Unterrichtsentwurf - Schulen in der Region Oberberg

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Unterrichtsentwurf - Schulen in der Region Oberberg

Studienseminar für Lehrämter an Schulen Leverkusen

– Berufskolleg –

Entwurf für einen Unterrichtsbesuch im Fachbereich Wirtschaft

Thema der Unterrichtsreihe:

Soft Skills – Wie kann ich mich im Berufsleben erfolgreich behaupten?

Referendare:

Ausbildungsschule:

Sandra Baumeister

Tanja Baumeister

Tina Kreische

Carsten Pille

Gunnar Schmidt

Berufskolleg Oberberg – Kaufmännische Schulen

Gummersbach und Waldbröl

Hans-Böckler-Straße 5

51643 Gummersbach

Klasse: Höhere Handelsschule Unterstufe, hier: HHU 5

Datum: 24. Juni 2005

Zeit:

Raum:

Gäste:

08:00 Uhr – 13:15 Uhr

Forum und Ebene C1

Frau Wimmershoff (Hauptseminarleiterin)

Herr Stenger (Hauptseminarleiter)

Frau Seubert (Fachseminarleiterin)

Herr Rath (Fachseminarleiter)

Frau Witsch (Schulleiterin)


Einleitung

Dieser Tag, der für die Höhere Handelsschulen Unterstufen konzipiert worden ist, ist

gemeinsam von den Referendarinnen und Referendaren 1 in Gummersbach geplant worden.

Die Zuteilung zu den Stationen hat sich nach der Planung des Feinkonzepts aus der

Interessenslage der einzelnen Referendare ergeben. Aufgrund der Tatsache, dass eine Station

nur von einer Referendarin betreut wird, haben wir einen Lehrer für die Durchführung um

Unterstützung gebeten.

1. Bedingungsanalyse

Der Bildungsgang der Höhere Handelsschule Unterstufen läuft in Waldbröl zweizügig und in

Gummersbach siebenzügig. Die neun Klassen sind auf drei Tage aufgeteilt worden, so dass

jeden Tag ca. 60 - 70 Schüler die Stationen durchlaufen, da insgesamt 212 Schüler in diesem

Bildungsgang sind.

Die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Schüler in diesem Bildungsgang ist sehr

heterogen. Laut Erfahrungsberichten älterer Kollegen erweisen sich die Leistungen der letzten

Jahre als eher rückläufig.

Die Gäste werden am heutigen Tag die Klasse HHU 5 (Höhere Handelsschule Unterstufe 5)

an allen Stationen begleiten. Die Schüler dieser Klasse sind nur Tanja Baumeister aus

Hospitationen und angeleitetem Unterricht bekannt.

In der Klasse befinden sich 19 Schülerinnen und Schüler 1 , wovon einige (Sven, Valentina,

Felix, Christoph) sehr lebhaft sind. Bei den lebhaften Schülern ist auffallend, dass

insbesondere Christoph, aber auch Felix, ihre Lebhaftigkeit durch die Beteiligung am

Unterrichtsgeschehen ausleben, während Sven und Valentina des öfteren durch Lachen und

Kabbeleien auffallen.

Im allgemeinen arbeiten sowohl die ruhigen als auch die lebhaften Schüler konzentriert und

engagiert mit. Es sind verschiedene Sozialformen problemlos anwendbar. Im Hinblick auf

methodische Fähigkeiten und Präsentationstechniken haben die Schüler bereits

Vorkenntnisse.

1 Im Folgenden werden Referendare, Schüler, Lehrer etc. synonym für die weibliche und männliche Form

verwendet.

1


Die Leistungsfähigkeit in dieser Klasse ist als gut zu bezeichnen, da die Schüler

Arbeitsaufträge zügig und mit guten Ergebnissen erledigen. Der Umgang der Schüler

untereinander ist angenehm und konstruktiv, was sich positiv auf die Arbeitsatmosphäre in

dieser Klasse auswirkt.

2. Didaktische Entscheidungen

Einordnung und Legitimation des Inhalts

Inhaltlich beschäftigt sich der heutige Tag mit Soft Skills, den so genannten weichen

Erfolgsfaktoren. Soft Skills sind neben den berufsspezifischen Fachwissen wesentliche

Erfolgsfaktoren, sowohl im beruflichen wie auch im privaten Leben. Zu den Soft Skills zählen

beispielsweise Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen,

Gewissenhaftigkeit, Zeit- und Selbstmanagement, Verhandlungskompetenz,

Konfliktmanagement etc.. 2

Laut Curricularer Skizzen basiert der Bildungsgang „… auf dem Gedanken der

Ganzheitlichkeit. Der Unterricht orientiert sich in allen Fächern an der Berufswelt der

Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung“ 3 .

Die Schwerpunktsetzung dieses Tages ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass Unternehmen

bei der Suche nach Arbeitskräften den Soft Skills immer mehr Bedeutung beimessen. Im

Schulalltag wird die Bedeutsamkeit der Soft Skills nicht explizit herausgestellt, so dass der

heutige Tag den Schülern die Notwendigkeit dieser weichen Faktoren für den Berufsalltag vor

Augen führen soll.

Des Weiteren wird die Bedeutsamkeit des Inhalts dadurch ersichtlich, dass die Industrie- und

Handelskammer Informationsblätter herausgibt, in denen die Anforderungen an

Schulabgänger verdeutlicht werden. Hierin finden sich neben der Fachkompetenz auch einige

der zuvor genannten weichen Faktoren wieder. 4

Aufgrund der zeitlichen Restriktion ist eine Auswahl bestimmter Soft Skills notwendig.

Hierbei ist die gegenwärtige Bedeutung das wichtigste Auswahlkriterium.

2 Hermann Britta, Soft Skills, 2001, S.15.

3 Curriculare Skizzen, APO-BK zur Anlage C5-Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung, 2003, S.7

4 Faltblatt der IHK, Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?

2


Die Schüler sollen neben der zukünftigen Bedeutung auch die aktuelle Übertragbarkeit auf

ihre Lebenswelt erkennen, so dass die Teamfähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit und das

Zeit- und Selbstmanagement im Vordergrund stehen.

An diesem Tag finden sich alle Schüler zunächst im Plenum ein. In dieser Phase findet die

Problementwicklung statt. Danach durchlaufen die Schüler die einzelnen Stationen, die

thematisch nicht aufeinander aufbauen. Nachdem die Stationen absolviert worden sind, finden

sich alle Schüler wieder im Plenum ein. In dieser Phase wird der Tag abgeschlossen, in dem

noch mal der Bezug zur Ausgangssituation hergestellt wird und eine Evaluation mithilfe eines

Fragebogens durchgeführt wird.

Didaktische Analyse

Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung

Die gegenwärtige Bedeutung dieses Inhalts ist für die Schüler durch das soziale Umfeld

gegeben. In ihrem Privatleben werden Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Zeitund

Selbstmanagement benötigt. Eine weitere Bedeutung liegt in ihrem Beruf Schüler zu sein

begründet. Hier ist ein hohes Maß an Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Zeit- und

Selbstmanagement erforderlich. Außerdem haben die Schüler großteils erste Kontakte zur

Arbeitswelt durch Neben- oder Ferienjobs erlangt, so dass dies eine weitere gegenwärtige

Bedeutung darstellt.

Die zukünftige Bedeutung liegt vor allem in ihrem Arbeitsleben. Aber auch die

Bewerbungsphase, die in naher Zukunft ansteht, stellt eine zukünftige Bedeutung für die

Schüler dar.

Exemplarische Bedeutung

Die exemplarische Bedeutung dieses Tages liegt in der Relevanz der Soft Skills für berufliche

und private Lebenssituationen. Die Soft Skills sind für die Schüler vor allem für die

Integration in das zukünftige Arbeitsleben von großer Bedeutung.

Struktur des Inhalts

Hinsichtlich des komplexen Inhalts ergeben sich eine Vielzahl von Perspektiven, Schichten

und Bezügen. Für diesen Tag ist die Perspektive des Schülers gewählt worden, der in naher

Zukunft mit der Bewerbungssituation und dem Eintritt ins Berufsleben konfrontiert wird.

3


Durch die Fokussierung der nahen zukünftigen Bedeutung wird die Motivation der Schüler

gefördert.

Bei dem Inhalt des Tages sind schwerpunktmäßig drei Schichten relvant. Das ist zum einen

die soziale Schicht, da sich diese Kompetenzen auf den Umgang mit Menschen bzw. das

Leben in einer Gesellschaft auswirken. Zum anderen ergibt sich eine betriebswirtschaftliche

Schicht, da die Bedeutsamkeit dieser Soft Skills für das Berufsleben und für die Unternehmen

angesprochen wird. Letztlich wird noch eine kommunikative Schicht angesprochen. Hierbei

bestehen Verbindungen zu dem Fach Deutsch/Kommunikation.

Es bestehen verschiedene Bezüge: Der wesentlichste ist der Ursache-Wirkungs-Bezug, da die

fehlenden Fertigkeiten bezüglich der Soft Skills die Ursache für viele Absagen bei

Bewerbungsgesprächen oder das Scheitern im Berufsleben sind. Weiterhin besteht ein

systemischer Bezug, da der Tag sich auf das System der Berufswelt bezieht. Ein zeitlicher

Bezug besteht in sofern, da eine zeitliche Reihenfolge von der Bewerbungsphase über die

Probezeit bis zur Beendigung der Ausbildungszeit besteht.

Zugänglichkeit

Die Zugänglichkeit wird über den Fall Matthias Bomba erreicht. Anhand der konkreten

Bewerbungssituation von Matthias Bomba wird den Schüler die Bedeutsamkeit dieser Soft

Skills vor Augen geführt. Da jedoch einige Schüler schon einen Ausbildungsplatz haben, wird

die Bedeutsamkeit in der Probezeit und im weiteren Arbeitsleben explizit herausgestellt. Des

Weiteren wird an den Stationen immer wieder der Bezug zu der Ausgangssituation

hergestellt.

Kompetenzerweiterung durch die Unterrichtsreihe

Die Schüler sind zunehmend fähig und bereit, die Bedeutung von Teamfähigkeit,

Kommunikationsfähigkeit und Zeit- und Selbstmanagement in ihrem gegenwärtigen und

zukünftigen Leben zu erkennen und Ansätze zum Ausbau dieser Soft Skills zu entwickeln.

Die Schüler sind zunehmend fähig und bereit, die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedene

Situationen in ihrem Leben zu übertragen.

4


Die Schüler sind zunehmend fähig und bereit, die Notwendigkeit der eigenverantwortlichen

Erweiterung ihres Potenzials bezüglich der Soft Skills zu erkennen.

Ziele der Unterrichtseinheit

Problementwicklungsphase

1. Die Schüler sind in der Lage, die hohe Bedeutung der Soft Skills als

Auswahlkriterium bei der Personalbeschaffung zu erkennen.

Station Zeit- und Selbstmanagement

1. Die Schüler sind in der Lage, die erfahrenen Probleme bei der Durchführung der

Postkorbübung zu benennen.

2. Die Schüler sind in der Lage, erste Lösungsansätze für den Umgang mit den

identifizierten Problemen zu entwickeln.

3. Die Schüler sind in der Lage, zu begründen, warum Zeit- und Selbstmanagement für

Unternehmen von hoher Bedeutung sind.

Station Kommunikationsfähigkeit

1. Die Schüler sind in der Lage, Aspekte unterschiedlicher Gesprächsverläufe zu

benennen.

2. Die Schüler sind in der Lage, aus den Aspekten Kriterien für ein gutes Gespräch zu

entwickeln.

3. Die Schüler sind in der Lage, aus den Kriterien konkrete Verhaltensweisen für das

Vorstellungsgespräch abzuleiten.

Station Teamfähigkeit

1. Die Schüler sind in der Lage, die höhere Qualität der Gruppenergebnisse im Vergleich

zu Einzelergebnissen festzustellen.

2. Die Schüler sind in der Lage, die höhere Qualität der Gruppenergebnisse zu

begründen.

3. Die Schüler sind in der Lage, aufgrund ihrer Erfahrungen mit Gruppenarbeit Kriterien

für gute Gruppenarbeit festzusetzen und diese Erkenntnisse auf Situationen im

Bewerbungsverfahren, Vorstellungsgespräch und auf die Arbeitswelt zu übertragen.

5


3. Methodische Entscheidungen

Die Unterrichtseinheit ist von dem Team der Referendare geplant worden. Dies ermöglicht

den Zugriff auf einen größeren Ideenfundus und Erfahrungsschatz. Dadurch wird die Planung

und Durchführung eines solch komplexen Tages möglich und qualitativ erhöht.

Auch die Durchführung wird in den einzelnen Stationen im Team erfolgen. Das Team

Teaching ermöglicht es, den Unterricht mit größerer Methodenvielfalt und unterschiedlichen

Anregungen zu erweitern. Es ist dadurch möglich umfangreichere Inhalte zu erarbeiten. Die

Zentrierung der Lernenden auf nur einen Lehrenden wird verringert, so dass schneller ein

Zugang zu den unbekannten Schülern gefunden werden kann. Dadurch wird die

Arbeitsatmosphäre während des Tages verbessert.

Problementwicklungsphase

Zu Beginn des Tages werden die Schüler in der Phase der Problementwicklung mit dem Fall

des ehemaligen Schülers Matthias Bomba konfrontiert. Dieser Schüler besuchte auch die

Höhere Handelsschule des Berufskollegs Oberberg und erreichte dabei mit einem

Notenschnitt von 2,5 ein recht gutes Abschlusszeugnis. Matthias bewarb sich nach Abschluss

der Schule bei diversen Industrieunternehmen um einen Ausbildungsplatz als

Industriekaufmann. Aufgrund seiner aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen wurde er häufig

zu Auswahlverfahren und Vorstellungsgesprächen eingeladen. Nach einer Fülle von Absagen

erkundigte sich Matthias bei einem Personalchef nach den Gründen der Ablehnung und

bekam als Feedback, dass er aufgrund der fachlichen Voraussetzungen absolut den

Anforderungen entspricht, aber im Bereich der Soft Skills Defizite aufzuweisen hat.

Insbesondere Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Zeit- und Selbstmanagement

zählen nicht zu seinen „Steckenpferden“.

Im Folgenden wird angesprochen, dass auch nach der Einstellung als Auszubildender die

Bewältigung der Probezeit oder die Übernahme nach der Ausbildung nur allzu häufig an

diesen Kriterien scheitert.

Die Schüler erkennen in dieser Phase die Bedeutung der weichen Fertigkeiten für den

erfolgreichen Einstieg wie auch für das weitere Bestehen im Berufsleben und nehmen das

Problem von Matthias Bomba als ihr Problem an.

Dadurch entwickeln die Schüler Interesse, sich mit Soft Skills intensiver zu beschäftigen, um

daraus mögliche Verhaltensregeln für ein Bewerbungsverfahren sowie für den Arbeitsalltag in

einem Unternehmen abzuleiten.

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Station Zeit- und Selbstmanagement

Zu Beginn der Station ist eine Begrüßungsphase vorgesehen, in der sich das Team den ihnen

meist unbekannten Schülern vorstellen. Das Anknüpfen an die Einleitungsphase des heutigen

Tages im Plenum ist von großer Bedeutung. Daher werden die drei Argumentationsstränge

(Situation eines Bewerbers, eines Auszubildenden in der Probezeit und eines Auszubildenden

im Verlauf der Ausbildung) wieder aufgegriffen. Um den Schülern die Relevanz der Inhalte

dieser Station vor Augen zu führen, wird eine von Unternehmen als Einstellungstests

eingesetzte Postkorb-Übung vorgestellt. In der Phase des informierenden Unterrichtseinstiegs

werden die Schüler über die Organisation der Durchführung sowie über die zu bewältigende

Situation informiert. Danach stehen ihnen 15 Minuten zur Verfügung, um die Testsituation zu

bearbeiten. Dieses Durchleben einer an eine Bewerbungssituation angelehnten

Vorgehensweise ist ausgewählt worden, um die Schüler zu motivieren und die Problematik

erfahrbar zu machen. In der sich anschließenden Auswertungsphase wird dann die Situation

des Tests für die Schüler aufgehoben, es erfolgt keine Auswertung der Situation wie im

betrieblichen Kontext üblich. Die Schüler erhalten den Arbeitsauftrag sich mit einem per

Zufallprinzip ermittelten Partner zusammen zu setzen und ihre Probleme bei der Bearbeitung

zu formulieren. Mit dem Positionswechsel der Schüler wird das Ziel verfolgt, die einzelnen

Phasen deutlich voneinander abzusetzen. Das Formulieren von Problemen bei der

Bearbeitung verlangt von den Schülern die Analyse Ihres Vorgehens. Die Probleme werden

auf Zuruf am White Board gesammelt.

Im Anschluss erfolgt die Entwicklung einer Problemlösestrategie im Unterrichtsgespräch

mithilfe des White Boards.

Abschließend wird im Unterrichtsgespräch mit den Schülern hinterfragt, warum ein solcher

Einstellungstest von Unternehmen angewendet wird. Darüber hinaus werden die Schüler mit

der Frage konfrontiert, wie Sie ein Unternehmen davon überzeugen können, dass sie ihre Zeit

managen können.

Nach dieser Phase erhalten die Schüler die Möglichkeit, sich die erarbeiteten Ergebnisse zu

notieren. Beim Verlassen der Station erfolgt eine kurze Evaluation mithilfe eines

Thermometers.

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Mögliches Tafelbild

Mein Problem war ...

- den Überblick über alle

Aufgaben zu behalten

- dass sich manche

Aufgaben überschnitten

- dass mehr zu

bearbeiten war, als Zeit

zur Verfügung stand

Ich kann diese Probleme lösen,

indem ich...

- alle Aufgaben sichte

- alle Aufgaben notiere

- Wichtiges von Unwichtigem trenne

- Aufgaben abgebe, die nicht wichtig

sind oder nicht meine Qualifikation

erfordern

- feste und wichtige Termine

wahrnehme

- Puffer und Pausen einplane

Station Kommunikationsfähigkeit

In dieser Station wird zunächst der Bezug zur Ausgangssituation hergestellt, hierbei ist

besonders wichtig, dass die Schüler erkennen, dass eine gute Gesprächsführung nicht nur für

das Bewerbungsgespräch, sondern auch für das weitere Arbeitsleben von Bedeutung ist.

Damit die Schüler den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Gespräch

erfahren, werden verschiedene Gesprächsverläufe durchgeführt und beobachtet.

Die Gruppen bekommen den Arbeitsauftrag, die Rollen des Erzählers, des Zuhörers 1

(passiv), Zuhörers 2 (aktiv) und der Beobachter zu verteilen.

Den Zuhörern wird in einem separaten Raum jeweils eine aktive bzw. passive Rolle

zugewiesen. Das Verhalten der Zuhörer aufgrund der verschiedenen Rollen führt zu

unterschiedlichen Gesprächsverläufen. Dadurch können die Schüler beobachten bzw.

erfahren, wie sich ein Gespräch durch einen aktiven bzw. passiven Zuhörer verändert.

In der Zwischenzeit bekommen die Erzähler einen Ausschnitt aus Max und Moritz und die

Beobachter den Beobachtungsbogen. Hierbei ist bewusst eine Geschichte gewählt worden, zu

dem die Schüler keinen direkten Bezug haben, da auch in Bewerbungsgesprächen solche

Situationen bewusst herbeigeführt werden. Während die Zuhörer in einem anderen Raum

aufhalten, machen sich die Erzähler mit der Geschichte vertraut, damit sie diese den Zuhörern

erzählen können. Nach dieser Phase werden die Gespräche nacheinander in den Gruppen

durchgeführt und beobachtet. Anschließend tauschen sich die Gruppenmitglieder über die

beiden Gespräche aus, um die verschiedenen Wahrnehmungen der jeweiligen

Gesprächspartner und der Beobachter transparent zu machen. Die Gruppen halten pro

Gespräch drei Aspekte auf Karten fest, die sie für besonders wichtig halten. Diese Karten

hängen die Gruppen sortiert nach Gespräch 1 und Gespräch 2 an die Wand.

8


Die Schüler versammeln sich im Halbkreis vor den Karten. Die Gespräche werden

nacheinander ausgewertet, indem die Karten gemeinsam geclustert und die einzelnen Aspekte

besprochen werden. Danach entscheiden die Schüler, welches Gespräch besser verlaufen ist

und es werden Kriterien für ein gutes Gespräch abgeleitet. Diese Kriterien werden auf einem

Plakat gesammelt.

Um einen Bezug zum Ausgangsproblem herzustellen, wird anschließend die Umsetzung im

Bewerbungsgespräch oder Arbeitsleben thematisiert.

Im Anschluss übernehmen die Schüler die Kriterien in ihre Unterlagen.

Zum Abschluss erfolgt eine Evaluation mithilfe eines Thermometers und Klebepunkten, um

ein zeitnahes Stimmungsbild bezüglich der Station zu erhalten.

Mögliches Tafelbild

Beobachtung Gespräch 1

(Passiv)

- langweilig

- nicht informativ

- zäh

- kein Blickkontakt

- keine Körpersprache

- unsicher

- …

Was macht ein gutes

Gespräch aus?

- Interesse zeigen

- Nachfragen

- Offene Körperhaltung

- Gestik/Mimik

- Spiegeln

- nicken

aktives Zuhören!

Beobachtung Gespräch 2

(Aktiv)

- Lebhaft

- Informativ

- Blickkontakt

- Kurzweilig

- Angenehm

- …

Station Teamfähigkeit

An dieser Station wird eine Sitzordnung in Form von Gruppenarbeitstischen gewählt. Die

Schüler, die an diese Station kommen, setzen sich zunächst an einen von ihnen gewählten

Sitzplatz.

Zu Beginn wird der Fall Matthias Bomba aus der Ausgangssituation aufgegriffen. Die Schüler

werden darüber informiert, dass die Station sich mit Teamfähigkeit beschäftigen wird. Dabei

wird die Wichtigkeit von Teamfähigkeit ausdrücklich betont, sowie die beruflichen

Berührungspunkte mit Teamfähigkeit explizit genannt. Im Rahmen eines informierenden

Einstiegs in diese Station, bitten wir die Schüler sich auf eine Art Experiment, das so

genannte Nasa-Spiel, einzulassen. Den Schülern wird die Bedeutung des Nasa-Spiels

verdeutlicht, indem auf die Anwendung u.a. im Rahmen von Managerseminaren hingewiesen

wird.

9


Das Nasa-Spiel ist eine konstruierte Situation, in der die Schüler zunächst in Einzelarbeit 15

Gegenstände in eine persönliche Rangfolge bringen. In dieser Einzelarbeitphase wird

verstärkt darauf geachtet, dass keine Gespräche zwischen den Schülern zustande kommen, um

mögliche Diskussionen bezüglich der Rangfolge zunächst zu verhindern und somit auf die

anschließende Gruppenarbeitsphase zu verlegen.

Für die anschließende Gruppenarbeit werden die Gruppen per Zufall gebildet, indem sich die

Schüler mit gleichfarbigen Arbeitsblättern zu einer Gruppe zusammenfinden. Es wird auf eine

zufällige Gruppenzusammenstellung Wert gelegt, um dem Umstand gerecht zu werden, dass

im späteren Berufsleben auch nicht unbedingt die Möglichkeit besteht, Sympathiegruppen zu

bilden. In diesen Gruppen diskutieren die Schüler ihre persönlichen Rangfolgen und einigen

sich auf eine gemeinsame Rangfolge. Im Anschluss daran werden diese Ergebnisse mit der

offiziellen Nasa-Lösung verglichen. Aus diesem Vergleich ergibt sich, dass die

Gruppenlösung im Schnitt weniger stark von der Nasa-Lösung abweicht als die

Einzellösungen.

In der anschließenden Auswertungsphase erkennen die Schüler, dass die Arbeit in einem

Team zu besseren Ergebnissen führt. Ihnen wird dabei bewusst, dass das darin begründet

liegt, dass man in einer funktionierenden Gruppe auf einen größeren Wissensfundus und

zudem auf mehr Ideen zurückgreifen kann.

Zusammen mit den Schülern werden danach Kriterien und Verhaltensregeln für die Arbeit in

einem Team zusammengetragen, die förderlich sind, gute Gruppenergebnisse zu ermöglichen.

In dieser Phase der Reflexion erkennen die Schüler, wie ihr eigenes Verhalten in einem Team

die Ergebnisse beeinflussen kann. Darüber hinaus wird den Schülern klar, dass Teamfähigkeit

eine wichtige Fertigkeit für die Mitglieder unserer Gesellschaft ist. In diesem Zusammenhang

wird den Schülern transparent gemacht, dass diese Fertigkeiten keinesfalls vorgegeben,

sondern erlernbar und entwicklungsfähig sind. Die Ergebnisse werden an der Tafel

festgehalten.

Bezugnehmend auf die Ausgangsituation wird mit den Schülern im Anschluss daran

besprochen, wie in einem Bewerbungsverfahren, in einem Vorstellungsgespräch oder nachher

in der Ausbildung Teamfähigkeit bzw. fehlende Teamfähigkeit offensichtlich wird. Dabei

erkennen die Schüler mögliche Fallstricke und Tests von Seiten der Personalverantwortlichen.

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Den Schülern wird klar, dass es bei Bedarf sinnvoll sein kann, sich auf solche Situationen

gezielt vorzubereiten.

Als Abschluss dieser Station wird eine Stimmungsabfrage mithilfe eines Thermometers mit

den Schülern durchgeführt. Dies soll das Stimmungsbild an dieser Station transparent

machen.

Mögliches Tafelbild

Auswertung des Nasa-Spiels

Fazit: Die Ergebnisse der Gruppenarbeit sind im Schnitt

besser als die Ergebnisse der Einzelarbeit.

Warum sind die Gruppenergebnisse besser als die

Einzelergebnisse?

Arbeit in einem Team ist besser, weil…

… Schwächen ausgeglichen werden.

… auf mehr Wissen zurück gegriffen werden kann.

Verhaltensweisen/Regeln in einem Team:

• Alle lassen einander ausreden.

• Alle Argumente werden gemeinsam sachlich

geprüft.

Abschlussphase

In der abschließenden Plenumsphase wird die Situation des Matthias Bomba erneut

aufgegriffen. Dabei wird das Ziel des Tages in Form eines kurzen Vortrages

zusammengefasst.

Den Schülern wird dabei verdeutlicht, dass die fachlichen Voraussetzungen, wie zum Beispiel

ein gutes Zeugnis, eine Eintrittskarte sind, um zu Bewerbungsverfahren überhaupt erst

eingeladen zu werden, dass aber auf dem Bewerber- und Arbeitsmarkt die Soft Skills

entscheidend sind für Einstellung und Übernahme in ein festes Anstellungsverhältnis. Die

Schüler erfahren, dass man sich mit ausgeprägten weichen Faktoren von anderen Bewerbern

11


am Arbeitsmarkt absetzen kann und dass man sogar schlechtere Zeugnisse mit diesen

Eigenschaften kompensieren kann.

Den Schülern wird bewusst, dass diese Fertigkeiten veränderbar und entwicklungsfähig sind.

Es wird verdeutlicht, dass sich im Alltag und auch in der Schule für die Schüler eine Vielzahl

von Trainingsmöglichkeiten für die in den Stationen erfahrenen und gelernten

Verhaltensmöglichkeiten ergeben.

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4. Synopse für die Unterrichtsreihe

Phase Unterrichtsinhalt Methode/Medien Funktion im intendierten

Lernprozess

Einstieg

Begrüßung

Lehrervortrag

Warming up

Vorstellen der Referendare

Vorstellen der Gäste

Problementwicklung

Die Schüler werden mit der

Situation von Matthias Bomba

konfrontiert.

Lehrervortrag/Folie

Wahrnehmung des Problems

Motivation der Schüler sich mit

dem Inhalt auseinander zu setzen.

Klärung der weiteren

Vorgehensweise

Earbeitung

- Station Zeit- und

Selbstmanagement

- Station Kommunikationsfähigkeit

- Station Teamfähigkeit

Abschluss

Klärung der organisatorischen

Rahmenbedingungen

Klärung des Tagesablaufs

Die Schüler erarbeiten Aspekte

bezüglich der einzelnen Soft Skills.

Zusammenführung der Teilaspekte

zur Lösung der Ausgangssituation

Evaluation des Tages

Lehrervortrag/Folie

Lehrervortrag

Einzelarbeit/Fragebogen

Schaffung von Transparenz

Erarbeitung von

Lösungsmöglichkeiten für die

Problemsituation

Zusammenführung der Teilaspekte

und Schaffung von Transparenz

Bewertung des Tages

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Synopse Station Zeit- und Selbstmanagement

Phase Unterrichtsinhalt Methode/Medien Funktion im intendierten Lernprozess

Einstieg Begrüßung Lehrervortrag Lernbereitschaft herstellen.

Anknüpfung an

Plenumsphase

Bezug zur Situation eines Bewerbers /

eines Auszubildenden

Lehrervortrag

Interesse wecken an der Auseinandersetzung

mit einer für den Berufseinstieg relevanten

Situation.

Erklärung der Postkorbübung Lehrervortrag, Folie Schüler finden sich in die Rolle eines

Bewerbers ein.

Informierender

Einstieg

Erarbeitung Durchführung der Postkorbübung Infos, Postkörbe Schüler durchleben im Test eine Situation, die

Zeitmanagement erfordert.

Auswertung 1 Probleme bei der Durchführung Partnerarbeit Schüler formulieren ihre Probleme bei der

Bearbeitung der Postkorb-Übung.

Auswertung 2

Reflexion

Problemsammlung,

Lösungsmöglichkeiten

Unternehmerischer Hintergrund des

Tests, Chancen eines Bewerbers

Unterrichtsgespräch, White Board Schüler nennen ihre Probleme bei der

Durchführung.

Schüler entwickeln Lösungsansätze.

Unterrichtsgespräch, White Board Schüler benennen mögliche Gründe für die

Durchführung einer Postkorb-Übung und

finden in Ansätzen Möglichkeiten, ihr

Zeitmanagement in Bewerbungssituationen

vorzustellen.

Dokumentation Übernahme der Lösungsansätze Schüler Schüler notieren sich die erarbeiteten

Lösungsansätze.

Evaluation Stimmungsbild Thermometer/Bewertungspunkte

14


Synopse Station Kommunikationsfähigkeit

Phase Unterrichtsinhalt Methode/Medien Funktion im intendierten Lernprozess

Einstieg Begrüßung Lehrervortrag Warming up

Problementwicklung Der Lehrer knüpft an das Problem der

Ausgangssituation an.

Die weitere Vorgehensweise wird

geklärt.

Lehrervortrag

Motivation der Schüler

Schaffung von Transparenz

Lernbereitschaft herstellen

Erarbeitung I

Erarbeitung II

Auswertung I

Auswertung II

Evaluation

Die Gruppen nehmen die

Rollenverteilung in der Gruppe vor.

Die Beteiligten werden instruiert und

bereiten sich auf die Erarbeitung II vor.

Die Erzähler erzählen nacheinander die

Geschichte den beiden Zuhörern. Die

Beobachter beobachten die Gespräche

und halten dies auf dem

Beobachtungsbogen fest.

Die Schüler tauschen sich über die

Gespräche mithilfe des Leitfadens aus.

Die Schüler halten drei Aspekte pro

Gespräch auf Karten fest und kleben

diese an die Wand.

Die Karten werden im Plenum

geclustert und Kriterien für ein gutes

Gespräch abgeleitet.

Danach wird die Übertragbarkeit auf

verschiedene Situationen

herausgestellt.

Die Schüler geben ein Stimmungsbild

ab.

Gruppenarbeit

Lehrervortrag

Einzelarbeit/Comic/Rollenkarten

Gruppenarbeit/Comic/

Beobachtungsbogen

Gruppenarbeit/Beobachtungsbogen

Gruppenarbeit/Karten

Lehrer-Schüler-

Gespräch/Karten/Plakat

Lehrer-Schüler-Gespräch/Plakat

Thermometer/Bewertungspunkte

Die Schüler organisieren sich in der Gruppe

und bereiten die Erarbeitungsphase II vor.

Schüler nehmen die Situation wahr und

erkennen Unterschiede im Verlauf der

Gespräche.

Schüler identifizieren erste mögliche Gründe

für den unterschiedlichen Gesprächsablauf.

Die Schüler halten die wesentlichsten

Aspekte fest.

Schüler klären die beobachteten Aspekte und

clustern die Karten. Die Schüler arbeiten

Kriterien für ein gutes Gespräch heraus. Die

Schüler stellen den Transfer zu anderen

typischen Gesprächssituationen dar.

15


Synopse Station Teamfähigkeit

Phase Unterrichtsinhalt Methode/Medien Funktion im intendierten Lernprozess

Einstieg Begrüßung der Klasse

Lehrervortrag

Warming up

Vorstellen der Gäste

Problementwicklung

Erarbeitung I

Erarbeitung II

Der Lehrer knüpft an die Ausgangssituation

der Einführungsphase an und

informiert über die weitere

Vorgehensweise.

Zu Beginn der Erarbeitung bearbeiten die

Schüler in Einzelarbeit das Nasa-Spiel,

indem sie die 15 Gegenstände in ihre

persönliche Rangfolge bringen.

Im Anschluss daran setzen sich die

Schüler in zufällig gewählte Gruppen

zusammen und finden eine gemeinsame

Reihenfolge für die 15 Gegenstände.

Der Lehrer gibt die offizielle Nasa-

Lösung bekannt, die von den Schülern in

ihren Auswertungsbogen übernommen

werden.

Die Schüler vergleichen ihre persönliche

Rangfolge sowie die Gruppenrangfolge

mit der Nasa-Lösung und errechnen für

jeden Gegenstand die Differenz und

tragen diese in die entsprechende Spalte

auf ihrem Auswertungsbogen ein.

Abschließend errechnen die Schüler

Lehrervortrag/Nasa-Situation

(Folie)/Auswertungsbogen (Folie)

Einzelarbeit/Nasa-Situation

(Kopie)/Auswertungsbogen

(Kopie)

Gruppenarbeit/Nasa-Situation

(Kopie)/Auswertungsbogen

(Kopie)

Lehrervortrag/Auswertungsbogen

mit Nasa-Lösung (Folie)

Einzelarbeit/Auswertungsbogen

(Kopie)

Einzelarbeit/Auswertungsbogen

Das Interesse der Schüler für diese Station

geweckt und Betroffenheit erzeugt, um die

Lernbereitschaft der Schüler herzustellen. Es

wird die nötige Transparenz geschaffen.

Die Schüler erarbeiten in Einzelarbeit

zunächst die persönliche Rangfolge für die

15 Gegenstände.

In der daran anschließenden Gruppenarbeit

diskutieren die Schüler ihre persönlichen

Rangfolgen und einigen sich auf eine

gemeinsame Rangfolge für die 15

Gegenstände. Die Schüler vergleichen die

Lösungen mit der Musterlösung, berechnen

die Abweichungen und tragen diese auf der

Folie ein.

Die Schüler vergleichen ihre persönliche

Rangfolge und die Gruppenrangfolge mit der

Nasa-Lösung und berechnen die Summen

der zuvor errechneten Differenzen.

16


Auswertung

Reflexion

Transfer

Evaluation

sowohl die Summe der eigenen

Differenzen als auch die Summe der

Gruppendifferenzen, die sie in eine

bereitgelegte Tabelle (Folie) eintragen.

Die Schüler werten im Gespräch mit dem

Lehrer anhand der Tabelle (Folie) das

Nasa-Spiel aus.

Der Lehrer erstellt ein Tafelbild mit den

abgeleiteten Ergebnissen.

Die Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise

und leiten daraus Kriterien und

Verhaltensregeln für gute Teamarbeit ab.

Diese werden durch den Lehrer an der

Tafel festgehalten.

Die Schüler übertragen das Gelernte auf

mögliche Bewerbungsverfahren,

Vorstellungsgespräche und

Arbeitsplätze.

Die Schüler beurteilen anhand eines

Thermometers die Station.

(Kopie)/Tabelle (Folie)

Lehrer-Schüler-Gespräch/Tabelle

(Folie)

Lehreraktivität/Tafel

Lehrer-Schüler-Gespräch

Lehreraktivität/Tafel

Lehrer-Schüler-Gespräch

Thermometer/Bewertungpunkte

Die Schüler erkennen, dass die Arbeit in

einem Team im Schnitt zu besseren

Ergebnissen führt. Den Schülern wird klar,

dass dies darin begründet liegt, dass man in

einer funktionierenden Gruppe auf einen

größeren Wissensfundus und mehr Ideen

zurückgreifen kann.

Die Schüler erkennen, wie ihr eigenes

Verhalten in einem Team die Ergebnisse des

Teams beeinflussen kann. Sie erkennen, dass

Teamfähigkeit eine wichtige Fertigkeit in

unserer Gesellschaft ist.

Die Schüler erkennen mögliche „Fallstricke“

und Tests der Personalverantwortlichen. Sie

erkennen, auf was Fragen im Rahmen der

Teamfähigkeit abzielen. Dabei wird den

Schülern bewusst, dass es bei Bedarf

sinnvoll sein kann, sich auf solche

Situationen gezielt vorzubereiten.

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