Magazin download - Theater Bonn

theater.bonn.de

Magazin download - Theater Bonn

N R . 6 5 F E B R U A R 2 0 1 0 AS

AS MAGAZIN

THE ATER BONN

02 | 2010 OPER SCHAUSPIEL TANZ

ER GOLEM


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DER GOLEM

THAT FACE –

SZENEN EINER FAMILIE

INHALT

TANNHÄUSER UND

DER SÄNGERKRIEG AUF

WARTBURG

TAUSEND WÜNSCHE

– EINE QUELLE

Jugendoper DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK von Grigori Frid | 4

Premiere Schauspiel DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

von Tennessee Williams | 6

Uraufführung/Auftragswerk HAUS DES FRIEDENS von Lothar Kittstein | 8

Highlights des Internationalen Tanzes LES GRANDS BALLETS CANADIENS DE

MONTRÉAL (Kanada) SLEEPING BEAUTY (DORNRÖSCHEN)/MINUS ONE | 10

OFFENER JUGENDCLUB | 12

Nachtwerk präsentiert BLOOTWOSCH. KÖLSCH. LECKER MÄDCHE | 13

BLICK HINTER DIE KULISSEN | 13

Matinee zu L’ELISIR D’AMORE (DER LIEBESTRANK) von Gaetano Donizetti | 13

Gastspiel ROMEO AND JULIET by William Shakespeare | 14

Quatsch keine Oper! | 14

Matinee/Caféhaus zu ION oder DER NEUE SOHN | 17

Pressestimme DER GOLEM | 18

Rückblick MONTSERRAT CABALLÉ | 19

THEATER INTERN | 20

KONZERTE | 22

Museen in Bonn | 24

Spielplan vom 3. Februar bis 3. März | 26

Impressum | 30

Titel: DER GOLEM

Ingeborg Greiner und Mark Morouse

Gefördert vom

Ministerpräsidenten

des Landes

Nordrhein-Westfalen

DER GEIZIGE

DIE GOLDENEN

LETZTEN JAHRE

Kulturpartner

DIE COMEDIAN

HARMONISTS

BEING

HAENSEL & GRETEL

IM REPERTOIRE

ZWEI WELTEN

OTHELLO

RIGOLETTO

DIE LIEBE ZU DEN DREI

ORANGEN

ION oder

DER NEUE SOHN

DON KARLOS,

INFANT VON SPANIEN

JOHN GABRIEL BORKMAN

HEAVEN (zu tristan)

3


Julia Kamenik DAS

JUGENDOPER

MOBILE PRODUKTION

TAGEBUCH

DER ANNE FRANK

MONO-OPER VON GRIGORI FRID AUF GRUNDLAGE

DES ORIGINAL-TAGEBUCHS VON ANNE FRANK

Am 11. Januar 2010, kurz vor ihrem 101. Geburtstag, ist Miep Gies gestorben.

Berühmt wurde die gebürtige Wienerin und Wahlholländerin als Vertraute

der jüdischen Familie Frank, die während der holländischen Besatzung in

Amsterdam untergetaucht war, um einer Deportation ins Konzentrationslager

zu entgehen. Nur wenige Monate vor der Befreiung wurde das Versteck

verraten, die Untergetauchten festgenommen. Von der vierköpfigen

Familie Frank überlebte nur Otto Frank die Gefangenschaft in Auschwitz,

seine Frau Edith starb dort kurz vor der Befreiung, die Töchter Margot und

Anne wurden nach Bergen-Belsen verschleppt. Beide Mädchen erkrankten

an Typhus, Margot starb zuerst, die letzten Wochen lebte die fünfzehnjäh-

4

rige Anne allein, ohne eine Bezugsperson aus ihrer Familie. Vermutlich im

Februar oder März 1945 ist Anne Frank gestorben, das genaue Datum ist

nicht bekannt.

Zwei Jahre (Juli 1942 – August 1944) verbrachten die Franks gemeinsam

mit dem Ehepaar van Pels (in Anne Franks Tagebuch van Daan genannt)

und deren Sohn Peter (in den sich Anne verliebt) sowie mit dem Zahnarzt

Fritz Pfeffer (in Annes Tagebuch Albert Dussel genannt) im Hinterhausversteck,

im Gebäude des Kontors Otto Franks in der Amsterdamer Prinsengracht.

Miep Gies, die als Sekretärin bei Otto Frank angestellt war, deren

Mann Jan und drei weitere Mitarbeiter Otto Franks versorgten in dieser

Zeit die Untergetauchten und riskierten dabei ihr Leben.

NÄCHSTE VORSTELLUNGEN 2., 5. UND 19. FEBRUAR, ALTER MALERSAAL


Im Juni 1942 feiert Anne ihren dreizehnten Geburtstag,

den letzten in Freiheit. Auf ihrem Gabentisch

findet sie auch ein Tagebuch. Es wird

für die kommenden zwei Jahre ihr wertvollster

Schatz. Vermutlich haben Otto und Edith Frank

nicht ohne Grund dieses Geschenk für Anne

gewählt, wissend, dass für ihre temperamentvolle

jüngste Tochter das disziplinierte und

entbehrungsreiche Leben im Hinterhaus nur

schwer auszuhalten sein würde.

Bald ist dieses Tagebuch vollgeschrieben. Miep

bringt Anne immer wieder Papierreste und erfährt

dadurch überhaupt von den Aufzeichnungen

Annes. Einer ihrer ersten Gedanken nach

der Verhaftung der Untergetauchten galt dann

auch Annes Tagebuch, nach der ersten Durchsuchung

des Kontors und des Hinterhauses

durch die Gestapo gehen die Helfer ins Versteck

hinauf:

Die Tür zum Versteck war zugesperrt, aber

sonst unversehrt. Zum Glück besaß ich einen

Zweitschlüssel. Ich holte ihn. Wir öffneten und

gingen hinauf. Ich sah auf den ersten Blick: es

war alles durchsucht worden. Herausgerissene

Schubladen, über den Fußboden verstreute Sachen.

Überall umgeworfene Gegenstände. Ein

Bild der Verwüstung. Sie hatten wie die Wandalen

gehaust.

Ich ging ins Schlafzimmer der Franks. Auf dem

Fußboden, inmitten von Papierbergen und

Büchern, entdeckte ich einen rot-orange-graukarierten

Leineneinband [...] Ich ließ den Blick

über das Chaos gleiten, ob sich noch weitere

Aufzeichnungen Annes darunter befanden, und entdeckte die alten Kontobücher

sowie eine Menge weiteres Schreibmaterial, das Elli und ich ihr gegeben

hatten, nachdem das Tagebuch vollgeschrieben war. Rasch sammelten

wir bündelweise Seiten auf, die mit Annes Handschrift bedeckt waren.

Intuitiv wollte Miep Annes geheimste Gedanken schützen, gleichzeitig

klammerte sie sich an den Gedanken, dass Anne und ihre Familie bald

wohlbehalten zurückkehren würden. Gleichzeitig muss sich Miep Gies

darüber im Klaren gewesen sein, dass Annes Tagebuch einem Sprengsatz

gleich kam, wurden darin doch auch die Helfer genannt – zwar unter Pseudonymen,

aber die zu entschlüsseln wäre ein Leichtes gewesen.

Miep bewahrte Annes Aufzeichnungen auf, bis im Juni 1945 Otto Frank

erfuhr, dass seine jüngste Tochter die KZ-Haft nicht überlebt hatte.

Die Drucklegung des Tagebuchs machte auch seine „Retterin“ zu einer

weltbekannten Persönlichkeit.

Doch die wollte nie etwas von Ruhm und Ehre wissen, sie stellte sich und

ihre Geschichte in den Dienst von Frieden und Versöhnung:

Eine Heldin bin ich nicht. Ich stehe am Ende der langen, langen Reihe von

guten Holländern, die damals das gleiche taten wie ich – oder mehr, viel

mehr. [...] Meine Geschichte handelt von ganz gewöhnlichen Menschen

in außergewöhnlich dunklen Zeiten – Zeiten, von denen ich nur inständig

hoffen kann, dass sie sich nie wiederholen mögen. Niemals.

Es ist an uns, den einfachen Menschen in aller Welt, dafür zu sorgen, dass

dies nicht geschieht.

Zitate aus: Miep Gies, MEINE ZEIT MIT ANNE FRANK

Grigori Frids Mono-Oper stellt das Mädchen Anne Frank ins Zentrum, der

Zuschauer wird dadurch ganz nah an die Titelheldin heran geführt und

nimmt auf diese Weise an Annes Leben im Versteck und ihrer Gedankenwelt

teil.

Frid wurde 1915 in St. Petersburg geboren.

International bekannt machte ihn seine Vertonung von Anne Franks Tagebuch,

die 1972 in Moskau konzertant uraufgeführt wurde und die 1977 in

Kislowodsk (Kaukasus) die szenische Erstaufführung erlebte.

In der Bonner Inszenierung verkörpert die Sopranistin Julia Kamenik die Titelfigur,

ihr gegenüber steht Kristina Köhl in Gestalt der imaginären Freundin

Kitty, an die Anne Frank fast alle ihrer Tagebucheintragungen gerichtet

hat. Thomas Wise, Studienleiter am THEATER BONN, interpretiert Frids

Musik und begleitet das szenische Geschehen am Flügel.

Die Inszenierung von Mark Daniel Hirsch richtet sich insbesondere an ein

junges Publikum und kann, wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt

sind, auch als Gastspiel, beispielsweise in Schulen, gebucht werden. Gemeinsam

mit Ausstatterin Uta Heiseke wird der Regisseur dafür eine ganz

spezielle „mobile“ Fassung erarbeiten.

Gastspiele sind ab März 2010 möglich.

Infos und Buchung ab sofort.

Bei Interesse richten Sie bitte Ihre Anfrage an die Theaterpädagogin

Yvonne Schwartz: 0228 77 81 35 oder yvonne.schwartz@bonn.de

MOBILE PRODUKTION

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

MONO-OPER VON GRIGORI FRID AUF GRUNDLAGE

DES ORIGINAL-TAGEBUCHS VON ANNE FRANK

Musikalische Leitung Thomas Wise

Inszenierung Mark Daniel Hirsch

Bühne und Kostüme Uta Heiseke

Licht Sirko Lamprecht

Dramaturgie Ulrike Schumann

Anne Frank Julia Kamenik

Kitty Kristina Köhl

5


Hendrik Richter, Nina V. Vodop’yanova

PREMIERE SCHAUSPIEL


DIE KATZE AUF DEM

HEISSEN BLECHDACH

von Tennessee Williams

Big Daddy Pollitt hat es zu etwas gebracht: Er nennt

nicht nur die Plantage sein eigen, auf der er seine Karriere

einst als Aufseher begann, sondern hat es im Laufe

der Jahrzehnte geschafft, sie zur größten Plantage des

ganzen Deltas auszubauen und dabei steinreich zu

werden. Heute, an seinem 65. Geburtstag, könnte er

es sich mit seiner Familie gut gehen lassen und feiern

– würden nicht alle mit Bangen auf den Befund von

Doktor Baugh warten. Der sollte herausfinden, was für

eine Krankheit es ist, mit der Big Daddy sich seit einiger

Zeit schon quält.

Und gleich zu Beginn der KATZE AUF DEM HEISSEN

BLECHDACH deutet sich an, dass – außer dem Patriarchen

selbst und seiner Frau, Big Mama – alle wissen,

dass es Krebs ist und Big Daddy seinen nächsten Geburtstag

vermutlich nicht erleben wird ...

Der ältere Sohn Gooper, ein strebsamer, abgezockter

Anwalt, und dessen Frau Mae, die gerade ihr sechstes

Kind erwartet, haben kein dringendes Interesse daran,

den Vater über seinen Zustand aufzuklären. Gooper will

erst seine Schäfchen ins Trockene und den Vater dazu

bringen, ihm den gesamten Besitz zu überschreiben.

Seinem jüngeren Bruder Brick gegenüber fühlt er sich

dabei in keiner Weise verpflichtet oder schuldig, hält er

diesen doch für einen nichtsnutzigen Verlierer.

Tatsächlich könnte man Brick für einen Gescheiterten

halten; er war vor Jahren einmal ein erfolgreicher

Footballspieler, das ist aber lange vorbei. Danach hat

er sich eine Zeitlang ohne Leidenschaft als Sportreporter

versucht und sich zuletzt immer mehr zurückgezogen,

sich immer tiefer in Alkohol und Abscheu vor sich

selbst und der Welt geflüchtet.

Auch seiner Frau, der schönen und lebensfrohen

Maggie, begegnet er nur mit Ablehnung, denn er will

ihr die Schuld am Tod seines Jugendfreundes Skipper

geben. Irgendwo tief in seinem Innern ist ihm sicher

bewusst, dass er eher selbst dafür verantwortlich ist.

Zu lange hat er auszublenden versucht, dass die Beziehung

zu Skipper womöglich nicht die reine, über

jeden Zweifel erhabene Freundschaft war, für die er sie

so gern halten wollte, dass sein Freund womöglich andere

Gefühle für ihn hegte, Gefühle, mit denen er nicht

umzugehen wusste.

Nun ertränkt er seine Selbstzweifel im Schnaps, hat sich

von allen abgekapselt; seine – ohnehin kinderlose – Ehe

ist zerrüttet und er weigert sich sogar, mit seiner Frau

zu schlafen.

Maggie aber lässt sich in ihrer Liebe zu Brick nicht erschüttern

und, als sie begreift, wie es um Big Daddy

steht und die Pläne Goopers und Maes durchschaut,

macht sie sich bereit für den Kampf ...

Die 1955 in New York uraufgeführte KATZE AUF DEM

HEISSEN BLECHDACH brachte Tennessee Williams

sicher den größten Erfolg seines Lebens ein: Sie wurde

mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet und durch

Richard Brooks’ Verfilmung aus dem Jahre 1958 mit Liz

Taylor als Maggie und Paul Newman als Brick weltberühmt.

Auch heute ist das Stück noch fester Bestandteil

internationaler Spielpläne. Dies mag u.a. damit zusammenhängen,

dass man mit den Figuren dieses Dramas

in all ihrer Zerrissenheit, in ihren verzweifelten Versuchen,

sich selbst und andere zu täuschen, doch auch in

ihrem Ringen um Wahrhaftigkeit in ganz unmittelbarer

Weise mitfühlt – sie sind uns so nahe, gerade weil sie

so unvollkommen scheinen.

Der Wahrhaftigkeit seiner Figuren, seiner Geschichten

fühlte sich Tennessee Williams als Dramatiker in besonderer

Weise verpflichtet, und so meldet er sich in

einer Regieanweisung mitten in der zentralen Szene

der KATZE ganz direkt zu Wort:

Der Vogel, den ich im Netz dieses Stücks zu fangen versuche,

kann nicht die Lösung des psychologischen Problems

eines einzelnen Mannes sein. Ich versuche, den

wahren Gehalt von Erlebnissen in einer Gruppe von

Menschen zu erfassen, diese umwölkte, flackernde,

vergängliche – unter Hochspannung stehende! – Interaktion

zwischen menschlichen Wesen, in der Gewitterwolke

einer gemeinsamen Krise. Die Figuren müssen

dabei einen Teil ihres Geheimnisses bewahren, so wie

auch im Leben die Menschen ihre Geheimnisse bewahren,

sogar vor sich selbst. Das enthebt den Dramatiker

jedoch nicht seiner Pflicht, so sorgfältig und genau,

wie er legitimerweise nur kann, zu beobachten und zu

untersuchen: sollte ihn aber davon abhalten, Klischees

darzustellen und leichten Erklärungen aufzusitzen, die

aus einem Stück eben nur ein Stück machen und keine

Schlinge, in der man die Wahrheit über menschliche

Erfahrungen einfangen kann.

Der Regisseur Ingo Berk, Jahrgang 1975, inszenierte

am Schauspielhaus Zürich, an der Berliner Schaubühne,

am Schauspiel Hannover und am Schauspielhaus

Graz. Seit 2005 arbeitet er kontinuierlich am THEATER

BONN und brachte zuletzt Eugene O’Neills EINES

LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT in der Halle

Beuel heraus.

PREMIERE FREITAG, 19. FEBRUAR, 19.30 UHR, KAMMERSPIELE

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

VON TENNESSEE WILLIAMS

NÄCHSTE VORSTELLUNGEN

21. UND 26. FEBRUAR

Inszenierung Ingo Berk

Bühne Damian Hitz

Kostüme Kathrin Stadeler

Musik Patrik Zeller

Licht Helmut Bolik

Dramaturgie Stephanie Gräve

Margaret Nina V. Vodop’yanova

Brick Hendrik Richter

Mae Tatjana Pasztor

Big Mama Tanja von Oertzen

Big Daddy Rolf Mautz

Reverend Tooker Oliver Chomik

Gooper Stefan Preiss

Doktor Baugh Wolfgang Rüter

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PREMIERE SCHAUSPIEL

Bernd Braun, Konstantin Lindhorst, Maria Munkert (v.o.n.u.)


URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

HAUS DES FRIEDENS

von Lothar Kittstein

Internationaler Terrorismus, die Weiterverbreitung von

Massenvernichtungswaffen oder die Instabilität anderer

Staaten beeinflussen unmittelbar unsere Sicherheit.

Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger steht bei deutscher

Sicherheitspolitik an erster Stelle. Schutz bedeutet

nicht allein physische Unversehrtheit, sondern

auch Schutz grundlegender Werte. Wenn massiv gegen

Völkerrecht und Menschenrechte verstoßen wird, darf

Deutschland schon allein aufgrund seiner historischen

Verantwortung nicht tatenlos zusehen.

Der Schwerpunkt der Bundeswehreinsätze zielt darauf

ab, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Durch das Engagement

der Bundeswehr gelingt es, Konflikte zu verhindern,

bevor sie entstehen. So verringern sich auch

mögliche Gefahren für Deutschland. Diplomatische,

wirtschaftliche und entwicklungspolitische Maßnahmen

ergänzen die Einsätze.

Militärische Operationen müssen von der Gesellschaft

eines Einsatzlandes akzeptiert und aktiv mitgetragen

werden. Nur so ist es möglich, Konflikte bereits im Entstehen

zu lösen, Krisen vorzubeugen und den Frieden

weltweit dauerhaft zu festigen.

Für eine wirksame Sicherheitspolitik sind die politische

Bereitschaft und die Fähigkeit notwendig, Freiheit und

Menschenrechte notfalls auch militärisch zu verteidigen.

Herausforderungen, die durch die wachsende internationale

Verflechtung bedingt sind, kann die Staatengemeinschaft

letztlich nur geschlossen begegnen.

Die Bundesregierung

Die gesellschaftliche Akzeptanz im Einsatzland erscheint

in der Darstellung unserer Bundesregierung

beinahe als Voraussetzung für einen Auslandseinsatz

der Bundeswehr. Tatsächlich muss eine längerfristige

Akzeptanz erst vor Ort errungen und, wie die Erfahrung

zeigt, aktiv bewahrt werden. Die Weichen dafür werden

selten in den militärischen Operationen selbst, sondern

vielmehr in den vielen kleinen Begegnungen der Truppe

mit der einheimischen Bevölkerung gestellt – täglich

aufs Neue. Im persönlichen Umgang erweist sich, ob

die Repräsentanten einer fremden Macht als „Schutz

grundlegender Werte“ oder als Bedrohung empfunden

werden. Das bedeutet letztlich für jeden einzelnen Soldaten

eine über die, mehr oder weniger klar definierten,

Grenzen seines Jobs hinausreichende moralische Verantwortung:

Er muss seinen Auftrag nicht nur theoretisch

begreifen, sondern ihn auch selbst leben. Können

zum Beispiel Soldaten, die fluchen, bei der Bevölkerung

eines Einsatzlandes Vertrauen und Respekt erlangen?

Kann eine Armee, deren Vertreter dieser Bevölkerung

moralisch zweifelhaft oder gar verwerflich erscheinen,

helfen, ein neues System zu etablieren?

Lothar Kittstein hat ein Stück über drei Soldaten der

Bundeswehr im Auslandseinsatz geschrieben. Zwei

Männer und eine Frau haben auf einer außerordentlichen

Erkundungsfahrt in die Berge mit ihrem Wagen

eine Panne und suchen Schutz in einer verlassenen

Impfstation. Bis der Schaden behoben ist, sitzen sie

mit wenigen Vorräten fest. Die Gegend ist zwar verlassen,

aber ist sie deshalb auch sicher? Bedeutet das Fehlen

eines sichtbaren Gegners auch tatsächlich dessen

Abwesenheit?

Die beiden Männer haben schon viele Einsätze zusammen

erlebt. Welchen Auftrag sie in diesem Land

haben und warum sie ihn haben, ist in ihrem Alltag zur

Nebensächlichkeit geworden. Die junge Marie, neu in

der Truppe, ist anders: „Wir sorgen dafür, dass man da

unten wählen gehen kann. Und ausgeht. Tanzt. Musik

hört. Ins Kino geht. Und Händchen hält. Sich küssen

darf.” Weiblich, attraktiv und intelligent, ist Marie eine

latente Bedrohung für die beiden Männer. Die Reparaturen

brauchen Zeit und es bricht sich Bahn, was im

soldatischen Alltag sonst keinen Platz hat. Die Grenzen

des Jobs werden überschritten, allerdings in völlig anderer

Hinsicht, als ihr Auftrag es erforderte ...

Stefan Heiseke, der bereits erfolgreich DIE BANALITÄT

DER LIEBE und DON KARLOS, INFANT VON SPANI-

EN am THEATER BONN erarbeitete, inszeniert die Uraufführung

von HAUS DES FRIEDENS.

Lothar Kittstein, Jahrgang 1970, debütierte 2005 als

Theaterautor mit dem Stück IN EINER MONDHELLEN

WINTERNACHT, das bei den Autorentheatertagen des

Thalia Theaters Hamburg uraufgeführt wurde. Er verfasste

weitere Stücke, u.a. für das Schauspiel Köln, das

fringe ensemble, das

Theater Trier und das

Schauspiel Frankfurt.

Zur Zeit arbeitet

Kittstein an einem

Auftragswerk für das

Theater Aachen und

einem Kurzstück für

das Schauspielhaus

Bochum. Er lebt als

freier Übersetzer und

Autor mit seiner Familie

in Bonn.

PREMIERE MITTWOCH, 24. FEBRUAR, 20 UHR, WERKSTATT

Lothar Kittstein

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

HAUS DES FRIEDENS

VON LOTHAR KITTSTEIN

NÄCHSTE VORSTELLUNGEN

12. UND 27. MÄRZ

Inszenierung Stefan Heiseke

Ausstattung Uta Heiseke

Musik Lars Figge

Kampfchoreographie Dominik Klingberg

Licht Lothar Krüger

Dramaturgie Nora Giese

Mit Maria Munkert; Bernd Braun,

Konstantin Lindhorst

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VORSCHAU HIGHLIGHTS DES INTERNATIONALEN TANZES

GASTSPIEL DER WELTBERÜHMTEN COMPAGNIE

LES GRANDS BALLETS CANADI

Les Grands Ballets Canadiens de Montréal haben sich durch ihre zahlreichen

Auslandstourneen großes internationales Renommee als eines der

führenden Ballettensembles der Gegenwart erworben. Die Compagnie feiert

derzeit den 53. Jahrestag ihres Bestehens und spielt eine herausragende

Rolle in der Entwicklung des Tanzes in Kanada. Dabei ist sie bis heute dem

Geist des klassischen Balletts treu geblieben. In Deutschland waren Les

Grands Ballets Canadiens de Montréal bereits in vielen großen Städten zu

Gast und wurden zuletzt mit restlos ausverkauften Aufführungen im Festspielhaus

Baden-Baden enthusiastisch vom Publikum gefeiert.

Seit der Saison 1999/2000 ist Gradimir Pankov künstlerischer Direktor der

Grands Ballets: Er übernahm damit die Position von Lawrence Rhodes, der

vor allem auf die Zusammenarbeit mit kanadischen Künstlern wie Ginette

Laurin, Paul-André Fortier, Édouard Lock und James Kudelka, aber auch mit

europäischen Choreographen setzte. Als neuer künstlerischer Direktor der

Grands Ballets hatte Pankov erstmalig die Möglichkeit, mit einer Compagnie

zu arbeiten, die nicht zu einem Theater oder einem Opernhaus gehörte

und damit eine Bewegungsfreiheit, die es ihm erlaubte, seine 40-jährige

Erfahrung als Tänzer, Lehrer, Ballettmeister, Choreograph und künstlerischer

Direktor zu bündeln. Außerdem konnte er auf viele Verbindungen

zurückgreifen, die er über die Jahre zu verschiedenen Choreographen aufgebaut

hatte. Seine künstlerische Vision war Risikobereitschaft. Er wollte

aus den Grands Ballets eine zeitgenössische, kreative Compagnie machen.

In den letzten zehn Jahren hat er die Zusammensetzung der Compagnie

komplett geändert. Hohes technisches Niveau und interpretatorische Vielseitigkeit

sind bei jedem einzelnen Tänzer gefordert, um den Ansprüchen

der Choreographen gerecht werden zu können, bei denen Pankov Werke in

Auftrag gab: Jiri Kylián (Tschechische Republik), Mats Ek (Schweden), Kim

Brandstrup (Dänemark), Ohad Naharin (Israel), Nacho Duato (Spanien)

und Choreographen der neuen Generation wie Stijn Celis (Belgien), Mauro

Bigonzetti (Italien), Jean-Christophe Maillot und Kader Belarbi (Frankreich),

Didy Veldman (Niederlande), Shen Wei (China), Christopher Wheeldon

und Adam Hougland (USA) sowie Peter Quanz und Shawn Hounsell

(Kanada). Nachdem die letzte Primaballerina, Anik Bissonnette, sich 2007

entschied, das Ensemble zu verlassen, sollte die Compagnie als Ganzes

zum Star werden. Das Ansehen der Grands Ballets war international gewachsen,

in den USA ebenso wie in Europa, sie traten 2008 zum ersten

Mal beim Pariser Festival „Les Étés de la Danse“ auf und tourten 2009

erstmalig in Israel und Ägypten. So waren die zurückliegenden zehn Jahre,

während derer Pankov mit den Grands Ballets arbeitete, eine bedeutsame

Zeit für ihn und das gesamte künstlerische Team. Die Saison 2009/10

ist geprägt von Wiederaufnahmen zur Feier des 10-jährigen Jubiläums der

Compagnie unter Pankovs künstlerischer Leitung.

EUROPA-PREMIERE DER NEUEINSTUDIERUNG

SLEEPING BEAUTY (DORNRÖSCHEN)

Mats Eks SLEEPING BEAUTY (DORNRÖSCHEN) ist eine der aufregendsten

Neuinterpretationen dieses Stoffes. Im traditionellen Märchen sticht

sich Aurora mit einer Spindel und fällt in einen tiefen Schlaf. Bei Mats Ek

ist ihr Schlaf nicht real, sondern ein Schlaf der Betäubung, des Sich-Abwendens

von der Wirklichkeit. Seiner Überzeugung nach reifen Charaktere

an der Auseinandersetzung mit schicksalhaften Begegnungen. Diese Entwicklung

im Tanz sichtbar und verständlich zu machen, ist eines seiner

Hauptanliegen.

10

Mats Ek ist einer der bedeutendsten Choreographen und Neuerer des Balletts

der letzten 40 Jahre. Mit seiner Deutung von GISELLE für das Cullberg

Ballett gelang ihm 1982 der Durchbruch an die Weltspitze.

Choreographie Mats Ek

Musik Peter I. Tschaikowsky

Mit 30 Tänzerinnen und Tänzern

GRÜNDONNERSTAG, 1. APRIL, 19.30 UHR, UND

KARFREITAG, 2. APRIL, 18 UHR, OPERNHAUS


ENS DE MONTRÉAL (KANADA)

MINUS ONE

MINUS ONE ist der Titel eines Tanzabends, den der Choreograph

Ohad Naharin aus sieben seiner besten Werke (ZACHACHA, SABO-

TAGE BABY, BLACKMILK, PASSOMEZZO, ANAPHAZA, QUEENS OF

GOLUB und MABUL) für die kanadische Compagnie zusammengestellt

hat. Dennoch ist daraus keine zufällige Collage, sondern ein

virtuos gearbeitetes, vollständiges Stück geworden. Eine grandiose,

Frühlingsduft atmende Hymne auf den Tanz.

Ob Mambo, Polonaise oder Cha-Cha-Cha, Volkstanz, expressionistischer

Ausdruckstanz oder pure Abstraktion, symmetrische Bewegungen

oder solistische Improvisation – Naharin malt ein grandioses

Fresko menschlicher Emotionen. Seine Tanzsprache kann zart, wuchtig,

sensibel, rau, elegant, komisch oder tragisch sein, sie ist geprägt

von Intensität, Menschlichkeit und Humor. In dem Lichtdesigner Avi

Yona Bueno hat der Choregraph einen Seelenverwandten gefunden,

der atmosphärisch-magische Räume zu schaffen versteht. Während

85 faszinierender Minuten bringt diese Ensemble-Choreographie dennoch

die individuelle Qualität jedes einzelnen Tänzers zur Geltung.

Das Bayerische Staatsballett holte Ohad Naharin 1991 zum ersten Mal

als Choreographen nach Deutschland. Der junge Israeli hatte sich damals

bereits in Paris einen Namen gemacht und galt als besonderes

junges Talent der freien Szene. Naharin (Jahrgang 1952) begann mit

22 Jahren bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv seine Tänzer-

Ausbildung und erhielt erste Engagements bei den Compagnien von

Martha Graham in New York und Maurice Béjart in Brüssel, bevor er

1980 als Choreograph in New York debütierte. Es entstanden Arbeiten

für führende Ballett-Ensembles der Welt, so u.a. für das Nederlands

Dans Theatre, das Frankfurt Ballett, das Ballet Nacional Madrid, das

Cullberg Ballet, das Ballet Gulbenkian, das Bayerische Staatsballett

und das Ballet de l’Opéra National de Paris. Heute ist Naharin Chefchoreograph

bei der Batsheva Dance Company, deren künstlerischer

Leiter er bereits von 1990 bis 2003 war. Sein Lebensmotto: Nichts ist

von Dauer.

KARSAMSTAG, 3. APRIL, 20 UHR, UND

DIENSTAG, 6. APRIL, 19.30 UHR, OPERNHAUS

Choreographie Ohad Naharin

Musik Traditionals, Volkslieder, Barockmusik,

ethnische Rhythmen und Originalkompositionen

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JR = JUGENDRABATT (SIE SPAREN 60%).

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Szenenfoto ZWEI WELTEN mit Ismail Deniz

OFFENER

JUGENDCLUB

FÜR SCHÜLER UND STUDIERENDE

Seit November 2009 bietet THEATER BONN den „offenen Jugendclub“ an. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren haben hier die Möglichkeit,

Theater und Oper aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen. An jedem zweiten Donnerstag findet ein Treffen mit den beiden

Theaterpädagoginnen Marita Ragonese und Yvonne Schwartz statt. Neben Basistraining und Übungen sind gemeinsame Vorstellungsbesuche

von Oper und Schauspiel geplant. Außerdem werden Gäste aus verschiedenen Bereichen des Theaters eingeladen, um über ihr

Arbeitsfeld zu berichten. Schauspieler und Sänger erzählen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Die Jugendlichen werden auch selbst in einer Projektarbeit künstlerisch herausgefordert. Gemeinsam mit den Theaterpädagoginnen entwickeln

sie einen Beitrag zu der Produktion ZWEI WELTEN. Am 8. und 9. Mai 2010 wird es ein Schultheaterfestival in den Kammerspielen

geben, bei dem die Teilnehmer die Umsetzung ihrer projektbezogenen Ideen vorstellen.

Die Teilnahme am offenen Jugendclub ist kostenlos, Bühnenerfahrung ist keine Voraussetzung.

12 ANMELDUNG & INFORMATIONEN UNTER TEL.: 0228 77 81 35 & 77 81 28 SOWIE

UNTER MARITA.RAGONESE@BONN.DE & YVONNE.SCHWARTZ@BONN.DE


MATINEE ZU

L’ELISIR D’AMORE

(DER LIEBESTRANK)

VON GAETANO DONIZETTI

Wenn auch eher die opera seria für das Opernschaffen Donizettis bezeichnend

ist, bewies er mit dem in nur drei Wochen „zubereiteten“ LIE-

BESTRANK aus dem Jahr 1832, dass er durchaus auch Komödien schreiben

konnte. Die Zutaten dieser opera comica sind: zwei Männer – der

eine selbstsicher und draufgängerisch, der andere komplexbeladen und

schüchtern –, die um die Gunst der schönen Adina werben, sowie ein

Arzt, der mit seinen Wunderelixieren regelrechte Begeisterungsstürme

auslöst; das Ganze verfeinert mit markanten Melodien, rasanten Tempi

und affektreichen Ensembles.

Mit Vera Nemirova konnte eine inzwischen zum Regie-Star avancierte

Künstlerin gewonnen werden, die in dieser Saison außerdem an der

Wiener Staatsoper, der Oper Frankfurt und bei den Salzburger Festspielen

inszeniert. Ihre FAUST-Inszenierung der Spielzeit 2007/08 am

THEATER BONN ist durch ihre bilderreiche Sprache und ihr musikalisches

Gespür in bester Erinnerung.

Die Matinee wird moderiert von Corinna Tetzel, die die Produktion als

Dramaturgin betreut.

NACHTWERK PRÄSENTIERT

BLOOTWOSCH. KÖLSCH.

LECKER MÄDCHE

Am Aschermittwoch ist alles vorbei ... von wegen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, sagen sich die Nachtwerker, verschieben das Ende der fünften

Jahreszeit einfach um ein paar Tage und bitten Sie, auch wenn die Karawane schon weiter gezogen ist, zu einem Nachtwerk im Zeichen des Karneval

in die Werkstatt.

Von und mit Philine Bührer, Anastasia Gubareva, Maria Munkert, Nadine Scheck; Oliver Chomik, Jens Kerbel, Konstantin Lindhorst und Überraschungsgästen

IM ANSCHLUSS PARTY IM FOYER DER WERKSTATT

FREITAG, 26. FEBRUAR, 22 UHR, WERKSTATT

BLICK HINTER DIE KULISSEN

Christian Firmbach, Künstlerischer Betriebsdirektor,

führt durch das Opernhaus

Begrenzte Teilnehmerzahl, Karten nur im Vorverkauf

FREITAG, 26. FEBRUAR, 18 UHR, TREFF-

PUNKT BÜHNENEINGANG OPERNHAUS

SONNTAG, 21. FEBRUAR, 11 UHR,

OPERNHAUS-FOYER, EINTRITT FREI

T h e a t e r a r k a d e n

S o m m e r t e r r a s s e

Öffnungszeiten:

11.00 bis 15.00 Uhr

und 17.00 bis 1.00 Uhr

Kein Ruhetag, durchg. warme Küche

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GASTSPIEL

ROMEO

AND

JULIET

BY WILLIAM SHAKESPEARE

Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt wurde von der in

München ansässigen TNT BRITAIN & THE AMERICAN DRAMA

GROUP bereits vielerorts in Deutschland mit großem Erfolg

in der englischen Originalsprache gezeigt. Live-Musik, eine

kraftvolle Choreographie und der einfache, sich an den räumlichen

Gegebenheiten des Globe Theatre orientierende Aufführungsstil

erlauben es, dem heutigen Publikum Shakespeares Meisterwerk

in einer Weise zu präsentieren, die in ihrer Unmittelbarkeit der

historischen Aufführungssituation nahe kommt.

TNT BRITAIN & THE AMERICAN DRAMA GROUP

ROMEO AND JULIET BY WILLIAM SHAKESPEARE

IN ENGLISCHER SPRACHE

directed by Paul Stebbings | produced by Grantly Marshall

DIENSTAG, 23. FEBRUAR, 11 UND 19.30 UHR, KAMMERSPIELE

QUATSCH KEINE OPER!

EINE VERANSTALTUNGSREIHE VON THEATER BONN | KÜNSTLERISCHE LEITUNG & DURCHFÜHRUNG: RITA BAUS KULTURPRODUKTION,

HARMONIE BONN UND HAUS DER SPRINGMAUS IM OPERNHAUS

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VORSCHAU

JOJA WENDT DAS BESTE AM KLAVIER

SAMSTAG, 27. MÄRZ, 20 UHR

Joja Wendt präsentiert ein unterhaltsames, kurzweiliges, abwechslungsreiches und atemberaubend virtuoses Klavierkonzert

– natürlich in dem ihm eigenen Tasten-Tempo. DAS BESTE AM KLAVIER ist ein musikalischer Hochgenuss

für die ganze Familie, bei dem Joja Wendt sich von seinem Publikum – mit Hilfe einer großen Leinwand

– auf die Finger schauen lässt.

Dass Klavierkonzerte Spaß machen, hat Wendt als Botschafter in Sachen Klaviermusik auf unzähligen Konzerten

rund um den Globus immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Im letzten Jahr begeisterte er sein Publikum in

Konzerthäusern von Los Angeles bis Singapur, war Special Guest bei „Wetten, dass ...?” und Jury-Mitglied beim

Wettbewerb „Dein Song” des Kinderkanals KIKA. Sein gefeiertes Programm „Mit 88 Tasten um die Welt” vermittelt

einen Eindruck dessen, was auf dem Klavier so alles möglich ist!

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Vorverkauf läuft | Tickets: www.bonnticket.de

Hotline: 0180 500 18 12 (14 ct/min) Theaterkasse: 0228 77 80 08 sowie an allen bekannten VVK-Stellen

Erste Quarto-Ausgabe von Romeo und Julia


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0228 / 63 86 11

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Noch immer gehört es zum guten bürgerlichen Ton, Kunst

und Kultur als wertvolle Güter der Gesellschaft zu preisen.

Aber wenn es darum geht, bei den öffentlichen Ausgaben

Einsparungsmöglichkeiten zu erschließen, steht der

Kulturbereich keineswegs unter Artenschutz. Die Gleichung

lautet: es werden dort Steuergelder ausgegeben, also muss

man dort auch einsparen können. Und es ist tatsächlich so,

dass Kultur „kostet“. Allerdings sollten sich Kommunalpolitiker

und Bürger darüber klar sein, was im Kulturbereich wirklich

geschieht – und nicht mit dem Gedanken begnügen, dass dort

öffentliche Mittel bewegt werden.

Wird über die Ausgaben für das kulturelle Geschehen einer

Stadt geredet, verharrt mancher jedoch ausschließlich bei den

Kosten, bei den Ausgaben. Tatsächlich sind die Einnahmen

des Kulturbetriebs nur ein kleiner Teil der Refi nanzierung,

doch darf man darüber nicht vergessen, dass ein erheblicher

Teil der Ausgaben über Steuern und Gebühren in öffentliche

Kassen zurückfl ießen, auch in die der Stadt. Außerdem sollte

niemand verkennen, dass der Kulturbereich selbst für das

Wirtschaftsgeschehen in Stadt und Region bedeutsam ist,

zum Beispiel für die Gewerbetreibenden. Mit gutem Grund

werden in der Wirtschaftswerbung die so genannten „weichen“

Standortfaktoren hervorgehoben, weil ein vielfältiges, hochwertiges

Kulturangebot in manche Investitionsentscheidung

einfl ießt oder die Wahl eines Arbeitgebers beeinfl usst.

Wer sich im Wirtschaftsleben auskennt, der weiß, dass ein

ansprechendes Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebot für die

Beschäftigten und ihre Familien entscheidend sein kann.

Das Kulturangebot der Bundesstadt Bonn, vor allem im

Bereich Oper und Theater, wirkt aber auch unmittelbar auf

das Wirtschaftsgeschehen ein. Sach- und Personalausgaben in

den Kultureinrichtungen, ebenso die Ausgaben der Besucher

erreichen die vor- und nachgelagerten Gewerbebereiche. Das

gilt zum Beispiel für die Friseure, die Bekleidungsbranche und

die Gastronomie. Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen

haben ebenfalls teil an den Geldern, die im Kulturbereich

bewegt werden. Auch Wartungs- und Erhaltungsaufgaben,

Modernisierungen und Neuerrichtung gehören zu der

breiten Nachfrage-Palette, die durch den Kulturbetrieb

entsteht. Regelmäßig sind Bau- und Ausbauhandwerker,

Wartungstechniker und andere Handwerker in den Kulturstätten

tätig; hinzu kommen die Mitarbeiter in den Betrieben, die als

ständige Zulieferer der Einrichtungen tätig sind.

Die in unserem Magazin vorgestellten, überwiegend

mittelständischen Unternehmen gehören zu denen in der

Region, die sich gerne für einen gut funktionierenden Bonner

Theaterbetrieb engagieren. Die meisten haben ihren Hauptsitz

in Bonn und fühlen sich der

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Stadt und ihrem Kulturangebot

verbunden. Und das bedeutet

vor dem Hintergrund des oben

geschilderten Kultur-Geldkreislaufs:

auch die Mitarbeiter dieser

Unternehmen und ihre Familien

machen von dem Kulturangebot

der Stadt Gebrauch und sorgen mit

ihren privaten Ausgaben dafür, dass

Geld in kultureller Bewegung bleibt

...


Der Bonner ION setzt auf Tempo. In einer guten Stunde ist die Sache abgehandelt, der

Knoten gelöst. Der unverhohlenen Komik des Stückes wird reichlich Raum gegeben. Den

eigentlichen Kernszenen, in denen die Zeit erstarrt, das Blut gefriert, schadet das jedoch

nicht im Geringsten. Oliver Chomik als athletischer Titelheld, vor allem aber Katharina

von Bock als von Götterhand auf ewig gebrandmarkte Kreusa haben an diesem Umstand

den meisten Anteil.

SWR 2

MATINEE

MATINEE UND CAFÉHAUS

Mit dem Inszenierungsteam und Mitgliedern

des Ensembles. Moderation: Elisabeth Einecke-Klövekorn

SONNTAG, 7. FEBRUAR, 11 UHR,

KAMMERSPIELE-FOYER,

EINTRITT FREI!

CAFÉHAUS ZU

ION oder DER NEUE SOHN

VON EURIPIDES

DIE AFFÄRE ION – so heißt der Essay von Hubert Ortkemper, in denen der Übersetzer und Bearbeiter der Bonner ION-Fassung über die Streitigkeiten,

Intrigen und Skandale erzählt, die die Weimarer und Berliner Aufführungen des Stücks zu Beginn des 19. Jahrhunderts begleiteten. Und er enthüllt auch

die etwas unrühmliche Rolle, die Goethe in diesem Zusammenhang spielte, nachdem er sich zunächst um die Aufführung der Schlegel-Übersetzung so

verdient gemacht hatte...

Hubert Ortkemper, Katharina von Bock, Tanja von Oertzen und Oliver Chomik lesen aus dem Essay und aus verschiedenen Übersetzungen; im Anschluss

Diskussion mit Regisseur und Generalintendant Klaus Weise.

DONNERSTAG, 25. FEBRUAR, 19.30 UHR, DEHLY&DESANDER in der Oper, EINTRITT FREI!

Szenenfoto ION oder DER NEUE SOHN

mit Oliver Chomik, Nina V. Vodop’yanova


Ingeborg Greiner, Mark Morouse

PRESSESTIMME

Wenn der Jünger (Tansel Akzeybek) seine Tenorarie

singt, lockt er damit nicht von ungefähr die weiblichen

Wesen an. Interessant ist die vom Schlagzeug

begleitete Koloratur-Kadenz der Lea, die von der

fabelhaften Sopranistin Ingeborg Greiner gesungen

wird: Wunderschön klingt auch ihr Liebesduett mit

dem Golem, dem Bariton Mark Morouse hünenhafte

Statur und ausdrucksvolle Stimme verleiht.

Den Rabbi Loew singt der Bassist Alfred Reiter,

der sonst an der Frankfurter Oper beschäftigt ist.

Ihm gelingt hier eine sehr genaue Charakterstudie

– darstellerisch wie stimmlich. Ihm gehört auch der

schmerzliche Schlussgesang der Oper.

In kleineren Rollen überzeugten Giorgos Kanaris als

Kaiser, Mark Rosenthal und Sven Bakin als Juden sowie

Katrin Schyns in der stummen Rolle einer Jüdin. Den

Chor hatte Sibylle Wagner sehr sorgfältig auf diesen

Abend vorbereitet.

D‘ Albert hatte weder Angst vor großen Gefühlen

noch vor großer Show. Bonns Generalmusikdirektor

Stefan Blunier, der das Stück dem Vergessen entreißen

will, dirigiert es auch so: Er lässt seine Musiker die

Effekte auskosten, treibt sie mitunter zu dynamischen

Exzessen an, als lägen die Noten von Strauss‘ ELEKTRA

auf den Pulten.

Auf der anderen Seite hat er aber auch den Mut,

sich ganz den Gefühlen hinzugeben, selbst wenn die

Kitsch-Zone erreicht ist. Man erlebt großes Kino für

die Ohren.

General-Anzeiger

DER GOLEM

VON EUGEN D’ ALBERT

18

DER GOLEM

VON EUGEN D’ ALBERT

MUSIKDRAMA IN DREI AKTEN

TEXT VON FERDINAND LION,

NACH DEM DRAMA VON

ARTHUR HOLITSCHER

Musikalische Leitung

Stefan Blunier/Christopher Sprenger

Inszenierung Andrea Schwalbach

Bühnenbild Anne Neuser

Kostüme Stephan von Wedel

Licht Max Karbe

Choreinstudierung Sibylle Wagner

Dramaturgie Ulrike Schumann

Der Golem Mark Morouse

Rabbi Loew Alfred Reiter

sein Jünger Tansel Akzeybek

Lea Ingeborg Greiner

Kaiser Rudolf II. Giorgos Kanaris

1. Jude Mark Rosenthal

2. Jude Sven Bakin

Jüdin Katrin Schyns

Chor des THEATER BONN

NÄCHSTE VORSTELLUNGEN 21. UND 28. FEBRUAR, OPERNHAUS

Statisterie des THEATER BONN


RÜCKBLICK

MONTSERRAT CABALLÉ

Zum ersten Mal seit 27 Jahren kehrte der katalanische Opernstar

Montserrat Caballé für ein Galakonzert am 15. Januar an die Bonner Oper

zurück. Nach ihrem Durchbruch 1965 in New York begann für die Diva

eine Weltkarriere. „Only Caballé...“ soll Maria Callas auf die Frage nach

einer möglichen Nachfolgerin gesagt haben. Heute gehört die Künstlerin

zu den größten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und ist mit ihrem

immensen Repertoire und fast 4.000 Auftritten eine der bedeutendsten

Persönlichkeiten der Operngeschichte. Caballés Konzert in Bonn begann

direkt mit einer beeindruckenden Ankunft. In einer BMW 7er Limousine,

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freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der BMW Niederlassung Bonn,

fuhr sie am Opernhaus vor und wurde von Generalintendant Klaus Weise

empfangen. Das Bonner Publikum feierte

an diesem Abend die Sängerin nicht nur

wegen ihrer immer noch beeindruckenden

stimmlichen Möglichkeiten, sondern auch

wegen ihres künstlerischen Ausnahmerangs

und ließ die große Künstlerin erst nach drei

Zugaben von der Bühne.

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THEATER INTERN

Katrin Schyns, die seit Januar in

Andrea Schwalbachs Inszenierung

von DER GOLEM gastiert, begann

ihre Tanzkarriere im Alter von zehn

Jahren in einer Karnevalstanzgarde

in Mühleip bei Eitorf. Bereits dort

wurde sie vor allem wegen ihres

Talents zur freien Performance und

ihre Gabe, Nähe zum Publikum zu

erzeugen, geschätzt.

Kurz vor dem Mauerfall, nach Abitur

und zwei Auslandsjahren (in

Paris und den USA), ging sie nach

West-Berlin, um ihr Tanzstudium

zu vertiefen. Später folgte ein Diplomstudium

im Bereich Musical/

Show an der Universität der Künste

Berlin.

Seitdem arbeitet Katrin Schyns

hauptsächlich in spartenübergreifenden

Projekten. Engagiert war sie

unter anderem am Nationaltheater

Mannheim, am Staatstheater

Darmstadt, an der Volksbühne Berlin

und an vielen bekannten Spielstätten

der Freien Szene, z.B. am

Freien Theaterhaus Frankfurt, dem

Gallus Theater Frankfurt und dem

Dock 11 Berlin.

Gastengagements und -spiele führten

sie unter anderem zur Tanz-

Initiative Hamburg, ins Pumpenhaus

Münster, in die Schwankhalle

Bremen, nach Sibiu/Rumänien und

nach Krakau. Seit 2009 lebt und arbeitet

Katrin Schyns in Köln.

Der Stadt Bonn und dem THEATER

BONN fühlt sie sich insbesondere

durch ihre Arbeit mit der Regisseurin

Andrea Schwalbach (DAS

PARISER LEBEN, DER GOLEM) und

der Gruppe BODYTALK verbunden,

in deren Produktionen DER UN-

VOLLENDENICH und BONNSAI!

PRO WINZIG sie im Lampenlager

zu sehen war.

20

Das Bühnenbild für DIE KATZE AUF

DEM HEISSEN BLECHDACH ist

nach den Räumen, die er für DIE

TRACHINIERINNEN, DIE FAMILIE

SCHROFFENSTEIN, GROSS UND

KLEIN und EINES LANGEN TAGES

REISE IN DIE NACHT entwickelte,

die fünfte Arbeit von Damian Hitz

für das THEATER BONN. In Stans in

der Schweiz geboren, absolvierte er

eine Lehre zum Metallbauschlosser

und besuchte dann die Gestaltungsschule

Material+Form in Luzern. Am

Luzerner Theater übernahm er die

technische Betreuung von Produktionen,

war Ausstattungsassistent am

Theater Heidelberg sowie Bühnen-

bildassistent bei Christoph Marthaler

/Anna Viebrock am Schauspielhaus

Zürich. Dort schuf er auch erste eigene

Bühnenbilder, unter anderem

für Schorsch Kamerun. Seit 2003

ist Damian Hitz als freischaffender

Bühnenbildner tätig und arbeitet

– wie auch in Bonn – vor allem mit

dem Regisseur Ingo Berk zusammen.

Gemeinsam haben sie Produktionen

am Schauspielhaus Zürich, dem Theater

Osnabrück, dem Schauspielhaus

Graz, dem Schauspiel Hannover und

der Berliner Schaubühne realisiert.

Zudem erschuf Hitz mehrere Bühnenbilder

für Inszenierungen der

Schweizer Regisseurin Barbara David

Brüesch, z.B. im TIF Dresden, in Chur,

am Stadttheater Bern, dem Staatstheater

Mainz und dem Staatstheater

Stuttgart, sowie für die Produktionen

PHÖNIX und DORFPUNKS des

Künstlertrios Studio Braun am Schauspielhaus

Hamburg.

Wie für Damian Hitz ist DIE KATZE

AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

auch für die Kostümbildnerin Kathrin

Stadeler bereits die fünfte mit dem

Regisseur Ingo Berk am THEATER

BONN realisierte Produktion. Doch

ist das Haus Kathrin Stadeler nicht

Bühnenbildmodell für DIE KATZE AUF

DEM HEISSEN BLECHDACH

nur deshalb bestens vertraut; sie ist

auch in Bonn aufgewachsen und arbeitete

– nach einer Schneiderlehre,

dem Kostümdesignstudium an der

Fachhochschule für Gestaltung in

Hamburg und Assistenzen an Bühnen

wie z.B. dem Thalia Theater

Hamburg, dem Zürcher Opernhaus

und dem Burgtheater Wien – eine

Zeitlang als Kostümassistentin am

THEATER BONN. Hier schuf sie

auch erste eigene Kostümbilder, z.B.

für Titus Georgis Produktion PETTER-

SSON, FINDUS UND DER HAHN

(Premiere im Februar 2004) und für

Berks Inszenierung TINTENAUGEN,

die im Dezember 2004 in der Werkstatt

ihre Deutschsprachige Erstaufführung

erlebte. Seit einigen Jahren

ist Kathrin Stadeler als freischaffende

Kostümbildnerin tätig und entwarf

seitdem Kostüme für Produktionen

u.a. von Sven-Eric Bechtolf bei der

Ruhrtriennale sowie von Ingo Berk,

z.B. am Theater Osnabrück und dem

Zürcher Schauspielhaus. Zudem leitet

sie derzeit zum zweiten Male die

Kostümklasse der Movimentos Akademie

der Autostadt Wolfsburg, in

der sie Jugendlichen zwischen 13 und

19 Jahren Einblicke in die Arbeit einer

Kostümbildnerin gibt und sie dabei

unterstützt, ihre eigenen Entwürfe zu

realisieren.

ELFE

AUF

DEM

SPRUNG

betitelte die BRIGITTE in der Ausgabe

26/2009 dieses Foto, das

Opern-Shootingstar Julia Novikova

in einem bodenlangen weißen

Seidenkleid des Designers

Ugo Zaldi zeigt. Die Fotostrecke

mit jungen Primadonnen, in der

auch das frühere Ensemblemitglied

Anna Virovlansky vertreten

war, bildete den Auftakt der Initiative

BRIGITTE OHNE MODELS.

Das Foto ist optischer Ausdruck

der aktuellen Lebenssituation

der 26-jährigen Sopranistin nach

ihrem Sieg im Placido-Domingo-Wettbewerb

Operalia 2009,

beginnt Julia Novikovas Karriere

doch, sich in schwindelnde Höhen

zu entwickeln. Berlin, Wien

und Hamburg sind bereits dem

stimmlichen Charme der russischen

Sopranistin erlegen. Von

einer „himmlischen Stimme“,

die eine einzige Hingebung sei,

schwärmt die Frankfurter Rundschau.

Washington, Los Angeles,

Paris und London hofieren

die junge Diva, die trotz des

Trubels auf dem Boden geblieben

ist. Bonn erlebte die Novikova

zuletzt in LA BOHÈME und

RIGOLETTO, wobei nicht wenige

sie für die derzeit beste Gilda

der Welt halten. Grund genug für

das Bonner Publikum sich über

die Tatsache zu freuen, dass

die Sopranistin der Oper erhalten

bleibt. Schon im März 2010

singt sie alternierend mit Sigrún

Pálmadóttir die Adina in Donizettis

L’ELISIR D’AMORE (DER

LIEBESTRANK). Regie führt Vera

Nemirova, die in diesem Sommer

auch die LULU bei den Salzburger

Festspielen inszenieren

wird.


KONZERTE DES BEETHOVEN ORCHESTER BONN IM FEBRUAR

1. MUSIK AM TAUFSTEIN BEETHOVENS

Samstag, 6.2.2010, 12 Uhr, St. Remigius Kirche

b-a-c-h

Robert Schumann

Zwei Fugen über b-a-c-h aus

op. 60 Nr. 1 und 5

Johann Sebastian Bach

Trio „Allein Gott in der Höh �sei

Ehr“ BWV 664 (schwarz, normal)

Johannes Geffert, Orgel

Vier Buchstaben, vier Noten – eine Chiffre,

die für viele Komponisten fast so etwas wie

der „heilige Gral der Musik“ darstellt: B, A,

C und H. Nicht nur Bach selbst hat seinen

Namen musikalisch verewigt, sondern

auch seine Bewunderer Robert Schumann

und Franz Liszt, dessen Fugen über das

verschlüsselte Thema zu den großen

Werken der Orgelliteratur gehören. Der

international bekannte Organist Johannes

Geffert eröffnet mit diesem interessanten

Repertoire die Orgelreihe „Musik am

Taufstein Beethovens.“

Karten: € 5,- / ermäßigt € 2,50

(zzgl. 10% VVK), Dauer: ca. 1 Stunde

3. MONTAGSKONZERT

Montag, 8.2.2010, 20 Uhr, Villa Prieger

Allein von Bach bis Ysaÿe

Johann Sebastian Bach

Sonate g-Moll BWV 1001

Béla Bartók

Sonate für Violine solo Sz. 117

Sergej Prokofieff

Sonate für Violine solo D-Dur op. 115

Eugène Ysaÿe

Sonate Nr. 1 g-Moll op. 27

Mugurel Markos, Violine

Die Faszination der Musik für Solovioline

begann zur Bachzeit – und damals waren

solche Werke ohne Begleitung noch etwas

äußerst Seltenes. Noch Romantiker

wie Schumann standen kopfschüttelnd

vor Bachs Solosonaten – und schrieben

die ihrer Meinung nach fehlende

Klavierbegleitung hinzu. Mugurel Markos,

Mitglied des Beethoven Orchesters Bonn

spannt – ausgehend von Bach – einen

großen Bogen bis in die Frühmoderne, in

22

Mugurel Markos

der die Barockmusik als Zitat auftaucht:

So bei Eugène Ysaÿe, der den alten Meister

sogar zitiert und kommentiert – als kleine

Reminiszenz inmitten seiner großen

romantisch-virtuosen Sonate.

Karten: € 12,00 / ermäßigt € 6,00

(zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

5. SONDERKONZERT

Freitag, 12.2.2010, 20 Uhr, Beethovenhalle

Karnevalskonzert

Welthits für Prinz und Bonna

Elena Fink, Sopran

Lucian Krasznek, Tenor

Bernhard Hoëcker, Moderation

Beethoven Orchester Bonn

Peter Falk, Dirigent

Wer hat da etwas von „Ernster Musik“

gesagt? Karneval mit dem Beethoven

Orchester bedeutet ganz nach Bonner

Tradition: Eine anregende Mischung

von leichter Klassik und unterhaltender

Moderation. Durch das Programm mit

dem Titel „Welthits für Prinz und Bonna“

führt diesmal der Schauspieler und

Komiker Bernhard Hoëcker und neben

dem Beethoven Orchester Bonn unter der

Leitung von Peter Falk sind Elena Fink

(Sopran) und Lucian Krasznek (Tenor)

dabei.

Karten: € 27,00 – 11,00 /

ermäßigt € 13,50 – 5,50 (zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

4. KAMMERKONZERT

Sonntag, 21.2.2010, 18 Uhr, La Redoute

Cellissimo

Franz Schubert

Fantasie C-Dur op. post.159 D 934

für Violine und Klavier

in der Fassung für Violoncello und

Klavier

Dmitrij Schostakowitsch

Sonate für Violoncello und Klavier

d-Moll op. 40

Ludwig van Beethoven

Variationen über „Bei Männern, welche

Liebe fühlen“ Es-Dur WoO 46

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sonate für Violoncello und Klavier

Nr. 2, D-Dur op. 58

Pieter Wispelwey, Violoncello

Paolo Giacometti, Klavier

Pieter Wispelwey

Der niederländische Cellist Pieter

Wispelwey gehört zu den ganz

großen Vertretern seines Fachs. Am

Kammermusikabend mit dem Pianisten

Paolo Giacometti präsentiert er viele

bedeutende Werke der Celloliteratur:

Die Sonaten von Felix Mendelssohn

Bartholdy und Johannes Brahms gelten

als Meisterwerke der romantischen

Kammermusik, Schostakowitschs Sonate

d-Moll als frühes Aufbruchswerk des

frühmodernen Russen. Mit Beethovens

klassischen Variationen über ein Mozart-

Thema rundet sich das Programm

zu einer großen Reise durch drei

Musikepochen.

Karten: € 20,00 / ermäßigt € 10,00

(zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

5. KAMMERKONZERT

Freitag, 26.2.2010, 20 Uhr, Beethoven-Haus

Madame Chopin

Frédéric Chopin

Scherzo cis-Moll op. 39, Vier Mazurkas

op. 41, Grande Valse As-Dur

op. 42, Tarentella As-Dur op. 43,

Polonaise fis-Moll op. 44, Prélude

cis-Moll op. 45, Ballade As-Dur op.

47, Zwei Nocturnes op. 48, Fantasie

f-Moll op. 49

Ewa Kupiec, Klavier

Für manche Presseleute hat Ewa Kupiec

ihren Spitznamen weg: Eine Pianistin

aus Polen, die auch noch so eindrucksvoll

die romantisch beseelte Komponente des

Klavierspiels mit musikalischem Intellekt

zu verbinden weiß, kann eigentlich nur

„Madame Chopin“ heißen. Bereits als

Teenager verließ sie ihre Heimat und

eroberte die internationalen Podien – und

das freilich mit einer Repertoirevielfalt,

die weit über Chopin hinausgeht. Im 5.

Kammerkonzert im Beethoven-Haus

widmet sie sich diesem Komponisten

jedoch intensiv – mit einem Programm,

das von Nocturnes über Mazurkas bis zur

großen As-Dur-Ballade reicht.

Karten: € 25,00 / ermäßigt € 12,50

(zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

2. KLASSIK UM 11

Sonntag, 28.2.2010, 11 Uhr, Beethovenhalle

Haydn-Verehrer Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart

Exsultate, jubilate – Motette für

Sopran KV 165, Konzert für Klavier

und Orchester C-Dur KV 467,

„Ch‘io mi scordi di te“, Rezitativ und

Arie für Sopran, obligates Klavier

und Orchester KV 505

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 45 fis-Moll Hob. I/45

„Abschiedssinfonie“

Dominique Labelle, Sopran

Ronald Brautigam, Klavier

Beethoven Orchester Bonn

Jos van Veldhoven, Dirigent

Mitten in der Sinfonie stehen die Musiker

auf und verlassen das Podium. Nach und

nach, bis nur noch zwei Geigen übrig

sind. Haydns „Abschiedssinfonie“ ist der

anekdotenträchtige Klassiker, in dem

sich dies ereignet – zu erleben im zweiten

Konzert der Reihe „Klassik um 11“. Bevor

die Musiker sich – wie es zu Haydns Zeit

hieß – „absentieren“, spielen sie noch

ein vielseitiges Programm mit Musik des

Haydn-Verehrers Mozart: Die Sopranistin

Dominique Labelle trumpft mit Virtuos-

Vokalem auf, Ronald Brautigam spielt das

überaus populäre Klavierkonzert Nr. 21.

10:25 Uhr Konzerteinführung

Karten: € 20,00 / ermäßigt € 10,00

(zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

5. HAUSKONZERT

Dienstag, 2.3.2010, 20 Uhr, Schumannhaus

Traum-Bilder

Sieben Schumann’sche Stimmungsbilder

mit Vor- und Nachspiel

Franz Vorraber, Klavier

Der österreichische Pianist Franz Vorraber

ist ein Schumann-Experte: Als erster

spielte er sämtliche Klavierwerke des

Komponisten in großen Konzertzyklen,

seine Gesamtaufnahme gehört zu den

Juwelen des CD-Katalogs. Im Konzert

im Endenicher Schumannhaus ordnet

Franz Vorraber Werke von Schumann,

aber auch Bach, Brahms und Schubert

romantisch-poetischen und musikalischen

„Traum-Bildern“ unter und beleuchtet so

ganz bestimmte Aspekte. Die Kapitel des

Abends lauten: Tanz, Geste, Passioniertes,

Geschichtenerzähler, Seelenzustände,

Kontrapunktisches und Visionäres.

Karten:€ 12,00 / ermäßigt € 6,00

(zzgl. 10 % VVK)

Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden

Dominique Labelle


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umfassende Ausstellung über die großen argentinischen Dinosaurier. Die Ausstellung

entführt Sie auf eine Zeitreise in die Vergangenheit zu den vielleicht imposantesten

Kreaturen, die die Evolution je hervorgebracht hat: den Dinosauriern.

Forschungsmuseum Koenig

– Museumsmeile –

Adenauerallee 160 • 53113 Bonn

Tel. 0228/91 22-0

Fax 0228/91 22-212

info.zfmk@uni-bonn.de

www.museum-koenig.de

DINOSAURIER

Giganten Argentiniens

Sonderausstellung

bis 6. Juni 2010

Sowohl die ältesten als auch die größten Dinosaurier wurden in Argentinien gefunden.

Zu den Highlights der Ausstellung zählt der größte Pflanzenfresser der Welt, der

rund 40 Meter lange und acht Meter

hohe Argentinosaurus, der größte

Fleischfresser (Giganotosaurus) und

der älteste bisher gefundene Dinosaurier,

der Eoraptor.

Einzigartige Fundstücke aus den wissenschaftlichen

Sammlungen sieben

argentinischer Museen erlauben eine

nahezu lückenlose Darstellung der

Geschichte der Dinosaurier bis zu ihrem

Aussterben am Ende der Kreidezeit.

Originale Fossilien werden durch

komplette, detailgetreue und zum Teil


lebensnahe Rekonstruktionen erweitert, heutige

Landschaften Argentiniens verwandeln sich in

die Landschaften, wie sie zu Zeiten der Dinosaurier

vermutlich ausgesehen haben - die Giganten

aus der Urzeit erwachen zu neuem Leben: ein

spannendes Erlebnis für die ganze Familie!

Die Regierung Argentiniens hat dem Projekt,

das durch eine Arbeitsgemeinschaft namhafter

argentinischer Museen in Zusammenarbeit mit

expona aus Bozen und Cubo aus Venedig ermöglicht

wurde, das Qualitätsmerkmal für außerordentliche

Kulturprojekte vergeben.

Interview mit Oscar Alcober, Kurator der Dino-Ausstellung

Herr Alcober, mittlerweile nennt man Argentinien

das Eldorado der Paläontologen, wie kam es

dazu?

Angefangen mit den Dinos in Argentinien hat es

in den 60er Jahren. Damals begann José Bonaparte,

der Direktor des Museo Argentino de

Ciencias Naturales in Buenos Aires, nach Dinoresten

zu suchen. Aber erst in den 80ern wurden

die ersten großen Stücke gefunden, vor allem in

Patagonien und im Westen Argentiniens. Mittlerweile

wissen wir, dass es bei uns sehr viele Dinoreste

gibt und Argentinien mit die besten Ausgrabungsstellen

der Welt zu bieten hat. Diese sind

aber zum Teil sehr entlegen und im Sommer ist

es dort sehr heiß, im Winter sehr kalt. Manchmal

musst du erst die Straße bauen, um die Gebiete

erforschen zu können. Nach Überresten von

Dinosauriern zu suchen ist oft nicht einfach, mir

macht es aber trotzdem sehr viel Spaß.

Wie stehen die Bürger Argentiniens zu den Dinos?

Bei der Bevölkerung kommen die Dinos sehr gut

an. Sie sind sehr stolz, dass es so viele Funde in

der argentinischen Erde gibt. Und jetzt sind sie

noch einmal stolz, weil ihre Dinos auf Weltreise

unterwegs sind.

Was ist das Besondere an Ihren Exponaten?

Wir haben Dinos aus allen Epochen und in allen

Größen. Hinzu kommen einzigartige Exponate

aus der Jura Zeit. Außerdem verfügen wir auch

über die größten Exponate - wir können uns sehr

glücklich schätzen. Diese enorme Auswahl teilen

wir gerne mit der Welt.

Gibt es eine Besonderheit hinsichtlich der argentinischen

Fundstellen?

Wir finden immer noch ständig neue Skelette

und neue Arten. Das ist schon faszinierend. Die

letzte neue Spezies haben wir vor noch nicht

einmal einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dabei handelt es sich um den Panphagia, einen

großen Langhalsdino, der auch in der Ausstellung

in Bonn zu sehen ist.

Hat es lange gedauert, bis die Wanderausstellung

ihre Reise beginnen konnte?

Die Idee zu der Wanderausstellung wurde bereits

in den 90ern geboren, aber bis es soweit war,

verging eine lange Zeit. Es dauerte ziemlich lange

bis sich die beteiligten argentinischen Museen

auf nationaler, regionaler und Universitätsebene

auf eine Vorgehensweise einigen konnten. Aber

der damalige Direktor des National-Museums

blieb hartnäckig, so dass die Sache letztendlich

zum Erfolg wurde.

Warum besuchen Sie mit Ihren Dinos zuerst

Europa und nicht die USA?

Wir sind mit unserer Ausstellung nach Europe gegangen

und nicht in die USA, weil der Anreiz, sie

zu realisieren aus Europa kam. Gustavo Villarino

von der Firma Expona in Bozen fragte an, ob wir

Interesse an einer solchen Wanderausstellung

haben. Von da an, hatte sich die Idee in unseren

Köpfen festgesetzt, so dass letztendlich die erste

Ausstellung in Rosenheim zustande kam. Die

Kooperation mit den beteiligten Museen läuft dabei

hervorragend. Nach zwei Jahren konnten wir

mit unseren Dinos auf Tour gehen. Das war im

Vorfeld so nicht abzusehen. Es ist interessant,

dass das größte Exponat der Ausstellung aus

dem kleinsten Museum kommt, die sich an der

Ausstellung beteiligen. So stammt unser Argen-

Besuchen Sie die Stadt Bonn im Internet: www.bonn.de

tinosaurus aus Plaza Huincul einem kleinen Ort in

der Wüste, wo Öl gefördert wird.

Mittlerweile sind Sie mit Ihren Exponaten seit

mehr als einem halben Jahr unterwegs. Welche

Erfahrung haben sie in dieser Zeit gemacht?

Am Anfang hatten wir so unsere Sorgen. So

wussten wir zum Beispiel überhaupt nicht, wie

wir unseren größten Saurier für die Wanderausstellung

auseinander- bzw. wieder zusammenbauen

sollen, ohne ihn zu beschädigen. Also haben

wir einen Ingenieur mit der Lösung des Problems

beauftragt. Der hat eine Menge Berechnungen

angestellte, und jetzt klappt es problemlos. Mit

der Ausstellung in Rosenheim waren wir sehr zufrieden,

es wurden 100.000 Besucher erwartet,

es kamen 285.000. Jetzt hoffen wir, dass es in

Bonn auch so gut läuft, wir würden uns freuen.

Ich kann allen Bonnern nur sagen: Es gibt gute

Gründe, die Ausstellung zu besuchen. Wir haben

den größten Dino, den größten Fleischfresser,

den ältesten und den jüngsten Dino sowie Exponate

aus allen Epochen. Und einige von ihnen

spielten sogar in dem Film „Jurrasic Park“ mit


FEBRUAR

03 MITTWOCH

19.30 Uhr Kammerspiele-Foyer

ZWEI WELTEN: LIVE

INTEGRATION – BRENNPUNKT

– JUGENDLICHE

Podiumsdiskussion

Eintritt frei

04 DONNERSTAG

26

19.30 – 21.30 Uhr Kammerspiele

ZUM 25. UND LETZTEN MAL

DER GEIZIGE

VON JEAN BAPTISTE POQUELIN DE

MOLIÈRE

DEUTSCH VON FRANK-PATRICK STECKEL

Leitung: Benecke, Kuhn, Geiger, Barfuß

Ensemble: Gubareva, Munkert, Vodop’yanova;

Chomik, Drexler, Lenk, Mautz, Richter, Rüter,

Tramsen

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

20.00 – 21.15 Uhr Werkstatt

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

DIE GOLDENEN LETZTEN

JAHRE

VON SIBYLLE BERG

Leitung: Khodadadian, Mittler, Barfuß

Ensemble: Bredehöft, Zillich; Alt, Hass, Preiss

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 13,20

16.30 – 18.00 Uhr Probebühne 5

OFFENER JUGENDCLUB

05 FREITAG

SPIELPLAN

20.00 Uhr Opernhaus

QUATSCH KEINE OPER!

REIHE VON THEATER BONN & RITA BAUS

KULTURPRODUKTION

HERBERT KNEBELS

AFFENTHEATER:

LOVE IS IN SIE ER

Ausverkauft!

19.30 – 21.50 Uhr Kammerspiele

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

ZWEI WELTEN

EIN DOKUSTÜCK VON

INGRID MÜLLER-MÜNCH

Leitung: Heuel, Ley, Trebing, Ragonese

Ensemble: Bührer, Marugg, Pasztor, Soraya;

Deniz, Lindhorst, Mautz, Preiss und 8 Kinder;

Beatboxer: Kpekpassi, Wennemann

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

ANSCHLIESSEND

PUBLIKUMSDISKUSSION IM FOYER

19.30 Uhr Alter Malersaal

DAS TAGEBUCH DER

ANNE FRANK

MONO-OPER VON GRIGORI FRID AUF

GRUNDLAGE DES ORIGINALTAGEBUCHS

VON ANNE FRANK

Leitung: Wise, Hirsch, Heiseke

Ensemble: Kamenik, Köhl

Freier Verkauf EUR 9,90

20.00 Uhr Werkstatt

TAUSEND WÜNSCHE – EINE

QUELLE

oder: DER PFENNIG IST DIE

SEELE DER MILLIARDE

Leitung: Kerbel, Baradoy, Grebot, Barfuß

Ensemble: Bredehöft, Zillich; Alt

Musiker: Schinkel

Freier Verkauf EUR 13,20

06 SAMSTAG

19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus

RIGOLETTO

VON GIUSEPPE VERDI

IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT

DEUTSCHEN ÜBERTITELN

Leitung: Voudoris, Berger-Gorski, Fenner,

Nunez-Adinolfi , Wagner

Ensemble: Bartz, Gmeiner, Jung, Kallergis,

Pálmadóttir; Bakin, Chikviladze, Flögl, Marx,

Mikayelyan, van der Plas, Statsenko, Tzonev

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

19.30 – 20.50 Uhr Kammerspiele

ION oder DER NEUE SOHN

VON EURIPIDES

URAUFFÜHRUNG DER BEARBEITUNG UND

ÜBERSETZUNG VON HUBERT ORTKEMPER

Leitung: Weise, Kukulies, Wimmer, Barfuß

Ensemble: von Bock, von Oertzen,

Vodop’yanova; Chomik, Drexler

Abo S-SA, Theatergem. u. freier Verkauf

EUR 9,90 – 25,30

18.00 – 19.15 Uhr Halle Beuel

BEING HAENSEL & GRETEL

FAMILIENSTÜCK

Leitung: Poth, Jungheinrich, Sieberock-

Serafi mowitsch, Barfuß

Ensemble: Gubareva, Munkert; Alt, Lenk,

Richter, Rubino

Freier Verkauf EUR 16,50

20.00 – 21.50 Uhr Werkstatt

HEAVEN (zu tristan)

VON FRITZ KATER

Leitung: Schmieding, Baldauf, Durst

Ensemble: Bührer, Hauer, Pasztor; Klein,

Lindhorst, Link, Rüter

Freier Verkauf EUR 13,20

In Kooperation mit dem

fringe ensemble.

Gefördert durch den Ministerpräsidenten

des Landes NRW

Komfort genießen

07 SONNTAG

11.00 Uhr Opernhaus-Foyer

DIE CHINESISCHE

NACHTIGALL

MUSICAL FÜR KINDER VON

ANDREAS SCHMITTBERGER NACH EINEM

MÄRCHEN VON

HANS CHRISTIAN ANDERSEN

Leitung: Klewitz, Stenzenberger

Mit dem Kinder-Vorchor des THEATER BONN

Eintritt frei (begrenzte Platzzahl!)

17.00 – 21.00 Uhr Opernhaus

ZUM LETZTEN MAL

TANNHÄUSER UND DER

SÄNGERKRIEG AUF

WARTBURG

VON RICHARD WAGNER

Leitung: Blunier, Weise, Kukulies, Fenner,

Hobbs, Wagner

Ensemble: Davidian, Denschlag, Greiner;

Chikviladze, MacAllister, Morouse, Poulis,

Roschkowski, Rosenthal, Tzonev

Theatergem. und freier Verkauf

EUR 16,50 – 57,20

11.00 Uhr Kammerspiele-Foyer

MATINEE ZU

ION oder DER NEUE SOHN

Mit dem Inszenierungsteam und Mitgliedern

des Ensembles

Moderation: Elisabeth Einecke-Klövekorn

Eintritt frei

18.00 – 21.30 Uhr Kammerspiele

DON KARLOS,

INFANT VON SPANIEN

VON FRIEDRICH SCHILLER

Leitung: S. Heiseke, Salzbrunn, U. Heiseke,

Barfuß, Klingberg

Ensemble: Kersten, Schrein, Zillich; Braun,

Dippe, Muthmann, Lenk, Link, Rüter

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30


12 FREITAG

20.00 Uhr Opernhaus

QUATSCH KEINE OPER!

REIHE VON THEATER BONN UND HAUS

DER SPRINGMAUS E.V.

VOLKER PISPERS:

... BIS NEULICH!

Ausverkauft!

13 SAMSTAG

18.00 –19.15 Uhr Halle Beuel

BEING HAENSEL & GRETEL

FAMILIENSTÜCK

Ensemble wie 06.02.

Freier Verkauf EUR 16,50

18 DONNERSTAG

19.30 – 21.45 Uhr Opernhaus

DIE COMEDIAN HARMONISTS

VON GOTTFRIED GREIFFENHAGEN UND

FRANZ WTTENBRINK

Leitung: Engeli, Hailer, Kittel, Kirchleitner

Ensemble: Daum, Engeli, Hunger, Räber,

Seidensticker, Treganza, Wagner

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

19 FREITAG

IDEAL Bonn

19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus

RIGOLETTO

Leitung: Jakobi

Ensemble: Denschlag, Detmer, Jung, Kallergis,

Pálmadóttir; Bakin, Chikviladze, Flögl, Marx,

Mikayelyan, Morouse, Oniani, Tzonev

Freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

19.30 Uhr Kammerspiele

PREMIERE

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN

BLECHDACH

VON TENNESSEE WIILLIAMS

Leitung: Berk, Hitz, Stadeler, Zeller

Ensemble: von Oertzen, Pasztor,

Vodop’yanova; Chomik, Mautz, Preiss,

Richter, Rüter

Abo S-PREM, Theatergem. u. freier Verkauf

EUR 13,20 – 31,90

19.30 Uhr Alter Malersaal

DAS TAGEBUCH DER

ANNE FRANK

Leitung: Wise

Ensemble: Kamenik, Köhl

Freier Verkauf EUR 9,90

20 SAMSTAG

19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus

DIE LIEBE ZU DEN DREI

ORANGEN

VON SERGEJ PROKOFJEW

Leitung: Sprenger

Ensemble: Bartz, Blattert, Davidian, Greiner,

Meuser, del Rio; Akzeybek, Brattaberg,

Chikviladze, Flögl, Herold, Poulis, Rosenthal,

Shmulevich, Tzonev, Zingerle

Abo O-SA, freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

19.30 – 21.30 Uhr Kammerspiele

JOHN GABRIEL BORKMAN

VON HENRIK IBSEN

DEUTSCH VON

HINRICH SCHMIDT-HENKEL

Leitung: van Langen, Freichels, von Bomhard

Ensemble: Bredehöft, Bührer, Lüdorff, Zillich;

Braun, Drexler, Lenk

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

„Jetzt habe

ich die Zeit dafür.”

„Neun der Bücher im Regal habe ich

selber geschrieben. Jetzt genieße ich

mein Leben so, wie ich es mir immer

für den Ruhestand vorgestellt habe.

Mit Lust zu neuer Muße – und dem

Service eines erstklassigen Hotels.

Im Wohnstift Beethoven.“

FEBRUAR 2010

Erwarten Sie hier:

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20.00 – 21.50 Uhr Werkstatt

DEUTSCHSPRACHIGE

ERSTAUFFÜHRUNG

THAT FACE – SZENEN EINER

FAMILIE

VON POLLY STENHAM

DEUTSCH VON BARBARA NEU

Leitung: Kerbel, Trebing, Figge

Ensemble: Gubareva, Kerstan, Munkert,

Pasztor; Chomik, Rüter

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 13,20

21 SONNTAG

17.30 Uhr ehem. Raucherfoyer

EINFÜHRUNG

18.00 Uhr Opernhaus

DER GOLEM

VON EUGEN D’ ALBERT

Leitung: Blunier, Schwalbach, Neuser, von

Wedel

Ensemble: Greiner, Schyns; Akzeybek, Bakin,

Kanaris, Morouse, Reiter, Rosenthal

Abo O-SO, freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

11.00 Uhr Opernhaus-Foyer

MATINEE ZU

L’ELISIR D’AMORE (DER

LIEBESTRANK)

VON GAETANO DONIZETTI

Moderation: Corinna Tetzel

Eintritt frei

16.00 Uhr Kammerspiele

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN

BLECHDACH

Ensemble wie 19.2.

Abo S-SNS, Theatergem. u. freier Verkauf

EUR 9,90 – 25,30

22 MONTAG

19.30 Uhr Kammerspiele-Foyer

SOMMERGÄSTE

VON MAXIM GORKI

Leitung: Furlani, Sonntag, Brückner

Mit dem Ensemble des

Erinnerungstheaters e.V.

Freier Verkauf EUR 9,90

23 DIENSTAG

11.00 Uhr und 19.30 Uhr

Kammerspiele

GASTSPIEL

ROMEO AND JULIET

BY WILLIAM SHAKESPEARE

TNT Britain & The American Drama Group

in englischer Sprache

Freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

24 MITTWOCH

19.30 – 20.50 Uhr Kammerspiele

ION oder DER NEUE SOHN

Ensemble wie 06.02.

Abo S-MIDO, Theatergem. u. freier Verkauf

EUR 9,90 – 25,30

20.00 Uhr Werkstatt

PREMIERE

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

HAUS DES FRIEDENS

VON LOTHAR KITTSTEIN

Leitung: S. Heiseke, U. Heiseke, Figge,

Klingberg

Ensemble: Munkert; Braun, Lindhorst

Freier Verkauf EUR 16,50

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25 DONNERSTAG

19.30 Uhr Delhy&deSander

in der Oper

CAFÉHAUS ZU

ION oder DER NEUE SOHN

Eintritt frei

19.30 – 21.50 Uhr Kammerspiele

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

ZWEI WELTEN

Ensemble wie 05.02.

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

ANSCHLIESSEND

PUBLIKUMSDISKUSSION IM FOYER

26 FREITAG

18.00 Uhr Opernhaus

BLICK HINTER DIE KULISSEN

Christian Firmbach, Künstlerischer

Betriebsdirektor, führt durch das Opernhaus

Begrenzte Teilnehmerzahl

Karten nur im Vorverkauf EUR 7,00

Treffpunkt: Opernhaus (Bühneneingang)

19.30 Uhr Kammerspiele

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN

BLECHDACH

Ensemble wie 19.2.

Abo S-FR, Theatergem. u. freier Verkauf

EUR 9,90 – 25,30

FEB./MÄRZ 2010

22.00 Uhr Werkstatt

NACHTWERK PRÄSENTIERT:

BLOOTWOSCH. KÖLSCH.

LECKER MÄDCHE

Leitung und Ensemble: Bührer, Gubareva,

Munkert, Scheck; Chomik, Kerbel, Lindhorst

ANSCHLIESSEND PARTY

Freier Verkauf EUR 8,80

27 SAMSTAG

19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus

DIE LIEBE ZU DEN DREI

ORANGEN

VON SERGEJ PROKOFJEW

Leitung: Sprenger

Ensemble: Blattert, Davidian, Greiner, Meuser,

van Oijen, del Rio; Akzeybek, Brattaberg,

Chikviladze, Kanaris, Lunskis, Marx,

Mikayelyan, Rosenthal, Shmulevich, Tzonev

Freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

19.30 – 22.45 Uhr Kammerspiele

ZUM LETZTE MAL

OTHELLO

VON WILLIAM SHAKESPEARE

DEUTSCH VON WERNER BUHSS UND

WOLF HEINRICH GRAF BAUDISSIN

Leitung: Otteni, Scior, Corazzola

Ensemble: Bührer, Munkert, Vodop’yanova;

Alt, Chomik, Dippe, Faßnacht, Link, Rubino

Theatergem. u. freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

28 SONNTAG

17.30 Uhr ehem. Raucherfoyer

EINFÜHRUNG

18.00 Uhr Opernhaus

DER GOLEM

Leitung: Sprenger

Ensemble: Greiner, Schyns; Akzeybek, Bakin,

Kanaris, Morouse, Reiter, Rosenthal

Freier Verkauf EUR 14,30 – 49,50

18.00 – 19.20 Uhr Kammerspiele

ION oder DER NEUE SOHN

Ensemble wie 06.02.

Freier Verkauf EUR 9,90 – 25,30

16.00 –17.15 Uhr Halle Beuel

BEING HAENSEL & GRETEL

FAMILIENSTÜCK

Ensemble wie 06.02.

Freier Verkauf EUR 16,50

MÄRZ 2010

02 DIENSTAG

20.00 – 21.50 Uhr Werkstatt

HEAVEN (zu tristan)

VON FRITZ KATER

In Kooperation mit dem

fringe ensemble.

Gefördert durch den Ministerpräsidenten

des Landes NRW

Ensemble wie 06.02.

Freier Verkauf EUR 13,20

03 MITTWOCH

19.30 – 22.00 Uhr Opernhaus

RIGOLETTO

Leitung: Vestmann

Ensemble: Bartz, Davidian, Gmeiner, Katzer,

Novikova; Chikviladze, Flögl, Herold, Lunskis,

Mikayelyan, Morouse, Oniani, Tzonev

Abo O-MIDO u. freier Verkauf

EUR 14,30 – 49,50

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DIE NÄCHSTEN PREMIEREN

UND GASTSPIELE:

DAS GEHEIMNIS DER

SCHWARZEN SPINNE

KINDEROPER VON JUDITH WEIR

PREMIERE SAMSTAG, 6. MÄRZ, 16 UHR,

ALTER MALERSAAL

L’ELISIR D’AMORE

(DER LIEBESTRANK)

VON GAETANO DONIZETTI

PREMIERE SONNTAG, 7. MÄRZ, 18 UHR,

OPERNHAUS

URAUFFÜHRUNG/AUFTRAGSWERK

DAS MAEDCHEN

VON RICHARD MAXWELL

PREMIERE SAMSTAG, 13. MÄRZ, 19.30 UHR,

HALLE BEUEL

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

IN MARMOR

VON MARINA CARR

PREMIERE DONNERSTAG, 18. MÄRZ,

19.30 UHR,

KAMMERSPIELE

HIGHLIGHTS DES INTERNATIONALEN TANZES

COMPAGNIE MARIE CHOUINARD

(KANADA)

PRELUDE TO THE AFTERNOON OF A FAUNE/

THE RITE OF SPRING (LE SACRE DU PRINT-

EMPS)

DIENSTAG, 23. MÄRZ, 19.30 UHR,

OPERNHAUS

Gemälde

Acryl auf

Leinwand

Michael Gaydoul

Maler

Bonn

Bad Godesberg

Telefon:

0163-28 96 184

www.gaydoul-art.de


IMPRESSUM

Das Magazin THEATER BONN

erscheint während der Spielzeit

monatlich (insgesamt 10 Aus-

gaben) als Information für die

Besucher der Veranstaltungen

von THEATER BONN.

HERAUSGEBER

THEATER BONN

Generalintendant:

Klaus Weise

REDAKTION

Nora Giese

Stephanie Gräve

Julia Klumparendt

Monika Madert

Markus Reifenberg

Benno Schaller

Susanne Schenkenberger

Ulrike Schumann

Dr. Almuth Voß

Kristina Wydra (v.i.S.d.P.)

Programmübersicht:

Christian Firmbach

Christiane Krüger

FOTOS

Thilo Beu, Lilian Szokody

VERLAG, ANZEIGENVERWALTUNG

UND -DISPOSITION

Ideal Werbeagentur GmbH

Junkerstraße 21, 53177 Bonn

Telefon: 0228 55 90 20

Fax: 0228 55 90 222

email: ehipp@idealbonn.de

GESTALTUNG / LAYOUT

IDEAL Bonn

DRUCK

Meiling Druck, Haldensleben

Magazin-Jahresabonnement

Durch Einzahlung von

EURO 21,- auf das Konto der

IDEAL Werbeagentur GmbH,

Nr. 8 000 424, bei der Kreissparkasse

Köln (BLZ 370 502 99),

Stichwort: Theatermagazin, wird

das Magazin regelmäßig monatlich

während der Spielzeit durch

die Post zugestellt.

THEATER BONN im Internet:

www.theater-bonn.de

30

VORVERKAUF UND VORBESTELLUNG

Der Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt spätestens am 5. oder darauf folgenden Werktag des Vormonats. Der

Vorverkauf für die Tanzgastspiele sowie für Sonderveranstaltungen, „Quatsch keine Oper!“ und die Familienkonzerte

läuft. Alle Opern-Vorstellungen der Spielzeit 2009/2010 sind bereits buchbar.

Schriftliche Bestellungen werden am 1. Tag des Kartenvorverkaufs ab 13 Uhr, telefonische Bestellungen ab 10 Uhr

berücksichtigt, soweit noch Karten vorhanden sind. Sie müssen nach Bestätigung durch die Vorverkaufskasse

innerhalb von 5 Tagen abgeholt werden oder bezahlt sein. Gelöste Karten werden nicht zurückgenommen.

DIE THEATERKASSEN (FÜR ALLE SPIELSTÄTTEN):

Bestellung per E-Mail: theaterkasse@bonn.de

Theater- und Konzertkasse Kasse im Schauspiel

Windeckstr. 1, Am Münsterplatz, 53111 Bonn Am Michaelshof 9, 53177 Bonn-Bad Godesberg

Telefon: 0228 77 80 08, Telefax 0228 77 57 75 Telefon 0228 77 80 22, -33, Telefax 0228 77 81 64

Öffnungszeiten: Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 9 – 18.30 Uhr Montag – Freitag 9 – 13 + 14 – 18 Uhr

Samstag 9 – 16 Uhr Samstag 9 – 12 Uhr

Telefonische Bestellung:

Montag – Freitag 10 – 15.30 Uhr

Samstag 9.30 – 12 Uhr

Abendkasse:

Die Abendkassen von Opernhaus, Kammerspielen und Halle Beuel sind jeweils 1 Stunde,

die der Werkstattbühne jeweils 1/2 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

NÄCHSTE VORVERKAUFSSTELLEN:

· alle -Vorverkaufsstellen sowie unter Telefon 0180500 18 12(14ct/min), Fax 0228 91 04 111

· Derpart Reisebüro Weidenbach, Rochusstr. 174, 53123 Bonn, Telefon 0228 97 98 40

· Brückenforum Beuel, Friedrich-Breuer-Str. 17, 53225 Bonn, Telefon 0228 422 00 77

· Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, Telefon 0800 175 27 50

· Zweigstellen des Bonner General-Anzeiger, Telefon 0228 60 42 30

· alle KölnTicket- und NRWTicket-Läden im Großraum Köln/Bonn

SPIELSTÄTTEN

Opernhaus

Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn

0228 77 80 00

Telefon Abendkasse:

0228 77 36 68

Werkstatt (im Opernhaus)

Rheingasse 1, 53113 Bonn

Telefon Abendkasse:

0228 77 82 19

Erreichbar: Stadtbahn (SWB):

Linien 62, 65, 66, 67 (Haltestelle

Bertha-von-Suttner-Platz);

Busse (SWB): Linie 603, 606, 607,

608, 609, 640, (RSVG) 551 (Haltestelle

Opernhaus);

Linien 600, 601, 604, 605 (HaltestelleBertha-von-Suttner-Platz/Brüdergasse);

Busse (RSVG): Linien 529, 537, 538,

550 (Haltestelle Bertha-von-Suttner-Platz);

außerdem 10 Minuten

vom Hauptbahnhof gelegen.

Parken: Es besteht die Möglichkeit

für Opernbesucher, in der Tiefgarage

an der Oper von 18 bis 1 Uhr

zum Preis von 3,- EURO zu parken.

Dieser Parkschein kann

ausschließlich an den Automaten

im Kassenraum des Opernhauses

bezahlt werden.

Kammerspiele Bad Godesberg

Am Michaelshof 9

53177 Bonn-Bad Godesberg

Telefon Abendkasse:

0228 77 80 22

Erreichbar: DB-Regionalbahn

(Bahnhof Bonn-Bad Godesberg),

Stadtbahn (SWB): Linien 16, 63, 67

(Bad Godesberg-Bahnhof);

Busse (SWB): Linien 610 bis 615,

637, 638 (Haltestelle Koblenzer

Straße bzw. Am Kurpark).

Halle Beuel

Lampenlager

Alter Malersaal

Siegburger Strasse 42

53229 Bonn-Beuel

Erreichbar: Busse (SWB):

Linien 603, 608, 609 (Haltestelle

Schauspielhalle Beuel), (RSVG)

529, 537, 538, außerdem 5 Minuten

vom DB-Bahnhof Bonn-Beuel

gelegen.

Fahrplanauskunft

SWB: 7 – 17 Uhr, Mo – Fr

10 – 17 Uhr, Sa, So

Telefon: 0228 711 48 13


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����������������������������������VIS-À-VIS DER OPER

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