Anmeldung zum Pfarrkindergarten vom 7. bis 10. Jänner 2014 ...

dekanat.at

Anmeldung zum Pfarrkindergarten vom 7. bis 10. Jänner 2014 ...

Pfarrblatt der Pfarre Fernitz

Ausgabe 13/04

Nov. 2013 bis Feb. 2014

zugestellt durch post.at

An einen Haushalt

Anmeldung zum Pfarrkindergarten vom 7. bis 10. Jänner 2014 (siehe Seite 13)


Das geistliche Wort

Zeit der Stille

Wir sind für Sie da

Pfarramt Fernitz:

Schulgasse 10, 8072 Fernitz

Tel.: 03135/55 400,

Fax: 03135/55 400-6

E-Mail: fernitz@graz-seckau.at

Homepage:

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz

Pfarrer Josef Windisch

Tel.: 03135 / 55400 oder

0676 / 8742 6664

Diakon Hans Hofer

Tel.: 03135 / 49 247 oder

0676 / 8742 6703

PA Angela Lendl

Tel.: 03135 / 55 400 - 14 oder

0676 / 8742 6783

Pfarrkanzlei: Ingrid Pechmann

Mo., Mi., Fr. 8-12 Uhr,

Do. 15 - 19 Uhr

Impressum: DER WEG

Herausgeber: R.k.Pfarramt, 8072 Fernitz

Redaktionsteam:

Andreas Patsch, Ingrid Pechmann, Karl

Weinhandl, Ida Haugeneder, PA Angela Lendl,

Pfr Josef Windisch

Layout: Andreas Patsch

Fotos: A. Patsch, Kindergarten (S. 12, 13),

Pongratz (S.15), animo sport (S16)

Druck: Druckhaus Scharmer GmbH

Liebe Pfarrbevölkerung!

Mit Freude, Dankbarkeit und auch Erleichterung darf ich zurückblicken auf das

wunderbare Fest der Orgelweihe mit unserem Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari.

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei all jenen bedanken, die

nicht nur für dieses Fest, sondern zum ganzen Gelingen beigetragen haben,

dass unsere „Werner Orgel“ restauriert werden konnte.

Rückblickend kann ich sagen, dass so eine Aufgabe mich mehr mit Freude als

mit Belastungen erfüllt hat. Danke!

Mit der Adventkranzweihe am Samstag, 30. 11. um 19.00 Uhr beginnt wieder

die Vorbereitung auf das Fest der Geburt des Herrn. Das Wort „Advent“ stammt

aus dem lateinischen „advenio“ und bedeutet: „ich komme…“ sprich` wir warten

zum einen auf die Ankunft des Herrn und zum anderen sollen auch wir selbst

uns innerlich vorbereiten, damit wir das Weihnachtsfest, die Geburt in unserem

Herzen, verspüren können. Dazu beitragen kann auch ein Besuch der Roratemessen,

die um 6.00 Uhr in der Früh (Mi. 4. und 11. 12.) nur mit Kerzenschein

gefeiert werden.

Die Antiphon (Antwortgesang) der katholischen Liturgie heißt im lateinischen:

Rorate, caeli, de super, et nubes pluant iustum. Übersetzt heißt dieser Text: „Ihr

Himmel, tauet den Gerechten, ihr Wolken regnet ihn herab“.

Dieser Kehrvers stammt aus dem Buch Jesaja 45,8. Die große Sehnsucht nach

unserem Erlöser und Herrn soll in diesem Kehrvers des „Seufzens“ spürbar werden.

Gerade eben bei dieser Messe in der Früh, bei dieser Stille, bei Kerzenlicht

soll dieses Verlangen nach unserem Retter spürbar werden. Ich lade Sie daher

herzlichst ein, die Roraten zu besuchen, um diese innerliche Ruhe des Advents

auch einen Moment verspüren zu können. Ich selbst habe mir zur Vorbereitung

auf dieses große Fest der Geburt Jesu vorgenommen, keine Sitzungen zu halten,

da es zum einen für meine Mitarbeiter und auch für mich ein Zeichen sein

soll, um bewusst auch abends diese stille Zeit des Advent zu verspüren.

Am Ende meiner Ausführung möchte ich noch einmal auf die Orgelweihe zu

sprechen kommen, in der unser Diözesanbischof bei der Predigt erwähnt hat,

dass wir alle „Pfeifen“ sind. Um dieses Wort nicht negativ sondern positiv zu

behaften wünsche ich allen, dass wir in der Pfarre ein harmonisierendes Gesamtwerk

von „Pfeifen“ sind oder werden. Jede und Jeder mit seinem wohlklingenden

Ton. Auch wenn es einmal dissonant klingt, so ist es immer wieder unser

gemeinsamer Auftrag, das Leben untereinander zu harmonisieren.

So verbleibe ich mit adventlichen und schon vorweihnachtlichen Grüßen für Ihr

Leben in unserer Pfarre

Pfarrer Josef Windisch

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Gedanken

Vom

Ankommen

und

Aufbrechen

Advent bedeutet Ankunft. Leben ist Bewegung, ist Veränderung.

Ständig sind wir unterwegs: Brechen auf, kommen

an, brechen wieder auf, rasten, verlaufen uns, treffen und

verlieren Wegbegleiter, ändern die Richtung, stoßen auf

Hindernisse, nehmen Abkürzungen oder Umwege,…

Unterwegs sein ist spannend: Bekanntes verlassen, sich

an Neues wagen. Unterwegs sein kann auch beängstigend

sein: Wenn man das Ziel fürchtet oder auch schon

den Weg dorthin.

Wie haben sich wohl Maria und Josef gefühlt, als sie sich

auf den Weg nach Betlehem machten? Gerade erst war

ihr Leben durch die Botschaft des Engels durcheinander

geworfen worden und kaum hatten sie sich dafür entschieden,

diese ganz besondere Familie nach Gottes Plan zu

sein, da kam schon die nächste Herausforderung: Aufbruch

ins Unbekannte, diesmal nicht nur im Kopf sondern

auch ganz direkt: Wochenlang durchs Land unterwegs

sein, Heim und Arbeit verlassen – und das alles auch noch

wenn das Kind doch bald geboren werden soll.

Vor ein paar Monaten bin ich aus meiner alten Pfarre aufgebrochen,

zuerst gedanklich, schließlich auch vollständig.

Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen – Menschen

zurückzulassen, mit denen ich Jahre ihres und meines

Lebens geteilt habe, Dinge, die wir gemeinsam aufgebaut

haben,… all dies loszulassen, zuzulassen, dass vieles davon

sich verändern wird – das war schwer. Das schönste

Abschiedsgeschenk war ein Satz bei meinem Verabschiedungsgottesdienst,

eingebaut in einen Segen, den viele

PfarrmitarbeiterInnen gemeinsam für mich gesprochen haben:

„Geh unbesorgt“. Ich habe geweint, aber ich konnte

dabei dieses Geschenk annehmen und loslassen.

Und so bin ich aufgebrochen und schließlich hier in Fernitz

angekommen – und diese Ankunft war gleich wieder ein

neuer Aufbruch: In das Unterwegs-Sein hier mit Ihnen. Es

macht so viel Spaß neue Menschen kennenzulernen, zu

sehen wie unterschiedlich man dieselben Dinge machen

kann, Ideen zu spinnen und auszuprobieren.

Ich hatte wohl sehr viel mehr Glück als Maria und Josef,

die nach ihrem anstrengenden Weg ins Ungewisse in Betlehem

nur vor verschlossenen Türen standen. Es muss

hart sein, wenn man nicht willkommen ist – was auch immer

die Gründe dafür sein mögen. Ich bin glücklich und

dankbar für meinen Advent hier in Fernitz und wünsche

Ihnen allen, dass auch Sie immer offene Türen vorfinden

– und wenn es auch nicht immer die Vordertür ist, hinter

Stalltüren geschehen oft die größeren Wunder.

Viele unbesorgte Aufbrüche, spannende Wege, liebe Begleiter

und glückliche Advente wünscht Ihnen Ihre Pastoralassistentin

Angie Lendl

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 3


Orgelrestaurierung

8072 Fernitz, Peter Roseggerstraße 1, 03135 / 52 900

Montag

Ruhetag

Dienstag 8:00 - 12:00 13:00 - 18:00

Mittwoch 12:00 - 18:30

Donnerstag 8:00 - 12:00 13:00 - 18:00

Freitag 8:00 - 12:00 13:00 - 20:00

Samstag 07:30 - 13:00

8401 Kalsdorf, Hauptplatz , 03135 / 54 235

Montag

Ruhetag

Dienstag 8:00 - 12:00 13:00 - 18:00

Mittwoch 8:00 - 12:00 12:00 - 18:30

Donnerstag 13:00 - 20:00

Freitag 8:00 - 12:00 13:00 - 18:00

Samstag 07:30 - 13:00

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Orgelrestaurierungng

Glauben, staunen, sich aus Dankbarkeit

verneigen…

Ein Rückblick auf die Orgelrestaurierung und Orgelweihe

„Viktor, du warst genauso zu Tränen gerührt wie ich“ sagte

unser Herr Pfarrer am Beginn seiner Dankesworte an

alle, die zum Gelingen dieses großen Vorhabens der Orgelrestaurierung

und zur äußerst würdigen Feier der Orgelweihe

beigetragen haben.

Wir beide waren sicher nicht die einzigen Anwesenden,

denen der Klang der restaurierten Orgel derart unter die

Haut ging! Nach 3 Jahren der Anspannung diese große

Erleichterung: es ist geschafft, wir sind am Ziel angelangt!

Mag. Johann Assinger, der Organist von Kalsdorf, trug

nach der Orgelweihe durch Bischof Dr. Egon Kapellari

Musikstücke von J. S. Bach, W. A. Mozart und F. Schubert

vor: Dabei zeigte er, was er der restaurierten Orgel

alles entlocken konnte: Töne – von den zarten und leisen

bis hin zu den kräftigen und lauten: die Orgelbauwerkstätte

Ulrich Aschermann hat beste Arbeit geleistet!

Wir können zufrieden, ja stolz sein, eine derart wertvolle

Orgel zu haben – dank der großartigen Unterstützung

der Bevölkerung der Pfarre Fernitz, der Gemeinden, Firmen,

Diözese, Land Steiermark und Bundesdenkmalamt

Österreich. Der Chor Albasote Vorenze und das Reiner

Streichquartett sowie die Jugendkapelle Fernitz umrahmten

das Weihfest in und außerhalb der Kirche.

Die Festgäste erlebten einen gut gelaunten Bischof, der

uns in der Predigt darin bestärkte, dass es trotz der vielen

Probleme in der Welt gerechtfertigt war, unsere Orgel zu

restaurieren – damit wir Gläubigen von Fernitz uns von

den Tönen dieser Orgel stärken lassen für unseren Beitrag

zum Wirken der Weltkirche. Auch bei der anschließenden

Agape auf dem Kirchenvorplatz ging Dr. Kapellari

unter die Leute und führte viele Gespräche.

Wir – das Orgelkomitée – wurden von unserem Pfarrer

bei seinen Dankesworten als „Pfeifen“ dieser Orgel bezeichnet,

ich selbst als deren „Oberpfeife“ konnte mich

mit folgenden Worten bedanken:

„Jetzt, am Ende dieses fast 3 Jahre dauernden Weges

können wir zurückblicken auf das, was der Glaube an

eine Idee bewirken kann, wir dürfen staunen über die

Geldflüsse und uns aus Dankbarkeit verneigen für alles

Gelungene. Ich rede hier namens aller Mitglieder und

die gemeinsamen Erfahrungen des Orgelkomitées, das

in 30 Sitzungen und in der Zeit dazwischen etwas großes

bewegen durfte und konnte. Viel Lob und Dank ist

uns schon dafür zugekommen und wir freuen uns auch

darüber, aber wir hätten alles zusammen nicht geschafft,

wenn wir nicht so viele Unterstützende bei unserer Arbeit

gehabt hätten: an sie alle geben wir den empfangenen

Dank weiter, allen voran unseren Familien und Partnern,

die uns die Freiheit gelassen haben, einen großen Teil

unserer Zeit dafür aufzuwenden.

Und wir vergessen nicht dem zu danken, der uns für fähig

und würdig befunden hat, Werkzeuge für dieses Werk gewesen

zu sein: Gott sei Dank!“

Großes Lob kam im Anschluss an den Gottesdienst vom

Organisten Mag. Johann Assinger:

„Jede Orgel ist ein Klangdenkmal: In der Region gibt es

verschiedene Ausführungen davon: eine Krenn-Orgel in

Kalsdorf, eine ganz neue in Hausmannstätten und nun

auch die restaurierte Werner-Orgel aus 1870 mit romantischer

Stimmung und „samtseidenem Klang“. Der Pfarre

Fernitz ist zu gratulieren, dass sie sich für die aufwändige

Restaurierung entschieden hat. Das Pfeifenwerk einer

Orgel hat einen hohen Wert – die von ihm ausgehende

Schwingung geht in den Kirchenraum über und bringt

alles Andere zum Schwingen – von den Glöckchen am

Altar bis zu den liturgischen Gefäßen. Dies ist nicht erreichbar

durch ein elektronisches Instrument – dieses

erzeugt einen „toten Klang“ – so geschehen in einer Pfarre

in Schleswig-Holstein, die sich aus finanziellen Erwägungen

und weil nicht das entsprechende Verständnis für

diesen Unterschied da war, nicht für eine Restaurierung

entscheiden konnte.“

Ich lade Sie namens des Komitées herzlich ein, in der

Pfarrkanzlei eine von Andreas Patsch liebevoll gestaltete

Festschrift über dieses Abenteuer der Restaurierung

der Werner-Orgel Fernitz (zum Preis von € 10,--) zu erwerben,

denn dort können Sie ausführlich nachlesen, wie

spannend diese Arbeit für viele Menschen war.

Viktor Sailer

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 5


Pfarrkirche

Wissenswertes Zur Pfarr- und Baugeschichte

Der Name Fernitz lässt sich ableiten von „vorinze“, was etwa heißt „Föhrenbach“.

In einer Urkunde des Stiftes Rein aus dem Jahr 1209 wird erstmals „eine Hube in

Vorinze“ erwähnt.

Gemäß einer historisch nicht belegbaren Sage errichteten schon im Jahr 1160 (auch

1214 wird genannt) die Herren von Prankh für das Marienbild aus Vasoldsberg an

der Stelle der heutigen Kirche ein Kapelle.

Die jetzige Kirche hatte einen Vorgängerbau, vermutlich aus dem 15. Jahrhundert.

Dafür, dass Friedrich der Schöne 1314 an der Stelle der ersten Kapelle eine

Kirche erbauen ließ, gibt es keine urkundlichen Daten. Die Stiftung der heutigen

spätgotischen Hallenkirche soll auf ein Votum der Grazer und Kaiser Friedrichs III

(1415 - 1493) zurückgehen, das im Plagenjahr 1480 abgelegt wurde. Fernitz war

bereits als Wallfahrtsort bei den Grazern beliebt: „Maria in der Fern, hilfst du mir, so

helf‘ ich dir gern“ stammt aus dieser Zeit.

Urkundlich sind keine Daten zur gotischen Baugeschichte überliefert, lediglich

die Jahreszahlen „1506“ und „1514“ am Bau verweisen auf Baubeginn oder

Chrovollendung und Bauabschluss.

1479 wurde Fernitz erstmals in einem schriftlichen Dokument „Pfarre“ genannt, in

den folgenden Jahrzehnten einmal Fernitz, dann wieder Hausmannstätten als Pfarre

benannt.

Auszug aus dem Kirchenführer, erhältlich in der Pfarrkirche

Wallfahrtslegende aus dem Jahr 1150

nach einer Version im Sagen- und Geschichtenbuch von Marianne Graf

In Vasoldsberg gab es einst eine hölzerne Marienstatue, die von den Kirchgängern

sehr geschätzt wurde. Eine ältere Bäuerin hatte sie besonders ins Herz geschlossen,

da sie ihr die Heilung ihrer kränklichen Tochter zuschrieb.

Foto- und Bilderausstellung

Wir suchen für eine Ausstellung

beim Pfarrfest historische und

künstlerische Fotos bzw. Bilder, auf

denen unsere Pfarrkirche zu sehen

ist.

Wenn Sie uns so ein Bild für eine

Ausstellung leihweise zur Verfügung

stellen wollen, melden Sie

sich bitte bis 17. Februar 2014 bei

Andreas Patsch (0650 / 6687068)

Um wertvolle Originale zu schützen,

erstellen wir auf Wunsch auch

eine Fotokopie ihres Bildes.

Einmal, an einem Marienfeiertag, als die Bäuerin vertieft im Gebet vor ihr kniete,

hörte sie eine Stimme: „Sei nicht traurig, ich muss dich verlassen, weil draußen

im Felde werde ich gebraucht!“ Als sie einige Zeit später wieder die hölzerne Muttergottes

aufsuchen wollte, war diese weg. Nirgends konnte sie trotz intensiven

Suchens der Vasoldsberger Gläubigen gefunden werden.

Nach einiger Zeit erfuhren sie, dass ein Hirte die Statue in den Fernitzer Murauen

in einem Dornbusch entdeckt hatte. In ein wollenes Tuch gewickelt brachte man sie

nach Vasoldsberg zurück.

Doch schon am darauf folgenden Tag war sie wieder nicht an ihrem Standort: zuerst

glaubte man an einen üblen Scherz gottloser Jugendlicher, doch niemand gestand

trotz eindringlichen Befragens den Diebstahl. Wiederum wurde die Statue an

der gleichen Stelle in der Fernitzer Au von Hirten gefunden und nach Vasoldsberg

zurückgebracht, doch schon am nächsten Tag war sie wieder verschwunden. Da

erinnerte man sich an die Worte, die die Bäuering gehört hatte, nämlich, dass die

Muttergottes kundgetan hatte, dass sie „draußen im Felde gebraucht werde“.

Schweren Herzens akzeptierten die Vasoldsberger diesen Entschluss, taten sich

mit den Fernitzer Gläubigen zusammen und erbauten eine einfache Kapelle, zu der

bald viele Menschen aus nah und fern kamen, um Hilfe und Trost bei der wundertätigen

Muttergottes von Fernitz zu erbitten

Auszug aus dem Kirchenführer, erhältlich in der Pfarrkirche

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Pfarrkirche

500 Jahre Pfarr- und Wallfahrtskirche

Maria Trost

im Grazer Felde

Liebe PfarrblattleserInnen!

mit dem Advent beginnt das neue Kirchenjahr und in wenigen Wochen folgt

dann das neue Kalenderjahr - 2014.

2014 ist ein besonderes Jahr für unsere Pfarre und Pfarrkirche. Wir feiern

das 500-jährige Bestehen unserer Pfarr- und Wallfahrtskirche.

Nach den Anstrengungen zur Orgelrestaurierung wollen wir es 2014 etwas

gemütlicher angehen. Das Miteinander soll im Mittelpunkt stehen. Dazu haben

Pfarrer Josef Windisch und der Pfarrgemeinderat ein sehr attraktives

Programm zusammengestellt. Die Schwerpunkte werden bei unseren jährlichen

Feiern - also Pfarrfest,Fetzenmarkt und Erntedank liegen.

Hinzu kommen eine Sternwallfahrt (mit hoffentlich großer Teilnahme aus

unseren Nachbarpfarren), Radiogottesdienst und sicherlich das eine oder

Konzert mit unserer neu restaurierten Orgel.

Die Feierlichkeiten starten im Mai. Nach langjähriger Pause nehmen wir

wieder an der „Langen Nacht der Kirche“ teil. Märchen und Musik werden

Jung und Alt durch die Nacht führen.

Begleitet werden die Feiern von einer Bilderausstellung und einem Kindermalbewerb

zu unserer Pfarrkirche. Wir suchen hierzu historische Fotos und

Bilder, die das Kirchenleben und die Entwicklung der Kirche dokumentieren.

Nähere Infos dazu entnehmen Sie bitte dem Infokasten auf Seite 6.

Von unseren Kindern würden wir gerne wissen, wie sie unsere Pfarrkirche

und das Pfarrleben wahrnehmen.

Viele weitere Ideen gären und reifen noch in uns. Ich bin mir sicher, dass

einige davon uns auch nächstes Jahr erfreuen werden. Doch es ist noch zu

früh, darüber zu schreiben.

So viel darf verraten werden: Irgendwo in einem steirischen Weinkeller reift

auch ein besonders guter Wein, der uns nächstes Jahr bei den Feierlichkeiten

begleiten wird.

Ich hoffe besonders, dass dieses Jubiläum unsere Pfarr- und Dorfgemeinschaft

festigt und auch neue Brücken schlägt.

So wünsche ich Ihnen nun vorerst einen besinnlichen Advent, einen guten

Start ins kommende Jahr und viel Spaß beim Stöbern in Ihren Fotoalben!

Andreas Patsch

Feierliche Höhepunkte

2014

23. Mai

Lange Nacht der Kirche

1. Juni

Pfarrfest

13. Juni

Sternwallfahrt

17. August

Radiogottesdienst

29./30. Aug.

Fetzenmarkt

5. Oktober

Erntedankfest

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Aktuelles

Weihnachtliche Leckereien

aus dem Pfarrhof:

Maroni-Zimtparfait mit

Weichselragout

4 Eier

2 Dotter (zusätzlich)

120 g Kristallzucker

500 ml geschlagenes Obers

150 g Maroni

etwas Zimt und Rum

Parfait:

Die Eier, Eidotter und Kristallzucker über

Wasserdampf warm aufschlagen, vom

Wasserdampf nehmen und anschließend

kurz kalt weiter schlagen.

Das Maronipüree zerbröseln und mit Rum

und Zimt unter die Eiermasse heben. Zum

Schluss das geschlagene Obers darunter

heben. In eine, mit Frischhaltefolie ausgelegte,

Rehrückenform oder eine ähnliche

Form füllen und über Nacht einfrieren.

Weichselragout:

1 Glas Weichselkompott

Kristallzucker (je nach Geschmack)

2 EL Maizena (mit etwas Wasser anrühren)

Herbergsuche 2013

Mi. 4. Dez. - 18:00 Uhr Dörfla

Kapelle

Die Termine für Unterfernitz,

Gnaning und Enzelsdorf werden

bei den Gottesdiensten

verlautbart

Albania - Austria Partnerschaft

Marianne Graf erhielt am 15. Oktober den

ASA Award 2013 for Social and Charity

Achievements.

Wir schliessen uns den Gratulanten an und

wünschen Ihr und der Albania-Austria Partnerschaft

weiterhin viel Erfolg!

Foto: Gerd Neuhold

Das Kompott (Früchte und Saft) mit

Kristallzucker aufkochen und Maizena

unter ständigem Rühren in das kochende

Kompott geben. Das Ragout sollte nicht

zu flüssig sein.

Gutes Gelingen!

Neu ab Dez. 2013 - Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen

Im Dezember 2013 und dann Vierteljährlich

soll bei der Vorabendmesse (am 3. Samstag/Monat)

besonders an die Verstorbenen

gedacht werden. Zu dieser Hl. Messe sind

besonders die Hinterbliebenen eingeladen.

Für jeden Verstorbenen wird eine Kerze

entzündet werden. Dieses Licht soll auf die

Auferstehung unserer lieben Verstorbenen

hindeuten und Trost für die Angehörigen

spenden.

Samstag, 21. Dez., 18:00 Uhr

Samstag, 15. März, 18:00 Uhr

Samstag, 21. Juni, 19:00 Uhr

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Aktuelles

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Montag:

Mittwoch:

Samstag:

Sonntag:

18:00 (WZ) - Gebetsstunde

09:00 Uhr - Hl. Messe

18:00 (WZ) - Vorabendmesse (jeden 1. Samstag in St. Jakob)

08.30 Uhr - Hl. Messe in Fernitz, 10:00 Uhr - Hl. Messe in Kalsdorf

Regelmäßige

Gottesdienste November / Dezember

Sa 30. Nov.

19:00 Vorabendmesse u. Adventkranzsegnung

So 1. Dez. 1. Adventsonntag

08:30 Kinder- und Familiengottesdienst

Mi 4. Dez.

06:00 Rorate, anschl. Frühstück im Pfarrhof

Do 5. Dez. Fest Mariä Geburt

18:30 Dorfmesse in Gnaning

Sa 7. Dez.

18:00 Vorabendmesse in St. Jakob

So 8. Dez. 2. Adventsonntag/Mariä Empfängnis

08:30 Kinder- und Familiengottesdienst

Mi 11. Dez.

06:00 Rorate, anschl. Frühstück im Pfarrhof

Do 12. Dez.

18:30 Dorfmesse in Dörfla

Fr 13. Dez. Wallfahrt zum 13. des Monats

18:00 Rosenkranzgebet, Beichtgelegenheit

18:30 Wallfahrtsmesse mit Pfr. Matthias Keil

So 15. Dez. 3. Adventsonntag - Gaudete

08:30 Kinder- und Familiengottesdienst

Do 19. Dez.

18:30 Dorfmesse in Mellach

So 22. Dez. 4. Adventsonntag

08:30 Kinder- und Familiengottesdienst

Di 24. Dez. Heiliger Abend

16:30 Krippenfeier mit der Jungschar

22:00 Christmesse mit Pfr. Mag. Stefan Ulz

Mi 25. Dez. Christtag

08:30 Hl. Messe

Do 26. Dez. Stephanitag

08:30 Hl. Messe

So 29. Dez. Hl. Familie

08:30 Hl. Messe

Di 31. Dez. Jahresschlussgottesdienst

19:00 mit Te Deum u. eucharistischem Segen

Änderungen

entnehmen Sie bitte den Aushängen, der Pfarrwebsite

oder den Verlautbarungen in den Sonntagsmessen.

Eltern-Kind-Treffen Donnerstags, 9.00 - 11.00 Uhr

14-tägig

05. Dez. – Bischof Nikolaus

kommt zu Besuch

19. Dez. 06. Febr.

09. Jän. 20. Febr.

23. Jän. 06. März

Tauftermine Dez. 2013 bis März 2014

Sa. 07. Dez. 11:00 Uhr

Taufen sind auch

während der

Sonntagsmesse

möglich und

erwünscht!

Seniorenrunde

So. 29. Dez. 11:30 Uhr

Sa. 11. Jän.

11.00 Uhr

So. 26. Jän.

11.30 Uhr

Sa. 08. Feb.

11.00 Uhr

So. 23. Feb.

11.30 Uhr

Sa. 08. März 11.00 Uhr

So. 30. März 11.30 Uhr

Mittwoch, 14.00 Uhr im Pfarrhof

Pflegewohnhaus

der Caritas

04. Dez. .

08. Jän.

05. Feb

12. März

Tank auf – Halt an! Adoratio - Ein etwas anderer Gebetskreis,

je um 19.00 Uhr

Mi. 11. Dez. - Kalsdorf

Mi. 15. Jän. - Fernitz

Mi. 12. Feb. - Kalsdorf

Mi. 12. März - Fernitz

Singen von Marienliedern

Je um 19.00 Uhr im Pfarrhof

Mi. 04. Dez. Mi. 05. Feb.

Mi. 08. Jän. Di. 11. März

Kirchenbeitragsberatung

Pfarrkaffee

Pfarrkalender

Hl. Messen dienstags, jeweils um

15:30 Uhr

17. Dez.

28. Jän.

25. Feb.

25. März

von 13.00 – 18.00 Uhr im Pfarrhof

Fernitz

Do. 05. Dez.,

Do. 06. März

Do. 03. April

nach der Hl. Messe

So. 8. Dez..

Mo. 06. Jän. mit dem Sternsingern

So. 09. Feb.

So. 02. März

10 Der Weg 13/04


Gottesdienste

jeden 13. des Monats:

jeden letzten Montag / Monats:

18:00 Uhr (WZ) - Rosenkranzgebet

18:30 Uhr (WZ) - Wallfahrtsmesse mit Lichterprozession

18:00 Uhr (WZ) - Gebetsstunde mit eucharistischer

Anbetung und Gebet für geistliche Berufe

Gottesdienste Jänner 2014

29.-30. Nov. Adventkranzverkauf

Im Pfarrhof, beim Bauernmarkt

von 14.00 – 16.00 Uhr und bei der

Adventkranzsegnung

Do. 5. Dez. Nikolausaktion für Familien

Anmeldung bis 30. Nov im Pfarrhof

(03135 / 55 400)

Siehe auch Seite 14

So. 8. Dez. Adventkonzert von Albasote Vorenze

18:00 Uhr in der Pfarrkirche

Ab Di. 10. Dez. Weihnachtskommunion

Weihnachtskommunion für alle,

die nicht in die Kirche kommen

können. Unsere pfarrlichen

MitarbeiterInnen bzw. Familienangehörige

mögen uns telefonisch

(55400) mitteilen, wo wir – Pfarrer

oder Diakon – hinkommen sollen.

Bei jenen, wo wir heuer vor Ostern

bzw. monatlich vorbeigekommen

sind, melden wir uns, wann

wir vorbeikommen, ebenso bei

den neu bekannt gegebenen Personen;

wenn die Krankensalbung

und/oder die Beichte erwünscht

ist, bitte dies unbedingt zu melden,

da nur der Priester diese

zwei Sakramente spenden kann.

2. - 4. Jän. Dreikönigsaktion

siehe Seite 9

Kalsdorf Roraten, 6:00 Uhr

Di. 3. 12.

Di 10. 12.

Di. 17. 12.

Kalsdorf Bibelrunden

Jeden 2. Dienstag im Monat,

19.00 Uhr im Pfarrheim

10. 12.

14. 1.

11. 2.

11. 3.

Kalsdorf

Offener Gebetskreis

Jeden letzten Mittwoch im Monat,

19.00 Uhr

29. 1. 26. 3.

26. 2.

Mi 1. Jän. Hochfest d. Gottesmutter Maria/Neujahr

10:00 Hl. Messe

Do 2. Jän.

19:00 Dorfmesse in Weissenegg

Sa 4. Jän.

18:00 Vorabendmesse in St. Jakob

So 5. Jän. Hl. Messe (08:30)

Mo 6. Jän. Hl. Drei Könige – Epiphanie

08:30 Hl. Messe mit den Sternsingern,

anschließend „Dankefest“

Do 9. Jän.

!!18:00 Dorfmesse in St. Jakob

Mo 13. Jän. Wallfahrt zum 13. des Monats

18:00 Rosenkranzgebet u. Beichtgelegenheit

18:30 Wallfahrtsmesse mit Kpl. Guido Martirani

Do 16. Jän.

!!18:00 Dorfmesse in Gössendorf

Sa 25. Jän.

18:00 Vorabendmesse mit den Firmlingen

Gottesdienste Februar

Sa 1. Feb.

18:00 Vorabendmesse in St. Jakob

So 2. Feb. Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmess

08:30 Hl. Messe

Do 6. Feb. Dorfmesse in Gnaning (! 18:00 !)

Sa 8. Feb.

18:00 Vorabendmesse mit den Firmlingen

So 9. Feb. Familiengottesdienst (08:30)

Do 13. Feb. Wallfahrt zum 13. des Monats

18:00 Rosenkranzgebet u. Beichtgelegenheit

18:30 Wallfahrtsmesse mit Pfr. MMag. Thorsten

Schreiber

Do 20. Feb. Dorfmesse in Mellach (18:00)

Gottesdienste März

Sa 1. März

18:00 Vorabendmesse in St. Jakob

So 2. März

08:30 Familiengottesdienst , Kinderfasching

Mi 5. März Aschermittwoch

18:00 Wortgottesdienst mit Aschenkreuzauflegung

Do 6. März

19:00 Dorfmesse in Weissenegg

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 11


Kindergarten

Blüh und leuchte,

goldner Baum

Im Zeichen des Baumes

Neues vom Pfarrkindergarten

Mit vier voll ausgelasteten Kindergartengruppen und einer vollen Kinderkrippe haben

wir das Kindergartenjahr im Zeichen des Baumes begonnen.

Blüh denn, leuchte, goldner Baum,

Erdentraum und Himmelstraum;

blüh und leuchte in Ewigkeit

durch die arme Zeitlichkeit!

Sei uns Bild und sei uns Schein,

dass wir sollen fröhlich sein,

fröhlich durch den süßen Christ,

der des Lebens Leuchte ist.

Sei uns Bild und sei uns Schein,

dass wir sollen tapfer sein

auf des Lebens Pilgerbahn,

kämpfend gegen Lug und Wahn.

Sei uns Bild und sei uns Schein,

dass wir sollen heilig sein,

rein wie Licht und himmelsklar,

wie das Kindlein Jesus war!

Ernst Moritz Arndt

Der Baum begleitet uns als Jahresthema durch das heurige Kindergartenjahr.

Der Baum als Sinnbild für das Leben

verwurzelt sein und dadurch wachsen können,

der Baum im Wandel der Jahreszeiten,

der Baum als wertvoller Freund für uns Menschen,

der Baum als Wohnraum für Tiere,

die unterschiedlichen Baumarten,

das keltische Baumhoroskop bis hin zum Stammbaum

bilden nur einige Schwerpunkte unserer Arbeit.

Es ist ein großes und nahezu unerschöpfliches Thema wonach wir natürlich auch

unsere Feste ausrichten werden.

Kindermalbewerb

Im Rahmen unserer 500-Jahr-Feier planen

wir auch eine Bilderausstellung.

Male ein Bild von Dir und unserer Pfarrkirche

(vielleicht hast du ja eine tolle

Erinnerung an ein besonderes Fest wie

eine Taufe, Erntedankfeier, etc.).

Sende das Bild bis 17. Februar 2014 mit

deiner Adresse und deinem Alter an die

Pfarre (Adresse findest Du auf Seite 2).

Die besten Bilder werden ausgestellt und

prämiert!

Weiterhin werden wir in regelmäßigen Abständen das Seniorenheim in Fernitz besuchen.

12


Kindergarten

So haben wir das Erntedankfest als erstes gemeinsames Fest mit der Pfarrgemeinde gefeiert.

Gemeinsam mit den Kindern gestalteten wir die Erntedankwägen passend zu unserem Jahresthema.

Der Baum, und seine Früchte, standen im Mittelpunkt.

An einem sonnigen Herbsttag wurde die

Erntekrone von Eltern und freiwilligen

Helfern in den Pfarrräumen gebunden.

Ein aufrichtiges „vergelt´s Gott“ an alle

Eltern und Helfern die beim Binden der

Erntekrone mit Material und Erfahrung

behilflich waren.

.

Schlangenwörter

Die Buchstaben in den

neun Quadraten müssen

senkrecht und waagrecht

mit einer Schlangenlinie so

verbunden werden, dass

ein sinnvolles Wort entsteht.

Beispiel:

N K S

E D P

T R O

E K E

S

K

O D S

B E R

Herzlich willkommen heißen wollen wir Sajanna Pfeifenberger als Kindergartenbetreuerin in

der Kinderkrippe und Silvia Hödl als Raumpflegerin. Wir wünschen ihnen für ihre Arbeit viel

Freude.

Wir freuen uns auf ein schönes, gemeinsames Kindergartenjahr!

Das Team des Pfarrkindergarten Fernitz

O R H

B F A

S T S

I E C

P I H

K T N

N E R

A D E

Lösungen:

Erntedank, Schipiste,

Bobfahrer, Keksdose

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 13


Kinder

Zwergerltreff

Das Zwergerltreffen startete bereits in eine neue Runde und ich freue mich

sehr darüber, dass so viele bekannte und neue Gesichter dabei sind.

Gemeinsam macht alles viel mehr Spaß! Nach diesem Motto basteln, singen

und spielen wir miteinander. Und bei einer gesunden Jause, für die immer gesorgt

ist, können sich Groß und Klein noch besser kennen lernen.

Auf diesem Wege möchte ich mich auch noch bei Petra Lassau für die gute Zusammenarbeit

im letzten Jahr bedanken. Wir wünschen Petra und ihren beiden

Jungs alles Gute.

Also, besucht uns doch auch mal. Wir freuen uns immer über neue Freunde.

Treffpunkt ist im Veranstaltungszentrum Fernitz im 1. Stock. Die genauen Termine

findet ihr im Veranstaltungsteil.

Und nicht vergessen; am 5. Dezember kommt uns der Nikolaus besuchen!

Ich freue mich schon auf Euch,

Eure Nicole Hofer

Nikolaus wurde um das Jahr 280 (das ist nicht genau belegt) in einer reichen Familie der Stadt

Patra, in der Südtürkei geboren. Patra ist 60 Kilometer von der späteren Bischofstadt Myra entfernt.

Dort war Nikolaus Bischof. Seine Eltern hatten ihn im christlichen Glauben erzogen. Als sie starben,

hinterließen sie Nikolaus ein großes Vermögen. Damit konnte er den Armen helfen.

Bischof Nikolaus starb im Alter von 90 Jahren und wurde in Myra begraben. Nach seinem Tod wurde

er überall verehrt und als Heiliger erklärt

Eine Legende um den Hl. Nikolaus

Es lebte in Myra ein frommer, rechtschaffener Mann mit seinen drei Töchtern. Die Familie war auch

dem Nikolaus bekannt, und so blieb dem Bischof auch nicht verborgen, dass sie in einer ausweglosen

Lage war: Der Mann war krank und konnte bei seiner Schwäche keine Arbeit annehmen. Er

schämte sich dafür so sehr, dass er es vor allen Menschen geheim zu halten suchte. Doch litten

alle Hunger und man wusste keinen Rat. In seiner Verzweiflung und Not dachte der Vater darüber

nach, seine Töchter aus dem Hause auf die Straße zu schicken, damit sie sich etwas verdienen

könnten.

Nun kam es, dass Nikolaus davon erfuhr. Da stieg er - nachts, um den armen Hausherrn nicht zu

beschämen - heimlich auf das Dach des Hauses und warf zum Kamin drei Goldklumpen hinein,

genug, um ein Auskommen der Töchter zu sichern. Wie groß war die Freude der Familie über die

„Himmelsgabe“! Nikolaus aber hatte sich rechtzeitig entfernt, um nicht entdeckt werden.

Foto: Gerd Neuhold

für Kinder

in Nicaragua“

14


Jungschar

Auf ins neue Jungschar - Jahr

Zum Startfest am 25. September 2013 kamen 46 Kinder in den Pfarrgarten und weihten die von Markus, Matthias, Alfred

und Aurelia errichtete neue Feuerstelle mit urigen Sitzbänken mit Steckerlbrot und Knackwurst ein. Dank der großen

Anzahl an Kindern können wir nun drei Jungschargruppen führen:

Wieder mit im Team ist Sandra Schlachter-Seitz, die zusammen mit Aurelia die 6 bis 8jährigen Kinder betreut.

Die 9 bis 11jährigen treffen sich unter der Leitung von Stefanie Fritz, Jan Westreicher und Eva Pongratz.

Die 12 bis 14jährigen übernehmen unsere neue Pastoralassistentin Angie Lendl und Markus Tüchler.

Aktionen und Termine 2013/2014

Gestaltung der Krippenfeier am Heiligen Abend um 16.30 Uhr.

Teilnahme an der Sternsingeraktion vom 2. bis 4. Jänner 2014.

Faschingssonntag am 2. März 2014: Familienmesse und anschl. Faschingsfest.

Jungscharkreuzweg am 11. April 2014 um 19.00 Uhr

Unsere Gruppenstunden finden immer abwechselnd alle 14 Tage am Mittwoch statt:

Im Advent proben wir für die Krippenfeier.

Ab Jänner startet die große Gruppe am 8. Jänner (17.00 bis 18.30 Uhr) und die kleine und mittlere Gruppe am 15. Jänner

(Kleine: 15.30 bis 16.45 Uhr; Mittlere: 17.00 bis 18.30 Uhr) und von da an immer abwechselnd.

Rückblick auf das Jungscharlager 2013

30 Kinder verbrachten eine unvergessliche Ferienwoche bei herrlichem Wetter am Hansbauer-Hof in Pusterwald. Am

Programm standen abenteuerliche Geländespiele im Wald, die Wanderung nach Hohenwart (1900 Meter), das Völkerballturnier

und der Bau einer Affenrutsche über den Bach. Oft saßen wir ums Lagerfeuer, sangen alte Lieder, übten

Slacklinen, bauten Floße und vergnügten uns auf der Wasserrutsche. Auch unser Pfarrer kam auf Besuch, brachte Eis

mit und feierte mit den Kindern einen feierlichen Gottesdienst am Tennboden. Und alle trugen natürlich ihr selbstbemaltes

Jungscharleiberl. Die vier Köchinnen Ingrid Kurzmann, Inge Kölly, Karin Hackl und Marianne Puchmann bereiteten

köstliche Speisen und ein sehenswertes Buffet für den Abschlussabend vor. Mit kreativen Hüten auf den Köpfen hatten

wir Spaß bei Musik und Tanz.

Was wäre das Jungscharlager ohne Begleiter, die die Spiele vorbereiten und für einen reibungslosen Ablauf sorgen? Ein

herzliches Danke an Markus Tüchler, Alfred, Matthias und Aurelia Pongratz, Stefanie Fritz, Jakob Pichler, Marina Meyer

und Eva-Maria Kurzmann, die sich dafür nicht nur eine Woche Urlaub nahmen, sondern auch mit Leib und Seele dazu

beitrugen, dass die Stunden am Lager für alle unvergesslich bleiben werden.

Dankeschön! Eva Pongratz

Und auch ein ganz Herzliches Dankeschön der Pfarre und aller Familien an Dich, liebe Eva, dass Du all dies zusammenhältst

und mit deiner Freude beseelst.

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 15


Soziales

Fünf Jahre Caritas Pflegewohnhaus

und Betreubares Wohnen Fernitz

Am 19.Juni 2008 durften wir bei strahlendem Sonnenschein

unser Pflegewohnhaus eröffnen. Nun, fünf Jahre

später, war das Wetter wieder auf unserer Seite. Mit 48

BewohnerInnen und 14 BewohnerInnen des betreubaren

Wohnens, Caritas Präsidenten Franz Küberl, Bereichsleiterin

Maria Gschaider, Bürgermeister Karl Ziegler mit

Gemeinderäten, GWS Vorstandsdirektor Joahnnes Geiger,

Pfarrer Mag. Josef Windisch, Obfrau der katholischen

Frauenbewegung Silvia Pospischil und zahlreichen Angehörigen

und MitarbeiterInnen feierten wir das fünf-jährige

Bestehen des Pflegewohnhauses.

Bei der Durchsicht des Fotoalbums konnten unsere Gäste

einen schönen Einblick in die letzten fünf Jahre erlangen.

Vor dem gemeinsamen Mittagessen durfte ich die von den

BewohnerInnen selbst gestalteten Servietten und Weinetiketten

präsentieren. Bereichert wurde der Festtag durch

die Tänze der Kindergartenkinder und der musikalischen

Umrahmung der Feuerwehrkapelle Fernitz – ein großes

Dankeschön dafür!

Wenn ich als Hausleiter an die letzten fünf Jahre zurück

denke, kann ich mich an sehr viele eindrucksvolle Momente

erinnern. Die vielen Aktivitäten und Ausflüge die

unternommen wurden, sind nur möglich, weil die MitarbeiterInnen,

Angehörigen und freiwilligen MitarbeiterInnen

stets ihr bestes geben. Dafür möchte ich mich besonders

bedanken. Aber ohne die gute Zusammenarbeit mit der

Gemeinde und der Pfarre Fernitz, sowie der GWS wäre

vieles nicht möglich gewesen.

Ich freue mich, Ihnen unsere neue Pflegedienstleitung vorstellen

zu dürfen! Beata Simko ist seit Anfang September

bei uns im Haus tätig und hat jetzt die Pflegedienstleitung

übernommen. Frau Simko war zuvor 17 Jahre im Altenheim

Schloss Weyer Stationsleitung und

später auch Pflegedienstleitung. Der direkte

Kontakt mit Menschen ist der Grund, warum

sie den Beruf der Krankenschwester / Pflegedienstleiter

ergriffen hat. Aufgrund ihres

bislang erworbenen Wissens im Langzeitpflegebereich,

kann sie die bestmögliche

Betreuung gewährleisten, um den Aufenthalt der BewohnerInnen

so angenehm wie möglich zu gestalten.

Damit wir auch weiterhin die Möglichkeit haben, unser abwechslungsreiches

Angebot (verschiedenen Veranstaltungen,

Ausflüge, Besuchsdienste, …) den BewohnerInnen

ermöglichen zu können, sind wir immer auf der Suche

nach neuen freiwilligen MitarbeiterInnen. Bei Interesse

kontaktieren Sie mich bitte unter der Nummer 0676/880

15 521, oder kommen Sie direkt zu uns ins Haus. Unsere

neuen Bürozeiten sind: Montag bis Freitag von 9:00 –

12:00, sowie Dienstag und Mittwoch von 13:30-18:00.

Ihr Hausleiter

Peter Loder-Taucher

Wir betreuen und begleiten ganzjährig

Menschen mit besonderen

Bedürfnissen bei der Ausübung verschiedenster

Sportarten.

Stephan aus Fernitz ist ein regelmäßiger

Teilnehmer bei unseren Veranstaltungen.

Leider fehlt uns noch ein eigener

Kleinbus, damit wir die Veranstaltungsorte

rasch und unkompliziert

erreichen können.

Sie können uns mit Ihrer Mitgliedschaft

oder einer kleinen „Weihnachtsspende“

helfen, diesen Kleinbus

zu finanzieren.

16


Pfarre Fernitz - 8072 Fernitz

AT57 3813 3000 0101 0172

RZSTAT2G133

P F A R R E F E R N I T Z - 8 0 7 2 F E R N I T Z

A T 5 7 3 8 1 3 3 0 0 0 0 1 0 1 0 1 7 2

R Z S T A T 2 G 1 3 3

SPENDE PFARRBLATT - DER WEG

Spende Pfarre Fernitz

„Pfarrblatt - Der Weg“

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 13


Inserate

Druckkostenbeitrag

für den „WEG“

Die Einnahmen aus Inseraten

sind leider nicht ausreichend,

um die Druck- und

Portokosten abzudecken.

Wir sind daher für Ihre Unterstützung

sehr dankbar.

Druckerei- und Portokosten

betragen pro Nummer

ca. € 1.400,00


Matriken

Der Segen

Das lateinische Wort für Segen heißt „Benedicere“ und bedeutet „Gutes sagen“.

Man wünscht seinem Mitmenschen etwas Gutes durch das Wirken Gottes.

So soll das machtvolle Handeln Gottes im Menschen wirksam werden und ihn

ganz durchdringen. Der Priester spricht in der Hl. Messe, in persona Christi,

(als Stellvertreter Christi) den Leuten immer wieder von neuem den Segen zu.

Gerade dieser Segen in persona Christi soll dem Gesegneten Schutz und Hilfe

für sein Leben bringen.

Natürlich kann und darf jede(r) auch ein Segen für Andere sein und auch hat

jeder Christ die Befähigung den Anderen zu segnen. So ist es für viele selbstverständlich,

dass sie z. B. ihren Kindern vor dem Verlassen des Hauses ein

Kreuzzeichen auf die Stirn machen, damit sie unter dem Segen Gottes stehen.

Einer der für mich wohl schönsten Segensprüche ist der aronitische Segen:

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und dir gnädig sein.

Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

(Num 6,24-26; Segen des Mose über Aaron und seine Söhne)

So wünsche ich Ihnen allen den Segen Gottes, dass Sie auf all Ihren Wegen

behütet bleiben und ein Segen für viele werden.

Buchtipp:

„Heilige Zeichen“ in Liturgie und Alltag

von Diözesanbischof Egon Kapellari, Styria Verlag

Bischof Egon Kapellari gibt vielen ins „alltägliche“ übernommenen Zeichen wieder

eine in Worte gefasste Aussagekraft zurück. Ein Buch für alle, die noch wissen oder

wissen wollen, was die Bedeutung des Kelches, der Glocke, etc. ist.

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:

Heilige Zeichen, Gottes und der Menschen Haus, Wort und Schweigen, Brot und

Wein, das Licht der Welt, einen Leib hast du mir gegeben.

Leseprobe - Das Kreuzzeichen

.Das Sichbekreuzigen ist in der katholischen Kirche und in den Kirchen des

Ostens die wohl am häufigsten vollzogene Verleiblichung des Glaubens. Man

schreibt sich je ein Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust oder ein einfach ein

großes Kreuz von Stirn zu Brust und von Schulter zu Schulter. So sagt man zum

dreifaltigen Gott: „Ich bin dein.“ Man stellt sich unter Gottes Schutz und bezeugt

dies auch vor Menschen, die dieses Zeichen wahrnehmen. Bei Fernsehübertragungen

sportlicher Großveranstaltungen sieht das Publikum oft, wie Schispringer

vor dem Absprung oder Fußballer vor einem Match sich bekreuzigen. Es sind vor

allem Sportler aus romanischen oder slawischen Ländern, die dies tun, wohl weil

ihre Mutter sie gelehrt hat, sich in einer Stunde besonderer Herausforderung mit

dem Kreuz zu segnen.

...

Taufen

ROTTER Anton

KOSCHIER Zoey-Sophie

EIBEL Sophie

EIBEL Lukas Maximilian

STEINDORFER Anna Sophie

GAPPMAYR Felix

PARTHL Alexandra

LANG Nik

SORGMANN Lisa

URDL Jakob

EGGER Lena

PÜHRINGER Phillip

BAYER Lukas Roland

SCHERR Nico Elias

KREINER Fabian Mathias

KOSCHUH Louisa

POSCHARNIGG Gianni Umut Can

DE OLIVEIRA CASTELEIRO Jannick

Antonio

JÖBSTL Leah Marie

Trauungen

Ing. STIEGLER Ernst und

GENSER Evelyn

PARTHL Martin Alois und

KNOTEK Barbara

MOLLI Markus Manfred und

BIRNSTINGL Sandra

KURZMANN Stefan und

PONGRATZ Katrin

SWOBODA Bernd Ludwig und

NESZHOLD Petra

FELGITSCHER Richard und

KOREN Elisabeth

SENEKOWITSCH Markus und

FRÖHLICH Eva-Maria

NIGGAS Markus und

ZENZ Viktoria

POTOCNIK Dejan und

TSCHIGGERL Regina

LANG Norbert und

KONRAD Birgit Christine

DOKTER Thomas und

VOLKMER Melanie

RÜNGER Bernd und

FÜRNSCHUSZ Birgit

Verstorbene

LEBERNEGG Philomena, Wildon, (80 J.)

KHAAR Stefanie, Mellach, (88 J.)

KURZMANN Maria, Fernitz, (86 J.)

GRASSMUGG Maria, Mellach, (88 J.)

PAAR Josef, Gössendorf, (80 J.)

KÖNIG Josef, Fernitz, (63 J.)

ROTHSCHÄDL Theresia, Fernitz, (83 J.)

GOEDEKE Hermann, Gössendorf, (66 J.)

DULLER Margareta, Gössendorf, (96 J.)

www.graz-seckau.at/pfarre/fernitz 19


Pfarre Fernitz

Aus dem Pfarrleben

Am 14. Sept. fand ein Festgottesdienst

für unsere Ehejubilare in

der Pfarrkirche statt.

30 Paare nahmen daran teil. Im Anschluß

gab es im Veranstaltungszentrum

(VAZ) ein gemütliches Zusammensein

bei einem Gläschen

Sekt.

Beim diesjährigen

Pfarrfetzenmarkt

mit Frühschoppen konnten

Alt und Jung Raritäten

erwerben.

Viele Besucher genossen

den Frühschoppen

bei Prachtwetter und

bester Verpflegung.

Der Ausflug des Pfarrverbands

führte uns am 5. Oktober in die

Heimat von Pfr. Josef Windisch.

2 Busse mit über 100 Teilnehmer

machten sich auf den Weg.

Im Schloß Holleneg wurde ein gemeinsamer

Gottesdienst gefeiert.

Am Nachmittag wurden das Elternhaus

von Pfr. Josef Windisch

besucht.

Erntedankfest

mit feierlichem

Einzug unter

Mitwirkung des

Pfarrkindergartens

und der

Jugendblaskapelle

Fernitz.

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