Jahresbericht 2013

FeuerwehrRohrbach

Der 21. Jahresbericht der freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis

2013

JAHRESBERICHT

2013


Vorwort

von Josef Kandlbinder - Feuerwehrkommandant

JAHRESBERICHT

02

Geschätzte Damen und Herren,

geschätzte Kameraden, liebe

Freunde und Unterstützer der

Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach.

Das Jahr 2013 ist zu Ende. Dies ist wieder Anlass,

Rückblick zu halten, was alles erledigt wurde.

Gleichzeitig ist es aber auch der Zeitpunkt, bewusst

in die Zukunft zu sehen.

Viel hat sich im abgelaufenen Jahr 2013 ereignet

und wir können auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken.

Wir hatten auch einige Anlässe zu feiern: das

140-Jahr-Jubiläum, das Fahnenjubiläum - seit 5

Jahren sind wir stolze Besitzer einer Feuerwehrfahne

- und schlussendlich war der 51. OÖ. Landesfeuerwehrleistungsbewerb,

der in Rohrbach zum

vierten Mal ausgetragen wurde, ein voller Erfolg.

Im Jahr 1873 wurde die Feuerwehr Rohrbach gegründet.

Auf Seite 17 im Jahresbericht gehen wir

genauer auf dieses Jubiläum ein. Vieles, um nicht

zu sagen, fast Alles hat sich seither verändert. Die

Anforderungen und Erwartungen an eine Feuewehr

haben sich drastisch erhöht. Damit einhergehend

ist auch ein entsprechender Ausbildungsaufwand

erforderlich. Grundsätzlich findet einmal

pro Woche eine Ausbildungsveranstaltung statt,

um für möglichst alle Anforderungen gerüstet zu

sein. Manch Einer denkt, dies ist ein Hobby, aber

es ist mehr: die Übernahme einer Pflicht!

Und deshalb ist es auch wichtig mehr als nur zweioder

dreimal im Jahr zu Übungen oder Aktivitäten

zu kommen.

„Wir müssen im Training bleiben!“

Das erfordert eben etwas mehr Einsatz; um wenn

Gefahr droht, das Notwendige zu tun und gemeinsam

zu verhindern, dass aus dem Unglück

eine Katastrophe wird.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Gruppenkommandanten

und allen Ausbildnern für

Ihre geleistete Arbeit bedanken.

Besonderer Dank gebührt Daniel Schauer für seine

hervorragende Jugendarbeit, denn: wer die

Jugend hat, hat die Zukunft.

Zum 135-jährigen Gründungsfest 2008 erhielt unsere

Feuerwehr eine Fahne. Seit jeher ist eine solche

bei verschiedenen Vereinen und Feuerwehren

ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaftsleben

und Kameradschaft. Auch bei uns ist sie nun Ausdruck

des Geistes, der in unserer Gemeinschaft

herrscht und somit ein bedeutsames, Identität

stiftendes Symbol. Aus diesem Grund setzten sich

Fähnrich Karl Lehner und ich als Kommandant

für die Anschaffung einer Fahne ein. Es freut uns

besonders, dass wir für die lebenslangen Ehrenfunktionen

zwei uns stets wohlgesinnte Persönlichkeiten

aus Rohrbach gewinnen konnten. Es sind

dies unsere Fahnenmutter Frau Christine Weber

und Fahnenpatin Frau Ernestine Zippusch.

Das Jahr begann mit der Kommandowahl, bei

der die einzelnen Funktionen bestätigt wurden.

Im Mai 2014 wird es eine Wiederwahl geben, da

ich als Kommandant meine Funktion an meinen

Stellvertreter Martin Wakolbinger abgeben

werde. Das Kommando wird sich verjüngen, es

werden auch Kassier Thomas Gierlinger und Zugskommandant

Josef Degenhart ihre Funktionen

zur Verfügung stellen. Danke den Kameraden

des Kommandos für die geleistete Arbeit und das

gute Miteinander.

Im Mai konnten wir nach einem Wildunfall den

beschädigten und in die Jahre gekommenen

Audi 80 Kommando 2 gegen ein jüngeres gebrauchtes

Einsatzfahrzeug, einen BMW X3, tauschen.

Mit € 15.000 aus den Werbeeinnahmen

beim Landesbewerb und der Unterstützung der

Stadtgemeinde wurde das Fahrzeug finanziert.

Das neue Einsatzfahrzeug hat sich beim Hochwassereinsatz

2013 als Zugfahrzeug für den Tandemanhänger,

mit dem Tauchpumpen, Nasssauger,

Schlauchmaterial udgl. transportiert wurden,

bestens bewährt.

Der Schwerpunkt des Jahres 2013 lag eindeutig

in der Vorbereitung und Durchführung des Landesfeuerwehrleistungsbewerbes

im Juli. Es war ein

immenser Arbeitsaufwand und auch eine große

Ehre, den 15.000 Feuerwehrleuten und Besuchern

eine tolle Veranstaltung zu bieten, welche noch

lange in positiver Erinnerung bleiben möge. Zwei

Jahre Vorbereitung, eine Woche Aufbauzeit und

in zwei Tagen war alles ohne Zwischenfälle und

Probleme vorbei. 1394 Aktiv- und 680 Jugendgruppen

wetteiferten unter den gestrengen Augen

der 450 Bewerter des Landesfeuerwehrverbandes

um die besten Platzierungen und Ränge.

600 freiwillige Helfer waren für die reibungslose

Abwicklung notwendig, die aus unseren Familien,

Freundeskreisen, Bekannten sowie örtlichen Vereinen

und den befreundeten Feuerwehren gewonnen

werden konnten. Allen diesen Menschen

sei ein herzliches „Danke“ gesagt, „unbezahlbar

ist die Hand, die hilft, wenn man sie braucht“. Es

wurden vom Aufbau ab 1. Juli bis zum Abbau

am 9. Juli von 77 Kameraden unserer Wehr 3.530

Stunden absolviert, herzlichen Dank für diese tolle

Leistung.

Der Dank gilt auch der Stadtgemeinde, im Besonderen

unserem Bürgermeister Josef Hauer, Herrn

Amtsleiter Johann Ranninger, dem Personal am

Stadtamt, den Mitarbeitern vom Bauhof, dem

Roten Kreuz, der Polizei, der Bezirkshauptmannschaft,

der Hundestaffel und dem Landesfeuerwehrverband

für die großartige Unterstützung. Für

die Unterbringung der Bewerter, danke ich den

Direktoren der Berufsschule, der Berufsbildenden

Schulen, des Bundesrealgymnasiums und der

Volksschule, ohne deren Unterstützung wäre die

Bewältigung dieser Großveranstaltung nicht möglich

gewesen. Nochmals herzlichen Dank für den

unvergesslichen Einsatz!!

Schon in der Planung wurde von den Kameraden

der FF Rohrbach beschlossen, eine wohltätige

Organisation zu unterstützen. Aus den Einnahmen

der Werbevereinbarungen rund um den Landesbewerb

wurde eine Spende von € 2.300 an

die OÖ. Kinderkrebshilfe in Linz übergeben.

Die OÖ. Kinderkrebshilfe ist eine Non-Profit-

Organisation, die seit über 25 Jahren von

Krebs betroffene Kinder und deren Familienangehörige

in allen Belangen tatkräftig unterstützt.

„Ihre Sicherheit – unser Auftrag“ gut Wehr!

Ihr Feuerwehrkommandant:

Josef Kandlbinder

Telefon: 07289 / 6115

Mobil: 0664 / 3726922

E-Mail: kommandant@ff-rohrbach.at

2013

03

Bei unserer Kernaufgabe - den Einsätzen -haben

wir 184 Ausrückungen zu verzeichnen. Im Juni

2013 waren wir im Hochwassereinsatz in den Gebieten

Passau, beim Kraftwerk in Kramesau und in

Goldwörth, Bezirk Urfahr im Einsatz. Es wurden von

22 Kameraden 362 Stunden geleistet, Kameraden

dafür ein aufrichtiges Dankeschön.

In der Leistungsstatistik sind 13.280 Stunden verzeichnet,

die ehrenamtlich in unserer Freizeit

geleistet wurden.

Besonderer Dank gilt unseren Familienangehörigen

für die Unterstützung und für das Verständnis

für unsere ehrenamtliche Tätigkeit.

„Es war 2013 wirklich etwas los!“

Wir haben wieder einmal ein ganzes Jahr gezeigt,

was man mit Begriffen wie Gemeinschaft, Kameradschaft,

Hilfsbereitschaft und Einsatzwillen alles

bewegen kann. Das neue Jahr wird uns wieder

vor neue Aufgaben stellen. Viele Termine sind

bereits geplant.

Abschließend ist es mir ein persönliches Anliegen,

mich bei meiner Mannschaft für die Unterstützung

und den Zusammenhalt zu bedanken! Wir sind

eine Gemeinschaft, die sich sehen lassen kann

und darauf müssen wir gut aufpassen - denn so

was kann man sich nicht kaufen!

Nochmals allen Unterstützern, den Einsatzorganisationen,

der Behörde, den Kameraden vom

Abschnitts-, Bezirks- und Landesfeuerwehrkommando

ein herzliches Danke!

Herzlichen Dank an David Höllwirth für die professionelle

und zeitaufwändige Arbeit bei der Erstellung

dieses Jahresberichtes.


Einsätze 2013

von David Höllwirth - zweiter Kommandant-Stellvertreter

JAHRESBERICHT

04

Die Feuerwehr Rohrbach rückte im Jahr

2013 zu insgesamt 184 Einsätzen aus.

Seit dem Jahr 2012 wird durch das EDV-Feuerwehr-Verwaltungssystem syBOS zwischen

Nachbarschaftshilfen (Einsätze außerhalb unseres Pflichtbereiches), Brandeinsätzen und

technischen Einsätzen unterschieden.

TECHNISCHE EINSÄTZE

40x Drehleiter / Hubsteigereinsatz

37x sonstiger technischer Einsatz

23x Pumparbeiten

21x Insekten / Reptilien

11x Wassertransport

10x Ölspur / Ölaustritt

6x Lotsendienst

5x Verkehrsunfall Aufräumarbeiten

5x Sturm- und Unwetterschaden

2x Fahrzeugbergung

2x Wasserschaden

1x Arbeitsauftrag

1x Gasarbeit

1x Türöffnung

1x Verkehrsunfall eingeklemmte Person

1x Nachbarschaftshilfe

BRANDOBJEKTE

3x Gebäude bis zwei oberirdischen Geschosse

2x Bildungsgebäude (Schulen,

Kindergärten, Behörden, usw.)

2x sonstige Gebäude

2x Wiese / Flur

1x Ämter (BH, Gemeinde, usw.)

1x Bürogebäude

1x Gastgewerbebetriebe

1x Krankenhaus (Pflegeheim, Altersheim,

Kurheim)

1x landwirtschaftliche Gebäude (Wohnbereich)

1x Müll / Container

1x PKW

1x Stallgebäude (Tierhaltung)

Josef Wolfmaier mit Beifahrer Ewald Schwentner im Löschfahrzeug (links) und Matthias Harringer mit Beifahrer

Maximilian Höfler im Tanklöschfahrzeug (rechts) auf der Einsatzfahrt nach Goldwörth im Bezirk Urfahr-Umgebung.

Im Rahmen der Katastrophenhilfe waren wir bei den Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser im Einsatz.

2013

05

ZAHLEN | DATEN | FAKTEN

Einsatzdauer in Stunden (Zeitraum von Alarmierung bis Einsatzende 2013): 533 Einsatzpersonal

2013: 731 Geleistete Einsatzstunden 2013: 1.320 Gefahrene Kilometer mit den Einsatzfahrzeugen

2013: 11.475 Verbrauchter Treibstoff im Jahr 2013 in Liter: 3.591 Geleistete

Stunden im Feuerwehrdienst 2013 gesamt (inkl. Übungen und Verwaltung): 13.280


Bauernhausbrand in St. Ulrich im Mühlkreis

198 Tiere durch Feuerwehreinsatz gerettet

JAHRESBERICHT

06

Brand im Heizraum

2013

07

Es war am 20. Jänner in St. Ulrich im Mühlkreis

bereits der zweite Großbrand im Bezirk, der

mit einem Großaufgebot der Feuerwehren

der Alarmstufe III bekämpft werden musste.

Zwei Tage zuvor wurde die Feuerwehr Rohrbach

mit der Drehleiter nach Neufelden

alarmiert. Eine Zufahrt zu dem abgelegenen

Haus über die Schneefelder war in Pürnstein

allerdings nicht möglich.

Sieben Kameraden rückten mit der Drehleiter

und Begleitfahrzeug kurz nach der

Alarmierung zum Bauernhausbrand aus. Aus

der Höhe konnte zielgenau ein Löschangriff

durchgeführt werden. Der vom Brand

nicht betroffene Wohntrakt konnte so gut

geschützt werden. Im Anschluss wurden die

umfassenden Löscharbeiten von der Drehleiter

aus unterstützt. 198 Tiere konnten durch

den Feuerwehreinsatz gerettet werden. 150

Feuerwehrmänner von 9 Feuerwehren waren

im Einsatz. Eine achtlos weggeworfene

Zigarette dürfte die Brandursache gewesen

sein.

20. Jänner um 18:33 Uhr

Besuchen Sie uns auch im Internet:

ff-rohrbach.at

Informationen über Einsätze, Übungen und Aktivitäten

SCHNELL | PROFESSIONELL | FREIWILLIG

Unsere Feuerwehr wurde mit Sirenenprogramm

„Feuer“ der Alarmstufe

I - gemeinsam mit unseren

Nachbarfeuerwehren Perwolfing

und Frindorf - wegen eines Brandes

in einem Heizraum am Rohrbacher

Stadtplatz alarmiert. Bei unserem

Eintreffen waren die Räumlichkeiten

im Kellergeschoß stark verraucht,

Brandgeruch war deutlich wahrnehmbar.

Durch die Erkundung

des Atemschutztrupps konnte der

Rauch als Wasserdampf, vermischt

mit Brandrauch, identifiziert werden.

Nach Belüftung des Raumes und in

weiterer Folge nach näherer Besichtigung

des Heizraumes wurde ein

Brand in der Nähe des Abgasrohres

des Festbrennstoffkessels festgestellt,

der sich jedoch bereits durch eine

geschmolzene Hauswasserleitungen

selbst gelöscht hatte. Um eventuell

versteckte Glutnester ausschließen

zu können, wurde der Raum mit der

Wärmebildkamera vorsorglich abgesucht.

Die Hauswasserversorgung

sowie die Gasversorgung wurden

abgedreht. Im Einsatz waren weiters

zwei Mann der Polizei sowie Kräfte

des Roten Kreuzes.

20. März um 10:27 Uhr

Altpapiercontainer angezündet

Am Parkplatz der Hauptschule Rohrbach in der

Linzer Straße ging ein Altpapiersammelcontainer

in Flammen auf. Die Feuerwehr wurde über Sirene,

Pager und Handyverständigung am Sonntag Abend

alarmiert. Innerhalb nur weniger Minuten konnte

der Rohrbacher Tankwagen vollbesetzt, gleichzeitig

mit dem Kommandofahrzeug zur Hauptschule ausrücken.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein

Altpapiersammelcontainer in Vollbrand, nebenan

befanden sich weitere Container. Mittels Schnellangriffsvorrichtung

vom Tankwagen und unter Einsatz

von Atemschutz konnte der Brand rasch gelöscht

und somit die Ausbreitungsgefahr sofort gebannt

werden. Ein weiterer Container wurde durch die

Hitzeeinwirkung beschädigt. Im Feuerwehrhaus Rohrbach

waren noch Einsatzkräfte in Reserve, welche

aber vom Einsatzleiter nicht mehr angefordert wurden.

Nach 24 Minuten echter Einsatzzeit meldete

sich die Feuerwehr wieder einsatzbereit.

21. April um 18:49 Uhr


JAHRESBERICHT

Ein Teil der Rohrbacher Hilfsmannschaft bei den Aufräumarbeiten in Goldwörth - Bezirk Urfahr-Umgebung (vlnr):

Andreas Wolfmaier, Thomas Pachner, Günther Wolfmaier, Johann Pauli, Martin Wakolbinger, Josef Wolfmaier,

Matthias Harringer, Maximilian Höfler, Wolfgang Veit, Alexander Höfler, Thomas Mayr

Hochwasserkatastrophe in Teilen Oberösterreichs

Die Hochwasserkatastrophe im Juni

2013 verlief in unserem Pflichtbereich

glimpflich, nicht jedoch in unserer näheren

Umgebung:

Am 3. Juni erreichten die Feuerwehr Rohrbach

die ersten Alarmierungen. Beim Kraftwerk

Kramesau wurden schwere Tauchpumpen

zum Wegpumpen von Wasser benötigt.

Schwerst getroffen war an diesem Tag schon

die bayerische Stadt Passau. Mit dem Öl-

Fahrzeug leisteten wir internationale Hilfe, um

ausgetretenes Heizöl zu binden. Die Einsätze

waren um 23:15 Uhr beendet. Am 4. Juni um

5:26 Uhr wurde die Ölwehr Rohrbach wieder

zum Kraftwerk Kramesau alarmiert. Erneut

musste Öl gebunden werden.

Am 6. Juni um 07:00 Uhr früh fuhr der Hilfszug

erneut nach Goldwörth. Die gleichen Arbeiten

des Vortages wurden fortgesetzt. Es

waren wiederum Feuerwehreinsatzkräfte, zivile

Helfer, das Bundesheer und der Arbeiter-

Samariterbund gemeinsam im Einsatz. Seitens

des Landesfeuerwehrkommandos wurde

eine Feldküche aufgebaut, die alle Helfer

verpflegte. Unserer Schätzung nach waren

an die 1.000 Helfer im Einsatz, die verpflegt

werden mussten. Der Samariterbund kochte

ebenfalls.

15. Juni um 10:50 Uhr

LKW-Unfall in

Scheiblberg

Auf der B 127 bei der Lagerhauskreuzung

kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen

einem LKW und einem PKW. Im Kreuzungsbereich

kamen beide Fahrzeuge zum

Stillstand. Rettung und Polizei waren vor

Ort. Eine Beifahrerin wurde mit der Rettung

ins Krankenhaus gebracht. Eine Befreiung

durch die Feuerwehr war nicht notwendig.

Die Unfallstelle wurde gesäubert, der LKW

wurde soweit notdürftig fahrtauglich gemacht,

dass dieser zum Abstellplatz fahren

konnte. Der PKW wurde in das angrenzende

Feld verbracht, und folglich durch den

Abschleppdienst wegtransportiert.

14. Juni um 15:14 Uhr

Unfall mit Leichtkraftfahrzeug

„Eine Person sei in ihrem Leichtkraftfahrzeug

eingeschlossen“ - dies war auf

den Pagern der Feuerwehrkameraden als

Alarminformation zu lesen. Nur fünf Minuten

nach der stillen Alarmierung war das erste

Einsatzfahrzeug am Unfallort eingetroffen.

Wir stellten sofort fest, dass aber keine Notlage

von Personen mehr vorhanden war.

Ein Leichtkraftfahrzeug war mit einem Audi

zusammengestoßen. Beide PKW wurden

teilweise schwer beschädigt, ausgelaufenes

Betriebsmittel (Öl) wurde gebunden und die

Unfallstelle gesäubert. Eine Person wurde mit

der Rettung ins Rohrbacher Krankenhaus

gebracht.

PKW überschlagen

19. Juli um 09:41 Uhr

2013

09

Ein Verkehrsunfall mit zwei PKW ereignete

sich auf der Hofer-Markt Kreuzung. Laut Meldung

der Landeswarnzentrale Oberösterreich

mussten wir damit rechnen, dass eine Person

im PKW eingeklemmt sei. Am Einsatzort konnte

rasch festgestellt werden, dass keine Person

eingeklemmt war, allerdings eine Frau schwer verletzt im Fahrzeug durch das Team des

Notarztes und des Roten Kreuzes versorgt wurde. Der Lenker des zweitbeteiligten Pkws wurde

leicht verletzt. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und der Brandschutz aufgebaut. Nachdem

die verletzte Frau stabilisiert war, unterstützten die Feuerwehrkräfte den Rettungsdienst

bei ihrer Rettung aus dem PKW und bauten auch einen Sichtschutz gegenüber den zahlreichen

Schaulustigen auf. Ein PKW kam auf dem Dach zu liegen. Mit dem Kranfahrzeug wurde

das Fahrzeug von der Unfallstelle entfernt.

Einsatzleiter Josef Kandlbinder, Kranführer Hermann Vierlinger, die Einsatzkräfte Andreas Wolfmaier,

Josef Hörschläger und Franz Rauscher (vlnr) während des Aufstellens des Unfall-PKW

In den schwer getroffenen Gebieten im

Bezirk Urfahr-Umgebung war überörtliche

Hilfe notwendig: Die erste Bereitschaftsalarmierung

des F.u.B-Zug Rohrbach (=Feuerlösch-

und Bergezug) erfolgte vom Bezirkskommandanten

für den 5. Juni um 11:00 Uhr.

Ein Hilfszug mit 96 Einsatzkräften, und 15 Fahrzeugen

aus 12 Feuerwehren setzte sich nach

Goldwörth in Bewegung. Dort wurde der Zug

eingeteilt, Räumungs- und Auspumparbeiten

über dem Kellergeschoß durchzuführen. Eine

Räumung der Keller war auf Grund des hohen

Grundwasserspiegels noch nicht möglich.

Vor allem Schlamm musste verdünnt und

weggewaschen bzw. geschaufelt werden.

Unmengen an Sperrmüll wurden abtransportiert.

Die betroffene Bevölkerung musste

mitansehen, wie ihr gesamtes Hab und Gut

zu Sperrmüll wurde.


Einsätze 2013

Mannschaft

von Markus Hurnaus - Schriftführer

JAHRESBERICHT

10

2013

11

24. Juli um 09:40 Uhr:

Traktor in Scheiblberg umgestürzt

3. August um 17:46 Uhr:

Böschungsbrand in Arnreit

4. September um 19:18 Uhr:

Brand eines Holzhauses in Sarleinsbach

19. August um 18:21 Uhr:

5 Verletzte nach Unfall am Gollnerberg

18. September um 16:57 Uhr:

Unfall am Gollnerberg

7. Oktober um 17:16 Uhr:

PKW am Dach - Unfall in Nößlbach

22. November um 13:55 Uhr:

Zimmerbrand in Lanzerstorf

Das Rohrbacher Feuerwehrkommando nach der Wahl 2013 (vlnr): Josef Degenhart, Thomas Gierlinger,

Markus Hurnaus, Markus Kroiß, Martin Wakolbinger, Josef Kandlbinder, David Höllwirth, Klaus Magauer

Mannschaftsstand am 31. Dezember 2013

Jugend (ab 10 bis 16 Jahre)

11 Mitglieder

Aktive (ab 16 bis 65 Jahre)

67 Mitglieder

Einsatzberechtigt

4 Mitglieder

Reservisten (ab 65 Jahre)

16 Mitglieder

Beurlaubt

1 Mitglied

Gesamt

99 Mitglieder

Wir sind auch auf facebook

facebook.com/FeuerwehrRohrbach

Mannschaftsveränderungen 2013

Eintritte Jugend: Felix Keinberger, Jakob Magauer

Überstellungen in den Aktivstand: Lukas Fuchs, Lukas Stallinger, Marcel Stallinger

Wechsel zu anderer Feuerwehr: Johannes Venzl

Austritt Jugend: Simon Pichler

Austritte Aktivstand: Alexander Brandl, Martin Höfler, Bernhard Thorwartl

Absolvierte Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule

Patrick Ganser

Matthias Harringer

Markus Hurnaus

Josef Kandlbinder

Mario Märzinger

Klaus Magauer

Thomas Pachner

Daniel Schauer:

Hubert Springer jun.:

Martin Wakolbinger:

Andreas Wolfmaier:

Zugskommandanten-Lehrgang, Einsatzleiter-Lehrgang,

Lehrgang für Brandmeldeanlagen

Drehleitermaschinisten-Lehrgang

Brandschutzwarte-Lehrgang, Kommandanten-Weiterbildungs

lehrgang, Handbuch Grundausbildung, Grundlehrgang Weiterbildung,

Wasserdienst Grundausbildung, Drehleitermaschinisten-

Lehrgang, Kommandanten-Lehrgang

Kommandanten-Weiterbildungslehrgang, Lehrgang für Hauptbewerter

THL, Bewerter-Lehrgang

Funklehrgang

Lehrgang für Warn- und Messgeräte

Technischer Lehrgang II, Lehrgang für TLF Besatzung, Flughelfer-

Weiterbildung

Atemluftfüllstationen-Lehrgang, Technischer Lehrgang I

Lehrgang für Lehrgangsleiter Grundlehrgang

Kommandanten-Weiterbildungslehrgang, KAT-Seminar II

Verkehrsregler-Ausbildung

Erreichte Leistungsabzeichen

Feuerwehrleistungsabzeichen Silber: Mario Märzinger, Christian Reumüller


JAHRESBERICHT

Das war der Rohrbacher

Landesbewerb 2013

400 beim Helferfest

2013

1.394 Aktivgruppen

77 Feuerwehrkameraden unserer

Feuerwehr leisteten in

9 Tagen 3.532 Arbeitsstunden

680 Jugendgruppen

15.000 Menschen

450 Bewerter

600 Helfer

495 kg Schnitzel

1.300 Pizzen

7.320 Semmeln

18.500 Liter Getränke

Hauptsponsoren


Ausbildung

von Josef Degenhart - Zugskommandant

JAHRESBERICHT

14

Spektakuläre Übung der Höhensicherungsgruppe auf Baukran

Der große Baukran auf der Baustelle der Raika

Rohrbach war Übungsobjekt der Höhensicherungsgruppe.

Neben dem Kennenlernen

der Besonderheiten solcher Baumaschinen,

standen die Themen Quergang, Gewöhnen

an Höhen sowie aktives Abseilen am

Programm. Zwei Kameraden seilten sich aus

ca. 40 m Höhe vom Baukran ab und wurden

dabei redundant gesichert.

2013

15

Einsatzübung der Gruppe Nigl am 15. Mai am Gelände der EnergieAG: Markus Hurnaus, Thomas Pachner und

Alexander Höfler bei der Lagebesprechung

Ohne Übung und Ausbildung in unserer Feuerwehr würden wir die, an uns gestellten Erwartungen

bei Einsätzen nicht erfüllen können. Um die Kameraden auf die verschiedenen

Einsätze vorzubereiten, werden regelmäßig Gruppenübungen, Atemschutzschulungen,

Zugsübungen, Feuerwehr-Sanitäter-Schulungen, Kraftfahrer- und Maschinisten

Schulungen, Drehleiterausbildung sowie Übungen der Höhensicherungsgruppe durchgeführt.

Insgesamt werden jährlich mehr als 2.000 Stunden in die Ausbildung investiert. Nachfolgend

ein kleiner Auszug aus dem Übungsgeschehen 2013:

Herbstübung

Auch die Schulung der Feuerwehr-Grundlagen ist wichtig. So galt es bei der Herbstübung

drei unterschiedliche Themen-Stationen nacheinander im Schulungstempo zu absolvieren.

Thomas Pachner seilt sich vom Baukran ab (links). HöhenSicherungsgruppe (rechts): Matthias Harringer, Klaus

Magauer, Alexander Höfler, Thomas Pachner, Hubert Springer, Mario Märzinger und Maximilian Höfler (vlnr)

Einsatzübung Explosion im Heizraum

Übungsannahme war eine Explosion einer

Ölheizung im Keller. Der dadurch ausgelöste

Brand im Heizraum wurde durch einen Atemschutztrupp

bekämpft. Ein weiteres Szenario

war die Rettung eines Arbeiters, der bei der

Detonation am Dach stürzte und gepfählt wurde.

Weil diese Übung in einem Abbruchhaus

abgehalten wurde, konnte sehr realitäts- und

praxisnahe trainiert werden.

Station Innenangriff

Handhabung Schlauchtragekorb,

standardisierter Innenangriff,

allgemeine Grundlagen

Station Technisch

Handhabung StabFast, LKW-

Rettungsplattform, neue Hebekissen,

praktische Übungen am

Unfall-PKW

Station Schaum

unterschiedliche Schaumarten,

Schaumerzeugung

mittel DIGIDOS oder Zumischer

Martin Wakolbinger bespricht mit Klaus Magauer den Rettungseinsatz (links). Einweisung in die Übungslage:

Stefan Schöbinger, Daniel Schauer, Martin Wakolbinger und Klaus Magauer (vlnr).


JAHRESBERICHT

2013

17

FEUERWEHRJUGEND

Jung | Engagiert | Mutig

von Daniel Schauer - Jugendbetreuer

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Rohrbach

zählt mit Ablauf des Jahres 11

Mitglieder. Drei Jungfeuerwehrmänner

wurden in den Aktivstand überstellt.

Neuzugang

Übertritt

Aktivstand

Jakob Magauer

Lukas Fuchs, Lukas Stallinger,

Marcel Stallinger

Unsere Jugendgruppe nimmt jährlich auch

an den Leistungsbewerben teil. In verschiedenen

Klassen messen sich die Jugendlichen im

Löschangriff und Staffellauf. Heuer konnten

teilweise tolle Plätze erreicht werden. Die Zahl

in Klammer zeigt die teilgenommen Feuerwehren.

Jugendbewerb

Platzierung

Bronze

Platzierung

Silber

Putzleinsdorf 7 (28) 2 (19)

Helfenberg abgesagt abgesagt

Julbach 22 (26) 5 (20)

Aigen im Mühlkreis 10 (29) 12 (22)

Landesbewerb 168 (315) 216 (276)

Erfolgreich wurde mit der Einsatzgruppe Nigl das Feuer gelöscht.

Hinten: Daniel Schauer, Dominik Thaller, Marcel Stallinger,

Lukas Eder, Lukas Stallinger, Markus Baumann (vlnr). Vorne:

Jakob Magauer, Stefan Eisschiel, Kai Höller, Michael Lindorfer

Viele Aktivitäten stehen bei der Feuerwehrjugend

auf dem Programm. Jährlich stellen

sich die Burschen dem Wissenstest in der

Volksschule Rohrbach. Bei Jimmys Pizza gab

es ein entsprechendes Abschlussessen. Eine

Einsatzübung mit der Gruppe Nigl stand

ebenso am Programm. Dabei wurden die

Hebekissen in Betrieb genommen und „echtes

Feuer“ im Übungscontainer gelöscht.

Abgerundet wurde diese Übung mit einem

Knackergrillen am Lagerfeuer.

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen

BRONZE

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen

SILBER

Wissenstest BRONZE

Wissenstest SILBER

Wissenstest GOLD

Paul Lindorfer

Kai Höller

Michael Lindorfer

Lukas Eder

Stefan Gabriel

Paul Lindorfer

Stephan Madlmayr

Kai Höller

Manuel Siegl

Dominik Thaller

Text der Gründungsurkunde

Gott zur Ehr,

dem Nächsten zur Wehr.

Brüder, gebt die Hand zum

Bunde,

Segen bringe jede Stunde,

Uns und unsrer Gemein,

Das soll unser Wahlspruch sein!

Jeder helf nach seiner Stärke,

Gottes Segen zu dem Werke,

Und dem Helfen eine Ehr,

Mitglied unserer Feuerwehr!

Gegründet im Jahre 1873

Gründer des Vereines beziehw.

erste Kommandomitglieder

Der heilige Florian auf unserer

Feuerwehrfahne entworfen

von Josef Keinberger. Fahnensegnung

im Jahr 2008 zum

135-Jahr-Jubiläum.

Mannschaftsaufnahme 110 Jahren: 30 Jahre Feuerwehr Rohrbach

Unter sicher nicht einfachen Verhältnissen und mit geringen

Mitteln wurde im Jänner 1873 die Feuerwehr Rohrbach

gegründet. Es waren 89 Rohrbacher zu einem Eintritt

in die Freiwillige Feuerwehr bereit. Wichtig waren damals,

so wie heute, der Gemeinschaftsgeist, die Zusammenarbeit

und die Bereitschaft, zu helfen. Diese Werte weiter zu erhalten,

war immer Grundlage für unsere Arbeit. 28 verschiedene

Kommandanten leiteten seit damals die Geschicke unserer

Feuerwehr, leisteten ihren persönlichen Beitrag, prägten und

veränderten die Feuerwehr so, wie sie sich heute präsentiert.

Seit der Gründung hat sich Vieles geändert. Mit Beginn der

Motorisierung begann auch die Zahl der technischen Einsätze

rasant zu steigen. Gleichzeitig aber sank die Zahl der Brandeinsätze

dank Verwendung verbesserter Materialien und Modernisierung

des vorbeugenden Brandschutzes. Auch die Anforderungen

an eine Feuerwehr haben sich fast grundlegend

geändert. Heute wird von einer Feuerwehr erwartet, dass sie

jede nur erdenkliche Notsituation oder Einsatzlage möglichst

professionell, rasch und flexibel bewältigt. Verändert hat sich

natürlich auch die Ausrüstung der Feuerwehr. Viele neue technische

Entwicklungen und Modernisierungen hielten Einzug in

unsere Einsatzorganisation, diese Entwicklung wird sicherlich

noch weitergehen. Unsere Einsatzmannschaft verfügt heute

über neun Einsatzfahrzeuge.

Kommando 2, Kommando 1, Mannschaftstransporter, Löschfahrzeug, Öl-Einsatzfahrzeug,

Rüst-Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Kranfahrzeug (vlnr)


Josef Kandlbinder

im Gespräch

JAHRESBERICHT

18

Josef Kandlbinder steht seit 41 Jahren aktiv im

Feuerwehrdienst - die Feuerwehr Rohrbach

leitet er als Kommandant bereits das 14. Jahr.

Für das Jahr 2014 hat er angekündigt, die Funktion

des Kommandanten in jüngere Hände zu geben.

Wir haben ihn zu einem Gespräch gebeten:

Redaktion Jahresbericht 2013: Nach dem besonderen

Jahr 2013 für die Feuerwehr Rohrbach haben

wir uns getroffen, über dich als Person, aber

vor allem über deine Zeit als Kommandant der

Feuerwehr Rohrbach zu berichten. Wann begann

deine Feuerwehr-“Karriere“?

Josef Kandlbinder: Am 25. November im Jahr 1972

bin ich der Feuerwehr Götzendorf beigetreten -

ich war damals 17 Jahre jung. Im Jahr 1980 habe

ich in Rohrbach Haus gebaut und bin auch nach

Rohrbach gezogen. Am 15. März 1987 wechselte

ich schließlich zur Feuerwehr Rohrbach, sagen wir,

ich wurde von Mitgliedern der Rohrbacher Feuerwehr

zu einem Beitritt erfolgreich angeworben.

Hast du in Rohrbach sofort eine Funktion übernommen?

Im Jahr 1991, also vier Jahre nach meinem Eintritt

in die Rohrbacher Feuerwehr habe ich die sogenannte

„Feuerwehrmatura“ bestanden - beim

Bewerb um das Feuerwehrleistungasabzeichen in

Gold schaffte ich den 2. Rang. Bereits am 10. Mai

1991 wurde ich zum Gruppenkommandanten bestellt.

Diese Funktion übte ich zwei Jahre aus. 1993

wurde ich als Kommandant-Stellvertreter in das

Kommando der Feuerwehr Rohrbach gewählt.

Dann hast du die Führung in der Feuerwehr übernommen?

Im Mai 2000 legte Kommandant Franz Hötzendorfer

sein Amt aus Zeitgründen zurück und ich stellte

mich der Wahl zum Kommandanten - das bin ich

nun bereits fast 14 Jahre.

Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner

überreicht beim Landesbewerb 2013 Josef Kandlbinder

ein Ehrengeschenk

Wenn du dir Zeit nimmst, zurückzublicken, was

bleibt in Erinnerung?

Vieles! 23 Jahre im erweiterten Kommando bzw.

21 Jahre im Kommando selbst tätig zu sein, sind

Zeitspannen, die sicherlich jeden, so auch mich,

prägen. Seit dem Jahr 2000 war ich bei mehr als

1.000 Einsätzen dabei. Einige belastende Einsätze

im Besonderen bei Verkehrsunfällen, Rettung

von schwerstverletzten und tödlich verletzten

Fahrzeuginsassen aus verunfallten PKW‘s, Einsätze

mit tödlichem Ausgang in der Landwirtschaft

oder Suizid im Eisenbahnbereich vergisst man

wahrscheinlich nie. In Erinnerung bleiben mir die

schweren und tödlichen Unfälle am Scheiblhoferberg,

auch auf der B38 in Richtung Haslach und

Oepping und darüber hinaus.

Bist du auch außerhalb der Feuerwehr Rohrbach

aktiv?

Ja. Ich bin seit 1991 Bewerter bei den Abschnittsund

Bezirksbewerben, seit 1996 Verantwortlicher

für die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

im Bezirk Rohrbach und 20 Jahre lang Bewerter

im Landesfeuerwehrverband bei den Oberösterreichischen

Landesfeuerwehrleistungsbewerben.

An der Landesfeuerwehrschule habe ich an die

60 Lehrgänge bzw. Weiterbildungen absolviert.

Du warst aber schon vor deiner Zeit als Kommandant

in der Feuerwehr Rohrbach sehr aktiv.

Im Jahr 1996 gab es eine Aktion „Jahr des Ehrenamtes“

- dort wurde ich als Sieger geehrt. Grund

dafür war die viele Arbeitszeit von mir und Kamerad

Günter Fasching, welche wir in das Projekt

„Kranwagen“ gesteckt haben. Auch war ich für

die Organisation der „Warmen Stub‘n“ verantwortlich.

Diese Veranstaltung war jedes Jahr ein

voller Erfolg. Leider gibt es keine geeignete Lokalität

mehr für die Weiterführung.

Gab es in deiner Zeit als Kommandant auch ein

„ruhiges Jahr“?

Nein, jedes Jahr hatten wir Herausforderungen

unterschiedlicher Art zu meistern. Wenn ich in den

Jahresberichten der Vergangenheit blättere, wird

dies schnell bewusst:

2000: 210 Einsätze, Erweiterung des Schulungsraumes,

Ankauf von 47 Schutzjacken für die Sicherheit

der Kameraden mit ATS 111.000 aus der

Kameradschaftskasse mitfinanziert.

2001: 180 Einsätze, Durchführung eines Nasslöschbewerbes

2002: 230 Einsätze, schwere Hochwasser in den

Bezirken Eferding, Freistadt, Perg und Urfahr,

wo wir im Katastropheneinsatz waren, Aufbau

eines gebrauchten Mercedes Sprinter als Mannschaftstransportfahrzeug

in Eigenregie und eines

gebrauchten VW Passat Kombi Allrad als Kommando

2, Ankauf eines 9 KV Notstromgenerators

sowie eines Abseilgerätes - € 31.000 aus der

Kameradschaftskasse investiert

2003: 245 Einsätze, schwere Verkehrsunfälle mit 6

Toten zu beklagen, KDO-Wahlen, Durchführung

des 41. OÖ. Landesfeuerwehrleistungsberwerbes,

Erweiterung des Dachbodens im Feuerwehrhaus

mit Stiegenaufgang € 9.000 investiert, Ankauf

eines Tandemachsanhängers und einer Rettungssäge,

Beschluss für den Ankauf eines Hubrettungsgerätes

für unseren Bezirk

2004: 224 Einsätze, Austausch des Kommando

2 gegen einen Audi 80 Kombi, Entscheidung für

eine Drehleiter, Grundsatzbeschluss für Ersatzbeschaffung

für das 31 Jahre alte Tanklöschfahrzeug,

Indienststellung „WAS“ - das digitale Warnund

Alarmsystem

2005: 170 Einsätze, Zubau Halle 3 mit 100 m² mit

Unterstützung der Kameraden (900 Stunden)

und der Bauhofmitarbeiter, Austausch der Atemschutzgeräte,

Ankauf von 40 Meldeempfängern

(Pager), Austausch der 30 Jahre alten Tragkraftspritze

VW gegen eine neue FOX III

2013

19

2006: Ein bewegtes Jahr mit 414 Einsätzen,

Schneechaos, das uns an die Grenze der Belastbarkeit

bringen sollte, Ankauf eines gebrauchten

Linde-Staplers um € 6.000, Durchführung des

Bezirksbewerbes mit Indienststellung der neuen

Drehleiter 23/12 und des neuen Tanklöschfahrzeuges

4000/100. Beitrag seitens der Feuerwehr

€ 70.000

Schneechaos in Rohrbach 2006: Landesfeuerwehrkommandant

Huber, Bürgermeister Hauer, Kommandant Kandlbinder,

Preining und Landeshauptmann Pühringer (vlnr)

2007: 203 Einsätze, neue Dienstbekleidung für

unsere Jugend, Fleecejacken für die Funktionäre,

Ankauf einer gebrauchten Wärmebildkamera,

Unfallrettungstraining (Rescuedays) in Stuttgart.

2008: 232 Einsätze, Kommandowahlen, 135 Jahr-

Jubiläum mit Ankauf und Segnung der neuen

Feuerwehrfahne

2009: 217 Einsätze, Internationaler Tag der Einsatzkräfte

- ein voller Erfolg, neues hydr. Rettungsgerät

für das Rüstlöschfahrzeug € 7.600 ohne Gemeindebudget

2010: 202 Einsätze, Ersatzbeschaffung und Indienststellung

des neuen Kommandofahrzeuges

Mercedes Sprinter 315 CDI 4x4 mit € 45.000 durch

die Kameradschaftskasse mitfinanziert >>>

Sparkasse Rohrbach gratuliert zum 140-Jahr-Juiläum

Die Sparkasse Mühlviertel West unter Klaus Klopf

gratulierte den Kommandanten zum Jubiläum

und spendete zu diesem Anlass einen Betrag

von EUR 750,00. Wir danken recht herzlich!


Herzliche Gratulation

Im Jahr 2013 feierten die Kameraden Walter Altendorfer,

Anton Stöbich und Ewald Schwentner

runde Geburtstage. Das Kommando

der Feuerwehr Rohrbach

gratuliert dazu recht herzlich!

JAHRESBERICHT

22

Kamerad

Stefan Leitner ist seit 27.

November stolzer Vater seines Sohnes

Alexander! Wir gratulieren!

Kamerad Walter Altendorfer 80

Feuerwehr

Frühschoppen

Sonntag, 29. Juni 2014

ab 09:00 Uhr im Feuerwehrhaus Rohrbach

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Termin

vormerken!

2013

Kamerad Anton Stöbich

75

1928 wurde das alte Feuerwehrzeughaus neben der Kirche eingeweiht. Das Foto zeigt die Feuerwehrmannschaft aus dem Jahre 1953.

1. Reihe vlnr: Franz Sexlinger, August Wagner, Franz Gumpenberger, Rudolf Reumüller,

Leopold Natschläger, Max Holnsteiner, Friedrich Reumüller sen, Wilhelm Kraml, Ludwig

Höllmüller, Valentin Schauer 2. Reihe vlnr: Franz Böck, Josef Sexlinger, Johann Haider,

Hermann Ransmayr, Alois Mühlsteiner, Johann Reisinger, Josef Natschläger, Karl

Niedersüß sen, Josef Kagerer, Adolf Neuhauser, Johann Pfeil sen 3. Reihe vlnr: Martin

Holzinger, Anton Habringer, Johann Pröll sen, Johann Hollin, Johann Pröll jun, Heinrich

Ornezeder, Franz Kitzmüller, Rudolf Wakolbinger, Wilhelm Wagner, Hermann Grübl,

Rudolf Öller 4. Reihe vlnr: Karl Blaschek, Alois Hintringer, Rudolf Gierlinger jun, Johann

Eisner, Hermann Mühlsteiner, Max Auberger, Josef Gierlinger, Johann Pfeil jun

Kamerad Ewald Schwentner 60

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser!

Ich hoffe, wir konnten Ihnen mit diesem

Jahresbericht einen kleinen Einblick in die

Aktivitäten und das Umfeld unserer Feuerwehr

gewähren und Ihr Interesse mit dem einen oder

anderen Bericht oder Bild wecken. Auch im Jahr

2014 sind wir wieder bemüht, Sie umfassend über

unser Wirken zu informieren. Nützen Sie dazu

auch das Internet oder unsere Schaukästen im

Stadtgebiet. Anregungen und/oder Kritik zur Öffentlichkeitsarbeit

nehme ich gerne entgegen.

Freundliche Grüße

David Höllwirth

presse@ff-rohrbach.at

Impressum und Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis, Gewerbeallee 10, 4150 Rohrbach in Oberösterreich

Autoren: Josef Degenhart, David Höllwirth, Markus Hurnaus, Josef Kandlbinder, Daniel Schauer

Korrektoren: Markus Hurnaus, Alexander Kainberger

Layout, Satz und Reinzeichnung: David Höllwirth

Fotos: Feuerwehr Rohrbach und Herbert Denkmayr (Seiten 11,12), Johann Filipp (Seiten 1,11,12), Werner Kerschbaummayr (Seite 6), Johann

Kiesenhofer (Seite 22), Andreas Pachner (Seiten 4,5,9,14,15), Franz Plechinger (Seiten 1,11,12), Museumsinitiative Rohrbach (Seite 23)


JAHRESBERICHT

Rosenmontag

& Faschingsdienstag

DJ Indygo

Die Party des Jahres.

Cocktailbar

Snacks

Salate

frische

Pizzen

täglich bis 21:30 Uhr

Gamezone

mit Billard, Dart und Autorennfahrer

Dieser Jahresbericht wurde gesponsert durch das Cafe Pub KaRo / BergWerk.

Danke an alle Einsatzorganisationen.

© secoso.at

CafePub KaRo - Dein Nightlife in Rohrbach • Berggasse 8 • 4150 Rohrbach •

www.cafe-karo.at • www.facebook.com/cafe.pub.karo • Montag Ruhetag

Öffnungszeiten Bergwerk: Freitag und Samstag ab 20 Uhr

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