24.06.2017 Aufrufe

2017-6 ÖBM Der Österreichische Fachmarkt - ARDEX - der perfekte Lieferant

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

D e r Ö s t e r r e i c h i s c h e b a u s t o f f m a r k t

Österreichische Post AG

Mz 09z037955M

impactmedia, Witthauergasse 6, 1180 Wien

Fachmagazin für den baustofffachhandel & baumärkte

Jg 47

6.2017

DER PERFEKTE

LIEFERANT

WIR FREUEN UNS

ÜBER DEN ERFOLG

UND SAGEN „DANKE“!

Verband der

Baustoffhändler

ÖSTERREICHS

www.ardex.at

ARDEX Austria


DOMOFERM ist VBÖ – Cluster Sieger 2017

Öffnet Räume. Schützt Leben.

WIR SAGEN

DANKE!

Wir freuen uns, dass DOMOFERM mit

1. Juni einen Meilenstein erreicht hat –

ab sofort dürfen wir uns Spitzenreiter

im Segment Bauelemente nennen.

www.domoferm.com


a k t u e l l

6 . 2 0 1 7 i n h a l t

8 21

a k t u e l l

aufwärtstrend bei Sonnenschutz hält an 5

Bericht des Bundesverbandes Sonnenschutz

die Zukunft hat begonnen 6

Was BIM ist und was es kann

g r e m i e n &

V e r b ä n d e

gute mitarbeiter im Fachhandel 12

zertifizierung der Diplom-Bauproduktefachberater

VbÖ und ZhV 13

Vorstand und Präsidium neu gewählt

h a n d e l

mit neuen Strukturen in die Zukunft 18

Interview mit Quester Geschäftsführer René Rieder

hinweis

Geschlechtsneutrale Formulierung

zur Vereinfachung der Lesbarkeit erfolgt im ÖBM keine geschlechtsneutrale

Differenzierung, sondern es wird ausschließlich die männliche Form verwendet.

Die Ausrichtung ist in jedem Fall geschlechtsunabhängig.

6 . 2017 | 3


e d i t o r i a l

die bestätigung

Der VBÖ-Empfang 2017 (ausführliche Berichte im Blattinneren) hat wieder

einmal klar gezeigt wo die Erfolgsfaktoren der Baustoffbranche im

21. Jahrhundert liegen:

• Qualifikation der Mitarbeiter

• Innovative Industrien

• Partnerschaft und Zusammenarbeit im Vertrieb

• Digitalisierung

Mag. Alois Fröstl

Chefredakteur

Die (Hoch-) Baukonjunktur ist stets für alle gleich, ob sie gut oder nicht ganz so

gut läuft. Wer sich jedoch in guten und erst recht in schlechten Zeiten besonders

erfolgreich am Markt behaupten kann, der hat alle o. g. Faktoren im Fokus.

Die Mitarbeiterqualifikation: Die vom Österreichischen Baustoff Ausbildungszentrum

ins Leben gerufene Weiterbildungsinitiative zum Diplom-Bauprodukte

Fachberater wird von immer mehr jungen Nachwuchskräften des Baustoff-Fachhandels

erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventen kommen meist aus Firmen, die

man als Leitbetriebe der Branche bezeichnen könnte. Die sind das nicht durch Zufall

geworden. Sondern durch Konzentration auf das Wesentliche: Motivierte und

gut ausgebildete Mitarbeiter.

Innovative Baustoffproduzenten: Unter den „Besten der Branche“ sind ausschließlich

Betriebe zu finden, bei denen die laufende Produktentwicklung in der

Hierarchie der Unternehmensziele ganz oben gereiht ist. Klar, dass bei den rund

60 durch die VBÖ-Mitglieder bewerteten Industrien viele dabei sind, auf die das

ebenfalls zutrifft. Die aber trotzdem nicht zu den Besten der Branche zählen. Zumindest

in der Einschätzung des Fachhandels. Denn um gute Produkte erfolgreiche

im Markt zu platzieren braucht es auch die ehrliche

Kooperation mit den Vertriebspartnern: Wobei die Betonung auf „ehrliche“ liegt.

Das heißt, dass im Interesse einer langfristig positiven Entwicklung der Vertriebskooperation

auf verlockende Augenblickserfolge auch einmal verzichtet wird.

Und zwar sowohl von Handel als auch von Industrie.

Digitalisierung: Nicht wirklich die große Neuigkeit im Baustoffgeschäft! Was jedoch

sehr rasch auf uns zukommen wird, ist die totale Vernetzung der Daten und

Systeme entlang der Wertschöpfungskette. Auch hier ist enge Kooperation zwischen

Lieferanten, Vertriebskanälen, Planern und ausführenden Unternehmen notwendig.

Noch sind wir allerdings nicht ganz so weit. Der 5. Erfolgsfaktor wird uns deshalb

hoffentlich noch einige Zeit erhalten bleiben: Das Treffen und die Kommunikation

von Menschen. Auch dazu hat der VBÖ-Empfang seinen nicht unwesentlichen

Beitrag geleistet.

4 | 6 . 2017


a k t u e l l

Sonnenschutz made in austria

aufwärtstrend hält weiter an

Die Branche profitiert letztendlich von den neuen Bauweisen, durch welche

die überwärmung zur Ganzjahresherausforderung wird. Sowohl private

Bauherren wie auch Investoren müssen die Beschattung möglichst früh im

Planungsprozess mitbedenken, um ökologisch und ökonomisch sinnvolle

Gebäude zu errichten.

Grafik: Bundesverband Sonnenschutztechnik

Hoher Wohnkomfort, gesunde

Behaglichkeit mit ausreichend

natürlichem Tageslicht, sinnvolle und

bedarfsgerechte Energieeinträge rund

ums Jahr und damit einhergehend vertretbare

Kosten sind wesentliche Themen

rund ums Hausbauen. Demgegenüber

stehen Planungen, die in Sachen

Beschattung teilweise immer noch auf

althergebrachten passiven Konzepten

basieren. Ing. Johann Gerstmann,

Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik

in Österreich: „Diese Diskrepanz

ist oft schwer nachzuvollziehen.

Gut informierte private Bauherren stehen

oftmals beharrlichen Planern gegenüber,

die lediglich die hohen Sonnenstände

des Sommers auf Südseiten

berücksichtigen und daher unverändert

Vordächer oder Balkone als wirksame

Schutzmaßnahmen betrachten. Die

Wirklichkeit sieht jedoch anders aus,

denn vor allem die flacheren Sonnenwinkel

belasten Gebäude am stärksten,

und so können ost- und westorientierte

Fenster ganz entscheidend zur Überwärmung

beitragen.“

Intelligente Verschattung hingegen

macht aus einem Fenster ein smart window

mit einer positiven Gesamtenergiebilanz,

und hier sieht der Experte

Marktpotenzial: Denn durch die Nutzung

solarer Heizwärme, durch Kühllastreduktion

und durch eine sinnvolle

Tageslichtnutzung kann in den meisten

Neubauten noch viel mehr Energie und

damit Geld gespart werden – und zwar

ohne Einschränkung des Komforts.

AuSSenBeSChAttunGen unD

MotoRISIeRunG WeIteR AuF DeM

VoRMARSCh

Insgesamt wurden 2016 von den

Mitgliedsbetrieben des Bundesverbandes

Sonnenschutztechnik in Österreich

über 923.000 Einheiten an Sonnen-

und Insektenschutz produziert, der

Großteil davon sind außenliegende Systeme

wie Markisen, Jalousien und Läden,

die den Wärmeeintrag um bis zu 95

% reduzieren können. Gerstmann: „Gut

zwei Drittel der Produkte wird in Österreich

verkauft, wobei der Wohnbau das

wichtigste Marktsegment darstellt.“

Die Branche erkennt außerdem eine

klare Tendenz zum smart window und

smart home. So hat der ohnehin schon

hohe Motorisierungsgrad nochmals zugelegt:

Insgesamt liegt er bei 63 %. In

der Premiumklasse liegt er bei 77 %,

und in einzelnen Produktgruppen wie

Wintergartenmarkisen sogar bei 100 %.

BeI InSektenSChutz AuF QuALItät

AChten

Zunehmend werden einfache Fliegenschutzgitter

im Online-Handel oder

in Baumärkten angeboten. Laut Bundesverband

Sonnenschutztechnik unterscheiden

sich diese meist durch die

Qualität der Gittergewebe und deren

Montage mittels Klettband oder dünnem,

verwindungsanfälligem Blechrahmen.

Zudem bieten DIY-Märkte bei

weitem nicht jene Produktvielfalt und

Speziallösungen, wie sie der Fachhandel

im Programm führt. Damit die Systeme

auch zu den unterschiedlichsten Fenstern

und Fassaden passen, sind sie in jeder

RAL-Farbe und für alle Fenstertypen

aus PVC, Alu oder Holz erhältlich. Ihre

stranggepressten Aluminiumprofile sind

pulverbeschichtet und somit korrosionsfrei

und besonders langlebig. y

6 . 2017 | 5


a k t u e l l

bim – building information modelling

die Zukunft hat begonnen

Digitalisierung im Baustoffhandel. ein terminus der von vielen in der Branche

noch weggeschoben wird. Doch es ist ein thema, das, ob wir wollen oder

nicht, uns in den nächsten Jahren alle einholen wird. otto handle, Baumeister

und geschäftsführender Gesellschafter der inndata Datentechnik, gab im

Rahmen des VBÖ-empfangs einen einblick in die gar nicht so neue technologie

von BIM.

Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft

gibt es seit mittlerweilen

40 Jahren. BIM erinnert an die

Einführung des Internets vor 20 Jahren.

Es gab eine Riesenaufregung und es wurde

von unglaublichen Summen gesprochen,

die dafür notwendig sein sollten.

Bald aber ist man draufgekommen, dass

das Internet für das Bauwesen ein höchst

wertvolles und effinzientes Tool ist, mehr

aber auch nicht. Es ist ein neues Werkzeug,

das man vernünftig und sinnvoll

einsetzen muss, und mit überschaubaren

Aufwand große wirtschaftliche Vorteile

generieren kann. Mit BIM ist das ganz

ähnlich.

BIM GIBt eS SeIt 1987

CAD durchlief in den letzten Jahren

mehrere Phasen. Zuerst wurde die Tuschefeder

durch elektronische Hilfsmittel

ersetzt. In der zweiten Phase wurde

die Planung dreidimensional. Die dritte

Phase war schließlich jene der Vernetzung

über das Internet und die Informationsanreicherung

der 3D-Objekte.

Die Vernetzung der Daten und Systeme

entlang der Wertschöpfungskette stellt

die vierte Phase dar.

DIe IDee hInteR BIM

In der Theorie werden im digitalen Gebäudemodell

über den gesamten Lebenszyklus

sämtliche relevanten Informationen

für Planung, Bemessung, Bau,

Bewirtschaftung, Behörden, Ökologie

und Wartung gespeichert. Jedes Unternehmen

und jeder Prozessbeteiligter im

Lebenszyklus hat entsprechend seinen

Berechtigungen Zugriff auf die für ihn

relevanten Informationen und gibt neue

Informationen in das digitale Gebäudemodell

zurück. Dadurch werden Fehlerkosten

reduziert, Effizienzsteigerungen

ermöglicht und die ökologische Bilanz

verbessert.

BeSt PRACtICe

Im besten Fall ist ein Gebäudemodell

für BIM das digitale Abbild eines realen

Gebäudes. Jedem Objekt des realen Gebäudes

wird ein vergleichbares digitales

Element im BIM zugeteilt. Alle Informationen

des Gebäudes werden durch

ein offenes Format und einer standardisierten

Technologie ausgetauscht. Der

Kunde gibt also seine Anforderungen in

eine Datenbank ein, die den gesamten

Lebenszyklus des Modells dokumentiert.

Das Planerteam plant das Gebäude entsprechend

den Angaben des Kunden.

Das Modell wird aus vielen verschiedenen

Bauteilen erstellt. Ein Bauteil ist

beispielsweise eine Türe. Die Türe wird

aus einer Bauteilebibliothek der Designsoftware

ausgewählt, die automatisch

Informationen über die exakte Lage im

Projekt hinzufügt. Weitere Informationen

und Anforderungen wie Abmessung,

Material, Farbe, U-Wert etc. werden von

den Fachplanern hinzugefügt. Der Ar-

6 | 6 . 2017


a k t u e l l

chitekt positioniert das BIM-Datenmodell

auf einer digitalen Karte, damit der

Bauunternehmer genau weiß, wo er was

bauen muss. Das Projektteam verwendet

das BIM-Datenmodell, um die verschiedenen

Disziplinen zu koordinieren und

für die Analyse von Projektkosten, Lebenszykluskosten,

Energieleistung und

die Analyse weiterer Umweltbeeinflussungsfaktoren

für Umweltzertifizierung.

Das BIM-Datenmodell geht dann an

die örtlichen Baubehörden für die Erteilung

der Baugenehmigung. Der Bauunternehmer

verwendet das BIM-Datenmodell

für die Planung des Bauablaufs,

für den Informtaionsaustausch mit den

Bauproduktelieferanten, um die Höhe

der Kosten und die umweltbezogenen

Informationen für alle Elemente des Gebäudes

zu erhalten und für die eigene

Kostenschätzung. Der Bauunternehmer

sucht das beste Angebot der Lieferanten

heraus. Das BIM wird automatisch um

die Bauteileinformationen erweitert,

während die realen Elemente zur Baustelle

geliefert werden.

WAS ISt MÖGLICh

Ganz so einfach, wie dies klingt, ist BIM

allerdings nicht. Die oben genannten

Prozesse sind grundsätzlich alle möglich,

aber noch nicht wirklich Realität.

Ermöglichen soll BIM die ÖNORM A

6241-2 (Digitale Bauwerksdokumentation),

die ein Phasenmodell skizziert.

Das heißt, dass der Lebenszyklus eines

Gebäudes von der Projektidee bis zum

Rückbau in einzelne Phasen aufgeteilt

wird und jede Phase gibt an, welche Informationen

zu hinterlegen sind. Die

Idee dahinter ist, dass bei Beginn der

Planung schon sämtliche Details festgelegt

sind. Das Phasenmodell versetzt

alle Beteiligten in die Lage auch vertraglich

den Vorherigen im Prozess zur

Verantwortung zu ziehen und darauf

hinzuweisen, dass zu einem bestimmten

Zeitpunkt bestimmte Informationen zu

liefern sind.

Interessant wird es dann für Baustoffindustrie

und -handel in welcher Phase

Entscheidungen getroffen werden, die

für sie relevant sind. Schaut man sich

das Phasenmodell an, so gibt es relativ

viele Punkte, an denen ein Lieferant die

beste Lösung, nämlich seine, unterbringen

und unterstützend wirken kann. y

infos

Bmstr. Ing. otto handle, mba

inndata Datentechnik Gmbh

www.freeBIM.at

handle@eurobau.com

6 . 2017 | 7


a k t u e l l

VbÖ-branchenspiegel

die besten der branche

SieGer. Das VBÖ-Präsidium mit ewald kronheim, ernst Flach und Robert Grieshofer gratulieren den Besten der Branche: Gerald Prinzhorn (Austrotherm), Josef Sieber

(Domoferm), Georg Bursik und Wilhelm Struber (Baumit), Franz Grabner (Pipelife), Franz nürnberger (Schiedel), Gunther Sames, Georg Strodl und Anton Reithner

(Ardex).

Die heurige Befragung der VBÖ-Mitglieder nach den besten

Baustofflieferanten der Branche, hat altbekannte, aber auch neue Sieger

hervorgebracht. 2/3 der Mitglieder haben sich bei der umfrage beteiligt,

eine zahl die wohl repräsentativ ist. trotzdem arbeitet der VBÖ daran

diese Quote in zukunft noch zu erhöhen.

Neben den bisher prämierten

sechs Clustersiegern wurden

heuer erstmals die Top 3, also die besten

drei der Branche, ebenfalls ausgezeichnet.

CLuSteR BAueLeMente

Mit der Erfüllungsquote von 82,5 %

fährt Domoferm hier den Sieg ein.

„Durch den klaren Fokus in unserer Vertriebstrategie

steuern wir verstärkt den

Handel an. Unser Geheimnis liegt in der

Wertschätzung der Kunden und deren

Mitarbeiter. Dieses Credo möchten wir

zukünftig stärker im Service sprich in

der Kundenbetreuung, der Warenverfügbarkeit,

bei Lieferterminen und in

einer stabilen Produktqualität umsetzen

und leben. Worauf wir ganz klar setzen

ist uns vom klassischen Innendienst zu

einem modernen Auftragsmanagement

zu bewegen wodurch in sich stimmige

und funktionierende Prozesse resultieren.

Als besonderes Ass im Ärmel sehen

wir unsere motivierten Mitarbeiter

im Außendienst“, so Josef Sieber, Leiter

Vertrieb Domoferm Gänserndorf.

CLuSteR BAuCheMIe

Mit 94 % Erfüllungsquote zeigt Ardex

einmal mehr seine Stärke als Spitzenreiter

am Markt. In allen zehn abgefragten

Kategorien konnte Ardex eine hervorragende

Bewertung erreichen. „Dieser

Umstand macht uns große Freude,“ so

Anton Reithner, Geschäftsführer von

Ardex, „Ich denke, dass es vor allem der

konsequente Weg über den Fachgroßhandel

ist, dass wir mittlerweilen zum

10. Mal als Sieger hervorgehen und darüber

hinaus, immer wieder unter den

vorderen Plätzen rangiert haben.“

CLuSteR BInDeMItteL/Putze

87,2 % bescherten der Baumit Gruppe

in dieser Kategorie den Sieg. „Neben der

Erreichung einer möglichst hohen Erfüllungsquote

für die Händler, die heu-

8 | 6 . 2017


a k t u e l l

er bei knapp 90% liegt, sind wir davon

überzeugt, dass Baumit durch Marketing,

Werbung und Top Schulungsprogramme

für Baustoffhändler und deren

Mitarbeiter einen echten Mehrwert bietet.

Wir sehen die Ergebnisse des Branchen-Spiegels

aber auch als Ansporn zur

Weiterentwicklung, um bei dem einen

oder anderen Kriterium noch besser zu

werden,“ so Georg Bursik, Geschäftsführer

Wopfinger Baustoffindustrie.

CLuSteR RohBAu/DACh

Schiedel kann sich einmal mehr über

ein erfolgreiches Jahr in der Zusammenarbeit

mit dem Baustoffhandel freuen.

91,2 % Erfüllungsquote sprechen da für

sich. „Das Geheimnis des Erfolges für

Schiedel generell und in diesem Falle

beim Baustoffhandel ist grundsätzlich,

dass in unserer Strategie 100%ig auf den

Baustoffhandel gesetzt wird. Wir planen

und organisieren unser Business mit und

über den Handel. Dabei ist für uns die

Funktion der Lagerhaltung des Handels

– und damit die räumliche Nähe

zum Verarbeiter vorort – immens wichtig.

Und nicht zuletzt liefern wir unsere

Produkte zeitgerecht, in Top-Qualität

und stellen sicher, dass unsere Händler

mit der Marke Schiedel auch ihre Kosten

decken können,“ sagt Franz Nürnberger,

Geschäftsführer Schiedel GmbH.

CLuSteR tIeFBAu/GALABAu

Die Erfüllungsquote von 90,9 % verhilft

Pipelife erstmals zum Sieg bei dem VBÖ-

Branchenspiegel. „Wir freuen uns sehr

über die Auszeichnung, die wir erstmalig

erhalten haben. Herzlichen Dank dafür

an unsere Partner im Baustoffgroßhandel!

Die Befragung gibt uns wichtiges

Feedback über die Performance. Aus diesem

Grund beauftragen wir auch selbst

jährlich eine Kundenzufriedenheitsanalyse.

Sie gibt Ansatzpunkte für Verbesserungen,

die konsequent in konkrete

Maßnahmen umgelegt werden. Die

nächste Befragung zeigt uns dann, ob

die Verbesserungen auch beim Kunden

angekommen sind. Als Erfolgsgeheimnis

ist zu nennen, dass Kundenzufriedenheit

bei Pipelife ein zentrales Anliegen

ist, nicht nur im Vertrieb, sondern auch

in der Produktion und Administration.

Dabei handeln wir nach dem Grundsatz:

Erkenne die Bedürfnisse deiner Kunden

und bringe mit deinem Leistungsangebot

den entsprechenden Nutzen. Darüber

hinaus ist es unsere Vertriebspolitik,

ein starkes Vertriebsteam im Markt zu

haben, das gemeinsam mit dem Vertrieb

des Baustoffgroßhandels die Marktbearbeitung

durchführt,“ meint Franz Grabner,

Geschäftsführer Pipelife Austria.

CLuSteR tRoCkenBAu/DäMM-

StoFFe

Bereits zum zweiten Mal hintereinander

gewinnt Austrotherm mit 86,6 %

Erfüllungsquote diesen Cluster. Gerald

Prinzhorn, Geschäftsführer Austrotherm

meint zu dem Erfolg: „Der Baustoffhandel

ist der Vertriebspartner von Austrotherm

Dämmstoffen. Austrotherm ist

handelstreu und als österreichisches Familienunternehmen

mit Handschlagqualität

bekannt. Wir versuchen mit

anerkannter Qualität, mit gutem Service

und schneller, pünktlicher Logistik

und einem breiten Produktspektrum

zu punkten. Der Baustoff-Fachhandel

übernimmt dabei eine wichtige Beratungsfunktion

für unsere gemeinsamen

VbÖ-Silberbecher an anton reithner

Der VBÖ-Silberbecher wird alle zwei

Jahre an Persönlichkeiten verliehen,

die sich besondere Verdienste für den

Baustoff-Fachhandel erworben haben.

„heuer mussten wir nicht lange nachdenken,

weil wir jemanden in unserer

Mitte haben, der in den letzten Jahrzehnten

beispielslos in unserer Branche

tätig ist,“ so ewald kronheim in seiner

einleitung. kR Anton Reithner hat seine

internationale karrriere bei Ardex zuerst

als Vertriebsleiter begonnen, später war

er Prokurist und schließlich Managing

Director, zuständig für den zentral- und

osteuropäischen Raum.

In seiner Rede betont kR Anton Reithner

seine Dankbarkeit gegenüber der

Branche. „Gerade solche Anlässe, wie

der VBÖ-empfang haben immer wieder

gezeigt, dass man hier tolle Gespräche

führen kann und sich Freundschaften

entwickeln können. Ich möchte allen

Danke sagen und sehe mit Freuden in

die zukunft, die ich ab herbst in Pension

verbringen werden.“ Reithner sei überglücklich,

mit Dr. Sames einen profunden,

international erfahrenen nachfolger

gefunden zu haben, der das starke

Ardex-team in die zukunft führen wird.

„Wir werden unseren konsequenten Weg

VBÖ-Präsident ewald kronheim überreicht Anton

Reithner den VBÖ-Silberbecher

über den Fachgroßhandel fortsetzen.

Ich bin stolz darüber, dass wir 100 %

unserer Waren über den Fachgroßhandel

vertreiben, der Streckenanteil liegt in den

letzten 10 Jahren konstant bei 15 %,“ so

Reithner abschließend.

6 . 2017 | 9


a k t u e l l

Kunden. Ein weiterer Erfolgsgarant sind

unsere Mitarbeiter, ohne die eine solche

Auszeichnung nicht zu gewinnen wäre.

Ihr täglicher Einsatz, ihre Kompetenz

und ihr Austausch mit dem Handel sind

die Basis für unseren gemeinsamen Erfolg.“

DIe toP 3

Ebenfalls im Rahmen der Tagung wurden

die drei Top Lieferanten ausgezeichnet,

wobei es eine ex equo Platzierung

von PCI und Schiedel auf dem zweiten

Platz gibt. Karl Hofbauer, Leiter

PCI Augsburg, Niederlassung Österreich,

war bei der Veranstaltung leider

nicht anwesend, ihm wurde aber die

Auszeichnung nachgereicht. „Wir sind

immer dann erst zufrieden, wenn auch

unsere Kunden mit uns zufrieden sind.

Daher sind wir hocherfreut mit der positiven

Bewertung des österreichischen

Baustoffhandels eine Bestätigung für unsere

partnerschaftliche Arbeit zu erhalten.

Für uns ist die Auszeichnung mit

dem 2. Platz als handelsfreundlichster

Industriepartner Ansporn unseren guten

Service, unsere schnelle und zuverlässige

Logistik und unsere Produktqualität auf

diesem hohen Niveau zu halten und

weiterzuentwickeln. Ausschlaggebend

für das hervorragende Ergebnis ist der

sehr enge persönliche Kontakt, den wir

tagtäglich mit dem Handel pflegen, um

die Wünsche unserer Kunden schnell

und reibungslos erfüllen zu können.

Vielen Dank an den Baustoffhandel für

die schöne Anerkennung. Wir bleiben

auch in Zukunft „hungrig“ nach einer

gelebten Partnerschaft und rundum zufriedenen

Kunden,“ so Karl Hofbauer.

Den ersten Platz, wie könnte es anders

sein, erreichte nun bereits zum 10,

Mal Ardex.

Nach dem wichtigen offiziellen Teil,

kam der nicht weniger wichtige oder

„weitaus wichtigere“ inoffizielle Teil der

Veranstaltung. „Es gilt für beide Seiten

diese Chance des unkomplizierten Zusammenseins

zu nutzen, Netzwerke aufzubauen,

miteinander kommunizieren.

Vielleicht auch ein wenig über Sachen

reden, über die man im Tagesgeschäft

nicht reden kann,“ so die Aufforderung

von Ewald Kronheim, Präsident

des VBÖ, an die Teilnehmer. Und die

nutzten die Gelegenheit!

y

SieG. kR Anton Reithner nimmt von Robert Grieshofer die trophy für den All over Sieg entgegen.

Stolz. Franz nürnberger

freut sich über den Pokal für

den zweiten Platz von Schiedel

im All-over-Ranking.

Freude. karl hofbauer

nahm die trophäe für den

zweiten Platz von ewald

kronheim entgegen.

10 | 6 . 2017


a k t u e l l

GeSpräche. Manfred Schneider (kormann), Raimund Rossittis (Siniat)

und erhard Lambauer (Siniat)

auStauSch. eduard Fröschl (Fröschl) und Margit Gasser (Liebbau)

thematiSieren. herbert Fessl (Lagerhaus Innviertel) und Wilhelm

Struber (Baumit)

plauSch. Josef Sieber (Domoferm), Jürgen Bergmann (Quester) und

Gottfried Lobmaier (Röfix)

beiGeiSterunG. Michaela koch flankiert von Diplom-Bauproduktefachberatern

pauSe. Stefan erhardt (Sochor), Andrea Schabl-Fuchs (zehetner) und

Martina Fuchs (zehetner)

dabei. Franz hartmann (Isover) und Susanne übellacker (übellacker)

talk. Johannes Seemayr (Bergmann), Alfred ebenschweiger (Lafarge)

und Alois Scheibmayr (Soudal)

6 . 2017 | 11


g r e m i e n & V e r b ä n d e

baustoff-ausbildungszentrum

gute mitarbeiter im Fachhandel

Im Rahmen des VBÖ-empfangs

in St. Pölten Anfang Juni konnten

sich insgesamt 14 Diplom-

Bauproduktefachberater über ihren

Abschluss freuen. Das ba-Präsidium,

allen voran Susanne übellacker

und Franz nürnberger, verliehen in

festlichen Rahmen die Diplome.

diplom-bauprodukteFachberater. Die erfolgreichen Damen und herren mit ihren Diplomen flankiert

von Franz nürnberger und Susanne übellacker.

s ist wichtig gute Mitarbeiter zu haben,“ betont Su-

Übellacker bei der Verleihung der Diplome

„Esanne

Bauproduktefachberater, „Für den österreichischen Baustoffhandel

ist es von enormer Bedeutung, dass junge Menschen

bereit sind mehr in ihre Ausbildung zu investieren und auch

ihren Einsatz zu bringen, täglich hochmotiviert, engagiert

und arbeitswillig die täglichen Herausforderungen im Baustoffhandel

zu meistern.“

DAS BA

Das Baustoffausbildungszentrum besteht aus den altbekannten

drei Säulen: die Mitarbeiterakquise, die Mitarbeiteraus-

und weiterbildung und die Mitarbeiterdiplomierung.

Für die Mitarbeiterakquise stellt das ba eine homepage,

eine facebook Seite, Inserate, Folder etc. den Mitgliedern zur

Verfügung, um die für sie geeigneten Mitarbeiter zu finden.

Die Mitarbeiteraus- und weiterbildung ist der eigentliche

Schwerpunkt des ba. Kooperationen mit Berufsschulen und

Herstellern versuchen laufend das Ausbildungsangebot sowie

die Ausstattung der Ausbildungszentren zu optimieren.

Vor zwei Jahren wurde mit dieser Initiative begonnen. Evaluierungen

an den Berufschulen in ganz Österreich haben

Mängel beim Unterrichtsmaterial aufgezeigt. Im Rahmen von

Besuchen und Gesprächen mit Lehrern und Verantwortlichen

wurden diese behoben. „Dieser Austausch zwischen Lehrern

und Industrie war sehr wichtig, um auch kurzfristig Exponate

bereitzustellen und die Klassenzimmer auf den neuesten

Stand zu bringen,“ so Franz Nürnberger.

Des ba liebstes Kind, die Diplombauproduktefachberater

stellten sich im April dieses Jahres der ba-Kommission, um

ihre Abschlussarbeiten zu präsentieren. Die Kommission bestehend

aus Alfred Ebenschweiger, Franz Hartmann, Oliver

Kautz, Wilhelm Struber, Martina Fuchs, Michaela Koch und

Anton Reithner würdigten die gelungen Arbeiten. y

die diplom-bauproduktefachberater

natascha paiha, Bauwelt koch, „unterschiedliche Fassadendämmungen“

linda huber, Bauwelt koch, „unternehmensführung“

Florian braunegg, obi Graz, „Die Welt des Gartens“

Viktoria pably, Sochor, „Gartengestaltung“

david linninger, Sochor, „Fliesenabdichtung“

mirko tokic, Sochor, „naturbelassene Baustoffe“

Felicitas kürzl, Sochor, „Reklamationen“

armin hasanagic, Sochor, „Die Fliese“

natascha doppler, teubl, „naturbaustoffe im Fokus des

Bauwesens“

christian campidell, Wessenthaler, „Vor- und nachteile von

naturbaustoffen“

daniel thurner, Würth hochenburger, „naturdämmstoffe

von heute“

Florian Vogt, ehrlich, „Velux Dachflächenfenster“

lukas tauber, Alois Mayr, „Dach und Fassade“

thomas kraus, Sochor, „Gartengestaltung“

12 | 6 . 2017


g r e m i e n & V e r b ä n d e

VbÖ & ZhV

Vorstand und Präsidium neu gewählt

Bei der am 1. Juni in St. Pölten

stattgefundenen VBÖ-Generalversammlung

war statutengemäß die

Neuwahl des Vorstandes, der Rechnungsprüfer

und des Präsidiums auf der

Tagesordnung.

VbÖ-präSidium. ernst Flach, ewald kronheim

und Robert Grieshofer

VbÖ-Vorstand

präsident: ewald kronheim BA

Vizepräsidenten:

ernst Flach

Mag. Robert Grieshofer

Vorstand:

Alfred Bernhard

komm. Rat Christine ehrlich

komm. Rat Stefan erhardt

komm. Rat Leopold Fetter

Christian Fichtinger

Christian Fischer

Mag. Margit Gasser

Mag. horst hannak

kR Dr. Leonhard helbich-Poschacher

Mag. Michaela koch

Ing. Günther kolar

Dr. Wolfgang kristinus

Dr. Reinhard Lutz

thomas Marx

Mag. thomas Mayr

Dr. Manfred Müller

Günther Pfeifhofer

Mag. René Rieder

Andrea Schabel-Fuchs

Rudolf Schwarzl

Mag. Ing. Susanne übellacker

Prok. heinrich Wimmer

oliver Werinos

rechnungsprüfer:

Dipl. Ing. Wolfgang ebinger

Mag. Gerald Jöchl

Aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder

wurde das Präsidium einstimmig

als VBÖ-Präsidium bestätigt:

Ewald Kronheim

Ernst Flach

Robert Grieshofer

Auch im Zementhändlerverband Österreichs

ZHV fanden die Neuwahlen

des Vorstandes, Rechnungsprüfer und

des Präsidiums statt. Eine einstimmig

angenommene Statutenänderung sieht

vor, dass im ZHV in Zukunft – ähnlich

wie im VBÖ – ein Dreierpräsidium vorhanden

sein wird.

Das aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder

gewählte ZHV-Präsidium besteht

in Zukunft aus:

Stefan Erhardt

Manfred Müller

Nicole Wegscheider

ZhV-Vorstand

präsident: kR Stefan erhardt

Vizepräsidentin: nicole Wegscheider

Vizepräsident: Dr. Manfred Müller

Vorstand:

Alfred Bernhard

komm. Rat Leopold Fetter

Mag. Margit Gasser

Mag. Robert Grieshofer

Mag. horst hannak

Mag. Michaela koch

ewald kronheim BA

Dr. Reinhard Lutz

thomas Marx

Günther Pfeifhofer

Mag. René Rieder

Prok. heinrich Wimmer

rechnungsprüfer:

Dipl. Ing. Wolfgang ebinger

Dr. Leonhard helbich-Poschacher

zhV-VorStand. nicole

Wegscheider, Stefan

erhardt und Manfred

Müller flankiert von den

Vorstandsmitgliedern.

6 . 2017 | 13


g r e m i e n & V e r b ä n d e

wk burgenland

kommerzialratstitel an obmann adelmann

kommerzialrat Ing. Werner Adelmann vertritt als obmann des

Landesgremiums des Baustoff-, eisen-, hartwaren- und holzhandels

die Interessen seiner Branche. er hat sich große Verdienste um die

Öffentlichkeitsarbeit betreffend der Verwendung zugelassener Baustoffe

erworben.

So wurde in Kooperation mit der

Bauinnung der Folder „Mein

Hausbau“ herausgebracht und ein Kurzfilm

zu dieser Thematik. Hintergrund

dieser Initiative ist, die Öffentlichkeit

und Auftraggeber zu informieren und

vor größerem Schaden bei der Verwendung

nicht zugelassener Baustoffe zu

bewahren. Ganz besonders am Herzen

liegt ihm auch die Lehrlingsausbildung.

Ing. Werner Adelmann bringt sein Wissen

und seine Erfahrung in die Ausbildung

des Berufsnachwuchses ein. y

Verdient. Präsident Ing. Peter nemeth überreichte

Ing. Werner Adelmann das Dekret, das ihn

zur Führung des titels kommerzialrat berechtigt.

Zertifikatsverleihung – lehre zahlt sich aus

karrierechancen für bauproduktefachberater

Die duale Ausbildung und der Mehraufwand an unterrichtsstunden sind

die kennzeichen des Lehrberufes Bauproduktefachberater.

Vier frischgebackene Bauproduktefachberater

haben die Berufsschule

positiv absolviert und die

Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden.

Als Anerkennung für ihre Leistungen

erhalten die Lehrlinge ein Zertifikat

und eine finanzielle Vergütung vom

Gremium. Die Jugendlichen haben nun

die Möglichkeit der Weiterbildung zum

„Diplom-Bauproduktefachberater“.

Eine Lehre im Handel zahlt sich aus und

bietet viele Karrierechancen. y

abSolVenten. Sadik huremovic,

Michael Schaden,

Michell Gallina, nina yvonne

ott und obmann kR Ing.

Werner Adelmann

Fotos: Wk-Burgenland

14 | 6 . 2017


g r e m i e n & V e r b ä n d e

Öakr (Österreichischer arbeitskreis kunststoffrohr recycling)

die kraft des gemeinsamen handelns

unter dem Motto „Die kraft des

gemeinsamen handels“ informierte

der ÖAkR über die aktuellen

Aktivitäten des erfolgreichen

kunststoffrohr-Recyclingsystems.

So verzeichnet das freiwillige, flächendeckende

Sammel- und Verwertungssystem

für gebrauchte Rohre

und Formstücke sowie bei der Verlegung

anfallender Rohrreste aktuell

mehr Mitglieder denn je. Seit dem 2.

Quartal 2017 wird der ÖAKR von 15

Mitgliedsunternehmen getragen: Agru,

Bauernfeind, Deriplast, Dietzel Univolt,

Geberit, KE KELIT, ÖAG AG/Kontinentale,

Martoni, Pipelife, Poloplast,

Rehau, Sanha, Uponor und nun auch

Ostendorf und Roth. Derzeit liegen

bereits von zwei weiteren Unternehmen

Anfragen hinsichtlich Aufnahme in den

ÖAKR vor.

nAChhALtIG . VeRAntWoRtunGS-

VoLL . hAnDeLn

„Mit der ÖAKR-Mitgliedschaft zeigen

die Rohrhersteller klar, dass sie ihre gesellschaftliche

Verantwortung für die

Umwelt und Nachhaltigkeit wahrnehmen

und das über den gesamten Produktlebenszyklus“,

betonte das ÖAKR-

Präsidium.

einSparunGSzertiFikate. (v.l.n.r) Robert Sattler (SAnhA), Rudolf Donner (uponor), erwin Bauernfeind

(Bauernfeind), Christian Buchbauer (Geberit), DI elmar Ratschmann (kekeLIt), DI Bernd Brandt (denkstatt),

Mag. Franz Grabner (Pipelife Austria), Dr. Michael Pöcksteiner (Dietzel univolt), Martin Winkler, MBA (Poloplast),

DI Michael Giay (Rehau).

Die Mitgliedsunternehmen finanzieren

das System zur Gänze. Darüber

hinaus kümmert sich der Arbeitskreis,

dem Repräsentanten der Mitgliedsunternehmen

und des OFI (Österreichisches

Forschungsinstitut für Chemie

und Technik, (ÖAKR-Geschäftsstelle))

angehören, um einen kontinuierlichen

Verbesserungsprozess.

Als Systempartner des ÖAKR ist die

Reststofftechnik GmbH für den praktischen

Betrieb - Logistik und umweltgerechte

Verwertung - verantwortlich.

Das Unternehmen zählt zu den in Europa

führenden Leitbetrieben im Bereich

ressourcenschonender Abfallwirtschaft.

Seit April 2017 hält die PDP Holding,

die sich im Besitz von Peter Daniell Porsche

befindet, 100% der Firmenanteile.

Im Fokus steht aktuell die Weiterentwicklung

der Recyclingtechnologien

und Produktionsanlagen.

BeItRäGe DeS ÖAkR zuR nAChhALtIGkeIt

Seit Beginn der Tätigkeit des ÖAKR im

Jahr 1991 bis 2016 konnten ca. 20.800

Tonnen Material gesammelt und einer

umweltgerechten Verwertung zugeführt

werden. Auf das Vorjahr entfielen

1.344 Tonnen. Im Rahmen der Studie

„Kunststoffrohr Recycling: Beiträge

des ÖAKR zur Nachhaltigkeit 1991 –

2016“ berechnete die denkstatt GmbH

die Einsparungen hinsichtlich CO 2

und

Primärenergie. So konnten in diesem

Zeitraum ca. 19.600 Tonnen CO 2

vermieden

werden, was ca. 92 Millionen

PKW-Kilometern entspricht. Die Energieeinsparung

von ca. 890.000 Gigajoule

entspricht dem jährlichen Energieaufwand

zur Warmwassererzeugung für

ca. 340.000 Menschen. Mit der Sammelmenge

von 1.344 Tonnen im Jahr

2016 konnten ca. 630 Tonnen CO 2

und

ca. 43.400 Gigajoule Energie eingespart

werden.

Nach der Präsentation der Studienergebnisse

übergab Autor DI Bernd Brandt

(denkstatt GmbH) den Repräsentanten

der Mitgliedsunternehmen Zertifikate,

welche die durch den jeweiligen (finanziellen)

Beitrag der Unternehmen im

Zusammenhang stehende Einsparung

von Treibhausgasemissionen ausweist.

Damit verfügt jedes Unternehmen über

ein Dokument, das seinen individuellen

Beitrag zum Klimaschutz im Rahmen

des ÖAKR im Jahr 2016 bestätigt. y

Foto: Andi Bruckner

6 . 2017 | 15


g r e m i e n & V e r b ä n d e

uFemat tagung 2017

europas baustoffverbände treffen sich in Stockholm

Das seit 1958 jährlich stattfindende Meeting der

europäischen Baustoffhandelsverbände findet diesmal

in Schwedens hauptstadt Stockholm statt.

Die UFEMAT, so der Name der Dachorganisation von

19 Baustoffhändler-Verbänden, hat ihren Sitz in Brüssel,

wo sie in Bürogemeinschaft mit dem belgischen Verband

geführt wird. Österreich war bereits mehrmals Austragungsort

der UFEMAT Tagung, zuletzt 2013 in Wien.

Die Finanzierung des relativ geringen UFEMAT Budgets

erfolgt durch Mitglieds- und Förderbeiträge der Industrie.

Hier hat sich in den letzten Jahren der italienische Weltmarktführer

bei bauchemischen Produkten, Mapei, besonders

hervorgetan.

Aber auch der weltgrößte Ziegelerzeuger, Wienerberger, leistet

gemeinsam mit anderen europaweit tätigen Konzernen

seinen Beitrag.

Das Arbeitsgebiet der UFEMAT hat sich in den letzten Jahren

mehr zu Sachaufgaben verlagert. Ursprünglich in erster

Linie für den Erfahrungsaustausch der Mitglieder und zur

Pflege persönlich-geschäftlicher Kontakte gedacht, sind in den

vergangenen Jahren konkrete Problemstellungen des Baustofffachhandels

in den Vordergrund getreten. Besonders die europäische

Bauprodukten Richtlinie CPR und die Lösung von

Logistikfragen stehen immer wieder auf der Tagesordnung.

Schweden ist bekanntlich das Land des Holzbaues, besonders

bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Deshalb wird diesmal

unter dem Titel „wood in the sky“ eine Fallstudie über Hochhausbauten

aus Holz präsentiert. Die Massiv-Baustoffindustrie

sieht diese Entwicklung allerdings mit gewisser Skepsis.

Die Einhaltung der im Ernstfall lebensrettenden Brandschutzvorschriften

ist dabei oftmals nur mit enormem technischem

Aufwand möglich. Der dann auch noch Folgekosten durch

ständige Wartung und Überprüfung nach sich zieht.

Eine aktuell Forderung der UFEMAT Mitglieder ist die

wirkungsvolle Kontrolle der in der Europäischen Baupro-

16 | 6 . 2017


g r e m i e n & V e r b ä n d e

duktenrichtlinie CPR festgehaltenen

Verpflichtung zur CE-Kennzeichnung

bestimmter Baustoffe. Gerade Österreich

ist durch seine Nachbarschaft mit

Ländern, in denen wesentlich niedrigere

Lohn- und Materialkosten im Bausektor

üblich sind, an einem fairen Wettbewerb

mit gleichen Spielregeln interessiert.

Für Stockholm 2017 hat sich die

UFEMAT gemeinsam mit den schwedischen

Kollegen etwas Besonderes einfallen

lassen: Es wird ein Treffen mit

schwedischen Baustoffproduzenten und

-händlern organisiert, die Interesse an

Import bzw. Exportkontakten aus Europa

haben. Damit soll es auch kleineren

Unternehmen erleichtert werden, am

Prozess der Internationalisierung des

Baustoffgeschäftes rasch und unkompliziert

teilzunehmen.

y

info

Die teilnahme am uFeMAtR kongress

2017 vom 5. bis 7. oktober ist allen

Mitgliedern und Förderern des Verbandes

der Baustoffhändler Österreichs

VBÖ mögllich.

www.ufemat.eu


h a n d e l

interview

Thema Nachwuchs. Nicht zuletzt aufgrund

geburtenschwacher Jahrgänge

findet der Handel kaum Lehrlinge.

Was bietet Quester hier zusätzlich?

Zum einen haben wir ein Patensystem

installiert. Das bedeutet, dass jeder

Lehrling bei uns von einem persönlichen

Paten in der gleichen Filiale bzw. am

gleichen Standort betreut wird. Dieser

Pate nimmt gemeinsam mit dem Lehrling

an den jährlichen Lehrlings-Schulungen

teil und steht ihm für Fragen

zur Verfügung. Wir übernehmen auch

bei notwendigem Aufenthalt des Lehrlings

im Internat dessen Kosten und zahlen

zudem erfolgsorientierte Lehrlingsprämien

für die Lehrabschlussprüfung

bzw. das Jahresabschlusszeugnis aus. Zumit

neuer Struktur in die Zukunft

René Rieder hat im April 2016 die Geschäftsführung von Quester übernommen.

Seine zentrale Aufgabe war es, das unternehmen weiterzuentwickeln und auf

die zukunft vorzubereiten. ob ihm das gelungen ist, hat der ÖBM in einem

Gespräch versucht herauszufinden.

ÖBM: Ein Jahr Quester! Was haben

Sie bewirkt? Haben Sie was bewirkt?

Rieder: Ich hoffe schon! Quester hat

ein tolles Potential, tolle Mitarbeiter, tolle

Strukturen. Es war aber Bedarf konkreter

strukturiert zu werden. Ich und

mein Team haben diese bestehenden

Prozesse wieder zum Leben erweckt,

nachgeschärft und Tempo aufgenommen.

Welche Prozesse sind das?

Interne Prozesse, den Einkauf und die

Beschaffung betreffend, Logistik, Kundenkommunikation,

Vertriebssteuerung

usw. Eigentlich jeder Bereich. Wir haben

bei den Lieferanten klar fokussiert, damit

wir ganz klare Schwerpunkte setzen

können. Das was ich bewegt habe, ist die

Fäden oben zusammenzuspinnen und

ein einigermaßen klares Bild zu zeichnen,

wo Quester künftig hingeht.

Wir kommen aus einem turbulenten

wirtschaftlichen Umfeld, dadurch bedingt

gab es eine Fluktuation bei den

Mitarbeitern, wir mussten Filialen

schließen. Es war wichtig, hier wieder

positiv vorwärts zu gehen. Dafür

braucht es einen Impulsgeber, und als

solchen sehe ich mich.

Warum gab es einen Abwärtstrend?

Vertrieb ist immer ein personenbezogenes

Geschäft. Man hat sehr viel mit

Kundenbeziehungen, also mit Menschen,

zu tun und wenn man Fehler

macht, dann bekommt man irgendwann

die Rechnung präsentiert. Ein großes

Thema in den Jahren 2013/14 war

auch die EDV-Umstellung. Das wurde

zu rasch angegangen. Die Strukturen haben

noch nicht gepasst und dann passt

sehr schnell auch der Rest nicht. In weiterer

Folge legten wir einen ganz klaren

Fokus auf Warenverfügbarkeit und

Kundenbeziehungen. Wir mussten herausfinden,

warum von Kunden weniger

gekauft wird, usw. Das alles haben wir

nun optimiert.

Das heißt Sie haben ein Jahr lang

Quester saniert?

Saniert würde ich nicht sagen. Es ging

eher um eine Neuaufstellung. Damit

sind wir noch nicht fertig, aber wir haben

uns deutlich verbessert. Die Optimierung

ist aber noch nicht abgeschlossen.

Das Feintuning fehlt noch. Das

Ziel für heuer war ganz klar ein positiver

Abschluss. Es geht darum, die vielen

kleinen Rädchen zu drehen. In den

einzelnen Abteilungen, in den Filialen,

im Vertrieb. Diese Summe an Maßnahmen

soll bewirken, dass wir wieder ein

positives Ergebnis erzielen.

Wo sind noch die größten Baustellen?

Wir lassen nach wie vor Potential

brachliegen. Es gibt Kunden, die wir in

der Datenbank haben, die aber nicht in

dem Ausmaß kaufen, wie wir uns das

vorstellen. Da geht es um die Reaktivierung

der Kunden. Wir müssen ihnen

klarmachen, dass wir das Material verfügbar

haben, dass wir die logistischen

Lösungen haben, dass wir unseren Kunden

garantieren, dass sie alles bei uns bekommen.

Es geht darum, das Vertrauen

der Kunden zu stärken.

18 | 6 . 2017


h a n d e l

dem bekennt sich Quester zum Konzept

der Lehre mit Matura und bietet

somit grundsätzlich allen Lehrlingen die

Möglichkeit während ihrer Lehrzeit die

Vorbereitung auf die Berufsmatura zu

machen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Baustoffhandels?

Wo liegen seine Erfolgspotentiale,

wo liegen die Gefahren?

Der Baustoffhandel hat Zukunft.

Ganz klar. Aber er wird sich massiv verändern.

Großflächenverkaufseinheiten

wird es in 10 bis 15 Jahren nicht mehr

geben. Klobige Baustoffe werden nicht

mehr hunderte von Kilometern durch

die Gegend geschickt. Ich denke, es

wird ganz stark in das Thema click and

collect gehen, wo man sich online informiert,

wo man dann aber an vielen

mittelgroßen Standorten mit einem entsprechenden

Flächennetz hinfährt und

sich die vorher bestellte Ware einfach

abholt. Und das rund um die Uhr, ohne

Öffnungszeiten, mit elektronischer Zahlungsmöglichkeit

und natürlich elektronischem

Datenfluss.

Der Außendienst wird immer wichtiger

werden, weil der muss die Kundenbeziehung

am Leben erhalten. Dennoch

brauche ich auch den Innendienst für

die Abwicklung im Hintergrund.

Dann kommt noch die Warenverfügbarkeit

dazu, sowie die Geschwindigkeit

der Zustellung und wie flexibel ich als

Handel bin.

Wie weit geht die Digitalisierung?

Das eine ist die Digitalisierung der

Produkte, das ist ein Prozess, der in der

ganzen Branche läuft. Das ist allerdings

industrieabhängig, nämlich inwieweit

die Industrie die Daten zur Verfügung

stellt. Die einfache Version, mit Bild

und Produktinfos gibt es, geht man aber

in die Tiefe, in Richtung BIM, dann gehört

da schon einiges mehr dazu. Da ist

ganz stark die Industrie gefordert. Einige

wenige sind da schon Vorreiter, aber die

meisten bereiten das erst langsam vor.

Ich denke in Zukunft wird es nur

noch Händler geben, die entweder so

groß sind, dass sie die Digitalisierung

selbst bewerkstelligen können oder ein

Verbund das für sie macht. Die hunderte

Kleinen die es gibt, werden nicht

überleben.

Man sagt ja, der Handel muss Gesamtanbieter

werden. Funktioniert das?

Das funktioniert zum Teil. Für den

Privaten ist das sicherlich ein Thema,

weil auch ein Trend sichtbar ist, dass immer

weniger selbst gebaut wird. Im Gewerbe

ist das kein Thema, die machen

das ja bereits, und unser Geschäft ist das

Gewerbe. Was wir dem Gewerbe bieten

ist eine Unterstützung in der Mengenermittlung,

in der Planung, denn wir

denken in unserer Planung an Dinge,

an die das Gewerbe vielleicht gar nicht

denkt. Wir geben Unterstützung und

diese wird auch angenommen. Wir sind

gerade dabei elektronische Unterstützung

anzubieten, das bedeutet, dass wir

Pläne über Lesestifte erfassen und so die

Mengenermittlung durchführen. Diese

Daten sollen dann künftig so aufbereitet

werden, dass sie in Ausschreibungstexte

eingeladen werden können.

Anfang Juni war der VBÖ-Empfang.

Hat er Ihre Erwartungen erfüllt?

Ich sehe den VBÖ als Kommunikationsplattform,

wo man sich ganz bewusst

Zeit nimmt, um mit Industrievertretern

zu sprechen und Infos auszutauschen.

Für mich ist der VBÖ-Empfang ein Beziehungsaufbau

in gelockertem Rahmen.

Dennoch denke ich, dass diese Veranstaltung

für die Industrievertreter fast

wichtiger ist. Denn wann hat man sonst

schon die Möglichkeit mit den fünfzehn

oder zwanzig wichtigsten Handelskunden

an einem Tag zu sprechen.

Aber prinzipiell ist es die perfekte Gelegenheit

ein Netzwerk aufzubauen und

neue Kontakte zu knüpfen. Und wenn

der Förderkreis breiter wird, kann das

nur helfen.

Wenn Sie sich was von der Industrie

wünschen könnten, was wäre das?

Bessere Preise! Ehrlicherweise würde

ich mir wünschen, dass die Industrie

den Fachhandel nicht nur als Mittel zum

Zweck, sondern als echten Partner sieht.

Dass wir unsere ursprüngliche Aufgabe,

nämlich das Material lagernd zu führen,

den Kunden vor Ort zu betreuen, wieder

einnehmen.

Also keine Streckengeschäfte?

Genau! Die Streckengeschäfte müssen

von Seiten der Industrie reduziert werden.

Aber das war doch der Wunsch vom

Handel?

Naja, ich denke, da hat der Handel

vor vielen Jahren einen falschen Wunsch

geäußert. Heute ist er sich bewusst, dass

das nicht die beste Entscheidung war,

weil der Handel hat sich dadurch ersetzbar

gemacht. Wenn man es ganz nüchtern

betrachtet, dann braucht die Industrie

den Handel nicht mehr für den

Materialtransport. Kommen wir aber zu

dem Kernthema des Handels, die Gewerkefachberatung,

dann bekommt der

Handel wieder Bedeutung. Es wäre mein

Wunsch an die Industrie, dass sie sich

besinnt, was unsere Aufgabe im mehrstufigen

Vertrieb ist, also nicht nur eine

Rechnung stellen, sondern eine entsprechende

Produktsortimentsqualität und

-quantitätsverfügbarkeit zu schaffen. Ich

denke, das würde dem Handel helfen

und am Ende des Tages auch der Industrie.

Wir sprechen das bei unseren Partnern

in der Industrie auch an. Manche

verstehen das und stellen auch ganz klare

Forderungen, was die Beratung betrifft.

Da ist dann unser Außendienst gefordert,

aber das funktioniert sehr gut. Andere

Industrien ignorieren das Thema

einfach, weil es halt schon auf die Roherträge

der Industrie geht.

Wir sehen ja bei manchen Konzernlieferanten

ein Umdenken, aber es ist

natürlich ein Leichtes, um Profitabilität

zu forcieren, kurzfristig auf die Strecke

zu setzen. Gerade in den letzten Jahren

hat die Industrie einen Fokus auf das

Direktgeschäft gelegt und den Baustoffhandel

außen vor gelassen. Das wieder

zu drehen ist ein langwieriger Prozess.

Handel klingt immer einfach. Einkaufen,

lagern, verkaufen. Aber es gibt so

viel dazwischen, so viel zu berücksichtigen,

und diese Struktur im mehrstufigen

Vertrieb mit Lagerabholung, -zustellung,

Streckengeschäft, das macht es dann in

Summe komplex.

y

6 . 2017 | 19


h a n d e l

rwa

Spatenstich für landring lagerhaus in hofstätten

nach mehrjähriger Planung und dem entschluss, aus der Innenstadt Gleisdorf

auszuziehen, folgte am 30. Mai der Spatenstich für das neue Landring

Lagerhaus Gleisdorf Süd. Auf dem ca. zwei hektar großen Areal nahe der

Autobahnabfahrt wird den kunden ein attraktives einkaufserlebnis mit

ausreichend Parkflächen und einer Verkaufsfläche von mehr als 3.000 m²

geboten. Der Landring wird in der neuen Filiale ca. 40 Personen einen sicheren

und attraktiven Arbeitsplatz bieten. Die Almland-Landring unternehmensgruppe

investiert ca. sieben Millionen euro in den neuen Standort, der bereits im

Frühjahr 2018 eröffnet werden soll.

Das Landring Lagerhaus Gleisdorf

Süd übersiedelt im Frühjahr

2018 aus der Gleisdorfer Innenstadt

nach Hofstätten. Beim Spatenstich für

den neuen Standort am 30. Mai 2017

wurde das Projekt präsentiert, in das

die Almland-Landring Unternehmensgruppe

sieben Millionen Euro investiert.

„Für die Kunden entsteht ein moderner

Standort mit guter Verkehrsanbindung

und ausreichend Parkflächen. Auf

einer Verkaufsfläche von 3.000 m 2 erwartet

unsere Kunden zudem ein umfassendes

Angebot aus den Bereichen

Agrar, Energie, Baustoffe sowie Bau &

Garten. Gleichzeitig können wir hier

auf einer größeren Fläche unsere Serviceleistungen

sowie die Beratung und

Fachexpertise mit künftig insgesamt 40

Mitarbeitern weiter ausbauen“, so Obmann

Johann Pretterhofer.

BReIte PRoDuktPALette FüR

LAnDWIRte, häuSLBAueR unD

hoBByGäRtneR

Landwirte können am neuen Standort

Produkte aus dem gesamten agrarischen

Sektor wie Futtermittel, Düngemittel

und Pflanzenschutz beziehen. Für die

Obst- und Weinbauern wird mit dem

Labor aus der ehemaligen Obstbaufachschule

Wetzawinkel eine besondere Serviceleistung

integriert. Damit können

SpatenStich. (v.l.n.r.) Gabriel Groß, DI Peter Schaller (beide PoRR), AR-Vorsitzender Josef haider, hofstättens

Bürgermeister Ing. Werner höfler, obmann ÖR Johann Pretterhofer, Geschäftsführer Peter Schinnerl,

Baumeister Ing. Martin Gussmagg, Ing. Sabine troll (beide Planungsbüro Gussmagg), obmann Stellv. Stefan

harrer beim Spatenstich.

Weinproben untersucht, analysiert und

verkostet werden, um dem Winzer danach

die optimale Behandlung zu empfehlen.

Somit bietet der neue Standort

umfangreiche Leistungen rund um die

Bearbeitung und Verarbeitung von Obst

und Wein an.

Die Kunden erwartet zudem ein

moderner Bau- und Gartenmarkt, der

durch ein vielseitiges Angebot an Arbeitsbekleidung,

Haushaltsprodukten

und sämtlichen Bedarf für Haustiere abgerundet

wird. Die Hobbygärtner fin-

den Grünpflanzen und Blumen sowie

alles für die Pflege des Gartens im Gartencenter.

Auch die neue Werkstatt ist

auf Rasen- und Gartentechnik spezialisiert

und bietet den Kunden ein Service

für Rasenmäher, Rasenroboter, Motorsägen

usw.

Mit der Genol-Tankstelle punktet der

neue Standort auch im Bereich Energie.

Die Lagerhaus-Eigenmarke bietet Qualitätstreibstoffe

sowie mit einer Karte für

Stammkunden besonders einfaches und

bargeldloses Tanken.

y

Foto: Landring

20 | 6 . 2017


h a n d e l

Quester

das war das 25. Spargelfest!

Auch heuer trafen sich beim traditionellen Quester-Spargelfest zahlreiche

Gäste der heimischen Baubranche. Sie begingen gut gelaunt das Jubiläum zum

Vierteljahrhundert und genossen Spargel in phantasievollen Varianten.

Am 9. Juni lud Österreichs größter

Baustoff- und Fliesenhändler

seine Kunden, Lieferanten und Freunde

des Hauses bereits zum 25. Mal zu diesem

Fixpunkt ein. Und dürfte einen

guten Draht zum Wettergott haben:

Denn auch diesmal fand der Branchentreff

bei strahlendem Sonnenschein und

sommerlichen Temperaturen statt. Geschäftsführer

René Rieder: „Es zeigte

sich heuer einmal mehr, wie wertvoll

die entspannte Atmosphäre bei diesem

Event ist. Hier entstehen abseits der täglichen

Arbeitsroutine in angeregten Gesprächen

neue und kreative Ideen!“

Das Fest startete wie im Vorjahr um

11:00 Uhr Vormittag, damit bereits bei

einem leichten Lunch anregend genetzwerkt

werden konnte. Rund 750 Gäste

ließen sich die Einladung zum Spargelbauern

Mazzucato-Theuringer in Raasdorf

nicht entgehen und diskutierten

Berufliches und Privates bis in die späten

Abendstunden.

auch 2017 Gut beSucht. Die Gäste genossen Spargel in allen Varianten

branchentreFF. Die Quester-Führungsriege konnte auch heuer wieder mit dem Spargelfest zufrieden sein.

Bei der Bewirtung griff Quester auf

den bereits bewährten Partner Food Affairs

zurück. Dieser kredenzte Köstlichkeiten

aus grünem und weißem Spargel

und weitere Gerichte regionalen Ursprungs.

Ebenso traditionell und genussreich:

Die Weinverkostung der Winzer

Mauser und Wallner aus Obersdorf im

Weinviertel. Nach Sonnenuntergang beeindruckten

die kreativen Lichtspiele der

Rezak High Power Projection. y

Fotos: Christoph Sommerer/Quester

6 . 2017 | 21


h a n d e l

hornbach-gruppe

ertragskraft gefestigt

Die hornbach-Gruppe hat ihren nachhaltigen Wachstumskurs erfolgreich

fortgesetzt und die Prognosen für die umsatz- und ertragsentwicklung erfüllt.

Im Geschäftsjahr 2016/2017 (1. März

2016 bis 28. Februar 2017) erzielte der

Hornbach Holding AG & Co. KGaA

Konzern ein Umsatzwachstum von

4,9 % auf 3.941 Millionen Euro (Vorjahr:

3.755 Millionen Euro). Das Konzernbetriebsergebnis

(EBIT) stieg im

Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf

156,8 Millionen Euro (Vorjahr: 137,5

Millionen Euro). Die EBIT-Marge erhöhte

sich von 3,7 % auf 4,0 %. Dank

der flächenbereinigten Umsatzsteigerungen

und verbesserter Kostenrelationen

wurde die niedrigere Handelsspanne

mehr als ausgeglichen. Die

Ertragsentwicklung profitierte zusätzlich

davon, dass sich die nicht-operativen

und außerplanmäßigen Ergebnisbelastungen

im Vergleich zum Vorjahr

um 10,7 Millionen Euro verringerten.

Bereinigt um nicht-operative Ergebniseffekte

stieg das EBIT der Hornbach-

Gruppe um 5,7% auf 159,8 (Vorjahr:

151,2) Millionen Euro.

„Im zurückliegenden Geschäftsjahr

2016/2017 haben wir unsere Marktposition

als einer der führenden europäischen

Baumarktkonzerne ausgebaut

und die Ertragskraft der Hornbach-

Gruppe gefestigt. Nach dem überwiegend

durch Sondereffekte verursachten

Ergebnisrückgang im Vorjahr zeigt sich

jetzt erneut die Stabilität und Stärke unseres

operativen Kerngeschäfts. Mit der

konsequenten Fortsetzung unserer Innovationsarbeit

– insbesondere bei der

zunehmenden Digitalisierung unseres

Handelsgeschäfts – haben wir die Basis

für nachhaltiges Ertragswachstum in

den kommenden Jahren verbreitert“,

sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende

der Hornbach Management

AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin

der Hornbach Holding AG

& Co. KGaA.

BetRIeBSeRGeBnISSe SteIGen In

ALLen DReI teILkonzeRnen

Der größte operative Teilkonzern

Hornbach Baumarkt AG hat sein internationales

Filialnetz im Geschäftsjahr

2016/2017 mit Neueröffnungen

in Prag, Rum bei Innsbruck sowie

Amsterdam weiter ausgebaut und betreibt

nach der jüngsten Neueröffnung

im April 2017 in Den Haag aktuell 156

Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen

Ländern. Bei einem Umsatzplus

von 5,0% auf 3.710 Millionen Euro

steigerte der Teilkonzern Hornbach Baumarkt

AG 2016/2017 das EBIT um

8,1 % auf 97,5 Millionen Euro. Das bereinigte

EBIT verbesserte sich um 3,5 %

auf 102,8 Millionen Euro. Das höhere

Betriebsergebnis ist unter anderem auf

die kräftigen flächenbereinigten Umsatzsteigerungen

außerhalb Deutschlands

(plus 5,1 %) zurückzuführen. Aber auch

im Inland legte Hornbach flächenbereinigt

zu (plus 1,4 %) und vergrößerte

seinen Marktanteil innerhalb der deutschen

DIY-Branche sogar ohne stationäre

Neueröffnungen.

Auch der im Baustoffhandel tätige

Teilkonzern Hornbach Baustoff Union

GmbH steuerte im Geschäftsjahr

2016/2017 auf Wachstumskurs. Während

sich der Umsatz um 4,8 % auf 229

Millionen Euro erhöhte, stieg das EBIT

von 2,3 auf 4,2 Millionen Euro.

Mit einer EBIT-Steigerung von 6,5%

auf 58,0 Millionen Euro trug auch der

Teilkonzern Hornbach Immobilien AG

positiv zur Gewinnentwicklung der

Hornbach-Gruppe bei.

Im Gegensatz zum Anstieg der Vorsteuerergebnisse

ging der Konzernjahresüberschuss

der Hornbach-Gruppe 2016/2017

um 8,0 % auf 89,9 Millionen Euro zurück.

Grund dafür war eine deutlich höhere

Steuerbelastung als vor einem Jahr.

VeRtRAuen BeI kunDen unD kA-

PItALMARkt

„Das Geschäftsjahr 2016/2017 war auch

mit Blick auf die Börse sehr wichtig:

Nach der Gewinnwarnung im Dezember

2015 konnten wir am Kapitalmarkt

wieder spürbar Vertrauen zurückgewinnen“,

sagte Albrecht Hornbach. Die

Hornbach-Holding-Aktie legte im Laufe

des vergangenen Geschäftsjahres (exklusive

Dividende) um knapp 16% auf

65,85 Euro zu. Die Umplatzierung von

einer Million Holding-Aktien am 28.

März 2017 durch die Hornbach Familien

Treuhandgesellschaft mbH hat den

Kurs weiter beflügelt. Mit der Transaktion

trennte sich die Hornbach-Familie

von der zweiten Hälfte des Aktien- Pakets,

das sie im März 2014 vom früheren

strategischen Partner Kingfisher

plc zurückgekauft hatte. Analysten begrüßten

die Erhöhung des Streubesitzes

auf 62,5% und die deutlich gestiegene

Handelsliquidität.

Im Geschäftsjahr 2016/2017 hat

Hornbach die umfassende digitale

Transformation des Geschäftsmodells

mit Mehraufwendungen in mittlerer

zweistelliger Millionenhöhe weiter vorangetrieben.

Inzwischen sind außer

in Deutschland auch in fünf weiteren

europäischen Ländern Hornbach-Onlineshops

am Netz, die mit überdurchschnittlichen

Zuwachsraten zum Umsatzanstieg

beigetragen haben. Albrecht

Hornbach strich heraus: „Die Trennung

von Online und Offline verschwimmt

zusehends. Gewinner werden die Unternehmen

sein, die den Kunden auf allen

Stationen seiner „Customer Journey“

professionell abholen. Mit unserer Strategie

sind wir im Wettbewerb hervorragend

positioniert.“

y

22 | 6 . 2017


Wir sagen „DANKE!“

PCI steht für Qualität & Service, auf die der Fachhandel vertraut! Wir freuen uns über die Bewertung

der Mitglieder des VBÖ und sagen „DANKE“ für einen hervorragenden 2. Platz als handelsfreundlichster

Industriepartner Österreichs.

PCI – von Profis für Profis

Mehr Infos unter www.pci.at


a k t u e l l

BeSonDeRe heRAuSFoRDe-

RunGen FüR heLIPoRtS

„Die Entwässerungssysteme von ACO

sind ja nicht ausschließlich am Heliport

verbaut, sondern durchziehen das gesamte

ÖAMTC-Mobilitätszentrum wie

ein Adernetzwerk. Natürlich sind gerade

die Anforderungen an die Entwässerung

von Hubschrauberlandeplätzen überaus

komplex“, weiß Markus Koller, Leiter

Facility Management des ÖAMTC Mobilitätszentrums.

„Planung, Umsetzung

und Betrieb unterliegen einer Reihe von

behördlichen Auflagen, die es gilt genau

einzuhalten. Die Kompetenz und Erfahrung

von ACO sowie die Qualität der

eingesetzten Produkte sind wesentliche

Elemente für die hohe Funktionalität

des Heliports.“

Speziell bei Lande- und Flugplätzen,

wo es um das Leben von Menschen geht,

kommt dem Thema Entwässerung ganz

besondere Bedeutung zu. Stehendes oder

fließendes Regenwasser birgt außerordentliches

Gefährdungspotenzial für die

Flugsicherheit beim Starten oder Landen.

Durch Betankungen, Reparaturen

oder Reinigungen der Helikopter auf der

Landeplattform müssen zudem die möglicherweise

im Wasser enthaltenen Stoffe

wie Treibstoff, Öle und Schmiermittel

aufgefangen und über spezielle Mineentwässerungslösungen

für den hubschrauberlandeplatz:

ÖamtC fliegt auf aCo

Im dritten Wiener Bezirk direkt an

der Tangente entstand das neue

ÖAMTC Mobilitätszentrum nach den

Plänen von Pichler & Traupmann Architekten.

Die beeindruckende Gebäudegeometrie

konnte durch modernste

Technik bei Planung und Bau mithilfe

von BIM ausgeführt werden. Bei der

Entwässerung des Heliports baut der

ÖAMTC auf die Lösungen von ACO,

die besonders harten Anforderungen im

Betrieb gerecht werden müssen – wie

chemischen Einwirkungen und unterschiedlichen

Witterungseinflüssen wie

Hitze und Kälte, Starkregen und Eis.

ralölabscheider gereinigt werden. Dazu

muss die Entwässerungslösung eine hohe

hydraulische Leistung sowie Materialundurchlässigkeit

aufweisen. Neben der

Beständigkeit gegen Chemikalien waren

die Robustheit gegen Frost ebenso Voraussetzung.

In der kalten Jahreszeit ist

das Material aufgrund der Bauwerkshöhe

und der dort vorherrschenden extremen

Witterungsbedingungen gefordert.

Im Winter wird der Heliport beheizt, sodass

Glatteisbildung verhindert werden

und das Tauwasser auch bei Minustemperaturen

über die Entwässerungsrinnen

abfließen kann.

Foto: ACo

hohe anForderunGen. Beim heliport ist beste

entwässerung ein Muss!

LInIenentWäSSeRunG MIt MuLtILIne

„Am Heliport des ÖAMTC Mobilitätszentrums

sind wegen der niedrigen

Aufbauhöhe der Decke ausschließlich

Flachrinnen verbaut, die die Deckenstatik

nur minimal beeinflussen“, weiß Dr.

Ernst Strasser, Geschäftsführer von ACO

Österreich. „ACO DRAIN® Multiline

nimmt Wasser auf und leitet es kontrolliert

an die nachgelagerten Filter- und

Behandlungsanlagen weiter, bis es gesäubert

in den Wasserkreislauf zurückgeführt

wird.“

Die Rinne trägt so zur raschen, zielgerichteten

Ableitung und Behandlung des

Oberflächenwassers bei.

Aufgrund des Stegrosts der Guss-Klasse

D400 könne die Rinnen einer hohen

Belastbarkeit ausgesetzt werden. Laut

Norm gilt diese Belastungsklasse auch

für Fahrbahnen von Straßen sowie Seitenstreifen

von Straßen und Parkflächen,

die für alle Arten und Gewichtsklassen

von Straßenfahrzeugen geeignet sind.

Eine weitere Voraussetzung für die

Wahl der Entwässerungslösung ist die

hohe hydraulische Kapazität der Rinnen.

Mit einer Nennweite von 300 mm

schafft es ACO DRAIN® Multiline,

auch große Mengen von eintretendem

Wasser so rasch wie möglich vom Landeplatz

abzuleiten – besonders wichtig

bei Starkregenereignissen. Im Winter

dagegen ist die verlässliche vollständige

Ableitung entscheidend, sodass es nicht

zu Glatteisbildung am Heliport kommen

kann.

Das gleiche System wie am Heliport

wird auch bei den Freiflächen rund um

das ÖAMTC Mobilitätszentrum verwendet.

FASSADenentWäSSeRunG MIt

PRoFILIne

Die ACO Fassadenrinnen dienen dazu,

die Forderungen der ÖNORM B 3691

einzuhalten. Das Rinnensystem ACO

Profiline arbeitet auf zwei Ebenen: Einerseits

entwässert es die Oberfläche,

andererseits führt es das Wasser über

die darunterliegende Drainageschicht

ab. Die Vorteile sind schnelle Ableitung

großer Wassermengen und Schutz des

Innenraums vor Durchfeuchtung. Dies

verhindert das Hochdrücken von Wasser

infolge von Windbeanspruchung

oder ein Anstauen vor besonders gefährdeten

Bereichen. Neben der sicheren

und schnellen Ableitung großer Regenmengen

sowie der Rückstaureserve bei

schlagartig anfallendem Regen gilt es

auch Wasserlacken im Fassadenbereich

zu vermeiden sowie das Gebäude vor

Durchfeuchtung zu schützen. Über 90

Meter Fassadenrinnen der bewährten

ACO Profiline inklusive der passenden

Maschenroste wurden in den Eingangsbereichen

verbaut.

y

24 | 6 . 2017


a k t u e l l

baumit wopfinger

auszeichnung als klimaaktiv Projektpartner

Für sein umweltfreundliches Mobilitätskonzept

im betriebseigenen

Fuhrpark wurde Baumit Wopfinger vom

Lebensministerium jetzt als klimaaktiv

mobil Projektpartner ausgezeichnet. So

fahren bereits knapp 50 Prozent der

Baumit Gabelstapler mit Strom statt mit

Diesel. Im Zuge des klimaaktiv Projektes

wurden zwei neue Elektro-Gabelstapler

angeschafft. Die beiden neuen E-Gabelstapler

sparen jährlich 60 Tonnen CO 2

und 100 kg NO X

ein.

y

Fotocredit: BMLFuW/tadros

auSGezeichnete partnerSchaFt. thomas Rubik (WIFI), Vizepräsident klaus Sagmeister

(Wko), Matthias Schabelwein und Roland hochwartner (Baumit), Bundesminister Andrä

Rupprechter und Stadtbezirksvorsteher Istvan Deli.(v. li. n. re.)

Fotocredit: Baumit

umweltFreundlicheS powerpaket. 2600 Stunden ist

ein Baumit elektro-Gabelstapler im Jahr im einsatz. Im Vergleich

zum herkömmlichen Gerät mit Dieselantrieb spart er jährlich 30

tonnen Co 2

und 50 kg no X

ein.

IMMER WIEDER,

IMMER WIEDER ...

TEAM #MAPEIAUSTRIA

Der Service von MAPEI - auf jeder Baustelle die richtige Entscheidung: Weil wir Ihnen nicht nur hochwertige Werkstoffe, sondern Lösungen,

Unterstützung und Wissen bieten. Von der technischen Beratung bis zur Logistik, in ganz Österreich und 24 Stunden am Tag. So muss Service sein!

www.mapei-austria.at


a k t u e l l

weber

wenn der erste eindruck hält

Fotos: Landhotel eichingerbauer,

Auch im österreichischen Hotelbau

finden sich immer mehr

gelungene Beispiele, die als Leichtbau

mit Holz und Trockenbausystemen ausgeführt

werden. Eines davon steht in

Mondsee und sieht nach drei Jahren im

Vollbetrieb aus wie neu.

Im Hotelneubau und in der Sanierung

nutzen Bauherren und ausführende Unternehmen

meist die Zwischensaisonen

als Bauzeit, um in dieser relativ kurzen

Phase rasch und ungestört ihre Arbeiten

umsetzen zu können. Landesweit entscheiden

sich Hoteleigentümer immer

öfter für Holzbau in Kombination mit

Trockenbausystemen und rasch und einfach

zu verarbeitende Produkte für die

Fassade. Dazu kommt gerade bei eigentümergeführten

Häusern immer mehr

der Nachhaltigkeitsgedanke. Eines dieser

Häuser ist das Hotel Eichingerbauer

in Mondsee. Die Gastgeberfamilie zeigt

ihre nachhaltige Verantwortung in der

Küche, im Umgang mit den Mitarbeitern,

den Gästen und der Umwelt. Und

bei der Erweiterung des Gebäudes ebenso

in der Planung, bei den eingesetzten

Baustoffen und bei den ausführenden

Betrieben.

Hotelier Norbert Sperr, der gemeinsam

mit seiner Ehefrau Sabine Sperr-

Lehrl das Haus leitet: „Wenn ein

Gastbetrieb in dritter Generation als

eichinGerbauer. Auch

nach drei Jahren sieht der

zugebaute teil aus wie neu!

Familienbesitz geführt und weiterentwickelt

wird, liegt es auf der Hand, dass

auch die Zukunft in jeder Hinsicht abgesichert

sein soll. Wir haben daher gerade

bei dieser letzten Umbauphase auf

Nachhaltigkeit großen Wert gelegt.“

neu WIe AM eRSten tAG

Da aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit

im Salzkammergut oftmals Algen

und Pilze die Fassaden beschädigen,

entschied sich der ausführende Verarbeiter

beim Deckputz für die bereits

seit mehreren Jahren erprobten Aqua-

Balance Fassadenputze von Saint-Gobain

Weber. Sie erfüllen nicht nur die

gestalterischen Aspekte des Architekten,

sondern sind auch besonders umweltschonend.

Das Wirkungsprinzip löst die

bis vor einigen Jahren vorrangig hydrophoben,

also stark wasserabweisenden

Beschichtungen im Fassadenbereich ab.

Da auch beim Hotel Eichingerbauer die

Ökologie einen wesentlichen Stellenwert

einnimmt, wurde eine biozidfreie

Fassade, die ohne chemische „Keulen“

auskommt, bevorzugt. Die hydrophile

Oberfläche bewirkt einen

rascheren Trocknungszyklus

und verhindert das

Algenwachstum, welches

bei heutigen dicken VWS

Fassaden immer ein Thema

wohlFühlen. Der nachhaltigkeitsgedanke

zieht sich durch alle

Räume

ist. Zudem verhindert der physikalische

Ansatz, dass chemische Zusätze ausgewaschen

werden und ins Grundwasser

kommen. Friedrich Häuserer, Key Account

Manager Renovieren/Sanieren

bei Saint-Gobain Weber: „Hinsichtlich

der Lebenszykluskosten wird mit diesem

Fassadensystem nicht nur ökologisch,

sondern auch ökonomisch ein wertvoller

Beitrag geleistet.“ Sperr: „Dieser letzte

Bauteil sieht nach drei Jahren aus wie

am ersten Tag – das freut uns hinsichtlich

der Optik, aber auch in Bezug auf

die Wirtschaftlichkeit!“

AuS DeR ReGIon unD PeRSÖnLICh

Sowohl die Innen- wie auch die Außenarbeiten

wurden von regionalen Unternehmen

umgesetzt. Sperr: „Wir haben

bei unserem Zubau auf einen hohen

Standard Wert gelegt und wollten diesen

ausschließlich mit Betrieben aus unserem

Umfeld umsetzen. Das vermeidet

nicht nur lange Transportwege von

Baustoffen, sondern ich kenne die Menschen

dahinter persönlich.“ Auch die Industrie

brachte sich bei diesem Vorzeigeprojekt

persönlich ein. Häuserer: „Das

ist bei uns Teil der Strategie – wir leisten

projektunterstützend Hilfe und schulen

bei Bedarf sogar den Verarbeiter. Auch

in diesem Fall klärten wir den gesamten

Aufbau auf Untergrund Holzriegelbau

im Vorfeld bereits ab, um sicher zu

gehen, dass die am besten passenden

Produkte unseres Sortiments zum Einsatz

kommen. Wir konnten uns zudem

bei diesem Projekt auf die Vorbereitung

und hochwertige Ausführung eines langjährigen

Partners, die Firma GKZ aus

Mondsee, verlassen.

y

26 | 6 . 2017


a k t u e l l

isolith kellerdecken-dämmelement kde-22

minimaler Platzbedarf bei maximaler dämmwirkung

Der Dämmstoffspezialist Isolith

erweitert sein Produktportfolio

um eine platzsparende Lösung für nachträgliche

Wärmedämmung von Kellerdecken,

welche sich durch einen hervorragenden

Lambda-Wert auszeichnet.

PeRFekte WäRMeDäMMunG FüR

keLLeRDeCken

Bei der nachträglichen Wärmedämmung

von Kellerdecken, steht der Bauherr vor

der Herausforderung eine Wärmedämmung

mit möglichst geringer Aufbauhöhe

und dennoch hoher Dämmwirkung

zu finden. Das neu entwickelte

Kellerdecken-Dämmelement KDE-22

von Isolith wird genau diesen Ansprüchen

gerecht. Es ist ein stabiles Verbundelement

aus Resol-Hartschaum und einer

nicht brennbaren, 10 mm dicken

Spezialplatte. Dieses Dämmelement

mit der stabilen und glatten Oberfläche

erfüllt durch die Einstufung in die

Brandschutzklasse B gem. EN 13501-1

höchste Brandschutzanforderungen.

hohe eneRGIeeFFIzIenz tRotz

SChLAnkeM DäMMMAteRIAL

Im Kellerdeckenelement wurde der neue

schlanke Dämmstoff Austrotherm Resolution

verarbeitet. Der Resol-

Hartschaum von Austrotherm

weist neben besten Dämmwerten

auch eine gute Brandbeständigkeit

auf.

Trotz der geringen Dicke von

75 mm müssen keine Abstriche

bei der Dämmwirkung gemacht

werden, da der Dämmstoff des

Kellerdecken-Dämmelementes

KDE-22 über den hervorragenden

Lambda-Wert von 0,022

W/(mK) verfügt. Das schlanke

Dämmelement ermöglicht also die Steigerung

der Energieeffizienz ohne dass

zusätzliche Umbaukosten für Türöffnungen

entstehen oder Kellerräume erdrückend

niedrig werden.

LeIChteR WeRkStoFF FüR eIn-

FAChe AnWenDunG

Bei diesem neuen Dämmelement, mit

dem geringen Gewicht von 14,5 kg/

m2, wurde großer Wert auf die einfache

Handhabung für den Anwender

gelegt. Somit lässt sich das KDE-22 mit

einer Handsäge unkompliziert in die

gewünschte Größe bringen und es sind

keine speziellen Anwenderkenntnisse erforderlich.

ISoBASALt - VeRtRIeBSPARtneR

FüR ISoLIth DäMMStoFFe

Seit Anfang 2016 stellen die Vertriebsmitarbeiter

der Isobasalt GmbH ihre

langjährige Vertriebserfahrung nun in

den Dienst der Isolith M. Hattinger

Ges.m.b.H. und übernehmen den österreichweiten

Vertrieb der Holzwolle-

Leichtbauplatten aus Straßwalchen.

Die Isobasalt GmbH, mit Sitz in

Großwilfersdorf/Steiermark, ist zukünftig

Österreichs einziger Steinwolle

Produzent. In der Produktion wendet

Isobasalt eine innovative Schmelztechnologie

an, welche die Steinwolle aus der

Steiermark besonders umweltfreundlich

macht.

y

Rettet die Wiener Regatten!

www.we-row-vienna.at


a k t u e l l

ter Mann zum Anmischen unterschiedlicher

Komponenten am Rührwerk erforderlich,

was sich in entsprechend

geringeren Lohnkosten widerspiegelte.

Nach einfachem Vornässen des Untergrunds

wurde Botament RD 1 Universal

ohne zusätzliche Grundierung auf die

Bodenplatte aufgetragen. Da der maschinelle

Auftrag eine höhere Verkrallung

der Abdichtung auf dem Untergrund

bewirkte, entfiel die bei manueller

Verarbeitung notwendige Kratzspachtelung.

Der Auftrag der Horizontalabdichtung

erfolgte in zwei Lagen. Dabei überzeugte

die spezifische Zusammensetzung

der Abdichtung auch durch ihre besonders

hohe Rissüberbrückung. Dank seines

hohen Faseranteils ist das Material

zugleich wesentlich standfester als zweikomponentige

Produkte, so dass beim

Spritzen weder Laufspuren noch Tropfenbildungen

auftraten. Die Schnelligkeit

des Auftrags mit nur zwei eingesetzten

Arbeitskräften sprach überdies für

sich: So wurden mit 0,6 bis 0,8 bar Förderdruck

und einer Sechsmillimeterdüse

Flächenleistungen zwischen 45 und 60

Quadratmeter pro Stunde erzielt. Binnen

vier Stunden inkl. Vor- und Nacharbotament

®

rd 1 universal:

Schneller geht’s nicht!

Für die Abdichtung einer Bodenplatte

eines schmucken Einfamilien

- Fertigteilhauses in Niederösterreich

wählte Bauunternehmer Gerold

Stöger, STÖGER BAU die einkomponentige

Reaktivabdichtung Botament

RD 1 Universal. Ohne Anmischen ist

das Material mit der leuchtend grünen

Konsistenz sofort einsatzbereit und bereits

nach 24 Stunden durchgetrocknet.

Im April begann man mit dem Aushub

für die Bodenplatte des Fertigteilhauses

das noch im selben Jahr übergeben

werden soll. Für die klassische

Bauwerksabdichtung setzte Bauunternehmer

Stöger erstmals die lösungsmittelfreie,

multifunktionale Reaktivabdichtung

Botament RD 1 Universal

ein. Der Bauunternehmer ist bereits

überzeugter Anwender der zweikomponentigen

Reaktivabdichtung RD 2 The

Green 1 von Botament. Bei der Neuentwicklung

aus nur einer Komponente

interessierte ihn deshalb die Aussicht,

ohne Anmischen auf der Baustelle sofort

mit der Arbeit starten zu können.

einFach. In nur 4 Stunden inkl. Vor-und

nacharbeiten war die 210 m² große Bodenplatte

abgedichtet.

eFFektiV, Schnell und wirtSchaFtlich. Moderne Abdichtungstechnik mit BotAMent RD 1.

Dadurch erschließt die gebrauchsfertige

Abdichtung von Botament RD 1 Universal

Putzern, Maurern und Baubetrieben

eine bislang unbekannte Flexibilität

und Wirtschaftlichkeit beim Abdichten.

Hochflexibel und rissüberbrückend

lässt sie sich in allen Techniken wie Rollen,

Spachteln, Spritzen oder Streichen

verarbeiten. Dabei haftet die innovative

Reaktivabdichtung auf allen Untergründen

– mineralisch, bituminös, metallisch

oder aus Kunststoff – so, dass Verarbeiter

erdberührte Bauteile wie Kellerwände,

Bodenplatten oder Fundamente

ebenso schnell wie zuverlässig abdichten

können.

Angesichts des engen Zeit- und Kostenrahmens

wurde bei diesem Projekt

RD 1 Universal im Spritzverfahren aufgetragen.

Hierbei bewährte sich die gebrauchsfertige

Abdichtung besonders:

Denn die Kübel mit der einkomponentigen

Substanz mussten lediglich geöffnet

und ihr Inhalt in den Materialbehälter

der Peristaltikpumpe gefüllt werden,

um einen kontinuierlichen

Spritzvorgang zu gewährleisten. Für

den geregelten Nachschub war kein drit-

28 | 6 . 2017


eiten war die über 210 m² Quadratmeter große Abdichtung

aller erdberührten Bauteile des Neubaus in Niederösterreich

fertiggestellt.

DAS FLACHDACH:

WAS MACHT

ES SICHER?

DER XPS

FAKTEN

CHECK

Experten sagen,

was Sache ist.

GeRInGeR VeRBRAuCh

Gleichzeitig punktete die Einkomponentenabdichtung auch

durch die Möglichkeit, für Restarbeiten an einer etwa zwei

Quadratmeter großen Fläche eine Teilmenge aus einem neuen

Kübel zu entnehmen und den nicht verbrauchten Rest

anschließend wieder zurückzuschütten. Zusammen mit der

geringen Schichtdicke und hohen Ergiebigkeit unterstrich

dies einmal mehr die ausgeprägte Wirtschaftlichkeit der neuen

Reaktivabdichtung. Die Summe der Vorteile – Wegfall

der Kratzspachtelung, enorm hohe Flächenleistung bei geringem

Personaleinsatz und bedarfsgerechte Teilmengennutzung

– kompensiert nicht nur den im Vergleich zu einem zweikomponentigen

Produkt etwas höheren Preis von Botament

RD 1 Universal. Für Bauunternehmer Stöger bedeutete der

Einsatz der neuen Reaktivabdichtung unterm Strich sogar

eine echte Ersparnis. Die ihm bereits von RD 2 bekannte optische

Durchtrocknungskontrolle – je trockener, desto dunkler

wurde der Grünton von Botament RD 1 Universal – gab

ihm die Gewissheit eines sicheren Baufortschritts. Nach nur

24 Stunden Trocknungszeit konnte er bereits am Folgetag

weiterarbeiten.. Entsprechend überzeugt ist Hr. Stöger nach

seiner Einsatzpremiere von RD 1 in der Spritztechnik: „Effizienz,

Einfachheit der Verarbeitung und Flexibilität im Materialhandling

sind beeindruckend.

SPRItz- ABDIChtunGSteChnIk:

Durch die moderne Maschinentechnik ist es möglich Abdichtungen

mit einem unkomplizierten Verfahren auf die gewünschte

Oberfläche zu bringen. Egal ob Verbundabdichtung

oder Bauwerksabdichtung – mit Botament RD 1 Universal

oder Botament RD 2 The Green 1

Mit einer Stundenleistung von 45 m² - 60 m² zeigt das Spritzverfahren

eine sehr gute Alternative zum Spachteln und Glätten.

Botament empfiehlt die praxisbezogene Förderpumpe ino-

BEAM M8 von inotec.

y

Schnell und zuVerläSSiG. Die gebrauchsfertige Abdichtung BotAMent

RD 1 universal muss lediglich in die Peristaltikpumpe gefüllt werden.

Regen, Schnee, Frost und Tauwetter:

Das Flachdach muss rund ums Jahr jeder Witterung standhalten.

Die beste Konstruktion ist die Ausführung als Umkehrdach –

mit der Feuchtigkeitsabdichtung nicht über, sondern unter der

Wärmedämmung. Doch welches Material schützt wirklich gegen

Schäden? Die Fakten geben Antwort.

FAKT

1

FAKT

2

FAKT

3

Ing.Werner Urschitz, Allgemein beeideter u.

gerichtlich zertifizierter Sachverständiger:

„Die sensible Zone am Flachdach braucht

einen wirksamen Schutz gegen Hitze, Frost

und Feuchtigkeit. Mit hochwertigem, wasserabweisendem

XPS als Dämmschicht kann das

Umkehrdach seine Vorzüge ausspielen, denn

XPS ist im Umkehrdach normgerecht.“

XPS ist normgerecht am Umkehrdach.

XPS ist der Dämmstoff der laut ÖNORM B6000 für

die Verwendung am Umkehrdach geeignet ist.

Die ÖNORM B6000 bietet gerade bei den wichtigen

technischen Parametern eine sehr hohe Sicherheit.

Sicherheit gründet auf jahrzehntelanger Erfahrung.

Das Umkehrdach ist seit über 40 Jahren mit XPS

eine sichere Lösung. Wissenschaftliche Studien

und Erfahrungswerte über Jahrzehnte belegen die

positiven Eigenschaften dieses Dämmstoffes.

Seine geringeWasseraufnahme macht

XPS beständig gegen Frost-Tau-Wechsel.

Die geschlossene Zellstruktur von XPS sorgt für

ein trockenes Dach: XPS-Dämmplatten nehmen

auch nach 300 Frost-Tau-Wechseln nicht mehr als

1 % Feuchtigkeit auf. Dadurch bleiben die guten

Dämmwerte jahrzehntelang erhalten.

Fazit: XPS ist normgerecht und daher garantiert

XPS als Dämmstoff die hohe Sicherheit am

Umkehrdach!

Der ÖXPS-Verband bürgt für Qualität: Die

Österreichische Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaum

wurde 2008 mit dem

Ziel gegründet, höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit

zu erfüllen sowie die Einhaltung aller österreichischen

XPS-Dämmstoffnormen verlässlich zu gewährleisten.

6 . 2017 |


w e b g u i d e

ABDIChtunGen

BAuStoFFe

bauder Ges.m.b.h.

www.bauder.at

büsscher & hoffmann

Gesellschaft mbh

dach- und

abdichtungssysteme

www.bueho.at

ardex baustoff Gmbh

www.ardex.at

avenarius-agro Gmbh

www.avenariusagro.at

baumit

www.baumit.com

Fermacell Gmbh

www.fermacell.at

DACh

DäMMStoFFe

rÖFiX aG

www.roefix.com

Sopro bauchemie Gmbh

www.sopro.at

Soudal at gmbh

www.soudal.com

www.fixall.eu

Saint Gobain weber

terranova Gmbh

www.weber-terranova.at

tondach Gleinstätten aG

www.tondach.at

austrotherm Gmbh

www.austrotherm.com

karl bachl Ges.m.b.h.

www.bachl.at

FenSteR/tüRen

kAMIn

LAGeRSySteMe

rockwool

handelsges.m.b.h.

www.rockwool.at

unsere preisliste für ihr

Smartphone auf:

www.rockwool-preisliste.at

ursa dämmsysteme

austria Gmbh

www.ursa.at

domoferm Gmbh

www.domoferm.com

Schiedel Gmbh

www.schiedel.at

ohra regalanlagen Gmbh

www.ohra.at

t.: +43 7236 21534

WASSeRVeR-/entSoRGunG

mapei austria Gmbh

www.mapei.at

puren gmbh

www.puren.com

aco Gmbh

www.aco.co.at

murexin Gmbh

www.murexin.com

Saint-Gobain

iSoVer austria

www.isover.at

pipelife austria

Gmbh & co kG

www.pipelife.at

profibaustoffe austria

Gmbh

www.profibaustoffe.com

pci augsburg Gmbh

www.pci.at

knauf insulation Gmbh

www.knaufinsulation.at

Steinbacher dämmstoffe

Gmbh

www.steinbacher.at

zIeGeL

Fränkische rohrwerke

Gebr. kirchner Gmbh & co.kG

www.fraenkische.at

wienerberger

ziegelindustrie Gmbh

www.wienerberger.at

impressum

medieninhaber, herausgeber und Verleger: Mag. Alexandra Lehrer, 1180 Wien, Witthauergasse 6, telefon: 01/478 81 70, Fax: 01/478 81 70-10, e-Mail: baustoff@impactmedia.at, www.impactmedia.at; chefredaktion:

Mag. Alois Fröstl; redaktion und Satz: Mag. Alexandra Lehrer; redaktionelle mitarbeit: Maximilian Lehrer; Dipl. Ing. tom Cervinka; Silvia Baar; anzeigen: Peter Mayer, p.mayer@impactmedia.at;

abonnementverwaltung: Daniela Brany, d.brany@impactmedia.at druck: Druckerei Robitschek, 1050 Wien; Jahresabonnement: Inland: euR 84,50; Ausland: euR 96,70. Das Abonnement ist jeweils einen Monat

vor Jahresende kündbar, sonst gilt die Bestellung für das folgende Jahr weiter. erscheinungsweise: 10 x jährlich. nachdruck nur mit Genehmigung des Verlegers gestattet. unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder werden nicht zurückgeschickt. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion, ihre Wiedergabe besagt nicht, dass sie die Meinung der

Redaktion oder eine empfehlung darstellen. Bezahlte einschaltungen sind mit + oder p. r. gekennzeichnet.

30 | 6 . 2017


Kabelschutzsysteme

PIPES FOR LIFE

© Österreich Werbung /Pigneter

Trinkwasserversorgungssysteme

Kanalsysteme

Hausabfluss-Systeme

PIPELIFE-ROHRSYSTEME.

DIE UNSICHTBAREN VERSORGUNGSNETZWERKE.

FÜR IHREN SICHTBAREN ERFOLG.

Bei der Versorgung mit Wasser oder Energie und bei der

Entsorgung von Abwässern kann man sich in unserem Land

auf die Pipelife-Netzwerke verlassen: Technisch ausgereifte

Qualitäts-Rohrsysteme sichern als starke Lebensadern hohen

Lebensstandard und saubere Umwelt.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die professionelle

Partnerschaft zwischen Pipelife und Großhändlern. Sie sorgt

dafür, dass Professionisten und Händler in ganz Österreich auf

kürzestem Weg mit Pipelife-Qualitätsprodukten beliefert werden.

Pipelife vernetzt höchste Produktqualität mit Beratungskompetenz

und erstklassiger professioneller Leistung. Und alle profitieren davon.

Die Großhändler und ihre Kunden durch mehr Vertrauen und

den Imagegewinn einer starken Marke. Und Land und Leute

durch das gute Gefühl, mit Pipelife auf der zukunftssicheren

Seite zu sein.

Dränagesysteme

Pipelife-Produkte sind im

Baustoff-Fachhandel erhältlich.

Pipelife Austria GmbH & Co KG · 2355 Wr. Neudorf · Postfach 54 · IZ NÖ-Süd · Straße 1 · Objekt 27

Tel. 02236/67 02- 0 · Fax DW -670 · office@pipelife.at ·www.pipelife.at


DER ERSTE KAMIN-FERTIGFUSS

FÜR WOHNRÄUME.

Sieger beim VBÖ

Branchenspiegel 2017

- Segment ‚Rohbau‘

Der Schiedel Design-Fertigfuß eröffnet neue Möglichkeiten für Kamine in Wohnräumen

und man sieht statt Putztüren nichts, außer einer schmalen Schattenfuge.

Diese Innovation gibt es ab sofort und exklusiv beim Modell Schiedel ABSOLUT!

www.schiedel.at

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!