Pfarre aktuell - Katholische Kirche Steiermark

dekanat.at

Pfarre aktuell - Katholische Kirche Steiermark

Pfarr

Blatt

NR. 11 • DEZEMBER 2011 • 90. JG.

www.pfarre-weiz.at

Wir danken…

…allen, die in diesem Jahr

Blumen zum Schmuck unserer

beiden Kirchen gebracht haben,

besonders der Familie Lackner

aus Preding, den Schwestern Wilfing

von der Wegscheide, Hilde

und Peter Hörl aus Krottendorf.

…jenen fleißigen Frauen, Männern

und Jugendlichen, die sich

ehrenamtlich für unser Fest Allerheiligen

mal anders engagiert

haben.

MACHE DICH AUF – - WERDE LICHT

Einen besinnlichen Advent und

ein gesegnetes Weihnachtsfest

wünschen Ihnen und Ihren Familien

von Herzen Ihre Seelsorger und der

Pfarrgemeinderat.

Spende für das Pfarrblatt

Foto: Stühlinger

Zuerst ein herzliches Danke allen, die bereits eine Spende

für das heurige Pfarrblatt gegeben haben. Sollte jemand den

Erlagschein verlegt haben, kann er seine Spende auf das Konto

Nr. 40.683 bei der RaiBa Weiz einzahlen oder im Pfarramt

abgeben. Danke!


Pfarrblatt Weiz Seite 2

Pfarre aktuell

WORT DES PFARRERS

Grüß Gott!

Jeder vernünftige Mensch weiß,

dass die Vorräte der Erde begrenzt

sind, trotzdem setzt die Wirtschaft auf

unbegrenztes Wachstum. Wir spüren,

dass unsere Psyche, unser Seelenleben

das Trommelfeuer von Konsum- und

Vergnügungsgesellschaft nicht aushält

und immer oberflächlicher wird.

Psychische Erkrankungen sind die

Folge. Was tun wir dagegen? Alexander

Solschenyzin, der große russische

Dichter, hat schon vor Jahrzehnten

zur „freiwilligen Selbstbeschränkung“

des einzelnen Menschen, aber auch

der gesamten Gesellschaft aufgerufen.

Wir können nicht auf mehreren Kirtagen

zugleich tanzen. So hat es früher

geheißen. Und: Wir dürfen nicht alles

tun, was wir können.

Gerade die Wochen vor Weihnachten

und Ostern sind für uns Christen

solche Zeiten der bewussten Selbstbeschränkung,

der Besinnung auf das

Wesentliche. Leider wurde gerade aus

dem Advent eine Zeit des Konsums

und lärmender Feiern. „Einkaufen

am 8. Dezember“ ist dafür wohl das

beste Beispiel. Anstatt sich an diesem

arbeitsfreien Tag Zeit für sich selbst

und für die Familie zu gönnen, wird

dieser Tag zum Einkaufsstress. Schade,

dass das heuer auch in Weiz besonders

angeheizt und gefördert wird. Bis jetzt

war ich stolz auf die bisherige Selbstbeschränkung

vieler Weizer Geschäfte,

auch wenn „Kaufkraft“ nach Graz und

anderswohin geflossen ist. Der große

Philosoph Sokrates ging auf den Markt

„um sich all die Dinge anzuschauen,

die er nicht braucht“. Das sollten auch

wir tun.

Einen besinnlichen Advent wünscht

Ihnen

Freudentag

am Landscha

Der renovierte Bildstock der Familie Wiener

am Landscha wurde am 8.10. von

Pfarrer Lebenbauer gesegnet. Er ist der

hl. Maria geweiht, zeigt aber auch Bilder

der Heiligen Anna, Josef, Florian und des

Erzengels Michael. Die Fresken wurden

von Frau Maria Rois neu gemalt.

In den nächsten Ausgaben des Pfarrblattes

werden die anderen heuer renovierten

Bildstöcke vorgestellt.

Foto: Wiener

10 Jahre Altarweihe

Am 8.12. 2011, 8 Uhr Festgottesdienst,

musikalisch umrahmt von der Weizbergschola

Foto: Stockner

Diesmal „ohne“

Ich bitte um Verständnis, dass im

Jahr 2012 kein „Weizer Pfarrkalender“

erscheint. Die Arbeit am „Kapellenbuch“

ließ mir dafür leider keine Zeit.

Pfarrer Lebenbauer

Wahl des neuen

Pfarrgemeinderates

Bis 27.11. konnten Frauen und Männer

für die Wahl zum Pfarrgemeinderat

genannt werden. Im Jänner und im Februar

finden in den 15 „Wahlkreisen“ der

Pfarre Versammlungen der in der Urwahl

genannten KandidatInnen statt. Bei diesen

werden zuerst die PGR-Teams gebildet,

die dann ihre Delegierten für den

Pfarrgemeinderat wählen. Diese werden

schließlich am 18.3. in der Kirche vorgestellt

und angelobt.

Brief an

das Christkind

Hast du auch ein Delifon?

Dann gib mir bitte deine

Nummer an. Ich möchte dir

nämlich lieber delifonieren

statt schreiben, weil ich

da weniger Feeler

mache.

Was

den Pfarrer

freut…

... dass Frau Gertraud Schweighofer

für die Gründung und Führung

des Kleiderladens im Dienste von

Flüchtlingen und anderen Notleidenden

den Preis der Solidarregion

erhalten hat.

… dass „Allerheiligen einmal anders“

durch die Mithilfe vieler Erwachsener

und Jugendlicher ein großes

Ereignis für etwa 250 Kinder

wurde.

… dass in der Pfarre Gutenberg das

Botennetz für das gemeinsame

Pfarrblatt aufgebaut wurde. Im

Jänner wird die erste gemeinsame

Nummer erscheinen.


Seite 3

Maria ist eine bedeutende Gestalt

des Advents: Am 8. Dezember

feiern wir das „eigenartige“ Fest

„Unbefleckte Empfängnis“. In

einem Bild möchte ich in den folgenden

Zeilen versuchen, seinen

Inhalt verständlich zu vermitteln:

ZURÜCK ZU DEN QUELLEN

Es stimmt nachdenklich, einen Fluss

stromaufwärts zu gehen und nicht mit

dem Strom zu schwimmen. Stromaufwärts

wird der Strom kleiner, er wird

zum Fluss, zum Bach, wird sauberer.

Nahe an den Anfängen ist das Wasser

meist quicklebendig, trinkbar, unbelastet

von Schadstoffen. In herrlicher

Gebirgslandschaft könnte man fast vergessen,

dass unsere Flüsse von Anfang

an bedroht sind von Umweltgiften. Wir

müssten schon zu den Paradiesesströmen

zurückkehren, aus denen uns völlig

unverdorbenes Wasser des Lebens entgegensprudelt.

Der „Quell“ (Offb 21,6) ist

in der Hl. Schrift das Hoffnungsbild des

reinen Ursprungs.- Können wir damit

in die Anfänge des Marienlebens Licht

bringen, als Gott mit ihr wunderbar

anfing?

UNSERE ANFÄNGE

Meine eigene Empfängnis und Geburt ist

mir wie ein Geheimnis entzogen. Ich war

dabei und habe doch vom Wunder meines

eigenen Lebensbeginns keinen blassen

Schimmer. Wir Menschen sind allerdings

an unserem Nullpunkt schon vorbelastet.

Wir werden – das ist bei unserer

Geburt schon klar – oft nur mit halbem

Ohr hinhören, zweideutig denken und

reden, faule Kompromisse schließen und

Gottes Schöpfung verunstalten.

ANDERS BEI MARIA

Bei Maria setzt Gott den reinen Anfang,

einen unbelasteten Beginn. Gott

„braucht“ für den Advent (= das Ankommen)

seines Sohnes in dieser Welt den

Pfarre aktuell

MARIA

VON DIAKON HANNES PSCHEIDT

Sixtinische Madonna von Raffael.

für ihn völlig durchlässigen Menschen.

Mit Maria schafft er sich ein Stück „neue

Schöpfung“, eine neue heile Welt. Weil

unsere Welt reif ist für den Advent

Gottes, darum lässt Gott sich diesen

einzigartigen Menschen einfallen. Er

schafft sich in Maria ein Kunstwerk,

ein „Model“: „Tota pulchra es Maria“

betet die Kirche an Maria Empfängnis

überschwänglich: „Maria, du bist echt

total schön!“ Kein Wunder, dass unsere

Advents- und Marienlieder so poetisch

wie Liebeslyrik klingen.

MARIA IST ALTERNATIV

Maria ist eine von uns – und doch lebt

sie ihr von Gott geschenktes Menschsein

so wunderbar alternativ, sie denkt

und handelt sehr transparent: Ohne

Zwischentöne und Zweideutigkeiten, die

mein Reden oft vergiften wie geistliche

Umweltverschmutzung. Sie ist die, die

nie gottvergessen dahinlebt oder sich

von ihm distanziert. Sie wird nicht im

Pfarrblatt Weiz

Strudel der Schuld mitgerissen, sondern

bleibt sich treu: Sie findet als 14-jährige

in Nazaret ihr unverzichtbares Ja-Wort

zum Geheimnis der Weihnacht, ohne

das es in diesen Wochen nichts zu feiern

gäbe. Sie bleibt ihr Leben lang das, was

sie von Anfang an war: frisch und rein

wie paradiesische Quellen, aus denen

wir schöpfen können, wie Wasser, das

wir ohne Risiken und Nebenwirkungen

trinken können. Sie ist die überfließende

Frau, die ausschenkt wie eben Quellen

das Wasser weiterschenken. Sie übergibt

Jesus, das göttliche Weihnachtsgeschenk,

in unsere Hände.*

*NACH EINEM ESSAY VON KURT JOSEF WECKER

Übrigens:

Am 8. Dezember haben

auch Kirchen geöffnet!


Pfarrblatt Weiz Seite 4

Glaube nachgefragt

Protest zwischen

Kitsch und Cholera

Schon im 19. Jahrhundert hat sich Heinrich Heine, der große

Dichter und leidenschaftliche Spötter, über das gefühlsselige

christliche „Eia popeia vom Himmel“ lustig gemacht.

Eine Kritik mit gewisser Berechtigung. Man denke an all die

adventlich aufgedonnerten Konsumtempel mit der

aufdringlichen Dauerberieselung durch Weihnachtslieder.

von Willi FinK

Ja, das Weihnachtslied! Dass viele

Zeitgenossen so wenig damit anfangen

können, liegt nicht zuletzt an

der Sprache: „Holder Knab´ im lockigen

Haar“! “Hold“ – hieß das nicht, wie früher

jeder wusste – „huldvoll“ oder „voller

Barmherzigkeit“? Keine Spur von

„lieblich“ oder „süß“! Dass dem Kleinen

in gläubiger Begeisterung ein Lockenkopf

angedichtet wurde, schmälert den

Gehalt dieses mit tiefer religiöser Bedeutung

aufgeladenen Wortes nicht. „Im

Vergleich mit der Weise, wie im 20. Jahrhundert

von durchaus bekannten Dichtern

Diktatoren wie Hitler, Stalin oder

Mao angehimmelt wurden, schneiden

die Weihnachtslieder gar nicht einmal

so schlecht ab“, meint ein Theologe.

Weiter Griff zurück

Reine Behauptung? Keinesfalls! Ihrer

Absicht nach sind sie Musik gewordener

Protest, in Noten gegossene Weigerung,

sich mit der Welt, so wie sie ist, abzufinden.

Christliche Dichter greifen ausnahmslos

auf Prophetentexte des Alten

Testamentes zurück: „Reiß doch den Himmel

auf und komm herab!“, schreit der

Prophet Jesaja in höchster politischer, religiöser

und persönlicher Not. Gegen den

Zeitgeist gewandt sind diese Texte Erklärungen

des Vertrauens und der Hoffnung

auf eine bessere und gerechtere Welt.

Lesen Sie dazu den schwindelerregend

utopischen Text von Jesaja 11,6-9!

Freude inmitten von Chaos

Die bekanntesten deutschen Weihnachtslieder

entstanden in Notzeiten. „Vom

Himmel hoch, da komm ich her/ich

bring euch eine gute Mär“ (= Botschaft)

dichtet der schon todkranke Martin

Luther. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

schreibt und komponiert der Pfarrer

Philipp Nicolai gleich nach dem Pesttod

seiner beiden ihn versorgenden Schwestern.

„O Heiland, reiß die Himmel auf“

fleht der Jesuit Friedrich v. Spee, während

Hexenverfolgung und Dreißigjähriger

Krieg eine gewaltige Spur der Verwüstung

durch das Deutschland des 17. Jahrhunderts

ziehen.

„In dulci jubilo“ entsteht im 14. Jahrhundert

inmitten von Cholera und krie-


Christliche Weihnachtslieder

sind die in Noten

gegossene Weigerung,

sich mit der Welt, so wie

sie ist, abzufinden.

Emil Nolde, Hl. Familie.

gerischen Auseinandersetzungen. Selbst

das als kitschig empfundene Lied „O du

fröhliche“ schreibt der Leiter eines Kinderheimes

(nach der Melodie eines sizilianischen

Fischerliedes), um seinen kriegswaisen

Kindern in ihrer Traurigkeit eine

Freude zu bereiten. Die Liste ließe sich

beliebig fortführen.

Utopie und Krippe

Gegner des Christentums vermuten in all

dem nur billige Vertröstung und Wirklichkeitsverweigerung.

Das Gegenteil ist

der Fall. Christliche Weihnachtslieder

sind Protestlieder gegen Ungerechtigkeit,

Sinnlosigkeit und Tod. In ihrer Sprache

sprechen sie von nichts anderem. Es sind

aber auch Lieder des Vertrauens und der

größeren Hoffnung angesichts einer Welt,

die nie ganz in Ordnung gebracht werden

kann.

Der atheistische Philosoph Ernst Bloch

sieht in der christlichen Hoffnung eine

„reale Utopie“, immerhin! Doch mit dem

Kind in der Krippe hat diese „Utopie“ ein

Gesicht und einen Namen bekommen:

Jesus von Nazareth.


Seite 5

Way of Hope

Früchte des 3. Treffens von 14. bis 16. Oktober

Glaube nachgefragt

• Intensive Begegnung von Muslimen, Juden, Buddhisten und ChristInnen aller

Konfessionen; Bildung einer interreligiösen Kerngruppe.

• Unterstützung der Projekte des Alternativökonomen Christian Felber: Demokratische

Bank, Gemeinwohlökonomie und neues Demokratiemodell.

• Zwei neue Entwicklungen zeichnen sich ab: 1. eine immer stärkere interreligiös-spirituelle

Vertiefung des Prozesses; 2. steht durch die neue Online-Kommunikationsplattform

und das Bürgerradio „Oki(((i)))talk“ für die Zukunft ein

neuer interaktiver Raum zur Verfügung.

Mehr unter: www.wayofhope.info

gesucht &

gefunden

Beim Stöbern im Internet fand ich auf

www.katholisch.at

einen Link zum

Online Adventkalender der Diözese Linz.

Gefällt mir sehr gut!

Ich habe mich bereits angemeldet.

Reinhard Weinthaler

„Gilt die Sonntagspflicht noch?

Sagt die Kirche noch immer, dass

es eine schwere Sünde ist, wenn

man sonntags nicht zur Messe

geht?“

Christlicher Glaube war von Anfang

an nie bloß „Privatsache“, sondern

immer auch „Gemeinschaftssache“.

Jede Gemeinschaft lebt vom

regelmäßigen Zusammenkommen ihrer

Mitglieder, auch die Gemeinschaft der

Kirche. Die Eucharistiefeier ist dabei das

Glaube hinterfragt

Herzstück christlichen Lebens. Deshalb

verlangt die katholische Kirche nach

wie vor, dass ihre Mitglieder an Sonnund

Feiertagen die Messe mitfeiern. Sie

sagt freilich auch, dass es ernsthafte

Gründe geben kann, nicht zum Gottesdienst

zu kommen.

Eine detaillierte Auflistung dieser

Gründe macht sie nicht. Hier vertraut

sie dem Urteilsvermögen

ihrer Mitglieder. Schuld lädt jemand

(nur) dann auf sich, wenn er in einer

wichtigen Angelegenheit trotz besserer

Einsicht aus eigenem Willen das Falsche

Pfarrblatt Weiz

Vollversammlung des Way of Hope.

Foto: Wodicka

tut oder das Gute nicht tut. Sehr vielen

katholisch Getauften ist die Bedeutung

der Sonntagsmesse nicht mehr

oder noch nicht bewusst. Damit fehlt

auch die Einsicht in das entsprechende

Kirchengebot. Es bleibt eine wichtige

Aufgabe der Seelsorge, Menschen (wieder)

an das Geheimnis der Eucharistie

heranzuführen. Das Gebot kann dazu

eine äußere Hilfe sein. Wichtiger ist die

innere Motivation.

Aus: „Betrifft Kirchenkritik“,

von Karl Veitschegger,

ausgewählt von R. Sommersguter


Pfarrblatt Weiz Seite 6

Glaube kindgerecht

Kinder in Jesu Armen

Die Kinder unserer Pfarre sind uns ein

großes Anliegen. Zusätzlich zum Kleinkindergottesdienst

laden wir sie daher einmal

pro Monat zum Kinderevangelium ein.

Nach der Begrüßung durch den Priester

erleben die Kinder in der Emanuelkapelle

das Wort Gottes in ihrer Sprache und

kommen zur Gabenbereitung wieder in

die Weizbergkirche zurück.

Wir sind begeistert vom besonders engagierten

und motivierten Kinderliturgiekreis

unserer Pfarre. DANKE!

Das 1. Kinderevangelium in der Emanuelkapelle

bereitete allen viel Freude. Foto: Biber

Allerheiligen mal anders 2011

Danke für euren Einsatz!

Fotos: Stühlinger

Lichterkreuz aus 250 Laternen. Heiligenerlebnis hautnah in St. KIRCHENschlau.

Gruselige Atmosphäre in St. SCHRECKdichnicht.

Bei so vielen Allerheiligenstriezeln fällt die Auswahl schwer.


Bildimpulse Pfarrblatt Weiz

Advent 2011

Mein Christusbild


Pfarrblatt Weiz

Bildimpulse Advent 2011

Liebe Leserin!

Lieber Leser!

Für viele Initiativen der katholischen

Kirche in der Steiermark

wurde in den letzten Monaten

das Diözesanmotto „Auf Christus

schauen“ gewählt.

Unsere Beilage „Bildimpulse Advent“

wurde vom Gedanken angeregt, dass

in unserem Kulturkreis eigentlich

jeder Mensch mit Jesus Christus auch

ein „Bild“ verbindet, auf das er mit

seinem Kopf oder mit seinem Herzen

„schaut“. Mit der Frage „Welches

Bild von Jesus Christus trägst du in

dir?“ haben wir Menschen eingeladen,

ihr Bild von Christus unseren

Leserinnen und Lesern als kleinen

Impuls mit auf den Weg durch den

Advent zu geben.

Die vorgestellten „Christus-Bilder“

sind angeregt durch die letztjährige

Sonntagsblatt-Weihnachtsbeilage.

Sie wurden manchmal sehr persönlich,

manchmal eher kunstwissenschaftlich

oder theologisch reflektiert.

In allem sind die Bilder und die

dadurch angeregten Gedanken Facetten

jenes unsichtbaren Gottes, den

wir zur Weihnacht als Kind in der

Krippe feiern und verehren.

Zum Bild auf Seite I: Dorothee von Windheim, Salve Sancta

Facies, 1980/84, Fotoemulsion auf Gaze, Glaskasten,

Stuttgart, Staatsgalerie.

Zum Bild rechts: Wolf Vostell: Jesus-Variation über El Greco,

1978/79. Objektbild mit Acryl, Ceresitmase, Fotoapparat auf

Emulsions-masse, 54 x 44 cm, Privatbesitz.

Das Labyrinth und die Rose

Die Vorstellung, man könnte eines

Tages aus einigem Abstand auf seinen

Lebensweg zurückschauen: auf diese

Linie mit vielen Kurven, Rück- und

Vorwärtsbewegungen, Sackgassen,

Ein- und Abbrüchen; und dann würde

sich herausstellen, dass er nicht

durch einen ausweglosen Irrgarten

verlief und in einer toten Abzweigung

abbrach, man würde erkennen,

dass er das Muster eines Labyrinths

ergibt, das unentwegt auf ein Ziel

hinführte, auf eine Mitte, sogar dann,

wenn man sich geradewegs weit von

dieser entfernte; und der endgültige

Abbruch sei in Wirklichkeit die Zielge-

rade direkt in die Mitte hinein, die die

Lösung und Erlösung, Begegnung und

Verwandlung bringe – diese Vorstellung

ist ziemlich unglaublich.

In der Kathedrale von Chartres ergibt

sich zuweilen kurz die Vision, dass

das Licht der Westrose mitten auf

das Labyrinth flutet. Würde man die

Westfront ins Kirchenschiff herunterklappen,

so käme die Rose genau auf das

Labyrinth auf dem Fußboden zu liegen.

Christus, der Weltenrichter in der Rose,

dessen fünf Wunden zeigen, dass er uns

versteht, läge genau in der Mitte des

Labyrinths. Dieses faszinierende Mandala

aus Farben, Licht und Bildern würde den

nüchternen Weg vollends in eine andere

Dimension und Beziehung versetzen.

Gott habe sich in Jesus Christus bereits

auf unseren Weg gelegt, glaubten die

Erbauer der Kathedrale; unser Weg sei

sein Weg, sein Weg der unsrige. Seither

gehören das Labyrinth und die Rose,

der Weg und die Vision, zusammen.

Wir ertasten im Dunkeln mit unseren

Füßen das Labyrinth, und über uns

leuchtet als Stern die Rose.

Bernardin Schellenberger

II


Ich bin sein Gegenüber

Wie mir Christus

entgegenkommt

vertraut, fremd,

sympathisch, irritierend,

grantig, übermütig,

traurig, weise.

Das Nachdenken über mein inneres

Christusbild hat mir bewusst gemacht,

dass ich ein weihnachtliches Bild in

mir trage.

Es ist geprägt von der Gewissheit, dass

Jesus mir in den Menschen begegnet,

mit denen ich alltäglich zu tun habe.

Dieses Wissen hat zwei Zentren:

Da ist das unglaubliche Faktum, dass

Gott ganz und gar heruntersteigt in

unsere menschliche Existenz – nicht,

weil er das tun musste. Nein, weil

er liebt und zeigt, wozu Liebe fähig

macht.

Und es gibt Jesu klares Wort im Evangelium,

dass er in unseren Mitmenschen

auf uns zukommt.

Dass Christus mir in den anderen

begegnet, ist herausfordernd – nicht

nur, weil er mir in den Menschen

um mich unendlich variantenreich

entgegenkommt: vertraut, fremd,

sympathisch, irritierend, grantig,

übermütig, traurig, weise, … sondern,

weil ich auch vergesslich bin und den

Menschen dann nicht immer mit

Aufmerksamkeit, lebendigem Interesse

und Respekt begegne.

Wenn ich im anderen Menschen

Christus erkenne, bin ich in diesem

Moment auch sein Gegenüber, und

das heißt, dass Christus gerade jetzt

auch auf mich schaut und mir begegnet

– so wie ich jetzt bin. Das ist faszinierend

und unfassbar – so unfassbar,

dass wir uns als ChristInnen jedes Jahr

neu davon begeistern lassen dürfen,

dass Gott sich uns als Mensch zutraut

und wie ein Baby vertrauensvoll auf

unsere Liebe baut!

III


Gerade jetzt schaut

Christus auf mich und

begegnet mir.

Dr.

Bildimpulse Advent 2011

Monika Prettenthaler ist Assistentin

am Institut für Religionspädagogik an der

Karl-Franzens-Universität Graz.

Pfarrblatt Weiz


Ein Kind zur Erleuchtung aller

DDr. Johannes Rauchenberger leitet

seit dem Programmjahr 2000 das

Kulturzentrum bei den Minoriten der

Diözese Graz-Seckau in Graz.

Zum Bild: Rembrandt van Rijn, Gesang

des Simeon, 1699, Nationalmuseum

Stockholm.

Pfarrblatt Weiz


Das Faszinierende am

Christentum ist für

mich immer mehr,

dass es zwar einfach,

aber dennoch nicht

einfach einfach ist.

Bildimpulse Advent 2011

Im Säuglingsblick

das Himmelslicht

Wer Leben sagt, sagt notwendig

Wachstum, Veränderung, Reduktion,

Altern, Transformation und Weitergabe

mit. Leben ist jedenfalls das

Gegenteil von Stillstand.

Bezogen auf das Bild Jesu Christi gilt

das auch – es ist doch ein Bekenntnis

zu einem Lebenden. Aber im Laufe

des Lebens eines jeden ändert sich die

Nähe.

Die Facetten und die Färbung auch.

Die Dringlichkeit, die Verführungskraft,

das Lächeln, der Schmerz und

das Licht. Vielleicht auch sein Gesicht.

Das Faszinierende am Christentum

ist für mich immer mehr, dass es zwar

einfach, aber dennoch nicht einfach

einfach ist. Weit entfernt von einem

Kreuzchen oder einem X. Kein Pfeil

weit und breit. Es bedeutet die Vielfalt

der Gesichter, die das Antlitz Gottes

durchlassen oder wenigstens ersehnen.

Wenn ich ein Christusbild nach außen

tragen würde, so ist es das letzte Bild,

das der große Maler Rembrandt, alt

und verarmt, gemalt hat. Der greise

Simeon, der seine alten Tage im

Tempel zugebracht hat, um auf den

Messias zu warten, hat nun endlich

das Kind in seinen Armen, von dem

er sagt: Ein Kind zur Erleuchtung aller.

Dann kann er sterben und singt sein

Nunc dimittis (Lk 2,29f), und seit wohl

mehr als 1700 Jahren singen viele mit

ihm täglich mit. Im Säuglingsblick

das Himmelslicht erblicken – bis zum

Ende (Peter Handke): Da könnte ich

mich zu Simeon dazustellen.

IV


Seite 7

Elisabeth Unterberger ist verheiratet

und hat drei erwachsene

Töchter.

›› Erzähle bitte etwas über dich!

Ich arbeite seit zehn Jahren bei der

Caritas als Heimhelferin im mobilen

Dienst. Unser Team – Heimhelferinnen

und Pflegehelferinnen - arbeitet mit

der Hauskrankenpflege des SMP (Sozialmedizinischer

Pflegedienst) eng zusammen.

Wir haben seit Ende September

ein neues Büro im Mesnerhaus. (Pfarrhof/Weizberg)

›› Welche Erfahrungen haben dich in

deiner Arbeit besonders geprägt?

Immer wieder bekomme ich so viel an

Dankbarkeit von den Klienten, aber

auch deren Angehörigen zurück – oft

mit Worten, aber auch ein dankbarer

Blick, ein Lächeln,… das gibt mit Kraft,

um auch gewisse Durststrecken auszuhalten.

LEISE GANZ LEISE…

Pfarre aktuell

Unser Gast im Pfarrblatt: Elisabeth Unterberger

›› Oft wirst du sicher auch „Klagemauer“

für Anliegen und Nöte von

Menschen sein ...-

Ich möchte vor allem eine gute Zuhörerin

sein und hören, was zwischen

den „Zeilen“ gesagt wird. Ich versuche

mich in die Lage der Klienten und der

pflegenden Angehörigen zu versetzen

und sie zu verstehen. So bin ich dann

suchen und finden Gratis lesen bis Jahresende

in der Bibliothek am Weizberg

DANN WIRD DAS LICHT

DIESER ZEIT SICHTBAR

TÖNEN FLOCKEN

SINGEN FLAMMEN

DUFTEN WORTE UND WIR

WIR WERDEN STILL SEIN,

SO STILL, DASS WIR

DIE LIEBE WACHSEN HÖREN.

Ingrid Coss

Wir wünschen Ihnen eine ruhige Advent- und

Weihnachtszeit. Nehmen Sie sich gerade in

diesen Tagen öfters eine Auszeit mit einem

guten Buch oder erleben Sie schöne Stunden

mit einem spannenden Spiel.

Aus unserem Spielangebot:

VOLL IN FAHRT (ab 6 Jahren für 2–4 Spieler)

Kaum scheinen die ersten Sonnenstrahlen

über den Rangierbahnhof, begeben sich

die ersten Lokomotiven in Position, um den

begehrten Titel des Weltmeisters zu ergattern.

Doch bei diesem spannenden Wettrennen ist

Vorsicht geboten ...

TRIOVISION

(ab 7 Jahren für 1–6 Spieler)

Ein Denkspiel für Kombinierer

Bei diesem Spiel müssen die farbigen Spielfiguren

in die vorgegebenen Anordnungen

gebracht werden. Gute optische Auffassung

sowie eine schnelle Reaktion sind erforderlich.

Pfarrblatt Weiz

auch oft in einer Vermittlerrolle.

Wenn dadurch ein gutes Miteinander

möglich wird, ist es für alle sehr wertvoll.

›› Wie wichtig ist der Glaube in deiner

Arbeit?

Für mich persönlich ist der Glaube

ganz wichtig. Natürlich muss man

auf die Menschen eingehen und auch

akzeptieren, wenn wer nicht darüber

sprechen will. Ich habe schon sehr

viele, sehr wertvolle Gespräche führen

können. Der Satz einer 90jährigen

Frau ist mir in Erinnerung: „Ich kann

ja sonst nichts mehr tun, so habe ich

viel Zeit zu beten, ich bete auch für

dich.“

Ich bin sehr dankbar dafür, so viele

Menschen ein Stück ihres Lebens

begleiten zu dürfen.

Interview: Richard Sommersguter, Foto: Unterberger

ULURU (ab 8 Jahren)

Nominiert für "Top 10

Spielzeug 2011"

Nachts im Schlaf verwandeln

sich die Tiere Australiens in Traumvögel

und flattern in wildem Reigen rund um den

heiligen Berg Uluru. Doch das sorgt für ganz

schön viel Trubel, denn alle haben einen ganz

speziellen Wunsch.

„GESCHENKSGUTSCHEIN“

für ein Jahresabo aus unserer Bibliothek –

unser alternativer Geschenkvorschlag.

Öffnungszeiten

Mi, 16.30 – 20 Uhr • Fr, 16.30 – 18.30 Uhr

So, 7.30 – 12 Uhr

www.weizberg.bvoe.at

Email: weizberg@bibliotheken.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Pfarrblatt Weiz Seite 8

Pfarre aktuell

Aus dem Pfarrkindergarten

Wir tragen ein Licht. Die Kinder der Ganztagesgruppe ließen einen Stern leuchten, den

sie selbst am Nachmittag gestaltet haben. Auch beim Martinsfest leuchteten viele Laternen

der Kinder, wir teilten das Licht mit Eltern und Verwandten, so wie der heilige Martin

seinen Mantel geteilt hat. T/F: Marika Purkathofer

Wort des Lebens

Der heruntergekommene Gott

nach Joh 1,14

Die weihnachtliche Festgemeinde war

schockiert. Der Dorfpfarrer ließ das

Krippenspiel ausfallen, löschte die Kerzen

am Christbaum und stimmte statt

„O du fröhliche“ ein Karfreitagslied an.

Zornig verließen die Leute die Kirche und

schimpften, weil ihnen die schöne Weihnachtsstimmung

geraubt wurde. Doch der

Geistliche hatte seine Gründe: Ein junger

Mann war aus der Haft entlassen worden.

Mangels Obdach quartierte ihn Hochwürden

im Pfarrhof ein und nahm ihn zur

Mette mit. Doch als sich der Exhäftling

in eine Kirchenbank setzte, standen die

Leute demonstrativ auf und wechselten den Platz. Deshalb war dem Pfarrer der

Kragen geplatzt und er sang: „O Haupt voll Blut und Wunden“, weil Christus in

dieser Nacht ein zweites Mal gekreuzigt worden war. Daher fiel die Mette aus.

Wie hätten Sie reagiert? Vertragen sich weihnachtliche Stimmung, Kerzenglanz

und Lebkuchenduft mit Obdachlosen und Strafgefangenen, die auch das

Geburtsfest Jesu Christi mitfeiern möchten? Gerade das ist ja die Botschaft von

Weihnachten: dass der „heruntergekommene“ Gott inmitten der verwahrlosten

geschundenen Kreatur sein Zelt aufschlägt. Genau so besingt es ein Weihnachtslied

für Kinder: Runtergekommen, abgestiegen, Erde statt Himmel, da, wo wir sind.

Runter gekommen, abgestiegen, alles aus Liebe – der König wird Kind.

Ein frohes Weihnachtsfest, das für alle Platz hat, wünscht Ihnen Ihr Kaplan Hannes Biber

… zu den Jesusstunden

Do 1.12. und Do 15. 12., 15 – 16 Uhr,

Meditationsraum Weizberg

… zur Ministrantenrorate

am Sa, 3.12., 8 Uhr, Weizbergkirche

… zum Kleinkindergottesdienst

So, 4.12., 10.15 Uhr, Pfarrsaal Weizberg

… zum Mitbasteln einer Krippe

während der 10.30 Uhr – Gottesdienste,

die immer weiter „wächst“.

… zur Kinderkrippenfeier

am Sa, 24.12., 16 Uhr, Weizbergkirche

… zur Kindersegnung,

Mi, 28.12., 8 Uhr Tabor,

9 Uhr Weizbergkirche

Die KISI-Gruppe verschönert viele Messen.

Neu: die Freizeitgruppe - Kino, Essen

gehen, Billardspielen u.a.m. wird von

Betreuern und freiwilligen Helfern angeboten.

I-Cafe, Adventfeier mit hl. Messe, 4.12.,

15 Uhr, Pfarrsaal Weizberg

Angehörigenrunde, 13.12., 9 Uhr,

Oase


Seite 9

Brot statt Böller

Weltweit sind 195 Mill. Kinder unterernährt. Hunger

macht krank und antriebslos. Unterstützen Sie Projekte der

Caritas gegen den Hunger. Das macht mehr Sinn, als in der

Silvesternacht teure Feuerwerkskörper zu verpulvern!!!

Spendenkonto: PSK 7.925.700/ BLZ 60.000;

Nähere Infos unter: www.caritas-steiermark.at

taschen mit Kaffeeduft

Einige Frauen aus den PGR Teams von Greith und Hohenkogel

haben aus gebrauchten Kaffesackerln Taschen

genäht, um mit dem Erlös die Renovierung des Kalvarienbergs

zu unterstützen.

Die Taschen warten im ELLA-Kleiderladen der Pfarrcaritas

in der Schulgasse auf ihre neuen Besitzer.

huBert Pierer

Öffnungszeiten: Di, Mi: 9 – 11 Uhr;

Do, Fr: 15 – 18 Uhr; Sa: 9 – 12 Uhr

Pfarre Sozial aktuell

Sei so frei

Team Österreich Tafel

Pfarrblatt Weiz

Adventsammlung

der KMB am 11.12.

Stern der Hoffnung

Armut, Drogen und sexueller

Missbrauch: Um

dem aussichtslosen Leben

auf der Straße und in

den Slums zu entkommen,

brauchen Kinder

und Jugendliche in Kenia

Unterstützung.

SEI SO FREI hilft mit Rüstzeug

fürs Erwachsenwerden!

Ihre Spende schenkt

einen Stern der Hoffnung!

Sammeln statt vergammeln

Freiwillige HelferInnen holen jeden Samstag Lebensmittelspenden

von Supermärkten ab, sortieren diese und geben sie noch am

selben Tag an Bedürftige ab.

Das Haushaltseinkommen

muss dafür abhängig von der

Haushaltsgrößer niedriger sein

als:

€ 951,– für 1 Erwachsenen

€ 1.426,– für 2 Erwachsene

€ 1.236,– für 1 Erwachsenen

mit 1 Kind

€ 1.521,– für 2 Erwachsene

mit 1 Kind

+ € 285,– für jedes weitereKind

+ € 475,– für jeden weiteren

Erwachsenen.

Lebensmittelausgabe:

jeden Sa, 18.30 bis 19.30 Uhr bei

der Bezirksstelle Weiz des Roten

Kreuzes in der Franz-Pichler-Straße

79.

Willi KahlBacher


Pfarrblatt Weiz Seite 10

Auf einen Blick

Kirchenbeitrag

Kirchenbeitragsstelle Gleisdorf:

Business-Park 2, 8200 Gleisdorf

Mo bis Mi, jeweils 8–14 Uhr

Kirchenbeitragsstelle Weiz:

Weizberg 13, Do u. Fr 8–14 Uhr

Tel.: 0810-820-600 (Dialogcenter Graz)

Gespräch am Tabor

Bitte vorher anmelden!!!

• Kaplan Hannes Geieregger: Do, 1.12.,

14.30-16 Uhr (0676/8742 6869)

• Diakon Hannes Pscheidt: Mi, 21.12.,

10-12 Uhr (0676/8742 6872)

• Nach Vereinbarung:

Gertrude Gruber (Tel.: 30083)

Josef Klamminger (Tel.: 44392)

Maria Weber (0664/42 100 68).

Diöz. Beratungsstellen

• Ehe-, Partner- und Lebensberatung

und Psychotherapie der Diözese

Graz-Seckau

Gleisdorf: Weizerstraße 9, (03112/5654)

Do 17–19 Uhr u. nach Vereinbarung

Hartberg: Grazer Str. 16, (03332/633 99)

Mi 9–11 und 17–19 Uhr

Graz: Carnerigasse 34, (0316/67 13 88)

Mi 9–11 und 17–19 Uhr, Do 9–11Uhr

• Telefonseelsorge: 142

• Caritas Ausländerberatung:

(0676/88015376)

Tauftermine

3./4.12.: Kaplan Geieregger

10./11.12.: Kaplan Biber

17.12.: Diakon Ecker

26.12.: Diakon Pscheidt

7./8.1.: Diakon Pscheidt

14.1.: Kaplan Biber

21./22.1.: Kaplan Geieregger

28./29.1.: Diakon Ecker

Advent in der Pfarre

WEIHNACHTS-

SENIORENTREFFEN

KOMMUNION

Alte und kranke Menschen, die vor Weihnachten

die hl. Kommunion empfangen möchten,

mögen in der Pfarrkanzlei gemeldet werden,

Tel.: 2363.

HELFERINNENTREFFEN

Fr, 2.12., 8 Uhr – Gottesdienst,

9 Uhr – Adventfeier im Pfarrzentrum

Das Team der Katholischen Frauenbewegung

wünscht allen einen besinnlichen Advent und

ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Josefa Fink

NIKOLAUSAKTION

der KJ und JS

Mo, 5.12.: Familien, die den Besuch des Nikolaus

wünschen, mögen sich bitte bis zum

2.12. in der Pfarrkanzlei am Weizberg melden,

Tel.: 2363.

GEDENKFEIER

für tot- und stillgeborene Kinder

So, 11.12. 17 Uhr, evangelische Kirche Weiz

mit Vikarin Alexandra Klatt und Diakon Hannes

Pscheidt

Nach der Feier Feuer- und Lichtergang auf den

Weizbergfriedhof zur Gedenkstätte für Stillgeborene.

Wir laden Kinder ein, ihre Martinslaternen

mitzubringen. An diesem Tag wandert eine

Lichterwelle um die ganze Welt.

Foto: Neuhold

Do, 15.12., 14.30 Uhr, Pfarrsaal: Adventbesinnung

mit Pfarrer Lebenbauer, umrahmt vom

„Oststeirer Viergesang“,

Leitung: Gerti Weber

LICHTFEIER

Fr, 2.12., 18 Uhr beim „Jirgl-Kreuz“

(Offenburgergasse/Keplergasse)

KIRCHENMUSIK

So, 18.12., 10.30 Uhr – Messe

am Weizberg, musikalische

Umrahmung:

Posaunenquartett des Stadtorchesters

Weiz.

Bussgottesdienste

Sa, 10.12.: 19 Uhr, Weizberg

So, 11.12.: 19 Uhr, Tabor

KMB-Männerrunde

Mi, 14.12., 19.30 Uhr u. Do, 22.12., 19.30 Uhr

(Jungmänner) jeweils Pfarrzentrum

Rorate

jeweils 6.30 Uhr, Weizberg

1. Adventsonntag: Mortantsch

2. Adventsonntag: Krottendorf,

Greith-Mitterdorf, Etzersdorf,

Weiz-Stadt

Treffpunkt: 5.50 Uhr Kindergarten

Krottendorf; 5.45 Uhr Taborkirche.

3. Adventsonntag: Naas

4. Adventsonntag: Thannhausen

8. Dezember: Firmlinge und Jugend

Treffpunkt: 6 Uhr Hauptplatz

3. Dezember: Mini-Rorate

8 Uhr Weizberg


Seite 11

Do, 1.12.: Tabor: 7 Uhr Anbetung (Gebetstag

um geistl. Berufe), 8 Uhr hl. Messe

Fr, 2.12.: 7.30 Uhr Anbetung, 8 Uhr hl. Messe

Sa, 3.12.: Weizberg 8 Uhr Mini-Rorate

So, 4.12.: 2. Adventsonntag

10.15 Uhr, Kleinkindergottesdienst im Pfarrzentrum

Weizberg; 10.30 Uhr Jungschar-Gottesdienst;

Tabor: 9.15 Uhr Kindersinggruppe;

19 Uhr Musikgruppe Monika Hödl

Do, 8.12.: HOCHFEST MARIÄ EMPFÄNGNIS

Sonntagsordnung!

Sa, 10.12.: 14.30 Uhr hl. Messe in Etzersdorf

(Gemeindesaal); 19 Uhr Bußgottesdienst am

Weizberg

So, 11.12.: 3. Adventsonntag - Aktion

„Sei so frei“ der KMB

9 Uhr Konferenz der franz. Gemeinschaft

(Emanuelkapelle)

13.15 Uhr, Andacht der Adventläufer

(Weizbergkirche)

Tabor: 9.15 Uhr Chor; 19 Uhr Bußgottesdienst

Di, 13.12.: 18.30 Uhr, Monatswallfahrt

(Lichterprozession v. Friedhofsplatz)

So, 18.12.: 4. Adventsonntag; 10.30 Uhr,

Posaunenquartett des Stadtorchesters Weiz

Sa, 24.12.: HEILIGER ABEND

Weizberg: 16 Uhr Kinder-Krippen-Feier;

21.10 Uhr Turmblasen; 21.40 Uhr Weihnachtslieder

(Chor); 22 Uhr Christmette

(Chor)

Tabor: 23 Uhr Turmblasen; 23.30 Uhr Hirten-

u. Krippenlieder, 24 Uhr Christmette

mit Chor.

Die Taufe haben empfangen:

Sebastian Hutter, Naas-Hart 29; Elena Lembacher,

Krottendorf, Walmgasse 2; Lina-Mae

Paller, Moarhofweg 4; Lina Fink, Grub 24;

Samuel Wiener, Etzersdorf 72; Theodor Reisner,

Sturmbergweg 12; Finn Heuberger,

Oberdorf 18, Mitterdorf/R.; Michael Lembacher,

Naas-Gschaid 4; Marc Derler, Untergreith

4; Lina Grabner, Werksweg 54; David

Wiesbauer, Volpesiedlung 3; Stefan Nistelberger,

Etzersdorf 13; Amelie und Fabienne

Iberer, Landscha 162; Leonie Neuhold, Ponigl

25; Valentin Mauthner, Göttelsberg 11; Elias

Oltean, Oberdorf 3.

Das Sakrament der Ehe

spendeten einander:

MMag. Simone Scheidl, BHS-Lehrer, Siegfried-

Esterl-Gasse 34, und MMag. Wolfgang Lech-

Gottesdienste

Pfarrchronik

Auf einen Blick

So, 25.12.: CHRISTTAG

8 Uhr Schola; 10.30 Uhr: Missa brevis in

G-Dur KV 140 von W.A. Mozart (Chor u.

Orchester); Kindersinggruppe

Tabor: 9.15 u. 19 Uhr hl. Messe

Mo, 26.12.: STEFANITAG

8 Uhr Salz- und Wasserweihe; 10.30 Uhr

mitgestaltet v. d. Elin-Stadtkapelle; Tabor:

9.15 und 19 Uhr, hl. Messe u. Segnung des

Stefaniwassers;

10.15 Uhr Pferdesegnung am Hauptplatz

Di, 27.12.: Fest des Hl. Johannes – Segnung

des Johannesweines

Weizberg: 19 Uhr hl. Messe

Tabor: 8 Uhr hl. Messe

Mi, 28.12.: Unschuldige Kinder

9 Uhr Kinderwortgottesdienst mit Kindersegnung,

Tabor: 8 Uhr hl. Messe mit Kindersegnung

Do, 29.12.; Hl. Thomas Becket, Patron der

Taborkirche

19 Uhr hl. Messe; Tabor: 8 Uhr hl. Messe

(Feier des Patroziniums)

Sa, 31.12.: HL. PAPST SILVESTER

Weizberg: 8 Uhr Jahresschlussgottesdienst

(keine Abendmesse!)

Tabor: 16.30 Uhr Jahresschlussgottesdienst

So, 1.1.2012: NEUJAHR (Sonntagsordnung)

Mo, 2.1.: Sternsingeraktion STADT

Di, 3.1.: Sternsingeraktion LAND

Fr, 6.1.: FEST ERSCHEINUNG DES HERRN

Sternsingergottesdienste: 9.15 Uhr Tabor;

10.30 Uhr Weizberg

ner, BHS-Lehrer, Alpenbadstraße 24, 8940

Liezen.

Verstorben sind im Herrn:

Johann Wiener, Ponigl 19, 76 J., Christian

Lederhaas, Volpesiedlung 1, 43 J.;

Ing. Ludwig Lampichler, Göttelsberg 77,

92 J., Anton Buchgraber, Waldsiedlung 2,

87 J.; Gerda Bruss, Goethegasse 23, 84 J.;

Maria Hutter, Siegfried-Esterlg. 35, 81 J.;

Agnes Grabner, Trennstein 4, 87 J.; Othmar

Doppelhofer, Naas-Weizerzeil 123, 90 J.;

Willibald Neuhold, Ponigl 62, 52 J.; Christina

Schachel, Waldsiedlung 2, 89 J.; Berta Bör,

Waldsiedlung 2, 86 J.; Theresia Smolarski,

Bahnhofstr. 32, 86 J.; Elisabeth Pretterhofer,

Marburgerstr.114, 52 J.; Franz Rosenberger,

Regerstätten 8, 79 J.; Maria Seemann, Fuchsgrabengasse

16, 90 J.; Johann Schinagl, Landscha

27, 72 J.

Bibelrunden

• Mo, 5.12., 19.30 Uhr,

Pfarrhof Weizberg

• Di, 6.12., 19.45 Uhr,

Ponigl (Fam. Steinbauer)

• Di, 13.12., 19.15 Uhr,

Hohenkogl (Fam. Mußbacher)

• Mi, 14.12., 19.30 Uhr,

Greith (Fam. Pierer)

Pfarrblatt Weiz

• Do, 15.12., 19.30 Uhr,

Nöstl-Pessen (Vereinshaus Nöstl)

Gottesdienstzeiten

Weizberg

Vorabendmesse: Sa, 19 Uhr

Sonn- u. Feiertage: 8 und 10.30 Uhr

Mo bis Do: 19 Uhr; Fr: 8 Uhr

Tabor

Sonn- u. Feiertage: 9.15 und 19 Uhr

Di, Do und Sa: 8 Uhr

Fr: 18 Uhr: Friedensgebet/Anbetung,

19 Uhr: Hl. Messe

Spitalskapelle: Do, 18 Uhr

Pensionistenheim: Fr, 15.15 Uhr

Rosenkranz

Weizberg und Tabor jeweils vor den Messen

Beichtgelegenheit

Weizberg: Sa, 18.30 Uhr

Tabor: Fr, 18.30 Uhr

Gottesdienste Pfarrverband

Gutenberg

Vorabendmesse: Sa, 18 Uhr, Loretokapelle

So: 9 Uhr, Pfarrkirche

Kathrein/Offenegg

Vorabendmesse: Sa, 17 Uhr

So: 9.30 Uhr, jeweils Pfarrkirche


Pfarrblatt Weiz Seite 12

Kinder- u. Jugendseite

Sternsingeraktion 2012 Jugendsonntag

Frohbotschaft verkünden

Gott wird Mensch, um mit uns zu leben, und um Freud und

Leid mit uns zu teilen.

Brauchtum leben

Das Sternsingen ist ein beliebter

Brauch, und viele Menschen freuen

sich auf den Besuch der Könige.

Solidarisch handeln

Es wird eingeladen zur

Nächstenliebe ohne Grenzen und

zum Teilen mit den Ärmsten.

Beispielland 2012: Philippinen

Termine

So, 4.12.: Anmeldeschluss für die Gruppen

So, 11.12., 11.30 Uhr: Singprobe Landgruppen

So, 18.12., 11.30 Uhr: Singprobe Stadtgruppen

Fr, 30.12., 19.30 Uhr: Info-Abend für Begleiter

Mo, 2.1. 2012: Sternsingen in der Stadt

Di, 3.1. 2012: Sternsingen am Land

Fr, 6.1., 10.30 Uhr: Sternsingergottesdienst

Info: Kpl. Hannes Geieregger, 0676/8742-6869

Dankgottesdienst KISI-Gruppe und Minis

Foto: Stockner

Folgende Kinder wurden neu in die Ministrantenschar

aufgenommen:

Veronika Breininger, Sophia Buchberger, Johannes Gratzer, Carina

Groß, Jonas Hasler, Maximilian Jerabek, Jakob Leitner, Simone

Lemesch, Michaela Loder, Lisa Schaffler, Lucas Schweighofer, Sara

Wiener, Laura Strobl, Jonas Schöberl, Christina Strobl

Impressum: Herausgeber und Verleger: Röm. kath. Stadtpfarramt Weiz, F.d.I.v: Kaplan Hannes Biber

und die Redaktion, beide Weizberg 13, 8160 Weiz, Tel. 03172/2363-0; Druck: Steinmann, Weiz

Wettrennen der FirmbegleiterInnen um die Weizbergkirche

Nanu, hier passt aber so einiges nicht in die Winterlandschaft! Findet ihr

heraus, was?

Termine für die Jugend

Einfach WoW Fr 2.12., 19 Uhr, Emanuelkapelle

Firmlingsrorate Do 8.12., 6 Uhr, Abmarsch Hauptplatz

Jugendgottesdienst Sa 10.12., 17 Uhr, Meditationsraum

Fußball So 18.12., 18 Uhr, Gemeindezentrum Thannhausen

Adventwanderung Fr 23.12., Anger, Abfahrt 17.30 Uhr, Weizberg

Filmeabend Mi 28.12., 18 Uhr, Weizberg

Jugendstunden immer freitags um 18 Uhr, Jugendraum

Nähere Infos unter www.pfarre-weiz.at/jugendamweizberg oder bei PA

Christoph Doppelreiter (0676/8742 6681)

Termine für Ministranten & Jungschar

Ministrantenrorate Sa, 3.12., 8 Uhr, Weizbergkirche.

Jungschar-Gottesdienst So, 4.12., 10.30 Uhr, Weizbergkirche.

Spielenachmittag für Minis Fr, 16.12., 14-17 Uhr, Weizberg.

Kinderkrippenfeier Sa, 24.12.,

16 Uhr,Weizbergkirche mit gespieltem

Weihnachtsevangelium und Krippenliedern.

Das nächste Pfarrblatt erscheint

am 16. Dezember 2011

Foto: Stühlinger

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