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E_1934_Zeitung_Nr.028

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16 ÄUTOMOBIL-REVUE

16 ÄUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 28 Was man trägt: Weissgestreifter JumpeT mit ganz breiten Schultern. Der zukünftige Weekend-Wagen. (L'actualite automobile.) Die Spannung Eine aufschlussreiche Umfrage. Eine Autorität auf dem Gebiete der Wirtschaft äusserte neulich, so lesen wir in der «Prager Presse», die wirtschaftliche Wiederherstellung setze voraus, dass die zwischen den Völkern bestehende politische Spannung weiche. Goldene Worte. Und so nahmen wir uns vor, das Vorkommen der politischen Spannung und ihr Wesen zu ergründen, in Prozess um einen Sherry Cobbler. Simone Lencret ist eine kleine, französische Schauspielerin, die kürzlich in Paris in einem Theaterstück, das « Wiener Walzer » heisst, auftrat und grossen Erfolg hatte. Der erste Akt dieses Theaterstückes spielt in einer Konditorei, in der Simone einen Sherry Cobbler zu nehmen hat. Bei den ersten Aufführungen des Stückes nahm Simone den Sherry Cobbler mit Vergnügen zu sich. Das Stück war erfolgreich. Man spielte es zehn-, man spielte es fünfzig-, man spielte es hundertmal. Als Simone den hundertfünfundsiebzigsten Sherry zu sich genommen hatte, konnte sie es nicht mehr. Ihr Arzt erklärte, sie werde sich gründlich den Magen verderben, wenn sie nicht aufhöre, Sherry zu trinken und die in Alkohol getauchten Früchte zu essen. Die Schauspielerin wandte sich an den Autor und bat ihn um die Erlaubnis. statt des Sherry Cobbler einmal etwas anderes in der Konditorei zu sich nehmen zu dürfen. Aber der Autor verwahrte sich gegen solche Zumutungen. Der Sherry war ihm unantastbar. Die Szene in der Konditorei sei erfolgsicher. Nichts dürfe an ihr geändert werden. Doch auch Simone will nicht nachgeben. Gleichgültig ist ihr das Stück, gleichgültig das Geld des Direktors, gleichgültig der Ruhm des Autors : Sie will einfach nicht mehr. Ihre Gesundheit geht ihr über alles. Sie erklärte dem Sherry offenen den «Völkern» selbst. Dies alles auf dem Krieg. Sie ist zwar vertraglich verpflichtet, den Sherry zu sich zu nehmen, aber sie tut es mit allen Anzeichen des Widerwillens, und jeden Abend hält sie sich, während sie das Getränk an die Lippen führt, die Nase zu, um den verhassten Geruch nicht zu spüren. « Er wird mich nicht unterkriegen », erklärte Simone, als sie sich endlich entschlossen hatte, vor Gericht um ihre Freiheit zu kämpfen, dem Richter. Der Direktor Wege einer Privat-Enquete natürlich. Und so befragten wir zu allererst unsere Putzerin, ob sie etwas von einer Spannung wisse. Sie entgegnete in messender Rede, sie sei gespannt, ob sie die Doppelwaise, deren sie sich angenommen hat, auch heuer durchbringen werde, bei den elenden leiten, und die Herrschaften scheinen ihre Wäsche geradezu selber zu waschen. Wir fragten unseren langjährigen Ausläufer nach seinem Spannungsverhältnis zu Japan und sonstigen Staaten. Er errötete und rang nach Fassung; sodann versicherte er, wenn der Herr Doktor wieder die Briefmarken meint, so habe er sie nicht gestohlen, sondern sie seien schon bei der eingelaufenen Post von den dort amtierenden sauberen Burschen gemaust worden. Wir fragten den ältesten Abonnenten des gediegensten Familienblattes unserer Himmelsstriche nach seinen Spannungen. Er gab zur Antwort, gespannt sei er wirklich, wer eigentlich die alte Pfandleiherin Schulze ermordet hat; hoffentlich werde es eine der nächsten Fortsetzungen an den Tag bringen. Wir erkundigten uns bei dem elfjährigen Fräulein Ilse nach politischen Spannungen. Die Antwort bestand in der Frage, was der Unterschied zwischen Abziehen und Teilen beim Rechnen sei. Da sagten wir, Moment, das müsstest du schon längst wissen, das ist doch zum Heulen einfach, borg' mir dein Mathematikblich. Solcherart erfuhren wir in der Privat-Enquete den Unterschied zwischen Abziehen und Teilen, aber nur wenig von politischen Spannungen. Wer also, da doch Putzerin, Ausläufer, ältester Abonnent und Ilse ganz gewiss Bestandteile einer Nation und der Welt sind, wer also ist eigentlich politisch gespannt? Die vier schienen es nicht unbedingt zu sein. Wer ist in Spannung? Wir sind in lebhafter Spannung, es zu erfahren. Der Tagesfilm aber stellte fest: «Sie werden den Sherry trinken, so lange das Publikum Gefallen daran findet.» Und das Publikum, als es von der Affäre erfuhr, hatte ein erhebliches und lang andauerndes Vergnügen daran. Jeden Abend war das Theater ausverkauft. Die Leute kamen in Massen, neugierig darauf, zu sehen und sich daran zu vergnügen^ wie Simone ihren Sherry Cobbler nahm. Und wenn die Schauspielerin mit spitzen Fingern das Glas ergriff, dann erschütterte ein ungeheuerliches Gelächter den ganzen Saal und aus allen Rängen erschallten die Zurufe: «Exquisit, Simone ! Delikat! Alles trinken, alles essen ! Nur keine Zurückhaltung !» Indessen geht der Prozess zwischen der Schauspielerin, dem Direktor und dem Autor weiter. Das Stück wurde zum grossen Erfolg und es scheint, als würde der Prozess um einen Sherry Cobbler hier Ausgangspunkt zweier Karrieren : der einer Schauspielerin und der eines Schriftstellers. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S, Ruhe - Erholung - Sport - Konzerte Dancing - Exkursionen Das führende, gute Haus. Fls. W. Zimmer m. Privatbad-W. C Weekend-Arrangements. Pension ab Ft. 9.50. A. MÜLLER, Besitzer und Leiter. 10 Minuten Verladerampe Gosche Die berühmte klassische Stätte derUrschweiz Ruder- und Angelsport. 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A. 952. Die nötigen Ausweispapiere für Frankreich, wo sie zu beziehen sind und was sie kosten. Für eine Reise nach Frankreich benötigen Sie folgende Ausweise: 1. P a s s, erhältlich auf der Kantonalen Polizeidirektion; die Kosten belaufen eich je nach dei Gültigkeitsdauer auf Fr. 6.— bis Fr. 10.—. 2. Triptyk oder Grenzpassierscheinheft, zu beziehen auf Ihrem Clubsekretariat. Der Preis des Triptyks und des Grenzpassierscheinheftes variiert je nach dem Gewicht, der Grosse und der Herkunft des Wagens. Für einen Durchschnittswagen kostet das Triptyk ca. 5—6 Fr., das Grenzpassierscheinheft 9—10 Fr. Falls Sie dieses Jahr einzig nach Frankreich fahren, kommt Sie das Triptyk billiger zu stehen; wenn Sie jedoch die Absicht haben, dieses Jahr noch andere Länder zu bereisen, ist ein Grenzpassierscheinheft vorteilhafter. 3. Internationaler Führerschein un-d Internationaler Zulassungsschein. Beide Ausweise sind beim kantonalen Strassenverkehrsamt zu beziehen und kosten je Fr. 3.—. 4. Ch- Schild. Wird ebenfalls vom Strassenverkehrsamt abgegeben und kostet Fr. 4.—, Touren-Fragen T. F. 953. 10 Tage nach Süddeutschland. Ich beabsichtige diesen Sommer, acht bis zehn Tage lang im Auto Süddeutschland zu durchstreifen und dabei die Gebiete von Schwarzwald, Neckar, Main und Franken mit all den vielen alten Städten kennen zu lernen. Dürfte ich um die Angabe eines interessanten Reißeprogramms bitten? Können Sie mir eine gute Spezialkarte für dieses Gebiet empfehlen? H. A. in Langnau. Büchertisch Fahrt nach Portugal. Fretz & Wasmuth-Verlag, Zürich. 112 Dilder. — Rudolf Pestalozzi, ein bekannter Zürcher Geschäftsherr, macht alljährlich mit Frau Gerty eine mehrwöchige Reise im Chrysler-Wagen, einmal ist das Ziel der hohe Norden, ein andermal der Balkan oder die Adria. Letzten Frühling ging die Fahrt ins Blaue über Frankreich-Spanien, hinunter nach Portugal, 7500 km in 4 Wochen, «lustvolle Mühe, mühevolle Lust», meint Pestalozzi. Seinen Freunden und Bekannten und darüber hinaus allen denen, die für «empfindsame Reisen im Automobil > Verständnis besitzen, widmet Pestalozzi in einem schmucken Band die Erinnerungen an diese Fahrt. Wir haben die Schilderung — « Tagebuchblätter > — nennt sie der Verfasser in übergrosser Bescheidenheit — in einem Zue durchgelesen und was mehr besagen will, wir ht-• ben uns den sympathischen Fahrern angeschlossen, haben die Reise als stiller Beobachter und Mitgeniesser mitgemacht — miterlebt. Wir sahen den Sonnenuntergang bei Biarritz, Land und Leute der Pyrenäen, die entzückenden Fischerorte im Golf von Viscaya, Schafherden und Strohhütten in Asturen und Galicien, bewunderten die « Schönen » von Santander und fuhren im Chrysler über den Rio Minho hinein nach Portugal. Was der Leser in den Tagebuchblättern über Portugal vorgesetzt bekommt, ist so reizvoll und neuartig, wird mit so viel Charme und Liebe geschildert, dass wir es uns nicht versagen können, unseren Lesern im « Autler-Feiorabend» einen knappen Ausschnitt aus dem prächtigen Buche vorzulegen. 'Sie werden dankbar sein, Herrn und Frau Pestalozzi wenigstens den einen oder andern Tag auf ihrer Reise in Portugal begleiten zu können. Was aber die Schilderung der Fahrt so ganz besonders wertvoll ergänzt, sind die 112 ganzseitigen Bilder, die das Buch schmücken. Pestalozzi ist nicht nur ein famoser Erzähler, er beherrscht geradezu meisterhaft seine Leica-Kamera. Was hier mit Künstlerauge geschaut und bildmässig festgehalten ist, löst das Entzücken des Beschauers aus, viele der herrliehen Reproduktionen muten an wie Gemälde alter Meister, Landschaft, Tiere, Menschen treten uns lebendig entgegen und werben warm und herzlich für Gegenden und Dinge, die wir selbst einmal im eigenen Erleben empfinden möchten. « Es geht der Welt nicht sehr gut — aber die Schönheit der Erde ist unerschöpflich », heisst der letzte Satz von Pestalozzis Schilderung und dass er diese Schönheit so liebevoll aufzeigt, werden ihm viele zu Dank wissen. W. Gottlieb Daimler zu seinem 100. Geburtstage. Unter diesem Titel brachte die Daimler-Benz- Aktiengesellschaft anlässlich des 100. Geburtstages ihres Begründers eine hübsch illustrierte und spannend geschriebene Broschüre als Festgabe für ihre 16.000 Arbeiter und Angestellten heraus. Sie schildert den Werdegang des grossen Scnwaben, dessen bedeutende Erfindungen den Grundstein zur Motorisierung der Menschheit und einer riesigen Motorfahrzeug-Industrie in allen Kulturländern bilden. Wie beharrlich Gottfried Daimler das gesteckte Ziel verfolgte und mit welchem Weitblick er die Auswirkungen seines schnellaufenden Fahrzeugmotors für den Verkehr auf der Strasse, dem Wasser, der Schiene und in der Luft erkannte, aber auch seine Kämpfe um den grossen Erfolg, das alles ist lebensnah geschildert. Gottlieb Daimler offenbart sich uns als echter willensstarker Mensch, der unermüdlich und gründlich arbeitet, selbst überall tatkräftig zufasst und sich stets persönlich um das Wohl seiner Helfer kümmert.

28 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 SEKTION BERN. Das Frühling- und Vorsommerprogramm ist dieses Jahr besonders abwechs- > lungsreich gestaltet. Den Auftakt bildet die- II. Geschicklichkeitsprüfung vom 22. April. Als nächster Anlass folgt die traditionelle Ausfahrt mit den- Pfleglingen des Asyls Gottesgnad am 26. Mai oder 2. Juni. Aeschi ob Spiez wird diestnal die gegen- 100 Patienten des Ittiger Asyles für einige wenige, sonnige Stunden aufnehmen. Das Sekretariat wird in nächster Zeit die übliche Bitte an die früheren Wagensteller ergehen lassen, es würde es aber begrüssen, wenn sich auch neue Wagonsteller zum Transport der Anstaltsinsassen melden würden. Sodann tritt an Stelle der geplanten Bluestfahrt ins Blaue eine Sektionsfahrt nach Kembs, welche teils per Auto, teils zu Wasser neue Wege geht. Die Fahrt beginnt offiziell erst in Rheinfelden, wo das Auto mit dem Rheindampfer vertauscht wird und 'die Ausflügler nach Passieren der Augster Schleuse den Basler Rheinhafen besichtigen und wiedor auf, dem Wasserweg zu den hochinteressanten Bauten menden Kräzerlistrasse seine ganze Aufmerksamkeit und bedauert, dass der Gemeinde Urnäsch keine, wenn auch Heine Subvention, ausgerichtet werden konnte. Prinzipielle Gründe, denen auch wir die Berechtigung nicht absprechen können, sprachen dagegen. Die Urnäscher wollen sich daher nicht allzusehr in den Schmollwinkel zurückziehen, die Gruppe hatte; getan, was möglich war. Es dürfte nicht allen Hitgliedern bekannt sein, dass die Sektionsimuptversamnilung in Wattwil beschlossen hat, bei der Vergütung an die Gruppen eine Staffelung eintreten zu/ lassen. Die Sektion vergütet an Gruppen über Mitglieder, die keinen Beitrag erheben,' .einen Franken, bei der Erhebung eines Betrages von einenj Franken aber zwei. Mit einem Franken Vergütung und ohne Beitrag der Mitglieder wäre, eine erspriessliche Arbeit der Gruppe absolut unmöglich. . Die Hauptversammlung besehloss daher einstimmig, einen Franken Jahresbeitrag für dag Jahr 1934 zu erheben. •W.ahien: Auf: Vorschlag des Vorstandes würde derselbe von 9 auf 7 Mitglieder reduziert. Dabei ist das.Vorder- und Mittelland vertreten. Als Ersatz für "den zurücktretenden .Walter Schweizer beliebte Kantonsrat Henninger in Urnäsch. Im übrigen wurde die Kommission einstimmig in globo der oberrheinischen Kraftanlagen bei Kembs gelangen. Die Rückfahrt nach Basel erfolgt wiederum im Rheindampfer; Heimfahrt Basel-Bern ad libitum in unserem altgewohnten Vehikel. Die Kembmation wiederum unser verdienter .Dr. Fisch :; in wieder bestätigt. Ale , Präsident wurde mit Äklaserfahrt gehört zu jenen Sektionsanlässen, die verdienen, dick rot unterstrichen zu werden; das Da- nicht alle Mitglieder den 35seitigeh* •Jahresbericht Herisau gewählt. Es ist nur zu bedauern, dass tum ist noch nicht endgültig festgelegt. h. hören konnten. Ein Erstaunen war auf allen Gesichtern der Erschienenen zu lesen, wejche- Arbeit, SEKTION ZÜRICH. Der Vorstand stellt den während des letzten Jahres für die Mitglieder geleistet wurde; Hoffen wir, dass die Mitglieder im Mitgliedern ein reichhaltiges und abwechslungsreiches S oenm er p r og r a m m in Aussicht. Es laufenden Jahre ein grösseres Interesse zeigen. Die sind für die kommenden Monate vorgesehen: allgemeine Umfrage wurde seitens der Mitglieder 15. April: Vortragsmatinee Dr. Heck, Berlin, reichlich benützt. Der Vorstand erhielt aus Mitte über « Im Auto auf Tierfang in Ostafrika >. — derselben den Auftrag, bei den Behörden dahin zu 26. April: Monatsversammlung mit Lichtbildervortrag in Wintorthur. — 6. oder 13. Mai: Bluest- und den kann, ebenso, dass für mehr als 5 Jahre alte. wirken, dass die Autosteuer in Raten bezahlt wer- Burgenfahrt nach Vaduz und in die Biindnor Herrschaft. — Im Mai: Verfolgungsrennen für Autos. — Postulate wurden in eine Resolution gefasst und Wagen die 'Steuer zu ermässigen sei. Diese beiden 8./10. oder 15./17 Juni: Somtncrfahrt in den Jura. der Vorstand wird die Wünsche unserer Mitglieder — 28. Juni. Mondschcinfahrt auf dem Zürchersec. an die Behörden weiter leiten. ..-•, — Juni/Juli: Flugzeugverfolgung durch Automobile. — Erste Hälfte Juli: Munothfest in Schaffhausen. — Zweite Hälfte Juli: Picknick, und Strandbadfest. — 5. August Besuch des Klausenxennens. — Zweite Hälfte August: A. C. S.-Flugtag in Dübendorf. — Anfangs Soptember: Hoxbstfahrt nach Sachsen und in die Tschechoslowakei oder nach den Loireschlössern und ins ehemalige französische Kriegsgebiet. — 23. oder 30. Sepember- Gymkhana in Winterthur. — Im Oktober: Herbstfahrt in den nördlichen Kantonsteil. Aber auch der Arbeitsausschuss für Damenveranstaltungon will den A. G. S.-Damen mit interessanten Anlässen aufwarten: Am 23. April eine Be- ^ehtigung des Zürcher 'Stadltheaters mit anschlies- -ndem Tee, am 16. event. 17. Mai eine Bluestfahrt mit Besichtigung der Draht-, Kabel- und Gummiwerke R. und E. Huber A.-G. in Pfäffikon mit Fischessen in Uetikon, am 9 Juni eine Orientierungs- und Zuverlässigkeitsfahrt und am 30. Juni eine Picknick- und Strandbadfahrt in den Aargau, gemeinsam mit den A. C. S.-Damen der Sektionen Aargau und Luzern des A. C. S. s. Autosektion St. Gallen-Appenzell Die ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH.. die bereits über 200 Mitglieder zählt, führte am 25. März unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Herr Dr. Fisch in Herisau, die ordentlichen Jahresgeschäfte zum Abschluss. Unser Sektionspräsident, Herr Dr. Lutz, Flawil, liess es sich nicht nehmen, an den Beratungen teilzunehmen. In ehrenden Worten widmete der Vorsitzende unserm Gaste ein spezielles Kränzchen, darauf hinweisend, dass zwischen der Gruppe und der Sektion ein sehr gutes Verhältnis bestehe. Im Jahresbericht ist der erfreulichen Zusam- .marbeit mit den zuständigen Behörden ein besonderes DankeswoTt ausgesprochen. Es darf hier mit Genugtuung konstatiert werden, dass verschiedene Postulate der Gruppe Appenzell-Ausserrhoden an die Behörden mit Erfolg gekrönt waren. Der Jahresbericht erwähnt weiter unsere gelungene Ausfahrt auf die Lenzerheide, an der 16 Wagen teilnahmen. Zufolge der wirtschaftlichen Krise, musste leider auf ein grösseres Sportprogramm verzichtet werden und man wird es auch im neuen Vereinsjahre wieder so halten. Der projektierte Familienanlass konnte leider wegen zu wenigen Anmeldungen nicht durchgeführt werden. Eine Motorfahrzeugkontrolle, an der mehr als 100 Wagen geprüft wurden, ergänzten das Jahrespensum in technisch-sportlicher Hinsicht. Die Gymkhana, die im Sommer 1933 auf dem Ebnet in Herisau unter dem Protektorate der Sektion von der Gruppe durchgeführt wurde, konnte einen sehr guten Erfolg verzeichnen. Dem unermüdlichen Leiter, Herr Dr. Fisch sei hier nochmals der beste Dank ausgesprochen. Der Vorstand widmete auch der kom- Zu verkaufen FIAT Torpedo 501 revidiert und neue Kolben. Preis Fr. 500.—. U27 ° FIAT Chassis 503 in prima Zustand. Preis Fr. 500.-. — Offerten gefl. unt. Chiffre 14283 an die Automobil-Revue, Bern. Mod. 33 (4/5plätz. Limousine, sofort IP^" ausserordentlich günstig abzugeben. Hauser, Kreuz-Garage, Zollikerstr. 9, Zürich 8. T. C. S. Einzige Gelegenheit! Umständehalber ist ein fabrikneuer 11271 Chevrolet Master-Six *. c s. ORIGINAL Fordson ERSATZTEILE Grösstes Lager aller Modelle (Lager In Occasions- Ersatzteilen) Prompte Spedition Nachtdienst TOÖRING MOTOR A. G. 1OLOT H U R TEL.1OOO DELAGE Original-Ersatzteile. 9348 H. LANZ, ROHRBACH b. Huttwil. Telephon 22.38. Um 19 Uhr konnte, der Vorsitzende die in allen Teilen würdig verlaufene Hauptversammlung schliessen. Der SektionspräsMent Hess es sich nicht nehmen, noch ein paar Worte der Anerkennung auszusprechen. jkus (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zum Kapitel der Walenseestrasse erhalten wir aus Hotelierskroisen folgende Zuschrift: Wieder einmal mehr hat sich ein Korrespondent ,über den Kerenzerberg und. seine Strasse geäussert. Es ist unverständlich, wenn man sich gegenüber einem so hochgeschätzten Fachorgan wie die Schweizer. Bauzeitung solche Kritik erlaubt. Jeder Laie weiss heute, dass die mit so grossen Kosten ausgebaute Kerenzerbergstrasse jegjichem Verkehr, sei' es im Sommer oder im Winter, genügen wird. Je mehr der Ausbau fortschreitet und je mehr die Befürworter der Walenseestrasse die Zweckmässigkeit der neuen Kerenzerbergstrasse erkennen messen, um so mehr wird mit.allen Mitteln, gegen denMKerenfcerberg geeifert. Der Einsender scheint ganfc zs, vergessen, dass zwischen dem Verlangen nach» der,, Walenseestrasse und der Notwendigkeit,dafür, ein ungemein weiter Weg besteht. —i Würde man beispielsweise gerade auch in den süreherischen-Toyrisükbuneaux die Arrtomohilisterr anfraget» 'öi pfee Fahrt über den Kerenzerberg einen Genuas bedeute oder nicht, so würde das Urteil unbedingt zugunsten des Berges lauten, Der Schreiber' dies hat jedes Jahr Gelegenheit, mit Hunderten von .Automobilisten deslä- uttd : Auslandes über diese Fragen zu diskutieren, bis heute hat noch nicht ein einziger die Notwendigkeit einer Walenseestrasse bejaht; im Gegenteil, jeder ist. des Lobes voll über die am Kerenzerberg geleisteten "Korrektionsarbeiten und findet, dass die fertig ausgebaute Strasse jedem Verkehr "entsprechen "wird, 'und Jeder schätzt die Fahrt über den herrlichen Kerenzerberg als die schönste'Tour de¥" OstsIbVeiz. Was die Befahrbarkeit im Winter anbetrifft, so» scheint der Einsender absolut falsch orientiert iu s^in. Der Kerenzerberg ist und bleibt das'ganze! Jahr'ohne irgend welche^ Gefahr befahrbar, man beliebe diesbezüglich auch 1 die Touristikbullotins ?u beachten. Die vorgebrachte Begründung,* das?" wegen der .Gefährlichkeit 'des Kerenzerberges-viele-Automobilisten 1 }m- Spätherbst und an Ostern; den Weg ins Ausland nehmen; entbehrt durchaus der Wahrheit. .Dank seiner geographischen Lage bleibt 6r r im Spätherbst viel länger schneefrei als irgend ein Bergiibergang der; Schweiz. Letzten Herbst; z. B. waren Bötzberg und Hauenstein bereits eingeschneit und das Befahren derselben kein Genuss, während der Kerenzerberg noch'vollkommen, schneefrei war, Zfl bemerken. ist, dass der Kerenzerberg jetzt schon längere Zeit schnee- urtÜ eisfrei ist und dass eine Frühlmgsfahrt über denselben, bei schönem Wetter vollste; Befriedigung geben wird.; Uebrigens stand schon;. in- Nr 21 der A. R. • die Notiz, dass der Kerehzer-- 3 1, 1931, faux-cabr., 4 pl., roule 22,000 km., etat parfait, sup. occasion. 10874 "Garage & Ateliers des Jordils S.A., Lausanne.' d«»ani Lx«»*l«a>e Grossei Firma sucht jungen, ideenreichen Reklamefachinanii ^HBEraEF U U! £%& (L(L •••••••• mit Erfahrung im Automobilfach, zur vorläufig freien Mitarbeit. Ausführliche, handgeschriebene r Offerten," vörTMufTg ohne Einsendung yon Musterarbeitön, unter Chiffre 14276 an die Automobil-Revue. Bern. Wegen Abreise zu verkaufen günstiges QCCA- SIONS-AUTO, Marke 62455 7/8-Plätzer, mit Spezial-Karosserie, in ganz tadellosem Zustand, fahrbereit. (Neüpreis Fr. 36 000.-), jetzt ganz günstige Zahlungsbedingungen. Nehme z.uni':halben Preis passende'- Ware, —r Der -Wagen, ist zu besieht, b. iPeter AnflStmann, Berikon (Aargau). Telephon 73: - -•--• - berg;ph.ne Ketten befahrbar sei, wegen Vereisung werden-also'»