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E_1930_Zeitung_Nr.011

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als Weltmeister

als Weltmeister derjenige Fahrer anerkannt, der in der Renn- oder Sportkategorie die höchste Punktzahl seiner Klasse erreicht hat. In Fällen, wo von zwei Konkurrenten die gleiche Punktzahl erreicht wurde, wird das Resultat des Klausenrennens entscheiden. Art. 6. Der Sieger der Meisterschaft wird den Titel «Europäischer Bergmeister für 1930», Sportoder Rennkategorie, führen. Da in obiger Liste zwei Rennen am gleichen Tag vorgesehen sind, wird gegenwärtig versucht, eines davon zu verschieben. Sollte das nicht möglich sein, so wird in Art. 3 ein Zusatz eingefügt werden, der besagt, dass der Titel auch dann nicht verliehen wird, wenn im ganzen nur drei Rennen stattfinden, wovon zwei auf das gleiche Datum fallen, -o- ÄV ÄT Internationaler Rundflug für Sportflugzeuge. Um den diesjährigen internationalen Rundflug werden sich, wie der Aeroclub bekannt gibt, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Polen, die Schweiz, Spanien und die Tschechoslowakei beteiligen. Die Strecke wird in diesem Jahre wie folgt geführt: Berlin, Braunschweig, Frankfurt a. M., Rhein, Bristol, London, Paris, Poitier, Pau.Saragossa, AUTOMOBIL-REVUE 1930 Sieger der Sternfahrt nach Monte Carlo ist Hector Petit, auf Licorne, der in Jassy (Rumänien) startete und seine Strecke mit einem Durchschnittstempo von 40 km fuhr. Madrid, Sevilla, Albacete, Barcelona, Lau- Krakau, Warschau, Königsberg, Danzig, Bersanne, Bern, München, Wien, Prag, Breslau, I h'n, insgesamt 7553 Kilometer. Ernsthafte Konkurrenzierung der Bahnen durch Flugzeuge. Die französische Regieruns hat eine Kommission mit der Aufgabe betraut, festzustellen, welches die Hauptgründe des andauernden Einnahmenrückganges den französischen Bahnen seien. Die Kommission führt in ihrem Bericht als ernsthaften Konkurrenten der Bahn auch das Flugzeug auf. Schon jetzt bedienen sich viele Fabriken zum Abtransport ihrer Erzeugnisse des Flugzeuges anstatt der Eisenbahn. Eine grosse holländische Firma lässt beispielsweise täglich 20,000 Lampen auf dem Luftweg von Amstc**"" dam nach Paris befördern. Gewisse Lu;> linien befördern jährlich 9000—10,000 Personen. Dabei werden fast monatlich noch neue» Luftlinien in Betrieb gesetzt. Der Bericht kommt zum Schluss, dass das Flugzeug dio Bahn in vielen Fällen verdrängen werde. New York hat fliegende Polizei. DasNev? Yorker Polizeidepartement hat soeben eino fliegende Polizeitruppe eingeführt. Diese «Aviation police squadron» setzt sich aus 12 Piloten und 25 Mechanikern zusammen und. wird als unabhängige Einheit arbeiten. An Flugzeugen stehen ihr bis jetzt drei cLocnins Commuter Amphibian»-Maschinen zur Ver* fügung. Geschlossene Limousine mit Arbenz-Sunsaloon-Rol Ausführung «offene Rückwand». I-verdeck, wird jeder Fahrer, ob er nun einen offenen oder geschlossenen Wagen besitzt. Die Unbilden der Witterung, starke Temperaturstürze, garstige Zugluft machen die Fahrt im offenen oder halbgeschlossenen Wagen zur Last und zur Quelle gesundheitlicher Gefahren. Die Sommersonne, die schwüle, hitzegesättigte Atmosphäre lassen die Eeise in der Limousine während den Sommermonaten zur Plage und Schwitzkur werden. Blick aus der geöffneten Limousine mit Ausführung «offene Arbe-iz-Sunsaloon-Roll-Verdeck, Rückwand». Offene Li mousine mit Arbenz-Sunsaloon-Roll-Verdeck, Ausführung «feste Rückwand». befreit von der sklavischen Abhängigkeit und vereint in sich die Vorzüge beider Carrosserien, Geschlossen, unterscheidet sich die Sunsaloon in keiner Weise von der üblichen Limousine. Die besondere Konstruktion verhindert jedes geringste Geräusch und garantiert vollständige Abdichtung. Das Oeffnen und Schliessen des Daches ist ein Kinderspiel und wird in wenigen Sekunden selbst während der Fahrt bewerkstelligt. Fingereinklemmen ausgeschlossen. Beschädigung des Verdeckstoffes durch Falten oder Einklemmen unmöglich. Der offene Wagen gewährt eine herrliche Bundsicht, lässt Sonne und Licht unbegrenzten Zutritt, hält aber die gefährliche Zugluft und den widrigen Staub ab. Lassen Sie sich von den unterzeichneten Karossiers und Autosattiereien beraten. Otto Kusterer, Äutosattlerei, Zürich 8 Ramseier, Streun & Co., Carross., Bern Gangloff S.A., Carrosserie, Zürich Müller & Marti, Äutosattlerei, Bern A. Müller, Äutosattlerei, Zürich 3 Otto Dietrich, Carrosserie, Basel Jean Gygax Ä.-G., Carrossier, Biel K. Egli, Carrosserie, Basel Älb. Ruckstuhl, Carrossier, Luzern

N° 11 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 5 Sd* Auicpcstcn in den Alpen. In der Woche vom 27 Januar Iris 2. Februar beförderten die zehn alpinen Winterpostkurse 9284 Reisende (in der Vorwoche 895G) sogen 8826 Personen, die in der entsprechenden Woche des letzten auf den damals besiehenden sechs Kursen transportiert wurden. Narzissenfest in Montreux. Der Zentralvorstand der Gesellschaft für die Entwicklung von Montreux beschloss die Veranstaltung des 27. Narzissenfestes im Jahr© 1930. Das Fest wird am 31. Mai und am 1. Juni stattfinden. Oberst Brügger und das Automobil. Bei dem kürzlich erfolgten Hinschiede Oberst Brüggers haben die Zeitungen manchen Zug aus seinem Leben erzählt, die von dem Gerechtigkeitssinn und dem läutern Charakter dieses Mannes Zeugnis ablegen. Auch wir möchten hier an eine Episode aus seinem Leben erinnern, und zwar an den Standpunkt, den Brügger im Standerat bei der Behandlung der Benzinzölle eingenommen hat. Ende März 1927 diskutierte der Ständerat die bereits vom Nationalrat angenommene Motion Keller, die den Bundesrat aufforderte, ein Viertel der Benzinzölle den Kantonen abzutreten. (Es ging dann noch fast zwei Jahre bis das geschah.) In der Diskussion nahm Brügger einen grossen Anteil. Er erklärte, dass der Ständerat sich nicht auf einen Viertel festlegen sollte, da ein Viertel auf alle Fäll© zu wenig sei. Er schlug vor, den Prozentsatz auf 30—33 Prozent festzusetzen. Diese Abänderung beliebte damals aus verschiedenen Gründen nicht; die Zeit einer gerechteren Verteilung der Benzinzölle war noch nicht gekommen. f. Das Auto beschäftigt in der Schweiz 36000 Personen. Aus verschiedenen Berichten, die anlässlich der Generalversammlung der Syndikalkammer der Automooil- und Fahrradhändler erstattet wurden, ist ersichtlich, dass allein die Mitglieder der Syndikalkammer während des Jahres 1929 mehr als 4700 Angestellte und Arbeiter beschäftigt haben. Fügt man zu dieser Zahl noch das Personal aller regulären Lieferanten, der Reparaturwerkstätten, Garagisten, Motorradhändler und Zubehörhändler, so ergibt sich ein Total von 35,904. Diese Zahl entspricht annähernd dem Effektivbestand des Personals der S.B.B. Würde man dazu noch das Personal der Strassenbauunternehmung und aller Betriebe, die mit Strasse und Auto zu tun haben, hinzuzählen, so ergäbe sich daraus eine im Vergleich zu den durch die Schiene beschäftigten Personen, imposante Zahl. lt. Aus «!«•» Kaint«»n4&n Die Einführung einer einheitlichen Signalordnung für den Strassenverkehr wird von der glarnerischen Baudirektion der diesjährigen Landsgemeinde beantragt. Der gewaltig zunehmende Motorfahrzeugverkehr macht ©in© bessere und vor allem einheitliche Signalisierung in der ganzen Schweiz dringend notwendig, so dass die bisherigen Tafelnden Verhältnissen nicht mehr genügen. ry. St. Gallens Strassenbauprogramm 1931 bis 1936 genehmigt. Der st. gallische Regierungsrat genehmigte, gemäss Antrag des Baudepartements, das vom Kantönsingenieur vorgelegt© Strassenbauprogramm für di© Jahre 1931 bis 1936. Nach diesem Programm sind von dem gesamten Strassennetz (447 km) bis Ende 1930 198 Kilometer mit künstlichen Strassenbelägen bereits versehen, und in das Bauprogramm der genannten Jahre 148 km aufgenommen, so dass auf Ende 1936 noch rund 130 km chaussierte Strassen verbleiben würden. Aus Glarus. Im Landrat von Glarus wurde wieder einmal über die Bahnlinie Näfels- Weesen gesprochen, worüber wir schon mehrmals Gelegenheit hatten, unsere Leser zu informieren. Diese Bahnlinie ist bekanntlich seit Kriegsausbruch stillgelegt und der Verkehr von Glarus nach Weesen geht einzig über die Linie Niederurnen-Ziegelbrücke. Eine Interessenkonferenz aus Vertretern der Gemeinden des Unterlandes, von Handel und Industrie, und der Verkehrsvereine wird nun demnächst (wie die « N. Z. Z.» berichtet) diese Frage gründlich prüfen. Ein Abbruch der stillgelegten Linie hätte verkehrstechnisch den Vorteil, dass der breite Bahndamm sich vorzüglich für eine schnurgerade ideale Automobilstrasse Näfels-Weesen eignen würde. Damit wäre der Anschluss an die projektierte Walenseestrasse gefunden. Die Kantone Glarus und St. Gallen lassen gegenwärtig Projekte für eine Walenseestrasse ausarbeiten, die bis zum Frühjahr vorliegen sollen. St. Gallen hat ein Interesse daran, dass die Strasse auf der Ostseite des Sees angelegt wird, während Glarus seinerseits einer Strasse auf der Westseite des Sees (von -Weesen nach Mühlehorn) den Vorzug geben würde. gr. Der ausgestorbene Bundesplatz Der, Bundesplatz in Bern wurde, wie tvir kürzlich meldeten, von den eidgenössischen Behörden mit einem Parkverbot belegt. Der Platz sieht nun wie ausgestorben aus, währenddem die nächstliegcnden Stressen und Parkplätze überfüllt sind. Vefkeh» Der Autobetrieb Amden-Weesen hat im vergangenen Jahr 33,400 Personen befördert und vereinnahmte 82,905 Fr. Trotz der Anschaffung neuen Wagenmaterials konnte sich das der Ortsgemeinde Amden angegliederte Unternehmen selbst erhalten. -ey. Neue Automobilkurse. Es wurde bei den zuständigen Behörden ein Konzessionsgesuch für einen Automobflfcurs vom Rheintal nach dem Altenrhein eingereicht. Durch die vier vorgesehenen täglichen Doppelkurse wird der Anschluss an das Eisenbahnnetz der S. B. B. in Rheineck und Staad hergestellt. Bekanntlich wird in der Sommersaison auch ein Autokurs von Arbon nach Altenrhein betrieben, so dass die vielen Besucher des Strandbades Altenrhein gute Ver'kehrsmög- Jichkeiten nach allen Richtungien finden werden. z. Für die Einführung eines Autofährenbetriebes zwischen Meilen und Morgen, der vor allem den Motorfahrzeugen aller Art, aber • •••»•••••••• auch den Fuhr werken und Fussgängern dienen soll, wird von einem Herrn J. Ott in Basel Propaganda gemacht. Er weist auf die grossen Erfolge des Autofährenbetriebes zwischen Konstanz und Meersburg hin, scheint aber zu vergessen, dass die Verhältnisse am Zürichsee nun doch etwa andere sind als am Bodensee. Einmal ist der Umweg über Zürich nicht so weit, dann aber findet man auch gute Strassen und zahlreich sind die Fahrer, die übrigens gerne nach der Limmatstadt gehen. Für Lastwagen wäre die Situation eine andere. Auf alle Fälle verdient es das Projekt, geprüft zu werden. -ie- Automobilkurse nach Altenrhein. Wie die St. Galler Zeitungen melden, wurde kürzlich ein Konzessionsgesuch eingereicht für eino Automobillinie vom Rheintal nach dem alten Rhein. Es sollen vier Doppelkurse zwischen den Stationen Rheineck und Staad geführt werden. Gegenüber dem Kurse Arbon-Altenrhein besteht der Nachteil, dass nur während der Badesaison sind. Fahrten vorgesehen Pour carburer LE 501 DE 193Ö 'Puissance db moteur: 3T CV au frein - 4 - vitdS&S avafit- 4 ffefffS extremement puissants, ä double commandö - tenue de route parfaite - carrossene de toute premiere qualite et supremement elegante - faibla consommation - taxe : 8 CV se.ule.meni- 1QU&ie§ßedestiQonementsdes yoitures ie§ ß!us cMi üonduite Interieure 4 portes fr. 6,600.— Conduite Interieure 2 portes fr. 6,400.— un un T cylindres 6 cylindres SOLEX encore SOLEX B Nolre dcparlemenl credil vous Uvrera, si vous le desirez, une teUevoiture, aveo les plus larges facilit&a exislant aufaurd'hui sur le marchi. un 8 cylindres touiours SOLEX S. A. pour le Commerce des Automobiles FIAT en Suisse, 30, Rue Plantamour, Geneve AGENCES OFFICIELLES FIAT Automobil-Verkaufs-A.-G., Bcrne Zeufcaus-Garage A.-G., Aarati Mobil.Handels-A.-G., Bäle »'. Frci j. "i ris . au^ Kaspar Milt, Glaris Salon de l'Auttmtbile, Sion - Ä'iSfi' P.riat*P^8"at.Porr,n.r VA „-.u . Autovertrieb A.-G., Granjes U , Ed. 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