25.05.2016 Aufrufe

coolibri Campus No 3

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Sommersemester

2016

edition

BEAM

MICH RAUF

Sci-Fi auf dem Prüfstand

UNI-BATTLE

Welche ist die Schönste?

HOTSPOTS

FÜR DAS

1. DATE


RU

HRGEBIE

HOT IM POTT

BEEF

DAS NEUE REGIONALE

BEEF MAGAZIN

MEDIEN

Ab Juni im Handel,

an Kiosken

und Buchhandel


E D I T O R I A L

I m p r e s s u m

V e r l a g

coolibri GmbH • Ehrenfeldstraße 34 •

44789 Bochum

Postfach 100207 • 44702 Bochum

Telefon: 0 23 4 / 9 37 37 - 0

Fax: 02 34 / 9 37 37 - 97 (Redaktion)

Fax: 02 34 / 9 37 37 - 99 (Anzeigen)

G e s c h ä f t s f ü h r u n g

Josef Jasper

R e d a k t i o n

Chefredaktion:

Michael Blatt

• Irmine Estermann (CvD)

H E R

STUDENTEN

M I T

D E M

SCHÖNEN

L E B E N !

Printredaktion

Stefanie Roenneke • Sabine Bode

• Inga Pöting (Volontärin)

• Lukas Vering (Volontär)

Telefon: 02 34 / 9 37 37 - 70

F o t o s

kuznetsov_konsta - fotolia.com (Titel)

• Promo

A n z e i g e n

Christa Sielhorst • Doris Wolff

Nicola Ochsenfahrt

Telefon: 02 34 / 9 37 37 - 50

E-Mail: anzeigen@coolibri.de

V e r t r i e b u n d

M a r k e t i n g

Maria Inés López Jiménez

Telefon: 02 34 / 9 37 37 - 33

D r u c k eds Druckservice

R e d a k t i o n s s c h l u s s

02.05.2016

F o l g t u n s a u f …

Die Studienzeit ist so einiges: schön, wild, lang,

ernst, zu schnell vorbei. Nur eines ist sie ganz sicher

nicht immer: einfach. Zwischen Seminar, Nebenjob,

Pflichtpraktikum und dem ständigen Beantworten

der Frage, was man denn nun mit seinem

Studium anfängt, hat der Studentenalltag des

21. Jahrhunderts wenig mit dem romantischen

Klischee des dauerbreiten Wiesensitzers zu tun,

das älteren Generationen noch im Kopf hängt. Wir

von coolibri wollen deshalb hier keine Seifenblasen

zum Platzen bringen, sondern euch noch ein

paar mehr davon aufblasen. Unser campus-Magazin

für das Sommersemester steckt voller frischer

Freizeittipps und Überraschungen. Man lebt (und

studiert) schließlich nur einmal – da sollte man

das Beste draus machen!

Dinge, die man in diesem Leben unbedingt mal im

Ruhrgebiet gemacht haben sollte, haben wir für euch in zwei Bucket Lists verpackt. Eine für die absoluten

Pott-Neulinge, die andere für alte Hasen, die neues Futter brauchen. Da zum Studentenalltag

natürlich auch wildes Dating gehört, haben wir zum Erklimmen der ersten Hürde des Liebeslebens

zehn paarbindende Aktivitäten im Ruhrgebiet für euch gesammelt.

Wer genug vom Pott hat und auch mal was Neues sehen will, bekommt von uns exotische Ausflugsziele

serviert, die per Semesterticket (und etwas Zeit) kostenlos angereist werden können. Vielleicht

lernt ihr in unserem Interview mit Physikprof Meltin Tolan auch, wie man sich einfach wegbeamen

kann. Damit ihr aber nicht vergesst, wie schön unsere Unis sind, haben wir regionale Instagrammer

gebeten, uns ihre hübschesten Ansichten von Campus und Co. zu senden. Welche davon

wirklich die Schönste im ganzen Land ist, klären wir in unserem großen Uni-Battle.

Oder aber ihr setzt euch mit diesem formschönen Magazin auf die Wiese vor eurer Uni und genießt

das Leben – ein bisschen so wie das Klischee. Denn hey, das Leben (und die Studienzeit) sind zu

schnell vorbei, um immer nur zu büffeln, zu arbeiten und pflichtbewusst zu sein.

Lukas Vering

Sommersemester 2016

3


I N H A L T

C O O L I B R

6

8

Das Uni-Battle

Ob ihr wirklich an der richtigen

Uni studiert, seht ihr

wenn der coolibri evaluiert!

Wir prüfen die drei

großen Unis im Pott auf

Herz und Nieren und finden

heraus, welche die

Schönste im ganzen

Land ist.

Beamen, Warpen, Tarnen: Physik-Professor Meltin Tolan im Interview

12

Orchideenfächer

Surfen, Spazieren, Sojaschnitzel:

Was man nicht

alles studieren kann... Wir

stellen exotische Studiengänge

vor und decken auf,

warum sie wichtig für die

Menschheit sind.

6 D I E S T A R T R E K P H Y S I K

8 D A S U N I - B A T T L E

1 2 O R C H I D E E N F Ä C H E R

1 4 D A S A U G E S T U D I E R T M I T

1 6 U N I S A U F I N S T A G R A M

Das Auge

studiert mit

Historische Bauten, exotische

Palmengärten oder architektonische

Kunstwerke – wir haben

uns von Südafrika bis Schwerte

auf der ganzen Welt nach den

schönsten Unis und Lernstätten

umgeschaut.

14

16

Unis auf

instagram

Wir haben regionale Instagrammer

gebeten,

uns ihre schönsten Eindrücke,

Schnappschüsse

und Momentaufnahmen

von den Unis im Ruhrpott

zu schicken.

4 Sommersemester 2016


I . D E

I N H A L T

Take me away,

Semesterticket!

Wir zeigen, an welch exotische

Orte in NRW euch

euer Semesterticket

bringen kann. Vom Aasee

über Osnabrück bis ins

schöne Venlo.

18

1 8 A U S F L U G S Z I E L E

2 0 R U H R P O T T B U C K E T L I S T

20

2 2 B O C H U M T O T A L & M E H R

2 4 K L U G E Y O U T U B E - K A N Ä L E

26

Die Ruhrpott Bucket List

Alternative

Ruhrpott Bucket List

Wir zeigen euch 13 versteckte

Orte im Ruhrgebiet, fern ab von

Klischees und Touriguides, die

man unbedingt mal gesehen haben

muss. Von heimlichen Halden

über Zechensiedlungen bis

zur Wilden Insel.

2 6 A L T E R N A T I V E

B U C K E T L I S T

28

2 8 F R I S C H L U F T -

K U L T U R

3 0 D A T E S I M P O T T

3 2 P R O M I S I M H Ö R S A A L

Alles Open Air : Partys, Kinos, Festivals

3 4 C O M I C 10 Ideen für das

erste Date

Wir helfen euch über

die erste Hürde des

modernen Liebesleben

und zeigen paarbindende

Aktivitäten im

Ruhrgebiet.

30

Sommersemester 2016

5


I N T E R V I E W

D e r g e n i a l e

S c h a c h z u g m i t

d e m W a r p - A n t r i e b

Das Beamen liegt zwar für uns immer noch in den Weiten des unendlichen Weltraums, ist aber physikalisch betrachtet eine sehr

clevere Lösung bei Star Trek, sagt Autor Metin Tolan. Und er muss es ja wissen: Denn der Professor für Experimentelle Physik an der

TU Dortmund hat schon so manchen Star-Trek-Film-Marathon hinter sich gebracht. Nicht nur, weil er die Stories mag, sondern auch,

weil die physikalischen Erklärungsansätze darin tatsächlich Sinn machen. In seinem neuen Buch „Die Star Trek Physik“ erklärt er die

Hintergründe von Warp-Antrieb und Co. und verrät im Interview, welche Star-Trek-Ideen aus den 60ern für uns nun Alltag sind.

Hand auf’s Herz: Sind Sie ein Trekkie?

Ich bin ein Star-Trek-Fan, das schon. Ich habe natürlich alle Folgen der Serien

und alle Filme gesehen. Aber ich bin kein Trekkie in dem Sinne, dass

ich verkleidet herumlaufen würde wie Captain Kirk. Mein Interesse

kommt immer von der physikalischen Seite, aber auch von den Geschichten,

die dort erzählt werden.

Sie schreiben, man könnte 24 Tage lang durchgehend Star Trek gucken.

Haben Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht während Ihrer Recherchen?

Also, das entspricht schon der Wahrheit. Ich erinnere

mich noch, dass, bevor der sechste Film ins Kino kam,

ich in ein Kino gegangen bin, welches die ersten fünf

Filme hintereinander weg gezeigt hat. Solche langen

Abende – mit Star Trek zehn Stunden am Stück – habe

ich schon ganz häufig gemacht. Und das mache ich

gerne. Für das Buch habe ich immer wieder mal Folgen

geguckt, auf der Suche nach interessanten Szenen. Es geht ja um die entsprechende

Physik dahinter. Dabei hat mir sehr geholfen, dass ich die

ganzen Texte, die gesprochen werden, als englische Textdateien vorliegen

habe. So konnte ich auch nach bestimmten physikalischen Details

suchen.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Szenen ausgesucht?

Erstens waren das Szenen, die ich kannte. Aber es ist

auch allen Szenen gemein, dass sie einen physikalischen

Inhalt haben. Manchmal hat man das Gefühl, das ergibt ja

gar keinen Sinn, was die da sagen. Und ich versuche in

meinem Buch klarzumachen, dass das alles Sinn ergibt!

Wenn bei Star Trek eine Zahl genannt wird, dann ist die

meistens nicht erfunden, sondern basiert auf einer konkreten

Rechnung. Ein Beispiel: Wenn davon gesprochen

wird, dass alle Materie in einem bestimmten Band vibriert,

mit einer Wellenlänge von 21 Zentimetern, dann ist

das zwar ungenau, weil unsere Materie nicht vibriert, aber

21 Zentimeter Strahlung ist die bekannte Strahlung des

Wasserstoffs. Mit diesen 21 Zentimetern stellt man Wasserstoff

im Universum fest. Das ist der Fingerabdruck von

Wasserstoff. Und darauf wird da auch angespielt. Und im

„Wenn es in Star Trek um

eine Zahl geht, dann ist sie

physikalisch sinnvoll.“

Buch erkläre ich dann genau, worum es bei diesen 21 Zentimetern geht.

Immer, wenn es bei Stark Trek um eine Zahl geht, dann ist sie physikalisch

tatsächlich sinnvoll.

Gibt es eine Begebenheit in der Serie, die Sie physikalisch gerne anders

hergeleitet hätten?

Eines ist klar: Star Trek ist kein Telekolleg. Das muss man nüchtern sehen,

die wollen Geld damit verdienen. Und das ist auch der Grund, warum ich

kein so fanatischer Trekkie bin. Die Macher von Star Trek haben eigentlich

zwei Sachen physikalisch super und völlig richtig gemacht.

Die eine ist der Warp-Antrieb. Den haben die erfunden,

um die Tücken der Relativitätstheorie auszuschalten,

denen man normalerweise begegnen würde,

wenn man sich sehr schnell durchs Universum bewegt,

um diese gigantischen Distanzen zu überbrücken. Das war ein genialer

Schachzug – auch physikalisch. Die zweite ist das Beamen. Dass

man die Crew aus einem Raumschiff einfach auf die Oberfläche eines Planeten

bringt, ohne dass da irgendwelche Vehikel hin- und hergeschickt

werden müssen. Denn das Landen auf Planeten ist gar nicht so einfach,

wie wir wissen. Überlegen Sie nur, wie groß Raketen sind, nur um in so eine

kleine Umlaufbahn zu kommen. Das war gut gemacht.

Es hat der Serie Flexibilität ermöglicht und es sind physikalisch

gesehen zwei spannende Vorgänge, von denen

wir wissen, dass sie prinzipiell, was die Naturgesetzte angeht,

zwar gehen würden, aber rein technisch mit hoher

Wahrscheinlichkeit nie umgesetzt werden können.

Wie sehr spornt die Fantasie von Sci-Fi-Autoren wie Gene

Roddenberry die heutige Wissenschaft an?

Da gibt es ganz viele Beispiele, gerade bei Star Trek. Wenn

Sie sich die Technologie von Next Generation, also der Serie

aus den 80er-Jahren, anschauen: Die laufen da mit so

kleinen, dünnen, flachen Bildschirmen rum. Da bin ich mir

absolut sicher, dass das die Blaupause war für unsere

heutigen Geräte, die Tablets. Das war damals reines

Wunschdenken, und es ist kein Wunder, dass wir heute so

weit sind, diese Dinge technologisch zu entwickeln. Ein

6 Sommersemester 2016


I N T E R V I E W

„Physiker ist man ja

sowieso den ganzen Tag.“

Metin Tolan: Professor für Experimentelle Physik in Dortmund und Star-Trek Fan.

Foto: TU Dortmund

weiteres Beispiel, was die Physik angeht: die Tarntechnologie. Die Crew

kann die Enterprise tarnen, da kann man dann durchgucken. Wir können

mittlerweile Flugzeuge gegen Radarstrahlung tarnen. Aber es gibt auch

Umsetzungen von technologischen Materialien, sogenannten Meta-Materialien,

mit denen wir tatsächlich auch im

sichtbaren Licht Stoffe tarnen können. Und

zwar so, dass das Licht um den Stoff herumgeführt

wird und dahinter wieder zusammentrifft.

Die Star-Trek-Technologie hat da zu dem

Wunsch geführt, dass es toll wäre, etwas unsichtbar zu machen. Oder: Der

Communicator, also ein kleines Gerät, das in die Hand passt und mit dem

man sich mit allen anderen auf dem Planeten unterhalten kann. Das war

1966 ein fantastisches Gerät, heute sagen wir Handy dazu. Und wir mussten

keine 200 Jahre warten, bis es erfunden wurde.

Welche Technologien sind denn hingegen stehen geblieben?

Die Antriebstechnologie hat sich zum Beispiel in den letzten fünfzig Jahren

kaum weiterentwickelt. Viel weiter als bis zum Mond sind wir nicht gekommen.

Wir fliegen zwar jetzt in größerer Zahl durch die Luft, aber nicht

schneller als früher. Bei der Bahn hat man sogar das Gefühl, die ist noch

langsamer geworden. Meistens sind es physikalische Grenzen, die dafür

sorgen, dass sich alles nicht gleich schnell entwickelt.

Sommersemester 2016

„Das war 1966 ein fantastisches Gerät,

heute sagen wir Handy dazu.“

Kann man als Physiker eine Sci-Fi-Serie gucken, ohne sich zu fragen, ob

das wohl machbar ist?

Ach ja, Physiker ist man ja sowieso den ganzen Tag. Wenn im Fernsehen

wieder irgendein Unsinn produziert wird mit Zahlen, dann ist man als Physiker

sofort dabei, diese Zahlen zu überprüfen. Deswegen ist man ja Physiker

geworden. Man geht der Natur gerne auf den Grund und glaubt Behauptungen

selten einfach so. Aber auch ein Physiker findet eine gut gemachte

Geschichte wichtig. Und die ist bei Star Trek gut, dazu kommen

eben noch die Sahnehäubchen mit der Physik.

Deshalb spricht die Serie in überproportionaler

Zahl Physiker und Naturwissenschaftler

an.

Was wird Ihr nächstes Buchprojekt?

Das ist eine gute Frage. Jetzt habe ich dieses

Buch geschrieben, und nach jedem Buch bin ich zunächst mal erschöpft.

Ich schreibe diese Bücher neben meinem normalen Beruf, das ist ein Hobby.

Deshalb ist erst mal nichts weiter in meinem Füllhalter. Aber es gibt

noch ein weiteres Leib- und Magenthema von mir. Das habe ich schon zu

Physik verarbeitet und es kommt ständig in meinen Vorlesungen vor: Ich

bin ein großer Fan von Stan Laurel und Oliver Hardey – Dick und Doof. In

den Filmen gibt es auch sehr viel Physik…

Das wäre doch mal außergewöhnlich...

Das wäre es. Aber: Dick und Doof sind ja nicht mehr so häufig im Fernsehen

zu sehen … Übrigens: Die Einnahmen meiner Bücher fließen in einen

gemeinnützigen Verein, der Stipendien für unsere Physikstudenten daraus

generiert. Deshalb kommt es mir auch immer etwas darauf an, dass

sich die Bücher verkaufen. Wir unterstützen mit den sogenannten

Deutschland-Stipendien immer unsere besten Studenten. Ich will den Erfolg

eines Buches aber auch für mich selbst. Wenn man da so viel Zeit

reinsteckt und es dann nur drei Leute kaufen, ist das ja auch irgendwie

doof.

Irmine Estermann

7


U N I - B A T T L E

Foto: TU Dortmund/Roland Baege

Foto: Uni Duisburg-Essen

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Ob ihr wirklich an der richtigen Uni studiert,

seht ihr, wenn der coolibri evaluiert! Wir

prüfen die drei großen Unis im Ruhrgebiet

auf Herz und Nieren. In verschiedenen Disziplinen

vergleichen, bewerten und vergeben

wir Punkte, bis am Ende feststeht, welche

Ruhrpott-Uni denn nun wirklich die beste ist.

Das Uni-Battle

Der Campus

Eigentlich zählen nur zwei legitime Argumente bei der Uniwahl.

Erstens die Qualität der Lehre und zweitens die Coolness des Campus.

Die großen Pott-Unis sind sicher keine Schönheitsköniginnen,

bezaubern können sie aber durch markanten Charme.

Essens Campus ist eng, schattig und klaustrophobisch, immerhin

finden sich vereinzelte grüne Flecken und man erkennt an kunterbunten

Fassaden die Mühe, aus dem, was man hat, einen einigermaßen

verweilfreundlichen Ort zu machen. Die Wege zwischen Gebäuden

sind zwar kurz, dafür findet man im Inneren Räume ohne

Fenster. Insgesamt eher architektonische Brutalität.

Die findet man auch an der RUB. Deren Betontod muss man schon

mögen, dann aber kann man das graue Plattenplateau durchaus

charmant finden. Zudem ist der Campus extrem weitläufig, man

sieht immer viel Himmel, hat eine spektakuläre Aussicht auf grüne

Täler, den pittoresken botanischen Garten und solch neckische

Kinkerlitzchen wie das glühende „How Love Could Be“ am Audimax.

Dafür drohen ätzend lange Wege zwischen Gebäuden, die im Innern

mit komplexem Wegesystem verwirren.

Auch die TU ist keine Perle, aber auch nicht von fataler Hässlichkeit

niedergestreckt. Trotz manch grimmer Architektur finden sich moderne

Ecken und grüne Flächen, alles rund um die Mensabrücke

ist nett markant, es fliegt ’ne coole H-Bahn über’n Campus und alle

Wege bleiben verträglich. Die Räumlichkeiten changieren zwischen

altbacken und modern und sind schnell überfüllt.

4/10 6/10 6

U D E : R U B :

T U :

/10

8 Sommersemester 2016


U N I - B A T T L E

Lage & Anbindung

Wo die Uni liegt und wie sie zu erreichen ist, ist ein entscheidendes Kriterium

– schließlich muss man (fast) jeden Morgen mit Bahn oder Auto angetingelt

kommen.

Hier kann Essen dicke Pluspunkte einfahren. Mit der zentralen Stadtlage

kommt auch eine Unmenge an umliegenden Haltestellen, mit fast jeder

Bahnlinie schafft man es bis an den Campus. Ausflüge in die Innenstadt

sind möglich, zur Not lässt es sich zum Hauptbahnhof laufen. Die Anreise

mit dem Auto ist somit kaum nötig, wer es doch wagt, braucht schon

Tricks und Know-how, um die Parksituation zu lösen.

Der Campus in Bochum liegt im Vergleich absolut ab vom Schuss. Einzige

Anbindung ist die U35, die zwar mit guter Taktung pendelt, dafür aber gerne

brechend voll ist und die Angewohnheit hat, nicht immer aufzutauchen.

Die Notlösung Bus will nicht empfohlen werden. Dank A43 ist die Autoanreise

machbar, leider ist die Parkplatzsituation eher prekär, das Parkhaussystem

nur für Kenner.

Die TU liegt in Dortmund am Arsch der Heide. Drumherum liegt nichts als

Brachland, einzige Bahnverbindung ist die S1, die zwar ein Mittelmaß an

Zuverlässigkeit erreicht, dafür aber zu Unizeiten an japanische Bahnhofszenen

erinnert. Zur Not fahren Busse, es flitzt die H-Bahn, die Autobahnabfahrt

mündet quasi im Campus, die Parksituation ist machbar. Einziges

Ausflugsziel ist wohl IKEA im nahen Indupark.

U D E :

8/10 5/10

5

R U B :

T U :

/10

Mensa & Gastro

Kommen wir zum Eingemachten. Um einen stressigen Unitag zu überstehen

und das Hirn bei Laune zu halten, braucht es Futter, Futter, Futter.

Die Essener Mensa ist frisch renoviert und ansehnlich, fällt aber ab, wenn

es um Preise und Auswahl geht – beides ist eher durchschnittlich. Das Angebot

der wenig beliebten Caféten ist nicht wirklich modern. Einzige Rettung:

Snackjagd in der Innenstadt.

KONZERTE | KABARETT | COMEDY | PARTYS

Bochum ist mensamäßig schon lange ganz weit vorne dabei. Neben großer

Auswahl, fairen Preisen, schicken Räumen und überzeugendem System

punktet auch in dieser Kategorie der geile Ausblick vom Sonnendeck.

Mit Bistro, Q-West, Beckmanns Hof, Strandbar und Uni-Center winken zudem

zahlreiche, gute Alternativen. Vorbildlich!

Dortmunds Hauptmensa ist eher so: na ja. Die Preisschlager kosten so wenig,

wie sie schmecken. Wer schmackhafter speisen will muss blechen.

Drumherum tummeln sich aber mannigfaltige Möglichkeiten zum Speisen,

wie die sehr schön neu gestaltete Galerie oder die ebenfalls neu erfundene

food fakultät, die zwar nicht mehr ganz so heimelig wie das ehemalige

Sonnendeck ist, dafür aber mit deliziösem Angebot auftrumpft.

4

/10 10/10

U D E : R U B :

Sommersemester 2016

7

T U :

/10

www.zechecarl.de

facebook.com/zechecarl

Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 |45326 Essen

9


U N I - B A T T L E

Die Bib

Während Mensen die Mägen füttern, ist es an Bibliotheken, den Verstand

zu nähren. Schließlich soll man nicht nur coole Szenemagazinchen lesen...

Essens Bib wurde jüngst einer Frischzellenkur unterzogen, seitdem ist das

Flair zeitgemäß und lernfreundlich. Der Eingangsbereich aber bleibt ein

Ambientekiller, dafür darf man all seinen Krimskrams mit reinschleppen.

Fachbereichbibs sind klein und dem Zweck der Buchsortierung abgestellt.

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Foto: TU Dortmund/Roland Baege

Bochums große, moderne Bib ist schön aufgemacht, trumpft mit schickem

Leseraum auf und bietet meist gutes Lernklima. Gleiches gilt für die

Fachbibs. Lästig ist aber die nervige Abgabepflicht mit zusammenhängender

Schließfachsuche. Betteleien nach Eurostücken sind Tagesordnung.

Dortmunds altbackener 70er-Bücherbunker stößt nicht nur mit schlechten

Temperatur- und Luftverhältnissen auf, sondern auch mit mangelndem

Platz. Die Auswahl und Öffnungszeiten stellen eher zufrieden, die

Bibs der Fachbereiche sind schon heimischer, aber ebenfalls überfüllt.

6

5

/10 7/10

/10

T U :

U D E : R U B :

High Life

Neben der Uni sollte man sich auch mit der zugehörigen Stadt arrangieren.

Schauen wir also, wie viel Lebensqualität und Szenigkeit die Unistädte

bieten können.

Essen trumpft mit Szenevierteln auf, wohin man auch schaut. Rüttenscheid,

Frohnhausen, Südviertel und wie sie alle heißen – überall warten

coole Clubs, schnieke Cafés und hippe Restaurants. Mit dem Welterbe Zollverein

und etlichen anderen Kulturinstitutionen ist immer Programm. Die

Innenstadt ist zudem ein Mekka für Hardcore-Shopper. Wer Natur sucht,

macht Ausflüge zum Baldeneysee oder in den Grugapark. Mit Essen.Original

bietet die Stadt ein kostenfreies Stadtfestival, dessen Line-up über die

Jahre aber nachgelassen hat. Dann lieber zum Pfingst Open Air Werden!

Bochum ist die kleinste der drei Städte, weiß aber mit Highlights zu überzeugen.

Feiermeile im Bermudadreieck, vegane Eisdielen und allerhand

szenige Cafés, Snackbuden, Kneipen und Clubs beleben das ansonsten

eher altbackene Zentrum. Grüner, industrieschicker Studitreffpunkt ist der

Westpark, Sommerausflüge gehen an den Kemnader See. Zu BochumTotal

explodiert die Innenstadt, dabei lassen sich etliche musikalische Neuentdeckungen

abgreifen. Bochum hat die richtige Mische von Dorfcharme und

Großstadtflair – und trotzdem günstige Mietpreise!

Dortmund hat nicht nur eine brutal gut ausgestattete Shoppingmeile, sondern

auch das unschlagbar coole Netzwerk im Kreuzviertel plus aufstrebende

Ecken wie das Unionviertel und die Kaiserstraße. Die Kulturszene

ist vielfältig, die Konzertlandschaft beeindruckend, das Partyangebot

reich. Grüne Ecken gibt es massig, Studis bevorzugen da den Westpark,

Spaziergänger den weitläufigen Westfalenpark. Hier steigen auch einige

der besten Sommerevents der Region, etwa das Juicy Beats. Wem trotzdem

langweilig wird, der kann immer über die Nordstadt diskutieren.

9 7/10 9

/10

T U :

/10

U D E : R U B :

Foto: Klaus Lemke (SSC), Uni Duisburg-Essen

Bonusrunde

Etliche Faktoren haben wir hier gar fahrlässig auf der Strecke liegen lassen

– drum verteilen wir der Fairness halber noch ein paar gut gemeinte Bonuspunkte.

Die UDE besteht natürlich nicht nur aus dem Campus in Essen, sondern

bietet zusätzlich eine ganze Lernlandschaft in Duisburger Gefilden. Ob das

nun ein Pro oder Contra ist, sei dahingestellt. Immerhin bleibt so allerhand

zu entdecken. Mehr Punkte lassen wir für das breit gefächerte Studienangebot

regnen, in dem selbst solche Nischen wie Toxicology, Metal Forming

oder Water Management bedacht werden. Auch Geisteswissenschaftler

aus allen Himmelsrichtungen laben sich an den Masterstudiengängen der

UDE.

Die RUB wurde schon gelobhudelt für tollen Ausblick, botanischen Garten

und Mut zum Beton, bleibt eigentlich nur das neuste Aushängeschild mit

Charakter und Fotoappeal – der leuchtende Schriftzug „How Love Could

Be“, ein Überbleibsel vom Kunst- und Kulturprojekt „This is not Detroit“.

In der Lehre punktet die RUB natürlich mit kuriosen Randerscheinungen

wie der Duftforschung oder der Ausbildung zu Indiana Jones via dem

Studiengang„Klassische Archäologie“. Nicht ungenannt bleiben darf aber

natürlich auch das vermutlich beste Uni-Sommerfest in der Region, das

vor allem mit starken Musikacts und fulminantem Feuerwerk punktet.

Die TU bekommt Pluspunkte für ihre spacige H-Bahn und die Regenbogenbrücke

am Ende des Emil-Figge-Parkplatzes. Auf dem findet sich am Wochenende

auch einer der besten Trödelmärkte der Region. Zusätzlich finden

an ausgewählten Terminen KlimBim-Mädelsflohmärkte im Mensagebäude

statt. Ein liebes Kopftätscheln gibt‘s noch für den energischen und

andauernden Renovierungswillen, dem bald übrigens auch die Bib ein neues

Gewand verdanken wird.

8

8

/10 6/10

/10

T U :

U D E : R U B :

10 Sommersemester 2016


U N I - B A T T L E

Das Ergebnis:

Alle Punkte sind gezählt, der Notar hat’s beglaubigt, nichts geht

mehr. Natürlich kann es nur einen Gewinner geben, aber unterm

Strich haben wir gelernt: Jede Uni ist auf ihre Art und Weise schön!

Die Beste ist dennoch:

39

UDE

41

RUB

40

TU

Foto: ©RUB, Schirdewahn

Sommersemester 2016

11


O R C H I D E E N F Ä C H E R

Foto: made by coolibri

Orchideenfächer

Plitsch Platsch, heute nehm ich

ein Bad: Körperpflege

Surfen, Spazieren, Sojaschnitzel:

Was man nicht alles studieren

kann.... Wir stellen einige der

exotischsten Studiengänge aus

der Region und der ganzen Welt

vor und decken auf, warum sie

wichtig für die Menschheit sind.

„Soll man jeden Tag duschen? Warum

stinkt mein Schweiß? Ab wann ist ein

Waschlappen ranzig?“ Lernt man so etwas

im Bachelor-Studiengang Körperpflege?

Jein. Studieren kann man

dieses Fach an der TU in Darmstadt, aber wie man sich wäscht, lernt man

hier nur indirekt. Die Fächerkombination reicht von Ästhetik und Allgemeiner

Chemie bis Toxikologie und Mikrobiologie. Erforscht werden etwa Bakterien,

die Dreck von der Haut futtern. Arbeiten kann man im Anschluss

zum Beispiel als Fort- und Weiterbildungsbeauftragte/r in der Kosmetikbranche.

Vorstellbar ist auch ein Job als Hygieneexperte bei Galileo,

Peelingtester bei der Brigitte oder Produktentwickler bei dm.

Beruflicher Wellenreiter: Surfwissenschaften

Den ganzen Tag auf dem Surfbrett stehen, sich durch die Fluten

schlängeln und am Strand chillen – klingt zu schön, um wahr zu

sein. Zugegeben, beim Studiengang Surfwissenschaften geht es

nicht nur darum, das laue Leben zu zelebrieren. Das Studium

setzt sich aus den Fachbereichen Forschung, Technologie und

Sozialwissenschaften zusammen, alles auf den Surfsport ausgelegt.

Neben Kursen wie „Die Kultur des Surfens“ gilt es auch Bereiche,

wie „Surfen üben“ und „Surftechniken lernen“ zu meistern. Wer also

das Wellenreiten zu seinen Leidenschaften zählt, bekommt am Cornwall

College in England sein absolutes Traumstudium. Ist nach drei Jahren

der Abschluss gemeistert, kann man in der Surfindustrie als Entwickler

arbeiten, seinen eigenen Surfshop am Strand von Kalifornien aufmachen

oder mit Gischt in den Haaren gen Sonnenuntergang paddeln.

12 Sommersemester 2016


O R C H I D E E N F Ä C H E R

Studi-Salat: Vegan Food Management

Soja-Würstchen, Tofu-Schnitzel und gelatinefreie

Gummibären stehen mittlerweile in jedem Supermarktregal

und zeugen von dem wachsenden

Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Als Reaktion

auf den ernährungsgesellschaftlichen Wandel

kann man in Bielefeld, Köln oder Bamberg ab

Winter 2016 in drei Jahren zum Vegan Food Manager

werden. Neben der Grundlehre für vegane

Ernährung, bekommt man auch betriebswirtschaftliches

Know-How , soziologische Konzepte,

Marketingstrategien und mehr an die Hand.

Nach Bachelorerwerb macht man ’ne vegane

Eisdiele auf oder führt Konzerne in eine ethisch

verantwortliche Zukunft.

Next Level: Computerspielwissenschaft

Da wird doch der Yoshi in der Pfanne verrückt:

An der Uni Bayreuth kann der Master in Computerspielwissenschaften

erworben werden! Dabei

wird aber nicht nur gedaddelt und gezockt,

sondern auch das Medium Computerspiel als

Teil der Kultur erfasst, sowie technische Kompetenzen

zur Entwicklung eigener Spiele vermittelt.

Der Abschluss im Inventar ist wie ein Masterschlüssel

für die Videospielbranche, aber

auch Tätigkeiten als Zocker mit Youtube-Channel,

E-Sport-Profi in Vollzeit oder Online-Händler

von World of Warcraft-Items sind beliebte Berufsziele.

Let it be: Beatles Studiengang

Ungebrochen ist die Faszination der Beatles, unvergessen

ihre Musik, ihre Frisuren, ihre Yoko.

In ihrer Geburtsstadt Liverpool kann der Master

„The Beatles, Popular Music & Society“ studiert

werden. Das Kernstudium befasst sich mit Fragen

wie: Wieso waren die Beatles weltweit so erfolgreich?

Wie haben sie die Gesellschaft verändert?

Wieso sind junge Frauen bei ihrem Anblick

reihenweise aus den Latschen gekippt? Wessen

Herz für die Fab Four schlägt oder wer gerne populäre

Musik seziert, der hat die vage Chance

einen der begehrten 30 Plätzen zu ergattern.

Bereits 2013 schaffte es eine deutsche Studentin.

Viel Bier vor Vier: Studium der Brauerei

Des Deutschen liebster Glasinhalt wird an der

TU Berlin zum Gegenstand des Studienganges

Brauerei und Getränketechnologie. Den Tagesablauf

könnte man sich so vorstellen: Zehn Uhr

erstes Seminar über Produktion, zwölf Uhr Vorlesung

zum Reifeprozess mit Übung zu Ästhetik

des güldenen Gerstensaftes, ab 15.30 Uhr dann

exzessives, praktisches Erproben der Lehrinhalte.

Ganz normales Studium also. Beruflich

qualifiziert man sich so für Jobs in Produktion,

Qualitätssicherung, Vertrieb, Entwicklung oder

als Barney-Gumble-Double. Studienabrecher

werden Craft-Beer-Brauer.

Die Wissenschaft des Spazierengehens:

Promenadologie

Im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung

der Uni Kassel wird auch in der

Spaziergangswissenschaft unterrichtet. Den lieben

langen Tag durch einen Park flanieren ist

aber leider nicht drin. Tatsächlich lernt man, kulturellen

Wandel in der Stadtplanung zu beachten,

die Welt als eine Reihe von konstruierten

Regionen zu erkennen und Architektur lebensnaher

und aus der Sicht des Fußgängers zu

praktizieren. Dazu muss, selbstverständlich,

viel geschlendert werden. Später arbeitet man

in Architektur- und Planungsbüros und hat

stramme Waden.

Hole in one: Angewandtes Golfmanagement

Wenn Tiger Woods nicht gerade für abstruse

Schlagzeilen sorgt, ist Golf eher ein Sport der

Kategorie „Gähn“. Gleichfalls weniger berauschend

ist das Studium, welches sich hinter

dem kurios anmutenden Namen „Angewandtes

Golfmanagement“ verbirgt. Statt putten und Abschlag

lernt man an der Akademie für Sport und

Management per Fernstudium (oder an der Uni

Birmingham vor Ort) alles rund ums Management

– von Sportrecht über BWL bis Personalverwaltung.

Rebecca Klocke, Lukas Vering

packt dich das fernweh?

WIR SIND DEIN EXPERTE FÜR:

· Jugend- & Studentenflüge

· Erlebnisreisen

· Round the World

· Work & Travel

· Sprachreisen

· Freiwilligenprojekte

50 x in Deutschland

und 1 x auch

in deiner nähe

* Gültig für Neukunden mit internationalem Studentenausweis (ISIC) bei Buchung bis 31.07.16

www.statravel.de

DMO/DIS


S C H Ö N E R S T U D I E R E N

1

1 2

Foto: Rebecca Klocke

Foto: Thomas M. Kania

Foto: coolibri

Foto: coolibri

3

5 6

Foto: Anna Dörnemann

Foto: coolibri

Das Auge studiert mit

8

14 Sommersemester 2016


S C H Ö N E R S T U D I E R E N

1. Harvard University, USA

„Der ‚Harvard Yard’ ist eine Traumblase aus rotem Backstein und Marmor, ein Campus

aus dem Bilderbuch: imposant, aber weniger protzig als andere amerikanische Universitäten.“

Sebastian (28), Bochum

2. Universidad Complutense de Madrid, Spanien

„Zur Mittagszeit lassen es sich viele spanische Studierenden nicht nehmen, äußerst

ausgiebige, mehrgängige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. In der Cafeteria wird man sogar

am Tisch bedient!“ Christina (29), Essen/Berlin

3. University of Kansas, USA

„Rund um den wunderschönen Campus gibt es viele coole Angebote für Studierende.

Die Uni ist groß und lebendig – es muss nicht immer Ostküste sein!“ Inga (27), Essen







4. Stellenbosch University, Südafrika

4

Wir verstärken unser Team und suchen

Nachhilfelehrer (m/w)

an zahlreichen Standorten in NRW.

Studis steht die Welt offen: Ein Praktikum oder

ein Semester im Ausland ist heute keine große

Sache mehr. Inga Pöting hat Pott-Studis gefragt,

an welchen Unis sie gelandet sind – und

ist dabei auf ein paar echte Schätze gestoßen.

7

Foto: Kristina Maples Foto: Luther van den Horst

Jetzt informieren:

www.schuelerhilfe.de

Sie sind Student oder Akademiker

und möchten Ihr Fachwissen auf

professioneller Ebene weitergeben?

Dann bewerben Sie sich jetzt!

www.schuelerhilfe.de/nachhilfelehrer-gesucht

5. Ewha Womans University, Südkorea

„Der Campus ist eine Sehenswürdigkeit in Seoul. Deswegen ist es auch keine Seltenheit,

wenn Touristen in Seminare hereingeplatzt kommen – schließlich will man das Gelände

bis in den letzten Winkel erforschen!“ Anna (26)

6. University of Namibia

„Die Uni ist eine kleine Stadt für sich und unterscheidet sich architektonisch nicht groß

von den Ruhr-Unis. Umso familiärer war dafür mein Fachbereich!“ Thomas (28), Essen

7. National Taiwan University

8. Ruhrakademie, Schwerte

„Die Ruhrakademie ist eine richtige Märchen-Uni –mit uralten Bäumen im Garten und

einem besonderen Knistern in der Luft!“ Rebecca (26), Bochum

Sommersemester 2016

15


I N S T A G R A M

Foto: @cayseen

R U B

Foto: @ciderage

Foto: Jörg Romanowski

Foto: @ruhrwohl

R U B

R U B

Foto: @musiczo

Foto: @kiraliee Foto: @heimatPOTTential

Foto: @redaperture

R U B

Foto: Julia Zasada

T U

Instagram

Foto: @coolibrimagazinUnis auf

Foto: @karynmaus

Foto: Marcus Nüse

Foto: Sebastian Strauß

U D E

Foto: @chantalsview

Foto: @cardephotography

16 Sommersemester 2016


T U

I N S T A G R A M

T U

T U

Foto: @tschaikovzky

Wir haben regionale Instagrammer gebeten,

uns ihre schönsten Eindrücke von den Ruhrpott-Unis

zu schicken. Wie romantisch Beton,

wie grün der Campus und wie pittoresk Studienalltag

sein kann, zeigt unsere Auswahl von

Schnappschüssen und Momentaufnahmen.

Foto: @redaperture

Foto: @kiraliee

Folgt uns auf Instagram: @coolibrimagazin

Foto: @maldederalde

Foto: @studierendenwerker

Foto: @cardephotography

U D E

Foto: @fotoversuche

U D E

Foto: @coolibrimagazin

Sommersemester 2016

17


A U S F L Ü G E

Teutoburger Wald

Osnabrück

Take me away,

Semesterticket!

Trotz Lage im Nachbarbundesland Niedersachsen

trägt euer Ticket euch bis ins schöne Osnabrück

– wo ihr sogar im Stadtgebiet den Nahverkehr

nutzen könnt. Unsere Empfehlungen: Spaziergang

durch die pittoreske Altstadt, heiß begehrtes

Eis bei Schlecks ergattern oder Kunst

im Architekturwunderwerk namens Felix Nussbaum

Haus anschauen. Outdoor-Fans machen

Abstecher zum Rubbenbruchsee oder in den Natur-

und Geopark TERRA.vita. Für illustre Abendgestaltung

schlagen wir vor, Essacher Luft in

der Kultkneipe Grüner Jäger zu bestellen oder

das legendäre Bierdiplom zu erwerben.

Das Semesterticket bringt euch nicht nur

bis zur Unischwelle, sondern wenn ihr es

geschickt anstellt, auch an so manch gar

exotisches Ausflugsziel. Wir stellen die

schönsten Orte vor, die ihr mit eurem

Ticket erreichen könnt.

Venlo

Fahrt bis Kaldenkirchen im Kreis Viersen, besorgt

euch für kleines Geld ein Zusatzticket und

schon seid ihr hinter der Grenze und genießt Urlaubsfeeling.

Was man im hübschen Holland so

macht, braucht man kaum erklären: Frikandel,

Patat und Vla mampfen! Auch bietet Venlo beste

Shoppingmöglichkeiten, im Sommer lässt man

sich über die Maas schippern und Kulturjunkies

finden Stoff im vielseitigen Limburgs Museum.

Iserlohn

Iserlohn – das Tor in eine andere Welt namens

Sauerland. Ein Abellio-Zug bringt euch ohne Umsteigen

in die Waldstadt, ansonsten bieten sich

fast gleichschnelle Kombos aus RE und RB an.

Zu sehen bekommt man hier neben Fachwerkhäusern,

barockem Pomp oder einem strukturgewandeltem

historischen Fabrikendorf vor allem

viel Natur. Die erschließt sich am besten mit

Wanderschuhen oder per Fahrrad. Highlight: Die

Dechenhöhle mit Tropfstein, steinernem Wasserfall

und versteinertem Höhlenbärenbaby.

Hier finden auch Konzerte, Illuminationen oder

Whisky-Tastings statt.

Foto: © Teutoburger Wald Tourismus/A.Fischer


A U S F L Ü G E

Münster

Von jedem Hauptbahnhof einfach erreichbar: Die

Studentenhochburg Münster mit ihrem hohen

Fahrrad- und Kopfsteinpflasteraufkommen. Kulturstätten

und Kirchen sind genauso mannigfaltig

vorhanden wie wildes Nachtleben mit Konzerten

und Partys. Wer lieber das laue Leben genießt,

fläzt sich an den Aasee, inspirierendes

Kreativzentrum ist der Stadthafen. Tipp für frankophile

Architekturliebhaber: Im Münsterland

liegt das Schloss Nordkirchen mit barocker

Parkanlage aka westfälisches Versailles.

Siegen

Spannendes Städtchen an NRWs Außengrenze:

Siegen! Von pöttischen Hauptbahnhöfen dauert

die Anreise rund zwei Stunden, belohnt wird

man nach Ankunft mit einem fachwerkreichen

Überraschungspaket. Erstes Ziel sollte das Obere

Schloss sein, dafür müsst ihr den Siegberg

rauf, der ist gleichzeitig Siegens Shoppingmeile.

Das Untere Schloss wird übrigens als Campus

genutzt – da könnte Neid aufkommen. Schöner

chillen geht am neuen Siegufer mit hübschen

Terrassenanlagen oder im Biergarten der Hammerhütte.

Studentisches Nachtleben bietet das

Meyers direkt am Bahnhof.

Haltern am See

Diese nördliche Perle des Potts ist vor allem von

Essen im Handumdrehen zu erreichen und bietet

massig Möglichkeiten für Outdoor-Fans.

Tretbootfahren auf dem Stausee ist ein Klassiker,

genauso wie Tiere füttern im weitläufigen

Wildpark Granat. Faszinierendes Highlight ist

die Westruper Heide, eine markante Landschaft

wie frisch aus einem Märchen geschnitten.

Auch möglich: Kanutouren auf der Lippe,

schwimmen im Silbersee oder schlendern in der

Altstadt. Mit Fahrrad (mitbringen oder ausleihen)

seid ihr in Haltern der King/die Queen.

Westruper Heide

Foto: Lukas Vering

Xanten

Tief verborgen in den Auen des Niederrheins

liegt das Städtchen Xanten, das jeder NRWler

für den Archäologischen Park besucht haben

muss: der zeigt römische Baukunst, Handwerk

und Kultur im beeindruckenden Freilichtmuseum.

Nach Arena und Aquädukt bietet sich ein

Ausflug zum Xantener Südsee an, wo Strandbad,

Wasserskianlage, Segelboote, Adventuregolf

und mehr warten. Der Abend wird spannend

mit Nachtwächterführung; den Hunger stillt

man stilvoll im veganen Petersilchen.

Teutoburger Wald

Schmankerl zum Abschluss: Der Teuto, wie Kenner

sagen, ist ein Füllhorn an Naturspektakeln.

Markante Felsformationen, blaue Seen und endloses

Grün umarmen Burgen, Denkmäler und

andere Bauten. Bestens also für Wanderausflüge

in den Semesterferien. Oder man macht Wellness,

eine Ballonfahrt oder Sport. Ist man in der

Gegend, lohnen sich Abstecher nach Bielefeld,

Paderborn oder in den Safaripark am Schloß

Holte-Stukenbrock. Da darf man sich ruhig mal

zu seinem NRW-Ticket gratulieren: So viel Angebot

haben andere Studenten nicht!

Lukas Vering

09.07.2016 SPARKASSENPARK MG

16.07.2016 SPARKASSENPARK MG

23.07.2016 SPARKASSENPARK MG 30.07.2016 SPARKASSENPARK MG 12.08.2016 SPARKASSENPARK MG

2./3.12.2016 SPARKASSENPARK MG

08.06.2016 KÖNIGPALAST KREFELD 23.07.2016 KÖNIGPALAST KREFELD 14.08.2016 MARKTPLATZ ESCHWEILER

10.09.2016 ARENA OBERHAUSEN

04.10.2016 CLUB IM CAPITOL D‘DORF

31.10.2016 LICHTBURG ESSEN

02.11.2016 MITSUBISHI HALLE D‘DORF 21.11.2016 MÜNSTERLANDHALLE MÜNSTER

TICKETS UNTER: SPARKASSENPARK.DE & WESTTICKET.DE

19.11.2016 ARENA KÖLN

24.11.2016 ARENA OBERHAUSEN


B U C K E T L I S T

Die ultimative

Ruhrpott Bucket List

1 . Zeche Zollverein in Essen entdecken

2 . Über die Halde Hoheward wandern

3 . Das Tetraeder in Bottrop erklimmen

4 . Das Gasometer Oberhausen bestaunen

5 . Alle Etagen im Dor tmunder U erkunden

6 . Duisburgs Tiger & Tu r tle fotografieren

7 . Das Bergbaumuseum Bochum besuchen

8 . Sich im LaPaDu auf ’n Hochofen wagen

9 . Über die Rü schlendern

1 0 . Über die Sechs-Seen- Platte tigern

1 1 . Per Tr etboot über ’n Halterner Stausee

1 2 . Sich zu BochumTo tal trauen

1 3 . Einmal Kneipentour im Kreuzvier tel

1 4 . Durch Bochums Westpark radeln

1 5 . Ein Fußballspiel im Stadion sehen

Foto: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Ob VfL Bochum, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg,

Schalke oder BVB – Fußball ist Kultur im Ruhrgebiet

und auch, wer nicht auf Ballsport steht, sollte sich einmal

einen Stadionbesuch gönnen. Muss ja nicht

gleich Fankurve sein...

20 Sommersemester 2016


B U C K E T L I S T

Im Ruhrgebiet gibt es mehr als einiges zu tun. Hier sind 15 Pflichtpunkte, die man

unbedingt abgehakt haben sollte, bevor man den Löffel abgibt – oder wie es im Englischen

heißt: Kick the bucket. Drum nennen wir sie auch die Ruhrpott Bucket List.

Die Halde Hoheward in

Herne glänzt mit interessantem

Himmelsobservatorium,

Obelsik und anderen

Spielereien auf dem

weitläufigen Haldengipfel.

Zu jeder Jahres- und Tageszeit

einen Besuch wert.

Früher als Lager für Gase

genutzt, ist dieses Industriedenkmal

heute nicht

nur die höchste Ausstellungshalle

Europas, sondern

auch ein ausgezeichneter

Aussichtspunkt sowie

fabulöses Fotomotiv.

Tiger & Turtle auf dem Magic

Mountain ist kein Fantasyroman

von George R.R. Martin, sondern

Duisburgs wohl charakteristischste

Landmarke. Die große

gewundene Treppenskulptur

wirkt wie eine Achterbahn und

verzaubert besonders bei nächtlicher

Illumination.

Grüne Perle im Pott ist Duisburgs

Sechs-Seen-Platte, ein wahres

Naherholungsparadies für Wasser-,

Wander- und Wildlife-Fans.

Für den perfekten Ausblick aufs

Idyll erklimmt man den Aussichtsturm

auf dem Wolfsberg.

Einmal im Jahr stürzt sich Bochum

in den absoluten Ausnahmezustand

– und coolibri ist mit

eigener Bühne dabei. Hier erlebt

man beeindruckende Massen,

entdeckt neue Bands und

stürzt schöner ab als sonst irgendwo.

LaPaDu steht für Landschaftspark

Duisburg Nord steht für stillgelegtes

Hüttenwerk steht für Ruhrpottromantik

in Reinform. Hier kann man Industriekultur

erleben, in Ruinen spazieren,

im Kletterpark kraxeln oder vom

Hochofen das Umland, die A40 und

Pottskylines bestaunen.

Die Erzbahntrasse startet im Bochumer Westpark,

führt über Erzbahnschwinge, Pfeilerbrücke

und Grimberger Sichel bis zur Zeche

Carolinenglück und schließlich nach Gelsenkirchen.

Die volle Ruhrpottdröhnung also.

Sommersemester 2016

21


N E W S

P L E T T E N B E R G

Frische-Kick

Foto: AquaMagis Plettenberg GmbH

I like

my

Einfach mal abtauchen

Wer den vor Formeln und Vokabeln heiß gelaufenen Kopf mal so richtig abkühlen

will, ist im AquaMagis Plettenberg richtig. Die Rutschen-Hauptstadt

Deutschlands mitten im Sauerland ist ideal für ein Cool-Down-Programm.

Zu den zwölf Fun-Rutschen gehören auch die weltweit ersten beiden

Steh-Rutschen und Deutschlands erster Aqualooping. Auch die rasante

Pink Jump mit sechs Metern Freiflug und die Green Kick mit Katapultstart

in elf Metern blasen einem den Klausurstress aus dem Schädel. Wer

lieber Entspannung vom Uni-Alltag sucht, kann in der WASSERwelt.PLUS

super chillen: Ein rund 1 000 qm großer Soft-Badebereich mit Erlebnis-

Fluss inklusive Pool-Bar, vier Textil-Saunen und ganzjährig geöffnetem Außenbecken

bietet chillige Relax-Atmo. aquamagis.de

coolibri verlost 3 x 2 Tagestickets für die WASSERwelt.PLUS auf coolibri.de

H E R T E N

Girokonto

Wie muss eine Bank sein, damit man

sie liken kann? Konsequent grün, fair

und transparent! Das ist die erste

sozial-ökologische Bank. www.gls.de

Michael Holtschulte und Oliver Hilbring

Treffpunkt für Cartoon-Fans

Cartoons sind nicht nur spaßiger Quatsch für zwischendurch, sondern irgendwie

auch Kunst. Deshalb will der Cartoonist Michael Holtschulte („Tot,

aber lustig“) unter dem Motto „Cartoons im Pott“ in seiner Heimatstadt

Herten einen Szene-Treffpunkt für Zeichner und Fans etablieren. Am Hof

Wessels an der Langenbochumer Straße ist zukünftig Platz für Ausstellungen

und -Lesungen, auch Workshops sind in Planung. Der Landgasthof

soll langfristig zu einer „festen Instanz der komischen Kunst“ werden. Los

geht’s im Juni mit der Ausstellung „Schatz, ich bin im Baumarkt“ vom Bochumer

Cartoonisten Oli Hilbring – mit Cartoonlesung, Party und Signierstunde

am Eröffnungstag. ip

„Schatz, ich bin im Baumarkt“ – Ausstellungseröffnung: 9.6. (20 Uhr),

Hof Wessels, Herten; hofwessels.de

Foto: Inga Pöting

22 Sommersemester 2016


N E W S

B O C H U M

StaatsPunkrott

Heiße Zeit

Was wäre ein Sommer ohne BochumTotal? Zum Glück steigt das Umsonst-und-Draußen-Festival

mit unerschütterlicher Zuverlässigkeit. Genauso

verlässlich sorgt seit Jahren unsere coolibri-stage für rockige Abende.

Dieses Jahr im Riff servieren wir euch Campus-Newcomer und Indie-

Geheimtipps wie die Post-Britpopper The Rival Bid oder Threepwood’N

Strings mit Geige, Mandoline und Folk-Rock. Romantische Punkrockschnitzel

zwischen Casper und Biffy-Clyro braten euch Stereogold, während

Eat The Gun mit geradlinigem Hardrock für Abgehstimmung sorgen.

Headliner am Freitag sind übrigens Smile and Burn, die wohl leidenschaftlichste

Berliner Punkband des Moments, den Samstag beenden Staats-

Punkrott mit klugen Texten und wilder Sucht nach Toben. lv

Bochum Total: 14.–17.7., Bochumer Innenstadt; bochum-total.de

Foto: Willi Nothers/ People like You

4 gute Gründe für

Deinen Besuch

• vielfältige Bio-Lebensmittel

• täglich tolle Angebote

• Produkte aus Deiner Region

• mittwochs 6 % Rabatt*

Alle teilnehmenden Märkte,

leckere Rezepte und aktuelle

Angebote findest Du auf

www.denns-biomarkt.de.

Jeden Mittwoch

6% Studentenrabatt *

*Nach Vorlage eines gültigen Studentenausweises. Ausgenommen sind Presse, Bücher,

Tabakwaren, Gutscheine und Pfand. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionsvorteilen oder

PAYBACK-Coupons.

V E R S C H I E D E N E O R T E

NEU!

Vorerst zum letzten Mal dabei: das Deutsche Bergbaumuseum.

Das gewisse Extra

Das Ruhrgebiet inszeniert sich selbst, zeigt seine Wurzeln, seine Identität

und seine Zukunftspläne. Die Extraschicht präsentiert am 25. Juni an 48

Spielorten in 20 Städten rund 2 000 Künstler. Dazu gibt es Führungen,

Lichtshows, Feuerwerke und Kulinarisches. Das Programm soll alles zeigen,

was die Region zu bieten hat, von der jungen Szene bis hin zu etablierter

Kunst und Klassik. Erstmals öffnet thyssenkrupp Steel Europe in

Duisburg die Pforten. Ein weiterer Neuzugang ist die stillgelegte und renovierte

Zeche Eisen und Schlegel in Herten, die gerade kulturell belebt werden

soll. Vor der großen Renovierung steht nun auch das Deutsche Bergbaumuseum

in Bochum, es wird 2016 vorerst zum letzten Mal an der Extraschicht

teilnehmen. Isy

Extraschicht: 25.6., verschiedene Orte im Ruhrgebiet; extraschicht.de

Sommersemester 2016

Foto: Udo Geisler

€ 8,90 • jetzt im Handel

23


Y O U T U B E

Foto: Kurzgesagt - in a nutshell

Erklär mir

die Welt!

YouTube ist ein junges Medium, auf dem geschminkte Teenies

mit Baseball Caps um Aufmerksamkeit schreien – könnte

man meinen. Lukas Vering stellt einige Kanäle vor, die zeigen,

wie die Plattform für lehrreiche und kluge Unterhaltung

sorgt – und dabei spielerisch die Mysterien der Welt erhellt.

Kurzgesagt – in a nutshell

Dieser Kanal wird von einem Münchener Designstudio betrieben, das mit viel

Leidenschaft für Animation und Wissenschaft die Welt erklärt. In spielerischen,

klaren Bildern arbeitet man sich an komplexen und ernsten Themen

ab. In Kompaktform werden da essentialistische Fragen nach dem Sinn des

Lebens, der Realität des Seins oder dem Ende des Universums auf den Punkt

gebracht, sowie hirnverdrehende Aha-Effekte über Aliens, Flüchtlingskrise

oder Atomkraft produziert. Ist man einmal in den Kurzgesagt-Videovortex geraten,

kann man nachts vor lauter Gedanken vermutlich nicht mehr schlafen,

hat aber ein unermesslich viel besseres Weltverständnis.

ASAP Science

Wie viel Kaffee führt zum Tod? Warum gähnen wir? Sollte man sich die

Schamhaare rasieren? Wie viel Schlaf braucht man wirklich? Was würde passieren,

wenn die Welt nur noch aus Vegetarieren bestände? Welche Farbe hat

dieses Kleid? Diese und etliche andere Fragen aus den Themenfeldern Biologie,

Medizin und Gesellschaft beantworten die Kanadier Mitchell Moffit und

Gregory Brown mit pfiffigen Zeichnungen in Stop-Motion auf Whiteboards. Die

Antworten sind immer wissenschaftlich, verblüffend und unterhaltsam.

Thought Café

Ähnlich animiert wie Kurzgesagt und aus Kanada wie ASAP Science, kreisen

die Videos von Thought Café teils um ganz ähnliche, teils um mehr gesellschaftswissenschaftliche

Themen. Erklärte Ziele des Grafikstudios sind dabei

Bildung, kritisches Bewusstsein und wichtige Botschaften für die Welt. Darunter

etwa die Frage, ob wir auf dem Mars leben könnten, wie Demokratie funktioniert,

visualisierte Crashkurse in Geschichte, eine 360 Grad Tour durch unser

Universum oder die Gefahr von Methankratern in Sibirien. Im Format Thought

Café Today treten zudem die Macher mit ihren Ideen vor die Kamera.

Wisecrack

Mit einer breiten Auswahl an Formaten rückt der Kanal Wisecrack der Unterhaltungsbranche

auf den Leib. Gegründet von den Collegefreunden Jacob Salamon

und Jared Bauer, umfasst Wisecrack einen Reigen aus Comedians,

Akademikern und Künstlern, die sich mit der Philosophie, Psychologie und

den versteckten Bedeutungen von Film, Fernsehen, Videospielen und Literatur

beschäftigen. Besonders beliebt: Platons Höhlengleichnis erklärt als Zelda-Level

oder Shakespeare-Analysen in Gossenslang. Alles herrlicher Stoff für

die nächste Hausarbeit im KuWi-Seminar.

Film Theory / Game Theory

Beide Kanäle wurden von Matthew Patrick aka MatPad gegründet und beinhalten

Videos, die sich auf höchst unterhaltsame Art und Weise an Filmen,

Fernsehen und Videospielen abrackern. Dabei werden auf den ersten Blick völlig

abstruse Theorien aufgeworfen (wie die Crack-Verschwörung in Zootopia

oder das Luke Skywalker den Death Star nicht zerstören sollte), die dann dezidiert

und minutiös erläutert werden. Bis man am Ende davon überzeugt ist,

das Super Mario ein Kommunist ist, ein Sharknado wirklich passieren könnte

oder Pokemon auf Darwinismus basiert. Inzwischen umspannen die Kanäle

neben den Theorien noch weitere Formate, die etwa die Machart von Filmen

oder Spieledesigns untersuchen.

Nerdwriter

Kulturwissenschaftlich hoch versiert, extrem intelligent und mit scharfem

analytischen Blick seziert Evan Puschak alias The Nerdwriter eine große

Bandbreite an popkulturellen Themen – von der sprachwissenschaftlichen

Analyse eines Donald-Trump-Satzes über eine kunstwissenschaftliche Abhandlung

über die Evolution von Gotham City bis zur Filmanalyse einer Hitchcock-Szene.

24 Sommersemester 2016


R Ä T S E L R A U M

WE

EIN

ZUHAUSE

FÜR JEDE

LEBENSLAGE!

Clever studieren und

uni-nah wohnen!

Als DAS Immobilienunternehmen der Stadt

Duisburg bietet die GEBAG ein umfangreiches

Angebot an Wohnungen im gesamten Duisburger

Stadtgebiet - auch in Uni-Nähe!

Vielen Studierenden fehlt durch eine eien späte Zuweisung

eines Studienplatzes die Zeit, sich früh um

die Wohnungssuche zu kümmern!

Rebecca und Lukas vom coolibri-Rätselteam

Foto: Inga Pöting

Die GEBAG bietet in Kooperation mit der Universität

Duisburg-Essen kurzfristig verfügbaren

Wohnraum zu Vorzugspreisen an!

Rufen Sie uns an - wir beraten Sie gern!

Großstadtabenteuer

Die Tür ist zu, die Spannung groß: Im Rätselraum Ruhrpott in der Bochumer

Innenstadt haben Spielteams eine Stunde Zeit, sich aus einem abgeschlossenen

Raum herauszurätseln. Erfinder und Spielleiter Sebastian

Hinkel (29) will bald expandieren. Ein Selbstversuch.

Y

O

U

www.coolibri.de

GEBAG Duisburger

Baugesellschaft mbH

Tiergartenstraße 24-26

47053 Duisburg

0203 6004-0

info@gebag.de

www.gebag.de

Facebook.com/

gebag

Wir sitzen in Handschellen und mit verbundenen Augen in einem unbekannten

Raum. Nach einer mulmigen Minute das erlösende Kommando:

„Die Zeit läuft!“ Schnell runter mit den Augenbinden: Wir sitzen in einem

abgeranzten Hinterzimmer, an Sofa und Heizung gekettet. An die Wände

hat jemand billige Poster leicht bekleideter Frauen gepappt, es liegen

schmierige Spielkarten und leere Bierflaschen herum.

Wir befinden uns im Rätselraum Ruhrpott an der Kortumstraße in Bochum.

Während eine Etage unter uns geshoppt wird, sitzen wir in diesem

unheimlichen Verbrecherzimmer fest, in dem wir – so die Story – von der

Mafia überwältigt wurden. Wir haben eine Stunde Zeit, um aus dem Raum

zu fliehen. Denn so lange steht der Mafiaboss im Stau auf der A 40. Um

uns herum sind Schranktüren und Schubladen abgeschlossen; zum finalen

Schlüssel schaffen wir es nur, wenn wir alle Codes knacken.

Horror-Raum und Rätsel-Kneipentour

Mit vereinter Brainpower beißen wir uns durch – und haben uns nach rund

50 Minuten Spielzeit befreit. Draußen erwartet uns Spielleiter Sebastian

Hinkel (29) mit einem breiten Grinsen. Er hat sich alle Rätsel und Geschichten

selbst ausgedacht, die Räume und das Vorzimmer liebevoll eingerichtet.

Es gibt verschiedene Härtegrade: Im Horror-Raum wird man zunächst

einzeln in verschiedene Kammern gesteckt und muss geschickt

kommunizieren, um sich von seinen Ketten zu befreien. Eine ausgelagerte

Rätselgeschichte führt durch die Bochumer Innenstadt – von einer

Kneipe zur nächsten.

Die Rätselräume sind im vergangenen Jahr überall in Deutschland wie Pilze

aus dem Boden geschossen, rund 150 gibt es inzwischen. In Bochum

läuft es so gut, dass Sebastian expandieren will: In der Hallensportanlage

soccerworld in Dortmund soll bald ein zweiter Standort entstehen. ip

Rätselraum Ruhrpott, Kortumstraße 53, Bochum; rätselraum-ruhrpott.de

Sommersemester 2016

MESSE ESSEN GmbH

Grugahalle / CCE

Norbertstraße . D-45131 Essen

Telefon: +49.(0)201.7244.0

Telefax: +49.(0)201.7244.500

Grugahalle

Ticket-Hotline:

02 01.72 44 290

EINE

FÜR

ALLE!

22 | 05 | 2016 Paul Panzer „Invasion der Verrückten“

25 | 06 | 2016 Spring Break Festival Die legendäre Party aus den USA

15 | 07 | 2016 –

24 | 07 | 2016 Sommerfest an der Grugahalle

08 | 09 | 2016 Mario Barth „Männer sind bekloppt,

aber sexy!“

01 | 10 | 2016 Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

15 | 10 | 2016 The Legend of Zelda „Symphony of the Goddesses”

19 | 10 | 2016 Carolin Kebekus „AlphaPussy“

21 | 10 | 2016 Lord of the Dance Dangerous Games

23 | 10 | 2016 Laura Pausini Simili

29 | 10 | 2016 SNIPES Battle Die inoffizielle WM

of the year 2016 im Breakdance

30 | 10 | 2016 Mädchenklamotte -

Der Mädelsflohmarkt im Foyer

06 | 11 | 2016 Schallplattenbörse im Foyer

10 | 11 | 2016 Bülent Ceylan K ONK

Terminstand: April 2016 . Änderungen vorbehalten . info@grugahalle.de . www.grugahalle.de

R

Montag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr

design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de

25


B U C K E T L I S T

Die alternative

Ruhrpott Bucket List

1 . Azurblaue Harpener Teiche entdecken

2 . Über die Hombrucher Alpen kraxeln

3 . Die Wilde Insel erkunden

4 . Das pöttische Irland finden

5 . Sessellift im Westfalenpark fahren

6 . Über die Camera Obscura staunen

7 . Im Gar ten der Er innerung ver w eilen

8 . Sonnenuntergang an der Ko r te- Klippe

9 . Durch die Westruper Heide wandeln

1 0 . Die schönste Zechensiedlung finden

1 1 . Gustavs Park aufspüren

1 2 . Ver w u n derlichste Radwege abradeln

1 3 . Über den Regenbogen laufen

Foto: Lukas Vering

1: Dank Grubenwasser der Zeche Robert Müser

färben sich diese Seen zwischen Bochum Harpen

und Werne in milchiges Blau.

2: Die Dortmunder Halde Gotthelf wird dank Doppelgipfel

neckisch als Hombrucher Alpen bezeichnet.

3: Die Wilde Insel mit ihren surrealen Monumenten

ist ein Damm zwischen Rhein-Herne-Kanal

und Emscher an der Gelsenkirchener Schleuse.

4: Keltische Baumkreise und grüne Hügel umzingeln

die vom Iren William T. Mulvany gegründete

Zeche Erin in Castrop.

5: Im Westfalenpark warten 500 Meter nostalgischer

Sessellift.

6: In der Turmkuppel am Mülheimer Schloß Broich

findet sich die weltweit größte Lochkamera.

7: Wie Monumente einer vergessenen Welt verweilen

Überreste halb abgerissener Gebäude in diesem

Duisburger Park nahe des Hafens.

8: Die Korte-Klippe bietet den besten Ausblick auf

den Essener Baldeneysee.

9: Was wirkt wie eine weitläufige Videospielwelt,

ist tatsächlich die Westruper Heide bei Haltern.

10: Die Zechensiedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen-Buer

soll eine der schönsten ihrer Art sein.

Nebenan liegt die sehenswerte Halde Rungenberg.

11: Hinter der Essener Zeche Carl findet sich dieser

Zollverein-Bruder und Mini-Landschaftspark

mit kleinen Kunstwerken.

12: Von Bönen über Lünen nach Kamen führt der

Seseke-Weg mit allerlei illustren und irritierenden

Installationen und Kunstwerken.

13: Am Ende des Emil-Figge-Parkplatzes an der

TU findet sich eine Fußgängerbrücke, die nachts in

Regenborgenfarben erstrahlt.

26 Sommersemester 2016


I N T E R V I E W

P o p a u f

K o h l e

„Massenweise Musikjournalisten und Radioleute“ waren bereits

am 2013 gegründeten Institut für Populäre Musik der Folkwang

Universität zu Gast, resümiert Hans Nieswandt an einem Dienstag

im April – im Übungsraum auf einem Schlagzeughocker sitzend.

Nun geht es mit Artist Talks und Lecture Performances

noch bis Juli in die Praxis. Wohl wissend, dass insbesondere diese

vierte Ausgabe der Ringvorlesung für viele interessant ist, die

sich mit Pop-Musik und -Kultur auseinandersetzen. Stefanie

Roenneke sprach mit ihm über den Pop-Standort Bochum.

Dirk von Lowtzow (Tocotronic) und Hans Nieswandt

Foto: Stefanie Roenneke

Aus universitärer Sicht sind Bochum, Siegen, Paderborn und Hildesheim

die Pop-Standorte schlechthin. Soll von diesen Städten eine neue Strahlkraft

ausgehen?

Ich mache schon einen Unterschied zwischen Städten der Größenordnung

Bochum und Städten der Größenordnung Paderborn, Siegen oder Hildesheim.

Das ist ein großer Unterschied. Aber es ist auffällig, dass die hippsten

Studiengänge in kleinen Städten angesiedelt werden,

was vermutlich damit zu tun hat, dass man hippe

Leute zwingt, diese Städte zu beleben. Das hat seine

Vor- und Nachteile. Da viele wieder gehen, ist das nicht

richtig nachhaltig. Das habe ich auch schon im Zusammenhang

mit der Ruhr-Uni gehört. Hier sind zwar unzählige

Studierende, aber die sind nur so lange hier, wie sie studieren und

die beleben nach meinen Informationen auch das Nachtleben nicht mehr

in dem Maße, wie es früher war — aufgrund von Bachelor-Studium und

verkürzter Oberstufe. Mir ist das mal im Zusammenhang mit der Zeche geschildert

wurden.

Keine Zeit mehr…?

Ja. Früher sind zum Rock-Donnerstag noch 600 Leute gekommen und

heute sind die um 10 Uhr in der Uni und gehen nicht mehr zum Rock-

Donnerstag.

„Es ist mir wichtig, dass das

hier keine provinzielle

Nummer ist.“

Welches Potenzial siehst du dennoch?

Das Thema Strukturwandel wird hier noch extrem lange virulent sein. Und

das Problem mit Kreativ-Quartieren in denkmalgeschützten, alten Industrieungetümen

zu lösen, liegt auch auf der Hand. Was denkbar wäre – ich

mach jetzt keine Prophezeiung, aber man kann natürlich beschließen, das

Ruhrgebiet als das neue Berlin zu sehen, wegen des massiven Leerstands

und der Millionen Menschen. Mein Vater hat mir früher schon erzählt, dass

man sich das Ruhrgebiet wie Los Angeles vorstellen muss, als ein riesiges

Konglomerat. Das Institut ist zwar in Bochum, aber wir sind ein weltweites

Institut. Ich möchte mich hier mit dem Geschehen in Essen und Herne in

einem sinnvollen Verhältnis ebenso beschäftigen wie mit dem Geschehen

in Seattle, Rimini und Detroit. Die Beziehung zu Bochum ist etwas enger,

aber es ist mir wichtig, dass das hier keine provinzielle Nummer ist. Bochum

ist keine Kleinstadt. Bochum ist eine Großstadt, die struggelt. Da

setzen wir an. Es ist natürlich toll, wenn Studis aus der Umgebung kommen,

aber mich macht es stolz, dass wir Studierende aus Istanbul und Kolumbien

haben werden. Einer hat sich aus Kula Lumpur beworben. Das finde

ich abgefahren. Die sagen, wir wollen nicht nach Berlin, wir wollen zur

Folkwang nach Bochum – an dieses Pop-Institut. Und es gibt hier tatsächlich

den billigen Wohnraum und die leeren Hallen, die Berlin in den 90er-

Jahren so magnetisch gemacht haben. Und der Magnetismus lässt nach.

Man akzeptiert den Standort, denkt aber über die

Grenzen hinaus, um eben nichts auszuschließen...

Vielleicht hat es auch seinen Grund, dass die Wahl auf

jemanden wie mich gefallen ist, der nicht hier groß geworden

ist. Ich verstehe dieses „Wir im Revier“, aber

Kohle und Stahl sind eindeutig nicht der Weg nach vorne. Auf der anderen

Seite finde ich es toll, dass bei uns Jeff Cascaro unterrichtet, dessen Opa

hier auf der Zeche eingefahren ist und Jeff schon in den Sechzigern auf

dem Gelände war. Ich verstehe das schon sehr gut, aber ich bin nicht sehr

identitär unterwegs. Ebenso wie Authentizität und Identität im Pop auch

nichts Substanzielles sind, sondern Konstruktionen. Ich habe bestimmt in

Deutschland den Ruf, ein voll authentischer House-Typ zu sein. Aber an

mir ist nichts authentisch. Wenn ich schwul, schwarz und aus Chicago wäre,

dann wäre ich vielleicht irgendwie authentisch. Aber was soll das

schon sein.

Sommersemester 2016

Bei der Institutseröffnung hast du mit Pop-Theoretiker Diedrich

Diederichsen auch über experimentelles Leben diskutiert.

Das ist eine grundsätzliche Sache. Wenn man keinen Mut und keine Bereitschaft

hat, Risiken einzugehen, auch Türen hinter sich zuzumachen,

dann wird nie etwas Aufregendes passieren. So entstehen keine interessanten

Künstler. Mir hatte Diedrich früher mal erklärt, eine experimentelle

Existenz zu führen. Das mache ich de facto immer noch. Das ist meine

erste Festanstellung, überhaupt, in meinem ganzen Leben. Bis dahin war

ich immer nur Freiberufler, Achterbahnfahrer, dass einem Hören und Sehen

vergeht. Das ist jetzt stabil. Dafür ist das, was ich tue, neu und experimentell.

Ich bin zwar nach 25 Jahren Künstlerdasein auf viele Fragen gut

vorbereitet, auf andere Fragen natürlich überhaupt nicht. Ich lerne jeden

Tag von den Studis, ich lerne strukturell und ich schmeiße immer noch

täglich eine Ming-Vase um.

Die Termine gibt’s auf Seite 32, das vollständige Interview auf coolibri.de.

27


O P E N A I R

FRISCHLUFTKULTUR

P A R T Y

Nichts fühlt sich so sehr wie Sommer an wie Kollektivtanz

zu wummernden Bässen und hitzigen

Beats, die Hände gen Himmel gestreckt, die Sonne

im Gesicht. Im Pott sorgen zahllose Partys an der

frischen Luft für solche Sommergefühle.

Strandfeeling mit Star-DJ verspricht etwa das Sunset

Beach Festival am 4.6. im Seebad Haltern

mit Senkrechtstarter Felix Jaehn als Headliner.

Dank Riesenschirm übrigens wetterunabhängig.

Am gleichen Tag brutzeln die Beats auch auf der

Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn beim

Heile Welt Open Air im Zauberwald, wo 13

Soundakteure auf zwei Bühnen auflegen.

Die Megaveranstaltung unter den Outdoor Partys

steigt aber am 2.7. im Oberhausener Olga-Park: Zu

Ruhr in Love pilgern jährlich um die 50 000

Besucher und 400 DJs.

Urlaubsfeeling vor der Haustür verspricht das

Sundance Festival, das am 9.7. Acts wie Lost

Frequencies und Sigala an den Sandstrand des Seaside

Beachs in Essen bringt.

Ein Erfolgsrezept aus dem Vorjahr war die Ritournelle,

die dieses Jahr am 13.8. die hippe In-Band

Moderat an die Bochumer Jahrhunderthalle bringt.

Am gleichen Tag lädt das Heaven & Hill auf die

Halde Norddeutschland zum Elektrotanzfest.

Nichts außer Luft, Liebe, Elektro, Laser und Pyro

braucht ihr am 27.8. im Villenpark Rheinperle, denn

dann steigt das Luft & Liebe Open Air. Wer es

noch bunter will, beschmeißt sich am gleichen Tag

bis zur Besinnungslosigkeit mit Farbpigmenten

beim Holi Festival im Dortmunder Fredenbaumpark.

Dafür sorgen auch die Farbgefühl Festivals

(9.7. im Rheinpark Duisburg und 23.7. Galopprennbahn

Dortmund) und der Holi Farbrausch

am 11.6. im Amphitheater Gelsenkirchen.

Allgemein gute Adressen für Partys unter freiem

Himmel sind das Herr Walter in Dortmund, die Frohnatur

in Essen, das Stranddeck am Kemnader See

in Bochum und die Kiesgrube in Neuss.

K I N O

Sich im Sommer in schlecht belüftete, überheizte

Kinosäle zu pressen, um am Kinosessel festzukleben,

ist nicht die attraktivste Art, sich Blockbuster

und Popcorn reinzuziehen. Glücklicherweise

flimmern im Ruhrgebiet an so manch schnieker

Location Filme über Freiluftleinwände.

In Bochum lädt die Fiege Kino Lounge vom

21.7.–28.8. zu kühlem Gerstensaft, heißen Snacks

und einem Programm zwischen Mainstreamhits

und deutschen Perlen in den Innenhof der Fiege

Brauerei. Als Entrée reicht man Auftritte lokaler

Bands.

Alternativ können Bochumer auch einen Termin

des Endstation.Open Airs wahrnehmen, welches

den Hinterhof des Kulturbahnhofs Langendreer,

sowie ausgewählte Locations bespielt. Im

Programm stehen Indieperlen, Klassiker und arty

stuff.

In Dortmund pilgert man zum Freiluftflimmern in

den Westfalenpark zum PSD Bank Kino, dessen

Seebühne im Juli zum Kino wird. Gespielt werden

aktuelle Kinohits und Filmperlen.

Ein unschlagbares Paket von Filmvergnügen und

Industriekultur bietet der Duisburger Landschaftspark.

Das Stadtwerke Sommerkino zeigt

vom 13.7.–21.8. Klassiker, Kunstfilme und Kassenschlager

im Schatten von bunt illuminierten

Hochöfen und Schornsteinen.

Immer wieder interessant sind die Filmschauplätze

NRW, die verschiedene Locations im

Ruhrgebiet wie Schlösser, Schleusen oder Fördertürme

einen Abend lang mit Open Air Kino und

Rahmenprogramm beglücken.

28


O P E N A I R

Alles Open Air – wir zeigen euch, wo man im Sommer unter

freiem Himmel Kinofilme schauen, zu Livemusik abrocken und

sich zum Tanzen treffen kann. Na dann: Ab nach draußen!

F E S T I V A L

Was gibt es Schöneres, als an wohltemperierten

Sommertagen auf Wiesen zu liegen und schöner,

lauter Livemusik zu lauschen? Oder schweißgebadet

und staubgepudert in der Menge zu moshen?

Wenig. Der Pott bietet Festivals für Musikentdecker,

Partylöwen, Festivalfanatiker und, und, und...

Ganz weit oben in der Festivalliga spielt das Juicy

Beats (29.+30.7.)im Dortmunder Westfalenpark

mit jungem und elektronischem Programm, in dem

Mainstreamperlen brillieren. Dieses Jahr etwa Deichkind,

AnnenMayKantereit oder Wanda. Bonuspunkte

gibt’s für die Parklocation mit Entdeckerpotenzial.

Auch das Traumzeit (17.–19.6.) kassiert ab,

wenn’s um Standortfragen geht. Im Duisburger Landschaftspark

lockt das Festival mit mal verträumten,

mal anspruchsvollen Indieacts in Gebläsehallen, zur

Gratisbühne und mehr. Darunter dieses Jahr: Air, Patrice,

Ásgeir und Tocotronic.

Das Maximum an Entspanntheit gibt es beim Ruhr

Reggae Summer Hier chillt man vom 5.–7.8. am

Ruhrstadion Mülheim mit Naturfreibad. Beide stellen

Reggae und Artverwandtes auf die Bühnen. Wer es

lieber hart statt sanft mag, geht zum Ruhrpott

Rodeo (5.–7.8.) am Flughafen Schwarze Heide in

Hünxe bei Bottrop und tankt ordentlich Punk, Rock

und Co. Das wilde Rodeo mit NOFX, Descendents, Wizo,

Lagwagon und Suicidal Tendencies gilt übrigens

als größtes Punkfestival Deutschlands. An gleicher

Stelle pumpen vom 29.–31.7. auch dicke Hip-Hop-

Beats beim noch jungen Out4Fame, das 2016 mit

u. a. Method Man & Redman in die gerade mal dritte

Runde startet.

Eine ähnliche Ausrichtung, aber zudem freien Eintritt

bietet das Olgas Rock am 12. und 13.8. im Oberhausener

Olga Park. Szenige und rockige Bands mit

mit Partypotenzial sowie Massen an Besuchern

lockt alljährlich das kostenlose Pfingst Open Air

Werden ins Essener Löwental. Mit freiem Eintritt

punktet auch das gigantische Stadtfest mit Popprogramm

namens Bochum Total (14.–17.7.), das

Mainstreamquark mit feiner Sauce aus Neuentdeckungen

in die brummende Bochumer Innenstadt

bringt. Abends begibt man sich natürlich auf die coolibri-Stage

im Riff, auf der unter anderem Smile and

Burn und Staatspunkrott spielen.

Ähnlich viel Trubel in die Essener Innenstadt und Einkaufsmeile

bringt Essen.Original (2.–4.9.), wo

vor allem der Elektronische Weberplatz und das hart

rockige Turock Open Air am Viehofer Platz ziehen.

Eintrittsfreien Rock für Essen bringt auch das Nord

Open Air (29.–31.7.), in Herne frönt man Punk und

Ska beim KAZ Open Air (20.8.).

Eine Reise über Ruhrpottgrenzen hinweg lohnt sich

für das Open Source (9.7.), das handverlesene

Acts von Elektro bis Indie auf die Düsseldorfer Galopprennbahn

bringt.

Eine Perle der hiesigen Festivallandschaft ist natürlich

das immer viel zu schnell ausverkaufte Haldern

Pop (11.–13.8.) in Rees, das als eines der

progressivsten Indiefestivals gilt.

Auch nur einen Katzensprung entfernt ist das Reggae-Mekka

Summerjam (1.–3.7.) an Kölns relaxtestem

Seeufer oder das Elektrowunderland Parookaville

(17.–19.7.) am Airport Weeze.

Eine feine Alternative inklusive Frühstück und Rockprogramm

ist das Eier mit Speck (29.–31.7.) in

Viersen, noch eine Gangart härter wird es auf dem

Vainstream (2.7.) in Münster. Feinstes Urlaubsfeeling

mit dicken Line-Up-Perlen bietet derweil das

Deichbrand (21.–24.7.) bei Cuxhaven. lv

Foto: Ricardo Nunes

29


D A T I N G

10

für das

erste

Ideen

Date

im Ruhrpott

Foto: Lukas Vering

Zu den Hürden des modernen Liebesleben zählt – nicht erst seit Tinder – das erste Treffen. Angenehmes Kribbeln und Vorfreude

aufs erste Date wechseln sich oft mit der leicht panischen, aber strategisch wichtigen Frage ab: Was machen wir? Und wohin gehen

wir? Zum Glück bietet das Ruhrgebiet allerhand Attraktionen mit paarbindenden Qualitäten. Lukas Vering stellt einige davon vor.

1 2

Feuchtfröhlich: Tretbootfahren

Mit einem Ausflug per Tretboot präsentiert man sich nicht nur

als sportlich, dynamisch und naturverbunden, sondern findet

auch genug Privatsphäre für erste Kennenlerngespräche. Sollte

die/der Angebetete ins Wasser fallen, ist das eine gute Gelegenheit für hingebungsvolle

Rettungsaktion à la Baywatch. Die kann man natürlich auch

initiieren. Am besten unauffällig.

Vorteil: Idyllische See-Romantik ist schwer zu übertreffen.

Nachteil: Die schwimmende Insel birgt eine gewisse Unausweichlichkeit.

3 4

Kurzes Vergnügen: 120-Minuten-Party

So ein kurzes Partyabenteuer bietet den perfekten Rahmen für

extrovertierte Datingpartner. In ausgelassener Atmo kommt

man sich auch ohne viele Worte näher und kann die knappe Zeit

optimal für unschuldige Körperkontaktsuche auf der Tanzfläche nutzen.

Geht die Musik aus und das Licht an, ist die Entscheidung über einen Anschlussdrink

und die gegenseitige Sympathie auch schon gefallen.

Vorteil: Wenn’s nicht läuft, ist es nach zwei Stunden ja wieder vorbei.

Nachteil: Wenn’s läuft, ist es leider nach zwei Stunden wieder vorbei.

Sternhagelvollverliebt: Brauereiführungen

Echte Ruhrpottliebe geht durch die Leber. Logisch also, dass

man sein erstes Date gut in die wohlriechenden Dämpfe einer

der vielen Brauereien im Revier verlegen kann. Praktisch dabei

ist, dass man nicht nur erstaunliche Fun Facts über Bier und Brauerei

lernt, über die man sich später gemeinsam wundern kann, sondern auch

das ein oder andere Schlückchen verkosten kann – und so ein paar Promille

entkrampften schon jede Situation!

Vorteil: Nervosität kann hier mit Alibi weggetrunken werden.

Nachteil: Große Gefahr, zum peinlichen Trunkenbold zu werden.

Liebesspiele: 3D Minigolf

Beim 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf ist nicht nur Abenteuerstimmung

vorprogrammiert, sondern auch ein kleiner, neckischer

Wettbewerb, wer den besseren Schlag hat. Man kann sich

gegenseitig Sportsgeist beweisen, sich für den anderen freuen und vielleicht

die ein oder andere körpernahe Lehreinheit einbringen. Am Ende

sind dann wohl alle Gewinner...

Vorteil: Mannigfaltige Themenwelten sorgen für endlosen Gesprächsstoff.

Nachteil: Wem vor Aufregung die Hände zittern, der hat’s hier schwer.

30 Sommersemester 2016


D A T I N G

5

Schöne Aussichten: Halden

Die vielen Halden im Pott eignen sich

bestens für ein kleines Abenteuer mit

Wanderung, Picknick und im besten Falle

für einen romantischen Sonnenuntergang über Industriepanorama.

Gipfelkunstwerke lassen sich auch für

das erste gemeinsame Selfie missbrauchen.

Vorteil: Erfolgserlebnis nach dem Aufstieg verbindet.

Nachteil: Schweißflecken, zerstörte Frisuren, laufende

Nasen – also nix mit Etepetete.

6

Luftsprünge: Trampolinhalle

Ein bisschen Mut gehört schon dazu,

sich wie ein Kleinkind in eine Halle voller

Trampoline zu stürzen und von A nach B zu hopsen

wie ein Affe. Dafür demonstriert man gleich mal unverkrampftes,

lässiges Selbstbewusstsein und die innere

Jugend – durchaus anziehende Merkmale. Und

so ein bisschen Körperkontakt beim Hopsen ist ja

quasi unausweichlich.

Vorteil: Springen verbindet!

Foto: Lukas Vering

7 8 9

Schießen auf Schatzi:

Lasertag

Das lustige Laserschießspiel

ist nicht nur was

für Kinder, sondern auch für frisch

Verknallte auf der Suche nach

Paarbindung. Und was könnte besser

zusammenschweißen, als ein

adrenalintriefendes Such- und Versteckspiel

im Schwarzlichtbunker?

Vorteil: Schwarzlicht kaschiert

Stresspickel.

Nachteil: Schlechte Verlierer mit

aggressivem Kriegsverhalten

könnten Kinder treten.

Rätsel der Romantik:

Live-Escape-Games

Ein Raum, eine Stunde

und zahllose Rätsel, die

es zu lösen gilt, ehe die Tür wieder

aufspringt. Beste Gelegenheit also,

um intellektuelle Kapazitäten zu

demonstrieren. Geteilte Erfolgserlebnisse

lassen Endorphine fließen

und schaffen bleibende positive

Assoziationen.

Vorteil: Klar abgesteckter zeitlicher

Rahmen.

Nachteil: Entpuppt sich das Date

als hohle Frucht, sind 60 Minuten

plötzlich sehr, sehr lang...

Sterne in den Augen:

Planetarium

Ein gemeinsamer Blick

in die Sterne hat etwas

von Alter-Schule-Romantik – und

ist im Planetarium auch wetterunabhängig

möglich. Im Schutz der

Dunkelheit kann da auch mal eine

Hand über die Sessellehne wandern.

Vorteil: Stimmung zwischen romantisch,

berauschend und kuschelig.

Nachteil: Wer im Dunkeln schnell

touchy wird, könnte auch abschrecken.

Süße Miezen:

Zoobesuche

Während das Date beim

Anblick beliebiger Tierbabys

vor Rührung dahinschmilzt ,

sollte man der Versuchung widerstehen,

eins als Präsent einzufangen.

Von schmalzigen Komplimenten

à la „Aber du bist noch süßer

als die kleine Giraffe/Zebra/Hyäne...“

oder „Du bist aber auch ein

sexy Raubkätzchen“ raten wir

ebenfalls dringend ab.

Vorteil: Hoher Erlebnisfaktor.

Nachteil: Gefährliche Fäkalienpannen

im Streichelzoo.

10

„Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von euch entfernt -

könnt ihr fliehen, bevor die Zeit abgelaufen ist?“

Mo.-So. buchbar von 10:30-21:00

Westfalendamm 77

44141 Dortmund

0231 / 580 250 44

www.keyandfree.de

Sommersemester 2016

31


N E W S

Promis

im

Hörsaal

Curse

Bochum

Rapper Curse erzählt am 7.6. im Prinz-Regent-Theater

von seinem Weg vom Rap-Battle im

Jugendzentrum bis in die Deutschen Charts.

Gastgeber dieses Artist Talks ist das Institut für

Populäre Musik der Folkwang-Uni, das bei seiner

öffentlichen Ringvorlesung schon Künstler wie

Dirk von Lowtzow (Tocotronic) und Björn Beneditz

(Deichkind) präsentierte. Ins Bühnen-Gespräch

mit Institutschef Hans Nieswandt kommen

dieses Semester noch Eike Bohlken (Ex-

Blumfeld, 21.6.) und der Reggae-Bassist Aram

Sinnreich (5.7.). folkwang-uni.de

Götz W. Werner

Dortmund

Foto:Alex Stiebritz / Pressefoto

Bedingungsloses Grundeinkommen ist das

Thema der diesjährigen „Dortmunder politischphilosophischen

Diskurse“ am 10. Juni. Hochkarätiger

Gast an der TU ist einer der wichtigsten

Grundeinkommen-Verfechter Deutschlands:

Der Gründer der dm-Drogeriemarktkette Götz W.

Werner. Sein Vortrag „Eine kopernikanische

Wende: Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens“

greift die Gedanken seines Buch

„1000 Euro für jeden“ auf und beginnt um 14

Uhr im internationalen Begegnungszentrum

(IBZ) auf dem Campus Nord. Weitere Vorträge

zur Theorie und Praxis des Grundeinkommens

halten Angehörige der TU. tu-dortmund.de

Duisburg

Über „Flucht und neue Einwanderung als

Herausforderung der Parteiendemokratie“

spricht am 3.6. um 16 Uhr am Campus Duisburg

(LS 105) der CDU-Fraktionsvorsitzende im

Landtag NRW, Armin Laschet. Gastgeber ist die

NRW School of Governance, die mit der Vortragsreihe

neue Impulse in der Flüchtlingsdebatte

geben will. nrwschool.de

Bei der Film- und Vortragsreihe Chinese Cultural

Revolution Revisited führt der Lehrstuhl

für Chinesische Politik der Uni Duisburg-Essen

am 9.6. das Filmdrama „Sunflower“ von Yang

Zhang (2005) und am 23.6. die Dokumentation

„Though I Am Gone“ von Hu Jie (2006) vor. Im

Mittelpunkt der anschließenden Diskussionen

steht die Idee der chinesischen Kulturrevolution,

die in den Sechzigerjahren begann. Ort des

Geschehens ist jeweils der Campus Duisburg

(LK 061). uni-due.de/oapol

Judith Butler

Köln

Mit Judith Butler kommt eine der spannendsten

Philosophinnen unserer Zeit für eine

ganze Woche nach Köln. Die Professorin der

University of California befasst sich seit den

Achtzigerjahren mit Genderfragen und mischte

mit ihrem Hauptwerk „Das Unbehagen der Geschlechter“

(1990) die internationale feministische

Philosophie auf. Vom 20. bis 23. Juni gibt

sie im Rahmen der Albertus-Magnus-Gastprofessur

an der Uni Köln öffentliche Vorlesungen

und Seminare, unter anderem zum Thema „Verletzlichkeit

und Widerstand neu denken“.

philosophie.uni-koeln.de

ip

Foto: University of California, Berkeley Foto: Robert Eikelpoth / Pressefoto

32 Sommersemester 2016


UNISTADT

STUDIENFACH SERIE KATERFRÜHSTÜCK JUGENDSÜNDE

WICHTIGES

SOMMER-UTENSIL

RAUSCHMITTEL PUNKTZAHL

Sommersemester 2016

33


C O M I C

„NICHTLUSTIG – Das Buch mit dem Sinn für Humor“: Mit über 200 Cartoons und einem Cartoon pro Seite ist dieser

Sammelband randvoll mit großartigen NICHTLUSTIG-Cartoons rund um Lemminge, Yetis und Professoren. Für

alle, die Sinn für Humor haben, ob mit oder ohne Hütchen. Gezeichnet von Joscha Sauer. Mehr: lappan.de

34 Sommersemester 2016


WIR MACHEN

THEATER.

Sparkasse asse Dortmund D

präsentiert:

Geierabend 2016

bei Tante Amanda

Fr. 8. Juli–So. 10. Juli 2016

Geierabend 2017

auf Zeche Zollern II/IV

Januar–März in Dortmund

RuhrHOCHdeutsch

im Spiegelzelt an den

Westfalenhallen

Juni–Oktober in Dortmund

„110 Tage – Kabarett vom Feinsten“

Theater Fletch Bizzel

ganzjährig in Dortmund

z.B. Ensemble Fletch Bizzel:

„Die Nervensäge“

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.fletch-bizzel.de

Veranstalter: Theater Fletch Bizzel · Humboldtstr. 45 · 44137 Dortmund · Tel. 02 31 - 14 25 25



FT

BEI UNS.

Das Girokonto PSD 4[u] mit vielen Extras für junge Leute.

Omas Sparbuch hat ausgesorgt. Das kostenlose Girokonto

PSD 4[u] ist eine Kombination aus klassischem Konto und

Sparbuch extra für junge Leute (bis 25 Jahren). Und mit

1,50 %* Zinsen macht das Sparen auch noch richtig Spaß.

1,50 % *

Vergleiche das mal

mit den Anderen!

* Gilt bis zu einem Kontoguthaben von 3.000 Euro. Bei darüber hinausgehenden Guthaben gilt die Verzinsung des PSD Girodirekt.

Variable Zinssätze. Stand 01.03.2016.

Online

psd-rhein-ruhr.de

Telefon

0211 1707-9911

Filialen

Dortmund, Düsseldorf, Essen

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!