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E_1930_Zeitung_Nr.007

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zweites Trottoir vom

zweites Trottoir vom Hotel «Tourist» weg gemacht und dasselbe kann ohne weitere, auf Wunsch der Anstösser hin, verlängert werden. Die viel begangene korrigierte Rugenparkstrasse wird also dem Fremdenort vermehrt zur Zierde gereichen. Ry. Autokurse Laufen und Umgebung. Die Frage der Postautokurse von Laufen and Umgebung bildete kürzlich Gegenstand einer Konferenz von Abgeordneten der interessierten Gemeinden. Dieser Konferenz, welche von 15 beteiligten Gemeinden aus den Kantonen Solothurn. Bern und Baselland beschickt worden war, wohnten als Vertreter der Postverwaltung die Herren Oftinger, Abteilungschef des Postinspektorates in Bern, Jegge, Kreispostdirektor, und Naef, Oberkontrolleur in Basel, sowie Postverwalter Hügli in Laufen, bei. Herr Oberamtmann Haberthür orientierte die Versammlung über die derzeitige Lage. Die Postverwaltung beabsichtigt, auf Beginn der neuen Vertragsperiode hin die Taxe für den Reisendenverkohr durchwegs um 20 Prozent zu ermässigen, unter der Voraussetzung, dass die Gemeinden wieder eine Garantiesumme von Fr. 4000;übernehmen. Diese Frage zu besprechen war der Hauptzweck der Konferenz. Wenn auch die Postautokurse nicht restlos allen Wünschen zu entsprechen vermögen, KO ist doch die gesamte Bevölkerung jener Gegend darin einig, dass die Postautokurse gegenüber den ehemaligen Pferdeposten ganz gewaltige Vorteile bieten, und niemand möchte sie mehr missen. lieber die Ansicht der Postverwältung und die sich aus dem mit Recht verlangten Taxabbau ergebende neu zu fordernde Gemeindegarantie referierte Herr Oftringer, und er empfahl den Gemeinden den Vertrag auf der vorgeschlagenen Grundlage zu erneuern. Bei einer wesentlichen Verkehrszunahme müsste die Garantiesumme nicht voll einbezahlt werden. Die anschliessende Diskussion ergab seitens der Gemeindevertreter mehrheitlich die Ansicht, dass in Anbetracht der gnüstigen Abschlüsse der Postverwaltung eigentlich keine Notwendigkeit bestehe, von den Gemeinden Beiträge zu fordern. Zudem sei von dem zu erwartenden Taxabbaoi eine wesentlich grössere Frequenz der Autoposten zu erwarten, so dass keine oder doch nur ein kleiner Einnahmenausfall zu befürchten sei. Einige Votanten vertraten die Meinung, dass der vorgesehene Taxa-bbau von 20 Prozent für die gesamte Bevölkerung ein so grosser Vorteil bedeute, der die bescheidenen Gemeindebeiträge vollauf rechtfertige. Ein Redner wies darauf b*in, dass die Gemeindegarantie den betr. Gemeinden zudem ein Mitspracherecht für den künftigen Ausbau der Postautokurse schaffe, was gegebenenfalls auch sehr wertvoll sein könne. Trotz einer ausgiebig geführten Diskussion konnte man zu keinem Beschlues kommen, weil die Abgeordneten von ihren Gemeinden keine Vollmachten besassen. Die Gemeindevertreter werden erst ihren Behörden Bericht erstatten müssen, worauf sich die Gemeinden su entscheiden und bis Jfitte Mai 1930 ihre Erklärungen abzugeben haben. Eine lebhafte Diskussion entspann sich anschliessend über die Frage einer besseren Anpassung des Fahrplanes an die bestehenden Verhältnisse und die Herren der Pastverwaltung erklärten sich bereit, solche Begehren und Vorschläge entgegenzunehmen und wohlwollend zu prüfen. Es soll vor allem versucht werden, eine bessere Postverbindung vom Lüsseltal mit dem «Gebirg» herzustellen. —ey. AUSLAND Nürburg-Ring und Faforsicherheit. Kürzlich ging die Nachricht einer Kleinen Anfrage im preussischen Landtag durch die Presse, welche sich mit dem vor einiger Zeit erfolgten Unfall des Fahrers Heine auf der Steilstrecke des Nürburg-Ringes beschäftigte. Der Geschäftsführung der •Nürburg- Ring Q. m. b. H. wurde hierin der Vorwurf gemacht, dass die Betonierung der vorher sandigen Hälfte der Steilstrecke die Ursache für den Unfall gewesen sei. In der Zwischenzeit haben sich auch Sportkreise mit dieser Anfrage beschäftigt, und die Oberste Nationale Sportkommission ist zu folgendem Beschluss gelangt: «Die O. N. S. betrachtet den Ausbau der zweiten Hälfte als zwecktnässige Verbesserung der Steilstrecke. Für Abhaltung von Rennen über die Steilstrecke war der Ausbau sogar eine Notwendigkeit; eine Gefahrerhöhung für die Benutzung der Steilstrecke ist keineswegs eingetreten, im Gegenteil wird der Ausbau als willkommene Erhöhung der Sicherheit angesehen.» Im übrigen wird die Angelegenheit auch noch das Gericht beschäftigen, da der Geschäftsführer zwecks Rechtfertigung seines Verhaltens Strafanzeige gegen sich selbst bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erstattet hat. Detaillierte Angaben werden gewünscht über das Passieren der Grenze bei Lottstetten und Jestetten! In Nr. 3 der «A.-R.» haben wir davor gewarnt, die Grenzen bei Jestetten und Lottstetten mit dem Motorfahrzeug zu passieren, ohne den internationalen Führerschein auf sich zu tragen, da in letzter Zeit Automobilisten und Motorradfahrer, nach dem Passieren dieser beiden Grenzorte, auf deutschem Territorium angehalten und gebüsst worden sind Wir gaben anschliessend der Hoffnung Raum, dass die deutschen Sportverbände diesbezüglich bei den Behörden vorstellig würden und die alte vernünftige Regelung im Durchgangsverkehr — denn um einen solchen handelt es sich hier — verlangen. Der Interessenverband Deutscher Kraftfahrer (Fachorganisation, für das gesamte Kraftfahrwesen) in Leipzig teilt uns nun erfreulicherweise mit. dass er bereit sei. im Wege einer Sondereingabe an das AUTOMOBIL-REVUE 1930 — Reichsfinanzministerium dafür einzutreten, dass der von uns gerügte Uebelstand beseitigt wird. Der genannte Verband schreibt uns u. a.: «Wir glauben hierzu um so mehr Veranlassung zu haben, als wir auf dem Standpunkte stehen, dass die Wahrnehmung berechtigter Interessen der Motorfahrer nicht an den Landesgrenzen Halt machen soll. Da wir — obwohl wir uns sportlich in keiner Weise betätigen — seit Jahren die Motorfahrzeug-Touristik nach der Schweiz in jeder Weise zu fördern bestrebt sind und daher für unsere Mitglieder auch Entgegenkommen der Schweizer Behörden erwarten, würden wir uns freuen, wenn unsere ins Auge gefassten Massnahmen im Interesse der schweizerischen Motorfahrer von Erfolg begleitet sein würden. » Wir danken unseren deutschen Sportfreunden schon heute herzlich für ihr liebenswürdiges Entgegenkommen und sind gegebenenfalls zu Gegendiensten auch gerne bereit. Alle unsere geschätzten Leser, die uns das für eine möglichst ausführliche Begründung des geplanten Gesuches nötige Material können ergänzen helfen, wollen uns gefl. weitere Einzelheiten bekanntgeben. Besonders interessiert der Umstand, seit wann bzw. wie lange durch die deutschen Zollbehörden der Durchgangsverkehr zwischen Zürich und Schaffhausen bei Lottstetten und Jestetten ohne Triptyk und internationalen Führerschein gestattet worden ist. Die diesbezüglichen Auskünfte erbitten wir baldmöglichst an die Redaktion der « Automobil-Revue > in Bern. Ry. Die. Sahara — ein ideales Autogebiet. Im Pariser «Auto» schreibt G. Mariolle: Autofahrten in der Sahara sind eigentlich so leicht, dass es scheint, als ob Sand und die Felsen der grossen Wüste den Wagen und Reifen weniger schaden als schlechte Strassen. Das beweist unter anderem der Raid des Prinzen von Bourbon, dessen Material nach Beendigung der 18,000 km langen Fahrt noch in ganz gutem Zustande war, obwohl diese durch alle möglichen Bodenbeschaffenheiten führte. Die Ansicht, dass die Sahara ein ideales Autogebiet sei, dringt mehr und mehr durch. ... Die Erfahrung hat gelehrt, dass man mit einem gewöhnlichen Automobil sehr wohl in der Wüste fahren kann, wenn man nur gewisse Vorsichtsmassregeln beobachtet Der Wagen muss eingerichtet sein, um grössere Reserven an Benzin und Trinkwasser mitführen zu können, die von einer Etappenstation zur andern reichen. Die Teilnehmer der grossen Saharafahrt sollten etwas grössere Reifen als gewöhnlich benützen, z. B. statt eines Ballonpneus von 6 Zoll einen 7^ zölligen. Durchmesser und Oberfläche der Reifen werden also verhältnismässig gross, wogegen der Druck niedrig gehalten sein soll, etwa 1,25 bis 1,75 kg. Infolge des grössern Reifenumfangs muss auch die Uebersetzung etwas geändert werden, wenn der Wagen normal laufen soll. Wird dann noch am Vergaser eine unbedeutende Aenderung vorgenommen, so ist der Wagen zur Fahrt durch die Wüste bereit A. C. S. A.C.&, SEKTION FREIBURG. Im Zusammenhang mit dem nationalen Rennen für die Coupa de la Gruyere, das endgültig auf den 13. Juli angesetzt wurde, wird der Moto-Club Freiburg am Morgen desselben Tages sein Motorradrennen abhalten. A.C.S. SEKTION SOLOTHURN. Die Jahresversammlung der Sektion Solothurn wurde letzten Samstag, den 18. Januar, im Hotel Krone abgehalten. Es waren zirka 80 Clubmitglieder erschienen. Die Versammlung nahm den vom Sekretär, Fürsprecher Dr. Max Sauser, vorgelegten Jahresbericht entgegen. Danach zählt der Glub nunmehr 262 Mitglieder; der Mitgliederwerbung soll in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. An grössern Aktionen im vergangenen Jahre wurden erwähnt: die Abstimmung für die eidgenössische Verkehrsinitiative, das Begehren um Aufhebung der Sonntagsfahrbeschränkung (welches vom Regierungsrat abgelehnt wurde) und die Vorarbeiten für das eidgenössische Verkehrsgesetz. Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen stellten die Sektionsmitgilieder bereitwillig ihre Wagen zur Verfügung. Am 8. Dezember konnte die Sektion die schweizerische Delegiertenversammlung empfangen. Die Veramstaltung erntete das Lob aller Teile. Die Sportkommission, unter Führung von Dr. P Häfelin, veranstaltete eine Besichtigung des Kraftwerkes Schwörstadt, eine Ballonfuchsjagd und eine Sternfahrt. Das Sekretariat stellte im Berichtejahr 88 Carnets und 70 Triptyks aus, Der Vorstand setzt sich nach wie vor aus den Herren O. Kofraehl (Präsident), Staidtammann Walter Hirt (Vizepräsident), Fürsprecher Dr. Sauser (Sekretär), B. Monteil (Kassier), Otto Rüfenacht. Grenchen, Cesar Schild, Grenchen, Dr. Paul Reinert. Solothurn, Adolf Weber. Solothurn, Dr. Paul Häfelin, Solothurn und Dr. Willi Schnyder, Baisthal, zusammen. Jahresbericht und Rechnung für 1929 wurden einstimmig gutgeheissen, ebenso der Voranschlag für das Jahr 1930. Der Mitgliederbeitrag konnte infolge der guten Finanzlage von 40 auf 35 Franken reduziert werden. Zum Schlüsse sprach der Vorsitzende allen Mitarbeitern seinen Dank aus und schritt zur Ernennung von vier neuen Veteranen, der Herren : Oberst Frey-Vigier, Dr. Ernst Reinert. Ubald von Rolle und Wagner-Teuscher. An die Verhandlung schloss sich ein Bankett an und ein Ball mit verschiedenen künstlerischen Darbietungen. „ ¥. C. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T.C.S. Die Sektion plant eine grössere Sternfahrt anlässlich der Jahresfeier am 23. Februar. Es handelt sich um eine rein touristische Angelegenheit. Die geplanten, sehr einfachen Bestimmungen verheisse» eine rege Teilnahme. Die Einzelheiten der Ausschreibung sollen in Kürze bekanntgegeben werden. UMZUGS EIN WAGEN VON RASSE UND QUALITÄT Sparsamkeit Ausdauer Speziell entworfen für außergewöhnlich hohe tägliche Leistungen, verbindet der neue F. N. 11 HP mit einer eleganten Karosserie die Eigenschatten eines besonders robusten Nutzwagens: Verstärktes Chassis, auserlesene Rohmaterialien, geschmeidiger und kräftiger Motor (mit Luft-, Oel- u. Benzin-Filter) geringer Verbrauch. Der neue F. N. 11 HP bietet somit für ein Minimum an Unkosten das Maximum an Befriedigung. An unsere Kundschaft der Ost- und Zentral-Scfiweiz SEFTIGENSTR.57 TELBOLLWERK 15.59 DER FILIAL- WERKSTÄTTE Unsere Filiale ZÜRICH hat ihre WerfetStten, Lager und Bureau von der Roggenstrasse 5 In den erstellten Fabrik-Neubau «n 6er Letzigrabenstr. 26 bd Tognazzo, Autoabbruch ZGridi-Albisrieden verlegt Die erweiterten, modernen Werkstatts-Einriditungen gestatten die Ausführung von Zylinder-Reparaturen Lieferuns von •inbaufertigen Leiditmetalllcolben, Ventilen, Rundsdileifen von Kurbelwellen Ausgiessen und Auswalzen von Lagersdialen ZÜRICH Kolbenringe für jeden Motor/ nadi patentiertem Verfahren innerhalb kürzester Frist, unter Gewährleistung grösster Präzision. ilM A.G. BERN M0R6ES ZÜRICH TEL. 190 LETZIGRABENSTR. 26 , TEL. SELNAU 89.61 l ^ ^ ^ - * ' • " • -• - - •• ••• • ; I

7 - 1S50 AUTOMORTL-REVUrl $«R Kleintraktorenbau in der Schweiz. Auf dem Areal in Frauenfe'd, wo seinerzeit die ersten Martini-Automobüe gebaut worden wa- wegen der schmalen Fahrbahn der Ernmenren, ist die Fabrikation von Kleintraktoren aufgenommen worden, die mit Ford-Motoren ausgerüstet sind. Der Film «Die lauernde Gefahr» In Zürich. Letzten Sonntag wurde dieser lehrreiche Film über Unfallverhütung in Industrie und im Verkehr im Kapitol-Kino Zürich vorgeführt. Professor Dr. Qonzenbach hielt den Einführungsvortrag, Der Film wird auch in anderen Schweizerstädten gezeigt werden. Zerronnener Traum. Ueber die Wünsche gewisser bahnfreundlicher Kreise, welche für das Surbtal den Bau einer Bahn wünschten und aus diesem Grunde über die Unzulänglichkeit des Autoverkehrs klagten, haben wir die Leser der « A.-R.» orientiert. In Nr. 6 haben wir dann die Erklärungen der Generaldirektion der S. B. B. bekannt gegeben. An eine Aenderung des jetzigen Zustandes ist also nicht zu denken, denn der Autobetrieb genügt, namentlich was den Personenverkehr anbetrifft, vollauf! Der Traum, dass in absehbarer Zeit die Bahn den Autobetrieb verdrängen wird, ist also, so wie die Verhältnisse zur Zeit im Surbtal liegen, ausgeträumt! Es wird sich im Laufe der Zeit zwar noch dieses und jenes ändern: man wird Verbesserungen anbringen müssen und die Strasse in besseren Zustand stellen — aber bleiben wird das Prinzip des Autobetriebes! Auch jene Orte, welche immer wieder als nicht der Bahnvergünstigung berechtigt erwähnt wurden — wir nennen Ehrendingen, Siggenthal und Würenlingen — dürfen aufatmen, als sich doch nun bestätigt hat, was eingeweihte Kreise übrigens wussten. dass es gerade diese Orte sind, welche der Bahn Einnahmen bringen. Jedenfalls dürfte nun klar sein, dass eine Verbindung von Niederweningen nach Döttingen. selbst wenn noch vermehrte Gütertransporte im Durchgangsverkehr in Rechnung gestellt werden könnten, nie besser rentieren würde als jetzt. Sowoh' aus dem oberen und unteren Teile des Surbtales bringt man deshalb der Autoverbindung in weitesten Kreisen das grösste Vertrauen entgegen und man freut sich, dass man eine bequeme und billige Verbindung mit Baden und mit dem Aaretale bekommen hat, und auch die Bequemlichkeit der vielen Halte weiss; man! sehr wohl zu schätzen .und, wünscht angesichts der momentanen Lage für das Surbtal nichts besseres. Ry. Notwendige Kontrollen. Seit Jahren haben wir in der « A.-R.» auf die grossen Gefahren hingewiesen, welche unbeleuchtete Pferdefuhrwerke und ohne Licht fahrende Velozipedisten für den Verkehr bilden. Man weiss, mit welcher Aufmerksamkeit die Polizeiorgane die Automobilisten und Motorradfahrer auf Respektierung der bestehenden Verkehrsvorschriften hin kontrollieren und mit dem Aussprechen von Bussen oft kleiner Vergehen wegen nicht gerade rücksichtsvoll sind. Oftmals haben wir verlangt, man möchte diese Aufmerksamkeit wenigstens zum Teil auch den Velofahrern und unbeleuchteten Fuhrwerken zuwenden, welche für den Verkehr eine grosse Gefahr bedeuten. Es ist erfreulich, dass den berechtigten Klagen der Automobilisten und Motorradfahrer endlich Gehör geschenkt und kürzlich durch Polizeiorgane in Kirchberg (Bern) eine Kontrolle über die zur Nachtzeit ohne Licht fahrenden Velozipedisten durchgeführt wurde. Der Fang war kein schlechter: wegen Uebertretung der bestehenden Konkordatsvorschriften musste eine ganze Anzahl Velofahrer eine Busse berappen. Man weiss, dass die Passage der direkten Bern-Zürichstrasse gerade durch das Dorf Kirchberg brücke, den beiden scharfen Kurven und nicht zuletzt wegen dem äusserst lebhaften Verkehr äusserst gefährlich ist, und namentlich zur Dämmerzeit, am Abend, herrscht dort oft ein chaotischer Wirrwarr durch das kreuzweise Hin- und Herfahren von aller'ei Vehikeln. Dass sich darunter oft zahlreiche Velos und namentlich Käsereifuhrwerke, ohne die vorgeschriebene Beleuchtung, befinden, das konnten wir zu unserem Aerger oft genug schon persönlich feststellen. Es ist daher sehr zu begrüssen, wenn die Polizei im Interesse der Verkehrssicherheit ihre Aufmerksamkeit auch jenen Strassenbenützern zuwendet, unter denen sich zahlreiche durch ihr Ohne—Licht-fahren unangenehm bemerkbar machten, und für welche die Verkehrsvorschriften ebensogut Geltung haben, wie für die hohe Steuern zahlenden Automobilisten und Motorradfahrer. Das Missachten von Vorsichtsregeln, das heisst das Fahren ohne Licht zur Nachtzeit, hat schon manches Leben gekostet. Es ist Zeit, dass man diese notwendige Kontrolle durchführt. R. Wozu der Benzlnzoll verwendet wird. (Korr.) In der Januarnummer des «Schweizerspiegels» findet sich eine anschauliche und lehrreiche Schilderung des verfehlten Lebenslaufes eines ungenannten schweizerischen Berufsglückspielers, die durchaus den Stempel der Wahrheit trägt. Da er im Weltkriege anlässlich der Grenzbesetzung sich eine Lungenkrankheit zuzog, kam er auch in Kontakt mit der schweizerischen Militärversicherung und schreibt u. a. darüber wie folgt: «Eine unendliche Zeit habe ich in Sanatorien und Spitälern verbracht. Schliesslich wurde ich wieder einmal untersucht, definitiv entlassen, aber als 20 Prozent arbeitsunfähig erklärt. Ich hätte eine kleine Rente bekommen, zu wenig zum Leben und zu vie zum Sterben. Ich beschloss deshalb, bei der Militärversicherung eine Abfindungssumme von 7000 Franken zu erreichen.- Rein pra Forma verlangte ich deshalb 14,000 Franken, denn ich dachte: «Mehr als die Hälfte von dem was du verlangst, zahlen sie auf keinen Fajl.» Brief,.- worin stand; dass mir die Militärver-.; Sicherung- -maximal IO;0O0-Franken -zahlen könne. So war ich über Nacht ein reicher Mann geworden. Innert drei Stunden war ich wie verwandelt: neue Kleider, Wäsche^ Schuhe, Ueberzieher hatten aus meiner schäbigen Erscheinung einen Gentleman gemacht Dafür war ich um 2000 Franken ärmer geworden. Der Rest des Geldes war in kürzester Zeit gänzlich am Spieltisch verloren. Die schweizerische Volkswirtschaft wird aber fortdauernd mit einem enormen Benzinzoll belastet, damit solche Existenzen ihren Leidenschaften frönen können ,.. Trinkgeldlose Taxis. In London sind eine Anzahl von Autodroschken in den Verkehr eingestellt worden, deren Chauffeure keine Trinkgelder annehmen dürfen. Diese Droschken sind besonders kenntlich gemacht. Ihre Einrichtung ist höchst komfortabel, für die Dauer des Winters werden sie mit Heizungsanlagen ausgestattet. Die neue Gesellschaft glaubt, durch diesen «Dienst am Kunden» auf Mehreinnahmen rechnen zu können und will die Chauffeure an den Einnahmen beteiligen. fc fc Wir wissen, dass wir einer guten Sache dienen. Unsere Kredite für Autos geben wir an Geschäfte und Private, die ein Auto oenÖtigen und damit verdienen. Der Geschäftsmann wird durch uns unterstützt, sein Kredit erhöht: er kann durch das Auto seinen Umsatz und damit seinen Gewinn steigern. IM BORSENGEBXUDE TELEPHON UTO 3693 GENF: 10 RUE PETITOT TELEPHON 44.2.68 «Ohne Ihre. Bank wäre die günstige Entwicklung meiner Firma nicht möglich gewesen», schreibt uns ein Künde aus Basel. Zwei Wagen hat er bereits durch uns gekauft und sein Arbeitsfeld entsprechend ausgedehnt. Seine spontane Aeusserung, welche er uns bei Zahlung der letzten von 18 Raten gibt, zeugt von der wirksamen Unterstützung durch unsere Bank. Im vergangenen Jahr haben wir In zirka 1635 Finanzierungen rund Fr. 9,000,000 ausbezahlt gegenüber 1009 Finanzierungen mit Franken 6,250,000 im Jahre 1928. Die Vorteilhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit der Autofinanzierung ist durch diese Zahlen bewiesen. dans la ville encombr^e. ZÜRICH aBBBH« M BMB«M«««il«M«M»MBM ••••••» m m curitS Pour s'aventurer, sans ennuis et me'me sans accident, daDS la ville encombre'e, il faut §tre SÖr de sa voiture, de soii ralenti parfait; de son demarrage instantane, de ses reprises energiques. il faut donc avoir le CARBüRATEUR sans deTaillance dont la simplicite' garantit la , sdcurite": E. KUPFERSCHMID Auto-fournituren eu gros BERN Erl aetia Telephon Bollwerk 40.64 Agent generar enSuisse: Henri ßacnmann Brenne Genius 12b, Ruc de iDpltal 9, fta teEaox-Virss T6L 48.42, 48.43 Telephone 26.041 •BUUHUMMHMH