januar 2014 - Strandgut

strandgut.de

januar 2014 - Strandgut

424-14-01 • Januar 2014

www.strandgut.de

für Frankfurt

und Rhein-Main

D A S K U L T U R M A G A Z I N

> Strandgut Preview

Le passet

am 26. Januar

in Orfeos Erben

Nominiert für

Golden

7Globes ®

> Theater

Arthut Millers

Hexenjagd

Staatstheater

Wiesbaden

> Kunst

Winterlichter

im Palmengarten

> Musik

Kevin Devine

im Schlachthof

Wiesbaden

TRANDGUT

TZT AUCH

UF FACEBOOK

IT AKTUELLEN

ULTURTIPPS

VERANSTALTUNGS-

INWEISEN!

ZUM TRAILER

VOM REGISSEUR VON HUNGER UND SHAME

Ab 16. Januar im Kino


Foto: Peter Gauhe

Rainer Werner Fassbinder

Tom Geens

Runa Islam

Maryam Jafri

Jesper Just

Jeroen de Rijke /

Willem de Rooij

Ming Wong

FASSBINDER

JETZT

Film und

Videokunst

30.10.2013

BIS 1.6.2014

Die Namensformen „Fassbinder , „Rainer Werner Fassbinder

und „RWF“ (als Wort- und Bildmarke ) sind registrierte Marken

der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

Deutsches Filmmuseum

Schaumainkai 41

60596 Frankfurt am Main

www.deutsches-filmmuseum.de

geöffnet:

Di, Do–So 10–18 Uhr

Mi 10–20 Uhr

Mo geschlossen

in Kooperation mit:

Rainer Werner Fassbinder

Foundation

Wir danken unseren Förderern:

Weiterer Förderer:


INHALT

The Wolf of Wall Street

All Is Lost

Das radikal Böse

Bethlehem

Hexenjagd © Lena Obst

Film

4 12 Years a Slave

von Steve McQueen

5 Das radikal Böse

von Stefan Ruzowitzky

6 The Wolf of Wall Street

von Martin Scorsese

7 All Is Lost

von J.C. Chandor

8 Le passé – Das Vergangene

von Asghar Farhadi

8 abgedreht

10 Filmstarts

Preview

8 Le passé – Das Vergangene

Theater

15 Stück für Stück

15 vorgeführt

17 Hexenjagd

im Staatstheater Wiesbaden

18 Schule der Frauen

in der Fliegenden Volksbühne

19 Eine verhängnisvolle Nacht

im Fritz Rémond Theater

20 Die Kinder der Sonne

im Schauspiel Frankfurt

21 Der Kick

in der Naxoshalle

22 Premieren

23 Theater ABC

Kunst

27 Winterlichter

im Palmengarten

28 Fenster im Blick

im Art Foyer Frankfurt

28 Ansichtssachen

29 Portrait of an Image

Isabelle Huppert in der Stadt

Literatur

30 Blutige Ernte

Alf Mayer über Dennis Lehane

30 Stoner

von John Williams

Eine Frage der Hautfarbe

»12 Years a Slave«

von Steve McQueen

4

Es ist fast 150 Jahre her, dass in

den USA die Sklaverei, auf der

die Neue Welt ihre prosperierende

Wirtschaft aufbaute, nach einem

blutigen Bürgerkrieg abgeschafft

wurde. Aber immer noch gehört

das Thema zu den am hartnäkkigsten

verdrängten Kapiteln der

US-Geschichte. Das gilt auch für das

amerikanische Kino, das sich nur

sporadisch und eher halbherzig damit

auseinander gesetzt hat..

IRANISCHER

OSCAR ® -BEITRAG

2014

Lucrezia Borgiar © S. Czink

Kevin Devine

Winterlichter/Palmengarten

Musik

26 Klassik

32 Live-Musik-Termine

34 CD-Tipps

Kinder

40 Termine

40 Der Hase Felix

Notizen

39 Jovi meckert

46 Altern für Anfänger

Service

12 Kinoprogramm

42 Esskultur

43 angeklickt

44 Kleinanzeigen

46 Top Five

Im Beziehungswirrwarr

»Le passé – Das Vergangene«

von Asghar Farhadi

8

Eine Frau holt einen Mann vom

Flughafen ab. Ist es ihr Ehemann,

ihr Freund oder ein Bekannter?

Wir wissen es nicht. Wir sehen,

dass Passagiere nach der Landung

von den Flughafenbesuchern durch

eine Glasscheibe getrennt sind.

Der Mann und die Frau machen

Gesten, sagen etwas, doch die

Scheibe schluckt den Schall. Auch

wir Zuschauer können nichts hören.

Weitere Kritiken, Ankündigungen und Termine finden Sie unter

www.strandgut.de

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LE PASSÉ

D A S V E R G A N G E N E

GOLDEN GLOBE ® 2014

NOMINIERT

BESTER FREMSPRACHIGER FILM

VERLEIHFÖRDERPREIS

MFG FILMFÖRDERUNG & UNIFRANCE FILMS

30. FRANZÖSISCHE FILMTAGE 2013

TÜBINGEN | STUTTGART

AB 30. JANUAR 2014 IM KINO!

Strandgut 01/2014 | 3


D A S K U L T U R M A G A Z I N

FILM

für Frankfurt

und Rhein-Main

DVD-Tipps

PORTUGAL, MON AMOUR

von Ruben Alves, Port/F 2013, 91 Min.

mit Rita Blanco, Joaquim de Almeida,

Roland Giraud, Barbara Cabrita

Komödie , FSK 0

Verkauf ab 16. Januar 2014

Das portugiesische Pärchen Maria

und José lebt gemeinsam in eher

einfachen Verhältnissen in Paris. Sie

arbeitet als Putzfrau in den Häusern

der Reichen, während er als Mitarbeiter

eines Bauunternehmens schuftet.

Bei ihren Bekannten, die sie regelmäßig

um Gefallen bitten, sind sie sehr

beliebt. Doch als Josés reicher Bruder

plötzlich verstirbt und das Paar ein

schönes Haus in einer malerischen Gegend

in Portugal erbt, lockt die Rückkehr

in die Heimat. Eine Idee, die auf

wenig Gegenliebe bei den Bekannten

stößt. Sie versuchen alles, Maria und

José in Paris zurückzuhalten ...

Bonusmaterial: Interview Featurette,

Portugiesisches Leben in Frankreich,

9 unveröffentlichte Szenen, uvm

GLORIA

von Sebastián Lelio, Chile/E 2013,

110 Min., mit Paulina García, Sergio

Hernandez, Diego Fontecilla, Fabiola

Zamora, Tragikomödie

Verkauf ab 31. Januar 2014

Gloria lebt allein in ihrer Wohnung in

Santiago de Chile. Sie ist berufstätig,

hat wenig Kontakt zu ihren beiden

erwachsenen Kindern und ist geschieden.

Um gegen die Einsamkeit zu

kämpfen, besucht sie Tanzabende für

Senioren und sucht eine Beziehung.

Als sie den ebenfalls geschiedenen Rodolfo

kennenlernt, scheinen sich ihre

Hoffnungen zu erfüllen. Doch Rodolfo

fällt es schwer, sich von seiner Ex zu

lösen. Paulina García bekam für die Titelrolle

auf der diesjährigen Berlinale

den Silbernen Bären.

Bonusmaterial: Interview mit Sebastián

Lelio, Pressekonferenz Berlinale,

Behind-the-Scenes-Clips

4 | Strandgut 01/2014

Eine Frage der Hautfarbe

»12 Years a Slave« von Steve McQueen

Es ist fast 150 Jahre her, dass in den USA die Sklaverei, auf der die

Neue Welt ihre prosperierende Wirtschaft aufbaute, nach einem

blutigen Bürgerkrieg abgeschafft wurde. Aber immer noch gehört

das Thema zu den am hartnäckigsten verdrängten Kapiteln der

US-Geschichte. Das gilt auch für das amerikanische Kino, das sich

nur sporadisch und eher halbherzig damit auseinander gesetzt

hat.

Mit »12 Years a Slave« legt der britische

Regisseur Steve McQueen nun

einen Film vor, der die Sklaverei direkt

und kompromisslos in den Blick

nimmt. Erzählt wird hier die wahre

Geschichte des Afroamerikaners

Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor),

der im Staat New York die ersten

dreißig Jahre seines Lebens als freier

Mann verbracht hat. Der Violinist ist

ein angesehner Bürger der mittelständischen

Gesellschaft. Als Frau

und Kinder für ein paar Wochen verreisen,

lässt er sich auf ein Angebot

zweier undurchsichtiger Männer für

ein Engagement in Washington D.C.

ein. Nach einer feuchtfröhlichen Feier

wacht er am Morgen angekettet

in einem finsteren Verließ auf.

Mit anderen Gefangenen wird er

einige Tage und etliche Prügelschläge

später Richtung Süden verschifft

und in New Orleans als Sklave verkauft.

Mit unnachgiebiger Härte

inszeniert McQueen diesen freien

Fall durch alle sozialen Hierarchien

von der glücklichen bürgerlichen

Existenz hin zu einem versklavten

Dasein, in dem die elementarsten

Menschenrechte mit Füßen getreten

werden. Solomon wird zunächst

an den Plantagenbesitzer William

Ford (Benedict Cumberbatch)

verkauft, der ihn relativ anständig

behandelt, von den Fähigkeiten

des intelligenten Sklaven profitiert,

aber ihn letztendlich auch nicht vor

dem brutalen Aufseher und einer

drohenden Lynchjustiz beschützen

kann. Und so wird Solomon weiter

verkauft an den berüchtigten Tyrannen

Edwin Epps (Michael Fassbender),

der auf seiner Baumwollplantage

die Sklaven brutal ausbeutet

und misshandelt.

An der Figur des trunksüchtigen

Despoten wird nicht nur die Brutalität

und Willkür der Sklaverei

deutlich, sondern auch die perfide

Systematik, mit der hier die Menschenwürde

und das Selbstwertgefühl

gebrochen wird, um ein

Heer von willenlosen Arbeitern

heranzuziehen. McQueen zeigt die

unfassbare Gewalt aus nächster

Nähe und verliert trotzdem nicht

den scharfen, analytischen Blick, mit

dem er auf die vollkommene Pervertierung

moralischer Werte für ein

perfektioniertes System verweist,

in dem Sklaven keine Mitmenschen,

sondern das Eigentum ihrer Halter

sind.

Die eindringlichste Figur ist die

junge Baumwollpflückerin Patsey

(Lupita Nyong’o), die in die Sklaverei

hineingeboren wurde und das

Pech hat zur Lieblingssklavin des

Masters erwählt zu werden. Noch

nie hat man auf der Leinwand einen

Menschen von solch abgrundtiefer

Hoffnungslosigkeit gesehen. Und

noch nie wurde die Bigotterie der

Plantagenbesitzer so offen ins

Visier genommen, die von ihrer

schmucken Veranda aus direkt auf

das Elend der Menschen blickten,

auf deren Ausbeutung ihr Reichtum

sich gründete. Das »Gentlemen-

Agreement«, mit dem das amerikanische

Kino das heikle Sujet

umschiffte, hat Tarantino schon mit

»Django Unchained« aufgekündigt.

McQueen geht in »12 Years a Slave«

noch einen Schritt weiter, indem

er das Thema in Form eines klassischen

Dramas direkt, schonungslos,

herzzerreißend, aber ohne falsche

Sentimentalitäten angeht. Solomon

Northups Buch, das im selben Jahr

erschienen ist wie »Onkel Toms Hütte«,

gehörte damals zu den wichtigsten

Schriften der Abolitionsbewegung,

die sich für Abschaffung der

Sklaverei einsetzte, und geriet nach

dem Bürgerkrieg in Vergessenheit.

McQueens Film hat das Zeug dazu,

eine neue, grundlegende Debatte

über das dunkelste Kapitel der amerikanischen

Geschichte in Gang zu

setzen.

Martin Schwickert

12 YEARS A SLAVE

von Steve McQueen, USA 2013, 133 Min.

mit Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender,

Benedict Cumberbatch, Paul Dano, Paul

Giamatti, Brad Pitt

nach Buch, vonSolomon Northup

Drama

Start: 16.01.2014

★★★★✩


FILM

ISRAELISCHER

OSCAR-

KANDIDAT

2014

Ganz normale Männer

»Das radikal Böse« von Stefan Ruzowitzky

Immanuel Kant befasste sich schon 1792 in einem Aufsatz

mit dem »radikal Bösen«, als »eine Anlage zur Neigung, dem

Sittengesetz zuwider zu handeln«. Hannah Arendt griff dann

nach dem 2.Weltkrieg den Begriff wieder auf, um nach einer

Erklärung für den Holocaust zu suchen. Der österreichische Oscar-

Preisträger (»Die Fälscher«) Stefan Ruzowitzky versucht sich nun

filmisch dem Thema zu nähern. Mit »Das radikal Böse« schuf

er ein brilliantes, unter die Haut gehendes Doku-Essay über die

Abgründe der menschlichen Seele.

Stefan Ruzowitzky hat seinem Film

ein Zitat des Schriftstellers und

KZ-Überlebenden Primo Levi vorangestellt:

»Es gibt die Ungeheuer,

aber sie sind zu wenig, als dass sie

wirklich gefährlich werden könnten.

Wer gefährlich ist, das sind die normalen

Menschen.« Und so geht der

Film dann auch hauptsächlich der

Frage nach: »Wie werden aus ganz

normalen jungen Männern Massenmörder?«

Mit einem filmischen

Kunstgriff gelingt es dabei Ruzowitzky,

den Zuschauer gleichzeitig

zu emotionalisieren, aber auch auf

Distanz zu halten. Er hat Szenen aus

dem geradezu idyllisch anmutendem

Alltagsleben der Wehrmachtssoldaten

in Osteuropa nachgestellt,

die durch die teilweise Verwendung

des Split-Screen-Verfahrens auch

einen vordergründig unterhaltsamen

Anstrich bekommen. Stumm

gespielt von unbekannten, oft in

Großaufnahmen eingefangenen,

»Gesichtern« und unterlegt mit

– von bekannten Schauspielern

(u.a. Nicolette Krebitz, Alexander

Fehling, Benno Fürmann, Andreas

Schmitt, Devid Striesow ) gesprochenen

– Auszügen aus Briefen und

Tagebüchern gefallener Soldaten

und aus Gerichtsprotokollen der

Nürnberger Prozesse, bekommen

diese Texte eine Wucht, die man

kaum aushalten kann: »Männer,

Frauen Kinder, alles umgelegt, liebe

Heidi. Mach dir keine Gedanken darüber,

es muss sein.«

Den Spielszenen stehen NS-Wochenschauen,

private Schmalfilm-

Aufnahmen , Interviews mit (Militär-)Psychologen

und Historikern

gegenüber. Sinnbildlich ergänzt

durch eine theaterhaft-minimalistische

Inszenierung der drei bekanntesten

psychologischen Experimente

über Macht und Ohnmacht:

Das »Konformitätsexperiment«

von Asch über den fatalen Einfluss

von Gruppenzwang. Das »Milgram-

Experiment«, das die freiwillige

Unterordnung unter Autoritäten

bis hin zum Mord vorführt. Und das

»Standford-Experiment«, das Soldaten

zu Sadisten werden lässt. Durch

die geschickte Kombination der verschiedenen

Inszenierungsstile und

die kluge Montage ist der Zuschauer

einerseits unter den Tätern, die

Ruzowitzky nie zu Opfern stilisiert,

die sich auf einen Befehlsnotstand

berufen können: den Widerstand

war damals durchaus möglich, ohne

dass man wegen Befehlsverweigerung

selbst erschossen wurde.

Metaphorisch gesprochen sind die

Mörder aber immer noch unter uns,

wie es der Holocaust-Forscher Père

Desbois feststellt: »Es stört mich,

wenn von unmenschlichen Taten

die Rede ist. Schön wär‘s! Leider ist

Genozid etwas zutiefst Menschliches«.

»Das radikal Böse« ist, so

gesehen, nicht nur der Versuch einer

Vergangenheitsbewältigung, der

Film hält auch der heutigen Zeit den

Spiegel vor. Er sollte zur »Pflichtlektüre«

im Schulunterricht und

im Fernsehen zur Prime-Time ausgestrahlt

werden. Vielleicht kann

man so dazu beitragen, dass sich

Geschichte nicht wiederholt.

Rolf-Ruediger Hamacher

DAS RADIKAL BÖSE

von Stefan Ruzowitzky, D/A 2013, 106 Min.

Non-fiction Drama

Start: 16.01.2014

★★★★✩

Ein Film von YUVAL ADLER

Wenn der Feind dein

bester Freund ist

„Mutig und spannend“

– The New York Times

„Mitreißend und temporeich“

– Variety

„Ein unglaublich wuchtiges Kinostück:

Action-Thriller und dokumentarisch präzise inszeniertes

Politdrama“

– Wiesbadener Kurier zur Deutschlandpremiere

INTERNATIONALE

FILMFESTSPIELE

VENEDIG

2013

GEWINNER

VENICE DAYS

ISRAELISCHER

FILMPREIS 2013

GEWINNER

IN 6 KATEGORIEN

TORONTO

INTERNATIONAL FILM

FESTIVAL 2013

WETTBEWERB

HAIFA FILM

FESTIVAL

2013

BESTER SPIELFILM

BESTER SCHAUSPIELER

AB 9. JANUAR IM KINO

W W W . R E A L F I C T I O N F I L M E . D E

FACEBOOK.COM/BETHLEHEMDERFILM

Strandgut 01/2014 | 5


FILM

Der Film entstand noch dem autobiographischen

Bericht jenes

Jordan Belfort aus Queens, New

York, der der richtige Mann am

richtigen Ort zur richtigen Zeit war,

um den amerikanischen Traum, die

Broker-Version des Jahres 1988, neu

zu erfüllen. Er und seine Kumpel

füllen sich mit dem Aktiengeschäft

die Taschen, bei dem sie ohne

Gnade die größte Schwäche ihrer

Zeitgenossen ausnutzen: die Gier.

Die »Stratton Oakmont Brokerage«

wird zu einem Modellfall der Jahre

vor dem Platzen der Blase. Die Leute

dort »machen« wirklich Geld, und

zwar direkt aus der Dummheit der

Menschen. Und sie werfen es auch

mit vollen Händen wieder hinaus,

für Drogen, für Prostituierte, für die

Spielsachen der Reichen, die Villen,

Yachten und Flugzeuge, mit denen

man sich gegenseitig und den Rest

der Welt beeindruckt. Doch mit

diesem System verhält es sich wie

mit dem Glücksspiel-Imperium in

Scorseses Film »Casino«: Es hätte

perfekt sein können, aber ...

Leute wie Jordan Belfort, in denen

kriminelle Energie sich mit einem

ebenso vulgären wie pseudo-religiösen

Charisma verbinden, infizieren

sich schließlich an den Schwächen

ihrer Opfer. Sie können nicht

aufhören. Sie wollen immer mehr.

Jordan Belfort schafft es nicht, den

Kapitalismus noir

»The Wolf of Wall Street« von Martin Scorsese

Martin Scorsese kann gar keine schlechten Filme machen. Aber

ein paar von seinen letzten Arbeiten schienen ein bisschen wie

Fingerübungen, so, als wollte er sich und uns beweisen, dass er

dies (eine nostalgische Fantasy-Film-Kinder-Geschichte) oder

jenes (einen Mindfuck-Thriller) eben auch kann. Mit »The Wolf of

Wall Street« aber ist er wieder in seinem Element: böse, vulgär,

heftig und präzis.

angebotenen Ausweg zu wählen.

Denn er ist nicht nur berauscht von

Drogen und Geld, sondern auch

von sich selber. Und dann gibt es

immer auch noch die Geschichten

von Liebe, Ehe und Familie, die im

Rausch der Drogen, des Geldes und

des Erfolges für die wahren Niederlagen

sorgen. 1998 wird er wegen

Geldwäsche und Anlagebetruges

zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe

verurteilt. Ist so jemand wie

Jordan Belfort damit bezwungen?

Nicht doch. Er wird zum Autor von

zwei Bestsellern, und verdient

heute als »Motivationstrainer« und

Unternehmensberater gutes Geld.

Vielleicht nicht mehr ganz so viel

wie früher, aber dafür sicher. Besser

kann man nicht vorleben, was die

Krise bewirkt hat. Nicht mehr als

das neuerliche Aufpumpen des Systems

zur nächsten Blase.

Das Drehbuch schrieb nach Belforts

Buch Terence Winter, dem wir mit

»Die Sopranos« und »Boardwalk

Empire« serielle Einblicke ins Innere

der Gangsterherrschaft verdanken,

mit einem erstaunlichen

Blick nicht nur für die Systeme,

sondern auch die Charaktere, und

das hat Scorsese noch einmal mit

seinen typischen Brechungen

und Spiegelungen versehen. Oft

spricht Leonardo di Caprio direkt

in die Kamera, zu uns, als wollte er

zugleich sein System erklären und

uns beweisen, dass trotzdem jeder

darauf hereinfällt. Dazwischen gibt

es Werbespots seiner Firma und

eine Kamera, die selber zum Teil

des Geschehens wird. So erklärt

Scorsese auch auf der formalen

Ebene seines Films, wie ein kollektiver

Geldrausch entsteht, obwohl

jederzeit klar ist, was dabei geopfert

wird, und wie schrecklich das

Erwachen sein muss. Wenigstens

für die Opfer.

Niemand schafft es so wie Scorsese,

an Figuren Anteil zu erzeugen, die

man zugleich als reichlich miese

und nicht einmal besonders »abgründige«

Charaktere kennenlernt.

Und niemand schafft es so, eine

ungeheure dramatische Spannung

zu erzeugen und zugleich ein soziales

Lehrstück zu liefern. Scorsese

fällt auf den Gordon Gecko-Mythos

der Wall Street, diese Beschwörung

von dämonischer Faszination, nicht

herein. Seine Broker-Gangster sind

vulgäre Schreihälse (das Erste, was

Jordan bei seiner Ankunft in den

Hochhaus-Labyrinthen auffällt,

ist diese Sprache des obszönen

Reichtums, in der die nihilistische

Lust und die atavistische Aggression

sich zu Sätzen formulieren, von

denen nur wenige ohne mehrfache

Verwendung von »fuck« auskommen),

skrupellose Betrüger und

hemmungslose Angeber, die beim

Verprassen ihrer Profite nicht einmal

Geschmack beweisen. Und

meistens können sie es selber nicht

fassen, wie leicht es ihnen gemacht

wird.

Diesem neuen Citizen Kane, der im

Gegensatz zu den meisten seiner

Opfer aus den Feuern der Finanzkrise

als Phönix wieder aufersteht,

weil Amerika keinem Menschen

widerstehen kann, der wie er die

Kunst versteht, einen Kugelschreiber

oder ein faules Papier zu verkaufen,

verleiht Leonardo di Caprio

die vollkommen angemessene

Erscheinung. Er ist ein amerikanischer

Archetyp, einer, der begriffen

hat, dass Kapitalismus eine Form

des Glaubens, eine Religion ist, und

der sein Talent zur dramatischen

Predigt des bedingungslosen Geldmachens

einsetzt. Und der selbst

nach seinem tiefen Fall ein Hohepriester

dieser Geldreligion ist. Di

Caprio setzt dazu keine Maske auf,

er macht sich vielmehr ganz und

gar durchsichtig. In den Techniken

der Verführung und in den Momenten

der Erbärmlichkeit. Im fünften

gemeinsamen Film haben er und

Scorsese ihr Meisterwerk abgeliefert.

Eine Komödie des Entsetzens.

Das »Good Fellas« des Finanzbusiness.

Der Beweis dafür, dass das

amerikanische Kino noch zornig

sein kann. And fucking intense.

Georg Seeßlen

THE WOLF OF WALL STREET

von Martin Scorsese, USA 2013, 165 Min.

mit Leonardo DiCaprio, Margot Robbie,

Matthew McConaughey, Jonah Hill

nach dem Buch von Jordan Belfort

Thriller

Start: 16.01.2014

★★★★✩

6 | Strandgut 01/2014


FILM

BONNE PIOCHE und WILD -TOUCH

präsentieren nach

D IE REISE

D ER PINGUINE

Ums nackte Überleben

»All Is Lost« von J.C. Chandor

Es gehört schon viel Mut dazu – und vielleicht auch ein bisschen

Selbstüberschätzung –, im fortgeschrittenen Alter allein auf einer

Segelyacht über den Indischen Ozean zu fahren. Noch mehr Mut

gehört allerdings dazu, darüber einen Film zu machen. Vor allem,

wenn sich der Film darauf beschränkt, nur den Teil zu zeigen, in

dem sich die Segelpartie in einen Kampf ums nackte Überleben

verwandelt hat.

Im Presseheft bezeichnet Produzent

Neal Dodson das Projekt denn

auch als eine »verrückte Idee«. Es

handele sich um einen »existentiellen

Actionfilm über einen Mann

in Seenot, der gegen die Elemente

und sich selbst kämpft«. Dass

Hollywoods Naturbursche Robert

Redford für diesen Part verpflichtet

werden konnte, war eine notwendige

Voraussetzung für die Realisierung

der »verrückten Idee« von J.C.

Chandor.

Dieser Chandor war Redford beim

Sundance Film Festival positiv aufgefallen,

wo dessen Erstling »Der

große Crash – Margin Call« gezeigt

wurde. Mit diesem Film war Chandor

ein mitreißender, kenntnisreicher

Thriller zur Finanzkrise gelungen.

Er zeigte einen verschworenen

Haufen von Bankern, die, um die

Pleite ihrer Bank abzuwenden, in

höchster Eile ihren besten Kunden

Schrottpapiere verkauften, kurz

bevor die Kurse in die Tiefe stürzten.

Nun also, nach dem Ensemblefilm,

der große Kontrast: ein Film ohne

Dialoge über einen Einzelkämpfer,

der bedroht ist, in die Tiefe des Meeres

gerissen zu werden.

Mit großem Elan beginnt der Film

»All Is Lost«: Die Yacht des namenlosen

Helden ist von einem im Meer

treibenden Container gerammt

worden und muss befreit werden.

Das Leck, das der Container in den

Schiffsrumpf geschlagen hat, muss

geflickt werden, das Wasser, das ins

Boot gelaufen ist, muss abgepumpt

werden. Eine Menge zu tun, also.

Auch für Regisseur Chandor, der,

um ja keine Langeweile aufkommen

zu lassen, uns häppchenweise

immer neue Aktivitäten vorführt.

Mal ist die Kamera hinten, mal vorne

im Boot, mal wird etwas vom Abpumpen

gezeigt, mal etwas von der

Beseitigung des Lecks. Dann sieht

man Redford wieder beim Essen.

Aber nie kann man sich von einem

gesamten Vorgang ein Bild machen,

manches ist sogar unverständlich.

Die Lage des Schiffbrüchigen

scheint hoffnungslos, als sich herausstellt,

dass die komplette Elektronik

an Bord, sei es der Hilfsmotor,

der Seefunk oder die Navigation,

ihren Dienst versagt. Erneut wird

die Yacht leck geschlagen, und der

Kapitän muss mit seinen letzten

Vorräten auf die aufblasbare Rettungsinsel

umsteigen. Anhand einer

Seekarte und des verbliebenen

Sextanten versucht er, zu einer der

Hauptverkehrsrouten zu gelangen,

um von einem der großen Container-

oder Frachtschiffen gerettet zu

werden. Ein Vorhaben, dass sich als

noch schwieriger als die Versorgung

mit Trinkwasser erweist.

Wie die Sache ausgeht, soll hier

nicht verraten werden. Am Ende ist

man jedenfalls froh, dass man im

Kino festen Boden unter den Füßen

hat.

Claus Wecker

ALL IS LOST

von J.C. Chandor, USA 2013, 106 Min.

mit Robert Redford

Abenteuerfilm

Start: 09.01.2014

★★★✩✩

Der neue Film von

L UC JACQUET

Erzählt von

B RUNO GANZ

Nach diesem Film werden Sie

die Bäume mit anderen Augen sehen!

AB 2. JANUAR 2014

IM KINO

WWW.DASGEHEIMNISDERBAEUME.DE

/DASGEHEIMNISDERBAEUME

Strandgut 01/2014 | 7


FILM

abgedreht

Afghanistan-Abend

im Filmforum Höchst

»Der Stein der Geduld« gehört

zu den wenigen Zeugnissen aus

Afghanistan, die das Leben dort

aus der Perspektive der Einwohner

schildern. Das Filmforum Höchst

hat in Zusammenarbeit mit dem

Institut Français den Regisseur

Atiq Rahimi für So., den 19.1.2014,

eingeladen. Der Abend beginnt um

18.30 Uhr mit einer Lesung (Brigitte

Assheuer), um 19.30 läuft der Film

»Stein der Geduld«, anschließend

Gespräch mit Atiq Rahimi.

www.filmforum-höchst.de

Festival des gescheiterten Films

Am 24.1. und 25.1.2014 laufen

»Perlen der Filmkunst, die einfach

keiner haben wollte. Kein Fernsehsender,

kein anderes Festival, sogar

die Filmemacher selbst distanzieren

sich teilweise.« Festivalleiter

H.W. Mueller schreibt über einen

seiner eigenen Filme: »Zu schlecht.

Zumutung für jeden Zuschauer.

Kopflastig bis zur Gehirnerschütterung.

4. Platz bei einem Bezahlfestival.

Wahrscheinlich waren nur 4

Anmeldungen in dieser Looserkategorie.«

Das ganze Festival ist Experiment,

Widerstand, Subversion und

verdammt unterhaltsam.

www.der-gescheiterte-film.com

German Independent

in Orfeos Erben

Einer der wenigen deutschen unabhängigen

Filmemacher ist Roland

Reber. Er dreht ohne Fernsehgeld

und ohne Filmförderungsgremien

seine schrägen Filme. Sein neues

Werk, das auf den Hofer Filmtagen

Premiere feierte, heißt »Illusion«.

Die Franfurter Premiere findet am

Mi., dem 29.1.2014, um 21Uhr

in Anwesenheit von Carolina

Hoffmann und Marina Anna Eich

(Hauptdarstellerinnen/Ko-Prod.) in

Orfeos Erben statt.

http://orfeos.de

Der Einzelkämpfer –

Richter Heinz Düx

In Ergänzung zu »Das radikal Böse«

zeigt das Filmforum Höchst am Mi.,

dem 29.1.2014, um 20 Uhr den Dokumentarfilm

»Der Einzelkämpfer

– Richter Heinz Düx« von Wilhelm

Rösing über den Untersuchungsrichter

Dr. Heinz Düx, der den

Auschwitzprozess vorbereitet hat

und in seinem gesamten Berufsleben

an der juristischen Aufarbeitung

der Naziverbrechen beteiligt

war. Filmemacher Wilhelm Rösing

und Heinz Düx werden zu einem

Gespräch anwesend sein.

www.filmforum-hoechst.de

Im Beziehungswirrwarr

»Le passé – Das Vergangene« von Asghar Farhadi

Eine Frau holt einen Mann vom Flughafen ab. Ist es ihr Ehemann,

ihr Freund oder ein Bekannter? Wir wissen es nicht. Wir sehen,

dass Passagiere nach der Landung von den Flughafenbesuchern

durch eine Glasscheibe getrennt sind. Der Mann und die Frau

machen Gesten, sagen etwas, doch die Scheibe schluckt den

Schall. Auch wir Zuschauer können nichts hören. Im Verlauf des

Films werden Verstehen und Nicht-Verstehen noch eine zentrale

Rolle spielen, und oft scheint es so, als würden unsichtbare

Scheiben die Personen voneinander trennen.

Über die Trennung eines Ehepaares

in Teheran hat Regisseur Asghar

Farhadi zuletzt ein Meisterwerk gedreht,

das ihm zu internationalem

Ansehen verhalf. »Nader und Simin

– eine Trennung« wurde 2011 mit

dem Goldenen und zwei Silbernen

Bären der Berlinale ausgezeichnet

und bekam ein Jahr darauf den Oscar

für den besten fremdsprachigen

Film. In »Le passé« erzählt der mittlerweile

in Europa lebende Iraner

seine Trennungsgeschichte gewissermaßen

weiter. Mit neuen, anderen

Figuren stellt er die Frage: Was

geschieht nach einer Trennung?

Dazu verwendet er einen erzählerischen

Kniff. Er schildert nicht

einfach die Ereignisse, er lässt sie im

Nachhinein ermitteln wie in einem

Krimi.

Ahmad (Ali Mosaffa), der Mann

aus dem Ankunftsbereich, ist nach

Paris zurückgekommen, um bei der

Scheidung vor Gericht zu erscheinen.

Die Frau, die ihn abholt, ist Marie

(Bérénice Bejo), seine zukünftige

Ex. Schnell ahnt Ahmad, dass er in

einem Beziehungswirrwarr sondergleichen

gelandet ist, Einmal hineingezogen,

deckt er nach und nach

auf, was geschehen ist, seitdem er

Marie verlassen hat. Warum die

ältere Tochter Lucie (Pauline Burlet)

ein gestörtes Verhältnis zu ihrer

Mutter hat, dass Marie mit dem

Wäschereibesitzer Samir (Tahar Ramin)

liiert ist, von dem sie ein Kind

erwaret, und dass Samirs Frau nach

einem Selbstmordversuch im Koma

liegt. Leidtragende sind auch und

besonders die Kinder: Samir hat

einen kleinen Sohn und Marie noch

eine ungefähr gleichaltrige Tochter,

die kleine (Halb-)Schwester von

Lucie (beide Mädchen stammen

übrigens nicht von Ahmad).

Eine besondere Qualität von »Le

passé« besteht nun darin, dass der

Film häufig die Sicht der Kinder einnimmt.

Für die Kinder gehört nämlich

alles zusammen. Sie fragen,

warum Marie und Samir heiraten

wollen, wenn sie doch noch verheiratet

bzw. gerade erst geschieden

sind. Seitdem sie existiere, habe

sie drei Männer als Partner ihrer

Mutter erlebt und sie habe alle drei

gehen sehen, sagt Lucie einmal.

Für die Erwachsenen liegt dagegen

die Macht der Entscheidung allein

bei ihnen selbst. Es sei Sache der

Mutter, zu bestimmen, mit wem

sie leben will, sagt Ahmad. Aber im

Grunde geht es um Verantwortung,

um die Verantwortung, die man für

andere Menschen übernommen

hat. Sei es, dass man ein Kind in die

Welt gesetzt hat, sei es, dass man

sich für einen Partner entschieden

und damit dessen Leben eine Richtung

gegeben hat.

»La passé« handelt also von Verantwortung

und von der Schuld, die

unumgänglich mit Verantwortung

verbunden ist. Weil Farhadi dies in

unaufdringlich-klug komponierten

Bildern vorführt, weil seine Darsteller

unglaublich authentisch wirken

(Bérénice Bejo wurde in Cannes als

beste Schauspielerin ausgezeichnet)

und weil er uns meisterhaft

durch seinen Film führt (keine

Szene ist zu lang, keine zu kurz

geraten), ist aus »Le passé« erneut

ein großartiger Film geworden, der

beste Film seit langem.

Claus Wecker

LE PASSE – DAS VERGANGENE

von Asghar Farhadi, F/I 2013, 130 Min.

mit Bérénice Bejo, Tahar Rahim, Ali Mosaffa,

Pauline Burlet

Drama

Start: 30.01.2014

★★★★★

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Preview

für Frankfurt

und Rhein-Main

Wir verlosen in Zusammenarbeit

mit Camino/Studiocanal 15 × 2

Freikarten für unsere Preview der

untertitelten Originalfassung am

Sonntag, d. 26.1., um 19 Uhr in Orfeos

Erben an der Messe. Bitte rufen Sie

uns am Fr., d. 24.1., ab 10 Uhr unter

069/97074199 an. Wer bei unserer

Aktion leer ausgeht, kann Tickets an

der Kasse kaufen.

8 | Strandgut 01/2014


FILMSTARTS

01.01.2014

DAS ERSTAUNLICHE LEBEN

DES WALTER MITTY

von Ben Stiller, USA 2013, 114 Min.

mit Ben Stiller, Kristen Wiig, Adam Scott, Sean Penn

Tragikomödie

Walter Mitty arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv

der Zeitschrift »Life!«. Er ist ein Einzelgänger, der

sich, um seinem grauen Alltag zu entfliehen, in romantischen

Tagträumen verliert. Sein Lichtblick ist

die neue Kollegin Cheryl, die Walter aus der Ferne

bewundert. Eines Tages ist das Bild des berühmten

»Life!«-Fotografen Sean O’Connell, das an Walter

geschickt wurde, verschwunden. Motiviert durch

Cheryl nimmt Walter all seinen Mut zusammen und

begibt sich auf eine aufregende Reise ans andere

Ende der Welt …

www.fox.de

★★★✩✩

02.01.2014

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME

von Luc Jacquet, F 2013, 78 Min.

mit Bruno Ganz (Sprecher)

Naturduko

Der Botaniker Francis Hallé hat viele Jahre damit

verbracht, die Regenwälder zu studieren. Jetzt führt

er uns auf eine Reise in die Tiefen des tropischen

Dschungels und erzählt die Evolutionsgeschichte

eines Urwalds. Mit kuriosen Allianzen und überraschenden

Täuschungsmanövern sichern dessen

Bewohner seit Jahrhunderten ihre Existenz. Das

Kino nimmt damit an einer globalen Bewegung

zur Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für die

Erhaltung des Waldes teil.

www.weltkino.de

IMAGINE

von Andrzej Jakimowski, Pol/Por/F 2012, 105 Min.

mit Edward Hogg, Alexandra Maria Lara, Melchior

Derouet

Drama

Der blinde Lehrer Ian, der über viele Jahre gelernt

hat, sich durch genaues Zuhören mit Hilfe von

Schallwellen zu orientieren, wird nach Lissabon an

eine Augenklinik gerufen, um dort blinden Kindern

verbesserte Techniken im Alltag zu vermitteln. Doch

er lehrt seine jungen Patienten eine neue Art, durch

Imagination und Neugier die Welt zu entdecken.

Eva, eine äußerst scheue junge Frau spürt, dass ihr

Ian verlorenen Mut wiedergeben kann.

Andrzej Jakimowski wurde beim Filmfest Warschau

für die Regie ausgezeichnet. Der Film gewann außerdem

den Publikumspreis.

www.imagine-der-film.de

★★★★✩

DAS MERKWÜRDIGE

KÄTZCHEN

von Ramon Zürcher, D 2013, 72 Min.

mit Leon Alan Beiersdorf, Matthias Dittmer, Lea Draeger,

Monika Hetterle, Mia Kasalo

Drama

An einem Samstag im Herbst sind Karin und Simon

bei ihren Eltern und der jüngsten Schwester Clara

zu Besuch. Zu einem gemeinsamen Abendessen

erscheinen im Verlauf des Tages auch weitere

Verwandte. Während die Familienangehörigen

die Wohnung mit ihren Gesprächen, Alltagshandlungen

und Kochvorbereitungen beleben, streifen

die Katze und der Hund durch die Räume. Auch sie

werden zu einem zentralen Bestandteil dieses familiären

Alltagsreigens, der immer wieder Elemente

eines Familiendramas, Märchens und des Psychogramm

einer Mutter aufweist.

www.peripherfilm.de

MISTKERLE

von Claire Denis, F/D 2013, 83 Min.

mit Vincent Lindon, Chiara Mastroianni, Julie Bataille,

Michel Subor, Lola Créton, Alex Descas

Drama

Als ihn die bestürzende Nachricht vom Selbstmord

seines Schwagers erreicht, geht Schiffskapitän

Marco Silvestri unerlaubt von Bord, um sich um

seine Schwester Sandra und deren Tochter Justine

zu kümmern. Bei der Gelegenheit sucht er auch

seine verheiratete Geliebte Raphaëlle auf. Diese

hat ihr ganz eigenes Paket zu schultern: Um ihren

Sohn in Sicherheit zu wissen, hat sie ihre Seele

an ihren Mann Edouard verkauft. Edouard ist ein

skrupelloser und schmieriger Geschäftsmann, der

undurchsichtige Kontakte zu einem Sexring pflegt.

Dass Männer Mistkerle sind, stellt sich schnell als

Untertreibung heraus …

www.realfictionfilme.de

PARANORMAL ACTIVITY:

DIE GEZEICHNETEN

von Christopher Landon, USA 2014, 84 Min.

mit Andrew Jacobs, Molly Ephraim, Richard Cabral

Horrorfilm

Mysteriöses geschieht auch im Spin-off der »Paranormal

Activity«-Serie. Dem »gezeichneten« Jesse

passieren unerklärliche Dinge, seine Lage wird immer

bedrohlicher. Freunde und Familie versuchen

ihn zu retten …

www.paramountpictures.de

PATRON MUTLU SON ISTIYOR

von Kivanc Baruönü, Türkei 2013, ca100 Min.

mit Erkan Can, Tolga Cevik, Ezgi Mola

Romantische Komödie

Drehbuchautor Sinan soll eine romantische Komödie

schreiben, leidet jedoch an einer Schreibblockade.

Hinzu kommt, dass sein ungeduldiger Auftraggeber

ihm eine sehr kurze Abgabefrist gegeben

hat - schließlich hat er Sinan nach Kappadokien

geschickt, damit er dort Inspiration findet. Dieser

lässt sich aber lieber von der schönen Tochter des

Hotelbesitzers, Eylül, verzaubern. Bis Sinan erfährt,

dass Eylül mit dem Schauspieler Faruk verlobt ist.

Jener Faruk, der ihm einst seine Freundin ausgespannt

hat.

www.kinostar.com

STREETDANCE KIDS

von Ben Gregor, GB 2013, 106 Min.

mit Akai Osei-Mansfield, Theo Stevenson, Ashley Jensen

Tanzfilm

Tanzen ist die größte Leidenschaft von dem jungen

Streetdancer Jaden. Als der angesagte Jugendclub

seines Heimatortes geschlossen werden soll, ist Jaden

fest entschlossen, das zu verhindern. Gemeinsam

mit seinem Freund, dem schlagfertigen Ethan,

organisiert er eine Charity-Show, deren Einnahmen

die Schließung des Clubs verhindern sollen. Eine eigene

StreetDance-Gruppe wird zusammengestellt,

doch die tanzbegeisterten Kids haben allesamt

zwei linke Füße. Allzu viel Zeit bleibt nicht mehr …

www.streetdance-kids.de

09.01.2014

ALL IS LOST

von J.C. Chandor, USA 2013, 106 Min.

mit Robert Redford

Abenteuerfilm

Mitten auf dem indischen Ozean wird ein Mann

aus dem Schlaf gerissen. Seine zwölf Meter lange

Segelyacht hat einen im offenen Meer treibenden

Schiffscontainer gerammt. Sein Navigations-Equipment

und sein Funkgerät versagen in der Folge den

Dienst, und er treibt in einen gewaltigen Sturm hinein.

Praktisch manövrierunfähig treibt der Mann

auf offener See. Seine letzte Hoffnung ist es, von der

Strömung in eine der großen Schiffahrtsstrecken

getrieben zu werden.

www.all-is-lost.de

★★★✩✩

»Bethlehem«

ab 9. Januar 2014

im Kino

BETHLEHEM

von Yuval Adler, ISR/B/D 2013, 96 Min.

mit Tsahi Halevi, Sahdi Marei, Haitham Omari

Drama

Die Geschichte von der spannungsvollen und

komplexen Beziehung zwischen dem israelischen

Geheimdienstler Razi und seinem jugendlichen, palästinensischen

Informanten Sanfur. Sanfur ist der

jüngere Bruder eines gesuchten Untergrundkämpfers.

Razi hat ihn mit 15 Jahren rekrutiert und über

zwei Jahre eine enge, fast väterliche Beziehung zu

ihm aufgebaut. In einer schmalen Gratwanderung

versucht er, gleichzeitig Razis Forderungen gerecht

zu werden und seinem Bruder gegenüber loyal zu

bleiben …

www.realfictionfilme.de

★★★★✩

DANCING IN JAFFA

von Hilla Medalia, USA/Israel 2013, 100 Min.

mit Pierre Dulaine

Dokumentarfilm

Erstmals seit seiner Kindheit kehrt der international

bekannte Tanzstar Pierre Dulaine nach Jaffa zurück,

um sich einen langgehegten Traum zu erfüllen: Er

initiiert ein Schulprojekt, bei dem israelisch-palästinensische

und israelisch-jüdische Kinder, die seit

Jahrzehnten in einer Stadt aber nicht miteinander

leben, gemeinsam Tanzen lernen: und zwar, da gibt

es für Pierre kein Vertun, Gesellschaftstanz. Dessen

Basis gründet in der grundlegenden Idee, zwei

Menschen zusammenkommen zu lassen, die sich

als Einheit bewegen.

www.mfa-film.de

DHOOM 3

von Vijay Krishna Acharya, Indien 2013, ca100 Min.

mit Amir Khan, Abhishek Bachchan, Uday Chopra,

Katrina Kaif, Tabrett Bethell

Actionfilm

Im finalen Teil der Bollywood-Action-Reihe, die an

die »Fast & Furious«-Reihe erinnert, geht es wieder

sehr explosiv zu. Die beiden Polizisten Jai Dixit

und dessen Gehilfe Ali müssen diesmal einen Meisterdieb

fangen, der ein großes Spiel mit allen und

jedem spielt. Der Gegenspieler wird von keinem

geringerem als Bollywood-Megastar Aamir Khan

gespielt – eine durchaus überraschende Besetzung.

http://rapideyemovies.de

DIANA

von Oliver Hirschbiegel, GB/USA/S 2013, 113 Min.

mit Naomi Watts, Douglas Hodge, Geraldine James,

Jonathan Kerrigan, Juliet Stevenson, Laurence Belcher

Biographie

Das Porträt der Prinzessin von Wales während der

letzten beiden Jahre ihres Lebens. Die in England

geborene Schauspielerin Naomi Watts verkörpert

Diana, Naveen Andrews den Arzt Dr. Hasnat Khan,

in den sich Diana verliebt hat. Das Drehbuch dieses

Films, der bemüht ist, nirgends anzuecken, stammt

von dem Bühnenautor Stephen Jeffreys.

www.diana-derfilm.de

★★✩✩✩

THE HAPPY SAD

von Rodney Evans, USA 2013, 87 Min.

mit Leroy McClain, Sorel Carradine, Charlie Barnett,

Cameron Scoggins

Drama

Brooklyn, New York: Die Afro-Amerikaner Marcus

und Aaron, die seit sechs Jahren ein Paar sind, halten

ihre Beziehung für so weit gefestigt, dass auch

Freiräume wie ein gelegentlicher Flirt mit jemand

anderem erlaubt sein sollte. Aaron trifft auf den

Musiker Stan, der gerade erst von seiner Freundin

Annie für eine Frau verlassen wurde, und verliebt

sich in ihn. Marcus ist eifersüchtig, und Stan weiß

nicht, ob er tatsächlich eine homosexuelle Beziehung

führen kann oder nicht doch lieber zu Annie

zurückkehren sollte.

www.gmfilms.de

MATTERHORN

(Wo die Liebe hinfällt)

von Diederik Ebbinge, NL 2013, 87 Min.

mit René van‘t Hof, Ton Kas, Ko Aerts

Tragikomödie

Sodom und Gomorra bricht über ein kleines, bigottes

Dorf in Seeländisch-Flandern, Holland, herein,

als der alleinstehende, stets tadellos korrekt

gekleidete und ordnungsliebende Witwer Fred dem

sanftmütigen, aber nicht-so-ganz-richtig-im-Kopferscheinenden

Landstreicher Theo das Ja-Wort gibt

und der spießigsten Einöde der nördlichen Hemisphäre

den Rücken kehrt.

www.pro-fun.de

DIE PUTE VON PANEM –

THE STARVING GAMES

von Jason Friedberg u. Aaron Seltzer, USA 2013, 83 Min.

mit Maiara Walsh, Brant Daugherty, Cody Christian

Parodie

In einer reichlich großen Zeremonie wird Kantmiss

Evershots jüngere Schwester auserkoren, an den

75. Starving Games teilzunehmen – dem dicksten

TV-Spektakel des bösen Präsidenten Snowball.

Doch Kantmiss drängelt sich vor und nimmt den

Platz ihrer Schwester ein. Getreu dem Show-Motto

»Kämpfe, um zu überleben« ist sie fest entschlossen

zu gewinnen – ein Sieg würde ihr helfen, ihre

Familie zu ernähren. Geschenkt. Aber es macht sie

vor allen Dingen berühmt …

www.die-pute-von-panem.de

ZWEI VOM ALTEN SCHLAG

von Peter Segal, USA 2013, 113 Min.

mit Robert De Niro, Sylvester Stallone, Kim Basinger,

Kevin Hart

Komödie

Billy The Kid McDonnen und Henry Razor Sharp

waren in ihren Jahren als Profi–Boxer erbitterte

Rivalen. Zweimal sind sie bereits im Ring gegeneinander

angetreten, wobei jeweils einer der beiden

ein Match gewann. 30 Jahre später wittert der

Boxpromoter Dante Slate ein großes Geschäft:

Es gelingt ihm, die beiden Box-Rentner zu einem

letzten Entscheidungskampf zu überreden. Für die

nötige Promo sorgen die alten Streithähne selbst,

als sie bei einem Treffen in eine spontane Prügelei

verfallen …

www.warnerbros.de

Strandgut 01/2014 | 9


FILMSTARTS

16.01.2014

12 YEARS A SLAVE

von Steve McQueen, USA 2013, 133 Min.

mit Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Benedict

Cumberbatch, Paul Dano, Paul Giamatti, Brad Pitt

Drama

Saratoga/New York, Mitte des 19. Jahrhunderts.

Der Afro-Amerikaner Solomon Northup lebt ein

einfaches, aber glückliches Leben als freier Mann.

Als zwei Fremde den virtuosen Geigenspieler für

einen Auftritt engagieren und danach noch auf einen

Drink einladen, schöpft Solomon keinerlei Verdacht.

Doch am nächsten Morgen befindet er sich

in Ketten gelegt auf einem Sklavenschiff Richtung

Louisiana. Trotz seiner verbrieften Freiheitsrechte

wird Solomon verkauft. Zwölf lange Jahre sucht er

nach einem Weg, sich aus der Gefangenschaft zu

befreien und dabei zu überleben …

www.tobis.de/film/12-years-a-slave

★★★★✩

Siehe Kritik

CRULIC –

DER WEG INS JENSEITS

von Anca Damian, Rumän/Pol. 2011, 73 Min.

Animationsfilm

Der 33-jährige Rumäne Claudiu Crulic wird beschuldigt,

einem polnischen Richter die Brieftasche

gestohlen zu haben. Im Gefängnis in Krakau tritt

er, überzeugt davon, unschuldig zu sein, in einen

Hungerstreik. Er wendet sich an die Rumänische

Botschaft in Polen und verlangt einen neuen Staatsanwalt

für den Prozess. Das Konsulat bittet ihn daraufhin,

Vertrauen in das polnische Rechtssystem

zu haben. Animiertes Doku-Drama nach wahren

Ereignissen.

http://crulic.ro/news

FÜNF FREUNDE 3

von Mike Marzuk, D 2013, ca100 Min.

mit Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen,

Neele Marie Nickel, Michael Fitz, Sky du Mont

Abenteuerfilm

Kokospalmen, weiße Sandstrände und kristallklares

Wasser – eigentlich steht ein entspannter

Badeurlaub auf dem Programm. Doch kaum sind

die fünf Freunde auf der exotischen Urlaubsinsel

gelandet, wittern sie schon wieder ein Abenteuer:

Während Onkel Quentin mit einem befreundeten

Wissenschaftler seinen Studien nachgeht, entdecken

sie beim Tauchen ein Schiffswrack. Darin

versteckt ist ein geheimnisvoller Kompass – der

Hinweis auf einen Piratenschatz, da ist sich das

einheimische Mädchen Joe sicher …

http://fuenf-freunde.com

»Das Geheimnis der Bäume«

ab 1. Januar 2014

im Kino

I USED TO BE DARKER

von Matt Porterfield, USA 2013, 90 Min.

mit Deragh Campbell, Hannah Gross, Ned Oldham,

Kim Taylor

Drama

Taryn hat es von Nordirland in die USA verschlagen

– der Liebe wegen, die jedoch nach kurzer Zeit

beendet ist. Zuflucht sucht sie bei ihren Verwandten

in Baltimore. Doch Tante Kim und Onkel Bill besiegeln

gerade das Ende ihrer Ehe. Würdevoll soll die

Trennung verlaufen, denn ihre Tochter Abby hat sich

für die Semesterferien zu Hause angekündigt. Ein

Zuhause, das es aber nicht mehr gibt …

www.iusedtobedarkermovie.com

NEBRASKA

von Alexander Payne, USA 2013, 115 Min.

mit Bruce Dern, Will Forte, June Squibb, Stacy Keach,

Bob Odenkirk

Roadmovie

Am Ende wartet ein Lottogewinn in Millionenhöhe,

denkt Woody Grant, der sich, getäuscht durch einen

betrügerischen Werbeprospekt, das vermeintlich

große Geld persönlich in Lincoln, Nebraska, abholen

möchte. Doch die 900 Meilen Strecke von

seinem Wohnort zum Ziel seiner Träume kann der

sture Eigenbrötler allein nicht mehr bewältigen.

Sein jüngerer, gutmütiger Sohn David ist dazu bereit,

die Fahrt mit seinem Vater anzutreten – auch

wenn die beiden schon lange nicht mehr viel miteinander

zu tun haben …

www.paramountpictures.de

★★★★✩

NICHT MEIN TAG

von Peter Thorwarth, D 2013, 115 Min.

mit Moritz Bleibtreu, Axel Stein, Anna Maria Mühe,

Nele Kiper, Jasmin Gerat

Komödie

Der Bankberater Till Reiners hat mal wieder keinen

guten Tag. Er ist gelangweilt. Von seinem Job, seinem

kleinstädtischen Leben und von sich selbst.

Und er ist frustriert von seiner Ehe mit Miriam, die

irgendwo zwischen Alltagstrott und Windelwechseln

ihr Feuer verloren hat. Soll das wirklich schon

alles gewesen sein, was das Leben ihm zu bieten

hat? Doch da überfällt Gelegenheitsgangster

Nappo Tills Bank – und nimmt ihn als Geisel. Doch

Nappo muss bald erkennen, dass Till nicht so bieder

ist wie erwartet …

www.nichtmeintag.de

DAS RADIKAL BÖSE

von Stefan Ruzowitzky, D/A 2013, 106 Min.

Non-fiction Drama

Anhand der Geschichte des Polizeibatallions 101,

das 1942 aus Hamburg nach Polen verlegt wurde,

wo es an Massenexektionen beteiligt war, geht der

Film der Frage nach, wie es passieren kann, dass

aus ganz gewöhnlichen Menschen Kriegsverbrecher

werden können.

www.das-radikal-boese.de

★★★★✩

Siehe Kritik

A TOUCH OF SIN

von Jia Zhang-ke, China/Jap 2013, 133 Min.

mit Wu Jiang, Vivien Li, Lanshan Luo, Baoqiang Wang

Drama

Jia Zhang-ke porträtiert in vier Geschichten, die in

großstädtischen Regionen wie Guangzhou, aber

auch in ländlicheren Gebieten wie der Provinz

Shanxi spielen, ein modernes China voller sozialer

Ungerechtigkeit, verloren in dem Spalt, den der

wirtschaftliche Aufschwung in die Gesellschaft

reißt. Dafür wurde er in Cannes mit Kritikerlob und

dem Preis für das beste Drehbuch bedacht.

http://rapideyemovies.de

ÜBER DAS MEER

von Arend Agthe, D 2011, 80 Min.

mit Björn Bugri, Christian Arnold, Lisa Adler,

Michael Ihnow

Dokumentarfilm mit Spielszenen

Der Film erzählt die spannende und bewegende

DDR-Fluchtgeschichte von Erhard Schelter, der

zusammen mit einem zweiten Schwimmer in der

Nacht vom 21. auf den 22. September 1974 von Boltenhagen

in Mecklenburg aus heimlich in Richtung

Westen schwamm. Ihr Ziel war das 30 Kilometer

entfernte Dahme in Schleswig-Holstein. Am Licht

des dortigen Leuchtturms konnten sie sich orientieren.

Die Rettung der beiden Schwimmer war ebenso

abenteuerlich wie glücklich.

www.herzfeld-productions.de

THE WOLF OF WALL STREET

von Martin Scorsese, USA 2013, 165 Min.

mit Leonardo DiCaprio, Margot Robbie,

Matthew McConaughey, Jonah Hill

Thriller

New York in den frühen 90er Jahren. Der aufstrebende

Börsenmakler Jordan Belfort gründet mit

Anfang 20 die Maklerfirma »Stratton Oakmont«

und wird schon bald zum millionenschweren Shootingstar

mit dem Spitznamen »Wolf of Wall Street«.

Mit seinem Reichtum finanziert er einen ausschweifenden

Lebensstil, geprägt von Alkohol, Drogen und

Sex. Von unstillbarer Gier getrieben und mit dem

Gefühl der Unbesiegbarkeit im Rücken, lassen er

und seine Wolfsbande sich auf illegale Geschäfte

mit der New Yorker Unterwelt ein.

www.upig.de

★★★★✩

Siehe Kritik

23.01.2014

ART WAR

von Marco Wilms, D 2013, 90 Min.

Dokumentarfilm

Art War begleitet junge Künstler vom arabischen

Frühling 2011 bis zur Parlamentswahl 2013. Der

Film zeigt, wie sie nach der Diktatur Mubaraks

lernen, Kunst als Waffe im Kampf für ihre unvollendete

Revolution einzusetzen. Ihre großformatigen

Graffitis und Gemälde erzählen von Unterdrückung

und Aufbruch, Elektropunk und Rap liefern den

Soundtrack zum Lifestyle der ägyptischen Revolutionsjugend.

www.missingfilms.de

DER BLINDE FLECK

von Daniel Harrich, D 2014, ca100 Min.

mit Benno Fürmann, Nicolette Krebitz,

Heiner Lauterbach, Jörg Hartmann, August Zirner

Drama

Am 26. September 1980 wird der verheerende

Anschlag auf das Münchner Oktoberfest verübt,

bei dem 13 Menschen sterben und mehr als 200

verletzt werden. Ulrich Chaussy, Journalist beim

Bayerischen Rundfunk, plant zunächst nur einen

kleinen Beitrag zum Attentat. Dafür beginnt er die

Hintergründe des Gewaltakts zu untersuchen und

stößt schon bald auf Widersprüche und Ungereimtheiten.

Von offizieller Seite scheinen bestimmte

Hinweise aber nicht weiter verfolgt zu werden und

später verschwinden Beweismittel aus der Asservatenkammer


www.ascot-elite-film.de

CRASHKURS

von Anika Wangard, D 2012, 90 Min.

mit Winnie Böwe, Armando Dotto, Monika Lennartz,

Ulrich Voß, Michael Baderschneider, Kornelia Boje

Tragikomödie

Das Rentnerpaar Meyenburg plante einen sorglosen

Lebensabend mit dem Ersparten. Doch dann

kam die Bankenkrise, und auf einmal steht das Paar

ohne Rücklagen da. Niemand scheint helfen zu wollen.

Mit skurrilen Mitteln leistet Eva Meyenburg

Widerstand gegen die Bank und fordert ihr Geld

ein. Doch scheint sie mit ihrem aggressiven Aktionismusden

den Sinn für die Realität zu verlieren.

Als dann noch der Ehemann in Untersuchungshaft

gerät, ist nichts mehr so, wie es einmal war.

www.eclipse-film.de

ERBARMEN

von Mikkel Nørgaard, DK 2013, 97 Min.

mit Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Sonja Richter

Thriller

Nach einem katastrophal gescheiterten Einsatz

wird Carl Mørck in die neu gegründete Sonderabteilung

Q abgeschoben. Er darf nicht mehr selbst

ermitteln, sondern soll ungelöste Fälle möglichst

schnell und geräuschlos zum Abschluss bringen.

Doch es dauert nur wenige Tage, bis seine Sturheit

ihn und seinen Assistenten Assad auf die Spur von

Politikerin Merete Lynggaard führt, die vor Jahren

auf mysteriöse Weise verschwunden ist …

www.erbarmen-derfilm.de

★★✩✩✩

HANNAS REISE

von Julia von Heinz, D 2013, 100 Min.

mit Karoline Schuch, Doron Anit, Max Mauff,

Lore Richter, Trystan Pütter, Suzanne von Borsody

Drama

Um berufl ich voranzukommen, braucht die ehrgeizige

Hanna den Nachweis sozialer Kompetenz.

Ein Praktikum in einem Behindertendorf in Tel Aviv

scheint die Lösung zu sein. In Israel angekommen,

stößt Hanna mit ihrer überheblichen Art bei allen

auf Unverständnis: Ob in ihrer vollgemüllten WG

mit einem »Wiedergutmachungsdeutschen« und

einer Politaktivistin oder im Umgang mit den Behinderten

oder auch bei den Treffen mit »ihrer« Holocaustüberlebenden.

Den Betreuer Itay, dem sie

zugeteilt wurde, lässt Hanna zunächst auflaufen.

Doch Itay beginnt eine Flirtoffensive, der Hanna sich

immer weniger entziehen kann …

www.zorrofilm.de

★★★✩✩

HOMEFRONT

von Gary Fleder, USA 2013, 100 Min., mit Jason Statham,

James Franco, Kate Bosworth, Winona Ryder

Thriller

Seiner Vergangenheit kann keiner so schnell entkommen,

auch Ex-Agent Phil Broker nicht. Nach

dem Tod seiner Frau zieht er zusammen mit seiner

Tochter Mattie in eine Kleinstadt. Doch der Zufall

will es, dass Mattie in der neuen Schule ausgerechnet

vom Sohn von Gator Bodine, dem hiesigen Drogenboss,

drangsaliert wird. Da sie sich aber gekonnt

mit Schlägen wehrt, bleibt die Sache nicht ohne

Folgen. Gator will Broker zur Rede stellen, findet

das Haus aber leer vor und durchsucht es. Ihm wird

schnell klar, dass Broker ein Agent in der Drogenbekämpfung

war …

www.homefront-derfilm.de

I, FRANKENSTEIN (3D)

von Stuart Beattie, USA 2014, ca100 Min.

mit Aaron Eckhart, Bill Nighy, Miranda Otto

Fantasy

Adam Frankenstein, der vor Jahrhunderten aus Leichenteilen

von Dr. Victor Frankenstein geschaffen

wurde, lebt in Darkhaven, wo finstere Kräfte der

Unterwelt herrschen. Zwei rivalisierende Clans

kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Die

Bevölkerung befürchtet, von der Erde getilgt zu

werden. Eine Gruppe von Dämonen erkennt in

Adam die Chance, diesen Kampf für sich zu entscheiden.

Ohne sein Zutun gerät er in die Schlacht

der Clans … Nach einer Graphic Novel.

www.i-frankenstein.de

10 | Strandgut 01/2014


FILMSTARTS

LAND IN SICHT

von Antje Kruska u. Judith Keil, D 2014, 97 Min.

Dokumentarfilm

Abdul, ein jemenitischer Scheich, der Iraner Farid

und Brian aus dem Kamerun finden sich mit

ihren verschiedenen Vorstellungen vom Leben in

Deutschland in einem Asylbewerberheim in einer

Kleinstadt wieder. Der Weg zum erhofften Bleiberecht

ist mit Schwierigkeiten verbunden. Auf Ämtern

haben sie große Probleme, sich mit den hiesigen

Gepflogenheiten vertraut zu machen, und auf

den Dorffesten oder in den Klubs der Hauptstadt

Berlin schlägt ihnen nicht immer Gegenliebe der

Einheimischen entgegen, wie der Film mit Sinn für

unfreiwillige Komik zeigt.

www.landinsicht-derfilm.de

MEINE LIEBE FRAU SCHILDT

(Eine Ode an die Grundschule)

von Nathalie David, D 2012, 86 Min.

Dokumentarfilm

Über zwei Jahre hinweg beobachtete Nathalie

David eine Klasse der Grundschule Rothestraße

in Hamburg Ottensen und ihre Lehrerin Dietlind

Schildt mit der Kamera, sprach mit den Schülerinnen

und Schülern. Dietlind Schildt blickt auf

vierzig Jahre Berufserfahrung zurück. Der Film

stellt dazu ausgewählte Zitate aus Rousseaus

»Emile oder Über die Erziehung«, vorgetragen von

einem Teddy.

www.im-film.de

★★✩✩✩

NORDSTRAND

von Florian Eichinger, D 2013, 89 Min.

mit Lennart Bartels, Luise Berndt, William Boer, Martina

Krauel, Louis Lex

Drama

Marten (30) und sein Bruder Volker (27) treffen im

verlassenen Elternhaus an der Nordsee zum ersten

Mal nach langer Zeit wieder aufeinander. Ihre Mutter

soll demnächst aus der Haft entlassen werden,

wo sie seit dem Tod des Vaters sitzt. Marten möchte

Volker dazu bewegen, sie gemeinsam abzuholen.

Doch der hat nur den Verkauf des Hauses im Sinn.

Seiner Mutter wirft er bis heute vor, dass sie ihn als

Kind nicht vor den Übergriffen des Vaters beschützt

hat. Und mit Marten, der sich mitschuldig an den

damaligen Ereignissen fühlt, treibt Volker ein seltsames

Spiel …

www.farbfilm-verleih.de

DIE SCHWARZEN BRÜDER

von Xavier Koller, D/CH 2013, 100 Min.

mit Fynn Henkel, Moritz Bleibtreu, Waldemar Kobus,

Richy Müller

Kinder- und Jugendabenteuer

Im 19. Jahrhundert wird der kleine Giorgio von seinen

Eltern auf den Hungerweg geschickt. Er teilt

das Schicksal vieler Kinder der Tessiner Bergbauern,

die weggeschickt werden, in der Hoffnung, dass sie

Arbeit finden. Giorgio wird Kaminputzer. Er muss

durch finstere Kamine klettern und mit nackten

Händen den Ruß befördern. Zusammen mit den

anderen Kaminfegern gründet er den Bund der

Schwarzen Brüder. Sie wehren sich gegen ihr Elend

und gegen die Mailänder Straßenjungen, und sie

wagen die Flucht zurück in ihre Heimat.

www.studiocanal.de

YOUTH

von Tom Shoval, Israel/D 2013, 107 Min.

mit Eitan Cunio, David Cunio, Moshe Ivgy, Gita Amely,

Shirili Deshe

Drama

Die Brüder Yaki und Shaul leben mit ihren Eltern

in Petah Tikva, einer Satellitenstadt bei Tel Aviv.

Während Yaki seinen Militärdienst absolviert, folgt

Shaul einem hübschen jungen Mädchen, filmt jede

seiner Bewegungen mit dem Handy und schickt die

Clips an den Bruder. Sie entführen das Mädchen,

verstecken es in einem Keller und beschließen,

telefonisch ein hohes Lösegeld zu fordern. Doch

sie haben nicht bedacht, dass Sabbat ist und die

orthodoxe Familie des Opfers nicht ans Telefon

geht. Die Zeit läuft.

http://port-prince.de

29.01.2014

ILLUSION

von Roland Reber, D 2013, ca90 Min.

mit Carolina Hoffmann, Antje Nikola Mönning, Wolfgang

Seidenberg, Marina Anna Eich, Andreas Pegler

Drama

Acht Menschen, die unterschiedlicher nicht sein

können, treffen in einer Bar aufeinander. Für eine

Nacht entfliehen sie ihrem in Ritualen erstarrten Alltag

und begeben sich auf eine Reise in ihre Gedankenwelt,

zu ihrer ureigensten Lust. Unterdrückte

Wünsche, sexuelle Phantasien und Ängste kommen

zum Vorschein und längst vergessene Erfahrungen

wieder ans Licht. Der Abend nimmt seinen Lauf …

30.01.2014

47 RONIN (3D)

von Carl Rinsch, USA 2013, ca100 Min.

mit Keanu Reeves, Hiroyuki Sanada, Kô Shibasaki, Tadanobu

Asano, Rinko Kikuchi, Jin Akanishi

Actiondrama

Im Japan des 18. Jahrhunderts schließt sich der gesetzlose

Samurai Kai dem Anführer der 47 Ronin,

Oishi, an. Sie wollen Rache an jenem Mann üben,

der ihren früheren Anführer ermordet hat und dafür

verantwortlich ist, dass sie ihre Stellung am Hof

verloren haben. Ihr Ziel ist der grausame Lord Kira,

der aber Unterstützung von der mysteriösen Mizuki

bekommt, die jeden seiner Wünsche auf der Suche

nach der absoluten Macht erfüllt. Auf dem Weg zu

ihrer Rache erwarten Kai und die 47 Ronin eine

Reihe gefährlicher Prüfungen.

www.upig.de

ANCHORMAN 2:

THE LEGEND CONTINUES

von Adam McKay, USA 2013, ca120 Min.

mit Will Ferrell, Christina Applegate, Paul Rudd,

Kristen Wiig, Jim Carrey

Komödie

Nach ihrem Erfolg in den 70er Jahren im Sender

Channel 4 in San Diego ist es dem Reporter Ron

Burgundy, seiner Frau Veronica Corningstone, dem

Wetterexperten Brick Tamland, dem Straßenreporter

Brian Fatana und dem Sportexperten Champ

Kind nicht gut ergangen. Ron trägt zwar noch

immer schicke Anzüge, arbeitet aber jetzt als Moderator

einer Delphin-Show in einem Themenpark,

statt über die fundamentalen Vorgänge in aller Welt

zu berichten. Doch der neue Rund-um-die-Uhr-Senders

GNN bietet ihm und seinem ehemaligen Team

an, eine News-Sendung in New York zu moderieren.

www.paramountpictures.de

ARGERICH –

BLOODY DAUGHTER

von Stéphanie Argerich, F/CH 2012, 94 Min.

mit Martha Argerich, Stephen Kovacevitch

Biographie

Die Pianisten Martha Argerich und Stephen Kovacevich,

zwei herausragende Persönlichkeiten der

klassischen Musik, begleitet und beobachtet von

ihrer Tochter Stéphanie. Ein intimes Familienporträt

und die Auseinandersetzung einer Tochter mit einer

»Göttin«, ihrer Mutter. Stéphanie Argerichs Film hat

den renommierten Prix Italia gewonnen.

www.one-filmverleih.de

DER BLICK IN DEN ABGRUND

von Barbara Eder, A/D 2013, 88 Min.

Dokumentarfilm

Die österreichische Filmemacherin Barbara Eder

portraitiert sechs internationale Profiler bei ihrem

Blick in den Abgrund. Ihre Arbeit beginnt, nachdem

das Blut weggewischt wurde: Profiler, forensische

Psychologen und Psychiater befassen sich hauptberuflich

mit Mord, Vergewaltigung und Totschlag.

Sie rekonstruieren Tatverläufe und Motive, erstellen

Persönlichkeitsprofile und setzen blutige Puzzles

zusammen. Sie haben den größten Teil ihres Lebens

mit Verbrechern und deren Opfern verbracht.

wwww.blickindenabgrund.de

DISCONNECT

von Henry-Alex Rubin, USA 2012, 115 Min.

mit Alexander Skarsgård, Jason Bateman, Michael

Nyqvist, Andrea Riseborough, Frank Grillo, Paula Patton

Internet-Thriller

Facebook, Chatrooms und Online-Foren – das

soziale Versprechen des Internets zeigt sich in

dem Film von seiner bedrohlichen Seite: Hinter

Freundschaftsangeboten, Vertrauensvorschüssen

und Offenheit verbirgt sich eine Welt aus Cyber-

Mobbing, Porno-Chats und Online-Kriminalität.

Das hochspannende Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers

Henry-Alex Rubin kommt im Umfeld

von NSA-Datenskandal, Kreditkartenbetrug und

YouTube-Abschiedsvideos genau zur richtigen Zeit.

http://weltkino.de

★★★★✩

DER IMKER

von Mano Khalil, CH 2013, 107 Min.

Dokumentarfilm

Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus der

engen Gemeinschaft seines kurdischen Bergdorfs

vertrieben, verliert seine Bienenvölker – seine Lebensgrundlage,

seine Familie. In der Schweiz, seiner

neuen Asylheimat, wird er vom Räderwerk der

Bürokratie erfasst, in eine winzige Stadtwohnung

einquartiert und dem Montageband einer Behindertenwerkstadt

zugeteilt.

»Der Imker – eine Geschichte voller Traurigkeit und

Ironie, die jedem guten Spielfilm ebenbürtig ist«,

befand die »Neue Zürcher Zeitung«.

http://bravehearts-international.org

KILL YOUR DARLINGS

von John Krokidas, USA 2013, 104 Min.

mit Daniel Radcliffe, Michael C. Hall, Ben Foster,

Elizabeth Olsen, Jennifer Jason Lee, Dane DeHaan

Biopic

Ein neues, aufregendes Leben beginnt für den jungen

Allen Ginsberg, als er 1944 an die New Yorker

Columbia Universität kommt, wo er auf den faszinierenden

Lucien Carr trifft. Durch Lucien wird Allen

in einen unkonventionellen Zirkel gleichgesinnter

Literatur-Freunde eingeführt, die mit gesellschaftlichen

Konventionen brechen. Ab sofort zieht Allen

mit Lucien, Jack Kerouac und William S. Burroughs

durch die Underground-Szene von Greenwich

Village …

www.neuevisionen.de

★★★✩✩

MANDELA: DER LANGE

WEG ZUR FREIHEIT

von Justin Chadwick, USA/F/D 2013, 152 Min.

mit Idris Elba, Naomi Harris, Tony Kgoroge

Biopic

Von den politischen Anfängen des Freiheitskämpfers

bis zu seiner Präsidentschaft in Südafrika. Basierend

auf seiner Autobiografie, zeigt der Film auch

den Mann, der dem Großteil der Welt unbekannt ist:

den Liebhaber schneller Autos und schöner Frauen,

den begeisterten Box-Fan und Playboy, den smarten

Anwalt und zugleich bewaffneten Freiheitskämpfer,

der ein Viertel seines Lebens im Gefängnis verbringen

musste, aber auch seine bedingungslose

Liebe zu seiner Frau Winnie.

http://filmverleih.senator.de

LE PASSE – DAS VERGANGENE

von Asghar Farhadi, F/I 2013, 130 Min.

mit Bérénice Bejo, Tahar Rahim, Ali Mosaffa,

Pauline Burlet

Drama

Die Geschichte des Iraners Ahmad, der nach vier

Jahren aus dem Iran nach Paris zurückkehrt, weil

seine französische Noch-Ehefrau Marie ihn gebeten

hat, die Scheidung zu vollziehen. Sie lebt inzwischen

mit einem anderen Mann, Samir, zusammen,

von dem sie ein Kind erwartet. Ahmad muss bald

erkennen, dass er in eine Welt angespannter Beziehungen

geraten ist. Erneut ein Meisterwerk von

Asghar Farhadi, dem Regisseur von »Nader und

Simin – eine Trennung«.

www.camino-film.com

★★★★★

Siehe Kritik

STAUDAMM

von Thomas Sieben, D 2013, 89 Min.

mit Friedrich Mücke, Liv Lisa Fries, Arnd Schimkat,

Dominic Raacke

Drama

Roman jobbt bei einem Staatsanwalt, dessen

Schriftstücke er auf Tonträger einliest, damit

dieser sie beispielsweise beim Autofahren hören

kann. Der Fall eines unvollständig dokumentierten

Amoklaufes, dem viele Schüler zum Opfer fielen,

bringt ihn in die Provinz, wo ihm Misstrauen entgegenschlägt.

Allerdings lernt Roman die Schülerin

Laura kennen, die den Amoklauf überlebte und bereitwillig

Auskunft gibt. Laura war gut mit dem Täter

befreundet und ist im Besitz dessen Tagebuches,

welches Aufschluss über seine Motive gibt.

www.mixtvision-film.de

LE WEEKEND

von Roger Michell, GB 2013, 93 Min.

mit Jeff Goldblum, Jim Broadbent, Lindsay Duncan

Tragikomödie

Nick und Meg, ein englisches Paar im besten Alter,

fahren übers Wochenende anlässlich ihres 30.

Hochzeitstages nach Paris. Ihre Kinder sind längst

aus dem Haus, das Ende ihrer Karrieren ist in Sicht,

und auch ihre Ehe könnte neuen Schwung vertragen.

Die Erwartungen an die Stadt der Liebe sind

hoch. Doch die Reise verläuft anders als geplant und

zu allem Überfluss taucht auch noch ein alter Bekannter

auf, der ihr Leben völlig auf den Kopf stellt.

www.leweekend-derfilm.de

ab 16. Januar

DIANA

am 27. Januar

LIVE: GISELLE

am 23. Januar

THE WOLF OF

WALL STREET

ab 12. Februar

LIVE:

DON GIOVANNI

www.kultkinobar.de

www.facebook.com/KultKinobar

Tel. 06196 9216700

Zum Quellenpark 2 · Bad Soden

Kinotag: Dienstag

Strandgut 01/2014 | 11


KINO

Bolongarostr. 105

65929 Frankfurt-Höchst

Tel. 069-308 69 27

www.filmtheater-valentin.de

Do 02

Fr 03

Sa 04

So 05

Mo 06

Di 07

Mi 08

Do 09

Fr 10

Sa 11

So 12

Mo 13

Di 14

Mi 15

Do 16

Fr 17

Sa 18

So 19

Mo 20

Di 21

Mi 22

Do 23

Fr

Sa 25

So 26

Mo 27

Di

Mi 29

Januar

Sa 04

So 05

Sa 11

So 12

Sa

So

24

28

18

19

Sa 25

So 26

JANUAR 2014

18.00h

18.00h

Venus im

Pelz

18.00h

Am Hang

18.30h

Ein Film von

Markus Imboden

CH 2013,

98 Min.

FSK: ab 12

18.00h

Ein Film von

Roman Polanski

F/PL 2012, 96 Min.

FSK: ab 16

Butterfly Stories

Alois Nebel

Ein Film von

Tomás Lunák

BRD/CSR 2011,

107 Min.

FSK: ab 12

18.00h

18.00h

Alphabet

Festival des

gescheiterten Films

Das

Geheimnis

der

Bäume

14.00h

Finsterworld

Ein Film von

Luc Jacquet

F 2013,

78 Min.

FSK: o.A.

Kinderkino

16.00 h

Epic - Verborgenes

Königreich

Sputnik

Alfie, der kleine

Werwolf

Keinohrhase und

Zweiohrküken

20.00h

20.00h

LunchBox

Ein Film von

Ritesh Batra

BRD/IN/F 2013,

105 Min.

FSK: o.A.

20.00h

Inside

Llewyn Davis

Ein Film von

Ethan & Joel Coen

USA 2013, 105 Min.

FSK: ab 6

20.00h

45 Minuten

bis Ramallah

Ein Film von

Ali Samadi Ahadi

BRD/JO/IL 2013,

90 Min.

FSK: ab 12

20.00h

22.00h

Sein letztes

Rennen

Festival des

gescheiterten

Films

Der

blinde

Fleck

Ein Film von

Daniel Harrich

BRD 2013,

99 Min.

empf. ab 12

Kurzfilme

der Woche

Eine

Schauspielerin

versucht zu weinen

Super 8

Mission

“Junge”

DIE KONFERENZ

oder Die Rückseite

des Mondes

Beginn: 20:30 Uhr

Eintritt: 2,50 €

Mo 13.1.2014

Hélio Oiticica

Doku, Cesar Oiticica Filho, Brasilien

2012, Farbe, 94 min, OmU, Blu-ray

César Oiticica arrangierte aus Found-

Footage Film- und Tonaufnahmen eine

Collage über die Rauminstallationen des

brasilianischen Künstler Hélio Oiticica.

Sinnlich und inspirierend!

Mi 15.1.2014

Im Land dazwischen

Doku, Melanie Gärtner, Deutschland

2013, Farbe, 58 min

Drei Flüchtlinge in endloser Transitschleife

versuchen mit der quälend

ungewissen Situation klarzukommen.

Kooperation mit Amnesty International

mit Anwesenheit der Regisseurin!

Mo 20.1.2014

Internationale Kurzfilmtage

Oberhausen: MuVi-Preis

13 Kurzfilme, Deutschland 1998-2012,

Farbe, insgesamt 60 min, Blu-ray

Das Programm speist sich aus 15 Jahren

Musikvideowettbewerb, der dieser

Spielform jenseits seiner Marketingfunktion

Glanz verleiht. Mit Kurzvortrag und

Diskussion im Anschluss.

Mi 22.1.2014

Unsichtbare Sonne

Essayfilm, Chris Marker, Frankreich

1983, Farbe/sw, 100 min, DF, 35mm

»Das Bild zeigt drei Kinder. Ich werde es

an den Anfang eines Filmes setzen und

lange schwarzes Startband folgen lassen.

Wenn man nicht das Glück in dem

Bild gesehen hat, wird man wenigstens

das Schwarze sehen.«

Fr 24.1.2014

One Night in Bali #6: Der

gottverdammte Vietnam-

Heimkehrerabend!

2 Filme - 4 €!

Rolling Thunder, John Flynn, USA 1977,

Farbe, 95 min, OF, 35mm, ab 16

First Blood, Ted Kotcheff, USA 1982,

Farbe, 93 min, DF, 35mm, ab 16

Zwei US-Kultactionfilme zur traumatischen

Heimkehr der Vietnamveteranen.

Alle Filme auf 35mm-Vintagekopien

und als Bonus »Die Dreckige

Trailershow«!!!

Mo 27.1.2014

Daratt – Zeit der Entscheidung

Mahamat-Saleh Haroun, Tschad/FR/BE/

AT 2006, Farbe, 93 min, OmU, 35mm,

ab 12

Ein Weg der Rache wird zur Parabel auf

die politische Notlage der Generation

der vaterlosen Söhne. Kooperation mit

dem Institut français mit Einführung von

Marie-Hélène Gutberlet!

Mi 29.1.2014

Ein Mann der schreit

Mahamat-Saleh Haroun, Tschad/FR/BE

2010, Farbe, 92 min, OmeU, 35mm, ab

Adam verliert seine Arbeit als Bademeister

eines Luxushotels. Verrat bedroht

Glück und Liebe. Kooperation mit dem

Institut français mit Einführung von

Marie-Hélène Gutberlet!

Campus Bockenheim,

Studierendenhaus,

Festsaal über dem KoZ

Mertonstr. 26–28

60325 Frankfurt

www.pupille.org


PROGRAMM JANUAR 2014

1.1.

„Venezianische Freundschaft ist ein wunderbarer Film

über Freundschaft und Familie sowie über das Fremdsein,

das Entdecken fremder Orte, Menschen

und Gewohnheiten.“ kino-zeit.de

18.30

La Vénus à la fourrure –

Venus im Pelz (OmU)

Roman Polanski, Fr./ Polen 2013

20.30

Io e te – Ich und Du (OmU)

Bernardo Bertolucci, It. 2013

Woche 2.1. – 8.1.

Les salauds - Dreckskerle (OmU)

Claire Denis, Fr./ D 2012

Do., So., Mi.: 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di: 20.30

Lunchbox (OmU)

Ritesh Batra, Indien/ Fr./ D 2013

Do., So., Mi.: 20.30/ Fr., Sa., Mo., Di: 18.30

Woche 9 1. – 15.1..

Venezianische

Freundschaft

Bethlehem (OmU)

Yuval Adler, Israel/ Bel./ D 2013

Do., So., Mi.: 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di: 20.30

Tanta Agua – Nichts als Regen (OmU)

Ana Guevara, L. Jorge, Uruguay/ Mex. 2013

Do., So., Mi.: 20.30/ Fr., Sa., Mo., Di: 18.30

www.filmforum-höchst.de

Ein Film von Andrea Segre

Im Kino ab 5. Dez.

Ab 25. Dezember im Mal Seh‘n Kino

Woche 16.1. – 22.1.

La vie d´Adéle –

Blau ist eine warme Farbe (OmU)

Abdellatif Kechiche, Fr. 2013

Do., Fr., Sa., Mo., Di., Mi.: 19.30

Stein der Geduld (OmU)

Atiq Rahimi, Afghanistan/ Fr./ D/ GB 2013

So.: Lesung: 18.30/ Film: 19.30

Zu Gast: Atiq Rahimi

Woche 23.1. – 29.1.

Das radikal Böse

Stefan Ruzowitzky, D 2013

Do., So.: 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di. 20.30/ Mi. 18.00

The Act of Killing (OmU)

Joshua Oppenheimer, Dän../ Nor./ GB 2012

Do., So.: 20.30/ Fr., Sa., Mo.: 18.30

Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx

(OmU)

Wilhelm Rösing, D 2011

Di.: 18.30/ Mi. 20.00 zu Gast:. Heinz Düx und

Wilhelm Rösing

Kinderfilme jeweils freitags um 14.30 Uhr

und sonntags um 15.00 Uhr

www.filmforum-höchst.de

12 | Strandgut 01/2014


KINO

DIE NIBELUNGEN 1.TEIL: SIEGFRIED

IMAGINE

DIE ANDERE HEIMAT

SOMOS MOCHILEROS

cinema-kinos

hauptwache

kartentelefon 0 69/21 99 78 55

roßmarkt 7

60313 frankfurt - hauptwache

harmonie-kinos

sachsenhausen

facebook.com/ arthouse-kinos frankfurt

diana 9.1.

oliver hirschbiegel

the wolf of 16.1.

wall street

martin scorsese

nebraska 16.1.

alexander payne

PROGRAMM 1| 2014

Filmkunst in Wiesbaden

Kinotermine (Auswahl):

Mi 8.1. 19.30 Uhr Sagenhaftes Kino

DIE NIBELUNGEN 1. TEIL: SIEGFRIED Regie: Fritz Lang, DE 1922-24

Sa 11.1. 20.15 Uhr Wiesbadener Erstaufführung

IMAGINE Regie: Andrzej Jakimowski, FR/GB/PL/PT 2012

Fr 17.1. 20.15 Uhr Best of 2013

DER BUTLER Regie: Lee Daniels, USA 2013

Sa 18.1. 18.00 Uhr Best of 2013

SEIN LETZTES RENNEN Regie: Kilian Riedhof, DE 2013

Do 23.1. 20.15 Uhr In Kooperation mit

FORT VON ALLEN SONNEN Regie: Isa Willinger, DE 2013

Gespräch mit der Regisseurin im Anschluss

Sa 25.1. 18.00 Uhr Best of 2013

DIE ANDERE HEIMAT Regie: Edgar Reitz, DE/FR 2013

Mi 29.1. 15.30 Uhr 30. Todestag Wolfgang Staudte

ICH HAB’ VON DIR GETRÄUMT Regie: Wolfgang Staudte

Einführung: Dr. Manfred Kögel

Do 30.1. 18.00 Uhr Regisseure zu Gast

SOMOS MOCHILEROS Regie: Claudia Sebestyen und Jaška Klocke,

NIC/GUA/HON 2012, Gespräch mit den Regisseuren im Anschluss

Do 30.1. 20.15 Uhr 27. Januar: Erinnern an die Opfer

ERHOBENEN HAUPTES - (ÜBER)LEBEN IM KIBBUZ MA‘ABAROT

Regie: Filmgruppe DocView, ISR/DE 2013

Gespräch mit den Regisseuren im Anschluss

Das gesamte Kinoprogramm unter

www.murnau-stiftung.de

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Deutsches Filmhaus | Murnau-Filmtheater

(gegenüber Kulturzentrum Schlachthof), Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden,

Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr), filmtheater@murnau-stiftung.de

Informationen und Newsletter-Anmeldung unter www.murnau-stiftung.de

Öffentliche Verkehrsmittel: Hauptbahnhof Wiesbaden (Fußweg: ca. 10 min.)

Kinovorstellungen: Mi - So (weitere Vorstellungen gemäß Ankündigung)

Eintritt: 6 € / 5 € ermäßigt, Aufpreis bei Sonderveranstaltungen

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden.

dancing in jaffa 9.1.

hilla medalia

twelve years 16.1.

a slave

steve mcqueen

nebraska (omu) 16.1.

alexander payne

hannas reise 23.1.

julia von heinz

kartentelefon 0 69/66 37 18 36

dreieichstraße 54

60504 frankfurt - sachsenhausen

dienstag kinotag

www.arthouse-kinos.de




Do. 02.01. – Mi. 08.01.

Do. – Mi. 18.00




VENEZIANISCHE FREUNDSCHAFT (OmU)

IO SONO LI vonAndrea Serge, Italien 2011, 98 Min.

Die Chinesin Shun Li wird in ein venezianisches Cafe versetzt, wo sie sich mit dem

Poeten Bepi anfreundet, der selbst vor 30 Jahren als Migrant in die Lagunenstadt kam.

Do. – Mi. 20.00 IMAGINE (OmU)

von Andrzej Jakimowski, Portugal /GB/ PL/ F 2012,105 Min

Der blinde Ian kommt als Lehrer für räumliche Orientierung an eine Augenklinik in

Lissabon. Seine Methoden sind effektiv, allerdings nicht ohne Risiko. Doch die junge

Patientin Eva beschließt, ihm kompromisslos zu vertrauen.

Do. – Mi. 22.00 DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN

von Ramon Zürcher, D 2013, 72 Min.

Eine Berliner Altbauwohnung: Die Geschwister Karin und Simon sind bei ihren Eltern

und der kleinen Schwester Clara zu Besuch „Wie der Film die Absurditäten des

alltäglichen Lebens vorführt und das unspektakuläre Geschehen in eine aufregende

Choreographie des Alltags überführt, das ist ein Kunststück.“ Birgit Kohler

Do. 09.01. – Mi. 15.01.

Do. - Mi. 18.00 IMAGINE (OmU) von Andrzej Jakimowski (Kleine Tricks)

Do. – Mi. 20.00 BETHLEHEM (OmU)

von Yuval Adler, Israel / B / D 2013, 96 Min.

Brisantes Drama über die Beziehung zwischen einem israelischen Geheimdienstoffizier

und seinem jungen palästinensischen Informanten. Im Wechsel der

widerstreitenden Perspektiven zeichnet der Film ein unverfälschtes Porträt seiner von

Loyalitäts- und Gewissenskonflikten zerrissenen Charaktere.

Do. – Mi. 22.00 DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN

von Ramon Zürcher, D 2013, 72 Min.

Do. 16.01. – Mi. 22.01.

Do. – Mi. 17.45 BETHLEHEM (OmU) von Yuval Adler

Do. – Di. 19.45 A TOUCH OF SIN TIAN ZHU DING (OmU)

von Jia Zhang Ke, China / Japan 2013, 130 Min.

Ein Minenarbeiter, der sich gegen Korruption zur Wehr setzt; ein Wanderarbeiter, der

durch einen Überfall an eine große Summe Geld kommt; eine Rezeptionistin, die sich

gegen sexuelle Übergriffe zur Wehr setzt und ein Arbeiter, der vor Verzweiflung eine

dramatische Tat begeht – vier Geschichten im China des 21. Jahrhunderts.

Mi. 20.00

BLICK IN DEN ABGRUND (OmU)

Dokumentarfilm von Barbara Eder, A/D 2013, 88 Min.

Sie befassen sich hauptberuflich mit Mord, Vergewaltigung und Totschlag, rekonstruieren

Tatverläufe und erstellen Persönlichkeitsprofile. Sechs PofilerInnen über

ihren täglichen Umgang mit dem „Bösen. In Anwesenheit von Barbara Eder.

Do. – Mi. 22.15 I USED TO BE DARKER (OmU)

von Matthew Porterfield, USA 2013, 90 Min.

Taryn hat es von Nordirland in die USA verschlagen, der Liebe wegen, die jedoch bald

verflogen ist. Zuflucht findet sie bei Verwandten in Baltimore, die aber gerade das Ende

ihrer Ehe besiegeln. Doch jedem Ende wohnt ein Anfang inne… Tiefgründig stimmungsvolles

Indie-Movie über Verlust und Veränderung - mit wunderschöner Musik.

Do. 23.01. – Mi. 29.01.

Do. – Mi. 17.45

DAS RADIKAL BÖSE

Dokumentarfilm von Stefan Ruzowitzki, D 2012, 96 Min.

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Der Film beschäftigt sich

mit den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen

in Osteuropa. Wir hören die Gedanken der Täter in Briefen, aber auch Aussagen

renommierter Forscher wie Pére Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton.

Do. – Di. 19.45 A TOUCH OF SIN TIAN ZHU DING (OmU)

von Jia Zhang Ke, China / Japan 2013, 130 Min.

Mi. 20.00 MEIN LEBEN TEIL 2

Film & Buch

Dokumentarfilm von Angelika Levi, D 2003,85 Min.,35 mm

Die Mutter der Filmemacherin, eine Wissenschaftlerin jüdischer Herkunft, hinterließ ein

Archiv aus Gegenständen, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen. Nach dem Film

Gespräch mit der Regisseurin Angelika Levi und Anke Zechner, Autorin von

„Die Sinne im Kino“ (Stroemfeld Verlag).In Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen e.V.

Do. – Di. 22.15 BETHLEHEM (OmU)

Mi. 22.30

von Yuval Adler, Israel / B / D 2013, 96 Min.

Sonntagsmatinee

So. 05., 12., 19. + DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER

26.01. 12.00 (frz. OmU) von Fernando Trueba, E / F 2013, 105 Min.

mit Jean Rocheford, Claudia Cardinale, Aida Folch

Frankreich 1943: Der 80-jährige Bildhauer Marc Cros und seine Frau Léa nehmen die

junge Katalanin Mercè auf, die sich auf der Flucht vor Francos Truppen befindet. Als

Gegenleistung soll sie dem Bildhauer für sein letztes Werk Modell stehen.

So. 05., 12., 19. + TANJA – LIFE IN MOVEMENT (OmU)

26.01. 14.00 Doku von Sophie Hyde / Bryan Mason, AUS 2011, 79 Min.

Hommage an die leidenschaftlicheTänzerin und Choreographin Tanja Liedtke, die bereits

mit 29 Jahren zur Leiterin der Sydney Dance Company ernannt wurde. Die Geschichte

eines intensiven Lebens, das 2007 durch einen tragischen Unfall beendet wurde.

Kinderkino Fr. 15.00 - Sa. + So. 16.00

03. – 05.01. DAS GEHEIMNIS DES MAGIERS Spielfilm, NL 2010,90 M.

10. – 12.01. BENJAMIN BLÜMCHEN - SCHÖNSTE ABENTEUER

17. – 19.01. Sa + So 15.30!DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ Spielfilm, USA´13

24. – 26.01. PLANES Animation,USA 2013, 92 Min., FSK: ab 6 Jahren

Strandgut 01/2014 | 13


KINO

Kino im

Filmmuseum

Januar

2014

Filmhighlights 2013

Fassbinder – JETZT.

Film und Videokunst

Howard Hawks

Lecture & Film:

Andy Warhol


18.00 Uhr

SHINE A LIGHT

USA 2008. Martin Scorsese

122 Min. OmU

TIGER SHARK

Tigerhai

USA 1932. Howard Hawks. 80 Min. OF

THE GREAT GATSBY

Der große Gatsby USA/AUS 2013

Baz Luhrmann. 142 Min. OmU. 3D

BERLIN – ALEXANDERPLATZ

DE 1931. Phil Jutzi. 89 Min

PERFORMANCE

USA 1970. Nicolas Roeg, Donald Cammell

106 Min. OmU

THE DAWN PATROL

Start in die Dämmerung

USA 1930. Howard Hawks. 95 Min. OF

PAULETTE

FR/BE 2012. Jérôme Enrico

87 Min. OmU

20.30 Uhr 22.30 Uhr

Mi

Mi

01 01

FRANCES HA

USA 2012. Noah Baumbach

86 Min. OmU

Do

Do

02 02

DIE EHE DER MARIA BRAUN

BRD 1979. Rainer Werner Fassbinder.

120 Min.

Fr MILLIONS

THE HILLS HAVE EYES

Fr

03 03

GB/USA 2005. Danny Boyle

97 Min. DF 14:30 Uhr

TIGER SHARK

Tigerhai

USA 1932. Howard Hawks. 80 Min. OF

So MILLIONS

MAN‘S FAVORITE SPORT?

THE GREAT GATSBY

So

05 GB/USA 2005. Danny Boyle


Der große Gatsby USA/AUS 2013

05

97 Min. DF 15:00 Uhr

USA 1964. Howard Hawks. 120 Min. OF Baz Luhrmann. 142 Min. OmU. 3D

Mo MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

06 06

MAN‘S FAVORITE SPORT?


USA 1964. Howard Hawks. 120 Min. OF

Mi

Mi

08 08

PAULETTE

FR/BE 2012. Jérôme Enrico

87 Min. OmU

Do

Do

09 09

GÖTTER WIE WIR DE 2012.

C. Strauch, P. Lewandowski. 20:15 Uhr

Gäste: Carsten Strauch, Rainer Ewerrien.

DAS TASCHENORGAN (DE 2000)

Fr DAS KLEINE GESPENST

DRAG ME TO HELL

Fr

10 10

TO HAVE AND HAVE NOT

Haben und Nichthaben

USA 1944. Howard Hawks. 100 Min. OF

USA 1977. Wes Craven

89 Min. OF

Sa DIE EHE DER MARIA BRAUN

PERFORMANCE

FRANCES HA

DRAG ME TO HELL

Sa

04 BRD 1979. Rainer Werner Fassbinder

USA 1970. Nicolas Roeg, Donald Cammell USA 2012. Noah Baumbach

USA 2009. Sam Raimi

04

120 Min. 15:30 Uhr

106 Min. OmU

86 Min. OmU

99 Min. OF

Di

Di

07 07

DE/CH 2013. Alain Gsponer

92 Min. 14:30 Uhr

USA 2009. Sam Raimi

99 Min. OF

Sa DIE SEHNSUCHT DER

THE TRIP Der Trip

TO HAVE AND HAVE NOT

THE HILLS HAVE EYES

Sa

11 VERONIKA VOSS BRD 1982. Rainer

USA 1967. Roger Corman

Haben und Nichthaben

USA 1977. Wes Craven

11

Werner Fassbinder. 104 Min. 16:00 Uhr 78 Min. DF

USA 1944. Howard Hawks. 100 Min. OF 89 Min. OF

Kino des

Deutschen Filmmuseums

Schaumainkai 41

60596 Frankfurt am Main

Information &

Ticketreservierung:

Tel.: 069 - 961 220 220

Eintrittspreise Kino

Eintritt regulär:

7,00 Euro, ermäßigt: 5,00 Euro

Schwerbehinderte: 3,50 Euro

Filme mit Gästen, Musikbegleitung,

Lecture, 3D:

2,00 Euro Zuschlag

Kinocard

Gültigkeit 1 Jahr, ermöglicht

ermäßigten Eintritt zu allen

Kinoveranstaltungen

Jahresbeitrag:

30,00 Euro, ermäßigt: 20,00 Euro

Ticket: je 4,00 Euro, erm.: 3,00 Euro

Für Sonderveranstaltungen:

1,50 Euro Zuschlag

Kinderkino

Kinder und begleitende

Erwachsene: je 3,50 Euro

So DAS KLEINE GESPENST

DIE ANDERE HEIMAT –

Keine Vorstellung wegen Überlänge

So

12 DE/CH 2013. Alain Gsponer

CHRONIK EINER SEHNSUCHT

des 18.00 Uhr-Films

12

92 Min. 15:00 Uhr

DE/FR 2013. Edgar Reitz. 230 Min

Mo MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

13 13

Di

Di

14 14

DIE SEHNSUCHT DER

VERONIKA VOSS

BRD 1982. Rainer W. Fassbinder. 104 Min.

THE TRIP Der Trip

USA 1967. Roger Corman

78 Min. DF

BALL OF FIRE

Die merkwürdige Zähmung der

Gangsterbraut Sugarpuss

USA 1942. Howard Hawks. 111 Min. OF

Mi

Mi

15 15

BALL OF FIRE

Die merkwürdige Zähmung der

Gangsterbraut Sugarpuss USA 1942

Howard Hawks. 111 Min. OF 17:45 Uhr

THE MASTER

USA 2012. Paul Thomas Anderson

137 Min. OmU

Do

Do

16 16

MRS. WARHOL

USA 1966. Andy Warhol. 66 Min. OF

20:15 Uhr Brigitte Weingart

Fr DIE VAMPIRSCHWESTERN

POZITIA COPILULUI

A SONG IS BORN

DIE 120 TAGE VON BOTTROP

Fr

17 DE 2012. Wolfgang Groos

Mutter & Sohn RO 2013. Calin Peter

USA 1948. Howard Hawks

DE 1997. Christoph Schlingensief

17

97 Min. 14:30 Uhr

Netzer. 112 Min. OmU

113 Min. OF

60 Min

Sa

COFFEE AND CIGARETTES

POZITIA COPILULUI

EL DORADO

Sa

18 USA 2004. Jim Jarmusch

Mutter & Sohn RO 2013. Calin Peter

USA 1967. Howard Hawks

18

96 Min. OmU

Netzer. 112 Min. OmU

126 Min. OF

So FIG LEAVES USA 1926.

A SONG IS BORN

MUTTER KÜSTERS‘ FAHRT

So

19 Howard Hawks. 72 Min. OF 12:00 Uhr USA 1948. Howard Hawks

ZUM HIMMEL

19

113 Min. OF

BRD 1976. Rainer Werner Fassbinder

DIE VAMPIRSCHWESTERN

102 Min.

DE 2012. Wolfgang Groos

97 Min. 15:00 Uhr

Mo MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

20 20

Frankfurt-Pass-Inhaber erhalten

den ermäßigten Eintrittspreis.


Das filmcafé hat immer von

Museumsöffnung bis zum Beginn

der letzten Filmvorführung geöffnet.

Flaschengetränke können mit ins

Kino genommen werden.

Ausstellung

Dauerausstellung

Di - So 10.00 - 18.00 Uhr,

Mi 10.00 - 20.00 Uhr,

Mo geschlossen

Eintrittspreise: 5 Euro,

ermäßigt: 2,50 Euro

www.deutsches-filmmuseum.de

Sonderausstellung

Fassbinder – JETZT.

Film und Videokunst

30. Oktober 2013 bis

1. Juni 2014

Eintrittspreise: 8,- Euro,

ermäßigt: 6,- Euro

Newsletter

Unser wöchentlicher

Newsletter informiert per E-Mail

mittwochs über Kino- und

Ausstellungs-Programme.

Anmeldung unter

www.deutsches-filmmuseum.de


Das monatlich erscheinende

Programmheft liegt aus

im Deutschen Filmmuseum

sowie an ausgewählten

Orten in Frankfurt und der Region.

14 | Strandgut 01/2014

Di

MUTTER KÜSTERS‘ FAHRT ZUM

BERLIN ALEXANDERPLATZ

Di

21 HIMMEL BRD 1976. Rainer Werner


21

Fassbinder. 102 Min

20:15 Uhr

Mi

Mi

22 22

COFFEE AND CIGARETTES

USA 2004. Jim Jarmusch

96 Min. OmU

HIS GIRL FRIDAY


USA 1940. Howard Hawks. 92 Min. OF

HIS GIRL FRIDAY


USA 1940. Howard Hawks. 92 Min. OF

Do

Do

23 23

HENRY GELDZAHLER USA 1964.

Andy Warhol. 99 Min. Ohne Dialog.

20:15 Uhr Juan A. Suárez

Fr DER BLAUE TIGER

THE MASTER

BRINGING UP BABY

EL DORADO

Fr

24 CZ/DE/SK 2011. Petr Oukropec

USA 2012. Paul Thomas Anderson


USA 1967. R: Howard Hawks

24

91 Min. 14:30 Uhr

137 Min. OmU

USA 1938. Howard Hawks. 102 Min. OF 126 Min. OF

Sa

BLUE IN THE FACE

TAKE THIS WALTZ

DIE 120 TAGE VON BOTTROP

Sa

25

CA/ES/JP 2012. Sarah Polley.

DE 1997. Christoph Schlingensief. 25

USA 1995. P. Auster, W. Wang. 85 Min. OmU 116 Min. OmU

60 Min

So DER BLAUE TIGER

BRINGING UP BABY

MEINE SCHWESTERN

26 CZ/DE/SK 2011. Petr Oukropec


DE 2013. Lars Kraume. 90 Min.

So

26

91 Min. 15:00 Uhr

USA 1938. Howard Hawks. 102 Min. OF 20:15 Uhr Gast: Lars Kraume

THE HOUR GLASS (DE 2012)

Mo MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

27 27

Di

DEUTSCHLAND IM HERBST

RIO LOBO

Di

28 BRD 1978. Rainer Werner Fassbinder,

USA 1970. Howard Hawks

28

Edgar Reitz u.a. 123 Min.

114 Min. OF

29 29

Mi

BLUE IN THE FACE

TAKE THIS WALTZ

Mi


CA/ES/JP 2012. Sarah Polley

US 1995. P. Auster, W. Wang. 85 Min. OmU 116 Min. OmU

30

Do

RIO LOBO


USA 1970. Howard Hawks

GRISGRIS Tschad/FR 2013. Mahamat-

Do

30

31

Fr HORIZON BEAUTIFUL

CH/ET 2013. Stefan Jäger

114 Min. OF


Saleh Haroun. 101 Min. OmeU 20:15 Uhr



Fr

31

91 Min. OmU 14:30 Uhr

Kinohighlights 2013

Fassbinder – JETZT

Howard Hawks

Lecture & Film

OmU Original mit dt. Untertiteln DF Dt. Fassung OF Originalfassung OmeU Original mit engl. Untertiteln

Kinderkino

Late Night Kultkino

Specials


Stück für

Stück

THEATER

© Felix Holland

VORGEFÜHRT

>> Unwiderstehlich: Vom 17. September bis 23. November

plant Frankfurts Glamour-Ikone Bäppi La

Belle das Musical »Le Cage aux Folles« (Ein Käfig

voller Narren) auf die Minibühne seines Theatrallalla

zu bringen. Das mit Bäppi als als Zaza und

Victor Vössing als seinem Lebensgefährten geplante

Musical wird den Räumlichkeiten im »Kleinen

Volkstheater im Nordend« angepasst und dennoch

zehn Darsteller haben. Im vergangenen Jahr gab

der Travestiekünstler mit dem Stück den gefeierten

Schwanengesang des Frankfurter Volkstheaters

Liesel Christ. Karten gibt es schon jetzt.

Info: www.theatrallalla.de

>> Fortbildung:Vom Clown-Seminar bis African

Dance, vom Butoh- über den Stelzen- bis zum

Pantomime-Workshop und weiter reicht das neue

»Transformator«-Programm des Theaterlaboratoriums

von Antagon. Das Angebot kann man

sich auf www.protagon.de herunterladen Die

Wochenendkurse werden allesamt Hochkarätern

ihres Genres geleitet und finden zwischen Februar

und April in Andalusien statt. Zwischen 80 und 130

Euro kostet der Kurs.

Zwei auf einer Friedhofsbank

Freies Schauspiel Ensemble gibt Lot Vekemans‘ »Gift«

Eine Frau lockt ihren Ex in einen Hinterhalt, um

mit ihm abzurechnen. Das Krimimuster, das Lot

Vekemans’ Beziehungsdrama »Gift« zugrunde

liegt, trägt gewiss zu der Spannung bei, mit der

man die Dialoge ihrer namenlosen Protagonisten

ER und SIE verfolgt, die sich zehn Jahre

nach ihrer Trennung dort wiederbegegnen, wo

ihr Sohn Jakob begraben liegt. Mit dessen Tod,

einem Unfall, ging ihre Ehe kaputt. In der Silvesternacht

suchte ER das Weite.

Weil Jakobs Grab in kontaminierter Erde liege,

müsse es umgebettet werden, lud SIE ihn zum

angeblichen Ortstermin mit der Pfarrei, was

sich allmählich als eine (fast schon sympathische,

weil unbeholfene) Finte erweist, mit der

SIE über das Sprechen in das Leben zurückzufinden

sucht. Die Zurückgebliebene quält das

Trauma des Verlustes noch immer, während ER

in Frankreich längst wieder verheiratet ist und

gar vor neuen Vaterfreuden steht. Ganz so klar,

wie es scheint, sind die Rollen aber nicht verteilt.

Vekemans zeigt uns ER und SIE zwar als zwei

Fremdgewordene, die sich nahezu angstvoll

verunsichert tastend einander nähern und

im schwierigen Bemühen um ein beide sicher

tragendes Sprachterrain – anerkennen lernen.

In einer ziemlich poetischen Schlusspointe kommen

sie sogar zu einem neuen gemeinsamen

Dritten. Etliche Preise gab es für die holländische

Autorin.

Im Titania findet die abseitige Begegnung als

Regieerstling von Bettina Kaminski vor einer

langen Reihe mit Plastikplanen bedeckter

Stühle statt. Davor ein kleiner Trog, vielleicht

ein symbolisches Gefäß, um das herum man

sich etwa Kies vorstellen könnte. An der Seite

sitzt einem Medium gleich die Sängerin Annette

Kohler-Welge, die den Findungsprozess

gewissermaßen als Tonfigur summend, sirrend,

singend, ja selbst schreiend begleitet. Auch das,

nicht ganz von dieser Welt.

Michaela Conrads SIE hat sich sichtlich herausgeputzt

zum Großangriff, unbeeindruckt lässt

das Wolfgang Mondons leger in Jackett und

Jeans gekleideten ER nicht. Conrads unablässige

Stiche gegen den Hausflüchtling setzen

SIE nicht eben in ein angenehm zu schauendes

Licht. Wie aber sonst sollte eine fraglos therapiebedürftige

Person sich in dieser selbst

initiierten Stunde der Wahrheit fühlen und geben?

Mit ihrem insgesamt sehr dezenten Spiel

erschaffen die beiden Schauspieler zwei sehr

glaubwürdige Figuren, denen man am Ende

sogar gemeinsame Dummheiten zutraut. Dass

seine Neue in Frankreich mit der Ehemaligen

konkurrieren könnte, glaubt kein Mensch.

Lot Vekemans‘ Stück wird seit 21. Dezember

(nach Redaktionsschluss) auch am Staatstheater

Mainz mit Andrea Quirbach und Stefan Walz,

zwei der profiliertesten Darsteller des Hauses,

eine halbe Generation weiter aufgeführt und

dürfte auch von daher den Vergleich lohnen.

Winnie Geipert

Termine im Titania Frankfurt:

10., 11., 31. Januar, 20 Uhr

www.freiesschauspiel.de

Termin Im Staatstheater Mainz:

18. Januar 19.30 Uhr

www.staatstheater-mainz.de

© Felix Holland

>> Tickets sichern: Das Barock-am-Main-Festival 2015

im Höchster Bolongaro-Garten steigt 14. August

bis 7. September. Im Mittelpunkt steht wie gehabt

der Hessische Molière: Reiner Dachselt hat die

Komödie »Der Bürger als Edelmann« sprachlich

eingefärbt. Karten gibt es ab sofort nicht nur via

www.barock-am-main.de, sondern auch an der

Abendkasse im Cantatesaal, der mittlerweile festen

Spielstätte der Fliegenden Volksbühne.

>> Bescheidwisser: Im Kontext seiner Erfolgsproduktion

»Das Himbeerreich« von Andres Veiel bittet

das Freie Schauspiel Ensemble Finanzexperten

respektive Lokalgrößen der Parteien zur Diskussion

um die Verantwortung der Politik für die skandalöse

Finanzkrise. Am 19. Januar ab 19.30 Uhr nehmen

Matthias Zimmer (CDU), Ulli Nissen (SPD), Sabine

Leidig (Die Linke) und Priska Hinz (Die Grünen)

im Bockenheimer Titania nach der Aufführung (17

Uhr) Stellung zur Bankerthese »Nur ausgeführt,

was die Politik wollte!«

>> Besser als Tommy: Das Musical »Saturday Night

Fever« am English Theatre scheint alle Rekorde des

Hauses an der Gallus-Anlage schlagen zu wollen.

Auf jeden Fall ist die Laufzeit bereits jetzt bis zum

27. April verlängert worden, was nun auf insgesamt

158 Vorstellungen hinausläuft. Bisher habe n

bereits 10.000 Zuschauer die von Ryan McBryde

inszenierte Show begeistert verfolgt.

>> Letzte Chance Darmstadt: Die gefeierte Doppelinszenierung

der »Wozzeck«-Opern von Alban

Berg und Franz Gurlitt von Intendant John Dew am

Staatstheater Darmstadt wird am 18. Januar im

19.30 Uhr ein letztes Mal zu sehen sein.

>> Neue Chance Darmstadt: Die zauberhafte Inszenierung

von Georg Büchners besinnlicher Komödie

»Leonce und Lena« wird wegen der großen Nachfrage

am 15. Januar (19 Uhr) mit einer Zusatzvorstellung

bedacht.

>> Zum Zuhören: Die Schauspielerin Franziska Junge,

zuletzt als Célimène in Molières Menschenfeind

am Schauspiel prominent zugange, wird am 23.

Januar um 20 Uhr in der Fabrik Stefan Zweigs

Erzählung »Der Zwang« lesen, in der es um den

politischen Wandel eines Malers geht, der vom

Nationalisten zum Pazifisten wird.

>> Neustart: Seit dem 1. Januar firmiert und versteht

sich die Theaterspielstätte »Die Katakombe« als

»Kulturhaus am Zoo«. Das neue Konzept umfasst

über eigene Produktionen hinaus auch Gastspiele

externer Theatergruppen. Erster Gast wird das

Volkstheater Hessen sein, dem etliche Mitglieder

des einstigen Liesel-Christ-Volkstheaters angehören.

mit der Produktion »Verspekuliert«. Hoffentlich

kein böses Omen.

gt

Strandgut 01/2014 | 15


THEATER

Stück für

Stück

© Felix Holland

© Seweryn Zelazy

Emanzipation und Inzest

Gallus Theater: Teatrum VII zeigt Lucrezia Borgia

Pussytiv durchs Leben

Theaterperipherie lässt die »Supergrrrls« los

Das von Blut und Sperma triefende

Bild der Giftmischerin, Ehebrecherin

und Blutschänderin Lucrezia

Borgia haben die Historiker längst

verworfen. Wie schade für die

Wirklichkeit, sagt da die darstellende

Kunst und lässt die Poison

Ivy des Mittelalters (1480 bis 1519)

ungetrübt weitermorden. Was für

Pseudo-Dokus wie der Borgia-TV-

Serie eher peinlich ist, hat in den

Opern- und Theaterhäusern einen

guten Grund. Der schicksalhafte

Tod des als Inzestfrucht verstoßenen

Lucrezia-Sohns Gennaro, um

den sich das Drama von Victor Hugo

wie auch die Donizetti-Oper rankt,

hat die für große Bühnen erforderliche

tragische Fallhöhe.

Lucrezias Sorge für den von seiner

Herkunft nichts ahnenden Gennaro

wird von ihrem sie heimlich überwachenden

Gatten Alfonso d’Este,

dem Herzog von Ferrara, bemerkt

und als Ehebruch gedeutet. Der Tod

des Günstlings ist für diesen beschlossene

Sache, wird von ihr aber

im letzten Moment verhindert.

Doch weil Gennaro nicht flieht, sondern

nibelungentreu italienisch bei

© Sabrina Czink

seiner Clique von Borgia-Hassern

bleibt, wird er zum Opfer – der eigenen

Mutter.

Das Teatrum VII von Sascha Weipert

greift in der Inszenierung des

selten zu sehenden Stücks auf die

Übersetzung von Georg Büchner

zurück – und leistet so einen schönen,

weil raren Beitrag zu dessen

Jubiläen. Einmal mehr werden für

den Auftritt ausgiebig die Räume

der Spielstätte genutzt. Im Gallus-

Theater eröffnet das Stück im Foyer

des Hauses, um später sogar eine

Stippvisite in der Hausgarage zu

machen. Dass die Vorfahren der

Mafiosi flotte Schlitten lieben, versteht

sich.

Mit acht gut harmonierenden Darstellern

gelingt es Sascha Weipert

einen spannenden Noir-Krimi auf

die Bretter zu zaubern, bei dem

man wider besseren Wissens bis

zum Schluss alles für möglich hält.

Dazu trägt wesentlich das dezente,

doch ausdrucksvolle Spiel von

Jenny-Ellen Riemann bei, die es

schafft, Lucrezias weit auseinanderdriftende

Wesenszüge glaubhaft in

der Balance zu halten: so verrucht

und verschlagen zu sein, wie herkunftsbedingt

nötig, aber auch

klug, emanzipiert und sensibel. Ihr

um das Leben des armen Gennaro

(Fabio Rocchio) ringender Dialog

mit dem leicht stupiden Macho-

Gatten Alfonso (Michael Hock in

roten Hosen und Fell auf nackter

Brust) ist zwar vergeblich, aber ein

Theatergenuss. Dass Eric Lenke als

fieser Intrigenschmied Gubetta ideal

besetzt ist, sei nicht vergessen.

Winnie Geipert

Gallustheater: 4. und 5. Januar,

jeweils 20 Uhr

www.gallustheater.de

Ob das hochgereckte V-Zeichen der

fünf »Supergrrrls« auf der Bühne

des Titania nun für Victory oder

für Vagina steht, ist gewiss nicht

die Frage. Es kommt auf eins raus.

Schon die hellrosa gefütterte Lackledermontur,

die das Cover des Programmheftchens

schmückt, lässt

da keine Interpretationswünsche

offen.

Die 90-minütige Schau dieses Frauenquintetts

der Theaterperipherie

demonstriert zu heißen Beats und

programmatischen Songs von Peaches

bis Marianne Rosenberg ein

weibliches Selbstbewusstsein, das

sich gewiss nicht (mehr) aus der Beziehung

zum Mann definiert. »Meine

Muschi und dein Penis können

echt gute Freunde werden, yeah«,

heißt es irgendwann an diesem

Abend. Klingt wie ein Versöhnungsangebot,

oder?

Folglich muss es nicht wundern,

dass neben der Regisseurin Ute

Bansemir und den fünf tollen

Aktricen auch ein Mann, Jan Deck,

an der Fassung dieser schrillen Performance

beteiligt war, die sich in

einem wilden Schlagabtausch den

gesellschaftlichen Rollen des Frau-,

oder besser: Girlie-, noch besser:

des Bitch-Seins in den unterschiedlichsten

Schattierungen widmet.

Ist es eine feministische Großtat,

mit 251 Männern en suite zu schlafen,

oder einfach nur krank? Und

welches Tier soll frau sein, wenn sie

in ein Bewerbungsgespräch geht?

Und wie benehme ich mich, verdammt

noch mal, beim Essen?

Sinnlich, intellektuell, praktisch,

kämpferisch und querfeldein: Jede

der Fünf, von denen wir Meltem Kilinc,

Silvana Morabito und Antonia

Jungwirth schon aus anderen Produktionen

kennen, Suleika Ahmad-

Ali und Susanne Kaiser erstmals

sehen, verkörpert – ohne darauf

letztlich festgelegt zu sein – einen

anderen Typ. Ihnen zusammen geht

es um Träume und Schäume, um

Grenzen und Konsequenzen, um

Reform oder Revolution.

Ganz schön verwirrend, irritierend,

labyrinthisch, so ein Weg der Selbstfindung.

Aber extrem spannend

und mitreißend zelebriert. Der große,

überraschende Theatergong der

freien Szene zum Ausklang des Jahres

wird noch weit ins nächste Jahr

hallen. Dass es nicht öfter auf dem

Spielplan steht, wird doch nicht an

den Peripherie-Männern liegen?

Winnie Geipert

Termin: 29. Januar 19.30 Uhr

www.theaterperipherie.de

© Seweryn Zelazy

16 | Strandgut 01/2014


Stück für

Stück

THEATER

© Lena Obst

KABARETT THEATER FRANKFURT

Teufelswerk und Priesters Beitrag

Staatstheater Wiesbaden bläst zur Arthur Millers »Hexenjagd«

Lose dicke Bretter liegen quer auf der mit weißen

Wollflocken übersäten schwarzen Bühne,

hoch im Dunkel kreuzen sich schief zwei mächtige

Balken zum christlichen Symbol. Fünf junge

Frauen zucken ekstatisch kreischend unter Lichtblitzen

zu den jaulenden Klagerufen der E-Gitarre

von Jimi Hendrix‘ »Star Spangled Banner«

und besudeln sich samt der Wände mit Blut.

Es ist ein neuzeitliches Nirgendwo zwischen

Punk und Pink, indem Arthur Millers Drama

»Hexenjagd« im Hessischen Staatstheater

Wiesbaden anhebt. Die Inszenierung Konstanze

Lauterbachs nimmt das um Massenhysterie und

kollektiven Wahn kreisende Stück bewusst aus

der Zeit, von der es erzählt (Salem, Massachusetts

1692), aber auch aus der in der es entstanden

ist (McCarthy-Ära USA 1952 – 1954). Sie

überlässt es dem Zuschauer, die Hexenprozesse

puritanischer Siedler und die Kampagne gegen

unamerikanische Umtriebe auf aktuellere Themen

von NSA bis zu Pussy Riot zu beziehen, lädt

aber mit Jimis immer wieder gespielter Hymne

auch demonstrativ dazu ein.

Die im Übrigen wahre Geschichte handelt von

streng religiös erzogenen Mädchen, die beim

verbotenen Tanzen im Wald erwischt werden

und sich damit erfolgreich heraus reden, von

einer Hexe verzaubert worden zu sein. Die

Minderjährigen bezichtigen zunächst eine alte

Frau, dann aber wie aus Rache um ihre verlorene

Jugend immer mehr Leute, im Bund mit dem

© Lena Obst

Teufel zu sein, was in einem rasend um sich greifenden

Klima der Angst Hunderte von Verhaftungen,

Folter und Hinrichtungen zur Folge hat

und 25 Menschen das Leben kostet.

Arthur Miller legt die verdeckten wirtschaftlichen

Interessen des historischen Konfliktes

offen und reichert ihn mit einer erotischen Komponente

an. Abigail Williams, die Pfarrersnichte

und Anführerin der Gruppe, ist in den verheirateten

Farmer John Proctor verliebt, mit dem sie

ein kurzzeitiges Verhältnis hatte, das sich freilich

auch als Missbrauch lesen lässt. Der reumütige

Bauer muss erleben, wie Abigail seine Frau vor

die Richter bringt und, weil er sich ihr verweigert,

auch er zum Opfer der gnadenlos verselbstständigten

Justiz- und Vollstreckungsmaschinerie

wird, die nicht mehr hinterfragt und

die Wahrheit sucht, sondern nur noch richtet.

Der mit der blinden Macht einer Dampfwalze

alles und alle überrollende Prozess wird auf der

Wiesbadener Bühne im zweiten Teil des Spieles

so packend und dramatisch in Szene gesetzt,

dass man öfter versucht ist, dem schreienden

Unrecht Einhalt zu gebieten. Dazu tragen in

einem durchgängig stark agierenden Ensemble

von 16 Schauspielern vor allem der von Heiko

Raulin grandios gespielte Richter Danforth

und Michael Günther Bard als leid- und leidenschaftsgeprüfter

John Proctor bei. Aalglatt und

unnahbar weiß der Amtmann im silbergrauen

Fashion-Anzug jede Aussage im Sinne der Anklage

zu wenden. Mitreißend ringt der Bauer

um Würde. Was für eine Szene, als er seine durch

und durch verunsicherte Frau Elisabeth (Doreen

Nixdorf wunderbar!) anfleht, nicht gerechter

als Jesus Christus sein zu wollen. Unter den dem

Teenie-Alter deutlich entwachsenen Wiesbadener

Riot-Girls sticht Magdalena Höfner als Magd

der Proctors heraus. Der überflüssige, zeremoniale

Schluss (15 Jahre später gesteht eines der

Mädchen den Schwindel ein) sei verziehen, setzt

er doch Franziska Werner (als Mercy Lewis) in

Szene. Ein spannender Abend.

Winnie Geipert

Termine: 8., 25. Januar, 19.30 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

JANUAR ´14

DO 09. 20h

FR 10.

SA 11.

20h

20h

HANS-JOACHIM HEIST

Heinz Erhardt: Noch’n Gedicht

BERND GIESEKING

Ab dafür! Der satirische

Jahresrückblick 2013

MI 15. 20h 1. ALLGEMEINES BABENHÄUSER

PFARRER(!)-KABARETT

Hänsel in Bethel

DO 16. 20h THOMAS REIS

Und SIE erregt mich doch...

FR 17.

SA 18.

DI 21.

MI 22.

DO 23.

FR 24.

SA 25.

SO 26.

DI 28.

MI 29.

20h

20h

20h

20h

20h

20h

20h

18h

20h

20h

DO 30. 20h

FR 31.

20h

FEBRUAR

SA 01.

SO 02.

MI 05.

20h

18h

20h

IRMGARD KNEF

Heute Abend: Irmgard Knef

MARTIN ZINGSHEIM

OPUS MEINS – kabarett

und Zukunftsmusik

EHEPAAR SCHWERDTFEGE

Schwerdtfegers feiern Silberhochzeit

EVA EISELT

Geradeaus im Kreisverkehr

TEAM & STRUPPI

Die Machtergreifung

KEN BARDOWICKS

Quickies – Best of Niveaucomedy

und Spezialeffekte

ANKA ZINK

Leben in vollen Zügen

REINER KRÖHNERT

Kröhnerts Krönung

CLAJO HERRMANN

Männer schweigen wortlos

DIE BUSCHTROMMEL

Tunnel am Ende des Lichts

LIZZY AUMEIER

Superlizzy

PETER VOLLMER

Frauen verblühen, Männer

verduften

JOHANNES FLÖCK

Der Geschmack der

mittleren Reife

WERNER KOCZWARA

Am 8. Tag schuf Gott den

Rechtsanwalt Teil 1

HENNING SCHMIDTKE

Hetzkasper - zu blöd für Burnout

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Strandgut 01/2014 | 17


THEATER

Local Heroes

WIR SIND WIEDER FÜR SIE DA!

Kellertheaterproduktion

DIE ERLE DER ENTHAUPTUNG

von Bert Bresgen · Regie: Oliver Scholz

10./11./17./18./24./25. Januar

jeweils 20.30 Uhr

Man sieht die beiden Künstler jahraus, jahrein immer wieder auf vielen

Bühnen der Region auch mit ihren Soloprogrammen: Michael Quast und

Walter Renneisen. Im Cantate-Saal der eine, im Zootheater der andere, sind

die Local Heroes der Rhein-Main-Theaterszene mit ihren Ensembles der

Fliegenden Volksbühne und des Fritz Rémond Theaters nun als Protagonisten

zweier französischer Klassiker in Aktion. Renneisen in Eugène Labiches

Komödie »Eine verhängnisvolle Nacht« (Regie: Peter Lotschak), das man

bisher unter »Die Affäre Rue de Lourcine« kannte. Und Quast in Molières

»Die Schule der Frauen« (Regie: Sarah Groß). Mit beiden steht und fällt die

Inszenierung.

Fliegende Volksbühne: Die Schule der Frauen

Kindertheater auf unserer Bühne

PIRATENGESCHICHTEN

von und mit Antje Kania

19. Januar · 11.30 Uhr und 14.00 Uhr

GASTSPIEL Junge Bühne Schlangenbad

LUISE UND MATHILDE – DIE BÜCHNER-

SCHWESTERN von Peter Schanz

31. Januar und 1. Februar · jeweils 20.30 Uhr

KELLERTHEATER FRANKFURT

Mainstraße 2 · 60311 Frankfurt/Main

Kartenvorbestellung:

Telefon 0 69/28 80 23 oder online unter

www.kellertheater-frankfurt.de

PROGRAMM JANUAR 2014

Der Vergleich drängt sich auf, auch

wenn er nicht ganz statthaft ist.

Einen Molière beim sommerlichen

Freiluft-Festival Barock am Main

auf der Hofterrasse des Bolongaro-

Palastes in Höchst trennen Welten

von seinem Pendant im Cantatesaal

der Fliegenden Volksbühne im

Hirschgraben. Das minimalistische

Bühnenbild für »Die Schule der

Frauen« scheint diesen Kontrast

sogar zu provozieren: Ein mit einer

Hausfront bemaltes bühnenhohes

Brett mit Tür und Fenstern bildet

als einziges Requisit auf der leeren

schwarzen Bühne die Rückwand.

Später tauchen noch für ein, zwei

Szenen ein Sessel und ein kleiner

Schemel auf. Mehr ist da nicht.

Und muss da auch nicht sein. Dafür

aber gibt es den von Wolfgang

Deichsel perfektionierten Klassiker

in hessischer Reinkultur, hochkonzentriert

und mit einem unwiderstehlichen

Michael Quast in seinem

Zentrum, der alle Register seines

Könnens zieht: Er spielt den zu Geld

und Ansehen gekommenen Monsieur

Arnold, der sich aller Beispiele

hintergangener Ehemännern zum

Trotz im Herbst seines Lebens endlich

verheiraten will. Arm wie eine

Maus und dumm wie Stroh müsse

die Ehefrau sein und nähen können,

anders sei Treue nicht zu haben,

weiß er. Indes hat Arnold zeitig vorgesorgt,

indem er das Findelkind einer

armen Bäuerin im Kloster nach

seinem Ideal dumm erziehen ließ:

Agnes (Pirkko Cremer).

Natürlich geht das nicht gut, natürlich

wird Arnold der Betrogene sein

am Ende. Doch schafft es Quast,

den von Schmach zu Schmach

taumelnden und wahrhaft unglücklich

liebenden Anti-Helden

emotional derart aufzuladen, dass

man empathisch mitgerissen wird

und Agnes‘ Liebe zum schnöseligen

Widersacher Horazius (etwas zu

aufgesetzt und fuchtelnd: Dominic

Betz) nicht mehr verstehen kann.

Detlev Nyga als Freund Christoph,

Alexander Beck (Diener Albert) und

Valerie von Scheel (Dienerin Babette)

komplettieren das eingespielte

Ensemble in einem überraschend

ergreifenden Spiel, das ganz oben

auf die Theater-To-Do-Liste gehört.

Eine Wucht.

Termine im Cantatesaal:

15., 16., 17., 18., 23., 25. Januar,

20 Uhr; 26. Januar, 17 Uhr

www.fliegendevolksbühne.de

© Maik Reuß

18 | Strandgut 01/2014


THEATER

© Helmut Seuffert

Fritz Rémond Theater:

Eine verhängnisvolle Nacht (Eugène Labiche)

Dem Diener gehört die erste Szene.

Er stößt, als er das Zimmer seines

Herrn aufräumt, auf die Spuren

eines wilden nächtlichen Ausflugs.

In der zweiten rollt der verkaterte

Lenglumé (Walter Renneisen) unter

großem Beifall und dem Vorhang

seines Alkovens hervor und stürzt

sich nach Wasser röchelnd auf die

Blumenvase. Er weiß nicht mehr,

was in der Nacht war, ja nicht einmal,

dass in seinem Bett noch ein

Mann liegt, der sich dann als der

Schulkamerad Mistingue (Peter

Niemeyer) aus vergessenen Tagen

entpuppt. Neben den Ehedisputen

mit Gattin Norine (Iris Atzwanger)

und seinen Selbstgesprächen gehört

dieses Wiedersehen zu den

witzigsten Szenen der Inszenierung.

Beim anschließenden Frühstück erfahren

sie, dass nichts so aktuell ist,

wie die Zeitung von gestern, wenn

man einen Filmriss hat und sie für

eine von heute nimmt. Die Komödie

»Eine verhängnisvolle Nacht« (früher

»Die Affäre Rue de Lourcine«)

von Eugène Labiche hebt damit an,

dass die beiden die Meldung von

einem nächtlichen Mord in ihrem

Viertel aufgrund diverser Indizien,

die sie in den Taschen finden, auf

sich beziehen. Und sie breitet dann

abendfüllend aus, wie der panische

Hausherr bei seinem Versuch, die

verdächtigen Spuren zu beseitigen,

nicht einmal mehr davor zurückschreckt,

vermeintliche Zeugen

umzubringen – und kämen sie aus

der Verwandtschaft.

Der Regisseur Peter Lotschak

serviert die ausgangs des 19. Jahrhunderts

entstandene Vaudeville-

Komödie in ihrem historischen

Kostüm mit Akkordeonmusik (Jan

Kocurek) und mehreren kleinen

Chorgesängen formgerecht, aber

wie ein Zeitdokument. Da der

Zuschauer von Beginn an von der

alten Zeitung weiß, bleibt das Interesse

an der schließlich doch strapaziös

konstruierten Aufklärung recht

gering – und das Spiel Renneisens

mit seinen Kollegen im alleinigen

Fokus der Aufmerksamkeit. Eine

am Ende doch recht gekünstelte

Darbietung mit vitalen Ausbrüchen

des Meisters, die jedenfalls

die Renneisen-Fans entschädigen

sollten. Richtig befriedigend ist das

nicht.

Termine im Zootheater: bis 26. Jan.,

Di.–Sa. 20 Uhr, So. 17 Uhr

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REGIE ANDREA MOSES

© Helmut Seuffert

Strandgut 01/2014 | 19


THEATER

Näher zu Gorki

Andrea Moses bringt »Die Kinder der Sonne«

ans Schauspiel zurück

Kompletter Januar-Spielplan www.freiesschauspiel.de

20 | Strandgut 01/2014

Spielt die Jelena:

Stephanie Eidt

© Blommers & Schumm

© Birgit Hupfeld

Die in Berlin und Moskau ausgebildete

Dresdener Regisseurin Andrea

Moses ist für ihren entschiedenen

gesellschaftskritischen Zugriff

bekannt. Für ihre Premiere in Frankfurt,

die nach drei Jahren Engagement

als Leitende Regisseurin an

der Oper Stuttgart eine Rückkehr

zum Schauspiel bedeutet, kündigt

sie an, Gorkis Figuren in ihrem Versuch,

sich selbst zu bestimmen, aus

dem historischen Kontext zu entwickeln.

»Ernst nehmen« wolle sie

den Dichter, der vom geldgierigen

Kapitalisten bis zum verzweifelt um

sich schlagenden Proletarier einen

»Kosmos der russischen Gesellschaft«

abbilde, dem ihre Inszenierung

mit mehr als 15 Darstellern zu

entsprechen suche.

Die mörderische Zerschlagung

einer Massendemonstration von

Zehntausenden streikender Arbeiter

in St. Petersburg durch die

Soldateska des Zaren, der »Petersburger

Blutsonntag« vom 5. Januar

1905, bildet den Hintergrund von

Gorkis Drama, das während seiner

Haft im Gefängnis entstand, die der

Dichter aufgrund seines Protests

gegen das Massaker verbüßte. Es

konfrontiert die zur Intelligenzija

zählende familiale Gemeinschaft

um den Chemiker Pawel Protassow,

zu der noch ein Tierarzt, ein

Maler und zwei wohlgebildete

emanzipierte Frauen und eine

eher halbgebildete reiche Witwe

gehören, mit existenziellen Fragen

einer Gesellschaft, die sich dem sich

rücksichtslos ausbreitenden Kapitalismus

ebenso ausgeliefert sieht

wie dem von Seuchen geplagten

im Elend lebenden Massen. »Im

Zentrum stehen aufgeschlossene

Menschen mit Utopien und Idealen

einer gesellschaftlichen Zukunft,

die wir keinesfalls besserwisserisch

ironisieren wollen«, sagt Andrea

Moses. Auch in der historischen

Distanz rücke die Zeitlosigkeit der

Fragen von Gorkis Sonnenkinder

schnell ins Zentrum der Wahrnehmung.

So weist sie beispielhaft

auf Protassows Überzeugung hin,

als Wissenschaftler für das Wohl

der einfachen Menschen sorgen

zu wollen, oder auf den Glauben

an die emanzipatorische Funktion

der Vernunft, den seine Frau Jelena

vertritt. »Eigentlich gehen wir einen

Schritt zurück, um ins Heute zu finden«,

so Moses.

Aus dem Ensemble des Frankfurter

Schauspiels hat die Regisseurin

Thomas Huber für die Rolle des

Chemikers Protassow ausgedeutet.

Issak Dentler vertritt als der verliebte

Maler Dimitri Wagin die Position

der Kunst, und Oliver Kraushaar

gibt den resignativen Tierarzt Boris

Tschepurnoi. Die männlichen

Protagonisten treffen über die

Probleme der Welt hinaus auf eine

wunderbare weibliche Troika mit

Stephanie Eidt (Protassows Gattin

Jelena), Verena Bukal, (Protassows

feinfühlige Schwester Lisa) und

Claude de Demo (die reiche Jungwitwe

Melania). Viktor Tremmel

wird den Proletarier Jegor geben,

Josefin Platt die Amme und Olaf

Altmann das Bühnenbild.

Viele Gründe also, freudig gespannt

zu sein auf einen Abend,

der zwangsläufig auch die Inszenierung

von Stefan Kimmig in

Erinnerung ruft, die vor zwei, drei

Jahren als Gastspiel des Deutschen

Theaters Berlin im Schauspiel und

auf Wiesbadens Maifestspielen zu

sehen war – und gefeiert wurde.

Aber es gab auch böse Stimmen,

die diesen auch personal sehr reduzierten

psychologischen Zugriff als

eine Gorki-ferne Nabelschau in einem

Milieu, das wir in Frankfurt mit

dem der kinderlosen Nordendelter

umschreiben würden, bespöttelten.

Vor solchem sind wir gewiss

gefeit.

Winnie Geipert

Termine 18. (Premiere)

19., 26. Januar, jeweils 19.30 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de


THEATER

MARCUS

JEROCH

© Björn H

Mord ohne Hemmungen

Die HfMDK wagt sich in der Naxoshalle

an Andres Veiels Doku-Drama »Der Kick«

Es geschah im Jahr 2002 in der

ostdeutschen Kleinstadt Potzlow:

Der 16-jährige Marinus Schöberl

wird von den Brüdern Marco und

Marcel Schönfeld und deren Bekanntem

Sebastian Fink getötet.

Die Täter hatten ihr Opfer, das zu

Marcels Bekanntenkreis gehörte,

stundenlang gefoltert – unter den

Augen von mindestens drei erwachsenen

Potzlowern. Nachdem

die drei Marinus Schöberl mehrere

Stunden misshandelt, ihm Schnaps

eingeflößt, ihn geschlagen und auf

ihn uriniert hatten, brachten sie ihn

in einen nahe gelegenen Schweinestall.

Dort forderten sie Marinus

Schöberl auf, in die Kante eines steinernen

Schweinetrogs zu beißen

und Marcel sprang – in Nachstellung

eines „Bordstein-Kicks“ aus

dem Film »American History X« – in

Springerstiefeln auf Schöberls Kopf.

Danach warfen die Brüder noch

zweimal einen Stein auf den noch

atmenden Jungen und versenkten

den später leblosen Körper in der

Jauchegrube des Stalls. Obwohl es

in dem Dorf Zeugen und Mitwisser

gab, blieb die Tat lange unentdeckt,

erst vier Monate später wurden die

Überreste von Marinus Schöberl

gefunden.

Der Autor und Filmemacher Andres

Veiel, dessen Stück »Das Himbeerreich«

gerade in einer gelungenen

Inszenierung des Freien Schauspiel

Ensembles im Titania ( Strandgut

11/2013) zu sehen ist, hat aus dem

Mordfall das Theaterstück »Der

Kick« gemacht, das die Studierenden

des 5. Semesters Schauspiel

an der Hochschule für Musik und

Darstellende Kunst (HfMDK) in

Frankfurt am Main nun unter

der Regie von Werner Wölbern in

der Naxoshalle des Willy-Praml-

Theaters auf die Bühne bringen.

Der Theatertext beruht auf 1.500

Seiten Protokollen von Gesprächen,

die Veiel und seine Dramaturgin

Gesine Schmidt während ihrer sieben

Monate dauernden Recherche

führten. Die originalen Aussagen

werden dabei weder bewertet noch

kommentiert. Fragen wie die, was

junge Menschen dazu bringt, ohne

Hemmungen zu quälen und zu

töten, oder was andere Menschen

dazu bringt, tatenlos zuzusehen

und sich nicht einzumischen, kommen

dabei ganz von selbst. Aber

auch die, was das alles mit uns

zu tun haben könnte. Antworten

werden auf der Bühne nicht gegeben.

Die sollen in den Köpfen der

Zuschauer entstehen.

Für die acht Schauspielstudenten

– vier Frauen (Katrin Flüs, Simone

Müller, Marina Schmitz, Nicola

Schubert) und vier Männer (Elias

Ellinghoff, Henning Kallweit, Josia

Krug, Sebastian Volk) – bedeutet

die Auseinandersetzung mit diesem

Thema die große Herausforderung,

sich in diesem Grenzbereich

des Darstellbaren nicht nur künstlerisch

und ästhetisch, sondern auch

gesellschaftspolitisch positionieren

zu müssen.

Walter H. Krämer

Ter mine: 10. (Premiere), 11., 12., 17.,

18., 19. Januar 2014, jeweils 20 Uhr

www.hfmdk-frankfurt.info

JAN.

Mi 8.

Do 9.

Fr 10.

Sa 11.

Mi 15.

Fr 17.

Sa 18.

So 19.

Mi 22.

Do 23.

Fr 24.

Sa 25.

Mo 27.

Di 28.

Do 30.

Fr 31.

TORSTEN STRÄTER

„Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“

MÄNNERABEND

Ein Blick hinter die

Kulisse Mann

NICO SEMSROTT „Freude ist

nur ein Mangel an Information“

Seine Mission: die Zahl der Depressiven

in Europa zu verdoppeln …

MARCUS JEROCH

Verschoben

auf 25. Mai

mit SCHROEDER (Schlagwerk) & BELLA NUGENT (Gesang)

„NÄU“

Irrwitzige Wortkaskaden/Jeroch.

Schroeder haut hin. Südafrikanische

Sonnenstimme klingt hinzu …

ALFRED DORFER „bisjetzt“

Eine Werkschau des

österreichischen Star-Kabarettisten –

voll fröhlichem Nihilismus!

ARNULF RATING

„Ganz im Glück" Das neue Programm

„Hochgeschwindigkeitskabarett

von heute, aber im Ton wie auf

dem Rummelplatz der Sponti-Clowns

von damals." (Laudatio Deutscher

Kleinkunstpreis)

PIET KLOCKE „Kann ich hier mal

eine Sache zu Ende?!“ 19 Uhr

PHILIPP WEBER

„Futter“

Verbraucherschutz

als Humorkunstform

REBELLCOMEDY

„Deutscher Frühling“

GLASBLASSING QUINTETT

„Männer Flaschen Sensationen“

JO VAN NELSEN & BAND

Premiere: „LAMPENFIEBER!“

Das Konzert zum 25jährigen Bühnenjubiläum

mit Liedern von Hildegard

Knef, Georg Kreisler, Bodo Warte,

Thorsten Larbig u.a.

GERD DUDENHÖFFER

„Die Welt rückt näher“

STAUB/SCHROEDER SCHROEDER „Zugabe 2013“

Der kabarettistische Jahresrückblick

LYDIE AUVRAY

„pur plaisir“

Die Königin des Akkordeon

mit ihrem ersten Solo nach über

35 Bühnenjahren ...

Strandgut 01/2014 | 21


THEATER Premieren

Frankfurt

■ ■ ■ Theater

AUSSER KONTROLLE

von Ray Cooney

Regie: Claus Helmer. Mit Jens Knospe, Marko Putisek,

Ulla Schlegelberger, Fabian Goedecke, Ines Arndt u. a.

Staatsminister Richard Willey verabredet ein

tête-à-tête mit einer Sekretärin der Opposition,

das gründlich schiefgeht.

Die Komödie, 9.1.(Premiere)-31.1.2014, Di.-

Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr

www.diekomoedie.de

■ ■ ■ Theater

BAKCHEN

Raoul Schrott/Neudichtung nach Euripides

Regie: Felix Rothenhäusler. Mit Katharina Bach, Matthias

Krieg, Wolfgang Michael, Lukas Rüppel u.a.

Verbote allerorten! Bereits vor 2000 Jahren

hat Euripides in seinen »Bakchen« Dionysos,

den Gott des Theaters, des Festes und des

Rausches, in den Kampf gegen alle Reglementierungen

geschickt.

Kammerspiele, 17.(Premiere)+18.1.2014,

20 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Theater

BEFORE IT‘S BROKEN

Author: Anna Rogers

Director: Stewart Booth. Cast: Phillip Lewis, Tracey Grey,

Bijan Booth

Jeremy‘s life is not easy. He failed as manager;

his wife takes comfort in wine, tablets and

reproaches. Another huge worry is his son: unemployed,

resentful, distant. Then, one night,

the generations clash ...

Das Internationale Theater, 23.(Premiere),

24., 25., 30.+31.1.2014, 20 Uhr

www.internationales-theater.de

■ ■ ■ Theater

DIE AUSWERTERIN ODER: DAS ENDE

VON AUSCHWITZ

Dokumentarisches Theater von Elk von Lyck

teAtrum VII. Regie: Sascha Weipert. Mit Eric Lenke, Janine

Karthaus, Sophie Göbel u.a.

Ein Psycho-Duell über Schuld, Moral und die

Frage, ob man Verbrechen verhindern kann.

Gallus Theater, 28.(Premiere), 29. + 30.1.2014,

20 Uhr

www.gallustheater.de

■ ■ ■ Theater

FAUSER, MON AMOUR

nach »Der Schneemann« von Jörg Fauser

Regie: Alexander Eisenach. Mit Linda Pöppel, Christian

Erdt, Mario Fuchs, Christoph Pütthoff u.a.

Ein Abend über den Schneemann Blum, die

Werke und das Leben Jörg Fausers, der wie

Blum gegen eine Gesellschaft anrannte, die

ihm den Zutritt verwehrte.

Box im Schauspiel, 26.(Premiere)+27.1.2014,

20 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Klassik

DIE GESPENSTERSONATE

Kammeroper in drei Akten von Aribert Reimann. Text

von August Strindberg. In deutscher Sprache mit Übertiteln.

Musikalische Leitung: Karsten Januschke. Regie:

Walter Sutcliffe. Mit Dietrich Volle, Alexander Mayr,

Brian Galliford, Anja Silja u. a.

Die Grundthemen von Gerechtigkeit und

Schuld sowie deren Vertuschung und die Unfähigkeit

eines jeden Menschen, völlig schuldlos

durchs Leben zu gehen, bilden die Eckpfeiler

von Walter Sutcliffes Inszenierung.

Oper, 26.(Premiere), 29. + 31.1.2014, 19.30 Uhr

www.oper-frankfurt.de

■ ■ ■ Theater

DAS HIMBEERREICH

von Andres Veiel

Mit Bernhard Bauer, Jürgen Beck-Rebholz, Bettina

Kaminski, Stefan Maaß, Christian Ohmann, Thomas

Pohn. Inszenierung: Reinhard Hinzpeter. Bühne: Gerd

Friedrich. Licht: Ralf Neumann

Freies Schauspiel im Titania, 19. + 25.1.2014,

20 Uhr

www.freiesschauspiel.de

■ ■ ■ Theater

DER KICK

von Andres Veiel

Eine Kooperation des Theater Willy Praml und der Hochschule

für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Regie: Werner Wölbern. Mit Elias Eilinghoff, Katrin Flüs,

Henning Kallweit, Josia Krug u. a.

Marinus Schöberl war 16 Jahre alt, als er durch

einen sogenannten »Bordsteinkick« zu Tode

getreten wurde – nachdem ihn drei Kumpels

zuvor stundenlang geschlagen, beschimpft

und gedemütigt hatten. Das Stück besteht

ausschließlich aus Originalinterviews mit

mittel- und unmittelbar B eteiligten an dieser

realen Gewalttat.

Theater Willy Praml, 10.(Premiere), 11., 12.,

17.-19.1.2014, 20 Uhr

■ ■ ■ Theater

KAMELIONS

von Hadi Khanjanpour

Mit Amin Biemnet Haile, Cem Demir, Nikolas Etzel,

Moe Salamat

Kamel: Lastentier, Lion: König der Tiere, Chamäleon:

passt sich jeder Situation an. Vier

Freunde treffen sich wieder und auf der Suche

nach Wahrheit und Identität stellt sich die Frage:

bin ich Kamel, Lion oder Chamäleon? Oder

eben ein KameLion?

theaterperipherie im Titania, 17.(Premiere)+23.1.2014,

19.30 Uhr

www.theaterperipherie.de

■ ■ ■ Theater

KINDER DER SONNE

von Maxim Gorki

Regie: Andrea Moses. Mit Verena Bukal, Claude De

Demo, Stephanie Eidt, Josefin Platt u. a.

Gorki zeigt das tragikomische Abbild der russischen

Gesellschaft am Vorabend der Revolution.

Sie alle sehnen sich nach Erneuerung und

Veränderung, sind aber blind vor der Realität

und letztlich hilflos gegenüber der Gewalt des

einfachen Volkes.

Schauspielhaus, 18.1.2014(Premiere), 19.30

Uhr; 19.1.2014, 18 Uhr; 26.1.2014, 16 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Theater

DAS VERHÖR

von John Wainwright

Regie: Michael Wedekind. Mit Karlheinz Lemken, Rudi

Knauss, Alice Lindenau, Dirk Waanders

Ein Krimi der Extraklasse, ein Psychoduell auf

Messers Schneide: fesselnd, raffiniert, brisant.

Fritz Rémond Theater, 30.(Premiere)+31.1.2014,

20 Uhr

www.fritzremond.de

Internationales Theater: »Before it‘s Broken«

© Internationales Theater

Darmstadt

■ ■ ■ Theater

LOTTE IN WEIMAR

von Thomas Mann. Fassung von Anika Bárdos.

Inszenierung: Slobodan Unkovski.

Austauschgastspiel des Hessischen Staatstheaters

Wiesbaden

Charlotte Buff (be-)sucht Goethe in Weimar.

Staatstheater, 24.1.(Premiere)+30.1.2014,

19.30 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

■ ■ ■ Klassik

TRISTAN UND ISOLDE

von Richard Wagner

Handlung in drei Aufzügen

Musikalische Leitung: Martin Lukas Meister. Inszenierung:

John Dew. Mit Andreas Schager, Ruth-Maria

Nicolay, Kyung-Il Ko/Thomas Mehnert u. a.

Staatstheater, 25.1.2014, 17 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

Mainz

■ ■ ■ Tanz

MOMO

Ballett von Stéphen Delattre nach dem Roman von

Michael Ende. Choreografie und Libretto: Stéphen Delattre.

Mit William Banks, Konstantina Chatzistavrou,

Timothée Cuny u. a.

»Momo« ist eine märchenhafte Parabel auf

unsere rastlose Zeit, eine Warnung vor »grauen

Herren«, die den Menschen ihre Zeit rauben,

die ihnen einreden wollen, sie müssten ihre

Zeit möglichst effizient nutzen.

Mainzer Kammerspiele, 9.(Premiere)-11.1.2014,

20 Uhr und 12.1.2014, 18 Uhr

www.mainzer-kammerspiele.de

■ ■ ■ Klassik

LA TRAVIATA

Melodram in drei Akten von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Florian Czizmadia. Inszenierung:

Vera Nemirova. Mit Violetta Vida Mikneviciute/Tatjana

Charalgina, Flora Bervoix u.a.

Violetta Valéry hat zwei mächtige Feinde - ihre

unheilbare Krankheit und eine Gesellschaft,

die sie nicht als lebendige Frau, sondern nur als

anonymes Lustobjekt oder Ikone der Erinnerung

akzeptiert.

Staatstheater, 1.1.(Premiere), 14. + 17.1.2014,

19.30 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

■ ■ ■ Theater

TÜRKISCHE TRAUERSPIELE

von Daniel Casper von Lohenstein

Inszenierung: Johannes Schmit. Mit Nicole Kersten,

Karoline Reinke, Tilman Rose, Mathias Spaan

Die Werke Lohensteins finden nur selten auf

die Bühne. Der Weg vom Heute zum Barock

und wieder zurück scheint ein – mit Walter

Benjamins Aufsatz über das »epische Theater«

gesprochen – »Schleichpfad« zu sein.

Staatstheater, 12.1.2014, 19 Uhr (Premiere);

20., 23.+30.1.2014, 20 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

■ ■ ■ Theater

URFAUST

von Johann Wolfgang von Goethe

Inszenierung: Robert Borgmann. Mit: Monika Dortschy,

Carolin Haupt; Tibor Locher, Stefan Graf, Lorenz Klee

Ein Höllentrip in die Seelen und durch die

menschliche Lebens- und Liebesexistenz: Sein

»Sinn ist zu«, sein »Herz ist tot«.

Staatstheater, 17.1.(Premiere), 23.+30.1.2014,

19.30 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

Wiesbaden

■ ■ ■ Theater

DIE BESSERE HÄLFTE

Komödie von Alan Ayckbourn

Inszenierung: Caroline Stolz. Mit Wolfgang Böhm,

Evelyn M. Faber, Franziska Werner, Nils Kreutinger,

Magdalena Höfner, Fabian Stromberger

Drei Ehepaare, eine heimliche Affäre und zwei

gleichzeitig stattfindende Abendessen mit

ahnungslosen Gästen, die gänzlich aus dem

Ruder laufen.

Staatstheater, 10.1.(Premiere), 13.+14.1.2014,

20 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Klassik

DIE MACHT DES SCHICKSALS (LA FOR-

ZA DEL DESTINO)

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Wolfgang Ott. Inszenierung:

Immo Karaman. Mit Bernd Hofmann, Dennis Wilgenhof,

Tatiana Plotnikova, Kiril Manolov u. a.

Ein Stück über die Verstrickung von Verbrechen,

Sühne und Schicksal, von persönlicher

und gesellschaftlicher Tragödie.

Staatstheater, 25.1.2014(Premiere), 19.30 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Theater

STÜTZEN DER GESELLSCHAFT

Schauspiel von Henrik Ibsen

Austauschgastspiel des Staatstheaters Darmstadt

Inszenierung: Hermann Schein. Mit Matthias Kleinert,

Gabriele Drechsel, Maika Troscheit, Andreas Manz-

Kozar u. a.

Er ist erfolgreicher Unternehmer, großzügiger

Wohltäter, treu sorgender Familienvater. Er

hat seine Mitmenschen benutzt und instrumentalisiert.

Er hat alles seinem persönlichen

Streben nach Macht, Einfluss und Ansehen

untergeordnet.

Staatstheater, 24.1.(Premiere)+30.1.2014,

19.30 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Theater

TOD UND WIEDERAUFERSTEHUNG

DER WELT MEINER ELTERN IN MIR

von Nis-Momme Stockmann

Inszenierung: Tilman Gersch. Mit Hanns Jörg Krumpholz,

Uwe Kraus, Franziska Beyer, Viola Pobitschka u. a.

Ein Stück über die Frankfurter Bankenwelt und

die gescheiterten Bewohner eines heruntergekommen

Hochhauses.

Staatstheater, 18.1.(Premiere),

22. + 31.1.2014, 19.30 Uhr

www.staastheater-wiesbaden.de

22 | Strandgut 01/2014


ABC

THEATER

Frankfurt

■ ■ ■ Kabarett

ALFRED DORFER

bisjetzt

Neues Theater Höchst, 15.1.2014, 20 Uhr

www.neues-theater.de

■ ■ ■ Theater

ANATOL

von Arthur Schnitzler

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen.

Regie: Florian Fiedler. Bühne: Maria-Alice

Bahra. Kostüme: Selina Peyer. Mit Paula Hans, Wiebke

Mollenhauer, Torben Kessler, Christoph Pütthoff.

Anatol vögelt alles, was zwei Beine hat und ein

Loch in der Mitte. Nur jung müssen sie sein, die

Beine, und in dem Loch muss nicht nur Anatols

erregte Männlichkeit Platz haben, sondern

auch seine parfümierte Sehnsucht nach wahrer

Liebe.

Kammerspiele, 10. + 11.1.2014, 20 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Tanz

ANGOLOSCURO

Eine Arbeit von William Forsythe

»Angoloscuro« versetzt den Zuschauer in

einen Mikrokosmos des Verfalls und der skurrilen

Zersetzung des Körpers.

Frankfurt LAB, 23., 24., 25., 26., 29.,

30.+31.1.2014, 19.30 Uhr

www.theforsythecompany.com

■ ■ ■ Kabarett

ARNULF RATING

Ganz im Glück

Neues Theater Höchst, 17. + 18.1.2014, 20 Uhr

www.neues-theater.de

■ ■ ■ Kabarett

BERND GIESEKING

Ab dafür! Der Satirische Jahresrückblick 2013

Die KÄS, 10. + 11.12014, 20 Uhr

www.die-kaes.com

■ ■ ■ Theater

BOX DENKT NACH #2

Einrichtung: Johanna Wehner. Mit Sascha Nathan,

Daniel Rothaug und Gästen

Box Schauspiel, 14.1.2014, 20 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Theater

CANDIDE ODER DER OPTIMISMUS

NACH VOLTAIRE

Ein musikalisches Drama

Mit Shahin Bayatpour, Hadi Khanjanpour, Meltem

Kilinc, u.a.

Regie/Bühne: Alexander Brill.

Titania, 22.1.2014, 11+19.30 Uhr

www.theaterperipherie.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

DIE CHEFIN

von und mit Vanessa P.

Was bringt es mit sich, mit Travestiekünstlern

zusammenzuarbeiten, und wo führt das hin?

PUT Eventbühne, 25.1.2014, 21.00 h

www.puteventbuehne.de

■ ■ ■ Theater

COOKING A DREAM

Peking Lane Studio

Künstlerische Leitung: Jinghui Meng. Mit Weibo Fu, Li

Han, Zhongyuan Shang u. a.

Ein modernes Theaterstück, das auf der Novelle

»The Legend of the Pillow Note« von Shen

Jiji aus der Zeit der Tang-Dynastie vor ca. 1.200

Jahren basiert.

Gallus Theater, 17. + 18.1.2014, 20 Uhr

www.gallustheater.de

Die Schmiere: »Happy End mit Flaschenpfand –

reich werden für Einsteiger«

© Die Schmiere

■ ■ ■ Theater

EINE VERHÄNGNISVOLLE NACHT

Komödie mit Musik von Eugène Labiche

Regie: Peter Lotschak. Mit Walter Renneisen, Wolff

von Lindenau, Iris Atzwanger, Stefan Schneider, Peter

Niemeyer

Die Mordlust der bürgerlichen Pariser Gesellschaft

des 19. Jahrhunderts spielt die Hauptrolle

in dieser turbulenten Komödie.

Fritz Rémond Theater, 2. – 26.1.2014, Di.–Sa.,

20 Uhr, So. 18 Uhr; am 4.1. auch um 16 Uhr, am

22.1. keine Vorstellung

www.fritzremond.de

■ ■ ■ Theater

ENGELCHEN & TEUFELCHEN

Mit Iris Reinhardt Hassenzahl und Dieter Gring

Regie: Steffen Wilhelm

Theatrallalla, 2.–9.1.2014, 20 Uhr, So., 18 Uhr

www.theatrallalla.de

■ ■ ■ Theater

DIE ERLE DER ENTHAUPTUNG

Surreal-dadaistische Komödie von Bert Bresgen

Mit Tommy Steinkopf, Daniela Vollhardt, Brigitte Korn,

Vera Dinges, Samir Djikic, Fabian Dornuff, Birgit Hasse,

Kathleen Witt, Bert Bresgen. Regie: Oliver Scholz.

Kellertheater, 10., 11., 17., 18., 24. + 25.1.2014,

20.30 Uhr

www.kellertheater-frankfurt.de

■ ■ ■ Theater

ERWIN - EIN SCHWEINELEBEN

Ein tierisches Vergnügen

Kikeriki Theater

Batschkapp, 27.1.2014, 20 Uhr

www.batschkapp.de

■ ■ ■ Kabarett

EVA EISELT

Geradeaus im Kreisverkehr

Die KÄS, 22.1.2014, 20 Uhr

www.die-kaes.com

■ ■ ■ Theater

DIE FANTASYNACHT

Conan - Der Barbar/Der Hobbit/Chucky, die Mörderpuppe

Regie und Text: Thorsten Morawietz. Mit Simone Greiss,

Christoph Maasch, Sebastian Huther, Julian König,

Thorsten Morawietz und den Kindern des Olymp.

Exzess-Halle, 17., 18., 24., 25. + 31.1.2014,

20 Uhr und 19. + 26.1.2014, 19 Uhr

www.diedramatischebuehne.de

■ ■ ■ Klassik

DIE FLEDERMAUS

Operette von Johann Strauß

Inszenierung: Kammersängerin June Card und H.-D.

Maienschein

Papageno-Musiktheater, 4.1.2014, 19.30 Uhr

www.papageno-theater.de

■ ■ ■ Tanz

FUKUSHIMA MON AMOUR

Butoh-Tanzperformance

Tanz, Choreographie, Lichtdesign, Bühne: Tadashi Endo

Gallus Theater, 24.+25.1.2014, 20 Uhr

www.gallustheater.de

■ ■ ■ Theater

DAS GASTHAUS AN DER THEMSE

von Edgar Wallace

Mit Thomas G. Hartmann, Thomas Rausch, Alison Rippier,

Steffen Schwarz, Harald Uhrig.

Regie: Manfred Roth

Stalburg, 16. – 19.1.2014, 20 Uhr

www.stalburg.de

■ ■ ■ Theater

GIFT

von Lot Vekemans

Inszenierung Bettina Kaminski. Mit Michaela Conrad,

Annette Kohler und Wolfgang Mondon

Freies Schauspiel im Titania, 10.,11. +

21.1.2014, 20 Uhr

www.freiesschauspiel.de

■ ■ ■ Kabarett

HAGEN RETHER

Liebe

Alte Oper, 18.1.2014, 20 Uhr

www.alteoper.de

Fr 17.01.

20h00

Sa 18.01.

20h00

So 19.01.

19h00

23.-25.01.

20h00

Premiere

So 26.01.

19h00

30.01.-1.2.

20h00

Hanauer Landstrasse 5-7 (Zoo-Passage), 60314 Frankfurt

Verkauf/Info: 069 499 09 80 www.Internationales-Theater.de

H


R


A


E

H


E

Januar 2014

■ ■ ■ Kabarett

HAPPY END MIT FLASCHENPFAND –

REICH WERDEN FÜR EINSTEIGER

Autor und Regie: Bernd Krieg, mit Gabriele Meyer, Effi B.

Rolfs, Jochen Döring & Walter Jauernich

Die Schmiere,4., 15., 23., 30.+31.1.2014, 20 Uhr

www.die-schmiere.de

■ ■ ■ Theater

HAUPTSACHE EGAL! –

IRREN IST STANDARD.

Regie: Tanja Garlt. Mit Susanne Berg, Christina Wiederhold

und Matthias Stich

Die Schmiere, 16. + 24.1.2014, 20 Uhr,

26.1.2014, 19 Uhr

www.die-schmiere.de

■ ■ ■ Theater

DIE HEILIGE JOHANNA DER

SCHLACHTHÖFE

von Bertolt Brecht. Regie: Reinhard Hinzpeter. Mit Michaela

Conrad, Naja Marie Domsel, Axel Gottschick u.a.

Freies Schauspiel im Titania, 24.1.2014, 20 Uhr

www.freiesschauspiel.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

HERTZ

Sidney Leoni

Performance / Choreografie / Konzert

Konzept und Choreografie: Sidney Leoni. Mit Kjetil

Brandsdal, Martin Lervik u. a.

Mousonturm, 24. + 24.1.2014, 20 Uhr

www.mousonturm.de

■ ■ ■ Theater

ICH BRING IHN UM!

Eine Beziehungskomödie von Marc Ermisch. Mit Marc

Ermisch, Sabine Koch.

Theater Lempenfieber, 30. + 31.1.2014, 20 Uhr

www.lempenfieber.de

NOCHE DE TANGO

Das Cuarteto Rotterdam (Bandoneón, vl, p, kb) durchwandert

über 100 Jahre Geschichte des Tango, von der „Guardia Vieja“

bis ins 21. Jahrhundert – fachkundig und leidenschaftlich!

TRIUMPH UND LEIDENSCHAFT

Drama, Feuer, Herzblut: Der russische Bajanvirtuose

Vassily Dück und der ungarische Geiger Robert Varady

spielen russisch-ungarischen Swing und traditionelle Melodien.

SEDAA

Kehlgesang, Pferdekopfgeige, Hackbrett, Percussion:

Archaische Klänge der mongolischen Musik verbinden sich mit

orientalischen Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen.

BEFORE IT’S BROKEN

Father and son are forced to take stock. Are they a failure,

both of them? A new play by Anna Rogers, set against the background

of the London riots of 2011. Director: Stewart Booth. | Engl.

RUBALCABA & LUIS FRANK ARIAS – NOCHES

CUBANAS Der legendäre Guillermo „Rubalcaba“, Weggefährte

musikalischer Ikonen des Buena Vista Social Club, am Piano &

der junge kubanische Sänger Luis Frank Arias. Ein geniales Duo!

BEFORE IT’S BROKEN

See 23.-25.01.

Vorschau Februar

So 02.02. D „Kleines Fräulein – einen Augenblick...“

Denis Wittberg & seinen Schellack-Solisten | Musik der 20er & 30er

Fr 07.02. H Un Oso Rojo | Argentinische Filmreihe 2014 | Spanisch, engl. UT

So 09.02. D Ein Abend mit Robert Kreis | Kabarett – 20er Jahre | Dt.

12.-14.02. F Voltaire – Candide l’Africain

Cie Marbayassa, Burkina Faso | Theater | Französisch

D = Deutsch E = English F = Français H = Hispano I = Italiano R = Russkij A = Andere | = for everybody

Strandgut 01/2014 | 23


THEATER ABC

■ ■ ■ Theater

ICH WERDE SEIN – DAS DRAMA ROSA

LUXEMBURG

Insz.: Reinhard Hinzpeter. Mit Michaela Conrad, Naja

Marie Domsel, Bettina Kaminski

Freies Schauspiel im Titania, 18.1.2014, 20 Uhr

www.freiesschauspiel.de

■ ■ ■ Theater

DER IDIOT

von Fjodor Dostojewski

Regie: Stephan Kimmig. Bühne: Kataja Hass. Mit Katharina

Bach, Verena Bukal, Paula Hans, Lisa Stiegler u. a.

Um Fürst Myschkin herum existiert eine kranke,

zerstörte Gesellschaft, der aufgrund aller

Zwänge und Abhängigkeiten nichts anderes

übrig bleibt, als den uneigennützigen Fürsten

zum Idioten abzustempeln.

Schauspielhaus, 9., 25.+29.1.2014, 19 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Kabarett

LIZZY AUMEIER

Superlizzy (Frankfurt-Premiere)

Die KÄS, 30.1.2014, 20 Uhr

www.die-kaes.com

■ ■ ■ Theater

LUCREZIA BORGIA

von Victor Hugo; übersetzt von Georg Büchner 1835

teAtrum VII

Regie: Sascha Weipert. Mit Eric Lenke, Fabio Rocchio,

Günter Eggerstedt, Jenny-Ellen Riemann u. a.

Gallus Theater, 4.+5.1.2014, 20 Uhr

www.gallustheater.de

■ ■ ■ Tanz

MOMIX BOTANICA

Tanz küsst Fantasie

Getanzte Bilder, schön und zauberhaft

Alte Oper, 29. – 31.1.2014, 20 Uhr

www.alteoper.de

■ ■ ■ Theater

DIE SCHULE DER FRAUEN

Komödie von Molière in der hessischen Fassung von

Wolfgang Deichsel. Regie: Sarah Groß. Mit Pirkko Cremer,

Valerie von Scheel, Alexander J. Beck, Dominic Betz,

Detlev Nyga und Michael Quast

Cantatesaal, 15. – 18., 23. + 25.1.2014, 20 Uhr,

26.1.2014, 17 Uhr

www.fliegendevolksbuehne.de

■ ■ ■ Theater

SEX. ODER SO.

Ein Komödie von Michael Herl

Regie: Katja Lehmann. Mit Iris Reinhardt Hassenzahl,

Ilja Kamphues.

Stalburg Theater, 13., 20., 21., 25. + 29.1.2014,

20 Uhr

www.stalburg.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

THE SILK ROAD

China Gansu Dance Theatre

Jahrhunderthalle, 21. + 22.1.2014, 19.30 Uhr

www.jahrhunderthalle.de

■ ■ ■ Kabarett

STAUB/SCHRÖDER

Zugabe

Neues Theater Höchst, 30.1.2014, 20 Uhr

www.neues-theater.de

Staatstheater Darmstadt:

Frau Müller muss weg

© Barbara Aumüller

■ ■ ■ Theater

WÄLSUNGENBLUT

nach Thomas Mann

Regie: Alexander Eisenach. Bühne: Lena Schmid. Mit

Katharina Bach, Sarah Sandeh, Mario Fuchs, Daniel

Rothaug

Box Schauspiel, 3.1., 21 Uhr; 30.1.2014, 22 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

■ ■ ■ Klassik

WERTHER

Lyrisches Drama in vier Akten (fünf Bildern) von Jules

Massenet. In französischer Sprache mit deutschen

Übertiteln. Musikalische Leitung: Maurizio Barbacini.

Inszenierung: Willy Decker

Oper, 15., 17., 19., 25. +31.1.2014, 19.30 Uhr

www.oper-frankfurt.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

WEST SIDE STORY

Idee und Choreografie: Jerome Robbins. Buch: Arthur

Laurents. Musik: Leonard Bernstein. Gesangstexte:

Stephen Sondheim.

Aufführung in englischer Sprache mit deutschen

Übertiteln

Alte Oper, 2., 3., 6., 8., 9. + 10.1.2014, 20 Uhr; 4.,

5. 11.1.2014, 15 + 20 Uhr

www.alteoper.de

■ ■ ■ Theater

DREI MÄNNER IM SCHNEE

Nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner

für die Bühne bearbeitet von Charles Lewinsky. Regie:

Renate Renken. Musikalische Leitung: Heike Pallas. Mit

Rainer Poser, Conny Krause, Ralph Dillmann, Gabriela

Reinitzer, Marcel Schüler u.a.

Neue Bühne Darmstadt, 11., 17., 18., 24., 25. +

31.1.2014, 20 Uhr und 12.+26.1.2014, 18 Uhr

www.neue-buehne.de

■ ■ ■ Theater

FRAU MÜLLER MUSS WEG

von Lutz Hübner, Mitarbeit Sara Nemitz

Inszenierung und Bühne: Judith Kuhnert. Mit Uwe Zerwer,

Karin Klein, Gabriele Drechsel u. a.

Staatstheater, 5., 9. + 18.1.2014, 20 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

HABEN SIE KAPERN? – PETTICOAT

UND TOAST HAWAII

Eine musikalische Revue der 50er und 60er mit Iris

Stromberger, Elinor Eidt und Arno Friedrich

halbNeun Theater, 25.1.2014, 20.30 Uhr

www.halbneuntheater.de

■ ■ ■ Kabarett

KABBARATZ

Ehre wem Ehre genügt – warum wir die Welt nicht den

Profis überlassen dürfen.

halbNeun Theater, 10.1.2014, 20.30 Uhr

www.halbneuntheater.de

■ ■ ■ Theater

KOLS LETZTER ANRUF

Monodrama von Joshua Sobol

Inszenierung: Reinar Ortmann. Mit Andreas Manz-

Kozár

Staatstheater, 15. + 19.1.2014, 20 Uhr und

31.1.2014, 22 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

■ ■ ■ Kabarett

NICO SEMSROTT

Freude ist nur ein Mangel an Information

Neues Theater Höchst, 10.1.2014, 20 Uhr

www.neues-theater.de

■ ■ ■ Kabarett

MARGIE KINSKY

Kinsky legt los

halbNeun Theater, 24.1.2014, 20.30 Uhr

www.halbneuntheater.de

■ ■ ■ Klassik

OEDIPE

George Enescu. Text von Edmond Fleg.

Musikalische Leitung: Alexander Liebreich. Regie:

Hans Neuenfels. Mit Simon Neal, Magnús Baldvinsson,

Dietrich Volle u.a.

Frankfurter Erstaufführung. In deutscher

Sprache.

Eine Vorsehung erfüllt sich unausweichlich,

ein Schicksal nimmt gnadenlos seinen Lauf. Im

Zentrum steht die Frage der Willensfreiheit.

Opernhaus, 8.(Premiere), 18 Uhr, 12., 18.,

22.+28.12.2013, 19.30 Uhr

www.oper-frankfurt.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

DAS PHANTOM DER OPER

Mit Deborah Sasson und Axel Olzinger

Jahrhunderthalle, 10.1.2014, 20 Uhr

www.jahrhunderthalle.de

■ ■ ■ Kabarett

PIET KLOCKE

Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!

Neues Theater Höchst, 19.1.2014, 19 Uhr

www.neues-theater.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

POEMUSIK

Kultursalon

Gedichte und Lieder aus Frankfurt und Istanbul - in

Deutsch und Türkisch

Interkulturelle Bühne, 15.1.2014, 20 Uhr

www.interkulturelle-buehne.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

SATURDAY NIGHT FEVER

A musical by Robert Stigwood and Bill Oakes (book) and

Bee Gees and others (music)

The English Theatre, 2. – 31.1.2014, Di. – Sa.

19.30 Uhr, So. 18 Uhr

www.english-theatre.de

■ ■ ■ Theater

SUPERGRRRLS

von Ute Bansemir und Jan Deck

Mit Susanne Kaiser, Meltem Kilinc, Silvana Morabito,

Antonia Jungwirth, Suleika Ahmad-Ali. Regie: Ute

Bansemir.

theaterperipherie im Titania, 29.1.2014,

19.30 Uhr

www.theaterperipherie.de

■ ■ ■ Kabarett

URBAN PRIOL

Tilt 2013! Jahresrückblick

Jahrhunderthalle, 9.1.2014, 20 Uhr

www.jahrhunderthalle.de

■ ■ ■ Theater

VERSPEKULIERT

Komödie von Adolf Stoltze in Frankfurter Mundart

In der Inszenierung des Volkstheater Hessen

Regie: Steffen Wilhelm. Mit Iris Reinhardt Hassenzahl,

Sylvia Tietz, Tim Grothe und Andreas Walther-Schroth

Katakombe, 17., 18., 23., 24., 26., 30. +

31.1.2014, 20 Uhr; 19.1., 16 Uhr; 22.1., 18 Uhr

www.katakombe.de

■ ■ ■ Theater

DAS VERSPRECHEN

nach Friedrich Dürrenmatt

Eine Koproduktion mit den Theater Winterthur

Regie: Markus Bothe. Kostüme: Justina Klimczyk. Besetzung:

Gaby Pochert, Lisa Stiegler, Torben Kessler, Christoph

Pütthoff, Viktor Tremmel, Till Weinheimer u.a.

Kammerspiele, 2. + 31.1.2014, 20 Uhr

www.schauspielfrankfurt.de

Darmstadt

■ ■ ■ Bunte Bühne

52. MOLLERKOLLER

Alex Entzminger, Besidos - Traditional Gangster Music

Theater Moller Haus, 11.1.2014, 20.30 Uhr

www.theatermollerhaus.de

■ ■ ■ Theater

ALLES DADA?!

Theaterlabor Darmstadt

Eine inklusive Collage über das Unsinnige von damals

bis heute

Theater Moller Haus, 29. + 30.1., 11 Uhr und

31.1.2014, 19 Uhr

www.theatermollerhaus.de

■ ■ ■ Tanz

CAMILLE

Mei Hong Lin - Uraufführung

Tanztheater Darmstadt

Inszenierung und Choreografie: Mei Hong Lin

Gezeichnet wird ein ebenso schmerzhaftes

wie expressives Porträt einer eingeschlossenen

Frau, die an ihrer außergewöhnlichen Begabung

zugrundegeht.

Staatstheater, 2., 4., 11., 18. + 25.1.2014,

19.30 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

■ ■ ■ Theater

DANTONS TOD

von Georg Büchner

Inszenierung: Malte Kreutzfeldt. Mit Uwe Zerwer, Thomas

Dehler, Simon Köslich, Gerd K. Wölfle, u. a.

Staatstheater, 3. + 10.1.2014, 19.30 Uhr und

16.1.2014, 16 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

■ ■ ■ Theater

MIT EINEM ZEH IM WASSER (A TOE IN

THE WATER)

Lustspiel in zwei Akten von Derek Benfield. Deutsch

von Horst Johanning. Mit Dieter Rummel, Oliver Lemki,

Benjamin Rollmann, Inka Schmietendorf, Annette

Schneider und Sandra Walter. Insz.: Dieter Rummel.

Die Komödie Tap, 3. – 31.1.2014, Mi. – Sa.

20.15 Uhr, So. 18 Uhr

www.die-komoedie-tap.de

■ ■ ■ Theater

WELCHE DROGE PASST ZU MIR?

BarFestspiele. Schauspiel von Kai Hensel

Inszenierung Martin Ratzinger. Mit Christina Kühnreich

Staatstheater, 16. + 22.1.2014, 20 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

Mainz

■ ■ ■ Tanz

CINDERELLA

Ballet in drei Akten von Pascal Touzeau

Musik von Sergej Prokofjew

Choreographie, Konzept, Bühne, Kostüme und Licht:

Pascal Touzeau

Das berührende Märchen von Cinderella, dem

armen Aschenputtel, das dank eines Feenzaubers

prachtvoll gekleidet gegen den Willen der

bösen Stiefmutter zum Fest des Prinzen geht

und dort alle entzückt!

Staatstheater Mainz, 3., 5., 10. + 12.1.2014,

19.30 Uhr und 19.1.2014, 18 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

24 | Strandgut 01/2014


ABC

THEATER

■ ■ ■ Kabarett

DEUTSCHE KABARETTMEISTER-

SCHAFT 2013/2014

Kabarett-Bundesliga im Unterhaus

Sabine Domogala vs. Özgür Cebe

Unterhaus, 14.1.2014, 20 Uhr

www.unterhaus-mainz.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

FEUCHT & FRÖHLICH E. V.

Musical von Frank Golischewski

Buch, Musik, Regie: Frank Golischewski.

Mit Hildegard Bachmann, Ulrike Neradt, Margit Sponheimer,

Nick Benjamin, Heinz Meller & Norbert Roth

Unterhaus, 2. + 5.1.2014, 15 Uhr und 3., 4., 6.,

7. + 8.1.2014, 20 Uhr

www.unterhaus-mainz.de

■ ■ ■ Theater

GUT GEGEN NORDWIND

von Daniel Glattauer. Regie: Claudia Wehner. Mit Katharina

Luckhaupt, Björn Breckheimer

Mainzer Kammerspiele, 21. 23.1.2014, 20 Uhr

www.mainzer-kammerspiele.de

■ ■ ■ Theater

KASPAR

von Peter Handke

Inszenierung: Jan Philipp Gloger. Mit Stefan Graf, Janning

Kahnert, Felix Mühlen

Staatstheater, 2., 24. + 31.1.2014, 19.30 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

■ ■ ■ Theater

DER LÄRMKRIEG

von Kathrin Röggla

Inszenierung: Matthias Fontheim. Mit Karoline Reinke,

Lisa-Marie Gerl, Lorenz Klee, Zlatko Maltar, Gregor

Trakis

Das Stück zielt einerseits global auf das Phänomen

neuer bürgerlicher Protestbewegungen,

gleichzeitig aber exakt ins Herz der Rhein-

Main-Region zwischen »Neu-Verlärmten«,

»Arbeitsplatzgespenst« und Sehnsucht nach

dem »curved approach«.

Staatstheater, 4.+25.1.2014, 19:30 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

■ ■ ■ Kabarett

LUISE KINSEHER

einfach reich

Unterhaus, 23.1.2014, 20 Uhr

www.unterhaus-mainz.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

MÄNNERPHANTASIEN

Buch, Musik & Regie: Sebastian W. Wagner

Mit Tanja Götemann, Bernd Fachinger, L.K. von Volckamer

und Sebastian W. Wagner

Showbühne Mainz, 24., 25. + 31.12014, 20 Uhr

www.showbuehne-mainz.de

■ ■ ■ Kabarett

PIET KLOCKE

Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!

Unterhaus, 20.+21.1.2014, 20 Uhr

www.unterhaus-mainz.de

■ ■ ■ Kabarett

UWE STEIMLE

Authentisch ... ein Stück weit

Unterhaus, 10. + 11.1.2014, 20 Uhr

www.unterhaus-mainz.de

■ ■ ■ Theater

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA

WOOLF

von Edward Albee

Inszenierung: Christoph Mehler. Bühne: Jochen

Schmitt. Mit Lisa-Marie Gerl, Nicole Kersten, Stefan

Graf, Gregor Trakis

Staatstheater, 8. + 29.1.2014, 19.30 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

Offenbach

■ ■ ■ Theater

ACHTERBAHN

Komödie von Éric Assous. Regie: Sarah C. Baumann. Mit

Elena Hahn und Frank Geisler

Theater im t-raum, 24.1.2014, 20 Uhr

www.of-t-raum.de

■ ■ ■ Theater

DER DIENER ZWEIER HERREN

Gastspiel der Wuppertaler Bühnen

Capitol, 16.1.2014, 19.30 Uhr

www.eventlocation-rhein-main.de

■ ■ ■ Theater

DAS GESPENST VON CANTERVILLE

Komödiantisch-szenische Lesung frei nach Oscar Wilde

t-raum-Produktion mit Sarah C. Baumann, Frank Geisler,

Birgit Schön

Theater im t-raum, 11., 17. + 18.1.2014, 20 Uhr

www.of-t-raum.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

WINTERFEST - BUNTES PROGRAMM

OneWorldPercussionEnsemble; die aktuelle

Ausstellung »der rote Faden« Fotos eines Lebenswegs

von Kerstin Reimers;

Ab 20 Uhr »Verbotenes, Idiotisches, Alltägliches« mit

Sarah C. Baumann, Frank Geisler und Birgit Schön

Theater im t-raum, 4.1.2014, 18.30 Uhr

www.of-t-raum.de

Wiesbaden

■ ■ ■ Theater

HEXENJAGD

Von Arthur Miller

Inszenierung: Konstanze Lauterbach. Mit Michael

Günther Bard, Doreen Nixdorf, Jörg Zirnstein, Nils Kreutinger,

Sybille Weiser u. a.

Staatstheater, 11., 21. + 27.12.2013, 19.30 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

IMPROMATCH

Ampere Theater [Ffm] gegen théâtre à la minute [Wi]

kuenstlerhaus43, 31.1.2014, 20 Uhr

www.kuenstlerhaus43.de

■ ■ ■ Kabarett

KÄTHE LACHMANN

Ich werd´nicht mehr - ich bin ja schon

Pariser Hoftheater, 24. + 25.1.2014, 19.30 Uhr

www.pariserhoftheater.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

DER KLEINE PRINZ

nach Antoine de Saint-Exupéry

Puppentheater

Velvets Theater, 25.1.2014, 20 Uhr

www.velvets-theater.de

■ ■ ■ Theater

DIE MARQUISE VON O...

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Inszenierung und Bühne: Ricarda Beilharz. Mit Viola

Pobitschka, Rajko Geith, Hanns Jörg Krumpholz, Evelyn

M. Faber

Staatstheater, 25. + 28.1.2014, 20 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Kabarett

MURAT TOPAL

Murat Topal – Best of Ten

Pariser Hoftheater, 30. + 31.1.2014, 19.30 Uhr

www.pariserhoftheater.de

■ ■ ■ Theater

TOM SAWYER

nach Mark Twain

Inszenierung: Michael Götz. Dramaturgie: Maja Friedrich.

Mit Benjamin Hübner, Ingo Paulick, Elke Opitz u.a.

Staatstheater, 21., 23. + 28.1., 11 Uhr; 25.1., 18

Uhr; 26.1.2014, 17 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

■ ■ ■ Theater

WARTEN AUF GOTÔD

Eine Komödie über den Sinn des Lebens

Regie: Christa Leiffheidt. Mit Patrick Twinem, Wolfgang

Vielsack, Ariane Klüpfel, Axel Ghane Basiri

kuenstlerhaus43, 11.1.2014, 20 Uhr

www.kuenstlerhaus43.de

Andere Orte

■ ■ ■ Bunte Bühne

[´PRO: C-DUR]

Timm Beckmann und Tobias Janssen

»Das Kabarettkonzert«

Theater Alte Mühle, Bad Vilbel, 15.1.2014,

20 Uhr

www.kultur-bad-vilbel.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

ASS-DUR

2. Satz – Largo maggiore

Musik-Kabarett

Bürgerhaus Sprendlingen, Dreieich,

23.1.2014, 20 Uhr

www.buergerhaeuser-dreieich.de

■ ■ ■ Theater

DINNER FOR ONE

Komödie von Volker Heymann.

Mit Louise Oppenländer, Rainer Kremin, Michael von

Loefen

Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg,

4., 10. + 11.1.2013, 20 Uhr

www.deutsches-aeppelwoi-theater.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

DISKRETION EHRENSACHE

Schwank von Lewis Eastermann.

Regie: Helmut Fuschl. Mit Kalle Pohl, Thorsten Hamer,

Katrin Filzen u. a.

Theater Rüsselsheim, 31.1.2014, 20 Uhr

www.kultur123ruesselsheim.de

■ ■ ■ Kabarett

FRANK MARKUS BARWASSER

IST ERWIN PELZIG

Pelzig stellt sich!

Theater Rüsselheim, 10.1.2014, 20 Uhr

www.kultur123ruesselsheim.de

■ ■ ■ Kabarett

GABRIELE KENTRUP & WOLFGANG

WIECHERT

Berliner Schnauze mit Herz

Claire Waldoff, die Kabarett-Königin des Alt-Berliner

Milljöhs

Löwenkeller, Neu-Isenburg, 18.1.2013, 20 Uhr

www.kunstbuehne-loewenkeller.de

■ ■ ■ Theater

GUT GEGEN NORDWIND

Nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Glattauer

Theater & nedelmann, Rödermark,

24. + 25.1.2014, 20 Uhr

www.theaterundnedelmann.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

HENNI NACHTSHEIM

Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken

Bürgerhaus Sprendlingen, Dreieich,

25.1.2014, 20 Uhr

www.buergerhaeuser-dreieich.de

■ ■ ■ Theater

DER KAUFMANN VON VENEDIG

Komödie von William Shakespeare

Regie: Volkmar Kamm. Mit Markus Völlenklee u. a.

Tournee Theater Thespiskarren und Altes Schauspielhaus

Stuttgart

Hugenottenhalle, Neu-Isenburg,

15.1.2014, 20 Uhr

www.hugenottenhalle.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

KAY RAY

Die Show

Hofgarten Kabarett, Aschaffenburg,

16.1.2014, 20 Uhr

www.hofgarten-kabarett.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

DER KÖNIG VON MALLORGA

Die Super-Show der 90er-Jahre

Mit Jessica Klauß, Louise Oppenländer, Glen Arriola,

Michael von Loefen

2. Deutsches Äppelwoi-Theater Neu-Isenburg,

17., 24. + 31.1.2014, 20 Uhr

www.deutsches-aeppelwoi-theater.de

■ ■ ■ Theater

LICHT IM DUNKEL

Schauspiel von William Gibson

Eurostudio Landgraf

Regie Volker Hesse. Mit Birge Schade, Laia Sanmartin,

Wolfgang Häntsch u. a.

Bürgerhaus Sprendlingen, Dreieich,

30.1.2014, 20 Uhr

www.buergerhaeuser-dreieich.de

■ ■ ■ Theater

NORA – ODER EIN PUPPENHEIM

von Henrik Ibsen

Regie: Helmut Langer

Kulturzentrum Englische Kirche, Bad Homburg,

25.1., 19 Uhr und 26.1.2014, 15 Uhr

www.bad-homburg.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

ORPHEUS IN DER UNTERWELT

Operette von Jacques Offenbach

Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 9.1.2014,

20 Uhr

www.hugenottenhalle.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

PATRIZIA MORESCO

Wahn.Sinn!!!

Hofgarten Kabarett, Aschaffenburg,

10.1.2014, 20 Uhr

www.hofgarten-kabarett.de

■ ■ ■ Kabarett

RICK KAVANIAN

Egostrip

Bürgerhaus Sprendlingen, Dreieich,

31.1.2014, 20 Uhr

www.buergerhaeuser-dreieich.de

■ ■ ■ Kabarett

TORSTEN STRÄTER

Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben

Hofgarten Kabarett, Aschaffenburg,

17.1.2014, 20 Uhr

www.hofgarten-kabarett.de

■ ■ ■ Theater

DIE WAHRHEIT – ODER VON DEN VOR-

TEILEN, SIE ZU VERSCHWEIGEN, UND

DEN NACHTEILEN, SIE ZU SAGEN

Komödie von Florian Zeller

Mit Helmut Zierl, Karin Boyd u.a.

Regie: Peter Lotschak

Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 19.1.2014,

18 Uhr

www.hugenottenhalle.de

■ ■ ■ Theater

DIE WAHRHEIT

Komödie von Florian Zeller mit Helmut Zierl, Karin

Boyd, Susanne Berckhemer und Uwe Neumann.

Bürgerhaus Nieder-Roden, Rodgau,

11.1.2014, 20 Uhr

www.rodgau.de

■ ■ ■ Bunte Bühne

WOLF & BLEUEL

»Zuckerscharf«

Theatercomedy

Kelterscheune, Rödermark, 25.1.2014, 20 Uhr

www.laks.de/azroedermark

Strandgut 01/2014 | 25


KLASSIK

Musik im Weltraum

Hindemith im Turm

Der Kuhhirtenturm in Sachsenhausen

als Teil einer ehemaligen Befestigungsanlage

aus dem 17. Jahrhundert

hat den Komponisten Paul

Hindemith so fasziniert, daß er dort

für immerhin 4 Jahre (1923-27)

seine Wohnung einrichtete. Es muß

aberwitzig kompliziert gewesen

sein, allein einen Konzertflügel von

außen unters Dach des Bauwerks

zu hieven. Und dieses Instrument

ist heute wie damals Hauptinventar

des Wohnzimmers, das jetzt als

»kleinster Konzertsaal der Welt«

für Kammermusikkonzerte zur

Verfügung steht. Dank des rührigen

Hindemith-Instituts geben sich nahezu

monatlich bemerkenswerte

Solisten die Hand, um in der besonderen

Atmosphäre dieses Raums

vor maximal 25 Zuhörern aus dem

unüberschaubaren, kammermusikalischen

Reichtum (nicht nur)

dieses Meisters zu schöpfen. Die

Reihe der Konzerte beginnt am 26.

Januar. Lászlo Fenyö, bis 2011 Solo-

Cellist des hr-Sinfonieorchesters

und derzeitiger Musikprofessor in

Karlsruhe, wird mit dem Mainzer

Dozenten Kirill Krotov am Klavier

den Raum mit Kompositionen von

Bach, Brahms, Britten, Fazil Say(!)

und, natürlich, Hindemith zum

Klingen bringen.

Termin: 26. Januar, 17.30 Uhr,

Kuhhirtenturm, Große Rittergasse

Wenige Karten zu 8 € (erm. 6 €) unter

069/59 70 362 oder institut@hindemith.org

26 | Strandgut 01/2014

Paul Hindemith

Hindemith intim

Wenn erfreulicherweise immer

mehr Musik des einst als »entartet«

gebrandmarkten Komponisten

Paul Hindemith in den Konzertprogrammen

auftaucht, so hat das

nicht nur mit dem Gedenken an

dessen 50. Todestag (im Dezember)

zu tun, sondern mit der Erkenntnis,

wie vielschichtig und zum Teil

visionär seine Kompositionen sind.

Wenn Isabelle Faust, phänomenale

schwäbische Geigerin mit erfreulichem

Hang zu Werken außerhalb

ausgetretener Pfade, auf den Beginn

ihres Kammermusikabends in

der Alten Oper die zweisätzige, lyrische

»Sonate in E« setzt, so ist das

sicher nicht nur Alibi für Hindemith.

Im Kontext mit César Francks einziger

Violinsonate am Ende des

Konzerts läßt sich durchaus ein großer,

musikalischer Bogen zu zwei

Außenseitern des Musikbetriebs

erspüren. Dazwischen die hochexpressive

A-Dur-Sonate von Johannes

Brahms und kurze Stücke von

Prokofjew. Isabelle Faust wird ihre

Stradivarius-Violine im intimeren

Rahmen des Mozart-Saals spielen,

zusammen mit Alexander Melnikov,

ihrem langjährigen (Grammy-

und Schallplattenpreisträger)

Begleiter am Flügel.

Termin: 16. Januar, Alte Oper, 20 Uhr

Karten ab 19 € bei Frankfurt Ticket

RheinMain Tel.: 069/1340 400

Dvoráks Heimweh

Der Norweger Truls Moerk, einer

der profiliertesten Cellisten unserer

Tage, kehrt zu einem Konzert mit

dem hr-Sinfonieorchester zurück

auf das Podium der Alten Oper. Des

heimwehkranken Antonin Dvorák

in den USA komponiertes Cellokonzert

hat Moerk im Gepäck. Zusammen

mit Altmeister David Zinman

(der das Tonhalle Orchester Zürich

zu einem der besten europäischen

Klangkörper geformt hat) am Pult,

werden wir sicher aufhorchen,

weil beide Musiker nicht zu denen

zählen, die sich mit Standards zufrieden

geben. Standard im Konzert

ist auch keineswegs die 1. Serenade

A-Dur von Johannes Brahms: zunächst

als kammermusikalisches

Nonett u.a. für die Hausmusik-

Freunde Clara Schumann und

Joseph Joachim konzipiert, ganz

im Sinne der rahmensprengenden

Haffner- oder der Gran Partita Serenade

Mozart‘schen Vorbilds, hat

der Komponist sie später für großes

Orchester umgeschrieben. Er

muß wohl gespürt haben, daß die

sechsteilige Komposition gedanklich

den Rahmen einer Hausmusik

sprengt. Sie taucht äußerst selten

in den Konzerten auf und ist, im Zusammenhang

mit dem 1865, also

wenig später entstandenen Werk

Dvoráks eine wahrhaft sinnvolle,

sinfonische Ergänzung – seelenverwandte

Romantik pur.

Termin: 16. und 17. Januar, Alte Oper,

jeweils 20 Uhr (Einführungen 19 Uhr)

Karten ab 17 € unter Tel.: 069/155-

2000 oder www.hr-ticketcenter.de

Truls Moerk

© hr/Virgin Classics

Planeten

Die Junge Deutsche Philharmonie

unter der Leitung des Dänen

Michael Schoenwandt läutet das

1822-Neujahrskonzert, und somit

das neue Jahr, ganz spektakulär mit

dem Breitwand-Opus »Die Planeten«

von Gustav Holst ein. Ein Werk,

das man – ohne blasphemisch zu

sein – in eine Reihe mit Carl Orff

oder Richard Strauß‘ »Zarathustra«

stellen darf. Das Metaphysische seit

Nietzsches »Übermensch« muß

damals in der Luft gelegen haben,

denn viele Kompositionen jener

Jahre um die 19./20. Jahrhundertwende

beschäftigen sich mit dem

Unerklärbaren, Übersinnlichen:

Der Russe Scriabin tobt sich orchestral

in einem »Poème de l’extase«

aus, Richard Strauß nimmt im

»Zarathustra« gar dessen Schöpfer

musikalisch beim Wort – und der

Engländer Gustav Holst sucht bei

Jupiter, Venus und anderen Himmelskörpern

nach Erklärungen

des Unerklärlichen. Was dabei

herauskam, ist eine im besten

Sinne sinnliche Musik, in der das

Ohr schwelgen darf. Im Konzert der

JDPh dürfen zuvor Richard Wagners

»Parsifal«Ouverture als Reminiszenz

an das Wagner-Jahr und Aaron

Coplands selten gespieltes, launiges

Klarinetten-Konzert erklingen

bevor‘s dann wirklich in die Vollen

geht.

Prosit Neujahr!

Termin: 12. Januar, 18 Uhr, Alte Oper

Karten ab 22,50 € über www.alteoper.de

oder Tel.: 069/13 400

Bernd Havenstein


Von Haus zu Haus

KUNST

Glühwürmchen-Disco

Palmengarten: Winterlichter die Zweite

Es leuchtet wieder allerorten im

abendlichen Palmengarten, die

»Winterlichter« sind an. Zum

zweiten Mal hat der Dortmunder

Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld

den berühmtesten Garten

Frankfurts mit seinen phantasievollen

Licht- und Klanginstallationen

in ein märchenhaft entzückendes

Farbenreich verwandelt. In der

Neuauflage seiner Illuminationsschau

präsentiert der westfälische

LED-Rastelli 15 Objekte, darunter

fliegende Fahrräder und einen

opulenten Leuchtobstbaum, ein

Beet mit langstieligen Sonnenstrahlensammlerpilzen

oder auch

eine mit weißen Stühlen übersäte

Wiese. Es gibt ein Elfen-Mobile, das

Mädchenherzen höher schlagen

lässt, ein im Schein einer Discokugel

erblühendes Glühwürmchen-

Paradies im Bambushain, aber

auch schwebende Großlampions,

die Kinder wie magisch in ihren

Lichtschein locken, in dem sie sich

wegzubeamen hoffen. Rund 300

Lampen und über sechs Kilometer

Kabel setzt Flammersfeld ein.

Rund 40.000 zusätzliche Besucher

habe die Premiere »Winterlichter«

dem Palmengarten vor Jahresfrist

beschert, schätzt der Haus-Chef

Matthias Jänny. Damals ganz

vorsichtig nur für die Feiertage

geplant, sei die Schau schnell um

mehrere Wochen verlängert worden.

Ein großer Erfolg, der auch

dem schönen Schneekleid zu verdanken

war, mit dem der Winter

die Anlage lange Zeit überzog, der

nun aber hinreichend Anlass gibt,

das Leucht- und Klangfest zu einer

festen Einrichtung zu machen Die

»Winterlichter« schließen nicht nur

die Attraktionslücke mit überdies

verlängerten Öffnungszeiten in

der kalten Jahreszeit, sie machen

zudem das wichtigste Verkaufsprodukt

des Palmengartens, die

Jahreskarte, noch attraktiver. Neu

sind Abendführungen, bei denen

auch die Botanik nicht zu kurz kommen

soll.

Bis zum 26. Januar

täglich 17–20 Uhr

www.palmengarten.de

© Winnie Geipert

gt

NEUE AUSSTELLUNGEN

IM JANUAR 2014

>> 01. Januar

MATHILDENHÖHE DARMSTADT:

Jugendstil, bis 31.12.2015

GOETHEHAUS:

Die Verwandlung der Welt

bis 28.2.2014

>> 14. Januar

LANDESMUSEUM MAINZ:

Altdeutsche Meisterblätter

bis 13.4.2014

>> 16. Januar

WELTKULTURENMUSEUM:

Ware und Wissen, von Ethnologie

und Handel

bis 4.1.2015

>> 18. Januar

NASSAUISCGHER KUNSTVEREIN:

Installationsansicht

bis 9.3.2014

NASSAUISCHER KUNSTVEREIN:

The Column, Adrian Paci

bis 9.3.2014

>> 24. Januar

FRANKFURTER KUNSTVEREIN:

Vom Dasein zum Sosein

bis 13.4.2014

Apassionata: Zeit für Träume

>> 25. Januar

WESTENDGALERIE:

Farbrauschen, Arbeiten

von Sandro Vadim

>> 31. Januar

DAM – DEUTSCHES ARCHITEKTUR

MUSEUM:

Preis für deutsche Architektur 2013

bis 11.5.2014

MUSEUM WIESBADEN:

Jerry Zeniuk, Paintings

bis 27.4.2014

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

für Frankfurt

und Rhein-Main

Winterzeit ist Apassionata-Zeit in Frankfurt. In diesem Jahr kommt die große Berliner

Pferdeshow vom 21. bis zum 23. Februar in die Festhalle Frankfurt, und dafür hat sie

schon im Vorhinein zwei Zusatzshows konzipiert. »Zeit für Träume« heißt das neue

Meisterwerk aus Reit- und Tanzkunst für die ganze Familie, das mit farbenfrohen Kostümen,

tollen Lichteffekten und hinreißender Musik dieses Mal die Geschichte einer

unvergesslichen Reise erzählt. Eine Reise, auf der Lusitanos und Friesen mit Eistanz

verzaubern, wilde Hengste toben, waghalsige Trickreiter in vollen Galopp sich um die

Vierbeiner winden und sich der große Elvis mit einem fröhlichen Esel trifft.

gt

© Winnie Geipert

Mit etwas Glück und einer Postkarte/E-Mail sind Sie dabei, wenn wir zusammen mit

unserm Partner Apassionata 3 Gutscheine für je 2 Tickets für die »Zeit für Träume«-

Show in der Frankfurter Festhalle am 23. Februar 2014 um 18.30 Uhr verlosen. Schreiben

Sie bis zum 30. Januar unter dem Kennwort Apassionata und mit Ihrer Adresse

an Strandgut, Ederstraße 10, 60486 Frankfurt oder an verlosungen@strandgut.de.

Strandgut 01/2014 | 27


KUNST Von Haus zu Haus

ANSICHTSSACHEN

>> Auslauf: Nur noch bis zum 5. Januar

dauert die Gruppenausstellung »Per

Speculum Me Video« im Frankfurter

Kunstverein mit Arbeiten von zehn

Künstler auf der Suche nach dem

Selbst in Fotografie und Videokunst.

>> Auslauf: Die MMK-Ausstellung »Das

große Labyrinth« des brasilianischen

Künstlers Helio Oitica (1937 – 1980)

ist wegen der großen Nachfrage bis

zum 2. Februar verlängert worden. Es

handelt sich um die erste umfassende

Retrospektive seines Schaffens.

>> Stolze: Es gibt zwar inzwischen auch

ruhigere Tage, doch ist der Andrang

zur Dürer-Ausstellung insgesamt

gewaltig. Sieben Wochen nach der

Eröffnung betrat der 100.000ste

Besucher die Schau, für die das Haus

im Januar auch am Neujahrstag und

am Montag, dem 6. Januar, geöffnet

wird. 900 Gruppen wurden bereits

durch die Räume geschleust.

>> Alles muss raus: Gleich vier Ausstellungen

des Museums Wiesbaden

schließen im Laufe des Januars, um

Neuem Platz machen: David Norros

(bis 12.1.), Davis Hockney (bis 19.1.),

Nanna und Wols (beide bis 26.1.).

>> Hochkarat: Die Professorin Margaret

Stuffmann, eine Spezialistin

für französische Zeichnungen und

Druckgrafiken, leitet am 17. Februar

die Expertenführung durch die Ausstellung

»Gericault. Bilder auf Leben

und Tod«.

>> Ausgezeichnet: Gewinner des

DAM-Preises 2013 für Architektur in

Deutschland ist das Kunstmuseum

Ravensburg von Lederer + Ragnarsdöttir

+ Oei (LRO). Ab dem 1. Februar

werden wie gehabt die 23 Kandidaten

für die Auszeichnung im DAM zu

sehen sein

>> Have a Look: »Kleine Formate« heißt

die sich über den Januar erstrekkende

Gruppenausstellung in den

Räumlichkeiten der Hanauer Landstraße

10 der Galerie Detterer, wo

unter anderem Arbeiten von Laura

Padgett, Harald Braun und Simone

van de Loo zu sehen und kaufen s ind.

für Frankfurt

und Rhein-Main

gt

Lichte Momente

Art Foyer Frankfurt: »Fenster im Blick«

Die der zeitgenössischen Fotografie

gewidmete Kunstsammlung der

DZ-Bank hat auf ihrer neuen Ausstellung

im Art-Foyer am Frankfurter

Platz der Republik »Das Fenster

im Blick«. Mit rund 100 Bildern

beziehen 21 Künstler aus neun Ländern

zu einem tiefgehenden, aber

auch sehr weitschweifigen Thema

Position.

Schöne Aussichten also? Nicht

wirklich. Eher ist es das architektonische

Konstrukt selbst, das Lichtund

Luftloch in der Wand, das im

Zentrum dieser Schau steht, seine

Formen, seine Linien, seine Effekte.

Bezeichnenderweise sparen die

meisten Aufnahmen den Blick

durch das Fenster aus und lassen

das Draußen im Ungewissen. Bei

Andreas Theins »Fremdenzimmer

01« ahnen wir gar nur ein Fenster

und werden allein durch die Komposition

in Spannung versetzt. Sein

Bild zeigt den bestuhlten sechsekkigen

Tisch eines mutmaßlichen

Funk- oder Interviewstudios mit

Andreas Theins »Fremdenzimmer 01«

© Andreas Thein

zwei installierten Mikros bei rotem

stummen Aufnahmelicht vor

einem beigen gewellten Vorhang,

hinter dem wir – tja, was? – ein

Fenster in einem anderen Raum erwarten.

Auch wenn vor diesem Vorhang

in 100 Jahren nichts passiert,

die Vermutung, dass dieser Zustand

nur eine Momentaufnahme sein

kann, die sich im nächsten Moment

auflösen muss, bleibt nicht aus.

An der architektonischen Bestimmung

der »fenestra« als Licht- und

Luftquelle lehnt die Aufnahme

von Christian Andrea Samares im

lichtüberfluteten Atelier eines Profs

der Düsseldorfer Kunstakademie

an. Das Fenster selbst ist hier der

Akteur, der einem Lichtregisseur

gleich die vielen Materialien und

Werkzeuge in diesem Raum virtuos

bespielt. Ähnliches scheint

dem Interieur in Freuds Wiener

Arbeitszimmer in der Berggasse 19

auf dem Bild von Robert Longo zu

widerfahren. Der Wiener Fotograf

Edmund Engelmann hat die Aufnahmen

kurz vor Freuds Flucht in

das Londoner Exil (1938) ohne Blitz

gemacht, weil das Haus überwacht

worden ist. Nach Longos Bearbeitung

könnte man meinen, der

Gründer der Psychoanalyse habe

vergessen, das schwarze Unbewusste

einzupacken.

Barbara Klemm hat die »Lichträume«

in der Kraterhöhle des USamerikanischen

Landart-Künstlers

James Turell besucht – und fotografiert.

Darren Almond, aus dessen

Fullmoon-Serie wir im Sinclair-Haus

kürzlich noch den Rügener Kreidefelsen

bewunderten, hat auf seiner

Pilgerreise zu den Ursprüngen der

Fotografie jenes Erkerfenster von

William Henry Fox Talbott gefunden,

das auf dem ersten erhaltenen

Papiernegativ abgelichtet ist, und

dieses im Vollmond neu in Szene

gesetzt.

Lorenz Gatt

Bi s 2. März; Di. bis Sa., 11 bis 19 Uhr

www.dz-kunstsammlung.de

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

Drei mal Zwei zum Phantom der Oper

Es ist ein Evergreen der weltweiten Bühnen und erlebt gerade wieder in der Neuinszenierung

von Deborah Sasson und Joachim Sautter von 2010 einen Frühling.

Auf über 300 Bühnen in Europa ist die aus dem Anlass des 100. Jahrestags der Romanvorlage

von Gaston Leroux entstandene deutsche Produktion schon gespielt

worden. Nun ist sie mit den Musical-Weltstars Deborah Sasson und Axel Olzinger in

den Hauptrollen und einem 18-köpfigen Orchester in der Jahrhunderthalle Höchst

zu sehen.

Mit etwas Glück und einer Postkarte/E-Mail am 10. Januar um 20 Uhr in der Jahrhunderthalle

sind Sie bei dem Gastspiel »Phantom der Oper« dabei, für das das Kulturmagazin

Strandgut mit seinem Partner S-Promotion 3 mal 2 Eintrittskarten verlost.

Schreiben Sie bis zum 6. Januar unter dem Kennwort Phantom der Oper und mit einer

Telefonnummer zur schnellen Benachrichtigung an Kulturmagazin Strandgut, Ederstraße

10 in 60486 Frankfurt oder mit einer E-Mail an verlosungen@strandgut.de.

28 | Strandgut 01/2014


Von Haus zu Haus

KUNST

Das Gegenteil von Marylin

Kunsthalle Schirn: Roni Horns »Portrait of an Image« mit Isabelle Huppert

Es ist nicht mehr ganz jung und

bisweilen ein bisschen fleckig, weil

weitgehend ungeschminkt. Trotz

seiner frappierenden Gewöhnlichkeit

wird das Frauengesicht

vertraut vorkommen, das seit

Mitte Dezember mit wechselndem

Ausdruck, manchmal dauerhaft,

Isabelle Huppert 2005

© Rony Horn

manchmal nur für ein paar Stunden,

auf Plakatwänden, Bussen

oder virtuellen Werbeflächen der

Bahnhöfe der Rhein-Main-Region

auftaucht. Und einigen sehr wohl

bekannt, schließlich gehört es

Isabelle Huppert, einer der erfolgreichsten

zeitgenössischen Schauspielerinnen.

Ihren Namen sucht man indes

vergebens auf diesen Bildern, es

fehlt auch sonst jeglicher Hinweis

darauf, wer sie warum teils so unvorteilhaft

in Szene setzt. Derart

anonymisiert ist Hupperts mit 16

verschiedenen Motiven stadtweit

präsentiertes Gesicht nur eines von

vielen, eines von zahllosen sogar

– wie man plötzlich feststellt – der

von Gesichtern beherrschten städtischen

Öffentlichkeit. »Wir leben

in einer facialen Gesellschaft«, hört

man bei der Vorstellung der Schau –

und hat wieder was gelernt. Wenn

Hupperts Antlitz auffällt, dann

deshalb, weil es sich anders als all

die anderen einfach nicht zuordnen

lässt. Keinem Produkt, keinem

Event, keiner Institution, nicht einmal

der Schirn als Veranstalterin.

Auf genau diese tausendfache Irritierung

im öffentlichen Raum setzt

die »fotografische Intervention«

der 1955 geborenen US-amerikanischen

Künstlerin Roni Horn. Obwohl

die Serie »Portrait of an Image

(with Isabelle Huppert)« bereits

2004 und 2005 entstand, ist diese

nun für Frankfurt in Kooperation

mit der Schirn gewählte Form der

urbanen Präsentation ein Novum

in ihrem Schaffen. Insgesamt hat

Horn 100 Aufnahmen gefertigt. Auf

zwei Ebenen der gläsernen Rotunde

der Schirn ist die ganze Serie in

jeweils zehn Fünfersequenzen zu

sehen. Jede Sequenz stellt in einzelnen

Abfolgen eine der Rollen aus

Hupperts großem Filmoeuvre vor,

in die sich die Französin ohne jedes

Hilfsmittel und Requisiten einzu-

fühlen hatte. Auch einen Hinweis,

welche Filme den Bildern zugrunde

liegen, gibt es nicht. Fakt ist jedenfalls,

dass es jeweils ein Figur ist, die

Huppert schauspielert, nicht aber

sie selbst.

Roni Horn, zu deren großen Themen

die Frage der Identität gehört,

bezeichnet Isabelle Huppert in

einer (veröffentlichten) E-Mail aus

der Korrespondenz der beiden als

eine Anti-Ikone und das absolute

Gegenteil jener Kunstfigur Marilyn

Monroe alias Norma Jean. Ihre

Bewunderung gilt der Gabe der

Schauspielerin, alle dargestellten

Charaktere als Spiegelung der eigenen

Persönlichkeit zu zeigen: »Was

immer du zu sein scheinst, bist …

du selbst«, schreibt Horn. Die Kuratorin

der Frankfurter Schau, hat

die Sicht der Künstlerin am Beispiel

ihrer Serie »Some Thames« erläutert,

die um die Jahrtausendwende

entstand und die Themse in phantastischen

Oberflächenaufnahmen

in den unterschiedlichsten »Gemütszuständen«

porträtiert.

Lorenz Gatt

Da es keine separate Roni-Horn-

Ausstellung in der Kunsthalle

Schirn gibt, sind die Fotografien in

der Rotunde nur den Besuchern der

laufenden Ausstellungen zugänglich.

Bis 26. Januar 2014;

Di.–So. 10–19 Uhr; Mi., Do. bis 22 Uhr

www.schirn.de

Mein Leben, mein Ein und Alles,

meine Frankfurter Sparkasse

„Seit Mika auf der Welt ist, dreht sich alles um ihn und

unsere Zukunft. Meine Sparkasse hilft mir dabei, beides

zu schaukeln.“

Zukunft flexibel absichern – mit dem S-FinanzKonzept

der Frankfurter Sparkasse.

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Strandgut 01/2014 | 29


LITERATUR

Krimi-Kolumne: BLUTIGE ERNTE von Alf Mayer

Der Kriminalroman als Sozialgeschichte

Dennis Lehanes Gangstersaga »In der Nacht«

Mit seinen Füßen in einem Zementblock,

zwölf bewaffnete Kerle

um ihn herum, auf die richtige

Stelle wartend, um ihn über Bord

zu werfen und im Golf von Mexiko

versenken zu können, treffen wir

Joe Coughlin, den Helden von Dennis

Lehanes Roman »In der Nacht«,

gleich im ersten Absatz an. Ein starkes

Bild also, filmisch dazu – als Kinogänger

wissen wir: Jetzt kommt

eine Rückblende.

Einer Frau ist er begegnet, die ihn

letztlich hierher brachte, auf dieses

Boot, seine Füße in Zement gegossen.

Sie hieß Emma Gould, er war

mit ein paar Kumpels dabei, eine

Spielhölle in South Boston auszurauben,

als sie sich in die Augen

schauten. Damals im Jahr 1926 war

er ein Springinsfeld, ein Nichtsnutz,

der jüngste Sohn eines Polizisten,

und auf dem Weg, ein Verbrecher

zu werden. Eine Affäre wurde daraus,

allen Gefahren zum Trotz, denn

die quecksilbrige Emma war mit

einem gefährlichen Gangsterboss

liiert. Joe wurde immer wagemutiger,

bis der Vater ihn greifen und

zusammenschlagen, mit einer

vergleichsweise milden Strafe ins

Gefängnis bringen ließ. Dort ging

die Karriere erst richtig los, Joe fand

seinen Mentor, und draußen vor

dem Gefängnistor eine weite, wilde

Welt.

Es ist die Zeit der amerikanischen

Prohibition (1919 bis 1933), in die

Dennis Lehane uns transportiert,

in der Saubermänner und -frauen

den Alkoholgenuss verboten und so

erst recht dem Verbrechen und dem

großen Geschäftemachen Auftrieb

gaben. Da sind wir mitten drin, mitten

in einer packend erzählten, großen

Geschichte, in der im Namen

des Geldes viel Blut vergossen und

manch eine Träne geweint wird.

Der Stoff, aus dem die Gangster-

Sagas sind, die ja immer auch die

Rückseite des Dollars, die dunkle

Seiten unserer Wirtschaft abbilden.

Lehane führt uns von Boston nach

Florida, in die kubanisch-spanischitalienische

Stadt Ybor nahe Tampa

und nach Kuba selbst, sein Joe

Coughlin vergleicht gegen Ende

des Romans sein Streben mit dem

der USA, eben beständig den eigenen

Einflussbereich zu erweitern.

Joe ist, sagt ihm sein Mentor, kein

Gangster. »Du bist ein Gesetzloser,

ein Bandit im schicken Anzug.«

Das Sympathische an Joe sind seine

Skrupel, ist seine Fähigkeit zur Liebe.

Aber »In der Nacht« (Originaltitel:

Live by Night) ist klar die dunklere

Geschichte als »Im Aufruhr jener

Tage« (The Given Day) von 2008, der

erste der auf drei Bände angelegten

Boston-Trilogie von Dennis Lehane,

in dem Joes älterer Bruder Danny,

ein idealistischer Polizist im Mittelpunkt

stand. »World Gone By« wird

im August 2014 erscheinen.

Der 1966 in Dorchester, Massachusetts,

in ärmlichen Verhältnissen

aufgewachsene Lehane ist einer

der besten 40 Krimiautoren der

Welt, und er ist einer der heißesten

Autoren in Hollywood. Drei seiner

Romane kamen bisher auf die Leinwand.

Clint Eastwoods Verfilmung

von »Mystic River« erhielt mehrere

Oscars, Martin Scorsese führte

Regie bei »Shutter Island« und Ben

Afflecks »Gone Baby Gone« war

eine auf den i-Punkt genaue Verfilmung

des gleichnamigen Romans.

Affleck wird auch bei »In der Nacht«

Regie führen, Leonardo di Caprio

will Joe sein Gesicht geben. Demnächst

kommt »Animal Rescue« in

die Kinos, Lehanes eigene Adaption

seiner Kurzgeschichte »Running

Out of Dog« (enthalten in dem

Story-Band »Coronado«): »A crimedrama

centered around a lost pit

bull, a wannabe scam artist, and

a killing.« Tom Hardy und Noomi

Rapace standen vor der Kamera,

Regie führte der Belgier Michaël R.

Roskam, der 2011 mit »Bullhead«

auffiel und für den Auslands-

Oscar nominiert war. Ebenfalls für

DiCaprio kinoreif machte Lehane

»The Deep Blue Good-by« (dt. als:

Tausend blaue Tränen / Abschied

in Dunkelblau) von John D. MacDonald

aus dem Jahr 1964, der Film

um eine sehr beliebte Krimiserienfigur

soll ganz simpel »Travis McGee«

heißen. Lehanes Feder anvertraut

wurde auch Sonys englischsprachiges

Remake von Jacques Audiards

Gefängnisthriller »Un prophète«.

Doch zurück zum aktuellen Lehane:

»In der Nacht« gewann den »Florida

Book Award«, so sehr überzeugte

sein Porträt der Stadt Ybor, und den

»Edgar« als bester Kriminalroman

des Jahres. Für seine deutschen

Leser gibt es eine extra gute Nachricht.

Nach einigen Wanderungen

ist Lehane nun – endlich, muss ich

sagen – beim Diogenes Verlag angekommen,

also im Verlag von Dashiell

Hammett, Raymond Chandler

und Ross Macdonald, und erscheint

als Hardcover. Im Frühjahr kommt

Lehane auf Lesereise nach Deutschland

– auch dies ein Anlass, wieder

mehr von ihm zu lesen, darunter

unbedingt alle sechs Abenteuer von

Patrick Kenzie und Angela Gennaro.

Und dann ist da noch Martin Cruz

Smith. Gleich im Doppelpack.

Anlässlich seines achten Arkadi-

Renko-Romans »Tatjana« hat der

Verlag C. Bertelsmann jetzt auch

den Klassiker »Gorki Park« wieder

aufgelegt. Wer wissen will, wie es

sich im modernen Russland lebt

und überlebt, findet in diesen ungeschminkt

harten Thrillern eine

typisch russische Mischung aus

Frustrationen und Absurditäten des

Lebens in diesem Land.

Die Bücher von Dennis Lehane

Die Patrick Kenzie und

Angela Gennaro Serie:

Streng vertraulich (1994, A Drink Before

the War)

Absender unbekannt (1996, Darkness, Take

My Hand)

In tiefer Trauer (1997, Sacred)

Kein Kinderspiel (1998, Gone, Baby, Gone)

(Deutscher Krimi-Preis)

Regenzauber (1999, Praying for Rain) (Deutscher

Krimi-Preis)

Moonlight Mile (2010, dtsch. 2011)

Spur der Wölfe (2001, Mystic River) (Deutscher

Krimi-Preis)

Shutter Island (2003)

Coronado (2006)

Im Aufruhr jener Tage (2008, The Given

Day)

In der Nacht (2012, Live By Night)

Dennis Lehane: In der Nacht

(Live By Night),Zürich: Diogenes Verlag,

2013. 586 Seiten, 22,90 Euro

Martin Cruz-Smith: Tatjana. München:

C. Bertelsmann Verlag, 2013. 320 Seiten,

14.99 Euro.

Martin Cruz-Smith: Gorki Park. München:

C. Bertelsmann Verlag, 2013 416 Seiten,

14.99 Euro

© Special Collections-University of Arkansas Libraries

William Stoner wurde 1891 auf

einer kleinen Farm in Missouri geboren.

Seine Eltern schuften, um

zu überleben. »Mit dreißig wirkte

sein Vater wie fünfzig und blickte,

von der Arbeit gebeugt, ohne Hoffnung

über den Flecken Land, der

seine Familie ernährte. Die Mutter

nahm ihr Leben so geduldig hin,

als wäre es nur eine kurze Spanne,

die sie durchzustehen hatte …

Abends saßen die drei beim Licht

der Petroleumlampe und starrten

in die gelbe Flamme.« Schon in

den ersten Sätzen ist der Grundton

angeschlagen. Leben heißt Leiden.

Seltene Glücksmomente gehen

schnell vorbei. Nüchtern, schlicht

wird davon berichtet.

Seinen Eltern zuliebe studiert William

Agrarwissenschaften, doch

seine Liebe, das merkt er bald,

gehört der englischen Literatur.

Er kehrt nicht, wie es seine Eltern

erhoffen, auf die Farm zurück, sondern

wird Assistenzprofessor für

englische Geschichte, verliebt sich

in eine blasse Bankierstochter und

heiratet. Beim ›Vollzug der Ehe‹

hapert es. Edith reagiert hysterisch.

»Nach einem Monat wusste er, dass

seine Ehe scheitern würde, nach

einem Jahr hoffte er nicht mehr

darauf, dass es je besser werden

würde.« Edith ist eine zänkische, oft

kränkelnde Frau. Nach drei Jahren

verlangt sie plötzlich ein Kind, auch

hier verhält sie sich gespenstisch.

Eines Abends »fuhren ihre Hände

wie Klauen auf ihn zu, sodass er fast

zurückgeschreckt wäre, aber sie

suchten nur seine Kleider, griffen

danach, zerrten daran und zogen

ihn neben sich aufs Bett.« Nach der

Geburt ist Edith an dem Mädchen

nicht interessiert. Sie zieht sich ins

Bett zurück oder wohnt monatelang

bei ihrer Mutter. Stoner kümmert

sich liebevoll um das Kind,

zieht sie fast alleine auf. Ohne ersichtlichen

Grund, Grace ist inzwi-

30 | Strandgut 01/2014


LITERATUR

So ist leider oft das Leben

John Williams: »Stoner«, ein vergessener Roman,

der zum Glück ein Welterfolg wird

Ein großes Buch. Ein Riesenbuch. Vergleichbar mit der

rührendsten Geschichte, die Joseph Roth je geschrieben hat:

»Hiob«. Doch ohne Pathos. Ein trostloses Buch, das man, einmal

angefangen, nicht aus der Hand legen kann, bis zum Ende. Und

dann nur mit feuchten Augen. Ein faszinierendes Buch, das in

seiner Schlichtheit allerhöchste Kunstfertigkeit verrät. Einfache

Worte für die tiefsten Empfindungen. Ein Buch, das es ohne

Paukenschläge der Kritik und großen Werbeaufwand bis auf die

SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte – vor allem durch die Mund-zu-

Mund-Propaganda der Leser. 1965 erstmals erschienen, kaum

beachtet. 2006 in den USA wiederentdeckt und jetzt weltweit

erfolgreich. Zum Glück.

Literaturhaus Frankfurt

Schöne Aussicht 2, 60311 FFM

Telefon: 0 69/75 61 84 10

info@literaturhaus-frankfurt.de

JANUAR 2014

Restaurant Goldmund

im Literaturhaus

Mo – Fr 12 bis 1 Uhr

Samstag 18 bis 1 Uhr

Sonntag: Ruhetag

Tel: 0 69/210 85 985

Anfahrt:

S1-6,8,9 »Ostendstraße«, StraBa

14,18 »Hospital zum heiligen Geist«,

Bus 30, 36 »Schöne Aussicht«

Parken:

Tiefgarage »Bildungszentrum

Ostend«, Sonnemannstraße 13

Fleming‘s Deluxe Hotel Frankfurt

Main-Riverside, Lange Straße 5-9

Hospital zum Heiligen Geist,

Lange Straße 4-6

Karten: Vorverkauf über

www.literaturhaus-frankfurt.de

schen ein Schulkund, schlägt Ediths

Gleichgültigkeit Stoner gegenüber

in Hass um. Sie entzieht ihm das

Kind, drängt ihn praktisch aus dem

Haus. Alle Erniedrigungen lässt

er klaglos und mit stoischer Ruhe

über sich ergehen. Er kam zu der

Einsicht, »letzten Endes war alles …

sinnlos und vergeblich und gerann

zu einem unabänderlichen Nichts«.

Stoner war zweiundvierzig, »vor

sich sah er nichts, auf das er sich zu

freuen wünschte und hinter sich

nur wenig, woran er sich gerne

erinnerte.« Da begegnet er an der

Uni einer jungen Doktorandin und

plötzlich merkt er, dass all das, was

ihn niederdrückt und Sorgen bereitet,

»wirklich nicht weiter wichtig

ist«. Aber in dem Leben des William

Stoner kann es kein dauerhaftes

Glück geben. Zwei Monate verbringen

er und Katherine zusammen,

dann ist ihnen klar, dass sie sich

wegen der Intrigen an der Uni und

der bigotten Moral ihrer Umgebung

trennen müssen. Sie geht fort und

Stoner war froh, »dass sie ihm keinen

Abschiedsbrief hinterließ, der

in Worten zu sagen versuchte, was

nicht in Worte zu fassen war.« Er be-

klagt sich nicht, doch innerhalb von

Wochen altert Stoner um Jahre. Das

»dichte, unbändige Haar war nun

fast völlig weiß geworden, das Gesicht

zerfurcht und die Augen lagen

tief in ihren Höhlen.« Er lebt für die

Wissenschaft und für seine Studenten.

Aber missgünstige, neidische

Kollegen machen ihm das Leben

schwer. Als Stoner mit 65 Jahren an

Krebs erkrankt, zeigt Edith, seine

Frau, zum ersten Mal eine gewisse

Anteilnahme. Im Angesicht des

Todes hört der Kampf auf. »Sie

hatten sich das Leid vergeben, das

sie einander zugefügt hatten und

betrachteten selbstversunken, was

aus ihrem gemeinsamen Leben

hätte werden können.«

John Williams Roman wirkt, als

wäre er dem Leben abgeschrieben.

Jedes Wort scheint authentisch.

Nichts erfunden, nichts aufgesetzt,

sondern alles einfach wahr. Stoner,

der sich ein Leben lang treu geblieben

ist, stirbt wie er gelebt hat:

»Die Finger lockerten den Griff, und

das Buch, das sie gehalten hatten,

rutschte langsam und dann immer

rascher über den reglosen Leib und

fiel in die Stille des Zimmers.« Der

Erzähler, der uns von Stoner berichtet,

steht diesem Leben ebenfalls

ratlos gegenüber. Auch wenn es

rätselhaft klingen: das macht das

ungeheure Faszinosum dieses Buches

aus. Wer »Stoner« nicht liest,

ist selber schuld.

Sigrid Lüdke-Haertel

John Williams:

»Stoner«. Roman.

Aus dem Englischen

von Bernhard Robben.

München: dtv, 2013,

351 S., 19,90 Euro

14.01. Christine Westermann: Eintritt 12 / 8 Euro

19.30 h Da geht noch was: Mit 65 in die Kurve

15.01. Qualitätskontrolle 0114 Eintritt 5 / 3 Euro

19.30 h Mit Hannah Dübgen, Roman Ehrlich

und Katharina Hartwell

Moderation: Insa Wilke (Literaturkritikerin)

20.01. Jürgen Becker: Eintritt 7 / 4 Euro

19.30 h Werk-Tag. Ein Opus in 90 Minuten

24.01. Literaturtage Mittelamerika: Eintritt 28 / 19 Euro

ab 16.00 h Über Grenzen. Eine Region erzählt

(Kombiticket

25.01. Mit Valeria Luiselli, Sergio Ramírez, für beide Tage)

ab 11.00 h Paco Ignacio Taibo II, Raul Zelik u. a.

Karten für Einzelveranstaltungen zu 8 / 6 Euro

je nach Verfügbarkeit an der Einlasskasse

am Veranstaltungstag.

27.01. Uwe Timm: Vogelweide oder Eintritt 12 / 8 Euro

19.30 h die Liebe in großen Bezügen

Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)

VORSCHAU FEBRUAR

01.02. Mitglieds Heim V Eintritt 18 / 14 Euro

19.30 h mit Nora Gomringer

und dem Wortart Ensemble

Exklusiv für Literaturhaus-Mitglieder

02.02. Nadia Budde: Borsten-Trilogie Eintritt 4 Euro

15.00 h Kinderbuch-Sonntag

ab 4 Jahren

06.02. Barbara Kalender & Jörg Schröder: Eintritt 7 / 4 Euro

19.30 h Kriemhilds Lache

12.02. Terézia Mora: Frankfurter Poetikdozentur Eintritt 5 / 3 Euro

19.30 h Abschlusslesung

13.02. Michael Hofmann – The German Schöngeist Eintritt 7 / 4 Euro

19.30 h It blows your mind!

Deutsche und englische Lyrik von Jetzt

Moderation: Hauke Hückstädt

19.02. Schreibzimmer 2013 Eintritt frei

19.30 h Abschlussabend

Moderation: Arne Rautenberg & Antje Wagner

27.02. Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest Eintritt 9 / 6 Euro

19.30 h Moderation: Hannes Hintermeier

Strandgut 01/2014 | 31


MUSIK

DO 19 DEZ

BIS SA 11 JAN 2014

Großer Saal

BB Promotion in Cooperation with Sundance

Productions, Inc. NY and Alte Oper Frankfurt

presents a production of Michael Brenner

WEST SIDE STORY

Der Broadway-Klassiker von

Bernstein mit Originalchoreografie

SA 18 JAN Großer Saal 20:00

HAGEN RETHER „Liebe“

SA 08 MRZ Großer Saal 20:00

SALUT SALON

„Die Nacht des Schicksals“

MO 31 MRZ Großer Saal 20:00

JAZZnights

NILS LANDGREN

QUINTET

MICHAEL WOLLNY TRIO

DI 01 APR Großer Saal 20:00

ANNETT LOUISAN

FR 04 APR Mozart Saal 20:00

BARRELHOUSE

JAZZBAND meets

JOSCHO STEPHAN

QUARTETT

TICKETS 069 13 40 400

www.alteoper.de

Live-Musik-Termine

Mittwoch

01.

Bad Homburg

KULTURZENTRUM ENGLISCHE

KIRCHE

17.00 h Sistergold

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h Open Mic Night /

Session

Frankfurt

MAMPF

20.30 h Blind Joki Jazz & Blues

mit Joachim Kirscher

Hanau

JAZZKELLER HANAU

20.00 h Handmade

Blues‘Kater‘Session

Donnerstag

02.

Frankfurt

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Open Stage

GIBSON

21.00 h Urban Club Band

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Müllpercussion meets Mozart

für Frankfurt

und Rhein-Main

Präsentation + Verlosung

Nach altbewährtem Erfolgsrezept legen sie schlagkräfitg los, auf original Mülltonnen

ergänzt durch Cajones, Congas, Djembés, Timbales und viele percussive Sounds. Die

Ten on Tons zelebrieren Altes und Neues, zelebrieren mit Keyboard-Melodien und

»Chopin-Riffs« werden ganz neue Töne und Grooves. Erstmalig präsentiert die Formation,

um die Bandlaederin Anne Breick ihr neues Klassik-Programm. Es ist pfiffig,

abwechselungsreich und spannend inszeniert, da kanns ich niemand entziehen. Mitmach-Parts

und die direkte Kommunikation mit dem Publikum sind gewollt, geplant

und garantiert. Am 17. Januar im Saalbau Gallus um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr).

Tickets unter 069/1340-400 oder www.frankfurt-ticket.de

Info: www.tenontons.com

Wir verlosen 3 x 2 Freikarten. Wenn Sie uns eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de

oder eine Postkarte an Strandgut Verlag, Ederstr. 10, 60486 Frankfurt mit dem Kennwort:

Ten on Tons schicken, sind Sie mit dabei.

Einsendeschluss ist am 12.1.2014.

Freitag

03.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Fight Footers & Aces

High

Darmstadt

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h Slack Pile

22.00 h Badabing

OETINGER VILLA

21:00 h Skaallüren + Disanthrope

+ Democrazy

Frankfurt

DAS BETT

21.00 h Compania Bataclan &

Party mit dem Radio El Zapote-

Soundsystem

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Ingolf Griebsch, ts,

Hans-Jürgen Gessinger, g,

Thomas Schilling, b, Peter

Fahrenholz, dr

ORANGE PEEL

21.00 h Whiskydenker

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Matthias Baselmann

Solo

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MA-

CONDO

20.00 h The Factory Trio

Wiesbaden

SHERRY & PORT

20.30 h newnote

Samstag

04.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Stone Free - A Tribute

To The Rock Idols

Darmstadt

CENTRALSTATION

22.00 h Mellow hoch 3 m.

Centralstation All Star Band

& Sanoj Abraham (live) und

DJ-Team Soul Damn Fresh

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h The Barbers

KNABENSCHULE

20.30 h die BluesNasen feat.

Larry „Doc“ Watkins + Stolle

and the BuddyGuys

Frankfurt

DAS BETT

21.00 h Die Radierer

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Vier Klang Trio

MAMPF

20.30 h Johannes Held Quartet

ROMANFABRIK

20.00 h Heinz Sauer & Michael

Wollny

SüDBAHNHOF

21.00 h 3 plus Party

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Paul Simpson Project

Mainz

CHILLI PEPPER ROCK CAFé

20.00 h Graffity

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Simon & Garfunkel

Revival Band

Sonntag

05.

Frankfurt

BATSCHKAPP

20.00 h Long Distance Calling

FRANKFURT ART BAR

13.00 h Horst wittich and

Happytime Swingers

JAZZKELLER

20.00 h Musikalischer Neujahrsempfang

der Freunde und

Förderer der hr Big Band

MAMPF

20.30 h Haimann/Stenzinger/

Roßmann

PONYHOF

20.00 h As De Trefle

SüDBAHNHOF

12.00 h Waymond Harding &

His Soul Protectors

Montag

06.

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h DA-Bands NewcomerNight

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Art21

Frankfurt

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Blue Monday Vierklang

Session

THERABIERBAR

20.00 h Monday Evening

Blues-Session mit abwechselnden

Künstlern

Dienstag

07.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Uli Jon Roth - supp.:

Crystal Breed

Darmstadt

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Krone Old Stars

Orchestra

Frankfurt

CASABLANCA BAR

21.00 h Use It

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Alan Sherry & Danny

Kelly

JAZZKELLER

21.00 h Junge Szene Rhein/

Main

ORANGE PEEL

20.00 h Blues/Soul/Funk

Session mit Tommie Harris &

Friends

Mainz

ESG BAR

21.30 h Tante Käthe Quintett

SCHON SCHöN

22.00 h Excessive Visage

Mittwoch

08.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Blassportgruppe

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h Open Mic Night /

Session

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Heiner Herchenröder

und Achim Wonder

Frankfurt

JAZZKELLER

21.00 h Jazz Session m. Engelberth/Böhlen/Stabenow

MAMPF

20.30 h Piet Klinger Duo

MOUSONTURM

21.00 h La Femme

SCHLOSSKELLER HöCHST

19.00 h Open Stage

Neu-Isenburg

HUGENOTTENHALLE

19.30 h The World of Musicals

- The very Best of Musicals

Donnerstag

09.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h The Seer

Darmstadt

CENTRALSTATION

20.00 h Die Höchste Eisenbahn

- Supp.: Desiree Klaeukens

Frankfurt

CASABLANCA BAR

21.00 h Partido Gold

CLUB TRAVOLTA

21.00 h Alive Special! mit

Überraschungsgast & Dennis

Smith

DAS BETT

20.30 h Clara Luzia - Supp.:

Moskito

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Open Stage

GIBSON

21.00 h Urban Club Band

INTERKULTURELLE BüHNE

20.00 h Torsten Knoll plus x

JAZZKELLER

21.00 h Spendel EFX

NACHTLEBEN

21.00 h Ally The Fiddle +

Support: Illusoria & Remember

Twilight

Mainz

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h Vanessa Novak

Freitag

10.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Brothers In Arms

Bad Homburg

KULTURZENTRUM ENGLISCHE

KIRCHE

19.00 h Roger Hanschel & The

Hartley Ensemble

Darmstadt

AN SIBIN

21.30 h Casual Friday Matthias

Ewald

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h Herr Norcht

22.00 h Ring of Fire

Eppstein

WUNDERBAR WEITE WELT

20.00 h Johnny Rieger Band

Frankfurt

ACADEMIA DE TANGO

20.30 h Lorena Villatoro

32 | Strandgut 01/2014


MUSIK

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Jörg Boden, as, Michael

Huber, g, Thomas Schilling,

b, Peter Fahrenholz, dr

HAUS AM DOM

20.30 h Uta Dobberthien-

Quintett

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h No Harvest

Hattersheim

FOLKPUB ZUR KRONE

21.00 h Philip Bölter

Mainz

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h 25 Jahre JIM e.V. -

Grandsheiks

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Duo Ohrenschmaus

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MA-

CONDO

20.00 h Tobias Wessel &

Conny Recknagel

Rödermark

KELTERSCHEUNE URBERACH

20.00 h Stefan Grasse -

Antonio Malinconico - Martin

Müller The Night of Nylon

Strings

Wiesbaden

SHERRY & PORT

20.30 h Paddy Schmidt

11.01.14

Joscho

Stephan

Sinti

Swing

Quartett

Festungskeller

Rüsselsheim

Samstag

11.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Grandsheiks

STADTTHEATER ASCHAFFEN-

BURG

20.00 h Georg Ringsgwandl

& Band

Darmstadt

AN SIBIN

21.30 h U12 - A Tribute To U2

GOLDENE KRONE (SAAL)

21.00 h Big Gun+ Admiral

Camilla

22.00 h The A-Dees

KNABENSCHULE

20.30 h Roger Hanschel & The

Hartley Ensemble

OETINGER VILLA

20.00 h Diffarent MC + Dr.

Baby + Shereliha

Dietzenbach

BüRGERHAUS DIETZENBACH

21.00 h X-it

www.dorflinde.de

Dreieich

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN

20.00 h Emil Mangelsdorff

Quartett & Friends

Frankfurt

DAS BETT

20.30 h Nektar

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Ding Dong Daddies

ELFER MUSIC CLUB

17.00 h SPH Bandcontest

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Papa Legbas Blues

Lounge

JAZZKELLER

21.00 h Axel Schlosser/Tales

From the South

MAMPF

20.30 h Gipsy Jazz - Serge Donkersloot

(sax), Tillman Suhr (g),

Paul Schmandt (b)

SüDBAHNHOF

21.00 h 3 plus Party

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Frau Kontrabass

Idstein

SCHEUER WöRSDORF

20.00 h Just Pink

Mainz

CHILLI PEPPER ROCK CAFé

20.00 h Red Lake

Rüsselsheim

FESTUNGSKELLER

20.00 h Joscho Stephan

Quartett

Sonntag

12.

Darmstadt

CENTRALSTATION

20.00 h Kashmir

für Frankfurt

und Rhein-Main

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

Nur für Nachtschwärmer ab 27.

Alles stimmig beim Perpetuum

Jazzile: 3 mal 2 Tickets

Mit nichts als ihren Stimmen kommen die 50 Sängerinnen und Sänger des slowenischen

A-capella-Chores Perpetuum Jazzile auf die Bühne. Und schnipsenden Fingern

bisweilen, wie es sich für echte Jazzer gehört. Unglaublich, mit welcher Präzision und

Klangperfektion sie ihren Zuhörern mit Jazz, Swing Rock, Bossa Nova und Gospel das

Gefühl geben, einer Big Band oder gar einem Orchester zu lauschen. Seit ihrem TV

Auftritt in »Verstehen Sie Spaß« gibt es auch in Deutschland kein Halten mehr.

Mit etwas Glück und einer Postkarte/E-Mail sind Sie am 14 Januar um 20 Uhr beim

Konzert der »Vocal Ecstasy Tour« in der Jahrhunderthalle dabei.

Wir verlosen mit unserm Partner Jahrhunderthalle 3 mal 2 Tickets. Schreiben Sie bis

zum 6. Januar unter dem Kennwort Perpetuum Jazzile und mit einer Telefonnummer

zur schnellen Benachrichtigung an Strandgut, Ederstraße 10, 60486 Frankfurt oder an

verlosungen@strandgut.de.

31.12.2013, Chicago Meatpackers Riverside

FFM-Westhafen, Rotfeder-Ring 13

Feiern direkt am Main

Panoramafenster & Mainblick-

Dachterrasse

Auf Wunsch großes American Buffet

Ticket*: 18 € (Party ab 22.30 Uhr)

dress smart casual

38 € (Buffet ab 19.30 Uhr & anschl. Party)

*zzgl. Gebühr an allen ADticket-VVK-Stellen www.27up-club.de

Einlass: ab 27 Jahren

(max. 3 Jahre Kulanz, d.h.

Mindestalter 24)

Parken: Parken für 1 € die ganze Nacht

im Westhafen-Parkhaus

Strandgut 01/2014 | 33


MUSIK

Ganz nah

Dear Reader: We followed

every sound (City Slang)

Nils Frahm: Spaces

(Erased Tapes)

CD-Tipps

Neil Young:

Live At The Cellar Door

(Reprise)

The Cellar Door war ein kleiner, unscheinbarer, aber auch legendärer

Kellerschuppen in Washington, den es schon lange nicht mehr gibt. Aus dem Cellar

Door gibt es eine wunderbare Live-Aufnahme von Miles Davis. Und auch Neil Young

spielte hier Ende November, Anfang Dezember 1970 ein paar Solo-Konzerte, die nun

als Zusammenschnitt auf CD erschienen sind. Es ist eine phantastische, ganz stille,

intime Atmosphäre, die hier hörbar wird. Young an der Gitarre, Young am Klavier,

ganz nah – so nah, wie man ihm später nie wieder im Konzert kommen konnte.

Für die hartgesottenen Neil-Young-Fans: Einen heiligen Song wie »Old Man«

spielt er hier zum ersten Mal. »Cinnamon Girl« gibt er nicht mit verzerrter Gitarre,

sondern schlicht am Klavier. Die Mundharmonika fasst er kein einziges Mal an.

Und zum Abschied erinnert er sich ganz charmant und verspielt mit »Flying on the

ground is wrong« an seine Zeit mit Buffalo Springfield.

Für alle anderen: es ist schlicht ein wunderbares Album.

Tim Gorbauch

Justine Electra:

Green Disco

(Neun Volt Records)

Dear Reader

Vor knapp zwei Jahren in Wiesbaden: Dear Reader

stehen auf der Bühne im Spiegelsaal des Walhalla-

Theaters - und spielen ungemein schöne, vertrackte

Songs, sehr sorgsam instrumentiert, mit zwei

Keyboards, Gitarren, Bass, Schlagzeug, Bratsche,

Trompete. Darüber eine Unmenge an Melodien,

zuckersüß und leicht. Und jetzt gleich zwei gute

Nachrichten: Dear Reader sind am 19.1 in der

Brotfabrik zu hören. Und sie haben gemeinsam mit

dem Deutschen Filmorchester Babelsberg alte Songs

in bezaubernden Disney-Versionen neu veröffentlicht.

Nils Frahm

Nils Frahm, klassisch ausgebildeter Pianist, 31 Jahre

alt und in Berlin zu Hause, lotet schon seit langem

die Schnittstellen von Pop, Ambient, Elektronik und

klassischer Musik aus. Er macht das mit viel Geduld

und Bedacht, scheut weder Pausen noch Stille noch

manchmal den süßen Duft des Salons. Wunderbare,

ganz eigene Musik ist so entstanden, »My first EP«

etwa vor Jahren, aber auch »Wintermusik« von

2009. Sein neuestes, nun schon siebtes Solo-Album,

»Spaces«, montierte er aus über 30 Live-Konzerten der

letzten zwei Jahre.

Justine Electra

Vor sieben Jahren erschien »Soft Rock«, das

Debütalbum der Australierin und Wahl-Berlinerin

Justine Electra, das ganz wunderbar war, verschleppt

und verspielt. Dann passierte lange nichts, von

Schreibblockaden ist zu hören, von Druck und Streit.

Nun endlich hat sie ihr zweites Album veröffentlicht.

Es heißt »Green Disco«, hat aber nichts mit Disco zu

tun, sondern wieder mit einerseits zerbrechlichem,

andererseits verquerem Songwriting. Schon im

Opener bellen Hunde im Takt der akustischen Gitarre,

später umspielt sie Bonnie Prince Billys »I See a

Darkness« mit Klavier und Xylophon.

tg

Frankfurt

BATSCHKAPP

20.00 h Ivy Quainoo

BROTFABRIK

20.00 h Lisbeth Quartett

FRANKFURT ART BAR

12.00 h Swingstars

JAZZKELLER

20.00 h Axel Schlosser/Tales

From the South

MAMPF

20.30 h Swing On Fire Trio

SüDBAHNHOF

12.00 h Night Fever

Mainz

FRANKFURTER HOF

20.00 h Georg Ringsgwandl

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Matthias Vogt Trio

Montag

13.

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h DA-Bands NewcomerNight

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Room 13

Frankfurt

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Blue Monday Vierklang

Session

MOUSONTURM

21.00 h Tonia Reeh

THERABIERBAR

20.00 h Monday Evening

Blues-Session mit abwechselnden

Künstlern

Mainz

KULTURCAFE

21.00 h Kazimir (D) + Nora

Yeux (D) + Death of Youth (D)

SCHON SCHöN

21.00 h Tiefenrausch Klangkombinat

Dienstag

14.

Darmstadt

CENTRALSTATION

19.30 h Lily Dahab: Huellas

+ Supp.: Black & White

Cooperation

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Elias Dahlhaus

Frankfurt

CASABLANCA BAR

21.00 h David Oliver

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Funk5

JAHRHUNDERTHALLE

20.00 h Perpetuum Jazzile

JAZZKELLER

21.00 h Jim Sindero European

Quartet

MAMPF

20.30 h Johannes Mössinger

ORANGE PEEL

20.00 h Blues/Soul/Funk

Session mit Tommie Harris &

Friends

ZOOM

21.00 h Slut - Supp.: And The

Golden Choir

Mainz

SCHON SCHöN

22.00 h Easy October

Mittwoch

15.

Bad Homburg

KULTURZENTRUM ENGLISCHE

KIRCHE

19.00 h Münchner Gitarrentrio

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h Open Mic Night /

Session

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Waldmeister ist Retro

OETINGER VILLA

21.00 h Direwolves + Calvaiire

Frankfurt

DIE FABRIK

20.00 h Xfour

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Irish Celtic Music

Session

JAZZKELLER

21.00 h Jazz Session

MAMPF

20.30 h Jentzen Groh Sommerfeld

ZOOM

20.00 h Prime Club Band

Rodgau

MAXIMAL

20.00 h Jazz Session 6

Donnerstag

16.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h D‘Raith-Schwestern

und da Blaimer

Eppstein

WUNDERBAR WEITE WELT

20.00 h Zydeco Annie

Slut

Frankfurt

CASABLANCA BAR

21.00 h Partido Gold

CLUB TRAVOLTA

21.00 h Alive! mit Afrob

Soundsystem & Dennis Smith

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h Les Blaque Pearlz feat.

Nader Rahy

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Open Stage

GIBSON

21.00 h Urban Club Band

JAZZKELLER

21.00 h Gustl Mayer / Christof

Sänger Quartett

NACHTLEBEN

21.00 h Che Sudaka

Mainz

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h Mayence Acoustique -

Songs In A Small Room

Rüsselsheim

THEATER RüSSELSHEIM

20.30 h Christian Lillinger &

Grund

Freitag

17.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.30 h Everglade & Into

The Sun

Bad Homburg

KULTURZENTRUM ENGLISCHE

KIRCHE

20.30 h Down Below

Darmstadt

AN SIBIN

21.30 h Mallet!

GOLDENE KRONE (SAAL)

21.00 h Betty Ford Boys

22.00 h Calle Mambo

Vor fast 20 Jahren fanden sich Christian und

Matthias Neuburger, Rainer Schaller und

Gerd Rosenacker zusammen und gründeten

eine der schönsten Bands des deutschen

Indierocks: Slut. Viel ist seitdem passiert,

Slut haben mit Juli Zeh Theater gemacht, die

Dreigroschenoper neu vertont und gerade

ein schön melancholisches, Genregrenzen

gekonnt verneinendes, nur vielleicht etwas

überambitioniertes Album veröffentlicht.

»Alienation« heißt es. Und damit sind Slut nun

auf Tour.

tg

Di., 14.1., 21 Uhr, Zoom, Frankfurt, Brönnerstr.

5–9, www.zoomfrankfurt.com

34 | Strandgut 01/2014


MUSIK

Christian Lillinger

& Grund

Christian Lillinger ist nicht nur der aufregendste

Jazz-Schlagzeuger seiner Generation, er

ist überhaupt eine der spannendsten Figuren

des zeitgenössischen Jazz. Mit Hyperactive

Kid, seinem Trio mit Philipp Gropper und

Ronny Graupe, war das schon oft zu hören.

Nun kommt er mit einer Art Supergroup nach

Rüsselsheim: Christian Lillinger & Grund: Mit

dabei unter anderem Achim Kaufmann am

Klavier, Jonas Westergaard am Bass und der

großartige Christopher Dell am Vibraphon.

tg

Do., 16.1., 20.30 Uhr, Theater (Hinterbühne),

Rüsselsheim, Am Treff, 06142/832630

HALBNEUN THEATER

20.30 h An Cat Dubh

KNABENSCHULE

20.30 h DSF - Darmstädter-

Saarbrücker-Freundschaft

Frankfurt

ACADEMIA DE TANGO

20.30 h Jorge Galbassini &

Julio Gordillo

DAS BETT

21.00 h Marta Sui Tubi

DIE FABRIK

20.00 h Klezmers Techter

FRANKFURT ART BAR

20.45 h DKK-Combo

INTERNATIONALES THEATER

20.00 h Cuarteto Rotterdam -

Noche de Tango

MAMPF

20.30 h THe Rossinger meets

Special Guests

ORANGE PEEL

21.00 h Tiefenrausch Klangkombinat

SAALBAU GALLUS

20.00 h Ten Ton Tons go

Klassik - Müllpercussion meets

Mozart

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h DLB rockt live - der

Kult geht weiter!

Hattersheim

FOLKPUB ZUR KRONE

21.00 h Bernard G. Muller

Mainz

SCHON SCHöN

22.30 h Luk&Fil

SHOWBüHNE MAINZ

19.30 h 7. Klangraum Jazztage

m. Moritz Wesp Quartett,

Torsten de Winkel Band, Sebastian

Sternal Electric Band

feat. Frederik Köster

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Session am Freitag

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MA-

CONDO

20.00 h The King Baumgardt

Duo

Rodgau

MAXIMAL

20.00 h Cemil Qocgiri

Ensemble

Wiesbaden

RUDERSPORT 1888

20.00 h Oberg-Fonda-Ditzner

SCHLACHTHOF

21.00 h Talco/The Bandgeek

Mafia

SHERRY & PORT

20.30 h Nurkurt

Samstag

18.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Metakilla

Darmstadt

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h John Doe

23.00 h Hopscotch

JAGDHOFKELLER

20.30 h En Haufe Leit

THEATER IM PäDAGOG

20.00 h Crazy `bout Kinski

Eschborn

ESCHBORN K

20.15 h Ute Jeutter mit dem

Georg-Boeßner-Trio

Frankfurt

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h The Meteors

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Off Time Connection

INTERNATIONALES THEATER

20.00 h Vassily Dück & Robert

Varady - Russisch-ungarischer

Swing

JAZZKELLER

21.00 h Hammond Eggs Trio

plus Special Guest: Alberto

Menendez

MAMPF

20.30 h Karl Die Große

NACHTLEBEN

20.00 h Kapelle Petra & Gäste:

Joe Blob & The Sixtyniners

ODYSSEE KULTURCAFé

20.00 h Groove Jazz Fanatics

SPRITZEHAUS

21.00 h Mission Possible

SüDBAHNHOF

21.00 h 3 plus Party

ZOOM

20.00 h Song Slam m. Stefan

Ebert

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Acoustic Inside

Idstein

SCHEUER WöRSDORF

20.00 h Mad Zeppelin

Karben

KULTURSCHEUNE KARBEN

20.00 h Jazz Night mit den

Dixie Swingers

Mainz

FRANKFURTER HOF

20.00 h Aziza Mustafa Zadeh

Trio

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h 25 Jahre JIM e.V. -

Miguel Zenon Quartet

SHOWBüHNE MAINZ

19.30 h 7. Klangraum Jazztage

m. Thomas Rath/Wolfgang

Stamm/Julian Camargo,

Sandie Wollasch - Believer,

Spaniol4

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Cuba Vista

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MA-

CONDO

20.00 h Moritz Stoepel

Offenbach Bieber

WIENER HOF

20.30 h The Blue Onions

Rodgau

OPENSTAGE

20.00 h Logan Place

Wiesbaden

KUENSTLERHAUS43

20.00 h Am Strand von Wien

m. Henriette Konschill u.

Andreas Reichel

SCHLACHTHOF

20.00 h Thy Art is Murder/

Special Guests: Heart Of A Coward,

Aegaeon und Aversion

Sonntag

19.

Darmstadt

JAGDHOFKELLER

19.00 h Battlefield Band

Frankfurt

BROTFABRIK

20.00 h Dear Reader - Supp.:

Lost Lander

INTERNATIONALES THEATER

19.00 h Seeda - Mongolian

Meets Oriental

JAZZKELLER

20.00 h Matthias Vogt Trio

MAMPF

20.30 h Erich Schmitt

DIE FABRIK

Weitere Infos

www.die-fabrik-frankfurt.de

DIE FABRIK

Mittlerer Hasenpfad 5

im Hof

60598 Frankfurt am Main

Anfahrt ÖPNV

Südbahnhof U1,2,3,8

oder S3,4,5,6

bzw. Straßenbahn

14,15,16

Vorverkauf &

Kartenreservierung

Kartenreservierung unter

069 / 60 50 43 81

oder

www.die-fabrik-frankfurt.de

Vorverkauf bei

Frankfurt Ticket

RheinMain

Januar 2014

Mi 15.01. /// 20:00 /// Jazz

Xfour

Do 16.01. /// 20:00 /// Schauspieler in der FABRIK

Rainer Ewerrien, Stefani Kunkel & Jochen Döring

„bleiwe losse“– eine szenische Lesung

Fr 17.01. /// 20:00 /// Klezmer

Klezmers Techter

Di 21.01. /// 20:00 /// Jazz

Fröhlich-Hilzensauer Quintett feat. Steffen Weber

Do 23.01. /// 20:00 /// Schauspieler in der FABRIK

Franziska Junge liest „Der Zwang“ von Stefan Zweig

Fr 24.01. /// 20:00 /// Comedy

Ladybird‘s

Sa 25.01. /// 21:00 /// Disco

Danceffm – Tanzen in der FABRIK für Leute ab 40

Mo 27.01. /// 20:00 /// Monday Monday

Angelika Overath

Mi 29.01. /// 20:00 /// classic

Johannes Krampen, Violosophy – the solo violin

Do 30.01. /// 20:00 /// Jazz & Literatur

Doris Zysas liest Coco Schumanns

„Der Ghetto-Swinger“

Fr 31.01. /// 20:00 /// Literatur in der Fabrik

Florian Cieslik, Poetry Slam

Strandgut 01/2014 | 35


MUSIK






























1.12. | Der Blaue Engel – Schauspiel

1.12. | Rieselschnee & Klingelglöckchen

– Kith. ab 4 J.

1.12. | Weihnachtsgeschichten

aus aller Welt –

Bembel-Treff im

Stadtmuseum Haus z. Löwen

7./8.12. | Weihnachtsmarkt

und Künstlermarkt

– Alter Ort und Haus z. Löwen

10.12. | Bosse

12.12. | Wilhellmine Weihnachtsstern

– Kith. ab 4 J.,

Bürgerhaus Zeppelinheim

13.12. | FFK Winter-Ausstellung

14.12. | Der Nussknacker

– Russisches Klassisches

Staatsballett

16.12. | Weihnachten bei Tiger und Bär

– Kith. ab 3 J.

18.12. | Der Nussknacker

– Familienballett mit Erzähler

22.12. | Weihnachtsgeschichte

– Mund Art Theater

31.12. | Silvesterball

5.1. | Neujahrskonzert

– Mainhattan Pops Orchester

8.1. | World of Musicals

13.1. | Night of the Dance

www.hugenottenhalle.de

www.ticketcenter.de Tel. 06102-77665

NACHTLEBEN

19.30 h Emergenza m. Falb,

Klangfarbe, Torgate, Drowned

Society, Orange7, Ramp up,

Abused

SüDBAHNHOF

12.00 h Joy Fleming - Supp.:

Welcome Back Twins

Langen

NEUE STADTHALLE LANGEN

11.00 h Jazzfrühschoppen m.

SAP Big Band

Mainz

FRANKFURTER HOF

20.00 h Gianmaria Testa

Quartet

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Tann

Montag

20.

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h DA-Bands NewcomerNight

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h James Crutchfield Trio

Frankfurt

DAS BETT

20.00 h Bad Manners

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Blue Monday Vierklang

Session

THERABIERBAR

20.00 h Monday Evening

Blues-Session mit abwechselnden

Künstlern

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Moni‘s Jazz-Jam

Langen

NEUE STADTHALLE LANGEN

20.00 h Clannad

Schwalbach

BüRGERHAUS SCHWALBACH

20.00 h Frank Muschalle Trio

m. Dani Gugolz, Peter Müller

Dienstag

21.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Martina Eisenreich

Quartett feat. Andreas

Hinterseher

Darmstadt

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Krone Old Stars

Orchestra

Frankfurt

CASABLANCA BAR

21.00 h Lady Birds

DIE FABRIK

20.00 h Fröhlich-Hilzensauer

Quintett feat. Steffen Weber

FESTHALLE

20.00 h Trans-Sibirian

Orchestra

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Valerie

MAMPF

20.30 h Maurice Kühn Trio

ORANGE PEEL

20.00 h Blues/Soul/Funk

Session mit Tommie Harris

& Friends

PONYHOF

20.00 h We still dream

Mainz

ESG BAR

21.30 h Le Vrai Livre

SCHON SCHöN

22.00 h Velojet

Offenbach

STADTHALLE OFFENBACH

20.00 h Scooter

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

18.00 h Suicidal Tendencies,

Terror, Strife, Evergreen

Terrace, The Arrs, Nasty und

Ramallah

Mittwoch

22.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Cara

IRISH PUB ASCHAFFENBURG

21.30 h Daisy und die Panzerknacker

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h Open Mic Night /

Session

CENTRALSTATION

21.00 h RockLounge mit The

A-Dees

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Daniel Ondaro Trio

Frankfurt

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h Liedfett & Das Pack

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Trio Solar

JAZZKELLER

21.00 h Jazz Session m. The

Rossinger

MAMPF

20.30 h Banda Cajuina

ROMANFABRIK

20.00 h Raffaele und das Trio

Korrupti

ZOOM

20.00 h Prime Club Band

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

21.00 h Kevin Devine/Yellowknife

Donnerstag

23.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Nils Gessinger Band

Bad Homburg

KULTURZENTRUM ENGLISCHE

KIRCHE

20.00 h La Serena

Eppstein

WUNDERBAR WEITE WELT

20.00 h Nimmo Brothers

Frankfurt

BATSCHKAPP

20.00 h Alin Coen Band - Special

Guest: Miss Emily Brown

CASABLANCA BAR

21.00 h Hello Iso Orchestra

CLUB TRAVOLTA

21.00 h Alive! mit Rola &

Dennis Smith

DAS BETT

20.30 h Iriepathie

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h Landscapes

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Open Stage

GIBSON

21.00 h Urban Club Band

JAZZKELLER

21.00 h Denis Gäbel‘s Neon

Sounds feat. Antonio Faraò

NACHTLEBEN

20.00 h Rabia Sora

PONYHOF

20.00 h Funeral Suits

ZOOM

21.00 h Rap Mayhem: Evidence

& Alchemist, Madchild

& DJ Revolution , Termanology,

Reks & DJ Deadeye

Mainz

CAFé BLUMEN

20.30 h Acoustic Lounge m.

Honig

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h Markus Schlesinger

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Marco & Fred

Neu-Isenburg

HUGENOTTENHALLE

20.00 h One Night of Queen -

Gary Mullen & The Works

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Wohnraumhelden

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

21.00 h The Toten Crackhuren

im Kofferraum/Captain Risiko

Freitag

24.

Darmstadt

AN SIBIN

21.30 h Miika & Misty (Acousic

Rock from Helsinki)

Kevin Devine

CENTRALSTATION

21.00 h SongSlam - Moderation:

Tilman Döring, DJ-Supp.:

Shock Travolta

GOLDENE KRONE (SAAL)

22.00 h Support your local

scene: King Moroi, The Wolves,

Midnight Maniax, Manege Frei

JAZZINSTITUT DARMSTADT,

GEWöLBEKELLER

20.30 h Jürgen Wuchner

Jugendstil

Dreieich

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN

20.00 h Epiphany Project 2:

Bet Williams - voc/ John Hodian

- p/ Michael Stulz - perc, dr

Frankfurt

BATSCHKAPP

18.00 h La‘Clas Jam feat. Azad,

Vega & Bosca, Motrip & Joka,

Dcvdns, Silla & Animus, Sadiq,

Kico & Pimf

DAS BETT

21.00 h The Iascope, Borgenine,

Forever Pavot

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Jungle Tones

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h What If They Fight

Release Party

D A S K U L T U R M A G A Z I N

präsentiert

für Frankfurt

und Rhein-Main

Eine der schönsten Traditionen des Wiesbadener

Schlachthofs ist, dass er immer wieder

Kevin Devine ein Zuhause bietet. Viele Male

schon hat der schmächtige, bärtige Mann aus

New York hier Liebe und Leid besungen, ganz

rückhaltlos und mit einer Intensität, wie es

kaum ein anderer Singer/Songwriter vermag.

Das wird jetzt wieder so sein, der Ex-Frontmann

von Miracle of 86 kann gar nicht anders,

als sein Innerstes nach Außen zu wenden –

und sich dabei ganz auf sein Gespür für Song

und Melodie zu verlassen.

tg

Mi., 22.1., 21 Uhr, Schlachthof, Wiesbaden,

Murnaustr. 1, 0611/974450.

36 | Strandgut 01/2014


MUSIK

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Birgit von Lüpke,

Karsten von Lüpke, p,

Peter Fahrenholz, dr, Thomas

Schilling, b

MOUSONTURM

21.00 h Rummelsnuff

NACHTLEBEN

21.00 h Blitzkids mvt

ORANGE PEEL

21.00 h Monkey Suite + The

Schogettes

PONYHOF

22.00 h Eliza and the Bear

SCHLOSSKELLER HöCHST

20.00 h Half Way Gone

ZOOM

20.00 h Kodaline

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Hot Four Creole

Jazzband

Hattersheim

FOLKPUB ZUR KRONE

21.00 h Water Rats

Idstein

SCHEUER WöRSDORF

20.00 h Wishbone Ash

Mainz

SCHON SCHöN

21.00 h Cargo City

UNTERHAUS

20.00 h Peter Horton & Symphonic

Trio m. Slava Kantcheff

& Andreas Keller

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MA-

CONDO

20.00 h MeZZcalero

MAMPF

20.30 h Thilo Fitzner

NEUES THEATER HöCHST

20.00 h Jo van Nelsen & Band

ROMANFABRIK

20.00 h Bob Degen & Friends

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Orientalischer Abend

- Tausend und eine Nacht

m. Baf

Idstein

SCHEUER WöRSDORF

20.00 h Cashma Hoody

Mainz

CHILLI PEPPER ROCK CAFé

20.00 h Bibalicious

FRANKFURTER HOF

20.00 h Bourbon Street

Orchestra

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h Thomas Bachmann

Group

UNTERHAUS

20.00 h Axel Zwingenberger

Mühlheim

SCHANZ

20.00 h Coco Con Gas

Neu-Isenburg

HUGENOTTENHALLE

19.30 h Benefizkonzert Pop

& Klassik Gala zugunsten

der DMSG

Offenbach Bieber

WIENER HOF

20.30 h 14 String Duo &

Percussion

Montag

27.

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h DA-Bands NewcomerNight

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Heiner Herchenröder

und Achim Wonder

Frankfurt

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Blue Monday Session

mit Dreikönigskeller Band

MOUSONTURM

21.00 h Karl Bartos

THERABIERBAR

20.00 h Monday Evening

Blues-Session mit abwechselnden

Künstlern

Dienstag

28.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Bernard Allison Group

Darmstadt

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Elias“ Fuzzy“

Dahlhaus

10.01.14 FRANKFURT Jahrhunderth.

25.01.14 FRANKFURT Festhalle

FRANKFURT

18.02.14 HEINZ RUDOLF KUNZE

13.03.14 SERDAR SOMUNCU

08.04.14 RAINALD GREBE

09.04.14 MAX RAABE

25.+26.04.14 MARIO BARTH

30.04.14 STEFFEN HENSSLER

10.05.14 DJ BOBO

18.01.14 OBERURSEL Stadthalle

30.01.14 FRANKFURT Alte Oper

08.02.14 FRANKFURT Alte Oper

18.03.14 OBERURSEL Stadthalle

OFFENBACH

02.02.14 U-BAHN KONTROLLÖRE

15.03.14 BODO WARTKE

15.03.14 MOTOWN

23.10.14 DR. E.V. HIRSCHHAUSEN

Alle Infos und noch mehr

Termine finden Sie auf

www.s-promotion.de



Dreieich

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN

19.30 h 50 Jahre RHS - As time

goes by

Frankfurt

ALTE OPER (GROßER SAAL)

20.00 h Glenn Miller

Orchestra

CASABLANCA BAR

21.00 h Main Unit

OBERURSEL

24.01.14 U-BAHN KONTROLLÖRE

10.04.14 HÖHNER

09.05.14 HORST LICHTER

NEU-ISENBURG

23.01.14 ONE NIGHT OF QUEEN

30.01.14 KLÜPFEL & KOBR

30.03.14 PIERRE RUBY

03.04.14 HÖHNER

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Akustik Jazz

ORANGE PEEL

20.00 h Blues/Soul/Funk

Session mit Tommie Harris

& Friends

ZOOM

21.00 h Girls In Hawaii

Mainz

SCHON SCHöN

22.00 h Leo hört Rauschen

ZUSATZSHOW 15.30 UHR

Mühlheim

SCHANZ

20.00 h Vierklang Trio feat.

Judith Gippert

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

20.00 h Fettes Brot/Special

Guest: Mc Fitti

21.00 h Yalta Club

Rodgau

MAXIMAL

20.00 h Celtic Chakra

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Ballerband &

Megakick

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

21.00 h Boxhamsters/

Freiburg

SHERRY & PORT

20.30 h Tom Woll

Samstag

25.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Supercharge

IRISH PUB ASCHAFFENBURG

21.30 h U-Turn

Darmstadt

AN SIBIN

21.30 h Lauder!

CENTRALSTATION

20.00 h Weltenbummler:

Lepistö & Lehti

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h Ceol Agus Ol

22.00 h Always Damaged+

Support

TAP - DIE KOMöDIE

22.30 h Lasido „Lampenfieber

Tour“

Frankfurt

ALTE OPER (GROßER SAAL)

16.00 h The Harlem Gospel

Singers Show

20.00 h The Harlem Gospel

Singers Show

BATSCHKAPP

20.00 h Götz Widmann

DAS BETT

21.00 h Depeche Reload

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h Staatspunkrott

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Nusol

JAZZKELLER

21.00 h Annette Neuffer

Quintet

Rodgau

MAXIMAL

20.00 h Little Wing feat.

Claudia Lemperle

OPENSTAGE

20.00 h The Vaders

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

17.00 h Tapefabrik #4 HipHop

Festival m. über 4o Acts

Sonntag

26.

Bad Vilbel

ALTE MüHLE

11.00 h Double Drums

Frankfurt

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Walt‘s Blues Box

GIBSON

20.00 h Madcon

INTERNATIONALES THEATER

19.00 h Rubalcaba & Luis

Frank Arias - Noches Cubanas

MAMPF

20.30 h Jazzpresso

SüDBAHNHOF

12.00 h Still Collins

ZOOM

21.00 h Stephen Malkmus &

The Jicks - Supp.: The Megaphonic

Thrift

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Denis Gäbel‘s Neon

Sounds feat. Antonio Faraò

Seligenstadt

SCHALANDER

11.00 h Reimer von Essen Trio

Wiesbaden

KUENSTLERHAUS43

19.00 h Latin Night mit

Claudia Carbo

SCHLACHTHOF

21.00 h Owls By Nature/Christopher

Paul Stelling

11.04.14 GABBY YOUNG & OTHER ANIMALS

07.05.14 CHLOE CHARLES

KULTURBAHNHOF BAD HOMBURG

SPEICHER-KULTUR.DE

TICKETHOTLINE 06172.178-3720

BAD HOMBURG

14.03.14 ANDREA SCHROEDER

21.03.14 TILL BRÖNNER & DIETER ILG

Strandgut 01/2014 | 37


MUSIK

Translocal: Fossile 3 & FAS Trio

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

für Frankfurt

und Rhein-Main

Drei mal Zwei zum 27up New Years Eve

Fossile 3

FAS Trio

Vor zwei Jahren experimentierte der Bassist Sebastian Gramms schon

einmal beim »Just Music Festival« in Wiesbaden mit der Idee eines »makropolyphonischen

Doppeltrios«, wie er das nennt. Dafür ließ er sein Trio

Fossile 3 auf das von Pablo Held stoßen, ein Mit- und Gegeneinander,

ein Gleiten durch den Jazzraum in verschiedenen Geschwindigkeiten. In

Hofheim nun, auf Einladung der Jazz:yl Freiklang Freunde, treffen Fossile

3 auf das mexikanische FAS Trio, das als das Aushängeschild der mexikanischen

Free Jazz Szene gehandelt wird.

tg

Mi., 29.1., 20 Uhr, Stadthalle, Hofheim, www.jazz-yl.de

Eine ideale Plattform zum Countdown und Abheben für das »27up New Years Eve«

bietet die großzügige Dachterrasse der Riverside-Location der Chicago Meatpackers.

Damit alle zum, Start ins Neue Jahr 2014 zeitig auf Touren kommen gibt es Soul,

Classics und Club-Sounds von DJ Jahliboo (Schlachthof, Zoom) und American Style ist

am Buffet.

Mit etwas Glück, dem erforderlichen Alter von 27 Jahren und einer E-Mail sind Sie

beim Top-Event am 31. Dezember ab 19 Uhr am Westhafen dabei, für das das Kulturmagazin

Strandgut mit seinem Partner kce 3 mal 2 Eintrittskarten verlost.

Senden Sie uns bis zum 28. Januar unter dem Kennwort 27up New Years Eve und mit

einer Telefonnummer zur schnellen Benachrichtigung eine E-Mail an

verlosungen@strandgut.de.

Mittwoch

29.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Christina Martin

HOFGARTEN KABARETT

20.00 h Frank Keller: Acoustic

Lounge mit Tony Osanah &

Jessica Born

Bad Vilbel

ALTE MüHLE

20.00 h Lydie Auvray

Darmstadt

AN SIBIN

21.00 h Open Mic Night /

Session

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Ann- Christine

Dreieich

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN

19.30 h 50 Jahre RHS - As time

goes by

Frankfurt

DIE FABRIK

20.00 h Violosophy - The solo

violin

JAZZKELLER

21.00 h Jazz Session

MAMPF

20.30 h Nina und die Souterrains

PONYHOF

20.00 h Kensington

ZOOM

20.00 h Prime Club Band

Hofheim am Taunus

STADTHALLE HOFHEIM

20.00 h Translocal: Fossile 3

& FAS Trio

Offenbach

STADTHALLE OFFENBACH

20.00 h Ellie Goulding

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

21.00 h Spaceman Spiff

THALHAUS E. V.

20:00 h superfro

Donnerstag

30.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

20.00 h Edo Zanki - Hautnah

Eppstein

WUNDERBAR WEITE WELT

20.00 h Statesboro Revue

Frankfurt

BATSCHKAPP

20.00 h Elif

BROTFABRIK

20.00 h Afenginn

CASABLANCA BAR

21.00 h Partido Gold

CLUB TRAVOLTA

21.00 h Alive! mit Nadine

Demetrio & Dennis Smith

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h The Barbacans

ELFER MUSIC CLUB

20.00 h Me vs Hero

FESTHALLE

20.00 h A tribute to ABBA

The Show

FRANKFURT ART BAR

20.45 h Open Stage

GIBSON

21.00 h Urban Club Band

JAZZKELLER

21.00 h Tony Lakatos Quartett

MAMPF

20.00 h Frankfurter Bänkelbarden

NACHTLEBEN

18.00 h SchoolJam - Schülerbandfestival

Moderat

Eigentlich sollte das Konzert schon im September

stattfinden, passend zur Veröffentlichung

des neuen Albums. Doch dann hatte

Sascha Ring einen üblen Motorradunfall.

Deshalb können Moderat erst jetzt auf Tour.

Neben Ring a.k.a. Apparat besteht Moderat

aus dem DJ- und Produzentenduo Modeselektor

(Gernot Bronsert und Sebastian Szary) –

gefeiert werden die Drei als neue Supergroup,

verantwortlich für den, da ist sich die Kritik

ausnahmsweise einmal einig: »besten deutschen

Pop der Gegenwart«.

Fr., 31.1., 22 Uhr, Schlachthof, Wiesbaden,

Murnaustr. 1, 0611/974450.

Mainz

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

20.30 h Handkäs mit Orange

Rödermark

THEATER & NEDELMANN

20.00 h Biber Herrmann

KULTUR

RESTAURANT &

SAALBAU

Freitag

31.

Aschaffenburg

COLOS-SAAL

21.00 h Feel Collins

IMWiener Hof

KNEIPE/KULTUR

Wiener Hof

IM

Langener Str. 23 / Offenbach - Bieber

(Nur 5 Geh-Minuten bis zur S-Bahn 1&2)

Tickets im OF-Infocenter oder

069-891296 / wiener-hof@t-online.de

www.wiener-hof.de

Sonntag, 12.01.14 / 11.00 Uhr

Hr-Filmbrunch

Mit Volldampf durch Brasilien

Film & Buffet

Donnerstag, 16.01.14 / 20.00 Uhr

Barrelhouse Freitag, 09.10.09 Jazzband / 20:30

und Gäste

Festkonzert zum 75.von Horst Schwarz

Samstag, 18.01.14 / 20:30 Uhr

The Blue Onions

Blues Brothers Live OP

Samstag, 25.01.14 / 20,30 Uhr

14-String Duo &

Percussion

________

Jazz, Swing, Blues

Wiener Hof, Langener Str. 23, OF-Bieber

tg

38 | Strandgut 01/2014


MUSIK

jovi meckert 67

Der Berg kreißte ...

Bad Homburg

SPEICHER BAD HOMBURG

20.00 h Apropos Jazz

Darmstadt

CENTRALSTATION

21.00 h 1 Pfund Shaqua!

GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h Kitsch

22.00 h Mutelights

JAZZINSTITUT DARMSTADT,

GEWöLBEKELLER

20.30 h Bessunger Jam Session:

Liason Acoustique

OETINGER VILLA

21.00 h Omega Massif +

Radare

Frankfurt

ALTE OPER (MOZARTSAAL)

20.00 h Pippo Pollina & Palermo

Acoustic Quartett

CLUB VOLTAIRE FRANKFURT

20.30 h The Diplomats Quintet

DAS BETT

20.00 h The three sides of

Third Man Lost

F R A N K F U R T

seit 1976

60388 Frankfurt • Gwinnerstraße 5

Telefon: 069/ 95 21 84 10

email: info@batschkapp.de

Kartenservice: 069/ 9 44 36 60 + 29 69 29

oder über das Internet: www.batschkapp.de

So 05.01. An evening with LONG DISTANCE CALLING

Do 09.01. WLADIMIR KAMINER Diesseits von Eden – Neues aus dem Garten

So 12.01. IVY QUAINOO Wildfires Live 2014 & Support: Valentina

Do 23.01. ALIN COEN BAND "We’re Not The Ones We Thought We Were" + Special Guest: Miss Emily Brown

Fr 24.01. LA'CLAS JAM feat. AZAD, VEGA & BOSCA, DCVDNS, MOTRIP & JOKA +

Animus, Credibil, Kico & Pimf, Hadi & special guest: Silla • 17:00 Uhr

Sa 25.01. GÖTZ WIDMANN "20 Jahre Jubiläumstour"

Mo 27.01. Kikeriki on Tour ERWIN – EIN SCHWEINELEBEN • bestuhlt – freie Platzwahl

Do 30.01. ELIF "Unter Meiner Haut" Tour 2014

DISCOS & SPECIAL PARTYS

Fr 03.01. THE ZOO – Hits, Hits, Hits (Party, Electro, Hip Hop, Indie)

Sa 04.01. ALLES 90ER (Rock, HipHop, Grunge, Crossover, Pop Trash) bis 24 Uhr nur 6,- € Eintritt

Sa 11.01. ROCKETS & CATS Electro mit Oliver Twizt (Mad Decent/Mixmash/Tomorrowland)

Fr 17.01. AMERICAN PIE (80s, 90s, 00s, Collegerock, Party)

Sa 25.01. CLR Night BY awake Line-up: Chris Liebing & Friends

HALLENSHOWS

Di 21.01. SCOOTER "20 Years Of Hardcore" Tour 2014 • Stadthalle Offenbach

Di 18.02. TIM BENDZKO & BAND "Ich steh nicht mehr still Tour 2014" • Jahrhunderthalle Frankfurt

Do 06.03. JAMES BLUNT "Moon Landing 2014 World Tour" • Festhalle Frankfurt

Sa 15.03. Four Artists präsentiert: MARTERIA Zum Glück in die Zukunft II Tour • Hugenottenhalle Neu-Isenburg

Fr 18.04. WITHIN TEMPTATION • Jahrhunderthalle Frankfurt • verschoben vom 06.02.

60313 Frankfurt am Main • Kurt-Schumacher-Str. 45

Telefon 069 / 2 06 50 • internet: www.konstabler.com

So 05.01. mainova-heimspiel: SHAWN & Gäste

Do 09.01. ALLY THE FIDDLE+ Support: Illusoria & Remember Twilight

So 12.01. mainova-heimspiel: OPEN PARACHINE & Gäste

Do 16.01. CHE SUDAKA + Gäste: Mate Power

Sa 18.01. KAPELLE PETRA Internationale Hits Tour & Gäste: Joe Blob & The Sixtyniners • 19:00 Uhr

So 19.01. EMERGENZA - Der Newcomer Band Contest • Vorrunde • 19:00 Uhr

Do 23.01. Electronic Dance Art präsentiert live on stage: RABIA SORDA + Gäste • 19:00 Uhr

Fr 24.01. BLITZKIDS mvt.

So 26.01. EMERGENZA - Der Newcomer Band Contest Vorrunde • 19:00 Uhr

27.+ 30.01. SCHOOLJAM Schülerbandfestival • 17:30 Uhr

Fr 31.01. SOLAR FAKE anschl. Aftershow Party mit den DJs Granini & Glöckchen • 19:00 Uhr

DISCOS & SPECIAL PARTYS

DREIKöNIGSKELLER

22.00 h Admiral Camilla

FRANKFURT ART BAR

20.45 h P.C. Bryant, Valentin

Huber, ts, Peter Fahrenholz, dr,

Thomas Schilling, b

21.00 h Das Actionteam

MAMPF

20.30 h Five Pieces

NACHTLEBEN

20.00 h Solar Fake

NEUES THEATER HöCHST

20.00 h Lydie Auvray

Hanau

JAZZKELLER HANAU

21.00 h Eckig und Gestreift

Hattersheim

FOLKPUB ZUR KRONE

21.00 h Traffic Jam

Idstein

SCHEUER WöRSDORF

20.00 h Garden Of Delight

Mainz

M8-CLUB (IM HAUS DER

JUGEND)

21.00 h Seeking Raven,

Mindspoken, Fingertips, The

Brightest Fell

SCHON SCHöN

21.00 h Cris Cosmo & Band

Mühlheim

SCHANZ

20.30 h Company of Blues

Rüsselsheim

DAS RIND

20.30 h Klangstabil

Wiesbaden

SCHLACHTHOF

20.00 h To Kill A King/Spring

Offensive

21.30 h Moderat/

Supp.:Anstam

SHERRY & PORT

20.30 h Harald Guha & Marco

Kläring - Two Pianos

Alle Batschkapp Events finden in der Gwinnerstraße 5 statt!

Mittwochs TANZTRIEB (Techno, Electro, Minimal) Zutritt ab 18 Jahren! Einlass nur mit Ausweis • 23:59 Uhr

Fr 03.01. TANZTRIEB-SPECIAL (Tech House, Electro, Techno) • 23:59 Uhr

Sa 04.01. BRITPOP STRIKES AGAIN DJ-Team: Why-T & Pol

Di 07.01. ULTRAVIOLET - ABI ’14 im Nachtleben (House, Deep House, Tech House, Minimal) • 22:00 Uhr

Fr 10.01. ATOMIC PARTY (Indiepop, Indierock, Britpop, Elektro, Classics) mit DJ Pol + Gästen

Fr 17.01. ZEITLOS IM (NACHT)LEBEN • 21:00 Uhr

Sa 18.01. KARRERA KLUB (Indie, Britpop & beyond) DJs: Markus Göllner und Gäste

Fr 24.01. THE DEAD KENNYS PARTY (Batcave, Postpunk, Minimal, 80ies) mit DJ Dead-Stefan

Sa 25.01. RETURN TO THE CLASSIXX (EBM, Electro, Industrial, Synthpop) mit den DJs msth, Karsten & Gästen

Fr 31.01. MONDLICHT (Mittelalter, Dark Wave, Electro, Gothic) DJs: Granini & Glöckchen

Wie schon so oft zuvor, erscheint dieses unverzichtbare Magazin mal

wieder just vor der Entscheidung über ein welthistorisches Ereignis.

Da steckt bestimmt System der Herausgeberin dahinter. So wisst

ihr, liebe Leser, wenn ihr dann das Heft in der Hand haltet, wie denn

nun Schwarze und Grüne in Hessen zueinander oder – zwar unwahrscheinlich

– aber möglicherweise auseinander finden. Verkündet

haben die großen Gurus, der Volker und der Tarek, ja nun schon nach

nächtlicher Sitzung, dass das mit der Koalition wohl klappen wird.

Was aber so ganz genau zwischen den beiden passieren wird und

wer in welche Ministerämter gehoben wird, ist zum Zeitpunkt des

Schreibens dieser Zeilen noch nicht klar. Aber es deutet sich an, dass

der grüne Frontmann einem Wirtschafts- und Verkehrsministerium

leitend vorstehen wird. Wer da sonst noch von den Landesgrünen in

Ämter gehoben wird, ist zumindest für mich im Moment Spekulation,

allerdings hat sich soeben geklärt, dass sich die Grünen mit zwei

Ministerien haben abspeisen lassen und damit die FDP-Augenhöhe

nicht erreicht haben. Ziemlich sicher scheint allerdings, dass die

grüne Dauer-Ministeramts-Aspirantin Priska Hinz nun wieder zu entsprechend

Würden kommt und ins Umwelt- und Energieministerium

einzieht. Hatte sie sich doch schon zu früheren rot-grünen Zeiten als

ziemlich durchsetzungsfähig im Ringen um einen Ministerposten

erwiesen. Damit ist zumindest die von den Bundesgrünen harsch

kritisierte Kombination von Wirtschaft und Energie beim SPD-Gabriel

in Hessen vermieden worden: sollen sich doch der Wirtschafts-Tarek

und die Energie-Priska streiten.

Interessant allerdings ist schon, wie Tarek Al Wazir seine Zusage

einhalten wird, alles viel, viel besser zu machen als jene im wahrsten

Wortsinne »grünen« Verhandler der allerersten rot-grünen Hessen-

Koalition, die ja schon damals 1985 als »historisch« bezeichnet

wurde. Der damalige Vertrag wurde von Tarek, nach energischsten

Einflüsterungen durch den damaligen grünen Profiteur der Koalition,

den legendären Joschka Fischer, als butterweich, strotzend vor Absichtserklärungen

und überhaupt so schlecht dargestellt, dass nur

ein Macher wie Joschka da noch etwas retten konnte. Die damaligen

grünen Politamateure haben ihn zwar zum Minister gemacht und

ihm dabei den Vorzug vor Otto Schily gegeben, der ganz oben auf

Holger Börners Wunschliste stand, und sie haben ihm, dem Joschka,

damit den Weg zu höheren bundespolitischen Weihen eröffnet, aber

verglichen mit seiner politischen Größe waren sie halt nur kleine

Lichtlein, die sich von der SPD haben abziehen lassen.

Und so muss nun Tarek beweisen, dass mit den Schwarzen mehr als

nur Absichtserklärungen herauskommen. Da wundert man sich allerdings

schon beim Lesen der an die grünen Mitglieder verschickten

Zwischenergebnisse über das häufige Vorkommen solcher Vokabeln

wie »Ziel ist es«, »soll aufgenommen werden« und »soll umgesetzt

werden«, steht doch das Wörtchen »soll« wie kein anderes für reine

Absicht. Und statt eines legendären Doppelvierers der damaligen

Koalitionäre zur Klärung der Atomdifferenzen zwischen Grünen und

SPD werden nun »Gipfel« veranstaltet. Und »Stabsstellen« werden

eingerichtet und »überprüft« wird. Und dann sollen (mal wieder) die

Belastungen durch den Flughafen »in einem höchstmöglichen Maß

rasch wirksam verringert werden«. Wahrhaftig ein Quantensprung

in der Formulierungskunst von Absichtserklärungen, die ähnlich wie

damals dann noch durch (meist ins Leere laufende) Bundesratsinitiativen

ergänzt werden. Da hätten sich die Amateure von damals aber

wirklich einen Scheibe von dieser professionellen Qualität abschneiden

können.

Jochen Vielhauer, einer der damaligen Amateure

Strandgut 01/2014 | 39


KINDER

Der Brief ist nicht tot

Museum für Kommunikation feiert 20 Jahre

»Der Hase Felix«

Es hat inzwischen einen Hauch

von Gestern. Die Geschichten um

den reisenden Hasen Felix, die seit

20 Jahren die Kinderherzen höher

schlagen lassen, kreisen um die

handgeschriebenen Briefe, die der

Weltenbummler seiner Ziehfreundin

Sophie nach Hause schreibt.

Briefe, so will es scheinen, haben

noch immer eine große Faszination.

Und: Briefe zu erhalten ist das

Größte.

Und gewiss ist, Briefe zu schreiben,

eines der Ziele der neuen Kinderausstellung

im Museum für Kommunikation,

die den inzwischen

acht Felix-Bildbänden von Autorin

Annette Langen und ihrer Illustratorin

Constanza Droop gewidmet

ist. Die große Attraktion der Bücher

sind nämlich die eingehefteten

bunten Briefkuverts, in denen

sich jeweils ein herausnehmbares

Schreiben des lieben Hasen Felix

befindet, in dem er seine Sophie auf

dem Laufenden hält. Begonnen hat

das alles, als Felix nach einem gemeinsamen

Urlaub mit der Familie

Sophies aus Versehen in das falsche

Flugzeug stieg und plötzlich in London

landete. Sophie war erst aufgeregt

und dann total traurig, bis

eines Tages ein rotes Kuvert für sie

im Briefkasten lag. Auch nach Paris

und Rom und Kairo und New York

kam Felix auf seinem ersten Trip.

Und er trägt noch immer seine Urlaubssonnenbrille,

einen Strohhut,

einen Fotoapparat und einen roten

Koffer. Die ganze Welt hat er in den

20 Jahren gesehen und ist dabei

genau wie Sophie und seine vielen

Leser keinen Deut älter geworden.

Das Museum stellt über die

Weihnachtstage 80 Zeichnungen

und Briefe aus. Auch ein großer

Kuschel-Felix findet sich im Saal,

eine gemütliche Leseecke, ein großer

gelber Briefkasten, eine Station

an der man eine Briefmarke malen

kann, eine an der man Briefe, aber

auch E-Mails an Felix schreiben

kann und ein großer dicker gelber

Briefkasten der Deutschen Post. Die

handgeschriebenen Briefe hängen

übrigens so aus, dass sie für Kinder

mühelos zu lesen sind, während

sich Erwachsene dazu etwas bükken

müssen. Ausgleichende Gerechtigkeit.

Lorenz Gatt

Bis 26. Januar: Di. bis Fr. 10-18Uhr;

Sa., So. 11-19 Uhr

www.mfk-frankfurt.de

DROGENNOTRUF

0 69 - 6 2345 1

Anonyme Telefonberatung für:

Betroffene • Angehörige •

Freunde • Partner

Täglich v. 18 - 23 Uhr, Sonn- u. Feiertage v. 12 - 24 Uhr

TERMINE

1001 NACHT

Musikalische Leitung: Timo Willecke. Inszenierung:

Oliver Wronka. Mit Carolin Freund, Thomas Jansen,

Antonia Schirmeister, Silvia Willecke u.a.

Staatstheater, 2.1., 14 Uhr; 5.1., 11+14 Uhr;

9.1.2014, 18 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

ALLE SEINE ENTLEIN

Figurentheater Eigentlich - für Kinder ab 3 Jahren

Spiel: Birte Hebold. Regie: Kristina Feix

Gallus Theater, 5.1.2014, 15 Uhr

www.gallustheater.de

BAMBAM-BAND: WENN IM WALD DIE

BRATKARTOFFELN BLÜHN

Freche Lieder für Kinder ab 3 Jahren

Centralstation, 19.1.2014, 11 Uhr

www.centralstation-darmstadt.de

BIBI BLOCKSBERG - DAS MUSICAL

Cocomico Theater Köln

Capitol Theater, 11.1.2014, 15 Uhr

www.eventlocation-rhein-main.de

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Puppentheater Kolibri. Ab 4 Jahren

Puppenspiel: Anne Weindorf

Theater Moller Haus, 19.1., 15 Uhr und

20.1.2014, 11 Uhr

www.theatermollerhaus.de

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

nach dem gleichnamigen Buch von Maritgen Matter

Ab 6 Jahren.

Inszenierung: Stefan Schletter. Mit Elke Opitz, Oliver

Wronka.

Staatstheater, 11.+12.1., 16 Uhr; 14.1.2014,

11 Uhr

www.staatstheater-wiesbaden.de

FAUST II - DIE PLAYMOBIL-SHOW

Konzept: Dagmar Borrmann. Mit Dagmar Borrmann,

Jasaman Roushanaei, Frank Rosenberger und Olaf

Hermann.

Für Kinder ab ca. 12 Jahren

Staatstheater, 30.1.2014, 18 Uhr

DER GESTIEFELTE KATER

nach den Brüdern Grimm

ab 5 Jahren

Inszenierung: Marcus Mislin. Mit Pascale Pfeuti, Christoph

Türkay, Nadja Blank u. a.

Staatstheater, 13., 20.+23.1.2014, 11 Uhr

www.staatstheater-mainz.com

DER GRÜFFELO

Ein Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren, mit dem Ensemble

kuenstlerhaus43

kuenstlerhaus43, 18.+19.1.2014, 15 Uhr

www.kuenstlerhaus43.de

HEUTE HAU‘N WIR AUF DIE PAUKE

Jürgen Nießner und Andreas Kubitzki (Schlagzeug)

Klassik für Kids ab 6 Jahren

Theater Rüsselsheim, 26.1.2014, 11 Uhr

www.kultur123ruesselsheim.de

KASPER AUF BURG RABENSTEIN

Theater für Kinder ab 6 Jahren

StudioBühne Dreieich

Bürgerhaus Sprendlingen, Dreieich,

26.1.2014, 11 Uhr

www.buergerhaeuser-dreieich.de

KEINE ANGST VOR HOTZENPLOTZ

Theater für Kinder ab 5 Jahren

nach den Kinderbüchern von Otfried Preußler

Theater auf Tour

Neue Stadthalle Langen, 21.1.2014, 15 Uhr

www.neue-stadthalle-langen.de

DER KLEINE EISBÄR

Marotte-Figurentheater

ab 3 Jahren

Posthofkeller Hattersheim, 30.1.2014, 15 Uhr

www.kulturforum.de

DIE KLEINE HEXE

Musikalisches Hexenspektakel nach dem Kinderbuch

von Otfried Preußler. Musik: Peter I. Tschaikowsky, Carl

Orff, Jacques Offenbach u.a.

Inszenierung: H.-D. Maienschein. Für Kinder ab 5

Jahren.

Papageo Musiktheater, 1.-3.11.2013, 16 Uhr

www.papgeno-theater.de

DIE KLEINE HEXE

Otfried Preußler/Ein Zauberspaß für alle ab 5 Jahren

Inszenierung: Ina Annett Keppel. Bühne und Kostüme:

Gesine Kuhn. Musikalische Leitung: Michael Erhard.

Mit Liljana Elges.

Staatstheater, 6., 7., 12.+26.1.2014, 15+17 Uhr

und 19.1.2014, 17 Uhr

www.staatstheater-darmstadt.de

DER KLEINE MUCK

Ein Märchen von Wilhelm Hauff für Kinder ab 4 Jahren

Sindelfinger Puppenbühne

halbNeun Theater, 19.1.2014, 15 Uhr

www.halbneuntheater.de

DIE KLEINE RAUPE NIMMERSATT

Figurentheater für Kinder ab 3 Jahren

Figurentheater Petra Schuff

Neue Stadthalle Langen, 15.1.2014, 15 Uhr

www.neue-stadthalle-langen.de

KOMISCHER VOGEL

Die Stromer. Ab 3 Jahren

Mit Birgit Nonn & Helga Liewald

Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 28.1.2013,

16 Uhr

www.hugenottenhalle.de

40 | Strandgut 01/2014


KINDER

KRÜMEL UND DIE FARBEN

Krümel Theater - für Kinder ab 2 Jahren

Spiel: Katharina Luckhaupt. Puppenspiel: Otto Senn.

Regie: Claudia Wehner

Gallus Theater, 18.1.2014, 15 Uhr

www.gallustheater.de

KRÜMEL UND DIE FARBEN

von Carla Mazzini

Regie: Claudia Wehner. Mit Katharina Luckhaupt &

Otto Senn

ab 2 Jahren

Mainzer Kammerspiele, 19.1.2014, 11+15 Uhr

www.mainzer-kammerspiele.de

NOAH UND DER GROSSE REGEN

theater die stromer

Ab 4 Jahren

Regie: Annette Weber. Mit Birgit Nonn und Thomas Best

Theater Alte Mühle, Bad Vilbel, 12.1.2014,

15 Uhr

www.kultur-bad-vilbel.de

DER NUSSKNACKER

Musikalisches Märchen nach E.T.A. Hoffmanns „Nussknacker

und Mausekönig“ mit Musik von Peter Tschaikowsky.

Ab 5 Jahren

Inszenierung: H.-D. Maienschein. Bühne/Kostüme:

Bärbel Jahn und Ulla Hartmann

Papageno Theater, 1.-4.1.2014, 16 Uhr

www.papageno-theater.de

PIRATENGESCHICHTEN

Improvisiertes Puppentheater mit Antje Kania, für

Kinder ab 2 Jahren

Kellertheater, 19.1.2014, 11.30 + 14 Uhr

www.kellertheater.de

PRINZESSIN LILLIFEE UND DIE VER-

WUNSCHENE INSEL

Familien-Musical

Phönix-Halle, 9.1.2014, 16 Uhr

www.phoenix-halle.de

RUMPELSTILZCHEN

Ein stimmungsvolles, klassisches Weihnachtsmärchen

mit Musik für Kinder ab 4 Jahren

Kiju-Theater im Titusforum, 15.,

26.+31.1.2014, 16 Uhr

www.kiju-theater.de

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

für Frankfurt

und Rhein-Main

Fünf Freunde 3

Die Vorlage für den Film »Fünf Freunde 3«, der am 16.

Januar in die Kinos kommt, bildet erneut die beliebte Jugendbuchreihe

von Enid Blyton. Die erfolgreichen ersten

beiden Teile versammelten allein in Deutschland jeweils

über eine Million Zuschauer vor der Leinwand und wurden

auf diversen internationalen Filmfestivals prämiert.

Diesmal begeben sich die Fünf Freunde auf die Suche

nach einem Piratenschatz mitten im Dschungel (gedreht

wurde in Thailand und helfen dem Mädchen Joe, ihr Dorf

zu retten (den Kurzinhalt finden Sie weiter unten in der

E-Mail).

Wir verlosen für die Fans unter unseren Lesern drei Fanpakete,

bestehend aus Fünf-Freunde-3-Armbanduhr und

dem Piraten-Müsli von mymuesli.

Schreibt uns eine Postkarte an Strandgut Verlag, Ederstr.

10, 60486 Frankfurt oder eine E-Mail an verlosungen@

strandgut.de mit dem Kennwort: Fünf Freunde 3 bis zum

12.1.2014 (Einsendeschluss).

Come and lay down

by my side ...

Strandgut

Das Abo für Seh-Räuber

0 69/97 91 03-0

DER SCHNEIDER UND DER RIESE

Theater Lakritz

Ein Mitmachmärchen für Kinder ab 5 Jahre

Theater Moller Haus, 9.1., 10 Uhr; 16.1.2014,

9+11 Uhr

www.theatermollerhaus.de

SIEBEN GEISSLEIN (UND DER WOLF)

Figurentheater Eigentlich

frei nach dem Märchen der Brüder Grimm - ab 3 Jahren

Spiel: Birte Hebold. Regie: Susanne Olbrich.

Theaterhaus, 20.+21.1, 11 Uhr und 22.+23.1,

9.30 Uhr und 26.1.2014, 15 Uhr

www.theaterhaus-frankfurt.de

URMEL AUS DEM EIS

Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Kinderbuch

von Max Kruse in der Bearbeitung von Frank

Pinkus

Inszenierung: Dieter Rummel. Mit Sandra Walter, Inka

Schmietendorf, Annette Schneider, Oliver Lemki, Benjamin

Rollmann und Dieter Rummel.

Die Komödie Tap, 3.+18.1.2014, 15:30 Uhr und

12.+26.1.2014, 11 Uhr

www.die-komoedie-tap.de

WILDE SCHWÄNE

nach dem Märchen von H.C. Andersen.

Regie: Silvia Andringa. Mit Uta Nawrath. Ab 9 Jahren

Theaterhaus, 28.+29.1.2014, 11 Uhr

www.theaterhaus-frankfurt.de

Januar 2014

Sa 4.1. 20 00 teAtrum VII

»Lucrezia Borgia«

So 5.1. 15 00 Figurentheater Eigentlich

»Alle seine Entlein«

ab 3 J

So 5.1. 20 00 teAtrum VII

»Lucrezia Borgia«

Mo 6.1. 20 00 Teresa Wenz / Deborah Schmidt

»Verdacht auf Wirklichkeit« Ausstellung

Do 9.1. 20 00 Theatercompagnie Tagträumer

»Marleni«

Premiere

Fr 10.1. 20 00 Theatercompagnie Tagträumer

»Marleni«

Sa 11.1. 20 00 Theatercompagnie Tagträumer

»Marleni«

So 12.1. 15 00 Figurentheater Kleine Welten

»Rotkäppchen«

ab 4 J

Fr 17.1. 20 00 Peking Lane Studio

»Cooking a dream«

Frankfurt Premiere

Sa 18.1. 15 00 Krümel Theater

»Krümel und die Farben«

ab 2 J

Sa 18.1. 20 00 Peking Lane Studio

»Cooking a dream«

Mi 22.1. 20 00 Dirk Hülstrunk & Milla Koistinen

»A pile of frames« Premiere

Fr 24.1. 20 00 Tadashi Endo

»Fukushima mon Amour«

Sa 25.1. 20 00 Tadashi Endo

»Fukushima mon Amour«

So 26.1. 15 00 Frankfurter Figurentheater

»Konrads Höhlenreise«

ab 4 J

Di 28.1. 20 00 teAtrum VII Premiere

»Die Auswerterin oder: Das Ende von A. «

Mi 29.1. 20 00 teAtrum VII

»Die Auswerterin oder: Das Ende von A. «

Do 30.1. 20 00 teAtrum VII

»Die Auswerterin oder: Das Ende von A. «

Fr 31.1. 20 00 tadhsch-Jugendclub Gallus Theater

»Top Dogs«

Sa 1.2. 20 00 tadhsch-Jugendclub Gallus Theater

»Top Dogs«

Fr 7.2. 20 00 HfMDK ZuKT

»ZuKT-Wintertanzprojekt 2014«

Sa 8.2. 20 00 HfMDK ZuKT

»ZuKT-Wintertanzprojekt 2014«

So 9.2. 20 00 HfMDK ZuKT

»ZuKT-Wintertanzprojekt 2014«

Mo 10.2. 20 00 Platypus Theater

»The Tortilla Curtain«

Gallus Theater · Kleyerstraße 15 · 60326 Frankfurt

Karten 069-758060-20 · www.gallustheater.de

Strandgut 01/2014 | 41


ESSKULTUR

Nebenan die Schafherde

Im Restaurant »Zum Heiligen Stein« in Lich-Muschenheim wird regionale

Küche mit internationalem Zungenschlag auf hohem Niveau zelebriert.

Auf dem Kirchberg, in idyllischer

Lage, direkt unterhalb des malerischen

Muschenheimer Kirchleins,

liegt das Restaurant »Zum Heiligen

Stein«. Drinnen empfängt uns

elegantes Landhausambiente,

sommers kann man herrlich auf

der schön dekorierten Terrasse

sitzen. Das Restaurant ist Teil eines

umfangreichen Gesamtkonzeptes

– von der Produktion hochwertiger

Lebensmittel auf der Neumühle bis

zu deren Vermarktung und Verwertung

in der Restaurantküche. Hier

weiß der Koch und vermittelt es

dem Gast, wo die Zutaten herkommen.

Fragen dazu werden gern

beantwortet. Nach Voranmeldung

sind Besichtigung des Betriebs und

Besuch der Schafherde, Hühner

und Bienenvölker möglich.

Daniel Cornelius führt seit Februar

2013 in der Küche Regie. Er

vereint hohe Kochkunst mit der

Einfachheit schmackhafter ländlicher

Gerichte, kocht weltoffen

BOCKENHEIMER WEINKONTOR

Schloßstr. 92 HH, Tel.: 70 20 31, tägl. 19.00-1.00 Uhr +

Fr/Sa19.00-2.00 Uhr, www.bockenheimer-weinkontor.de

mit regionalen Zutaten. Die Spezialität

des Hauses ist Zweierlei

vom hauseigenen Lamm »vom

Heiligen Stein«, saisonal begleitet

beispielsweis von handgeschabten

Spätzle und gebratenen Pilzen.

Kulinarische Kompositionen mit

Augenzwinkern wie Strammer

Max mit Lammschinken vom

Muschenheimer Lamm und hausgemachtem

Ketschup peppen die

Speisekarte sehr originell auf. Die

Karte wechselt wöchentlich, wird

um saisonale Menüs ergänzt, deren

Komponenten ganz nach Gusto

ausgetauscht werden können.

Wir wurden mit herbstlichen

Gaumenfreuden wie feinem Maronensüppchen

mit Cranberries und

Zimt begrüßt. Sehr köstlich und

perfekt gemacht war das cremig

gerührte Traubenrisotto mit Bergkäse.

Aus heimischer Jagd auf den

Punkt zubereitet: der Hirschrükken.

Eine köstliche Liaison ging der

kross auf der Haut gebratene Zander

mit dem Creme Fraiche-Raviolo

ein. Zum süßen Schlussakkord traf

weiße Schokolade auf Holunder,

serviert als zartschmelzender Dreiklang

aus Hollerblüteneis, Weißer

Mousse und Kokosbällchen. Gut

Kulinarische Weihnachten und Gaumenfreuden

zum Jahreswechsel

im Restaurant Zum Heiligen Stein

beraten von Sommelier und Restaurantleiter

Robert Knorr wurde

unser Menü ausgezeichneten

begleitet mit Tropfen wie einem

Pfälzer That´s Neiss, Cuvée rot aus

Cabernet Franc/Sauvignon, Weingut

Neiss (Wild) und einer Scheurebe

aus Rheinhessen Qvinterra,

Weingut Kühling-Gillot (Risotto

und Fisch).

Franka Friedrich

Restaurant »Zum Heiligen Stein«, Kirchberg

1a, 35423 Lich-Muschenheim,

Mi. – Fr. ab 17.30 Uhr, Sa. + So. ab 11

Uhr ganztags. Telefon 06404/66 80 908

www.zum-heiligen-stein.de.

Für die Weihnachtstage kreiert Küchenchef Daniel Cornelius im Restaurant Zum Heiligen Stein ein Menü,

das zu einer kulinarischen Reisen in die Heimat und die ganze Welt einlädt: Die Heimat grüßt mit Wildterrine

mit Preiselbeeren, 2erlei vom Weiderind mit Portweinspinat und dem Besten von der Bauernente.

Italien mit gebratener Jakobsmuschel auf Risotto und Krustentier-Ravioli. Neu interpretiert: Beef Tea (Consommé)

mit gebratener Ochsenschwanzpraline – ein Klassiker der französischen Gourmet-Küche. Für ein

erfrischendes Intermezzo mit mediterranem Akzent sorgt z.B. Cassis-Sorbet. Preise: 4 Gänge 54 €, 5 Gänge

64 €, 6 Gänge 74 €.

Zum Jahreswechsel knallen dann die Korken und Restaurantleiter Robert Knorr und sein Team begrüßen die

Gäste mit einem Glas Champagner. Küchenchef Daniel Cornelius komponiert ein raffiniertes Silvestermenü

mit Klassikern der Gourmet-Küche wie Trüffeln, Jakobsmuscheln und Wagyu-Rind. Lassen Sie sich von

einem kulinarischen Feuerwerk überraschen. Preis: 119 €.

42 | Strandgut 01/2014


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Strandgut 01/2014 | 43


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werden kann telefonisch, per Fax oder per E-Mail. Es gelten die Geschäftsbedingungen des Verlages. Veröffentlichungsrechte behalten wir uns vor. Gewerbliche Anzeigen

dürfen nicht mehr als 10 Zeilen nach obigen Raster enthalten. Bei Chiffre-Anzeigen werden die Antworten einmal monatlich gebündelt zugestellt. Chiffre-Nummern werden

vom Verlag zugeteilt. Alle Anzeigen NUR per Vorkasse (bar, Scheck) oder per Bankeinzug.

44 | Strandgut 01/2014


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oder Westend 069-40592379, www.

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D A S K U L T U R M A G A Z I N

Verlosung

Ella und das

große Rennen

Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo

sie jetzt steht, ist eine Formel-1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine

ungemütliche Riesenschule wechseln.

Um das zu verhindern, gibt es nur eine Chance: Ella und ihre Freunde müssen

ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.

Seit 2007 sind acht Geschichten der finnischen Erfolgsserie von Autor Timo

Parvela in Deutschland erschienen. Jetzt kommt die erste Verfilmung eines

Abenteuers der mutigen Ella nach ihrem großen Erfolg in Finnland auch zu uns

ins Kino.

Wir verlosen zum Kinostart am 25.12.2013 fünf Bücher aus dem Hanser Verlag

und fünf Hörspiel-CD-Boxen von IGEL Records. Schreibt uns eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de

oder eine Postkarte an Strandgut Verlag, Ederstr. 10,

60486 Frankfurt mit dem Kennwort: Ella.

Einsendeschluss ist am 12.1.2014.

Das Geheimnis der Bäume

Zum Kinostart der beeindruckeneden Naturdoku am 2. Januar verlosen wir

jeweils eine DVD der beiden Vorgängerfilme »Die Reise der Pinguine« und »Der

Fuchs und das Mädchen« sowie den prächtigen Bildband zu »Das Geheimnis

der Bäume« von dem Biologen Francis Hallé und dem Regisseur Luc Jacquet.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de oder eine Postkarte

an Strandgut Verlag, Ederstr. 10, 60486 Frankfurt mit dem Kennwort:

Geheimnis der Bäume.

Einsendeschluss ist am 12.1.2014.

Strandgut 01/2014 | 45


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..«. Der kleine Sherlock auf der

Spur des Weihnachtsmanns.

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Sie haben zwar lange gebraucht

um rauszufinden, dass die Monroe

nachts nur ihr Parfüm trägt,

trotzdem Glückwunsch.

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Wenn Sie mitmachen wollen,

mailen Sie Ihre Vorschläge bis

zum 14. an pwoll@strandgut.de

Inserentenverzeichnis

Agape eV ...............................................45

Alte Oper ...............................................32

ASA-Event GmbH ..............................33

Bastiné Aikido .....................................45

Batschkapp/Nachtleben ...............39

Bockenheimer Weinkontor ..........42

Brotfabrik Hausen e.V. .....................35

Bürgerhäuser Dreieich ...................36

Camino Filmverleih ..........................03

Cinema ...................................................13

Deutsches Filmmuseum .............. U2

Deutsches Filmmuseum ...............14

die fabrik ................................................35

Dorflinde ...............................................33

English Theatre ................................. U4

Filmforum Höchst ............................12

Filmtheater Valentin .......................12

Forsythe Company ...........................19

Forum Lingua ......................................44

Frankfurter Sparkasse von 1822 29

Freies Schauspiel Ensemble .........20

Gallus Theater ....................................41

Harmonie..............................................13

Hugenottenhalle ..............................36

Internationales Theater Ffm. ......23

Käs ............................................................17

Altern für Anfänger 89: GroKo

KCE Marketing GmbH ....................33

Kellertheater .......................................18

KFZ-Referat ...........................................43

KultKinobar ..........................................11

Kur- & Kongress GmbH ..................37

Libretto buch + musik .....................30

Literaturhaus Frankfurt e.V. .........31

mal seh‘n ...............................................13

MBF ..........................................................39

Murnau Stiftung ...............................13

Neues Theater Höchst ....................21

Pupille .....................................................12

Real Fiction ...........................................05

Rendezvous Filmverleih .................12

S-Promotion ........................................37

Schallplatten- & CD-Börsen ........38

Schauspiel Frankfurt .......................19

Schmiere ...............................................18

Shiatsu, K. Steinmetz ......................45

sprachcaffe ..........................................44

Theaterhaus ........................................40

TOBIS FILM GMBH & CO. KG ....... U1

W-Film ....................................................06

Weltkino ................................................07

Wiener Hof ...........................................38

Die Gesellschaft für Deutsche Sprache

ist auch so ein Verein, den man ersatzlos

streichen kann. Nicht genug, daß

diese Schlingel bei der sogenannten

Rechtschreibreform vollständig versagt

haben, sie küren auch noch (Un-)

Wörter des Jahres. Diese tun so, als seien

sie Volkes Mund abgelauscht – nur

daß das Volk daran meist nicht beteiligt

ist. Keiner von uns wußte zum Beispiel,

daß es »Wutbürger« gibt – und dann

war man plötzlich einer und schon

deswegen – und von allem anderen

abgesehen – geneigt, »Stuttgart 21 ist

doof« zu skandieren.

Nun ist »GroKo« Wort des Jahres geworden.

Die Annahme das »Große

Kotzen« sei gemeint, bringt einen blitzschnell

zur »jungen« Generation der

Sozialdemokraten und so zur »Großen

Koalition«, die bei den Jusos verwunderlicherweise

das »Große Kotzen«

hervor gerufen hat. Verwunderlich

deswegen, weil der Wahlverlierer dem

Wahlsieger sein Wahlprogramm derart

heftig aufgedrückt hat, daß eigentlich

die CDU-Mitglieder hätten befragt

werden müssen, ob sie dem zustimmen

oder nicht.

Das alles muß die GfDS (eigenes

Acronynm der Deutschheger und

leicht zu verwechseln mit GZSZ) sehr

amüsiert und zu heftigem Klopfen auf

flanellgewandete Oberschenkel animiert

haben.

Die GroKo selbst läßt einen ratlos und

SoWiAEga (Sowieso Alles Egal) zurück.

In dieser Regierung sitzt niemand,

der wirtschaftsfreundlich gestimmt

ist - und keiner hat groß Ahnung von

irgendwas; selbst Schäuble ist mittlerweile

bräsig und überheblich geworden.

Zweimal wurde dabei der Bock

zum Gärtner gemacht: Gabriel, als

Minister für »Wirtschaft und Energie«,

und Nahles, als Ministerin für »Arbeit

und Soziales«, verfügen über das größte

Verschwendungspotential, was aber

sicher von Frau von der Leyen als Verteidigungsministerin

durch Reduzierung

der Truppe auf die Hälfte preiswert

»gegenfinanziert« wird.

Im Juni 2013 haben einige Regierungsmitglieder

bzw. -aspiranten für die FAS

einen Fragebogen ausgefüllt. Frage

1 war: Welches Buch nehmen Sie zur

Hand, wenn Sie nicht mehr weiterwissen?

Es antworteten: Ursula von der Leyen

- das Telefonbuch in meinem Handy;

Andrea Nahles - Heinrich Heine, Sämtliche

Werke; Manuela Schwesig - Ich

rede mit meinem Mann; Peer Steinbrück

(großspurig wie immer) - den

Brockhaus; Rainer Brüderle fand Luthers

Tischreden inspirierend; Jürgen

Trittin (Hurra, er ist weg) - früher das

Kursbuch heute Google Maps; Peter

Ramsauer (Hurra, er ist weg) - die jeweilige

Betriebsanleitung; IM Gregor Gysi

(Schade eigentlich) - Goethes Faust;

Ilse Aigner - Bücher mit alten Lebensweisheiten.

Nicht beteiligt waren Wolfgang

Schäuble und Angela Merkel. Aber aus

gguK wissen wir, er hätte vermutlich

die »Buddenbrooks« genannt und sie

den »Schimmelreiter«. Originell und

humorvoll, nicht wahr? Was hätten

Sie gewählt? Schreiben Sie uns unter

leserbriefe@strandgut.de.

Kurt Otterbacher

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Herausgeber

Strandgut Verlags GmbH

Postfach 90 07 09

60447 Frankfurt

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Internet

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Redaktion

Claus Wecker (cw, Film)

Winnie Geipert (gt, Theater)

Bernd Havenstein (hav, Klassik)

Birgit Siegel (bs)

Jochen Vielhauer (jovi)

Redaktionelle Mitarbeit

Peter Woll (PWoll)

Grafik/Layout

Birgit Siegel

Verantwortlich

Kurt Otterbacher (ko)

Birgit Siegel (bs)

Verbreitete Auflage

IVW IV/2012: 25.677

Erscheinungsweise

monatlich am 24.

Vertrieb

von Ecco!, Frankfurt,

an 502 Stellen im

Groß raum Frankfurt.

Abobedingungen

12 Hefte kosten 24 €

Bestellt wird durch Einzahlung

auf Konto 884 359,

BLZ 500 502 01,

Frankfurter Sparkasse 1822

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12 Monaten. Sie werden mit

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46 | Strandgut 01/2014

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