Abschlussbericht VS 3 Wels

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Abschlussbericht VS 3 Wels

Der kleine Mugg – mir & uns geht`s gut Schuljahr 2012/2013

VS 3 Wels

3. Projektjahr

Allgemeine Angaben

Schule: Volksschule 3 Wels Bezirk: Wels-Stadt

Straße: Dr.-Schauer-Straße 2

Postleitzahl: 4600 Ort: Wels

Telefon: 07242/235-6250 Fax: 07242/235-1561

E-Mail: vs3.wels@eduhi.at Homepage: vs3.wels.eduhi.at

Zusammensetzung des Gesundheitsteams

Direktion: VD Edda Wiesbauer

Lehrer/innen: VSKL Martina Sageder, 1a Doris Demmel, 1b Irene Freyenschlag, 2a Barbara

Prader, 2b Corrina Ströher, 3a Rosemarie Wimmer, 3b Gabriele Krennmair, 4a Colic

Christian und Andrea Lindenbauer, 4b Sabine Hager, Werklehrerin Andrea Traxler,

Begleitlehrerin Nora Staudinger, Begleitlehrerin Christina Gruber, Religionslehrerin Rosina

Schlager-Weidinger

Elternvertretung: Frau Hüthmair

Weitere Mitarbeiter/innen: Schulwart Jürgen Fenzl, Schulärztin, fallweise Eltern, Frau Sonja

Oberndorfer

Daten zur Schule

Anzahl der Schüler/innen: 179

Anzahl männlich: 97 Anzahl weiblich: 82

Anzahl Migrationshintergrund: 95

Anzahl der Schüler/innen mit sonderpädagogischer Förderbedarf: 8

Anzahl der Lehrer/innen: 15 Anzahl weiterer Bediensteter: 13

Anzahl der Klassen gesamt: 9

Anzahl der Klassen Integrationsklassen: 1

Bisherige Fortbildungen im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung

EVA-SAM-Fortbildung, MUGG-Resourcenoptimierung, Mobbing an Schulen, heitere und

kommunikative Mathematikspiele, Erste Hilfe - Auffrischung, Sprache trifft Bewegung, aktiv,

lustvoll und effektiv lernen, Resileur und Selbststärkung, VS-Bewegungstagebuch, Fit mit

Fex (Ria di gspia di), Förderung der Lesemotivation.

Standortbezogene Besonderheiten der Schule

Schwerpunkte (z. B. Nachmittagsbetreuung),

Probleme/Herausforderungen, örtliche Gegebenheiten, etc.

Die Nachmittagsbetreuung findet nicht direkt an unserer

Schule statt, sondern ist in den Kindergarten Herrengasse eingegliedert. Bei uns im Bereich

Wels-Stadt herrscht ein hoher Migrantenanteil, weshalb unsere Schule zu vielen Kulturen

und Religionen Kontakt hat. An unserer Schule gibt es ebenso eine I-Klasse und diese

Kinder sind im Alltag gut integriert.


Der kleine Mugg – mir & uns geht`s gut Schuljahr 2012/2013

Datum Ort Name / Unterschrift der Projektleitung

25.05.2013 WELS ROSEMARIE WIMMER

1. In welcher Weise werden an Ihrer Schule soziale Prozesse gestaltet und

Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen berücksichtigt?

1.1. Akzeptanz

Wird Gesundheitsförderung auf einer breiten Ebene in der Schule akzeptiert?

Die Gesundheitsförderung wird auf einer breiten Ebene von allen Beteiligten akzeptiert. Die

Schulleitung, die Lehrerinnen und Lehrer ziehen gemeinsam an einem Strang und versuchen

in allen Bereichen mit den Kindern zu arbeiten und auf sie positiv einzuwirken. Die

Schülerinnen und Schüler arbeiten gerne mit und akzeptieren die gesunden Dinge in der

Schule. Nach der Schule wird allerdings dann wieder gerne zu Süßigkeiten gegriffen.

Manche Dinge finden bei den Eltern mehr Anklang und manche weniger. Sie sind teilweise

sehr schwer zu überzeugen und es kommt vor, dass die Kinder trotz Ermahnung wieder

süße Getränke oder sogar Süßes in der Schule mithaben. Rückmeldung erhält man

meistens von den Kindern. Das sonstige Schulpersonal ist uns in den verschiedenen

Bereichen ebenso gerne behilflich. Bei speziellen Fragen können wir auch schulärztlichen

Rat heranziehen. Schwierig ist es mit dem Schulerhalter, da meist von diesem Geld

zugeschossen werden sollte, aber nur wenig vorhanden ist.

1.2. Soziale Prozesse


In welcher Form werden Entscheidungsprozesse gestaltet? Welches Gremium mit

welcher Besetzung trifft welche Entscheidung in welcher Form?

Meistens kommt ein einzelnes Anliegen zuerst zur Schulleitung oder zu anderen Kolleginnen

und Kollegen. Danach wird es meist als

Tagesordnungspunkt in die Konferenz

aufgenommen und gemeinsam diskutiert und

positive und negative Aspekte

gegenübergestellt. Entweder man ist sich

schon einig, oder man wartet noch einen

kurzen Augenblick und es wird dann

entschieden. Es werden auch wichtige Punkte

bei einem Klassenforum angesprochen und die

Eltern sind miteingebunden. Vor allem die

Lehrer/innen sind ein sehr gutes Team und es

wird oft eine Veränderung positiv

aufgenommen.

Welche Personengruppen wurden bei der Entwicklung / Planung von

Maßnahmen eingebunden?

Bei der Entwicklung sind immer alle Personengruppen aus der Schulumgebung

eingebunden. Besonders die Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung, die Lehrerinnen

und Lehrer und das sonstige Schulpersonal. Die Eltern sind meist im Anschluss dabei.


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Welche Personengruppen wurden bei der Durchführung von Maßnahmen

eingebunden?

Bei der Durchführung von Maßnahmen sind zuerst meist die Lehrpersonen und die

Schülerinnen und Schüler eingebunden. Die Eltern helfen auch gerne mit sofern sie können

(Kindern Obst mitgeben, bei der gesunden Jause helfen, bei einer Bewegungsstation

mitmachen,...).

In manchen Bewegungseinheiten sind Experten aus den Vereinen eingeladen um den

Kindern ihren Sport zu vermitteln. Ebenso gibt es eine Sozialpädagogin die intensiv mit den

4. Klassen zusammenarbeitet. Die Zahngesundheitserzieherin vermittelt den Kindern

Mundhygiene.

1.3. Besondere Bedürfnisse


In welcher Form werden die Bedürfnisse bestimmter Gruppen berücksichtigt?

Es wird auf jedes Individuum bei uns in der Schule eingegangen. Es kommt mitunter vor,

dass gewisse Angebote von Seiten der Schule einmal mehr die Burschen ansprechen und

ein anderes Mal dafür mehr die Mädchen. Für Kinder mit Migrationshintergrund wird

Sprachförderunterricht abgehalten. Für diese Gruppe von Kindern findet auch

Muttersprachenunterricht statt, sodass

sie ihre Sprache noch verbessern und

festigen können. Ebenso verhält es sich

mit dem Religionsunterricht. Auf Kinder

mit besonderen Bedürfnissen wird auch

immer wieder Rücksicht genommen und

sie sind in die schulischen Prozesse gut

eingegliedert. Beim Zubereiten der

gesunden Jause wird darauf geachtet,

dass verwendetes Fleisch nicht

Schweinefleisch ist, wegen dem

religiösen Hintergrund. Es wird auch auf

Allergien oder Unverträglichkeiten

mancher Kinder Rücksicht genommen.

Bei diversen Schulveranstaltungen wird darauf geachtet, dass Geschwisterkinder weniger

zahlen müssen oder sozial schwache Kinder eine Unterstützung bekommen. Wenn es zu

Streitigkeiten in der Klasse kommt müssen die Kinder zuerst versuchen es selbst zu lösen

und im Ernstfall greift der Lehrer noch ein. Außerdem gibt es bei uns Schulregeln und

Klassenregeln, die festgehalten sind und an die sich alle Beteiligten der Schule halten.

2. Ist in Zusammenhang mit der schulischen Gesundheitsförderung an Ihrer

Schule eine strukturierte Herangehensweise erkennbar?

2.1. Strukturierte Herangehensweise (z. B. Projektmanagementkreislauf):


In welcher Form werden der Bedarf an Maßnahmen und die Bedürfnisse der im

schulischen Alltag involvierten Personen erhoben?

Meistens finden die Bedarfserhebungen anhand von Beobachtungen statt. Es ist auch schon

passiert, dass Eltern an die Schule herangetreten sind und die Schule deshalb

Veränderungen angestellt hat. Es gibt ein Klassenforum, das Schulforum und Elternabende.

Es finden oft Eltern-Kind-Lehrer-Gespräche statt. Unter den Lehrer/innen besteht eine

ständige und gute Kommunikation.


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Werden auf Basis dieser Erkenntnisse Ziele formuliert?

Es werden Ziele festgelegt, die meist attraktiv gestaltet werden. Manche Ziele werden

individuell und klassenintern festgelegt und manche sind auch schulintern.


Werden auf Basis dieser Ziele Arbeitspläne zur Umsetzung erstellt?

Jede Lehrperson erstellt sich ihre Arbeitspläne zur Umsetzung selber. Es wird immer wieder

zwischendurch besprochen, wie es einem bei der Umsetzung geht. Manche Punkte werden

in die Jahresplanung aufgenommen.


In welcher Form werden durchgeführte Maßnahmen bewertet?

Hierbei werden wieder vermehrt

Beobachtungen angestellt und die

Schülerinnen und Schüler melden sich oft

zu Wort zu bestimmten Dingen. ("Das find

ich cool", "Das gefällt mir") Es kommen

ebenso Rückmeldungen von den

Lehrpersonen und von den Eltern.

Vermehrt werden die Sachen bei einer

Konferenz im Kollegium ausgetauscht.

Manche Dinge werden auch für die Eltern

im Schulforum aufbereitet und von ihnen

bewertet.


In welcher Form werden daraus

Erkenntnisse gezogen?

Jeder zieht daraus seine eigenen Schlüsse. Die positiven Dinge werden beibehalten. Die

nicht so toll verlaufenen Sachen werden evaluiert und neu adaptiert. Es wird dabei wieder

auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen und versucht die Ziele neu zu definieren

und wieder etwas kindgerechter zu gestalten.

3. Wie findet Kooperation und Vernetzung an Ihrer Schule statt?


In welcher Weise werden externe Personen / Institutionen?

Es gibt für die Eltern oft zwischendurch Elternbriefe und wichtige Mitteilungen. An

Elternabenden wird auch über diese laufenden Dinge an unserer Schule geredet. Auf

unserer Homepage kann man den Ablauf von Projekten verfolgen und ansehen. An unserer

Schule gibt es ebenso die Bewegungskartei für Zwischendurch. Es führt jede Lehrperson

individuell den MUGG-Kalender worauf die Ziele anschaulich dokumentiert und aufgehängt

sind. Manche Lehrer machen sogar eine gemeinsame Reflexion mit Schüler/innen und

führen eine Mugg-Projekt-Mappe. Mit Kindern erarbeitete Themen werden in Form von

Plakaten für die gesamte Schule veranschaulicht (Schaukasten).


Findet ein Austausch mit anderen Schulen statt?

Ein Austausch mit anderen Schulen findet meistens von Seiten der Schulleiterin statt

(Leiterdienstbesprechung). Ebenso tauschen sich die Lehrer/innen mit Kollegen und

Kolleginnen aus anderen Schulen aus (Freundeskreis, bei Fortbildungen oder in der

Nachmittagsbetreuung an anderen Schulen). Es gibt auch schulübergreifende Projekte -


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Pinguin-Cup, Soccer-Cup und Safety-Bewerb an denen manche Klassen unserer Schule

teilnehmen.

4. Welche Schritte werden an Ihrer Schule zur dauerhaften Übertragung und

Verankerung der Maßnahmen in den Schulalltag gesetzt?

4.1. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der Prozessebene sichergestellt?


Gibt es fixe Ansprechpartner/innen im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung?

Wie organisieren sich diese Personen?

Es ist bei uns jede Lehrkraft für einen gewissen schulischen Bereich (Sport, Ernährung,

Brandschutz, Krisenteam, psychosoziale Gesundheit, ...) zuständig. Diese Personen sind

zumeist die ersten Anlaufstellen. Wenn diese nicht weiterhelfen können, kann man sich an

die Schulleitung wenden oder an andere Kollegen und Kolleginnen.


Gibt es ein Budget, das für Gesundheitsförderungsmaßnahmen reserviert ist?

Ja, es gibt ein Budget, das für Gesundheitsförderungsmaßnahmen reserviert ist. Es wird

Geld aus dem Bereich MUGG extra für Bewegungsmaterial hergenommen. Es gibt auch

eine Unterstützung vom Elternverein oder von verschiedenen Unternehmen oder Vereinen.

Einmal in der Woche wird die gesunde Jause verkauft und der Erlös kann für wichtige

Schuldinge verwendet werden. Es wäre auch Geld vom Schulerhalter vorhanden, aber dies

ist meist nur sehr gering und schnell ausgeschöpft.


In welcher Weise erfolgt die Einbindung in den Schulalltag? Welche Maßnahmen

/ Aktivitäten können langfristig sichergestellt werden?

Es sind viele Dinge an unserer Schule bereits vorhanden, die schon gemacht wurden und

die auch weiterhin bei uns an der Schule

passieren. Es gibt das Dienstags-Projekt

bei welchem klassenübergreifend an

einem Thema gearbeitet wird. Es gibt

eine gegenseitige Unterstützung

zwischen Schüler/innen. Bei uns wird

Freude am Lernen und Lehren groß

geschrieben. Durchgeführt wird ebenso

die Freiarbeit mit Bewegungsmöglichkeit

zwischendurch. Die bewegte Pause kann

von den Kindern genutzt werden. Einmal

wöchentlich wird eine gesunde Jause

von Schülern für Schüler zubereitet und

verkauft. Es gibt für die Schüler klare

Schulregeln und jeder hat individuelle Klassenregeln. Nähere Erläuterungen hierzu finden sie

im Punkt 5.

4.2. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der inhaltlichen Ebene (Ergebnisse)

sichergestellt?


Welche Veränderungen sind in Bezug auf das Gesundheitsverhalten der

Schüler/innen erkennbar?


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Die Kinder bewegen sich gerne, sie sind ausgeglichener und können sich im Unterricht

besser konzentrieren. Es gibt bei uns gute Klassengemeinschaften. Freude am Lernen und

Lehren wird groß geschrieben. Die Schüler/innen arbeiten fleißig, selbstständig und mit

Freude. Persönliche Begabungen kommen

mehr zur Geltung. Die Stärken des Einzelnen

werden oft gestärkt. Die Schüler/innen können

sich im Schulverband fallen lassen und werden

von allen getragen. Sie reagieren sehr sensibel

auf das Thema Gesundheit und es ist ihnen

auch wichtig. Bei der Jause wird jetzt mehr

darauf geachtet, dass sie gesund ist und dass

nichts Süßes in der Schule gegessen wird.

Jedes Kind achtet bei seinen Mitschülern

darauf, dass diese Jause auch gesund ist und

den Vorstellungen der Schule entspricht. Es

wird mehr Wasser angeboten und getrunken.

Die Schulmilch wurde abgeschafft.

Lehrausgänge werden so geplant, dass sie meist zu Fuß erreichbar sind und nur für ganz

lange Strecken wird der Bus oder der Zug herangezogen. Die Mundhygiene hat sich

aufgrund der Zahngesundheitserziehung verbessert.


Welche Veränderungen sind im Schulalltag / Schulumfeld erkennbar?

Die Kinder transportieren oft die Dinge von der

Schule nach Hause. Die Kinder animieren die

Eltern auch zur Einhaltung von gewissen

Dingen. Bei vielen Eltern finden Dinge anklang

und sie verwenden dies dann auch erfolgreich

zu Hause. Die Kinder bekommen die Rezepte

vom Kochdonnerstag mit nach Hause zum

Nachkochen. Die Jause der Lehrer hat sich

ebenso verbessert, wie die der Schüler. Die

Schüler ermahnen sich gegenseitig, dass sie

eine gesunde Jause mithaben sollen. In der

Schule herrscht ein freundliches Miteinander

und ein gepflegter Umgangston wird

eingefordert. Es gibt eine große

Hilfsbereitschaft unter den Schülern (große Kinder helfen kleineren).

4.3. Ausblick in die Zukunft


Welche Ziele im Bereich der Schulischen Gesundheitsförderung nehmen Sie sich

für die Zukunft vor?

Es sind schon sehr viele Sachen jahrelang aktiv eingeführt und sollten weiterhin beibehalten

werden. Man muss fleißig am Ball bleiben und trotz Rückschlägen nicht aufgeben. Kleine

Erfolge können ebenso anspornen und dürfen auch als wichtiger Schritt in die richtige

Richtung betrachtet werden.

Wichtig ist die Schalldämmung unseres Turnsaals. Ebenso wollen wir die Schulmöbel den

Kindern besser anpassen und nicht umgekehrt.


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5. Welche schulischen Gesundheitsförderungsaktivitäten wurden an Ihrer

Schule bisher durchgeführt?

5.1. Bewegung

a) Welche Maßnahmen wurden bisher

durchgeführt und werden nachhaltig an Ihrer

Schule angeboten?

Leibesübungsstunden zu speziellen Themen:

Krafttraining mit einem Gewichtheber,

Fußballtraining für die Koordination,

Schwimmen gehen 2.-4. Klasse,

Basketballtraining mit einem Profi,

Tennisübungsstunde für Anfänger, Sportfest

als Wettbewerb untereinander, Teilnahme am

Bezirksfußballturnier für Volksschulen

(Schwaiger-Schulcup), Teilnahme am Pinguin-

Cup auf Bezirksebene.

Pause: Bei uns gibt es die bewegte Pause, in

der sich die Kinder Geräte am Gang nehmen können zum Spielen. Es sind geeignete

Materialien für die Stärkung der Koordination und auch die Grob- und Feinmotorik stehen für

die Kinder zur Verfügung.

Ebenso können der Turnsaal, der Schulhof

und der Schulgarten benützt werden. Für

Kinder mit wenig Bewegungsdrang ist das

Rondeaux zum kreativen Austoben da (Türme

bauen, Mandala legen,...). Die Bibliothek steht

ebenso zur Verfügung um sich geistig

weiterzubilden.

Winteraktivität: Austoben im Schnee mit

Schneemann bauen, Eislaufen und Schlitten

fahren (rodeln).

Bewegungsadventkalender: Im Dezember

wurde täglich mit den Kindern ein Türchen vom

Ugotchi-Adventkalender geöffnet und die

Übungen eingebunden.

Bewegungskarteien von der AUVA: Wird von jeder Klasse individuell im Unterricht

eingesetzt.

Deutsch-Mathematik:

- Zahlen hüpfen – Zahlenreihe vor und zurück

- Wörter erlesen und weiterhüpfen

- Laufdiktate

- Sätze erlaufen und notieren

Übungen zur Körperhaltung und

Körperspannung.

UGOTCHI: Die 3. und 4. Klassen führten die

Wochenklassenübungen durch und übten

daran auch täglich.

Bewegungsstation bei der Freiarbeit:

Rollbrettaufgabe, Hüpfaufgaben,

Jongliermaterial, Bewegungskarteien ...

b) Wie wurde der Bedarf für die Maßnahmen erhoben bzw. warum wurden die Maßnahmen

durchgeführt? Was war der Anlass?


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Die verschiedenen Angebote wurden gesetzt, um den Kindern den Alltag in der Schule zu

erleichtern. Es wurde ja wissenschaftlich festgestellt, dass Kinder, die sich zwischendurch

bewegen viel aufnahmefähiger sind, als Kinder die nur sitzen müssen. Unsere Schule wollte

sich diesem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder anpassen und deshalb entstanden die

verschiedenen Bewegungsangebote.

Weiters werden immer mal wieder Angebote von den Institutionen gemacht, die wir als

Lehrpersonen gerne annehmen und anwenden probieren. Man sollte die Methoden immer

mal wieder ändern und sich von Profis etwas weitergeben lassen.

c) Welche Ziele sollten durch die Gesundheitsförderungsaktivitäten erreicht werden?

Wurden diese Ihrer Meinung nach vollständig, teilweise oder nicht erreicht?

Die Kinder sollten sich zwischendurch bewegen, um dann wieder aufnahmefähiger und

konzentrierter zu sein.

Sie sollten Spaß an verschiedenen Sportarten entdecken können.

Vielleicht entdeckt das eine oder andere Kind seinen Spaß an einem bestimmten

Vereinssport.

Die Kinder sollten ihren Körper aktiv trainieren

können.

Sie sollten Bewegungsabläufe kennen lernen und

anwenden.

Die Grobmotorik der Kinder soll gefördert

werden.

d) Wie wurden die Maßnahmen geplant, wie

dokumentiert?

Jeder Lehrer plant seine eigenen

Bewegungsmöglichkeiten selber. Sei es in Form

von Turnstunden oder auch in Form von

Bewegung zwischendurch. Es sollte jedem frei

stehen, wann und wie er seiner Klasse ermöglichen will sich zu bewegen.

e) Wurden die Verhältnis- (organisatorische, räumliche, materielle Rahmenbedingungen in

der Schule) und/oder Verhaltensebene (Verhaltensänderung der Zielgruppe) durch die

Maßnahmen angesprochen?

Es waren sowohl die Verhältnisebene als auch die Verhaltensebene angesprochen. Die

Verhältnisse mussten so angepasst werden, dass sie für jeden Lehrer und Schüler gerecht

waren und ebenso ansprechend.

Die Verhaltensebene wurde angesprochen, indem sich die Kinder an gewisse Regeln halten

müssen. Es verändert sich auch das Verhalten einzelner Schüler, indem sie ruhiger und

ausgeglichener werden.

f) Welche Zielgruppe(n) wurde(n) angesprochen?

Bei uns sind hauptsächlich die Schüler/innen im Volksschulalter angesprochen. Bei diversen

Bewegungsveranstaltungen von der Schule aus, werden natürlich auch die Eltern

eingebunden und gefordert. Wir Lehrer sind den Schülern oft auch ein Vorbild, indem wir mit

dem Rad zur Schule kommen oder uns im Turnunterricht sportlich betätigen. Somit finden

die Kinder noch mehr Freude am Turnunterricht.

g) Wie wurde/wird überprüft, ob die Ziele der Maßnahmen auch erreicht wurden?

Jeder Lehrer überprüft für sich selbst, ob er seine Ziele erreicht hat. Jedem steht es frei,

welche Bewegungsmöglichkeiten er für sich und seine Klasse in Anspruch nimmt. Es ist

auch eine Bestätigung, dass man am richtigen Weg ist, wenn sich die Kinder auch in ihrer

Freizeit gerne bewegen und sie uns Rückmeldungen geben.


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5.2. Ernährung

a) Welche Maßnahmen wurden bisher

durchgeführt und werden nachhaltig an

Ihrer Schule angeboten?

Ernährungs-Kochunterricht einmal

wöchentlich am Donnerstag mit unserer

Werklehrerin (Ernährungslehrerin):

Gesunde Jause zubereiten und verzehren

(Obstsalat, Karottensalat mit Nüssen,

Gemüsestrudel, Gemüsesuppe,...)

Aufklärung: Was ist gesund? Was ist

ungesund?

Die Vorschulklasse hat jeden Tag ein

Obststück in der großen Pause zur

Verfügung – dies nehmen Schüler für

Schüler mit – gemeinsam geteilt und verzehrt schmeckt es doppelt so gut.

Die Ernährungspyramide wird den Kindern näher gebracht – Was sollte ich wie oft in der

Woche zu mir nehmen? Was ist gut für mich?

Welche Getränke darf ich trinken und sind

für mich gesund? Schüler werden in der

Schule zum Wassertrinken animiert.

Genug Flüssigkeit zu sich nehmen: (am

besten Wasser oder ungesüßter Tee). In

den meisten Klassen steht den Kindern

jederzeit Wasser zur Verfügung. Entweder

jedes Kind hat seinen eigenen Becher oder

es steht ein Becher zur Verfügung beim

Waschbecken.

Abschaffung der Schulmilch, da nur in der

Milch kein Zucker enthalten war und wenig

bestellt wurde.

Vom Korn zum Brot – Workshop. Wie entsteht dieses Nahrungsmittel?

Gesundheitswoche: Schüler/innen der HAK Wels veranstalteten in unserer Schule eine

Gesundheitswoche und brachten den Kindern das Thema Ernährung näher. Im Anschluss

daran fand am Freitag ein Gesundheitsfest

statt.

b) Wie wurde der Bedarf für die

Maßnahmen erhoben bzw. warum wurden

die Maßnahmen durchgeführt? Was war

der Anlass?

Es wurde von uns Lehrpersonen oft

festgestellt, dass die Kinder ungesunde

Lebensmittel als Jause mit in die Schule

brachten. Weiters konnte bei ein paar

Kindern schon Karies durch die Schulärztin

festgestellt werden. Ebenso spielen

Zivilisationskrankheiten eine wichtige Rolle

und wir wollen die Kinder darüber aufklären.

c) Welche Ziele sollten durch die Gesundheitsförderungsaktivitäten erreicht werden?

Die Kinder sollten sensibilisiert werden auf gesunde Lebensmittel.

Sie sollten wissen, wo und wie viel Zucker in den Lebensmitteln vorhanden ist.

Sie sollen die Möglichkeit haben, genug Wasser während der Schulzeit zu trinken.

Die Kinder sollen Freude entwickeln am eigenen Tun und an der Zubereitung der Nahrung.


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Sie sollen die einzelnen Nahrungsmittel kennen lernen und sie richtig benennen können.

Sie sollen feststellen können, dass gesunde Nahrung nicht unbedingt schlecht schmeckt.

Anhand von Experimenten sollen die Kinder Unterschiede feststellen können.

d) Wurden diese Ihrer Meinung nach vollständig, teilweise oder nicht erreicht?

Es wurden die Ziele zum Großteil erreicht. Die Kinder sind gegenüber dem Thema

Ernährung sehr sensibel geworden. Sie erinnern sich gegenseitig an die gesunde Jause. Es

wird darauf geachtet, dass die Jause bunter ist und dass mehr Obst oder Gemüse darin

vorkommt.

e) Wie wurden die Maßnahmen geplant, wie

dokumentiert?

Jeder Lehrer plante gewisse Aktivitäten wieder für

sich selbst in die Jahresplanung und Wochenplanung

ein. Der Kochunterricht wurde von unserer Direktorin

geplant und umgesetzt, da dies mit dem

Bezirksschulrat abgeklärt werden musste. Unsere

Ernährungslehrerin dokumentiert für sich genau, was

und wie gekocht wird. Sie teilt uns Lehrpersonen

gerne die wichtigsten Dinge auch mit.

f) Wurden die Verhältnis- (organisatorische,

räumliche, materielle Rahmenbedingungen in der

Schule) und/oder Verhaltensebene

(Verhaltensänderung der Zielgruppe) durch die

Maßnahmen angesprochen?

Es wurden beide Ebenen wieder angesprochen. Der

Raum fürs Kochen war bereits vorhanden und wurde

immer mal wieder genutzt. Es war auch kein

organisatorisches Problem, weil jeder ein Memo an

die Tür klebt und es an die Kollegen und Kolleginnen

weitergibt, wann wer kochen will. Materiell sorgt jede

Klasse mit Hilfe der Klassenkasse für den Einkauf der

Dinge. Bei der gesunden wöchentlichen Jause kann

durch den Erlös wieder eingekauft werden.

g) Welche Zielgruppe(n) wurde(n) angesprochen?

Es wurde wieder die Zielgruppe der Kinder im

Volksschulalter angesprochen. Wenn dies den

Kindern positiv vermittelt wurde, wurden auch Dinge

mit nach Hause transportiert und an die Eltern

weitergegeben. Es wurden auch die Lehrer

angesprochen, welche jetzt auch vermehrt auf ihre gesunde Jause achten.

h) Wie wurde/wird überprüft, ob die Ziele der Maßnahmen auch erreicht wurden?

Am besten konnte dies festgestellt werden, wenn Kinder ganz bewusst bei der Jause über

die gesunden und ungesunden Dinge gesprochen haben. Trotz des Aufklärungsunterrichtes

über Ernährung gab es zwischendurch wieder Kinder mit einer ungesunden Jause. Die

Kinder wurden dann von anderen Kindern wieder daran erinnert, dass dies ungesund ist und

sie mögen doch das nächste Mal wieder eine gesündere Jause mitbringen. Es wird

festgestellt, dass immer mehr und mehr Kinder wieder lieber Wasser trinken. Die gesüßten

Getränke werden immer weniger in die Schule mitgebracht.

5.3. Psychosoziale Gesundheit

a) Welche Maßnahmen wurden bisher durchgeführt und werden nachhaltig an Ihrer Schule

angeboten?


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Einhaltung der Schulregeln: Wir grüßen uns,

wir sind nett zueinander, wir helfen anderen.

Klassenregeln erstellen:

Streit – Versöhnung: Kleine Probleme

versuchen selbst zu lösen, bei großen

Problemen hilft mir die Lehrerin. Große

Streitigkeiten werden mit den Betroffenen

einzeln besprochen vor der Klasse.

Gefühle äußern können – lernen mit Gefühlen

umzugehen (sowohl negative als auch

positive).

Sozialhelferin die speziell mit schwierigen

Kindern arbeitet und ebenso bei der

Vermittlung zwischen Elternhaus und Schule

mithilft. (Mit Hilfe von Sonja Oberndorfer)

Projekte zum Thema „Streiten und Versöhnen“.

Soziales Lernen mit Hilfe von Mag. Pfannerer in den 4. Klassen.

Integration spezieller Kinder in der Klasse (besonders in der 4a).

Geburtstagswünsche nett formulieren: Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag und ich

wünsche dir viele Freunde, viele Blumen, viel Glück, ...

Konzentrationsübungen zwischendurch.

Ich-bin-Ich-Projekt: Eigene Persönlichkeit

wertschätzen und Bedürfnisse Anderer

erkennen. Jeder Mensch hat besondere

Fähigkeiten.

Gesprächsregeln beachten! Ich lasse andere

Mitmenschen ausreden und rede erst, wenn

ich dran bin. Wichtige Dinge mit einzelnen

Kindern besprechen und nicht unter anderen

Schülern. Elterngespräche nie vor Kindern

führen.

Hygiene beachten: Hände waschen, in die

Hände niesen, bei Schnupfen Taschentuch

verwenden, bei verschütteten Getränken

sauber machen – Zahngesundheitserziehung

einmal jährlich für jede Klasse.

Richtiges Sitzen: passender Stuhl, gerade sitzen, sich im Unterricht wieder ordentlich

aufrichten.

Förderung der Klassengemeinschaft durch Projekttage und einzelner Ausflüge.

Positive Bestärkung – Wertschätzung der Kinder.

Auffällige Kinder erhalten einen besonderen

Unterricht. Sie werden in eine andere Klasse

eingegliedert und bekommen dort die Chance

ordentlich zu arbeiten.

Klassenpartnerschaft: Höhere Klassen helfen

jüngeren Kindern aus unserer Schule. Die

Kinder aus der VSKL und aus den ersten

Klassen bekommen etwas vorgelesen oder

einen Partner zur Seite gestellt beim

Mittwochs-Projekt.

b) Wie wurde der Bedarf für die Maßnahmen

erhoben bzw. warum wurden die Maßnahmen

durchgeführt? Was war der Anlass?

Die Kinder sollen sich in der Schule wohl fühlen und da sollte für ein positives Umfeld

gesorgt werden. Zum Wohlfühlen gehören klare Regeln in der Schule und Klasse dazu. Nur


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wer sich wohlfühlt in der Schule und in der Klasse kann wirklich gut arbeiten und seine

Leistungen bringen.

c) Welche Ziele sollten durch die

Gesundheitsförderungsaktivitäten erreicht

werden?

Es sollte klare Regeln in der Schule und in

der Klasse geben für ein gutes

Miteinander.

Sie sollten sich gegenseitig wertschätzen

lernen.

Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil

jedes Menschen und sollten nicht außer

Acht gelassen werden.

Die Kinder sollten eine stabile Umgebung

erfahren (wenn schon ab und zu nicht zu

Hause, zumindest in der Schule)

Jedes Kind soll sich so annehmen wie es ist – jeder ist wertvoll.

Sie sollen den Umgang mit Problemen lernen und versuchen manche Dinge selbst zu lösen

bevor man Hilfe holt.

d) Wurden diese Ihrer Meinung nach vollständig, teilweise oder nicht erreicht?

Diese Ziele sind meist teilweise erreicht worden.

e) Wie wurden die Maßnahmen geplant, wie dokumentiert?

Jeder Lehrer plant auch diese Maßnahmen für sich selber. Die Schulregeln sind gut

dokumentiert worden und sind in der Schule sichtbar aufgehängt. Es gibt auch eine Tafel mit

Hygienevorschriften, die in der Schule angebracht und sichtbar sind.

f) Wurden die Verhältnis- (organisatorische, räumliche, materielle Rahmenbedingungen in

der Schule) und/oder Verhaltensebene (Verhaltensänderung der Zielgruppe) durch die

Maßnahmen angesprochen?

Es wurde die Verhältnisebene nur gering angesprochen. Am meisten spielt hier die

Verhaltensebene eine wichtige Rolle. Es wurden Veränderungen festgestellt, auch wenn sie

oft nur gering waren. Auch kleine Schritte führen irgendwann ans Ziel.

g) Welche Zielgruppe(n) wurde(n) angesprochen?

Hierbei war wieder die Zielgruppe die Volksschüler. Es wurden aber auch wir Lehrer/innen

angesprochen und zur Einhaltung gewisser Dinge angeregt. Es werden die Lehrer/innen

sowie die Kinder an die Einhaltung der Regeln erinnert.

h) Wie wurde/wird überprüft, ob die Ziele der Maßnahmen auch erreicht wurden?

Es konnte eine generelle Veränderung an den Schüler/innen festgestellt werden. Sie gehen

oft viel freundlicher miteinander um und nehmen die Mitschüler so an, wie sie sind, auch

wenn sie anders sind. Es gibt bessere Tage und es gibt schlechtere Tage, aber das darf man

allen zugestehen.

5.4. Rahmenbedingungen

a) Welche Maßnahmen wurden bisher durchgeführt und werden nachhaltig an Ihrer Schule

angeboten?

Vor einigen Jahren wurde die Schule renoviert und adaptiert. Es wurde eine Bibliothek mit

Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Ebenso wurde die kleine Küche in eine größere

umgewandelt und bietet nun viel Platz für Gruppen aus der Schule. Diverse Materialen für

den Bewegungsdrang der Kinder werden immer mal wieder überprüft und nachgerüstet. Im

Schulhof wurde ein Sandhaufen für Kinder geschaffen zum kreativen Austoben. Ansonsten

war Vieles bereits vorhanden. Unsere Schule kann nicht großartig umgebaut werden, da sie


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denkmalgeschützt ist. Es wurde heuer eine Gartenhütte im Schulgarten aufgestellt zur

besseren Aufbewahrung der Spielgeräte.

Jetzt fehlt nur mehr die Schalldämmung im Turnsaal (er ist klein und laut) und eventuell die

Nutzungsgenehmigung für die Terrassen. Die Sitzmöglichkeiten müssen ebenso besser

anpassbar sein und gehören adaptiert in allen Klassen.

b) Wie wurde der Bedarf für die Maßnahmen erhoben bzw. warum wurden die Maßnahmen

durchgeführt? Was war der Anlass?

Die Kinder sollen sich in ihrer Umgebung Schule wohlfühlen. Man muss für eine

kindgerechte Atmosphäre sorgen. Gewisse Gefahrenquellen müssen ausgeschaltet werden,

um eventuelle Unfälle von vorne herein zu vermeiden. Für einen reibungslosen Ablauf in der

Schule müssen die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen sein.

c) Welche Ziele sollten durch die

Gesundheitsförderungsaktivitäten erreicht

werden?

Wurden diese Ihrer Meinung nach vollständig,

teilweise oder nicht erreicht?

Die Kinder sollen eine schöne Schulumgebung

haben.

Sie sollen die Möglichkeit haben sich nicht nur

in der Schule zu bewegen.

Es sollte in der Klasse attraktiv gestalten sein.

Die Kinder sollen Rückzugsmöglichkeiten

haben, wenn diese benötigt werden.

Die Schule sollte kindgerecht gestalten sein.

Die Sitzmöglichkeiten in der Schule sollten den Kindern richtig angepasst sein.

Es sollte für die verschiedenen Projekte der richtige Raum zur Verfügung stehen.

d) Wie wurden die Maßnahmen geplant, wie dokumentiert?

Die Maßnahmen wurden zuerst in der Konferenz miteinander besprochen. Es wurden dann

einzelne Veränderungen angestellt und es stehen auch noch welche aus. Dokumentiert

wurden diese Dinge beim Schulerhalter.

e) Wurden die Verhältnis- (organisatorische, räumliche, materielle Rahmenbedingungen in

der Schule) und/oder Verhaltensebene (Verhaltensänderung der Zielgruppe) durch die

Maßnahmen angesprochen?

Hier ist vor allem die Verhältnisebene angesprochen. Vor allem wichtig ist hier die räumliche

Rahmenbedingung und die materielle.

f) Welche Zielgruppe(n) wurde(n) angesprochen?

Wichtig hierbei ist wieder die Zielgruppe der Volksschüler. Es sollten sich auch die

Lehrer/innen in der Schulumgebung wohlfühlen und gut in ihrer Umgebung wirken können.

g) Wie wurde/wird überprüft, ob die Ziele der Maßnahmen auch erreicht wurden?

Es konnte überprüft werden, wenn die geforderte Maßnahme fertig vom Schulerhalter

gemacht wurde. Manche Dinge stehen zwar noch aus, sind aber schon in der Anbahnung.

5.5. Suchtprävention

Kinder wurden nicht speziell über Alkohol und Zigarettenkonsum aufgeklärt, da dies in

unserer Schule noch nicht vorkommt.


Der kleine Mugg – mir & uns geht`s gut Schuljahr 2012/2013

5.6. Sonstige Gesundheitsförderungsaktivitäten

a) Welche Maßnahmen wurden bisher durchgeführt und werden nachhaltig an Ihrer Schule

angeboten?

Lüften der Klassenräume: regelmäßig wurden die Klassenräume durchgelüftet um die

Frischluftzufuhr zum besseren Arbeiten zu gewährleisten.

Sensibilisierung der Sinne - Stationen zu den Sinnen: Tasten, Hören (Geräuschememory),

schmecken (Obst- oder Gemüsesorten erkennen, verschiedene andere Lebensmittel

schmecken, blind verkosten), bewusstes visuelles erfassen von Sachen, spüren (stille Post

mit am Rücken schreiben, Buchstaben –

Wörter am Rücken vom Banknachbarn

schreiben,...).

Anspannung – Entspannung: Nach

körperlich anstrengender Arbeit wird

versucht den Körper wieder zu entspannen

durch verschiedenartige Massagen.

Körperwahrnehmung: bewusstes Spüren

von verschiedenen Teilen des Körpers und

experimentieren mit Materialen.

Müll: richtige Trennung, wie kann ich ihn

vermeiden? Beseitigung des Mülls an

verschiedenen Gehwegen für eine bessere

Umwelt.

Schultasche richtig packen: Kinder nehmen nur die Dinge mit nach Hause, die sie auch

wirklich benötigen – und dies sind oft nur ganz wenige Sachen.

Brandschutzübung: Einmal jährlich wird über das Thema Brandschutz gesprochen und es ist

wichtig über das Verhalten in so einem Fall Bescheid zu wissen.

Nein-Tonne.

Mein Körper gehört mir – Projekt.

Vorbildfunktion der Lehrer gegenüber den Schülern – kein Rauchen vor den Kindern!

Reden über das Thema Drogen – da im

Gaspark bei uns oft Utensilien dafür

gefunden werden können.

Gesprächskreis zum Thema sexuelle

Übergriffe auf der Straße – durch

vorkommende Ereignisse im Raum Linz.

Mitarbeitergespräche: Lehrer/innen sollen

sich in der Schule wohlfühlen, damit der

Unterricht gut gelingen kann. Es wird unter

den Kollegen und Kolleginnen oft viel

gelacht und gescherzt – manches überträgt

sich auch auf die Kinder.

Gehirnjogging für Zwischendurch.

Gemeinsames Aufnehmen einer Musik-CD.

Theaterprojekt, Schulchor.

Leseprojekt: Lesementoren kommen und lesen gemeinsam mit schwächeren Kindern ein

Buch.

b) Wie wurde der Bedarf für die Maßnahmen erhoben bzw. warum wurden die Maßnahmen

durchgeführt? Was war der Anlass?

Genügend Luft in der Klasse ist für ein besseres Klima in der Klasse notwendig. Müll geht

uns alle etwas an und es ist für die Zukunft wichtig ihn sauber zu trennen. Gemeinsame

Projekte fördern die Zusammengehörigkeit und sind für die Kreativität der Kinder auch

manchmal förderlich. Die fünf Sinne unseres Körpers sind zwar vorhanden aber manche

werden nur ganz wenig angewandt oder zu wenig beachtet. Weiters soll der Körper genau

erforscht werden.


Der kleine Mugg – mir & uns geht`s gut Schuljahr 2012/2013

Die Suchtprävention ist ein wichtiges Thema für die Zukunft. Man kann mit den Kindern

bereits in der Volksschule zu gewissen Themen Angebote wahrnehmen und vorbeugend

wirken. Vor allem muss man sie in der Volksschule schon leicht sensibilisieren, damit sie in

Zukunft mit dem Thema auch umgehen können.

c) Welche Ziele sollten durch die Gesundheitsförderungsaktivitäten erreicht werden?

Wurden diese Ihrer Meinung nach vollständig, teilweise oder nicht erreicht?

Die Kinder sollten genügend frische Luft zum Atmen haben.

Sie sollen sich in diversen Kursen der Schule engagieren können.

Man soll den Müll ordentlich und richtig trennen um für eine saubere Umwelt zu sorgen.

Die verschiedenen Sinne der Kinder sollen geschärft und aktiviert werden.

Der Körper soll bewusst wahrgenommen werden und die Kinder sollen erfahren, wofür

welcher Bereich da ist und ihn auch zu testen probieren.

Die Kinder sollten Bescheid wissen über die wichtigsten Themen.

Sie sollen sensibilisiert werden.

Die Schüler/innen sollten Nein-Sagen lernen und sich selbst schützen können.

Die Kinder sollen sich schützen vor sexuellen Übergriffen.

d) Wie wurden die Maßnahmen geplant, wie dokumentiert?

Jeder Lehrer plant diese Aufgaben individuell in seinen Jahresablauf ein.

Manche Dinge werden täglich gemacht und manche Dinge bekommen nur ein paar Mal im

Jahr Beachtung geschenkt. Zum Thema Suchtprävention kamen Berichte von sexuellen

Übergriffen zu uns Lehrer/innen. Deshalb war es wichtig die Kinder darüber aufzuklären.

Ebenso verhält es sich mit dem Thema Drogen. Da bei uns in der Nähe ein Park ist, indem

sich öfter Drogenabhängige befinden und ihre Utensilien liegen lassen, war es uns ein

Anliegen, die Kinder über dieses Thema aufzuklären und sie dafür zu sensibilisieren.

e) Wurden die Verhältnis- (organisatorische, räumliche, materielle Rahmenbedingungen in

der Schule) und/oder Verhaltensebene (Verhaltensänderung der Zielgruppe) durch die

Maßnahmen angesprochen?

Es wird hier die Verhältnisebene genauso wie die Verhaltensebene angesprochen.

f) Welche Zielgruppe(n) wurde(n) angesprochen?

Es sind alle Klassen der Volksschule unterschiedlich angesprochen. Der eine macht mehr zu

einem Thema, der andere weniger. Es sind aber alle Kinder der Volksschule unsere

Zielgruppe.

g) Wie wurde/wird überprüft, ob die Ziele der Maßnahmen auch erreicht wurden?

Jeder Lehrer achtet für sich persönlich darauf, ob er seine Maßnahme erreicht hat oder nicht.

Das Mülltrennen kann man täglich beobachten und die Kinder ermahnen, wenn etwas falsch

gemacht wurde.

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