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E_1928_Zeitung_Nr.032

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N"32 AVTOTECHHISCHE. Die Traktoren der International Harvester Company. Mit jeder statistischen Aufstellung über den Motorfahrzeugbostand der Schweiz wird rejtelmässig auch eine Zunahme an Traktoren ausgewiesen. Die immer weiter um sich greifende Verwendung dieser Fahrzeuge bestätigt, dass man sich auch bei uns wie anderswo die zur Genüge bekannten Vorteil© der motorischen Traktion auch für schwere industrielle und landwirtschaftliche Arbeit zunutze macht, wodurch das Interesse für diese Fahrzeugkategorie entsprechend zunimmt und angeregt wird. Während die Industrie- und Transportunternehmungen sich dieser Schlepper schon seit manchen Jahren in immer stärkerem Masse bedienen, macht ihre Einführung in landwirtschaftlichen Kreisen nur langsam Fortschritte. Immerhin lässt die Entwicklung in letzter Zeit deutlich erkennen, dass der Traktor auch in diesem Zweig der Volkswirtschaft sich doch einen massgebenden Platz sichern wird. Von den in die Schweiz importierten Traktoren gehören die Produkte der International Harvester Company (I. H. C.) wohl zu den beachtenswertesten, da sie durch zweckmässige Konstruktion und Verwendung besten Materials für Grossleistuneen besonders gut geeignet sind. Das Unternehmen gehört zu den grössten seiner Branche und war eines der ersten, das bereits vor mehreren Jahrzehnten den Export nach Europa in grösserem Umfange aufnahm und seither diesen Zweig des Absatzes durch sorgfältige Organisation ihrer Vertretungen ausgebaut und gefestigt hat. Die beiden Werke in Chicago und Milwaukee sind für eine bedeutende jährliche Produktion eingerichtet. Bereits im letzten Januar verliess der hunderttausendste 10/20- PS-Traktor die Fabrik in Chicago, und auch die übrigen Niederlassungen stehen diesen Leistungen kaum nach. — Wie im Automobilbau so hat sich auch in der Konstruktion der Motorschlepper in den letzten zwei Jahrzehnten das Meiste geändert. Aus den plumpen und schwerfällisren Traktoren der ersten Jahre ist ein Fahrzeug von gefälligem Aeussern geworden, das heute mehr einem Auto gleicht und mit diesem die Vorzüge der billigen Anschaffung, leichten Handhabung, niederen Betriebskosten und grosser Wendigkeit teilt. Der Industrietraktor, welcher im nachfolgenden kurz spezifiziert werden soll, ist 3,12 m lang und nur 1,52 m breit. Sein Motor wird als 10/20 PS. bezeichnet, leistet aber bei 108 mm Bohrung und 127 mm Hub erheblich mehr. Der Hauptrahmen stellt in seiner Gesamtheit ein einziges Gussstück dar, das grössto Stabilität gewährleistet und auch bei starker Beanspruchung allen äussern Einflüssen standhält. In seinem Innern sind Motor und Getriebe gelagert, wohl geschützt gegen Staub und Schmutz. Der Vierzylinder-Motor mit obengesteuerlen Ventilen ist von sehr solider Bauart. Besondere Sorgfalt wurde auf die staubsicliere Abdichtung aller lebenswichtigen Teile verwendet. Beachtenswert ist die Ausrüstung mit separat gegossenen und getrennt in dem Block eingelassenen Zylinderhülsen. Gerade bei starker Beanspruchung der Zylinder in einer schwer arbeitenden Maschino wird die leichte Attswechselbarkeit derselben als ein wichtiger Vorteil besonders geschätzt. Die Scheiben der Trockenlamellenkupplung sind reichlich dimensioniert, und die auf diese Weise erzielte Reibungsfläche verhindert das «Rupfen» der Kupplung. Das Wechselradgetriebe ergibt drei Vorwärtsgänge mit Geschwindigkeiten von 3.2. 6,4 und 16 km pro Stunde sowie einen Rückwärtsgang, in welchem leicht 5 km pro Stunde erreicht werden! Die der Kraftübertragung dienenden Differentialräder, Ritzel und Zahnkranz laufen in einem permanenten Oelbad Kugel- und Rollenlager worden überall da verwendet, wo es gilt, Kraftverluste durch Reibung möglichst auszuschalten. So laufen die Hinterradwollen auf schweren Rollenlagern, ebenso Kurbelwelle, Wechselgetriebe etc. Neben diesen Lagern, welche an über 20 Stellen Verwendung finden, werden, wie z. B. für die Pleuelstangenlager, ausschliesslich Bronceschalen mit Ausguss aus Lagermetall benützt. Der Motor wird zwangsläufig und reichlich geschmiert durch eine Zahnradölpumpe, welche durch eine Tauchschmierung vorzüglich ergänzt wird. Das Oel wird ebenso wie die für das Gasgemisch benötigte Luft durch besondere Filter gereiniet. Der nach den modernsten Prinzipien des Automobilmotorenbaues hergestellte Motor ist zudem mit einem Brennstoffregulator, einer Magnethochspannungszündung ausgestattet und verfügt über Thermosiphonkühlung. Ein kräftiger Ventilator, dessen Riemen automatisch gespannt wird, ergänzt diese letztere. Um den Betrieb mittels Traktor wirklich rationell zu gestalten, muss der Schlepper für die verschiedenartigsten Arbeiten verwendet werden kön*- nen. Bei der Konstruktion des I. H. C.-Traktors-f wurde auf die Verwirklichung dieser Forderung besonderes Gewicht gelegt. Man hat deshalb eine durchgehende Kraftübertragungswelle eingebaut, die sich ohne weiteres zum Betrieb jeglicher Art von Hilfsmaschinen und Werkzeugen eignet, indem die Kraftabnahme am Ende der Welle leicht bewerkstelligt werden kann. Durch besondere Anordnung des Antriebrades für die Welle kommt diese ständig auf die nämliche Tourenzahl, gleichviel in welcher Richtung der Traktor fährt oder ob er sich überhaupt in Bewegung befindet oder nicht. Aber auch durch eine Riemenscheibe kann die Antriebs-, kraft übertragen werden, so dass der Traktor tatsächlich weit mehr als nur ein Ersatz für tierische Zugkraft bietet. Die Vornahme von Reparaturen und die Kontrollo der arbeitenden Teile wird erheblich erleichtert durch die zweckmässige Anordnung der einzelnen Aggregate, die leicht zugänglich sind. In das Kurbelgehäuse sind sogar Schaulöcher eingelassen, so dass besonders wichtige Teile, wio Kurbelwelle etc., bequem zugänglich sind und stets überprüft werden können. Die Industrietraktoren werden mit Luftbereifung geliefert und sind mit den bewährten schweizerischen Simplex-Rädern versehen. Es dürfte heute allgemein bekannt sein, wie solid und vorteilhaft diese Räder sind, welche Sicherheit sie im Betrieb gewähren und wie einfach vor allem das Auswechseln von Reifen gestaltet wird, so dass diese Ergänzung des Traktors keiner besonderen; Empfohlung bedarf. Die für landwirtschaftliche Zwecke gebauten zwei Traktorentypen mit 10/Söund 15/30 PS weich'en- im grossen-'ganzen ifr-ih Konstruktion wenig von den Industrieschleppern ab kombinierte Stulphandschuh hat dem Motorradfahrer und auch manchem Automobili- und vereinigen deshalb auf sich die nämlichen Vorteile. Ueber ihre rationelle Verwendung in der Landwirtschaft wird bei späterer Gelegenheit zu berichten sein. sten bisher gefehlt. to. Z. Ein praktischer Stulphandschuh. Der Autofahrer braucht nicht nur solide Handschuhe, sondern auch solche, die seinen Arm vor der Zugluft schützen, wozu die sogenannten Stulphandschuhe geschaffen wurden, deren langes und breites Ende über den Aermel gestülpt wird. Diese Handschuhe sind zweifellos praktisch, wenn man sie nur zum Fahren im offenenWagen benützt. Solider Handschuh aber auch zugleich ausser dieser Tätigkeit getragen werden, so ist der Stulphandschüh hiezu weder praktisch noch schön. Aus diesem Grunde hat eine englische Handschuhfabrik den hier abgebildeten, zweiteiligen Stulphandschuh geschaffen. Er besteht aus einem gewöhnlichen Handschuh aus Leder oder Gummileinwand, der jedoch am Ende einen etwas überragenden Rand hat. Der zweite Teil dieses Handschuhes wird von der Stulpe gebildet, die vorne im Innern einen Gummiring hat, der über den Rand des gewöhnlichen Handschuhes gestülpt wird. Damit hat der Autofahrer zwei Handschuhsorten in einer nämlich einen praktischen Stulphandschuh Ein praktischer, zweiteiliger Stulpenhandscauh, der schon lange ein Bedürfnis für jeden Motorradfahrer und auch manchen Automobilisten ist. und einen gewöhnlichen Handschuh. Er braucht somit nicht mehr zwei Paar Handschuhe mit sich zu führen, wenn er ausser dem Autofahrer Handschuhe auch noch für andere Zwecke benötigt Hoffentlich machen, unsere Handschuhfabrikanten dieses Beispiel möglichst -schnell .nach, denn dieser; CJuristischer Sprechsaal HMM4MW 0 MHStfMn >O^>#OX>W uuuu| Anfrage 41. Schadenersatz bei Lehrfahrten. Unser Vertreter erhielt zum Anlehren für die Reisetätigkeit einen jungen Angestellten heigesoüt. Er benützte nun eine allerdings für Lehrfahrten durchaus geeignete Strecke, um den Adepten auch in die- Geheimnisse der Fahrkunst einzuweihen. Er war hiezu nicht ermächtigt, wenn auch der Geschäftsherr zugibt, dass er prinzipiell nichts dagegen einzuwenden gehabt hätte, zumal er selbst bei dem betr. Vertreter fahren lernte und die Erwerbung der Fahrbewilligung durch den neuen Reisenden geschäftlich vorteilhaft gewesen wäre. Trotz Eignung von Strecke und Lehrer kommt der Wagen aber zu Schaden und entstehen Reparaturkosten von 2000 Franken. Wie verhält es sich mit der Schadenshaftung ? Der Wagen hat keine Kaskover-i Sicherung. W. A. in L. Antwort: Wenn die Lehrfahrt ohne Einwilligung des Eigentümers des Automobils stattgefunden hat, besteht kein Zweifel, dass derjenige, der den Schaden verursacht hat, denselben zu ersetzen hat. Der Eigentümer des Automobils ist somit berechtigt auf den jungen Angestellten, sowohl als auch auf den Vertreter (Fahrlehrer) selbst zu greifen, indem beide gemeinsam den Schaden ver j schuldet haben. Der Vertreter, weil er den Fahrschüler ohne Erlaubnis des Eigentümers fahren liess, der Fahrschüler, weil er den Schaden infolge seiner Unkenntnis im Fahren angerichtet hat. Infolgedessen haften sie dem Eigentümer solidarisch d. h. er kann sich nach freier Wahl, an einen von ihnen beiden halten und ihn für dste Ganze be-f langen * Vor der Targa-Flono 1928. Das sizilianischa Rennen behauptet seit Jahren in der internatio j nalen Sportswelt einen ersten Rang, nicht zuletzt zufolge der Regelmässigkeit sowohl in der Durchs führung, als auch in den Erfolgen, welche dieses Rennen ununterbrochen seit 1919 erzielte. Die Listo der Sieger nennt hervorragende Namen: Boülot* Meregalli, Masetti (zweimal), Sivocci, Werner» Constantini (zweimal) und Materassi. Der dies-* jährige Austrug vom 6. Mai wird wiederum eines heissen Austrag bringen, haben doch keine Germ-* geren als Conelli, Chiron, Salamano. Bordino, Nu-* volari, Brilli-Peri, Materassi, Lepori — um nun einige Namen zu nennen — ihre Beteiligung zuge-t Für die Kategorie 1100 cem ist eine Reduktion: der Rennstrecke auf drei Runden (324 km) vorge-i sehen. Den Fahrern dieser Kategorie fallen ala Preise zu : 15.000 Lire dem Ersten, 10.000 dem Zweiten: und 5000 dem Dritten. Daneben, gelangen eina ganze Reihe SpezialpTeise zur Aussetzung. v. Tödlich verunglückt ist anlässlich des Mille) Miglia-Rennens der italienische Fahrer illgoliniv Infolge Versagen der Bremsen kollidierte Ugolini mit .einem, Baum und erlag kurz darauf seinen Verletzungen. , .,, ,, . . . .v. »OOOOOOOCX)OOOOOOOOOOCOOOOOC300QOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCX)OOOCXXX)Q Nicht nur in der Qualität, auch im Preis kann sich „Pallas Cord • mit allen Konkurrenzmarken messen. Und auf den Kilometer berechnet, kommt er sogar eher billiger zu stehen als Importprodukte. 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N" 3! — J928 AUTOMOBIL-REVUE 11 Frage 6725. Benzinablassstelle in der Brennsfoff- (eitung. Ich habe an meinem Wagen keine Gelegenheit, Benzin abzulassen, um mir die Hände zu waschen, Benzin in den Motor zu spritzen usw Ich möchte mir daher irgendwo in der Leitung einon kleinen Ablasshahn anbringen lassen. Wie wird das gemacht? H. I. in L. Antwort: Ihr Vorhaben ist ohne weiteres ausführbar, wie Ihnen das auch unsere hier wiedergegebene Skizze zeigt. Lassen Sie Ihre Rohrleitung A an einer wagrechten Stelle, die bequem zugänglich ist abschneiden und mit einem kleinen Zweiwegihahn B wie ihn unser Bild wiedergibt, versehen. Diese Hähne sind bei allen Installationsgeschäften zu haben. In Ihrem Falle darf er nicht zu schwer ßein, weil Sie ihn sonst mit irgend einer Vorrichtung stützen milssten, was immer umständlich und manchmal auch schwor auszuführen ist. te. Frage 6726. Anbringen eines Namenschiides auf einem Aluminiumarmaturenbrett. Ich will zu Ostern an die französische Riviera fahren und muss deshalb an meinem Armaturenbrett, das aus Aluminium besteht, das bekannte Schild anbringen lassen, wie es in Frankreich vorgeschrieben ist. Wie befestigt man ein solches Schild am besten auf Aluminium? O. P. in R. Ä) Armaturenbrett, B) Namenschild, C) Holzplättchen, D) Holzschräubchen. Antwort: Da hier sehr kleine Bolzen mit Muttern in Betracht kommen, ist es vorteilhafter, das Aluminium nur zu durchbohren, es also nicht mit einem Gewinde zu versehen, und zur Befestigung des Schildes folgendes Verfahren anzuwenden. Man bringt auf der Rückseite des Aluminiumbrettes ein kleines, trockenes Holzplättdhen an, auf das man alsdann das Schild durch das Aluminiumbrett hindurch, aufschraubt. Auf diese Art hält das Schild sehr gort, kann jederzeit wieder leicht abgenommen werden, und das Aluminiumbrett wird durch die kleinen Löcher nicht verunstaltet, wenn nicht mehr daran ist. te. Frage 6727. Wellblechgarage. Wo sind Wellblechgaragen für Autos erhältlich ? H. A. in L. Antwort: Lieferanten für Wellblechgaragen für Automobile sind aus dem Inseratenteil ersichtlich. Da wir jetzt häufig auch Anfragen nach kleinen Garagen erhalten, welche selbst montiert werden können, bitten wir daherige Lieferanten, sich bei unserer Administration zu melden, und zwar sowohl für Wellblech- als auch für Eternitgaragen. C»•••••••••»•«.—••••— •••—••••«—m Juristischer Sprechsaal m»««Mmi« •» » •» Anfrage 412. Unsachgemässe Reparatur. Ich musste innerhalb eines Jahres an meinem Wagen dreimal ein neues Tellerrad mit zugehörigem Kegelrade montieren lassen, immer bei demselben Mechaniker und mit der selbstverständlichen Weisung, die Ursache des Defektes aus der Welt zu schaffen. Das letztemal passierte mir das vor etwas mehr als Monatsfrist an einem Mittwoch. Bis Samstag stand er in der Garage, und um 11 Uhr vormittags wurde er mir wieder zur Verfügung gestellt. Ich wollte auf die Praxis fahren, merkte, dass das ein Ding der Unmöglichkeit sei, Hess den Wagen bei mir stehen bis 4 Uhr nachmittags und stellte ihn dann wieder in die Garage mit dem Vermerk, dass ich ihn so nicht gebrauchen könne. Am Montag wird mir der Wagen wieder übergeben. Ich musste als Arzt in das nächstliegende, 5 km entfernte Dorf; der Wagen verursachte aber ein solches Reiben, dass ich mich nicht mehr nach Hause zu fahren getraute und ihn einem Automechaniker im Nachbardorfe übergeben musste. Bei der Demontage, bei der ich zeitweise anwesend war, fand sich an der Kardanwelle ein total ausgelaufenes Lager, aus dem die Kugeln herausgefallen waren, zum Teil zerdrückt oder zerquetscht, des weitern ein defektes Rädchen am Differentialgetriebe und neben verschiedenen ausgelaufenen Lagern und nicht passenden Zwischenlagern ein zum Tellerrad nicht passendes Kegelrädchen. Ich wurde darauf aufmerksam, weil das alte Kegelrädchen — ein Ausstellungsrädchen — vernickelt war. Das zu diesem passende Tellerrad besass 33, das jetzige 34 Zähne, was dem Automechaniker so gut bekannt war wie mir. Ich dachte erstlich an eine Verwechslung und wollte das neue, dazu passende bei,ihm holen. Es war total defekt und unbrauchbar. Der Mechaniker hat mir, ohne ein Wort zu sagen, einfach das alte Kegelrädchen auf das neue Tellerrad montiert, obwohl sie nicht zusammenpassten. Diesbezüglich und auf diese absichtliche Täuschung oder Betrug zur Rede gestellt, antwortete er mir, dass ich schuld sei, weil ich ihm bei Einlage eines Zwischenlagers einen falschen Rat erteilt habe. Ich hätte das neue Kegelrädchen kaput gefahren auf meinen Praxisfahrten am Samstag. N'un bin ich fürs erste nicht weiter gefahren als die zirka 200 Meter weite Entfernung von der Garage bis zu meinem Hause und wieder retour in die Garage, und das, weil mir der Wagen als fertig zur Verfügung gestellt wurde, und fürs weitere bedeutete ich ihm, dass er der Mechaniker sei und wissen müsse, was zu tun sei und wie die Bestandteile hineingehören. Ich würde mich auch bedanken für eine Arbeit, die nicht einmal für 1 km Fahrt Genüge leisten würde. Das Differential sei nach seiner Aussage intakt gewesen; es ist offenbar erst auf der Fahrt ins Nachbardorf WesflnobODse Batterien • I llllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllll Ullilllllllllllllllllllgiiiiiiiiiiiiii Rieh. Filsinger, Ingenieur & Cie., Aarau - Tel. 1070 Wir liefern: VEIGEL-TACHOMETER JURID-BREMSBELAG BERU-FABRIKATE ISOLIER-SCHLÄUCHE ZÜND- und LICHTKABEL WONDER-MIST Zu verkaufen Röchet- scnneiöEPJ 13 HP, geschlossener 6- Plätzer, maschinell prima Zust., 6f. bereift, Fr. 4000. AUTAG, Aeschengraben 31, Basel. 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