“

MS „SARAH FRIEDERICH“

MS „SENTA FRIEDERICH“

MS „O.M. Aestatis“

Gründungskosten

Agio 1

Liquiditätsreserve

Gesamtinvestition

1 5% Agio auf das Investoren- und Initiatorenkapital.

GESAMTFINANZIERUNG der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG (PROGNOSE)

Investorenkapital 46.600

Initiatorenkapital 25

Agio1 2.331

Gesamtfinanzierung 48.956

1 5% Agio auf das Investoren- und Initiatorenkapital.

Kumulierte INVESTITION der Einschiffsgesellschaften

(PROGNOSE)

Baupreis der Schiffe

Baureserve

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Finanzierungsvermittlung

Agio 1

Liquiditätsreserve

Gesamtinvestition

1 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital.

in T€

77.504

648

917

969

3.445

1.075

600

5.970

2.770

2.305

1.488

97.691

in T€

G0511

in T€

6.600

10.400

11.250

11.300

6.550

110

2.305

441

48.956

G0601

Nähere Informationen zu den oben aufgeführten

Positionen sind dem Kapitel

7.1 „Investition und Finanzierung“

(Seite 48 ff.) zu entnehmen.

in % der

Gesamtinvestition

79,3

0,7

0,9

1,0

3,5

1,1

0,6

6,1

2,8

2,4

1,5

100,0

in % des Eigenkapitals

inkl. Agio

155,4

1,3

1,8

1,9

6,9

2,2

1,2

12,0

5,6

4,6

3,0

195,9

G0602

7


8

2. DAS ANGEBOT IM ÜBERBLICK

Kumulierte FINANZIERUNG der Einschiffsgesellschaften

(PROGNOSE)

Schiffshypothekendarlehen

Kontokorrentkredit

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH

Kommanditkapital Vertragsreeder

Kommanditkapital Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

Agio 1

Gesamtfinanzierung

1 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital.

Nähere Informationen zu den oben aufgeführten

Informationen sind dem Kapitel

9 „Investitions- und Prognoserechnung

der Einschiffsgesellschaften“ (siehe

Seite 100 ff.) zu entnehmen.

Rechte der Investoren

Durch die Beteiligung an der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG erlangen die Investoren

die Stellung von Kommanditisten. Dadurch

stehen ihnen auch die in den Gesellschaftsverträgen

geregelten Rechte

– Stimmrechte, Informationsrechte

und das Recht an der Ergebnisbeteiligung

– (aber auch Pflichten) unter Berücksichtigung

von handelsrechtlichen

Vorschriften zu.

Dazu gehört insbesondere die Beteiligung

am Gewinn und Verlust sowie an

den stillen Reserven der Gesellschaft.

Diesbezüglich wird auf die Ausführungen

in den Kapiteln 5, 7.4 und 8.4.

sowie auf die §§12 und 13 des Gesellschaftsvertrages

der Beteiligungsgesellschaft

verwiesen. Des Weiteren hat der

Investor Stimmrechte hinsichtlich der

Geschäfte der Beteiligungsgesellschaft,

die nach Art und Umfang den Rahmen

des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs

überschreiten, wie in §6 Ziff. 3, Ziff. 4

in T€

47.135

676

100

25

1.350

46.100

2.305

97.691

und 5, § 7 und § 8 Ziff. 2 und 6 des

Gesellschaftsvertrages dargestellt ist.

Zudem hat der Investor das Recht, über

die Verhältnisse in der Gesellschaft und

seinen treuhänderisch gehaltenen Kommanditanteil

sowie über alle wesentlichen

wirtschaftlichen Entwicklungen

der Gesellschaft informiert zu werden.

Diesbezüglich wird auf die Ausführungen

auf den Seiten 81 f. sowie auf §2

Ziff. 8 des Treuhand- und Verwaltungsvertrages

verwiesen.

Der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG stehen als Kommanditistin

der Einschiffsgesellschaften

analoge Rechte auf Ebene der Einschiffsebene

zu.

Die Schiffe

Die drei bereits abgelieferten Containerschiffe

MS „O.M. Aestatis“, MS

„K-WATER“ (beide Tragfähigkeit 8.200

tdw bzw. 704 TEU, Ablieferung Dezember

2006 und April 2007) und MS

„Hoheriff“ (Tragfähigkeit 11.500 tdw

bzw. 957 TEU, Ablieferung Juli 2007)

wurden von der renommierten, erfahrenen

Werft Yang Fan Group Co. Ltd.,

Volksrepublik China (ehemals Zhe Jiang

Yang Fan Ship Group Co. Ltd.) gebaut.

in % der

Gesamtfinanzierung

48,2

0,7

0,1

~ 0,0

1,4

47,2

2,4

100,0

in % des Eigenkapitals

inkl. Agio

94.5

1,4

0,2

0,1

2,7

92,4

4,6

195,9

Die beiden baugleichen Mehrzweckfrachtschiffe

MS „SARAH FRIEDE-

RICH“ und MS „SENTA FRIEDERICH“

werden von der chinesischen Werft

Jiujiang Tongfang Jiangxin Shipbuilding

Co., Ltd., Volksrepublik China gebaut und

voraussichtlich im November 2008 und

Januar 2009 abgeliefert. Sie verfügen

über eine Tragfähigkeit von 12.000 tdw

und eine Containerstellplatzkapazität

von 724 TEU. Diese Mehrzweckfrachtschiffe

können neben Containern auch

z.B. besonders rentable Projektladung

laden.

Investorenkapital

Die Emittentin Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG bietet

Kommanditanteile an.

Es können sich Investoren als Kommanditisten

mit einer Beteiligungssumme

in Höhe von insgesamt T€ 46.600 an

der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG beteiligen.

Fremdkapital

Gemäß Investitionsplan des Dachfonds

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG ist keine Finanzierung

mittels Fremdkapital vorgesehen.

G0603


Den Einschiffsgesellschaften sind von

deutschen, auf Schiffsfinanzierungen

spezialisierten Geschäftsbanken Schiffshypothekendarlehen

zugesagt bzw.

gewährt worden.

Die Auszahlung der jeweiligen Schiffshypothekendarlehen

erfolgte bei den

bereits abgelieferten Schiffen MS „O.M.

Aestatis”, MS „K-WATER“ und MS

„Hoheriff“ zum Zeitpunkt der Ablieferung

der Schiffe. Daneben sind diesen

Einschiffsgesellschaften Darlehen für

die Vorfinanzierung des einzuwerbenden

Eigenkapitals valutiert worden.

Die Darlehensvalutierung für die Schiffe

MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS

„SENTA FRIEDERICH“ soll zum Zeitpunkt

der Ablieferung der Schiffe im

Jahr 2008 bzw. im Jahr 2009 erfolgen.

Die prognostizierten Zinsen für die

Schiffshypothekendarlehen sind auf

den Seiten 12 und 13 übersichtlich dargestellt.

Detaillierte Angaben finden

sich auf den Seiten 91 ff.

Initiatoren-/Reedereikapital

Die Initiatoren/Reedereien beteiligen

sich mit insgesamt € 1.500.000 an den

Gesellschaften. Hiervon entfallen

€ 20.000 auf die Ownership Emissionshaus

GmbH und € 5.000 auf die

Ownership Treuhand GmbH an der

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG. An den fünf Einschiffsgesellschaften

beteiligen sich die jeweiligen

Vertragsreeder oder diesen nahestehende

juristische oder natürliche Personen

mit insgesamt € 1.350.000 sowie

die Ownership Emissionshaus GmbH

je Einschiffsgesellschaft mit € 20.000

und die Ownership Treuhand GmbH mit

€ 5.000.

9


10

2. DAS ANGEBOT IM ÜBERBLICK

Vertragsreeder

MS „O.M. Aestatis“

Reederei O. Marten GmbH&Co.

KG, Groß Wittensee

MS „K-WATER“

K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG,

Hamburg

MS „Hoheriff“

Reederei Rass GmbH&Co. KG,

Bramstedt

MS „SARAH FRIEDERICH“

und MS „SENTA FRIEDERICH“

Reederei Eugen Friederich

GmbH&Co. KG, Bremen

Charterer/Beschäftigung

MS „O.M. Aestatis“

CMA CGM, Frankreich

MS „K-WATER“

MCL Feeders Ltd., Marshall

Islands

MS „Hoheriff“

GB Shipping & Chartering

900-TEU-Pool

MS „SARAH FRIEDERICH“ und

MS „SENTA FRIEDERICH“

Safmarine Container Lines NV,

Antwerpen

Emittent

Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG,

Hamburg

Emissionshaus und Anbieter

Ownership Emissionshaus GmbH,

Hamburg

Treuhänder

Ownership Treuhand GmbH,

Hamburg

Auszahlungen an die Gesellschafter

Auf Dachfondsebene sind Auszahlungen

exklusive Veräußerungserlöse von

7% p.a. für das Jahr 2008 (taggenaue

Berechnung), anteilig bezogen auf Einzahlungshöhe

(ohne Agio) und -zeitpunkt,

bis auf 13,5% p.a. im Jahr 2023

steigend, bezogen auf das Kommanditkapital

des Investors, vorgesehen. Es

ist beabsichtigt, die Auszahlungen an

die Investoren halbjährlich vorzunehmen.

Der Verkauf der Schiffe ist für das Jahr

2023 geplant.

Zahlstelle ist der Emittent:

Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG,

Cremon 36, 20457 Hamburg

Veräußerungserlös

Der Nettoveräußerungserlös der Schiffe

wird abzüglich ggf. anfallender renditeabhängiger

Vergütungen für die Initiatoren/Reeder

in Höhe von 7,5% des

Bruttoveräußerungserlöses errechnet.

Diese Vergütung fällt jedoch nur bei

Erreichen einer durchschnittlichen Vorsteuerrendite

von 8 % 1 über die Gesamtfondslaufzeit

für den Anleger an

(gemäß §12 Ziff. 2 der Gesellschafterverträge),

was nach vorliegender Prognoserechnung

nicht zutrifft. Dieser ist

jeweils mit 40% (MS „O.M. Aestatis“,

MS „K-WATER“ und MS „Hoheriff“)

bzw. 44% (MS „SARAH FRIEDERICH“

und MS „SENTA FRIEDERICH“), bezogen

auf den Baupreis laut Bauvertrag

zzgl. der kalkulierten bzw. vertraglich

vereinbarten Beträge für Baureserve,

Bauaufsicht, Erstausrüstung und Bauzeitzinsen,

prognostiziert.

Haftung

Der Investor beteiligt sich als Kommanditist

am Dachfonds. Somit ist seine

Haftung grundsätzlich auf die Höhe der

Beteiligung beschränkt. Für den Fall

erhaltener Auszahlungen kann unter

bestimmten Umständen die Haftung

in dieser Höhe wieder aufleben.

Platzierungsgarantie

In Höhe des zur Zeichnung verfügbaren

Kommanditkapitals liegt eine Platzie-

1 Berechnet nach der Methode des internen Zinsfußes (siehe Glossar Kapitel 11, Seite 144).

rungsgarantie der Ownership Emissionshaus

GmbH vor.

Mittelverwendungskontrolle

Die Mittelverwendungskontrolle erfolgt

durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

auf Dach- und auf Zielfondsebene.

Abwicklung

Die Mindestbeteiligungssumme für das

Beteiligungsangebot Schiffsfonds

OwnerShip Feeder Quintett beträgt

€ 15.000 zzgl. 5% Agio. Höhere Zeichnungssummen

müssen durch 1.000

teilbar sein.

Das gezeichnete Kommanditkapital

wird zu 60% zzgl. 5% Agio auf die Gesamtbeteiligungssumme

nach Beitritt

und Aufforderung durch die Treuhänderin

und zu 40% zum 30.01.2009 fällig.

Die Zahlungen sind an folgendes Mittelverwendungskonto

der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH&

Co. KG zu leisten:

Kontonummer: 101 8556 011

Kreditinstitut: Bremer Landesbank

Bankleitzahl: 290 500 00

Das öffentliche Angebot und somit

der Vertrieb dieser Beteiligung beginnt

in Anlehnung an §9 Abs. 1 Verkaufsprospektgesetz

einen Werktag

nach Veröffentlichung des Verkaufsprospektes

und endet mit der Vollplatzierung.

Die Zeichnung von Anteilen ist bis zur

Vollplatzierung des Kapitals möglich;

diese tritt aufgrund der vorliegenden

Platzierungsgarantie spätestens am

31.12.2010 ein. Eine Frist für die Zeichnung

oder den Erwerb der Vermögensanlagen

ist nicht vorgesehen. Die Möglichkeit

der vorzeitigen Schließung oder

der Kürzung von Anteilen besteht nicht.


Mit der Beteiligung verbundene Kosten

Neben ihren Kommanditeinlagen haben die beitretenden Investoren gemäß §3

Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages ein Agio in Höhe von 5% der gezeichneten Einlage

zu leisten.

Weitere Leistungen durch die Gesellschafter sind nicht vorgesehen. Eine Nachschusspflicht

ist in den Gesellschaftsverträgen nicht vereinbart.

Rückständige Zahlungen der Investoren sind gegenüber der Beteiligungsgesellschaft

mit 1% pro Monat zu verzinsen. Die Geltendmachung eines weiter gehenden

Verzugsschadens bleibt der Beteiligungsgesellschaft vorbehalten.

Die Kosten für das treuhänderische Halten von Kommanditeinlagen durch die

Ownership Treuhand GmbH, für die Verwaltung des Fondskapitals und für die

Betreuung der Kommanditisten trägt die Beteiligungsgesellschaft.

Es sei darauf hingewiesen, dass dem Investor jedoch im Rahmen seiner Beteiligung

an der Gesellschaft über die o.g. Kosten von Seiten der Beteiligungsgesellschaft

hinaus insbesondere folgende weitere Kosten entstehen können:

Kosten im Rahmen der Überweisung der Einlage,

Notargebühren für die Unterschriftsbeglaubigung im Rahmen der direkten

Eintragung des Investors in das Handelsregister, abhängig von der Beteiligungshöhe

zurzeit in Höhe von maximal € 130 je Beglaubigung gemäß

§§45 I, 32 I Kostenordnung (KostO),

Zinsen und Gebühren bei Fremdfinanzierung der Kommanditeinlagen,

Reisekosten im Rahmen von Gesellschafterversammlungen,

Beratungskosten (Steuerberater, Finanzdienstleister, Rechtsanwalt etc.),

Kosten für den Fall der Veräußerung der Einlage durch den Investor

(insbesondere Maklergebühren, Kosten für die Löschung aus dem Handelsregister

und ggf. bei Fremdfinanzierung der Anlage mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen

seitens der anteilsfinanzierenden Bank). Die Höhe der

Kosten ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Aus Sicht des Anbieters entstehen dem Investor für den Erwerb, die Verwaltung und

die Veräußerung der Vermögensanlage keine weiteren als die oben genannten Kosten.

Die prospektverantwortliche Ownership Emissionshaus GmbH erhält von den Einschiffsgesellschaften

unter der Annahme der Volleinwerbung des prospektierten

Emissionsvolumens von € 46,6 Mio. und entsprechender prospektierter Beteiligung

des Dachfonds an den Einschiffsgesellschaften Vergütungen für Vertriebsleistungen,

Agio sowie Zuweisungen von Vorabgewinnen für Konzeption, Aufbereitung

wirtschaftlicher Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung in Höhe von

insgesamt € 11.045.000. Darüber hinaus erhält sie einen Vorabgewinn in Höhe

von max. 5% auf den sich aus dem Verkauf oder der Versicherungsentschädigung

ergebenden Bruttoerlös, sofern die Investoren bis zum Verkauf oder Totalverlust

des Schiffes eine durchschnittliche Vorsteuerrendite von mindestens 8% p.a.

erzielt haben (siehe §12 Abs. 2 Gesellschaftsvertrag der Einschiffsgesellschaften).

Die Ownership Emissionshaus GmbH ist an den Gesellschaften als Kommanditistin

beteiligt und nimmt wie alle anderen Investoren am laufenden Gewinn der Gesellschaften

anteilig gemäß ihrem Kapital teil.

Dingliche Belastungen des

Anlageobjektes

Die Kommanditbeteiligungen des

Dachfonds an den Einschiffsgesellschaften

sind nicht dinglich belastet.

Aufgrund der Dachfondsstruktur werden

die Kapitaleinlagen größtenteils zur

Finanzierung auf Ebene der Einschiffsgesellschaften

verwandt. Die Aufnahme

von Finanzkrediten erfolgte bzw.

erfolgt auf Ebene der Einschiffsgesellschaften

bei Ablieferung der Schiffe.

Die Besicherung der Kredite erfolgt im

Wesentlichen durch Eintragung von

Schiffshypotheken im Seeschiffsregister

bei Ablieferung der Schiffe. Die Einlagen

der Investoren und die Finanzanlagen

der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG werden

somit nicht belastet.

Rechtliche oder tatsächliche

Beschränkungen

Bezüglich der Anlageobjekte des Dachfonds

(Anlageobjekte sind die Beteiligungen

an den Einschiffsgesellschaften)

bestehen keine rechtlichen oder

tatsächlichen Beschränkungen der Verwendungsmöglichkeiten,

auch nicht im

Hinblick auf das Anlageziel.

11


12

2. DAS ANGEBOT

IM ÜBERBLICK

Behördliche Genehmigungen

Für die Beteiligungen an den Einschiffsgesellschaften

sind keine behördlichen

Genehmigungen erforderlich.

Sämtliche für den Einsatz der bereits

abgelieferten Seeschiffe erforderliche

Genehmigungen liegen vor. Für den Einsatz

der noch abzuliefernden Seeschiffe

liegen ebenfalls sämtliche erforderliche

Genehmigungen zum Zeitpunkt

der Prospekterstellung vor.

Übertragung und Handelbarkeit der

Einlagen/Bindungsdauer

Die vollständige oder teilweise Übertragung

der Kommanditeinlagen unter

Lebenden ist nur mit Zustimmung der

persönlich haftenden Gesellschafterin

möglich, die diese Zustimmung nur aus

wichtigem Grund verweigern darf. Die

Übertragung von Anteilen darf nur mit

Wirkung auf den Beginn oder das Ende

eines Quartals erfolgen. Generell kann

eine Übertragung durch Veräußerung,

Schenkung sowie Abtretung (jeweils

vollständig oder teilweise) erfolgen. Für

den Fall einer teilweisen Übertragung

von Kommanditanteilen müssen die

beim Übertragenden verbleibenden

bzw. beim Erhaltenden entstehenden

Kommanditanteile je Einschiffsgesellschaft

mindestens € 5.000 betragen

und durch 1.000 teilbar sein.

Die Übertragung einer von der Treuhänderin

gehaltenen Kommanditeinlage

ist nur zusammen mit der Übertragung

der Rechte und Pflichten aus dem

hierneben geschlossenen Treuhandund

Verwaltungsvertrag und mit Zustimmung

der Treuhandgesellschaft

gemäß §9 Ziff. 1 dieses Vertrages möglich.

Diese Zustimmung darf nicht ohne

wichtigen Grund verweigert werden.

Da es sich bei einer Schiffsbeteiligung

Überblick über das BETEILIGUNGSANGEBOT

Schiffsname

Schiffstyp

Baujahr

Tragfähigkeit

Containerstellplatzkapazität

Containerstellplatzkapazität 14 t-homogen

(Geplante) Übernahme

Bauwerft

Baupreis

Vertragsreeder

Charterer/Poolbeschäftigung

Festcharterlaufzeit

Nettocharterrate

während Festcharterlaufzeit

Prognostizierte Nettocharterrate bzw.

Poolerlöse nach Festcharterlaufzeit

Schiffshypothekendarlehen

Prognostizierte Zinsen für das

Schiffshypothekendarlehen

MS „O.M. Aestatis“

Containerschiff

Dezember 2006

8.200 tdw

704 TEU

413 TEU

18.12.2006

Yangfan Ship Group Co.,

Ltd., Zhoushan, China

US-$ 9.100.000

+ € 6.250.000

Reederei O. Marten

GmbH&Co. KG,

Groß Wittensee

CMA CGM, Frankreich

Nach Andienung in

eine Kurzfristbeschäftigung

im Jahr 2006 ab

07.04.2007 für 6 Monate

+21/–15 Tage

US-$ 8.096,25 p.d.

US-$ 9.000 pro Tag für

2007, US-$ 9.400 pro Tag

ab 2008

€ 9.000.000

5,5% p.a. bis 2009,

6,0% p.a. ab 2010


MS „K-WATER“

um eine Beteiligung handelt, für die ein

geregelter öffentlicher Markt nicht existiert,

und da die Preise für die Anteile

nicht auf die Höhe des ursprünglichen

Kaufpreises festgeschrieben sind, sondern

sich deren Wert je nach Erfolg der

Containerschiff

April 2007

8.200 tdw

704 TEU

413 TEU

12.04.2007

Yangfan Ship Group Co.,

Ltd., Zhoushan, China

US-$ 9.100.000

+ € 6.250.000

K&K Schiffahrts

GmbH&Co. KG,

Hamburg

MCL Feeders Ltd.,

Marshall Islands

Nach mehreren Kurzfristbeschäftigungen

ab

11.07.2007 für 7 Monate

(+30 Tage), Option für

weitere 7 Monate

(+30 Tage)

US-$ 9.047,50 p.d.,

Optionsrate ca.

US-$ 9.601 p.d.

€ 7.450 pro Tag

€ 9.000.000

5,5% p.a. bis 2009,

6,0% p.a. ab 2010

MS „Hoheriff“

Containerschiff

Juli 2007

11.500 tdw

957 TEU

604 TEU

03.07.2007

Yangfan Ship Group Co.,

Ltd., Zhoushan, China

US-$ 12.150.000

+ € 8.150.000

Reederei Rass

GmbH&Co. KG,

Bramstedt

GB Shipping&Chartering

900-TEU-Pool

Unbefristete Poolmitgliedschaft

ab Übernahme des

Schiffes

Unbefristete Poolmitgliedschaft

ab Übernahme des

Schiffes

US-$ 10.900 pro Tag für

2007, US-$ 11.600 pro Tag

ab 2008, US-$ 11.800 pro

Tag ab 2009, US-$ 12.000

pro Tag ab 2010

US-$ 14.000.000

6,0% p.a. bis 2010,

6,25% p.a. ab 2011

Beteiligungsgesellschaft sowie nach

Angebot und Nachfrage auf dem Sekundärmarkt

entwickelt, ist die freie

Handelbarkeit der Vermögensanlagen

eingeschränkt. Diesbezüglich wird auf

die Ausführungen zur Fungibilität der

MS „SARAH FRIEDERICH“

Mehrzweckfrachtschiff

November 2008 (geplant)

12.000 tdw

724 TEU

480 TEU

15.11.2008 (geplant)

Jiujiang Tongfang

Jiangxin Shipbuilding Co.,

Ltd., China

US-$ 22.500.000

Reederei Eugen Friederich

GmbH&Co. KG,

Bremen

Safmarine Container Lines

NV, Antwerpen

60 Monate +3x12 Monate

Option seitens des Charterers

US-$ 10.492,19 p.d.

für 84 Monate (davon

24 Monate Option seitens

des Charterers),

US-$ 11.356,25 p.d. für

12 Monate (Option seitens

des Charterers)

US-$ 12.500 pro Tag

US-$ 12.000.000

6,0% p.a. bis 2010,

6,25% p.a. ab 2011

Anteile auf Seite 17 und 23 verwiesen.

Eine Kündigung des Kommanditanteils

durch den Investor ist erstmals zum

31.12.2023 möglich.

MS „SENTA FRIEDERICH”

Mehrzweckfrachtschiff

Januar 2009 (geplant)

12.000 tdw

724 TEU

480 TEU

15.01.2009 (geplant)

Jiujiang Tongfang

Jiangxin Shipbuilding Co.,

Ltd., China

US-$ 22.500.000

Reederei Eugen Friederich

GmbH&Co. KG,

Bremen

Safmarine Container Lines

NV, Antwerpen

60 Monate +3x12 Monate

Option seitens des Charterers

US-$ 10.492,19 p.d.

für 84 Monate (davon

24 Monate Option seitens

des Charterers),

US-$ 11.356,25 p.d. für

12 Monate (Option seitens

des Charterers)

US-$ 12.500 pro Tag

US-$ 12.000.000

6,0% p.a. bis 2010,

6,25% p.a. ab 2011

G0502

13


Das folgende

3 Kapitel

zeigt die allgemeinen

und speziellen Risiken einer

Schiffsbeteiligung auf.

3. RISIKEN

15


16

1 Allgemein

3.

Die Prognosen in diesem Prospekt sind

keine Zukunftsvoraussagen, sondern

Schätzungen zukünftiger Entwicklungen

auf der Basis aktueller Erwartungen.

Die angebotene Beteiligung beinhaltet

jedoch – wie jede Schiffsbeteiligung –

unternehmerische Risiken durch Veränderungen

des Umfelds: Insbesondere

die wirtschaftliche Entwicklung, der

Frachtmarkt, die Betriebskosten, die

Wechselkurs- und die Zinsschwankungen

beeinflussen das Ergebnis der Beteiligung.

Kommt es bei einem oder

mehreren dieser Faktoren zu einer ungünstigen

Entwicklung, ist ein Totalverlust

der Einlage möglich. Eine Gewährleistung

für das Angebot der Vermögensanlage,

für eine Verzinsung oder

Rückzahlung der Vermögensanlage

durch eine juristische Person oder Gesellschaft

wurde nicht übernommen.

2 Spezielle Risiken

3.

Folgende Übersicht stellt die wesentlichen

mit einer Beteiligung an der

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG verbundenen Risiken

dar. Dabei können Risiken des

Betriebs der Einschiffsgesellschaften

auf den Dachfonds durchgreifen.

Spezielle RISIKEN

Persönliche Anteilsfinanzierung

Ein zur Finanzierung der Einlage aufgenommenes

Darlehen kann aufgrund

von finanziellen Engpässen auf Ebene

des Gesellschafters nicht zurückgezahlt

werden. Der Kapitalgeber verwertet

gegebene Sicherheiten (ggf.

auch die individuelle Beteiligung an

der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG). Der Totalverlust

der Einlage tritt ein. Der Kapitalgeber

verlangt als Ausgleich für die

verlorene, als Sicherheit an ihn abgetretene

Beteiligung neue Sicherheiten.

Haftung

Gemäß §171 Abs. 1 HGB haftet ein

Kommanditist den Gläubigern der Gesellschaft

bis zur Höhe seiner Einlagen

unmittelbar; die Haftung ist ausgeschlossen,

soweit die Einlagen geleistet

sind. Soweit ein Kommanditist Gewinnanteile

entnimmt, während sein

Kapitalanteil (z.B. durch handelsrechtliche

Verluste oder frühere Entnahmen)

unter den Betrag der geleisteten jeweiligen

Einlage herabgemindert ist,

oder soweit durch die Entnahme der

Kapitalanteil unter den bezeichneten

Betrag herabgemindert wird, lebt die

Haftung bei dieser Beteiligung in entsprechender

Höhe wieder auf (§172

Abs. 4 HGB) und sind ggf. erhaltene

Auszahlungen wieder zurückzuzahlen.

Es besteht außerdem das Risiko, das

die begrenzte Kommanditistenhaftung

bei Rechtsstreitigkeiten im Ausland

nicht anerkannt wird.

Mehrheitsbeschluss

Da gewisse Entscheidungen eine Abstimmung

unter den Investoren erfordern,

können für den Investor, welcher

sich in der Minderheitsposition befindet,

wirtschaftliche und steuerliche

Nachteile eintreten.

Übergabe der Schiffe

Bei Übergabe der Schiffe liegen versteckte

Mängel vor, die den Wert der

Schiffe negativ beeinflussen. Die

noch nicht abgelieferten Schiffe MS

„SARAH FRIEDERICH“ und MS

„SENTA FRIEDERICH“ könnten verspätet

oder nicht abgeliefert werden,

wodurch die Erstcharter nicht angetreten

werden könnte oder die Finanzierungen

neu verhandelt werden

müssten.

Charterraten/Poolerlöse

Während und nach Ablauf der jeweiligen

Festchartervereinbarung sind z.B.

durch Ausfall des jeweiligen Charterers

oder aufgrund marktbedingt gesunkener

Frachtraten niedrigere Charterraten

möglich. Darüber hinaus besteht

das Risiko der Nichtzahlung vereinbarter

Charterraten. Bei einem Einnahmepool

(MS „Hoheriff“) bestehen

diese Risiken für jeden Poolpartner,

so dass auch bei einem hohen Charterabschluss

für das jeweilige Schiff die

Nettopoolerlöse für das MS „Hoheriff“

unter den prognostizierten Wert sinken

können. Eine Verringerung der

Charter- bzw. Pooleinnahmen könnte

zur Folge haben, dass Tilgungen und

Auszahlungen in den betroffenen Einschiffsgesellschaften

nicht planmäßig

oder nicht in vorgesehener Höhe getätigt

werden können; somit könnten

sich auch die Einnahmen des Dachfonds

verringern. Im Zuge einer besonders

kritischen Entwicklung ist eine

Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit

der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

möglich. Auch dies könnte zu

geringeren Auszahlungen des Dachfonds

an die Investoren sowie deren

Ausfall führen. Für die Schiffe MS

„O.M. Aestatis” und MS „K-WATER”

liegen kurzfristige Beschäftigungen

von sechs bzw. sieben Monaten vor.

Das MS „Hoheriff” tritt ab Ablieferung

eine Poolbeschäftigung an. Die

Schiffe MS „SENTA FRIEDERICH”

und MS „SARAH FRIEDERICH” sind

ab Ablieferung für fünf Jahre fest verchartert.

Kürzere Beschäftigungslaufzeiten

führen naturgemäß zu einer

höheren Ungenauigkeit hinsichtlich

der Planungssicherheit.


Zinsentwicklung

Höhere Zinsaufwendungen als prognostiziert

verschlechtern die Ertragslage

der Gesellschaften und gefährden

damit die planmäßigen Auszahlungen

der Einschiffsgesellschaften

an den Dachfonds.

Wechselkurse

Ein Großteil der Investitionen der Einschiffsgesellschaften

sowie der Kalkulation

der Verkaufserlöse erfolgt auf

US-Dollar-Basis, ebenso wie der Abschluss

von Charter- und Darlehensverträgen

oder anderen Rechtsgeschäften

in US-Dollar erfolgen kann.

Daneben besteht die Möglichkeit, Teile

der jeweiligen Schiffshypothekendarlehen

der Einschiffsgesellschaften

in andere Währungen, wie z.B. japanische

Yen oder Schweizer Franken, zu

konvertieren. Je nach Entwicklung

der Wechselkurse besteht das Risiko

der Verschlechterung der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Gesellschaften,

was zu einer Verringerung/

einem Ausfall der Auszahlung in diesen

Einschiffsgesellschaften führen

könnte. Dieses Risiko besteht insbesondere

dadurch, dass durch laufende

Valutastellungen neue Sicherheiten/sofortige

Rückkonvertierungen

der jeweiligen Fremdwährungsbeträge

erforderlich sein können.

Schiffsbetriebskosten

Es besteht das Risiko der Überschreitung

der kalkulierten Kosten z.B. aufgrund

von Preissteigerungen oder notwendigen

außerplanmäßigen Reparaturmaßnahmen.

Steigen die Kosten

über das geplante Niveau, wirkt sich

dies negativ auf das Betriebsergebnis

aus. Im Zuge einer besonders kritischen

Entwicklung ist eine Überschuldung

der Gesellschaften möglich. Die

kalkulierten Personalkosten basieren

maßgeblich auf der Erteilung der alle

zwei Jahre zu erneuernden Genehmigung

nach §7 Flaggenrechtsgesetz

zur Führung einer ausländischen Flag-

ge (Zweitregister). Sollte der Einsatz

unter deutscher Flagge erforderlich

sein, so könnten sich die Schiffsbetriebskosten

erhöhen.

Versicherungen

Nicht alle denkbaren Risiken sind versicherbar,

deshalb ist ein Totalverlust

möglich. Prämien können höher als

angenommen ausfallen und ein versichertes

Risiko könnte nicht durch

die Versicherung reguliert werden.

Auszahlungen an Investoren

Ein gesetzlicher oder vertraglicher

Anspruch auf Auszahlungen an die

Investoren besteht ohne einen entsprechenden

Gesellschafterbeschluss

nicht. Verläuft die wirtschaftliche Entwicklung

schlechter als erwartet, sinken

die Auszahlungsbeträge unter die

prospektierten Werte oder entfallen

gänzlich.

Verkauf

Der Verkaufspreis der Schiffe am Ende

des Planungshorizontes ist nicht vorhersehbar,

da er wesentlich von der

Marktlage und dem Zustand der Schiffe

abhängt. Die ursprünglichen Kaufpreise

der Schiffe bieten dabei nur

eine beschränkte Prognosebasis. Korrelieren

negative Werte aller Parameter,

kann der jeweilige Verkaufserlös

in Euro wesentlich geringer ausfallen

als prospektiert, was zu niedrigeren

Schlusszahlungen oder sogar zu deren

Ausfall führen kann.

Daneben können bei einem Verkauf

während ggf. bestehender ZinsfestschreibungsperiodenVorfälligkeitsentschädigungen

anfallen.

Steuerliche Aspekte

Es besteht das Risiko von Änderungen

der steuerlichen Rahmenbedingungen

und deren Auslegung, insbesondere

hinsichtlich der Tonnagesteuer.

3. RISIKEN

Fungibilität der Anteile

Bei den angebotenen Anteilen handelt

es sich um eine Beteiligung, für

die ein geregelter öffentlicher Markt

nicht existiert. Die Preise für Anteile

sind nicht auf die Höhe des ursprünglichen

Kaufpreises festgeschrieben,

denn der Wert der Anteile entwickelt

sich je nach Erfolg der Beteiligungsgesellschaften

sowie Angebot und

Nachfrage auf dem Sekundärmarkt.

Bei vorzeitigem Verkaufswunsch kann

der Nachweis von Kaufinteressenten

nicht gewährleistet werden. Die Investition

ist nicht empfehlenswert für Personen,

die darauf angewiesen sind,

sich kurzfristig von ihren Beteiligungen

trennen zu können. Mögliche Vermittlungskosten

mindern den Verkaufserlös.

Finanzierung

Die Gesamtinvestition der Einschiffsgesellschaften

ist zu ca. 50% fremdfinanziert.

Damit wirken sich Abweichungen

von den prospektierten Einnahmen

und Ausgaben stärker auf die

Eigenkapitalrentabilität aus als bei

einer geringeren Fremdfinanzierungsquote.

Es besteht die Gefahr, dass zugesagte,

aber noch nicht ausgezahlte

Fremdfinanzierungsmittel aufgrund

von Marktveränderungen nicht valutiert

werden. Sollten Darlehen nicht

bedient werden, kann das Kreditinstitut

bestehende Sicherheiten verwerten.

Weiterhin besteht das Risiko der

Nichtplatzierung des Eigenkapitals

durch (teilweisen) Ausfall des Platzierungsgaranten.

Bei nicht planmäßiger

Platzierung und Einzahlung des Eigenkapitals

besteht das Risiko erhöhter

Zinsen durch Verlängerung der

Zwischenfinanzierung sowie der Verwertung

von Sicherheiten seitens der

Bank bei Verweigerung der Verlängerung.

Die Zwischenfinanzierungen laufen

teilweise ab Ende 2007 aus. Bei

drei Einschiffsgesellschaften wurden

für die Schiffshypothekendarlehen

Sondertilgungen unmittelbar bzw.

17


18

Spezielle RISIKEN

kurz nach Valutierung der Endfinanzierung kalkuliert. Es besteht das Risiko,

dass diese aufgrund nicht planmäßiger Eigenkapitaleinzahlung nicht geleistet

werden können, was zu höheren Zinsen und ggf. schlechteren Tilgungsbedingungen

für die Darlehen führen könnte. Für zwei Einschiffsgesellschaften

liegen noch keine verbindlichen Zusagen seitens der Bank für den kalkulierten

Betriebsmittelkredit vor. Es besteht das Risiko, dass diese Finanzierungsmittel

nicht bzw. nicht mit den geplanten Konditionen realisiert

werden können, was zu einer Verringerung/einem Ausfall der Auszahlung

in diesen Einschiffsgesellschaften führen könnte.

Rückabwicklung

Bei Nichtplatzierung des Eigenkapitals der Beteiligungsgesellschaft, verbunden

mit dem (teilweisen) Ausfall des Platzierungsgaranten, besteht

das Risiko der Rückabwicklung der Vermögensanlage. Ein Anspruch auf

Rückzahlung des eingezahlten Kapitals zzgl. Agio oder auf Erstattung weiterer

Kosten des Investors besteht dabei nicht.

Maximales Risiko/Totalverlustrisiko

Kommt es bei einem oder mehreren der oben genannten Faktoren zu einer

ungünstigen Entwicklung, so ist ein Totalverlust der Einlagen inklusive

Agio möglich. Zusätzlich hat der Investor Steuerzahlungen sowie Kapitaldienste

für eine gegebenenfalls aufgenommene Anteilsfinanzierung zu

tragen.

Neben den hier genannten Risiken sind dem Anbieter keine weiteren

wesentlichen Risiken bekannt.


Klassifizierung der Risiken

Die folgende Übersicht stellt die Untergliederung

der vorgenannten wesentlichen

Risiken nach dem Grad ihrer

möglichen Auswirkung übersichtlich

dar.

So wird unterschieden in:

prognosegefährdende Risiken

(Risiken, die lediglich zu einer

schwächeren Prognose führen

können);

anlagegefährdende Risiken (Risiken,

die entweder die Anlageobjekte

oder die gesamte Vermögenslage

gefährden und damit zu

einem teilweisen oder vollständigen

Verlust der gesamten Zeichnungssumme

führen können) und

RISIKOKLASSIFIZIERUNG

Risiko

Mehrheitsbeschluss

Zinsentwicklung

Charterraten/Poolerlöse

Wechselkurse

Schiffsbetriebskosten

Auszahlungen an Anleger

Verkauf

Steuerliche Aspekte

Übergabe der Schiffe

Versicherungen

Finanzierung

Rückabwicklung

Persönliche Anteilsfinanzierung

Haftung

Fungibilität der Anteile

Maximales Risiko/Totalverlustrisiko

darüberhinausgehende anlegergefährdende

Risiken (Risiken, die

nicht nur zu einem Verlust der

gesamten Zeichnungssumme

führen können, sondern auch das

weitere Vermögen des Anlegers

gefährden).

Die Risikokategorien bauen hinsichtlich

ihrer Auswirkungen aufeinander

auf. So erfüllen anlagegefährdende Risiken

auch die Kategorie „prognosegefährdend“

sowie anlegergefährdende

Risiken die Kategorien „prognosegefährdend“

und „anlagegefährdend“.

Je nach Grad der Ausprägung (Dauer,

Stärke der negativen Entwicklung) können

die prognosegefährdenden Risiken

auch anlagegefährdend wirken.

Prognosegefährdend









Anlagegefährdend





Anlegergefährdend





G0604

3. RISIKEN

19


20

4

Eine Schiffsbeteiligung

ist eine unternehme-

rische Investition, die um-

fangreiche Chancen bietet.


4. CHANCEN

21


22

4. CHANCEN

1 Allgemein

4.

Im Fall einer günstigeren wirtschaftlichen

Entwicklung bieten sich unternehmerische

Chancen, höhere als die

prognostizierten Ergebnisse zu realisieren.

2 Spezielle Chancen

4.

Folgende Übersicht stellt die der Beteiligung

zugrunde liegenden Chancen dar.

Spezielle CHANCEN

Übergabe der Schiffe

Charterraten/Poolerlöse

Zinsentwicklung

Wechselkurse

Schiffsbetriebskosten

Versicherungen

Auszahlungen an Investoren

Verkauf

Steuerliche Aspekte

Fungibilität der Anteile

Finanzierung


Chancen

Die Übergabe der Schiffe erfolgt ohne offensichtliche Mängel.

Nach Ablauf der Festchartervereinbarungen sind höhere

als die angenommenen Charterraten bzw. Poolerlöse möglich.

Niedrigere Zinsaufwendungen als die prognostizierten verbessern

die Ertragslage der Gesellschaften.

Ein Großteil der Fondskalkulation wurde in anderen Währungen

als dem Euro (wie z.B. US-Dollar) erstellt. Nachhaltig

günstige Wechselkurse in der Betriebsphase können

die Liquiditätslage verbessern. Diese Mittel können dann

für Auszahlungen und/oder Sondertilgungen verwendet

werden.

Es besteht die Chance der Unterschreitung der kalkulierten

Kosten.

Versicherungsprämien können geringer als kalkuliert ausfallen

und wirken damit kostenentlastend.

Kommt es zu einer positiveren als der unterstellten Entwicklung,

sind aufgrund des besseren Betriebsergebnisses

höhere Auszahlungen und/oder Tilgungen als geplant

möglich.

Höhere als die kalkulierten Veräußerungserlöse erhöhen

die Schlussauszahlung.

Eine Senkung der Steuersätze wirkt sich positiv auf die

Einkünfte nach Steuern der Beteiligten aus.

Fondsanteile sind in der Regel übertragbar.

Im Falle des Ausfalls eines oder mehrerer Kreditinstitute

stehen andere Banken mit besseren Konditionen zur Verfügung.

Anmerkungen

Die Schiffe wurden bzw. werden auf erfahrenen Werften unter Aufsicht

der Klassifikationsgesellschaft und der Bauinspektion gebaut.

Für die Schiffe MS „O.M. Aestatis“ und MS „K-WATER“ wurden Festchartervereinbarungen

mit Laufzeiten unter einem Jahr abgeschlossen,

um an kurzfristig möglichen Ratensteigerungen partizipieren zu

können. Das MS „Hoheriff“ ist ab Ablieferung Mitglied im GB Shipping&Chartering

900-TEU-Pool. Für die beiden Schwesterschiffe

MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIEDERICH“ wurden

Festcharterverträge mit einer Laufzeit von 60 Monaten (Nettocharterrate

US-$ 10.492,19 pro Tag) zzgl. dreier Optionen mit einer Dauer

von je zwölf Monaten seitens des Charterers abgeschlossen (Nettocharterraten

US-$ 10.492,19/US-$ 10.492,19/US-$ 11.356,25 pro Tag).

Variable Zinsvereinbarungen sichern immer den aktuellen Marktzins

und ermöglichen vorzeitige Tilgungen.

Die Gesellschaft wird ein aktives Währungsmanagement betreiben.

Hierbei wird sie durch die Ownership Treuhand GmbH unterstützt.

Die Schiffsbetriebskosten werden in den jeweiligen Kalkulationen für

das MS „O.M. Aestatis“ ab dem Jahr 2008, für das MS „K-WATER“

und das MS „Hoheriff“ ab dem Jahr 2009 und für das MS „SARAH

FRIEDERICH“ und das MS „SENTA FRIEDERICH“ ab dem Jahr 2010

um jeweils 2,5% p.a. gesteigert.

Es wurden bzw. werden branchenübliche Versicherungen (mindestens

Kasko-, Haftpflicht- und Frachtausfallversicherungen [„loss of

hire“]) bezüglich der operativen Tätigkeit der Einschiffsgesellschaften

(Betrieb der Schiffe) zu branchenüblichen Bedingungen abgeschlossen.

Die liquiden Überschüsse eines Wirtschaftsjahres stehen den Kommanditisten

nach Abzug einer angemessenen Liquiditätsreserve als

Auszahlungen zur Verfügung. Bei diesen Auszahlungen handelt es

sich im steuerlichen Sinne um Entnahmen, daher sind diese nicht

steuerpflichtig.

Der Nettoveräußerungserlös der Schiffe ist jeweils mit 40% (MS

„O.M. Aestatis“, MS „K-WATER“ und MS „Hoheriff“) bzw. mit 44%

(MS „SARAH FRIEDERICH“und MS „SENTA FRIEDERICH“), bezogen

auf den Kaufpreis zzgl. Nebenkosten, prognostiziert.

Die Einschiffsgesellschaften nehmen das Recht auf Option zur

Tonnagesteuer von Beginn an wahr.

OwnerShip wird Investoren, die ihren Anteil vorzeitig veräußern wollen,

bei der Vermittlung von Interessenten gern behilflich sein. Eine

Garantie für den Erlös kann jedoch nicht abgegeben werden.

Die Schiffsfinanzierungen sind von renommierten deutschen

Geschäftsbanken ausgezahlt bzw. zugesagt worden.

23


24

5

Die Ergebnisprognose

stellt die wesentlichen

Eckpunkte für den Investor

dar.


5. DIE ERGEBNISPROGNOSE FÜR DEN INVESTOR

25


26

5.

Die Ergebnisprognose für den Investor

Den Berechnungen liegt die Entwicklung

der prognostizierten Charterraten

zugrunde.

Nach Andienung in eine Kurzfristbeschäftigung

im Jahr 2006 für vier

Monate (+/– 15 Tage) zu einer Rate von

US-$ 8.250 pro Tag abzgl. 2,5% Kommission

ist das MS „O.M. Aestatis“ ab

07.04.2007 für sechs Monate (+21/

–15 Tage) an CMA CGM, Marseille, fest

verchartert. Die Bruttocharterrate für

diesen Zeitraum beträgt US-$ 8.500 pro

Einsatztag abzgl. 4,75% Kommission.

Anschließend wird bis zum Ende des

Jahres 2007 mit einer Nettocharterrate

in Höhe von US-$9.000 pro Einsatztag

sowie in den Folgejahren mit einer Net-

ÜBERSICHT DER NETTOCHARTER/-POOLEINNAHMEN

pro Tag (Jahresdurchschnittsraten) (PROGNOSE)

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023 2

MS

„O.M. Aestatis”

in € 1

MS „K-WATER“

tocharterrate in Höhe von durchgehend

US-$ 9.400 pro Einsatztag kalkuliert.

Nach Andienung in Kurzfristbeschäftigungen

zwecks Überführung des MS

„K-WATER“ in den europäischen Wirtschaftsraum

ist das Schiff ab Juli 2007

für mind. sieben/max. acht Monate an

MCL Feeder Ltd. fest verchartert. Die

Bruttocharterrate für diesen Zeitraum

beträgt US-$ 9.400 pro Einsatztag abzgl.

3,75% Kommission. Es besteht zusätzlich

eine Option seitens des Charterers,

das Schiff anschließend für den gleichen

Zeitraum zu einer Charterrate in Höhe

von US-$ 9.975 pro Einsatztag abzgl.

3,75% Kommission weiterzubeschäftigen.

In der Prognoserechnung wurde

in € 1

MS „Hoheriff“

1 Werte, die in US-$ anfallen, wurden zum Kurs von 1,30 US-$/€ umgerechnet. Vgl. im Einzelnen Kapitel 9.

2 Darstellung erfolgt ohne Berücksichtigung von Rückstellungen für technisch bedingte Off-hire-Tage inkl. Werftliegezeiten für turnusgemäße Klassearbeiten sowie der möglichen Einsatztage im Jahr der Ablieferung.

in € 1

MS „SARAH

FRIEDERICH“

in € 1

unterstellt, dass die Option nicht erklärt

wird, und es wurde bis Ende 2008 mit

einer Nettocharterrate in Höhe von

US-$ 9.400 pro Einsatztag kalkuliert.

Ab dem Jahr 2009 wurde durchgehend

eine Nettocharterrate in Höhe von

€ 7.450 pro Einsatztag prognostiziert.

Das MS „Hoheriff“ ist Mitglied des GB

Shipping&Chartering 900-TEU-Pools,

in dem die Einnahmen der Mitglieder

gepoolt werden. Ab Übernahme des

Schiffes bis Ende 2007 wird eine Nettopoolrate

von US-$ 10.900 pro Einsatztag

als Einnahme für die Einschiffsgesellschaft

unterstellt. Für das Jahr 2008 bzw.

2009 werden Nettopoolerträge in Höhe

von US-$ 11.600 bzw. US-$ 11.800 pro

Einsatztag prognostiziert. Ab 2010 beträgt

die kalkulierte Poolrate durchgehend

US-$ 12.000 pro Tag.

MS „SENTA

FRIEDERICH“

in € 1

Emission

OwnerShip Feeder

Quintett in € 2

6.374 6.047 8.385 20.806

7.231 7.180 8.923 8.071 31.405

7.231 7.450 9.077 8.071 8.071 39.900

7.231 7.450 9.231 8.071 8.071 40.054

7.231 7.450 9.231 8.071 8.071 40.054

7.231 7.450 9.231 8.071 8.071 40.054

7.231 7.450 9.231 8.071 8.071 40.054

7.231 7.450 9.231 8.071 8.071 40.054

7.231 7.450 9.231 8.148 8.071 40.131

7.231 7.450 9.231 8.838 8.703 41.453

7.231 7.450 9.231 9.615 9.571 43.098

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

7.231 7.450 9.231 9.615 9.615 43.142

G0524


Das MS „SARAH FRIEDERICH“ und

das MS „SENTA FRIEDERICH“ sind

ab Ablieferung jeweils für 60 Monate

(+/– 60 Tage) zu einer Charterrate in

Höhe von US-$ 10.625 pro Einsatztag

abzgl. 1,25 % Kommission fest an

Safmarine Container Lines verchartert.

Es bestehen jeweils zusätzlich drei

Optionen seitens des Charterers, das

entsprechende Schiff anschließend

für einen Zeitraum von jeweils zwölf

Monaten zu Charterraten in Höhe von

US-$ 10.625, US-$ 10.625 und

US-$ 11.500 pro Einsatztag abzgl. 1,25%

Kommission weiterzubeschäftigen. In

der Prognoserechnung wurde unterstellt,

dass die Optionen erklärt werden.

ÜBERSICHT DER ECKDATEN für Investoren (PROGNOSE)

5. DIE ERGEBNISPROGNOSE FÜR DEN INVESTOR

Im Anschluss wurde durchgehend

eine Nettocharterrate in Höhe von

US-$ 12.500 pro Einsatztag prognostiziert.

Die folgende Übersicht stellt kumuliert

die wesentlichen Eckpunkte der Beteiligung

an dem Dachfonds Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH&

Co. KG für einen Investor mit einem

Beitritt im Jahr 2007 dar und ist rechnerisch

aus den in diesem Prospekt ab

Seite 48 ff. und Seite 100 ff. dargestellten

Prognoserechnungen abgeleitet.

Die absoluten Werte für den Investor

ergeben sich durch Bezugnahme der

hier dargestellten prozentualen Werte

auf die individuelle Beteiligungssumme

am Schiffsfonds OwnerShip Feeder

Quintett.

Steuerzahlungen

in % 1

Jahr Auszah- davon aus davon aus KapitalGebundeErbschaftlungenEigenkapi- Gewinn flussnes Kapital steuerlichetalrückzah

Werte

in % lung in %

in % in % in % in % 2

Einzahlung

der Beteiligungssumme

in %

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023 5

Gesamt

–65,0 3 –0,02 0,0 0,0 0,0 –65,02 65,02 44

–0,03 (7,0) 4,2 4 (7,0) 4,2 4 0,0 4,17 60,85 29

–40,0 –0,05 7,0 4 7,0 4 0,0 –33,05 93,90 55

–0,05 7,0 7,0 0,0 6,95 86,96 45

–0,05 7,0 7,0 0,0 6,95 80,01 38

–0,05 7,0 7,0 0,0 6,95 73,06 31

–0,05 7,0 7,0 0,0 6,95 66,11 27

–0,05 7,0 7,0 0,0 6,95 59,16 23

–0,05 7,5 7,5 0,0 7,45 51,72 21

–0,05 7,5 7,5 0,0 7,45 44,27 21

–0,05 9,0 9,0 0,0 8,95 35,32 19

–0,05 9,5 9,5 0,0 9,45 25,87 19

–0,05 9,5 9,5 0,0 9,45 16,42 18

–0,05 10,0 2,1 7,9 9,95 6,48 18

–0,05 10,0 2,0 8,0 9,95 –3,47 18

–0,05 10,0 1,6 8,4 9,95 –13,42 16

–0,05 89,2 9,3 79,9 89,15 –102,57 –

–105,0 –0,83 208,4 104,2 104,2 102,57

1 Unterstellt wird ein Steuersatz von 42% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag.

2 Dargestellt wird der erbschaft- und schenkungsteuerliche Wert bei Vollplatzierung im Jahr 2007 zum jeweiligen 31.12. des Jahres unter Berücksichtigung einer direkten Eintragung in das Handelsregister (siehe auch Seite 74 f.).

3 Inklusive 5% Agio.

4 Im Jahr 2008 und 2009 wird eine Auszahlung von 7% p.a., bezogen auf Einzahlungshöhe und -zeitpunkt, unterstellt. Dabei wird angenommen, dass das Emissionskapital

zu 60% zzgl. Agio zum 01.01.2008 und zu 40% zum 01.01.2009 eingezahlt ist. Spätere Einzahlungen reduzieren die Auszahlungen an die jeweiligen Investoren.

5 Inklusive Verkauf der Schiffe und Liquidation der Gesellschaften.

G0525

27


28

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE


Bei einer Schiffsbeteiligung gibt es viele Partner.

Von der Definition der Anforderungen über die

Konstruktion, den Bau eines Schiffes bis zur Bereede-

rung und zum Chartering sind viele Gewerke

und Dienstleistungen für die Erschaffung sowie den

reibungslosen Betrieb eines Schiffes notwendig.

6

29


30

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN

UND BETEILIGTE

1 Schiffe als

6. unternehmerische

Beteiligung

Um eine Investitionsalternative umfassend

zu prüfen, ist nicht allein die erwartete

Rendite ausschlaggebend. Darüber

hinaus gibt es weitere Faktoren,

die in die Gesamtbeurteilung einfließen

sollten.

Nebenstehende Übersicht verdeutlicht

die Merkmale von Schiffsbeteiligungen

hinsichtlich ausgewählter Entscheidungsparameter.

Schiffe als unternehmerische BETEILIGUNG

Schiffe als unternehmerische Beteiligung lassen sich durch folgende Merkmale

charakterisieren:

Sachwert

Im Gegensatz zu Aktien, Renten oder Investmentfonds unterliegen Schiffsbeteiligungen

keinen täglichen Kursschwankungen. Im Vergleich zu Renten oder

immateriellen Wirtschaftsgütern stellt ein Schiff einen realen Sachwert dar.

Liquidität

Dem Bedürfnis des Investors nach Liquidität wird durch die beabsichtigten

regelmäßigen Barauszahlungen Rechnung getragen.

Rendite

Die Globalisierung der Märkte schreitet immer weiter voran. Dies gilt auch für

die Produktionslogistik: Arbeitsteilung ist heute durch den Einsatz schneller

Seeschiffe nicht länger an geografische Grenzen gebunden. Zusammen führt

dies zu einem Nachfrageboom auf den Weltmeeren: 95% aller interkontinental

transportierten Waren und Güter werden auf dem Seeweg transportiert.

Die weltweit vorhandene Schiffstonnage reicht jedoch nicht aus, um die erwarteten

Steigerungen des Ladungsaufkommens zu befriedigen. Alte Schiffe

werden aus wirtschaftlichen Gründen in naher Zukunft verschrottet. Eine

größere Nachfrage nach Schiffen ist die Folge. Die internationalen Werftkapazitäten

sind darüber hinaus in erheblichem Umfang ausgelastet. Aus den

genannten Gründen sollte eine angemessene Rendite erzielbar sein.

Steuer

Nach steuerlichen Kriterien ist eine Schiffsbeteiligung als Kapitalanlage ein sinnvolles

Investment. Nahezu steuerfreie Auszahlungen durch sofortige Option

zur Tonnagesteuer führen zu einer attraktiven Verzinsung nach Steuern.

Die Investition in eine Schiffsbeteiligung ist für den Investor somit eine unternehmerische

Beteiligung mit den auf Seite 16 ff. und den auf Seite 22 f. aufgeführten

Aspekten.


2 Investitionsvorteile

6.

Moderne, flexible Schiffe für den weltweiten Einsatz

Die Schiffe sind flexibel einsetzbar und dadurch von konjunkturellen Schwankungen

einzelner Marktregionen weniger betroffen.

Sicherheit durch Festcharter bzw. Einnahmepoolung

Alle Schiffe sind zum Prospektdatum verchartert. Diese Beschäftigungen haben

Laufzeiten von bis zu fünf Jahren, ggf. zzgl. Optionsjahren. Das MS „Hoheriff“ ist

Mitglied des GB Shipping&Chartering 900 TEU-Einnahmenpool. Dadurch besteht

eine Einnahmensicherheit und somit eine feste Planungsgrundlage für den ersten

Zeitraum.

Einnahmensicherheit durch Risikoverteilung

Durch den Zusammenschluss von fünf Schiffen werden die Einzelrisiken durch

die Investition reduziert.

Hoher Substanzwert

Die Beteiligungen des Dachfonds an den Einschiffsgesellschaften haben einen hohen

Substanzwert zwischen 89% und 91%.

Hohes Eigenengagement der Reeder

Das Investoren-, Initiatoren- und Reedereikapital bei den Einschiffsgesellschaften

beträgt zusammen T€ 47.575. Davon übernimmt der Vertragsreeder oder übernehmen

diesem nahestehende juristische oder natürliche Personen T€ 1.350,

entsprechend etwa 2,8%, bezogen auf das gesamte Eigenkapital. Damit besteht

ein besonderer Anreiz zur gewinnorientierten Bewirtschaftung des Schiffes. Eine

gute Pflege und Wartung führen in der Regel zu einer höheren Werterhaltung.

Weitgehend steuerfreie Auszahlungen

Die sofortige Option zur Tonnagesteuer bedeutet für die Auszahlungen der Einschiffsgesellschaften

eine weitgehende Steuerfreiheit. Die Beteiligungssumme an dem

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG wird lediglich mit ca.

0,116% p.a. auf Basis der Tonnagesteuergewinne aller fünf Schiffe besteuert. Es

sind Auszahlungen exklusive Veräußerungserlösen von 7% p.a. für das Jahr 2008

(taggenaue Berechnung), anteilig bezogen auf Einzahlungshöhe (ohne Agio) und

-zeitpunkt, bis auf 13,5% p.a. im Jahr 2023 steigend, bezogen auf das Kommanditkapital

des Investors, vorgesehen. Es ist beabsichtigt, die Auszahlungen an die Investoren

halbjährlich vorzunehmen. Der Verkauf der Schiffe ist für das Jahr 2023

geplant.

Veräußerungszeitpunkt

Es sind frühere als die prospektierten Veräußerungszeitpunkte der Schiffe möglich.

Dies führt zu einem schnelleren Kapitalrückfluss an die Investoren.

31


32

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

3 Die Schiffe

6.

Die zwei neuen, sehr leistungsfähigen

Containerschiffe MS „O.M. Aestatis“

und MS „K-WATER“ wurden in China

gebaut. Sie können 704 TEU laden. Bei

homogener Beladung mit 14 Tonnen pro

TEU beträgt die Ladekapazität 413 TEU.

Auf 116 Stellplätzen sind Kühlcontaineranschlüsse

vorhanden. Zur Verbesserung

der Manövriereigenschaften sind

die Schiffe mit leistungsfähigen Bugstrahlrudern

(410 KW) ausgestattet. Die

starken MaK-7M43-Hauptmaschinen

verleihen den Schiffen eine Geschwindigkeit

von ca. 17 kn.

Das Containerschiff MS „Hoheriff“ wurde

in China gebaut und kann 957 TEU

laden. Bei homogener Beladung mit 14

Tonnen pro TEU beträgt die max. Ladekapazität

604 TEU. Es sind 328 Kühlcontaineranschlüsse

auf dem Schiff

vorhanden. Die Leistungsfähigkeit des

MS „Hoheriff“ wird unterstützt durch die

beiden 500 kW und 300 kW starken Bugstrahlruder

sowie die MAN-8L-48/60-B-

Hauptmaschine. Dies erlaubt dem Schiff

eine Geschwindigkeit von 18,1 kn.

Die beiden Mehrzweckfrachter MS

„SARAH FRIEDERICH“ und MS „SEN-

TA FRIEDERICH“ werden ebenfalls in

China gebaut und können 724 TEU

laden. Bei homogener Beladung mit 14

Tonnen pro TEU beträgt die Ladekapazität

480 TEU. Die Schiffe verfügen über

144 Kühlcontaineranschlüsse. Zur Verbesserung

der Manövriereigenschaften

sind die Schiffe mit einem 500 kW

starken Bugstrahlruder ausgestattet.

Die MAN-B+W-6S46MC-C-Hauptmaschine

erlaubt den Schiffen eine Höchstgeschwindigkeit

von 16,5 kn.

Die Schiffe

Schiffsname

Bauwerft

Baunummer

Baujahr

Besatzungsstärke

Register

Flagge

Länge über alles

Länge zwischen den Loten

Breite

Seitenhöhe bis Hauptdeck

Max. Tiefgang (Sommerfreibord)

Tragfähigkeit (Sommerfreibord)

Brutto-/Nettoraumzahl

TEU-Kapazität

TEU-14t-homogen (IMO)

Kühlcontainer-Anschlüsse

Max. Betriebsgeschwindigkeit

Bunkerverbrauch

Schiffskräne

Anzahl der Luken/Laderäume

Gefahrgut

Hauptmaschine

Leistung Hauptmaschine

Klassifikationsgesellschaft

Klassezeichen

Hilfsmaschinen

Bugstrahlruder

MS „O. M. Aestatis“

Yangfan Ship Group Co.,

Ltd., Zhoushan, China

2038

2006

13 Personen

Deutschland/Liberia

Liberia

131,50 m

121,00 m

19,20 m

10,50 m

7,65 m

8.200 tdw

6.930/3.260

704 TEU

(davon 232 TEU unter Deck)

413 TEU

116

17 kn

25 Tonnen p.d.

keine, Fundamente vorhanden

Luke 1, 2, 3: je 25,20 x 16,00

Solas II-2 Reg. 19

MaK 7M43

6.300 kW 500 1/min

Bureau Veritas

BVI + HULL, MACH,

Container Ship (Solas II-2 Reg. 19),

unrestricted Navigation,

ICE + AUT-UMS, SYS-NEQ-1

3x450 kW

410 kW


MS „K-WATER” MS „Hoheriff” MS „SARAH FRIEDERICH“ MS „SENTA FRIEDERICH“

Yangfan Ship Group Co., Yangfan Ship Group Co., Jiujiang Tongfang Jiangxin Ship- Jiujiang Tongfang Jiangxin Ship-

Ltd., Zhoushan, China Ltd., Zhoushan, China building Co., Ltd. und China Ship- building Co., Ltd. und China Shipbuilding

Trading (Jiujiang) Co., Ltd. building Trading (Jiujiang) Co., Ltd.

2039 2036 JX 601 JX 602

2007 2007 2008 2009

12 Personen 15 Personen 22 Personen 22 Personen

Deutschland/Antigua&Barbuda Deutschland/Antigua&Barbuda Deutschland/Sri Lanka Deutschland/Sri Lanka

Antigua&Barbuda Antigua&Barbuda Sri Lanka Sri Lanka

132,70 m 138,11 m 139,99 m 139,99 m

122,17 m 130,49 m 133,00 m 133,00 m

19,20 m 22,60 m 21,50 m 21,50 m

10,50 m 11,80 m 11,40 m 11,40 m

7,65 m 8,80 m 8,20 m 8,20 m

8.200 tdw 11.500 tdw 12.000 tdw 12.000 tdw

7.170/3.068 9.996/4.900 9.920/4.382 9.920/4.382

704 TEU 957 TEU 724 TEU 724 TEU

(davon 232 TEU unter Deck) (davon 312 TEU unter Deck) (davon 302 unter Deck) (davon 302 unter Deck)

413 TEU 604 TEU ca. 480 TEU ca. 480 TEU

116 328 144 144

17 kn 18,1 kn 16,5 kn 16,5 kn

25 Tonnen p.d. 38,5 t HFO p.d. Hauptmaschine: 29 t (IFO) p.d. + Hauptmaschine: 29 t (IFO) p.d. +

Hilfsdiesel (ohne Kühlcontainer Hilfsdiesel (ohne Kühlcontainer

und ohne Kranbetrieb): 3 t (IFO604) und ohne Kranbetrieb): 3 t (IFO604)

p.d. p.d.

keine, Fundamente vorhanden 2 Kräne, 45 t SWL 2 hydraulische Kräne 80/60/40 mt x 2 hydraulische Kräne 80/60/40 mt x

20/25/33 mt, 1 hydraulischer Kran 20/25/33 mt, 1 hydraulischer Kran

45/40 mt x 28/33 m 45/40 mt x 28/33 m

Luke 1, 2, 3: je 25,20 x 16,00 4 3 Luken, 3 Laderäume, 3 Luken, 3 Laderäume,

Nr. 1 20,30 x 12,60 m/7,56 m, Nr. 1 20,30 x 12,60 m/7,56 m,

Nr. 2 39,20 x 17,90 m, Nr. 2 39,20 x 17,90 m,

Nr. 3 25,90 x 17,90 m Nr. 3 25,90 x 17,90 m

Solas II-2 Reg. 19 Solas II-2 Reg. 19 Solas II-2 Reg.19 Solas II-2 Reg.19

MaK 7M43 MAN 8L 48/60 B MAN B+W 6S46MC-C MAN B+W 6S46MC-C

6.300 kW 500 1/min 9.600 kW 514 1/min 7.860 kW bei 129 rpm 7.860 kW bei 129 rpm

Bureau Veritas Germanischer Lloyd Germanischer Lloyd Germanischer Lloyd

BVI + HULL, MACH, GL + 100 A5 E Containership, IW, GL +100 A5 E Multipurpouse Dry GL +100 A5 E Multipurpouse Dry

Container Ship (Solas II-2 Reg. 19), NAVOC, Solas II-2 Reg. 19, Cargo Ship strenghtend for heavy Cargo Ship strenghtend for heavy

unrestricted Navigation, C2P50, MC E, AUT cargoes, equipped for carriage of cargoes, equipped for carriage of

ICE + AUT-UMS, SYS-NEQ-1 Containers, Solas II-2 Reg. 19, Containers, Solas II-2 Reg. 19,

BWM-F, IW + MC E AUT BWM-F, IW + MC E AUT

3x450 kW 2x910 kW, 1 x 594 kW 3xDaihatsu 6DK-20, Output 3x800 kW 3xDaihatsu 6DK-20, Output 3x800 kW

410 kW 1x500 kW, 1x300 kW Schottel STT 330T-LK SP: CPP type, Schottel STT 330T-LK SP: CPP type,

output 500 kW output 500 kW

G0526

33


34

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

4 Die Marktanalyse

6.

Die Marktanalyse bezieht sich auf den

Markt der Schiffe des Größensegments

des Schiffsfonds OwnerShip Feeder

Quintett. Die von der Ownership Emissionshaus

GmbH in Auftrag gegebene

Marktanalyse vom 21.08.2007 wurde

von dem unabhängigen Sachverständigen

Dipl.-Wirtsch.-Ing. für Seeverkehrsund

Hafenwirtschaft Michael Niefünd,

26931 Elsfleth, durchgeführt. Nachfolgend

wird dieses Gutachten in Auszügen

dargestellt.

Aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung

Die Wachstumsprognosen des Seeverkehres

basieren auf dem anhaltenden

Wachstum der Weltbevölkerung, weiteren

Produktionsverlagerungen in Entwicklungs-

und Niedriglohnländer sowie

der Wandlung von bisherigen Entwicklungs-

und Schwellenländern zu Industrienationen

mit den entsprechenden

Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.

Hier ist vor allem

Südostasien zu nennen. Durch die immer

intensivere ökonomische Verflechtung

und internationale Arbeitsteilung

der Länder kommt es zu einem permanent

steigenden Güteraustausch im

Zuge sich ändernder Produktionsprozesse.

Außerdem spiegelt sich hier die

Tatsache der enormen Verbilligung von

Seetransporten wider.

Nach dem Boom im Jahre 2000 wächst

der Welthandel nunmehr seit 2004

ununterbrochen kräftig. Nach den aktuell

veröffentlichten Ausblicken von OECD 1

und IWF 2 wird damit gerechnet, dass

sich das Wachstum der Weltwirtschaft

1 Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD), Economic Outlook Nr. 81, Mai 2007.

2 Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, New York, April 2007.

weiter fortsetzt. Neben den fortgesetzt

expansiven Volkswirtschaften in Asien

tragen das anhaltende Wirtschaftswachstum

in den USA, das anziehende

Wachstum der Euro-Region sowie das

moderate Wachstum in Japan zum

überdurchschnittlichen globalen Wachstum

bei. Nach 4,9% und 5,4% Wachstum

in den Jahren 2005 und 2006 erwartet

der IWF in seiner aktuellen Prognose

ein weltweites Wirtschaftswachstum

von jeweils 4,9% in den Jahren

2007 und 2008.

Entsprechend sieht der IWF auch die

Aussichten für den Welthandel. Nach

einem Wachstum des Welthandels in

den Jahren 2005 und 2006 von 7,4%

bzw. 9,2% gegenüber dem Vorjahr soll

laut Prognose das Wachstum für das

Jahr 2007 +7,0% und für 2008 +7,4%

betragen.

Insgesamt kann heute von einer weiteren

Steigerung des weltweiten Transportbedarfs

auf Seeschiffen – und insbesondere

Containerschiffen – ausgegangen

werden.

Marktentwicklungen Containerverkehr

Noch deutlich stärker als der Welthandel

und der Welt-Seehandel wuchs in

den vergangenen Jahren der internationale

Containerverkehr. Seit Beginn der

kommerziellen, internationalen Containerschifffahrt

im Jahr 1966 hat dieses

System einen ungebrochenen und sehr

dynamischen Aufschwung erlebt. Für

diese Entwicklung gibt es verschiedene

Gründe. Die Hauptursache für den Erfolg

des Systems Container im Seeverkehr

ist, dass es die breite Vielfalt von

Halb- und Fertigwaren mit unterschiedlichen

Gewichten, Abmessungen und

Verpackungen mittels Container vereinheitlicht

und so die vergleichsweise

schnelle und kostengünstige Be- und

Entladung von Schiffen ermöglicht und

über die damit verbundene Verkürzung

der Hafenliegezeiten die Effizienz des

Seeverkehrs deutlich gesteigert hat.

Die dynamischste Region des Weltcontainerumschlags

ist Asien. Im Jahre

2006 wurden hier ca. 52,0% der Container

bewegt, gefolgt von europäischen

Häfen mit 19,7 %. Diese Entwicklung

mit überdurchschnittlichem Wachstum

wird sich fortsetzen. Clarkson Research

prognostiziert für Asien bis Ende 2008

einen Anstieg auf 55,8%.

Nachdem der Weltcontainerumschlag

im Jahre 2006 mit ca. 10,6% zum fünften

Male hintereinander zweistellig gewachsen

ist, rechnet Clarkson Research

auch für die nächsten zwei Jahre mit

ähnlichen Wachstumsraten. Treibende

Kräfte sind die asiatischen Staaten und

hier besonders China. In den Jahren

2005 und 2006 ist die TEU-Kapazität

bei Vollcontainerschiffen um 13,1 %

bzw. 16,6% gewachsen. Die Wachstumsraten

der erwarteten Vollcontainerschiffs-Ablieferungen

für die Jahre 2007

und 2008 liegen bei 14,9% bzw. 13,8%

(ohne Verschrottungen).


Mio. TEU

WELTWEITER CONTAINERUMSCHLAG nach Regionen 1996–2006,

aktuelle PROGNOSE bis 2008

500

400

300

200

100

0

Übrige Welt

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 20081 20071 Die Entwicklung des Containerverkehrs lässt sich anhand der Umschlagmengen

der Containerhäfen weltweit nachvollziehen. So hat sich der weltweite Umschlag

seit 1999 von schätzungsweise 205 Mio. TEU 2 auf ca. 419 Mio. TEU im Jahre 2006

mehr als verdoppelt. Die aktuellen Schätzungen von Clarkson Research nehmen

für 2007 467 Mio. TEU und für 2008 513 Mio. TEU an. Für eine Abschwächung

des Wachstums gibt es derzeit keinerlei Hinweise. Letztere Angabe wurde in der

nachfolgenden Abbildung anschließend bis 2012 mit jeweils (vorsichtigen) 7% p.a.

gesteigert, so dass für 2012 ein Umschlag von ca. 672 Mio. TEU prognostiziert

werden kann. Dies sind ca. 253 Mio. TEU mehr, als 2006 umgeschlagen wurden,

und entspricht einem Wachstum von ca. 60,5% innerhalb von sechs Jahren.

2 Standard-Container mit einer Länge von 20 Fuß.

Sonstiges

Asien

China

Europa

Nordamerika

Quelle: Daten basierend auf Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly 07/2007“, London, sowie verschiedene frühere

Jahrgänge

1 Prognose.

WELTWEITER CONTAINERUMSCHLAG in den Häfen 1982–2005

und PROGNOSE bis 2012 (in Mio. TEU)

700

600

500

400

300

200

100

0

44

1982

1983

48 55 57 62 68 75 82 88 96 106 116 130 144 156

1984

1985

1986

1987

1988

1989

1990

1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

G0517

174 189 205 226 238 275 305

Quelle: Daten basierend auf Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly 07/2007“, London, verschiedene Jahrgänge

Daten 1982–1995 aus: Drewry Shipping Consultants: Annual Container Market Review&Forecast 2000; eigene Berechnungen und Annahmen

1 Prognose.

2002

2003

343 381

2004

2005

419 467

2006

2007 1

513

2008 1

549 587

2009 1

2010 1

628 672

2011 1

2012 1

G0518

35


36

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

Die Datengrundlage der nachfolgenden Flottenanalyse bildet die monatliche Fachpublikation

Container Intelligence Monthly. Per Anfang Juli 2007 wurden insgesamt

4.119 Vollcontainerschiffe gezählt und ausgewertet. Die Untergliederung nach

TEU-Größenklassen stellt sich wie folgt dar:

CLARKSON CONTAINERSHIP REGISTER

Schiffstypengruppen, Anzahl der Schiffe und prozentuale Verteilung

Größenklasse

Vollcontainerschiffe

Kapazität der

Größenklasse

in TEU

Anzahl der

Schiffe

Quelle: Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly 07/2007“, London, eigene Berechnungen.

1 Gerundet.

Die nachfolgende kurze Darstellung der Vollcontainerschiffsflotte und des aktuellen

Auftragsbestandes basiert auf den aktuellen Daten von Clarkson Research Services.

Die Flotte dieser Schiffe im hier relevanten Größensegment wird im Vergleich zur

Gesamt-Containerflotte unterdurchschnittlich wachsen. Die Erklärung findet sich

im starken Wachstum des Containerverkehrs, der zu einer verstärkten Nachfrage

nach immer größeren Containerschiffen führte. Die Ordertätigkeit konzentriert

sich daher besonders auf die größeren Containerschiffe.

Schiffe

in %

TEU-Kapazität

(1.000 TEU) 1

TEU-

Kapazität

in %

Feeder 100– 499 440 10,7 136,8 1,4

Feedermax 500–999 751 18,2 547,9 5,5

Handy 1.000–1.999 1.091 26,5 1.539,8 15,5

Sub-Panamax 2.000–2.999 649 15,7 1.635,9 16,5

Panamax 3.000–3.999 670 16,3 2.659,4 26,8

Post-Panamax 4.000 + 518 12,6 3.413,4 34,4

Summe 4.119 100,0 9.933,2 100,0

IST-CONTAINERSCHIFFSFLOTTE UND AUFTRAGSBESTAND

per Anfang Juni 2007 nach Anzahl Schiffe und TEU-Kapazität (in 1.000 TEU)

Schiffsgröße Ist-Anzahl Anzahl

bestellt

Quelle: Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly 07/2007“, London, eigene Berechnungen.

1 Gerundet.

Anzahl bestellt

in %

Ist-TEU 1 TEU bestellt 1 TEU bestellt

in %

100–999 TEU 1.191 170 13,2 684,6 132,2 2,6

1.000–2.999 TEU 1.740 452 35,2 3.176,0 823,9 16,3

+ 3.000 TEU 1.188 662 51,6 6.073,0 4.102,8 81,1

Summe 4.119 1.284 100 9.933,6 5.058,9 100

G0519

G0520


Flottenanalyse 500– 999 TEU

Containerschiffe

Die Containerschiffe MS „O.M. Aestatis“

und MS „K-WATER“ (704 TEU,

413 TEU á 14 t, 8.200 tdw, 17,0 kn bei

ca. 25,0 Tonnen Bunkerverbrauch/Tag,

116 TEU Reefer-Anschlüsse) sowie das

Containerschiff MS „Hoheriff“ (957 TEU,

604 TEU á 14 t, 11.500 tdw, 18,1 kn bei

38,5 Tonnen Bunkerverbrauch/Tag,

328 Reefer-Anschlüsse) zählen zu den

Feedermax-Containerschiffen (Größensegment

von 500 bis 999 TEU). In dem

Größensegment sind 751 Schiffe enthalten.

Die Altersverteilung stellt sich

wie nebenstehend dar.

Aufgrund der Altersstruktur ist ein Tonnage-Ersatzbedarf

zu erkennen, da 152

Schiffe älter als 20 Jahre alt sind. Dies

entspricht ca. 20,2% des hier untersuchten

Marktsegmentes und ist als

das kurz- bis mittelfristig zu erneuernde

Potenzial anzusehen. Das Orderbuch

für die nächsten drei Jahre enthält

insgesamt 155 Einheiten zwischen

500 und 999 TEU.

1 Für die nachfolgende Berechnung wurden 75 ausgeschiedene Schiffe angenommen.

ALTERSSTRUKTUR Vollcontainerschiffe 500– 999 TEU

20–24 Jahre

10 %

15–19 Jahre

6 %

10–14 Jahre

21 %

25 + Jahre

10 %

Quelle: eigene Berechnungen, basierend auf Daten von Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly 07/2007“, London.

Unter der Annahme, dass die Hälfte

der 152 über 20 Jahre alten Einheiten

der existierenden Flotte des Marktsegmentes

in den nächsten drei Jahren

aus dem Markt ausscheiden werden 1 ,

liegt das Nettowachstum bei 79 Einheiten

oder ca. 3,4% p.a. Dieses liegt

deutlich unterhalb des erwarteten zweistelligen

Wachstums des Containerumschlages

und könnte auch für eine

künftige Markt- und Charterstabilität

sprechen.

0–4 Jahre

30 %

5–9 Jahre

23 %

G0559

37


38

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

Flottenanalyse 500–749 TEU

Mehrzweckfrachter

Die Mehrzweckfrachter MS „SARAH

FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIE-

DERICH“ (12.000 tdw, 724 TEU, befinden

sich im Größensegment von 500 bis

749 TEU). In dem Größensegment sind

543 Schiffe enthalten. Die Altersverteilung

stellt sich wie nebenstehend dar:

ALTERSSTRUKTUR Mehrzweckfrachter 500–749 TEU

25 + Jahre

18 %

20–24 Jahre

22 %

15–19 Jahre

9 %

Aufgrund der Altersstruktur ist ein Tonnage-Ersatzbedarf zu erkennen, da 217

Schiffe älter als 20 Jahre alt sind. Dies entspricht ca. 40,0% des hier untersuchten

Marktsegmentes und ist als das kurz- bis mittelfristig zu erneuernde Potenzial

anzusehen. Das Orderbuch für die nächsten drei Jahre enthält insgesamt 130 Einheiten

zwischen 500 und 749 TEU.

Unter der Annahme, dass die Hälfte der 217 über 20 Jahre alten Einheiten der

existierenden Flotte des Marktsegmentes in den nächsten 3 Jahren aus dem Markt

ausscheiden werden 1 , liegt das Nettowachstum bei 22 Einheiten oder ca. 1,4%

p.a. Dieses liegt deutlich unterhalb des erwarteten Wachstums und könnte auch

für eine künftige Markt- und Charterstabilität sprechen.

Zeitcharterraten

Seit Mitte 2003 führte eine gestiegene Tonnagenachfrage in Asien infolge der dort

boomenden Volkswirtschaften (insbesondere China) zu deutlichen Ratenerhöhungen,

da zu wenig Tonnage zur Verfügung stand. Dieser Zustand hielt bis Ende des

2. Quartals 2005 unvermindert an. Seitdem ist es aufgrund geringerer Nachfrage,

hervorgerufen durch bereits eingecharterte Tonnage in vorangegangenen Perioden,

auf dem Chartermarkt zu einer deutlichen Korrektur bei den Raten gekommen.

Sie lagen jedoch noch über den langjährigen Mittelwerten. Seit Anfang 2007

zeichnet sich wieder eine kontinuierliche Erholung der Charterraten ab.

1 Für die nachfolgende Berechnung wurden 108 ausgeschiedene Schiffe angenommen.

0–4 Jahre

20 %

10–14 Jahre

11 %

5–9 Jahre

20 %

Quelle: eigene Berechnungen, basierend auf Daten von Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly“, London, 07/2007

G0522


Containerschiffe

Die nachfolgende Abbildung zeigt die

Entwicklung der Zeitcharterraten seit

1993 nach Clarkson Research auf. In

dem Betrachtungsraum liegt der Durchschnitt

der dargestellten Zeitcharterraten

für Containerschiffe von 725 TEU

und von 1.000 TEU um US-$ 8.025 bzw.

US-$ 10.290/Einsatztag. Der aktuelle

Wert (Juli 2007) liegt bei US-$ 9.100

bzw. US-$ 12.750/Tag.

Mehrzweckfrachter mit 12.000 tdw

und 724 TEU

Während der Zeitchartermarkt für Vollcontainerschiffe

und in der Containerschifffahrt

eingesetzte Mehrzweckfrachtschiffe

weitestgehend transparent

ist, sind dem Verfasser dieser Marktstudie

nur wenige Zeitcharter-Abschlüsse

in den Bereichen Stückgutfahrt, insbesondere

mit Schwergutgeschirr, bekannt.

Für Schiffe wie die beiden Fondsschiffe

MS „SARAH FRIEDERICH“ und

MS „SENTA FRIEDERICH“ gibt es keine

längeren Charterraten-Datenreihen.

ZEITCHARTERRATEN für 725 und 1.000 TEU

Containerschiffe mit Bordkränen seit 1993 (in US-$/Tag)

20.000

18.000

16.000

14.000

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

0

1993

0 50

25

00

00

1993

00

1 90

00

1 50

Ø seit (70–7

TEU): US-$ 8.0

Aktueller Wert (07/27):

US-$ 9.1

Ø seit (1.0 TEU): US-$ 0.2

Aktueller Wert (07/27):

US-$ 2.7

93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07

Quelle: Clarkson Research Services Ltd., „Container Intelligence Monthly“, London, verschiedene Ausgaben

G0523

39


40

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

5 Die Vertragsreeder

6.

MS „O.M. Aestatis”

Reederei O. Marten GmbH&Co. KG,

Groß Wittensee

Know-how, Kompetenz und hohes persönliches

Engagement – unabdingbare

Notwendigkeiten für den erfolgreichen

Betrieb eines jungen Reedereibetriebes.

Dafür steht Dipl.-Kfm. Ole Marten. Der

Aufbau einer eigenen Reedereiflotte ist

das erklärte Ziel des jungen, aber erfahrenen

Schifffahrtsfachmanns. Die Erfahrung

als langjähriger Geschäftsführer

eines renommierten und traditionsreichen

Familienreedereiunternehmens

gab den Anstoß, den eigenen Weg zu

wählen.

Hierbei fußte die Reedereigründung auf

einer kaufmännisch/universitären Ausbildung

einerseits und den schifffahrtsspezifischen

Erfahrungen aus langjähriger

Zugehörigkeit zu einem mittelständischen

Reedereibetrieb andererseits.

Das Vertrauen in die Fähigkeiten des

Jungreeders wurde unter anderem

durch die Bereitschaft vieler namhafter

deutscher Schiffsfinanzierungsbanken

dokumentiert, die Neubauprojekte zu

begleiten.

Bereits zwei Jahre nach Gründung der

Reederei betreut die Reederei Marten

eine Flotte von drei bereits abgelieferten

und weiteren neun im Bau befindlichen

Schiffe.

Im Fokus der Aktivitäten steht dabei

der Betrieb von Containerschiffen im

Größensegment zwischen 700 und

1.300 TEU. Aus heutiger Sicht wird der

Aufbau der Flotte von insgesamt zwölf

Schiffen im Frühjahr 2010 abgeschlossen

sein. Die Grundlage der Reederei

bilden im Augenblick zwei bereits abgelieferte

und in Fahrt befindliche Containerschiffe

(700 TEU und 1.100 TEU)

sowie ein weiteres, in China gebautes

Stückgutschiff (8.500 tdw).

MS „K-WATER“

K & K Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg

Mit der Gründung der Reederei Knüppel

im Jahre 1924 durch Herrn Kapitän

Johannes Knüppel und der Hans Krüger

GmbH im Jahre 1946 durch Hans Krüger

wurde der Grundstein für die von

Herrn Jens Knüppel und Herrn Jörg Krüger

gegründete K&K Schiffahrts GmbH

&Co. KG gelegt.

Die Reederei Knüppel ist seit 1924 durch

Herrn Kapitän Johannes Knüppel sowie

in späteren Jahren durch seinen

Sohn Herrn H. H. Knüppel kontinuierlich

ausgebaut worden. Dabei wurde frühzeitig

der Einstieg in die Containerschifffahrt

vollzogen.

Im Jahre 1989 hat Herr Jens Knüppel als

Nachfolger das Unternehmen in dritter

Generation übernommen. Es folgte

eine schrittweise Anpassung an geänderte

Marktanforderungen sowie die

Einleitung einer Tonnageverjüngung.

Parallel mit der Übernahme des Containerschiffes

MS „K-OCEAN“ im Jahre

2003 wurde bei der Reederei Knüppel

eine neue Namensserie eingeleitet.

Die Hans Krüger GmbH hatte in der Zeit

von 1946 bis in die frühen 2000er insgesamt

24 Schiffe in der Vollbereederung

und ist zum heutigen Zeitpunkt mit der

Teilbereederung von neun Schiffen beschäftigt.

Hierbei handelt es sich um

drei Containerschiffe und sechs Mehrzweck-Schwergutschiffe.

Herr Jörg

Krüger trat im Jahre 1990 in den operativen

Reedereibetrieb ein und war der

Nachfolger seines Vaters Horst Krüger,

der die Hans Krüger GmbH ab 1973 geführt

hatte.

Durch die Neuausrichtung im Rahmen

einer Kooperation von Herrn Jens Knüppel

und Herrn Jörg Krüger, wurde im

April 2005 die K&K Schiffahrts GmbH

&Co. KG gegründet. Durch diesen Zusammenschluss

ist ein zeitgemäßes

und modernes Unternehmen geschaffen

worden, das die kompetente Bereederung

des Schiffes MS „K-WATER”

übernehmen wird.

Die Reederei betreibt zurzeit sechs

Feeder-Containerschiffe: MS „K-OCEAN”,

MS „K-STREAM”, MS „K-WIND”, MS

„K-SPIRIT”, MS „K-WATER” und MS

„K-WAVE”.

MS „Hoheriff“

Reederei Rass GmbH&Co. KG

1947 startete Kapitän Ludwig Rass seine

Karriere als Seemann auf kleiner und

großer Fahrt, diese Ausbildung endete

im Jahr 1957 mit dem Erwerb des Kapitänspatentes.

1961 wagte er mit dem

Kauf des MS „Hanna“ (350 tdw) den

Schritt in die Selbständigkeit. Nach sechs

erfolgreichen Jahren wurde dieses Schiff

durch das MS „Hoheweg“ mit 700 tdw

ersetzt. Der erste Neubau für die Reederei

war das MV „Hohebank“ mit 1.600

tdw, das auf der Lühring Werft in Brake

erbaut wurde. 1993 erhielt das Unternehmen

mit dem MS „Hoheweg“ einen

515 TEU tragenden Neubau von der

Sietas Werft, damit war der Einstieg in

eine neue Größenklasse geschafft und

die Reederei arbeitete mit mehreren

Schiffen erfolgreich mit Charterern wie

Borchard Lines, London, oder Mærsk,

Kopenhagen, zusammen. Der jetzige

Leiter des Unternehmens, Kapitän und

Dipl.-Ing. für Seeverkehr Kersten Rass,

führt die Familientradition fort und begleitete

bis 1998 schon als Kapitän auf

den firmeneigenen Schiffen den Ausbau

des Unternehmens. Er ist jetzt Vorsitzender

der Geschäftsführung der

Rass Firmengruppe, die neben dem Betrieb

der eigenen Schiffe auch Dienstleistungen

rund um das Schiff für Dritte

anbietet.


MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIEDERICH“

Reederei Eugen Friederich GmbH & Co. KG, Bremen

Die Reederei wurde 1917 von Kapitän Eugen Friederich in Brake gegründet. Kapitän

Friederich erkannte früh die Zeichen einer neu heranbrechenden Zeit, die in Europa

zu einem sprunghaft steigenden Bedarf an Erdöl und Erdölprodukten führte.

Er spezialisierte sich auf die Tankschifffahrt, indem er Frachtschiffe wie die Pauline

Friederich oder Emmy Friederich zu Tankschiffen umbauen ließ, um Petroleum aus

dem Arabischen Golf nach Deutschland zu transportieren.

Dieses florierende Geschäft fand mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges sein jähes

Ende. Nach dem Krieg fasste Kapitän Friederich wieder in der Frachtschifffahrt Fuß.

Nach seinem Tod im Jahre 1965 wurde die Firma alsbald verkauft und der Firmensitz

vom neuen Eigentümer nach Bremen verlegt.

1969 trat der Kapitän Klaus Kriwat in die Reederei ein, für die er zunächst als Technischer

Inspektor und bereits nach kurzer Zeit als Geschäftsführer tätig war. Unter

seiner Führung florierte das Unternehmen in den 70er Jahren mit einer Flotte von

14 Küstenmotorschiffen.

1982 ging die Reederei Eugen Friederich dann in den Besitz der Familie Kriwat über.

Die Firma überlebte das für die Schifffahrt schwierige Jahrzehnt, weil Kapitän Kriwat

in dieser Zeit den Indischen Ozean für das Unternehmen eroberte. In Sri Lanka

wurde 1982 die Mercantile Shipping Company Ltd., eine börsennotierte Aktiengesellschaft,

gegründet, deren Hauptgesellschafter die Reederei Eugen Friederich

auch heute noch ist. Die Mercantile Shipping Company hat sich unter dem Management

der Reederei Eugen Friederich zum größten sri-lankischen Schifffahrtsbetrieb

entwickelt.

Sie betreibt heute mit fünf Schiffen Liniendienste zwischen Indien und dem Arabischen

Golf und ist im regionalen Verkehr von und nach Indien sowie lokal in Sri

Lanka tätig. Dabei ist die Reederei stets ihrem Kerngeschäft, dem Betrieb von

Stückgut- und Multipurpose-Frachtern, treu geblieben und verfügt hier über erhebliches

und in einer stark containerisierten Schifffahrt immer seltener werdendes

Know-how. Dieses Spezialwissen konnte erfolgreich gehalten werden, weil die

Reederei bereits seit 1986 eine eigene Ausbildungsstätte, das Mercantile Seamen

Training Institute (MSTI) in Sri Lanka, unterhält. An diesem mit internationalen

Preisen ausgezeichneten Maritimen Training Center werden jährlich 80 Mannschaftsdienstgrade

und 40 nautische Offiziere ausgebildet, aus denen sich das seemännische

Personal der Reederei rekrutiert.

Im Jahr 2000 trat mit dem Wirtschaftsjuristen Thomas Kriwat die nächste Generation

dem Unternehmen bei. Unter seiner Geschäftsführung wurde das Know-how

über den Betrieb von Multipurpose-Diensten erstmals auch für die langfristige

Vercharterung von Tonnage an Linienreedereien genutzt. Heute hat die Reederei

bereits zwei Schiffe langfristig an die belgische Safmarine Container Lines verchartert.

Während dieser Zusammenarbeit wurde der Schiffstyp „Friederich S-Class“

entwickelt.

Die Beteiligungen der Vertragsreeder bzw. diesen nahestehenden juristischen oder

natürlichen Personen an den jeweiligen Beteiligungsgesellschaften in Höhe von

insgesamt € 1.350.000 zeigen deutlich das Vertrauen in den zukünftigen wirtschaftlichen

Erfolg der Einschiffsgesellschaften.

41


42

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

6 Die Charterer/

6. die Beschäftigung

MS „O.M. Aestatis“

CMA CGM Group

CMA CGM, drittgrößter Linienoperator

der Welt, ist eines der weltweit bedeutendstenBefrachtungsunternehmen.

Das Unternehmen betreibt eine

moderne Flotte, welche aus 336 Schiffen

besteht und auf den wichtigsten

Schiffsrouten verkehrt. Weitere Schiffe

sind geordert. Im Jahr 2006 beförderte

das Unternehmen insgesamt sechs

Millionen TEU und erzielte einen Umsatz

von ca. 6,6 Milliarden Euro. Mit

mehr als 400 Anlaufhäfen in 150 Ländern

und 600 Vertretungen (64 davon

in China) hat CMA CGM ein stark ausgeprägtes

Netzwerk geschaffen, um

die Kunden umfangreich und zielstrebig

zu bedienen. Die 12.000 Mitarbeiter

zeigen ein anerkanntes Know-how.

Mit Hilfe der verschiedenen Filialen

weltweit ist es CMA CGM möglich, den

durchgehenden Service rund um den

Transport zu gewährleisten.

MS „K-WATER“

MCL Feeders Ltd.

Seit der Gründung im Jahr 1974 hat

sich MCL in den letzten 30 Jahren zu

einem unabhängigen und bekannten

Schiffsoperator entwickelt, welcher sich

auf den Feederservice im Mittelmeerraum

spezialisiert hat. Daneben aber

werden auch die Nordküste Afrikas

sowie das Schwarze Meer von MCL

bedient. Die Vielfalt der angebotenen

Dienstleistungen ist genau auf die ständig

wachsenden und innovativen Wünsche

und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet.

Die betriebene Flotte besteht

momentan aus 49 Schiffen. Ein hochqualifiziertes

Team geht auf die sich

stetig verändernden Bedürfnisse der

wachsenden Schiffsindustrie ein und

ist somit technisch auf hohem Niveau

und stets darauf bedacht, die Infrastruktur

zu verbessern und somit seine Position

am Markt zu bewahren und auszubauen.

MS „Hoheriff“

GB Shipping & Chartering 900-TEU-Pool

Der Manager des Einnahmepools, in

welchem das MS „Hoheriff“ fahren

wird, ist die GB Shipping&Chartering

GmbH &Co. KG. Momentan fahren 14

typgleiche Schiffe in dem Pool, bis 2008

sollen voraussichtlich fünf weitere Schiffe

in den Pool aufgenommen werden.

MS „SARAH FRIEDERICH“ und

MS „SENTA FRIEDERICH“

Safmarine Container Lines NV

Safmarine ist ein bekanntes und international

bestens integriertes Unternehmen,

welches der A. P. Møller-Mærsk

Group angehört. Seit der Gründung im

Jahr 1946 ist Safmarine einer der führenden

Schiffsoperatoren, welcher den

Container- sowie den Bulkermarkt weltweit

betreut. Spezialisiert ist Safmarine

auf den Nord-Süd-Verkehr in Afrika,

wobei nach der Aufnahme in die

Mærsk Group die Tätigkeitsbereiche

deutlich gewachsen sind. Der Container-Service

ist fokussiert auf den afrikanischen

Kontinent, den Mittleren

Osten, Indien, Pakistan und Südamerika,

aber genauso Ozeanien und den

Fernen Osten. Die Multi-Purpose-Carrier

sowie die Bulker konzentrieren sich

auf Routen von Westafrika nach Europa

wie auch Südafrika und die USA. Die

Agenturen von Safmarine sind in mehr

als 130 Ländern vertreten und 1200

qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich

um die Belange des Unternehmens.

Die Flotte von eigenen und vercharterten

Schiffen transportiert jährlich eine

Kapazität von 900.000 TEU. Eine große

Auswahl von Produkten, stets temperaturüberwacht,

wird fachgerecht

behandelt. Besonders hervorzuheben

ist bei Safmarine die Teilnahme an dem

„Containers in the Community“-Programm.

Dieses Programm ermöglichte

den Bau von 100 Schulen, in denen

25.000 Kinder lernen können, die Errichtung

von 50 Kliniken mit einer Kapazität

von 10.000 Patienten sowie die

Realisierung 150 weiterer Projekte

zugunsten von 100.000 Menschen.


7 Die Bauwerften

6.

MS „O.M. Aestatis“, MS „K-WATER“ und MS „Hoheriff“

Yangfan Group Co., Ltd., Volksrepublik China

Die Yangfan Group Co., Ltd., ist ein Industriekonzern, dessen Schwerpunkte im

Schiffbau und in der Schiffsreparatur liegen. Die Gruppe entstand 2005 aus der

Werft Zhoushan Shipyard, welche im Jahr 1952 in der chinesischen Stadt Zhoushan

(Provinz Zhe Jiang) gegründet wurde. Anfänglich war der Fokus der Aktivitäten

auf den dort beheimateten Fischfang gerichtet. Heute profitiert man als Teil der

staatlichen Yanfang Group Co., Ltd., und deren weit gestreutem Handlungsspektrum

von einem hohen Know-how-Transfer und umfangreichen Synergieeffekten. So

sind neben dem Schiffbau und der Schiffsreparatur Unternehmen aus den Bereichen

Schiffsausrüstung, (Industrie-)Maschinenbau und Gastronomie sowie diverse Zulieferunternehmen

in der Unternehmensgruppe ansässig. Die schiffbaulichen Aktivitäten

der Unternehmensgruppe erstrecken sich auf eine Fläche von 577.000 m 2 .

Die 5.200 Mitarbeiter sind für die Fertigung von Containerschiffen, Frachtschiffen,

Passagierschiffen, Schleppern, Autofähren, Fischereischiffen und Spezialschiffen

ausgebildet, wobei sich hier der Hilfe modernster Fertigungsmethoden bedient wird.

Ein Anzeichen für die hohe Fertigungsqualität ist die steigende Anzahl an Neubauund

Folgeaufträgen, insbesondere auch aus westlichen Ländern.

Das Unternehmen unterhält zur Betonung und zum Erhalt seiner Qualität ein Qualitätsmanagementsystem

nach ISO 9001: 2000.

MS „SARAH FRIEDERICH“, MS „SENTA FRIEDERICH“

Jiujiang Tongfang Jiangxin Shipbuilding Co., Ltd.

Die Werft Jiujiang Tongfang Jiangxin Shipbuilding Co., Ltd., welche Teil der China

State Shipbuildung Company (CSSC) ist, wurde 1966 gegründet. Im Jahr 2005

wurde die weltweit bekannte TSINGHUA TONGFANG Co., Ltd., Mitgesellschafter

der CSSC. Die Werftfläche beträgt 520.000 m 2 , dort werden 550 Mitarbeiter beschäftigt,

welche auf drei Produktionslinien insbesondere Stahlschiffe, Aluminiumund

Glasfaserkunststoffschiffe herstellen. Die Werft verfügt über ein modernes

Produktionsequipment wie z.B. Plasmaschneideanlagen und 3-D-CAD-Systeme.

Daneben wird eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung und ein Labor

für Materialtests, Schweißverfahren etc. unterhalten. In der über 30-jährigen Unternehmensgeschichte

wurden auf der Werft fast 100 verschiedene Schiffe gebaut.

Momentan investiert man in den Bau von zwei Bauplätzen für Schiffe mit einer Tragfähigkeit

von 15.000 tdw, die im Oktober dieses Jahres fertig gestellt werden sollen.

Das eingetragene Kapital des Unternehmens beträgt mehr als US-$ 18 Mio., wobei

gänzlich auf die Aufnahme von Fremdkapital verzichtet wurde.

Zur Dokumentierung und Aufrechterhaltung ihrer Qualitätsstandards ist die Jiujiang

Tongfang Jiangxin Shipbuilding Co., Ltd., nach ISO 9000:2000 zertifiziert.

43


44

6. INVESTITIONSGRUNDLAGEN UND BETEILIGTE

8 Das Unternehmen

6. OwnerShip

Ownership Emissionshaus GmbH,

Hamburg

Die Ownership Emissionshaus GmbH

wurde im Oktober 2003 mit dem Ziel

gegründet, privaten Investoren hochwertige

Kapitalanlagen aus dem Bereich

der Schiffsbeteiligungen zu offerieren.

Die Unabhängigkeit von Banken,

Werften, Charterern und Reedereien

ermöglicht es, fremdinteressenunabhängig

ausschließlich für den Investor

viel versprechende Projekte

umzusetzen. Somit ist eine Interessenidentität

zwischen dem Emissionshaus

und dem Investor gewährleistet.

Das Management verfügt über langjährige

Erfahrung und eine hohe Expertise

in der Konzeption, Umsetzung und

dem Vertrieb von innovativen und rentierlichen

Beteiligungen für private sowie

institutionelle Investoren. Mit den hoch

motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern

können Projekte sehr flexibel

und zeitnah den Kundenbedürfnissen

entsprechend gestaltet werden. Um

das besondere Potenzial eines Schiffes

für den Investor zu erkennen, muss man

sowohl etwas von Schifffahrt als auch

von Schiffsfinanzierung verstehen. Bei

OwnerShip ist das Know-how aus beiden

Bereichen eng miteinander verknüpft.

Management und Mitarbeiter

haben in ihren unterschiedlichen Fachgebieten

eine langjährige Erfahrung und

hohe Kompetenz, mit der sie gemeinsam

hochwertige Projekte für private

Investoren konzipieren und umsetzen.

Dabei gilt bei OwnerShip stets das Prinzip

der kurzen Wege. Konzeption und

Vertrieb sind effizient strukturiert und

so eng miteinander verbunden, dass sie

flexibel agieren und reagieren können –

ein ausgesprochener Vorteil, und das

nicht nur, wenn schnelle Entscheidungen

gefragt sind.

Die Qualität der von OwnerShip initiierten

Beteiligungen entspricht hohen

Anforderungen. Durch laufende Marktbeobachtung

einerseits und die Zusammenarbeit

mit weiteren unabhängigen

Branchenexperten andererseits

wird dieser hohe Qualitätsstandard seitens

der Produktverfügbarkeit gewährleistet.

Hinsichtlich der Realisierung der Projekte

schafft und konzipiert OwnerShip

alle wirtschaftlichen, juristischen und

steuerlichen Voraussetzungen mit dem

Ziel, dem Investor eine erfolgreiche

unternehmerische Beteiligung zu ermöglichen.

Der Schiffsfonds OwnerShip Feeder

Quintett ist der 24. Schiffsfonds, der von

der Ownership Emissionshaus GmbH

initiiert wird. Insgesamt wurden bereits

47 Schiffe unterschiedlicher Größenklassen

und Marktsegmente von den

jeweiligen Schiffsgesellschaften angekauft

und ein Investitionsvolumen von

ca. US-$ 1.050 Mio. prospektiert.


Die Entwicklung der von OwnerShip

emittierten Fonds ist der von einem

unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüften

und testierten aktuellen Leistungsbilanz

zu entnehmen, welche auf

der unten aufgeführten Homepage zum

Download bereitsteht.

Gemäß der Leistungsbilanz 2005 stellen

sich die emittierten Fonds Schiffsfonds

Graig I, Schiffsfonds Graig II,

Schiffsfonds OwnerShip I, Schiffsfonds

OwnerShip II, Schiffsfonds OwnerShip

III, Schiffsfonds OwnerShip IV, MS

„Pioneer Bay“ und Schiffsfonds

OwnerShip Tonnage I hinsichtlich einiger

Positionen der Mittelverwendung

und Mittelherkunft, der Betriebsphase

sowie des steuerlichen Ergebnisses für

die Investoren wie folgt dar.

Mittelverwendung und Mittelherkunft

Investorenkapital in T€ 1

Initiatoren-/

Reedereikapital in T€

Fremdkapital in T€ 2

Investitionsvolumen in T€ 2

Prospekt

110.744

8.131

188.710

307.585

112.499

8.132

191.660

312.291

1 Von der Möglichkeit einer Kapitalerhöhung gemäß Gesellschaftsvertrag der Einschiffsgesellschaften wurde bei zwei Fonds Gebrauch gemacht.

2 Abweichungen resultieren aus den Kursbewertungen der Anschaffungskosten bzw. Schiffshypothekendarlehen.

BETRIEBSPHASE – kumuliert bis 2005

Reedereiüberschuss vor

Kapitaldienst in T€

Zinsaufwand in T€

Tilgung in T€ 1

Auszahlungen in T€

Liquidität in T€

Prospekt

37.332

12.867

16.230

5.571

8.380

Die Ownership Emissionshaus GmbH

unterhält ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

nach der internationalen

Norm EN ISO 9001:2000.

Weitere Informationen sind der Homepage

www.ownership.de zu entnehmen.

Ownership Treuhand GmbH, Hamburg

Die Ownership Treuhand GmbH fungiert

als zentrale Instanz für alle bei einer

Schiffsbeteiligung vertretenen Parteien

und ist damit kommunikative Schnittstelle

zwischen Reedereien, Banken,

Vertriebspartnern und den Investoren.

In erster Linie aber nimmt sie die im

Treuhand- und Verwaltungsvertrag vom

10.08.2007, der in Kapitel 10.3 abgebildet

ist, geregelten Rechte und Pflichten

Ist

Ist

36.857

12.590

15.949

5.578

11.636

Abweichungen

1.755

1

2.950

4.706

Abweichungen

–475

–277

–281

7

3.256

1 Die Abweichungen der tatsächlich erfolgten Tilgungen gegenüber den Planwerten resultieren aus Wechselkursschwankungen, Sondertilgungen

oder zeitlichen Verschiebungen.

G0605

G0606

der Investoren wahr – vertritt also ihre

Interessen. Dies geschieht vor allem

durch ein intensives und regelmäßiges

Controlling der beteiligten Reedereien.

Diesbezüglich wird auch auf die Ausführungen

auf Seite 81 ff. verwiesen.

Die Investoren haben damit immer die

beruhigende Gewissheit, dass ihre Interessen

kompetent vertreten werden. Ein

weiterer Vorteil der treuhänderischen

Verwaltung besteht für sie in der zeitnahen

und umfassenden Information

über alle für den jeweiligen Schiffsfonds

relevanten wirtschaftlichen und steuerlichen

Faktoren. Wenn Finanzberater oder

Investoren selbst eine bestimmte weitere

Information zu ihrem Schiffsfonds

wünschen, können sie sich jederzeit an

die Treuhand wenden. Nicht zuletzt

durch ihre räumliche Nähe zu Konzeption

und Vertrieb lässt sich jede Frage

schnell beantworten.

Aus den von der Ownership Emissionshaus

GmbH bisher aufgelegten Schiffsfonds

verwaltet die Ownership Treuhand

GmbH derzeit ca. € 248 Mio. an

Investorenkapital.

Die Ownership Treuhand GmbH unterhält

ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

nach der internationalen

Norm EN ISO 9001:2000.

Weitere Informationen sind der Homepage

www.ownership-treuhand.de

zu entnehmen.

45


46

7

Die Investitionsrechnung

stellt für den Investor

eine wesentliche Entschei-

dungsgrundlage für sein

Investment dar. Die Darstel-

lung von Investition und

Finanzierung einerseits

sowie die prognostizierte

Liquiditäts- und Steuervor-

schau andererseits sind die

Grundlage einer fundierten

Beurteilung der Beteiligung.


7. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG DES

SCHIFFSFONDS OWNERSHIP FEEDER QUINTETT

47


48

Detaillierte Ausführungen zur Investitions- und Prognoserechnung der Einschiffsgesellschaften

finden sich im Kapitel 9 (Seite 100 ff.).

1 Investition und Finanzierung

7.

Die beiden nachfolgenden Übersichten „Investition“ und „Finanzierung“ stellen die

prognostizierte Zusammensetzung von Mittelverwendung und Mittelherkunft für

den Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett übersichtlich dar.

INVESTITION (PROGNOSE)

Beteiligung MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

Beteiligung MS K-WATER

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Beteiligung Hoheriff Container

Schiffahrts GmbH&Co. KG

Beteiligung MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Beteiligung MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Gründungskosten

Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamtinvestition

in T€

6.550

6.600

10.400

11.250

11.300

1 Ggf. Rundungsdifferenzen.

2 Ebenso die Prozentwerte für das Verhältnis zum gesamten Eigenkapital (inkl. Agio).

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf die Gesamtsumme der Beteiligungen an den Einschiffsgesellschaften i.H.v.T€ 46.100.

110

2.305

441

48.956

in % des

Gesamt-

1 2

aufwandes

13,4

13,5

21,2

23,0

23,1

0,2

4,7

0,9

100,0

G0512


Hinweise zur Investition

Die Gesamtinvestition des Schiffsfonds

OwnerShip Feeder Quintett beträgt

T€ 48.956. Diese teilt sich wie folgt auf:

Beteiligungen

Es ist vorgesehen, dass sich die Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH

&Co. KG an den oben genannten Einschiffsgesellschaften

als Kommanditistin

beteiligen wird

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der Gesellschaft,

Notar- und Handelsregisterkosten und

die vereinbarte Vergütung für die Mittelverwendungskontrolle.

Agio

Dargestellt wird kumuliert das Agio in

Höhe von 5% der jeweiligen Beteili-

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH

Kommanditkapital Ownership

Emissionshaus GmbH

Einlagen von treugeberisch gehaltenen

Kommanditbeteiligungen

Agio 3

Gesamtfinanzierung

1 Ggfs. Rundungsdifferenzen.

2 Ebenso die Prozentwerte für das Verhältnis zum gesamten Eigenkapital (inkl. Agio).

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das gesamte Eigenkapital in Höhe von T€ 46.625.

7. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG DES

SCHIFFSFONDS OWNERSHIP FEEDER QUINTETT

gungssumme, welches auf Ebene der

Einschiffsgesellschaft anfällt und somit

von der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG an diese

zu zahlen ist.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt

T€ 441. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen

der variablen Position

„Gründungskosten“ in der Investitionsphase.

Diese Veränderungen führen zu

einer Erhöhung oder einer Verringerung

der Liquiditätsreserve.

Die Nettoeinnahmen aus dem Beteiligungsangebot

reichen prognosegemäß

für den Erwerb der Beteiligungen aus

und werden ausschließlich zur Erreichung

des oben genannten Investitionszieles

verwendet. Sonstige Zwecke, für

welche diese Mittel genutzt werden,

bestehen nicht.

in T€

in % der

Gesamtfinan-

1 2 zierung

Hinweise zur Finanzierung

Das Kommanditkapital beträgt insgesamt T€ 48.956. Davon entfallen T€ 5 auf

die Kommanditbeteiligung der Ownership Treuhand GmbH und T€ 20 auf die

Kommanditbeteiligung der Ownership Emissionshaus GmbH. Demgemäß stehen

T€ 46.600 als einzuwerbendes Kommanditkapital zur Verfügung.

Auf die Kommanditeinlagen ist gemäß Gesellschaftsvertrag ein Agio in Höhe von

5% zu entrichten. Auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft existieren keine Vereinbarungen

zu Zwischen- bzw. Endfinanzierungen.

5

20

46.600

2.331

48.956

~0,0

~0,0

95,2

4,8

100,0

G0513

49


50

2 Liquiditätsprognose

7.

Die nachfolgende Darstellung stellt die Zusammensetzung der prognostizierten Liquiditätszuflüsse

(siehe Kapitel 9, Seite 100 ff.) der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG übersichtlich dar:

Zusammensetzung der LIQUIDITÄTSZUFLÜSSE der Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG (PROGNOSE)

Jahr

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

Zwischenergebnis

Verkauf 1

Summe

Auszahlungen

MS „O.M.

Aestatis”

in %

1 Nettoverkaufserlöse nach Abzug sämtlicher anfallender Kommissionen und Vergütungen.

Auszahlungen

MS „O.M.

Aestatis”

in T€

Auszahlungen

MS „K-WATER”

Es werden die zu erwartenden Auszahlungen der Einschiffsgesellschaften an den

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG auf Basis der Prognoseberechnungen

der jeweiligen Einschiffsgesellschaften dargestellt. Die Auszahlungen

an die Kommanditisten – wie auch an die Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG – werden hierbei entsprechend der geleisteten Einzahlungshöhe

und dem Einzahlungszeitpunkt der jeweiligen Beteiligung anteilig vorgenommen

(Gesellschaftsverträge der Einschiffsgesellschaften §13 Ziff. 2; siehe exemplarisch

Seite 133).

in %

Auszahlungen

MS „K-WATER”

in T€

7,00 459 7,00 462

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

8,00 524 8,00 528

9,00 590 9,00 594

9,00 590 9,00 594

10,00 655 9,00 594

10,00 655 10,00 660

10,00 655 12,00 792

10,00 655 18,00 1188

137,0 8.974 146,0 9.636

98,7 6.464 85,6 5.652

235,7 15.438 231,6 15.288


Auszahlungen

MS „Hoheriff”

in %

Auszahlungen

MS „Hoheriff”

in T€

Auszahlungen

MS „SARAH

FRIEDERICH”

in %

Auszahlungen

MS „SARAH

FRIEDERICH”

in T€

7. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG DES

SCHIFFSFONDS OWNERSHIP FEEDER QUINTETT

Auszahlungen

MS „SENTA

FRIEDERICH”

in %

Auszahlungen

MS „SENTA

FRIEDERICH”

in T€

Auszahlungen

von Einschiffsgesellschaften

kumuliert in T€

7,00 728 1.649

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 6,50 731 6,50 735 3.350

8,00 832 8,00 900 7,00 791 3.575

9,00 936 9,00 1013 10,00 1130 4.131

9,00 936 11,00 1238 10,00 1130 4.487

9,00 936 11,00 1238 11,00 1243 4.600

9,00 936 11,00 1238 11,00 1243 4.666

9,00 936 11,00 1238 11,00 1243 4.732

9,00 936 11,00 1238 11,00 1243 4.864

18,00 1872 11,00 1238 12,00 1356 6.309

143,0 14.872 128,5 14.456 128,5 14.520 62.458

73,6 7.656 67,7 7.621 66,9 7.557 34.950

216,6 22.528 196,2 22.077 195,4 22.077 97.409

G0514

51


52

Zusammensetzung der LIQUIDITÄTSENTWICKLUNG der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG (PROGNOSE)

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023 3

Zwischenergebnis

Verkauf

Summe

Auszahlungen

von Einschiffsgesellschaften

kumuliert in T€ 1

Verwaltungskosten

in T€

Auszahlung

Feeder Quintett

–25 416

1.649 –35 (7,0) 4,2 2 –1.958 71

3.350 –36 7,0 2 –3.264 121

3.350 –37 7,0 –3.264 170

3.350 –38 7,0 –3.264 218

3.350 –39 7,0 –3.264 265

3.350 –40 7,0 –3.264 311

3.350 –41 7,0 –3.264 356

3.350 –42 7,5 –3.497 167

3.575 –43 7,5 –3.497 202

4.131 –44 9,0 –4.196 93

4.487 –45 9,5 –4.429 106

4.600 –46 9,5 –4.429 231

4.666 –47 10,0 –4.663 187

4.732 –48 10,0 –4.663 208

4.864 –49 10,0 –4.663 360

6.309 –51 13,5 –6.294 323

62.458 –703 132,7 –61.871

34.950 75,7 –35.273

97.409 –703 208,4 –97.145

1 Ggf. Rundungsdifferenzen

2 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 441.

3 Im Jahr 2008 und 2009 wird eine Auszahlung von 7% p.a., bezogen auf Einzahlungshöhe und -zeitpunkt unterstellt. Dabei wird angenommen, dass das Emissionskapital

zu 60% zzgl. Agio zum 01.01.2008 und zu 40% zum 01.01.2009 eingezahlt ist. Spätere Einzahlungen reduzieren die Auszahlungen an die jeweiligen Investoren.

in %

Auszahlung

Feeder Quintett

in T€ 1

Kumulierte

Liquiditätsreserve 2

in T€

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die Haftungsvergütung

an die persönlich haftende Gesellschafterin enthalten. In der Prognoserechnung

werden diese Kosten ab 2009 um jeweils 2,5% p.a. erhöht.

Auszahlung Feeder Quintett

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen der Kommanditisten des Schiffsfonds

OwnerShip Feeder Quintett dar. In den Jahren 2008 und 2009 werden diese anteilig

auf die durch den jeweiligen Investor geleistete und von der Treuhänderin

abgeforderten Einzahlungshöhen und den jeweiligen Einzahlungszeitpunkt taggenau

berechnet. In der Prognoserechnung wird unterstellt, dass sämtliche Investoren

ihre Einlagen zu 60% zzgl. 5% Agio nach Aufforderung durch die Treuhänderin

und zu 40% zum 31.01.2009 erbringen. Spätere Einzahlungen reduzieren die Auszahlungen

an die jeweiligen Investoren in den entsprechenden Jahren.

G0515


Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird durch die Auszahlungen der Einschiffsgesellschaften

an den Dachfonds und Auszahlungen des Dachfonds an die Investoren

beeinflußt. Im Jahr 2007 ist die Liquiditätsreserve von T€ 441 enthalten.

Hinweis

Die Werte in der vorhergehenden Übersicht beruhen auf Prognosen. Sie können

nicht gewährleistet werden. Das gilt insbesondere für die Auszahlungen an die

Gesellschafter. Weder die Auszahlungen an die Gesellschafter noch sonstige Rückzahlungen

und Verzinsungen der Einlage noch das Angebot der Vermögensanlage

werden vom Emittenten oder einer anderen Person garantiert.

3 Steuerprognose

7.

Steuerprognose des Schiffsfonds

OwnerShip Feeder Quintett

Die Steuervorschau stellt die relevanten

prognostizierten steuerlichen Werte

gemäß § 5a EStG (Tonnagebesteuerung)

übersichtlich dar.

Anmerkungen zur Steuervorschau

Die Einschiffsgesellschaften haben von

Beginn an zur Tonnagebesteuerung

(§5a EStG) optiert. Die auf die Beteiligungen

des Dachfonds an den Einschiffsgesellschaften

entfallenden

Tonnagesteuergewinne werden in der

nebenstehenden Tabelle dargestellt.

Es wird unterstellt, dass die Aufwendungen

auf Ebene des Dachfonds den

Beteiligungen an den Einschiffsgesellschaften

zuzurechnen sind und damit

ebenso durch die Tonnagebesteuerung

abgegolten sind.

7. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG DES

SCHIFFSFONDS OWNERSHIP FEEDER QUINTETT

STEUERPROGNOSE des

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

Jahr Steuerliches Ergebnis

(gemäß Tonnagebesteuerung)

Erbschaftssteuerliche Werte

in %

in% 1

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023 2

1 Dargestellt wird der erbschaft- und schenkungsteuerliche Wert zum jeweiligen 31.12. des Jahres.

2 Inkl. Verkauf der Schiffe und Liquidation der Gesellschaften.

0,048 44

0,070 29

0,115 55

0,116 45

0,116 38

0,116 31

0,116 27

0,116 23

0,116 21

0,116 21

0,116 19

0,116 19

0,116 18

0,116 18

0,116 18

0,116 16

0,116 –

G0516

53


54

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

8

Die ausführliche Darstel-

lung der Vertragspart-

ner, Abweichungsanalysen

sowie grundlegende Aus-

führungen zu steuerlichen

und rechtlichen Rahmenbe-

dingungen bilden den Kern

des folgenden Kapitels.


56

8. KONZEPTIONELLE

GRUNDLAGEN

1 Abwicklungshinweise

8.

Bitte schicken Sie die dem Prospekt beiliegende

Beitrittserklärung ausgefüllt

und unterzeichnet an:

Ownership Treuhand GmbH

Beitrittsannahme

Cremon 36

D-20457 Hamburg

Telefon [040] 325244-0

Fax [040] 325244-30

oder an Ihren Berater.

Die Wirksamkeit des Beitritts erfolgt mit

Annahme der Beitrittserklärung durch

die Treuhandgesellschaft. Hierüber werden

Sie umgehend informiert.

Abwicklung

Das von den Investoren gezeichnete

Kommanditkapital wird zu 60% zzgl.

5% Agio nach Beitritt und Aufforderung

durch die Ownership Treuhand GmbH

sowie 40% zum 31.01.2009 fällig.

Handelsregister

Die Ownership Treuhand GmbH wird als Treuhandkommanditistin der Beteiligungsgesellschaften

für die Investoren in das Handelsregister eingetragen. Die Treugeber

haben das Recht, sich auf eigene Kosten direkt in das jeweilige Handelsregister

eintragen zu lassen. Hinsichtlich der erbschaft- und schenkungsteuerlichen Thematik

(siehe Seite 74 f.) ist unter Umständen eine direkte Eintragung ratsam.

Bitte leisten Sie die Zahlungen auf das in der Beitrittserklärung angegebene Konto.

Hinweis

Die Platzierung des Kommanditkapitals erfolgt u.a. durch Banken oder selbständige

Vertriebsbeauftragte, mit denen separate Vereinbarungen getroffen wurden. Weder

diese noch deren Mitarbeiter fungieren als Erfüllungsgehilfen für die vorgenannten

Gesellschaften.


2 Übersicht der Vertragspartner

8.

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

Geschäftsanschrift

und Sitz

Dauer

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Ausstehende Einlagen

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Gründungsgesellschafter

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

Konzern

Bisherige Emissionen

Wertpapiere mit

Umtausch- oder

Bezugsrecht

Gesamtbezüge und

nicht nur geringfügige

Leistungen und Lieferungen

der Gründungsgesellschafter,

der Prospektverantwortlichen

und des Treuhänders

Cremon 36, 20457 Hamburg

Unbestimmte Zeit

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRA 105746 (Tag der Gründung: 06.08.2007)

€ 25.000 (prognosegemäß zu erhöhen auf mindestens € 46.625.000 und maximal € 47.375.000)

Die Einwerbung wurde bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Prospektes (14.09.2007) nicht begonnen.

Am 14.09.2007 sind € 25.000 Einlagen gezeichnet und eingezahlt;

demnach ist an diesem Tag kein gezeichnetes Kapital ausstehend.

Ownership Erste Verwaltung GmbH Stammkapital: € 25.000 (voll eingezahlt);

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Thomas Wenzel

Geschäftsanschrift: Cremon 36, 20457 Hamburg

Ownership Emissionshaus GmbH, Anschrift und Sitz: Cremon 36, 20457 Hamburg,

(Kommanditeinlage € 20.000, voll eingezahlt), eingetragen.

Ownership Treuhand GmbH (als Treuhänder für weitere Kommanditisten), Anschrift und Sitz: Cremon 36,

20457 Hamburg, (Kommanditeinlage € 5.000; voll eingezahlt; diese möglich zu erhöhen auf mindestens

€ 46.605.000 und maximal € 47.355.000), eingetragen;

Ownership Erste Verwaltung GmbH (kein Kommanditkapital; Komplementärin)

Emittent, Beteiligungsgesellschaft, Prospektherausgabe, Zahlstelle für Auszahlungen an die Investoren,

Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Kommanditgesellschaften, insbesondere als

Kommanditistin an den Gesellschaften in Firma

– MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG,

– Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG,

– MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

– MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

– MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

sowie alle hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

Die Gesellschaft gehört keinem Konzernverbund an; sie ist kein Konzernunternehmen.

Bisher wurden keine Wertpapiere oder Vermögensanlagen i.S.d.§8 f Abs.1 des Verkaufsprospektgesetzes

ausgegeben.

Da es sich bei dem Emittenten weder um eine Aktiengesellschaft noch um eine Kommanditgesellschaft

auf Aktien handelt, gibt es keine umlaufenden Wertpapiere, die den Gläubigern ein Umtausch- oder

Bezugsrecht auf Aktien einräumen. Daher erübrigen sich Erläuterungen zu Bedingungen und Verfahren für

den Umtausch oder den Bezug.

a) Ownership Erste Verwaltung GmbH

Haftungsvergütung: € 2.500 p.a. ab dem Jahr 2007

b) Ownership Emissionshaus GmbH

(PROSPEKTVERANTWORTLICHE)

– Vertrieb: € 850.000 von MS “O.M. Aestatis” GmbH&Co. KG

einmalig,

€ 850.000 von MS K-WATER

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig,

€ 1.350.000 von Hoheriff Container

Schifffahrts GmbH&Co. KG einmalig,

€ 1.450.000 von MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig,

€ 1.470.000 von MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig.

€ 2.305.000 Agio

Bei Erhöhung des Emissionskapitals um max. € 750.000 zzgl. 19% des zusätzlichen Emissionskapitals

sowie zzgl. 5% des zusätzlich einzuwerbenden Fondskapitals als Agio.

57


58

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG (Fortsetzung)

Gesamtbezüge und

nicht nur geringfügige

Lieferungen und Leistungen

der Gründungsgesellschafter,

der Prospektverantwortlichen

und des Treuhänders

– Konzeption, Aufbereitung wirtschaftlicher

Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung: € 390.000 von MS “O.M. Aestatis” GmbH&Co. KG einmalig,

€ 400.000 von MS K-WATER

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig

€ 620.000 von Hoheriff

Container Schiffahrts GmbH&Co. KG einmalig

€ 680.000 jeweils von MS „SARAH FRIEDERICH“

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG und

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG einmalig (Vorabgewinn)

– Laufender Gewinn: anteilig gemäß Kapital

– Kommission bei Verkauf oder Totalverlust : 5% bei einer durchschnittlichen Vorsteuerrendite für den

Investor von mindestens 8% (Vorabgewinn)

c) Ownership Treuhand GmbH

– Treuhandvergütung: 0,1% des auf Ebene der Einschiffsgesellschaften

einzuwerbenden Kapitals p.a. zzgl.USt. (Steigerungen ab

2008 bzw. 2009 bzw. 2010 um 2,5% p.a.)

– Dienstleistungsvergütung:

laufend € 26.200 p.a. von MS “O.M. Aestatis” GmbH&Co. KG

einmalig,

€ 26.400 p.a. von MS K-WATER

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig,

€ 41.600 p.a. von MS Hoheriff

Container Schiffahrts GmbH&Co. KG einmalig,

€ 45.000 p.a. von MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG und

€ 45.200 p.a. von MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig

(Steigerung ab 2008 bzw. 2009 bzw. 2010 um 2,5% p.a.)

– Laufender Gewinn: anteilig gemäß Kapital

– Mehraufwand Einwerbung: 0,25% des auf Ebene jeder Einschiffsgesellschaft

verwalteten Kapitals zzgl. USt.

– Mehraufwand an Beratung bei Gründung: € 49.125 von MS “O.M. Aestatis” GmbH&Co. KG einmalig,

€ 49.500 von MS K-WATER

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig,

€ 78.000 von MS Hoheriff

Container Schiffahrts GmbH&Co. KG einmalig,

€ 84.375 von MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG und

€ 84.750 von MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG einmalig, zzgl. USt.

– Mehraufwand bei Verkauf: volle Treuhandvergütung für 24 Monate nach Verkauf

sowie volle Dienstleistungsvergütung für das Jahr des

Schiffsverkaufs und das darauf folgende Liquidationsjahr

– Abwicklung am Ende: € 2.500 p.a. zzgl. USt. pauschal von jeder

Einschiffsgesellschaft

– Im Falle des Verkaufs oder Totalverlustes: 1% des Bruttoverkaufserlöses oder -versicherungserlöses

pro Einschiffsgesellschaft (Vorabgewinn)

d) Mittelverwendungskontrolleur: einmalige Dienstleistungsvergütung nach Durchführung

der Mittelfreigabekontrolle von insgesamt € 46.600.

Den Gründungsgesellschaftern, der Prospektverantwortlichen, dem Treuhänder und dem Mittelverwendungskontrolleur

werden außer den oben unter a) bis d) genannten Bezügen keine weiteren

Gewinnbeteiligungen, Entnahmerechte, Jahresbeiträge oder sonstige Gesamtbezüge, insbesondere

Gehälter, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsentgelte, Provisionen und Nebenleistungen aller

Art, innerhalb und außerhalb des Gesellschaftsvertrages gewährt. Darüber hinaus erbringen die

Prospektverantwortliche, die Gründungsgesellschafter, die Mitglieder der Geschäftsführung des

Emittenten, der Treuhänder, der Mittelverwendungskontrolleur und sonstige Personen keine nicht

nur geringfügigen Lieferungen und Leistungen.


Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG (Fortsetzung)

Gesamtbezüge und

nicht nur geringfügige

Lieferungen und Leistungen

der Gründungsgesellschafter,

der Prospektverantwortlichen

und des Treuhänders

Beteiligungen von

Gründungsgesellschaftern

an

Abhängigkeit von

Patenten, Lizenzen,

Verträgen oder neuen

Herstellungsverfahren

Laufende Gerichts-/

Schiedsverfahren

Wichtige laufende

Investitionen

Außergewöhnliche

Ereignisse

Bezüge für Mitglieder

der Geschäftsführung

und des Beirates

Tätigkeiten der Mitglieder

der Geschäftsführung

und des

Beirates für andere

Unternehmen

Abweichende Regelungen

des Gesellschaftsvertrages

der

KG von den gesetzlichen

Bestimmungen

Abweichende Regelungen

des Gesellschaftsvertrages

der

Komplementärin

von den gesetzlichen

Bestimmungen

Sonstige Personen

Auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft werden keine Provisionen fällig.

Die Gesamthöhe der Provisionen auf Ebene der Einschiffsgesellschaften beläuft sich auf maximal

€ 8.455.000 und setzt sich zusammen aus den o.a. Provisionen für Vermittlungsleistungen sowie

Agio für die Gesellschafterin Ownership Emissionshaus GmbH.

a) Unternehmen, die der Gesellschaft Fremdkapital zur Verfügung stellen, gibt es nicht.

b) Unternehmen, die in Zusammenhang mit der Herstellung des Anlageobjektes Lieferungen und

Leistungen erbringen, gibt es nicht.

c) Unternehmen, die mit dem Vertrieb der emittierten Vermögensanlage beauftragt sind, gibt es nicht.

Die Gesellschafterin Ownership Emissionshaus GmbH ist mit der Vertriebssteuerung selbst beauftragt.

Keine von wesentlicher Bedeutung.

Es existieren keine Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche

Lage des Emittenten haben können.

Neben der Investition in die Beteiligungsgesellschaft und in die einzelnen Einschiffsgesellschaften und für

den Geschäftsbetrieb erforderliche Geschäfte gibt es keine weiteren laufenden Investitionen.

Die Tätigkeit der Emittentin ist durch keine außergewöhnlichen Ereignisse beeinflusst worden.

Die Ownership Erste Verwaltung GmbH erhält für die Übernahme der persönlichen Haftung jährlich eine

Vergütung von € 2.500 zzgl. der geltenden Umsatzsteuer. Erstmals wird diese Vergütung im Jahr 2007

ausgezahlt. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr und

werden zukünftig keinerlei Gesamtbezüge, wie Gehälter, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen,

Versicherungsentgelte, Provisionen und Nebenleistungen jeder Art gewährt.

Ein Beirat existiert bei Prospekterstellung nicht. Beiräte erhalten keine Vergütung.

Geschäftsführer der Komplementärin ist Herr Thomas Wenzel. Er ist auch Geschäftsführer bei der Gründungsgesellschafterin

Ownership Emissionshaus GmbH, welche auch Vertriebsgesellschaft ist. Die Mitglieder

der Geschäftsführung des Emittenten sind darüber hinaus nicht für Unternehmen tätig, welche mit

dem Vertrieb der angebotenen Vermögensanlage betraut sind, der Emittentin Fremdkapital zur Verfügung

stellen oder nicht nur geringfügige Lieferungen und Leistungen erbringen.

Bei der Emittentin handelt es sich um eine Publikums-KG, deren gesellschaftsvertraglichen Regelungen

zulässigerweise von den gesetzlichen Regelungen der Personenhandelsgesellschaften abweichen. Der

Gesellschaftsvertrag ist auf den Seiten 122 ff. abgedruckt. Einzige persönlich haftende Gesellschafterin

der Emittentin ist die Ownership Erste Verwaltung GmbH. Da die Haftung der Ownership Erste Verwaltung

GmbH gesetzlich auf deren Gesellschaftskapital, mindestens jedoch auf deren Stammkapital beschränkt

ist, weicht der Gesellschaftsvertrag von dem gesetzlichen Leitbild des unbeschränkt haftenden

Komplementärs (§161 HGB) ab. Weitere Abweichungen sind insbesondere: Die persönlich haftende Gesellschafterin

ist nicht am Vermögen und am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt. Sie ist berechtigt, sich

zur Erfüllung ihrer Aufgaben dritter Personen zu bedienen. Sie und ihre Organe sind von den Beschränkungen

des §181 BGB befreit. Das Widerspruchsrecht des Kommanditisten gem. §164 HGB ist ausgeschlossen

(§6 Ziff. 3 des Gesellschaftsvertrages). Alle Geschäfte, die nach Art, Umfang oder Risiko den

Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes überschreiten, bedürfen jedoch der vorherigen Zustimmung

der Gesellschafterversammlung. Die persönlich haftende Gesellschafterin bedarf zu den im Gesellschaftsvertrag

festgelegten Maßnahmen und Rechtshandlungen der Zustimmung des Beirates oder der

Gesellschafterversammlung (§6 Ziff. 4 u. 5 des Gesellschaftsvertrages). Die persönlich haftende Gesellschafterin

und deren Gesellschafter unterliegen nicht dem Wettbewerbsverbot des §112 HGB.

Grundsätzlich haftet die Komplementärin einer Kommanditgesellschaft unbeschränkt. Vorliegend ist die

Komplementärin eine Kapitalgesellschaft; sie haftet daher nur beschränkt auf ihr Gesellschaftsvermögen

(€ 25.000).

Abweichende Regelung vom Gesetz ist, dass der Geschäftsführer von den Beschränkungen des §181

BGB befreit ist. Weiterhin bedarf es zur Abtretung von Geschäftsanteilen und Teilgeschäftsanteilen sowie

für jede sonstige Verfügung hierüber - mit Ausnahme von Verfügungen zugunsten von Mitgesellschaftern

- der Zustimmung der Gesellschaft. Die Gesellschafter und die Geschäftsführer sind vom gesetzlichen

Wettbewerbsverbot befreit. Darüber hinaus gibt es keine weiteren wesentlichen Abweichungen von den

gesetzlichen Bestimmungen.

Es existieren keine „sonstigen Personen“, die die Herausgabe oder den Inhalt des Prospekts oder die

Abgabe oder den Inhalt des Angebots der Anlage wesentlich beeinflusst haben.

59


60

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

Firma

Sitz

Dauer

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

2. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Reederei O. Marten GmbH &Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Geschäftsführer

Kommanditist

Funktion

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Unbestimmte Zeit

Amtsgericht Kiel

Bundesrepublik Deutschland

HRA 5542 KI

1) Ole Marten, Groß Wittensee, Einlage von € 225.000

2) Reederei O. Marten GmbH&Co. KG, Groß Wittensee, Einlage von € 25.000

3) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg, Einlage von € 20.000

4) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg, mit einer Einlage von € 5.000 (eingezahlt);

als Treuhänderin für die Beteiligungsgesellschaft kann sie ihr Kommanditkapital auf mind. € 6.555.000

und max. € 6.705.000 erhöhen.

2. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Stammkapital: € 25.000 (voll eingezahlt);

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Ole Marten

Geschäftsanschrift: Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Einschiffsgesellschaft, Betrieb des Schiffes MS „O.M. Aestatis“,

Beteiligungsobjekt des Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

2. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Amtsgericht Kiel

Bundesrepublik Deutschland

HRB 8440 KI

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Ole Marten, Groß Wittensee

Geschäftsanschrift: Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Dipl. Kaufm. Ole Marten (€ 12.500), Groß Wittensee

Ownership Treuhand GmbH (€ 12.500), Hamburg

Persönlich haftende Gesellschafterin der MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

Reederei O. Marten GmbH& Co. KG

Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Amtsgericht Kiel

Bundesrepublik Deutschland

HRA 5467 KI

€ 30.000

1. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Geschäftsführer: Herr Dipl. Kaufm. Ole Marten, Groß Wittensee

Herr Dipl. Kaufm. Ole Marten, Groß Wittensee

Bereederungsgesellschaft, Kommanditistin in der MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG


1. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

1. Verwaltung Reederei Marten GmbH

Eekholl 5, 24361 Groß Wittensee

Amtsgericht Kiel

Bundesrepublik Deutschland

HRB 8477 KI

€ 25.000

Herr Dipl. Kaufm. Ole Marten, Groß Wittensee

Gesellschafterin der Reederei O. Marten GmbH&Co. KG

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

K&K Schiffahrts Erste Verwaltungs GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Geschäftsführer

Kommanditisten

Funktion

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Ballindamm 17, 20095 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRA 102629

1) K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG, Hamburg, Einlage von € 250.000,

2) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg, Einlage von € 20.000,

3) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg, Einlage von € 5.000; als Treuhänderin für die Beteiligungsgesellschaft

kann sie ihr Kommanditkapital auf mind. € 6.605.000 und max. € 6.755.000 erhöhen.

K&K Schiffahrts Erste Verwaltungs GmbH

Stammkapital: € 25.000

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Jörg Krüger, Jens Knüppel (beide Hamburg)

Geschäftsanschrift: Ballindamm 17, 20095 Hamburg

Einschiffsgesellschaft, Betrieb des Schiffes MS „K-WATER“, Beteiligungsobjekt des

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

K&K Schiffahrts Erste Verwaltungs GmbH

Ballindamm 17, 20095 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 93414

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Jörg Krüger, Jens Knüppel, Geschäftsanschrift: Ballindamm 17, 20095 Hamburg

K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG (€ 12.500), Hamburg

Ownership Treuhand GmbH (€ 12.500), Hamburg

Persönlich haftende Gesellschafterin der MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG

Ballindamm 17, 20095 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRA 101837

€ 100.000 (voll eingezahlt)

Jörg Krüger, Jens Knüppel (beide Hamburg)

Verwaltungsgesellschaft K&K Schiffahrt mbH, Hamburg

Gerd Zachariassen, Hans-Werner Zachariassen, Jens Knüppel, Jörg Krüger (alle Hamburg)

Bereederungsgesellschaft, Kommanditistin der MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

61


62

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Verwaltungsgesellschaft K&K Schiffahrt mbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Dauer

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

Hoheriff Verwaltungs GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Verwaltungsgesellschaft K&K Schiffahrt mbH

Ballindamm 17, 20095 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 92781

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Jörg Krüger, Jens Knüppel (beide Hamburg)

Gesellschafter der K&K Schiffahrts GmbH&Co. KG, Hamburg

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG

Ringstraße 4, 27628 Bramstedt

Unbestimmte Zeit

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRA 111263

1) Reederei Rass GmbH&Co. KG, Bramstedt, Einlage von € 25.000,

2) Kapitän Kersten Rass, Bramstedt, Einlage von € 225.000,

3) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg, Einlage von € 20.000,

4) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg, Einlage von € 5.000; als Treuhänderin für die Beteiligungsgesellschaft

kann sie ihr Kommanditkapital auf mind. € 10.405.000 und max. € 10.555.000 erhöhen.

Hoheriff Verwaltungs GmbH

Stammkapital: € 25.000;

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Kersten Rass

Geschäftsanschrift: Ringstraße 4, 27628 Bramstedt

Einschiffsgesellschaft, Betrieb des Schiffes MS „Hoheriff“,

Beteiligungsobjekt der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

Hoheriff Verwaltungs GmbH

Ringstraße 4, 27682 Bramstedt

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRB 200581

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Kersten Rass, Bramstedt

Rass Beteiligungs GmbH (€ 12.500), Bramstedt

Ownership Treuhand GmbH (€ 12.500), Hamburg

Persönlich haftender Gesellschafter der Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG


Rass Beteiligungs GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

Reederei Rass GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Gesellschafter

Persönlich haftender

Gesellschafter

Funktion

Rass Beteiligungs GmbH

Ringstraße 4, 27682 Bramstedt

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRB 111 426

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Kersten Rass, Bramstedt

Gesellschafter der Hoheriff Verwaltungs GmbH

Reederei Rass GmbH&Co. KG

Ringstraße 4, 27682 Bramstedt

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRA 111260

€ 30.000 (voll eingezahlt)

Ludwig Rass, Kersten Rass (beide Bramstedt)

Rass-Schiffahrt-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bramstedt

Bereederungsgesellschaft, Kommanditistin in der Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG

Rass-Schiffahrt-Gesellschaft mit beschänkter Haftung

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Gesellschafter

Geschäftsführer

Funktion

Rass-Schiffahrt-Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Ringstraße 4, 27682 Bramstedt

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRB 110977

€ 25.565 (voll eingezahlt)

Ludwig Rass, Kersten Rass (beide Bramstedt)

Ludwig Rass, Kersten Rass (beide Bramstedt)

Persönlich haftende Gesellschaft der Reederei Rass GmbH&Co. KG

MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Dauer

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

MS „SARAH FRIEDERICH” Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Anne-Conway-Straße 2,

28359 Bremen

Unbestimmte Zeit

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRA 24666 HB

1) Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG, Bremen: Einlage von € 300.000

2) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg, Einlage von € 20.000,

3) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg, Einlage von € 5.000; als Treuhänderin für die Beteiligungsgesellschaft

kann sie ihr Kommanditkapital auf mind. € 11.255.000 und max. € 11.405.000 erhöhen.

REF Verwaltungs-GmbH

Stammkapital: € 25.000;

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Thomas Kriwat

Geschäftsanschrift: Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Einschiffsgesellschaft, Betrieb des Schiffes MS „SARAH FRIEDERICH“,

Beteiligungsobjekt des Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

63


64

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Dauer

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönlich haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Funktion/

Tätigkeitsbereiche

REF Verwaltungs-GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

MS „SENTA FRIEDERICH” Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Anne-Conway-Straße 2,

28359 Bremen

Unbestimmte Zeit

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRA 24664 HB

1) Reederei Eugen Friederich GmbH & Co. KG, Bremen: Einlage von € 300.000

2) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg: Einlage von € 20.000

3) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg: Einlage von € 5.000; als Treuhänderin für die Beteiligungsgesellschaft

kann sie ihr Kommanditkapital auf mind. € 11.305.000 und max. € 11.455.000 erhöhen.

REF Verwaltungs-GmbH

Stammkapital: € 25.000

Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen;

Geschäftsführer: Thomas Kriwat

Geschäftsanschrift: Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Einschiffsgesellschaft, Betrieb des Schiffes MS „SENTA FRIEDERICH“,

Beteiligungsobjekt der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH& Co. KG

REF Verwaltungs-GmbH

Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRB 23843 HB, (Tag der ersten Eintragung als Ownership Siebzehnte Verwaltung GmbH

unter HRB 98048 am 04.08.2006)

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Thomas Kriwat, Bremen

Reederei Eugen Friederich GmbH Schiffahrtsgesellschaft (€ 12.500), Bremen

Ownership Treuhand GmbH (€ 12.500), Hamburg

Persönlich haftender Gesellschafter der MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

und der MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co.

Reederei Eugen Friederich GmbH Schiffahrtsgesellschaft

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

Reederei Eugen Friederich GmbH Schiffahrtsgesellschaft

Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRB 7844 HB

DM 50.000 (voll eingezahlt)

Herr Thomas Kriwat, Herr Kapitän Klaus Kriwat (beide Bremen)

Gesellschafterin der REF Verwaltungs-GmbH


Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönliche haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Kommanditist

Funktion

KTK Holding GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Kommanditkapital

Persönliche haftende

Gesellschafterin/

Geschäftsführung

Kommanditist

Funktion

KTK Verwaltungs-GmbH

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

CMA CGM S. A.

Firma

Geschäftsanschrift

Rechtsordnung

Handelsregister

Geschäftsführung

Gesellschafter

Funktion

MCL Feeders Ltd.

Firma

Sitz

Rechtsordnung

Funktion

Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG

Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRA 24495 HB

€ 100.000 (voll eingezahlt)

KTK Verwaltungs-GmbH, Bremen

KTK Holding GmbH&Co. KG, Bremen

Bereederungsgesellschaft; Kommanditistin in der MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG und in der MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

KTK Holding GmbH&Co. KG

Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRA 24481 HB

€ 100.000 (voll eingezahlt)

KTK Verwaltungs-GmbH

Herr Thomas Kriwat (€ 50.000), Herr Kapitän Klaus Kriwat (€ 50.000) (beide Bremen)

Kommanditistin der Bereederungsgesellschaft Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG

KTK Verwaltungs-GmbH

Anne-Conway-Straße 2, 28359 Bremen

Amtsgericht Bremen

Bundesrepublik Deutschland

HRB 23722 HB, Tag der ersten Eintragung: 05.09.2006

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Herr Thomas Kriwat, Bremen

Gesellschafter der Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG

CMA CGM S. A.

BP 2409, 4 Quai d'Arenc, Marseilles, 13215 Frankreich

Frankreich

Tag der ersten Eintragung: 01.08.1999

Jacques Saade, Farid Salem, Tristan Vieljeux, Alain Wils, Rodolphe Saade (alle Frankreich)

Merit Corporation SAL (Hauptgesellschafter geführt durch die Familie Saade), Frankreich

Charterer des MS „O.M. Aestatis”

MCL Feeders Ltd.

Marshall Islands

Marshall Islands

Charterer des MS „K-WATER“

65


66

GB Shipping & Chartering GmbH&Co. KG

Firma

Geschäftsanschrift

Registergericht

Handelsregister

Rechtsordnung

Persönlich haftende

Gesellschafter/

Geschäftsführung

Kommanditkapital

Kommanditist

Funktion

Safmarine Container Lines NV

Firma

Geschäftsanschrift

Rechtsordnung

Handelsregister

Gesellschaftskapital

Gesellschafter

Funktion

OwnerShip Gesellschaften

GB Shipping & Chartering GmbH&Co. KG

Goninger Straße 23, 26789 Leer

Amtsgericht Aurich

HRA 200080

Bundesrepublik Deutschland

GB Verwaltungs GmbH

(AG Aurich, HRB 110548)

€ 500.000

Herr Herman Buss (€ 500.000); Leer

Poolmanager des 900 TEU Zhousan Pools, dessen Mitglied die

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG ist.

Michael Niefünd, Dipl.- Wirtsch.-Ing. für Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft

Sitz

Funktion

Ownership Holding GmbH

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Parkstraße 12, 26931 Elsfleth

Unabhängiger Sachverständiger, Erstellung der Marktanalyse

Gooßen&Heuermann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Funktion

Safmarine Container Lines NV

De Gerlachekaai 20, Antwerpen, 2000 Belgium

Belgien

Antwerpen, Belgien

US-$ 222.600.000

100% A.P. Møller-Maersk

Charterer der MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIEDERICH“

Gooßen&Heuermann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Große Schmiedestraße 4, 21682 Stade

Amtsgericht Tostedt

Bundesrepublik Deutschland

HRB 101312, Tag der ersten Eintragung: 31.08.2005

€ 50.000

Hans-Ulrich Heuermann (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer); Rigo Gooßen (Steuerberater)

Mittelverwendungskontrolleur bei der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG sowie bei

den Einschiffsgesellschaften MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG, MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG, Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG, MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrts

gesellschaft mbH&Co. KG sowie MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

Ownership Holding GmbH

Cremon 36, 20457 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 98964, Tag der ersten Eintragung: 31.10.2006, als Ownership Einundzwanzigste Verwaltung GmbH

€ 90.000

Olaf Pankow, Thomas Wenzel, beide Hamburg

Olaf Pankow (50%), Thomas Wenzel (25%), beide Hamburg;

Ownership Beteiligungs GmbH (25%), Hamburg

Gesellschafterin der Ownership Emissionshaus GmbH und der Ownership Treuhand GmbH


Ownership Emissionshaus GmbH

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Ownership Treuhand GmbH

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Ownership Beteiligungs GmbH

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Ownership Erste Verwaltung GmbH

Firma

Sitz

Registergericht

Rechtsordnung

Handelsregister

Stammkapital

Geschäftsführer

Gesellschafter

Funktion

Ownership Emissionshaus GmbH

Cremon 36, 20457 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 89589, Tag der ersten Eintragung: 29.01.2004

€ 2.000.000

Olaf Pankow, Thomas Wenzel (beide Hamburg)

Ownership Holding GmbH, Hamburg

Prospektverantwortliche, Anbieterin, Kommanditistin und Gründungsgesellschafterin bei der Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG sowie bei den Einschiffsgesellschaften

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG, MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG, MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG sowie MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG, Prospektherausgabe,

Marketing, Projektierung, Vertriebssteuerung, Eigenkapitalvermittlung und Platzierungsgarantin

Ownership Treuhand GmbH

Cremon 36, 20457 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 89590, Tag der ersten Eintragung: 29.01.2004

€ 50.000

Mike Wittje, Morsum

Ownership Holding GmbH

Kommanditistin und Gründungsgesellschafterin bei der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH & Co. KG sowie bei den Einschiffsgesellschaften MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG, MS K-WATER

Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG, Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG, MS „SARAH

FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG sowie MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG, treuhänderische Verwaltung des Treuguts und Betreuung der Investoren

Ownership Beteiligungs GmbH

Blankeneser Hauptstraße 93, 22587 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 89255, Tag der ersten Eintragung: 19.12.2003

€ 25.000

Thomas Wenzel, Hamburg

Thomas Wenzel, Hamburg

Gesellschafterin der Ownership Holding GmbH, Hamburg

Ownership Erste Verwaltung GmbH

Cremon 36, 20457 Hamburg

Amtsgericht Hamburg

Bundesrepublik Deutschland

HRB 90305, Tag der ersten Eintragung: 16.04.2004

€ 25.000 (voll eingezahlt)

Thomas Wenzel, Geschäftsanschrift: Cremon 36, 20457 Hamburg

Ownership Emissionshaus GmbH (€ 12.500); Ownership Treuhand GmbH (€ 12.500);

persönlich haftende Gesellschafterin der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

Über die im Prospekt dargestellten Vereinbarungen insbesondere Kapitel 8.5 (siehe Seite 76 ff.) hinaus bestehen nach Kenntnis der

Anbieterin keine sonstigen die Anlageobjekte selbst, ihre Herstellung, Finanzierung, Nutzung oder Verwertung betreffenden Abreden

zwischen den wesentlichen Vertragspartnern.

67


68

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

3 Sensitivitätsanalysen

8.

OwnerShip hat die Einnahmen- und

Ausgabenprognosen und die Verkaufshypothesen

unter der Verwendung

marktbezogener Annahmen erstellt. Es

können sich hierzu positive und/oder

negative Veränderungen innerhalb der

beabsichtigten Fondslaufzeit ergeben.

Diesbezüglich wird an dieser Stelle auf

die Angaben zu den möglichen Veränderungen

bei diesem Beteiligungsangebot

verwiesen (Kapitel 3, Seite 16 ff. sowie

Kapitel 4, Seite 22 f.). Sensitivitätsanalysen

zum Investitionsobjekt unterstellen

Abweichungen von den „Standardannahmen“

und messen die Auswirkungen

auf das Anlageergebnis.

Die nachfolgende Sensitivitätsanalyse

wird in qualitativer Form dargestellt. Auf

die Angabe von Wahrscheinlichkeiten

wird verzichtet, da eine Messung bei

diesem Anlagemodell nicht sinnvoll ist.

Für fünf Einflussfaktoren wurden jeweils

Veränderungen analysiert und die Auswirkungen

auf das Anlageergebnis während

des angenommenen Investitionszeitraumes

errechnet. Aus den nachfolgenden

Diagrammen ergeben sich die

Rückflüsse aus der Vercharterungsphase

und aus dem Verkauf der Seeschiffe

für eine beispielhaft als Vergleichsmaßstab

dienende Kommanditeinlage

in Höhe von € 100.000 zzgl.

5 % Agio. Dargestellt sind die Rückflüsse

nach Steuern.

Die nachfolgenden Analysen beziehen

sich auf den Planungshorizont bis zum

Jahr 2023.

Neben den analysierten Einflussfaktoren

gibt es noch zahlreiche andere Faktoren.

Die Abweichungen können bei

jedem Einflussfaktor anders ausfallen

als unterstellt. Somit bilden die gezeigten

Ergebnisabweichungen nur eine

Auswahl.

Der langfristig wichtigste Einflussfaktor bei dieser Investition ist voraussichtlich

die Entwicklung der Charterraten und somit der Umsatzerlöse.

Kapitalrückfluss nach Steuern für eine Beteiligung von € 100.000

UMSATZERLÖSE je Einsatztag

PROGNOSE und Abweichungen zur PROGNOSE

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

Prog-

– 20 % – 10 % nose

10 % 20 %

Die Abbildung zeigt die mögliche Veränderung des Kapitalrückflusses an den Investor

bis zum Jahr 2023 bei Unterschreitung bzw. Überschreitung der Chartereinnahmen

um bis zu 20% unter der Annahme der Werthaltigkeit der Erstbeschäftigungen.

Kapitalrückfluss nach Steuern für eine Beteiligung von € 100.000

NETTO-VERÄUSSERUNGSERLÖSE in% der Kaufpreise

PROGNOSE und Abweichungen zur PROGNOSE

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

20/24 % 30/34 %

Prognose

50/54 %

60/64 %

Die Abbildung zeigt die mögliche Veränderung des Kapitalrückflusses an den Investor

bis zum Jahr 2023 bei angenommenen Wiederverkaufswerten (netto) von 20/24%,

30/34%, 40/44% (prospektierte Prognose), 50/54% und 60/64% der ursprünglichen

Kaufpreise.

G0411

G0412


Kapitalrückfluss nach Steuern für eine Beteiligung von € 100.000

Kapitalrückfluss nach Steuern für eine Beteiligung von € 100.000

Kapitalrückfluss nach Steuern für eine Beteiligung von € 100.000

SCHIFFSBETRIEBSKOSTEN je Einsatztag

PROGNOSE und Abweichungen zur PROGNOSE

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

300.000

250.000

– 20 % – 10 %

ZINSEN über die Gesamtlaufzeit

PROGNOSE und Abweichungen zur PROGNOSE

200.000

150.000

100.000

50.000

0

Prognose

10 % 20 %

Prog-

– 20 % – 10 % nose

10 % 20 %

WÄHRUNG

PROGNOSE und Abweichungen zur PROGNOSE

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

Prog-

– 20 % – 10 % nose

10 % 20 %

G0413

G0414

G0415

Die Abbildung zeigt die mögliche Veränderung

des Kapitalrückflusses an den

Investor bis zum Jahr 2023 bei Unterschreitung

bzw. Überschreitung der

Schiffsbetriebskosten um bis zu 20%

auf Ebene der Einschiffsgesellschaften.

Die Abbildung zeigt die mögliche Veränderung

des Kapitalrückflusses an den

Investor bis zum Jahr 2023 bei Unterschreitung

bzw. Überschreitung der

Zinsaufwendungen für die Schiffshypothekendarlehen

auf Ebene der Einschiffsgesellschaften

um bis zu 20%.

Die Abbildung zeigt die mögliche Veränderung

des Kapitalrückflusses an den

Investor bis zum Jahr 2023 bei Unterschreitung

bzw. Überschreitung des

durchschnittlichen US-$/€-Wechselkurses

während der Betriebsphase um

bis zu 20% auf Ebene der Einschiffsgesellschaften.

69


70

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

4 Steuerliche Grundlagen

8.

Mit dem Investment in die Dachfondsgesellschaft

Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG unterliegt

der Investor als Kommanditist/Treugeber

den steuerlichen Wirkungen einer

unternehmerischen Beteiligung, die im

Einzelnen nachfolgend erläutert werden.

Ziel ist es dabei, dem Investor als natürliche

Person mit unbeschränkter Steuerpflicht

und unter der Voraussetzung,

dass die Beteiligung im Privat- und nicht

im Betriebsvermögen gehalten wird,

einen umfassenden Überblick wichtiger

steuerlicher Gesichtspunkte zu geben.

Selbstverständlich kann die Beteiligung

auch im Betriebsvermögen gehalten

werden.

Grundsätzlich sollte ein Beitritt zu der

Gesellschaft mit dem persönlichen

steuerlichen Berater abgestimmt werden.

Dies gilt insbesondere für den Fall,

dass die Beteiligung im Betriebsvermögen

gehalten wird.

Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Jeder Treugeber bzw. Kommanditist erzielt

nach der gesellschaftsrechtlichen

Konzeption der mit der Emission des

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

angebotenen Gesellschaft Einkünfte

aus Gewerbebetrieb gemäß §2 Abs.

1 Nr. 2 EStG, da er sowohl nach geltendem

Steuerrecht als auch nach höchstrichterlicher

Rechtsprechung als Mitunternehmer

im Sinne des §15 Abs. 1

Nr. 2 EStG einzustufen ist. Dies gilt insbesondere,

da er nach den §§12 und 19

des Gesellschaftsvertrages am Gewinn

und Verlust sowie an den stillen Reserven

des Unternehmens beteiligt wird

(Mitunternehmerrisiko), ihm nach den

§§6 und 8 des Gesellschaftsvertrages

mittelbar bei der Beteiligungsgesellschaft

weit reichende Stimm- und Kontrollrechte

(Mitunternehmerinitiative)

eingeräumt und die Gesellschaft auf die

Erzielung eines Totalgewinns (Gewinnerzielungsabsicht)

ausgerichtet ist. Darüber

hinaus hat jeder Treugeber das

Recht, sich unmittelbar als Kommanditist

bei der Beteiligungsgesellschaft in

das Handelsregister eintragen zu lassen.

Die Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG ist selbst nicht

Subjekt der Einkommensteuer. Die zunächst

auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft

ermittelten Einkünfte werden den

Gesellschaftern entsprechend ihrer Beteiligung

am Gewinn und Verlust zugerechnet.

Die Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb

unterliegen dem persönlichen

Einkommensteuersatz des einzelnen

Kommanditisten.

Gewinnerzielungsabsicht

Maßgebliches Beurteilungskriterium

hierfür ist, ob nach dem Urteil eines ordentlichen

Kaufmanns und unter Berücksichtigung

der Gewinnermittlung

nach §5 EStG mit großer Wahrscheinlichkeit

mit einem Totalgewinn nach

Ende der beabsichtigten Fondslaufzeit

gerechnet werden kann. Andernfalls

wäre die Tätigkeit der Gesellschaften

als so genannte „Liebhaberei“ einzuordnen

mit der Folge, dass Gewinne nicht

steuerpflichtig wären und Verluste nicht

steuermindernd mit positiven anderen

Einkünften verrechnet werden könnten.

Auf Basis der Prognoserechnung wird

die Beteiligungsgesellschaft nach Ablauf

einer Fondslaufzeit von ca. 16,5

Jahren (betrachtet ab dem Datum der

Prospektaufstellung) und unter Berücksichtigung

der Schlussauszahlungen der

Einschiffsgesellschaften bei unterstellten

Nettoveräußerungserlösen von rund

40% bzw. 44% der Anschaffungskosten

des jeweiligen Schiffes inkl. Bauzeitfinanzierungskosten

insgesamt einen

Totalgewinn erzielen.

Unter Berücksichtigung des vom Bundesfinanzhof

herangezogenen Grundsatzes

ist damit aus heutiger Sicht davon

auszugehen, dass der Nachweis

des Totalgewinns erbracht ist. Auch bei

Option zur pauschalen Gewinnermittlung

nach §5a EStG basiert die Totalgewinnermittlung

auf der herkömmlichen

Gewinnermittlung unter Einbeziehung

eines Veräußerungsgewinns.

Die Prüfung der Gewinnerzielungsabsicht

erfolgt stets auf Ebene der Gesellschaften

und des Gesellschafters. Sofern

dieser eine nach dem Betriebskonzept

nicht vorgesehene Anteilsfinanzierung

seiner Einlage plant und durch die

zu entrichtenden Zinsen seinen prospektierten

Totalgewinn mindert, sollte die

Darlehensaufnahme in jedem Fall mit

einem steuerlichen Berater abgestimmt

werden.


Steuerliche Ergebnisse

Die Beteiligungsgesellschaft erzielt nach Maßgabe der im Detail ab Seite 71 ff. abgebildeten

Planrechnung unter Berücksichtigung der Vollplatzierung im Jahr 2007

voraussichtlich folgende steuerliche Ergebnisse für die Investoren:

Übersicht der prognostizierten

STEUERLICHEN ERGEBNISSE

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023 2

Steuerliches Ergebnis

(gemäß Tonnagebesteuerung)

in %

1 Dargestellt wird der erbschaft- und schenkungsteuerliche Wert zum jeweiligen 31.12. des Jahres.

2 Inklusive Verkauf der Schiffe und Liquidation der Gesellschaften.

Erbschaftsteuerliche

Werte in Prozent 1

0,048 44

0,070 29

0,115 55

0,116 45

0,116 38

0,116 31

0,116 27

0,116 23

0,116 21

0,116 21

0,116 19

0,116 19

0,116 18

0,116 18

0,116 18

0,116 16

0,116 –

Die angegebenen Prozentwerte beziehen sich auf die Beteiligungssumme des Investors.

Es werden die steuerlichen Ergebnisse gem. §5a EstG (Tonnagebesteuerung) dargestellt.

G0533

71


72

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Abschreibung der Schiffe

Nach §7 Abs. 2 EStG können die Anschaffungskosten

für bewegliche Güter

mit dem dreifachen des linearen Abschreibungsvolumens,

jedoch höchstens

mit 30% p.a. und im Erstjahr nur

zeitanteilig ab dem Monat der Infahrtsetzung

bzw. Übernahme abgeschrieben

werden. Diese Regelung findet nur

noch für die Anschaffungskosten der

Schiffe Anwendung, die bis zum

31.12.2007 erworben und durch die Einschiffsgesellschaft

übernommen wurden

bzw. werden (betrifft MS „O.M.

Aestatis“, MS „K-WATER“ und MS

„Hoheriff“). Der Wechsel von der degressiven

zur linearen Abschreibung ist

jederzeit möglich. Werden die Schiffe

erst im Jahr 2008 oder später von einer

Gesellschaft übernommen, so können

die Anschaffungskosten nach dem Unternehmensteuerreformgesetz

2008

nur noch linear abgeschrieben werden

(betrifft MS „SARAH FRIEDERICH“ und

MS „SENTA FRIEDERICH“). Auch hier

werden die Abschreibungswerte im

Erstjahr nur zeitanteilig ab dem Monat

der Infahrtsetzung bzw. Übernahme ermittelt.

Die lineare Wertminderung eines Schiffes

ergibt sich dabei grundsätzlich aus

amtlichen Abschreibungstabellen, die

abhängig vom Alter des Schiffes eine

Nutzungsdauer von maximal zwölf Jahren

vorsehen. Darüber hinaus stellt die

Finanzverwaltung auf eine Nutzungsdauer

nach dem Betriebskonzept ab,

wenn im Betriebskonzept von einer erheblich

längeren Nutzungsdauer als in

den amtlichen Abschreibungstabellen

ausgegangen wird, und die Betriebsführung

überwiegend auf diesem Umstand

beruht (vgl. BMF-Schreiben vom

15.06.1999). Die im Rahmen der Planrechnung

angenommene Nutzungsdauer

von 15 Jahren (MS „SARAH

FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIE-

DERICH“), 16 Jahren (MS „K-WATER“,

MS „Hoheriff“) bzw. 17 Jahren (MS

„O.M. Aestatis“) entsprechen dem Betriebskonzept.

Die Einschiffsgesellschaften berechnen

ihre degressiven bzw. linearen Abschreibungsbeträge

von den Anschaffungskosten

des jeweiligen Schiffes

einschließlich der Anschaffungsnebenkosten

und der ihnen steuerlich identisch

zu behandelnden aktivierten Vorkosten

unter Berücksichtigung des jeweiligen

Schrottwertes.

Nach Auffassung der Finanzverwaltung

(vgl. BMF-Schreiben vom 20.10.2003,

IV C3 – S 2253a-48/03) gehören grundsätzlich

alle Aufwendungen, die im wirtschaftlichen

Zusammenhang mit der

Abwicklung des Projektes in der Investitionsphase

anfallen, steuerlich dann zu

den Anschaffungskosten, wenn der Anbieter

ein einheitliches Vertragswerk

vorgibt und die Gesellschafter bzw.

Treugeber in ihrer gesellschaftsrechtlichen

Verbundenheit keine Möglichkeit

besitzen, hierauf Einfluss zu nehmen.

Den Anschaffungskosten zuzurechnen

sind damit alle durch das Betriebskonzept

veranlassten Nebenkosten wie z.B.

die Vertriebsprovision, das Entgelt für

die vorbereitende Bereederung und die

Gründungskosten der Gesellschaft. Nicht

zu den zu aktivierenden Nebenkosten

zählt nach Auffassung der Finanzverwaltung

der Aufwand für die Zwischenfinanzierung

des Eigenkapitals, der in

den Planrechnungen als sofort abzugsfähige

Betriebsausgaben berücksichtigt

wird. Im Rahmen der Konzeption wurde

der Auffassung der Finanzverwaltung

gefolgt. Die Gesellschaften behalten

sich vor, in der Steuererklärung abweichend

vorzugehen.

Vorabgewinn für Konzeption, Aufbereitung

wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Nach den gesellschaftsvertraglichen

Regelungen der Einschiffsgesellschaften

werden Leistungen der Ownership

Emissionshaus GmbH für die Konzeption,

die Aufbereitung wirtschaftlicher

Rahmendaten und die Wirtschaftlichkeitsberechnung

nicht als Aufwand der

jeweiligen Gesellschaft behandelt, sondern

dieser als Gesellschafterin im Rahmen

der Ergebnisverteilung als Vorabgewinn

zugewiesen. Zur Entnahme dieser

Vergütungen ist sie erst nach Feststellung

des jeweiligen Jahresabschlusses

auf erstes Anfordern berechtigt.

Ermittlung des steuerlichen Ergebnisses

bei den Einschiffsgesellschaften

§5a EStG („Tonnagesteuer“)

Die Gewinnermittlung erfolgt durchgängig

nach §6 Ziff. 7 der Gesellschaftsverträge

der Einschiffsgesellschaften

auf der Basis der pauschalierten Gewinnermittlung

nach §5a EStG, besser

unter dem Begriff „Tonnagesteuer“ bekannt.

Diese Vorschrift, ergänzt durch

Erläuterungen und Anweisungen der

Finanzverwaltung (vgl. BMF-Schreiben

vom 12.06.2002 [BStBl. 2002 I, Seite

614 f.], stellt bei Ermittlung der Einkünfte

aus Gewerbebetrieb nicht wie

beim Betriebsvermögensvergleich auf

das Ergebnis von Einnahmen zu Ausgaben

ab. Stattdessen wird – unabhängig

von diesem Ergebnis – die Ertragskraft

des Schiffes nach der so genannten

Nettoraumzahl (NRZ) bewertet. Diese

wird nach einer international vereinheitlichten

Vermessung des Schiffskörpers

festgelegt.


Die Inanspruchnahme der Gewinnermittlung

nach §5a EStG setzt unter anderem

voraus, dass sich die Geschäftsleitung

der Gesellschaft in Deutschland

befindet, die Bereederung des Schiffes

von dort vorgenommen wird und das

Schiff im Wirtschaftsjahr überwiegend

in einem inländischen Schiffsregister

eingetragen ist. Das Vorliegen dieser

Voraussetzungen wird für jedes Jahr

des Optionszeitraumes neu geprüft.

Der Vertragsreeder hat sich gegenüber

der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

zur Einhaltung dieser Voraussetzungen

vertraglich verpflichtet. Der Antrag auf

Option zur Tonnagesteuer wurde bzw.

wird zum Zeitpunkt der Übernahme des

jeweiligen Schiffes gestellt.

An die Gewinnermittlung nach § 5a

EStG ist die Einschiffsgesellschaft grundsätzlich

zehn Jahre gebunden. Allerdings

ist auch ein früherer Verkauf des Schiffes

möglich. Steuerliche Nachteile entstehen

dem Investoren hierdurch nicht.

Grundsätzlich ist beim Übergang zur

Tonnagesteuer ein so genannter Unterschiedsbetrag

festzustellen. Dieser ergibt

sich aus der Differenz zwischen

dem Buchwert des Schiffes und seinem

tatsächlichen Marktwert (Teilwert) zum

Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung

der Besteuerung nach §5a EStG. Da

hier die Tonnagebesteuerung für die

Einschiffsgesellschaften jedoch von Beginn

an geplant ist, besteht die Vermutung,

dass der Teilwert (Zeitwert des

Schiffes) dem Buchwert entspricht, so

dass sich kein Unterschiedsbetrag aus

dem jeweiligen Schiff ergibt. Der bei

Verkauf des jeweiligen Schiffes oder

eines Kommanditanteils etwaig anfallende

Veräußerungserlös wird durch

die pauschale Gewinnermittlung gem.

§5a EStG abgegolten und ist daher von

dem jeweiligen Treugeber nicht mehr

gesondert zu versteuern.

Die CDU/CSU-SPD Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 ein

Festhalten an der Tonnagesteuer bestätigt, um den deutschen Reedereistandort

weiter zu stärken. Ebenso hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der fünften „Nationalen

Maritimen Konferenz“ Anfang Dezember 2006 in Hamburg erneut versichert,

dass die Bundesregierung auch in Zukunft an dieser Regelung festhalten wird.

Ermittlung des steuerlichen Ergebnisses des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

Da der Dachfonds Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG planmäßig

nicht operativ tätig sein wird, werden die Aufwendungen auf Ebene des Dachfonds

als Sonderbetriebsausgaben bei den Einschiffsgesellschaften behandelt und

sind damit durch die Tonnagebesteuerung abgegolten. Für die Ermittlung der erbschaft-

und schenkungsteuerlichen Werte erfolgt die Gewinnermittlung gemäß

Betriebsvermögensvergleich (§5 EStG).

Steuertarif

Der Planrechnung liegen ohne Berücksichtigung der Kirchensteuer folgende Steuersätze

der Einkommensteuer zugrunde:

■ Durchgehend 42% zzgl. Solidaritätszuschlag von 5,5%.

Steuerliche Behandlung von Entnahmen durch die Gesellschafter (Auszahlungen)

Bei den in der Planrechnung als Auszahlungen ausgewiesenen Rückflüssen an

die Investoren handelt es sich grundsätzlich um steuerneutrale Entnahmen durch

Gesellschafter. Eine Besteuerung der entnommenen Beträge erfolgt daher nicht.

Führt die Entnahme jedoch zu einem negativen Kapitalkonto, wonach ein geleisteter

Einzahlungsbetrag durch die Zuweisung negativer steuerlicher Ergebnisse und

Entnahmen aufgezehrt wird, ist §15a Abs. 3 EStG zu beachten, der in diesen Fällen

eine Versteuerung der Auszahlungen nach sich zieht. Diese Konsequenzen lassen

sich allerdings im Sinne des §15a Abs. 3 EStG vermeiden, indem sich der Investor

direkt ins Handelsregister als Kommanditist eintragen lässt. Nach der Planrechnung

wird sich in keinem Jahr ein negatives Kapitalkonto für die Investoren ergeben.

Nach den Gesellschaftsverträgen der Einschiffsgesellschaften besteht grundsätzlich

die Möglichkeit (durch Entscheidung der Gesellschafterversammlung

(§6 Ziff. 5 i), die für Auszahlungen vorgesehene Liquidität zugunsten von Sondertilgungen

zu verwenden.

Steuerliche Ergebnisse bei Veräußerung

Mit der pauschalen Gewinnermittlung nach §5a EStG (Tonnagesteuer) auf Ebene

der Einschiffsgesellschaften ist auch ein etwaiger Veräußerungsgewinn des jeweiligen

Schiffes abgegolten, da die Gesellschaft von Beginn an ihre Option dazu ausgeübt

hat bzw. ausüben wird.

Eine Veräußerung der Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

sollte mit dem persönlichen steuerlichen Berater abgestimmt werden.

73


74

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Sonderbetriebsausgaben des Investors

Sämtliche Aufwendungen, wie etwa Reisekosten zu Gesellschafterversammlungen,

Zinsen für die Finanzierung der Beteiligung etc., die einem Investor im Zusammenhang

mit seiner Beteiligung entstehen, werden nach Auffassung der Finanzverwaltung

bei Option zur Tonnagesteuer nicht berücksichtigt.

Höhe der steuerlichen Ergebnisse

Die steuerlichen Berechnungen entsprechen den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen

und der Rechtsprechung. Die endgültige Höhe der steuerlichen Ergebnisse

wird durch das zuständige Betriebsstättenfinanzamt der Beteiligungsgesellschaft

erst im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung festgestellt. Sollte dies

zu Abweichungen von den nach dem Betriebskonzept bzw. den jährlichen Steuererklärungen

erklärten steuerlichen Ergebnissen führen, werden die Kommanditisten

Steuererstattungen erhalten oder Nachzahlungen leisten müssen. Sollte es zu

Nachzahlungen kommen, sind auf diese nach §233a AO Zinsen in Höhe von 6% p.a.

zu entrichten. Die Zinsen nach §233a AO sind steuerlich nicht abzugsfähig.

Verfahren zur Feststellung der Einkünfte

Gemäß §180 Abs.1 Nr. 2a AO werden die Ergebnisse der Gesellschaften einheitlich

und gesondert für jeden Gesellschafter vom für die Gesellschaft zuständigen

Betriebsstättenfinanzamt festgestellt. Die Ergebnisse werden den Wohnsitzfinanzämtern

der Gesellschafter dann amtsintern zur Verfügung gestellt.

Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag bemisst sich nach der festgesetzten Einkommensteuer

und wirkt sich bei den einzelnen Investoren bei positiven steuerlichen Einkünften

als zusätzliche Belastung aus. Er wurde in der Planrechnung bis zum Ende des

Betriebskonzeptes mit 5,5% der Einkommensteuerschuld kalkuliert.

Erbschaft- oder Schenkungsteuer

Ist der Erblasser bzw. Schenker zum Zeitpunkt der Übertragung der Beteiligung

unmittelbar als Kommanditist im Handelsregister eingetragen, sind die für die Bemessung

der Erbschaft- oder Schenkungsteuer zu Grunde zu legenden Werte der

Beteiligung nach §12 Abs. 5 ErbStG i.V.m. §§95 ff., 103, 109 BewG zu ermitteln.

Grundsätzlich werden die Steuerbilanzwerte der Wirtschaftsgüter in die Vermögensaufstellung

übernommen und den Gesellschaftern anteilig zugerechnet. Für Betriebsvermögen

gelten die Vergünstigungen des §13a ErbStG. Ein Freibetrag von max.

€ 225.000 kann zur Anwendung kommen (§13a Abs. 1 ErbStG). Der nach Abzug

des Freibetrages verbleibende Wert unterliegt nur zu 65% der Erbschaft- und

Schenkungsteuer (§13a Abs. 2 ErbStG). Da beide Vergünstigungen nur unter bestimmten

Voraussetzungen gelten, bedarf eine Übertragung der Beteiligung der

Erörterung und Abstimmung mit dem persönlichen Steuerberater des Gesellschafters

(neben §13a ErbStG auch ggf. Freibeträge nach §§16, 17 ErbStG; der Steuersatz

richtet sich nach dem Grad der Verwandtschaft; Mindeststeuersatz 7% und

maximaler Steuersatz 50%). Darüber hinaus wird Betriebsvermögen, wenn der

Begünstigte der Steuerklasse II oder III angehört, nach einem begünstigten Tarif

versteuert (§19 a ErbStG). Dieser berücksichtigt für Betriebsvermögen einen Entlastungsbetrag

von 88% des sich bei Anwendung der höheren Steuerklassen II

oder III gegenüber der Steuerklasse I ergebenden Steuermehrbetrages. Voraussetzung

hierfür ist jedoch, dass innerhalb von fünf Jahren nach der Vermögensübertragung

weder die Gesellschaft liquidiert wird noch Anteile an der Gesellschaft

veräußert werden. Ergänzend weisen

wir darauf hin, dass der Bundesfinanzhof

mit dem Beschluss vom 25.05.2002

die Verfassungsmäßigkeit wesentlicher

Regelungen des Erbschaftsteuer- und

Bewertungsgesetzes in Frage gestellt

hat und daher dem Bundesverfassungsgericht

zur Prüfung vorgelegt hat (vgl.

BFH II R 61/99; BVerfG 1 BvL 10/02).

Aus diesem Grund ist derzeit nicht absehbar,

ob die vorgenannten Regelungen

unverändert bleiben. Ebenfalls ist

darauf hinzuweisen, dass das Bundeskabinett

am 25.10.2006 den Referentenentwurf

eines Gesetzes zur steuerlichen

Erleichterung der Unternehmensnachfolge

beschlossen hat. Dieser Gesetzesentwurf

sieht ebenfalls Änderungen

der o.g. Regelungen, z.B. Neuordnung

der Freibeträge gem. (§ 13a

Abs. 1 ErbStG) vor. Die Höhe der prognostizierten

erbschaftsteuerlichen Werte

für den Investor des Schiffsfonds

können der Tabelle auf Seite 71 entnommen

werden. Die Beträge wurden

unter Berücksichtigung einer vollständigen

Einwerbung des Kommanditkapitals

in 2007 berechnet. Bei einer Erweiterung

der Platzierungsphase in das

Jahr 2008 hinein können sich die Werte

insbesondere aufgrund der Regelungen

zur Ergebnisgleichstellung in §12 Ziff.

4 ff. der Gesellschaftsverträge ändern.

Abweichende Bewertungen der steuerlichen

Tatbestände durch die Finanzverwaltung,

welche zu Änderungen des

herkömmlichen steuerlichen Ergebnisses

führen, haben ebenfalls Einfluss auf

die erbschaftsteuerlichen Werte.

Ist der Erblasser bzw. Schenker zum

Zeitpunkt der Übertragung der Beteiligung

nicht unmittelbar als Kommanditist,

sondern mittelbar über einen Treuhänder

(hier die Ownership Treuhand

GmbH) als Treugeber an den Einschiffsgesellschaften

beteiligt, behandelt die

Finanzverwaltung Übertragungen abweichend

von den vorgenannten Ausführungen.

Zum einen setzt sie das

übertragene Vermögen anstatt mit den


Steuerbilanzwerten mit dem in der

Regel höheren Verkehrswert an. Zum

anderen gewährt sie die Steuerentlastungen

der §§13 a (Freibetrag und Bewertungsabschlag)

und 19a (Tarifentlastung

bei Personen der Steuerklasse

II und III) ErbStG nicht (vgl. Finanzbehörde

Hamburg, Koordinierter Ländererlass

vom 04.07.2005). Aus diesem

Grund ist es aus erbschaftsteuerlicher

Sicht ratsam, sich unmittelbar als Kommanditist

der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

in das Handelsregister eintragen

zu lassen.

Umsatzsteuer

Die Einschiffsgesellschaften sind Unternehmer

im Sinne des §2 Abs. 1 UStG,

da sie eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig

zur Erzielung von Einnahmen ausüben.

Sie erzielen Umsätze aus Seeschifffahrt,

die gemäß §4 Nr. 2 i.V. m.

§8 Abs.1 Nr. 1 UStG von der Umsatzsteuer

befreit sind. Trotz der Umsatzsteuerbefreiung

ist grundsätzlich der

Vorsteuerabzug gemäß §15 Abs. 3 Nr.

1a UStG für Lieferungen und Leistungen

möglich, die im Zusammenhang mit

der Anschaffung und dem Betrieb des

jeweiligen Schiffes stehen.

Nach Auffassung der Finanzverwaltung

waren die Umsatzsteuerbeträge für Leistungen

im Zusammenhang mit der Ausgabe

von Kommanditanteilen vom Vorsteuerabzug

ausgeschlossen. Im Urteil

des Europäischen Gerichtshofs vom

26.06.2003 und nachfolgend durch das

von der Finanzverwaltung zwischenzeitlich

veröffentlichte Urteil des BFH vom

01.07.2004 (V-R-32/00; DStR 2004,

S. 1425) ist hingegen der Vorsteuerabzug

für diese Leistungen bestätigt worden.

Die Beteiligungsgesellschaft selbst ist

voraussichtlich nicht Unternehmerin im

Sinne des Umsatzsteuergesetzes, da

sie nur als reine Beteiligungsholding fungiert.

In der Prognoseberechnung wurde

daher davon ausgegangen, dass die

Vorsteuer nicht abziehbar ist.

Gewerbesteuer

Die Einschiffsgesellschaften sind als

Gewerbetreibende gemäß §2 Abs. 1

GewStG gewerbesteuerpflichtig. Die

Gewerbesteuer der Einschiffsgesellschaften

wird auf Grundlage des pauschal

ermittelten Gewinns unter Berücksichtigung

von Sonderbetriebseinnahmen

und damit zusammenhängender

Ausgaben berechnet. Der Verkauf eines

Schiffes ist nach dem Wortlaut des Gesetzes

durch die Tonnagesteuer abgegolten

und unterliegt grundsätzlich nicht

der Gewerbesteuer.

Da die Finanzverwaltung eine gegenteilige

Auffassung vertritt (BMF-Schreiben

vom 12.06.2002), kann ein evtl. entstehender

Unterschiedsbetrag (siehe auch

Seite 73) zu Gewerbeerträgen führen.

Diese könnten dann unter Berücksichtigung

der gewerbesteuerlichen Kürzungsvorschrift

des §9 Nr. 3 Seite 2

GewStG, wonach der Gewerbeertrag

bei im internationalen Verkehr eingesetzten

Schiffen um 80% zu mindern

ist, gekürzt werden.

Die Beteiligungsgesellschaft ist ebenfalls

gemäß §2 Abs. 1 GewStG gewerbesteuerpflichtig.

Aufgrund von Kürzungs-

und Hinzurechnungsvorschriften

(§§9 Nr. 2, 8 Nr. 8 GewStG) haben die

Beteiligungsergebnisse aus den Einschiffsgesellschaften

keine Auswirkung

auf das gewerbesteuerliche Ergebnis

der Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG. Durch eigene

Verwaltungskosten, die nicht den Einschiffsgesellschaften

als Sonderbetriebsausgaben

zugerechnet werden

können, entstehen in der Beteiligungsgesellschaft

grundsätzlich negative Eigenergebnisse.

Hinweis

Der Emittent und/oder der Anbieter übernehmen

nicht die Zahlung von Steuern für

den Investor. Die persönlichen Steuern des

Investors wie die Einkommensteuer, die

Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag,

die Kirchensteuer, die Erbschaftsteuer

und die Schenkungssteuer sind von

diesem selbst zu tragen und zu entrichten

und werden vom Emittent und/oder Anbieter

nicht getragen.

Der Emittent übernimmt lediglich betrieblich

veranlasste Steuern wie die Umsatzund

Gewerbesteuer.

75


76

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

5 Rechtliche Grundlagen

8.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben sich im Wesentlichen aus den gesetzlichen

Regelungen sowie den in diesem Prospekt abgedruckten, bereits unterschriebenen

Verträgen (Kapitel 9). Soweit deren Inhalte wesentlich für die Entscheidungsfindung

des Investors sind, werden sie nachfolgend erläutert.

Beteiligungsgesellschaft

Die Beteiligungsgesellschaft hat die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft und

firmiert unter dem Namen Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

(im Folgenden „Beteiligungsgesellschaft“ genannt). Bei dieser Rechtsform handelt

es sich um eine in der Praxis bewährte Gesellschaftsform, die dem Investor eine unbegrenzte

Partizipation am wirtschaftlichen Erfolg der Beteiligungsgesellschaft bietet.

Die Beteiligungsgesellschaft wurde am 04.04.2007 als sog. Vorratsgesellschaft

unter HRA 105746 mit der Firmierung Ownership 56. Vorratsgesellschaft mbH&Co.

KG beim Amtsgericht Hamburg eingetragen (erste Eintragung) und wurde am

06.08.2007 in den Geschäftsbetrieb überführt (Tag der Gründung). Gegenstand der

Gesellschaft ist, wie bereits durch Gesellschaftsvertrag vom 10.08.2007 festgelegt,

die Beteiligung als Kommanditistin an den Kommanditgesellschaften in Firmen:

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

Die Kommanditgesellschaft ist unter HRA 5542 Kl beim Handelsregister

des Amtsgerichts Kiel eingetragen.

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Die Kommanditgesellschaft ist unter HRA 102629 beim Handelsregister

des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG

Die Kommanditgesellschaft ist unter HRA 111263 beim Handelsregister

des Amtsgerichts Tostedt eingetragen.

MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Die Kommanditgesellschaft ist unter HRA 24666 HB beim Handelsregister

des Amtsgerichts Bremen eingetragen.

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Die Kommanditgesellschaft ist unter HRA 24664 HB beim Handelsregister

des Amtsgerichts Bremen eingetragen.

Nachfolgend auch die „Einschiffsgesellschaft(en)“ genannt sowie alle hiermit

zusammenhängenden Geschäfte.

Die Beteiligungsgesellschaft wird den

genannten Einschiffsgesellschaften

über die Ownership Treuhand GmbH

treuhänderisch beitreten. Eine spätere

direkte Eintragung in das Handelsregister

ist möglich. Der Beitritt zu den Einschiffsgesellschaften

wird sukzessive

per noch zu schließenden Beitrittserklärungen

erfolgen.

Verwiesen wird auf den im Kapitel 10.4

als Beispiel für alle Einschiffsgesellschaften

abgebildeten Gesellschaftsvertrag

der MS “O.M. Aestatis“

GmbH&Co. KG (MS „O.M. Aestatis“)

sowie auf den im Kapitel 10.6 als Beispiel

für alle Einschiffsgesellschaften

abgebildeten Treuhand- und Dienstleistungsvertrag.

Die Geschäftsleitung der Beteiligungsgesellschaft

einerseits sowie der Einschiffsgesellschaften

andererseits obliegt

der jeweiligen persönlich haftenden

Gesellschafterin (Komplementärin):

Für die Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG:

Ownership Erste Verwaltung

GmbH, die am 15.04.2004 gegründet

und am 16.04.2004 unter

HRB 90305 in das Handelsregister

beim Amtsgericht

Hamburg eingetragen wurde.

Für die Einschiffsgesellschaften:

MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

die 2. Verwaltung Reederei

Marten GmbH, eingetragen

beim Amtsgericht Kiel unter

HRB 8440 KI.

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG

die K & K Schiffahrts Erste

Verwaltungs GmbH, eingetragen

beim Amtsgericht Hamburg

unter HRB 93414.


Hoheriff Container Schiffahrts

GmbH&Co. KG

die Hoheriff Verwaltungs GmbH,

eingetragen beim Amtsgericht

Tostedt unter HRB 200581.

MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

die REF Verwaltungs-GmbH,

eingetragen beim Amtsgericht

Bremen unter HRB 23843 HB.

MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

die REF Verwaltungs-GmbH,

eingetragen beim Amtsgericht

Bremen unter HRB 23843 HB.

Übersicht der BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE

Investor

Dachfonds Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH & Co. KG

Risikostreuung

Schiffsname

Schiffstyp

Baujahr

MS

„O.M. Aestatis“

Containerschiff

704 TEU

Dezember

2006

Sie vertreten die jeweilige Kommanditgesellschaft

im Außenverhältnis. Eine

Einlage erbringen sie nicht; am Gewinn

und Verlust sind sie nicht beteiligt. Für

Maßnahmen, die über den gewöhnlichen

Geschäftsbetrieb der Gesellschaft

und den in der Anlage 1 zum Gesellschaftsvertrag

der jeweiligen Gesellschaft

beschriebenen Investitionsplan

hinausgehen, ist ein Beschluss der Gesellschafterversammlung

bzw. des Beirates

erforderlich. Hinsichtlich der zustimmungspflichtigen

Geschäfte wird

auf §6 des Gesellschaftsvertrages der

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG bzw. des jeweiligen

Gesellschaftsvertrages der Einschiffsge-

MS „K-WATER“

Containerschiff

704 TEU

April

2007

MS „Hoheriff“

Containerschiff

957 TEU

Juli

2007

sellschaften verwiesen, die in diesem

Prospekt – für die Einschiffsgesellschaften

beispielhaft anhand des Gesellschaftsvertrages

der MS “O.M. Aestatis“

GmbH&Co. KG – abgedruckt sind.

Die Kommanditgesellschaft ersetzt der

persönlich haftenden Komplementärin

ihre Auslagen und zahlt ihr jährlich eine

Haftungsvergütung von € 2.500 zzgl.

der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der

Ownership Treuhand GmbH steht als

Gesellschafterin nach den Gesellschaftsverträgen

der Komplementärinnen das

Recht zu, ebenfalls einen Geschäftsführer

stellen zu können. In diesem Fall vertreten

die Geschäftsführer die Gesellschaft

ausschließlich gemeinschaftlich.

MS „SARAH

FRIEDERICH“

Mehrzweckfrachtschiff

724 TEU

November

2008

MS „SENTA

FRIEDERICH“

Mehrzweckfrachtschiff

724 TEU

Januar

2009

G0501

77


78

8. KONZEPTIONELLE

GRUNDLAGEN

Gesellschaftskapital

Die Beteiligungsgesellschaft hat derzeit

ein von den Gründungsgesellschaftern

Ownership Emissionshaus GmbH

(€ 20.000) und Ownership Treuhand

GmbH (€ 5.000) eingezahltes Kommanditkapital

von € 25.000. Demnach ist

zum Zeitpunkt der Prospekterstellung

(14.09.2007) kein (Gründungs-)Kommanditkapital

zur Einzahlung ausstehend.

Die Ownership Treuhand GmbH

ist berechtigt, ihre Einlage durch schriftliche

Erklärung gegenüber der Gesellschaft

zu Händen der Komplementärin

ein- oder mehrmals auf insgesamt bis

zu € 47.355.00 zu erhöhen.

Die Kommanditanteile der Gründungsgesellschafter

sind mit den gleichen

Rechten ausgestaltet wie die Kommanditanteile

der Investoren. Es handelt sich

um Vollgeschäftsanteile, die mit Stimmrechten,

Informationsrechten und dem

Recht auf Ergebnisbeteiligung ausgestattet

sind. Es besteht die Möglichkeit,

das Kommanditkapital der Beteiligungsgesellschaft

um weitere € 750.000 zu

erhöhen (auf insgesamt € 47.375.000),

sofern und soweit dies nach den Gesellschaftsverträgen

der Einschiffsgesellschaften

zulässig und erforderlich ist.

Diese Erhöhung kann insbesondere erforderlich

werden bei einer Veränderung

der in den Einschiffsgesellschaften

durchgeführten Investitionsvorhaben,

zum Beispiel bei veränderten Wechselkursen

oder bei sonstigen Mehr- oder

Minderaufwendungen. Jede Erhöhung

der Einlage wird wirksam mit Zugang

der Erklärung bei der Komplementärin.

Bei einer Mindestbeteiligungssumme

von € 15.000 je Kommanditist ergibt

sich unter Berücksichtigung der möglichen

Erhöhung des Kommanditkapitals

somit bei einem maximal zu begebenden

Kommanditkapital in Höhe von

€ 47.350 Mio. eine theoretische Anzahl

von max. 3.157 zu begebenden Kommanditanteilen.

Gegenüber der Beteiligungsgesellschaft

hat die Ownership

Emissionshaus GmbH (über einen Betrag von € 46.600.000) eine Platzierungsgarantie

zzgl. 5% Agio abgegeben. Folglich ist eine Realisierung des Gesamtangebots

unabhängig von der Anzahl der beigetretenen Kommanditisten und der

Summe des gezeichneten Kommanditkapitals möglich.

Die Aufteilung des Kapitals ergibt sich wie folgt:

Aufteilung des KAPITALS

Ownership Emissionshaus GmbH

Ownership Treuhand GmbH

Ownership Treuhand GmbH (für Dritte)

Gesamt

€ 20.000

€ 5.000

€ 46.600.000

€ 46.625.000

Es ist beabsichtigt, der Beteiligungsgesellschaft andere als die vorstehend genannten

Kommanditisten allein über die Ownership Treuhand GmbH unter Begründung von

Treuhandverhältnissen beitreten zu lassen. Dadurch wird eine persönliche Haftung

der Investoren während der Beitrittsphase vermieden und eine umfassende Betreuung

aller Investoren sichergestellt. Die Treugeber haben jedoch das Recht, sich

später auf eigene Kosten direkt in das jeweilige Handelsregister eintragen zu lassen.

Hinsichtlich der erbschaft- und schenkungsteuerlichen Thematik (siehe Seite 74 f.)

ist unter Umständen eine direkte Eintragung ratsam.

Haftung

Persönlich haftende Gesellschafterin der Beteiligungsgesellschaft ist die Ownership

Erste Verwaltung GmbH, welche eine Stammeinlage von € 25.000 (voll eingezahlt)

hat. Da es sich bei der Komplementärin um eine Kapitalgesellschaft handelt,

haftet diese beschränkt auf ihr Gesellschaftsvermögen.

Der Investor als Kommanditist der Beteiligungsgesellschaft haftet den Gläubigern

der Gesellschaft gemäß §171 Abs. 1 i.V.m. §172 Abs. 1 HGB nur bis zum Betrag

seiner Einlage. Eine Gewährleistung für eine Verzinsung oder Rückzahlung der Vermögensanlage

durch eine juristische Person oder Gesellschaft wurde nicht übernommen.

Nach vollständiger Erbringung der Einlage können Nachschüsse nicht gefordert

werden. Eine über die Einlage hinausgehende Haftung ist rechtlich ausgeschlossen.

Eine Haftung kann gemäß §171 Abs.1 i.V.m. §172 Abs. 4 HGB nur insoweit wieder

aufleben, als dem/der Kommanditisten(in) Teilbeträge seiner/ihrer Einlage (Auszahlungen)

zurückgezahlt werden, ohne dass diesen Zahlungen entsprechende

Gewinne gegenüber gestanden haben und die Einlage hierdurch unter seine/

ihre im Handelsregister eingetragene Haftsumme sinkt. Gemäß Prognoserechnungen

sind die Auszahlungen planmäßig nicht durch kumulierte handelsrechtliche

Gewinne gedeckt.

Es bestehen keine weiteren Umstände unter denen der Erwerber der Vermögensanlage

verpflichtet ist, weitere Leistungen zu erbringen, insbesondere weitere

Zahlungen zu leisten.

G0607


Gewährleistung durch Dritte

Eine Gewährleistung für die Realisierung

des Angebots der Vermögensanlage,

eine Verzinsung oder Rückzahlung der

Vermögensanlage durch eine juristische

Person oder Gesellschaft wurde nicht

übernommen. Jedoch hat die Ownership

Emissionshaus GmbH in Höhe des

zur Zeichnung verfügbaren Kommanditkapitals

gegenüber der Beteiligungsgesellschaft

eine Platzierungsgarantie

übernommen.

Rechte der Gesellschafter

Den Gesellschaftern stehen unmittelbar

oder über den Beirat gemäß § 7 des

Gesellschaftsvertrages umfassende

Mitwirkungsrechte zu, die eine Kontrolle

der Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaften

zulassen. Insbesondere

wird dem/der Kommanditisten(in) je

€ 1.000 Kommanditeinlage eine Stimme

in der Gesellschafterversammlung gewährt.

Sofern eine Beteiligung über die

Treuhandkommanditistin erfolgt, wird

diese ihre Rechte nach den Weisungen

der Treugeber wahrnehmen. Sollten

keine Weisungen vorliegen, wird die

Treuhandkommanditistin ihre Rechte im

Interesse der Gesellschafter gemäß dem

in diesem Prospekt für jede Beteiligungsgesellschaft

abgedruckten Treuhandund

Verwaltungsvertrag ausüben.

Die Komplementärin ist verpflichtet,

die Kommanditisten regelmäßig über

die Geschäfte der Gesellschaften zu informieren.

Die Gesellschafter sind darüber

hinaus berechtigt, die Handelsbücher

der Gesellschaften einzusehen.

Die Auszahlungen auf Dachfondsebene

an den Investor des Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG werden von der Komplementärin

in der Einwerbungs- und

Platzierungsphase gemäß §13 Ziff. 2

des Gesellschaftsvertrages der Beteiligungsgesellschaft

anteilig auf Einzahlungshöhe

und -zeitpunkt (und nur

auf die von der Ownerhsip Treuhand GmbH abgeforderte Einzahlungshöhe) von

den Einschiffsgesellschaften angefordert.

Beirat

Die Gesellschafterversammlung der Beteiligungsgesellschaft kann nach §7 des

Gesellschaftsvertrages bestimmen, dass die Beteiligungsgesellschaft einen Beirat

erhält. Er besteht aus drei Personen. Zwei davon werden von den Kommanditisten,

die dritte von der Komplementärin bestellt. Dem Beirat stehen umfassende Kontrollund

Mitwirkungsrechte zu, insbesondere kann er bei bestimmten Geschäften entsprechend

den Regelungen des §7 Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages der Gesellschafterversammlung

bei zustimmungsbedürftigen Geschäftsführungsmaßnahmen

Vorschläge unterbreiten. Generell unterstützt, berät und überwacht er die Geschäftsführung

zum Wohle des Unternehmens. Die einzelnen Mitglieder des Beirates

dürfen jeweils nicht mehr als fünf weitere Beiratsmandate für Schifffahrtsgesellschaften

innehaben und erhalten über den Ersatz ihrer Auslagen hinaus keine weitere

Vergütung. Hierdurch soll vermieden werden, dass eine Gesellschaft so genannte

Berufsbeiräte erhält, die aufgrund der Vielzahl der übernommenen Mandate

nicht nachhaltig für die jeweilige Gesellschaft tätig sein können.

79


80

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Übertragung und Vorkaufsrecht

Die Beteiligungsgesellschaft geht nach

der Planrechnung von einer Laufzeit der

Beteiligung von rund 16 Jahren aus.

Vor Ablauf dieser Frist kann jeder Kommanditist

mit Zustimmung der persönlich

haftenden Gesellschafterin seine

Beteiligung mit Wirkung auf den Beginn

oder das Ende eines Kalendervierteljahres

übertragen. Die Komplementärin

kann die Zustimmung nur aus wichtigem

Grund verweigern. Im Übrigen wird

diesbezüglich auf §14 des Gesellschaftsvertrages

verwiesen. Der Komplementärin

steht darüber hinaus gemäß §15

des Gesellschaftsvertrages ein Vorkaufsrecht

zu. Nicht betroffen hiervon sind

Übertragungen an den Ehegatten oder

Abkömmlinge des Veräußerers. Daneben

bedarf eine Übertragung von durch

die Treuhandgesellschaft gehaltenen

Kommanditbeteiligungen gemäß § 9

Ziff. 1 des Treuhand- und Verwaltungsvertrages

grundsätzlich auch deren Zustimmung.

Die Treuhandgesellschaft

darf diese Zustimmung jedoch nur aus

wichtigem Grund verweigern.

Kündigung und Ausscheiden

Die Kündigung eines Gesellschafters

der Beteiligungsgesellschaft ist gemäß

§16 des Gesellschaftsvertrages mit einer

Frist von sechs Monaten zum Ende

des Geschäftsjahres, erstmals zum

31.12.2023, möglich. Des Weiteren

kann ein Gesellschafter in bestimmten

Fällen aus der Gesellschaft ausgeschlossen

werden, z.B. wenn er seine Einlageverpflichtung

nicht erfüllt, die Beteiligung

gepfändet oder über sein Vermögen das

Insolvenzverfahren eröffnet wird. Das

Ausscheiden eines Gesellschafters führt

nicht zur Auflösung der Gesellschaft.

Vielmehr wird diese unter den verbleibenden

Gesellschaftern fortgeführt.

Hinsichtlich der Ermittlung des Abfindungsguthabens ist §18 des Gesellschaftsvertrages

zu beachten. Dieses ist auf der Grundlage einer Auseinandersetzungsbilanz

auf den letzten Bilanzstichtag vor seinem Ausscheiden zu ermitteln, in der

sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach ihren Zeit-, d.h. Verkehrswerten

anzusetzen sind. Eine Ausnahme gilt für den Fall, dass ein Gesellschafter

auf Grund eigener Kündigung oder aus wichtigem Grund, insbesondere durch Ausschließung,

aus der Gesellschaft ausscheidet. In diesen Fällen wird das nach vorstehenden

Grundsätzen ermittelte Abfindungsguthaben dahingehend modifiziert,

dass für das Schiff das arithmetische Mittel zwischen dem Wert laut Auseinandersetzungsbilanz

und dem Buchwert in Ansatz zu bringen ist.

Beendigung und Liquidation der Gesellschaft

Die Gesellschafterversammlung kann gemäß §19 Ziff. 1 i.V.m. § 9 Ziff. 6 des Gesellschaftsvertrages

der Beteiligungsgesellschaft mit einer Mehrheit von 70% der

Gesamtstimmen jederzeit den Verkauf aller oder der letzten Beteiligung(en) an

den Einschiffsgesellschaften oder die Auflösung der Beteiligungsgesellschaft beschließen.

In diesem Fall oder wenn es zu einer Liquidation aller oder der letzten

Einschiffsgesellschaft(en) kommt, ist die Beteiligungsgesellschaft zu liquidieren.

Der nach Begleichung sämtlicher Kosten und Vergütungen und nach Befriedigung

sämtlicher Gläubiger verbleibende Liquidationserlös wird an die Gesellschafter im

Verhältnis ihrer festen Kapitalkonten verteilt.

Nach dem Konzept der jeweiligen Einschiffsgesellschaft ist vorgesehen, die Einschiffsgesellschaft

nach Verkauf des Schiffes zu liquidieren. Die Gesellschafterversammlung

kann gemäß §19 Ziff. 1 i.V.m. §9 Ziff. 6 des Gesellschaftsvertrages der Einschiffsgesellschaften

mit einer Mehrheit von 70% der Gesamtstimmen jederzeit

die Auflösung der Einschiffsgesellschaft beschließen. Nach Begleichung der Verbindlichkeiten

der Gesellschaft und aller Vergütungen gemäß §11 des Gesellschaftsvertrages

ist der Verwertungserlös an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer festen

Kapitalanlagen zu verteilen.


Einzahlungsmodalitäten

Die Mindestbeteiligung an der Beteiligungsgesellschaft

beträgt € 15.000

zzgl. Agio, höhere Beträge müssen durch

1.000 teilbar sein. Die Beteiligungszahlungen

der Investoren auf das Kommanditkapital

sind an die Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH&Co. KG

auf das Mittelverwendungskonto

Nr. 101 8556 011 bei der Bremer Landesbank

(BLZ 290 500 00) in 2 Tranchen zu

leisten: die erste Einzahlung in Höhe von

60% + 5% Agio (auf das gesamte gezeichnete

Kommanditkapital) bei Zeichnung

und Aufforderung durch die Ownership

Treuhand GmbH und die zweite in

Höhe von 40 % bis zum 31.01.2009

ebenfalls nach Aufforderung durch die

Ownership Treuhand GmbH.

Eine Zahlung gilt mit Gutschrift auf dem

vorgenannten Mittelverwendungskonto

als geleistet.

Sollten Kommanditeinlagen nicht fristgerecht geleistet werden, sind diese nach

§3 Ziff. 6 der Gesellschaftsverträge mit monatlich 1% zu verzinsen. Unter Berücksichtigung

des §6 des Treuhand- und Verwaltungsvertrages ist die Beteiligungsgesellschaft

auch berechtigt a) neben der Einforderung der Einlage einen weitergehenden

Verzugsschaden geltend zu machen oder b) durch einseitige Erklärung

vom Treuhand- und Verwaltungsvertrag zurückzutreten und ebenfalls Schadensersatz

geltend zu machen. Daneben hat die persönlich haftende Gesellschafterin

gemäß §3 Ziff. 12 des Gesellschaftsvertrages das Recht, einen Kommanditisten,

der seine fällige Einlage nicht oder nicht rechtzeitig erbringt, aus der Gesellschaft

auszuschließen.

Die Einzahlung der Kommanditbeteiligung der Beteiligungsgesellschaft an den

Einschiffsgesellschaften erfolgt nach Aufforderung durch die jeweilige Geschäftsführung.

Mittelverwendungskontrolle

Eine qualifizierte Mittelverwendungskontrolle durch die Gooßen und Heuermann

GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Stade ist sowohl für die Beteiligungsgesellschaft

als auch für die Einschiffsgesellschaften vertraglich vereinbart.

Alle Zahlungen der Investoren bzw. der Beteiligungsgesellschaft an die Einschiffsgesellschaften

werden über ein Mittelverwendungskonto abgewickelt. Die

Freigabe des Zeichnungskapitals bzw. der in die Einschiffsgesellschaften investierten

Beträge darf nur nach Maßgabe des zwischen der Beteiligungsgesellschaft

bzw. der jeweiligen Einschiffsgesellschaft, der Treuhänderin und der die Mittelverwendung

kontrollierenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abgeschlossenen Mittelverwendungskontrollvertrages,

sowie nur bei Vorliegen der in §4 bzw. §4 Ziff. 1

und 2 des jeweiligen Gesellschaftsvertrags genannten Voraussetzungen, namentlich

die volle Platzierung der Gesamteinlagen oder ersatzweise Platzierungsgarantien

und/oder unbefristete Darlehen, die Vorlage des Kaufvertrages sowie der Nachweis

über Schiffshypothekendarlehen in prospektierter Höhe, erfolgen. Der Mittelverwendungskontrolleur

hat zunächst die Aufgabe der anfänglichen Mittelfreigabekontrolle,

d.h., dass er prüft, ob folgende Voraussetzungen vorliegen:

a) Vorlage der abgeschlossenen Beitrittserklärungen über die Eigenmittel bzw.

Vorlage einer entsprechenden Platzierungsgarantie für die Beteiligungsgesellschaft.

b) Vorlage der Bauverträge für die einzelnen Schiffe.

c) Vorlage von Finanzierungszusagen, durch die die Gesamtfinanzierung der

Schiffe gesichert ist; insbesondere über die Gewährung mittel- und langfristiger

Schiffshypotheken. Nach Mittelfreigabe überprüft der Mittelverwendungskontrolleur

in angemessenen Zeitabständen, ob die Gesellschaftereinlagen

gemäß dem Investitions- und Finanzierungsplan und gemäß §4 bzw.

§4 Ziff. 1 und 2 des jeweiligen Gesellschaftsvertrages verwendet wurden.

Der Mittelverwendungskontrolleur erhält für die Wahrnehmung der o.g. Aufgaben

von der Beteiligungsgesellschaft und den fünf Einschiffsgesellschaften insgesamt

eine Vergütung von € 46.600. Umstände oder Beziehungen, die Interessenkonflikte

des Mittelverwendungskontrolleurs begründen können, gibt es nicht.

81


82

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Treuhandverhältnisse

Investoren können der Beteiligungsgesellschaft ausschließlich über die Ownership

Treuhand GmbH (Treuhänderin), Hamburg, beitreten, die für die Investoren treuhänderisch

tätig wird. Es gilt der zwischen der Beteiligungsgesellschaft, der Treuhänderin

und dem Treugeber abgeschlossene Treuhand- und Verwaltungsvertrag vom

10.08.2007.

Die Beteiligungsgesellschaft selbst wird bei den Einschiffsgesellschaften ebenfalls

über die Ownership Treuhand GmbH beitreten. Die Ownership Treuhand GmbH

wird daneben auch für andere Gesellschaften Anteile treuhänderisch halten.

Mit Annahme der Beitrittserklärung kommt ein Treuhandvertrag zustande. Die

Treuhänderin erwirbt die Beteiligungen in eigenem Namen, jedoch für Rechnung

und auf Gefahr der beigetretenen Investoren. Gemäß §§2 und 3 des Treuhandvertrages

übt die Treuhänderin nach den Weisungen des Treugebers ihre Rechte

jeweils anteilig und entsprechend der Höhe der Beteiligung des jeweiligen Treugebers

aus, soweit dieser sein Stimmrecht nicht selbst wahrnimmt. Überlässt der

Treugeber der Treuhänderin diese Aufgabe ohne Weisung, kann die Treuhänderin

das Stimmrecht entsprechend dem Abstimmungsvorschlag bzw. nach pflichtgemäßem

Ermessen im Interesse des Treugebers ausüben. Die Treugeber sind berechtigt,

an Gesellschafterversammlungen persönlich teilzunehmen. Die Treuhänderin

erstattet ausführlich Bericht über die Ergebnisse der Gesellschafterversammlung

und unterrichtet die Gesellschafter fortlaufend über den Fortgang der Geschäfte

der Einschiffsgesellschaft. Die Treuhänderin ist, ohne zuvor entsprechende Weisungen

der Treugeber einzuholen, berechtigt, ihr Stimmrecht bei Gesellschafterbeschlüssen

über die Konvertierung der Schiffshypothekendarlehen in eine nicht

den Chartereinnahmen entsprechende Leitwährung nach pflichtgemäßem Ermessen

auszuüben, sofern insgesamt nicht mehr als ein Viertel des jeweils valutierenden

Darlehens konvertiert werden soll.

Die Ownership Treuhand GmbH ist mit einer eigenen Kommanditeinlage in Höhe

von € 5.000 an der Beteiligungsgesellschaft beteiligt. Im Zuge der Übernahme

und Platzierung des gesamten Investorenkapitals ist die Treuhänderin nach Maßgabe

des Treuhandvertrages berechtigt und verpflichtet, ihre Beteiligung bei der Beteiligungsgesellschaft

auf mindestens € 46.605.000 und höchstens € 47.355.000

(jeweils zzgl. Agio) zu erhöhen. Nach Beitritt zur Gesellschaft haben die Investoren

die Möglichkeit, sich selbst als Kommanditisten ins Handelsregister eintragen zu

lassen, mit der Folge, dass das Treuhandverhältnis als Verwaltungstreuhand fortgesetzt

wird. Die Ownership Treuhand GmbH wird die Beteiligung auch im Rahmen

der Verwaltungstreuhand verwalten.

Die Treuhänderin erhält von der Beteiligungsgesellschaft für die Übernahme der

Treuhandschaft und für die Verwaltung des Fondskapitals keine gesonderte Vergütung,

da sie ebenfalls Treuhänderin in den im Gesellschaftsvertrag der Beteiligungsgesellschaft

im Einzelnen benannten Einschiffsgesellschaften ist und dort

eine Vergütung erhält.

Darüber hinaus hält die Ownership Treuhand GmbH auf Ebene der Einschiffsgesellschaften

treuhänderisch Anteile für Dritte (für die Beteiligungsgesellschaft) gemäß

des mit jeder Einschiffsgesellschaft mit Datum vom 10.08.2007 abgeschlossenen

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages.

Die Treuhänderin erhält von den Einschiffsgesllschaften

gem. §7 Ziff. 1 des

jeweiligen Treuhand- und Dienstleistungsvertrages

für die Übernahme der

Treuhandschaft und als Vergütung für

die Verwaltung des Fondskapitals jeweils

eine jährliche, laufende Gebühr in Höhe

von 0,1 % des am Tag der Rechnungsstellung

gezeichneten Kommanditkapitals

zzgl. der gesetzlichen

Umsatzsteuer. Die Gebühr wird erstmals

für den Monat erhoben, der auf

die Übernahme des jeweiligen Schiffes

folgt, frühestens aber ab dem Beginn

der Platzierung des einzuwerbenden

Kapitals. Sie ist vierteljährlich am

Ende eines Quartals fällig. Diese Kosten

werden in der Prognoserechnung

ab 2008 (für das Schiff MS „O.M. Aestatis“)

bzw. ab 2009 (für die Schiffe

MS „Hoheriff” und MS „K-WATER”)

bzw. ab 2010 (für die Schiffe MS „SA-

RAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA

FRIEDERICH“) um jeweils mindestens

2,5% p.a. gesteigert. Die Anpassung

der Treuhand- und Dienstleistungsgebühr

wurde vertraglich festgelegt (siehe

§7 Ziff. 2 des Treuhand- und Dienstleistungsvertrages).

Für den im Rahmen der Einrichtung der

Treuhandverhältnisse erhöhten Aufwand

während der Einwerbungsphase (insbesondere

Einrichtung der EDV zur Verwaltung

der Gesellschafter und Aufnahme

der Gesellschafterdaten) erhält

die Ownership Treuhand GmbH gem.

§7 Ziff. 3 des jeweiligen Treuhand- und

Dienstleistungsvertrages jeweils eine

einmalige Pauschalvergütung von 0,25%

des verwalteten Kapitals zzgl. der gesetzlichen

Umsatzsteuer, die mit Beginn

der Einwerbungsphase fällig ist.

Im Fall der Veräußerung des jeweiligen

Schiffes erhält die Treuhänderin gemäß

§7 Ziff. 5 des jeweiligen Treuhand - und

Dienstleistungsvertrages für einen Zeitraum

von 24 Monaten jeweils die volle

Treuhandgebühr, und zwar auch dann,

wenn die Gesellschaft vor Ablauf dieses

Zeitraums beendet wird. Danach erhält


die Treuhandgesellschaft für ihre Beteiligung

an der Abwicklung der jeweiligen

Gesellschaft eine Pauschalgebühr von

jeweils € 2.500 p. a. zzgl. der gesetzlichen

Umsatzsteuer (§ 7 Ziff. 5 des jeweiligen

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages).

Zusätzlich erhält die Treuhänderin

im Falle des Verkaufs oder des

Totalverlustes des jeweiligen Schiffes

gemäß § 12 Ziff. 2 des jeweiligen

Gesellschaftsvertrages jeweils 1% des

sich aus dem Verkauf oder der Versicherungsentschädigung

ergebenden

Bruttoerlöses als Vorabgewinn.

Dienstleistungsauftrag der

Ownership Treuhand GmbH

Die Ownership Treuhand GmbH übernimmt

neben der Treuhandschaft für den

Treugeber und der treuhänderischen

Verwaltung des Fondskapitals der Beteiligungsgesellschaft

gem. §13 des jeweiligen

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages

Beratungsleistungen für die

jeweilige Einschiffsgesellschaft. Sie wird

u.a. den auf den jeweiligen Schiffstyp

bezogenen Chartermarkt laufend beobachten

und der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

regelmäßig eigene Beurteilungen

hierüber zukommen lassen, die

jeweilige Gesellschaft im Zusammenhang

mit der Finanzierung des laufenden

Schiffbetriebes – insbesondere

über die Notwendigkeiten von Währungskonvertierungen,Sondertilgungen

und Swapgeschäften – beraten, die

jeweilige Gesellschaft zu Terminen und

Besprechungen mit finanzierenden

Banken begleiten und die jeweilige Gesellschaft

in allgemeinen betriebswirtschaftlichen

Fragen beraten.

Für die Dienst- und Beratungsleistungen

erhält die Ownership Treuhand gem.

§14 Ziff. 1 des jeweiligen Treuhand- und

Dienstleistungsvertrages von den Einschiffsgesellschaften

folgende laufende

Vergütungen p.a.: von MS “O.M.

Aestatis“ GmbH& Co. KG € 26.200, von

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG € 26.400, von Hoheriff

Container Schiffahrts GmbH&Co. KG € 41.600, von MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG € 45.000, und von MS „SENTA FRIEDE-

RICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH &Co. KG € 45.200. Mit Beginn des Jahres

2008 (für MS „O.M. Aestatis“) bzw. 2009 (für MS „Hoheriff“ und MS „K-WA-

TER“) bzw. 2010 (für MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIEDERICH“)

wird die Dienstleistungsvergütung gem. §14 Ziff. 2 des o.g. Vertrages der allgemeinen

Kostensteigerung angepasst, mindestens jedoch um 2,5% p.a. Diese Vergütung

ist jeweils beginnend mit dem Monat nach Übernahme des jeweiligen

Schiffes geschuldet und ist von der entsprechenden Gesellschaft jeweils vierteljährlich

am Ende eines Quartals zeitanteilig auf Anforderung zu entrichten.

Zur Abgeltung des in der Gründungs- und Investitionsphase der jeweiligen Gesellschaft

anfallenden Mehraufwands erhält die Ownership Treuhand gem. §14 Ziff. 4

des jeweiligen Treuhand- und Dienstleistungsvertrages von der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

folgende einmalige Vergütung: von MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG

€ 49.125, von MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG € 49.500, von

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG € 78.000, von MS „SARAH FRIE-

DERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG € 84.375, und von MS „SENTA

FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG € 84.750, jeweils zzgl. der

gesetzlichen Umsatzsteuer. Diese einmalige Vergütung ist jeweils bei Beginn der

Einwerbungssphase zu entrichten, sofern es die Liquiditätslage der jeweiligen Gesellschaft

zulässt.

Insgesamt erhält die Treuhandgesellschaft gemäß Prognoserechnungen für die

Übernahme der Treuhandschaft und als Vergütung für die Verwaltung des Fondskapitals

sowie für die oben beschriebenen Dienstleistungen eine Gesamtvergütung

in Höhe von € 5.896.265.

Kapitalmäßige und personelle Verflechtungen

Gründungsgesellschaft der Beteiligungsgesellschaft sind die Ownership Emissionshaus

GmbH und die Ownership Treuhand GmbH. Die Ownership Emissionshaus

GmbH ist sowohl Kommanditistin als auch mit dem Vertrieb (Vertriebssteuerung) der

Kommanditanteile der Beteiligungsgesellschaft beauftragt. Die Ownership Emissionshaus

GmbH und die Ownership Treuhand GmbH sind zu jeweils 50% an der

Komplementärin der Beteiligungsgesellschaft (Ownership Erste Verwaltung GmbH)

beteiligt. Die Ownership Emissionshaus GmbH ist darüber hinaus Kommanditistin aller

fünf Einschiffsgesellschaften. Die Ownership Treuhand GmbH fungiert auch als

Treuhänderin für die der Beteiligungsgesellschaft beitretenden Investoren. Die

Ownership Treuhand GmbH ist ebenfalls Kommandististin aller fünf Einschiffsgesellschaften.

Die Gesellschafter der Ownership Emissionshaus GmbH und der

Ownership Treuhand GmbH sind identisch (Ownership Holding GmbH). Herr Thomas

Wenzel ist gleichzeitig Geschäftsführer der Dachfondsgesellschaft, der Ownership

Emissionshaus GmbH und der Ownership Beteiligungs GmbH. Die Vertragsreeder

der fünf Schiffe in den fünf Einschiffsgesellschaften sind parallel auch

Geschäftsführer der jeweiligen Einschiffsgesellschaften. Dadurch sind ein Interessenkonflikte

grundsätzlich möglich.

83


84

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Bauverträge

Die Einschiffsgesellschaften haben folgende

Bauverträge abgeschlossen:

Die MS “O.M. Aestatis“ GmbH&

Co. KG hat durch Bauvertrag vom

17.01.2005 und dazugehöriger

Addenda Nr. 1 bis 7 und Novation

Agreement vom 18.03.2005 das

auf der Bauwerft Yang Fan Group

Co. Ltd., Zhoushan, China, mit der

Baunummer 2038 fertig gestellte

Containerschiff MS „O.M. Aestatis“

mit einer Stellplatzkapazität von

etwa 700 TEU erworben. Die Ablieferung

des Schiffes ist im Dezember

2006 erfolgt. Der Baupreis beträgt

US-$ 9.100.000 + € 6.250.000.

Das Schiff wird im Register von

Hamburg sowie im Rahmen einer

Bareboatcharterausflaggung im Register

von Liberia geführt (Doppelregistrierung).

Das Bundesamt für

Seeschifffahrt und Hydrographie

hat eine Ausnahmegenehmigung

nach §7 Flaggenrechtsgesetz zum

Führen der ausländischen Flagge

erteilt. Der Vertrag unterliegt englischem

Recht und enthält eine

Schiedsgerichtsklausel, nach welcher

Streitigkeiten gemäß der London

Maritime Arbitration Association

(LMMA) beigelegt werden sollen.

Gerichtsstand ist London.

Die MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft

mbH & Co. KG hat

durch Bauvertrag vom 17.01.2005

und dazugehöriger Addenda Nr. 1

bis 7 und Novation Agreement vom

18.03.2005 das auf der Schiffswerft

Yang Fan Group Co. Ltd., Zhoushan,

China, unter der Baunummer 2039

fertig gestellte Containerschiff mit

einer Stellplatzkapazität von etwa

700 TEU namens MS „K-WATER“

erworben. Die Ablieferung des Schiffes

ist im April 2007 erfolgt. Der

Baupreis beträgt US-$ 9.100.000 +

€ 6.250.000. Das Schiff wird im Register

von Hamburg sowie im Rahmen

einer Bareboatcharterausflaggung

im Register von Antigua und

Barbuda geführt (Doppelregistrierung).

Das Bundesamt für Seeschifffahrt

und Hydrographie hat eine Ausnahmegenehmigung

nach §7 Flaggenrechtsgesetz

zum Führen der

ausländischen Flagge erteilt. Der

Vertrag unterliegt englischem Recht

und enthält eine Schiedsgerichtsklausel,

nach welcher Streitigkeiten

gemäß der London Maritime Arbitration

Association (LMMA) beigelegt

werden sollen. Gerichtsstand

ist London.

Die Hoheriff Container Schiffahrts

GmbH&Co. KG hat durch Bauvertrag

vom 17.01.2005 und dazu gehöriger

Addenda 1 bis 2 sowie durch

Novation Agreement vom 18.03.

2005 das auf der Bauwerft Yang Fan

Group Co. Ltd., Zhoushan, China,

mit der Baunummer 2036 fertig gestellte

Containerschiff mit einer

Stellplatzkapazität von etwa 950 TEU

namens MS „Hoheriff“ erworben.

Die Ablieferung des Schiffes ist im

Juli 2007 erfolgt. Der Baupreis beträgt

US-$ 12.150.000 + € 8.150.000.

Das Schiff wird im Register von

Hamburg sowie im Rahmen einer

Bareboatcharterausflaggung im Register

von Antigua und Barbuda geführt

(Doppelregistrierung). Das

Bundesamt für Seeschifffahrt und

Hydrographie hat eine Ausnahmegenehmigung

nach § 7 Flaggenrechtsgesetz

zum Führen der ausländischen

Flagge erteilt. Der Vertrag

unterliegt englischem Recht

und enthält eine Schiedsgerichtsklausel,

nach welcher Streitigkeiten

gemäß der London Maritime Arbitration

Association (LMMA) beigelegt

werden sollen. Gerichtsstand

ist London.

Die MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH &

Co. KG hat durch Bauvertrag vom

01.07.2006 (Baunummer JX 601)

und dazugehörendem Addendum

No. 1 das auf der Bauwerft Jiujiang

Tongfang Jiangxin Shipbuilding Co.

Ltd., China, noch fertig zu stellende

Mehrzweckfrachtschiff mit einer

Tragfähigkeit von 12.000 tdw.

Namens MS „SARAH FRIEDE-

RICH“ erworben. Die Ablieferung

des Schiffes soll im November

2008 erfolgen. Der Baupreis beträgt

US-$ 22.500.000. Geplant ist, dass

das Schiff im Register von Bremen

sowie im Rahmen einer Bareboatcharterausflaggung

im Register von

Colombo (Sri Lanka) geführt wird

(Doppelregistrierung) und diesbezüglich

vom Bundesamt für Seeschifffahrt

und Hydrographie eine Ausnahmegenehmigung

nach §7 Flaggenrechtsgesetz

zum Führen der ausländischen

Flagge eingeholt wird.

Der Bauvertrag unterliegt englischem

Recht und enthält eine Schiedsgerichtsklausel,

Gerichtsstand ist

London.


Die MS „SENTA FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co.

KG hat durch Bauvertrag vom

01.07.2006 (Bau-Nr. JX 602) und

dazugehörendem Addendum No. 1

das auf der Bauwerft Jiujiang Tongfang

Jiangxin Shipbuilding Co. Ltd.,

China, noch fertig zu stellende Mehrzweckfrachtschiff

mit einer Tragfähigkeit

von 12.000 tdw. Namens

MS „SENTA FRIEDERICH“ erworben.

Die Ablieferung des Schiffes

soll im Januar 2009 erfolgen. Der

Baupreis beträgt US-$ 22.500.000.

Geplant ist, dass das Schiff im Register

von Bremen sowie im Rahmen

einer Bareboatcharterausflaggung

im Register von Colombo (Sri

Lanka) geführt wird (Doppelregistrierung)

und diesbezüglich vom

Bundesamt für Seeschifffahrt und

Hydrographie eine Ausnahmegenehmigung

nach § 7 Flaggenrechtsgesetz

zum Führen der ausländischen

Flagge eingeholt wird. Der Bauvertrag

unterliegt englischem Recht

und enthält eine Schiedsgerichtsklausel,

Gerichtsstand ist London.

Alle Bauverträge enthalten übliche Regelungen

für den Fall von Verspätungen

in der Ablieferung der Schiffe und von

Abweichungen von den vertraglich vereinbarten

Spezifikationen, wonach die

jeweilige Einschiffsgesellschaft das

Recht hat, gegenüber der Werft vertraglich

fixierte Kaufpreisminderungen

bzw. Schadensersatzansprüche geltend

zu machen (alle Bauverträge enthalten

eine Regelung (jeweils Artikel 9 der

Bauverträge), wonach dem Besteller

Gewährleistungsansprüche gegen die

Werft für die Zeit von zwölf Monaten

nach Ablieferung des Schiffes zustehen.

Bei allen fünf Schiffen handelt es sich

um Neubauten, die von der Werft direkt

an die jeweilige Einschiffsgesellschaft

abgeliefert wurden bzw. noch werden.

Weder den Prospektverantwortlichen

bzw. den Gründungsgesellschaftern

der Emittenten noch den Mitgliedern

der Geschäftsführung der Emittenten

noch der Treuhandgesellschaft noch dem

Mittelverwendungskontolleur (Mittelverwendungstreuhänder)

noch sonstigen

Personen im Sinne von §12 Vermögensverkaufsprospektverordnung

stand und steht das Eigentum oder eine

dingliche Berechtigung an den Anlageobjekten

zu.

Bewertungsgutachten

Es exiertieren keine Bewertungsgutachten

für das Anlageobjekt (Anlageobjekt

= Beteiligungen an den Einschiffsgesellschaften).

Das umfangreiche

Marktgutachten ist auszugsweise auf

den Seiten 34 ff. abgebildet.

Bereederungsvertrag

Die Einschiffsgesellschaften haben Bereederungsverträge

abgeschlossen und

die unten aufgeführten Reeder mit der

Bereederung des jeweiligen Schiffes

beauftragt und dadurch das kommerzielle

und technische Management der

Schiffe an diese übertragen. Die Bereederungsverträge

umfassen die Tätigkeiten

und Rechtshandlungen für das

jeweilige Schiff, die der Geschäftsbetrieb

einer Reederei gewöhnlich mit

sich bringt. Dazu gehören insbesondere

die Beschäftigung des Schiffes, die

Versorgung mit den notwendigen Ausrüstungsgegenständen,

die Bemannung

sowie die laufende Instandhaltung. Die

Geschäftsführung des Vertragsreeders

wird im Namen der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

oder in eigenem Namen

die Handlungen vornehmen, die der

Geschäftsbetrieb einer Reederei gewöhnlich

mit sich bringt und die im

Interesse der Reederei erforderlich sind.

Die Verträge unterliegen deutschem

Recht. Gerichtsstand ist Hamburg.

Streitigkeiten daraus werden durch ein

Schiedsgericht nach der Schiedsgerichtsordnung

der German Maritime Arbitrations

Association (GMAA) entschieden.

Die MS “O.M. Aestatis“ GmbH&

Co. KG hat die Reederei O. Marten

GmbH&Co. KG mit Bereederungsvertrag

vom 10.08.2007 beauftragt.

Der Vertragsreeder erhält für die Bereederung

des MS „O.M. Aestatis“

gem. §6 Ziff. 1 lit. a des Bereederungsvertrages

der Einschiffsgesellschaft

eine Vergütung in Höhe von

2 % der nach handelsrechtlichen

Vorschriften abgegrenzten Bruttofrachterträge

einschließlich verdienter

Hilfslöhne und Bergungsmaßnahmen

(bei letzterem abzüglich

der etwa auf Kapitän und Mannschaft

entfallenden Anteile) oder

Pooleinnahmen sowie der Versicherungsentschädigungen

für Zeitausfälle.

Wird das Schiff in freier Fahrt

eingesetzt, so ist Bemessungsgrundlage

für die Vergütung der Reiseüberschuss

(Summe der Reiseerlöse abzüglich

Schiffsreisekosten), vor Abzug

von Zinsen, Steuern, Schiffbetriebskosten

und Abschreibungen.

Er erhält ferner eine Vergütung in

Höhe von 3,75% vom ermittelten

Reedereiüberschuss vor Zinsen,

Gewerbesteuern und Abschreibungen.

Dieser Reedereiüberschuss

wird nach der gleichen Systematik

ermittelt, wie er sich aus der Planrechnung

der KG ergibt. Er erhält

für die vorbereitende Bereederung

eine Pauschalvergütung von

€ 150.000, die bei Übernahme des

Schiffes zur Zahlung fällig ist. Weiterhin

erhält er für die Übernahme

der Bauaufsicht während der Bauphase

eine Pauschalvergütung von

weiteren US-$ 250.000, die bei Beendigung

der technischen Probefahrt

des Schiffes entsteht und nach

Übernahme des Schiffes durch die

Gesellschaft zur Zahlung fällig ist.

85


86

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Die MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG hat die

K & K Schiffahrts GmbH & Co. KG

mit Bereederungsvertrag vom

10.08.2007 beauftragt. Der Vertragsreeder

erhält für die Bereederung

des MS „K-WATER“ gem. §6

Ziff. 1 lit. a des Bereederungsvertrages

der Einschiffsgesellschaft

eine Vergütung in Höhe von 2% der

nach handelsrechtlichen Vorschriften

abgegrenzten Bruttofrachterträge

einschließlich verdienter Hilfslöhne

und Bergungsmaßnahmen

(bei letzterem abzüglich der etwa

auf Kapitän und Mannschaft entfallenden

Anteile) oder Pooleinnahmen

sowie der Versicherungsentschädigungen

für Zeitausfälle. Wird

das Schiff in freier Fahrt eingesetzt,

so ist Bemessungsgrundlage für

die Vergütung der Reiseüberschuss

(Summe der Reiseerlöse abzüglich

Schiffsreisekosten), vor Abzug von

Zinsen, Steuern, Schiffsbetriebskosten

und Abschreibungen. Er erhält

ferner eine Vergütung in Höhe

von 3,52% vom ermittelten Reedereiüberschuss

vor Zinsen, Gewerbesteuern

und Abschreibungen.

Dieser Reedereiüberschuss wird nach

der gleichen Systematik ermittelt, wie

er sich aus der Planrechnung der KG

ergibt. Der Reeder erhält für die vorbereitende

Bereederung eine Pauschalvergütung

von € 100.000, die bei Übernahme

des Schiffes zur Zahlung fällig

ist. Weiterhin erhält er für die Übernahme

der Bauaufsicht während der Bauphase

eine Pauschalvergütung von weiteren

US-$ 250.000, die bei Beendigung

der technischen Probefahrt des

Schiffes entsteht und nach Übernahme

des Schiffes durch die Gesellschaft zur

Zahlung fällig ist.


Die Hoheriff Container Schiffahrts

GmbH& Co. KG hat die Reederei

Rass GmbH&Co. KG mit Bereederungsvertrag

vom 28.06.2007 und

Addendum zum Bereederungsvertrag

vom 30.06.2007 beauftragt. Der

Vertragsreeder erhält für die Bereederung

des MS „Hoheriff“ gem. §6

Ziff. 1 lit. a des Bereederungsvertrages

der Einschiffsgesellschaft eine

Vergütung in Höhe von 2% der nach

handelsrechtlichen Vorschriften abgegrenzten

Bruttofrachterträge einschließlich

verdienter Hilfslöhne und

Bergungsmaßnahmen (bei letzterem

abzüglich der etwa auf Kapitän und

Mannschaft entfallenden Anteile)

oder Pooleinnahmen sowie der Versicherungsentschädigungen

für Zeitausfälle.

Wird das Schiff in freier

Fahrt eingesetzt, so ist Bemessungsgrundlage

für die Vergütung der Reiseüberschuss

(Summe der Reiseerlöse

abzüglich Schiffsreisekosten),

vor Abzug von Zinsen, Steuern,

Schiffsbetriebskosten und Abschreibungen.

Er erhält ferner eine Vergütung

in Höhe von 3,30% vom ermittelten

Reedereiüberschuss vor

Zinsen, Gewerbesteuern und Abschreibungen.

Dieser Reedereiüberschuss wird nach

der gleichen Systematik ermittelt, wie

er sich aus der Planrechnung der KG

ergibt. Er erhält für die vorbereitende

Bereederung eine Pauschalvergütung

von € 150.000, die bei Übernahme des

Schiffes zur Zahlung fällig ist. Weiterhin

erhält er für die Übernahme der Bauaufsicht

während der Bauphase gem. §11

Ziff. 2 des Gesellschaftsvertrages eine

Pauschalvergütung von weiteren

US-$ 250.000, die bei Beendigung der

technischen Probefahrt des Schiffes

entsteht und nach Übernahme des Schiffes

durch die Gesellschaft zur Zahlung

fällig ist.

Die MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG und

die MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG haben

die Reederei Eugen Friederich GmbH&Co. KG mit Bereederungsverträgen

vom 10.08.2007 beauftragt. Der Vertragsreeder erhält für die Bereederung des

Schiffes MS „SARAH FRIEDERICH“ gem. §6 Ziff. 1 lit. a des Bereederungsvertrages

für die Laufzeit der Erstcharter ab voraussichtlich November 2008

mit der Safmarine Container Lines, Belgien, inklusive Verlängerungsoption eine

Vergütung in Höhe von 1,68% der nach handelsrechtlichen Vorschriften abgegrenzten

Bruttofrachterträge einschließlich verdienter Hilfslöhne und Bergungsmaßnahmen

(bei letzterem abzüglich der etwa auf Kapitän und Mannschaft

entfallenden Anteile) oder Pooleinnahmen sowie der Versicherungsentschädigungen

für Zeitausfälle. Diese Vergütung erhöht sich ab der Anschlusscharter

dauerhaft auf 2,25%. Wird das Schiff in freier Fahrt eingesetzt, so ist Bemessungsgrundlage

für die Vergütung der Reiseüberschuss (Summe der Reiseerlöse

abzüglich Schiffsreisekosten), vor Abzug von Zinsen, Steuern, Schiffsbetriebskosten

und Abschreibungen. Er erhält ferner eine Vergütung in Höhe

von 2,73% vom ermittelten Reedereiüberschuss vor Zinsen, Gewerbesteuern

und Abschreibungen. Dieser Reedereiüberschuss wird nach der gleichen Systematik

ermittelt, wie er sich aus der Planrechnung der KG ergibt. Diese Vergütung

erhöht sich ab der Anschlusscharter dauerhaft auf 3,70%.

Für die Bereederung des Schiffes MS „SENTA FRIEDERICH“ erhält der Vertragsreeder

gem. §6 Ziff. 1 lit. a des Bereederungsvertrages für die Laufzeit der Erstcharter

ab voraussichtlich Januar 2009 mit der Safmarine Container Lines, Belgien,

inklusive Verlängerungsoption eine Vergütung in Höhe von 1,68% der nach handelsrechtlichen

Vorschriften abgegrenzten Bruttofrachterträge einschließlich verdienter

Hilfslöhne und Bergungsmaßnahmen (bei letzterem abzüglich der etwa auf Kapitän

und Mannschaft entfallenden Anteile) oder Pooleinnahmen sowie der Versicherungsentschädigungen

für Zeitausfälle. Diese Vergütung erhöht sich ab der Anschlusscharter

dauerhaft auf 2,25%. Wird das Schiff in freier Fahrt eingesetzt, so ist Bemessungsgrundlage

für die Vergütung der Reiseüberschuss (Summe der Reiseerlöse

abzüglich Schiffsreisekosten), vor Abzug von Zinsen, Steuern, Schiffsbetriebskosten

und Abschreibungen. Er erhält ferner eine Vergütung in Höhe von 2,71% vom

ermittelten Reedereiüberschuss vor Zinsen, Gewerbesteuern und Abschreibungen.

Diese Vergütung erhöht sich ab der Anschlusscharter dauerhaft auf 3,64%.

Sind die Schiffe in einem Geschäftsjahr mehr als 30 Tage beschäftigungslos, so

erhält der Vertragsreeder ab dem 31. Tag von der Einschiffsgesellschaft eine tägliche

Aufwandsentschädigung von US-$ 150.

Er erhält für die vorbereitende Bereederung eine Pauschalvergütung von jeweils

€ 100.000, die bei Übernahme des jeweiligen Schiffes zur Zahlung fällig ist. Weiterhin

erhält er für die Übernahme der Bauaufsicht während der Bauphase eine Pauschalvergütung

von jeweils weiteren € 200.000, die bei Beendigung der technischen

Probefahrt des Schiffes entsteht und nach Übernahme des Schiffes durch die Gesellschaft

zur Zahlung fällig ist.

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8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Gemäß §6 Ziff. 3 des jeweiligen Bereederungsvertrages

erhält jeder Vertragsreeder

im Falle des Verkaufs oder des

Totalverlustes des jeweiligen Schiffes

eine Kommission in Höhe von 1% des

Brutto-Verkaufserlöses oder aus der

Brutto-Versicherungsentschädigung.

Zusätzlich erhält der Vertragsreeder im

Jahr des Verkaufs oder des Totalverlustes

als Vorabgewinn jeweils eine abschließende

Vergütung von 2,5% des

Brutto-Verkaufserlöses oder aus der

Brutto-Versicherungsentschädigung,

sofern die beigetretenen Kommanditisten

bis zum Verkauf oder Totalverlust des

Schiffes mindestens eine durchschnittliche

Vorsteuerrendite (IRR) von 8% p.a.

erzielt haben. Die Reederei Eugen Friederich

GmbH&Co. KG erhält bei Verkauf

der Schiffe MS „SARAH FRIEDE-

RICH“ bzw. MS „SENTA FRIEDERICH“

zudem bis zur Vollendung der Liquidation

der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

eine Liquidationsvergütung in Höhe von

€ 20.000 p.a.

Neben den vorstehend genannten Vergütungen

werden nur solche Kosten erstattet,

die in außerordentlichen Fällen

(z.B. Havarien, notwendige Inspektionsreisen

ins Ausland) anfallen, sowie die

Kfz-Kosten, die Telekommunikationskosten

und die notwendigen Inspektionen

im Ausland (§6 Ziff. 5 des Bereederungsvertrages).

Charterverträge/ Poolvertrag

Die Einschiffsgesellschaften haben folgende

Charterverträge abgeschlossen:

Für das MS „O.M. Aestatis“ besteht

seit April 2007 für sechs Monate

+/– 21 Tage eine Festchartervereinbarung

mit der CMA CGM,

Marseille, Frankreich. Die vereinbarte

Brutto-Zeitcharterrate beträgt

US-$ 8.500 abzüglich 4,75% Kommission

je Einsatztag. Der Chartervertrag

datiert vom 03.04.2007. Der

Chartervertrag enthält eine Austrittsklausel

für den Charterer für den

Fall, dass das Schiff mindestens 45

Tage nicht einsatzfähig war oder

wenn absehbar ist, dass Ausfallzeiten

von mehr als 45 Tagen zu erwarten

sind. Die Vereinbarung unterliegt

englischem Recht und enthält

eine Schiedsgerichtsklausel. Danach

werden Uneinigkeiten in Verbindung

mit dem Chartervertrag nach den

Schiedsregeln der London Maritime

Arbitrators Association (LMAA) beigelegt.

Schiedsort ist London.

Eine von uns bei der Wirtschaftsauskunftei

DYNAMAR B.V., Alkmaar/Niederlanden,

eingeholte Bonitätsauskunft

vom 09.05.2007 bestätigt der CMA

CGM bei einer Bonitätsindex-Skala von

„1“ (bester Wert: sehr geringfügiges

Ausfallrisiko) bis „10“ (schlechtester

Wert: unmittelbar drohende Ausfallgefahr),

einen Wert für das overall rating

von „1–2“ und damit eine überdurchschnittlich

gute bis sehr gute Performance.

Das MS „K-WATER“ ist seit Juli

2007 für mindestens sieben und

maximal acht Monate an die MCL

Feeders Ltd., Marshall Islands, fest

verchartert. Die vereinbarte Brutto-

Zeitcharterrate beträgt US-$ 9.400

je Einsatztag. Danach besteht für den

Charterer eine Option auf eine Anschlusscharter

für weitere mindestens

sieben und maximal acht Monate

zu einer Brutto-Zeitcharterrate

von US-$ 9.975 pro Einsatztag.

Der Chartervertrag enthält eine Austrittsklausel

für den Charterer für den

Fall, dass das Schiff mindestens 30

Tage nicht einsatzfähig war. Die Vereinbarung

unterliegt englischem

Recht. Über Streitigkeiten entscheidet

danach ein Schiedsgericht.

Schiedsort ist London.

Das MS „Hoheriff“ ist ab Übernahme,

die im Juli 2007 erfolgt ist, durch

Addendum Nr. 4 vom 18.05.2006

zum Poolvertrag zum sog. „900 TEU

Zhoushan Pool“ vom 23.11.2004

auf unbefristete Zeit als Poolmitglied

beigetreten. Es wird mit Poolraten

in Höhe von US-$ 11.125 abzüglich

5% Kommission je Einsatztag gerechnet.

Dem Pool sind neben dem

MS „Hoheriff“ noch weitere 16 Poolpartner

beigetreten. Ebenfalls dem

Pool als Poolmanager und alleiniger

Befrachtungsmakler für die dem Pool

angehörenden Schiffe beigetreten

ist die GB Shipping & Chartering

GmbH, die für ihre Tätigkeit von jedem

Poolmitglied eine Pauschalvergütung

von 1,25% des Poolergebnisses

erhält. Für den Poolmanager

liegt eine Bankauskunft einer großen

auf die Finanzierung von Schiffskrediten

spezialisierten Bank vor. Diese

bestätigt, dass der Poolmanager nur

erfüllbare Verpflichtungen eingeht

und geordnete finanzielle Verhältnisse

aufweist. Das Schifffahrtsunternehmen

wird als kompetent

eingestuft.


Der Beitritt zu dem Einnahmepool

und somit die Poolung der Reiseüberschüsse

(Poolergebnis) der in

dem Pool befindlichen Schiffe erfolgte

zum Zwecke des Risikoausgleichs.

Unter dem Poolergebnis

im Sinne des Poolvertrages versteht

sich die Summe der Erlöse der

Schiffe (u. a. Zeitchartermieten,

Frachten, Ballastboni, Fehlfrachten,

Überliegegelder, sog. Surcharges,

Bergungskosten) abzüglich der

Schiffsreisekosten (u. a. Befrachtungskommissionen,

Ladekosten,

Löschkosten, Hafenkosten, Kanal-

Passage-Gebühren, Bunkerkosten

inkl. Anlaufkosten, Agenturkommissionen,

Eilgelder, Prämien für Extra-

Versicherungen, reisebezogene Seefunk-,

Telefon- und Telexkosten).

Nicht zu den zu poolenden Erträgen

gehören sämtliche Erlöse, die im Zusammenhang

mit der Veräußerung

eines Schiffes entstehen oder als

Ersatz für den Totalverlust an eine

der Einschiffsgesellschaften gezahlt

werden. An dem Poolergebnis sind

die dem Pool angehörenden Schiffe

pro Einsatztag, an welchem das jeweilige

Schiff mit einer Beschäftigung

zur Verfügung gestanden hat,

zu gleichen Teilen beteiligt. Einsatztage,

an denen das Schiff nur teilweise

mit einer Beschäftigung zur

Verfügung gestanden hat, werden

mit den entsprechenden Einsatzstunden

bei der o.g. Verteilung der

Reiseüberschüsse berücksichtigt.

Für solche Schiffe, welche dem Poolmanager

ohne Beschäftigung oder

für Positionierungsreisen zur Verfügung

gestanden haben, ermäßigt

sich das vorgenannte anteilige Poolergebnis

nicht. Der Poolvertrag kann

erstmals auf den 31.12.2012 mit

einer Frist von drei Monaten auf diesen

Termin gekündigt werden. Die

Poolmitgliedschaft verlängert sich

jeweils um ein weiteres Jahr, falls

dieser nicht mit der vorstehenden

Frist gekündigt wird.

Ein Ausschluss aus dem Pool, ohne

dass es einer Kündigung bedarf, erfolgt,

wenn ein Gläubiger bei einem

Poolmitglied die Zwangsvollstrekkung

betreibt, wenn über das Vermögen

eines Poolmitglieds das

Konkurs- oder das gerichtliche Vergleichsverfahren

bzw. Insolvenzverfahren

eröffnet oder die Eröffnung

des Verfahrens mangels Masse

abgelehnt wird, im Zeitpunkt des

Totalverlustes des Schiffes, im Falle

des Umbaus des Schiffes sowie

beim Verkauf des Schiffes.

Für MS „SARAH FRIEDERICH“

und MS „SENTA FRIEDERICH“

gibt es eine feste Zeitcharter-Zusage

mit Datum vom 25.07.2007;

demnach sind die Schiffe ab ihrer

Übernahme, die für November 2008

(MS „SARAH FRIEDERICH“) und

für Januar 2009 (MS „SENTA FRIE-

DERICH“) vorgesehen ist, für 60

Monate +/– 60 Tage an die Safmarine

Container Lines, Belgien, fest

verchartert. Die vereinbarte Zeitcharterrate

beträgt US-$ 10.625 je Einsatztag

abzgl. 1,25% Befrachtungskommission.

Darüber hinaus besteht

noch ein Optionsrecht des Charterers,

die Charterlaufzeit um weitere drei

Jahre zu einer Rate von US-$ 10.625

je Einsatztag in den ersten zwei Jahren

und zu einer Rate von US-$ 11.500

je Einsatztag im dritten Jahr, jeweils

abzgl. 1,25 % Befrachtungskommission,

zu verlängern. Die Charterzusage

unterliegt englischem Recht.

Eine von uns bei der Wirtschaftsauskunftei

Infospectrum, Oxford, UK, eingeholte

Bonitätsauskunft vom 23.02.

2007 bestätigt der Safmarine Container

Lines NV bei einer Bonitätsindex-Skala

von „1“ (bester Wert: sehr geringfügiges

Ausfallrisiko) bis „10“ (schlechtester

Wert: unmittelbar drohende Ausfallgefahr),

einen Wert für das overall

rating von „2“ und damit eine überdurchschnittlich

gute Performance.

89


90

8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Platzierungsgarantie

In Höhe des zur Zeichnung verfügbaren Kommanditkapitals zzgl. 5% Agio liegt

der Beteiligungsgesellschaft eine Platzierungsgarantie der Ownership Emissionshaus

GmbH vor. Die Garantiegeberin verpflichtet sich hier, spätestens zum 31.12.2010

für gegebenenfalls nicht gezeichnetes Kommanditkapital als Gesellschafter der

Beteiligungsgesellschaft beizutreten oder Dritte beitreten zu lassen. Folglich ist eine

Realisierung des Gesamtangebots unabhängig von der Anzahl der beigetretenen

Kommanditisten und der Summe des gezeichneten Kommanditkapitals möglich.

Die Übernahme einer stillen Beteiligung steht einem Beitritt als Kommanditist gleich.

Die Inanspruchnahme des Garantiegebers ist insoweit ausgeschlossen, als dieser

der Beteiligungsgesellschaft binnen gleicher Frist anteilige Freihalte- oder Übernahmeerklärungen

bezüglich dieser Platzierungsgarantie von Kommanditisten oder

stillen Beteiligten der Einschiffsgesellschaften vorlegt und diese Freihalte- oder

Übernahmeerklärungen spätestens bis zum 31.12.2010 tatsächlich erfüllt sind.

Die Platzierungsgarantie unterliegt deutschem Recht. Gerichtsstand ist Hamburg.

Bei Streitigkeiten daraus werden diese nach der Schiedsgerichtsordunung der

Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) entschieden.

Über die Ownership Emissionshaus GmbH liegt eine Bankauskunft einer großen

auf die Finanzierung von Schiffskrediten spezialisierten Bank vom 01.08.2007 vor.

Diese bestätigt, dass die bei der Bank unterhaltenen Konten im Rahmen getroffener

Vereinbarungen ordnungsgemäß geführt werden.

Vertriebsvereinbarung

Die Beteiligungsgesellschaft hat am 12.08.2007 mit der Ownership Emissionshaus

GmbH (im Folgenden auch „Vertriebsgesellschaft“ genannt) eine Vereinbarung über

die Vermittlung von Eigenkapital abgeschlossen. Die Ownership Emissionshaus

GmbH erhält von der Beteiligungsgesellschaft für ihre Leistungen gemäß dieser

Vereinbarung keine Vergütung.

Der Vertriebsgesellschaft wurde durch jede Einschiffsgesellschaft per Vertriebsvereinbarung

vom 10.08.2007 im Zuge der Erhöhung des Kommanditkapitals der Einschiffsgesellschaften

die Vermittlung von Treugebern/Investoren übertragen. Gemäß

diesen Vertriebsvereinbarungen auf Ebene der Einschiffsgesellchaften erhält die

Vertriebsgesellschaft für ihre Vermittlungsleistungen (Projektierung, Marketing,

Emissionskosten) einschließlich etwaiger Fremdkosten folgende Vergütungen: von

der MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG € 850.000 und das Agio in Höhe von 5%

des für diese Gesellschaft einzuwerbenden Fondskapitals (= € 327.500), von der

MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG € 850.000 und das Agio in Höhe

von 5% des einzuwerbenden Fondskapitals (= € 330.000), von der Hoheriff Container

Schiffahrts GmbH&Co. KG € 1.350.000 und das Agio in Höhe von 5% des

einzuwerbenden Fondskapitals (= € 520.000), von der MS „SARAH FRIEDERICH“

Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG € 1.450.000 und das Agio in Höhe von 5 %

des einzuwerbenden Fondskapitals (= € 562.500) sowie von der MS „SENTA

FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG eine Vergütung von € 1.470.000

und das Agio in Höhe von 5% des einzuwerbenden Fondskapitals (= € 565.000).

Im Falle der Erhöhung des einzuwerbenden Fondskapitals gemäß §3 Ziff. 4 des

Gesellschaftsvertrages der jeweiligen Einschiffsgesellschaft erhält die Vertriebsgesellschaft

19% des zusätzlich eingeworbenen Kommanditkapitals und das Agio.

Der Anspruch entsteht nach wirksamem Beitritt des Treugebers/Investors und ist

nach Eingang des jeweils gezeichneten

Kommanditkapitals bei der Schifffahrtsgesellschaft

fällig. Die vorstehend

genannte Vergütung versteht sich zuzüglich

gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die Gesamthöhe der Provisionen für

Vermittlungsleistungen sowie Agio für

die Vertriebsgesellschaft beläuft sich

auf € 8.275.000. Der überwiegende

Teil der Beträge fließt den Vertriebspartnern

der Ownership Emissionshaus

GmbH für Vermittlungsleistungen zu.

Im Falle des Verkaufs oder des Totalverlustes

des im Eigentum der Gesellschaft

stehenden Schiffes erhält die

Vertriebsgesellschaft als Vorabgewinn

5% des sich aus dem Verkauf oder der

Versicherungsentschädigung ergebenden

Bruttoerlöses gemäß §6 Ziff. 2 der

jeweiligen Vertriebsvereinbarung in Verbindung

mit §12 Ziff. 2 des jeweiligen

Gesellschaftsvertrages der Einschiffsgesellschaften.

Dies gilt jedoch nur dann,

wenn die Kommanditisten bis zum Verkauf

oder Totalverlust des Schiffes eine

durchschnittliche Vorsteuerrendite von

mindestens 8% p.a. erzielt haben. Für

die Vertriebsvereinbarungen gilt deutsches

Recht. Gerichtsstand ist Hamburg.

Streitigkeiten werden nach der Deutschen

Institution für Schiedsgerichtsbarkeit

e.V. (DIS) entschieden.


Konzeption, Aufbereitung

wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Die Ownership Emissionshaus GmbH

nimmt als Gesellschafterin der Einschiffsgesellschaften

die Konzeption, die Aufbereitung

wirtschaftlicher Rahmendaten

und die Wirtschaftlichkeitsberechnung

vor. Für diese Gesellschafterleistung

kann sie gemäß §12 Ziff. 1 des jeweiligen

Gesellschaftsvertrages einmalig und

jeweils als Vorabgewinn von der MS

“O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG einen

Betrag von € 390.000, von der MS

K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&

Co. KG einen Betrag von € 400.000, von

der Hoheriff Container Schiffahrts

GmbH & Co. KG einen Betrag von

€ 620.000, von der MS „SARAH FRIE-

DERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&

Co. KG sowie von der MS „SENTA

FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG jeweils einen Betrag von

€ 680.000 beziehen. Das Entnahmerecht

richtet sich nach §13 Ziff. 3 des

jeweiligen Gesellschaftsvertrages.

Finanzierung

Führende auf die Vergabe von Schiffskrediten

spezialisierte norddeutsche

Geschäftsbanken haben den Einschiffsgesellschaften

Kredite mit folgenden

Inhalten zugesagt:

MS “O.M. Aestatis“ GmbH & Co. KG:

Als langfristige Endfinanzierung wurde der Einschiffsgesellschaft mit Datum

vom 27.06.2005 von einer deutschen, auf die Vergabe von Schiffskrediten spezialisierten

Geschäftsbank ein Schiffshypothekendarlehen in Höhe von insgesamt

€ 9.000.000 gewährt. Die Auszahlung des Darlehens erfolgte zum Zeitpunkt

der Übergabe des Schiffes in Euro. Der Darlehensvertrag sieht vor, dass das

Darlehen bis zu 25% auch in Japanischen Yen oder bis zu 50% auch in anderen

Fremdwährungen, jedoch insgesamt nur in Höhe von insgesamt 50% in

Anspruch genommen werden kann. Die Bestimmung bzw. der Wechsel der

Darlehenswährung kann nur bei Auszahlung sowie am Ende einer Zinsfestschreibungsperiode

auf Basis des am Umwandlungstag festgestellten bzw.

durch ein Devisentermingeschäft gesicherten Geld- bzw. Briefkurses vorgenommen

werden. Die gem. Darlehensvertrag vereinbarten Tilgungsraten werden

auf Basis des vorgenannten Kurses umgerechnet. Die Bank wird auf Basis

des jeweiligen Euro-Referenzkurses der in Anspruch genommenen Fremdwährung(en)

jeweils drei Bankarbeitstage vor Ende einer Zinsperiode die jeweilige

Gesamtinanspruchnahme in Leitwährung ermitteln. Das Schiffshypothekendarlehen

ist in 58 gleich hohen vierteljährlichen Tilgungsraten zu je € 152.500

und einer Schlussrate von € 155.000 zurückzuzahlen. Die erste Tilgungsrate

ist spätestens sechs Monate nach Auszahlung des Darlehens fällig und zahlbar.

Die finanzierende Bank erhebt eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe

von € 31.500 fällig und zahlbar bei Valutierung des Darlehens, spätestens am

31.03.2007. Diese ist auch dann zu zahlen, wenn das Darlehen aus von der

Bank nicht zu vertretenden Gründen ganz oder teilweise nicht zur Auszahlung

gelangt. Auf die jeweils nicht in Anspruch genommenen Teile des Darlehens

wird eine Zusageprovision von 0,25% p.a. berechnet. Inanspruchnahmen der

dem Darlehensnehmer mit Darlehensvertrag der Bank vom 27.06.2005 für das

Schiff gewährten Bauzeitfinanzierung werden im Rahmen dieser Regelung so

behandelt, als wären sie als Teil des Darlehens in Anspruch genommen worden.

Die Berechnung der Zusageprovision hat mit Datum der Annahme des Darlehensvertrages

begonnen. Die Zusageprovision ist vierteljährlich nachträglich

sowie bei Valutierung des Darlehens fällig und zahlbar. Als Sicherheit für die

Endfinanzierung dienen der Bank ein abstraktes Schuldversprechen durch die

Einschiffsgesellschaft und deren Komplementärin in Höhe von € 10.800.000

(= 120% und des Darlehensbetrages), besichert durch eine Schiffshypothek

an erster Rangstelle zu Gunsten der Bank, eingetragen im Schiffsregister des

MS „O.M. Aestatis“. Weiter dienen als Sicherheit die Abtretung sämtlicher

Zahlungsansprüche aus der aktuellen und künftigen Beschäftigung des Schiffes,

die Abtretung sämtlicher Ansprüche aus den für das Schiff und den Schiffsbetrieb

abzuschließenden Versicherungen sowie eine Chartergarantie in Höhe

von € 1.260.000 zur Sicherstellung einer Tagesrate in Höhe von € 7.000 (brutto)

für den Zeitraum ab Ablieferung des Schiffes bis zur vollständigen Rückführung

des Darlehens zur Eigenkapitalvorfinanzierung vom 27.06.2005.

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8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Für den gesamten Darlehensbetrag von

€ 9.000.000 wurde der Zins ab Ablieferung

des Schiffes im Dezember 2006

wie folgt festgeschrieben: für die Zeit

vom 18.12.2006 bis 19.03.2007 auf

5,22% p.a., für die Zeit vom 19.03.2007

bis zum 18.06.2007 auf 5,42 % p.a. und

für die Zeit vom 18.06.2007 bis zum

28.09.2007 für einen Betrag von

€ 8.847.500 auf 5,69% p.a.

Gemäß Darlehensvertrag vom

27.06.2005 hat die Einschiffsgesellschaft

auch eine Bauzeitfinanzierung mit

derselben Bank von US-$ 5.460.000

und € 3.625.000 während der Bauzeit

in Anspruch genommen. Diese wurde

bei Abnahme des Schiffes durch die

Endfinanzierung abgelöst.

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank mit Datum vom

27.06.2005 eingeräumten Kreditlinie in

Höhe von € 5.350.000. Der Betrag wurde

bei Übergabe des Schiffes valutiert.

Die Laufzeit des Darlehens ist befristet

bis zum 30.12.2007. Das Darlehen ist

analog zu den Einzahlungsterminen des

Kommanditkapitals in Beträgen von mindestens

€ 100.000 zu tilgen. Die finanzierende

Bank erhebt eine einmalige

Bearbeitungsgebühr in Höhe von

€ 26.750; diese war bei Auszahlung des

Darlehens, spätestens am 31.03.2007,

fällig und zahlbar und ist auch dann fällig

und zahlbar, wenn das Darlehen aus

Gründen, die nicht von der Bank zu vertreten

sind, nicht oder nur teilweise zur

Auszahlung kommt. Auf die jeweils nicht

in Anspruch genommenen Teile des Darlehens

wird eine Zusageprovision von

0,25% p.a. berechnet. Inanspruchnahmen

der dem Darlehensnehmer mit Darlehensvertrag

der Bank vom 27.06.2005

für das Schiff gewährten Bauzeitfinanzierung

werden im Rahmen dieser Regelung

so behandelt, als wären Sie als

Teil des Darlehens in Anspruch genommen

worden.

Als Sicherheit für die Zwischenfinanzierung

des Eigenkapitals dienen der

Bank ein abstraktes Schuldversprechen

durch die Einschiffsgesellschaft in Höhe

von € 6.420.000 (= 120% und des Darlehensbetrages),

besichert durch eine

Schiffshypothek an zweiter Rangstelle

zu Gunsten der Bank, eingetragen

im Schiffsregister des MS „O.M. Aestatis“.

Weiter dienen als Sicherheit die

Abtretung der Rechte und Ansprüche

der Darlehensnehmerin gegen die

Ownership Emissionshaus GmbH und

die Herren Thomas Wenzel und Olaf

Pankow aus der zu Gunsten der

Darlehensnehmerin von diesen übernommenen

Platzierungsgarantie vom

22.06.2007 über € 2.675.000 sowie

die Abtretung der Rechte und Ansprüche

der Einschiffsgesellschaft gegen

weitere Garantiegeber aus der zu ihren

Gunsten übernommenen weiteren

Platzierungsgarantie über € 2.675.000,

die Abtretung der Rechte und Ansprüche

der Einschiffsgesellschaft gegen

die der Gesellschaft beigetretenen

und/oder beitretenden Kommanditisten

und/oder Stillen Gesellschafter auf Einzahlung

der jeweiligen Beteiligung, die

bereits oben im Abschnitt zur Endfinanzierung

genannte Chartergarantie in

Höhe von € 1.260.000, die Abtretung

sämtlicher Zahlungsansprüche aus der

aktuellen und künftigen Beschäftigung

des Schiffes sowie die Abtretung sämtlicher

Ansprüche aus den für das Schiff

und den Schiffsbetrieb abzuschließenden

Versicherungen.

Die Zinsen sind für den gesamten Darlehensbetrag

von € 5.350.000 seit der

Ablieferung des Schiffes im Dezember

2006 wie folgt festgeschrieben worden:

vom 18.12.2006 bis zum 19.03.2007

auf 5,20% p.a., vom 19.03.2007 bis zum

20.04.2007 auf 5,35%, vom 20.04.2007

bis zum 29.06.2007 auf 5,40% p.a.,

vom 29.06.2007 bis zum 31.08.2007

auf 5,63% p.a. und vom 31.08.2007

bis zum 30.11.2007 auf 6,2%.


MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG:

Als langfristige Endfinanzierung wurde der Einschiffsgesellschaft mit Datum

vom 25.07.2005 von einer deutschen, auf die Vergabe von Schiffskrediten

spezialisierten Geschäftsbank ein Schiffshypothekendarlehen in Höhe von insgesamt

€ 9.000.000 gewährt. Die Auszahlung des Darlehens erfolgte zum

Zeitpunkt der Übergabe des Schiffes in Euro. Der Darlehensvertrag sieht vor,

dass das Darlehen bis zu 25% auch in Japanischen Yen oder bis zu 50% auch

in anderen Fremdwährungen, jedoch insgesamt nur in Höhe von insgesamt 50%

in Anspruch genommen werden kann. Der Wechsel der Darlehenswährung

kann nur bei Auszahlung sowie am Ende einer Zinsfestschreibungsperiode erfolgen.

Die Bestimmung bzw. der Wechsel der Darlehenswährung kann nur

bei Auszahlung sowie am Ende einer Zinsfestschreibungsperiode auf Basis

des am Umwandlungstag festgestellten bzw. durch ein Devisentermingeschäft

gesicherten Geld- bzw. Briefkurses vorgenommen werden. Die gem. Darlehensvertrag

vereinbarten Tilgungsraten werden auf Basis des vorgenannten Kurses

umgerechnet. Die Bank wird auf Basis des jeweiligen Euro-Referenzkurses der

in Anspruch genommenen Fremdwährung(en) jeweils drei Bankarbeitstage vor

Ende einer Zinsperiode die jeweilige Gesamtinanspruchnahme in Leitwährung

ermitteln. Das Schiffshypothekendarlehen ist in 58 gleich hohen vierteljährlichen

Tilgungsraten zu je € 152.500 und einer Schlussrate von € 155.000 zurückzuzahlen.

Die erste Tilgungsrate ist spätestens sechs Monate nach Auszahlung

des Darlehens fällig und zahlbar. Die finanzierende Bank erhebt eine

pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 31.500 fällig und zahlbar bei Valutierung

des Darlehens, spätestens am 30.10.2007. Diese ist auch dann zu

zahlen, wenn das Darlehen aus von der Bank nicht zu vertretenden Gründen

ganz oder teilweise nicht zur Auszahlung gelangt. Auf die jeweils nicht in Anspruch

genommenen Teile des Darlehens wird eine Zusageprovision von 0,25%

p.a. berechnet. Inanspruchnahmen der dem Darlehensnehmer mit Darlehensvertrag

der Bank vom 25.07.2005 gewährten Bauzeitfinanzierung werden im

Rahmen dieser Regelung so behandelt, als wären sie als Teil des Darlehens in

Anspruch genommen worden. Die Berechnung der Zusageprovision hat mit

Datum der Annahme des Darlehensvertrages begonnen. Die Zusageprovision

ist vierteljährlich nachträglich sowie bei Valutierung des Darlehens fällig und

zahlbar. Als Sicherheit für die Endfinanzierung dienen der Bank ein abstraktes

Schuldversprechen durch die Einschiffsgesellschaft und deren Komplementärin

in Höhe von € 10.800.000 (= 120% und des Darlehensbetrages), besichert

durch eine Schiffshypothek an erster Rangstelle zu Gunsten der Bank,

eingetragen im Schiffsregister des MS „K-WATER“. Weiter dienen als Sicherheit

die Abtretung sämtlicher Zahlungsansprüche aus der aktuellen und künftigen

Beschäftigung des Schiffes, die Abtretung sämtlicher Ansprüche aus den

für das Schiff und den Schiffsbetrieb abzuschließenden Versicherungen sowie

eine Chartergarantie in Höhe von € 2.980.000 u.a. der Herren Jens Knüppel

und Jörg Krüger, zur Sicherstellung einer Tagesrate in Höhe von € 7.000 (brutto)

für den Zeitraum ab Ablieferung des Schiffes bis zur vollständigen Rückführung

des Darlehens zur Eigenkapitalvorfinanzierung vom 25.07.2005.

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8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Für den gesamten Darlehensbetrag von

€ 9.000.000 wurde der Zins für die Zeit

vom 10.04.2007 bis 10.05.2007 auf

5,38 % p. a, vom 10.05.2007 bis

10.08.2007 auf 5,58% p.a., für die Zeit

vom 10.08.2007 bis zum 10.09.2007

auf 5,65 % und vom 10.09.2007 bis

10.10.2007 auf 6,01% p.a. gebunden.

Gemäß Darlehensvertrag vom 25.07.2005

hat die Einschiffsgesellschaft auch eine

Bauzeitfinanzierung mit derselben Bank

in Höhe von US-$ 5.460.000 und

€ 3.625.000 während der Bauzeit in

Anspruch genommen. Diese wurde bei

Abnahme des Schiffes durch die Endfinanzierung

abgelöst.

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank mit Datum vom

25.07.2005 eingeräumten Kreditlinie in

Höhe von € 5.350.000. Der Betrag wurde

bei Übergabe des Schiffes valutiert.

Die Laufzeit des Darlehens ist befristet

bis zum 30.06.2008. Bis zum 30.12.2007

ist ein Betrag von mindestens

€ 2.050.000 und bis zum 30.06.2008

ein Betrag von € 3.300.00 zur Rückzahlung

fällig. Die finanzierende Bank

erhebt eine einmalige Bearbeitungsgebühr

in Höhe von € 26.750; diese ist

bei Auszahlung des Darlehens, spätestens

am 30.10.2007, fällig und zahlbar

und ist auch dann fällig und zahlbar,

wenn das Darlehen aus Gründen, die

nicht von der Bank zu vertreten sind,

nicht oder nur teilweise zur Auszahlung

kommt. Auf die jeweils nicht in Anspruch

genommenen Teile des Darlehens

wird eine Zusageprovision von

0,25% p.a. berechnet. Inanspruchnahmen

der dem Darlehensnehmer mit

Darlehensvertrag der Bank vom

27.06.2005 für das Schiff gewährten

Bauzeitfinanzierung werden im Rahmen

dieser Regelung so behandelt, als

wären Sie als Teil des Darlehens in Anspruch

genommen worden.

Als Sicherheit für die Zwischenfinanzierung

des Eigenkapitals dienen der

Bank ein abstraktes Schuldversprechen

durch die Einschiffsgesellschaft in Höhe

von € 6.420.000 (= 120% und des Darlehensbetrages),

besichert durch eine

Schiffshypothek an zweiter Rangstelle

zu Gunsten der Bank, eingetragen im

Schiffsregister des MS „K-WATER“. Weiter

dienen als Sicherheit die Abtretung

der Rechte und Ansprüche der Darlehensnehmerin

gegen die Ownership

Emissionshaus GmbH und die Herren

Thomas Wenzel und Olaf Pankow aus

der zu Gunsten der Darlehensnehmerin

von diesen übernommenen Platzierungsgarantie

über € 2.675.000 sowie

die Abtretung der Rechte und Ansprüche

der Einschiffsgesellschaft gegen

weitere Garantiegeber aus der

zu ihren Gunsten übernommenen

weiteren Platzierungsgarantie über

€ 2.675.000, die Abtretung der Rechte

und Ansprüche der Einschiffsgesellschaft

gegen die der Gesellschaft

beigetretenen und/oder beitretenden

Kommanditisten und/oder Stillen Gesellschafter

auf Einzahlung der jeweiligen

Beteiligung, die bereits oben im Abschnitt

zur Endfinanzierung genannte

Chartergarantie in Höhe von € 2.980.000

u.a. der Herren Jens Knüppel und Jörg

Krüger, die Abtretung sämtlicher Zahlungsansprüche

aus der aktuellen und

künftigen Beschäftigung des Schiffes

sowie die Abtretung sämtlicher Ansprüche

aus den für das Schiff und den

Schiffsbetrieb abzuschließenden Versicherungen.

Für einen Darlehensbetrag von

€ 5.050.000 wurde der Zins für die Zeit

vom 10.04.2007 bis 10.05.2007 auf

5,38 % p. a., vom 10.05.2007 bis

10.08.2007 auf 5,55% p.a., für die Zeit

vom 10.08.2007 bis zum 10.09.2007

auf 5,62 % und vom 10.09.2007 bis

10.10.2007 auf 5,98% p.a. gebunden.


Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG

Als langfristige Endfinanzierung wurde der Einschiffsgesellschaft mit Datum

vom 21.04.2006 sowie Addenda Nr. 1 vom 05.07.2005 und Nr. 2 vom 14.09.2007

von einer deutschen, auf die Vergabe von Schiffskrediten spezialisierten Geschäftsbank

ein Schiffshypothekendarlehen in Höhe von insgesamt US-$ 15.050.000

gewährt. Die Auszahlung des Darlehens erfolgte zum Zeitpunkt der Übergabe

des Schiffes in US-Dollar. Der Darlehensvertrag sieht vor, dass das Darlehen

bis zu 25% auch in Japanischen Yen oder bis zu 50% auch in anderen Fremdwährungen,

jedoch insgesamt nur in Höhe von insgesamt 50% in Anspruch genommen

werden kann. Die Bestimmung bzw. der Wechsel der Darlehenswährung

kann nur bei Auszahlung sowie am Ende einer Zinsfestschreibungsperiode auf

Basis des am Umwandlungstag festgestellten bzw. durch ein Devisentermingeschäft

gesicherten Geld- bzw. Briefkurses vorgenommen werden. Die gem.

Darlehensvertrag vereinbarten Tilgungsraten werden auf Basis des vorgenannten

Kurses umgerechnet. Die Rückzahlung des Schiffshypothekendarlehens soll

durch eine Sondertilgung in Höhe von US-$ 1.050.000 bis zum 31.03.2008 am

Ende einer Zinsbindungsperiode sowie durch 58 gleich hohe vierteljährliche

Tilgungsraten zu je US-$ 237.300.und einer Schlussrate von US-$ 236.600 erfolgen.

Die erste dieser 58 Tilgungsraten ist spätestens sechs Monate nach Auszahlung

des Darlehens fällig und zahlbar. Die finanzierende Bank erhebt eine

einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 29.000 fällig und zahlbar bei Valutierung

des Darlehens, spätestens am 30.12.2007. Diese ist auch dann zu

zahlen, wenn das Darlehen aus von der Bank nicht zu vertretenden Gründen

ganz oder teilweise nicht zur Auszahlung gelangt. Auf die jeweils nicht in Anspruch

genommenen Teile des Darlehens wird eine Zusageprovision von 0,25%

p.a. berechnet. Inanspruchnahmen der dem Darlehensnehmer gewährten Bauzeitfinanzierung

werden im Rahmen dieser Regelung so behandelt, als wären

sie als Teil des Darlehens in Anspruch genommen worden. Die Berechnung

der Zusageprovision hat mit Datum der Annahme des Darlehensvertrages begonnen.

Die Zusageprovision ist vierteljährlich nachträglich sowie bei Valutierung

des Darlehens fällig und zahlbar. Als Sicherheit für die Endfinanzierung

dienen der Bank ein abstraktes Schuldversprechen durch die Einschiffsgesellschaft

und deren Komplementärin in Höhe von US-$ 18.600.000 (= 120%

und des Darlehensbetrages), besichert durch eine Schiffshypothek an erster

Rangstelle zu Gunsten der Bank, eingetragen im Schiffsregister des MS „Hoheriff“.

Weiter dienen als Sicherheit die Abtretung sämtlicher Zahlungsansprüche

aus der aktuellen und künftigen Beschäftigung des Schiffes, die Abtretung

sämtlicher Ansprüche aus den für das Schiff und den Schiffsbetrieb abzuschließenden

Versicherungen sowie eine Chartergarantie für drei Jahre ab Ablieferung

in Höhe von max. US-$ 9.100 pro Tag des Herrn Kersten Rass.

Für den gesamten Darlehensbetrag von US-$ 15.050.000 wurde der Zins für die

Zeit ab Ablieferung des Schiffes wie folgt festgeschrieben: vom 02.07.2007 bis

02.08.2007 und vom 02.08.2007 bis 06.09.2007 auf 6,87% p.a. sowie für die Zeit

vom 06.09.2007 bis 12.10.2007 auf 7,40%.

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8. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN

Gemäß Darlehensvertrag vom 21.04.2005

hat die Einschiffsgesellschaft auch eine

Bauzeitfinanzierung mit derselben Bank

von US-$ 6.690.000 und € 4.695.000

während der Bauzeit in Anspruch genommen.

Diese wurde bei Abnahme

des Schiffes durch die Endfinanzierung

abgelöst.

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank mit Datum vom

21.04.2005 eingeräumten Kreditlinie in

Höhe von € 6.750.000. Der Betrag wurde

bei Übergabe des Schiffes valutiert.

Die Laufzeit des Darlehens ist befristet

bis zum 31.10.2008. Bis zum 31.12.2007

ist ein Betrag von mindestens

€ 2.570.000 und bis zum 31.10.2008

ein Betrag von € 4.180.00 zur Rückzahlung

fällig. Die finanzierende Bank

erhebt eine einmalige Bearbeitungsgebühr

in Höhe von € 33.750; diese ist

bei Auszahlung des Darlehens, spätestens

am 30.12.2007, fällig und zahlbar

und ist auch dann fällig und zahlbar,

wenn das Darlehen aus Gründen, die

nicht von der Bank zu vertreten sind,

nicht oder nur teilweise zur Auszahlung

kommt. Auf die jeweils nicht in Anspruch

genommenen Teile des Darlehens wird

eine Zusageprovision von 0,25% p.a.

berechnet. Inanspruchnahmen der dem

Darlehensnehmer gewährten Bauzeitfinanzierung

werden im Rahmen dieser

Regelung so behandelt, als wären Sie

als Teil des Darlehens in Anspruch genommen

worden. Als Sicherheit für die

Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

dienen der Bank ein abstraktes

Schuldversprechen durch die Einschiffsgesellschaft

in Höhe von € 8.100.000

(= 120% des Darlehensbetrages), besichert

durch eine Schiffshypothek an

zweiter Rangstelle zu Gunsten der

Bank, eingetragen im Schiffsregister

des MS „Hoheriff“. Weiter dienen als

Sicherheit die Abtretung der Rechte

und Ansprüche der Darlehensnehmerin

gegen die Ownership Emissionshaus

GmbH und die Herren Thomas Wenzel und Olaf Pankow aus der zu Gunsten der Darlehensnehmerin

von diesen übernommenen Platzierungsgarantie über € 4.500.000

sowie die Abtretung der Rechte und Ansprüche der Einschiffsgesellschaft gegen

weitere Garantiegeber aus der zu ihren Gunsten übernommenen weiteren Platzierungsgarantie

über € 2.250.000, die Abtretung der Rechte und Ansprüche der

Einschiffsgesellschaft gegen die der Gesellschaft beigetretenen und/oder beitretenden

Kommanditisten und/oder Stillen Gesellschafter auf Einzahlung der jeweiligen

Beteiligung, die Abtretung sämtlicher Zahlungsansprüche aus der aktuellen

und künftigen Beschäftigung des Schiffes sowie die Abtretung sämtlicher Ansprüche

aus den für das Schiff und den Schiffsbetrieb abzuschließenden Versicherungen.

Für den gesamten Darlehensbetrag von € 6.750.000 wurde der Zins für die Zeit

ab Ablieferung des Schiffes wie folgt festgeschrieben: vom 02.07.2007 bis

02.08.2007 auf 5,615% p.a., vom 02.08.2007 bis 06.09.2007 auf 5,60% p.a. sowie

für die Zeit vom 06.09.2007 bis 12.10.2007 auf 6,04%.

MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG und

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG

Für die Schiffe MS „SARAH FRIEDERICH“ und MS „SENTA FRIEDEREICH“

wurde mit Datum vom 14.09.2006 mit einer auf die Vergabe von Schiffskrediten

spezialisierten deutschen Geschäftsbank jeweils ein Vertrag über ein Bauzeitfinanzierungsdarlehen

in Höhe von bis zu US-$ 15.654.750 (Tranche A) und

bis zu US-$ 1.400.000 (Tranche B) abgeschlossen. Das Darlehen dient der Finanzierung

der während der Bauzeit fälligen Bauraten gemäß Bauvertrag (Tranche

A) sowie der Kapitalisierung fälliger Zinsen, Zusatzprovisionen und Avalprovisionen

(Tranche B). In Anrechnung auf das Darlehen hat die Bank mit gleichem

Vertrag im Namen der jeweiligen Einschiffsgesellschaft gegenüber der

Werft eine Garantie über jeweils US-$ 5.625.000 zur Sicherstellung der Zahlung

der zweiten und dritten Anzahlungsrate gemäß Bauvertrag übernommen.

Die Darlehen haben eine Laufzeit bis zur Ablieferung des jeweiligen Schiffes,

längstens jedoch bis zum 30.10.2009 (für MS „SARAH FRIEDERICH“) und bis

zum 30.11.2009 (für MS „SENTA FRIEDERICH“). Sie werden in einer Summe

zurückgezahlt. Die finanzierende Bank erhebt jeweils eine einmalige Bearbeitungsgebühr

in Höhe von € 30.000 fällig und zahlbar bei Valutierung des Darlehens,

spätestens am 30.06.2006. Für die Übernahme der Garantie (Aval) hat

die Bank jeweils eine Provision in Höhe von 1,25% p.a. auf den jeweils garantierten

Betrag berechnet. Die Berechnung beginnt mit dem Tag der Herauslegung

durch die Bank. Als Sicherheiten für die Vergabe der o.g. Darlehen

dienen der Bank u.a. folgende für jede Einschiffsgesellschaft zu erbringende

Sicherheiten: jeweils eine Bürgschaft von Herrn Thomas Kriwat über € 250.000;

jeweils eine Platzierungsgarantie der Ownership Emissionshaus GmbH über

€ 7.650.000 sowie jeweils die Abtretung der Rechte und Ansprüche der jeweiligen

Einschiffsgesellschaft gegen die Garantiegeberin aus dieser, jeweils

eine Platzierungsgarantie des Herrn Thomas Kriwat über € 850.000 sowie jeweils

die Abtretung der Rechte und Ansprüche der jeweiligen Einschiffsgesellschaft

gegen die Garantiegeberin aus dieser, die Abtretung der Rechte und Ansprüche

aus der zu Gunsten der jeweiligen Einschiffsgesellschaft herausgelegten

Anzahlungsgarantien der chinesischen Banken sowie jeweils die Abtretung

der Rechte aus dem Bauvertrag.


Für jede Einschiffsgesellschaft sind seit Valutierung der o.g. Bauzeitfinanzierungen

folgende Zinsfestschreibungen erfolgt: jeweils für einen Betrag von US-$ 4.404.750

für den Zeitraum vom 15.09.2006 bis zum 14.09.2007 auf 6,95% p.a., jeweils für

einen Betrag von US-$ 30.000 vom 29.12.2006 bis zum 30.03.2007 auf 6,91% p.a.,

jeweils für einen Betrag von US-$ 56.502,38 vom 30.03.2007 bis zum 29.06.2007

auf 6,89% p.a., jeweils für einen Betrag von US-$ 83.410,94 vom 29.06.2007 bis

zum 14.09.2007 auf 6,89% p.a. sowie für einen Betrag von US-$ 2.250.000 für

den Zeitraum vom 13.07.2007 bis zum 14.07.2008 auf 6,971250% p.a.

Die Bank wird auf der Basis ihrer Finanzierungszusage vom 14.09.2006 sowie auf

der auf dieser Basis noch zu einem späteren Zeitpunkt zu schließenden Darlehensverträge

für die Endfinanzierung des jeweiligen Schiffes sowie für die Eigenmittelzwischenfinanzierung

bei Ablieferung des jeweiligen Schiffes ein langfristiges

Schiffshypothekendarlehen von bis zu jeweils US-$ 15.000.000 („Endfinanzierung“)

sowie ein Eigenmittelzwischenfinanzierungsdarlehen von jeweils € 7.600.000

(„Eigenmittelfinanzierung“) zur Verfügung stellen, zu deren Abnahme sich die jeweilige

Einschiffsgesellschaft bereits verpflichtet hat. Das Endfinanzierungsdarlehen

hat eine Laufzeit von 15 Jahren ab Ablieferung des jeweiligen Schiffes; Tilgungsbeginn

ist sechs Monate nach Auszahlung des Darlehens. Es ist vorgesehen, das

jeweilige Endfinanzierungsdarlehen durch Sondertilgungen unmittelbar nach Valutierung

auf einen Betrag von US-$ 12.000.000 zu reduzieren, so dass in den Prognoserechnungen

von diesem Betrag ausgegangen wird. Die Eigenkapitalzwischenfinanzierung

hat eine Laufzeit bis längstens sechs Monate nach Darlehensauszahlung.

Diese Finanzierungen werden durch übliche Sicherheiten, insbesondere

die Eintragung von Schiffshypotheken, abgesichert werden. Ebenfalls wird die

Bank jeder Einschiffsgesellschaft dafür die üblichen Vergütungen (Bearbeitungsvergütung,

Zusageprovisionen etc.) berechnen.

Es wird darüber hinaus davon ausgegangen, dass den Einschiffsgesellschaften

ein Kontokorrentkredit in Höhe von jeweils US-$ 440.000 für die gesamte Fondslaufzeit

gewährt wird.

Die noch zu schließenden Kreditverträge werden banküblichen Konditionen hinsichtlich

Sicherheiten und sonstiger Konditionen enthalten.

Für alle Finanzierungen gilt deutsches Recht.

Die finanzierenden Banken haben das Beteiligungsangebot nicht mitkonzipiert und –

soweit sie Einsicht in die Struktur der Daten und Verträge des Angebotes genommen

haben – die Verträge ausschließlich im Eigeninteresse im Hinblick auf ihre Position

als Darlehensgeber geprüft. Insbesondere haben sie auch nicht den vorliegenden

Prospekt herausgegeben oder geprüft. Die Banken übernehmen daher ausdrücklich

keine (weitergehenden) Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Beteiligungsangebot,

insbesondere keine Haftung für die kalkulierten Annahmen des Anbieters

oder den Eintritt des wirtschaftlichen Erfolges des Beteiligungsangebotes.

Gebühren

Bei den nach den Darlehensverträgen zu zahlenden Bearbeitungsgebühren handelt

es sich um marktübliche Vergütungen. Im Übrigen enthält die Darlehenszusage

die üblichen, bei Schiffsfinanzierungen verwendeten Klauseln und allgemeinen

Darlehensbedingungen.

Sonstiges

Die Einschiffsgesellschaften sind keine

weiteren als die vorstehend genannten

wesentlichen Verträge eingegangen.

Auf die am Ende des Prospektes

abgedruckten Verträge wird

hingewiesen.

Angabenvorbehalt

Alle Prospektangaben und die diesen

zugrunde liegenden Prognosen und Berechnungen

wurden sorgfältig zusammengestellt.

Eine Haftung für Abweichungen

durch künftige wirtschaftliche

Entwicklungen und durch Änderungen

der rechtlichen oder steuerlichen Grundlagen,

der Rechtsprechung oder der

Anwendung von steuerlichen Vorschriften

durch die Finanzverwaltung kann

von den Prospektherausgebern jedoch

nicht übernommen werden. Ebenso

wenig wird die Haftung dafür übernommen,

dass die wirtschaftlichen Ziele

tatsächlich erreicht werden.

Vom Prospekt abweichende Angaben

sind nur verbindlich bei schriftlicher Bestätigung

durch die Beteiligungsgesellschaft

oder die Ownership Emissionshaus

GmbH.

Soweit gesetzlich zulässig, ist eine Haftung

der Prospektherausgeber sowie der

Vertriebspartner von der Ownership

Emissionshaus GmbH ausgeschlossen.

Herausgeber

Herausgeber des vorliegenden Beteiligungsangebotes

ist der Emittent, die

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG, in Zusammenarbeit

mit dem Anbieter, der Ownership

Emissionshaus GmbH.

Datum der Prospektaufstellung:

14.09.2007

97


9

98


9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

99


100

9.

Investitions- und Prognoserechnung der Einschiffsgesellschaften

Die Investitionsrechnung stellt für den

Investor eine wesentliche Entscheidungsgrundlage

für sein Investment dar.

Die Darstellung von Investition und

Finanzierung einerseits sowie die prognostizierte

Reedereiüberschuss- und

Liquiditätsvorschau andererseits sind

die Grundlage einer fundierten Beurteilung

der Beteiligung.

So fern keine anderen Wechselkurse

genannt werden, werden in den nachfolgenden

Prognoserechnungen Positionen,

die in US-Dollar anfallen werden,

mit einem unterstellten Wechselkurs

von US-$ 1,30/€ umgerechnet.

Nähere Informationen zu den Verträgen

finden sich im Kapital 8.5 Rechtliche

Grundlagen.

Hinweise zur Investition

Baupreis des Schiffes

Der vertraglich vereinbarte Baupreis

des Schiffes beträgt TUS-$ 9.100 zzgl.

T€ 6.250 (entspricht T€ 13.185 beim

realisierten Kurs von US-$ 1,3122/€).

Das MS „O.M. Aestatis“ wurde am

18.12.2006 übernommen. Der Baupreis

wurde gemäß Bauvertrag in Raten

unterschiedlicher Höhe nach Baufortschritt

bezahlt.

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Für den variablen Posten Erstausrüstung/Infahrtsetzung

wurden T€ 155 für

das Schiff berücksichtigt. Dies umfasst

die Ausstattung des Schiffes mit z.B.

Kartenmaterial, Leinen und Laschmaterial

sowie Kosten für die Infahrtsetzung

wie z.B. Überführungskosten des Schiffes

zur Andienung in die Erstbeschäftigung.

MS „O.M. Aestatis“

INVESTITION (PROGNOSE)

Baupreis Schiff

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für

Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Konzeption, Aufbereitung der Wirtschaftlichen

Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung2

Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamt

Bauaufsicht

Die Bauaufsicht wurde vom Vertragsreeder

durchgeführt. Die ausgewiesene

Vergütung entsteht gemäß §6 Nr.4

des Bereederungsvertrages mit Beendigung

der technischen Probefahrt des

Schiffes und ist bei Übergabe des Schiffes

fällig.

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Für Anzahlungsleistungen gemäß Bauvertrag

wurde ein Darlehen in Anspruch

genommen, welches bei Übernahme

des Schiffes aus der Valutierung der

Endfinanzierung zurückgezahlt wurde.

Hierfür wurde in der Prognoserechnung

eine Zinsbelastung in Höhe von T€ 470

berücksichtigt.

TUS-$

1 Umrechnung der US-$ Bestandteile zum realisierten Kurs von 1,3122 US-$/€.

2 Vorabgewinn.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG.

T€

Gesamt T€ 1

9.100 6.250 13.185

155 155

250 191

470 470

250 250

150 150

850 850

390 390

328 328

184 184

9.350 9.027 16.153

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der jeweiligen Gesellschaften,

Bearbeitungsgebühren und

Zusageprovisionen für die Darlehen, die

vereinbarte Vergütung für die Mittelverwendungskontrolle

sowie die Kosten

für die Einrichtung der Treuhandverwaltung

gemäß §7 Ziff. 3 des Treuhandund

Dienstleistungsvertrages. Diese Treuhandvergütung

wird gemäß §7 Ziff. 4

zu Beginn der Einwerbungsphase fällig.

Des Weiteren fallen einmalige

Dienstleistungsgebühren gemäß §14

Ziff. 4 an, welche gemäß §14 Ziff. 5

ebenso zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig werden.

G0535


Vorbereitende Bereederung

Hierbei handelt es sich um eine Reedereivergütung

für Tätigkeiten bis zur

Übergabe des Schiffes, die gemäß des

Bereederungsvertrages bei Ablieferung

des Schiffes fällig wurde.

Emissionskosten, Agio

Die Ownership Emissionshaus GmbH

erhält für Marketing und Emissionskosten

sowie Projektierung T€ 850 und

das Agio in Höhe von T€ 327,5 (5%,

bezogen auf das prospektierte, einzuwerbende

Kommanditkapital der MS

“O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG) als Provision.

Dieser Betrag steht der Ownership

Emissionshaus GmbH zur Verfügung,

um ihrerseits u.a. die Vergütungen

zur Eigenkapitalvermittlung, für die

Prospekterstellung, die Vertriebssteuerung

und das Marketing zu zahlen. Der

Anspruch entsteht mit wirksamem Beitritt

des Dachfonds zu der Einschiffsgesellschaft

und ist nach Einzahlung

des Kommanditkapitals fällig; bei Teileinzahlungen

wird die Vergütung jeweils

anteilig fällig. Der überwiegende

Teil der Beträge fließt den Vertriebspartnern

von OwnerShip für Vermittlungsleistungen

zu.

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Konzeption, Aufbereitung

wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Für diese Gesellschafterleistungen steht

der Ownership Emissionshaus GmbH

ein Vorabgewinn in Höhe von T€ 390

zu, welcher gemäß §13 Ziff. 3 i. V. m.

§13 Ziff.1 des Gesellschaftsvertrages

nach erstem Auffordern, frühestens

jedoch nach Feststellung des Jahresabschlusses

ausgezahlt wird.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt

T€ 184. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen

der variablen Positionen

der Investition wie z. B. die Gründungskosten.

Diese Veränderungen führen

zu einer Erhöhung oder einer Verringerung

der Liquiditätsreserve.

in T€

Schiffshypothekendarlehen 9.000

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH 20

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH 5

Kommanditkapital Vertragsreeder1 250

Kommanditkapital

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

6.550

Agio2 328

Gesamt 16.153

1 Oder dem Vertragsreeder nahestehende juristische oder natürliche Personen.

2 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG.

G0536

Hinweise zur Finanzierung

Schiffshypothekendarlehen

Der Einschiffsgesellschaft ist ein Schiffshypothekendarlehen

über T€ 9.000 von

einer deutschen Geschäftsbank gewährt

worden. Die Auszahlung des Schiffshypothekendarlehens

erfolgte zum Zeitpunkt

der Übergabe des Schiffes.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen

in maximal drei Währungen

gleichzeitig in Anspruch zu nehmen,

wobei der jeweils in Fremdwährung

valutierende Darlehensteilbetrag in

japanischem Yen maximal 25%, in allen

anderen Fremdwährungen maximal

50% sowie insgesamt maximal 50%

des jeweils valutierenden Gesamtdarlehens

betragen darf. Die Inanspruchnahme

in Euro oder US-Dollar ist unbegrenzt

möglich.

Zwischenfinanzierung

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank eingeräumte Kreditlinie

in Höhe von € 5.350.000. Der

Betrag wurde bei Übergabe des Schiffes

valutiert. Die gewährte Zwischenfinanzierung

ist spätestens zum

30.12.2007 zurückzuführen

Kommanditeinlagen

Das gesamte Kommanditkapital der MS

“O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG beträgt

planmäßig kumuliert € 6.825.000.

Davon entfallen insgesamt € 275.000

auf Kommanditbeteiligungen durch die

Initiatoren/Reeder. Demgemäß stehen

€ 6.550.000 als einzuwerbendes Kommanditkapital

und damit für den Dachfonds,

die Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH &Co. KG, zur Verfügung.

101


102

Prognostizierte Reedereiüberschuss- und Liquiditätsrechnung in T€ 1 (PROGNOSE)

Jahr

Nettochartererlöse

Bereederungsvergütung

1 In der Prognoserechnung wurde für US-$-Beträge in der Betriebsphase durchgängig ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,3 US-$/EUR unterstellt.

2 Inkl. Zwischenfinanzierungszinsen i. H. v. T 20 im Jahr 2006 und T€ 290 im Jahr 2007.

3 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 184.

4 Nettoverkaufserlös nach Abzug von Transaktionskosten und Vergütung für den Vertragsreeder sowie die Treuhandgesellschaft sowie ggf. mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Steuern.

Anmerkungen zur Zusammensetzung des

Reedereiüberschusses

Chartererlöse

Nach Andienung in eine Kurzfristbeschäftigung

im Jahr 2006 für 4 Monate

(+/– 15 Tage) zu einer Rate von

US-$ 8.250 pro Tag abzgl. 2,5% Kommission

ist das Schiff ab 07.04.2007

für 6 Monate (+21/–15 Tage) an CMA

CGM, Marseille, fest verchartert. Die

Bruttocharterrate für diesen Zeitraum

beträgt US-$ 8.500 pro Einsatztag abzgl.

SchiffsbetriebsundKlassekosten

Verwaltungskosten

und sonstige

Kosten

Reedereiüberschuss

Zinsen 2 Tilgung

Fremdkapital

4,75 % Kommission. Anschließend

wird bis zum Ende des Jahres 2007 mit

einer Nettocharterrate in Höhe von

US-$ 9.000 pro Einsatztag sowie in den

Folgejaren mit einer Nettocharterrate

in Höhe von durchgehend US-$ 9.400

pro Einsatztag kalkuliert. Grundsätzlich

wurde mit 360 Einsatztagen p.a.,

in Jahren mit Klassearbeiten mit 355

Einsatztagen kalkuliert. Im Jahr der

Übernahme wurde anteilig mit 10

Tagen gerechnet.

Auszahlungen

in %

Auszahlungen

Kumulierte

Liquiditätsreserve

3

2006 62 –1 –48 –10 3 –20 167

2007 2.295 –101 –740 –205 1.249 –785 –458 173

2008 2.603 –116 –758 –85 1.644 –465 –610 7,0 –478 264

2009 2.567 –110 –877 –87 1.493 –430 –610 8,0 –546 172

2010 2.603 –115 –796 –89 1.603 –430 –610 8,0 –546 188

2011 2.603 –114 –816 –92 1.581 –394 –610 8,0 –546 219

2012 2.567 –103 –1.037 –94 1.333 –358 –610 8,0 –546 38

2013 2.603 –112 –858 –97 1.537 –320 –610 8,0 –546 99

2014 2.567 –105 –979 –99 1.384 –283 –610 8,0 –546 43

2015 2.603 –110 –901 –102 1.490 –246 –610 8,0 –546 132

2016 2.603 –109 –924 –104 1.466 –209 –610 8,0 –546 232

2017 2.567 –99 –1.147 –107 1.215 –172 –610 8,0 –546 119

2018 2.603 –107 –970 –109 1.416 –135 –610 9,0 –614 177

2019 2.567 –100 –1.095 –112 1.260 –98 –610 9,0 –614 114

2020 2.603 –105 –1.019 –115 1.363 –61 –610 10,0 –683 125

2021 2.603 –104 –1.045 –118 1.336 –26 –613 10,0 –683 140

2022 2.567 –94 –1.271 –121 1.081 10,0 –683 539

2023 2.603 –102 –1.098 –124 1.279 10,0 –683 1.135

Zwischenergebnis

43.789 –1.807 –16.377 –1.871 23.733 –4.432 –9.000 137,0 –9.350

Verkauf4 5.600 5.600 99,0 –6.736

Ergebnis 49.389 –1.807 –16.377 –1.871 29.333 –4.432 -9.000 236,0 –16.086

Bereederungsvergütung

Die vertraglich vereinbarte Bereederungsgebühr

beträgt über die gesamte

Fondslaufzeit 2,0% der Brutto-Chartererlöse

und 3,75% des Reedereiüberschusses

(Ergebnis vor Zinsen und

Gewerbesteuer).

G0537


Schiffsbetriebskosten und

Klassekosten

Die Schiffsbetriebskosten beinhalten

die Kosten für den Betrieb des Schiffes.

Hierunter fallen insbesondere Personalkosten

sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen.

Die Betriebskosten

wurden für ein volles Jahr

auf TUS-$ 961 geschätzt. Im Jahr 2006

werden anteilig Schiffsbetriebskosten

in Höhe von TUS-$ 62 angenommen.

Ab dem Jahr 2008 wird eine jährliche

Kostenanpassung in Höhe von 2,5%

p. a. kalkulatorisch erfasst. Ebenfalls

Berücksichtigung finden hier die prognostizierten

notwendigen Werft- und

Klassearbeiten (T€ 100 für 2009, 2014

und 2019 sowie T€ 200 für 2012, 2017

und 2022).

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen

für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der

Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die

Haftungsvergütung an die persönlich

haftende Gesellschafterin sowie die

vertraglich vereinbarte Treuhand- und

Dienstleistungsgebühr enthalten. Diese

Kosten werden in der Prognoserechnung

ab 2008 um jeweils 2,5% p.a. gesteigert.

Die Anpassung der Treuhand- und

Dienstleistungsgebühr wurde vertraglich

festgelegt (siehe §7 Ziff. 2, §14

Ziff. 3 der Treuhand- und Dienstleistungsverträge).

Ebenso finden in dieser Position

voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen

Berücksichtigung.

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Reedereiüberschuss

Als Saldo der vorgenannten Positionen

ergibt sich der prognostizierte kumulierte

Reedereiüberschuss der Einschiffsgesellschaft.

Dieser steht für den Kapitaldienst

sowie für Auszahlungen an die

Gesellschafter und zur Veränderung der

Liquiditätsreserve zur Verfügung.

Zinsen

Die Position Zinsen enthält die erwarteten

Zinszahlungen für das Schiffshypothekendarlehen

in Höhe von anfänglich

€ 9.000.000. Diese sind grundsätzlich

der Höhe nach variabel und ab Übernahme

des Schiffes bis Ende 2009 mit

5,5% p.a. und danach bis zum Ende

der prognostizierten Fondslaufzeit mit

6,0% p.a. kalkuliert.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen

in maximal drei Währungen gleichzeitig

in Anspruch zu nehmen, wobei

der jeweils in Fremdwährung valutierende

Darlehensteilbetrag in japanischem

Yen maximal 25 %, in allen anderen

Fremdwährungen maximal 50% sowie

insgesamt maximal 50% des jeweils

valutierenden Gesamtdarlehens betragen

darf. Die Inanspruchnahme in Euro

oder US-Dollar ist unbegrenzt möglich.

Zur Realisierung der prognostizierten

Zinssätze wird die Geschäftsführung

der Einschiffsgesellschaft von diesen

Konvertierungsmöglichkeiten voraussichtlich

Gebrauch machen.

Bei der Zwischenfinanzierung des Kommanditkapitals

in den Jahren 2006 und

2007 wurde in der Prognoserechnung

ein Zinssatz von 5,75% p.a. berücksichtigt,

wobei unterstellt wird, dass das

Kommanditkapital der Einschiffsgesellschaft

zum 30.11.2007 zu 100% eingezahlt

ist.

Tilgung Fremdkapital

Die Tilgung des Fremdkapitals gemäß

Darlehensvertrag beinhaltet die Rückführung

des Schiffshypothekendarlehens,

beginnend sechs Monate nach

Auszahlung. Hierbei wird das Bankdarlehen

in 58 gleich hohen, vierteljährlichen

Raten in Höhe von € 152.500

und einer Schlussrate in Höhe von

€ 155.000 zurückgeführt.

Auszahlungen

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen

der Kommanditisten dar. Bis zur

Volleinzahlung des Kommanditkapitals

werden diese gem. §13 Ziff. 2 des Gesellschaftsvertrages

anteilig auf die durch

den jeweiligen Gesellschafter geleistete

Einzahlungshöhe und den jeweiligen

Einzahlungszeitpunkt taggenau berechnet.

In der Prognoserechnung wird unterstellt,

dass die Kommanditeinlagen zu

60% zzgl. 5% Agio nach Beitritt und

Aufforderung durch die OwnerShip

Treuhand GmbH sowie 40 % zum

01.01.2009 eingezahlt werden.

Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird

durch die Auszahlungen an die Gesellschafter

und durch die zahlungswirksamen

Veränderungen der Aufwendungen

und Erträge der Einschiffsgesellschaft

beeinflusst. Im Jahr 2006 ist die planmäßige

Liquiditätsreserve aus der Investitionsphase

von T€ 184 enthalten.

103


104

MS „K-WATER“

INVESTITION (PROGNOSE)

Baupreis Schiff

Baureserve

Erstausrüstung/ Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Konzeption, Aufbereitung der Wirtschaftlichen

Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung2

Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamt

Hinweise zur Investition

Baupreis des Schiffes

Der vertraglich vereinbarte Baupreis

des Schiffes beträgt TUS-$ 9.100 zzgl.

T€ 6.250 (entspricht T€ 13.033 beim

realisierten Kurs von US-$ 1,3415/€).

Das MS „K-WATER“ wurde am

12.04.2007 übernommen. Der Baupreis

wurde gemäß Bauvertrag in Raten

unterschiedlicher Höhe nach Baufortschritt

bezahlt.

Baureserve

Für den variablen Posten der Baureserve

wurde ein Betrag von TUS-$ 250 berücksichtigt.

Diese Reserve kann für

zusätzliche Kosten z.B. bei Änderungen

aufgrund Bauvorschriften genutzt werden.

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Für den variablen Posten Erstausrüstung/Infahrtsetzung

wurden TUS-$ 250

für das Schiff berücksichtigt. Dies umfasst

die Ausstattung des Schiffes mit

TUS-$

T€

Gesamt T€ 1

9.100 6.250 13.033

250 186

250 186

250 186

475 475

250 250

100 100

850 850

400 400

330 330

209 209

9.850 8.864 16.205

1 Umrechnung der US-$ Bestandteile zum realisierten Kurs von 1,3415 US-$/€.

2 Vorabgewinn.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

G0538

z. B. Kartenmaterial, Leinen und Laschmaterial

sowie Kosten für die Infahrtsetzung

wie z.B. Überführungskosten

des Schiffes zur Andienung in die Erstbeschäftigung.

Bauaufsicht

Die Bauaufsicht wurde vom Vertragsreeder

durchgeführt. Die ausgewiesene

Vergütung entsteht gemäß §6 Nr. 4

des Bereederungsvertrages mit Beendigung

der technischen Probefahrt des

Schiffes und ist bei Übergabe des Schiffes

fällig.

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Für Anzahlungsleistungen gemäß Bauvertrag

wurde ein Darlehen in Anspruch

genommen, welches bei Übernahme

des Schiffes aus der Valutierung der

Endfinanzierung zurückgezahlt wurde.

Hierfür wurde in der Prognoserechnung

eine Zinsbelastung in Höhe von T€ 475

berücksichtigt.

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der jeweiligen

Gesellschaften, Bearbeitungsgebühren

und Zusageprovisionen für die Darlehen,

die vereinbarte Vergütung für die

Mittelverwendungskontrolle sowie die

Kosten für die Einrichtung der Treuhandverwaltung

gemäß §7 Ziff. 3 des

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages.

Diese Treuhandvergütung wird

gemäß §7 Ziff. 4 zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig. Des Weiteren fallen

einmalige Dienstleistungsgebühren

gemäß §14 Ziff. 4 an, welche gemäß

§14 Ziff. 5 ebenso zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig werden.

Vorbereitende Bereederung

Hierbei handelt es sich um eine Reedereivergütung

für Tätigkeiten bis zur

Übergabe des Schiffes, die gemäß des

Bereederungsvertrages bei Ablieferung

des Schiffes fällig wurde.

Emissionskosten, Agio

Die Ownership Emissionshaus GmbH

erhält für Marketing und Emissionskosten

sowie Projektierung T€ 850 und

das Agio in Höhe von T€ 330 (5 %,

bezogen auf das prospektierte, einzuwerbende

Kommanditkapital der MS

K-WATER Schifffahrtsgesellschaft mbH

&Co. KG) als Provision. Dieser Betrag

steht der Ownership Emissionshaus

GmbH zur Verfügung, um ihrerseits u.a.

die Vergütungen zur Eigenkapitalvermittlung,

für die Prospekterstellung, die Vertriebssteuerung

und das Marketing zu

zahlen. Der Anspruch entsteht mit wirksamem

Beitritt des Dachfonds zu der

Einschiffsgesellschaft und ist nach Einzahlung

des Kommanditkapitals fällig;

bei Teileinzahlungen wird die Vergütung

jeweils anteilig fällig. Der überwiegende

Teil der Beträge fließt den Vertriebspartnern

von OwnerShip für Vermittlungsleistungen

zu.


Konzeption, Aufbereitung wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Für diese Gesellschafterleistungen steht der Ownership Emissionshaus GmbH

ein Vorabgewinn in Höhe von T€ 400 zu, welcher gemäß §13 Ziff. 3 i. V. m. §13

Ziff.1 des Gesellschaftsvertrages nach erstem Auffordern, frühestens jedoch nach

Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt wird.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt T€ 209. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen der variablen Positionen der Investition

wie z. B. die Gründungskosten. Diese Veränderungen führen zu einer Erhöhung

oder einer Verringerung der Liquiditätsreserve.

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

in T€

Schiffshypothekendarlehen 9.000

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH 20

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH 5

Kommanditkapital Vertragsreeder1 250

Kommanditkapital

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

6.600

Agio2 330

Gesamt 16.205

1 Oder dem Vertragsreeder nahestehende juristische oder natürliche Personen.

2 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

G0539

Hinweise zur Finanzierung

Schiffshypothekendarlehen

Der Einschiffsgesellschaft ist ein Schiffshypothekendarlehen

über T€ 9.000 von

einer deutschen Geschäftsbank gewährt

worden. Die Auszahlung des Schiffshypothekendarlehens

erfolgte zum Zeitpunkt

der Übergabe des Schiffes.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen

in maximal drei Währungen gleichzeitig

in Anspruch zu nehmen, wobei der

jeweils in Fremdwährung valutierende

Darlehensteilbetrag in japanischem Yen

maximal 25%, in allen anderen Fremdwährungen

maximal 50% sowie insgesamt

maximal 50% des jeweils valutierenden

Gesamtdarlehens betragen

darf. Die Inanspruchnahme in Euro oder

US-Dollar ist unbegrenzt möglich.

Zwischenfinanzierung

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank eingeräumte Kreditlinie

in Höhe von € 5.350.000. Der Betrag

wurde bei Übergabe des Schiffes

valutiert. Die gewährte Zwischenfinanzierung

ist mit mindestens € 2.050.000

bis zum 30.12.2007 im Übrigen spätestens

zum 30.06.2008 zurückzuführen.

Kommanditeinlagen

Das gesamte Kommanditkapital der

MS K-WATER Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG beträgt planmäßig kumuliert

€ 6.875.000. Davon entfallen insgesamt

€ 275.000 auf Kommanditbeteiligungen

durch die Initiatoren/Reeder.

Demgemäß stehen € 6.600.000 als einzuwerbendes

Kommanditkapital und

damit für den Dachfonds, die Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG, zur Verfügung.

105


106

Prognostizierte Reedereiüberschuss- und Liquiditätsrechnung in T€ 1 (PROGNOSE)

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

Zwischenergebnis

Verkauf 4

Ergebnis

Nettochartererlöse

Bereederungsvergütung

SchiffsbetriebsundKlassekosten

Verwaltungskosten

und sonstige

Kosten

Reedereiüberschuss

Zinsen 2 Tilgung

Fremdkapital

Auszahlungen

in %

Auszahlungen

1 In der Prognoserechnung wurde für US-$-Beträge in der Betriebsphase durchgängig ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,3 US-$/EUR unterstellt.

2 Inkl. Zwischenfinanzierungszinsen i.H.v. T€ 180 im Jahr 2007.

3 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 209.

4 Nettoverkaufserlös nach Abzug von Transaktionskosten und Vergütung für den Vertragsreeder sowie die Treuhandgesellschaft sowie ggf. mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Steuern.

Kumulierte

Liquiditätsreserve

3

1.530 –61 –590 –210 669 –514 –153 0,0 0 212

2.585 –110 –800 –83 1.592 –476 –610 7,0 –481 236

2.645 –109 –920 –85 1.531 –441 –610 8,0 –550 165

2.682 –114 –841 –88 1.640 –442 –610 8,0 –550 204

2.682 –113 –862 –90 1.618 –407 –610 8,0 –550 255

2.645 –101 –1.133 –92 1.319 –371 –610 8,0 –550 43

2.682 –111 –905 –95 1.571 –333 –610 8,0 –550 122

2.645 –105 –1.028 –97 1.415 –295 –610 8,0 –550 82

2.682 –109 –951 –99 1.522 –258 –610 8,0 –550 186

2.682 –108 –975 –102 1.497 –222 –610 8,0 –550 301

2.645 –97 –1.249 –105 1.195 –184 –610 8,0 –550 151

2.682 –106 –1.024 –107 1.444 –147 –610 9,0 –619 220

2.645 –100 –1.150 –110 1.285 –110 –610 9,0 –619 166

2.682 –104 –1.076 –113 1.389 –73 –610 9,0 –619 254

2.682 –103 –1.103 –116 1.360 –36 –610 10,0 –688 281

2.645 –91 –1.380 –119 1.054 –4 –308 12,0 –825 198

2.682 –101 –1.159 –122 1.301 0 0 18,0 –1.238 261

44.121 –1.743 –17.144 –1.832 23.402 –4.312 –9.000 146,0 –10.038

5.626 5.626 86,0 –5.888

49.747 –1.743 –17.144 –1.832 29.029 –4.312 –9.000 232,0 –15.925

Anmerkungen zur Zusammensetzung des Reedereiüberschusses

Chartererlöse

Nach Andienung in Kurzfristbeschäftigungen zwecks Überführung des Schiffes in

den europäischen Wirtschaftsraum ist das Schiff ab Juli 2007 für mind. 7/max. 8

Monate an MCL Feeder Ltd. fest verchartert. Die Bruttocharterrate für diesen Zeitraum

beträgt US-$ 9.400 pro Einsatztag abzgl. 3,75% Kommission. Es besteht zusätzlich

eine Option seitens des Charterers, das Schiff anschließend für den gleichen

Zeitraum zu einer Charterrate in Höhe von US-$ 9.975 pro Einsatztag abzgl.

3,75% Kommission weiterzubeschäftigen. In der Prognoserechnung wurde unterstellt,

dass die Option nicht erklärt wird, und es wurde bis Ende 2008 mit einer

Nettocharterrate in Höhe von US-$ 9.400 pro Einsatztag kalkuliert. Die USD-Beträge

wurden mit einem Kurs von 1,3 US-$/€ umgerechnet. Ab dem Jahr 2009 wurde

durchgehend eine Nettocharterrate in Höhe von € 7.450 pro Einsatztag prognostiziert.

Grundsätzlich wurde mit 360 Einsatztagen p.a., in Jahren mit Klassearbeiten

mit 355 Einsatztagen kalkuliert. Im Jahr der Übernahme wurde anteilig mit

258 Tagen gerechnet.

G0540


Bereederungsvergütung

Die vertraglich vereinbarte Bereederungsgebühr beträgt über die gesamte Fondslaufzeit

2,0% der Brutto-Chartererlöse und 3,52% des Reedereiüberschusses

(Ergebnis vor Zinsen und Gewerbesteuer).

Schiffsbetriebskosten und Klassekosten

Die Schiffsbetriebskosten beinhalten die Kosten für den Betrieb des Schiffes. Hierunter

fallen insbesondere Personalkosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen.

Die Betriebskosten wurden für ein volles Jahr auf T€ 800 geschätzt.

Im Jahr 2007 werden anteilig Schiffsbetriebskosten in Höhe von T€ 590 angenommen.

Ab dem Jahr 2009 wird eine jährliche Kostenanpassung in Höhe von

2,5% p.a. kalkulatorisch erfasst. Ebenfalls Berücksichtigung finden hier die prognostizierten

notwendigen Werft- und Klassearbeiten (T€ 100 für 2009, 2014 und

2019 sowie T€ 250 für 2012, 2017 und 2022).

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die Haftungsvergütung

an die persönlich haftende Gesellschafterin sowie die vertraglich vereinbarte

Treuhand- und Dienstleistungsgebühr enthalten. Diese Kosten werden in

der Prognoserechnung ab 2009 um jeweils 2,5% p.a. gesteigert. Die Anpassung

der Treuhand- und Dienstleistungsgebühr wurde vertraglich festgelegt (siehe §7

Ziff. 2, §14 Ziff. 3 der Treuhand- und Dienstleistungsverträge). Ebenso finden in

dieser Position voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen Berücksichtigung.

Reedereiüberschuss

Als Saldo der vorgenannten Positionen ergibt sich der prognostizierte kumulierte

Reedereiüberschuss der Einschiffsgesellschaft. Dieser steht für den Kapitaldienst

sowie für Auszahlungen an die Gesellschafter und zur Veränderung der Liquiditätsreserve

zur Verfügung.

Zinsen

Die Position Zinsen enthält die erwarteten Zinszahlungen für das Schiffshypothekendarlehen

in Höhe von anfänglich € 9.000.000. Diese sind grundsätzlich der Höhe

nach variabel und ab Übernahme des Schiffes bis Ende 2009 mit 5,5% p.a. und

danach bis zum Ende der prognostizierten Fondslaufzeit mit 6,0% p.a. kalkuliert.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen in maximal drei Währungen gleichzeitig

in Anspruch zu nehmen, wobei der jeweils in Fremdwährung valutierende Darlehensteilbetrag

in japanischem Yen maximal 25%, in allen anderen Fremdwährungen

maximal 50% sowie insgesamt maximal 50% des jeweils valutierenden Gesamtdarlehens

betragen darf. Die Inanspruchnahme in Euro oder US-Dollar ist unbegrenzt

möglich. Zur Realisierung der prognostizierten Zinssätze wird die Geschäftsführung

der Einschiffsgesellschaft von diesen Konvertierungsmöglichkeiten voraussichtlich

Gebrauch machen.

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Bei der Zwischenfinanzierung des Kommanditkapitals

im Jahr 2007 wurde in

der Prognoserechnung ein Zinssatz von

5,75% p.a. berücksichtigt, wobei unterstellt

wird, dass das Kommanditkapital

der Einschiffsgesellschaft zum

30.11.2007 zu 100% eingezahlt wird.

Tilgung Fremdkapital

Die Tilgung des Fremdkapitals gemäß

Darlehensvertrag beinhaltet die Rückführung

des Schiffshypothekendarlehens,

beginnend sechs Monate nach

Auszahlung. Hiebei wird das Bankdarlehen

in 58 gleich hohen, vierteljährlichen

Raten in Höhe von € 152.500

und einer Schlussrate in Höhe von

€ 155.000 zurückgeführt.

Auszahlungen

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen

der Kommanditisten dar. Bis zur

Volleinzahlung des Kommanditkapitals

werden diese gem. §13 Ziff. 2 des Gesellschaftsvertrages

anteilig auf die

durch den jeweiligen Gesellschafter

geleistete Einzahlungshöhe und den

jeweiligen Einzahlungszeitpunkt taggenau

berechnet. In der Prognoserechnung

wird unterstellt, dass die Kommanditeinlagen

zu 60% zzgl. 5% Agio nach

Beitritt und Aufforderung durch die

Ownership Treuhand GmbH sowie

40% zum 01.01.2009 eingezahlt werden.

Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird

durch die Auszahlungen an die Gesellschafter

und durch die zahlungswirksamen

Veränderungen der Aufwendungen

und Erträge der Einschiffsgesellschaft

beeinflusst. Im Jahr 2007 ist die

planmäßige Liquiditätsreserve aus der

Investitionsphase von T€ 209 enthalten.

107


108

MS „Hoheriff“

INVESTITION (PROGNOSE)

Baupreis Schiff

Baureserve

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Konzeption, Aufbereitung der Wirtschaftlichen

Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung2

Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamt

Hinweise zur Investition

Baupreis des Schiffes

Der vertraglich vereinbarte Baupreis

des Schiffes beträgt TUS-$ 12.150 zzgl.

T€ 8.150 (entspricht T€ 17.496 beim

Kurs von US-$ 1,30/€). Das MS „Hoheriff“

wurde am 03.07.2007 übernommen.

Der Baupreis wurde gemäß Bauvertrag

in Raten unterschiedlicher Höhe

nach Baufortschritt bezahlt.

Baureserve

Für den variablen Posten der Baureserve

wurde ein Betrag von TUS-$ 400 berücksichtigt.

Diese Reserve kann für

zusätzliche Kosten z.B. bei Änderungen

aufgrund von Bauvorschriften oder Ausgleichzahlungen

aus Wechselkursklauseln

im Bauvertrag genutzt werden.

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Für den variablen Posten Erstausrüstung/Infahrtsetzung

wurden TUS-$ 250

für das Schiff berücksichtigt. Dies um-

TUS-$

1 Umrechnung der US-$ Bestandteile zum Kurs von 1,30 US-$/€.

2 Vorabgewinn.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG.

T€

Gesamt T€ 1

12.150 8.150 17.496

400 308

250 192

250 192

650 650

225 225

150 150

1.350 1.350

620 620

520 520

165 165

13.050 11.830 21.868

fasst die Ausstattung des Schiffes mit

z.B. Kartenmaterial, Leinen und Laschmaterial

sowie Kosten für die Infahrtsetzung

wie z.B. Überführungskosten

des Schiffes zur Andienung in die Erstbeschäftigung.

Bauaufsicht

Die Bauaufsicht wurde vom Vertragsreeder

durchgeführt. Die ausgewiesene

Vergütung entsteht gemäß §6 Nr. 4

des Bereederungsvertrages mit Beendigung

der technischen Probefahrt des

Schiffes und ist bei Übergabe des Schiffes

fällig.

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Für Anzahlungsleistungen gemäß Bauvertrag

wurde ein Darlehen in Anspruch

genommen, welches bei Übernahme

des Schiffes aus der Valutierung der

Endfinanzierung zurückgezahlt wurde.

Hierfür wurde in der Prognoserechnung

eine Zinsbelastung in Höhe von

T€ 650 berücksichtigt.

G0541

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der jeweiligen

Gesellschaften, Bearbeitungsgebühren

und Zusageprovisionen für die Darlehen,

die vereinbarte Vergütung für die

Mittelverwendungskontrolle sowie die

Kosten für die Einrichtung der Treuhandverwaltung

gemäß §7 Ziff. 3 des

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages.

Diese Treuhandvergütung wird

gemäß §7 Ziff. 4 zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig. Des Weiteren fallen

einmalige Dienstleistungsgebühren

gemäß §14 Ziff. 4 an, welche gemäß

§14 Ziff. 5 ebenso zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig werden.

Vorbereitende Bereederung

Hierbei handelt es sich um eine Reedereivergütung

für Tätigkeiten bis zur

Übergabe des Schiffes, die gemäß des

Bereederungsvertrages bei Ablieferung

des Schiffes fällig wurde.

Emissionskosten, Agio

Die Ownership Emissionshaus GmbH

erhält für Marketing und Emissionskosten

sowie Projektierung T€ 1.350 und

das Agio in Höhe von T€ 520 (5%, bezogen

auf das prospektierte, einzuwerbende

Kommanditkapital der Hoheriff

Container Schiffahrts GmbH&Co. KG)

als Provision. Dieser Betrag steht der

Ownership Emissionshaus GmbH zur

Verfügung, um ihrerseits u.a. die Vergütungen

zur Eigenkapitalvermittlung,

für die Prospekterstellung, die Vertriebssteuerung

und das Marketing zu zahlen.

Der Anspruch entsteht mit wirksamem

Beitritt des Dachfonds zu der Einschiffsgesellschaft

und ist nach Einzahlung

des Kommanditkapitals fällig; bei

Teileinzahlungen wird die Vergütung

jeweils anteilig fällig. Der überwiegende

Teil der Beträge fließt den Vertriebspartnern

von OwnerShip für Vermittlungsleistungen

zu.


Konzeption, Aufbereitung wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Für diese Gesellschafterleistungen steht der Ownership Emissionshaus GmbH

ein Vorabgewinn in Höhe von T€ 620 zu, welcher gemäß §13 Ziff. 3 i. V. m. §13

Ziff.1 des Gesellschaftsvertrages nach erstem Auffordern, frühestens jedoch nach

Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt wird.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt T€ 165. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen der variablen Positionen der Investition

wie z.B. die Gründungskosten. Diese Veränderungen führen zu einer Erhöhung

oder einer Verringerung der Liquiditätsreserve.

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

in T€

Schiffshypothekendarlehen (TUS-$ 14.000) 10.673 1

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH 20

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH 5

Kommanditkapital Vertragsreeder2 250

Kommanditkapital

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

10.400

Agio3 520

Gesamt 21.868

1 Umrechnung eines Darlehensteils in Höhe von US-$ 2.119.830 zu einem realisierten Wechselkurs von durchschnittlich gerundet 1,3819 US-$/€;

das restliche Darlehen wurde zu einem Wechselkurs von 1,30 US-$/€ umgerechnet.

2 Oder dem Vertragsreeder nahestehende juristische oder natürliche Personen.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG.

G0542

Hinweise zur Finanzierung

Schiffshypothekendarlehen

Der Einschiffsgesellschaft ist ein Schiffshypothekendarlehen

über TUS-$ 15.050

von einer deutschen Geschäftsbank

gewährt worden. Die Auszahlung des

Schiffshypothekendarlehens erfolgte

zum Zeitpunkt der Übergabe des Schiffes.

Im Rahmen der Einwerbung des

Fonds werden Sondertilgungen geleistet,

so dass die ursprünglich gewährte

Darlehenshöhe sich auf einen Betrag

von TUS-$ 14.000 reduziert.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen

in maximal drei Währungen

gleichzeitig in Anspruch zu nehmen,

wobei der jeweils in Fremdwährung

valutierende Darlehensteilbetrag in

japanischem Yen maximal 25%, in allen

anderen Fremdwährungen maximal

50% sowie insgesamt maximal 50%

des jeweils valutierenden Gesamtdarlehens

betragen darf. Die Inanspruchnahme

in Euro oder US-Dollar ist unbegrenzt

möglich.

Zwischenfinanzierung

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über eine von der schiffsfinanzierenden

Bank eingeräumte Kreditlinie

in Höhe von € 6.750.000. Der Betrag

wurde bei Übergabe des Schiffes

valutiert. Die gewährte Zwischenfinanzierung

ist mit € 2.570.000 zum

31.12.2007 im übrigen per 31.10.2008

zurückzuführen.

Kommanditeinlagen

Das gesamte Kommanditkapital der

Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&

Co. KG beträgt planmäßig kumuliert

€ 10.675.000. Davon entfallen insgesamt

€ 275.000 auf Kommanditbeteiligungen

durch die Initiatoren/Reeder.

Demgemäß stehen € 10.400.000 als

einzuwerbendes Kommanditkapital und

damit für den Dachfonds, die Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG, zur Verfügung.

109


110

Prognostizierte Reedereiüberschuss- und Liquiditätsrechnung in T€ 1 (PROGNOSE)

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

Zwischen–

ergebnis

Verkauf 4

Ergebnis

Nettopoolerlöse

Bereederungsvergütung

SchiffsbetriebsundKlassekosten

Verwaltungskosten

und sonstige

Kosten

Reedereiüberschuss

Zinsen 2 Tilgung

Fremdkapital

Auszahlungen

in %

Auszahlungen

1 In der Prognoserechnung wurde für US-$-Beträge in der Betriebsphase durchgängig ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,3 US-$/€ unterstellt.

2 Inkl. Zwischenfinanzierungszinsen i.H. v. T€ 190 im Jahr 2007.

3 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 165.

4 Nettoverkaufserlös nach Abzug von Transaktionskosten und Vergütung für den Vertragsreeder sowie die Treuhandgesellschaft sowie ggf. mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Steuern.

Kumulierte

Liquiditätsreserve

3

1.459 –60 –415 –240 744 –465 0 0,0 0 444

3.212 –137 –846 –104 2.125 –633 –730 7,0 –747 459

3.268 –139 –867 –107 2.155 –587 –730 8,0 –854 443

3.277 –135 –989 –109 2.043 –542 –730 8,0 –854 360

3.323 –140 –911 –112 2.159 –517 –730 8,0 –854 418

3.277 –125 –1.284 –115 1.752 –474 –730 8,0 –854 113

3.323 –139 –957 –118 2.109 –426 –730 8,0 –854 212

3.323 –138 –981 –121 2.083 –380 –730 8,0 –854 332

3.277 –131 –1.106 –124 1.916 –333 –730 8,0 –854 330

3.323 –136 –1.031 –127 2.029 –288 –730 8,0 –854 487

3.277 –121 –1.407 –130 1.619 –241 –730 9,0 –961 175

3.323 –134 –1.083 –134 1.972 –195 –730 9,0 –961 261

3.323 –133 –1.110 –137 1.943 –148 –730 9,0 –961 365

3.277 –126 –1.238 –140 1.772 –102 –730 9,0 –961 344

3.323 –131 –1.166 –144 1.882 –56 –730 9,0 –961 479

3.277 –116 –1.546 –148 1.468 –12 –548 9,0 –961 427

3.323 –129 –1.225 –151 1.818 0 0 18,0 –1.922 323

54.185 –2.169 –18.163 –2.262 31.591 –5.398 –10.769 143,0 –15.265

7.535 7.535 74,0 –7.858

61.720 –2.169 –18.163 –2.262 39.126 –5.398 –10.769 217,0 –23.124

Anmerkungen zur Zusammensetzung des Reedereiüberschusses

Chartererlöse

Das MS „Hoheriff“ ist Mitglied des GB Shipping&Chartering 900-TEU-Pools, in

dem die Einnahmen der Mitglieder gepoolt werden. Ab Übernahme des Schiffes bis

Ende 2007 wird eine Nettopoolrate von US-$ 10.900 pro Einsatztag als Einnahme

für die Einschiffsgesellschaft unterstellt. Für das Jahr 2008 bzw. 2009 werden

Nettopoolerträge in Höhe von US-$ 11.600 bzw. US-$ 11.800 pro Einsatztag prognostiziert.

Ab 2012 beträgt die kalkulierte Poolrate durchgehend US-$ 12.000 pro

Tag. Grundsätzlich wurde mit 360 Einsatztagen p.a., in Jahren mit Klassearbeiten

mit 355 Einsatztagen kalkuliert. Im Jahr der Übernahme wurde anteilig mit 174

Tagen gerechnet. Die US-$-Beträge wurden mit einem Kurs von 1,3 US-$/€ umgerechnet.

G0543


Bereederungsvergütung

Die vertraglich vereinbarte Bereederungsgebühr beträgt über die gesamte Fondslaufzeit

2,0% der Poolerlöse und 3,30% des Reedereiüberschusses (Ergebnis vor

Zinsen und Gewerbesteuer).

Schiffsbetriebskosten und Klassekosten

Die Schiffsbetriebskosten beinhalten die Kosten für den Betrieb des Schiffes. Hierunter

fallen insbesondere Personalkosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen.

Die Betriebskosten wurden für ein volles Jahr auf TUS-$ 1.100

geschätzt. Im Jahr 2007 werden anteilig Schiffsbetriebskosten in Höhe von TUS-

$ 539 angenommen, entsprechend einem Jahreswert in Höhe von TUS-$ 1.100

im Jahr 2008. Ab dem Jahr 2009 wird eine jährliche Kostenanpassung in Höhe von

2,5% p.a. kalkulatorisch erfasst. Ebenfalls Berücksichtigung finden hier die prognostizierten

notwendigen Werft- und Klassearbeiten (T€ 100 für 2010, 2015 und

2020 sowie T€ 350 für 2012, 2017 und 2022).

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die Haftungsvergütung

an die persönlich haftende Gesellschafterin sowie die vertraglich vereinbarte

Treuhand- und Dienstleistungsgebühr enthalten. Diese Kosten werden in der

Prognoserechnung ab 2009 um jeweils 2,5% p.a. gesteigert. Die Anpassung der

Treuhand- und Dienstleistungsgebühr wurde vertraglich festgelegt (siehe § 7 Ziff. 2,

§14 Ziff. 3 der Treuhand- und Dienstleistungsverträge). Ebenso finden in dieser

Position voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen Berücksichtigung.

Reedereiüberschuss

Als Saldo der vorgenannten Positionen ergibt sich der prognostizierte kumulierte

Reedereiüberschuss der Einschiffsgesellschaft. Dieser steht für den Kapitaldienst

sowie für Auszahlungen an die Gesellschafter und zur Veränderung der Liquiditätsreserve

zur Verfügung.

Zinsen

Die Position Zinsen enthält die erwarteten Zinszahlungen für das Schiffshypothekendarlehen

in Höhe von anfänglich US-$ 14.000.000 (reduzierte Basis). Diese sind

grundsätzlich der Höhe nach variabel und ab Übernahme des Schiffes bis Ende

2010 mit 6,0% p.a. und danach bis zum Ende der prognostizierten Fondslaufzeit

mit 6,25% p.a. kalkuliert.

Es ist grundsätzlich möglich, das Darlehen in maximal drei Währungen gleichzeitig

in Anspruch zu nehmen, wobei der jeweils in Fremdwährung valutierende Darlehensteilbetrag

in japanischem Yen maximal 25%, in allen anderen Fremdwährungen

maximal 50% sowie insgesamt maximal 50% des jeweils valutierenden Gesamtdarlehens

betragen darf. Die Inanspruchnahme in Euro oder US-Dollar ist unbegrenzt

möglich. Zur Realisierung der prognostizierten Zinssätze wird die Geschäftsführung

der Einschiffsgesellschaft von diesen Konvertierungsmöglichkeiten voraussichtlich

Gebrauch machen.

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Bei der Zwischenfinanzierung des Kommanditkapitals

im Jahr 2007 wurde in

der Prognoserechnung ein Zinssatz von

5,75% p.a. berücksichtigt, wobei unterstellt

wird, dass das Kommanditkapital

der Einschiffsgesellschaft zum

30.11.2007 zu 100% eingezahlt wird.

Tilgung Fremdkapital

Die Tilgung des Fremdkapitals gemäß

Darlehensvertrag beinhaltet die Rückführung

des Schiffshypothekendarlehens,

beginnend sechs Monate nach

Auszahlung. Die Höhe der unterstellten

Tilgungsraten werden auf Basis der reduzierten

Darlehenshöhe von US-$ 14,0

Mio. prognostiziert. Hierbei wird das

Bankdarlehen mit einer anfänglichen

Tilgungsrate in Höhe von US-$ 237.296

und mit 58 nachfolgenden gleich hohen,

vierteljährlichen Raten in Höhe von

US-$ 237.288 kalkulatorisch zurückgeführt.

Auszahlung

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen

der Kommanditisten dar. Bis zur

Volleinzahlung des Kommanditkapitals

werden diese gem. § 13 Ziff. 2 des

Gesellschaftsvertrages anteilig auf die

durch den jeweiligen Gesellschafter

geleistete Einzahlungshöhe und den

jeweiligen Einzahlungszeitpunkt taggenau

berechnet. In der Prognoserechnung

wird unterstellt, dass die Kommanditeinlagen

zum 30.11.2007 erbracht

sind.

Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird

durch die Auszahlungen an die Gesellschafter

und durch die zahlungswirksamen

Veränderungen der Aufwendungen

und Erträge der Einschiffsgesellschaft

beeinflusst. Im Jahr 2007 ist die

planmäßige Liquiditätsreserve aus der

Investitionsphase von T€ 165 enthalten.

111


112

MS „SARAH FRIEDERICH“

INVESTITION (PROGNOSE)

Baupreis Schiff

Baureserve

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Konzeption, Aufbereitung der

Wirtschaftlichen Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung2 Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamt

Hinweise zur Investition

Baupreis des Schiffes

Der vertraglich vereinbarte Baupreis

des Schiffes beträgt TUS-$ 22.500 (entspricht

T€ 16.895 beim realisierten Kurs

von US-$ 1,3715/€ für einen Betrag von

T€ 7.500 sowie einem Wechselkurs von

1,30 US-$/€ für den Restbetrag). Das

MS „SARAH FRIEDERICH“ soll plangemäß

am 15.11.2008 übernommen werden.

Der Baupreis wird gemäß Bauvertrag

in Raten unterschiedlicher Höhe

nach Baufortschritt bezahlt.

Baureserve

Für den variablen Posten der Baureserve

wurde ein Betrag von TUS-$ 100 berücksichtigt.

Diese Reserve kann für zusätzliche

Kosten z.B. bei Änderungen aufgrund

Bauvorschriften genutzt werden.

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Für den variablen Posten Erstausrüstung/Infahrtsetzung

wurden TUS-$ 250

für das Schiff berücksichtigt. Dies umfasst

die Ausstattung des Schiffes mit

TUS-$

T€

Gesamt T€ 1

22.500 16.895

100 77

250 192

200 200

900 900

175 175

100 100

1.450 1.450

680 680

563 563

475 475

22.850 4.543 21.707

1 Umrechnung eines Teils des Baupreises in Höhe von € 7.500.000 zu einem durch Devisentermingeschäfte realisierten Wechselkurs von

durchschnittlich gerundet 1,3715 US-$/€; die restlichen Positionen wurden zu einem Wechselkurs von 1,30 US-$/€ umgerechnet.

2 Vorabgewinn.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

z.B. Kartenmaterial, Leinen und Laschmaterial

sowie Kosten für die Infahrtsetzung

wie z.B. Überführungskosten

des Schiffes zur Andienung in die Erstbeschäftigung.

Bauaufsicht

Die Bauaufsicht wird vom Vertragsreeder

durchgeführt. Die ausgewiesene

Vergütung entsteht gemäß §6 Nr. 4 des

Bereederungsvertrages mit Beendigung

der technischen Probefahrt des

Schiffes und ist bei Übergabe des Schiffes

fällig

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Für Anzahlungsleistungen gemäß Bauvertrag

wurde ein Darlehen von einer

deutschen Geschäftsbank gewährt,

welches entsprechend des Baufortschritts

in Anspruch genommen und bei

Übernahme des Schiffes aus der Valutierung

der Endfinanzierung zurückgezahlt

wird. Hierfür wird in der Prognoserechnung

eine Zinsbelastung in Höhe

von T€ 900 berücksichtigt.

G0544

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der jeweiligen

Gesellschaften, Bearbeitungsgebührenund

Zusageprovisionen für die Darlehen,

die vereinbarte Vergütung für die

Mittelverwendungskontrolle sowie die

Kosten für die Einrichtung der Treuhandverwaltung

gemäß §7 Ziff. 3 des

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages.

Diese Treuhandvergütung wird

gemäß §7 Ziff. 4 zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig. Des Weiteren fallen

einmalige Dienstleistungsgebühren

gemäß §14 Ziff. 4 an, welche gemäß

§14 Ziff. 5 ebenso zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig werden.

Vorbereitende Bereederung

Hierbei handelt es sich um eine Reedereivergütung

für Tätigkeiten bis zur

Übergabe des Schiffes, die gemäß des

Bereederungsvertrages bei Ablieferung

des Schiffes fällig wird.

Emissionskosten, Agio

Die Ownership Emissionshaus GmbH

erhält für Marketing und Emissionskosten

sowie Projektierung T€ 1.450 und

das Agio in Höhe von T€ 562,5 (5%,

bezogen auf das prospektierte, einzuwerbende

Kommanditkapital der MS

„SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG) als Provision.

Dieser Betrag steht der Ownership

Emissionshaus GmbH zur Verfügung,

um ihrerseits u.a. die Vergütungen zur

Eigenkapitalvermittlung, für die Prospekterstellung,

die Vertriebssteuerung und

das Marketing zu zahlen. Der Anspruch

entsteht mit wirksamem Beitritt des

Dachfonds zu der Einschiffsgesellschaft

und ist nach Einzahlung des Kommanditkapitals

fällig; bei Teileinzahlungen

wird die Vergütung jeweils anteilig fällig.

Der überwiegende Teil der Beträge

fließt den Vertriebspartnern von

OwnerShip für Vermittlungsleistungen

zu.


Konzeption, Aufbereitung wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Für diese Gesellschafterleistungen steht der Ownership Emissionshaus GmbH

ein Vorabgewinn in Höhe von T€ 680 zu, welcher gemäß §13 Ziff. 3 i. V. m. §13

Ziff.1 des Gesellschaftsvertrages nach erstem Auffordern, frühestens jedoch nach

Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt wird.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt T€ 475. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen der variablen Positionen der Investition

wie z.B. Gründungskosten, Baureserve und Erstausrüstung. Ebenso können Veränderungen

der Wechselkurse Auswirkungen auf die Liquiditätsreserve haben.

Diese Veränderungen führen zu einer Erhöhung oder einer Verringerung der Liquiditätsreserve.

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

in T€

Schiffshypothekendarlehen (US-$ 12.000.000) 1 9.231

Kontokorrentkredit 338

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH 20

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH 5

Kommanditkapital Vertragsreeder2 300

Kommanditkapital

Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett

11.250

Agio3 563

Gesamt 21.707

1 Umrechnung zu einem Wechselkurs von 1,30 US-$/€.

2 Oder dem Vertragsreeder nahestehende juristische oder natürliche Personen.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

G0545

Hinweise zur Finanzierung

Schiffshypothekendarlehen

Der Einschiffsgesellschaft ist ein Schiffshypothekendarlehen

über TUS-$ 15.000

von einer deutschen Geschäftsbank

zugesagt worden. Die Auszahlung des

Schiffshypothekendarlehens erfolgt

plangemäß zum Zeitpunkt der Übergabe

des Schiffes. Es ist vorgesehen,

unmittelbar nach Valutierung Sondertiligungen

in Höhe von TUS-$ 3.000 zu

leisten, so dass die ursprünglich gewährte

Darlehenshöhe auf einen Betrag

von TUS-$ 12.000 reduziert wird.

Betriebsmittelkredit/

Kontokorrentkredit

Zur Stärkung der Liquiditätslage und Flexibilisierung

der Handlungsfähigkeit soll

ein Betriebsmittelkredit in Höhe von bis

zu TUS-$ 440 (entspricht T€ 338 bei einem

unterstellten Kurs von 1,30 US-$/€)

aufgenommen werden.

Zwischenfinanzierung

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über ein von der schiffsfinanzierenden

Bank zugesagtes Darlehen

bis zu einer Höhe von € 7.600.000.

Der Betrag wird bei Übergabe des

Schiffes valutiert.

Kommanditeinlagen

Das gesamte Kommanditkapital der

MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG beträgt

planmäßig kumuliert € 11.575.000. Davon

entfallen insgesamt € 325.000 auf

Kommanditbeteiligungen durch die Initiatoren/Reedereien.

Demgemäß stehen

€ 11.250.000 als einzuwerbendes

Kommanditkapital und damit für den

Dachfonds, die Schiffsfonds Ownership

Feeder Quintett GmbH & Co. KG,

zur Verfügung.

113


114

Prognostizierte Reedereiüberschuss– und Liquiditätsrechnung in T€ 1 (PROGNOSE)

Jahr

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

Zwischen–

ergebnis

Verkauf 4

Ergebnis

Nettochartererlöse

Bereederungsvergütung

Schiffsbetriebs-

und

Klassekosten

Verwaltungskosten

und sonstige

Kosten

Reedereiüberschuss

Zinsen 2 Tilgung

Fremdkapital 4

Auszahlungen

in %

Auszahlungen

1 In der Prognoserechnung wurde für US-$-Beträge in der Betriebsphase durchgängig ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,3 US-$/€ unterstellt.

2 Inkl. Zwischenfinanzierungszinsen i.H.v. T€ 60 im Jahr 2008 und T€ 40 im Jahr 2009 sowie Zinsen für den Betriebsmittelkredit in Höhe von insgesamt T€ 34.

3 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 475.

4 Nettoverkaufserlös nach Abzug von Transaktionskosten und Vergütung für den Vertragsreeder sowie die Treuhandgesellschaft sowie ggf. mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Steuern.

Kumulierte

Liquiditätsreserve

3

339 –12 –104 –195 28 –106 0 0,0 0 397

2.906 –99 –808 –108 1.891 –592 –469 6,5 –752 474

2.906 –99 –828 –111 1.868 –516 –626 6,5 –752 448

2.865 –97 –874 –114 1.780 –496 –626 6,5 –752 353

2.906 –99 –870 –117 1.820 –459 –626 6,5 –752 336

2.865 –97 –1.142 –120 1.506 –418 –626 6,5 –752 46

2.906 –99 –914 –123 1.770 –389 –626 6,5 –752 49

2.933 –100 –937 –126 1.771 –348 –626 6,5 –752 94

3.138 –113 –985 –129 1.911 –306 –626 8,0 –926 147

3.462 –156 –984 –132 2.189 –261 –626 9,0 –1.042 407

3.413 –154 –1.259 –136 1.865 –220 –626 11,0 –1.273 153

3.462 –156 –1.034 –139 2.133 –183 –626 11,0 –1.273 205

3.462 –156 –1.060 –143 2.103 –142 –626 11,0 –1.273 266

3.413 –154 –1.111 –146 2.002 –102 –626 11,0 –1.273 268

3.462 –156 –1.113 –150 2.042 –62 –626 11,0 –1.273 349

3.413 –154 –1.391 –154 1.715 –21 –626 11,0 –1.273 143

47.849 –1.898 –15.412 –2.144 28.394 –4.621 –9.231 128,5 –14.874

8.036 8.036 –338 68,0 –7.841

55.885 –1.898 –15.412 –2.144 36.430 –4.621 –9.569 197,0 –22.715

Anmerkungen zur Zusammensetzung des Reedereiüberschusses

Chartererlöse

Das MS „SARAH FRIEDERICH“ ist ab Ablieferung des Schiffes für 60 Monate

(+/– 60 Tage) zu einer Charterrate in Höhe von US-$ 10.625 pro Einsatztag abzgl.

1,25% Kommission fest an Safmarine Container Lines verchartert. Es bestehen

zusätzlich drei Optionen seitens des Charterers, das Schiff anschließend für einen

Zeitraum von jeweils zwölf Monaten zu Charterraten in Höhe von US-$ 10.625,

US-$ 10.625 und US-$ 11.500 pro Einsatztag abzgl. 1,25% Kommission weiterzubeschäftigen.

In der Prognoserechnung wurde unterstellt, dass die Optionen

erklärt werden. Im Anschluss wurde durchgehend eine Nettocharterrate in Höhe

von US-$ 12.500 pro Einsatztag prognostiziert. Grundsätzlich wurde mit 360 Einsatztagen

p.a., in Jahren mit Klassearbeiten mit 355 Einsatztagen kalkuliert. Im

Jahr der Übernahme wurde anteilig mit 42 Tagen gerechnet. Die US-Dollar Beträge

wurden mit einem Kurs von 1,3 US-$/€ umgerechnet.

G0546


Bereederungsvergütung

Die vertraglich vereinbarte Bereederungsgebühr beträgt für den Zeitraum der oben

genannten Erstbeschäftigung (inkl. erklärter Optionen) 1,68% der Brutto-Chartererlöse

und 2,73% des Reedereiüberschusses (Ergebnis vor Zinsen und Gewerbesteuer).

Anschließend erhöhen sich die Werte auf 2,25% der Brutto-Chartererlöse

und 3,70% des Reedereiüberschusses (Ergebnis vor Zinsen und Gewerbesteuer).

Schiffsbetriebskosten und Klassekosten

Die Schiffsbetriebskosten beinhalten die Kosten für den Betrieb des Schiffes. Hierunter

fallen insbesondere Personalkosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen.

Die Betriebskosten wurden für ein volles Jahr auf TUS-$ 1.050

geschätzt. Im Jahr 2008 werden anteilig Schiffsbetriebskosten in Höhe von

TUS-$ 135 angenommen. Ab dem Jahr 2010 wird eine jährliche Kostenanpassung

in Höhe von 2,5 % p. a. kalkulatorisch erfasst. Ebenfalls Berücksichtigung finden

hier die prognostizierten notwendigen Werft- und Klassearbeiten (T€ 25 für 2011,

2016 und 2021 sowie T€ 250 für 2013, 2018 und 2023).

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die Haftungsvergütung

an die persönlich haftende Gesellschafterin sowie die vertraglich vereinbarte

Treuhand- und Dienstleistungsgebühr enthalten. Diese Kosten werden in

der Prognoserechnung ab 2010 um jeweils 2,5% p.a. gesteigert. Die Anpassung

der Treuhand- und Dienstleistungsgebühr wurde vertraglich festgelegt (siehe §7

Ziff. 2, §14 Ziff. 3 der Treuhand- und Dienstleistungsverträge). Ebenso finden in

dieser Position voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen Berücksichtigung.

Reedereiüberschuss

Als Saldo der vorgenannten Positionen ergibt sich der prognostizierte kumulierte

Reedereiüberschuss der Einschiffsgesellschaft. Dieser steht für den Kapitaldienst

sowie für Auszahlungen an die Gesellschafter und zur Veränderung der Liquiditätsreserve

zur Verfügung.

Zinsen

Die Position Zinsen enthält die erwarteten Zinszahlungen für das Schiffshypothekendarlehen

in Höhe von anfänglich US-$ 12.000.000 (reduzierte Basis). Diese sind

grundsätzlich der Höhe nach variabel und ab Übernahme des Schiffes bis Ende

2010 mit 6,0% p.a. und danach bis zum Ende der prognostizierten Fondslaufzeit

mit 6,25% p.a. kalkuliert. Zur Senkung der Zinsbelastung der Gesellschaft könnten

Darlehensteile in andere Währungen mit einem niedrigeren Zinssatzniveau konvertiert

werden. Zur Realisierung der prognostizierten Zinssätze kann die Geschäftsführung

der Einschiffsgesellschaft von Konvertierungsmöglichkeiten Gebrauch

machen.

Bei der Zwischenfinanzierung des Kommanditkapitals im Jahr 2008 und Jahr 2009

wurde in der Prognoserechnung ein Zinssatz von 5,75% p. a. berücksichtigt, wobei

unterstellt wird, dass das Kommanditkapital der Einschiffsgesellschaft zum 31.01.2009

zu 100% eingezahlt wird.

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Für den geplanten Betriebsmittelkredit

ist ein Zinssatz von 8% auf Kontokorrentbasis

berücksichtigt worden.

Tilgung Fremdkapital

Die Tilgung des Fremdkapitals gemäß

Darlehensvertrag beinhaltet die Rückführung

des Schiffshypothekendarlehens,

beginnend sechs Monate nach

Auszahlung. Die Höhe der unterstellten

Tilgungsraten werden auf Basis der reduzierten

Darlehenshöhe von US-$ 12,0

Mio. prognostiziert. Hierbei wird das

Bankdarlehen mit einer anfänglichen

Tilgungsrate in Höhe von US-$ 203.380

und mit 58 nachfolgenden gleich hohen,

vierteljährlichen Raten in Höhe von

US-$ 203.390 kalkulatorisch zurückgeführt.

Die Gewährleistung des Betriebsmittelkredites

als Kontokorrentlinie wurde

für die gesamte Fondslaufzeit unterstellt.

Auszahlung

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen

der Kommanditisten dar. Bis zur

Volleinzahlung des Kommanditkapitals

werden diese gem. § 13 Ziff. 2 des

Gesellschaftsvertrages anteilig auf die

durch den jeweiligen Gesellschafter

geleistete Einzahlungshöhe und den

jeweiligen Einzahlungszeitpunkt taggenau

berechnet. In der Prognoserechnung

wird unterstellt, dass die Kommanditeinlagen

zum 31.01.2009

erbracht werden.

Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird

durch die Auszahlungen an die Gesellschafter

und durch die zahlungswirksamen

Veränderungen der Aufwendungen

und Erträge der Einschiffsgesellschaft

beeinflusst. Im Jahr 2008 ist die

planmäßige Liquiditätsreserve aus der

Investitionsphase von T€ 475 enthalten.

115


116

MS „SENTA FRIEDERICH“

INVESTITION (PROGNOSE)

Baupreis Schiff

Baureserve

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Bauaufsicht

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Gründungskosten

Vorbereitende Bereederung

Emissionskosten

Konzeption, Aufbereitung der Wirtschaftlichen

Rahmendaten, Wirtschaftlichkeitsberechnung2

Agio 3

Liquiditätsreserve

Gesamt

Hinweise zur Investition

Baupreis des Schiffes

Der vertraglich vereinbarte Baupreis des

Schiffes beträgt TUS-$ 22.500 (entspricht

T€ 16.895 beim realisierten

Kurs von US-$ 1,3715/€ für einen Betrag

von T€ 7.500 sowie einem Wechselkurs

von 1,30 US-$/€). Das MS

„SENTA FRIEDERICH“ soll plangemäß

am 15.01.2009 übernommen werden.

Der Baupreis wird gemäß Bauvertrag

in Raten unterschiedlicher Höhe nach

Baufortschritt bezahlt.

Baureserve

Für den variablen Posten der Baureserve

wurde ein Betrag von TUS-$ 100 berücksichtigt.

Diese Reserve kann für zusätzliche

Kosten z.B. bei Änderungen aufgrund

Bauvorschriften genutzt werden.

Erstausrüstung/Infahrtsetzung

Für den variablen Posten Erstausrüstung/Infahrtsetzung

wurden TUS-$ 250

TUS-$

T€

Gesamt T€ 1

22.500 16.895

100 77

250 192

200 200

950 950

175 175

100 100

1.470 1.470

680 680

565 565

455 455

22.850 4.595 21.759

1 Umrechnung eines Teils des Baupreises in Höhe von € 7.500.000 zu einem durch Devisentermingeschäfte realisierten Wechselkurs von

durchschnittlich gerundet 1,3715 US-$/€; die restlichen Positionen wurden zu einem Wechselkurs von 1,30 US-$/€ umgerechnet.

2 Vorabgewinn.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

für das Schiff berücksichtigt. Dies umfasst

die Ausstattung des Schiffes mit

z.B. Kartenmaterial, Leinen und Laschmaterial

sowie Kosten für die Infahrtsetzung

wie z.B. Überführungskosten

des Schiffes zur Andienung in die Erstbeschäftigung.

Bauaufsicht

Die Bauaufsicht wurde vom Vertragsreeder

durchgeführt. Die ausgewiesene Vergütung

entsteht gemäß §6 Nr. 4 des

Bereederungsvertrages mit Beendigung

der technischen Probefahrt des Schiffes

und ist bei Übergabe des Schiffes fällig.

Zinsbelastung für Baupreisanzahlungen

Für Anzahlungsleistungen gemäß Bauvertrag

wurde ein Darlehen von einer

deutschen Geschäftsbank gewährt,

welches entsprechend des Baufortschritts

in Anspruch genommen und

bei Übernahme des Schiffes aus der

Valutierung der Endfinanzierung zurück-

G0547

gezahlt wird. Hierfür wird in der Prognoserechnung

eine Zinsbelastung in

Höhe von T€ 950 berücksichtigt.

Gründungskosten

Die Gründungskosten enthalten u.a.

geschätzte Kosten für rechtliche und

steuerliche Beratung im Zusammenhang

mit der Gründung der jeweiligen

Gesellschaften, Bearbeitungsgebühren

und Zusageprovisionen für die Darlehen,

die vereinbarte Vergütung für die

Mittelverwendungskontrolle sowie die

Kosten für die Einrichtung der Treuhandverwaltung

gemäß §7 Ziff. 3 des

Treuhand- und Dienstleistungsvertrages.

Diese Treuhandvergütung wird

gemäß §7 Ziff. 4 zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig. Des Weiteren fallen

einmalige Dienstleistungsgebühren

gemäß §14 Ziff. 4 an, welche gemäß

§14 Ziff. 5 ebenso zu Beginn der Einwerbungsphase

fällig werden.

Vorbereitende Bereederung

Hierbei handelt es sich um eine Reedereivergütung

für Tätigkeiten bis zur

Übergabe des Schiffes, die gemäß des

Bereederungsvertrages bei Ablieferung

des Schiffes fällig wird.

Emissionskosten, Agio

Die Ownership Emissionshaus GmbH

erhält für Marketing und Emissionskosten

sowie Projektierung T€ 1.470 und

das Agio in Höhe von T€ 565 (5%, bezogen

auf das prospektierte, einzuwerbende

Kommanditkapital der MS

„SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG) als Provision.

Dieser Betrag steht der Ownership

Emissionshaus GmbH zur Verfügung,

um ihrerseits u.a. die Vergütungen zur

Eigenkapitalvermittlung, für die Prospekterstellung,

die Vertriebssteuerung

und das Marketing zu zahlen. Der

Anspruch entsteht mit wirksamem Bei-


tritt des Dachfonds zu der Einschiffsgesellschaft und ist nach Einzahlung des Kommanditkapitals

fällig; bei Teileinzahlungen wird die Vergütung jeweils anteilig fällig.

Der überwiegende Teil der Beträge fließt den Vertriebspartnern von OwnerShip

für Vermittlungsleistungen zu.

Konzeption, Aufbereitung wirtschaftlicher Rahmendaten,

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Für diese Gesellschafterleistungen steht der Ownership Emissionshaus GmbH

ein Vorabgewinn in Höhe von T€ 680 zu, welcher gemäß §13 Ziff. 3 i. V. m. §13

Ziff.1 des Gesellschaftsvertrages nach erstem Auffordern, frühestens jedoch nach

Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt wird.

Liquiditätsreserve

Die geplante Liquiditätsreserve beträgt T€ 455. Diese entwickelt sich entsprechend

umgekehrt durch mögliche Veränderungen der variablen Positionen der Investition

wie z.B. Gründungskosten, Baureserve und Erstausrüstung. Ebenso können Veränderungen

der Wechselkurse Auswirkungen auf die Liquiditätsreserve haben.

Diese Veränderungen führen zu einer Erhöhung oder einer Verringerung der Liquiditätsreserve.

FINANZIERUNG (PROGNOSE)

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

in T€

Schiffshypothekendarlehen (US-$ 12.000.000) 1 9.231

Kontokorrentkredit 338

Kommanditkapital Ownership Emissionshaus GmbH 20

Kommanditkapital Ownership Treuhand GmbH 5

Kommanditkapital Vertragsreeder2 300

Kommanditkapital

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

11.300

Agio3 565

Gesamt 21.759

1 Umrechnung zu einem Wechselkurs von 1,30 US-$/€.

2 Oder dem Vertragsreeder nahestehende juristische oder natürliche Personen.

3 Dargestellt wird das 5%ige Agio auf das einzuwerbende Kapital der MS „SENTA FRIEDERICH” Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG.

G0545

Hinweise zur Finanzierung

Schiffshypothekendarlehen

Der Einschiffsgesellschaft ist ein Schiffshypothekendarlehen

über TUS-$ 15.000

von einer deutschen Geschäftsbank

zugesagt worden. Die Auszahlung des

Schiffshypothekendarlehens erfolgt

plangemäß zum Zeitpunkt der Übergabe

des Schiffes. Es ist vorgesehen,

unmittelbar nach Valutierung Sondertilgungen

in Höhe von TUS-$ 3.000 zu

leisten, so dass die ursprünglich gewährte

Darlehenshöhe sich auf einen

Betrag von TUS-$ 12.000 reduziert wird.

Betriebsmittelkredit/

Kontokorrentkredit

Zur Stärkung der Liquiditätslage und Flexibilisierung

der Handlungsfähigkeit soll

ein Betriebsmittelkredit in Höhe von bis

zu TUS-$ 440 (entspricht T€ 338 bei einem

unterstellten Kurs von 1,30 US-$/€)

aufgenommen werden.

Zwischenfinanzierung

Die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals

erfolgt über ein von der schiffsfinanzierenden

Bank zugesagtes Darlehen

bis zu einer Höhe von € 7.600.000.

Der Betrag wird bei Übergabe des

Schiffes valutiert.

Kommanditeinlagen

Das gesamte Kommanditkapital der

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft

mbH&Co. KG beträgt planmäßig

kumuliert € 11.625.000. Davon

entfallen insgesamt € 325.000 auf

Kommanditbeteiligungen durch die Initiatoren/Reeder.

Demgemäß stehen

€ 11.300.000 als einzuwerbendes

Kommanditkapital und damit für den

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett

GmbH&Co. KG, zur Verfügung.

117


118

Prognostizierte Reedereiüberschuss– und Liquiditätsrechnung in T€ 1 (PROGNOSE)

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

Zwischen–

ergebnis

Verkauf 4

Ergebnis

Nettochartererlöse

Bereederungsvergütung

SchiffsbetriebsundKlassekosten

Verwaltungs-

-kosten

und sonstige

Kosten

Reedereiüberschuss

Zinsen 2 Tilgung

Fremdkapital 4

Auszahlungen

in %

Auszahlungen

1 In der Prognoserechnung wurde für US-$-Beträge in der Betriebsphase durchgängig ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,3 US-$/€ unterstellt.

2 Inkl. Zwischenfinanzierungszinsen i. H.v T€ 20 im Jahr 2009 sowie Zinsen für den Betriebsmittelkredit in Höhe von T€ 59.

3 Beinhaltet die anfängliche Liquiditätsreserve von T€ 455.

4 Nettoverkaufserlös nach Abzug von Transaktionskosten und Vergütung für den Vertragsreeder sowie die Treuhandgesellschaft sowie ggf. mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Steuern.

Kumulierte

Liquiditätsreserve

3

2.760 –94 –768 –248 1.651 –528 –313 6,5 –756 509

2.906 –99 –828 –111 1.867 –522 –626 6,5 –756 473

2.865 –97 –874 –114 1.780 –503 –626 6,5 –756 368

2.906 –99 –870 –117 1.820 –466 –626 6,5 –756 341

2.906 –99 –892 –120 1.795 –425 –626 6,5 –756 329

2.865 –97 –1.164 –123 1.481 –395 –626 6,5 –756 33

2.906 –99 –937 –126 1.744 –361 –626 6,5 –756 35

3.089 –105 –985 –129 1.870 –318 –626 7,0 –814 147

3.446 –153 –984 –133 2.176 –270 –626 10,0 –1.163 264

3.462 –156 –1.009 –136 2.161 –227 –626 10,0 –1.163 409

3.413 –154 –1.284 –140 1.836 –189 –626 11,0 –1.279 152

3.462 –156 –1.060 –143 2.103 –152 –626 11,0 –1.279 198

3.413 –154 –1.111 –147 2.002 –111 –626 11,0 –1.279 185

3.462 –156 –1.113 –150 2.042 –71 –626 11,0 –1.279 251

3.462 –156 –1.141 –154 2.010 –30 –626 12,0 –1.395 210

47.321 –1.873 –15.018 –2.093 28.336 –4.569 –9.074 128,5 –14.938

8.058 8.058 –494 67,0 –7.774

55.379 –1.873 –15.018 –2.093 36.394 –4.569 –9.568 195,5 –22.712

Anmerkungen zur Zusammensetzung des Reedereiüberschusses

Chartererlöse

Das MS „SENTA FRIEDERICH“ ist ab Ablieferung des Schiffes für 60 Monate

(+/– 60 Tage) zu einer Charterrate in Höhe von US-$ 10.625 pro Einsatztag abzgl.

1,25% Kommission fest an Safmarine Container Lines verchartert. Es bestehen

zusätzlich drei Optionen seitens des Charterers, das Schiff anschließend für einen

Zeitraum von jeweils zwölf Monaten zu Charterraten in Höhe von US-$ 10.625,

US-$ 10.625 und US-$ 11.500 pro Einsatztag abzgl. 1,25% Kommission weiterzubeschäftigen.

In der Prognoserechnung wurde unterstellt, dass die Optionen erklärt

werden. Im Anschluss wurde durchgehend eine Nettocharterrate in Höhe von US-

$ 12.500 pro Einsatztag prognostiziert. Grundsätzlich wurde mit 360 Einsatztagen

p.a., in Jahren mit Klassearbeiten mit 355 Einsatztagen kalkuliert. Im Jahr der Übernahme

wurde anteilig mit 342 Tagen gerechnet. Die USD-Beträge wurden mit

einem Kurs von 1,3 US-$/€ umgerechnet.

G0549


Bereederungsvergütung

Die vertraglich vereinbarte Bereederungsgebühr beträgt für den Zeitraum der oben

genannten Erstbeschäftigung (inkl. erklärter Optionen) 1,68% der Brutto-Chartererlöse

und 2,71% des Reedereiüberschusses (Ergebnis vor Zinsen und Gewerbesteuer).

Anschließend erhöhen sich die Werte auf 2,25% der Brutto-Chartererlöse

und 3,64% des Reedereiüberschusses (Ergebnis vor Zinsen und Gewerbesteuer).

Schiffsbetriebskosten und Klassekosten

Die Schiffsbetriebskosten beinhalten die Kosten für den Betrieb des Schiffes. Hierunter

fallen insbesondere Personalkosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen.

Die Betriebskosten wurden für ein volles Jahr auf TUS-$ 1.050

geschätzt. Im Jahr 2009 werden anteilig Schiffsbetriebskosten in Höhe von

TUS-$ 998 angenommen. Ab dem Jahr 2010 wird eine jährliche Kostenanpassung

in Höhe von 2,5% p. a. kalkulatorisch erfasst. Ebenfalls Berücksichtigung finden

hier die prognostizierten notwendigen Werft- und Klassearbeiten (T€ 25 für 2011,

2016 und 2021 sowie T€ 250 für 2014 und 2019).

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen für rechtliche und steuerliche

Beratung während der Laufzeit der Beteiligung. Darüber hinaus ist hier die Haftungsvergütung

an die persönlich haftende Gesellschafterin sowie die vertraglich vereinbarte

Treuhand- und Dienstleistungsgebühr enthalten. Diese Kosten werden in

der Prognoserechnung ab 2010 um jeweils 2,5% p.a. gesteigert. Die Anpassung

der Treuhand- und Dienstleistungsgebühr wurde vertraglich festgelegt (siehe §7

Ziff. 2, §14 Ziff. 3 der Treuhand- und Dienstleistungsverträge). Ebenso finden in

dieser Position voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen Berücksichtigung.

Reedereiüberschuss

Als Saldo der vorgenannten Positionen ergibt sich der prognostizierte kumulierte

Reedereiüberschuss der Einschiffsgesellschaft. Dieser steht für den Kapitaldienst

sowie für Auszahlungen an die Gesellschafter und zur Veränderung der Liquiditätsreserve

zur Verfügung.

Zinsen

Die Position Zinsen enthält die erwarteten Zinszahlungen für das Schiffshypothekendarlehen

in Höhe von anfänglich US-$ 12.000.000 (reduzierte Basis). Diese sind

grundsätzlich der Höhe nach variabel und ab Übernahme des Schiffes bis Ende

2010 mit 6,0% p.a. und danach bis zum Ende der prognostizierten Fondslaufzeit

mit 6,25% p.a. kalkuliert. Zur Senkung der Zinsbelastung der Gesellschaft könnten

Darlehensteile in andere Währungen mit einem niedrigeren Zinssatzniveau konvertiert

werden. Zur Realisierung der prognostizierten Zinssätze kann die Geschäftsführung

der Einschiffsgesellschaft von Konvertierungsmöglichkeiten Gebrauch

machen.

Bei der Zwischenfinanzierung des Kommanditkapitals im Jahr 2009 wurde in der

Prognoserechnung ein Zinssatz von 5,75% p.a. berücksichtigt, wobei unterstellt

wird, dass das Kommanditkapital der Einschiffsgesellschaft zum 31.01.2009 zu

100% eingezahlt wird. Für den geplanten Betriebsmittelkredit ist ein Zinssatz von

8% auf Kontokorrentbasis berücksichtigt worden.

9. INVESTITIONS- UND PROGNOSERECHNUNG

DER EINSCHIFFSGESELLSCHAFTEN

Tilgung Fremdkapital

Die Tilgung des Fremdkapitals gemäß

Darlehensvertrag beinhaltet die Rückführung

des Schiffshypothekendarlehens,

beginnend sechs Monate nach

Auszahlung. Die Höhe der unterstellten

Tilgungsraten werden auf Basis der reduzierten

Darlehenshöhe von US-$ 12,0

Mio. prognostiziert. Hierbei wird das

Bankdarlehen mit einer anfänglichen

Tilgungsrate in Höhe von US-$ 203.380

und mit 58 nachfolgenden gleich hohen,

vierteljährlichen Raten in Höhe von

US-$ 203.390 kalkulatorisch zurückgeführt.

Die Gewährung einer Kontokorrentlinie

als Betriebsmittelkredit wurde

für die gesamte Fondslaufzeit unterstellt.

Auszahlungen

Die Auszahlungen stellen die Entnahmen

der Kommanditisten dar. Bis zur

Volleinzahlung des Kommanditkapitals

werden diese gem. § 13 Ziff. 2 des

Gesellschaftsvertrages anteilig auf die

durch den jeweiligen Gesellschafter

geleistete Einzahlungshöhe und den

jeweiligen Einzahlungszeitpunkt taggenau

berechnet. In der Prognoserechnung

wird unterstellt, dass die Kommanditeinlagen

zum 31.01.2009

erbracht werden.

Kumulierte Liquiditätsreserve

Die kumulierte Liquiditätsreserve wird

durch die Auszahlungen an die Gesellschafter

und durch die zahlungswirksamen

Veränderungen der Aufwendungen

und Erträge der Einschiffsgesellschaft

beeinflusst. Im Jahr 2009 ist die

planmäßige Liquiditätsreserve aus der

Investitionsphase von T€ 455 enthalten.

119


120

10. VERTRAGSWERK

10


121


122

10. VERTRAGSWERK

1 Gesellschaftsvertrag der

10. Schiffsfonds Ownership Feeder

Quintett GmbH&Co. KG

GESELLSCHAFTSVERTRAG

für die Beteiligungsgesellschaft

zwischen

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

1. Ownership Erste Verwaltung GmbH, Cremon 36, 20457 Hamburg

– auch „Komplementärin“ genannt –

2. Ownership Emissionshaus GmbH, Cremon 36, 20457 Hamburg

– auch „Vertriebsgesellschaft“ genannt –

3. Ownership Treuhand GmbH, Cremon 36, 20457 Hamburg

– auch „Treuhänderin“ genannt –

Präambel

Die Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH & Co. KG (nachfolgend „Beteiligungsgesellschaft“

genannt) hat am 06.08.2007 begonnen und ist beim Handelsregister des

Amtsgerichts Hamburg unter HRA 105746 eingetragen. Die Gesellschaft beabsichtigt, sich

an den Ein-Schiffsgesellschaften:

– MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG,

eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRA 5542 KI

– Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG,

eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter HRA 111263

– MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRA 24666 HB

– MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRA 24664 HB

– MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRA 102629

– nachfolgend auch „Einschiffsgesellschaften“ genannt –

zu beteiligen. Die Beteiligung erfolgt in der Weise, dass die Beteiligungsgesellschaft in Höhe

des jeweils von ihr gezeichneten Fondskapitals Kommanditistin der Ein-Schiffsgesellschaften

wird.

Um den Erwerb dieser Kommanditbeteiligungen zu finanzieren, soll das Eigenkapital der

Beteiligungsgesellschaft zum einen durch Einlagen der Gründungsgesellschafter und zum

anderen durch einzuwerbendes Fondskapital von Investoren aufgestockt werden. Die Aufstockung

geschieht in der Weise, dass sich Investoren bis zur Höhe des erforderlichen

Fondskapitals als Treuhandkommanditisten an der Gesellschaft beteiligen. Hierbei werden

die Investoren das jeweils von ihnen gezeichnete Fondskapital als Treugeber der Ownership

Treuhand GmbH (Treuhänderin) zur Verfügung stellen. Die Treuhänderin wird ihre

bestehende Kommanditeinlage an der Gesellschaft von € 5.000 in Höhe des tatsächlich

eingeworbenen Fondskapitals auf bis zu € 46.605.000 erhöhen. Mit Zustimmung der Komplementärin

darf die Treuhänderin nach Maßgabe der folgenden Regelungen ihre Kommanditeinlage

an der Gesellschaft zur Aufnahme weiterer Investoren zusätzlich um bis zu

€ 750.000 erhöhen.

Unter Beachtung dieser Präambel wird der Gesellschaftsvertrag der Beteiligungsgesellschaft

unter Aufhebung etwaiger vorangegangener Fassungen wie folgt neu gefasst:

§1

Firma, Sitz und Geschäftsjahr

1. Die Firma der Kommanditgesellschaft lautet:

Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG“

2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg

3. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§2

Gegenstand der Gesellschaft

1. Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Kommanditgesellschaften, insbesondere

als Kommanditistin an den Gesellschaften in Firma

– MS “O.M. Aestatis“ GmbH&Co. KG,

– Hoheriff Container Schiffahrts GmbH&Co. KG,

– MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

– MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH&Co. KG,

– MS K-WATER Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

sowie alle hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

2. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben, die für den Gesellschaftszweck

förderlich sein können. Sie darf sich an anderen Gesellschaften beteiligen und

Zweigniederlassungen errichten.

3. Für die Beteiligung an den Ein-Schiffsgesellschaften gilt die als Anlage 1 beigefügte

Investitionsrechnung über die notwendigen Investitionen und ihre Finanzierung.

1. Persönlich haftende Gesellschafterin:

§3

Gesellschafter und Einlagen

Komplementärin der Beteiligungsgesellschaft ist die Ownership Erste Verwaltung

GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 90305.

Sie leistet keine Einlage und ist am Vermögen der Gesellschaft nicht beteiligt.

2. Kommanditisten:

a) Ownership Emissionshaus GmbH, Hamburg, mit einer Einlage von € 20.000

b) Ownership Treuhand GmbH, Hamburg, mit einer Einlage von € 5.000

3. Die Treuhänderin ist berechtigt, ihre Einlage durch schriftliche Erklärung gegenüber

der Gesellschaft zu Händen der Komplementärin ein- oder mehrmals auf insgesamt

bis zu € 46.605.000 zu erhöhen. Mit Zustimmung der Komplementärin darf die Treuhänderin

ihre Einlage um weitere maximal € 750.000 erhöhen, sofern und soweit dies

nach den Gesellschaftsverträgen der Einschiffsgesellschaften zulässig und erforderlich

ist. Diese Erhöhung kann insbesondere erforderlich werden bei einer Veränderung

der in den Ein-Schiffsgesellschaften durchgeführten Investitionsvorhaben, zum Beispiel

bei veränderten Wechselkursen oder bei sonstigen Mehr- oder Minderaufwendungen.

Jede Erhöhung der Einlage wird wirksam mit Zugang der Erklärung bei der Komplementärin.

4. Die Einlagen der Kommanditisten sind zugleich ihre Hafteinlage und ihre Pflichteinlage.

5. Zusätzlich zu den Kommanditeinlagen haben die beitretenden Investoren ein Agio von

5% zu leisten. Im Übrigen richtet sich die Fälligkeit der Einlagen nach den Bestimmungen

der Beitrittserklärung.

6. Rückständige Zahlungen sind gegenüber der Beteiligungsgesellschaft mit 1% pro

Monat zu verzinsen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens

bleibt der Beteiligungsgesellschaft vorbehalten.

7. Hat die Treuhänderin ihre treuhänderische Beteiligung für fremde Rechnung an der

Gesellschaft angezeigt, ist sie zur Einlagenleistung entsprechend den Bedingungen der

Beitrittserklärung verpflichtet, sofern ihr von dem jeweiligen Treugeber entsprechende

Geldmittel zur Verfügung gestellt worden sind. Der Beteiligungsgesellschaft steht

gegen den Treugeber, der seine Einlage nicht, nicht vollständig oder verspätet erbracht

hat, ein unmittelbarer Zahlungsanspruch im Sinne eines Vertrages zugunsten Dritter

(§328 BGB) zu.

8. Die Investoren können ihre Beteiligung gemäß gesondertem Treuhand- und Verwaltungsvertrag

mittelbar über die Ownership Treuhand GmbH halten oder sich nach

erfolgtem Beitritt unmittelbar als Kommanditist in das Handelsregister eintragen

lassen.

9. Für die Kommanditisten, die sich treuhänderisch an der Gesellschaft beteiligen,

gelten zwischen der Gesellschaft, der Treuhänderin und dem Treugeber die Bestimmungen

des gesondert abgeschlossenen Treuhand- und Verwaltungsvertrages.

10. Beigetretene Kommanditisten, die sich unmittelbar an der Gesellschaft beteiligen,

haben der Komplementärin auf eigene Kosten eine notariell beglaubigte Vollmacht zu

erteilen, die zur Vornahme sämtlicher Anmeldungen der Kommanditgesellschaft und

ihrer Gesellschafter beim Handelsregister berechtigt. Im Falle der unmittelbaren Eintragung

des Investors im Handelsregister nimmt die Treuhänderin die Rechte des Treugebers

nur noch als Verwaltungstreuhänderin nach Maßgabe des Treuhand- und Verwaltungsvertrages

wahr.

11. Bis zu ihrer Eintragung als unmittelbare Kommanditisten bzw. bis zur Eintragung der

jeweiligen Erhöhung des Kommanditkapitals der Treuhänderin im Handelsregister,

haben die Treugeber die Rechtsstellung von atypisch stillen Beteiligten. Für die atypisch

stille Beteiligung gelten die Bestimmungen dieses Vertrages entsprechend.

12. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat das Recht, einen Kommanditisten, der

seine fällige Einlage ganz oder teilweise nicht oder nicht rechtzeitig erbringt, aus der

Gesellschaft auszuschließen. Für diesen Ausschluss bedarf es keines gesonderten

Gesellschafterbeschlusses. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen des

Kommanditisten/Treugebers erst zurückgezahlt, wenn ein neuer Treugeber/Kommanditist

die Beteiligung übernommen hat oder der Beteiligungsgesellschaft beigetreten

ist und dieser seine vertraglichen Einzahlungsverpflichtungen in voller Höhe erfüllt hat.

§4

Mittelverwendungskontrolle

Die Zahlungen der durch die Treuhänderin vertretenen Kommanditisten in Höhe von

€ 46.600.000 sind zunächst auf das in der Beitrittserklärung angegebene Mittelverwendungskonto

zu leisten. Auszahlungen von diesem Konto dürfen nur nach Maßgabe des

zwischen der Gesellschaft, der Treuhänderin und der die Mittelverwendung kontrollierenden

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abgeschlossenen Mittelverwendungskontrollvertrages

sowie nur bei Vorlage von Gesellschaftsverträgen erfolgen, aus denen hervorgeht, dass sich

die Beteiligungsgesellschaft als Kommanditistin an den in §2 Ziffer 1. genannten Einschiffsgesellschaften

beteiligt hat.


§5

Konten der Gesellschafter

1. Die Einlagen der Kommanditisten sind Festeinlagen. Sie werden auf Kapitalkonto I

gebucht.

2. Das Agio in Höhe von 5% der agiopflichtigen Kommanditeinlagen wird auf Rücklagenkonten

(Kapitalkonto II) gebucht.

3. Verluste werden den Kommanditisten auf Verlustvortragskonten (Ergebniskonto I) belastet,

auch soweit sie die Kommanditeinlagen übersteigen. Soweit ein Verlustvortragskonto

einen negativen Saldo ausweist, sind zukünftige Gewinne des Kommanditisten

diesem Konto gutzuschreiben, bis es ausgeglichen ist.

4. Darüber hinausgehende Gewinne, zusätzliche Einlagen, Entnahmen und der gesamte

Zahlungsverkehr zwischen der Gesellschaft und den Kommanditisten werden auf Verrechnungskonten

(Kapitalkonto III) verbucht.

5. Die Konten werden nicht verzinst, soweit in diesem Gesellschaftsvertrag nichts anderes

bestimmt ist.

§6

Geschäftsführung und Vertretung

1. Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft erfolgen durch die persönlich

haftende Gesellschafterin. Sie hat die Geschäfte der Gesellschaft mit der Sorgfalt

eines ordentlichen Kaufmanns zu führen. Sie und ihre Organe sind von den einschränkenden

Bestimmungen der §§112 HGB und 181 BGB befreit. Die Komplementärin ist berechtigt,

sich zur Ausübung ihrer Geschäftsführertätigkeit dritter geeigneter Personen

und/oder Unternehmen zu bedienen.

2. Das Widerspruchsrecht der Kommanditisten gemäß §164 HGB ist ausgeschlossen.

Alle Geschäfte, die nach Art, Umfang oder Risiko den Rahmen des gewöhnlichen

Geschäftsbetriebes überschreiten, bedürfen jedoch der vorherigen Zustimmung der

Gesellschafterversammlung. Im Falle der Bildung eines Beirats kann die Zustimmung

der Gesellschafterversammlung in diesem Vertrag geregelten Fällen durch die Zustimmung

des Beirats ersetzt werden. Nicht zustimmungsbedürftig sind alle Maßnahmen

der persönlich haftenden Gesellschafterin, die zur Durchführung der in Anlage 1 in diesem

Vertrag genannten Investitionen erforderlich oder sachdienlich sind. Dieser Investitionsplan

ist mit Ausnahme währungsbedingter Abweichungen verbindlich.

3. Für die Ausübung des Stimmrechts der Gesellschaft in den Gesellschafterversammlungen

der Ein-Schiffsgesellschaften durch die persönlich haftende Gesellschafterin gilt,

dass diese ihr Stimmrecht entsprechend dem Abstimmungsergebnis in der Gesellschafterversammlung

der Schiffsfonds Ownership Feeder Quintett GmbH&Co. KG

auszuüben hat. Zu diesem Zweck ist sie berechtigt, ihr Stimmrecht unterschiedlich auszuüben

(gespaltenes Stimmrecht). Die Beteiligungsgesellschaft ist in Höhe der von

ihr gezeichneten Einlagen auch dann in den Gesellschafterversammlungen der Einschiffsgesellschaften

stimmberechtigt, wenn in ihrer Gesellschafterversammlung nicht das

gesamte Gesellschaftskapital anwesend oder vertreten war. Für das nicht anwesende

oder vertretene Gesellschaftskapital handelt die Komplementärin nach pflichtgemäßem

Ermessen.

4. Die Komplementärin bedarf der vorherigen Zustimmung der Gesellschafterversammlung

für die nachfolgenden Rechtshandlungen:

a) Kündigung, Veräußerung oder Belastung von Beteiligungen der Gesellschaft;

b) Eingehen von Verbindlichkeiten, einschließlich der Aufnahme von Krediten, soweit

diese im Einzelfall € 50.000 übersteigen und nicht in der Investitionsrechnung

gemäß Anlage 1 enthalten sind;

c) Ausübung des Stimmrechts bei den Ein-Schiffsgesellschaften, wenn Gegenstand

der Beschlussfassung der Verkauf eines Seeschiffes ist;

d) die Verwendung von Liquiditätsüberschüssen.

5. Kann die Komplementärin in eiligen Fällen die Zustimmung der Gesellschafterversammlung

nicht einholen, so hat sie nach pflichtgemäßem Ermessen zu handeln und unverzüglich

die Stellungnahme der Gesellschafterversammlung einzuholen.

6. Die Gesellschafter stimmen bereits jetzt folgenden Geschäften zu:

a) Treuhand- und Verwaltungsvertrag mit der Treuhänderin;

b) Platzierungsgarantie der Vertriebsgesellschaft;

c) Treuhand- und Dienstleistungsverträge der Beteiligungsgesellschaft mit der Treuhänderin

und den Ein-Schiffsgesellschaften;

d) Vertrag über die Kontrolle der Mittelverwendung mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft;

e) Verträge über die steuerliche und rechtliche Beratung in der Investitionsphase;

f) Abschluss von geschäftstypischen Versicherungsverträgen.

7. Die Gesellschafterversammlung ist nur aus einem von der persönlich haftenden Gesellschafterin

zu vertretenem wichtigen Grund berechtigt, durch Beschluss, der einer Mehrheit

von 75% aller abgegebenen Stimmen bedarf, der Komplementärin die Vertretungsmacht

und Geschäftsführungsbefugnis zu entziehen und eine oder mehrere natürliche

oder juristische Personen zusätzlich als Komplementärin in die Gesellschaft aufzunehmen.

Die persönlich haftende Gesellschafterin hat dabei kein Stimmrecht. Sofern ein

Beirat bestellt ist, hat dieser die Maßnahme umzusetzen. Besteht kein Beirat, hat die

beschlussfassende Gesellschafterversammlung einen Vertreter mit der Umsetzung zu

beauftragen.

§6a

Befreiung vom Wettbewerbsverbot

Die Komplementärin und deren Gesellschafter unterliegen nicht dem Wettbewerbsverbot

des §112 HGB.

§7

Beirat

1. Die Gesellschaft kann mit einfacher Mehrheit einen Beirat, bestehend aus drei Personen,

errichten. In diesem Fall werden zwei Beiratsmitglieder von der Gesellschafterversammlung

mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen bestellt. Ein Beiratsmitglied wird

von der Komplementärin bestellt. Wählbar sind nur solche Personen, die nicht mittelbar

oder unmittelbar im Wettbewerb mit dem Vertragsreeder einer Ein-Schiffsgesellschaft

stehen, an denen die Beteiligungsgesellschaft beteiligt ist und die nicht mehr als 5 weitere

Beiratsmandate für andere Schifffahrtsgesellschaften, die nicht zu den Einschiffsgesellschaften

gemäß §2 Ziffer 1. gehören, innehaben.

2. Die Vertragsreeder der Ein-Schiffsgesellschaften gemäß §2 Ziffer 1., die Vertriebsgesellschaft

und die Treuhänderin können, sofern sie im Beirat nicht vertreten sind,

je einen Vertreter zu den Beiratssitzungen entsenden, der allerdings nur ein Mitsprache,

aber kein Stimmrecht hat.

3. Die Amtsdauer der Beiratsmitglieder beläuft sich auf drei Jahre. Sie beginnt für die gewählten

Beiratsmitglieder mit dem Schluss der ordentlichen Gesellschafterversammlung,

in der die Wahl erfolgt ist, und endet mit der ordentlichen Gesellschafterversammlung

drei Jahre später. Für das von der Komplementärin bestimmte Beiratsmitglied beginnt

die Amtsdauer mit seiner Bestellung und endet drei Jahre später. Ist zum Ablauf der

jeweiligen Amtsdauer anstelle eines Beiratsmitgliedes ein neues Beiratsmitglied noch

nicht bestellt, verlängert sich dessen Amtsdauer bis zur Neubestellung. Wiederbestellung

ist zulässig.

4. Die Mitglieder des Beirats können von den Gesellschaftern bzw. den sie ernennenden

Personen vorzeitig abberufen werden. Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus,

so ist ein Ersatzmitglied bis zum Ablauf der Amtsperiode des Beirats zu wählen bzw.

zu bestellen.

5. Der Beirat hat die in diesem Vertrag vereinbarten Befugnisse. Er unterstützt, berät und

überwacht die Geschäftsführung zum Wohle des Unternehmens. Er ist berechtigt,

sich von der Komplementärin über die Geschäftsführung unterrichten zu lassen und

die Bücher der Gesellschaft einzusehen. Ferner ist er berechtigt, der Gesellschafterversammlung

bei zustimmungsbedürftigen Geschäftsführungsmaßnahmen (§6 Ziffer

4.) Vorschläge zu unterbreiten. Schließlich ist der Beirat befugt, jederzeit eine außerordentliche

Gesellschafterversammlung nach Maßgabe des hierfür in §8 dieses Vertrages

vorgesehenen Verfahrens einzuberufen.

6. Der Beirat ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Beiratsmitglieder anwesend

sind. Beiratsbeschlüsse bedürfen der Mehrheit der vorhandenen Mitglieder.

7. Die Beiratsmitglieder sind zur Verschwiegenheit auch nach Beendigung ihres Amtes

verpflichtet.

8. Der Beirat und seine Mitglieder erhalten neben dem Ersatz der notwendigen Auslagen

keine Tätigkeitsvergütung.

§8

Gesellschafterversammlung

1. Die erste ordentliche Gesellschafterversammlung findet frühestens nach vollständiger

Platzierung des einzuwerbenden Fondskapitals von € 46.600.000 und spätestens

innerhalb von 10 Monaten nach Ende des ersten Geschäftsjahres am Sitz der Gesellschaft

statt. Weitere ordentliche Gesellschafterversammlungen finden einmal jährlich

innerhalb von 10 Monaten nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres statt. Ihre Einberufungen

erfolgen unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung durch die

persönlich haftende Gesellschafterin. Im Regelfall soll die ordentliche Gesellschafterversammlung

gemeinsam mit den Gesellschafterversammlungen der Ein-Schiffsgesellschaften

abgehalten werden.

2. Zur ordentlichen Gesellschafterversammlung ist der Bericht der Geschäftsführung

über das vergangene und das laufende Geschäftsjahr vorzulegen. Die Einladung zu

ordentlichen Gesellschafterversammlungen hat schriftlich unter Einhaltung einer

Ladungsfrist von drei Wochen zu erfolgen, wobei der Tag der Absendung des Einladungsschreibens

und der Tag der Gesellschafterversammlung mitgerechnet werden. In der

Einladung sind Tagungsort, Tagungszeit und Tagesordnung anzugeben.

3. Außerordentliche Gesellschafterversammlungen sind von der persönlich haftenden

Gesellschafterin einzuberufen, wenn es das dringende Interesse der Gesellschaft

erfordert oder wenn Gesellschafter, die zusammen mindestens 20% des Kommanditkapitals

auf sich vereinen, oder der Beirat dies verlangen.

4. Die Ladungsfrist zur Einberufung von Gesellschafterversammlungen kann auf sieben

Tage verkürzt werden, wenn dringende Beschlussfassungsgegenstände dies erfordern.

5. Die Gesellschafter sind berechtigt, sich in der Gesellschafterversammlung durch die

Treuhänderin, andere Gesellschafter, Ehegatten, Verwandte 1. und 2. Grades, den Vermittler

ihres Kommanditkapitals oder durch zur Berufsverschwiegenheit verpflichtete

Personen vertreten zu lassen. Die Gesellschafter sind berechtigt, den Bevollmächtigten

für die gesamte Laufzeit ihrer Beteiligung Dauervollmachten zu erteilen. Der Versammlungsleiter

kann auch andere Personen als Vertreter zulassen.

123


124

10. VERTRAGSWERK

6. Sämtliche Vertreter haben in der Gesellschafterversammlung eine schriftliche Vollmacht

vorzulegen. Soweit die Treuhänderin Anteile für ihre Treugeber hält, ist sie verpflichtet,

den Treugebern auf Verlangen eine Stimmrechtsvollmacht zu erteilen, damit

diese ihr Stimmrecht selbst in Höhe ihrer Beteiligung ausüben können. Ungeachtet

einer bestehenden Treuhandschaft ist jeder Treugeber berechtigt, persönlich an der

Gesellschafterversammlung teilzunehmen und sämtliche Gesellschafterrechte selbst

wahrzunehmen.

7. Den Vorsitz in der Gesellschafterversammlung führt die persönlich haftende Gesellschafterin

oder eine von ihr benannte Person der Geschäftsführung oder der Treuhänderin.

Über den Verlauf der Gesellschafterversammlung hat die persönlich haftende Gesellschafterin

ein von ihr oder dem Protokollführer unterzeichnetes Ergebnisprotokoll zu

fertigen und allen Gesellschaftern in Kopie zuzustellen. Einwendungen gegen die Richtigkeit

des Ergebnisprotokolls und insbesondere gegen die Formalien der gefassten

Gesellschafterbeschlüsse sind binnen einer Frist von drei Wochen nach Erhalt des

Ergebnisprotokolls durch schriftliche Mitteilung gegenüber der persönlich haftenden

Gesellschafterin geltend zu machen.

8. Die Gesellschafterversammlung entscheidet außer in den sonst in diesem Vertrag

bezeichneten Fällen insbesondere über

a) die Feststellung des Jahresabschlusses des vergangenen Geschäftsjahres;

b) die Gewinnverwendung und die Auszahlung von Liquiditätsüberschüssen;

c) die Entlastung der Komplementärin;

d) die Wahl und Abberufung der von der Gesellschafterversammlung zu wählenden

Beiratsmitglieder sowie die Entlastung aller Mitglieder des Beirats;

e) die Zustimmung zu Geschäftsführungsmaßnahmen der Komplementärin gemäß

§6 Ziffer 4, soweit kein Beirat bestellt ist;

f) die Änderung des Gesellschaftsvertrages;

g) die Auflösung der Gesellschaft.

§9

Gesellschafterbeschlüsse

1. Die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig, wenn die Komplementärin und

mindestens 50% des Kommanditkapitals vertreten sind. Wird dieses Quorum nicht

erreicht, so ist unverzüglich eine neue Gesellschafterversammlung mit gleicher Form,

jedoch mit einer Frist von 7 Tagen einzuberufen, die in jedem Fall beschlussfähig ist.

2. Beschlüsse können auch schriftlich, per Telefax oder per E-Mail gefasst werden, ohne

dass eine Gesellschafterversammlung stattfindet, wenn nicht mehr als 20% der vorhandenen

Stimmen einer schriftlichen Beschlussfassung innerhalb einer Frist von zwei

Wochen, gerechnet vom Tag der Absendung der Aufforderung zur Stimmabgabe an,

widersprechen. Dauer und Beginn der Frist gelten entsprechend für die schriftliche,

fernschriftliche oder auf elektronischem Weg erfolgende Stimmabgabe, soweit die

Komplementärin nicht eine längere Frist bestimmt. Erklärungen über Widerspruch

oder Stimmabgabe müssen der Komplementärin vor Ablauf der Frist zugehen. Das

Ergebnis der Beschlussfassung ist auch im schriftlichen, fernschriftlichen oder elektronischen

Verfahren von der Komplementärin hinsichtlich des Ergebnisses der Beschlussfassung

zu protokollieren und allen Gesellschaftern zuzuleiten.

3. Sofern in diesem Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt ist, kommen Gesellschafterbeschlüsse

durch einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen zustande.

Sofern die Gesellschafterversammlung nach diesem Vertrag Beschlüsse auch im

Schriftwege, d.h. schriftlich, fernschriftlich oder auf elektronischem Weg gefasst werden

können, kommt ein Gesellschafterbeschluss zustande, wenn sich mindestens

50% der vorhandenen Gesamtstimmen innerhalb der von der Gesellschaft gesetzten

Ausschlussfrist an ihr beteiligen.

4. Je € 1.000,00 Kommanditeinlage gewährt eine Stimme. Die Komplementärin hat kein

Stimmrecht.

5. Soweit die Treuhänderin Anteile für ihre Treugeber hält, ist sie berechtigt, gemäß den

ihr erteilten Weisungen ihr Stimmrecht unterschiedlich auszuüben.

6. Abweichend von der Regelung des Absatzes 3 bedürfen Gesellschafterbeschlüsse

über

a) Veräußerungen der Anteile an den Ein-Schiffsgesellschaften;

b) Verkauf von Schiffen in den jeweiligen Ein-Schiffsgesellschaften;

c) Änderungen des Gesellschaftsvertrages;

d) die Auflösung der Gesellschaft;

einer Mehrheit von 70% der vorhandenen Gesamtstimmen.

7. Etwaige Einwendungen gegen die Wirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses können

nur geltend gemacht werden, wenn binnen einer Ausschlussfrist von vier Wochen

nach Absendung des Protokolls Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit gegen die

Gesellschaft erhoben wird.

§10

Jahresabschluss

1. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres,

spätestens innerhalb der gesetzlichen Frist, den Jahresabschluss (Bilanz nebst

Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) aufzustellen. Die Gesellschafterversammlung

kann beschließen, dass ein Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder eine Wirtschaftsprüfer-

oder Steuerberatungsgesellschaft den Jahresabschluss aufzustellen und mit

einem standesgemäß vorgesehenen Vermerk abzuschließen hat.

2. Sobald der Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, ggf.

mit Lagebericht) sowie der Geschäftsbericht vorliegen, sind diese den Gesellschaftern

unverzüglich, spätestens jedoch mit der Einladung zur ordentlichen Gesellschafterversammlung

in Kopie zu übersenden.

§11

Kostenersatz und Vergütungen

1. Für die Übernahme der persönlichen Haftung erhält die Komplementärin erstmals für

2007 eine ergebnisunabhängige jährliche Haftungsvergütung von € 2.500. Ferner hat

sie Anspruch auf Ersatz der für die Geschäftsführung notwendigen Auslagen.

2. Die Vertriebsgesellschaft erhält für den Vertrieb keine gesonderte Vergütung.

3. Die Treuhänderin erhält für ihre Tätigkeit von der Beteiligungsgesellschaft keine

gesonderte Vergütung, da sie ebenfalls Treuhänderin in den Ein-Schiffsgesellschaften

ist und dort eine Vergütung erhält.

4. Sämtliche vorstehenden Vergütungen sind handelsrechtlich als Aufwand zu qualifizieren

und verstehen sich zzgl. einer ggf. anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

§12

Gewinn und Verlust

1. An einem nach Abzug der Kostenerstattungen und Vergütungen (§11) verbleibenden

Gewinn sowie an einem Verlust im Jahr 2007 nehmen die Gesellschafter im Verhältnis

ihrer im Jahr 2007 gemäß §3 Ziffer 2 und 3 tatsächlich erbrachten Einlagen teil. Sollten

einzelne Gesellschafter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sein,

so nehmen sie nur in Höhe der tatsächlich geleisteten Einlagen an der Ergebnisverteilung

teil. Die gesetzlichen Vorschriften über die Haftungsbeschränkung der Kommanditisten

bleiben unberührt.

2. Um unabhängig vom Zeitpunkt des Beitritts der Kommanditisten eine ergebnis- und

vermögensmäßige (relative) Gleichstellung auf dem Verlustvortragskonto (Ergebniskonto

I) auch mit den später beitretenden Gesellschaftern zu erreichen, werden etwaige

Verluste der Gesellschaft zunächst von den neu beitretenden Gesellschaftern in dem

Umfang allein getragen, in dem im Zeitpunkt des Beitritts die zeitlich vorher eingetretenen

Gesellschafter Verluste bereits getragen haben. Nach Abzug dieser Beträge

werden die verbleibenden Verlustanteile auf sämtliche Gesellschafter im Verhältnis ihrer

Kapitalanteile (Kapitalkonto I), ggf. unter Berücksichtigung der Regelung in Ziffer 1,

verteilt. Sofern die Verluste nicht ausreichen, um alle Gesellschafter gleichzustellen,

sind später anfallende Gewinne den Gesellschaftern, denen höhere Verluste zugerechnet

wurden, solange vorab zuzurechnen, bis auf den Verlustvortragskonten aller

Gesellschafter relativer Gleichstand besteht. Wird durch die vorgenannte Regelung

eine Gleichstellung auf den Verlustvortragskonten (Ergebniskonto I) aller Kommanditisten

bis zum 31.12.2009 nicht erreicht, gilt diese Regelung auch für Folgejahre, und

zwar bis die Gleichstellung erreicht ist.

3. Danach nehmen die Gesellschafter an einem nach Abzug der Kostenerstattungen und

Vergütungen (§11) verbleibenden Gewinn sowie an einem Verlust grundsätzlich im

Verhältnis ihrer Kapitalanteile (Kapitalkonto I) teil. Die gesetzlichen Vorschriften über

die Haftungsbeschränkung der Kommanditisten bleiben unberührt.

4. Eine Gleichstellung entsprechend den vorstehenden Bestimmungen erfolgt sowohl

hinsichtlich des handelsrechtlichen als auch des steuerlichen Gesamthandsbilanzergebnisses.

Ist eine sowohl handelsrechtliche, als auch steuerliche Gleichstellung nicht

möglich, wird das handelsrechtliche Ergebnis in Anwendung der vorstehenden Bestimmungen

so verteilt, dass eine steuerliche Gleichstellung erreicht wird.

5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig von der Anwendung der Vorschrift

des §15 a EStG für einzelne Gesellschafter.

6. Änderungen der Jahresabschlüsse aufgrund steuerlicher Betriebsprüfungen entfalten

Wirkung für und gegen sämtliche Gesellschafter.

§13

Entnahmen von Gewinnen und Liquiditätsüberschüssen

1. Gewinne sind nach Feststellung des Jahresabschlusses an die Kommanditisten mit der

Maßgabe auszuzahlen, dass der Gesellschaft eine angemessene Liquiditätsreserve verbleibt.

Die Höhe der Liquiditätsreserve wird von der Komplementärin im Einvernehmen

mit der Treuhänderin bestimmt.

2. Darüber hinaus dürfen an die Kommanditisten Liquiditätsüberschüsse nach Feststellung

des Jahresabschlusses ausgezahlt werden, sofern die gemäß vorstehendem Absatz

festgelegte Liquiditätsreserve verbleibt. Dass der Jahresabschluss der Gesellschaft

keinen dem Prospekt entsprechenden Gewinn ausweist, steht einer Auszahlung von

Liquiditätsüberschüssen nicht entgegen. Die Komplementärin ist berechtigt, Vorab-


ausschüttungen im Laufe des Geschäftsjahres vorzunehmen. Dies gilt in der Einwerbungs-

und Platzierungsphase zugunsten der beitretenden Kommanditisten nur anteilig

bezogen auf den Zeitpunkt des Zahlungseinganges ihrer jeweiligen Kommanditeinlage

und nur soweit sie ihren in der Beitrittserklärung übernommenen Einzahlungsverpflichtungen

tatsächlich nachgekommen sind, aber nur für den von der Treuhand zum jeweiligen

Zeitpunkt abgeforderten Einzahlungsbetrag.

3. Sämtliche Entnahmen dürfen erst nach Verrechnung mit etwaigen Gegenforderungen

der Gesellschaft gegenüber dem entnahmeberechtigten Gesellschafter getätigt und

ausgezahlt werden.

§14

Übertragung von Gesellschaftsanteilen

1. Die vollständige oder teilweise Übertragung von Kommanditanteilen durch Rechtsgeschäft

unter Lebenden ist nur mit Zustimmung der persönlich haftenden Gesellschafterin

möglich, die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Als wichtiger

Grund ist insbesondere anzusehen, wenn der Gesellschaft fällige Ansprüche gegen

den verfügungswilligen Kommanditisten zustehen oder der Übertragungsempfänger

im Wettbewerb zur Gesellschaft oder zu einem Vertragsreeder der Einschiffsgesellschaften

steht.

2. Die Zustimmung darf von der Komplementärin nur erteilt werden, wenn:

a) die Übertragung mit Wirkung auf den Beginn oder das Ende eines Kalendervierteljahres

erfolgt;

b) die beim Veräußerer und Erwerber verbleibenden oder entstehenden Kommanditanteile

mindestens € 5.000 oder ein Vielfaches davon betragen und durch 1.000

teilbar sind.

3. Die Übertragung einer von der Treuhänderin gehaltenen Kommanditeinlage ist nur

zusammen mit der Übertragung der Rechte und Pflichten aus dem hierneben geschlossenen

Treuhand- und Verwaltungsvertrag möglich. Wird der Erwerber unmittelbarer

Beteiligter, hat er der Treuhänderin gleichzeitig eine notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

gem. §3 Ziffer 10 auszuhändigen.

4. Sofern die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt werden, erteilt die persönlich haftende

Gesellschafterin bereits jetzt ihre Zustimmung für Übertragungen von Kommanditanteilen

an Ehegatten und/oder Abkömmlinge der Gesellschafter.

5. Der Verpfändung von Gesellschaftsanteilen an ein Kreditinstitut zur Finanzierung der

Einlage stimmt die Komplementärin ebenfalls bereits jetzt zu. Dies gilt auch für die

Abtretung der geldwerten Ansprüche aus der Beteiligung.

6. Jeder unmittelbare oder mittelbare Erwerb von mehr als 50% der Gesellschaftsanteile

oder der Hinzuerwerb von Gesellschaftsanteilen, der für einen Gesellschafter mittelbar

oder unmittelbar zu einer Mehrheit von mehr als 50% der Anteile führt, bedarf

der Zustimmung der Gesellschafterversammlung.

7. Die Treuhänderin ist berechtigt und verpflichtet, die gesamte von ihr gehaltene Kommanditeinlage

auf einen Dritten zu übertragen, wenn dieser Dritte zuvor durch wirksamen

Beschluss der Treugeber gemäß den Bestimmungen des Treuhand- und Verwaltungsvertrages

und mit Zustimmung der Komplementärin als neuer Treuhänder bestellt wurde.

8. Jede vollzogene Verfügung über Geschäftsanteile ist bei der Gesellschaft unverzüglich

mittels eingeschriebenen Briefes durch Vorlage einer beglaubigten Abschrift des Übertragungsvertrages

anzumelden. Die Rechtsfolgen der Verfügung treten gegenüber der

Gesellschaft erst mit Zugang der Anmeldung der Übertragung bzw. Belastung bei der

Komplementärin oder – bei treuhänderisch gehaltenen Anteilen – bei der Treuhänderin

ein, sofern die Komplementärin nicht von ihrem Vorkaufsrecht (§15) Gebrauch macht.

9. Einen etwaigen durch die Übertragung oder eine sonstige Änderung der Gesellschafterstruktur

entstehenden Gewerbesteuermehraufwand haben der Erwerber und der

Veräußerer der Gesellschaft gesamtschuldnerisch zu ersetzen.

§15

Vorkaufsrecht

1. Der persönlich haftenden Gesellschafterin steht für jeden Veräußerungsfall, mit Ausnahme

der Übertragung an Ehegatten oder Abkömmlinge des Veräußerers, ein Vorkaufsrecht

zu.

2. Die Ausübung dieses Vorkaufsrechts kann nur binnen zwei Wochen nach Zugang der

vollständigen Anmeldung (§14 Ziffer 8) des Veräußerungsfalles unter Angabe des

Namens und der vollständigen Anschrift des Dritten und des mit dem Dritten vereinbarten

Preises und der sonstigen Bedingungen der beabsichtigten Veräußerung

erfolgen.

3. Übt die persönlich haftende Gesellschafterin ihr Vorkaufsrecht aus, so ist der Treugeber

oder Kommanditist verpflichtet, seine Treugeberstellung bzw. seinen Gesellschaftsanteil

Zug um Zug gegen Zahlung des Kaufpreises auf die persönlich haftende Gesellschafterin

zu übertragen;

4. Wird das Vorkaufsrecht nicht ausgeübt, darf die Übertragung des Gesellschaftsanteils

durch den Treugeber oder Kommanditisten nur zu den der persönlich haftenden Gesellschafterin

nach den vorstehenden Bestimmungen mitgeteilten Vertragsbedingungen

und nur an den benannten Dritten erfolgen.

§16

Dauer der Gesellschaft und Kündigung

1. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

2. Jeder Kommanditist kann das Gesellschaftsverhältnis mit einer Frist von sechs Monaten

zum Jahresende, erstmalig zum 31.12.2023, kündigen. Die Kündigung hat durch eingeschriebenen

Brief gegenüber der Treuhänderin oder – wenn kein Treuhandverhältnis

besteht – gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin zu erfolgen.

3. Ein Recht zur fristlosen Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses steht dem Kommanditisten

nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zu. Hierbei besteht Einigkeit darüber,

dass die Verschlechterung der eigenen oder der Vermögenslage der Gesellschaft oder

die Verwirklichung der mit der Kommanditbeteiligung an der Gesellschaft verbundenen

Risiken keine wichtigen Gründe im Sinne des Satzes 1 darstellen.

4. Die Treuhänderin ist berechtigt, unter Einhaltung der in Absatz 2 genannten Form und

Fristregelungen ihre Kommanditeinlage auch teilweise zu kündigen, sofern und soweit

Treugeber ihr gegenüber das Treuhandverhältnis gekündigt haben.

5. Auch die persönlich haftende Gesellschafterin kann das Gesellschaftsverhältnis mit

den Terminen und Fristen gemäß Ziffer 2 gegenüber der Treuhänderin kündigen.

6. Der kündigende Gesellschafter scheidet mit Wirkung der Kündigung aus der Gesellschaft

aus. Dasselbe gilt, wenn ein Privatgläubiger eines Gesellschafters nach Pfändung

des Geschäftsanteils die Gesellschaft kündigt.

7. Wird über das Vermögen eines Gesellschafters das Insolvenzverfahren eröffnet oder

wird die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt, hat die persönlich

haftende Gesellschafterin das Recht, den betreffenden Gesellschafter jederzeit

aus der Gesellschaft auszuschließen, ohne dass es hierfür eines besonderen Gesellschafterbeschlusses

bedarf.

8. Pfändet ein Gläubiger eines Gesellschafters dessen Gesellschaftsanteil oder sein Abfindungsguthaben

oder sonstige Ansprüche gegen die Gesellschaft und werden diese

Zwangsvollstreckungsmaßnahmen nicht innerhalb von vier Wochen aufgehoben, scheidet

der Gesellschafter mit Ablauf dieser Vier-Wochen-Frist aus der Gesellschaft aus,

sofern die Komplementärin die Frist nicht verlängert.

§17

Ausscheiden eines Gesellschafters

1. Scheidet ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, so wird die Gesellschaft von

den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt.

2. Scheidet die persönlich haftende Gesellschafterin aus der Gesellschaft aus, so bestellen

die verbleibenden Gesellschafter durch einen mit einfacher Mehrheit zu fassenden

Gesellschafterbeschluss einen neuen persönlich haftenden Gesellschafter, mit dem

die Gesellschaft ohne Liquidation fortgesetzt wird.

3. Scheidet die Treuhänderin aus der Gesellschaft aus, ohne dass der Bestand der von

ihr als Treuhänderin gehaltenen Kommanditbeteiligungen davon wirtschaftlich berührt

sein soll, so bestellen die Treugeber auf Vorschlag der Geschäftsführung oder – wenn

ein Beirat besteht – auf Vorschlag des Beirats in Abstimmung mit den anderen Gesellschaftern

einen neuen Treuhänder, mit dem die Gesellschaft ohne Auseinandersetzung

fortgesetzt wird.

4. Beim Ausscheiden eines Gesellschafters durch Tod wird das Gesellschaftsverhältnis

anteilig mit dessen Erben fortgesetzt. Vermächtnisnehmer stehen Erben gleich.

§18

Auseinandersetzung

1. Den Gesellschaftern steht in allen Fällen des Ausscheidens aus der Gesellschaft eine

Abfindung zu. Für den Fall, dass die Treuhänderin mit einer treuhänderisch gehaltenen

Beteiligung anteilig ausscheidet, gilt dies entsprechend.

2. Zur Errechnung des Abfindungsanspruchs ist eine Auseinandersetzungsbilanz auf den

letzten Bilanzstichtag vor seinem Ausscheiden aufzustellen, in der sämtliche Vermögenswerte

und Verbindlichkeiten nach ihren Zeit-, d.h. Verkehrswerten anzusetzen sind.

Die Höhe des Abfindungsanspruchs entspricht dem gegebenenfalls anteiligen Verkehrswert

der Beteiligung nach dieser Auseinandersetzungsbilanz.

3. Sollte bei Aufstellung der Auseinandersetzungsbilanz keine Einigkeit über die Verkehrswerte

der Beteiligungen an den Einschiffsgesellschaften und damit über den gutachterlich

ermittelten Verkehrswert der Beteiligung an der Sch