Juni/Juli - Anfang

tettau.kn001.de

Juni/Juli - Anfang

e-ditorial

Liebe Leserinnen und Leser

unseres E-Gemeindebriefes!

Keine Zeit, keine Zeit!!!

Das beschäftigt mich diese Tage und Wochen am meisten: Dass ich quasi beim

Ankommen schon wieder im Aufbruch bin, weil ich sehr straff und mit großer

Selbstdisziplin meine Anwesenheit an einem bestimmten Ort zu einer

bestimmten Gelegenheit organisieren muss. Und eine größere Verspätung zieht

sich sonst durch den ganzen Tag, auch wenn ich gern hier oder da - o Augenblick

verweile, du bist so schön! - gerne noch länger bleiben würde.

Ich habe mir eben viel vorgenommen. Zu viel Hinterher, wenn ich mein Pensum

nicht geschafft habe, weiß ich das auch. Aber solange es geht versuche ich es

mit dem Spruch von Hermann Hesse, der auch in unserem Gesangbuch steht:

“Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht

werden.”

So habe ich mir nur drei Arbeitstage gegönnt, um diesen neuen Gemeindebrief

zu gestalten. Was heißt Arbeitstage! Nebenbei und in der Zeit, die nicht schon

für andere Aufgaben reserviert war.

Und einen freien Tag habe ich mir auch gegönnt, an dem ich nur den Gottesdienst

an Himmelfahrt gefeiert habe, sonst aber keine weiteren Arbeiten

erledigt habe, auch keine Zeit am Computer verbracht habe.

Es hat mir gut getan, mich mit meiner Frau zu verabreden, mit Freunden zu

feiern und auch manche schöne Überraschung konnte ich erleben, wieder Leute

zu treffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte.

Wer Freude weiterschenken möchte, dem sei “Wings of Hope” wärmstens

empfohlen. Siehe letzte Seite!

Bernhard Nikitka, Pfarrer

Ökumenische

Hoffnung

Seite 3

Aus der

Diakoniestation

Seite 7

Olga Boos wird 90

Seite 11

Kindergarten

Ludwigsstadt

Seite 13

Gemeindebrief

für die

Region

Ludwigsstadt

Das himmlische

Jerusalem

Seite 20

Fränkischer Bibelweg

Seite 28

Geballtes Ehrenamt

Seite 34

Aus den

Kirchenbüchern

Seite 36

Jahrgang 43 Nr. 6/7 Juni/Juli 2010

Organisationsbüro Rennsteigkirchentag 2009

im Naturparkinformationszentrum

Am Rennsteig 1, 98743 Spechtsbrunn

www.rennsteigkirchentag2009.de

orgbuero@rennsteigkirchentag2009.de

Jubelkonfirmation in Kleintettau. Bild Jannik Löffler, Buchbach


Aus dem Bücher-Eck

Das

Christsein in der Zeit

stellt vor:

Bereits heute möchten wir Sie auf

eine Veranstaltung unseres Bücher-

ECKs hinweisen und herzlich einladen

zur Autorenlesung mit Herrn

Superintendenten i. R. Ludwig Große

am Montag, 4. Oktober 2010

um 19.30 Uhr

im Gemeindezentrum

St. Michael-Schafstall

Der Autor:

Ludwig Große, Jahrgang 1933,

studierte von 1951-1956 Theologie

an der Friedrich-Schiller-Universität

Jena. Ab 1970 war er Superintendent

in Saalfeld und danach Dezernent für

Ausbildung und Erziehung in der

Evangelisch-Lutherischen Kirche in

Thüringen. 1998 wurde er emeritiert.

Seit 1970 stand er unter aktenkundiger

Kontrolle des MfS.

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag

von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und von

15.00 Uhr - 18.00 Uhr.

Telefon (09263) 9920020

Fax (09263) 974460

www.buecher-eck-ludwigsstadt.de

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Ludwig Große, Einspruch!

Das Verhältnis von Kirche und

Staatssicherheit im Spiegel gegensätzlicher

Überlieferungen

Zwanzig Jahre nach der Friedlichen

Revolution bleibt der Quellenwert

von Akten des ehemaligen Ministeriums

für Staatssicherheit umstritten.

Texte, die bis 1990 zur Zersetzung

von Einzelnen und Familien

geschrieben wurden, Leben zerstörten

und die Menschenwürde missachteten,

werden weiterhin in der

politischen Auseinandersetzung

missbraucht.

Dem stellt die Studie Vergleiche mit

kirchlichen Quellen aller Ebenen und

persönliche Erfahrungen aus einem

von 1961 bis 1989 überwachten

Leben entgegen. Sie entschlüsselt

Sprachregelungen des MfS, bringt

neue Argumente zu Gehör und

widerspricht einem leichtfertigen

Umgang mit den Akten.

Eingeklagt wird ein seriöser Umgang

mit dem vergifteten und vergiftenden

Erbe der Staatssicherheit.

“Damit ihr Hoffnung habt”

von Pfarrerin Claudia Grüning-Göll

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich diese Zeilen schreibe,

steht der 2. Ökumenische Kirchentag

in München unmittelbar bevor. Sein

Motto ist: „Damit ihr Hoffnung

habt.“ Wenn Sie diesen Text lesen, ist

der Kirchentag schon vorbei und eine

erste Auswertung ist schon erfolgt:

Was hat er gebracht

Als ich vor über einem Jahr vorschlug,

den Ökumenischen Kirchentag auf

die Tagesordnung der ökumenischen

Pfarrkonferenz zu nehmen, kam von

katholischer Seite die Rückfrage:

Spielt der bei Ihnen eine Rolle Und

ich musste gestehen, zumindest zum

damaligen Zeitpunkt noch keine.

Lagen da doch noch der Rennsteigkirchentag

vor uns und die Dekanatsfusion.

Bevor sich aber die Frage beantworten

lässt, was der Ökumenische Kirchentag

gebracht hat, sollten wir

vielleicht erst einmal über die Frage

nachdenken: Was erwarten wir von

der Ökumene Was sind die „Ziele“ der

ökumenischen Bewegung für uns heute

Unsere katholischen Kollegen sagen

gern: Lasst uns erst einmal das

gemeinsam tun, was wir heute

(schon) tun können. Und selbstkritisch

muss ich feststellen: Sie haben

nicht ganz Unrecht, zumindest wenn

ich „meine“ Gemeinden und die

katholischen Schwestergemeinden

betrachte. Außer dem Weltgebetstag,

und der ist wirklich immer

wieder eine positive Erfahrung ökumenischer

Zusammenarbeit, passiert

nicht viel an geplanter und in dem

Sinn gewollter Zusammenarbeit.

Wenn unsere Mutter-Kind-Gruppe

zu 80% aus katholischen Frauen und

Kindern besteht, dann ist das für

mich eine „faktische“ Zusammenarbeit.

Aber es gibt z.B. keine gemeinsame

Leitung. Und: Die Gruppe

wird nicht von beiden Kirchengemeinden

getragen.

Bitte verstehen Sie mich richtig: Ich

freue mich darüber, dass katholische

Mütter mit ihren Kindern zu dieser

Gruppe kommen und ich finde es

auch völlig in Ordnung, dass die

katholischen Eltern kein Problem

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Christsein in der Zeit

Aus der Region

Besondere Gottesdienste

Der etwas andere Gottesdienst

jeden 4. Sonntag im Monat jeweils

um 10.45 Uhr im Gemeindezentrum

St. Michael

GifF - G ottesdienst i n f reier

F orm meistens erster Freitag im

Monat um 20.00 Uhr

Elisabethkirche in Steinbach an der

Haide

damit haben, mit ihren Kindern in

unser Pfarrhaus zu kommen.

Weitere Punkte, die zeigen, dass es

kaum geplante und gewollte Zusammenarbeit

gibt: Wir halten keine

gemeinsamen Sitzungen der Gemeinde

leitenden Gremien und wir

laden uns meist auch nicht ausdrücklich

gegenseitig zu unseren Veranstaltungen

(mit Ausnahme der

Kirchweih) ein.

Würde ich unseren Kirchenvorständen

vorschlagen, wir treffen uns

noch in Abständen mit katholischen

Gremien, müsste ich mit Abwehr

rechnen. Wir haben doch kaum Zeit

unsere Probleme zu besprechen.

Andererseits, denke ich, würden wir

Zeit und Kraft sparen, wenn wir

manche Veranstaltungen an einem

Ort nur einmal anbieten würden.

Für mich wäre das durchaus ein

gangbarer Weg, auf dem aus der Not

eine Tugend gemacht werden könnte.

Weil die Verantwortungsbereiche

immer größer werden - und oft die

Zahlen der beteiligten Gemeindeglieder

vor Ort immer kleiner -,

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sollten wir unserem gemeinsamen

Auftrag, das Evangelium von Jesus

Christus zu verkünden, häufiger

arbeitsteilig, aber in gemeinsamer

Verantwortung nachkommen.

Claudia Grüning-Göll

Die Termine:

20.6. Verloren und gefunden

11.7. Keine Angst vor der Angst

Nachrichten

Herr Hermann Franke,

In der Trabe 5, Ebersdorf

Frau Ruth Schmidt,

Hermann-Söllner-Str. 15, Ludwigsstadt

Herr Lothar Seifert,

Von-Thüna-Str. 5, Lauenstein

Herr Peter Streit,

Thünahof 5, Ludwigsstadt

Die Verstorbenen waren Mitglieder im Diakonieverein Ludwigsstadt e. V. Wir

trauern mit den Angehörigen in fürbittender Anteilnahme. Im Glauben an

die Auferstehung wissen wir uns mit den Verstorbenen über Tod und Grab

hinaus verbunden.

Die Vorstandschaft des Diakonievereins

Dekan Martin Voß, 1. Vorsitzender

11. 6. Pfarrer Klingbeil.

Bad Langensalza

2.7. Matthias Rapsch,

CVJM Fürth

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Aus der Region

Aus der Diakoniestation

Impressum

„Der Gemeindebrief“ wird herausgegeben von den Gemeinden der Region Ludwigsstadt

im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt. Er erscheint

regelmäßig alle zwei Monate und wird kostenlos verteilt. Spenden zur

Finanzierung werden über die Pfarrämter oder auf die frühere Dekanatsbezirkskasse

Ludwigsstadt Konto 570053355 bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach BLZ

771 500 00 erbeten. Verantwortlich für die Artikel: Die Pfarrämter. Endredaktion,

Satz und Layout: B. Nikitka. Mail: Nikitka@web.de. Druck: Ehrhardt, Ludwigsstadt.

Regionalbüro Ludwigsstadt

Markt 4, 96337 Ludwigsstadt

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Telefon: 09263/362 Fax: 09263/8104

Künftig sind alle Kirchengemeinden zentral erreichbar unter

www.dekkronach-evangelisch.de

Evangeliums-Rundfunk

In Ludwigsstadt ist der ERF mit Kabelanschluss in UKW-Qualität zu hören:

ERF 1: 101,2 Mhz

Die Programmzeitschrift “Antenne” liegt am Schriftentisch in der Michaeliskirche aus.

Der Evangeliumsrundfunk im Internet: www.erf.de

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gemeindeglieder,

liebe Patienten und

Kunden!

Ein frischer Wind weht durch die

Diakoniestation Ludwigsstadt.

Seit Anfang Februar 2010 hat die

Diakoniestation eine neue Führungskraft:

meine bisherige Stellvertreterin

Krankenschwester Bernhilde

Treuner. Es ist ihr gelungen, einen

nahtlosen Übergang zu schaffen und

die Betreuung und Versorgung unserer

Patienten reibungslos in gewohnt

fachlicher und herzlicher

Weise sicher zu stellen. Das gesamte

Team der Diakoniestation stand

hinter Schwester Bernhilde und

nahm die anfallende Mehrarbeit als

Herausforderung an. Dafür meinen

herzlichen Dank!

Die plötzliche Verschlechterung meiner

Krankheit Mitte Januar zwang

mich, meine Aufgaben als Pflegedienstleiter

der Diakoniestation Ludwigsstadt

sofort nieder zu legen.

Mehrere Krankenhausaufenthalte

folgten und zurzeit bereite ich mich

auf eine Organtransplantation vor.

Ich bin unserem Herrn dankbar, dass

Ihre Versorgung, liebe Patienten, in

guten und fachlichen Händen liegt

und auch ich mein Leben in seine

Hände geben kann.

Ich freue mich heute schon auf eine

Rückkehr als Mitarbeiter der Diakoniestation

Ludwigsstadt.

Ihr William Hamm

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Aus den Gemeinden

Grenzen des Wachstums

Liebe Leserinnen und Leser!

Plötzlich müssen Europäer wegen

Asche in der Luft auf ihren geliebten

Flieger verzichten. Andere sehen mit

Schrecken die Bilder vom Öl im

Atlantik und hätten gerne davon ein

paar Gratisliter im Tank. 2010 zeigt

uns fast wöchentlich, wie gefährdet

unser Wohlstand ist. Wir fordern

deshalb die alten christlichen Begriffe

wie Demut und Bescheidenheit

wieder ein! Der Mensch sollte zumindest

an einem Tag in der Woche sich

in Kirche und Familie Zeit nehmen,

um über sein Tun und Lassen

nachzudenken.

Jeder Naturfreund, bzw. Gartenliebhaber

weiß nur zu gut, neben

dem Wachsen lassen, braucht es

auch verantwortlichen Umgang mit

der Gartenschere. Wir sollten, wie bei

der Hecke am Gemeindehaus in

Lauenstein, gemeinsam überlegen,

was unser Christsein bereichert

(auch geistlich) oder was wir

zurückschneiden müssen, bzw. erst

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Ebersdorf - Lauenstein

gar nicht wachsen lassen. Bitte überprüfen

Sie dabei auch ihren Terminkalender.

Was tut ihrer Seele gut und

was sollten Sie ganz schnell ändern,

damit Sie noch Zeit und Muße für

Gott und ihre Angehörigen haben.

Herzliche Grüße

Ihr Pfarrer Johann Beck

Gemeindeausflug Ebersdorf und

Lauenstein

Am Samstag, den 17. Juli 2010

wollen wir gemeinsam verreisen.

Abfahrt um 8.30 Uhr in Ebersdorf

und 8.45 Uhr in Lauenstein.

Unsere Fahrt führt nach Naila-

Froschgrün, nach Hof und Selbitz.

Alle Naturliebhaber werden begeistert

sein, eine Gartenoase in Naila,

der Untreusee mit Wandermöglichkeit

und Einkehr, sowie die

Kapelle in der Christusbruderschaft

Selbitz sind mit Bus und kurzem

Gottesdienste und Termine

Fußweg leicht zu erreichen. Eventuell

treffen wir uns noch mit Pfarrer

Vater. Bitte melden Sie sich verbindlich

an, in Ebersdorf bei Frau Olbert,

Tel. 7085 und in Lauenstein im

Pfarramt, Tel. 216 (Montag Nachmittag).

Ebersdorf

Gottesdienste jeden Sonntag 9.00

Uhr Magdalenenkirche, sowie am:

20.06. 9.00 Uhr Zeltgottesdienst

zum Schützenfest

Kindergottesdienst

Sonntag um 10.15 Uhr in der Kirche

(kein KIGO am 20.06. Schützenfest)

Bibelkreis

Mittwoch um 20.00 Uhr im

Gemeindehaus

Jungschar

Donnerstag um 15.30 Uhr immer 14-

tägig. Termine: 10.06. / 24.06. /

08.07.

Bible-Time

Freitag um 18.30 Uhr im Gemeindehaus

Präparandenunterricht

Freitag um 16.00 Uhr

Seniorenkreis

Dienstag, den 29.06. um 15.00 Uhr

Im Juli kein Seniorenkreis.

Kindergruppe Glaubenswürmchen

Freitag, 11.06. in Lauenstein,

Freitag, 09.07. in Ebersdorf

Ebersdorf - Lauenstein

Lauenstein

Gottesdienste in der St. Nikolaus-

Kirche Lauenstein sonntags um

10.15 Uhr (20.6., 27.6., 18.7., 25.7.),

sowie

6.6. mit Hl. Abendmahl und

4.7. in alkoholfreier Form.

13.6. und 11.7. jeweils um 19 Uhr

Abendgottesdienst.

Kindergottesdienst

sonntags um 10.15 Uhr mit dem Hauptgottesdienst

(außer in den Ferien).

Präparandenunterricht

Montags um 17 Uhr im Gemeindehaus

(außer in den Ferien).

Mutter-Kind-Gruppe

jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im

Gemeindehaus.

Bibelgesprächskreis

Donnerstags jeweils um 19.30 Uhr im

Gemeindehaus 17.6.; 1.7.; 15.7. und 29.7.

Geselliger Kreis

Dienstags um 15 Uhr im Gemeindehaus:

15. 6 und 13. 7.

Eine-Welt-Verkauf

Jeden 1. Freitag im Monat im Foyer

des Rathaus in Ludwigsstadt von 14

Uhr bis 16 Uhr (4.6. und 2.7.)

Bürozeiten

Montags vom 14.30 Uhr bis 17.30

Uhr. Wir sind für Sie erreichbar unter:

Telefon 09263/216 oder 09263/209;

Fax: 09263/992729;

pfarramt.lauenstein@elkb.de

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Aus den Gemeinden

Kleintettau - Langenau

Im Portrait

Kleintettau - Langenau

Zum 90. Geburtstag

von Olga Boos:

Meine Lieben!

Was macht man mit unangenehmen

Nachrichten Man wirft sie in den

Papierkorb!

Nein, kleiner Scherz im Frühling.

Natürlich müssen wir uns im Kirchenvorstand

auch mit unangenehmen

Nachrichten befassen, als da

wären Kostenschätzungen in astronomischer

Höhe, was die Sanierung

der Fenster in der Auferstehungskirche

Kleintettau anbelangt. Wir

haben ja seit Jahren sehr hohe

Heizkosten in der Kirche. Diese

können wir auch nicht mit einem anderen

Heizsystem auffangen, weil es

keine Alternative zur bestehenden

Elektroheizung gibt. Der Fall wurde

schon vor einigen Jahren gründlich

geprüft. Jetzt wurde der Bestand der

Bleiverglasung kritisch untersucht.

Es ergab sich der erschreckende

Befund, dass das Blei im Grunde

verbraucht ist und eine komplette

Neuverglasung der Kirchenfenster

ansteht.

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Auch im angebauten Gemeindesaal

hat sich in den letzten Jahren

zunehmend gezeigt, dass die Holzfenster

ihrem Ende entgegen gehen.

Auch hier haben wir uns ein Angebot

vorlegen lassen. Zu beiden Projekten

müssen auch Fachleute der Landeskirche

ihr Urteil abgeben, damit eine

finanzielle Beteiligung der Landeskirche

möglich wird. Die Aussichten

dafür sind gut, denn unsere Landeskirche

hat sich auf dem Gebiet der

energetischen Sanierung von kirchlichen

Gebäuden in den letzten

Jahren sehr engagiert.

Und noch etwas:

Im April war einen ganzen Tag lang

ein großer Kran unserer Dachdeckerfirma

Fischbach vor Ort, damit auf

der Rückseite des Kirchturms ein

undichtes Dachfenster, sowie zerbrochener

Schiefer ausgetauscht

werden konnte. Unsere Kirche wird

nächstes Jahr 60. Da fangen halt

auch bei ihr allmählich die Zipperlein

an...

Euer Bernhard Nikitka

Als 5. von 10 Kindern ist sie 1920 in

Kleintettau auf die Welt gekommen.

Mit 15 Jahren hat sie Kleintettau in

Richtung Hof verlassen, weil sie im dortigen

Diakonissenhaus im Biengässchen

(heute Medienhaus mit Oberfranken

TV und Radio Euroherz) eine

Stelle hatte. Nach 6 Jahren, mit 21,

musste sie diese Stelle aufgeben, um

die drei Kinder ihrer verstorbenen

Schwester zu versorgen, deren Mann

nicht mehr aus dem Krieg heimkehrte.

So ist sie 10 Jahre lang bei

den Kindern und deren Großvater in

Ludwigsstadt geblieben und die bei

ihr bis zum Heiraten.

40 Jahre lang wohnt sie jetzt schon

in der Alten Schule und fast ebenso

lang war sie die Meßnerin der Auferstehungskirche.

Hat in aller Frühe

die Glocken von Hand geläutet, tapfer

ihr eigenes Schicksal getragen

und ist heute noch ihrer Mutter dankbar,

die ihr in schwersten Zeiten zur

Seite stand. Und der Herrgott natürlich:

“Ich lese alle Früh meine Bibel

und meine Losungen und gehe nie

ohne Vaterunser aus dem Haus.”

“Ohne Gottes

Hilfe geht

nichts.”

Olga Boos in ihrer Küche

Das ist die Quelle ihrer Kraft, und

dass sie heute noch für den Enkel

Wolfgang da sein kann. Sie nimmt

regen Anteil am Gemeindeleben und

hätte nie gedacht, dass sie einmal so

alt wird. Für mich ist sie eine Zeugin

des Glaubens und eine bescheidene,

ganz herzige Frau.

BN

Gottesdienste

Kleintettau

Sonntags um 10 Uhr am 6.6.; 13.6.;

20.6.; 4.7.; 11.7.; 18.7. und zum

Glockenturmgottesdienst am 25.7.;

Sonntags um 18 Uhr nur am 27.6.;

Kindergottesdienst

Am 24.5., 07.06., 05.07. um 10 Uhr

im Gemeindesaal in Kleintettau.

Infos im Pfarramt oder bei Christa

Büttner.

Kinderbibeltag

Am 5.6. von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr

im Sportheim in Kleintettau, ab

13.45 Uhr in Hirschfeld. Es fährt ein

Bus, der die Kinder gegen 17.30 Uhr

wieder in die Ortsteile bringt.

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Kleintettau - Langenau

Aus den Gemeinden

Langenau

Sonntags um 9 Uhr: am 6.6. mit

Jubelkonfirmation; 20.6.; 27.6.; 4.7..;

18.7.; 25.7.; Samstags um 18 Uhr: am

12.6. und 10.7.;

Buchbach

Sa. 18.00: am 5.6. So. 10.00 : am 4.7.;

Schauberg

Samstags um 18 Uhr am 5.6. und 3.7.;

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Gottesdienste

Bibelgesprächskreis:

Donnerstag 24. Juni und 29. Juli 2010

jeweils um 19 Uhr in den Räumen von

Frau Seeling mit Pfr. Nikitka.

Frauengottesdienst mit

Pilgerweg

Am Freitag, 23. Juli 2010 um19 Uhr.

Beginn in der Kirche in Ebersdorf, anschließend

gemütliches Beisammensein

im Gemeindehaus.

Ludwigsstadt

Kindergarten Ludwigsstadt - wie geht es weiter

Liebe Gemeindeglieder,

viele von Ihnen haben es schon

mitbekommen: Der Evangelische

Kindergarten in Ludwigsstadt soll

renoviert und erweitert werden.

Renoviert werden muss er nach 30

Jahren insofern, da das Gebäude den

aktuellen Brandschutzverordnungen

nicht mehr entspricht. Würden wir

hier als Träger nichts unternehmen,

dann würde der Kindergarten seine

Betriebsgenehmigung verlieren.

Erweitert wird der Kindergarten,

indem die Kinderkrippe, die aktuell

als Provisorium geführt wird, nun

vorschriftgemäß ausgebaut wird.

Nach den Umbaumaßnahmen wird

dann bald die gesamte „Alte Schule“

als Kindergarten genutzt werden

können. Lediglich ein Gemeinderaum

und eine allen zugängliche Toilette

werden für die Gemeindenutzung

übrig bleiben.

Den Umbaumaßnahmen ging eine

ausführliche Debatte im Kirchenvorstand

und im Stadtrat voraus. Im

Kirchenvorstand, weil die Kirchengemeinde

immer wieder von neuem

überlegen muss, ob sie sich die

Trägerschaft für einen Kindergarten

angesichts all der anderen Aufgaben

personell und finanziell noch leisten

kann. Im Stadtrat, weil ohne Bezuschussung

seitens der Kommune

und des Staates kein Kindergarten

aufrechterhalten werden kann. Ohne

Zustimmung der Stadt kann auch die

Kirchengemeinde keine Fördergelder

beantragen.

Stadt und Kirche waren sich nun

darin einig, dass der Evangelische

Kindergarten in der „Alten Schule“

als Standort unbedingt erhalten

werden muss. So bedanke ich mich

an dieser Stelle auch besonders bei

Bürgermeister Timo Ehrhardt und

seinem Stadtrat, dass er hier die

nötige Entscheidung getroffen hat.

Beim Kirchenvorstand bedanke ich

mich, weil er trotz insgesamt schwieriger

finanzieller Zeiten zur Trägerschaft

eines eigenen Kindergartens

steht. Und bei den Mitarbeiterinnen

unter der Leitung von Helga Fiedler,

bedanke ich mich für die Geduld, die

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Ludwigsstadt

Ludwigsstadt

Alter und neuer Vorstand

des Diakonievereins

sie bisher aufbringen mussten.

Schließlich geht es bei diesen Entscheidungen

auch um die eigene

berufliche Zukunft.

Dass wir es uns als Verantwortliche

insgesamt nicht leicht gemacht

haben, liegt auch daran, dass die

Kinderzahlen in der Stadt Ludwigsstadt

insgesamt nicht sehr rosig sind.

Wie viele Kindergarten- und Krippenplätze

an welchen Orten auf Dauer

noch zu halten sind, dass wird in Zukunft

keine leichte Aufgabe sein, die

die Stadt zu lösen hat. Wenn es dabei

für die Eltern noch die Möglichkeit

gibt zwischen verschiedenen Trägerangeboten

entscheiden zu können,

dann ist dies schon ein anspruchsvolles

Ziel. Wir als Evangelische Kirche

wollen hier ein fairer Partner sein mit

unserem Profil und unseren Angeboten.

Die Eltern sollen aber sehen, dass

unser Kindergarten nicht nur sein

bewährtes christliches Erziehungsangebot

hat, sondern auch alles

dafür tut, dass unsere Kinder nach

dem neuesten baulichen Standard

sicher und gut aufgehoben sind.

Wie geht es weiter Alle Grundentscheidungen

sind gefällt, es müssen

noch einige - in Deutschland leider

nicht vermeidbare - bürokratische

Hürden genommen werden, dann

kann es hoffentlich noch in diesem

Jahr mit den Bauarbeiten losgehen.

Bis dahin, mit lieben Grüßen,

Ihr Martin Voß, Dekan

Stellenangebot

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Ludwigsstadt sucht dringend

eine/n zuverlässige/n

Kreuzträger/in für Trauerfeiern

Die Trauerfeiern finden in der Regel

wochentags um 13.30 Uhr statt.

Die Vergütung beträgt 5,00 € pro Einsatz.

Nähere Auskünfte erhalten Sie

im Pfarramt

oder telefonisch 09263/362.

Bei der Jahreshauptversammlung des

Diakonievereins Ludwigsstadt e.V.

am 13. März 2010 im Gemeindezentrum

St. Michael - Schafstall

fanden auch Neuwahlen statt.

Urlaubsvertretung

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Ludwigsstadt sucht dringend

eine/n ehrenamtliche/n

Mitarbeiter/in

als Urlaubsvertretung für den

Mesnerdienst in unserer Michaeliskirche

bei Gottesdiensten am Sonntag, 9.30 Uhr

und je nach Bedarf bei Hochzeiten,

Trauungen und Trauerfeiern.

Nähere Auskünfte erhalten Sie

im Pfarramt

oder telefonisch 09263/362.

Im Bild die alte und neue Vorstandschaft

(v. links): Gisela Brütting,

Dekan Martin Voß (1. Vorsitzender),

Aribert Bauer, Willi Rentsch, Ruth

Zschach (Schriftführerin), Peter

Kratkai (2. Vorsitzender) Simone

Herrmann (Kassenführerin), Gertrud

Herzog, Bernhilde Treuner (Pflegedienstleiterin),

Gregor Tischer,

Pfarrer Johann Beck. Nicht im Bild:

Hermann Feuerpfeil, Birgit Tröbs und

die beiden neuen Rechnungsprüfer

Silke Treuner und Klaus Methfessel.

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Ludwigsstadt

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Halbtagsausflug des Geselligen Kreises

nach Seßlach, “Kleinod des Coburger Landes”

am Donnerstag, den 10. Juni 2010

Abfahrt: 13.30 Uhr Bushaltestelle Unbehaun an der B 85

Einladung

ca. 14.30 Uhr Kaffeetrinken in der Schlossgaststätte

(1 Kännchen Kaffee und 1 Stück Torte € 4,40)

16.00 Uhr-17.00 Uhr Führung durch das mittelalterliche

Städtchen Seßlach

ca. 17.30 Uhr Abendessen im

Gasthof „Reinwand“

ca. 19.00 Uhr Rückfahrt

Rückkunft gegen 20.30 Uhr

Der Fahrpreis beträgt 11,-- € pro Person, inklusiv der Stadtführung.

Der Betrag wird im Bus eingesammelt.

Speisen und Getränke sind im Fahrpreis nicht enthalten!

Dekan Voß freut sich, auch Sie an diesem Tag

begrüßen zu dürfen.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Anmeldungen werden schriftlich oder telefonisch im

Evang.-Luth. Pfarramt Ludwigsstadt entgegengenommen.

Tel. 09263/362

Fax 09263/8104

E-mail: dekanat.ludwigsstadt@elkb.de

Termine Juni

Ludwigsstadt

01. Dienstag 19.30 Uhr Treffen der Anspielgruppe

04. Freitag 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

05. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

06. 1. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Lektor)

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

07. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

09. Mittwoch 19.00 Uhr DV-Vorstandssitzung, Haus der Diakonie

10. Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im BRK-Altenheim (Pfr. Beck)

13.30 Uhr Geselliger Kreis: Halbtagesausflug

nach Seßlach siehe Anzeige links

11. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

20.00 Uhr GifF - Gottesdienst in freier Form;

Elisabethkirche Steinbach/Haide

12. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

13. 2. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Hl. Mahl (Dekan Voß),

gleichzeitig KiGo. Nach dem Gottesdienst

lädt das KiGo-Team zu einem BRUNCH vor

der Kirche ein. Der Erlös kommt dem

Patenkind aus Westafrika zugute!

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

14. Montag 15.30 Uhr Mini-Club, Mini-Maxis, Jesus Friends

16. Mittwoch 16.30 Uhr Esprit Gang

19.00 Uhr Mitarbeiterversammlung im Café ESPRIT,

20.00 Uhr anschl. Öffentl. Kirchenvorstandssitzung

Oase der Stille -

die Andacht am

Sonntagabend

jeden Sonntag

Abend um 19.00 Uhr

in der

Michaeliskirche

Ludwigsstadt

„Auf Gottes Wort

hören“

„inne halten“

„gesegnet werden“

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Ludwigsstadt

Ludwigsstadt

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Termine Juni - Juli

17. Donnerstag 9.00 Uhr Frauenfrühstück: „Meine Zeit und ich“;

Referentin Schwester Gisela Kappler

14.15 Uhr Seniorengymnastik

18. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

19. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

7.30 Uhr Frauenkreis-Jubiläumsausflug nach

Thüringen zum Kloster Veßra - Abfahrt

B 85 Bushaltestelle Unbehaun

20. 3. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Dekan Voß)

10.45 Uhr Kreuz+Quer-Gottesdienst, gleichzeitig KiGo

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

21. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

22. Dienstag 20.00 Uhr Konzert des „Malone Universitäts-

Chores“ in der Michaeliskirche

24. Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im BRK Altenheim (Pfr. Beck)

25. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

26. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

ab 14.00 Uhr Marktfest „Fiesta - Salsa“

27. 4. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Pfr. Wiederanders), gleichz. KiGo

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

28. Montag 15.30 Uhr Mini-Club, Mini-Maxis, Jesus Friends

29. Dienstag 20.00 Uhr Bibel-Café im Café ESPRIT

30. Mittwoch 16.30 Uhr Esprit Gang

01. Donnerstag 14.15 Uhr Seniorengymnastik

02. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

20.00 Uhr GifF - Elisabethkirche Steinbach/Haide

03. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

04. 5. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Hl. Mahl, gleichz. KiGo

Fortsetzung Termine Juli

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

06. Dienstag 19.30 Uhr Treffen der Anspielgruppe

08. Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im BRK - Altenheim (Pfr. Beck)

09. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

10. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

11. 6. So. n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst „100 Jahre Fußball“

in der Hermann-Söllner-Halle

10.45 Uhr Kreuz + Quer - Gottesdienst, gleichz. KiGo

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

12. Montag 15.30 Uhr Mini-Club, Mini-Maxis, Jesus Friends

14. Mittwoch 16.30 Uhr Esprit Gang

19.00 Uhr Öffentl. Kirchenvorstandssitzung,

anschließend „Jedermannschießen“

15. Donnerstag 14.15 Uhr Seniorengymnastik

16. Freitag 19.00 Uhr Kindergarten Losbude auf dem Schützenplatz

17. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

18. 7. So. n. Trin. 9.30 Uhr Ökumen. Fest-Gottesdienst im Schützenzelt,

gleichzeitig Kindergottesdienst mit Picknick

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

22. Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im BRK - Altenheim (Pfr. Beck)

23. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

24. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

25. 8. So. n. Trin. 9.30 Uhr Familien-Gottesdienst mit Segnung

der Vorschulkinder (Dekan Voß)

19.00 Uhr Oase - Andacht der Stille

26. Montag 15.30 Uhr Mini-Club, Mini-Maxis,Jesus Friends

27. Dienstag 20.00 Uhr Bibel Café im Café ESPRIT

28. Mittwoch 7.40 Uhr Ökumen. Schulabschluss-Gottesdienst

in der Michaeliskirche

29. Donnerstag 14.30 Uhr Geselliger Kreis: Sommerfest

30. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Kreis

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

31. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

19


Aus den Gemeinden

Pressig - Rothenkirchen

Pressig - Rothenkirchen

Das himmlische Jerusalem

Vor einigen Wochen fragten Vertreter

des Heimatvereins Georgensgmünd

(Mittelfranken) nach, ob sie

Ausstattungsgegenstände unserer

Martin-Luther-Kirche ansehen und

fotografieren dürften. Der Heimatverein

Georgensgmünd plant eine

Ausstellung, mit der er den Künstler

Reinhart Fuchs ehren möchte. Reinhart

Fuchs hat viele Ausstattungsgegenstände

für Kirchen geschaffen.

An und in der Martin-Luther-Kirche

in Pressig kommen aus seiner Werkstatt

unter anderem das Abendmahlsgeschirr,

das Altarkreuz, das

20

Kreuz auf dem Glockenturm, das

Taufbecken, die Kanzel sowie das

Relief, ein Tympanon, über der Eingangstür.

In der Christuskirche in

Steinbach am Wald hat er die Plastik

über dem Altar gefertigt.

An das Tympanon musste ich denken,

als wir am 2. Mai den fränkischen

Bibelweg (siehe Artikel unter Steinbach/Wald)

erwanderten. Das Ziel

des Bibelwegs, die 12. Station, ist,

wie unser Tympanon, eine Darstellung

zum himmlischen Jerusalem,

zur neuen Stadt Gottes, wie sie im

Buch der Offenbarung, Kapitel 22

verkündet wird.

Und er zeigte mir einen Strom

lebendigen Wassers, klar wie Kristall,

der ausgeht von dem Thron Gottes

und des Lammes; mitten auf dem

Platz und auf beiden Seiten des

Stromes Bäume des Lebens, die

tragen zwölfmal Früchte, jeden

Monat bringen sie ihre Frucht, und

die Blätter der Bäume dienen zur

Heilung der Völker. (Offenbarung.

22,1-2)

Wer die Kirche betritt und den Weg

des Glaubens geht, der hat dieses Ziel

vor Augen: Gottes Reich, in dem Not,

Leid und Tod ein Ende haben werden.

Bei Gott finden wir erfülltes Leben,

das schon hier und jetzt beginnt,

indem wir auf sein Wort hören, und

in Ewigkeit bleibt.

So hat auch der Künstler, der die

zwölfte und letzte Skulptur des

Bibelwegs schuf, die Bedeutung des

himmlischen Jerusalem gesehen.

Diese Skulptur zeigt drei menschliche

Körper, die sich zum Teil überlagern.

Der Oberkörper der ersten

Figur ist fest auf den Boden gedrückt.

Der zweite Oberkörper ist halb aufgerichtet,

der dritte ganz, die Hände

in den Himmel gestreckt. So aufgerichtet

streckt sich der Mensch der Erlösung

entgegen, die hier mit dem Bild

des himmlischen Jerusalem symbolisiert

ist.

Die Beschreibung des himmlischen

Jerusalem der Offenbarung erinnert an

die Beschreibung des Paradieses (eigentlich

„Garten Eden” 1. Mose 2, 8-

10) am Anfang der Bibel.

Auch im Garten Eden wachsen

Bäume, deren Früchte verlockend

anzusehen sind und gut zu essen.

Und vom Garten Eden geht ein Strom

aus, den Garten zu bewässern.

Anfang und Ende der Bibel haben

also die gleiche Botschaft, sie zeigen,

dass Gott sich treu bleibt bei dem,

was er für und mit den Menschen

will. Alles, was zwischen den ersten

und letzten Kapiteln der Bibel auf

vielen hundert Seiten erzählt wird,

zeigt, wie die Menschen sich immer

wieder von Gott abwenden wollen.

Erzählt wird aber auch, wie Gott alles

dafür tut, dass er sein Wollen mit den

Menschen - trotz aller Widerstände

von Seiten der Menschen - doch

durchsetzt.

Bemerkenswert ist, welche Sicht die

für den Bibelweg ausgewählten

Texte und die dazu geschaffenen

Skulpturen auf diesen spannenden

und spannungsreichen Weg Gottes

mit den Menschen mitteilen wollen.

Die erste Skulptur zeigt den so

genannten „Sündenfall“: Die Schlange,

die ausspricht, was die Menschen

21


Pressig - Rothenkirchen

Pressig - Rothenkirchen

Gottesdienste

Gruppen und Kreise

in ihrem Innersten wollen und was

eben Sünde ist, nämlich wie Gott sein

wollen (1. Mose 3,5).

Die nächsten zehn Stationen des

Bibelweges beschäftigen sich nun

nicht mit den vielen Ausformungen

der Sünde, denen wir in unserem

Leben ständig begegnen. Viele

Beispiele und Anschauungsmaterial

könnten wir Künstlern liefern, wenn

sie darstellen wollten, was Sünde

konkret ist.

Der Bibelweg führt uns einen anderen

Weg. Er zeigt in zehn Stationen,

was Gott dafür tut, dass wir

Menschen ihm nicht verloren gehen.

Mit der Mühe des Wanderns, die wir

auf uns nehmen, erahnen wir so

etwas von der Mühe, die Gott sich

mit uns Menschen gibt.

An der zwölften und letzten Station

schließlich erkennen wir einerseits,

wie der Wunsch des Menschen, wie

Gott sein zu wollen, diesen nieder

drückt. Mancher Wanderer möchte

sich vielleicht am Ende des Weges vor

Erschöpfung auf den Boden werfen.

Aber Gott richtet den Menschen auf.

Er muss nicht wie Gott sein, um Gott

ganz nahe zu kommen. So richtet

sich der befreite Mensch im himmlischen

Jerusalem auf und reckt Gott

die Hände entgegen. Gott will den

Menschen nicht klein halten, sondern

will ihn ganz nahe bei sich

haben.

Noch einmal zurück zum Relief über

unserer Kirchentür in Pressig: Wer

die Kirche betritt und den Weg des

Glaubens geht, der hat dieses Ziel vor

Augen: Gottes Reich, in dem Not,

Leid und Tod ein Ende haben werden.

Ihre

Claudia Grüning-Göll

Gottesdienste in Pressig

Sonntag, 9.30 Uhr (mit Feier des

Heiligen Abendmahls am 20. Juni

und am 18. Juli)

Besondere Gottesdienste

Samstag, 12. Juni, 15.00 Uhr: Kleinkindergottesdienst

mit anschließendem

Kaffeetrinken im Pfarrhof bzw.

im Gemeinderaum

Sonntag, 11. Juli, 9.30 Uhr: Festgottesdienst

zur 103. Kirchweih (Der

Kirchenbus fährt zu diesem Gottesdienst

ab Teuschnitz)

Freitag, 30. Juli, 8.30 Uhr: Schulschlussgottesdienst

für 3. und 4.

Klasse

Sonntag, 1. August, 9.30 Uhr: Familiengottesdienst

zum Kinderbibeltag

Kindergottesdienst

Jeden Sonntag um 9.30 Uhr; Beginn

in der Kirche, Fortsetzung im Gemeinderaum

(außer in den Ferien)

Morgengebet in der Kirche

Donnerstags von 8.15-8.45 Uhr

Hauskreis

Bei Fam. Weigelt, Badstraße 13,

Pressig-Rothenkirchen: nach Vereinbarung

Frauengebetskreis

Margarete Eichhorn, Veilchenweg

2a, Pressig (09265/8341), Montag,

28. Juni, und Montag, 26. Juli, jeweils

9.00 Uhr

IM GEMEINDEHAUS

Hauptstraße 78 in Pressig

Geselliger Kreis

Dienstag, 8. Juni, Halbtagesausflug:

Besuch des Klöppelmuseums in

Nordhalben und der Jugendstilkirche

in Bad Steben; in Bad Steben wird

auch Kaffee getrunken. Die Kosten

für die Busfahrt und den Eintritt

betragen 10,- €

Abfahrtszeiten des Busses:

12.05 Uhr: Lauenhain (Bushaltestelle)

12.15 Uhr: Steinbach/Wald (Apotheke)

12.20 Uhr: Förtschendorf (Bushaltest.)

12.25 Uhr: Rothenkirchen (Forsthaus)

12.30 Uhr: Pressig (evang. Kirche)

12.40 Uhr: Welitsch (Bushaltestelle)

12.45 Uhr: Heinersdorf (Bushaltest.)

13.05 Uhr: Teuschnitz (Bushaltest.)

Bitte melden Sie sich im Evang.

Pfarramt (09265/271) oder bei Frau

Hariegel (09265/9736) an.

Dienstag, 13. Juli, 15.00 Uhr: Ökumenisches

Sommerfest im Zelt

(Musik: Frau Schaftner)

Ökumenischer Frauenkreis

Samstag 26. Juni, 15.00 Uhr: „Auf

den Spuren Cranachs“ mit U. Heß

Treffpunkt: 14.15 Uhr evang. Pfarrhaus,

Pressig

Donnerstag 29. Juli: Besuch bei Frau

Christa Schiweck in Neustadt bei

Coburg. Abfahrt 18.30 Uhr am evang.

Pfarrhaus in Pressig

Kleinkinderkreis

für Kinder von 0-3 Jahren, mit Eltern

oder Großeltern von 9.00-11.00 Uhr

Donnerstag, den 10. und 24. Juni

sowie am 8. und 22. Juli

Samstag, 12. Juni, 15.00 Uhr: Kleinkindergottesdienst

mit anschließendem

Kaffeetrinken im Pfarrhof oder

im Gemeinderaum

Kinderbibeltag

Samstag, 31. Juli, 14.00 Uhr bis

Sonntag, 1. August, 11.00 Uhr:

Kinderbibeltag mit Übernachtung im

Zelt und Familiengottesdienst

(Anmeldung im evang. Pfarramt, Tel.

09265/271)

Präparanden

Mittwochs, 16.00 Uhr (außer in den

Ferien)

Bibelgespräch

Donnerstag, 10. Juni, 19.30 Uhr:

1. Mose 33,1-17: Jakob und Esau

begegnen sich wieder

Donnerstag, 15. Juli, 19.30 Uhr:

Hosea 12,1-11: Jakob als Urbild

seines Volkes

22

23


Pressig - Rothenkirchen

Männerkreis

Essen und Trinken gut gehen. Für die

Juni und Juli nach Vereinbarung

Kinder gibt es ein extra Angebot.

(Gernot Weigelt, 09265/9686)

Dankbar sind wir Bäckerinnen und

Bäckern, die zu diesem Fest einen

Kirchenbus

Kuchen mitbringen.

Der Kirchenbus fährt am Sonntag,

Wegen einer Jubiläumsveranstaltung

dem 11. Juli:

in der Großgemeinde (Schwimmbad-

8.50 Teuschnitz, Bushaltestelle/8.55

fest) hat der Kirchenvorstand be-

Uhr: Wickendorf, Bushaltestelle/9.00

schlossen, das Pfarrhoffest dieses

Uhr Förtschendorf, Bushaltest./9.03

Jahr am 2. Sonntag im Juli, also am

Uhr Rothenkirchen, Marktplatz/9.04

11. Juli zu feiern.

Uhr Rothenkirchen, Forsthaus/9.06

Uhr Pressig, Anger-/Scheffelstraße/

Helferkreis für das Pfarrhoffest

9.10 Uhr Welitsch, Bushaltestelle;

Mittwoch, 30. Juni, 20.00 Uhr:

Rückfahrt nach dem Mittagessen

Treffen der Helfer und Helferinnen

beim Pfarrhoffest. Auch wenn Sie

Pilgerweg

bisher nicht oder schon länger nicht

Freitag, 23. Juli, 19.00 Uhr: Der

mehr aktiv bei der Vorbereitung und

Pilgerweg der Dekanatsfrauen findet

Durchführung des Pfarrhoffestes

dieses Jahr in Ebersdorf statt. Der

dabei waren, sind sie herzlich

Treffpunkt wird noch bekannt ge-

eingeladen, zu diesem Treffen zu

geben.

kommen. Sie wissen ja, je mehr

Pfarrhoffest

helfende Hände zur Verfügung

Am Sonntag, dem 11. Juli, feiern wir

stehen, desto geringer ist die Last für

um 9.30 Uhr den Kirchweihgottes-

den einzelnen.

dienst. Anschließend lassen wir es

uns im Pfarrhof mit Musik und gutem

24

Gruppen und Kreise

Steinbach a. d. Haide

Aus den Gemeinden

Pfarrer Jay mit Enkel

Vom Kindsein und Erwachsenwerden

Auf dem Bild sehen Sie, wie mein

werden, und dass er ermutigt wird,

Enkelkind mit dem Opa Musik

sich weiter zu entwickeln. Bekommt

machen möchte. Sein Stil, die Saiten

er diese Anerkennung nicht, dann

fest zu halten, hat meine Musik nicht

resigniert er. Und das hat weitrei-

gerade gefördert. Doch geschimpft

chende Konsequenzen. Seine Talente

habe ich nicht. Ich habe ihn gelobt,

werden nicht entwickelt, sein Selbst-

als er es schaffte, meiner Gitarre ein

wertgefühl sinkt, seine Lebensfreude

Geräusch zu entlocken. Wer weiß,

wird eingeschränkt; und dann ver-

vielleicht spielt er in ein paar Jahren

sucht er, sich Anerkennung auf frag-

selber Gitarre

würdige Arten und Weisen zu er-

Was brauchen Kinder um sich positiv

zwingen.

zu entwickeln Sie brauchen An-

Ein Kind in der Schule strengt sich an

erkennung und Ermutigung. Jedes

und bringt eine Note 3 nach Hause.

Kind - jeder Mensch - braucht es,

Die Eltern meinen, diese Note sei

dass seine Leistungen anerkannt

nichts besonderes, und schenken

25


Steinbach an der Haide

Steinbach an der Haide

Termine Juni - Juli

dem Kind keinerlei Anerkennung.

Doch für das Kind war diese Note

eine große Leistung. Weil es keine

Anerkennung fand, wurde es nicht

ermutigt, sich weiter anzustrengen

um sein Möglichstes zu bringen, und

so resigniert das Kind. Bei der

nächsten Prüfung strengt es sich

nicht an, denn es hat gelernt, dass

Anstrengung sich nicht lohnt. Das

Ergebnis ist eine noch schlechtere

Note, für die es zuhause sogar ausgeschimpft

wird. Doch was soll's -

Ausschimpfen ist auch eine Art Anerkennung,

wenn auch eine nicht

gerade erfreuliche.

In übrigen gilt dies auch für die Beziehung

zwischen Erwachsenen.

Wenn man dem Partner keine Anerkennung

schenkt, sei es für den Broterwerb,

sei es für die häusliche Arbeit

am Bügeleisen und Herd, aber auch

für die besondere Persönlichkeit mit

besonderen Gaben, der braucht sich

nicht zu wundern, wenn der Partner

seine Anerkennung auf eine andere

Art erzwingt, z. B. durch Streit oder

Tränen.

Nach 30 Jahren als Vater und als

Lehrer kann ich aus Erfahrung

behaupten: wer nicht loben kann, der

kann nicht erziehen. Nach 34 Jahren

Ehe kann ich ebenfalls aus Erfahrung

behaupten, wer seinem Partner keine

Anerkennung schenken kann, der

erlebt keine glückliche Ehe. Nach 45

Jahren als konfirmierter Christ kann

ich weiterhin aus Erfahrung bezeugen,

der christliche Glaube ist eine

unheimliche Hilfe, wenn es darum

geht, zu lernen Anerkennung zu

schenken.

Vor kurzem hat meine Frau in einer

Runde gefragt, was der christliche

Glaube uns schenkt. Da gab einer, der

erst seit einigen Jahren bekennt, er

ist ein bekennender Christ, zur Antwort:

„Der christliche Glaube gibt

dem Leben einen Mehrwert.“ Wenn

wir entdecken, dass unser Leben

wertvoll ist, weil Gott uns schätzt,

dann schätzen wir auch das Leben

von Anderen. Ist uns aber das Leben

unserer Kinder und Partner wertvoll

in unseren Augen geworden, dann

zeigen wir, dass wir dies schätzen,

indem wir das sagen. Das geschieht

automatisch - es wird regelrecht zu

einem Bedürfnis, das Wertschätzen

durch Lob kund zu machen.

Der christliche Glaube gibt dem

Leben einen Mehrwert. Und wir müssen

dafür keine Mehrwertsteuer an

Gott zahlen, nein- wir dürfen die

Mehrwertzinsen an Kinder und Partner

ausschenken.

Ihr Pfarrer Jay Wiederanders

6.6. 19.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte:

Diasporawerke

10.6. 15.00 Krabbelgruppe

16.00 „Believers“

11.6. 20.00 GifF (Pfarrer Klingbeil,

Bad Langensalza)

13.6. 9.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: Diakonie in

Bayern

20.6. 9.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: Dekanat

24.6. 16.00 „Believers“

27.6. 9.00 Gottesdienst (Voß)

Kollekte: EKD

2.7. 20.00 GifF (Matthias Rapsch,

CVJM Fürth)

4.7. 9.00 Familiengottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: 1+1

8.7. 15.00 Krabbelgruppe

16.00 „Believers“

11.7. 19.00 Gottesdienst mit

Abendmahl

(Wiederanders)

Kollekte: Partnerkirche

Mecklenburg

18.7. 9.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kirchenkreiskollekte

22.7. 16.00 Believers

25.7. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte: eigene

Gemeinde

1.8. 9.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: Partnergemeinde

Neu-Guinea

6.8. 20.00 GifF (Jay Wiederanders)

26

27


Aus den Gemeinden

Steinbach/Wald - Lauenhain

Steinbach/Wald - Lauenhain

Fränkischer Bibelweg:

„Im Anfang war … ein abgebrochener Ast“.

Schon lange spukte in den Köpfen einiger

Mitglieder des Kirchenvorstandes

Pressig der Gedanke herum,

gemeinsam den „Fränkischen Bibelweg“

zu gehen. Nachdem ich selbst

im Rahmen einer Weiterbildung Gelegenheit

hatte, den Bibelweg kennen

zu lernen, wollte ich ihn gerne

auch anderen zeigen.

Auf der gemeinsamen Sitzung der

Kirchenvorstände der Kirchengemeinden

Pressig-Rothenkirchen, Steinbach/Wald

und Lauenhain am 3.

Februar wurde beschlossen, gemeinsam

den Bibelweg zu wandern. Das

Miteinandergehen sollte ein Aufeinanderzugehen

der Kirchenvorstände

bewirken.

Am 2. Mai war es dann so weit: Mitglieder

aller drei Kirchenvorstände

fuhren gemeinsam nach Untermerzbach,

um von dort aus den ca. 10 km

langen Weg unter die Füße zu

nehmen.

Aber vielleicht kennen Sie, liebe Gemeindeglieder,

diesen Weg ja noch gar

nicht. Deshalb will ich kurz erklären

was das ist, der „Fränkische Bibelweg“.

28

Der „Fränkische Bibelweg“ ist ein

Besinnungsweg, der von der Schöpfung

bis zum himmlischen Jerusalem

führt. An zwölf Stationen trifft der

Wanderer auf Skulpturen zu Texten

aus dem Alten und Neuen Testament.

Abraham, Mose, Johannes der Täufer

und Jesus z.B. begegnen uns. Die

Hoffnung ist, dass „die Botschaft der

Bibel durch die Skulpturen auch jenen

Menschen einen Impuls zu geben

vermag, die sonst keinen Zugang

zur Kirche mehr finden.“

Wer die Idee zu diesem Weg hatte

Der Pallotiner-Pater A. Hofmann aus

Untermerzbach, wo die Pallotiner bis

vor kurzem ein Studienhaus betrieben.

Er stieß im Schlosspark auf einen

abgebrochenen Ast, der ein

Brückengeländer beschädigt hatte.

Daraufhin veranlasste er als Verantwortlicher

eine Begehung mit einem

Förster. Dabei wurde eine größere

Baumfällaktion beschlossen, bei der

viel wertloses Holz anfiel. Was war

damit zu tun Der Rat des Försters

lautete: im Park verrotten lassen oder

Skulpturen daraus fertigen.

Damit war die Idee zum Bibelweg

geboren. Sie wurde gemeinsam mit

dem Seßlacher Holzbildhauermeister

Wolfgang Schott und Schülerinnen

und Schülern einiger Holzbildhauerschulen

und -werkstätten umgesetzt.

Aber zurück zu unserer Wanderung

am 2. Mai. In vier Stunden haben wir

den Weg „von der Schöpfung zum

himmlischen Jerusalem“ bewältigt,

haben an jeder Station den zugrunde

gelegten Bibeltext gehört, die Skulptur

betrachtet, sie uns durch eine

kurze Besinnung erschließen lassen

und mit einem Gebet ihre Aussage

aufgenommen und vor Gott gebracht.

Zwischendurch haben wir auch das

eine oder andere Mal dem Gesang

der Vögel gelauscht oder ihn durch

unseren eigenen ergänzt. In Memmelsdorf

hat unser „Catering-Team“

(Beate Bischoff und Heidi Böhm) uns

mit gut belegten Laugenstangen,

heißen und kalten Getränken und

mancher Nascherei für unsere nächste

Etappe gestärkt. Kurz vor Torschluss

(14.00 Uhr) erreichten wir den

Altstadthof in Seßlach, wo uns wiederum

Essen und Trinken schmeckten.

Warum wir Ihnen, liebe Gemeindeglieder,

diesen Weg empfehlen Weil

man geistlich und körperlich etwas

davon hat, wenn man ihn geht. Für

weitere Informationen können Sie

sich gerne an das Pfarramt in Pressig

wenden. Kennen Sie ähnliche Wege

in erreichbarer Entfernung Dann

lassen Sie es uns bitte wissen.

Ihre

Claudia Grüning-Göll, Pfarrerin

29


Steinbach/Wald - Lauenhain

Steinbach/Wald - Lauenhain

Die Gemeinde trifft sich

Gottesdienste in Steinbach/Wald

am 1. Sonntag im Monat jeweils um

8.30 Uhr; an den anderen Sonntagen

jeweils um 10.00 Uhr (am 20. Juni

und am 18. Juli mit Feier des Heiligen

Abendmahls)

Besonders die Familien mit kleinen

Kindern sind am 12. Juni um 16.30

Uhr zum Familiengottesdienst in der

Franziskuskirche in Lauenhain eingeladen.

Kindergottesdienst

Sonntag, 25. Juli, 10.00 Uhr. Die

Kinder treffen sich in der Kirche.

Gottesdienste in Lauenhain

am 1. Sonntag im Monat um 10.00

Uhr; an den anderen Sonntagen

jeweils um 8.30 Uhr (am 18. Juli mit

Feier des Heiligen Abendmahls)

Am Samstag, dem 12. Juni wird um

16.30 Uhr zusammen mit dem

Kindergarten ein Familiengottesdienst

gefeiert. Am Sonntag, dem 13.

Juni, findet in Lauenhain kein Gottesdienst

statt.

Besondere Gottesdienste

Lauenhain:

Samstag, 12. Juni, 16.30 Uhr: Familiengottesdienst

zusammen mit dem

Kindergarten zum Dorffest

Halbtagesausflug

Dienstag, 8. Juni: Besuch des

Klöppelmuseums in Nordhalben und

der Jugendstilkirche in Bad Steben.

Die Kosten für die Busfahrt und den

Eintritt betragen 10,- €.

Abfahrtszeiten des Busses:

12.05 Uhr: Lauenhain (Bushaltestelle)

12.15 Uhr: Steinbach/Wald (Apotheke)

13.05 Uhr: Teuschnitz (Bushaltstelle)

Bitte melden Sie sich im evang. Pfarramt

(09265/271) oder bei Heidrun

Hariegel (09265/9736) an.

Selbsthilfekreis

dienstags, 19.00 Uhr (Gemeinderaum)

Präparanden

Mittwochs, 17.00 Uhr (außer in den

Ferien)

Rast bei Psalm 23

„Sixties“

Die Sixties nehmen am Halbtagesausflug

am 8. Juni teil

Montag, 12. Juli, 14.30 Uhr im Casa

Ambiente

Benefizkonzert

Sonntag, 25. Juli, 19.00 Uhr, Christuskirche

Steinbach/Wald: Geistliche

Abendmusik. Der SMS-Chor unter

Leitung von Dekanatskantor Sigurd

Knopp veranstaltet dieses Benefizkonzert

zugunsten der Orgelsanierung

mit Chorgesängen alter

und neuer Meister (Felix Mendelsohn-Bartholdy,

John Rutter, Michael

Schütz, Sigurd Knopp u.a.) und

Orgelimprovisationen von und mit

Sigurd Knopp.

Im Anschluss an das Konzert können

Sie noch mit den Sängern, dem

Chorleiter und untereinander ins

Gespräch kommen bei einem Glas

Sekt, Wein, Saft oder Bier und

einigen Knabbereien.

Kinderbibeltag

31. Juli und 1. August (weitere

Informationen siehe unter Pressig-

Rothenkirchen)

Claudia Grüning-Göll

Pfarrerin

Hauptstraße 78

96332 Pressig

Tel. 09265/271

30

31


Aus den Gemeinden

Tettau

Tettau

Der Gottesdienstbesuch

Liebe Gemeindeglieder!

“Suchet mich, so werdet ihr leben!”

Aus der Vorlesung über den Propheten

Amos habe ich noch die

Stimme des Professors im Ohr, der

diesen Satz ausgelegt hat: “Gott

suchen, das ist der terminus technicus

für ‘in den Gottesdienst gehen’”,

so H.-D. Preuß vor rund 30 Jahren.

Ich empfinde noch heute seine Leidenschaft,

mit der er die Vorlesung

eher zu einer Predigt hat werden

lassen, als dass sie reine akademische

Lehrveranstaltung gewesen ist. Kein

Wunder, überblickt man den größeren

Zusammenhang, aus dem der

Monatsspruch für den Juni genommen

ist:

“Denn so spricht der HERR zum Hause

Israel: Suchet mich, so werdet ihr

leben.

Suchet nicht Bethel und kommt nicht

nach Gilgal und geht nicht nach

Beerscheba; denn Gilgal wird gefangen

weggeführt werden, und

Bethel wird zunichte werden.

Suchet den HERRN, so werdet ihr

32

leben, dass er nicht daherfahre über

das Haus Josef wie ein verzehrendes

Feuer, das niemand löschen kann zu

Bethel -

die ihr das Recht in Wermut verkehrt

und die Gerechtigkeit zu Boden

stoßt…” (Amos 5,4-7)

Hier spricht ein leidenschaftlicher

Gott durch den Mund des Propheten,

das wurde uns jungen Studenten

sofort klar. Hier wirbt ein Gott für den

Besuch des Gottesdienstes, eindringlich,

warnend, ja drohend. Und

wir bekamen das hebräische Wortspiel

mit den Namen “Gilgal” und

“Bethel” erklärt, das sich so schlecht

wörtlich übersetzen lässt, höchstens

nachahmen: ...denn Gigal wird an

den Galgen kommen und das Haus

Gottes (Beth-El) wird zum Teufel

gehen - so ungefähr hätten wir uns

das vorzustellen, wie das in hebräischen

Ohren geklungen hätte.

Damals war eine Warnung mit

ausgesprochen, Gott nicht bei den

falschen Heiligtümern zu suchen und

es nicht beim äußerlichen Gottesdienst

bewendet sein lassen, aber an

der Lebensführung nichts zu ändern.

Ich übertrage ins Heutige: Gott

suchen, aber eben nicht “im Wald”

oder “in den Bergen”, nicht als

Naturerlebnis, sondern im Gottesdienst.

Kaum zu glauben, dass der

Prophet Amos im 8. Jahrhundert vor

Christus gelebt hat!

Wie ihr sicher wisst, gilt auch meine

Leidenschaft dem Gottesdienst. Aber

wie das eben ist, in Tettau: Im Winter

ist der Gottesdienstbesuch schlecht

(Ludwig Luthardt) - und im Sommer

ist er nicht gut (Bernhard Nikitka).

Trotz Plakat- und Postkartenaktion,

Predigtlob und allerlei Sympathiekundgaben

für den Pfarrer.

Wer meinen Radiobeitrag bei Antenne

Bayern gehört hat, wird es

schon wissen: dass meiner Meinung

nach diese ganze Aktion nichts

gebracht hat.

Andererseits: Natürlich gibt es auch

eine starke Bindung an die Kirchengemeinde

ohne den Besuch des

Gottesdienstes. Es liegt auch etwas

an der Uhrzeit, an der Art Musik, die

überhaupt nicht dem sonstigen

Musikgeschmack entspricht, am

Mobiliar, das gar nicht bequem und

einladend ist, an den Temperaturverhältnissen,

an der seltsamen Sprache,

die das Verstehen der Bibeltexte

nicht leicht macht.

Und überhaupt gibt es ja keine Garantie,

Gott im Gottesdienst auch zu

finden. Gott suchen - im Gottesdienst!

- und Gott finden - im

Gottesdienst Die Verheißung lautet

anders. Sie lautet dahingehend, dem

Tod zu entrinnen, weil Gott zum

Gericht kommt “wie ein verzehrendes

Feuer, das niemand löschen

kann.”

So will also der Monatsspruch verstanden

werden: Geht in den Gottesdienst,

dann werdet ihr überleben!

Auch wenn ich um Jesu Christi Willen

nicht daran glaube, dass Gott uns

umkommen lässt, wenn wir nicht

zum Gottesdienst gehen, aber zu

mindest in geistlicher Hinsicht, was

den Glauben betrifft, gebe ich dem

Propheten auch heute noch recht.

Euer Bernhard Nikitka

33


Tettau

Mitarbeiter im Portrait

Geballtes Ehrenamt aus der Hütt:

Die Dietzels

Die Gemeinde trifft sich

Tettau

Helmut Dietzel

“Des wemmer sich heud vorstelld...”

erzählt Helmut von den Jahren, wo er

“in drei Schichdn gearbeid hod.” Und

dass dabei für nichts Zeit übrig war,

wenn alle vier Tage eine andere

Schicht dran war. Seit seinem Eintritt

in die Rente will er alles aufholen,

was er in den Jahren der Schichtarbeit

versäumt hat. Den Eindruck

jedenfalls kann man gewinnen, wenn

man sich das geballte ehrenamtliche

Engagement von unserem Helmut

Dietzel anschaut.

Kein Wunder also, dass er auch seit

Jahrzehnten im Kirchenvorstand und

im Meßnerteam vertreten ist. Dabei

treten “die Dietzels” meistens zu zweit

auf. Margot und Helmut sind ein unermüdlicher

Aktivposten bei allen

Arbeiten rund ums Gemeindeleben.

Und nicht nur in der Kirche sind sie

tätig. Der VdK wäre ohne die beiden

nicht denkbar, in jedem Bus zwei

Plätze leer, “es Hüttle” hätte zwei Wirtsleute

im Team weniger, Frauenkreis,

Club 60, AWO und Bibeltreff...

Und da ist ein tiefer Glaube, den der

Herrgott schon auf die Probe gestellt

hat. Ihr wisst ja, was ich meine. Es ist

die Herausforderung an mich, den

Prediger, dass sich mein Wort wiegen

lassen muss. Wenn ich von Tod und

Auferstehung spreche - und da sitzen

die Margot und der Helmut genau

auf Augenhöhe mit der Kanzel - gewogen

und gewogen und hoffentlich

nicht zu leicht befunden, dass deine

Predigt, Bernhard, kein leeres Gerede

ist. Aber genau das macht es dann

eben aus, den Unterschied zum

unverbindlichen Plaudern, das du dir

letztlich auch schenken kannst.

Ich bin jedenfalls sehr froh und

dankbar, dass es meine Dietzels gibt.

Und ich wünsche ihnen noch lange

recht viel Gesundheit. Natürlich

nicht ganz uneigennützig. Denn

diesen Wahlspruch könnt ihr euch

ruhig merken: Sind die Dietzels

gesund, freut sich...

Bitte als Hausaufgabe den Satz

vollenden. Zur Wahl stehen Begriffe

wie “die Dade”, “die Hütt”, “die

Gemeinde”, “alle Welt”, was ihr wollt.

Ich sage nur: DANKE!!!!

Euer Bernhard

Gottesdienste:

Jeden Sonntag um 09.00 Uhr,

letzter Sonntag im Monat 17 Uhr,

außerdem:

Sonntag 27.06. um 9.00 Uhr

Gottesdienst zum Sportfest am

Sportheim

Sonntag 04.07. um 10.00 Uhr

Gottesdienst zum Schützenfest am

Schützenplatz

Sonntag 18.07. um 09.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Sonntag 25.07. um 09.00 Uhr

Gottesdienst unterm Glockenturm

Kindergottesdienst:

sonntags 10.00 Uhr

Gemeindesaal - bis Ende Juni

Präparandenunterricht:

dienstags 16.00 Uhr Gruppe 1

donnerstags 16.45 Uhr Gruppe 2

Kids-Treff “Kirchenmäuse”

freitags 14.30 Uhr

Gemeindesaal

Singkreis:

montags 20.00 Uhr

Gemeindesaal

oder nach Vereinbarung

Club 60:

Dienstag 01.06. Gemeindesaal

Dienstag 06.07. Fahrt ins Blaue.

Genaueres wird abgekündigt

Frauenkreis:

14tägig

Kellerstübchen

20.00 Uhr

Offener Bibeltreff:

jeden 1. Mittwoch im Monat

Mittwoch 02.06. und 07.07.

jeweils 19.30 Uhr

Gemeindesaal

34 35


Aus den Kirchenbüchern

Aus den Kirchenbüchern

Ihren Geburtstag feiern

Ebersdorf

06.06. Helene Feuerpfeil Ludwigsstädter Straße 14 88 Jahre

08.06. Gerda Dressel Angerstraße 24 83 Jahre

18.06. Gertrud Dressel Am Rücken 2 81 Jahre

21.06. Leonore Dressel Tettauer Straße 13 84 Jahre

25.06. Lilli Nichterlein Bergstraße 8 75 Jahre

29.06. Hilda Schwabe Am Rücken 18 85 Jahre

02.07. Thea Franke Am Rücken 12 75 Jahre

09.07. Hanna Franke Tettauer Straße 30 81 Jahre

12.07. Siegbert Tröbs Bergstraße 6 70 Jahre

12.07. Heinrich Reitz Angerstraße 23 83 Jahre

17.07. Jenni Reitz Angerstraße 23 82 Jahre

29.07. Johanna Söllner Angerstraße 35 75 Jahre

Langenau

04.06. Elli Krautwurst Frankenwaldstraße 13 81 Jahre

08.06. Frieda Barnickel Oberes Dorf 8, Buchbach 81 Jahre

21.06. Gertrud Queck Sattelgrundweg 14 75 Jahre

06.07. Elsa Neubauer Tettauer Straße 30, Kehlbach 80 Jahre

06.07. Herbert Liebold Langenbach 15, Buchbach 75 Jahre

08.07. Elly Fick Am Berg 8 83 Jahre

11.07. Horst Schubert Fliederweg 3 70 Jahre

12.07. Ella Zwosta Am Berg 1 81 Jahre

13.07. Margot Kraus Sattelgrundweg 4 70 Jahre

16.07. Walter Krautwurst Forstweg 2 84 Jahre

18.07. Emmi Vetter Kirchberg 4 80 Jahre

Kleintettau

05.06. Dora Bänsch Lichtenhainer Straße 25 87 Jahre

10.06. Isolde Tröbs Thüringer Straße 7 70 Jahre

10.06. Horst Wende Lichtenhainer Straße 2 70 Jahre

19.06. Günter Tröbs Thüringer Straße 7 75 Jahre

23.07. Edith Löffler Glasmeister-Heinz-Straße 7 81 Jahre

36

Lauenhain

16.07. Werner Hammer Selliggasse 18 75 Jahre

20.07. Edit Lieb Frankenwaldstraße 19 80 Jahre

Lauenstein

29.06. Werner Stauch Im Winkel 3 81 Jahre

30.06. Angela Kraft Orlamünder Straße 4 82 Jahre

01.07. Günter Petzold Orlamünder Straße 29 80 Jahre

11.07. Dr. Karl Heinz Fischer Am Birkenhof 3 86 Jahre

31.07. Leni Kretschmann Ebenhof 1 86 Jahre

37


Aus den Kirchenbüchern

Aus den Kirchenbüchern

Ihren Geburtstag feiern

Ludwigsstadt

08.06. Gerhard Richter Rosengasse 14 88 Jahre

11.06. Elisabeth Bergmann Birkenweg 5 87 Jahre

12.06. Ilse Treuner Lehestener Straße 61 80 Jahre

14.06. Willi Künsberg Kehlbacher Straße 55 80 Jahre

14.06. Erika Treuner Kronacher Straße 10 80 Jahre

17.06. Elfriede Schorr Kronacher Straße 8 a 82 Jahre

17.06. Erich Eckardt Hermann-Söllner-Straße 15 91 Jahre

24.06. Gerlinde Schröppel Am Höhle 8 80 Jahre

25.06. Erna Prasser Ostpreußenstraße 3 84 Jahre

30.06. Dr. Gert Reimesch Bächleinsweg 3 70 Jahre

03.07. Gertrud Schmidt Mühlgasse 6 70 Jahre

08.07. Helmut Bergner Im Grund 4 84 Jahre

08.07. Inga Lipfert Rosengasse 17 70 Jahre

09.07. Ursula Bergner Im Grund 4 83 Jahre

09.07. Elise Müller Hermann-Söllner-Straße 15 89 Jahre

12.07. Hannelore Hoffmann Alte Poststraße 4 70 Jahre

13.07. Ludwig Grünbeck Lauensteiner Straße 86 83 Jahre

14.07. Helene Bauer Hermann-Söllner-Straße 15 90 Jahre

17.07. Irmgard Münchberg Hermann-Söllner-Straße 15 87 Jahre

19.07. Egon Kluge Felsenweg 4 75 Jahre

23.07. Waltraud Lucy Hermann-Söllner-Straße 15 82 Jahre

23.07. Karl Jung Ostpreußenstraße 5 81 Jahre

24.07. Günther Traut Pommernstraße 10 80 Jahre

25.07. Gerd Stärker Kronacher Straße 18 75 Jahre

26.07. Rudolf Schmidt Lauensteiner Straße 38 89 Jahre

Pressig

03.06. Arno Solbrig Scheffelstraße 11 89 Jahre

16.06. Ilse Geuther Mühlgasse 1 91 Jahre

20.06. Erwin Kehnel Kronacher Straße 20 81 Jahre

27.06. Klaus Glatzer Gartenstraße 14 70 Jahre

27.06. Siegfried Glatzer Welitsch 65 70 Jahre

04.07. Anna Mühlherr Kaiser-Karl-Straße 3A 84 Jahre

07.07. Renate Kaim Grössau 24 70 Jahre

22.07. Hannelore Wicklein Fichtenstraße 9, Teuschnitz 70 Jahre

26.07. Edeltraud Barnikol Veilchenweg 17 80 Jahre

29.07. Helmut Truckenbrodt Schießhausstraße 23, Teuschn. 88 Jahre

Steinbach am Wald

10.06. Waltraud Hoffer Sonnenleite 26, Windheim 80 Jahre

12.06. Irene Dorn Thüringer Straße 36, Haßlach 81 Jahre

17.06. Johann Kaltenecker Fliederweg 8 83 Jahre

18.06. Ingeburg Schulz Frankenwaldstraße 3 75 Jahre

23.06. Marianne Michalzik Marienstraße 19, Windheim 70 Jahre

03.07. Hannelore Bauer Saarbrunnenstraße 32 75 Jahre

15.07. Alfred Fehn Kehlbachsberg 29, Windheim 82 Jahre

20.07. Ruth Hahn Thüringer Straße 32, Haßlach 86 Jahre

22.07. Theobald Nickolai Otto-Wiegand-Straße 6 70 Jahre

38

39


Aus den Kirchenbüchern

Ihren Geburtstag feiern

Kirchlich bestattet wurden

Aus den Kirchenbüchern

Tettau

03.06. Lieselotte Zitzmann Schauberger Straße 13 83 Jahre

14.06. Anneliese Haag Siedlungsstraße 12 84 Jahre

16.06. Juliane Zwander Schauberger Straße 15 92 Jahre

20.06. Irmgard Reuter Rosengasse 18 80 Jahre

21.06. Ursula Müller Neue Siedlung 20 70 Jahre

22.06. Günter Stauch Am Teich 18 81 Jahre

23.06. Sonja Pechtold Untere Siedlung 2 80 Jahre

24.06. Werner Leonhardt Dr. Köhlerweg 4 87 Jahre

25.06. Egon Lipfert Hauptstraße 13 85 Jahre

03.07. Helmut Kögel Bahnhofstraße 3 80 Jahre

07.07. Manfred Schwabe Bahnsteig 7 70 Jahre

11.07. Johanna Bock Alte Straße 9 83 Jahre

12.07. Lydia Stauch Schulberg 5 86 Jahre

13.07. Heide Feuerpfeil Obere Siedlung 16a 70 Jahre

17.07. Emmie Feigl Sattelbergweg 1 85 Jahre

25.07. Emma Zimmerer Haderholzweg 11 84 Jahre

27.07. Anni Pertsch Pfarrweg 10 83 Jahre

Ebersdorf

Ella Söllner, Ludwigsstädter Straße 17

(zuletzt BRK-Heim Ludwigsstadt), 83 Jahre

Hermann Franke, In der Trabe 5, 91 Jahre

Kleintettau

Walter Heß, Glasmeister-Heinz-Straße 58, 81 Jahre

Ruth Schmidt, Kuhwald 1, zuletzt im BRK-Altenheim, 84 Jahre

Gabriele Dünnbier, Auerbach 6, 54 Jahre

Erich Rieß, Thüringer Straße 14, 89 Jahre

Rudi Müller, Christian-Hammerschmidt-Straße 40, 76 Jahre

Langenau

Eberhard Bischoff, Sattelgrundweg 8, 84 Jahre;

Heiko Rein, geb. Jasmund, Ehringshausen, 43 Jahre, in Buchbach

Karl Ebersbach, Pfarrstraße 8, Buchbach, zuletzt im Altenheim, 87 Jahre, in Schauberg

Lauenstein

Monika Rosse, geb. Klemenz, Untere Gärten 7, 53 Jahre;

Frieda Gallasch, geb. Bergner, Springelhof 8, 85 Jahre;

Lothar Seifert, Von-Thüna-Straße 5, 75 Jahre

40

Ludwigsstadt

Hans Schwab, Hermann-Söllner-Str. 15, 87 Jahre

Paul Kieshauer, Lauensteiner Str. 67, 78 Jahre

Kurt Stärker, Wiesenweg 5, 82 Jahre

Peter Streit, Thünahof 5, 77 Jahre

41


Aus den Kirchenbüchern

Pressig

Christoph Loibl, Ostlandstraße 13, 81 Jahre

Anneliese Köhn, Kaiser-Karl-Straße 3, 76 Jahre

Steinbach am Wald

Gertrud Langhammer, Flurstraße 8, 71 Jahre

Tettau

Herbert Tröbs, Mittlere Siedlung 22, 83 Jahre

Elfriede Zwingmann, Neue Siedlung 28, 81 Jahre

Günther Volk, Alte Straße 1a, 71 Jahre

Kirchlich bestattet wurden

Die Heilige Taufe empfingen

Ebersdorf

Luca Rentsch, Gammellund/Schleswig

Niels Ole Wirth, Geroldsgrün

Lauenhain

Gabriel Neubauer, Frankenwaldstraße 3

Ludwigsstadt

Simon Niklas Fritz, Lange Gasse 6

42


Der besondere Hinweis

Wir helfen Kindern des Krieges

aus dem Trauma der Gewalt

Spendenkonto: 340 36 37

Acredobank München

BLZ 760 605 61

Konzert des Malone Universitätschores

Montag, den 21. Juni um 20.00 Uhr in Probstzella

Dienstag, den 22. Juni um 20.00 Uhr in Ludwigsstadt

Zum dritten Mal kommt ein Universitätschor aus den USA nach Ludwigsstadt.

Auch diesmal verspricht das Konzert einen besonderen musikalischen Genuss.

Der Chor (60 Mitglieder zwischen 18 und 22 Jahren alt) kommt am Montag um

16.00 Uhr in Probstzella an, um zu proben. Um 17.30 Uhr kommen die Gäste, die

in Ludwigsstadt und Umgebung übernachten, am Marktplatz an und können

von den Gastgeber-Familien abgeholt werden. Nach einem kleinen Imbiss

müssen sie um 19.30 Uhr wieder am Marktplatz sein, um mit ihrem Bus zum

Konzert nach Probstzella zu fahren. Um 22.00 Uhr sind sie wieder in

Ludwigsstadt, um ein zweites Mal von ihren Gastgebern im Empfang genommen

zu werden.

Dienstag machen sie ein Sightseeing Programm in unserer Umgebung und

treffen sich deshalb um 8.00 Uhr am Marktplatz. Um 16.00 Uhr proben sie in

Ludwigsstadt, können um 17.00 Uhr abgeholt werden, und sollen um 19.30 Uhr

zum Konzert in Ludwigsstadt sein. Danach begleiten sie ihre Gastfamilien

wieder nach Hause. Am Mittwoch geht es ab nach Prag. Deshalb ist die Abfahrt

schon um 7.00 Uhr früh.

Wir haben noch nicht alle Studenten untergebracht. Wenn Sie zwei nette

Amerikaner für zwei Nächte aufnehmen könnten, wären wir sehr dankbar.

Jay Wiederanders, Fon: 09263/208

50 ct

So ist es gedacht:

STIFTUNG

wings of hope

DEUTSCHLAND

Stiftung Wings of Hope Deutschland

Landwehrstraße 11 - 80336 München

Telefon: 089/5 51 16-134

Telefax: 089/5 51 16-173

wings_of_hope@hotmail.com

www.wings-of-hope.de

Jede und jeder darf mit einer Spende in beliebiger Höhe “Wings of Hope”

direkt unterstützen. Die Internetpräsenz der Stiftung gibt ausführliche

Informationen über die Ziele und die laufende Arbeit der Stiftung.

Spendenquittungen werden von “Wings of Hope” direkt ausgestellt.

Wer ausdrücklich als Nutzer des vorliegenden pdf-Gemeindebriefes

spenden möchte, kann dies auch mit dem kleinen Betrag von 50 ct pro

Ausgabe (gerne auch mehr!) über die Gabenkasse der Kirchengemeinde

Tettau tun: Gabenkasse Tettau, Konto 570 353 011 bei Sparkasse

Kulmbach-Kronach BLZ 771 500 00. Die Spenden werden hier gesammelt

an “Wings of Hope” weiter gegeben. Über das Gesamtaufkommen wird im

e-ditorial jährlich berichtet.

Wir bitten um Verständnis, dass wir eine Spendequittung erst ab einem Betrag von 10 € pro

Einzelspende ausstellen können, nicht über die 50 ct pro Ausgabe. Wir weisen ausdrücklich darauf

hin, dass die Spende freiwillig ist und nicht zur Finanzierung des Gemeindebriefes verwendet wird.

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