Dividenden steuerfrei einstreichen - EXtra-Magazin

extra.funds.de

Dividenden steuerfrei einstreichen - EXtra-Magazin

25 I 07 I 08 SEITE 2

Dividenden steuerfrei einstreichen

Wer nach 2009 kauft, muss die im Swap einberechneten

Dividenden nicht jedes Jahr versteuern,

sondern erst, wenn er den ETF veräußert.

Der Anleger kommt in den Genuss

eines Steueraufschubs.

Swap-ETFs sind günstiger

Darüber hinaus ergeben sich Kostenvorteile:

So fallen beispielsweise beim Erwerb von

englischen oder irischen Aktien obligatorisch

so genannte Stamp Dutys in Höhe von 1,0

bzw. 0,5 Prozent an. In Griechenland wiederum

sind keine Aktien-OTC-Geschäfte möglich,

so dass sämtliche Transaktionen über

die Börse ablaufen müssen. Diese bei der direkten

Abbildung des Index anfallenden Zusatzkosten

trägt allein der Market Maker, der

diese Belastungen wiederum an den Endkunden

in Form eines erhöhten Spreads weitergibt.

Bei einem Swap-Geschäft bleiben derartige

indexfremde Gebühren außen vor, womit

die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs

(Spread) verringert werden kann. Auch die bei

den regelmäßigen Indexanpassungen anfallenden

Transaktionskosten können mit einem

Swap-Geschäft umgangen werden. Die Sicherstellung

der Zahlungsströme wird in diesem

Fall vom Partner der Swap-Vereinbarung

übernommen. Die so eingesparten Aufwendungen

können sich dann in einer Verringerung

der Managementgebühr widerspiegeln.

Der Preis ist ein höheres Risiko

Die Swap-Variante ist für den Anleger etwas

rentabler, dafür ist sie allerdings auch leicht

risikoreicher. Bei der Direktabbildung ist das

gesamte Kapital als Sondervermögen investiert.

Es gibt kein Emittentenrisiko. Bei Swap-

Konstruktion besteht dagegen die Gefahr,

dass der Swap-Partner Schiffbruch erleidet,

also die aus dem Swap-Geschäft versprochene

Performance nicht liefern kann. Jedoch ist

diese Gefahr überschaubar, da der Gegenwert

des Swaps nicht mehr als zehn Prozent

des Fondsvermögens betragen darf. Der

ETF-Anbieter muss also laufend die Erträge

aus dem Swap realisieren und dann neue

Kontrakte abschließen. Auf diese Weise liegt

das Ausfallrisiko bei den meisten Produkten

lediglich zwischen zwei und fünf Prozent.

Weitere interessante Informationen über

Swap-ETFs finden Sie in dem Artikel „Auf der

richtigen Spur“ ab Seite 6.

Exklusiver Service

In der Praxis ist häufig auf den ersten Blick

nicht zu erkennen, ob einem ETF eine Direktabbildung

oder ein Swap zugrunde liegt.

Orientierungshilfe leistet unsere große ETF-

Datenbank ab Seite 9. In der Spalte „Swap“

sind Swap-ETFs mit einem „s“ gekennzeichnet.

Die Datenbank kann auch unter

www.extra-funds.de eingesehen werden. ‹

ANZEIGE

In Dynamik

investieren

db x-trackers ETFs der Deutschen Bank bieten

nun auch Zugang zu den Emerging Markets.

Somit können Anleger mit nur einem Produkt

in einzelne aufstrebende Märkte, chancen reiche

Regionen oder gleich in die gesamte Dynamik

der Emerging Markets investieren.

Nutzen Sie db x-trackers ETFs, um z.B. in China,

Brasilien, Indien, Russland, Südkorea, Taiwan und

Vietnam zu investieren, oder partizipieren Sie an

den Chancen Lateinamerikas und Asiens.

Weitere Informationen:

www.dbxtrackers.com

Hotline: +49 (0)69 910 30549

Emerging Markets

Das Magazin rund um

Emerging Markets ETFs.

Jetzt kostenfrei bestellen:

www.dbxtrackers.com

© Deutsche Bank AG 2008. Stand: 24. April 2008. Eine umfassende Beschreibung der Fondsbedingungen enthalten die Verkaufsprospekte

der db x-trackers. Den ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment

& FinanzCentern der Deutschen Bank oder bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am

Main. Die Fonds bilden jeweils die Wertentwicklung des in ihrem Namen enthaltenen Index ab. Die jeweiligen Fonds werden von den

Sponsoren der Indizes nicht gesponsert, empfohlen, verkauft oder beworben.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine