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E_1930_Zeitung_Nr.007

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12 UM - N°7 Aus dem

12 UM - N°7 Aus dem st.gall. Kantonsgericht Aufgehobener Freispruch und Begründung. Das sonst sehr gut beratene Bezirksgericht Flawil, eines der besten in st. gallischen Landen, hatte seinerzeit einen Chauffeur freigesprochen, der auf einem infolge einer Panne seines Fahrzeuges mitten auf der Strecke übernommenen Wagen eines Qaragisten fahren musste, wobei dann unterwegs ein dreijähriges Kind unter die Räder kam. Die sofort nach dem Unfall vorgenommene Prüfung des Wagens ergab das Vorliegen einer Reihe Fehler und Mängel desselben, wie schlechte Bremsen, vernachlässigte Scheinwerfer, nicht funktionierendes Signal etc. Während nun bei der zweitinstanzlichen Verhandlung des Falles am 6. Januar von Seiten der Staatsanwaltschaft der Hauptakzent auf den mangelhaften Zustand des Wagens und die vorliegende Geschwindigkeitsüberschreitung gelegt wurde (mehr als 18 km Stundengeschwindigkeit innerorts), hat nun das Kantonsgericht in einer sehr interessanten Urteilsbegründung angenommen, dass es der Beklagte sonstwie an der notwendigen Vorsicht habe mangeln lassen. Für den Zustand des Wagens sei in erster Linie sein Eigentümer verantwortlich, weshalb auch die Streitfrage über den Zustand der Bremsen ohne Belang wäre. Aber, wenn der Beklagte, um an seinen Bestimmungsort zu gelangen, gezwungenermassen iriit einem derart defekten Wagen die öffentlichen Strassen weiter benutzen musste, so war er zu ganz besonders vorsichtigem Fahren verpflichtet. Statt dessen hat er auch die gewöhnliche Vorsicht, die unter den gegebenen Umständen geboten war, ausser acht gelassen. Ein Autofahrer muss wissen, dass das Verhalten eines 2^ jährigen Kindes, das er am Strassenrand erblickt, unberechenbar ist. Er darf daher in einem solchen Fall seine Aufmerksamkeit auch bei der Begegiiung mit einem andern Fahrzeug nicht völlig auf dieses konzentrieren, sondern ist' pflichtig, sich zu überzeugen, ob das Kind nicht in seine Fahrbahn gerät. Und der Beklagte musste um so vorsichtiger sein, als er mit Linkssteuerung fuhr und deshalb damit zu rechnen hatte, dass die Sicht auf das rechts der Strasse befindliche kleine Kind durch den Kühler mit dem Näherkommen verdeckt werden würde. — «Da somit der Beklagte das Kind am Strassenrand nicht gesichert wusste, hätte er gemäss Art. 34 des Konkordates anhalten müssen, bis das entgegenfahrende Automobil vorbei gewesen wäre. Dann wäre nach menschlicher Vor- aussieht der Unfall vermieden worden. In dieser mangelnden Aufmerksamkeit aui die durch ein kleines Kind eventuell gesperrte Fahrbahn liegt das Hauptverschulden, neben welchem die geringfügige Ueberschreitung der erlaubten Innerortsgeschwindigkeit — die immerhin nach der Praxis der Strafkammer ebenfalls zu bestrafen ist — weniger in Betracht fällt.» Da der Beklagte nicht vorbestraft und die Zivilforderung des Vaters des überfahrenen Kindes inzwischen durch Bezahlung erledigt war, Hess es das Gericht bei der durch die Staatsanwaltschaft beantragten Geldbusse von 100 Fr. bewendet sein. A.F. i d« Wo soll der Fussgänger gehen? Man schreibt uns: Soviel mir bekannt ist, gibt es in diesem Problem zwei hauptsächliche Theorien. Nämlich die eine vom Rechfsgehen und die andere vom Linksgehen. Ich möchte nicht mehr auf ihre speziellen Vor- und Nachteile zurückkommen, sondern setze dieselben als bekannt .voraus. Was ich nun sagen möchte, ist folgendes: Der Fussgänger muss rechts gehen, und zwar, um sich dem allgemeinen Prinzip des Rechtssehens einzuordnen! Wenn ich nachts zu Fuss auf einer stark be- liche Entscheidung zu beantragen, gibt ihm das vorliegende Buch in klarer und überzeugender Weise Auskunft. _ VerkehrsfacWeute. Juristen. fahrenen Strasse über Land ausgehen muss. befolge ich immer folgende Praxis: len Ausgabe jede gewünschte (Erläuterung. Ein Rechtsuchende finden in dieser guten und wohlfei- Sobald «in Motorfahrzeug auf zirka 20 m herangekommen ist (bei ausserordentlich raschem schlagen. ausführliches Sachregister erleichtert das Nach- Herannahen früher) bleibe ich stehen und warte, mit Blick nach dem Fahrzeug, bis es vorbeigefahren «Praktische Menschenkunde». von Dr. v. ist. Tatsache ist, dass man auch für den Führer Kreusch, Stuttgart 1929, Verlag für Wirtschaft besser erkenntlich ist, als wenn man ihm den und Verkehr, Pfizerstrasse 20, Ganzleinen, 300 Rücken zuwendet Seiten, Format 15,5X 2 1 cm m & vielen Bildern, Diesem meinem Prinzip schreibe ich es zu, dass Preis RM. 8.50. ich noch nie angefahren wurde. Der minime Zeitverlust, der einem entsteht, lässt sich durch nach- nichts Uebernatürliches ist das Erkennen der Cha- Durchaus keine Geheimwissensehaft und gar heriges schnelleres Gehen leicht wieder einholen! raktereigenschaften eines Menschen durch Prüfung von Handschrift-, Schädel-, Gesichts-, Hand- Nun noch etwas anderes! Es betrifft den Stadtverkehr. Wie oft verraten weithin kreischende und Bewegungsmerkmalen. Die Wissenschaft hat Bremsen, dass soeben beinahe ein Verkehrsunfall die Charakterkunde durch jahrzehntelange Forschungen nunmehr zu einer innerhalb angemesse- stattgefunden hätte. Erkundigt man sich dann nach den genaueren Umständen, so heisst es dann etwa: Oh. ein Automobilist habe beinahe ein altes ner Fehlergrenzen ziemlich brauchbaren Grundlage Fraueli überfahren! für die Menschenkunde gemacht. Diese wissenschaftlichen Grundlagen hat Dr. von Kreusch seit Wie häufig könnte man eine solche, sagen wir mal Verkehrsstockung, vermeiden, wenn sich die vielen Jahren in der Praxis erprobt und für Praktiker anwendungsreif gemacht. Gerade andern etwas mehr um unbehilfliche alte Leute Kreusch kümmern würden Und sind es nicht gerade die Automobilisten, die hier helfend eingreifen sollten, zumal wenn sie zu Fuss gehen, indem sie diese Leute über die Fahrbahn geleiten würden. Ich" bin der Meinung, dass das auch zum Gentleman- Fahrer gehört! Ich glaube auch, dass es nicht' zuviel verlangt wäre, wenn Automobilisten, dieauch nur einigermassen Zeit haben, solche «verkehrsstörende Leute» möglichst rasch an ihr Ziel führen würden. Ich will hier absolut keine Propaganda machen für die Sitte des «Fussgänger- Aufladens». das halte jeder wie er wolle! Aber wir Motorfahrer sollten den andern ein Beispiel geben, und immer daran denken, dass wir in erster Linie den Nutzen davon ha-ben ! M. E ' Die Rechtsprechung zum Automobilrecht. (Entscheidungsn des Reichsgerichts der Oberlandesgerichte und der Oberverwaltungsgerichte zum Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen.) Von Dr. jur. Helmut Möhring 226 Seiten. Berlin 1930. Richard Carl Schmidt & Co. Berlin W. 62. Eine musterhafte Arbeit — wenn man das mühevolle Zusammenstellen der wichtigsten Gerichtsentscheidungen auf kraftfahrbechnischem Gebiet so bezeichnen darf. Der Verfasser hat sich bemüht, alle wichtigen Rechtsentscheidungen aus dem Kraftfahrzeugverkehrsgesetz, der Kraftfahrzeugverkehrsordimg, der Verordnung über die Aufstellung von Warnungstafeln, dem Kraftliniengesetz. der Eisenbahnbetriebsordnung, der Stra&senpolizeiverordnung, dem Reichshaftpflichtgesetz, dem Reichsbeamtenhaftpflichtgesetz, dem Landesverwaltungsgesetz und vielen anderen Gesetzen und Verordnungen zu bringen. Die wichtigsten Entscheidungen sind aus der ungeheuren Fülle des Materials herausgesucht und in leichtfasslicher Darstellung für den Laien zusammengefasst worden. Besonderen Wert hat der Verfasser auf die rein verkehrspraktischen Gesichtspunkte gelegt. Da in der heutigen, sehr verwickelten Lage der Rechtsprechung im Automobilwesen der Laie oft nicht weiss, ob er zweckmässig handelt, richter- ist der richtige Mann dafür denn er ist Wissenschaftler und Prakt'ker zugleich. Sein Buch soll künftig einen ziemlichen Teil der langwierigen und kostspieligen Experimente ersparen, die sonst jeder Mensch durchmachen muss. bis er einige Menschenkenntnis erlangt. Künftig braucht er sich nicht mehr allein auf sein gefühlsmässiges Urteil über ednen Menschen zu verlassen und kann viel Fehlurteile vermeiden, wenn er versteht, aus der Handschrift, aus der Körperhaltung, der Schädelund Handform seines Gegenübers diejenigen Schlüsse zu ziehen, die ihm ein vollständiges Bild der für seine eigenen Handlungen, sein eigenes Verhalten wichtigen Charaktereigenschaften seines Gegenübers geben. Das ist nicht so schwer, wie es den Anschein hat, denn Dr. T. Kreusch hat alle R»- geln in seinem Werk übersichtlich und leicht verständlich dargestellt und erläutert. Kreusch, der bekannte Praktiker, hat Tausemi» von Menschen in einem Grossbetrieb« jahrzehntelang beurteilt, sie an den richtigen, gerade für sie passenden Platz gestellt und von einem falschen ferngehalten. Endlich kann sich durch sein Buch, auch der Geschäftsmann ein zusammenhängendes Bild über alle für die Charakter-Beurteilung eines Menshen im Geschäfts- und Privart-Verkehx wichtigen Merkmale verschaffen. Menschen erkennen heisst vorteilhaft arbeiten, Verluste vermeiden. Seine Maschinen kennt der Geschäftsmann ganz genau, erkennt er aber auch die Menschen, mit denen er täglich zu tun hat ? Zu dieser Erkenntnis wird jedem ernsthaften Leser daa Buch von Kreusch verhelfen. «Olympischer Wintersport >. 68 Bilder, eingeleitet und erläutert von Carl J. Luther. Schaubücher 4, Herausgeber Dr. Emil Schaeffer. Orell Füssli-Verlag, Zürich und Leipzig. Wettkampf war von jeher die Triebfeder der sportlichen Entwicklung. Auch der Wintersport macht hiervon keine Ausnahme. In allen Landern, deren klimatische Verhältnisse ihre Ausübung gestatten, sind wintersportliche Wettkämpfe Volksgut geworden. Doch so verschieden wie die Angehörigen der einzelnen Menschenrassen, sind ihre Auffassungen von sportlichem Wettkampf. Wir lernen aus den ebenso prachtvollen wie ungemein instruktiven Abbildungen dieses schönen Bandes, dass Italiener anders springen wie Schweizer und diese wiederum anders als Skandinavier, und dass ea nicht das gleiche ist, ob Oesterreicher oder Amerikaner Bobsleigh fahren. Es vermochten sich deshalb im Laufe der Jahr» verschiedene Spielarten der einzelnen Wintersporte zu entwickeln, deren teilweise Gegensätzlichkeit zum ersten Male anlässlich der olympischen Winterspiele von Chamonix sich offenbarten. Diese ersten auf umfassender Basis durchgeführten Weltwinterspiele brachten wirklich einen Ausgleich, so dass schon nach vier Jahren, bei Anlass der zweiten olympischen Spiele 1928 in St. Moritz, die Frucht ausgleichender Arbeit festgestellt werden konnte. C. J Luther ist einer der besten .Kenner des internationalen Wintersportes, der mit einem klaren Querschnitt durch dessen heutigen Stand jene reiche Auswahl der Büder einleitet, die nicht besser hätte getroffen werden können. Wir sehen da in der winterlichen Herrlichkeit der Natur die einzelnen Phasen des Skilaufens, des Springens, des Hockeyspielens auf dem Eise und endlich ein Pferderennen auf der gewalzten Schneebahn des St. Moritzersees. Wir bewundern die Matadore des Wintersports, die Schweden Hedlund und Gustaf Jonson, die Norweger Gröttumsbraaten und Ola Hegge, den norwegischen Springerkönig Jakob Tullin Thams und Alf Andersen, den Sieger im olympischen Sprunglauf von St. Moritz: wir schauen zu, wie Phil Taylor, der Alleskönner. zehn Tonnen überspringt, und Hilde Rückert und Howard Nickolson ihre berühmte Figur «The Spin» zeigen, und endlich fasziniert uns die Weltmeisterin Sonja Hen* nie. dieses Phänomen der Rhythmik und Beweglichkeit. Als Rückblick auf die letzten und besonders als Ausblick auf die kommenden olympischen Winterspiele in Lake Placid wird auch dieser Band der «.Schaubücher» allgemein willkommen sein. »••*»< Automobilisten l >»»••••»••»•••••••»••»•••• verhindern Sie bei Anwendung der Sicherheits-Eiivrichtung & Patent 137 369 und ausländische Patente. Die Anlage sichert Ihnen folgende Vorteile: 1. Beim Anhalten des Wagens schliessen Sie mit dem Abstellen des Motors selbsttätig und zwangsläufig sämtl. Wagentüren, Benzinhahn, Zündung, Motorhaube, Benzinreservoir und Gepäckkoffer so ab, dass Erbrechen oder Oeffnen mittelst Nachschlüssel ausgeschlossen ist. 2. Kein Schloss ist gleich wie das andere und kann in Tausenden v. Variationen geliefert werden. 3. Selbsttätige Signalangabe bei Einbruch oder Missbrauch des Wagens. 4. Sicherer Schutz von im Auto zurückgelassenen Gegenständen. 5. Sicherer Schutz gegen Spritz- und Strolchenfahrten. 6. Die Anlage arbeitet kostenlos und absolut sicher. 7. 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NO 7 III, Blatt HERN, 24 Januar 1030 III. Blatt BERN. 24 Januar 1C30 Schweizerische Statistik Automobil - Aussenhandel im IV. Quartal 1929 Gleichzeitige Abnahme der Einfuhr wie der Ausfuhr. Das IV. Quartal 1929 hat auch diesmal der Tradition gemäss eine Abnahme der Einfuhr aufzuweisen. Unsere Ankäufe im Ausland betrugen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres 13,392,475 Franken gegen 15,294,008 Franken im gleichen Zeitraum des Vorjahres, das heisst also 1,901,533 Franken weniger. Was die Ausfuhr anbelangt, so steht das letzte Quartal 1929, verglichen mit den drei vorhergehenden, an zweiter Stelle, während das entsprechende Quartal im Jahre 1928 die erste Stelle einnahm. In den Monaten Oktober, November und Dezember 1929 betrug die Ausfuhr 4,696,209 Franken gegen 5,092,702 Franken in der gleichen Periode des Vorjahres und weist somit einen Rückschlag von 396,493 Franken auf. Die offizielle Statistik weist bekanntlich die neun folgenden Kategorien auf : a) Motorzwei- und -dreiräder ohne Lederüberzug; b) andere (also solche mit Lederüberzug); c) Automobile iind Chassis im Stüokgewicht von weniger als 800 kg; d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 1200 bis und mit 1600 kg; f) Automobile und Chassis im Stückgewicht von mehr als 1600 kg; i) KarosserieD aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. • Die nachstehende Tabelle der Oesterreich Frankreich 7 d 2 efabcdef 23 39 25 i 3 Italien a 5 c 24 d 61 e 100 f 7 g Belgien a 54 b d 11 e 11 f 2 g Grossbritannien a 249 b o 7 d 3 e 3 f g Ver. Staaten a 19 b 2 c 43 d 688 e 307 f 164 f 12 Einfuhr im IV. Quartal 1929 Niederlande a zeigt, auf welche Kategorien und Länder sich f diese verteilt: Spanien f 8tlick ka Wert In Ft. Total Fr. Tsohechoslovakei a Deutschland a 38 79.74 67.852 f b 3 6.02 5.262 Schweden a 0 34 231.76 117.294 Ungarn f d 30 363.90 195.333 Dänemark a e 37 525.23 354.122 f f 16 661.82 615.880 IV. Quartal a g 3.18 1.161 1929 b h 4 24.43 10.918 1929 c 1 2 32.11 19.100 1.386.922 7.65 5.960 20.91 11.400 323.81 235.100 6.70 6.338 63.25 1.57 135.85 1886.68 1387.32 59.001 920 91.170 824.138 762.985 417.966 13 473.66 11.02 4.001 19 80 57.48 28.181 2.188.442 9.12 188.36 555.71 13.50.39 &i0.86 411 749.35 682.394 5 25.83 17.513 133 930.90 420.919 972 10783.20 4.120.327 7.545.602 1.700 20 Röparations et revisions de toutes marques de VOitures et Camions. Notre expenence, nos vastes atehers spöciaux et notre outillage moderne vous garantissent un travail irreprochable. 178 97 F8IIES REVISER Oll HEHRER von Autostoßstangen mit Vorcadmiumierung (garantiert rostfrei), Autokühlern und Auspuffrohren, sowie Versilberung von Scheinwerfern, zu billigsten Preisen. A. Kaltenbacher Oalvan. Anstalt. ZUG. Bahnhofstr. 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Der Anteil der Vereinigten Staaten an unserer Einfuhr belief sich auf 7,545,602 Franken oder 57,8 Prozent der Gesamteinfuhr, während im entsprechenden Quartal 1928 diese Zahlen 9,394,224 Franken und 61,4 Prozent waren. Automobile und Chassis der Kategorien d, e, und f machen 96,6 Prozent dieser Einfuhr aus. Im Jahre 1928 waren es 97,9 Prozent.'Nach den Vereinigten Staaten kommen Frankreich, Deutschland, Italien, Grossbritannien, Belgien und Oesterreich. Im Vergleich mit dem IV. Quartal 1928 steigerte sich das Kontingent Deutschlands von 7,2 Prozent auf 10,3 Prozent, dasjenige Belgiens von 1,5 auf 2,1 und dasjenige Oesterreichs von 0,4 Prozent auf 1,9 Prozent. Italien bleibt mit 8,8 Prozent (gegen 8,5 Prozent im vorhergehenden Jahre) stationär. Die Niederlande, die Tschechoslowakei, Dänemark, Schweden, Ungarn und Spanien haben ebenfalls Anteil an der Einfuhr gehabt, aber nur für Summen von 1700—20 Franken. 43 Länder sind durch unsere Ausfuhr im IV. Quartal 1929 erreicht worden, gegen 42 im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und zwar verteilen sich die Werte wie folgt : RlAinTEnfiRT votre automobile ä I' USINE MARTINI Ä ST-BLAISE SPECIALISTES POUR INSTALLATIONS ELECTRIQUES Devis sur demande Telephone 23 Ersatz-Teile •D UTUUMU - itaiMa *b Lager W. KNAPP, AARAU Vernickelung PLYMOUTH 1.187.84» 251 Prelsrediiülioii UJT0M0BILWER KE ICH Badenerstrasse 329 e 578 8290.51 4.355.192 f 203 5466.87 3.625.585 g 43.22 23.896 h 4 24.62 10.998 i 17 311.28 135.651 13.392.475 2323 26625.78 IV. Quartal a 393 663.60 612.980 1928 b 6 23.02 18.581 c 131 1001.65 444.522 d 1234 14733.83 5.640.754 e 584 8346.96 4.737.539 f 191 5206.80 3.694.366 g 40.02 22.536 h 9 63.83 22.953 i 19 287.24 99.772 15.294.008 neueste 2567 30366.95 3 3 4 4.389 34.775 4.370 1.061 250 4.685 25 350 11.834 221.458 2.382 113 73.200 1.000 3.200 14.197 3.904 535 32.318 2.422 19.408 1.300 482 272.262 9.071 9.669 20 65.357 14.599 57.544 2.455 166.693 104.201 2.180 656 1.782 272.262 9.071 9 669 20 65.357 14.599 57.554 169.148 104.201 POUR TOUS LES ACHETEURS DAUTOMOBILES a designe comme les .seuls distributeurs officiels des produits de la Chrysler Motors, en Suisse, les Firmes suivantes AUTOMOBILES CHRYSLER dt PLYMOUTH AUTOMOBILES & CAMIONS DODOE BROTHERS wegen Abänderung billig: Pneus. Schläuche und Scheibenräder Michelin. •