Navi_EF_IK_komplett

DenisHopf

Ausbildungs

Navi 2018

Mit über 250 Ausbildungs-und Studienangeboten

von Unternehmen in Erfurt und im Ilm-kreis


Inhaltsverzeichnis

mit über 250 Ausbildungsstellen in Erfurt und dem Ilm-Kreis

2

Infos zum Buch

7 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 48 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

50 – 60 Kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

62 – 67 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

68 – 71 Soziale und Medizinische Berufe

72 – 80 Duales Studium

Angebote

82 – 119 Angebote für deine Ausbildung 2018


3

Ihre Ausbildungsmöglichkeiten in Erfurt

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe angehenden Auszubildenden,

Lebenswege verlaufen nicht immer gerade. Die vielen

Optionen, die sich jungen Menschen heutzutage bieten,

eröffnen Chancen, sie können aber durchaus auch

überfordern.

Auch mein Bildungsweg verlief nicht gerade klassisch

und aus eigener Erfahrung weiß ich die Vorteile der

dualen Berufsausbildung zu schätzen. Aufbauend auf

meine Ausbildung zum Elektroinstallateur habe ich

binnen eines Jahres an der Fachoberschule die Fachhochschulreife

erworben, die mir ein Pädagogikstudium

an der FH Erfurt ermöglichte und schließlich den Weg

zur Universität ebnete.

Nutzen Sie daher die Gelegenheit der Information,

schauen Sie sich die Betriebe auch einmal aus der Nähe

an. Der Arbeitsmarkt in Erfurt und Umgebung hält

eine Vielzahl an Optionen für Sie bereit. Ich lade Sie,

liebe Schülerinnen und Schüler ebenso wie Ihre Eltern,

herzlich ein, sich ein Bild über die Möglichkeiten der

Ausbildung zu machen.

Im Übrigen: Auch die Stadtverwaltung Erfurt bildet aus

und das in fast 30 verschiedenen Ausbildungsberufen. Die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams Ausbildung

im Personal- und Organisationsamt beraten Sie gern!

Das ist nun schon ein paar Jahre her, seitdem hat sich

der Ausbildungsmarkt weiter entwickelt. Neue Ausbildungsformen

lassen neue Wege zu – vielseitig und

zukunftsorientiert. Umso wichtiger ist es, sich vor dem

Übergang von der Schule in das Arbeitsleben umfassend

zu informieren, um den richtigen Weg einzuschlagen.

Ihr Andreas Bausewein

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt

Das Ausbildungs-Navi 2018 möchte Schülerinnen und

Schüler bei ihrer Berufswahl unterstützen. Es stellt die

profilgebenden Unternehmen verschiedener Branchen

aus Erfurt und dem Ilmkreis vor, die sich mit ihren

Ausbildungsangeboten und beruflichen Karrierewegen

präsentieren.


4

Der Ilm-Kreis - attraktive

Perspektiven für junge leute

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ihr steht demnächst vor großen Entscheidungen, die

Euer zukünftiges Leben maßgeblich mitbestimmen

werden. Welche Ausbildung oder welches Studium passt

für mich? Wo möchte ich zukünftig arbeiten und leben?

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es eigentlich hier

in meiner Heimat? Gibt es nach der Ausbildung eine

Perspektive vor Ort?

Als Landrätin des Ilm-Kreises möchte ich Euch die

Möglichkeiten und Perspektiven im Ilm-Kreis besonders

ans Herz legen: Unser Landkreis ist geprägt durch die

TechnologieRegion ILMENAU ARNSTADT. Ein gesunder

Mix aus Infrastruktur, gut ausgebildeten Fachkräften,

traditionsreichen Firmen und erfolgreichen Neuansiedlungen

in Zukunftsbranchen machen den Ilm-Kreis

als Ausbildungs- und Arbeitsort interessant. Die enge

Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft prägen

den wirtschaftlichen Erfolg und die Entwicklung unserer

gesamten Region.

unverzichtbar. Gleichzeitig können wir so gerade jungen

Leuten hier eine Perspektive geben – in ihrer Heimat,

nahe bei Freunden und Familie.

Und nach Ausbildung und Studium gibt es vor Ort langfristige

Perspektiven für Arbeit und Leben. Das ist eine

greifbare Zukunft für Euch, das tut den Firmen gut und

das ist auch für den Kreis, die Region und ihre Städte

und Gemeinden gut.

Mit dem Ausbildungs-Navi steht Euch nun eine weitere

Möglichkeit für die berufliche Orientierung zur Verfügung.

Nutzt diese, vielleicht auch gemeinsam mit Euren

Eltern. Ich würde mich freuen, wenn Ihr hier Anregungen

für Euer künftiges Berufsleben findet und Euch für eine

berufliche Perspektive in unserer Region entscheidet.

„Der Ilm-Kreis ist heute eine der wirtschaftlich dynamischsten

Regionen in Mitteldeutschland.“

Vor allem aber bietet das mit 400 ha größte Industriegebiet

in Thüringen unmittelbar vor den Toren

Arnstadts – das Erfurter Kreuz – zahlreiche berufliche

Perspektiven. Für die Zukunftssicherung unserer Region

ist die Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses

Petra Enders

Landrätin

Ilm-Kreis


5

Eine Ausbildung im Bau hat zukunft

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, sich bei der

Vielzahl an Ausbildungsberufen für einen zu entscheiden.

Bei der Flut an Informationen, die auf Schulabgänger

zukommen, ist es schwer, den Überblick zu behalten.

Außerdem muss sich jeder Jugendliche die Fragen stellen:

„Was will ich überhaupt machen?“, „Wo liegen meine

Stärken und Interessen?“ und „Wie bzw. wo finde ich

am besten einen Ausbildungsplatz?“. Es ist daher sehr

wichtig, sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinander

zu setzen.

Ich empfehle Euch daher dieses Ausbildungs-Navi als

Orientierung zu nutzen und Euch bei offenen Fragen

an die IHK-Bildungsexperten zu wenden.

Euer Dr. jur. Burkhard Siebert

Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Hessen-

Thüringen e. V.

Das Ausbildungs-Navi stellt Euch verschiedene Ausbildungsberufe

vor, nennt Euch Beratungsstellen, bei

denen ihr Euch jederzeit informieren könnt und gibt

Euch einen Überblick über Ausbildungsbetriebe in Eurer

Region. Außerdem erhaltet Ihr Tipps und Tricks für den

Bewerbungsprozess, beginnend mit dem Schreiben einer

Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch.

Einige Branchen haben leider mit Vorurteilen zu kämpfen.

Berufe am Bau haben beispielsweise mit der Zeit an

Attraktivität verloren. Die vermeintlich harte körperliche

Arbeit schreckt die meisten von Euch ab. Dabei bietet ein

Beruf im Baugewerbe eine tolle Perspektive mit guten

Karrierechancen, sehr guten Verdienstmöglichkeiten

und einer sicheren Zukunft – denn was wäre die Welt

ohne den Bau? Es gäbe keine Häuser, Straßen, Schienen,

Brücken, Büros, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr.


6

Eure Ausbildung in der Region am und

um das Erfurter-Kreuz

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir freuen uns, Euch das Ausbildungs-Navi für den

Ilm-Kreis und die Stadt Erfurt präsentieren zu können.

Wir, das ist die Initiative Erfurter Kreuz (IEK), ein Zusammenschluss

von derzeit 90 Unternehmen, die sich am

und um das Industriegebiet Erfurter Kreuz angesiedelt

haben. Das Industriegebiet Erfurter Kreuz ist derzeit

Thüringens größtes Industriegebiet.

Der eingetragene Industrieverein, der im Jahre 2009

gegründet wurde, repräsentiert heute ca. 11.300 Beschäftigte.

Dazu kommen in den IEK-Unternehmen

aktuell ca. 325 Auszubildende, die hier in attraktiven

und interessanten Berufen ausgebildet werden.

Ziel des Vereins ist es, die Region um das Erfurter Kreuz

zu einer nationalen und international anerkannten

Region der Thüringer Wirtschaft zu entwickeln. Dabei

soll auch die nachhaltige Sicherung der Fachkräfte

für den Wirtschaftsstandort – in Verbindung mit der

Förderung der Region als Lebensmittelpunkt der Beschäftigten

- in das Wirken eingeschlossen werden. Die

Fachkräfteentwicklung und -sicherung ist deshalb eines

der Top-Themen in der IEK.

Und hier kommt Ihr ins Spiel: Wir brauchen Euch und

Eure Fähigkeiten, um die Region, um unsere Unternehmen

und Eure berufliche Karriere gemeinsam voranzubringen.

Das Ausbildungs-Navi soll dazu dienen, Euch einen

Überblick zu verschaffen, welch attraktive Berufsbilder/

Ausbildungsberufe wir in unserer Region anbieten.

Nehmt Euch bitte die Zeit, Euren Beruf mit Sorgfalt auszuwählen.

Denn idealerweise ist die Berufswahl eine Wahl

fürs Leben und dies will mit Bedacht ausgeführt werden.

Insofern ist das Ausbildungs-Navi auch ein profundes

Instrument der Berufsorientierung. Ein weiteres Angebot,

das wir Euch im Rahmen der Berufsorientierung anbieten

können, ist unser jährlicher „Tag im Unternehmen“, bei

dem Ausbildungsberufe oder akademische Berufsfelder

für das Schülerbetriebspraktikum in den Klassenstufen

9 und 10 an Regelschulen, Gemeinschaftsschulen

und Gymnasien vorgestellt werden. Der Projekttag ist

Bestandteil des Berufsorientierungskonzeptes jeder

teilnehmenden Schule. Ihr könnt dabei spezifisches

Wissen über die Berufsbilder, deren Anforderungen

und den Strukturwandel vor Ort in den Unternehmen

erlangen. Der nächste Tag im Unternehmen wird am

07. 11. 2017 stattfinden.

Wir würden uns freuen, Euch am Industriestandort

Erfurter Kreuz begrüßen zu dürfen.

Franz-Josef Willems

Vorsitzender des Vorstandes


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums, dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

7

Gewerblich-technische

Kaufmännische Berufe

Berufe im Gast-

Soziale und

Duales Studium

Berufe, Berufe im

und Berufe im

gewerbe und im

Medizinische Berufe

Handwerk und

Handel

Lebensmittelbereich

Grüne Berufe

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


Walschleben

Eisenach

Erfurt

8

Gotha

Amt

Wachsenburg

Ohrdruf

Arnstadt

Philippsthal

Plaue

Geschwenda

Geraberg

Martinroda

Wolfsberg

Ilmenau

Langewiesen


Sömmerda

stadt erfurt

und der Ilm-kreis

9

Witzleben


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

3.

4.

5.

6.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z.B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

9.

10.

11.

12.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99084 Erfurt

Telefon: (03 61) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Strassing GmbH

z. Hd. Frau Bendel

Windmühlenweg 15

99090 Erfurt





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99084 Erfurt

(0160) 200 300 400

15. September 2017



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2018



Sehr geehrte Frau Bendel,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2018 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Friedrich-Ebert-Schule in Erfurt und werde im

Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem Erfolg absolvieren. Ich

habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern mit technischen Bauteilen

in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe ich einen Einblick in die

Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders interessierte mich das

Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich bei den Volleyballfreunden Erfurt 71 e. V., wo ich

meineTeamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11-12); Zeilenabstand 1- 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

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3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2001

Geburtsort:

Berufswunsch:

Erfurt

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2008 – 07/2012

(Staatl. Grundschule Otto-Lilienthal, Erfurt)

Realschule: seit 08/2012

(Friedrich-Ebert-Schule, Erfurt)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2018, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2016

(Strassing GmbH, Windmühlenweg 15, 99090 Erfurt)

Hobbies:

Snowboard fahren

Volleyball spielen bei Volleyballfreunde Erfurt 71 e. V.

Jasmin Müller

Erfurt, 15. September 2017


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen In erfurt und im Ilm-Kreis Seite

Agrargenossenschaft Bösleben e. G., Bösleben 84

Ambrock GmbH, Gotha 86

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 88

Binz Ambulanz- und Umwelttechnik GmbH, Ilmenau 87

cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und

Automationsbausteine mbH, Sömmerda 88

Capillary-Solutions GmbH, Geschwenda 90

Carpenter GmbH, Amt Wachsenburg OT Thörey 89

Dachser SE Logistics Center Erfurt, Amt Wachsenburg 91

electrotherm Gesellschaft für Sensorik und thermische Meßtechnik mbH,

Geraberg 90

EPC Engineering Consulting GmbH, Arnstadt 92

Erfurter Bahn GmbH, Erfurt 93

farbenfroh.die maler GmbH, Arnstadt 94

Fischer GmbH Kunststoff Präzision, Arnstadt 95

foodvertising GmbH & Co. KG, Arnstadt 96

GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 97

Holzbau Gebrüder Pappe GmbH, Erfurt 96

Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt GmbH, Arnstadt 99

Hörmann KG Ichtershausen, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 98

IBYKUS Aktiengesellschaft für Informationstechnologie, Erfurt 100

IL Metronic Sensortechnik GmbH, Ilmenau-Unterpörlitz 100

K+S KALI GmbH, Philippsthal 101

KNV Logistik GmbH, Erfurt 102

Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach und Erfurt 104

MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 105

MRB Automation GmbH, Ilmenau 106

N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 107

Neubert-Glas GbR, Geschwenda 106

Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co KG, Erfurt 108

QSIL GmbH, Langewiesen 109

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 110

Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Erfurt 111

SAE Schaltanlagenbau Erfurt GmbH, Erfurt 112

Sauels frische Wurst GmbH Fleischwaren & Co. KG, Arnstadt 112

DB Schenker Deutschland AG, Arnstadt und Amt Wachsenburg 113

SENGER-KRAFT GMBH & CO. KG, Erfurt 114


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

Unternehmen In erfurt und im Ilm-Kreis

Seite

Strassing GmbH, Erfurt 116

Temperaturmeßtechnik Geraberg GmbH, Martinroda 116

Thales Transportation Systems GmbH, Arnstadt 117

TU Ilmenau, Ilmenau 118

UV-Technik Speziallampen GmbH, Wolfsberg OT Wümbach 118

Wilhelm Siebelist GmbH & Co. KG, Plaue 119

25


Baugeräteführer/in

Bergbautechnologe/in

26

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei

Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.

Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben

und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie in

Betrieben und Unternehmen des Straßen und Spezialtiefbaus.

Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte und

-fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Geprüfte/r Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Bergbautechnologen/innen regeln und steuern Einrichtungen

des Grubenbetriebes und halten sie instand. Sie

bedienen Maschinen, Anlagen und Einrichtungen für

den Abbau von Rohstoffen oder den Vortrieb von Stollen

und Bohrlöchern. Sie montieren Fördersysteme und

Transportanlagen und passen sie neuen Bedingungen an.

Für die Versorgung mit Frischluft und zur Entsorgung

von Abluft, Gasen und Sickerwasser montieren und

warten sie großvolumige Leitungssysteme mit Gebläsen

und Pumpen. Bergbautechnologen/innen nehmen

Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik

in Betrieb, bedienen und steuern sie. Die Ausbildung

kann in einer der folgenden Fachrichtungen erfolgen:

Bergbautechnologe/in Fachrichtung Tiefbautechnik oder

Bergbautechnologe/in Fachrichtung Tiefbohrtechnik.

Anforderungen:

Bergbautechnologen/innen arbeiten unter Tage – soweit

es das Jugendarbeitsschutzgesetz zulässt. Dabei sind sie

Kälte und Nässe, aber auch Hitze, Schmutz oder Zugluft

ausgesetzt. Auch an den Kontakt mit Gesteinsstäuben

und den Geruch von chemischen Gasen müssen sich

die Aus-zubildenden gewöhnen. In Grubenanlagen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des

Berufs in Form eines ärztlichen Attests nachzuweisen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum Bergbautechnologen

bzw. zur Bergbautechnologin ist der erste Schritt ins

Berufsleben. Für Bergbautechnologen/innen bieten sich

Beschäftigungsmöglichkeiten im Maschinen- und Anlagenbau,

bei der Herstellung von Bergwerksmaschinen, im

Tiefbau, im Schacht- oder Brunnenbau. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich:

Techniker/in Bergbautechnik mit den Einsatzbereichen

Bergtechnik, Tiefbautechnik oder Verfahrenstechnik.


Berufskraftfahrer/in

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mit

Hilfe von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

Auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

27

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


Brauer/in / Mälzer/in

Chemikant/in

28

Tätigkeit:

Die deutschen Brauereien bieten insgesamt mehr als 6.000

verschiedene Biere und Marken mit unterschiedlichsten

Geschmacksrichtungen an. Mit Hilfe von handwerklichem

Können und modernster Technologie leisten Brauer und

Mälzer/innen einen Beitrag dazu, dass diese vielen Biere

auf den Markt kommen können. Dazu steuern und überwachen

sie den gesamten Brauprozess: vom Einkauf der

Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Die Beurteilung

von Gerste, Weizen oder Hopfen gehört ebenso dazu

wie die Bereitung von Malz, der Einsatz von Hilfsstoffen

oder die Bedienung und Wartung von Brau- und Abfüllanlagen.

Dabei bedienen sie sich moderner Technik. Sie

steuern und überwachen die Herstellungsprozesse und

brauen mit unterschiedlichen Mischungen und Verfahren

verschiedene Sorten Bier, wie Pils, Export, Bockbier

oder Hefeweizen.

Anforderungen:

Zukünftige Brauer und Mälzer/innen benötigen technisches

Verständnis und Interesse am Umgang mit den

komplexen Maschinen, die im Brauprozess eingesetzt

werden. Sorgfältig und verantwortungsbewusst halten

Brauer/innen und Mälzer/innen die lebensmittelrechtlichen

und Hygienerichtlinien ein. Für das Verkosten von

Bier ist ein guter Geruchs- und Geschmackssinn wichtig.

Da der Brauprozess nicht unterbrochen werden darf,

arbeiten sie z. T. im Schichtbetrieb.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brauer und Mälzer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Getränkeherstellung

bis hin zu Lebensmittelrecht, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Brauer- und Mälzermeister/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Brauerei-,

Getränketechnologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Chemikanten/innen stellen aus organischen und anorganischen

Rohstoffen chemische Erzeugnisse wie Farben,

Pflanzenschutzmittel, Waschmittel oder Kosmetika her

und bedienen hierfür rechnergestützte Maschinen und

Fertigungsstraßen. Chemikanten und Chemikantinnen

füllen die Rohstoffe in Behältnisse ein, fahren die Produktionsanlagen

an und heizen, kühlen oder destillieren

die Rohstoffe. Während der Herstellung kontrollieren sie

regelmäßig Messwerte und entnehmen Proben, um die

Produktqualität zu überprüfen. Die fertigen Produkte

füllen sie ab und protokollieren den Fertigungsverlauf.

Daneben warten und reparieren sie die Produktionsanlagen.

Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung von

verfahrenstechnischen Prozessen.

Anforderungen:

Technisches Verständnis und Interesse an chemischen

Prozessen brauchen sie von Anfang an: Sie bedienen

Maschinen, mit denen sie unterschiedliche Chemikalien

reinigen, mischen, aufbereiten und umfüllen. An

Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen, wie an die Arbeit mit hautreizenden oder

allergieauslösenden Chemikalien oder die Geruchsbelästigung

durch Chemikalien, Farben und Lacke. Die

Bewerber/innen sollten gute Noten in Mathe, Physik,

Chemie und Biologie haben und gerne im Team arbeiten.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei Allergien oder

Empfindlichkeiten gegenüber chemischen Substanzen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemikanten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Verfahrenstechnik,

Sicherheitswesen, Industrieelektronik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in Chemie oder Techniker/in Chemietechnik

oder Umweltschutztechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Chemietechnik

zu erwerben.


Eisenbahner/in im Betriebsdienst

Elektroniker/in

Tätigkeit:

Für alle, die schon immer begeistert waren von Zügen

und Bahnhöfen und denen das Rattern der Bahn wie

Musik in den Ohren klingt, ist die Ausbildung zum/zur

Eisenbahner/in im Fahrdienst genau richtig.Sie prüfen

die Funktion der Wagen und Triebwagen und führen

z. B. Bremsproben durch, sorgen für Sicherheit im Eisenbahnbetrieb,

stellen Züge zusammen und kuppeln

z. B. Triebfahrzeuge und Wagen. Die duale Ausbildung ist

im letzten Jahr in die beiden Fachrichtungen Lokführer

und Transport sowie Fahrweg aufgeteilt. Eisenbahner/

innen mit der Fachrichtung Lokführer und Transport

fahren mit Hochgeschwindigkeits-Zügen, Güter- oder

auch Regionalzügen. Sie tragen die Verantwortung

dafür, dass Reisende sicher am Zielort ankommen und

gefährliche Güter den Transport sicher überstehen. Auch

Eisenbahner/innen der Fachrichtung Fahrweg tragen

viel Verantwortung. Ihr Arbeitsplatz ist das Stellwerk.

Von dort aus stellen sie die Weichen und sichern die

Bahnübergänge für den Verkehr.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten hohes Verantwortungsbewusstsein

haben, um Passagiere und Güter sicher an das

gewünschte Ziel zu bringen. Dabei sollten sie auch in

schwierigen Situationen einen klaren Kopf behalten

und reaktionsschnell sein sowie über gutes Hör- und

Sehvermögen verfügen. Technisches Verständnis wird

für die Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Laufwerk,

Untergestell, Bremsen usw. benötigt. Fahrgäste

informieren sie serviceorientiert.Im Schienenverkehr ist

Schichtarbeit üblich. Wenn sie im Langstreckenverkehr

tätig sind, übernachten sie oft auswärts, ggf. auch im

Ausland.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eisenbahner/innen im Betriebsdienst können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ladungssicherung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Meister/Meisterin für Bahnverkehr

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Verkehrsingenieurwesen zu erwerben.

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme,

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen

für elektronische Geräte und Systeme und

dokumentieren diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie

den technischen Umgebungsbedingungen

an, wobei sie eng mit den technischen

Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an, montieren

die gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den

Vorgaben, wobei sie mechanische, elektrische und

elektronische Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und

Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen

ein, programmieren, warten und reparieren

sie im Falle einer Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein,

überwachen deren Betrieb und prüfen diese

gegebenenfalls.

» sind verantwortlich für ein reibungsloses

Funktionieren aller elektrischen und

elektronischen Geräte wie auch von

Informations-, Kommunikations- oder

medizinischen Hilfsmitteln und Sensoren

in den verschiedensten Unternehmen und

Einrichtungen

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Fachinformatiker/in

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Elektroniker/innen der Fachrichtung

Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen

montieren sie und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen

und Steuerungen sowie pneumatische,

hydraulische und elektrische Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie Instand

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte und

Anlagen nach Konstruktions-zeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathe, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen und

hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen und

akustischen Hörsignalen zu arbeiten, sowie gerne im

Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik oder

Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informations- und

Kommunikationstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten Fachrichtung

„Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch denken

können, sich für technische Zusammenhänge interessieren,

eine gute Allgemeinbildung haben, planen und

organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.


Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

31


32

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sind für die Entwicklung

technischer Konzepte rund um eine Veranstaltung

zuständig. Sie planen und betreuen den technischen

Ablauf und bauen technische Anlagen, wie zum Beispiel

Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen auf und richten

sie ein. Sie bedienen aber auch die Nebelmaschine oder

das Schalt- und Mischpult während der gesamten Veranstaltung.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik kennen die

richtigen Geräte und bieten organisatorische Unterstützung:

Wann wird welcher Scheinwerfer, welches Video,

welcher Beamer usw. eingesetzt? Außerdem beraten sie

in Sachen „Gestaltung“. Gemeinsam mit Auftraggebern

und Veranstaltern überlegen Sie, was beim Zuschauer

oder Messebesucher am besten ankommt. Die Ausbildung

erfolgt in einem der Schwerpunkte Aufbau und

Durchführung oder Aufbau und Organisation.

Anforderungen:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sollten technisches

Verständnis mitbringen, auch in hektischen Situationen

einen „kühlen Kopf“ behalten sowie gut planen

und organisieren können. Sie sind in Technikräumen,

auf Beleuchterbrücken, Bühnen, in Zuschauerräumen,

Messehallen oder bei Open-Air-Veranstaltungen tätig.

Sie arbeiten teilweise auch abends, an Wochenenden

und Feiertagen. Begleiten sie Künstler/innen auf einer

Tournee, sind sie oft längere Zeit unterwegs. Wenn sie

schwere technische Geräte transportieren und aufbauen,

sind Körperkraft, technisches Verständnis und geschickte

Hände erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Meister/in für Veranstaltungstechnik oder eine Weiterbildung

als Betriebswirt/in für Event-Management sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Veranstaltungstechnik zu erwerben.

Fachlagerist/in

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. zum/zur Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft

und Meister/in Lagerwirtschaft.


Fertigungsmechaniker/in

Fleischer/in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem

Schwerpunkt Fertigungstechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

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Fluggerätemechaniker/in

Glasapparatebauer/in

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Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen nehmen es sehr genau. Sie

arbeiten ständig mit den unterschiedlichsten Messzeugen

und fertigen zum Beispiel Achsen, Wellen, Zylinder und

Trommeln. Ebenso stellen sie Maschinen, Geräte, Systeme

und Anlagen her, die sie zudem warten und instand

setzen. Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in einer

Balance zwischen Handarbeit und Hightech. Mit Hilfe

computergesteuerter Maschinen und Anlagen drehen,

fräsen, bohren und schleifen sie Werkstücke und überprüfen

danach, ob Maße, Form und Oberfläche detailgenau

stimmen. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres

müssen die Auszubildenden zwischen vier möglichen

Fachrichtungen wählen: Maschinenbau, Feinmechanik,

Werkzeugbau oder Zerspanungstechnik. Alle vier Schwerpunkte

haben gemeinsam, dass Feinwerkmechaniker

mithilfe von modernen Maschinen und Werkzeugen

Bauteile aus Metall, Holz oder Kunststoff herstellen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen für diesen Beruf viel Fingerspitzengefühl

und ein hohes Maß an Geduld. Sie

sollten konzentriert arbeiten können, gutes räumliches

Vorstellungsvermögen besitzen und gute Mathematikkenntnisse

haben, da viele Längen, Größen und Flächen

berechnen werden müssen. Bei der Metallbearbeitung

kann der Lärmpegel hoch sein, Klebstoffdämpfe oder

Metallstaub liegen in der Luft. In manchen Betrieben ist

Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Feinwerkmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweiß-,

Füge- und Trenntechniken, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Feinwerkmechanikermeister/in

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik

zu erwerben. Auch eine berufliche Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. mit einem Betrieb des Feinwerkmechaniker-,

Schneidwerkzeug- oder Graveur-Handwerks.

Tätigkeit:

Glasapparatebauer/innen stellen Glasröhren, Reagenzgläser,

Glaskolben, Kühlschlangen oder Spezialanfertigungen

für Labore mit viel Feingefühl und ruhiger

Hand her. Zukünftige Glasapparatebauer/innen lernen

nicht nur Glas als Material besser kennen, sondern auch,

wie daraus wertvolle Geräte gebaut, Glas miteinander

verschmolzen oder Glaskugeln geblasen werden. Am

Gebläsebrenner formen die Spezialisten für Glas aus

Glasröhren und -stäben die verschiedensten Gegenstände

wie Destillationskolben oder Kühlschlangen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen eine ruhige Hand, haben

räumliches Vorstellungsvermögen und besitzen Geduld

und Ausdauer. Bei deiner Tätigkeit kommt es vor allem

auf eine ruhige Hand und den sicheren Umgang mit

Pinzette, Glasmesser und diversen Messgeräten an. In

den Werkstätten und -hallen kann es durch laufende

Maschinen laut sein und durch Erwärmen und Wiedererhitzen

der zu bearbeitenden Rohstoffe entsteht Hitze.

Glasstaub sowie Dämpfe durch erhitztes Glas liegen in

der Luft. Säuren und ätzende Flüssigkeiten können Haut

und Atemwege reizen. Insbesondere in großen Unternehmen

der optischen Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Glasapparatebauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweiß-,

Füge- und Trenntechniken, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Glasbläser- und

Glasapparatebauermeister/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu

erwerben.


Holzmechaniker/in

Industrieelektriker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder andere

Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt werden,

sind Holzmechaniker/innen am Werk. Mit Hilfe von zum

Teil elektronisch gesteuerten Maschinen sägen, fräsen

oder hobeln sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe

zurecht und bauen die Einzelteile zu fertigen Elementen

z. B. Küchenteilen zusammen. Auch steuern und überwachen

sie den Produktionsprozess an Maschinen und

Anlagen. Sie arbeiten in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von Bauzubehör,

wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen oder auch in der

Paletten- und Rahmenindustrie. Dabei kennen sie sich

nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und

Kunststoff bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in einer

der zwei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel

und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben, genau arbeiten können

und Interesse am Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und

auf wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub, der beim Sägen

oder Hobeln in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Wenn sie automatische Holzbearbeitungsanlagen

überwachen, müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam bleiben,

auch wenn es sich nur um Routineaufgaben handelt.

Um z. B. Schnittverletzungen durch schnelllaufende

Maschinen oder durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen

die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/

in im Bereich Holz sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Elektrotechnik zu erwerben.

35


Industriemechaniker/in

IT-Systemelektroniker/in

36

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

IT- Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke und Software

und Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.


Kanalbauer/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts,

teilweise in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen Kanalbauer/innen

gut mit Kollegen, Vorgesetzten und ggf.

Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten

können. Auch wenn verschiedene Maschinen und Geräte

die Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen

Kanalbauer/innen kräftig zupacken und beispielsweise

Baumaterialien tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer

sowie andere Spezialmaschinen bedienen.

Zudem sind laufende Maschinen laut und erzeugen

starke Vibrationen und Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des/der Kraftfahrzeugmechatronikers/in

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und

Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in

in den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

37


38

Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathe und

Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Landwirt/in

Maler/in und Lackierer/in

Tätigkeit:

Pflanzen düngen und ernten, den Boden bearbeiten,

Früchte ernten, Tiere füttern und pflegen, Kühe melken,

Rinder und Schweine mästen, landwirtschaftliche

Erzeugnisse vermarkten, Arbeitsgeräte instand halten

und vieles mehr gehört zu den Aufgaben der Landwirte.

Sie bereiten die Produktion vor, kontrollieren sie und

erstellen z. B. Pläne für die Fruchtfolge, Düngung und

Pflanzenschutz, arbeiten mit Maschinen und Geräten und

halten sie instand. Außerdem stellen sie die betrieblichen

Ergebnisse fest und ermitteln z. B. den Marktwert der

Verkaufsprodukte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten körperlich fit sein und zupacken

können, technisches Verständnis haben, flexibel sein und

schnell reagieren, selbstständig und verantwortungsbewusst

arbeiten sowie bereit sein, auch am Wochenende

und an Feiertagen zu arbeiten. Grundsätzlich ist keine

bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben.

Die meisten Betriebe erwarten einen Hauptschulabschluss,

manche auch den Realschulabschluss.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B. Ackerbau/Pflanzenschutz und

ökologische Landwirtschaft sowie Agrartechnik. Unter

bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Fachagrarwirt/in, Landwirtschaftsmeister/

in, Techniker/in.

Tätigkeit:

Maler/innen und Lackierer/innen schwingen täglich den

Pinsel und holen das Beste aus Häusern und Fassaden

heraus. Ob Beton, Stahl, Holz oder Metall, sie wissen,

welche Farbe die jeweils richtige ist und welches Verfahren

angewendet wird. Die Ausbildung wird in 3 Fachrichtungen

angeboten: Bauten- und Korrosionsschutz,

Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und

Denkmalpflege. Maler und Lackierer der Fachrichtung

Bauten- und Korrosionsschutz schützen Fassaden und

Wände vor schädlichen Einflüssen, wie Rost, Verwitterung

und Bränden. Dazu reinigen sie die Oberflächen, bessern

sie aus und tragen spezielle Schutzmittel und Anstriche

auf. In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung

sind sie eher dekorativ tätig. Sie erneuern und verschönern

Innen- und Außenwände von Gebäuden mithilfe

verschiedener Maltechniken, Tapeten und Farben. In

der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

kümmern sie sich speziell um alte, historische Gebäude.

Sie sanieren und erhalten die alten Oberflächen und

Gegenstände, bringen aber auch neue Verzierungen

und Malereien an.

Anforderungen:

Zukünftige Maler/innen und Lackierer/innen sollten ein

gutes Farbsehvermögen haben, möglichst schwindelfrei

sein, zupacken können und gerne mit Menschen zu tun

haben. Sie sind oft auf wechselnden Baustellen tätig,

im Freien und in Gebäuden, und arbeiten auf Gerüsten

und Arbeitsbühnen mitunter in großen Höhen. Auf

den Baustellen sind sie der Witterung ausgesetzt, oft

herrscht Lärm, und Staub liegt in der Luft. Der Umgang

mit Lacken und Korrosionsschutzmitteln kann die Atemwege

belasten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Maler/innen und Lackierer/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Dämmung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Maler- und

Lackierermeister/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die

Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem Maler- und

Lackiererbetrieb.

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Maschinen- und Anlagenführer/in

Maurer/in

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Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Sie führen Inprozesskontrollen durch und

bedienen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen zur

Qualitätssicherung. Die Ausbildung wird in folgenden

Schwerpunkten angeboten: Metall- und Kunststofftechnik,

Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik,

Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

Technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungs-materialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung..

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.


Mechatroniker/in

Medientechnologe/in Druck

Tätigkeit:

Mechatroniker/innen sind eine Mischung aus Mechaniker/

innen und Elektroniker/innen. Sie montieren Anlagen

und Maschinen aus mechanischen und elektronischen

Teilen, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per Hand und

mit Maschinen Metalle und Kunststoffe. Sie verbinden

verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten,

Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen, Produktionsstraßen zur

Herstellung von Autos. Ebenso nehmen sie mechatronische

Systeme in Betrieb, bedienen sie und installieren

und testen Hard- und Softwarekomponenten. Sie prüfen

z. B. elektrische Größen und Signale von mechatronischen

Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und

gerne mit technischen und elektronischen Geräten

umgehen. In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig,

um die Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre

Arbeit benötigen. Bei der Montage und Wartung von

mechatronischen Systemen sind nicht nur technisches

Verständnis und geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen und

auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An den Geruch

von Farben, Lösungsmitteln und anderen Chemikalien

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz zu tragen

ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist Konzentration

erforderlich, um die Druckergebnisse zu prüfen und

notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen und die

Maschineneinstellungen zu ändern. Mit Termindruck und

eventueller Schichtarbeit müssen die Auszubildenden

klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotationsoder

Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als Industriemeister/in

der Fachrichtung Printmedien oder Techniker/

in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druckund

Medientechnik zu erwerben.

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Oberflächenbeschichter/in

Produktionstechnologe/in

42

Tätigkeit:

In dieser Ausbildung geht es um das elektrolytische Beschichten

und Veredeln von Metall- und Kunststoffoberflächen

und um das Nachbehandeln von Werkstücken durch

Polieren und Glätten. Bei der Oberflächenbeschichtung

werden Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in

eine Lösung getaucht. In der Lösung ist das Metall gelöst,

das auf die Werkstückoberfläche aufgetragen werden

soll. Damit der Prozess in Gang kommt, müssen die

Werkstücke und das gelöste Metall an einen elektrischen

Stromkreis angeschlossen werden. Durch die elektrische

Spannung lagert sich das Metall an dem Werkstück ab.

Oberflächenbeschichter/innen berechnen die benötigten

Metallmengen und richten die Anlagen dafür genau ein.

Anforderungen:

Da an den Oberflächenschutz häufig hohe Anforderungen

gestellt werden, benötigen Oberflächenbeschichter/innen

eine sorgfältige, exakte und aufmerksame Arbeitsweise

sowie eine gute Beobachtungsgabe. Vorwiegend sind

sie in Werkstätten oder -hallen tätig. Hier kann es –

z. B. beim Feuerverzinken – sehr warm werden und es

herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. Laufende Maschinen

erzeugen Lärm. Dämpfe, Gase, Staub und unangenehme

Gerüche können auftreten. Der Umgang mit teils hochgiftigen

Behandlungslösungen, Ölen und Fetten kann die

Haut und die Atemwege reizen. In Industriebetrieben

der Oberflächentechnik wird häufig im Schichtbetrieb

gearbeitet. Insbesondere in der Lohngalvanik ist zudem

Akkordarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Oberflächenbeschichter/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Verfahrenstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Galvaniseurmeister/in

oder eine Weiterbildung als Techniker/in

der Fachrichtung Galvanotechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft,

-technik zu erwerben.

.

Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet, der

Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion auf

andere Verpackungen oder Gebindegrößen umstellt,

wenn neue innovative Produkte entwickelt werden,

braucht der Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/innen arbeiten in

den Pilotbereichen der Industrie. Sie optimieren und

koordinieren die Vorgaben von Produktentwicklern und

Konstrukteuren, von Prozessentwicklern, von Zulieferern

und Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich

Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrieroboter

oder andere Handhabungssysteme, führen

Wartungsarbeiten durch und organisieren logistische

Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und

Reststoffe. Sie simulieren Prozesse, produzieren und testen

Muster und Prototypen und ermitteln Prozess- und

Qualitätsabweichungen, und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch und kommunikativ gut

drauf sein. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe

erwarten aber mindestens den Realschulabschluss, manche

sogar Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, je nach Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik,

EDV oder Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Geprüfter Prozessmanager/

in Produktionstechnologie, Industriemeister/in oder

Techniker/in.


Straßenbauer/in

Technische/r Produktdesigner/in

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie

arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom- Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign zu

erwerben.

43


Tiefbaufacharbeiter/in

Tierwirt/in

44

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Sie planen und koordinieren ihre

Arbeit, richten Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum

Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz

auf der Baustelle. Sie prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.

.

Tätigkeit:

Tierwirte/innen ziehen Nutztiere auf, pflegen sie und

reinigen die Stallungen. Sie gewinnen tierische Erzeugnisse

wie Milch, Eier, Honig oder auch Pelze. Sie kennen

Verhalten, Körperbau und Bedürfnisse der Tiere, die

Bestimmungen des Tier- und Umweltschutzes sowie

die ver-schiedenen Haltungsformen. Sie bedienen und

warten technische Geräte und erfassen Daten für die

Zucht- und Betriebsbuchführung. Aufgrund der unterschiedlichen

Anforderungen werden Tierwirte in einer

der fünf Schwerpunkte ausgebildet: Rinderhaltung,

Schweinehaltung, Schafhaltung, Geflügelhaltung, Pelztierhaltung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gerne mit Tieren umgehen, zupacken

können, verantwortungsbewusst arbeiten sowie

bereit sein, auch am Wochenende und an Feiertagen

zu arbeiten. Nicht geeignet ist die Ausbildung für diejenigen,

die Arbeitszeiten wie bei „Bürojobs“ erwarten,

die Bedürfnisse der Tiere richten sich nicht immer nach

einem festen Arbeitsplan und bei Allergien gegenüber

Tierhaaren. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten

Betriebe erwarten einen Hauptschulabschluss, manche

auch den Realschulabschluss.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Tierhaltung/Tierzucht,

Management, Mitarbeiterführung. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Tierwirtschaftsmeister/in, Fachagrarwirt/in.


Tischler/in

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird und das

gelegentliche Heben und Tragen von Lasten unvermeidbar

ist, solltest du körperlich fit sein. Für das Anlegen von

Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken benötigst

Du räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster-, oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.

Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz

schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende Material

schützt, wählen Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne, Glanzund

Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest, wie die

Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das richtige

Beschichtungsmaterial aus und lackieren per Hand

oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen die

Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Beschichtung mit bestimmten Verfahren,

etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in in der Fachrichtung Lack oder zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

45


46

Verfahrensmechaniker/in für

Glastechnik

Tätigkeit:

Glas muss verschiedene Anforderungen erfüllen: z. B.

als schusssicheres Sicherheitsglas am Bankschalter, als

besonders fein geschliffenes Glas für Mikroskope und für

Beschichtungsverfahren in der Industrie muss es besonders

hart sein. Daher braucht man ständig Fachleute, die

wissen, wie man Glas herstellt und weiter verarbeitet.

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik bedienen,

steuern und regeln Produktionsanlagen, bearbeiten Metall

z. B. durch Bohren, Schleifen oder Sägen, messen und

prüfen elektrotechnische Signale, halten Maschinen und

Anlagen instand, beherrschen Aufgaben der Mess- und

Steuerungstechnik, bauen elektrische, pneumatische

und hydraulische Schaltungen auf, führen regelungstechnische

Arbeiten durch und erfassen z. B. Messwerte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein

und vor allem keine Angst vor Lärm und Hitze der 1500

Grad heißen Schmelzöfen haben. Außerdem sollten zukünftige

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik

sehr sorgfältig arbeiten und technisches Verständnis

mitbringen, denn vieles in der Glasproduktion läuft nur

durch Hightech. Gute Noten in Naturwissenschaftlichen

Fächern kann beim Verstehen der Maschinen und Mischungen

helfen. In Unternehmen der glasherstellenden

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Glas sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu erwerben.

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mit Hilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mit Hilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathe, Physik und Chemie

haben, gerne im Team arbeiten, Interesse an Technik

haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.


Werkzeugmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und

Werkzeugbau sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vor-stellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch mit

Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt und

Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder scharfkantige

Metallteile vermieden werden. Zudem tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon

während der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.

47


Zimmerer/in

48

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen Zimmerer/

innen auf die Baustelle. Sie bauen Dachstühle oder

nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen und

Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben.

Sie stellen Betonschalungen aus Holz her, montieren

Wandverkleidungen und Trennwände oder ganze

Fertighäuser. Zudem modernisieren und sanieren sie

Altbauten und restaurieren historische Holzarbeiten.

Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung,

nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.

Für ihre handwerkliche Maßarbeit setzen sie moderne

technische Geräte ein.

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum Heben

und Tragen schwerer Holzbalken und Bauteile wie

Treppen oder Fenster notwendig. Das Herstellen von

Verschalungen und Verkleidungen oder das Bedienen von

Greif- und Flaschenzügen erfordert Geschicklichkeit und

ein gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination und

Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten von Dachstühlen

oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem

Dach erforderlich. Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z. B. Arbeitshandschuhe und

Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz, Mundschutz

und Schutzbrille. Sie arbeiten auf wechselnden Baustellen,

nicht selten in großen Höhen. In Rohbauten sind

sie dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder Leimen

ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie die Konstruktionen

vormontieren, herrscht oft Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trockenbau

oder Bausanierung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Zimmerermeister/in oder

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Holztechnik

oder Architektur zu erwerben.


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50

Unternehmen in erfurt und im Ilm-Kreis Seite

Agrargenossenschaft Bösleben e. G., Bösleben 84

ALDI GmbH & Co. KG, Erfurt und Gotha 85

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 88

Dachser SE Logistics Center Erfurt, Amt Wachsenburg 91

Euro Akademie Erfurt, Erfurt 94

foodvertising GmbH & Co. KG, Arnstadt 96

GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 97

Hörmann KG Ichtershausen, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 98

IBYKUS Aktiengesellschaft für Informationstechnologie, Erfurt 100

K+S KALI GmbH, Philippsthal 101

KNV Logistik GmbH, Erfurt 102

KVG Kraftverkehrsgesellschaft Erfurt mbH, Erfurt 103

Landratsamt Ilmkreis, Arnstadt 103

Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach und Erfurt 104

MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 105

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 110

DB Schenker Deutschland AG, Arnstadt und Amt Wachsenburg 113

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Erfurt 114

Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, Ilmenau 115

Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

Strassing GmbH, Erfurt 116

TU Ilmenau, Ilmenau 118

UV-Technik Speziallampen GmbH, Wolfsberg OT Wümbach 118


Ausbildungsberufe

kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

51


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

52

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres und

vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten Automobilkaufleute

kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potentielle Käufer von verschiedenen Modellen

zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland produziert

werden, sind für die Einkaufsgespräche und Verhandlungen

Kenntnisse in mindestens einer Fremsprache

erforderlich. Außerdem kennen sie die entsprechenden

Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere auf

ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig, über ein gutes

technisches Verständnis zu verfügen und bei der Anwendung

von mathematischen Formeln sicher zu sein, damit

sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht zu Ungunsten

des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können sich auch

einen beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. als unabhängige/r

Finanzdienstleistungsberater/in oder Börsenmakler/in.


Europa-Korrespondent/in –

Aufbauqualifizierung

Tätigkeit:

Fremdsprachenkenntnisse, kaufmännisches Wissen, Büromanagement,

IT: Als Mitarbeiter, der sich umfassend

auskennt, werden sie von internationalen Unternehmen

gesucht. Als Europa-Korrespondent/in arbeiten Sie beispielsweise

in international agierenden Unternehmen

für das mittlere Management. Zu Ihren Aufgaben zählen

neben der fremdsprachlichen Korrespondenz die Terminplanung,

Protokollführung und Erstellung von Berichten,

die Organisation von Meetings und Reisen sowie Messepräsentationen.

Ob in import- und exportorientierten

Firmen, in der Industrie, im Touristik- und Logistikbereich,

in der Immobilienwirtschaft, bei Kanzleien, Banken oder

Versicherungen – mit dieser Ausbildung können Sie in

fast allen Wirtschaftsbereichen tätig werden. In die

Aufbauausbildung zum/zur Europa-Korrespondenten/in

ist zum Zwecke der fremdsprachlichen Erfahrung ein

mehrmonatiges Praktikum integriert, das Sie vorzugsweise

im Ausland absolvieren, um Ihre kaufmännischen

und fremdsprachlichen Kenntnisse anzuwenden und

zu festigen.

Anforderungen:

Bewerber/innen haben bereits eine kaufmännische Ausbildung,

lieben Fremdsprachen und möchten diese Leidenschaft

in Ihren Beruf integrieren. Mit Ihrer fundierten

Ausbildung im Büromanagement bringen die Bewerber/

innen bereits beste Voraussetzungen für diesen Beruf mit.

Darüber hinaus sollten sie eine ausgeprägte Affinität zu

Sprachen und Fremdsprachen haben, sich mündlich und

schriftlich gut ausdrücken können und organisationsstark

sein. Bewerber/innen müssen Fremdsprachenkenntnisse

in Englisch, Französisch oder Spanisch vorweisen.

Ausbildungsdauer:

Nach Ihrer beruflichen Ausbildung im Büromanagement

können Sie Ihre Aufbauqualifizierung zum/zur Europa-Korrespondent/in

in nur einem Jahr erfolgreich abschließen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Als Europa-Korrespondent/in haben Sie den Schritt in

fremdsprachige Unternehmen geschafft. Als Fremdsprachenkaufmann/frau

oder als Handelsbetriebswirt/

in öffnen sich Ihnen Karrierechancen in der internationalen

Wirtschaft. Auch ein Studium ist möglich. Mit

der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung

können Bewerber/innen beispielsweise einen Bachelor in

Wirtschaftssprachen oder in Internationaler Wirtschaft

erwerben.

Fachangestellte/r für Medienund

Informationsdienste

Tätigkeit:

Unter „Medien“ werden hier nicht Rundfunk und Fernsehen

verstanden. Die Fachangestellten für Medien- und

Informationsdienste haben viel mehr mit Print-Medien

(Bücher, Zeitschriften), elektronischen Medien (CD-

ROMs, Videos usw.) und virtuellen Medien (Internet)

zu tun. Sie arbeiten als Informationsspezialisten und

beschaffen für ihre Arbeitgeber Nachrichten aus Zeitungen,

Bibliotheken, Archiven, Datenbanken und aus

dem Internet, z. B. über mögliche neue Kundengruppen,

die Aktivitäten der Konkurrenz oder die allgemeine

Marktlage. Denn, der Erfolg eines Unternehmen oder

einer wissenschaftlichen Arbeit hängt vor allem davon

ab, wie viel Wissen einem zur Verfügung steht. Die Suche

nach bestimmten Infos ist aber bei der heutigen Informationsflut

sehr zeitaufwändig und erfordert ein genaues

und systematisches Vorgehen, so dass diese Aufgabe am

besten Spezialisten übernehmen. Als Fachangestellter

für Medien und Informationsdienste kann man sich in

fünf Fachrichtungen spezialisieren: Archiv, Bibliothek,

Information und Dokumentation, Bildagenturen sowie

medizinische Dokumentation.

Anforderungen:

Für eine Person, die wissbegierig ist, ist die Ausbildung zum/

zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

genau das Richtige. Da sich die Aufgaben hauptsächlich

um die Themen Verwaltung und Pflege von Daten drehen,

ist Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit für diesen

Beruf unabdingbar. Auch ein Interesse an Deutsch sollte

vorhanden sein, da Daten nutzerfreundlich aufbereitet

werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

können sich so-wohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/in für Informationsdienste

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Bibliothekswesen/Informationswissenschaft zu erwerben.

53


54

Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.


Kaufmännische/r Assistent/in

Tätigkeit:

Kaufmännische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und Berufskollegs.Wenn sie über betriebswirtschaftliches

Know-how gepaart mit guten Fremdsprachenkenntnissen

verfügen, sind Sie in internationalen Unternehmen

sehr gefragt. Wenn Sie sich darüber hinaus in Sachen

Büromanagement und Bürokommunikation bestens

auskennen, haben Sie ausgezeichnete Entwicklungsund

Karrierechancen. Als kaufmännische/r Assistent/in

unterstützen sie in einem Unternehmen die Geschäftsführung

in ihren kaufmännischen Aufgaben und in der

Kommunikation mit nationalen und internationalen

Geschäftspartnern. Bei dieser Ausbildung können sie sich

auf verschiedene Fachrichtungen spezialisieren sowie

die Fachhochschulreife erwerben.Der berufsqualifizierende

Abschluss stellt eine Alternative zur betrieblichen

Ausbildung mit kaufmännischem Schwerpunkt dar und

ist bundesweit anerkannt. Die bestandene Abschlussprüfung

berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung

„Staatlich anerkannte/r Kaufmännische/r Assistent/in“.

Anforderungen:

Kaufmännische Assistenten/innen sind Organisationstalenteund

tatkräftige Unterstützer/innen des mittleren

Managements. Ihre Arbeit erfordert ausgeprägtes kaufmännisches

Denken.Dabei spielt auch eine sorgfältige

und genaue Arbeitsweise eine große Rolle. Flexibilität ist

wichtig, um auf die individuellen Wünsche von Kunden

einzugehen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufmännische Assistenten/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Finanzund

Rechnungswesen, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre,

Business Administration zu erwerben.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen kühlen

Kopf und wissen genau: Organisation ist alles! Sie

bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des betrieblichen

Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung am PC.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und

Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche

Pflichtqualifikationen abdecken. Die große

Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und Behörden

bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen von

jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden wählen

gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei davon

passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)

55


56

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zutun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spe-zialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

Internationale Wirtschaft zu erwerben.


Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Kaufmann/frau für Versicherungen

und Finanzen

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

Tätigkeit:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten

Neu- und Bestandskunden bei der Wahl ihrer Finanzprodukte

und Versicherungen, bearbeiten Schadens- und

Leistungsfälle, planen Marketingmaßnahmen und arbeiten

im Innenoder Außendienst. Im Außendienst geht es

in erster Linie um die persönliche Betreuung privater und

gewerblicher Kunden sowie um die Neukunden-Akquise.

Im Innendienst liegt der Schwerpunkt auf Verwaltungsaufgaben:

Hier bearbeitet man Vertragsabschlüsse der

Außendienst-Kollegen, verwaltet existierende Verträge

und kalkuliert Versicherungsprämien mithilfe spezieller

Software. Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen

„Finanzberatung“ und „Versicherung“ angeboten. Die

Hauptaufgaben in der Finanzberatung liegen darin, Kunden

zu Kapitalanlagen, zur Altersvorsorge und zu anderen

Finanzierungsthemen zu beraten. In der Fachrichtung

Versicherung betreut man Versicherungsnehmer, bearbeitet

Schaden- und Leistungsfälle und erarbeitet

Versicherungskonzepte. In beiden Fachrichtungen übernimmt

man Tätigkeiten im Bereich Controlling und

Rechnungswesen.

Anforderungen:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen können

sich mündlich und schriftlich gut ausdrücken, besitzen

Überzeugungskraft und mathematische Sicherheit. Auch

logisches Denkvermögen ist wichtig. Dabei gehen sie mit

Vermögenswerten von Kunden verantwortungsbewusst

um. Außerdem sollte man Flexibilität mitbringen und

kundenorientiert denken. Denn die Kundengespräche

führen Kaufleute für Versicherung und Finanzen oft

auch in den Abendstunden oder am Wochenende, je

nach den zeitlichen Möglichkeiten der Kunden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Versicherung und Finanzen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Anlage- und Vermögensberatung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Versicherungen und Finanzen sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Versicherungsbetriebswirtschaft zu erwerben.

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58

Mediengestalter/in Digital

und Print

Tätigkeit:

Mediengestalter/innen für Digital und Print beraten ihre

Auftraggeber (Verlage, Werbeagenturen, Produktionsunternehmen)

über die kostengünstige, zielgruppen- und

mediengerechte Aufbereitung der vorliegenden Daten

und planen und steuern den gesamten digitalen Produktionsprozess.

In der Ausbildung können Sie zwischen

drei Fachrichtungen wählen: Beratung und Planung

(Sie betreuen und beraten Kunden, erstellen Angebote

für Medienprodukte, planen Projekte, bearbeiten Aufträge

und präsentieren die Ergebnisse), Konzeption und

Visualisierung (Sie analysieren Zielgruppen, erstellen

Medienkonzeptionen, präsentieren den Kunden Entwürfe

und arbeiten diese für die mediengerechte Weiterverarbeitung

aus) oder Gestaltung und Technik (Sie gestalten

Medienprodukte und planen Produktionsabläufe). Sie

kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den

digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen

Verwendungszweck zusammen).

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten aufgeschlossen für technische

Neuerungen sein, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

haben, eigenverantwortlich arbeiten, gern im Team

arbeiten sowie auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei sprachlicher

oder grammatischer Unsicherheit, Farbblindheit

sowie gravierender Sehschwäche.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Digital und Print können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Druckvorstufe, Desktop-Publishing oder Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Printmedien, Techniker/in im Bereich

Druck- und Medientechnik oder Medienfachwirt/in

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Druck- und Medientechnik oder Mediendesign,

-kunst zu erwerben.

Personaldienstleistungskaufmann/frau

Tätigkeit:

Personaldienstleistungskaufleute sind Spezialisten auf

der Suche nach den perfekten Mitarbeitern. Sie schreiben

Stellen aus, treffen eine Vorauswahl und führen

Bewerbungsgespräche durch. Schließlich wirken sie bei

der Personaleinstellung und bei Vertragsabschlüssen

mit. Personaldienstleistungskaufleute disponieren den

Personaleinsatz und planen die Personalentwicklung,

indem sie z. B. Weiterbildungsmaßnahmen organisieren.

In der Personalsachbearbeitung führen sie Personalakten

und erstellen Entgeltabrechnungen.

Anforderungen:

Zukünftige Personaldienstleistungskaufleute brauchen

mehr als nur gute Noten in Mathe und Deutsch, sondern

vor allem eins: eine gute Menschenkenntnis und Kommunikationsfähigkeit.

Gespräche zu führen und schnell erste

Einschätzungen über eine Person zu geben gehören zu

den Grundfertigkeiten. Wenn sie Personalakten führen,

Angebote oder Statistiken erstellen oder Kosten kalkulieren,

sind Sorgfalt und kaufmännisches Denken gefragt.

Vorwiegend sind sie in Büro- und Besprechungsräumen

oder auf Jobmessen tätig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Personaldienstleistungskaufleute können sich einen beruflichen

Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung als

Personaldienstleistungsfachwirt/in oder eine Weiterbildung

als Betriebswirt/in für Personalwirtschaft sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach

Personalmanagement, -dienstleistung zu erwerben.


Veranstaltungskaufmann/frau

Verkäufer/in

Tätigkeit:

Ob Konzerte, Messen, internationale Kongresse, Stadtoder

Betriebsfeste: jede dieser Veranstaltungen muss

genau geplant, vorbereitet und durchgeführt werden,

damit alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei haben sie

die Kosten immer fest im Griff. Denn jede Veranstaltung

darf maximal so viel kosten, wie auch ‚rein kommt‘.

Veranstaltungskaufleute beraten deshalb die Kunden,

erstellen ein Konzept, kalkulieren die Kosten, schätzen

die Besucherzahlen, organisieren die Technik, erstellen

Ablaufpläne und sind vor, während und nach dem

Event stets für den Kunden erreichbar. Oft geht es auch

ganz schön hektisch zu: Da sagt ein Sänger im letzten

Augenblick ab. Die Beleuchtung funktioniert nicht, die

Kühlanlage für Getränke fällt aus. Oder aus der Nachbarschaft

fühlt sich jemand in seiner Ruhe gestört. Veranstaltungskaufleute

sind richtige Improvisationstalente,

die in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten und für

jedes Problem fast immer eine Lösung finden.

Anforderungen:

Veranstaltungskaufleute sind vorwiegend in Büros am

Computer tätig, aber auch auf Messen bzw. an den

verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch sind sie

sehr eigenständig, was allerdings auch unregelmäßige

Arbeitszeiten möglich macht, z. B. vor und während

Veranstaltungen oder wenn abends noch Gespräche mit

Kunden anstehen. Veranstaltungskaufleute sollten deshalb

Spaß an kaufmännischen Arbeiten haben, als auch

kundenorientiert und kontaktfreudig auftreten. Eine gute

sprachliche Ausdrucksweise, häufig auch in Englisch, ist

erforderlich. Für die Veranstaltungsplanung benötigen sie

Kreativität, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick

sowie eine große Portion Improvisationstalent.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Veranstaltungskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Veranstaltungsmanagement

oder Finanzund Rechnungswesen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Veranstaltungsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Event-Management

zu erwerben.

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohl fühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können sich auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

59


Verwaltungsfachangestellte/r

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Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben kundenorientiert und

nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, stellen

Urkunden aus, z. B. Reisepässe, Personalausweise, beschaffen

und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren Arbeitsprozesse

in ihrem Aufgabenbereich, bearbeiten Vorgänge mit

Hilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung und Ausführung von

Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten

Zahlungsvorgänge.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben, gerne Texte

formulieren und Briefe schreiben, Verantwortung übernehmen,

zuverlässig sein, sorgfältig und konzentriert

arbeiten, Spaß an der Arbeit am Computer haben sowie

gerne mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Bereich, spezieller

Bürokommunikation, Rechnungswesen oder auch Buchführung

und Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich:

Verwaltungsfachwirt/in, Sozialwirt/in, Verwaltungsbetriebswirt/in.


#girl

power

61


62

Unternehmen in erfurt und im Ilm-kreis

Seite

Agrargenossenschaft Bösleben e. G., Bösleben 84

Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt GmbH, Arnstadt 99

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 110

Sauels frische Wurst GmbH Fleischwaren & Co. KG, Arnstadt 112


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

63


64

Brauer/in / Mälzer/in

Tätigkeit:

Die deutschen Brauereien bieten insgesamt mehr als 6.000

verschiedene Biere und Marken mit unterschiedlichsten

Geschmacksrichtungen an. Mit Hilfe von handwerklichem

Können und modernster Technologie leisten Brauer und

Mälzer/innen einen Beitrag dazu, dass diese vielen Biere

auf den Markt kommen können. Dazu steuern und überwachen

sie den gesamten Brauprozess: vom Einkauf der

Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Die Beurteilung

von Gerste, Weizen oder Hopfen gehört ebenso dazu

wie die Bereitung von Malz, der Einsatz von Hilfsstoffen

oder die Bedienung und Wartung von Brau- und Abfüllanlagen.

Dabei bedienen sie sich moderner Technik. Sie

steuern und überwachen die Herstellungsprozesse und

brauen mit unterschiedlichen Mischungen und Verfahren

verschiedene Sorten Bier, wie Pils, Export, Bockbier

oder Hefeweizen.

Anforderungen:

Zukünftige Brauer und Mälzer/innen benötigen technisches

Verständnis und Interesse am Umgang mit den

komplexen Maschinen, die im Brauprozess eingesetzt

werden. Sorgfältig und verantwortungsbewusst halten

Brauer/innen und Mälzer/innen die lebensmittelrechtlichen

und Hygienerichtlinien ein. Für das Verkosten von

Bier ist ein guter Geruchs- und Geschmackssinn wichtig.

Da der Brauprozess nicht unterbrochen werden darf,

arbeiten sie z. T. im Schichtbetrieb.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brauer und Mälzer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Getränkeherstellung

bis hin zu Lebensmittelrecht, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Brauer- und Mälzermeister/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Brauerei-,

Getränketechnologie zu erwerben.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten lebensmittelrechtlicher

Vorschriften wichtig. Dazu benötigen

die Auszubildenden ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur

Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Eingangskontrolle, der Bedienung der Anlagen oder

der Qualitätssicherung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Lebensmitteloder zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt

Verarbeitungstechnik sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.


Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

Fleischer/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

65


Hotelfachmann/frau

Restaurantfachmann/frau

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Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedie-nung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen und

betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und

dazu passende Getränke. Sie planen und organisieren

Veranstaltungen und Festlichkeiten mit, indem sie den

Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und pflegen sowie

Abrechnungen erstellen und die Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die deutsche

Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

besitzen, gut Kopfrechnen können, geschickt sein und

unter Zeitdruck arbeiten können sowie kontaktfreudig

und hilfsbereit sein. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Weinseminare,

Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung oder Rhetorik

(freies Sprechen). Wer beruflich aufsteigen möchte, kann

dies im Rahmen einer Weiterbildung als Betriebsleiter/

in für Hotel und Gaststätten oder als Restaurant- und

Barmeister/in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.


Koch/Köchin

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Sie kennen

die Vorschriften für Lebensmittelhygiene, kennen die

Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren Qualität,

Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte fachgerecht

in Kühlräumen und Gefriergeräten und kontrollieren die

Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige Speisen zu und

berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische Aspekte.

67

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


68

Unternehmen In erfurt und im Ilm-kreis

Seite

Euro Akademie Erfurt, Erfurt 94

Volkssolidarität Thüringen gGmbH, Erfurt 119


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

69


Altenpfleger/in

Erzieher/in

70

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvorraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Tätigkeit:

Erzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische

Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen, Berufsfachschulen,

Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen.

Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder

und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen

Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in

der Heimerziehung tätig. Sie arbeiten hauptsächlich in

Kinderbetreuungseinrichtungen, zum Beispiel in kommunalen

und kirchlichen Kindergärten, Kinderkrippen,

Schul- und Betriebskindergärten sowie Horten oder

Heimen für Kinder und Jugendliche. Sie sind auch in

Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren,

Familien- oder Suchtberatungsstellen, Tagesstätten,

Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in

ambulanten sozialen Diensten tätig.

Anforderungen:

Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland

zu Bundesland unterschiedlich geregelt. In der Regel

wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt

auch Hauptschüler mit abgeschlossener Berufsausbildung

können aufgenommen werden. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein

Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Zulassungsvoraussetzung

kann auch der Nachweis einer Praktikumsstelle für die

praktische Ausbildung sein. Die gesundheitliche Eignung

für den Beruf muss i. d. R. vorliegen.

Ausbildungsdauer:

Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert 2 bis 4 Jahre und

ist bundesweit bisher noch nicht einheitlich geregelt.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Erzieher/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Frühpädagogik für Kinder

bis zu einem Alter von drei Jahren, Kindergartenerziehung

oder Jugendarbeit als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Fachwirt/in für Erziehungswesen

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Erziehungsund

Bildungswissenschaft zu erwerben.


Sozialassistent/in

Tätigkeit:

Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Sozialassistenten/innen arbeiten in der

Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie

hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und

fördern. Sie arbeiten in Wohnheimen für alte und junge

Menschen, in Kindergärten und -horten sowie in

Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen

mit Behinderung. Sie sind auch bei ambulanten sozialen

Diensten, Familienberatungsstellen, diakonischen

Diensten oder Sozialämtern beschäftigt.

71

Anforderungen:

Vorausgesetzt wird in der Regel ein Hauptschulabschluss

(3-jährige Ausbildung) oder ein mittlerer Bildungsabschluss

(2-jährige Ausbildung). Die Anforderungen an

das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem

Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt sein. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen

oder den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

müssen die persönliche Zuverlässigkeit (mittels

Führungszeugnis) und die gesundheitliche Eignung als

Aufnahmevoraussetzungen nachgewiesen werden.

Ausbildungsdauer:

2 bis 3 Jahre, je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Sozialassistenten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in bestimmten

Einrichtungen wie Kindergärten, Jugendheime und

Werkstätten, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Erzieher/in, Haus- und Familienpfleger/in

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Soziale

Arbeit zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


72

Unternehmen in erfurt und im Ilm-kreis

Seite

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 88

Binz Ambulanz- und Umwelttechnik GmbH, Ilmenau 87

cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und

Automationsbausteine mbH, Sömmerda 88

IBYKUS Aktiengesellschaft für Informationstechnologie, Erfurt 100

KNV Logistik GmbH, Erfurt 102

Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 104

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 110

Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Erfurt 111

SAE Schaltanlagenbau Erfurt GmbH, Erfurt 112

Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

Strassing GmbH, Erfurt 116

Thales Transportation Systems GmbH, Arnstadt 117


Studiengänge

duales studium

73


74

Bachelor of Arts

Bankwirtschaft und Bankmanagement

(BA Glauchau) (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten

in Banken, Finanzabteilungen von Unternehmen, Beratungsgesellschaften

und Verbänden. In den branchenbezogenen

Pflichtmodulen der Studienrichtung Bankwirtschaft

werden spezielle berufsbezogene Kenntnisse,

Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Die Module in

der Studienrichtung orientieren sich an den aktuellen

Geschäftsfeldstrukturen der Banken. In 6 Semestern

werden solide Fachkenntnisse und betriebspraktische

Handlungskompetenz vermittelt. Jedes Semester besteht

aus einem Halbsemester in der Studienakademie

(Theorie) und einem Halbsemester im Unternehmen

(Praxis). Diese Studienabschnitte sind eng miteinander

verzahnt: inhaltlich sind sie so aufeinander abgestimmt,

dass wissenschaftlich-theoretische Studieninhalte auf

praktische Problemstellungen transferiert und vertieft

werden können. Gleichzeitig wird dieser Reflektionsprozess

durch Dozenten der BA Sachsen und Mentoren auf

Seiten der Praxispartner begleitet und betreut.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern

zunächst ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich

geeigneten Unternehmen abzuschließen. Bewerber/innen

ohne allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder

Fachhochschulreife können die Zugangsvoraussetzung

über eine Zugangsprüfung erwerben. Es existieren keine

Bewerbungsfristen. Aufgrund der kompakten Studienorganisation

fallen im Studienbetrieb der Staatlichen

Studienakademie Leipzig keine Semesterferien im herkömmlichen

Sinn an, den Studierenden steht jedoch ihr

individueller Urlaub beim Praxispartner zu.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Logistik (DHGE Gera) (4)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Warenwirtschaft und Handel (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, Allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Warenwirtschaft und Logistik (6)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logisik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und

in der Logistikverwaltung. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels/Logistik,Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

75


76

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(FH Erfurt) (7)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen.Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

Studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Umweltund

Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement, Qualitätsmanagement

und Komplexpraktika vermitteln neben den

fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen Praxisphasen in

den Unternehmen der Praxispartner lernen die Studierenden

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische Fertigkeiten

durch die Lösung von Laboraufgaben an industrienahen

Geräten und Anlagen der Berufsakademie Gera. Die

Absolventen/innen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Informations- & Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen/innen

der Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher

praxisorientierter Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

77


78

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (11)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium. Die

Absolventen/innen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Praktische Informatik

(DHGE Gera) (12)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Praktische Informatik macht

die Studierenden umfassend mit den Grundlagen der

Informatik vertraut, mit der Konzeption, dem Entwurf

und dem Einsatz von IT-Systemen. Sie erwerben Fähigkeiten

zur Teamarbeit bei der Problemanalyse, Kompetenzen

in der Projektarbeit und dabei auch betriebswirtschaftliche

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Software-Technik.

In regelmäßigen Praxisphasen in den Unternehmen der

Praxispartner lernen die Studierenden fachbezogene

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich werden Praktika angeboten, die an

Beispielsystemen anwendungsorientierte Erfahrungen

der Softwareentwicklung und der Administration vermitteln.

Die Absolventen/innen des Studiengangs Praktische

Informatik sind in der Lage, methodisch geeignete Lösungen

für jede Problemstellung zu finden und effizient

umzusetzen. Damit sind sie als Fach- und Führungskräfte

im Unternehmen auf jede Betriebssituation und neueste

Entwicklungen am Markt vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in den

naturwissenschaftlichen Fächern (v. a. Mathematik und

Physik), die Fähigkeit zur Abstraktion und zu algorithmischem

Denken sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(DHGE Gera) (13)

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten und

Technologien steigt auch der Bedarf nach entsprechend

qualifizierten Vertriebskräften. Der Studiengang verbindet

hierzu das klassische Ingenieurstudium mit dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die Vermittlung

der technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen

Kompetenzen, die für die erfolgreiche Tätigkeit

eines Vertriebsingenieurs als Bindeglied zwischen den

gewerblichen Kunden im In- und Ausland und dem eigenen

Unternehmen benötigt werden. Das Einsatzgebiet

reicht über alle technologieorientierten Branchen mit

erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen.

Absolventen/innen des Studiengangs verfügen u. a. über

fundierte Kenntnisse in Maschinenbau, Elektrotechnik

und Informatik, Produktionswirtschaft, Marketing,

Vertriebs-, Kunden- und Servicemanagement sowie

Qualitäts- und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht

und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (14)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden des

wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen/innen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

79


REWE Abiturientenprogramm (15)

80

Tätigkeit:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm für

Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb von 3 Jahren

zum/r Marktmanager/in oder langfristig zum/r selbstständigen

REWE Kaufmann/frau zu qualifizieren. Neben den

Inhalten des/r Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zuküntige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel) und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt/in)

Aufstiegsmöglicheiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten beiden

Teile des Abiturientenprogramms, d. h. der Ausbildung

zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel und der Weiterbildung

zum/r Handelsfachwirt/in, bestehen die besten

Voraussetzungen, in einem REWE-Markt als Marktmanager/in

einzusteigen und/oder im weiteren Verlauf der

Karriere bei der REWE selbstständiger Partnerkaufmann/

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• Handhaben von Werk- und Betriebsstoffen

• Planung von Arbeitsabläufen

• Branchenspezifische Fertigungstechniken

• Einrichten und Bedienen von

Produktionsanlagen

• Warten und Inspizieren von Maschinen

• 2-jährige Ausbildung

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für

Kunststoff- und Kautschuktechnik m/w

Was erwartet dich:

• Auswählen und Prüfen von Werkstoffen

• Planung und Steuerung von Arbeitsabläufen

• Verarbeitungsverfahren von polymeren

Werkstoffen

• Einsatz der Betriebsmittel

• Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen

• 3-jährige Ausbildung

Bewirb dich!

Carpenter GmbH, Diana Elflein, HR Management,

Industriestraße 2 ,99334 Amt Wachsenburg OT Thörey

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Ausbildung zum

Verfahrensmechaniker/in Glastechnik

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Berufsbild

Verfahrensmechaniker/innen Glastechnik steuern, kontrollieren und regulieren weitgehend automatisierte Maschinen

und Anlagen für die Herstellung von Glaserzeugnissen. Sie sind in jedem Arbeitsschritt des Fertigungsprozess tätig

– von der Glasschmelze bis hin zur Formgebung. Hierbei legen sie die Einstellungsparameter der Maschinen

fest, überwachen den Produktionsprozess und führen Qualitätskontrollen durch. Sie können Fertigungsfehler und

-störungen selbständig feststellen, eingrenzen und ergreifen Maßnahmen zu deren Behebung. Instandhaltungsarbeiten

an der Maschinen zählen ebenfalls zu ihrem Aufgabenfeld.

Ausbildungsdauer Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre und ist vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) anerkannt.

Beginn 01. September 2018

Voraussetzungen Bewerber sollten über einen Realschulabschluss oder guten Hauptschulabschluss, Interesse an

praktischer Arbeit sowie schulische Stärken in Mathematik (mindestens Note 3) und Physik verfügen.

Bewerbung Interessenten senden die üblichen Bewerbungsunterlagen bis 31. Januar 2018 an die Personalabteilung:

Ansprechpartner

Frau Schramm

Telefon: (036205) 98111

Fax: (036205) 98115

E-Mail: info@capillary-solutions.de

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Telefon: + 49 (0) 36205/980

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Ausbildung zum

FERTIGUNGSMECHANIKER (M/W)

Die electrotherm GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen in Thüringen im

Bereich der Temperaturmesstechnik. Wir bieten abwechslungsreiche Tätigkeiten bei

der Fertigung industrieller Einzelteile und Kleinserien.

Zu den Aufgaben zählen unter anderem: Schweißen, Löten, Prüfen, mechanische

Bearbeitung und Montage.

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Du hast Interesse an physikalischen Zusammenhängen, gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (Realschulabschluss) und bist handwerklich geschickt?

Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Gewerbepark 6 98716 Geraberg Tel. 03677 79 560 info@electrotherm.de www.electrotherm.de


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EPC Engineering Consulting GmbH

Dr.-Bonnet-Weg 1

99310 Arnstadt

Deutschland

E-Mail: arnstadt@epc.com

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Du hast viel Freude am Entwerfen und Zeichnen von Dingen? Winkel, Flächen und Volumen sind Deine

Freunde? Herzlich willkommen bei der weltweit agierenden EPC Group aus Thüringen. Hier in Arnstadt am

Erfurter Kreuz arbeitest Du in unserem Team mit Ingenieuren an großen Industrieanlagen von morgen –

Anlagen, die auf der ganzen Welt gefragt sind.

Und übrigens: Wer sich für EPC entscheidet, bekommt einen attraktiven Ausbildungsplatz mit der Chance,

sich in unserem Unternehmen mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten frei zu entfalten. Also, wie wäre

es, sich später zum Anlagenplaner zu qualifizieren?

Du bist neugierig geworden?

Schreibe uns an: jobs@epc.com.


KOMMT GUT AN.

WIR BILDEN AUS:

Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung

Lokführer und Transport (m/w)

Mechatroniker (m/w)

93

Die Erfurter Bahn GmbH ist mit ihrem Geschäftsfeld Schienenpersonennahverkehr in den vergangenen

Jahren rasant gewachsen. Heute beschäftigt sie gemeinsam mit dem Tochterunternehmen

Süd•Thüringen•Bahn GmbH rund 450 Mitarbeiter und verfügt über 98 moderne Züge. Gemeinsam

werden Leistungen in 4 Bundesländern mit über 10 Millionen Zugkilometern pro Jahr.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre zum Eisenbahner/in im Betriebsdienst (EiB)

3,5 Jahre zum Mechatroniker/in

Ausbildungsart:

duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz mit IHK-

Abschluss

Was lernt ein Eisenbahner/in im

Betriebsdienst?

Am Anfang werden Grundlagen des Eisenbahnwesens vermittelt

wie Technologien, Organisation und Kommunikation.

Nach der Spezialisierung steht das praktische Zugfahren im

Personen- und Güterverkehr im Vordergrund.

Was lernt ein Mechatroniker/in? Dieser Beruf vereinigt die Aufgaben Mechaniker, Elektriker

und Elektroniker im Allgemeinen mit der Spezialisierung für

Schienenfahrzeuge.

Was sollte ein Azubi mitbringen? Guter Realschulabschluss, Verantwortungsbewusstsein,

Sorgfalt und Lernbereitschaft, logisches Denkvermögen, Entscheidungsfähigkeit,

schnelle Auffassungsgabe, Konzentrationsfähigkeit,

Teamfähigkeit sowie gute Kenntnisse in Mathematik,

Physik und Deutsch

Was bieten wir?

Wir bieten eine interessante und anspruchsvolle Ausbildung

in einem anerkannten Eisenbahnverkehrsunternehmen. Unser

Unternehmen sichert in der Ausbildungszeit eine angemessene

Entlohnung mit späterer Übernahmeoption.

Interessiert? Dann sendet eure Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bitte an:

Erfurter Bahn GmbH

Abteilung Personal

Am Rasenrain 16

99086 Erfurt

personal@erfurter-bahn.de

Erfurter Bahn GmbH | 0361 742070 | info@erfurter-bahn.de | erfurter-bahn.de


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Wir versüßen deine Ausbildung!

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Fachkraft für Lagerlogistik

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Medientechnologe/-in Druck

Die foodvertising GmbH & Co. KG produziert

seit 2006 Werbeartikel für die

JUNG BONBONFABRIK in Vaihingen/Enz.

Dies geschieht auftragsbezogen, marktnah und

kundenspezifisch im Arnstädter Fertigungszentrum,

das eine eigene Digitaldruckerei besitzt.

Zu dem vielseitigen Sortiment gehören u.a.

Fruchtgummi, Bonbons, Gebäck, Schokolade,

Pfefferminz, Müsliriegel und Traubenzucker

in den verschiedensten Formen, Größen und

Verpackungen.

Als mittelständisches Familienunternehmen

bieten wir jungen Menschen die Chance, an

unserer erfolgreichen Expansion mitzuwirken.

foodvertising GmbH & Co. KG

Wilhelm-Höpken-Str. 2/3

99310 Arnstadt

Phone +49 3628 58880-800

Fax +49 3628 58880-809

zukunft@foodvertising.de

Bewerbercode: dru/food

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Seit 25 Jahren Ausbildungsbetrieb

Kompetenz in Neubau und Sanierung

Seit der Gründung unserer Firma steht die Sanierung historisch wertvoller Gebäude

aus allen baugeschichtlichen Epochen des vergangenen Jahrtausends im Mittelpunkt

unserer Arbeit.

Die präzise Beherrschung traditioneller Handwerkstechniken unter Anwendung

moderner und innovativer Bautechniken sind wichtige Voraussetzungen für eine

nachhaltige Unternehmensentwicklung. Aus diesem Grund werden auch zukünftig

Aus- und Weiterbildung immer einen wichtigen Stellenwert für uns haben.

63 Lehrlinge haben in unserem Unternehmen ihre Ausbildung erhalten. Wir wollen

auch weiterhin Jugendlichen die Möglichkeit bewahren, den interessanten und

traditionsreichen Beruf des Zimmermanns zu erlernen.

Wer Interesse für eine Ausbildung in unserem Unternehmen hat, kann sich unter

ausbildung@holzbau-pappe.de bei uns melden. Wir freuen uns auf Euere Bewerbung.

Holzbau Gebrüder Pappe GmbH

Pergamentergasse 17 | 99084 Erfurt

Telefon: 0361 2115195

ausbildung@holzbau-pappe.de

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Tore, Türen, Zargen und Antriebe bietet Hörmann auch im

Bereich der Berufsausbildung „Qualität ohne Kompromisse“.

Ab 1.8.2018 bieten wir folgende Ausbildungsberufe an:

• Industrie mechaniker m/w

• Elektroniker für Betriebstechnik m/w

• Industriekaufmann m/w

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Als Bergbauunternehmen fördern und ver-

edeln wir weltweit mineralische Rohstoffe.

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Mit Dir möchten wir gemeinsam die Herausforderungen

der Zukunft meistern. Für Deine ersten Schritte ins Berufsleben

bieten wir Dir alles, um aus Dir das Beste herauszuholen

und Deine Talente zu fördern. Mit hilfsbereiten

Kollegen an Deiner Seite findest Du gezielt Deine Stärken

heraus und wächst an Deinen Aufgaben.

Als zielstrebigen Nachwuchs suchen wir im Werk Werra

Auszubildende (m/w) zu Anlagenmechanikern, Bergbautechnologen,

Chemikanten, Elektronikern für Betriebstechnik, Industriemechanikern,

Kfz-Mechatronikern oder Personaldienstleistungskaufleuten

Darauf kannst Du Dich freuen:

Mit über 14.000 Mitarbeitern an 80 Standorten weltweit – von Chile über die USA, Kanada und Europa bis nach Singapur

– sind wir der größte Salzproduzent der Welt und gehören zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Als Bergbauunternehmen

leben wir Werte wie Respekt, Vertrauen, Teamgeist und sind stolz auf unsere einzigartige Arbeitswelt – unter

und über Tage. Wir fördern und fordern unsere Mitarbeiter, geben Wissen über Generationen weiter und richten uns auf

gemeinsame Ziele aus – das macht K+S erfolgreich und lebendig.

Du möchtest Deine Persönlichkeit in unsere einzigartige Arbeitswelt einbringen? Ausbildungsstart ist im August 2018.

Gern kannst du dich auch für ein Praktikum bei uns bewerben.

Nicht verpassen: Abend der offenen Ausbildung

Informationsveranstaltung mit zahlreichen Angeboten zu den Ausbildungsberufen im Werk Werra.

Donnerstag, 28. September 2017, 16.00 – 20.00 Uhr

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Hattorfer Straße

36269 Philippsthal

Telefon +49 6620 79 4121

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spannenden Welt

der Medien!

Jetzt als Azubi einsteigen bei KNV Logistik,

der Medienlogistik in Erfurt! KNV Logistik

liefert ein Fünftel der Ware für den deutschsprachigen

Buchmarkt aus – und darüber

hinaus Medienartikel in über 70 Länder

weltweit.

Bei uns kannst Du in 2018 in folgenden

Ausbildungsberufen einsteigen:

a Fachlageristen (m/w)

2-jährige Ausbildung

a Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik

3-jährige Ausbildung

a Kaufleute (m/w) für Büromanagement

3-jährige Ausbildung

a Kaufleute (m/w) für Spedition und

Logistikdienstleistungen

3-jährige Ausbildung

a Fachinformatiker (m/w)

3-jährige Ausbildung

a Bachelor of Arts –

Studienrichtung Logistik

Im Rahmen Deiner Ausbildung bieten wir Dir:

a Übernahme bei gutem Abschluss in ein

Arbeitsverhältnis

a markt- und branchengerechte Ausbildungsvergütung

a kostenfreier Staplerschein

a Lehrunterweisungen, Nachhilfeförderung

a intensive Prüfungsvorbereitungen

a Räumlichkeiten für Projekte und Berichtsheftschreiben

a Weiterbildungsangebote

a Besuch der Buchmesse

a jährliches Azubi-Grillfest

a „eigene Projekte“

a Betriebsrestaurant

a Bereitstellung von Arbeitsbekleidung

a Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Ausbildungsvergütung:

a im ersten Jahr 770 Euro

a im zweiten Jahr 820 Euro

a im dritten Jahr 875 Euro

Deine Perspektiven:

Nach Ende der Ausbildung eröffnen sich Dir verschiedene Möglichkeiten

der berufsbegleitenden Qualifizierung.

Wir freuen uns auf Dich!

Weitere Informationen zu den einzelnen Ausbildungsgängen und das Online-

Bewerbungsformular findest Du in unserem Stellenportal auf www.knv-logistik.de.

Deine Ansprechpartnerin: Solveig Ränke, personalabteilung@knv-logistik.de


Azubis (m/w) zum Kaufmann/-frau für

Speditionen und Logistikdienstleistungen

Die Meidel Logistik-Gruppe setzt

sich aus sieben Logistik-Unternehmen

in Deutschland zusammen.

Jedes unserer Unternehmen ist hoch

spezialisiert. Im Verbund sind wir ein

starker, zuverlässiger Partner für

unsere internationalen Kunden.

Wir entwickeln kundenspezifische

Produkte und optimieren somit

logistische Prozesse unserer Kunden.

Unser Familienunternehmen wurde

1903 gegründet.

103

Wir bieten einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz mit Zukunftschancen.

Wenn Du Wert auf ein angenehmes Betriebsklima in einem jungen Team, auf

eine überdurchschnittliche Bezahlung sowie auf vielfältige ortbildungs-

möglichkeiten legst, dann komm zu uns an Bord!

Deine Bewerbung richte per E-Mail bitte an kvg.sek@meidel-gruppe.de

Bei Fragen vorab stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung.

Alte Mittelhäuser Str.11

D-99091 Erfurt

+49 361 7396-0

www.meidel-gruppe.de

Verwaltungsfachangestellte

gesucht!

So vielfältig sind deine Aufgaben:

Autos zulassen, Anträge für Sozialhilfe oder Bundeselterngeld

bearbeiten, gegen wilde Müllablagerungen

vorgehen, Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen

vornehmen, Waffenscheine ausstellen, Jäger- und

Fischereiprüfungen abnehmen, Führerscheine ausfertigen

oder auch wieder entziehen und Vieles mehr ...

Gesucht wirst Du! Wir freuen uns auf Dich!

Weitere Informationen unter www.ilm-kreis.de

im Bereich „Karriere“

ILM-KREIS

in Thüringen

Landratsamt Ilm-Kreis

Personalamt

Ritterstraße 14

99310 Arnstadt

Tel.: 03628 738 - 277

E-Mail: psa@ilm-kreis.de

www.ilm-kreis.de


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Mechatroniker für Land- &

Baumaschinentechnik (m/w)

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Technischer Vertrieb (m/w)

IT-Systemelektroniker

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Familienunternehmen

seit 1899

Vermietung und Verkauf von Linde

Gabelstaplern und Lagertechnik

300 Mitarbeiter

Eisenach (Hauptsitz), Erfurt, Göttingen,

Kassel, Suhl und Wernigerode

Deutschlandweite

Arbeitsbühnenvermietung

Service: Wartungen, Reparaturen,

Instandhaltungen, Ersatzteile, etc.

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mittelständisches Unternehmen der Kunststoff- und

Möbelzulieferindustrie. In unserem Marktsegment gehören

wir zu den führenden Herstellern von thermoplastischen

Kantenbändern in Europa. MKT ist seit der Gründung im

Jahre 1991 fest in Thüringen verankert und beschäftigt heute

ca. 260 Mitarbeiter. Wir bieten sichere Arbeitsplätze, herausfordernde,

verantwortungsvolle und vielseitige Aufgaben

in einem Unternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen

Entscheidungswegen.

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Kautschuktechnik (m/w)

➜ Medientechnologe Druck (m/w)

➜ Mediengestalter (m/w)

➜ Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

➜ Produktionstechnologe (m/w)

➜ Industriemechaniker (m/w)

➜ Industriekaufmann (m/w)

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garantierten Übernahmechance erhält jeder Azubi von uns

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lernen zu können.

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Egal ob in der Medizin, der Chemie oder sogar in der Schule

– ohne Erlenmeyerkolben und Reagenzgläsern wäre man im

Labor aufgeschmissen. Und um das zuverhindern bilden wir

dich zum/zur Glasapparatebauer/in aus, wo du diese und

noch viele weitere Glasapparate erstellst.

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Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Fachrichtung Triebwerkstechnik (m/w)

Mit Ideen, Ehrgeiz und Teamgeist kommst du bei uns

weiter – und hast einen spannenden Ausbildungsplatz

bei einem der attraktivsten Arbeitgeber der Region. Als

Fluggerätmechaniker Fachrichtung Triebwerkstechnik (m/w)

lernst du zum Beispiel den Ablauf der Wartung, die Instandhaltung

und Reparatur der modernsten Flugzeugtriebwerke

kennen.

Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Du bist leidenschaftlicher Sortierer und Planer? Dann ist

die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik perfekt

für dich: Du beschäftigst dich mit logistischen Planungsund

Organisationsprozessen wie der Warenannahme und

Lagerhaltung sowie mit dem Versand von Trieb werken

und Triebwerksteilen.

Deine Zukunft – unser Angebot

Endlich Schulschluss! Doch wie geht es

weiter? Starte mit uns in die Zukunft der

Luftfahrt! Du bist ein Teamplayer und

begeisterst dich für Präzision? Du kannst

zupacken und bist bereit, Verantwortung

für einwandfrei funktionierende Flugzeugtriebwerke

zu übernehmen? Dann bist du

bei N3 genau richtig.

Über N3

N3 Engine Overhaul Services (N3) ist

das europäische Techno logie zentrum für

die Instandhaltung und Reparatur der

Rolls- Royce-Trieb werksmuster Trent 500,

700, 900 und XWB sowie deren Komponenten.

Wir sind ein Gemeinschaftsunternehmen

von Lufthansa Technik AG und

Rolls-Royce plc. und haben uns als eines

der modernsten Instandhaltungszentren

für zivile Großtriebwerke international

einen Namen gemacht.

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• Planen & Steuern von Arbeitsabläufen

• Planen & Steuern von Bewegungsabläufen

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Schatzmeister

Gipfelstürmer

Kein Job wie jeder andere:

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DB Schenker ist ein weltweit agierender Arbeitgeber. Als das Transport- und Logistik-

Ressort der Deutschen Bahn suchen wir Jahr für Jahr begeisterte Mitarbeiter für mehr

als 2.000 Standorte in 130 Ländern, die mit uns grenzüberschreitend Menschen

und Märkte bewegen. Egal welchen Hintergrund du hast, hier kannst du einsteigen,

umsteigen, aufsteigen. Mit anderen Worten – Ein Job bei DB Schenker ist:

Kein Job wie jeder andere.

Als einer der führenden Dienstleister für integrierte Logistik bietet die Schenker

Deutschland AG ihren Kunden aus der Wirtschaftsregion Thüringen umfassende und

individuelle logistische Lösungen. Unmittelbar gelegen am Autobahnkreuz Erfurt

verfügt die Geschäftsstelle in Arnstadt über ein hochmodernes Logistikterminal

mit 46 Verladetoren. Im Jahr 2012 konnte zudem das neue Logistikzentrum in Amt

Wachsenburg in Betrieb genommen werden, welches als Shared Logistics Center für

verschiedene Kunden konzipiert ist.

Für unseren Standort Arnstadt suchen wir Auszubildende in folgenden Berufen:

Berufskraftfahrer (m/w) im Nah-, Linien- oder Europaverkehr

Fachlagerist (m/w) oder Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) im Umschlagsterminal

oder Shared Logistics Center

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w) über alle Verkehrsträger –

Landverkehr, Luft- und Seefracht

Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung. Schenker Deutschland AG,

Aniela Burgold, August-Broemel-Strasse 2, 99310 Arnstadt

E-Mail: Aniela.Burgold@dbschenker.com

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Geschäftsstelle in Arnstadt


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Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service: Heinrich-Hertz-Straße 1, 06667 Weißenfels | Über dem

Rosenthal 1, 06618 Naumburg | Holzdorfer Allee 2, 99428 Weimar | Erfurter Straße 111, 99510 Apolda | Am Unterwege 26, 99610 Sömmerda

Autorisierter Mercedes-Benz Service: Demminer Straße 6, 99091 Erfurt | Schomburgkstraße 4, 04179 Leipzig | Poststraße 27,

04158 Leipzig-Radefeld | Senger-Kraft Automobile GmbH, Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service: Gottlieb-Daimler-Straße 5,

99869 Schwabhausen | Carl-Benz-Straße 1 - 5, 36433 Bad Salzungen | Auer Weg 11, 98574 Schmalkalden


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Ein Unternehmen der MHI Gruppe

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Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Landmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

und Baumaschinen-

Büromanagement

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Bendel E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /7630 Internet: www.strassing.de

Für unsere Infrastruktur.

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Fertigungsmechaniker/in oder

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DAS ERWARTEN WIR:

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Berufsausbildung an der TU Ilmenau

Die TU Ilmenau bietet für das Ausbildungsjahr 2018/2019

Ausbildungsplätze für folgende Berufe an:

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Fachinformatiker/in Fachrichtung Systemintegration

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste

Fachrichtung Bibliothek

Industriemechaniker/in Fachrichtung Feingerätebau

Kaufmann/frau für Büromanagement

Ihre Bewerbungen senden Sie bitte im Zeitraum vom

01.08.2017 bis 30.09.2017 an:

Technische Universität Ilmenau

Dezernat für Personalangelegenheiten

Dr. Harry Dreffke

PF 100 565

98684 Ilmenau

Näheres erfahren Sie auf unserer Webseite der

Berufsausbildung unter www.tu-ilmenau.de/auszubildende!

Die UV-Technik Speziallampen GmbH ist Spezialist für Niederdrucklampen. Seit

Januar 2011 sind wir Teil der Hönle Gruppe. Mit rund 50 Mitarbeitern beliefert

unser Unternehmen von unserem Standort in Wümbach aus Kunden weltweit.

Unser Produktspektrum umfasst Niederdruckstrahler, Sensoren und

Vorschaltgeräte zur Desinfektion von Wasser und Luft, die in industriellen

Fertigungsprozessen eingesetzt werden. In zahlreichen Branchen steht unser

Name für ideenreiche Problemlösungen mit umweltfreundlichen Technologien.

Für das Ausbildungsjahr 2018 suchen wir:

Glasapparatebauer/-in (Ausbildungsdauer: 3 Jahre)

Mechatroniker/-in (Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre)

Industriekaufmann/-frau (Ausbildungsdauer: 3 Jahre)

Sie möchten herausfinden, wie ein moderner Industriebetrieb funktioniert und möglichst schon in Ihrer Ausbildung

Geschäftsvorgänge bzw. Projekte selbstständig und eigenverantwortlich bearbeiten?

Mit einer fundierten Ausbildung bereiten wir junge Menschen auf Ihre berufliche Karriere vor. Dazu durchlaufen Sie während

Ihrer Ausbildung in unserem Betrieb mehrere Abteilungen.

Voraussetzungen:

guter Realschulabschluss bzw. Abitur,

Engagement und Motivation,

Praktikum wünschenswert

Interessiert? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:

UV-Technik Speziallampen GmbH

Frau Carina Christlein

Gewerbegebiet Ost 6

98704 Wolfsberg / OT Wümbach

jobs@uvtechnik.com

www.uvtechnik.com


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Du kümmerst Dich gern um das Wohl anderer Menschen?

Wir bilden Dich aus zum/zur

ExaminiErtEn altEnpflEgEr/in

in Mühlhausen, Erfurt, Gotha, Rudolstadt.

Bewirb Dich bei uns:

Volkssolidarität Thüringen gGmbH

Huttenstraße 2-3 | 99084 Erfurt

Tel.: 0361-65 477-0 | Fax: 0361-65 477-17

E-Mail: thueringen@volkssolidaritaet.de

www.vsef.de

Wir bilden aus : Zerspanungsmechaniker (m/w)

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit zur Zeit 20 Mitarbeitern. Wir

fertigen Präzisionsdrehteile im Bereich von 4 – 40 mm in Klein– und Mittelserien

auf modernsten CNC-Drehautomaten.

Interesse ?

Sende Deine aussagekräftige Bewerbung an:

Wilhelm Siebelist GmbH & Co. KG, Mohngarten 22, 99338 Plaue, Mail: info@dreherei-siebelist.de


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Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.

de/linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildungund-Beruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 27. 2. 2014

(3) B. A. Bankwirtschaft

http://www.ba-leipzig.de/studienangebot/

bankwirtschaft.html, Stand: 03. 03. 2017

(4) B. A. Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 03. 05. 2017

(5) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-logistik.html Stand: 19. 04. 2017

(6) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html

Stand: 19. 04. 2017

(7) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/

duales-studium/bauingenieurwesen-dual/

(8) B. Eng. Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 07. 03. 2017

(9) B. Eng. Informations- & Kommunikationstechnologien

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 07. 03. 2017

(10) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand:07. 03. 2017

(11) B. Eng. Mechatronik und Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 07. 03. 2017

(12) B. Eng. Praktische Informatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Praktische_Informatik.html, Stand: 07. 03. 2017

(13) B. Sc. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsingenieurwesen_Technischer_Vertrieb.html,

Stand: 07. 03. 2017

(14) B. Eng. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand:07. 03. 2017

(15) REWE Abiturientenprogramm

https://karriere.rewe.de/ausbildung/rewe-markt/

abiturientenprogramm.html Stand: 19. 04. 2017

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Impressum

124

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Firmenausbildungsverbund

Wartburgregion e. V.

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Michael Kunde

Antje Merzweil

Fotos

www.istockphoto.de

Druck

Hoehl-Druck Medien + Service GmbH

Gutenbergstraße 1

36251 Bad Hersfeld

www.hoehl-druck.de

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