Sachwert Magazin Online Nr 24

sachwertmagazin

Lesen Sie das Sachwert Magazin Gratis-Online-Heft

Editorial

JulienD.Backhaus,Herausgeber&Chefredakteur

DieGold-Storyistnoch

nichtzuEnde

WilkommenzurneuenAusgabedesSachwertMagazin

Online.

FENCHELJANISCH

ISMAILGÖKBLICKWINKEL

InteligenteStrategien

fürIhresichereZukunft

Sachwert

schlägt

Geldwert!

Nein,dieGold-Storyscheintnochüberhauptnichtvorbeizu

sein.Zumindestnicht,wennmanvielenExpertenGlauben

schenkt.IndieserAusgabelesenSieeinInterview mitFolker

Helmeyer,dem ChefanalystenderBremerLandesbank,das

ermitWirtschaftTVgeführthat(einerSpartedesBackhaus

Verlags).Darinerklärter,warum manbeihohenAktienkursenmehrObachtwaltenlasenmusundwarum

erfürGold

vielPotenzialsieht.

AuchvonEdelmetalexperteUweFraustlesenSieHinweise,

warum dasGoldkünftigwiederim Aufwärtstrendliegen

wird.DieArgentinien-PleiteistdanureinIndikator.

BeidenAktienistInvestorenlegendeJim Rogersnochein

wenigdeutlicher:Ererklärtim Interview,dasdieBildung

einerBlaseeigentlichimmergleichausieht.WelcheAnzeichenersieht,lesenSieim

Interview,dasermitDr.Rainer

ZitelmanninSingapurgeführthat.

AuchdasBeton-Gold,dieImmobilie,erfreutsichinDeutschlandnachwievorgroßerBeliebtheit.EinePostbank-Studie

hatjetztuntersucht,welcheRegioneninDeutschlanddas

größteWertsteigerungspotenzielbieten.

VielVergnügenbeiderLektüre,

IhrJulienBackhaus

Impressum ISSN2197-1587

ChefredakteurJulienD.Backhaus

ExpertenbeiratThomasHennings

AsistenzEva-MariaPlachetka

VerlagGLN4260268980001

BackhausVerlag

BremerStraße24,31608Marklohe

Telefon(05022)891828

Telefax(05022)891374

E-Mailinfo@backhausverlag.de

HerausgeberJulienD.Backhaus

VertriebOnline

Gratis-EsbestehtkeinAnspruchauf

rechtzeitigeodergenereleLieferung

Fon05022891828,

service@sachwert-magazin.de

Printausgabe:

Erhältlichim deutschenHandel

EinzelheftverkaufEUR3,90inkl.7% Mwst.

JahresabonnementInlandz.Z.EUR15,00.

Service abo@sachwert-magazin.de

AleAutorensindfürdieInhalteselbstverantwortlich.SiemüsennichtdieMeinungder

Redaktionwiderspiegeln.AleInhaltesindUrheberechtlichgeschütztunddürfenohne

GenehmigungdesVerlageswederkopiert

nochverbreitetwerden.

InterviewsführtenJulienBackhaus

RedaktioneleBildnachweise:pixabay,depositphotos

Ernst-Abbe-Straße91|28357Bremen

Telefon(0421)36497522

info@sachwertcenter-bremen.de

www.sachwertcenter-bremen.de


Meldungen

BaFin will ans Gold der

Deutschen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat Berichten zufolge eine Erhebung

gestartet

Die Bundesanstalt für Finanzdienst-leistungsaufsicht

(BaFin) forderte nach einem

Bericht des Onlinedienstes Goldreporter

deutsche Banken, Vermögensverwalter

und andere Finanzinstitute auf, bis Mitte

Juli die Gold-Investments Ihrer Kunden

offen zu legen.

In dem Schreiben, das dem Onlinedienst

vorlag, heißt es seitens der BaFin: “Untersuchungsgegenstand

dieser Anfrage sind

Wertpapiere gemäß § 2 Abs. 1 WpHG mit

einzelnen Edelmetallarten oder Gruppen

von Edelmetallarten als Referenzwert

sowie Edelmetallfondsanteile gemäß § 2

Abs. 2b WpHG, § 1 Abs. 1 KAGB mit einzelnen

Edelmetallarten

oder Gruppen von Edelmetallarten

als Referenzwert”.

Die Anfrage von Goldreporter,

wofür die BaFin

diese Daten erhebt, blieb

bisher unbeantwortet. Die

Anfrage betrifft in diesem

Fall ausschließlich Derivate.

Die Vermutung liegt

nahe, dass die Erhebung

mit den Ermittlungen zur

Goldpreismanipulation

zusammenhängt.

BILD OLIVER26 DEPOSITPHOTOS

Anzeige Immobilien

Hochrentables Investment auf

solidem Fundament

Der Denkmalspezialist Thamm & Partner überzeugt als attraktive Grundbesitzgesellschaft

mit hohem Abfindungsguthaben für die Anleger.

Berlin. Seit rund 30 Jahren engagiert sich

Thamm & Partner als Immobiliengesellschaft

hauptsächlich für Denkmalobjekte

und Immobilien in innerstädtischen Lagen.

Bereits seit 1999 bietet das Berliner Unternehmen

seinen immobilienorientierten Anlegern

sowohl die Möglichkeit sich über

ein Beteiligungsmodell als Gesellschafter

zu engagieren als auch direkt in Einzelobjekte

und Eigentumswohnungen zu investieren.

Mit dem Beteiligungsengagement profitiert

der Anleger von der gesamten Wertschöpfungskette:

Erwerb, Projektentwicklung,

Sanierung oder Neubau, Verkauf

oder Bestandshaltung.

Anleger, die ihre 10-jährige Anlageperiode

beendet haben, erhielten bisher hohe Abfindungsguthaben.

Aktuell haben die Anleger

ein Abfindungsguthaben i.H. von

182 % bezogen auf Ihre Einmalanlagen erhalten.

Demkmalobjekt von Thamm & Partner

in Potsdam

Zusätzlicher Nutzen für die Anleger: Die

Einlage konnte während der Beteiligungsdauer

zu fast 100% steuerlich gegen andere

Einkünfte verrechnet werden.

Die Bilanzsumme beträgt rund 54 Mio.

und ist das Ergebnis einer bodenständigen

Geschäftspolitik und einer über 30-jährigen

Marktpräsenz. "Wir stehen auf sicherem

Fundament", so Geschäftsführerin

Angela Thamm auch mit Blick auf das Geschäftsjahr

2014 und eine Eigenkapitalquote

von über 80%.

Mit einem Immobilienbestand von mehr

als 60 Objekten an Standorten mit großem

Potential ist Thamm & Partner hervorragend

aufgestellt für eine kontinuierliche,

solide Weiterentwicklung und wird damit

auch in Zukunft an die Erfolge der Vergangenheit

anknüpfen können.

Kontaktdaten

IVM GmbH

Gesamtvertriebsleitung der

Thamm & Partner GmbH

Hebbelstr. 61, 85055 Ingolstadt

Telefon: 0841-492930

Telefax: 0841-4929-324

E-Mail: info@ivm-online.net

www.ivm-online.net

www.thammundpartner.de

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Meldungen

Online Kunsthandel wächst – Kooperation von

Sotheby´s und Ebay

Der Online Kunsthandel ist ein Markt mit

großem Potenzial. Bis 2018 steigt das Volumen

des globalen Onlinekunstmarkts

damit auf 2,72 Milliarden Euro. Die geschätzte

jährliche Wachstumsrate liegt entsprechend

bei 19%. Bereits heute kaufen

ca. 25% der 20-30-Jährigen laut des Hiscox

Online Trade Reports von 2014 ihre

Kunst online, ohne je zuvor eine Galerie

betreten zu haben.

Insbesondere Kunstgemälde oder einzigartige

Kunstdrucke bevorzugen die Onlinekäufer.

Dabei empfinden 39% der

Befragten der Studie den Onlinekauf weniger

einschüchternd als den Besuch von

Auktionshäusern oder Galerien, wenngleich

die größte Hürde beim Onlinekauf

ist, das Objekt der Begierde nicht eigenhändig

inspizieren zu können.

„Es verwundert nicht, dass Sotheby´s und

ebay eine Partnerschaft eingehen. Aktuell

ergänzt das Onlinegeschäft den Auktionshandel,

da 56% der Befragten weiterhin

den konventionellen Kauf bevorzugen,

und nur 10% den ausschließlichen Onlinekauf.

Aber gerade um die jüngere Generation

von Käufern anzusprechen, ist diese

Kooperation die richtige Strategie”, meint

Tobias Wenhart, Manager Products & Underwriting

bei Hiscox.

Die beiden Häuser wollen das mittlere

Marktsegment erreichen, also Käufer, die

bis zu 100.000 Euro für ein Kunstwerk

ausgeben. Dass sie hierbei auf dem richtigen

Weg sind, bestätigt die Hiscox Studie:

44 % der Käufer geben 12.000 Euro am

Onlinemarkt für Kunst Sammelobjekte aus,

21% investieren jedoch über 60.000 Euro.

artistan depositphotos

Foodwatch

Spekulation auf Nahrungsmittel:

Deutsche Bank soll Reißleine ziehen

Spike Pixabay

Drei von vier Börsen-Akteuren gehen

davon aus, dass Finanzspekulation die

Preise für Nahrungsmittel direkt beeinflusst.

Das geht aus einer internationalen

Befragung hervor, die das

Marktforschungsinstitut SIS International

Research im Auftrag der Verbraucherorganisation

foodwatch

durchgeführt hat.

Für die Studie wurden insgesamt 180

erfahrene Rohstoffhändler, Broker

und Analysten aus Deutschland sowie

von den Finanzplätzen Chicago, New

York, London, Tokio, Neu-Delhi,

Shanghai, Dubai und Abu Dhabi befragt.

89 Prozent von ihnen gaben an, dass Finanzspekulanten

die Futures-Preise an den

Terminbörsen beeinflussen. 75 Prozent der

Befragten gehen weiter davon aus, dass

sich diese Effekte dann auch auf die Preise

für Nahrungsmittel und Rohöl (und damit

ebenfalls indirekt auf Nahrungsmittelpreise)

niederschlagen. Diese Meinung vertraten

– im Gegensatz zur offiziellen Linie

der Konzernspitze – auch die beiden befragten

Mitarbeiter der Deutschen Bank.

Einer von ihnen sagte, Spekulanten könnten

die Rohstoffpreise “systematisch” und

“nachhaltig” treiben.

“Wenn die Wissenschaft mit ihren ökonometrischen

Modellen keinen abschließenden

Befund liefert, sollte man einfach mal

diejenigen fragen, deren tägliches Geschäft

die Rohstoffbörsen sind. Eine riesige

Mehrheit der Börsenpraktiker ist davon

überzeugt, dass Spekulation die Lebensmittelpreise

treiben kann – allein das sollte

die Deutsche Bank dazu bringen, aus Vorsorgegründen

die Reißleine zu ziehen”, erklärte

Lena Blanken, Volkswirtin bei

foodwatch.

In Deutschland ist die Deutsche Bank das

letzte verbliebene Geldhaus, das noch an

der Agrarspekulation festhält. Co-Vorstandschef

Jürgen Fitschen argumentiert,

dass es keine überzeugenden Belege für

einen Einfluss von Finanzspekulation auf

Nahrungsmittelpreise gebe. Die Praktiker-

Umfrage belegt, dass dies weite Teile der

Finanzwelt anders bewerten. Während die

Deutsche Bank ihrerseits noch nicht einmal

offen legt, auf welche Studien oder sonstigen

Erkenntnisse sie ihre Position begründet,

kommt sie an den folgenden Fakten

nicht vorbei:

- Wissenschaftler erzielten bislang zwar

keinen Konsens, ob Finanzspekulation

Preise beeinflusst – viele Studien liefern

jedoch starke Hinweise dafür.

- Die Forschungsabteilung der Deutschen

Bank geht davon aus, dass Spekulationsexzesse

zu Preisanstiegen in

der Vergangenheit, etwa 2007/2008,

beigetragen haben

- Eine im März 2014 veröffentlichte

Untersuchung desThünen-Instituts im

Auftrag der Bundesregierung ergab,

dass sich Bauern, Agrarhändler und

die Lebensmittelwirtschaft bei der

Preisfindung für Agrarrohstoffe an

den Terminbörsen orientieren. Das zeigt,

dass die Entwicklung der Derivate-Märkte

auf die Preise für physische Waren übertragen

wird.

- Die aktuelle Befragung von Rohstoffhändlern,

Brokern und Analysten zeigt:

Auch die Mehrheit der Börsenpraktiker

geht davon aus, dass Finanzspekulation die

Preise für Nahrung beeinflusst.

“Es gibt starke Indizien aus der Wissenschaft

und erdrückende Belege aus der

Praxis dafür, dass Spekulationsexzesse Lebensmittelpreise

ansteigen lassen”, so

Lena Blanken von foodwatch. “Wer das –

wie Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen –

nicht zur Kenntnis nimmt, handelt in

hohem Maße verantwortungslos. Kein

Mensch darf mehr durch Finanzspekulanten

in den Hunger getrieben werden.”

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Kommentar

»Haddu Vollmacht?«

Die juristische Vermögenssicherung

Warum ist die Notwendigkeit der juristischen Vorsorge so extrem unbekannt

und vielmehr so existenziell wichtig für jeden Bürger? Nahezu 70

Millionen Bürger haben keinerlei juristische Vorsorge getroffen

Das eigene Leben ist nur bedingt planbar,

ganz bestimmte Ereignisse können das zukünftige

Leben per sofort oder zeitlich versetzt

extrem verändern. Ein Jeder hat i.d.R.

in der eigenen Familie oder im Umfeld bereits

leidvolle Erfahrungen mit Krankheiten,

Unfällen, Pflegesituationen oder nach

einem Todesfall machen müssen. In diesen

schwierigen und emotionalen Ausnahmesituationen

für die Angehörigen folgen

noch die Hürden des Gesetzes. Wohl dem,

der für sich und seine Angehörigen die

wichtigen juristischen Angelegenheiten

geregelt hat! Warum ist die Notwendigkeit

der juristischen Vorsorge so extrem unbekannt

und vielmehr so existenziell wichtig

für jeden Bürger?

Nahezu 70 Millionen Bürger haben keinerlei

juristische Vorsorge getroffen, was für

eine Zahl!

Der Bekanntheitsgrad von Vollmachten

und Verfügungen

Es werden gerne in der Bevölkerung Vollmachten,

Verfügungen und Testamente in

einen Topf geworfen und miteinander vermischt,

der Aufklärungs- und Informationsbedarf

ist extrem hoch. Fast jeder

Erwachsene hat sich hierüber (wie oben

bereits erwähnt) durch entsprechende Erfahrungswerte

Gedanken über eine juristische

Absicherung gemacht. Dann heißt es

immer :“Ja, ich/wir haben darüber bereits

nachgedacht, das müssten wir mal machen…!“

Der Konjunktiv wird hier flächendeckend

angewandt! Wenn es dann zur

Umsetzung kommen soll, werden solche

Themen gerne beiseite geschoben,…„das

mache ich mal, wenn ich Zeit dafür habe“.

Verehrte Leserinnen und Leser, wenn der

„persönliche Blitzschlag“ eingetroffen ist,

dann ist so gut wie nichts mehr juristisch

zu regeln, dann ist es i.d.R. zu spät!

Wenn der

persönliche

Blitzschlag

erst eingetroffen

ist, dann ist

es zu spät

Unterschiede in den rechtskonformen

Vollmachten und Verfügungen

Vorsorgevollmacht: hiermit regelt man die

eigenen Interessen bei einer gesundheitlichen

Beeinträchtigung für den Fall, dass

man selbst nicht mehr in der Lage ist, entsprechende

Entscheidungen zu treffen.

Mittels einer Vorsorgevollmacht bestimmt

man eine vertrauensvolle Person, die für

alle Lebensbereiche alle Entscheidungen in

dem eigenen Sinne treffen möge. Wünsche,

Vorgaben usw. sollten hier definiert

werden, auch was die eigenen Vermögenswerte

anbelangt.

Betreuungsverfügungen: im Gegensatz

zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen

eher unbekannter. Hiermit bestimmt

man die Vertrauensperson, die die

eigenen Interessen rechtzeitig regelt, wenn

man z.B. pflegebedürftig wird. Dadurch

wird die Betreuung durch einen vom Gericht

angeordneten Betreuer vermieden.

Anm: Die gerichtlich angeordneten Betreuer

sind bundesweit extrem überlastet

und haben (wenn überhaupt) nur wenige

Minuten am Tag für einen Klienten Zeit.

Auch sind die Probleme der Abrechnungen,

Kostennoten und die Verfügung über

das Vermögen durch einen gerichtlich angeordneten

Betreuer der Bevölkerung

gänzlich unbekannt. Das Erwachen in so

einem Fall ist niederschmetternd für die

engsten Angehörigen.

Patientenverfügungen: diese sind erst

seit 2009 rechtsverbindlich für den Fall,

dass man nicht mehr in der Lage ist, die eigenen

Wünsche bzgl. der ärztlichen Behandlungen

zu äußern (sprechen,

schreiben etc.). Familienangehörige sowie

die behandelnden Ärzte sind hierüber verpflichtet,

nach Ihren Wünschen und Ihrem

Willen zu handeln. Das Thema keine lebensverlängernde

Maßnahmen durchzuführen,

sind häufig geäußerte Wünsche.

Unternehmervollmachten: ca. 75% aller

Unternehmen sind sog. Einzelunternehmer

und nur 10% davon haben hierfür eine explizite

juristische Vorsorge getroffen, wenn

der Inhaber einmal ausfällt. Hierüber wird

geregelt „durch wen“ und „wie“ das Unternehmen

weitergeführt werden soll. Die

gesamte eigene Familie und mögliche Angestellte

stehen vor einem riesigen Berg

von Problemen, wenn diese wichtigen Bereiche

ungeregelt sind. Die Existenz meh-

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Kommentar

Unternehmervollmachten:

ca. 75% aller Unternehmen

sind sog. Einzelunternehmer

und nur 10% davon haben

hierfür eine explizite juristische

Vorsorge getroffen

Thomas Hennings ist Sachwert-Makler

und Makroökonom

rerer Personen steht sofort auf dem

Spiel!

Sorgerechtsverfügungen: auch eher

noch unbekannt, hiermit wird den Eltern

die Möglichkeit gegeben, einen namentlichen

Vormund oder einen Pfleger

des Vertrauens für die eigenen Kinder zu

definieren. Auch Ausschlüsse bestimmter

Personen sind möglich.

Dieser gesamten Verantwortung sollten

sich Eltern ebenfalls gemeinsam stellen,

zum Wohle der eigenen Kinder für den

schlimmen Fall der Fälle.

Wer nicht juristisch vorsorgt,

der wird Kraft

Gesetzes bevormundet

Fazit: Wer nicht juristisch vorsorgt, der

wird Kraft Gesetzes bevormundet und

das sehr zügig durch das Gericht. Was

kann man tun? Aktuell gibt es folgende

Möglichkeiten, der Besuch beim Notar

(Zeitaufwand, u.U. hohe Honorargebühren),

Vorlagen aus dem Internet (vorgefertigte

Textbausteine oftmals

unzureichend), bei beiden Lösungen

sind Sie für die Aktualisierung der Daten

verantwortlich. Oder eine professionelle

Plattform eines Servicedienstleisters, der

bundesweit mit Rechtsanwälten und

Notaren kooperiert. Onlinebarbeitung,

Backoffice für Rückfragen und automatische

jährliche Aktualisierungen der

Daten bei persönlichen Veränderungen

sowie Gesetzesänderungen, also sehr

kundenfreundlich zu sehr günstigen

Konditionen.

Schützen Sie sich, Ihre Familie und auch

Ihr monetäres Vermögen vor der Bevormundung

eines Gerichts, entscheiden

Sie für sich und Ihre Angehörigen, was

im Fall der Fälle zu tun ist, denn auf die

Frage: „Haddu Vollmacht?“, können Sie

entspannt sagen: „Ja, das habe ich gottlob

alles geregelt!“

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Beständig und werthaltig.

IFK Sachwerte 3.

Bis zu 6,75 % p. a. – Endspurt im IFK 3

INNOVATIVE VERTRIEBSKONZEPTE AG

Ihr Spezialist für Renditefonds mit Sicherungskonzept

Ein Fonds - viele Chancen durch 7 Beteiligungsvarianten

•Der Spezialist für Ansparfonds

•Langfristige Mietverträge

•Bonitätsstarke Mieter

•Deutsche Immobilien

•Laufzeit ab 6 Jahre

•Stornofreier Sparplan

Management durch die bvt-Gruppe München.

Um mehr über den IFK Sachwerte 3 zu erfahren, bestellen Sie unsere Infomappe unter

www.ivag.de/vertrieb/formular/ oder rufen Sie uns an unter 089 / 4 576 978 - 300.

IVAG · Innovative Vertriebskonzepte AG · Keltenring 10 -12 · 82041 Oberhaching · Tel: 089 / 4 576 978 - 300 · info@ivag.de · www.ivag.de


Edelholz Anzeige

Edelholz: Renditefaktor

Management

Es gibt Teakbaumplantagen, die jährlich fünf Kubikmeter Holz pro Hektar zulegen, und solche,

die bis zu 30 Kubikmeter verbuchen. Wenn ein Holzproduzent die „Pole Position“ anstrebt,

muss vor allem eins stimmen: Das forstwirtschaftliche Management.

Wenigen Anlegern ist bewusst, wie stark

der Erfolg von Waldinvestments von der

forstwirtschaftlichen Kompetenz eines Unternehmens

abhängt. Fakt ist aber: Ohne

Management gibt es keine nennenswerte

Waldrendite. Das mag mit Blick auf unsere

still wachsenden heimischen Wälder wie

ein wenig überzogen klingen. Wer jedoch

eine gut gepflegte Teakplantage in den

Tropen besucht und die enormen Wachstumsschübe

der „Tecas“ beobachtet hat,

bekommt ein Gefühl dafür, wie stark gutes

Management in der Ertragsrechnung zu

Buche schlägt.

Gerade Fachleute der tropischen Waldwirtschaft

befassen sich deshalb schon

lange mit dem Zusammenhang zwischen

kompetentem Forsthandwerk und Rendite.

Nicht durch Zufall zählt das renommierte

CATIE Institut den Faktor

Management zu den drei wichtigsten Einflüssen

auf die Ertragsfähigkeit einer Teakholzplantage.

Für ein Unternehmen wie Life Forestry

spielt das Niveau des forstwirtschaftlichen

Managements eine besonders große Rolle.

Nur mit größter Präzision und Ergebnisorientierung

kann das Unternehmen Teakholz

der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe

produzieren und gleichzeitig die vom

FSC® vorgeschriebenen Kriterien einer

nachhaltigen Forstwirtschaft erfüllen. Für

diesen Spagat wird von den forstwirtschaftlichen

Experten des Hauses ständige

Einsatzbereitschaft gefordert. Agrar-Ing.

Knut Radicke in Ecuador und Forstingenieur

Manuel Solis in Costa Rica betreuen

die Plantagen vor Ort und kontrollieren

täglich die Arbeit der Waldarbeiter. Der

Life Forestry Forstdirektor Dr. Diego Perez

legt mit den Forstingenieuren die Bewirtschaftungsstrategie

fest und prüft selbst in

beiden Ländern die ökologisch-nachhaltige

Bewirtschaftung und das Baumwachstum.

So können eventuelle Fehlentwicklungen

frühzeitig entdeckt und das Wachstum der

Bäume gezielt gefördert werden. Die Anerkennung

und der Respekt des Führungsteams

beim forstwirtschaftlichen Personal

erweist sich als nicht zu unterschätzender

Faktor. Die präzise Übermittlung von Arbeitsanweisungen

und das Fördern einer

qualitätsorientierten Arbeitsweise finden

ihren Ausdruck im perfekten Pflegezustand

der Teakwälder. Dass Eigenschaften

wie Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit

und Pünktlichkeit sich für die Plantagen

und nicht zuletzt die Waldarbeiter bezahlt

machen, davon hat Agraringenieur Knut

Radicke seine Mitarbeiter längst überzeugt.

Was genau einen Forstwirt auszeichnet,

der Teakholzplantagen erfolgreich bewirtschaftet,

darüber gibt es in der Praxis

unterschiedliche Meinungen. Bei manchen

Anbietern werden visionäres Denken und

ökologisch-soziale Verantwortung groß

geschrieben, andere legen, wie Life

Forestry, Wert darauf, dass ihre Forstwirte

aus dem Anbauland stammen und eine

fundierte forstwirtschaftliche Ausbildung

mitbringen. Für die Schweizer Edelholzproduzenten

zählt neben der forstwirtschaftlichen

Expertise auch die Kenntnis der

Spitzenerträge und –preise im Teakholzmarkt

zum Managerprofil. Ein ambitionierter

Plantagenmanager denkt und fühlt ein

wenig wie ein Spitzenmanager: Gutes

Wachstum genügt nicht, es geht um ein

nach aktuellen forstwirtschaftlichen Kenntnissen

und Gutachten überdurchschnittliches

Ergebnis.

Erfolgreiche Forstwirte müssen gemäß

den Qualitätsmaßstäben von Life Forestry

auch in der Lage sein, die Auflagen des

FSC® sorgfältig umzusetzen. Entgegen

landläufiger Meinung müssen sie dabei

nicht nur ökologische Risiken vermeiden,

wie z.B. das illegale Abholzen von Urwald

oder mangelnden Artenschutz. Vielmehr

umfasst das freiwillige Zertifizierungsschema

auch zahlreiche betriebswirtschaftliche

Auflagen, die zu einer

kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse

und Strukturen auf den Baumplantagen

führen. Life Forestry Geschäftsführer

Lambert Liesenberg bringt es auf den

Punkt: „Forstwirtschaftliches Management

heißt für uns, Förster, Umweltschützer und

Betriebswirt unter einen Hut zu bringen.

Wer das leistet, kann für seine Kunden attraktive

Renditen erwirtschaften, ohne

dass die Natur oder der Mensch am Ende

die Rechnung zahlen müssen.“

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Märkte

Interview mit

Folker Hellmeyer

Warum der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer,

bei höheren Kursen am Aktienmarkt zur Obacht rät und optimistisch

bei Gold ist, verrät er im Interview mit Wirtschaft TV.

QR-Code zum

Wirtschaft TV

Interview mit

Folker Hellmeyer

Das Interview führte Julien Backhaus

Herr Hellmeyer, was haben wir im ersten

Halbjahr an den deutschen Börsen

beobachtet?

Folker Hellmeyer: Wir haben zwei Dinge

beobachtet: Wir haben historische Höchstmarken

gemacht und wir stellen fest, dass

das Niveau über 10.000 Punkten im deutschen

Aktienindex erst einmal ein formidabler

Widerstand ist. Die Gründe liegen

weniger im volkswirtschaftlichen Umfeld,

als vielmehr im politischen Umfeld. Wir

haben politische Risiken, ob Ukrainekrise

oder die Verschärfung im Nahen Osten,

die eine natürliche Risikoaversion zur Folge

haben und damit eine weitere Rally nicht

ermöglichen. Für mich ist das eine sehr gesunde

Geschichte, weil wir dadurch keine

Überbewertung an den Märkten bekommen.

Wir konsolidieren im Endeffekt das

erhöhte Niveau und ich gehe davon aus,

dass das auch über die Sommermonate

noch anhalten wird.

Jetzt hat die Fed angekündigt, ihre Anleiheankäufe

weiter nach unten zu

korrigieren. Wir wird sich das auswirken,

sowohl in Deutschland als auch

international?

Folker Hellmeyer: Es wird sich in meinen

Augen liquiditätstechnisch für die Märkte

nicht als Belastung erweisen. Wir reden

nicht davon, USD-Liquidität zu reduzieren,

wir reden davon, dass Liquidität in den

USA weniger stark aufgebaut wird und

dann ab Oktober unter Umständen das

Ankaufprogramm ganz eingestellt wird.

Fakt ist, dass in Japan gleichzeitig weiter

pro Monat 50 Milliarden Dollar zusätzliche

Liquidität generiert werden. Diejenigen,

die hier Angst vor Mangel an Liquidität als

Treibstoff für Finanzmärkte haben, irren

sich ganz gewaltig. Darüber hinaus reden

wir unter Umständen auch noch von erhöhten

Liquiditätsspritzen der EZB. Von

Reduktion internationaler Überschussliquidität

kann nicht die Rede sein. So lange

Bremer Landesbank

das nicht der Fall ist, halte ich dieses

Thema als ernst zu nehmenden Belastungsfaktor

für Finanzmärkte für obsolet.

Jetzt haben wir Hochstände im Dow,

im Dax und jemand wie Kostolany

pflegte zu sagen: Wer zu Hochständen

kauft ist eigentlich ein doofer Anleger.

Ist es jetzt eigentlich zu spät für Anleger

in den Markt reinzugehen?

Folker Hellmeyer: Grundsätzlich nicht,

aber je höher der Einstieg ist, desto aufmerksamer

muss ich das Engagement verfolgen.

Wir leben in unsicheren und damit

volatilen Zeiten.

Ich habe in den letzten Wochen geäußert,

dass diese Hausse grundsätzlich unter

nachhaltigen Gesichtspunkten bis Mitte

2015 andauern kann. Ab Mitte 2015 werden

wir unter fundamentalen Gesichtspunkten

sehr vorsichtig. Dann besteht

Richtung zweites Halbjahr 2015 das Risiko

einer zu sportlichen Bewertung mit entsprechend

größerem Rückschlagpotential.

Nur die Frage, die wir uns stellen müssen

ist, gelten eigentlich die klassischen Regeln

der Aktienbewertung unter dem Aspekt

der aktuellen finanziellen Repression? Fakt

ist, die finanzielle Repression, also politische

Preissetzung der Zinsen, ob am Geldoder

am Kapitalmarkt, wird sich fortsetzen.

Daraus ergibt sich, dass auch andere

Anlageklassen ein anderes Bewertungscluster

erfahren müssen.

Die Weltökonomie nimmt Fahrt auf. Das

sagen auch IWF und Weltbank. Wir sind

bezüglich der Analyse der Zyklen sogar

noch etwas sportlicher als IWF und Weltbank.

Damit sollten sich mittelfristig inflationäre

Tendenzen verstärken. Die

Deflationsdebatte halte ich für nicht angemessen.

Wenn die Inflation zunimmt, muss

ich mich fragen, welche Anlagenklassen

assimilieren/nehmen die Inflation auf in

ihre Bewertung? Da sind wir bei Aktien.

Unternehmen atmen mit der Inflation über

die Bilanzsumme und am Ende ultimativ

auch im Gewinnausweis. Ergo haben wir

auch eine Form des Inflationsschutzes. In

den schwächeren Phasen am Aktienmarkt

Aktien zu akkumulieren, ist der richtige

Weg.

Unter der Annahme, dass die politische Situation

in der Ukraine und im Nahen Osten

nicht vollkommen außer Rand und Band

gerät, sind Korrekturen im DAX bis 9.300

Punkten realistisch.

Jetzt wird wieder über Gold und Silber

gesprochen. Wie stehen Sie da?

Folker Hellmeyer: Ich bin sehr zuversichtlich,

dass die Korrekturbewegung nach gut

drei Jahren im Edelmetallsektor abgeschlossen

ist. Das hat mehrere Gründe:

Einmal das technische Bild: Wenn Sie sich

die Trendindikationen im Monatscharts,

dort werden die langfristigen Trends gesetzt,

anschauen, dann sind wir aktuell

auf dem historisch niedrigsten Niveau der

letzten 20 Jahre an einem Kaufsignal. Das

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


ist der eine Aspekt für technisch orientierte

Anleger. Der zweite Aspekt ist, und der ist

für mich viel elementarer, die Rolle des

Dollars als Weltleitwährung. Wenn wir die

letzten Jahre Revue passieren lassen, lässt

sich hier eins feststellen: Diese Rolle wird

erodiert. Sie wird erodiert auf mehreren

Ebenen: Die Schwellenländer machen

immer mehr bilaterale Handelsabkommen,

um den US-Dollar aus der Gleichung des

internationalen Handels herauszuholen.

Und sie stellen 5 von 7 Milliarden der Weltbevölkerung

und 52 % der Weltwirtschaft.

Das sollte man nicht gering schätzen. Die

Aktionen der USA im Rahmen der internationalen

Intervention in der Ukraine, in Libyen,

in Syrien oder in Tunesien neben den

Debakeln in Afghanistan und im Irak erodieren

die moralische Integrität der USA

und damit des USD. Diese aggressive Politik

ist Ausdruck vermeintlicher Stärke, die

aber schlussendlich Ausdruck einer erheblichen

Schwäche ist. Die Folge davon ist

unter anderem, dass Russland und China

46 strategische Abkommen auf die Beine

gestellt haben. Durch diese Emanzipation

vom westlichen System wird die Macht der

USA angegriffen. Das hat mittel- und langfristig

belastende Wirkung auf den USD.

Ultimativ müssen dann Gold und Silber gegenüber

dem US-Dollar zulegen. Nächster

Aspekt ist, dass die smarten Zentralbanken

der Welt (Schwellenländer) Goldreserven

aufbauen, allen voran China. Der Flow des

physischen Metalls geht vom Westen nach

Fernost.

Wir haben im Westen eine Wirtschafspolitik,

die kurzfristig orientiert ist. Der Anspruch

von Wirtschaft und Gesellschaft ist

aber „Marathon“. Da liegt ein grundsätzlicher

Fehler der westlichen Steuerung. In

China haben wir eine Politikausrichtung,

die ist der Marathon des Marathon. Das ist

konfuzianischer Marathon. Jeder Anleger

muss sich selbst fragen, wasob das Modell

West oder das Modell Fernost Ziel führender

ist.

Wir haben als Track Record dieser Politik

der Kurzfristigkeit des Westens in den letzten

20 Jahren einen Krisenpotpourri ohne

Ende. Wir haben auf der anderen Seite

eine Entwicklung Chinas, wie bei keinem

Land zuvor, das

vom Entwicklungsland

zum

neuindustrialisierten

Land geworden

ist, ohne

maßgebliche Unfälle

während der

letzten 30 Jahre.

Ich bin sicher,

dass China sich

durchsetzen wird.

Follow the trace

of money bezüglich

China. Nächster

Punkt: Frage der Verfügbarkeit der

Goldreserven. Es wird immer noch diskutiert,

ob Gold manipuliert wird. Beim Goldfixing

wissen wir es mittlerweile, aber das

ist Peanuts im Verhältnis zu dem, was an

den Terminmärkten der USA gespielt wird.

Also: Die Wahrscheinlichkeit, dass hier

noch einige Leichen mangels physischer

Verfügbarkeit in westlichen Tresoren

schlummern, ist in meinen Augen sehr

ausgeprägt. Und dann kann man auch darüber

diskutieren, dass im letzten Jahr nur

wenig Gold aus den USA in die Tresore der

Bundesbank geflossen ist. Das will ich gar

nicht so hoch spielen, aber das ist sicherlich

ein weiteres Indiz, das in der Tendenz

dafür spricht, dass die physische Verfügbarkeit

knapp ist.

Ich erwarte in

den nächsten

drei Jahren eine

ausgeprägte

Hausse bei den

Edelmetallen

Gold und Silber.

Ich erwarte in den nächsten drei Jahren

eine ausgeprägte Hausse bei den Edelmetallen

Gold und Silber. Ich glaube sogar,

Silber hat bei einer höheren Volatilität

mehr Potential. Man wird sehr gute Nerven

brauchen. Dennoch sind in der aktuellen

Lage Rückschläge nicht

auszuschließen. Im schlimmsten Fall kann

es bei Gold noch einmal Richtung 1150 –

1180 USD gehen. Das wären meines Erachtens

Kaufkurse. Auch hinsichtlich einer

Inflation sind Gold und Silber attraktiv.

Vielen Dank Herr Hellmeyer

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Gold

Argentinien-Pleite:

Die Goldpreise können

steigen

Umkehr des Bärenmarktes, der Gold und Silber

seit über einem Jahr fest im Griff hat.

Kommentar Von Uwe Fraust

Zentilia depositphotos

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein

Land steht zum zweiten Mal innerhalb von

nur zwölf Jahren vor dem Staatsbankrott.

Dieses Mal wurden vier Wochen Zeit für

eine Lösung eingeräumt, doch anstelle

diese für Verhandlungen zu nutzen, hat

Argentinien zahlreiche Zeitungsanzeigen

gebucht, um die Verhandlungspartner öffentlich

zur Schau zu stellen. Dass ein solches

Vorgehen eine Einigung nicht

wahrscheinlicher macht dürfte klar sein -

trotzdem geht Argentinien seit Wochen

diesen Weg. Und heute um Mitternacht ist

die Zeit abgelaufen. Ab 00:01 Uhr gilt das

südamerikanische Land als zahlungsunfähig.

Viele Marktbeobachter haben in den

vergangenen Wochen versucht, einen

möglichen Zahlungsausfall von Argentinien

kleinzureden - weil das Land schon

längst vom Kapitalmarkt abgeschnitten sei

und ohnehin nicht als ökonomisches

Schwergewicht in der Weltwirtschaft gelten

soll. Tatsächlich reißt die argentinische

Regierung mit ihrer Kritik nicht nur ihre eigene

Währung (den Peso) und die Preisstabilität

(die Inflation liegt bereits bei 40 Prozent)

sowie das Bruttoinlandsprodukt

(auch im kommenden Jahr) in den Abgrund,

sondern damit auch das Schicksal

von über 40 Millionen Einwohnern. Banken

werden milliardenschwere Abschreibungen

tätigen, das Vertrauen in die sicher

geglaubten Staatsanleihen wird weiter sinken.

Denn Argentinien zeigt der Welt gerade,

was ein US-amerikanischer

Richterspruch wert ist. Der Gang in den

Staatsbankrott, so wird in Buenos Aires aus

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Gold

Bild MatthiaATH depositphotos

Regierungskreisen kolportiert, sei von langer

Hand geplant - Argentinien kann so

Zeit gewinnen und zum Jahreswechsel

neue Verhandlungen mit allen Gläubigern

aufnehmen.

Geier

Die Dramatik der Entwicklungen rund um

die argentinischen Staatsfinanzen war eigentlich

keine Neuigkeit - alle wichtigen

Akteure wie der Internationale Währungsfonds

(IWF), die Schwellenländergruppe

G77 und auch die US-Regierung haben vor

den unabsehbaren Folgen eines argentinischen

Staatsbankrotts gewarnt. Der frühere

Finanzminister Guillermo Nielsen hat

davor gewarnt, dass der bewusste Gang in

den Staatsbankrott nicht unbedingt billiger

wird: Wenn ein Viertel der Gläubiger der

Umschuldungs-Anleihen kurzfristig fällig

stellen, müsste Argentinien auf einen

Schlag 29 Milliarden Dollar zahlen - das

Land verfügt jedoch nur über rund 22,9

Milliarden Dollar. Trotzdem wollten sich

mit den als „erpresserische Geierfonds“

geschmähten Klägern die Argentinier weiterhin

nicht an einen Tisch setzen. Die

Fonds haben die Staatspapiere zu Spottpreisen

aufgekauft und sich – anders als

93 Prozent aller Argentinien-Gläubiger –

nicht an einem Schuldenschnitt beteiligt.

Sie pochen auf die vollständige Auszahlung

ihrer Papiere. Die Regierung in Buenos

Aires hat wochenlang auf Zeit gespielt

- und genau diese Zeit ist heute um Mitternacht

vorbei. Dann wird aus der „technischen“

eine tatsächliche

Zahlungsunfähigkeit.

Zwar halten sich die Aktienmärkte und

auch die Edelmetallpreise noch auf

einem konstanten Niveau - nicht zuletzt

wegen der Pressekonferenz der US-Notenbank

FED am Mittwochabend, die mit

Spannung erwartet wird und neue Hinweise

auf die weitere Fiskalpolitik geben

könnte. Doch spätestens, wenn heute um

Mitternacht in Bezug auf Argentinien die

Fakten feststehen, dürfte Bewegung in die

Kurse kommen. Unter den Anlegern

herrscht seit Wochen eine ungeheure Unsicherheit

über die gemeinsame Zukunft -

auch bei Emporium ist diese Sorge in vielen

Beratungsgesprächen zu spüren. Und die

Unsicherheit droht entgegen der altbekannten

„Lösungen“ in Furcht umzuschlagen.

Die Triebfeder der politischen

Entscheidungen ist der Geldfluss oder die

Abhängigkeit des Schuldgeldes - auffallend

viele der Kunden von Emporium wissen

das und die Sorge über eine weitere

Eskalation ist sehr groß geworden. Die

Nachfrage nach Gold ist daher in dieser

Woche weiterhin auf hohem Niveau. Offenbar

wollen viele Anleger ihr Geld vor

möglichen Unruhen an den Finanzmärkten

und vor Ablauf dieses Monats in Sicherheit

bringen.

Gold

Das chart-technische Bild ist trotz der aktuellen

Ruhe vor dem Sturm klar: Der vielfach

gefeierte DAX hat seine Rekordjagd

in Richtung der 10.000-Punkte-Marke beendet

und rangiert aktuell bei 9.600 Punkten.

Gold pendelt bei 1.300 US-Dollar pro

Feinunze, eine neue Unterstützungslinie

verläuft bei 1.290 US-Dollar und hat bislang

gehalten. Stark umkämpft war in den

vergangenen Monaten wiederholt die

Marke bei 1.350 US-Dollar. Wenn diese

Grenze in den kommenden Tagen überwunden

wird – und dafür bieten die Argentinien-Pleite

sowie die Spannungen in

der Ukraine eine zugegebenermaßen unerfreuliche,

aber plausible Basis - ist der

Weg frei für neue Rekordstände in diesem

Jahr und eine Umkehr des Bärenmarktes,

der Gold und Silber seit über einem Jahr

fest im Griff hat.

Uwe Fraust, Emporium Hamburg

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Interview

BILD GAGE SKIDMORE

Jim Rogers im Interview:

»Blasen sehen immer

gleich aus«

Nach einem Treffen in Singapur sprach Dr. Rainer Zitelmann mit dem legendären Investor

Jim Rogers über den Euro, die wirtschaftliche Lage der USA und die Situation

der asiatischen REITs.

Dr. Zitelmann: In Ihrem neuesten Buch

"Street Smarts", zeichnen Sie ein sehr

kritisches Bild von der wirtschaftlichen

und politischen Zukunft der Vereinigten

Staaten und ein sehr günstiges

Bild von Asien. Europa ist in Ihrer Analyse

etwas ins Abseits gedrängt, so

dass es umso interessanter ist zu fragen:

Was ist Ihre Meinung zur Zukunft

der europäischen Einheitswährung,

dem Euro, sowie über die wirtschaftlichen

Aussichten in Europa, speziell in

Deutschland?

Jim Rogers: Zunächst braucht die Welt so

etwas wie den Euro, um mit dem US-Dollar

zu konkurrieren, weil der US-Dollar eine

sehr fehlerhafte Währung ist. Es ist keine

sehr solide Währung mehr. Also brauchen

wir etwas, und der Euro wäre perfekt. Der

Euro ist ein tolles Konzept. Leider ist die

Ausführung des Euro nicht so gut. Länder

sind im Euro, die mit geschönter Buchhaltung

den Vertrag von Maastricht ausgehebelt

haben. Somit sind Länder im Euro, die

nicht korrekt rechnen.

Ich vermute, dass der Euro überleben

könnte, aber nicht so, wie wir ihn

heute kennen. Manche Länder sollten

austreten, andere dazukommen, so

würde der Euro überleben, zumindest

für eine Weile, denn die Welt braucht

etwas wie den Euro.

Deutschland ist in einem besseren Zustand,

als viele andere Länder wie Japan oder die

USA. Aber auch Deutschland macht größere

Schulden als es sollte. Jetzt hat

Deutschland eine stärkere Bilanzsituation,

womit es für eine Weile weitermachen

kann. Aber Deutschland hat eine Menge

schwache Nachbarn. Grundsätzlich ist es

gut, wenn der Markt sich vergrößert.

Deutschland befindet sich in einem besseren

Zustand als die meisten Länder. Aber

auch Deutschland wird seine eigenen Probleme

im weiteren Verlauf wegen der

Schulden und der schwachen Nachbarn

haben.

Ungeachtet der kritischen Ansicht, die

Sie von den Vereinigten Staaten in

Ihrem Buch zeigen: Die Vereinigten

Staaten zeigen eindeutig positives Bevölkerungswachstum,

im Gegensatz

zu Deutschland und anderen Ländern

in Europa. Die Zahl der Patente in den

Vereinigten Staaten ist wesentlich

höher als in Asien. Die wichtigsten ITund

Internet-Unternehmen stammen

vor allem aus den Vereinigten Staaten,

Paradebeispiele wie Google und

Apple. Gleichzeitig bleiben die Vereinigten

Staaten ein Land reich an Rohstoffen

und die Fracking-Technologie

wird wahrscheinlich die Energiepreise

senken und die Abhängigkeit der USA

von ausländischem Öl mindern. Sind

Sie vielleicht zu düster in Ihrem Blick

auf die Zukunft Amerikas?

Vielleicht habe ich einen zu düsteren Blick:

Wir werden es herausfinden! Aber, die

USA haben riesige internationale Schulden,

sowie gigantische inländische Schulden

und das ist nicht gelöst. Ich sehe nicht,

wie Fracking unsere Probleme lösen soll,

vor allem wenn es potenzielle Umweltpro-

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Interview

Interview aus der Sachwert Magazin

Print-Ausgabe 02/2014

bleme mit Fracking gibt. Aber lassen Sie

uns sagen, es gäbe keine. Die Sache beim

Fracking ist, dass es zwar seit einer Weile

großartig läuft, aber man wird feststellen,

dass der Ölreichtum von kurzer Dauer ist.

Wenn man sich die Anzahl der Ölquellen

anschauen, werden Sie feststellen, dass im

Gegensatz die Anzahl der Bohranlagen für

Gas bereits um 75% gesunken ist. Diese

Brunnen sind von kurzer Dauer. Es scheint

nicht, dass Fracking die Probleme löst,

nicht Amerikas und noch viel weniger die

Probleme der Welt. Jetzt könnten die Ölpreise

noch viel höher steigen, und dann

natürlich, wird Fracking mehr und mehr

wirtschaftlich attraktiv. Wir werden andere

Ländern eröffnen mit Fracking und optimalerweise

wird der Ölpreis weltweit steigen.

So würde die Senkung der

Staatsschulden durch Fracking tatsächlich

funktionieren. Aber das ist noch ein langer

Weg.

Ihre Empfehlung ist es, vor allem in

Rohstoffe zu investieren und Sie

haben den ersten Rohstoffindex ins

Leben gerufen, der ernst genommen

werden kann. Was macht Sie sicher,

dass die Argumente, die für Rohstoffinvestitionen

sprechen, nicht bereits

eingepreist sind?

Wie es auch sein mag, einige Dinge wie

Zucker sind jetzt bei 75 % ihres Allzeithochs.

Ich habe Probleme, eine gut gehende

Rate zu finden. Und nicht viele

Dinge ergeben 5% mehr als sie wert sind.

Erdgas ist bereits bei 75 bis 80% seines Allzeithochs.

Also, wenn jemand Rohstoffe

im Verlust hat, es ist keine große Sache.

Also ich glaube nicht, dass der Preis schon

endgültig ist. Und viele andere Leute sagen

das gleiche: Die Preise sind ein bisschen

heiß für die meisten Rohstoffe und niemand

erhöht Kapazitäten. In der Tat

haben viele ihre Ausgaben für neue Kapazitäten

gesenkt und in der Zwischenzeit

sind frühere Reserven erschöpft.

Sie haben von einer Blasenbildung in

diesem Bereich gesprochen. Was sind

die Anzeichen, die Ihnen sagen, dass

sich eine Blase bildet?

Nun, Blasenbildung sieht immer gleich aus.

Jeder ist über bestimmte Dinge begeistert,

ob es sich um Immobilien in Kalifornien

handelt oder andere Sachen. Menschen

verlassen ihre Arbeitsplätze und gehen in

das neue Feld, weil sie denken, es ist die

heiße Welle der Zukunft. Jeder versucht,

Aktien zu kaufen. Aktien werden zu recht

hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen gekauft.

Die Aktien sind umstritten. Unternehmen

gehen in das neue Feld und

verkaufen Aktien, weil es einfacher ist, Aktien

zu verkaufen, wenn es ein heißes Gebiet

ist. Jeder sagt immer: "Es ist dieses

Mal anders." Aber was auch immer die

neue Blase ist, wenn jeder sagt: "Das ist

anders", keine Sorge, dann ist es eine

Blase, weil Blasen immer gleich aussehen .

Es geht um Geschichte.

Ein Thema fehlt in Ihrem Buch: Immobilien.

Haben Sie auch die Immobiliensituation

studiert? Haben Sie zum

Beispiel in asiatischen REITs (Anm. d.

Redaktion: Eine Art Immobilienaktien)

investiert? Immerhin gibt es eine

ganze Reihe von interessanten REITs in

Japan, Singapur und Hong Kong.

Ja, ich habe in REITs investiert, aber nicht

kürzlich. Warum: weil, wissen Sie, Immobilien

sind in vielen Teilen der Welt teilweise

überhitzt, weil die Zinsen so niedrig

sind. Ich erwarte nicht, dass sie so niedrig

bleiben – höchstens noch ein oder zwei

Jahre. Und immer, wenn die Zinsen höher

gehen, ist es in der Regel nicht gut für Immobilien.

Die Immobilienpreise in Hong

Kong haben bereits begonnen nach unten

zu gehen. Das wird sich auf andere Teile in

Asien auswirken, wenn sie unten bleiben.

Aber es ist vor allem die Zinssituation. Die

Zinsen auf der ganzen Welt sind alle sehr

niedrig, und das wird nicht fortgesetzt.

Dr. Rainer Zitelmann ist einer der führenden

Immobilienexperten in Deutschland.

Seine Spezialisierung auf die Immobilienbranche

nahm seinen Anfang in der Tätigkeit

als Ressortleiter „Immobilien“ bei der

Tageszeitung DIE WELT.

Dr. Zitelmann betreibt heute eine Positionierungsberatung

für Immobilien- und

Fondsunternehmen

Dr. Rainer Zitelmann kommentiert außerdem

regelmäßig Entwicklungen an den Finanzmärkten

in dem Blog

www.zitelmanns-finanzkolumnen.de

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Geldanlage Anzeige

Vermögensanlage

2.0

Der Piccor Systemhandel als moderne

Form der Kapitalanlage

Die letzten Jahre waren für Kapitalanleger

keine Freude. Nach dem Zusammenbruch

2008 von Lehman, der

immer noch anhaltenden Bankenkrise,

verbunden mit diversen Staatskrisen,

den deutlich gesunkenen Zinsen und

nicht zuletzt durch viele Betrügereien

im Kapitalanlagebereich (S+K, Infinus,

Prokon) sind die Anleger verunsichert

und suchen nach anderen Möglichkeiten

der Kapitalanlage.

Gesetzgeber trägt zu Notsituation

der Anleger bei

Auch die Gesetzgebung hat zu dieser

Notsituation der Anleger beigetragen.

Durch Einführung des § 34f Gewo im

Vertrieb hat sich die Qualität der Berater

zwar verbessert – die Zahl der Berater

ist aber drastisch gesunken. Im

gleichen Schritt wurde der „graue Kapitalmarkt“

neugeordnet und in den

neuen Vorschriften ebenfalls einer

deutlichen Qualitätsverbesserung unterzogen

– hier gelten jetzt die Vorschriften

nach AIFM und KAGB –

leider sind die gesetzlichen Vorgaben

an Genehmigungen und Vorschriften

so hoch, das nach aktueller Studie die

Emmissionshäuser mit durchschnittlichen

zusätzlichen Kosten von 830.000

€ ausgehen – im Ergebnis der Tod vieler

Anbieter von Beteiligungen.

Was Anleger wollen

So bleibt die Frage, wie denn der heutige

Kapitalanleger sein Geld anlegen

kann und möchte und prompt kommt

auch die Antwort: „Möglichst keine

Verluste und gleichzeitig Gewinne

über der Inflationsentwicklung“ - der

erfahrene Anleger schiebt dann noch

die Kosten/Gebühren und die persönliche

Steuer hinterher und schon liegen

wir in Bereichen jenseits von 6

Prozent in der Renditeerwartung der

jeweiligen Anlageform.

Uhren ticken aktuell anders

Leider ticken aber die Uhren aktuell

anders, die EZB hat die Zinsen noch

einmal um zehn Basispunkte, auf nun

0,15% gedrückt, sodass im festverzinslichen

Bereich aktuell nichts für

den Anleger zu holen ist. Unternehmensanleihen

bieten zwar einen höheren

Zins, sind für viele Anleger aber

nicht greifbar. Bleiben noch die ausländischen

Staatsanleihen – allerdings

sorgt auch hier aktuell Argentinien für

Unruhe, sodass dieses Segment ebenfalls

für den Anleger nicht greifbar und

gleichfalls gemieden wird.

Aufwärtstrend

Gleichzeitig streben die Börsenindizes,

in Deutschland der DAX, über die

10.000 Punktelinie – wenn auch die

Entwicklung dynamisch ist – der Dax

schwankt zwischen 9.600 und 10.000

Punkten.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Geldanlage Anzeige

Bild DragonImages depositphotos

obigen jahrelangen Erfahrung kann

der Kapitalanleger die Anlage extern

zu 90% sichern.

Keine feste Laufzeit

Als Vermögensverwaltung unterliegt

die Anlage keiner festen Laufzeit – allerdings

sollte die geplante Anlagedauer

nicht unter 3 Jahren liegen.

Zur laufenden Übersicht erhält der Anleger

monatlich das Ergebnis der Anlage

und wie in der Vermögensverwaltung

üblich, alle 3 Monate eine

Abrechnung des Depots.

Die Finanzindustrie setzt mit den ewigen

gleichen Argumenten dagegen

„Aktien sind unterbewertet“, neue Investmentansätze

werden entwickelt.

Grundsätzlich bleibt aber die Frage,

gibt es überhaupt eine Strategie, die

dem Anleger entgegen kommt und

das Verlustrisiko begrenzt?

Schweizer Vermögensverwaltung

Ja, die gibt es. Unbemerkt von der Öffentlichkeit

agiert die Piccor Vermögensverwaltung

in der Schweiz mit

genau der Strategie für den Anleger

von heute - und das schon seit 1997.

Als Handelsinstrument bedient

man sich Futures auf den DAX.

Die Strategie: „Short-Profit-Taking“

bedeutet, das erst ab einer Chance

größer 85% überhaupt in den steigenden

Markt mit Teilen der Anlage investiert

wird ( das entsprechende

Zahlenmaterial wird mit Hilfe eigens

langjährig entwickelter Software ermittelt)

und gleichzeitig werden nur

geringe Schwankungen nach oben

mitgenommen, sodass die kontinuierliche

positive Wertentwicklung in kleinen

Schritten erreicht wird – auf

fallende Kurse wird nicht gesetzt!

Kapitalerhalt

So ist der Anleger die meiste Zeit im

Monat nicht im Risiko und hat als Ergebnis

den laufenden Kapitalerhalt -

parallel dazu werden kontinuierlich

kleine Gewinne zwischen 0,5 und

1,5% für den Anleger erwirtschaftet.

Das Ergebnis seit 1997 kann sich

sehen lassen - selbst im Jahr 2008

konnte ein positives Ergebnis von

9,97% vor Kosten und Steuern für

den Anleger erzielt werden.

Extern abgesichert

Für den vorsichtigen Anleger im Bereich

Stiftung, als Rücksicherungsinstrument

der Betrieblichen

Altersvorsorge oder nur aufgrund der

Gerne stehen wir für weitere Informationen

zur Verfügung.

Andree Buggel

Geschäftsführer

Finanzfachwirt (FH)

Handelsbetriebswirt (ADG)

finance-vision UG

(haftungsbeschränkt)

Ehnkenweg 9, 26125 Oldenburg

Tel : +49 441 800 863 0

Fax: +49 441 800 863 29

Mobil: 0172 420 38 14

email:

andree.buggel@finance-vision.de

www.finance-vision.de

facebook.com/finance-vision

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Immobilien

In München und im Landkreis

München besteht das größte

Wertsteigerungspotenzial

DmitryRukhlenko depositphotos

Studie:

Wo der Immobilienkauf

langfristig lohnt

Derzeit sind die Bedingungen für den Wohnungs- und Hauserwerb vielversprechend,

so das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Studie

(ots) Derzeit sind die Bedingungen für den

Wohnungs- und Hauserwerb vielversprechend,

so das Ergebnis einer aktuellen

Postbank-Studie: In einem Drittel (36 Prozent)

der 402 Kreise und Städte in

Deutschland können Haus- oder Wohnungsbesitzer

davon ausgehen, die eigenen

vier Wände später mit Gewinn

verkaufen zu können. In einem weiteren

Drittel (38 Prozent) finden Immobilienbesitzer

gute Voraussetzungen für eine langfristig

stabile Wertentwicklung.

München auch Deutscher Meister in

Sachen Werthaltigkeit

Wer im Großraum München Wohneigentum

kaufen möchte, muss schon heute tief

in die Tasche greifen. Dennoch kann sich

der Kauf auch langfristig auszahlen: Die

bayerische Hauptstadt und der Kreis München

führen das Standortranking mit den

besten Wertsteigerungsprognosen bei Immobilien

an. Käufer von Eigentumswohnungen

und Häusern haben dort sehr gute

Chancen, dass ihre Immobilie bis 2025 erheblich

an Wert gewinnt. “Mit Blick auf

die Zukunftsindikatoren kann sich der

Umzug ins Eigenheim also selbst im vergleichsweise

teuren München rechnen”,

sagt Georg Hoogendijk, Geschäftsführer

Postbank Immobilien.

Strukturstarker Süden im Vorteil

Ähnliche gute Rahmenbedingungen für

Wohnimmobilien finden Käufer vor allem

im Süden Deutschlands. Neun der zehn

Topkreise mit hohem Wertsteigerungspotenzial

liegen in Bayern und Baden-Württemberg.

Einer der Gründe: Die Zeichen

stehen dort auf Bevölkerungswachstum,

was eine stabile bis steigende Wohnraumnachfrage

erwarten lässt. Weitere Faktoren

wie die Aussichten am Arbeitsmarkt,

bei Wettbewerb und Innovation sowie

Wohlstand und sozialer Lage stimmen

ebenfalls und wurden in die Werthaltigkeitsprognose

einbezogen.

Münster mit den besten Zukunftschancen

im Nordwesten

Nur Münster auf Platz sechs der Werthaltigkeitsrangliste

durchbricht die Phalanx

der süddeutschen Topregionen. Die Universitätsstadt

ist ein Magnet für junge

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Immobilien

Menschen, die zum Studieren kommen

und danach auch bleiben. In keine andere

Region ziehen so viel mehr Menschen als

von dort wegziehen. Zudem weist Münster

mit die geringsten Wohnraumleerstände

aller 402 deutschen Kreise auf. Beide Faktoren

wirken sich extrem günstig auf die

Aussichten aus, dass in Münster die Immobilienpreise

bis 2025 eher steigen statt fallen.

“In Regionen mit derart guten

Zukunftswerten sind Käufer nicht so stark

abhängig von der konkreten Lage der

Wohnung oder des Hauses”, erläutert

Georg Hoogendijk.

Immobilien-Top-Ten:

Regionen mit dem größten Wertsteigerungspotenzial

1. Landkreis München (Bayern)

2. Stadt München (Bayern)

3. Ingolstadt (Bayern)

4. Erlangen (Bayern)

5. Heidelberg (Baden-Württemberg)

6. Münster (Nordrhein-Westfalen)

7. Freising (Bayern)

8. Regensburg (Bayern)

9. Ebersberg (Bayern)

10. Stuttgart (Baden-Württemberg)

Wo der Immobilienkauf in Deutschland

langfristig lohntRendite-Hotspots

im Westen und Norden Deutschlands

Bis auf wenige Ausnahmen stimmen auch

im Westen und Norden die Bedingungen

für eine stabile bis positive Wertentwicklung

bei Immobilien, zeigen die untersuchten

Zukunftsindikatoren der

Postbank-Studie. Gute Zukunftswerte für

steigende Preise für Wohneigentum finden

Käufer vor allem in und um die Metropolregionen

Berlin, Hamburg, Frankfurt, Dresden

sowie Köln, Düsseldorf und Bonn.

Doch auch in einigen eher ländlichen Regionen

gibt es Gegenden mit großen

Chancen auf Wertsteigerungen. Hervor

stechen beispielsweise Trier in Rheinland-

Pfalz, Paderborn und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen,

die Kreise an der

niederländischen Grenze sowie Braunschweig

und Vechta in Niedersachsen, Segeberg

in Schleswig-Holstein sowie Gießen

und Fulda in Hessen.

Erschwerte Suche nach Eigenheimjuwelen

in Ostdeutschland

Etwas anders gestaltet sich die Lage im

Osten der Bundesrepublik. In Berlin und

Umgebung sowie in Dresden und Jena ist

die Suche nach werthaltigen Immobilien

zwar ähnlich leicht wie in Süddeutschland.

Weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts,

Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns

kämpfen dagegen stark gegen

rückläufige Bevölkerungszahlen. Dadurch

überwiegen dort die Risiken, dass Immobilien

künftig an Wert einbüßen. “Natürlich

finden Käufer auch in diesen strukturschwachen

Regionen Eigentumswohnungen

und Häuser mit guten Aussichten auf

eine positive Wertentwicklung. Nur sind

diese Immobilienschmuckstücke schwieriger

auszumachen”, so Georg Hoogendijk.

Der Rat des Postbank-Experten: “Immobilienkäufer

sollten hier noch einen Tick genauer

auf die zukünftige Werthaltigkeit

der Immobilie achten und die örtlichen Gegebenheiten

von Objekt zu Objekt zu prüfen.”

Hintergrundinformationen zur Postbank-Studie

“Wohneigentum 2014

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos

hat für die Postbank die Zukunftschancen

aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien

Städte ermittelt und in den Index Werthaltigkeit

Immobilien 2025 übertragen. Der

Index besteht aus makro- und sozioökonomischen

Indikatoren des Prognos Zukunftsatlas

2013 sowie weiteren regional

erhobenen Kennzahlen, wie dem Wanderungssaldo

der Leerstandsquote, der Zahl

der Transferleistungsempfänger und Verbraucherinsolvenzen

sowie einer Bevölkerungsprognose,

einer Prognose zum Anteil

der über 60-Jährigen an der Bevölkerung

und der Arbeitsplatzdichte.

In einem weiteren Teil der Studie wurde

untersucht, in welchen Regionen Deutschlands

Wohnraum zur Miete und zum Kauf

bezahlbar ist. Bezahlbar bedeutet, dass die

Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des

Haushaltsnettoeinkommens beträgt und

beim Kauf die Finanzierungslast maximal

40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens

ausmacht. Die Annahmen sind konservativ

gerechnet. Laut Statistischem

Bundesamt liegt die Mietbelastungsquote

in Deutschland durchschnittlich zwischen

20 Prozent und 25 Prozent. Beim Kauf orientiert

sich der Wert für die Belastungsgrenze

an dem, was Verbraucherzentralen

empfehlen.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 24


Pflegeimmobilien Anzeige

Pflegeimmobilien -

Vorteile gegenüber der klassischen

Kapitalanlage in Immobilien

Nicht nur der demografische Wandel befeuert die Nische der Pflegeimmobilien. Auch

Faktoren wie Verwaltung, Finanzierung und Sicherheit bilden Vorteile, die die klassische

Kapitalanlageimmobilie nicht bieten kann

Was ist das Produkt „Pflegeimmobilie“ oder

besser: „Pflegeapartment?“ Warum sollte

man sein Geld nicht lieber in eine vermietete

Eigentumswohnung in guter Lage investieren?

Oder ein kleines Mehrfamilienhaus?

Oder eine Büroetage in bester Citylage? Das

war doch immer so, Lage, Lage und Lage -

und dann läuft das Investment.

Der demografische Wandel schlägt dem

Lage-Denken allerdings ein Schnippchen. Experten

verwenden seit kurzem das Wort

„LILA“ für ein erfolgreiches Immobilieninvestment.

Investitionen lohnen, wo es schön

ist (L wie Landschaft), wo man gut hinkommt

(I wie Infrastruktur), wo etwas geboten

wird (L wie Lebensqualität/Lifestyle) und

wo man einen Job findet (A wie Arbeit).

Doch andere latente Risiken werden selbst

bei LILA-Immobilien nicht ausgeschlossen,

wie z. B. Mietausfall, Mieterwechsel, Instandhaltungen,

Renovierungen und die Betriebskostenabrechnung,

die gern im Mittelpunkt

von Mietstreitigkeiten steht.

Der Gesetzgeber beabsichtigt, das „Bestellerprinzip“

einzuführen. Das heißt, dass der

Vermieter die Kosten für die Mietersuche,

also die Maklercourtage, nicht mehr auf den

Mieter abwälzen kann: Entweder der Eigentümer

wird selbst fündig, was Zeit + Geld

kostet, oder er schaltet einen Makler ein, der

Geld und damit Rendite kostet. Je höher die

Mieterfluktuation, desto unrentabler wird es.

Die Brutto-Renditen sind auch nicht gerade

üppig bei einer Neubau-Eigentumswohnung,

in der Regel zwischen 2 und 3 Prozent

auf den Kaufpreis. Selbst Top-Gebrauchtimmobilien

erwirtschaften nicht mehr als 3,5

bis 4% - nur bei älteren gibt es höhere Renditen

– mit einem höheren Risiko.

Wie verhält es sich nun beim Kauf einer

Pflegeimmobilie, eines Pflegeappartments?

Diese ist – und das ist der wichtigste Unterschied

zu einer vermieteten Eigentumswohnung

oder zum Betreuten Wohnen – eine

staatliche Sozialimmobilie, genauer: eine stationäre

Pflegeeinrichtung, die nach dem Sozialgesetzbuch

förderungswürdig ist.

Bevor ein Pflegeheim entsteht, müssen

umfangreiche Gespräche geführt werden, so

zum Beispiel mit der Heimaufsicht und vor

allem mit der Gemeinde, da diese bei weniger

begüterten Pflegefällen im Rahmen der

Sozialhilfe für die Miete des Bewohners aufkommen

muss. Dem Bauvorhaben geht

selbstverständlich eine Standortanalyse voraus,

die im Gegensatz zu den üblichen

Standortanalysen insbesondere auf soziodemografischem

Datenmaterial basiert.

Die Zimmer des Pflegeheims werden nach

dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) in

einzelne Grundbücher aufgeteilt mit dem

Gemeinschaftseigentum im entsprechenden

Verhältnis der Wohnflächen, sodass eine Eigentümergemeinschaft

entsteht, die von

einem Profi (Hausverwaltung) verwaltet und

gemanagt wird. In

der Regel sind dies

zwischen 40 und

120 Eigentümer.

Deswegen lässt

sich im Gegensatz

zu einer Eigentumswohnung

ein

Pflegeappartment

auch leichter verkaufen:

Wenn

man verkaufen

will, fragt man bei

den anderen Miteigentümern

einfach

an. Da diese

denselben Pachtvertrag

mit dem Betreiber haben und das

Projekt kennen, ist es letztlich „nur“ eine

Frage des Preises und vor allem der Geschwindigkeit.

Als Vermieter einer Eigentumswohnung

hat man eine planbare Sicherheit der Mieteinkünfte

von 3 Monaten, mehr nicht. Das

entspricht nämlich der üblichen Kündigungsfrist

bei privaten Mietverträgen. Die durchschnittliche

Mietdauer beträgt 5 Jahre und

kann sämtliche emotionale Höhen und Tiefen

des menschlichen Lebens enthalten. Wer

schon einmal eine Räumungsklage angestrengt

hat oder einen „Messie“ oder sog.

„Mietnomaden“ in seiner Wohnung hatte

oder wegen der Betriebskostenabrechnung

verklagt wurde weiß, was gemeint ist.

Bei einem Pflegeapartment hat der Investor

einen – meist sogar durch Bankbürgschaft

oder durch Abtretung der sogenannten

Investitionskosten – gesicherten

Pachtvertrag mit dem Betreiber von mindestens

20 Jahren + Verlängerungsoption. Die

Eigentümergemeinschaft hat für Instandhaltungen

im Vergleich zur Eigentumswohnung

deutlich weniger Rücklagen zu bilden, da der

Betreiber der Einrichtung das Innere der Pflegeeinrichtung

selbst instandhalten muss.

Auch wird der Betreiber regelmäßig durch

den Medizinischen Dienst der Krankenkassen

und nicht zuletzt durch die Hausverwaltung

überprüft.

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Bild:

Ein Investment in ein Pflege-Apartment

zur Altersvorsorge hat nicht nur eine hohe

gefühlte Sicherheit, da bekanntlich nichts sicher

ist, nur der Tod und die Steuer, sondern

es ist ein nachhaltiges und soziales Investment

in die deutsche Infrastruktur, ganz

ohne Spekulation und ohne konjunkturelle

Zyklen, denn „gepflegt wird immer“.

Hinsichtlich eines Bedarfs von 300 Heimen

im Jahr steht dem aktuell eine Anzahl von

100 Neubauten gegenüber, mit anderen

Worten: Die Nachfrage übertrifft bei Weitem

das Angebot!

Dieses zeigt sich an teilweise monatelangen

Wartelisten für stationäre Pflegeheimplätze,

die der Investor durch ein Vorbelegungsrecht

verkürzen kann. Dafür fällt die Eigenbedarfskündigung

weg. Und der Run auf Pflege-

26

SACHWERT MAGAZIN 3/2014


SHUTTERSTOCK

heimplätze geht erst noch los. Wenn man

über die Sicherheit und Rendite für die Altersvorsorge

nachdenkt und an die Produkte,

die hierfür geeignet erscheinen, kommt man

an dieser neuen Anlageklasse zukünftig

nicht mehr vorbei. Doch aktuell geistert ein

weiteres Thema bei Immobilieneigentümern

durch den Kopf, gerade bei den älteren:

Zwangshypotheken!

Im DIV Deutscher ImmobilienberaterVerbund

wurde das Thema Zwangshypotheken

bei Immobilien in einem Fachzirkel eingehend

beleuchtet: Nach dem 2. Weltkrieg

haben Gläubiger von Geldwerten viel verloren,

die Eigentümer von Sachwerten bzw.

Immobilien zumindest den Grundbesitz im

Grundbuch behalten. Da das ungerecht war,

wurden sämtliche Grundbücher mit Zwangshypotheken

belastet.

Da es nicht auszuschließen ist, dass sich Geschichte

wiederholt, war sich der Expertenkreis

einig, dass die Wahrscheinlichkeit hoch

ist, dass Pflegeimmobilien als förderungswürdige

Sozialimmobilien im Gegensatz zu

andern Immobilienarten bei Maßnahmen

dieser Art begünstigt werden könnten. Das

ist jedoch Zukunftsmusik und abhängig von

politischen Entscheidungen.

Tatsache ist, dass auf dem Finanzmarkt ein

Anlagenotstand herrscht und dass selbst

Staatsanleihen des Bundes weit unter der

Rendite eines Pflege-Apartments liegen.

Welche Alternativen einer sicheren Geldanlage

gibt es überhaupt noch? Der Garantiezins

für Lebensversicherungen wird zum

01.01.2015 auf 1,25% gesenkt, so dass in

Anbetracht von 6 Millionen fälligen Versicherungsverträgen

mit Auszahlungen in Milliardenhöhe,

diese Mittel besser in einen

demografie-resistenten Sachwert investiert

werden könnten, statt in einer sofort beginnenden

Rente in einem Geldwert.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Es gibt im immer stärker wachsenden Markt

der „Pflegeimmobilien im Teileigentum“ allerdings

auch Schwarze Schafe. Dieses liegt

in der Natur der Sache: Mit der Vermittlung

eines Pflege-Apartment lässt sich ein stornofreier

Umsatz in Höhe der üblichen Immobilien-Maklercourtage

erzielen, im obigen

Beispiel von ca. € 6.500. Dafür müssen

schon einige Gespräche zur Riester-Rente

geführt werden, um diesen Umsatz zu generieren.

Und da es keiner Zulassungsbeschränkung

und keiner Mindestqualifikation

bedarf, um Immobilien vermitteln zu können,

sondern lediglich eine Gewerbeanmeldung

nach § 34 c GewO, zieht das Geschäft

viele Glücksritter und Möchtegern-Experten

aus der Versicherungsbranche an.

Deswegen legen die Geschäftsführer und

Gesellschafter Raimund Wurzel und Frank

Fuhrmann höchste Anforderungen an die

Partner, die unter dem Markennamen

„AbacO Pflegeimmobilien“ Pflege-Apartments

vermitteln (dürfen). Zusätzlich stehen

die Pflegeimmobilien selbst und deren Bewertung

im Mittelpunkt einer strengen Qualitätskontrolle:

Es ist geplant, bis Ende des

Jahres ein Gütesiegel („DIV-geprüfte Pflegeimmobilie“)

zu veröffentlichen, damit Privatanleger

die Spreu vom Weizen trennen

können.

Raimund Wurzel und Frank Fuhrmann

Der Hintergrund

„AbacO Pflegeimmobilien“ ist als Marke eingetragen.

Eigentümer der Marke ist die D +

F Vertriebsorganisation GmbH & Co. KG mit

ihren beiden Geschäftsführern und Kommanditisten

Raimund Wurzel und Frank

Fuhrmann. „D“ steht dabei für DIV Deutscher

Immobilienberater Verbund und „F“

für FAIRFINANCE24, die die Komplementäre

der gemeinsamen Firma sind. Im Oktober

2012 wurde die neue Firma D + F gegründet

und den Immobilienmaklern und den Partnern

des DIV auf der jährlich stattfinden

Herbsttagung in Hanau präsentiert.

Frank Fuhrmann stellte die Idee der Kapitalanlage

und/oder Altersvorsorge in ein Pflegeapartment

den anwesenden Partnern vor.

Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang

ist, dass die DIV-Partner Eigentümer des

Franchise- und Lizenzsystems sind und

immer „ein Wörtchen mitzureden“ haben.

Auch sind die Makler seit Jahren und Jahrzehnten

am Markt und hoch qualifiziert, das

Durchschnittsalter im Verbund, der bundesweit

an aktuell rd. 70 Standorten in Deutschland

mit knapp 100 Maklern vertreten ist,

liegt bei 52 Jahren. Es sind sehr gut ausgebildete,

fachlich erfahrene Persönlichkeiten

mit hoher Beratungskompetenz und Lebenserfahrung.

Diskussion um Schrottimmobilien

Infolgedessen und aufgrund der immer wieder

aufkommenden Diskussion mit den Erfahrungen

ihrer Kunden bei

„Schrottimmobilien“ waren einige DIV-Partner

besorgt und höchst sensibilisiert für das

Thema Pflegeimmobilien, bei dem es nicht

um die Selbstnutzung der Immobilie, sondern

um eine reine Kapitalanlage geht. Diese

Bedenken im Sinne einer soliden und fachlich

einwandfreien Kundenberatung konnten

zertreut werden.

Der Erfolg einer Marke oder eines Unternehmens

steht und fällt mit der öffentlichen

Wahrnehmung und der Reputation in dem

immer stärker umkämpften Immobilienmarkt.

Eine Marke aufzubauen dauert Jahre,

sie zu zerstören geht – wie das aktuelle Beispiel

bei Burger King zeigt – schneller. Das

musste ausgeschlossen und (wissenschaftliche)

Überzeugungsarbeit geleistet werden,

die in einem 100-starken „Handbuch für die

Geldanlage in Pflegeimmobilien“ umfassend

beschrieben wurde, von Frank Fuhrmann im

Herbst 2013 quasi als 2. Diplom-Arbeit.

Immer mehr Makler beschäftigen sich

Seitdem beschäftigen sich immer mehr Makler

des Verbundes mit dem Thema „Pflegeimmobilien

als Altersvorsorge“ und die

Begeisterung für dieses „Produkt“ steigt täglich

– wir haben verstanden. Und es wurde

das Bewusstsein geschärft, daß es sich hier

nicht nur um eine reine Kapitalanlage handelt,

sondern auch um ein ethisch einwandfreies

Produkt. Denn jetzt ist es erstmals auch

für den sog. „Kleinanleger“ möglich dort zu

investieren, wo es bislang nur Großanleger

und institutionelle Investoren vorbehalten

war: nämlich wertschöpfend Geld anzulegen,

eine angemessene Rendite zu erzielen

mit „Inflationsausgleich“ – und dies dazu mit

hoher wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit.

Ein weiteres Projekt von Raimund Wurzel

und Frank Fuhrmann ist die Veröffentlichung

eines Buches zum Thema „Pflegeimmobilien

und Altersvorsorge“, dessen Herausgabe im

1. Quartal 2015 geplant ist.

SACHWERT MAGAZIN 3/2014 27

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine