als pdf File - Gewerbeverband Kanton Zug

zugergewerbe.ch

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Wirtschaft

Zug

Offizielles Publikationsorgan

des Gewerbeverbandes des Kantons Zug

Wirtschaftsstandort Zug

Wirtschaftsprüfer Michael annen

sagt, was für Zug wichtig ist

SEITEn 21 bIS 25

Bildung/Weiterbildung

Die Zuger unternehmen bezeichnen

die fremdsprachenkenntnisse als gut

SEITEn 4 bIS 11

1

05/2012

www.victor-hotz.ch


silvan hotz

3 eDitorial

Der Präsident des gewerbeverbandes des Kantons Zug hat das Wort

Liebe Leserinnen und Leser

Als ich vor den Sommerferien an einer eindrücklichen Feier junge Berufsleute für ihre guten Resultate an den

Lehrabschlussprüfungen auszeichnen durfte, war ich als Präsident des grössten Arbeitgebers des Kantons Zug,

des Gewerbeverbandes, stolz. Mit 4,73 lag der Gesamtnotendurchschnitt auf einem erfreulich hohen Wert.

76 Absolventinnen und Absolventen schlossen die Prüfungen sogar mit einem Schnitt von 5,3 oder höher ab.

Ja, und ich war an besagter Feier auch stolz auf meine Kollegen, die als Ausbildende von über 1000 Jugendlichen

einen hervorragenden Job gemacht haben. Ihnen und auch den Lehrpersonen danke ich für ihren grossen

Einsatz herzlich. Die Ergebnisse stimmen mich zuversichtlich.

1085 Jugendliche haben vor zwei Monaten die Volksschule verlassen. 735 starten mit einer Berufslehre in

einen neuen Lebensabschnitt. Die Dienstleistungsberufe erfreuen sich nach wie vor einer grossen Nachfrage.

Erwähnenswert ist aber auch, dass Elektroinstallateur/Elektroinstallateurin, Fachfrau oder -mann Gesundheit,

Schreiner und Schreinerin sowie Sanitärinstallateurin und Sanitärinstallateur sehr beliebt sind. Insgesamt

wurden 98 Berufe gewählt. Unser duales Bildungssystem mit der zweckmässigen Aufteilung von Ausbildung

im Betrieb und in der Fachschule – Theorie und Praxis werden so optimal verknüpft – ist ein ausgewiesenes

Erfolgs modell. Sorgen wir dafür, dass es entsprechend gepflegt und unterstützt wird.

Silvan Hotz

SEITEN 4 bIS 5

Bildung – Wie es um die Fremdsprachenkenntnisse

steht

seit nunmehr sechs Jahren führen die

Volkswirtschaftsdirektion, der gewerbeverband

des Kantons Zug und die

Zuger Wirtschaftskammer jährlich eine

umfrage zu einem thema im Bereich

der Berufsbildung durch. sie erhoffen

sich daraus wichtige Kennzahlen und

das aufzeigen von trends, auf welche

reagiert werden muss. grundgedanke

ist, die Jugendarbeitslosigkeit zu minimieren.

Die letzte umfrage widmete

sich dem thema «fremdsprachenkenntnisse

von Berufslernenden, Praktikanten

und trainees». Die grosse

Mehrheit der über 600 teilnehmenden

gianni Bomio

unternehmen stufen die fremdsprachenkenntnisse

als gut ein. Dies ist

wichtig für den internationalen Wirtschaftsstandort

Zug. gianni Bomio,

generalsekretär der Volkswirtschaftsdirektion

erklärt in einem grossen interview

die ergebnisse.

SEITE 7

Lehrabschlüsse

Das Jahr 2012 ist für die lehrabschlüsse

der gewerblichen und industriellen

Berufe erneut sehr erfolgreich verlaufen.

insgesamt haben 1066 lernende

die abschlussprüfungen in 112 verschiedenen

Berufen in Zug abgelegt. und

sie taten dies mit einem gesamtnotendurchschnitt

von 4,73. Beat schuler,

leiter des amtes für Berufsbildung, ist

deshalb mit den ergebnissen sehr zufrieden.

SEITE 11

Lehrstellen

Nur 36 der 1085 Jugendlichen sind

nach ihrem schulaustritt noch ohne

lehrstelle oder haben noch keine

weiterführende schule gefunden. Die

meisten starten mit einer beruflichen

grundbildung (Berufslehre), etwas

mehr als im Vorjahr treten in eine Mit-

telschule über. ein leichter rückgang

ist bei den Brückenjahren zu ver-

zeichnen. Noch immer gibt es 101 freie

lehrstellen in 43 Berufen. so lautet

ein fazit von urs Brütsch, leiter amt

für Berufsbildung (BiZ).

SEITEN 21 bIS 25

Titelthema – Wirtschaftsstandort Zug

Wie steht es um die standortqualitäten

des Kantons Zug? Wie wichtig sind

niedrige steuern, das holdingprivileg

oder Domizilgesellschaften? antworten

auf diese fragen gibt der Zuger Michael

annen, geschäftsführender Partner

der Buchhaltungs und revisions ag.

SEITE 27

Kolumne

Der Zuger ständerat Joachim eder

befasst sich in einer Kolumne mit einem

industriezweig im Kanton, der in den

letzten Jahren stetig grösser geworden

ist: der chemie.


BilDuNg

4

charta Berufschance Zug

Fremdsprachenkenntnisse sind gut

2012 fand zum siebten Mal die Charta Berufschance Zug statt. Die damit verbundene Umfrage

widmete sich dem Thema «Fremdsprachenkenntnisse von Berufslernenden, Praktikanten und

Trainees». Die grosse Mehrheit der über 600 teilnehmenden Unternehmen stufen die Fremdsprachenkenntnisse

als gut ein. Dies ist wichtig für den internationalen Wirtschaftsstandort Zug.

Wir haben bei Gianni Bomio, Generalsekretär der Volkswirtschaftsdirektion, nachgefragt.

Die unternehmen wünschten sich grösseres interesse an fremdsprachen

gianni Bomio, was ist die charta Berufschance

Zug?

Gianni Bomio: Seit 2006 führen die Volkswirtschaftsdirektion,

der Gewerbeverband und die Zuger Wirtschaftskammer

jährlich eine Umfrage zu einem Thema

im Bereich der Berufsbildung durch. Sie erhoffen sich

daraus wichtige Kennzahlen und/oder das Aufzeigen

von Trends, auf welche reagiert werden muss. Grundgedanke

ist, die Jugendarbeitslosigkeit zu minimieren.

Gleichzeitig ist die Charta auch eine PR-Veranstaltung

für die Berufsbildung. Die beteiligten Unternehmen

können sie ganz oder teilweise unterzeichnen und damit

zum Ausdruck bringen, dass ihnen die Ausbildung

junger Berufsleute ein wichtiges Anliegen ist.

2012 befasste sich die umfrage mit dem thema

«fremdsprachenkenntnisse von Berufslernenden,

Praktikantinnen/Praktikanten und

trainees», weshalb?

Der Kanton Zug ist ein internationaler Wirtschaftsplatz,

und wir sind der festen Überzeugung, dass gute

Fremdsprachenkenntnisse für unsere Berufsleute zentral

sind. Wir wollten deshalb abfragen, ob dies die Zuger

Wirtschaft für den Berufsnachwuchs ebenfalls so sieht

und ob wir Handlungsbedarf aufgezeigt erhalten. Da an

der Charta-Umfrage immer mehrere hundert Betriebe

mitmachen, erhalten wir aussagekräftige Ergebnisse.

Wie war das ergebnis über alles gesehen?

Die Ergebnisse bestätigten die Ansicht unserer Fachleute,

dass Fremdsprachenkenntnisse von Jugendlichen

wichtig und auch vorhanden sind. Insbesondere schätzen

die Unternehmen die Entwicklung der Fremdsprachenkenntnisse

in den letzten Jahren sowohl in Theorie

und Praxis als deutlich besser ein. Sie loben auch die

vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten im Fremdsprachenbereich

im Kanton Zug. Allerdings sind sie auch der

Auffassung, dass nicht immer ein grosses Interesse der

Jugendlichen am Erlernen von Fremdsprachen vorliegt.

Können sie uns einige angaben zu den teilnehmenden

firmen machen?

635 Zuger Unternehmen haben die Umfrage elektronisch

ausgefüllt. Die Unternehmen repräsentieren


einen breiten Firmen- und Branchenmix. Ihr Marktgebiet

reicht von regional (45,6 %) über schweizweit

(28,8 %), europaweit (8,4 %) und weltweit (17,2 %).

Es haben sich Unternehmen aus über 30 Branchen

gemeldet. Über 50 % dieser Unternehmen beschäftigen

Berufslernende, 32,4 % Praktikanntinnen/Praktikanten

und 7,3 % sogenannte Trainees.

Welche sprache ist die wichtigste?

Wichtigste Hauptsprache beziehungsweise Firmensprache

im Unternehmen ist weiterhin Deutsch. Dies

gilt für 86,5 % der Betriebe. Nachher folgt Englisch

mit 11,5 %, dann folgen mit Abstand Französisch

(7 %) und Italienisch (3 %), während weitere Sprachen

ledig lich 6 % ausmachten.

Warum werden fremdsprachen im unternehmen

benötigt?

Mit Abstand am meisten genannt wurde die Kommunikation

mit Kunden (80,5 %) vor der Kommunikation

im Betrieb (25,7 %) und der Kommunikation

in der Unternehmensgruppe (23,8 %). Mehrfachnennungen

waren hier möglich. Nur gerade bei 13,6 %

der Unternehmen spielen Fremdsprachenkenntnisse

überhaupt keine Rolle.

Wir nehmen an, dass die Vermittlung von

fremdsprachen eine wichtige aufgabe der

Berufsfachschulen ist?

Dem ist so. Gemäss den Umfrageergebnissen eignen

sich die Jugendlichen ihre Fremdsprachenkenntnisse

zum grössten Teil in der Schule an (90 %), gefolgt

von Sprachaufenthalten (35,8 %) und dem Erlernen

einer Fremdsprache «on the job» (35,1 %). Mehrfachnennungen

waren hier möglich. Wir waren allerdings

überrascht, dass nur gerade 45,6 % der Betriebe Fremdsprachen

als wichtig bis sehr wichtig einschätzten.

ist die rekrutierung von fremdsprachengewandtem

Berufsnachwuchs vor ort möglich?

Die Befragung zeigt, dass der Berufsnachwuchs

mit den gewünschten Fremdsprachenkenntnissen

weitgehend regional rekrutiert werden kann. 84,1 %

der befragten Unternehmen rekrutieren ihre Berufslernenden,

Praktikantinnen/Praktikanten und Trainees in

der Region Zug/Zentralschweiz, 26,7 % in der Schweiz

und nur gerade 7,1 % im Ausland. Gleichzeitig bestätigen

81,2 % der Unternehmen, dass der einheimische

Arbeitsmarkt bei Berufslernenden, Praktikantinnen/

Praktikanten und Trainees ausreicht, damit sie Jugendliche

rekrutieren können, die über die in ihrem

Betrieb nötigen Fremdsprachenkenntnisse verfügen.

gab es auch eine aussage bezüglich der

entwicklung der fremdsprachenkenntnisse?

Ja, die gab es. Über die letzten Jahre betrachtet,

stufen Unternehmen die Entwicklung der Fremdsprachenkenntnisse

mehrheitlich als deutlich besser denn

schlechter ein. Mit Bezug auf die theoretischen Kenntnisse

sagen 25,7 % im Gegensatz zu 6,1 % der Firmen

aus, dass die Entwicklung positiv ist. Im Bereich der

5 BilDuNg

Praxis sind es sogar 32,4 % im Gegensatz zu 6,8 %, die

eine Verbesserung sehen. Dies ist eine sehr erfreuliche

Entwicklung.

gab es auch ergebnisse, die unter ihren erwartungen

blieben?

Zum einen hat sich gezeigt, dass das Interesse

Jugendlicher und junger Erwachsener an Fremdsprachen

nach Ansicht der Unternehmen nicht ausgesprochen

hoch ist. Nur gerade 13,8 % stufen dieses Interesse

als hoch ein, immerhin 35,3 % nur als genügend bis

tief. Auch weniger positiv als erwartet beurteilen die

Unternehmen die gesetzlich verlangten Anforderungen

hinsichtlich Fremdsprachenkompetenz: 49,4 %, also

knapp die Hälfte, beurteilen diese als sehr gut bis gut,

das ist etwas weniger als erwartet. Im Gegensatz sind

nur gerade 6,2 % der Auffassung, dass die verlangten

Anforderungen schlecht sind. Für uns erstaunlich ist,

dass der Stellenwert von Sprachdiplomen als eher gering

eingeschätzt wird. 51,9 % der Unternehmen stufen

den Wert solcher Diplome als gering bis nicht

vorhanden ein.

Was hat sie besonders gefreut?

Neben dem Ergebnis, dass die Fremdsprachenkenntnisse

tendenziell besser werden, ist es der Umstand,

dass Weiterbildungsangebote im Fremdsprachenbereich

im Kanton Zug als sehr gut beurteilt

werden. Fast 70 % aller Befragten erachten diese als

sehr gut, nur gerade 2,6 % sagen aus, dass dieses Angebot

kaum oder nicht ausreichend ist. Der Kanton Zug

ist auch ein wichtiger Weiterbildungsplatz. Es zeigt

sich, dass er in einem zentralen Bereich seine Hausaufgaben

gemacht hat.

stufen sie die ergebnisse und die charta-

unterzeichnungen positiv ein?

Ja. Es haben über 600 Unternehmen mitgemacht,

und davon sind 90 Firmen neu netto der Charta beigetreten.

Wir haben mittlerweile schon bald 750 Betriebe,

welche die Charta unterzeichnet haben. Diese

Betriebe verpflichten sich, in ihrem Betrieb für die

Förderung der Berufsbildung folgende Massnahmen

anzubieten, wobei die Betriebe alle oder nur einzelne

Massnahmen angeben können: Jugendlichen Schnupperlehren

anzubieten; Jugendlichen, die dies für ihren

Berufseintritt benötigen, Praktikumsstellen zur Verfügung

zu stellen; motivierte Lernende, die nach dem

Lehrabschluss keine Beschäftigung finden, während

maximal einem Jahr im Unternehmen weiter zu beschäftigen;

im Unternehmen Lernende auszubilden

oder im Rahmen eines Lehrverbunds ausbilden zu lassen.

Dies ist ein Bekenntnis zum dualen Bildungsplatz

Schweiz bzw. Zug.

Werden sie auch 2013 eine charta Berufschance

Zug durchführen?

Ja, wir gehen davon aus, denn wir möchten auch

weiterhin Werbung für das duale Bildungssystem machen

und die Unternehmen zu wichtigen Themen in

diesem Bereich befragen.


lehrabschluss

4,73 als Durchschnitt –

das stimmt zuversichtlich

Die Lehrabschlussprüfungen 2012 sind abgeschlossen: Mit 824 Ler -

nenden wurden im Kanton Zug so viele Prüfungen durchgeführt

wie noch nie. Und auch die Noten dürfen sich sehen lassen.

Der gewerbeverband ehrte frowin holdener, albana Musa und lukas Beeler

Das Jahr 2012 ist für die Lehrabschlüsse der gewerblichen

und industriellen Berufe erneut sehr erfolgreich.

Insgesamt haben 1066 Lernende die Abschlussprüfungen

in 112 verschiedenen Berufen in Zug abgelegt

(824 aus Zuger Lehrbetrieben und 242 aus anderen

Kantonen). Der Gesamtnotendurchschnitt von 4,73

ist im Vergleich zu den Vorjahren leicht höher. Beat

Schuler, Leiter des Amtes für Berufsbildung, erklärt:

«Es ist interessant festzustellen, dass der Gesamtnotendurchschnitt,

verglichen mit den letzten Jahren, nur

im Hundertstelbereich schwankt.» Daraus könne gefolgert

werden, «dass die Berufsbranchen, inklusive

Lehrbetriebe – welche Praxisarbeiten bewerten –, und

die Berufsfachschulen im Durchschnitt in der zu erstrebenden

Bandbreite der Anforderungen arbeiten».

Das Spitzenresultat legte übrigens die Pharma-Assistentin

EFZ, Angela Christen (Lehrbetrieb Apotheke

Spillmann in Zug), vor. Mit einem ausgezeichneten

Durchschnitt von 5,7 schloss sie ihre Ausbildung ab.

76 Absolventinnen und Absolventen erreichten

sogar den sehr guten Notendurchschnitt von 5,3 oder

höher. Ist dies im Vergleich zu den Vorjahren viel,

Herr Schuler? «Die 76 Auszeichnungen entsprechen

9,2 Prozent.» Letztes Jahr waren es 11 Prozent, zuvor

zwischen 11,3 und 5,6 Prozent. Daraus sei ersichtlich,

dass auch die Anzahl Auszeichnungen in einer gewissen

Bandbreite von Jahr zu Jahr pendeln würden.

7 BilDuNg

«Als Fazit können wir sagen, dass wir dieses Jahr im

Bereich der Auszeichnungen im guten Durchschnitt

im Vergleich zu den anderen Jahren stehen.»

Und deshalb ist Beat Schuler mit den Resultaten

«sehr zufrieden». Die Zahlen zeigten, «dass wir mit

den Qualifikationsverfahren gesamthaft sehr konstant

sind». Dies sei nebst den Leistungen der Jugendlichen

auch den Lehrbetrieben und Berufsfachschulen zu

verdanken. «Ebenso leisten die über 400 Expertinnen

und Experten, welche im Milizsystem jeweils im Einsatz

stehen, eine sehr engagierte und professionelle Ar -

beit. Dank dem guten Einsatz und der guten Zusammenarbeit

aller Mitwirkenden dürfen wir auf eine erfolgreiche

Prüfungssaison zurückblicken», betont Beat Schuler.

Neue Berufe

Mit einem Lehrabschluss treten diesen Sommer

erstmals junge Berufsleute der folgenden Berufe in den

Arbeitsmarkt ein. Eidgenössisches Berufsattest: Agrarpraktiker/in

EBA. Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

(neue Bildungsverordnungen): Automatikmonteur/in

EFZ; Buchhändler/in EFZ; Fachleute Gesundheit EFZ;

Fachleute Information und Dokumentation EFZ; Produktionsmechaniker/in

EFZ; Zahntechniker/in EFZ.

ehrungen

Der Gewerbeverband des Kantons Zug und die Zu -

ger Wirtschaftskammer haben an einer Feier den drei

besten Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern einen

Preis für die besten praktischen Arbeiten verliehen. Die

Zuger Wirtschaftskammer ehrte Daniel Ehrler, Baar,

Automatiker, Cham (Lehrbetrieb Paper Group Schweiz

AG, Cham); Yanick Fleischmann, Steinhausen, Laborant

EFZ (Roche Diagnostics International AG,

Rotkreuz); Michael Zurmühle, Emmenbrücke, Informatiker

EFZ (Roche Diagnostics International AG, Rotkreuz).

Der Zuger Gewerbeverband zeichnete Frowin

Holdener, Seewen, Konditor-Confiseur (Lehrbetrieb

Speck Confiserie, Zug); Albana Musa, Horgen, Drogistin

(Metalli Drogerie AG, Zug); Lukas Beeler, Seewen,

Schreinerpraktiker EBA (Renggli AG, Rotkreuz), aus.

lehrbeginn 2012/13

Im August starten die neuen Lernenden mit der

Ausbildung. Etwa 1100 junge Menschen haben im Kanton

Zug bis jetzt einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen

und werden in den nächsten zwei bis vier Jahren

die berufliche Grundbildung absolvieren. Viele Lehrbetriebe

engagieren sich auch dieses Jahr in der Attestbildung

und leisten damit einen sehr wichtigen Beitrag,

praktisch begabten Jugendlichen eine Ausbildungschance

zu geben. Beat Schuler: «Unser duales Berufsbildungssystem

regelt sich weitgehend selber, dass die

Betriebe diejenigen Berufe/Lehrstellen anbieten, welche

die Wirtschaft braucht. In diversen Branchen zeichnet

sich jedoch ein Fachkräftemangel ab, das bedeutet für

die Jugendlichen, dass sie in der Regel mit ihrer Ausbildung

rasch Anschluss im Arbeitsmarkt finden. Das

zeigt auch die Jugendarbeitslosenstatistik, welche verglichen

mit den OECD Länder die tiefste ist.»


Geschäftshaus «Alexis» in Baar

Repräsentativ und

an bester Lage

Hochwertig und elegant: Das Geschäftshaus

«Alexis» in Baar bietet ab Frühling 2013 moderne

Arbeitsplätze.

Die Alfred Müller AG und die Gysi Betimag AG realisieren

den Neubau an der Zugerstrasse in Baar

gemeinsam. Auf sieben Stockwerken entstehen rund

2200 Quadratmeter zeitgemässe und individuell gestaltbare

Laden-, Ausstellungs- und Büroflächen. Firmen,

die komfortable Räume in einem hochstehenden

Gebäude suchen und ein persönliches Umfeld in

einem überschaubaren Geschäftshaus bevorzugen,

werden von «Alexis» begeistert sein. In den frei unterteilbaren

Geschossen können sie massgeschneiderte

Flächen mieten und diese nach ihren Wünschen

ausbauen.

Lüftung und Kühlung für ein angenehmes Klima

Dank seiner Lage und der modernen Fassade wird

das Gebäude am Dorfeingang von Baar ein schöner

Blickfang werden. Innen überzeugt der Neubau mit

seiner modernen Haustechnik, unter anderem mit

einem umweltfreundlichen Grundwasserwärmepumpen-Heizsystem.

Im umfassenden Grundausbau

sind zudem Anschlüsse für Lüftungs- und Kühlungsgeräte

enthalten.

«Alexis» ist mit dem Auto und dem ÖV rasch erreichbar:

Der Autobahnanschluss Baar-Zug ist wenige

Fahrminuten, die Stadtbahnhaltestelle Neufeld

wenige Gehminuten entfernt. Mit der Buslinie 3, welche

praktisch vor der Haustüre hält, gelangt man ins

Baarer Zentrum oder zum Bahnhof Zug.

Kontakt:

Alfred Müller AG, Petra Handschuh

041 767 02 95, petra.handschuh@alfred-mueller.ch

Moderne Büroflächen im neuen Gewerbezentrum «Quadra» in Steinhausen

Hier stimmen Preis und Leistung

In Steinhausen hat die Alfred Müller AG das moderne

Gewerbezentrum «Quadra» mit total rund 9400

Quadratmetern Geschäftsfläche erstellt. Bereits ist ein

Grossteil der Flächen vermietet, nur das zweite Obergeschoss

mit rund 2660 Quadratmetern steht noch

zur Verfügung, welche frei eingeteilt und individuell

ausgebaut werden können. Dabei ist der Mietpreis

pro Quadratmeter und Jahr von 146 Franken (exkl.

MWST) für einen modernen Neubau im Kanton Zug

sehr attraktiv.

Die Mieter, welche bereits im «Quadra» eingezogen

sind, schätzen neben der repräsentativen Gestaltung

und dem modernen Ausbau des Gebäudes vor allem

die gute Erschliessung des Gewerbezentrums. Der Autobahnanschluss

Zug-West ist rasch erreichbar, ebenso

der Bahnhof Steinhausen mit Verbindungen nach

Zug, Zürich, Luzern im 30-Minuten-Takt. Vor dem Gebäude

gibt es zahlreiche Parkplätze für Kunden und

Mitarbeitende. In Steinhausen oder im wenige Gehminuten

entfernten Einkaufszentrum Zugerland stehen

den Mitarbeitenden zudem vielseitige Verpflegungs-

und Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung.

Kontakt:

Alfred Müller AG, Shirin Mallasch

041 767 02 85, shirin.mallasch@alfred-mueller.ch


faszination technik

Jugendliche möglichst früh

für die Technik begeistern

Am 1. April 2012 hat «bildxzug» die Projektleitung für «Faszination

Technik» übernommen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Zusammenarbeit

mit den Schulen. Bekannt machen will man das Projekt mit

Botschaftern. Das heisst: In allen Gemeinden werden Lehrer ge sucht,

die das Projekt in den Schulen bekannt machen und sich für Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen.

Beat gauderon, geschäftsleiter von «bildxzug» und Projektleiter von «faszination technik»

aNZeige

THERESIANUM INGENBOHL –

DIE SCHULE MIT PROFIL.

Rund 380 Schülerinnen und Schüler (nur FMS)

besuchen unsere Sekundar schule, das Gymnasium

oder die Fachmittelschule.

Das Internat bietet Platz für 125 Schülerinnen.

Die Ausgangslage ist klar: Die Industrie beklagt seit

Jahren einen Mangel an qualifizierten Fachkräften im

technischen und naturwissenschaftlichen Bereich wie

auch in der Informatik. Weshalb dies so ist, vermag

auch Beat Gauderon, Geschäftsleiter von «bildxzug»

(einem Lehrbetrieb des Vereins Zuger Berufsbildungs-

Verbund) sowie Projektleiter des Projekts «Faszination

Technik», nicht zu erklären. Einerseits habe der Anteil

der MINT-Fächer (also Mathematik – Informatik – Na-

Suchen Sie für Ihre Tochter einen adäquaten Ausbildungs-

ort, wo individuelles Lernen im eigenverantwortlichen

Selbststudium unterstützt und Toleranz sowie Beziehungsfähigkeit

gelebt werden?

Stiftung Theresianum Ingenbohl | Klosterstrasse 14 | 6440 Brunnen | Telefon 041 825 26 00 | www.theresianum.ch

9

BilDuNg

turwissenschaft – Technik) in den Schulen in den letzten

Jahren teilweise abgenommen oder einen andern

Stellenwert erhalten. Und die Bedeutung der Sprachkompetenzen

sei grösser geworden (Frühfranzösisch,

Frühenglisch) und habe einen Einfluss auf alle Fächer.

«Andrerseits sind weitere Gründe bei der vielseitigen

Berufswahl zu suchen. Studien zeigen, dass die mass -

gebliche Lebensphase für einen Entscheid pro oder

kontra einen MINT-Beruf zwischen den ersten Le bensjahren

und dem 15. Altersjahr liegt», erklärt Gauderon.

Allerdings gebe es sehr viele verschiedene Anstrengungen,

Jugendliche erneut für die technisch orientierten

Berufe zu gewinnen und zu motivieren.

Man habe aber nicht vor, die Schulen zusätzlich

mit neuen Lerninhalten zu konfrontieren oder gar die

Lehrpläne zu ändern. Gauderon: «Wir möchten den

Lehrern die Möglichkeiten aufzeigen, die sich bieten,

um Kinder und Jguendliche zu begeistern und zu motivieren,

sich an technische Themen heranzuwagen.

Wir ermöglichen ihnen, sich auszutauschen, mit Fachkräften

aus der Wirschaft in den Dialog zu treten.»

Wo bleiben die frauen?

Die Gründe, weshalb sich so wenige Frauen für

eine Ausbildung in technischen Berufen interessieren,

seien ebenfalls schwer zu benennen, sagt Beat Gauderon

und fragt: «Sind es die gesellschaftlichen Tendenzen,

dass sich Frauen weniger in technischen Berufen

sehen oder sich diese Kenntnisse zutrauen? Werden

die Frauen speziell in der Volksschule weniger in diesen

MINT-Fächern gefördert, was so sicher nicht gesagt

werden kann? An den Chancen zur Berufswahl

kann es nicht liegen, die sind für Männer wie Frauen

gleich.» Eine Fachfrau stellt fest: «Bereits im Kindergarten

stösst man auf ein Manko – den Mädchen fehlen

die Vorbilder. Demzufolge haben sie keine Ahnung

von dieser Tätigkeit.» Deshalb könnte man fast

behaupten, so betont sie weiter, die Mädchen hätten

falsche Vorbilder.

Tatenlos zusehen wolle «bildxzug» als Lehrbetrieb

natürlich nicht. Man habe schon von Anfang an immer

wieder versucht, speziell Frauen für die beiden

technischen Berufe Informatik und Mediamatik zu gewinnen

und zu fördern. Gauderon: «Interessanterweise

absolvieren zurzeit sieben Frauen von insgesamt

17 Mediamatik-Lernenden ihre Ausbildung, während

nur gerade eine Frau von insgesamt 22 Lehrlingen die

Informatikausbildung gewählt hat.»

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf oder

informieren Sie sich unter www.theresianum.ch


Dienstleistungsberufe legen zu

Es gibt noch Lehrstellen

Es ist ein erfreuliches Bild: Das Lehrstellenangebot war bis Ende

Juni dieses Jahres mit 1450 gemeldeten Lehrstellen im Kanton Zug

noch nie so hoch (Vorjahr 1356). Und die Lehrlinge sind sehr begehrt.

Nur noch 36 von insgesamt 1085 Zuger Jugendlichen haben

nach ihrem Schulaustritt noch keine Lösung gefunden.

handwerkliche Berufe sind wieder begehrter

Das macht den Leiter des Amtes für Berufsberatung

(BIZ), Urs Brütsch, schon etwas stolz. Mit Recht. Denn:

Dass nur noch 3 Prozent oder 36 Jugendliche zum

Zeitpunkt der Befragung noch am Suchen nach einem

Ausbildungsplatz, einer Praktikumsstelle oder einer

anderen Anschlusslösung sind, das ist ein sehr gutes

Resultat. Sie stellt Lehrern, Berufsberatung, Schülern

und Lehrmeistern ein gutes Zeugnis aus. Ganz offensichtlich

habe viele ganz viel gut und richtig ge macht.

97 Prozent der Jugendlichen sind also bereit für den

nächsten Schritt. Das Lehrstellenangebot war bis Ende

Juni mit 1450 gemeldeten Lehrstellen im Kanton so

hoch wie noch nie (Vorjahr 1356).

Dienstleistungsberufe legen zu

735 Jugendliche (2011: 742) starten mit einer Berufslehre.

60 davon mit einer 2-jährigen Attestausbildung

(ehemals Anlehre), was gegenüber dem Vorjahr

(37) einen erfreulichen Anstieg an Ausbildungsplätzen

in diesem Bereich aufzeigt. An der Spitze der gewählten

Berufe liegen KV (Lehre, Wirtschaftsmittelschule

oder private Handelsschulen) und Detailhandel. Mit

insgesamt 296 Ausbildungen (EBA und EFZ) haben

diese Dienstleistungsberufe wiederum zugelegt und

decken 40 % aller Grundbildungen ab (2011: 249 oder

33 %). 29 junge Menschen, 27 davon männlich, lassen

sich als Informatiker und Informatikerinnen ausbilden.

Damit liegt dieser Beruf neu an dritter Stelle der

11

aNZeige

BilDuNg

Berufe-Hitparade, gefolgt von Elektroinstallateur/Elektroinstallateurin

(26), Fachfrau/-mann Gesundheit

(22), Schreiner/Schreinerin (19) und Sanitärinstalla-

teurin/Sanitärinstallateur (16). Insgesamt wurden

98 Be rufe gewählt, wobei die Knaben 78, die Mädchen

50 verschiedene Berufe wählten. Dabei kamen auch

seltene Berufe wie Müller oder Uhrmacher zum Zuge.

Mädchen erobern die Küche

«Überrascht stellten wir fest, dass dieses Jahr nur

drei Zuger Knaben, jedoch zehn Mädchen eine Lehre

zum Koch absolvieren», stellt Urs Brütsch fest. Und bei

den Gärtnern zeige sich ein ähnliches Bild mit einem

Jungen und vier Mädchen. «Doch insgesamt ist die Berufswahl

noch immer stark durch das Geschlecht geprägt.

So hat sich nur ein Jugendlicher zur Ausbildung

als Fachmann Gesundheit entschieden bei insgesamt

22 Übertritten in diesen Beruf», betont Brütsch weiter.

auch mehr Mittelschüler

103 (2011: 85) Jugendliche wechseln von der

Oberstufe an eine allgemeinbildende Schule. 65 (53)

treten in das Kurzzeitgymnasium über, wobei der Anstieg

auf eine Zunahme bei den Knaben von 12 auf

25 zu rückzuführen ist. 38 (32) Jugendliche, 5 Knaben,

33 Mädchen, beginnen die Fachmittelschule FMS.

207 Schulaustretende und damit etwas weniger als

vergangenes Jahr (224) waren auf Zwischenlösungen

angewiesen. 131 davon gaben an, in das kantonale

schulische oder kombinierte Brückenangebot zu

wechseln. 18 Jugendliche machen einen Sprachaufenthalt

in Form von Vollzeitschulen, als Au-pair im Ausland

oder in der Westschweiz. Als Zwischenlösung

beliebt bei jungen Frauen ist ein Praktikum, z.B. in

Tagesstätten für Kinder, in Alters- oder Tierheimen

(26), damit sich ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz

im gewünschten Bereich erhöhen. Weitere Zwischenlösungen

sind gestalterische Vorkurse, andere

kombinierte Brückenjahre und das Motivationssemester

des RAV.

Seit drei Jahren erfragt das BIZ auch das Datum

der Zusage der Lehrstelle. Erstmals nahm die Anzahl

der Zusagen mehr als ein Jahr vor Ausbildungsbeginn

wieder leicht ab 25 (29). Es ist zu hoffen, dass bei Eltern,

Ausbildungsbetrieben wie auch bei den Jugendlichen

selber die Einsicht wächst, dass eine sorgfältige

Berufswahl Zeit braucht und der Entwicklung Raum

gegeben werden muss. Eine überhastete Berufswahl

kann leicht in einem Fiasko mit Abbruch enden.

Elektroinstallationen

Telekommunikation

www.speri-buetler.ch

Netzwerke

Informatik


Berufsverband – gebäudehülle

Polybauer setzen

auf Facebook

Facebook ermöglicht es Menschen, mit Mitmenschen

in Verbindung zu treten und Inhalte

mit diesen zu teilen. Mit der Lancierung der

Polybauer-Facebook-Seite nutzt nun auch der

Verein Polybau die Social Media zur gezielten

Nachwuchsförderung.

Wurde in der Vergangenheit sporadisch Twitter genutzt,

um Videos über den Polybauer zu verbreiten,

wird neu Facebook als ein weiteres Kommunikationsinstrument

genutzt, um den Nachwuchs für die Gebäudehüllenbranche

zu fördern. Auf das neue Schuljahr

2012/13 hin wurde die Polybauer-Facebook-Seite

lanciert. Als primäre Zielgruppe wurden Jugendliche

im Alter von 13 bis 15 Jahren sowie Lernende Poly-

bauer definiert. Darüber hinaus möchte der Verein

Poly bau aber auch die Lernenden Polybauer motivieren,

die neue Facebook-Seite zu nutzen, um sich auszutauschen,

neuen Lernenden Tipps zu geben oder

sich an Wettbewerben zu beteiligen. Im Gegensatz

zur mehr oder weniger statischen Präsenz vieler Unternehmen

auf Facebook möchte Polybau weit mehr

erreichen. Damit wird eine aktive Kommunikationsplattform

lanciert, welche folgende Ziele verfolgt:

neuen Lernenden die Möglichkeit zum Informationsaustausch

mit anderen neuen Lernenden bieten,

eine Vernetzungsdichte unter Lernenden aufbauen,

die Aufmerksamkeit unserer Anspruchsgruppen,

wie Schüler in der Berufswahlphase und somit die

potenziellen Lernenden Polybauer, gewinnen,

den Bekanntheitsgrad des Polybauers erhöhen,

das Image des Polybauers verbessern in Richtung

«Polybauer – die Spezialisten der Gebäudehülle»,

Spontanaktivitäten und Überraschungsmomente

generieren,

virale Effekte generieren, um möglichst viele Jugendliche

im Alter von 13 bis 15 Jahren zu erreichen

und Fans zu gewinnen.

Analog anderen Kommunikationskanälen dient

Facebook dem Verein Polybau aber auch zur reinen

Verbreitung von Informationen. Über den neuen Kanal

können Änderungen bei der Grundbildung oder

neue Bildungsangebote kommuniziert werden. Zudem

wird damit eine weitere Verlinkung zu existierenden

Lehrstellenplattformen und somit zu den Ausbildungsbetrieben

geschaffen, welche ihre offenen Lehrstellen

auf diesen Plattformen ausschreiben.

Weitere Infos: facebook.com/polybauer-schweiz

Steildächer

Flachdächer

Unterdächer

Dachfenster

Dachbegrünungen

Dachwartungen

Wärmedämmungen

Fassadenbekleidungen

13

loKal

Bortis_125x60.qxd:Bortis Inserate.qxd 23.4.2010 10:30 Uhr Seite 2

DIE NÄCHSTE AUSGABE

ERSCHEINT AM 19. NOVEMBER 2012

Thema: Schweizerische Metall-Union Zug

Anzeigeschluss: 12. Oktober 2012

Weitere Infos und Beratung unter: 041 748 44 22

Gewerbestrasse 5, 6340 Baar

Telefon 041 761 19 55

Fax 041 761 19 39

info@bortis-gebaeudehuellen.ch

www.bortis-gebaeudehuellen.ch


Blackbox für die

KMu-chefetage

Die firma Napla gmbh in cham hat mit

der Napla-Blackbox ein Notfall-tool ent -

wickelt, das in unternehmen dafür sorgt,

dass bei einem plötzlichen ausfall des

inhabers und/oder geschäftsführers das

unternehmen auch ohne ihn erfolgreich

weiterexistieren kann.

In der Schweiz schliessen jährlich über

1800 KMU-Betriebe, weil Planung und

Umsetzung für Notfälle und eine optimale

Nachfolgeplanung fehlen. In vielen Unternehmen

besteht zwar ein Bedarf nach Sicherheit

und nach klaren Vorgehensweisen

für den Ernstfall. In den wenigsten Firmen

aber existiert eine Notfallplanung, die es im

Worst-Case-Szenario, beispielsweise bei einem

unerwarteten, tragischen Ausfall des

Unternehmers durch Krankheit oder Unfall,

ermöglichen würde, das Tagesgeschäft ohne

ruinöse Blockaden weiterführen zu können.

Deshalb hat das Chamer Unternehmen mit

der «Napla-Blackbox» ein strukturiertes

Notfallkonzept entwickelt, welches sich

für jedes Unternehmen adaptieren lässt.

Gemeinsam mit der Firmenleitung erarbeitet

Napla eine Notfall-Dokumentation

mit allen relevanten Informationen und

Instruk tionen, damit Mitarbeiter, Lieferanten,

Kunden, Familienmitglieder und andere

involvierte Personen Bescheid wissen,

was beim Eintritt eines Notfalls zu tun ist.

Die Blackbox mit den darin enthaltenen

Instruktionen und Informationen wird bei

der durch den Chef bestimmten Person

(z.B. Anwalt, Familienmitglied, Stellvertreter)

hinterlegt. Die einzelnen Themen in der

Notfalldokumentation werden bei Veränderungen

laufend ergänzt. Ebenso garantieren

jährliche Kontrollen den Aktualitätsgrad.

Gemäss einer kürzlich veröffentlichten Studie

könnten über 45 000 Schweizer Firmen

bald ohne Chef dastehen. 9,6 Prozent der

Schweizer Firmen haben es bisher verpasst,

ihre Nachfolge zu regeln.

aNZeige

6332 Hagendorn / Cham, Sinserstrasse 400

041 784 50 20, www.zimmermann-garage.ch

15

Wenn die administrative Kompetenz fehlt

in vielen KMu ist sehr viel fachwissen vorhanden. Die geschäfte laufen gut, doch mit

der Buchführung und der administration ist es oft nicht zum Besten bestellt. Diese

erfahrung hat auch rolf iten gemacht, der in Morgarten mehrere firmen besitzt.

«Die Kompetenz zum Häuserverschieben

haben wir. Die Kompetenz für die Neuordnung

unseres Finanz- und Rechnungswesens

sowie der Organisations-Struktur

hatte der Adlatus-Berater.» Dies sagt Rolf

Iten, Inhaber der Iten AG Spezialhochbau

in Morgarten.

Es war im Sommer 2010, als Rolf Iten,

Inhaber der drei Firmen Iten AG Tiefbau,

Iten AG Spezialhochbau und Iten AG Imovit

– alle in Morgarten – sich auf Empfehlung

eines Mitgliedes des Verwaltungsrates

in der Not an Fachleute wandte, weil das

Finanz- und Rechnungswesen etwas ausser

Kontrolle geraten war. «Schon nach dem

ersten Kontaktgespräch wurde mir klar,

mit guten Ratschlägen allein war hier nicht

zu helfen», schildert Josef Truttmann, eidgenössisch

diplomierter Experte in Rechnungslegung

und Controlling, seine Anfän-

ge bei der Iten AG. Unkompliziertes Handanlegen

sei gefragt gewesen. Bereits drei

Tage später sass er in der Buchhaltung,

übernahm dort die Federführung, so dass

rolf iten (links) und Josef truttmann von adlatus

loKal

bald die bisher noch ausstehenden Jahresabschlüsse

erstellt werden konnten.

Dann musste die Buchhaltung neu organisiert

werden. Er beantragte eine freiwillige

Mehrwertsteuer-Revision für alle drei

Firmen. Auf Empfehlung des Adlatus-Bera -

ters wurde auf den 1. Januar 2011 der ge-

samte Bereich des Finanz- und Rechnungswesens,

inklusive Lohnwesen, Mehrwertsteuer-Abrechnungen,

Quartals- und Jahres-

abschlüsse, an die Gewerbe-Treuhand in

Küssnacht ausgelagert.

Nachdem das Finanz- und Rechnungswesen

in geordnete Bahnen gebracht war,

hinterfragten die Beteiligten die Organisationsstruktur

der Firmengruppe. Resultat

der Überlegungen war eine Neuordnung.

Übrigens, Rolf Iten und seine Leute wollen

auch weiterhin von der grossen Erfahrung

und Kompetenz Truttmanns profitieren. «Wir

wählten ihn in unseren Verwaltungsrat.»

Ruedi Estermann


17 sPoNsoreN

Folgende Firmen unterstützen

den Gewerbeverband des Kantons Zug

hauptsponsoren hünenberg

Alex Gemperle AG, Bedachungen

Alois Bucher und Sohn AG, Gartenbau

und Gartenpflege

BÜWE Tiefbau AG

Drogerie im Dorfgässli, Peter Schleiss

Jego AG, Totalunternehmer Immobilien

Maler Huwiler AG

Kanton Zug

Holzbau Schweiz, Sektion Zug

UBS AG

Zuger Kantonalbank

Baar

Abt Holzbau AG

Alfred Müller AG, Generalunternehmung

Alois Arnold AG, Bauunternehmung

Arno Matter, eidg. dipl. Malermeister

ARP André Rotzetter + Partner AG

A. Tschümperlin AG, Baustoffe

Bäckerei Hotz Rust AG

Brauerei Baar AG

Gebr. Baur AG, Spenglerei – Sanitär – Heizung

Gysi AG, Metall- und Stahlbau – Heizungen

Huber A., Carrosserie

Hüsser + Palkoska AG

Immofina Baar AG

Ineichen AG, Bauunternehmung

Käppeli & Rogenmoser Delikatessen AG

Maler Blaser Team AG

Restaurant Landhaus, Iten Peter

Sägesser Heinz, Velos Motos

Zeberg AG, Gipsergeschäft

zuwebe

cham

AMAG Automobil- und Motoren AG

Anliker AG, Bauunternehmung

Cesi Canepa AG, Elektrotechnische Anlagen

Cham Paper Group

Clima-Nova AG

E. Käppeli AG, Sanitär/Heizung

Elsener AG, Sanitär/Heizung

Georges Helfenstein, Bedachungen

Hammer Retex AG, Generalunternehmung

Käppeli Treuhand GmbH

Mächler Metallbau AG

Nussbaumer, Bäckerei/Konditorei

Paul Gisler AG, Spenglerei

Weiss zum Erlenbach AG

finstersee

Zürcher Holzbau AG

TRION, Generalunternehmung

Menzingen

Beat Weber, Elektroinstallationen

H. & P. Barmet, Bau- und Möbelschreinerei

Insta AG, Sanitär und Heizungen

Kempf AG, Bauunternehmung

KIBAG Kies Edlibach

Neuheim

A. Röllin Dächer & Fassaden AG

iCom, Marketing | Werbung | Web

Karl Obrist AG, Sanitär/Heizung

Sand AG Neuheim

oberägeri

Blattmann + Odermatt, Schreinerei

BlumenOase Staub

Bühler Treuhand

Elektro Iten-Steiner AG

Hanspeter Bamert, Fenstersysteme

Henggeler & Partner AG, Verwaltungen

Iten, Bauunternehmung

Josef Hürlimann Erben AG, Transporte

Josef Iten AG, Malergeschäft

Marc Meyer, Sanitär/Heizung

risch / rotkreuz

A. Bachmann AG, Metallbau

Berchtold, Metzgerei

Bühler Architekten, dipl. Arch. ETH/SIA

Cellere AG, Strassen- und Tiefbau

Sidler Fredi Transport AG

Stuber Team AG, Schreinerei

steinhausen

AG Mario Vanoli Erben, Bauunternehmung

Erni Bau AG

Leo Ohnsorg AG, Bedachungen

Sponagel Baukeramik/HG Commerciale

SW Spezialbau AG, Isolationen + Abdichtungen

Weber Gartenbau AG

unterägeri

Abona Treuhand AG

BauPunkt AG

Bruno Henggeler, Maler- und Tapeziergeschäft

Josef Iten AG, Kanalreinigungen

Hugener AG, Schreinerei

Iten-Arnold, Elektro AG

Richard Iten AG, Gipsergeschäft

Werner Iten, Sanitäre Installationen, Spenglerei AG

Walchwil

Enzler Bauunternehmung AG, Martin Enzler

Jego AG, Totalunternehmer Immobilien

Rust + Co., Baugeschäft

Zug

above-i GmbH, moderne Kommunikation

Acklin Metallbau AG

ARP André Rotzetter + Partner AG

BERGE PUR Outdoor, Trekking- und

Bergsportausrüstung

Bösiger Malerei, Spritzwerk

Brändle AG, Schreinerei

Breitenstein AG, Natur- und Kunststeine

Buchhaltungs- und Revisions-AG

Chocolatier Aeschbach

Die Mobiliar, Patrick Göcking

Dr. Hans Durrer, Treuhand

Fritz Weber AG, Metall- und Stahlbau

Gebr. Hodel AG, Bauunternehmung

Grau, Foto-Optik

Hafenrestaurant, Xaver Ruckli

Hans Abicht AG, Ingenieure für Gebäude-

technik usic sia

Hans Hassler AG, Parkett, Teppiche, Vorhänge

Hotel Löwen am See, J. & T. Ruckli

Hotel Restaurant Guggital

Landis Bau AG

Marcel Hufschmid AG

Optik Schumpf & Baggenstos

Restaurant Brandenberg

Restaurant Rütli

Schätzle AG, Büro Zug

SFS unimarket AG, HandwerkStadt

Stocker Tiefbau AG

Wasserwerke Zug AG


Nein zur missratenen revision des raumplanungsgesetzes

Das Schweizer Volk

soll jetzt entscheiden

Der sgv hat das Referendum gegen die Revision des Raumplanungsgesetzes

ergriffen. Er zählt bei der Unterschriftensammlung

und im Abstimmungskampf auf die Unterstützung aller freiheitlichen

Kräfte in der Schweiz. Als Zuger und als «Verbindungsoffizier»

zwischen dem Schweizer Gewerbeverband und meinem

Heimatkanton rufe ich alle Zuger auf: Unterstützen Sie das Refe rendum

und unterschreiben Sie die beiliegende Unterschriftenkarte.

Die RPG-Revision ist die missratene und mutlose Antwort

des Parlaments auf die rot-grüne Landschaftsinitiative,

die unter anderem ein 20-jähriges Bauzonen-

Moratorium verlangt. Der indirekte Gegenvorschlag,

den der sgv nun zu Fall bringen möchte, geht in einigen

Bereichen sogar weiter als das Volksbegehren

selbst. Drei zentrale Punkte sind absolut inakzeptabel:

Die Rückzonungspflicht von zu grossen Bauzonen, die

Verpflichtung zur Zwangsüberbauung der Grundstücke

innert bestimmter Fristen sowie die zwingende

Bundeslösung zur Mehrwertabgabe. Damit werden die

verfassungsmässigen Eigentumsrechte massiv eingeschränkt.

Verknappung von Bauland

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Alle

diese bodenrechtlich fragwürdigen und eigentumsfeindlichen

Zwangsmassnahmen würden zu einer wei -

teren Verknappung und in der Folge zur Verteuerung

von Bauland führen. Dies bedeutet automatisch einen

Anstieg von Mieten für Wohnungen und Gewerberäume

sowie generell höhere Immobilienpreise, was im

Kanton Zug mit den vielen Hotspots besonders verheerend

ist. Diese Verteuerung wird nicht primär den

Reichen und den Spekulanten schaden, sondern vorab

die grosse Mehrheit der Mieter und der KMU negativ

betreffen.

Der sgv sagt auch klar Nein zu neuen und/oder

höheren Steuern, Abgaben und Gebühren und wehrt

sich gegen mehr Bürokratie und komplizierte Verfahren,

welche die Umsetzung dieser Gesetzesrevision

zwangsläufig zur Folge hätte. Bei der Rückzonungspflicht

stellt sich in den Kantonen mit grossen Bauzonenreserven

zudem die Frage, ob die horrenden fi -

nanziellen Entschädigungen von den Gemeinden überhaupt

bezahlt werden können. Auf dem Spiel steht

aber auch das föderalistische Prinzip, weil die Raumplanung

gemäss Verfassung grundsätzlich zum Glück

immer noch Sache der Kantone ist.

19

ruedi horber

aNZeige

refereNDuM

referendum ergreifen

Es gibt grundsätzliche Weichenstellungen, über

die nicht nur das Parlament, sondern auch das Volk

befinden sollte. Die RPG-Revision ist eine solche einschneidende

Regulierung.

Der Schweizer Gewerbeverband ist gemäss seiner

Strategie 2008 quasi verpflichtet, das Referendum zu

ergreifen, wenn er glaubwürdig bleiben will. Dies ist

keine Absage an eine geordnete Raumentwicklung und

einen vernünftigen Natur- und Landschaftsschutz. Aber

den (Wohn-)Bedürfnissen einer stets wachsenden

Bevölkerung und der Wirtschaft muss ebenfalls angemessen

Rechnung getragen werden – im Interesse

eines wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandortes und

Werkplatzes Schweiz.

Dr. Ruedi Horber, Ressortleiter Raumentwicklung,

Handel und Landwirtschaft, Schweizer Gewerbeverband sgv

Hier können Sie zusätzliche Unterschriftenbogen

herunterladen und ausfüllen:

www.rpg.-revision-nein.ch

Malerei, Spritzwerk

Farbencenter

041 761 99 27

www.malerboesiger.ch


Wirtschaftsstandort Zug

«Das Holdingprivileg ist

für Zug sehr wichtig»

Der Wirtschaftsstandort Schweiz gerät von den USA und der

EU immer mehr unter Druck. Nicht wenige Wirtschaftsfachleute

reden gar von einem «Wirtschaftskrieg». Davon betroffen ist

auch der Kanton Zug. Wie wichtig sind für den Standort Zug

die Steuern, das Holdingprivileg und die Domizilgesellschaften?

Wir haben bei Michael Annen, geschäftsführendem Partner der

Buchhaltungs und Revisions AG (brag), nachgefragt.

Wirtschaftsprüfer Michael annen: «es gibt eine schmerzgrenze.»

Michael annen, Zug hat sich in den letzten 60,

70 Jahren als Wirtschaftsstandort nicht nur

in der schweiz, sondern auch weltweit etabliert.

ist der Kanton aus ihrer sicht in dieser Beziehung

auf einem guten Weg?

Michael Annen: Zug hat sich dank einem attraktiven

Steuergesetz, aber auch dank intensiver Pflege der

wichtigen Standortfaktoren als Wirtschaftsstandort

etablieren können. Dazu gehört gute Arbeit der Politik,

der betroffenen Verwaltungen, aber auch eine offene

und wirtschaftsfreundliche Einstellung der Zuger Bevölkerung

und der Zuger Handel- und Gewerbetreibenden.

Die Attraktivität von Zug ist heute gefähr -

det – der Druck auf die attraktiven Standortfaktoren hat

stark zugenommen. Beispiel Steuern: Luzern fährt mit

Zuger NFA-Geld eine Steuerdumping-Strategie und

verabschiedet sich aus der Zentralschweizer Solidarität

und Zusammenarbeit, wenn es was kostet. Die EU und

die USA machen Druck auf attraktive Steuersätze in der

Schweiz, gleichzeitig kultivieren sie ihre Steuer oasen,

um einen Vorteil im Standortwettbewerb zu erlangen.

Aber auch andere Faktoren machen Zug vermehrt zu

schaffen: hoher Zuwanderungsdruck, überlastete Ver-

21 titeltheMa

kehrssysteme gefährden die hohe Lebens qualität. Zug

steht vor grossen Herausforderungen seit Langem.

andere Kantone, andere länder versuchen

zumindest den Kanton Zug zu kopieren

oder bezüglich unternehmenssteuer gar zu

unterbieten. Mit welchen folgen?

Zug finanziert stetig überproportional mehr andere

Kantone und den Bund, es bleibt weniger für die

Zuger Anliegen. Die Solidarität unter den Kantonen

wird mit der NFA arg strapaziert. Die Angleichung

der Steuersätze nimmt den Druck von Zug und ist gut,

soweit keine Dumping-Politik betrieben wird. Wenn

Luzern allerdings bei Zuger Firmen Werbung macht

für einen Standortwechsel nach Luzern wegen tieferer

Steuern, ist dies schlechtes Benehmen.

Wie verbunden sind internationale firmen mit

dem standort Zug, wenn sich das steuerklima

ändert?

Steuern sind nur ein Standortfaktor. Ebenso wichtig

für internationale Unternehmen ist das Angebot von

qualifizierten Arbeitnehmern, die Anbindung an den Ver -

kehr und die Infrastruktur. Es ist aber genauso klar,

dass die Steuern eine sehr wichtige Rolle spielen. Wird

die Differenz zu anderen Standorten grösser, dann ziehen

die internationalen Firmen schnell weg. Bereits heute

haben die international tätigen KMU mit Standort Zug

und Hauptmärkten EU wegen des Euro sehr grosse Mühe.

Die Ersten überlegen sich heute, den Standort nach aus -

ser halb der Schweiz zu verlegen. Wenn mit dem Frankenkurs

alles 20 Prozent teurer wird, dann halten attraktive

Steuersätze und Rahmenbedingungen in Zug

internationale Firmen nicht mehr von dem Wegzug ab.

gibt es also eine schmerzgrenze?

Ja, ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass

die Steuersätze im internationalen Umfeld noch weiter

sinken. Steuersätze von 10 bis 14 Prozent sind heute

in Ordnung und konkurrenzfähig. Die Schmerzgrenze

beim Frankenkurs haben wir hingegen erreicht, und

dies ist heute das grössere Problem und die Gefahr

für den Wegzug von internationalen Firmen aus Zug.

in Zug gibt es viele Domizilgesellschaften. Die

eu will sie abschaffen. Was heisst das für Zug?

Die Abschaffung des Steuerstatus Domizilgesellschaften

wird keine grosse Auswirkungen haben auf

den Standort Zug. Domizile werden weiterhin angeboten,

denn es gibt für eine Domiziladresse viele andere

Gründe als bloss Steuern. Wichtiger aber ist der Steuerstatus

Holdingprivileg und gemischte Gesellschaften

– diese beiden sind für Zug zentral. Falls diese auch

abgeschafft würden, wäre aus Sicht der Steuerbelastung

eine Kompensation zwingend. Ansonsten wäre eine

grosse Abwanderung von Firmen und Arbeitsplätzen

die Folge – aus Zug und wahrscheinlich auch aus der

Schweiz. Die Gewinner wären andere Staaten in der

EU oder in Asien, welche attraktivere Bedingungen

offerieren könnten. Zug ist gezwungen, neue Ansätze im

Steuerbereich zu prüfen – Kreativität ist gefragt. Wich -


«Wir gewinnen Zeit und können

die Solvenz unserer Kunden prüfen»

Inkasso ist nicht die dringlichste Finanzaufgabe. Und bei Gewerbebetrieben fehlen oft die Zeit

und das Know-how, um seriöses Inkasso zu betreiben. Der Amici Caffè AG in Cham ging es

genauso. Patrick Spiller, Leiter Finanz & Administration, erzählt, wie’s heute aussieht.

Wie charakterisieren Sie Ihre Kunden?

Es sind «Genussmenschen» mit einem hohen Qualitäts-

und Stilbewusstsein. Sie suchen das Spezielle. Eine

faire, natürliche Produktion ist wichtig. Unsere Kunden

schätzen es extrem, dass wir weltweit das erste Unternehmen

mit dem DNV-Zertifikat für Nachhaltigkeit

sind. Zudem ist der persönliche Kontakt entscheidend.

Ist die Zahlungsmoral Ihrer Kunden gut?

Ja, absolut. Es gibt allerdings regionale Unterschiede.

Weshalb bleiben Rechnungen trotzdem unbezahlt?

Durch finanzielle Selbstüberschätzung. Typische Beispiele

sind Start-ups im Gastrobereich. Aber auch durch

Arbeitslosigkeit, Krankheit oder den Tod von Angehörigen

geraten Kunden in Bedrängnis. «Professionelle»

Schuldner haben wir zum Glück eher weniger.

Viele Gewerbebetriebe mahnen, mailen und telefonieren

zigfach, um ihre Schuldner zum Zahlen zu

bewegen. Oft folgen dann halbherzige Versuche,

die Forderung rechtlich einzubringen. Wenn das Geld

nicht kommt, macht man die Faust im Sack. Was

ist Ihre Erfahrung?

Wir haben auch lange so funktioniert. Heute verfügen

wir über ein striktes Mahnwesen. Wenn der Schuldner

nach drei Mahnungen nicht bezahlt hat, stellen wir ihm

einen letzten Aufruf zu und informieren ihn, dass wir

seinen Fall unserem Inkassopartner übergeben.

Warum haben Sie Ihr Inkasso ausgelagert?

Wir haben einfach keine Zeit, um zum Beispiel nach

Lausanne an eine Friedensrichterverhandlung zu fahren,

nur um festzustellen, dass der Schuldner nicht teilnehmen

wird. Zudem fehlt uns bei komplexen Verfahren

das rechtliche Know-how. Wir haben deshalb vor

einigen Jahren eine Evaluation verschiedener Inkassobüros

durchgeführt. Wir haben uns für die Inkasso Organisation

AG entschieden, weil das Unternehmen seit

fast 40 Jahren im Markt ist, über eine hohe rechtliche

Kompetenz verfügt und Fälle rasch bearbeitet.

Was macht einen guten Inkassopartner aus?

Wichtig sind für uns die Grösse der Datenbanken im

Bereich Bonitätsabfragen, die Aktualität dieser Daten,

die persönliche Betreuung, die rechtliche Kompetenz

und die Fähigkeit, rasche Lösungen anzubieten.

Patrick Spiller in der «Welt des Kaffees» aus dem Hause Amici.

Ist Inkasso Ihrer Meinung nach ein Imagefaktor?

Auf jeden Fall. Wir haben heikle Kunden. Deshalb erwarten

wir von unserem Inkassopartner, dass er genauso

vernünftig, lösungsorientiert und professionell

mit unseren Kunden umgeht, wie wir selbst.

Amici Caffè

Die Amici Caffè AG stellt ein umfassendes Produktsortiment

rund um den Kaffee zur Verfügung: Kaffee,

Kaffeemaschinen, Porzellan und mehr. Amici Caffè

beliefert Detailhändler und Gastronomiebetriebe. Über

den Online-Shop, den Fachhandel und in der Galleria

Luzern können Amici-Produkte auch direkt bezogen

werden. Infos: www.amici.ch

• Die Inkasso Organisation AG wurde 1973 gegründet.

Sie ist ein unabhängiges Schweizer

Familienunternehmen und eines der grössten

und renommiertesten Inkassounternehmen des

Landes.

• Die 30 Mitarbeiter der Inkasso Organisation AG

sind ausgebildete Spezialisten. Das Unternehmen

betreut langjährige Kunden in der ganzen

Schweiz.

Kontakt: 041 727 66 66, www.inkassozug.ch


tig ist auch die internationale Verträglichkeit von attraktiven

Lösungen, wie beispielsweise der Ansatz für die

Besteuerung von Lizenzerträgen im Kanton Nidwalden.

im fokus sind auch die holdinggesellschaften.

Wie wichtig ist das holdingprivileg für Zug?

Sehr wichtig. Wobei man sehen muss, dass es

auch im Ausland eine privilegierte Besteuerung von

Holdings gibt. Die Holdingbesteuerung wird in einer

angepassten Form bestehen bleiben.

Wie beurteilen sie überhaupt den steuerwettbewerb

in der schweiz?

Wettbewerb und Markt sind gesund, soweit es

keine erdrückende Marktmacht eines Mitbewerbers

gibt. Der Steuerwettbewerb hat in der Schweiz bisher

sehr gut funktioniert. Die sehr hohe Belastung des

Kantons Zug im Zusammenhang mit den NFA-Zahlungen

verzerrt diesen Steuerwettbewerb immer stärker.

Schlussendlich ist alles eine Frage des Masses – auch

beim Steuerwettbewerb. Ansonsten kann gesagt werden,

dass der Steuerwettbewerb gut funktioniert und

die gesamte Schweiz davon profitiert. Es darf nicht

vergessen werden: Zug zahlt nicht nur in den NFA

hohe Summen, sondern Zuger Arbeitgeber zahlen auch

in die AHV ein, was schwächeren Kantonen und den

Ausgleichskassen zugute kommt.

und im Vergleich mit dem ausland?

Die Schweiz steht heute so gut da, weil sie zum

Beispiel einen gut funktionierenden Steuerwettbewerb

hat. Die westeuropäischen Staaten wurden in den letzten

Jahren immer sozialistischer geprägt; die Politik

wollte es allen recht machen, und die EU-Staaten mutierten

zu einem riesigen Umverteilungsmonster; man

versucht alle Probleme über den Staat zu lösen. Das

Resultat in der EU kennen wir ja. Der Vergleich Ausland

und Schweiz ist der Beweis, dass Wettbewerb

und Markt besser sind als staatliche Subventionierung

und Eingriffe. Leider suchen wir das Glück in der

Schweiz immer mehr beim Staat, ohne dabei an die

Finanzierung und die Zukunft zu denken.

es wird immer wieder von einer steuerharmonisierung

geredet. Was hätte eine solche

für Zug für folgen?

Eine formelle Steuerharmonisierung haben wir ja

bereits mit dem Steuerharmonisierungsgesetz. Dieses

Gesetz legt die Besteuerungsgrundsätze in der Gesetzgebung,

das Verfahrensrecht, das Steuerstrafrecht und

was genau besteuert wird, fest. Eigentlich sollte das rei -

chen. Sie sprechen die materielle Steuerharmonisierung

an. Zug müsste wohl die Steuern erhöhen. Zug verlöre

an Mitbestimmung. Der erste Schritt zum zentralistischen

Staatsmodell im Sinne von EU Brüssel wäre getan.

Wenn von Zug die rede ist, dann wird immer ein

altes Klischee bemüht. Zug wird gleichgesetzt

mit steuerparadies. ist das so, oder sind

für eine internationale firma andere Voraussetzungen

nicht viel wichtiger?

23

aNZeige

titeltheMa

Das Klischee wird international und von gewissen

Gruppen gut bewirtschaftet, weil Zug sich über die

Jahre erfolgreich entwickelt hat. Da spielt also auch Neid

mit. Alle Bewohner wie auch Unternehmen in Zug zah -

len anständig ihre Steuern. Ich behaupte als Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater, dies in Zug beurteilen zu

können: Zug hat im Vergleich zu anderen Standorten

tiefere Steuern, aber deswegen ist es noch lange kein

Steuerparadies. Da gibt es genügend andere Standorte,

welche dem Prädikat «Steuerparadies» gerecht werden.

Für internationale Firmen, welche Arbeitsplätze schaffen,

ist die Steuerbelastung ein zentraler Faktor, andere

Faktoren spielen aber einen ebenso wichtige Rolle wie

Infrastruktur, Angebot qualifizierter Arbeitsplätze etc.

Das rechnungslegungsrecht wird neu geregelt.

Was sind die wichtigsten Neuerungen?

Die Änderungen sind nicht revolutionär. Die Einführung

des damaligen Revisionsrechtes war für unsere

Branche viel bedeutender. Neu ist die Ausgestaltung

des Rechnungslegungsgesetzes recht formneutral. Das

heisst egal ob Einzelfirma oder AG – alle unterliegen

den gleichen Normen für die Erstellung der Jahresrechnung

und die Führung der Buchhaltung. Einzelunternehmen

können für bis zu 500 000 Franken Umsatz

eine einfache Ausgaben- und Einnahmenbuchhaltung

führen und müssen z.B. keinen Anhang erstellen. Es gibt

also nach wie vor gewisse Erleichterungen für kleinere

KMU.

Das Gesetz ist alles in allem etwas strukturierter

aufgebaut, und gewisse Angaben im Anhang werden

neu gemacht werden müssen, andere fallen weg.

Was ändert sich für einen KMu-Betrieb?

Für den «normalen» KMU-Betrieb, welcher heute

schon eine moderne Buchführung hat, ändert sich

nicht allzuviel.Grössere KMU mit 20 Mio. Franken Bilanzsumme,

40 Mio. Franken Umsatz und 250 Vollzeit -

angestellten, wobei nur zwei Kriterien erfüllt sein müssen,

müssen neu neben Bilanz und Erfolgsrechnung auch

eine Geldflussrechnung erstellen und in einem Lagebericht

über den Geschäftsverlauf und die Zukunftsaussichten

des Betriebes eine Aussage machen. Zudem sind

die Anhangsangaben etwas erweitert. Die grösseren KMU

haben also etwas Mehrarbeit zu bewältigen. Damit soll die

Transparenz in der Rechnungslegung gefördert werden.

Wann wird es voraussichtlich in Kraft treten?

Der Bundesrat setzt das Gesetz in Kraft. Da die

Aktienrechtsreform mit der «Abzocker-Initiative» zu-


sammenhängt, ist noch nicht klar, ob der Bundesrat

das Rechnungslegungsgesetz, als Teil der Aktienrechtsreform,

separat in Kraft treten lässt oder auf die Abstimmung

wartet. Ich schätze, vor dem 1. Januar 2013

läuft da nichts. Und dann gibt es eine zweijährige

Übergangsfrist für die Umsetzung. Es verbleibt also

genug Zeit für Anpassungen seitens der Unternehmen.

Die Buchhaltungs und revisions ag besteht nun

seit 50 Jahren. Was waren die Kerngebiete?

Als die Firma gegründet wurde, stand Zug am

Anfang der wirtschaftlichen Entwicklung. Dies führte

dazu, dass immer mehr Treuhänder und Anwälte sich

in Zug ansiedelten. Viele haben sich auf Gesellschaftsverwaltungen,

insbesondere von Domizilgesellschaften,

spezialisiert. Daneben gab es die lokalen Gewerbe

und Handwerksbetriebe, welche im Bereich Erstellen

von Steuererklärungen und Erledigung von Steuerformalitäten,

aber auch Unterstützung oder Erstellung der

Buchhaltung zunehmende Bedeutung erlangten.

und was hat sich verändert?

Die zunehmende Regulierung, neue Steuergesetze

und Steuerarten wie die MWST, führten dazu, dass

wir heute Mitarbeitende benötigen, die sich einerseits

im Bereich Finanz- und Rechnungswesen, Steuern und

Wirtschaftsprüfung ein breites Generalistenwissen

aneignen und andererseits in bestimmten Themen ein

hohes Spezialwissen erwerben. Ich denke da an die

Schweizer und die EU-MWST, Unternehmensbesteuerung

bei Umstrukturierungen oder Rechnungslegung

und Konsolidierung für kleine KMU-Gruppen. Die zunehmende

Anzahl von Expats in Zug hat auch dazu

geführt, dass die Nachfrage nach Personaladministrations-Dienstleistungen

stark gestiegen ist. Seit rund

20 Jahren wurden verschärfte Bestimmungen im Wirtschaftsprüferbereich

eingeführt. Diese gipfelten im 2008

eingeführten Gesetz, wonach neu eine eidgenös sische

Aufsichtsbehörde über die Revisoren und Wirtschaftsprüfer

wacht und nur mit Hilfe einer Zulassung Revisionsdienstleistungen

angeboten werden dürfen.

Michael annen freut sich auf das Jubiläum seiner firma

25 titeltheMa

Selbstverständlich hat dies zu höheren Anforderungen

wie Qualitätssicherung geführt, aber auch zu höheren

Kosten. Die Regulierung in den letzten zehn Jahren war

enorm. Wir haben uns vom «einfachen» Treuhänder

zu einem fachlich professionellen Berater in den Be reichen

Wirtschaftsprüfung und -beratung, Rechnungs-

und Steuerberatungswesen ent wickelt.

Die anforderungen an treuhandfirmen, an die

Wirtschaftsprüfer werden immer umfassender,

die regulierung macht auch vor ihren türen

nicht halt. eine gute entwicklung?

Ich habe Verständnis dafür, dass bei den Wirtschaftsprüfern

gewisse Verbesserungen und ein Schutz des

Berufes nötig wurde. Es geht halt nicht, dass eine ausgebildete

Reinigungsmitarbeiterin nebenbei auch noch

Unternehmen prüft. Allerdings befürchte ich, dass mit

dem neuen Revisionsgesetz und den neuen Zulass ungsvoraus

setzungen bei gewissen Bestimmungen über das

Ziel hinausgeschossen wurde. Und: Wenn es eine neue

Auf sichtsbehörde gibt, dann will sich die auch profilie -

ren. Sprich: mehr Staat, weniger Markt. Natürlich ist das

für mich als liberaler Staatsbürger nicht immer einfach.

Was bedeutet dies für ihre firma?

Auf den ersten Blick hat das neue Gesetz Wachstum

in unserer Firma ausgelöst, weil wir uns auf die

neuen Bedingungen eingestellt haben und den Kunden

eine gute Lösung anbieten wollten, bei der das Preis-

und Leistungsverhältnis stimmt. Wir mussten aus der

neuen Situation das Beste für unsere Kunden rausholen.

Manchmal habe ich aber auch das Gefühl, dass wir

von den immer neuen Anforderungen und Änderun -

gen – sei es in den Gesetzen oder durch die Aufsichtsbehörde

respektive die Verbände – erdrückt werden. Der

interne administrative Aufwand ist stark angestiegen.

und ihre Mitarbeiter?

Wir benötigen immer mehr erfahreneres und qualifizierteres

Personal, was die Dienstleistungen nicht

billiger macht. Die Mitarbeitenden finden heute im

Bereich der Treuhandtätigkeit eine herausfordernde

Tätigkeit mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten in

unseren Fachbereichen Finanz- und Rechnungswesen,

Steuern, Wirtschaftsprüfung und -beratung. Das

Tätigkeitsfeld ist vielseitig und interessant, weil wir

auch eine breite Palette von Kunden beraten dürfen.

Der Druck ist dafür in gewissen Monaten des Jahres

sehr hoch. Flexibilität ist sehr gefragt wie auch Fremdsprachenkenntnisse,

da wir mit internationaler Kundschaft

zu tun haben.

Die KMu stöhnen unter der last der Bürokratie,

denn sie nimmt laufend zu.

Ja, das ist leider so. Auch unsere Branche stöhnt.

Die Staatstätigkeit nimmt rasant zu; die Parlamenta rier

sind unter internationalem Druck, wobei man glaubt,

das Allerheilmittel liege bei neuen Gesetzen. Alles will

heute mit Gesetzen und Verordnungen gelöst sein, dabei

wären einfach gesunder Menschenverstand und

etwas Pragmatismus der bessere Lösungsansatz.


starke Wertschöpfung der Pharmabranche in Zug

Standortvorzüge behalten

ständerat Joachim eder

«Die grosse Mehrheit der Berner Novartis-Angestellten

wechselt ab 2013 mit ihrem Arbeitgeber nach Rotkreuz.

Pascal Brenneisen, der Chef von Novartis

Schweiz, verspricht sich viel vom neuen Standort.» –

«2012 ist das Jahr für Generika: Seit zwei Jahren leitet

Claudio Albrecht den Generika-Hersteller Actavis. Die

Firma verlegte in dieser Zeit den Sitz nach Zug und

wuchs rasant.» Diese zwei Schlagzeilen, welche kürzlich

in der «Neuen Luzerner Zeitung» erschienen sind

und die Pharmaindustrie im Kanton Zug betreffen,

beweisen den überaus grossen Stellenwert, den diese

Branche als Teil der sogenannten Gesundheitswirtschaft

bei uns hat.

Die zitierten Medienmeldungen kommen nicht

von ungefähr, ist unser Kanton wegen seiner eindeutigen

Standortvorzüge doch Sitz und Headquarter vieler

bekannter Weltfirmen im Bereich Pharma, chemische

Produkte und Biotechnologie. Diese Standortvorzüge

wurden mir kürzlich an einem gesundheitspolitischen

Workshop von den Verantwortlichen der im Kanton

domizilierten Firmen eindrücklich bestätigt. Sie sind:

zentrale Lage mit sehr guter Verkehrsanbindung (Auto,

Eisenbahn und Flugzeug), erstklassiges Bildungsangebot,

hohe Lebensqualität, tiefe Steuern, verlässliche

Politik, effiziente und serviceorientierte Verwaltung,

wirtschaftsfreundliche Umgebung, Magnet für Topleute

etc. Diese Vorteile sind unbedingt zu erhalten!

Die Anwesenheit diverser Pharma-Geschäftssitze

zieht nicht nur eine rege Bautätigkeit (und damit Aufträge

für das Gewerbe) nach sich, sondern bringt auch

27

aNZeige

KoluMNe

viele zusätzliche Arbeitskräfte in unseren Kanton. Dies

und die Tatsache, dass nach Roche mit Novartis ein

weiteres Ausbildungszentrum für Führungskräfte aus

der ganzen Welt nach Risch Rotkreuz kommt (Gut

Aabach), ist unserer Bevölkerung bestimmt nicht

ent gangen. Erwähnenswert ist zudem auch die Innovationskraft,

welche dank der Forschungs- und Entwicklungsarbeit

der Pharma-Unternehmen aus Zug in

die Welt hinausstrahlt. Die neuen Medikamente kommen

nämlich den Patienten auf allen fünf Kontinenten

zugute. So ist beispielsweise die Firma Amgen,

die Arzneimittel gegen schwere Krankheiten erforscht,

entwickelt und produziert, das grösste Biotechnologieunternehmen

der Welt.

Die Pharmaindustrie ist für mehr als 30 Prozent

der Schweizer Exporte verantwortlich. Ihre Wertschöpfung,

direkt und indirekt, erreicht gegen 30 Milliarden

Franken, was einem Anteil von 5,7 Prozent am

nominalen Bruttoinlandprodukt entspricht. Die Pharmaindustrie

weist nicht nur eine steigende Zahl der

Erwerbstätigen auf, die Produktivität ist überdurchschnittlich

hoch. Mit 400 000 Franken pro Person und

Jahr oder 232 Franken pro Arbeitsstunde ist die Wertschöpfung

dreimal so hoch wie die durchschnittliche

Produktivität der Gesamtwirtschaft. Die Pharmabranche

liegt damit deutlich an der Spitze – vor den Versicherungen

mit 194 und den Banken mit 137 Franken

pro Stunde.*

Die Zuger Bevölkerung sollte sich daher wieder

einmal bewusst werden, dass die Pharmabranche für

unseren Kanton und dessen Bevölkerung eine ausgesprochen

grosse Wertschöpfung darstellt. Sehr oft wird

nämlich ausschliesslich über die Kosten im Gesundheitswesen

diskutiert. Der gesellschaftliche Nutzen (in

Form von Lebenserwartung und Lebensqualität), der

volkswirtschaftliche Wert und der Beitrag zum Forschungsstandort

Schweiz findet oft keine oder zu wenig

Beachtung. Leider, meine ich. Denn Medikamente

kosten nicht nur, sie bringen auch viel. Aufgrund der

Statistik sogar jedem von uns etwas ...

Ständerat Joachim Eder, Unterägeri

*Diese Zahlen stammen aus der Zeitschrift «Markt

und Politik 1/12», dem Newsletter von Interpharma,

dem Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen

der Schweiz

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INFOBOX

Effizienz für KMU: Wie Sie Ihre IT günstiger, einfacher und sicherer machen

Comfox hilft KMU

auf die richtige Cloud

Beim Cloud Computing werden Daten und Programme nicht mehr auf dem eigenen

Computer abgelegt, sondern virtuell ausgelagert – also in einer «Wolke» abgelegt. Ein

Prinzip, das die IT besonders für KMU günstiger, einfacher und sicherer macht. Die Zuger

IT-Spezialisten von Comfox erklären weshalb.

In vielen KMU gilt in Sachen IT die Devise: Hauptsache,

es funktioniert. Denn häufig wird die IT erst

dann zum Thema, wenn der Server streikt, keine

E-Mails mehr empfangen werden oder ein neuer PC in

Betrieb genommen wird. Die IT ist für KMU aber auch

aus finanzieller Sicht ein wichtiges Thema. Schliesslich

stellt eine umfassende «State of the Art»-IT-Infrastruktur

eine bedeutende Investition dar. All diese Themen

erhalten mit der Cloud eine neue, vielversprechende

Antwort. So gilt unter Fachleuten schon heute: Keine

Cloud – keine effiziente IT. Doch ist die Cloud – das

Auslagern von Hard- und Software in den virtuellen

Raum – wirklich ein Allheilmittel? Martin Fuchs, Geschäftsführer

von Comfox, sieht dies so: «Die Cloud

kann eine perfekte Ergänzung zu einem Firmennetzwerk

eines KMU sein. Mit der Cloud lassen sich Investitionskosten

massiv senken. Und auch der Support

wird stark vereinfacht.»

Mehr IT für weniger Geld

Wer auf die Cloud setzen will, mietet bei Comfox

eine komplette, virtuelle Serverumgebung, untergebracht

in den Hochsicherheitsdatencentern der Swisscom.

Die Vorzüge dieser virtuellen Umgebungen sind viel-

fältig: Die Ressourcen lassen sich optimal nutzen,

die Verfügbarkeit ist nahezu 100 % und eine Neuinvestition

für den Kunden wird hinfällig. Höhere Effizienz

und tiefere IT-Kosten sind das Resultat. Zudem wären

derart flexible und umfangreiche IT-Lösungen noch vor

Comfox: Der Cloud-Partner für Ihr KMU

Comfox unterstützt KMU in der Region Zug und Umgebung in den

Bereichen IT und Telekommunikation. Wir beraten Sie, wie Sie am

sinnvollsten in Ihre IT investieren, und setzen Ihr Projekt mit unseren

starken Partnern verlässlich und unkompliziert um.

Kurzem für KMU nicht finanzierbar gewesen. Beson-

ders hohe Sicherheit – zum Beispiel für Cloud

Backups – bieten externe Datensicherungslösungen

beim Comfox-Partner MOUNT10, dem Datenbunker in

den Schweizer Alpen.

Microsoft als wichtiger Partner

Auch Microsoft trägt mit seinen Produkten zur

Cloud-Euphorie bei. Mit Office 365 und Windows Intune

liefert Microsoft gleich zwei starke Argumente: Office

365 passt in jedes KMU und senkt die IT-Kosten. Zudem

verhilft es kleineren Firmen zu Kommunikationsmöglichkeiten,

die bis anhin den Grossen vorbehalten waren.

Exchange online, Sharepoint und Lync sind dabei

nur einige Schlagwörter. Selbst die kleinste Firma will

ihre Kommunikation heute so mobil wie möglich gestalten:

Mails, Termine, Kontakte und Notizen müssen immer

und überall verfügbar sein. Kein Problem mit Office

365 – und das zu einem konkurrenzlos günstigen Preis.

Sicher ist sicher

Doch wie steht es um die Sicherheit, wenn alle Daten

im virtuellen Raum ausgelagert sind? Schon heute

sind viele KMU mit dem Thema IT-Sicherheit über-

fordert – oder nicht mehr up to date. Wie gut bin ich

beispielsweise auf Datenverlust vorbereitet? Wie schütze

ich mich gegen IT-Vandalismus, ohne gleich ein Vermögen

zu investieren? Wie lange überlebt meine Firma

ohne Daten und ohne IT? Hält die Cloud unseren Datenschutzbestimmungen

stand? Fragen wie diese beant-

wortet Comfox Tag für Tag. Denn die IT-Spezialisten aus

Hünenberg finden für jedes KMU eine Lösung, die optimal

zum Unternehmen – und zu seinem Budget – passt.

Comfox AG, Bösch 82, 6331 Hünenberg

041 729 07 29, www.comfox.ch


service Public

Warum es weniger Staat

und mehr Wettbewerb

braucht

Im ÖffentlichenVerkehr, bei der Stromversorgung, bei den Postdiensten

oder im Gesundheitswesen braucht es mehr Markt:

Dies zeigt ein Buch von Avenir Suisse. Die Autoren um den Infrastruktur-Experten

Urs Meister stellen fest: Mehr Wettbewerb

bedroht den Service public nicht, wie seine Verteidiger behaupten,

sondern macht ihn dank mehr Innovation und Effizienz besser.

Die sBB halten im Personenverkehr das Monopol

Müssen tatsächlich staatsnahe Unternehmen den

Strom liefern, für die Patienten sorgen, die Fernsehunterhaltung

bieten, die Post vertragen oder die Züge betreiben?

Können wir also unser Alltagsleben nur dank

dem Service public führen, den der Staat gewährleistet

und für den wir deshalb als Steuerzahler aufkommen?

Die Allgemeinheit müsse diese Leistungen sicherstellen,

sagen die Verteidiger des Service public, weil sie

im Markt nicht ausreichend oder zu teuer angeboten

würden. Falsch, wendet Urs Meister ein. In seinem

Buch «Mehr Markt für den Service public» zeigt er

auf, «warum die Schweizer Infrastrukturversorgung

weniger Staat und mehr Wettbewerb braucht»: Privatunternehmen,

die sich um Effizienz und Innovationen

bemühen müssen, könnten viele Leistungen in besserer

Qualität und zu günstigeren Preisen anbieten.

29

aNZeige

Mit Sicherheit richtig betreut

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PolitiK

Die wichtigsten aussagen des Buches

Die Schweiz ist bei den Marktöffnungen in der

Mitte stecken geblieben. Es sind zwar nicht mehr eidgenössische

Beamte, die uns die Post bringen, das Zugbillett

knipsen oder das Telefon aufschalten. In den

1990er-Jahren, als die EU ihre Infrastrukturmärkte

liberalisierte, um an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen,

musste auch die Schweiz nachziehen. Aus den

Bundesbetrieben PTT und SBB wurden selbständige

Unternehmen. Post und Bundesbahnen bleiben zwar

zu 100 Prozent in Staatsbesitz, arbeiten aber auf eigene

Rechnung. Swisscom ging 1998 an die Börse und

gehört noch zu 52 Prozent dem Bund. Der ehemalige

Monopolist muss sein Netz für Konkurrenten öffnen

und sich dem Wettbewerb stellen. Und auch die Kantone

entliessen viele ihrer Unternehmen, wie die Spitäler,

die Stromversorger oder die Flughafenbetreiber,

in die Unabhängigkeit und damit in den Markt.

Anders als in der EU führte die Liberalisierung in

der Schweiz aber kaum zu mehr Wettbewerb; die

Beschäftigung in den Service-public-nahen Sektoren

nahm sogar kräftig zu: Sie stieg zwischen 1992 und

2007 von rund 14 auf fast 17 Prozent der Gesamtbeschäftigung,

dies vor allem wegen des starken Wachstums

im Gesundheits- und im Sozialwesen. Die gesamte

Wertschöpfung in den Service-public-nahen

Branchen betrug 2008 knapp 70 Milliarden Franken.

Daraus lässt sich schliessen: Erstens ist der Service

public ein bedeutender Teil der Schweizer Wirtschaft,

und zweitens dürfte die Arbeitsproduktivität im Service

public tiefer liegen als in der Gesamtwirtschaft.

In allen Bereichen des Service public behindern weiterhin

Schranken den Markteintritt von Privaten und

damit den Wettbewerb (siehe Box auf Seite 31). «Die

halben Marktöffnungen sind eher schädlich als nützlich»,

meint Urs Meister. «Wir leben deshalb jetzt in

der schlechtesten aller Welten.»

Wettbewerb macht service public besser

Alle Menschen in der Schweiz sollen die gleich

gute Versorgung bekommen, ob Arme oder Reiche, ob

an der Goldküste oder im Urner Schächental. Mehr

Markt bei der Post, im öffentlichen Verkehr oder im

Gesundheitswesen gefährde die Versorgung abgelegener

Regionen oder führe dort zumindest zu einem

starken Anstieg der Preise, meinen die Anhänger des

Service public. Sie beachten nicht, dass häufig Privilegierte

stärker von den subventionierten Leistungen

profitieren, so etwa Wohlhabende, die für das eigene

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Viele Märkte sind zwar offiziell geöffnet. Die Unternehmen

des Service public geniessen aber weiterhin

Vorteile wie die Förderung durch die Standortpolitik,

Wettbewerbsbehinderungen für die privaten Konkurrenten

oder subventionierte, also nicht kostendeckende

Preise, die zu einer zu hohen Nachfrage führen.

Einige Beispiele.

Öffentlicher Verkehr: Die SBB halten im Personenfernverkehr

das Monopol, und im regionalen

Schienenverkehr gibt es keine Ausschreibungen. Die

Konzessionierung verhindert auch Konkurrenz, beispielsweise

durch private Busbetriebe. Die Reisenden

bezahlen nur rund die Hälfte der effektiven Kosten,

weshalb das Netz übernutzt und die Zersiedelung gefördert

werden.

Post: Um den Rückgang der Briefpost wettzumachen,

breitet sich die Post in anderen Geschäftsberei-

Hallenbad mehr (zu) billiges Trinkwasser brauchen,

oder Hausbesitzer, deren Immobilien durch eine gute

ÖV-Erschliessung an Wert gewinnen. Sozial- und Regionalpolitik

lassen sich mit effizienteren Instrumenten

betreiben als mit dem Umverteilen von Steuergeldern

durch den Service public – ohne dessen schädliche

Nebenwirkungen wie die Zersiedelung des Landes oder

das Wachstum des Verkehrsaufkommens aufgrund eines

zu günstigen Angebots. Überdies kann der Staat

jene Leistungen, die von Privaten unter Marktbedingungen

nicht angeboten würden, gezielt bestellen und

abgelten.

Das Ausschalten des Wettbewerbs führt dazu, dass

die Ausgaben für den Service public steigen. Für dieses

Problem gibt es drei Lösungen: Erstens sind die Tarife

oder die Subventionen zu erhöhen, wie es vor allem

im Gesundheitswesen und im Öffentlichen Verkehr

geschieht. Zweitens können Leistungen abgebaut werden,

was aber beim Stimmvolk meist auf Widerstand

stösst. Oder drittens lassen sich die Kosten bei gleichem

Leistungsniveau senken. «Effizienz und Innovation

lassen sich aber nicht verordnen», weiss Urs Meister.

Für bessere Leistungen sorgt nur der Wettbewerb.

staat muss nicht selber unternehmer sein

Mit einer Road Map zeigt das Buch auf, wie die

Schweiz zu einem besseren Service public kommt.

«Der Staat soll nur jene Leistungen fördern, die von

der Politik gewünscht, aber im Markt tatsächlich nicht

erbracht werden», betont Urs Meister. Und auch diese

Leistungen muss der Staat nicht mit eigenen Unter-

31 PolitiK

Viele Märkte sind nach wie vor

nicht wirklich geöffnet

chen aus, wo der Markt herrscht, wie internetbasierte

Mailings, Detailhandel, Finanzdienste oder E-Health. Bei

den Briefen hat die Post aber immer noch das Monopol,

deshalb geniesst sie im Wettbewerb Konkurrenzvorteile

und Möglichkeiten zur Quersubventionierung.

Strom: Die Tarife richten sich nicht nach dem

Markt, sondern bleiben faktisch auf der Basis der «Gestehungskosten»

reguliert. Das führt zu einer weiten

Streuung der Energietarife. Die Beteiligungen der Kantone

an den Stromversorgern haben in den letzten Jahren

Milliarden an Wert verloren. Sie sind ein Klumpenrisiko

für die Steuerzahler.

Spitäler: Im Gesundheitswesen wird zwar seit diesem

Jahr aufgrund von Fallpauschalen abgerechnet.

Trotzdem können die Gesundheitsdirektoren die Kantonsspitäler

mit versteckten Subventionen bevorteilen.

M.S.

Die Kantone sind an den stromversorgern finanziell beteiligt – ein Klumpenrisiko

nehmen erbringen, sondern er kann sie bei Privaten

bestellen. Deshalb fordert die Road Map: Der Staat soll

die Leistungen im Markt ausschreiben. Aber er darf

die staatsnahen Unternehmen nicht mehr mit Restmonopolen

oder Steuervorteilen begünstigen, er muss die

Expansion öffentlicher Grundversorger in neue, wettbewerbliche

Märkte – beispielsweise die der Post oder

die der SRG im Internet – verhindern, und er sollte einen

Privatisierungsprozess einleiten. Denn grundsätzlich

gilt: Der Staat muss einen guten Service public nur

gewährleisten, aber nicht selber erbringen.

Markus Schär, Avenir Suisse


staatliche und berufliche Vorsorge

Reicht das für uns noch?

Fast täglich erhalten wir Informationen, dass sowohl bei der AHV

wie auch bei den Pensionskassen die Finanzierung der künftigen

Rentenansprüche aller Versicherten eine zunehmend schwierige

Herausforderung ist. Die Gründe liegen einerseits in der demografischen

Entwicklung (wir werden immer älter) und andererseits in

den tiefen Renditen, die auf Anlagen im aktuellen wirtschaftlichen

Umfeld noch erzielt werden können.

Viele Schweizerinnen und Schweizer befürchten, von

der AHV oder der Pensionskasse dereinst nur noch

geringe oder gar keine Beiträge (Renten) mehr zu bekommen.

Bei Jugendlichen sind diese Befürchtungen

sogar noch deutlicher spürbar. Deshalb wird die private

Vorsorge (Säule 3a oder 3b) immer wichtiger und

bekommt einen immer höheren Stellenwert. Der Staat

hat schon länger steuerliche Anreize geschaffen, um

die private Vorsorge zu fördern. Benedikt Nyffeler,

neuer Leiter Marktregion Zug der Zuger Kantonalbank,

beantwortet einige der häufigsten Fragen zum

Thema private Vorsorge:

Benedikt Nyffeler, warum reichen die staatliche

und berufliche Vorsorge nicht mehr aus?

Gemäss Erhebungen des Bundesamtes für Statistik

hat sich gezeigt, dass bei einem Jahreseinkommen bis

zu 76 000 Franken im Pensionsalter noch ein Alters -

einkommen aus AHV und Pensionskasse erzielt werden

kann, das rund 60 Prozent des früheren Erwerbseinkommens

entspricht. Das fehlende Einkommen zur

Fortsetzung des gewohnten Lebensstandards muss aus

dem Verzehr des privaten Vermögens bestritten werden.

Bei Einkommensklassen über 76 000 Franken nimmt

der Deckungsgrad deutlich ab.

Was kann ich selbst tun, um meine finanzielle

situation nach der Pensionierung zu verbessern?

Da gibt es grundsätzlich zwei Einrichtungen: Zum

Benedikt Nyffeler

33

aNZeige

Vorsorge

einen die gebundene Vorsorge-Säule 3a, bei welcher

der Staat gewisse Anreize schafft, freiwillig für das Alter

zu sparen, und dabei Rahmenbedingungen festlegt,

wie zum Beispiel die Höhe des jährlichen einzahlbaren

Maximalbeitrags oder die Verfügungsmöglichkeiten.

Die Säule 3b umfasst grundsätzlich jede Form des

freiwilligen Sparens. Sei es das einfache Sparkonto, ein

Fondssparplan oder eine Sparzielversicherung. Normalerweise

sind bei diesen Sparformen die Einzahlungs-

und Rückzugsmöglichkeiten flexibel gestaltet.

Worin liegt der unterschied zwischen der Banken-

und der Versicherungslösung beim säule-3asparen?

Die Banklösung wird in Kontoform geführt. Der

Kontoinhaber kann, muss aber nicht einzahlen. Ende

Jahr erhält er einen detaillierten Zins- und Saldo-Auszug

sowie eine Bescheinigung zuhanden seiner Steuererklärung.

Er ist also in jeder Hinsicht flexibel. Bei der

Versicherungsvariante wird ein Vertrag über eine fixe

Laufzeit abgeschlossen. Zudem muss zwingend eine

Versicherungskomponente enthalten sein, beispielsweise

eine Invalidenrente oder ein Todesfallkapital. Die

Leistungspflicht der Versicherung besteht nur, wenn

die Jahresprämien lückenlos bezahlt werden. Die Kosten

für die Versicherungsdeckung und die Vertragsverwaltung

werden von der Prämie in Abzug gebracht,

was übrig bleibt, wird für den Sparprozess verwendet.

Leider sind Versicherungslösungen in Bezug auf die

Kosten sehr intransparent.

Worin besteht für mich als sparer der hauptnutzen

einer säule 3a?

Einer der Nutzen ist sicherlich der Zinsvorteil, da

das Sparen-3a-Konto eine Vorzugsverzinsung geniesst.

Ein anderer ist der Steuervorteil. So fallen bis zur Auszahlung

weder Einkommens- noch Verrechnungssteuern

und auch keine Vermögenssteuern an. Besonders

positiv macht sich natürlich die Abzugsfähigkeit der

einbezahlten Beiträge vom steuerbaren Einkommen

bemerkbar. Aber auch am Ende des Sparprozesses,

wenn es zur Auszahlung kommt, geniesst die Säule

3a eine reduzierte Sonderbesteuerung. Und nicht zu

vergessen: die finanzielle Freiheit im Hinblick auf eine

Frühpensionierung oder die Sicherung des gewohnten

Lebensstandards im dritten Lebensabschnitt.

Hinweis: Weitere Informationen zum Sparen 3 und zur Vorsorge

finden Sie unter www.zugerkb.ch/vorsorge


für einen bürgerlichen Zuger stadtrat

bS14!: bürgerinitiative für

einen Mehrheitswechsel

Die Wahlen 2014 werfen ihre Schatten voraus. Die im Frühjahr 2012

gegründete Vereinigung BS14! – Bürgerlicher Stadtrat 2014 – be -

zweckt, zusammen mit CVP, FDP und SVP für einen mehrheit lich

bürgerlichen Stadtrat zu kämpfen. Anlass ist die Feststellung, dass der

seit 2010 von den linken Parteien beherrschte Stadtrat eine Politik be -

treibt, welche die Erfolgspositionen der Stadt zunehmend in Frage stellt.

Beat Baumann

Vor einigen Wochen hat sich

die Vereinigung der Öffentlichkeit

vorgestellt. Präsident ist der

parteipolitisch unabhängige

Beat Baumann, Inhaber der Metalli-Apotheke.

BS14! versteht

sich aber nicht als Partei, und

sie will auch die Parteien nicht

konkurrenzieren. Dem Vorstand

gehören Beat Baumman,

Leo Granziol, Ulrich Bollmann

und Willi Vollenweider an.

Zu den Gründungsmitgliedern

z ä h len neben den Vorstandsmitgliedern

auch Trix Branden-

berg, Beat Bühlmann, Ueli Eggenberger,

Rainer Leemann,

Martin Elbel, Hugo Halter, Andreas

Kleeb, Rudolf Leuppi,

Andreas Poncini, Adrian Risi,

Anderas Schaufelberger, Joseph

Speck, Hans Wickart und

Vreni Wicky.

Beat Baumann, es ist ja etwas ungewöhnlich,

bereits zwei Jahre vor den nächsten Wahlen

das thema zu lancieren. Was hat sie bewogen,

das Präsidium dieser gruppe zu übernehmen?

Beat Baumann: Bei den letzten Wahlen haben die

bürgerlichen Parteien die Kandidatensuche erst spät

aufgenommen und sich erst noch gegenseitig bekämpft.

Siegerin war dann die Linke. Vor einem Jahr sodann

haben CVP und FDP bei den Nationalratswahlen gezeigt,

wie man mit gutem Teamwork siegen kann. Dieser

Erfolg beflügelte Anfang 2012 einige politisch Interessierte,

in der Stadt eine ähnliche Zusammenarbeit

unter allen drei bürgerlichen Parteien anzustossen. Die

Idee hat mich fasziniert. Ich erklärte mich gerne bereit,

als unabhängiger Moderator diesen Prozess zu steuern.

Was hat der heutige stadtrat falsch gemacht?

Wir stellen zunehmend eine Politik fest, welche

die Grundlagen des Zuger Erfolgsmodells in Frage stellt.

35

aNZeige

PolitiK

Nur drei Beispiele: Im Zusammenhang mit der «Initiative

2000 Watt» hat der Stadtrat den Stimmberechtigten

eine Broschüre unterbreitet, welche über weite

Strecken als Desinformation zu bezeichnen ist. Im

Bereich Sozialpolitik hat er die vorher milizmässig

und über weite Strecken ehrenamtlich tätige Stiftung

Zugerische Altersheime faktisch verstaatlicht. Statt im

Bereich Investitionspolitik Wünschbares von Notwendigem

zu trennen, wollte er kommende Finanzengpässe

einfach durch höhere Steuern beseitigen.

Versteht sich Bs14! als eigene Partei?

Nein. Mit unserem Ansatz, schon heute über das Profil

künftiger bürgerlicher Stadtratsmitglieder nachzudenken,

die aktuelle Politik der linken Stadtratsmehrheit

kritisch zu begleiten und gleichzeitig die technischfinanziellen

Grundlagen für eine wirkungsvolle überpar

teiliche Wahlkampforganisation zu schaffen, ergänzen

wir die Arbeit von CVP, FDP und SVP. Wir

sind keine Konkurrenz. Wir haben denn auch alle drei

Parteien ein gehend informiert und Unterstützung zugesagt

erhalten.

Wird ihre Vereinigung dementsprechend keine

eigene liste aufstellen?

Solche taktischen Fragen beantworten wir heute nur

schon deshalb nicht, weil nicht einmal klar ist, ob die

Wahlen 2014 nach dem Proporz- oder dem Majorzsys -

tem durchgeführt werden. Wir haben mit der Forderung

nach einem mehrheitlich bürgerlichen Stadtrat ein stra -

tegisches Ziel, das von allen Beteiligten unterstützt wird.

Diesem ordnen wir alle taktischen Massnahmen unter.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale

Kandidat denn aus?

Wir erstellen zurzeit ein Anforderungsprofil. Generell

kann ich sagen, dass es Personen sein müssen,

die mit beiden Füssen auf dem Boden stehen und

wissen, dass auszugebendes Geld zuerst verdient sein

muss. Persönlichkeiten auch, welche die Privatwirtschaft

als Quelle der Wertschöpfung anerkennen und

den Staat nicht zum Selbstzweck erheben.

Wer kann Mitglied werden?

Mitglieder können alle natürlichen, insbesondere

in der Stadt Zug wohnhafte sowie juristische Personen

werden, die unser Ziel anerkennen. Einzelheiten wie

auch die jeweils aktuelle Mitgliederliste können auf

unserer Website www.bs14.ch eingesehen werden.

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gebäudesanierungen stehen im Mittelpunkt

co 2-Verordnung

Es gibt noch erheblichen

Korrekturbedarf

37

PolitiK

Mit der heute ablaufenden Anhörungsfrist zur neuen CO 2-Verordnung beginnt ein neues

Kapitel in der Konkretisierung der Schweizer Klimapolitik nach 2012. Der Schweizerische

Gewerbeverband sgv zeigt sich zufrieden mit dem Spielraum, den die Wirtschaft im neuen

Klimaregime erhalten soll. Trotzdem ortet der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft

klaren Korrekturbedarf.

Die Verordnung versucht zwar, die ambitiösen Ziele

der Schweizer Klimapolitik mit wirtschaftlicher Effizienz

zu verbinden, doch das wird ihr nur gelingen,

wenn sie in fünf Punkten verbessert wird. Zunächst

sind die Unternehmen, welche bisher massgeblich

zu den Fortschritten im Bereich des Klimaschutzes

beigetragen haben, nicht schlechter zu stellen. Das

Parlament sah ausdrücklich vor, dass Firmen, die im

Rahmen der Energieagentur der Wirtschaft ihre CO 2 -

Emissionen bis zum Jahr 2012 vermindert haben, diese

Reduktionen auch nach 2012 anerkannt erhalten.

Das ist im Verordnungsentwurf nicht der Fall.

Zwei forderungen

Der sgv verlangt auch, dass der parlamentarische

Wille in zwei weiteren Aspekten respektiert wird: Die

Senkenleistung von verbautem Holz und der PET-

Branche ist anzurechnen, und die Ziele der Schweizer

CO2-Reduktion gelten per 2020. Der Verordnungsentwurf

lässt die Senkenleistung offen und möchte die

Ziele bereits 2019 erreicht haben, was nicht nachvollziehbar

ist.

gesamtkonzept erarbeiten

Ein Kernanliegen des sgv ist die Mittelverwendung

der CO2-Abgabe für Gebäudesanierungen. Damit die

höchsten Effizienzstandards erreicht werden, ist nach

Ansicht des sgv die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes

als erster Schritt der Sanierung unerlässlich. Das

ist bei der Verwendung der Abgabe zu berücksichtigen.

Letztlich verlangt der grösste Dachverband der

Schweizer Wirtschaft eine genaue Messung der Regulierungskosten

dieser Vorlage. Auch die Schweizer

Klimapolitik muss sich an Effizienzkriterien messen

lassen. Es geht nicht an, dass Unternehmungen auch

hier entgegen dem parlamentarischen Willen mit neuen

administrativen Kosten belastet werden.

Nur wenn die Verordnung diese fünf Korrekturen

aufnimmt, ist sie in der Lage, als sinnvolle Grundlage

für die zukünftige Schweizer Klimapolitik gemäss dem

Willen des Parlaments zu dienen. Die Reduktion der

CO2-Emissionen ist ein wichtiges Anliegen des sgv,

das nur mit einem gesamtheitlichen und wirtschaftlichen

Ansatz gelingen wird.

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Sekretariat

Irène Castell-Bachmann

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Telefon 041 711 47 22

Telefax 041 728 71 66

Sekr.: info@zugergewerbe.ch

Red.: redaktion@wirtschaftzug.ch

38

schlusspunkt

Wenn Rentner rechnen

Vor einigen Tagen ist mir folgender Leserbrief in einer Zürcher Lokalzeitung aufgefallen. Eine Rentnerin regt

sich fürchterlich über Politiker auf, die sagen, 56 Franken Sozialhilfe für Asylsuchende seien der reichen

Schweiz unwürdig. «Ja, da frage ich jetzt, wissen diese Parlamentarier nicht, wie viel AHV-Rente die verheirateten

Schweizer pro Tag und Person bekommen?», schreibt sie, und man merkt, wie bei ihr der Blutdruck steigt.

Die Frau lässt es damit nicht bewenden, nein, sie rechnet gleich vor: 41 760 Franken betrage die maximale

Ehepaar-Rente pro Jahr. Der Höchstbetrag, verteilt auf 12 Monate, dann 30 Tage für 2 Personen, mache genau

58 Franken pro Person und Tag. «Zugegeben», schreibt sie weiter, «das sind zwar 2 Franken mehr als die Asylsuchenden

bis jetzt bekommen. Mit dem Unterschied, wir Alten bezahlen davon noch die Krankenkasse, die

Versicherungen, den Mietzins, den Zahnarzt und den Selbstbehalt bei der Krankenkasse sowie die Kleider.»

Ob 56 oder 58 Franken – viel ist dies wahrlich nicht. Ob es richtig ist, solche Vergleiche zu machen – dies

überlasse ich jedem Leser und jeder Leserin. Aber zum Nachdenken regt diese Rentnerin mit ihren Gedanken

auf jeden Fall an.

Frederico

KMu-frauen Kanton Zug

Am 25. September 2012, 12 Uhr, bitten

die Gaumenzauberer vom Café Speck

die KMU-Frauen des Kantons Zug zu einem

Blick hinter die Kulissen. Anschliessend

können sie sich beim Mittagslunch davon

überzeugen, dass man bei den Specks

weiss, wie man Gäste verwöhnt. Unbedingt

Datum vormerken. Anmeldungen an

Juliana Nussbaum,

juliana.nussbaum@palmer.ch

layout, Produktion und Versand

Victor Hotz AG

Sennweidstrasse 35

6312 Steinhausen

Telefon 041 748 44 44

Telefax 041 748 44 45

info@victor-hotz.ch

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Paolo Foschini

www.smile-to-me.ch

gewerbeverein Ägerital

Zum Vormerken: Die nächste GEMA (Ausstellung

des Gewerbevereins Ägerital) wird

vom 5. bis 7. April 2013 in der Ägerihalle

in Unterägeri durchgeführt.

gewerbeverein risch rotkreuz

Der Martini-Business-Lunch findet

am Freitag, 9. November 2012, statt.

gewerbeverein cham

Am 19. September 2012 findet der

14. Chamer Wirtschaftslunch im Lorzensaal

statt. Der Gemeinderat lädt dazu alle

ansässigen Unternehmen ein.

anzeigen- und abonnentenservice

Victor Hotz AG

Michèle Honegger

Sennweidstrasse 35

6312 Steinhausen

Telefon direkt 041 748 44 22

Telefon Zentrale 041 748 44 44

Telefax 041 748 44 45

inserate.wirtschaftzug@victor-hotz.ch

www.victor-hotz.ch

Voranzeige: 7. Choma vom 22. bis

24. März 2013

Nufa findet nicht statt

Nach eingehender Analyse der Marktsituation

hat die Messeleitung der Nufa

Schweiz beschlossen, auf die Durchführung

der Veranstaltung in der Messe Luzern

vom 22. bis 25. November 2012 zu

verzich ten. In welcher Form die Nutzfahrzeugmesse

zu einem späteren Zeitpunkt

weitergeführt wird, ist Gegenstand von

Abklärungen.

Mediendaten

erscheint

6 � jährlich in der Mitte der

ungeraden Monate.

Inserate- und Redaktionsschluss:

ein Monat vor Erscheinen.

auflagen

6 � 2500 Expl. an Mitglieder

und Abonnenten

5 � 25 000 Expl. und

1 � 55 000 Expl.

an Zuger Haushalte

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