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Ausgabe 4-2013:Layout 1.qxd - Stadt Bruchköbel

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AMTLICHE MITTEILUNGEN

DES MAGISTRATS

DER STADT BRUCHKÖBEL

4/2013

Liebe Mitbürgerinnen und

Mitbürger,

ich möchte mich bei allen,

die am 10. November 2013

ihre Stimme zur Bürgermeisterwahl

abgegeben haben,

herzlich bedanken und natürlich

ganz besonders bei denjenigen,

die mir am Wahlsonntag

ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Ich freue

mich, das Bürgermeisteramt weitere sechs Jahre

in Bruchköbel inne zu haben. Dabei ist es mir ein

besonderes Anliegen, viele bereits von mir begonnene

Projekte weiterzuführen und, wo möglich,

abschließen zu können und gleichzeitig Neues anzugehen,

um so unsere Stadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Eine besondere Priorität hat hierbei für mich die

umfassende Innenstadtentwicklung, die Vermarktung

des Lohfelds und des Fliegerhorstes sowie

die Konsolidierung des Haushaltes.

Ebenso wichtig ist mir die Umsetzung der geplanten

Neubaugebiete „Bindwiesen“, „Peller II“

und „Peller III“ sowie des „Hasenpfads“.

Darüber hinaus werde ich wichtige Bauprojekte

wie die Umbauten rund um den Bahnhof, die Erneuerung

der Kirlebrücke, notwendige Straßenrenovierungen,

die geplanten Friedhofserweiterungen,

eine Dorferneuerung in Niederissigheim

sowie den Bau des Feuerwehrhauses in Oberissigheim

vorantreiben.

Sie sehen, es ist viel zu tun, packen wir es an!

Bürgermeister Günter

Maibach im ersten Wahlgang

wiedergewählt

Am 10. November 2013 waren 47,4 %

der wahlberechtigten Bürgerinnen

und Bürger der Stadt Bruchköbel in

die Wahllokale gekommen, um ihre Stimmen

zur Bürgermeisterwahl abzugeben.

Die vielen Helferinnen und Helfer in den

Wahllokalen sorgten für einen reibungslosen

Ablauf des Wahltages. Die Stimmen waren

im Anschluss zügig ausgezählt.

Im Stadtverordnetensaal des Rathauses

wurden die Zwischenergebnisse den gespannt

wartenden Kandidaten sowie den vielen

interessierten Bürgerinnen und Bürgern

präsentiert.

Um 19:15 Uhr stand das Ergebnis fest:

Als alter und neuer Bürgermeister der Stadt

Bruchköbel wurde Günter Maibach mit

56,3 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt.

Herausforderer Dirk Vogel erreichte

32,6%, der unabhängige Frank Breitenbach

11,1%.

Der Magistrat sowie die Kolleginnen und

Kollegen des Wahlamtes bedanken sich herzlich

bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

in den Wahllokalen für die geleistete

gute Arbeit.

Weiter auf Seite 2

Schließlich möchte ich Sie vom 29. November bis

1. Dezember 2013 herzlich zu unserem traditionellen

Weihnachtsmarkt einladen. Genießen Sie das vielfältige

Angebot der Marktbeschicker sowie das musikalische

und kulturelle Rahmenprogramm.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit!

Ihr Bürgermeister


INHALT

Grußwort 1

Verwaltung 2 - 3

Personalien 4

Stadtmarketing 5, 10

Weihnachtsmarkt 6 - 9

Stadtentwicklung &

Wirtschaftsförderung 11 - 15

Bruchköbel baut 16

Umwelt, Bau & Verkehr 17

Kultur 18 - 19

Familie, Bildung & Soziales 20 - 25

Kindertagesstätten 25 - 28

Schulkinder & Jugendliche 29

Brandschutz 30

Mais- und Kürbisfest 31

Termine 32

IMPRESSUM

Herausgeber:

Magistrat der Stadt Bruchköbel

Hauptstraße 32,

63486 Bruchköbel

Telefon: 06181-975-0

Fax: 06181-975204

stadtverwaltung@bruchkoebel.de

www.bruchkoebel.de

Redaktion:

Stadtmarketing

Ulrike Knabe und Andrea Weber

Telefon: 06181-364 670

info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

Freie Mitarbeit: Susanne Buick

Gestaltung/Satz:

Stadtverwaltung Bruchköbel

Ausgabe:

162, Bruchköbel, im November 2013

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung:

Montag - Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

zusätzlich Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Verwaltung

Bürgermeister Günter Maibach im ersten Wahlgang

wiedergewählt (Fortsetzung von Seite 1)

2

Am Wahlsonntag, kurz vor

der Bekanntgabe der

Wahlergebnisse:

Die drei Bürgermeisterkandiaten

Dirk Vogel (li.),

Frank Breitenbach (mi.)

und Günter Maibach (re.)

warten im Stadtverordnetensitzungssaal

gespannt

auf den Ausgang

der Wahl.


Verwaltung

Hinweis: die amtlichen Wahlergebnisse

der einzelnen Wahlbezirke im Stadtgebiet

Bruchköbel können auf der Startseite der

offiziellen Homepage der Stadt Bruchköbel

www.bruchkoebel.de eingesehen werden.

V.l.n.r.: Bürgermeister Jörg Muth (Langenselbold), Bürgermeister

Friedhelm Engel (Großkrotzenburg), Dr. Katja

Leikert (Bundestagsabgeordnete) und Hugo Klein (Abgeordneter

des Hessischen Landtags) freuen sich mit

dem glücklichen Gewinner der Wahl Günter Maibach.

Stadt Bruchköbel stellt auf SEPA um

Zum 1. Februar 2014 wird bundesweit

das bisherige Zahlungssystem umgestellt.

Es gelten dann auch für die

Stadt Bruchköbel nicht mehr die Bankleitzahl

und Kontonummer, sondern nur noch BIC

und IBAN. Diese Umstellung nennt man

SEPA (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum)

und hat die Vereinheitlichung des bargeldlosen

Zahlungsverkehrs in Europa zum

Ziel.

Die bisher bestehende Einzugsermächtigung

kann weiterhin genutzt werden und

wird, Dank technischer Unterstützung, in ein

SEPA-Lastschrift-Mandat umgewandelt.

Teilnehmer am Lastschriftverfahren brauchen

der Stadt demnach keine neue Einzugsermächtigung

für das SEPA Lastschriftmandat

zu erteilen.

Um einen reibungslosen Umstellungsprozess

zu gewährleisten, strebt die Stadt Bruchköbel

an, bereits vor dem Jahresende 2013

das SEPA-Verfahren umzusetzen. Teilnehmer

am Lastschriftverfahren werden voraussichtlich

noch im November schriftlich über

die BIC und IBAN sowie über die Ermächtigung

informiert.

Für Fragen steht die Stadtkasse Bruchköbel

unter der Telefonnummer: 06181/975247

gerne zur Verfügung.

3


Personalien

25-jähriges Dienstjubiläum von Christina Hackendahl

Am 11. Oktober 2013 sangen die Kinder

der Kindertagesstätte Krebsbachstrolche

anlässlich des Dienstjubiläums

ihrer Leiterin Christina Hackendahl das

beliebte Krebsbachstrolche-Lied besonders

laut. Dieser musikalische Gruß ‚ihrer’ Kinder

bildete den fröhlichen Auftakt der Feierstunde

zum Dienstjubiläum von Christina

Hackendahl.

Neben Bürgermeister Günter Maibach, der

Vorsitzenden des Personalrates, Claudia Krämer

und Anke Spachovsky vom Personalamt

gratulierten zahlreiche Kolleginnen und

Kollegen der geschätzten Kindertagesstättenleiterin

zu ihrem Jubiläum.

Geboren in Dresden, durchlief Christina

Hackendahl das Schulsystem der damaligen

DDR bis zum Diplomabschluss an

der Pädagogischen Hochschule im

Jahr 1988. Bis kurz vor der Wende

arbeitete sie als Lehrerin.

Nach dem Mauerfall fand Christina

Hackendahl im Februar 1990

in Bruchköbel eine befristete Anstellung

als Erzieherin in der Kindertagesstätte

Süd, die 1994 in

eine unbefristete Stelle umgewandelt

wurde. Im Jahr 1996

übernahm sie die stellvertretende

Leitung der Kindertagesstätte Süd.

Seit 2002 leitet sie die Kindertagesstätte

Krebsbachstrolche. Zwischen

2005 und 2009 hatte Christina

Hackendahl zusätzlich die

Leitung der Kindertagesstätte

Hasenburg in Niederissigheim inne.

In seinen Grußworten bedankte sich der

Bürgermeister für die unermüdliche und zuverlässige

Tatkraft der Jubilarin. Der außergewöhnliche

Doppeleinsatz bei der Leitung

von zwei Kindertagesstätten wurde von Günter

Maibach besonders gewürdigt.

Die beliebte Erzieherin prägte die ihr anvertrauten

pädagogischen Betreuungseinrichtungen

für Kleinkinder nachhaltig. Privat

setzt sie sich auch ehrenamtlich für die Belange

von Kindern im Jugendhilfeausschuss

des Main-Kinzig-Kreises sowie im Fachausschuss

Kinderbetreuung ein. Gemeinsam

stießen alle Gratulanten zu Ehren der Jubilarin

und auf deren Zukunft an.

Die Jubilarin Christina Hackendahl (Mitte) freut sich über die

Glückwünsche von Bürgermeister Günter Maibach und der

Vorsitzenden des Personalrates, Claudia Krämer.

Sprechtage des Versichertenberaters

Die neuen Termine des Versichertenberaters für alle Fragen rund um das Thema

Rente stehen unter www.bruchkoebel.de zur Verfügung. Diese Information kann auch

unterTel. 06181/975245 im Rathaus, Zimmer U6 erfragt werden.

4


Stadtmarketing

Ärzteworkshop: Bruchköbeler Ärzte im Gespräch

Am 26. September 2013 hatte Bürgermeister

Günter Maibach mit dem Seniorenbeirat

und der Wirtschaftsförderung

der Stadt die in Bruchköbel

niedergelassenen Ärzte zu einem Arbeitstreffen

eingeladen. Thema war die Zukunft

der medizinischen Versorgung in Bruchköbel.

Referent Carsten Lotz, Leiter der Beratungsstelle

der kassenärztlichen Vereinigung,

stellte die neuesten Reformen für die Entwicklung

der ärztlichen Versorgung in Hessen

und im Main-Kinzig-Kreis vor. Wichtigste

Neuigkeit ist, dass für Fachärzte künftig das

gesamte Kreisgebiet als Verteilungsschlüssel

für die Vergabe von Lizenzen zu Grunde

gelegt wird. Dies führe im Main-Kinzig-Kreis

dazu, dass sich beispielsweise ein neuer

Augenarzt, für den ein Ärztemangel errechnet

wurde, überall im Kreisgebiet niederlassen

kann. Allein die Tatsache, dass Bruchköbel

bisher eine Augenarztpraxis hatte, führe

künftig nicht zwangsläufig zu einer Nachbesetzung

am Ort.

Carsten Lotz machte deutlich, dass es, mangels

Nachwuchs in rund zehn Jahren auf

Grund der durchschnittlichen Ärzte-Altersstruktur

vermutlich häufig problematisch

wird, bestehende Praxen übergeben zu können.

Insgesamt entspann sich nach dem

Vortrag aus dem Kreise der anwesenden

Mediziner, Magistratsmitglieder

sowie der Fraktionen eine lebhafte

Diskussion. Hierbei konnte die

für den Bürgermeister wichtige Frage

nach dem Erhalt des medizinischen

Notdienstes in Bruchköbel positiv geklärt

werden. Nach allen im Plenum

ausgetauschten Informationen konnte

Carsten Lotz die Schließung oder

Verlegung des ärztlichen Notdienstes

in Bruchköbel trotz aktueller Reformen

in diesem Bereich ausschließen.

Auf die Frage, was eine Stadt wie

Bruchköbel denn tun könnte, um attraktiv

für junge Ärzte zu sein, antwortete

Lotz, dass die Aussichten für

5

Bruchköbel nicht schlecht seien. Im Ballungsraum

Frankfurt Rhein Main gelegen und

mit einer schönen Innenstadt und guten

Infrastruktur ausgestattet, sollte das „schon

passen“, wie er sich ausdrückte.

Insgesamt wurde angeregt, die Vernetzung

und Zusammenarbeit der niedergelassenen

Ärzte zu verbessern. Hierbei wurde auch aufgegriffen,

Treffen wie an diesem Abend fortzuführen.

Carsten Lotz bot, neben der Bereitschaft

jederzeit für alle Fragen zu Verfügung

zu stehen, an, auch bei den weiteren

Treffen anwesend zu sein. Bürgermeister

Günter Maibach und Erich Mönnich vom

Seniorenbeirat der Stadt bedankten sich für

dieses Entgegenkommen und entsprachen

dem Wunsch der anwesenden Ärzte den

Dialog zur ärztlichen Versorgung in der Stadt

fortzusetzen. Der nächste Ärzteworkshop

wird am 20. Februar 2014 stattfinden.

Im Anschluss an die Diskussionen klang

der Abend in den Räumen der Hiraya Gallery

in den Firmenräumen der Yeah AG in

Bruchköbel bei weiteren lebhaften Gesprächen

aus.

Alle in Bruchköbel ansässigen Ärzte sind

auf der Homepage: www.stadtmarketingbruchkoebel.de

unter dem Punkt „Natur und

Gesundheit“ vollständig aufgelistet.

Bürgermeister Günter Maibach begrüßt die Ärzte und Vertreter des

Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel sowie des Magistrats und der

Fraktionen.


Weihnachtsmarkt

Freitag, 29. November 2013

13.00 bis Offenes Weihnachtsbasteln

18.00 Uhr Waffeln, Kinderpunsch und

Schnupperkurs in Kalligraphie

(Schriftkunst) mit dem Jugendreferat

und dem Kulturring

im Foyer des Bruchköbeler

Rathauses, Hauptstr. 32.

16.00 Uhr Offizielle Eröffnung der Marktstände

Weihnachten im Artrium

Ausstellung Kunsthandwerk

Ausstellung von selbstgebasteltem

Weihnachtsschmuck für die

Aktion „Basteln, Schmücken,

Freude schenken“,

Innerer Ring 1b

16.45 Uhr Wichtelumzug mit dem Nikolaus

16.35 Uhr Treffpunkt Bushaltestelle

an der Turnhalle

Haingartenschule, begleitet von

den Pfadfindern des Stammes

Shalom.

17.00 Uhr Weihnachtsimbiss und

Getränke

DRK, Hauptstraße 75

17.00 Uhr Christkind-Wecken

Der Nikolaus weckt das Christkind

und lässt den Wunschstern

zum Himmel steigen,

Hauptbühne

17.15 Uhr Offizielle Eröffnung

Durch Bürgermeister Günter

Maibach und Dietmar Hußing,

1. Vorsitzender des Stadtmarketingvereins

Bruchköbel e.V. und

den Nikolaus, Hauptbühne.

Aktion „Basteln, Schmücken,

Freude schenken“

Symbolische Baumübergabe

durch Baumpaten und Kitas an

Vertreter und Vertreterinnen sozialer

Einrichtungen, Hauptbühne

17.00 bis Kerzen gießen

19.00 Uhr Im Hof der Evangelischen Kirchengemeinde,

Martin-Luther-

Str. 2 für Kinder ab 7 Jahren

(jüngere Kinder bitte in Begleitung

ihrer Eltern).

18.00 bis X-Mas Lounge

01.00 Uhr DRK, Hauptstraße 75

18.15 bis Jugendblasorchester

18.45 Uhr Freiwillige Feuerwehr

Bruchköbel

Hauptbühne

19.00 bis Adventssingen Volkschor

19.45 Uhr Bruchköbel

Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

19.15 bis Band Gina Light

20.45 Uhr Hauptbühne

Ab 20 Uhr

Schließung Kirchhof

22.00 Uhr Marktende

Samstag, 30. November 2013

10.00 bis Kinderkirche

12.00 Uhr Vorlesung einer Königsgeschichte,

weihnachtliches Basteln,

Spielen und Singen, für

Kinder ab 4 Jahren.

Beginn in der Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

11.00 bis Weihnachtliche Suppenküche

18.00 Uhr DRK, Hauptstraße 75

6


Weihnachtsmarkt

11.00 bis X-Mas Lounge

01.00 Uhr DRK, Hauptstraße 75

11.00 bis Offenes Weihnachtsbasteln

18.00 Uhr Leseecke, Waffeln und

Kinderpunsch und Schnupperkurs

in Kalligraphie (Schriftkunst)

mit dem Jugendreferat

und dem Kulturring im Foyer

des Rathauses, Hauptstr. 32.

14.00 bis Offizielle Öffnung

22.00 Uhr der Marktstände

Weihnachten im Artrium

Ausstellung Kunsthandwerk

Ausstellung von selbstgebasteltem

Weihnachtsschmuck für die

Aktion „Basteln, Schmücken,

Freude schenken“,

Innerer Ring 1b

14.00 bis Plätzchen backen für Kinder

15.30 Uhr Anmeldung bis zum 29.11.

15.30 bis telefonisch unter 06181-364670

17.00 Uhr oder per Mail unter info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

Teilnehmerzahl begrenzt,

Alter 6-12 Jahre, Jugendzentrum

14.00 bis Gelesene Geschichten

17.00 Uhr Von Christiane Gustke für

Kinder in märchenhafter

Atmosphäre, zu jeder vollen

Stunde in der Märchenhöhle im

Pavillion am Alten Rathaus.

14.00 bis Erzgebirgisches Basteln für

18.00 Uhr Kinder und Cafeteria

Basteln: Leitung Familie Breitenbach,

Materialkosten liegen je

nach Bastelangebot zwischen 5

und 15 Euro. Cafeteria: bis 17.00

Uhr, Gemeindehaus der Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

17.00 bis Residenz des Nikolauses

20.00 Uhr Für Kinder, am „Alten Rathaus“,

neben ehemaligen Obsthaus

Beller.

15.00 bis Offenes Heimatmuseum

18.00 Uhr Im Alten Rathaus und im Neuen

Spielhaus.

15.15 bis Sängerlust Niederissigheim

15.45 Uhr Hauptbühne

16.45 bis Gesangverein Concordia

17.15 Uhr Roßdorf 1903

Hauptbühne

17.00 bis Schülerkonzert vom Barock

18.10 Uhr bis zur Moderne

Klavierklasse von Irina Bykova

und Sergey Korolev, Eintritt: 5,-

Euro, Kinder bis 12 Jahre frei,

Bürgerhaus Bruchköbel

17.30 bis Musikzug Niederissigheim e.V.

18.00 Uhr Hauptbühne

18.15 bis Akkordeonorchester

19.15 Uhr Bruchköbel

Jugendorchester/ Stammorchester,

Hauptbühne

18.30 Uhr Adventliches Konzert Musikkreis

Bruchköbel e.V.

Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

20.00 Uhr Schließung Kirchhof

22.00 Uhr Marktende

Sonntag, 01. Dezember 2013

10.00 Uhr Gottesdienst

Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

7


Weihnachtsmarkt

11.00 bis Offizielle Öffnung

20.00 Uhr der Marktstände

Weihnachten im Artrium

Ausstellung Kunsthandwerk

Ausstellung von selbstgebasteltem

Weihnachtsschmuck für die

Aktion „Basteln, Schmücken,

Freude schenken“,

Innerer Ring 1b

11.00 bis Offene Jakobuskirche

16.00 Uhr Zeit für Stille,

Martin-Luther-Str. 2

11.00 bis Ein Adventskranz für

12.00 Uhr Bruchköbel

Der Kranz wird von Kindern der

Brückenschule vor der Jakobuskirche

geschmückt. Der Nikolaus

ist anwesend.

11.00 Uhr Weihnachtliche Suppenküche

DRK, Hauptstraße 75

11.00 bis X-Mas Lounge

18.00 Uhr DRK, Hauptstraße 75

14.00 bis Gelesene Geschichten

17.00 Uhr Von Christiane Gustke für

Kinder in märchenhafter

Atmosphäre, zu jeder vollen

Stunde in der Märchenhöhle im

Pavillion am Alten Rathaus.

14.00 bis Erzgebirgisches Basteln für Kin

18.00 Uhr der und Cafeteria

Basteln: Leitung Familie Breitenbach,

Materialkosten liegen je

nach Bastelangebot zwischen 5

und 15 Euro. Cafeteria: bis 17.00

Uhr, Gemeindehaus der Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2

14.00 bis Ev. Singkreis Bruchköbel

14.30 Uhr Hauptbühne

15.30 bis telefonisch unter 06181-364670

17.00 Uhr oder per Mail unter info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

Teilnehmerzahl begrenzt,

Alter 6-12 Jahre, Jugendzentrum

15.00 bis Offenes Heimatmuseum

18.00 Uhr Im Alten Rathaus und im Neuen

Spielhaus.

16.15 bis Bescherung durch den

17.00 Uhr Nikolaus

Mit Zuckermaiskönigin Isabell I.

und der freundlichen Unterstützung

des HGV, Hauptbühne

17.00 bis Residenz des Nikolauses

19.30 Uhr Für Kinder, am „Alten Rathaus“,

neben ehemaligen Obsthaus

Beller.

17.00 Uhr Ökumenische Andacht

Mit einem Konzert der Chöre

Concordia Bruchköbel und

Happy Voices in der Jakobuskirche,

Martin-Luther-Str. 2.

18.00 bis Posaunenchor Oberissigheim

18.30 Uhr Hauptbühne

18.45 bis Blasorchester Freiwillige

19.15 Uhr Feuerwehr Bruchköbel

Hauptbühne

19.30 Uhr Turmbläser

Posaunenchor Oberissigheim

20.00 Uhr Marktende

14.00 bis Plätzchen backen für Kinder

15.30 Uhr Anmeldung bis zum 29.11.

8


Weihnachtsmarkt

9


Stadtmarketing

Angebot für alle Kinder zum Weihnachtsmarkt:

Plätzchen backen

Zum ersten Mal findet in diesem Jahr

eine Plätzchenback-Aktion für Kinder

im Alter von 6-12 Jahren statt.

In gemütlicher Atmosphäre werden die Kinder

durch ehrenamtliche Helferinnen im Jugendzentrum

betreut. Gebacken wird am

Samstag, den 30.November und Sonntag,

den 1. Dezember, von 14 bis 15.30 Uhr und

15.30 bis 17 Uhr.

Die Aktion wird vom Stadtmarketing mit

der freundlichen Unterstützung der Firma

Karl Baumann Futtermittel und Gartenmarkt,

der Rada Werbedesign GmbH sowie dem Eiscafe

Venezia durchgeführt.

Anmeldungen für diese weihnachtliche

Backaktion bis zum 28. November telefonisch

unter 06181-364670 oder per E-Mail unter

info@stadtmarketing-bruchkoebel.de.

Sonderverlosung unter allen abgegebenen Bonuskarten

Anlässlich des Mais- und Kürbisfestes

wurde unter allen Teilnehmern der bis

zu diesem Datum abgegebenen

Bonuskarten ein i-Pad verlost. Möglich

wurde dieser attraktive Hauptgewinn durch

die großzügige Spende des Handwerker- und

Gewerbevereins und des Stadtmarketingvereins

Bruchköbel e.V..

Zuckermaiskönigin Isabell I. zog auf der

Bühne am Freien Platz beim Mais- und Kürbisfest

aus allen 2013 abgegebenen Bonuskarten

eine Karte heraus. Glückliche Gewinnerin

ist Christel Teusch. Bei der feierlichen

Übergabe des i-Pads am 24. Oktober 2013

erhielt sie von dem stellvertretenden Vorsitzenden

des HGVs, Volker Meyer und dem

Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins,

Dietmar Hussing, den Preis. Die beiden Vorsitzenden

gratulierten der Bruchköbelerin und

wünschten ihr viel Spaß mit dem Hauptgewinn.

10

Feierliche Übergabe des Sonderpreises

der Bonuscardauslosung.


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Neue Hausarzt-Praxis in Bruchköbel

Am 1. November 2013 hat Dr. Bettina

Küpfer ihre Hausarztpraxis im Stadtzentrum

Bruchköbels eröffnet. Die

Räumlichkeiten befinden sich im Inneren

Ring 6 über dem orthopädischen Gelenkzentrum

Main Kinzig (GZMK). Die eigenständige

Ärztin arbeitet mit ihren Kollegen im Haus

eng zusammen.

Frau Dr. Küpfer, wir freuen uns über

eine neue Hausärztin in Bruchköbel. Gefällt

es ihnen hier?

Ja, sehr! Bruchköbel ist eine äußerst idyllische

Stadt mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung

an die Metropole Frankfurt

und die umliegende Rhein-/Main-Region. Da

ich täglich aus Frankfurt komme, genieße ich

die Fahrt durch die umliegende Natur sehr.

Sie leben in Frankfurt?

Ich lebe mit meinem Mann und unseren

beiden sieben- und vierjährigen Kindern in

Frankfurt – aber, wer weiß, vielleicht ziehen

wir später nach Bruchköbel. Das Kindergarten-

und Schulangebot ist hier ja sehr gut. Wir

wollen aber erst abwarten, wie die Praxis

läuft.

nahmen kann schon im Vorfeld eine Erkrankung

vermieden werden.

Ein neues Universalschallgerät ermöglicht

es mir außerdem, Spezialuntersuchungen

am Herzen, an den Gefäßen, an der Schilddrüse

und an den inneren Organen durchzuführen.

Natürlich gehören auch Belastungsund

Langzeit-EKGs zum Angebot meiner

Praxis.

Worauf freuen sie sich bei ihrer neuen

Tätigkeit am meisten?

Ich möchte als Hausärztin meinen Patienten

nicht nur im Krankheitsfall helfen, sondern

sie auch langfristig beim gesund sein und

gesund bleiben begleiten.

Zur Praxiseröffnung möchten wir ihnen viel

Erfolg und alles Gute wünschen und bedanken

uns herzlich für das nette Gespräch!

Praxis Dr. Bettina Küpfer

Innerer Ring 6

63486 Bruchköbel

Tel: 06181-9390606

Praxiszeiten nach Vereinbarung

Können sie uns ein paar Informationen

zu ihrer Ausbildung geben?

Gerne. Nach dem erfolgreichen Studium

an der Charité in Berlin habe ich im Heilig-

Geist-Hospital in Frankfurt die Ausbildung

zum Facharzt beendet. Weitere klinische

Erfahrung habe ich in fünf praktischen Jahren

bei der Privatklinik Dr. Frühauf in Offenbach

erworben. Darüberhinaus habe ich mich im

Bereich Akupunktur fortgebildet. Die Hausarztpraxis

für Kassen- und Privatpatienten in

Bruchköbel ist meine erste eigene Praxis.

Welche Schwerpunkte bieten sie in ihrer

Hausarztpraxis an?

Als ausgebildete Internistin lege ich großen

Wert auf eine gute Vorsorge. Meine Patienten

werde ich stets auf die breiten Möglichkeiten

der gesetzlichen Vorsorgeprogramme

hinweisen. Durch präventive Maß-

11

Internistin Dr. Bettina Küpfer freut sich

auf ihre neuen Patienten.


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Restaurant Münchhausen in Oberissigheim

mit böhmisch-deutscher Küche neu eröffnet

Interview mit Daniela

Symanczyk,

Geschäftsführerin

des neu eröffneten

Restaurants Münchhausen

in der Langstraße

48 in Bruchköbel/Oberissigheim.

Frau Symanczyk, sie haben vor einer

Woche das in Oberissigheim zentral

gelegene Restaurant Münchhausen neu

eröffnet. Was hat den Anstoß gegeben,

den Schritt in eine ganz neue berufliche

Richtung zu gehen?

Es war schon immer mein großer Traum

ein eigenes Restaurant zu führen. Kochen

und Backen ist meine große Leidenschaft.

Nach 25 Jahren als kaufmännische Angestellte

und sechs Jahren als Dozentin für die

tschechische Sprache in der Volkshochschule

Hanau, ist dies nun ein neuer, aufregender

Schritt für mich. Schon länger möchte ich

meinen Traum verwirklichen. Nun habe ich

den Mut gefasst und mit Hilfe der tollen

Unterstützung meiner Familie nach und nach

das Projekt konkretisiert.

das „Richtige“ gefunden zu haben. Die antike

Einrichtung, die schönen Innenräume, die

Möglichkeit draußen einen Biergarten zu

eröffnen, das alles hat mich so sehr begeistert,

dass ich mich schon an diesem Tag beim

Kochen, Servieren und im Gespräch mit den

Gästen sah. Mit den Vermietern wurde ich

mir schnell einig, und so konnte ich im

Sommer diesen Jahres mit den Vorbereitungen

der Restauranteröffnung beginnen.

Wieso haben sie sich dazu entschieden,

gerade in Bruchköbel-Oberissigheim ihre

Gastronomie zu eröffnen?

Ich lebe in Hanau und habe mir zahlreiche

Objekte in der Umgebung angeschaut. Bruchköbel

kenne ich, seitdem ich vor 24 Jahren,

am 11. November 1989 nur mit einer Handtasche

als Gepäck, aus Tschechien nach

Deutschland gekommen und zu meinem

Mann, einem gebürtigen Hanauer, nach

Hanau gezogen bin. Ich bin häufig in Bruchköbel

zum Einkaufen, Bummeln oder zum

Besuch der schönen Feste. Ich habe direkt

einen Termin vereinbart, als ich von den leer

stehenden Räumlichkeiten in Oberissigheim

im Internet gelesen habe. Zuvor hatte ich mir

schon einige Objekte in der Umgebung von

Hanau angeschaut, aber keine der Lokalitäten

hat mich wirklich überzeugt. Als ich die Gasträume

vom Münchhausen betrat, hatte ich

das erste Mal bei meiner Suche das Gefühl,

12

Daniela Symanczyk in einer landestypischen Tracht, in

der sie auch serviert.

Was erwartet uns im neu eröffneten Restaurant

Münchhausen?

Mir war von Anfang an klar, dass ich den

schönen und einzigartigen Charme des

Münchhausen erhalten möchte. Deshalb

habe ich mich entschieden, den Namen des

Restaurants, die wunderschöne antike Einrichtung

und die bemalten Wände zu übernehmen.

Wie mein Vorgänger bewirtschafte

ich den Raum im Erdgeschoss, die zwei

Räume im ersten Stock sowie die Galerie.

Selbstverständlich habe ich aber überall auch

meine eigene Handschrift in die Inneneinrichtung

eingebracht, indem ich neue Tisch-


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

decken, Tischdekor, Keramik und ausgewählte

Accessoires zum schönen Bestand

hinzugefügt habe. Nächsten Sommer wird

dann natürlich auch der Biergarten eröffnet.

Mit einem neuen Holzmobiliar und einer

üppigen Bepflanzung möchte ich dann auch

viele Gäste in den schönen Außenbereich

meines Restaurants locken. Bis dahin werde

ich im Winter ein Zelt im Außenbereich aufstellen,

indem sich die Raucher für ihre

Raucherpause bequem aufhalten können.

Auf welche Speise- und Getränkekarte

dürfen wir uns freuen?

Auf unserer Speisekarte stehen böhmische

und deutsche Gerichte. Mein wichtigster

Grundsatz für die angebotenen Speisen ist,

dass alles aus frischen, qualitativ hochwertigen

Waren selbst hergestellt wird. Hierbei

versuche ich, möglichst viele Produkte direkt

aus der Region oder, bei den böhmischen

Gerichten, aus Mähren zu beziehen. Dies ist

möglich, weil mein Koch, Old ich Uli ník, der

schon 23 Jahre seinen Beruf ausübt, regelmäßig

nach Mähren fährt und so das Benötigte

für unsere Spezialitäten mitbringen

kann.

Selbstverständlich passt sich das Menü

auch jeweils der Saison an. Bis etwa im März

werde ich beispielsweise jedes Wochenende

Wild anbieten, das ich aus dem Spessart

beziehe. Auf der Sommerkarte hingegen,

werden wir viele leichte Gerichte mit saisonalen

Produkten oder auch Brotzeiten,

passend zum Ambiente des schönen Biergartens,

anbieten.

Insgesamt kann der Gast neben

dem abwechslungsreichen

Angebot an Suppen, Vorspeisen

und Desserts aus

etwa 15 Hauptgerichten auswählen.

Ich freue mich schon

darauf, meine Gäste mit der

klassischen böhmischen Küche

bekannt zu machen, die

so manches Gericht anders

kombiniert, als man es in

Deutschland kennt. Zu den

Speisen á la carte bieten wir

unter anderem hausgemachte

Salatdressings, Remouladensauce

und unser Dinkelba-

guette an. Ebenso gibt es bei uns zur bestehenden

Speisekarte zusätzliche

Tagesangebote.

Unsere Getränkekarte folgt dem Konzept

der Speisekarte. Wir bieten schöne Weine aus

Deutschland und Mähren an. Beim Bier kann

der Gast zwischen drei Fassbieren entscheiden:

Krušovice, einem dunklen tschechischen

Bier, Pils von Radeberger oder Schöferhofer

Weizen. Apfelwein und Säfte beziehen wir

von der Kelterei Walther hier aus Niederissigheim.

Wie sind ihre Öffnungszeiten?

Wir haben von Dienstag bis Sonntag

jeweils von 18 - 23 Uhr geöffnet. Außerdem

bieten wir sonntags und feiertags einen Mittagstisch

von 11.30 - 14.30 Uhr an. Reservierungen

können unter der Telefonnummer

0175-2887430 oder per Mail unter info@muenchhausen-bruchkoebel.de

jederzeit angenommen

werden. Mehr Informationen finden

Sie auch auf unserer Homepage unter

www.muenchhausen-bruchkoebel.de, über

die Sie auch Reservierungen vornehmen können.

Vielen Dank für das interessante Interview.

Wir, vom Stadtmarketing, wünschen ihnen

für ihr Restaurant Münchhausen viel Erfolg

und freuen uns, dass sie seit Mitte November

das gastronomische Angebot in Oberissigheim

und Bruchköbel mir ihrer deutsch-böhmischen

Küche bereichern und somit Besuchern

einen weiteren Anreiz bieten, unsere

schöne Stadt zu besuchen.

Außenansicht des neu eröffneten Restaurants Münchhausen.

13


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Neue Ingenieurdienstleistungen in Bruchköbel

Interview mit Dipl. Ing. Stefan Schreiber,

Prokurist der Firma Acatec –

rapid sales & engeneering

Herr Schreiber, ihr Unternehmen ist neu

in die Geschäftsräume der Rathauspassage

gezogen. Wie gefällt es ihnen hier?

Sehr gut. Hier in der Innenstadt Bruchköbels

ist wirklich alles auf engstem Raum vorhanden,

was man sich rund um das Arbeiten

wünscht. Einkaufen, Gastronomie und sogar

der Kindergarten meiner Tochter liegen auf

dem Weg. Hier könnte doch eigentlich mehr

Büroraum angeboten werden. Wir haben uns

bei der Suche schwer getan. Aber jetzt haben

wir hier Top Räume mit der nötigen Infrastruktur

gefunden.

Ihre Firma Acatec hat eine Dependance

in Bruchköbel eröffnet. Was war,

neben dem schönen Arbeiten in unserer

Stadt, hierfür der Grund?

Acatec bietet seit 2004 Beratung und Software

für Fertigungsbetriebe an. Im Jahr 1995

fingen wir mit reiner Beratung an. Ich selbst

wohne in Bruchköbel und habe schon

immer ein Homeoffice hier. Jetzt lag es nahe,

Bruchköbel mit seinen hervorragenden

Standortqualitäten neben unserer Zentrale

in Gehrden bei Hannover für unsere Kunden

aufzubauen. Am Standort Bruchköbel sind

wir derzeit ein Team von vier Kollegen.

Acatec hat Kunden aus verschiedensten

Bereichen des Maschinenbaus wie

z.B. Fahrstuhlkabinen, Landmaschinentechnik

oder der Herstellung von

Bauteilen für unterschiedlichste Konstruktionen.

Was genau bieten sie ihren

Kunden an?

Zeitersparnis und damit Kostenreduktion.

Wer mit unserer Software arbeitet, kann

schneller anbieten, schneller liefern und

schneller und fehlerfreier fertigen. Das

geschieht durch genaue Erfassung und

Optimierung der Abläufe. Mit unserer Software

erfassen wir das Regelwerk, das den

Produkten und Prozessen zugrunde liegt. Auf

dieser Grundlage gelingt es uns, IT-Systeme

zu verbinden und Prozesse zu automatisieren.

Schon während der Kunde beispielsweise

in Auftragsverhandlungen steckt, unterstützt

unsere Software die Erstellung der dazu

notwendigen Akquiseinstrumente und

Konstruktionen und errechnet den Wareneinkauf

sowie die Preise parallel. Für manche

Kunden bedeutet das bereits bei der Angebotserstellung

eine Reduktion der Zeit auf

ein Zehntel. Bei Auftragseingang kann dann

sofort bestellt werden ohne langwierige

Erfassung. Die Fertigung wird dadurch ebenfalls

soweit optimiert, dass die Montagezeiten

sich radikal minimieren. Auch verbreitern

und erhöhen wir den Absatz von Produkten,

indem wir es Kunden ermöglichen, individuelle

Produktvarianten im Netz einzugeben

und dort z.B. passgenaue CAD Modelle in

3D als Download abzurufen. Unser System

erfasst im Hintergrund, vom Wareneinsatz

bis zur Fertigung, bereits alles mit. So können

unsere Kunden Qualität in kürzester Zeit

anbieten.

Der Diplom-Ingenieur Stefan Schreiber in den neuen

Büroräumen in Bruchköbels Rathauspassage.

14


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Ihre Software heißt „spyydmaxx“ was

die Maximierung von Geschwindigkeit

ausdrücken soll. Auf was kann sich zum

Beispiel die Konstruktion einer Firma einstellen,

wenn ihr Produkt eingeführt

wird?

Konstrukteure stehen unter extremem Zeitdruck

und ersticken oft in Nebentätigkeiten.

Zeit für Kreativität und Innovation bleibt

kaum. Durch die Automatisierung von

Konstruktionsprozessen mit Hilfe von Produktkonfiguratoren

werden hierfür Freiräume

geschaffen.

Wie viele Mitarbeiter hat ihr Unternehmen

und welche Art Kunden betreuen

sie?

Wir haben derzeit 27 Mitarbeiter und 70

Kunden aus allen Bereichen des Maschinenbaus.

Wenn sie sich etwas an ihrem neuen

Standort wünschen dürften, was wäre

das?

Ein weiteres Hotelangebot. Unsere Kunden

kommen von überall her und wollen gerne

angenehm tagen und übernachten. Da fehlt

das passende Angebot vor Ort noch.

Beim Interview mit der STADT INFO.

Vielen Dank für das interessante Gespräch

und weiterhin viel Erfolg.

Zusätzliche Informationen unter:

www.acatec.de

Lenkungsgruppe setzt Prioritäten

Die neu konstituierte Lenkungsgruppe

aus Vertretern des Magistrats, der

Fraktionen und der Arbeitsgemeinschaft

Stadtmarketing hat das Thema „Bruchköbels

Innenstadtareal“ als erste Priorisierung

aus dem „Leitbild 2025“ ausgewählt.

Es herrschte Einigkeit, zu den Gebieten um

das Rathausareal, den Freien Platz und dem

innenstadtnahen Baugebiet Bindwiesen ein

Umsetzungskonzept gemeinsam zu erar -

beiten.

Hierzu hat sich die Gruppe, unter dem Vorsitz

von Bürgermeister Günter Maibach, selbst

einen straffen Zeitplan gesteckt: Bis Mai 2014

sollen konkrete und tragfähige Projekte für

das Stadtparlament erarbeitet werden.

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe sind

sich darüber einig, dass nur Kompromissbereitschaft

zum Ziel führen kann. Einigkeit

besteht ebenso bei allen Teilnehmern über

den Wunsch, die Stadt Bruchköbel voranzubringen

und zukunftsfähig zu machen.

Um diesem selbstgesteckten Vorhaben zum

Erfolg zu verhelfen, wurden alle Teilnehmer

der Lenkungsgruppe zunächst umfassend

über den Planungsstand und die bisherigen

Arbeitsgrundlagen informiert.

Auf dieser Basis soll, auch durch die Einbeziehung

von externem Fachwissen und

den intensiven Austausch untereinander, die

gemeinsame Vorgehensweise zu diesem

sensiblen Thema festgelegt werden.

15


Bruchköbel baut

Fortschritte bei den Bauarbeiten am Bahnhofumfeld

und der Höhenstraße

Kurz vor der Winterpause erreichte der

Baufortschritt an dem Projekt Bahnhof/Höhenstraße

das geplante

Zwischenziel. Bürgermeister Günter Maibach

informierte sich über den Sachstand: „Die

Arbeiten sind gut vorangekommen. Nun

hoffen wir auf eine möglichst kurze Winterpause,

damit die Bautätigkeiten weiterhin

planmäßig fortschreiten können.“

Die Gabionenwände sind fertig gestellt und

die dazugehörigen Geländer wurden montiert.

Gabionen sind Drahtkörbe, die mit Steinen

gefüllt sind und so die Funktion einer

Stützwand übernehmen.

Die Bahnhofstraße ist vom Kreisverkehr bis

zur Friedrich-Ebert-Straße komplett fertig -

gestellt, die Gehwege sind gebaut und die

Anwohner können ihre Grundstücke wieder

erreichen.

Es ist für die Anwohner ebenfalls erfreulich,

dass ein Teilstück der Höhenstraße vom

Die Arbeiten am Kanal der Bahnhofstraße und an den

Gabionenwänden aus Basaltgestein

sind abgeschlossen.

16

Schwere Baugeräte kommen in der Bahnhofstraße

zum Einsatz.

„Am Hang“ bis zur Kolpingstraße wieder

benutzbar ist. Hier wurden neue Wasserleitungen,

Stromkabel und Telekommunika -

tionsleitungen verlegt und die Oberfläche

gepflastert.

Um die Kanalbauarbeiten im Bereich der

Zufahrt zur Ladestraße zu beenden, ist es leider

notwendig, auf dem Bahnhofsvorplatz

rund zehn PKW-Stellplätze zu sperren. Die

Zufahrt in Richtung Ladestraße wird allerdings

weiterhin möglich sein.

Die Kanalbauarbeiten im Bereich der

neuen Stützwand und des neuen P+R Platzes

werden weitergeführt. Je nach Witterung ist

es möglich, dass die Arbeiten zur Herstellung

der Einmündung der Friedrich-Ebert-

Straße in die Bahnhofstraße beginnen können.

Dazu muss die Friedrich-Ebert-Straße

von der Mozartstraße bis zur Bahnhofstraße

voll gesperrt werden. Die Umleitung wird

entsprechend ausgeschildert.


Umwelt, Bau & Verkehr

Baubeginn am Neubaugebiet „Am Hasenpfad“

in Niederissigheim

Am Montag, den 14. Oktober 2013,

begannen in Niederissigheim die

Bauarbeiten am Neubaugebiet „Am

Hasenpfad“. Durch die Entwicklung des Neubaugebietes

entstehen elf Baugrundstücke

von denen die Stadt Bruchköbel neun Grundstücke

zum Verkauf anbietet. Die Bauplätze

weisen eine Größe von ca. 620 bis ca. 690

qm auf und sind mit Einzelhäusern oder

Doppelhaushälften zu bebauen. Der Verkaufspreis

beläuft sich auf 300 €/qm incl. öffentlicher

Erschließungskosten (zzgl. der

jeweiligen Hausanschlusskosten der Versorgungsträger).

Bürgermeister Günter Maibach besuchte

bereits in der ersten Bauwoche die neu eingerichtete

Baustelle und informierte sich vor

Ort über die aktuellen Entwicklungen. „Ich

freue mich, dass es uns möglich ist, attraktives

Bauland in bester Lage im Ortsteil

Niederissigheim zum Verkauf anzubieten.

Erste Anfragen sind schon in Bearbeitung.

Hier können Bürger oder Neubürger einen

neuen hochwertigen Lebensstandort finden.“

Insgesamt wird die Stadt Bruchköbel für

die Erschließungsarbeiten „Am Hasenpfad“

ca. 180 m Entwässerungsleitungen sowie die

entsprechenden Verkehrsflächen in der

Issigheimer Straße und im Neubaugebiet

ausbauen.

V.l.n.r. Interessierter Bürger, Björn Schutt (stellv. Bauamtsleiter),

Frank Rollmann (Tiefbau Stadt Bruchköbel),

Kurt Ömer (Firma Kirchner & Huber), Lukas Winter

(Firma Kirchner & Huber-hinten), Wolfgang Schäfer (Bauleiter

Firma Kirchner & Huber), Harry Schmidt (Ingenieurbüro

Schmidt), Bernd Brill (Firma Kirchner &

Huber), Bürgermeister Günter Maibach, Holger Entzel

(Bauamtsleiter Stadt Bruchköbel).

17

Auf dem Luftbild des neuen Baugebietes „Am Hasenpfad“

ist die bevorzugte Ortsrandlage gut erkennbar.

Die Versorgungsträger werden in diesem

Zuge ihre Leitungsnetze mit erweitern, um

das Baugebiet mit Strom, Wasser, Gas und

Breitband zu versorgen. Die Stadt Bruchköbel

wird darüber hinaus in der Issigheimer

Straße die Straßenbeleuchtung teilweise

erneuern.

Den Straßennamen der neuen Stichstraße

hat die Stadtverordnetenversammlung

bereits in einer der vergangenen Sitzungen

mit der Bezeichnung „In der Aue“ festgelegt.

Sie wird nach erfolgter Grundstücksbebauung

ab der Einmündung in die Issigheimer

Straße als verkehrsberuhigter Bereich mittels

Verbundsteinpflasterbelag ausgebaut

werden.

Die Erschließungsarbeiten werden eine

Bauzeit von rund vier Monaten erfordern, so

dass mit der Grundstücksbebauung im Frühjahr

2014 begonnen werden kann. Die bauliche

Umsetzung erfolgt durch die Firma Kirchner

& Huber aus Hanau.

Bei Interesse an einem Baugrundstück

nimmt das Büro des Bürgermeisters Anfragen

zum neuen Baugebiet gerne entgegen:

Büro Bürgermeister

Hauptstraße 32

63485 Bruchköbel

06181-975214

buergermeister@bruchkoebel.de


Kultur

Fotografie trifft Malerei

Schon am Eröffnungsabend, am 1. November

2013, traf die Ausstellung von

Marianne Walter und Liliana Herzig

auf große Resonanz. Musikalisch wurde die

Vernissage von Don P. an der Gitarre und

von Achim Farr am Saxophon begleitet.

Nach den kurzen Begrüßungsworten

durch die städtischen

Vertreter Claudia

Krämer und Dietmar Hußing

hielt die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin

Beate

Funk die Laudatio auf die

Kunstschaffenden. Die beiden

Künstlerinnen der neu

gegründeten Gruppierung

ART 13 präsentierten ihre Ausstellung

im Bruchköbeler

Kunstraum Artrium. Gezeigt

wurde ein gelungenes Potpourri

aus Malerei und Fotografie.

Die Ausstellung wurde Mitte

November mit einer Lesung

unter dem Motto „Poetisches

Geplänkel“ von Gerhard Roth und Marianne

Walter sowie den gesanglichen und musikalischen

Darbietungen von Anna Prokop und

Marc Merscher an der Gitarre beendet.

Der Kunstraum Artrium bleibt stark nachgefragt

und ist für das Jahr 2014 bereits ausgebucht.

Bei den Besuchern der Ausstellung fanden die Werke der beiden

Künstlerinnen große Beachtung.

Weihnachtliche Lesung mit Plätzchen

Mit einem besinn -

lichen Abend rund

um Weihnachten beendet

die Leseinitiative

Frauen lesen für

Frauen ihr Programm

für das Jahr 2013.

Geschichten aus

der ganzen Welt ergeben

eine bunte

Weltreise, auf der gegen Ende Dezember erstaunliche

und wunderbare Dinge passieren.

So lernen wir an diesem Abend unter ande-

rem das kugelrunde Jesuskind der Autorin

Eva-Maria Kremer kennen.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre haben

alle Interessierten für zwei Stunden die

Möglichkeit, dem alljährlichen Vorbereitungsstress

zu entfliehen und beim Zuhören

zu entspannen.

Die Lesung findet am Dienstag, den 10.

Dezember 2013 um 19:30 Uhr, nicht in der

Stadtbibliothek, sondern im Seniorentreff

Mitte statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Wer

möchte, kann sein Weihnachtsgebäck von

den anderen Zuhörerinnen vor testen lassen.

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Kultur

Präsentation der Partnerstadt Varangéville auf dem

Mais- und Kürbisfest

Die französische Partnerstadt

Varangéville war erstmals mit einer

Delegation von neun Personen auf

dem diesjährigen Mais- und Kürbismarkt

vertreten.

Bei gutem Herbstwetter mit Sonnenschein

war ein Verkaufsstand mit regionalen Produkten

aus Lothringen aufgebaut worden.

Im Angebot gab es Produkte rund um die

Mirabelle, wie z. B. eingemachte Mirabellen,

Mirabellenmarmelade oder Mirabellenlikör.

Zahlreiche Gespräche am Spezialitätenstand

wurden nicht nur über die angebotenen

Waren geführt, sondern auch viele

Informationen über die französische Partnerstadt

ausgetauscht.

Häufig wurden die Gäste auch in französischer

Sprache angesprochen, bei Bedarf

stand aber auch ein Dolmetscher zur Verfügung.

Ein besonderer Dank gilt an dieser

Stelle den beiden Vorsitzenden des Bruchköbeler

Partnerschaftskomitees, Frauke Klöffel

und Hans Bender sowie den Übersetzern

Gerth Martin und Hubert Wenzel, die die

französischen Gäste den Tag über begleiteten

und betreuten. Danke auch an die Gast fami-

Die Damen aus der Partnerstadt Varangéville

am Verkaufsstand.

lien, die die Gäste beherbergten und begleiteten.

Am Ende des Festes konnten sich die Anbieter

aus der Partnerstadt freuen, denn der

französische Stand war restlos ausverkauft

und das Interesse an Varangéville groß.

Die französischen Gäste waren vom Flair

und Gesamtangebot des Mais- und Kürbisfestes

beeindruckt und werden sicherlich im

nächsten Jahr wieder dabei sein.

Die französische Delegation mit der Zuckermaiskönigin Isabell I. und Bürgermeister Günter Maibach.

19


Familie, Bildung & Soziales

Kinder-Kultur-Tage verzauberten Bruchköbeler Kinder

Das diesjährige Motto der Kinder-Kultur-Tage

der Fritz-Hofmann-Stiftung

war: „Unsere zauberhafte Welt“. Für

eine Woche wurden im Oktober 2013 in

unterschiedlichen Veranstaltungen Bruch köbeler

Kindern Augen und Ohren geöffnet, die

Fantasie der Kinder beflügelt und

Einblicke in das Schöne, Geheimnisvolle, Fantastische

und Unvorstellbare unserer Welt gegeben.

In der Kinder-Kreativ-Werkstatt von

Christiane und Rainer Gustke im Artrium verwirklichten

40 Kinder fantasievolle und überraschende

Ideen. Aus Holz, Pappe und

Stoffen, mit Leim und Farben entstanden bunte

Kunstwerke, skurrile Gebilde, farbenfrohe

Bilder, originelle Schmuckstücke, seetüchtige

Schiffe und vieles mehr.

Dipl. Geologin Dr. Ingrid Glaub nahm die

Kinder in neun Bruchköbeler Kindertagesstätten

sowie in den Betreuungseinrichtungen

„Buntstifte“ und „Orkalanda“ mit auf eine

Zeitreise. Vor 15 Millionen Jahren floss am

Vogelsberg, aber auch in Bruchköbel, glühende

Lava aus unzähligen Erdrissen. Das

Geheimnis feuerspeiender Berge konnte an

Modellen kleiner Vulkane, die die Kinder

selbst betätigen konnten, anschaulich erklärt

werden.

Zu der Vorstellung einer fantasievollen

Bildergeschichte von Uta Krause

hatte die Stadtbibliothek Vor- und

Grundschulkinder eingeladen.

Lustig und spannend zugleich war

die Erzählung von „Oskar und

dem sehr hungrigen Drachen“, die

ihnen der Geschichtenerzähler

von „Funtastics“ vortrug.

Um feinen Geschmack ging es in

der Pralinenmanufaktur „Schokolädchen“,

wo Chocolatier Volker

Schadeberg 12-14-Jährige mit der

Kunst der Pralinenherstellung vertraut

machte. Wie sich feine Schokolade

und andere Zutaten zu

köstlichen Pralinen komponieren

lassen, war hochinteressant.

Besonderen Spaß machte den

20

Kindern die Herstellung ihrer eigenen Pralinen.

Im Kinder-Künstler-Atelier von Selda und

Hür Tobur in Roßdorf erlernten die kleinen

Künstler viele Techniken: Es wurde getöpfert,

dreidimensional gestaltet und schließlich mit

Acrylfarben auf Leinwand gemalt. Besonderen

Spaß machte den Kindern ein uraltes Verfahren,

die Ebru-Technik, die man auch als

„Tanz der Farben auf dem Wasser“ bezeichnen

kann.

Bei „Trombatüt und wirbelnde Trommelstöcke“

im großen Übungsraum des Spielhauses

konnten die Kinder Trompeten,

Posaunen, Waldhörner, Saxophone, Klarinetten

und selbst das Schlagzeug ausprobieren.

Jungmusiker der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr

erklärten die Instrumente und gaben

Ratschläge, wie man Musiker werden kann.

Bei einer kleinen Abschlussfeier im Artrium,

zu der viele Eltern gekommen waren,

bedankten sich Lutz Heyer und Werner

Zimmermann vom Vorstand der Fritz-Hofmann-Stiftung

bei den Kindern für ihren großen

Arbeitseifer und bei allen Helfern und

Mitwirkenden für das große Engagement.

Besondere Würdigung erhielt der Stiftungsgründer

Fritz Hofmann mit seinem Wunsch,

Kindern zu helfen, Kinder zu fördern und

Kindern eine Freude zu machen.

Die diesjährigen Kinder-Kultur-Tage waren ein voller Erfolg.


Familie, Bildung & Soziales

Runder Tisch Asyl tagt erneut

Mitte November tagte der Runde Tisch

Asyl ein weiteres Mal in Bruchköbel .

Dabei stand vor allem die Vernetzung

der Aktivitäten innerhalb der Kommune im Vordergrund.

Neben den aktuellen Informationen zu den

jüngsten Entwicklungen der Belegungszahlen

und neuen Zuweisungen erhielten alle Beteiligten

eine Übersicht über die Organisation einer

Asylaufnahme bis hin zu den zahlreichen Integrationsbemühungen.

Bürgermeister Maibach dankte in seiner Begrüßung

allen, die in Bruchköbel diese gemeinschaftliche

Aufgabe stemmen. Insbesondere

allen Ehrenamtlichen, die im direkten Kontakt

die Hilfen leisten. Diese Hilfen reichen vom

Sprachkurs über Unterstützung beim Dolmet-

schen, der Begleitung zum Arzt, der Organisation

von Möbeln und Kleidung, der Kinderbetreuung

und vielem mehr, was den Menschen

bei dem Zurechtfinden in der Stadt zu Gute

kommt.

Gleichzeitig machte der Bürgermeister deutlich,

dass auch im Jahr 2014 zusätzliche Aufnahmen

von Asylsuchenden zu erwarten sind.

Mit dem derzeitigen Ansatz der dezentralen Unterbringung

fahre man zurzeit aber sehr gut

und hoffe, dass weiterer Wohnraum von

Privatvermietern angeboten wird.

Parallel dazu werde man mit dem Integrationsbüro

und den Nachbarkommunen die

Zusammenarbeit intensiveren. Mehr Informationen

unter 06181/975230 oder per Mail unter

dhussing@bruchkoebel.de.

Verkauf von Fleischkäsebrötchen

für den guten Zweck

Im Rahmen einer Charity-Aktion des SB-Warenhausbetreibers

Globus wurden am

Freitag, dem 25. Oktober 2013, vor dem

Bruchköbeler Rathaus Fleischkäsebrötchen zu

je einen Euro für den guten Zweck verkauft. Den

gesamten erwirtschafteten Umsatz von 576,-

Euro spendete Globus an die städtischen

Kinderhorte Südwind und Zauberweide.

Bürgermeister Günter Maibach war zeitweise

bei der Aktion vor Ort und unterstützte die Aktion

tatkräftig.

„Die Charity-Aktion von Globus ist eine

originelle Initiative, die gleich zwei Kinderhorte in

Bruchköbel unterstützt. Mit der erzielten Spende

von deutlich über 500 Euro können schöne

außerplanmäßige Sonderanschaffungen für die

Kinder finanziert werden“, so Günter Maibach

zur Aktion.

Die Kindertagesstätte Zauberweide wird die

Spende für kleinere Anschaffungen für die Hortkinder

nutzen und die Kindertagesstätte

Südwind plant, einen Basketballkorb für das

Außengelände zu kaufen.

Die Charity-Aktion mit dem Grill-Mobil wurde

anlässlich der Eröffnung und Erweiterung des

Globusmarktes in Maintal in der gesamten

Region rund um Maintal initiiert.

„In der Region – für die Region“ ist die Philosophie

unseres Unternehmens, deshalb unterstützen

wir gerne soziale und karitative Projekte“

so Andreas Hofebauer, Geschäftsleiter von

Globus Maintal.

Bürgermeister Günter Maibach mit Kindern der profitierenden

Kindertagesstätten Südwind und Zauberweide.

21


Familie, Bildung & Soziales

Leistungsstarke Stadt bibliothek Bruchköbel

Der Deutsche Bibliotheksverband

stellte kürzlich die Ergebnisse des

bundesweiten Leistungs vergleich

BIX (http://www.bix-bibliotheksindex.de/) vor.

Die Stadtbibliothek Bruchköbel, die bereits

seit Start des Rankings 1999 teilnimmt,

konnte auch im vergangenen Jahr wieder

Top-Ergebnisse in zwei von vier Dimensionen

verzeichnen: Bei Angeboten und Entwicklungspotenzial

gehört sie zum oberen

Drittel der rund 500 Bibliotheken ihrer

Größenordnung (15.000 – 30.000 Ein wohner)

in Deutschland.

Ein Schwerpunkt der bibliothekarischen

Arbeit in Bruchköbel liegt im Bereich der Leseförderung,

in dem 2012 mehr Veranstaltungen

als je zuvor durchgeführt wurden,

u. a. das neue Modul „Ein Bibliotheksführerschein

für Bibliotheksprofis” für alle Viertklässler

der Bruchköbeler Grundschulen. Es

dient neben der Leseförderung insbesondere

dazu, die Kinder durch gezielte Rechercheaufgaben

auf den Übertritt in die weiterführenden

Schulen vorzubereiten. Bemerkenswert

ist an den Ergebnissen außerdem, dass

die Stadtbibliothek bei den Internet-Services

zu den Spitzenreitern gehört. Beispielsweise

verdoppelten sich nach dem Relaunch die

Zugriffszahlen auf die Homepage. Eine ähnliche

Steigerungsrate war bei den Downloads

aus der Onleihe zu verzeichnen.

Das sehr gute Abschneiden in der Dimension

„Entwicklungspotenzial” ist u. a. der hohen

Erneuerungsquote zu verdanken: Durch

einen Landeszuschuss konnte die Stadtbibliothek

deutlich mehr neue Medien kaufen,

mit denen vor allem die Aufgabenschwerpunkte

„Leseförderung”, „Familienbibliothek”

und „Lernzentrum” ausgebaut wurden.

Das Jahr 2012 war für die Stadtbibliothek

geprägt durch die Realisierung eines neuen

Raumkonzeptes. „Durch die damit verbundene

dreiwöchige Schließungszeit waren die

Besucher zahlen rückläufig und die Ausleihzahlen

stagnierten”, wie Bibliotheks leiterin

Christine Ambrosi berichtet. „Dies führte vor

allem in den Dimensionen „Nutzung” und

„Effizienz” zu etwas schlechteren Ergebnissen

im Vergleich zum Vorjahr. Aber nach den

Zahlen des ersten Halbjahres ist 2013 wieder

mit einer Steigerung zu rechnen.”

Die BIX-Ergebnisse belegen, dass die Bürgerinnen

und Bürger die Stadtbibliothek als

ein unentbehrliches Bildungsangebot der

Stadt Bruchköbel sehen. Sie haben dies

gerade im vergangenen Jahr bewiesen und

der Stadtbibliothek trotz der monatelagen

Baustelle in der Innenstadt die Treue gehalten.

Für das Bibliotheksteam ist das Lob und

Ansporn zugleich, das unverwechselbare Aufgabenprofil

kundenorientiert weiter zu

entwickeln.

Stadtbibliothek verleiht ab sofort auch E-Reader

Seit drei Jahren gehört die Stadtbibliothek

Bruchköbel dem OnleiheVerbundHessen

an und kann seither eine

kontinuierlich steigende Nachfrage in ihrer

digitalen Zweigstelle verzeichnen. So haben

die Bruchköbeler Nutzer von Januar bis

August 5.300 E-Medien ausgeliehen, was gegenüber

dem Vorjahr einer Steigerung von

14% entspricht. Im OnleiheVerbundHessen

werden zurzeit rund 42.500 digitale Titel angeboten,

darunter 9.700 E-Books im E-Pub-

Format, das Voraussetzung für die Nutzung

auf einem E-Reader ist.

Zwar hatten Interessenten von Beginn an

die Möglichkeit, sich einen E-Reader in der

Stadtbibliothek anzusehen, aber ausleihbar

22


Familie, Bildung & Soziales

waren die Geräte bisher nicht. Da dieses kurze

Ausprobieren aber den Kunden meist nicht

ausreicht, um zu entscheiden, ob ihnen das

Lesen mit einem E-Reader zusagt, wurde

häufig der Wunsch geäußert, die Geräte ausleihen

zu können. Deshalb hat sich die Stadtbibliothek

nun entschlossen, ab sofort drei

E-Reader auszuleihen. Während der vierwöchigen

Ausleihfrist können sich die Kunden zu

Hause E-Books über PC bzw. WLAN aus dem

OnleiheVerbundHessen herunterladen und

den E-Reader testen.

Der OnleiheVerbundHessen ist ein Angebot

von mittlerweile 50 hessischen Bibliotheken,

deren Nutzer sich rund um die Uhr

Medien auf ihren PC, Tablet, MP3-Player,

Smartphone oder E-Reader herunterladen

und für eine begrenzte Ausleihfrist nutzen

können. Für Kundinnen und Kunden der

Stadtbibliothek Bruchköbel ist die Nutzung

des OnleiheVerbundHessen kostenlos,

sofern sie einen gültigen Nutzer ausweis der

Stadtbibliothek besitzen.

Heinrich-Böll-Schüler begeistert von Bibliotheksrallye

Das Bibliotheksteam hatte in den letzten

Monaten die Bibliotheksrallye,

ein Modul im umfangreichen Klassenführungs

konzept der Stadtbibliothek,

deutlich überarbeitet und im September alle

6. Klassen der Heinrich-Böll-Schule hierzu

eingeladen.

In der ersten Hälfte erfuhren die Schülerinnen

und Schüler alles Wissenswerte über die

Stadtbibliothek. Nachdem die Bibliothekarin

am Katalog der Stadtbibliothek erläutert hatte,

wie man nach Medien recherchieren und

diese im Haus finden kann,

präsentierte sie den Schülern

sowohl den Jugend- als auch

den Lernbereich. Danach waren

die Schülerinnen und Schüler

selbst gefordert. In Kleingruppen

hatten sie jeweils fünf Aufgaben

zu lösen.

In der zweiten Hälfte entwikkelte

sich die bis dahin typische

Bibliotheksrallye zu einem Rollenspiel,

denn auf die Jugendlichen

wartete eine große Herausforderung:

Sie sollten eines

der zuvor gefundenen Bücher

ihren Klassenkameraden aktiv

vorstellen. Eine Gruppe warb

für ihr Buch „13 optische Tricks,

23

die du kennen solltest” mit einer Spielszene

bei einem Optiker. Für den Titel „Sondereinsatz

für die Mordkommission” wurde ein Tatort

eingerichtet. Und eine weitere Gruppe inszenierte

eine Reise nach Australien, um einen

„Cool verrückten Reiseführer” zu präsentieren.

Die rund 170 Schülerinnen und Schüler waren

begeistert bei der Sache und erlebten

jeweils 90 kurzweilige, aber lehrreiche Minuten,

in denen sie nebenbei lernten, wie sie

Bücher für Referate oder für ihre Freizeitlektüre

in der Stadtbibliothek finden können.

Nach der Rallye kennen sich die Jugendlichen bestens

in der Bibliothek aus.


Familie, Bildung & Soziales

Aktionen zu Gewalt gegen Frauen

Die Stadt Bruchköbel unterstützt mit

verschiedenen Aktionen den Internationalen

Tag „Nein zu Gewalt gegen

Frauen!“, der jährlich am 25. November stattfindet.

Im Jahr 2012 wurden allein in Hessen über

7.600 Frauen Opfer von häuslicher Gewalt.

Viele Betroffene, aber auch Zeugen, wissen

nicht, wie sie in solchen Fällen richtig

reagieren sollen bzw. an wen sie sich wenden

können. Der Hessische Apothekerverband

und die Hessischen Frauenbeauftragten starten

mit Unterstützung des Hessischen Sozialministeriums

die Aktion „Rote Karte gegen

häusliche Gewalt“. Mit dieser Aktion soll die

Öffentlichkeit sensibilisiert und informiert

werden. Dafür wurde neben einem sehr aufmerksamkeitsstarken

Plakat, die „Rote Karte

gegen häusliche Gewalt“ entwickelt, in der

konkrete Hilfestellung gegeben wird, bei

welchen Stellen Opfer Hilfe erhalten können.

Die Kampagne läuft vom 25. November bis

30. November 2013 auch in Bruchköbeler

Apotheken. Die Empfehlung der Apotheken

ist, diese Karte in der Hausapotheke, wo auch

häufig die gängigen Notrufnummern aufbewahrt

werden, aufzubewahren.

Zusätzlich unterstützt das Frauenreferat die

Unterschriftenaktion: „Vergewaltigung -

Schluss mit der Straflosigkeit!“ von TERRE

DES FEMMES. Kaum ein Verbrechen in

Deutschland wird so selten bestraft wie eine

Vergewaltigung, obwohl es eine der häufigsten

Formen von Gewalt ist: Etwa alle drei

Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt.

Die Betroffenen leiden meist ein

ganzes Leben darunter, die Täter hingegen

werden nur in den

seltensten Fällen zur

Rechenschaft gezogen.

Die Unterschriftenaktion

von TERRE

DES FEMMES

fordert, dass das Vergewaltigungsgesetz

reformiert und

Betroffene besser geschützt

werden. So

wäre ein Rechtsanspruch

auf psychosoziale

Prozessbegleitung

für Betroffene

sexualisierter Gewalt

sinnvoll. Weitere Informationen

sowie

die Unterschriftenliste

zum Download

erhalten Sie über die

Homepage des Frauenreferates

unter der

Rubrik „Aktuelles“.

Zusätzlich liegt eine

Unterschriftenliste im

Frauenreferat aus.

Neben den Aktionen wird

vor dem Rathaus auch

wieder die Aktionsfahne

„Frei leben – ohne Gewalt“

wehen.

Für ein würdiges Leben bis zuletzt

Nach der gelungenen Veranstaltung „Wegbegleitung in schwerster Krankheit, für

zur Pflegesituation in Bruchköbel im ein würdiges Leben bis zuletzt“ eingeladen .

letzten Jahr, hatte die Bürgerhilfe Nach der Begrüßung durch Erste Stadträtin

Bruchköbel, der Seniorenbeirat und die Stadt Ingrid Cammerzell und einer kurzen Einleitung

Bruchköbel für Anfang Oktober 2013 in den

durch Moderator Dietmar Hußing, star-

Stadtverordnetensaal des Rathauses Bruchköbel

tete der Referent des Abends, Prof. Dr. med.

zur Folgeveranstaltung zum Thema Holger Kaesemann, Chefarzt im St. Vinzenz

24


Familie, Bildung & Soziales

Krankenhaus in Hanau und Vorstandsmitglied

in der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst

Hanau/Main-Kinzig-Kreis, seine Ausführungen.

Dabei ging er intensiv auf die

Entwicklung der Hospiz- und Palliativdienste

sowie auf entsprechende Fallbeispiele ein.

Ein hochkarätiges Expertenteam, bestehend

aus Frau Dr. Haas-Weber, Herrn Dr. Lautenschläger,

Förderverein palliative Patientenhilfe,

Frau Annette Böhmer, Arbeitsgemeinschaft

Hospizdienst, Frau Kerstin Slowik,

Hospizgruppe Martin-Luther Stiftung,

Frau Christa Kuhn, Leitung Hospiz Louise de

Marillac, standen den interessierten Gästen

für Fragen zur Verfügung.

Das Ehepaar Rechholz referierte über die

Qualifizierung zum Hospizhelfer. Kein

Mensch sollte den letzten Teil seines Lebensweges

allein gehen müssen. Jeder sollte

Menschen finden können, die ihn begleiten.

Im Main-Kinzig-Kreis engagieren sich viele

haupt- und ehrenamtliche Menschen für die

Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase.

Ihre Aufgabe ist es, durch ihre

Präsenz vor Ort ambulant oder stationär den

Betroffenen bis zuletzt zu einer verbesserten

Lebensqualität zu verhelfen. Alle Beteiligten

betonten, dass die Vernetzung und der damit

verbundene Austausch untereinander sehr

gut funktioniert.

Großes Interesse bei einem sensiblen Thema.

Kindertagesstätten

Neue „Bienchen“ auf der Sonnenwiese

Die zweite U3-Gruppe der Kindertagesstätte

Sonnenwiese wurde kürzlich

eröffnet. Die ersten fünf Kinder

Emma, Maximilian, Eleni, Johannes und

Heike sind bereits angekommen. Einige Kinder

haben die rund vierwöchige begleitete

Eingewöhnungsphase bereits gut überstanden.

Die neuen Mitarbeiterinnen Simone

Paschek, Theresa Madrigale und Isabella

Drung haben den Gruppenraum liebevoll

gestaltet und auch den Namen „Bienchen“

ausgesucht. In den nächsten Monaten wird

die neue U3-Gruppe nach und nach auf 10

Kinder aufgestockt. Die Großen und Kleinen

der Kita Sonnenwiese freuen sich über den

Zuwachs und sagen: „Herzlich Willkommen“.

Bürgermeister Maibach und Stilla Gathof vom

Pädagogischen Fachdienst nahmen die Gele-

genheit war, die neue Gruppe mit den Jüngsten

der Kita Sonnenwiese zu besichtigen und sich

bei den Fachkräften zu informieren.

U3-Bienchen bekamen Besuch von Bürgermeister

Günter Maibach und Stilla Gathof.

25


Kindertagesstätten

Besondere Sprachförderung in der

Kindertagesstätte Wirbelwind

Am 24. Oktober 2013 empfing die

Bruchköbeler Kindertagesstätte Wirbelwind

die Bundestagsabgeordnete

für den Wahlkreis Hanau, Dr. Katja Leikert,

Bürgermeister Günter Maibach und die

Leiterin des Pädagogischen Fachdienstes,

Stilla Gathof. Vorort informierten sich die interessierten

Besucher über das, vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend geförderte, Sprachförderungsprojekt

„Frühe Chancen“. Die Kindertagestätte

Wirbelwind nimmt seit dem 1. Juni 2012

an diesem Förderprogramm teil und war

damit die erste Kindertagesstätte im Main-

Kinzig-Kreis.

„Durch die Teilnahme am Sprachförderungsprojekt

ist unsere Kindertagesstätte

Wirbelwind ein Vorreiter“ freut sich Bürgermeister

Günter Maibach. „Die Etablierung

von U3-Gruppen hat den Alltag in den Kindertagesstätten

stark verändert. Kinder unter

drei Jahren kommunizieren anders als die

Kinder, die schon richtig sprechen können.

Hierauf, sowie auf Kinder, die durch ihren

Migrationshintergrund beim Erlernen der

deutschen Sprache gefördert werden müssen,

können wir als Teilnehmer des Projekts

„Frühe Chancen“ nun besonders eingehen.

Dafür wird jeder beteiligten Einrichtung ein

Budget für zusätzliches Fachpersonal in Höhe

einer halben Stelle, aber auch für Coaching,

Beratung und notwendige Anschaffungen

zur Verfügung gestellt. Das Bundesministerium

fördert die Initiative noch bis Dezember

2014 und wir sind stolz darauf, nun eine Kindertagesstätte

mit dem Schwerpunkt „Sprache

und Integration“ in Bruchköbel zu etablieren.“

Silke Schraewer ist Diplom-Pädagogin und

wurde vor eineinhalb Jahren für die besondere

Sprachförderung der Kinder im Alter

von 1 bis 6 Jahren in der Kindertagesstätte

Wirbelwind eingestellt. Sie hat im Rahmen

des Förderprojekts an etwa 70 modularen

Unterrichtseinheiten teilgenommen, die das

Bundesministerium für alle Teilnehmer des

Projekts „Frühe Chancen“ einfordert. Silke

Schraewer nimmt sich für die Kinder beson-

ders viel Zeit im Alltag, sei es bei Ritualen wie

Morgenkreis oder Wickeln, aber auch beim

Essen, Spielen oder Spazieren gehen. Sie

geht intensiv auf die Bedürfnisse und Interessen

der Kinder ein und fördert deren

Spracherwerb. Zugleich gibt sie ihr Wissen an

ihre Kolleginnen weiter, die sie kontinuierlich

schult und mit denen sie sich intensiv zu dem

Thema austauscht. So wird gewährleistet,

dass die Kindertagesstätte Wirbelwind auch

nach Dezember 2014 und dem Ablauf der

Förderstelle ihren Schwerpunkt „Sprache und

Integration“ weiterführen kann.

Bürgermeister Günter Maibach und Dr.

Katja Leikert zeigten sich bei ihrem Rundgang

durch die Einrichtung über die erreichten

Fortschritte beindruckt. Sie lobten den

besonderen Einsatz der Leiterin Birgit Dutiné,

die es durch ihre erfolgreiche Antragsstellung

überhaupt erst ermöglichte, dass die

Kindertagesstätte Wirbelwind in das Förderprogramm

aufgenommen wurde. 105 Kinder

in drei Gruppen mit Kindern im Alter von

3 bis 6 Jahren und drei U3- Gruppen mit Kindern

von 1 bis 3 Jahren, dürfen sich nun über

eine „faire Chance von Anfang an“ freuen,

die ihnen die alltagsintegrierte Unterstützung

beim Erlernen der deutschen Sprache

ermöglicht.

v.l.n.r. hinten: Birgit Dutiné (Leitung Kindertagesstätte

Wirbelwind), Dr. Katja Leikert (Bundestagsabgeordnete),

Bürgermeister Günter Maibach.

v.l.n.r. vorne: Stilla Gathof (Pädagogischer Fachdienst),

Silke Schraewer (Dipl. Pädagogin).

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Kindertagesstätten

Abwechslungsreiche Südwind-Herbstferien

Das waren wieder tolle Herbstferien

in der Kindertagestätte Südwind.

Auch in den diesjährigen Herbstferien

bot die Kindertagestätte Südwind

viele spannenden Aktionen an. Die

Kinder hatten Spaß im Wald, besuchten eine

lustige Theatervorstellung in der Stadtbibliothek

und bastelten mit unterschiedlichen

Materialien. Es gab zwei Rallyes durch Bruchköbel

und in Rahmen der Kinderkulturtage

erklärte Dr. Ingrid Glaub eine Menge über

Vulkane. Die Hortkinder besuchten das Bruchköbeler

Hallenbad und konnten auf den Kirchturm

der Jakobuskirche steigen. Außerdem machten

sie einen Ausflug zum Bauernhof Schuppe.

Neuer Fahrzeugweg auf der Sonnenwiese eröffnet

Endlich fahren sie wieder, die Dreiräder

und Roller. Die Kinder der Kindertagesstätte

Sonnenwiese freuen sich

über den kleinen Fahrzeugweg der hinter

dem Haus neu angelegt wurde.

Mit einer kleinen Feier luden die Hortkinder

alle Erzieher und die Kindergartenkinder, die

nachmittags noch im Hause sind, zu einer

offiziellen Eröffnung ein. Mit viel Spaß wurde

die kleine „Blumengasse“ ihrer Bestimmung

übergeben.

Allzeit gute Fahrt in der neu angelegten Blumengasse.

7. Herbstmarkt in der Kindertagesstätte Spatzennest

Der Verkaufsstand auf dem Herbstmarkt der

Vorschulkinder ein großer Erfolg.

Schon Wochen vor dem Herbstmarkt

halfen die Kinder der Kindertagesstätte

Spatzennest tatkräftig bei den

Vorbereitungen. Aus selbstgepflückten Erdbeeren

wurde Erdbeermarmelade gekocht,

Herbstmobiles, Lavendelsäckchen und vieles

mehr wurde gebastelt. Am 17. September

2013 genossen die Kinder und deren Familien

sowie die extra eingeladenen Gäste aus

dem Altenheim Kursana dem Herbstmarkt.

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Kindertagesstätten

Leckere Marmelade für den guten Zweck

Bei strahlendem Sonnenschein fand die Marmelade auf

dem Wochenmarkt großen Absatz.

Ende September war, wie im letzten

Herbst, ein zusätzlicher Stand auf dem

Bruchköbeler Wochenmarkt anzutreffen:

Der Förderverein Sonnenwiese e.V. verkaufte

selbstgemachte Marmelade. In den

Wochen zuvor hatten Eltern, Omas und

Opas, Erzieherinnen und Kinder fleißig verschiedenste

Marmeladen und Geleesorten

gekocht, die am Markttag angeboten wurde.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Förderverein

und somit der Kindertagestätte

Sonnenwiese zugute.

Herbstliches Kochstudio im Sternenland

Die Hortkinder der Kindertagesstätte

Sternenland in Roßdorf hatten in den

Herbstferien Kürbisse auf dem

saisonalen Speiseplan ihres Kochstudios.

Zur Tischdekoration höhlten die Kinder die

Kürbisse aus und schnitzten sie zu Gruselgeistern.

Zudem wurden eine Kürbissuppe

und ein Kürbiskuchen zubereitet. Die Rezept

sind unter: kita-sternenland@bruchkoebel.de

Stichwort: Kürbis-Kochstudio der Hortkinder

oder auf der Startseite der Homepage der

Kindertagesstätte erhältlich.

Perfekte Herbstküche.

Väter und Kinder beim Laternenbau

Die Väter und Kinder der Sternentigergruppe

der Kindertagesstätte

Sternenland in Roßdorf bastelten

gemeinsam die diesjährige Martinslaterne.

Mit Schere, Klebstoff und Geschick arbeiteten

alle fleißig, bis die fertige Laterne mit einem

Drahtbügel versehen wurde. Stolz hielten

die Kinder zum Abschluss ihre Laterne in

Händen und sangen zusammen Laternen -

lieder.

Laterne, Laterne – Väter, Kinder, Sterne...

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Schulkinder & Jugendliche

Angebot für alle Kinder zum Weihnachtsmarkt:

„Offenes Weihnachtsbasteln“

Zum „Offenen

Weihnachtsbasteln“

während

des Weihnachtsmarktes

laden in

diesem Jahr das Jugendreferat

der Stadt

Bruchköbel und der

Kulturring ein.

Am Freitag, den 29. November 2013 können

interessierte Kinder von 13 - 18 Uhr und am

Samstag, den 30. November 2013 von 11 - 18

Uhr im Foyer des Rathauses so richtig kreativ

sein oder es sich in vorweihnachticher

Stimmung einfach gemütlich machen.

Kuschelecke, Kinderpunsch und kleine Basteleien

laden zum Verweilen, Erzählen und

Aufwärmen ein.

„Best of Sesamstraße“-Musical

In den Herbstferien hatten die Kinder und

das Team des Jugendreferates zum Sesamstraßen-Tee

geladen.

Eine Woche malten, klebten, nähten und

bastelten die Kinder des Workshops Kulissen

und Handpuppen.

Außerdem studierten sie zu den bekannten

Sesamstraßen-Hits ein Musical ein. Natürlich

waren auch Ernies Liebeserklärung an

das Quietsche-Entchen, Yellow Submarine

und Mah Na Mah Na dabei.

Bei Tee und quietschbunten Cup-Cakes

waren die Eltern am Ende der Ferien zur

Vorführung des Sesamstraßen-Musicals eingeladen.

Alle Gäste und das Team des Jugendreferates

waren sich danach einig: Das war eine

tolle Aufführung.

Die Kinder hatten bei der Aufführung des Sesamstraßen-Musicals viel Spaß.

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Brandschutz

Großübung der Jugendfeuerwehren

Das Übungsjahr der Bruchköbeler Jugendfeuerwehren

ging am ersten

Samstag im Oktober mit einer

gemeinsamen Großübung zu Ende. Bruchköbels

Jugendfeuerwehrwart Nino Balzer

hatte für die Übung die Stadtbibliothek am

Freien Platz ausgewählt.

drangen die Jugendlichen mit ihren Strahlrohren

ins Gebäude vor, um die Vermissten

zu retten. Während sich das DRK Bruchköbel

um die Verletzten kümmerte, begann die

Drehleiter der Feuerwehr Hanau mit einem

Wasserwerfer die Brandbekämpfung im

Dachbereich.

Trotz schlechten Wetters ließen es sich

viele Bürger nicht nehmen, die Jugendlichen

ihrer Feuerwehren bei dieser Übung zu beobachten.

Auch Stadträtin Ingrid Cammerzell,

Bürgermeister Günter Maibach und

Kreisbrandmeister Friedhelm Riffel zählten

zu den Gästen.

„Es ist toll, dass die Jugendlichen hier mitten

im alten Stadtkern üben. Das zeigt den

Stellenwert unserer Feuerwehr “, unterstrich

Günter Maibach. Der Rathauschef und Friedhelm

Riffel betonten die Wichtigkeit dieses

Ehrenamtes, dessen Zukunft die Jugendlichen

sein werden. Auch Stadtjugendfeuerwehrwart

Sebastian Pauly lobte am Ende die

Leistung der Jugendlichen, die eine hervorragende

Übungssaison hinter sich hatten.

Nach einer kleinen Nachbesprechung vor Ort

lud der Bürgermeister den Nachwuchs und

die Helfer zu Rindswürstchen und Cola ins

Feuerwehrhaus ein.

Die teilnehmenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr

bekommen ihren Einsatzbefehl.

Es wurde simuliert, dass in einem Kellerraum

durch Schweißarbeiten zunächst unbemerkt

ein „Brand” ausbrach, der sich durch

einen Versorgungsschacht bis in die Obergeschosse

ausgebreitet hatte. Zwei Verletzte,

gespielt und geschminkt vom DRK Bruchköbel,

sollten von den Jugendlichen aus dem

Keller und dem Erdgeschoss gerettet werden.

Schon bei der Anfahrt zeigte die Nebelmaschine

am Haupteingang eindrucksvoll das

Ausmaß des „Unglücks”. Von zwei Seiten

Die Stadtbibliothek war der Austragungsort bei der wirklichkeitsnahen

Großübung der Jugendfeuerwehr.

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Mais- und Kürbisfest 2013

Die Vorstellungen auf der Festbühne auf dem

Freien Platz waren gut besucht.

Die Schlümpfe waren auch zu Gast.

Die Kürbisse vom Fohlenhof gehören zum

Mais- und Kürbisfest dazu.

Bürgermeister Günter Maibach mit der amtierenden

Zuckermaiskönigin Isabell I.

Großer Andrang auf dem beliebten

Mais- und Kürbisfest.

Modenschau-Nachwuchstalent auf dem roten Teppich.

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Termine

23.11.

Geschichtsverein Bruchköbel e.V., „200 Jahre

Schlacht bei Hanau“, Führung durch die Ausstellung:

Herr Erhard Bus, Treffpunkt: vor dem

Schloss Philippsruhe, 14:00 Uhr

23.-24.11.

TC Bruchköbel, Adventsmarkt, Anlage im Gernot-

Kopp-Weg

29.11-01.12.

Weihnachtsmarkt in Bruchköbel

30.11.

Musikkreis Bruchköbel e.V., „Adventliches Konzert“,

Jakobuskirche Bruchköbel,18:30 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Bruchköbel, Konzert des „Musikkreis

Bruchköbel“, 18:30 Uhr

30.11. + 01.12.

Ev. Kirchengemeinde Bruchköbel, Cafeteria zum

Weihnachtsmarkt, jeweils ab 14 Uhr

03.12.

Stadt Bruchköbel, Haupt- und Finanzausschuss

05.12.

Stadt Bruchköbel, Seniorentanztee mit „Schmidtchen

Schleicher“, Bürgerhaus Bruchköbel, 14:00 - 17:00

Uhr

08.12.

AWO Bruchköbel, Vorweihnachtlicher Seniorennachmittag

für alle ab 70 Jahren, Bürgerhaus Bruchköbel,

14:00 Uhr

Musikzug Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim,

Weihnachtskonzertnachmittag, MZH Niederissigheim,

15:00 Uhr

07. + 08.12.

Weihnachtsmarkt in Roßdorf, 7.12.2013: 15-22 Uhr

8.12.2013: 23-19 Uhr

12.12.

Stadt Bruchköbel, Seniorenfahrt zum Weihnachtsmarkt

in Michelstadt

13.12.

Gesangverein Sängerlust Oberissigheim,

Familiensingstunde

14.12.2013

Weihnachtsmarkt Oberissigheim,

16.30 -21.30 Uhr

15.12.2013

Weihnachtsmarkt Oberissigheim,

10.30 -19.15 Uhr

14.12.

Eghalanda Gmoi z´ Bruchköbel, Weihnachtsmarktfahrt

Geschichtsverein Bruchköbel e.V., Vorweihnachtliche

Familienfeier, Ev. Gemeindehaus, Martin-Luther-

Straße, 19:00 Uhr

15.12.

Akkordeonorchester Bruchköbel e.V., Weihnachtsfeier,

Mehrzweckhalle Niederissigheim

Gesangsverein Concordia Roßdorf, Adventsfeier im

Saal „Zum Löwen“, 17:00 Uhr

17.12.

Stadt Bruchköbel, Stadtverordnetenversammlung

18.12.

Landfrauen Roßdorf, Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt

22.12.

Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel e.V.,

Weihnachtskonzert, Bürgerhaus Bruchköbel,

17:00 Uhr

Musikzug Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim,

Weihnachtliche Klänge in Niederissigheim,

Ortsbereich, ab 10:00 Uhr

24.12.

Christliche Gemeinschaft Oberissigheim, Gottesdienst

am Heiligen Abend mit Krippenspiel,

16:00 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Bruchköbel, Krippenspiel um

15:00 Uhr, Christvesper mit Posaunenchor um

17:30 Uhr, Christvesper um 18:30 Uhr, Christnacht

um 23:00 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Roßdorf, Michaelskirche Roßdorf,

Kurrende-Blasen des Posaunenchores um

13:00 Uhr, Krippenspiel von Kindern für Kinder

um 14:00 Uhr, Krippenspiel-Gottesdienst von

Jugendlichen für Große und Kleine um 16:00

Uhr, Christvesper um 18:00 Uhr, Christmette um

23:00 Uhr

Katholische Kirchengemeinde „St. Familia“, Kleinkinderkrippenfeier,

Riedstr. 5, 15:30 Uhr, Kinderchistmette

mit Krippenspiel, Riedstr. 5, 17:00 Uhr,

Christmette in Butterstadt, 19:00 Uhr, Christmette,

Riedstr. 5, 22:00 Uhr

Pfarrgemeinde „Erlöser der Welt“, Krippenfeier,

16:00 Uhr, Christmette, 23:00 Uhr

26.12.

Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim,

Frühschoppen, Feuerwehrgerätehaus, 10:00 Uhr

27.12.

Schützenverein Falke Niederissigheim, Neujahrsschießen,

Schützenhaus, 20:00 Uhr

29.12.

Katholische Kirchengemeinde „St. Familia“, Wallfahrt

zum Fest der Heiligen Familie nach Butterstadt,

anschl. Essen im Feuerwehrhaus, 14:00 Uhr

31.12.

Kulturring Bruchköbel e.V., Großer Silvesterball,

Bürgerhaus Bruchköbel

Alle weiteren für die Bruchköbeler Bürger

wichtigen Termine können im städtischen

Veranstaltungs-Kalender

oder auf der Homepage

www.bruchkoebel.de

und

www.stadtmarketing-bruchkoebel.de

nachgelesen werden.

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