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E_1929_Zeitung_Nr.101

E_1929_Zeitung_Nr.101

Brücke anbelangen

Brücke anbelangen würde, so scheint sie sich, sofern man das Bild überblickt, der Gegend nicht schlecht einzufügen. In der Lorraine würden wohl einige Randliegenschaften an Wert verlieren, gesamthaft jedoch scheint die ganze Linienführung äusserst vorteilhaft zu sein, d. h. die guten Seiten überwiegen die schlechten. Der Vertreter der S.B.B. erklärte, er würde es begrüssen, wenn die Lorrainehaldenlinie erstellt würde, der Betrieb wäre sicher und vorteilhaft. Die Engehaldelinie hat nach Ansicht der S.B.B. bedeutende Nachteile an sich. Vom Wyler her würde die Bahn ca. bei der Felsenauwehr die Aare überbrücken, dann der Engehalde entlang in einem unbedeutenden Einschnitt verlaufen, beim Tierpark in einen Tunnel münden, um ca. beim Eilgutbahnhof in die Bahnhofanlagen zu gelangen. Folgende Nachteile sind anzuführen: Die gefährliche, unhaltbare Einfahrtskurve beim Bahnhof wird eher noch schlimmer. Der Radius enger (vom Bahnhof aus gesehen in umgekehrter Richtung von heute). Die vorgesehenen Tunnelbauten (total vier Geleise, je zweizusammengefasst) führen durch rutschiges Terrain und werden grosse Mittel brauchen, um gut durchgeführt zu werden. Ein Gutachten des Prof. Arbenz von der Universität Bern ist zu ganz ungünstigen Resultaten gelangt. Der Bahnbetrieb würde auf dieser Strecke durch den Tunnel und die enge Kurve ungünstig- beeinflusst, erschwert und gefahrvoller gestaltet. Auch abgesehen davon, dass diese Linienführung länger wird, die grössten Kosten verursacht, haben die S. B. B. kein Interesse daran und würden nur ungern an die Ausführung dieser Arbeiten gehen- Wegen der Erstellung des Tunnels müssten auch teilweise von den alten, schönen Alleebäumen gegen das Bierhübeli zu fallen. Ausserdem bietet die Unterführung von Liegenschaften auf alle Fälle gewisse Schwierigkeiten. Wenn ein Vorteil genannt werden soll, so der, dass die Schützenmatte vollständig frei würde und so ein schöner Platz entstehen könnte. Vom ästhetischen Standpunkt aus zeigen sich bei der Betrachtung des Modelies wieder besondere Vor- noch Nachteile. Ohne Zweifel soll jedoch die bahntechnische Beurteilung in den Vordergrund gestellt werden. Wenn schon Umänderungen in so bedeutendem Masse erfolgen, so müssen 1 die Resultate nach Möglichkeit auf Jahrzehnte hinaus befriedigend sein. -u- (Nachschrift der Red.: Leider war bis heute eine Photographie des erwähnten Modells nicht erhältlich.) • • • England und die Beseitigung der Niveauübergänge. Die Frage der Beseitigung der Niveauübergänge gestaltet sich nicht nur bei uns, sondern auch in andern Ländern immer dringlicher. In einer Kommission, welche die englische Regierung einberufen hatte, zum Studium der Frage, ob die Geschwindigkeitsvorschriften der Motorfahrzeuge neu zu regeln seien, wurde gesagt, dass man in erster Linie die Ursachen der Unfälle feststellen müsse. Aus den Statistiken ergibt sich, dass nur 15 Prozent aller Unfälle Geschwindigkeitsüberschreitungen zuzuschreiben sind. 35 Prozent der Unfälle gehen auf Kosten der Unvorsichtigkeit der Fussgänger, sowie als Folge ungenügender Beleuchtung der Fahrzeuge. Ferner stellte die Kommission fest, dass die Eisenbahngesellschaften einzuladen seien, die Niveauübergänge zu beseitigen, welche immer mehr zu einer ernsten Gefahr für den Strassenverkehr werden. gr. I «Aber Ihre Tochter!» wollte der Detektiv rufen, doch er besann sich noch im letzten Augenblick und schwieg. «Uebrigens,» fuhr Kley fort, «kann ich Ihnen versichern, dass um die Hand meiner Tochter nur zwei Herren angehalten haben: ihr Jetziger Verlobter, Herr Oberingenieur Weidlar, und der Chemiker Dr. Borel.» «Dr. Borel, der berühmte Erfinder?» fragte Müller interessiert. «Ja,» antwortete Kley kurz, «aber selbstverständlich verlange ich von Ihnen vollständige Diskretion, denn niemand, selbst mein Schwiegersohn nicht, vveiss etwas von diesen Anträgen.» «Niemand soll von mir etwas erfahren», versicherte der Detektiv. «Aber warum darf auch Herr Weidlar von den Anträgen nichts wissen?» «Weil Dr. Borel auch nach der Verlobung meiner Tochter um ihre Hand warb». «Unerhört!» rief Müller scheinbar empört, «wie konnte er nur so eine Taktlosigkeit begehen.» «Liebe macht blind», sagte der Fabrikbesitzer. «Aber die Sache ist ja erledigt, und wir wollen darüber nicht mehr reden.» Er schloss müde die Augen und lehnte sich in seine Kissen zurück. «Haben Sie sonst noch etwas zu fragen?» Der Detektiv versuchte unter Aufbietuno seiner ganzen Kunst, weiteres von Herrn Kley zu erfahren, doch vergeblich, dem Fa- Im vergangenen Frühjahr hat der Kantonsrat nach mehrmaliger Beratung eine neue Automobilverordnung aufgestellt, die bisherige datierte vom Jahre 1922 und ist seither immer wieder ergänzt worden, da sie den neuzeitlichen Anforderungen nicht mehr entsprach. Die Motorisierung der Strassen, vor allem der Kantonsstrassen und zugleich derjenigen mit einem sich stets steigernden Durchgangsverkehr, bedingten eine vermehrte Pflege und einen kostspieligeren Unterhalt und damit auch bedeutend höhere Kosten. Bisher konnten die hübschen Einnahmen aus den kantonalen Durchfahrtsgebühren den bedeutenden Ausgabeposten für den Strassenunterhalt wesentlich verringern, heute aber sind diese aufgehoben und die Behörden sahen sich gezwungen, einen Ausweg zu suchen, um wenigstens die nötigen Mittel zu diesem kostspieligen Unterhalt bereitzustellen. Der Ausweg hat sich glücklich finden lassen, erstens durch Erlass einer neuen Automobil- und Fahrradverordnung im Sinne der Erhöhung der Taxen und zweitens durch Bereitstellung eines vom Volke an der letzten Landsgemeinde bewilligten Millionen-Kredites zum Ausbau des kantonalen Strassennetzes, worüber wir bereits berichtet haben. Heute wollen wir kurz die neue Automobilverordnung etwas skizzieren und speziell die Neuerungen gegenüber dem bisherigen Gesetze hervorheben. Der erste Abschnitt umfasst die allgemeinen Bestimmungen betr. Kontrolle, die der Polizeidirektion und der ihr zugeteilten Organe unterstellt ist. Die Prüfung der Fahrzeuge und der Führer geschieht nunmehr durch den kantonalen Automobilexperten, der vom Regierungsrat bezeichnet wird. In Obwalden ist es gegenwärtig ein dem eidg. Motorwagendienst zugeteilter Offizier. Die Bestimmungen über die Verkehrbewilligung gelten nur für die im Kanton stationierten Fahrzeuge und die im Kanton wohnhaften Führer, während die im Kanton verkehrenden auswärts stationierten Fahrzeuge und auswärts wohnhaften Führer den Bestimmungen des interkantonalen Konkordates unterstellt sind. Kein Motorfahrzeug darf für den öffentlichen Verkehr verwendet werden, bevor dafür die Verkehrsbewilligung ausgestellt ist. Dieselbe wird nur erteilt, wenn das Fahrzeug den Vorschriften des interkantonalen Konkordats über den Motorwagenund Fahrradverkehr entspricht. Neu in die Verordnung aufgenommen ist der Passus, i wonach Personen oder Firmen, die sich gewerbsmässig mit dem Handel, der Fabrikation oder der Reparatur von Motorfahrzeugen befassen, zu einer jährlich zu erneuernden Kollektivverkehrsbewilligung für Probefahrten verpflichtet werden, die Fr. 70.— für Automobile und Fr. 30.— für Motorräder beträgt. Die Versicherungsbestimmungen sind die alten geblieben. Die Verkehrsbewilligung wird auch vom Nachweis des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung abhängig gemacht. Wesentlich schärfer sind in der neuen Verordnung die Bestimmungen über Fahrbewilligung, die nur an Personen vom zurückgelegten 18. Altersjahr an erteilt wird, wenn sie einen guten Leumund geniessen. Die Fahrbewilligung wird nicht erteilt und eine bereits erteilte wird wieder entzogen solchen Personen, die infolge gerichtlicher oder polizeilicher Bestrafung zur Führung eines brikbesitzer schien es bald leid zu tun, dass er überhaupt darüber gesprochen hatte. So empfahl sich denn Müller endlich und versprach, sobald er etwas Positives erfahren würde, dem Fabrikbesitzer sofort Nachricht zu geben. v 7. Kapitel. Ein Hilferuf. Als der Detektiv sein Heim erreicht hatte, Hess er sich in seinem Schreibtischsessel nieder und brannte sich eine besonders gute Zigarre an. Zwar hatte er so gut wie nichts erreicht, aber wenigstens so viel erfahren, dass die verschwundene Hilde Kley einen hartnäckigen Bewerber gehabt hatte. Müller kannte den Chemiker Dr. Borel nicht, nur hin und wieder hatte er etwas von ihm gehört. So war in der .letzten Zeit die Notiz durch die Zeitungen gegangen, dass ein Farbstoffchemiker Dr. Borel die «Norddeutschen Farbwerke» in der hiesigen Stadt gekauft hatte und sie um das dreifache vergrössern wollte. Der Detektiv hüllte sich in immer dichtere Rauchwolken, und eine Zigarre nach der andern ging in blauem Qualm auf. So sass er einige Stunden und grübelte über den «Fall Kley», der die ganze Stadt in Aufregung hielt, intensiv nach. Als bereits die Nacht einbrach, erhob er sich endlich, Hess sich das Abendbrot bringen und verspeiste es hastig. Dann zog er den Mantel an und eilte mit langen Schritten der Villa des Dr. Borel zu. AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N° 101 Die neue Automobilverordnun* in Obwalden Motorfahrzeuges moralisch nicht genügend qualifiziert erscheinen, die als Trinker bekannt sind und die an einem Gebrechen leiden, das ihnen die sichere Führung eines Motorfahrzeuges unmöglich macht. Besonders eingehend befasst sich die neue Verordnung mit den Verkehrsvorschriften, wobei das Verbot des Fahrens mit offenem Auspuff neu aufgenommen wurde, ferner die Bestimmung, dass jedes durch einen Explosionsmotor angetriebene Fahrzeug mit einer wirksamen Schalldämpfungsvorrichtung versehen sein muss. Fahrzeugen, die eine solche Vorrichtung noch nicht besitzen, ist der Verkehr von abends 11 Uhr bis 5 Uhr morgens verboten. Die Fahrzeiten haben eine wesentliche Erleichterung erfahren, indem die Maximalgeschwindigkeit beim Durchfahren von Dörfern und Weilern von 15 km auf 25 km und auf Bergstrassen auf 30 km erhöht wurde. Auf flachem Lande darf sie 50 km (bisher 40) für Personenautomobile und Motorfahrräder, 40 km (bisher 20) für Autoomnibusse und 30 Kilometer (bisher 15) für Lastautomobile nicht übersteigen. Lastautomobile mit anderer als Luftbereifung dürfen nicht über 25 Kilometer Geschwindigkeit fahren. Das Gesamtgewicht eines beladenen Motorlastwagens, Autoomnibusses oder Anhängewagens (Nutz- und Eigenlast) darf 10 Tonnen, dasjenige eines Lastwagenzuges gesamthaft 16 Tonnen nicht übersteigen. Die zulässige Zahl der Anhängerwagen wird für die Motorlastwagen auf einen, für die Traktoren auf zwei beschränkt. Eine für die Autobesitzer nicht gerade willkommene Bestimmung enthält der Art. 25, der vorschreibt: «Die Verwendung von Vollgummibereifung ist verboten.» Immerhin räumt dieser Artikel den Automobilisten noch genügend Zeit zur entsprechenden Umänderung ein, denn er bestimmt, dass für Lastwagen, we'che zur Zeit im Kanton mit Vollgummibereifung in Verwendung stehen, dieses Verbot erst am 1. Januar 1932 i» Wirksamkeit trete. Eibenfalls kann der Regierungsrat von sich aus neue Bereifungsarten, die den Luftreifen an Elastizität ebenbürtig sind, diesen gleichstellen. Für Autoomnibusse oder Motorlastwagen sind besondere Verkehrsbewilligungen einzuholen, sofern sie der Personenbeförderung dienen, und diese werden nur erteilt, wenn die Prüfung des Fahrzeuges ergibt, dass es den bezügl. speziellen Konkordatsbestimmungen entspricht und wenn die durch die Haftpflichtversicherung gedeckte Schadensumme mindestens Fr. 150,000.— bei ener Höchstzahl von zehn Personen und Fr. 15,000.— pro Person über diese Zahl hinaus beträgt. Eine wesentliche Aenderung zeigt sich auch bei den Gebühren. Ein Personenautomobil bis zu 7 Pferdekräften bezahlt 100 Franken (gegenüber Fr. 60.— für 8 PS bisher), für jede weitere Pferdestärke Fr. 10—. Für Motorlastwagen mit einer Tragfähigkeit von einer Tonne und darüber und für Autoomnibusse kommt zu obigen Ansätzen ein Zuschlag von 20 Prozent und für Lastwagen mit Vollgummibereifung ein solcher von 40 Prozent. Die Gebühr für ein Motorfahrrad beträgt Fr. 40.— und mit Seitenwagen Fr. 50.— wie bisher. Die Straf- und Schlussbestimmungen sind nicht abgeändert worden. Die neue Verordnung ist bereits, in Wirksamkeit. -st- V«»l«c»h» Sesa — Franko — Domizildienst. Nun wird man nicht mehr länger daran zweifeln,, dass das Automobil ein Mittel ist zu rascher und zuverlässiger Güterbeförderung, haben wir es doch «weiss auf rot» in einem freundlichen Zirkular der Sesa gelesen, das in graphisch vorteilhafter Aufmachung mit der grossen Ueberschrift: «Im Dienste der raschen, sichern und billigen Güterbeförderung» den Transport franko Domizil ankündigt. Und zwar ist der Transport vom Hause des Absenders nach der Bahnstation und von der Bahn zum Hause des Empfängers gemeint. Dieser Güterbestelldienst wird per Automobil besorgt, und zwar ohne Erstellung einer Bahn-Frankaturrechnung. Für das Verbringen der Sendung von der Bahnstation zum Hause des Empfängers ist nur die aus dem Camionnagetarif der Empfangsstation sich ergebende Taxe der ersten Zone zu bezahlen, gleichgültig, in welcher Zone sich das Domizil des Empfängers befindet. Der S.F.D.- Dienst erstreckt sich auf Expressgut wie auf Stückgutsendungen in Eil- und gewöhnlicher Fracht. Für die Franko-Domizilsendung übernimmt die Sesa von dem Zeitpunkt der Uebergabe an den offiziellen Camionneur oder an die Expeditionsstelle der Versandstation bis zur Ablieferung an den entgültigen. Empfänger die volle Haftpflicht nach Eisenbahnfrachtrecht. Man sieht, die Bundesbahnen haben in kaufmännischer Beziehung etwas gelernt. (— und schonen das Privatgewerbe keineswegs, erlauben wir uns hinzuzufügen. Red.). g. Die Stilfserjocb-Bahn. Man weiss, wie in Italien die Automobilstrassen auf den Befehl des Duce aus dem Boden schiessen. Wo sein starker Arm es will, spielt die Finanzfrage gar keine Rolle mehr. Nun konnte man kürzlich die Meldung in der Bündner Presse lesen, dass Mussolini den Befehl gegeben habe zum Bau der Stilfserjoch-Bahn. Es scheint aber, dass diesmal andere Wünsche sich hinter der Geste des Duce verbargen, denn die Nachricht wurde sogleich dementiert. Es ist dies auch begreiflich, denn dieser Bahnbau, der in der Zeit des Automobils ein Anachronismus wäre, würde 400 Millionen Franken erfordern, was sogar einem Mussolini kein Pappenstiel ist. Im «Freien Rätier» wird die Vermutung ausgesprochen, dass das Ganze ein Versuchsballon sei, den die Freunde einer Splügenbahn aufgelassen hätten. Das Ballönchen ist aber ohne Echo aus splügenfreundlichen Kreisen geplatzt, gr. Aus Jen Kantonen Neuenbarg. Revision des Strafgesetzes. Der Grosse Rat nahm in seiner letzten Sitzung vom 19. November die Revision mehrerer Artikel des Strafgesetzbuches vor. Bei fahrlässigen Unfällen, an welchen Automobile beteiligt sind, wird in Zukunft Betrunkenheit des Führers als erschwerender Umstand strafschärfend berücksichtigt. Artikel 80 des Gesetzes über die öffentlichen Strassen wurde dahin revidiert, dass stationierende Wagen in Zukunft nach beiden Seiten deutlich beleuchtet sein müssen. mg. Verkehrsunterricht im Kanton St. Gallen. Das Erziehungsdepartement des Kantons St. Gallen teilt mit, dass die Behauptung, es habe die Einführung des Verkehrsunterrichtes in den st. gallischen Schulen abgelehnt, fa'sch sei. Das Erziehungsdepartement habe lediglich zur Zeit die Anregung, wöchentlich eine Stunde Verkehrsunterricht halten zu lassen, als verfrüht zurückgewiesen. Der Verkehrsunterricht müsse zuerst vorbereitet werden, und den Lehrern sei dazu das notwendige Material an die Hand zu geben. Aus diesem Grunde forderte der Erziehungsrat die Bezirkskonferenzen der st. gallischen Lehrerschaft auf, sich durch sachkundige Persönlichkeiten über die Massnahmen des Strassenverkehrs aufklären zu lassen. Ferner hat das Erziehungsdepartement zusammen mit der städtischen Schulverwaltung die gemeinsame Herausgabe einer Broschüre über die Gefahren des Strassenverkehrs und über die Strassendisziplin beraten. Diese Broschüre soll allen Schulkindern im Kanton eingehändigt werden. mg. Abbruch der Luzerner Seebrücke. Die in den Jahren 1869/1870 nach den Plänen von Ingenieur Cuenod und Professor Gaudard von Ingenieur Wilhelm Schmidiin erbaute Seebrücke ist in den letzten Jahren für den ständig zunehmenden Verkehr zu schwach geworden. Die Gesamtlänge der heutigen Brücke beträgt 146,70 Meter. Die beiden Endöffnungen haben eine mittlere Spannweite von 18,35 Metern, die fünf Zwischenöffnungen eine solche von 22 Metern. Die Brücke ist 15 Meter breit, davon entfallen je 3,75 Meter auf die Trottoirs und 7,5 Meter auf die Fahrbahn. Da bei der heutigen Beanspruchung die Tragkonstruktion den eidgenössischen Vorschriften nicht mehr entspricht, hat der Stadtrat die Baudirektion beauftragt, die notwendigen Vorkehren für die Verbreiterung der Brücke zu treffen. Es wurden verschiedene Projekte eingereicht: von der A.-G. Bell & Co. in Kriens, vom Ingenieurbureau Hugo Scherer und Professor Dr. Rohn. Das Projekt Scherer sah eine Eisenbetonbrücke mit 20 Meter Gesamtbreite vor, wovon 11 Meter auf die Fahrbahn und je 4,5 Meter auf die Trottoirs entfallen. Die Kosten dieser Ausführung waren auf 542,000 Franken, die Anpassungsarbeiten auf 78,000 Franken, total auf 620.000 Franken veranschlagt. Der Stadtrat empfahl ursprünglich die Ausführung dieses Projektes- Später wurde dann ein Gutachten eingeholt über die Tragfähigkeit der Fundierungen. Eine versuchsweise Belastungsprobe der Pfeiler ergab, dass die geplante Brücke unbedenklich auf den vorhandenen Fundationen ausgebaut werden darf, mit Ausnahme des rechten Widerlagers, das verstärkt werden muss. Auf Orund dieser Feststellungen empfahlen die Experten das Projekt einer eisernen Brücke nach dem Vorschlag der Firma Bell & Co. Auch wurde betont, dass ein breiteres Trottoir auf der Seeseite wünschenswert ist und dass das erste Brückenfeld auf der Bahnhofseite seeaufwärts trichterförmig verbreitert werden muss. Diese Gesichtspunkte werden von einem neuen, von der Firma Bell & Co. ausgearbeiteten Projekt berücksichtigt. Es sieht «Ine Brücke vor mit eiserner Tragkonstruktion und Eisenbetonfahrplatte auf den bestehenden Pfeilern mit einer Gesamtbreite von

W 101 — 1029 21,50 Metern. Die Fahrbahn hat eine Breite von 11,50 Metern und bietet genug Raum für vjer Wagenkolonnen; das seeseitige Trottoir ist 6 Meter, das Reuss-seitige 4 Meter breit Die Kosten dieser Brücke einschliesslich Geländer und Masten werden auf 630,000 Franken veranschlagt. Die Anschlussarbeiten betragen 85,000 Franken und die allgemeinen Unkosten 160,000 Franken, so dass sich eine Totalsumme von 875,000 Franken ergibt. Der Stadtrat von Luzern empfiehlt dieses Projekt dem Grossen Stadtrat zur Geneh rmgung. gr. Berufung. Der Berner RegierungsTat hat kürzlich Beschluss gefasst betr. der Besetzung der neu geschaffenen Lehrstelle am kantonalen Technikum in Biel, welche den Unterricht an der neuen Abteilung für Automechaniker zu übernehmen hat. Aus den zahlreichen eingegangenen Bewerbungen wurde derjenigen von Herrn Dipl.-Ingenieur C. Pontelli der Vorzug gegeben und dessen Wann werden die Zufahrtslinien zum Bahnhofneubau Bern ausgeführt? Seit Jahren wird darüber verhandelt. Scheinbar hier oder dort ein Resultat, jedoch immer mit unbestimmter Angabe, wann eigentlich mit dieser wichtigen Arbeit begonnen werden könne. Am öffentlichen Vortrag des Herrn Stadtpräsidenten Lindt vom 20. November wurde gesagt, die S. B. B. hätten sich verpflichtet, im Jahr 1936 mit der neuen Linienzuführung zu beginnen. Nun aber äusserte sich Herr Generaldirektor Euer von den S. B. B. dieser Tage dahin, dass die Bundesbahnen bereit wären, mit den genannten Arbeiten sofort zu beginnen,-d. h. sobald die städtischen und kantonalen Behörden Berns sich definitiv über das Projekt geeinigt hätten. Damit ändert sich die Situation wesentlich, indem es nicht mehr nötig ist, die dringend notwendige Arbeit um ein halbes Dutzend Jahre oder mehr hinauszuschieben. Es könnte mit dem Bau schon nächstes Jahr begonnen werden. Es liegt also heute bei den bernischen Behörden, sich rasch zu entschliessen und die günstige Gelegenheit zu benutzen. Denn, führte der Generaldirektor weiter aus, ziehen sich die Verhandlungen noch weitere Jahre hin, so kann die Möglichkeit eintreten, dass die S.B.B, weniger günstig dasteht als heute, so dass eine unfreiwillige neue Verzögerung von unbestimmter Dauer möglich wäre. Wenn eine Einigung endlich erreicht ist, so müssen allerdings noch die Planbereinigungsverfahren durchgeführt werden. Wie lange dies dauern kann, ist heute nicht möglich, genau zu sagen. Es kann sich um Monate oder um Jahre handeln. Im günstigsten Falle dürfte mit der neuen Linienverlegung schon im Jahr 1930 begonnen werden. Die Kosten aller zusammenhängenden Bahnhofarbeiten sollen sich, entgegen bisherigen Meldungen, auf 60 bis 70 Millionen Franken belaufen. Ein ordentlicher Betrag, für den man auch das Recht hat, eine gute Arbeit zu erwarten. Es ist sehr zu begrüssen, dass das ganze grosse aktuelle Thema nun endlich in Fluss kommt. Technik, Handel, Industrie, sowie die ganze Bevölkerung nimmt lebhaften Anteil an diesem weittragenden Projekt, -t. Autofähre Romanshorn - Friedrichshafen. Von Romanshorn erhalten wir soeben telephonischen Bericht, dass die Reparatur bereits am 16. November, nachmittags 2 Uhr, beendet wurde und die regelmässigen Fahrten von da ab begannen. Beleuchtete Stadtpläne in Stettin. Der Stettiner Verkehrsverein hat an verschiedenen verkehrsreichen Punkten der Stadt Stettiner Stadtpläne grossen Formats in Glaskästen aufgestellt, die nach Eintritt der Dunkelheit beleuchtet werden. Mit dieser beachtenswerten Neuerung ist den nach Stettin kommenden Fremden Gelegenheit gegeben, sich zu jeder Tageszeit an Hand der Pläne zu orientieren, rdv. Eine unbegrelflicüie Initiative. In Grindelwald, dem bekannten Fremdenkurort des Berner Oberlandes, tagt die Einwohnergemeinde. Die Traktandenliste ist erschöpft. Die Gemeinde hat wichtige Beschlüsse gefasst. Unter Unvorhergesehenem gibt der Vorsätzende Kenntnis von einem von etwa 170 stimmfähigen Bürgern unterzeichneten Initiativbegehren an die Regierung. Das Volksbegehren richtet sich gegen die grossen Gesellschaftswagen und bezweckt, alle Autocars, welche mehr als 8—10 Personen fassen, sowie Lastwagen « von anormaler Grosse und Breite» aus dem Verkehr auf der Strecke Zweilütschinen-Grindelwald zu bannen. Die Initianten begründen das Begehren unter anderem damit, dass infolge der schmalen, streckenweise nur 3,65 Meter breiten Strasse die Sicherheit nicht nur der Strassenbenützer, sondern der Insassen der grossen Autos selbst gefährdet sei. Im ferneren wird betont, dass die Parkierung dieser Vehikel im Dorfe mit Schwierigkeiten verbunden wäre, dass sie das Dorfbild stören und die « gute Fremdenkundschaft » immer mehr von Grindelwald fernhalte. AUTOMOBIL-REVUE Nachdenkliches Berufung beschlossen. Dem Regierungsrat sowohl als dem Berufenen darf zu dieser Wahl nur gratuliert werden. Herr Pontelli, der nach Abschluss seiner Studien am Polytechnikum während mehreren Semestern an der eidg. teetm. Hochschule als Assistent tä- Die Meldung verdutzt. Kann es den Grindelwaldnern mit diesem Volksbegehren, das tig war, trat 1926 in den Dienst der kantonal - zürcherischen Motorfahrzeugkontrolle, nun mit einer Empfehlung des Gemeinderates an die Berner Regierung gelangen wird, wo er die Funktionen eines Motorfahrzeugexperten ausübte. In dieser Stellung und ernst sein? Sind solche Verbote im Zeitalter auch in seiner militärischen Eigenschaft als des Automobilismus wirklich berechtigt oder Offizier des Motorwagendienstes hatte Herr könnte ein allfälliges Verbot dem Fremdenplatz Grindelwald nicht grossen Schaden zu- Pontelli reichlich Gelegenheit, sich mit allen in die Automobiltechnik einschlagenden Fra- fügen? Wir fragen uns dies und beantworten Sen gründlich zu beschäftigen und vertraut die Frage dahin, dass uns die 200 stimmfähigen Bürger, die bis heute die Initiative unter- zu machen. Wir freuen uns, dass die Wahl auf ihn fiel, da unter seiner Leitung die neu zeichnet haben, schlecht beraten scheinen. gegründete Abteilung am Bieler Technikum, Auch wir sind für die Sicherheit der Strasse für deren Schaffung sich die «A.-R.» von jeher eingesetzt hatte, die erwartete Entwick- und für die Sicherheit des Verkehrs. Um ihr nachzukommen, gibt es jedoch andere gangbare und zweckdienlichere Wege. An Stelle lung nehmen wird. z. des Verbotes wäre es viel besser gewesen, einen grosszügigen Beschluss auf Verbreiterung und.Ausbau der Strasse zu fassen. Eine Zur Berner Bahnhoffrage. solche Willenskundgebung hätte im Schweizerlande Aufsehen erregt und wäre für den Fremdenkurort Grindelwald die beste Propaganda gewesen. Das gefasste Initiativbegehren jedoch mutet einem recht hinterwäldnerisch an. Auch dessen Begründung ist unserer Ansicht nach nicht stichhaltig. Bis heute hikel» anbelangt, so liesse sich bei emigermassen gutem Willen eine Lösung finden. Woher die Bewegung gegen den Gesellschaftswagen stammt, ist klar. Die B. O. B., welche bis nach Grindelwald fährt, fürchtet die Konkurrenz. Mit dem Initiativbegehren glaubt sie einen schlauen Weg gefunden zu haben. Mit dem Verbot hofft sie, den Gesellschaftswagen aus dem Felde zu schlagen. Es ist ihr gelungen, ihr Begehren an der Einwohnergemeinde durchzuzwängen. Wir glauben nicht, dass sie bei der Berner Regierung den gleichen Erfolg haben wird. Und die Grindelwaldner haben wohl in ihrer Versammlung nicht ans Jahr 1921 gedacht, da die B. O. B.-Angestellten im Streike stunden und die Einwohner von Grindelwald über die Automobile recht froh waren, ansonst sie von jeglichem Verkehr abgeschlossen gewesen wären... Wer weiss, ob sie nicht später wieder einmal gerne nach dem Autobus rufen werden. Die Initiative von Grindelwald ist nicht weltbewegend. Wir haben sie angeführt als typisches Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Gerade die Fremdenkurorte sollten nichts unterlassen, um neuen Verkehr an sich zu ziehen. Die Autotouristik ist in einem derart gewaltigen Steigen begriffen, dass auch das Dorf Grindelwald sicherlich etwas zu spüren bekommt, sofern es seine Tore öffnet und nicht schliesst — und das Pferd nicht am Schwanz© aufzäumen will. Ein Verkehrsunglück. Verkehrsunfälle werden nie ganz von der Bildfläche wegzubringen sein. Es hängt dies mit der menschlichen Unvollkommenheit in stärkstem Masse zusammen. Verkehrsunfälle können aber mit dem Willen aller auf ein Minimum reduziert werden. Zu deren Vermeidung gehört die guterhaltene Strasse. Wenn wir dies betonen, so geschieht dies nicht in Form der Kritik oder der Klage. Wir wissen, dass im Kanton Bern speziell in den letzten Jahren für den Strassenbau Gewaltiges geleistet wurde. Wir wissen auch, dass die Korrekturen und der Ausbau von Strassen durch die vorhandenen Mittel bedingt werden. Das Unglück an der Laubeck in Bern, wobei ein Velofahrer von einem Stadtomnibus er- sind uns keine Verkehrsunfälle auf der drückt wurde, mahnt aber doch zum Aufsehen. Die asphaltierte Strasse war am 22. No- Strasse Zweilütschinen-Grindelwald gemeldet worden, und was die Parkierung dieser « Ve- vember, morgens 7 Uhr, vereist. Der Omnibus, der von Ostermundigen herkam, begann Reduzieren Sie Ihre Betriebsspesen! FIRESTONE Lastwagen- und Omnibusreifen halten alle Weltrekorde für Kilometerleistung. In Tausenden von Fällen haben sie Leistungen, die bis zu einem Drittel und höher über dem Durchschnitt liegen, erreicht. Der Weg, den Sie zu gehen haben, um Ihre Betriebsspesen auf das möglichste Minimum zu reduzieren, ist klar vorgezeichnet. Beschreiten Sie ihn, indem Sie FIRESTONE, die stärksten Reifen der Welt, montieren lassen. 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Hierüber eine Verständigung zwischen Gemeinde und Staat zu finden, dürfte doch nicht allzu schwer fallen. Schon zwei Tage vorher, anlässlich der Beerdigung von Prof. Hadorn, war am genau gleichen Orte ein Automobil, das beim Passieren des Leichenzuges anhalten wollte, ins Schleudern geraten und in den Zaun hineingeworfen worden. Wir dürfen wohl annehmen, dass der Unglücksfall dazu dienen wird, die bis heute bestandene Nachlässigkeit aus der Welt zu schaffen. Es ist nur zu bedauern, dass immer zuerst das Unglück geschehen muss, bevor zur Remedur gegriffen wird. Am besten wäre es natürlich, wenn die Ostermundigenstrasse und damit zugleich das Strassenstück am Rosengarten, das mit seinen tiefen Löchern einen bedenklichen Eindruck erweckt, besser unterhalten werden könnten. K. Zi»che l > Notzeit Zwei bedeutende Eingaben. Die Sektion Zürich des A. C. S. hat der kantonalen Polizeidirektion eine Eingabe zukommen lassen, worin die Herabsetzung der jährlichen Gebühr für die Erneuerung des Fahrzeugausweises vorgeschlagen wird. Bekanntlich beträgt dieselbe gegenwärtig Fr. 10.—, welcher Betrag in Anbetracht der zu leistenden Arbeit, die in der Einsetzung des Betrages, des Datums und einer Unterschrift besteht, zweifellos als viel zu hoch angesetzt taxiert werden muss. Ein Betrag von Fr. 3— oder Fr. 4.— dürfte für die zu leistende Arbeit vollauf genügen, da es sich ja um eine Schreifogebühr und nicht um eine versteckte Steuer handeln soll. Die Gebührenordnung schreibt vor, dass der Gebührenbetrag in angemessenem Verhältnis zu der zu leistenden Arbeit stehen soll, welcher Vorschrift bei einem Ansatz von Fr. 10.— sicherlich nicht Genüge getan wird. Dass dem so ist, zeigen deutlich die Ergebnisse der Abrechnung der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Zürich pro 1928. Demnach belaufen sich die Einnahmen aus dem Motorfahrzeug-, Fahrrad- und Schiffahrtsverkehr, nur was die Gebühren und Prämien anbetrifft, auf über Fr. 500,000, während die bezüglichen Ausgaben sich auf nur Fr. 200,000 belaufen. Hier liegt eine zu hohe Ansetzung der Gebühren unbedingt vor und würde es nur Recht und Billigkeit entsprechen, wenn der Eingabe Folge gegeben und eine angemessene Heraubsetzung der Gebühr bewilligt würde. In einer zweiten Eingabe hat die Zürcher Sektion des A. C. S. einem Begehren der im nördlichen Kantonsteil wohnenden Automobilisten besonders Rechnung getragen, indem sie den kantonalen Behörden proponierte, inskünftig auch die Ablegung der Fahrprüfung und die Abnahme der Fahrzeuge in Winterthur zuzulassen und dortselbst die Ausstellung der Führer- und Verkehrsbewilligungen, Abgabe der Polizeinummern und Einziehung der Motorfahrzeugsteuern vorzunehmen. Der Verkehr in Winterthur ist heute mindestens so gross, wie in verschiedenen kleineren Kanonshauptorten, wo ebenfalls Fahrprüfungen abgehalten werden und darf dieses früher geltend gemacht© Argument, Winterthur besitze einen zu wenig starken Verkehr, um eine genügende Fahrprüfung zu ermöglichen, heute im Ernste nicht mehr aufrecht gehalten werden. Ein Entgegenkommen der Behörden, wobei sich dasselbe auf die Automobilisten in den Bezirken Winterthur und Andelfingen zu erstrecken hätte, dürfte daher sehr wohl am Platze sein und mithelfen, den Verkehr der Motorfahrzeugbesitzer mit der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle ganz erheblich zu erleichtern und zu vereinfachen. Der gegenwärtige Modus bringt den im nördlichen Kantonsteil wohnenden Automobilisten und Motorradfahrern viel Arbeit und Zeitverlust und auch finanzielle Opfer, so dass eine Dezentralisierung des Apparates de r kantonalen Motorfahrzeugkontrolle sehr wünschenswert wäre, gleich wie dies übrigens im Kanton Bern schon seit einigen Jahren durchgeführt wird, wo man Fahrprüfung und Wagenabnahme auch in Thun und Biel etc. vornehmen lassen kann. s.