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E_1934_Zeitung_Nr.005

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ft AUTOMOBIL-REVUE

ft AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N» 5 hat, sich um 180 Grad zu drehen und mit dem Hinterteil voraus weiter zu rutschen. Um für dieses gefühlswidrige Verhalten des Wagens eine wiederum an das Gefühl appellierende Erklärung zu geben, seien folgende Beispiele angeführt: Ein drastischer Versuch. Man beschafft sich einen zweiadrigen Karren, wie ihn die Hoteldiener zur Gepäckbeförderung benützen, begibt sich damit an ein starkes Gefälle, belädt den Karren solange, bis man ihn gerade nicht mehr zu halten vermag. Der Wagen beginnt dann langsam die Strasse hinunter zu rollen und schleift einen mit gleitenden Füssen hintenher. Die Wagenräder stellen jetzt die Vorderräder des Autos dar und die Füsse desjenigen, der den Wagen zu halten und zu bremsen versucht, die blockierten Hinterräder. Nach einiger Zeit werden die Räder des Karrens sich dem Strassengraben nähern. Vermeiden lässt sich das nicht, korrigieren auch nicht. Das Gewicht der gleitenden Person strebt eifrig in gerader Linie das Gefälle hinunter, während der Wagen immer mehr zur Seite rollt. Schliesslich wird sich der rollende Wagen irgendwo seitwärts in die Büsche schlagen, die Deichsel wird sich nach vorn drehen und die ganze Expedition irgendwie zum Stillstand kommen. Der erste Versuch, der dem Verhalten eines Wagens mit blockierten Hinterrädern entspricht, ist damit überzeugend beendet. Nun stellt man den Karren von neuem ins Gefälle, die Deichsel diesmal nach vorn, begibt sich in die Deichsel und macht die Rutschpartie nochmals. Die Füsse markieren die blockierten Vorderräder, müssen also gleiten. Da nun der Karren immer hinter der abwärtsgleitenden Person herrollt, hat er keine Neigung zum seitlichen Ausbrechen mehr. Wenn es die Vorsehung will, kommt das Gefährt schliesslich am Ende des Gefälles wieder theoretisch richtig zum Stillstand, nämlich mit der gebremsten Deichsel vorn und den frei rollenden Rädern hinten. Bedingung ist nur, dass die betreffende Strasse keine Wölbung hat und auch nicht andere Unvollkommenheiten der angewendeten Mittel störend wirken. Das Geheimnis, weshalb das Experiment mit Erfolg enden muss, besteht darin, dass ein gleitender Gegenstand sich immer in der Richtung bewegt, in der sein Schwerpunkt strebt, während der rollende Gegenstand wohl dasselbe tun möchte, oft aber nicht genau tun kann, weil er nicht in der Roll- richtung liegt. Ein Würfel, irgendwie auf ein schräggestelltes Brett gelegt, rutscht auf der kürzesten Geraden herunter. Eine Rolle, schräg auf das Brett gelegt, bewegt sich Verhalten eines Wagens, dessen Hinterräder während der Fahrt blökkiert werden. Die blokkierten Räder sind vollschwarz gezeichnet. Die punktierten Linien bezeichnen den Weg, den die Räder auf dem Boden zurücklegen. Man beachte, dass sich der Wagen zuletzt mit den blokkierten Rädern voraus einstellt. dagegen in ihrer Rollrichtung, trotzdem die Schwerkraft auch sie auf dem kürzesten Weg herunterziehen möchte. Was in diesem und im obigen Beispiel die Schwerkraft bewirkt, bewirkt beim fahrenden Auto der «Schwung», d. h. die aus der Massenträgheit sich ergebende Kraft. Man stelle sich diese Kraft in zwei Hälften unterteilt vor, wovon die eine an der Vorderachse und die andere an der Hinterachse angreift. Beide Kräfte sind immer gleich, bei Fahrt auf gerader Strasse beispielsweise gerade nach vorn gerichtet. Skizze I zeigt das Auto in Fahrt auf gerader Strasse. Die Bremsen sind so stark angezogen, dass die Hinterräder stillstehen. Es werden deshalb Kräfte frei, die man sich an den Achsen angreifend denken kann (Sj und S 2 ). Vorläufig geschieht nichts, der Wagen rutscht geradeaus. Dann aber erhält er, vielleicht infolge einer Strassenunebenheit oder dergleichen, einen Stoss, der ihn etwas schräg stellt, wie in Skizze II übertrieben angedeutet Wenn jetzt die Bremsen nicht gelöst werden, ist ein Schleudern unvermeidlich. Die Kraft S x zerteilt sich in die Komponenten a t und b\. Die Kraft aj zieht den Vorderwagen in der Richtung der Vorderräder, die Kraft b t zieht senkrecht dazu nach der Seite. Da die Vorderräder einem seitlichen Rutschen bedeutenden Widerstand entgegensetzen, kann sich die Kraft bj vorläufig nicht auswirken, und der Vorderwagen bewegt sich nur in Richtung der Kraft a^. Anders verhält es sich bei den Hinterrädern. Diese Räder können, da sie nun einmal blockiert sind, ebensogut in der einen wie einer anderen Richtung rutschen. In unserem Fall rutschen sie in der Richtung, in welcher die Kraft S 2 sie treibt. Dadurch kommt der Wagen in die Lage III. Man beachte, dass die Seitwärtskraft b t am Vorderwagen zu voller Grosse angewachsen ist und den Wert von S 2 erreicht. Unter Umständen könnte aus dieser Situation heraus ein seitliches Rutschen des ganzen Wagens entstehen. Meist aber dreht sich der Wagen unter dem «Schwung» der vorherigen Bewegung in die Stellung IV. Hier ist nun der Hinterwagen mit den blockierten Rädern voraus, und der Vorderwagen läuft einfach nach, bis das ganze Fahrzeug in Stellung V zur Ruhe kommt. Damit sind wir ganz automatisch zu einem Wagen mit Vorderradbremsen gekommen, wenn wir uns nur das Chassis umgedreht denken. Ein solches Gefährt ist allerdings nicht mehr lenkbar. Denn die blockierten Vorderräder folgen nicht mehr der Richtung des Einschlages, sondern einfach derjenigen der vorherrschenden Kraft, und diese ist z. B. in einer Kurve tangential nach aussen gerichtet. In einem Gefahrfall müsste dann ein zu starkes Bedienen der Bremsen für den Fahrer erst recht verderblich werden. Bei blockierten Hinterrädern bleibt dagegen dem Fahrzeug noch ein gewisser Grad von Lenkbarkeit gewahrt, weil hier mit den Vorderrädern eine beginnende Schleuderbewegung pariert werden kann. Bei Vierradbremsen gilt bekanntlich die Vorschrift, das Bremsgestänge so zu regulieren, dass bei einem scharfen Bremsen zuerst die Hinterräder blockieren. Man nimmt also lieber das Schleudern in Kauf als den Verlust der Lenkfähigkeit, und das mit Recht. Des Schleudern kann aber überhaupt vermieden werden, wenn man sich zur Gewohnheit macht, nie so stark zu bremsen, dass die Räder stillstehen. Blockieren ist sinnlos, nicht nur verschwenderisch. Die grösste Bremskraft tritt nicht dann auf, wenn die Räder blockiert sind, sondern wenn sie «gerade noch nicht» blockiert sind. Tedin. Si»

- 1934 AUTOMOBIL-REVUE vorn eehr breit und hinten schmal ausbilden, wie es im Interesse dar weitestmöglichen Verringerung des Luftwiderstandes und der bestmöglichen Raumausnutzung liegt. Was könnte gegen eine solche Bauart eingewendet werden? F. K. in Z. Antwort: Die von Ihnen angeführten Gründe haben das Problem der Hinterradlenkung schon oft als interessant erscheinen lassen. Einige Hindernisse, welche dieser Lenkungsart im Wege stehen, lassen sich aber wohl kaum überwinden. Bei gleicher Spurweite vorn und hinten hätte ein hinten gelenkter Wagen einmal den grossen Nachteil der schlechten Manövrierbarkeit am Strassenrand. Um vom Trottoirrandstein wegfahren zu können, müsste man zuerst rückwärts.-fahren. Bei direkter Abfahrt nach vorn käme der Wagen entweder nicht von der Bordschwelle frei oder die Hinterräder müssten auf diese hinaufklettern. Da die gelenkten Hinterräder in jedem Fall beim Kurvenfahren einen grösseren Kreis beschreiben als die Vorderräder, könnten auch im engen Verkehr unliebsame Zusammen-stösse entstehen. Hinterrad - Lenkung erschwert u. a. das Wegfahren von der Bordschwelle. der Zylinderwände, der Kurbelzapfen und anderer wichtiger Motorteile durch die Anwendung eines guten Luftreinigers. zum Teil um mehr als die Hälfte vermindert werden kann. Der Nutzen eines guten Luftfilters ist deshalb unbestreitbar. Selbst auf wenig staubigen Strassen enthält die Luft pro Kubikmeter etwa 3 mg Staub. Mit den 2500 m a Luft, die ein mittelgrosser Motor in lOstündigem Betrieb ansaugt, werden deshalb etwa 7,5 g Staub angesogen, und dieser Staub bildet mit dem Schmieröl nach und nach eine richtige Schleifpasta. Ausser der schleifenden Wirkung übt der in den Motor gelangende Staub noch den Schaden aus, dass er in halbverbranntem Zustand die Verrussung beschleunigt. Man hat festgestellt, dass von dem sich nach und nach bildenden Russansatz über 90% aus Strassen staub besteht. Ein guter Luftreiniger darf die angesaugten Frischgase nicht drosseln. Er soll aus diesem Grund möglichst gross dimensioniert sein. Luftreiniger mit angefeuchteten, gespannten Leinentüohern kommen nicht in Frage, da sie nach kurzer Zeit eine Drosselung des Luftstromes und deshalb einen erhöhten Brennstoffverbrauch verursachen. Der Luftreiniger darf in seiner Wirkung auch nicht von der Aufmerksamkeit seines Fahrers abhängig sein. Je mehr Wartung und Pflege er verlangt, desto ungeeigneter ist er für den Automobilbetrieb. Schliesslich soll er unabhängig von Jemand riet mir auch, bei Bergfahrten das Gasgemisch mehr anzureichern, da sich der Motor dadurch weniger erhitze. Bisher wax ich der Meinung, mit möglichst viel Luft fahren zu sollen. L. D. in B. Antwort: Zur Entkalkung des Kühlersystems wird dein Kühlwasser Salzsäure im Verhältnis von 1:10 beigegeben. Die Lösung wird solange im Kühlsystem belassen, bis die Gasbildung aufhört. Anschliessend ist das Kühlsystem mit fliessendem Wasser mehrere Minuten lang auszuspülen, damit keine den Metallwänden schädliche Säurereste zurückbleiben. Bei der ganzen Behandlung braucht dex Kühler nicht abmontiert zu werden. Eine Anreicherung des Gasgemisches kann sich auf die Betriebstemperatur des Motors sowohl günstig wie auch ungünstig auswirken, je nachdem der Vergaser gegenwärtig eingestellt ist. Sowohl bei zu brennstoffreichem wie bei zu brennstoffarmem Gemisch tritt nämlich eine stärkere Erwärmung des Motors auf. Ist das Gemisch gegenwärtig eher zu arm an Brennstoff, so kann die Anreicherung eventuell nützen; ist es jedoch normal oder gar schon übersättigt, so wird sie nur schaden. at. Frage 8958. Fussgängerstreifen. Eifrige Leserin Ihres Autler-Feierabends, wenn auch nicht Automobilistin, möchte ich Sie einmal um Aufschluss darüber bitten, welche Bedeutung eigentlich den mit Nägeln markierten Fussgängerstreifen beizumessen ist. Bißher weiss ich von ihnen nur, dass sie Anlass zu ehelichen Zwisten geben Selbst wenn man mit Rücksicht darauf die Spurweite hinten kleiner wählen würde als vorn, wäre wohl die Lenkung eines solchen Fahrzeuges erschwert. Beim Wagen mit gelenkten Vorderrädern kann der Fahrer die Wirkung eines Lenzen oder darf man die Straese auch neben ihnen können. MUES man die Fussgängerstreifen benütkungsausschlages sofort an einer beträchtlichen, kreuzen, wenn es einem nicht um einen besonderen Schutz zu tun ist? Mein Mann sagt, man sich unmittelbar einstellenden seitlichen Verschiebung des Wagenvorderteils ermessen. Beim hinten gelenkten Wagen dagegen geht die Verschie- Reinigung bewirken. «• kein besonderer Pedant, aber in Anbetracht des- der Betriebsdauer und Tourenzahl eine gründliche müsse, kann es aber nicht beweisen. Er ist eonet bung des Vorderwagens als Auswirkung eines sen, dass fast mehr Leute ausserhalb als innerhalb der Nägel über die Strasse gehen, scheint er es Lenkeinschlages weniger rasch vor sich. Praktisch dürfte es jedoch am meisten Schwierigkeiten bereiten, die Lenkung des Hinterwagens automatisch Frage 8957. Ueberhitzung des Motors. Mein 14- doch ein wenig. Oder was meinen Sie? L. L. in F stabil und selbstzentrierend zu machen, wie man HP-Auto mit Schiebermotor machte mir in der Antwort: So leid es uns tut, Ihnen unrecht das von einer guten Vorderradlenkung verlangt. letzten Saison zu schaffen, indem das Kühlwasser bei Bergfahrten schnell heiss wurde, koohte auf das entschiedenste in Schutz nehmen. Dass zu geben, müssen wir Ihren braven Mann doch Damit die Lenkung nach dem Durchfahren von und verdampfte. So konnte z. B. die Grimsel nur man die Fussgängerstreifen benützen muss, geht Kurven sich selbsttätig wieder auf Geradeausfahrt mit Einschaltung von 3—4 Kühlhalten mit Nachfüllen des verdampften Wassers befahren werden. den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr hervor. wörtlich au« Artikel 35 des Bundesgesetzes über einzustellen strebt, wie man es heute gewohnt ist, müsste der Schnittpunkt der verlängert gedachten Da ich früher mit der gleichen Maschine z. B. Schwenkachse mit dem Boden nicht mehr vor dem Dieser Artikel schreibt auch VOT, dass der Fussgänger die Trottoirs zu benützen, die Strasse vor- den Grossen St. Bernhard befuhr ohne ein Kochen Auflagepunkt des Rades auf dem Boden liegen, wie wahrgenommen zu haben, vermute ich, dass das bei der Vorderradlenkung, sondern hinter diesem. Das hat jedoch zur Folge, dass sich das Rad Motorfahrzeugen an die Strassenseite zu halten sichtig zu kreuzen und eich beim Herannahen von Kühlersystem verschlammt sein muss, und zwar offenbar sehr hartnäckig. ^1 bezug auf Stösse, die bei Geradeausfahrt auf- hat. Missachten Sie diese Vorschriften, so setzen '/T-eten, in lahilem Zustand befindet. Welche praktischen Auswirkungen das hätte, lässt sich schwer men und den Kühler entrussen, in einer Anstalt, fahr einer Witwerschaft aus. Ausserdem bringen Ich Hess deshalb den Thermostaten herausneh- Sie einmal Ihren Mann in erhöhtem Maas der Ge- durch Ueberlegimgen ermessen. Jedenfalls würde vermutlich mit Sodalauge, schwemmte auch den Sie sich in den Verdacht einer ganz unweiblichen dadurch aber die Fahrstabilität nicht verbessert. Kühler direkt an der Wasserleitung gehörig Widerspenstigkeit, stören die ganze Verkehrsabwkklung und können schliesslich sogar zur Re- durch, ohne jedoch einen vollen Erfolg zu erzielen. Obschon sich der Uebelstand bedeutend gechenschaft gezogen werden, wenn Ihretwegen ein at. Frage 8956. Luftreiniger. Ich trage mich mit bessert hat, wird der Motor immer noch zu heiss; Unfall eintritt. Vielleicht dürfen wir Ihnen noch dem Gedanken, meinen Motor mit einem Luftreiniger zu versehen, den ich wenn möglich selbst zu- Pumpe habe ich ebenfalls nachsehen lassen. ganz richtig empfinden würden, wenn die Auto- der Ventilatorriemen ist richtig gespannt und die zu bedenken geben, dass Sie es wohl auch nicht als sammenzubasteln beabsichtige. Hat ein guter Luftreiniger wirklich den Wert, den man ihm nach- Mittel probieren und bitte um Wiedergabe des achteten und beispielsweise auf den Trottoirs her- Ich möchte nun noch mit einem chemischen mobilisten systematisch alle Vorschriften missrühmt? Auf welche Punkte war« bei seinem Aufbau Verfahrens mit verdünnter Salzsäure. Ist es umführen. zu achten? D. K. in H. zweckmässig, zur Ausübung des Verfahrens den Sollte es uns gelungen sein. Sie überzeugt zu Antwort: Versuche haben erwiesen, dass die Kühler abzumontieren und für siah zu reinigen haben, so wirken Sie, bitte, im gleichen Sinn auf Abn!it7iin? der Kolbenringnuten, der Kolbenrinsre. oder den gesamten Motor zu behandeln? Ihre Freundinnen ein. at. Luftfakvt Zum Flugunglück von Corbigny. Das in den letzten Wochen schon so stark von Unheil heimgesuchte Frankreich hat durch den schweren Flugunfall von Corbigny neuerdings einen harten Schlag erlitten. Weit mehr ab die übrigen Flugunfälle dieses Winters, die zum grössten Teil einer unglücklichen Verkettung schwieriger Umstände zuzuschreiben waren, hat die Katastrophe der von Indochina zurückkehrenden «Emeraude» Aufsehen erregt, handelte es sich hier doch um den modernsten Prototyp der französischen Verkehrsluftfahrt, den dreimotorigen Dewoitine 332, eine Maschine, auf welche die französischen Luftfahrer mit Recht stolz waren, die alle erdenklichen Sicherheitseinrichtungen aufwies und auf deren bisherige Leistungen immer wieder mit Bewunderung hingewiesen wurde. Wie man sich erinnert, benützte vor wenigen Monaten der französische Luftfahrttninister dieselbe Maschine zu einem vielbeachteten Studienflug nach Russland. Welches böse Geschick dem Flugzeug zum Verderben wurde, wird sich wohl mit Sicherheit nie feststellen lassen. Ob in Bezug auf bessere Beachtung der Vereisungsgefahr, bessere Streckenkennzeichnung oder straffere Handhabung der allgemeinen Sicherheitsmassnahmen aus der Katastrophe Lehren zu ziehen "sind, sei hier dahingestellt. Einmal mehr möchte man aber wünschen, dass die Tagespresse zur Einsicht käme, wieviel grösseren Schaden sie unnötigerweise der Luftfahrt durch eine so urteilslose Berichterstattung, wie sie im vorliegenden Fall wieder geübt wurde, immer noch zufügt. Nach den Havasmeldungen, die dem sensationshungrigen Publikum in allen schweizerischen Tageszeitungen kommentarlos vorgesetzt wurden, soll das Flugzeug in der Luft einen Flügel verloren haben, durch eine Hochspannungsleitung in Brand gesetzt und erst noch durch eine explodierte Sauerstoffbombe zum Absturz gebracht worden sein. «Trotzdem der Flieger ungewöhnliche Kaltblütigkeit bewies, um das Flugzeug im Gleichgewicht zu halten, kippte dieses vornüber und stürzte mit furchtbarem Getöse ab.» Ein Zeuge hat deutlich gehört, wie der Motor « bei Vollgas arbeitete, um dem Flugzeug zu ermöglichen, wieder hochzukommen». «Unglücklicherweise sei dieses Manöver » usw. Der englische Bremsbelag! der nicht pfeift und rassig in der Bremsist A. WUST-REBSAMEN R UT I.Zürich TELEPHON 54 Wr\mm mm m.mmm> ^r 1 Ihpn ^rhmieruno der einzige Brennstoffzusatz In halbfester, handlicher und leicht löslicher Form. Glänzende Gutachten aus allen Teilen d. 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