Rotkreuz-Spiegel 2009-3 - DRK Landesverband Niedersachsen

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Rotkreuz-Spiegel 2009-3 - DRK Landesverband Niedersachsen

Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten

Mitgliederzeitschrift DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

2009

September 2009 · 63. Jahrgang

DRK-Kur

Lichtblick

im Alltag


EDITORIAL Meldungen

Die Kur – ein Lichtblick

im Alltag

Liebe Leserin,

lieber Leser,

gerade Mütter, die berufstätig sind oder

ein behindertes Kind betreuen, können

durch eine gezielte Vorsorgemaßnahme

wieder Kraft und Motivation für ihren

Alltag schöpfen. Der Rotkreuz-Spiegel

berichtet diesmal rund um das Thema

Kuren. Habe ich ein Recht auf eine Vorsorgemaßnahme?

Wer kann mich beraten?

Wie finde ich die passende Kureinrichtung

für mich? Welche Kosten

übernimmt die Krankenkasse, was muss

ich selbst zahlen? Auf den Seiten 4 bis 8

geben wir Antworten auf diese und ähnliche

Fragen. Auch die Gesellschaft für

soziale Einrichtungen des DRK-Landesverbandes Niedersachsen

(GfsE) unterhält drei Kureinrichtungen mit unterschiedlichen

Schwerpunkten: Das Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim

auf Langeoog, das Therapiezentrum für Menschen

mit Behinderungen in Mardorf und die „Villa im Park“ in

Bad Bevensen, die sich vorrangig an ältere Menschen richtet.

Die Redaktion sprach mit Teilnehmerinnen in Langeoog

und Mardorf über ihre Kurerfahrungen (Seite 7 und 8).

Auf Seite 21 erfahren Sie Neues über unseren Mitgliederwettbewerb

2009: Diesmal berichten wir über die Aktivitäten

des DRK-Kreisverbandes Diepholz sowie des Ortsvereins

Artlenburg. Ob fördernd oder aktiv, das Rote Kreuz lebt von

seinen Mitgliedern, die es unterstützen. Wie drei Ehrenamtliche

ihre Freizeit im DRK-Kurhaus in Bad Bevensen hilfreich

zur Verfügung stellen, porträtieren wir unter „Mein

DRK“ auf Seite 10.

Um in den Kreisverbänden einen verantwortlichen Ansprechpartner

zu schulen, der u. a. die Möglichkeiten, sich

freiwillig zu engagieren, koordiniert und vermittelt, hat

der Landesverband eine Fortbildungsreihe gestartet. Die

ersten Absolventen haben jetzt ihre Qualifikation zum „Ehrenamtskoordinator“

erfolgreich abgeschlossen (siehe Seite

12).

In der letzten Rotkreuz-Spiegel-Ausgabe haben wir über

die Eröffnung des DRK-Simulations- und Trainingszentrums

(SiTZ) in Hannover-Misburg berichtet, diesmal nehmen wir

Sie mit ins SiTZ zu einem Notfalltraining mit gefährlichen

Stoffen, wie z. B. Ethanol (siehe Seite 16).

Ihr

Horst Horrmann

Benefiz-Fußball für Kinderschutz

Landesverband/Aschendorf-Hümmling

Trotz heftiger Regengüsse kickte Ende Juni ein Prominententeam

aus dem Bereich Weser-Ems gegen die „Delta-Lloyd-

Allstars“ in Papenburg für den guten Zweck. Veranstalter

(v.l.) Dieter Janssen (Vorsitzender Blau-Weiß Papenburg), DRK-Kreisgeschäftsführer

Josef Wittrock, Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann,

Jürgen Sparwasser, DRK-Kreisvorsitzender Reinhard Hebbelmann,

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters und Organisator Hans-Dieter

Schmidt im Kreise einiger Spieler. 2. Spieler v. l. Landesgeschäftsführer

Bernd Anders.

Blau-Weiß-Papenburg ließ die Einnahmen der Kinderschutzoffensive

des DRK-Landesverbandes Niedersachsen zugute kommen.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Schirmherr der Veranstaltung,

lobte den Verein für seinen Einsatz: „Die Mitglieder

von Blau-Weiß leisten durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit großartige

Jugendarbeit.“ Dass sich der Verein darüber hinaus noch

für humanitäre Zwecke einsetzt, sei außergewöhnlich. Neben

ehemaligen Profi-Spielern wie Dirk Lellek (Werder Bremen)

oder Carsten Marell (Schalke 04) war auch Jürgen Sparwasser

gekommen. Der ehemalige DDR-Nationalspieler, der während

der Weltmeisterschaft 1974 den Siegtreffer gegen die Auswahl

der Bundesrepublik geschossen hatte, verteilte Autogramme

und ließ sich gern mit jungen und alten Fußballfans fotografieren.

Immerhin kamen 600 Besucher zu dem nassen Vergnügen

in den Sportpark Obenende, der auch für die jüngsten Gäste

ein buntes Rahmenprogramm bereit hielt: Das Jugendrotkreuz

hatte extra eine Spielstraße für sie aufgebaut. Landesgeschäftsführer

Bernd Anders streifte sich an diesem Tag ebenfalls Trikot

und Fußballschuhe über: „Um die Kinderschutzoffensive zu unterstützen,

leiste ich diesen kleinen Beitrag gern.“

Aus: Ems-Zeitung/Kerstin Hiller

Alle eingesandten Texte werden aus Platzgründen von der

Redaktion oft stark gekürzt und bearbeitet, so dass es sich

meistens nicht um die Originaltexte der Autoren handelt.

2 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Ems-Zeitung


Innenminister Schünemann

besucht DRK-Trainingszentrum in

Hannover-Misburg

Landesverband „Das Simulations- und Trainingszentrum hat

mich sehr beeindruckt und ist für alle Einsatzkräfte der polizeilichen

und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ausgezeichnet

geeignet“, so der Niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann.

Er besichtigte im August die moderne, technisch ausgefeilte

Übungsanlage des SiTZ in Hannover-Misburg. Zeitgleich

fand dort ein Lehrgang für

Ausbilder im Sanitätsdienst

statt, die sich

auf ihre Trainertätigkeit

vorbereiteten.

So konnte er sich

live von den Simulationsmöglichkeiten

für

typische Rettungsszenen

überzeugen: Eine junge Frau

stöhnt vor Schmerzen, eine andere wird gerade aus dem Unfallwagen

geborgen. Über der nächtlichen Unglücksstelle lärmt

ein kreisender Hubschrauber. „Durch die schlechten Lichtverhältnisse

und den Lärm lösen wir bei den Lehrgangsteilnehmern

richtig Stress aus. So trainieren wir das richtige Verhalten

am Unfallort“, erklärte

DRK-Landesarzt Prof.

Dr. Helge Schenk. Wie

gut das Zentrum seine

Innenminister Schünemann lässt sich eine

Trainingsszene im SiTZ erklären.

Mitarbeiter ausbildet,

habe der Massenunfall

auf der A 2 im Juli

gezeigt. Die meisten

der mehr als 70 Verletzten

wurden von

DRK-Kräften versorgt.

„Die Zusammenarbeit

zwischen ehrenamtlichen

und hauptamtlichen

Rettungskräften

hat sehr gut funktioniert,

sicherlich auch

ein Verdienst unseres

Zentrums“, freut sich

Landesgeschäftsführer

Bernd Anders. Bei der

anschließenden Gesprächsrunde

erörterte

er mit dem Innenminister

auch allgemeine

Themen wie die Neu-

ordnung des Bevölkerungsschutzes, anstehende Grippeschutzimpfungen

und die Standardisierung der Katastrophenschutzfahrzeuge.

Christian Behrens

Kerstin Hiller/Sebastian Wittig/Birk Grüling (Neue Presse)

Meldungen

INHALT

❚ Titelstory

Die Kur – ein Lichtblick im Alltag .....................4-8

❚ Mein DRK/Portrait

Die guten Seelen von Bad Bevensen ..................10

❚ In eigener Sache

Ehrenamt koordinieren,

Erfahrungen mit Opstapje ..................................12

Notfalltraining mit gefährlichen Stoffen ............16

„Yes, we can!“ – Mitglieder werben Mitglieder ..21

❚ Aktiv vor Ort

Helfen + retten .....................................14, 15, 17

Ausbildungen .....................................................20

Soziales .........................................................22-23

Kitas ..............................................................24-26

Senioren ............................................................27

Blutspende, Ausland ..........................................28

❚ Jugend Aktuell

Humanitäre Schule, Meldungen ........................18

Schulsanitäter, Meldungen .................................19

❚ Perspektive

Meldungen.........................................................29

❚ Alle Achtung!

Nachrufe, Jubiläen, Persönlich,

Auszeichnungen, Zertifiziert .........................30-31

❚ Potpourri

Meldungen....................................................32-35

❚ Service & Co.

Auflösung Suchrätsel .........................................35

Aufrufe, Gesuche ...............................................35

Kochtipp, Suchrätsel ..........................................36

Kreuzworträtsel .................................................37

Einrichtungen, Termine ................................38-39

Impressum .........................................................39

Adressen ............................................................40

Rotkreuz-Spiegel 03/09 3


TITELSTORY DRK-Kureinrichtungen

Die Kur – ein Lichtblick im Alltag

Kuren oder auch Vorsorgemaßnahmen dienen dazu, Erkrankungen

vorzubeugen, bevor sie entstehen. Besonders Mütter mit Kindern, die

der Mehrfachbelastung durch Erziehung, Beruf und Familie ausgesetzt

sind, können durch eine gezielte Vorsorgemaßnahme wieder Kraft und

Motivation für ihren Alltag gewinnen.

In Deutschland gibt es zahlreiche Mütter- und Mutter-Kind-

Kureinrichtungen mit einem vielfältigen Angebot. Auch das DRK

unterhält Kureinrichtungen, um primär Müttern mit Kindern

in einer anderen Umgebung, losgelöst vom häuslichen Alltag,

Maßnahmen zur Gesundung und Genesung anzubieten. Vor allem

Mütter mit behinderten oder chronisch kranken Kindern

vergessen oftmals, sich um ihre eigene Gesundheit und einen

ausgeglichenen Tagesablauf mit ausreichend Freizeit sowie Erholungsphasen

zu kümmern. Auffälligkeiten im Immunsystem,

häufige Erkältungen,

Bluthochdruck,

vor allem aber auch

psychosomatische

Beschwerden sind

erste und ernste

Anzeichen einer

bevorstehenden Erkrankung.

Gründe,

wie Trennung, Fehlgeburten,

familiärer

Stress oder Verlust

Abschalten und Zeit haben für eigene Hobbys. durch Tod eines nahestehendenMenschen,

können diese Symptome hervorrufen. Oftmals werden

sie ignoriert. Die Folge können Leiden wie zum Beispiel das

Burn-Out-Syndrom sein. Eine Kur soll aber ansetzen, bevor es

zu solchen Anfälligkeiten kommt. Spezielle Mutter-Kind-Kuren

sorgen dafür, dass sich die Mütter in einer dreiwöchigen Maßnahme

nicht nur erholen und damit auch gesunden können,

sondern ebenso lernen, ihren Alltag besser zu bewältigen und

täglich für das eigene und das Wohl der Familie sorgen zu können.

Die Gesellschaft für soziale Einrichtungen des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen gGmbh (GfsE) unterhält drei verschiedene

Kureinrichtungen. Die Schwerpunkte der Kurhäuser

DRK-Thearpiezentrum Mardorf

sind auf die verschiedenen Bedürfnisse der Teilnehmer/-innen

und Kinder abgestimmt. So richtet sich das Angebot des DRK-

Therapiezentrums in Mardorf am Steinhuder Meer speziell an

Menschen mit Behinderungen sowie deren Mütter und Angehörige.

Auf der Nordseeinsel Langeoog werden im DRK-Zentrum

Dünenheim gezielt Mütter und Kinder mit Asthma und Neurodermitis

behandelt und geschult. Eine weitere Einrichtung ist

das DRK-Seniorenkurhaus „VILLA IM PARK“ in Bad Bevensen,

welches sich vorrangig an ältere Menschen richtet, um ihnen

Regeneration und gesundheitliche Stärkung zu bieten. Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt sieht in den Mutter-Kind-

Kuren eine notwendige Maßnahme: „Für viele Mütter ist die

Kur ein Lichtblick, sie können zusammen mit ihren Kindern

Kraft schöpfen und ihre Gesundheit stärken.“

Recht auf Vorsorgemaßnahme

Allein 20 % der in Deutschland lebenden Mütter und 11 %

der Väter weisen nach einer Studie des Instituts für empirische

Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg (IFES) einen

grundsätzlichen Behandlungsbedarf für eine Vorsorgemaßnahme

oder Kur auf. Dies sind rund 2,1 Millionen Frauen und

235.000 Männer. Das Recht auf eine medizinische Vorsorge ist

im Sozialgesetzbuch V § 24 und § 40 verankert. Mütter- und

Mutter-Kind-Kuren sind seit der Gesundheitsreform 2007 zu

Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung geworden,

denn viele Faktoren können dazu führen, dass ein

Elternteil aus medizinisch notwendiger Sicht eine Kur in Anspruch

nehmen sollte. Auch wenn 2008 rund 47.000 Mütter

mit 68.000 Kindern, und damit fast 10 % mehr Frauen und

8 % mehr Kinder als im Vorjahr, in den vom Müttergenesungswerk

(MGW) anerkannten Einrichtungen eine Vorsorge- oder

Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt haben, gibt es oft vielfältige

Ängste und Hemmnisse eine Kur zu beantragen und anzutreten.

Dies können die Angst vor dem Verlust der Arbeit,

einem komplizierten Antragsverfahren bei den Krankenkassen

aber auch eventuellen Kosten sein. Dabei ist es nicht schwer,

eine Kur zu beantragen und bewilligt zu bekommen. Hilfe

und Unterstützung bieten die speziellen Kurberatungsstellen

der Wohlfahrtsverbände, wie auch die Kurberatungsstellen

4 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Marcus Feuerstein


DRK-Therapiezentrum Mardorf

der DRK-Kreisverbände in Niedersachsen. Hier erfahren Mütter,

wie die Anträge und Atteste der Ärzte richtig auszufüllen

sind und werden während des gesamten Antragsverfahrens

begleitet und betreut. Auch bei eventuellen Ablehnungen

des Erstantrags helfen die Beratungsstellen, um beispielsweise

Widerspruch einzulegen. Nach Angaben des MGW werden

40 % der Ablehnungen mit der Begründung „ambulant

vor stationär“ ausgesprochen. „Eine illegale Begründung“, so

Anne Schilling, Geschäftsführerin des MGW. „Diese Regelung

hat bereits seit 2007 keine Gültigkeit mehr.“ Doch das Einlegen

von Widerspruch hilft, denn 2008 waren 49 % aller Widersprüche

erfolgreich, auch ein Verdienst der Beratungsstellen.

Die Beratungen sind für alle Teilnehmerinnen kostenfrei.

Gut beraten für die Kur

Im Gespräch mit Regina Seifert, seit 20 Jahren zuständig für die

Kurberatung im DRK-Kreisverband Hameln-Pyrmont

Was genau ist Inhalt einer

DRK-Kurberatung?

Seifert: Vom Vorgespräch

über die Prüfungen bis zum

positiven Antrag werden die

Teilnehmerinnen von der Beratungsstelle

rundum betreut,

auch bei einer eventuellen Ablehnung

des ersten Antrags.

Der Kurantrag wird von der

Beratungsstelle vorab mit den

persönlichen Daten ausgefüllt,

Regina Seifert dann trägt der Arzt die medizinische

Indikation ein, dann wird

alles von der Beratungsstelle erneut überprüft und letztendlich

bei den Kassen und den Therapiezentren eingereicht. Der

Bescheid geht dann direkt an die Teilnehmerin. Die Beratung

selbst dauert ca. eine Stunde wobei zuvor telefonisch ein Termin

zu vereinbaren ist. Eine DRK-Mitgliedschaft ist für die

Beratung nicht notwendig. Den Müttern werden in dem Vorgespräch

verschiedene Fragen zu ihrem Alltag gestellt. Wie

zum Beispiel der familiären Situation, dem Tagesablauf, oder

Dingen wie Schichtdienst, gemeinsamen Essen mit den Kindern,

Angehörigen oder pflegebedürftigen Verwandten. Diese

Informationen können beim Antrag oft helfen, um die Notwendigkeit

einer Kur zu bestärken.

Wie erfolgt die Auswahl der richtigen Einrichtung für

die jeweilige Teilnehmerin?

Seifert: Die Auswahl der passenden Kureinrichtung erfolgt

ebenfalls durch die Beratungsstelle. Es sei denn, die Kurteilnehmerin

hat schon konkrete Informationen über die passende

Einrichtung selbst in Erfahrung bringen können. Aber

auch dann wird geprüft, ob dieses Therapiezentrum für die

Behandlung der Symptome auch die richtige Wahl ist, wie

zum Beispiel Seeklima für Asthmatiker oder ein ebenes und

Marcus Feuerstein

Kurberatungsstellen gibt es in vielen

der 50 DRK-Kreisverbände in Niedersachsen.

Sie nehmen den Krankenkassen

Arbeit ab, zu der die Kassen sonst

verpflichtet wären. Im Müttergenesungswerk

sind 84 anerkannte

Einrichtungen integriert,

ein wichtiges Qualitätsmerkmal,

das

auch die Kur- und

Therapiezentren der

GfsE aufweisen.

Marcus Feuerstein

barrierefreies Gelände für Rollstuhlfahrer. Auch ob Kinder zu

der Maßnahme mitgenommen werden sollen, spielt bei der

Auswahl eine wichtige Rolle, ebenso wie die Entfernung vom

Wohnort, denn nicht alle Einrichtungen werden von den Kassen

für eine Maßnahme genehmigt. Die DRK-Beratung vermittelt

primär in die eigenen Einrichtungen, aber natürlich, je

nach Fall, auch in die Häuser von anderen Wohlfahrtsverbänden

und Trägern. Entscheidend ist, dass Einrichtung und Kurteilnehmerin

zusammenpassen. Aber auch die Zahl der freien

Plätze ist maßgeblich entscheidend. Letztendlich bekommen

auch die Einrichtungen die Atteste der Mütter, um zu prüfen,

ob die Teilnehmerin dort richtig aufgehoben ist.

Wie viele Mütter kommen zu Ihnen?

Seifert: Im KV Hameln-Pyrmont haben wir im Schnitt 35

Vermittlungen pro Jahr. Die Mütter kommen meist auf Empfehlung

des Arztes oder auch von Bekannten. Aber die Anfragen

einer Beratung haben nachgelassen. Dies mag daran

liegen, dass Mütter Angst haben, durch die Kur zum Beispiel

ihre Arbeit zu verlieren oder mit den Kindern allein unterwegs

zu sein. Auch traumatische Erlebnisse können den Weg zur

Kur verhindern. Diese Ängste können in einer Kurberatung

aber besprochen und genommen werden. Generell empfiehlt

es sich, die geplante Kur vorher mit dem Arbeitgeber abzustimmen,

damit es nicht zu Problemen kommt. Aber auch hier

hilft die Kurberatung mit Tipps und Hilfestellungen.

Woran erkennt man die Notwendigkeit einer Vorsorgemaßnahme?

Seifert: Die ersten Anzeichen sind meist Stress, Müdigkeit

oder Termindruck. Auch regelmäßige Kopfschmerzen und ein

schwaches Immunsystem sind oft die Zeichen dafür, dass die

Belastungsgrenze erreicht oder überschritten ist. Erzeugt wird

dies oft durch die dreifach- oder sogar Mehrfachbelastung

bei Müttern durch Job, Kinder und den Haushalt. Die eigene

Freizeit bleibt auf der Strecke und damit auch die notwendige

Zeit, sich zu entspannen, um neue Kraft und Energie zu

tanken. Kommen dann noch Behinderungen oder chronische

Krankheiten der eigenen Kinder oder zu pflegender Angehöriger

hinzu, ist die Mehrfachbelastung einer Mutter immens.

Dies sind die ersten und ernsten Anzeichen, eine Kurberatung

in Anspruch zu nehmen. Marcus Feuerstein

Rotkreuz-Spiegel 03/09 5


TITELSTORY DRK-Kureinrichtungen

DRK-Therapiezentrum Mardorf

Entspannung und ...

DRK-Therapiezentrum Mardorf

... Therapie in der Kureinrichtung Mardorf.

DRK-Kureinrichtungen in Niedersachsen

Die Gesellschaft für soziale Einrichtungen des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen gGmbH (GfsE) unterhält drei Kureinrichtungen in Niedersachsen

mit einem jeweils anderen Therapieschwerpunkt. Zu ihnen gehören

das DRK-Therapiezentrum Mardorf, das DRK-Kurhaus VILLA IM

PARK in Bad Bevensen sowie das DRK-Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim

auf Langeoog.

Margit Blondke ist Einrichtungsleiterin im Therapiezentrum

Mardorf am Steinhuder Meer. Gemeinsam mit ihren über 42

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmert sich die 54-Jährige

um die 20 Mütter und bis zu 30 Kinder, die in Mardorf

gleichzeitig Platz finden. Der Therapieschwerpunkt der in den

70er Jahren gegründeten Einrichtung liegt in einer Spezialisierung

auf Vorsorgemaßnahmen für Mütter mit sowohl körperlich

als auch geistig behinderten Kindern. Die kleine Einrichtung

zeichnet sich durch eine individuelle Betreuung der

Mütter und vor allem der Kinder mit ihren speziellen Anforderungen

und Wünschen aus, ist Mitglied im MGW und nimmt

seit 2000 an der Qualitätssicherung des Forschungsverbundes

Prävention und Rehabilitation für Mütter und Kinder der Medizinischen

Hochschule Hannover teil. Alleinstellungsmerkmal

der Einrichtung in Mardorf ist vor allem die außergewöhnliche

Lage. Das Gelände rings um das Zentrum ist flach und ebenerdig

und bietet so optimale Bedingungen für Rollstuhlfahrer,

Buggys und Kinderwagen, um auch während der Kur mobil zu

sein. Auch die Strandpromenade ist nah und gut erreichbar für

Menschen mit Einschränkungen. Im mitteldeutschen Raum ist

das DRK-Therapiezentrum Mardorf das Einzige, welches diese

Voraussetzungen bietet. Die Behandlungsschwerpunkte für

Mütter reichen von Wirbelsäulen- und Rückenbeschwerden

über Erschöpfungszustände aufgrund der Pflege eines behinderten

Kindes bis zu psychosomatischen Störungen. So verbringen

pro Jahr ca. 600 Kurgäste ihren Aufenthalt in Mardorf.

Margit Blondke möchte mit der Kur auch langfristig etwas bei

den Müttern bewirken: „Eine Kur soll nachhaltig wirken, die

Mütter sollen etwas mitnehmen, was sie und ihren Alltag eventuell

sogar verändert“, so Margit Blondke.

Eine Einrichtung ganz anderer Art ist das DRK-Kurhaus VIL-

LA IM PARK in Bad Bevensen. Medizinische Vorsorge und Rehabilitation

stehen hier im Vordergrund. Das Angebot der Villa

im Park richtet sich vorrangig an Senioren mit Erkrankungen

des Bewegungsapparates, der Atmungsorgane sowie von Herz,

Kreislauf und Gefäßen. Auch Rheuma zählt zum Therapiespektrum.

Neben mehrwöchigen Erholungsurlauben, ambulanten

Kuren, Gesundheitswochen, Schnuppertagen oder Seniorenfreizeiten

runden auch Massagen, Bäder oder Inhalationen aus

dem hauseigenen physiotherapeutischen Bereich das Angebot

der VILLA IM PARK ab.

Auf der ostfriesischen Insel Langeoog befindet sich das DRK-

Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim. Silvia Krohn übernahm 2007

die Leitung der Einrichtung, die auf die Behandlung von Asthma

und Neurodermitis spezialisiert ist. Die Schwerpunktindikation

des Mutter-Kind-Kurhauses liegt in den drei Bereichen chro-

Wissenswertes zu Vorsorgemaßnahmen

• Bei medizinischer Notwendigkeit einer Vorsorgemaßnahme,

die durch einen Arzt festgestellt wird, sollte der

erste Weg zu einer lokalen Kurberatungsstelle führen.

Anträge können aber auch selbst gestellt werden.

• Ein ärztliches Attest sollte erst nach einer Beratung vom

Arzt ausgefüllt werden, da viele Informationen, die

sich durch die Beratung gezeigt haben, mit einfließen

können.

• Bei Nichtgenehmigung des Antrags kann mithilfe der Beratungsstelle

Widerspruch eingelegt werden. Eventuell

ist ein weiteres medizinisches Attest notwendig.

• Eine Kur kann alle vier Jahre beantragt werden, bei

medizinischer Notwendigkeit auch schon nach zwei

Jahren. Die Maßnahme dauert jeweils drei Wochen.

Eine Verlängerung auf vier Wochen ist unter bestimmten

medizinischen Umständen möglich.

• Eine Kur kostet 10 € pro Tag an Eigenanteil, bei insgesamt

22 Tagen. Zusätzlich kommen 20 € Fahrtkostenbeteiligung

hinzu. Den tatsächlichen Eigenanteil sollte

man von Kassen auf Anfrage berechnen lassen, denn je

nach persönlicher und finanzieller Situation kann der

Anteil wesentlich geringer ausfallen. Er darf nicht mehr

als 2 % vom Jahreseinkommen ausmachen.

• Eine beabsichtigte Kur sollte sowohl beim Arbeitgeber,

bei Kindern auch in der Schule, angemeldet werden. Die

Kurberatungsstellen bieten auch hier Hilfestellung.

Informationen zu DRK-Kurberatungsstellen in Ihrer

Nähe bekommen Sie unter der zentralen Rufnummer:

0180 365 0180

6 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


Frank Bieniasch

Langeoog – das richtige Klima bei Asthma und Neurodermitis.

nische Atemwegserkrankungen wie Asthma, atopische Hautkrankheiten,

zu denen auch Neurodermitis oder Juckreiz zählen,

sowie psychosoziale Beeinträchtigungen. Das allergenarm

eingerichtete Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim zeichnet sich

vor allem durch ein hohes Maß an Aufklärungs- und Beratungsarbeit

sowie standardisierten Schulungen für die Teilnehmerinnen

und deren Kinder aus, damit sie mit ihren Beschwerden

fortan besser zurechtkommen. Für Kinder und Vorschulkinder

gibt es im Dünenheim kindgerechte Schulungen, in denen die

Inhalte bildhaft verpackt mit entsprechenden Utensilien erklärt

werden. So steht ein Regenschirm mit Löchern beispielsweise

für einen mangelhaften Schutz, Boxhandschuhe symbolisieren

schnellhelfende Medikamente. Auch alternative Behandlungsmethoden

werden vermittelt. Den dritten Schulungsschwerpunkt

neben den Asthma- und Neurodermitisschulungen bildet

die psychosoziale Beratung. Am Ende der Maßnahme bekommen

alle Teilnehmerinnen Weiterbehandlungsempfehlungen

und Informationen zu Ärzten in ihrer Nähe, damit die Kur

auch nachhaltig wirkt. Das Besondere an der Einrichtung, die

„Die Lage ist phänomenal …“

Beate Weingart aus Dortmund ist

bereits zum dritten Mal zur Kur in

Mardorf. Ihre Tochter Anna (7) ist körperlich

und geistig mehrfach schwerst

behindert. Dies stellt besondere Anforderungen

an die 41-jährige Mutter. Ihr

Tagesablauf besteht aus Stress, Arzt-

und Krankengymnastikbesuchen, Behördengängen

sowie dem Management

des Kindes und der ganzen Familie.

Freizeit bleibt da oft auf der Strecke.

Auf die Einrichtung aufmerksam wurde

die Dortmunderin seinerzeit durch

eine Kurberatung und eine Empfehlung

der Krankenkasse. Die besondere Lage

in Mardorf nicht nur für das Kind, hat

es ihr angetan, denn auch Beate Weingart

leidet unter Knieproblemen. „Die

Lage ist einfach phänomenal für ein

Kind mit körperlicher Behinderung.

Alles ist so gut zu erreichen und man

kann problemlos spazieren gehen und

ist mobil“, lobt sie die Einrichtung.

Anna ist vor- und nachmittags in einer

Spielgruppe und wird betreut. So

DRK-Kurhaus Bad Bevensen

hat Beate Weingart einmal Zeit, sich

um das eigene Wohlbefinden zu kümmern.

Massagen, Rückenschule, Bewegungsbäder,

Therapiegespräche, aber

auch einfach nur mal ein Paar Socken

stricken gehören zu ihrem Tagesablauf.

„Man kann die Freizeit einmal ohne

schlechtes Gewissen oder Sorge um

das Kind genießen, weil das Vertrauen

in die Einrichtung und das Personal da

ist“, schätzt Beate Weingart ihre Zeit

in Mardorf. „Dies ist daheim gar nicht

möglich. Man kann Abstand gewinnen

und dem Alltagstrott entrinnen, denn

das Personal in der Einrichtung ist besonders

auf die Situation der Kinder

und Mütter geschult und erfüllt jeden

machbaren Wunsch.“ Wichtig ist Beate

Weingart aber auch der Kontakt zu den

anderen Müttern. „Der Austausch tut

sehr gut, denn mit einem behinderten

Kind ist man sehr oft einsam, weil man

bei vielen Dingen einfach von vornherein

ausgeschlossen ist. Hier sind alle

gleich, haben dieselben Probleme und

Kuren beim DRK

TITELSTORY

Bad Bevensen – Erholung in familiärer Atmosphäre.

ebenfalls vom MGW anerkannt und auch an der Qualitätssicherung

des Forschungsverbundes Prävention und Rehabilitation

teilnimmt, ist nicht nur die besondere Lage auf einer Ferieninsel

im Wattenmeer. In Notfällen wie Asthmaanfällen, akuten

Neurodermitisbeschwerden oder anderen Erkrankungen gibt es

eine 24-stündige medizinische Rufbereitschaft, um sofort richtig

reagieren zu können. Vor allem unterwegs kann dies von

großer Wichtigkeit sein. Das insgesamt 22-köpfige Team vom

Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim, zu dem vier Asthmatrainer,

zwei Neurodermitistrainer sowie eine Ärztin und ein Arzt gehören,

stellt sich für die drei Wochen individuell auf die Mütter

und Kinder ein, denn die maximal 26 Teilnehmerinnen und

ihre Kinder reisen zeitgleich auf Langeoog an und verbringen

ihre dreiwöchige Vorsorgemaßnahme gemeinsam in der Gruppe.

„Qualität ist das wichtigste Gut“, so die Einrichtungsleiterin

Silvia Krohn. „Das, was wir hier machen, geschieht auf hohem

Niveau, denn kleine Häuser sichern eine individuelle Betreuung

jeder Teilnehmerin. Klein, aber fein ist unser Motto.“

Marcus Feuerstein

Marcus Feuerstein

Sorgen.“ Von der Kur ist die Dortmunderin

einfach nur begeistert: „Die Kur

tut einfach gut. Man hat wieder mehr

Motivation, etwas für sich selbst zu tun.

Auch im Bereich der Ernährung und

des Sports. Man isst eben mal nen Körnerbrötchen

mehr und geht körperlich

gestärkt und euphorisch wieder nach

Hause, aber im normalen Leben ist vieles

schwer zu ändern.

Ihr Tipp: „Man sollte auf sein Recht

pochen, eine Kur in Anspruch zu nehmen.

Aber sich auch auf das, was dann

kommt, einlassen. Auf keinen Fall sollte

man eine Kurmaßnahme mit dem eigenen

Zuhause oder einem Urlaubshotel

vergleichen, denn das ist es definitiv

nicht.“ Marcus Feuerstein

Rotkreuz-Spiegel 03/09 7


Marcus Feuerstein

TITELSTORY Kuren beim DRK

Saney Oke mit Marius und Justino, Tanja Sippel mit Vincent, Melanie Titz mit Amelie und Leon, Christel Sanker mit Timo (v.l.n.r.)

„Ich bin jetzt ‚Fachärztin‘ für Asthma!“

Ins DRK-Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim

kommen die Kur-Teilnehmerinnen

aus ganz Deutschland, um

das gute Klima und die Abgeschiedenheit

der Insel zu nutzen. Melanie Titz

stammt aus Dillenberg in Hessen und

ist mit ihrem Sohn Leon auf Langeoog.

Leon leidet an Asthma, sie selbst an

Neurodermitis. „Die Einrichtung hier ist

super, sie ist klein und persönlich, außerdem

bin ich hier zu einer Fachärztin

für Asthma geworden“, sagt die 35-Jährige

schmunzelnd. Die Entspannung

kommt auch durch die Gespräche und

den Austausch mit anderen Müttern,

berichtet sie, denn daheim vergisst man

sich selbst irgendwann. „Das passiert

hier nicht, denn man sieht, anderen

geht es auch so.“

DRK-Mutter-Kind-Kurhaus Dünenheim

Süderdünenring 59

26465 Langeoog

Tel: 04972 9199-0 ∙ Fax: -91

www.duenenheim.de

Tanja Sippel aus Hessen ist mit ihrem

18 Monate alten Sohn Vincent im Dünenheim.

Vincent leidet unter Neurodermitis

sowie allergisch chronischem

Asthma. Durch eine Kurberatung kam

sie nach Langeoog. „Es ist hier einfach

klasse“, freut sich die Hessin, „man bekommt

hier alles erklärt. Zu Hause ist

oft kein Ansprechpartner da und man

rennt von A nach B, ohne Informationen

zu bekommen. Hier ist immer jemand

für einen da.“

Gleich mit drei Kindern ist Saney Oke

aus Recklinghausen nach Langeoog

gekommen. Der fünfjährige Giovanni

hat Neurodermitis und nimmt an den

Vorschulkursen im Dünenheim teil, die

ihm großen Spaß bereiten. Justino (9

Monate) und Marius (7) sind als Be-

DRK-Kurhaus Villa im Park

Ebstorfer Straße 50

29549 Bad Bevensen

Tel: 05821 9927-0 ∙ Fax: -260

www.drk-kurhaus.de

E-Mail: villa-im-park@web.de

gleitkinder mitgekommen. „Das Klima

hier ist gut für die Heilung“, weiß die

31-jährige Hausfrau und Mutter. Die

Kur hat ihr sehr geholfen, vor allem

auch der Umgang mit den Kindern ist

besser geworden sagt sie, denn durch

die Stressbewältigung verbessere sich

auch das Familienleben. „Das Gefühl ist

einfach schön, auch wie einem alltägliche

Dinge wie Kochen oder Einkaufen

abgenommen werden. Die Krankheit

isoliert, doch hier sind wir alle wie eine

große Familie. Die aufwendige Anreise

mit den Kindern würde die allein lebende

Saney Oke jederzeit wieder auf sich

nehmen, denn allein schon die Fahrt

mit der Fähre bereitet den Kindern großen

Spaß.

Marcus Feuerstein

Alle Kontaktadressen auf einen Blick: DRK Service-Hotline: 0180 365 0180

Gesellschaft für soziale Einrichtungen des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen gGmbH (GfsE), Kurberatung, Tel.: 05 11/28 000-501 Fax: -555,

www.drk-einrichtungen.de, E-Mail: kurberatung@drklvnds.de

DRK-Therapiezentrum Mardorf

für Menschen mit Behinderungen

deren Mütter und Angehörige

Rote-Kreuz-Straße 11

31535 Neustadt-Mardorf

Tel: 05036 161-0 ∙ Fax: -159

www.behindertenkuren.de

E-Mail: info@behindertenkuren.de

8 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


© 2009 Dr. Hittich ® Gesundheits-Mittel

Die Sensation: Forscher suchten nach dem Geheimnis der Frucht,

die unsterblich macht und entdecken einen „Schutz-Schirm von Mutter Natur“

Freuen Sie sich über dieses Herz-Kreislauf-

Wunder aus der Natur – das kraftvollen

Zellschutz für Mann und Frau bietet!

Der Herzinfarkt als typische

Männererkrankung – das

gehört inzwischen der Vergangenheit

an. Mittlerweile geht die

Herzinfarktrate bei Männern zurück,

während sie bei Frauen stetig ansteigt.

Heute betriff t jeder zweite Herzinfarkt

eine Frau und die Betroff enen

werden immer jünger.

Es klingt wie ein Wunder, wenn

Wissenschaftler in verschiedenen Län-

dern gleichzeitig eine eine Pfl anze erforschen.

Eine Frucht, die seit über 5.000 Jahren

paradiesische Zustände verspricht.

Das „ewige Leben“ können die

Forscher dem „Paradies-Apfel“ nicht

entreißen. entreißen. Doch die Ergebnisse über den

Granatapfel klingen nach einer wissenschaftlichen

Sensation.

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VILLA IM PARK

MEIN DRK Portrait

Die guten Seelen von

Bad Bevensen

Erholung, familiäre Atmosphäre, Entspannung und Anwendungen

zur Stärkung der Gesundheit – dafür steht seit vier Jahrzehnten das

DRK-Kurhaus in Bad Bevensen, die VILLA IM PARK, die auch als Kurhotel

bezeichnet wird. Es richtet sich vor allem an Senioren, die dort einen

Verwöhn-Urlaub in idyllischer Landschaft verbringen können. Die

Villa lädt mit ihrer gepflegten Parkanlage, vielfältigen therapeutischen

und kulturellen Angeboten, sowie der reizvollen Umgebung der anerkannten

Kurstadt mit seiner Thermal-Jod-Sole-Quelle auch zu Kurzurlaub

und Gruppenreisen ein.

Für das Wohlbefinden der Gäste sorgen neben dem Team um Leiterin

Ute Kotter drei gute Seelen, die dem Haus seit Jahren durch ihre

ehrenamtliche Unterstützung einen besonderen Charme verleihen.

„Nach meinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im

DRK, wollte ich mich noch einmal nützlich machen“, sagt

Edith Wickert (71). Das war 2001. Als Ruheständlerin blickt

sie seitdem auf ein zufriedenes und reichhaltiges Arbeitsleben

zurück, das sie für viele berufsbegleitende Weiterbildungen

genutzt hat. Angefangen als Kinderpflegerin, war sie im Kinderheim

in Hoya tätig und vertrat in Urlaubszeiten den Leiter

dort. Später übernahm sie die Leitung des früheren DRK-Kinderkurhauses

Baltrum und führte 14

Jahre das DRK-Alten- und Pflegeheim

in Woltorf. Seit acht Jahren

hilft die 71-Jährige im Kurhotel

ehrenamtlich. „So bin ich also

öfter einige Wochen im Jahr

dort“, erklärt sie freudig.

Weil sie aus Lehrte kommt,

schläft sie während dieser

Zeit selbst im Kurhaus. „Ich

bin dann für die Gäste da

und versuche ihnen den Aufenthalt

abwechslungsreich zu

gestalten“, meint Edith Wickert

weiter und fügt hinzu,

dass sie sehr gern in der VIL-

LA IM PARK sei.

Auch Malis Hellwig verbringt

ihre Freizeit gern im

Bevenser Kurhotel – vor allem um tatkräftig mit anzupacken.

Das langjährige DRK-Mitglied wohnt in Kassel, ist aber dem

benachbarten, niedersächsischen Ortsverein Escherode besonders

freundschaftlich verbunden. Er vermittelte ihr eine

Schnupperwoche in Bad Bevensen, bei der die damalige Hausleitung

sie für eine ehrenamtliche Aufgabe begeisterte. „Was

vor neun Jahren als kleine Liebhaberei begann, entwickelte

sich zur Leidenschaft“, schwärmt sie. So hilft die lebensfrohe

DRKlerin in der Küche oder im Haus- und Gartenbereich,

kümmert sich um Dekorationen und Blumenschmuck. „Besonders

liegt mir der Park am Herzen. Dort gibt es immer

etwas zu tun. Es ist eine Freude für

mich, wenn alles wächst, grünt und

blüht. Zu jeder Jahreszeit finde ich

hier Erholung und Ruhe und für

die Gäste ist der Garten eine Augenweide“,

so Hellwig. Außerdem gestaltet

sie verschiedene Bastel- und Näharbeiten, die zu

Gunsten der VILLA verkauft werden. „Ich betreue Gäste und

helfe nach Möglichkeit, wo immer ich gebraucht werde. Es

ist ein schönes Gefühl, etwas Gutes zu tun. Bei jeder Abreise

freue ich mich schon auf das nächste Wiedersehen. Und

das über einige Wochen mehrmals im Jahr“, so Malis Hellwig

über ihre Profession.

Die Dritte im Bunde ist Hannelore Fischer. Die 57-Jährige

wohnt in Berlin und ist

seit 1996 für das DRK

ehrenamtlich engagiert.

Bis 1998 übernahm sie

für circa acht Wochen

im Jahr im Müttergenesungsheim

des Roten

Kreuzes in Löwensen

bei Bad Pyrmont die

Nachtwache für Notfälle.

„Mit den vielen Muttis

hat es mir immer viel

Spaß gemacht“, meint

sie. Danach setzte sie

ihre ehrenamtliche Tätigkeit

im Mütterkur-

Edith Wickert

haus im bayerischen Ettal fort

und 2002 dann im DRK-Senioren-

Kurhaus Bad Bevensen. „Ich machte

dort eine private Kur

und wurde schließlich von

der Kurleitung angesprochen.“

Seitdem kommt sie

zweimal im Jahr in die VIL-

LA, als Mädchen für alles und

übernimmt auch den Fahrdienst.

„Die Betreuung der Senioren macht

mir viel Freude. Und von den Gästen

wird sie dankend angenommen. So

entstanden in der familiären VILLA

schon enge Freund- Malis Hellwig (l.) und Hannelore Fischer

schaften, die ich regelmäßig

und von Herzen pflege“, betont Hannelore Fischer.

Ute Kotter, die Leiterin des Kurhauses, ist den helfenden

Händen dankbar: „Sie sind unsere guten Seelen von Bad Bevensen.

Ihr Einsatz trägt viel zum Wohlbefinden unserer Kurgäste

bei und zum persönlichen Flair der Rund-um-Betreuung

in unserem Hause“, und einladend fügt sie hinzu: „Wer Lust

hat, uns ehrenamtlich zu unterstützen, ist herzlich willkommen,

bei uns mal reinzuschnuppern.“

Kerstin Hiller

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IN EIGENER SACHE Ehrenamt • „Opstapje“

Ehrenamt koordinieren

Landesverband „Ich halte es für sehr wichtig, dass das Ehrenamt

im Roten Kreuz gefördert und ausgebaut wird“, erklärt

Eckhardt Guder. Er ist unter anderem zuständig für die

Breitenausbildung, also beispielsweise Erste-Hilfe-Lehrgänge,

und soziale Dienste im DRK-Kreisverband Stade. Gemeinsam

mit sechs anderen Vertretern aus den Kreisverbänden Alfeld,

Helmstedt, Lingen, Uelzen sowie der Augusta Schwesternschaft

und dem Landesverband hat er an der einjährigen

Fortbildung „Ehrenamtskoordination im DRK-Landesverband

Niedersachsen“ teilgenommen.

Fünf von ihnen haben bereits am 14. August ihr Zertifikat

erhalten. So auch Eckhardt Guder. Aber zuvor musste er wie

alle anderen sieben Module durchlaufen, das erste dauerte drei

Tage, die anderen ein und zwei Tage im Wechsel, insgesamt

waren es 72 Stunden. Dabei ging es beispielsweise darum, wie

man Ideen für konkrete Ehrenamtsprojekte entwickelt, wie

man mit Freiwilligen professionell arbeitet, die nötigen Netzwerke

und Infrastrukturen knüpft. Wie kann die Kooperation

von Haupt- und Ehrenamt gestaltet werden? Gibt es Qualitätsmanagement

in der Freiwilligenarbeit? Wie können die Kompetenzen

von Ehrenamtlichen gefördert werden? Auch wenn

er einiges davon schon kannte, so habe er doch vieles dazugelernt.

„Außerdem ist der gegenseitige Austausch wichtig. Ich

habe neue Impulse auch durch die Teilnehmer bekommen“,

meint er weiter. Carola John vom Kreisverband Helmstedt ergänzt:

„Ich fand die praktischen Übungen besonders hilfreich,

aber ebenso die Diskussionen. Generell gab es viele Rollenspiele

bei der Fortbildung. Besonders lehrreich fand ich eines,

wo es um einen Konflikt mit einem unzufriedenen Ehrenamtlichen

ging. Wie gehe ich auf ihn ein, wie finden wir gemeinsam

eine Lösung?“ Aber auch Formelles habe sie gelernt: Dass

man sich zum Beispiel von jedem, der an einer freiwilligen

Tätigkeit interessiert ist, das Führungszeugnis zeigen lassen

Erfahrungen mit „Opstapje“

Landesverband „Opstapje“, dieser für deutsche Augen

und Ohren ungewöhnliche Begriff heißt „Schritt für

Schritt“ und ist holländisch. Er bezeichnet ein Spiel- und

Lernprogramm zur Förderung von Kindern im Alter von 18

Monaten bis dreieinhalb Jahren. Der DRK-Landesverband

Niedersachsen hatte im Rahmen des Projektes „Opstapje

DRK Niedersachsen“ die Erprobung und Anpassung des

Programms im ländlichen Raum initiiert. Begleitet wurde

das Projekt im Zeitraum von 2006 bis 2008 durch das Deutsche

Jugendinstitut München (DJI), gefördert von „Aktion

Mensch“. Darüber ist jetzt eine Handreichung für die Praxis

mit dem Titel „Niedrigschwellige Familienbildung im ländlichen

Raum veröffentlicht worden.

Nähere Auskünfte erteilt Ilona Voltmer, Referentin

für Gesundheitsförderung und Ehrenamtsprojekte:

Tel.: 05 11/2 80 00-350, E-Mail: ilona.voltmer@drklvnds.de

s o l l t e .

Darüber

h i n a u s

f a n d e n

Zertifikat

Freiwilligen-Manager/in (AfED)

Herr/ Frau

hat im Rahmen der berufs-/engagementbegleitenden Qualifizierung

„Ehrenamtskoordination im DRK- Landesverband

Niedersachsen e. V.“

an den Thementagen

• Professionelles Arbeiten mit Freiwilligen

• Der Engagementzyklus– gewinnen, integrieren und verabschieden von Ehrenamtlichen

• Ideen für konkrete Ehrenamtsprojekte entwickeln

• Arbeiten mit Ehrenamtlichen in Projekten

• Strategische Aspekte der Ehrenamtskoordination im DRK Niedersachsen

• Partizipation und Leitung von ehrenamtlichen Mitarbeitern

• Netzwerke und Infrastrukturen

• Qualitätsmanagement in der Freiwilligenarbeit

• Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamt

• Personalentwicklung für Ehrenamtliche

• Abschlusskolloquium

im Zeitraum vom August 2008 bis August 2009 mit einem Umfang von 72 Zeitstunden erfolgreich teilgenommen.

Als Abschlussarbeit wurde zur Reflexion eines eigenen Praxisprojektes eine Hausarbeit verfasst, die vom

Ausbildungsteam supervidiert und begutachtet wurde.

Durch den erfolgreichen Abschluss wurde der Titel "Freiwilligen-Manager/in (AfED)" erworben.

beide die Projektideen

der Teilneh- mer sehr

interessant. Denn um das

Zertifikat zu erhalten, musste jeder

eine Hausarbeit über ein eigenes Projekt schreiben

und bei der Abschlusspräsentation vorstellen. Die des Stader

Ehrenamtskoordinators hatte den Titel „ZusammenSpiel –

Junggebliebene engagieren sich im Kindergarten“. Praktisch

heißt das: Senioren gehen in eine Kindertagesstätte und beschäftigen

sich auf unterschiedliche Weise mit den Kleinen,

basteln zusammen, lesen etwas vor oder legen einen Gemüsegarten

an. „Es ist eine tolle Erfahrung für junge Menschen,

wenn ihnen Ältere etwas aus ihrem Erfahrungsreichtum zeigen

und beibringen. Und umgekehrt, wenn jüngere den eigentlich

erfahrenen Älteren etwas zeigen können.“

„Die Fortbildung haben wir in Kooperation mit der Akademie

für Ehrenamtlichkeit Deutschland (AfED) geplant und

umgesetzt“, erläutert die Organisatorin der Qualifizierungsmaßnahme

Ilona Voltmer, die im DRK-Landesverband Niedersachsen

unter anderem für Ehrenamtsprojekte zuständig

ist. Den erfolgreichen Absolventen wurde jetzt von der Akademie

das Zertifikat „Freiwilligen-Manager/-in (AfED)“ verliehen.

„Wir haben es beim DRK-Bundesverband eingereicht

und nach Prüfung wird er die Teilnehmer zusätzlich mit dem

Titel ‚Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinator‘ auszeichnen“,

so Voltmer.

Einen zweiten Durchlauf der Fortbildungsreihe plant

Ilona Voltmer für Ende 2009. Interessenten können sich

bei ihr melden unter: Tel. 05 11/2 80 00-350,

E-Mail: ilona.voltmer@drklvnds.de

DozentInnen: Oliver Reifenhäuser (volunteer consult), Sarah Hoffmann (volunteer consult)

volunteer consult – Beratungsangebote der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland

Thomas Kegel Berlin, den 14. August 2009

Leiter der AfED

Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland AfED (im fjs e.V. )

Marchlewskistr. 27 | D- 10243 Berlin | Tel. +49 [0] 30-275 49 38 | Fax +49 [0] 30-279 01 26

E-Mail: akademie@ehrenamt.de | www.ehrenamt.de

Ein Dank an die Glücksspirale!

Kerstin Hiller

Landesverband Soziale Projekte im Bereich des DRK-

Landesverbandes Niedersachsen können auch dank der

Unterstützung durch die Glücksspirale in die Tat umgesetzt

werden. So förderte

sie beispielsweise in

2009 15 Lehrgänge

im Bereich der Gesundheitsprogramme

des Roten Kreuzes in

Niedersachsen, bei

denen beispielsweise

Übungsleiter/-innen

für Gedächtnistraining,

Gymnastik oder Tanz

qualifiziert wurden.

Kerstin Hiller

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eh und je! Fragt sich nur: Wie

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von Natur aus sehr sportlich. Ich

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AKTIV VOR ORT helfen + retten

Im Einsatz für das Leben

Peine/Region Hannover/Lüchow-Dannenberg/

Hameln-Pyrmont/Schaumburg/Holzminden/Celle

Sei es bei den Motorradtagen in Celle, bei der Suche nach einem vermissten

Segler auf dem Steinhuder Meer, beim Großbrand in einer Lagerhalle

oder beim weltweit größten Schützenfest: Die Hauptamtlichen

des Rettungsdienstes und die Ehrenamtlichen der Bereitschaften des

Roten Kreuzes waren wieder vielerorts in Niedersachsen unterwegs, um

Menschen zu retten, zu betreuen oder um im Notfall bereit zu stehen, um

schnell Erste Hilfe zu leisten.

Wie sehr die ehrenamtlichen Helfer gerade bei einem Unglücksfall

mit vielen Beteiligten und Verletzten unverzichtbar

sind, hat der Serienunfall auf der Bundesautobahn A2 zwischen

Braunschweig und Lehrte vom 19. Juli gezeigt. Neben Polizei,

Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und privaten

Hilfsorganisationen, waren mehr als 100 Einsatzkräfte des

DRK aus den ehrenamtlichen Bereitschaften der Kreisverbände

Braunschweig-Salzgitter, Gifhorn, Region Hannover, Helmstedt

und Peine vor Ort. Ein Unwetter hatte die Fahrbahn in eine

Aqua-Planing-Strecke verwandelt. Circa 60 Verkehrsunfälle ereigneten

sich bei dieser Massenkarambolage, insgesamt waren

rund 250 Fahrzeuge daran beteiligt. Die Anzahl der Verletzten

beläuft sich auf fast 100, der Schaden wird auf 1,5 Millionen

geschätzt.

Oliver Kretschmer (26), kommissarischer Kreisbereitschaftsleiter

des DRK in Peine, war dabei und schildert seine

Eindrücke:

Massenkarambolage auf der A2

privat

Oliver Kretschmer.

„So ein Großschadensfall passiert überall, nur

nicht bei uns“, denken die meisten, wenn sie die

Berichte im Fernsehen oder im Radio mitverfolgen.

Doch plötzlich geht der eigene Notfallmelder

los. Es war Sonntag, der 19. Juli 2009, 19:11 Uhr.

Als ich auf die Autobahn fuhr, habe ich erst

wirklich begriffen, was passiert war. Die Worte

des Funkmeldeempfängers bekamen ein Bild: Die

A 2 glich einem Trümmerfeld. Über eine lange

Strecke reihten sich die liegen gebliebenen und

verbeulten Karossen aneinander, dazwischen

liefen Menschen, die nicht mehr weiter wussten

oder Hilfe benötigten. So wie mir, ging es auch

den anderen Helfern aus Peine. Die Hauptamt-

250 Autos rasen ineinander auf der A2. – Das DRK

ist mit mehr als 100 Helfern im Einsatz.

lichen des Rettungsdienstes waren unter der Leitung von Stefan Fries

(OrgL) bereits als Erste vor Ort, gefolgt von den rund 30 ehrenamtlichen

Mitgliedern der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Sanität/Technik und der

SEG Betreuung. Sie errichteten einen Behandlungsplatz auf dem Gelände

des Parkplatzes Röhrse. Unsere Helfer betreuten Kinder, während ihre

verwundeten Eltern versorgt wurden. Sie beruhigten die Umherlaufenden,

bei schwereren Verletzungen brachten sie die Betroffenen nach der

Erstversorgung in die umliegenden Krankenhäuser und informierten Familienangehörige.

Auch ein Rettungsmittelhalteplatz wurde eingerichtet. Dort standen

Fahrzeuge auf Abruf bereit, um Verletzte bei Bedarf weiter zu transportieren.

Diese Koordination oblag den Ehrenamtlichen der Peiner Bereitschaft.

Trotz der hohen Anzahl von Unfallwagen, war dieser Einsatz nicht so

belastend für mich, weil es weder Tote noch viele verletzte Kinder gab.

Ein Glück, dass keine Lastwagen an jenem Sonntag auf der Autobahn

unterwegs waren – dann sehen die Unfälle anders aus.

Noch am gleichen Abend haben wir unsere Einsatz-Fahrzeuge wieder

in den Ursprungszustand versetzt – bereit, um für den nächsten Notfall

auszurücken. Uns Helfern tat diese gemeinsame „Nach-Arbeit“ gut, weil

wir Zeit hatten zum Reden. Das hilft, das Erlebte zu verarbeiten.

Bei dem Einsatz auf der A2 hat sich auch gezeigt, wie gut alle Hilfsorganisationen

zusammenarbeiten. Die vielen Übungen haben sich bezahlt

gemacht, so dass es jetzt – im Ernstfall – richtig rund lief. Toll war auch

das Verhalten vieler Arbeitgeber, die den ehrenamtlichen Helfern den

nächsten Tag gestatteten, später zu kommen oder eher nach Hause zu

gehen, um sich auszuruhen.

Vermisster Segler am Steinhuder Meer

Das DRK Region Hannover rückte mit acht Hunden und Hundeführern,

sieben Fahrzeugen sowie 26 Helferinnen und Helfern

zu einem Sucheinsatz auf dem Steinhuder Meer aus. Ein

Segler wurde vermisst. Gemeinsam mit dem THW Ortsverband

Ronnenberg planten und koordinierten die Rotkreuzler die Aktion.

“Wir wissen von den Kompetenzen und dem Ausbildungs-

Sucheinsatz am Steinhuder Meer.

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Ralf Büchler

Björn Wuttig


DRK Bereitschaft Dannenberg Sanität

stand untereinander”, so DRK-Einsatzleiter Michael Flohr. “Die

Absprachen und die Zusammenarbeit klappten optimal.” Anhand

verschiedener Faktoren wie Körpergewicht, Wasser- und

Lufttemperatur sowie Strömungen wurde das Gebiet näher eingegrenzt.

Nach vier Stunden fanden sie dann in einem dritten

Suchgang auf dem Steinhuder Meer im Ortsteil Mardorf die

Leiche des vermissten Seglers, 180 Meter vom Ufer entfernt in

einer Tiefe von circa 170 cm. Beide Hilfsorganisationen hatten

jeweils einen Taucher mit vor Ort, der aber nicht zum Einsatz

kam. Bei Bedarf hätten auch Sonarboote des DRK mit entsprechender

Ortungstechnik die Suche unterstützen können.

Großbrand in Lagerhalle

Für die Mitglieder der Bereitschaft Dannenberg Sanität wurde

es während einer Funk- und Fahrübung ernst. Gegen 21:40 Uhr

löste die Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Lüchow Großalarm

aus und forderte die Unterstützung der dortigen SEG an, zur

Einsatz bei Großbrand in Lüchow: DRK sofort zur Stelle.

medizinischen Versorgung von Feuerwehrleuten und anderen

Helfern. Ein Großfeuer war in einer Lager- und Werkstatthalle

der LBAG (Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft)

ausgebrochen und griff rasend schnell auf angrenzende

Hallen und Gebäude über. Die SEG konnte, dank der Übung,

innerhalb kürzester Zeit mit einem Großaufgebot vor Ort sein.

Der bereits alarmierte Rettungswagen aus Lüchow konnte so

wieder seinen regulären Dienst aufnehmen. Schon kurz nach

dem Eintreffen mussten die Helfer einen Feuerwehrmann mit

leichten Verbrennungen behandeln und ihn zur weiteren Versorung

nach Dannenberg in die Elbe-Jeetzel-Klinik bringen.

Gegen 23:30 Uhr wurde auch die Betreuungsgruppe der Bereitschaft

Dannenberg alarmiert. Sie sorgte in kürzester Zeit dafür,

dass die Feuerwehrleute und sonstige Helfer mit circa 260

Bockwürstchen, 300 Brötchen und Getränken versorgt wurden.

Radler, Motorradfahrer und feiernde Schützen

Wenn andere feiern oder sportlich aktiv sind, halten sich

ehrenamtliche Sanitäter des DRK auf den unterschiedlichsten

öffentlichen Veranstaltungen für den Fall der Fälle bereit. So

auch beim Felgenfest im Wesertal, das in diesem Jahr zum

siebten Mal stattfand. 27.000 Menschen schwangen sich auf

das Rad oder schnallten sich Inline-Skates an die Füße, um die

55 Kilometer lange, autofreie Strecke von Bodenwerder über

Hameln nach Rinteln zu genießen, begleitet von einem bun-

helfen + retten

AKTIV VOR ORT

Sanitätsdienst beim Felgenfest.

ten Rahmenprogramm. Zusammen mit Polizei und Feuerwehr

sorgte das DRK der Kreisverbände Hameln-Pyrmont, Schaumburg

und Holzminden für einen reibungslosen Ablauf. Neben

fest eingerichteten Sanitätsstellen, waren auch Fahrradsanitäter

unterwegs.

Die Retter auf zwei Rädern vom BRK bei den Celler Motorradtagen.

Bei den Celler Motorradtagen bekam der dortige Rettungsdienst

des DRK Unterstützung vom Bayerischen Roten Kreuz

(BRK). Die Rettungsassistenten Bernhard Eichner und Günter

Plack vom BRK waren mit ihren schweren Einsatzmaschinen

in der Celler Innenstadt unterwegs. „Mit dem Einsatz der Motorräder

wollten wir sicherstellen, dass es bei Notfällen in für

Kraftfahrzeuge gesperrten Bereichen keine zusätzliche Gefährdung

durch einfahrende Rettungswagen gibt und wir trotzdem

so schnell wie möglich vor Ort sein können“, erklärt Uwe Ammoneit

vom Celler DRK die Einsatztaktik.

Im Juli hieß es in Hannover wieder zehn Tage lang Action,

Spaß und Party für Jung und Alt auf dem weltweit größten

Schützenfest. Neben dem sportlichen Wettkampf lockten rasante

Fahrgeschäfte, Lüttje Lage, Musik und Tanz circa zwei

Millionen Besucher auf den Schützenplatz. Für die Einsätze der

DRK-Sanitäter in der Region Hannover ist dann Hochsaison.

218 Festgäste wurden an der mobilen Sanitätsstation des Roten

Kreuzes vor Ort versorgt, überwiegend wegen Blessuren wie

Verstauchungen oder kleineren Wunden. 42-mal musste ein

Rettungswagen auf den Platz fahren, um Besucher mit möglichen

Knochenbrüchen oder Schnittwunden ins Krankenhaus zu

transportieren. Die Bilanz am letzten Tag war dennoch positiv:

Insgesamt weniger Einsätze als im Vorjahr.

Heike Severin/Björn Wuttig/Christian Lammers/Gerda Schmalkuche/

Christian Stollmeier/Kerstin Hiller

Rotkreuz-Spiegel 03/09 15

Gerda Schmalkuche

Christian Stollmeier


IN EIGENER SACHE SiTZ

18 Kameras nehmen die Übungen auf und übertragen sie in den Seminarraum.

Kerstin Hiller

Seminarleiter Peter Schmidt

Notfalltraining mit gefährlichen Stoffen

Ein weißer Kunststoffkanister liegt auf dem Boden der Lagerhalle. Ein

Gabelstaplerfahrer hat ihn beim Rangieren beschädigt. Es läuft Ethanol

aus. Zwei Männer in orangeroten Schutzanzügen kommen mit Schaufel

und Besen. Die Hände mit Spezialhandschuhen geschützt, sichern sie

den defekten Behälter, streuen ein Bindemittel auf die ausgelaufene Flüssigkeit,

um sie zu entfernen.

Kerstin Hiller

Laura Bressem modelliert mit

Vaseline die Blasenbildung

auf der Haut.

Kerstin Hiller

Training in der Halle: Die

„verätzte“ Haut wird

ausgewaschen.

Die Männer in den schützenden Overalls

heißen Thomas Werum und Thomas Gerst.

Sie arbeiten bei dem Logistikunternehmen

Kühne + Nagel und nehmen mit neun

weiteren Kollegen aus den verschiedenen

bundesweiten Niederlassungen an einer

einwöchigen Fortbildung für Gefahrgutbeauftragte

in Bremen teil. Um praktisch einen

Notfall mit gefährlichen Stoffen üben

zu können, sind sie für einen Tag nach

Hannover ins Simulations- und Trainingszentrum

(SiTZ) des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen gekommen.

„Das war eine ganz neue Erfahrung“,

sagt Gerst. „Es ist ein großer Unterschied,

ob man die Schutzkleidung nur gezeigt bekommt

oder ob man sie anzieht und damit

agieren muss.“ Sein Mitstreiter Thomas

Werum ergänzt: „Der Anzug war nervig,

ich hatte ziemlich mit der Schutzbrille zu

kämpfen, auch die Handschuhe waren sehr

unhandlich. Die Bewegungsfreiheit war

ziemlich eingeschränkt.“

Dann folgt die nächste Übung. Während

ihre Kollegen eine kurze Kaffeepause einlegen,

verschwindet Maike Groth aus der

Hamburger Niederlassung von Kühne +

Nagel im Raum der RUD. RUD bezeichnet

die Realistische Unfalldarstellung, die diesmal

Maike Tannhauer und Laura Bressem

vom DRK-Kreisverband Nienburg/Ortsverein

Rehburg übernehmen. Sie schminken

der Mitarbeiterin von Kühne + Nagel eine

großflächige Wunde auf ihren rechten Unterarm,

eine Verätzung zweiten Grades.

„Erst tragen wir das künstliche Blut mit ei-

Kerstin Hiller

Kerstin Hiller

Training in Schutzanzügen.

nem Schwamm auf, dann Vaseline für Blasen,

darüber Latexmilch und ein einlagiges

Taschentuch. Nach dem Trocknen entfernen

wir die Ränder des Taschentuchs und tragen

zum Schluss nochmals Latexmilch auf“, erklärt die erfahrene

RUDlerin Maike Tannhauer. Nachdem alles gut getrocknet ist,

sieht die Verätzung täuschend echt aus.

Maike Groth setzt sich auf den Boden vor ein hohes Regal mit

Kisten und Kanistern, Gabelstapler und der undichte Behälter,

an dem sie sich verletzt haben soll, daneben. Im Hintergrund

sind typische Lagergeräusche zu hören. In zwei Durchläufen

schlüpfen jeweils zwei Kollegen in die Rolle der Helfer: Notruf

absetzen, die Verletzte aus dem Gefahrenbereich bringen

und beruhigen, die Wunde ausspülen, bis der Rettungswagen

eintrifft. Da die Kameras des SiTZ alles aufnehmen, kann Seminarleiter

Peter Schmidt mit den Teilnehmern anhand der

Aufzeichnungen jede Trainingsrunde genau analysieren. „Bislang

haben wir in den Fortbildungsveranstaltungen nur über

Verhaltensregeln gesprochen und Materialien gezeigt, die die

Teilnehmer mal anfassen konnten. Ein praktisches Training

ist kaum möglich“, erklärt Schmidt. Er leitet seit drei Jahren

die Gefahrgutabteilung bei Kühne + Nagel und führt seitdem

verschiedenste Seminare durch. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur

ist außerdem in seiner Freizeit für das DRK als Sanitätsausbilder

und als Landesbeauftragter für den Sanitätsdienst

aktiv. „Das SiTZ bietet für den praktischen Ausbildungsteil optimale

Bedingungen, weil wir in realitätsgetreuer Umgebung

einen Unfall mit Gefahrgut üben und im Anschluss anhand der

Filmaufnahmen besprechen können. Der Lerneffekt ist so wesentlich

besser und die Chance, im Ernstfall schnell und richtig

zu handeln, erheblich höher. Deswegen werden wir ab sofort

das Notfalltraining im SiTZ in die Ausbildung der Gefahrgutreferenten

integrieren.“ Kerstin Hiller

Das DRK-Simulations- und Trainingszentrum in Hannover-Misburg

richtet sich sowohl an ehrenamtliche Helfer

des Sanitätsdienstes und hauptamtliche Mitarbeiter des

Rettungsdienstes als auch an Externe, die unter realistischen

Bedingungen Notfallsituationen trainieren möchten.

Auskunft für Buchungen erteilt Holger Rathjens:

Tel. 05 11/2 80 00-211, E-Mail: sitz@drklvnds.de,

www.drk-trainingszentrum.de

16 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


Weltrotkreuztag

Norden Für eine Live-Demonstration

ihres Könnens nutzte das DRK in Norden

den Weltrotkreuztag 2009. Der Einsatzzug

Nord des Roten Kreuzes zeigte, was

bei einem Katastrophenfall, wie z. B.

bei Hochwasser oder bei einem Brand,

zu tun ist und welches Equipment dabei

für den Einsatz gebraucht wird. Wie

werden Schäden abgewehrt, wie beseitigt?

DRK-Ausbilder des Kreisverbandes

Norden erklärten außerdem den

interessierten Bürgern lebenswichtige

Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage,

Herz-Lungen-Wiederbelegung

und Früh-Defibrillation. Bei Kaffee oder

einer Wurst vom Grill konnten sich die

Besucher rund um das Rote Kreuz informieren,

wie über Essen auf Rädern, Pflegedienst,

Jugendrotkreuz oder Schulsanitätsdienst.

Und wer wollte, ließ sich

außerdem beim Pflegedienst kostenlos

den Blutdruck messen. Eva Saathoff

Üben, üben, üben …

Harburg-Land Um Brände und einen Container-Unfall

vorzutäuschen, stellte das Logistik-Unternehmen Centos der

Feuerwehr und der 30-köpfigen DRK-Schnelleinsatzgruppe

(SEG) Elbe Lagerhalle und Außengelände zur Verfügung.

Nach der Alarmierung rückten 100 Feuerwehrleute an, mit

Atemschutzgeräten gingen sie in die verrauchte Lagerhalle

vor. In Hochregalen und zwischen langen Reihen voll bepackter

Paletten mussten sie nach elf „Verletzten“ suchen und sie

aus der Gefahrenzone bringen. Vor der Halle zerdrückte ein

Container einen PKW, dessen Insassen befreit werden sollten.

Anschließend versorgte die SEG Elbe die Patienten, die die

Feuerwehrleute aus der Gefahrenzone gebracht hatten. „Das

sah für mich als Laien so spannend und professionell aus und

lief so ruhig und überlegt ab, das war schon beeindruckend“,

meinte Centos-Betriebsleiter Stephan Menzel. Es sei beruhigend

zu wissen, dass sein Betrieb in guten Händen wäre, falls

einmal etwas passieren würde.

Verkehrssicherheitstag

Osterholz Wie ist es, wenn man sich

mit einem Auto überschlägt und aus

einem umgekippten Wagen krabbeln

muss? Was tun die Rettungskräfte, bei

einem Unfall mit verletztem Fahrer

oder wenn ein Auto brennt? Wie verhält

sich ein Fahrzeug bei unterschiedlichen

Bedingungen? Das sind nur einige der

simulierten Situationen, die beim Verkehrssicherheitstag

der Bundeswehr

etwa 1.000 Jugendlichen aus den Schulen

des Landkreises Osterholz vorgeführt

wurden. Die Logistikschule der Bundeswehr

veranstaltete diesen Tag gemeinsam

mit dem DRK, der Deutschen

Verkehrswacht sowie zivilen Hilfsorganisationen,

um insbesondere die 18- bis

24-Jährigen zu erreichen. Denn etwa 20

Prozent der Verunglückten im Straßenverkehr

gehörten dieser Altersschicht an,

so Brigadegeneral Harry Richter.

Stefanie Zwilling/Kerstin Hiller

Region Hannover Auch die Feuerwehr aus Schulenburg

übte gemeinsam mit dem DRK, und zwar mit acht Helferinnen

und Helfern aus Laatzen. Sie kamen mit zwei Rettungs-

Eva Saathoff

Marcus Lorenczat

Marcus Lorenczat/Kerstin Hiller

Helfen + retten

Zeltlagereinsatz

AKTIV VOR ORT

Goslar Zum 15. Landeszeltlager der

Niedersächsischen Jugendfeuerwehren

kamen 2.500 Teilnehmer aus ganz

Deutschland und europäischen Nachbarländern

für eine Woche in die Harzer Region

bei Wolfshagen. Seit 1982 kommen

die Nachwuchs-Brandbekämpfer alle

drei Jahre ins niedersächsische Mittelgebirge.

Für den Sanitätsdienst sorgte das

DRK aus Goslar. Ein Behandlungscontainer,

zwei Patientenzelte mit Feldbetten,

ein Krankentransport- und ein Mannschaftstransportwagen

standen ihnen für

mehr als 1.150 Einzelbehandlungen zur

Verfügung. Rund 900 Patienten nahmen

die Hilfe der Rotkreuzler in Anspruch.

Wegen der Hitze kamen viele mit Kreislaufbeschwerden,

aber auch Schnitt- und

Schürfwunden waren neben Frakturen

und Verstauchungen häufiger Anlass,

ebenso 300 Zecken, die entfernt wurden.

Timo Pischke

wagen und einem Mannschaftstransportwagen und sollten

sich um die Versorgung von Verletzten kümmern. Simuliert

wurde folgende Situation: Ein Traktorfahrer erlitt einen Herzinfarkt

und verwickelte zwei PKWs in einen Verkehrsunfall.

Die Feuerwehrleute trainierten dabei, die fünf Insassen mit

schwerem, vor allem hydraulischen Rettungsgeräten aus ihren

Fahrzeugen zu befreien. Um alle Personen retten zu können,

musste sogar bei einem Auto das Dach entfernt werden.

Wie realitätsnah diese Übung tatsächlich war, erwies sich

sechs Stunden später, als sie zu einem schweren Verkehrsunfall

auf der Bundesstraße 3 gerufen wurden.

Florian Hentschel

Goslar Der Ortsverein Clausthal-Zellerfeld nutzte eine Demonstration

auf seinem „Tag der offenen Tür“ gleichzeitig

als Übungseinsatz: Der 13-jährige Felix Lindemeier stürzte

mit dem Fahrrad auf dem DRK-Gelände inmitten der Besucher

auf den Asphalt und zog sich erheblich blutende Verletzungen

zu. Das realistisch dargestellte Szenario zeigte den

Zeitraum vom Absetzen des Notrufes, über die Alarmierung

und das Eintreffen des Notfallkrankenwagens. Dann folgte

die Versorgung des Patienten durch zwei DRK-Helfer und

den Notarzt, unterstützt vom Jugendrotkreuz (JRK). Zum

Schluss: Abtransport in eine Klinik. Gespannt verfolgten die

Zuschauer jeden Handgriff der Rotkreuzler. Timo Pischke

Timo Pischke

Rotkreuz-Spiegel 03/09 17


JUGEND AKTUELL Humanitäre Schule

„Schüler brauchen Werte“

Landesverband „Schüler brauchen Werte. Werte wie soziale

Verantwortung und humanitäres Engagement“, betont

Horst Horrmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen.

Dass sie das besitzen, haben 35 Schulen aus

Niedersachsen bewiesen. Sie wurden vom Jugendrotkreuz

(JRK) des Landesverbandes am 12. Juni 2009 im Cinemaxx

am Raschplatz in Hannover mit dem Zertifikat „Humanitäre

Schule“ ausgezeichnet.

Auch Festrednerin Generaloberin Sabine Schipplick (Präsidentin

des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK) würdigte

das Engagement der rund 600 anwesenden Schülerinnen

und Schüler sowie Lehrkräfte, die sich an der JRK-Kampagne

„Humanitäre Schule“ im letzten Schuljahr beteiligt und ein soziales

Projekt auf die Beine gestellt haben: „Ihr gemeinsamer

Einsatz für Menschlichkeit und Solidarität ist vorbildlich“, betonte

sie. Ob Sponsorenläufe für krebskranke Kinder, die Renovierung

einer Einrichtung für Obdachlose, ein gemeinsames

Theaterprojekt mit blinden Schülern, ein Gesprächskreis im

Altenzentrum oder ein Benefizkonzert – die Liste der Schüler-

Aktionen ist lang und vielseitig.

„Es war eine tolle Erfahrung, die noch mehr Schüler machen

sollten“, erklärt Sebastian Jürges von der Friedrich-List-Schule

aus Hildesheim, die unter dem Motto „Unser Tag für Afrika“

zwei Aktionstage organisierte. Die eingespielten Gelder kamen

einem landwirtschaftlichen Kongoprojekt zugute. „Schön zu sehen,

dass sich so viele Schüler dafür begeisterten, obwohl viele

Ferienspaß mit dem JRK

Lingen/Meppen Ferienzeit ist Zeltlagerzeit,

vor allem im Sommer. Am begehrten JRK-

Camp der Kreisverbände Meppen und Lingen

nahmen dieses Jahr 74 Kinder und Jugendliche

sowie 23 Betreuer teil. Mit dem Rad ging es

zunächst von Haselünne 20 Kilometer bis zum

Schützenverein Hahnenmoor-Börstel, wo sie ihr

Lager – die Schatzinsel – aufschlugen. Mit Geistergang,

Karaoke, Kostüme basteln, Lagerfeuer

und Olympiade verbrachten die jungen Camper

im Alter von sechs bis 16 Jahren eine erlebnisreiche

Woche. Der Kreisverband Lingen beteiligte

18 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Sandra Thompson Marek Kruszewski

Marek Kruszewski

zunächst fanden, das sei ‚uncool‘“, meint Sebastian weiter.

10.500 Euro erliefen bei einem Spendenlauf 800 Schüler aus

fünf Schulen der Samtgemeinde Wathlingen für die Deutsch-

Indische-Gesellschaft Winsen, die vor allem arme Kinder in

Indien unterstützt. „Ich bin begeistert von der Initiative der

Schüler“, erklärt der querschnittsgelähmte Fotoreporter und Indienexperte

Andreas Pröve. Er gab durch einen Vortrag den Anstoß

zu diesem Projekt, das er gemeinsam mit der Hauptschule

Wathlingen in Hannover vorstellte.

Neben den Präsentationen sorgten auch die Rock-, Pop- und

Indie-Songs der Schülerband „Room on fire“ des Helmstedter

Gymnasiums am Bötschenberg für eine schwungvolle Feier.

Um als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet zu werden, mussten

die Schüler außerdem an

dem Planspiel „outface“ teilnehmen:

Es galt für sie einen

kriegerischen Konflikt zwischen

zwei fiktiven afrikanischen

Staaten zu lösen, wobei

sie die Grundzüge des Humanitären

Völkerrechts und der

Genfer Konventionen lernten.

Ab Herbst 2009 wird „outface“

durch das neue politische

Planspiel „h.e.l.p.“ ersetzt.

Interessant: Die verschiedenen

Projekte im Reader nachzulesen.

Kerstin Hiller

sich außerdem an einer Ferienpass-Aktion

der Stadt Lingen. 57 Mädchen und Jungen

im Alter von sieben bis zwölf Jahren lernten an

zwei Tagen, wie man sich in Notfallsituationen

richtig verhält, den Rettungsdienst alarmiert, die

stabile Seitenlage anwendet und kleine Wunden

versorgt. „Es ist unser Ziel, die Kinder mit viel

Spaß und Spannung an das Thema Erste Hilfe

heranzuführen“, erklärte David Hellpap, Referent

für das Jugendrotkreuz (JRK) beim Kreisverband.

So durften die jungen Gäste auch Notarzt- und

Rettungswagen erkunden, mit anschließender

Rundfahrt darin.

Sandra Thompson


Marcus Lorenczat

Stippvisite im Krankenhaus

Osterholz Einmal in die Arbeit der Erwachsenen hereinschnuppern

– das konnten kürzlich zwei JRK-Gruppen (aus

Grasberg und Lilienthal) bei einem Besuch des Kreiskranken-

„Hand auf’s Herz“ …

Landesverband … hieß es am 22. Juni im AWD-Dome in

Bremen bei der gleichnamigen Veranstaltung der Unfallkasse

Freie Hansestadt Bremen. 205 Gruppen aus Bremen und Niedersachsen

traten in Fünfer-Teams bei verschiedenen Erste-

Hilfe-Aufgaben gegeneinander an. Die Einteilung erfolgte in

drei Kategorien: 93 Laien-Gruppen, die grade erst in Erster-

Hilfe ausgebildet, 100 Schulsanitätsdienst-Gruppen sowie 12

Jugendgruppen der Feuerwehr. Aus dem Landesverband Niedersachsen

waren 33 Schulsanitätsdienst-Teams des Jugendrotkreuzes

mit dabei. Ob simulierter Grillunfall, Überschlagsimulator,

der Abwurf eines PKWs aus 20 Meter Höhe oder eine

Erste-Hilfe-Rallye – in den nachgestellten Situationen stellten

die Schüler/-innen ihr Erste-Hilfe-Wissen unter Beweis. Tolle

Leistung der Schulsanis des Gymnasiums Hankensbüttel: Sie

erhielten zwar keine Platzierung, waren aber punktgleich mit

dem zweiten und dritten Platz. Petra Metzner

Duderstadt Um die Sicherheit an ihren Schulen zu verbessern,

haben die St. Ursula Schule, die Pestalozzi Schule

und die Heinz-Sielmann-Realschule in einem vom Jugendamt

des Landkreises Göttingen initiierten Projekt einen weiteren

Schulsanitätsdienst in Duderstadt ins Leben gerufen. Und

zwar in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Duderstadt.

Nach einer fundierten Erste-Hilfe-Schulung durch die

DRK-Ausbilder des Kreisverbandes Duderstadt, können jetzt

an den drei Schulen insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler

im Falle eines (Un-)Falles sofort Erste Hilfe leisten. Während

sie ihren Dienst machen, werden parallel dazu neue „Schulsanis“

ausgebildet, was für die Schulleitungen einen weiteren

Zuwachs an Sicherheit bedeutet. Fritz Rüffert

Peine Gut aufgestellt ist der neue Schulsanitätsdienst am

Silberkamp-Gymnasium in Peine: 30 Schüler sind in der

AG, betreut von der Sozialpädagogin Sonja Vieten. Sie freut

sich, die schulischen Veranstaltungen jetzt mit ausgebildeten

Schulsanitätern besetzen zu können. Geschult wurden die

jungen „Sanis“ von der DRK-Ausbilderin Kerstin Hohl. Die AG

erhielt gemeinsam vom DRK und von der Barmer Ersatzkasse

ein Starter-Kit mit einer Erste-Hilfe-Grundausstattung.

Auch die Peiner Bodenstedt-Wilhelm-Schule freute sich

Meldungen

JUGEND AKTUELL

hauses Osterholz-Scharmbeck. „Wie sind die Abläufe in einem

Krankenhaus und wie funktionieren die einzelnen Stationen“,

wollten die Jugendlichen neugierig wissen. Angefangen von

der Aufnahme inspizierten sie die unterschiedlichen Stationen

und die Ambulanz, die sie am meisten begeisterte. Denn Ultraschall,

Röntgen und das „Zubehör“ wurde dort erklärt.

Wer Interesse hat, beim Jugendrotkreuz Osterholz vobeizuschauen,

bekommt erste Infos von Gerlinde Wellbrock unter

der Rufnummer 0 47 91/8 92 52. Marcus Lorenczat

Kochen verbindet und hilft

Hameln-Pyrmont Das Jugendrotkreuz Amelgatzen kochte

gemeinsam mit den Seniorinnen des DRK-Ortsvereins für 150

Gäste der Hamelner Tafel. „Es hat uns allen viel Spaß gemacht,

unsere JRKler bei ihrer tollen Aktion zu unterstützen“, meinten

die rüstigen Damen. Sie probierten traditionelle Gerichte ebenso

wie moderne, tauschten am Herd Erfahrungen miteinander

aus und lernten voneinander. Mit dieser Aktion beteiligte sich

das JRK Amelgatzen mit weiteren 52 Jugendgruppen am Wettbewerb

„Generationen verbinden“, den die Handelsgruppe Lidl

ausgeschrieben hatte. Und das mit Erfolg: Als eines von fünf

„Generationen-Teams 2009“ wurden sie mit dem Preisgeld von

1.000 Euro ausgezeichnet. „Sie sind mit Ihrer Aktion ein Teil

des Dialogs zwischen den Generationen geworden und haben

dazu beigetragen, die Distanz zwischen Alt und Jung zu verringern“,

lobte der Lidl-Vertriebsleiter das Amelgatzer Projekt.

Schulsanitäter sorgen für mehr Sicherheit

Heike Severin

Aus: Dewezet

Starter-Kit für die „Schulsanis“ des Silberkamp-Gymnasiums.

über die Tasche von der Barmer Ersatzkasse mit den wichtigsten

Utensilien zum Thema Erste Hilfe. Jetzt können die Teilnehmer

der AG „Schulsanitätsdienst“ ihre Mitschüler in den

Pausen und bei Veranstaltungen fachgerecht versorgen. Die

AG fördere nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch

die Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, so Konrektor

Jürgen Degener. Dietmar Kurz von der Barmer erklärt, dass

jeder elfte Schüler im Bundesdurchschnitt einen Schulunfall

erleide: „Darum ist unser Ziel: mehr Sicherheit an Schulen.“

Heike Severin

Rotkreuz-Spiegel 03/09 19


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AKTIV VOR ORT Ausbildungen

Lernen hat kein Alter

Bremervörde Sie betreuen Alzheimer-Patienten in ihrem

Zuhause, gehen mit ihnen spazieren, machen leichte Fingerübungen

und unterstützen allgemein vorhandene Fähigkeiten:

ausgebildete Laienhelferinnen. Freude und Wohlbefinden

des Patienten stehen bei alldem im Vordergrund. Nach

einer 60 Stunden umfassenden Ausbildung können nun 16

Laienhelferinnen im Gebiet des Kreisverbandes Bremervörde

pflegende Angehörige entlasten. Auch die Treffen der Alzheimer-Selbsthilfegruppen

werden von den Laienhelferinnen

begleitet. Ebenso Veranstaltungen, wie beispielsweise das

Sommerfest der Gruppen Bremervörde und Zeven. Rund 40

Teilnehmer/-innen besuchten die „Welt der Sinne“ am Vörder

See. Nina Füller

Gifhorn Sich ehrenamtlich um Senioren und pflegebedürftige

Menschen kümmern und deren Familien dadurch

entlasten – mit diesen Zielen bildete der Kreisverband Senioren-

und Pflegebegleiter aus. Es geht nur nicht um die medizinisch

notwendige Pflege, sondern um das Dasein für einsame

Menschen, das Kümmern und Sich sorgen. Eine Stunde

zusammen lesen, erzählen und spazieren gehen, steigert oft

die Lebensqualität schon ungemein. „Auch wenn man schon

Angehörige gepflegt hat, lernt man hier eine Menge dazu“, so

eine Lehrgangsteilnehmerin.

Sabine Radke

Landesschule Ihre roten Einsatzjacken legten die Teilnehmer

des Lehrgangs „Leiten von Rotkreuzgemeinschaften“ für eine

Woche ab und nahmen stattdessen Stift und Block zur Hand.

Teilnehmer aus verschiedenen Kreisverbänden qualifizierten

sich in der Landesschule zum/zur Bereitschaftsleiter/-in. „Die

Leitung einer Bereitschaft ist mit der Führung eines mittelständischen

Unternehmens vergleichbar“, so Wolfram Schobert,

der zusammen mit Bernd Müller als Dozent des Seminars

das nötige „Handwerkszeug“ für diese Position vermittelte.

Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung des vom

Landesverband neu errichteten, bundesweit einzigartigen

Simulations- und Trai-

Grillanzünder

Mit unserem

Unabhängigkeit = Ressourcen x Innovation

seit 1829 unter Strom

für Holz oder

Holzkohle

• 750 Watt

• 230 Volt

• mit GS-Zeichen

werden Sie Ihren Grill

sicher anheizen!

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Telefon 0 23 92/6 92-0 • Telefax 0 23 92/6 92-11

vertrieb-waerme@schniewindt.de • www.schniewindt.de

ningszentrums (SiTZ) in

Hannover-Misburg. Die

zukünftigen Leitungskräfte

konnten sich vor

Ort über die neue Ausbildungsmöglichkeit

für ihre

ehrenamtlichen Helfer

informieren und sich davon

überzeugen, dass mit

dieser Einrichtung eine

noch bessere und praxisnahe

Ausbildung der

Rotkreuzler möglich sein

wird. Thorsten Reinecke

Harburg-Land Kinder

können nicht nur

den Papa um den kleinen

Finger, sondern

auch eine Mullbinde

als Verband wickeln.

Ganz vorsichtig üben

die Nachwuchs-Ersthelfer,

wie sie einen

Gleichaltrigen beatmen

und wiederbeleben

können. Die Erst- bis

Viertklässler in Winsen

lassen sich beim kostenlosen

Erste-Hilfe- Ausbilder Siegfried Koch unterstützt

Kurs für Grundschüler die Kinder dabei, einen Druckverband

von DRK-Ausbilder

anzulegen.

Siegfried Koch zeigen,

was ein Streifenverband oder die stabile Seitenlage ist.

Nicht ganz kostenlos, aber vergünstigt waren die Plätze für

S-Club 99-Mitglieder der Sparkasse Harburg-Buxtehude. In

ihrem Clubheft wurde der Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen

am Unfallort angeboten. Zusammen mit anderen

Teilnehmern lernten die sechs Clubmitglieder im DRK-Haus

die grundlegenden Hilfemaßnahmen, die für Führerscheinbewerber

wichtig sind.

Region Hannover

Für viele eine Vorstellung,

die sie gern

verdrängen: Ein älterer

geliebter Mensch

stürzt, liegt hilflos am

Boden oder klagt über

S c h w i n d e l g e f ü h l e

und wird ohnmächtig.

„Helfen so gut es geht“

– unter diesem Motto

hat der Ortsverein

Burgwedel zu einem

„Erste-Hilfe-Kurs für

Senioren“ aufgerufen,

der speziell auf die Bedürfnisse

älterer Teilnehmer

abgestimmt

ist. In der Seniorenbe-

Stephanie Zwilling

gegnungsstätte in Burgwedel fand der Kurs statt. 16 Senioren

lernten z.B. das richtige Verhalten bei Herzinfarkt oder

Schlaganfall oder bei Unfällen oder Notsituationen. „Ich fühle

mich jetzt sicherer im Alltag“, so die 72-jährige Kursteilnehmerin

Monika Giesecke. Und weil „man sehr schnell vergisst“,

will sie nächstes mal unbedingt wieder dabei sein.

Markus Flentje

20 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Stephanie Zwilling

Marcus Flentje

Die 72-jährige Monika Giesecke übt an

der Wiederbelebungs-Puppe, um in einer

Notsituation alles richtig zu machen.


„Ich freue mich, dass sich viele Kreisverbände und Ortsvereine des

Roten Kreuzes aus ganz Niedersachsen an der zweiten Runde unseres

Wettbewerbs ‚MitMenschen gewinnen – Mitglieder werben Mitglieder‘

beteiligen“, erklärt Horst Horrmann, Präsident des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen. Kürzlich besuchte er den Kreisverband Diepholz,

der mit allen 46 Ortsvereinen am Wettbewerb teilnimmt. „Beim

ersten Durchlauf 2007 gewann der Ortsverein Barver des Diepholzer

Kreisverbandes schon den vierten Platz beim Wettbewerb, dass nun

alle Ortsvereine mit von der Partie sind, ist beispielhaft“, lobt der Präsident

dieses Engagement. Das Rote Kreuz könne nur basierend auf

einer starken Unterstützung durch seine aktiven und fördernden Mitglieder

das breite Spektrum an sozialen Aufgaben auch zukünftig in

die Tat umsetzen, so Horrmann weiter. Gerade im ländlichen Bereich,

wo praktisch jeder jeden kenne, müsse der persönliche Kontakt zu den

Dorfbewohnern genutzt werden, um für die Unterstützung des DRK zu

werben.

„Wir sprechen auf allen Informationsveranstaltungen des

Kreisverbandes und über Infobriefe in diesem Jahr das Thema

‚Mitglieder werben‘ an. Menschen wollen gebeten werden,

sich zu engagieren – heißt unser Motto dabei“, erläutert

Dierk Jobmann, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes.

Außerdem hat er ein Plakat drucken lassen, das in allen Einrichtungen

aushängt, und ein Faltblatt. Beides soll die Ehrenamtlichen

und Hauptamtlichen motivieren, auf Menschen

zuzugehen, um sie von der Arbeit des Roten Kreuzes zu überzeugen.

Der Flyer gibt auch Ratschläge für Antworten auf

typische Fragen. Der Vorstandsvorsitzende erläutert dazu:

„Vielen aktiven Rotkreuzlern geht es vornehmlich darum, ihren

Mitbürgern zu helfen – sei es durch die Organisation von

Blutspendeterminen, Hilfsgütertransporten oder als Sanitäter

beim örtlichen Sportfest.“ Für ihre Leistungen zu werben, sei

ihnen oftmals fremd, manchmal aus Bescheidenheit sogar

Mitglieder

IN EIGENER SACHE

„Yes, we can!“ – Mitglieder werben Mitglieder

DRK-Kreisverband

Diepholz e.V.

Steinkamp 3, 28857 Syke

Tel. (0 42 42) 92 27-0

Mach mit!

Jede(r) Einzelne

zählt.

Mitglieder

Deutsches

Rotes

Kreuz

Deutsches

Rotes Kreuz

14

4

7

8

4

21

9

DH

Ein Kreisverband

46 Ortsvereine

werben Mitglieder

Deutsches

Rotes Kreuz

DH

Ein Kreisverband

46 Ortsvereine

DRK-

Bereitschaften

DRK-

Rettungswachen

DRK-

Schwesternstationen

DRK-

Kindertagesstätten

DRK-

Seniorenheime

DRK-

Schulsanitätsdienste

JRK-

Ortsgruppen

Affi nghausen • Asendorf • Bahrenborstel • Barenburg

• Barnstorf • Barrien • Barver • Bassum

• Blockwinkel • Brinkum • Bruchhausen-

Vilsen • Cantrup-Göddern • Diepholz • Drebber

• Drentwede • Groß Lessen • Heiligenfelde •

Heiligenrode • Kirchdorf • Kirchweyhe • Klein

Lessen • Leeste • Lemförde • Magelsen •

Martfeld • Mellinghausen • Neubruchhausen •

Neuenkirchen • Nordwohlde • Rehden-Hemsloh-Dickel

• St. Hülfe-Heede • Scharringhausen

• Schmalförden • Scholen-Anstedt • Schwaförden

• Seckenhausen • Siedenburg • Stadt

• Ströhen • Sudwalde • Sulingen • Syke •

Twistringen • Varrel • Vorwohlde • Wagenfeld

DRK-Kreisverband

Diepholz e.V.

und 46 Ortsvereine

DRK-Kreisverband Diepholz e.V.

Steinkamp 3 • 28857 Syke • Tel. (0 42 42) 92 27-0

Lappenberg 6 • 49356 Diepholz • Tel. (0 54 41) 59 50-0

Deutsches

Rotes

Kreuz

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zählt.

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Keine Organisation der Welt ist so unmittelbar

mit der Idee des humanitären

Völkerrechts und dem Prinzip der freiwilligen

menschlichen Hilfeleistung so

verbunden wie das ROTE KREUZ.

Menschlichkeit • Unparteilichkeit

Neutralität • Unabhängigkeit

Freiwilligkeit • Einheit • Universalität

©

peinlich. Der eine oder andere Tipp könne da sehr hilfreich

sein. „Wir setzen auf die direkte Ansprache und den persönlichen

Kontakt zu den Mitbürgern, denn es gibt genügend

Anlässe dafür wie z. B. beim Blutspenden oder bei Veranstaltungen,

wo unsere Bereitschaften im Einsatz sind“, meint

Jobmann weiter. „Dabei haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass

jedes aktive Mitglied in unseren Reihen mindestens ein neues

Mitglied zum Beispiel in der Familie, im Freundeskreis, am

Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft wirbt.“ – Die Strategie

zeigt bereits Erfolge, denn bis Mitte des Jahres haben die

Diepholzer schon 100 neue Förderer für das Rote Kreuz gewinnen

können.

Neben den 46 Ortsvereinen des Kreisverbandes Diepholz

haben vielerorts in Niedersachsen die DRK-Ehrenamtlichen

Kräfte mobilisiert und Ideen entwickelt, um Menschen von

den Leistungen des Roten Kreuzes vor Ort zu überzeugen. So

auch in Artlenburg/Avendorf (Kreisverband Lüneburg): Nach

dem Motto „Yes, we can“ oder auch „packen wir’s an“ wurde

jeder Kontakt zur örtlichen Bevölkerung genutzt, Menschen

persönlich anzusprechen. Gelegenheiten dazu fanden die

Artlenburger genug: Sei es beim Spaziergang durch das

Dorf, bei Einladungen zum Kaffeetrinken und Klönen, bei

Sportveranstaltungen oder beim Grillnachmittag. Die

Aktiven des Ortsvereins sind auch direkt von Haus zu

Haus gegangen und haben so den persönlichen Kontakt

zu ihren Nachbarn und Mitbürgern gesucht. Und das

mit gutem Ergebnis, denn mittlerweile konnten sie 19

neue Mitglieder zählen. „Fazit unserer Aktion ist: Es

gibt noch viel zu tun, auch eine Menge Basisarbeit

ist noch zu leisten. Doch wir sind guter Dinge und

werden weiterhin am Ball bleiben“, so Monika

Eckert vom Ortsverein Artlenburg/Avendorf.

Kerstin Hiller

©

Coupon an: DRK-Landesverband Niedersachsen, Rudolf Klotzbücher, Erwinstraße 7, 30175 Hannover

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Rotkreuz-Spiegel 03/09 21

Datum/Unterschrift


AKTIV VOR ORT Soziales

Hilfe für Obdachlose

und Bedürftige

Leer Ein Haus wie jedes andere. Auf den ersten Blick. Auf

den zweiten Blick fällt das weiße Schild mit dem Rotkreuz-

Logo an der Hauswand ins Auge. „Anlaufstelle Soziale

Dienste“ steht darauf.

Hier kümmert sich der DRK-Kreisverband Leer um Obdachlose

und Hilfesuchende. Unter einem Dach betreibt er Tagesaufenthalt,

Übernachtungsmöglichkeit und Dienste für Hilfsbedürftige.

Seit Mai ist die Anlaufstelle von der Deichstraße

in neue Räume in die Ubbo-Emmius-Straße umgezogen, das

Schild und das Angebot sind gleich geblieben. Für Menschen,

deren Lebenslauf aus vielen Gründen aus der gesicherten Existenz

plötzlich und unerwartet auf der Straße endet. Dieser Weg

nach unten, der soziale Abstieg, ist einsam und geht schnell.

Das wissen Angelika Siemer und Michael Loos genau. Die beiden

Mitarbeiter sind die ersten Ansprechpartner für Wohnungslose.

Klienten nennen sie die Menschen, die um eine Übernachtungsmöglichkeit

bitten, oft auch Rat und Hilfe suchen.

„Scheidung, Mietschulden, Kündigung, gesundheitliche Probleme

– die Ursachen für den Abstieg sind vielfältig“, sagen Siemer

und Loos. Die beiden kennen ihre Schützlinge, viele von

ihnen seit Jahren. Menschen ohne ein Zuhause, die eine Rückzugsmöglichkeit

wie das Haus des Leerer DRK suchen. „Es ist

ein geschützter Raum. Hier können sie unter sich sein“, ergänzt

die Diplom-Pädagogin, die seit 2000 in Leer arbeitet und die

Einrichtung leitet.

Acht bis zehn Menschen – zwischen 40 und 55 Jahre alt –

halten sich am Tag in der Anlaufstelle auf. Im Sommer wie im

Winter, nicht nur wenn es draußen bitter kalt ist. Drinnen im

Haus mit seinen insgesamt 300 Quadratmetern finden sie in

den Schlafsälen eines von insgesamt 20 Betten für die Nacht.

Luxus erwartet sie nicht. Dafür eine trockene und blitzblanke

Unterkunft. Wo es klare und strenge Regeln gibt: Alkohol und

Rauchen sind tabu. Auf die Einhaltung der Hausordnung wird

großen Wert gelegt. Für Frühstück und Mittagessen müssen

alle einen kleinen Obulus zahlen. Damit sie lernen, mit dem

wenigen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, auszukommen“,

so Loos. 11,70 Euro pro Tag, das ist der Regelsatz.

365 Tage im Jahr steht das Haus offen, rund um die Uhr.

„Leider kommen immer öfter ganz junge Menschen zu uns“,

DRK-Fotoarchiv, GS

sagt Angelika Siemer. Streit in

der Familie – oft ist es nur ein

kleiner Anlass, der die jungen

Erwachsenen aus der Bahn

wirft. Erste Hilfe und – was

oft wichtiger ist – Zeit für ein

Gespräch finden sie bei den

DRK-Mitarbeitern. „Wir haben

ein offenes Ohr, hören uns die

Geschichten an“, erklärt Loos.

Genauso viel Zeit investiert er

in die Suche nach adäquater

Hilfe. Um den Betroffenen eine

Perspektive zu eröffnen, das

Leben wieder selbstständig in

geordnete Bahnen zu lenken.

Irgendwie. Weggeschickt wird

niemand.

Und die Arbeit lohnt sich.

Wie bei dem Jugendlichen

mit einer Behinderung, der in

schlimmsten Verhältnissen als

Knecht auf einem Bauernhof

arbeitete. Auf einen Hinweis

folgte rasch Hilfe – dank enger

Kontakte zu Stadt, Landkreis

und Polizei. Inzwischen wird

der junge Mann betreut, lebt in

einer eigenen Wohnung. „Heute

freut er sich über sein neues

Leben“, sagt die Diplompädagogin

stolz.

Solche Erfolge bei der Arbeit

machen Mut und bauen auf.

Nachrichten wie diese bestärken

Michael Loos und Angelika

Siemer sowie die haupt- und

ehrenamtlichen Mitarbeiter

der DRK-Anlaufstelle in Leer in

ihrem Tun. Tagtäglich.

Aus: Ostfriesland Kompakt/

Christian Geers

Ein Stück Geborgenheit finden ...

22 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Eleonore Hagemann

Eleonore Hagemann

Haben immer ein offenes Ohr:

Angelika Siemer und Michael Loos.

Eleonore Hagemann

Eleonore Hagemann


Familienfrühstück

Bremervörde Gut besucht war das DRK-Haus in Tarmstedt

beim gemütlichen Familienfrühstück. Zahlreiche Eltern kamen

mit ihren Kindern und stärkten sich am reichhaltigen Buffet.

Während sich die Großen in geselliger Runde bei einer Tasse

Kaffee austauschen konnten, verwandelte sich manch kleiner

Gast in einen Pfau oder „Spiderman“ – beim Kinderschminken.

Den Organisatoren ging es vor allem darum, einen Treffpunkt

für Familien in Tarmstedt anzubieten, um besonders den Zugezogenen

dadurch neue Kontakte zu ermöglichen. Ingrid Wichels,

ehrenamtlich im Ortsverein tätig und Organisatorin des

Treffens, war zufrieden: „Ich finde es einfach toll, dass so viele

gekommen sind.“ Deswegen hat sie auch gleich einen neuen

Termin angesetzt.

500 Euro für die Tafel

Nina Füller

Schaumburg Die Schaumburger Tafel konnte sich über eine

Spende von 500 Euro vom Gartenbaubetrieb Dytrt freuen. Die

DRKler betonten, dass dies in der heutigen wirtschaftlichen Situation

nicht alltäglich sei. Der Inhaber des Betriebs Mathias

Dytrt sieht das anders. Gerade in dieser Situation müsse man

spenden, weil es manchen Menschen dann noch schlechter

gehe. Gesagt, getan. Aus: Schaumburger Wochenblatt

Einweihung der neuen Räume des DRK-Shops in Hildesheim.

Soziales

Abflug aus Wendlandschule

AKTIV VOR ORT

Lüchow-Dannenberg „Danke, dass ich hier sein durfte!“. Das

waren die Worte von Marco Mätz, einem der 17 Schülerinnen

und Schüler, die aus der DRK-Wendlandschule in Dannenberg

verabschiedet wurden. Eine etwas andere Entlassungsfeier an

einer besonderen Schule. Hier bekamen die Schulabgänger

nicht einfach ihre Zeugnisse in die Hand gedrückt. Die Wendlandschule

ist eine Förderschule für geistig behinderte Kinder.

Sie kommen auch aus den angrenzenden Nachbarkreisen und

bleiben in der Regel bis zu zwölf Jahre. Deshalb ist das Verhältnis

zwischen Schülern und Lehrern hier auch anders – enger,

liebevoller. So wie auch die Feier zum Schulabschied. „Abflug

aus der Wendlandschule“ stand auf einem Schild, darunter die

Namen der Einrichtungen, zu denen die Schulabgänger wechseln.

Nach der Abschiedsrede der Schulleiterin Martina König,

wurde die Bühne vom Bodenpersonal – den Lehrern und Erziehern

– umgebaut. Sie ähnelte jetzt einer Wartehalle, die an

einen Flughafen erinnerte. Mit einem Check-in Schalter für die

Personen- und Gepäckkontrolle und mit Sitzreihen, wo die 17

Absolventen Platz nahmen. Nach dem Aufruf ging es dann zum

Schalter, wo die Schulleiterin die Abgangszeugnisse überreichte.

Und zur großen Überraschung befand sich für jeden noch

ein Geschenk im Gepäck. Als alle Passagiere an Bord waren,

winkten die Anwesenden den Schülern beim „Abflug“ zu.

Von der Kleiderkammer zum DRK-Shop

Hildesheim Das Rote Kreuz in Hildesheim eröffnete Mitte

August seinen neu gestalteten DRK-Shop. Wurde jahrzehntelang

in der DRK-Kleiderkammer an bedürftige Menschen die

notwendige warme Kleidung verteilt, so kann jetzt jeder Besucher

des Shops selbst aussuchen, was ihm gefällt und auch

gleich anprobieren. Die Kunden können in Ruhe stöbern und

gut erhaltene Ware preisgünstig erwerben.

Die Öffnungszeiten des Shops sind mittwochs von 9 bis

12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Saubere, tragbare

Kleidung wird gern als Spende montags bis freitags

von 9 bis 14 Uhr im DRK-Zentrum, Brühl 8 entgegengenommen.

Ursula Fröhner

Ursula Fröhner

Ursula Fröhner

Christian Lammers

Wolfenbüttel Auch der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel

betreibt seit einiger Zeit einen DRK-Shop und hat jetzt die

Produktpalette durch Babykleidung, Spielzeuge und Bücher

erweitert. Heike Schellenberg arbeitet täglich vier Stunden

ehrenamtlich im Geschäft. „Viele Menschen wissen nicht,

dass der Shop nicht nur Bedürftigen sondern jedermann offen

steht. Teilweise sind die Sachen sogar nagelneu“, erklärt sie.

Um neue Kunden zu werben, hätten sie Handzettel verteilt

und Rabattwochen eingeführt. Und das mit Erfolg. Davon

profitiert auch die Wolfenbütteler Tafel, denn die Erlöse des

Shops kommen ihr zu Gute. So bringt er gleich zweierlei Nutzen:

günstige Kleidung für die Kunden und Unterstützung für

Bedürftige. Regio Press/Jens Semmler

Ursula Fröhner

Rotkreuz-Spiegel 03/09 23


AKTIV VOR ORT Kids & Kitas

Gesund durch Kitas: TigerKids & Co

Nina Füller

In der „Bewegungskita“ Bremervörde.

Landesverband/Region Hannover/Bremervörde/Osterholz/Hildesheim-Marienburg

„Gesund aufwachsen“ ist ein elementares Thema für die

300 Kindertagesstätten des Roten Kreuzes im Bereich des

DRK-Landesverbandes Niedersachsen. Einige sind kürzlich

ausgezeichnet worden, andere haben beispielsweise seit

2007 das AOK-Gesundheitsprogramm „TigerKids“ in das

Kindergartenjahr integriert (wir berichteten bereits über

die Kita Adensen in Ausgabe 2/2008).

Bisher sind 50 Kindertagesstätten in Niedersachsen an

dem Programm der Gesundheitskasse beteiligt, davon zehn

vom Roten Kreuz. Ab 2010 kommen weitere 50 niedersächsische

Rotkreuz-Kitas hinzu. Eine der ersten, die dabei war,

ist die DRK-Kita Wittenberger Straße in Hannover.

Am 6. August fand dort eine Pressekonferenz zur erfolgreichen

Zwischenbilanz des Projektes TigerKids statt, zu

der auch Bundesfamilienministerin von der Leyen, AOK-

Chef Dr. Reichel sowie Prof. Dr. Koletzko von der Stiftung

Kindergesundheit kamen.

Übergewicht und schlechte Motorik sind die großen Probleme

bei Kindern. Die Weichen für spätere Krankheitskarrieren

werden früh gestellt, noch vor der Einschulung. Die Stiftung

hat das Programm TigerKids 2004 entwickelt und seit 2007

läuft es in einem bundesweiten Modellversuch des AOK-Bundesverbandes.

Zentral ist der Tiger, eine Handpuppe, die für die Kinder zu

einer besonders respektierten Autorität wird. „Die Kinder lieben

den Tiger und hören gern, auf das, was er sagt“, meint

Koletzko. Zentrale Bestandteile sind auch der „magische Obstteller“

und die „schlaue Lok“.

„Die Bewegungsprogramme werden von den Kindern gern

angenommen und sind ganz einfach in den Alltag zu integrieren.

Auch der magische Obstteller animiert die Kinder, Früchte

und Gemüse zu essen“, erklärt die Kita-Leiterin Christiane Deike.

„Sie erzählen zu Hause davon und fordern die Eltern auf,

„Kinder sind mehr Wert“

Uelzen „Wir müssen nett zu unseren Kindern sein, sonst stecken

die uns ins Altersheim“ – eines von vielen plastischen Zitaten,

mit denen Prof. Rainer Dollase seinen Fachvortrag mit

dem Thema “Fördern von Anfang an – worauf es ankommt“

schmückte. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

in Niedersachsen (LAG FW) hatte dazu nach Uelzen

ins Mehrgenerationenhaus des DRK eingeladen. Professor

Dollase hat über Jahrzehnte die Bedeutung frühkindlicher

Bildung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Sein

Die Bundesfamilienministerin mit TigerKids aus Hannover.

ihnen lieber Vollkornbrot statt Weißbrot anzubieten“, so die

Leiterin weiter. Auch die Begleitstudie spiegelt diese positive

Bilanz wieder: Alle teilnehmenden Kinder essen mehr Gemüse,

97,6 Prozent bringen eine gesündere Pausenverpflegung mit,

80,4 Prozent trinken weniger gesüßte Limonade, 89 Prozent

essen weniger Süßigkeiten. Wie das erreicht wird, davon machte

sich die Bundesfamilienministerin und Schirmherrin vor Ort

ein Bild. Mit Kindern der DRK-Kita Wittenberger Straße steckte

sie Gemüsespieße und half im Garten bei Bewegungsspielen.

Eine positive Bilanz in Sachen Bewegung und Gesundheit

konnte auch der DRK-Kindergarten in Bremervörde ziehen.

Er erhielt das Markenzeichen „Bewegungskita“, das vom Niedersächsischen

Kultusministerium in Zusammenarbeit mit der

niedersächsischen Turnerjugend entwickelt wurde. Es zeichnet

Kindergärten aus, die in ihrer Arbeit Forschungsergebnisse

umsetzen, die einen Zusammenhang zwischen „bewegen“ und

„lernen“ belegen.

Gesundheit und Bewegung standen auch beim „Klasse Kita“-

Wettbewerb im Mittelpunkt. Er wurde vom Niedersächsischen

Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung ausgeschrieben,

Schirmherr ist Ministerpräsident Christian Wulff.

Der DRK-Kindergarten Sonnentau in Heißenbüttel (Kreisverband

Osterholz) konnte sich über 3.000 Euro und einen verdienten

zweiten Platz freuen. Er wurde als „quicklebendiges

kleines Gesundheits- und Bewegungsparadies für Kinder“ von

der Jury gelobt.

Ordentlich auf Trab brachte die Kinder der DRK-Kindertagesstätte

in Schellerten der Sportverein: Zum 10-jährigen Jubiläum

lud er die Kleinen zu einem gesunden Frühstück mit Rohkost,

Obst und Brot ein. Danach konnten die Kita-Kinder bei

Ringwurf, Ballkegeln und Schubkarrenslalom ihre Geschicklichkeit,

Ausdauer und Koordination üben. Der Kreisverband

Hildesheim-Marienburg bedankte sich und freut sich auf eine

zukünftige Zusammenarbeit mit dem SV Schellerten.

Neue Presse/Nina Füller/Marcus Lorenczat/Lucas Weiß/Kerstin Hiller

Fazit am Ende des Vortrags: “Die beste Schulvorbereitung

für unsere Kinder ist der Besuch eines guten Kindergartens“.

Diese erste von mehreren Fachveranstaltungen, die im Rahmen

der Kampagne: „Kinder sind mehr wert“ in diesem Jahr

stattfand, richtete sich an Elternvertreter, Trägervertreter und

Menschen aus Politik und Gesellschaft, die für Kindertageseinrichtungen

zuständig sind und an Erzieherinnen und Erzieher

solcher Einrichtungen. Circa 170 Personen kamen zum Vortrag

mit anschließender Ausstellung. Die LAG FW setzt sich mit der

Kampagne „Kinder sind mehr Wert“ für verbesserte Rahmenbedingugnen

in Kindertageseinrichtungen ein. Linda Rommel

24 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Alkmene Meuter


Frank Brinkmann

Ferien mit Feldtelefon

Landesverband Die Fachdienstbereitschaft des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen (FDB) unterstützte im Sommer die

Kinder-Ferienaktion des DRK-Ortsvereins Rolfshagen. Zunächst

bauten die fünf Katastrophenschutzhelfer der FDB mit den

„Kids“ ein Telefon aus zwei Dosen und einer Schnur. Dann gab

es die professionelle Technik: Statt des Fadens das stabile Feldkabel,

statt der Dose ein Feldtelefon und ein Satz Batterien. „Es

können damit Strecken von über 40 Kilometern gebaut werden,

im Idealfall sogar bis zu 60 km“, erklärte FDB-Leiter Andreas

Bruns. Und als die jungen „Techniker“ gemeinsam mit den Profis

zwei Apparate miteinander verbunden hatten, wurde fleißig

telefoniert. Frank Brinkmann

Nina Füller

Baustelle bildet

Bremervörde Bagger, Kran

und Bauarbeitern wurden

schnell zum Thema für die

Ein- bis Dreijährigen des DRK-

Kinderhauses in Bremervörde,

als in der Nähe der Anbau des

Gymnasiums entstand. Nach

regelmäßigen Besuchen bei

der Baustelle wurde im Kinderhaus fleißig nachgebaut, mit

Mauern aus Pappkartons und Kastanien für die Bagger. Auch

mit großen Schrauben und Muttern wurde altersentsprechend

experimentiert. „Wir können mit einem solchen Projekt viele

unserer Bildungsziele erreichen“, so Christhild Bütepage, die

Leiterin des Kinderhauses. Die Kinder erleben nicht nur den

Aufbau eines Gebäudes mit und können diesen auf Fotos immer

wieder nachvollziehen. Sie erfahren mit allen Sinnen verschiedene

Arbeitsgeräte, wie beispielsweise einen Hammer: Er

wird als Werkzeug benutzt, unter einem Tuch ertastet, er wird

gehört und sogar im Handwerkerlied besungen. Neben der

Sprachförderung schulen die Aktionen rund um die Baustelle

auch die Grob- und Feinmotorik – und vor allem machen sie

den Kindern Spaß. Nina Füller

Familienservice-Büro

Ferienspaß in Rolfshagen.

Hameln-Pyrmont Die DRK-Kita Königsstraße in Hameln

weihte das siebte Familienservice-Büro ein und stellte die Eröffnung

unter das Motto „Kinder sind mehr Wert“, der gleichnamigen

Kampagne der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien

Wohlfahrtspflege in Niedersachsen. Oberbürgermeisterin Susanne

Lippmann lobte die breit gefächerten Betreuungsmög-

Kids & Kitas

Kleine Erste-Hilfe-Profis

AKTIV VOR ORT

Susanne Liebmann

Kita-Kinder lernen Erste Hilfe.

Münden Elf Kinder der DRK-Kita Hedemünden waren pünktlich

zum Schulstart fit in Erster Hilfe. Die Mündener DRK-Ausbilderin

Susanne Liebmann-Vorpeil kam vor den Ferien in die

Einrichtung und zeigte den angehenden Schulkindern die stabile

Seitenlage und wie man erkennt, dass jemand bewusstlos ist.

Sie legte mit ihnen Verbände an und erklärte die verschiedenen

Materialien dafür. Durch die abwechslungsreichen und kindgerechten

Methoden, den Einsatz von Puzzles, Bildergeschichten

und vielen praktischen Übungen, war das Erste-Hilfe-Projekt

des DRK ein voller Erfolg. „Erste Hilfe ist super – und auch total

einfach!“, waren sich die kleinen Ersthelfer einig.

Theater, Tanz & Firlefanz

Susanne Liebmann

Region Hannover „Lassen Sie sich von Akrobaten begeistern,

Löwen erschrecken, von Clowns zum Lachen bringen und

in die Welt von Peter Pan entführen“, hieß es bei der Aufführung

von 70 Kindern der Kindertagesstätte „Villa Mercedes“,

die unter dem Motto „Der Vorhang geht auf für Theater, Tanz

& Firlefanz“ stand. Pantomimisch, ohne einen Ton, verzauberten

die kleinen Schauspieler mit Gestik

und Mimik ihre Zuschauer. Die Welt

der Farben präsentierten sie in einem

Tanz. Wilde Tiere bewegten

sich zu den Klängen des Dschungels.

In einer Theaterszene zeigten

die Kinder einen Ausschnitt aus

Peter Pans Abenteuern, mit

Trommeln und Gesang berichteten

sie von der lustigen Mücke

„Susula“. Zum Abschluss standen

alle Kinder gemeinsam auf

der Bühne, schwenkten bunte

Leuchtstäbe und sangen das

Lied vom Land der Träume.

Regina Krallmann

lichkeiten der Kita für Kinder im Alter von 12 Monaten bis 14

Jahren als richtungsweisend. Die Leitung des Büros wird Sozialpädagogin

Dagmar Wohlfahrt übernehmen, die bereits seit

vier Jahren im Bereich der Elternarbeit mit dem Schwerpunkt

Elternberatung in der Kita tätig ist. Als neue Projekte sind ein

„Mutter-Kind-Treff“ für werdende Familien und Familien mit

Kindern unter drei Jahren geplant, ein Mittagstisch und erweiterte

Freizeitangebote Birgit Sterner

Rotkreuz-Spiegel 03/09 25

Regina Krallmann


AKTIV VOR ORT Kids & Kitas

Auf Entdeckertour

Bremervörde/Melle/Osterholz/Peine

Kinder sind von Natur aus neugierig,

wollen lernen, forschen und entdecken.

Dafür bieten die DRK-Kindergärten

reichlich Möglichkeiten durch

Aktionen in der Kita selbst und durch

Ausflüge in die Umgebung.

Eine Woche lang den Wald erkunden,

gemeinsam mit Stinktier „Skunki“ – darauf

konnten sich die Kinder der DRK-

Kindertagesstätte Zeven freuen. Erst erklärte

Handpuppe „Skunki“ die Regeln

im Wald, dann ging es zum Fluß, Schiffchen

fahren lassen. Jeden Tag gab es viele

Tiere und Pflanzen zu erforschen. So

finden sich Vogeleier, Waldfeen, Nachtfalter,

Kellerasseln und Nacktschnecken

im Waldtagebuch der DRK-Kita wieder.

Dass es Eichen gibt, die so dick sind, dass

es zehn Kinder braucht, um sie zu umfassen,

erstaunte die Kleinen besonders.

„Eine gelungene Aktionswoche“, fand

Gabriele Werdo, die Leiterin der Einrichtung.

„Die Kinder hatten Spaß und

haben viel gelernt über die Lebenswelt

im Wald.“ Anschließend bastelten die

kleinen Forscher aus den mitgebrachten

Harburg-Land Sägen, schrauben und hämmern wie die

Großen können die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Eckermannstraße

in Winsen jetzt in einer richtigen Holzwerkstatt.

„Die Kinder lernen den Umgang mit einem Messer beispielsweise

beim Obst schneiden und genauso lernen sie in

der Holzwerkstatt mit Werkzeug umzugehen“, erklärt Kita-

Leiterin Manuela Damro. Mit dem Fachpraxislehrer Thomas

Marwede hatten elf Schüler des Berufsvorbereitungsjahres

der BBS Winsen die stabile Hütte für die bereits vorhandenen

Werkbänke der Kita gebaut. Stephanie Zwilling

Osnabrück-Stadt Auch die DRK-Kita Gretesch freut sich

über ein Holzhaus. Die Berufsschüler der Tischlerklasse des

„Berufschulzentrums am Westerberg“ bauten es unter Anleitung

von Lehrer Heitmann innerhalb weniger Wochen. Es beherbergt

jetzt Außenspielzeug und Bänke. Außerdem dient es

Heike Severin

Interessant, so ein Blutspende-Termin.

Waldtag, beim Infomobil der Jäger.

„Waldschätzen“ Mobiles.

Eine Ausstellung über ihre

Entdeckertour rundete die

Aktionswoche ab.

Einen Ausflug in die Natur unternahmen

auch die Kids der DRK-Kindergruppe

aus Lilienthal, und zwar nach Bülstedt

ins Erdbeerfeld. „Wir sind schon das

vierte Jahr in Folge Erdbeerpflücken und

es gehört einfach schon fest zum Programm“,

so Elke Frese, die den Ausflug

begleitete. „Wir kommen gerne hierher

und wir haben das Gefühl, dass die Kinder

hier auch erwünscht sind“, so die

Betreuerin weiter. Eine Stunde lang sammelten

die Kinder körbeweise leuchtend

rote Erdbeeren. Zwischendurch landete

die eine oder andere Frucht auch genüsslich

im Mund

Eine Expedition ganz anderer Art unternahmen

die Kinder des DRK-Kindergartens

Bremervörde: Sie erkundeten

einen Rettungswagen des DRK. Auf die

Frage, wer den Weg in den Wagen auf

der Trage zurücklegen möchte, meldeten

sich gleich viele freiwillige „Patienten“.

Wozu ist das? Was macht man damit?

Wie funktioniert das? Kindgerecht bekamen

die Gäste alle Geräte der rollenden

Intensivstation erklärt, sodass sie gut

Von Holzhäusern und Kräutergärten

Voller Bauch und volle Körbe.

informiert zu Hause über ihr Abenteuer

„Rettungswagen“ berichten konnten

„Wo bleiben die Altkleider eigentlich?“

fragten sich die angehenden Schulanfänger

des DRK-Kindergartens in Melle-

Oldendorf nach einer Verteilaktion von

Altkleidersammeltüten im Ort. Den Erzieherinnen

war klar: Wir gehen in die

Kleiderkammer des DRK-Kreisverbandes

Melle und schauen nach den Tüten:

Berge von Kleidung aller Art, Schuhe,

Plüschtiere und sogar ein wunderschönes

Brautkleid waren da. Eine Dame

erklärte, wie die Kleidung sortiert wird

und zeigte den Weg von der Tüte bis

zum Kleiderständer.

„Das gucken wir uns mal an“, dachten

sich Mädchen und Jungen des Kindergartens

Löwenzahn und besuchten die

Blutspende des DRK-Ortsvereins Vöhrum

(Kreisverband Peine). Der Leiter des Kindergartens,

Ulrich Brötzmann, ging mit

mutigem Beispiel voran und spendete

sein Blut. Referent Stefan Bettels erklärte

den jungen Besuchern, was da alles

vor sich ging. Anschließend konnten die

Kleinen sich ordentlich stärken – bevor

es wieder in den Kindergarten ging.

Nina Füller/Marcus Lorenczat/Anke Beineke/

Heike Severin/Kerstin Hiller

als Spielhäuschen für die Kinder.

Finanzielle Zuwendungen des Fördervereins und der Bürgerstiftung

Osnabrück haben den Erwerb des Holzhäuschens

ermöglicht. Bereits 2008 hatte die Bürgerstiftung die Baumaßnahme

„Wassermatschanlage“ als Sponsorenvermittler

unterstützt. Carsten Steins

Bremervörde „Ich finde es richtig toll, dass so viele Eltern

mitgemacht haben“, zeigt sich Gabriele Werdo, Leiterin der

DRK-Kindertagesstätte, erfreut. Während sich die Kleinen

beim Spielen amüsierten, trafen sich Eltern der DRK-Kita Zeven

und legten gemeinsam einen Weidentunnel, ein Naschbeet

und einen kleinen Kräutergarten auf dem Kindergartengelände

an. Dank der fleißigen Hände entstand außerdem ein

„Fühlpfad“, auf dem sich die Kinder der Natur auf eine ganz

besondere Art und Weise nähern können. Nina Füller

26 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Nina Füller

Marcus Lorenczat


Sandra Thompson

Seniorenchor im Lookentor

Lingen/Meppen 14 Bewohner des DRK-Seniorenwohnparks

in Meppen bereiteten bei einem Gesangsauftritt in der Lookentor-Passage

in Lingen den bummelnden Passanten eine Freude

– mit alten Volksliedern, wie „Entchen von Tarau“, „Weißt Du

noch wie´s früher war?“ und „Danke für diesen Morgen“. „Unsere

Mitarbeiter aus dem Pflegedienst haben diese tolle Aktion

in ihrer Freizeit organisiert und auch jetzt haben sie eigentlich

schon Feierabend – so viel Einsatz verdient Anerkennung“, betonte

Thomas Hövelmann, Geschäftsführer des Kreisverbandes,

am Tag des Auftritts. Sandra Thompson

Senioren singen in Einkaufspassage.

Neue ambulante Pflegestation

Celle Im Juni hat der DRK-Kreisverband Celle eine ambulante

Pflegestation in den neu gestalteten Räumlichkeiten im St.-

Georg-Garten 2 in Celle eingeweiht. Mit der DRK-Ambulante

Dienstleistungen Celle gemeinnützige GmbH bietet der Kreisverband

seit dem 01.01.2009 auch im Bereich der Stadt Celle

und den Samtgemeinden Eschede und Lachendorf Leistungen

der ambulanten und häuslichen Pflegehilfe im Rahmen des

SGB V (Krankenversicherung) sowie SGB XI (Pflegeversicherung)

an. Zum Angebot zählen ebenso Urlaubspflege, Fußpflege,

Haus- und Familienpflege, Essen auf Rädern sowie Hausnotruf.

Die ambulanten Pflegestationen des DRK in Celle, Wietze

und Faßberg sind bereits zu Pflegestützpunkten weiterentwickelt

worden und führen jetzt Beratungen und Hilfestellungen

nach dem Pflegeversicherungsgesetz durch.

Christian Stollmeier

Seniorenwohnanlage übernommen

Lingen Der DRK-Kreisverband Lingen hat die Seniorenwohnanlage

in der Julius-Landzettel-Straße 5 in Lingen übernommen.

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die Wohnanlage

von der ZGW, Eigenbetrieb der Stadt Lingen, an den Kreisverband

übergeben. Das DRK wird die Anlage im bestehenden Zustand

übernehmen und sukzessive eine Sanierung und Modernisierung

der Seniorenwohnungen durchführen. Kostengünstig

Tag der Senioren

Senioren

AKTIV VOR ORT

Region Hannover Rund 20 Seniorenvereine und -verbände

präsentierten sich beim Tag der Senioren im Garbsener Rathaus-Foyer.

Das DRK-Zentrum Garbsen informierte an einem

Stand u. a. über Hausnotruf und Veranstaltungen mit Senioren,

wie Kaffeenachmittage oder Busausflüge. Auch die unterschiedlichen

Aufgabengebiete des Notarztes und des Kassenärztlichen

Bereitschaftsdienstes wurden den Besuchern erläutert. Zwei

Tanzgruppen des Roten Kreuzes sorgten überdies mit ihrem

Auftritt für Kurzweil.

Farben zum Wohlfühlen

Hans-Jürgen Reinecke

Am Infostand des Garbsener DRK.

Schaumburg Das DRK-Pflegeheim Steinbergen erstrahlt

jetzt in warmen Naturtönen. Die farbliche Gestaltung der Flure,

Aufenthaltsräume, Bewohnerzimmer und Cafeteria hat der

Farbpsychologe Hermann Janiesch übernommen, der bereits

Farbkonzepte für Heime des Kuratoriums Deutsche Altershilfe

entwickelt hat. „Alte Menschen und besonders demente Menschen

sehen Farben ganz anders. Ältere wollen nicht durch

Kontraste verwirrt werden. Farbe“, sagt Janiesch, „ ist ein preisgünstiges,

emotional hoch wirksames Gestaltungsmedium.“

Gelb-orange stehe für Sommer und Sonne, blau für Himmel

und Horizont, grün für Wald und Wiesen, gelb für Wärme, was

auch mit Zuwendung assoziiert werde. Dass Farben die Stimmung

von Heimbewohnern positiv beeinflussen können, bestätigen

auch Heimleiter Wilfried Wenzel und der Kreisverbandsvorsitzende

Wolfgang Foerstner. Aus: Schaumburger Nachrichten

und bezahlbar sollen die 20 Wohnungen für Senioren sein,

so Karl-Heinz Vehring, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes.

Auch eine Betreuung durch die Sozialstation oder die Versorgung

durch die sozialen Dienste des Deutschen Roten Kreuzes,

wie mit Essen auf Rädern oder Hausnotrufgeräten, ist möglich.

„Ziel des Roten Kreuzes ist es, älteren Menschen Unterstützung

zu bieten, so lange wie möglich selbstständig zu bleiben und in

den eigenen vier Wänden zu leben“, betont Kreisgeschäftsführer

Thomas Hövelmann. Sandra Thompson

Rotkreuz-Spiegel 03/09 27

Hans-Jürgen Reinecke


AKTIV VOR ORT Blutspende • Ausland

Danke für Ihre Blutspenden!

NSTOB Zum Weltblutspendertag

am 14. Juni ehrte das Deutsche Rote

Kreuz nun schon zum sechsten Mal in

Folge Blutspenderinnen und Blutspender

sowie ehrenamtliche Helferinnen

und Helfer aus allen Bundesländern

mit einer zentralen Veranstaltung in

Berlin. Die 63 Geehrten vertreten 3,8

Millionen Menschen, die jährlich in

Deutschland freiwillig, gemeinnützig

und unentgeltlich Blut spenden und

damit Leben retten helfen. Die Blutspendedienste

des DRK liefern rund 75

Prozent der in Deutschland benötigten

Blutkonserven. Täglich werden 15.000

Blutspenden vom DRK gebraucht.

Unter den Geehrten sind auch: Lore

Dahms aus Unterlüß, KV Celle, Karin

Förstel aus Obernkirchen, KV Schaumburg,

Wilfried Kreie aus Bramsche,

KV Osnabrück-Nord, Robert Marxen

aus Varrel, KV Diepholz.

Goslar Zu einem Blutspende-Sondertermin

zum Weltblutspendertag war

das Blutspendemobil zum Ortsverein

Oker gekommen, der zur Feier seines

85-jährigen Bestehens einen „Tag der

„Nächstes Mal Rollstühle“ –

Hilfsgütertransport nach Lettland

Celle Der Kreisverband Celle entsendete wieder einen Lkw

mit Hilfsgütern an den Partnerverband vom Lettischen Roten

Kreuz in Talsi. Ziel des Hilfsgütertransportes ist ein Heim vom

Lettischen Roten Kreuz für geistig Behinderte, wo zurzeit etwa

50 Menschen leben. Neben Kleidung und Pflegeartikeln wurden

Timo Pischke

offenen Tür“ mit buntem Programm

veranstaltete. 78 Spenden konnten registriert

werden, davon acht Erstspender,

die je einen Gutschein bekamen.

Geehrt wurden die langjährigen Spender

Detlef Zink (25. Spende), Uwe

Dettbarn, Anett Dörge und Angela Riegelmann

(jeweils 10. Spende).

Timo Pischke

Schaumburg Der Ortsverein Rodenberg

hatte zur Jubiläums-Blutspende

gebeten und wurde im 50. Jahr mit

einer großen Resonanz belohnt. Der

Blutspendetermin an einem Sonntag

kam bei der Bevölkerung besonders gut

an. Susanne Klugmann war die 100.

Teilnehmerin, und das bereits zur Mittagszeit.

Passend zum 50-jährigen Jubiläum

wurde Werner Rohe für seine 50.

Spende geehrt. Übertroffen wurde er

von Gerhard Schmedes mit seiner 75.

Spende.

Aus: Schaumburger Nachrichten

Uelzen Bei der letzten Blutspende

konnte sich der Ortsverein Altenmedingen

wieder steigern: 102 Spendewillige

(davon sieben Erstspender) – ein tolles

Ergebnis!

Geehrt wurden: Herr Hinz und Herr

Bäck für die 50. Blutspende und Herr

Albers aus Thomasburg für die 60.

Spende. Allen Spendern sei auf diesem

Wege nochmals herzlich gedankt. Denn

ohne sie wäre gerade in den Sommermonaten

eine Versorgung mit Blutkonserven

nicht immer problemlos möglich.

Ann-Kathrin Frech

Osnabrück-Stadt Der Kreisverband

Osnabrück-Stadt bietet im gesamten

Stadtgebiet ca. 60 Blutspendetermine

im Jahr an. Die Jubiläumsspender aus

2008 wurden von Bürgermeister Jasper

und DRK-Vorsitzendem Dr. Everts im

Rathaus geehrt: Marlen Mönter, Dieter

Bockelmann, Peter Jakobs, Georg Kaiser

und Karl-Dieter Schulz, die zum 75.

Mal Blut gespendet haben. Zum 100.

Mal freiwillig zum Aderlass erschienen

sind Rainer Temme und Reinhard Vinke.

Hubert Meyer wurde für sein 109.

Blutspende geehrt, Horst Lux für seine

110. Blutspende. Bereits zum 130. Mal

hatte Manfred Fuchs gespendet und

Hermann Tiemann rekordverdächtige

140 Mal. Zwei „Urgesteine“ des Kreisverbandes,

wurden für ihre langjährige

aktive Mitarbeit bei Blutspendeterminen

geehrt: Elfriede Stemmer und Frau

Spindler.

Carsten Steins

Lüchow-Dannenberg Die Blutspendejubilare

aus dem Kreisverbandsbereich

sind:

OV Lüchow: Jürgen Strehl und

Klaus-Dieter Geisler aus Lüchow (110.),

Christel Vierke aus Lüchow (70.), Hans-

Jürgen Brandes aus Puttball (50.)

OV Dannenberg: Peter Buss aus

Tramm (75.), Rainer Lüdemann aus

Gusborn (60.), Joachim Schulz und

Claus Listing aus Dannenberg (50.)

OV Schweskau: Hans-Joachim

Wohlfeil aus Bockleben (80.), Günter

Scheppmann aus Simander (60.)

OV Küsten: Gabriele Neubauer aus

Klein Gaddau (60.), Harald Cyris aus

Klein Wittfeitzen (60.)

Christian Lammers

dieses mal gebrauchte Sessel, Sofas und Nachtschränke, aber

auch eine neue Tiefkühltruhe, ein Kühlschrank und ein neuer

Herd, die von einem Elektrogeschäft in Celle gespendet wurden,

in den Lkw geladen. Gesammelt wurden die Kleidungsstücke

und Möbel durch die Kleiderkammern der DRK-Ortsvereine

in Stadt und Landkreis Celle, außerdem unterstützen einige

Ortsvereine den Transport finanziell. Der nächste Hilfsgütertransport

in das Heim in Talsi soll vor allem Rollstühle und

Fahrräder enthalten.

Inga Stephan

28 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


Blick durch die „Rauschbrille“ –

Kooperation von Polizei und Zukunftsfabrik

Wolfenbüttel Die Zukunftsfabrik (ZF)

am Exer, die unter der Trägerschaft einer

Arbeitsgemeinschaft der Diakonie

gGmbH und der DRK-TFIS gGmbH steht,

bietet langzeitarbeitslosen Menschen die

Möglichkeit, sich zusätzliche Qualifikationen

anzueignen und sich damit für

den (Wieder-)Einstieg ins Arbeitsleben

vorzubereiten. In der Aktionswoche Alkohol

begann eine Zusammenarbeit mit

der Polizei Wolfenbüttel: Gemeinsam

wurde ein „Rausch-Parcours“ entwickelt,

dessen ersten Teil die ZF handwerklich

produziert und den Ordnungshütern

übergeben hat. Er umfasst ein Sicherheitsschloss,

einen Fangkorb und eine

blaue Linie auf dem Boden. Kriminalhauptkommissarin

Monika Kniep, eine

der Organisatoren, und ihr Kollege Carsten

Schulz, die in der Drogen- und Alkohol-Prävention

der Polizei tätig sind,

zeigen mit einer „Rauschbrille“ wie stark

Alkohol und andere Drogen die Koordination,

Gleichgewicht und Feinmotorik

beeinflussen. „Die Rauschbrille simuliert

0,8 Promille. Damit schafft es niemand,

einen Schlüssel einzuführen, einen Ball

in den Korb zu werfen und auf der blauen

Linie zu gehen“, erläutert Kniep. Genau

diese beeindruckenden Erlebnisse sind

Melle Um Unterstützung für die Arbeit des Deutschen Roten

Kreuzes bitten die Mitarbeiter im Auftrag des Kreisverbandes

Melle. Die jungen Helfer sind von mittags bis abends

unterwegs, um möglichst viele Bürger von den Vorteilen einer

Förderung der DRK-Ortsvereine zu überzeugen. „Wir brauchen

neue Mitglieder, um unsere Aufgaben auch weiterhin

zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger finanzieren zu können“,

sagt Kreisgeschäftsführerin Elke Stönner und fügt hinzu:

„Auch wenn die Arbeit selbst ehrenamtlich geschieht, so

brauchen die Gruppen ihre Ausstattung, Raum und Fahrzeuge

für die wichtigen sozial- und gesellschaftspolitischen Aufgaben,

die sie im Rahmen ihres Tätigwerdens wahrnehmen.“

Die Fördermitglieder selbst haben ebenfalls Vorteile. So bietet

der Kreisverband seinen Mitgliedern einen Schlüsselschutz

und einen kostenlosen Inlands-Rückholdienst.

es, die bei Auftritten des Duos Kniep/

Schrader an Schulen und in Betrieben

für Aha-Effekte sorgen. Für Zuschauer

sei das Erlebnis eines Menschen, der mit

der Brille durch den Parcours tappt, fast

noch eindrucksvoller. Das Duo freut sich,

die Assecoirs nicht mehr zu jeder Vorführung

mühsam zusammensuchen zu

müssen.

ZF-Projektleiter Heinz Buse und seine

Mitstreiter arbeiteten an dem Modell

DRK

Aus: Meller Kreisblatt

Meldungen

PERSPEKTIVE

eine Woche – und wenn andere Polizeidienststellen

ebenfalls Interesse daran

haben, geht der Parcours in Serie. Eine

Erweiterung des Angebotes wird auch

schon erwägt. Im geplanten Therapie-

und Erlebnisgarten des DRK am Exer

könnte eine Kartbahn entstehen, auf der

man sich mal mit der Rauschbrille probieren

kann. „Dann hätte die Prävention

dort dauerhaft einen festen Platz“, freut

sich Elke Heinze von der ZF. Monika

Kniep ergänzt: „Wir suchen einen Sponsor

für das Kart.“

Jens Semmer

Übergabe des Rauschparcours mit Schlüsselloch, Fangkorb und (im Vordergrund) der blauen

Linie: (v. l.) Heinz Buse, Monika Kniep, Elke Heinze und Carsten Schulz.

„Damit wir morgen noch helfen können“

Münden Mit sachlichen Informationen über die Arbeit des

Kreisverbandes und seiner Einrichtungen gelang es den Werbern

des Kreisverbandes Münden, 900 neue Mitglieder zu den

bisher 2.900 zu gewinnen. Damit hatte das junge Team sein

Ziel von 500 neuen Mitgliedern fast verdoppelt. Den Erfolg

verbindet Kreisgeschäftsführer Detlef Büchner damit, dass

die Werber die Menschen von einer Mitgliedschaft überzeugt

haben, statt sie zu überreden. Gut angekommen sei zudem,

dass sich das Team bei Mitgliedern, die das Rote Kreuz bereits

seit Jahren unterstützen, ausdrücklich bedankte. Einige

hätten daraufhin spontan ihre bisherigen Beiträge erhöht.

Büchner sieht in dieser Resonanz auch eine Bestätigung und

Anerkennung des Engagements der 200 ehrenamtlichen und

100 hauptamtlichen DRK-Mitarbeiter im Altkreis Münden.

Aus: HNA Münden, zpy

Rotkreuz-Spiegel 03/09 29


ALLE ACHTUNG Nachrufe • Jubiläen • Persönlich


Wir werden sie stets in

dankbarer Erinnerung behalten

Der Kreisverband Duderstadt trauert um

Dr.-Ing. E.h. Max Näder,

der am 24. Juli 2009 im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Seit Anfang

der 60er Jahre unterstützte Max Näder, der Seniorchef der Unternehmensgruppe

Otto Bock, die Arbeit des Roten Kreuzes. Viele Jahre

hatte er sich als stellvertretender Vorsitzender aktiv für die Belange des

Kreisverbandes Duderstadt und die Idee des Roten Kreuzes eingesetzt.

Unter der Vielzahl seiner hohen internationalen Auszeichnungen sind

auch die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes, das Ehrenzeichen

des Deutschen Roten Kreuzes und das Große Verdienstkreuz des

Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Jubiläen

Das Rote Kreuz hat Tradition. Generationen von Menschen setzen

sich für die Ziele und Aufgaben des Roten Kreuzes ein. Für viele ist es

sogar zur zweiten Familie geworden. Aus kleinen Anfängen sind leistungsstarke

Organisationen hervorgegangen, deren soziales Engagement

immer wichtiger wird. Jubiläen sind sowohl „Bilanzziehen“ und

Anerkennen der Leistung des Einzelnen als auch „Zukunftplanen“ und

gemeinschaftliches Erreichen gesetzter Ziele.

Heute gratulieren wir:

• zum 100-jährigen Bestehen, zu 70 Jahren Bereitschaftsdienst

und 25 Jahren Seniorengymnastik dem Ortsverein

Hattorf, KV Osterode

• zum 60-jährigen Bestehen dem Kreisverband Lüchow-

Dannenberg

• zum 50. Geburtstag der Fachdienstbereitschaft des Landesverbandes

Persönlich

• Sandro Pietrantoni ist seit Juli stellvertretender Geschäftsführer

des Kreisverbandes Gifhorn. Der 44-Jährige

übernimmt die Bereiche stationäre und ambulante

Pflege, die Einrichtungen Betreutes Wohnen in Isenbüttel

und die weiteren sozialen Dienste, wie Hausnotruf

und Mahlzeitendienst. Als Prokurist wird er für die

beiden gGmbHs des Kreisverbandes verantwortlich

zeichnen.

• Zwei DRK-Urgesteine, die langjährigen Bezirksvertreter

des Bezirks Braunschweig, Günter Zimny und Adolf

Schrott, wurden in den „teilweisen“ Ruhestand verabschiedet

– doch die beiden werden auch weiterhin ihr

umfangreiches Wissen dem DRK zur Verfügung stellen:

Der Kreisverband Osterholz mit seinen

angeschlossenen Ortsvereinen trauert um

Jasper Wilhelm Gottschalk

Am 11. Mai 2009, fünf Wochen nach seinem 100. Geburtstag, verstarb

das Ehrenmitglied des Kreisverbandes. In dessen Vorstand war

Herr Gottschalk 1964 gewählt worden. Als stellvertretender Vorsitzender,

Justitiar und Beisitzer begleitete er den Kreisverband lange Jahre.

Sein besonderes Interesse galt der Geschichte des Deutschen Roten

Kreuzes. In seiner Amtszeit als Oberkreisdirektor bestimmte Jasper

Wilhelm Gottschalk die Entwicklung des Landkreises Osterholz durch

seine stringente Förderung der Infrastruktur und des Schulwesens.

Für sein enormes haupt- und ehrenamtliches Engagement bekam Herr

Gottschalk unter anderem das Ehrenzeichen des Deutschen Roten

Kreuzes und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der

Bundesrepublik.

• zum 50-jährigen Bestehen dem Alten- und Pflegeheim

„Henry Dunant“, KV Osnabrück-Nord

• zu 50 Jahren Hilfsbereitschaft dem Ortsverein Elbufer,

KV Lüchow Dannenberg

• zum 50-jährigen Jubiläum dem Ortsverein Elbergen,

KV Lingen

• zu 25 Jahren mit Bekleidung und mehr der Kleiderkammer

in Leiferde, KV Gifhorn

• zu 25 Jahren Lebensrettung der Rettungswache Schwanewede,

KV Osterholz

• zu 20 Jahren körperliche und geistige Fitness der Seniorengymnastikgruppe

des Ortsvereins Lüdersen, Region

Hannover

• zu 20 Jahren Wohlfühlatmosphäre im Altenpflegeim

Schulzen Hof in Fallersleben, KV Wolfsburg

• zu 10 Jahren Seniorengymnastik dem Ortsverein Vechelde,

KV Peine

• zu 5 Jahren Bewegung der Seniorentanzgruppe des

Kreisverbandes Aurich

Günter Zimny als Vorstandsmitglied im OV Braunschweig

Süd-Ost und als Leiter des Kreisauskunftsbüros

im KV Braunschweig-Salzgitter, Adolf Schrott als Rotkreuzbeauftragter

im KV Göttingen-Northeim.

• Vertrauensvolle Zusammenarbeit und hohe Fachkenntnis

mit großem Engagement zeichnen Hannelore Apfelbaum

aus. Sie begleitet als Leiterin der Buchhaltung des

Alten- und Pflegeheims Deinerlinde verantwortungsvoll

seit 25 Jahren die Entwicklung der Einrichtung und ist

Geschäftsführerin der Gesellschaft für Soziale Dienste

Einbeck-Dassel gGmbH.

• Herzlichen Glückwunsch! – Anneliese Bartels vom

Ortsverein Dassel feierte am 28. August ihren 90.

Geburtstag. 1942 war die Jubilarin dem Roten Kreuz in

Hannover beigetreten und hat sich immer im Namen der

Menschlichkeit engagiert.

30 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


Auszeichnungen und Ehrungen

Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes

Rotkreuzbeauftragter Adolf Schrott, KV Göttingen-

Northeim

Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes

Niedersachsen

• Gritta Bethe, OV Hillerse, KV Göttingen-Northeim

• Roswitha Brünig, OV Denkershausen, KV Göttingen-

Northeim

• Margot Körber, OV Bovenden, KV Göttingen-Northeim

• Ilse-Marie Hannemann, OV Stöckheim, KV Göttingen-

Northeim

• Lisa Bruns, OV Holtland-Brinkum, KV Leer

• Richard Wiechers, OV Völlen, KV Leer

Förderpreis des Rotary Clubs Salzgitter-Wolfenbüttel-

Vorharz für besondere Leistungen um das Gemeindewohl

• Kerstin Priebe, Familienentlastender Dienst des

KV Wolfenbüttel

Urkunden

für ihre langjährige Treue und damit ihren Beitrag zum Fortbestehen

der Rotkreuz-Idee erhielten:

70-jährige Mitgliedschaft:

• Wilma Steinert, OV Hitzacker, KV Lüchow-Dannenberg

60-jährige Mitgliedschaft:

• Bruno Peters, Vorsitzender OV Bad Bevensen, KV Uelzen

• Frieda Steege, OV Rodenberg, KV Schaumburg

• Hannelore und Herbert Tüting, OV Lindhorst,

KV Schaumburg

50-jährige Mitgliedschaft:

• Vorsitzende Christel Stahlbock, Ingrid Kuhlmann und

Sigrid Meyer-Nehls, OV Hitzacker, KV Lüchow-Dannenberg

• Elise Bergmann, Herta Oltrogge, OV Rodenberg,

KV Schaumburg

• Helmut Block, Waltraud Kleine und Hella Stüber,

OV Lindhorst, KV Schaumburg

45-jährige Mitgliedschaft:

• Martha Lenz, Renate Knoch und Lieselotte Joost,

OV Hitzacker, KV Lüchow-Dannenberg

Zertifiziert …

• … als palliativkompetente Einrichtung: das Altenpflegeheim

„Henry Dunant“ in Ankum, Kreisverband

Osnabrück-Nord. Seit November 2007 wurde den

Pflegekräften der Projekteinrichtungen didaktisches und

methodisches Fachwissen vermittelt. Mit der Zertifikatsübergabe

wurde den Projekteinrichtungen bescheinigt,

dass sie palliativkompetente Einrichtungen sind.

Das Altenpflegeheim „Henry Dunant“ stellte unter dem

Leitspruch „Wahrung der Würde und der Wünsche“,

Auszeichnungen • Zertifizierungen

ALLE ACHTUNG

40-jährige Mitgliedschaft:

• Sophie Kramer und Hermann Buller, OV Rodenberg,

KV Schaumburg

• Brigitte Romeike, OV Hitzacker, KV Lüchow-Dannenberg

• Frieda Cotte, Karola Dettmeier und Helmut Scheive,

OV Lindhorst, KV Schaumburg

• Ingrid Suhr und Erika Danielzik, OV Buxtehude,

KV Stade

25-jährige Mitgliedschaft:

• Marianne Diekmann, Bärbel Meier, Edith Hübsch und

Ulla Dorn, OV Rodenberg, KV Schaumburg

• Sonja Sander und Annemarie Pohlmann, OV Hitzacker,

KV Lüchow-Dannenberg

• Elke Stahlbock, OV Lüchow, KV Lüchow-Dannenberg

• Martha Mitschke und Günter Struckmeier, OV Lindhorst,

KV Schaumburg

• Heinz Viereck und Franz Borrmann, FDB Landesverband

20-jährige Mitgliedschaft:

• Kim Riemann, Bereitschaft KV Lüchow-Dannenberg

15-jährige Mitgliedschaft:

• Herbert Bernd, Inge Bulitta, Birgit Gutzeit, Friedheim

Springinsgut, OV Rodenberg, KV Schaumburg

• Martin Stehen und Simon Schreiber, Bereitschaft

KV Lüchow-Dannenberg

• Markus Dettmer und Frank Brinkmann, FDB Landesverband

10-jährige Mitgliedschaft:

• Christel Reihnhold, Margot Stäber, Frederik Callier und

Monika Lemke, OV Rodenberg, KV Schaumburg

• Manuela Peters, Daniel Nowak, Lars Grönecke und Nico

Peters, Bereitschaft KV Lüchow-Dannenberg

• Regina Dettmer, FDB Landesverband

5-jährige Mitgliedschaft:

• Arne Grönecke, Miriel Wollmann und Dirk Zingel,

Bereitschaft KV Lüchow-Dannenberg

seinen Abschiedskoffer für Trauernde und Mitarbeiter

vor. Der beinhaltet ein Gedichtband, ein Kreuz, eine Kerze,

einen Blumenstrauß und das Bild des verstorbenen

Bewohners.

• ... als Bildungsträger: der Kreisverband Lüchow-Dannenberg.

Die wirksame Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems

ist die wesentliche Voraussetzung, die

der Kreisverband erfüllt. Um für die Seniorenresidenz-

Jeetzelgarten, die im nächsten Jahr in Dannenberg

fertiggestellt wird, von Anfang an qualitative Mitarbeiter

einsetzen zu können, startete im August die erste Weiterbildungsmaßnahme

zum Pflegeassistenten/-in.

Rotkreuz-Spiegel 03/09 31


POTPOURRI Meldungen

Begeisterte junge Rotkreuzler beim Tag der Niedersachsen.

Tag der Niedersachsen

Hameln-Pyrmont Der Rattenfänger blies die Flöte und mehr

als 280.000 Niedersachsen und Gäste aus dem Rest der Welt

folgten ihm vom 19. bis 21. Juni nach Hameln, um gemeinsam

den Tag der Niedersachsen zu feiern. Gekrönt wurde das Fest

vom Umzug am Sonntagnachmittag. Mehr als 170 Gruppen zogen,

angeführt vom Rattenfänger, durch Hameln. Der größte

Umzug bislang. Auch das DRK war vertreten mit allen haupt-

und ehrenamtlichen Bereichen – und einem echten Krankenbett.

Die gesamte Innenstadt war gefüllt mit Ausstellungen,

Schaustellern, Firmen, Vereinen, Hilfsorganisationen und unendlich

vielem mehr. Im großen Ausstellungszelt des Kreisverbandes

informierten sich ca. 25.000 Menschen über das breite

Angebot des DRK. Fragen zur Sozialarbeit, Kindertagesstätten,

JRK-Arbeit (mit Button-Maschine) über das Engagement der

DRK-Ortsvereine und der -Bereitschaften bis zur Obdachlosenhilfe

des Ortsvereins Hameln – auf alles gab es hier Antwort.

Auf insgesamt zehn Bühnen sorgten Künstler für Stimmung.

Die „Folgen der Begeisterung“ wurden in den Sanitätsstationen

des DRK behandelt und auf der Festmeile waren „Fußstreifen“

unterwegs. Auch die Verpflegung der Teilnehmer der Veranstaltung

und der Einsatzkräfte hatte das DRK übernommen.

Das Kreisauskunftsbüro des DRK sorgte für die Registrierung

der Einsatzkräfte und dafür, dass sich die Geschichte vom Rattenfänger

nicht wiederholt: Es kümmerte sich um die „verloren

gegangenen“ Kinder.

Nachbarschaftshilfe

Gerda Schmalkuche

Uelzen Der DRK-Ortsverein Altenmedingen war erstmals

beim diesjährigen Sommerfest in Römstedt dabei. Nach einem

Familiengottesdienst im Grünen hatten die Besucher Gelegenheit,

sich am Informationsstand über die Arbeit und die Angebote

des Roten Kreuzes zu informieren. Da Römstedt keinen

eigenen Ortsverein hat, zeigten die Altenmedinger damit auch

das Miteinander von Nachbargemeinden.

Gerda Schmalkuche

Annegret Frech

Besonderes Ambiente

Echt oder Statue - ist hier die Frage.

Hildesheim-Marienburg Ein ganz besonderes Ambiente mit

vielen Kunsthandwerkern herrschte auf dem 3. Marktfest im

DRK-Seniorenpark Diekholzen. Marktstände mit Töpferarbeiten,

Puppen, Deko, Blumen, Schmuck sowie die musikalischen

Darbietungen des Musikzuges Grafelde und vieles mehr umrahmten

die Veranstaltung. Die Kinderschminkecke, der Streichelzoo

und der Drehorgelspieler mit seinen mitgebrachten

Kuscheltieren fanden nicht nur bei den „Kleinen“ sehr großen

Zuspruch. Als besonderes Highlight konnten die jungen Künstlerinnen

der Dance Company „Ars Saltandi“ bestaunt werden.

Sie zogen in atemberaubenden Kostümen durch die Besucherreihen

und erweckten mit einer plötzlich stehen gebliebenen

Pose den Eindruck einer Statue. Claudia Idler

Hildesheim Die Wollenweberstraße in Hildesheim wurde

umgebaut und die Anlieger feierten den Abschluss der Arbeiten

mit einem großen Straßenfest. Als direkter Nachbar bot das

Rote Kreuz Hildesheim gern seine Unterstützung an. Auf dem

LKW des Einsatzzuges fanden Festredner und Künstler Platz für

ihre Darbietungen. Ein DRK-Zelt mit Innenausstattung stand

für Kaffee- und Kuchenverkauf bereit. Der Arbeitskreis „Kreatives

Gestalten“ bot seine Handarbeiten feil und das Service-Center

war mit einem großen Bücherbasar vor Ort. Den Luftballonwettbewerb

übernahm der Kreisverband Hildesheim ebenso

wie die Besetzung eines Infostandes. Die beiden Hildesheimer

DRK-Rettungshundeführer präsentierten das Können ihrer vierbeinigen

Spürnasen. Der Erlös der Veranstaltung kommt der

Hildesheimer Rettungshundearbeit zugute.

Ursula Fröhner

32 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

Claudia Idler


Muslime in Niedersachsen

Aschendorf-Hümmling Zum diesjährigen 22. Internationalen

Fest holten der DRK-Kreisverband Aschendorf-Hümmling

und die Mitveranstalter die Ausstellung „Muslime in Niedersachsen

– Probleme und Perspektiven der Integration“ nach

Papenburg. Die vom niedersächsischen Innenministerium konzipierte

Wanderausstellung wurde vom Islamwissenschaftler

Mark Schonnop in „Meyers Mühle“ eröffnet. Ziel der Ausstellung

ist es, die Öffentlichkeit anzuregen, sich mit den bisherigen

Integrationsansätzen auseinanderzusetzen. Auf Dokumentionstafeln

finden die Besucher zahlreiche Beispiele gelungener

Integration von Muslimen, Erklärungen zu Inhalten des Islams

und zu verschiedenen Konfessionen innerhalb der Religion sowie

Bemühungen der islamischen Vereine in Niedersachsen

zur Integration in die Gesellschaft. Nähere Informationen zur

Ausstellung sind unter www. mi.niedersachsen.de zu finden.

Deinerlinde hat Besuch

Alfred Diekmann

Einbeck Dass nicht jeder Bewohner im Alten- und Pflegeheim

Deinerlinde ein Pflegefall ist, sondern das Haus mit seinen verschiedenen

Förder- und Freizeitangeboten ein Ort ist, in dem

Senioren gemeinsam leben und sich sehr wohl fühlen, davon

konnten sich 30 Mitglieder des Ortsvereins Dassel überzeugen.

Der beste Beweis war der 100-jährige Heimbeiratsvorsitzende

Bruno Ritschel, der Beispiele seines künstlerischen Schaffens in

der Deinerlinde zeigte. Nach dem informativen Rundgang, der

die behindertengerechte Wohneinheit, das Pflegebad, den Wintergarten,

die Künstlerstube sowie das Arbeiten in der Gartengruppe

und die altersgerechten Fitnessgeräte und vieles mehr

enthielt, bewunderten die Besucher bei Kaffee und Kuchen die

kreative Gestaltung des Hauses und die Herzlichkeit der Mitarbeiter.

Lars-und-Ludger-Tour

Diana Kurz-Hoffmann

Osnabrück-Land Bereits morgens um halb zehn versammelten

sich die Menschen auf dem Brunnenplatz im Bad Rothenfelder

Kurpark, um an der Wanderung mit den NDR-Moderatoren

Lars Cohrs und Ludger Abeln quer durch den südlichen

Landkreis Osnabrück teilnehmen zu können. Eine Delegation

des Ortsvereins Dissen-Bad Rothenfelde erwartete sie bereits

am „Lüdenstein“ mit ausreichend Wasser und Pflasterspendern.

Die bevorstehende Fernsehaufzeichnung hatte zum Nachmittag

etwa 3.000 Wanderer und Besucher in den Konzertgarten des

Heilbades gelockt. Das DRK Dissen-Bad Rothenfelde war für die

Erstversorgung der Menschen verantwortlich und überwachte

neben dem Blutdruck vieler Anwesenden auch, dass alles geordnet

und reibungslos ablaufen konnte, denn die Wespen waren

an diesem Tag in Stechlaune. Auch bei Fragen und Problemen

war das DRK ein adäquater Ansprechpartner und machte

diese Großveranstaltung zu einem wahren Fest.

Julian Tille

Meldungen

Erwartungen übertroffen

POTPOURRI

Harburg-Land „Wir haben an unseren Ständen und am Stand

der SPD, die alle zu Gunsten des Sozialkaufhauses ‚Fundus‘ verkauft

haben, unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, freut

sich Frank Rehmers, zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins

Neu Wulmstorf. Mit ca. 30 privaten Anbietern startete der erste

DRK-Flohmarkt in Neu Wulmstorf. Während die Eltern nach

Schnäpfchen suchten, konnten die von den Jugendrotkreuzlern

aus Salzhausen geschminkten Kinder

die „Teddy Klinik“ aufsuchen: den

Krankentransportwagen des Sanitätsdienstes.

Die Rotkreuzler „verarzten“

in der Teddy-Klinik gemeinsam mit

den Kindern Kuscheltiere, damit die

Kleinen spielerisch die Angst vor medizinischer

Erstversorgung bzw. dem

Rettungswagen verlieren. Der Erlös

des Tages von 1.000 Euro wird für

die Anschaffung von Regalen, einer

Kasse und die Einrichtung der Verkaufsräume

für das Sozialkaufhaus

„Fundus“ am Marktplatz verwendet.

Dort soll jedermann gespendete Kleidung,

Haushaltsgegenstände oder

Kleinmöbel erwerben können. Das

Grundprinzip ist jedoch nach wie vor,

Befürftige zu unterstützen.

Stephanie Zwilling

Ist doch Ehrensache

Wolfsburg Mit Glücksrad, Kinderschminken, der Rettungshundestaffel

des Kreisverbandes Helmstedt, Lungenvolumen-

und Blutdruckmessen, dem Oldtimer-Küchenwagen der

Fachdienstbereitschaft Hannover und einem funktionsfähigen

Krankenwagen aus Bad Harzburg sowie zahlreichen Informationen

über die Arbeit des Roten Kreuzes im In- und Ausland

präsentierte sich der Kreisverband Wolfsburg mitten im Marktgetümmel

vor dem Rathaus. Die ehrenamtlichen Bereitschaften

und sozialen Arbeitskreise überzeugten

die vorbeiziehenden Marktbesucher,

dass das Engagement für die

Gesellschaft eine „Ehrensache“ ist.

Die Gymnastikgruppe des DRK Fallersleben

zeigte flotte Sitzgymnastik

und begeisterte spontan einige Zuschauer

zum Mitmachen. Dass die

Anti-Stress-Kugeln, die kostenlos verteilt

wurden, auch zur Beweglichkeit

der Gelenke dienen, erfuhren die Älteren

von der Übungsleiterin für Seniorengymnastik.

Zur Stärkung gab

es die Spezialität des DRK Fallersleben:

frische Waffeln – natürlich kostenlos.

Brigitte Kröger

Rotkreuz-Spiegel 03/09 33


POTPOURRI

KV Emden: Innenminister Uwe Schünemann begrüßt die

Emder Rotkreuzler.

„Was gibt’s Neues?“

Vielfältige Aufgaben erfordern vielfältige Neuerungen. Räume, die

den Anforderungen nicht mehr entsprechen oder Einsatzfahrzeuge, die

besser ausgestattet bzw. neu angeschafft werden. Es gibt keinen Stillstand,

das DRK passt seine „Gerätschaften“ den Anforderungen an.

So erreichten uns folgende Neuigkeiten aus unseren Kreisverbänden:

Emden Uwe Schünemann, Minister für Inneres, Sport und

Integration des Landes Niedersachsen, war anlässlich der

offiziellen Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges für den

Katastrophenschutz, der zu 75 % vom Land Niedersachsen

finanziert wurde, nach Emden gekommen. Er nahm sich Zeit,

alle Ehrenamtlichen und Vertreter der Stadt Emden, der Feuerwehr

und des Rettungsdienstes persönlich zu begrüßen und

stellte ganz klar in den Vordergrund, wie wichtig die Arbeit

der ehrenamtlichen Rotkreuzler für das Land Niedersachsen

ist. Es würde auch weiterhin an der Ausstattung des Katastrophenschutzes

gearbeitet werden. Doris Bauer

Hameln-Pyrmont Großer Bahnhof in der DRK-Servicestelle

am Bahnhof in Bad Pyrmont: Der Polizeipräsident der Polizeidirektion

Göttingen Hans Wargel, war gekommen, um im

Namen des Landes Niedersachsen in Bad Pyrmont zwei Katastrophenschutzfahrzeuge

an Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger

Butte zu übergeben. Die zwei Betreuungskombis sind

für den DRK-Kreisverband bestimmt und werden künftig in

den Einsatzzügen Hameln und Bad Pyrmont ihren Dienst verrichten.

„Mit dieser Förderung trägt das Land Niedersachsen

dazu bei, den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und

Helfer des DRK-Kreisverbandes zu würdigen und auch für die

Zukunft zu unterstützen. Ohne das hohe ehrenamtliche Engagement

ist ein flächendeckender Katastrophenschutz in Niedersachsen

nicht möglich und nicht finanzierbar“, so Wargel.

Aus: Hamelner Markt, Nicole Lödige

Liebe Leserin,

Schreiben Sie uns! lieber Leser,

in der nächsten Ausgabe des Rotkreuz-Spiegels richten wir für Sie die

neue Rubrik „Leserbriefe“ ein. Schreiben Sie uns Ihre Meinung, Wünsche

oder Anregungen zu Themen und Artikeln in Ihrem Mitgliedermagazin.

Aus Platzgründen werden wir die Briefe sicher etwas kürzen

müssen und nicht alle im Rotkreuz-Spiegel abdrucken können.

Diese und weitere stellen wir unter www.drk-nds.de ins Internet.

Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!

DRK Emden

KV Lüchow-Dannenberg: Die Mitglieder der Bereitschaften

„begutachten“ den neuen Einsatzleitwagen.

KV Leer: Die offizielle Vorst

porters erfolgt zur 10

Gifhorn „Ich freue mich, dass ich bei dieser Gelegenheit

auch den Helfern ein Dankeschön sagen kann für das unermüdliche

Engagement zum Wohle der Bevölkerung“, sagte

Innenminister Uwe Schünemann bei der Schlüsselübergabe

in Gifhorn. Das Land Niedersachsen hatte die Anschaffung eines

neuen Fahrzeuges „Betreuung“ für das DRK unterstützt,

der speziell ausgestattet ist und zum Aufbau eines Verbandsplatzes

oder einer Versorgungsstation genutzt werden kann.

Es sei für Uwe Schünemann nicht auszudenken, dass bei einer

Katastrophe aufgrund von Materialmangel und veralteten

Fahrzeugen nicht geholfen werden kann. Sabine Radke

Leer „Bei einigen Einsätzen mussten wir schon mit Privatwagen

fahren“, sagt Aiko Conrads, Leiter des Sanitätsdienstes

beim Ortsverein Borkum und fügt hinzu „Jetzt sind wir sehr

zufrieden.“ Denn der neue Mannschaftstransporter für den

Katastrophenschutz, dessen Anschaffung von Land, Landkreis

und Ortsverein Stadt Leer unterstützt wurde, wurde auf dem

Kreisverbandsgelände übergeben. Bei der Feier zum 100-jährigen

Bestehen des Ortsvereins soll der Wagen dann auf der

Insel offiziell vorgestellt werden.

Eleonore Hagemann

Lüchow-Dannenberg In Lüchow-Dannenberg ist eine Sicherstellung

des Katastrophenschutzes besonders wichtig.

Wenn man an die Hochwasser von 2002 und 2006 oder an

die doch regelmäßig stattfindenden Castortransporte denkt,

kann es gerade hier jederzeit zu einer Katastrophensituation

kommen. Damit in einer solchen Lage auch sofort gehandelt

werden kann, ist es notwendig, dass die Geräte, Fahrzeuge

und alle benötigten Materialien immer in einem einwandfreien

Zustand gehalten und gegebenenfalls ausgetauscht und

erneuert werden. So wurde der 23 Jahre alte VW T3 von einem

mit Landes- und DRK-eigenen Mitteln neu angeschafften

Einsatzleitwagen ersetzt und der Kreisbereitschaft des DRK

übergeben.

Christian Lammers

34 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180

DRK Lüchow-Dannenberg

DRK-Landesverband Niedersachsen

Redaktion Rotkreuz-Spiegel • Leserbriefe

Erwinstraße 7

30175 Hannover

oder per E-Mail: rks@drklvnds.de


Bete/Ostfriesenzeitung

ellung des Mannschaftstrans-

0-Jahr-Feier des OV Borkum.

Region Hannover Nach der Rettungswache Laatzen (wir

berichteten im RKS 2.09) ist nunmehr die komplette Fahrzeugflotte

der DRK-Region mit modernsten Telemetrie-

Überwachungseinheiten ausgestattet worden. DRK-Rettungsdienst-Geschäftsführer

Hans-Joachim Werhahn nahm von

MediCare-Geschäftsführer Jürgen Herking die 16 modernen

Defibrillatoren vom Typ „Philips Heartstart MRx“ mit einer

Vollausstattung in der neuen DRK-Geschäftsstelle in der

Karlsruher Straße entgegen. „Die einzelnen Rettungswachen

haben die Geräte nun bereits zwei Monate in Betrieb“, erläutert

Werhahn, „und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.

Für uns war es wichtig, dass die neuen Geräte hochmodern

sowie bedienungsfreundlich und wartungsarm sind. Zusätzlich

sind auch noch alle fünf Reservefahrzeuge entsprechend

vorgerüstet.“ Florian Hentschel

Holzminden Das Benefizkonzert eines Streichertrios der

Berliner Philharmoniker, welches durch das außergewöhnliche

Engagement der Ortsvereinsvorsitzenden Ingrid Polzer

stattfand, machte es möglich: Mit dem Erlös wurden fünf

Auflösung des Suchrätsels aus

RKS 2/2009

Der Unfall

Es sprach das Gehirn erschüttert

Zur Nase: »Du blutest stark!«

Es sagte der Hut verbittert:

»Ich bin total zerknittert

Mach mit!

KV Hameln-Pyrmont: Polizeipräsident Hans Wargel (3. v.l.)

übergab die Kats-Fahrzeuge an die Zugführer.

Ehrenamtliches Team gesucht

Und war aus Seide gefüttert

Und kostete dreißig Mark!«

Es sagte das Auge verschwommen:

»Ich fühle mich wieder frei.

Das Ganze wird uns gut bekommen;

Das Herz ist nicht entzwei!«

Das Herz sagte:

Region Hannover Der DRK-Ortsverein Döhren/Wülfel

sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, um einen neuen

Kleiderladen „Kaufen + Helfen“ im Stadtteil Mittelfeld zu eröffnen.

„Wir möchten den Service in unserem DRK-Treffpunkt

erweitern und einen Kleiderladen einrichten“, berichtet Arno

Kirse, Vorsitzender des Ortsvereins Döhren/Wülfel, „deshalb

bauen wir ein neues Team mit zehn bis 15 Ehrenamtlichen

auf“, und appelliert: „Wenn Sie kontaktfreudig sind, Freude

am Umgang mit anderen Menschen und ein bis zwei Mal in

der Woche zwei bis vier Stunden Zeit haben, dann freuen wir

uns auf Ihre tatkräftige Unterstützung“.

Weitere Infos bei Reyhan Pekdemir,

Tel. 05 11/36 71-153, pr@drk-hannover.de

oder Arno Kirse, Tel. 05 11/36 71-148.

Gerda Schmalkuche

DRK Gifhorn

KV Gifhorn: Der neue Einsatzwagen des DRK Gifhorn

enthält „viel Technik“.

Ambu-Man-Reanimationspuppen für die Erste-Hilfe-Ausbildung

des Kreisverbandes Holzminden angeschafft. Als Dank

für den unentgeltlichen Auftritt überreichte Polzer, die auch

stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Holzminden

ist, dem Archivar der Berliner Philharmoniker ihren privaten

musikarchivarischen Schatz: Briefe, Zeitungsartikel und eine

Schallplatte des als Wunderkind geltenden Geigers Bronislaw

Hubermann, der von 1896 bis 1933 Solist bei den Philharmonikern

war, sowie mehrere alte Platten mit Aufnahmen der

Berliner Philharmoniker. Jörg Schaper

Harburg-Land Der Ortsverein Jesteburg hat endlich ein eigenes

Zuhause. Im alten Spritzenhaus sind zwei Fahrzeuge

des DRK untergebracht, um von dort aus zu Sanitätsdiensten

bei Reitturnieren oder anderen Veranstaltungen zu starten.

Die 15 Mitglieder der Bereitschaft Jesteburg haben in ihrer

Freizeit eine ehemalige Wohnung hinter der Garage entkernt

und renoviert, um sie jetzt als Diensträume zu nutzen. Auch

Erste-Hilfe-Kurse und mehr sollen hier angeboten werden.

Stephanie Zwilling

»Sowas kommt vor.

Vor allem aber lebt unser Humor,

Und deshalb werde ich nun

In eurem Namen Gott innig danken,

Wie das die Erschreckten und Kranken

– Leider fast nur die – tun!«

Joachim Ringelnatz

Jobkampagne für Pflegefachkräfte

POTPOURRI

Region Hannover Der Bedarf an Fachpersonal in der ambulanten

und stationären Pflege steigt stetig an, qualifizierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf

dem Arbeitsmarkt begehrt. Deshalb startet

das DRK in der Region Hannover eine

Jobkampagne. Auf der neu gestalteteten

Internetplattform www.drk-jobboerse.de

gibt es Informationen zu allen freien Stellen

und Ausbildungsmöglichen. Bitte weisen

Sie Freunde, Bekannte und Verwandte

auf unsere Kampagne hin. Wir freuen

uns auf zahlreiche Bewerbungen von

Menschen, die in der ambulanten oder

stationären Pflege arbeiten möchten.

Rotkreuz-Spiegel 03/09 35


SERVICE & CO. Rezept • Suchrätsel

Kochtipp

Unsere Serie ist in erster Linie als Anregung für Kochgruppen

des DRK-Fachdienstes Verpflegung gedacht;

daher die Mengenangaben für 100 Personen. Für jeden

„normalen“ Vier-Personen-Haushalt gelten die in

Klammern gesetzten Mengenangaben.

Bringfried Knoth ist Landesbeauftragter für den Betreuungsdienst

und engagierter Hobbykoch des DRK.

Wenn Sie Rezeptvorschläge aus der bzw. für die Feldküche

haben, senden Sie diese bitte mit Mengenangaben

an: bringfried.knoth@drklvnds.de

Heute:

Putengeschnetzeltes mit

Spätzle und süßer Eisbergsalat

Zutaten:

Putenfleisch ................................. 15 kg (600 g)

Mehl ............................................. 1 kg (40 g)

Champignons (Köpfe, TK) ............ 10 kg (400 g)

Öl ................................................. 2,5 l (100 ml)

Rahmsoße .................................... 10 l (400 ml)

Sahne ........................................... 1,5 l (60 ml)

Butter ........................................... 1 kg (40 g)

Spätzle ......................................... 10 kg (400 g)

Salz; Pfeffer nach Geschmack

Eisbergsalat .................................. 5 kg (200 g)

Mandarinen aus der Dose ............ 1,5 kg (60 g)

Sahne ........................................... 1l (40 ml)

Zucker und Vanillinzucker nach Geschmack

Zubereitung:

Das Putenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden,

salzen, pfeffern und melieren. Anschließend in

heißem Fett anbraten. Instand Rahmsoße anrühren

und mit Bratensaft abschmecken. Das Fleisch und

die Champignons zugeben, evtl. nachwürzen und

aufkochen. Die Spätzle nach Packungsanleitung zubereiten

und in die vorgeheizte Thermophore füllen.

Butter hinzugeben, mit 1l Wasser auffüllen und kurz

umrühren.

Eine beliebte Variante für zuhause: Spätzle in eine

Auflaufform füllen. Das zubereitete Fleisch und geriebenen

Käse darüber geben und im Backofen überbacken.

Eisbergsalat:

Zitate zum Thema Alter

Diese Zitate berühmter Persönlichkeiten sind geschüttelt.

Bitte finden Sie die richtige Reihenfolge der Wörter. Die Satzzeichen

stehen jeweils an den richtigen Stellen.

Margaretha Hunfeld, Bundesverband Gedächtnistraining e.V.

man | derer, | geworden | ist, | gekannt | die | alt | man |

Wie | Gesichtern | an | sieht | jung | den | man | hat |

___ ___ ___ ________ ___, _____ ___ __ ___ __________

_____, ___ ___ ____ _______ ___

(Heinrich Böll)

organisierte | gegen | die | Erziehung | Verteidigung | die |

Jugend. | ist |

_________ ___ ___ ____________ ____________ _____ ___

______.

(Mark Twain)

Menschenverstand: | man | bis | die | Gesunder | eigentlich

| eine | hat. | nur | Vorurteilen, | 18. | Lebensjahr | zum |

Eisbergsalat in kurze, dünne Streifen schneiden und

mit den abgetropften Mandarinen vermengen. Sahne

mit Zucker und Vanillinzucker süßen und kurz vor

dem Servieren unter den Salat heben.

Guten Appetit wünscht Bringfried Knoth

erworben | Anhäufung | von |

________ ________________: __________ ___ ____

_________ ___ ___________, ___ ___ ___ ___ 18. __________

________ ___.

(Albert Einstein)

schönere | wäre | Jugend | sie | im | später | Zeit, | eine |

käme. | Die | erst | wenn | Leben |

___ ______ ____ ____ ________ ____, ____ ___ ____ ______

__ _____ ____

(Charlie Chaplin)

denen | emporwächst. | die | aus | die | Samenkörner, |

wie | Erfahrungen | sind | Die | Klugheit |

___ ___________ ____ ___ ___ ___________, ___ _____ ___

________ ___________.

(Konrad Adenauer)

Die Lösung des Suchrätsels aus Heft 2/2009 finden Sie auf Seite 35.

36 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


R C Z S A T

G E F A E L L E L A U T E

A P I L O T T E R L

U N A R T G B A H R E

I E H A U E N M A

M E S S E N B O E R E

W A B E R O E F F N E N

T E N A B E L F C D

I N U I T L Z E C H E

P O E E S E G E N N R

N B R A U N R T E N

L E P L A B O R

E H O D E V O T L S

E D I T O R E L S A

U K A S S P I N E T T

A V H A N O I T E R

T O N I C L A M E T T A

E R S T H E L F E R S P

SITZ

W-16e

Gewinner des Kreuzworträtsels aus

Heft 2/2009

Je 4 x 2 Tageskarten für den Erlebnis-

Zoo Hannover:

Hubert Pulskamp, Alfhausen

Elke Brandt, Worpswede

Gisela Ludorff, Bad Pyrmont

Günther Hagermann, Lüneburg

Je 1 Buch „Gebrannte Kinder“:

Inge Grob, Stade

Margarete Trenkel, Uelzen

Tobi-C. Bauer, Staufenberg

Monika Tscharntke, Nordstemmen

Ulrich Nietmann, Osnabrück

Einsendeschluss: 13. November 2009

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser des

Rotkreuz-Spiegels mit Ausnahme der

Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes

sowie ihrer Angehörigen. Gehen mehr

richtige Lösungen ein als Preise ausgesetzt

sind, entscheidet das Los.

Bitte senden Sie ihre Lösung, die sich aus

den Buchstaben in den nummerierten

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frankierten Postkarte an den:

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SERVICE & CO. DRK-Einrichtungen • Lehrgangstermine

Landesschule

Die DRK-Landesschule in Bad Pyrmont

hat ein umfangreiches Veranstaltungsangebot

für ehrenamtliche und

hauptamtliche Mitarbeiter: Ausbilderschulungen

in Erster Hilfe oder für die

Frühdefibrillation, die Sanitätsausbilder-Fortbildung

oder die Schulungen

für Seminarleiter. Auch Führungs- und

Leitungskräfte-Ausbildungen beispielsweise

in den Bereichen Zivil- und Katastrophenschutz

und Betreuungsdienst

bietet die Landesschule.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt

auf der Unterstützung der ehrenamtlichen

Mitarbeiter aus den DRK-Ortsvereinen.

Unsere Ehrenamtsseminare

bieten eine fundierte und praxisnahe

Schulung. Unsere Referenten kennen

ihr Fachgebiet und das Rote Kreuz.

Wissen, in welchem Umfeld unsere

Teilnehmer tätig sind. Gleichzeitig eröffnet

der Austausch mit anderen Teilnehmern

einen „Blick über den Tellerrand“

und hilft die Arbeit im eigenen

Ortsverein besser wahrzunehmen.

Jägerweg 1, 31812 Bad Pyrmont

Tel. 0 52 81/93 99-0

Fax 0 52 81/93 99-20

info@landesschule.drk-nds.de

www.drk-landesschule-nds.de

Unsere nächsten Seminare sind:

Musik in der Arbeit mit alten

Menschen

– Einführungskurs

09.10. – 11.10.2009

Keine Angst vorm freien Sprechen!

– Einführung in die Rhetorik

30.10. – 01.11.2009

Professionelle und effiziente Vorstandsarbeit

11.11. – 13.11.2009

Betreuter Urlaub für Senioren:

„Licht im Dunkeln“

– eine Novemberfreizeit für

Senioren

16.11. – 20.11.2009

oder

23.11. – 27.11.2009

Weihnachtsfreizeit für Senioren

21.12.2009 – 04.01.2010

Neu:

1. Infotag für Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen des Begleitenden

Dienstes

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Gesundheitsförderung in

Bad Pyrmont und Extertal

Seniorengymnastik

Abschlusslehrgang

27.10. – 31.10.2009

Fortbildungslehrgang

17.11. – 20.11.2009

Thema: Hüfte und Knie, Qi-Gong

Tanzen

Grundlehrgang

16.11. – 20.11.2009

und Zusatzqualifikation für

ÜL Gymnastik

Beginn einer neuen Ausbildung

Gedächtnistraining

Ausbildung Teil I

23.11. – 27.11.2009

Beginn einer neuen Ausbildung

Wassergymnastik (in Extertal)

Fortbildungslehrgang

23.10. – 25.10.2009

Infos u. Anmeldungen: Petra Dattke,

DRK-Landesverband Niedersachsen

Erwinstraße 7, 30175 Hannover

Tel. 05 11/2 80 00-331

Fax 05 11/2 80 00-377

petra.dattke@drklvnds.de

Haus des

Jugendrotkreuzes

Die Bildungsstätte des JRK wird

gern für Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiten

und Klassenfahrten

genutzt. Das Haus verfügt über rund

150 Betten und kann drei bis vier

Schulklassen gleichzeitig beherbergen.

Einzelzimmer mit Nasszellen für

Leiter und Betreuer, Seminarräume

die mit netzwerkfähigen PCs ausgestattet

sind und das weitläufige Gelände

mit den vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten

machen das JRK-Haus

zu einem tollen Reiseziel. Da heißt es

nur noch: Rechtzeitig buchen! Freie

Termine finden Sie im Internet.

Borntal, 37574 Einbeck

Tel. 0 55 61/67 75

Fax 0 55 61/7 46 52

info@haus-des-jugendrotkreuzes.de

www.haus-des-jugendrotkreuzes.de

Familienbildungsstätte

Die DRK-Familienbildungsstätte

(Fabi) ist seit 1950 erste Adresse für

werdende Eltern und junge Familien!

Sie bietet Kurse und Veranstaltungen

rund um die Familie: Geburtsvorbereitungskurse,

Yoga für Schwangere,

Rückbildungsgymnastik, Eltern-Baby/Kind-Gruppen,Kindergartenvorbereitung,

Bewegungserziehung, Musikalische

Früherziehung und vieles

mehr.

Alle Termine finden Sie im Internet.

Hindenburgstr. 38,

30175 Hannover

Tel. 05 11/2 80 00-333

Fax 05 11/2 80 00-337

info@fabi.de, www.fabi.de

38 Rotkreuz-Spiegel 03/09 ✆ Eine für alles. Die zentrale Infonummer: 0180 365 0180


Therapiezentrum

Mardorf

Vorsorgemaßnahmen für Mutter,

Vater, Kind und alleinreisende Erwachsene

mit Behinderung

Das Ziel des Therapiezentrums

Mardorf ist, Mütter und Väter körperlich

und seelisch zu stärken und

für den oft anstrengenden Alltag mit

Pflege und Betreuung des behinderten

Kindes wieder fit zu machen.

Dazu bietet es physiotherapeutische

Maßnahmen wie auch sozialpädagogische

oder psychologische Gruppen-

und Einzelgespräche an. Alleinreisende

Erwachsene mit Behinderung

erhalten zusätzlich Pflege rund um

die Uhr. Die Kinder – auch im Erwachsenenalter

– werden von Fach- und

Hilfskräften betreut und gepflegt und

erhalten ebenfalls Physiotherapie.

Das Therapiezentrum Mardorf ist

idyllisch gelegen am Steinhuder Meer

mit fünf Gehminuten zur Strandpromenade.

Haus und Umgebung sind

rollstuhlgeeignet. Das Therapiezentrum

verfügt über ein Bewegungsbad.

Rote-Kreuz-Str. 11,

31535 Neustadt-Mardorf

Tel. 0 50 36/1 61-0

Fax 0 50 36/1 61-159

info@behindertenkuren.de

www.behindertenkuren.de

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

Erwinstraße 7, 30175 Hannover

www.drk-nds.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Landesgeschäftsführer Bernd Anders

REDAKTION

Kerstin Hiller (verantwortlich)

Telefon: 05 11/2 80 00-481

E-Mail: kerstin.hiller@drklvnds.de

Nurset Isleker

Telefon: 05 11/2 80 00-482

E-Mail: nurset.isleker@drklvnds.de

Fax: 05 11/2 80 00-477

TITELFOTO:

Marcus Feuerstein

Mutter-Kind-Kurhaus

Dünenheim

Schwerpunkt Asthma und

Neurodermitis

Chronische Atemwegs-, atopische

Hauterkrankungen und psychosoziale

Beeinträchtigungen sind

die Hauptindikationen des Mutter-Kind-Kurhauses

Dünenheim.

Zertifizierte Fachkräfte bieten

Asthmaschulungen nach AGAS (Arbeitgemeinschaft

Asthmaschulung)

sowie Neurodermitisschulungen

nach AGNES (Arbeitsgemeinschaft

Neurodermitisschulung) an. Die Patienten

erhalten Hilfe auf dem Weg

zur größtmöglichen Beschwerdefreiheit.

Das Mutter-Kind-Kurhaus

Dünenheim liegt am Ortsrand in

unmittelbarer Strandnähe. Bis zur

Ortsmitte sind es ungefähr 15 Gehminuten.

Das Haus verfügt über 76

Betten. Mutter/Vater und Kinder

bewohnen weitgehend allergenarm

eingerichtete Apartments, die mit

Telefon, Dusche und WC ausgestattet

sind.

Süderdünenring 59,

26465 Langeoog

Tel. 0 49 72/91 99-0

Fax 0 49 72/91 99-91

info@duenenheim.de

www.duenenheim.de

DESIGN: Agentur Joachim Rensing

Bahnhofstraße 40, 33602 Bielefeld

HERSTELLUNG: Jungfer Druckerei und Verlag

GmbH • Rollenoffset, Gutenbergstraße 3

37412 Herzberg am Harz

ANZEIGEN: Süddeutscher Verlag onpact GmbH,

Marcus Tütsch, Tel: 089/75 90 03-158,

E-Mail: marcus.tuetsch@sv-onpact.de

ERSCHEINUNGSWEISE

März, Juni, September, Dezember

AUFLAGE 138.000

Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Der DRK-Landesverband Niedersachsen e.V. weist

ausdrücklich darauf hin, dass er für die Qualität der

im Rotkreuzspiegel durch Fremdanzeigen beworbenen

Produkte und Dienstleistungen keine Verantwortung

übernimmt.

Gästehaus

Villa im Park

Kuren, Erholung, Senioren- und

Gruppenreisen

Gemeinschaftliches Erleben, viel

Raum für neue Kontakte und eine

herzliche, familiäre Atmosphäre: Die

VILLA IM PARK ist insbesondere für

ältere Menschen ein Ort für Erholung

und gesundheitliche Stärkung. Mit

der Großzügigkeit einer ehrwürdigen

Villa, den mit Liebe zum Detail eingerichteten

Zimmern und gepflegten

Gemeinschaftsräumen bietet das

Haus individuelle Erholungsmöglichkeiten.

Die herrliche Parkanlage und

die reizvolle Umgebung der beliebten

Kurstadt Bad Bevensen laden ein zu

Spaziergang und Ausflug.

Die Thermal-Jod-Sole-Quelle, aber

auch viele hauseigene therapeutische

und kulturelle Angebote versprechen

gute Regeneration und einen kurzweiligen

Aufenthalt. Auch Gruppen

sind in der VILLA IM PARK herzlich

willkommen.

Ebstorfer Str. 50, 29549 Bad Bevensen

Tel. 0 58 21/99 27-0

Fax 0 58 21/99 27-260

villa-im-park@web.de

www.drk-kurhaus.de

REDAKTIONELLE

BEITRÄGE

Haben Sie selbst interessante

Beiträge für den nächsten Rotkreuz-

Spiegel?

Beiträge und Themenvorschläge

richten Sie bitte an:

rks@drklvnds.de

Texte im Word-Format;

Fotos in höchster Qualität.

Beiträge auf dem Postweg

adressieren Sie bitte an:

DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

Redaktion Rotkreuz-Spiegel

Erwinstraße 7, 30175 Hannover

Nächster Redaktionsschluss:

12. Oktober 2009

Rotkreuz-Spiegel 03/09 39


DRK-KREISVERBÄNDE

Alfeld

Winzenburger Str. 7/8

31061 Alfeld

0 51 81 / 7 08-0

Aschendorf-Hümmling

Rathausstr. 11

26871 Papenburg

0 49 61 / 91 23-0

Aurich

Schmiedestr. 13

26603 Aurich

0 49 41 / 93 35-0

Braunschweig-Salzgitter

Adolfstr. 20

38102 Braunschweig

05 31 / 2 20 31-0

Bremervörde

Großer Platz 12

27432 Bremervörde

0 47 61 / 99 37-0

Celle

77er Str. 45a

29221 Celle

0 51 41 / 90 32-0

Cuxhaven

Meyerstr. 49

27472 Cuxhaven

0 47 21/ 42 24-0

Diepholz

Geschäftsstelle Diepholz

Lappenberg 6

49356 Diepholz

0 54 41 / 59 50-0

Geschäftsstelle Syke

Steinkamp 3

28857 Syke

0 42 42 / 92 27-0

Duderstadt

Bahnhofstraße 33

37115 Duderstadt

0 55 27 / 31 50

Einbeck

Tiedexer Tor 6c

37574 Einbeck

0 55 61 / 93 62-0

Emden

Friedrich-Ebert-Str. 82

26725 Emden

0 49 21 / 2 02 11/12

Fallingbostel

Albrecht-Thaer-Str. 2

29664 Walsrode

0 51 61 / 98 17-0

Gifhorn

Am Wasserturm 5

38518 Gifhorn

0 53 71 / 8 04-0

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