1. Organisation

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1. Organisation

Verwaltungsbericht 2005InhaltsübersichtAuf einen Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21. Organisation1.1 Selbstverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41.2 Vertretung der Berufsgenossenschaft in denGremien und Ausschüssen berufsgenossenschaftlicherEinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . 101.3 Hauptverwaltung, Sektionen, Geschäftsstellen . 122. Unternehmen und Versicherte . . . . . . . . . . . . . 143. Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164. Gefahrtarif . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265. Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266. Beitragsausgleichsverfahren . . . . . . . . . . . . . . 37Anhang (Statistische Übersichten) . . . . . . . . . . . . 381StBG


Gesetzgebung des BundesAus dem Bereich der Rechtsetzung, soweit für diegesetzliche Unfallversicherung von Bedeutung, istim Wesentlichen Folgendes zu erwähnen:■ Durch dasGesetz zur Änderung des Siebten Buches Sozialgesetzbuchvom 14. August 2005 (BGBI. I S. 2410 f.)■ ist der branchenübergreifende Lastenausgleich zwischenden gewerblichen Berufsgenossenschaftennachreguliert worden, um der negativen finanziellenEntwicklung in einigen hoch belasteten Branchen infolgedes allgemeinen Strukturwandels von der Industrie-zur Dienstleistungsgesellschaft und der zunehmendenGlobalisierung nachhaltig entgegenzuwirken.■ Die neue Regelung des § 153 Abs. 4 SGB VII ermöglichtes den gewerblichen Berufsgenossenschaften,bei der Beitragsbemessung stärker denMaßstab der Arbeitsentgelte der Versicherten zuberücksichtigen. Damit wird das innerberufsgenossenschaftlicheSolidaritätsprinzip gestärkt. Künftigdürfen bis zu 30 v. H. der Gesamtaufwendungen fürRenten, Sterbegeld und Abfindungen ohne Berücksichtigungdes Grades der Unfallgefahr allein entgeltbezogenauf die Unternehmen umgelegt werden.Durch die Begrenzung wird sichergestellt, dass diebesondere branchenbezogene Verantwortlichkeitder einzelnen Gewerbezweige für die von ihnen verursachtenUnfalllasten sowie die mit der Gefahrtarifgestaltungverbundenen Präventionsanreize auchunter Berücksichtigung der gewerbezweigübergreifendenSolidarität innerhalb der Berufsgenossenschafterhalten bleibt.■ Der neu gefasste § 176 Abs. 1 SGB VII räumt einergewerblichen Berufsgenossenschaft einen eigenständigenAnspruch auf Lastenausgleich gegen dieübrigen Berufsgenossenschaften ein, wenn ihr Rentenlastsatzdas Dreifache des durchschnittlichenRentenlastsatzes aller Berufsgenossenschaftenübersteigt. Dies ermöglicht es Berufsgenossenschaftenmit überdurchschnittlich hohen Rentenlasten,die entsprechend hohen Beitragsbelastungenin einzelnen Gewerbezweigen abzumildern. Die Begünstigungist aber an finanzielle Eigenleistungender betreffenden Berufsgenossenschaft gebunden.Sie muss einen Anteil von mindestens 20 v. H. derin § 153 Abs. 4 SGB VII definierten Rentenlasten ohneBerücksichtigung des Grades der Unfallgefahr alleinentgeltbezogen auf ihre Mitgliedsunternehmenumlegen.■ Verordnung über maßgebende Rechengrößen derSozialversicherung für 2006 (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2006) vom 21.12. 2005(BGBI. I S. 3627 f.)■ Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung im Sinnedes § 18 SGB IV wurde für das Kalenderjahr 2006auf jährlich 29 400,- EUR (alte Bundesländer) bzw.auf 24 780,- EUR (neue Bundesländer) festgesetzt.Danach beträgt der Mindest-Jahresarbeitsverdienst17 640,- EUR bzw. 14 868,- EUR, für Personen unter18 Jahren 11 760,- EUR bzw. 9 912,- EUR.Eigene Rechtsetzung derSteinbruchs-BerufsgenossenschaftDie Vertreterversammlung der Steinbruchs-Berufsgenossenschaftfasste in ihrer Sitzung am 14.12.2005folgenden Beschluss:■ Änderung der §§ 18, 25 und 45 der Satzung derSteinbruchs-Berufsgenossenschaft sowie Teil II desGefahrtarifs.Sitzungen der Selbstverwaltungsorganeund ihrer AusschüsseVorstand 3Vertreterversammlung 3Präventionsausschüsse vonVertreterversammlung und Vorstand 4Personalausschuss des Vorstands 1Finanzausschuss des Vorstands 2Rechnungsprüfungs- und Finanzausschussder Vertreterversammlung 1Satzungs- und Gefahrtarifausschüsse vonVertreterversammlung und Vorstand 1Rentenausschüsse 61Widerspruchs- und Einspruchsausschuss 73StBG


1. OrganisationStand: 30. April 20061.1 Selbstverwaltung§§ 31, 43 ff. SGB IV (Sozialgesetzbuch –Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung)● VorstandVorsitzender*Hans Enders(bis zum 29. September 2005)Dieter Lasar(seit dem 30. September 2005)Stellvertretender Vorsitzender*Dipl.-Ing. Gerd Allers(bis zum 29. September 2005)Dr.-Ing. Hans Otto Gardeik(seit dem 30. September 2005)* Gemäß § 9 Abs. 3 der Satzung wechselt der Vorsitz in den Organen zwischendem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden von Jahr zu Jahr.Vertreter der Versicherten:1. Schirmer, Heinz,Siedlerweg 6, 89601 Schelklingen2. Fries, Franz Peter,Im Gorden 1, 42284 Dorsten3. Lasar, Dieter,Cronstettenstraße 42, 60322 Frankfurt am Main4. Berdolt, Norbert,Parsevalstraße 8, 55122 Mainz5. Martens, Norbert,Gottlob-Keller-Straße 5, 09661 Hainichen6. Weis, Stefan,Neue Sachlichkeit 20, 30655 Hannover7. Kleinhans, Reinhold,Siedlung 1, 97950 GroßrinderfeldStellvertreter:1. Hensel, Jürgen,Rheinstraße 44, 15370 Petershagen2. Wimmershoff, Rolf,Schubertstraße 39, 42553 Velbert3. Wasilewski, Dieter,Gebrüder-Lang-Str. 39 J, 61169 Friedberg4. Heinhaupt, Ronald,Zum Stobenbrunnen 9, 39343 Bebertal5. Faust, Werner,Colditzer Straße 14, 04668 Großbethen-Schönbach6. Dipl.-Ökon. Schloßarek, Gerd,Gerhardtstraße 53, 59174 Kamen7. Kauer, Barbara,Am Mönchsteg 9, 64380 Roßdorf4StBG


Vertreter der Arbeitgeber:1. Dr.-Ing. Gardeik, Hans Otto,Lohmühlweg 4, 65187 Wiesbaden2. Philipp, Rainer,Goethestraße 10 a, 76646 Bruchsal3. Effenberger, Peter,Am Kissel 4, 55767 Niederhambach4. Bretschneider, Rudi,Salzstraße 15, 06618 Naumburg5. Günther, Hans-Joachim,Bert-Brecht-Straße 16, 36404 Vacha6. Reiff, CorneliaObere Richthöll 4, 56626 Andernach7. Hoppensack, Friedrich-Wilhelm,Am Anker 5, 26871 PapenburgStellvertreter:a) Schimpf, Robert,An der Sägemühle 25, 37520 Osterode am Harzb) Dipl.-Ing. Rödel, Peter,Bei der Ringeljucht 21, 59590 Gesekea) Dr. Müller, Gernot,Kirchhellener Allee 51, 46282 Dorstenb) Bonnemeier, Christian,Hellkamp 2, 32602 Vlothoa) Jester, Michael,Malmöweg 12, 21682 Stadeb) Bischof, Kurt,Lortzingstraße 2, 65232 Taunussteina) Aumüller, Christoph,Lise-Meitner-Straße 14, 89134 Blausteinb) Dr. Müller, Gernot,Kirchhellener Allee 51, 46282 Dorstena) Schöpfel, Xaver,Am Kernberg 14, 85137 Walting-Gungoldingb) Schöpfel, Xaver,Am Kernberg 14, 85137 Walting-Gungoldinga) Seibert, Ralf,Höhenweg 2, 35396 Gießenb) Plötner, Christov,Babenend 19 a, 26127 Oldenburga) Dipl.-Ing. Haas, Roland,Salzstraße 74, 09113 Chemnitzb) Schimpf, Robert,Tannenhöhe 31, 38678 Clausthal-ZellerfeldAusschüsse des Vorstandes1. PräventionsausschussBerdolt, NorbertFries, Franz-PeterPhilipp, RainerRödel, PeterStellvertreter:Bretschneider, RudiKleinhans, ReinholdSchöpfel, XaverWeis, Stefan2. FinanzausschussBerdolt, NorbertDr. Gardeik, Hans OttoHaas, RolandLasar, DieterStellvertreter:Hoppensack, Friedrich-WilhelmMartens, NorbertReiff, CorneliaSchirmer, Heinz3. PersonalausschussDr. Gardeik, Hans OttoHoppensack, Friedrich-WilhelmLasar, DieterSchirmer, HeinzStellvertreter:Berdolt, NorbertFries, Franz-PeterDr. Müller, GernotSeibert, Ralf4. Satzungs- und GefahrtarifausschussBretschneider, RudiDr. Gardeik, Hans OttoLasar, DieterSchirmer, HeinzStellvertreter:Effenberger, PeterKleinhans, ReinholdMartens, NorbertPhilipp, Rainer5StBG


VertreterversammlungVorsitzender*Dr.-Ing. Christoph Hommertgen(Ab 28. Mai 2003: Stellvertretender Dr.-Ing. Christoph Vorsitzender* Hommertgen)Dieter Lasar (bis zum 29. September 2005)Hans Bergmann (seit dem 30. September 2005)* Gemäß § 9 Abs. 3 der Satzung wechselt der Vorsitz in den Organen zwischendem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden von Jahr zu Jahr.Vertreter der Versicherten:1. Bergmann, Hans,Dechenstraße 22 b, 45143 Essen2. Göbel, Jürgen,Roppershäuser Straße 34, 34626 Neukirchen3. Riedel, Peter,Im Geeren 60, 60433 Frankfurt a. M.4. Reuer, Manfred,Birkenweg 19, 06268 Querfurt5. Angerbauer, Arnold,Luepkesberger Weg 10, 42553 Velbert6. Rehfeldt, Remo,Dorfstraße 34 D, 16909 Liebenthal7. Dauenhauer, Thomas,Jahnstraße 30, 65597 Hünfelden8. Huke, Gisbert,Marktplatz 10, 37308 Heiligenstadt9. Jasper, Dieter,Ratinger Straße 1, 42579 Heiligenhaus10. Jerchel, Anke,Töpferberg 62, 18551 Sagard11. Künsken, Norbert,Hellweg 228, 46284 Dorsten12. Popp, Alfred,Ahornberg 17, 95505 Immenreuth13. Woppmann, Ernst,Brunnmühlstraße 18, 93133 Burglengenfeld14. Voß, Norbert,Kastanienweg 6, 25566 Lägerdorf15. Lechelt, Erhard,Haselnußweg 33, 30629 Hannover16. Horstkotte, Karl-HeinzSchumannstraße 34, 49525 Lengerich17. Klaus, Peter,Klippe 39 A, 42555 Velbert18. Faltermeier, Peter,Pflegerstraße 5, 92436 Bruck/Opf.Stellvertreter:1. Frohböse, Giselheid,Baumweg 2, 53819 Neunkirchen2. Schmitt, Heinz,Hölderlinstraße 30, 69429 Waldbrunn3. Kailing, Gabriele,Brandenburger Weg 29, 60437 Frankfurt a. M.4. Klinkhammer, Guido,Zum Wachtberg 9, 53925 Kall5. Heinrich, Gerald,Weddiner Weg 21, 06896 Grabo6. Ott, Werner,Stettberg 22, 91608 Geslau7. Fuhrmann, Klaus,Am Freistein 46, 40822 Mettmann8. Dossow, Hans-Gerhard,Humboldtweg 7, 38300 Wolfenbüttel9. Schnautz, Thomas,Gottlieb-Daimler-Straße 10, 69168 Wiesloch10. Schuschel, Hans-Joachim,Tiebenseerstraße 2, 25792 Neuenkirchen11. Riepel, Jörg,Weldaweg 1, 34549 Edertal12. Preß, Orlando,Grillparzerstraße 2, 85084 Reichertshofen13. Hasenau, Willi,Hauptstraße 28, 36137 Großenlüder14. Ambacher, August,Gehrnstraße 11, 72359 Dotternhausen15. Arnusch, Peter,Unterm Hagen 33, 58119 Hagen16. Kopanischen, Ludwig,Weiße Sandgrube 5, 38723 Seesen17. Eckbrett, Friedrich,Zum Tüschenbrook 27, 48455 Bad Bentheim6StBG


Vertreter der Arbeitgeber:1. van Gool, Han,Le-Mêle-Straße 2, 61462 Königstein i. T.2. Rollett, Gerald,Grenzstraße 6, 14482 Potsdam3. Müller, Andreas,Am Breiten Bach 6, 87600 Kaufbeuren4. von Piotrowski, Anneli,Sanddörp 4 a, 23829 Wittenborn5. Müller, Wolf,Niederneuendorfer Weg 1 c, 14612 Falkensee6. Beckers, Wolfgang,In den Steinbrüchen, 99958 Burgtonna7. Holzner, Christian,Leiblstraße 14 a, 83098 Brannenburg8. Köster, Klaus J.,Eschenweg 6, 31683 Obernkirchen9. Sander, Andreas,Amsbergstraße 25, 38667 Bad Harzburg10. Netz, Johannes,Netzer Mühle, 56656 Brohl-Lützing11. Fischer, Reinhard,Holzstraße 113, 44869 Bochum12. Pflaum, Gerhard,Südendstraße 9, 76703 Kraichtal-Unteröwisheim13. Uhlendorf, Rainer,Schervierstraße 27, 50226 Frechen14. Neumann, Ansko,Im Gier 15, 53604 Bad Honnef15. Dr.-Ing. Hommertgen, ChristophFriedrich-Kirchhoff-Straße 22, 97855 Triefenstein16. Weise, Christoph,Dellbusch 202, 42279 Wuppertal17. Doering, Detlev,Rommelstraße 12, 29223 Celle18. Günther, Hans-Jürgen,Echterngrund 11, 30657 HannoverStellvertreter:1. Kossen, Benedikt,Eschenweg 34 b, 49088 Osnabrück2. Usadel, Bernd,Celler Straße 159, 29614 Soltau3. Diedenhofen, Axel,Winkeler Straße 97, 65366 Geisenheim4. Schumacher, Gerd A.,Zaun 14, 51674 Wiehl5. Dipl.-Bauing. Kandlbinder, Christian,Niederneureuth 58, 94164 Sonnen6. Nelles, Walter,Herrenhof 11, 41515 Grevenbroich7. Wirths, Peter,Kirchheimer Straße 13, 97256 Geroldshausen8. Dr.-Ing. Ressel, Oliver,Holzstraße 180, 44869 Bochum9. Rother, Jürgen,Zedernring 15, 26919 Brake10. Klotz, Heinrich,St.-Klara-Kloster-Weg 1, 67346 Speyer11. Lange, Andreas,Dieter-Oesterlen-Weg 18, 30559 Hannover12. Stolzheise, Ingo,Kiefernstraße 27, 40699 Erkrath13. Kersting, Johannes,Lindenstraße 15, 29690 Lindwedel14. Dipl.-Ing. Lichtner, Burkhard,Südhafen, 13597 Berlin7StBG


Ausschüsse der Vertreterversammlung1. PräventionsausschussDr. Hommertgen, ChristophHorstkotte, Karl-HeinzJasper, DieterKöster, Klaus J.Reuer, ManfredUhlendorf, RainerStellvertreter:Dauenhauer, ThomasDoering, Detlevvan Gool, HanKersting, JohannesRehfeldt, RemoWoppmann, Ernst3. Satzungs- und GefahrtarifausschussAngerbauer, ArnoldDoering, DetlevMüller, WolfRiedel, PeterStellvertreter:Diedenhofen, AxelGöbel, JürgenKandlbinder, ChristianReuer, Manfred2. Rechnungsprüfungs- und FinanzausschussDossow, Hans-GerhardKersting, JohannesLechelt, ErhardSchumacher, Gerd A.Stellvertreter:Doering, DetlevHuke, GisbertJerchel, AnkeLichtner, Burkhard4. Widerspruchs- und Einspruchsausschuss*Vertreter der Versicherten:Dossow, Hans-GerhardFaltermeier, PeterGöbel, JürgenHorstkotte, Karl-HeinzVertreter der Arbeitgeber:Doering, DetlevGünther, Hans-JürgenKersting, JohannesMüller, Wolf* Der Widerspruchs- und Einspruchsausschuss tagt in abwechselnder Besetzungmit je einem Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber.8StBG


RentenausschüsseVertreter der Versicherten:Sektion IHofrichter, Werner,J.-B.-Mayer-Straße 26, 93133 BurglengenfeldKreß, Karl-Heinz,Maigasse 2, 91799 LangenaltheimUtz, Peter,Kirchfeldring 6, 91616 NeusitzSektion IIIBerdolt, Norbert,Parsevalstraße 8, 55122 MainzHammes, Detlev,Gartenstraße 3, 53925 KallJasper, Dieter,Thomas-Mann-Straße 28, 42579 HeiligenhausVertreter der Arbeitgeber:Endreß, Wolfgang,Kalk- und Schotterwerk GmbH & Co. KGBayreuther Straße 46, 91322 GräfenbergDipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Heiß, Klaus,Postfach 6, 95346 StadtsteinachHerz, Lutz,Untere Dorfstraße 42, 90427 NürnbergSektion IIBerging. Fröhling, Robert,Sedentaler Straße 34, 40699 ErkrathSchumacher, Gerd A.,Zaun 14, 51674 Wiehl,Uhlendorf, Rainer,Schervierstraße 27, 50226 FrechenSektion IVBulgakow, Paul,Johannisstraße 8, 49134 WallenhorstMahler, Siegfried,Tweitmannsbusch 3, 27442 GnarrenburgVoß, Norbert,Kastanienweg 6, 25566 LägerdorfSGünther, Andreas,Am Mattenberg, 31848 Bad MünderDipl.-Ing. Diehl, Emil,Schützenweg 25, 31061 Alfeld/LeineSchiller, Jürgen,Alte Heerstraße 26, 31020 SalzhemmendorfGeschäftsstelle BerlinEichhorn, Karl-Heinz,Friedrich-Engels-Ring 27, 15562 RüdersdorfHensel, Jürgen,Rheinstraße 44, 15370 PetershagenMartens, Norbert,Gottlob-Keller-Straße 5, 09661 HainichenSektion IVKreowsky, Jürgen,Berghofer Weg 15, 15562 RüdersdorfDipl.-Ing. Schrogl, Bernd,Hinterstraße 7, 38486 ApenburgZiran, Lutz,Max-Planck-Straße 48, 39245 GommernSektion VIHauswald, Uwe,OT Biensdorf 56, 01825 LiebstadtNitsche, Bernd,Dahlienweg 24, 06118 Halle/SaaleSchulz, Hans-Jürgen,Riesaer Straße 68, 04932 PrösenSektion VIPetrick, Günter,Hauptstraße 9, 01877 Demitz-ThumitzWesthoff, Wilfried,Paradiesstraße 40, 01445 Radebeulz. Zt. nicht besetzt9StBG


1.2 Vertretung der Berufsgenossenschaft in den Gremien und Ausschüssenberufsgenossenschaftlicher EinrichtungenGruppe der Versicherten: Gruppe der Arbeitgeber:Landesverband Bayern und Sachsen: Reinhold Kleinhans Xaver SchöpfelLandesverband Nordostdeutschland: Dieter Lasar Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackLandesverband Hessen-Mittelrhein:und Thüringen: Norbert Berdolt Dr.-Ing. Hans Otto GardeikLandesverband Nordwestdeutschland: Dieter Lasar Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackLandesverband Rheinland-Westfalen: Franz Peter Fries Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackLandesverband Südwestdeutschland: Heinz Schirmer Rainer PhilippUnfallbehandlungsstelle derBerufsgenossenschaften Berlin e.V.: Dieter Lasar Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackVerein für BerufsgenossenschaftlicheHeilbehandlung Berlin e.V.: Norbert Martens Dr.-Ing. Hans Otto GardeikBerufsgenossenschaftliche UnfallklinikDuisburg GbR: Dieter Lasar Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackTrägerverein für die BerufsgenossenschaftlicheKlinik für Berufskrankheiten Falkenstein e.V.: Dieter Lasar Dr.-Ing. Hans Otto GardeikVerein für BerufsgenossenschaftlicheHeilbehandlung Frankfurt e.V.: Norbert Berdolt Dr.-Ing. Hans Otto GardeikVerein für BerufsgenossenschaftlicheHeilbehandlung Halle e.V.: Norbert Martens Dr.-Ing. Hans Otto GardeikBerufsgenossenschaftlicher Verein fürHeilbehandlung Hamburg e.V.: Stefan Weis Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm HoppensackVerein für BerufsgenossenschaftlicheHeilbehandlung Heidelberg e.V.: Heinz Schirmer Rainer PhilippBerufsgenossenschaftlicher Vereinfür Heilbehandlung Murnau e.V.: Reinhold Kleinhans Xaver SchöpfelBerufsgenossenschaftlichesSchulungsheim Hannover e.V.: Dieter Lasar Dipl.-Wirtsch.-Ing.Friedrich-Wilhelm Hoppensack10StBG


Assessor Theodor Bülhoff:(Hauptgeschäftsführer):1. Mitglied im Verwaltungsausschuss „Rechtsfragender Unfallversicherung“ des Hauptverbandes dergewerblichen Berufsgenossenschaften e.V.2. Vorsitzender des Verwaltungsausschusses „Formtexte“des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaftene.V.3. Stellvertreter der Hauptgeschäftsführer im „Grundsatzausschussfür Berufskrankheiten“ des Hauptverbandesder gewerblichen Berufsgenossenschaftene.V.4. Stellvertreter der Hauptgeschäftsführer im „Rechnungsprüfungsausschussder Mitgliederversammlungdes Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaftene.V.“5. Stellvertretender Geschäftsführer des Vereins fürBerufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Hallee.V. / Träger der Berufsgenossenschaftlichen KlinikenBergmannstrost6. Geschäftsführer des Trägervereins für die BerufsgenossenschaftlicheKlinik für Berufskrankheiten Falkensteine.V.7. Präsident der Sektion Bergbau der InternationalenVereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS)Assessor Ulrich Schmidt(Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers):1. Mitglied im Verwaltungsausschuss „Rechtsfragender Unfallversicherung“ des Hauptverbandes dergewerblichen Berufsgenossenschaften e.V.2. Mitglied im Vorstand der BerufsgenossenschaftlichenBildungsstätte Hannover e.V.3. Stellv. Mitglied im Vorstand des Vereins für BerufsgenossenschaftlicheHeilbehandlung Bremen e.V.11StBG


1.3 Hauptverwaltung, Sektionen, Geschäftsstellen● HauptverwaltungPostanschrift:Postfach 10 15 40, 30836 LangenhagenTelefon: (05 11) 72 57-0, Fax: (05 11) 72 57-100Haus-/Lieferanschrift:Theodor-Heuss-Straße 160, 30853 LangenhagenHauptgeschäftsführer:Assessor Theodor Bülhoff,Direktor der Steinbruchs-BerufsgenossenschaftStellvertreter:Assessor Ulrich Schmidt● Sektion IPostanschrift:Postfach 81 02 80, 90247 NürnbergTelefon: (09 11) 9 29 85-0, Fax: (09 11) 9 29 85-12Haus-/Lieferanschrift:Am Plärrer 33, 90443 NürnbergZuständigkeitsbereich: Länder Bayern und Baden-Württemberg.Geschäftsführer:Johannes Eigenthaler, Verwaltungsdirektor● Sektion IIIPostanschrift:Postfach 24 02 00, 53154 BonnTelefon: (02 28) 9 17 26-0, Fax: (02 28) 9 17 26-10Haus-/Lieferanschrift:Peter-Hensen-Straße 1, 53175 BonnZuständigkeitsbereich: Land Nordrhein-Westfalen (ohneRegierungsbezirke Münster und Detmold), LänderRheinland-Pfalz, Hessen und Saarland.Geschäftsführer:Norbert Erlinghagen, Verwaltungdirektor● Sektion VIPostanschrift:Postfach 21 03 42, 01265 DresdenTelefon: (03 51) 2 54 72-0, Fax: (03 51) 2 54 72-90Haus-/Lieferanschrift:Ludwig-Hartmann-Straße 40, 01277 DresdenZuständigkeitsbereich: Länder Sachsen und Thüringensowie die Aufgaben der Rehabilitation in Berlin, Brandenburg,Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt.Geschäftsführer:Dr. Ulrich Grolik, Verwaltungsdirektor● Geschäftsstelle BerlinPostanschrift:Postfach 60 11 38, 10252 BerlinTelefon: (0 30) 5 46 00-0, Fax: (0 30) 5 46 00-3 05Haus-/Lieferanschrift:Rhinstraße 48, 12681 BerlinZuständigkeitsbereich: Aufgaben der Prävention in denLändern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,Sachsen-Anhalt.● Geschäftsstelle KarlsruhePostanschrift:Postfach 11 12 52, 76062 KarlsruheTelefon: (07 21) 9 12 46-0, Fax: (07 21) 9 12 46-10Haus-/Lieferanschrift:Kriegsstraße 154, 76133 KarlsruheZuständigkeitsbereich: Aufgaben der Prävention in denLändern Baden-Württemberg und Saarland, in den KreisenBergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau,Odenwaldkreis und Offenbach des RegierungsbezirksDarmstadt im Land Hessen, in den RegierungsbezirkenRheinhessen-Pfalz ohne die Kreise Alzey-Worms undMainz-Bingen des Landes Rheinland-Pfalz.● Sektion IVPostanschrift:Postfach 10 15 40, 30836 LangenhagenTelefon: (05 11) 72 57-0, Fax: (05 11) 72 57-8 90Haus-/Lieferanschrift:Theodor-Heuss-Straße 160, 30853 LangenhagenZuständigkeitsbereich: Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein,Bremen, Hamburg, vom Land Nordrhein-Westfalen die Regierungsbezirke Münster und Detmold.Geschäftsführer:Rainer Morich, Verwaltungsdirektor12StBG


VerwaltungsaufbauHaushaltsbeauftragterOrganisationsentwicklungDatenschutzKassenleiterStellv.HauptgeschäftsführerHauptgeschäftsführerRechtsundVerwaltungsfragenSelbstverwaltungsangelegenheitenSekretariatReferat:Koordinationim BereichRehabilitation/UnfallReferat:Finanzwesen/Controlling/StatistikReferat:Haushalt/Vergabe/ImmobilienReferat:MitgliederwesenReferat:InformationundKommunikationReferat:RegressReferat:InnereVerwaltung /PersonalGeschäftsbereichPrävention4 Sektionen2 GeschäftsstellenReferat:Widerspruchs-/EinspruchsverfahrenReferat:BeitragswesenAbteilung I:Unfall- undBK-Abteilung,WiderspruchsverfahrenAbteilung II:Finanz- undVermögensverwaltungAbteilung VII:LogistikAbteilung III:MitgliederundBeitragswesenAbteilung IV:InformationssystemeAbteilung V:RegressAbteilung VI:PersonalwesenAus- undWeiterbildung13StBG


2. Unternehmen und VersicherteVUnternehmen, ArbeitsentgelteJahrUnternehmenArbeitsentgelteIn Millionen EUR1996 6 448 4 9831997 6 440 4 8371998 6 361 4 7471999 6 330 4 6932000 6 231 4 6092001 6 080 4 4082002 5 913 4 1162003 5 738 3 9012004 5 591 3 7632005 5 390 3 282Versicherte, Vollarbeiter (Abhängig Beschäftigte und freiwillig versicherte Personen)250 000200 000150 000•203 161Versicherte •201 022• •195 996185 421•184 549 • 183 333177•255•172 073213 906198 564174 065•161 209161 900• 152 779•148 • 529•139 117145 484•131 321141 350•127 626•100 00050 000VollarbeiterRichtwert(Arbeitsstunden – ASpro Kalenderjahr)2000 –1996 = 1520 AS1997 = 1530 AS1998 = 1550 AS1999 = 1560 AS2000 = 1540 AS2001 – 2003 = 1530 AS2004 = 1580 AS2005 = 1570 AS01996 1997 1998199920002001200220032004200514StBG


Größenordnung der Unternehmen nach der Zahl der VollarbeiterVollarbeiterNaturstein-IndustrieZement-IndustrieKalk-Industrie(einschl. Gipsund Kreide)Beton- und-fertigteil-IndustrieTransport-beton-IndustrieKies- undSand-IndustrieErdöl-Industrieinsgesamt(Sp. 2–8)11– 910 – 1920 – 4950 – 99100 – 199200 – 499500 – 9991000 und mehr2 3 4 5 6 7 8 91 0352972357528101110255862119132096542insgesamt 1 682 39 78 1 256 846 1 427 109 5 390669192215103502340459208126381032079925921770231110432217987213 03499383530913365165Anteile der Gewerbezweige in v.H.40Unternehmen Versicherte Entgelte Entschädigungslast3532,133031,2427,632523,3025,08 26,9525,602022,3920,4720,0618,731515,7012,3912,0915,90105,516,73 8,786,725,89 5,077,795,308,126,2750,721,452,020Naturstein-IndustrieZement-IndustrieKalk-Industrie(einschl. Gipsund Kreide)Betonund-fertigteil-IndustrieTransportbeton-IndustrieKies- undSand-IndustrieErdöl-Industrie15StBG


3. LeistungenAngezeigte Unfälle und BerufskrankheitenArbeits- und WegeunfälleW35000300002500020000150001000050000• 26124 25634 •25297 •24666•angezeigte Unfälleanzeigepflichtige Unfälle22186•15949 • •15345•15358 15304 •13013• •20284•1078717929 •16001•14564•• • •87137602 7074 650113416••1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005Berufskrankheiten15001000500•926795• • •768723• •685 644•552• • •452 481 48301996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200516StBG


Angezeigte Unfälle und Berufskrankheiten insgesamt350003000025000200001500010000•27050 •26429 •26065 •25389•22871•20928•1848116453••1504513899•500001996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005Neue Unfallrenten700600500•525400300200391 •Arbeitsunfälle• •355343301 • • •279 280• •252 2511000• • • • • • • • •219•149118 121 8989 89Berufskrankheiten 119 11281103• 69 58 •Wegeunfälle 46 • 47 •41 • 47•39 • 38 • ••47391996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200517StBG


Neue Berufskrankheitenrenten nach KrankheitsartenNr. Krankheiten (Anlage zur BKV) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 20051103 Erkrankungen durch Chrom und seine Verbindungen – – 1 – – – – – – –1301 Schleimhautveränderungen, Krebs oder andere – – – – – – – – 1 1Neubildungen der Harnwege durch aromatische Amine1302 Erkrankungen durch Halogenkohlenwasserstoffe – 1 – – – 1 – – – –1303 Erkrankungen durch Benzol, seine Homologe oder 1 – 2 1 – – – – 1 –durch Styrol1315 Erkrankungen durch Isocyanate – – – – – – – 1 1 –(unter best. Voraussetzungen)2101 Erkrankungen der Sehnenscheiden oder des 1 – – – – – – – – –Sehnengleitgewebes sowie der Sehnen- oderMuskelansätze (unter best. Voraussetzungen)2102 Meniskusschäden nach mehrjährigen andauernden 1 – – 1 – – – – – –oder häufig wiederkehrenden, die Kniegelenkeüberdurchschnittlich belastenden Tätigkeiten2103 Erkrankungen durch Erschütterung bei Arbeit mit 5 6 6 3 2 5 5 1 3 –Druckluftwerkzeugen oder gleichartig wirkendenWerkzeugen oder Maschinen2104 Vibrationsbedingte Durchblutungsstörungen an den 1 – – – – – – – – –Händen (unter best. Voraussetzungen)2108 Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbel- 4 4 – 2 2 2 – 1 – –säule durch langjähriges Heben und Tragen schwererLasten oder durch langjährige Tätigkeit in extremerRumpfbeugehaltung (unter best. Voraussetzungen)2110 Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwir- 2 1 – 1 1 – 2 – 1 2belsäule durch langjährige, vorwiegend vertikaleEinwirkung von Ganzkörperschwingungen im Sitzen(unter best. Voraussetzungen)2301 Lärmschwerhörigkeit 46 31 37 36 31 23 24 21 20 232402 Erkrankungen durch ionisierende Strahlen 4 – 3 – – – – – – –3104 Tropenkrankheiten, Fleckfieber 1 – – – – – – – – –4101 Quarzstaublungenerkrankung (Silikose) 47 30 38 33 50 42 33 32 32 334102 Quarzstaublungenerkrankung in Verbindung 4 3 3 6 1 3 2 3 3 7mit aktiver Lungentuberkulose (Siliko-Tuberkulose)18StBG


Nr. Krankheiten (Anlage zur BKV) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 20054103 Asbeststaublungenerkrankung (Asbestose) oder durch 2 1 1 1 2 3 – 2 2 –Asbeststaub verursachte Erkrankung der Pleura4104 Lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs in Verbindung mit 3 4 2 6 4 5 3 5 7 5Asbeststaublungenerkrankung4105 Durch Asbest verursachtes Mesotheliom des 2 2 3 3 4 4 3 4 5 4Rippenfells, des Bauchfells oder des Pericards4106 Erkrankungen der tieferen Atemwege und der Lungen – 1 – – – – – – – –durch Aluminium oder seine Verbindungen4112 Lungenkrebs durch die Einwirkung von kristallinem - – – – – – – 2 7 6 3Siliziumdioxid bei nachgewiesener Quarzstaublungenerkrankung4203 Adenokarzinome der Nasenhaupt- und Nasenneben- – – – 1 – – – 1 – –höhlen durch Stäube von Eichen- oder Buchenholz4301 Durch allergisierende Stoffe verursachte obstruktive – – – – – – – – – 1Atemwegserkrankungen(unter best. Voraussetzungen)4302 Durch chemisch-irritativ oder toxisch wirkende Stoffe 2 3 2 1 – 1 – 1 1 –verursachte obstruktive Atemwegserkrankungen(unter best. Voraussetzungen)5101 Schwere oder wiederholt rückfällige Hauterkrankungen 23 29 22 24 15 13 12 10 6 2(unter best. Voraussetzungen)9900 Sonstige Berufskrankheiten – 2 – – – 1 3 – – –Nr. 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200540 Quarz/Sklerodermie – – 1 – – – – – – –insgesamt: 149 118 121 119 112 103 89 89 89 8119StBG


Bestand der Berufskrankheitenrenten nach Krankheitsarten (jeweils am 31.12.)Nr. Krankheiten (Anlage zur BKV) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 20051103 Erkrankungen durch Chrom und seine Verbindungen – – 1 1 – 1 1 1 1 11201 Erkrankungen durch Kohlenmonoxid 9 6 6 6 6 5 5 4 4 41202 Erkrankungen durch Schwefelwasserstoff 1 1 1 1 1 1 1 1 1 11301 Schleimhautveränderungen, Krebs oder andereNeubildungen der Harnwege durch aromatische Amine 1 1 1 1 1 1 1 – – 31302 Erkrankungen durch Halogenkohlenwasserstoffe 2 2 2 2 2 2 2 2 2 21303 Erkrankungen durch Benzol, seine Homologe 3 3 3 5 5 5 5 5 5 5oder durch Styrol1315 Erkrankungen durch Isocyanate 1 1 1 1 1 1 1 2 3 2(unter best. Voraussetzungen)2101 Erkrankungen der Sehnenscheiden oder des Sehnen- 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2gleitgewebes sowie der Sehnen- oder Muskelansätze2102 Meniskusschäden nach mehrjährigen andauernden 3 3 3 4 4 4 4 4 4 4oder häufig wiederkehrenden die Kniegelenkeüberdurchschnittlich belastenden Tätigkeiten2103 Erkrankungen durch Erschütterung bei Arbeit mit 66 69 73 72 73 74 77 76 74 71Druckluftwerkzeugen oder gleichartig wirkendenWerkzeugen oder Maschinen2104 Vibrationsbedingte Durchblutungsstörungen 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2an den Händen (unter best. Voraussetzungen)2106 Druckschädigung der Nerven – 1 1 1 1 1 1 – – –2108 Bandscheibenbedingte Erkrankungen der 7 13 11 11 12 13 13 14 14 14Lendenwirbelsäule durch langjähriges Heben undTragen schwerer Lasten oder durch langjährigeTätigkeit in extremer Rumpfbeugehaltung(unter best. Voraussetzungen)2110 Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lenden- 3 4 4 6 7 7 9 9 10 11wirbelsäule durch langjährige, vorwiegend vertikaleEinwirkung von Ganzkörperschwingungen im Sitzen(unter best. Voraussetzungen)2301 Lärmschwerhörigkeit 855 862 878 875 867 839 834 828 812 7992401 Grauer Star durch Wärmestrahlung 1 1 1 1 1 – – – – –2402 Erkrankungen durch ionisierende Strahlen 10 9 11 11 12 10 10 8 8 73101 Infektionskrankheiten (unter best. Voraussetzungen) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 13102 Von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten – – – – 1 1 1 1 1 13104 Tropenkrankheiten, Fleckfieber 4 4 4 4 4 3 3 3 3 34101 Quarzstaublungenerkrankung (Silikose) 1136 1118 1087 1056 1055 1031 1024 997 977 9624102 Quarzstaublungenerkrankung in Verbindungmit aktiver Lungentuberkulose (Siliko-Tuberkulose) 295 276 260 250 227 213 194 173 165 1524103 Asbeststaublungenerkrankung (Asbestose) oder durch 14 16 17 16 17 19 21 22 22 22Asbeststaub verursachte Erkrankung der Pleura4104 Lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs in Verbindung mit 7 11 15 21 22 27 31 36 43 45Asbeststaublungenerkrankung4105 Durch Asbest verursachtes Mesotheliom des 17 20 22 23 28 29 31 34 37 42Rippenfells, des Bauchfells oder des Pericards4106 Erkrankungen der tieferen Atemwege und der Lungen – 1 1 1 1 1 1 1 1 1durch Aluminium oder seine Verbindungen4112 Lungenkrebs durch die Einwirkung von kristallinem – – – – – – – 19 26 31Siliziumdioxid bei nachgewiesener Quarzstaublungenerkrankung20StBG


Nr. Krankheiten (Anlage zur BKV) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 20054203 Adenokarzinome der Nasenhaupt- und Nasenneben- – – – 1 – 1 1 1 1 1höhlen durch Stäube von Eichen- oder Buchenhlolz4301 Durch allergisierende Stoffe verursachte obstruktive 3 3 3 3 3 3 3 3 3 5Atemwegserkrankungen (unter best. Voraussetzungen)4302 Durch chemisch-irritativ oder toxisch wirkende Stoffe 7 11 14 15 16 16 15 16 16 17verursachte obstruktive Atemwegserkrankungen(unter best. Voraussetzungen)5101 Schwere oder wiederholt rückfällige Hauterkrankungen 288 306 326 341 346 345 341 334 333 316(unter best. Voraussetzungen)5102 Hautkrebs oder zur Krebsbildung neigende 1 1 2 2 2 1 1 1 1 1Hautveränderungen durch Ruß, Rohparaffin, Teer,Anthrazen, Pech oder ähnl. StoffeBK-Liste der ehemaligen DDR:01 Blei und seine anorganischen Verbindungen 1 1 – – – – – – – –18 Benzen, mit krebserregender Wirkung 2 2 2 2 2 2 2 2 2 221 Aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 122 Vinylchlorid 1 1 1 1 1 1 – – – –27 Salpetersäure 1 1 1 1 1 1 1 – – –40 Quarz 93 88 84 82 77 75 69 60 55 5141 Asbest 4 4 4 4 4 3 2 2 2 244 Thomasschlackenmehl 1 1 – – – – – – – –50 Lärm, der Schwerhörigkeit mit sozialer Bedeutung 413 387 371 354 325 304 277 252 238 227verursacht51 Ionisierende Strahlung 1 1 1 1 1 1 – – – –52 Nichtionisierende Strahlung 1 1 1 1 1 1 1 1 1 –54 Teilkörpervibration 43 40 39 37 37 35 35 32 32 3160 Von Mensch zu Mensch übertragbare Infektionserreger 12 11 11 11 11 10 10 10 10 8und Parasiten61 Vom Tier auf den Menschen übertragbare 7 6 6 5 5 4 4 3 3 3Infektionserreger62 In den Tropen aufgenommene Infektionserreger 1 1 1 1 1 1 1 1 1 170 Verschleißkrankheiten der Wirbelsäule 46 46 44 43 42 41 41 41 38 3771 Verschleißkrankheiten von Gliedmaßengelenken 16 15 15 13 12 11 11 10 10 1072 Erkrankungen der Sehnengleitgewebe 6 6 6 5 5 5 5 5 5 573 Druckschädigung peripherer Nerven 1 1 1 1 1 1 1 1 1 180 Hautkrankheiten 42 38 36 36 35 31 29 27 27 2681 Irritative chronische Krankheiten der oberen und 7 6 6 6 6 6 4 3 3 3tieferen Luftwege82 Allergische Krankheiten der oberen und tieferen 15 15 15 14 14 14 14 13 13 11Luftwege90 Bösartige Neubildungen der Haut 1 2 2 2 2 2 2 1 1 191 Bösartige Neubildungen durch chemische Kanzerogene 1 1 1 – – – – – – –92 Bösartige Neubildungen oder ihre Vorstufen durch 13 13 13 13 11 11 11 10 10 10ionisierende Strahlung93 Bösartige Neubildungen durch Asbest 10 10 10 10 10 10 8 8 7 798 BK-Nummer nicht feststellbar 3 5 4 4 4 5 6 4 4 4insgesamt: 3482 3452 3430 3384 3329 3236 3171 3087 3036 296921StBG


Zahl der Rentenberechtigten am 31. 12. 2005MinderungderErwerbsfähigkeitaus ArbeitsunfällenZahl der Rentenaus Wegeunfällenaus Berufskrankheiteninsgesamt(Sp. 2–4)12 3 4 5a) Verletzte und Berufserkrankte 10 % 574 61 260 89515 % 59 3 107 16920 % 3 505 507 1 031 5 04325 % 703 91 109 90330 % 1 371 246 320 1 93733 1 ⁄3 % 13 4 – 1735 % 154 27 13 19440 % 569 102 121 79245 % 54 7 10 7150 % 311 45 93 44955 % 10 7 1 1860 % 187 29 43 25965 % 14 – 2 1666 2 ⁄3 % 9 2 – 1170 % 124 15 33 17275 % 12 1 – 1380 % 80 12 12 10485 % 4 – – 490 % 23 3 9 3595 % – – – –100 % 95 16 35 146Renten an Verletzte/Erkrankte insgesamt 7 871 1 178 2 199 11 248b) HinterbliebeneWitwen 1 437 356 769 2 562Waisen 193 74 12 279Eltern 3 – – 3Renten an Hinterbliebene insgesamt 1 633 430 781 2 844Rentenberechtigte insgesamt (a und b) 9 504 1 608 2 980 14 09222StBG


Gesamtbetrag der EntschädigungenAnteil der Entschädigungsleistungen 2005für Arbeitsunfälle, Wegeunfälle undBerufskrankheiten inJahrEntschädigungen(EUR)1996 125.687.1321997 129.404.2591998 128.287.8121999 128.143.867Arbeitsunfälle83.773.104 EUR= 68,59 %2000 128.588.8052001 124.731.6772002 130.021.2472003 128.335.753Berufskrankheiten24.210.150 EUR= 19,82 %Wegeunfälle14.153.591 EUR= 11,59 %2004 125.970.1692005 122.136.845Entschädigungen fürArbeitsunfälle 2005Entschädigungen fürWegeunfälle 2005Sonstige Leistungenan Verletzte1,72 %Verletztenrenten50,56 % Hinterbliebenenleistungen21,87 %Verletztenrenten42,88 %SonstigeLeistungenan Verletzte3,65 %Heilbehandlung25,85 %Heilbehandlung20,20 %Hinterbliebenenleistungen33,27 %Entschädigungen für Berufskrankheiten 2005Erkranktenrenten48,60 %Sonstige Leistungenan Erkrankte3,40 %Heilbehandlung12,98 %Hinterbliebenenleistungen35,02 %23StBG


Verteilung der Unfall- und Berufskrankheitenrenten nach dem Grade der Minderung derVerletzte und ErkrankteUrsprungsjahreMinderung der Erwerbsfähigkeit in v.H.10 15 20 25 30 33 1 ⁄3 35 40 45 50 55 60 65 66 2 ⁄3 70 75 801 2 3 4 5 6 7 8 910 11 12 13 14 15 16 171934–1940 1 – 4 3 2 2 – 2 – – – 1 – 1 – – –1941–1945 – – 3 7 2 – – 2 – 2 – 1 1 1 1 – –1946–1950 7 4 32 17 28 1 1 13 – 8 – 8 – – 1 1 11951–1955 22 6 123 42 63 2 7 42 2 22 2 9 – 1 5 – 31956–1960 42 3 181 63 98 2 9 53 6 36 3 19 – 2 10 1 61961–1965 41 8 278 61 119 3 14 62 2 37 3 21 4 – 8 6 71966–1970 65 7 344 94 179 2 24 78 4 48 2 25 1 2 21 2 101971–1975 62 17 445 110 247 3 20 79 19 52 2 25 1 1 22 1 71976–1980 94 25 544 112 224 – 30 79 8 48 1 25 1 3 21 1 131981–1985 111 23 546 104 194 – 23 84 10 51 1 23 2 – 22 1 191986–1990 155 20 661 114 242 1 19 96 4 44 – 24 2 – 24 – 141991–1995 143 27 798 80 229 1 20 93 6 48 1 27 1 – 23 – 131996–2000 102 19 682 67 202 – 19 68 8 40 3 34 2 – 8 – 92001–2005*) 50 10 402 29 108 – 8 41 2 13 – 17 1 – 6 – 2insgesamt 895 169 5 043 903 1 937 17 194 792 71 449 18 259 16 11 172 13 104v. H. allerVerletztenu. Erkrankten7,96 1,50 44,83 8,03 17,22 0,15 1,73 7,04 0,63 3,99 0,16 2,30 0,14 0,10 1,53 0,12 0,92*) In zahlreichen Fällen des Jahres 2005 ist das Feststellungsverfahren noch nicht abgeschlossen.Verfahren aufgrund des Sozialgerichtsgesetzes (SGG)A) WiderspruchsverfahrenIm Jahre 2005 erhobene Widersprüche * . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554Unerledigte Widersprüche aus dem Jahr 2004 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 561=1115Im Berichtsjahr erledigt durchAbhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67Aufhebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –Zurückweisung wegen Unbegründetheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353Zurückweisung wegen Unzulässigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3Zurücknahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133Tod des Widerspruchsführers und auf sonstige Art . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 = 558Unerledigt am Schluss des Berichtsjahres . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 557* Anmerkung5 Widersprüche richten sich inhaltlich nicht gegen das berufsgenossenschaftliche Handeln, sondern gegen eine gesetzliche Vorgabe (Anpassung der UV-Renten etc. zum01.07.2003). Diese Widersprüche sind mit dem Hinweis auf anstehende Musterstreitverfahren zum Ruhen gebracht und in der Statistik als „auf sonstige Art erledigt” erfasstworden.24StBG


Erwerbsfähigkeit sowie der Hinterbliebenenrenten innerhalb der Ursprungsjahre (Stand 31.12.2005)85 90 95 100insgesamtSpalten1 – 21v.H. allerVerletztenund ErkranktenHinterbliebeneWitwen Waisen ElternInsgesamtSpalten 24 – 2618 19 20 21 22 23 24 25 26 27– – – 1 17 0,15 5 – – 5– – – 1 21 0,19 11 – – 11– – – – 122 1,08 31 – – 31– 2 – 3 356 3,16 98 – – 98– 2 – 6 542 4,82 173 – – 173– 3 – 8 685 6,09 263 – – 2631 2 – 11 922 8,20 331 1 – 332– 3 – 13 1 129 10,04 342 – 1 343– 4 – 16 1 249 11,10 344 6 – 3502 6 – 7 1 229 10,93 261 10 1 2721 4 – 17 1 442 12,82 216 28 1 245– 4 – 20 1 534 13,64 219 76 – 295– 3 – 22 1 288 11,45 169 91 – 260– 2 – 21 712 6,33 99 67 – 1664 35 – 146 11 248 100,00 2562 279 3 28440,04 0,31 0,00 1,30 100,00Die insgesamt 11 248 Verletzten- und Erkranktenrentenhatten am 31.12.2005 folgende Laufzeiten:55–71 Jahre: 11 160 Renten aus den Jahren 1934–195040–54 Jahre: 11 583 Renten aus den Jahren 1951–196525–39 Jahre: 13 300 Renten aus den Jahren 1966–198010–24 Jahre: 14 205 Renten aus den Jahren 1981–199501–29 Jahre: 12 000 Renten aus den Jahren 1996–2005b) Sozialgerichtsverfahren Klagen Berufungen RevisionenIm Jahre 2005 anhängig geworden . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 31 –Aus den Vorjahren übergegangen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369 = 570 80 = 111 –Im Berichtsjahr erledigtzu Gunsten der BG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 15 –teilweise zugunsten der BG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 – –zu Ungunsten der BG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1 –durch Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 5 –durch Rücknahme der Klage / des Rechtsmittels . . . . 116 11 –durch Anerkenntnis der BG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 – –auf sonstige Weise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 = 206 – = 32 –Unerledigt am Schluss des Berichtsjahres . . . . . . . . . . . . 364 79 –25StBG


4. GefahrtarifGültig zur Berechnung der Beiträge ab 01. Januar 2002123456789a9bGewerbezweige- Kaufmännische und technische Verwaltungstätigkeit für das Unternehmen- Gewinnung von Naturstein einschließlich der Gewinnung von Feldspat, Flußspat und Schwerspatsowie Kieselerde- Gewinnung und Aufbereitung von Kies und Sand, Bimskies und Bimssand,Tuffstein und Traß, Farb- und Infusorienerde, Magnesit u. ä.;- Steingräbereien, Quarzit- und Schlackengräbereien;- Abbau von Halden- Geophysikalische Bodenuntersuchungen- Gewinnung von Erdöl und Erdgas- Tiefbohrungen auf Erdöl und Erdgas- Aufbereitung, Be- und Verarbeitung von Rohstoffen und Erzeugnissen der Industrieder Steine und Erden (ohne Kies und Sand);- Recycling von Altbaustoffen;- Gewinnung, Be- und Verarbeitung von Kalkschiefer- Herstellung von Zement, Kalk und Gips;- Herstellung von Porenbeton- Herstellung von Beton- und -fertigteilen- Betrieb von Betonpumpen- Herstellung von Transportbeton,- Herstellung von Asphaltmischgut- Herstellung von Mörtel und EdelputzenGefahrtarifstelleGefahrklasse0,798,496,812,785,788,063,907,724,553,425. FinanzenVerteilung der AusgabenVermögensaufwand14 %Verwaltungskosten9 %24,9 Mio. EURVerfahrenskosten1 %15,5 Mio. EUR1,0 Mio. EUREntschädigung:Rehabilitation und GeldleistungenPrävention:Wirkungs- und SteuerungskostenVermögensaufwand:Lastenausgleich, Insolvenzgeld,ggf. Vermögenszuführungen,Beitragsnachlässe und PrämienPrävention8 %14,9 Mio. EURVerwaltungskosten:Personal- und Sachkosten,Selbstverwaltung sowieVergütungen an andere fürVerwaltungsarbeiten122,1 Mio. EUREntschädigung68 %Verfahrenskosten:Kosten der Rechtsverfolgung,Kosten der Unfalluntersuchungen undFeststellung der EntschädigungenSumme: rd. 178,4 Mio. EUR26StBG


Bemerkungen zur Umlage 2005AllgemeinesDie Berufsgenossenschaften bringen die Mittel zur Erfüllungihrer gesetzlichen Aufgaben im Wege der nachträglichenBedarfsdeckung durch Beiträge auf. Der Bedarfwird nach Ablauf eines Geschäftsjahres in Form der Umlagerechnung(Gewinn- und Verlustrechnung) ermittelt.Der sich daraus regelmäßig ergebende Überschuss derAusgaben ist das Umlagesoll, welches auf die zugehörigenUnternehmer nach Maßgabe des Unternehmensumfanges(anrechnungsfähiges Entgelt) und der Unternehmensgefahr(Veranlagung nach Gefahrklassen) umgelegtwird.Durch eine im Jahr 2005 erfolgte Änderung des § 153SGB VII (s. „Gesetzgebung des Bundes“ auf Seite 3)können erstmals ab dem Umlagejahr 2005 bis zu 30 %der Gesamtaufwendungen für Renten, Sterbegeld undAbfindungen solidarisch, d. h. ohne Berücksichtigungdes Grades der Unfallgefahr sondern nur nach der Höheder beitragspflichtigen Entgelte, auf die Unternehmenumgelegt werden. Werden von diesen Aufwendungenmehr als 20 % solidarisch umgelegt, senkt sich darüberhinaus der Grenzwert für die Ausgleichsberechtigungbeim Lastenausgleich zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaftenvom 4,5fachen auf das 3fachedes durchschnittlichen Rentenlastsatzes ab (§ 176 SGBVII). Insoweit wurde die bisher strikt nach Unternehmensgefahrausgerichtete Beitragsbemessung modifiziert.Der Vorstand der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft hatvon dieser neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht und inseiner Sitzung am 16. November 2005 beschlossen,dass 23 % der Aufwendungen für Altrenten(= 18.317.974,82 EUR) bei der Durchführung der Umlage2005 ohne Berücksichtigung der Unfallgefahr auf die Unternehmenumgelegt werden. Im Gegenzug erhielt dieSteinbruchs-Berufsgenossenschaft im Rahmen des Lastenausgleichs(§§ 176 ff. SGB VII) für das Jahr 2005 vonden ausgleichspflichtigen Berufsgenossenschaften eineEntlastung in Höhe von 11.443.367 EUR, welche in dieUmlage nach Gefahrklassen eingeflossen ist.Eine Ausgleichspflicht im Rahmen des Lastenausgleichsnach §§ 176 ff. SGB VII besteht für das Umlagejahr 2005somit nicht, so dass von den Unternehmern neben demBedarf der Berufsgenossenschaft für das Jahr 2005 nurnoch der Anteil am Insolvenzgeld (§§ 358 ff. SGB III) imWege des Umlageverfahrens aufzubringen ist.Entwicklung 2005 und Prognose fürdas Jahr 2006Die anhaltende Schwäche der Baukonjunktur wirkte sich2005 auch auf die Geschäftstätigkeit der Steine und Erden-Industrieaus. Aktuell erwartet der BundesverbandBaustoffe – Steine + Erden e. V. für 2006 allerdings eineVerbesserung in den Umsatzerwartungen und nach gegenwärtigerSicht der volkswirtschaftlichen Abteilungender Kreditinstitute „strotzt“ die deutsche Wirtschaft vorAufschwungsignalen, und zwar nicht nur in der Exportwirtschaft,sondern auch im Einzelhandel und am Bau.Es bleibt zu hoffen, dass sich die positiven Erwartungenauch für die rohbauabhängige Baustoffe-, Steine- undErden-Industrie nachhaltig erfüllen. Die auftrags- undertragsorientierte Branchenentwicklung muss allerdingsunabhängig von der Entwicklung des Berufsgenossenschaftsbeitragsbetrachtet werden, welche im Wesentlichenvon der Höhe des Umlagesolls und der Höhe derbeitragspflichtigen Entgelte bestimmt wird.27StBG


Umlage zur BerufsgenossenschaftDas Umlagesoll zur Berufsgenossenschaft beläuft sich auf rd.126,7 Mio EUR (2004: rd. 135,9 Mio. EUR). Die Minderung istim Wesentlichen durch den Rückgang der Entschädigungsleistungenund die Einnahmen aus der gemeinsam getragenenLast eingetreten.Erstmals für 2005 unterteilt sich das Umlagesoll in die Umlagenach Gefahrklassen mit einem Umlagesoll in Höhe von rd.108,3 Mio. EUR und in die gefahrklassenunabhängige Umlagemit einem Umlagesoll in Höhe von rd. 18,3 Mio. EUR.Umlage nach GefahrklassenAuf der Basis des seit dem 01. Januar 2002 geltendenGefahrtarifs hat sich die Summe der Beitragseinheiten infolgerückläufiger Gesamtentgelte (- 3,49 %) im Jahr 2005 gegenüberdem Vorjahr um 4,88 % verringert. Die seit einigen Jahrenzu beobachtende Verschiebung der Lohnsummenstrukturin den Gewerbezweigen zu Gunsten der kaufmännischen undtechnischen Verwaltungstätigkeit hat sich auch 2005 fortgesetzt,obwohl auch hier seit einiger Zeit Lohnsummenrückgängezu verzeichnen sind.Das Gefahrklassen-Umlagesoll zur Berufsgenossenschaftbeläuft sich auf rd. 108,3 Mio. EUR (2004: rd. 135,9 Mio.EUR). Nach einer vom Vorstand vorgenommenen Stützungdes Beitragsfußes (Reduzierung des die Ausgaben deckendenUmlagesolls durch Einsatz von Betriebsmittel-Reservenin Höhe von rd. 8,3 Mio. EUR (s. Umlagerechnung, Erträge,Pos. 370) ergibt sich ein Beitragsfuß von 7,20.Gefahrklassenunabhängige Umlage(interner Solidarausgleich)Gemäß Vorstandsbeschluss vom 16. November 2005 beträgtdie Höhe des Solidar-Umlagesolls 23 % der Aufwendungenfür Renten, Sterbegeld und Abfindungen, welche auf Versicherungsfällenberuhen, bei denen der Zeitpunkt der erstmaligenFeststellung vor dem vierten dem Umlagejahr vorausgegangenenJahr liegt (Alt-Renten). 23 % der Alt-Renten ergibteinen Betrag von rd. 18,3 Mio. EUR. Diesem Betrag ist die anrechnungsfähigeEntgeltsumme gegenüberzustellen /rd. 3,3Mrd. EUR). Diese Rechnung ergibt einen Beitragssatz zur Solidar-Umlagein Höhe von 5,5798 EUR pro 1000 EUR beitragspflichtigesEntgelt.Umlage zum LastenausgleichDie gewerblichen Berufsgenossenschaften haben übermäßigeBelastungen an Renten oder Entschädigungsleistungenuntereinander auszugleichen, wenn die Renten- oder die Entschädigungsbelastungeiner Berufsgenossenschaft deutlichvom Durchschnitt aller Berufsgenossenschaften abweicht(§§ 177 ff. SGB VII).Eine Ausgleichspflicht im Rahmen des Lastenausgleichsbesteht in Folge Durchführung der gefahrklassenunabhängigenUmlage für 2005 nicht.Vergleich der RechnungsergebnisseEUR 160 000 000gebnisse (Umlage zur Berufsgenossenschaft)140 000 000120 000 000AusgabenEinnahmen100 000 00080 000 00060 000 00040 000 00020 000 000125.970.170,90122.136.846,7014.716.966,4614.887.671,2310.015.270,1817.376.766,4217.291.662,1715.456.019,751.106.701,091.035.662,265.298.956,705.248.653,0027.890,343,2838.993.584,11135.911.470,82126.650.729,25200420050VerfahrenskostenEntschädigungsleistungenPräventionBeiträgeundGebührenVermögens-VerwaltungskosteaufwendungenVermögenserträgeundsonstigeEinnahmenUmlagesoll28StBG


Umlage zum InsolvenzgeldSeit Einführung des „Gesetzes über Konkursausfallgeld“im Jahr 1974 sind die Aufwendungen für Insolvenzgeldvon der deutschen Wirtschaft über die Berufsgenossenschaftenals Inkassostellen der Bundesagentur für Arbeitzu erstatten. Einfluss auf die Höhe dieser Aufwendungenhaben weder die Berufsgenossenschaften noch die Bundesagenturfür Arbeit, da sie allein in Abhängigkeit vonder Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stehen.In Deutschland kam es im Jahr 2005 zu 136.554 Insolvenzfällen.Davon entfielen 36.843 auf Unternehmen und99.711 auf Privatschuldner. Dies war gegenüber demJahr 2004 eine Gesamtzunahme von 15,5 %.Mit 26 % gab es den stärksten Anstieg bei den Verbraucherinsolvenzen.Die Unternehmensinsolvenzen liegenum 6 % unter Vorjahresniveau. Der Forderungsbetrag fürInsolvenzgeld-Zahlungen der Bundesagentur für Arbeitist dementsprechend gegenüber dem Vorjahr um 15 %gesunken. Er beträgt für das Jahr 2005 insgesamt rd. 1,2Mrd. EUR (2003: rd. 1,4 Mdr. EUR).Analog zum Absinken der Insolvenzgeldzahlungen ist derUmlageanteil der Steinbruchs-Berufsgenossenschaftnach kräftigen Steigerungen am Anfang des Jahrzehntsim Jahr 2005 erneut gesunken, und zwar um 1,3 Mio.EUR (15 %) auf 7,5 Mio. EUR.Der Beitrag für das Insolvenzgeld wird ohne Berücksichtigungder Unfallgefahr allein nach den beitragspflichtigenEntgelten berechnet.Vergleich der Rechnungsergebnissegebnisse (Anteil Insolvenzgeld gem. §§ 358 ff. SGB III)EUR 14 000 000AusgabenEinnahmen12 000 00010 000 0008 000 0006 000 0004 000 0008.778.2517.463.7398.173.1017.349.1402 000 00090.89722.00984.719136.608200420050BeitragsausfälleAnteilInsolvenzgeldBeiträgeund GebührenUmlagesoll29StBG


Umlagerechnung 2005Anteil BG Anteil BG Anteil GesamtAufwendungen (in EUR) gefahrklassen- solidarisch Insolvenzgeldabhängig1. Leistungen40-49 Rehabilitation 29 669 834,99 – – 29 669 834,9950-58 Geldleistungen 74 149 036,89 18 317 974,82 – 92 467 011,7159 Prävention 14 887 671,23 – – 14 887 671,232. Vermögensaufwendungen undsonstige Ausgaben118 706 543,11 18 317 974,82 – 137 024 517,9362 Schuldzinsen / sonstige Aufwendungen – – –64 Beitrags-640 00-02 – Ausfälle aus der letzten Umlage – – –640 10-12 – Sollberichtigungen aus der letzten Umlage 453 746,04 – 20 805,94 474 551,98640 20-22 – Rückstände aus der letzten Umlage 337 851,55 – 1 202,99 339 054,54640 30-32 – Minderausschreibungen aus der letztenUmlage – – – –640 40-42 – Sollberichtigungen aus früheren Jahren 7 144,58 – – 7 144,5865 Beitragsnachlässe und Prämien 2 137 782,34 – – 2 137 782,3467 Zuführungen in das Vermögen – –670 00 – in die Liquiditätsreserve (Betriebsmittel) – – – –670 01 – in die Stabilitätsreserve (Betriebsmittel) 13 825 206,70 – – 13 825 206,70671 – in die Rücklage (gesetzliche Zuführung) – – – –690 Ausgaben für die gemeinsam getrageneLast (DDR-Altlastausgleich) 534 649,00 – – 534 649,00691 Mittel für Insolvenzgeld – – 7 463 738,72 7 463 738,72692 Säumniszuschläge (§ 24 Abs. 1 SGB IV) 81,49 – – 81,49693 Zinsen (§ 44 SGB I / § 27 Abs. 1 SGB IV) 79 597.97 – – 79 597,97696 Euro-Rundungsdifferenzen 0,03 – – 0,03699 Übrige Aufwendungen 706,72 – – 706,723. Verwaltungskosten17 376 766,42 – 7 485 747,65 24 862 514,0770-71 Persönliche Verwaltungskosten 10 920 243,37 – – 10 920 243,3772-73 Sächliche Verwaltungskosten 3 720 018,91 – – 3 720 018,9174 Aufwendungen für die Selbstverwaltung 95 847,87 – – 95 847,8775 Vergütungen an andere für Verwaltungsarbeiten719 909,60 – – 719 909,604. Verfahrenskosten15 456 019,75 – – 15 456 019,7576 Kosten der Rechtsverfolgung 67 126,22 – – 67 126,2277 Kosten der Unfalluntersuchungen undder Feststellung der Entschädigungen 925 759,22 – – 925 759,2278 Vergütungen für die Auszahlung von Renten 42 776,82 – – 42 776,821 035 662,26 – – 1 035 662,26152 574 991,54 18 317 974,82 7 485 747,65 178 378 714,0130StBG


Anteil BG Anteil BG Anteil GesamtErträge (in EUR) gefahrenklassen- solidarisch Insolvenzgeldabhängig1. Beiträge und Gebühren210 00-02 Auf Nachtragsveranlagungeneingegangene Beiträge 475 716,65 – 38 239,99 513 956,64211 00-02 Eingänge auf in Ausfallgestellte Beiträge 168 872,78 – – 168 872,78212 Beitragsabfindungen 1 327 044,86 – 98 133,84 1 425 178,70215 Beitragszuschläge 3 174 562,78 – – 3 174 562,78219 00-02 Übrige Beitragseingänge 1 565,02 – 233,98 1 799,0022 Verzugszinsen, Säumniszuschläge 100 890,91 – – 100 890,912. Vermögenserträge5 248 653,00 – 136 607,81 5 385 260,8132 Umlagewirksame Vermögenserträge 2 764 761,59 – – 2 764 761,5934 Einnahmen aus öffentlichen Mitteln – – – –35 Einnahmen aus Ersatzansprüchen 4 226 842,45 – – 4 226 842,4536 Geldbußen und Zwangsgelder 11 636,82 – – 11 636,8237 Entnahmen aus dem Vermögen370 00 – aus der Liquiditätsreserve (Betriebsmittel) 53 940,48 – – 53 940,48370 01 – aus der Stabilitätsreserve (Betriebsmittel) 8 253 881,90 – – 8 253 881,90371 – aus der Rücklage 12 203 198,32 – – 12 203 198,323. Sonstige Einnahmen27 514 261,56 – – 27 514 261,56390 Einnahmen aus der gemeinsam getragenen Last 11 443 367,00 – – 11 443 367,00392 Erstattungen der RV für Kinderzulagen – – – –393 Verzugszinsen (aus überzahlten Leistungen) – – – –396 Euro-Rundungsdifferenzen 0,01 – – 0,01399 Übrige Einnahmen 35 955,54 – – 35 955,5411 479 322,55 – – 11 479 322,55Einnahmen gesamt 44 242 237,11 – 136 607,81 44 378 844,924. Umlagerechnungen980 00 Umlagerechnung Anteil BG nach GefahrklassenAufwendungen 152 574 991,54Erträge – 44 242 237,11Umlagesoll 108 332 754,43980 01 Umlagerechnung Anteil BGsolidarisch nach EntgeltAufwendungen 18 317 974,82Erträge –Umlagesoll 18 317 974,82980 02 Umlagerechnung Anteil InsolvenzgeldAufwendungen 7 485 747,65Erträge – 136 607,81Umlagesoll 7 349 139,84980 Umlagesoll gesamt 133 999 869,09178 378 714,0131StBG


Bilanz zum 31.12.2005Aktiva EUR EUR EURI. BETRIEBSMITTEL00 Sofort verfügbare Zahlungsmittel000 Barbestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 461,65002 Giroguthaben bei Banken und Sparkassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 599 754,60009 Sonstige Guthaben an Zahlungsmitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 512,49 617 728,7401 Forderungen010 Umlageforderung BG und Auslands-UV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 650 729,25011 Umlageforderung für Lastenausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –012 Umlageforderung für Insolvenzgeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 349 139,84014 Forderung an HVBG wegen Lastenausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 443 367,00015 Sonstige Forderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 530 491,76016 Auslandsunfallversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 587,51017 Forderung an die Generalpostkasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 705,14 159 095 020,5002 Kurz-, mittel- und langfristige Guthaben020 Termin- und Spareinlagen bis 12 Monate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 050 000,00021 Termin- und Spareinlagen von 1 bis 4 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . –022 Spareinlagen mit Laufzeit über 4 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –026 Schatzwechsel und unverzinsl. Schatzanweisungen . . . . . . . . . . . . . – 69 050 000,0003 Wertpapiere und Darlehen035 Sonstige Wertpapiere, Spezialfonds . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 502 416,92039 Sonstige Darlehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 590,00 37 508 006,9204 Grundpfandrechte, Grundstücke undBeteiligungen043 Grundpfandrechte an sonst. Grundstücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –047 Sonstige Grundstücke und Gebäude . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 717,39 175 717,39. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 446 473,55II. RÜCKLAGE05 Guthaben der Rücklage050 Sofort verfügbare Zahlungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 714,51051 Termin- und Spareinlagen bis 12 Monate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 440 000,00052 Termin- und Spareinlagen von 1 bis 4 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 700 000,00053 Spareinlagen mit Laufzeit über 4 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 200 000,00 36 370 714,5106 Wertpapiere und Darlehen der Rücklage060 Anleihen des Bundes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –061 Anleihen der Länder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 047 256,15062 Anleihen der Gemeinden und Gemeindeverbände . . . . . . . . . . . . . . –063 Pfandbriefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 698 795,89064 Kommunalobligationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 531 917,40065 Sonstige Wertpapiere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 155 241,37066 Darlehen an Gebietskörperschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –067 Darlehen an Träger d. Soz.-Vers. u. Verbände . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 717 740,23068 Darlehen an öffentliche Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –069 Sonstige Darlehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 917,00 81 207 868,0407 Grundpfandrechte, Grundstücke undBeteiligungen der Rücklage070 Grundpfandrechte an forstwirtschaftlichen Grundstücken . . . . . . . . –071 Grundpfandrechte an gewerblichen Grundstücken . . . . . . . . . . . . . . –072 Grundpfandrechte an Wohngrundstücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 300,31073 Grundpfandrechte an sonstigen Grundstücken . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 712 388,95075 Grundstücke und Gebäude für die Verwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 897 173,23076 Grundstücke und Gebäude für eigene Unternehmen . . . . . . . . . . . . –077 Sonstige Grundstücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –078 Beteiligungen an Gemeinschaftseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 938 297,34079 Sonstige Bestände der Rücklage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . – 76 683 159,83. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 261 742,38III. SONSTIGE AKTIVA08 Sonstige Aktiva080 Rechnungsabgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 089 669,78085 Übrige Aktiva . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 105,41 8 326 775,19. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8 326 775,19. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 469 034 991,1232StBG


Passiva EUR EUR EURI. FREMDMITTEL11 Kurzfristige Verpflichtungen110 Beitragsvorschüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150 286 384,70111 Verpflichtungen aus Lastenausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –112 Verpflichtungen aus Insolvenzgeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 355,00114 Sozialversicherungsbeiträge und Steuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 147,15119 Sonstige kurzfristige Verpflichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 497 925,83 151 180 812,6812 Kurz-, mittel- und langfristige Kredite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –13 Darlehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –14 Grundpfandrechte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –15 Pensionsrückstellungen16 Kredite und Darlehen der Rücklage160 Kredite und Darlehen der Rücklage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 203 198,32 12 203 198,3218 Sonstige Passiva180 Rechnungsabgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 306,28185 Übrige Passiva . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 210,34 7 516,62. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 391 527,62II.REINVERMÖGEN19 Betriebsmittel und Rücklage190 Betriebsmittel-Soll per 01.01.2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .190 00 Liquiditätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 201 420,24190 01 Stabilitätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 880 444,83Zugang31 Umlageunwirksame Erträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 291,92670 00 Zuführung in die Liquiditätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . –670 01 Zuführung in die Stabilitätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 825 206,70Abgang61 Umlageunwirksame Aufwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . –20 621,67370 00 Entnahme aus der Liquiditätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . –53 940,48370 01 Entnahme aus der Stabilitätsreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . –8 253 881,90 123 584 919,44. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 584 919,44195 Rücklage-Soll per 01.01.2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 124 315,50Zugang300 Zinsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 380 834,45301 Gewinne aus Wertpapieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 252,07308 Einnahmen aus Vermögensauseinandersetzungenmit anderenVersicherungsträgern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –309 Sonstige Erträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 429 353,56Abgang601 Verluste aus Wertpapieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –4 500,00602 Abschreibung von Gebäuden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –941 500,00603 Abschreibung von Beteiligungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –608 Ausgaben bei Vermögensauseinandersetzungenmit anderenVersicherungsträgern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –609 Sonstige Aufwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –13,20 194 261 742,38195 01 Zuführungen zur Rücklage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –195 02 Entnahmen aus der Rücklage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . –12 203 198,32 –12 203 198,32. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 058 544,06. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .469 034 991,1233StBG


Anmerkung zur BilanzGemäß § 29 der Verordnung über das Haushaltswesen –SVHV – haben die Sozialversicherungsträger den Bestandihres Vermögens und der Schulden nachzuweisen.Dies geschieht bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaftdurch das Aufstellen einer Bilanz zum Ende desGeschäftsjahres.Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr von rd.474,9 Mio. EUR um 5,9 Mio. EUR bzw. 1,25 % auf rd.469 Mio. EUR. Ursächlich hierfür war im Wesentlichendas Abschmelzen der Betriebsmittel bei Durchführungder Umlage 2005.Entsprechend den Buchungsvorschriften werden Wertpapierezum Anschaffungskurs ausgewiesen und es findetkeine Kurs- und Laufzeitbewertung per 31.12. statt,so dass der tatsächliche Kurswert und der angegebeneBilanzwert voneinander abweichen können. Ebenso istes möglich, dass durch Zeitablauf die mittel- und langfristigenTermin- und Spareinlagen ausweislich ihrer Restlaufzeitnur noch als kurz- bzw. mittelfristige Anlagen angesehenwerden können.Die Sozialversicherungsträger haben gemäß § 81 SGB IVkurzfristig verfügbare Mittel (Betriebsmittel) zur Bestreitungihrer laufenden Ausgaben sowie zum Ausgleich vonEinnahme- und Ausgabeschwankungen bereitzuhalten.§ 171 SGB VII begrenzt den Höchstbetrag der Betriebsmittelauf das Eineinhalbfache der Aufwendungen desabgelaufenen Geschäftsjahres; für die Steinbruchs-Berufsgenossenschaftliegt der Höchstbetrag bei rd. 267,6Mio. EUR (1,5 x rd. 178,4 Mio. EUR). Der Soll-Bestandder Betriebsmittel betrug am 31.12.2005 rund 123,6 Mio.EUR (s. Passiva, Pos. 190). Das sind 46,2 % des gesetzlichfestgelegten Höchstbetrages. Der Ist-Bestand derBetriebsmittel (incl. sonstige Aktiva) hat sich von rd.280,5 Mio. EUR um rd. 5,7 Mio. EUR oder 2,0 % auf rd.274,8 Mio. EUR verringert. Diese Verminderung ergibtsich maßgeblich aus den verringerten Termineinlagen(s. Aktiva, Pos. 02).Bei Betrachtung der Finanzquellen, aus denen die Betriebsmittelgespeist werden, ist festzustellen, dass dieSteinbruchs-Berufsgenossenschaft ihre laufenden Ausgabenvorwiegend mit Beitragsvorschüssen bestreitet (s.Passiva, Pos. 110). Zusätzlich steht eine Liquiditätsreservefür die prognostizierten Ausgabensteigerungendes laufenden Jahres und zur Überbrückung des weitgehendeinnahmearmen Zeitraums vom 01.01. bis zur Fälligkeitder 1. Beitragsvorschuss-Rate zur Verfügung(s. Passiva, Pos. 190).Wegen der bedarfsorientierten Finanzausstattung undum eine kurzfristige Verfügbarkeit zu erreichen, wurdendie nicht sofort benötigten Mittel der Liquiditätsreserveüberwiegend am Geldmarkt angelegt.Darüber hinaus besteht eine Stabilitätsreserve (s. Passiva,Pos. 190) zum Ausgleich von Beitragsfußschwankungen,welche durch sprunghafte Veränderungen des Umlagelastsatzes(= Verhältnis Umlagesoll/Entgelte) hervorgerufenwerden. Der Einsatz dieser Mittel ist durch dievom Vorstand aufgestellten „Richtlinien zur Durchführungeines Umlagelastausgleichsverfahrens“ geregelt.Die Mittel der Stabilitätsreserve sind in einem Wertpapier-Spezialfondsangelegt (s. Aktiva, Pos. 035).§ 82 SGB IV schreibt vor, dass die Berufsgenossenschaftzur Sicherstellung ihrer Leistungsfähigkeit, insbesonderefür den Fall, dass Einnahme- und Ausgabeschwankungendurch Einsatz der Betriebsmittel nicht mehr ausgeglichenwerden können, eine Rücklage bereitzuhaltenhat. § 172 SGB VII begrenzt den Höchstbetrag der Rücklageauf das Zweifache der im abgelaufenen Kalenderjahrgezahlten Renten. Bis zur Erreichung dieser Grenzeist der Rücklage über die Umlage jährlich ein Betrag inHöhe von 3 % der gezahlten Renten zuzuführen. BeiÜberschreitung des Höchstbetrages der Rücklage istdas Rücklagevermögen auf das Zweifache der im Abrechnungsjahrgezahlten Renten abzuschmelzen.Das Zweifache der im Abrechnungsjahr gezahlten Rentenergibt per 31.12.2005 den gesetzlichen Höchstbetragvon rd. 182,0 Mio. EUR. Die angesammelte Rücklage beträgtper 31.12.2005 insgesamt rd. 194,3 Mio. EUR, erreichtdamit 106,7 % des gesetzlichen Höchstbetragesund überschreitet diesen um rd. 12,3 Mio. EUR.Die Rücklageüberschreitung wurde zusammen mit denErträgen gemäß den „Richtlinien zur Durchführung einesUmlagelastausgleichsverfahrens“ der Stabilitätsreservezugeführt (s. Passiva, Pos. 190).Die Anlegung der Rücklage erfolgt nach Maßgabe des§ 83 SGB IV in Festgeldern, Grundstücken, Beteiligungenan berufsgenossenschaftlichen Gemeinschaftseinrichtungenwie Krankenhäusern und Schulungsheimensowie festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen(s. Aktiva, Pos. II.).34StBG


Anteile der Gewerbezweige in v.H. am Beitragsaufkommen(ohne Insolvenzgeld)3,98 4,434,60 4,20 4,69 4,72 4,743,86 4,055,52Erdöl-Industrie16,1315,7816,23 16,4816,6818,2118,36 18,20 18,31 18,73Kies- undSand-Industrie9,94 9,80 9,59 9,83 9,919,95 10,02 10,488,8710,70Transport-beton-Industrie33,1134,07 33,60 33,81 33,38 33,03 31,20 30,8730,2528,34Beton- und-fertigteil-Industrie5,68 5,52 5,465,01 4,755,865,74 5,866,24 6,87Kalk-Industrie(einschl. Gipsund Kreide)5,935,986,166,19 6,21 6,085,845,58 5,395,47Zement-Industrie25,33 24,42 24,36 24,4825,21 24,75 24,59 24,3723,90 24,22Naturstein-Industrie1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200535StBG


BeitragssätzeAuf je 1000 DM/EUR Entgelt entfallen:GewerbezweigeBeitrag1996in DMBeitrag1997in DMBeitrag1998in DMBeitrag1999in DMBeitrag2000/2001in DMBeitrag2002in EURBeitrag2003/2004in EURBeitrag 2005 in EURnachGefahrklassengefahrklassenunabhängigKaufmännische und technischeVerwaltungstätigkeit4,504,354,434,374,436,956,915,695,58Gewinnung von Naturstein einschl. derGewinnung von Feldspat, Flußspat undSchwerspat sowie Kieselerde87,9376,8078,1577,1178,1574,7174,2961,135,58Gewinnung von Kies und Sand, Bimskiesund Bimssand, Tuffstein und Traß, Farb- undInfusorienerde, Magnesit u. ä.; Steingräbereien,Quarzit- und Schlackengräbereien; Abbau vonHalden55,1748,1348,9848,3248,9859,9359,5949,035,58Geophysikalische Bodenuntersuchungen19,4322,8523,2522,9423,2559,9359,5949,035,58Gewinnung von Erdöl und Erdgas19,4322,8523,2522,9423,2524,6424,3320,025,58Tiefbohrungen auf Erdöl und Erdgas41,5349,6050,4849,8050,4850,8650,5841,625,58Aufbereitung von Naturstein55,0261,1762,2561,4262,2570,9370,5358,035,58Aufbereitung von Kies und Sand55,0261,1762,2561,4262,2559,9359,5949,035,58Naturwerksteinherstellung55,0261,1762,2561,4262,2570,9370,5358,035,58Herstellung von Asphaltmischgut55,0261,1762,2561,4262,2540,0439,8132,765,58Recycling von Altbaustoffen55,0261,1762,2561,4262,2570,9370,5358,035,58Gewinnung, Be- und Verarbeitung vonKalkschiefer55,0261,1762,2561,4262,2570,9370,5358,035,58Herstellung von Zement22,4025,4325,8825,5325,8834,3234,1328,085,58Herstellung von Kalk22,4025,4325,8825,5325,8834,3234,1328,085,58Herstellung von Gips52,8848,4249,2848,6249,2834,3234,1328,085,58Herstellung von Beton- und -fertigteilen55,7063,0964,2063,3464,2067,9467,5555,585,58Herstellung von Porenbeton28,2750,0450,9350,2550,9334,3234,1328,085,58Herstellung von Transportbeton31,3234,4935,1034,6335,1040,0439,8132,765,58Herstellung von Mörtel und Edelputzen31,3234,4935,1034,6335,1030,1029,9324,625,58Betrieb von Betonpumpen31,3234,4935,1034,6335,1067,9467,5555,585,5836StBG


6. BeitragsausgleichsverfahrenAllen Mitgliedsunternehmen ging mit dem Beitragsbescheidvom 15.04.2005 eine Abrechnung über das Ergebnisdes Beitragsausgleichs zu. Das bis zur Umlage2000 praktizierte kombinierte Beitragsausgleichsverfahren,das Zuschläge und Nachlässe vorsah, wurde miterstmaliger Wirkung für das Umlagejahr 2001 (Beitragsberechnungin 2002) durch ein reines Zuschlagsverfahrenabgelöst.Im Berichtsjahr mussten 605 Unternehmen (das sind10,8 v. H. aller Mitgliedsunternehmen) Beitragszuschlägein Höhe von insgesamt 3.219.670,84 EUR auferlegt werden.Hierbei sind Berichtigungen aus Neuberechnungen aufgrundvon Gegendarstellungen der Mitgliedsunternehmenoder Änderungen infolge von Lohnbuchprüfungennicht erfasst. Diese sind aber in der Umlagerechnung(Seite 31) enthalten.Aus nachstehender Tabelle ist ersichtlich, in welchemUmfang auch in den Vorjahren Beitragszuschläge festgesetztworden sind.Jahr Unternehmen v. H. derBeitragszuschläge in EURMitgliedsunternehmen1996 820 12,3 3 335 573,841997 799 11,9 2 928 894,571998 744 11,4 2 889 537,821999 748 11,6 2 545 563,382000 745 11,8 2 506 229,022001 680 10,9 2 498 140,802002 689 11,3 3 713 631,522003 599 10,1 3 672 309,432004 604 10,5 3 580 684,942005 605 10,8 3 219 670,8437StBG


Statistische ÜbersichtenUnternehmen, versicherte Personen*)und Vollarbeiter **)JahrUnternehmenZahl derVersichertenVersicherteauf 1 UnternehmenZahl derVollarbeiter**)Vollarbeiterauf 1 Unternehmen1996 6 448 213 906 33,2 198 564 30,81997 6 440 203 161 31,6 184 549 28,71998 6 361 201 022 31,6 183 333 28,81999 6 330 195 996 31,0 177 255 28,02000 6 231 185 421 29,8 172 073 27,62001 6 080 174 065 28,6 161 209 26,52002 5 913 161 900 27,4 148 529 25,12003 5 738 152 779 26,6 139 117 24,22004 5 591 145 484 26,0 131 321 23,492005 5 390 141 350 26,2 127 626 23,68*) Abhängig Beschäftigte und freiwillig versicherte Personen.**) 1997: 1 Vollarbeiter = 1530 Arbeits-Std.**) 1998: 1 Vollarbeiter = 1550 Arbeits-Std.**) 1999: 1 Vollarbeiter = 1560 Arbeits-Std.**) 2000: 1 Vollarbeiter = 1540 Arbeits-Std.**) 2001 bis 2003: 1 Vollarbeiter = 1 530 Arbeits-Std.**) 2004: 1 Vollarbeiter = 1 580 Arbeits-Std.**) 2005: 1 Vollarbeiter = 1570 Arbeits-Std.Neue Unfall- und Berufskrankheitenrentenbezogen auf 1000 VollarbeiterJahrNeue Rentenfälleauf 1000insgesamtVollarbeiterdavon tödlichauf 1000AnzahlVollarbeiter1996 743 3,7 47 0,21997 567 3,1 49 0,31998 522 2,8 36 0,21999 509 2,9 27 0,22000 454 2,6 31 0,22001 429 2,7 31 0,22002 408 2,8 29 0,22003 379 2,7 29 0,22004 387 3,0 34 0,32005 339 2,7 20 0,2Arbeitsentgelte und UmlagesollJahrArbeitsentgelteEURUmlagesollEUR1996 4 983 027 280 170 922 8531997 4 837 737 390 174 860 8701998 4 747 254 940 171 740 8301999 4 693 587 900 167 803 1172000 4 609 010 490 164 882 9062001 4 408 997 330 158 840 4972002 4 116 665 290 165 422 3832003 3 900 829 914 155 098 5032004 3 763 211 258 147 679 7312005 3 631 740 396 133 999 86938StBG


Aufwendungen für PräventionJahrEURJahrEUR1996 11 508 8861997 11 614 8751998 12 631 3151999 13 354 6062000 13 615 8182001 13 677 0992002 13 921 9852003 14 850 1602004 14 716 9662005 14 887 671BeitragsrückständeUmlage für dasJahramBeitragsrückständeEUR% der Beiträge1995 31. 12. 96 414 640,74 0,251996 31. 12. 97 908 576,72 0,561997 31. 12. 98 294 915,68 0,181998 31. 12. 99 292 177,70 0,181999 31. 12. 00 340 572,24 0,212000 31. 12. 01 345 144,64 0,222001 31. 12. 02 624 771,85 0,392002 31. 12. 03 843 346,58 0,502003 31. 12. 04 245 205,11 0,162004 31. 12. 05 339 054,54 0,23LohnbuchprüfungenJahrgeprüfte UnternehmenBeitragsnachforderungenBeitragsgutschriftenEUREUR1996 1 770 1 315 804 373 5471997 1 655 1 114 731 268 1371998 1 803 1 402 049 419 9171999 2 029 1 326 299 354 2582000 2 024 1 250 362 277 5202001 1 964 971 674 288 3622002 1 774 1 096 612 333 4422003 1 856 956 721 177 9852004 1 805 1 071 959 303 7132005 1 700 994 463 270 60939StBG


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